5 Filme, die dir auch beim schlimmsten Liebeskummer helfen

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Bei richtig schlimmem Kummer hilft manchmal nur noch eines: Auf der Couch einkuscheln und Filme gucken. Niemanden sehen, mit niemandem reden, den Rest der Welt zum Teufel schicken. Mit dem richtigen Film wird die Flimmerkiste zum Herzschmerz-Therapeuten. Hier ein paar Vorschläge aus unserem Erste-Hilfe-Koffer:

1. Wenn du den Typen einfach nur vergessen willst

Schon klar, das wird so schnell nicht passieren. Aber es hilft, dem Ex seine große Bedeutung nach und nach zu entziehen. Irgendwann wird er zu einem Gespenst, körperlos und unsichtbar, kann uns nichts mehr anhaben.

Es hilft: „My Blueberry Nights“ von Wong Kar-Wei

Darum geht’s: Elizabeth wird am Telefon von ihrem Freund verlassen. In einer Bar lernt sie zwar gleich einen neuen Typen kennen, merkt aber, dass sie ihren Schmerz erst hinter sich lassen muss. Sie reist ganze 300 Tage lang durch die USA, bevor sie sich bereit fühlt, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Die Lektion: Liebeskummer ist immer auch eine Chance für einen Neuanfang. Sei nicht länger, wer du warst, gehe auf ein Abenteuer und sammle neue Eindrücke.

2. Wenn du betrogen wurdest

Betrogen zu werden, gehört definitiv zu den fiesesten Herzangelegenheiten von allen. Es macht schwindelig, ohnmächtig und ungläubig. Kennt man diesen Menschen überhaupt? Woran soll man noch glauben, wenn der, der einem am nächsten steht, einen derart hintergeht?

Es hilft: „The Women – von großen und kleinen Affären“ von Diane English

Darum geht’s: Mary erfährt bei der Maniküre, dass ihr Mann eine Affäre hat. Der Film ist zwar als Komödie getarnt, erzählt aber trotzdem davon, wie Marys Leben aus den Fugen gerät und in all seine Einzelteile zerfällt. Ganz unten angekommen, konzentriert sie sich auf sich ganz allein und beginnt, sich selbst zu verwirklichen.

Die Lektion: Der Moment ist gekommen, in dem man auf nichts und niemanden Rücksicht nehmen muss. Eine gute Gelegenheit, sich zu fragen: Was will ich eigentlich?

3. Wenn deine Liebe nicht erwidert wird

Es ist eine Höllenqual. Alles könnte so schön sein. Man selbst hat Gefühle, die man nie für möglich gehalten hätte, möchte einfach nur die Welt umarmen – und dann werden sie nicht erwidert. Sich wieder entlieben zu müssen, ist eine der schwersten Lektionen der Liebe.

Es hilft: „Two Lovers“ von James Gray

Darum geht’s: Leonard hat eine gescheiterte Beziehung und einige Selbstmordversuche hinter sich. Da lernt er zwei faszinierende Frauen kennen. Michelle ist schön und schwierig zugleich, eine wahre Femme fatale. Sandra ist eine ausgeglichene Person mit Tiefgang. Aber wie das so ist, folgt die Liebe keiner Logik, und Leonard verfällt der unerreichbaren Michelle, die seine Liebe nicht erwidert. Sandra hingegen hat sich in ihn verliebt, bleibt aber uninteressant.

Die Lektion: Manchmal brauchen wir etwas, das uns wachrüttelt und hilft, uns selbst und unsere Gefühle mit etwas Abstand zu betrachten und zu hinterfragen.

4. Wenn du ihn verlassen hast und selbst darunter leidest

Es war schon immer ein Trugschluss, zu glauben, dass derjenige, der verlässt, es automatisch viel leichter hat als der Verlassene. Denn zum Trennungsschmerz kommen Orientierungslosigkeit und Schuldgefühle noch hinzu.

Es hilft: „Liebe braucht keine Ferien“ von Nancy Meyers

Darum geht’s: Erzählt wird die Geschichte von Amanda und Iris, zwei betrogenen Frauen, die sich unabhängig voneinander gezwungen sehen, ihre Männer zu verlassen. Um über ihren Kummer hinwegzukommen, beschließen beide, sich bei einer Wohnungstauschbörse anzumelden und landen in der Wohnung der jeweils anderen.

Die Lektion: Das Leben geht weiter, viel schneller als man denkt, wenn man nur ein klein bisschen was dafür tut.

5. Wenn du zwei Männer gleichzeitig liebst

Es klingt vielleicht im ersten Moment nach einem Luxusproblem, zwei Männer gleichzeitig zu lieben. Doch die ständige Grübelei, Verwirrung und Sorge sind kein Zuckerschlecken.

Es hilft: „A Walk on the Moon“ von Tony Goldwin

Darum geht’s: Pearl ist eine attraktive Hausfrau, die mit ihrer Mutter und den zwei Kindern jedes Jahr am gleichen Ort Urlaub macht. Dort begegnet ihr eines heißen Sommers der unwiderstehliche Walker. Sie lässt sich auf eine Affäre ein. Als ihr Mann davon erfährt, muss sie sich für einen der beiden entscheiden.

Die Lektion: In Dreiecksbeziehungen ist vor allem wichtig, den richtigen Zeitpunkt für eine Entscheidung zu erkennen. Dieser Film kann vielleicht dabei helfen, das Kuddelmuddel etwas rationaler zu betrachten.

 

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Kathrin Weßling

Morgen ist es vorbei

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Mit ihrem literarischen Debüt »Drüberleben« hat Kathrin Weßling 2012 Furore gemacht. »Da hat sich jemand die Seele aus dem Leib geschrieben «, urteilte WDR West ART, und Arte Yourope befand: »Mit ihrem Erstlingswerk hat sie einen Nerv der Zeit getroffen. « Das Buch wurde 2013 in Freiburg unter der Regie von Daniel Wahl auch als Theaterstück uraufgeführt, und eine Hörspielfassung ist in Vorbereitung.

Kathrin Weßlings neues Buch ist eine Sammlung von Stories über die unerträgliche Fragilität der Liebe und des Liebens. »Morgen ist es vorbei«, das sind 13 Geschichten über die Liebe. Über die Sehnsucht, sich im anderen zu verlieren. Und über den Schmerz, verlassen zu werden. Kathrin Weßling erzählt mit großer psychologischer Klarsicht und zugleich mit hoher emotionaler und sprachlicher Kraft von gebrochenen Herzen und von solchen, die andere brechen, von Tränen und vom Kämpfen, vom Hoffen und vom Warten, von Erleichterung und Glück, vom Wahnsinn wilder Herzen eben. Die Protagonisten ihrer Stories wissen: Liebeskummer ist ein Bumerang aus Stacheldraht. Der kommt zurück, egal, wie sehr du schreist und rennst und bebst und kämpfst. Und manchmal ist da diese winzige Ahnung, die dich nicht schlafen lässt: Morgen ist es vielleicht vorbei. Und manchmal ist der einzige Gedanke, der dich durch die langen Nächte in der Stadt rettet: Morgen ist es besser, morgen wird ein besseres Morgen sein, morgen ist es endlich vorbei.

Kathrin Weßling versteht es wie kaum eine zweite, Gefühle zu erzählen. »Morgen ist es vorbei« ist ein Buch, das unter die Haut geht. Ein Buch für gebrochene Herzen in der Großstadt, für traurige Männer und Frauen. Und über die eine Sache, die fast jeder kennt: Liebeskummer, schlaflose Nächte, Angst und das Gefühl, dass das nie wieder vergeht.

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