6 Tipps für mehr Freude an unserer Sexualität

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Geht es euch auch so? An der Bar wird immer eure beste Freundin angesprochen? Und ihr bleibt allein? Eure Nachbarin und ihr seid beide geschieden – sie hat allerdings schon wieder einen neuen Mann, während ihr nach drei Jahren immer noch Single seid?

Der Grund dafür: Guter Sex fängt bei uns selbst an – unsere innere Haltung und Ausstrahlung bestimmt, was wir anziehen. Yella Cremer, Sex-Expertin und Intimitätscoach, hat 6 Tipps, die euch helfen, mit eurer inneren Sexgöttin in Kontakt zu kommen.

  1.  Fühlt euch wohl in eurer Haut!
    Körper und Geist sind Partner, vor allem, wenn es um unsere Ausstrahlung geht. Sie bestimmen gleichermaßen, wie wir auf andere Menschen wirken. Ignoriert also, was in Modemagazinen und auf Werbeplakaten gezeigt wird – und schaut euch echte Menschen an!

    Yellas Tipp:
    Geht an einen Ort, wo andere Menschen nackt sind – zum Beispiel in die Sauna. Schaut euch an, wie unterschiedlich Körper sind – und lernt, euch in eurem eigenen wunderschön zu fühlen.
  2. Schaltet ab und zu mal die Logik aus
    Manchmal verhindern wir selbst, dass unser Körper Signale senden kann. Wir verdrängen Dinge, zum Beispiel aus Scham oder weil wir denken, es sei nicht wichtig oder richtig. Das passiert oft unterbewusst – gerade deshalb müssen wir uns selbst genau beobachten und den Gedanken, egal welchen, freien Lauf lassen.

    Yellas Tipp:
    Um an das Unbewusste heranzukommen, hilft es, einfach drauflos zu schreiben, ohne den Stift abzusetzen. Wir stellen uns eine Frage – zum Beispiel: Was denkt ihr über euren Körper? Und dann schreibt fünf Minuten, ohne einmal abzusetzen oder nachzudenken. So hat die Logik keine Chance und wir kommen genau an das Gefühl, das uns leitet.
  3. Reißt alte Grenzen ein!
    Oft haben wir bereits in frühester Kindheit Werte und Verhaltensmuster erlernt, die wir seitdem unbewusst immer wieder ausführen. Wir können uns bewusst neu entscheiden – das gehört zum Erwachsensein. Welche Glaubenssätze haben wir mitbekommen? Finden wir uns selbst nicht liebenswert? Oder nicht begehrenswert? Wenn wir herausgefunden haben, welche Werte ganz tief in uns stecken, können wir uns bewusst entscheiden, diese neu zu schreiben.

    Yellas Tipp:
    Kleine Schritte helfen – sei es ein Gespräch mit einer Freundin über Sexualität oder die Erfahrung, nackt in der Gegenwart anderer zu sein. Manchmal kann es auch helfen, sich in diesem Fall Unterstützung von Therapeuten zu suchen – denn Glaubenssätze können so tief verwurzelt sein, dass es viel Zeit und Reflexion braucht, um sie zu hinterfragen.
  4. Baut euch eure eigenen Superideale
    Hinterfragt euer Bild von Schönheit und sucht euch Eigenschaften, die für euch persönlich damit verbunden sind. Welche Menschen finden wir ästhetisch, was gibt uns ein Gefühl von Attraktivität? Dabei können auch Äußerlichkeiten wie Kleidung oder Styling entscheidend sein. Wenn wir wissen, was genau wir mit Schönheit verbinden, können wir an unserem eigenen Bild arbeiten.

    Yellas Tipp:
    Schaut euch auf der Straße um und sucht nach Menschen, die ihr persönlich attraktiv findet. Ihr werdet feststellen: Es sind meist nicht die Models, die euch ins Auge fallen! Schaut genau, welche Eigenschaften ihr an ihnen attraktiv findet.
  5. Sucht euch Vorbilder
    Das gilt vor allem für die Ausstrahlung von innen. Gibt es vielleicht jemanden in eurem Bekanntenkreis, der sich lebendig anfühlt? Der ausstrahlt, dass er in seiner Sexualität angekommen und mit sich im Reinen ist? Sucht euch Personen oder auch nur einzelne Eigenschaften, an denen ihr euch orientieren könnt. Ihr könnt euch dabei auch eine fiktive Figur vorstellen – zum Beispiel die Göttin Aphrodite!

    Yellas Tipp:
    Sprecht eine Freundin an und fragt, wie sie mit ihrer Sexualität umgeht. Ihr müsst dabei nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und fragen, ob sie guten Sex hat! Fragt nach ihren Gefühlen und tauscht Erfahrungen aus.
  6. Hört auf, euch zu schämen!
    Sex gilt in unserer Gesellschaft in vielen Fällen immer noch als etwas Schmutziges. Der Grat zwischen Hure und Heilige ist sehr fein. Auch unsere Einstellung zu Sexualität haben wir in frühester Kindheit erlernt – wir haben beobachtet, wie unser Umfeld damit umgegangen ist. Die Annahmen sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Klar, jeder hat eine andere Schamgrenze und findet andere Dinge peinlich. Doch gerade im Bezug auf unsere Einstellung zu Sexualität ist es wichtig, uns zu hinterfragen: Halten wir Sex für etwas schmutziges, etwas für das man sich schämen muss? Verbieten wir uns selbst, uns sexuell auszuleben oder über unsere Sexualität zu sprechen?Yellas Tipp: Beobachtet euch im Alltag, in eurer Aktion mit anderen, in eurer Partnerschaft. Stellt euch vor, ihr würdet eine Freundin von euch beobachten. Fragt euch: Welche Motive würdet ihr vermuten, was würdet ihr denken, dass in ihr vorgeht? Vergleicht das mit euren Motiven. Traut euch, offen zu sein!

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