Auf diese Rollenspiele stehen alle Männer

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Für die eigenen Fantasien muss sich niemand schämen. Erst recht nicht, wenn sich die Geschlechter ähnlicher sind, als sie vielleicht denken. Umfragen kommen nämlich immer wieder zu dem nahezu identischen Ergebnis, dass sich 50 Prozent der Männer wünschen, dass die Partnerin mal in eine andere Rolle schlüpft. Wie passend, wenn ganz ähnliche Umfragen derweil ergeben, dass 45 Prozent der Frauen das durchaus gerne mal ausprobieren würden.

Immerhin sind – auch das belegen Studien – die meisten Männer und Frauen mit den Verführungskünsten ihres Partners unzufrieden. Dabei mögen 83 Prozent der Männer es durchaus, wenn eine Frau die Kontrolle übernimmt. Wer im Bett eigentlich nicht besonders dominant ist, schaltet also ab jetzt die Fantasie an, schlüpft dann vielleicht mal in eine andere Rolle und versucht es mit dem verführerischen Satz: Stell dir vor, ich wäre …

… eine Krankenschwester

Schlafen, so sagt man, ist bei einer Grippe noch immer die beste Medizin. Sex mit einer als Krankenschwester verkleideten Freundin ist das sofort wirksame Pendant gegen akute Langeweile im Bett. Auf den Klassiker stehen immerhin 20 Prozent der Männer. Dafür musst du dir nur einen knappen Kittel anziehen, statt Pillen heiße Küsse verschreiben und ausgiebige Bettruhe mit dir darin verordnen.

… ein Dienstmädchen

17 Prozent der Männer wären im Bett gerne der Herr, während ihre Partnerin das Dienstmädchen mit kurzem Rock, kleiner Schürze und Staubwedel gibt. Zu ihren Aufgaben gehört dann, ihm nach einem anstrengenden Arbeitstag das Essen zu servieren, den Körper zu massieren und ihm anschließend im Bett jeden Wunsch zu erfüllen. Übrigens wiederkehrendes Motiv bei den meisten dieser beliebten Rollenspiele: Es dreht sich alles um ihn. Na gut, ausnahmsweise.

… eine Sekretärin

Dieses Rollenspiel bedient das Klischee einer Affäre – und macht vielleicht darum beiden besonders viel Spaß. Was du dafür brauchst, ist dann ebenfalls Klischee: ein strenger Dutt, aus dem sich die Haare schwungvoll lösen lassen. Eine Bluse, bei der mindestens ein Knopf „versehentlich“ aufspringt. Und ein figurbetonter Rock, unter den leider kein Höschen mehr gepasst hat – bitte einmal Akten aufsammeln.

… eine Fremde

30 Prozent fantasieren vom Sex mit der Kellnerin, der hübschen Unbekannten aus dem Fitnessstudio oder der Frau, die sich an der roten Ampel die Lippen nachzieht. Diese Fantasie bedeutet übrigens nicht gleich, dass er über einen Seitensprung nachdenkt. Wer seinem Partner die heimliche Sehnsucht erfüllen möchte, besucht gegebenenfalls einen Schauspielkurs, legt sich eine zweite Identität zu und überrascht ihn in der Rolle einer ihm gänzlich Fremden.

 

Christian Seidel

Ich komme

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Ich komme ist eine Offenbarung, eine Enthüllung – noch nie hat ein Mann so frei von seiner Sexualität erzählt.
Christian Seidel durchbricht das Schweigen, das dieses Thema umgibt, und schildert auf berührende Weise, was in ihm (und ganz ähnlich im Körper, der Seele und den Gedanken anderer Männer) beim Sex vorgeht: vom Erwachen erster sexueller Regungen als Junge bis zu den erotischen Erlebnissen des gereiften Liebenden – mit allen Hemmungen und Ängsten, Sehnsüchten und Glücksgefühlen, die mit unserer Sexualität einhergehen. So rückhaltlos und radikal er seine eigenen Empfindungen, Gefühle und Gedanken offenlegt, verletzt er doch nie die feine Grenze zwischen sensibler Innenschau und intimer Entblößung. Eine unerhörte Selbsterfahrung – und zugleich ein kritischer Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit Erotik und Sinnlichkeit in einer Welt, die mit unserem Verlangen Geschäfte macht.
Ein aufrüttelndes Buch, das dazu anregt, uns über unser Verhältnis zu uns selbst, zu unserem Körper und zu denen, die wir lieben und begehren, klarzuwerden.

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