Bei euch läuft gerade nicht viel im Bett? Das hilft!

Was tun gegen eine Flaute im Bett

Eure Beziehung ist schön, aber im Bett läuft gerade irgendwie fast gar nicht – ihr habt einfach keine Lust auf Sex. Das ist nicht schlimm und kommt vor. Entspannt euch und macht andere Dinge miteinander. Wenn es euch aber langsam stört und ihr eure Sexualität gerne wieder zurückhaben möchtet, oder es doch tiefergehende Gründe für eure Unlust gibt, haben wir einige Tricks parat, die euch helfen können, eurer Libido wieder auf die Sprünge zu helfen.

Richtet euch medienfreie Zeiten ein

Gerade Serien können ein echter Erotik-Killer sein. Da fängt man eine richtig tolle Serie an und möchte natürlich ständig wissen, wie es weitergeht…noch eine Folge, noch eine Folge – bis es viel zu spät ist, ihr müde seid und mit den Augen auf Halbmast ins Bett geht, um am nächsten Morgen einigermaßen gut aus den Federn zu kommen.

Aber auch Social Media Plattformen, YouTube-Kanäle und andere Medienangebote nehmen häufig sehr viel Zeit in Anspruch. Klar – es gibt viel Wichtiges zu erfahren in der Welt. Doch selbst, wenn das nicht Schminkvideos und „Let’s Plays“ sind, die ihr euch so gerne anschaut, sondern die wichtigsten und dringlichsten gesellschaftlichen und politischen Inhalte, solltet ihr euch doch genügend Pausen gönnen. Wie wäre es mit drei Abenden in der Woche ohne digitale Medien und auch ohne Fernseher, in welchen ihr euch ausschließlich eurem eigenen kleinen Zweier-Mikrokosmos widmet. Dann kommt wohl auch schnell die Lust auf den:die Partner:in wieder zurück…

Macht zusammen Sport

Sport erzeugt Glücksgefühle, sorgt für ein gutes Körpergefühl und natürlich findest du deine:n Partner:in attraktiv und sexy, wenn du siehst, wie er:sie sich verausgabt und schwitzt. Klar – das  weckt die Lust auf Sex. Und dann merkt ihr, dass euer Sex sogar besser ist als früher: Ihr seid beweglicher und ausdauernder und irgendwie macht es mehr Spaß.

Generell ist Sport ein tolles gemeinsames Hobby und kann die Qualität einer Beziehung sehr verbessern. Warum? Das verraten wir in unserem Artikel „Warum Sport für eine gut funktionierende Beziehung sorgt“.

Probiert es mal woanders

Sexflauten sind meist der Routine geschuldet, und ein neuer Ort kann wahre Wunder bewirken. Besonders aufregend: Ihr mietet euch ein Hotelzimmer und verabredet euch dort nach Feierabend. Wenn ihr eine Affinität dafür habt, könnt ihr das auch mit einem kleinen Rollenspiel verbinden. Du kannst deine:n Partner:in auch mit einem solchen Plan überraschen, wenn du davon aussehen kannst, dass ihm:ihr die Idee gefällt.

Aber es muss kein Hotel sein. Der Esstisch oder die Waschküche tun es auch, wenn ihr sonst nur euer Bett gewohnt seid.

Spart nicht mit anregenden Worten

Worte können richtig heiß machen und ihr solltet nicht damit sparen, wenn euch erotisches Prickeln in eurer Beziehung fehlt. Streut sie in den Alltag ein. Ein „Du siehst richtig sexy aus“ am Morgen, ein „Ich hab Lust auf dich“ per SMS oder im Vorbeigehen, während ihr eurem Alltag nachgeht. Versehen mit dem richtigen Blick, könnt ihr so mit kleinen Gesten die Erotik in euer Leben zurückbringen. Wenn du schüchtern bist und direkte Worte nicht dein Ding sind, sage deinem:deiner Liebsten, dass du ihn:sie liebst. Oder küsse ihn:sie. Oder berühre liebevoll eine seiner:ihrer weniger intimen erogenen Zonen, bevor ihr euch voneinander verabschiedet, um in die Arbeit zu gehen oder wenn ihr euch später wiederseht.

Vielleicht kann dir das Buch „Bettgeflüster“ von Andrea Bräu dabei helfen, lockerer über Sex, Erotik und deine eigenen sexuellen Bedürfnisse zu sprechen.

Fresst keinen Frust in euch hinein

Gerade wenn ihr zusammenwohnt, gibt es wahrscheinlich immer wieder alltägliche Dinge, die euch ein bisschen aneinander stören – aber eben nur ein bisschen. Nicht immer möchte man alles ausdiskutieren, häufig fehlt auch einfach die Zeit dazu und natürlich tut es einer Beziehung nicht gut, wenn man aus jeder Fliege einen Elefanten macht. Klar, du möchtest nicht andauernd an deinem:deiner Partner:in herumnörgeln und das ist auch gut so.

Andererseits kann es sich auf Dauer auf eure Harmonie und auch auf die Lust aufeinander negativ auswirken, wenn ihr immer öfter ein Auge zudrückt, euch insgeheim aber ärgert. Und dann rastet ihr entweder aus und streitet einmal so richtig miteinander – oder ihr distanziert euch voneinander, verhaltet euch passiv-aggressiv, habt keinen Sex mehr und niemand will oder traut sich, den ersten Schritt zu machen.

Da empfehlen wir, doch lieber ab und zu mal Klartext zu sprechen und eure Probleme auszudiskutieren – selbst wenn dadurch ein kleiner Streit nicht zu vermeiden ist. Der Philosoph Frank Naumann erklärt in seinem Buch „Die Kunst des Streitens“, warum es gut ist, seinen Gefühlen ab und zu Luft zu machen und dass das nicht gleich bedeutet, dass man eine Beziehung an sich in Zweifel zieht.

Andrea Bräu

Bettgeflüster

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Sex und Erotik sind in der heutigen Zeit fast allgegenwärtig: im Fernsehen, in der Werbung oder in Zeitschriften. Im Privaten herrscht dagegen oft Sprachlosigkeit. Das äußert sich nicht nur an der fehlenden Kommunikation über Vorlieben und Wünsche, sondern auch am Vokabular, mit dem wir über Sex reden. Als Paar MÜSSEN Sie aber spätestens dann über Sex sprechen, wenn Sie ihn haben wollen. Aber wie geht das? Wie sagen Sie nur, was Sie gern hätten? Oder was Ihnen nicht gefällt? Gibt es auch nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten? Was ist Dirty-Talk und macht das an?

Andrea Bräu weiß, wie groß das Schweigen in deutschen Schlafzimmern ist, wie groß die Scham und der Frust sind. Sie weiß aber auch, wie Sie das ändern können. Mithilfe dieses Buches kommen wieder Leben und Lust ins Bett. Und das ist gar nicht so schwer. Andrea Bräu erzählt aus ihrer Praxis, leistet Hilfestellung und gibt erstaunlich einfache sowie spannende Anregungen an die Hand, mit der Sie die Kommunikation und damit den Sex in Ihrer Partnerschaft verbessern können. Für eine aufregende, schöne und lebendige Erotik!

Frank Naumann

Die Kunst des Streitens

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Konfliktfreie Kommunikation ist ein hehres Ideal mit geringer Wirksamkeit. Im Privaten wie im Beruflichen nützt das sprichwörtlich 'reinigende Gewitter' oft mehr als das krampfhafte Vermeiden einer notwendigen Auseinandersetzung. Der Autor und Kommunikationspsychologe Frank Naumann zeigt, wie sich die Kunst des produktiven und fairen Streitens erlernen lässt. Denn für das eigene Wohlbefinden ebenso wie für das alltägliche Miteinander mit Kollegen, Freunden und Familie ist es wesentlich gesünder, ab und an seinen Gefühlen Luft zu machen – ohne eine Beziehung gleich auf die Zerreißprobe zu stellen.

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