Blanka Lipińska

365 Tage

365 Tage Blick ins Buch

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Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet …

Die Geschichte von Laura & Massimo:
Band 1: 365 Tage
Band 2: 365 Tage - Dieser Tag
Band 3: 365 Tage mehr

356 Tage - heiss wie Feuer

Von: readbylou Datum: 23. May 2021

Ich hab das Buch lesen wollen wegen dem Film und ich kann sagen, dass das Buch natürlich wieder tausendmal besser war, als der Film. Ich bin froh das der Film viele Ähnlichkeiten hat mit dem Buch, so konnte man Vortschritte und Hanlungen mehr verstehen, aber auch alles sich noch bildlicher vorstellen. Laura ist im Buch einen vielleicht ein bisschen naiver vorgekommen, was aber nach meiner Meinung trotzdem super gut umgesetzt wurde. Sie hinterfragt vieles und ist an sich ein sehr starke Protagonistin mit starken Willen. Masimo ist wie im Film sehr dominat und das wird im Buch nochmal sehr verdeutlicht. Auch seine Besessenheit von Laura kommt nochmal mehr duch, plus seine Handlungen, warum er das macht. Die Beziehung der zwei ist im Buch sehr stark spürbar, denn es geht auch sehr heiss her. Die Nebencaraktere bekommen auch im Buch mehr vorrang, was wirklich toll ist, so lernt man Lauras Freundin und Masimos eingeste Begleiter mehr kennen. Fazit: Mir hat das Buch für ihre Verhältnisse super gut gefallen und freu mich sehr auf den zweiten Band.

Ganz oke

Von: Mirisbookloverblog Datum: 09. April 2021

Ich finde das Cover langweilig und mir gefällt leider auch nicht, das man das Gesicht des Mannes sieht. Der Schreibstil von Blanka war schön und leicht zu lesen. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive. Die Hauptprotagonisten sind Massimo und Laura. Laura ist im Film und im Buch eine sehr starke, unabhängige Frau. Sie lässt sich nicht von Massimo um den Finger wickeln und zeigt Ihm wo es lang geht. Massimo mochte ich am Anfang nicht. Er war recht herschsüchtig, er ist es gewohnt zu bekommen, was er will. Nach der Zeit ließ das aber nach und er öffnet sich mehr. Da ich Fifty Shades of Grey richtig gerne mag, dachte ich mir ich versuche es mal mit einem "ähnlichen" Buch. Massimo entführt Laura und er gib ihr 365 Tage Zeit um sich in ihn zu verlieben, danach lässt er sie gehen. Hätte ich den Film vorher nicht geguckt, dann hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gelesen. Denn es klingt schon etwas kurios jemanden zu entführen, damit jemand sich in einem anderen verliebt. Ich weis nicht. Mich konnte das Buch nicht ganz so überzeugen. Es war einfach nicht so mein Thema. Ich fande es einfach unlogisch jemanden deswegen zu entführen.

explosive und widersprüchliche Mischung

Von: Mareike Datum: 30. March 2021

Ich mochte den Film schon sehr, somit interessierte mich das Buch erst recht. Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich war an keiner Stelle gelangweilt. Laura und Massimo sind so eine explosive und widersprüchliche Mischung. Laura ist eine sehr starke und selbstbewusste Frau. Sie lässt sich nicht einschüchtern und sagt immer, was sie denkt. Außer ihre Gefühle und Gedanken zu Massimo, will sie so lange wie möglich, vor ihm geheim halten. Sie ist in ihrem Job und Liebesleben mit Martin sehr unzufrieden. Ein Urlaub in Sizilien soll das alles ändern, doch es kommt anders als gedacht. Mir ist aufgefallen, dass sie offensichtlich nicht einen Tag ohne mit Alkohol übersteht, obwohl sie ein Herzproblem hat und öfter in Ohnmacht fällt und ihre Notfall-Medikamente benötigt. Gestört hat es mich persönlich nicht, wirkt aber unglaubwürdig. Haaaach, Massimo. Ein polarisierender und unwiderstehlicher Charakter. Er ist das Familienoberhaupt der Familie Torricelli. Seitdem er fast gestorben ist, sucht er Laura. Nachdem er sie in seine Villa entführt hat, bereitet er ihr ein verlockendes Angebot - sie soll ihm 365 Tage gehören und er versucht alles, seine Traumfrau für sich zu erobern. Schwieriger als gedacht, denn Laura lässt sich nichts von Massimo sagen und widerspricht ihm oft. Sein Verhalten ist so widersprüchlich, erst behandelt er sie wie eine Königin und danach wie eine fremde. Das Buch beginnt aus Massimos Sicht und wechselt schnell zu Lauras Sicht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich schnell lesen. Es gibt tolle Charaktere, eine aufregende Umgebung, spannende Wendungen und so heiße, erotische Szenen, die hart beschrieben sind. Außerdem gibt es tolle Nebencharaktere und vor allem Domenico ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die Geschichte verläuft von der Abfolge her etwas anders, als die im Film, wobei das vollkommen in Ordnung ist, da man ein Buch nicht 1:1 verfilmen kann. Das Buch ist deutlich ausführlicher als der Film und es gab einige extra Details. Auch das Ende ist zum Film anders, aber ich finde beides gut! Eine tolle Mischung aus Erotik und Aktion. Der Cliffhanger am Ende lässt ein sprachlos zurück und ich kann es kaum erwarten, das der 2. Band erscheint. Ich werde definitiv auch die weiteren Teile lesen. Wenn ihr den Film gut fandet, lest unbedingt das Buch - ihr werdet nicht enttäuscht.

365 Tage

Von: Maunzerle Datum: 03. February 2021

Kennt ihr schon den Film? Ich nicht und somit war ich etwas überrascht wie viel gefährliche Leidenschaft und Begehren in diesem Roman steckt. Wer also eine romantische Geschichte erwartet ist hier falsch. Einige Ausdrücke sind sehr der und manche *Scenen eher hart als romantisch beschrieben Dennoch konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Ich wollte unbedingt wissen wie es für Laura und Don Massimo weitergeht. Gibt es tatsächlich keine gemeinsame Zukunft für die beiden oder verbindet sie nur pure Leidenschaft? Denn Don Massimo trägt Laura einmal auf Händen und behandelt sie wie seinen größten Schatz und dann wieder wie eine H* Zum Ende hin hat mir die Geschichte besser gefallen und dann ist auch das Buch schon zu Ende! Und was für ein Ende! Ein Cliffhänger der es in sich hat. Ich freu mich, dass bald der folgeband erscheint und dieser steht definitiv auf der „Wunschliste“.

Pretty Woman meets Shades of Grey

Von: sonjaliest Datum: 01. February 2021

Dieses Buch habe ich schon vor einigen Wochen gelesen. Ich bin auf dieses Buch durch den Hype des Netflixfilms gestoßen und ich war neugierig. Doch noch während ich dieses Buch las, brach ein wahrer „Shitstorm“ diesbezüglich los. Ist so ein Buch erlaubt, gesund, krank, unterhaltsam? Worum geht es? Der Mafiosi Massimo hat aufgrund einer Nahtoderfahrung stets eine Traumfrau in seinen Gedanken. Als die Polin Laura Urlaub in Sizilien macht, kann er seinen Augen kaum trauen, sie ist es! Da er stets bekommt, was er will, entführt er Laura kurzer Hand und erklärt ihr, dass sie 365 Tage bei ihm bleiben soll, um sich in ihn zu verlieben. Fällt dieses Buch unter die Kategorie Liebesroman? Thriller? Dark Romance? Keine Ahnung. Die Vermarktung erscheint mir jedoch für alles unpassend. Mit Sicherheit ist es kein Liebesroman mit einer „gesunden Beziehung“. Es sind derbe Sexszenen enthalten, die nicht wirklich der Fantasie Platz lassen. Daher habe ich durchaus Verständnis, dass es manchen Lesern „einfach zuviel“ ist. Aber mal ganz ehrlich: „Shades of Grey“ oder die Erlebnisse der Protagonistin aus Sebastian Fitzeks „Der Heimweg“ sind da hoffentlich auch nicht realitätsnah. Gestört hat mich, dass Laura offensichtlich ihren Tag nur mit Alkohol übersteht, obwohl sie ein Herzproblem hat. Ungeachtet das sie selbst temperamentvoll ist, lässt sie sich aufgrund der reizvollen Situation und eines langweiligen Alltags auf die (krankhafte Manipulation) von Massimo ein. Hier wird auch geshoppt, was das Mafiabankkonto hergibt, so dass man fast meinem könnte Pretty Woman meets Shades of Grey. Macht das eine Liebesgeschichte aus? Geld, Klamotten, Sonne, Reize, Sex? Die deftigen Szenen bieten jedenfalls einen Unterhaltungsfaktor (nein – es ist ein Roman und ich verspüre keinen Drang, dem nachzueifern…bis auf das Shoppen vielleicht). Ein interessanter Aspekt ist übrigens auch Lauras Freundin Olga, die selbst ihren Lebensunterhalt durch Manipulation ihrer Liebhaber sicherstellt. Wo ist da der feine Grad? Die unerklärliche Anziehungskraft der beiden Protagonisten und die aufkommende Gefahr durch eine Vendetta, lassen mich trotz der Kritik gespannt auf Band 2 warten. Wer den Film gesehen hat, dem soll gesagt sein, Buch und Film weichen sehr stark voneinander ab. Macht Euch selbst ein Bild. Ich vergebe 4,5 von 5 Punkten.

Einfach Nein....

Von: Kathj Datum: 31. January 2021

Nachdem ich dieses Buch besonders oft auf Instagram gesehen habe, bin ich neugierig geworden. Also habe ich entschieden es auch mal zu versuchen. Den Film dazu kenne ich nicht, da ich kein Netflix besitze. Allerdings war es leider nichts für mich. Meiner Meinung nach sollte es auch eine Triggerwarnung für das Buch geben. Denn es werden Gewalt, Drogenkonsum und sexuelle Nötigung beschrieben und das nicht zu knapp. Die Charaktere der Geschichte haben mich so gar nicht überzeugen können und waren mir beide unsympathisch, was das lesen nochmal um einiges schwerer macht. Laura wirkt flach, hat keine wirklichen Prinzipien und lässt Massimo fast alles mit sich machen, ist also quasi willenlos. Nur manchmal beschwert sie sich ganz kurz und betrinkt sich dann einfach, was wegen ihres Herzfehlers vielleicht auch nicht gerade die beste Lösung ist… Auch Massimo konnte meine Sympathie nicht gewinnen, er war mir zu herrisch. Es gab in dem Buch kaum echte Gefühle und war für mich so ziemlich unterste Kategorie. Wenn es nicht zur Sache geht wird eine unnötig langweilige Rehmenhandlung erzählt, die mich das Buch querlesen ließ. So hatte ich es innerhalb weniger Stunden beendet. Der Schreibstil der Autorin ist auch nicht besonders. Er ist eintönig und ziemlich langweilig, was es schwer macht überhaupt etwas positives zu diesem Buch zu sagen. Fazit: Eine eintönig Geschichte die man nicht lesen muss.

Das war wohl nichts...für mich

Von: Stefanie_booksweetbook Datum: 09. January 2021

Auf allen gängigen sozialmedia Kanälen tauchte immer wieder dieses Buch und die Schwärmereien zum Film auf und da wurde ich dann doch neugierig was wohl hinter der Geschichte steckt. Zuerst wollte ich eigentlich den Film schauen, aber der Trailer hat mich schon abgeschreckt und da die Bücher ja bekanntlich (meistens) sowieso besser sind als die Verfilmungen, begann ich das Buch zu lesen. Ja, was soll ich sagen. Das Buch konnte mich so gar nicht fesseln oder überzeugen. Die Protagonisten waren mir sehr unsympathisch und identifizieren war auch nicht möglich. Was mich schon zu Beginn störte und ich total unglaubwürdig empfand,war, dass er von ihr im Koma geträumt hat und dann Bilder von ihr anfertigen ließ und über all im Haus aufgehangen hat. Sollte das romantisch sein, ich fand es echt weit hergeholt und albern. Die Sexszenen haben mir auch nicht gefallen, sie waren weder erotisch, noch ansprechend für mein empfinden. Ich hatte mir im ganzen mehr erhofft. Mehr Mafia, ansprechende Erotik und Charakteren mit denen man mitfiebert und mag. Das Buch mit SoG zu vergleichen kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Für mich war es ein totaler Reinfall und ich werde auch den 2. und 3. Band definitiv nicht lesen.

Leider eine Enttäuschung

Von: Kates_Booklights Datum: 28. December 2020

„365 Tage“ ist die Buchvorlage für den gleichnamigen Film, der dieses Jahr auf Netflix erschienen ist. Leider muss ich im direkten Vergleich sagen, dass mir der Film besser gefällt als das Buch. Das passiert ja nicht häufig, aber hier hatte ich nicht das Gefühl, dass die Buchvorlage mir irgendwas liefert, was der Film nicht auch darstellt – und dabei hat der Film noch einen super Soundtrack und schöne Kulissen. Das Buch nur einen mittelmäßigen Schreibstil. Die Handlung des Films unterscheidet sich fast nicht von der des Buchs. Es gibt weder einen wirklichen Einblick in die Gefühle der Protagonistin noch aufschlussreiche Gespräche zwischen Laura und Massimo. Generell haben mir einfach die Emotionen gefehlt. Laura wirkt sehr flach, hat keine wirklichen Prinzipien und lässt Massimo fast alles mit sich machen. Manchmal beschwert sie sich einmal kurz, fährt dann aber damit fort sich zu betrinken und Party zu machen. Das hat mich richtig gestört. Außerdem fällt sie andauernd in Ohnmacht. Und auch das war meiner Meinung nach einfach übertrieben. Die Autorin hat Lauras Herzfehler als Mittel zum Zweck genutzt, wenn sie sich nicht mehr aus einer Szene befreien konnte. Aber die Protagonistin dann die ganze Zeit Massen an Champagner trinken zu lassen ergibt einfach keinen Sinn. Vor allem dann nicht, wenn auch keiner der behandelnden Ärzte auf die Idee kommt ihr zu sagen, dass ein solcher Alkoholkonsum eventuell schädlich für ein sowieso schon angeschlagenes Herz sein könnte. Der Schreibstil der Geschichte ist überhaupt nicht mein Fall. Ich hatte dauerhaft das Gefühl, dass Situationen unnötig kompliziert und gleichzeitig nicht ausführlich genug beschrieben wurden. Dadurch war es anstrengend der Handlung zu folgen. Gleichzeitig werden Situationen sehr oft wiederholt, was die Geschichte langweilig macht. Irgendwann habe ich den Überblick verloren, wie oft Laura am Anfang eines Kapitels aufwacht, am Ende eines Kapitels einschläft oder mal wieder in Ohnmacht fällt. Aber es war sehr oft. Und dadurch wird die Geschichte einfach eintönig. Meiner Meinung nach sollte es eine Triggerwarnung für das Buch geben: Es werden Gewalt, Drogenkonsum und sexuelle Nötigung und beschrieben. Außerdem wird eine absolut toxische Beziehung verherrlicht und als die Traumbeziehung schlechthin dargestellt. Dabei dreht sich die gesamte Beziehung der beiden eigentlich nur um sexuelle Anziehung – Denn eine emotionale Bindung bauen die Protagonisten nicht auf. Insgesamt hat mir das Buch nicht wirklich gefallen, mich aber irgendwie auch gecatched. Ich glaube es war einfach so trashy, dass ich ab einem bestimmten Punkt einfach weiterlesen musste. Alleine, weil ich wissen wollte, wie oft Laura noch in Ohnmacht fällt und ich die Handlung mit der des Films vergleichen wollte. (Das Buch und der Film sind, abgesehen von ein paar Szenen und 1-2 zusätzlichen Nebencharakteren, identisch.) Aber der Film war für mich schon kein Highlight. Und das Buch kommt leider nicht an die Adaption ran. Wahrscheinlich werde ich den zweiten Teil der Reihe trotzdem lesen. Ein bisschen Trash im Bücherregal ist immer unterhaltsam. Aber bis jetzt bin ich leider enttäuscht! 1,5/5 Sterne

Ein Roman der mich zwiehgespalten zurücklässt.

Von: Jackie O. Datum: 06. June 2021

Ich lese gerne Romane aus dem Dark Romance Genre. Auch wenn vielleicht diese Art von Geschichten nicht für Jedermann etwas sind, mag ich die düstere Atmosphäre. Im besonderen auch die emotionale Achterbahnfahrt, durch die einige Autor*innen ihre Protagonisten durchlaufen lassen. Nachdem ich 365 Days auf Netflix gesehen habe, war ich gespannt, ob der Roman vielleicht nicht noch etwas mehr zu bieten hat. Um Charaktere, Hintergründe als auch Handlungsweisen besser zu verstehen. Doch leider muss ich sagen hat der Roman auch nicht unbedingt viel mehr zu bieten. Auch wenn er ein klein wenig anders gestrickt ist als die Filmadaption. Ich mochte z.B. den Anfang im Film wesentlich mehr als im Roman. Wo der junge Don seine Traumfrau tatsächlich schon einmal in der Realität zu Gesicht bekam. Im Buch hingegen nur einer Fantasie in seinen Träumen nachjagt. Zugegeben, es gab Szenen die mich gefesselt haben. Allerdings auch so einige die ich als absolut unpassend empfand. Mir fehlte in 365 Days nicht nur dieses gewisses Etwas, auch der Mafia Plot ließ stark zu Wünschen übrig. Außerdem gab es schlichtweg viel zu viele Wiederholungen. Und auch wenn ich eine direkte Sprache bei der Dark Romance bevorzuge, ging es mir sprachlich hier oftmals viel zu plump und fantasielos zu. Massiomo & Laura konnten mich nur bedingt überzeugen. Er mag seine Frauen willen- vor allem aber zügelloslos. Und bei ihr hatte ich ständig das Gefühl, sie wäre dauerbeschwipst. Von ihren Ohnmachtsanfällen ganz zu schweigen. Beide Charaktere blieben für meinen Geschmack zu oberflächlich. Hier hätte ich mir einfach mehr gewünscht, auch um mit ihnen emotional mitzufiebern. Fazit: Blanka Lipińska's Debutroman hat bereits im Vorfeld für einige kontroverse Diskussionen gesorgt. Mich lässt der erste Teil nach wie vor zwiehgespalten zurück. Es war bestimmt nicht alles schlecht. Die Geschichte hatte definitiv seine Momente. Jedoch habe ich in dem Genre bereits so viel emotionaler- und mitreißendere Geschichten gelesen. Die mich sofort auf eine aufregende Reise mitnahmen. Die mich in ihren Bann zogen und mich atemlos zurückließen. (z.B. Die Blood & Roses Reihe von Callie Hart od. Paperswan - Ich will dich nicht lieben von Laylah Attar.) 365 Days gehört leider nicht dazu. Auch wenn der Roman wesentlich mehr Sinn ergibt, als der Film. Doch die Lovestory zwischen Laura & Massimo konnte mich einfach nicht so packen wie ich es mir gewünscht hätte. 3/5 *** @Blanvalet Vielen Dank für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Film besser als die Vorlage

Von: Die Bücherfreaks Datum: 16. May 2021

Auch wenn dieses Buch die Vorlage für den Film auf Netflix ist muss man beide für sich betrachten. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich vom Buch doch etwas mehr erwartet habe. Massimo ist durch und durch Mafiaboss, aber von seinen eigentlichen Geschäften bekommt der Leser nicht viel mit. Im Vordergrund steht seine "Beziehung" zu Laura. Dabei hätte ich mir im Buch eine Laura sowie im Film gewünscht. Sie ist ständig betrunken, nimmt auf bestimmte Situationen keine Rücksicht und ist Dauerzickig. Teilweise wollte ich ihretwegen das Buch abbrechen. Auch fehlt mir eine Triggerwarnung am Anfang des Buches, da ich es nicht uneingeschränkt jedem empfehlen würde. Zu nennen sind da Entführung, Vergewaltigung und Erpressung. Ich bin zwar froh, dass die Reihe ins deutsche übersetzt wurde da die Filmfortsetzungen noch eine Weile auf sich warten lassen und ich nach dem fiesen Cliffhanger vom Film sehr gespannt bin wie es weitergeht, aber für mich haben Buch- und Filmreihe außer dem Namen nicht gemeinsam.

Besser als der Film

Von: Misz_Booksherlock Datum: 04. May 2021

Nachdem ich den FIlm zuerst gesehen habe, wurde ich auf diese Reihe aufmerksam. Und ich stehe auf Herausforderungen. Denn bekanntlich sind die Filme meistens schlechter, als das Buch. Und das stimmt. Fangen wir bei dem Schreibstil an. Für mich kann ich sagen, dass ich den gut fand. Er war flüssig und leicht zu lesen, ohne zu stolpern. Was ich nur schade finde, ist, dass man auf hohem Niveau über ihn meckert, da viele vergessen, dass es eine Übersetzung ist und die Autorin in diesem Fall nicht die Schuld daran trägt, wenn die Übersetzung nicht Eins zu Eins richtig ist. Ich kann das behaupten, da meine Freundin das Buch auf polnisch und auf deutsch kennt. Kommen wir zum Inhalt: Die Geschichte zwischen Laura und Massimo ist im Buch jedenfalls authentischer und greifbarer, da sie in dem Fall auch viel mehr miteinander reden, als es zum Beispiel im Film gezeigt wird. Trotz Massimos Dominanz und Unnahbarkeit, die er uns zeigt, merkt man, dass seine Fassade zu bröckeln beginnt, wenn er unsicher wird. Ganz tief in ihm hat auch er wirkliche Gefühle. Laura ist eine unsichere junge Frau, die mit ihrem Leben nicht zufrieden ist. Von ihrem Freund bekommt sie nicht die Aufmerksamkeit, die sie sich erhofft. Im Job läuft es auch nicht prickelnd. Kurz gesagt - ihr Leben gleicht einem Desaster. Bis sie auf Massimo trifft. Auch wenn der gutaussehende, charismatische Mafiaboss sie einfach mitnimmt, bemerkt sie schnell, dass es ihr vorher schlechter ging. Nach kurzer Gegenwehr, sah Laura es eher als ein Abenteuer. Jedoch konnte man ihre Beweggründe im Buch eher nachvollziehen, als im Film, da es besser argumentiert wurde. Sie freundet sich auch mit der Leibwache Dominico an, den ich persönlich sehr mochte. Im Großen und Ganzen war es wirklich nicht schlecht und gut für zwischendurch, dennoch sollte man sich im Klaren sein, dass es ein Erotikbuch ist. Daher kommen sehr viele, sehr leidenschaftliche und prickelnde Szenen vor.

Rezension zu "365 Tage"

Von: antje.moments Datum: 15. April 2021

Autorin: Blanka Lipinska Verlag: blanvalet - Verlag Seiten: 395 ISBN: 978-3-7341-1051-1 Preis: 12,90 € Inhalt: Laura Biel & Massimo Torricelli – eine unwiderstehlich gefährliche Leidenschaft. Die Romanvorlage zum internationalen NETFLIX-BLOCKBUSTER! Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … Meinung: Vielen herzlichen Dank an das Bloggerportal und den blanvalet-Verlag, ich habe mich sehr gefreut das ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte. Schon das Cover des Buches hat mich neugierig gemacht. Laura und Massimo sind die beiden Hauptprotagonisten in diesem Buch. Laura, eine Polin, ist sehr bodenständig, selbstständig, tempramentvoll und weiß eigentlich was sie will. Im Urlaub mit ihrem Freund geht so einiges schief und läuft anders als sich das Laura gedacht hat. Massimo träumt schon lange von Laura, er weiß nicht einmal ob es sie überhaupt gibt oder er sie jemals finden wird. Dann passiert es und Massimo möchte nur noch eins ...... Laura. Nach dem Streit mit Martin und zuviel Alkohol hat Laura einen Blackout und als sie wieder aufwacht, ist sie bei Massimo. So einfach wie Massimo sich das gedacht er, er ist gewohnt alles zu bekommen was er will, ist es aber nicht. Das Buch ist spannend, erotisch, emotional, mitreißend und einfach der Hammer. Ich mochte es einfach nicht aus der Hand legen. Manchmal waren die Dialoge zwischen Laura und Massimo zu krass, das wirkte für mich schon billig. Das Ende ist ziemlich aprupt und ich bin jetzt schon auf den nächsten Band gespannt. Fazit: Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und 5/5 Sterne. Bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

Sehr Film ähnlich, aber besserer Einblick in die Protagonisten

Von: Bettinabooklover Datum: 26. March 2021

365 Tage - Blanka Lipinska Rezension: 3/5⭐️ Meinung: Dieses Buch wurde heiß diskutiert und ich wollte mir unbedingt eine eigene Meinung dazu bilden können, daher habe ich mich umso mehr über das Rezensionsexemplar vom Bloggerportal gefreut. Ich hatte den Film schon gesehen bevor ich zu lesen begonnen habe und war auf die Unterschiede, die typisch bei Buchverfilmungen sind gespannt. Hier war ich dann doch sehr überrascht, dass der Großteil der Geschichte 1:1 dem Film gleicht, aber auch Unterschiede, wie der Einblick in die Emotionen von Massimo. Da die Geschichte mit den Düsteren Stellen und der Dominanz sehr kritisch auseinandergenommen wurde, ich aber das Dark Romance Genre immer wieder gerne lese und wusste, auf was ich mich einlassen werde, hat mich dieser Aspekt nicht in meinem Lesefluss gestört. Der Schreibstil hat mich nicht direkt gefesselt, aber ich kam sehr gut durch die Seiten und fand, dass die Personen auch besser als im Film dargestellt wurden. Gewisse Maßnahmen von Massimo waren nicht wirklich Gesellschaftstauglich, aber spiegeln die Obsession und Zuneigung gegenüber Laura wieder. Fazit: Dieses Buch zählt zum Dark Romance Genre und es sollte jedem Bewusst sein, dass es nicht unbedingt für sanfte Gemüter geeignet ist. Es gibt viele explizite Szenen und Verhalten welches ungeeignete für die Gesellschaft ist. Dies ist aber in einem DR Buch zu erwarten. Das Ende hat mir gut gefallen und so bin ich gespannt auf den nächsten Teil. (Unbezahlte Werbung/ Rezensionsexemplar)

Ein krasses Buch...

Von: Katja Büscher Datum: 25. March 2021

Nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund wird die Hotelmanagerin Laura von dem Oberhaupt einer der mächtigsten Mafiafamilien auf Sizilien Don Massimo entführt. Schon lange ist er von Laura besessen. Deshalb ist die Art der Entführung von besonderer Brisanz, denn Laura befindet sich plötzlich in einer mehr als luxuriösen Villa wieder. Sie wird mit Geschenken, Kleidung und Reichtum nur so überschüttet und nahezu jeder Wunsch wird ihr von den Lippen abgelesen. Massimo stellt ihr allerdings ein Ultimatum: Wenn Laura sich nicht innerhalb von 365 Tagen in ihn verliebt, wird er sie wieder laufen lassen. Ob Laura sich wohl auf das Angebot einlässt? Laura tritt äußerst selbstbewusst und mutig dem knallharten Mafia-Boss Don Massimo gegenüber auf. Dann aber ist sie so zerbrechlich, kränklich und immer der Ohnmacht nahe. Eine Diskrepanz, die für mich nicht wirklich zusammenpasst und maßlos übertrieben ist. Auch wenn ich das Buch verschlungen habe, hat es meinen Geschmack leider nicht ganz getroffen. Es gab zu viel Drama, Sex, Champagner, Geld, Ohnmachtsanfälle und Ermordungen. Danke @bloggerportal für das Rezensionsexemplar. 🌸🌷🌸🌷

Toller Auftakt der Reihe!

Von: Lines Books Datum: 18. March 2021

Sowohl der Film als auch das Buch wurden heiß diskutiert. Ich muss sagen, dass mir der Film gut gefallen hat und auch das Buch konnte mich völlig überzeugen. Ich möchte mich hier auch nicht rechtfertigen, warum mir dieses Buch so gut gefallen hat. Nur so viel Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Also der Einstieg ins Buch fiel mir super leicht. Ich mag den Schreibstil der Autorin super gerne. Sie schreibt locker und sehr flüssig außerdem ist ihr Stil bildhaft und fesselnd. Sie schaffte es mühelos mich in den Bann der Story zu ziehen. Ich habe dieses Buch quasi verschlungen. Es war wie eine Sucht ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts weiter verraten, da der Klappentext mehr als genug verrät. Die Story von Massimo und Laura ist etwas Besonderes. Sicherlich mag es der eine oder andere verwerflich finden aber ich fand es einfach genial. Das ganze faszinierte mich und hat mich regelrecht gefesselt. Die Entwicklung, der beiden konnte man hier sehr gut nachvollziehen. Ich muss auch gestehen, dass mir dieses Buch noch besser gefallen hat als der. Das Ganze war einfach sehr viel detaillierter und intensiver. Die Handlung war zum einen sehr spannend und düster und zum anderen war sie natürlich extrem leidenschaftlich und sinnlich. Es war die perfekte Mischung auch die Dialoge, der beiden waren grandios, ich musste mehrmals lachen. Das Ende kam leider viel zu schnell. Ich hätte gerne noch weiter gelesen. An sich empfand ich das Ende als sehr dramatisch, aber es passt wiederum perfekt zur Story. Natürlich bin ich jetzt unglaublich gespannt was mich im nächsten Teil erwarten wird. Ich kann es kaum erwarten auch die Fortsetzung endlich zu lesen. ➡️ Fazit: Mit "365 Tage" gelingt Blanka Lipińska ein fesselnder und spannender Auftakt der Reihe der mir unglaublich gut gefallen hat. Ich kann es kaum erwarten bis endlich der zweite Teil erschienen ist.

Enttäuschend

Von: Naddy Datum: 15. March 2021

Ich verstehe leider den Hype um dieses Buch nicht. In jedem Kapitel gibt es extremen Sexszenen. Massimo unterdrückt die Frau und handelt häufig gegen ihr Einverständnis. Die Frau wird hier nur als Lustobjekt betrachtet. Man kann das Buch schnell weglesen. Es ist kein Vergleich zu Shades of Grey, da es einfach nur niveaulos ist. Den Film habe ich bisher nicht gesehen und bin mir auch nicht sicher, ob ich ihn noch anschauen werden.

Anders wie der Film

Von: booklove161820 Datum: 09. March 2021

Meinung: Die Hotelmanagerin Laura fährt mit ihren Freundin und ihrem Freund Martin nach Sizilien. Sie möchte dort ihren Geburtstag feiern und erhofft sich gleichzeitig, dass sie die Beziehung zu Martin wieder auffrischen kann, denn die läuft alles andere als gut. Leider geht das ganze nach hinten los und die beiden zerstreiten sich. Laura flieht darauf aus dem Hotel, weil sie sehr enttäuscht ist und erstmal Abstand braucht. Daraufhin begegnet sie Massimo, dem Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia Familien Siziliens. Dieser entführt Laura in seine Villa. Er wird sie 365 Tage nicht frei geben. In dieser Zeit soll Laura sich in ihn verlieben, ist dies nicht der Fall ist sie wieder eine freie Frau! Massimo ist sich sicher die schöne Laura in dieser Zeit für sich zu gewinnen, doch hat er nicht damit gerechnet wie selbstbewusst Laura ist. Das Spiel kann also beginnen! Ich muss zunächst sagen, dass sich bei diesem Buch ja die Meinung extrem teilen. Das ganze erinnert mich da ein bisschen an Shades of Grey, wo die Meinungen auch so stark gespalten waren. Ansonsten ist die Geschichte komplett unterschiedlich. Ich habe mir bevor ich das Buch gelesen habe bei Netflix den Film angeguckt. Und diesen fand ich schon sehr Klasse! Wobei sich der Film zu dem Buch schon unterscheidet. Wer sich hier erhofft, dass die Story 1 zu 1 übernommen wurde, wird vielleicht enttäuscht. Ich fand aber gerade das Interessant. Beide Charaktere waren sehr interessante Persönlichkeiten. Ich fand die Charaktere im Buch sogar noch ausgeprägter wie im Film. Mir hat das starke Selbstbewusstsein von Laura unheimlich gut gefallen, vor allem das sie sich so gar nichts von Massimo hat bieten lassen. Fazit: Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und fand ihn genauso gut wie den Film nur auf seine eigene Art und Weise, da sie sich sehr voneinander unterscheiden. Ich kann natürlich sehr gut verstehen, wenn viele Leute so gar nichts damit anfangen konnten. Ich würde das Buch eher an Leute empfehlen, die auch gerne Dark Romance lesen. Ich bin sehr gespannt wie es im zweiten Teil weiter geht, weil der erste Band, genauso wie im Film einen sehr fiesen Cliffhänger hatte.

Ein interessanter Auftakt mit Potenzial nach oben

Von: Corinnas World of Books Datum: 05. March 2021

In „365 Tage (Laura & Massimo, Band 1)“ geht es um den ersten Band der Geschichte. Laura ist Hotel Managerin und fährt mit Freunden in den Urlaub nach Sizilien. Sie hofft, dass ihr Freund dort mehr Zeit für sie hat, aber sie ahnt nicht, was das Schicksal für sie bereithält. Die Begegnung mit Massimo einem der mächtigsten Oberhäupter der Mafia Familien will Laura. Er entführt sie und macht ihr den Vorschlag sie soll bleiben und wenn es ihm nicht gelingt, dass sie sich in 365 Tagen in ihn verliebt darf sie gehen ... Laura ist eine Hotel-Managerin und keine schüchterne Frau, sondern selbstbewusst und lässt sich so schnell nichts sagen. Wird sie sich in Massimo verlieben? Schon im Film wirkte sie auf mich sehr widersprüchlich und im Buch habe ich dieselbe Meinung empfunden. Massimo ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will und das ist Laura. Kann er Laura gewinnen oder meint es das Schicksal anders? Ich muss gestehen, das ich im Buch eine andere Sichtweise auf ihn bekommen habe, aber dennoch nicht alle seine Entscheidungen verstehe. Der Schreibstil ist angenehm und ich bin durch ihn sehr gut durch die Geschichte geführt worden. Das Buch wird am meisten aus der Perspektive von Laura erzählt, aber man bekommt auch von Massimo Perspektiven und kann so einen kleinen Einblick in seine Gedanken bekommen. Die Kulisse, die im Buch wechselt, hat mir unheimlich gut gefallen und natürlich musste ich auch hier wieder Parallelen suchen wegen des Filmes. Die Spannung, also was soll ich sagen der Anfang, indem man erfährt, das Massimo immer wieder Laura in seinen Visionen gesehen hat. Seitdem sucht er diese Frau und das hat mich direkt neugierig gemacht und die Geschichte nahm langsam mit jedem Kapitel ihren Lauf. Laura ist mit Martin zusammen und durch einen Urlaub mit ihm und Freunden auf Sizilien. Massimo sieht sie dort und fast seinen Plan sie zu sich zu holen. Er unterbreitet ihr den Deal, dass sie 365 Tage bei ihm bleibt und gehen kann, sollte sie sich nicht in ihn verlieben. So, nun muss ich sagen beim Lesen ging es mir wie vielen anderen Lauras ständige Ohnmachtsanfällen haben mich etwas genervt und der Alkohol Konsum, den sie eigentlich eher lassen sollte durch ihre Herzkrankheit. Die Szenen mit Massimo haben mir teilweise gut gefallen, jedoch habe ich das zwischenmenschliche vermisst zwischen ihnen. Ich habe im Vorfeld hohe Erwartungen an das Buch gehabt und muss sagen das es mich zwar nicht komplett umgehauen hat, ich aber dennoch neugierig auf die anderen 2 Teile bin. Die Geschichte um Laura und ihn hat auf jeden Fall Luft nach oben und die Autorin hätte vielleicht noch ein wenig Feilen können an der Handlung. Das Cover sieht interessant aus und mir hätte vielleicht auch, wenn das Model Polnisch ist jemand anderen nehmen können oder zum Beispiel den Schauspieler von Massimo. Fazit 365 Tage (Laura & Massimo, Band 1) ist ein Trilogie Auftakt, der mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Ich bin auf Band 2 und 3 gespannt und deswegen vergebe ich 4 Sterne.

…faszinierende Lektüre, von der sich jeder selber überzeugen will...anregend, berauschend, Dominanz pur...

Von: Buch Versum Datum: 03. March 2021

Das Buch hatte ich schon in der Urfassung, also polnischen Sprache entdeckt und der Erfolg dieses Kassenschlager hat mich sehr neugierig gemacht. Endlich gab es ihn in deutscher Sprache, daher musste ich sofort dazu greifen. Herausstechend auch das Cover, das mit polnischen Model Kamil bestückt ist, entsprach der perfekten Wahl für mich und hat mich angezogen, es sticht hervor und ist wundervoll in Szene gesetzt. Das Gesicht macht neugierig auf das Werk und zieht schon mit dem Äußeren in den Bann. Ich warne schon vor, für jeden der den Film ( so wie ich ) vorab gesehen hat, es lohnt sich das Buch zu lesen und sich selbst zu überzeugen, denn natürlich gibt das Buch viel mehr Einblicke in die komplexen Persönlichkeiten, übermittelt die intensiven Emotionen, die Massimo mit Laura verbindet, die Hintergründe besser zu verstehen oder eher faszinierter davon zu sein. Das Buch ist nicht nur ein Hype sondern wird auch kritisch auseinander genommen, nicht nur in Betracht auf den Film sondern auch auf den eher düsteren Teil, die Dominanz denn männlichen Part sowie die brutalen Ausführungen. Sprich man muss nicht der Meinung des Protagonisten erliegen, sollte sich aber bewusst sein, dass das Werk zum Dark Romance Bereich zählt, nicht für sanfte Gemüter ist und manche Behandlungen gegen die Meinungen der Gesellschaft gehen. Die Geschichte beginnt mit Massimo und Laura, wie diese zueinander finden und was genau der Titel in sich hat. Ich bin von den Gründen von Massoimo fasziniert, seiner Dominanz als auch seinen beschützenden als auch fürsorglichen sein. Laura im Gegensatz ist der perfekte Gegenpart, sie ist eisern, stur und voller Gegenwehr. Sie könnten nicht gegenseitiger sein, aber ihrer Leidenschaft und Begierde treibt sie immer mehr zueinander, erzeugt eine berauschende Chemie, die keiner leugnen kann. 365 Tage sind eine lange Zeit um an einander gebunden zu sein, sich voller Elan und verführenden Plänen eine ungezügelte und starke Frau zu seinen eigen zu machen. Hat der Plan eine realistische Chance ? Wenn Laura Massimo erlegt, wird es mehr sein als nur der leidenschaftliche Akt? Lest selbst und bildet euch eine Meinung zu dem Wer, dass 365 Tage eine ungewöhnliche Gesellschaft aufgezwungen wird sondern auch durch die Verführung und dem erotischen Teil dessen über lagert. Die Mischung dessen ist nicht für jeder Mann, hat mich aber trotz mancher Klischees als auch kritisch angelegten Punkte recht gut unterhalten. Besonders die Entwicklung von Laura, ihrem realistischer Behandlung des Herzleiden ( die im Film total banal abgehandelt wurden), ihren Reaktionen sowie auch in manchen Punkten das eingestehen, dass ihr Entführer nicht nur von einer negative Seite beherrscht wird. Das Werk hat mich durch die Idee sowie den Dark Romance Touach eingefangen und ich hatte mich gefreut, mich selbst von dem Hype zu überzeugen. Das Buch hat mich von den Persönlichkeiten eingenommen, ab und an jedoch sehr schmunzeln lassen da ich sonst eher verzweifelt an den Maßnahmen von Massimo wäre. Diese sind nicht immer gesellschaftstauglich, machen aber von vornherein seine Leidenschaft und die ungezügelte Begierde als auch intensive Zuneigung eventuell auch Obsession von Laura deutlich. Ich bleibe daher recht gut unterhalten, erfreut über die Willensstärke von Laura, Massimos Emotionen als auch den überraschend erfreulichen Ausgang begeistert zurück. Besonders habe ich das letzte Drittel des Buches verschlungen und habe das Ende des ersten Teiles entgegen gefiebert, war entzückt über das unerwartete Ende und werde zufrieden auf den nächsten Teil zurück bleiben. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt. #DieDunkelheitdeinerSeele #KateSStark #Fischer #KJB #Rezension

Massimo gefährlich und Laura sehr heiss

Von: Ladyfantasy1301 Datum: 03. March 2021

365 Tage Die Autorinnen haben einfach eine ganz besonderer Art Romane zu schreiben. Es so spannend und unterhaltsam aber auch gleichzeitig gefühlvoll mit viel erotik und immer authentisch. Es fängt aus Massimos Sicht an, man bekommt direkt einen Einblick in sein Leben als Aufreißer und gefährlichen Mafiosi. Dann jedoch jedoch aus Lauras Sicht geschrieben, was aber nicht stört. Der Inhalt gefällt mir, sehr schnell ist eine Spannung zwischen den beiden aber auch um Massimo, da er als Mafiaboss doch viele Geheimnisse vor Laura. Ihre Kennenlernphase ist nicht langweilig kann man sagen . Dies wird natürlich durch die nicht-jugendfreien Szenen unterstützt. 😏Verschiedene Emotionen kommen auch auf und im Buch zum Vorschein, stehen aber nicht im Vordergrund. Der Schreibstil lässt sich gut und entspannt lesen, man ist richtig vertieft dabei. Fazit: Super tolle Unterhaltung eine Gute Mischungen aus kribbeln im Bauch, sexy und tiefgründig. Bitte das nächste Buch 😍

Leider nicht ganz mein Fall

Von: Ella Datum: 28. February 2021

Nachdem ich den Film fantastisch fand, war mir klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Als es dann schon vorab bei mir eingetroffen ist, wollte ich es unbedingt lesen. Ich habe das Buch auch direkt angefangen, jedoch musste ich es immer wieder pausieren und mir ein paar Tage Zeit nehmen. Die Story an sich finde ich wirklich super und klasse gelungen. Man erfährt viele Details und auch Hintergründe, es gibt auch spannende Wendungen. Generell ist es, wie erwartet deutlich detailreicher als der Film. Das Setting fand ich auch echt gut, nur leider hat mir der Schreibstil das Buch etwas verdorben. Massimo finde ich als Charakter echt super, genau wie ein Dark Romance Charakter sein sollte. Laura hingegen empfinde ich als eher nervig, denn sie ist perfekt sportlich, perfekt dünn und einfach unrealistisch dargestellt in meinen Augen. Es ist nicht mal ihr Handeln, was mich stört, aber die Art wie sie dargestellt wird. Generell finde ich, dass der Schreibstil eher schleppend ist und ich musste mich hier und da ziemlich durchkämpfen, denn ich wollte wissen wie es weiter geht und nicht abbrechen. Mit der Story Idee wäre mit Sicherheit eine tolle Story entstanden, wenn Laura als Charakter etwas realistischer gestaltet worden wäre und man den Schreibstil nochmal überarbeitet hätte. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich den Film besser fand als das Buch, da der Schreibstil einfach nicht meins ist. Dennoch werde ich Band 2 eine Chance geben, einfach um herauszufinden, wie es weitergeht. Vielen Dank an das Bloggerportal, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe.

Umstrittener Erotik-Thriller, bei dem jede*r wissen muss, was ihn/sie erwartet

Von: Franzi303 Datum: 24. February 2021

Das Cover: Das Cover zeigt die Gesichtshälfte eines jungen weißen Mannes mit Bart, verstrubbelten Haaren und schwarzen Augen, der gut zum Charakter Massimo Torricelli passt. Er sieht sehr entschlossen aus. Das Cover wurde vom Original, also aus dem Polnischen übernommen. Die Geschichte: Vor fünf Jahren wurde Massimo Torricelli angeschossen, doch er überlebte, mit dem Bild einer wunderschönen Frau im Kopf. Eine Halluzination, denn Massimo wusste bisher nicht, ob diese Frau überhaupt existiert. Er selbst ist nun das Oberhaupt der italienischen Torricelli-Familie, und sieht seine Traumfrau nun am Flughafen von Catania, Italien. Er will wissen, wer sie ist, und sie entführen lassen, denn er bekommt immer, was er will. Währenddessen kommt Laura Biel mit ihrem Freund Martin und dessen Freunden Karolina und Michał am Flughafen von Catania an, um dort einen schönen Urlaub zu verbringen. Doch dann wird sie von einem attraktiven Unbekannten beobachtet, verfolgt und schließlich, nach einem Streit mit Martin, entführt. In Massimos Villa angekommen, macht er ihr ein außergewöhnliches Angebot: er lässt ihr 365 Tage Zeit, um sich in ihn zu verlieben. Doch Laura ist nicht so gefügig, wie Massimo es gerne hätte ... Meine Meinung: Vermutlich hat schon fast jeder von euch von dem umstrittenen Netflix-Film '365 Tage' (365 dni) gehört, ihn vielleicht sogar schon gesehen. Dies ist die Romanvorlage zum Film über Massimo und Laura. Ich selbst habe aufgrund des Hypes erst den Film gesehen und danach das Buch gelesen, was auch daran liegt, dass das Buch erst im Dezember 2020 erschienen ist. Massimo Torricelli bekommt alles immer, was er will, denn er ist das Oberhaupt der italienischen Familie Torricelli, einer mächtigen Mafiafamilie. Vor mehreren Jahren wäre er auf einer Schießerei fast gestorben, doch die Vision einer wunderschönen Frau hat ihn gerettet. Die Idee dafür ist irgendwie etwas ... merkwürdig, aber Nun sieht er diese Frau, nach der er jeden Tag gesucht hat, in der Realität am Flughafen, und will sie natürlich gleich für sich und sie entführen. Keine wirklich gute Art und Weis, um seine Traumfrau kennenzulernen, aber nun gut. Nun zu Laura. Laura ist 29 und hat jahrelang in der Hotelbranche gearbeitet. Gerade als sie sich auf die Position des Sales Director hochgearbeitet hat, hat sie gekündigt, weil ihr langweilig war und sie Burn-out bekam. Sie ist irgendwie auf der Suche nach einem Abenteuer. Und das erlebt sie jetzt auf jeden Fall, nur eben nicht mir ihrem Freund Martin. Laura trifft also auf in Italien auf den geheimnisvoll attraktiven Mann, der sie mit 'Hast du dich verlaufen, Kleines?' begrüßt. Er ist wie ein besessener Stalker, der sie unbedingt haben will. Und Laura fühlt sich auch irgendwie von Massimo angezogen, er macht sie an, obwohl er sie und ihre Familie bedroht. Das ist schon ziemlich krank, von beiden. Doch Laura will Massimos 'Spiel' mitspielen. Und das geht leicht, da sie andauernd Champagner trinkt. Der Alkoholkonsum in diesem Buch ist der Wahnsinn. Ich selbst habe nichts gegen Alkohol, trinke selber gerne welchen, aber hier ging mir der ständige Champagnerkonsum echt auf den Keks. Gerade weil Laura herzkrank ist, sollte sie nicht so viel trinken. Das ist schon irgendwie verantwortungslos von ihr. Meist endet ein Kapitel übrigens, indem Laura in Ohnmacht fällt. Das ging mir ebenfalls ziemlich auf den Keks. Und dass sie das Eine denkt und das Andere tut, ist meistens auch nicht nachvollziehbar. Von der 'selbstbewussten' Laura ist da leider nicht viel zu sehen. Und als ihr die Gelegenheit gegeben wird, freigelassen zu werden, nutzt sie diese Chance nicht mal. Geschrieben ist die Geschichte übrigens abwechselnd aus der Sicht von Massimo und Laura. So konnte ich als Leserin gut in die Gedanken und Gefühle der beiden eintauchen. Laura, die sich zu Massimo hingezogen fühlt, aber sich auch irgendwie nicht sicher ist, ob sie das alles wirklich will. Massimo, der sehr besitzergreifend und eifersüchtig ist, weil er 'seine Herrin' gefunden hat, sie liebt (oder eher begehrt) und sie nicht verlieren will. Deswegen manipuliert er sie, kauft ihr Designerklamotten, und mehr, um sie gefügig zu machen. Die beiden sind wie Eis und Feuer, sie sind heiß aufeinander, reizen sich gegenseitig und stacheln sich auf. Dann gibt es Sex ... oder Streit. Teilweise sind die Sexszenen übrigens meiner Meinung nach wirklich gut und sexy geschrieben, teilweise sind sie aber auch einfach nur ziemlich vulgär. Wie ein schneller ... zwischendurch. Ein Highlight der Geschichte ist aber auf jeden Fall Domenico. Ich mochte ihn im Film schon sehr und im Buch fand ich ihn ebenfalls total sympathisch. Er ist witzig, verständnisvoll und nett zu Laura. Er weist sie in alles ein, hilft ihr und berät sie. Und er hat einen gewissen Galgenhumor, der mir das Lesen amüsanter gemacht hat. Wie das Ganze endet, wusste ich z. T. schon aus dem Film, auch wenn das Ende im Buch anders ist als das Ende im Film. Und doch ging mir das alles zu schnell. Schließlich spielt das Buch nicht in 365 Tagen, wie man aufgrund des Titels denken könnte, sondern in 3 - 4 Monaten. Ich weiß, dass Buch und Film von vielen scharf kritisiert werden, und ich möchte das hier in meiner Rezension gerne noch kurz thematisieren. In '365 Tage' geht es hauptsächlich um Entführung sowie um psychische und sexuelle Gewalt, die romantisiert wird. Natürlich ist so etwas im echten Leben eine Straftat und in keiner Weise in Ordnung, aber das Buch ist Fiktion. Ebenso wie Fantasy- und andere Geschichten ist die Geschichte in '365 Tage' Fiktion. Als Leser*in sollte niemand dies zu ernst nehmen. Ja, es ist eine gewöhnungsbedürftige und für manche abartige Fiktion, aber es ist Fiktion. Über Entführung und Gewalt haben auch schon andere Autoren sehr krass geschrieben, nur dann eben unter Dark Romance. '365 Tage' ist nichts für junge Leser und sehr speziell, ähnlich wie 'Fifty Shades of Grey'. Wer '365 Tage' liest, muss mit Gewalt, Sex und dem Stockholm-Syndrom klarkommen. Jedes Genre hat seine Fans, so auch Bücher wie dieses. Ich wusste, worauf ich mich einlasse. Band 2 heißt '365 Tage - Dieser Tag' erscheint am 14.04.2021 auf Deutsch. Der 3. und letzte Band wird '365 Tage mehr' heißen und soll am 20.09.2021 auf Deutsch erscheinen. Ich bin auf neugierig auf die Fortsetzungen und werde sie auf jeden Fall lesen. Meine Bewertung: '365 Tage' ist ein sehr umstrittenes Buch. Ich wusste, was mich erwartet und worauf ich mich einlasse. Ich weiß, dass die 'Beziehung' toxisch und die Geschichte Fiktion ist. Und doch fand ich das Buch gut, ich habe es in wenigen Tagen durchgelesen. Es gab einiges, was mir gefallen hat, aber auch einiges, was ich nicht gut fand. Nach langem Überlegen vergebe ich drei Sterne.

Eine fesselnde Mischung aus Erotik, Spannung aber auch etwas Gefühl!

Von: Lesender Vicinger Datum: 15. February 2021

Der Roman beginnt aus Massimos Sicht; man bekommt direkt einen Einblick in sein Leben als triebgesteuerten Aufreißer und gefährlichen Mafiosi. Nach 10 Seiten ist das Buch jedoch komplett aus Lauras Sicht geschrieben, wobei direkt ihre Seriosität im Gegensatz zu Massimos Auftreten auffällt. Der Schreibstil lässt sich angenehm und entspannt lesen. Der Inhalt gefällt mir wirklich sehr gut, es entsteht schnell eine Spannung zwischen den beiden aber auch um Massimo, da er als Mafiaboss doch viele Geheimnisse vor Laura hat und seine Skrupellosigkeit alles offen lässt. Auch sonst erleben die beiden immer etwas neues – bei der Menge an Geld auch nicht verwunderlich 😁 -, wodurch ihre Kennenlernphase nie langweilig wird. Dies wird natürlich durch die nicht-jugendfreien Szenen unterstützt. 😏😉 Ebenso ist es spannend mitzuerleben, wie verschiedene Emotionen aufkommen, wobei diese nicht so im Vordergrund stehen. Doch das habe ich dem Inhalt des Buches als dementsprechend angemessen empfunden.

Spannend, fesselnd, anregend!

Von: Christine Schneider Datum: 15. February 2021

Ich habe bisher nur das Buch gelesen den Film jedoch noch nicht gesehen, was ich aber auf jeden Fall noch nachholen werde. Mich hat das Buch fesseln können und ich möchte gerne auch Laura und Massimo in ihren TV Rollen erleben. Die Geschichte ist eigentlich recht einfach. Laura wird von einem Mafioso entführt und dieser gibt ihr dann 365 Tage Zeit, sich in ihn zu verlieben. Zwischen harten Mafiaszenen sowie heißer Erotik fand ich es interessant, wie sich das Ganze dann entwickelt hat. Eigentlich recht weit an der Realität vorbei und doch unterhaltend. An manchen Stellen war es mir dann doch etwas zu viel, Laura ist herzkrank benötigt Medikamente, trinkt aber sehr viel Alkohol wird dann häufig ohnmächtig und und und.. Das war für mich leider nicht ganz stimmig und nachvollziehbar, wurde dann aber mit den erotischen und doch recht dominanten Szenen die mich wiederum überzeugen konnten, wieder ausgeglichen. Wie ich mittlerweile mitbekommen habe, hat dieses Buch sowie der Film sehr viele Diskussionen hervorgerufen welchen ich mich persönlich nicht anschließen möchte. Der Schreibstil sowie die Story an sich fand ich gut es hat mir Spaß gemacht zu lesen es war unterhaltsam und auch spannend, die erotischen Szenen waren mir nicht zu ordinär oder unrealistisch. Daher kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Dark Romance-Buch, das polarisiert

Von: bookaholic_me Datum: 15. February 2021

Also ich habe zuerst den Film gesehen und mich dann auf das Buch gefreut. Denn, anders als viele andere, fand ich den Film ehrlich gesagt nicht schlecht. Gut gemacht von den stilistischen Mitteln im Film finde ich ihn auf jeden Fall. Im Vergleich zum Buch bleibt aber natürlich jede Menge Inhalt auf der Strecke, was einem durch das Buch erst richtig klar geworden ist. Natürlich ist es nicht in Ordnung, dass ein Mann eine Frau entführt und sie zwingt ihn zu lieben, aber es ist, wie ein Thriller oder ein Liebesroman eben Fiktion. Gab es bei 50 Shades of Grey damals auch so eine große Debatte darum, dass er Freude daran hat, ihr Schmerzen zuzufügen? Ich weiß es nicht. Aber letztendlich finde ich, ganz persönlich natürlich, dass 365 Tage als "Dark Romance" Buch gar nicht so dark ist. Sorry an die Autorin, aber an einigen Stellen musste ich einfach lachen, weil ich Massimo nicht ernst nehmen konnte. Was die Gewalt und Brutalität angeht finde ich vielleicht sogar, dass es weniger als bei Shades of Grey ist. Aber selbstverständlich ist dieses Buch nicht für jeden etwas, daher sollte man dies natürlich kennzeichnen und wenn man es liest, sollte man wissen, worauf man sich einlässt, wie bei jedem Dark Romance Buch. Wenn es um das Thema toxische Beziehungen geht muss ich sagen, dass ich da ganz andere Bücher viel schlimmer finde. Wie zum Beispiel Run Baby Run, was ich vor Kurzem gelesen habe. Oder auch bei Bound würde ich sagen, dass es um das Stockholm Syndrom geht, da sie sich auch in ihren Entführer verliebt. Dennoch ist für mich die Faszination in solchen Büchern eher, die Entwicklung der männlichen Protagonisten. Sie lösen sich im Verlauf der Geschichte davon, eine Frau besitzen zu wollen und ebenso haben die Frauen dann eben die Wahl, ob sie bei dem Mann bleiben wollen oder nicht. Aber natürlich muss man dabei hinzufügen, dass es sich bei sowas, anders als in der Realität würde ich mal behaupten, in Filmen und Büchern selbstverständlich immer um einen reichen und heißen Mann handelt, der weiß, was er tut. Das ist alles nicht real. Genauso sind aber auch Thriller und New Adult Bücher fiktional. Also sollte vielleicht dies am Anfang fast jeder Geschichte stehen oder? Puh damit hab ich jetzt aber was losgetreten, das war gar nicht meine Absicht... Eigentlich wollte ich das Buch bewerten... Also im Großen und Ganzen hat mich das Buch enttäuscht, denn es kam die richtige Gefühlsstimmung nicht auf. Das fehlte mir irgendwie. Außerdem fand ich es inhaltlich auch bisschen dünn. Buch und Film sind allerdings sehr nah beieinander muss man sagen, bis auf das Ende.

Genau so gut wie der Film

Von: Bambee Datum: 14. February 2021

Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … Wie sehr ich mich danach gesehnt habe, das Buch auf deutsch lesen zu dürfen. Ich habe den Film mir einige male angeschaut, da ich auch polnisch spreche und meine Eltern aus dem Land kommen, musste ich es mir auch auf der Originalen Version ansehen. Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Es liest sich genauso gut wie man sich den Film anschaut. Es geht hier viel mehr als um das eine und das verstehen einige Leser/innen nicht. Massimo hat sich nie einer Frau so geöffnet als wie Laura. Für ihn ist Laura wichtiger als sein eigenes Leben. Es ist die Frau nach der er sich lange gesehnt hatte und die ihm erschienen ist. Natürlich will er in einer Art ( in seiner Art ) die Liebe erzwingen, aber dennoch meiner Meinung nach, auf eine höfliche Weise. Auch wenn er sie dafür bei sich einsperrt und entführt. Für ihn ist sie keine Gefangene, sondern ein Gast. Er gibt Laura 365 Tage um sich in ihn zu verlieben, sollte sie es nicht tun, so würde er sie wieder frei lassen. Laura wirkte im Film oft als nervig und an einigen Stellen dachte ich mir nur so, warum ? Im Buch lernt man die Protagonistin besser kennen und man versteht nun einige Handlungen deutlich besser. Der Schreibstil der polnischen Autorin gefällt mir sehr gut. Das Buch lässt sich flüssig lesen und mich konnte das Buch von Seite 1 in den Bann ziehen. Kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen und ihn auch zu sehen.

Spannen, gefährlich und prickelnd, Dark Romance wie es sein sollte

Von: Julia.liebt.lesen Datum: 11. February 2021

Das Buch konnte mich gut unterhalten. Ich finde die Dialoge zwischen den Protagonisten echt unterhaltsam, es war teilweise wirklich ein bisschen too much aber ich konnte lachen. Es war super für zwischen durch. gefehlt hat mir die tiefe in dem Buch, die Gefühle zwischen Massimo und Laura kommen nicht gut rüber, aber das ist bei Dark Romance leider häufig so. Daher habe ich auch nicht wirklich tiefe Gefühle in dem Buch erwartet und bin daher nicht ganz so enttäuscht. Ich bin ein bisschen über das Ende des Buches überrascht, der Chliffhanger ist nicht so fies wie ich ihn erwartet hätte. Ich bin dennoch gespannt auf Teil 2 der Reihe.

Mafia-Boss, Sizilien & Schmerz und Leidenschaft!

Von: Marheiaa.booklover Datum: 08. February 2021

Vielen Dank an und an den Verlag für das Rezensionsexemplar. QOTD Film vor dem Buch oder Buch vor Film? Ich lese gern die Bücher und schaue mir dann die Filme an. Doch in diesem Fall war es genau andersherum. Meine Mädels und ich haben im vergangenen Sommer denn Film geschaut und waren angetahn. Ja es geht alles sehr schnell, es ist stellenweise nicht nachvollziehbar und für mich reine Fiktion. Doch hat es uns gefallen. Vorallem habe ich die Disskusionen auf Booksgram mitbekommen, da stande schnell für mich fest ich will es lesen und mir meine eigene Meinung bilde. Laura verbingt mit ihren Freunden den Urlaub auf Sizilien. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund Martin, vlieht sie von ihm und auf direkten Weg in die Arme von Don Massimo. Denn Massimo sucht sie schon 5 Jahre und endlich ist sie da. Er stellt ihr die Frist, sie muss 365 Tage bei ihm bleiben & will sie danach immer noch gehen, darf sie das tun. Doch der Mafia- Boss hat die Rechnung nicht mit der selbstbewussten Laura gemacht. Das Buch hat mir doch allen behauptungen gefallen. Der Film ist dem Buch sehr ähnlich.Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und dennoch spannend. Ich bin einfach durch die Seiten geflogen. Da das Buch aus Lauras Sichtweise erzählt wird konnte man noch tiefer in ihre gefuhlswelt abtauchen. Aber auch Massimo ist verständlicher und herzlicher geworden. Die Thematik im Buch ist vielleicht nicht für jeder Mann was, dennoch bin ich mir klar bewusst, das vorallem die S*xszenen, in meiner Sicht, Fiktion sind. Jeder sollte selbst entscheiden ob das Buch was für ihn ist. Ich bin gespannt auf den zweiten Band, da dieser hier mit einem fießen Cliffhanger geendet hat. Von mir gibt es 4/5⭐

Interessanter Dark Romance Roman...

Von: Engelchens Bücherwelt Datum: 08. February 2021

Heute kommt meine Rezension von dem heiß diskutierten Buch von Blanka Lipińska. Ich habe zuerst den Film gesehen und später das Buch gelesen. Der Anfang hat mir auf jeden Fall im Film besser gefallen. Im Film sieht Massimo Laura bevor er angeschossen wird und bekommt er sie nicht mehr aus dem Kopf. Im Buch, hat er Laura nie gesehen, sondern hat ausschließlich nur Visionen von ihr. Da finde ich die Version vom Film wirklich viel besser. Dafür war für mich die Dynamik im Buch gelungener. Im Film ging es ja Schlag auf Schlag. Zack entführt und nach gefühlt sehr kurzer Zeit - zack Hochzeitsantrag und zack sie ist schwanger. Im Buch ist das aber viel besser getimed und somit kam es mir nicht so extrem übertrieben rüber wie auf Netflix. Auch kommen die Gefühle und ihr Widerstand im Buch besser zur Geltung als im Film. Es geht ja sowohl im Buch als auch im Film oft heiß her. Ich fand die erotischen Szenen schon gelungen, und habe sie gerne gelesen. Allerdings hätte hier die Autorin einiges mehr ausschmücken oder intesiver darauf eingehen können. Es gibt speziell eine Szene, die mir in Erinnerung geblieben ist. Ich habe mich darüber auch mit anderen Lesern ausgetauscht, deren Meinung darüber wahrlich schlechter ist als meine. Bei dieser speziellen Szene geht es um eine sexuelle Handlung, bei der offen bleibt ob die Protagonisten schon Erfahrung diesbezüglich hat. Wer das Buch gelesen hat wird es gleich wissen, was ich meine. Ich persönlich gehe davon aus, dass Anna diesbezüglich schon Erfahrung hat, aber viele Leser sind sich dessen nicht zu sicher. Die Szene hätte noch mehr Vorspiel haben müssen, dann wer sie zu Hause nachmacht wird es auf diese Weise zu mindestens schmerzlich bereuen. Blanka Lipńska möchte ja sehr offen über Sexualität schreiben doch war es eben nicht offen genug. Es gab noch etwas, was mir etwas bitter aufgestoßen ist. Im Buch wird thematisiert, dass Anna hat einen Herzfehler und deshalb auch Tabletten einnehmen muss. An Ihrem Geburtstag am Anfang des Buches erfährt mann, dass sie Rosé Champagner sehr mag. Und obwohl Massimo einen sehr stark ausgeprägten Beschützerinstinkt ihr gegenüber hat, bekommt sie gefühlt täglich eine Flasche davon serviert, die sie des öfteren auch trinkt. Auch wenn ich gerne mal ein Gläschen davon trinke, finde ich das echt verantwortungslos. Der Schreibstil gefällt mir gut, auch wenn er nicht überragend ist, hat das Lesen dennoch Spaß gemacht. Im großen und ganzen finde ich dieses Buch gelungen, auch wenn es noch mehr Potenzial hat. Ich lese sehr gern Dark Romance Romane, und dazu gehört dieses Buch definitiv. Wer also einen normalen Liebesroman sucht, wird mit diesem Buch bestimmt nicht glücklich. Doch Dark Romance Fans, wo es schon mal dark sein darf, werden es mögen. Denn Massimo ist kein Mann, der Zärtlichkeit gewohnt ist. Anna muss es ihm erst beibringen. Er ist es gewohnt, dass man ihm gehorcht und das er bekommt was er will. Frauen verachtend würde ich das Buch nicht nennen, wie es einige schreiben. Es ist halt Dark Romance. Also zum lesen super, aber für das heimische Schlafzimmer selbstredend nicht so toll. Dennoch für das Kopfkino eine coole, etwas andere Lovestory. Ich werde mir den nächsten Band der Reihe auf jeden Fall zu Gemüte führen.

Größte Enttäuschung

Von: Selina Datum: 07. February 2021

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Bevor ich anfange, will ich darauf aufmerksam machen, dass in dieser Rezension Spoiler auftreten könnten. Also nicht durchlesen, wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt. Ich muss wirklich sagen, dass das Buch eines der schlechtesten Bücher ist, die ich jemals gelesen habe. Es wird keine Spannung aufgebaut, es dreht sich immer wieder um das selbe: Sex, Alkohol und eine erzwungene Liebe. Zudem muss ich sagen, dass Laura sich wirklich schnell in ihren Entführer verliebt hat. Dies kann durchaus vorkommen (Stockholm-Syndrom) aber dass man sich innerhalb von ein paar Tagen unsterblich verliebt, halte ich für ausgeschlossen. Massimo ist der unsympathischste Mann den ich je in einem Buch kennengelernt habe. Und folgendes ist sehr fragwürdig: Er hat in einem Koma von einer Frau geträumt, die genau aussah wie Laura. Als er also herausfindet, dass es diese Frau mit genau diesem Aussehen wirklich gibt, entführt er sie und “zwingt” sie, sich in ihn zu verlieben. Dafür gibt er ihr 365 Tage. Wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt, lässt er sie frei. Für mich war der Anfang des Buches schon sehr fragwürdig. Zudem hat er Aggressionsprobleme. Immer wieder wird er wegen kleinen Dingen wütend, und behandelt Laura schlecht. Das schlimmste ist, dass Laura das noch attraktiv findet… Ich habe für dieses Buch keine Worte mehr. Laura war mir auch sehr unsympathisch. Sie trinkt den ganzen Tag Alkohol, findet Massimos missbräuchliches Verhalten “sexy” und gibt sich damit zufrieden, eingesperrt zu sein. Außerdem fällt sie die ganze Zeit in Ohnmacht, weil sie Herzprobleme hat und mit dem ganzen Drama nicht klar kommt. Ich finde den Plot der Geschichte fragwürdig und seltsam. Ich habe das gesamte Buch durchgelesen, weil der Schreibstil gut war und man sehr schnell durchgekommen ist. Aber das war dann auch das gute an dem Buch. Für mich ist es eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe. Laura findet Ende des Buches heraus, dass sie schwanger ist. Einzig und allein deswegen würde ich gerne wissen, wie es weitergeht. Aber einen großen Drang, die Folgebände weiterzulesen, habe ich nicht. (Was mich auch stutzen hat lassen: Massimo wollte einzig und allein ein Kind mit ihr, damit es sie sich an ihn bindet. Was zum Teufel…?) Ich habe keine Ahnung, wie so etwas zu einem Bestseller werden konnte. Den einen Stern bekommt das Buch nur, weil der Schreibstil gut war und man den sogenannten Bestseller schneller beenden konnte (Glücklicherweise). Das Buch ist einfach nur eine Enttäuschung und ich empfehle jedem, lieber den Film zu schauen anstatt das Buch zu lesen.

Ernüchternd

Von: Seitenlust Datum: 06. February 2021

Ich denke es gibt kein Buch bzw. Film, welches 2020 so im Gespräch war wie „365 Tage“ Da ich den Film nicht gesehen habe, kann ich hier keine vergleiche ziehen – wobei ich der Meinung bin, dass man dies sowieso trennen sollte. Natürlich wusste ich von einigen Stimmen, worauf ich mich ein lassen würde und habe auch die Meinungen zu dem Film gehört. Umso gespannter war ich natürlich, als ich das Buch in den Händen halten konnte und die ersten Zeilen gelesen habe. Cover: Das Cover ist sehr simple, eigentlich mag ich keine Personen auf Covern, aber hier ist es sehr schlicht und zeigt den jungen Italiener Massimo. Kein Schnickschnack, was meinem Persönlichen empfinden entspricht. Weniger ist mehr, so meine Devise. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Auch das Buch ist nicht mit ‚dreckigen‘ und ‚widerlichen‘ Wörtern gefüllt, was mich erleichtert aufatmen ließ. Zwar spielt hier Dominanz, häufiger Sex.. eine große Rolle, aber zu meiner Überraschung mit einer normalen Aussprache und Ausdrucksweise. Alles andere empfinde ich nämlich als unerotisch und gar nicht attraktiv. Meine Meinung: Was konnte ich den Charakteren abgewinnen? Dass Massimo ein attraktiver Kerl ist, dem keine Frau widerstehen kann, bemerkt man schon ab den ersten Seiten. Die Stewardess verschwindet sofort mit ihm in eine Kabine. Kein „Hallo“, kein „Wie geht es dir“ – ab geht die Post. Aber gut, wie schon gesagt, er wickelt wohl jede Frau um den Finger. Auch unsere Protagonistin Laura wird bei ihm schwach, die von ihm „entführt“ wurde. Das Wort steht bewusst in Anführungszeichen, da dies (für mich) nicht gut gelöst wurde. Einer Entführung gleicht es für mich jedenfalls nicht und dann stellt sich mir die Frage, ob dies überhaupt nötig war? Hätte er sie nicht einfach auf altmodische Art und Weise verführen können? Ihr Italien zeigen, die schönen Ecken.. Sehenswürdigkeiten, das hätte mich s(m)ehr interessiert. Zu mal.. seien wir ehrlich: Denn auch das bleibt im Buch zu kurz. Auch von Massimos Geschäften bekommt man leider nicht viel mit, dabei wäre es sehr aufregend gewesen mehr über die Mafia etc. zu erfahren! Bietet es sich doch hier perfekt an. Hast du dich verlaufen, Kleines? Laura ist leider als Protagonistin sehr anstrengend. Sie trinkt viel zu viel, wobei ich das Gefühl habe, dass dort jeder viel zu viel trinkt. Es gibt kein Tag, an dem nicht getrunken wird. Nun.. sie trinkt ständig und am Ende geriet sie dadurch in Not und man(n) muss ihr helfen, weil sie mal wieder zu tief ins Glas geguckt hat. Was für eine Message wird damit vermittelt? Dass ihr Konsum nicht unterbunden wurde, konnte ich nie verstehen. Massimo möchte doch seine Zeit nicht immer mit einer betrunkenen Frau verbringen, die am Ende immer (und wirklich IMMER) wie ein trotziges Kind reagiert. Das passierte eigentlich ständig, wenn sie mal Zeit zusammen verbringen. Irgendwann war es nur noch anstrengend. Sie ist sehr ichbezogen. Sie darf alles, aber andere nicht. Sie darf eifersüchtig sein, aber Massimo soll sich bloß nicht so anstellen. Einfach nur ermüdend. Fragwürdig fand ich auch, ihre Erkrankung. Man wurde erst sehr später darüber aufgeklärt, ob sie von dieser wusste, oder diese erst entdeckt wurde. Aber auch ihr desinteressiertes Verhalten diesbezüglich fand ich nur fragwürdig. Jede Person mit einem normalen Menschenverstand würde doch darauf reagieren und agieren. Und wieso.. wieso betrinkt man sich ständig, obwohl man aufgrund der Folgen immer wieder eine Tablette nehmen muss? Geht man nicht etwas achtsamer um? Alles sehr schwammig. Da war mir Massimo letztendlich sogar sympathisch. Man merkte, dass er sie liebte und sich um ihre Sicherheit Sorgen machte. (Seien seine fragwürdigen Handlungen mal dahingestellt) Was ich aber ganz und gar nicht unterstütze und das sollte auch erwähnt werden, ist der unerlaubte Eingriff an Laura’s Körper/Gesundheit. DAS sollte jedem bewusst und klar sein, dass dies ganz und gar nicht geht! Positiv empfand ich den Nebencharaktere Domenico und Olga, ich habe die beiden sofort ins Herz geschlossen. Ehrlich, direkt und sympathische Personen! Was ich vergeblich in Laura gesucht habe, wurde mir wenigstens hier geboten. Fazit: Ich fand die Protagonistin Laura überhaupt nicht sympathisch und auch einige Handlungen wurden von der Autorin in den Raum geworfen, aber nie erläutert, oder man wurde direkt in die nächste Szene geschmissen. Das hinterließ bei mir einige Fragezeichen. Dennoch habe ich das Buch ab der Hälfte gerne gelesen, auch wenn ich wohl nicht mehr nochmal dazu greifen würde.

Wow! Fesselnd, actionreich und erotisch! Wo bleibt die Fortsetzung?

Von: Blubb0butterfly Datum: 06. February 2021

Wenn mir dieses Buch nicht zufällig beim Stöbern aufgefallen wäre… Meine Güte, das wäre mir glatt ein Hammerbuch entgangen! 😉 Es mag zwar scheinbar aussehen und auch der Klappentext kratzt nur an der Oberfläche des Inhalts, aber der Innenteil hat es mächtig in sich. Einen Leseversuch ist es auf jeden Fall mehr als wert. 😉 Laura ist eine junge Frau, die in ihrem geliebten Job plötzlich nicht mehr glücklich ist. Auch in ihrem Liebesleben läuft es auch nicht wirklich rund. Ein Urlaub in Sizilien soll das alles ändern, doch es kommt ganz anders… Denn auf einmal findet sie sich in den unwiderstehlichen Armen von Massimo wieder. Massimo, der das Familienoberhaupt der Familie Torricelli ist, einer der mächtigsten und einflussreichsten Familien in Sizilien. Doch was möchte dieser gefährliche und doch anziehende Mann von ihr? Für Massimo ist Laura seine vom Schicksal vorherbestimmte Traumfrau. Deshalb unterbreitet er ihr ein verlockendes Angebot, bei dem sie eigentlich gar keine Wahl hat, als zuzustimmen. Sie soll ihm 365 Tage gehören. In diesem einen Jahr lässt er nichts unversucht, um ihre Liebe für sich zu gewinnen. Da Massimo es gewohnt ist, zu bekommen, was er will, fühlt er sich siegessicher. Doch er hat nicht mit Lauras Charakter gerechnet. Denn sie ist unfassbar stur und temperamentvoll. Eine ungewisse Konstanze, die jeden Plan zunichtemacht. Man darf sich also auf überraschende Szenen gefasst macht. 😉 Das zwischen ist von Beginn an explosiv und widersprüchlich. Denn sie wehrt sich immer wieder gegen das unwiderstehliche Verlangen, das zwischen ihnen herrscht. Sie will, kann sich ihm aber nicht entziehen, weshalb es eine wahre Achterbahnfahrt wird. Man weiß nie so recht, wie das zwischen ihnen ausgehen wird. Das macht aber den Reiz aus, denn oftmals ist schon aus dem Klappentext herauslesbar, wie das Buch endet. Hier nicht und gerade das macht es so spannend! Ich habe das Buch auf jeden Fall sehr genossen! 😊 Es geht handlungsmäßig heiß her, aber auch mal brutal, denn Massimo ist ein gefährlicher Mann mit vielen Feinden. Eine tolle Mischung aus Erotik und Action, der man einfach nicht widerstehen kann. 😉 Ich habe das Buch jedenfalls verschlungen und kann die Fortsetzung gar nicht abwarten, denn die 365 Tage sind noch nicht rum… ♥♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

Leider noch viel schlimmer als erwartet

Von: loewenzahnliest Datum: 05. February 2021

Ich habe sehr lange überlegt, was ich zu diesem Buch schreiben soll und hoffe, dass ich zumindest einigermaßen die richtigen Worte finde. Eigentlich hatte ich gar nicht vorgehabt das Buch zu lesen, aber als ich nachts mal nicht schlafen konnte, habe ich auf meinem Handy durchs Bloggerportal gescrollt und in meinem übermüdeten Zustand das Buch angefragt - wo ist eigentlich die "Anfrage löschen" -Taste im Bloggerportal... die fehlt irgendwie noch - und auch meine eMail hatte nichts gebracht, denn Anfang Januar lag das Buch in meinem Briefkasten und ich habe wirklich versucht das Buch zu lesen. Wer den Post zu meinem Lesemonat Januar gelesen hat, hat vielleicht auch gesehen, dass ich das Buch abgebrochen habe und dafür gibt es mehrere Gründe. Die meisten von euch werden wissen, worum es geht in diesem Buch, aber hier nochmal eine kurze Zusammenfassung: Don Massimo ist das Oberhaupt einer sizilianischen Mafiafamilie und ist es gewohnt zu bekommen was er will und in diesem Fall ist es die polnische Hotelmanagerin Laura, die Urlaub auf Sizilien macht. Massimo entführt Laura in seine Villa und macht ihr ein Angebot: Sie hat 365 Tage Zeit sich in ihn zu verlieben, falls das nicht geschieht, lässt er sie gehen. Hier ein paar Punkte, die mich an diesem Buch gestört haben: Zum einen hatten die Figuren selbst überhaupt keine Tiefe und es bliebt alles sehr oberflächlich - hauptsache es werden genug Klamottenmarken, Kosmetik und Alkohol erwähnt. Dann war ich auch wirklich erschüttert über das Verhalten der Protagonistin. Ja, auch ich habe den Film im letzten Jahr auf Netflix gesehen und wusste worum es geht in der Story. Wie bereits oben erwähnt, habe ich eigentlich nicht vorgehabt das Buch zu lesen, aber ich war ja doch auch ein bisschen neugierig und hatte gehofft, noch ein paar mehr Hintergründe für ihr Verhalten zu bekommen. Erschüttert war ich, weil sie ihre Entführung eigentlich ganz gut wegsteckt und es als Abenteuer sieht (Achtung! Zitat aus dem Buch) "Ich hatte nichts zu verlieren, warum also sollte ich nicht das Abenteuer genießen, das mir das Schicksal geschenkt hatte." (S. 78) Erzähl das mal jemanden der entführt und vergewaltigt wird... Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn es für einige vielleicht das Buch des Jahres ist, jeder soll ich selbst eine Meinung bilden dürfen und ich gebe hier lediglich meine eigene Meinung wieder. Ich bin leider auch vom Verlag ein wenig enttäuscht, da das Buch nicht sofort als Dark Romance zu erkennen ist. Das Cover ist in meinen Augen das Beste an dem Buch, suggeriert mir jetzt aber null, dass es sich um Dark Romance handelt. Wie ich eben bereits erwähnt habe, finde ich es vollkommen okay, wenn jemand gern diese Art Bücher liest, man sollte sich aber durchaus bewusst sein, dass das eine wirklich toxische Beziehung ist und keineswegs "normal" ist. Ich habe mich bis Seite 139 gequält, das entspricht etwa einem Drittel des Buches, aber weiter habe ich es einfach nicht geschafft, weil ich Lauras ganze Art anstrengend fand und ihre Sichtweise leider überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich möchte mich trotzdem beim Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und habe mir für die Zukunft verboten das Bloggerportal nach 23 Uhr zu besuchen um nicht im übermüdeten Zustand Bücher anzufragen, die ich nie angefragt hätte, wenn ich richtig wach gewesen wäre. 🙈

Oberflächlichkeit in einem Buch gepackt

Von: Narcissas_Zeilen Datum: 04. February 2021

ABGEBROCHEN . . . ch habe diesen Film nie gesehen,daher konnte ich ohne Vorherigen Eindrücke an dieses Buch dran. Es ist eine Seltenheit aber ich habe abgebrochen. Ich lese unheimlich gerne Dark romance, wirklich. Ich weiß auch das Frauen dort gerne mal etwas respektloser behandelt werden oder auch entführt aber hier in diesem Buch passte leider gar nichts. Massimo war nicht auszuhalten. Er zwingt sie zu fliegen obwohl sie absolut panisch reagiert, gar nicht auf diese Situation klar kommt und in ihrer Panik um sich schlägt und ER bestraft sie dann,weil SIE respektlos war. Das hat nichts mehr mit Romantik oder Dominant sein zu tun, tut mir leid. Das ganze Thema war auch sehr heikel. Beide Charaktere nicht Tiefsinnig und Lauras Charakter war eine Mischung aus "Oh,was hat er einen schönen Schwanz! Oh so viele tolle Marken und OH GOTT ICH HASSE IHN" mehr kam nicht. Ich frage mich im übrigen ob die Autorin für die Auflistung lauter Markennamen bezahlt wurde,das hat mich extrem gestört! So eine Betonung und so viele Marken hatte in keinem anderen Buch zuvor. Der Schreibstil empfand ich ebenfalls teilweise als sehr abgehakt und so zog es sich hin, Spannung gabs auch keine. Meine Meinung nach ein absolut oberflächliches und zu Unrecht gehyptes Buch. Den einen Stern gibt es für das schöne Cover

"𝘌𝘳𝘸𝘢𝘳𝘵𝘶𝘯𝘨, 𝘜𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘦𝘳𝘩𝘦𝘪𝘵, 𝘈𝘯𝘨𝘴𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘝𝘦𝘳𝘭𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘣𝘪𝘭𝘥𝘦𝘵𝘦𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘬ö𝘴𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘦𝘳𝘳𝘦𝘨𝘦𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘊𝘰𝘤𝘬𝘵𝘢𝘪𝘭."

Von: lyx.and.more Datum: 04. February 2021

- Achtung: Enthält Spoiler - In dem Buch 356 Tage (poln.: 365 dni) geht es um die Liebesbezeihung zwischen dem weltweit gefürchteten, sizilianischen Mafia-Boss Massimo Torricelli und der polnischen Hotelmanagerin Laura Biel. Der direkte Einstieg ins Buch erfolgt aus der Sichtweise von Massimo. Es kommt zu einer sexuellen Handlung und man könnte befürchten, wenn das Buch schon so anfängt, dass sich diese Szenarien das ganze Buch über durchziehen- aber NEIN. Bereits ab der nächsten Szene findet die Handlung nur noch aus der Sichtweise von Laura statt. Es stellt sich heraus, dass sie von ihrem Leben und ihrer Partnerschaft gelangweilt ist. Sie fühlt sich weder geschätzt noch begehrt. Im weiteren Verlauf lernen sich Massimo und Laura kennen und es kommt zu der berühmt berüchtigten Enführungsszene. Laura hatte zunächst Angst vor der Situation und dem gesetzten Ultimatum: "Ich war starr vor Angst..."(S.59) "... aber hypnotisiert von seinem wilden Blick, konnte ich die Augen nicht von ihm abwenden ... er war ein wunderschöner Mann und total mein Typ"(S.60) Laura entwickelt sehr schnell grosses Interesse an dem mysteriösen Fremden und verfällt ihm. Massimo ist geduldig und tut nichts gegen ihren Willen und Laura ist selbst keine "Unschuld vom Lande", wie man zunächst annehmen könnte: "Für mich ist Sex eine Art Spiel, ich kann sein, wer ich will, und machen, was ich will ..."(S.174). So zieht sich die Handlung weiter bis zum Schluss. Mir hat das Buch gut gefallen & ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Entführung ist zwar das dominierende Überthema des Buches (zumindest in der ersten Hälfte) aber Laura selbst genießt ihr neues Leben und die Anerkennung. Für mich gibt es hier eine 5 ⭐ & eine Empfehlung für Fans von Büchern a la Shades of Grey.

Schwierig zu bewerten

Von: Die Bibliothekarin Datum: 04. February 2021

Ich habe den Film vor dem Buch gesehen, ich fand schon den Film nicht wirklich berauschend aber da die Bücher meistens besser sind als die Filme, wollte ich das Buch unbedingt auch lesen. Ich möchte das Buch ungern mit “Shades of Grey” vergleichen, weil die Thematik eine andere war, denn da war die Frau aus freien Stücken dabei und hier ist das eben was anderes. Das war mir auch bewusst als ich das Buch gelesen und den Film gesehen habe. Aber ich kann verstehen warum so viele gegen dieses Buch sind, ich finde aber jeder sollte das lesen was ihn interessiert und deswegen habe ich mir das Buch zugelegt. Ich fand es schwierig die Geschichte zu bewerten, da ich es immer mit dem Film verglichen habe, indem die Protagonisten doch etwas anders beschrieben wurden. Ich mochte Laura hier nicht wirklich, sie wird ganz unsympathisch dargestellt und das hat mich enttäuscht, im Film kam sie anders rüber. Grundsätzlich fand ich es aber richtig gut wie die Autorin die Atmosphäre und das Knistern zwischen den beiden eingefangen beziehungsweise beschrieben hat. Da merkt man die Liebe zum Detail. Fazit Das Buch bzw. der Film war ja in aller Munde und ich wollte mir gerne meine eigene Meinung bilden. Ich finde die Thematik schwierig, grundsätzlich ist es immer die Freiheit von Schriftstellern aber ich fand die Thematik einfach schlecht inszeniert.

Leider enttäuschend

Von: Christine M. Datum: 02. February 2021

Meine Meinung: Nach dem ich den Film gesehen habe und ihn nur so ganz okay fand, war ich schon richtig gespannt auf das Buch, denn meistens sind Bücher ja besser, als die Verfilmungen. Doch leider wurde ich enttäuscht. Irgendwie wurde ich nicht so richtig warm mit der Geschichte, um Laura und Massimo. Die beiden Charaktere waren für mich nicht greifbar, sondern einfach nur in der Geschichte existent. Laura wirkte am Anfang wie eine Frau, die weis was sie möchte, doch mit der Zeit verflog dies immer mehr. In meinen Vorstellungen ist sie eine starke und taffe Frau, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt, besonders nicht von einem wie Massimo. Doch je mehr man das Buch las, wurde sie mir mehr unsympathischer. Sie kann manchmal ganz amüsant sein, wenn sie Massimo zur Weisglut treibt, aber meistens verhält sie sich einfach zickig. Dann ist da noch ihr ständiger Alkoholkonsum, bei dem ich irgendwann nur noch die Augen verdreht habe. Ständig fällt sie in Ohnmacht, muss Tabletten nehmen, wegen ihrer Herzprobleme, was auch nicht so richtig weiter erläutert wird. Wenn ich an eine Mafia Geschichte denke, denke ich daran, dass das Opfer alles tut, um aus seiner Gefangenschaft zu entkommen, da man dies nicht möchte. Laura hingegen war Anfangs auch noch sehr dagegen, aber diese stärke alles zu tun, um da raus zu kommen, ist schnell verflogen. Meiner Meinung nach, hat sie sich ihm sehr schnell gebeugt und auch schnell verliebt. Mir hat der widerstand gefehlt, denn dadurch wurde die Story auch schnell nicht mehr ganz so interessant. Massimo ist dieser typische Mafioso Bad Boy, bei dem sich bei einem eigentlich die Nackenhaar aufstellen, sobald man ihn trifft. Er ist stark, dominant und kontrollsüchtig. Meistens spielt er immer den unnahbaren, den alles kalt lässt, aber manchmal kam ein kleines bisschen seine helle Seite ans Licht. Dennoch wurde er mir aber dadurch nicht sympathisch. Mir hat es hier wie schon bei Laura, an Tiefgang gefehlt. Ich hatte das Gefühl, dass es ihm nie so richtig darum ging, das Laura sich in ihn verliebt, sondern eher darum, sie ins Bett zu bekommen. Jedes mal war er so scharf auf sie. Irgendwann wurde mir das zu viel. Ich konnte diese Verbindung und Liebe zwischen den Beiden nicht spüren. Ich habe nach und nach die Interesse verloren, wodurch ich gegen Ende die Seiten nur noch so überflogen habe. Mir hat hier auf jeden Fall eine richtige Story mit Tiefgang gefehlt. Es ging hier meiner Meinung nach nur um Sex und Alkohol. Fazit: Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Es muss aber nicht heißen, dass das Buch schlecht ist, nur weil es mir nicht gefallen hat. Am Besten bildet man sich seine eigene Meinung zum Buch. Wer den Film mochte, wird wahrscheinlich das Buch sogar noch ein bisschen besser finden.

365 Tage

Von: Jasmin Datum: 01. February 2021

Lange, lange ist es her, dass ein Buch mich so fassungslos? Ich bin mir nicht mal sicher, ob Fassungslos das richtige Wort dafür ist, denn ehrlich gesagt ist es schon eine ganze Weile her, dass ich so etwas schlimmes gelesen habe. Ich gehöre ja zu den Menschen, die gut zwei Stunden wertvolle Lebenszeit mit dem gleichnamigen Film auf Netflix verplempert haben und dachte mir, komm les mal das Buch, bekanntlich sind die meistens besser. Nein. Ist es nicht. Denn das Buch ist wirklich noch freier von Niveau als man sich vorstellen kann. Ja mir war bewusst, dass Sex eine wahnsinnig große Rolle spielen wird, ich meine im ersten Kapitel hat Massimo im Grunde nur diesen einen Gedanken, der durch diese unwürdige Szene im Flugzeug mit der Stewardess seinen ‚Höhepunkt‘ findet. Ein Augenrollen Emoji wäre jetzt absolut angebracht, aber das würde sich durch die ganze Rezension ziehen, weswegen ich es einfach sein lasse. Massimo wird jedenfalls für mich persönlich als schlimmster Book Boyfriend ever in die Geschichte eingehen, denn ich kann ihm absolut gar nichts abgewinnen. Gleiches gilt auch für Laura. Sie wird, anders als im Film als dauerbesoffene Nymphomanin dargestellt und das hat mich nach einem Kapitel schon die Segel streichen lassen. Unsympathisch ist sie auch noch und naja. Einfach nur meeeeh. Ich bin absolut kein Freund von diesem Buch gewesen, was ich sehr schade finde denn eigentlich mag ich Dark Romance Geschichten wirklich gerne und ich denke, diese hier hätte auch durchaus Potenzial gehabt ganz gut zu werden. Leider habe ich den Eindruck, dass wir hier eine Fantasie der Autorin lesen, denn zum einen passt sich die Protagonistin optisch mit dem blonden Bob komplett an die Autorin an, und als Kirsche auf der Torte sehen wir dann auf dem Cover vom zweiten Band… Na? Wer denkt es wohl? Richtig. Blanka Lipinska.

Besser als erwartet, jedoch ausbaufähig

Von: Sally N. Datum: 01. February 2021

Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht so einfach ist, das Buch 365 Tage von Blanka Lipińska zu rezensieren. Deswegen vielen lieben Dank an @bloggerportal und @blanvaletverlag für die Möglichkeit. Kaum gibt es jemanden, der die Story 365 nicht kennt. Im Juni 2020 ging es nicht um den „Skandal“ Film vorbei. Die Geschichte polarisierte. Einige brannten danach, anderseits gab es eine Petition, um den Film aus dem Programm zu nehmen. Soviel im Vorfeld: Ich bin nicht für Gewalt, Dominanz, toxische Beziehungen oder für Stockholm-Syndrom. Wenn man bedenkt, welche Themen in Psychothriller oder Actionfilme aufgegriffen werden, sollte man wegen eine Dark Romance nicht so einen großen Aufstand machen. Und ja ich konnte damals dem Hype auch nicht widerstehen, und habe mir den Film auch angeschaut. Normalerweise lese ich zuerst das Buch, dann schaue ich mir den Film an. Da es wirklich wenig gute Buchverfilmungen gibt, wollte ich unbedingt das Buch, sobald es auf Deutsch verfügbar ist, lesen. Es wird mit der Ausnahme einer kurzen Einleitung aus Lauras Sicht erzählt. Da ich sie extrem nervig fand, fiel es mir ab und zu, trotz des lockeren Schreibstil der Autorin, in der Geschichte zu bleiben. Die Handlung im Buch ist am Anfang fast identisch mit dem Film. Lauras Beziehung zum Martin, sowie Martins Charakter wird im Buch viel besser gezeigt, womit Lauras Handlungen auch besser zu verstehen sind. Bis im Buch das Ende schnell abgehackt wird, passiert im Buch viel mehr, was mir sehr gut gefallen hat. Charaktere: Massimo Toricelli, ein junger Don, das Oberhaupt einer sizilianische Mafiafamilie, der alles bekommt, was er will. Und er will Laura, die Frau, deren Gesicht nur aus seinen Visionen kennt, während er im Koma lag. Als er auf Sizilien zufällig die Frau aus seinen Träumen begegnet, entführt er sie einfach. Es ist wohl nicht der romantischste Weg, eine Frau zu beeindrucken, aber es widerspiegelt Massimos Charakter. Er will Lauras Wünsche erfüllen, mit der Beschränkung, damit sie ihn ein Jahr lang nicht verlassen darf. „Baby, hör zu, wenn dein Leben darauf basiert, dir mit Gewalt zu nehmen, was du willst, kannst du dein Verhalten nicht so leicht ändern.“ - Blanka Lipińska in 365 Tage (Seite 87) Laura Biel ist eine polnische Hotelmanagerin, die mit ihrem Freund Martin und dessen Freunde ihren Urlaub auf Sizilien verbringt, und dort vom Massimo entführt wird. So ist das nicht, dass Laura schon vor ihrer Entführung Massimo nicht anziehen gefunden hätte, doch ist sie mit seinen Methoden nicht einverstanden. Laure wirkt von Anfang an, als eine sehr oberflächliche Person. Sie gibt offen zu, dass sie sich sehr schnell langweilt, und sie außer Schuhe an Mode an nichts wirklich Interesse hat. Sie vorurteilt ihre Freunde, weil sie ihrer Meinung nach zu viel Wodka trinken, aber sie selber trinkt literweise Champagner, sogar zum Frühstück. Fast ohne Widerstand nimmt sie ihr Schicksal hin und sie genießt das Luxusleben an der Seite des attraktiven Massimos. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin einige prickelnde Szene sich spart, und dafür die Beziehung zwischen Massimo und Laura ausbaut. Es kommt mir vor, dass ihr eine Shoppingtour und heißen Sex genügt die Umstände zu vergessen, und sich in ihn zu verlieben. Abgesehen von Lauras schwachen Charakter und die übertrieben viele Sexszenen, ist die Story gut aufgebaut. Bis Laura sich kaum entwickelt, wird Massimo in Laufe der Handlung weicher und sympathischer. Das Buch hat mich, genauso wie der Film, mich nicht umgehauen, jedoch das Ende macht Lust, um weiterzulesen. Deswegen werde ich sicher dem zweiten Band eine Chance geben. Meinung: 3/5

Ein Roman der voller Spannung, Aktion und Erotik steckt!

Von: noemies.bookworld Datum: 01. February 2021

Ich bin ohne jegliche Erwartungen an dieses Buch rangegangen. Klar habe ich die Diskussionen und die Kritik, die das Buch abbekommen hat mitbekommen, nichtsdestotrotz wollte ich mir mein eigenes Bild davon machen. Den Film habe ich auch gesehen und fand ihn eigentlich ganz ok. Kann dir aber schon sofort verraten, dass ich das Buch viel besser fand. Das ist ja auch meistens so. Der Schreibstil war total angenehm, hat mir sehr gut gefallen! In dem Buch passiert super viel. Es ist spannend, fesselnd und voller Abenteuer bzw. Action, aber auch sehr heiß und erotisch (nichts für schwache Nerven). Mir wurde zu keinem Moment langweilig. Im Gegenteil ich wollte immer weiter und weiter lesen. Zwar gab es seeeeehr viele und explizite Sexszenen, was ich ja eigentlich nicht so gerne mag, weil dann sehr oft das Hauptthema oder auch die Tiefgründigkeit der Geschichte verloren geht. Hier fand ich es tatsächlich aber gar nicht mal so schlimm, was auch sehr am Schreibstil lag. Sie wurden sehr schön beschrieben, nicht zu detailliert. Und im Gegensatz zum Film waren die Szenen im Buch viel authentischer und sinnlicher, man konnte die Liebe zwischen den beiden spüren und diese ganzen Neckereien, die im Film leider nicht so rüberkamen wie im Buch. Von Anfang an blickte ich bei Massimo nicht so ganz durch. Er ist voller Gegensätze: Er ist kalt und herrisch, gleichzeitig ist er aber auch sehr aufmerksam und fürsorglich. Ich wurde einfach nicht schlau aus ihm und das hat mich regelrecht in den Wahnsinn getrieben!! Außerdem ist Massimo sehr impulsiv und wenn er etwas möchte, bekommt er es auch. Er setzt seinen Willen immer durch, egal was es ihn kostet oder was er dafür tun muss. Laura fand ich sofort total sympathisch! Sie ist sehr mutig und schlagfertig. Sie lässt sich nicht so schnell einschüchtern oder unterkriegen, was ich sehr an ihr bewundert habe. Jedoch ist sie nicht sehr nachtragend, sie gibt schnell nach und hat Massimo in meinen Augen jedes Mal viel zu schnell verziehen. Das Ende hat mich dann eher unbefriedigt zurückgelassen. Dieser Cliffhanger war richtig fies. Ich brauche den zweiten Band unbedingt! Am besten sofort!!😅 Im Großen und Ganzen kann ich dir das Buch wirklich empfehlen. Du solltest ohne Erwartungen an das Ganze rangehen und dich einfach darauf einlassen. Wer weiß, vielleicht gefällt es dir ja im Endeffekt auch!

Naja eher schwach

Von: Julia Datum: 01. February 2021

Das Buch habe ich durch dem Film lesen wollen, weil ich den Film gerne geschaut habe. Doch leider wurde ich vom Buch enttäuscht. Es hat nicht einmal bis zur Hälfte meine Erwartungen erreicht und ja, könnte sagen, Flop 2021. Oft ist ein Buch besser als der Film, aber das traf hier nicht zu. Im Buch die Geschichte ist nicht immer identisch wie das im Film. Abweichungen sind normal zwischen Film und Buch. Aber auch die Beschreibungen sind von den Charakteren etwas anders gerade wenn es um Massimo und Laura geht. Laura ist nicht so beschrieben wie im Film, sondern sie ist zickig und denkt immer an Sex. Und das sie eigentlich fast nur betrunken ist. Das zieht sich durch das ganze Buch Kapitel zu Kapitel. Warum wurde das so dargestellt, das ist ein Fragezeichen bei mir. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, dass ich sehr gut lesen konnte. Es wurde deutlich von der Autorin beschrieben, wie sich Massimo und Laura kennengelernt haben. Das war gut beschrieben, aber es hätte etwas mehr Gefühl sprühen müssen, was leider sehr fehlte. Es fehlte mir auch das Knistern in dem Buch, was man sonst im Film deutlich spüren konnte. Das Knistern und das Erotische eben. Und auch das Laura Massimo schnell verfällt, ist nicht der real, das ist etwas drüber gegangen, als es normal wäre. Leider war der Inhalt nicht so, wie ein gutes Buch sein soll. Vielleicht ist das auch nur meine Meinung zu dem Buch, wie ich das aufgenommen habe. Ich habe mir vom Buch 365 Tage mehr erhofft, alleine mit den Vorstellungen, dass es sein könnte wie im Film. Ich kann dem Buch 365 Tage nicht mehr wie 3 Sterne geben.

Spannend und prickelnd

Von: Arzusbookworld Datum: 31. January 2021

Die Geschichte von Massimo und Laura fand ich aufregend. Auch wenn der Grund der Entführung , anfangs süss war, war der Ablauf oder die Umsetzung ausbaufähig. Aber das hat dem Nervenkitzel und der action im Buch nicht geschadet. Es war eine aufregende Story mit einem tollen Protagonisten und einer etwas fraglichen Protagonistin, da sie ihr gesundheitliches Wohl nicht gut bewahrt. Massimo liebt sie und lässt ihr Freiheiten, es ist keine typsiche Entführungsstory sondern hat ne tolle Geschichte. Die erotischen Szenen waren prickelnd und gut beschrieben, haben nicht so überwogen wie im film, den ich zufällig mit jemandem gesehen habe und erst danach von einem Buch erfuhr. Bin gedpannt auf den Fortgang der Story in den Folgebänden da es spannend und mit Thrillfaktor war und alles in nötiger Menge im Buch vorhanden. Auch wen Massimo ein Mafiaiberhauot ist, ist Loyalität, und Liebe innerhalb der Familie wichtig, was zu dem ganzen echt gut passt. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht eine spannende, und aufregende Story für zwischendurch eine eine Leseempfehlung für Dark romamce fan und Nicht geeignet für junge Leser/Leserinnen ohne enteprechenden Hinweis. 4⭐

Für Fans des Films große Klasse - alle anderen sollten sich gut informieren!

Von: Benni Cullen Datum: 30. January 2021

Ja, ich hab's getan. Ich habe "365 Tage" von Blanka Lipinska aus dem Blanvalet Verlag gelesen. Und zunächst möchte ich sagen: Ich kenne die Diskussionen rund um diese Geschichte und verstehe wirklich jede Sichtweise - allerdings hat mich gestört, dass es dann Leser:innen gab, die komplett verunsichert waren, weil sie sich nicht getraut haben über diese Geschichte zu berichten. Und genau das ging mir zu weit. Versteht mich nicht falsch: Das Buch hier ist keine Romance. Ich weiß selbst gar nicht ob es Dark Romance ist, das Genre kenne ich nämlich eigentlich so gar nicht. Und ja, auch ich empfände eine Triggerwarnung und eine andere Vermarktung als notwendig und sinnvoll. Andererseits muss ich echt sagen, dass dieses Buch doch vornehmlich die Leser:innen lesen werden, die die Verfilmung von @netflixde bereits kennen. Ebensolche wie mich. Und genau darauf ist das Cover, der Klappentext und die Vermarktung ausgerichtet. Weshalb ich es auch verstehen kann, dass der Titel so ein Erfolg war und ist. Da bin ich nicht im geringsten überrascht. Trotzdem aber nochmal für die, die den Film nicht kennen: Das hier ist keine Romance. Es geht hart zur Sache, es gibt Ereignisse, die durchaus diskutiert werden und triggern können. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man zum Buch greift. Die Geschichte liefert genau das, was man von ihr erwartet: Das, was eben auch im dazugehörigen Film passiert. Wir lernen Laura kennen, die während eines Sizilien-Urlaubs vom Mafia-Boss Massimo entführt wird. Dieser zwingt Laura zu einem morbiden Spiel: Er hält sie 365 Tage gefangen, damit sie sich in ihn verliebt. Sollte das nicht passieren, darf Laura gehen. Und weil Massimo Laura keine Wahl lässt, muss sie wohl oder übel zustimmen. Doch von Anfang an ist eigentlich klar: Zwischen Laura und Massimo gibt es eine gewisse Anziehung, die in dieser skurrilen Situation so gar keinen Sinn macht. Die Story ist bekannt und dürfte denen, denen der Film gefallen hat, auch zusagen - unterscheiden sich diese beiden Formate nur geringfügig. Anfangs war mir der Einstieg etwas zu platt und klischeebehaftet, nach 100 Seiten konnte ich aber nicht mehr aufhören zu lesen. Klar, ich kannte die Geschichte schon, aber sie noch einmal zu durchleben, hat mir gefallen Dabei ist der Schreibstil eher einfach gehalten. Natürlich weiß ich, dass auch in diesem Genre ein besserer Schreibstil möglich ist. Gestört hat es mich ein wenig, aber auch nicht so sehr, dass es meinen Lesefluss gehemmt hätte. Abschließend kann ich sagen: Möchte ich von einem Mafiaboss entführt werden? Nein. Möchte ich von einem sexy Mafiaboss alla Don Massimo entführt werden? Nein. Ist dieses skurrile Szenario trotzdem unterhaltsam gewesen? Ja. Kann ich zwischen Realität und Fiktion unterscheiden? Ja. Und genau deshalb konnte ich das Lesen genießen. Die Geschichte ist nicht perfekt, aber unterhaltsam. Und genau deshalb habe ich sie auch gerne gelesen. Dafür kann man mich verurteilen oder auch einfach nur akzeptieren, dass ich das so empfinde - genauso wie ich es akzeptiere und sogar gutheiße, dass man über das Buch kritisch diskutiert.

Rezension

Von: wunderweltenbuecher Datum: 27. January 2021

Ich habe leider mit 365 Tage meinen ersten Jahresflop. Das Buch konnte mir einfach nicht wirklich zusagen. Ich hatte von einigen Mensch zuvor eine relativ positive Meinung gehört und wurde dann doch auf lange Sicht neugierig und wollte das Buch trotzdem noch lesen. Das Cover ist an sich leider nicht so meins. Ich bin kein Fan von Personen auf dem Cover. Ansonsten ist ja dann auch nicht viel drauf. Es wirkt trotzdem aber ziemlich abgehoben und düster, weshalb es dann doch an sich ganz gut zum Buch. Die Handlung sowie die Charaktere konnten mich leider gar nicht überzeugen. Die Handlung war sehr abstrus und auch sehr chaotisch. Ich hab einfach den Sinn zwischen manchen Szenen nicht verstanden. Die Charaktere haben auf mich auch beide sehr unsympathisch gewirkt. Allerdings muss ich sagen, dass man trotzdem wirklich sehr schnell durch die einzelnen Kapitel gekommen ist, die für meinen Geschmack einfach zu lang waren. Durch den Schreibstil der Autorin konnte man das Buch wirklich schnell lesen, obwohl ich so vieles einfach nicht nachvollziehen konnte. Ich fand das Bild, welches das Buch vermittelt hat einfach vollkommen falsch. Fazit: Mein Buch war es definitiv nicht. Ich weiß einfach nicht was ich davon halten soll. So vieles wurde einfach auf eine falsche Art dargestellt, die mir nicht gefallen hat. 1⭐

dark romance debüt mit luft nach oben

Von: debbie Datum: 27. January 2021

nach einigen nächten drüber schlafen, bin ich endlich fähig eine rezension zu schreiben...die worte mussten sich erst noch in meinem kopf zusammen setzen... ich fang einfach mal an...sollte ich mich an einer stelle wiederholen, möchte ich mich schon vorab dafür entschuldigen... auf das buch bin ich durch die netflix-verfilmung aufmerksam geworden...habe den film aber nicht gesehen...ich denke generell, dass dark romance nur schwer verfilmt werden kann...daher habe ich mich umso mehr auf das buch gefreut... die story begann auch sehr vielversprechend...man muss halt daran denken, dass es sich hierbei um eine dark romance handelt, wo es manchmal nicht zuckerwatten rosa zu geht... massimos "grund" für die entführung fand ich auf der einen art echt süß...über die umsetzung kann man sich streiten...generell waren massimo und seine familie eine mafia, die zwar tödlich sind, wo aber auch loyalität und liebe bestehen... laura selbst gefiel zu beginn des buches auch sehr gut...leider wandelte sich meine meinung schnell...hierfür muss ich minimal spoilern: durch die entführung wird bekannt, dass laura an einem herzproblem leidet...fortan muss sie tabletten nehmen, da sie auch öfters das bewusstsein verliert...uns genau damit hatte ich meine probleme: sie trinkt sehr viel alkohol, regt sich über sachen auf, kippt um, nimmt eine tablette, trinkt wieder...versteht mich nicht falsch: jeder soll leben wie er mag, aber das zog sich durch das komplette buch...ja, sie wird von massimo gefangen gehalten...sie hat aber sehr viele freiheiten...dem sex gibt sie sich auch freiwillig hin...sie hat ein jahr zeit sich in ihm zu verlieben....er bedrengt sie auch nicht, finde ich jedenfalls...aber sie fühlt sich immer ungerecht behandelt...ich konnte leider nicht verstehen, dass massimo an ihr festhält...denn für einen mafiosi ist massimo keiner dieser a********... und da laura nun einmal die hauptprotagonistin ist, die mich leider nicht überzeugen konnte, kann auch für mich auch nur bedingt eine leseempfehlung aussprechen...jemand anderes mag sie wahrscheinlich...was vollkommen in ordnung ist... ob ich die weiteren bände lesen werde, weiß ich ehrlich gesagt nicht, da ich mich leider ungewollt habe spoilern lassen...das lasse ich hier in die sternebewertung aber nicht einfließen... ansonsten war das buch für mich für zwischendurch ein gutes buch...da es sich hierbei auch in das debüt der autorin handelt, finde ich, sollte man das berücksichtigen...die story hatte hier und da ihre schwächen...die erotischen szenen fand ich sehr ansprechend und überlagerten die handlung nicht zu sehr... also: von mir gibt es eine leseempfehlung für alle dark romance einsteiger, die sich noch nicht so sicher sind, ob das genre für sie geeignet ist... was ich allerdings an dieser stelle noch anbringen möchte: ich bin echt kein fan von triggerwarnungen...ich denke mir immer, wenn ich eine dark romance lese, dann weiß ich, worauf ich mich einlasse...nun ist es hier allerdings so, dass dieses buch vom verlag als roman verkauft wird ohne dass es eine warnung gibt...dies finde ich dann schon etwas bedenklich....ich habe bereits sehr viel in dieser richtung gelesen, bin 33 und weiß auch worauf ich mich eingelassen habe...jüngere mädchen wissen das vielleicht nicht...bei band 2 und 3 solltet man das vielleicht nochmal überdenken... ich wünsche schöne lesestunden, xoxo

Besser als erwartet

Von: welt.des.lesens Datum: 27. January 2021

Zum Inhalt : Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … Ich habe selten ein Buch gesehen, welches hier auf Bookstagram so viel Kritik bekommen hat. Und das ist natürlich auch vollkommen okay. Ich wollte mich allerdings selbst davon überzeugen und habe es vom @bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen ❤️ Ich habe damals die "50 Shades of Grey" sowie die "Calendar Girl" Reihe geliebt und hatte hier von der Thematik her, ähnliche Erwartungen. Und was soll ich sagen? Die wurden komplett erfüllt. Die Story war tiefgründiger als erwartet, einige Charaktere konnte ich sehr ins Herz schließen ( vor allem Massimos rechte Hand, Domenico) und auch die Liebesgeschichte von Laura und Massimo hat sich durch das Buch hin sehr schön entwickelt. Mein einziger Kritikpunkt wäre eventuell, dass Laura trotz ihrer selbstbewussten Art, sich doch sehr schnell dem tollen Massimo unterwirft und geblendet wird von seinem vielen Geld und ihren neuen Privilegien. Aber ganz ehrlich? Wenn das für sie wichtig ist, dann ist das völlig okay. Jeder von uns ist unterschiedlich und manche Frauen fühlen sich einfach in so einer Art Leben wohl. Ich verurteile niemanden. Weder im fiktiven noch im realen Leben und daher finde ich das völlig okay, dass die Autorin @ sie so dargestellt hat. Ansonsten waren halt viele erotische Szenen vorhanden, wie erwartet 😆, jedoch nicht zu viele, als dass es nervig werden könnte. Viele haben die Sache mit der Entführung kritisiert. Ich finde, dass es einfach eine Methode der Autorin war, die Geschichten von Laura und Massimo kreuzen zu lassen. Mich hat sie nicht gestört und nach einer Weile, war sie ja überhaupt nicht mehr relevant. Und die Sache mit der durchaus vulgären Sprache? So what? Das hätte echt schlimmer sein können und jedem gefällt halt was anderes in der Hinsicht 🤭 Ich fand das Buch für sein Genre gut und hab nix zu meckern. Ob ich Band 2 lese wird sich zeigen aber so an sich gebe ich 3,5 / 5 ⭐

Rezension 365 Tage

Von: miss.bookaddicted Datum: 27. January 2021

Inhalt: Das Buch handelt von Laura Briel, die an ihrem 29. Geburtstag ihren Freund verlässt und davon läuft. Direkt in die Arme von Massimo. Der Mafia Boss träumt seit 5 Jahren von Laura und tut wirklich alles um sie für sich zu gewinnen. Dabei scheut er vor absolut gar nichts zurück. Er entführt sie und gibt ihr 365 Tage Zeit um sich in ihn zu verlieben. Danach stellt er es ihr frei wieder zu gehen. Leider ist er nicht unbedingt zartbesaitet und bittet Laura darum ihm zu zeigen, sanft zu sein. Wird sie das schaffen? Und wie wird sie sich nach Ablauf der Zeit entscheiden? Meinung (Achtung Spoiler!) : Das Cover sieht ansprechend aus. Durch die dunklen Farben lässt sich gut erkennen, dass es sich um Dark Romance handelt. Von innen wird der Einband mit einem hübschen Zitat geziert. Das Buch ist hauptsächlich aus der Perspektive von Laura geschrieben, lediglich am Anfang gibt es ein Kapitel aus Massimos Sicht. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft aber dennoch hat das Buch einige Längen. Meiner Meinung nach gab es viel zu viele unnötige Sexszenen, die überhaupt nichts zur Geschichte beigetragen haben. Dadurch hat sich die Story vor allem in der Mitte sehr gezogen. Ich hätte mir gerne ein bisschen mehr Beschreibungen von Sizilien gewünscht, es wurde zwar immer wieder erwähnt, dass es dort spielt, aber von Landschaftsbeschreibungen war irgendwie kaum was zu lesen. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, schoss mir als erstes das Wort „Stockholm Syndrom“ durch den Kopf. Es beschreibt den Umstand, bei dem das Opfer während einer Entführung sich in den Täter verliebt. In einer gewissen Art und Weise ist genau das in dem Roman passiert. Mein erster Eindruck von Laura war sehr positiv. Sie ist super selbstbewusst aufgetreten, hat ihren Freund abgeschossen und sich auch nicht Massimos Willen gebeugt. Allerdings war ich enttäuscht, dass sie so schnell aufgegeben hat sich zu wehren und sich ihrem Schicksal gefügt hat. Das hat irgendwie nicht so richtig zu ihrem Charakter gepasst. An der Stelle hätte ich mir noch mehr hin und her gewünscht. Generell ist sie mir immer sehr Gefühlskalt erschienen. Obwohl ich ihre Gedanken lesen konnte, konnte ich irgendwie nicht mit ihr warm werden, sie war so unnahbar. Erst in den letzten Kapiteln ist sie aufgetaut. Eine weitere Charaktereigenschaft von Laura ist ihre Liebe zur Mode, und zwar speziell zur Luxusmode. Sie hatte wohl schon vor ihrer Entführung ein Fabel dafür, aber das hat sich dann irgendwie noch weiter vertieft, als sie mit den ganzen Luxusgütern zugeschüttet wurde. Ich hatte den Eindruck bekommen, dass sie sich überhaupt nicht in Massimo verliebt hat, sondern in das Leben das er ihr bieten kann, den Reichtum und den Luxus. Schließlich ist er ja kaum bei ihr und ständig unterwegs wegen irgendwelchen Geschäften, das ganze wird dann noch von ihrer Gefühlskälte ihm gegenüber unterstrichen. Der erste Eindruck von Massimo war etwas eigenartig. Ich konnte sein doch sehr ungewöhnliches Handeln am Anfang gar nicht nachvollziehen. Nach und nach wurde mir jedoch klar, unter welchem enormen Druck er stehen muss und dass er nun einmal so aufgewachsen ist und es nicht anders kennt. Er ist es eben gewohnt, immer das zu bekommen, was er will. Schade, dass Laura ihn nicht so richtig in die Schranken weisen konnte. Sie betont zwar immer, dass es falsch ist, was er getan hat, aber das war es dann auch schon. Gelegentlich provoziert sie ihn sogar extra, damit er die Kontrolle über sich verliert. Anstatt ihm zu helfen und ihm zu zeigen was Zärtlichkeit ist, tut sie genau das Gegenteil und gibt ihm noch mehr Macht über Sie und ihr Leben. In Domenico habe ich mich direkt verliebt. Er ist vom Charakter her ganz anders als sein Bruder. Er strahlt nur so vor Fürsorge und Liebe. Ich finde es schön, dass Laura in ihm einen Freund gefunden hat. Aber auch Olga ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Am Anfang empfand ich sie noch als etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem wegen ihrer Ausdrucksweise und ihrem Lebensstil. Ich glaube ich kenne niemanden, der im realen Leben Worte wie „Endgeil“ in den Mund nehmen würde. Gegen Ende sind mir dann aber einige Fehler aufgefallen. Zum einen war ich verwirrt, denn Massimo bekommt das Gespräch zwischen Laura und dem Fremden über ihre Schwangerschaft mit, versteht dann aber trotzdem bis zum Ende des Buchs nicht, dass Laura schwanger ist? Irgendwie fand ich das sehr komisch und zum anderen wurden Massimo und Domenico vertausch. Da hat das Lektorat irgendwie ein bisschen geschwächelt. Der Film war auf Netflix das Ding und wurde in den Himmel gelobt, im Vergleich zum Buch fand ich ihn allerdings nicht so toll. Er hatte genau an denselben Stellen Längen. Dafür, dass er so lange war, hätte man wirklich mehr von der eigentlichen Geschichte rein packen können. Gerade am Ende unterscheiden sich Film und Buch sehr. Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, allerdings war es für meinen Geschmack etwas wenig Story und zu viel Sex, das Verhältnis war nicht ausgewogen, so dass man die Sexszenen oft einfach überflogen hat, da sie für die Geschichte komplett irrelevant waren und teils einfach nur genervt haben. An sich ist aber dennoch eine ganz schöne Geschichte für zwischendurch und dank des kleinen Cliffhangers am Ende, macht der erste Teil definitiv Lust auf mehr. Von mir gibt es 3,5/5 Sternchen.

Spannend und Sexy

Von: evas.books0310 Datum: 26. January 2021

Ein sehr spannendes und gefühlvolles Buch. Für alle Shades of Grey Fans ein Muss. Mehr hierzu auf meinem Instagram Blog. :)

Ein gutes Buch aber mit ungenutztem Potenzial.

Von: chapterventure Datum: 26. January 2021

Ein paar Informationen Vorweg: Es handelt sich um ein Buch aus dem Genre „Dark Romance“ (d.h. es ist kein klassischer Liebesroman). Die Geschichte, wie der Klappentext deutlich aussagt, beinhaltet eine Entführung und Mafia-Geschäfte. • Worum geht es in „365 Tage“? Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … „Baby, hör zu […] wenn dein Leben darauf basiert, dir mit Gewalt zu nehmen, was du willst, kannst du dein Verhalten nicht so leicht ändern.“ 
- Blanka Lipińska in 365 Tage (Seite 87) Meine Meinung: Das Cover ist ein wenig nichts aussagend. Wir haben das halbe Gesicht eines attraktiven Mannes und den Titel. Dadurch wird das Genre der Geschichte nicht deutlich aber der Klappentext gibt da zum Glück schon mehr Informationen. Die Geschichte lässt sich wirklich flüssig lesen. Der Einstieg in die Geschichte wird aus Sicht des männlichen Protagonisten Massimo erzählt. Alle restlichen Kapitel sind aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Laura. Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert und sie hält den Spannungsbogen gut. Im Klappentext wird Laura Biel (29) als eine Hotelmanagerin beschrieben, was nicht hundertprozentig stimmt. In der Vergangenheit hatte sie diesen Job, doch schon auf den ersten paar Seiten erzählt sie, dass sie den Job vor Wochen aufgegeben hat und somit arbeitslos ist. Sie fühlt sich ausgebrannt und genießt erstmal ihr Leben und fliegt in den Urlaub. Laura ist selbstbewusst sowohl in Bezug auf ihren Körper als auch auf ihre Kompetenzen aber wenn es um Massimo geht, legt sie diese Eigenschaft immer mehr ab und gibt sich ihm hin. Das Spiel, dass sie mit Massimo spielt, genießt sie zudem manchmal zu sehr und muss Konsequenzen ertragen. Dennoch beginnt sie mehr in Massimo, als einen bösen Mafia-Boss, zu sehen. Massimo Torricelli (32) hat viel zu früh seinen Vater verloren und muss seine Position als Oberhaupt in der Mafia einnehmen. Seine Position ermöglicht es ihm Laura überhaupt entführen zu können. Massimo will mehr von ihr als nur Sex und das sagt er Laura auch. Dennoch ist er ein klassischer Mafia-Boss. Er hat Charakterzüge (u.a. ist er besitzergreifend und berechnend) bei denen er selbst weiß, dass sie nicht normal sind und gesteht Laura auch das. Er ist Widerrede und Ungehorsam aber nicht gewohnt, weswegen er immer wieder an seine Grenzen mit Laura stößt. Jedoch erkennt er dabei jedesmal, dass sie zwei sich ähnlicher sind als er hätte annehmen können. Im Laufe der Geschichte ist eine Entwicklung der Protagonisten wahrnehmbar, ob die gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt. Laura setzt sich mit sich und ihrem Wünschen für die Zukunft mehr auseinander während Massimo versucht zu verstehen, was es beutetet jemanden zu lieben. Es sind sehr viele Intimszenen beschrieben (Dark Romance), da die beiden sich so näher kommen. Mit jeder Szene wird es ein Stück weniger rein „körperlich“. Die Nebencharaktere, besonders Domenico, und die Settings in Italien und Polen hat die Autorin gut umgesetzt und der Geschichte dadurch eine Handlung, neben der Beziehung, verliehen. Aber es war kein fünf Sterne Buch für mich. Mir haben, in den richtigen Momenten, die Emotionen gefehlt. Zudem hat die Autorin wenig von Massions Leben als Mafia-Oberhaupt preisgegeben und sich zu sehr auf Lauras Leben fixiert. Das Potenzial für mehr Tiefgang und mehr vom Mafia-Geschäft war auf jeden Fall vorhanden. FAZIT: „365 Tage“ ist ein Dark Romance Roman, der eine ungesunde Begierde zweier Menschen beschreibt. In den Seiten liegt viel unverhohlene Leidenschaft, Dominanz, Angst, Wut und Gewalt. Die Geschichte zieht einen irgendwie in den Bann, macht neugierig wie es weitergeht und gleichzeitig möchte man wegsehen. Die Themen in diesem Buch sind nicht rosarot, weswegen starke Nerven vorhanden sein sollten. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen. Ich möchte mich bei dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Es hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

OMG

Von: CurlySue Datum: 25. January 2021

Also dafür das ich den Film so gut fand, dachte ich mir schon das das Buch noch besser ist. Das schöne daran, den Film zuvor gesehen zu haben ist, das man in Gedanken die jeweiligen Stimmen & dass aussehen sofort abruft beim Lesen, dass hat mir sehr sehr gut gefallen. Was mir sofort aufgefallen ist die ähnlichkeit zwischen Buch und Film, was eher selten vorkommt, auch ein grosses Plus von mir. Schade fand ich allerdings das der Film schon vorrausgreift & damit fehlt einem ein Teil im Buch, was allerdings hoffentlich im Teil 2 thematisiert wird :) Also allem in allem, fand ich das Buch super & vielen Dank an euch für das leseexemplar. ♡

365 Tage

Von: Friggs Bookworld Datum: 24. January 2021

365 Tage ist wohl das Buch, welches in den wenigen Wochen seit seiner Erscheinung am meisten diskutiert wurde. Als ich den Film auf Netflix gesehen habe, wollte ich das Buch dazu lesen. Ich habe mich für das Rezensionsexemplar beworben und erhalten. Leider kamen sehr schnell die negativen Diskussionen auf. Der Roman fällt gewiss nicht in die happy rosarote Wolken Ecke und der Typ ist kein Softy und Prinz Charming. Das Buch fällt ins Genre Dark Romance/Dark Erotic. Leider fehlt diese Kennzeichnung hier. Es gibt nicht wenige Stellen mit softer und härterer Erotik und ausführlich beschriebenen Sexszenen. Ich bin nicht prüde, aber das sollte jedem bewusst sein, dass es hier sehr expliziet zugeht und auch die Beziehung zwischen Laura und Massimo toxisch ist und alles andere als gesund. Es ist eine Geschichte, die mit Erniedrigung, Unterwerfung und Machtspiele zu tun hat. Laura ist genau wie Massimo ein sehr dominanter Charakter und deshalb drehte sich die Story leider sehr oft im Kreis. An manchen Stellen war es auch recht langatmig und Laura ging mir nach einer Weile mit ihrem gekeife tierisch auf die Nerven. Der Schreibstil selbst ist sehr flüssig und das Buch ließ sich dadurch sehr gut lesen. Die Geschichte war sehr schön bildlich geschrieben und man konnte sich die warme Sonne gut vorstellen. Die Handlung selbst wird in Kapitel 1 aus Massimos Sicht beschrieben, was ich schon sehr spannend fand und gerne mehr dazu gelesen hätte, aber danach verlief es nur noch aus Lauras Sicht. Meines Empfindens nach, zählt in Lauras Welt Geld, Alkohol und Markenklamotten. Ich habe an vielen Stellen die Namen von Designern gehört, wo ich mich doch fragen musste, wieso das so wichtig ist zu betonen, ob das jetzt ein Kleid von Chanel oder Gucci ist. Es betont lediglich die Dekadenz. Auch Lauras Freundin benimmt sich wie eine Nutte, obwohl sie keine ist. Der Unterschied ist nur, dass sie sich nicht mit Geld bezahlen lässt, sondern sich aushält von den Männern. Laura selbst ist ein Charakter, den ich nach einer Weile unausstehlich fand. Sie zickte nur rum, wenn es nicht nach ihrer Nase ging und begriff auch nicht – auch nicht nach einer Unterhaltung mit einer Frau, die ebenfalls mit einem gefährlichen Mann zusammen ist -, dass es besser ist keine Fragen zu stellen und sich manchmal einfach zu fügen. Nein, sie handelt immer wieder dagegen. Obwohl sie zudem Herzkrank ist, geht sie doch sehr leichtfertig mit Alkohol um und ich habe mich nach einer Weile gefragt, ob sie auch noch etwas anderes trinkt, denn dieser Sekt floss dort wie Wasser und sie torkelte das ein oder andere Mal durch die Gegend. Das empfand ich doch als absolut daneben und ich fragte mich, wie Massimo auf diese Frau stehen kann, die sich so daneben benimmt. Massimo selbst ist sehr herrisch und befehlshaberisch, dennoch erscheint er mir immer noch vernünftiger als Laura. Was mir sehr aufgestoßen ist, ist das Thema Verhütung. Als die beiden das erste Mal Sex haben, sagt er ihr, sie hätte ein Hormonimplantat bekommen. Zum einen, finde ich es unmöglich so etwas über den Willen von jemanden zu stellen, ob die Person Hormone nehmen möchte, zum anderen entpuppte es sich als Lüge und das Implantat ist ein Ortungschip. Das Thema in Bezug auf Verhütung und Kinder kriegen, ist für mich sehr sensibel und ich finde hier wird sehr leichtfertig damit umgegangen. Das hat einen fahlen Beigeschmack hinterlassen. An manchen Stellen habe ich auch gedacht, dass man das Buch eher hätte beenden können, statt an dem Cliffhanger, den es hat. Ich bin trotz meiner Kritik an den Charakteren durchaus gespannt, wie es weiter geht und auch wie die Filme sein werden.

Modernes Märchen mit Luxusfaktor

Von: my_world_of_pages Datum: 23. January 2021

Vorweg: Ich habe den Film zu diesem Buch nicht gesehen, daher war es mir zuvor total unbekannt. Die Beschreibung schien aber sehr spannend, daher habe ich mich entschieden, das Buch beim @bloggerportal und dem @blanvalet.verlag anzufragen. Vielen Dank für die Bereitstellung des Buches. Das „Negative“ vorweg: Die Story ist ähnlich derer, die es momentan zu Hauf auf dem Markt gibt: Reicher, umwerfend gutaussehender Mann will ein ganz bestimmtes Mädchen, welches ihm natürlich zu 100% verfällt. Spätestens seit „Shades of grey“ schießen diese Geschichten aus dem Boden. Hier kommt lediglich hinzu, dass Massimo, die Hauptfigur der italienischen Mafia angehört, was für mich die Sache etwas spannender gemacht hat. Die Frau der Begierde, Laura, ist in meinen Augen etwas flach geraten. Sie trinkt – trotz Herzproblemen – viel Alkohol, hat nicht unbedingt eine eigene Meinung und lässt es sich nach kurzer Überlegung in Massimos Luxus einfach gut gehen. Irgendwie hat hier ein bisschen der Tiefgang gefehlt. Nun zum Positiven: Es handelt sich bei der Geschichte um ein modernes Märchen. (Das die Geschehnisse so in Wirklichkeit passieren würden, ist sehr unwahrscheinlich.) Wer aber sowas mag und kurzweilige Unterhaltung sucht, ist hier genau richtig. Den Schreibstil fand ich super, man fliegt nur so durch die Seiten und möchte trotz allen Klischees wissen, wie es weitergeht. Das Buch entführt den Leser in eine Welt des unerschwinglichen Luxus, in dem man sich gerne aufhält… man darf ja mal träumen. 😉 Die Kapitel sind nicht allzu lang, das Buch endet mit einem Cliffhanger, welcher neugierig auf den 2. Teil macht, der im April erscheinen soll. Ich bin gespannt und möchte mich auch gerne ein 2. Mal in die Luxuswelt entführen lassen.

Leseempfehlung

Von: Marie Datum: 23. January 2021

Hotelmanagerin Laura möchte mit ihren Freunden und ihrem Freund in Sizilien ihren Geburtstag feiern. Nach einem Streit mit ihrem Freund verlässt Laura das Hotel und landet in den Armen von Don Massimo Torricelli, Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia - Familien in Sizilien. Massimo ist verrückt nach Laura und entführt sie in seine Villa, sein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, lässt er sie wieder gehen. Nachdem ich den Film gesehen habe, musste ich auch unbedingt das Buch lese, erfreulicherweise wurde das polnische Original schnell ins Deutsche übersetzt. Ich möchte in dieser Rezension nicht den Film mit dem Buch vergleichen, ich versuche mich daher ganz auf das Buch zu konzentrieren und den Film außen vorzulassen. Zuerst möchte ich sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig, das Buch lässt sich schnell lesen und es bleibt ummer spannend und aufregend. Das Buch beginnt aus Massimos Sicht, aber wechselt schnell zu Lauras Perspektive und bleibt auch dabei. Gleich am Anfang habe ich schon etwas auszusetzen, ich habe schon viele Geschichten gelesen in denen die Frau entführt wurde und in keiner hat sich die Frau so wenig gewährt als in diesem Buch. Auf mich hat es so gewirkt, als ob sie sich nicht gegen die Entführung wert und auch keine wirkliche Angst hat, wenn dann hat sie sich eher gegen die sexuelle Anziehung gewehrt, obwohl sie hier auch sehr stark provoziert hat. Die Beziehung zwischen Laura und Massimo entwickelt sich ziemlich schnell und sehr intensiv. Massimo ist Laura ja schon lange verfallen und jetzt beginn auch Laura Gefühle für den eiskalten Mafiaboss zu entwickeln, auch wenn sie das erst nicht wirklich wahrnimmt oder eingestehen will. Mir hat es sehr gut gefallen wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat. Es war sehr wild, intensiv und auch emotional. Es war teilweise unterschwellig und teilweise mehr als offensichtlich, es war mal laut und mal leise. Es wurde niemals langweilig. Das Buch ist voller Sex Szenen...Natürlich ist es das. Hier muss ich doch einmal mit dem Film vergleichen; die Sex Szenen im Film sind ehrlich gesagt so ziemlich die einzigen Szenen die bei mir hängen geblieben sind. Im Buch habe ist verdammt viel hängen geblieben und die Sex Szenen sind nur ein kleiner Teil davon. Was hat mir das gesagt? Das Buch hat so viel mehr zu bieten, als nur heiße Sex Szenen, die übrigens nicht an Vergewaltigungsfantasien grenzen (ja, das ist lediglich mein Eindruck und meine Meinung). Klar, Massimo macht Sachen, die Laura im ersten Moment nicht möchte, aber schlussendlich ist es doch genau das was sie will. Das Buch erweckt bei mir das Gefühl von schicksalhafter Liebe. Eine Liebesgeschichte, die unumgänglich war. Von dem Moment an, an dem Massimo Laura gesehen hat, war ihr beides Schicksal besiegelt. Ich möchte jetzt noch auf die ganzen Nebencharakter eingehen, es gibt sympathische und unsympathisch, wie in jeder Geschichte. Sehr ans Herz gewachsen ist mir Lauras Freundin Olga und Domenico, Lauras Aufpasser, wenn man so will. Beide sind unglaublich sympathisch und bringen frischen Wind in die Geschichte. Besonders Olga hat mich ein paar mal zum lachen gebracht, sie ist eine wirklich tolle und loyale Freundin. Unsympathisch waren mir, haltet euch fest, die Ex- Freunde und Freundinnen von den Protagonisten. Ja, die gibt es hier auch zu genüge und sie sind ziemlich nervig, aufdringlich und unsympathisch, sie werden ihrer Rolle jedenfalls gerecht. Was mir auch noch sehr gut gefallen hat, war der Besuch bei Lauras Familie, man hat so nochmal viel über Laura erfahren und auch Massimo, wenn auch nur kurzzeitig, von einer anderen Seite kennengelernt. Zu allem was Richtung Ende passiert, möchte ich lieber schweigen, ich denke das verrät zu viel. Aber ein kann ich euch sagen, ein mieser Cliffhanger wartet auf euch. Zusammengefasst hat mir das Buch sehr gut gefallen, ich habe es in zwei Tagen verschlungen. Jeder der ´Shades of Grey´ oder Mafia – Geschichten mag; oder den Film ´365 Tage´ gesehen hat und in nicht schrecklich fand, wird von dem Buch auch nicht enttäuscht werden. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall sehr auf den zweiten Teil und kann es kaum erwarten das Buch zu lesen.

Rezension zu „365 Tage“ von Blanka Lipińska

Von: Ayliensbuecherwelt Datum: 23. January 2021

•Rezension• 365 Tage von Blanka Lipińska Handlung: Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … Meine Meinung: Durch den Netflix Film bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden und war wirklich gespannt, denn beispielsweise Fifty Shades of Grey mochte ich damals total gerne. Leider wurde ich von diesem Buch sehr enttäuscht. Die ganze Thematik hat mich schon auf den ersten Seiten wahnsinnig gemacht, denn von der Wirklichkeit war es einfach zu weit entfernt. Er entführt sie und möchte, dass sie sich in 365 Tagen verliebt. Für mich war dies absolut unlogisch und Lauras naives Verhalten habe ich kaum ertragen. Auch die vulgäre Sprache von Massimo wurde mir irgendwann zu viel und zog sich für mich schon bald ins lächerliche. Ich habe absolut keine Sympathie für beide Protagonisten empfunden und konnte mich leider gar nicht mit der Geschichte anfreunden. Der einzige Pluspunkt war der Schreibstil der Autorin. Sie schreibt unglaublich flüssig, leicht und einfach, sodass ich schnell über die Seiten fliegen konnte. Wirklich schade, aber mal schauen ob ich mir den Film noch anschaue. 1,5/5⭐️

Besser als erwartet :)

Von: Lena_Buechereule Datum: 21. January 2021

Ich habe wie viele andere zuerst den Film gesehen, bevor ich überhaupt wusste, dass es sich um eine Romanverfilmung handelte. Ehrlich gesagt hat mir der Film überhaupt nicht zugesagt, da ich aber immer mehr Kritik zum dem Buch gehört hatte, wollte ich mir zu dem Buch dann doch ein eigenes Bild machen. Die Bewertung des Buches ist mir sehr schwer gefallen und ich würde sagen, dass ich 3,5 Sterne vergeben würde. Da ich diese bei Bewertungen aber nicht abgeben kann, runde ich auf 4 auf. Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Buch von der Handlung her kaum von anderen Dark Romance Büchern abweicht. Es gibt keine Vergewaltigung, so wie einige das behaupten. Zumindest habe ich davon nichts gelesen. Leider hat mich die Protagonistin wirklich genervt. Ständig war sie am Rumzicken und am Alkohol trinken und irgendwie war sie ganz anders als erwartet. Teilweise wirkte sie fast wie eine Alkoholikerin, direkt morgens zum Frühstück gibts Champagner - und das zieht sich durch das ganze Buch. Zudem hat sie wohl Herzprobleme und fällt aus diesem Grund bei jeder Kleinigkeit in Ohnmacht und braucht dann erst einmal Medikamente... Wer trinkt dann bitte so viel?? Massimo wertet das Buch für mich eindeutig auf. Er sieht gut aus und weiß genau, was er will und wie er es bekommt. Er ist steinreich und kann gefühlt alles machen, ohne dass es für ihn Konsequenzen gibt. Da erschießt man dann halt auch einfach mal einen Mann auf seinem eigenen Hof. Er hat von Laura nach einem Koma geträumt und ist sehr besessen als er sie dann endlich gefunden hat. Aber Massimo bleibt bei allem, was er tut, sehr sympathisch - keine Ahnung wie er das macht. Die erotischen Szenen sind meisten sehr ästethisch beschrieben, auch wenn es Stellen gibt, die ich etwas merkwürdig finde. Es gibt lediglich 2 Stellen, an denen einer von beiden bittet mit dem Sex aufzuhören - aber einmal war es Laura und einmal war es Massimo. Es scheint also zu dem Spiel der beiden dazu zugehören. Man durchlebt Lauras inneren Konflikt: Sie müsste ihn hassen, will ihn aber so sehr, dass sie nicht weiß, was sie machen soll. Sie erlebt bei ihm vieles, was sie vielleicht lieber nicht erlebt hätte. Und so kann man durchaus nachvollziehen, dass sie nicht direkt klein beigeben möchte und zugibt, dass sie ihn auch toll findet. Leider benimmt sie sich dadurch oft kindisch und auch irgendwie nuttig - sie zieht sich dann aufreizende Sachen an und will ihn eifersüchtig bzw. auf sich aufmerksam machen, nur um ihn dann wieder wegzustoßen. Sie ist sehr widersprüchlich in dem, was sie tut. Das ist mitunter wirklich anstrengend. Das Ende ist so wie man es erwartet und hat einen gemeinen Cliffhanger. Ich bin gespannt, wie es in Band 2 weitergeht. Ich empfehle das Buch allen, die gerne Dark Romance lesen und wissen, worauf sie sich bei so einem Buch einlassen - es wird definitiv nicht nur gekuschelt ;) Vielen Dank an Blanvalet und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

War ganz okay

Von: Mrs.Bookwonderland Datum: 20. January 2021

Cover: Das Cover hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich persönlich fande es sehr ansprechend und mag es sehr. Schreibstil: Die Story wird aus der Ich-Perspektive von Massimo und Laura erzählt. Mir hat der Stil der Autorin sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr locker, leicht, flüssig, heiß, erotisch und sehr ansprechend. Die Seiten fliegen einfach nur so. Also ich mag ihre Art total. Story: Also ich hätte mir ja eine Triggerwarnung für solch ein Buch gewünscht, weil es einige Leute geärgert hat. Ich fände den Verlauf der Story sehr interessant. Und es war auch sehr ansprechend. Allerdings muss man dazu sagen, dass mir etwas die Emotionen und der Tiefgang gefehlt hat. Die Story ist sehr flach. Dennoch war es spannend in die Welt von Massimo und Laura abzutauchen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und es war für mich wirklich sehr interessant zu lesen, weil es mal etwas anderes war. Klar die sexuelle Anziehung spielt eine sehr große Rolle und der *** natürlich auch. Aber es ist auch ein Erotik/Dark Romance Buch das in eine andere Welt entführt.

Darf man eine "problematische" Geschichte unterhaltsam finden?

Von: Bibliophiler Booknerd Datum: 20. January 2021

Ich habe sehr lange hin und her überlegt, wie ich meine Rezension zu dieser Geschichte verfassen soll. Ich bin mir durchaus der problematischen Thematik bewusst, aber ich trenne strikt Realität und Fiktion! Nur weil ich gerne Mafia Geschichten mit problematischen Beziehungen lese (zur reinen Unterhaltung), muss ich das nicht in der Realität unterstützen! So viel, bevor ich meine Rezension niederschreibe. Ich fand die Geschichte nicht unglaublich brillant, aber auch nicht grottenschlecht. Der Schreibstil von Lipińska liest sich eigentlich ganz nett runter. Ich bin generell sehr schnell durch die Seiten geflogen und wollte eigentlich immer wissen wie es weitergeht. Es war unterhaltsam, natürlich sehr trashig und die Protagonisten waren auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber trotzdem habe ich mich sehr unterhalten gefühlt. Besonders Massimo mag ich irgendwie. Ich brauche an dieser Stelle nicht darauf eingehen, was für „Verfehlungen“ er begangen hat, angefangen bei Lauras Entführung, aber es ist auch nur eine Geschichte! Manche Dinge kann man einfach zu Tode analysieren, kritisch zu hinterfragen, finde ich in Ordnung, wenn man nicht vergisst, dass es nur eine fiktionale Geschichte ist, die den Leser unterhalten soll! Wer sich vorher über die Geschichte informiert, weiß worauf man sich hier einlässt. Eine italienische Mafiageschichte Sizilien inklusive Mord, Entführungen, etwas raueren gewalttätigen Szenen, aber zum Glück nicht zu viele pornotöse Szenen wie z.B. im gleichnamigen Film. Auch Lauras Gedanken bezüglich Massimo finde ich viel besser und verständlicher umgesetzt, um erneut einen Vergleich zum Film zu ziehen. Natürlich habe ich schon viel bessere Erotikgeschichten gelesen, aber wer sich ein paar Stunden gut unterhalten lassen möchte, vllt. vor dem Kamin eingemummelt in eine Decke oder am Strand, kann sich durchaus auf eine interessante, wenn auch „problematische“ Geschichte freuen. Ich vergebe 3/5 Sterne.

365 Tage - Ein Buch, das spaltet

Von: Tanja Gierling Datum: 19. January 2021

Da ist es nun: 365 Tage von Blanka Lipińska. Ein Buch und ein Film, der die Buchwelt und Filmwelt spaltet. Vorweg möchte ich sagen, dass ich den Film nicht gesehen habe und tatsächlich auch fast keine Rezensionen zu dem Buch gelesen habe. Ich wollte unvoreingenommen an das Buch rangehen und ich denke das ist mir geglückt. Zum Inhalt muss ich denke ich nicht viel sagen, der Klappentext verrät alles Wichtige. Lauras und Massimos Geschichte deckt eigentlich mehrere Genres ab: Dark Romance, Mafia Romance, Kidnapping Romance. Alles drei Genres, mit denen ich mich eher schwer tue. Jetzt könnte man meinen wenn alles drei zusammen kommt ist es auch dreimal so schwer sich auf ein Buch einzulassen...war es aber gar nicht. Ich bin direkt in das Buch reingekommen und wurde von der Stimmung gepackt. Man fliegt durch die Seiten und erlebt abwechselnd aus der Sicht von Laura und Massimo wie Laura sich gegen ihren Entführer auflehnt. Nicht das kleine Mäuschen ist, das alles tut was der furchteinflößende Mafiaboss will. Die ihn provoziert, wo sie nur kann und dadurch auch immer wieder in gefährliche Situationen gerät. Massimo ist ein rücksichtsloser, harter Mann, der ohne mit der Wimper zu zucken Menschen umbringt. Und obwohl sie eigentlich auch um ihr Leben fürchten müsste stellt sie sich ihm entgegen. Es gab aber auch viele "Kleinigkeiten " die mich einfach genervt haben. Zuallererst der ständige Alkoholkonsum von Laura. Ich muss tatsächlich überlegen ob sie mal was anderes als Prosecco oder Champagner getrunken hat. Und das mit ihrem Herzleiden und den Medikamenten, die sie einnimmt....das war tatsächlich grenzwertig für mich. Sie ist kein naives Dummchen...ihr muss also klar sein, dass das kein kluges Verhalten ist. Das auch Massimo, der so auf ihr Wohlergehen bedacht ist dazu nichts sagt fand ich extrem unglaubwürdig. Damit kommen wir zum zweiten Punkt, der mich gestört hat: Massimos Verhalten gegenüber Laura. Angeblich ist sie ihm sooo wichtig, er ist ja richtig besessen von ihr. Dennoch behandelt er sie teilweise nicht besser als die Prostituierten, die er zu sich holt. Dass Laura Nein sagt und er sie dennoch weiter bedrängt stößt mir als Frau schon sehr auf. Das ist auch das größte Problem, das ich mit diesem Genre habe. Wie die Frauen behandelt werden...vor allem unter dem Mantel "Ich liebe sie so sehr, sie will es doch eigentlich auch ". Natürlich gibt es solche und solche Bücher in den Genres aber leider ist allzu oft eben das Verhalten gegenüber Frauen unter aller Sau. Für mich ist "365 Tage" ein schwer zu bewertendes Buch. Ich weiß, dass ich nach diesem Buch definitiv drauf verzichten werde den Film zu gucken. Allerdings bin ich gespannt genug um vielleicht doch noch Band 2 zu lesen um zu wissen, wie es weitergeht. Ich bin mir sehr sicher, dass dieses Buch polarisieren wird und das muss man als Autor auch erstmal schaffen. Das Cover mag ich irgendwie. Ich bin ja bekanntermaßen kein Freund von Gesichtern auf dem Cover eines Buches aber bei dem sehr minimalistische Design und denm wirklich ansehnlichen Kerl mache ich eine Ausnahme. Ich finde es definitiv passend zum Buch. Der Schreibstil von Blanka Lipińska bzw.die Übersetzungen durch Marlena Breuer und Saskia Herklotz konnten mich überzeugen. Sehr flüssig lesbar fliegt man tatsächlich durch die Seiten. Auch bei den vielen erotischen Szenen war die Wortwahl fast immer sehr angenehm. Am Schreibstil gibt es für mich nichts zu meckern. Lange hat mich kein Buch mehr so zwiegespalten wie 365 Tage. Einerseits fesselnd und intensiv und andererseits waren da eben auch so viele Kleinigkeiten, die mich massiv gestört haben. Ich kann nicht wirklich eine Leseempfehlung aussprechen aber auch nicht davon abraten also halte ich es wie immer, wenn mich ein Buch nicht 100%ig überzeugt hat: ich sage macht euch ein eigenes Bild und lasst euch nicht von anderen beeinflussen. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und an das Bloggerportal Randomhouse für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares. LG Tanja

365 Tage

Von: Lesesofa Allgäu Datum: 19. January 2021

Inhalt: Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch alles kommt anders. Sie begegnet Don Massimo Torricelli das mächtige Oberhaupt einer Mafiafamilie Siziliens. Er bekommt was er will und Laura will er unbedingt. Da er sie in als Frau aus seinen Träumen erkennt. Er entführt sie und macht ihr ein Angebot. 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sie bis dahin nicht in ihn verliebt hat wird er sie wieder gehen lassen. Die Netflix Serie war schon ein großer Erfolg. Mit den Schauspiel Michele Morrone als Massimo optisch perfekt besetzt. Wer „Shades of Grey“ mochte wird dieses Buch lieben. Es hat alles was der Leser braucht. Charismatischen schönen Italiener, großartige Lokation, viele schöne Menschen, Geld und Sex. Die Protagonisten sind durchtrainiert und schön, der beschriebene Sex aufregend. Die Handlung etwas absehbar. Das es keine 365 Tage braucht um sich in diesen magischen, geheimnisvollen Mann zu verlieben ist klar. Das würde wahrscheinlich vielen sogar Frauen schneller passieren als Laura. Die ist ein bisschen langweilig und kompliziert und warum Massimo so begeistert ist bleibt mir ein Rätsel stört aber nicht. Ein Buch das in Corona Zeiten Spaß macht. Eine gelungene Abwechslung in trüben Tagen mit dem richtigen Mix aus Spannung, Leidenschaft, Liebe, Sex und wie gesagt schönen Menschen. Perfekt für eine Leseabend und einer gekühlten Flasche Prosecco auf dem Sofa. Und es gibt auch noch zwei Folgebände. Die Geschichte geht also weiter.. Autorin: Blanka Lipinska Titel: 365 Tage Genre/Gattung: Erotischer Roman ISBN: 978-3-7341-1051-1 Verlag: blanvalet

[REZENSION] 365 Tage

Von: book_opolis Datum: 19. January 2021

Blanka Lipinska blanvalet Verlag  Seiten 395 Erotik/Roman Die aus Polen stammende Laura reist zusammen mit ihrem Freund und gemeinsamen Freunden nach Sizilien. Sie erhofft sich das ihr vielbeschäftigter Freund Martin nun endlich etwas mehr Zeit für sie findet. Doch alles kommt anders. Martin ist auch im Urlaub ständig mit der Arbeit beschäftigt. Als an ihrem Geburtstag der Streit eskaliert, flieht Laura. Dabei trifft sie auf Massimo, der gewohnt ist alles zu bekommen was er will und er will Laura. Somit entführt er sie und gibt 365 Tage Zeit sich in ihn zu verlieben bevor er sie wieder frei lässt. Momentan wird sich über dieses Buch richtig der Mund zerrissen. Von richtig schlecht bis sehr gut ist alles vertreten. Das Buch vertritt auch nicht unbedingt die besten Werte, was man aber bedenken muss ist das dieses Buch zur Unterhaltungsliteratur gehört und das ist auch die Aufgabe von diesem Buch und unterhalten hat es mich auf jeden Fall. Wenn ich ein Buch lesen möchte das gute Werte vermittelt und realistisch geschrieben ist, dann Lese ich Erfahrungsberichte. Ein Mafia Roman im Erotik Bereich ist dann da wohl das falsche Buch. Ich finde man sollte es nicht zu Tode analysieren, dann bleibt der Unterhaltungsfaktor auch bestehen. Insofern man gerne Mafia Romane liest. Ich hatte auf jeden Fall Spaß beim Lesen obwohl ich den Film schon gesehen hatte.

ein Buch das sehr polarisiert, aber trotzdem sehr gut ist

Von: Fridaygirl.de Datum: 19. January 2021

Lauras und Massimos Geschichte ist anders als jede Geschichte, die ich bis jetzt gelesen habe. Und trotzdem ist es mir unwahrscheinlich leicht gefallen in diese hineinzufinden. Man fliegt nur so durch die Seiten und erlebt immer abwechselnd die Sicht von Massimo und Laura. Die Sicht von Laura finde ich dabei am interessantesten, denn man kann auch lesen wie sie sich am Anfang gegen Massimo auflehnt und auch wenn von ihm eine Gefahr ausgeht, denn er ist nun mal ein Mafiaboss, so stellt sie sich ihm sehr oft entgegen. Sie ist von Anfang an nicht das graue Mäuschen was sich alles gefallen lässt, ihn provoziert, wo sie nur kann und dadurch auch immer wieder in gefährliche Situationen gerät. Massimo ist ein rücksichtsloser Mann, was man schon daran erkennt, dass er Laura einfach so entführt und sie sich irgendwie schon gefügig machen möchte. Ja er sagt er würde nichts gegen ihren Willen machen, greift sie manchmal aber trotzdem ganz schön hart an. Und trotzdem merkt man einen Sinneswandel im Laufe des Buches bei ihm. Und genau das ist für mich auch der Grund, weshalb ich die Diskussion, dass Laura vergewaltigt wird, nicht verstehen kann. Für mich wurde sie zu keiner Zeit zu etwas gezwungen was sie nicht wollte. Ganz im Gegenteil, ich finde sogar, dass sie ihm zu schnell nachgegeben hat. Er hat von Laura nach einem Koma geträumt und ist sehr besessen als er sie dann endlich gefunden hat. Aber Massimo bleibt bei allem, was er tut, sehr sympathisch - keine Ahnung wie er das macht. Kommen wir nun zu einem Punkt, der mir im Buch und im Film nicht so gut gefallen hat. Warum hat Laura ständig Champagner getrunken? Jedes Mal, wenn aus ihrer Sicht geschrieben wurde, hatte sie mindestens drei Gläser intus? Das kann ich ehrlich gesagt gar nicht verstehen, vor allem, weil sie doch auch ein Herzleiden hat und Medikamente einnehmen muss. Sie ist doch nun nicht mehr im Teenie alter, indem man nicht weiß was man tut. Auch das Massimo, der doch auf ihr Wohlergehen so bedacht ist, nichts dagegen zu haben scheint, ist für mich unverantwortlich. Die Sexszenen sind im Buch wie im Film sehr ästhetisch und genau beschrieben. Auch da kann man im Laufe des Buches auf beiden Seiten sehen, dass beide gerne härteren Sex haben. Lediglich an zwei Stellen im Buch, hat der jeweils andere gesagt er möchte nicht weiter machen. Abschließend kann ich sagen das mir das Buch sehr gut gefallen hat. Man erlebt Lauras inneren Konflikt, dass sie am Anfang Angst hatte, weil sie gekidnappt wurde, aber auch dass sie sich zu Massimo hingezogen fühlt, denn sind wir ehrlich so wie er beschrieben wird, klingt er schon heiß. Massimo ist für Laura geheimnisvoll, denn sie erlebt mit ihm vieles was Martin ihr nicht bieten konnte. Und so kann man durchaus nachvollziehen, dass sie nicht direkt klein beigeben möchte und zugibt, dass sie ihn auch großartig findet. Leider benimmt sie sich oft kindisch, in dem sie ihn immer weiter provoziert, so wie zb im Club. Sie ist sehr widersprüchlich in dem, was sie tut. Es kommt zu großen Enthüllungen, nur erfährt man die Reaktion der Anwesenden nicht mehr, weil die Szene mittendrin endet. Daher muss Band 2 so schnell wie möglich folgen, um sich wieder in der Welt von Laura und Massimo verlieren zu können. 365 Tage von Blanka Lipińska ist ein Buch mit zahlreichen Facetten. Die Geschichte ist keine normale Liebesgeschichte, aber das sollte man auch bei einem Dark Romance Buch nicht erwarten. Dennoch kann ich die ganze Diskussion, die dieses Buch heraufbeschworen hat, nicht verstehen.

Leider nicht überzeugend

Von: wordfulbooks Datum: 18. January 2021

„Ich werde nichts unversucht lassen, um deine Liebe zu gewinnen. Ich warte, bis du mich willst, mich begehrst und freiwillig zu mir kommst.“ . Die Polin Laura macht Urlaub auf Sizilien und wird von Don Massimo, Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien entführt. Sie sei die Frau seiner Träume und er möchte, dass Laura nur ihm gehört. 365 Tage soll Laura bei ihm bleiben. Wenn sie sich danach nicht verliebt hat, darf sie gehen. . Mit sehr wenig Erwartungen sind wir zu viert im Buddyread an das Buch herangegangen. Wir hatten schon einige schlechte Rezensionen gelesen und haben trotzdem gehofft, dass uns „365 Tage“ von Blanka Lipinska ein wenig unterhalten wird. Gelacht haben wir auf jeden Fall. Mehrmals gegähnt aber auch. . Ich will garnicht groß auf die Debatte, die hier immer mal hochgekocht ist, eingehen. Wenn ich so ein Buch a là Fifty Shades of Grey lese, darf ich was zärtliche Sexszenen angeht nicht viel erwarten. Das ist meine Meinung dazu und fertig.
Aber ein bisschen Inhalt, ein bisschen Tiefe bei den Charakteren, ein bisschen Feuer und Leidenschaft und Action? Das erwarte ich. Wurde hier aber eher bedingt bedient. Klar, Massimo ist bestimmt super heiß und alles, aber der Klappentext hat mich eigentlich etwas mehr Kontra von Laura erwarten lassen, aber die wollte Massimos Handgelenk, ähm sorry, Ding natürlich, gefühlt schon nach einem Tag. Ja klar, logisches Verhalten nach einer Entführung. Da hat das Stockholmsyndrom wohl ziemlich früh eingesetzt. . Von den 365 Tagen hat man tatsächlich nur ca. 7 Wochen mitbekommen. Und da ist schon alles gelaufen was laufen kann. Frage mich tatsächlich, was da noch in Band 2 passieren soll?! Ich werde es auf jeden Fall nicht herausfinden, da ich es nicht lesen werde. Leider nur 2 Sterne von mir und die auch nur für die vielen Lacher, die die Aktionen der Protagonisten bei mir hervorgerufen haben.

❣️Rezension (Spoilerfrei)❣️

Von: bookcahontas Datum: 18. January 2021

„365 Tage“ von Blanka Lipińska ist wahrlich kein literarisches Meisterwerk. Aufgrund der Verfilmung, die ich zuerst sah, stellte der Roman einen gewissen Reiz für mich dar. Nachdem ich ihn nun gelesen habe, kann ich nicht behaupten, dass er durch Innovation oder etwas Besonderem hervorsticht. Der Schreibstil fällt sehr flach aus, die Autorin bedient sich an sehr einfachen Worten, zahlreichen Wiederholungen und gleicher Formulierungen. Die Geschichte wird ausschließlich aus Lauras Sicht geschildert, was mühsam war, denn ihre Gedanken fallen weder vielfältig noch geistreich aus. Rein optisch sind beide Hauptdarsteller die perfekte Besetzung. In dem Film machte Laura auf mich einen blasierten, temperamentvollen und selbstbewussten Eindruck. In dem Buch genoß ich eher ihre schüchterne Seite, die aber nur am Anfang zum Vorschein kam, danach ging es mit ihr bergab. 90% des Buches verbringt sie im beschwipsten Zustand, ihr Alloholkonsum brachte ihr keine Sympathiepunkte ein, genauso wie die Tatsache, dass sie eine Materialistin und Alleskönnerin ist. Massimo war weniger charakteristisch, ihm fehlte die Düsternis, die Abgestumpfheit, eine ordentliche Schippe Brutalität hätte seiner Figur mehr Mafiacharakter verliehen. Seine Präsenz nahm in dem Buch Minimum an Raum ein. Insgesamt fehlte es Laura und Massimo an Tiefe. Zahlreiche Se*szenen rießen die Handlung an sich, allerdings waren diese stumpf und eigennützig, von Liebe oder Leidenschaft fehlte jede Spur. Die Macher haben sich an die Buchvorlge gehalten, das letzte Drittel und vor allem das Ende unterscheidet sich von dem Film. Aus diesem Grund fiel die Handlung minimal spannender aus. In seiner Gesamtheit ist der Roman natürlich ausführlicher, man kann die Beweggründe und Denkweise der Figuren besser nachvollziehen. Auch die Nebenprotagonisten fand ich toll, sie brachten Abwechslung, Charm und Witz rein. Fazit: Das Anpruchsniveau wurde bei dem Buch, genauso wie dem Film sehr niedrig gehalten. Erotische Romane gibt es wie Sand am Meer und „365 Tage“ ist bei Weitem nicht meine erste Wahl, in diesem Genre gibt es weitaus bessere Bücher.

ein Buch das sehr polarisiert

Von: Fridaygirl.de Datum: 18. January 2021

Rezension zu 365 Tage von Blanka Lipińska Buchtitel: 365 Tage Autorenname: Blanka Lipińska Genre: Dark Romance Erscheinungsjahr: Dezember 2020 Verlag: Blanvalet Aus dem Polnischen von Marlena Breuer, Saskia Herklotz Originaltitel: 365 dni Blanka Lipińska ist eine polnische Schriftstellerin. 2018 veröffentlichte sie das Buch 365 dni im polnischen Verlag Edipresse Polska. Unter dem Titel 365 dni wurde die Liebesgeschichte zwischen Don Massimo, einem italienischen Mafiaboss und der gelangweilten Geschäftsfrau Laura Biel veröffentlicht. Wegen der Vermischung verschiedener Themen wie zb BDSM, Entführungen und den sehr detaillierten Sexszenen ist dieses Buch kontrovers umstritten. Am 28 Dezember 2020 ist der Dark – Romance Roman bei uns erschienen. Klappentext: 365 Tage – ein Buch, das auf jedenfall polarisiert und für einige Diskussionen gesorgt hat. Es geht um den Mafiaboss Massimo Torricelli und die Geschäftsfrau Laura Biel, die ihren Geburtstag auf Sizilien feiern will und für die sich bei diesem Urlaub ihr ganzes Leben ändern wird. Meine persönliche Meinung: Vornweg möchte ich sagen, dass ich den Film natürlich vorher gesehen habe. Zum Inhalt braucht man glaube ich nicht viel sagen, alles Wichtige steht auf dem Buch drauf. Lauras und Massimos Geschichte ist anders als jede Geschichte, die ich bis jetzt gelesen habe. Und trotzdem ist es mir unwahrscheinlich leicht gefallen in diese hineinzufinden. Man fliegt nur so durch die Seiten und erlebt immer abwechselnd die Sicht von Massimo und Laura. Die Sicht von Laura finde ich dabei am interessantesten, denn man kann auch lesen wie sie sich am Anfang gegen Massimo auflehnt und auch wenn von ihm eine Gefahr ausgeht, denn er ist nun mal ein Mafiaboss, so stellt sie sich ihm sehr oft entgegen. Sie ist von Anfang an nicht das graue Mäuschen was sich alles gefallen lässt, ihn provoziert, wo sie nur kann und dadurch auch immer wieder in gefährliche Situationen gerät. Massimo ist ein rücksichtsloser Mann, was man schon daran erkennt, dass er Laura einfach so entführt und sie sich irgendwie schon gefügig machen möchte. Ja er sagt er würde nichts gegen ihren willen machen, greift sie manchmal aber trotzdem ganz schön hart an. Und trotzdem merkt man einen Sinneswandel im Laufe des Buches bei ihm. Und genau das ist für mich auch der Grund, weshalb ich die Diskussion, dass Laura vergewaltigt wird, nicht verstehen kann. Es ist zwar das erste Buch, welches ich in dem Genre Dark Romance gelesen habe, aber für mich wurde sie zu keiner Zeit zu etwas gezwungen was sie nicht wollte. Ganz im Gegenteil, ich finde sogar, dass sie ihm zu schnell nachgegeben hat. Massimo hat zu jeder Zeit gesagt, dass er nichts macht, was sie nicht will und das hat er auch eingehalten. Klar hat er sie öfters mal grob angefasst, aber ich glaube das ist in dem Genre doch üblich. Und im Laufe des Buches erfährt man sogar, dass Laura es mag härter angefasst zu werden. Er hat von Laura nach einem Koma geträumt und ist sehr besessen als er sie dann endlich gefunden hat. Aber Massimo bleibt bei allem, was er tut, sehr sympathisch - keine Ahnung wie er das macht. Kommen wir nun zu einem Punkt, der mir im Buch und im Film nicht so gut gefallen hat. Warum hat Laura ständig Champagner getrunken? Jedes Mal, wenn aus ihrer Sicht geschrieben wurde, hatte sie mindestens drei Gläser intus? Das kann ich ehrlich gesagt gar nicht verstehen, vor allem, weil sie doch auch ein Herzleiden hat und Medikamente einnehmen muss. Sie ist doch nun nicht mehr im Teenie alter, indem man nicht weiß was man tut. Auch das Massimo, der doch auf ihr Wohlergehen so bedacht ist, nichts dagegen zu haben scheint, ist für mich unverantwortlich. Die Sexszenen sind im Buch wie im Film sehr ästhetisch und genau beschrieben, aber trotzdem nicht so, als denke man liest einen Porno. Auch da kann man im Laufe des Buches auf beiden Seiten sehen, dass beide gerne härteren Sex haben. Lediglich an zwei Stellen im Buch, hat der jeweils andere gesagt er möchte nicht weiter machen. Abschließend kann ich sagen das mir das Buch sehr gut gefallen hat. Man erlebt Lauras inneren Konflikt. Nämlich, dass sie am Anfang Angst hatte, weil sie gekidnappt wurde, aber auch dass sie sich zu Massimo hingezogen fühlt, denn sind wir ehrlich so wie er beschrieben wird, klingt er schon heiß. Massimo ist für Laura geheimnisvoll, denn sie erlebt mit ihm vieles was Martin ihr nicht bieten konnte. Und so kann man durchaus nachvollziehen, dass sie nicht direkt klein beigeben möchte und zugibt, dass sie ihn auch großartig findet. Leider benimmt sie sich oft kindisch, in dem sie ihn immer weiter provoziert, so wie zb im Club. Sie ist sehr widersprüchlich in dem, was sie tut. Das Ende ist anders als beim Netflix Film, es hat trotzdem einen gemeinen Cliffhanger. Es kommt zu großen Enthüllungen, nur erfährt man die Reaktion der Anwesenden nicht mehr, weil die Szene mittendrin endet. Daher muss Band 2 so schnell wie möglich folgen, um sich wieder in der Welt von Laura und Massimo verlieren zu können. *******Spoiler*********** Denn Laura ist in Gefahr, gleichzeitig, aber auch schwanger (wovon Massimo noch nichts weiß) und Massimo will sie schützen und deshalb wegschicken. Die Charaktere: Massimo Toricelli Massimo selbst ist eine besondere Person, wenn ich das mal so sagen darf. Er ist wahnsinnig dominant, kontrollierend und sein Ego könnte die Größe eins ganzen Landes besitzen. Trotzdem zeigt er auch seine weichen Seiten und gerade da, hat sich mein kleines weiches Herz für ihn erwärmt. Laura Biel Laura hingegen ist eine Frau, die eigentlich mitten in ihrem Leben steht und sich nichts gefallen lässt - bis sie Massimo kennenlernt. Im Bett war sie noch nie so zufrieden und erst mit ihm lernt sie, dass sie eigentlich Dominanz in diesem Bereich ihres Lebens braucht. An sich fand ich Laura als Protagonistin sympathisch, aber manchmal hat sie mich auch einfach genervt. Mein Fazit zum Buch: 365 Tage von Blanka Lipińska ist ein Buch mit zahlreichen Facetten. Die Geschichte ist keine normale Liebesgeschichte, aber das sollte man auch bei einem Dark Romance Buch nicht erwarten. Dennoch kann ich die ganze Diskussion, die dieses Buch heraufbeschworen hat, nicht verstehen und jeder der merkt, dass dieses Genre nicht ´s für ihn ist, steht frei das Buch abzubrechen. Für mich war es ein gutes Buch und ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

absolut enttäuscht

Von: lovebooksandpixiedust Datum: 17. January 2021

Ich war extrem gespannt auf „365 Tage“, allein da der Film so unglaublich gehypte wurde. Bevor ich das Buch anfangen wollte, habe ich es mit dem Film versucht. Allerdings habe ich nach 20 Minuten abgebrochen, da ich die Synchronisation, die Schauspieler und die Story langweilig und lächerlich fand. Gerade deswegen, waren meine Erwartungen an das Buch recht hoch… Das Cover finde ich ok und der Klappentext klingt interessant. Gerade, da ich generell ein großer Fan von Dark Romance bin, habe ich mich auf das Lesen gefreut… Ich hätte den Film als Omen sehen sollen. „365 Tage“ war für mich eine Katastrophe. Ich musste es nach ca. 150 Seiten abbrechen, da es einfach nicht mehr ging. Der Schreibstil hat mich gegruselt, Grundschuldeutsch vom feinsten. Es war abgehackt und ich wurde dauernd aus dem Lesefluss gerissen. Die ganze Handlung war langweilig, oberflächlich und unnötig detailliert. Es wurden so viele Dinge erwähnt die absolut irrelevant für die Story waren. Auch die Charaktere haben leider nichts besser gemacht. Bei den Protagonisten hat Hinten und Vorne was gefehlt. Sie waren eindimensional, nicht greifbar und zur keiner Zeit fand ich sie sympathisch. Es war auch hier übertrieben und ich konnte, gerade von Laura, viele der Handlungen werde verstehen, noch nachvollziehen. Sie ist nur am saufen. Allein im ersten Kapitel hat sie fünf Flaschen Champagner getrunken… Massimo war mir für einen knallharten Mafiaboss zu nachgiebig und weich. Da hätte ich mir mehr Stärke gewünscht. Die anderen Nebencharaktere sind alle zum größten Teil untergegangen, dass sich eine Erwähnung nicht wirklich lohnt. „365 Tage“ ist ein Buch was die Gemüter wahrscheinlich spalten wird. Die einen lieben es und die anderen hassen es. Leider gehöre ich zu letzten Kategorie. Für mich hat einfach alles gefehlt, was ein gutes Dark Romance Buch ausmacht. Wer ein Buch mit etwas Anspruch mag, sollte ihr die Finger von lassen. Das Buch ist seinen Geld einfach nicht wert. Ich kann das Buch absolut nicht empfehlen.

Falsches Genre

Von: Book_bosomed_Sabrina Datum: 17. January 2021

Hallo #bookstagram 👋 #365tage von #blankalipińska ist wohl in diesem Jahr der bisher am meisten und am heißesten diskutierte #Roman auf #bookstagram 🤔 Ich habe das Buch als #Rezensionsexemplar erhalten und leider schon vorm Lesen ungewollt die vielen negativen Diskussionen verfolgt. Dieser Roman ist gewiss kein üblicher und sollte aufgrund der vielen, nicht sehr soften erotischen Szenen unbedingt von @blanvalet.verlag als #darkromance gekennzeichnet werden! Ich bin gewiss nicht prüde oder habe etwas gegen toxische Beziehungen und harte Sexszenen in solchen Büchern. Ich würde dieses Buch beispielsweise mit dem Genre verbinden, wie #tearsoftess oder die #sinfullKingReihe ... Dass einige Menschen auf Erniedrigungen und Unterwerfung stehen, ist kein Geheimnis, natürlich gibt es auch Geschichten, die diese Thematik aufgreifen und das finde ich absolut in Ordnung. Es muss aber als solche gekennzeichnet sein und das fehlt mir hier absolut! 😖 Zum Inhalt möchte ich sagen, dass es sich für meinen Geschmack sehr viel im Kreis gedreht hat, und dies die Story ziemlich in die Länge zog. Da der Schreibstil aber für mich recht flüssig war, bin ich fix mit dem Buch fertig gewesen. Alles war schön bildlich beschrieben und ich wäre gerne sofort nach Sizilien aufgebrochen. Die Charaktere blieben meiner Meinung dennoch recht oberflächlich, vielleicht ist dies aber auch so gewollt, denn es endet hier mit einem Cliffhanger und geht demzufolge natürlich noch weiter! Da ich diese Art der Handlung persönlich nicht so gerne mag, hätte ich es das Buch nicht gelesen, hätte ich dies vor Anfrage beim Verlag gewusst. Daher werde ich die beiden weiteren Teile nicht lesen. Allerdings habe ich heute den Film zum Buch geschaut und war wirklich positiv überrascht! Der Film ist recht erotisch und spannend umgesetzt. Hier und da wird einiges gekürzt, aber es fehlt wirklich an nichts! Auch die Charaktere kommen soweit toll zur Geltung, von der Umgebung ganz zu schweigen! Er hat mir im Vergleich zum Buch sehr gut gefallen und es kam auch nicht so viel frauenfeindlich rüber, wie im Buch! Erzählt mir doch mal, wie ihr zu diesem Buch steht! Ich bin gespannt!

Prickelnd, heiß und unwiderstehlich.

Von: Steffi Datum: 17. January 2021

Lauras Leben läuft nicht gerade optimal. Nachdem sie ihren Job gekündigt hat, will sie ihre Beziehung mit Martin mit einer gemeinsamen Reise nach Sizilien retten. Dort angekommen muss sie feststellen, dass mehr zwischen ihr und Martin steht, als sie je gedacht hätte. Zu allem Überfluss mischt sich Don Massimo, der Anführer der sizilianischen Maffia, in ihre Beziehung und ihr Leben ein. Schon bei ihrer ersten Begegnung ist ihm klar, dass er sie haben muss. Er entführt sie, als ihr Leben in Trümmern liegt und macht ihr ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann. Weil er sie nicht ablehnen lässt. Sie bleibt für 365 Tage bei ihm und wenn sie sich in dieser Zeit nicht in ihn verliebt, lässt er sie gehen. Aber ist es möglich, sich in seinen Entführer zu Verlieben, wenn er dich in das Leben der Mafia zwingt? Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gefesselt und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen. Laura ist eine so sympathische, nette, junge Frau, mit der man sich total gut identifizieren kann, sodass man richtig mitfiebert. Ihr Leben ist nicht perfekt und als sie dann in Sizilien vor Augen geführt bekommt, das nicht mal ihre Beziehung zu Martin für sie wirklich funktioniert, ist es irgendwie passend, dass Massimo sie genau in diesem Moment entführt. Auch wenn er seine Finger mit ihm Spiel hat, um es ihr zu zeigen. Dass er eine solche Obsession mit ihr hat, ist dann ein wenig weit hergeholt und würde besser in eine Art Fantasyroman passen, aber es erklärt seine Motive. Außerdem lässt es einen ein wenig ans Schicksal glauben und die Hoffnung niemals aufgeben, weil es Hoffnung für jemanden wie Massimo gibt. Lauras Gegenwehr und Massimos aggressives Verhalten sorgen gerade in den ersten gemeinsamen Kapiteln für Zündstoff und es ist einfach eine Freude, sie so energiegeladen und stur zu erleben. Das unterschwellige Prickeln sorgt dann noch für die passende Erotik, auch wenn man Massimo zugute halten muss, dass er zu nichts zwingt, was sie nicht will. Das ist dann doch überraschend, da es beim Skandal, den dieses Buch letztes Jahr entfacht hat, nicht erwähnt wurde. Dabei scheint es sich sogar eher um einen Einstiegsroman ins "Dark Romance" Genre zu handeln, wo sich noch viel düsterere Geschichten tummeln. Grob kann man sich denken, wie die Geschichte verlaufen und wie sie ausgehen wird. Hier und da kommt es zu unüberlegten und eher unrealistischen Ereignissen, die aber dennoch irgendwie ins Gesamtbild der Geschichte passen. Vor allem aber gelingt es der Autorin, den Leser immer wieder zu überraschen und an die Geschichte zu fesseln. Man fliegt nur so durch die Seiten, auch wenn man manchmal die Protagonisten schütteln möchte, wenn sie wieder einmal eine falsche Entscheidung treffen. Oder für unnötiges Chaos sorgen, aber das macht sie menschlich und irgendwie liebenswert. Lauras Herzproblem sorgt immer wieder dafür, dass eine eher ruhige Situation recht schnell brenzlig wird und sie muss dadurch auch mehrfach von Massimo gerettet werden. Ob einem das Klischee nun gefällt oder nicht, passt es zu der Beziehung der beiden. Ihre Herzattacken ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, wirken aber nie übertrieben oder fehl am Platz, sondern einfach natürlich. Überraschend ist, wie selbstständig Laura ist und wie viel sie Massimo entgegenzusetzen hat. Anfangs wirkt es noch, als könnte sie ihren Körper und ihr Verlangen kaum bändigen, nur um später eine toughe, selbstbewusste Frau zu sein, die allen zeigt, wo es langgeht. Und vor allem Massimo. In manchen Szenen ist nicht viel vom dominanten Mafiaboss zu sehen, was eine nette Abwechslung ist. Damit es nicht zu langweilig wird, kommt es zu einigen Ortswechseln. Zum einen macht es alles spannender und zum anderen ist es faszinierend, die beiden gemeinsam in Gegenwart von den verschiedensten Menschen zu erleben. Dadurch kann man beide besser einschätzen und lernt sie von anderen Seiten kennen. Die ein oder andere Entwicklung ist zwar vorhersehbar, aber man ist dennoch gespannt darauf, wie die Figuren reagieren werden. In dieser Geschichte sind gerade das Zwischenmenschliche und die Figuren entscheidend und auf dem Themengebiet brilliert die Autorin schlichtweg. Oftmals wartet man gespannt ab, wie Massimo oder Laura auf die eine oder andere Situation reagieren werden, wodurch die Spannung selbst in eher langsamen Szenen aufrechterhalten wird. Und die Reaktionen selber sind dann oft sehr amüsant und bringen einen das ein oder andere Mal zum Lachen. Auch weil Laura eine rebellische Ader hat, die immer mal wieder zum Vorschein kommt. Das Ende ist jedoch wirklich fies. Es kommt zu großen Enthüllungen, nur erfährt man die Reaktion der Anwesenden nicht mehr, weil die Szene mittendrin endet. Daher muss Band 2 so schnell wie möglich folgen, um sich wieder in der Welt von Laura und Massimo verlieren zu können.

Potenzial für mehr Geschichte und Gefühle

Von: Laura Datum: 16. January 2021

Das Cover ist sehr neutral gehalten mit einer Hälfte von einem Männergesicht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Jedoch war der Schreibstil mir persönlich an manchen Stellen zu oberflächlich. Mit diesem Punkt geht es sofort weiter zu den Protagonisten. Laura war mir an manchen Stellen ein Rätsel. Sie wurde entführt von Massimo, der ihr einen Deal vorschlägt. Sie soll 365 Tage bei ihm bleiben und wenn sie sich bis dahin nicht verliebt hat, ist sie wieder frei. Am Anfang fand ich Laura mit ihrer offenen ehrlichen Meinung sehr angenehm. Jedoch fand ich ihre Entwicklung rückschrittig. Ihr Handlungen wurden immer unverständlicher für mich. Insgesamt finde ich, dass die Gefühlsebene in dem gesamten Buch nicht ausreichend ausgebaut ist. Massimo ist reich, gutaussehend und das Oberhaupt einer Mafiafamilie. Tatsächlich konnte ich seine Handlungen mehr nachvollziehen, da er immer das bekommt was er will. Ich habe mir irgendwann die Frage gestellt ob Laura das Stockholm Syndrom hat. Dies ist Band eins der Trilogie. Für mich war das ganze Buch etwas zu sehr auf die intimen Momente bezogen. Die Geschichte und die Gefühle kommen mir persönlich zu kurz. Vielleicht bin ich auch noch nicht bereit für ein etwas derberes Genre. Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 Sterne.

Das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe.

Von: Wordworld Datum: 16. January 2021

"Hast du dich verlaufen, Kleines?" Was darf Dark Romance? Diese Frage ist in letzter Zeit vermehrt aufgetaucht, seit der Blanvalet Verlag die polnische Romanvorlage des erfolgreichen, wenn auch heiß diskutierten Netflix-Films "365 Tage" herausgebracht hat. Nachdem ich schon sowohl flammende Plädoyers für die Freiheit der Unterhaltungsliteratur als auch scharfe Kritik und Zensurwünsche im Zusammenhang mit dieser Geschichte gelesen habe, wollte ich mir ein eigenes Bild verschaffen und habe den Roman beim Verlag angefragt. Schon nach wenigen Seiten war ich dann auch bei der Problematik angelangt, die die Bookcommunity so in Rage versetzt und stehe nun auch vor der eingangs erwähnten Frage: was darf Dark Romance? Im Laufe meiner Rezension will ich mich genau dieser Fragestellung annähern und gleichzeitig möglichst sachlich erläutern, was ich an der Geschichte nicht mochte. Das Cover versetzt mich als passioniertes Mitglied des "Mimimi-keine-Personen-auf-Buchcover"-Clubs eindeutig nicht in Begeisterung, ist aber noch das geringste Problem des Romans. Zusehen ist die Hälfte eines männlichen Gesichts, das wahrscheinlich Massimo darstellen soll, Teile eines Anzugs und ein schwarzer Hintergrund. Der Titel "365 Tage" ist die genaue Übersetzung des polnischen Originaltitels "365 dni". Auch die beiden Folgebände, die im Laufe dieses Jahres ebenfalls bei Blanvalet erscheinen, sind nach demselben Muster konzipiert und zeigen jeweils ein Gesicht. Die 400 seitenlange Geschichte ist in 21 Kapitel eingeteilt, die aus Lauras Sicht geschrieben sind. Eingeführt in den Roman werden wir aber durch eine kurze Passage aus Massimos Sicht. Erster Satz: "Weißt du was das bedeutet, Massimo?" So, Einleitung ist geschrieben, ein paar Worte zum Cover - check -, wo soll ich jetzt weitermachen? Am besten beginnen wir mit meiner Kritik zum Dark Romance Part der Geschichte. Dieses Genre, dass die Faszination für das Böse, das Abgründige zum Thema nimmt, sich mit der Kehrseite des menschlichen Daseins beschäftigt, ist nicht gerade neu (die literarische Strömung existiert schon seit dem Ende des 18. Jahrhunderts), hat aber in den letzten 10 Jahren ordentlich Auftrieb erhalten. Unterwerfungsfantasien, dominante Alpha-Männer mit erotischer Aura, meist viel Geld und eine Menge fataler Düsternis und Gefahr - das verkauft sich spätestens seit "Fifty Shades of Grey" gut. Oftmals wird für dieses Genre das Argument vorgebracht, dass Geschichten auch mal abwegig sein dürfen, dass ja auch in Krimis oder Thriller oft Moralvorstellungen verletzt werden und fiktive Handlungen nun mal nicht in die Realität übersetzt werden müssen. Da kann ich auch teilweise zustimmen. Klar, man sollte beim Konsumieren von fiktiven Inhalten immer Realität und Fiktion genau trennen können und wer reif genug ist, das während dem Lesen oder Film schauen im Kopf zu behalten, der kann ja auch unbedenklich alles lesen oder schauen, was ihm/ihr Spaß macht. Im Fantasy Genre gibt es klassischerweise ganz häufig das Strong-Guy-meets-Damsel-in-Distress-Szenario, in New Adult sind es die Good-Girl-Bad-Boy Konstellationen und bei der Dark Romance eben die Unterdrücker-Opfer-Fantasien, die die Beziehungen zwischen den Figuren aus dem Gleichgewicht bringen aber eben manchmal auch interessant machen. Solange die Figuren sich bewusst sind, dass die andere Person gerade Mist baut, kann man mit dieser Dynamik von mir aus ruhig spielen. Wenn eine Person aber ein Opfer der Manipulation und Gefühle des anderen wird, ohne dass dies kritisch hinterfragt wird, dann wird es toxisch statt sexy und ich will das eigentlich nicht mehr lesen. Als Messlatte für die Akzeptanz von potentiell problematischen Themen und Motiven würde ich also die Auseinandersetzung und Reflexion mit eben diesen ansetzen. Liest man von einer moralisch klar abwegigen Handlung - zum Beispiel einem Mord in einem Krimi - und kann trotz Täterperspektive oder kompliziertem Kontext erkennen, dass man sich auf der "dunklen Seite der Macht" befindet, kann man sich guten Gewissens unterhalten lassen. Wird das Dargestellte aber romantisiert oder vielleicht sogar glorifiziert, hat es meiner Meinung nach auch unter dem Renner "Unterhaltung" in der heutigen, aufgeklärten Gesellschaft nichts verloren. "Ich werde nichts unversucht lassen, um deine Liebe zu gewinnen. Ich warte, bis du mich willst, mich begehrst und freiwillig zu mir kommst" Warum habe ich diese allgemeinen Gedanken zum Genre meiner Rezension vorangestellt? Ganz einfach, weil ich das Thema als Psychothriller mit ausgereifter, ambivalenter Charaktergestaltung vielleicht ganz interessant gefunden hätte, es aber viel zu viele höchstfragwürdige Elemente gibt, als dass ich die Geschichte als Liebesroman akzeptieren könnte. Erstens: Massimo ist einfach die Inkonsequenz in Person. Er verspricht Laura zwar immer wieder, dass nichts passiert, was sie nicht auch will und gibt vor, ihren freien Willen zu achten, aber das hält ihn nicht davon ab, seine Hände ständig überall auf ihrem Körper zu platzieren, sie ständig unaufgefordert zu Küssen und großzügig darüber hinwegzusehen, wenn sie "nein" sagte. Doch nicht nur "Nein" heißt nach Massimos Interpretation "Ja", er versteht auch Lauras Scherze, Provokationen und Kleiderwahl als klare Einladung. Klar, Lauras Verhalten erscheint emotional äußerst labil und sprunghaft, aber die "joa, sie will es ja bestimmt auch"-Logik ist wohl als Grund für einen nicht unerheblichen Prozentsatz von realen Vergewaltigungen dennoch keine Entschuldigung. Zweitens: Das vor den Lesern damit zu rechtfertigen, dass der arme kleine Massimo gar nicht anders kann, da er nie gelernt hat, zärtlich zu sein und auch leider nicht damit umgehen kann, nicht zu bekommen, was er will, ist bestenfalls lächerlich und schlimmstenfalls ein perfektes Beispiel für eine toxische Beziehung. Gewaltverherrlichung und Verharmlosung von Übergriffigkeit und Missbrauch ist ja ein allgemeines Dark-Romance-Problem, aber selbst wenn man die Geschichte unter der Prämisse "Dark Romance darf verwerflich sein, es spiegelt nicht die Realität wieder" liest, fallen offensichtliche Mängel ins Auge. Davon abgesehen, dass man die Handlung inhaltlich natürlich diskutieren muss, ist "365 Tage" leider auch handwerklich ziemlich mies umgesetzt meines Erwachens nach. Hier wurde sich ziemlich auf "Sex sells" verlassen und sowohl in der Plotgestaltung als auch in der Figurencharakterisierung oder in der Umsetzung wichtiger Motive lassen sich größere Mängel entdecken. Was die Handlung betrifft war ich darauf vorbereitet, dass außer seitenlangen, ausufernden Sexszenen, dürftigen Gesprächen und einem wohl dossierten Schuss Gangster-Spannung nicht besonders viel passieren würde, doch dass hier wirklich jeder Versuch, Spannung aufzubauen, von einer Ansammlung (häufig sehr gleicher und für mich definitiv nicht reizvoller) Sexszenen zunichte gemacht wird, sorgt nicht unbedingt dafür, dass man die 400 Seiten an einem Tag lesen will. Dazu kommt, dass nicht nur die Ausgangssituation mit dem Entführungsthema einfach null problematisiert wird, sondern diese auch als Basis für die Geschichte höchst unglaubwürdig ist. Laura sieht ihre Situation nach wenigen Seiten als spannendes Abenteuer an, beschäftigt sich nicht lange mit der Tatsache, dass Massimo ihre Familie bedroht hat, ein mörderisch gefährlicher Mafiaboss ist und Blut an seinen Händen klebt, sondern lässt sich hoffnungslos schmachtend auf Machtspielchen mit ihm ein. Schon nach wenigen Seiten kann man das Ende der Geschichte erahnen. und auch wenn ich keine komplexe Story erwartet hatte, ist das ein bisschen schade. "Dieses Auto war genauso wie Massimo: kompliziert, gefährlich, schwer zu beherrschen und unglaublich sinnlich." Auch was die Protagonisten anbelangt hatte ich gar nicht viel und schon gar keine psychologisch ausgefeilte, tiefgründige Charakterdarstellungen erwartet. Leider sind die Figuren aber noch farbloser, nerviger und oberflächlicher, als ich das befürchtet hatte. Dass Massimos Innenwelt und dessen Handlungen oft mit einem "er kann es halt nicht anders" erklärt und somit jegliche tiefere Begründung abgeschmettert wird, hatte ich ja schon gesagt. Laura ist aber fast ein noch größeres Problem. Außer ihrem Aussehen, teurer Mode, Partys, Alkohol und Sex hat sie keine besonderen Interessen, trotz dass sie als erfolgreiche Geschäftsfrau beschrieben wird, erscheint sie erstaunlich dümmlich und wie sie es mit all ihren Exzessen zu einem sportlichen Traumkörper schaffen konnte, den ihr die Autorin selbstverständlich an den Leib geschrieben hat, ist auch ein Rätsel. Kein Wunder also, dass sie mir nicht besonders sympathisch war, sondern mich in erster Linie genervt hat. Sie total sprunghaft, klischeehaft, lässt sich mit teuren Uhren total kaufen, hat dafür, dass sie sich selbst als intelligent beschreibt, null Reflexionsvermögen und ist gefühlt zu 98% der Geschichte entweder betrunken oder geil - oder beides. Ich habe absolut nichts gegen Feiern und Alkoholkonsum grundsätzlich in Büchern, aber hier zeichnen literweise Champagner und Wein in Kombination mit Tabletten und sporadischem Essen ein sehr ungesundes Bild. Und ja, es ist schön, wenn Protagonistinnen ein gesundes Interesse an Sex haben. Aber hier wird dieses dazu fast ausschließlich eingesetzt, um das Annähern von Massimo und Laura zu erklären. Die Autorin gibt sich gar nicht erst die Mühe, eine vielschichtige Beziehung aufzubauen und uns Schritt für Schritt zu erklären, warum sich Laura trotz allem in Massimo zu verlieben scheint. Stattdessen scheint die Standardantwort auf alle Probleme zu sein: sie will ihn. Wenn man nun also die ethische Seite der ganzen Thematik beiseitelässt, ist die Entwicklung der Geschichte einfach unfassbar unglaubwürdig und eindimensional. Ein weiterer Punkt, der mich genervt hat und der handwerklich äußerst schäbig umgesetzt ist, ist der Umgang mit einigen erwähnten Themen. Zum einen wäre da die medikamentös behandelte Herzkrankheit der Protagonistin. Diese wird nämlich null aufgegriffen, Laura schluckt nur ab und an blisterweise Tabletten, fällt in den passenden Szenen dramatisch in Ohnmacht, lässt sich aber davon nicht abhalten, jeden Tag ihre Sorgen in ihrem Lieblingsschaumwein zu ertränken ... weil sich Alkohol und Herztabletten ja bekanntermaßen gut vertragen... Wenn man also schon nichts mit der Thematik anfängt und diese in starkem Widerspruch zu den Handlungen der Figuren stehen, warum lässt man sie dann nicht einfach weg? "Ich bin kein Objekt, niemand kann mich besitzen." Ein weiteres dieser Probleme ist der immer wieder auftauchende offene Sexismus und die Diskriminierung gegenüber Randgruppen. Aussagen wie "Eine Frau hat in jeder Lebenslage gutauszusehen", das Ziel Lauras Eltern, sie möglichst reich zu verheiraten und nicht zuletzt auch Lauras Oberflächlichkeit zeichnen ein sehr verdrehtes Frauenbild. Laura ist gerne dazu bereit, über gewaltige Probleme in ihrer Beziehung hinweg zu sehen, denn Massimo ist ja ansonsten ein totaler Traumtyp. Ja, er hat vor ihren Augen jemanden erschossen, ihre Eltern bedroht, sie muss ihn ständig davon abhalten, ihren Exfreund zu ermorden, er lässt ihr keinen Entscheidungsfreiraum und behandelt sie respektlos. Aber sonst ist er doch reich, gutaussehend, beschützend und... habe ich schon reich erwähnt? Obwohl Massimo sie physisch wie psychisch fortwährend erniedrigt, lösen exzessives Shopping, schicke Bälle und glamouröse Makeover jedes Problem. Darüber hinaus ist jeder vorkommende Friseur/Stylist homosexuell (und nicht nur das, sondern natürlich "der perfekte Homosexuelle", da er ein Auge für Mode hat), wenn man die neuste Kollektion von Chanel nicht kennt, ist man keine richtige Frau und Prostituierte werden beleidigt, während Lauras Freundin Olga, die keine Lust hat zu arbeiten und sich lieber von reichen Liebhabern aushalten lässt für ihren Lebensstil gefeiert wird. Würde man alle anderen Kritikpunkte außer Acht lassen, reichten allein diese groben Schnitzer schon aus, um das Buch in den unteren Sternebereich rutschen zu lassen. Denn selbst wenn man hier davon ausgehen würde, dass die Autorin gesellschaftliche Zustände in ihrem Heimatland Polen zur Sprache bringen will (was man nur mit viel gutem Willen annehmen kann), dann fehlt hier einfach die kritische Auseinandersetzung. So liest sich die Geschichte einfach sexistisch. Neben der unglaubwürdigen, vorhersehbaren Handlung, der oberflächlichen Figurenzeichnung und den groben Schnitzern hinsichtlich mancher Themen lässt sich auch der Schreibstil in die Reihe der handwerklichen Mängel problemlos einreihen. Einige Rezensenten hatten Blanka Lipińska für ihre flüssige Sprache gelobt und ja, es stimmt, man kann die Geschichte leicht lesen, literarisch hochwertig geht aber definitiv anders. Plumpe Aneinanderreihung immer gleicher Sätze, seltsame Dialoge, viele Wiederholungen, primitive Ausdrücke und teilweise stümperhafte Übergänge - ob es nun an der Übersetzung aus dem polnischen liegt (ich habe leider keine Ahnung von dieser Sprache und kann nicht einschätzen, wie leicht die Übertragung ins deutsche möglich ist), oder ob der Stil der Autorin auch im Original sehr einfach ist - feststeht: ich habe schon lange kein so schlechtes Buch mehr gelesen. Den Netflix-Film und die Fortsetzungen spare ich mir also aus den offensichtlichen Gründen. Ich hoffe, es kam in dieser leider sehr negativen Rezension heraus, dass ich die Geschichte nicht nur mit der "Mimimi-Dark-Romance-ist-böse"-Karte abstempele, sondern sie auch aus sachlichen, handwerklichen Gründen ablehne. Ich habe mir die größte Mühe gegeben, unvoreingenommen an den Roman heranzutreten und meine Rezension auch so objektiv und belegt wie mir möglich zu verfassen und bin jetzt sehr gespannt, was Ihr zu dem Thema zu sagen habt. Fazit: Das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Hier geben nicht nur eine toxische Beziehung, ein sexistisches Frauenbild, die Diskriminierung von Randgruppen und die Verherrlichung von Gewalt Anlass zur Diskussion - auch andere Teile der Geschichte wie die Figuren, der Schreibstil und die Handlung weisen größere Mängel auf, über die ich nicht hinwegsehen will und kann.

Atemberaubend und so spannend!

Von: Magische Bücherwelt Datum: 16. January 2021

Ich habe den Film schon vor längerer Zeit gesehen und er hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich möchte hier nicht auf ungesunde Verhältnisse eingehen oder auf bestimmte Aspekte. Denn mir haben die vielen Emotionen und die unglaublich spannenden Momente ungemein gut gefallen. Deshalb habe ich mich auch entschieden, das Buch zu lesen und ich kann euch sagen, dass diese Entscheidung Gold richtig war. Denn es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen. Ich habe eine emotionale Achterbahn durchgemacht und das, obwohl ich die Geschichte an sich schon kannte. Der Schreibstil der Autorin ist absolut eindringlich, emotional und doch so leicht. Sie zog mich in den Bann der vielen und so spannenden Ereignisse. Auch die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte gefiel mir gut und ich mochte es, die Protagonisten zu beobachten. Ich fühlte mich nämlich wie ein eigener Teil der Story und kann die Fortsetzung kaum erwarten! Das Cover gefällt mir recht gut und es ist etwas einfacher gehalten. Ich mag die schlichten Farben aber sehr und es stellt trotz der minimalistischeren Seite einen Blickfang dar. Da ich dasjenige von Band 2 schon gesehen habe, kann ich sagen, dass sie zusammen einfach wunderbar aussehen würden. Die Geschichte gefiel mir einfach wahnsinnig gut. Ich mochte die Interaktionen zwischen den Protagonisten und ich mochte die Liebesgeschichte, die nicht emotionaler hätte sein können. Sie konnte mich also in ihren dunklen Bann ziehen und bis zur letzten Seite fesseln.

Unterhaltsame Dark Romance Geschichte

Von: Sarah Östreicher Datum: 16. January 2021

Im Sommer ist auf Netflix der Film „365 Days“ erschienen und sorgte für viel Wirbel. Die einen mochten es, die anderen hassten es. Ich mochte den Film, ich fand ihn sehr unterhaltsam. Da wollte ich natürlich auch die Buchvorlage zum Film gerne lesen, auch um zu sehen wie der Film so umgesetzt wurde. Das Buch ist original auf Polnisch erschienen und wurde erst im letzten Dezember ins Deutsche übersetzt. Genau wie der Film sorgte es für hitzige Diskussionen und es hagelte viel Kritik. Leider ging das auch oft zu weit und ich war entsetzt darüber, wie beleidigend manche Menschen zu anderen wurden, die das Buch mochten. An der Stelle würde ich gerne nochmal betonen: Jeder darf lesen und mögen oder auch nicht, was er/sie will. Niemals sollte man dafür beschimpft oder beleidigt werden. Jetzt aber zum Buch an sich. Ich persönlich mochte es. Ich kann verstehen warum es nicht viele mochten, für mich war es aber einfach gute Unterhaltung. Zwar werden darin absolut keine guten Inhalte vermittelt und es war auch ziemlich niveaulos, aber es hat Spaß gemacht. Das Buch ist eben reine Fiktion und nichts was in der Realität so stattfinden sollte. Eben genauso wie auch ein Thriller oder Krimi. Es war genau das was ich erwartet hatte und für mich ein ganz typisches Buch des Dark Romance Genres, zu dem ich hin und wieder gerne greife. Das der Verlag das besser hätte Kennzeichen müssen, das es eben nicht einfach eine schöne Liebesgeschichte ist, finde ich aber auch. Gerade wenn man noch sehr jung ist und den Film nicht gesehen hat, könnte das sehr missverständlich sein. Ich würde tatsächlich auch sagen, dass das Buch auch erst ab 18 Jahren zu empfehlen ist. Ich war sehr beeindruckt wie nahe der Film am Buch war. Ich mag es eigentlich immer nicht den Film vor dem Buch zu sehen, aber hier war das überhaupt nicht schlimm. Klar war das Buch ausführlicher, man hat einen besseren Einblick in die Protagonisten bekommen und es gab auch mehr Szenen. Vieles war auch schlüssiger und insgesamt hat es mir auf jeden Fall besser gefallen wie der Film. Im großen und ganzen ist die Verfilmung aber tatsächlich sehr gut gelungen, was ja leider immer eher seltener der Fall ist. Für mich kein kein direkt gutes Buch, aber definitiv ein unterhaltsames. Man sollte wissen worauf man sich einlässt und wenn man überhaupt nichts mit dem Dark Romance Genre anfangen kann, dann wird euch das Buch auch wahrscheinlich nicht gefallen. Ich für meinen Teil hatte Spaß beim lesen und bin gespannt auf Teil 2.

Leichte Lektüre für Zwischendurch!

Von: Herz im Buch Datum: 15. January 2021

Meine Meinung: In letzter Zeit wurde ziemlich viel über den Film "365 days" auf Netflix geredet und natürlich kam auch ich nicht umhin, ihn mir anzusehen. Umso neugieriger war ich aber auch auf das Buch, denn bekanntlich sind Bücher ja viel ausführlicher und detaillierter - einfach besser - als die verfilmten Versionen. Das Buch wird größtenteils aus der Sicht der Protagonistin Laura beschrieben und an dieser Stelle hätte ich mir wirklich mehr Kapitel aus der Sicht von Massimo gewünscht - vor allem wenn die beiden getrennt waren. Die Geschichte ist ja schon sehr speziell und ich denke einigen Lesern hätte es da schon sehr geholfen, Massimos Gedanken und Gefühle mitzuverfolgen können, damit man ihn nicht nur als "den bösen Entführer" sieht. Den Schreibstil der Autorin empfand ich als leicht zu lesen, jedoch waren mir die Dialoge etwas zu oberflächlich und unausgearbeitet. Die Handlungsidee hat mir von Anfang an wirklich gut gefallen, aber bei einigen Punkten musste ich mir wirklich an den Kopf greifen, da sie einfach nicht realistisch dargestellt wurden. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weiter geht! Das Cover ist durch die Person auf dem Cover nicht mein Favorit, aber objektiv betrachtet passt es zur Geschichte. Massimo selbst ist natürlich eine extrem besondere Person, wenn ich das mal so sagen darf. Er ist wahnsinnig dominant, kontrollierend und sein Ego könnte die Größe eines ganzes Landes besitzen. Trotzdem zeigt er auch seine weichen Seiten und gerade da, hat sich mein kleines weiches Herz für ihn erwärmt. Aber ein bisschen komische Anwandlungen hat der Mann trotzdem. Laura hingegen ist eine Frau, die eigentlich mitten in ihrem Leben steht und sich nichts gefallen lässt - bis sie Massimo kennenlernt. Im Bett war sie noch nie so ganz zufrieden und erst mit ihm lernt sie, dass sie eigentlich Dominanz in diesem Bereich ihres Lebens braucht. An sich fand ich Laura als Protagonistin eigentlich ganz sympathisch, aber manchmal hat sie mich auch einfach genervt. Zum Beispiel ist sie STÄNDIG umgefallen. Wirklich ständig. Mindestens 5 mal im Buch, ich habe irgendwann aufgehört zu zählen. Und immer dann gabs eine Herztablette. Okay sie ist am Herz erkrankt, aber wenn ich wirklich so häufig umfalle und das Bewusstsein verliere, dann ist es nicht damit getan, dass ich mir einmal eine Tablette (die sie anscheinend sonst nicht nimmt) unter die Zunge legen lasse. Schon wenn ich gelesen habe, dass sie umfällt, musste ich innerlich die Augen verdrehen und mit dem Kopf schütteln. Auch manche Reaktionen von ihr waren ziemlich naiv, aber außer die Tablettensache ist mir nichts sauer aufgestoßen. Vielleicht bin ich da auch etwas empfindlich, weil ich mich in dem Bereich auskenne, deswegen ist diese Wahrnehmung natürlich super subjektiv und andere Leser stören sich gar nicht daran. Also alles in allem würde ich es als "leichte Lektüre für Zwischendurch" bezeichnen, die man nicht zu ernst nehmen darf. In meinen Augen ist es durch die Oberflächlichkeit sowohl in der Handlung als auch bei den Dialogen leider kein Buch, welches mich total vom Hocker gerissen hat. Wenn euch die Geschichte aber interessiert, solltet ihr ihr trotzdem eine Chance geben, denn ich denke, dass es vielen Lesern gefallen wird. Da das Buch aber einen echt fiesen Cliffhanger hat, brauche ich jetzt unbedingt Band 2! Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. 3 Sternchen von 5 Sternchen

Lieber das Geld sparen

Von: books.with.jenny Datum: 15. January 2021

Ja ... Wie gange ich am besten an? Was kann man zu diesem Buch sagen? 😂 Die einen feiern es, die anderen würden es am liebsten in die Tonne kloppen. Das ist meine (!) Meinung, die natürlich nicht jeder teilen muss! Ich persönlich muss sagen, da ich sowohl den Film als auch nun das Buch kenne, dass ich dem Film den Vorzug geben würde. Das dieses Buch hat für mich nicht viel mit einem "Roman" gemein, denn es besteht gefühlt zu 80% nur aus einer Sache - und das ist in meinen Augen einfach nicht der Sinn einer Story! Die Geschichte selbst kommt erstens viel zu kurz, rückt in den Hintergrund und wird dadurch sehr bedeutungslos. Mal davon ab, dass hier Stockholm grüßen lässt, finde ich auch, dass die Charaktere keine wirkliche Tiefe besitzen und man ganz schnell bestimmte Adjektive mit ihnen assoziiert - die ich an der Stelle nicht weiter erläutern werde 🙈 Natürlich haben Bücher einen gewissen Unterhaltungsfaktor und der ist hier ganz klar gegeben, was jedoch nicht gleichzeitig bedeutet, dass dieser positiv ausfällt. Ich selbst würde mir eher das Geld sparen, den Film schauen und lieber ein Buch kaufen, wo ich auch eine Story geboten bekomme und nicht nur die ganze Zeit lesen muss was sie im Bett, in der Dusche, auf Tischen etc treiben.

Düstere Dark-Romance-Story

Von: abc_buchstabensalat Datum: 15. January 2021

1. vielen Dank @bloggerportal & @blanvalet.verlag für das #rezensionsexemplar 🍀 2. Das Buch #365tage von @blanka_lipinska steht stark in der Kritik. Ich möchte hier ausdrücklich anmerken, dass ich klar zwischen Fiktion & Realität unterscheide. Bücher, Serien, etc. sind immer Fantasie des Urhebers und dienen der Unterhaltung. 3. kommen wir zum Inhalt : Die junge Polin Laura macht mit ihrem Freund Martin und einem weiteren Pärchen Urlaub in Sizilien. Nach einem Streit mit Martin läuft sie aus dem Hotel weg und irrt ziellos umher. Was sie nicht ahnt: der attraktive Don Massimo, Oberhaut einer italienischen Mafiafamilie, hat ein Auge auf sie geworfen und wartet nur auf den perfekten Augenblick, um Laura in seine Gewalt zu bringen. Als sie sich in seinem Anwesen wiederfindet, gibt er ihr eine Frist von 365 Tagen, die sie bei ihm bleiben muss. Doch kann Laura ihr Herz für einen eiskalten und skrupellosen Mann öffnen? Anfangs lernen wir kurz Massimo kennen. Dieser entdeckt Laura und muss sie haben, weil sie ihm in seinen Visionen (finde ich etwas seltsam) begegnet ist. Danach lernen wir Laura kennen. Den Anfang finde ich insgesamt nett umgesetzt. Ich habe jedoch einige Kritikpunkte zu dem Buch : - 𝙇𝙖𝙪𝙧𝙖: die Protagonisten ist durchaus sympathisch. Aber ich kann mich leider null mit ihr identifizieren. Und das liegt an ihrer Perfektion: sie kann fließend englisch, ist durchtrainiert wie keine zweite, kann perfekt Standart tanzen (Walzer, Tango, etc.), natürlich kann sie auch tauchen, super Autofahren, hat mit 29 Karriere gemacht und ist eine Sexgöttin. Das ist mir too much! Dann fällt sie ständig in Ohnmacht und/oder erbricht sich. - 𝙈𝙖𝙨𝙨𝙞𝙢𝙤: ja, er wird wirklich attraktiv und anziehend beschrieben. Nur bei der ersten Begegnung wird Laura Zeugin, wie er jemanden erschießt... - 𝘿𝙤𝙢𝙚𝙣𝙞𝙘𝙤: ist der einzige Charakter, den ich immer geliebt habe! Das Buch besteht bis ca. S. 200 nur aus Sex-Szenen... langweilig. Weniger ist mehr! -𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Zeitweise unterhält dieser #darkromanceroman , hat aber seine Schwächen. Und eine #triggerwarnung im Buch fehlt!

Sexy, spannend und fesselnd

Von: Josephine Datum: 13. January 2021

Vor einem halben Jahr habe ich den Film passend zum Buch auf Netflix gesehen. Umso erfreuter war ich, als endlich das Buch auf deutsch erschienen ist. Ich mag den Schreibstil und noch viel mehr das Cover des Buches. Ich konnte Laura in dem Buch so viel besser verstehen in ihren Handlungen und Gedanken. Das kam im Film viel zu kurz und ich habe oft ihre Gefühle in Frage gestellt. Das Buch hat dies komplett geändert. Das Buch ist heiß und alles andere als langweilig. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und war ab der ersten Seite gefesselt. Der Cliffhanger am Ende hat mir sehr gefallen und ich freue mich auf Band 2.,Vor einem halben Jahr habe ich den Film passend zum Buch auf Netflix gesehen. Der hat mir ganz gut gefallen, jedoch konnte ich Laura oft nicht in ihren Gedanken und Handlungen verstehen. Dieses Buch hat mir so viel mehr Einblick in ihre Gedanken gegeben und oft dachte ich, ich kann sie endlich verstehen. Das Buch hat einen tollen Schreibstil, ein tolles Cover mit einem heißen Mafia Boss vorne drauf und der Inhalt ist alles andere als langweilig. Ich war ab der ersten Seite gefesselt und konnte es nicht aus der Hand lesen. Der Cliffhanger am Ende hat mir sehr gefallen und ich bin schon auf Band 2 gespannt.

sexy und düster

Von: Kathi's Bücherecke Datum: 12. January 2021

An kaum jemanden ist wohl die ganze Aufregung um die Verfilmung dieses Buches vorbei gegangen. Schon bevor der Film überhaupt bei Netflix gelandet ist, habe ich auf vielen von dieser „superheißen“ Verfilmung gehört. Als er dann endlich bei Netflix online war, konnte ich meine Neugier nicht zügeln und habe den Film geguckt. Dazu später mehr. Jedenfalls war für mich klar, dass ich das Buch dazu lesen muss. Bei den Protagonisten bin ich ehrlich gesagt sehr zwiegespalten. Es gab Momente, in denen ich Laura und Massimo sympathisch fand, aber es gab auch viele Momente, in denen ich weder den einen noch den anderen verstanden habe. Besonders Laura hatte ihre Momente in denen sie mich genervt hat. Besonders ihr Hin und Her zwischen „ich bin so geil auf ihn“ und „ich lasse ihn nicht ran, weil er mich entführt hat“ fand ich teilweise wirklich anstrengend. Massimo fand ich da grundsätzlich schon mal sympathischer. Ja, ok, seine Beweggründe sind schon ein bisschen….nennen wir es mal speziel….aber es ist ja jetzt auch nur ein Roman und man sollte hier schon wissen, dass es keine Liebesgeschichte mit Zuckerguss ist, sondern schon ein bisschen ins Dunkle geht. Die Story ist nicht die Tiefgründigste, aber es gibt einen gewissen Spannungsgrand, der mich als Leser gefesselt hat. Natürlich ist es vorhersehbar, in welche Richtung sich die Beziehung zwischen Laura und Massimo entwickelt, jedoch der Weg dahin ist gepflastert mit dubiosen Geschäften, Shoppingtouren, heißen Momenten, kleinen Kämpfen, aber auch der ein oder andere witzige Dialog ist dabei. Dennoch finde ich das die Geschichte und auch die Charaktere ein bissen mehr Tiefe vertragen hätten. Trotzdem schaffte es die Autorin mit ihrem leichten und einfachen Schreibstil, mich gut in der Geschichte zurechtzufinden. Zum Schluss noch ein paar Worte zum Film. Im Großen und Ganzen fand ich den Film gut. Als Buchverfilmung gesehen finde ich die Umsetzung nicht schlecht. Teilweise wurden Szenen wirklich 1 zu 1 übernommen. Doch zum Ende hin wurde die Story ganz schön stark abgeändert. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung als Buch und auch als Verfilmung. Fazit In erster Linie eine sexy und dunkle Geschichte, für die ich mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht hätte!

Kann sich aus ungesunder Begierde Liebe entwickeln?

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 10. January 2021

Hype hin oder her, bisher kenne ich weder den Film noch habe ich den Rummel um dieses Buch mitbekommen. Darauf wurde ich erst aufmerksam, als ich es in meiner Leseliste aufgenommen habe. So nutzte ich die Chance, um mir ein eigenes Bild davon machen und bin begeistert, wie ich durch die Seiten geflogen bin. Trotz Schwächen nimmt mich die Story mit. Zum Inhalt des Buches: Laura wird während ihres Sizilienurlaubs von einem Unbekannten entführt, der ihr zwar Angst einflößt, sie aber auf körperlicher Ebene heftig anspricht. Was die folgenden Monate mit beiden machen, lässt mich wie ein Blitz durchs Buch schießen. Zu den Figuren: Laura Biel ist 29 Jahre alt, lebt in Warschau und hat ihren Job in der Hotelbranche geschmissen. Sie fühlt sich ausgebrannt und leer und fliegt mit ihrem Freund Martin nach Sizilien in den Urlaub. Laura ist ein Charakter, der mich hin und her reißt. Auf der einen Seite ist sie willensstark, mutig und schlau und auf der anderen verhält sie sich willfährig, handelt nicht rational und verfällt Massimo mit einer Abhängigkeit, die ich nicht nachvollziehen kann. Massimo Torricelli ist 32 Jahre alt und hatte nach einer Schussverletzung von vor 5 Jahren eine Vision, die plötzlich lebendig wird. Don Massimo rutscht nach dem brutalen Tod seines Vaters an die oberste Clan-Stelle seiner Familie. Mit Anna genießt er die körperliche Liebe, wie es ihm beliebt, und auch sonst nimmt er sich die Freiheit, jede Frau zu benutzen, die er begehrt. Sein Äußeres ist dabei hilfreich. Massimo ist kaltblütig, berechnend, dominant, besitzergreifend und despotisch. Zwischendurch blitzt eine weiche Seite an ihm durch, die nicht so recht zu ihm passen will, und ich bin gespannt, wie er sich weiter entwickelt. Massimo ist definitiv kein Mann, den ich ins Herz schließe, egal wie anziehend er ist. Es gibt einige Nebenfiguren, von denen Domenico am meisten heraussticht. Ein beeindruckender Charakter, von dem ich gerne seine eigene Geschichte lesen würde. Zur Umsetzung: Der Schreibstil ist weitestgehend flüssig und leicht zu lesen. Die Story führt mich zunächst nach Sizilien und bietet mir ein angenehmes Setting. Massimo verhält sich so, wie ich es von einem Mafia-Boss erwarte, und deshalb erschreckt es mich nicht, wenn ich seine grausigen Handlungen aus unmittelbarer Nähe erlebe. Lipińska versteht es eindrucksvoll, die aufgeheizte Stimmung zwischen den Protagonisten zu transportieren. Ich schwanke ständig dabei, den Kopf einzuziehen oder doch dichter heran zu rutschen, um ja nichts zu verpassen. Der tiefe Graben zwischen Abneigung und Zuneigung wird von Lipińska überzeugend dargestellt. Es wird düster, rau und flammend leidenschaftlich. Massimo lässt Laura letztlich keine Wahl und zwingt sie dazu ein Jahr mit ihm zu verbringen. Nicht alles von der Figurenentwicklung ist für mich nachvollziehbar. Die expliziten Szenen sind anregend und feurig geschrieben, aber nicht jede trifft meinen Geschmack. Es gibt einige gelungene Spannungsbögen, und so hält Lipińska spielerisch die Leselust in mir aufrecht und zieht mich rasant durch die Story hindurch. Die Geschichte wird überwiegend aus Lauras Ich-Perspektive in der Vergangenheit geschildert. Was mir nicht gefällt: Laura gibt sich ein bisschen zu oft die Kante und schwankt deshalb häufig durch die Seiten. Leider wird nicht so verhütet, wie es notwendig wäre. Ich hätte mir mehr düstere Szenarien gewünscht, denn die Art von Massimos Geschäft bietet hiefür großes Potential. Die Handlung überzeugt mich nicht in allen Punkten. Mein Fazit: „365 Tage“ ist eine Geschichte, die wie ein Eiswürfel in der Sonne dahinschmilzt. Gnadenlos und unaufhaltsam zerlegt sie sich in ihre Einzelteile, zieht komplett blank und vertraut mir ihr dunkles Inneres an. Eine ungesunde Begierde, Leidenschaft, Angst, Abhängigkeit, Gewalt und Mut, einen Weg zu begehen, der dich alles kosten kann, was dir lieb und teuer ist, wird hier in rauer Direktheit geschildert. Ich identifiziere mich nicht mit allen Geschehnissen in diesem Buch, doch es bereitet mir keinerlei Schwierigkeiten, mich darauf einzulassen und so erwarte ich mit großer Neugierde den Folgeband. Für den 2. Teil wünsche ich mir deutlich mehr Crime-Anteile und eine tiefergehende Entwicklung der Figuren. Das Potential dazu haben sie. Von mir erhält „365 Tage“ 4 risikofreudige Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung.

Heiß, verdammt sexy und spannend! Jedoch nichts für sanfte Gemüter!

Von: Daisys Buch Reise Datum: 09. January 2021

Ich war ja doch sehr gespannt und vielleicht auch ein ganz kleines bisschen Voreingenommen - vor einiger Zeit ist ja ein Aufschrei durch die Instagram / Internet Welt gegangen aufgrund der Netflix Verfilmung (zum Film später mehr). Es sei entwürdigend, diskriminierend, sexistisch usw usw usw. Sogar von einer Petition gegen den Film war die Rede... Naja ich hatte den Film bewusst nicht geschaut um auf das Buch zu warten. Nun ja was soll ich sagen? Ich glaube am besten beschreibt man das Buch folgendermaßen: eine unmoralische und ziemlich pornografische Variante einer Cinderella Story. Ich finde das trifft es sehr gut. Wieso unmoralisch? Naja ganz einfach - wir sprechend wir von einem Mann, der ziemlich besessen von einer Frau ist, diese daraufhin entführt und ihr sagt, du hast jetzt 365 Tage zeit dich in mich zu verlieben. Weglaufen darfst du nicht, sonst murks ich deine Familie ab und ranlassen musst du mich auch nicht aber ich bekomme ja immer was ich will... Alles in allem ist es schon sehr fragwürdig aber sind wir mal ehrlich - wir sprechen von einem Roman! Muss es immer moralisch wertvoll sein? Kann man sich nicht einfach fallen lassen in die Geschichte? Warum pronografisch? Ja also das kann man sich denke ich mal selber beantworten! Die Autorin spart nicht mit ausführlichen und lang gezogenen aber auch gut beschriebenen Sexszenen. In gewisser Weise lebt die Geschichte und die Dynamik zwischen Massimo und Laura davon, was ich persönlich aber auch völlig in Ordnung finde. Und wie passt das jetzt mit einem Märchen zusammen? Tja... Massimo ist ekelhaft reich! Und er lässt sich nicht lumpen, Laura von vorn bis hinten zu verwöhnen, ihr Luxus zu zeigen und ihr schöne Dinge zu kaufen. Böse Zungen würden jetzt sagen, er würde sie und ihre Zuneigung und ihren Körper kaufen. Das sehe ich persönlich aber anders und dieser Eindruck wird meiner Meinung auch ganz klar von der Vermittelt, dass es hier nicht darum geht, dass er sie "kauft". Es ist eben eine etwas andere Sorte des "armen" Mädchens, was über Nacht zu einer etwas anderen Art von Prinzessin wird - einer Gangsterprinzessin. Der Roman ist alles in allem nicht wirklich anspruchsvoll geschrieben - das kann man einfach nicht abstreiten. Die Sprache ist einfach gehalten, dadurch lässt es sich aber unglaublich gut lesen. Immer wenn der Punkt kam, wo ich dachte, wenn jetzt nachmehr Hin und Her zwischen den kommt wird's langweilig hat die Autorin es geschafft, die Zügel wieder rum zu reißen und an sich fand ich die Storys wirklich ganz gut aufgebaut und spannend. Tja und vom Ende will ich gar nicht erst sprechen! Wie soll ich bitte so lange auf Band II warten?! Meine Lieblingsfigur ist im übrigen Olga und meine "Hassfigur" definitiv Martin, der im Film einfach nur wie ein totaler Trottel dargestellt wird :D UND DER FILM? Ja den habe ich mir dann danach angeschaut. Und auch hier sei gesagt, wer prüde ist, sollte den Film meiden. Es gibt mehr als eindeutige und langgezogene Sexszenen und man könnte fast behaupten wir haben es hier mit einem Softporno zu tun. Hat mich persönlich jetzt nicht wirklich gestört. Bis zur Hälfte haben sich die Produzenten sehr detailliert am Buch orientiert, sogar die Dialoge waren teilweise 1 zu 1 übernommen. Doch dann ab einem gewissen Punkt sind sie mit dem Script vom Buch abgewichen und dadurch hat vieles im Film keinen Sinn ergeben. Durch ausführliche Erklärungen und weitere Handlungsstränge machen manche Aussagen und Entscheidungen im Buch wesentlich mehr Sinn. Und das Ende? Puh also also sry aber das haben sie im Film ja nun mal ziemlich verkackt - anders kann ich es nicht sagen... FAZIT FILM ODER BUCH? Definitiv das Buch! Wer den Film bereits gesehen hat grundsätzlich interessant fand aber nicht überzeugt war sollte sich vielleicht doch nochmal das Buch zur Hand nehmen. Glaubt mir, ihr könntet durchaus positiv überrascht werden!

Sexy, intensiv- großartig!

Von: Kathrin-Marie (Zeilenwelt.com) Datum: 09. January 2021

Der gleichnamige Film ist ein Dauerbrenner auf Netflix, wurde bis heute millionenfach angeschaut: „365 Tage“- die Liebesgeschichte rund um den attraktiven Mafia-Boss Massimo und seine Herzensdame Laura. Heute möchte ich euch den Roman zum Film vorstellen, den ich für euch lesen durfte. Der Roman beinhaltet 300 Seiten und ist am 28.12.2020 im Verlag Blanvalet erschienen. Es ist der erste Band. Ich kannte den Film vorher und habe mich daher gefreut, das Buch dazu lesen zu dürfen. Die Geschichte von Massimo und Laura ist etwas besonderes. Der Mafiaboss, der jede Frau haben kann, verliebt sich in seine mysteriöse Traumfrau und versucht, sie auf perfide Art und Weise für sich zu gewinnen. Indem er sie entführt und hofft, dass sie sich in ihn verliebt. Die sexuelle Energie aus dem Film wurde auch in den Roman transportiert und stellt einen elementaren Teil der Handlung da. Außerdem entwickelt sich zwischen den Beiden eine wirkliche Liebe, die unter die Haut geht. Wer den Film kennt, wird das Buch lieben. Der Schreibstil ist intensiv, erotisch und lädt den Leser direkt auf die Reise in Massimos Welt ein. Wunderbar! 5/5 *

Unterhaltsamer Bad-Boy-Roman

Von: Buchspinat Datum: 06. January 2021

Zum Inhalt: Hotelmanagerin Laura fährt mit ihrem Freund und einem befreundeten Pärchen in den Urlaub. Auf Sizilien wollen es sich die vier ein paar Tage gutgehen lassen und entspannen. Nach einem Streit mit ihrem Freund verlässt Laura die Hotelanlage und wird von Unbekannten betäubt und entführt. Als sie wieder zu sich kommt, macht ihr der Entführer Don Massimo – seines Zeichens dominanter Mafiaboss – ein unglaubliches Angebot: sie soll ihm 365 Tage ihres Lebens schenken und sich in dieser Zeit in ihn verlieben. Wenn sie sich nicht in ihn verliebt, lässt er sie in einem Jahr gehen… Meine Meinung: Ausnahmsweise habe ich zuerst den Film gesehen und wusste also schon vor der Lektüre was mich erwartet. Trotzdem wurde ich zumindest teilweise positiv überrascht. Zuerst einmal kurz zum Film: Der Netflix-Hit hat die Zuschauerschaft gespalten und für viel Aufregung und Diskussion gesorgt. Tatsächlich konnte ich die Aufregung schon da nicht wirklich verstehen. Das man niemanden entführen darf und gegen seinen Willen festhalten, sollte jedem klar sein. Und dass Vergewaltigung ein furchtbares Verbrechen ist und nicht verharmlost werden darf, ist ebenfalls selbstverständlich – oder sollte es zumindest für jeden sein. Aber wenn das an einem Film oder einem Buch zu kritisieren ist, dürften auch blutige Thriller oder Horrorfilme / -bücher ebenfalls kritisiert werden. Jemanden umzubringen geschieht ja auch nicht einvernehmlich. Das Buch ist wesentlich detaillierter als der Film, was zumindest das Lesevergnügen für mich zu einem gewissen Teil gesteigert hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich schnell in die Geschichte hineingefunden. Im Gegensatz zum Film erfährt man im Buch ein wenig mehr, was sich auf die Gefühlswelt von Massimo und Laura bezieht und auch die ein oder andere als „nicht einvernehmliche Szene“ im Film dargestellt, bekommt im Buch eine andere Bedeutung. Laura ist mir – wie auch schon im Film – viel zu oberflächlich. Ihre Interessen gehören Aussehen, Mode, Party, Alkohol und Sex. Sonst ist da nicht mehr aufzuzählen, was ich sehr schade finde und sie tatsächlich sehr oberflächlich und – für meinen Geschmack – ziemlich langweilig erscheinen lässt. Abgesehen davon – wenn man mich entführen würde, hätte ich vermutlich Angst und / oder würde gegen meine Entführer ankämpfen. Laura akzeptiert für mein Dafürhalten viel zu schnell ihr Schicksal. Und noch mehr: Schnell gewinnt man als Leser den Eindruck, dass sie eigentlich Freude an der Situation hat. Es ihr großen Spaß bereitet, Massimo in den Wahnsinn zu treiben, indem sie mal zugänglich ist und ihn dann wieder auflaufen lässt und sich an seiner Frustration und Hilflosigkeit erfreut. Massimo kennt nur das Leben als Mafiosi und ist es gewohnt, durch dominantes und drohendes Auftreten seine Wünsche durchgesetzt zu bekommen. Jetzt könnte man sagen: „Na gut er kennt es halt nicht anders“, aber das wäre mir zu einfach. Ab einem gewissen Alter unterstelle ich jedem, richtig und falsch selbständig unterscheiden zu können. Im Film wurde er oft als dominant bezeichnet, doch im Dialog mit Laura empfinde ich ihn definitiv als den bedürftigeren der beiden. Er WILL etwas von ihr. Ihre Liebe. Ihre Hingabe. Die Entführung ist sein einziges Mittel der Wahl. Doch Laura sitzt am längeren Hebel. Gewalt will er nur bedingt anwenden. Sie soll ihn lehren, sanft zu sein. Das ist sein Wunsch. Und damit bekommt sie die Macht über ihn. Sie ist nun diejenige, die mit ihm spielen kann. Und dass nutzt sie schamlos aus. So plätschert das Buch quasi eine ganze Weile mit diversen Machtspielchen vor sich hin. Laura genießt den Alkohol, die schicken Klamotten, das exquisite Jetset-Leben und das Katz-und-Maus-Spiel mit Massimo. Und den Sex, der unweigerlich im Buch jede Menge Raum einnimmt. Natürlich verliebt sie sich letztendlich dann doch in ihn und will mit ihm ihr Leben teilen. Mag ein Klischee sein, passt aber dennoch zur Geschichte. Und zumindest wir Frauen lieben ja Liebesgeschichten. Mein Fazit: Die Geschichte ist schon unterhaltsam und lässt sich schnell und entspannt lesen. Es gab die ein oder andere wirklich schöne Szene: „Ich liebe Dich, Kleines, ich werde dich immer beschützen und nicht zulassen, dass jemand dich mir wegnimmt. Ich werde alles tun, damit du sicher bist und alles hast, was du dir wünschst. Und wenn ich nicht mit Dir zusammen sein kann, Laura, dann werde ich mit keiner zusammen sein.“ – Seite 282 Ein unterhaltsamer Bad-Boy-Liebesroman – etwas oberflächlich, aber dennoch unterhaltsam.

Es war leider nicht so meins

Von: Booklove15_11 Datum: 05. January 2021

Die Hotelmanagerin Laura fliegt mit ihrem Freund Martin und mit einem gut befreundeten Pärchen nach Sizilien, um ihren Geburtstag zu feiern und freut sie sich über Paar Tage Auszeit mit ihrem Freund. Doch alles kommt anders als geplant. Kaum in Italien gelandet, streitet Laura mit Martin und leicht bekleidet, nur mit ihrer Handtasche bewaffnet, verlässt sie dem Hotel. Nach vielen getrunkenen alkoholisches Gläschen wacht sie mit einem Blackout auf einem luxuriösen Bett auf. Denn Laura wurde entführt von einem Don Massimo, einer der mächtigsten Mafia Boss von Sizilien. Der attraktive, junge Don macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen... Seitdem die „Fifty Shades of Grey“ Bücher weltweit mit Riesenerfolg gefeiert wurde, sprießen die erotische Liebesgeschichten wie Pilze auf dem Waldboden aus. Hauptcharaktere: Ein knackige, junger Millionär, der alles kontrollieren muss und eines kleines, armes Mäuschen, die noch Selbstvertrauen üben muss. Leider war es hier auch nicht anders! Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, doch manchmal leichte Worte sind auch nicht die beste Lösung. Denn dadurch waren die Sätze stellenweise abgehackt. Die Ausdrücke waren oft sehr Vulgär, sodass sogar die heißeste Szene nicht mal sinnlich wirkten. Die Charaktere waren für mich weder sympathisch noch unsympathisch. Die waren halt da und ich hatte keine Verbindung mit dem beiden aufbauen können. Deren Gefühle und Gedanken haben mich nicht erreicht. Ich habe den Film nicht geschaut, ob ich jetzt nach dem Lesen irgendwann schauen werde, ist die Fragezeichen. Grund des Klappentextes hatte ich mir eine sinnliche, von Italiens Sonne erwärmtes, charmante Geschichte erhofft doch für mich war die Story wie eine nachgeahmte „Shades of Grey“ Geschichte. Es ist Meine ehrliche Meinung! Bitte nicht persönlich nehmen!

"365 Tage" von Blanka Lipinska - Rezension

Von: soapsbookblog Datum: 05. January 2021

Wo soll ich nur anfangen. Ich habe den Film bereits gesehen, kurz nachdem er rauskam und hatte mir beim Buch eigentlich ein bisschen mehr erhofft, da im Film gefühlt nur Sex vorkam. Das Buch war stückweise besser. Auch wenn einige Dinge anders waren, wie zum Beispiel der Anfang und das Ende. Dennoch steht Sex hier ziemlich im Vordergrund. Der Großteil des Mittelteils war ziemlich eintönig. Es ist nicht viel passiert, gab kein wirkliches Drama, dafür aber auch irgendwie eine menge Klischees. Das Ende hingegen war meiner Meinung nach wiederum ziemlich spannend, nicht nur weil es anders war als im Film, sondern auch, weil für diese eine Szene ziemlich viel Spannung aufgebaut wurde. Allein um seine Reaktion mitzuerleben würde ich mir wahrscheinlich den nächsten Teil anschaffen. Aber wer weiß. Vielleicht wird der besser oder aber enttäuschend. Das kann man vorher leider nie wirklich sagen. Trotz allem bin ich ziemlich gut durch das Buch durchgekommen und würde daher 3,5 von 5 Sternen vergeben.

365 Tage Zeit zum verlieben!

Von: nina.booksandpugs Datum: 04. January 2021

365 Tage zum verlieben! Titel: 365 Tage Autor: Blanka Lipińska Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-7341-1051-1 Seiten: 395 Bewertung: 4/5 Inhalt Laura fährt mit ihrem Freund Martin und einem befreundeten Pärchen in den Urlaub nach Sizilien. Sie möchte dort ihren Geburtstag feiern und hofft auch auf ein paar schöne Tage mit Martin, denn ihre Beziehung läuft alles andere als gut. Doch ihr Geburtstag verläuft ganz anders als geplant und endet in einem bösen Streit mit Martin. Laura stürmt aus dem Hotel und stößt auf den attraktiven Massimo. Der hübsche Mann löst in Laura sofort prickelnde Gefühle aus, doch da ahnt sie noch nicht, mit wem sie es zu tun hat. Denn Massimo gehört einer der mächtigsten Mafiafamilien Siziliens an. Massimo nimmt sich alles was er haben will und ganz besonders will er Laura. Er entführt sie in seine Villa und macht ihr ein ganz besonderes Angebot. Er gibt ihr 365 Tage, um sich in ihn zu verlieben. wenn sie sich in der Zeit nicht in ihn verliebt, dann lässt er sie frei. Cover Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es zeigt die Hälfte eines Männergesichts vor schwarzem Hintergrund. Ich bin eigentlich kein Fan von Menschen auf Covern, aber da es hier sehr schlicht ist, gefällt es mir ganz gut. Auch der Mann ist hübsch anzusehen und passt zu den Beschreibungen des Protagonisten im Buch. Meinung Ich habe zu erst den Film zum Buch gesehen und war jetzt sehr gespannt auf das Buch. Der Film hat mir jetzt nicht so sehr gefallen, dass lag aber eher an der schauspielerischen Leistung der Darsteller, als an der Story an sich. Der Schreibstil ist sehr einfach, aber ich erwarte bei so einer Story auch keine Poesie. Das Buch liest sich sehr schnell und man ist sofort in der Geschichte. Laura ist eine sehr selbstbewusste Protagonistin. sie ist ehrgeizig, mutig und nicht auf den Mund gefallen. Sie arbeitet als Hotelmanagerin, sie beweist sich unter Männern und lässt sich nicht unterbuttern. Massimo ist der Don einer mächtigen Mafiafamilie. Durch seine Position ist er natürlich sehr geheimnisvoll, autoritär und etwas Angst einflößend. Doch er hat auch eine andere Seite, die Menschen die ihm Nahe stehen, beschützt er mit aller Kraft. Massimo ist dazu noch unglaublich gut aussehend und großzügig. Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte gefangen. Laura tat mir am Anfang etwas leid, die Beziehung zu Martin ist alles andere als rosig. Doch dann änderte sich plötzlich alles für sie. Gefangen bei einem Mafiaboss ist natürlich ziemlich beängstigend, doch Laura fühlt sich auf ungewöhnliche Weise zu ihrem Entführer hingezogen. Massimo zeigt Laura schnell, dass er immer die Macht in der Hand hat, aber er zwingt sie zu nichts. Es knistert gewaltig zwischen ihnen und Laura kann sich nur schwer seinen Reizen entziehen. Anders als im Film, anstehen hier im Buch die Gefühle authentischer. Die Beiden verbringen viel mehr schöne Momente zusammen und lernen sich besser kennen. Was mich ein bisschen gestört hat war, dass Laura ständig zu viel getrunken hat, obwohl sie einen Herzfehler hat. Das war irgendwie nicht nachvollziehbar. Auch das Massimo ihr ständig Champagner hingestellt hat, obwohl er von ihrer Erkrankung weiß, war merkwürdig. Er möchte sie ständig beschützen, aber auf der anderen Seite ermutigt er sie zum trinken. Das passt irgendwie nicht. Wer aber auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist Domenico. er ist Lauras persönlicher Assistent. Er ist tatsächlich mein Lieblingscharakter im Buch. Er ist immer für sie da, er ist freundlich und hat auch mal einen sarkastischen Spruch parat. Er ist für sie ein guter Freund und Vertrauter geworden. Wer den Film gesehen hat, hat nur einen kleinen Teil von der Zeit in Polen gesehen. Im Buch ist der Aufenthalt deutlich länger und ereignisreicher. Die Geschichte wird deutlich rasanter und die Verbindung zwischen Laura und Massimo intensiver. Die Erotik kommt hier natürlich nicht zu kurz, die Beiden lassen es ordentlich krachen. Wer auf Sex in Büchern steht, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Manchmal hat mich das Buch ein wenig an,, Fifty Shades of Grey'' erinnert. In Polen trifft Laura ihre beste Freundin Olga, sie ist sehr an reiche Männer interessiert und selbst arbeiten ist nicht so ihr Ding. Am Anfang fand ich sie noch recht unterhaltsam, aber irgendwann hat sie mich nur noch genervt. Wenn sie den Mund aufmacht, kommt nur vulgäres Vokabular aus ihr heraus. Am Ende wird es noch einmal richtig spannend und Laura erfährt am eigenem Leib, wie es sich als Teil einer Mafiafamilie lebt, mit all den Gefahren. Ob Laura und Massimo eine Zukunft haben, bleibt spannend! Fazit Das Buch hat mich positiv überrascht. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Massimo konnte sich langsam entwickeln und war somit authentischer als im Film. Die Idee gefällt mir gut und ist für mich eine typische Dark-Romance Geschichte. Es gab ein paar Schwächen, aber das hat mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt. Die Erotik war ansprechend beschrieben und für mich hatte das Buch keine langweiligen Längen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und möchte die Fortsetzung unbedingt lesen. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Geschmäcker sind unterschiedlich

Von: soelring_faamen Datum: 03. January 2021

Tja, was soll ich sagen? Geschmäcker sind unterschiedlich. Anhand des Klappentextes klang es für mich nach einem locker leichten Liebesroman mit etwas Spannung, vielleicht sogar Thrillerelementen. Doch ich hörte dann schon einige Stimmen über den Netflix-Film (der mir vorher nichts sagte 🙃). Ich konnte mich leider in keine der Charaktere reinversetzen. Die Handlungen der einzelnen Personen konnte ich nicht nachvollziehen. Und mein Interesse am Sexleben fremder Menschen ist auch sehr begrenzt. Am Ende habe ich noch kurz gedacht, dass das Buch Potential gehabt hätte, die Hintergrundgeschichte etwas auszubauen. Aber, ihr Lieben, denkt dran: Geschmäcker sind unterschiedlich! Jemand anderem kann das Buch natürlich sehr gut gefallen!

Gutes Thema, schlecht umgesetzt

Von: Katy15986 Datum: 02. January 2021

Laura fährt mit ihrem Partner und ein paar Freunden nach Sizilien um dort ihren Geburtstag zu feiern. Nach einer heftigen Auseinandersetzung verlässt sie wutentbrannt das Hotel. Kaum auf der Straße wird sie auch schon vom Mafiaboss Massimo entführt, welcher von ihr besessen ist. Wenn sie sich innerhalb von 365 Tagen nicht in ihn verliebt lässt er sie gehen. Da Laura sich nicht so schnell geschlagen gibt, versucht sie mit allen Mitteln zu entkommen. Vorsicht Spoiler!!!! Nachdem ich bereits den Film nicht so überzeugend fand und es heftige Kritiken gab - habe ich gehofft, dass das Buch mich vielleicht überzeugen könnte. Doch ich muss sagen es ist sogar noch schlimmer als der Film. Massimo ist der üble Macho, der mit Frauen spielt, doch im Verlauf der Story fand ich ihn gar nicht mehr so übel. Warum erkläre ich bei Lauras näherer Beschreibung. Laura wird zunächst als sexuell frustrierte naives Dummchen dargestellt. Außerdem kippt sie ständig um, da sie herzkrank ist und sie trinkt ständig Alkohol. Zu Beginn ihrer erzwungenen "Beziehung" mit Massimo findet sie ihn noch ziemlich blöd, doch dann provoziert sie ihn ständig mit ihren Reizen und lässt ihn doch nicht ran. Die überstürzte Verlobung passt auch nicht wirklich rein. Mich hat die Story eher gelangweilt und ich empfehle das Buch nicht weiter!

Die Charaktere konnten mich einfach nicht überzeugen...

Von: Tigerluna Datum: 01. January 2021

“365 Tage“ ist der Roman zum gleichnamigen Film von Blanka Lipinska. Laura wird im Sizilienurlaub nach einem Streit mit ihrem Freund entführt. Ihr Entführer ist kein anderer als Don Massimo Torricelli - Oberhaupt einer der gefährlichsten Mafiafamilien überhaupt. Massimo unterbreitet Laura ein Angebot: 365 Tage muss sie bei ihm verbringen - wenn sie ihn bis dahin nicht liebt, darf sie gehen. Das Cover ist schlicht, elegant, düster und verführerisch. Also sehr passend zum Buch. Der Schreibstil von Blanka Lipinska ist gut. Das Buch hat sich ziemlich flüssig gelesen. Die Charaktere - ja was soll ich dazu sagen? Ich finde sie nicht sonderlich sympathisch und kann auch Vieles nicht nachvollziehen. Von einer emotionalen Bindung zu diesen Charakteren bin ich weit entfernt. Die Story an sich ist ziemlich heftig. Und sorgt definitiv für reichlich Diskussion. Aber wenn man weiß, worauf man sich mit dieser Geschichte einlässt, ist sie echt interessant. Für Spannung und sehr viele erotische Momente war auf jeden Fall gesorgt. Ein ziemlich mieser Cliffhanger hat für extra Spannnung gesorgt. Natürlich will ich jetzt wissen, wie das Ganze ausgeht. Also heißt es auf die Fortsetzung noch ein gutes Vierteljahr warten.

sehr enttäuschend für mich :(

Von: marinasbuecherpalast Datum: 01. January 2021

*Werbung da Rezensionsexemplar Auf einen Blick Autor: Blanka Lipińska Verlag: Blanvalet Altersempfehlung: 16 Jahren Seitenanzahl: 400 Seiten Erscheinungsdatum: 28.Dezember 2020 Preis:  € 12,90 | 13,30  [DE|AT]  Inhalt Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … Sie war mein Fluch, mein Wahn und womöglich auch mein Erlösung. Meine Gedanken Wie immer, wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt möchte ich mich an erster Stelle bedanken dafür. Danke @bloggerportal! Der Film zum Buch oder das Buch zum Film? In meinem Fall wars zweiteres, das Buch zum Film. Ich habe mich sehr gefreut als ich erfahren habe, dass das Buch ins Deutsche übersetzt wird, denn ein Buch ist doch immer besser als die Buchverfilmung oder nicht? Tja bei diesem Buch wird man bitter enttäuscht, wenn man sich zu viel erwartet. Schon im Film, trinkt Laura trotz ihrer Herzprobleme meines Erachtens sehr viel. Im Buch hängt sie gefühlt dauern an einem Sektglas oder gleich an einer Flasche. Das hat mir nicht gefallen. So wurde ich mit Laura leider auch nicht warm, da sie mir zu sehr herum gezickt hat, anstatt sich ihrer Situation angemessen zu verhalten. Massimo, ist im Buch nicht viel anderes als im Film. Für einen Typ aus der Mafia wird aber doch sehr weich dargestellt, wobei das aber sicher auch daran liegt, dass man Ihn in seinem alltäglichen Leben kaum begleitet, da das meiste aus Lauras Sicht erzählt wird. Von der Geschichte habe ich mir viel mehr erwartet als, das was ich zu lesen bekommen habe. Keine Spannung, kein Tiefgang, kein Realismus und keine Authentizität. Ein realistisches Kennenlernen und Verlieben angesichts dieser Umstände sind in dem Buch nicht vorhanden. Zu schnell für mein Empfinden nimmt Laura ihre Entführung hin und verfällt Massimo. Alles scheint sich nur um Luxus Geld und teure Handtaschen zu drehen. Sie hat nicht mal Angst vor ihm und die Gegenwehr wirkte auch sehr unglaublich würdig. Ebenfalls werden das Leben und die Arbeit der Mafia kaum mit in die Geschichte eingebunden. Jedes Mal, wenn ich gedacht habe jetzt wird’s spannend, wird alles abgewürgt. Das manche Szenen und Verläufe abgewandelt wurde, hatte mir nichts ausgemacht. Der leichte Schreibstil ermöglicht einem ein flüssiges Leseerlebnis. Die Aussprache war zum Teil anfangs wieder etwas gewöhnungsbedürftig für mich, hab aber schon „schlimmeres“ erlebt. Das Cover ist jetzt keines, dass mir in einer Bibliothek ins Auge stechen würde, was ich sehr schade finde. Die Grundidee der Geschichte sowie der Film hätte viel Material geboten für ein großartiges Cover. Warum man nicht die Schauspieler fürs Cover engagiert hat versteh ich nicht ganz so. Alles in allem und je länger ich darüber nachdenken, bin ich wirklich sehr enttäuscht von dem Buch. Ich denke auch nicht, dass ich es weiterempfehlen würde. Ob ich den zweiten Teil lesen werden kann ich jetzt noch nicht sagen, wenn dann nur wenn dieser vor der zweiten Verfilmung erscheint, um beim Lesen etwas „mehr“ Spannung zu haben.

Besser als der Film

Von: Lina Datum: 01. January 2021

Ich muss gestehen - wie so ziemlich alle hier - erst den Film gesehen zu haben und dann gelernt zu haben dass dieser auf einem Buch basiert. Ich persönlich finde das Buch besser als den Film, da ich das Gefühl habe, das Buch lässt sich bei der Erzählung mehr Zeit als der Film und es wirkt im Buch vieles schlüssiger. Am Film hat mich gestört, das zwar ein beachtliches sexuelles Knistern aufgebaut wird, doch der Moment wo sie sich ihm dann endlich hingibt viel zu überstürzt wirkt, im Buch wiederum wird das ganze anders angegangen. Vielleicht liegt das aber auch daran dass man im Buch andere Möglichkeiten hast und man ihre Gedanken präsentiert bekommt, was im Film ja schlecht geht.

365 Tage

Von: Michaela´s Büchertraum Datum: 01. January 2021

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Nachdem so viele Menschen von dem Film "365 Tage" geschwärmt haben, war ich richtig gespannt auf dieses Buch, da ich den Film nicht kenne. Und ich muss sagen, im Großen und Ganzen hat mir die Story rund um Massimo und Laura gut gefallen. Dieses Buch hat zwar ein par Schwächen, die mir nicht wirklich zu gesagt haben und die etwas nervig waren, aber trotzdem hatte ich sehr schöne und spannende Lesestunden mit den beiden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Es geht immer wieder heiß zwischen den Protagonisten her. Aber diese Szenen waren passend auf die Geschichte abgestimmt und haben immer gepasst. Es war nicht zu viel und auch nicht zu wenig. Ich muss jedoch sagen, dass ich es ein wenig unrealistisch fand, dass Massimo von Laura geträumt hat und sie dann plötzlich nach Jahren auftaucht und er sie findet. Und das beide dann nach so kurzer Zeit von der großen Liebe sprechen etc. Auch das Laura in gefühlt jeder Szene Alkohol getrunken hat, hat mich nach kürzester Zeit gestört. Domenico hat mir sehr gut gefallen und ich habe ihn richtig in mein Herz geschlossen. Ich habe die Hoffnung, dass wir noch mehr von ihm erfahren können, denn sein Charakter ist etwas besonderes. Laura und Massimo wurden beide auch sehr real und authentisch dargestellt. Besonders Massimo seine Mafia Rolle wurde sehr gut eingearbeitet und beschrieben. Jedoch hätte ich mir mehr gewünscht, ihn auf seine geheimnisvolle Reisen zu begleiten, um zu erfahren was er dort alles gemacht hat. Ein bisschen Actionreicher hätte die Story auch sein können. Es kamen zwar etwas härtere Sachen drin vor, aber nicht so viel wie man eigentlich denkt wenn man an die Mafia denkt. Fazit: Trotz der Kleinigkeiten die mich gestört haben, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und ich muss sagen, dass es mich trotz allem begeistern konnte. Auch das Ende fand ich grandios gemacht und kann es nun kaum erwarten zu erfahren wie es weitergeht.

Für Fans von Shades of Grey

Von: Wortwunsch Datum: 31. December 2020

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und fesselnd. Es war von Anfang an spannend und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Massimo ist mir mit in der Zeit sehr ans Herz gewachsen, besonders weil er sich so um Laura bemüht. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass Laura selbstbewusst ist und sich nicht hat einschüchtern lassen. Auch die Entwicklung der Beziehung und wie sie die Hürden gelöst haben, hat mir sehr gut gefallen. Das Cover des Buches ist sehr schön gelungen und sieht sehr edel aus. Auch wenn man das Buch anfasst, fühlt man, dass es sehr hochwertig ist. Das Buch enthält viel Erotik und setzt darauf auch den Fokus. Das muss man mögen und das sollte einem beim Kauf bewusst sein. Mir hat das Buch aber gerade deshalb sehr gut gefallen. Ich weiß das Thema des Buches ist kontrovers, aber ich finde das es in dem Buch gut gelöst wurde. Es sollte jeder für sich entscheiden, ob es etwas für ihn sein könnte oder nicht. Ich kann das Buch auf jeden Fall nur weiterempfehlen und bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, weil dieser mit einem kleinen Cliffhanger geendet hat.

Explosiv!

Von: Myri liest Datum: 30. December 2020

Im Sommer sorgte der Netflix-Film "365 Days" für viel Furore. Jetzt kann man endlich die Romanvorlage für diesen Film, "365 Tage" von Blanka Lipinska, auf Deutsch lesen. Dieses Buch bildet den Auftakt der Trilogie um Laura und Massimo. Das Cover ist nicht ganz mein Fall, was hauptsächlich daran liegt, das eine reale Person darauf abgebildet ist, was ich generell eher weniger mag! Um was geht es? Laura fährt gemeinsam mit ihrem Freund und einem befreundeten Paar in den Sizilien-Urlaub. Nichtsahnend läuft sie damit dem Mafiaboss Massimo in die Arme, der vor Jahren eine Vision von ihr hatte und es sich seitdem zur Aufgabe gemacht hat, sie zu finden. Ohne Rücksicht auf Verluste entführt er Laura und stellt ihr ein Ultimatum: Sie wird 365 Tage mit ihm verbringen, um sich in ihn zu verlieben, ansonsten wird er ihrer Familie Leid zufügen. Kann sich Laura auf diesen Deal einlassen, ohne dem skrupellosen, aber attraktiven Massimo zu verfallen? Ich glaube, ich brauche nicht extra zu betonen, dass die Geschichte aufgrund der Beziehung zwischen Laura und Massimo kontrovers diskutiert wird. Ich denke, ich brauche auch nicht zu erwähnen, dass sowohl Massimo als auch sein Verhältnis zu Laura toxisch ist. Wenn man das allerdings weiß und die gesamte Zeit beim Lesen im Hinterkopf behält, wird man damit keine großen Probleme bekommen. Laura ist eine gestandene und erwachsene Frau, die genau weiß, was sie im Leben möchte. Sie ist selbstbewusst und tough. Daher bietet sie Massimo mehr als nur ein paar Mal die Stirn. Bevor sie sich auf ihn eingelassen hat, war sie unzufrieden mit ihrem Leben. Jetzt genießt sie es regelrecht. Man merkt als Leser schnell, dass ihr das Abenteuer, welches Massimo ihr bietet, mehr als nur gefällt. Massimo ist das Oberhaupt einer einflussreichen Mafiafamilie in Italien. Dementsprechend wurde er dazu erzogen, skrupellos, rücksichtslos und empathielos zu sein. Man hegt gerade zu Beginn der Geschichte kaum Sympathien für ihn. Je besser ich ihn dann kennengelernt habe, desto interessanter wurde er. Ich hoffe sehr, dass man in den noch folgenden Bänden mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren wird. Laura und Massimo ergeben zusammen eine explosive Mischung, die einfach nur Spaß macht zu lesen! Gerade Lauras Widerspenstigkeit ist es auch, die die Dynamik zwischen den Protagonisten so einzigartig und abwechslungsreich macht. Blanka Lipinskas Schreibstil ist sehr leicht, locker und angenehm! Man kann das Buch wirklich sehr gut und schnell lesen. Trotz der 400 Seiten habe ich das Buch in kurzer Zeit inhaliert, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zwar war mir die Handlung aus dem Film noch grob im Gedächtnis, allerdings ist das Buch viel ausführlicher und hilft einem, das Handeln der Protagonisten besser zu verstehen. Ja, der Plot ist weit hergeholt, und ja, die Beziehung zwischen den Protagonisten ist ungesund, abwegig und abstrus. Das hat mich allerdings nur wenig gestört. Schließlich dürfen Bücher ja abwegig und unrealistisch sein, um einen den tristen Alltag zu versüßen. Tausend mal besser als die Verfilmung: "365 Tage" von Blanka Lipinska lässt einem bereits nach wenigen Seiten nicht mehr los und entführt einen in die dunkle, mysteriöse Welt der Cosa Nostra!

365 Tage

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 30. December 2020

Inhalt Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … (Quelle: Randomhouse ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Band 1 der „Laura und Massimo“ – Reihe. Laura hat nach Jahren des Schuftens in der Hotelbranche ihre Traumjob als Sales-Direktorin geschafft und schließlich aus Langeweile gekündigt. Nun lebt sie seit einigen Wochen in den Tag hinein und fliegt zum Geburtstag mit ihrem Freund Martin und einem befreundeten Pärchen nach Sizilien. Dort spricht sie ein Mann an, der ihr Getränke ausgibt und nach einem Streit mit Martin landet sie in einem Auto. Dank ein paar Tröpfchen kann sie sich an nichts erinnern und befindet sich seit dem in Gefangenschaft bei Massimo, der seine Traumfrau endlich gefunden hat. Er gibt Laura 365 Tage damit sie sich in ihn verliebt und macht sich gleich ans Werk. Währenddessen ist Laura dem Alkohol zugeneigt, freundet sich mit Domenico (dem Bruder von Massimo) an und bringt Massimo mit ihrem Verhalten zur Weißglut. Aber schließlich entwickelt sie Gefühle für ihn… Puh – Laura kann ganz schön zickig werden, wenn sie möchte, und in Zusammenspiel mit Alkohol kann man über sie nur genervt die Augen verdrehen. Eine wirkliche Sympathie-Trägerin ist sie leider nicht, auch wenn ihre widerspenstige Art amüsant war und die Massimo gut geärgert hat. Ihre Krankheit tritt ständig in den unterschiedlichen Momentan auf, aber nur seit sie mit Massimo zusammen ist. Im Vorfeld wird dies nicht thematisiert, was etwas komisch wirkt, wenn man bedenkt, das sie ständig Tabletten nehmen muss und der Alkohol tut dem Ganzen mit Sicherheit auch nicht gut. Massimo hat nach einem Anschlag seinen Vater verloren und gerettet hat ihm eine brünette unbekannte Frau, die er nun Jahre später auf Sizilien durch Zufall am Flughafen erblickt. Am liebsten würde er sie sofort packen und in sein Anwesen schleppen, doch das reden sie ihm aus. Stattdessen spioniert man Laura aus und Massimo muss nur auf den perfekten Moment warten bis er zuschlägt. Das seine gute Traumfrau allerdings recht wenig von seinen Plänen hält, hätte er vermutlich so nicht erwartet und muss alle Register ziehen, damit sie die 365 Tage bei ihm bleibt und sich in ihn verliebt… Massimo ist ein typischer Mafioso, der sich das holt was er haben will und keine Gnade zeigt, wenn man ihn hintergeht. Und das zeigt er in diesem Buch auch öfters mal auf brutale Art und Weise. Und nebenbei ist er ein totaler Macho über den man auch mal schmunzeln kann. Ja, auch er ist nicht der typische Sympathieträger, aber ich fand ihn sympathischer und echter als Laura. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Laura, was einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Ich hätte mir gewünscht, das auch Massimo seine Kapitel bekommen hätte. Vielleicht hätte man der Handlung im Bezug auf seine Geschäfte eine bessere inhaltliche Tiefe geben können. Ich habe dem Film vorm Buch gesehen und meine Meinung wurde dementsprechend beeinflusst, das möchte ich im Vorfeld erwähnt haben. Dazu ist auch anzumerken, dass das Buch nicht 1 zu 1 in den Film umgewandelt wurde. Ganze Szenen wurden weggelassen, abgeändert oder neue hinzugefügt. Gleiches passierte auch bei den Hauptcharakteren, z.B. mit der Erkrankung von Laura, die im Buch eine wichtigere Rolle spielt und im Film nur zu Beginn. Auch das Ende weicht ab, bzw. das Buch geht weiter als der Film, wobei dort ggf. der Cliffhanger gezielt gesetzt wurde, damit die Fortsetzung zur Auflösung geschaut wird. Aber zurück zum Buch, das mich tatsächlich enttäuscht hat und ich den Film somit besser als die Buchgrundlage fand. Stellenweise erinnerte mich das Buch vom Erzählstil her an einen Groschenroman vom Supermarkt und konnte über manche Passagen nur amüsiert die Augen verdrehen. Es ist alles recht plump und stumpf erzählt, sodass kaum Spannung oder Gefühle aufgekommen sind, und einige Szenen ins Lächerliche abdriften. Was ich an sich so unglaublich schade fand, denn die Grundidee der Geschichte finde ich tatsächlich immer noch gut und interessant – sonst hätte ich weder den Film gesehen, noch das Buch gelesen – aber für mich scheiterte es an der Umsetzung. Ganz einfach. Mein Highlight war definitiv Domenico, der einzige zu 100% sympathische Charakter im Buch, der niemanden etwas vorspielt und Laura eine Art „Freund“ wird. Nach dem Buch bin ich mir sicher, das ich die Filme weiterverfolgen werde, während ich bei den Büchern tatsächlich skeptisch bin. Aktuell tendiere ich eher zu nein. 2,5 Sterne

Eine spann Geschichte, welche größtenteils so wie der Film ist

Von: Lovelybookblog Datum: 30. December 2020

Ich habe den Film zum Buch geschaut, welchen ich unglaublich gut fand, weshalb ich direkt das Buch lesen wollte. Als ich gesehen habe, dass es jetzt endlich übersetzt wurde, musste ich es unbedingt lesen! Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr leicht und fesselnd, weshalb sich das Buch sehr gut lesen ließ und mich in seinen Bann gezogen hat. Vorab möchte ich einen kurzen Vergleich zum Film ziehen, da ich mir vorstellen kann, dass viele dieses Buch lesen möchten, wenn ihnen der Film gut gefallen hat. Ein sehr großer Teil war im Buch genau so wie im Film - sogar Kleinigkeiten wie z.B. Lauras Outfits waren oft gleich. Zum Ende hin gab es dann aber auch noch einige Sachen, die im Film ausgelassen wurden. Auch das Ende war im Buch anders als im Film. Zusammenfassend wird man das Buch aber, denke ich auch mögen, wenn man den Film gemocht hat, da eben viele Sachen gleich sind. Laura ist eine sehr selbstbewusste Frau, die immer sagt, was sie denkt. Sie lässt sich nicht einschüchtern und ist immer sie selbst, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn sie Massimo nahezu von Anfang an attraktiv findet, zeigt sie dies erst nicht und widerspricht ihm oft oder verhält sich rebellisch ihm gegenüber. Damit zeigt sie, dass sie nicht unbedingt leicht zu haben ist, was mir ebenfalls sehr gefallen hat. Massimo sucht Laura schon, seitdem er fast gestorben wäre und er sie vor seinen Augen gesehen hat. Er ist das Oberhaupt einer der größten Mafia Familien Italiens und könne ohne Laura nicht glücklich werden, weshalb er sie entführt und ihr dreihundertfünfundsechzig Tage gibt, um sich in ihn zu verlieben. Wenn sie dies nicht tut, kann sie gehen. Im echten Leben wäre diese Geschichte natürlich sehr gefährlich und und und - darüber brauche ich jetzt gar nicht zu schreiben, aber hier im Buch fand ich den ganzen Plot sehr fesselnd. Man spürt schon von Anfang an die Anziehung zwischen Massimo und Laura. Ich habe die beiden wirklich die ganze Zeit über geshippt und finde, dass sie füreinander bestimmt sind. Fazit: Wie auch der Film, konnte das Buch mich von Anfang an begeistern. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und ob Massimo und Laura ein Happy End bekommen! Bewertung: 5/5 ⭐️

Wenn der Film besser als das Buch ist...

Von: Buchseele Datum: 30. December 2020

Wenn der Film besser ist als das Buch... Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, denn den Film mochte ich eigentlich ganz gern und dachte mir... da kann das Buch nur besser werden. Pustekuchen! Der Schreibstil ist zunächst ganz nett und einfach. Er lässt sich wirklich schnell lesen aber tiefsinnige Zitate oder Überlegungen der Protas sollte man wiederum nicht erwarten. Leider war die gesamte Story sooo langweilig gestaltet. Laura ist immer wieder ohnmächtig, dann wacht sie wieder auf und der ganze Spaß geht von vorne wieder los. Ach ja, zwischendrin haben die beiden auch Sex. Das wird natürlich sehr detailliert beschrieben. Also entweder ist Laura ohnmächtig, beide haben Sex oder Massimo kauft Laura was Teures, damit Laura alles Schlimme wieder vergisst... Also null Handlung, null Spannung. Fazit: Für mich ist dieses Buch, das erste Buch was in meinen Augen schlechter ist als der Film. Der Film hat wirklich alles Gute, was in diesem Buch vorhanden ist, herausgeholt und dargestellt. Mehr brauch man einfach nicht wissen und das Buch zieht alles einfach nur in die Länge. Schade!

Ein Auftakt mit Ecken und Kanten

Von: Alexandra Götz Datum: 29. December 2020

Meine Meinung: Ja, ich oute mich. Ich gehöre zu der Klientel, die damals bei Netflix den Film geschaut hat und daraufhin am liebsten sofort das Buch gelesen hätte, was zu dem Zeitpunkt nur auf polnisch existierte. Umso größer war meine Freude, als es dann doch übersetzt wurde und so zog es direkt bei mir ein. Nun habe ich es gelesen und bleibe ein wenig zwiegespalten zurück, wobei ich betonen möchte, dass ich es nicht grundsätzlich schlecht fand. Die Geschichte ist einfach erzählt: Laura macht mit ihren Freunden Urlaub auf Sizilien und wird entführt, von Don Massimo, einem Mafioso. Er ist beinahe besessen von ihr und gibt ihr 365 Tage, in denen sie bei ihm bleiben soll und sich dann hoffentlich in ihn verliebt. Klingt krass, oder? Tatsächlich lässt sich Laura darauf ein und sie ist sich sicher, dass sie nach dem Jahr wieder nach Hause darf. Aber weder sie noch Massimo rechnen damit, wie sich das Ganze tatsächlich entwickelt... Ich persönlich bin ja ein Fan solcher Geschichten. Ja, es ist eigentlich echt weit hergeholt und ja, die Beziehung der beiden wird im Netz als ungesund usw bezeichnet. Wie abstrus das ist, wie abwegig und und und. Doch das schreckt mich nicht, denn dafür sind Geschichten ja da. Dass es auch mal abwegig sein darf. Und ja, ich mochte den Film sehr gerne, auch, wenn er unwahrscheinlich viele Kritiker hat. Was das Buch angeht, so war ich trotz allem unvoreingenommen und ich erkannte sofort einige Filmszenen wieder, was mir gut gefiel. Dadurch fiel mir der Einstieg auch sehr leicht und ich war sofort im Lesefluss. Massimo kam für mich auch absolut als der knallharte Mafia-Boss rüber, als den ich ihn erwartet habe und ja, ich fand ihn reizvoll. Er ist dominant und bestimmend, aber genau das macht ja die Geschichte und den Reiz aus. Wobei ich finde, er macht im Verlauf eine ganz gute Entwicklung durch. Laura indessen ist genauso widerspenstig, wie ich sie erwartet habe, das passte absolut. Und ja, wenn man vorher den Film gesehen hat, bleibt das eben auch nicht aus, dass man diese Parallelen sucht. Aber ich war teilweise etwas ... nunja... im "Augenbrauen hochziehen"-Modus. Im Buch ist Laura ziemlich dem Alkohol zugetan, was ich jetzt nicht so prickelnd fand und es war ziemlich präsent. Doch was mich am meisten verstörte war, dass sie beinahe am Ende jeden Kapitels ohnmächtig wurde oder irgendwie umkippte, um im nächsten aufzuwachen und ihre Medikamente zu bekommen. Denn sie ist ja herzkrank, was bei manchen Dingen dann eher für einen "Versteh ich nicht"-Moment sorgte. Ganz ehrlich, darf sie dann so sorglos mit Alkohol und Co umgehen? Ihre Widerspenstigkeit gegenüber Massimo fand ich dann wieder gut und natürlich nähern sie sich dann nach einer Weile an. Und ja, es ist vielleicht eher makaber, aber irgendwie auch wieder nicht schlecht und das ist ja auch der Kern der Geschichte. Damit kam ich dann auch gut klar und nach dem ersten Viertel des Buches flogen die Seiten nur so dahin. Es kam dann mitunter auch zu heftigen dramatischen Szenen, die das Mafia-Klientel deutlicher machten und diese Atmosphäre reinbrachten. Die erotischen Szenen fand ich auch nicht schlecht, teilweise sind sie aber wirklich auch durch die Dominanz gekennzeichnet, aber das muss man mögen oder eben nicht. Ich denke, dieses Buch wird noch viele kontroverse Diskussionen hervorrufen. Ich persönlich fand es stellenweise gewöhnungsbedürftig, aber da es soweit ich weiß auch das Debut der Autorin war, ist da ja noch Luft nach oben. Der Sprachstil war etwas, womit ich erstmal warm werden musste, aber auch hier erhoffe ich mir bei den Folgewerken vielleicht etwas mehr. Grundlegend gefiel mir die Story, wie im Film auch und ich bin gespannt, wie es im nächsten Teil weitergehen wird. Und ja, ich werde definitiv weiterlesen. Fazit: ★★★★☆ Ein Auftakt, der mich teilweise etwas zwiegespalten zurücklässt, aber mich trotzdem nicht losgelassen hat. Ich bin gespannt, wie es dann im nächsten Teil wird und vergebe für dieses Buch 4 Sterne.

Ein bisschen unrealistisch sollte man schon sein, um „365 Tage“ in vollen Zügen genießen zu können.

Von: Ricarda Ohligschläger Datum: 29. December 2020

Diesen Roman kann man von zwei Seiten betrachten und damit die dementsprechende Wertung von eins bis fünf verbinden, aber jedem Falle sollte man ihn nicht lesen, wenn man eine direkte erotische Sprache nicht mag, in der Dinge beim Namen genannt werden, die Frau nicht immer mit Samthandschuhen angefasst wird und beide Partner von einer stets spontanen Lust befallen werden. Ein bisschen unrealistisch sollte man schon sein, um „365 Tage“ in vollen Zügen genießen zu können. Und damit sind wir auch beim Thema: der Realität! Bereits auf den ersten drei Seiten wird klar, dass Massimo ein Mann ist, dem keine Frau widerstehen kann. Auge in Auge mit seiner hocherotischen Ausstrahlung geht jede Frau wortwörtlich in die Knie und ist ihm und seiner im Übermaß ausgeprägten Männlichkeit zu Diensten. Wortlos, willenlos und atemlos! Jedoch hat das dauerpotente Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens einen wunden Punkt: den Tod seines Vaters! Die Kugel, die ihn tötete durchtrat dessen Herz und verletzte Massimo zusätzlich so schwer, dass er ins Koma fiel. Als sein Herz aufhörte zu schlagen, sah er eine Frau vor sich und war seit seiner Genesung auf der Suche nach der Schönheit, die mittlerweile auf unzähligen Gemälden seine prachtvolle Villa verschönerte: Laura! Diese befindet sich mit Freunden glücklicherweise in Catania und wird dort zufällig von den Leibwächtern Massimos entdeckt. Ebenso zufälligerweise gehört ihm nämlich das Hotel in dem die Freunde gemeinsam einchecken, der Club in dem sie feiern gehen und natürlich auch das Restaurant in dem sie speisen. Nach einem heftigen Streit mit ihrem arbeitswütigen Freund Martin, der so plump vom Zaun gebrochen wird, dass ich nachblättern musste, um mich zu vergewissern nichts verpasst zu haben, rennt sie ziellos durch die Straßen und wird – ihr ahnt es – irgendwann von Massimos Leibgarde aufgegriffen und entführt. Jedoch hat Laura nur eine einzige Frage im Kopf als sie am Morgen in einem völlig fremden Zimmer erwacht: „Wie sollte ich mich zurechtmachen ohne meine Kosmetiktasche?“ Zu ihrer Entschuldigung muss man hier natürlich einräumen, dass ihr bis dato noch nicht wirklich bewusst ist, dass es sich um eine Entführung handelt! Im Laufe der Handlung kann sich Laura dem animalischen Blick ihres Entführers immer weniger entziehen und es ist natürlich gar keine Frage, dass sie auf sein Angebot bei ihm zu bleiben mehr oder weniger freiwillig eingeht. Schließlich wird sie doch stets und ständig mit Moët Rosé versorgt. Und wenn sie nicht gehorcht, setzt sich Massimo über sie, schlägt ein Bein über ihre Hüfte oder kniet sich auf ihre Oberarme. Das Muster ist immer das gleiche. Hauptsache die begehrte Frau ist wehrlos, willenlos und zügellos. Viel mehr Handlung darf man offensichtlich nicht erwarten. Außer natürlich endloser Szenen immer wieder auflodernder Begierde. Und wenn die Hauptfigur nicht schnell genug bei ihrem gierigen Entführer sein kann, wird die übergroße Lust spontan auf einer zufällig dastehenden Ottomane gestillt. Schließlich hat die Frau von heute ja technische Hilfsmittel, die glücklicherweise volle Batterien in sich tragen. Es gibt viele Kritikpunkte in Blanka Lipińska – 365 Tage, aber ich weiß ehrlich nicht wirklich wie man ihn neutral betrachtet bewerten sollte. Mein Fazit ist, dass es viele Wiederholungen gibt, völlig an den Haaren herbeigezogene unrealistische Szenen, die ins Lächerliche abdriften und auf der anderen Seite hocherotische Sequenzen, die mich an den Roman gefesselt haben. Und daher bitte ich jeden, der auf die bereits erwähnte klare, direkte Art steht diesen Roman zu lesen – ohne sich zu hinterfragen ob das alles nicht zu weit hergeholt ist. Denn dann macht „365 Tage“ richtig Spaß und das sollte dieser Roman in erster Linie.

Spannende Mafiageschichte

Von: Bücherwurmღ Datum: 28. December 2020

Lauras Leben ist am absoluten Tiefpunkt und sie will eigentlich während dem geplanten Sizilienurlaub ihre Beziehung mit ihrem Freund Martin retten. Doch was sie dort erwartet ist etwas völlig anderes. Schon am ersten Tag begegnet sie einem gut aussehenden Mann, der sie offenbar zu verfolgen scheint. Doch als sie wenig später von genau diesem Mann entführt wird, steht ihre Welt völlig Kopf. Genau 365 Tage will er sie gefangen halten und dazu bringen, dass sie sich in ihn verliebt. Sollte sie nach dem einen Jahr keine Gefühle für ihn haben, dann lässt er sie gehen, doch das klingt leichter, als es ist... ☆ Zehn Tage lang stand „365 Days“ auf Platz 1 der Netflix-Charts und gehört somit zu den weltweit erfolgreichsten Filmen auf Netflix im Jahr 2020. Und noch bevor der Hype um diesen Film richtig ausbrechen konnte, habe ich ihn gesehen und war begeistert. Die Geschichte eines gut aussehenden italienischen Mafiabosses, der eine unschuldige, hübsche Polin in ihrem Urlaub entführt hat mich einfach direkt gefesselt. Wie schon im Film, merkt man auch im Buch, dass „365 Tage“ definitiv keine 08/15-Liebesgeschichte ist und das ist vermutlich der Grund, warum der Film von so vielen geliebt, aber eben auch gehasst wird. Ich muss zugeben, dass ich den Film von der ersten Sekunde an geliebt habe und genau so ging es mir auch mit dem Buch. Die Handlung im Buch ähnelt zwar an sehr vielen Stellen der des Filmes, aber mir wurde es beim lesen trotzdem nie langweilig. Ich fand es total spannend in Lauras Gedankengänge einzutauchen und auch Massimo lernte ich besser kennen. Zu ihm muss ich vermutlich gar nicht viel sagen, immerhin geht es hier um Massimo... Trotz seiner, manchmal wirklich fragwürdigen Handlungen hatte er mich in 0,2 Sekunden um den kleinen Finger gewickelt. Bei Laura war das allerdings etwas anders. Während sie mir im Film direkt sympathisch war, hatte ich im Buch anfangs so meine Probleme mit ihr. Allerdings legten die sich zum Glück ziemlich schnell und sie wurde mir immer sympathischer. Wie schon erwähnt ist der Film fast identisch zum Buch, weshalb es - bis auf das Ende - keine sonderlich großen Abweichungen in der Handlung gab. Dass das Buch-Ende vom Film-Ende abweicht war mir sogar ganz recht, so war der Cliffhanger nicht ganz so schlimm und ich kann es etwas besser bis zum Erscheinungstermin des nächsten Bandes im April 2021 aushalten. Bis April ist es aber trotzdem noch ziemlich lange hin, weswegen ich bis dahin wahrscheinlich noch ein paar mal den Film schauen und das Buch nochmal rereaden werde. Wer sich jetzt noch eine wirklich kurze Zusammenfassung zu dem Buch wünscht, dem kann ich diese in Olgas Worten liefern. Olga ist Lauras beste Freundin und meiner Meinung nach die coolste Person in dem ganzen Buch. Sie spricht einfach immer aus was sie denkt und nimmt nie ein Blatt vor den Mund, so wie auch in folgendem Zitat, dass das Buch wirklich perfekt beschreibt: „Das klingt wie ein Erotikthriller - also wenig Thriller und viel Erotik.“ „365 Tage“ ist wirklich richtig spannend, aber so wie auch im Film, wurde auch im Buch nicht an den Sexszenen gespart, es handelt sich also wirklich um einen waschechten Erotikthriller. ☆ Vielen Dank lieber Blanvalet Verlag für das tolle Rezensionsexemplar! Ihr wisst gar nicht, wie glücklich ihr mich damit gemacht habt! ❤️

Ich konnte es nicht aus der Hand legen

Von: Stefanie K. Datum: 28. December 2020

3.5 Zu "365 Tage" habe ich vor einigen Monaten bereits den Film auf Netflix gesehen und war daher sehr gespannt auf das Buch und wie die Umsetzung ist Obwohl mit die Handlung bekannt war und viele Klischees des Genres bedient, konnte mich die Geschichte erneut total packen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Da ich wusste was mich bei der Geschichte erwartet, bin ich vermutlich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen. Laura fand ich sehr sympathisch und ich finde es klasse, dass sie immer sagt was sie denkt und sich von Massimo nichts gefallen lässt und ihm ordentlich Kontra gibt. Massimo ist der klassische Macho und Bad Boy, der es einem nicht immer leicht macht ihn zu mögen, denn seine Art ist oft zu kontrollierend. Dennoch ergänzen die beiden sich sehr gut und konnten mich gut unterhalten. Die Beziehung der beiden basiert für mich ein wenig zu stark auf dem Körperlichen und manchmal fehlte mir ein wenig das emotionale und persönliche zwischen den beiden, aber was zwischen Laura und Massimo passiert, ist verdammt heiß. Sehr spannend fand ich auch das Setting rund um die italienische Mafia und dieser Part sorgt für einige Spannungsmomente und dies wird sich in den nächsten Bänden vermutlich auch noch steigern. Der Cliffhanger unterscheidet sich ein wenig von dem im Film und ich fand den im Buch weniger schlimm als im Film, aber beides macht neugierig auf die Fortsetzung und ich bin gespannt wie es mit den beiden weitergeht.ins

Unterhaltsam, mit Schwächen

Von: Eifel Bücherwurm Datum: 28. December 2020

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 12,90 [D] Verlag: Blanvalet Seiten: 400 Format: Taschenbuch Reihe: Band 1 / 2 Erscheinungsdatum: 28.12.2020 Inhalt: Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … Meine Meinung: Laura fliegt mit ihrem Freund und einem anderen Paar nach Sizilien in den Urlaub und wird dort von einem Mafiaboss entführt. Er glaubt daran, dass sie für ihn bestimmt ist, da sie ihm immer wieder in Visionen erschienen ist. Daher setzt er alles auf eine Karte: er überhäuft sie mit Luxus und befördert sie regelmäßig und ausführlich in den Orgasmushimmel. Allerdings alles unter der Prämisse, dass sie ein Jahr bei ihm bleiben muss und sich bestimmt in diesem Jahr in ihn verlieben wird. Weil was wollen Frauen mehr? Mitreden kann sie dabei jedenfalls nicht. Eine Frau aus ihrer Beziehung und ihrem gewohnten Umfeld zu entführen, ohne dass es bei ihrem Job, ihren Bekannten und der Familie zu Ungereimtheiten kommt, hatte ich mir schwieriger vorgestellt. Die Autorin hat alles bereits so vorbereitet, dass die Entführung problemlos ablaufen kann. Das ging mir zu einfach und war extrem gestellt. Aber ganz ehrlich: Übertreibung ist das Motto des Buches, in allen Belangen. Als ich damals den Trailer zum Film auf Netflix gesehen habe, war ich sofort abgeschreckt. Was für ein Schund, dachte ich. Und bis dato habe ich ihn auch noch nicht geschaut. Doch als ich dann entdeckte, dass der Film auf einem Buch basiert, wurde ich neugierig. Meistens ist es ja so, dass die Bücher besser sind. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Ich flog geradezu durch die Seiten und habe problemlos 100 Seiten an einem Tag verschlungen. Dabei merkte ich gar nicht, wie schnell ich vorankam. Das ist natürlich schon ein großer Pluspunkt. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich war immer gespannt, was sich die Autorin nun noch aus den Fingern ziehen wird. Denn eins muss ich sagen: die beiden Protagonisten sind für mich, wenn man es realistisch betrachtet, total hirnrissig. Laura übersteht keinen Tag ohne volltrunken von Moet Rosé zu sein. Den gibt es nämlich schon zum Frühstück. Und Massimo ist einfach ein Macho-Arschloch schlechthin, das versucht sie mit dem Stockholmsyndrom für sich zu gewinnen. Man muss bei diesem Buch wirklich die Logik außen vor lassen. Wenn man sich darauf einlässt, dass das Buch nur dafür da ist um Fantasien zu befriedigen, dann kann man Spaß damit haben. Denn unterhaltsam ist es auf jeden Fall. Trotzdem bleibt bei mir ein bitterer Beigeschmack nach der Lektüre. Ich bin wirklich zwiegespalten. Zum Beispiel schlägt sie ihm andauernd ins Gesicht, in den unterschiedlichsten Situationen. Als hätte sie keine andere Möglichkeit sich gegen ihn zu wehren. Ziemlich einfallslos und repetitiv. Am meisten aber hat mich wohl gestört, dass Laura tatsächlich dauerhaft betrunken ist. Egal wie ihre Stimmung ist - zwei, drei oder mehr Gläser Champagner müssen getrunken werden. Meistens auf leeren Magen. Was soll das? Und was bedeutet das für die Geschichte? Reicht eine Entführung nicht? Muss man sie auch noch als Alkoholikerin gefügig machen, da keine Frau mit klarem Verstand das mit sich machen lassen würde? Nach der Lektüre bin ich mir nicht sicher, ob ich den Film noch schauen möchte. Aber eins steht fest: nach dem Cliffanger aus diesem Band möchte ich Teil 2 auch noch lesen. Es interessiert mich einfach, wie die Geschichte der beiden enden wird. Fazit: Unterhaltsam, aber mit deutlichen Schwächen. Die Autorin hat alles richtig gemacht, weil sie den Leser mitzieht, unterhält und an der Stange hält. Dafür vergebe ich drei Sterne.

Besser als der Film!

Von: Lissy Datum: 28. December 2020

Meine Meinung Durch den Netflix Film, den ich im Sommer gesehen hatte und der sehr polarisiert, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und wollte es unbedingt lesen, da man im Film kaum etwas über die Protagonisten erfährt. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass es nun endlich bei uns in Deutschland erschienen ist. Handlung Laura fährt mit ihrem Partner und mit Freunden anlässlich ihres Geburtstages nach Sizilien in den Urlaub. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund Martin verlässt Laura das Hotel und wird von Don Massimo Torricelli entführt. Don Massimo hatte von Laura lange Zeit geträumt und wollte sie unbedingt finden, obwohl er nicht mal wusste, dass sie existiert. Nun bietet Don Massimo, der das Oberhaupt einer mächtigen Mafia - Familie ist, Laura den Deal 365 Tage bei ihm zu blieben und sich in ihn zu verlieben. Wenn sie sich nach diesen 365 Tagen nicht in ihn verliebt, lässt er sie frei. Schreibstil und Charaktere Ich fand schnell in die Geschichte und konnte das Buch innerhalb kurzer Zeit durch den flüssigen Schreibstil beenden. Mit den Figuren Laura und Massimo wurde ich jedoch über das gesamte Buch hinweg nicht wirklich warm. Laura ist bis zur Hälfte des Buches gefühlt dauerbetrunken. Entweder trinkt sie Champagner oder Prosecco und hiervon meistens gleich mehrere Gläser oder gleich eine ganze Flasche. Außerdem fällt sie oft in Ohnmacht und Massimo muss ihr ihre Herztabletten geben. Im ersten Teil des Buches beginnt fast jedes Kapitel damit, dass Laura entweder aus einer Ohnmacht oder mit einem Kater erwacht, dies nervte mich und wurde mit der Zeit auch langweilig. Im Weitern Verlauf der Geschichte passiert ansonsten eigentlich auch nicht viel, entweder haben sie Sex, gehen Shoppen oder sie trinkt Champagner. Ich verstehe auch nicht, warum sie soviel Alkohol trinkt, obwohl sie doch herzkrank ist... Eine weitere Sache, die ich auch nicht nachvollziehen kann, wie sich Laura auf einmal doch so schnell in ihren Entführer verlieben kann, der ihr doch kaum Freiheiten lässt und überhaupt nicht sympathisch wirkt! Nun zu Massimo: Über Don Massimo weiß man bis Seite 177 kaum etwas, nur dass er die ganze Zeit scharf auf sie ist und sie dominieren möchte... Ansonsten erfährt man auch im weitern Verlauf der Story kaum etwas über ihn, so bleibt die Figurenzeichnung von ihm sehr an der Oberfläche. Die Figuren sind dadurch sehr schwach, ich konnte überhaupt nicht mit diesen mitfühlen! Trotz allem erfährt man hier im Buch immer noch mehr von den Protagonisten als im Film! Fazit Ein Fazit zu schließen fällt mir dieses Mal ehrlich gesagt gar nicht leicht. Nachdem ich das Buch beendet hatte, wusste ich zuerst gar nicht, was ich davon nun halten soll! Mich hat zwar vieles während dem Lesen genervt, doch trotzdem konnte ich das Buch stellenweise nicht weglegen. Ich gebe dem Buch 3 Sterne und hoffe, dass die Charaktere im zweiten Band mehr Entwicklung und tiefe zeigen. Der zweite Band erscheint im April. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

Zwischen Gewalt und Begierde

Von: Franziska_J Datum: 28. December 2020

„Don.. so wurde das Oberhaupt der Mafiafamilie genannt, das Marlon Brando in Der Pate spielte. Plötzlich fügte sich alles zusammen: die Securitymänner, die Autos mit den getönten Scheiben, dieses mittelalterliche Castello, das Beharren auf bedingungslosem Gehorsam.“ Don Massimo Torricelli ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafiafamilien Siziliens und verhält sich auch so: eiskalt, skrupellos, machtbesessen. Hotelmanagerin Laura aus Warschau ist eine selbstbewusste, unabhängige Frau, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Unter normalen Umständen wären sich diese beiden Menschen wohl nie begegnet, doch als Laura mit ihren Freunden auf Sizilien Urlaub macht und Massimo sie vor einem seiner Hotels erblickt und sofort von ihr besessen ist, beginnt eine romantische, wilde und vor allem gefährliche Affäre zwischen den beiden… In ihrem Roman 365 Tage (erschienen im Dezember 2020 bei Blanvalet)entfaltet Blanka Lipinska eine rasante und hocherotische Liebesgeschichte, der es an nichts fehlt. Sogar Actionfans kommen hier auf ihre Kosten, denn das Mafiamilieu ist natürlich alles andere als ungefährlich und nicht nur einmal ist deswegen das Leben des jungen Paares in Gefahr. Einigen Lesern dürfte die Handlung vielleicht schon bekannt vorkommen, denn der Roman wurde bereits verfilmt und ist auf Netflix einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 2020. Auch in Polen ist Lipinskas Trilogie bereits ein absoluter Bestseller und die Autorin zählt inzwischen zu den einflussreichsten Frauen in Polen. 2020 wurde sie vom Magazin Wprost in die Liste der einflussreichsten Frauen Polens aufgenommen und Forbes Women zählt sie zu den persönlichen weiblichen Top-Marken. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, offen über Sex und Liebe zu sprechen, was ihr in ihrem Roman wirklich gelungen ist. Sie nimmt definitiv kein Blatt vor den Mund und der Leser wird schon zu Beginn des Buches mit zahlreichen schlüpfrigen Szenen konfrontiert. „Du hast mir alles genommen, was ich hatte, und obwohl du mich erregst, hasse ich dich auch, Massimo. Ich will, dass du spürst, wie es ist, wenn man zu etwas gezwungen wird.“ Der besondere Reiz dieses Romans liegt jedoch in den besonderen Bedingungen unter denen die Liebe von Massimo und Laura stattfindet. Massimo ist von Laura völlig besessen, obwohl er sie eigentlich überhaupt nicht kennt. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein ungewöhnliches Angebot: 365 Tage soll Laura bei ihm bleiben. Wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, darf sie gehen. Durch Massimos geschickte Erpressung hat Laura schließlich keine andere Wahl als das Angebot anzunehmen und sich auf Massimo einzulassen. Was dann zwischen den beiden beginnt, ist ein hocherotisches Spiel um Macht, denn Massimo, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will, hat nicht mit Lauras Widerstand gerechnet… Der Autorin ist es mit Massimo und Laura gelungen, zwei komplexe und vielschichtige Hauptcharaktere zu konstruieren. Massimo ist nämlich nicht nur der machtbesessene Mafiaboss, sondern er hat auch eine sehr sanfte, fürsorgliche Seite, die ihn in ein ganz anderes Licht rückt und ihn viel sympathischer erscheinen lässt. Das gleiche gilt für die selbstbewusste Laura, die ebenso eine sehr verletzliche Seite hat. 365 Tage – Eine gefährliche, hocherotische und fesselnde Liebesgeschichte. Man darf gespannt sein auf Teil 2, der ab April 2021 auf Deutsch erhältlich ist.

Für Massimo

Von: alinas_bookworld0105 Datum: 27. December 2020

„365 Tage“ von Blanka Lipinska Band: 1 von 3 Klappentext: Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafiafamilien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet… Rezensionsexemplar: Ja Meine Meinung: Vorweg: Ja, ich weiß, dass viele (von euch) Dark Romance bzw. Storys wie diese problematisch finden. Das akzeptiere ich. Aber bitte akzeptiert auch, dass ich diese Geschichten oft trotzdem mag, da ich einen anderen Blickwinkel habe und manches anders lese. Deswegen wird die Rezi das auch nicht thematisieren. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht! Wie erwartet ist das Buch flüssig zu lesen. Der Schreibstil war nicht sonderlich komplex oder poetisch, aber trotzdem schön. Ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Laura war mir hier im Buch sogar sympathischer als im Film! Ich mag es außerdem sehr, dass der Film so nah am Buch ist. So kann man das Buch als „Ergänzung“ lesen, wenn einem der Film gefallen hat. Aber es tauchen keine unerwarteten Storylines, Charaktere o. ä. auf. Das Buch endet etwas später als der Film, aber trotzdem mit einem Mini-Cliffhanger, nichts dramatisches. Die Story und die Charaktere sind nicht sehr tiefgründig, aber gut ausgearbeitet und alles passt zusammen. Ein Kritikpunkt ist für mich der übermäßige Alkoholkonsum, das bei dem Film nicht so extrem bei mir angekommen. Das hätte nicht sein müssen. Das Buch ist perfekt zum Abschalten und genießen, sich einfach berieseln lassen. Ich kann das Buch jedem*r empfehlen, der/die den Film mochte! Bewertung: 4/5

Explosive Mischung

Von: Mias_Bookworld Datum: 27. December 2020

Hach ja. Laura und Massimo, eine ziemlich explosive Mischung. Wer den Film zuvor schon gesehen hat, weißt das wahrscheinlich schon. Da auch ich den Film vorher schon gesehen habe blieb es nicht aus, dass ich mit wenn auch wenigen Erwartungen und Ansprüchen, an das Buch heran gegangen bin. Um ehrlich zu sein weiß ich auch gar nicht wo ich mit meiner Rezension anfangen soll, da es so viel zu berichten gibt. 😂 Auch im Buch ist Laura eine starke, unabhängige und natürlich auch sehr stolze Frau. Mehrmals zeigt sie Massimo wo der Hase lang läuft, was er nicht anders zu erwarten, natürlich nicht einfach so hin nimmt. Wir erfahren aber auch mehr über ihre, und auch etwas mehr über Massimos Vergangenheit, was mich vieles besser verstehen lassen hat. So sehr ich Massimo am Anfang verachtet habe, zu gerne hätte ich ihn noch ein paar Erzählung aus seiner Vergangenheit geknuddelt. Wenn man seine Stalker Neigung mal beiseite schiebt, finde ich seine dauerhafte Sorge um Laura vielleicht sogar ein wenig niedlich. Mir ist mein Herz aufgegangen als irgendwann der Punkt kam an dem er sich komplett auf sie eingelassen hat. Denn auch wenn Laura vorher schon seine Auserwählte war, hat man an einem Punkt im Buch gemerkt, dass er sich irgendwann bei ihr hat fallen lassen. Auf der anderen Seite muss ich aber natürlich auch sagen, wäre ich an Lauras Stelle gewesen, wäre ich wahrscheinlich bei der ersten Gelegenheit abgehauen. 😂 Eine Sache gibt es aber, die meines Erachtens nach ein bisschen überzogen wurde und die ich euch auch nicht vor enthalten möchte. Und zwar geht es um Lauras Herz Problem. Dass sie damit zwischendurch Probleme hat ist verständlich aber sie deswegen bei jeder Kleinigkeit um kippen zu lassen hat mich irgendwann vielleicht etwas genervt. Shame on me 😂🙊 Da ich in meiner Rezension Spoiler so gut es nur mal geht vermeiden möchte, will ich jetzt nicht großartig auf die story eingehen. Was ich aber sagen möchte und auch kann ist, dass das Buch nicht hätte besser verfilmt werden können. Natürlich fallen bei Verfilmungen immer ein paar Scenen weg, aber die eigentlichen Schlüsselscenen wurden meiner Meinung nach perfekt auf die Leinwand gebracht. Abschließend sage ich euch also, kauft dieses Buch! Wenn ihr den Film gut fandet, bestellt euch das Buch. Geht, wenn es wieder möglich ist, in den nächsten Buchladen und kauft euch dieses Buch. Denn ihr werdet nicht enttäuscht

Mein bisher schlimmstes Buch

Von: Claudia Datum: 27. December 2020

Ich wollte diesem Buch so unbedingt eine Chance geben... Den Film habe ich vor einer Weile bei Netflix gesehen und war so abgeneigt davon. Für mich gibt es derzeit wirklich keinen schlimmeren Film. Aber da ich eh kein Fan von Buchverfilmungen bin, dachte ich „Hey, vielleicht ist das Buch ja diesmal wieder besser als der Film. Lies es doch.“ Es war ein Fehler. Wo soll ich nur anfangen mit meiner Abneigung?! Ich finde den Schreibstil der Autorin irgendwie sehr merkwürdig, so in etwa, als würde sie uns ihre Geschichte nur vor die Füße knallen. Mal abgesehen davon, dass es ja eigentlich um ein ganzes Jahr geht, in dem Laura sich in Massimos Gewalt befindet und sich in ihn verlieben soll, waren es schlussendlich nur 2 oder 3 Monate?! Und natürlich verliebt sie sich in der Zeit in ihn, nimmt seinen Antrag und hey, wird sogar noch schwanger. Glanzleistung. Die Autorin schaffte es leider nicht, irgendwelche Gefühle zu vermitteln oder mir die Charaktere sympathisch vorkommen zu lassen. Massimo und Laura sind sehr sehr sehr anstrengende Charaktere gewesen. Don Massimo ist ein riesiges Arschloch und Laura ist eine naive kleine Göre, die ständig wütend und am rumschreien ist. Obwohl ich mir grade überlege, dass der Begriff „Charakter“ nicht zutreffend ist. Den haben diese beiden Personen nämlich gar nicht. Lt. Laura ist Massimo gefühlskalt, herrisch und gewalttätig. Drei Seiten weiter findet sie ihn irgendwie sanftmütig und bemitleidet ihn. Komische Sache. Massimo und Laura gingen mir tierisch auf die Nerven. Ich kann weder die Sicht von Massimo verstehen und erst recht nicht die Sichtweise von Laura. Wie kommt sie dazu, nach 30 Seiten zu entspannen, obwohl sie verflucht noch mal entführt und bedroht wurde. Vom ihr bekommt man den Eindruck, sie sei eine notgeile Alkoholikerin, die absolut nur Luft im Kopf hat. Oder Moët Champagner. Auf - gefühlt - jeder zweiten Seite gibt es Sex und am Anfang grenzt es schon an Vergewaltigung. Siehe Zitat: ..... Ich lese eigentlich gerne erotische Romane und bin zB auch riesiger Fan von „50 Shades of Grey“ oder der „Calendar Girl“-Reihe ... Aber das war mir hier einfach einen Touch zu viel und die Sexszenen habe ich nur noch überflogen. Ich hatte noch nie ein Buch, bei dem ich so abgeneigt war und mich so schäbig gefühlt habe. Die Vergleiche des Films „365 Tage“ und „50 Shades of Grey“ kann ich hier an dieser Stelle auch nicht nachvollziehen. Für mich sind das zwei ganz unterschiedliche Erotikgeschichten. Absolut grausam! Ich würde diesem Buch nicht mal einen Stern geben, wenn es eine Punktebewertung hier geben würde. Ganz ehrlich, meiner Meinung nach dürfte das Buch nicht mal im Regal zum Verkauf stehen. Da kommt mir das blanke Kotzen. Und ich kann auch nicht den Blanvalet Verlag verstehen, der diese Bücher (3 Teile übrigens) veröffentlicht und wie es dieses Buch auf die Bestseller Liste geschafft hat.

Viel Potential das nicht genutzt wurde

Von: Line Datum: 26. December 2020

SPOILER Kurze Inhaltsangabe: Don Massimo Torricelli hat seinem Unfall immer wieder Visionen von einer hübschen Frau, die er jedoch weder kennt noch jemals gesehen hatte. Laura Biel fliegt in Urlaub mit ihrem Freund und Bekannten. Mit einer Entführung von Don Massimo hat sie jedoch nicht gerechnet. Sie ist nämliche die geheimnisvolle bildhübsche Frau aus seinen Visionen. Und er setzt alles dran, um sie für sich zu gewinnen. Meine Meinung: Die Gestaltung des Covers finde ich sehr gelungen, weil es perfekt zu Don Massimo passt. Dunkel, geheimnisvoll und gefährlich, aber mit einem Hauch Zärtlichkeit. Der Klappentext hat meiner Meinung nach zu viel über das Buch verraten, aber dennoch hat er mich sehr angesprochen. Wie schon erwähnt hätte die Geschichte um Massimo und Laura sehr viel Potential gehabt. Jedoch gab es meiner Meinung nach teilweise sehr viele Unstimmigkeiten im Buch und teilweise wurden die Namen Massimo und Domenico verwechselt. Die Handlung war mir manchmal etwas zu schnell abgehandelt und nicht nachvollziehbar. Zudem ist mir aufgefallen, dass in spannenden Momenten die Protagonistin plötzlich einschläft oder in Ohnmacht fällt. Laura als Charakter ist sehr wechselseitig. Mal ist sie sehr selbstbewusst und temperamentvoll, im nächsten wird sie von Don Massimo zurückgedrängt und ist das komplette Gegenteil ängstlich und schüchtern. Der Charakter von Don Massimo finde ich sehr gelungen. Skruppellos, gefährlich, dunkel und geheimnisvoll. All das strahlt er aus, aber in manchen Momenten mit Laura taut er auf und behandelt sie voller Liebe und Zärtlichkeit. Den Schreibstil von der Autorin empfand ich als sehr angenehm zu lesen. Sie hat es geschafft den Leser zu fangen und zu unterhalten. Im Allgemeinen fand ich das Buch keineswegs schlecht. Das Lesen hat mir Spaß gemacht und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Jedoch hat mir ein bisschen Tiefgründigkeit und der "Wow-Effekt" gefehlt.

Zwiespältig (3.5 Sterne)

Von: lesefreak5375 Datum: 23. December 2020

Als ich die letzte Seite dieses Buches zugeschlagen habe, herrschte in meinem Kopf gähnende Leere, die sich nach und nach mit Fragezeichen füllte. Fand ich das Buch gut? Irgendwie schon. Mochte ich die Protagonistin Laura? Eigentlich nicht. Bin ich nicht sonst riesiger Fan von Mafia-Geschichten? Oh ja! Bei dem Buch handelt es sich um die geschriebene Version eines Netflix-Films, den ich nicht gesehen habe. Ich bin also vollkommen unvoreingenommen. Der Klappentext aber klang genau nach meinem Geschmack, deswegen wurde ich sofort neugierig auf diese Entführungsgeschichte mit Mafia-Thema. Besonders der Anfang konnte mich vollkommen überzeugen, denn ich bin durch die ersten hundert Seiten geflogen, ohne zu merken, wie viel ich eigentlich schon gelesen habe. Während dieser ersten hundert Seiten baut sich die Story größtenteils auch, die Umstände für die Ausgangssituation der Geschichte werden geschaffen, es geht eher um Handlung, als um die großen Gefühle. Der Schreibstil der Autorin ähnelt tatsächlich einem Film, denn die Ereignisse des Buches liefen vor meinen Augen ab und ich war ziemlich begeistert. Aber irgendwann war dann ein Punkt erreicht, an dem Handlung allein nicht mehr gereicht hat. Spätestens als Laura auf Massimo traf und die beiden langsam zueinander finden, hätte ich Gefühle erwartet. Aber ich habe nichts davon gelesen, wie Laura eine Bindung zu Massimo aufbaut, oder dass sie vor Angst erzittert, weil sie entführt wurde. Das Buch hat sich aus meiner Sicht tatsächlich vollkommen auf das, was passiert, beschränkt und den Rest konnte man sich selber denken. Diese fehlenden Gefühle haben es mir teilweise schwer gemacht die Entscheidungen der Protagonistin zu verstehen. Dabei bin ich keineswegs der Fan von seitenlangen Monologen über die Gefühlssituation einer Figur, aber hier war einfach gar nichts. Vielleicht liegt auch darin der Ursprung, dass ich Laura als Person ziemlich kritisch sehe. Wie ich gerade meinte, habe ich keinerlei emotionale Bindung zu ihr aufgebaut und fand sie nie wirklich sympathisch. Für mich verkörpert sie ein altmodisches, klischeebehaftetes Frauenbild. Jemanden, den man mit Geld kaufen kann, deren Aussehen ihr über alles geht. In den absurdesten Situationen hat sie sich um ihr Erscheinungsbild gekümmert, statt um wichtige Dinge. Zudem hat sich mit ihrem Verhalten alle Klischees bedient, die ich persönlich über Frauen aus osteuropäischen Ländern je gehört habe. Außerdem hat Laura einen Hang zu körperlicher Gewalt, was ich weder bei weiblichen, noch bei männlichen Charakteren gut heiße (ich beziehe mich hier nicht auf erotische Szenen). Was mich immer noch fasziniert, ist, dass ich das Buch trotz dieser Kritikpunkte irgendwie mochte. Es ist eine Art Erotik-Krimi, obwohl die Informationen über die Mafia-Geschehnisse etwas kurz kommen. Die Story fand ich ziemlich spannend, ungeachtet der Tatsache, dass ich das verkörperte Frauenbild nicht unterstütze. Vielleicht liegt das an kulturellen Unterschieden, ich weiß es nicht. Den zweiten Band möchte ich trotzdem gerne lesen, denn handlungstechnisch war die Geschichte auf ziemlich hohem Niveau und hat mich neugierig auf ihr Ende gemacht.

Komplizierte Thematik

Von: Leandra Tinker Datum: 23. December 2020

"365 Tage" ist für mich sehr schwer zu rezensieren. Ich denke, jeder bewertet das Buch anders, weil die moralischen Grenzen verschieden sind. In einigen literarischen Bereichen, die unter dem Thema stehen, "harte Erotik" zu vertreiben, wäre das Buch gut. Da dieses Buch aber als Roman verkauft wird, muss ich sagen, dass es für dieses Genre sehr hart ist. Es gibt keine Triggerwarnung. Der Klappentext verrät nicht, wie sehr es in dem Buch zur Sache geht. Und wenn ich den Film nicht gesehen habe und nicht weiß, was auf mich zukommt, ist das Buch ein Schock. Ich habe den Film gesehen (der sich nur in wenigen Punkten vom Buch unterscheidet) und wusste, auf was ich mich einstellen müsste. Ist das Buch frauenfeindlich? Wird unsere Protagonistin Laura zu Dingen gezwungen, die sie nicht will? Bei letzterem muss ich mich einschalten. Natürlich will sie nicht entführt werden, aber die Beziehung zu Massimo will sie schon. Sie vermisst ihn auch immer, wenn er nicht da ist und ringt um seine Aufmerksamkeit. Die Emotionswelt war im Film ganz anders als im Buch. Mal abgesehen davon, dass das gesamte Buch ein Streitpunkt ist, habe ich auch Dinge an den Protagonisten auszusetzen. Laura trinkt die ganze Zeit und ich war froh, wenn ich mal nicht "Moët" gelesen habe. Aber natürlich beteuert sie immer, dass sie keinem Klischee entspricht und eine "Säuferin" ist. Manchmal frage ich mich, wie sie nach drei Flaschen Champagner noch stehen kann. Der Schreibstil ist recht flüssig, an manchen Stellen jedoch sprunghaft. Mein liebster Charakter ist und bleibt Domenico. Ich liebe seine fürsorgliche Art und die Herzlichkeit, die er aufbringt - er hätte ein eigenes Buch verdient. Ich denke, man muss mit dunklen Romanze zurechtkommen, um das Buch zu mögen. Es ist definitiv nichts für jeden und stößt an feministische Grenzen.

Spannend, aufregend und mit einer Brise prickelnd

Von: zwischen.zeilen.und.woertern Datum: 22. December 2020

Laura hat ihren Job verloren und anstatt ein paar Tage Trübsal zu blasen, fliegt sie mit Freunden nach Sizilien. Dort wird sie ihren Geburtstag feiern und erhofft sich aber auch, dass ihr Freund Martin endlich mehr Zeit mit ihr verbringen wird. Es wäre doch zu schön um wahr zu sein. Martin und Laura streiten sich und sie ergreift kurzerhand die Flucht aus dem Hotel. Laura irrt durch die Straßen Siziliens und begegnet Don Massimo Torricelli - Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia. Zufall? Nein. Denn er hatte eine Art Vision und da kam Laura vor. Er suchte sie schon seit Ewigkeiten und nun hatte er sie gefunden. Er entführt sie in seine Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage hat sie, um sich in ihm zu verlieben. In der Zeit muss sie bei ihm bleiben. Kann das gutgehen? Nach dem Film war ich sehr neugierig auf das Buch. Dass man einen Film nicht 1 zu 1 so drehen kann, wie es im Buch vorkommt, sollte klar sein. Im Vergleich, fand ich das Buch um einiges besser als den Film. Man bekommt einen besseren Einblick und mehr Hintergrundinformationen zu den beiden, die mir im Film zu oberflächlich waren. Auch war mir Laura im Buch viel sympathischer als im Film. Massimo, würde ich sagen, ist im Buch um einiges düsterer und geheimnisvoller - i like it! Das Ende war so anders und hat mich total überrascht, wo ich doch laut Film schon wusste, wie es endet. Ich denke, dass sich hier jeder sein eigenes Bild machen sollte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon auf den Folgeband gespannt.

Konnte mich nicht begeistern

Von: chrissysbooks Datum: 22. December 2020

Die Hotelmanagerin Laura fährt mit ihren Freunden nach Sizilien. Es kommt mit ihrem Freund Martin zu einem heftigen Streit und Laura verlässt darauf hin wütend das Hotel. Danach wacht sie in einer luxuriösen Villa auf, denn Laura wurde entführt, von Don Massimo Torricelli einem Mafia Boss. Dieser macht ihr ein Angebot. Laura soll 365 Tage bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, darf sie abreisen. Der Millionen-Bestseller und Filmerfolg, einer der weltweit erfolgreichsten Filme auf Netflix im Jahr 2020, das hört sich doch gut an oder? Da ich den Film nicht gesehen habe, dachte ich, das Buch muss ich lesen. Leider habe ich sehr schnell festgestellt, dass der Roman mir überhaupt nicht zusagte. Warum muss ein Buch über 300 Seiten haben, wenn es kaum Story gibt? Die Sexszenen empfand ich nervig und überhaupt nicht erotisch schön beschrieben. Zusätzlich waren einige Ausdrücke der Protagonisten so gar nicht mein Stil. Sympathisch waren mir Laura und Massimo auch nicht. Laura empfand ich als etwas anstrengend und ihr Verhalten konnte ich nicht nachvollziehen. Wie kann sich eine Frau so schnell zu ihrem Entführer hingezogen fühlen? Massimo ist ein besitzergreifender Macho und keinesfalls sympathisch. Der Schreibstil in diesem Roman ist sehr einfach gehalten, deshalb lässt sich das Buch sehr schnell lesen besonders, wenn man die Sexszenen überfliegt. Die Story hätte ich mir fesselnder und ausführlicher gewünscht. Schade, ich bin von diesem Roman sehr enttäuscht und werde trotz Cliffhanger den zweiten Teil nicht lesen.

Die Geschichte konnte mich nicht überzeugen

Von: Lesejunkie_Ela Datum: 22. December 2020

365 Tage - lange habe ich gespannt auf dieses Buch gewartet.... und wurde enttäuscht. In diesem Buch sucht man vergebens nach einer Handlung, irgendwelchen Emotionen ind Protagonisten, die sympathisch und authentisch sind, denn zu 90% geht es hier ums f*ken, Alkoholkonsum, Ohnmachtsanfällen von Laura und immer mal wieder das plötzliche verschwinden von Massimo, wohin auch immer... und genauso plötzlich taucht er wieder auf. Beide sind nicht wirklich überzeugend. Ich finde sie farblos, nervig und auch irgendwie leblos. Einzig und allein Domenico hat mir gut gefallen. Einige seiner Auftritte waren ein Highlight. Der Schreibstil ist ziemlich einfach gehalten. Er ist schlicht & langweilig. Er hat mich weder in den Bann gezogen, noch gefesselt. Fazit: Eine einzige Enttäuschung. Normalerweise mag ich es nicht, wenn Rezensionen nur das Negative wiedergeben, denn irgendwas positives gibt es immer. Sei es der Schreibstil, die Protagonisten oder wenigstens das Cover. Doch in diesem Fall trifft keines der Kriterien zu. Schade. Sorry! Trotz allem bin ich auf die Fortsetzung gespannt.