Blanka Lipińska

365 Tage

365 Tage Blick ins Buch

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Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet …

Die Geschichte von Laura & Massimo:
Band 1: 365 Tage
Band 2: 365 Tage - Dieser Tag
Band 3: 365 Tage mehr

War ganz okay

Von: Mrs.Bookwonderland Datum: 20. January 2021

Cover: Das Cover hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich persönlich fande es sehr ansprechend und mag es sehr. Schreibstil: Die Story wird aus der Ich-Perspektive von Massimo und Laura erzählt. Mir hat der Stil der Autorin sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr locker, leicht, flüssig, heiß, erotisch und sehr ansprechend. Die Seiten fliegen einfach nur so. Also ich mag ihre Art total. Story: Also ich hätte mir ja eine Triggerwarnung für solch ein Buch gewünscht, weil es einige Leute geärgert hat. Ich fände den Verlauf der Story sehr interessant. Und es war auch sehr ansprechend. Allerdings muss man dazu sagen, dass mir etwas die Emotionen und der Tiefgang gefehlt hat. Die Story ist sehr flach. Dennoch war es spannend in die Welt von Massimo und Laura abzutauchen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und es war für mich wirklich sehr interessant zu lesen, weil es mal etwas anderes war. Klar die sexuelle Anziehung spielt eine sehr große Rolle und der *** natürlich auch. Aber es ist auch ein Erotik/Dark Romance Buch das in eine andere Welt entführt.

Darf man eine "problematische" Geschichte unterhaltsam finden?

Von: Bibliophiler Booknerd Datum: 20. January 2021

Ich habe sehr lange hin und her überlegt, wie ich meine Rezension zu dieser Geschichte verfassen soll. Ich bin mir durchaus der problematischen Thematik bewusst, aber ich trenne strikt Realität und Fiktion! Nur weil ich gerne Mafia Geschichten mit problematischen Beziehungen lese (zur reinen Unterhaltung), muss ich das nicht in der Realität unterstützen! So viel, bevor ich meine Rezension niederschreibe. Ich fand die Geschichte nicht unglaublich brillant, aber auch nicht grottenschlecht. Der Schreibstil von Lipińska liest sich eigentlich ganz nett runter. Ich bin generell sehr schnell durch die Seiten geflogen und wollte eigentlich immer wissen wie es weitergeht. Es war unterhaltsam, natürlich sehr trashig und die Protagonisten waren auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber trotzdem habe ich mich sehr unterhalten gefühlt. Besonders Massimo mag ich irgendwie. Ich brauche an dieser Stelle nicht darauf eingehen, was für „Verfehlungen“ er begangen hat, angefangen bei Lauras Entführung, aber es ist auch nur eine Geschichte! Manche Dinge kann man einfach zu Tode analysieren, kritisch zu hinterfragen, finde ich in Ordnung, wenn man nicht vergisst, dass es nur eine fiktionale Geschichte ist, die den Leser unterhalten soll! Wer sich vorher über die Geschichte informiert, weiß worauf man sich hier einlässt. Eine italienische Mafiageschichte Sizilien inklusive Mord, Entführungen, etwas raueren gewalttätigen Szenen, aber zum Glück nicht zu viele pornotöse Szenen wie z.B. im gleichnamigen Film. Auch Lauras Gedanken bezüglich Massimo finde ich viel besser und verständlicher umgesetzt, um erneut einen Vergleich zum Film zu ziehen. Natürlich habe ich schon viel bessere Erotikgeschichten gelesen, aber wer sich ein paar Stunden gut unterhalten lassen möchte, vllt. vor dem Kamin eingemummelt in eine Decke oder am Strand, kann sich durchaus auf eine interessante, wenn auch „problematische“ Geschichte freuen. Ich vergebe 3/5 Sterne.

365 Tage - Ein Buch, das spaltet

Von: Tanja Gierling Datum: 19. January 2021

Da ist es nun: 365 Tage von Blanka Lipińska. Ein Buch und ein Film, der die Buchwelt und Filmwelt spaltet. Vorweg möchte ich sagen, dass ich den Film nicht gesehen habe und tatsächlich auch fast keine Rezensionen zu dem Buch gelesen habe. Ich wollte unvoreingenommen an das Buch rangehen und ich denke das ist mir geglückt. Zum Inhalt muss ich denke ich nicht viel sagen, der Klappentext verrät alles Wichtige. Lauras und Massimos Geschichte deckt eigentlich mehrere Genres ab: Dark Romance, Mafia Romance, Kidnapping Romance. Alles drei Genres, mit denen ich mich eher schwer tue. Jetzt könnte man meinen wenn alles drei zusammen kommt ist es auch dreimal so schwer sich auf ein Buch einzulassen...war es aber gar nicht. Ich bin direkt in das Buch reingekommen und wurde von der Stimmung gepackt. Man fliegt durch die Seiten und erlebt abwechselnd aus der Sicht von Laura und Massimo wie Laura sich gegen ihren Entführer auflehnt. Nicht das kleine Mäuschen ist, das alles tut was der furchteinflößende Mafiaboss will. Die ihn provoziert, wo sie nur kann und dadurch auch immer wieder in gefährliche Situationen gerät. Massimo ist ein rücksichtsloser, harter Mann, der ohne mit der Wimper zu zucken Menschen umbringt. Und obwohl sie eigentlich auch um ihr Leben fürchten müsste stellt sie sich ihm entgegen. Es gab aber auch viele "Kleinigkeiten " die mich einfach genervt haben. Zuallererst der ständige Alkoholkonsum von Laura. Ich muss tatsächlich überlegen ob sie mal was anderes als Prosecco oder Champagner getrunken hat. Und das mit ihrem Herzleiden und den Medikamenten, die sie einnimmt....das war tatsächlich grenzwertig für mich. Sie ist kein naives Dummchen...ihr muss also klar sein, dass das kein kluges Verhalten ist. Das auch Massimo, der so auf ihr Wohlergehen bedacht ist dazu nichts sagt fand ich extrem unglaubwürdig. Damit kommen wir zum zweiten Punkt, der mich gestört hat: Massimos Verhalten gegenüber Laura. Angeblich ist sie ihm sooo wichtig, er ist ja richtig besessen von ihr. Dennoch behandelt er sie teilweise nicht besser als die Prostituierten, die er zu sich holt. Dass Laura Nein sagt und er sie dennoch weiter bedrängt stößt mir als Frau schon sehr auf. Das ist auch das größte Problem, das ich mit diesem Genre habe. Wie die Frauen behandelt werden...vor allem unter dem Mantel "Ich liebe sie so sehr, sie will es doch eigentlich auch ". Natürlich gibt es solche und solche Bücher in den Genres aber leider ist allzu oft eben das Verhalten gegenüber Frauen unter aller Sau. Für mich ist "365 Tage" ein schwer zu bewertendes Buch. Ich weiß, dass ich nach diesem Buch definitiv drauf verzichten werde den Film zu gucken. Allerdings bin ich gespannt genug um vielleicht doch noch Band 2 zu lesen um zu wissen, wie es weitergeht. Ich bin mir sehr sicher, dass dieses Buch polarisieren wird und das muss man als Autor auch erstmal schaffen. Das Cover mag ich irgendwie. Ich bin ja bekanntermaßen kein Freund von Gesichtern auf dem Cover eines Buches aber bei dem sehr minimalistische Design und denm wirklich ansehnlichen Kerl mache ich eine Ausnahme. Ich finde es definitiv passend zum Buch. Der Schreibstil von Blanka Lipińska bzw.die Übersetzungen durch Marlena Breuer und Saskia Herklotz konnten mich überzeugen. Sehr flüssig lesbar fliegt man tatsächlich durch die Seiten. Auch bei den vielen erotischen Szenen war die Wortwahl fast immer sehr angenehm. Am Schreibstil gibt es für mich nichts zu meckern. Lange hat mich kein Buch mehr so zwiegespalten wie 365 Tage. Einerseits fesselnd und intensiv und andererseits waren da eben auch so viele Kleinigkeiten, die mich massiv gestört haben. Ich kann nicht wirklich eine Leseempfehlung aussprechen aber auch nicht davon abraten also halte ich es wie immer, wenn mich ein Buch nicht 100%ig überzeugt hat: ich sage macht euch ein eigenes Bild und lasst euch nicht von anderen beeinflussen. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und an das Bloggerportal Randomhouse für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares. LG Tanja

365 Tage

Von: Lesesofa Allgäu Datum: 19. January 2021

Inhalt: Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch alles kommt anders. Sie begegnet Don Massimo Torricelli das mächtige Oberhaupt einer Mafiafamilie Siziliens. Er bekommt was er will und Laura will er unbedingt. Da er sie in als Frau aus seinen Träumen erkennt. Er entführt sie und macht ihr ein Angebot. 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sie bis dahin nicht in ihn verliebt hat wird er sie wieder gehen lassen. Die Netflix Serie war schon ein großer Erfolg. Mit den Schauspiel Michele Morrone als Massimo optisch perfekt besetzt. Wer „Shades of Grey“ mochte wird dieses Buch lieben. Es hat alles was der Leser braucht. Charismatischen schönen Italiener, großartige Lokation, viele schöne Menschen, Geld und Sex. Die Protagonisten sind durchtrainiert und schön, der beschriebene Sex aufregend. Die Handlung etwas absehbar. Das es keine 365 Tage braucht um sich in diesen magischen, geheimnisvollen Mann zu verlieben ist klar. Das würde wahrscheinlich vielen sogar Frauen schneller passieren als Laura. Die ist ein bisschen langweilig und kompliziert und warum Massimo so begeistert ist bleibt mir ein Rätsel stört aber nicht. Ein Buch das in Corona Zeiten Spaß macht. Eine gelungene Abwechslung in trüben Tagen mit dem richtigen Mix aus Spannung, Leidenschaft, Liebe, Sex und wie gesagt schönen Menschen. Perfekt für eine Leseabend und einer gekühlten Flasche Prosecco auf dem Sofa. Und es gibt auch noch zwei Folgebände. Die Geschichte geht also weiter.. Autorin: Blanka Lipinska Titel: 365 Tage Genre/Gattung: Erotischer Roman ISBN: 978-3-7341-1051-1 Verlag: blanvalet

[REZENSION] 365 Tage

Von: book_opolis Datum: 19. January 2021

Blanka Lipinska blanvalet Verlag  Seiten 395 Erotik/Roman Die aus Polen stammende Laura reist zusammen mit ihrem Freund und gemeinsamen Freunden nach Sizilien. Sie erhofft sich das ihr vielbeschäftigter Freund Martin nun endlich etwas mehr Zeit für sie findet. Doch alles kommt anders. Martin ist auch im Urlaub ständig mit der Arbeit beschäftigt. Als an ihrem Geburtstag der Streit eskaliert, flieht Laura. Dabei trifft sie auf Massimo, der gewohnt ist alles zu bekommen was er will und er will Laura. Somit entführt er sie und gibt 365 Tage Zeit sich in ihn zu verlieben bevor er sie wieder frei lässt. Momentan wird sich über dieses Buch richtig der Mund zerrissen. Von richtig schlecht bis sehr gut ist alles vertreten. Das Buch vertritt auch nicht unbedingt die besten Werte, was man aber bedenken muss ist das dieses Buch zur Unterhaltungsliteratur gehört und das ist auch die Aufgabe von diesem Buch und unterhalten hat es mich auf jeden Fall. Wenn ich ein Buch lesen möchte das gute Werte vermittelt und realistisch geschrieben ist, dann Lese ich Erfahrungsberichte. Ein Mafia Roman im Erotik Bereich ist dann da wohl das falsche Buch. Ich finde man sollte es nicht zu Tode analysieren, dann bleibt der Unterhaltungsfaktor auch bestehen. Insofern man gerne Mafia Romane liest. Ich hatte auf jeden Fall Spaß beim Lesen obwohl ich den Film schon gesehen hatte.

Leider nicht überzeugend

Von: wordfulbooks Datum: 18. January 2021

„Ich werde nichts unversucht lassen, um deine Liebe zu gewinnen. Ich warte, bis du mich willst, mich begehrst und freiwillig zu mir kommst.“ . Die Polin Laura macht Urlaub auf Sizilien und wird von Don Massimo, Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien entführt. Sie sei die Frau seiner Träume und er möchte, dass Laura nur ihm gehört. 365 Tage soll Laura bei ihm bleiben. Wenn sie sich danach nicht verliebt hat, darf sie gehen. . Mit sehr wenig Erwartungen sind wir zu viert im Buddyread an das Buch herangegangen. Wir hatten schon einige schlechte Rezensionen gelesen und haben trotzdem gehofft, dass uns „365 Tage“ von Blanka Lipinska ein wenig unterhalten wird. Gelacht haben wir auf jeden Fall. Mehrmals gegähnt aber auch. . Ich will garnicht groß auf die Debatte, die hier immer mal hochgekocht ist, eingehen. Wenn ich so ein Buch a là Fifty Shades of Grey lese, darf ich was zärtliche Sexszenen angeht nicht viel erwarten. Das ist meine Meinung dazu und fertig.
Aber ein bisschen Inhalt, ein bisschen Tiefe bei den Charakteren, ein bisschen Feuer und Leidenschaft und Action? Das erwarte ich. Wurde hier aber eher bedingt bedient. Klar, Massimo ist bestimmt super heiß und alles, aber der Klappentext hat mich eigentlich etwas mehr Kontra von Laura erwarten lassen, aber die wollte Massimos Handgelenk, ähm sorry, Ding natürlich, gefühlt schon nach einem Tag. Ja klar, logisches Verhalten nach einer Entführung. Da hat das Stockholmsyndrom wohl ziemlich früh eingesetzt. . Von den 365 Tagen hat man tatsächlich nur ca. 7 Wochen mitbekommen. Und da ist schon alles gelaufen was laufen kann. Frage mich tatsächlich, was da noch in Band 2 passieren soll?! Ich werde es auf jeden Fall nicht herausfinden, da ich es nicht lesen werde. Leider nur 2 Sterne von mir und die auch nur für die vielen Lacher, die die Aktionen der Protagonisten bei mir hervorgerufen haben.

❣️Rezension (Spoilerfrei)❣️

Von: bookcahontas Datum: 18. January 2021

„365 Tage“ von Blanka Lipińska ist wahrlich kein literarisches Meisterwerk. Aufgrund der Verfilmung, die ich zuerst sah, stellte der Roman einen gewissen Reiz für mich dar. Nachdem ich ihn nun gelesen habe, kann ich nicht behaupten, dass er durch Innovation oder etwas Besonderem hervorsticht. Der Schreibstil fällt sehr flach aus, die Autorin bedient sich an sehr einfachen Worten, zahlreichen Wiederholungen und gleicher Formulierungen. Die Geschichte wird ausschließlich aus Lauras Sicht geschildert, was mühsam war, denn ihre Gedanken fallen weder vielfältig noch geistreich aus. Rein optisch sind beide Hauptdarsteller die perfekte Besetzung. In dem Film machte Laura auf mich einen blasierten, temperamentvollen und selbstbewussten Eindruck. In dem Buch genoß ich eher ihre schüchterne Seite, die aber nur am Anfang zum Vorschein kam, danach ging es mit ihr bergab. 90% des Buches verbringt sie im beschwipsten Zustand, ihr Alloholkonsum brachte ihr keine Sympathiepunkte ein, genauso wie die Tatsache, dass sie eine Materialistin und Alleskönnerin ist. Massimo war weniger charakteristisch, ihm fehlte die Düsternis, die Abgestumpfheit, eine ordentliche Schippe Brutalität hätte seiner Figur mehr Mafiacharakter verliehen. Seine Präsenz nahm in dem Buch Minimum an Raum ein. Insgesamt fehlte es Laura und Massimo an Tiefe. Zahlreiche Se*szenen rießen die Handlung an sich, allerdings waren diese stumpf und eigennützig, von Liebe oder Leidenschaft fehlte jede Spur. Die Macher haben sich an die Buchvorlge gehalten, das letzte Drittel und vor allem das Ende unterscheidet sich von dem Film. Aus diesem Grund fiel die Handlung minimal spannender aus. In seiner Gesamtheit ist der Roman natürlich ausführlicher, man kann die Beweggründe und Denkweise der Figuren besser nachvollziehen. Auch die Nebenprotagonisten fand ich toll, sie brachten Abwechslung, Charm und Witz rein. Fazit: Das Anpruchsniveau wurde bei dem Buch, genauso wie dem Film sehr niedrig gehalten. Erotische Romane gibt es wie Sand am Meer und „365 Tage“ ist bei Weitem nicht meine erste Wahl, in diesem Genre gibt es weitaus bessere Bücher.

ein Buch das sehr polarisiert

Von: Fridaygirl.de Datum: 18. January 2021

Rezension zu 365 Tage von Blanka Lipińska Buchtitel: 365 Tage Autorenname: Blanka Lipińska Genre: Dark Romance Erscheinungsjahr: Dezember 2020 Verlag: Blanvalet Aus dem Polnischen von Marlena Breuer, Saskia Herklotz Originaltitel: 365 dni Blanka Lipińska ist eine polnische Schriftstellerin. 2018 veröffentlichte sie das Buch 365 dni im polnischen Verlag Edipresse Polska. Unter dem Titel 365 dni wurde die Liebesgeschichte zwischen Don Massimo, einem italienischen Mafiaboss und der gelangweilten Geschäftsfrau Laura Biel veröffentlicht. Wegen der Vermischung verschiedener Themen wie zb BDSM, Entführungen und den sehr detaillierten Sexszenen ist dieses Buch kontrovers umstritten. Am 28 Dezember 2020 ist der Dark – Romance Roman bei uns erschienen. Klappentext: 365 Tage – ein Buch, das auf jedenfall polarisiert und für einige Diskussionen gesorgt hat. Es geht um den Mafiaboss Massimo Torricelli und die Geschäftsfrau Laura Biel, die ihren Geburtstag auf Sizilien feiern will und für die sich bei diesem Urlaub ihr ganzes Leben ändern wird. Meine persönliche Meinung: Vornweg möchte ich sagen, dass ich den Film natürlich vorher gesehen habe. Zum Inhalt braucht man glaube ich nicht viel sagen, alles Wichtige steht auf dem Buch drauf. Lauras und Massimos Geschichte ist anders als jede Geschichte, die ich bis jetzt gelesen habe. Und trotzdem ist es mir unwahrscheinlich leicht gefallen in diese hineinzufinden. Man fliegt nur so durch die Seiten und erlebt immer abwechselnd die Sicht von Massimo und Laura. Die Sicht von Laura finde ich dabei am interessantesten, denn man kann auch lesen wie sie sich am Anfang gegen Massimo auflehnt und auch wenn von ihm eine Gefahr ausgeht, denn er ist nun mal ein Mafiaboss, so stellt sie sich ihm sehr oft entgegen. Sie ist von Anfang an nicht das graue Mäuschen was sich alles gefallen lässt, ihn provoziert, wo sie nur kann und dadurch auch immer wieder in gefährliche Situationen gerät. Massimo ist ein rücksichtsloser Mann, was man schon daran erkennt, dass er Laura einfach so entführt und sie sich irgendwie schon gefügig machen möchte. Ja er sagt er würde nichts gegen ihren willen machen, greift sie manchmal aber trotzdem ganz schön hart an. Und trotzdem merkt man einen Sinneswandel im Laufe des Buches bei ihm. Und genau das ist für mich auch der Grund, weshalb ich die Diskussion, dass Laura vergewaltigt wird, nicht verstehen kann. Es ist zwar das erste Buch, welches ich in dem Genre Dark Romance gelesen habe, aber für mich wurde sie zu keiner Zeit zu etwas gezwungen was sie nicht wollte. Ganz im Gegenteil, ich finde sogar, dass sie ihm zu schnell nachgegeben hat. Massimo hat zu jeder Zeit gesagt, dass er nichts macht, was sie nicht will und das hat er auch eingehalten. Klar hat er sie öfters mal grob angefasst, aber ich glaube das ist in dem Genre doch üblich. Und im Laufe des Buches erfährt man sogar, dass Laura es mag härter angefasst zu werden. Er hat von Laura nach einem Koma geträumt und ist sehr besessen als er sie dann endlich gefunden hat. Aber Massimo bleibt bei allem, was er tut, sehr sympathisch - keine Ahnung wie er das macht. Kommen wir nun zu einem Punkt, der mir im Buch und im Film nicht so gut gefallen hat. Warum hat Laura ständig Champagner getrunken? Jedes Mal, wenn aus ihrer Sicht geschrieben wurde, hatte sie mindestens drei Gläser intus? Das kann ich ehrlich gesagt gar nicht verstehen, vor allem, weil sie doch auch ein Herzleiden hat und Medikamente einnehmen muss. Sie ist doch nun nicht mehr im Teenie alter, indem man nicht weiß was man tut. Auch das Massimo, der doch auf ihr Wohlergehen so bedacht ist, nichts dagegen zu haben scheint, ist für mich unverantwortlich. Die Sexszenen sind im Buch wie im Film sehr ästhetisch und genau beschrieben, aber trotzdem nicht so, als denke man liest einen Porno. Auch da kann man im Laufe des Buches auf beiden Seiten sehen, dass beide gerne härteren Sex haben. Lediglich an zwei Stellen im Buch, hat der jeweils andere gesagt er möchte nicht weiter machen. Abschließend kann ich sagen das mir das Buch sehr gut gefallen hat. Man erlebt Lauras inneren Konflikt. Nämlich, dass sie am Anfang Angst hatte, weil sie gekidnappt wurde, aber auch dass sie sich zu Massimo hingezogen fühlt, denn sind wir ehrlich so wie er beschrieben wird, klingt er schon heiß. Massimo ist für Laura geheimnisvoll, denn sie erlebt mit ihm vieles was Martin ihr nicht bieten konnte. Und so kann man durchaus nachvollziehen, dass sie nicht direkt klein beigeben möchte und zugibt, dass sie ihn auch großartig findet. Leider benimmt sie sich oft kindisch, in dem sie ihn immer weiter provoziert, so wie zb im Club. Sie ist sehr widersprüchlich in dem, was sie tut. Das Ende ist anders als beim Netflix Film, es hat trotzdem einen gemeinen Cliffhanger. Es kommt zu großen Enthüllungen, nur erfährt man die Reaktion der Anwesenden nicht mehr, weil die Szene mittendrin endet. Daher muss Band 2 so schnell wie möglich folgen, um sich wieder in der Welt von Laura und Massimo verlieren zu können. *******Spoiler*********** Denn Laura ist in Gefahr, gleichzeitig, aber auch schwanger (wovon Massimo noch nichts weiß) und Massimo will sie schützen und deshalb wegschicken. Die Charaktere: Massimo Toricelli Massimo selbst ist eine besondere Person, wenn ich das mal so sagen darf. Er ist wahnsinnig dominant, kontrollierend und sein Ego könnte die Größe eins ganzen Landes besitzen. Trotzdem zeigt er auch seine weichen Seiten und gerade da, hat sich mein kleines weiches Herz für ihn erwärmt. Laura Biel Laura hingegen ist eine Frau, die eigentlich mitten in ihrem Leben steht und sich nichts gefallen lässt - bis sie Massimo kennenlernt. Im Bett war sie noch nie so zufrieden und erst mit ihm lernt sie, dass sie eigentlich Dominanz in diesem Bereich ihres Lebens braucht. An sich fand ich Laura als Protagonistin sympathisch, aber manchmal hat sie mich auch einfach genervt. Mein Fazit zum Buch: 365 Tage von Blanka Lipińska ist ein Buch mit zahlreichen Facetten. Die Geschichte ist keine normale Liebesgeschichte, aber das sollte man auch bei einem Dark Romance Buch nicht erwarten. Dennoch kann ich die ganze Diskussion, die dieses Buch heraufbeschworen hat, nicht verstehen und jeder der merkt, dass dieses Genre nicht ´s für ihn ist, steht frei das Buch abzubrechen. Für mich war es ein gutes Buch und ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

absolut enttäuscht

Von: lovebooksandpixiedust Datum: 17. January 2021

Ich war extrem gespannt auf „365 Tage“, allein da der Film so unglaublich gehypte wurde. Bevor ich das Buch anfangen wollte, habe ich es mit dem Film versucht. Allerdings habe ich nach 20 Minuten abgebrochen, da ich die Synchronisation, die Schauspieler und die Story langweilig und lächerlich fand. Gerade deswegen, waren meine Erwartungen an das Buch recht hoch… Das Cover finde ich ok und der Klappentext klingt interessant. Gerade, da ich generell ein großer Fan von Dark Romance bin, habe ich mich auf das Lesen gefreut… Ich hätte den Film als Omen sehen sollen. „365 Tage“ war für mich eine Katastrophe. Ich musste es nach ca. 150 Seiten abbrechen, da es einfach nicht mehr ging. Der Schreibstil hat mich gegruselt, Grundschuldeutsch vom feinsten. Es war abgehackt und ich wurde dauernd aus dem Lesefluss gerissen. Die ganze Handlung war langweilig, oberflächlich und unnötig detailliert. Es wurden so viele Dinge erwähnt die absolut irrelevant für die Story waren. Auch die Charaktere haben leider nichts besser gemacht. Bei den Protagonisten hat Hinten und Vorne was gefehlt. Sie waren eindimensional, nicht greifbar und zur keiner Zeit fand ich sie sympathisch. Es war auch hier übertrieben und ich konnte, gerade von Laura, viele der Handlungen werde verstehen, noch nachvollziehen. Sie ist nur am saufen. Allein im ersten Kapitel hat sie fünf Flaschen Champagner getrunken… Massimo war mir für einen knallharten Mafiaboss zu nachgiebig und weich. Da hätte ich mir mehr Stärke gewünscht. Die anderen Nebencharaktere sind alle zum größten Teil untergegangen, dass sich eine Erwähnung nicht wirklich lohnt. „365 Tage“ ist ein Buch was die Gemüter wahrscheinlich spalten wird. Die einen lieben es und die anderen hassen es. Leider gehöre ich zu letzten Kategorie. Für mich hat einfach alles gefehlt, was ein gutes Dark Romance Buch ausmacht. Wer ein Buch mit etwas Anspruch mag, sollte ihr die Finger von lassen. Das Buch ist seinen Geld einfach nicht wert. Ich kann das Buch absolut nicht empfehlen.

Falsches Genre

Von: Book_bosomed_Sabrina Datum: 17. January 2021

Hallo #bookstagram 👋 #365tage von #blankalipińska ist wohl in diesem Jahr der bisher am meisten und am heißesten diskutierte #Roman auf #bookstagram 🤔 Ich habe das Buch als #Rezensionsexemplar erhalten und leider schon vorm Lesen ungewollt die vielen negativen Diskussionen verfolgt. Dieser Roman ist gewiss kein üblicher und sollte aufgrund der vielen, nicht sehr soften erotischen Szenen unbedingt von @blanvalet.verlag als #darkromance gekennzeichnet werden! Ich bin gewiss nicht prüde oder habe etwas gegen toxische Beziehungen und harte Sexszenen in solchen Büchern. Ich würde dieses Buch beispielsweise mit dem Genre verbinden, wie #tearsoftess oder die #sinfullKingReihe ... Dass einige Menschen auf Erniedrigungen und Unterwerfung stehen, ist kein Geheimnis, natürlich gibt es auch Geschichten, die diese Thematik aufgreifen und das finde ich absolut in Ordnung. Es muss aber als solche gekennzeichnet sein und das fehlt mir hier absolut! 😖 Zum Inhalt möchte ich sagen, dass es sich für meinen Geschmack sehr viel im Kreis gedreht hat, und dies die Story ziemlich in die Länge zog. Da der Schreibstil aber für mich recht flüssig war, bin ich fix mit dem Buch fertig gewesen. Alles war schön bildlich beschrieben und ich wäre gerne sofort nach Sizilien aufgebrochen. Die Charaktere blieben meiner Meinung dennoch recht oberflächlich, vielleicht ist dies aber auch so gewollt, denn es endet hier mit einem Cliffhanger und geht demzufolge natürlich noch weiter! Da ich diese Art der Handlung persönlich nicht so gerne mag, hätte ich es das Buch nicht gelesen, hätte ich dies vor Anfrage beim Verlag gewusst. Daher werde ich die beiden weiteren Teile nicht lesen. Allerdings habe ich heute den Film zum Buch geschaut und war wirklich positiv überrascht! Der Film ist recht erotisch und spannend umgesetzt. Hier und da wird einiges gekürzt, aber es fehlt wirklich an nichts! Auch die Charaktere kommen soweit toll zur Geltung, von der Umgebung ganz zu schweigen! Er hat mir im Vergleich zum Buch sehr gut gefallen und es kam auch nicht so viel frauenfeindlich rüber, wie im Buch! Erzählt mir doch mal, wie ihr zu diesem Buch steht! Ich bin gespannt!

Prickelnd, heiß und unwiderstehlich.

Von: Steffi Datum: 17. January 2021

Lauras Leben läuft nicht gerade optimal. Nachdem sie ihren Job gekündigt hat, will sie ihre Beziehung mit Martin mit einer gemeinsamen Reise nach Sizilien retten. Dort angekommen muss sie feststellen, dass mehr zwischen ihr und Martin steht, als sie je gedacht hätte. Zu allem Überfluss mischt sich Don Massimo, der Anführer der sizilianischen Maffia, in ihre Beziehung und ihr Leben ein. Schon bei ihrer ersten Begegnung ist ihm klar, dass er sie haben muss. Er entführt sie, als ihr Leben in Trümmern liegt und macht ihr ein Angebot, das sie nicht ablehnen kann. Weil er sie nicht ablehnen lässt. Sie bleibt für 365 Tage bei ihm und wenn sie sich in dieser Zeit nicht in ihn verliebt, lässt er sie gehen. Aber ist es möglich, sich in seinen Entführer zu Verlieben, wenn er dich in das Leben der Mafia zwingt? Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch gefesselt und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen. Laura ist eine so sympathische, nette, junge Frau, mit der man sich total gut identifizieren kann, sodass man richtig mitfiebert. Ihr Leben ist nicht perfekt und als sie dann in Sizilien vor Augen geführt bekommt, das nicht mal ihre Beziehung zu Martin für sie wirklich funktioniert, ist es irgendwie passend, dass Massimo sie genau in diesem Moment entführt. Auch wenn er seine Finger mit ihm Spiel hat, um es ihr zu zeigen. Dass er eine solche Obsession mit ihr hat, ist dann ein wenig weit hergeholt und würde besser in eine Art Fantasyroman passen, aber es erklärt seine Motive. Außerdem lässt es einen ein wenig ans Schicksal glauben und die Hoffnung niemals aufgeben, weil es Hoffnung für jemanden wie Massimo gibt. Lauras Gegenwehr und Massimos aggressives Verhalten sorgen gerade in den ersten gemeinsamen Kapiteln für Zündstoff und es ist einfach eine Freude, sie so energiegeladen und stur zu erleben. Das unterschwellige Prickeln sorgt dann noch für die passende Erotik, auch wenn man Massimo zugute halten muss, dass er zu nichts zwingt, was sie nicht will. Das ist dann doch überraschend, da es beim Skandal, den dieses Buch letztes Jahr entfacht hat, nicht erwähnt wurde. Dabei scheint es sich sogar eher um einen Einstiegsroman ins "Dark Romance" Genre zu handeln, wo sich noch viel düsterere Geschichten tummeln. Grob kann man sich denken, wie die Geschichte verlaufen und wie sie ausgehen wird. Hier und da kommt es zu unüberlegten und eher unrealistischen Ereignissen, die aber dennoch irgendwie ins Gesamtbild der Geschichte passen. Vor allem aber gelingt es der Autorin, den Leser immer wieder zu überraschen und an die Geschichte zu fesseln. Man fliegt nur so durch die Seiten, auch wenn man manchmal die Protagonisten schütteln möchte, wenn sie wieder einmal eine falsche Entscheidung treffen. Oder für unnötiges Chaos sorgen, aber das macht sie menschlich und irgendwie liebenswert. Lauras Herzproblem sorgt immer wieder dafür, dass eine eher ruhige Situation recht schnell brenzlig wird und sie muss dadurch auch mehrfach von Massimo gerettet werden. Ob einem das Klischee nun gefällt oder nicht, passt es zu der Beziehung der beiden. Ihre Herzattacken ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, wirken aber nie übertrieben oder fehl am Platz, sondern einfach natürlich. Überraschend ist, wie selbstständig Laura ist und wie viel sie Massimo entgegenzusetzen hat. Anfangs wirkt es noch, als könnte sie ihren Körper und ihr Verlangen kaum bändigen, nur um später eine toughe, selbstbewusste Frau zu sein, die allen zeigt, wo es langgeht. Und vor allem Massimo. In manchen Szenen ist nicht viel vom dominanten Mafiaboss zu sehen, was eine nette Abwechslung ist. Damit es nicht zu langweilig wird, kommt es zu einigen Ortswechseln. Zum einen macht es alles spannender und zum anderen ist es faszinierend, die beiden gemeinsam in Gegenwart von den verschiedensten Menschen zu erleben. Dadurch kann man beide besser einschätzen und lernt sie von anderen Seiten kennen. Die ein oder andere Entwicklung ist zwar vorhersehbar, aber man ist dennoch gespannt darauf, wie die Figuren reagieren werden. In dieser Geschichte sind gerade das Zwischenmenschliche und die Figuren entscheidend und auf dem Themengebiet brilliert die Autorin schlichtweg. Oftmals wartet man gespannt ab, wie Massimo oder Laura auf die eine oder andere Situation reagieren werden, wodurch die Spannung selbst in eher langsamen Szenen aufrechterhalten wird. Und die Reaktionen selber sind dann oft sehr amüsant und bringen einen das ein oder andere Mal zum Lachen. Auch weil Laura eine rebellische Ader hat, die immer mal wieder zum Vorschein kommt. Das Ende ist jedoch wirklich fies. Es kommt zu großen Enthüllungen, nur erfährt man die Reaktion der Anwesenden nicht mehr, weil die Szene mittendrin endet. Daher muss Band 2 so schnell wie möglich folgen, um sich wieder in der Welt von Laura und Massimo verlieren zu können.

Potenzial für mehr Geschichte und Gefühle

Von: Laura Datum: 16. January 2021

Das Cover ist sehr neutral gehalten mit einer Hälfte von einem Männergesicht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Jedoch war der Schreibstil mir persönlich an manchen Stellen zu oberflächlich. Mit diesem Punkt geht es sofort weiter zu den Protagonisten. Laura war mir an manchen Stellen ein Rätsel. Sie wurde entführt von Massimo, der ihr einen Deal vorschlägt. Sie soll 365 Tage bei ihm bleiben und wenn sie sich bis dahin nicht verliebt hat, ist sie wieder frei. Am Anfang fand ich Laura mit ihrer offenen ehrlichen Meinung sehr angenehm. Jedoch fand ich ihre Entwicklung rückschrittig. Ihr Handlungen wurden immer unverständlicher für mich. Insgesamt finde ich, dass die Gefühlsebene in dem gesamten Buch nicht ausreichend ausgebaut ist. Massimo ist reich, gutaussehend und das Oberhaupt einer Mafiafamilie. Tatsächlich konnte ich seine Handlungen mehr nachvollziehen, da er immer das bekommt was er will. Ich habe mir irgendwann die Frage gestellt ob Laura das Stockholm Syndrom hat. Dies ist Band eins der Trilogie. Für mich war das ganze Buch etwas zu sehr auf die intimen Momente bezogen. Die Geschichte und die Gefühle kommen mir persönlich zu kurz. Vielleicht bin ich auch noch nicht bereit für ein etwas derberes Genre. Insgesamt gebe ich dem Buch 3,5 Sterne.

Das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe.

Von: Wordworld Datum: 16. January 2021

"Hast du dich verlaufen, Kleines?" Was darf Dark Romance? Diese Frage ist in letzter Zeit vermehrt aufgetaucht, seit der Blanvalet Verlag die polnische Romanvorlage des erfolgreichen, wenn auch heiß diskutierten Netflix-Films "365 Tage" herausgebracht hat. Nachdem ich schon sowohl flammende Plädoyers für die Freiheit der Unterhaltungsliteratur als auch scharfe Kritik und Zensurwünsche im Zusammenhang mit dieser Geschichte gelesen habe, wollte ich mir ein eigenes Bild verschaffen und habe den Roman beim Verlag angefragt. Schon nach wenigen Seiten war ich dann auch bei der Problematik angelangt, die die Bookcommunity so in Rage versetzt und stehe nun auch vor der eingangs erwähnten Frage: was darf Dark Romance? Im Laufe meiner Rezension will ich mich genau dieser Fragestellung annähern und gleichzeitig möglichst sachlich erläutern, was ich an der Geschichte nicht mochte. Das Cover versetzt mich als passioniertes Mitglied des "Mimimi-keine-Personen-auf-Buchcover"-Clubs eindeutig nicht in Begeisterung, ist aber noch das geringste Problem des Romans. Zusehen ist die Hälfte eines männlichen Gesichts, das wahrscheinlich Massimo darstellen soll, Teile eines Anzugs und ein schwarzer Hintergrund. Der Titel "365 Tage" ist die genaue Übersetzung des polnischen Originaltitels "365 dni". Auch die beiden Folgebände, die im Laufe dieses Jahres ebenfalls bei Blanvalet erscheinen, sind nach demselben Muster konzipiert und zeigen jeweils ein Gesicht. Die 400 seitenlange Geschichte ist in 21 Kapitel eingeteilt, die aus Lauras Sicht geschrieben sind. Eingeführt in den Roman werden wir aber durch eine kurze Passage aus Massimos Sicht. Erster Satz: "Weißt du was das bedeutet, Massimo?" So, Einleitung ist geschrieben, ein paar Worte zum Cover - check -, wo soll ich jetzt weitermachen? Am besten beginnen wir mit meiner Kritik zum Dark Romance Part der Geschichte. Dieses Genre, dass die Faszination für das Böse, das Abgründige zum Thema nimmt, sich mit der Kehrseite des menschlichen Daseins beschäftigt, ist nicht gerade neu (die literarische Strömung existiert schon seit dem Ende des 18. Jahrhunderts), hat aber in den letzten 10 Jahren ordentlich Auftrieb erhalten. Unterwerfungsfantasien, dominante Alpha-Männer mit erotischer Aura, meist viel Geld und eine Menge fataler Düsternis und Gefahr - das verkauft sich spätestens seit "Fifty Shades of Grey" gut. Oftmals wird für dieses Genre das Argument vorgebracht, dass Geschichten auch mal abwegig sein dürfen, dass ja auch in Krimis oder Thriller oft Moralvorstellungen verletzt werden und fiktive Handlungen nun mal nicht in die Realität übersetzt werden müssen. Da kann ich auch teilweise zustimmen. Klar, man sollte beim Konsumieren von fiktiven Inhalten immer Realität und Fiktion genau trennen können und wer reif genug ist, das während dem Lesen oder Film schauen im Kopf zu behalten, der kann ja auch unbedenklich alles lesen oder schauen, was ihm/ihr Spaß macht. Im Fantasy Genre gibt es klassischerweise ganz häufig das Strong-Guy-meets-Damsel-in-Distress-Szenario, in New Adult sind es die Good-Girl-Bad-Boy Konstellationen und bei der Dark Romance eben die Unterdrücker-Opfer-Fantasien, die die Beziehungen zwischen den Figuren aus dem Gleichgewicht bringen aber eben manchmal auch interessant machen. Solange die Figuren sich bewusst sind, dass die andere Person gerade Mist baut, kann man mit dieser Dynamik von mir aus ruhig spielen. Wenn eine Person aber ein Opfer der Manipulation und Gefühle des anderen wird, ohne dass dies kritisch hinterfragt wird, dann wird es toxisch statt sexy und ich will das eigentlich nicht mehr lesen. Als Messlatte für die Akzeptanz von potentiell problematischen Themen und Motiven würde ich also die Auseinandersetzung und Reflexion mit eben diesen ansetzen. Liest man von einer moralisch klar abwegigen Handlung - zum Beispiel einem Mord in einem Krimi - und kann trotz Täterperspektive oder kompliziertem Kontext erkennen, dass man sich auf der "dunklen Seite der Macht" befindet, kann man sich guten Gewissens unterhalten lassen. Wird das Dargestellte aber romantisiert oder vielleicht sogar glorifiziert, hat es meiner Meinung nach auch unter dem Renner "Unterhaltung" in der heutigen, aufgeklärten Gesellschaft nichts verloren. "Ich werde nichts unversucht lassen, um deine Liebe zu gewinnen. Ich warte, bis du mich willst, mich begehrst und freiwillig zu mir kommst" Warum habe ich diese allgemeinen Gedanken zum Genre meiner Rezension vorangestellt? Ganz einfach, weil ich das Thema als Psychothriller mit ausgereifter, ambivalenter Charaktergestaltung vielleicht ganz interessant gefunden hätte, es aber viel zu viele höchstfragwürdige Elemente gibt, als dass ich die Geschichte als Liebesroman akzeptieren könnte. Erstens: Massimo ist einfach die Inkonsequenz in Person. Er verspricht Laura zwar immer wieder, dass nichts passiert, was sie nicht auch will und gibt vor, ihren freien Willen zu achten, aber das hält ihn nicht davon ab, seine Hände ständig überall auf ihrem Körper zu platzieren, sie ständig unaufgefordert zu Küssen und großzügig darüber hinwegzusehen, wenn sie "nein" sagte. Doch nicht nur "Nein" heißt nach Massimos Interpretation "Ja", er versteht auch Lauras Scherze, Provokationen und Kleiderwahl als klare Einladung. Klar, Lauras Verhalten erscheint emotional äußerst labil und sprunghaft, aber die "joa, sie will es ja bestimmt auch"-Logik ist wohl als Grund für einen nicht unerheblichen Prozentsatz von realen Vergewaltigungen dennoch keine Entschuldigung. Zweitens: Das vor den Lesern damit zu rechtfertigen, dass der arme kleine Massimo gar nicht anders kann, da er nie gelernt hat, zärtlich zu sein und auch leider nicht damit umgehen kann, nicht zu bekommen, was er will, ist bestenfalls lächerlich und schlimmstenfalls ein perfektes Beispiel für eine toxische Beziehung. Gewaltverherrlichung und Verharmlosung von Übergriffigkeit und Missbrauch ist ja ein allgemeines Dark-Romance-Problem, aber selbst wenn man die Geschichte unter der Prämisse "Dark Romance darf verwerflich sein, es spiegelt nicht die Realität wieder" liest, fallen offensichtliche Mängel ins Auge. Davon abgesehen, dass man die Handlung inhaltlich natürlich diskutieren muss, ist "365 Tage" leider auch handwerklich ziemlich mies umgesetzt meines Erwachens nach. Hier wurde sich ziemlich auf "Sex sells" verlassen und sowohl in der Plotgestaltung als auch in der Figurencharakterisierung oder in der Umsetzung wichtiger Motive lassen sich größere Mängel entdecken. Was die Handlung betrifft war ich darauf vorbereitet, dass außer seitenlangen, ausufernden Sexszenen, dürftigen Gesprächen und einem wohl dossierten Schuss Gangster-Spannung nicht besonders viel passieren würde, doch dass hier wirklich jeder Versuch, Spannung aufzubauen, von einer Ansammlung (häufig sehr gleicher und für mich definitiv nicht reizvoller) Sexszenen zunichte gemacht wird, sorgt nicht unbedingt dafür, dass man die 400 Seiten an einem Tag lesen will. Dazu kommt, dass nicht nur die Ausgangssituation mit dem Entführungsthema einfach null problematisiert wird, sondern diese auch als Basis für die Geschichte höchst unglaubwürdig ist. Laura sieht ihre Situation nach wenigen Seiten als spannendes Abenteuer an, beschäftigt sich nicht lange mit der Tatsache, dass Massimo ihre Familie bedroht hat, ein mörderisch gefährlicher Mafiaboss ist und Blut an seinen Händen klebt, sondern lässt sich hoffnungslos schmachtend auf Machtspielchen mit ihm ein. Schon nach wenigen Seiten kann man das Ende der Geschichte erahnen. und auch wenn ich keine komplexe Story erwartet hatte, ist das ein bisschen schade. "Dieses Auto war genauso wie Massimo: kompliziert, gefährlich, schwer zu beherrschen und unglaublich sinnlich." Auch was die Protagonisten anbelangt hatte ich gar nicht viel und schon gar keine psychologisch ausgefeilte, tiefgründige Charakterdarstellungen erwartet. Leider sind die Figuren aber noch farbloser, nerviger und oberflächlicher, als ich das befürchtet hatte. Dass Massimos Innenwelt und dessen Handlungen oft mit einem "er kann es halt nicht anders" erklärt und somit jegliche tiefere Begründung abgeschmettert wird, hatte ich ja schon gesagt. Laura ist aber fast ein noch größeres Problem. Außer ihrem Aussehen, teurer Mode, Partys, Alkohol und Sex hat sie keine besonderen Interessen, trotz dass sie als erfolgreiche Geschäftsfrau beschrieben wird, erscheint sie erstaunlich dümmlich und wie sie es mit all ihren Exzessen zu einem sportlichen Traumkörper schaffen konnte, den ihr die Autorin selbstverständlich an den Leib geschrieben hat, ist auch ein Rätsel. Kein Wunder also, dass sie mir nicht besonders sympathisch war, sondern mich in erster Linie genervt hat. Sie total sprunghaft, klischeehaft, lässt sich mit teuren Uhren total kaufen, hat dafür, dass sie sich selbst als intelligent beschreibt, null Reflexionsvermögen und ist gefühlt zu 98% der Geschichte entweder betrunken oder geil - oder beides. Ich habe absolut nichts gegen Feiern und Alkoholkonsum grundsätzlich in Büchern, aber hier zeichnen literweise Champagner und Wein in Kombination mit Tabletten und sporadischem Essen ein sehr ungesundes Bild. Und ja, es ist schön, wenn Protagonistinnen ein gesundes Interesse an Sex haben. Aber hier wird dieses dazu fast ausschließlich eingesetzt, um das Annähern von Massimo und Laura zu erklären. Die Autorin gibt sich gar nicht erst die Mühe, eine vielschichtige Beziehung aufzubauen und uns Schritt für Schritt zu erklären, warum sich Laura trotz allem in Massimo zu verlieben scheint. Stattdessen scheint die Standardantwort auf alle Probleme zu sein: sie will ihn. Wenn man nun also die ethische Seite der ganzen Thematik beiseitelässt, ist die Entwicklung der Geschichte einfach unfassbar unglaubwürdig und eindimensional. Ein weiterer Punkt, der mich genervt hat und der handwerklich äußerst schäbig umgesetzt ist, ist der Umgang mit einigen erwähnten Themen. Zum einen wäre da die medikamentös behandelte Herzkrankheit der Protagonistin. Diese wird nämlich null aufgegriffen, Laura schluckt nur ab und an blisterweise Tabletten, fällt in den passenden Szenen dramatisch in Ohnmacht, lässt sich aber davon nicht abhalten, jeden Tag ihre Sorgen in ihrem Lieblingsschaumwein zu ertränken ... weil sich Alkohol und Herztabletten ja bekanntermaßen gut vertragen... Wenn man also schon nichts mit der Thematik anfängt und diese in starkem Widerspruch zu den Handlungen der Figuren stehen, warum lässt man sie dann nicht einfach weg? "Ich bin kein Objekt, niemand kann mich besitzen." Ein weiteres dieser Probleme ist der immer wieder auftauchende offene Sexismus und die Diskriminierung gegenüber Randgruppen. Aussagen wie "Eine Frau hat in jeder Lebenslage gutauszusehen", das Ziel Lauras Eltern, sie möglichst reich zu verheiraten und nicht zuletzt auch Lauras Oberflächlichkeit zeichnen ein sehr verdrehtes Frauenbild. Laura ist gerne dazu bereit, über gewaltige Probleme in ihrer Beziehung hinweg zu sehen, denn Massimo ist ja ansonsten ein totaler Traumtyp. Ja, er hat vor ihren Augen jemanden erschossen, ihre Eltern bedroht, sie muss ihn ständig davon abhalten, ihren Exfreund zu ermorden, er lässt ihr keinen Entscheidungsfreiraum und behandelt sie respektlos. Aber sonst ist er doch reich, gutaussehend, beschützend und... habe ich schon reich erwähnt? Obwohl Massimo sie physisch wie psychisch fortwährend erniedrigt, lösen exzessives Shopping, schicke Bälle und glamouröse Makeover jedes Problem. Darüber hinaus ist jeder vorkommende Friseur/Stylist homosexuell (und nicht nur das, sondern natürlich "der perfekte Homosexuelle", da er ein Auge für Mode hat), wenn man die neuste Kollektion von Chanel nicht kennt, ist man keine richtige Frau und Prostituierte werden beleidigt, während Lauras Freundin Olga, die keine Lust hat zu arbeiten und sich lieber von reichen Liebhabern aushalten lässt für ihren Lebensstil gefeiert wird. Würde man alle anderen Kritikpunkte außer Acht lassen, reichten allein diese groben Schnitzer schon aus, um das Buch in den unteren Sternebereich rutschen zu lassen. Denn selbst wenn man hier davon ausgehen würde, dass die Autorin gesellschaftliche Zustände in ihrem Heimatland Polen zur Sprache bringen will (was man nur mit viel gutem Willen annehmen kann), dann fehlt hier einfach die kritische Auseinandersetzung. So liest sich die Geschichte einfach sexistisch. Neben der unglaubwürdigen, vorhersehbaren Handlung, der oberflächlichen Figurenzeichnung und den groben Schnitzern hinsichtlich mancher Themen lässt sich auch der Schreibstil in die Reihe der handwerklichen Mängel problemlos einreihen. Einige Rezensenten hatten Blanka Lipińska für ihre flüssige Sprache gelobt und ja, es stimmt, man kann die Geschichte leicht lesen, literarisch hochwertig geht aber definitiv anders. Plumpe Aneinanderreihung immer gleicher Sätze, seltsame Dialoge, viele Wiederholungen, primitive Ausdrücke und teilweise stümperhafte Übergänge - ob es nun an der Übersetzung aus dem polnischen liegt (ich habe leider keine Ahnung von dieser Sprache und kann nicht einschätzen, wie leicht die Übertragung ins deutsche möglich ist), oder ob der Stil der Autorin auch im Original sehr einfach ist - feststeht: ich habe schon lange kein so schlechtes Buch mehr gelesen. Den Netflix-Film und die Fortsetzungen spare ich mir also aus den offensichtlichen Gründen. Ich hoffe, es kam in dieser leider sehr negativen Rezension heraus, dass ich die Geschichte nicht nur mit der "Mimimi-Dark-Romance-ist-böse"-Karte abstempele, sondern sie auch aus sachlichen, handwerklichen Gründen ablehne. Ich habe mir die größte Mühe gegeben, unvoreingenommen an den Roman heranzutreten und meine Rezension auch so objektiv und belegt wie mir möglich zu verfassen und bin jetzt sehr gespannt, was Ihr zu dem Thema zu sagen habt. Fazit: Das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Hier geben nicht nur eine toxische Beziehung, ein sexistisches Frauenbild, die Diskriminierung von Randgruppen und die Verherrlichung von Gewalt Anlass zur Diskussion - auch andere Teile der Geschichte wie die Figuren, der Schreibstil und die Handlung weisen größere Mängel auf, über die ich nicht hinwegsehen will und kann.

Atemberaubend und so spannend!

Von: Magische Bücherwelt Datum: 16. January 2021

Ich habe den Film schon vor längerer Zeit gesehen und er hat mir wahnsinnig gut gefallen. Ich möchte hier nicht auf ungesunde Verhältnisse eingehen oder auf bestimmte Aspekte. Denn mir haben die vielen Emotionen und die unglaublich spannenden Momente ungemein gut gefallen. Deshalb habe ich mich auch entschieden, das Buch zu lesen und ich kann euch sagen, dass diese Entscheidung Gold richtig war. Denn es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen. Ich habe eine emotionale Achterbahn durchgemacht und das, obwohl ich die Geschichte an sich schon kannte. Der Schreibstil der Autorin ist absolut eindringlich, emotional und doch so leicht. Sie zog mich in den Bann der vielen und so spannenden Ereignisse. Auch die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte gefiel mir gut und ich mochte es, die Protagonisten zu beobachten. Ich fühlte mich nämlich wie ein eigener Teil der Story und kann die Fortsetzung kaum erwarten! Das Cover gefällt mir recht gut und es ist etwas einfacher gehalten. Ich mag die schlichten Farben aber sehr und es stellt trotz der minimalistischeren Seite einen Blickfang dar. Da ich dasjenige von Band 2 schon gesehen habe, kann ich sagen, dass sie zusammen einfach wunderbar aussehen würden. Die Geschichte gefiel mir einfach wahnsinnig gut. Ich mochte die Interaktionen zwischen den Protagonisten und ich mochte die Liebesgeschichte, die nicht emotionaler hätte sein können. Sie konnte mich also in ihren dunklen Bann ziehen und bis zur letzten Seite fesseln.

Unterhaltsame Dark Romance Geschichte

Von: Sarah Östreicher Datum: 16. January 2021

Im Sommer ist auf Netflix der Film „365 Days“ erschienen und sorgte für viel Wirbel. Die einen mochten es, die anderen hassten es. Ich mochte den Film, ich fand ihn sehr unterhaltsam. Da wollte ich natürlich auch die Buchvorlage zum Film gerne lesen, auch um zu sehen wie der Film so umgesetzt wurde. Das Buch ist original auf Polnisch erschienen und wurde erst im letzten Dezember ins Deutsche übersetzt. Genau wie der Film sorgte es für hitzige Diskussionen und es hagelte viel Kritik. Leider ging das auch oft zu weit und ich war entsetzt darüber, wie beleidigend manche Menschen zu anderen wurden, die das Buch mochten. An der Stelle würde ich gerne nochmal betonen: Jeder darf lesen und mögen oder auch nicht, was er/sie will. Niemals sollte man dafür beschimpft oder beleidigt werden. Jetzt aber zum Buch an sich. Ich persönlich mochte es. Ich kann verstehen warum es nicht viele mochten, für mich war es aber einfach gute Unterhaltung. Zwar werden darin absolut keine guten Inhalte vermittelt und es war auch ziemlich niveaulos, aber es hat Spaß gemacht. Das Buch ist eben reine Fiktion und nichts was in der Realität so stattfinden sollte. Eben genauso wie auch ein Thriller oder Krimi. Es war genau das was ich erwartet hatte und für mich ein ganz typisches Buch des Dark Romance Genres, zu dem ich hin und wieder gerne greife. Das der Verlag das besser hätte Kennzeichen müssen, das es eben nicht einfach eine schöne Liebesgeschichte ist, finde ich aber auch. Gerade wenn man noch sehr jung ist und den Film nicht gesehen hat, könnte das sehr missverständlich sein. Ich würde tatsächlich auch sagen, dass das Buch auch erst ab 18 Jahren zu empfehlen ist. Ich war sehr beeindruckt wie nahe der Film am Buch war. Ich mag es eigentlich immer nicht den Film vor dem Buch zu sehen, aber hier war das überhaupt nicht schlimm. Klar war das Buch ausführlicher, man hat einen besseren Einblick in die Protagonisten bekommen und es gab auch mehr Szenen. Vieles war auch schlüssiger und insgesamt hat es mir auf jeden Fall besser gefallen wie der Film. Im großen und ganzen ist die Verfilmung aber tatsächlich sehr gut gelungen, was ja leider immer eher seltener der Fall ist. Für mich kein kein direkt gutes Buch, aber definitiv ein unterhaltsames. Man sollte wissen worauf man sich einlässt und wenn man überhaupt nichts mit dem Dark Romance Genre anfangen kann, dann wird euch das Buch auch wahrscheinlich nicht gefallen. Ich für meinen Teil hatte Spaß beim lesen und bin gespannt auf Teil 2.

Leichte Lektüre für Zwischendurch!

Von: Herz im Buch Datum: 15. January 2021

Meine Meinung: In letzter Zeit wurde ziemlich viel über den Film "365 days" auf Netflix geredet und natürlich kam auch ich nicht umhin, ihn mir anzusehen. Umso neugieriger war ich aber auch auf das Buch, denn bekanntlich sind Bücher ja viel ausführlicher und detaillierter - einfach besser - als die verfilmten Versionen. Das Buch wird größtenteils aus der Sicht der Protagonistin Laura beschrieben und an dieser Stelle hätte ich mir wirklich mehr Kapitel aus der Sicht von Massimo gewünscht - vor allem wenn die beiden getrennt waren. Die Geschichte ist ja schon sehr speziell und ich denke einigen Lesern hätte es da schon sehr geholfen, Massimos Gedanken und Gefühle mitzuverfolgen können, damit man ihn nicht nur als "den bösen Entführer" sieht. Den Schreibstil der Autorin empfand ich als leicht zu lesen, jedoch waren mir die Dialoge etwas zu oberflächlich und unausgearbeitet. Die Handlungsidee hat mir von Anfang an wirklich gut gefallen, aber bei einigen Punkten musste ich mir wirklich an den Kopf greifen, da sie einfach nicht realistisch dargestellt wurden. Trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weiter geht! Das Cover ist durch die Person auf dem Cover nicht mein Favorit, aber objektiv betrachtet passt es zur Geschichte. Massimo selbst ist natürlich eine extrem besondere Person, wenn ich das mal so sagen darf. Er ist wahnsinnig dominant, kontrollierend und sein Ego könnte die Größe eines ganzes Landes besitzen. Trotzdem zeigt er auch seine weichen Seiten und gerade da, hat sich mein kleines weiches Herz für ihn erwärmt. Aber ein bisschen komische Anwandlungen hat der Mann trotzdem. Laura hingegen ist eine Frau, die eigentlich mitten in ihrem Leben steht und sich nichts gefallen lässt - bis sie Massimo kennenlernt. Im Bett war sie noch nie so ganz zufrieden und erst mit ihm lernt sie, dass sie eigentlich Dominanz in diesem Bereich ihres Lebens braucht. An sich fand ich Laura als Protagonistin eigentlich ganz sympathisch, aber manchmal hat sie mich auch einfach genervt. Zum Beispiel ist sie STÄNDIG umgefallen. Wirklich ständig. Mindestens 5 mal im Buch, ich habe irgendwann aufgehört zu zählen. Und immer dann gabs eine Herztablette. Okay sie ist am Herz erkrankt, aber wenn ich wirklich so häufig umfalle und das Bewusstsein verliere, dann ist es nicht damit getan, dass ich mir einmal eine Tablette (die sie anscheinend sonst nicht nimmt) unter die Zunge legen lasse. Schon wenn ich gelesen habe, dass sie umfällt, musste ich innerlich die Augen verdrehen und mit dem Kopf schütteln. Auch manche Reaktionen von ihr waren ziemlich naiv, aber außer die Tablettensache ist mir nichts sauer aufgestoßen. Vielleicht bin ich da auch etwas empfindlich, weil ich mich in dem Bereich auskenne, deswegen ist diese Wahrnehmung natürlich super subjektiv und andere Leser stören sich gar nicht daran. Also alles in allem würde ich es als "leichte Lektüre für Zwischendurch" bezeichnen, die man nicht zu ernst nehmen darf. In meinen Augen ist es durch die Oberflächlichkeit sowohl in der Handlung als auch bei den Dialogen leider kein Buch, welches mich total vom Hocker gerissen hat. Wenn euch die Geschichte aber interessiert, solltet ihr ihr trotzdem eine Chance geben, denn ich denke, dass es vielen Lesern gefallen wird. Da das Buch aber einen echt fiesen Cliffhanger hat, brauche ich jetzt unbedingt Band 2! Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. 3 Sternchen von 5 Sternchen

Lieber das Geld sparen

Von: books.with.jenny Datum: 15. January 2021

Ja ... Wie gange ich am besten an? Was kann man zu diesem Buch sagen? 😂 Die einen feiern es, die anderen würden es am liebsten in die Tonne kloppen. Das ist meine (!) Meinung, die natürlich nicht jeder teilen muss! Ich persönlich muss sagen, da ich sowohl den Film als auch nun das Buch kenne, dass ich dem Film den Vorzug geben würde. Das dieses Buch hat für mich nicht viel mit einem "Roman" gemein, denn es besteht gefühlt zu 80% nur aus einer Sache - und das ist in meinen Augen einfach nicht der Sinn einer Story! Die Geschichte selbst kommt erstens viel zu kurz, rückt in den Hintergrund und wird dadurch sehr bedeutungslos. Mal davon ab, dass hier Stockholm grüßen lässt, finde ich auch, dass die Charaktere keine wirkliche Tiefe besitzen und man ganz schnell bestimmte Adjektive mit ihnen assoziiert - die ich an der Stelle nicht weiter erläutern werde 🙈 Natürlich haben Bücher einen gewissen Unterhaltungsfaktor und der ist hier ganz klar gegeben, was jedoch nicht gleichzeitig bedeutet, dass dieser positiv ausfällt. Ich selbst würde mir eher das Geld sparen, den Film schauen und lieber ein Buch kaufen, wo ich auch eine Story geboten bekomme und nicht nur die ganze Zeit lesen muss was sie im Bett, in der Dusche, auf Tischen etc treiben.

Düstere Dark-Romance-Story

Von: abc_buchstabensalat Datum: 15. January 2021

1. vielen Dank @bloggerportal & @blanvalet.verlag für das #rezensionsexemplar 🍀 2. Das Buch #365tage von @blanka_lipinska steht stark in der Kritik. Ich möchte hier ausdrücklich anmerken, dass ich klar zwischen Fiktion & Realität unterscheide. Bücher, Serien, etc. sind immer Fantasie des Urhebers und dienen der Unterhaltung. 3. kommen wir zum Inhalt : Die junge Polin Laura macht mit ihrem Freund Martin und einem weiteren Pärchen Urlaub in Sizilien. Nach einem Streit mit Martin läuft sie aus dem Hotel weg und irrt ziellos umher. Was sie nicht ahnt: der attraktive Don Massimo, Oberhaut einer italienischen Mafiafamilie, hat ein Auge auf sie geworfen und wartet nur auf den perfekten Augenblick, um Laura in seine Gewalt zu bringen. Als sie sich in seinem Anwesen wiederfindet, gibt er ihr eine Frist von 365 Tagen, die sie bei ihm bleiben muss. Doch kann Laura ihr Herz für einen eiskalten und skrupellosen Mann öffnen? Anfangs lernen wir kurz Massimo kennen. Dieser entdeckt Laura und muss sie haben, weil sie ihm in seinen Visionen (finde ich etwas seltsam) begegnet ist. Danach lernen wir Laura kennen. Das finde ich insgesamt alles nett umgesetzt. Ich habe jedoch einige Kritikpunkte zu dem Buch : - 𝙇𝙖𝙪𝙧𝙖: die Protagonisten ist durchaus sympathisch. Aber ich kann mich leider null mit ihr identifizieren. Und das liegt an ihrer Perfektion: sie kann fließend englisch, ist durchtrainiert wie keine zweite, kann perfekt Standart tanzen (Walzer, Tango, etc.), natürlich kann sie auch tauchen, super Autofahren, hat mit 29 Karriere gemacht und ist eine Sexgöttin. Das ist mir too much! Dann fällt sie ständig in Ohnmacht und/oder erbricht sich. - 𝙈𝙖𝙨𝙨𝙞𝙢𝙤: ja, er wird wirklich attraktiv und anziehend beschrieben. Nur bei der ersten Begegnung wird Laura Zeugin, wie er jemanden erschießt... - 𝘿𝙤𝙢𝙚𝙣𝙞𝙘𝙤: ist der einzige Charakter, den ich immer geliebt habe! Das Buch besteht bis ca. S. 200 nur aus Sex-Szenen... langweilig. Weniger ist mehr! -𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Zeitweise unterhält dieser #darkromanceroman , hat aber seine Schwächen. Und eine #triggerwarnung im Buch fehlt!

Sexy, spannend und fesselnd

Von: Josephine Datum: 13. January 2021

Vor einem halben Jahr habe ich den Film passend zum Buch auf Netflix gesehen. Umso erfreuter war ich, als endlich das Buch auf deutsch erschienen ist. Ich mag den Schreibstil und noch viel mehr das Cover des Buches. Ich konnte Laura in dem Buch so viel besser verstehen in ihren Handlungen und Gedanken. Das kam im Film viel zu kurz und ich habe oft ihre Gefühle in Frage gestellt. Das Buch hat dies komplett geändert. Das Buch ist heiß und alles andere als langweilig. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und war ab der ersten Seite gefesselt. Der Cliffhanger am Ende hat mir sehr gefallen und ich freue mich auf Band 2.,Vor einem halben Jahr habe ich den Film passend zum Buch auf Netflix gesehen. Der hat mir ganz gut gefallen, jedoch konnte ich Laura oft nicht in ihren Gedanken und Handlungen verstehen. Dieses Buch hat mir so viel mehr Einblick in ihre Gedanken gegeben und oft dachte ich, ich kann sie endlich verstehen. Das Buch hat einen tollen Schreibstil, ein tolles Cover mit einem heißen Mafia Boss vorne drauf und der Inhalt ist alles andere als langweilig. Ich war ab der ersten Seite gefesselt und konnte es nicht aus der Hand lesen. Der Cliffhanger am Ende hat mir sehr gefallen und ich bin schon auf Band 2 gespannt.

sexy und düster

Von: Kathi's Bücherecke Datum: 12. January 2021

An kaum jemanden ist wohl die ganze Aufregung um die Verfilmung dieses Buches vorbei gegangen. Schon bevor der Film überhaupt bei Netflix gelandet ist, habe ich auf vielen von dieser „superheißen“ Verfilmung gehört. Als er dann endlich bei Netflix online war, konnte ich meine Neugier nicht zügeln und habe den Film geguckt. Dazu später mehr. Jedenfalls war für mich klar, dass ich das Buch dazu lesen muss. Bei den Protagonisten bin ich ehrlich gesagt sehr zwiegespalten. Es gab Momente, in denen ich Laura und Massimo sympathisch fand, aber es gab auch viele Momente, in denen ich weder den einen noch den anderen verstanden habe. Besonders Laura hatte ihre Momente in denen sie mich genervt hat. Besonders ihr Hin und Her zwischen „ich bin so geil auf ihn“ und „ich lasse ihn nicht ran, weil er mich entführt hat“ fand ich teilweise wirklich anstrengend. Massimo fand ich da grundsätzlich schon mal sympathischer. Ja, ok, seine Beweggründe sind schon ein bisschen….nennen wir es mal speziel….aber es ist ja jetzt auch nur ein Roman und man sollte hier schon wissen, dass es keine Liebesgeschichte mit Zuckerguss ist, sondern schon ein bisschen ins Dunkle geht. Die Story ist nicht die Tiefgründigste, aber es gibt einen gewissen Spannungsgrand, der mich als Leser gefesselt hat. Natürlich ist es vorhersehbar, in welche Richtung sich die Beziehung zwischen Laura und Massimo entwickelt, jedoch der Weg dahin ist gepflastert mit dubiosen Geschäften, Shoppingtouren, heißen Momenten, kleinen Kämpfen, aber auch der ein oder andere witzige Dialog ist dabei. Dennoch finde ich das die Geschichte und auch die Charaktere ein bissen mehr Tiefe vertragen hätten. Trotzdem schaffte es die Autorin mit ihrem leichten und einfachen Schreibstil, mich gut in der Geschichte zurechtzufinden. Zum Schluss noch ein paar Worte zum Film. Im Großen und Ganzen fand ich den Film gut. Als Buchverfilmung gesehen finde ich die Umsetzung nicht schlecht. Teilweise wurden Szenen wirklich 1 zu 1 übernommen. Doch zum Ende hin wurde die Story ganz schön stark abgeändert. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung als Buch und auch als Verfilmung. Fazit In erster Linie eine sexy und dunkle Geschichte, für die ich mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht hätte!

Kann sich aus ungesunder Begierde Liebe entwickeln?

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 10. January 2021

Hype hin oder her, bisher kenne ich weder den Film noch habe ich den Rummel um dieses Buch mitbekommen. Darauf wurde ich erst aufmerksam, als ich es in meiner Leseliste aufgenommen habe. So nutzte ich die Chance, um mir ein eigenes Bild davon machen und bin begeistert, wie ich durch die Seiten geflogen bin. Trotz Schwächen nimmt mich die Story mit. Zum Inhalt des Buches: Laura wird während ihres Sizilienurlaubs von einem Unbekannten entführt, der ihr zwar Angst einflößt, sie aber auf körperlicher Ebene heftig anspricht. Was die folgenden Monate mit beiden machen, lässt mich wie ein Blitz durchs Buch schießen. Zu den Figuren: Laura Biel ist 29 Jahre alt, lebt in Warschau und hat ihren Job in der Hotelbranche geschmissen. Sie fühlt sich ausgebrannt und leer und fliegt mit ihrem Freund Martin nach Sizilien in den Urlaub. Laura ist ein Charakter, der mich hin und her reißt. Auf der einen Seite ist sie willensstark, mutig und schlau und auf der anderen verhält sie sich willfährig, handelt nicht rational und verfällt Massimo mit einer Abhängigkeit, die ich nicht nachvollziehen kann. Massimo Torricelli ist 32 Jahre alt und hatte nach einer Schussverletzung von vor 5 Jahren eine Vision, die plötzlich lebendig wird. Don Massimo rutscht nach dem brutalen Tod seines Vaters an die oberste Clan-Stelle seiner Familie. Mit Anna genießt er die körperliche Liebe, wie es ihm beliebt, und auch sonst nimmt er sich die Freiheit, jede Frau zu benutzen, die er begehrt. Sein Äußeres ist dabei hilfreich. Massimo ist kaltblütig, berechnend, dominant, besitzergreifend und despotisch. Zwischendurch blitzt eine weiche Seite an ihm durch, die nicht so recht zu ihm passen will, und ich bin gespannt, wie er sich weiter entwickelt. Massimo ist definitiv kein Mann, den ich ins Herz schließe, egal wie anziehend er ist. Es gibt einige Nebenfiguren, von denen Domenico am meisten heraussticht. Ein beeindruckender Charakter, von dem ich gerne seine eigene Geschichte lesen würde. Zur Umsetzung: Der Schreibstil ist weitestgehend flüssig und leicht zu lesen. Die Story führt mich zunächst nach Sizilien und bietet mir ein angenehmes Setting. Massimo verhält sich so, wie ich es von einem Mafia-Boss erwarte, und deshalb erschreckt es mich nicht, wenn ich seine grausigen Handlungen aus unmittelbarer Nähe erlebe. Lipińska versteht es eindrucksvoll, die aufgeheizte Stimmung zwischen den Protagonisten zu transportieren. Ich schwanke ständig dabei, den Kopf einzuziehen oder doch dichter heran zu rutschen, um ja nichts zu verpassen. Der tiefe Graben zwischen Abneigung und Zuneigung wird von Lipińska überzeugend dargestellt. Es wird düster, rau und flammend leidenschaftlich. Massimo lässt Laura letztlich keine Wahl und zwingt sie dazu ein Jahr mit ihm zu verbringen. Nicht alles von der Figurenentwicklung ist für mich nachvollziehbar. Die expliziten Szenen sind anregend und feurig geschrieben, aber nicht jede trifft meinen Geschmack. Es gibt einige gelungene Spannungsbögen, und so hält Lipińska spielerisch die Leselust in mir aufrecht und zieht mich rasant durch die Story hindurch. Die Geschichte wird überwiegend aus Lauras Ich-Perspektive in der Vergangenheit geschildert. Was mir nicht gefällt: Laura gibt sich ein bisschen zu oft die Kante und schwankt deshalb häufig durch die Seiten. Leider wird nicht so verhütet, wie es notwendig wäre. Ich hätte mir mehr düstere Szenarien gewünscht, denn die Art von Massimos Geschäft bietet hiefür großes Potential. Die Handlung überzeugt mich nicht in allen Punkten. Mein Fazit: „365 Tage“ ist eine Geschichte, die wie ein Eiswürfel in der Sonne dahinschmilzt. Gnadenlos und unaufhaltsam zerlegt sie sich in ihre Einzelteile, zieht komplett blank und vertraut mir ihr dunkles Inneres an. Eine ungesunde Begierde, Leidenschaft, Angst, Abhängigkeit, Gewalt und Mut, einen Weg zu begehen, der dich alles kosten kann, was dir lieb und teuer ist, wird hier in rauer Direktheit geschildert. Ich identifiziere mich nicht mit allen Geschehnissen in diesem Buch, doch es bereitet mir keinerlei Schwierigkeiten, mich darauf einzulassen und so erwarte ich mit großer Neugierde den Folgeband. Für den 2. Teil wünsche ich mir deutlich mehr Crime-Anteile und eine tiefergehende Entwicklung der Figuren. Das Potential dazu haben sie. Von mir erhält „365 Tage“ 4 risikofreudige Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung.

Heiß, verdammt sexy und spannend! Jedoch nichts für sanfte Gemüter!

Von: Daisys Buch Reise Datum: 09. January 2021

Ich war ja doch sehr gespannt und vielleicht auch ein ganz kleines bisschen Voreingenommen - vor einiger Zeit ist ja ein Aufschrei durch die Instagram / Internet Welt gegangen aufgrund der Netflix Verfilmung (zum Film später mehr). Es sei entwürdigend, diskriminierend, sexistisch usw usw usw. Sogar von einer Petition gegen den Film war die Rede... Naja ich hatte den Film bewusst nicht geschaut um auf das Buch zu warten. Nun ja was soll ich sagen? Ich glaube am besten beschreibt man das Buch folgendermaßen: eine unmoralische und ziemlich pornografische Variante einer Cinderella Story. Ich finde das trifft es sehr gut. Wieso unmoralisch? Naja ganz einfach - wir sprechend wir von einem Mann, der ziemlich besessen von einer Frau ist, diese daraufhin entführt und ihr sagt, du hast jetzt 365 Tage zeit dich in mich zu verlieben. Weglaufen darfst du nicht, sonst murks ich deine Familie ab und ranlassen musst du mich auch nicht aber ich bekomme ja immer was ich will... Alles in allem ist es schon sehr fragwürdig aber sind wir mal ehrlich - wir sprechen von einem Roman! Muss es immer moralisch wertvoll sein? Kann man sich nicht einfach fallen lassen in die Geschichte? Warum pronografisch? Ja also das kann man sich denke ich mal selber beantworten! Die Autorin spart nicht mit ausführlichen und lang gezogenen aber auch gut beschriebenen Sexszenen. In gewisser Weise lebt die Geschichte und die Dynamik zwischen Massimo und Laura davon, was ich persönlich aber auch völlig in Ordnung finde. Und wie passt das jetzt mit einem Märchen zusammen? Tja... Massimo ist ekelhaft reich! Und er lässt sich nicht lumpen, Laura von vorn bis hinten zu verwöhnen, ihr Luxus zu zeigen und ihr schöne Dinge zu kaufen. Böse Zungen würden jetzt sagen, er würde sie und ihre Zuneigung und ihren Körper kaufen. Das sehe ich persönlich aber anders und dieser Eindruck wird meiner Meinung auch ganz klar von der Vermittelt, dass es hier nicht darum geht, dass er sie "kauft". Es ist eben eine etwas andere Sorte des "armen" Mädchens, was über Nacht zu einer etwas anderen Art von Prinzessin wird - einer Gangsterprinzessin. Der Roman ist alles in allem nicht wirklich anspruchsvoll geschrieben - das kann man einfach nicht abstreiten. Die Sprache ist einfach gehalten, dadurch lässt es sich aber unglaublich gut lesen. Immer wenn der Punkt kam, wo ich dachte, wenn jetzt nachmehr Hin und Her zwischen den kommt wird's langweilig hat die Autorin es geschafft, die Zügel wieder rum zu reißen und an sich fand ich die Storys wirklich ganz gut aufgebaut und spannend. Tja und vom Ende will ich gar nicht erst sprechen! Wie soll ich bitte so lange auf Band II warten?! Meine Lieblingsfigur ist im übrigen Olga und meine "Hassfigur" definitiv Martin, der im Film einfach nur wie ein totaler Trottel dargestellt wird :D UND DER FILM? Ja den habe ich mir dann danach angeschaut. Und auch hier sei gesagt, wer prüde ist, sollte den Film meiden. Es gibt mehr als eindeutige und langgezogene Sexszenen und man könnte fast behaupten wir haben es hier mit einem Softporno zu tun. Hat mich persönlich jetzt nicht wirklich gestört. Bis zur Hälfte haben sich die Produzenten sehr detailliert am Buch orientiert, sogar die Dialoge waren teilweise 1 zu 1 übernommen. Doch dann ab einem gewissen Punkt sind sie mit dem Script vom Buch abgewichen und dadurch hat vieles im Film keinen Sinn ergeben. Durch ausführliche Erklärungen und weitere Handlungsstränge machen manche Aussagen und Entscheidungen im Buch wesentlich mehr Sinn. Und das Ende? Puh also also sry aber das haben sie im Film ja nun mal ziemlich verkackt - anders kann ich es nicht sagen... FAZIT FILM ODER BUCH? Definitiv das Buch! Wer den Film bereits gesehen hat grundsätzlich interessant fand aber nicht überzeugt war sollte sich vielleicht doch nochmal das Buch zur Hand nehmen. Glaubt mir, ihr könntet durchaus positiv überrascht werden!

Sexy, intensiv- großartig!

Von: Kathrin-Marie (Zeilenwelt.com) Datum: 09. January 2021

Der gleichnamige Film ist ein Dauerbrenner auf Netflix, wurde bis heute millionenfach angeschaut: „365 Tage“- die Liebesgeschichte rund um den attraktiven Mafia-Boss Massimo und seine Herzensdame Laura. Heute möchte ich euch den Roman zum Film vorstellen, den ich für euch lesen durfte. Der Roman beinhaltet 300 Seiten und ist am 28.12.2020 im Verlag Blanvalet erschienen. Es ist der erste Band. Ich kannte den Film vorher und habe mich daher gefreut, das Buch dazu lesen zu dürfen. Die Geschichte von Massimo und Laura ist etwas besonderes. Der Mafiaboss, der jede Frau haben kann, verliebt sich in seine mysteriöse Traumfrau und versucht, sie auf perfide Art und Weise für sich zu gewinnen. Indem er sie entführt und hofft, dass sie sich in ihn verliebt. Die sexuelle Energie aus dem Film wurde auch in den Roman transportiert und stellt einen elementaren Teil der Handlung da. Außerdem entwickelt sich zwischen den Beiden eine wirkliche Liebe, die unter die Haut geht. Wer den Film kennt, wird das Buch lieben. Der Schreibstil ist intensiv, erotisch und lädt den Leser direkt auf die Reise in Massimos Welt ein. Wunderbar! 5/5 *

Unterhaltsamer Bad-Boy-Roman

Von: Buchspinat Datum: 06. January 2021

Zum Inhalt: Hotelmanagerin Laura fährt mit ihrem Freund und einem befreundeten Pärchen in den Urlaub. Auf Sizilien wollen es sich die vier ein paar Tage gutgehen lassen und entspannen. Nach einem Streit mit ihrem Freund verlässt Laura die Hotelanlage und wird von Unbekannten betäubt und entführt. Als sie wieder zu sich kommt, macht ihr der Entführer Don Massimo – seines Zeichens dominanter Mafiaboss – ein unglaubliches Angebot: sie soll ihm 365 Tage ihres Lebens schenken und sich in dieser Zeit in ihn verlieben. Wenn sie sich nicht in ihn verliebt, lässt er sie in einem Jahr gehen… Meine Meinung: Ausnahmsweise habe ich zuerst den Film gesehen und wusste also schon vor der Lektüre was mich erwartet. Trotzdem wurde ich zumindest teilweise positiv überrascht. Zuerst einmal kurz zum Film: Der Netflix-Hit hat die Zuschauerschaft gespalten und für viel Aufregung und Diskussion gesorgt. Tatsächlich konnte ich die Aufregung schon da nicht wirklich verstehen. Das man niemanden entführen darf und gegen seinen Willen festhalten, sollte jedem klar sein. Und dass Vergewaltigung ein furchtbares Verbrechen ist und nicht verharmlost werden darf, ist ebenfalls selbstverständlich – oder sollte es zumindest für jeden sein. Aber wenn das an einem Film oder einem Buch zu kritisieren ist, dürften auch blutige Thriller oder Horrorfilme / -bücher ebenfalls kritisiert werden. Jemanden umzubringen geschieht ja auch nicht einvernehmlich. Das Buch ist wesentlich detaillierter als der Film, was zumindest das Lesevergnügen für mich zu einem gewissen Teil gesteigert hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe ich schnell in die Geschichte hineingefunden. Im Gegensatz zum Film erfährt man im Buch ein wenig mehr, was sich auf die Gefühlswelt von Massimo und Laura bezieht und auch die ein oder andere als „nicht einvernehmliche Szene“ im Film dargestellt, bekommt im Buch eine andere Bedeutung. Laura ist mir – wie auch schon im Film – viel zu oberflächlich. Ihre Interessen gehören Aussehen, Mode, Party, Alkohol und Sex. Sonst ist da nicht mehr aufzuzählen, was ich sehr schade finde und sie tatsächlich sehr oberflächlich und – für meinen Geschmack – ziemlich langweilig erscheinen lässt. Abgesehen davon – wenn man mich entführen würde, hätte ich vermutlich Angst und / oder würde gegen meine Entführer ankämpfen. Laura akzeptiert für mein Dafürhalten viel zu schnell ihr Schicksal. Und noch mehr: Schnell gewinnt man als Leser den Eindruck, dass sie eigentlich Freude an der Situation hat. Es ihr großen Spaß bereitet, Massimo in den Wahnsinn zu treiben, indem sie mal zugänglich ist und ihn dann wieder auflaufen lässt und sich an seiner Frustration und Hilflosigkeit erfreut. Massimo kennt nur das Leben als Mafiosi und ist es gewohnt, durch dominantes und drohendes Auftreten seine Wünsche durchgesetzt zu bekommen. Jetzt könnte man sagen: „Na gut er kennt es halt nicht anders“, aber das wäre mir zu einfach. Ab einem gewissen Alter unterstelle ich jedem, richtig und falsch selbständig unterscheiden zu können. Im Film wurde er oft als dominant bezeichnet, doch im Dialog mit Laura empfinde ich ihn definitiv als den bedürftigeren der beiden. Er WILL etwas von ihr. Ihre Liebe. Ihre Hingabe. Die Entführung ist sein einziges Mittel der Wahl. Doch Laura sitzt am längeren Hebel. Gewalt will er nur bedingt anwenden. Sie soll ihn lehren, sanft zu sein. Das ist sein Wunsch. Und damit bekommt sie die Macht über ihn. Sie ist nun diejenige, die mit ihm spielen kann. Und dass nutzt sie schamlos aus. So plätschert das Buch quasi eine ganze Weile mit diversen Machtspielchen vor sich hin. Laura genießt den Alkohol, die schicken Klamotten, das exquisite Jetset-Leben und das Katz-und-Maus-Spiel mit Massimo. Und den Sex, der unweigerlich im Buch jede Menge Raum einnimmt. Natürlich verliebt sie sich letztendlich dann doch in ihn und will mit ihm ihr Leben teilen. Mag ein Klischee sein, passt aber dennoch zur Geschichte. Und zumindest wir Frauen lieben ja Liebesgeschichten. Mein Fazit: Die Geschichte ist schon unterhaltsam und lässt sich schnell und entspannt lesen. Es gab die ein oder andere wirklich schöne Szene: „Ich liebe Dich, Kleines, ich werde dich immer beschützen und nicht zulassen, dass jemand dich mir wegnimmt. Ich werde alles tun, damit du sicher bist und alles hast, was du dir wünschst. Und wenn ich nicht mit Dir zusammen sein kann, Laura, dann werde ich mit keiner zusammen sein.“ – Seite 282 Ein unterhaltsamer Bad-Boy-Liebesroman – etwas oberflächlich, aber dennoch unterhaltsam.

Es war leider nicht so meins

Von: Booklove15_11 Datum: 05. January 2021

Die Hotelmanagerin Laura fliegt mit ihrem Freund Martin und mit einem gut befreundeten Pärchen nach Sizilien, um ihren Geburtstag zu feiern und freut sie sich über Paar Tage Auszeit mit ihrem Freund. Doch alles kommt anders als geplant. Kaum in Italien gelandet, streitet Laura mit Martin und leicht bekleidet, nur mit ihrer Handtasche bewaffnet, verlässt sie dem Hotel. Nach vielen getrunkenen alkoholisches Gläschen wacht sie mit einem Blackout auf einem luxuriösen Bett auf. Denn Laura wurde entführt von einem Don Massimo, einer der mächtigsten Mafia Boss von Sizilien. Der attraktive, junge Don macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen... Seitdem die „Fifty Shades of Grey“ Bücher weltweit mit Riesenerfolg gefeiert wurde, sprießen die erotische Liebesgeschichten wie Pilze auf dem Waldboden aus. Hauptcharaktere: Ein knackige, junger Millionär, der alles kontrollieren muss und eines kleines, armes Mäuschen, die noch Selbstvertrauen üben muss. Leider war es hier auch nicht anders! Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, doch manchmal leichte Worte sind auch nicht die beste Lösung. Denn dadurch waren die Sätze stellenweise abgehackt. Die Ausdrücke waren oft sehr Vulgär, sodass sogar die heißeste Szene nicht mal sinnlich wirkten. Die Charaktere waren für mich weder sympathisch noch unsympathisch. Die waren halt da und ich hatte keine Verbindung mit dem beiden aufbauen können. Deren Gefühle und Gedanken haben mich nicht erreicht. Ich habe den Film nicht geschaut, ob ich jetzt nach dem Lesen irgendwann schauen werde, ist die Fragezeichen. Grund des Klappentextes hatte ich mir eine sinnliche, von Italiens Sonne erwärmtes, charmante Geschichte erhofft doch für mich war die Story wie eine nachgeahmte „Shades of Grey“ Geschichte. Es ist Meine ehrliche Meinung! Bitte nicht persönlich nehmen!

"365 Tage" von Blanka Lipinska - Rezension

Von: soapsbookblog Datum: 05. January 2021

Wo soll ich nur anfangen. Ich habe den Film bereits gesehen, kurz nachdem er rauskam und hatte mir beim Buch eigentlich ein bisschen mehr erhofft, da im Film gefühlt nur Sex vorkam. Das Buch war stückweise besser. Auch wenn einige Dinge anders waren, wie zum Beispiel der Anfang und das Ende. Dennoch steht Sex hier ziemlich im Vordergrund. Der Großteil des Mittelteils war ziemlich eintönig. Es ist nicht viel passiert, gab kein wirkliches Drama, dafür aber auch irgendwie eine menge Klischees. Das Ende hingegen war meiner Meinung nach wiederum ziemlich spannend, nicht nur weil es anders war als im Film, sondern auch, weil für diese eine Szene ziemlich viel Spannung aufgebaut wurde. Allein um seine Reaktion mitzuerleben würde ich mir wahrscheinlich den nächsten Teil anschaffen. Aber wer weiß. Vielleicht wird der besser oder aber enttäuschend. Das kann man vorher leider nie wirklich sagen. Trotz allem bin ich ziemlich gut durch das Buch durchgekommen und würde daher 3,5 von 5 Sternen vergeben.

365 Tage Zeit zum verlieben!

Von: nina.booksandpugs Datum: 04. January 2021

365 Tage zum verlieben! Titel: 365 Tage Autor: Blanka Lipińska Verlag: Blanvalet ISBN: 978-3-7341-1051-1 Seiten: 395 Bewertung: 4/5 Inhalt Laura fährt mit ihrem Freund Martin und einem befreundeten Pärchen in den Urlaub nach Sizilien. Sie möchte dort ihren Geburtstag feiern und hofft auch auf ein paar schöne Tage mit Martin, denn ihre Beziehung läuft alles andere als gut. Doch ihr Geburtstag verläuft ganz anders als geplant und endet in einem bösen Streit mit Martin. Laura stürmt aus dem Hotel und stößt auf den attraktiven Massimo. Der hübsche Mann löst in Laura sofort prickelnde Gefühle aus, doch da ahnt sie noch nicht, mit wem sie es zu tun hat. Denn Massimo gehört einer der mächtigsten Mafiafamilien Siziliens an. Massimo nimmt sich alles was er haben will und ganz besonders will er Laura. Er entführt sie in seine Villa und macht ihr ein ganz besonderes Angebot. Er gibt ihr 365 Tage, um sich in ihn zu verlieben. wenn sie sich in der Zeit nicht in ihn verliebt, dann lässt er sie frei. Cover Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es zeigt die Hälfte eines Männergesichts vor schwarzem Hintergrund. Ich bin eigentlich kein Fan von Menschen auf Covern, aber da es hier sehr schlicht ist, gefällt es mir ganz gut. Auch der Mann ist hübsch anzusehen und passt zu den Beschreibungen des Protagonisten im Buch. Meinung Ich habe zu erst den Film zum Buch gesehen und war jetzt sehr gespannt auf das Buch. Der Film hat mir jetzt nicht so sehr gefallen, dass lag aber eher an der schauspielerischen Leistung der Darsteller, als an der Story an sich. Der Schreibstil ist sehr einfach, aber ich erwarte bei so einer Story auch keine Poesie. Das Buch liest sich sehr schnell und man ist sofort in der Geschichte. Laura ist eine sehr selbstbewusste Protagonistin. sie ist ehrgeizig, mutig und nicht auf den Mund gefallen. Sie arbeitet als Hotelmanagerin, sie beweist sich unter Männern und lässt sich nicht unterbuttern. Massimo ist der Don einer mächtigen Mafiafamilie. Durch seine Position ist er natürlich sehr geheimnisvoll, autoritär und etwas Angst einflößend. Doch er hat auch eine andere Seite, die Menschen die ihm Nahe stehen, beschützt er mit aller Kraft. Massimo ist dazu noch unglaublich gut aussehend und großzügig. Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte gefangen. Laura tat mir am Anfang etwas leid, die Beziehung zu Martin ist alles andere als rosig. Doch dann änderte sich plötzlich alles für sie. Gefangen bei einem Mafiaboss ist natürlich ziemlich beängstigend, doch Laura fühlt sich auf ungewöhnliche Weise zu ihrem Entführer hingezogen. Massimo zeigt Laura schnell, dass er immer die Macht in der Hand hat, aber er zwingt sie zu nichts. Es knistert gewaltig zwischen ihnen und Laura kann sich nur schwer seinen Reizen entziehen. Anders als im Film, anstehen hier im Buch die Gefühle authentischer. Die Beiden verbringen viel mehr schöne Momente zusammen und lernen sich besser kennen. Was mich ein bisschen gestört hat war, dass Laura ständig zu viel getrunken hat, obwohl sie einen Herzfehler hat. Das war irgendwie nicht nachvollziehbar. Auch das Massimo ihr ständig Champagner hingestellt hat, obwohl er von ihrer Erkrankung weiß, war merkwürdig. Er möchte sie ständig beschützen, aber auf der anderen Seite ermutigt er sie zum trinken. Das passt irgendwie nicht. Wer aber auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist Domenico. er ist Lauras persönlicher Assistent. Er ist tatsächlich mein Lieblingscharakter im Buch. Er ist immer für sie da, er ist freundlich und hat auch mal einen sarkastischen Spruch parat. Er ist für sie ein guter Freund und Vertrauter geworden. Wer den Film gesehen hat, hat nur einen kleinen Teil von der Zeit in Polen gesehen. Im Buch ist der Aufenthalt deutlich länger und ereignisreicher. Die Geschichte wird deutlich rasanter und die Verbindung zwischen Laura und Massimo intensiver. Die Erotik kommt hier natürlich nicht zu kurz, die Beiden lassen es ordentlich krachen. Wer auf Sex in Büchern steht, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Manchmal hat mich das Buch ein wenig an,, Fifty Shades of Grey'' erinnert. In Polen trifft Laura ihre beste Freundin Olga, sie ist sehr an reiche Männer interessiert und selbst arbeiten ist nicht so ihr Ding. Am Anfang fand ich sie noch recht unterhaltsam, aber irgendwann hat sie mich nur noch genervt. Wenn sie den Mund aufmacht, kommt nur vulgäres Vokabular aus ihr heraus. Am Ende wird es noch einmal richtig spannend und Laura erfährt am eigenem Leib, wie es sich als Teil einer Mafiafamilie lebt, mit all den Gefahren. Ob Laura und Massimo eine Zukunft haben, bleibt spannend! Fazit Das Buch hat mich positiv überrascht. Die Liebesgeschichte zwischen Laura und Massimo konnte sich langsam entwickeln und war somit authentischer als im Film. Die Idee gefällt mir gut und ist für mich eine typische Dark-Romance Geschichte. Es gab ein paar Schwächen, aber das hat mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt. Die Erotik war ansprechend beschrieben und für mich hatte das Buch keine langweiligen Längen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und möchte die Fortsetzung unbedingt lesen. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Geschmäcker sind unterschiedlich

Von: soelring_faamen Datum: 03. January 2021

Tja, was soll ich sagen? Geschmäcker sind unterschiedlich. Anhand des Klappentextes klang es für mich nach einem locker leichten Liebesroman mit etwas Spannung, vielleicht sogar Thrillerelementen. Doch ich hörte dann schon einige Stimmen über den Netflix-Film (der mir vorher nichts sagte 🙃). Ich konnte mich leider in keine der Charaktere reinversetzen. Die Handlungen der einzelnen Personen konnte ich nicht nachvollziehen. Und mein Interesse am Sexleben fremder Menschen ist auch sehr begrenzt. Am Ende habe ich noch kurz gedacht, dass das Buch Potential gehabt hätte, die Hintergrundgeschichte etwas auszubauen. Aber, ihr Lieben, denkt dran: Geschmäcker sind unterschiedlich! Jemand anderem kann das Buch natürlich sehr gut gefallen!

Gutes Thema, schlecht umgesetzt

Von: Katy15986 Datum: 02. January 2021

Laura fährt mit ihrem Partner und ein paar Freunden nach Sizilien um dort ihren Geburtstag zu feiern. Nach einer heftigen Auseinandersetzung verlässt sie wutentbrannt das Hotel. Kaum auf der Straße wird sie auch schon vom Mafiaboss Massimo entführt, welcher von ihr besessen ist. Wenn sie sich innerhalb von 365 Tagen nicht in ihn verliebt lässt er sie gehen. Da Laura sich nicht so schnell geschlagen gibt, versucht sie mit allen Mitteln zu entkommen. Vorsicht Spoiler!!!! Nachdem ich bereits den Film nicht so überzeugend fand und es heftige Kritiken gab - habe ich gehofft, dass das Buch mich vielleicht überzeugen könnte. Doch ich muss sagen es ist sogar noch schlimmer als der Film. Massimo ist der üble Macho, der mit Frauen spielt, doch im Verlauf der Story fand ich ihn gar nicht mehr so übel. Warum erkläre ich bei Lauras näherer Beschreibung. Laura wird zunächst als sexuell frustrierte naives Dummchen dargestellt. Außerdem kippt sie ständig um, da sie herzkrank ist und sie trinkt ständig Alkohol. Zu Beginn ihrer erzwungenen "Beziehung" mit Massimo findet sie ihn noch ziemlich blöd, doch dann provoziert sie ihn ständig mit ihren Reizen und lässt ihn doch nicht ran. Die überstürzte Verlobung passt auch nicht wirklich rein. Mich hat die Story eher gelangweilt und ich empfehle das Buch nicht weiter!

Die Charaktere konnten mich einfach nicht überzeugen...

Von: Tigerluna Datum: 01. January 2021

“365 Tage“ ist der Roman zum gleichnamigen Film von Blanka Lipinska. Laura wird im Sizilienurlaub nach einem Streit mit ihrem Freund entführt. Ihr Entführer ist kein anderer als Don Massimo Torricelli - Oberhaupt einer der gefährlichsten Mafiafamilien überhaupt. Massimo unterbreitet Laura ein Angebot: 365 Tage muss sie bei ihm verbringen - wenn sie ihn bis dahin nicht liebt, darf sie gehen. Das Cover ist schlicht, elegant, düster und verführerisch. Also sehr passend zum Buch. Der Schreibstil von Blanka Lipinska ist gut. Das Buch hat sich ziemlich flüssig gelesen. Die Charaktere - ja was soll ich dazu sagen? Ich finde sie nicht sonderlich sympathisch und kann auch Vieles nicht nachvollziehen. Von einer emotionalen Bindung zu diesen Charakteren bin ich weit entfernt. Die Story an sich ist ziemlich heftig. Und sorgt definitiv für reichlich Diskussion. Aber wenn man weiß, worauf man sich mit dieser Geschichte einlässt, ist sie echt interessant. Für Spannung und sehr viele erotische Momente war auf jeden Fall gesorgt. Ein ziemlich mieser Cliffhanger hat für extra Spannnung gesorgt. Natürlich will ich jetzt wissen, wie das Ganze ausgeht. Also heißt es auf die Fortsetzung noch ein gutes Vierteljahr warten.

sehr enttäuschend für mich :(

Von: marinasbuecherpalast Datum: 01. January 2021

*Werbung da Rezensionsexemplar Auf einen Blick Autor: Blanka Lipińska Verlag: Blanvalet Altersempfehlung: 16 Jahren Seitenanzahl: 400 Seiten Erscheinungsdatum: 28.Dezember 2020 Preis:  € 12,90 | 13,30  [DE|AT]  Inhalt Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … Sie war mein Fluch, mein Wahn und womöglich auch mein Erlösung. Meine Gedanken Wie immer, wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt möchte ich mich an erster Stelle bedanken dafür. Danke @bloggerportal! Der Film zum Buch oder das Buch zum Film? In meinem Fall wars zweiteres, das Buch zum Film. Ich habe mich sehr gefreut als ich erfahren habe, dass das Buch ins Deutsche übersetzt wird, denn ein Buch ist doch immer besser als die Buchverfilmung oder nicht? Tja bei diesem Buch wird man bitter enttäuscht, wenn man sich zu viel erwartet. Schon im Film, trinkt Laura trotz ihrer Herzprobleme meines Erachtens sehr viel. Im Buch hängt sie gefühlt dauern an einem Sektglas oder gleich an einer Flasche. Das hat mir nicht gefallen. So wurde ich mit Laura leider auch nicht warm, da sie mir zu sehr herum gezickt hat, anstatt sich ihrer Situation angemessen zu verhalten. Massimo, ist im Buch nicht viel anderes als im Film. Für einen Typ aus der Mafia wird aber doch sehr weich dargestellt, wobei das aber sicher auch daran liegt, dass man Ihn in seinem alltäglichen Leben kaum begleitet, da das meiste aus Lauras Sicht erzählt wird. Von der Geschichte habe ich mir viel mehr erwartet als, das was ich zu lesen bekommen habe. Keine Spannung, kein Tiefgang, kein Realismus und keine Authentizität. Ein realistisches Kennenlernen und Verlieben angesichts dieser Umstände sind in dem Buch nicht vorhanden. Zu schnell für mein Empfinden nimmt Laura ihre Entführung hin und verfällt Massimo. Alles scheint sich nur um Luxus Geld und teure Handtaschen zu drehen. Sie hat nicht mal Angst vor ihm und die Gegenwehr wirkte auch sehr unglaublich würdig. Ebenfalls werden das Leben und die Arbeit der Mafia kaum mit in die Geschichte eingebunden. Jedes Mal, wenn ich gedacht habe jetzt wird’s spannend, wird alles abgewürgt. Das manche Szenen und Verläufe abgewandelt wurde, hatte mir nichts ausgemacht. Der leichte Schreibstil ermöglicht einem ein flüssiges Leseerlebnis. Die Aussprache war zum Teil anfangs wieder etwas gewöhnungsbedürftig für mich, hab aber schon „schlimmeres“ erlebt. Das Cover ist jetzt keines, dass mir in einer Bibliothek ins Auge stechen würde, was ich sehr schade finde. Die Grundidee der Geschichte sowie der Film hätte viel Material geboten für ein großartiges Cover. Warum man nicht die Schauspieler fürs Cover engagiert hat versteh ich nicht ganz so. Alles in allem und je länger ich darüber nachdenken, bin ich wirklich sehr enttäuscht von dem Buch. Ich denke auch nicht, dass ich es weiterempfehlen würde. Ob ich den zweiten Teil lesen werden kann ich jetzt noch nicht sagen, wenn dann nur wenn dieser vor der zweiten Verfilmung erscheint, um beim Lesen etwas „mehr“ Spannung zu haben.

Besser als der Film

Von: Lina Datum: 01. January 2021

Ich muss gestehen - wie so ziemlich alle hier - erst den Film gesehen zu haben und dann gelernt zu haben dass dieser auf einem Buch basiert. Ich persönlich finde das Buch besser als den Film, da ich das Gefühl habe, das Buch lässt sich bei der Erzählung mehr Zeit als der Film und es wirkt im Buch vieles schlüssiger. Am Film hat mich gestört, das zwar ein beachtliches sexuelles Knistern aufgebaut wird, doch der Moment wo sie sich ihm dann endlich hingibt viel zu überstürzt wirkt, im Buch wiederum wird das ganze anders angegangen. Vielleicht liegt das aber auch daran dass man im Buch andere Möglichkeiten hast und man ihre Gedanken präsentiert bekommt, was im Film ja schlecht geht.

365 Tage

Von: Michaela´s Büchertraum Datum: 01. January 2021

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Nachdem so viele Menschen von dem Film "365 Tage" geschwärmt haben, war ich richtig gespannt auf dieses Buch, da ich den Film nicht kenne. Und ich muss sagen, im Großen und Ganzen hat mir die Story rund um Massimo und Laura gut gefallen. Dieses Buch hat zwar ein par Schwächen, die mir nicht wirklich zu gesagt haben und die etwas nervig waren, aber trotzdem hatte ich sehr schöne und spannende Lesestunden mit den beiden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Es geht immer wieder heiß zwischen den Protagonisten her. Aber diese Szenen waren passend auf die Geschichte abgestimmt und haben immer gepasst. Es war nicht zu viel und auch nicht zu wenig. Ich muss jedoch sagen, dass ich es ein wenig unrealistisch fand, dass Massimo von Laura geträumt hat und sie dann plötzlich nach Jahren auftaucht und er sie findet. Und das beide dann nach so kurzer Zeit von der großen Liebe sprechen etc. Auch das Laura in gefühlt jeder Szene Alkohol getrunken hat, hat mich nach kürzester Zeit gestört. Domenico hat mir sehr gut gefallen und ich habe ihn richtig in mein Herz geschlossen. Ich habe die Hoffnung, dass wir noch mehr von ihm erfahren können, denn sein Charakter ist etwas besonderes. Laura und Massimo wurden beide auch sehr real und authentisch dargestellt. Besonders Massimo seine Mafia Rolle wurde sehr gut eingearbeitet und beschrieben. Jedoch hätte ich mir mehr gewünscht, ihn auf seine geheimnisvolle Reisen zu begleiten, um zu erfahren was er dort alles gemacht hat. Ein bisschen Actionreicher hätte die Story auch sein können. Es kamen zwar etwas härtere Sachen drin vor, aber nicht so viel wie man eigentlich denkt wenn man an die Mafia denkt. Fazit: Trotz der Kleinigkeiten die mich gestört haben, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und ich muss sagen, dass es mich trotz allem begeistern konnte. Auch das Ende fand ich grandios gemacht und kann es nun kaum erwarten zu erfahren wie es weitergeht.

Für Fans von Shades of Grey

Von: Wortwunsch Datum: 31. December 2020

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und fesselnd. Es war von Anfang an spannend und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Massimo ist mir mit in der Zeit sehr ans Herz gewachsen, besonders weil er sich so um Laura bemüht. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass Laura selbstbewusst ist und sich nicht hat einschüchtern lassen. Auch die Entwicklung der Beziehung und wie sie die Hürden gelöst haben, hat mir sehr gut gefallen. Das Cover des Buches ist sehr schön gelungen und sieht sehr edel aus. Auch wenn man das Buch anfasst, fühlt man, dass es sehr hochwertig ist. Das Buch enthält viel Erotik und setzt darauf auch den Fokus. Das muss man mögen und das sollte einem beim Kauf bewusst sein. Mir hat das Buch aber gerade deshalb sehr gut gefallen. Ich weiß das Thema des Buches ist kontrovers, aber ich finde das es in dem Buch gut gelöst wurde. Es sollte jeder für sich entscheiden, ob es etwas für ihn sein könnte oder nicht. Ich kann das Buch auf jeden Fall nur weiterempfehlen und bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, weil dieser mit einem kleinen Cliffhanger geendet hat.

Explosiv!

Von: Myri liest Datum: 30. December 2020

Im Sommer sorgte der Netflix-Film "365 Days" für viel Furore. Jetzt kann man endlich die Romanvorlage für diesen Film, "365 Tage" von Blanka Lipinska, auf Deutsch lesen. Dieses Buch bildet den Auftakt der Trilogie um Laura und Massimo. Das Cover ist nicht ganz mein Fall, was hauptsächlich daran liegt, das eine reale Person darauf abgebildet ist, was ich generell eher weniger mag! Um was geht es? Laura fährt gemeinsam mit ihrem Freund und einem befreundeten Paar in den Sizilien-Urlaub. Nichtsahnend läuft sie damit dem Mafiaboss Massimo in die Arme, der vor Jahren eine Vision von ihr hatte und es sich seitdem zur Aufgabe gemacht hat, sie zu finden. Ohne Rücksicht auf Verluste entführt er Laura und stellt ihr ein Ultimatum: Sie wird 365 Tage mit ihm verbringen, um sich in ihn zu verlieben, ansonsten wird er ihrer Familie Leid zufügen. Kann sich Laura auf diesen Deal einlassen, ohne dem skrupellosen, aber attraktiven Massimo zu verfallen? Ich glaube, ich brauche nicht extra zu betonen, dass die Geschichte aufgrund der Beziehung zwischen Laura und Massimo kontrovers diskutiert wird. Ich denke, ich brauche auch nicht zu erwähnen, dass sowohl Massimo als auch sein Verhältnis zu Laura toxisch ist. Wenn man das allerdings weiß und die gesamte Zeit beim Lesen im Hinterkopf behält, wird man damit keine großen Probleme bekommen. Laura ist eine gestandene und erwachsene Frau, die genau weiß, was sie im Leben möchte. Sie ist selbstbewusst und tough. Daher bietet sie Massimo mehr als nur ein paar Mal die Stirn. Bevor sie sich auf ihn eingelassen hat, war sie unzufrieden mit ihrem Leben. Jetzt genießt sie es regelrecht. Man merkt als Leser schnell, dass ihr das Abenteuer, welches Massimo ihr bietet, mehr als nur gefällt. Massimo ist das Oberhaupt einer einflussreichen Mafiafamilie in Italien. Dementsprechend wurde er dazu erzogen, skrupellos, rücksichtslos und empathielos zu sein. Man hegt gerade zu Beginn der Geschichte kaum Sympathien für ihn. Je besser ich ihn dann kennengelernt habe, desto interessanter wurde er. Ich hoffe sehr, dass man in den noch folgenden Bänden mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren wird. Laura und Massimo ergeben zusammen eine explosive Mischung, die einfach nur Spaß macht zu lesen! Gerade Lauras Widerspenstigkeit ist es auch, die die Dynamik zwischen den Protagonisten so einzigartig und abwechslungsreich macht. Blanka Lipinskas Schreibstil ist sehr leicht, locker und angenehm! Man kann das Buch wirklich sehr gut und schnell lesen. Trotz der 400 Seiten habe ich das Buch in kurzer Zeit inhaliert, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zwar war mir die Handlung aus dem Film noch grob im Gedächtnis, allerdings ist das Buch viel ausführlicher und hilft einem, das Handeln der Protagonisten besser zu verstehen. Ja, der Plot ist weit hergeholt, und ja, die Beziehung zwischen den Protagonisten ist ungesund, abwegig und abstrus. Das hat mich allerdings nur wenig gestört. Schließlich dürfen Bücher ja abwegig und unrealistisch sein, um einen den tristen Alltag zu versüßen. Tausend mal besser als die Verfilmung: "365 Tage" von Blanka Lipinska lässt einem bereits nach wenigen Seiten nicht mehr los und entführt einen in die dunkle, mysteriöse Welt der Cosa Nostra!

365 Tage

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 30. December 2020

Inhalt Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … (Quelle: Randomhouse ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Band 1 der „Laura und Massimo“ – Reihe. Laura hat nach Jahren des Schuftens in der Hotelbranche ihre Traumjob als Sales-Direktorin geschafft und schließlich aus Langeweile gekündigt. Nun lebt sie seit einigen Wochen in den Tag hinein und fliegt zum Geburtstag mit ihrem Freund Martin und einem befreundeten Pärchen nach Sizilien. Dort spricht sie ein Mann an, der ihr Getränke ausgibt und nach einem Streit mit Martin landet sie in einem Auto. Dank ein paar Tröpfchen kann sie sich an nichts erinnern und befindet sich seit dem in Gefangenschaft bei Massimo, der seine Traumfrau endlich gefunden hat. Er gibt Laura 365 Tage damit sie sich in ihn verliebt und macht sich gleich ans Werk. Währenddessen ist Laura dem Alkohol zugeneigt, freundet sich mit Domenico (dem Bruder von Massimo) an und bringt Massimo mit ihrem Verhalten zur Weißglut. Aber schließlich entwickelt sie Gefühle für ihn… Puh – Laura kann ganz schön zickig werden, wenn sie möchte, und in Zusammenspiel mit Alkohol kann man über sie nur genervt die Augen verdrehen. Eine wirkliche Sympathie-Trägerin ist sie leider nicht, auch wenn ihre widerspenstige Art amüsant war und die Massimo gut geärgert hat. Ihre Krankheit tritt ständig in den unterschiedlichen Momentan auf, aber nur seit sie mit Massimo zusammen ist. Im Vorfeld wird dies nicht thematisiert, was etwas komisch wirkt, wenn man bedenkt, das sie ständig Tabletten nehmen muss und der Alkohol tut dem Ganzen mit Sicherheit auch nicht gut. Massimo hat nach einem Anschlag seinen Vater verloren und gerettet hat ihm eine brünette unbekannte Frau, die er nun Jahre später auf Sizilien durch Zufall am Flughafen erblickt. Am liebsten würde er sie sofort packen und in sein Anwesen schleppen, doch das reden sie ihm aus. Stattdessen spioniert man Laura aus und Massimo muss nur auf den perfekten Moment warten bis er zuschlägt. Das seine gute Traumfrau allerdings recht wenig von seinen Plänen hält, hätte er vermutlich so nicht erwartet und muss alle Register ziehen, damit sie die 365 Tage bei ihm bleibt und sich in ihn verliebt… Massimo ist ein typischer Mafioso, der sich das holt was er haben will und keine Gnade zeigt, wenn man ihn hintergeht. Und das zeigt er in diesem Buch auch öfters mal auf brutale Art und Weise. Und nebenbei ist er ein totaler Macho über den man auch mal schmunzeln kann. Ja, auch er ist nicht der typische Sympathieträger, aber ich fand ihn sympathischer und echter als Laura. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Laura, was einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Ich hätte mir gewünscht, das auch Massimo seine Kapitel bekommen hätte. Vielleicht hätte man der Handlung im Bezug auf seine Geschäfte eine bessere inhaltliche Tiefe geben können. Ich habe dem Film vorm Buch gesehen und meine Meinung wurde dementsprechend beeinflusst, das möchte ich im Vorfeld erwähnt haben. Dazu ist auch anzumerken, dass das Buch nicht 1 zu 1 in den Film umgewandelt wurde. Ganze Szenen wurden weggelassen, abgeändert oder neue hinzugefügt. Gleiches passierte auch bei den Hauptcharakteren, z.B. mit der Erkrankung von Laura, die im Buch eine wichtigere Rolle spielt und im Film nur zu Beginn. Auch das Ende weicht ab, bzw. das Buch geht weiter als der Film, wobei dort ggf. der Cliffhanger gezielt gesetzt wurde, damit die Fortsetzung zur Auflösung geschaut wird. Aber zurück zum Buch, das mich tatsächlich enttäuscht hat und ich den Film somit besser als die Buchgrundlage fand. Stellenweise erinnerte mich das Buch vom Erzählstil her an einen Groschenroman vom Supermarkt und konnte über manche Passagen nur amüsiert die Augen verdrehen. Es ist alles recht plump und stumpf erzählt, sodass kaum Spannung oder Gefühle aufgekommen sind, und einige Szenen ins Lächerliche abdriften. Was ich an sich so unglaublich schade fand, denn die Grundidee der Geschichte finde ich tatsächlich immer noch gut und interessant – sonst hätte ich weder den Film gesehen, noch das Buch gelesen – aber für mich scheiterte es an der Umsetzung. Ganz einfach. Mein Highlight war definitiv Domenico, der einzige zu 100% sympathische Charakter im Buch, der niemanden etwas vorspielt und Laura eine Art „Freund“ wird. Nach dem Buch bin ich mir sicher, das ich die Filme weiterverfolgen werde, während ich bei den Büchern tatsächlich skeptisch bin. Aktuell tendiere ich eher zu nein. 2,5 Sterne

Eine spann Geschichte, welche größtenteils so wie der Film ist

Von: Lovelybookblog Datum: 30. December 2020

Ich habe den Film zum Buch geschaut, welchen ich unglaublich gut fand, weshalb ich direkt das Buch lesen wollte. Als ich gesehen habe, dass es jetzt endlich übersetzt wurde, musste ich es unbedingt lesen! Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr leicht und fesselnd, weshalb sich das Buch sehr gut lesen ließ und mich in seinen Bann gezogen hat. Vorab möchte ich einen kurzen Vergleich zum Film ziehen, da ich mir vorstellen kann, dass viele dieses Buch lesen möchten, wenn ihnen der Film gut gefallen hat. Ein sehr großer Teil war im Buch genau so wie im Film - sogar Kleinigkeiten wie z.B. Lauras Outfits waren oft gleich. Zum Ende hin gab es dann aber auch noch einige Sachen, die im Film ausgelassen wurden. Auch das Ende war im Buch anders als im Film. Zusammenfassend wird man das Buch aber, denke ich auch mögen, wenn man den Film gemocht hat, da eben viele Sachen gleich sind. Laura ist eine sehr selbstbewusste Frau, die immer sagt, was sie denkt. Sie lässt sich nicht einschüchtern und ist immer sie selbst, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn sie Massimo nahezu von Anfang an attraktiv findet, zeigt sie dies erst nicht und widerspricht ihm oft oder verhält sich rebellisch ihm gegenüber. Damit zeigt sie, dass sie nicht unbedingt leicht zu haben ist, was mir ebenfalls sehr gefallen hat. Massimo sucht Laura schon, seitdem er fast gestorben wäre und er sie vor seinen Augen gesehen hat. Er ist das Oberhaupt einer der größten Mafia Familien Italiens und könne ohne Laura nicht glücklich werden, weshalb er sie entführt und ihr dreihundertfünfundsechzig Tage gibt, um sich in ihn zu verlieben. Wenn sie dies nicht tut, kann sie gehen. Im echten Leben wäre diese Geschichte natürlich sehr gefährlich und und und - darüber brauche ich jetzt gar nicht zu schreiben, aber hier im Buch fand ich den ganzen Plot sehr fesselnd. Man spürt schon von Anfang an die Anziehung zwischen Massimo und Laura. Ich habe die beiden wirklich die ganze Zeit über geshippt und finde, dass sie füreinander bestimmt sind. Fazit: Wie auch der Film, konnte das Buch mich von Anfang an begeistern. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht und ob Massimo und Laura ein Happy End bekommen! Bewertung: 5/5 ⭐️

Wenn der Film besser als das Buch ist...

Von: Buchseele Datum: 30. December 2020

Wenn der Film besser ist als das Buch... Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, denn den Film mochte ich eigentlich ganz gern und dachte mir... da kann das Buch nur besser werden. Pustekuchen! Der Schreibstil ist zunächst ganz nett und einfach. Er lässt sich wirklich schnell lesen aber tiefsinnige Zitate oder Überlegungen der Protas sollte man wiederum nicht erwarten. Leider war die gesamte Story sooo langweilig gestaltet. Laura ist immer wieder ohnmächtig, dann wacht sie wieder auf und der ganze Spaß geht von vorne wieder los. Ach ja, zwischendrin haben die beiden auch Sex. Das wird natürlich sehr detailliert beschrieben. Also entweder ist Laura ohnmächtig, beide haben Sex oder Massimo kauft Laura was Teures, damit Laura alles Schlimme wieder vergisst... Also null Handlung, null Spannung. Fazit: Für mich ist dieses Buch, das erste Buch was in meinen Augen schlechter ist als der Film. Der Film hat wirklich alles Gute, was in diesem Buch vorhanden ist, herausgeholt und dargestellt. Mehr brauch man einfach nicht wissen und das Buch zieht alles einfach nur in die Länge. Schade!

Ein Auftakt mit Ecken und Kanten

Von: Alexandra Götz Datum: 29. December 2020

Meine Meinung: Ja, ich oute mich. Ich gehöre zu der Klientel, die damals bei Netflix den Film geschaut hat und daraufhin am liebsten sofort das Buch gelesen hätte, was zu dem Zeitpunkt nur auf polnisch existierte. Umso größer war meine Freude, als es dann doch übersetzt wurde und so zog es direkt bei mir ein. Nun habe ich es gelesen und bleibe ein wenig zwiegespalten zurück, wobei ich betonen möchte, dass ich es nicht grundsätzlich schlecht fand. Die Geschichte ist einfach erzählt: Laura macht mit ihren Freunden Urlaub auf Sizilien und wird entführt, von Don Massimo, einem Mafioso. Er ist beinahe besessen von ihr und gibt ihr 365 Tage, in denen sie bei ihm bleiben soll und sich dann hoffentlich in ihn verliebt. Klingt krass, oder? Tatsächlich lässt sich Laura darauf ein und sie ist sich sicher, dass sie nach dem Jahr wieder nach Hause darf. Aber weder sie noch Massimo rechnen damit, wie sich das Ganze tatsächlich entwickelt... Ich persönlich bin ja ein Fan solcher Geschichten. Ja, es ist eigentlich echt weit hergeholt und ja, die Beziehung der beiden wird im Netz als ungesund usw bezeichnet. Wie abstrus das ist, wie abwegig und und und. Doch das schreckt mich nicht, denn dafür sind Geschichten ja da. Dass es auch mal abwegig sein darf. Und ja, ich mochte den Film sehr gerne, auch, wenn er unwahrscheinlich viele Kritiker hat. Was das Buch angeht, so war ich trotz allem unvoreingenommen und ich erkannte sofort einige Filmszenen wieder, was mir gut gefiel. Dadurch fiel mir der Einstieg auch sehr leicht und ich war sofort im Lesefluss. Massimo kam für mich auch absolut als der knallharte Mafia-Boss rüber, als den ich ihn erwartet habe und ja, ich fand ihn reizvoll. Er ist dominant und bestimmend, aber genau das macht ja die Geschichte und den Reiz aus. Wobei ich finde, er macht im Verlauf eine ganz gute Entwicklung durch. Laura indessen ist genauso widerspenstig, wie ich sie erwartet habe, das passte absolut. Und ja, wenn man vorher den Film gesehen hat, bleibt das eben auch nicht aus, dass man diese Parallelen sucht. Aber ich war teilweise etwas ... nunja... im "Augenbrauen hochziehen"-Modus. Im Buch ist Laura ziemlich dem Alkohol zugetan, was ich jetzt nicht so prickelnd fand und es war ziemlich präsent. Doch was mich am meisten verstörte war, dass sie beinahe am Ende jeden Kapitels ohnmächtig wurde oder irgendwie umkippte, um im nächsten aufzuwachen und ihre Medikamente zu bekommen. Denn sie ist ja herzkrank, was bei manchen Dingen dann eher für einen "Versteh ich nicht"-Moment sorgte. Ganz ehrlich, darf sie dann so sorglos mit Alkohol und Co umgehen? Ihre Widerspenstigkeit gegenüber Massimo fand ich dann wieder gut und natürlich nähern sie sich dann nach einer Weile an. Und ja, es ist vielleicht eher makaber, aber irgendwie auch wieder nicht schlecht und das ist ja auch der Kern der Geschichte. Damit kam ich dann auch gut klar und nach dem ersten Viertel des Buches flogen die Seiten nur so dahin. Es kam dann mitunter auch zu heftigen dramatischen Szenen, die das Mafia-Klientel deutlicher machten und diese Atmosphäre reinbrachten. Die erotischen Szenen fand ich auch nicht schlecht, teilweise sind sie aber wirklich auch durch die Dominanz gekennzeichnet, aber das muss man mögen oder eben nicht. Ich denke, dieses Buch wird noch viele kontroverse Diskussionen hervorrufen. Ich persönlich fand es stellenweise gewöhnungsbedürftig, aber da es soweit ich weiß auch das Debut der Autorin war, ist da ja noch Luft nach oben. Der Sprachstil war etwas, womit ich erstmal warm werden musste, aber auch hier erhoffe ich mir bei den Folgewerken vielleicht etwas mehr. Grundlegend gefiel mir die Story, wie im Film auch und ich bin gespannt, wie es im nächsten Teil weitergehen wird. Und ja, ich werde definitiv weiterlesen. Fazit: ★★★★☆ Ein Auftakt, der mich teilweise etwas zwiegespalten zurücklässt, aber mich trotzdem nicht losgelassen hat. Ich bin gespannt, wie es dann im nächsten Teil wird und vergebe für dieses Buch 4 Sterne.

Ein bisschen unrealistisch sollte man schon sein, um „365 Tage“ in vollen Zügen genießen zu können.

Von: Ricarda Ohligschläger Datum: 29. December 2020

Diesen Roman kann man von zwei Seiten betrachten und damit die dementsprechende Wertung von eins bis fünf verbinden, aber jedem Falle sollte man ihn nicht lesen, wenn man eine direkte erotische Sprache nicht mag, in der Dinge beim Namen genannt werden, die Frau nicht immer mit Samthandschuhen angefasst wird und beide Partner von einer stets spontanen Lust befallen werden. Ein bisschen unrealistisch sollte man schon sein, um „365 Tage“ in vollen Zügen genießen zu können. Und damit sind wir auch beim Thema: der Realität! Bereits auf den ersten drei Seiten wird klar, dass Massimo ein Mann ist, dem keine Frau widerstehen kann. Auge in Auge mit seiner hocherotischen Ausstrahlung geht jede Frau wortwörtlich in die Knie und ist ihm und seiner im Übermaß ausgeprägten Männlichkeit zu Diensten. Wortlos, willenlos und atemlos! Jedoch hat das dauerpotente Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens einen wunden Punkt: den Tod seines Vaters! Die Kugel, die ihn tötete durchtrat dessen Herz und verletzte Massimo zusätzlich so schwer, dass er ins Koma fiel. Als sein Herz aufhörte zu schlagen, sah er eine Frau vor sich und war seit seiner Genesung auf der Suche nach der Schönheit, die mittlerweile auf unzähligen Gemälden seine prachtvolle Villa verschönerte: Laura! Diese befindet sich mit Freunden glücklicherweise in Catania und wird dort zufällig von den Leibwächtern Massimos entdeckt. Ebenso zufälligerweise gehört ihm nämlich das Hotel in dem die Freunde gemeinsam einchecken, der Club in dem sie feiern gehen und natürlich auch das Restaurant in dem sie speisen. Nach einem heftigen Streit mit ihrem arbeitswütigen Freund Martin, der so plump vom Zaun gebrochen wird, dass ich nachblättern musste, um mich zu vergewissern nichts verpasst zu haben, rennt sie ziellos durch die Straßen und wird – ihr ahnt es – irgendwann von Massimos Leibgarde aufgegriffen und entführt. Jedoch hat Laura nur eine einzige Frage im Kopf als sie am Morgen in einem völlig fremden Zimmer erwacht: „Wie sollte ich mich zurechtmachen ohne meine Kosmetiktasche?“ Zu ihrer Entschuldigung muss man hier natürlich einräumen, dass ihr bis dato noch nicht wirklich bewusst ist, dass es sich um eine Entführung handelt! Im Laufe der Handlung kann sich Laura dem animalischen Blick ihres Entführers immer weniger entziehen und es ist natürlich gar keine Frage, dass sie auf sein Angebot bei ihm zu bleiben mehr oder weniger freiwillig eingeht. Schließlich wird sie doch stets und ständig mit Moët Rosé versorgt. Und wenn sie nicht gehorcht, setzt sich Massimo über sie, schlägt ein Bein über ihre Hüfte oder kniet sich auf ihre Oberarme. Das Muster ist immer das gleiche. Hauptsache die begehrte Frau ist wehrlos, willenlos und zügellos. Viel mehr Handlung darf man offensichtlich nicht erwarten. Außer natürlich endloser Szenen immer wieder auflodernder Begierde. Und wenn die Hauptfigur nicht schnell genug bei ihrem gierigen Entführer sein kann, wird die übergroße Lust spontan auf einer zufällig dastehenden Ottomane gestillt. Schließlich hat die Frau von heute ja technische Hilfsmittel, die glücklicherweise volle Batterien in sich tragen. Es gibt viele Kritikpunkte in Blanka Lipińska – 365 Tage, aber ich weiß ehrlich nicht wirklich wie man ihn neutral betrachtet bewerten sollte. Mein Fazit ist, dass es viele Wiederholungen gibt, völlig an den Haaren herbeigezogene unrealistische Szenen, die ins Lächerliche abdriften und auf der anderen Seite hocherotische Sequenzen, die mich an den Roman gefesselt haben. Und daher bitte ich jeden, der auf die bereits erwähnte klare, direkte Art steht diesen Roman zu lesen – ohne sich zu hinterfragen ob das alles nicht zu weit hergeholt ist. Denn dann macht „365 Tage“ richtig Spaß und das sollte dieser Roman in erster Linie.

Spannende Mafiageschichte

Von: Bücherwurmღ Datum: 28. December 2020

Lauras Leben ist am absoluten Tiefpunkt und sie will eigentlich während dem geplanten Sizilienurlaub ihre Beziehung mit ihrem Freund Martin retten. Doch was sie dort erwartet ist etwas völlig anderes. Schon am ersten Tag begegnet sie einem gut aussehenden Mann, der sie offenbar zu verfolgen scheint. Doch als sie wenig später von genau diesem Mann entführt wird, steht ihre Welt völlig Kopf. Genau 365 Tage will er sie gefangen halten und dazu bringen, dass sie sich in ihn verliebt. Sollte sie nach dem einen Jahr keine Gefühle für ihn haben, dann lässt er sie gehen, doch das klingt leichter, als es ist... ☆ Zehn Tage lang stand „365 Days“ auf Platz 1 der Netflix-Charts und gehört somit zu den weltweit erfolgreichsten Filmen auf Netflix im Jahr 2020. Und noch bevor der Hype um diesen Film richtig ausbrechen konnte, habe ich ihn gesehen und war begeistert. Die Geschichte eines gut aussehenden italienischen Mafiabosses, der eine unschuldige, hübsche Polin in ihrem Urlaub entführt hat mich einfach direkt gefesselt. Wie schon im Film, merkt man auch im Buch, dass „365 Tage“ definitiv keine 08/15-Liebesgeschichte ist und das ist vermutlich der Grund, warum der Film von so vielen geliebt, aber eben auch gehasst wird. Ich muss zugeben, dass ich den Film von der ersten Sekunde an geliebt habe und genau so ging es mir auch mit dem Buch. Die Handlung im Buch ähnelt zwar an sehr vielen Stellen der des Filmes, aber mir wurde es beim lesen trotzdem nie langweilig. Ich fand es total spannend in Lauras Gedankengänge einzutauchen und auch Massimo lernte ich besser kennen. Zu ihm muss ich vermutlich gar nicht viel sagen, immerhin geht es hier um Massimo... Trotz seiner, manchmal wirklich fragwürdigen Handlungen hatte er mich in 0,2 Sekunden um den kleinen Finger gewickelt. Bei Laura war das allerdings etwas anders. Während sie mir im Film direkt sympathisch war, hatte ich im Buch anfangs so meine Probleme mit ihr. Allerdings legten die sich zum Glück ziemlich schnell und sie wurde mir immer sympathischer. Wie schon erwähnt ist der Film fast identisch zum Buch, weshalb es - bis auf das Ende - keine sonderlich großen Abweichungen in der Handlung gab. Dass das Buch-Ende vom Film-Ende abweicht war mir sogar ganz recht, so war der Cliffhanger nicht ganz so schlimm und ich kann es etwas besser bis zum Erscheinungstermin des nächsten Bandes im April 2021 aushalten. Bis April ist es aber trotzdem noch ziemlich lange hin, weswegen ich bis dahin wahrscheinlich noch ein paar mal den Film schauen und das Buch nochmal rereaden werde. Wer sich jetzt noch eine wirklich kurze Zusammenfassung zu dem Buch wünscht, dem kann ich diese in Olgas Worten liefern. Olga ist Lauras beste Freundin und meiner Meinung nach die coolste Person in dem ganzen Buch. Sie spricht einfach immer aus was sie denkt und nimmt nie ein Blatt vor den Mund, so wie auch in folgendem Zitat, dass das Buch wirklich perfekt beschreibt: „Das klingt wie ein Erotikthriller - also wenig Thriller und viel Erotik.“ „365 Tage“ ist wirklich richtig spannend, aber so wie auch im Film, wurde auch im Buch nicht an den Sexszenen gespart, es handelt sich also wirklich um einen waschechten Erotikthriller. ☆ Vielen Dank lieber Blanvalet Verlag für das tolle Rezensionsexemplar! Ihr wisst gar nicht, wie glücklich ihr mich damit gemacht habt! ❤️

Ich konnte es nicht aus der Hand legen

Von: Stefanie K. Datum: 28. December 2020

3.5 Zu "365 Tage" habe ich vor einigen Monaten bereits den Film auf Netflix gesehen und war daher sehr gespannt auf das Buch und wie die Umsetzung ist Obwohl mit die Handlung bekannt war und viele Klischees des Genres bedient, konnte mich die Geschichte erneut total packen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Da ich wusste was mich bei der Geschichte erwartet, bin ich vermutlich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen. Laura fand ich sehr sympathisch und ich finde es klasse, dass sie immer sagt was sie denkt und sich von Massimo nichts gefallen lässt und ihm ordentlich Kontra gibt. Massimo ist der klassische Macho und Bad Boy, der es einem nicht immer leicht macht ihn zu mögen, denn seine Art ist oft zu kontrollierend. Dennoch ergänzen die beiden sich sehr gut und konnten mich gut unterhalten. Die Beziehung der beiden basiert für mich ein wenig zu stark auf dem Körperlichen und manchmal fehlte mir ein wenig das emotionale und persönliche zwischen den beiden, aber was zwischen Laura und Massimo passiert, ist verdammt heiß. Sehr spannend fand ich auch das Setting rund um die italienische Mafia und dieser Part sorgt für einige Spannungsmomente und dies wird sich in den nächsten Bänden vermutlich auch noch steigern. Der Cliffhanger unterscheidet sich ein wenig von dem im Film und ich fand den im Buch weniger schlimm als im Film, aber beides macht neugierig auf die Fortsetzung und ich bin gespannt wie es mit den beiden weitergeht.ins

Unterhaltsam, mit Schwächen

Von: Eifel Bücherwurm Datum: 28. December 2020

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar Preis: € 12,90 [D] Verlag: Blanvalet Seiten: 400 Format: Taschenbuch Reihe: Band 1 / 2 Erscheinungsdatum: 28.12.2020 Inhalt: Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia-Familien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet … Meine Meinung: Laura fliegt mit ihrem Freund und einem anderen Paar nach Sizilien in den Urlaub und wird dort von einem Mafiaboss entführt. Er glaubt daran, dass sie für ihn bestimmt ist, da sie ihm immer wieder in Visionen erschienen ist. Daher setzt er alles auf eine Karte: er überhäuft sie mit Luxus und befördert sie regelmäßig und ausführlich in den Orgasmushimmel. Allerdings alles unter der Prämisse, dass sie ein Jahr bei ihm bleiben muss und sich bestimmt in diesem Jahr in ihn verlieben wird. Weil was wollen Frauen mehr? Mitreden kann sie dabei jedenfalls nicht. Eine Frau aus ihrer Beziehung und ihrem gewohnten Umfeld zu entführen, ohne dass es bei ihrem Job, ihren Bekannten und der Familie zu Ungereimtheiten kommt, hatte ich mir schwieriger vorgestellt. Die Autorin hat alles bereits so vorbereitet, dass die Entführung problemlos ablaufen kann. Das ging mir zu einfach und war extrem gestellt. Aber ganz ehrlich: Übertreibung ist das Motto des Buches, in allen Belangen. Als ich damals den Trailer zum Film auf Netflix gesehen habe, war ich sofort abgeschreckt. Was für ein Schund, dachte ich. Und bis dato habe ich ihn auch noch nicht geschaut. Doch als ich dann entdeckte, dass der Film auf einem Buch basiert, wurde ich neugierig. Meistens ist es ja so, dass die Bücher besser sind. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Ich flog geradezu durch die Seiten und habe problemlos 100 Seiten an einem Tag verschlungen. Dabei merkte ich gar nicht, wie schnell ich vorankam. Das ist natürlich schon ein großer Pluspunkt. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich war immer gespannt, was sich die Autorin nun noch aus den Fingern ziehen wird. Denn eins muss ich sagen: die beiden Protagonisten sind für mich, wenn man es realistisch betrachtet, total hirnrissig. Laura übersteht keinen Tag ohne volltrunken von Moet Rosé zu sein. Den gibt es nämlich schon zum Frühstück. Und Massimo ist einfach ein Macho-Arschloch schlechthin, das versucht sie mit dem Stockholmsyndrom für sich zu gewinnen. Man muss bei diesem Buch wirklich die Logik außen vor lassen. Wenn man sich darauf einlässt, dass das Buch nur dafür da ist um Fantasien zu befriedigen, dann kann man Spaß damit haben. Denn unterhaltsam ist es auf jeden Fall. Trotzdem bleibt bei mir ein bitterer Beigeschmack nach der Lektüre. Ich bin wirklich zwiegespalten. Zum Beispiel schlägt sie ihm andauernd ins Gesicht, in den unterschiedlichsten Situationen. Als hätte sie keine andere Möglichkeit sich gegen ihn zu wehren. Ziemlich einfallslos und repetitiv. Am meisten aber hat mich wohl gestört, dass Laura tatsächlich dauerhaft betrunken ist. Egal wie ihre Stimmung ist - zwei, drei oder mehr Gläser Champagner müssen getrunken werden. Meistens auf leeren Magen. Was soll das? Und was bedeutet das für die Geschichte? Reicht eine Entführung nicht? Muss man sie auch noch als Alkoholikerin gefügig machen, da keine Frau mit klarem Verstand das mit sich machen lassen würde? Nach der Lektüre bin ich mir nicht sicher, ob ich den Film noch schauen möchte. Aber eins steht fest: nach dem Cliffanger aus diesem Band möchte ich Teil 2 auch noch lesen. Es interessiert mich einfach, wie die Geschichte der beiden enden wird. Fazit: Unterhaltsam, aber mit deutlichen Schwächen. Die Autorin hat alles richtig gemacht, weil sie den Leser mitzieht, unterhält und an der Stange hält. Dafür vergebe ich drei Sterne.

Besser als der Film!

Von: Lissy Datum: 28. December 2020

Meine Meinung Durch den Netflix Film, den ich im Sommer gesehen hatte und der sehr polarisiert, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und wollte es unbedingt lesen, da man im Film kaum etwas über die Protagonisten erfährt. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass es nun endlich bei uns in Deutschland erschienen ist. Handlung Laura fährt mit ihrem Partner und mit Freunden anlässlich ihres Geburtstages nach Sizilien in den Urlaub. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund Martin verlässt Laura das Hotel und wird von Don Massimo Torricelli entführt. Don Massimo hatte von Laura lange Zeit geträumt und wollte sie unbedingt finden, obwohl er nicht mal wusste, dass sie existiert. Nun bietet Don Massimo, der das Oberhaupt einer mächtigen Mafia - Familie ist, Laura den Deal 365 Tage bei ihm zu blieben und sich in ihn zu verlieben. Wenn sie sich nach diesen 365 Tagen nicht in ihn verliebt, lässt er sie frei. Schreibstil und Charaktere Ich fand schnell in die Geschichte und konnte das Buch innerhalb kurzer Zeit durch den flüssigen Schreibstil beenden. Mit den Figuren Laura und Massimo wurde ich jedoch über das gesamte Buch hinweg nicht wirklich warm. Laura ist bis zur Hälfte des Buches gefühlt dauerbetrunken. Entweder trinkt sie Champagner oder Prosecco und hiervon meistens gleich mehrere Gläser oder gleich eine ganze Flasche. Außerdem fällt sie oft in Ohnmacht und Massimo muss ihr ihre Herztabletten geben. Im ersten Teil des Buches beginnt fast jedes Kapitel damit, dass Laura entweder aus einer Ohnmacht oder mit einem Kater erwacht, dies nervte mich und wurde mit der Zeit auch langweilig. Im Weitern Verlauf der Geschichte passiert ansonsten eigentlich auch nicht viel, entweder haben sie Sex, gehen Shoppen oder sie trinkt Champagner. Ich verstehe auch nicht, warum sie soviel Alkohol trinkt, obwohl sie doch herzkrank ist... Eine weitere Sache, die ich auch nicht nachvollziehen kann, wie sich Laura auf einmal doch so schnell in ihren Entführer verlieben kann, der ihr doch kaum Freiheiten lässt und überhaupt nicht sympathisch wirkt! Nun zu Massimo: Über Don Massimo weiß man bis Seite 177 kaum etwas, nur dass er die ganze Zeit scharf auf sie ist und sie dominieren möchte... Ansonsten erfährt man auch im weitern Verlauf der Story kaum etwas über ihn, so bleibt die Figurenzeichnung von ihm sehr an der Oberfläche. Die Figuren sind dadurch sehr schwach, ich konnte überhaupt nicht mit diesen mitfühlen! Trotz allem erfährt man hier im Buch immer noch mehr von den Protagonisten als im Film! Fazit Ein Fazit zu schließen fällt mir dieses Mal ehrlich gesagt gar nicht leicht. Nachdem ich das Buch beendet hatte, wusste ich zuerst gar nicht, was ich davon nun halten soll! Mich hat zwar vieles während dem Lesen genervt, doch trotzdem konnte ich das Buch stellenweise nicht weglegen. Ich gebe dem Buch 3 Sterne und hoffe, dass die Charaktere im zweiten Band mehr Entwicklung und tiefe zeigen. Der zweite Band erscheint im April. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

Zwischen Gewalt und Begierde

Von: Franziska_J Datum: 28. December 2020

„Don.. so wurde das Oberhaupt der Mafiafamilie genannt, das Marlon Brando in Der Pate spielte. Plötzlich fügte sich alles zusammen: die Securitymänner, die Autos mit den getönten Scheiben, dieses mittelalterliche Castello, das Beharren auf bedingungslosem Gehorsam.“ Don Massimo Torricelli ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafiafamilien Siziliens und verhält sich auch so: eiskalt, skrupellos, machtbesessen. Hotelmanagerin Laura aus Warschau ist eine selbstbewusste, unabhängige Frau, die sich von niemandem etwas sagen lässt. Unter normalen Umständen wären sich diese beiden Menschen wohl nie begegnet, doch als Laura mit ihren Freunden auf Sizilien Urlaub macht und Massimo sie vor einem seiner Hotels erblickt und sofort von ihr besessen ist, beginnt eine romantische, wilde und vor allem gefährliche Affäre zwischen den beiden… In ihrem Roman 365 Tage (erschienen im Dezember 2020 bei Blanvalet)entfaltet Blanka Lipinska eine rasante und hocherotische Liebesgeschichte, der es an nichts fehlt. Sogar Actionfans kommen hier auf ihre Kosten, denn das Mafiamilieu ist natürlich alles andere als ungefährlich und nicht nur einmal ist deswegen das Leben des jungen Paares in Gefahr. Einigen Lesern dürfte die Handlung vielleicht schon bekannt vorkommen, denn der Roman wurde bereits verfilmt und ist auf Netflix einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 2020. Auch in Polen ist Lipinskas Trilogie bereits ein absoluter Bestseller und die Autorin zählt inzwischen zu den einflussreichsten Frauen in Polen. 2020 wurde sie vom Magazin Wprost in die Liste der einflussreichsten Frauen Polens aufgenommen und Forbes Women zählt sie zu den persönlichen weiblichen Top-Marken. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, offen über Sex und Liebe zu sprechen, was ihr in ihrem Roman wirklich gelungen ist. Sie nimmt definitiv kein Blatt vor den Mund und der Leser wird schon zu Beginn des Buches mit zahlreichen schlüpfrigen Szenen konfrontiert. „Du hast mir alles genommen, was ich hatte, und obwohl du mich erregst, hasse ich dich auch, Massimo. Ich will, dass du spürst, wie es ist, wenn man zu etwas gezwungen wird.“ Der besondere Reiz dieses Romans liegt jedoch in den besonderen Bedingungen unter denen die Liebe von Massimo und Laura stattfindet. Massimo ist von Laura völlig besessen, obwohl er sie eigentlich überhaupt nicht kennt. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein ungewöhnliches Angebot: 365 Tage soll Laura bei ihm bleiben. Wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, darf sie gehen. Durch Massimos geschickte Erpressung hat Laura schließlich keine andere Wahl als das Angebot anzunehmen und sich auf Massimo einzulassen. Was dann zwischen den beiden beginnt, ist ein hocherotisches Spiel um Macht, denn Massimo, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will, hat nicht mit Lauras Widerstand gerechnet… Der Autorin ist es mit Massimo und Laura gelungen, zwei komplexe und vielschichtige Hauptcharaktere zu konstruieren. Massimo ist nämlich nicht nur der machtbesessene Mafiaboss, sondern er hat auch eine sehr sanfte, fürsorgliche Seite, die ihn in ein ganz anderes Licht rückt und ihn viel sympathischer erscheinen lässt. Das gleiche gilt für die selbstbewusste Laura, die ebenso eine sehr verletzliche Seite hat. 365 Tage – Eine gefährliche, hocherotische und fesselnde Liebesgeschichte. Man darf gespannt sein auf Teil 2, der ab April 2021 auf Deutsch erhältlich ist.

Für Massimo

Von: alinas_bookworld0105 Datum: 27. December 2020

„365 Tage“ von Blanka Lipinska Band: 1 von 3 Klappentext: Hotelmanagerin Laura fährt mit Freunden nach Sizilien. Sie will dort ihren Geburtstag feiern und hofft, dass auch ihr Freund Martin im Urlaub endlich mehr Zeit für sie haben wird. Doch es kommt ganz anders: Nach einem heftigen Streit verlässt Laura wutentbrannt das Hotel – und begegnet Don Massimo Torricelli. Der attraktive, junge Don ist das Oberhaupt einer der mächtigsten Mafiafamilien Siziliens und gewohnt zu bekommen, was er will. Und Massimo will Laura. Er entführt sie in seine luxuriöse Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage soll sie bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt, wird er sie gehen lassen. Massimo ist siegessicher, doch er hat nicht mit der selbstbewussten Laura gerechnet… Rezensionsexemplar: Ja Meine Meinung: Vorweg: Ja, ich weiß, dass viele (von euch) Dark Romance bzw. Storys wie diese problematisch finden. Das akzeptiere ich. Aber bitte akzeptiert auch, dass ich diese Geschichten oft trotzdem mag, da ich einen anderen Blickwinkel habe und manches anders lese. Deswegen wird die Rezi das auch nicht thematisieren. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht! Wie erwartet ist das Buch flüssig zu lesen. Der Schreibstil war nicht sonderlich komplex oder poetisch, aber trotzdem schön. Ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Laura war mir hier im Buch sogar sympathischer als im Film! Ich mag es außerdem sehr, dass der Film so nah am Buch ist. So kann man das Buch als „Ergänzung“ lesen, wenn einem der Film gefallen hat. Aber es tauchen keine unerwarteten Storylines, Charaktere o. ä. auf. Das Buch endet etwas später als der Film, aber trotzdem mit einem Mini-Cliffhanger, nichts dramatisches. Die Story und die Charaktere sind nicht sehr tiefgründig, aber gut ausgearbeitet und alles passt zusammen. Ein Kritikpunkt ist für mich der übermäßige Alkoholkonsum, das bei dem Film nicht so extrem bei mir angekommen. Das hätte nicht sein müssen. Das Buch ist perfekt zum Abschalten und genießen, sich einfach berieseln lassen. Ich kann das Buch jedem*r empfehlen, der/die den Film mochte! Bewertung: 4/5

Explosive Mischung

Von: Mias_Bookworld Datum: 27. December 2020

Hach ja. Laura und Massimo, eine ziemlich explosive Mischung. Wer den Film zuvor schon gesehen hat, weißt das wahrscheinlich schon. Da auch ich den Film vorher schon gesehen habe blieb es nicht aus, dass ich mit wenn auch wenigen Erwartungen und Ansprüchen, an das Buch heran gegangen bin. Um ehrlich zu sein weiß ich auch gar nicht wo ich mit meiner Rezension anfangen soll, da es so viel zu berichten gibt. 😂 Auch im Buch ist Laura eine starke, unabhängige und natürlich auch sehr stolze Frau. Mehrmals zeigt sie Massimo wo der Hase lang läuft, was er nicht anders zu erwarten, natürlich nicht einfach so hin nimmt. Wir erfahren aber auch mehr über ihre, und auch etwas mehr über Massimos Vergangenheit, was mich vieles besser verstehen lassen hat. So sehr ich Massimo am Anfang verachtet habe, zu gerne hätte ich ihn noch ein paar Erzählung aus seiner Vergangenheit geknuddelt. Wenn man seine Stalker Neigung mal beiseite schiebt, finde ich seine dauerhafte Sorge um Laura vielleicht sogar ein wenig niedlich. Mir ist mein Herz aufgegangen als irgendwann der Punkt kam an dem er sich komplett auf sie eingelassen hat. Denn auch wenn Laura vorher schon seine Auserwählte war, hat man an einem Punkt im Buch gemerkt, dass er sich irgendwann bei ihr hat fallen lassen. Auf der anderen Seite muss ich aber natürlich auch sagen, wäre ich an Lauras Stelle gewesen, wäre ich wahrscheinlich bei der ersten Gelegenheit abgehauen. 😂 Eine Sache gibt es aber, die meines Erachtens nach ein bisschen überzogen wurde und die ich euch auch nicht vor enthalten möchte. Und zwar geht es um Lauras Herz Problem. Dass sie damit zwischendurch Probleme hat ist verständlich aber sie deswegen bei jeder Kleinigkeit um kippen zu lassen hat mich irgendwann vielleicht etwas genervt. Shame on me 😂🙊 Da ich in meiner Rezension Spoiler so gut es nur mal geht vermeiden möchte, will ich jetzt nicht großartig auf die story eingehen. Was ich aber sagen möchte und auch kann ist, dass das Buch nicht hätte besser verfilmt werden können. Natürlich fallen bei Verfilmungen immer ein paar Scenen weg, aber die eigentlichen Schlüsselscenen wurden meiner Meinung nach perfekt auf die Leinwand gebracht. Abschließend sage ich euch also, kauft dieses Buch! Wenn ihr den Film gut fandet, bestellt euch das Buch. Geht, wenn es wieder möglich ist, in den nächsten Buchladen und kauft euch dieses Buch. Denn ihr werdet nicht enttäuscht

Viel Potential das nicht genutzt wurde

Von: Line Datum: 26. December 2020

SPOILER Kurze Inhaltsangabe: Don Massimo Torricelli hat seinem Unfall immer wieder Visionen von einer hübschen Frau, die er jedoch weder kennt noch jemals gesehen hatte. Laura Biel fliegt in Urlaub mit ihrem Freund und Bekannten. Mit einer Entführung von Don Massimo hat sie jedoch nicht gerechnet. Sie ist nämliche die geheimnisvolle bildhübsche Frau aus seinen Visionen. Und er setzt alles dran, um sie für sich zu gewinnen. Meine Meinung: Die Gestaltung des Covers finde ich sehr gelungen, weil es perfekt zu Don Massimo passt. Dunkel, geheimnisvoll und gefährlich, aber mit einem Hauch Zärtlichkeit. Der Klappentext hat meiner Meinung nach zu viel über das Buch verraten, aber dennoch hat er mich sehr angesprochen. Wie schon erwähnt hätte die Geschichte um Massimo und Laura sehr viel Potential gehabt. Jedoch gab es meiner Meinung nach teilweise sehr viele Unstimmigkeiten im Buch und teilweise wurden die Namen Massimo und Domenico verwechselt. Die Handlung war mir manchmal etwas zu schnell abgehandelt und nicht nachvollziehbar. Zudem ist mir aufgefallen, dass in spannenden Momenten die Protagonistin plötzlich einschläft oder in Ohnmacht fällt. Laura als Charakter ist sehr wechselseitig. Mal ist sie sehr selbstbewusst und temperamentvoll, im nächsten wird sie von Don Massimo zurückgedrängt und ist das komplette Gegenteil ängstlich und schüchtern. Der Charakter von Don Massimo finde ich sehr gelungen. Skruppellos, gefährlich, dunkel und geheimnisvoll. All das strahlt er aus, aber in manchen Momenten mit Laura taut er auf und behandelt sie voller Liebe und Zärtlichkeit. Den Schreibstil von der Autorin empfand ich als sehr angenehm zu lesen. Sie hat es geschafft den Leser zu fangen und zu unterhalten. Im Allgemeinen fand ich das Buch keineswegs schlecht. Das Lesen hat mir Spaß gemacht und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Jedoch hat mir ein bisschen Tiefgründigkeit und der "Wow-Effekt" gefehlt.

Zwiespältig (3.5 Sterne)

Von: lesefreak5375 Datum: 23. December 2020

Als ich die letzte Seite dieses Buches zugeschlagen habe, herrschte in meinem Kopf gähnende Leere, die sich nach und nach mit Fragezeichen füllte. Fand ich das Buch gut? Irgendwie schon. Mochte ich die Protagonistin Laura? Eigentlich nicht. Bin ich nicht sonst riesiger Fan von Mafia-Geschichten? Oh ja! Bei dem Buch handelt es sich um die geschriebene Version eines Netflix-Films, den ich nicht gesehen habe. Ich bin also vollkommen unvoreingenommen. Der Klappentext aber klang genau nach meinem Geschmack, deswegen wurde ich sofort neugierig auf diese Entführungsgeschichte mit Mafia-Thema. Besonders der Anfang konnte mich vollkommen überzeugen, denn ich bin durch die ersten hundert Seiten geflogen, ohne zu merken, wie viel ich eigentlich schon gelesen habe. Während dieser ersten hundert Seiten baut sich die Story größtenteils auch, die Umstände für die Ausgangssituation der Geschichte werden geschaffen, es geht eher um Handlung, als um die großen Gefühle. Der Schreibstil der Autorin ähnelt tatsächlich einem Film, denn die Ereignisse des Buches liefen vor meinen Augen ab und ich war ziemlich begeistert. Aber irgendwann war dann ein Punkt erreicht, an dem Handlung allein nicht mehr gereicht hat. Spätestens als Laura auf Massimo traf und die beiden langsam zueinander finden, hätte ich Gefühle erwartet. Aber ich habe nichts davon gelesen, wie Laura eine Bindung zu Massimo aufbaut, oder dass sie vor Angst erzittert, weil sie entführt wurde. Das Buch hat sich aus meiner Sicht tatsächlich vollkommen auf das, was passiert, beschränkt und den Rest konnte man sich selber denken. Diese fehlenden Gefühle haben es mir teilweise schwer gemacht die Entscheidungen der Protagonistin zu verstehen. Dabei bin ich keineswegs der Fan von seitenlangen Monologen über die Gefühlssituation einer Figur, aber hier war einfach gar nichts. Vielleicht liegt auch darin der Ursprung, dass ich Laura als Person ziemlich kritisch sehe. Wie ich gerade meinte, habe ich keinerlei emotionale Bindung zu ihr aufgebaut und fand sie nie wirklich sympathisch. Für mich verkörpert sie ein altmodisches, klischeebehaftetes Frauenbild. Jemanden, den man mit Geld kaufen kann, deren Aussehen ihr über alles geht. In den absurdesten Situationen hat sie sich um ihr Erscheinungsbild gekümmert, statt um wichtige Dinge. Zudem hat sich mit ihrem Verhalten alle Klischees bedient, die ich persönlich über Frauen aus osteuropäischen Ländern je gehört habe. Außerdem hat Laura einen Hang zu körperlicher Gewalt, was ich weder bei weiblichen, noch bei männlichen Charakteren gut heiße (ich beziehe mich hier nicht auf erotische Szenen). Was mich immer noch fasziniert, ist, dass ich das Buch trotz dieser Kritikpunkte irgendwie mochte. Es ist eine Art Erotik-Krimi, obwohl die Informationen über die Mafia-Geschehnisse etwas kurz kommen. Die Story fand ich ziemlich spannend, ungeachtet der Tatsache, dass ich das verkörperte Frauenbild nicht unterstütze. Vielleicht liegt das an kulturellen Unterschieden, ich weiß es nicht. Den zweiten Band möchte ich trotzdem gerne lesen, denn handlungstechnisch war die Geschichte auf ziemlich hohem Niveau und hat mich neugierig auf ihr Ende gemacht.

Komplizierte Thematik

Von: Leandra Tinker Datum: 23. December 2020

"365 Tage" ist für mich sehr schwer zu rezensieren. Ich denke, jeder bewertet das Buch anders, weil die moralischen Grenzen verschieden sind. In einigen literarischen Bereichen, die unter dem Thema stehen, "harte Erotik" zu vertreiben, wäre das Buch gut. Da dieses Buch aber als Roman verkauft wird, muss ich sagen, dass es für dieses Genre sehr hart ist. Es gibt keine Triggerwarnung. Der Klappentext verrät nicht, wie sehr es in dem Buch zur Sache geht. Und wenn ich den Film nicht gesehen habe und nicht weiß, was auf mich zukommt, ist das Buch ein Schock. Ich habe den Film gesehen (der sich nur in wenigen Punkten vom Buch unterscheidet) und wusste, auf was ich mich einstellen müsste. Ist das Buch frauenfeindlich? Wird unsere Protagonistin Laura zu Dingen gezwungen, die sie nicht will? Bei letzterem muss ich mich einschalten. Natürlich will sie nicht entführt werden, aber die Beziehung zu Massimo will sie schon. Sie vermisst ihn auch immer, wenn er nicht da ist und ringt um seine Aufmerksamkeit. Die Emotionswelt war im Film ganz anders als im Buch. Mal abgesehen davon, dass das gesamte Buch ein Streitpunkt ist, habe ich auch Dinge an den Protagonisten auszusetzen. Laura trinkt die ganze Zeit und ich war froh, wenn ich mal nicht "Moët" gelesen habe. Aber natürlich beteuert sie immer, dass sie keinem Klischee entspricht und eine "Säuferin" ist. Manchmal frage ich mich, wie sie nach drei Flaschen Champagner noch stehen kann. Der Schreibstil ist recht flüssig, an manchen Stellen jedoch sprunghaft. Mein liebster Charakter ist und bleibt Domenico. Ich liebe seine fürsorgliche Art und die Herzlichkeit, die er aufbringt - er hätte ein eigenes Buch verdient. Ich denke, man muss mit dunklen Romanze zurechtkommen, um das Buch zu mögen. Es ist definitiv nichts für jeden und stößt an feministische Grenzen.

Spannend, aufregend und mit einer Brise prickelnd

Von: zwischen.zeilen.und.woertern Datum: 22. December 2020

Laura hat ihren Job verloren und anstatt ein paar Tage Trübsal zu blasen, fliegt sie mit Freunden nach Sizilien. Dort wird sie ihren Geburtstag feiern und erhofft sich aber auch, dass ihr Freund Martin endlich mehr Zeit mit ihr verbringen wird. Es wäre doch zu schön um wahr zu sein. Martin und Laura streiten sich und sie ergreift kurzerhand die Flucht aus dem Hotel. Laura irrt durch die Straßen Siziliens und begegnet Don Massimo Torricelli - Oberhaupt einer der mächtigsten Mafia. Zufall? Nein. Denn er hatte eine Art Vision und da kam Laura vor. Er suchte sie schon seit Ewigkeiten und nun hatte er sie gefunden. Er entführt sie in seine Villa und macht ihr ein Angebot: 365 Tage hat sie, um sich in ihm zu verlieben. In der Zeit muss sie bei ihm bleiben. Kann das gutgehen? Nach dem Film war ich sehr neugierig auf das Buch. Dass man einen Film nicht 1 zu 1 so drehen kann, wie es im Buch vorkommt, sollte klar sein. Im Vergleich, fand ich das Buch um einiges besser als den Film. Man bekommt einen besseren Einblick und mehr Hintergrundinformationen zu den beiden, die mir im Film zu oberflächlich waren. Auch war mir Laura im Buch viel sympathischer als im Film. Massimo, würde ich sagen, ist im Buch um einiges düsterer und geheimnisvoller - i like it! Das Ende war so anders und hat mich total überrascht, wo ich doch laut Film schon wusste, wie es endet. Ich denke, dass sich hier jeder sein eigenes Bild machen sollte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon auf den Folgeband gespannt.

Konnte mich nicht begeistern

Von: chrissysbooks Datum: 22. December 2020

Die Hotelmanagerin Laura fährt mit ihren Freunden nach Sizilien. Es kommt mit ihrem Freund Martin zu einem heftigen Streit und Laura verlässt darauf hin wütend das Hotel. Danach wacht sie in einer luxuriösen Villa auf, denn Laura wurde entführt, von Don Massimo Torricelli einem Mafia Boss. Dieser macht ihr ein Angebot. Laura soll 365 Tage bei ihm bleiben, wenn sie sich bis dahin nicht in ihn verliebt hat, darf sie abreisen. Der Millionen-Bestseller und Filmerfolg, einer der weltweit erfolgreichsten Filme auf Netflix im Jahr 2020, das hört sich doch gut an oder? Da ich den Film nicht gesehen habe, dachte ich, das Buch muss ich lesen. Leider habe ich sehr schnell festgestellt, dass der Roman mir überhaupt nicht zusagte. Warum muss ein Buch über 300 Seiten haben, wenn es kaum Story gibt? Die Sexszenen empfand ich nervig und überhaupt nicht erotisch schön beschrieben. Zusätzlich waren einige Ausdrücke der Protagonisten so gar nicht mein Stil. Sympathisch waren mir Laura und Massimo auch nicht. Laura empfand ich als etwas anstrengend und ihr Verhalten konnte ich nicht nachvollziehen. Wie kann sich eine Frau so schnell zu ihrem Entführer hingezogen fühlen? Massimo ist ein besitzergreifender Macho und keinesfalls sympathisch. Der Schreibstil in diesem Roman ist sehr einfach gehalten, deshalb lässt sich das Buch sehr schnell lesen besonders, wenn man die Sexszenen überfliegt. Die Story hätte ich mir fesselnder und ausführlicher gewünscht. Schade, ich bin von diesem Roman sehr enttäuscht und werde trotz Cliffhanger den zweiten Teil nicht lesen.

Die Geschichte konnte mich nicht überzeugen

Von: Lesejunkie_Ela Datum: 22. December 2020

365 Tage - lange habe ich gespannt auf dieses Buch gewartet.... und wurde enttäuscht. In diesem Buch sucht man vergebens nach einer Handlung, irgendwelchen Emotionen ind Protagonisten, die sympathisch und authentisch sind, denn zu 90% geht es hier ums f*ken, Alkoholkonsum, Ohnmachtsanfällen von Laura und immer mal wieder das plötzliche verschwinden von Massimo, wohin auch immer... und genauso plötzlich taucht er wieder auf. Beide sind nicht wirklich überzeugend. Ich finde sie farblos, nervig und auch irgendwie leblos. Einzig und allein Domenico hat mir gut gefallen. Einige seiner Auftritte waren ein Highlight. Der Schreibstil ist ziemlich einfach gehalten. Er ist schlicht & langweilig. Er hat mich weder in den Bann gezogen, noch gefesselt. Fazit: Eine einzige Enttäuschung. Normalerweise mag ich es nicht, wenn Rezensionen nur das Negative wiedergeben, denn irgendwas positives gibt es immer. Sei es der Schreibstil, die Protagonisten oder wenigstens das Cover. Doch in diesem Fall trifft keines der Kriterien zu. Schade. Sorry! Trotz allem bin ich auf die Fortsetzung gespannt.

Das war wohl nichts...für mich

Von: Stefanie_booksweetbook Datum: 09. January 2021

Auf allen gängigen sozialmedia Kanälen tauchte immer wieder dieses Buch und die Schwärmereien zum Film auf und da wurde ich dann doch neugierig was wohl hinter der Geschichte steckt. Zuerst wollte ich eigentlich den Film schauen, aber der Trailer hat mich schon abgeschreckt und da die Bücher ja bekanntlich (meistens) sowieso besser sind als die Verfilmungen, begann ich das Buch zu lesen. Ja, was soll ich sagen. Das Buch konnte mich so gar nicht fesseln oder überzeugen. Die Protagonisten waren mir sehr unsympathisch und identifizieren war auch nicht möglich. Was mich schon zu Beginn störte und ich total unglaubwürdig empfand,war, dass er von ihr im Koma geträumt hat und dann Bilder von ihr anfertigen ließ und über all im Haus aufgehangen hat. Sollte das romantisch sein, ich fand es echt weit hergeholt und albern. Die Sexszenen haben mir auch nicht gefallen, sie waren weder erotisch, noch ansprechend für mein empfinden. Ich hatte mir im ganzen mehr erhofft. Mehr Mafia, ansprechende Erotik und Charakteren mit denen man mitfiebert und mag. Das Buch mit SoG zu vergleichen kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Für mich war es ein totaler Reinfall und ich werde auch den 2. und 3. Band definitiv nicht lesen.

Leider eine Enttäuschung

Von: Kates_Booklights Datum: 28. December 2020

„365 Tage“ ist die Buchvorlage für den gleichnamigen Film, der dieses Jahr auf Netflix erschienen ist. Leider muss ich im direkten Vergleich sagen, dass mir der Film besser gefällt als das Buch. Das passiert ja nicht häufig, aber hier hatte ich nicht das Gefühl, dass die Buchvorlage mir irgendwas liefert, was der Film nicht auch darstellt – und dabei hat der Film noch einen super Soundtrack und schöne Kulissen. Das Buch nur einen mittelmäßigen Schreibstil. Die Handlung des Films unterscheidet sich fast nicht von der des Buchs. Es gibt weder einen wirklichen Einblick in die Gefühle der Protagonistin noch aufschlussreiche Gespräche zwischen Laura und Massimo. Generell haben mir einfach die Emotionen gefehlt. Laura wirkt sehr flach, hat keine wirklichen Prinzipien und lässt Massimo fast alles mit sich machen. Manchmal beschwert sie sich einmal kurz, fährt dann aber damit fort sich zu betrinken und Party zu machen. Das hat mich richtig gestört. Außerdem fällt sie andauernd in Ohnmacht. Und auch das war meiner Meinung nach einfach übertrieben. Die Autorin hat Lauras Herzfehler als Mittel zum Zweck genutzt, wenn sie sich nicht mehr aus einer Szene befreien konnte. Aber die Protagonistin dann die ganze Zeit Massen an Champagner trinken zu lassen ergibt einfach keinen Sinn. Vor allem dann nicht, wenn auch keiner der behandelnden Ärzte auf die Idee kommt ihr zu sagen, dass ein solcher Alkoholkonsum eventuell schädlich für ein sowieso schon angeschlagenes Herz sein könnte. Der Schreibstil der Geschichte ist überhaupt nicht mein Fall. Ich hatte dauerhaft das Gefühl, dass Situationen unnötig kompliziert und gleichzeitig nicht ausführlich genug beschrieben wurden. Dadurch war es anstrengend der Handlung zu folgen. Gleichzeitig werden Situationen sehr oft wiederholt, was die Geschichte langweilig macht. Irgendwann habe ich den Überblick verloren, wie oft Laura am Anfang eines Kapitels aufwacht, am Ende eines Kapitels einschläft oder mal wieder in Ohnmacht fällt. Aber es war sehr oft. Und dadurch wird die Geschichte einfach eintönig. Meiner Meinung nach sollte es eine Triggerwarnung für das Buch geben: Es werden Gewalt, Drogenkonsum und sexuelle Nötigung und beschrieben. Außerdem wird eine absolut toxische Beziehung verherrlicht und als die Traumbeziehung schlechthin dargestellt. Dabei dreht sich die gesamte Beziehung der beiden eigentlich nur um sexuelle Anziehung – Denn eine emotionale Bindung bauen die Protagonisten nicht auf. Insgesamt hat mir das Buch nicht wirklich gefallen, mich aber irgendwie auch gecatched. Ich glaube es war einfach so trashy, dass ich ab einem bestimmten Punkt einfach weiterlesen musste. Alleine, weil ich wissen wollte, wie oft Laura noch in Ohnmacht fällt und ich die Handlung mit der des Films vergleichen wollte. (Das Buch und der Film sind, abgesehen von ein paar Szenen und 1-2 zusätzlichen Nebencharakteren, identisch.) Aber der Film war für mich schon kein Highlight. Und das Buch kommt leider nicht an die Adaption ran. Wahrscheinlich werde ich den zweiten Teil der Reihe trotzdem lesen. Ein bisschen Trash im Bücherregal ist immer unterhaltsam. Aber bis jetzt bin ich leider enttäuscht! 1,5/5 Sterne