JP Delaney

Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.

Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser. Blick ins Buch

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Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch – in ihren Augen liest Claire Angst. Und am Morgen nach Patricks und Claires Begegnung ist sie tot. Die Polizei verdächtigt den Witwer, und Claire soll helfen ihn zu überführen – wenn sie nicht will, dass die Polizei herausfindet, was sie selbst in der Mordnacht getan hat. Doch Patrick wirkt nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und sie ahnt: Sie muss die Rolle ihres Lebens spielen ...

guter Ansatz, aber keine gute Umsetzung

Von: Sparkles and her Books Datum: 06. December 2018

Worum geht’s? Um Geld für ihr teures Schauspielstudium zu verdienen, geht Claire einem interessanten Nebenjob nach: Durch ihr Schauspieltalent gesegnet ist sie eine sehr gute Treuetesterin und lässt sich für das professionelle Flirten bezahlen. Doch dann wird Kundin ermordet aufgefunden, nur wenige Stunden nachdem Claire sich mit ihrem Ehemann Patrick getroffen hat. Jetzt kommt die Polizei auf Claire zu und will Claire für ihre eigenen Dienste engagieren: Sie soll herausfinden, ob Patrick seine Frau getötet hat. Claire willigt – auch aus eigenwilligen Motiven – ein und fängt an, ein umfassendes Spiel mit Patrick zu spielen. Doch der charismatische Patrick fasziniert Claire immer mehr und plötzlich ist sie gefangen in einem Schauspiel, was ihr alles abverlangt… Schreibstil / Gestaltung Das Cover ist farblich und gestalterisch gut geeignet für Believe Me. Es wirkt geheimnisvoll und weckt Interesse. Das Buch ist aus Sicht von Claire geschrieben. Es lässt sich relativ gut lesen. An vielen Stellen findet allerdings kein Dialog statt, sondern es wird vielmehr mit Mailverkehr und Schauspielskripten gearbeitet. Die Skriptstellen sind durch eine andere Schriftart deutlich hervorgehoben. Mein Fazit Zu Believe me habe ich aufgrund der sehr spannend klingenden Story gegriffen. Ich habe vorher bereits viel über JP Delaney gehört, aber noch keine Bücher von ihm gelesen. Allerdings habe ich häufiger Stimmen gehört, die seine Bücher mit Meisterwerken wie Gone Girl oder Girl on the Train gleichsetzen. Daher war meine Erwartung hoch. Doch was soll ich sagen? Bereits am Anfang fiel es mir schwer, dauerhaft ins Buch einzusteigen. Meine Aufmerksamkeit wurde immer nur für kurze Zeit gefesselt. Bereits von Anfang an wird immer wieder mit Schauspielskripten gearbeitet, was für mich leider überhaupt nicht gepasst hat. Zwar hat JP Delaney wirklich die Gabe, mit kurzen Kapiteln und einer gewissen Geschwindigkeit eine angenehme Rasanz aufzubauen, doch spätestens gegen Mitte des Buches verfliegt der leichte Zauber wieder. Es wird alles verworren, teilweise abstrus, gelegentlich unlogisch. Ich habe leider häufiger den Faden verloren. Denn die Wahrheit ist: Den Großteil des Buches habe ich nicht verstanden, ob das jetzt die Realität oder Claires Vorstellungen ist. Die Grundstory ist ja durchaus interessant. Claire ist ein interessanter Charakter, der sehr vielschichtig und undurchsichtig ist. Allerdings hat sie mich teilweise auch genervt. Sie ist eine gute Schauspielerin, aber irgendwann hatte ich nur noch das Gefühl, dass sie sich komplett in ihrer Rolle verloren hat. Oder ist es gar keine Rolle? Es war wirklich undurchsichtig. Aber leider nicht undurchsichtig in Sinne einer guten Unterhaltung, die so spannend ist, dass man an den Nägeln knabbern möchte, sondern undurchsichtig im Sinne von was soll das und wo soll das hinführen. Vielleicht wurde hier versucht, zu viel auf einmal zu erreichen, möglichst viele Twists und Turns einzubauen, Meisterwerke wie Gone Girl zu übertreffen. Doch meiner Meinung nach scheitert es hieran. Am Ende fühlt man sich nur noch wie eine Katze mit einem komplett verworrenen Haufen aus Handlungssträngen, die für mich nicht mehr wirklich realistisch erklärbar und vereinbar sind. Alles in allem unterhält Believe me einen zwar ganz nett, für einen wirklich großartigen Thriller gibt es auch viel Stoff her, aber es scheitert an der Umsetzung und verliert sich in einem einzigen Chaoshaufen. [Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise von von dem Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.]

Einige überraschende Wendungen

Von: mona537 Datum: 02. December 2018

Meinung: „Believe Me – Spiel dein Spiel. Ich spiel es besser“ ist das zweite Buch von JP Delaney, der vor einiger Zeit mit „The Girl Before“ einen sehr erfolgreichen Thriller-Titel veröffentlichte. Ich war nun gespannt, was genau mich bei „Believe Me“ erwartet. Der Klappentext hat mich sofort angefixt und beim kurzen Durchblättern in der Buchhandlung sind mir gleich mal die zwischendrin vorkommenden Dialoge in Drehbuch-Art aufgefallen. Kurzerhand habe ich es mitgenommen und schon bald bin ich in die abgedrehte Welt von Claire eingetaucht. Wir lernen Claire kennen. Anfang 20, Schauspielstudentin. Um sich jedoch dieses Studium finanzieren zu können, arbeitet sie ohne Greencard bei einem dubiosen Detektiv als Lockvogel. Bisher ist es Claire ausnahmslos gelungen, ihre Jobs zu erledigen, doch dieser hier ist anders: Entgegen ihren Erwartungen springt der Mann, Patrick Fogler, nicht auf sie an. Sie erhält von Frau Fogler die vereinbarte Summe und verschwindet. Was sie jedoch nicht weiß: Frau Fogler wird am nächsten Tag tot aufgefunden. War es ihr Mann? Um die Wahrheit herauszufinden, muss Claire ihr ganzes Können beweisen, denn die Polizei möchte sie als Lockvogel einsetzen. Schnell vermischen sich jedoch Schauspiel und „echtes Leben“… und man weiß nicht mehr, wer der „Gute“ und wer der „Böse“ ist. Claire ist labil und hat selbst einige Geheimnisse, die nicht an die Oberfläche gelangen sollen. Aufgewachsen in England, wurde sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben. Um sich ihr Leben angenehmer zu machen, passt sie sich immer der jeweiligen Familie an und schauspielert sich ihr Leben so durch. Dass sie Talent besitzt, erfährt sie schon in jungen Jahren und so kommt es, dass sie an einer renommierten Schauspielakademie aufgenommen wird. Für diesen Traum zieht sie nach Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Patrick Fogler ist Dozent an einer Uni, verheiratet und laut Polizei-Psychologen ein Mörder. Claire lernt ihn charmant, treu und liebevoll kennen, sodass sie an der Aussage der Polizei zweifelt. Was wenn die sich irren? Vielleicht ist er ja gar nicht der Mörder seiner Frau? Oder hat Claire sie umgebracht, weil sie eifersüchtig auf sie war? Immerhin ist Patrick ein toller Mann… Schnell entwickelt sich zwischen den beiden etwas, als Claire auf Patrick angesetzt worden ist. Zeitweise habe ich an Claires Gefühlen gezweifelt, aber doch war es typisch für sie. Sie lechzt nach Anerkennung und Liebe – alles, was sie als Kind nicht hatte. Und so verfliegen die Seiten, bis eine Wendung kommt, die man so nicht kommen sieht. Ich möchte jedoch nicht spoilern und gehe nicht weiter darauf ein. Was ich aber sagen kann: es war absolut spannend! Das Ende hat mich umgehauen, auch das habe ich so nicht kommen sehen. Und doch war es irgendwie klar… Ich wurde zuletzt von „Der Insasse“ von Sebastian Fitzek so in die Irre geführt. Obwohl mir das Buch gut gefallen hat und die Wendungen für mich absolut genial waren, vergebe ich dennoch nur 4 von 5 Sternen, da mir irgendetwas gefehlt hat. JP Delaneys Schreibstil ist angenehm zu lesen und man fliegt förmlich durch die Seiten. Warum einige Dialoge wie im „Drehbuch“ geschrieben wurden, kann ich mir nicht erklären, es war jedoch erfrischend anders und hat mir gut gefallen. Ich konnte aber kein Muster darin erkennen. Für alle, die Thriller mit tollen, atemberaubenden Wendungen lieben, kann ich dieses Buch empfehlen.

1. Thriller und total überzeugt

Von: buecherversessene Datum: 28. November 2018

Inhalt Claire Wright will Schauspielerin werden. Um ihr Studium und ihr WG-Zimmer bezahlen zu können, flirtet sie mit verheirateten Männern, im Auftrag deren Frauen, um die Untreue zu beweisen. Doch als sie von Stella Fogler angeworben wurde und sie einen Tag später tot aufgefunden wurde, muss Claire die Rolle ihres Lebens spielen. Meinung Das Cover und der Titel passen perfekt zum Buch, auch wenn sich dies erst relativ am Ende herausstellt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und schnell und flüssig zu lesen. Ich habe teilweise 100 Seiten gelesen, ohne es mitzubekommen. Mit Claire, der Hauptperson, konnte ich mich sehr gut identifizieren. Spoiler! -> In Claires Kopf haben sich manche Situation als Theaterstück abgespielt, was ich sehr gut dargestellt fand und mit dem ich mich ebenfalls identifizieren kann. <- Ihr Charakter bzw. ihre Rolle wurde sehr gut ausgearbeitet und ihr Handeln erschien immer logisch. Die Plot twists fande ich sehr spannend und haben, so wie es sein soll, die Spannung nochmal erhöht. Ich konnte teilweise das Buch einfach nicht wegglegen, weil jedesmal das Kapitel spannend endete. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Das Ende hatte ich so nicht erwartet, obwohl ich mich auf ein Täter festgesetzt hatte, der es dann leider nicht war, was mich ein bisschen enttäuscht hat. Jedoch fand ich den wahren Täter auch "sehr gut". Es gab nur wenige langweilige Stelle, über die ich aber schnell hinweggelesen habe. Fazit Schockierend, überraschend, spannend. Empfehlenswert! Sterne 5/5

Gutes Buch, aber kein muss zum lesen

Von: Befi Datum: 26. November 2018

Inhalt Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch – in ihren Augen liest Claire Angst. Und am Morgen nach Patricks und Claires Begegnung ist sie tot. Die Polizei verdächtigt den Witwer, und Claire soll helfen ihn zu überführen – wenn sie nicht will, dass die Polizei herausfindet, was sie selbst in der Mordnacht getan hat. Doch Patrick wirkt nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und sie ahnt: Sie muss die Rolle ihres Lebens spielen ... Rezension Da ich bereits, dass erste Buch von JP Delaney gelesen hatte, freute ich mich auch auf diesen Teil. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und habe es dann nur so verschlungen. Es liest sich flüssig und die Seiten flogen nur so dahin. Nette Abwechslungen waren die Drehbuchpassagen in der ganzen Geschichte die in der Ich-Version geschrieben wurde. Ich habe mich immer wieder in der ganzen Zeit gefragt was nun echt war von Claire und was gespielt wurde. Beantworten konnte ich mir die Frage nie, selbst am Ende der ganzen Geschichte nicht auch wenn alles aufgelöst wurde. Mit dieser Wende hatte ich allerdings nicht gerechnet, auch wenn ich es insgeheim geahnt habe. Es ist ein gutes Buch mit einer guten Geschichte. Man kann es lesen, muss aber nicht. Man hat jedenfalls nichts verpasst wenn man es nicht tut.

Nette Unterhaltung

Von: CheyK85 Datum: 20. November 2018

Mir hat das Buch im allgemeinen gut gefallen. Der Anfang war flüssig zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Zum Ende wurde es dann meiner Meinung nach etwas zu langatmig. Gut gefallen hat mir, dass das Buch in der Ich-Form geschrieben wurde. Auch die Drehbuchpassagen waren eine nette Abwechslung. Fazit: Man kann das Buch lesen, hat aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut. Es ist eine nette Unterhaltung. Reicht aber an das Vorgängerbuch des Autors "The Girl before" nicht ran.

Zu viel gewollt.

Von: RileyRoss Datum: 18. November 2018

Ich liebe Geschichten, bei denen man zu Beginn nicht weiß, was real und was gespielt ist, wer lügt und wer die Wahrheit sagt. Somit war ich, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. Leider habe ich mich jedoch ziemlich schwer getan, in die Handlung reinzukommen. Das lag zum Einen am Schreibstil: Hier wird zwischen normaler Erzählweise in der Ich-Perspektive und Schilderungen von Dialogen und Settings iin Drehbuchform munter hin und hergewechselt. Die Idee mit der Drehbuchvariante war eigentlich ganz originell und passte dazu, dass die Protagonistin eine Schauspielerin ist. Allerdings hat sich mir nicht immer ganz erschlossen, warum der Autor an bestimmten Stellen die eine oder die andere Schreibweise nutzte, ich hätte mir da etwas mehr Logik gewünscht. Zum Anderen bin ich mit der Hauptfigur Claire einfach nicht warm geworden. Weder war sie mir sonderlich sympathisch, noch konnte ich mich mit ihr identifizieren. Aufgrund ihrer Kindheit hätte ich beinahe etwas wie Mitleid fü sie entwickeln können, aber ihr berechnender Umgang damit sowie ihre gleichzeitig kaltschnäuzige und labile Art haben mich dann doch wieder nur genervt.Leider hat mein Desintersse an dieser Figur auch dafür gesorgt, dass für mich gar kein richtiger Nervenkitzel mehr aufkam, denn mir war es schlichtweg egal, was mit Claire passierte. Schon die ganze Zeit überlege ich, ob mir nicht doch eine Eigenschaft an ihr einfällt, die lobenswert wäre, aber je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr wird mir klar, dass Claire eigentlich ziemlich charakterlos ist. Sie studiert in New York Schauspiel und würde für Geld und ihre Kunst so ziemlich alles tun. Punkt. Mehr gibt es übe sie eigentlich wirklich nicht zu sagen. Auch konnte ich absolut nicht verstehen, weshalb sie sich so von Patrick angezogen fühlte, aber auf diese Beziehung gehe ich aus Spoilergründen jetzt nicht weiter ein. Insgesamt hat die Handlung zwar mit einigen überraschenden Wendungen aufgewartet, die ich so wirklich nicht habe kommen sehen, allerdings waren sie dafür, insbesondere nachdem am Schluss die Auflösung kam, rückblickend sehr unrealistisch. Normalerweise habe ich kein Problem mit Verschwörungstheorien, aber die Art wie sie hier dargestellt und am Ende abgehandelt wurden, war dann doch sehr plump- das Ende an sich war sehr plötzlich und komisch. Generell war es für mich schwer vorstellbar, dass die Polizei auf solche Ermittlungsmethoden zurückgreift. Leider kann ich "Believe Me" also nicht weiterempfehlen, da es weder ein ernstzunehmender Krimi noch Thriller ist.

Rezension: Believe me – JP Delaney

Von: Tina K. Datum: 16. November 2018

Leider hat mich das Buch nicht gefesselt. Dem Leser wurde zwar ein detaillierter Einblick in den Schauspielunterricht gewährt, um zu verstehen wie Claire in „die Rolle ihres Lebens“ schlüpfen konnte, nur habe ich die Verbindung, die sie versucht Patrick gegenüber aufzubauen und zu spielen zu keiner Zeit gefühlt. Die Protagonistin selbst ist von Natur aus schon ziemlich abgedreht und die Grenzen zwischen der echten Claire und der gespielten Claire werden absichtlich gut verwischt, um die Spannung aufzubauen, nur wurde der Bogen für mich bis zum Schluss nicht wirklich gespannt. Anfangs empfand ich Claire noch als interessante Figur, doch die aktuellen Ereignisse, ihre Rückblicke und ihre gespielte Zerrissenheit waren irgendwann so abgedreht, dass sie mich als Hauptperson der Geschichte eher nervte. Patrick geht – obwohl er der Hauptverdächtige ist – in der gesamten Geschichte irgendwie unter. Alles dreht sich um Claire, ihre Schicksalsschläge und ihre wirre Persönlichkeit. Wer Patrick eigentlich wirklich ist, erfährt man nicht. Der Hauptverdächtige - ja - und den Ermittlern zufolge ein mordender Soziopath, doch er bekam in der ganzen Erzählung nie die Gelegenheit einem wirklich unheimlich zu werden. Sehr unglücklich gewählt fand ich die Erzählung in der Art von Skriptdialogen. Dadurch kam die ganze Handlung für mich sehr abgekürzt und oberflächlich rüber. Im Allgemeinen gibt es mehr Skript und Gedankengänge in der Ich-Erzählung als richtige Dialoge. Es fehlte jegliches Gefühl, das mich vielleicht noch mit der Story mit gerissen hätte. Die Geschichte an sich hätte eigentlich recht spannend sein können, nur haben die gewählte Charaktere und der Schreibstil mich einfach nicht fesseln können.

EIN VIELSCHICHTIGER THRILLER MIT VIELEN MASKEN.

Von: BuchWinter Datum: 16. November 2018

EIN VIELSCHICHTIGER THRILLER MIT VIELEN MASKEN. Claire wittert die Chance ihres Lebens: Ein Job, der sie an ihre Grenzen bringt und der so gefährlich ist, dass sie sich keinen Fehler erlauben darf… Die Schauspielstudentin Claire verdient mit nicht ganz legalen Nebenjobs ihr Geld, um sich das Studium zu finanzieren. Als ein Mord an einer Frau geschieht, von der sie vorher einen Job angenommen hat, soll sie bei der Überführung des Mörders helfen. Als Hauptverdächtiger gilt ihr Ehemann Patrick, den Claire sehr anziehend findet. Sie weiß, dass sie die Rolle ihres Lebens spielen muss. Jeder noch so kleine Fehler kann sie ihr Leben kosten. „Unser Mörder sieht sich vielleicht sogar als romantischen Antihelden und nicht als gefährliches, perverses Individuum, dem man Einhalt gebieten muss.“ Ich persönlich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie viel sie davon überhaupt spielt und was davon sogar echt ist. Auf mich hat die Hauptprotagonistin eher den Eindruck gemacht, dass sie so viel gar nicht spielen muss, sondern den kranken Gedanken definitiv nicht abgeneigt ist. Sie findet sich erstaunlich schnell in ihre Rolle ein und schafft es, Patricks Aufmerksamkeit zu gewinnen. Doch sie ist sich sicher: Er ist nicht der Täter. Claires Psyche ist undurchschaubar und zu keiner Zeit war ich mir sicher, was nun gespielt ist. Den Hang zum Gefährlichen und ihre eigenen kranken Gedanken, lassen mich immer an ihrem wahren Geisteszustand zweifeln. In der Mitte des Buches erfolgt ein raffinierter Doppeltwist, der den Leser erstmal schockiert zurücklässt. Ab hier war mir klar, dass das Buch nicht so einfach gestrickt ist, wie es anfangs den Anschein macht.  Man kann sich mit nichts mehr sicher sein und wird mehr als einmal hinters Licht geführt. Die Psyche des Menschen ist so komplex dargestellt, dass man selber nicht mehr weiß, wo die Grenzen verschwimmen und was nun Realität ist. Es gilt: Lies zwischen den Zeilen! Und die spannendste aller Fragen: Wer ist der Mörder … ? FAZIT. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Spannung wird stetig gesteigert. Die Stellen, an denen das Buch im Drehbuchstil geschrieben ist, finde ich wahnsinnig gut gemacht. Es lockert alles auf und vertieft den Einblick in die Geschichte. Ein vielschichtiger Thriller, der es verdient, gelesen zu werden! An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an das Bloggerportal und den penguin Verlag für das tolle Rezensionsexemplar! Da ich an einer Stelle einen Verdacht hegte, der sich dann als wahr erwiesen hat, ziehe ich ein Lesezeichen ab. Trotzdem gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir. Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

Beginnt gut, nun hänge ich..

Von: Gloeckchen Datum: 15. November 2018

Ich habe das Buch total gespannt begonnen zu lesen. Zunächst auch sehr unterhaltsam und spannend. Irgendwann dann wurde es mir zu wirr, zu viel hin und her und auch unrealistisch. Nun hänge ich und mag gar nicht so recht weiterlesen. Aber ich kämpf mich weiter durch.

Was ist Lüge und was ist echt?

Von: gedankenbuecherei Datum: 15. November 2018

In diesem Thriller lernen wir zunächst Claire kennen, eine Britin, die ihren Durchbruch als Schauspielerin in Amerika herbeisehnt. Immer mehr versteht der Leser auch, dass die Schauspielerei für Claire nicht nur ein Beruf ist, sondern sich durch ihr ganzes Leben zieht. Ich konnte mir nie ganz sicher sein, ob ich es hier mit der wahren Claire zutun habe, oder ob sie wieder nur eine Show hinlegt. Diesen Aspekt fand ich schon äußerst spannend, dennoch auch sehr verwirrend. Claire studiert an einer renommierten Schauspielschule und verdient ihr Geld durch einen sehr zweifelhaften Nebenjob. Sie wird von Frauen engagiert, ihre Ehemänner zu verführen und ihnen damit Beweise für ihre Untreue zu liefern. So wird sie auch von einer Ehefrau engagiert, deren Mann sich allerdings nicht auf Claire einlässt. Am nächsten Tag ist diese Frau tot und somit beginnt die Suche nach dem Mörder. Die Polizei setzt Claire auf den Ehemann der Toten an. Doch je näher Claire Patrick kommt, desto mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen und ist fasziniert von ihm. Claires Gefühle und ihre Absichten waren zu keiner Zeit durchschaubar, was auch einen großen Reiz an diesem Thriller ausgemacht hat. Die ständige Frage nach Claires wahrem Ich war sehr irreführend. Ich wurde aus der Protagonistin nicht schlau. Claire hatte ein beinahe krankhaftes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und war meiner Meinung nach, eine sehr instabile Persönlichkeit. Dennoch konnte ich nicht genau ausmachen, ob sie das ganze so spielt, oder ob sie tatsächlich so ist. Das alles hat ihrem Charakter aber eine gewisse Tiefe verliehen, die ich bei Psychothrillern so eher selten erlebt habe. Ich hatte ständig das Gefühl, ihre Fassade sei nun gefallen und im nächsten Kapitel wurde ich dann trotzdem wieder überrascht und vom Gegenteil überzeugt. Das Spiel mit verschiedenen Identitäten war von daher ein äußerst wichtiges Element in diesem Roman. Das findet sich auch bei Patrick Fogler wieder. Auch aus ihm wurde man nicht so ganz schlau, immer wieder habe ich ihn verdächtigt, dann wieder doch nicht. Das alles war sehr authentisch dargestellt. Auch Charles Baudelaire, ein französischer Schrifsteller des 19. Jahrhunderts, bildet ein wichtiges Element des Romans. Auch das hat mir unglaublich gut gefallen, weil auch dieser Punkt dem Roman eine gewisse Tiefe gegeben hat. Patrick war beinahe besessen von seinen Gedichten. Der Mörder seiner Ehefrau scheinbar auch. Aber muss es deswegen ein und dieselbe Person sein? Ich habe sehr lange gebraucht um dem Täter auf die Spur zu kommen. Um genau zu sein, ich habe es eigentlich erst in dem Moment erkannt, als er sich selbst zu erkennen gegeben hat. Von daher hat der Autor es perfekt verstanden, mich hinters Licht zu führen. Der Schreibstil und der Aufbau des Romans waren auch mal etwas anderes. Teilweise war der Roman wie ein Drehbuch aufgebaut, passend zum Thema der Schauspielerei. Die Kapitel waren teilweise sehr kurz, was mir auch immer wieder das Gefühl gab, dass eine gewisse Grundspannung vorhanden ist. Das einzige, was mich ein klein wenig gestört hat, waren ein paar Kleinigkeiten, die zwischendurch passiert sind, die ich aber als unnötig empfand, da sie zum Verlauf der Geschichte nicht wirklich beigetragen haben. Außerdem haben sie in mir Fragen heraufbeschwört, die am Ende natürlich unbeantwortet blieben. Manchmal hatte ich an diesen Stellen das Gefühl, der Autor wolle ein bisschen die Lücken füllen. FAZIT: Ein gelungener Thriller, der mich absolut verwirren und überraschen konnte. Die Frage nach den wahren Identitäten der Charaktere bildete hier den Kernpunkt, was mir sehr gut gefiel. Auch die große Rolle die Charles Baudelaire zu kam und wie seine Gedichte in das Geschehen eingebaut wurden, war wirklich toll. Der einzige kleine Kritikpunkt an dem Buch waren letztendlich die unbeantworteten Fragen, mit denen der Autor mich zurückließ. Trotzdem eine große Kaufempfehlung von mir!

Hochspannung

Von: Summerkass86 Datum: 12. November 2018

Sehr spannendes, fesselndes Buch. Von Kapitel zu Kapitel wurde das Buch spannender und es gab immer wieder unerwartete Wendungen. Man fieberte richtig mit und ich konnte das Buch kaum beiseite legen, da ich wissen wollte wie es endete. Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch gelesen, welches hervorragend war und ich empfehle es weiter!

Sehr spanndend

Von: Anuschka Datum: 11. November 2018

ein sehr gelungener Spannungsaufbau der in einem super Finale endet.Empfehlenswert.

Lesermeinung zu JP Delaney - Believe Me

Von: Jens Kuhnert Datum: 09. November 2018

Die illegal in New York lebende Schauspielerin Claire verdient ihr Geld, in dem sie mit verheirateten Männern flirtet, deren Frauen wissen wollen ob die Männer ihnen treu sind. Dann wird eine Auftraggeberin tot aufgefunden. Sie selbst und der Ehemann werden der Tat verdächtigt. Um sich selbst von dem Vorwurf zu befreien, geht sie einen Deal mit der Polizei ein und stellt sich als Lockvogel zur Verfügung, um den Ehemann zu überführen. Dann heißt es: "Die Psychospiele mögen beginnen!" Mehr kann und will ich nicht verraten. Von dem Punkt nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf und entwickelt sich unweigerlich zum Turnpager. Die Nächte des Lesers werden garantiert kürzer. JP Delaney gelingt es mit einigen Sätzen die Geschichte ein ums andere mal komplett zu drehen. Plötzlich ist alles anders, als der Leser es sich im Kopf vorgestellt hat. Dadurch wird ein enormer Spannungsbogen aufgebaut und der Autor den Leser fest am Haken. Denn natürlich will der wissen warum sein Gedankengebäude, indem es so und nicht anders sein kann, wie ein Kartenhaus zusammen fällt. Noch dazu sich am Ende einen solchen Plot einfallen zu lassen, macht dem Autor so schnell keiner nach! Damit und mit den anderen Irrungen und Wirrungen ist der Thriller außergewöhnlich und im höchsten Maße spannend. Hinzu kommt das Gedicht von Baudelaire - Die Blume des Bösen-, dass sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Genre - Fans die wendungsreiche, schlaue und spannende (Psycho-)Thriller lieben, kommen an JP Delaney nicht vorbei. Abschließend ein Dank an die Übersetzerin Sibylle Schmidt. Mit ihrem klaren, flüssigen Stil hat sie ihren Teil dazu beigetragen, dass Buch lebendig und lesenswert zu machen.

JP Delaney Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.

Von: Karin R-B Datum: 08. November 2018

In diesem Buch dreht sich alles darum, zu beweisen, das Patrick Folger seine Ehefrau getötet hat und warum er es getan hat. Um Patrick Folger zu überführen gibt es die Idee und die Durchführung, das sich die ehrgeizige Schauspielstudentin Claire in die Rolle der "Geliebten des Verdächtigen" einlebt und seine dunklen Seiten herausfindet. Von allen moralischen und unmoralischen Seiten wird Claire und ihre Rolle beleuchtet. Die Gedanken und die Gefühlslage Claire´s kann der Leser nie wirklich greifen. Sobald man glaubt, man hätte einen roten Faden gefunden, ändert es sich schon wieder. Es gelingt kaum zwischen der "wahren Claire" und der "Rolle Claire" zu unterscheiden, wo endet die eine, wo beginnt die andere. Wird Claire zu ihrer Rolle? Und ist Patrick der Mörder oder gibt es ein ganz anderes Ende? Der Autor nimmt den Leser auf eine spannende Achterbahn mit und führt durch das Leben von Schauspielern - die die es beruflich betreiben und die, die es auch im Privaten tun. Spannend und fesselnd ist das Buch auf jeden Fall bis zur letzten Seite - allerdings habe ich das Gefühl, das die Hintergrund-Idee, das eine wahre Person mit der Rolle als fiktive Person so komplett und bis zur Selbstaufgabe verschmilzt, an einigen Stellen über das Ziel hinausgeschossen ist und sich verselbstständigt hat. Gerne lese ich Bücher auch öfter, dieses wird daher leider nicht dazu gehören.

Spannender Thriller

Von: Zauberfee Datum: 06. November 2018

Das Cover ist passend zur Story gewählt . Der Schreibstil ist flüssig so das ich direkt in der Geschichte drin war . Handlungsorte und Protagonisten werden gut beschrieben so das man ein schönes Kopfkino bekommt . Die Spannung hält an bis zur letzten Seite . Was ich persönlich auch spannend fand das nicht nur aus der Ich - Perspektive geschrieben wird sondern auch zwischendurch wie aus einem Drehbuch .

Ein wahnsinnig gutes Buch

Von: Olivia Hood Datum: 03. November 2018

Obwohl Thriller normalerweise gar nicht mein Genre sind, hat mich der Klappentext angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist von vorne bis hinten sehr spannend. Man möchte es kaum aus der Hand legen. Die Charaktere sind toll beschrieben und vor allem mit der Hauptperson Claire kann man sich gut identifizieren, auch wenn man nicht das gleiche wie sie durgemacht hat. Der Schreibstil des Autors ist sehr fließend und gut zu lesen. Spannung wird toll aufgebaut. Am Anfang scheint es, als könnte man alles durchschauen und als wüsste man schon, wie das alles enden würde, aber dann passieren wiederum Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hätte. Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen. Es nimmt einen echt mit und man zweifelt teilweise an sich selbst, da man viele Dinge, die passieren, niemals erwartet hätte.

Ein geniales Psychospiel!

Von: Anna von liveyourlifewithbooks Datum: 31. October 2018

Inhalt Um ihr Schauspielstudium finanzieren zu können flirtet Claire für Geld mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Die Ehefrau von Patrick Fogler ist jedoch nicht wie die anderen: in ihren Augen liegt Angst und direkt nach der Begegnung von Claire und Patrick ist sie tot. Die Polizei braucht Claires Hilfe, um den verdächtigen Ehemann zu überführen. Doch Patrick wirkt nicht nur geheimnisvoll, er fasziniert Claire und sie ahnt nach und nach, dass sie die Rolle ihres Lebens spielen muss… Mit „The Girl Before“ hat mich der Autor JP Delaney bereits von sich überzeugen können. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich sein aktuelles Buch „Believe Me“ lesen würde. Ich war sehr glücklich, als ich es vom Penguin Verlag zugeschickt bekommen habe und möchte mich noch einmal herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken! „Einem anderen Menschen das Schlimmste anzuvertrauen, was man im Kopf hat… kein Sprung in einen dunklen Abgrund kann mehr Angst machen.“ (S. 150) Die Geschichte beginnt ruhig und man wird in die Welt von Claire Wright eingeführt. Sie ist eine 25jährige Britin, die in New York Schauspiel studiert. Um dieses Studium zu finanzieren geht sie einen eher unkonventionellen weg, denn sie arbeitet mit einer Anwaltskanzlei zusammen und flirtet mit verheirateten Ehemännern, um ihre Treue zu testen. Da Claire keine Greencard hat bleibt ihr auch kaum etwas anderes übrig, um die Miete und ihr Studium bezahlen zu können. Auch wenn sie diese „Arbeit“ nicht leiden kann ist sie in ihrem Job richtig gut und das liegt natürlich auch an ihrer schauspielerischen Ausbildung. Claires Denken als Schauspielerin wird gekonnt ins Buch mit eingebracht, denn die Handlung ist teilweise in Drehbuch-Sequenzen geschrieben. Es ist etwas ungewöhnlich aber hat mir großen Spaß gemacht zu lesen, weil mich diese Drehbuch-Sequenzen Claire als Charakter einfach näher gebracht haben. Ich hatte das Gefühl ihre Welt besser verstehen zu können, denn das Theater und Schauspiel sind mir relativ fremd. Sie selbst ist jedoch recht undurchsichtig, weil sie sich als Schauspielerin an sämtliche Situationen anpassen kann. Sie ist unglaublich gut in dem was sie tut und kann für jeden alles sein, was sich derjenige nur vorstellt. Jede Regung ihres Gegenüber merkt sie sich, um diese eventuell selbst einmal nutzen zu können und mit all diesen Gedanken und Überlegungen verschleiert sie konstant ihre eigene Persönlichkeit. Die junge Frau einzuschätzen ist unfassbar schwierig und während des Lesens hat sich mein Eindruck ständig gewandelt. Man kann sich auf nichts verlassen, das sie denkt, sagt oder tut. Alles kann gespielt sein und den Unterschied zu erkennen ist schier unmöglich. Claire ist bereit Risiken einzugehen und ihre Arbeit mit der Polizei bietet ihr eine Möglichkeit komplett über sich selbst hinaus zu wachsen. Wohin sie das alles führen wird ist ihr jedoch überhaupt nicht klar und da sie teilweise recht selbstzerstörerische Verhaltensmuster aufweist hat es mich nicht gewundert, dass sie sich sehr schnell zu Patrick Fogler hingezogen gefühlt hat. Die Art wie er mit ihr umgeht, was er in ihr auslöst, scheint eine Seite in ihr anzusprechen, von der Claire selbst nichts wusste und die sie gemeinsam mit ihm entdecken möchte. Den weiteren Weg kann ich nicht näher beschreiben, da alles in einen Spoiler münden könnte und das möchte ich bei diesem Buch unbedingt verhindern. Wie können wir einander je vertrauen, wo wir doch beide wissen, wie gut wir lügen können?“ (S. 314) Die Handlung nimmt nämlich von Kapitel zu Kapitel mehr an Fahrt auf und es finden sich ein Twist am anderen. Nichts und niemand ist vertrauenswürdig, alles muss in Frage gestellt werden. Man weiß irgendwann nicht mehr was Wirklichkeit ist und was nicht. Passiert das überhaupt, was gerade beschrieben wird oder befindet man sich in einem Theaterstück? Dieses Buch ist für mich ein psychologisches Meisterwerk. Es gab nur eine Tatsache, die der Autor mir nicht aus dem Kopf bekommen hat, die sich schließlich auch am Ende bestätigt hat. Alles andere wurde mir wild um die Ohren gehauen. Ich habe teilweise wirklich nicht gewusst, was eigentlich los ist und war komplett im Rätseln gefangen. Es gab so viele Fragen und gleichzeitig auch Antworten die sich immer und immer wieder als falsch herausgestellt haben. Vor allem gegen Ende hat mich das Buch nur so mit Fragezeichen gefüllt, um schließlich mit einem Knall die Auflösung zu bieten. Das Buch ist spannend, es hat mich an seine Seiten gefesselt und mich wirklich toll unterhalten, doch für mich hat dieser letzte Funke des Thrillers gefehlt, den ich erwartet habe. Etwas mehr an Grauen, etwas mehr an Gruseln, etwas mehr thrill. Und das war einfach nicht da, deshalb konnte ich keine fünf Sterne vergeben. Dieses letzte Gefühl, dass ich auch tatsächlich einen Thriller lese, hat mir gefehlt. Für mich kann sich dieses Buch eher in die Reihe um „The Woman in the window“ anschließen. Ein spannender Roman voller Twists, denn das war es allemal. Fazit JP Delaney konnte mich auch mit diesem Buch wieder überzeugen, denn der Schreibstil ist toll, der Aufbau der Geschichte schlüssig und die Idee absolut genial. Dieses Buch kann ich wirklich all den Lesern empfehlen, die gerne im Dunkeln tappen und miträtseln. Die sich gerne verwirren lassen und immer wieder neue Antworten auf unzählige Fragen finden möchten. Die sich nicht immer auf ihren Erzähler verlassen wollen und ihren eigenen Weg durch die Geschichte finden. Und natürlich auch die unter euch, die es gerne einmal mit einem solchen Buch versuchen wollen: ihr werdet auf eure Kosten kommen!

Rasanter Thriller mit merkwürdigen Ende

Von: Sandra C. Datum: 31. October 2018

Die Schauspielstudentin Claire finanziert sich ihr Studium bei einem Privatdetektiv. Für Geld flirtet Claire mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Allerdings bei der Frau von Patrick Fogler, erkennt Claire außer Misstrauen auch pure Angst. Nach Patricks und Claires Begegnung wird Frau Fogler am nächsten morgen tot aufgefunden. Für die Polizei ist Patrick der Hauptverdächtige und Claire soll ihnen helfen Patrick zu überführen. Doch Patrick ist nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und ihr wird klar: Um diesen Mann zu überführen, muss Claire die Rolle ihres Lebens spielen. Ob es ihr gelingen mag... Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, da es düster gehalten ist und der Buchtitel, durch seine rote Farbe, einem förmlich anspringt. Auch die Frauensilhouette vor der verregneten Panoramaglasfront sorgt für reichlich Kopfkino. Der Thriller an sich ist spannend geschrieben und erinnert teilweise an ein Drehbuch, da sehr viele Dialoge zwischen den verschiedenen Personen extra mit Doppelpunkt angeführt und auch die Personen untereinander geschrieben wurden. Das kenne ich bis dato nur von Drehbüchern oder Theaterskripten und war etwas gewöhnungsbedürftig. Die Handlung konnte mich richtig fesseln, aber leider nicht der Schluss. Der wirkte auf mich einfach nicht logisch und an sich mag ich unerwartete Wendungen, aber diese gefiel mir leider nicht. Fazit: Wer einen spannenden und mitreißenden Thriller sucht, aber einem das Ende nicht so wichtig ist. Ist mit "Believe Me" gut beraten.

Ganz großes Schauspiel!

Von: bookishgirljana Datum: 30. October 2018

Der Thriller "Believe Me - Spiel dein Spiel. Ich spiel es besser" von J.P. Delaney ist am 10.9.2018 im Penguin Verlag der Verlagsgruppe Randomhouse erschienen. Es handelt sich um ein Paperback und umfasst 416 Seiten. Die fünfundzwanzig jährige Britin Claire hat es nach New York verschlagen, um sich dort ihren großen Traum zu erfüllen, Schauspielerin zu werden. Um ihre Wohnung und das Studium zu finanzieren, arbeitet sie nebenbei als Treuetesterin. Die Klientin Stella Fogler ist jedoch anders, als die meisten Frauen. Sie möchte Claire erst kennenlernen. Bei dem Treffen wirkt sie ängstlich und warnt Claire eindringlich davor, vorsichtig zu sein. Am nächsten Morgen wird Stella Fogler tot aufgefunden und ihr Mann Patrick wird zum Hauptverdächtigen in dem Mordfall. Nun soll Claire der Polizei als Lockvogel dienen, denn die Polizei hat ein Druckmittel, welches Claires Karriere in den USA ein schnelles Ende bereiten würde. Die düstere Aufmachung des Covers und die rote Schrift harmonieren sehr gut miteinander und werden der Erwartung eines Thrillers gerecht. Das Cover hat mein Interesse geweckt und war der Grund, weshalb ich mir den Klappentext durchgelesen habe und mich für ein Rezensionsexemplar bei randomhouse.de beworben habe. Mit viel Glück wurde ich ausgelost und bekam so die Chance, in das Leben der Schauspielstudentin einzutauchen. Gegliedert ist der Thriller in drei Teile. Dadurch, dass das Geschehen aus der Ich-Perspektive von Claire geschildert wird, fiel es mir als Leser leicht, Sympathien zu entwickeln, auch wenn ich nicht jede ihrer Handlungen nachvollziehen konnte. Sie ist eine sehr facettenreiche Person und hat bestimmte Charaktereigenschaften, die man nicht von ihr erwarten würde. Aber vor allem hat sie eines: Talent. Der Charakter des Patrick Fogler ist ebenfalls gut ausgearbeitet worden. Sehr ausführlich wird hier auf seine Besessenheit und Liebe gegenüber Baudelaires Gedichten eingegangen. Diese Thematik zieht sich überdies durch den gesamten Roman. Hier muss jeder selber entscheiden, ob eine ausführliche Beschäftigung mit dem Thema einen anspricht. Meiner Meinung nach wurde es nach dem ersten Plot twist zu viel des Guten und die nachfolgenden Seiten ließen sich nicht mehr so schnell lesen. Das Ende jedoch hat mich wieder überzeugen können, da es unvorhersehbar war, und man ein letztes Mal richtig gezittert und mitgefiebert hat. Ich empfehle J.P. Delaneys Thriller all denen, die unvorhersehbare Wendungen mögen und ein Verwirrspiel der anderen Art miterleben möchten.

Trotz einiger Längen mitreißend

Von: StephanieP Datum: 30. October 2018

Claire studiert Schaupiel in New York. Um die Kosten für die Ausbildung und ihre Wohnung decken zu können arbeitet sie als Treuetesterin. Frauen können Claire engagieren um festzustellen, ob ihr Ehemann treu ist. Genau dies macht die Frau von Patrick. Am Tag nach Claires Treffen mit ihrem Mann, wird sie ermordet aufgefunden. Die zuständigen Ermittler verdächtigen Patrick und beauftragen Claire herauszufinden, ob er hinter dem Mord steckt. Doch Claire fühlt sich von Patrick angezogen. Bringt sie sich dadurch in Gefahr oder versucht sie nur von ihrer eigenen Tat abzulenken? JP Delaneys Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Der Autor kann sehr schnell Spannung aufbauen allerdings leider nicht durchgehend halten. Es finden sich viele Szenen rund um Claires Schauspielengagements und Auszüge aus Gedichten. Diese ziehen sich etwas in die Länge und haben zur Folge, dass die Spannung leider immer wieder abfällt. Trotzdem schafft es der Autor immer wieder die Spannung erneut aufzubauen, dies liegt nicht zuletzt an vielen unerwarteten und überraschenden Wendungen. Die einzelnen Protagonisten sind Großteils authentisch und wirken glaubwürdig. Besonders gut gefällt mir, dass die Charaktere sehr facettenreich sind. Das hat zur Folge, dass sich mein Bild im Laufe des Thrillers immer wieder geändert hat. Beispielsweise wirkte die Hauptprotagonistin Claire anfangs sehr naiv und blauäugig auf mich, aber besonders zum Ende der Handlung empfand ich sie als taff und sympathisch. „Believe me“ ist bereits mein zweites Buch von JP Delaney. Allerdings konnte dieser Thriller nicht ganz meine Erwartungen erfüllen, da mich „The girl before“ mehr mitreißen und überzeugen konnte. „Believe me“ kommt meiner Meinung nach nicht ganz an „The girl before“ heran. FAZIT: „Believe me“ ist ein gelungener Thriller mit facettenreichen Charakteren. Leider flaut die Spannung aufgrund einiger Längen immer wieder ab. Da das Buch nicht ganz an den anderen Bestseller des Autors herankommt, vergebe ich 4 Sterne!

Tempo und Spannung. Facettenreich gestaltet.

Von: stefanb Datum: 30. October 2018

„Nicht spielen, sondern sein. In der Rolle handeln. Zu unserer Figur werden.“ [95] JP Delaney schickt seine Protagonistin, die Schauspiel studierende Claire Wright, in seinem Buch „Believe me“ im wahrsten Sinn des Wortes auf die ganz große Bühne, um sie die Rolle ihres Lebens spielen zu lassen. Das Buch ist in 3 Teile unterteilt und aus der Sichtweise von Claire, also der Ich-Perspektive, geschrieben. Die Teile des Buches sind wiederum in kurzen, nur wenige Seiten umfassende Kapiteln geschrieben. Dies und der der flüssige Schreibstil machen den Thriller zu einem wahren Vergnügen. Spannung ist sofort vorhanden und wird konstant aufrecht gehalten. Auf den Leser warten nicht vorhersehbare Wendungen, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ebenfalls gelungen sind die Abschnitte im Drehbuchstil. Das bringt meines Erachtens noch ein bisschen mehr Farbe ins Spiel und unterstreicht Claires Rolle. Man kann sich dadurch mehr in sie hineinversetzen und versteht bzw. lernt die talentierte Schauspielschülerin besser kennen. Die Charaktere wurden gut herausgearbeitet und facettenreich gestaltet. Die Wandlung von Claire von der „naiven“ Person zu einer erstarkten Persönlichkeit ist perfekt umgesetzt. Die Gedichte aus „Les Fleurs du Mal“ von Charles Baudelaire spielen eine wichtige Rolle in JP Delaneys Werk und etliche Zitate säumen das Buch. Diese dienen unter anderem als Mordanleitung und bringen somit den Baudelaire-Übersetzer Patrick Fogler in Bedrängnis, denn seine Frau Stella wurde nach dieser „Anleitung“ ermordet. JP Delaney hat mit dem Thriller ein packendes, kurzweiliges und vielschichtiges Werk geschrieben, welches sich durch den äußerst interessanten Plot von der Masse abhebt und für viel Lesevergnügen sorgt. Als Leser kann man richtig mitfiebern und stellt sich immer die Frage: Wer war der Mörder? Hat man eine Idee wer es sein könnte, wird man durch eine ungeahnte Wendung überrascht.

Ungewöhnlicher Plott

Von: frauerdbeer Datum: 30. October 2018

Sehr spannender, ungewöhnlicher Plott. Liest sich sehr gut , erzählt in der " Ich- Form". Wer einen Zugang zu Literatur und Gedichten hat, kommt besonders auf seine Kosten. Wer nicht, kann die entsprechenden Stellen im Buch auch getrost überlesen und sich nur auf den Thriller konzentrieren. Bis zur Mitte war das Buch superspannend, dann flaut es etwas ab um am Ende wieder an Fahrt zu gewinnen. Was ja aber auch erfahrungsgemäß auf viele Bücher zutrifft. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und mich immer schon auf die Lektüre gefreut. Man weiß bei den Protagonisten nie, woran man ist und das macht Spaß! Ein wirklich kurzweiliges, spannendes Lesevergnügen. Ich hoffe, die anderen Leser sind so begeistert wie ich! Viel Spaß beim schmökern!

Spannende Lesestunden garantiert

Von: Tanja Datum: 29. October 2018

Das Cover finde ich richtig klasse und sehr passend zu der Geschichte. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und fand die vielen Wendungen sehr fesselnd. Besonders gut gefallen hat mir, dass aus der Ich- Perspektive von Claire geschrieben wird. Es war mein erstes Buch von JP Delaney, aber sicherlich nicht das letzte.

Unfassbar

Von: Laika456 Datum: 28. October 2018

Das Buch beinhaltet unfassbare Wendungen, die alles, was man vorher dachte über die Charaktere zu wissen, plötzlich in Frage gestellt wird.Fesselnd bis zur letzten Seite und Spannung bis zum Maximum.Ich habe noch nie ein so gutes Buch gelesen, was mich so fasziniert und begeistert hat.Man kann es garnicht aus der Hand legen.Es ist keine Standard Geschichte, sondern außergewöhnlich und sehr gut geschrieben.Ein toller Autor!

trotz einiger Längen mitreißend

Von: StephanieP Datum: 28. October 2018

Claire studiert Schaupiel in New York. Um die Kosten für die Ausbildung und ihre Wohnung decken zu können arbeitet sie als Treuetesterin. Frauen können Claire engagieren um festzustellen, ob ihr Ehemann treu ist. Genau dies macht die Frau von Patrick. Am Tag nach Claires Treffen mit ihrem Mann, wird sie ermordet aufgefunden. Die zuständigen Ermittler verdächtigen Patrick und beauftragen Claire herauszufinden, ob er hinter dem Mord steckt. Doch Claire fühlt sich von Patrick angezogen. Bringt sie sich dadurch in Gefahr oder versucht sie nur von ihrer eigenen Tat abzulenken? JP Delaneys Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Der Autor kann sehr schnell Spannung aufbauen allerdings leider nicht durchgehend halten. Es finden sich viele Szenen rund um Claires Schauspielengagements und Auszüge aus Gedichten. Diese ziehen sich etwas in die Länge und haben zur Folge, dass die Spannung leider immer wieder abfällt. Trotzdem schafft es der Autor immer wieder die Spannung erneut aufzubauen, dies liegt nicht zuletzt an vielen unerwarteten und überraschenden Wendungen. Die einzelnen Protagonisten sind Großteils authentisch und wirken glaubwürdig. Besonders gut gefällt mir, dass die Charaktere sehr facettenreich sind. Das hat zur Folge, dass sich mein Bild im Laufe des Thrillers immer wieder geändert hat. Beispielsweise wirkte die Hauptprotagonistin Claire anfangs sehr naiv und blauäugig auf mich, aber besonders zum Ende der Handlung empfand ich sie als taff und sympathisch. „Believe me“ ist bereits mein zweites Buch von JP Delaney. Allerdings konnte dieser Thriller nicht ganz meine Erwartungen erfüllen, da mich „The girl before“ mehr mitreißen und überzeugen konnte. „Believe me“ kommt meiner Meinung nach nicht ganz an „The girl before“ heran. FAZIT: „Believe me“ ist ein gelungener Thriller mit facettenreichen Charakteren. Leider flaut die Spannung aufgrund einiger Längen immer wieder ab. Da das Buch nicht ganz an den anderen Bestseller des Autors herankommt, vergebe ich 4 Sterne!

sehnsüchtig erwartet - aber naja

Von: Julias Lesewelt Datum: 28. October 2018

In Believe Me von J.P. Delaney wartet der Autor mit einigen Twists auf, die man so als Leser nicht kommen sieht und das Ende ist eigentlich ganz gut gelungen – oder so. Grundsätzlich ist die Geschichte erstmal ganz anders als die Inhaltsangabe so andeutet. Die Aussage, dass Claire der Polizei hilft, damit nicht rauskommt was sie selbst in der Mordnacht getan hat, ist schlichtweg Blödsinn, denn diese Frage stellt sich im Buch NIE. Dadurch liest man eigentlich dann auch gleich ein ganz anderes Buch als gedacht. Schlimm ist das zwar nicht, aber ihr wisst ja wie das so ist, wenn man etwas erwartet und dann etwas ganz anderes vorgesetzt bekommt – man ist ein bisschen enttäuscht. Stilistisch ist das Buch grundsätzlich gut gelungen, wobei ich alles andere als begeistert von den Skript-Dialogen war, die zwischendurch immer mal wieder eingebaut wurden. Insgesamt ist das Buch jedoch angenehm flüssig geschrieben, wodurch zumindest das Lesen selbst recht flott vorangeht. Inhaltlich ist das schon etwas anderes. Aufgeteilt ist das Buch ja in drei Teile. Im ersten Teil gibt es erstmal jede Menge Vorgeschichte, bis es dann zum eigentlichen Mord kommt und Claire auch von der Polizei befragt wird. Dann ein Cut, drei Monate sind vergangen. Passiert ist noch nicht allzu viel. Aber es bleibt interessant, denn das Buch steuert auf die angepriesenen Ermittlungen zu. In Teil zwei kommt dann auch wie erwartet erstmal Clairs Zusammenarbeit mit der Polizei und ab hier wird es dann auch richtig spannend. Von Kapitel zu Kapitel verdichtet sich der Spannungsbogen. Bis dann kurz vor Ende dieses Teils ein Riesen-Plot-Twist daher kommt. Und dann landet man bei Teil 3. Hier war dann für mich spannungstechnisch die Luft völlig raus. Zwar ist die Frage nach dem Mörder noch immer nicht beantwortet, aber die Geschichtet driftet so dermaßen in unwichtige Details und Nebenhandlungen ab, dass es einfach nur noch langweilig ist. Oft habe ich mich hier gefragt, wie Claire nur so dumm sein kann. Aber letztlich kommt es dann irgendwann doch noch zum Showdown, der zum Teil recht vorhersehbar ist, aber dann doch noch eine Überraschung bereithält, die wieder etwas versöhnlicher stimmen soll. Da dies jedoch zu erzwungen wirkt, ist auch der Epilog in Form der letzten zwei Kapitel nur noch blaaah. Die Protagonistin Claire empfand ich anfangs als interessante und starke Persönlichkeit, dieses Bild änderte sich aber im Laufe des Buchs immer wieder. Wobei ich ab der Hälfte hautsächlich nur noch von ihr genervt war. Und dann ist da noch der Hauptverdächtige Patrick, der die meiste Zeit einfach nur farblos wirkt. Grundsätzlich wäre alles da, was ein Charakter braucht, aber irgendwie fehlt es ihm trotzdem an Tiefe wodurch er einfach nur wie ein Abziehbild eines potentiellen Bösewichts wirkt. Mein Fazit Believe Me ist ein Buch, das mit einer großartigen Grundidee beginnt und sich selbst leider ab der Hälfte ad absurdum führt. Das einzige was mich dazu brachte, es fertig zu lesen, war die Tatsache, dass ich wissen wollte wer denn nun wirklich der Mörder war. Wobei ich hier wohl einfach die letzten zwanzig Seiten hätte lesen sollen. Denn alles was zwischen Seite 217 und Seite 375 passiert ist, hätte man sich schlichtweg sparen können und stattdessen einen kürzeren, aber dafür spannenderen, Thriller erschaffen können.

Spannender Plot voller Wendungen

Von: black nd beautiful Datum: 28. October 2018

Ein Thriller, der nicht nur mit einer, sondern gleich mit drei überraschenden Wendungen daherkommt und bei dem man nie weiß, wer die Wahrheit sagt und wer lügt. Klappentext Du triffst sie. Du vertraust ihr. Du gehst ihr in die Falle. Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch – in ihren Augen liest Claire Angst. Und am Morgen nach Patricks und Claires Begegnung ist sie tot. Die Polizei verdächtigt den Witwer, und Claire soll helfen ihn zu überführen – wenn sie nicht will, dass die Polizei herausfindet, was sie selbst in der Mordnacht getan hat. Doch Patrick wirkt nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und sie ahnt: Sie muss die Rolle ihres Lebens spielen … Rezension Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem ein Zimmermädchen eine Leiche findet. Sofort ist klar, dass es sich hierbei um die im Klappentext erwähnte, tote Frau von Patrick handeln muss. Die Handlung selbst steigt dann fünf Tage vorher ein. In den ersten Kapiteln lernen wir erst einmal Claire und ihre Arbeit in dem Nebenjob kennen. Das alles erzählt sie selbst aus der Ich-Perspektive, was auch den Kern der Geschichte widerspiegelt: es ist Claires Geschichte. Wer einen klassischen Thriller mit Ermittlungsarbeit erwartet, ist hier fehl am Platz. Vielmehr erzählt uns Claire wie alles auf sie wirkt, was sie dabei denkt und wie eines zum anderen führt. Dabei kann man sich als Leser nie wirklich sicher sein, was davon der Wahrheit entspricht. Genauso wenig weiß man aber, ob Patrick die Wahrheit sagt oder lügt und was es mit dem Polizisten und der Psychologin auf sich hat, die in dem Mordfall ermitteln. Claires Erzählung wird immer wieder von Schilderungen unterbrochen, die im Stil eines Drehbuches geschrieben sind. Dabei folgt einer stichpunktartigen Angabe der Szenerie dann ein Dialog zwischen einer oder mehreren Personen. Das alles scheint sich in Claires Kopf abzuspielen, da sie ihr Leben viel mehr als ihren persönlichen Film sieht und dementsprechend auch ihre Umgebung wahrnimmt. Dies passt wunderbar zu der Protagonistin, die ihr ganzes Leben der Schauspielerei widmet, und der Handlung selbst, in der es ja letztendlich auch darum geht, dem anderen etwas vorzuspielen. Warum ich so begeistert von diesem Buch bin, ist das Verwirrspiel das der Autor mit dem Leser treibt. Man kann sich nie sicher sein wer die Wahrheit sagt und wem man trauen kann. Hinzu kommt, dass die Handlung und die Richtung in die sie geht gleich dreimal über den Haufen geworfen wird und jede dieser Wendungen für mich absolut unvorhersehbar war. Teilweise kann das, was aus den Wendungen resultiert, dann etwas langatmig wirken, ich fand es aber einfach nur extrem spannend zu erfahren wohin das führen soll. Außerdem war keine der Wendungen für mich an den Haaren herbeigezogen oder wirkte übertrieben. Alles war am Ende in sich schlüssig und ergab, trotz der Komplexität, auf simple Weise Sinn. Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich einfach nur begeistert von diesem Netz aus Verwirrung und Misstrauen und kann es daher nur wärmstens empfehlen. Eckdaten Autor: JP Delaney Verlag: Penguin Preis: 15,00 € – Klappenbroschur Seitenzahl: 401 ISBN: 978-3-328-10326-4 Weitere Formate: eBook, Hörbuch

Ein Wirbelturm im wahrsten Sinne des Wortes

Von: Dorfkind Datum: 26. October 2018

Believe Me - der Text auf der Buchrückseite verspricht Spannung pur während des ganzen Buches. Leider kann ich das nicht bestätigen. Es fängt hochspannend an und ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen. Leider empfand ich in der Mitte des Buches eine gewisse Eintönigkeit und Null Spannung. Als ich den Teil hinter mir hatte, wurde es zum Ende des Buches wieder sehr spannend und es gab ein Ende mit dem ich nicht gerechnet hatte. Ich empfehle dieses Buch weiter.

Leider anders als gedacht.

Von: Jacky Datum: 26. October 2018

Und Believe me , wenn ich sage ich wollte dieses Buch wirklich lieben . Ich habe selten erlebt das ich mehr als ein Anlauf brauche um in ein Buch rein zu kommen. Der Klappentext verspricht eine spannende Thriller artige Geschichte, was man bekommt war definitiv nicht das, was man wollte. Oder besser gesagt was ich mir erhofft habe . Leider fand ich den Schreibstil in Form von der Ich-Erzählung und dem plötzlichen Wechsel der Erzählungsart als Drehbuch sehr nervig. Erst erzählt die Protagonistin . Plötzlich ist es als Drehbuch erzählt. Es ist sehr abgehakt und an manchen stellen regte mich die Protagonistin mehr als auf. Die Art der Erzählung , wie sie was empfindet . Deutlich intensiver als ein NICHT Schauspieler. Dramatischer halt. Dann wenn man sich an diese Art gewöhnt hat , hört es wieder auf und plötzlich ist wieder das Drehbuch artige wieder da. N E R V E N D ! Die Charaktere waren leicht gewöhnungsbedürftig. Es war von der ersten Sekunde klar , ihre Liebe gehört dem Traum Schauspielerin zu werden. Durch einige fiesen Entscheidungen , gelingt ihr das nicht mehr. Bei Ihren Job Betrüger zu überführen , kann sie ein Teil dessen tun was sie liebt. Also schauspielert sie kleine Rollen. Als eine Kundin, sie einstellt passieren unerwartete Geschehnisse . Claire soll den Mann von besagter Kundin Verführern oder in diesen Fall überführen. Was nicht ganz so nach Plan lief. Für mich war das Buch anstrengend. Aber gleichzeitig Irgendwie Faszinierend. Weil man direkt merkte da stimmte was nicht. Man spürte das da was im Busch ist oder das die Autorin einfach was vergessen haben könnte. Während Claire einen angeblichen Sozipathen über führen soll, merkt man immer mehr , das auch die Realität von Claire verschwimmt. Sie hing zwischen Realität und Showbühne fest. Ich selbst habe jetzt eine Persönlichkeitsstörung , weil ich selbst nicht mehr unterscheiden konnte was Wahr und falsch ist. Das Ende war trotz kleiner Überraschungen nicht besonders schockierend. Das Buch war okay , leider aber doch nicht das , was ich gehofft habe . Manche Sachen sind auch tatsächlich an mir vorbei gegangen , da vieles nur grob geschildert wird . Und zum Schluss erfährt man Sachen , die vorher garnicht so erwähnt wurden.🤷🏻‍♀️ Für zwischen durch und zum aufregen eignet sich das Buch ganz gut, aber wer hohe Erwartungen in das Buch steckt, könnte eventuell enttäuscht werden. Aber da jeder Mensch eine andere Wahrnehmung hat , sollte er sich nicht von meinem Worten erschrecken Lassen. Für mich sind es 3 Sterne . Eigentlich zwei 2 1/2, also ist der andere halbe gern mehr als Höflichkeit gemeint .

Believe me JP Delaney

Von: Lesefant Datum: 26. October 2018

Das Cover des Buches, Believe me ,von JP Delaney hat mich sofort angesprochen. Auch der Klappentext hörte sich sehr vielversprechend und interessant an. Geschrieben wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Claire. Der Schreibstil ist sehr flüssig ,aber doch etwas gewöhnungsbedürftig. Manche Passagen sind wie eine Art Drehbuch geschrieben. Am Anfang tat ich mich etwas schwer mit der Geschichte. Sie ist sehr langatmig und es vergehen tatsächlich 100 Seiten,bis mal etwas Spannung und Fahrt in der Story aufkommt. Dann jedoch wird der Roman richtig gut.Es passieren einige Drehungen und Wendungen, die man so nicht erwartet hat.Man möchte schnell erfahren wie es weitergeht,und was wirklich passiert ist. Abgesehen von dem trägen Anfang,fand ich diesen Roman gut,und würde ihn auch weiterempfehlen.

JP Delaney hat hier einen Thriller geschaffen, der von Anfang bis Ende unvorhersehbar ist.

Von: MoneP Datum: 26. October 2018

Claire will ihren Traum verwirklichen und Schauspielerin werden. Doch ihr Leben hat ihr oft übel mitgespielt und sie ist auf sich allein gestellt. Ihr Schauspielstudium finanziert sie sich durch einen Privatdetektiv einer Anwaltskanzlei, für den sie ab und zu Aufträge übernimmt. Sie soll herausfinden ob die Ehemänner seiner Klienten treu sind, oder auf sie als Lockvogel hereinfallen. Doch eines Abends ist die Klientin Stella Fogler und sie hat panische Angst. Claire spürt das etwas nicht stimmt, macht aber trotzdem ihre Arbeit. Patrick Fogler hat allerdings keinerlei sexuelles Interesse an ihr und lässt sie abblitzen. Aber das kurze Gespräch mit ihm lässt Claire nicht mehr los. Patrick fasziniert sie. Am nächsten Morgen ist Patrick Foglers Frau tot und nicht nur er gerät unter verdacht Stella getötet zu haben. Um zu beweisen das sie unschuldig ist, stimmt sie einer verdeckten Ermittlung zu und spielt erneut den Lockvogel. Doch hat die Polizei ihr alles gesagt, was sie wissen muss, oder spielen diese Menschen ihr auch nur wieder übel mit, wie all die anderen in ihrem bisherigen Leben? Zu Anfang musste ich mich ein wenig an die Dialoge gewöhnen, die immer wieder auftauchten. Da dies nicht durchgängig so war, hätte der Autor es auch einfach, wie in all den anderen Abschnitten in den Text einbauen können. So las es sich Stellenweise wie ein Script. Ich muss aber auch sagen, dass es mich nicht störte. Der Schreibstil war toll und die Geschichte las sich sehr gut. Die Abschnitte hielten sich kurz und verständlich. Als Leserin wusste ich selber nicht mehr, was ich glauben sollte. Claire tat mir leid. Ich hatte das Gefühl das ihr einfach jeder übel mitspielen will und sie ganz alleine auf der Welt ist. Dann wusste ich wieder nicht, ob sie vielleicht verrückt ist. Ich wusste irgendwann nicht mehr, was und welchem Protagonisten ich glauben sollte und unterstellte einfach allen etwas. Der Autor hat es hier geschafft mich von Anfang an, bis zum Schluss, für sich einzunehmen. Ich konnte und wollte das Buch einfach nicht zur Seite legen.

Nettes Unterhaltungsbuch

Von: Avocado Datum: 26. October 2018

In dem Buch geht es um Claire , ihre Eltern starben bei einem Autounfall und sie hatte keine leichte Kindheit . Sie zog schließlich von england nach New York um schauspielunterricht zu nehmen und ist darin auch sehr gut . Nachdem sie ihren alten Job verliert , arbeitet sie für die Polizei in einer undercover Ermittlung zur Klarstellung und Überführung eines mörders . Ich finde das Buch echt gut und auch spannend . Ich liebe das Setting . Und da mir richtig gruselige Thriller nicht zusagen, ist dieses Buch perfekt für mich , nicht zu schlimm. Aber trotzdem spannend. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Besticht durch einen rasanten und klugen Plot

Von: Krimisofa Datum: 24. October 2018

Claire Wright ist 25 und Vollwaise. Ihre Eltern kamen bei einem Autounfall ums Leben. Sie saß mit im Auto, überlebte, hat aber kaum eine Erinnerung daran. Danach wurde sie von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht und landete schließlich bei einer, bei der sie vom Vater sexuell belästigt wurde. Das alles klingt, als wäre es vom Reißbrett konstruiert, denn solchen Szenarien begegnet man in Büchern oft genug. Als Claire in die Schule kam, wurde sie gemobbt; und da begann Claires Schauspielerkarriere. Sie benahm sich fortan wie alle anderen und imitierte deren Dialekt. Damals war sie in England – heute ist sie in New York und nimmt Schauspielunterricht. Ihre Karriere in England hat sie sich bereits verbaut, weil sie eine Affäre mit einem Schauspielkollegen hatte; doch in New York läuft es nicht besser, weil ihr ihr Ruf nachhängt – die Chance auf ein Engagement sind gelinde gesagt miserabel. Nachdem sie auch noch den Job bei der Anwaltskanzlei verliert, für die sie Ehebrecher entlarvt hat, steht sie vor dem Aus. Also bietet sie sich der Polizei an, um eines ihrer Opfer des Mordes zu überführen. „Believe Me“ ist etwas komplett anderes als „The Girl Before“, das merkt man sofort. In „The Girl Before“ stand ein hypermodernes Haus im Mittelpunkt – bei „Believe Me“ ist es der französische Schriftsteller und Lyriker Charles Baudelaire, der über allem schwebt. Seine Gedichte aus dem Sammelband „Les Fleurs du Mal“ werden immer wieder zitiert und dienen unter anderem als Handlungsanleitung für diverse Morde – vor allem für den an Stella, Patrick Foglers Frau. Fogler ist Baudelaire-Experte und Hauptverdächtiger in diesem Fall – Claire soll ihn mit ihren Schauspielkünsten einlullen und überführen. Das klingt anfangs ziemlich unglaubwürdig, weil Claire einerseits keine Ahnung von Polizeiarbeit, geschweige denn von Undercover-Einsätzen hat – andererseits ist die Idee dann doch nicht die schlechteste. Und wie sonst soll Claire ihre Mietschulden bezahlen? Also wirft man die Bedenken recht schnell über Board, weil der Plot dann doch einiges hergibt und sowohl Claire mit ihrem schauspielerischen Können – sie ist eine der besten in der Schauspielschule –, als auch Patrick mit seiner intellektuell Art zu gefallen wissen. Zwischendurch begegnen uns immer wieder Passagen im Drehbuchstil – das ist einerseits eine gute Idee, weil es Claires Geschichte authentischer macht; andererseits habe ich nicht ganz durchblickt, was uns der Autor damit sagen will, denn so richtig konsequent wird der Stil nicht eingesetzt. Apropos Stil: Das Buch ist durchgehend im Ich-Erzählstil gehalten, also stets aus der Sicht Claires und die Geschichte ist in drei Teile unterteilt, die alle kurze bis sehr kurze Kapitel haben. Wobei der dritte Teil für mich dann leider doch einiges an Füllmaterial beinhaltet um die Geschichte zu strecken. Da benötigt man teilweise einen langen Atem. Das Ende ließ mich etwas ratlos zurück. Nicht dass die Geschichte nicht abgeschlossen wäre, aber mir hat dann doch etwas Hintergrund bei der Auflösung gefehlt. Delaney hat es sich durch die Ich-Erzählung etwas einfach gemacht und entscheidende Dinge dem Leser einfach vorenthalten um die Spannung hochzuhalten. Und um noch kurz über die Charaktere zu sprechen, mit denen Claire zusammenarbeitet – der Ermittler Frank Durban und die Psychologin Kathryn Latham: völlig farblos. Latham ist von dem Fall besessen und davon überzeugt, dass Patrick der Mörder ist, das war's aber. Und wozu Frank in der Geschichte ist? No idea.

Believe Me

Von: Die Stille meiner Bücher Datum: 21. October 2018

Selten schafft es nur ein Thriller eben eine wahnsinnige Begeisterung bei mir auszulösen. Umso mehr war ich auf "Believe me" gespannt, da sich nicht nur der Klappentext, sondern auch die ersten Seiten, spannend anhörten. Wo hat der Autor die Spannung, die für mich zu einem Thriller gehört, denn versteckt? Obwohl Claire die Hauptrolle in diesem Buch hat konnte ich mit ihr und auch den anderen Charakteren nicht viel anfangen. Der Ansatz und die Story bietet eigentlich viel Potential, das leider in keinster Weise genutzt und umgesetzt wurde... Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung begonnen, denn der Klappentext dieses Buches hörte sich für mich absolut großartig an. Jedoch kam nach den ersten 100 Seiten die Ernüchterung und ich musste mich regelrecht durch das Buch quälen. Die Story plätschert vor sich hin und mit einem einzigen Satz ändert sich die Sichtweise auf die Geschichte und die Menschen. Doch leider war es das auch schon wieder mit der Überraschung. Einziger Pluspunkt ist, das man als LeserIn selbst nicht ahnt, wer nun die Wahrheit sagt, wer lügt, wer der Täter ist oder die Täterin. Diese ganzen Schauspielszenen, verschiedenen Settings und irgendwie keine Handlung habe ich als extrem mühsam empfunden. Spannung kam für mich in keinster Weise auf und ich empfand das Buch als äußerst unrealistisch. Die Kapitel kurz, der Schreibstil flüssig und die Entscheidung des Autors einige Dialoge im Stil eines Drehbuchs zu gestalten ist nicht nur ausgefallen und interessant, es sorgte auch für einen gewissen Charme. Auch die Geschichte an sich wusste zu Anfang noch zu begeistern. So hinterfragte man jede Handlung von Patrick und wusste ab einem gewissen Punkt gar nicht mehr wem man überhaupt noch vertrauen soll. Die gesamte Handlung, sagen wir mal so, die Geschichte macht eine 180 Grad Wendung und geht leider nur noch bergab. Der Fokus, der zuvor noch auf dem Mordfall lag, driftet immer weiter ab und plötzlich dreht sich alles nur noch um Claire, ihre Schauspielkarriere, ein Theaterstück und allerlei Fakten zu Charles Baudelaire, die zugegebener Maßen noch das Interessanteste an dem ganzen Buch waren. Vor allem mit Claire, der Protagonistin, hatte ich so meine Schwierigkeiten. Durchgehend trifft sie unüberlegte und nicht nachvollziehbare Entscheidungen, die sie von Zeit zu Zeit eher wie ein dickköpfiges Kind als eine erwachsene Frau wirken ließen. Generell nervte es mich wie sich eigentlich alles durchgehend um sie zu drehen scheint und sie die eigentliche Mordermittlung oft einfach außer Acht lässt. Blicke ich am Ende des Buches zurück, fällt mir als erstes -Übers Ziel hinaus geschossen- ein... die Story will zu viel, ist zu gewollt komplex/verstrickt und dadurch oft unglaubhaft. An passenden stellen finden wir einen Drehbuchstil. Dieser lockert auf und zeigt das Thema auch optisch/stilistisch gut. Ich mochte diese Stellen. Anhand der Beschreibung habe ich mir eine spannendere Geschichte erhofft und bin der Meinung, das hätte man wesentlich besser umsetzen können. War froh, als ich das Buch fertig hatte.

Ihre bisher größte Rolle ... [ Vorsicht! Enthält mögliche Spoiler ... ]

Von: Lily .N. Hope Datum: 20. October 2018

Cover: eine Frau steht vor einem Fenster und sieht nach draußen. Sie wirkt sehr selbstsicher. Der Regen und die vorhandene Dunkelheit vermitteln eine düste Atmosphäre. Der Titel macht neugierig und im Nachhinein wird deutlich, wie wahr er doch ist. Meine Meinung: Claire studiert Schauspiel und finanziert ihr Studium auf eine sehr gewöhnungsbedürftige Art und Weise: sie flirtet mit verheirateten Männern, um zu prüfen, ob diese ihren Ehefrauen gegenüber treu sind. Dies gelingt ihr ziemlich gut! Es sieht so einfach aus, da in ihren Augen die Männer sowieso mit ihrem besten Stück denken. Ein Mann namens Patrick Fogler lässt sich nicht so leicht einwickeln. Seine Frau macht ebenfalls diesen Test und stirbt ein paar Stunden später. Ihr Ehemann steht unter Hauptverdacht. Claire sieht darin ihre Chance, eine Greencard zu bekommen und für immer in den USA bleiben zu dürfen, indem diese hilft, herauszufinden, ob Patrick tatsächlich der Mörder ist oder nicht. Und dies ist womöglich die härteste Rolle, die sie jemals spielen wird ... Dieser Thriller ist unglaublich gut! Am Anfang dachte ich, dass Claire dumm und naiv ist. Im weiteren Verlauf der Geschichte habe ich mich innerlich bei ihr entschuldigt. Diese Frau hat aber auch Ahnung von ihrem Job. Sie ist tough, selbstbewusst und weiß was sie will. Ihre Vergangenheit ist ziemlich hart und ich hatte wirklich Mitleid mit ihr. Ich könnte jetzt viele pädagogische Ansätze erläutern, aber dann würde der Text mehrere Seiten einnehmen ... Obwohl ich sowas mega interessant finde. Was stimmt mit ihr nicht? So einiges! Ich habe Claire für ihr Handeln und ihre Stärke bewundert. Wie sie sich ins Zeug legt, um ihre Leistung zu erbringen. Oder etwa nicht? ... Patrick ist ein Mann, der mir Angst macht. Er ist attraktiv, charmant, gebildet und kultiviert. Ein richtiger Traummann ... mit einem außergewöhnlichen Interesse an etwas sehr verstörendem. Oder ist das alles nur Einbildung? Wie ich oben schon gesagt habe, hat es dieser Thriller in sich. Ich wusste selber nicht genau, was jetzt wahr ist oder nicht. Habe mich oft umstimmen lassen und meine Gedanken zu den beiden Protas oft überdenken müssen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und neugierig gemacht. Mich gefesselt und sprachlos zurückgelassen. So genial! Was mich leider gestört hat, waren viele Szenen, die sich Claire vorstellte. Sie wurde mit der Zeit sehr paranoid. Hat jedem misstraut und niemanden an sich herangelassen, außer Patrick. Was ja auch verständlich ist. Und die Story hat sich zum Ende hin extrem gezogen. Es wurde um den heißen Brei herumgeredet und es war echt anstrengend, weiter am Ball zu bleiben. Zum Glück nicht allzu lange ... Fazit: Dies war mein erster Thriller von JP Delaney und ich habe ihn nicht bereut. Sein erstes Werk möchte ich mir auch zulegen und bin mal gespannt, ob dieser auch so toll ist! Eine packende Geschichte, die mein Interesse an Psychologie erneut entfacht hat.

Believe me

Von: angeltearz liest Datum: 19. October 2018

Was ist Lüge und was ist Echt? Das ist eigentlich die Hauptfrage in diesem Buch. Und bis zum Ende war ich mir nicht sicher, ob die ganze Geschichte eine Lüge ist oder doch die Wahrheit. Ich finde es großartig, wie der Autor es geschafft hat mich so zu verwirren. Ich kann leider gar nicht so viel erzählen zur Geschichte, weil ich einfach nicht spoilern möchte. Es aber einfach nur spannend! Immer wieder die Frage, die ich mir selber gestellt habe, ob das jetzt wirklich der Wahrheit entspricht, was passiert oder ob das alles nur ein Spiel ist. Das Ende hat mich absolut überrascht. So viel kann ich verraten. Das Buch zu lesen war sehr interessant, da Claire oft über ihre Vergangenheit nachdenkt und dann in Dialogen geschrieben ist. Da Claire eine Schauspielerin sein möchte, ist es schon schön gemacht, dass der Autor die ganze Geschichte ähnlich aufbaut. Mal ist es ganz normal geschrieben, wie man eben ein Buch kennt und dann kommen Sequenzen, wo in einem Dialog geschrieben ist. Dieses Umdenken ist mir in dem Moment gar nicht so schwer gefallen, wie ich erst die Befürchtung habe. Der Schriftsteller Charles Baudelaire und dessen bekannteste Gedichtsammlung spielen eine sehr große Rolle in dem Buch, was mich allerdings nach einer kurzen Zeit gestört hat. Ja, er bzw. seine Gedichte spielen in dem Leben von Patrick eine sehr große Rolle. Allerdings war mir dieser Teil zu sehr präsent, weil es mich überhaupt nicht interessiert hat. Ich wollte mehr über Patrick und Claire lesen. Hier wäre weniger mehr gewesen. Aber ich muss zu Gute halten, dass ich mich jetzt über Baudelaire schlau gemacht habe. Das hätte ich sonst wohl nie. Die Geschichte an sich gefällt mir sehr, sehr gut. Gerade der Handlungsstrang mit Claire. Ihren Charakter gefiel mir unheimlich gut, denn er ist wahnsinnig tief. Das habe ich in sehr wenigen Thrillern bisher gelesen, dass ein Charakter eine solche Tiefe bekommt. Claire ist unheimlich gut ausgearbeitet. Am Ende kommt sie mir aber zu kurz. Also würde sie einfach so abgefrühstückt werden, obwohl eigentlich das ganze Buch auf sie aufbaut. Lies es am Besten einmal selber, dann weißt du was ich meine. Das Umfeld und die anderen Charaktere werden durch Claire in den Schatten gestellt, obwohl sie für die gesamte Geschichte genauso wichtig sind. Selbst Patrick rückt in den Hintergrund. Und trotzdem ist die Geschichte rund. Ich mag den Schreibstil des Autors sehr gerne. Irgendwie hat er etwas besonders, dass den Thriller zu etwas besonderen macht. Man merkt beim Lesen, dass er sich Gedanken über das Buch gemacht hat. Vor allem schafft er es mit wenigen Worten viel zu bewirken. Die Kapitel haben nicht viele Seiten. Teilweise nicht mal zwei Seiten, aber was dort steht, hat eine extreme Grundspannung. Eigentlich mag ich diese kurzen Kapitel nicht, da sie mich aus dem Lesefluss reißen und abgehackt rüber kommen. Hier macht es mir allerdings überhaupt nichts aus. Ich finde es sogar recht gut geregelt, gerade weil es dadurch spannend wird. Ich möchte das Buch auf jeden Fall allen empfehlen, die gerne Thriller lesen, die eher in die Richtung Psycho gehen. Das Cover: Ich finde das Cover ist sehr passend und auffallend. Fazit: Wieder ein richtig guter Thriller von dem Autor. Was ist echt und was ist gelogen? Das war mir bis zum Ende unklar. Sehr genial gemacht!

Rezension: Believe me

Von: Buchexplosion Datum: 17. October 2018

Claire hatte in ihrer bisherigen Schauspielkarriere wenig Erfolg und kommt kaum über die Runden. Deshalb prüft sie für Geld, ob Männer ihren Frauen untreu sind. An einem Tag bekommt sie einen Auftrag von Stella, der Frau von Patrick. Aber irgendwas stimmt mit diesem Auftrag nicht, denn Stella möchte nicht prüfen ob ihr Mann untreu ist, sondern wie später herauskommt, möchte sie etwas gegen ihn in der Hand haben. Am nächsten Tag wird Stella schlimm zugerichtet in ihrem Hotelzimmer aufgefunden - tot. Und nun muss Claire die Rolle ihres Lebens spielen - um nicht selbst hinter Gittern zu landen. Meine Meinung: "Believe me" war mein erstes Buch von JP Delaney, aber ich habe schon so viel positives über "The Girl Before" gelesen, dass ich dieses Buch einfach haben musste. Und was soll ich sagen? Es hat sich definitiv gelohnt. Der Schreibstyl ist etwas ganz besonders. Ich kann nicht sagen, ob es an der Übersetzung liegt oder ob das Orginal auch so gut geschrieben ist, aber ich muss euch warnen, wenn ihr einmal angefangen habt zu lesen, könnt ihr nicht mehr aufhören! Ich habe das Buch nämlich an einem Stück gelesen, was für mich relativ untypisch ist. Die Erzählerin ist Claire, also in der ich-Form. Außerdem ist es in drei Teile eingeteilt. Es war durchgehend eine gewisse Spannung aufgebaut, denn das besondere an dem Buch war: Man wusste nie genau, ob Claire gerade alles nur spielt oder ob sie wirklich so ist. Etwa in der Mitte vom Buch kam ein unerwarteter Blot Twist, der mich wirklich in rage gebracht hat. Und auch im weiteren Verlauf, passierten immer mehr Dinge mit denen ich nicht gerechnet habe, denn man wurde sehr in die Irre geführt. Manchmal konnte ich mir auch nur an den Kopf greifen und dachte, ist Claire wirklich so naiv oder tut sie nur so? Bei manchen Handlungen bin ich mir immer noch unsicher ob es nur geschauspielert war oder "echt". Aber das ist eigentlich völlig egal. Zum Schluss hin, wurde es etwas ruhiger und ab da war mir dann bewusst, dass noch irgendetwas gravierendes passieren muss. Und so kam es dann auch. "Believe me" ist der beste Thriller den ich je gelesen habe. Für Leute, die etwas härtere Handlungen besser finden, ist das vermutlich nur ein mittelmäßiger Thriller, aber für mich, die nur ab und zu Thriller liest, ein absolutes Highlight. JP Delaney hat mich überzeugt und ich möchte nun auch unbedingt "The Girl Before" lesen. Egal ob ihr Thriller Fans seid, oder nicht, ich kann euch das Buch nur empfehlen! "Du darfst niemals aus der Rolle fallen, Claire. Keine einzige Sekunde." Believe Me, Seite 159 Meine Bewertung: "Believe me" bekommt von mir 5/5 Sternen

nervige Protagonistin

Von: Lea's Lesezauber Datum: 12. October 2018

Ich bin schon öfter mal über den Autor gestolpert und wollte somit unbedingt mal ein Buch von ihm lesen und als nun dieses Buch rauskam habe ich zugegriffen. Das Cover hat mich neugierig gemacht weil es nach jeder Menge Spannung aussieht, die Frau vor den Fenstern der dunklen Stadt als wenn sie etwas beobachtet. Dazu der Titel des Buches sehr aussagekräftig in einem knalligen rot ist ein echter Hingucker. Außerdem mag ich die broschierten Ausgaben immer lieber als das "normale" Taschenbuchformat. Die Kapitel sind angenehm gehalten, der Schreibstil ist flüssig nur leider wird die Spannung schlecht aufgebaut und auch nicht wirklich lange aufrecht erhalten. Bei einem Thriller wünsche ich mir eigentlich unterschwellig immer die Spannung zu behalten aber leider gab es hier teilweise sehr lange Stellen die richtig langweilig waren und dem Lesefluss geschadet haben. Großer Vorteil war die Art wie der Autor die Dialoge gestaltet hat, man hatte das Gefühl ein Drehbuch zu lesen und das fand ich echt gelungen und hat mich gut unterhalten. Die Protagonistin Claire war leider so gar nicht mein "Ding" ich bin nicht mit ihr warm geworden und fand sie eher unsympathisch und vor allem naiv und nicht wirklich erwachsen. Teilweise echt einfach nur dumm, so muss ich es leider ausdrücken. Die Idee der Story fand ich aber eigentlich ganz gut und vor allem hätte man hier unglaubliche Spannung erwartet, das hat mir aber leider gefehlt. Fazit: Für mich leider eine Enttäuschung ich hatte mir bei der Geschichte einfach viel mehr erhofft. Die Story an sich war recht interessant und die Art und Weise war auch unterhaltsam und speziell aber die Protagonistin in Kombination mit den Längen war einfach nicht meins!

Das war wohl nichts

Von: Nalik Datum: 08. October 2018

Das Buch Believe me von J P Delaney lässt mich nach dem Lesen etwas ratlos zurück. Doch zunächst zum Inhalt : Claire hat einen lukrativen Nebenjob. Für andere Frauen testet sie aus, ob ihr Mann treu ist. Dann trifft sie auf Stella Fogler, die regelrecht Angst und Panik vor ihrem Mann Patrick hat. Und ausgerechnet von diesem kassiert Claire ihre erste Abfuhr. Am nächsten Morgen ist Stella tot, umgebracht in ihrem Hotelzimmer. Claire soll als Lockvogel helfen Patrick als Täter zu überführen. Ob das gut geht? Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung begonnen, denn der Klappentext dieses Buches hörte sich für mich absolut großartig an. Jedoch kam nach den ersten 100 Seiten die Ernüchterung und ich musste mich regelrecht durch das Buch quälen. Diese ganzen Schauspielszenen, verschiedenen Settings und irgendwie keine Handlung habe ich als extrem mühsam empfunden. Spannung kam für mich in keinster Weise auf und ich empfand das Buch als äußerst unrealistisch. Der Ansatz und die Story bietet eigentlich viel Potential, das leider in keinster Weise genutzt und umgesetzt wurde.

Der Lockvogel

Von: Miss Norge Datum: 08. October 2018

✿ Meine Meinung ✿ Hmmmm. Ein Thriller, also. Aha. Wo hat der Autor die Spannung, die für mich zu einem Thriller gehört, denn versteckt? Obwohl Claire die Hauptrolle in diesem Buch hat konnte ich mit ihr und auch den anderen Charakteren nicht viel anfangen. Sympathisch? Nö, eher verwirrend und unlogisch handelnd. Ja, verwirrend ist das Hauptwort welches den Plot und die Personen beschreibt. Spannend und verwirrend hätte mir besser gefallen, aber diese Aspekte kamen leider nur teilweise durch und viel zu kurz. Die Story plätschert vor sich hin und mit einem einzigen Satz ändert sich die Sichtweise auf die Geschichte und die Menschen. Doch leider war es das auch schon wieder mit der Überraschung. Einziger Pluspunkt ist, das man als LeserIn selbst nicht ahnt, wer nun die Wahrheit sagt, wer lügt, wer der Täter ist oder die Täterin. Doch der Weg zum Finale ist wieder sehr zäh und unspektakulär. ✿ Fazit ✿ Schade, aus dem recht interessant klingenden Klappentext hätte man mehr rausholen können. Ich bin sehr enttäuscht.

Etwas hinter den Erwartungen

Von: Lovelytesting Datum: 08. October 2018

Believe me von JP Delaney Claire, die für ihr Schauspielstudium nach New York gekommen ist, finanziert ihren Lebensunterhalt durch einen recht lukrativen Nebenjob. Im Auftrag einer Anwaltskanzlei testet sie die Treue von verheirateten Männern. Der wohl ungewöhnlichste Auftrag ist der von der Ehefrau von Patrick Fogler. Sie scheint über das Ergebnis nicht überrascht, sondern vielmehr sieht Claire Angst in ihren Augen. Auch ihre Warnung vor ihrem Ehemann macht Claire misstrauisch. Am nächsten Morgen ist Patricks Ehefrau tot: brutal ermordet, und Patrick Fogler wird des Mordes an seiner Ehefrau verdächtigt. Claire soll der Polizei dabei helfen, den Mörder zu überführen, wenn sie nicht möchte dass ihre Aktivitäten in der Mordnacht ans Licht kommen. Aber Patrick ist anders als alle Männer, die Claire kennengelernt hat. Er ist nicht nur beängstigend, sondern Claire ist völlig fasziniert. Und sie fühlt dass die Verbindung zu Patrick besonders ist. Claire muss nun die Rolle ihres Lebens spielen. Believe me ist nach „The Girl Bevor“ der zweite Thriller von JP Delaney. Der Inhalt der Story hat mich sehr interessiert, verspricht sie doch ungewisse Entwicklungen. Hier wurde ich nicht enttäuscht. Die Geschichte bietet Wendungen, die nicht vorauszusehen waren und bis zum Schluss kam ich nicht dahinter, was in der Mordnacht geschehen ist. Meine Vermutungen haben sich als völlig falsch erwiesen. Obwohl die Geschichte stellenweise etwas langatmig und konstruiert wirkte, hat das letzte Drittel dies wieder herausgeholt. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, obwohl ich persönlich Claire überhaupt nicht leiden kann. Sie ist mir sehr unsympathisch, was aber wohl mit ihrer Rolle in der Geschichte zusammenhängt. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und bis auf die erwähnten Stellen, die das Buch für mich sehr langweilig gestalteten, war ich ziemlich schnell durch. Als Fazit kann ich für mich sagen, dass der neue Thriller von Delaney zwar gut, aber nicht der Beste ist und leider hinter den Erwartungen zurückbleibt. Keinesfalls sollten Vergleiche mit dem Vorgänger gezogen werden. Dennoch bleibt unterm Strich ein recht gutes Buch für ein paar spannende Stunden. Erschienen beim Penguin Verlag ISBN 978-3-328-10326-4 402 Seiten

Enttäuschend...

Von: Selina N Datum: 07. October 2018

Meine Meinung: Ich bin allgemein eigentlich ein großer Fan von Thrillern. Die Spannung, der Nervenkitzel, das Rätseln was zum Zeitpunkt XY wirklich geschah...All das weiß zu begeistern. Jedoch schafft es nur selten ein Thriller eben diese Begeisterung bei mir auszulösen. Umso mehr war ich auf "Believe me" gespannt, da sich nicht nur der Klappentext, sondern auch die ersten Seiten, spannend anhörten. Die Kapitel kurz, der Schreibstil flüssig und die Entscheidung des Autors einige Dialoge im Stil eines Drehbuchs zu gestalten ist nicht nur ausgefallen und interessant, es sorgte auch für einen gewissen Charme. Auch die Geschichte an sich wusste zu Anfang noch zu begeistern. So hinterfragte man jede Handlung von Patrick und wusste ab einem gewissen Punkt gar nicht mehr wem man überhaupt noch vertrauen soll. Dann jedoch kommt es zu der Mitte des Buches zu gewissen Vorfällen, die ich hier nicht weiter ausführen kann ohne die gesamte Handlung zu spoilen, aber sagen wir mal so, danach macht die Geschichte eine 180 Grad Wendung und geht leider nur noch bergab. Der Fokus, der zuvor noch auf dem Mordfall lag, driftet immer weiter ab und plötzlich dreht sich alles nur noch um Claire, ihre Schauspielkarriere, ein Theaterstück und allerlei Fakten zu Charles Baudelaire, die zugegebener Maßen noch das Interessanteste an dem ganzen Buch waren. Der Rest der Geschichte wirkte zu diesem Zeitpunkt eher ermüdend und teilweise einfach nur nervtötend. Vor allem mit Claire, der Protagonistin, hatte ich so meine Schwierigkeiten. Durchgehend trifft sie unüberlegte und nicht nachvollziehbare Entscheidungen, die sie von Zeit zu Zeit eher wie ein dickköpfiges Kind als eine erwachsene Frau wirken ließen. Generell nervte es mich wie sich eigentlich alles durchgehend um sie zu drehen scheint und sie die eigentliche Mordermittlung oft einfach außer Acht lässt. Über das Alles hätte ich jedoch in gewisser Weise noch hinwegsehen können, aber das Ende des Buches gab dem Thriller wirklich nochmal den Rest. Nicht nur wirkte es übereilt und erzwungen, es war auch schlichtweg unrealistisch. Hier wollte man den Leser anscheinend noch einmal schocken, ich konnte jedoch nur noch meine Augen verdrehen. Fazit: Ein Buch mit viel Potenzial und einem wirklich starken Anfang, das ab einem gewissen Punkt jedoch einfach nur noch ins Absurde abdriftet.

Packend, aber mit Längen

Von: Kaddiesbuchwelt Datum: 05. October 2018

Thriller sind immer so eine Sache, entweder sie holen einen von Beginn an ab, oder man kommt nie in die Geschichte rein. Oftmals ziehen sich die Geschichten und man verliert die Lust, das Buch weiter zu lesen und wartet auf die Verfilmung. Für mich hat sich dieses Buch packend und vielversprechend angehört und daher wollte ich mein Glück versuchen, auch wenn ich selten großes Glück bei Thrillern habe. Dieses Buch ist interessant aufgebaut. Die Szenen in der Claire, auf den ersten Blick, jemand anderes ist, sind in einer Art Theaterstück oder einem Drehbuch verfasst. Es lässt sich sehr schnell lesen und man kommt sehr schnell in die Geschichte rein. Vor allem, weil sich der Autor auf das wesentliche beschränkt und zwar Dialoge. Wenn Claire Claire sind durfte, konnte man tiefer in ihre Gedankenwelt hineintauchen und erfuhr mehr von ihr. Auch um ihre Beziehung zu Patrick. Es ist faszinierend. Das Buch hat mich gefesselt. Hier und da hatte es seine Längen, aber die Geschichte konnte mich immer wieder abholen und hat mich weiter fasziniert. Der Schreibstil des Autors gefällt mir so gut, dass ich unbedingt noch den ersten Roman von ihm lesen möchte (beide Bücher haben inhaltlich nichts miteinander zutun und sind in sich abgeschlossen). Der einzige Kritikpunkt sind eben die Längen. Es dauert etwas, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt und es wird auch in der Mitte des Buches etwas langatmig. Zwar nimmt zum Ende hin die Geschichte wieder Fahrt auf und überrascht mit einem packenden Ende. Dennoch, die Längen sind vorhanden und vielen wird es bestimmt so gehen, wie mir mit den meisten Thrillern: sie würden abbrechen. Ich bin zum Glück dabei geblieben. Bewertung: "Believe me" ist ein packender Thriller, der zwar seine deutlichen Längen hat, aber der Autor versteht es, den Leser immer wieder abzuholen. Ich freue mich auf das Erstlingswerk und vergebe für den zweiten Roman 3,5 von 5 Sternen. Ich würde ihn weiterempfehlen.

Ein fesselnder Thriller

Von: Nicole Lehmann Datum: 04. October 2018

Claire ist eine angehende Schauspielerin. Um ihr Leben zu finanzieren, hilft sie einem Detektiv. Sie unterzieht Männern einem Treuetest und übergibt die Aufnahmen dann der Ehefrau. Einen Tag nachdem Claire ihrer Auftraggeberin Stella Fogler das gesammtelte Material übergeben hat, wird diese ermordet im Bett gefunde. Zuerst steht Claire unter Tatverdacht. Als dann aber auch der faszinierende Ehemann von Stella verdächtigt wird, beginnt Claire gemeinsam mit der Polizei zu ermitteln. Das Buch ist eine Überraschung und etwas speziell aufgebaut. Diverse Absätze werden in Form eines Drehbuchs wiedergegeben, was aber auf Grund der Schauspielausbildung Claires sehr passend ist. JP Delaney hat einen immens spannenden Thriller geschrieben. Als Leser wird man oft auf falsche Fährten gelockt und man weiss selbst irgendwann nicht mehr, wer eigentlich schuldig oder unschuldig ist. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Vielschichtig und undurchsichtig erzählt, habe ich das Buch eher inhaliert als gelesen. Ein Pageturner, welcher mich mehrmals an mir selber zweifeln liess und durch die Auflösung mit einem Knaller sprachlos zurückgelassen hat. Ich vergebe diesem Thriller sehr gerne 5 von 5 Schauspieler.

spannend, fesselnd, trickreich 🤩

Von: __bibliophilie__ Datum: 03. October 2018

Achtung SPOILER!! Hauptprotagonistin Claire möchte Schauspielerin werden. Sie verdient sich das Geld für die Schauspielschule, indem sie eventuell untreue Ehemänner testet auf Wunsch der Ehefrau. Bei einem dieser Jobs trifft sie Patrick Fogler. Er beißt nicht an aber trotzdem ist Claire fasziniert von ihm. Ab da gerät ihr bisheriges Leben aus den Fugen, denn am nächsten Tag ist die Auftraggeberin tot. Hauptverdächtiger Patrick! Und die Polizei hat Hinweise auf noch mehr Morde. Claire wird von der Polizei engagiert, sie brauchen eine gute Schauspielerin damit sie undercover an Patrick rankommen. Aber Claire ist labil, sehr dramatisch und ein wenig paranoid. Typisch Schauspielerin 😜 Ob das die richtige Aufgabe für Claire ist?? Der Plan funktioniert anfangs sehr gut und Patrick und Claire verlieben sich, doch plötzlich wendet sich das Blatt und Claire wird verdächtigt, schließlich hat sie Patricks Ehefrau ebenfalls an dem Abend des Mordes getroffen. War das alles nur Show von der Polizei und von Patrick? War das alles eine große Falle? Wem kann sie noch vertrauen? Dies geht sogar soweit das Claire in die Psychiatrie eingewiesen wird nachdem sie sich die Pulsadern aufschneidet und gerade so überlebt. Die Klinik ist der Horror, auch hier kann sie niemanden vertrauen, vollgepumpt mit Medikamenten. Ihre letzte Hoffnung und Rettung - Patrick. Er rettet sie aus dieser Klinik denn Claire vertraut ihm und hält ihn für unschuldig. War das die richtige Entscheidung?? Diesem Buch mangelt es an Spannung und Wendungen absolut nicht 🤩 Ich war geschockt was da alles zum Vorschein kam. Mit diesem Ende hätte ich absolut nicht gerechnet denn es war wirklich sooo gut verpackt 🤩 Für mich bleibt am Ende aber vieles ungeklärt und das Ende kam auch ziemlich abrupt und das stört mich enorm. 😡🙈😂 Für mich ist das Ende soooo wichtig! Ich hätte gerne erläutert gehabt wie es dann doch zu dieser Wendung kam 😒 Der Schreibstil allerdings ist teilweise sehr verwirrend. Stellenweise ist das Buch wie ein Skript aufgebaut, da muss man dann erstmal durchblicken. Auch wegen der vielen Wendungen und Täuschungen habe ich stellenweise den Faden verloren und musste manche Passagen 2x lesen um zu verstehen 😕 Aber dennoch ein sehr lesenswertes, spannendes und trickreiches Buch 😊 Ich vergebe 4/5 ⭐️

Eine Affäre bis Drehschluss

Von: VB00KS Datum: 28. September 2018

Meine Zusammenfassung: Claire ist 25 Jahre alt und knapp bei Kasse. Sie geht auf eine der besten Schauspielschulen in New York. Ihr Stipendium reicht aber nur für die Schule, nicht für den Lebensunterhalt. Den muss sie sich irgendwie anders verdienen und da liegt das Problem. Ohne Greencard, kein Job. Ohne Job kann sie sich die Miete nicht leisten, mit der sie bei ihrer Freundin sowieso schon im Rückstand und kurz davor ist, von deren Vater rausgeschmissen zu werden. Eine Bekannte von ihrem Lehrer Paul verhilft ihr zu einem Job. Nicht als Schauspielerin aber als eine Art Assistentin für einen ehemaligen Polizisten, Henry, der mittlerweile als Privatdetektiv unterwegs ist und Frauen dabei hilft, die Untreue ihrer Ehemänner aufzudecken. Claires Job ist es dabei, die werten Ehemänner in Versuchung zu bringen und sie zu verführen, während das Ganze auf Kamera aufgenommen wird. Doch auch wenn 400 Dollar für einen Auftrag viel Geld sind, muss Claire in wenigen Wochen 1.100 Dollar auftreiben, sonst ist sie die Wohnung los. Sie bittet Marcie, die Bekannte ihres Lehrers, ihr noch weitere Jobs zu verschaffen. Sie arrangiert für sie ein Casting für ein Musikvideo. Es dauert nicht lange, bis der Produzent sich nach dem Casting meldet und sie zu sich bittet. Doch erweist dieser sich als richtiger Drecksack indem er sie dazu auffordert ihm einen zu Blasen. Sie schafft es jedoch, sich aus dieser brenzligen Situation zu retten und wünscht sich nun nichts sehnlicher, als ihr Bett. Als ihr Handy jedoch klingelt und Henry mit einem Auftrag für sie wartet, fällt ihr ein wie dringend sie das Geld braucht und macht sich auf den Weg zu ihm und der Frau, dessen Mann sie verführen soll. Bisher wollte sie noch keine der Frauen vorher persönlich kennenlernen. Und diese Frau, Stella Fogler, die sie nun trifft, wirkt nicht misstrauisch ihrem Mann gegenüber, sie scheint regelrecht Angst vor ihm zu haben. Kurz nachdem Claire sich darauf einlässt, sich mit ihrem Mann Patrick zu treffen und dieser sie regelrecht abblitzen lässt, findet die Polizei die Leiche von Stella. Claire gerät kurzzeitig in Verdacht, doch wird der Ehemann der Toten zum Hauptverdächtigen. Nun gilt es, Patrick zu überführen doch braucht die Polizei dabei die Hilfe von Claire. Sie soll ihn dazu bringen, ihr so sehr zu vertrauen, dass er ihr den Mord an seiner Frau gesteht. Doch ist das Psychospiel was daraufhin folgt, kein Leichtes für Claire. Wenn sie gewusst hätte, worauf sie sich einlässt, hätte sie dieses Angebot niemals angenommen. Doch steckt sie nun mittendrin und würde die Operation mit ihrem Ausstieg nur gefährden. Allerdings steckt Claire vielleicht selbst schon in Gefahr … Meine Meinung: Wahnsinn. Dieses Buch nenne ich nun wirklich einen packenden Thriller. Ich konnte das Buch fast gar nicht aus der Hand legen, so hat es mich an jedes Wort gefesselt. Die gesamte Geschichte ist so nahtlos und flüssig geschrieben, dass man nach gefühlt kurzer Zeit schon halb durchs Buch fortgeschritten ist. Die Spannung baut sich über jedes Kapitel hinweg immer weiter auf und man gerät mit der Geschichte in ein großartiges Verwirrspiel und verliert sich durch die Protagonistin immer mehr zwischen Wahrheit und Lüge. Ich habe schnell den Überblick verloren, was noch real ist und was zum Spiel gehört. Es war einfach unglaublich gut und hat mich immer wieder neu überrascht und zurück in die Geschichte gezogen, ohne jemals die Spannung zu verlieren. Es handelt sich hierbei um ein Buch zu dem ich nicht viel sagen möchte, ohne unnötig zu spoilern. Viel verraten kann ich leider nicht, außer, dass ich es wirklich verschlungen habe und mir unbedingt den Vorgänger The Girl before kaufen werde um diesen genauso zu verschlingen. Für mich persönlich habe ich hier einen großen Autor gefunden, der mich mit seinem Thriller wirklich begeistert hat. Am besten hat mir dann auch das Ende gefallen, was ich so fast schon gar nicht mehr vermutet hätte. Unglaublich und eine klare Empfehlung meinerseits. Verschwendet keine Zeit mehr, meine Rezension zu lesen, setzt euer Augenmerk lieber direkt auf dieses Meisterwerk. Mein Fazit: Eine Affäre bis Drehschluss. 5 von 5 Sternen.

Viva Rubia

Von: Viva Rubia Datum: 28. September 2018

Das Buch hat mich sofort gepackt. Claire ist ein authentischer Charakter mit Ecken und Kanten. Und genau deswegen hat man insgeheim bis zum Schluss den üblen Verdacht, dass sie die Unschuldige nur mimt, in Wahrheit aber Stella Fogler aus Eifersucht getötet hat und nun ihr ganzes schauspielerisches Können dazu aufwendet, Patrick Fogler an den Pranger zu stellen.

Hochspannend

Von: Daniel Allertseder | WeLoveBooks Literaturplattform Datum: 26. September 2018

»Believe Me« ist der neue Thriller von JP Delaney; jener Autor, der bereits mit »The Girl Before« einen hochspannenden Roman verfasst hat. Im neuen Buch vom amerikanischen Autor, der unter dem Pseudonym JP Delaney schreibt, wird uns die junge und ambitionierte Engländerin Claire vorgestellt, die nach Amerika gezogen ist um in einer Schauspielschule Schauspielunterricht zu nehmen. Sie kam wegen genau dem Traum in die USA, wie viele andere junge Menschen auch, doch der Unterschied ist: Claire ist talentiert, und sie besucht ihren Schauspielunterricht mit Erfolg. Doch Claire steht mit ihren Zahlungen der Wohnung im Rückstand, und sie muss so schnell wie möglich viel Geld verdienen, was sie mit ihrem Nebenjob erreichen möchte. Doch dieser Nebenjob ist nicht ohne, denn sie arbeitet inkognito für eine Kanzlei, die für betrogen vermutete Ehefrauen herausfinden, ob die Männer ihre Ehefrauen tatsächlich betrügen. Alles läuft gut, bis Claire an einen Extremfall gerät und die Rolle ihres Lebens spielen muss. JP Delaney konnte mich wieder überzeugen! Ein überaus spannender und kurzweiliger Plot, der in wenigen Stunden ausgelesen war. Was ich an JP Delaneys Bücher so toll finde sind die sehr kurzen Kapitel und die überaus abwechslungsreichen Inhalte. Mal lesen wir im typisch literarischen Prosa-Stil, und mal im Stil des Dramas, im Stile des Theaters. Ohne unnötige Ausschweifungen und Emotionen – kurz und knackig auf den Punkt gebracht, wie die Personen handeln. Sowieso finde ich JP Delaney Schreibstil großartig, da er sich wirklich auf die wichtigen Inhalte fokussiert und keinesfalls seitenlange Beschreibungen bevorzugt. Die Story ist mit einigen Ausnahmen sehr spannend und unterhaltsam, bis auf das Problem, dass die Story einige Male dahinplätschert, etwas braucht, bis sie wieder in Fahrt kommt. Claire drängt sich an den vermeintlichen Antagonisten, dieser spielt natürlich ein abgekartetes Spiel und der Autor führt uns immer wieder hinters Licht, jedoch dauert es ein wenig bis wir das Finale erreichen – welches im Übrigen zufriedenstellender hätte sein können. Zusammenfassend war der Thriller wie »The Girl Before« kurzweilige, spannende Unterhaltung mit einigen kleinen Schwächen. An das erste Buch von Delaney wird es nicht rankommen, dennoch aber sehr empfehlenswert mit origineller Plotidee und guter Umsetzung.

Das Leben ist die größte Bühne

Von: Jessi Datum: 26. September 2018

Schreibstil Von JP Delaney habe ich im vergangenem Jahr bereits "The Girl before" gelesen. An die Atmosphäre des Buches konnte ich mich noch gut erinnern - während mich die Handlung nicht zu 100% überzeugen konnte. Nun steht der Autor mit seinem zweiten Buch in den Startlöchern, der auf einen früheren Roman von ihm basiert und noch einmal komplett überarbeitet wurde. Wir begleiten in "Believe me - Spiel dein Spiel. Ich spiel es besser" eine junge Schauspielstudentin, die hier die Rolle ihres Lebens bekommt: Sie soll für die Polizei einen Verdächtigen in eine Falle locken. Der Autor lässt die Geschichte aber nicht so geradlinig ablaufen, wie es sich erst einmal anhört. Ganz im Gegenteil. Es gibt einige Wendungen, sehr viele Überraschungen und ein Verwirrspiel, bei dem der Leser selbst nicht mehr weiß, wer gut und böse ist! Toll fand ich, dass Claire, unserer Protagonistin, aus deren Sicht wir das Geschehen erfahren, oftmals in Drehbüchern/Theatertexten denkt. So bestehen manche Abschnitte nur aus den Dialogen und lassen den Leser noch mehr daran zweifeln, was denn nun Schauspiel und was Wahrheit ist ... Charaktere Claire Claire kam von England nach Amerika und hat nur einen Traum: Sie möchte Schauspielerin werden. Leider hat sie keine Greencard und hält sich mit Jobs bei einem Anwalt als Treuetesterin über Wasser. Bei einem Auftrag, bei dem der Ehemann auch zum allerersten mal nicht anbeißt, passiert dann ein Mord und die Polizei steht bei Claire auf der Matte. Sie soll dem Ehemann, der dringend tatverdächtig ist, eine Falle stellen ... Claire selbst ist eine labile, junge Frau, die ihren Platz noch nicht gefunden hat und vielleicht eine Spur zu hartnäckig ist. Sie ist eine talentierte und leidenschaftliche Schauspielerin, die vielleicht ein wenig zu tief in ihre Rolle eintaucht. ch empfand Claire als sehr vielschichtige Person. Sie beweist auf der einen Seite, wie abgebrüht und hart sie sein kann, ja, dass sie ihr wahres "Ich" gut verstecken kann, auf der anderen Seite wirkt sie allerdings recht labil und verloren. Ich mochte Claire von Anfang an, auch wenn sie sehr schwer zu durchschauen war! Meine Meinung In "Believe me - Spiel dein Spie. Ich spiel es besser" entführt JP Delaney den Leser in die große Welt des Schauspiels, das Leben selbst ist die Bühne. Unsere Protagonistin Claire ist dabei der schillernde Star. Sie rutscht in einen Mordfall und wird von der Polizei gebeten, als Lockvogel zu agieren. Doch kann sie ihre Rolle wirklich aufrecht erhalten? Ihre eigenen Emotionen ausblenden? Ich war von Anfang total fasziniert von Claire, die so professionell und hingebungsvoll gewirkt hat. Menschen, die eine große Leidenschaft verfolgen, haben mich schon immer magisch angezogen. So war hier schnell klar, auf welcher Seite ich stand, auch wenn unsere Claire nicht allzu leicht zu durchschauen ist! Auf der anderen Seite haben wir da noch Patrick, der anscheinend der Hauptverdächtige in einem Mordfall ist, in den nun auch unsere Claire reinrutscht. Sie soll ihn aus der Reserve locken, sich in sein Leben und in seine Gedanken schleichen. Doch wird ihr das gelingen? Was, wenn sie dabei zu tief in ihre Rolle eintaucht? Das Buch ist durch die Schauspielthematik sehr intensiv und dennoch recht mysteriös. Immer wieder steht der französische Schriftsteller Charles Baudelaire im Fokus des Ganzen, was ich sehr interessant und passend fand. Seine Gedichte und besonders seine dunkle Seite, die er in "Les Fleurs du Mal", also "Die Blume des Bösen" der Öffentlichkeit präsentiert hatte und dafür zensiert wurde, bilden hier immer wieder interessante Anspielungen auf unsere Protagonistin und ihren "Gegenspieler". Im Verlauf wird Patrick, der angebliche Mörder und Soziopath, noch eine wichtige Rolle spielen. Die ganzen Verbindungen haben mich hier tatsächlich sehr überrascht und ich war ungemein tief in dieser Welt voller Lügen und Spiel gefangen, immer darauf fixiert, endlich die Wahrheit zu begreifen. Das Buch besitzt eine sehr überraschende Auflösung und einen wunderbaren Nachklang, der den Leser die Frage aufkommen lässt, wie viel in dieser Welt tatsächlich gespielt ist und ob wir uns nicht selbst manchmal in gewissen Rollen verlieren ... Fazit "Believe me - Spiel dein Spiel. Ich spiel es besser" ist ein intensives Verwirrspiel in der Welt des Schauspiels. Das Buch steckt voller überraschender Wendungen und Überraschungen, ist tiefgründig und besitzt einen tollen Nachklang!

Enttäuschend

Von: Book.lover.b Datum: 24. November 2018

Der Klappentext hatte mich sehr begeistert, vor allem die Überschrift Spiel dein Spiel. Ich Spiel es besser. Es wirkte am Anfang auch echt spannend. Obwohl ich erst nicht ganz dahinter gekommen bin, warum man das Buch erst als normalen Dialog gestaltet hat und zwischen drin zu einen "Drehbuch" Dialog, aber es war was neues und für mich nicht weiter tragisch. Es kam zu unterschiedlichen Wendungen, die man nicht erwartet hatte, aber ab der Hälfte wurde das Buch so lahm. Es ging bloss noch um die Schauspielkarriere von Claire und um die liebesbeziehung zu Patrick. Für mich hatte das Buch die Entwicklung von Thriller, auf Psychotriller, auf ein ewig langen Roman, auf ein Krimi und dann ganz schnell Buch beenden. Daher gebe ich bloss 🌟🌟/5, einfach weil der Grundgedanke nicht übel war und man wirklich bis zum Schluss überlegt hat wer der Mörder war.

Überraschende Wende

Von: Julsi Datum: 19. November 2018

Das Buch hat total spannend begonnen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Leider hatte es in der Mitte ein Spannungstief gegeben, in dem es mir sehr schwer fiel weiter zu lesen. Für mich war das Buch trotz dem Spannungstief wie kein anderes. Ich kenne kein Buch wie dieses. Mir hat auch sehr gut gefallen, wie das Buch ein komplett anderes Ende nimmt als erwartet.

Rezension zu Believeme - or nor...

Von: Kaffer 57 Datum: 19. November 2018

Ein interessantes , kurzweilig und spannend geschriebenes Buch, welches sich leider zu Beginn der Lektüre in zu viele Handlungsstränge verstrickt, sodass die Übersicht für den Leser droht verloren zu gehen. Das Ende bietet eine überraschende Wendung und verblüfft den Leser - der Spannungsbogen wird somit bis zum Schluß hoch gehalten und damit die Frage, wer der/die Täter/in ist bzw. wie sie/er die Tat verübt hat, nicht zu früh verraten.

Spannender Beginn, aber....

Von: TiniS Datum: 18. November 2018

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich zuversichtlich einen guten Thriller in meinen Händen zu halten. Nach den ersten Kapitel baute sich eine interessante Handlung auf. Ich war wirklich gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. An den Schreibstil des Autors musste ich mich allerdings gewöhnen, da er in den ersten Kapiteln oft mit Dialogen arbeitet, was mir wenig zusagte. Leider hat sich auch der Handlungsverlauf wider meinen ersten Erwartungen ins negative entwickelt. Während sich in den ersten Kapiteln die Spannung aufbaute, muss ich leider sagen, dass ich mich durch den letzten Teil des Buches "quälen" musste. Der letzte Teil war weit entfernt von einem spannenden Thriller, sondern erinnerte eher an einen schlechten Liebeskrimi in der Theaterwelt. Auch das Ende überzeugte mich leider wenig.

Wahrheit und Lügen...erneut ein sehr fesselnder JP Delany

Von: Dieter1972 Datum: 17. November 2018

JP Delanys zweiter Thriller „Believe Me-Spiel Dein Spiel „ ist erneut, sehr spannend. Wie beim letzten Buch ist es eine fesselnde Geschichte bis zur letzten Seite. Die britische Protagonistin Clair erhofft ihren Durchbruch als Schauspielerin in Amerika. In ihrem Nebenjob bei einem Detektiv setzt sie ihr schauspielerisches Talent als von Frauen angeheuerte Treuetesterin ein. Einen Tag nach ihrem letzten Auftrag ist ihre Auftraggeberin Tod. Nun beginnt die Suche nach dem Mörder in deren Verlauf Clair von der Polizei engagiert wird. Der Schreibstil ist flüssig und spannend und man kann sich mit der Protagonistin Clair sehr gut identifizieren. Fazit: Es hat sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen, es wurde nie langweilig.

Ein Thriller mit Längen

Von: Mira Maare Datum: 11. November 2018

Laut Inhaltsangabe soll Claire, ihres Zeichens Schauspielstudentin, der Polizei helfen einen Mörder zu fassen, damit diese nicht herausfindet, was sie selbst in dieser Nacht getan hat. Man erwartet also einen spannenden Thriller, bei dem es um die Täterfrage und das Geheimnis von Claire geht. Leider bekommt man etwas ganz anderes geboten und es stellt sich heraus, dass es ein Geheimnis von Claire gar nicht gibt! Der Schreibstil des Autors ist flüssig und liest sich gut. Die Besonderheit, dass manche Passagen in Drehbuchform geschrieben sind ist manchmal interessant und manchmal unterbricht es einfach nur den Lesefluss. Alles in allem aber ein sprachlich angenehmes Buch. Die Geschichte wird von der Hauptperson Claire in ich-Form erzählt und der Leser wird in ihre Welt und die die des Schauspielens eingeführt. Man lernt Claire und ihre Lebensumstände kennen, als in ihrem Umfeld ein Mord passiert. Nun erwartet man eine spannende Mörderjagd, aber leider erfolgt diese nicht. Stattdessen wurde die Geschichte von Claire erzählt, deren Handlungen ich des Öfteren nicht nachvollziehen konnte. Die Mordermittlung rutschte immer mehr in den Hintergrund und ich fragte mich schon, ob ich jemals erfahren würde, wer der Mörder ist. Das Ende erinnerte mich schließlich an alte schwarz-weiß Fernsehserien, wenn ein Cliffhänger in der nächsten Folge mit Rückblenden aufgelöst wird und man am liebsten lauthals schreien möchte: „Diese Szenen letzte Woche waren ganz anders, man hat mich an der Nase herumgeführt!“ Kurz: Das Ende war für mich äußerst enttäuschend, aber nicht wirklich überraschend. Letztlich bleibt der Gedanke, dass die ungewöhnliche Geschichte viel Potenzial in sich trägt, das leider verschenkt wurde. Fazit: Wer ein Buch mit dem Fokus auf Spannung und Mördersuche möchte, ist hier schlecht bedient. Wer allerdings eine ungewöhnliche Geschichte sucht und dem Kriminalfall nicht so viel Beachtung schenkt, kann hier beruhigt zugreifen.

Leider nicht zu Ende gelesen

Von: Snarky Datum: 07. November 2018

Mit dem Psychothriller hatte ich sehr zu kämpfen. Zu Beginn war es wirklich interessant und es hat mir auch Spass gemacht, über Claire, ihre Studium und ihren Job zu lesen. Als sie dann anfing für die Polizei zu arbeiten, hoffte ich, dass die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Doch dies geschah nicht. Der Autor legt sehr viel Wert auf die Entwicklung der Handlung und geht sehr detailliert vor. Dies bewirkte leider auch, dass die Geschichte nicht vorankommt. Dies hatte zur Folge, dass ich das Interesse am Buch verlor und es bei 55 % abbrach. Der Schreibstil ist wirklich gut und das Buch lässt sich wunderbar lesen. Auffällig ist auch, dass das Buch Abschnittsweise als Gesprächsprotokoll oder Skript geschrieben ist. Eine Anlehnung an Claires Charakter, da sie eine Schauspielerin. Fazit: Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser. von J.P. Delaney ist ein wirklich gut geschriebener Psychothriller mit einer detailreichen Entwicklung der Handlung. Leider verlor ich nach der Hälfte des Buches das Interesse und habe es nicht beendet.

Unterhaltsamer, aber zu konstruierter Psychothriller

Von: smayrhofer Datum: 06. November 2018

Claire ist zwar eine talentierte Schauspielerin, jedoch chronisch pleite. Deshalb arbeitet sie nebenher für eine Kanzlei und testet Ehemänner auf ihre Treue. Sie hat eine hohe Erfolgsquote, nur beim charmanten und eloquenten Patrick Fogler beißt sie auf Granit. Dessen Ehefrau ist daraufhin nicht nur höchst unerfreut, sondern kurz danach auch tot. Patrick ist zwar der Hauptverdächtige, jedoch kann ihm nichts nachgewiesen werden. Claire lässt sich auf ein riskantes Spiel mit der Polizei ein, bei der ihre ganzen Schauspielkünste gefragt sind… „Believe Me“ ist das zweite Werk von JP Delaney, einem Pseudonym eines britischen Krimi- und Drehbuchautors. Dieses Buch wurde – wie man dem Nachwort entnehmen kann - zeitlich vor dem ersten Thriller „The Girl Before“ (2017) geschrieben, nach dessen Erfolg aber überarbeitet und neu herausgebracht. Auf mich hat das Buch einen etwas zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Zwar ist die Grundidee durchaus ansprechend und auch die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf, aber mit fortschreitender Lesedauer fand ich das Ganze zu konstruiert und unglaubwürdig. Die diversen Wendungen sind zwar durchaus positiv zu nennen, aber am Ende hatte ich den Eindruck, dass der Autor einfach zu viel wollte und damit die Story zu komplex gemacht hat. Da hätte man sich lieber einer intensiveren Beschreibung der Haupt- und Nebencharaktere widmen können, denn die sind mir zu oberflächlich geraten, obwohl die zugrunde liegenden Neigungen und Motivationen durchaus Raum für mehr gelassen hätten. Insgesamt ist „Believe Me“ durch die kurzen und knackigen Kapitel eigentlich ganz flüssig zu lesen. Die eingeschobenen Drehbuch-Dialoge sollen wohl ein bisschen auflockern, ich fand aber, dass eher das Gegenteil der Fall war: überflüssig und nicht unbedingt förderlich für den Lesefluss. Aber da wollte der Drehbuchautor wohl mal zeigen, was er kann… Fazit: durchaus unterhaltsamer und kurzweiliger Psychothriller, der am Ende wegen der doch zu konstruierten Geschichte allerdings nicht komplett überzeugen kann.

Konnte mich nicht begeistern

Von: Lutoni Datum: 06. November 2018

Ich musste mich leider ziemlich durch das Buch durchkämpfen. In den Charakter der Protagonistin, Claire, konnte ich mich weder hineinversetzen, noch habe ich eine Sympathie mit ihr aufbauen können. Der Schreibstil ich "ich"-Form war ok, die Teile, in denen Claire im Drehbuch-Stil denkt, waren anfangs interessant. Später nur noch langweilig. Die Geschichte ist zäh und konnte mich leider überhaupt nicht fesseln. Es fehlte die Spannung und die Verbundenheit mit den Charakteren.

Ok aber sehr langatmig

Von: Malu Datum: 06. November 2018

Das Buch ist ok, habe jedoch schon Bessere gelesen. Was mich stört ist die Ich-Form, so etwas mag ich nicht so gerne.

Spannend bis zur letzten Seite!

Von: Rammue Datum: 06. November 2018

Ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne spannende Bücher liest. Der Schreibstil war im ersten Moment etwas ungewohnt, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und es lohnt sich das Buch bis zum Ende zu lesen. Bis zum Schluss weiß man nicht wie die Geschichte ausgeht. Ich werde das Buch auf alle Fälle nochmal lesen.

Sehr abwechslungsreich

Von: Nicole G. Datum: 05. November 2018

Ich lese viel und mag es, wenn man nicht von Anfang an den ganzen Plot durchschauen kann. Dieses Buch hat mich diesbezüglich nicht enttäuscht. Eine junge Schauspielstudentin, die sich ihr Studium dadurch finanziert, das sie untreue Ehemänner überführt. Dann soll sie einen letzten Auftrag durchführen und dieser Ehemann geht ganz und gar nicht auf ihre Avancen ein. Allerdings scheint die Ehefrau schreckliche Angst vor dem Mann zu haben. Am nächsten morgen ist die Frau tot und unsere Studentin scheint die letzte gewesen zu sein, die die Frau nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die Geschichte beginnt nicht zu schnell, und wird auch nie wirklich rasant, was sich aber ganz angenehm liest. Man läuft nicht Gefahr, vor lauter Herzklopfen und Spannung wichtige Details zu übersehen. Trotzdem nimmt die Geschichte einen ein. Man weiß nie genau, wer jetzt Schuld ist, wer unschuldig (gibt es überhaupt Unschuldige hier?). Auch die Zwischenszenen, wenn die Protagonistin in Theaterstückform erzählt um bestimmte Situationen plastischer darzustellen, ist absolut lesenswert. Allerdings ist es genau das, was mich dann auch wieder ein wenig gestört hat, denn diese Erzählform wird auch benutzt um Situationen, die wie einstudiert wirken, zu wiederholen. Sozusagen als Stilmittel, um klar zu machen, das die Protagonistin sich ihrer Wirkung nach außen völlig bewusst ist und eine Rolle spielt. Aber beim dritten Mal mit der gleichen Situation störte mich das ein wenig, wenn auch nicht genug, um das Buch wegzulegen. Alles in allem eine fesselnde Geschichte, die ich in einem Stück gelesen habe, ohne Pause. Ich würde es auf jeden Fall empfehlen, wenn man Psycho-Krimis mit gemäßigtem Tempo mag. Oder Krimis im allgemeinen. Und allen anderen auch ;-)

Sehr spannend

Von: Kati Datum: 02. November 2018

Erst bin ich nicht richtig warm geworden mit dem Buch, aber dann konnte ich nicht mehr aufhören! Ich fand es spannend das man bei der Hauptperson Claire nie richtig wusste woran man bei ihr ist, ob sie das alles erfindet weil sie verrückt ist oder doch für die Polizei arbeitet und somit nach "Drehbuch". Und auch bei den anderen Personen wie der Polizist oder Dr. Latham, ob sie wirklich existieren oder nur in Claires Fantasie sind. Sowie Patrick Fogler war es wirklich oder ist er doch zu nett. Es ist in jeden Fall eine andere, außergewöhnliche Gesichte. Das Buch ist sehr gut und in der "Ich" Perspektive geschrieben, was nicht jeden Mans Sache ist aber in diesem Buch gut passt. Das Buch ist empfehlenswert und sollte man unbedingt lesen!

Schau-Spiel

Von: Kiki77/Leseratte77 Datum: 02. November 2018

Der Thriller „Believe me – Spiel dein Spiel. Ich spiel es besser.“ Von JP Delaney ist spannend und mysteriös zugleich. Man ist immer im Unklaren, ob die Protagonistin ihr wahres Leben spielt oder das Schauspiel ihres Lebens abliefert. Claire ist Schauspielstudentin und jobbt nebenbei für einen Privatdetektiv. Sie führt den Ehefrauen die Untreue ihrer Ehemänner vor und bekommt dafür Geld. Bei einer Klientin klappt das nicht. Patrick Fogler ist treu, nur seine Ehefrau Stella ist den nächsten Tag tot. Die Polizei verdächtigt Patrick und nutzt Claires schauspielerisches Talent um ihn überführen zu können. Das klappt nicht und Claire landet in der Psychiatrie. Patrick holt Claire wieder in sein Leben zurück, auch wenn viel Misstrauen dabei ist. Er schreibt extra ein Theaterstück für Claire. Als Liebesbeweis fahren beide nach Paris, aber alles kommt anders wie gedacht. Das Buch lässt sich gut lesen, manche Abschnitte sind in Dialog-Form gestaltet. Ich mag spannende Bücher, bei dem das Ende unvorhersehbar ist, aber das Ende dieses Thrillers war sehr mysteriös. Empfehlenswertes Buch.

.. zu welchem Charakter kann der Leser Vertrauen aufbauen?

Von: Miezi Datum: 30. October 2018

Zuerst scheint es simpel gestrickt zu sein, doch je weniger die Seiten werden, desto mehr muss das Gehirn arbeiten um das Geschriebene sortieren zu können. Der Leser wird ausgetrickst und mit in die Irre führenden informationen beworfen. Ein Theater im Theater, wem kann man vertrauen, wer spielt sein ganzes Leben als Rolle? Ein Buch zum Fesseln und Verwirren lassen. ein Muss für jeden Inception und Shutter Island Liebhaber.

Believe Me,spannend bis zum überraschenden Ende

Von: ItsMe Datum: 29. October 2018

Ich muss sagen,dass ich dieses Buch echt spannend fand ! Manchmal ist es nicht leicht mit zu kommen,weil es so plötzlich wieder ganz anders aussieht,doch ich finde es lohnt sich dran zu bleiben ! Man weiss manchmal einfach nicht mehr was daran grad Real sein soll, aber genau dadurch ist das überraschende Ende umso intressanter. Fazit,ich würde das Buch definitiv empfehlen. :)

Spannung von Anfang bis Ende

Von: Sarah Datum: 28. October 2018

Das Buch erfüllte alle meine Erwartungen, die ich an einen guten Thriller habe. Die Spannung war von Anfang an da und endete nicht vor der letzten Seite. Jedes mal, wenn man dachte, jetzt kennt man die Hauptpersonen, änderte sich von einer Seite zur Nächsten alles. Besonders gefallen hat mir auch die Schreibweise. Nicht nur da es aus der "Ich-Perspektive" geschrieben ist (was mir persönlich besser gefällt), ab und zu wird auch wie in einem Drehbuch geschrieben. Das war zu anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Laufe der Geschichte wurde es zur wilkommenen Abwechslung. Und da es auch zur Geschichte passt, konnte man sich so noch etwas mehr in die Figur reinversetzen. Letztes Jahr habe ich auch das erste Buch von JP Delaney gelesen. Und auch "The girl before" fesselte mich von Anfang bis zum Ende. Daher konnte ich es gar nicht erwarten mit dem zweiten Buch des Autors zu beginnen. Und meine Erwartungen wurden erfüllt. Ich freue mich schon darauf weitere Bücher von JP Delaney zu lesen. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung für alle Thrillerfans, die gerne von einem Buch überrascht werden.

Enttäuscht trotz guter Ansätze und Twists

Von: Webervogel Datum: 25. October 2018

JP Delaneys 2017 erschienener Thriller „The Girl Before“ ist ein spannend klingender Bestseller, von dem ich bereits gehört hatte. Daher habe ich mich sehr über die Gelegenheit gefreut, ein Rezensionsexemplar von „Believe Me“ zu lesen, dem neuesten Buch des Autors, das gleichzeitig ein früheres Werk von ihm ist, mit dem Delaney jedoch nicht zufrieden war. In seiner Danksagung am Ende des Buches schreibt er, dass er durch den Erfolg von „The Girl Before“ „die Chance einer Neuauflage“ von „Believe Me“ bekam, die Urversion jedoch stark verändert hat, weil er mit ihr schon nach Erscheinen nicht mehr zufrieden war: „Ich hatte das Gefühl eine interessante Idee verschwendet zu haben, weil das Buch nicht gut genug gelungen war.“ Tja. „Believe Me“ beginnt durchaus interessant. Die Engländerin Claire Wright besucht eine Schauspielschule in New York. Sie ist so begabt, dass sie ein Stipendium bekommen hat, das ihre Lebenshaltungskosten jedoch nicht abdeckt. Eine Arbeitserlaubnis erhält sie als Ausländerin allerdings nicht und arbeitet schließlich gegen Cash als Treuetesterin, die verheirateten Männern im Auftrag von deren Ehefrauen Avancen macht. Dabei ist sie sehr erfolgreich – außer beim Universitätsprofessor Patrick Fogler, der sie abblitzen lässt. Am nächsten Morgen wird seine Ehefrau ermordet aufgefunden. Sowohl er als auch Claire stehen zunächst unter Verdacht. Und als die Polizei der jungen Schauspielschülerin ein Angebot macht, kann sie quasi nicht ablehnen, gerät aber zunehmend in einen Interessenskonflikt, weil sie Patrick Fogler immer attraktiver findet … Das Verhalten der Figuren erschien mir relativ bald nicht mehr besonders schlüssig. Irgendwann kam es dann jedoch zu einem Twist, der mich extrem überrascht hat. Überraschende Wendungen sind ein Markenzeichen von guten Thrillern, aber so richtig glaubwürdig erschienen mir die Geschehnisse auch danach nicht. Die Figuren wirkten zum Teil komplett verquer oder blieben plötzlich merkwürdig blass. Ereignisse, die jeden normalen Menschen extrem irritiert hätten, wurden von ihnen schnell vergessen oder abgetan. Überdies fehlte mir ein anderes Markenzeichen von guten Thrillern: Spannung. Nicht, dass es mich nicht mehr interessiert hätte, wer die Ehefrau von Patrick Fogler ermordet hat, aber den Figuren schien es zum Teil egal und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass sie noch an einer Beantwortung dieser Frage interessiert waren. Ein drittes Markenzeichen von guten Thrillern: die Auflösung. Ich finde, damit steht und fällt ein Buch dieses Genres und erwartete nach dem langen, müden Dahinplätschern der Handlung eine Überraschung – die auch kam und auf der ich nach wie vor herumdenke, da sie einige Geschehnisse in einem anderen Licht beleuchtet. Ich fand die Auflösung nicht schlecht und das Verhalten mancher Protagonisten erscheint mir im Nachhinein schlüssiger. Doch es ändert nichts daran, dass sich das Leseerlebnis eher belanglos gestaltete. „Believe Me“ enthielt einige faszinierende Elemente – Baudelaires Skandal-Gedichtband „Le Fleurs Du Mal“ spielt eine große Rolle, auch die Einblicke in Claires Schauspielunterricht und -verständnis fand ich gelungen. Aus dem ganzen Stoff hätte man mehr rausholen können, glaube ich – wie es wohl auch der Autor dachte, als er seine Geschichte nochmal überarbeitete. Aber in meinen Augen ist es ihm immer noch nicht gelungen. „Believe me“ ist trotz vielversprechender Ansätze nicht komplett stimmig und erst recht nicht spannend, das Gesamtkonzept krankt. Schade, ich hatte mir mehr versprochen.

Wie sehr können Personen sich verstellen, die man glaubt zu kennen?

Von: Maryk88 Datum: 22. October 2018

„Believe me“ ein fesselndes Buch, was man nicht mehr aus den Händen legen will. Ohne viel Zeit für die Vorstellung der einzelnen Personen zu verschwenden, wird der Leser direkt in die Geschichte gezogen. Die Protagonisten werden dabei so beschrieben, das man denkt, man weiß genau, was diese Person über das Geschehende denkt und wie sie gleich handeln wird. Man wird dann aber schnell eines Besseren belehrt. Ohne große Längen wird die Story beschrieben, wobei immer wieder unvorhergesehene Wendungen das Suchtpotential des Buches erhöhen. Immer, wenn man denkt, was weiß was gleich passiert, dreht sich die Handlung. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite. Die lyrischen Einschübe verändern das gewohnte Lesen. Man versucht die Verse zu verstehen und zu deuten um sich so auszumalen, wie die Story weiter geht. Ein wirklich spannender und fesselnder Thriller.

Schwächelnde Geschichte sensationell gelesen

Von: Wolfgang Brandner Datum: 15. September 2018

Die Anzahl der Thriller mit dem Begriff "girl" im Titel, in denen sich die Hauptfigur als unzuverlässige Erzählerin erweist, hat mittlerweile inflationäre Ausmaße angenommen. "The Girl Before" ist eines der interessanteren Debüts des letzten Jahres. Der Autor J. P. Delaney erzählt die ansatzweise erotisch konnotierte Geschichte um einen rätselhaften Todesfall in einem Londoner Luxusapartment so einfallsreich und selbstbewusst, als würde er das Genre gerade erst erfinden. Der nun vorliegende zweite Roman muss sich also an hohen Erwartungen messen. Die Grundidee dabei ist reizvoll: Ein Psychothriller rund um die düstere Gedichtsammlung "Les fleurs du mal" ("Die Blumen des Bösen") von Charles Baudelaire, einem französischen Dichter des 19. Jahrhunderts. "Believe Me" ist zwar als eigenständig konzipiert, sind doch Parallelen zu "The Girl Before" erkennbar. Die Erzählung erfolgt in erster Person aus Sicht einer Britin. Als treibende Kraft dient in Whodunnit-Manier jeweils die Frage nach einem Mörder. Und in beiden Fällen sieht sich die Hautpfigur einem hochintelligenten, kultivierten Lebemann gegenüber, der eine unwiderstehliche Faszination auf sie ausübt und dessen tatsächliche Rolle bis zum Schluss unklar ist. Wo hingegen im Debüt abwechselnd von zwei Figuren zeitlich versetzt erzählt wurde, vermittelt diesmal nur die Schauspielerin Claire dem Leser die Handlung. Dafür nutzt der Autor, ganz dem zentralen Thema Schauspielerei geschuldet, ein neues stilistisches Element. Für einzelne Szenen wechselt die prosaische Erzählung zu einem Sprechstück mit verteilten Rollen. Obwohl diese Szenen vielfach in Claires Phantasie entstehen, erzeugen sie für den Leser Distanz zum Geschehen und erwecken so den Eindruck von Objektivität. Die Schauspielerin Claire Wright ist eine Hauptfigur wie ein Spiegelkabinett. Bei Pflegeeltern aufgewachsen, dient ein beinahe krankhaftes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Ruhm als ihre treibende Kraft. Im Verlauf der Handlung erleben die Leser sie bei Übungen im Unterricht, als verführerische Venusfalle für untreue Ehemänner und schließlich in ihrer gefährlichen Paraderolle, als Lockvogel für einen vermeintlichen Mörder. In ihren privaten Momenten kommt ihr wahrer Charakter zum Vorschein ... wenn es einen solchen überhaupt gibt. Durch diese Figur spinnt der Autor neben den Gedichten von Baudelaire das Thema Schauspielerei, das Spiel mit Identitäten einen zweiten roten Faden durch die Geschichte. Diese setzt nun als eine Mordermittlung mit erotischer Note an. Als Engländerin in den USA ohne Green Card soll Claire für eine Anwaltskanzlei Männer auf ihre Bereitschaft zu Seitensprüngen überprüfen. Als eine Klientin ermordet aufgefunden wird, soll sie für die Polizei jene Frau entwerfen und verkörpern, die auf den verdächtigten Witwer eine unwiderstehliche Anziehung ausüben wird. Das wirft an sich bereits eine berechtigte Frage auf: Warum ist die New Yorker Polizei zur Aufklärung eines Mordfalls auf eine Schauspielerin aus Übersee angewiesen, die den Tatverdächtigen zu einem Fehler verleiten soll? Wie groß muss die Ratlosigkeit sein, bevor ein derart riskantes und komplexes Manöver die konventionelle Ermittlungsarbeit ersetzt? Diese Situation wirkt arg konstruiert, entsprechend instabil ist daher das Fundament des Romans. Wenn daher am Sinn dieser bestenfalls unkonventionellen Polizeiaktion durchaus berechtigte Zweifel aufkommen, funktioniert der Roman als solcher nicht mehr. Etwa bei der Hälfte der Geschichte ist eine Zäsur zu verzeichnen. Mit dem Höhepunkt an dieser Stelle könnte sie eigentlich bereits sinnvoll abgeschlossen werden ... würde aber den üblichen Umfang nicht erreichen. Tatsächlich bildet dieser Bruch eine Wendung, die so scharf ist, dass die bis dahin mit Hochspannung dahinrasende Geschichte abrupt aus der Bahn geworfen wird. Ab diesem Moment ist nicht mehr klar, welchem Genre sie eigentlich angehören will. Das spiegelt sich auch in der Handlung wieder, die nur mehr belanglos dahinplätschert. Schließlich dürfte der Autor bemerken, dass eine zentrale Frage - jene nach dem Mörder - noch unbeantwortet ist. Mit der Auflösung, einer überraschenden Wendung, versucht er seinen verirrten Roman noch einmal an der Sparte Psychothriller neu auszurichten. Angesichts der Entwicklung der Hauptfigur wirkt dieser Effekt aber noch unglaubwürdiger als der ursprünglich unkonventionelle Ansatz zur Aufklärung des Verbrechens. Wenn dem Roman die Spannung auch verloren geht, so fesselt doch die Sprecherin an das Hörbuch. Yvonne Greitzke hat eine schwierige Aufgabe zu bewältigen: Mit Claire als Ich-Erzählerin schlüpft sie in die Rolle einer Schauspielerin, die eine am Reißbrett entworfene Figur verkörpert. Mit der Zeit identifiziert sich Claire immer stärker mit dieser Figur, sodass die Grenzen zu ihrer eigenen Persönlichkeit verschwimmen. Der Sprecherin gelingt es, diesen Übergang so nuanciert umzusetzen, dass auch der Hörer oft im Zweifel ist, ob nun die Schauspielerin Claire erzählt, oder ob es die hingebungsvolle Verführerin ist. Daneben hat Yvonne Greitzke noch das gesamte emotionale Spektrum von leisen Zweifeln bis hin zu überschwenglicher Euphorie auszudrücken ... und sie meistert diese Herausforderung bravourös. Persönliches Fazit Die interessante Idee, einen Psychothriller um eine Gedichtsammlung aus dem 19. Jahrhundert zu entwerfen, verheddert sich an der konstruierten Ausgangssituation, die der Autor dafür zu benötigen meint - und stolpert dabei. Wenn die Geschichte selbst auch die initiale Spannung einbüßt, ist doch die engagierte Lesung von Yvonne Greitzke ein Genuss.