Nora Venturini

Taxi criminale - Ein Fall für die rasanteste Hobbyermittlerin Roms

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Die Italienerin Debora lebt in Rom und wollte schon immer Polizistin werden. Aber nach dem Tod ihres Vaters muss sie die Familie als Taxifahrerin über Wasser halten. Eines Tages nimmt sie eine elegante Dame im Taxi mit. Als diese kurz darauf ermordet aufgefunden wird, ist Deboras Neugier geweckt. Sie will den Mörder dieser Frau fassen! Commissario Eugenio ist nicht gerade begeistert von der impulsiven Hobbyermittlerin, die ihm mit eigenwilligen Methoden immer wieder in die Ermittlungen pfuscht. Doch Debora lässt sich nicht abschütteln, denn sie will ihre Fähigkeiten endlich unter Beweis stellen – und den charmanten Commissario beeindrucken …

Verhinderte Polizistin

Von: mareike_liest Datum: 08. July 2019

Leider hält das Buch nicht ganz, was es verspricht. Nach einem rasanten Einstieg wird es traurigerweise ziemlich langwierig. Dabei ist die Hauptperson, Debora die Taxifahrerin, durchaus sympathisch. Durch eine Familientragödie dazu gezwungen als Taxifahrerin zu arbeiten, hadert sie keineswegs mit ihrem Schicksal, sondern hat sich stattdessen ihr sonniges Gemüt bewahrt. Gerne wäre sie Polizistin geworden, aber auch jetzt macht sie sich einen Spass daraus ihre Fahrgäste zu analysieren. Doch dann hört der Spass auf. Eine Kundin wird, nachdem Debora sie an ihrem Fahrziel abgesetzt hat, ermordet. Debora stürzt sich mit in die Ermittlungen, ist doch auch der zuständige Commissario nicht ganz uninteressant, wenn auch verheiratet. Obwohl Debora tatsächlich ihren Teil zur Aufklärung des Falls beiträgt, ist ihr Verhalten meist unüberlegt und wird auch als solches vom Commissario kritisiert. Zuletzt geht die Geschichte recht schnell zu Ende. Fazit: Durchaus lesenwert, man braucht allerdings Durchhaltevermögen!

Sie ermittelt auf ihre Art

Von: Ihr NAME:Anja Hugo Datum: 17. June 2019

Also die Taxi Fahrerin "Deborah",war mir schon symphatisch.Und sie hat auch das Italienische Temperament,und hat auch viele Ideen wie sie an ihre Informationen kommt.Und wie sich bei dem ermittelnden Kommissar einschmeicheln kann,um ihm Infos zu entlocken. Gut sie prescht manchmal sehr voran und muß dann ein paar Schritte zurück treten. Aber,es war mir doch sehr in die länge gezogen.Und viele Aktionen hätte man deutlich kürzen können.Denn das hat mir doch das die Lust am Lesen erschwert. So an sich waren die Figuren schon gut,aber der Fall zog sich doch arg.Und auch die Orte wurden sehr schön beschrieben. Und was mich ein klitzekleines bisschen(nur miniklitzeklein) ,gestört hat.War das auf dem Cover kein Taxi,sonder ein Roller abgebildet ist.Wo doch der Titel schon aussagt ,das sie Taxi fährt . Von mir gibt es 4 von 5 Enten

wenig Krimi

Von: katrini Datum: 09. May 2019

Deboras Herz schlägt für die Polizeiarbeit. Auch den Eignungstest hat sie bestanden, doch nach dem plötzlichen Tod des Vaters muss die junge Frau ihre Familie als Taxifahrerin finanziell unterstützen. Deboras Leben nimmt eine plötzliche Wendung, als sie eines Tages eine elegante Dame in ihrem Taxi chauffiert, die tags drauf ermordet in einer Wohnung aufgefunden wird. Als wichtige Zeugin meldet sie sich bei der Polizei und lernt dort den attraktiven Commissario kennen. Der Fall lässt ihr keine Ruhe mehr und immer tiefer begibt sich Debora in die Ermittlungen hinein. Anfangs scheint der zuständige Polizist nicht sehr begeistert von der rasanten jungen Italienerin, die sich da dreist in seine Ermittlungen einmischt, doch Debora lässt einfach nicht locker. „Taxi Criminale“ von Nora Venturini liest sich wunderbar leicht und schnell durch. Es eignet sich hervorragend, um an sonnigen Tagen auf der Liege im Garten eine leichte Beschäftigung zu haben. Der Kriminalfall ist nicht besonders fesselnd oder derart spannend geschrieben, dass man es kaum aushalten kann weiterzulesen. Es ist eher eine seichte Unterhaltung, die dennoch viel Spaß macht zu lesen. Also alle potentiellen Leser sollten keinen Psychothriller erwarten, sondern eher eine leichte Unterhaltung mit Kriminalfall – ein guter Begleiter für den Urlaub. An manchen Stellen erschien mir die Geschichte dennoch zu unglaubwürdig vom Verlauf. Leider hatte ich auch so meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin Debora, denn die 25 Jährige hat mich nicht sonderlich in ihren Bann gezogen. Vielfach ist sie mir zu dramatisch, zu ungestüm und zu naiv. Die richtige Sympathie mit den Hauptcharakteren kam bei mir nicht wirklich auf. Neben der Kriminalgeschichte verbirgt sich noch die Randgeschichte um die Schwärmerei der Protagonistin Debora in den zuständigen Commissario. Fazit: Nora Venturini hat in ihrem Krimidebüt um die rasante Taxifahrerin Debora eine leichte Kriminalgeschichte verfasst, die Spaß macht zu lesen und sich super als Urlaubslektüre eignet, sie ist jedoch nicht für echte Krimifans geeignet. „Taxi Criminale“ von Nora Venturini ist im April 2019 im Penguin Verlag erschienen.

Siena23 macht Pause

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 21. May 2019

Siena23 ist Debora Camillis Taxi-Kürzel. Die 25jährige erbte die Taxilizenz nach dem Tod ihres Vaters vor zwei Jahren. Eigentlich hatte sie bereits die Ausbildung zur Polizistin zu Ende gebracht, aber um die Familie zu unterstützen, verzichtete sie auf ihren Traumberuf und ist nun als Taxifahrerin in den Strassen Roms unterwegs. Eines Morgens liest sie in der Zeitung über den Mord an einer Römerin. Die Frau auf dem Foto kennt Debora, sie hatte sie am Mordtag gefahren. Debora fühlt sich schuldig und geht schnurstracks zum Polizeidezernat um eine Zeugenaussage zu tätigen. Der zuständige Kommissar Eduardo Raggio schüttelt zuerst den Kopf über diese forsche Zeugin, die ihm Fragen stellt anstatt umgekehrt. Er wird sie schnell los, doch nur zu bald treffen sie erneut aufeinander - denn beide bleiben am Fall dran. Raggio kommt nicht vom Fleck und Debora braucht Infos um weiter zu forschen und beide sind fasziniert vom jeweils anderen. So beginnt eine sehr formlose und sehr inoffizielle Zusammenarbeit, die schlussendlich zum Ziel - zum Täter - führt. "Taxi criminale" ist ein typischer Auftakt-Krimi, in dem sehr ausgiebig über das Privatleben der Protagonisten erzählt wird. Raggio ist Wochenaufenthalter und pendelt zwischen Rom und seiner Familie - Frau Cecilia und Sohn Giulio - in der Toskana. Die Ehe steht nicht zum Besten, und so fernab von zuhause kann er theoretisch tun was er will. Kein Wunder also, dass ihm Debora gefällt und sich da etwas Scheues anbahnt. Raggio als Charakter war für mich nicht zu fassen: er war nett, aber er weiss nicht, was er will. Debora lebt mit ihrer Mutter und ihrem Medizin studierenden Bruder zusammen, und fährt jeden Tag von Ostia nach Rom rein, um zu arbeiten. Aus Deborah wurde ich nicht ganz schlau. Mir fehlt eine gescheite Begründung, wieso sie nach dem Tod ihres Vaters nicht als Polizistin arbeiten konnte, sie war ja kurz davor. Damit hätte sie ebenso Geld verdient. Die beiden Ermittler und alle anderen Buchfiguren waren mir viel zu oberflächlich gezeichnet. Die Beschreibungen ihrer Charaktere haben völlig lieblos immer etwas mit der Statur zu tun: "magersüchtig", "kleine Tonne", "stämmige Polizistin", "mehr breit als hoch", "Walküre", "rund wie ein Osterei", "ein Schlumpf" - und das war längst nicht alles. Zudem setzt die Autorin Debora die ganze Zeit auf Diät, obwohl sie in Grösse 36 passt. Sämtliche dieser Bezeichnungen hatten null und nichts mit dem Mordfall zu tun. Ich fand sie in der Menge fast schon beleidigend, als ob Nora Venturini ihre eigenen Figuren allesamt nicht mag. Es sind plumpe und negative Seitenfüller, die nicht nötig wären. Auch die Angehörigen des Opfers werden nach diesem Muster beschrieben. Selbst Deboras Freundin Jessica interessiert sich nur für Diäten, Männer und Mode. Debora sich immerhin für Diäten, Männer und Morde. Es ist kein Wunder, dass vor diesem Kontext der Mordfall vor lauter Privatleben in den Hintergrund tritt. Der Mordplot wäre eigentlich nicht mal so schlecht, bis am Ende kann man miträtseln, aber er geht leider in den Befindlichkeiten ein wenig unter. Fazit: Der Mordfall wäre okay, aber die Autorin sollte dringend an ihren oberflächlichen Figuren arbeiten. Einen halben Punkt mehr als Auftakt-Bonus. 3.5 Punkte.