Maria Nikolai

Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre Blick ins Buch

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Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt ...

In hochwertiger, veredelter Romance-Ausstattung.

Die goldenen 1920er, starke Frauen, eine faszinierende Geschichte -und natürlich Schokolade

Von: Knuddel Datum: 07. December 2019

Wir befinden uns im Jahr 1926 – mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit Judith Rothmann sich im ersten Teil der Schokoladenvilla für ihre Träume und ihre Zukunft als Leiterin der Schokoladenvilla eingesetzt hat. Judith ist mittlerweile seit mehr als 20 Jahren mit Victor verheiratet und die Schokoladenfabrik läuft sehr gut. Judiths jüngere Zwillingsbrüder haben sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt – Anton, der ruhigere, betreibt eine Werkstatt für Klavierbau. Karl, der stürmische leitet neben Judith und Victor die Schokoladenfabrik – hat es aber schwer hier seinen eigenen Weg zu gehen. In dieser Zeit kommt Serafina Rheinberger in der Schokoladenvilla an, die Halbschwester von Victor. Nach dem Tod ihres Vaters soll sie, bis zu ihrer Volljährigkeit bei Victor und Judith bleiben –und kommt so in das Stuttgart der goldenen 1920er Jahre. Doch schon bald legt sich ein dunkler Schleier, sowohl über Serafinas Geschichte, als auch über die Schokoladenfabrik selbst. Sowohl Serafina als auch Judith, werden von ihrer Vergangenheit eingeholt und der Schokoladenfabrik droht der Ruin. Nach dem ersten Band habe ich mich sehr gefreut, direkt wieder in die Schokoladenvilla zurückzukehren. Es wirkt, als wäre ich nie weggewesen. Die meisten Figuren aus dem ersten Teil, und selbst wenn sie nur eine Nebenrolle hatten, werden wieder erwähnt und in irgendeiner Art und Weise in die Geschichte eingebettet. Hier habe ich mich jedes mal gefreut, wenn ich wieder eine Figur erkannt habe. Insbesondere hat mir gefallen, dass die Geschichte um Robert und seine Familie weiter ausgebaut wurde. Diese bildet einen krassen Kontrast zur dem privilegierten Leben von Judith und ihrer Familie. Auch hat mir gefallen, wie die Geschichte der Zwillinge erzählt wurde - immer wieder verbunden durch eine Anekdote aus der Vergangenheit (und damit dem ersten Teil der Schokoladenvilla) die letztendlich die enge Verbundenheit von Zwillingen zeigt. Der Erzählstil hat mir in diesem Buch noch besser gefallen als im ersten Band. Auch in diesem Band wurde die Geschichte wieder aus der Wahrnehmung mehrerer Personen erzählt. Dieses mal fand ich es aber angenehmer zu folgen – vermutlich deshalb, weil die Geschichten und die einzelnen Wahrnehmungen jetzt viel besser miteinander verbunden waren als im ersten Teil. Jeder Blickwinkel –jedes Kapitel fügte sich wie ein zusätzliches Puzzlestück in die Geschichte ein und man hatte einfach Spaß daran, die Geschichte zu lesen und zu erfahren, wie es mit den Personen und ihren Verbindungen weitergeht. Wie auch im ersten Band wird auch hier die fiktive Geschichte verwoben mit historischen Personen, Bauten und Ereignissen. Hier wird insbesondere auch die Zeit der Shows und „Revuegirls“ – im Buch auch besonders durch die Geschichte von Lilou, in den Vordergrund gestellt. Aber auch dieses mal vergisst die Autorin nicht, auch zu zeigen, dass der Roman nach dem Ende des 1. Weltkrieges spielt. Und so werden an verschiedenen Stellen die Grausamkeiten des Krieges zum Thema – sei es durch furchtbare Erinnerungen oder seelische / körperliche Probleme. Und auch die politische Bewegung der Jahre wird, in der Person um Robert, dargestellt. Insgesamt kann ich auch hier sagen – das ist diese Kombination von fiktiver Geschichte und historischem Hintergrund absolut passend fand. Dieses mal wusste ich es aus dem ersten Band ja auch bereits besser und konnte direkt ans Ende des Buches zu der Übersicht und den historischen Hintergründen blättern. Zusammenfassend – was gibt es noch zu sagen. Die Fortsetzung der Schokoladenvilla ist aus meiner Sicht absolut gelungen und für mich sogar noch besser als der erste Teil. Die Kenntnis des ersten Band ist aus meiner Sicht aber auf jeden Fall notwendig um sämtliche Zusammenhänge und Anspielungen verstehen zu können – nur so macht das große Ganze Spaß. Für mich eine 100%ige Leseempfehlung –ich habe dieses Buch geliebt!

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

Von: E. Linde Datum: 14. November 2019

Der wunderschön gestaltete Einband verführt einen regelrecht dazu dieses Buch in die Hand zu nehmen. Und beim Blick auf den Klappentext entdeckt man ein Trüffelrezept. Das weckt unweigerlich die Lust auf einen guten Kaffee oder leckeren Tee, etwas Schokoladiges und eine gemütliche ruhige Ecke um sofort mit dem Lesen zu beginnen. Auch wenn man den ersten Teil der Familiensaga von Maria Nikolai nicht gelesen hat, fällt es überhaupt nicht schwer, sich in die Handlung hineinzufinden. Außerdem sind die Personen im Anhang aufgelistet, was sehr praktisch ist, um die Verflechtungen schnell einmal nachvollziehen zu können. Die Autorin versteht es sehr gut ihre Figuren zu charakterisieren und lebendig werden zu lassen. Gut gefällt mir der Exkurs in die Historie der zwanziger Jahre, der ebenfalls - als fabelhafte Ergänzung zum Roman - im Anhang zu finden ist. Er macht deutlich, dass gut recherchiert wurde. Doch das Schönste ist natürlich die Handlung. Maria Nikolai zeichnet eine liebenswerte, moderne und lebenshungrige junge Frau, Serafina, die einerseits Näheres über ihre Mutter in Erfahrung bringen möchte und dabei auf die Hilfe der Französin Lilou hofft. Sie verliebt sich unsterblich in Anton, der sich jedoch mit einer anderen verloben möchte. Und ausserdem hat Serafina auch so ihre Geheimnisse. Die quirlige und sehr selbstbewusste Vicky gefällt mir auch sehr gut. Sie bringt mich durch ihre freundliche und direkte Art so manches Mal zum Schmunzeln. Es wird jedoch nicht nur ein Einblick in die gehobene Gesellschaft vermittelt, sondern man lernt ebenso die anderen sozialen Schichten jener Zeit mit ihren Problemen, Wünschen und Träumen kennen. Die moderne selbständige Frau der 20er Jahre, die ihre Rechte vertritt, bekommt in der Handlung neben der Liebesgeschichte einen gebührenden Platz. Die Art von Maria Nikolai zu schreiben ist einfach umwerfend: leicht, lebendig, spannend und keinesfalls oberflächlich. Ganz nebenbei wird historisches Wissen vermittelt. Insgesamt ist es ein wunderbares und unterhaltsames Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Den 3. Teil dieser Saga werde ich bestimmt nicht ungelesen lassen.

Bezaubernd süß und schokoladig Verführerisch

Von: Amelien Datum: 11. November 2019

"Aller Einsamkeit zum Trotz war das Alleinsein allemal besser als das Gefangensein in einer unglücklichen Verbindung." (Seite 191) Stuttgart 1926, die abenteuerlustige Serafina zieht in das Familienanwesen zu ihrem Halbbruder Victor, seiner Frau Judith und deren Tochter Vicky. Die Rothmanns haben sich vollends der Schokoladenherstellung verschrieben, deshalb wird das Anwesen allseits als Schokoladenvilla bezeichnet. Serafina beginnt sich in Stuttgart einzuleben, doch schnell wird sie von ihren Problemen eingeholt, verliebt sich in den bodenständigen Anton Rothmann, welcher gerade im Begriff ist sich mit einer anderen zu verloben. Doch nicht nur hier lauern Schwierigkeiten, auch das Schokoladenimperium wird durch Sabotage bedroht. Zunächst möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich den ersten Teil nicht kannte, mich aber dennoch schnell in die Geschichte reinfinden konnte, da die Autorin hin und wieder ein paar Erinnerungsfetzten einfließen ließ. Der Schreibstil ist unaufgeregt und einfach gehalten, was ein leichtes Lesevergnügen verspricht. Sehr anschaulich werden die Charaktere und die detaillierte Umgebung der damaligen Zeit in die Geschichte eingeflochten. Serafina ist die Hauptprotagonistin und ich habe ihre Geschichte mit Spannung verfolgt. Ich mochte ihren Charakter sehr gerne. Aber ich muss sagen mir ist auch der unangepasste und leichtlebige Karl Rothmann sehr ans Herz gewachsen. Gut gefallen hat mir, dass jeder Protagonist seine Eigenarten hatte und eine eigene Geschichte. Die Charaktere hatten Tiefe und waren mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, sowohl Haupt- als auch Nebencharaktere. Die Storyline ist spannend mit einigen Längen, was aber gut zu dem Stil der Autorin passt. Der Perspektivenwechseln verspricht eine abwechslungsreiche Geschichte, verknüpft mit Krimielementen, historischen Elementen und natürlich ein paar Liebesgeschichten. Eine spannende Familiensaga rund um Stuttgart und die Schokoladenherstellung. Während des Lesens merkt man deutlich, dass die Geschichte gut recherchiert und durchdacht wurde mit viel Liebe zum Detail. Interessant war auch das Thema Frauenrechte, das eine Frau jetzt arbeiten durfte und nicht mehr nur das Anhängsel ihres Mannes. Auch die Herstellung von Schokolade und die verschiedenen Kreationen nahmen einen großen Teil der Geschichte ein. Zwischen den Zeilen spürte man unverkennbar den Flair der 20er. Achtung! Schokoladensuchtgefahr. Fazit: Bezaubernd, süß und schokoladig Verführerisch, - eine gut durchdachte und leichte Geschichte, die mit warmherzigen Charakteren daherkommt und mit ihrem Charme zu verzaubern weiß. Passend zur Jahreszeit ein kuscheliges Lesevergnügen mit einigen Längen. Randnotiz: Supersüße Idee ein Rezept über Himbeer- Trüffel aus der Schokoladenvilla- Werkstatt beizufügen. ****

Toller Roman!

Von: Kassandra Datum: 11. November 2019

Genauso wie der erste Teil der Schokoladentrilogie, spannend bis zum Schluss! Das Cover passt meiner Meinung gut zu jener Zeit und macht richtig Lust, das Buch zu lesen. Die Geschichte greift alle Charaktere des ersten Teiles wieder auf und spielt ihre Geschichte ein paar Jahre später weiter. Man findet sofort einen Bezug zu allen Hauptcharakteren, die alle ihre eigene Geschichte haben. Diese werden abwechselnd in den Kapiteln erzählt und weitergeführt, sodass die Sprünge zwischen den Kapiteln und Geschichten manchmal etwas verwirrend sein können. Der Schreibstil ist fließend und mitreißend. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht und die Seiten so dahin fliegen. Die Spannung wird immer recht hoch gehalten. Die zeitlichen Rahmeninformationen um die Geschichte sind gut recherchiert, wodurch die Geschichte einem ziemlich real vorkommt. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Das Sahnehäubchen ist das Rezept, welches ich schon im ersten Teil richtig toll fand! Alles in allem kann ich das Buch echt weiterempfehlen und bin schon sehr gespannt, wie es im dritten Teil weiter geht!

Goldener Lesegenuss

Von: Fiore raggaza Datum: 11. November 2019

Das Lesen dieser Geschichte versüßt einem nicht nur triste Herbsttage, es nimmt den Leser mit in die 20er Jahre. Obwohl das Buch bereits der zweite Teil einer Trilogie ist, kann man ohne Vorkenntnisse in die Handlung einsteigen. Liebe, Familie, Macht, Intrigen, Politik und viel mehr Themen tragen dazu bei, dass die Handlung spannend ist und den Leser mitreißt. Und ganz nebenbei stellt man sich nur zu gerne vor, wie gut die Schokolade, insbesondere die Pralinen, schmecken könnten. Ich bin gespannt auf Teil No. 3!

Absolute Empfehlung

Von: Crazy-Girl6789 Datum: 11. November 2019

Ich muss vorausschicken, dass ich den 1. Teil (noch) nicht gelesen habe, was aber meiner Faszination für die Geschichte keinen Abbruch tat. Spannend finde ich die Verknüpfung von realen und fiktiven Personen; gleichzeitig bekommt man einen guten Eindruck vom Leben in den "Goldenen Zwanzigern", der Weimarer Republik, dem aufkommenden Bauhaus / Deutscher Werkbund und der Weißenhofsiedlung in Stuttgart. Die Geschichte ist flüssig erzählt und trotz eines Umfangs von fast 700 Seiten hat das Buch keine Längen. Es ist definitiv ein Buch für einen grauen Wintersonntag – wenn man erst einmal angefangen hat, wird man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollen. Teilweise erschließt sich die Vorgeschichte während des Lesens, aber dennoch bekommt man Lust, auch den 1. Band zu lesen und ich bin schon neugierig, wie es im 3. und letzten Teil mit dem Schicksal der Familie Rothmann weiter geht.

Ein Meisterwerk der Bestseller-Autorin

Von: Anna Datum: 11. November 2019

In dem zweiten Band der Schokoladenvilla-Triologie handelt es sich um die juge Serafina, die im Jahr 1926 zu ihrem Halbbruder Victor nach Stuttgart in das Familienanwesen zieht, dass die Schokoladenvilla gennant wird. Sie verliebt sich in den jungen Mann Anton, der sich mit einer anderen verloben möchte. Jemand versucht dem Schokoladenimperium zu schaden und Serafina wird von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt. Das Buch hat alles was ich gerne mag, geschichtlichen Hintergrund, Liebesgeschichte, ein bisschen Krimi und Familiengeschichte. Ein spannender Roman, mit vielen Geheimnissen und Intrigen, so wie mit unerwarteten Ereignissen. Man wird durch den detaillierten Schreibstil in eine neue Welt entführt, die man auch ohne den ersten Band verstehen und miterleben kann. Auf jeden fall werde ich den ersten Teil lesen und bin gespannt welche Geschichte mich in dem dritten Teil erwartet.

Die Schokoladenvilla Band2

Von: Sara Datum: 10. November 2019

Goldene Jahre ist der zweite Band der erfolgreichen Schokoladenvilla Trilogie. Im zweiten Band kehren viele der Charaktere, die man schon vom ersten Band kennt zurück. Unter anderem Judith und Victor, die eine glückliche Ehe und zwei Kinder zusammen haben; Tochter Victoria und Sohn Martin. Die beiden Zwillinge Anton und Karl kehren natürlich auch zurück. Nur sind aus den beiden frechen Jungen zwei anständige und erfolgreiche junge Männer geworden. Anton hat das Familienunternehmen verlassen und arbeitet als selbständiger Klavierbauer während Karl in der Schokoladenfabrik geblieben ist. Aber es gibt auch neue Charaktere die etwas Schwung in die Geschichte bringen unter anderem Serafina, die Halbschwester von Victor, die nach dem Tod ihres Vater ihre Heimat Berlin verlässt und nach Stuttgart in die Schokoladenvilla zieht. Wie gerne würde sie sich bei ihrer Familie einfach entspannen, aber ihrer dunklen Vergangenheit kann sie nicht entkommen auch verliebt sie sich in Anton, der aber bereits eine Verlobung mit einer anderen Frau plant. Ich fand das Buch großartig! Es hatte viel mehr Spannung als der erste Band und hat mich somit auch mehr angesprochen. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite an vom Buch gefesselt und hatte es auch in zwei Tagen durchgelesen. Das Cover ist wunderschön mit den glitzernden Blumen und es passt perfekt zum Buch. Maria Nikolai hat einen wunderbaren Schreibstil, der sehr flüssig, bildhaft und fesselnd ist. Es gibt auch eine menge überraschende Wendungen in diesem Band mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass man einen Eindruck von Stuttgart in den 20 er Jahren bekam. Die Autorin beschreibt alles sehr genau, so dass man manchmal den Eindruck hatte selbst da zu sein. Ich war überrascht wie gut mir dieses Buch gefallen hat. Man kann es auch lesen ohne den ersten Band zu kennen, da die Charaktere sehr gut erklärt werden. Marie Nikolai hat mit 'Die Schokoladenvilla Goldene Jahre' eine schöne, emotionale und tiefgründige Geschichte geschrieben. Ich würde das Buch sofort weiterempfehlen und gebe 5 Sterne! Ich freue mich schon sehr auf den letzten Band in der Reihe!

Toller Roman

Von: Gabi Datum: 10. November 2019

Die Autorin entführt den Leser ins Stuttgart der 1920er Jahre. Mit ihrer detaillierten Erzählweise nimmt sie einen sofort mit in die Geschichte. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, hatte ich sehr viel Vergnügen an dieser Familiengeschichte.

Bewertung „die Schokoladenvilla“

Von: Naty Datum: 10. November 2019

Als ich mir den Klappentext vom Buch durchlas, erwartete ich ein gutes und ein recht fesselndes Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Weshalb es auch nur wenige Tage dauerte, bis ich das Buch durchgelesen hatte. Was ich mir sehr gefallen hat, war, dass das Buch aus mehreren Sichten geschrieben war. Auch wenn ich am Anfang manchmal ein wenig Zeit gebraucht habe und zu wissen, aus welcher Sicht ein Kapitel geschrieben war, hat es sich am Ende immer wieder gelöst. Außerdem konnte man so in die verschiedenen Personen „hineinsehen“ und ihre Handlungen so besser verstehen. Des Weitern gefiel mir, dass die verschiedenen Personen in dem jeweiligen Gebiet auch den zugehörigen Dialekt gesprochen haben. Da ich selbst in Stuttgart lebe fand ich es super interessant, bestimmt Orte im Buch wieder zu erkennen und auch bestimmte schwäbische Worte. Eine besondere Spannung wurde auch durch die Enthüllung von Serafinas Vergangenheit erzeugt. Vor allem die Aufklärung einer folgenschweren Nacht in der Vergangenheit der Protagonistin sorgt dafür, dass man fast das ganze Buch über rätselt was in der Nacht passiert ist und wer ihr jetzt damit schaden will. Gefallen wird diesen Buch eher Frauen aber ich finde es ist nicht sehr schnulzig oder übermäßig romantisch geschrieben. Daher kann dieses Buch eigentlich jeder lesen und ich würde es auch jedem empfehlen der gerne Romane liest.

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

Von: Totto6 Datum: 10. November 2019

Ein wunderbarer Schmöker für lange Herbstabende! Obwohl ich den ersten Band der Trilogie nicht gelesen habe, konnte ich sehr gut hineinfinden. (Die Personen werden am Ende des Buches vorgestellt). Sehr gut gefallen hat mir außerdem das Kapitel "Zur Historie" am Ende des Buches. Dort werden die historischen Hintergründe erläutert. Merkwürdig fand ich nur die Leseprobe zu Band 1 am Ende des Buches. Ein Buch für alle, die gern in vergangene Zeiten abtauchen und nebenbei ein wenig deutsche Geschichte auffrischen möchten!

Eine perfekte Fortsetzung

Von: zauberblume Datum: 10. November 2019

"Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre" von der Autorin Maria Nikolai ist nun Band 2 der Schokoladensaga, in der die Familien Rothmann und Rheinberger die Hauptrolle spielen. Wieder befinden wir uns in Stuttgart, wo die Schokoladenfabrik der Rothmanns ihren Stammsitz hat. Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gezogen. Wir schreiben das Jahr 1926. Mittlerweile führt Judith Rheinberger, die Tochter des verstorbenen Stuttgarten Schokoladenfabrikanten, zusammen mit ihrem Mann Victor die Schokoladenfabrik. Ihr Sohn Martin, der von Victor adoptiert wurde, studiert Musik. Und ihre kleine Tochter Vicky ist ein wahrer Sonnenschein. Nun bekommt die Familie Zuwachs. Victors Halbschwester Serafina zieht in das prächtige Familienanwesen ein. Schon bald fühlt sie sich in Stuttgart heimisch und dann lernt sie Anton kennen, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Doch Anton ist bereits vergeben. Aber es gibt auch dunkle Wolken am Horizont - die Schokoladenfabrik wird durch heimtückische Sabotageakte bedroht. Wer steckt da wohl dahinter? Und auch Serafina wird von der Vergangenheit eingeholt.... Wow - einfach wieder spitzenmäßig. Der Schreibstil der Autorin hat ich auch in Band 2 begeistert. Die Geschichte hat ich von der ersten Seite an wieder in ihren Bann gezogen. Ich treffe auf viele alte Bekannte und lerne auch neue Charaktere kennen. Alle sind so wunderbar beschrieben, ich kann mir jeden einzelnen gut vorstellen. Judith hat ihre Leidenschaft für Schokolade nicht verloren. Gerne würde ich sie mal in ihrer Versuchsküche besuchen und ihre Leckereien probieren. Ich habe den Geruch der Schokolade direkt in der Nase. Und dann ist da der Familienzuwachs Serafine, die sich hier bald wohlfühlt, jedoch von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Außerdem verliebt sie sich ausgerechnet in einen Mann, der kurz vor der Verlobung steht, ob das gut geht? Und dann diese heimtückischen Sabotageakte, die manchmal für Gänsehautfeeling sorgen. Wer da wohl dahintersteckt. Also langweilig wird es auf diesen über 600 Seiten wirklich nicht. Eine Bereicherung ist auch die Mitwirkung der Französin Lilou, sie hat eine erfrischende Art und scheint genau zu wissen, was sie will. Eine perfekte Lektüre, der es an nichts fehlt.

Viel Drama und manchmal etwas langatmig

Von: Elisabeth Datum: 09. November 2019

„Die Schokoladenvilla – Die goldenen Jahre“ ist der Folgeband von „Die Schokoladenvilla“ von Maria Nikolai, aber es ist eine in sich geschlossene Geschichte und kann auch ohne Wissen vom Vorband gelesen werden. Ich wusste selbst nicht, dass es der zweite Band war, aber ich habe alles gut verstanden, auch wenn mir natürlich so ein paar Hintergrundinformationen gefehlt haben, aber vieles wurde in diesem Buch durchaus gut erklärt, sodass ich nicht das Gefühl hatte, dass ich irgendwas verpasst habe. Die Geschichte hat an sich keinen wirklichen Hauptcharakter, da die Kapitel von all den unterschiedlichen Protagonisten leben, die dieses Buch ausmachen. So werden verschiedene Handlungsstränge zusammengebunden, die sich alle aber um die Familie Rothmann drehen. Und von der ersten bis zur letzten Seite gibt es Drama. Alle möglichen Geschichten, auch übernommen vom ersten Band, bieten genügend Potential für Drama, Herzschmerz, Liebeskummer und Intrigen. Mir persönlich fast ein wenig zu viel, sodass die gut 700 Seiten manchmal ein wenig langatmig wurden. Aber wenn eine Familie einen großen Namen und somit auch Geld hat, dann hat man eben auch Neider. Aber vielleicht wäre da weniger auch ein wenig mehr gewesen. Großes Thema war natürlich auch die Schokoladenherstellung und die Musik, was teilweise recht detailliert war. Ich muss gestehen, dass mich das Buch nicht so ganz mitnehmen konnte, eben unter allem weil es mir dann doch zu viele Sichtweisen waren, zu viel Drama und alles. Allerdings mochte ich die Charaktere, die doch sehr unterschiedlich waren. Selbst Robert Fetzer, der ein Mitglied der KPD und sehr gegen die Rothmanns ist, weil die Klassenunterschiede zu groß sind, fand ich gut gelungen, weil dieser eben deutlich die damalige Situation aufzeigt. Auch war der Schreibstil angenehm und leicht zu lesen und zu verstehen, selbst wenn die verschiedenen Dialekte teilweise aufgenommen wurden. Trotz allem war mir das aber nicht genug. Bei der Geschichte hat mir etwas gefehlt und war mir so auch zu schwach, aber ich kann mir denken, dass andere gerade diese Sichtweisenvielfalt und Detailbeschreibungen zu schätzen wissen. Ich kann dem Buch leider nur drei Sterne geben.

Die Schokoladenvilla Band 2

Von: Carola Datum: 07. November 2019

Ich fand das Buch eher langweilig. Wenn es nur halb so dick gewesen wäre, wäre es interessanter gewesen. Die junge Seraphina zieht nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Viktor nach Stuttgart. Dort lebt sie im Haushalt von Viktor und seiner Frau Judith den Inhabern einer Schokoladen- fabrik. Seraphina lernt zwei Männer kennen und findet heraus mit welchem davon sie zukünftig leben will. In der Fabrik gibt es Sabotage. Hier wird das Buch kurzzeitig mal spannend. Mir war das alles in allem zu wenig Handlung für über 700 Seiten.

Gelungener 2. Band

Von: Rainbow Datum: 07. November 2019

Stuttgart 1926: Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in die „Schokoladenvilla“. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Anton, der jedoch gerade im Begriff ist, sich mit einer anderen zu verloben. Gleichzeitig wird die Schokoladenbegriff durch heimtückische Sabotage bedroht - und Serafina umgibt ein dunkles Geheimnis. Fazit: Mir persönlich ist der Einstieg in den 2. Band etwas schwer gefallen. Er spielt etwa 20 Jahre später als der 1. Band. Das mag daran liegen, dass ich direkt davor den 1. Band gelesen habe und mir die Jahre dazwischen gefehlt haben. Nach einigen Seiten hat sich das aber gelegt und ich bin doch relativ schnell wieder in der Geschichte angekommen. Viele bekannte Charaktere aus dem 1. Band wurden von der Autorin weiterentwickelt. Einige spielen allerdings nur noch eine Radrolle, was etwas schade ist. Neue Personen bringen Leben in die Geschichte. Da ist zum Beispiel die Französin Lilou, die neuen Schwung in die Geschichte bringt. Der Roman gibt gut die Stimmung und den Alltag der Menschen mit all ihren Sorgen und Nöten der 1920er Jahre wider und man fühlt sich gut in die Zeit hineingenommen. Der 2. Band ist spannend und fesselnd geschrieben und ich freue mich jetzt schon auf den finalen Abschluss. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung für alle aussprechen, die historische Familiensagas mögen. Toll ist auch das im Buch enthaltene Zusatzmaterial über die im Buch vorkommenden Personen und die Historie.

Serafina

Von: Emilia Datum: 06. November 2019

Die Schokoladen Villa...Eine Famiele in der Blütezeit mitte der Zwanziger Jahre.Leben und Treiben um eine Schockoladenfabrik, als Grundferüst und dann kommt Serafina aus Berlin zu ihrem Halbbruder.Eine bewegte Zeit mit Neuem, Intrigen und der Liebe. Sehr Lebenswert, leider etwas langgezogen.

Die Schokoladenvilla und ihre Familie muss schwere Zeiten durchleben...

Von: Eva G. Datum: 05. November 2019

Die goldenen Zwanziger in Stuttgart: Beinahe zwanzig Jahre nach den, dem Leser bekannten Ereignisse, beginnt nun der zweite Teil. Judith und Victor sind immer noch ein glückliches Paar, mittlerweile haben sie zwei Kinder, Martin und Viktoria und leben nach wie vor in der Degerlocher Villa, von Victor liebevoll Schokoladenvilla genannt. Karl ist seit einigen Jahren mit in der Geschäftsführung der Schokoladenfabrik tätig, Anton dagegen hat seine eigene Klavierfabrik eröffnet. Doch die Familie wächst weiter, denn nach dem Tod von Victors Vater kommt dessen Tochter und die Halbschwester von Victor, Serafina nach Stuttgart. Leider ist Serafina momentan sehr verängstigt, da jemand von ihr Fotografien angefertigt hat, die sie vernichten könnten und damit erpresst. Aber sie lernt am Stuttgarter Bahnhof die Französin Lilou kennen, der sie sich schließlich anvertraut und bei ihr großen Rückhalt erfährt. Doch auch in der Familie wird sie herzlich aufgenommen und sofort als ein vollwertiges Mitglied der Familie anerkannt. Leider entwickeln sich die Dinge nicht so gut wie erhofft und die Familie muss schließlich nicht nur um ihre Schokoladenfabrik bangen... Maria Nikolai hat es auch in diesem zweiten Teil geschafft, ihre Leserschaft zu fesseln. Ihr Schreibstil ist immer an die jeweilige Zeit angepasst, in der das Buch spielt und nimmt den Leser so noch tiefer in diese Epoche mit. Ihre Personen sind realistisch und keine ihrer Handlungen wirkt konstruiert. Durch die klare Einteilung in Kapitel mit genauen Zeit- und Ortsangaben kommt es zu keinerlei Verwirrung. Auch die Personenübersicht am Ende des Buches hilft, sich einen Überblick zu verschaffen. Ebenfalls sehr gut gelungen ist die Übernahme von realen Personen dieser Zeit in die Handlung. Mir hat das Buch von der ersten Seite an sehr gut gefallen! Es ist bestens geeignet für Leser wie mich, die die geschichtlichen Hintergründe ebenso interessieren wie eine spannende Geschichte.

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre

Von: Romy Datum: 04. November 2019

Gutes Buch, tolles Cover. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben, da zu (fast) jeder Person Rückblicke auftauchen. Dadurch kann man sich sehr gut in die Personen hinein versetzen. Das Buch lässt sich gut lesen, doch bis ca zur Mitte des Buches fand ich es nicht besonders spannend was die Romantik und die Sabotage der Fabrik angeht. Es zieht sich so dahin.... Trotzdem habe ich es bis zum Schluss gelesen um heraus zufinden: Finden Serafina und Anton doch noch zueinander? Wer ist/sind der/die Erpresser und wieso das ganze? Was wird aus der Fabrik? Wird der Saboteur gefasst?

Gelungene Fortführung der Schokoladenvilla

Von: Marlein Datum: 04. November 2019

Zum Inhalt: Das Jahr 1926. Die junge Serafina Rheinberger wird nach dem Tod ihres Vaters von ihrem Halbbruder Victor in der Schokoladenvilla in Degerloch aufgenommen. Aber sie quält eine Sache, die sie bisher mit niemandem geteilt hat. Sie lebt sich schnell ein und schließt Freundschaften. Dennoch ist sie nicht vollkommen glücklich, da sie Schatten der Vergangenheit immer wieder einholen... Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, dass Buch lässt sich nur schwer aus der Hand legen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Serafina. Diese wirkt sympathisch und zugleich geheimnisvoll, was due Spannung des Romans ausmacht. In diesem zweiten Band passieren einfach Dinge die man nicht erwartet, es gibt immer wieder überraschende Wendungen. Man lernt einzelne Familienmitglieder kennen und taucht tief in die Familienbande ein. Eine gelungene zweite Fortsetzung.

...

Von: Nici Datum: 04. November 2019

ein wirklich spannender Roman :) köstliche unterhaltung. Und zwar vom Anfang bis zum Schluss! Nicht nur, dass wir die Familiengeschichten rund um die Rothmanns und deren Schokoladenfabrik weiter verfolgen und hautnah miterleben dürfen, sondern auch die Zeit der goldenen 20er -Jahre ist bestens inszeniert und beschrieben...

Ein tolles Buch

Von: Glöckchen Datum: 04. November 2019

Für mich mal etwas anderes, aber ich dachte warum nicht. Man kann wunderbar in die Zeit der 20er-Jahre eintauchen, ich fühlte mich wirklich ein wenig mitgerissen und hatte das recht dicke Buch sehr schnell durchgelesen. Ein Buch mit angenehm lockerem Schreibstil und eine sehr schöne Geschichte als Teil 2 eines Romans. Ich bin wirklich positiv überrascht. Übrigens finde ich auch den Einband toll.

Goldene Jahre

Von: Goldschimmer Datum: 03. November 2019

Die Schokoladenvilla Goldene Jahre ist die Fortsetzung des ersten Romans von Maria Nikolai. Ich habe den ersten Teil der Trilogie nicht gelesen aber das macht gar nichts,man kommt sofort in die Familiengeschichte der Rothmanns hinein! Es ist wunderbar, wie die Schriftstellerin es schafft, mich als Leser, in das Jahr 1926 nach Stuttgart zu versetzen. Der Roman handelt von der Fabrikantenfamilie Rothmann, die ein erfolgreiches Schokoladenimperium besitzen und Serafina, die als Halbschwester von Victor Rothmann zu ihm in das Familienanwesen "Die Schokoladenvilla" zieht. Es ist kein typischer Liebesroman sondern noch dazu überraschend spannend! Diesen historischen Roman kann ich nur weiterempfehlen! Das Buchcover ist mir persönlich zwar etwas zu romantisch gestaltet aber die Idee mit dem Pralinenrezept finde ich sehr hübsch!

Goldene Lesestunden

Von: Laura Datum: 03. November 2019

Im zweiten Teil der Trilogie um Maria Nikolais Schokoladenvilla verschlägt es die Berlinerin Serafina Rheinberger nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor nach Stuttgart. Durch die herzliche Aufnahme in die Familie findet sie dort schnell ihren Platz. Victors Schwager Karl nimmt sich besonders viel Zeit für Serafina, stellt ihr die Vergnügungen der neuen Zeit vor und umwirbt sie hartnäckig. Serafina hat sich jedoch in Karls Zwillingsbruder Anton verliebt, der allerdings gerade dabei ist, sich mit einer anderen zu verloben. Das ist nicht Serafinas einzige Sorge: Auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter ist sie in Berlin in moralisch fragwürdige Kreise geraten und wird nun von Unbekannten erpresst. Sie vertraut sich der Tänzerin Lilou an, die sie in Stuttgart kennenlernt und die ihr ihre Unterstützung zusichert. Gleichzeitig wird die Schokoladenfabrik von Sabotagen heimgesucht und die Existenz der Familie Rothmann steht von jetzt auf gleich auf Messers Schneide. „Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“ ist ein sehr lesenswerter und unterhaltsamer Roman, in dem die Geschichten mehrerer Personen miteinander verknüpft sind. Dabei gelingt es der Autorin, neben den fiktiven Charakteren auch immer wieder reale Menschen in die Handlung einzubauen, was mich darüber staunen lässt, wie viel Recherchearbeit und Liebe zum Detail in diesem Buch stecken. Man kann wunderbar in die damalige Zeit eintauchen: Zum einen spürt man, dass die Menschen noch vom Ersten Weltkrieg und dessen Folgen geprägt sind, zum anderen lernt man die Neuerungen und gesellschaftlichen Umbrüche der 20er Jahre kennen. Mit ihrer Wortwahl passt die Autorin etliche Ausdrücke an die betreffende Zeit an, was ihrem flüssigen Schreibstil aber keinen Abbruch tut. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathische Personen, die einem schnell ans Herz wachsen, allen voran Serafina und ihre neue Freundin Lilou. Da die Autorin tiefe Einblicke in das Gefühlsleben ihrer Charaktere gibt, kann man sehr gut in die Geschichte eintauchen und mit den Figuren mitfiebern. Im Epilog wird man bündig über den weiteren Werdegang der Hauptpersonen informiert, sodass kein offenes Ende entsteht. Das gefällt mir persönlich ganz gut. Was mir auch gefällt, ist die Aufmachung des Buches: Das Cover ist sehr hochwertig mit Prägungen und dezenten Glitzereffekten gestaltet und wirkt durch seine Farben passend zum Titel fast golden. Im vorderen Umschlag findet man ein Rezept aus der Schokoladenwerkstatt und im hinteren Teil gibt es einen Anhang mit Erläuterungen zur Historie und den Charakteren sowie ein Glossar. Außerdem ist eine Leseprobe des ersten Trilogieteils angefügt. Insgesamt mag ich den Roman sehr gerne und kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Wer auf der Suche nach einer angenehmen und zugleich spannenden Lektüre ist, wird hier fündig. Man kann die Geschichte im Übrigen auch ohne Kenntnis von Band Eins gut lesen, da sie ca. zwanzig Jahre danach spielt und in sich abgeschlossen ist. Ich persönlich mag aber die anderen Teile nicht missen und freue mich auf die Fortsetzung der Schokoladenvilla.

Sehr interessant

Von: hillu Datum: 03. November 2019

Der 2. Teil der Reihe spielt in Stuttgart um 1926. Im Zentrum der Handlung steht Serafina, die zu ihrem Bruder in die Schokoladenvilla zieht. Die Familie ist für ihre feinsten Kreationen aus leckerer Schokolade bekannt. Sarafina verliebt sich, aber ihre Liebe ist dabei sich zu verloben und dann gibt es auch noch Unruhen im Unternehmen. Ich fand den Roman enorm spannend und aufregend. Eine schöne Familiensaga, die sich um die leckerste Nascherei überhaupt dreht. Der Schreibstil ist angenehm und die Figuren sind stark und haben Tiefe. Ich habe mich wunderbar unterhalten und kann das Buch nur empfehlen.

Zuckersüße Auszeit

Von: Sandy Datum: 01. November 2019

"Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre" ist der zweite Teil einer Trilogie rund um eine Stuttgarter Schokoladenfabrik und hat mir insgesamt gut gefallen. Für mich lief der Inhalt zwar immer wieder Gefahr, ins allzu Banale abzutriften, hat dies aber schlussendlich nicht getan. Etwas "heile Welt" tut auch einfach mal gut. Sehr gut haben mir die historischen Schilderungen von Stuttgart gefallen - ich habe direkt Lust bekommen, mir die diversen Schauplätze im Original anzuschauen. Gerade zum Ende des Buches hin fand ich es schon fast traurig, von den Protagonisten Abschied nehmen zu müssen - daher werde ich den dritten Teil auf alle Fälle lesen. Eine Lektüre, die sich liest "wie geschnitten Brot" und geeignet vor allem für alle Schokoladen- und auch Stuttgart-Liebhaber.

"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai

Von: Andrea Datum: 31. October 2019

Der 2.Band der Trilogie um die Welt der Schokoladenfirma Rothmann spielt in den Goldenen Zwanzigern. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aufgebaut, aber teilweise vorhersehbar. Die Charaktere, deren Höhen und Tiefen, die familiären Probleme und deren Lösungen, werden gut vorstellbar beschrieben und lassen den Leser miterleben. Der Roman lässt sich in einem Rutsch genussvoll durchlesen und als Schmökerempfehlung an die besten Freundinnen geben. Empfehlenswert! Ich freue mich auf den dritten Band.

Goldene Jahre für die Schokoladenfabrik

Von: Daniela Datum: 31. October 2019

Die Rothmann’sche Schokoladenmanufaktur läuft dank des wirtschaftlichen Aufschwungs gut, so dass der Familie Rheinberger nichts fehlt. Viktor und Judith genießen ihr Eheglück und haben zwei Kinder, den Sohn Martin und die Tochter Viktoria. Während Martin in Paris am Konservatorium Klavier studiert, interessiert sich die kleine Viktoria für die Schokoladenherstellung. Aus Judiths Brüder, die „Lausbuben“ Karl und Anton sind junge Männer geworden. Sie gehen ihren Weg. Anton als selbständiger Klavierbauer und Karl versucht in der Schokoladenfabrik Fuß zu fassen. Die Brüder sind grundverschieden: „ Zwei Brüder und zwei Welten.“ – Zitat Seite 290. Nach dem Tod ihres Vaters, verlässt die minderjährige Serafina Berlin und zieht zu ihrem Halbbruder Viktor nach Stuttgart. In der Schokoladenvilla wird Serafina mit offenen Armen empfangen. Ungewollt verdreht sie Anton und Karl den Kopf. Serafina befürchtet aber, dass ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit ans Licht kommen könnte. Währenddessen kommt es in der Schokoladenfabrik zu seltsamen Vorkommnissen … Meine Vorfreude auf die Fortsetzung des Romans „Die Schokoladenvilla“ war groß. Nachdem mir das erste Band so gut gefallen hat, wollte ich nun wissen, wie es den Charakteren in der Zwischenzeit wohl ergangen ist. Maria Nikolai hat einen wunderbaren Schreibstil, detailreich und bildhaft. Durch die kleinen Handlungsstränge aus der Vergangenheit, behält man als Leser einen guten Durchblick. Der Einstieg in die Fortsetzung ist mir leicht gefallen. Neben den mir bekannten Charakteren, traten weitere Figuren ein und diese fügten sich perfekt in die Geschichte ein. Diese werden wir bestimmt im dritten Band wieder erleben. Die Charaktere hat die Autorin authentisch und detailliert ausgearbeitet. Ich fand es sehr gelungen, wie ihre Entwicklungen geschildert wurden, sowie auch die Charaktere sich in ihren jeweiligen Lebenssituationen zurechtfinden, wie z.B. Serafina. Leider war das Buch wieder viel zu schnell ausgelesen. Es war ein spannendes Buch, doch ich musste feststellen, dass mir der erste Band dieser Trilogie noch besser gefallen hatte. Das Verhältnis zwischen Anton und Karl war sowieso nicht besonders gut, daher hätten die amourösen Entwicklungen nicht so ausgeprägt sein müssen. Trotzdem freue ich mich, dass die Zwillinge ihren Platz im Leben gefunden haben. Das Cover ist am ersten Band angelehnt und passt farblich optimal in den Herbst. Ein Personenregister, ein Glossar, sowie einige Erklärungen zum historischen Hintergrund am Ende des Romans runden die Geschichte ab. Das Himbeer-Trüffel Rezept wird bestimmt ausprobiert. Alles in allem habe ich mich mit dem Roman ganz gut unterhalten gefühlt, ich hatte wunderbare und interessante Lesestunden. Von mir eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne. Ich freue mich nun auf das dritte Band!

Schöne Fortsetzung

Von: Gartenfee Datum: 30. October 2019

Nachdem ich schon den ersten Teil sehr gerne gehört habe, las sich auch der zweite Teil flüssig weg. Zwischen beiden Teilen lagen ca. 20 Jahre, so dass sowohl neue Personen aber auch viele alte bekannte vorkamen. Mir gefiel die Handlung sehr gut, sie war interessant geschildert, es gab diverse Probleme, deren Lösungen nicht immer ganz einfach waren, aber eben auch dazu führten, dass man nicht einfach nur einen öden Liebesroman las. Die Geschichte um Judith und ihre Familie hat mich bisher sehr gefesselt und ich bewundere ihren Mut und ihre Entschlossenheit, für ihr Glück zu kämpfen. Es soll ja wohl noch einen dritten Teil geben, mal sehen, wann der rauskommt und mit wem es dann weitergeht...

Ein Genuss!

Von: Buchliebe4 Datum: 29. October 2019

Meinung: Was habe ich, auf die Veröffentlichung des zweiten Band der Schokoladenvilla hingefiebert. Voller Vorfreude und auch voller Ungeduld , konnte ich es kaum erwarten, endlich das Buch in den Händen zu halten. Habe ich doch den ersten Band gelesen und mega Klasse gefunden, so waren die Erwartungen auch sehr hoch gewesen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Im Gegenteil! Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach und ich fand diesen sogar noch besser! Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Wunderschön verarbeitet und mit einem Charme- Toll!. In der Buchhandlung oder auch im Internet fällt das Buch einfach auf. Es ist übrigens wunderschön gestaltet und kommt auch besonders bei meinen kleinen Mädels gut an, denn die Blumen glitzern. Ein wirklich ganz gelungenes und zauberhaftes Cover ! Schon die erste Seite hat mich sofort in den Bann gezogen. Obwohl ich vorher noch dachte, bei den 700 Seiten brauche ich endlos lange, so war ich dann doch so schnell durch, dass ich traurig war. Der Schreibstil ist fließend geschrieben und von einer angenehmen Leichtigkeit. Die Szenen sind absolut bildlich beschrieben und ich fühlte mich wirklich einfach mit dabei, auf einer Zeitreise in die 20 ziger Jahre. ob es die einzelnen Charakter waren, oder die Kulisse- ich konnte mir alles bildich vorstellen! Serafina, die Halbschwester von Victor, ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Ihre Gefühle und ihre Gedanken, sind so detailliert und liebevoll beschrieben, dass ich mich einfach auch so gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen konnte. Das Wiedersehen mit Judith und Victor fühlte sich so vertraut an, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es wirkte auf mich, wie ein Wiedersehen, bei und mit Freunden. Der Leser trifft auch viele andere schon vertraute Charaktere des ersten Bands wieder und es war einfach ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Es war obendrein noch Spannung dabei und man hat sogar noch selber mitgerätselt und/oder einfach mitgefühlt. Maria Nikolai ist es wieder geschickt gelungen, in einer historischen Kulisse , erfundene Charaktere und tatsächlichen realen Persönlichkeiten, in dieser Geschichte wieder zum Leben zu erwecken. Ich bin wirklich sehr begeistert! Es war für mich ein Genuss diesen Folgeroman der Schokoladenvilla Sage zu lesen. Ein Muss für jeden Leseliebhaber von historischen Romanen. . Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf das nächste Buch und kann es kaum erwarten, wieder in die Schokoladenvilla einzuziehen. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung

Durchaus lesenswert

Von: MelanieSandra Datum: 29. October 2019

Ich gebe zu, ich habe das Buch mit mässiger Begeisterung begonnen. Da Herz-Schmerz in historischem Kontext eigentlich so gar nicht mein Thema ist, aber ich habe eigentlich sehr schnell dieses gut geschriebene, fesselnde Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Es ist der zweite Teil einer Triologie, aber der Leser kann auch mit diesem Band beginnen. Es gibt von allem etwas, Spannung, Liebe, Drama, das ganze eingebettet in das historische Stuttgart. Eine sehr kurzweilige Lektöre für Urlaub und lange Schmökerabende. Es könnte durchaus sein, dass ich dem demnächst noch einen Band lese.

Endlich wieder zurück in der Schokoladenvilla

Von: Claudia Datum: 29. October 2019

Oh, wie sehr habe ich dem Erscheinungstermin von „Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“ entgegen gefiebert! Ich habe bereits den ersten Teil der Trilogie, „Die Schokoladenvilla“, verschlungen und konnte es kaum erwarten, den zweiten Teil in den Händen zu halten. Doch um was geht es eigentlich in dieser Fortsetzung des Bestsellers? Über 20 Jahre sind in der Geschichte vergangen, seit der Leser die Abenteuer von Judith, Victor, Hélène und den Zwillingen Anton und Karl begleiten durfte. Nun schreibt man in Stuttgart das Jahr 1926 und die junge, hübsche Serafina zieht nach dem Tod ihres Vaters zu ihrem Halbbruder Victor. Erstmal eine ganz schöne Umstellung, denn aufgewachsen ist Serafina in dem quirligen Berlin. Doch nachdem sie herzlich aufgenommen wurde, lebt sie sich schnell ein und als sie Anton kennenlernt, verliebt sie sich bis über beide Ohren. Aber Anton ist nicht frei und plant sich mit einer anderen zu verloben, was Serafina schier das Herz zerbrechen droht. Aber auch in der Familie Rothmann geht es drunter und drüber, denn die Existenz der Schokoladenfabrik wird bedroht. Und wäre das Chaos nicht schon perfekt, wird Serafina böse von ihrer Vergangenheit eingeholt. Mein Eindruck vom Buch: Was soll ich sagen? Gleich die ersten Zeilen des Buches ließen mich „nach Hause kommen“ :-) Ich habe mich so sehr gefreut, wieder in die Geschichte der Schokoladenvilla eintauchen zu dürfen und der Schreibstil, der mir durch den ersten Band schon so vertraut war, hat mich sofort wieder in den Bann gezogen. Serafina ist sehr sympathisch gezeichnet und ich konnte sofort eine Verbindung zu ihr aufbauen. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt, als sie in Stuttgart ankam und nicht wusste, was ihr die Zukunft bringen wird. Ihre Bedenken, ihre Gefühle, ihre Unsicherheit war richtig zum Greifen und auch hier bewies die Autorin Maria Nikolai ihr meisterhaftes Können, Charaktere authentisch zu gestalten. Mein „Wiedersehen“ mit Judith, Victor und den Zwillingen sorgte dafür, dass ich mich überhaupt nicht mehr von dem Buch losreißen konnte. Auch andere Protagonisten des ersten Werks tauchen in der Geschichte auf, was mich sehr gefreut hat. Aber auch neue Personen wurden geschickt in das Imperium der Familie Rothmann miteingeflochten. Vicky, Judiths und Victors abenteuerlustige Tochter, habe ich auch sofort ins Herz geschlossen und auch Lilou und Tilda waren große Bereicherungen für die Geschichte. Aber nicht nur die Story fesselt den Leser. Nein, man merkt sofort, dass hinter dem Buch unglaublich viel Recherche steckt. Es ist faszinierend, wie zeitgemäß die Geschichte gestaltet ist. Man lernt viel über das Leben in den 20ern und kann sich bildlich vorstellen, wie die Herren und Damen durch das damalige Stuttgart flanierten. Aber nicht nur die Sonnenseiten der vergangenen Zeit werden in dem Buch deutlich, auch die Arbeitergesellschaft findet viel Aufmerksamkeit in der Geschichte und stimmt nachdenklich. Meiner Meinung nach kann dieses Buch auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Jedoch würde ich das nie empfehlen, denn der Auftakt der Schokoladenvilla ist ebenso ein Juwel unter den historischen Romanen wie auch die „Goldenen Jahre“. Fazit: Dieses Buch ist eine fantastische und spannende Zeitreise ins Stuttgart der 20er Jahre. Ich habe jede einzelne Seite sehr genossen und freue mich jetzt schon auf den dritten Band. Danke an die Autorin Maria Nikolai für ein wunderbares Lesevergnügen!

Tolle Fortsetzung

Von: Ana Datum: 28. October 2019

Ich liebe den ersten Teil. Der zweite Teil "Goldene Jahre" steht dem ersten in nichts nach. Der zweite Teil spielt ein paar Jahre nach dem ersten Weltkrieg. Die Hauptfiguren aus Teil 1 sind jetzt alle erwachsen. Es finden sich viele Charaktere aus dem ersten Teil im zweiten wieder. Es sind aber auch neue Figuren dazu gekommen. Die beiden Lausbuben Karl und Anton sind jetzt erwachsen und verdrehen jetzt den Frauen den Kopf. Das Buch liest sich genauso toll wie der erste Teil. Einmal angefangen kann man es gar nicht mehr weg legen.

Eine andere Welt

Von: Mukeline Datum: 28. October 2019

Oh wie liebe ich dieses Buch. Die Story steht der aus dem ersten Band in nichts nach. Der Leser wird entführt in eine andere Welt. Fesselnde Geschichte, spürbare Charaktere, leicht zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen, der gedanklich dem Alltag entkommen will!

Kurzweilig und spannend!

Von: Anoli Datum: 27. October 2019

Ein toller Roman !!! Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, habe ich sofort in die Geschichte gefunden. Die Charaktere und ihre Vorgeschichten werden - soweit erforderlich - dem Leser erklärt bzw. in Erinnerung gerufen. Die Darstellung dieser Zeit ist bestens gelungen. Man fühlt sich hineinversetzt in die damalige Zeit und lernt viel über das Gesellschaftsleben Mitte der 1920er Jahre. Die Verlagerung eines Teils der Geschichte von Stuttgart ins ferne Berlin ist eine Bereicherung für die ganze Geschichte. Natürlich darf auch die Liebe und die damit verbundenen Verwirrungen und Irrungen nicht fehlen. Die Liebesränkeleien werden sehr einfühlsam erzählt. Ein durchweg gelungenes und bisweilen sehr spannendes Buch.

Goldene Jahre

Von: Andrea Sch. Datum: 27. October 2019

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich kannte den ersten Teil der Trilogie nicht. Das hat aber nichts gemacht; die Geschichte ist in sich abgeschlossen mit nur einigen kleinen Bezügen zum ersten Teil. Das Buch hat alles, was ich gerne mag: Geschichtlichen Hintergrund, Liebesgeschichte und ein bisschen Krimi. Ich werde jetzt auf alle Fälle noch den ersten Teil lesen!

Fesselnde Geschichte über Freundschaft und Familie

Von: JJBert Datum: 26. October 2019

Bei "Die Schokoladenvilla -- Goldene Jahre" handelt es sich um den zweiten Band von Maria Nikolais Schokoladenreihe. Die junge Berlinerin Serafina steht plötzlich allein da. Ihr Vater ist tot und wer ihre Mutter ist und ob diese überhaupt noch lebt, weiß sie nicht. Doch ihr Halbbruder und seine Frau Judith nehmen die junge Frau in ihren Stuttgarter Haushalt auf. Dort lernt Serafina nicht nur die Welt der Schokolade kennen, sondern trifft auch auf die Zwillingsbrüder Karl und Anton, die ihr gehörig den Kopf verdrehen. Welcher der beiden ist aber nun der Richtige für sie? Ein Schatten legt sich über die Familie Rheinberger: Serafina wird erpresst und Unheil zieht um die Schokoladenfabrik zusammen. Doch wer steckt dahinter? Es beginnt ein Lauf gegen die Zeit. Ich kenne Band 1 nicht, hatte jedoch keinerlei Probleme dien Handlung des zweiten Bands zu verstehen. Maria Nikolai ist es gelungen einen fesselnden Roman zu verfassen, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Schnell kann man sich in Serafina hineinversetzen und entwickelt als Leserschaft Empathie für die junge Frau, die auf der Suche nach sich selbst befindet.

Eine mehr als gelungene Fortsetzung!

Von: Hajnal Müller Datum: 25. October 2019

REZENSION DIE SCHOKOLADENVILLA- GOLDENE JAHRE Heute habe ich die letzte Seite gelesen und was soll ich sagen... ein wahnsinnig gut unterhaltender Roman von der ersten bis zur letzten Zeile! Die Schokoladenvilla 2 spielt Mitte der 1920-er Jahre, also den Roaring 20's in Stuttgart und wir erfahren, dass auch hier der Bär ganz schön am Steppen war und auch in der Schwabenmetropole Lust und Laster Einzug hielten. Da nun die meisten Protagonisten aus dem ersten Teil bekannt waren, konnte ich auch direkt in die Geschichte eintauchen und mich voll und ganz auf die faszinierenden neuen Personen, nämlich Serafina und Lilou einlassen, die meiner Meinung nach der Handlung Exotik und Pep verliehen, so dass man nur so durch die Seiten flog. Es war interessant die Wandlung und Weiterentwicklung der Protagonisten, wie z.B. den Zwillingen Karl und Anton zu erleben, die sich von Lausbuben zu komplett unterschiedlichen Männern entwickelt haben, jeder jeweils auf der Suche nach dem eigenen Weg zum Glück und trotz aller Unterschiede doch im tiefsten Inneren miteinander verbunden. Der zweite Teil der Schokoladenvilla ist eine mehr als gelungene Fortsetzung, welche meiner Meinung nach den ersten Teil an Spannung und Tiefe noch toppt. Das in intensiver Recherche erworbene Wissen hat Maria Nikolai gekonnt in die Geschichte eingeflochten und so ganz ausgezeichnet, zum Beispiel durch die Freundschaft von Vicky und Tilda, die Unterschiede zwischen den Gesellschaftsschichten anschaulich vermittelt. Die Schokoladenvilla- Goldene Jahre ist ein in seinem Genre herausragender Roman, den allen ans Herz legen möchte, die Familiensaga mögen und sich während selibiger auch noch ganz nebenbei wirklich interessante geschichtliche Zusammenhänge vermitteln lassen möchten. Zum besseren Verständnis empfehle ich aber zuerst den ersten Teil zu lesen, selbst wenn man dadurch, dass zum ersten Teil Bezug genommen wird, leicht mitkommen würde. Abschließend möchte ich mich beim Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken und Maria Nikolai zu diesen grandiosen Roman gratulieren! Nun erwarte ich neugierig und gespannt den dritten Teil der Trilogie, der dann in ungemein interessanten und aufwühlenden Zeiten angesiedelt sein wird!

Eine Fortsetzung, die Freude am Lesen macht

Von: Ninj Datum: 25. October 2019

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre ist eine Fortsetzung (Band 2), die an den ersten Teil anknüpft und den Leser wieder in ihren Bann zieht. Nicht nur für Schokoladenliebhaber ist das Geschehen in und um die Schokoladenvilla eine spannende und kulinarische Reise in eine andere Welt...

Nicht alles Gold was glänzt

Von: Christine Graber Datum: 24. October 2019

"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai ist der zweite Band einer Triologie um ein Schokoladenimperium. Mit zwanzig Jahren verläßt Serafina nach dem Tod ihres Vaters Berlin und zieht nach Stiuttgart zu ihrem Halbbruder. Er besitz ein stattliches Anwesen und ist mit seinem Imperium weit gekommen. Beeindrucken von der Pracht versucht Serafina Fuß zu fassen. Mit vollem Einsatz stürzt sie sich in die verlockende neue Welt, würde sie nicht von einem Geheimnis begleitet. Gleichzeizig wird das Imperium von Intrigen und Sabotagen bedroht. Schon alleine das passende Cover macht Lust auf den Roman. Schlägt man das Buch dann auf, wird man mit einem himmlischen Pralinenrezept überrascht und freut sich auf den Einstieg. Ich habe den ersten Band der Triologie nicht gelesen, hatte aber keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Die Autorin Maria Nikolai arbeitet immer wieder kleine Handlungsstränge aus der Vergangenheit mit ein, sodaß man einen guten Durchblick erhält. Ihre flüssige, warme Schreibweise läßt den Leser in die 20er Jahre eintauchen als wäre er mitten drin. Die glaubhaften Protagonisten kann man sich gut vorstellen, wie sie sich dem bunten Leben stellen. Allerdings ist nicht immer alles Gold was glänzt, denn durch die Intrigen und Sabotagen wird ein langsamer Spannungsbogen aufgebaut. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne 4 Sterne.

Zeitzeuge, ohne langweilig zu sein

Von: Ebbi Datum: 21. October 2019

Das Buch besticht zunächst durch ein wunderschönes Cover, welches Lust aufs Lesen macht. Vom Inhalt wird man ebenfalls nicht enttäuscht. Man wird Zeuge einer Epoche, ohne dass das Buch langweilig wird. Eine sehr schöne Fortsetzung des ersten Bandes der Trilogie. Absolute Kaufempfehlung, auch für diejenigen die den ersten Teil nicht gelesen haben.

Ein großartiges Buch!

Von: Mareike Datum: 21. October 2019

Ich habe lange auf den 2.Band von „Die Schokoladenvilla“ gewartet und war total gespannt, wie es wohl mit der Familie Rothmann und den Rheinbergers weitergeht und muss sagen, dass mir dieses Buch wieder von der ersten- bis zur letzten Seite wahnsinnig gut gefallen hat. Es war spannend, sehr abwechslungsreich, manchmal lustig (Vicky), doch so einige Ereignisse haben mich regelrecht schockiert und fassungslos gemacht. Die Autorin hat die Schauplätze wieder so lebendig beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, selbst dort vor Ort zu sein und am Leben von all den mir liebgewonnenen Personen teilzunehmen. Die Geschichte spielt in Stuttgart im Jahr 1926 und beginnt, als Serafina, die 20-jährige Halbschwester von Victor, nach dem Tod ihres gemeinsamen Vaters, von Berlin nach Stuttgart zieht, um bis zu ihrer Volljährigkeit bei Victor und Judith zu leben. Sie wird dort herzlich aufgenommen, fühlt sich in der Familie vom ersten Tag an so richtig wohl, doch glücklich ist sie nicht, da ein Brief und hauptsächlich Fotos sie sehr belasten, denn sie wird von irgendjemandem erpresst. Sie möchte sich Victor und Judith aber nicht anvertrauen, denn die beiden haben ihre eigenen Sorgen. Immer wieder kommt es zu misteriösen Vorfällen in der Schokoladenmanufaktur. Und eines Tages dann sogar zu einem schlimmen Ereignis... Ich möchte an dieser Stelle hier nicht mehr verraten, denn das alles muss man einfach selbst gelesen haben. Und wer gerne, so wie ich, historische Romane bevorzugt liest, der sollte sich diese Geschichte nicht entgehen lassen. Ich jedenfalls warte nun sehnsüchtig auf den 3.Band und bin sehr gespannt, wie es mit dieser Familien-Saga weitergeht. Ein großes Lob an die Autorin und auch ein herzliches Dankeschön an den Penguin Verlag, der mir dieses fantastische Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Romantische Unterhaltung mit historischen Hintergründen

Von: Tara Datum: 20. October 2019

„Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre“ ist der zweite Band der Schokoladen-Saga um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann der Autorin Maria Nikolai. Dieser Band beginnt etwa 20 Jahre später als der vorherige Roman. Nachdem Serafinas Vater plötzlich verstorben ist, zieht diese zu ihrem Halbbruder Victor in „Die Schokoladenvilla“. Direkt bei ihrer Ankunft lernt sie Lilou kennen, die für Josephine Baker arbeitet und ihr zu einer guten Freundin wird, die sie und der Folgezeit auch dringend benötigt. Victors Schwager Karl fühlt sich zu Serafina hingezogen, diese hat sich aber in dessen Zwillingsbruder Anton verliebt, der aber bereits vergeben ist. Die Rothmanns haben zeitgleich mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Die Fabrik wird sabotiert. Es ist noch gar nicht lange her, dass ich den vorherigen Band gelesen hatte und somit war ich direkt von der ersten Seite an wieder mitten im Geschehen. Der Schreibstil von Maria Nikolai ist angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Sie beschreibt ihre Charaktere detailliert und facettenreich. Neben bekannten liebgewordenen Personen, die sich über die Jahre weiterentwickelt haben, gibt es neue interessante Charaktere, die ebenfalls lebendig und authentisch wirken. Die Handlung ist abwechslungsreich, spannend und romantisch. Man merkt, dass die Autorin die Hintergründe ausgiebig recherchiert hat. Im Nebensatz erhält man Einzelheiten zu historischen Begebenheiten über die wirtschaftliche Lage, Musik, Kunst und Literatur der damaligen Zeit. Sowohl die Örtlichkeiten von Stuttgart als auch die von Berlin werden gut beschrieben, so dass ich alles bildlich vor Augen hatte. Wieder gibt es interessante Einblicke in die Schokoladenfabrik, die Herstellung von Leckereien, die einem beim Lesen Lust auf Süßes machen. Ich habe mich durch das Buch großartig unterhalten gefühlt, eine schöne Mischung aus Romantik und historischen Ereignissen, die mich schon gespannt auf den dritten Band warten lässt.

Goldene Schokoladenzeiten

Von: dreamworx Datum: 20. October 2019

1926 Stuttgart. Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die 20-jährige Serafina Berlin und zieht bei ihrem Halbbruder Victor in die „Schokoladenvilla“ in Stuttgart ein, wo Victor, seine Ehefrau Judith und Tochter Vicky sich der jungen Frau annehmen. Schon bald fühlt sich Serafina in der neuen Umgebung wohl, teilt die Begeisterung für Schokoladenköstlichkeiten aus der familieneigenen Manufaktur und hat in Vicky eine Freundin gefunden. Als sie Judiths Brüder, die Zwillinge Karl und Anton kennenlernt, verliebt sich Serafina auf den ersten Blick in Anton. Aber Karl gefällt die junge Frau sehr, was der gespannten Beziehung zu seinem Bruder Anton nicht gerade förderlich ist. Ein Geheimnis, das Serafina plagt, könnte ihr zum Verhängnis werden, wäre da nicht die französische Zufallsbekanntschaft Lilou Roche, die ihr hilft und zu einer echten Freundin wird. Währenddessen kommt es auch in der Schokoladenmanufaktur zu einigen Störungen, die die Familie und das Unternehmen bedrohen… Maria Nikolai hat mit „Die Schokoladenvilla-Goldene Jahre“ den zweiten Band ihrer „Schokoladenvilla-Trilogie“ vorgelegt, der ebenso zu fesseln weiß wie sein Vorgänger. Der Erzählstil ist flüssig, detailreich, bildhaft und gefühlvoll, so dass sich der Leser sich ihm nicht entziehen kann und ab den ersten Zeilen regelrecht an den Seiten klebt, um sich unsichtbar unter die Akteure zu mischen und die Geschicke der Familien Rothmann und Rheinberger erneut zu verfolgen. Kaum hat sich der Leser in der Villa häuslich eingerichtet, geraten die Ereignisse innerhalb der Familie auch schon in Bewegung mit der Ankunft von Serafina. Der Spannungsbogen baut sich gemächlich auf und steigert sich im Verlauf der Handlung immer weiter in die Höhe aufgrund von Intrigen, Geheimnissen und den dramatischen sowie amourösen Entwicklungen der einzelnen Protagonisten, . Die Autorin versteht es sehr geschickt, die 20er Jahre mit ihrem besonderen Flair wiederaufleben zu lassen, den historischen Hintergrund schön mit der Handlung zu verweben und dem Leser einen Blick in die faszinierende Welt der Schokoladenherstellung zu gewähren, die ihm ein dauerhaftes Lechzen nach diesen Köstlichkeiten beschert, während ihm der Duft von Kakao in der Nase kitzelt. Die Autorin macht in ihrer Geschichte auch die Veränderungen in der Gesellschaft deutlich, so war es Frauen möglich, nicht nur Auto zu fahren, sondern sie erlangten zudem mehr Selbständigkeit, indem sie durch Arbeit ihr eigenes Geld verdienten. Tanzshows und das Cabaret waren erfreuliche Ablenkungen vom Alltag, und auch die Musik im Allgemeinen spielte eine große Rolle. Die Menschen genossen ihr Leben nach dem 1. Weltkrieg in vollen Zügen. Die Charaktere wurden weiterentwickelt und liebevoll mit Leben gefüllt, sie wirken durch ihre eigenwilligen Eigenschaften sehr realitätsnah und glaubwürdig. Der Leser fühlt sich in ihrer Mitte wohl und nimmt regen Anteil an ihren Schicksalen. Serafina ist eine aufgeweckte und selbstbewusste junge Frau, die allem gegenüber aufgeschlossen ist und das Leben in sich aufsaugt. Die Französin Lilou Roche hat eine freche Natur, ist im Herzen aber butterweich und sehr hilfsbereit. Karl ist ein unsteter Geist, der noch immer in keinem Beruf Fuß gefasst hat, aber mit seinem Wesen den Frauen den Kopf zu verdrehen weiß. Anton ist zielstrebig und hat sich mit eigenen Händen eine Existenz aufgebaut. Vicky ist eine lebenslustige junge Frau, gutmütig und wie ihre Mutter vom Virus der Schokoladenherstellung infiziert. Aber auch Victor, Judith, Hélène, Georg und Elise machen mit ihren Auftritten die Handlung rundum abwechslungsreich und gelungen. „Die Schokoladenvilla-Goldene Jahre“ ist eine wunderbare Fortsetzung der historischen Familiensaga, der dem Leser nicht nur ein herrliches Kopfkino beschert, sondern auch in alte Zeiten abtauchen lässt und einen Heißhunger auf Schokolade weckt. Absolute Leseempfehlung für ein Goldstück!

Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre - sehr lesenswert

Von: Lese_gerne Datum: 19. October 2019

Stuttgart 1926: Die zwanzigjährige Serafina zieht nach dem Tode ihres Vater von Berlin nach Stuttgart zu ihrem Halbbruder Victor. Victor und seine Frau Judith betreiben dort eine Schokoladenfabrik und so zieht Serafina in die sogenannte Schokoladenvilla ein. Auch Serafina findet Gefallen an Schokolade und hilft im Geschäftsladen mit. Dabei lernt sie Judiths Bruder Anton kennen, der ihr sehr gut gefällt. Aber Anton steht kurz vor seiner Verlobung. Als auch noch jemand versucht der Familie Rothmann/Rheinberger und somit der Schokoladenfabrik zu schaden und Serafina für einen Ausrutscher in der Vergangenheit bedroht wird, wird es richtig spannend im Buch. ****************************************** Leider habe ich den 1. Teil "Die Schokoladenvilla" nicht gelesen, was ich aber unbedingt noch nachholen möchte. Schließlich möchte ich auch gerne Judtihs Geschichte von 1903 an wissen. Da der zweite Teil aber gut 20 Jahre später handelt, hatte ich keine Verständnisprobleme. Außerdem schneidet die Autorin auch immer wieder vergangenes an, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Judith ist mittlerweile 44 Jahre alt und hat nach Martin noch ihre zehnjährige Tochter Viktoria. Ihre Zwillingsbrüder Karl und Anton sind jetzt auch schon 31 Jahre alt. Im Buch werden, wie in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhundert üblich, auch die Veränderungen der Frauen angesprochen. Frauen, die ihre Sexualität ausgelebt haben und in den neuen aufsteigenden Tanzlokalen ihrem Vergnügen nachgingen. Gerade in den größeren Metropolen in den Deutschland schossen die Tanzlokale wie Pilze aus dem Boden. Da das Buch gute 700 Seiten umfasst handelt es sich um eine richtige Familiensaga, die auch noch mit einem dritten Teil vervollständigt wird. Im Buch gibt es am Schluss auch ein Personenverzeichnis und ein Glossar über damalige Cafes und öffentlichen Gebäuden. Da das Buch in der schwäbischen Metropole Stuttgart handelt darf der Erfinder Alois Eberle im Buch auch den schwäbischen Dialekt gebrauchen, der aber aus Verständigungsgründen abgeschwächt wurde. Ich weiß von was ich rede, schließlich komme ich selbst aus dem Schwabenland. Wenn wir mal loslegen versteht uns keiner mehr. Das Buch ist zu 100 % empfehlenswert. Ich hatte sehr schöne Lesestunden mit dem Buch und freue mich schon darauf wieder von der Familie Rothmann/Rheinberger zu hören. Vielleicht geht es ja dann mit Victoria weiter.

Wunderbar

Von: Rose Datum: 17. October 2019

Ich finde das Buch ist einfach gut geschrieben. Ich würde das nur weiterempfehlen.

Schönes Buch über eine Stuttgarter Unternehmerfamilie

Von: Dragonfly Datum: 17. October 2019

Genau das richtige Buch für Leser, die kurzweilige Geschichten mit Happy End lieben. Trotz der über 700 Seiten liest sich das Buch erstaunlich leicht und schnell. Viele kleine Einzelschicksale ergeben eine grosse Geschichte die wirklich Spass macht und neugierig darauf macht, wie es weiter geht. Auch ohne Band 1 zu kennen, kann man leicht in die Story einsteigen und man hat nicht das Gefühl, dass wichtiges Vorwissen fehlt. Schönes Buch!

Schöne Familiengeschichte

Von: raschke64 Datum: 16. October 2019

Serafina kommt 1926 von Berlin nach Stuttgart, da ihr Vater verstorben ist und sie bis zur Volljährigkeit zu ihrem Halbbruder Victor und dessen Familie zieht. Victor hat in das Schokoladenimperium der Rothmanns eingeheiratet. Seine Frau hat die Fabrik geerbt, da sind noch ihre Zwillingsbrüder Anton und Karl und Serafinas Nichte Vicky. Serafina lebt sich schnell in die Familie und auch in Stuttgart ein. Doch ein dunkles Geheimnis von Berlin verfolgt sie. Das Buch ist der zweite Teil der Trilogie um die Schokoladenfabrik. Ich kannte den Vorgänger nicht, hatte aber überhaupt keine Probleme, den Inhalt des Buches zu verstehen. Der Autorin ist gelungen, sowohl eine schöne Familiengeschichte mit allerlei Verwicklungen zu erzählen, aber gleichzeitig auch ein Sittenbild der goldenen Zwanziger Jahre zu schaffen. Und während man das von Berlin in dieser Zeit kennt, ist das in Stuttgart eher unbekannt, aber ebenfalls sehr interessant. Während die Familie eher zu den Oberen und Reichen gehört, ist Anton mit seiner kleinen Klavierbaufirma eine Art Handwerker aus dem Mittelstand. Serafina hat über eine Freundin Zugang zum Theater und zu den Tänzerinnen dieser Zeit. Vicky wiederum hat mit Tilda eine Freundin aus der Arbeiterklasse, deren Vater Kommunist ist. So gelingt es, fast alle Bereiche des damaligen Lebens in das Buch einfließen zu lassen, ohne dass dies gestellt oder konstruiert wirkt. Der Stil ist geradlinig und gut lesbar, das Buch ist ein richtiger Schmöker. Gleichzeitig lernt man aber durch den Anhang vieles kennen und erweitert sein Wissen. Mir hat gut gefallen, wie die Autorin reale im Buch vorkommen Personen aufgeführt und einen kurzen Abriss ihres Lebens gegeben hat, soweit es das Buch betraf. Ebenfalls ein beigefügtes Ortsregister erklärt noch einiges mehr. Das hebt das Buch aus der Masse ähnlicher Familiengeschichten hervor. Ebenfalls gut gefallen hat mir das im Einband abgedruckte Pralinenrezept zum Nachmachen. Einzig das mit viel Glitzer gestaltete Cover war mir ein wenig zu kitschig. Alles in allem würde ich unbedingt eine Leseempfehlung aussprechen.

Tolle Geschichte

Von: Monsiline Datum: 15. October 2019

Ich habe das Buch verschlungen,auch wenn ich leider nicht den ersten Teil gelesen...Es ist das erste Buch von der Autorin was ich gelesen habe und ich bin echt begeistert von ihrer Geschichte...ich kann es in jederlei Hinsicht nur empfehlen...

Goldene Lesestunden

Von: Furbaby_Mom Datum: 14. October 2019

Meine Vorfreude auf die Fortsetzung der Saga um die Rothmann’sche Kaufmannsfamilie war groß; gespannt fieberte ich einem Wiedersehen mit den liebgewonnenen Figuren aus dem Werk entgegen, welches den Auftakt gebildet und mich bereits vor über einem Jahr begeistert hatte. Welches Schicksal war den Charakteren in der Zwischenzeit wohl widerfahren? Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, Maria Nikolai hat sich mit diesem stimmungsvollen historischen Roman, in dem die Protagonisten zum Teil auch das für seine Goldenen Zwanziger Jahre berühmte Berlin entdecken, mal wieder selbst übertroffen! Erneut bin ich hingerissen von der wunderschönen Covergestaltung, die schlichte Eleganz ausstrahlt und gleichzeitig nicht unterkühlt wirkt, sondern vielmehr neugierig macht. Allen Neuentdeckern/innen, die - eventuell verzückt von besagtem Cover – beherzt zum Buch gegriffen haben und nun nicht wissen, ob sie den Lese-Sprung in die Mitte einer Buchreihe wagen sollen, ohne den ersten Teil zu kennen, kann ich diese Sorge nehmen. Zum einen werden alle Protagonisten ausgiebig vorgestellt, inklusive der Einflechtung von Hintergrundwissen. Zum anderen findet sich im Anhang ein umfangreiches Personenregister. Auch viele neue Figuren bereichern die Handlung und es entsteht nie der Eindruck, dem Geschehen aufgrund mangelnder Vorkenntnis nicht folgen zu können. Würde ich die Vorablektüre des ersten Teils empfehlen? Jein – aus Verständnisgründen wäre dies nicht nötig…aber es ist einfach ein tolles Buch. Mir persönlich hat es viel Freude bereitet, vertrauten Charakteren wieder zu begegnen. Judith, die einstige Rebellin der Familie, ist mittlerweile selbst Mutter und genießt ihr Eheglück mit Victor; noch immer schlägt ihr Herz für die Herstellung von Schokolade. Ihre zwei kleinen Brüder, Anton und Karl, sind mittlerweile erwachsen; speziell Karl ist ein Lausbube geblieben, der eher unbeständig durchs Leben und von einer Vergnügung zur nächsten zu flattern scheint. Anton hingegen macht einer höchst sympathischen jungen Dame den Hof. Besonders fasziniert haben mich – überraschenderweise - die neuen Figuren, allen voran Serafina (die mutige, selbstbewusste Halbschwester Victors, die nach dem Tod des gemeinsamen Vaters zu den Rothmanns nach Stuttgart zieht), ihre 'Bahnhofsbekanntschaft' – die kesse und doch herzensgute Lilou Roche, die der Crew der berühmten Josephine Baker angehört – sowie Elise, die mehr als nur einem Mann den Kopf verdrehen wird…ohne es zu ahnen. Noch immer lastet ein altes Geheimnis schwer auf der Familie; Judith und ihr Mann haben Stillschweigen darüber vereinbart. Sie ahnen nicht, dass auch ihr neues Familienmitglied sich davor fürchtet, dass ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit ans Licht kommen könnte. Hinzu häufen sich plötzlich mysteriöse Vorfälle im Familienbetrieb, die den Verdacht der Sabotage nahelegen. Doch wer würde den Rothmanns Schaden zufügen wollen? Wundervoll atmosphärische Beschreibungen und ein Schreibstil, der aufgrund verschiedener Perspektiven absolut fesselnd ist, historische Fakten mühelos zum Leben erweckt und die rund 700 Seiten, sprichwörtlich, wie Schokolade dahinschmelzen lässt…was will man mehr? Einzig der Erzählstrang um Robert Fetzer war mir ein klein wenig zu ausführlich – dies mag allerdings daran gelegen haben, dass ich es nicht erwarten konnte, zu den spannenden Handlungen der anderen Figuren zurückzukehren. Zusätzlich zum Roman wartet noch eine kleine Köstlichkeit im Innencover: ein Rezept für sündig-leckere Himbeer-Trüffel. Abschließend bietet das Glossar einen interessanten Überblick über die wichtigsten zeitgenössischen Begriffe und Entwicklungen dieser faszinierenden Zeitepoche. Fazit: Sehr empfehlenswert für alle Fans von historischen Romanen! Ein dicker Schmöker, der dennoch gerne die doppelte Anzahl an Seiten hätte haben können. Fundierte Recherche + Kreativität + liebenswerte Figuren = goldene Lesestunden.

Teil 2 der fantastischen Familiensaga

Von: Gaby2707 Datum: 14. October 2019

Teil 2 der fantastischen Familiensaga Die junge lebenslustige Serafina Rheinberger, die Halbschwester von Victor, wird nach dem Tod des Vaters mit offenen Armen in der Schokoladenvilla in Degerloch aufgenommen. Aber sie quält eine Sache, die sie bisher mit niemandem geteilt hat. Am Stuttgarter Bahnhof lernt sie Lilou Roche kennen, eine junge Dame, der Serafina auf den ersten Blick gefällt und die sich ihres „Problems“ annimmt. Serafina hat ab der ersten Begegnung mit Anton, dem Bruder von Victors Frau Judith Schmetterlinge im Bauch. Aber auch Antons Zwillingsbruder Karl scheint es auf die junge Frau abgesehen zu haben... Nachdem ich die Familien Rothmann und Rheinberger schon im ersten Band der Familiensaga zu Beginn des 20. Jahrhunderts kennengelernt habe, habe ich mich richtig darauf gefreut sie alle wiederzulesen. In der Fortsetzung im Jahr 1926 lerne ich auch Martin kennen, den Sohn von Judith und Victor, den ein „Geheimnis“ umgibt und seine kleine Schwester Victoria „Vicky“. Aus den aufgeweckten Zwillingen Karl und Anton sind junge Männer geworden, die ihren Weg gehen – Karl in der Schokoladenfabrik und Anton als Klavierbauer. Auch Hélène Rothmann, die Mutter von Judith, Karl und Anton, und ihren Lebensgefährten Georg Bachmayr aus München treffe ich wieder, genau so wie Albrecht von Braun, der vor vielen Jahren nach Mexiko ausgewandert ist. Durch die neugierigen Augen von Serafina sehe ich die Welt in der sie nun lebt. Vor allem auch die wunderschöne Schokoladenvilla. Ich meine jetzt sogar, mich im damaligen Stuttgart richtig gut auszukennen. Durch Lilou treffe ich auf die damals total angesagte Josephine Baker und die Welt des Cabaret und der Shows. Sie nimmt mich mit nach Berlin, wo Serafina auf die Suche nach ihrer Mutter, der ehemaligen Tänzerin Elly Schwarz, geht. Hier komme ich auch mit Kokain und Erpressung in Berührung. Die Veränderungen dieser Zeit werden gekonnt in die Geschichte eingebaut. Vor allem, dass die Frauen ihr eigenes Geld verdienen und damit etwas selbstständiger werden; die Frauen jetzt auch Auto fahren und sich die einengenden Moralvorstellungen langsam lockern. Aber auch die Nachwirkungen des 1. Weltkrieges und der Klassenkampf für eine gerechte Gesellschaft ohne Klassenunterschiede werden thematisiert. Sehr gut gefallen hat mir auch diesmal die sorgfältige und detaillierte Ausarbeitung der kleinen Begebenheiten. So werde ich durch das Himmel & Hölle Spiel, bei dem Vicky ihre neue Freundin Mathilda kennenlernt, an meine Kindheit erinnert. Beim ersten Flug von Serafina von Stuttgart nach Berlin kann ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Und nach der Führung durch die Schokoladenfabrik bin ich über die Herstellung von Schokolade vollends informiert. Und das alles, ohne das es mir beim Lesen einmal langweilig gewesen wäre. Obwohl die Geschichte in Stuttgart angesiedelt ist, wird der schwäbische Dialekt nur sehr spärlich eingesetzt. Trotzdem ergibt sich dadurch der lokale Bezug noch stärker. Genau so, wie Lilou hier und da französische Worte einfließen lässt und Georg Bachmayr durch ein paar bayerische Worte zu identifizieren ist. Leider war auch diese Geschichte wieder viel zu schnell ausgelesen. Ich freue mich, dass Karl und Anton ihren Platz im Leben gefunden haben, dass Martin wohl eine große Karriere bevorsteht und dass es der Familie Rheinberger insgesamt gut geht. Und vor allem freue ich mich, wenn ich die Familien auch in der 3. Generation demnächst weiter begleiten darf. Auch der 2. Teil der Familiensaga hat mich vollkommen überzeugt und mir wunderbare unterhaltsame und interessante Lesestunden geschenkt.

Eine Familiensaga so recht nach meinem Geschmack

Von: Domics Pinnwand Datum: 10. December 2019

Ein würdiger Nachfolger zum ersten Band, würde ich sagen! Und obwohl fast alle Figuren aus Band 1 wieder auftauchen, liegt der Fokus doch eher auf den neu eingeführten Charakteren wie Serafina, der kleinen Viktoria oder Lilou. Die kleine Viktoria und ihre Freundin Tilda übernehmen so ein bissle die Rolle, die die Zwillinge in Band 1 gespielt haben, auch wenn die mehr angestellt haben. Aber auch die (Liebes)Geschichten der mittlerweile erwachsenen Zwillinge wird weitererzählt - wie sie ihre Partnerinnen kennenlernen und ihren Platz im Berufsleben finden. Ich fand die Geschichte gut erzählt, spannend und durchaus so, dass ich gespannt darauf bin, was im dritten Teil passieren wird. Da Frau Nikolai den Ersten Weltkrieg ausgespart hat, würde ich fast vermuten, dass sie es mit dem Zweiten Weltkrieg genauso machen wird und das Teil 3 dann in den Nachkriegsjahren beginnen wird, so ab 1945/46 ungefähr. Vermutlich wird sich die Geschichte dann auf Viktoria und Tilda konzentrieren, und auch Tildas Vater Robert dürfte wieder eine Rolle spielen. Ich bin schon sehr gespannt und kann Dir das Hörbuch wirklich empfehlen! Es liest wieder Beate Himmelstoß, deren "Schwäbisch" ich nicht wirklich gelungen finde - hört sich für mich eher nach Aschaffenburg an und nicht nach Stuttgart. Aber ich bin ja auch eine "Reigschmeckte" und kann das nicht wirklich beurteilen. Mich hat es auf alle Fälle nicht gestört.

Die 20er Jahre der Schokoladenvilla in Stuttgart

Von: Kerstin C. Datum: 21. October 2019

Das Cover für das zweite Buch der Schokoladen- Saga passt perfekt zum ersten Band. Im Prinzip sieht man das gleiche Bild, doch schaut man nun auf eine viel offenere Schokoladenvilla. Das Laub der Bäume unterstütz mit seiner herbstlichen Färbung den Goldcharakter des Buches. Die junge Frau im Vordergrund könnte Serefina sein, die als Hauptfigur im zweiten Roman fungiert. Bei fast 17 Stunden Hörzeit habe ich dem Buch gute zwei Wochen eingeräumt. Doch ich konnte von der Geschichte nicht genug bekommen. So war ich schon nach wenigen Tagen mit dem Hören fertig. Die Stimme von Beate Himmelstoß begleitete mich bei der Weihnachtsbastelei für meinen nächsten Markt. Für mich passt die Sprecherin mit ihrer einzigartigen Stimmer sehr gut zu einem historischen Roman. Durch ihre passende Verwendung von Dialekten und Akzenten werden die Charaktere zum Leben erweckt. Besonders schön fand ich die eher männlich anmutende Stimme von Lilu mit ihrem französischen Akzent. Ich musste da immer ein wenig schmunzeln. So flog die Zeit nur so an mir vorbei und plötzlich war es mitten in der Nacht und ich saß immer noch andächtig in meinem Bastelkeller. Die Zeit hatte ich komplett vergessen. Mit den goldenen Jahren entführt mich Maria Nikolai in die zwanziger Jahre. Der größte Teil der Geschichte spielt in Stuttgart rund um die Schokoladenvilla. Lieb gewonnene Charaktere aus dem ersten Buch tauchen wieder auf. So kann ich das Leben von Judith und Viktor weiter verfolgen. Auch die kleinen Brüder Anton und Karl von Judith sind wieder mit dabei. Inzwischen sind sie zu erwachsenen Männern herangereift. Das zweite Buch der Schokoladenvilla ist ein eigenständiger Roman und kann ohne Wissen aus dem ersten Buch gelesen werden. Die Charaktere werden ausreichend beschrieben, um dem Verlauf der Geschichte gut folgen zu können. Doch ist bei einer Reihe natürlich die Entwicklung der Personen einfach schön zu verfolgen. So waren Anton und Karl im ersten Band gerade mal 8 Jahre alt. Nun sind sie mit ihren 30 Jahren lange erwachsen und versuchen auf eigenen Beinen zu stehen. Sehr schön finde ich wie unterschiedlich und gleich die Zwillingsbrüder doch sind. So ist es nicht sehr verwunderlich, dass Serafina an beiden jungen Männern gefallen findet. Doch für wen wird sie sich entscheiden? „Die Schokoladenvilla- Goldene Jahre“ ist geprägt von der musikalischen Ader der Familie und natürlich der Rothmann Schokolade. Ich konnte das Buch natürlich nicht ohne Schokolade hören. Kurz habe ich überlegt, mir auch passend zum Hörbuch eine Würzschokolade zu machen. Doch hatte ich nicht die passenden Zutaten im Haus. So gab es für die Stimmung zur Schokolade einfach ein bisschen Glühwein. Mich hat die Geschichte der Familien Rheinberger und Rothmann wieder ganz in ihren Bann gezogen. Ich bin abgetaucht in das Stuttgart der zwanziger Jahre und fand es faszinierend wie nach und nach die Veränderungen der Zeit auch in der Schokoladenvilla Einzug halten. Ich bin nun gespannt, wie die Geschichte im dritten Buch weiter gehen wird. Wir dürfen und bestimmt über neue Erdenbürger freuen, aber zeitlich könnte es auch sehr schwierig für die Fabrik werden. Ich lass mich überraschen. Für mich war das Hörbuch ein voller Genuss. Es war ein spannender Ausflug in die zwanziger Jahre mit all ihren Höhen und Tiefen. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es ist ein dicker Schmöker, der dir viele schöne Lesestunden oder Hörmomente beschert. Ich liebe diese langen ungekürzten Hörbücher, dabei kann ich immer so schön die Zeit vergessen.