Lorna Cook

Die Sternenbucht

Die Sternenbucht Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch

€ 10,00 [D] inkl, MwSt, | € 10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf, VK-Preis)

oder hier kaufen:

1943: Der Krieg steht vor den Toren Englands. Nur mit dem Allernötigsten im Gepäck verlässt die junge Lady Veronica das edle Anwesen an der malerischen Südküste, das für sie immer mit ihrer großen Liebe verbunden sein wird. Die britische Armee braucht das Gebäude als Stützpunkt. Doch Veronica weiß, dass sie auch nach Ende des Krieges niemals zurückkehren wird. Denn das Haus birgt nicht nur glückliche Erinnerungen …

2018: Im Sommerurlaub an der englischen Küste entdeckt Melissa die Fotografie einer geheimnisvollen Frau. Gemeinsam mit dem attraktiven Journalisten Guy versucht sie, mehr über sie herauszufinden. Immer tiefer taucht sie in ihre Vergangenheit ein – nicht ahnend, dass dort ein Geheimnis begraben liegt, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird …

Das vergessene Dorf

Von: Tanni0106 Datum: 15. November 2021

Cover und Klappentext haben mich bei diesem Buch sofort angesprochen, denn ich habe eine Schwäche für Romane, deren Setting in England gelegen ist. Die Sternenbucht ist ein überraschend guter Debütroman. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd ohne langatmige Passagen. Die Beschreibungen sind bildhaft, wie ich es mag. Die Geschichte ist unterteilt in zwei Zeitstränge, wobei die Handlung in der Gegenwart überwiegt. So lerne ich also Melissa im Jahr 2018 während ihres Urlaubs an der Küste von Dorset kennen. Es sollte eigentlich eine romantische Woche mit ihrem Freund Liam werden, doch der vergnügt sich lieber anderweitig. Gut, dass Melissa ihm auf die Schliche kommt. Bei der Einweihung des Museumsdorfes Tyneham lernt sie den Historiker Guy Cameron kennen. Da eine Fotografie aus dem Jahr 1943 Melissa nicht mehr aus dem Kopf geht, macht sie sich mit Guy auf die Suche. Wer ist die geheimnisvolle Frau, deren Blick nackte Todesangst widerspiegelt? Die Recherche gestaltet sich schwierig, denn anscheinend weiß Niemand über den Verbleib von Lady Veronica und Sir Albert Standish Bescheid. Bruchstückhaft erfährt man die schicksalhafte Geschichte des Paares, dessen Spur sich nach der Enteignung von Dorf und Herrenhaus verliert. Welche Informationen hat Guy´s Großmutter, die zur damaligen Zeit im Herrenhaus angestellt war und was hat es mit dem alten Schlüssel auf sich, denn diese all die Jahre versteckt gehalten hat? Im Jahr 1943 hat Lady Veronica bereits Jahre unter der Tyrannei und Gewalt ihres alkoholsüchtigen Ehemannes Albert „Bertie“ gelitten. Ihre einzige Verbündete und gute Freundin ist das 17-jährige Hausmädchen Anna, die treu an ihrer Seite bleibt. Veronicas geplante Flucht scheitert, als Alberts Bruder Freddie ins Haus zurückkehr. Er und Veronica sind früher ein Paar gewesen. Erst jetzt offenbart sich den beiden, dass sie einer Intrige von Albert erlegen sind. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Lorna Cook hat die beiden Erzählstränge sehr gut miteinander verwoben. Auch wenn der ein oder andere Aspekt der Handlung vorhersehbar ist, bin ich gut unterhalten worden. Der Spannungspegel sackte nie wirklich ab, so dass ich gerne weitergelesen habe. Auch wenn mir schon frühzeitig das Geheimnis um Lady Veronica klar war, gab es einen kleinen Teil in mir der gezweifelt hat, ob ich nicht doch falsch liege. Mein Fazit: Alle die Geschichten über alte Herrenhäuser, Geheimnisse, Liebe und Schicksale lieben, liegen mit diesem Buch genau richtig. Gefallen hat mir die Tatsache, dass trotz dieser fiktiven Geschichte das Dorf Tyneham damals wirklich enteignet und vom Militär für Übungszwecke genutzt wurde. Die übersichtliche Anzahl an Charakteren empfand ich als gut ausgearbeitet und authentisch. Das Ende ließ mich das Buch zufrieden zur Seite legen. Vielen Dank Lorna Cook für den gedanklichen Ausflug nach Dorset, ich bin gespannt wohin mich die Reise beim nächsten Buch führt.

Das vergessene Dorf

Von: Tanja Rothert Datum: 15. November 2021

Cover und Klappentext haben mich bei diesem Buch sofort angesprochen, denn ich habe eine Schwäche für Romane, deren Setting in England gelegen ist. Die Sternenbucht ist ein überraschend guter Debütroman. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd ohne langatmige Passagen. Die Beschreibungen sind bildhaft, wie ich es mag. Die Geschichte ist unterteilt in zwei Zeitstränge, wobei die Handlung in der Gegenwart überwiegt. So lerne ich also Melissa im Jahr 2018 während ihres Urlaubs an der Küste von Dorset kennen. Es sollte eigentlich eine romantische Woche mit ihrem Freund Liam werden, doch der vergnügt sich lieber anderweitig. Gut, dass Melissa ihm auf die Schliche kommt. Bei der Einweihung des Museumsdorfes Tyneham lernt sie den Historiker Guy Cameron kennen. Da eine Fotografie aus dem Jahr 1943 Melissa nicht mehr aus dem Kopf geht, macht sie sich mit Guy auf die Suche. Wer ist die geheimnisvolle Frau, deren Blick nackte Todesangst widerspiegelt? Die Recherche gestaltet sich schwierig, denn anscheinend weiß Niemand über den Verbleib von Lady Veronica und Sir Albert Standish Bescheid. Bruchstückhaft erfährt man die schicksalhafte Geschichte des Paares, dessen Spur sich nach der Enteignung von Dorf und Herrenhaus verliert. Welche Informationen hat Guy´s Großmutter, die zur damaligen Zeit im Herrenhaus angestellt war und was hat es mit dem alten Schlüssel auf sich, denn diese all die Jahre versteckt gehalten hat? Im Jahr 1943 hat Lady Veronica bereits Jahre unter der Tyrannei und Gewalt ihres alkoholsüchtigen Ehemannes Albert „Bertie“ gelitten. Ihre einzige Verbündete und gute Freundin ist das 17-jährige Hausmädchen Anna, die treu an ihrer Seite bleibt. Veronicas geplante Flucht scheitert, als Alberts Bruder Freddie ins Haus zurückkehr. Er und Veronica sind früher ein Paar gewesen. Erst jetzt offenbart sich den beiden, dass sie einer Intrige von Albert erlegen sind. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Lorna Cook hat die beiden Erzählstränge sehr gut miteinander verwoben. Auch wenn der ein oder andere Aspekt der Handlung vorhersehbar ist, bin ich gut unterhalten worden. Der Spannungspegel sackte nie wirklich ab, so dass ich gerne weitergelesen habe. Auch wenn mir schon frühzeitig das Geheimnis um Lady Veronica klar war, gab es einen kleinen Teil in mir der gezweifelt hat, ob ich nicht doch falsch liege. Fazit: Alle die Geschichten über alte Herrenhäuser, Geheimnisse, Liebe und Schicksale lieben, liegen mit diesem Buch genau richtig. Gefallen hat mir die Tatsache, dass trotz dieser fiktiven Geschichte das Dorf Tyneham damals wirklich enteignet und vom Militär für Übungszwecke genutzt wurde. Die übersichtliche Anzahl an Charakteren empfand ich als gut ausgearbeitet und authentisch. Das Ende ließ mich das Buch zufrieden zur Seite legen. Vielen Dank Lorna Cook für den gedanklichen Ausflug nach Dorset, ich bin gespannt wohin mich die Reise beim nächsten Buch führt.

Große Empfehlung!

Von: bookshelvesandplants Datum: 10. November 2021

Das Buch wird in zwei unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. 1943 erleben wir die Geschichte von Lady Veronica, die an der Südküste Englands das Herrenhaus verlassen muss, welches immer mit ihrer großen Liebe verbunden sein wird. Das Dorf soll von der Armee als Stützpunkt genutzt werden. Doch Veronica weiß, dass sie auch nach Ende des Krieges niemals zurückkehren wird, weil das Haus nicht nur gute Erinnerungen birgt.. 2018 lernen wir Melissa kennen, die Sommerurlaub an der englischen Küste macht. Dort entdeckt sie die Fotografie einer geheimnisvollen Frau und versucht mehr über sie herauszufinden. Mit dabei ist der attraktive Journalist Guy. Gemeinsam tauchen sie immer mehr in die Vergangenheit ab. Wenn ihr mir schon länger folgt, dann wisst ihr, dass ich Bücher mit zwei Zeitebenen total liebe ☺️ Genau deswegen hat mich das Buch hier auch total angesprochen. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht! Der lockere Schreibstil ermöglicht einen leichten Einstieg in die Geschichte, sodass ich sofort mitgefiebert habe ☺️ Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch, auch wenn einige Gedankengänge vor allem von Melissa schon sehr naiv waren. Aber das hat der Sympathie keinen Abklang getan 😄 Ab ca. 100 Seiten vor Schluss konnte ich die Auflösung schon erahnen und lag dann auch richtig, trotzdem hat das Lesen weiterhin Spaß gemacht und das genaue Wie wusste ich schließlich auch noch nicht ganz. Nur der deutsche Titel passt meiner Meinung nach nicht 100% zu der Geschichte. „The forgotten village“, der Originaltitel passt da besser ☺️ Aber das ist natürlich zweitrangig. Im Großen und Ganzen kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen! Vor allem, wenn ihr Geschichten mit zwei Zeitebenen mögt :)

Ein empfehlenswertes Buch!

Von: Layla Datum: 06. November 2021

Wow! Was für ein wunderschönes Buch! 2 Geschichten in ein Buch verpackt, die beide wunderbar sind. Der Schreibstil ist richtig gut und flüssig und fesselnd zugleich. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was früher mit Veronica passiert ist und wie sie es schafft, mit einem gewalttätigen Mann zusammen zu leben und wie sie wieder mit ihrer großen Liebe zusammenkommt. Aber die 2 Geschichten war genau gleich interessant, heute versucht, Melissa heraus zu finden was damals passiert ist in dem verlorenen Dorf in dem großen Haus, wo Veronica gewohnt hat mit ihrem gewalttätigen Mann. Sie bekommt Hilfe von einem attraktiven Journalisten, namens Guy. Zusammen erfahren sie die ganze Wahrheit. Und auch die Großmutter von Guy spielt in dieser Geschichte eine große Rolle. Dieses Buch hat Spannung und Romantik. Eine klare Leseempfehlung, die ich jeden Leser empfehlen kann, der gerne spannende Geschichten lest, die etwas über die Vergangenheit sagen und ein Geheimnis herausfinden wollen zusammen mit den Protagonisten. (Rezi von meiner Mutter)

Eine wirklich schöne Geschichte

Von: Mattis Bücherecke Datum: 04. November 2021

Sternenbucht ist das erste Buch, das ich von Lorna Cook gelesen habe. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Penguin Verlag & Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung Die Sternenbucht ist der Debütroman der englischen Autorin Lorna Cook. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, weil ich gerne die Art Romane lese. Der Erzähl-und Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig, und man kommt recht schnell in der Geschichte voran. Was mir nicht bewusst war ist, dass es das Dorf Tyneham tatsächlich gibt, und auch, dass es, wie einige andere Küstendörfer in Großbritannien im 2.Weltkrieg vom Militär aquiriert wurde, um dort die Landung der Alliierten auf das europäische Festland zu üben. Die Handlung ist allerdings rein fiktiv. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Einmal im Dezember 1943, als die Bewohner des Dorfes sich bereit machten, dieses dem Militär zu übergeben. Und einmal im Jahr 2018, als die Überreste des Dorfes als Museum der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht wird. Ich finde die Geschichte sehr schön erzählt, auch wenn ich relativ schnell eine Ahnung hatte, wohin die Geschehnisse der Vergangenheit letztlich führten. Das hat aber dem Lesefluss und Spaß keinen Abbruch getan. Fazit Mit Die Sternenbucht ist der Autorin ein sehr guter Debütroman gelungen, der definitiv Lust auf mehr macht. Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen, und kann Diese nur weiterempfehlen.

Liebe und Spannung

Von: diebecca Datum: 27. October 2021

​In dem Buch Die Sternenbucht von Lorna Cook verlässt die junge Lady Veronica im Jahr 1943 das edle Anwesen, das für immer mit ihrer großen Liebe verbunden sein wird. Das Gebäude soll als Stützpunkt für das Militär dienen. Doch das Haus birgt nicht nur glückliche Erinnerungen, deshalb wird sie auch nach Ende des Krieges niemals zurückkehren.  Melissa entdeckt im Jahr 2018 die Fotografie einer geheimnisvollen Frau. Sie versucht, gemeinsam mit dem attraktiven Guy mehr über sie herauszufinden. Sie taucht immer tiefer in die Vergangenheit ein und ahnt nicht, dass dort ein Geheimnis begraben liegt, das auch ihr eigenes Leben verändern wird... Das Cover zeigt ein tolles Motiv und hat tolle Farben, beim Titel habe ich mich nach der Bedeutung gefragt. Man findet gut in die Geschichte und kann das Buch flüssig lesen. Vergangenheit und Gegenwart werden abwechselnd erzählt, was die Spannung sehr gut aufrecht erhält. Man bekommt Dinge vom Krieg mit, einmal direkt und einmal als Recherche aus der Gegenwart. Natürlich spielt das Thema Liebe, Beziehung und Ehe ebenfalls eine große Rolle. Auch das Thema Freundschaft wird thematisiert. Am Ende gibt es noch Anmerkungen der Autorin, was dem wahren Hintergrund entspricht. Ein toller Roman, der Vergangenheit und Gegenwart verknüpft, von Liebe erzählt und dabei so spannend ist.

Ein spannendes und emotionales Buch in zwei Epochen mit einem Hauch Detektivgeschichte

Von: Sally N. Datum: 02. October 2021

Liebt ihr auch Geschichten, die auf zwei oder mehreren Ebenen laufen? Ich habe immer schon Nicholas Sparks Bücher geliebt, wo sich zwei Liebesgeschichten in zwei verschiedener Zeit entwickeln. Lorna Cooks Debütroman Die Sternenbucht lässt sich mit Sparks Werken messen. Sowohl der historische als auch der Gegenwartspart ist sehr gut ausgearbeitet. Die Charaktere sind interessant, die Handlung ist bis zum Ende spannend. Ich fand es nicht störend, dass sie Autorin sich hauptsächlich auf die Liebesgeschichten konzentriert hat, jedoch war die Geschichte des vergessenen Dorfes so interessant, dass ich gern mehr historische Fakten erfahren hätte. Die ganze Story ist angehaucht von Krimi. Sie war spannend und rätselhaft, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Diese Tatsache ging auch nicht an meinem Gesicht spurlos vorbei.🙈Ich habe von Anfang an mit beiden Protagonistinnen mitgefiebert. Ich hatte zwar das Happy End vorgeahnt, aber mit dem Twist am Ende habe ich nicht gerechnet. Das Buch hat mich ziemlich überzeugt, hatte wirklich wenig auszusetzen.

Eins meiner Highlights dieses Jahr!

Von: Laras_littlelibrary Datum: 02. August 2021

Vorab mal eine kleine Inhaltsangabe: 1943: Der Krieg steht vor den Toren Englands. Nur mit dem Allernötigsten im Gepäck verlässt die junge Lady Veronica das edle Anwesen an der malerischen Südküste, das für sie immer mit ihrer großen Liebe verbunden sein wird. Die britische Armee braucht das Gebäude als Stützpunkt. Doch Veronica weiß, dass sie auch nach Ende des Krieges niemals zurückkehren wird. Denn das Haus birgt nicht nur glückliche Erinnerungen … 2018: Im Sommerurlaub an der englischen Küste entdeckt Melissa die Fotografie einer geheimnisvollen Frau. Gemeinsam mit dem attraktiven Journalisten Guy versucht sie, mehr über sie herauszufinden. Immer tiefer taucht sie in ihre Vergangenheit ein – nicht ahnend, dass dort ein Geheimnis begraben liegt, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird … Ich fand das Buch wirklich unglaublich toll. Die Charaktere waren ganz wundervoll und ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Vor allem Melissa, Veronica und Anna waren unglaublich starke weibliche Charaktere, die sich von nichts haben unterkriegen lassen, egal wie schlimm es auch war. Auch die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben viel Abwechslung in die Handlung des Buches gebracht. Eigentlich bin ich nicht so ein Fan von Historisch Romantischen Romanen, aber dieser hier hat mich wirklich gecatched. Vor allem der Hauch Mystery der noch dabei war, hat allem eine große Spannung verliehen. In dem Dorf habe ich mich auch unglaublich wohl gefühlt. Das Einzige, was ich ein bisschen blöd fand war, dass ich das Geheimnis, dass am Ende aufgedeckt wurde schon etwa nach der Hälfte des Buches wusste, weil es schon etwas offensichtlich war, meiner Meinung nach. Trotz allem definitiv eins meiner Highlights dieses Jahr

zwei Zeiten, zwei Frauen, zwei Liebesgeschichten, ein Dorf.

Von: A. Schneider Datum: 01. August 2021

Inhaltsangabe: Melissa ist mir ihrem Freund im Urlaub. Eigentlich wollte sie die Zeit nutzen, um die Beziehung wieder aufleben zu lassen, hat sie doch das Gefühl, dass sie sich entfremden. Doch Liam verbringt die Zeit lieber im Meer auf seinem Surfbrett, anstatt mit ihr gemeinsam. Melissa begibt sich daher in einem spontanen Gedanken in das Museumsdorf Tyneham. Neu eröffnet es seit der Beschlagnahme durch die Armee im 2. Weltkrieg der Öffentlichkeit Tür und Tor. Dabei lernt sie den Historiker Guy kennen, mit dem sie gemeinsam das Geheimnis um die seltsame Frau lüften möchte, welche auf dem scheinbar einzigen Bild verängstigt in die Kamera blickt, einen Mann an ihrer Seite, der sie fest umklammert. Melissa ist von dem Bild sofort fasziniert und sie möchte herausfinden, was mit der jungen Frau passiert ist. Doch von ihr fehlen scheinbar alle Informationen. Melissa und Guy sind sich sicher, dass die ehemaligen Bewohner mehr wissen, als sie zugeben wollen. Meinung: Die parallel verlaufenden Handlungsstränge von Melissa und Lady Veronica haben mir sehr gut gefallen. Sie sind jeder für sich spannend, ergänzen sich inhaltlich und bauen gegenseitig aufeinander auf. So erfährt man nie zu viel aber immer genug, um Informationen verknüpfen zu können. Die Handlung wirkt im Allgemeinen logisch und gut durchdacht. Im Gegensatz zu den Passagen in der Vergangenheit wird die Gegenwartsgeschichte hin und wieder arg dominant und als Leser habe ich mich dabei erwischt, wie ich gerne mehr zu der Vergangenheitsgeschichte erfahren hätte. Man spürt, dass hier neben den historischen Fakten auch viel Fiktion der Autorin – wie in den Anmerkungen der Autorin auch geschildert – eingeflossen ist. Dadurch ist es der Autorin aber gelungen, vielschichtige und sympathische Figuren zu gestaltet. Selbst die Hand voll Nebenfiguren fühlen sich sehr lebendig an und führen den Leser durch die sensiblen Themen. Schön zu lesen, waren die beiden Liebesgeschichten – ob nun in den 1943er Jahren oder auch im Jahr 2018 – auf jeden Fall. Man konnte mit beiden Frauen wunderbar mitfühlen. In den Zeilen steckt viel Gefühl. Wenngleich dadurch das Mystische an der Suche nach der Wahrheit der Vergangenheit teils hinten runter rutscht. Am Ende lässt einen das Buch auf jeden Fall nachdenklich zurück. Das Ende und der Twist kamen allerdings für mich nicht sonderlich überraschend, verrät einem das Buch dahingehend schon viel und stößt ziemlich eindeutig mit der Nase darauf. Der Schreibstil und die Übersetzung sind leicht und lassen sich schnell und flüssig hintereinander weglesen. Für einen historischen Roman wird mit erstaunlich wenigen Fakten um sich geworfen. So wird nicht viel vom Leser erfordert und es lässt sich leicht nebenbei, in der Urlaubszeit oder auf einer längeren Zugfahrt lesen. Fazit: Die Sternenbucht weiß zu unterhalten. Die beiden Handlungsstränge und die Umsetzung der sensiblen Themen der Enteignung und von verbaler und körperlicher Gewalt haben mir gut gefallen. Den Zeilen entspringt viel Gefühl, hält den Leser aber dennoch auf Distanz. Die Liebesgeschichten sind sehr schön und gefühlvoll geschrieben, überspannen aber den mysteriösen Charakter der Suche nach der Wahrheit. Mit seinen kurzen Kapiteln ist das Buch eine Leseempfehlung für unterwegs und die Urlaubszeit.

Tolle Mischung, die mich begeistern konnte

Von: Stefanie K. Datum: 11. July 2021

Ich muss sagen, dass ich keine riesigen Erwartungen an "Die Sternenbucht", sondern mich einfach auf eine unterhaltsame Geschichte gefreut habe, aber dann konnte mich das Buch wirklich komplett begeistern. Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt: einmal im Jahr 2018 und einmal im Jahr 1943. Im Jahr 2018 begleiten wir Melissa bei ihrem Urlaub in der Region Dorset, wo sie durch Zufall bei der Freigabe des Dorfes Tynham dabei ist. Dieses würde während des zweiten Weltkrieges von der Regierung für Militärzwecke beschlagnahmt und die Bewohner mussten das Dorf verlassen. Dort stößt sie auf alte Bilder und bleibt an dem Foto von Veronica und Alber Standish hängen und der Blick von Veronica lässt sie nicht mehr los. Sie begibt sich auf Recherche und wird dabei von dem bekannten Historiker Guy begleitet. Im Jahr 1943 begleiten wir Veronica Standish bei ihren letzten Tagen im Dorf Tynham und auf ihrem Anwesen. Mich konnte die Geschichte wirklich sehr schnell begeistern, da es viele verschiedene Themen miteinander verbindet. Zum einen eine emotionale Geschichte in der Vergangenheit und zum anderen eine neue Liebe und eine spannende Schatzsuche in der Gegenwart. Auch wenn ich einiges bereits recht früh geahnt habe, hat es der Spannung überhaupt keinen Abbruch getan und ich konnte es nicht erwarten bis alles aufgelöst. Die Autorin hat hier eine spannende Mischung geschaffen, die mich wirklich rundum begeistern konnte. Besonders spannend fand ich, dass die Geschichte rund um das Dorf Tynham auf einer wahren Begebenheit beruht und dieses Dorf heute eine Geisterstadt ist.

Ein Buch zum Abtauchen, auch wenn etwas vorhersehbar

Von: Christina Boersch Datum: 04. July 2021

Das Buch „Die Sternenbucht“ von Lorna Cook spielt auf zwei Zeitebenen und zeigt, wie die Geschichte um ein geräumtes Dorf im Zweiten Weltkrieg, die Gegenwart zweier Menschen berührt. Dezember 1943: Lady Veronica muss Abschied von ihrem edlen Anwesen in Tyneham nehmen. Das gesamte Dorf an der Südküste Englands wird für militärische Zwecke gebraucht und geräumt. Ihr bleibt nur wenig Zeit, die verbliebenen Sachen zu packen, aber auch, um sich selbst in Sicherheit zu bringen. In Sicherheit vor ihrem brutalen Ehemann. Im Juni 2018 verbringt die junge Melissa ihren Urlaub an der Südküste Englands. In den Ruinen eines im Zweiten Weltkriegs geräumten Dorfs, stößt sie auf eine Fotografie einer Frau. Diese Fotografie und das Gesicht der Frau lassen sie nicht mehr los und sie beginnt zu recherchieren. An ihrer Seite ist der Journalist Guy. Beide müssen feststellen, dass sie immer tiefer in die Vergangenheit eintauchen und diese auch ihr eigenes Leben verändern wird. Auf dem ‚Bloggerportal Randomhouse‘ bin ich zufällig auf dieses Buch gestoßen. Das Cover und der Klappentext sprachen mich direkt an, ich bewarb mich um ein Exemplar und bekam es zugeschickt. Ich mag es, wenn Bücher Geschichten erzählen, in der Vergangenheit und Gegenwart aufeinander treffen und große Geheimnisse gelüftet werden. Es zeigt immer wieder, wie sehr Geschichte unsere Gegenwart bestimmt und somit allgegenwärtig ist. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Penguin-Verlag für die Zusendung des Buches als Rezensionsexemplar. Die Anzahl der Figuren ist in beiden Erzählsträngen recht übersichtlich gehalten. Dies führte bei mir dazu, dass ich mich sehr schnell in der Geschichte zurechtfand und eintauchen konnte. Im Erzählstrang der Vergangenheit begegnen wir Veronica. Sie ist eine junge Frau, welche von außen gesehen, alles hat um ein glückliches Leben zu führen. Sie muss zwar ihr Anwesen aufgeben, doch an der Seite ihres Ehemanns Sir Albert steht ihr eine sorgenlose Zukunft in London bevor. Doch der Schein trügt. Veronica ist in einer Ehe gefangen, die von körperlicher und verbaler Gewalt beherrscht wird. Noch immer trauert sie einer aufgegeben Liebe hinterher, welche plötzlich wieder in ihr Leben tritt. Veronica konnte mich ab der ersten Seite mit ihrer authentischen und tragischen Lebensgeschichte überzeugen. Sie wirkt einerseits so zerbrechlich, dann aber auch wieder stark, sie möchte ihr Leben wieder in die Hand nehmen. Im Gegensatz zu ihrem Mann Sir Albert. Ein grauenvoller Mensch, der überhaupt keine Sympathiepunkte erhält. Trotz allem ist auch er eine gut gezeichnete Figur, die tiefste menschliche Abgründe aufzeigt. Um Lady Veronica und Sir Albert agiert noch das Dienstmädchen Anna – sie wurde, dank ihrer Loyalität, schnell zu einer meiner Lieblingsfiguren. Freddie, Sir Alberts Bruder, und Anna sind etwas wie die Felsen in der Brandung für Veronica. Im Erzählstrang der Gegenwart treffen wir auf Melissa. Sie ist 28 Jahre alt und hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden. Mit kleineren Jobs und einer finanziellen Abfindung hält sie sich über Wasser, ihre Beziehung zu ihrem Freund bröckelt. Ähnlich wie Veronica wirkt ihr Gemütszustand sehr fragil, auf der anderen Seite lässt sie sich nichts sagen und scheut auch Auseinandersetzungen nicht. Mit ihrer loyalen und ehrlichen Art mochte ich Melissa direkt. Neben Melissa lernen wir noch den Journalisten und Historiker Guy kennen. Da er ein berühmter und gut aussehender Moderator ist, liegen ihm viele Frauen zu Füßen. Der Wirbel um seine Person ist ihm manchmal etwas zu viel, gehört aber zu seinem Leben dazu. Guy sammelt gleich bei der ersten Begegnung mit Melissa Sympathiepunkte. Er hilft wo er kann und scheint an Melissa großes Interesse zu haben. Aber ihn umgibt auch ein Geheimnis. Die Figur Guy hat mir wegen seiner Loyalität sehr gefallen, auch wenn die Autorin ein wenig zu oft erwähnt hat, wie gut er aussieht. Mit einer sehr lebendigen Sprache und einer spannenden Handlung hat mich die Lorna Cook direkt in die Geschichte mitgenommen. Sie beschreibt die Handlungen, Gedanken und Gefühle der Menschen authentisch und glaubwürdig, die Landschaften so bildhaft, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Stellenweise wurde es so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte und wollte. Mitunter war die Handlung etwas vorhersehbar, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan hat. Der historische Hintergrund bildet die kurzfristige Evakuierung/ Räumung von Ortschaften im Zweiten Weltkrieg, um der Armee Platz zu machen. Diese brauchte das Gebiet als Übungsplatz zur Landung der Alliierten in der Normandie. Tyneham war einer dieser Orte, die geräumt wurden. 252 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und sich andere Bleiben suchen. Eigentlich sollte es nur für eine gewisse Zeit sein, die Bewohner kamen aber nie wieder zurück, da das Gebiet auch in Friedenszeiten für Armeezwecke beibehalten wurde. Tyneham ist nun ein Museumsdorf, viele Häuser nur noch Ruinen. Das Herrenhaus, welches in „Die Sternenbucht“ eine große Rolle spielt, existierte ebenfalls, wurde aber leider im Jahr 1967 wegen Baufälligkeit abgebrochen. Lorna Cook hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe nun den Wunsch, diesen Ort zu besuchen. Fazit: Die Handlung ist etwas vorhersehbar, aber es ist trotzdem spannend, wie Lorna Cook die einzelnen Fäden dann zusammenführt. Mit authentischen und glaubhaften Charakteren konnte mich das Buch sehr begeistern. Der Erzählstrang in der Vergangenheit hat mir etwas besser gefallen, da es beim Erzählstrang in der Gegenwart immer mal wieder Klischees und Wiederholungen gab. Alles in Allem ein wunderbarer Roman zum Abtauchen. Lesenswert!

Hat mich enorm in seinen Bann gezogen und war gar nicht so historisch, wie ich dachte, der Fokus lag viel mehr auf den Liebesgeschichten <3

Von: DamarisDy Datum: 02. July 2021

Ich habe mich sehr über das Buch "Die Sternenbucht" von Lorna Cook gefreut, welches mir vom Penguin Verlag über das Bloggerportal Randomhouse als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Vielen herzlichen Dank dafür an dieser Stelle, es versteht sich natürlich von selbst, dass meine Meinung zum Buch dadurch in keiner Weise beeinflusst wird. Hierbei handelt sich um das Debüt der Autorin aus England, auf welches ich durch sein süßes Cover und seinen Klappentext sehr neugierig wurde. Der Leser taucht in der Geschichte sowohl in die Vergangenheit (1943), als auch in die Gegenwart ein und erlebt auf diesen beiden Zeitebenen zwei verschiedene Liebesgeschichten unterschiedlicher Charaktere, die sogar ein paar Parallelen aufweisen. Melissa aus der heutigen Zeit, beginnt in ihrem Urlaub ein paar Recherchen über das Leben von Lady Veronica, die an diesem Ort damals lebte, anzustellen und erfährt gemeinsam mit einem neuen Mann an ihrer Seite, was früher tatsächlich geschah... Lorna Cook schreibt ihren Roman aus unterschiedlichen Sichtweisen in der dritten Person im Präteritum. So erhalte ich rasch einen Überblick über die verschiedenen Personen und die ganzen Umständen, damals sowie heute. Blitzschnell bin ich in beiden Geschichten drin und kann mich super gut in die verschiedenen und besonders die weiblichen Protagonisten einfühlen. Und das, obwohl nicht mal die Ich-Erzählweise benutzt wird. Alles wird sehr authentisch erzählt und es wird gar nicht mal so historisch, wie ich hier erwartet habe. Das finde ich aber gut, da der Fokus hierbei mehr auf den einzelnen Persönlichkeiten und deren Liebesgeschichten liegt. Melissa ist dabei die Figur, mit der ich mich am meisten identifizieren kann, aber auch zu Lady Veronica, der Hauptfigur aus dem Jahre 1943, verspüre ich eine direkte Verbindung und ihre Geschichte ergreift mich sogar noch mal mehr. Die Autorin baut zudem immer wieder Cliffhanger am Ende eines Kapitels ein, die mich als Leserin so so neugierig machen. Dann geht es aber erst einmal auf der anderen Zeitebene weiter und ich muss mich gedulden. So bindet Lorna Cook mich richtig an ihre Geschichte. Zwischendurch habe ich sogar gar nicht mehr an ein Happy End geglaubt, alles war so spannend und wechselhafter Natur. Ich hätte, glaube ich, mit allem gerechnet! Die Liebesgeschichten sind sehr packend erzählt, die damalige höchst dramatisch, die heutige einfach schön und herzerwärmend, ich werde wirklich sehr toll abgeholt. Auch die Verbindung beider Zeitebenen ist sehr schön geschaffen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, atmosphärisch und ein wenig historisch angehaucht. Durch Kapitel in angenehmer Länge und vielen Plottwists werde ich sehr zügig durch die Story getragen. "Die Sternenbucht" habe ich wirklich an einem Stück "durchgesuchtet", womit ich gar nicht so gerechnet habe. Zwar interessierte mich die Geschichte sehr, ich habe aber eher mit der ein oder anderen trockeneren Passagen zwischendurch gerechnet, die es hier gar nicht gab :-) Weniger ein historischer Roman, mehr ein zugänglicher Frauen- bzw. Liebesroman mit tollem, altertümlichen Setting an der Küste! Ich vergebe eine klare Lese- und Kaufempfehlung, 5 Sterne und hoffe, ihr werdet ebenso mitgerissen, wie ich! *****