Persephone Haasis

Küsse im Aprikosenhain

Küsse im Aprikosenhain Blick ins Buch

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Nathalie ist fassungslos, als ihr Freund sich per Postkarte von ihr trennt. Wütend reist sie ihm nach Frankreich hinterher, um ihn zur Rede zu stellen. Doch nach einer Autopanne landet sie stattdessen auf einem idyllischen Hof in der Provence. Sofort ist sie fasziniert vom herrlichen Kräutergarten, den schönen Aprikosenhainen – und dem mürrischen, aber attraktiven Hofbesitzer Felix. Als Nathalie erfährt, dass der Hof finanzielle Probleme hat, hat sie eine Idee: Sie beginnt mithilfe des Kräuterbuchs von Felix' Großmutter, himmlische Cremes und duftende Öle aus Aprikosen und Kräutern herzustellen. Aber kann sie damit auch Felix' Herz gewinnen?

Eine wirklich authentische und sommerliche Geschichte

Von: magic_and_crazy_reader Datum: 28. December 2020

Küsse im Aprikosenhain war mein zweites Buch von Persephone Haasis und es hat mir wirklich wieder sehr gut gefallen. Ich hab das Buch als Rezensionsexemplar zugestellt bekommen und hab es überhaupt nicht bereut, angefragt zu haben. Das Buch hatte wieder einen sehr leichten Schreibstil und die Protagonistin Nathalie war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Autorin legt sehr viel Wert, das viele Aromen in ihren Büchern im Vordergrund stehen. Und das finde ich schön, da man sich dadurch den Urlaub von Nathalie auf dem Aprikosenhof soo gut vorstellen konnte und obwohl es ja eine Sommergeschichte war, und es gerade Weihnachten ist, kamen bei mir beim Lesen sofort Sommergefühle auf. Es hat sehr Spaß gemacht und auch der männliche Protagonist Felix war ein sehr interessanter Charakter, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Meiner Meinung nach handelten die ersten 300 Seiten leider fast ausschließlich von den Rezepten von Adeline, welche Nathalie auf den Hof ausprobierte. Die Liebe zwischen Nathalie und Felix kam erst ein wenig zu so spät was dafür sorgte, dass die Nähe nicht so gut aufgebaut werden konnte. Das Ende war aber wieder wunderschön und hat das ganze noch ein wenig aufgepeppt. Eine sehr familiäre und sommerliche Geschichte, die ich aber sehr empfehlen kann 😊

Frankreich 🇫🇷 in Love

Von: Ira Datum: 28. September 2020

Rezension zum Roman von Persephone Haasis „Küsse im Aprikosenhain“ Der Roman von Persephone Haasis „Küsse im Aprikosenhain“ wurde im PENGUIN Verlag München 2020 veröffentlicht. Schon der niedliche Buchumschlag mit Aprikosenfrüchten- und Blüten, mit den zwei Rezepten auf der Innenseite lädt zum entspannten Lesen ein. Die Hauptfigur des Buches Nathalie bekommt eine Postkarte von ihrem Freund Elias mit der Mitteilung, dass ihre Beziehung beendet ist und er mit seiner neuen Freundin mit dem Camper an der Cote d`Azur weilt. Natalie ist schockiert und wütend. Dann fasst sie aber den Entschluss, nach Frankreich zu fahren und Elias zur Rede zu stellen. Sie nimmt zwei Monate Urlaub und macht sich mit ihrem alten Polo auf den Weg. Unterwegs sammelt sie auf dem Rastplatz einen ausgesetzten Hund ein .Dann passiert ein Missgeschick nach dem anderen. Erst wird ihr Portemonnaie geklaut, dann gibt das Auto den Geist auf. Aber sie hat sozusagen Glück im Unglück und kommt auf den zauberhaften Aprikosenhof in der Provence. Sie ist begeistert von den Kräutern, von der märchenhaften Landschaft mit den schier unendlichen Lavendelfeldern und der ganzen idyllischen Atmosphäre. Nur der Besitzer des Hofes Felix hat zuerst was gegen die Besucherin , weil es dem Hof nach dem Tod seines Vaters und seiner geliebten Großmutter nicht gut geht. Sein Großvater Henni und die Schwester Camille schließen Nathalie ins Herz, weil sie hilft, wo sie nur kann, sowohl in der Küche als auch im Kräutergarten. Henni schenkt ihr das Kräutertagebuch von seiner Frau Adeline Legrand. Dank diesem Tagebuch mit zahlreichen Rezepten und Kräuterbeschreibungen kommt Nathalie auf die Idee, Naturkosmetik herzustellen und dem Hof das zweite Standbein zu verschaffen. Ihr gelingt es, den mürrischen Felix zu überzeugen, ein Dorffest zu organisieren, wo neben kulinarischen Köstlichkeiten auch viele Cremes, Öle und Badesalze angeboten werden. Nathalie hängt sich in die Vorbereitung voll rein. Nach und nach bröckelt die abwehrende Fassade des mürrischen Felix. Nathalie gewinnt sein Herz. Sie hat ihren „Prinzen“ gefunden. Das Lesen dieses romantischen „Märchens“ hat Spaß gemacht. Der Schreibstil ist angenehm und leicht lesbar. Manchmal hätte man die Beschreibungen etwas straffen können. Der Roman besitzt gewisse Märchenmerkmale: die Hauptfigur macht sich auf den Weg, muss diverse „Prüfungen“ bestehen und zum Schluss wird alles gut, Der Aprikosenhof wird nicht verkauft. Nathalie und Felix wollen heiraten. Das teilt sie ihrem Ex-Freund Elias auch auf einer Postkarte mit. So wird das „Böse“ bestraft, wiederum ein Märchenmerkmal. IEs ist ein schönes und empfehlenswertes Buch.

Küsse im Aprikosenhain

Von: anniesbuchwelt Datum: 02. September 2020

Hier ist meine Rezension zu "Küsse im Aprikosenhain" von Persephone Haasis aus dem Pinguinverlag.🙈 Das Buch hat 442 Seiten. Ich muss sagen, dass mich das Buch umgehauen hat.😍 Es ist ein tolles Sommerbuch und definitiv ein Jahreshighlight für mein Lesejahr 2020.😍 Fangen wir mal mit den Protagonisten an.😊 Ich liebe Nathalie.😍 Sie erinnert mich in so vielen Punkten an mich selbst und wir trinken den gleichen Tee (Hagebuttentee) .🙈 Und genau wie Nathalie liebe ich die Natur und das Gestalten von Dingen oder auch das Handlettering.🙈 Auch Miriam, Felix, Henni, Camille und Gustave sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen.😍 Die Atmosphäre der französischen Provence war klasse. 😍 Ich habe mich da so wohl gefühlt.🙈 Zur Geschichte kann ich sagen, dass ich die Auszüge aus dem alten Kräutertagebuch super toll fand.🙈 Und auch, dass sich die Geschichte langsam entwickelt hat und nicht nur die Liebesgeschichte im Vordergrund stand, sondern auch der Aprikosenhof. 🙈 Alles in allem ist das Buch ein 5+/5⭐ Sternebuch und ich kann es nur empfehlen.😍 Auszusetzen habe ich gar nichts.🙈

Küsse im Aprikosenhain

Von: Sandra Datum: 30. August 2020

Als Natalie die Postkarte von ihrem Freund aus dem Briefkasten fischt ist sie zunächst happy von ihm zuhören, also sie jedoch erkennt, dass er mittels dieser Postkarte mit ihm Schluss macht ist die fassungslos. Wie kann er es wagen so feige zu sein? Kurzerhand nimmt sich Natalie frei und will ihrem Freund, oder besser Ex-Freund, an die Côte d’Azur nachzufahren. Doch bereits auf dem Weg dorthin scheint alles schief zugehen und sie landet in einem idyllischen Dorf in Frankreich. Doch was zunächst wie eine ausweglose Situation aussieht entwickelt sich schnell zum spannendsten Trip ihres Lebens. Mehr auf https://pigletandherbooks.de/2020/08/12/rezension-kuesse-im-aprikosenhain-persephone-haasis/

Rezension zu "Küsse im Aprikosenhain"

Von: antje.moments Datum: 30. August 2020

Autorin: Persephone Haasis Verlag: PENGUIN - Verlag Seiten: 442 ISBN: 978-3-328-10569-5 Preis: 10,00 € Inhalt: Manchmal geht das große Glück einen kleinen Umweg ... Nathalie ist fassungslos, als ihr Freund sich per Postkarte von ihr trennt. Wütend reist sie ihm nach Frankreich hinterher, um ihn zur Rede zu stellen. Doch nach einer Autopanne landet sie stattdessen auf einem idyllischen Hof in der Provence. Sofort ist sie fasziniert vom herrlichen Kräutergarten, den schönen Aprikosenhainen – und dem mürrischen, aber attraktiven Hofbesitzer Felix. Als Nathalie erfährt, dass der Hof finanzielle Probleme hat, hat sie eine Idee: Sie beginnt mithilfe des Kräuterbuchs von Felix' Großmutter, himmlische Cremes und duftende Öle aus Aprikosen und Kräutern herzustellen. Aber kann sie damit auch Felix' Herz gewinnen? Meinung: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Penguin-Verlag. Ich freue mich sehr, das ich das Buch lesen und rezensieren durfte. Es ist mein zweites Buch von Persephone Haasis und ich habe mich schon richtig darauf gefreut, denn mir hat schon der erste Roman "Ein Sommer voller Himbeereis" super gefallen. Das Cover des Buches hat mich gleich wieder angesprochen und es ist wieder toll gelungen und einfach stimmig zur Geschichte. Der Schreibstil von Persephone Haasis ist locker und leicht, aber auch spannend. Ich war ruck zuck in der Geschichte drin und es hat super Spaß gemacht Seite um Seite zu lesen. Nathalie lebt mit ihrem Freund Elias in Frankfurt und arbeitet in einer Werbeangentur. Sie ist sehr kreativ und liebt ihren Job, in ihrer gemütlichen Wohnung mit Balkon fühlt sie sich wohl. Doch dann kommt die Postkarte von Elias , der allein im Urlaub ist, um über ihre Beziehung nachzudenken. Sie fällt aus allen Wolken und ist stinksauer. Nachdem die erste Wut verraucht ist beschließt Nathalie ihm nachzureisen und ihn zur Rede zu stellen ......... Auf der Autobahn an einer Raststätte hat sie schon das erste Mal Pech, sie wird bestohlen. Dann entdeckt sie Gustave und sie kann nicht anders als ihn mitzunehmen. Zu zweit unterwegs kommen sie aber nur bis zu einer abgelegenen Gegend in der Provenz, dann gibt plötzlich das Auto den Geist auf ........ Nachdem sie endlich jemanden gefunden hat, der ihr weiterhilft, landet sie mit einigen Umwegen auf dem Aprikosenhof von Henni, Camille und Felix. Sie wird freundlich aufgenommen und fühlt sich sehr schnell wohl. Nur mit Felix kommt sie nicht so richtig klar, sie wird nicht schlau aus ihm ....... Sie erlebt viele Höhen und Tiefen auf dem Hof und verliebt sich immer mehr in den Aprikosenhof, doch ihre Zeit ist bald abgelaufen, denn ihr Auto ist fast fertig repariert ..... Fazit: Eine super schöne Geschichte, die mein Herz berührt hat. Ich konnte das Buch nur sehr schwer wieder aus der Hand legen, die Geschichte hat mich einfach mitgenommen auf eine schöne Reise in die Provenz. Das Buch bekommt von mir daher auch 5/5 Sterne, ein absoluter Lesetip. Besucht mich bald wieder. Bis zum nächsten Mal:)

Aprikosen, Lavendel was braucht man noch mehr?

Von: Leseratte Austria Datum: 25. July 2020

„Küsse im Aprikosenhain“ ein Roman von Persephone Haasis, im penguin Verlag erschienen. Mit 464 Seiten. Als Nathalie in Frankfurt von ihrer Arbeit in einer Marketingagentur nach Hause kommt, findet sie eine Postkarte in ihrem Briefkasten von ihrem Freund Elias. Der ist gerade mit ihrem Camper an der Cote d‘Azur unterwegs. Sie liest die Postkarte und weicht erschrocken zurück. Elias macht mit ihr Schluss und bittet sie aus der Wohnung auszuziehen. Auch erwähnt er, dass er mit Jana an der Cote d‘Azur ist. Nathalie wird zornig, was fällt Elias da nur ein, mit ihr auf diese Weise Schluss zu machen? Immerhin waren sie vier Jahre zusammen! Nathalie fasst den Entschluss, es ist Freitag und sie wird ihm in ihrem Auto nachfahren und zur Rede stellen. Sie meldet sich noch bei ihrer Freundin und Arbeitskollegin Miriam, die ihr gleich zwei Wochen Urlaub gibt. Gesagt getan, sie packt schnell das notwendigste und fährt mit ihrem Auto Richtung Frankreich los. Unterwegs übernachtet sie einmal und dann geht es bald wieder weiter. Auf einer Raststätte bemerkt sie einen Hund am Straßenrand, der wohl ausgesetzt worden ist. Bei der ganzen Aufregung vergießt sie ihre Geldtasche auf dem Autodach, oder sie wird ihr gestohlen, so genau weiß sie das im Nachhinein nicht mehr. Sie nimmt den Hund mit und fährt dann weiter. Sie fährt von der Autobahn ab und genießt die Landschaft mit den Lavendelfeldern, Obst und Gemüseplantagen, als plötzlich ihr Auto zu rauchen beginnt und stehen bleibt. Was ist nur los? Enttäuscht steigt sie aus und nimmt ihren neuen Freund, den Hund Gustave mit. Sie sind schon eine Weile unterwegs als eigentlich ein Traktor näherkommt. Sie bittet den Traktorfahrer sie beide mitzunehmen, der willigt ein und los geht es. Er stellt sich als Felix vor. Felix bring Natalie und ihren Hund zu seinem Freund Maurice der eine Werkstatt betreibt. Maurice willigt ein ihr Auto abzuholen und zu reparieren. Nathalie ist erschöpft und fragt nach einer Unterkunft. Maurice benimmt sich eigenartig, und Felix erzählt ihr gleich von einer Pension im Dorf. Dort angekommen bekommt sie zwar etwas zu Essen, aber es sind keine Zimmer mehr frei. Sie soll noch eine Stück weiter gehen zum Aprikosenhof, der hat vielleicht noch Zimmer frei! Sie bricht mit Hund Gustave auf und wird wirklich fündig. Am Aprikosenhof angekommen begrüßt sie Henni, ein älterer Mann und Camille seine Enkelin. Sie darf bleiben und erzählt von der Postkarte, wie sie Gustave gefunden hat, die Geldtasche verloren hat und wie ein eigenartiger Traktorfahrer sie ins Dorf mitgenommen hat. Später stellt sich heraus, dass Felix der Bruder von Camille ist! Wie geht es mit Nathalie weiter, versucht sie ihren Exfreund an die Cote d’Azur nachzufahren? Oder findet sie etwa an dem Aprikosenhof gefallen, da sie ja wegen der Reparatur einige Tage dableiben muss? Da der Hof Finanzielle Sorgen hat, will Nathalie ihnen irgendwie helfen! Gelingt ihr das? Wie geht es weiter mit Nathalie? Meine Meinung: Diese Buch ist schon nach wenigen Seiten eines meiner Lieblingsbücher geworden, und es hat mich bis zum Schluss wunderbar durch die Provance mitgenommen. Ein wunderbar geschriebener Liebesroman. Nathalie hat sich sofort in die Landschaft und dann auch noch in die Menschen dort verliebt. Sie hat auf dem Aprikosenhof ein neues Lebensgefühl gewonnen und neue Leidenschaften entdeckt. Die Geschichte ist spannend geschrieben und auch einige Rezepte sind für die Leser dabei! Nicht nur zum Essen, sondern auch zum Wohlfühlen! Das Cover zeigt „Adelines Aprikosentarte, welches Rezept natürlich auch angeführt ist Seite 127/128. 5 von 5 Sternen

Ein Urlaub in der Provence

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 21. July 2020

Nathalie ist total entsetzt als ihr Freund völlig im Ernst per Postkarte aus dem Urlaub in Südfrankreich mit ihr Schluss macht. Kurzentschlossen fährt sie ihm hinterher um mit ihm Klartext zu Reden. Doch dann hat Nathalie eine Autopanne und landet auf einem idyllischen Aprikosenhof mitten in der Provence. Vom ersten Tag an ist sie total fasziniert von dem Hof nur mit Felix weiß sie nicht so genau woran sie gerade bei ihm ist. Mit der Zeit erfährt Nathalie, dass es um den Hof nicht so gut steht und sie beginnt mit dem Kräuterbuch von Adeline Cremes und andere Pflegeprodukte herzustellen um den Hof der Familie zu Retten. Nur ob sie damit auch Felix für sich gewinnen kann wird wohl erst die Zeit zeigen. Nachdem ich schon im letzten Jahr den Debütroman von Persephone Haasis gelesen hatte war ich nun doch sehr gespannt auf diesen Roman der auf einem Aprikosenhof in der Provence spielt. Man erlebt so das ganze Desaster das es um die Beziehung von Nathalie und ihrem Freund gibt mit, auch wie sie danach nach Frankreich aufbricht ebenso was Nathalie alles erlebt bis sie zum Aprikosenhof kommt und alles was danach kommt eben auch. Leider ist mir der Einstieg ins Buch nicht so ganz leicht gefallen und ja es hat eben seine Zeit gedauert bis ich mich richtig in die Handlung eingefunden hatte. Mit Nathalie konnte ich als Person erst nicht soviel anfangen und erst mit der Zeit wo man sie besser kennengelernt hat wurde sie greifbar für mich und auch sympathischer. Die Handlung des Romans war auf die zwei Erzählstränge von Nathalie und Felix aufgebaut, so aht man die Gedanken und Gefühle beider Hauptfiguren mitbekommen und alles zusammen ergab dann ein völlig rundes Bild für den Leser. Man konnte der Handlung immer recht gut folgen und auch wenn ich die eine oder andere Entscheidung etwas zu konstruiert fand konnte ich sie doch nachvollziehen auch wenn ich anderer Meinung war. Die Figuren des Roman konnte man sich alle sehr gut anhand ihrer Beschreibungen während des Lesens vorstellen. Gustave war irgendwann mein kleiner Held der Geschichte. Auch die Handlungsorte waren so anschaulich beschreiben, dass ich mir die Orte sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte. Alles in allem habe ich mit dem Roman unterhaltsame Lesestunden verbracht. Leider konnte er mich nicht zu 100% überzeugen und deshalb habe ich mich dazu entschlossen für den Roman vier von fünf Sternen zu vergeben.

Einfach nur wunderschön und zum Träumen

Von: Sommerlese Datum: 08. July 2020

Im Penguin Verlag erscheint der Roman "Küsse im Aprikosenhain" von Persephone Haasis. Er spielt in der Provence auf einem Hof mit Aprikosenplantagen. Auf einer Ansichtskarte aus der Provence macht Nathalies Freund mit ihr Schluß. Eine Unverschämtheit, die Nathalie nicht einfach so unkommentiert hinnehmen will. Außerdem schuldet er ihr noch Geld, kurzentschlossen reist sie ihm nach Frankreich hinterher. Doch das Schicksal will es anders und wegen einer Autopanne landet sie auf einem idyllisch gelegenen Hof mit Aprikosenhainen und eigenem Kräutergarten. Ein traumhafter Ort, in den sie sich sofort verliebt, wäre da nicht der etwas abweisende Hofbesitzer Felix. Um sich für die freundliche Aufnahme zu bedanken, hilft Nathalie bei der Aprikosenernte mit und ihr fallen auch einige Ideen ein, um den Hof finanziell wieder in Gang zu bringen. Das alte Kräuterbuch von Felix' Großmutter hilft ihr dabei, Naturkosmetik und duftende Öle aus den Produkten des Hofes herzustellen. Nathalies Reiseziel in der Provence hat sich durch eine Panne örtlich etwas geändert. Statt ihren Ex-Freund aufzusuchen, landet sie in einer ländlich schönen Ecke inmitten der Provence, auf einem Aprikosen-Hof und weil sie weder Geld, noch Auto zum Weiterfahren besitzt, hilft sie bei der Arbeit auf dem Hof mit. Sie hat ein Händchen für die Verschönerung und probiert einige alte Rezepte für die Vermarktung der Produkte des Hofes aus. In dieser Familie fühlt sie sich richtig wohl, freundet sich mit Camille und Henni an und auch Felix wird mit der Zeit etwas umgänglicher und zwischen ihnen entwickeln sich Gefühle. Das ist so ein wunderschöner Roman, einfach zum Dahinschmelzen und Träumen. Man kann die Handlung einfach nur genießen, die romantischen Gefühle springen auf den Leser über, die Naturschönheiten hat Persephone Haasis in wunderschönen Bildern perfekt eingefangen und man möchte am liebsten gemeinsam mit Nathalie in der Küche die Marmelade rühren, die Cremes anmischen und die duftenden Öle ausprobieren. Da macht es gar nichts, wenn man sich den Ausgang der Geschichte schon vorstellen kann, hier ist der Weg das Ziel und das hat die Autorin mit charmanten, lustigen, aber auch mit emotionalen Szenen sehr gut in Szene gesetzt. Ein Buch über Familie, über Lebenswege, das Schicksal und einen Neuanfang inmitten einer idyllischen Gegend. Wunderschöner Roman, in dem man die zauberhafte Location spüren kann und in der Handlung versinkt. Für den Sommer mein aprikosenlastiger und romantischer Lesetipp!

Glück aus Aprikosen

Von: marias_buecherchaos Datum: 04. July 2020

Wer bekommt nicht gerne Postkarten mit schönen Urlaubsgrüßen? Aber mit dieser Postkarte hätte Nathalie wahrscheinlich nie gerechnet. Den anderes als erwartet bekommt sie von ihrem Freund eine Postkarte von der Côte d‘ Azur auf der er sich von Nathalie trennt. Kurz entschlossen beschließt sie Elias nach Frankreich zu folgen um ihn zur Rede zu stellen. Doch es geht natürlich alles schief, was schiefgehen kann, zu erst verliert sie ihr Portmonee und dann hat sie mitten im nirgendwo eine Autopanne. Ein Glück, dass ihr ein Traktorfahrer begegnet, der Nathalie nicht nur mit in die nächste Stadt nimmt, sondern sie sogar auf seinen Aprikosenhof aufnimmt. Um sich zu revanchieren hilft Nathalie so gut es geht auf dem Hof aus und bringt frischen Wind und Ideen mit. Felix der mürrische und gut aussehende Hofbesitzer, ist erst skeptisch gegenüber dem was Nathalie so macht, aber der Hof hat finanzielle Probleme, weswegen er ihr die Möglichkeit gibt sich auszuprobieren, es kann ja nur besser werden... Das Cover ist total sommerlich und schön gestaltet mit vielen Aprikosen und man hat das Gefühl man könnte die Früchte glatt riechen. Der Schreibstil, nimmt einen mit auf eine abenteuerliche Reise nach Südfrankreich. Vor allem das kleine Dorf in der Provence wird so detailliert beschrieben, man hat sofort alles vor Augen. Man kann sich genau Vorstellen, wie es dort aussieht und man spürt wie begeistert Nathalie von diesem Dorf ist. Die Atmosphäre des Buches kommt richtig gut rüber und die Schilderungen der Aprikosenhaine und Gärten sind einfach nur traumhaft. Die Geschichte wird nicht nur aus Nathalies Sicht erzählt, sondern auch aus Felix' Sicht, wodurch man einen tollen Einblick in beide Gefühlswelten erhält. Was ich außerdem richtig schön fand, waren die Ausschnitte aus dem Kräuterbuch von Felix‘ Großmutter. So gut mir die Atmosphäre und die Beschreibungen im Buch gefallen haben, gab es für mich doch einige Schwächen in der Handlung die für mich nicht logischen waren. Nathalie arbeitet eigentlich in einer Marketingagentur und hat eine Leidenschaft für Hand Lettering. Sie wohnt in Frankfurt und liebt es sich um ihre Kräuter zu kümmern. Aber kaum ist sie auf dem Aprikosenhof, ist sie praktisch ein Gartenprofi, eine brillante Köchin und weiß natürlich wie man Naturkosmetik herstellt. Und das mithilfe eines Kräuterbuches das eigentlich Felix‘ Großmutter geschrieben hat und dem natürlich niemand aufmerksam gewidmet hat, obwohl dort erzählt wird, weswegen die Großeltern bestimmt Sachen auf dem Hof gemacht haben. Dazu kommt das Felix‘ Großvater auch noch mit auf dem Hof lebt, aber eigentlich überhaupt keine Tipps usw. gibt, als hätte er den Hof nicht selbst aufgebaut. Die Familie war als praktisch nach dem Tod der Großmutter nicht mehr fähig diesen Hof richtig zu bewirten, also natürlich bis Nathalie dann plötzlich auftaucht. Am Ende, musste natürlich noch eine bisschen Drama eingestreut werden und alles droht zu zerbrechen. Das hätte für meinen Geschmack gar nicht sein müssen. Das plötzliche Verhalten der beiden Protagonisten hat irgendwie gar nicht zum Rest der Geschichte gepasst. Dafür fand ich die Postkarte zum Schluss super und macht die Geschichte sehr rund. Insgesamt wird also nicht nur Kosmetik gerührt, sondern auch in Kochtöpfen, so dass man Lust bekommt, selbst mit Aprikosen zu kochen oder zu backen. Sehr praktisch, dass gerade die Aprikosensaison beginnt und es einige Rezepte im Buch gibt, die ich auch noch ausprobieren werde. Fazit: „Küsse im Aprikosenhain" ist ein romantischer Roman, mit einer tollen Atmosphäre und schönen Beschreibung, die uns mit in die Provence nimmt. Auch wenn es für mich in der Handlung einige schwächen gab, kann man sich gut weg träumen.

Familiär und liebevoll

Von: lischens_buecherwelt Datum: 14. June 2020

Das Cover dieses Buches ist absolut sommerlich und frisch. Man hat das Gefühl das man die Aprikosen riechen kann. In diesem Buch geht es um Natalie. Per Postkarte macht ihr Freund mit ihr Schluss. Mit der Situation etwas überfordert beschließt Natalie ihrem Ex hinterher zu reisen. Auf dem Trip geschieht so einiges und nach einem Motorschaden landet Natalie in der Provence und genau hier wendet sich alles in Natalies Leben. Denn hier lernt sie den Aprikosenhof mit seinen Bewohnern kennen, Felix, Camille und der alte Henni. Natalie als Protagonistin war mir von der ersten Seite an sehr vertraut. Ihre Art hat mir sehr gefallen und ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Ich fand sie sehr mutig und dennoch naiv und so lebensfroh, und genau diese Mischung hat sie für mich zu etwas besonderem gemacht. Die Bewohner des Aprikosenhofs muss man einfach lieben. Auch wenn Felix zu Beginn mit seiner Art echt zum weglaufen ist. Aber nach und nach lernt man ihn immer näher kennen und lernt seine Art zu lieben und zu verstehen. Auch Camille und Henni sind einfach unheimlich familiär und liebenswert. Die Art und Weise wie sie Natalie aufnehmen, ihr helfen und ihr zeigen, wie sehr sie gebraucht wird, fand ich unheimlich toll. Die Schreibweise der Autorin war sehr angenehm und leicht. Das Buch war spannend und nicht vorhersehbar. Die Kapitel hatten eine sehr angenehme Länge. Das einzig schade fand ich, dass die Zeitspanne zu Beginn sehr langatmig war und gegen Ende für mich zu schnell ging. Mein Fazit: Ein sommerlicher Roman in der Provence mit einer würzigen Portion Herz, Familie und Liebe. Achtung, Hungergefühl kommt garantiert auf. 4/5⭐️

Ein Buch wie ein kleiner Urlaub

Von: hope23506 Datum: 12. June 2020

INHALT: Per Postkarte trennt sich Nathalies Freund von ihr. Sie ist darüber so entsetzt, dass sie beschliesst, zu ihm nach Frankreich zu fahren und ihn zur Rede zu stellen. Wegen einer Autopanne schafft sie es aber nur bis zu einem kleinen, beschaulichen Hof in der Provence. Dieser Hof und die Natur, der wunderschöne Kräutergarten des Hofes und vor allem auch der attraktive Besitzer Felix haben es ihr sofort angetan und sie fühlt sich nach kurzer Zeit schon heimisch. Dann erfährt sie von den finanziellen Problemen des Hofes. In einem alten Kräuterbuch findet sie Rezepte und stellt Öle und Cremes aus Aprikosen und Kräuter her, um den Hof und vielleicht auch Felix zu retten. MEINE MEINUNG: Auch dieser zweite Roman der Autorin hat mich eingefangen, mich begeistert und mich in die wunderschöne Provence entführt und meinen Alltag vergessen lassen. Mit dem bildhaften und fantastischen Schreibstil schafft es die Autorin immer wieder, dass ich träumen kann und die Geschichten mich fesseln und dass wunderschöne Bilder in meinem Kopf entstehen. Die Charaktete sind toll gezeichnet und haben alle etwas besonderes und harmonieren einfach so wunderbar miteinander. Auch erkennt man bei der Autorin sofort die Liebe zum Detail und zur Natur. Alles wird sehr liebevoll beschrieben und man taucht beim Lesen in eine andere Welt ein und ist gefangen von der Schönheit und den Ideenreichtum. Man riecht, fühlt und schmeckt förmlich hier den Aprikosenduft und den Geschmack und alles wirkt so leicht und luftig. Doch dann gibt es auch Probleme, die gelöst werden müssen und auch hier erkennt man die Kraft und Stärke und den Zusammenhalt. FAZIT: Einfach wunderschön. Ein kleiner Urlaub für zu Hause. Symphatische Charaktere und eine schöne und auch fesselnde Geschichte. Wieder hat die Autorin hier einen echten Wohlfühlroman geschaffen und mich entführen können.

Ein Buch für die Sinne

Von: niwibo Datum: 12. June 2020

Schwelgen könnte ich auch jedes Jahr in samtig orangen Aprikosen. Marmelade, Chutney, Kuchen, geht alles mit den kleinen saftigen Dingern. Und jetzt auch noch ein Besuch im Aprikosenhain - möglich gemacht durch den tollen Roman von Persephone Haasis. Manchmal geht das große Glück einen kleinen Umweg... Nathalie ist fassungslos, als ihr Freund sich per Postkarte von ihr trennt. Wütend reist sie ihm nach Frankreich hinterher, um ihn zur Rede zu stellen. Doch nach einer Autopanne landet sie stattdessen auf einem idyllischen Hof in der Provence. Sofort ist sie fasziniert vom herrlichen Kräutergarten, den schönen Aprikosenhainen - und dem mürrischen, aber attraktiven Hofbesitzer Felix. Als Nathalie erfährt, dass der Hof in finanziellen Problemen steckt, hat sie eine Idee: Sie beginnt mithilfe des Kräuterbuchs von Felix' Großmutter, himmlischen Cremes und duftende Öle aus Aprikosen und Kräutern herzustellen. Aber kann sie damit auch Felix' Herz gewinnen? Es ist der zweite Roman der jungen, in Kaiserslautern lebenden Autorin. Er erzählt von Selbstverwirklichung, von Liebe, von Frankreich, so wie ich es mag, von Leckereien, von Sommer... Beim Lesen spürt man den von der Sonne getrockneten Sandboden unter den Füßen, schnuppert am üppig wachsenden Lavendel, riecht den vielfältigen Kräuterduft im kleinen Garten, schmeckt man die herrliche Süße der frischen Aprikosen vom Baum. Ein Buch für die Sinne, welches ein bisschen zäh anfängt, einen dann aber nicht mehr loslässt. Die herrliche Geschichte von den Bewohnern des Aprikosenhofes, von Gustave, dem kleinen, an einem Parkplatz gefundenen Hund, einer metallisch glänzenden Göttin und natürlich von Natalie und ihren kreativen Ideen, ist das Richtige für einen Urlaub zu Hause...

Urlaubsfeeling garantiert! ☀

Von: _aresto.momentum Datum: 07. June 2020

In “Küsse im Aprikosenhain“ geht es natürlich um die Liebe, aber auch um Selbstverwirklichung & darum, dass man manchmal einen Umweg gehen muss, um das große Glück zu finden 🍀 Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin kam ich fix in die Geschichte. Erzählt wird sie aus zwei Sichtweisen. Die der Hauptcharaktere Nathalie & Felix. Der Wechsel hat mir sehr gefallen und ich konnte mich in beide gut hineinversetzen. Vorallem Nathalie war mir von Anfang an sympathisch! Aber auch die anderen Charaktere hab ich schnell ins Herz geschlossen, da sie allesamt wunderbar miteinander harmonierten. Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft standen stets an erster Stelle. So übermittelt die Geschichte tolle Werte! ♥ Das Setting der Provence wurde traumhaft schön beschrieben und ich hab mich direkt in den idyllischen Aprikosenhof verliebt 😊 Genossen hab ich auch die entspannte Lebensweise, die vermittelt wurde. Eine herrliche Abwechslung zu der sonst gewohnten Schnelllebigkeit. “Küsse im Aprikosenhain“ war somit ein absolutes Wohlfühlbuch für mich!

Ein traumhafter Roman voller Energie und Hingabe

Von: Buchtempel Datum: 22. May 2020

Inhalt: Als Nathalie auf einer Postkarte von ihrem Freund Elias abserviert wird, macht sie sich kurzerhand auf den Weg nach Frankreich um ihn zur Rede zu stellen. Doch alles verläuft ganz anders. Plötzlich ist sie in der Provence auf einen Hof gelandet. Sie ist sofort verliebt in die Aprikosen, den Kräutergarten und die Umgebung. Als sie erfährt, dass der Aprikosenhof in Schwierigkeiten steckt, will sie Felix helfen... Meine Meinung "Küsse im Aprikosenhain" ist der zweite Roman von Persephone Haasis und sie konnte mich wieder begeistern. Nathalie ist sehr sympathisch und hat ein gutes Herz. Sofort mochte ich sie und habe mich gerne mit ihr auf die Reise gemacht. Genauso sind die restlichen Charaktere im Buch sehr gut ausgearbeitet. Über Camille hätte ich gerne noch ein wenig mehr erfahren. Die Autorin hat das kleine Dorf in der Provence detailliert beschrieben. Man hat sofort alles vor Augen, Spürt förmlich die Begeisterung und auch die Hingabe, die Nathalie in diesem Dorf fühlt. Während des Lesens verliebt man sich in den Aprikosenhof. Der so voller Leben und Arbeit sind, aber auch Ruhe vermittelt. Man schmeckt die Aprikosen, fühlt die Sonne auf der Haut und liest die Zeilen ganz verträumt. Besonders schön fand ich die Idee mit dem Kräutertagebuch der Adeline. Die Geschichte zwischen ihr und Henni, die gemeinsam den Hof vor Jahren bewirtschaftet haben, war sehr berührend. Das Nathalie alles wieder aufleben lässt, hat mir viel Freude beim Lesen bereitet. Genauso wie die Kosmetik, die hergestellt wurde. Das fand ich sehr interessant. Die Autorin war sehr gemein, denn die Annäherungen zwischen Nathalie und Felix, dem der Aprikosenhof gehört, hat sie immer wieder zunichtegemacht. Obwohl Felix sehr wortkarg erscheint, hat er ein gutes Herz. Am Ende, musste natürlich noch eine kleine Wende kommen und alles droht zu zerbrechen. Dieser Teil hätte für meinen Geschmack gar nicht sein gemusst. Das plötzliche Verhalten hat auch irgendwie kaum gepasst. Die Postkarte zum Schluss, war hingegen super. Fazit "Küsse im Aprikosenhain" von Persephone Haasis hat mich direkt nach Frankreich gebracht. Dort habe ich einige wunderbare Lesestunden verbracht und mich genauso in den Aprikosenhof verliebt, wie die Protagonistin Nathalie. Ein traumhafter Roman voller Energie und Hingabe.

Eine wunderschöne Unterhaltungslektüre

Von: zauberblume Datum: 19. May 2020

„Küsse im Aprikosenhain“ ist nun der zweite Roman von Persephone Haasis und sie hat mich ebenso begeistert wie mit ihrem ersten Roman. Wir reisen mit unserer Protagonistin Nathalie in die Provence und erleben eine wunderschöne Zeit auf einem verträumten Aprikosenhof. Aber eigentlich hatte Nathalie das nicht so geplant. Wer rechnet denn schon damit. Da macht ihr Freund per Postkarte mit ihr Schluss. Und diese Postkarte kommt aus Frankreich. Ganz spontan entschließt sich Natalie ihm nachzureisen und zur Rede zu stellen. Doch dann hat sie mitten in Frankreich eine Autopanne und landet plötzlich auf einem idyllischen Aprikosenhof. Nathalie ist begeistert vom herrlichen Kräutergarten und dem mürrischen, aber attraktiven Hofbesitzer Felix. Doch Felix kämpft um die Existenz des Hofes. Da hat Nathalie eine Idee. Mit Hilfe des Kräuterbuches von Felix’ Großmutter stellt sie himmlische Cremes und duftende Öle aus Aprikosen und Kräutern her. Doch kann sie auch Felix Herz erobern….. Wow! Einfach spitze! Dieser Roman ist wie eine wohltuende Umarmung. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wieder spitzenmäßig. Ich genieße meine Fahrt durch Frankreich und lasse mich von dieser ganz besonderen Atmosphäre die auf dem Aprikosenhof herrscht, gefangen nehmen. Wenn ich die Augen schließe habe ich ein so tolles Bild vor Augen, das Buch läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Den Geruch dieser aromatischen Früchte habe ich auf der Nase und den unglaublichen Geschmack auf der Zunge. Ich kann Nathalies Begeisterung förmlich spüren. Eine liebenswerte Protagonistin, die sich mit Feuereifer einer neuen Herausforderung stellt. Gerne hätte ich mit ihr und Camille experimentiert. Ein tolles Gefühl, wenn man die wohlriechenden Cremes, Badezusätze in Händen hält. Und dazu gibt’s dann noch eine leckere Aprikosentarte. Das ganze Buch ist einfach ein Hochgenuss. Und natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle, denn das Knistern zwischen Nathalie und Felix ist ja förmlich zu spüren. Und ich habe den beiden alles Glück der Erde gewünscht. Ein absoluter Gute-Laune-Sommer-Sonne-Wohlfühlroman. Für mich ein Lesehighlight, für das ich gerne 5 Sterne vergebe. In das zauberhafte Cover habe ich mich sofort verliebt, einfach traumhaft!

Verliebt in die Provence und diese Aprikosenhaine

Von: Blumiges Bücherparadies Datum: 14. May 2020

Ich kenne den Schreibstil der Autorin von ihrem anderen Werk "Ein Sommer voller Himbeereis" und dieses Buch mochte ich schon ziemlich gerne, weil sie schafft es den Geschmack des Obstes sehr gut dem Leser zu vermitteln, sodass man es selbst schon förmlich schmeckt. Dieses Buch hat mir sogar noch besser gefallen, weil ich den Rettungsort in den Aprikosenhainen gut nachvollziehen konnte, wodurch es Felix in schwierigen Zeiten immer besser geht. Obwohl es in diesem Buch einen Perspektivenwechsel gibt zwischen Felix und Nathalie kann man als Leser trotzdem schnell erkennen, um wen es geht, weil die Erzählweise unterschiedlich ist und das hat mir gut gefallen. Bei manchen Büchern weiß man nicht genau, aus wessen Sicht man gerade liest und muss die Passagen immer öfters wieder durchlesen und das ist hier absolut nicht der Fall. Der Prozess wie die Cremes und Öle hergestellt wurden war ziemlich interessant und auch sehr anschaulich beschrieben. Man merkt schnell was für ein Herzblut Nathalie in die Rettung des Aprikosenhofes steckt und wie wichtig dieser für sie geworden ist. Es macht immer viel Freude ein Buch zu lesen, wenn man die Protagonisten sympathisch findet und Nathalie und all die anderen Charaktere muss man einfach gern haben. Auch gefällt es mir, dass man momentan so viel über die Provence lesen kann und die Lavendelfelder würde ich zu gerne selbst besuchen. Am liebsten hätte ich gar nicht aufgehört dieses Buch zu lesen und möchte nicht weg von diesen Aprikosenhaine. Ich freue mich schon sehr auf ihre nächsten Bücher.

Eine absolute Wohlfühlgeschichte

Von: Tiaras Bücherzimmer Datum: 11. May 2020

Nathalies Freund Elias möchte die gemeinsame Beziehung überdenken und macht daher alleine Urlaub in Frankreich. Doch dann ist Nathalie geschockt, denn ihr Freund macht tatsächlich Schluß mit ihr und teilt ihr dies per Postkarte mit. In ihrer Wut beschließt sie, ihm hinterher zu reisen und ihn zur Rede zu stellen. Doch sie hat eine Autopanne und landet bei Felix auf einem sehr idyllischen Aprikosenhof. Felix ist zwar meistens mürrisch und in sich gekehrt, doch sein Hain steckt in Schwierigkeiten und Nathalie beschließt ihm zu helfen..... Schade, dass diese absolute Wohlfühlgeschichte schon zu Ende ist, ich hätte ewig weiterlesen könnnen. Die Autorin läßt den Leser mit allen Sinnen in der Geschichte versinken. So konnte ich die wunderschöne Landschaft und die Farbenpracht der Blumen vor meinen Augen sehen, konnte den Lavendel und die Aprikosen riechen und schmecken, hatte den Duft der Kosmetik in der Nase und fühlte mich durch die tollen Protagonisten und der zu Herzen gehenden Geschichte wie von einer warmen Decke umhüllt. Nathalie möchte man sofort zur Freundin haben, sie ist immer so positiv, sehr zupackend und hat einfach eine supersympathische Ausstrahlung. Auch Felix ist trotz seiner mürrischen Art ein netter Mann, der aber durch einige Schicksalsschläge geprägt ist. Auch die anderen Charaktere muß man einfach mögen und mir hat es so gut gefallen, wie sie alle ihre Ideen einbringen, um den Aprikosenhain zu retten. Mich hat es jedenfalls die ganze Zeit in den Fingern gejuckt und ich hätte liebend gerne bei der Rettung des Aprikosenhofes geholfen. Wer gerne Liebesgeschichten ohne jeglichen Kitsch mag, sich ein paar Stunden in eine heile Welt träumen möchte, dem sei das Buch sehr ans Herz gelegt. Ein ganz großes Dankeschön an den Penguin Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Ein Lesegenuss - mit vielen Rezepten zum Nachmachen :-)

Von: Kathrin N. Datum: 11. May 2020

Die junge Grafikerin lebt in Frankfurt und liebt das Gärtnern, Kräuter und das Lettering. So hat sie jederzeit einen Stift und Block für kreative Momente in der Handtasche, trauert aber ihren versunkenen Topfkräutern im Dauerregen Frankfurts nach. Und dann bekommt sie von ihrem Freund Elias auch noch eine Postkarte, in der dieser die Beziehung beendet. Voller Wut fährt sie ihrem Ex-Freund nach Frankreich hinterher, um auf eine Aussprache zu bestehen – aber es kommt alles anders: Zuerst begegnet sie Gustave, der ebenso verlassen wurde wie sie selbst. Dann wird sie von Felix aufgegabelt, als ihr Auto in der Provence liegen bleibt und letztendlich landet sie im gemütlichen Bett von Henni und Camille auf dem Aprikosenhof... und schon beginnt eine wunderbare Lesezeit rund um sympathische Protagonisten, die Wirren alter und neuer Leidenschaften und ganz viel Düfte, Genuss und Lebenslust. „Küsse im Aprikosenhain“ ist der zweite Roman der deutschen Autorin und hat mich von Anfang an gepackt: ihr Schreibstil ist so anschaulich und situationsangepasst, dass immer wieder Bilder vor meinem inneren Auge entstehen und ich Lust habe, Mäusschen in der Hofküche oder im Arikosenhain zu spielen bzw. mal die Nase in den alten Kräutergarten zu stecken... ein wahrer Wohlfühlroman ist Persephone Haasis da gelungen! Verstärkt wird dieses Gefühl noch durch kleine Einschübe aus einem alten Kräuter-Tagebuch, welches viele Jahre ungelesen auf dem Dachboden des Hofes gelegen hat und nun in Nathalies Hände kommt. Ja, Nathalie blüht richtig auf während ihrer Auszeit in der Provence und auch die Familie Legrand möchte man einfach gerne besuchen. Wie wäre es mit einem Spaziergang im kleinen Dorf oder ein Ausflug durch die Landschaft mit Blick von der Ruine? Ach, durch die wunderschönen Bilder, die unterhaltsame Geschichte und die vielen Genuss-Eindrücke – verbunden mit nachvollziehbaren Rezepten! - hat die Autorin mir wirklich den verregneten Sonntag versüßt. Die Geschichte ist leicht und doch erstaunlich tiefgründig; es gibt keine großartigen Überraschungen bzw. Wendungen, aber dennoch mag ich diesen Roman sehr, denn er trifft den Nerv der Zeit: Man sollte die Schönheit um sich herum erkennen, auch einmal für das Althergebrachte kämpfen und das Leben mit all seinen Widrigkeiten und auch guten Momenten genießen. Danke! PS: Noch ein Wort zu dem Buchcover: Im ersten Augenblick dachte ich, dass die Geschichte eigentlich viel schönere Cover hergibt ;) Aber durch den Stil gibt es einen höheren Wiedererkennungswert, denn die Gestaltung ähnelt dem ersten Roman „Ein Sommer voller Himbeereis“ und daher Daumen hoch für die saftigen Aprikosen und die leckere Tarte auf dem Buchcover.

Ein wunderschönes Buch und toller Handlungsort

Von: Samy Datum: 08. May 2020

Persephone Haasis kannte ich schon von ihrem ersten Buch ‘Ein Sommer voller Himbeereis’ und genau darum wollte ich auch dieses zweite Buch von ihr Lesen. Was mir gefallen hat von anfang an ist das die Sommerlaune in diesem Buch direkt wieder rauskam, dazu die schöne und gleichzeitig spannende Liebesgeschichte. Also alles perfekt könnte man sagen. Wie schon auf dem Cover angekündigt geht es natürlich um Aprikosen. Ich Liebe Aprikosen und als ich das Buch las musste ich umbedingt ne Flasche Aprikosensaft haben, ob es nur die Schwangerschaftsgelüste sind oder auch die Lust auf Aprikosen durch das Buch weiß ich nicht. Die Autorin hat wunderbar flüssig geschrieben und an den richtigen Stellen Emotionen eingebaut. So flog die Geschichte an einem vorbei und ich war richtig traurig als ich am Ende vom Buch angekommen war. Nathalie ist ein wirklich sympatischer Charakter, mit ihr hatte man als Leser wirklich viel Spaß aber auch Kummer. Alleine weil ihr Freund sie per Postkarte verlässt, ich meine wer verlässt seine Freundin bitte per Postkarte? Gut er ist in Frankreich und dahin reißt Nathalie ihm auch hinterhet weil sie wissen möchte was das soll. Doch wie das Leben so ist läuft die Anreise alles andere als reibungslos. Genau das macht dieses Buch aber so verdammt unterhaltsam. Was aber auch zu einem wunderschönen Leseergebnis führt ist die beschreibung der Orte wo Nathalie sie aufhält. Egal ob ein Kräutergarten, den man fast selbst richen kann, oder eben die Aprikosen selber. Die Autorin hat ein händchen für wunderschöne beschreibungen. Es ist als wäre man selber dabei auf der Reise von Nathalie, ob sie aber am Ende ihren exFreund findet oder nicht das musst ihr aber selber rausfinden und das Buch lesen.

Ein wunderbarer Kurztrip in die südfranzösische Landschaft der Provence 🥰

Von: Lotti's Bücherwelt Datum: 07. May 2020

>>Es kommt ja sowieso immer etwas dazwischen, mit dem man nicht rechnet.<< Als Nathalie von ihrem Freund eine Postkarte von der Côte D'Azur bekommt, rechnet sie mit Urlaubsgrüßen, doch stattdessen trennt er sich auf diesem Weg von ihr. Wütend macht sie sich von Frankfurt aus auf den Weg, um ihn zur Rede zu stellen, doch kurz vor ihrem Ziel hat sie mitten in der Provence eine Autopanne. Der mürrische, aber äußerst attraktive Traktorfahrer Felix gabelt sie auf und so landet sie für die Zeit der Autoreparatur in einem Gästezimmer auf seinem idyllischen Aprikosenhof. Die naturliebende Nathalie ist sofort hin und weg von den Aprikosenhainen und vor allem dem kleinen Kräutergarten, den einst Felix' Oma Adeline angelegt hatte. Als sie dann mitbekommt, dass die wirtschaftliche Existenz des Hofs auf der Kippe steht, kommt ihr die Idee, unter Zuhilfenahme eines alten Planzen- und Rezeptbuchs, indem Adeline ihr Wissen aufgeschrieben hatte, lokale Kosmetikprodukte herzustellen, um den Hof zu retten. „Küsse Im Aprikosenhain“ von Persephone Haasis hat mich grade in dieser Zeit auf einen wunderbaren Kurztrip in die südfranzösische Landschaft der Provence mit ihren intensiven Farben und Gerüchen entführt 🥰 Dank der bildhaften Erzählweise habe ich die Aprikosen auf dem Gaumen geschmeckt, habe den duftenden Lavendel gerochen, die Zikaden zirpen und die Bienchen summen hören. Auch die Protas sind wunderbar ausgestaltet. Nathalie ist durchaus selbstbewusst und hat eine offene und herzliche Art, braucht aber eine gewisse Sicherheit. Sie war zwar nie nur auf ihre Kariere in der hektischen Großstadt bedacht, doch nun genießt sie in vollen Zügen die Ruhe und Gemeinschaft, ... das gewisse Savoir-vivre, das in diesem malerischen Dörfchen mit seinen naturbelassenen Landschaften vorherrscht. Felix hingegen ist kein Mann großer Wort. Immer still und ein bisschen mürrisch; eben schwer einzuschätzen. Im Laufe der Geschichte erfahren wir, dass er -aus eigener Erfahrung heraus- Angst vor den Parallelen zu den Leben seiner Eltern und Großeltern hat. Familie Legrand - Henni und Camille -, aber auch Gustave und die Dorfbewohner sind wunderbarer Charaktere, die die Geschichte wunderbar ergänzen! 🥰 Fazit: Es war beinahe ein Glück, dass Nathalies Auto kaputt gegangen war... So konnte aus einer Urlaubsromanze die große Liebe werden 😍

Sommerlicher Wohlfühlroman

Von: SternenstaubHH Datum: 04. May 2020

Das Cover des Romans "Küsse im Aprikosenhain" finde ich unglaublich schön. Da kommt gleich ein bisschen Urlaubsfeeling auf! Inhaltlich geht es um Nathalie, kommunikationsdesignerin, die zusammen mit ihrem Freund Elias in einer gemütlichen Alltbauwohnung in Frankfurt lebt. Doch eben dieser Freund, der im Urlaub an der Cote d'Azur etwas Abstand gewinnen und über seine Beziehung mit Nathalie nachdenken wollte, macht auf einer Postkarte Schluss. Kurzentschlossen beschließt Nathalie Elias hinterherzufahren. Doch der Ausflug verläuft ganz anders als geplant. Zuerst findet sie den an einer Autobahnraststätte ausgesetzen Hund Gustave, dann kommt ihr Geldbeutel abhanden und zuletzt streikt ihr Auto. Nichts geht mehr. Da nimmt sie der wortkarge Felix ins nächste Bergdorf mit und Nathalie strandet im Aprikosenhof und bei der Familie Legrand, zu der auch Felix gehört. Nathalie fühlt sich von Tag zu Tag wohler und hilft tatkräftig im Aprikosenhof mit, dem es finanziell leider gar nicht so gut geht. Nathalie möchte der Familie gerne helfen und schon kommen ihr gute Ideen, um einen Verkauf des Hofs zu vermeiden. Und dann ist da noch Felix. Am liebsten würde man auch im Aprikosenhof ein Zimmer mieten. Beim Lesen kann man förmlich die Sommersonne auf der Haut spüren und den Duft der Aprikosen und Lavendelblüten riechen. Für mich ist der Roman ein herrlicher Wohlfühlroman, bei dem man die Zeit und den Alltag vergisst. Hier stimmt einfach alles! Wer auch gern Urlaub in dieser provenzalischen Idylle machen würde, kann das mit diesem bezaubernden Buch. Fazit: Bezaubernde Charaktere, ein bildhafter und ruhiger Schreibstil und eine spürbare Entschleunigung versüßen einem das Lesen.

Dem Charme dieses Buches erliege ich augenblicklich

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 02. May 2020

Wie es sich wohl anfühlt, wenn das bisherige Liebesleben im Energiesparmodus verläuft und unverhofft die Wucht einer Hochspannungsleitung entwickelt? Zur Handlung: Nathalie lebt mit ihrem Freund in einer kleinen Frankfurter Stadtwohnung. Eine wenig charmante Urlaubspostkarte von ihm, trifft sie hart: Er macht mit ihr Schluss. Schriftlich! Wütend fährt sie ihm nach Frankreich hinterher. Wegen einer Autopanne landet sie in der Provence, und begegnet dem mürrischen Felix, der ihr hilft. Nathalie gelingt es, stückchenweise das Isolierband seines Herzens zu entfernen, doch haben die beiden eine Chance? Was hat Felix erlebt und ihn so verbittern lassen? Die Figuren: Nathalie Friedrichs hat Kommunikationsdesign studiert und arbeitet als Grafikerin. Sie liebt Lettering und hat ein Händchen für ihren kleinen Kräutergarten auf dem Balkon. Nathalie ist taff, herzlich, tierlieb und packt mit an. Felix Legrand ist kein Mann der großen Worte, doch seine Gesten sprechen eine deutliche Sprache, die mich berührt. Er zeigt sich abweisend und lässt nur selten sein wahres Ich durchblitzen. Von Frauen hat er die Nase voll und wenn die Vergangenheit des Hofes thematisiert wird, reagiert er ablehnend. Von Beginn an bin ich voller Neugier auf ihn. Die Entwicklung zwischen den beiden ist authentisch und berührend geschildert. Die Umsetzung: Der warme, einnehmende Schreibstil, nimmt mich mit auf eine abenteuerliche Reise nach Südfrankreich. Ich lerne an Nathalies Seite Felix liebenswerten Großvater Henni kennen und freunde mich umgehend mit seiner Schwester Camille an. Wir stehen gemeinsam in der Hofküche und stellen die köstlichsten Gerichte aus Aprikosen her. Die appetitlichen Düfte, die uns dabei umwehen, lassen mir das Wasser in den Mund schießen und meinen Magen knurren. Das Kräuterbuch von Felix Oma begleitet mich durch das Buch und schenkt mir neben leckeren Rezepten, bewegende Tagebucheinträge, die so die Verbindung zur Vergangenheit herstellen.Untermalt von Hennis Erzählungen, runden diese das warme Bild vergangener Zeiten ab, die ich gemeinsam mit Nathalie bis in die Fußspitzen nachfühlen kann. Auf dem Aprikosenhof dreht sich die Arbeit nach dem Fahrplan der Natur und ich wäre so gerne dort. Das Setting ist grandios. Ich schmecke Aprikosenküsse unter der Sonne Frankreichs. Felix macht es Nathalie nicht leicht. Im Gegenzug beeindruckt ihn Nathalies Stilsicherheit und Gespür für das Wesentliche, beim Versuch, den Aprikosenhof zu retten. Trotz aller Sorgen auf dem Hof spüre ich die Leichtigkeit Frankreichs. Die Wichtigkeit im Moment zu leben, führt mir die Autorin gestochen scharf vor Augen. Die Geschichte wird aus Sicht der 3. Person von Felix und Nathalie erzählt. Mein Fazit: „Küsse im Aprikosenhain“ ist ein absolutes Wohlfühlbuch. Es kommt fast ohne Dramen aus und dennoch ist es auf keiner Seite langweilig. Die Story verfügt über eine Spannung, die mich spielerisch in den Seiten hält. Zu den Figuren baue ich sofort eine tiefe Verbindung auf und bin in jeder Szene nahe dabei. In wenigen Stunden habe ich es ausgelesen und vermisse schon jetzt den Aprikosenhof und seine liebenswerten Bewohner. Von mir erhält „Küsse im Aprikosenhain“ 5 herzerwärmende Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

Traumhaft

Von: Stefanie K. Datum: 19. April 2020

Im letzten Jahr hat mich "Ein Sommer voller Himbeereis", der Debütroman der Autorin, absolut begeistert und dementsprechend gespannt war ich auf das zweite Buch. Meine Erwartungen wurden komplett erfüllt und auch "Küsse im Aprikosenhain" konnte mich begeistern. Der Einstieg in die Geschichte war sehr gelungen und Nathalie war mir sofort sympathisch. Die Postkarte und ihre spontane Reise waren eine sehr interessante Ausgangssituation für ihre Geschichte. Mich konnte ihre Reise sehr gut unterhalten und auch ihr Aufenthalt auf dem Aprikosenhof konnte mich sehr begeistern. Auch die Besitzer des Aprikosenhofs, Felix, seine Schwester Camille und der Großvater Henni waren sehr sympathisch Charaktere, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher langsam, aber in einem passenden Tempo. Das Setting ist einfach atemberaubend, man hatte jede Pflanze vor Augen und die Gerüche in der Nase. Die Herstellung der Cremes wurde sehr detailreich beschrieben, aber das wurde überhaupt nicht langweilig, sondern hat wirklich Lust auf die Produkte gemacht. Der Schreibstil der Autorin war ebenfalls wieder sehr flüssig zu lesen und ich hoffe, dass die Autorin noch ganz viele Geschichten dieser Art schreiben wird.

Unterhaltsame Liebesromanze

Von: Bambisusuu Datum: 14. April 2020

Nach dem ersten Buch "Ein Sommer voller Himbeereis" von Persephone Haasis habe ich mich sofort über dieses Buch gefreut. Beide Bücher versprechen gute Sommerlaune, eine herrliche Atmosphäre und eine spanende Liebesgeschichte. Neben der Liebesromanze von Nathalie und Felix dreht sich in diesem Roman zusätzlich alles um himmlische Aprikosen, egal ob als Tarte, Marmelade oder in Kosmetik. Mit Nathalie als Charakter hatte ich viel Spaß und fand sie von erster Sekunde sympathisch und authentisch. Ihr Freund macht per Postkarte Schluss, was sie sich natürlich keineswegs gefallen lassen möchte. Um ihn zur Rede zu stellen, reist sie kurzerhand nach Frankreich. Nur leider hat Nathalie eine unerwartete Autopanne unterwegs. Zudem trifft sie noch auf den einsamen Hund Gustave. Was kann da noch schiefgehen? Als Leserin habe ich sofort mitgefiebert. Die Fahrt ist holprig und unterhaltsam. Ich habe mich amüsant wie vor Ort gefühlt. Nathalie bleibt keine Wahl. Sie muss mitten in der Provence in einem kleinen Hof unterkommen. Die idyllische Kulisse ist total schön beschrieben. Die duftenden Kräutergärten, die köstlichen Aprikosen und die ländliche Luft machen Lust auf mehr! Romane, die in der Provence spielen, fesseln mich immer wieder. Wie schön, dass man mit diesem Buch diese wundervolle Reise gedanklich begleiten darf. Nathalie unterstützt tatkräftig den Hof und lernt dabei den zu Anfang eher zurückhaltenden Felix kennen. Zuerst verstehen die beiden sich nicht sonderlich, was sich aber schnell ändert. Zusätzlich taucht man als Leser durch alte Briefe in die Vergangenheit des Hofes. Das war für mich sehr spannend geschildert. Dazu kommen noch die herrlichen Aprikosen-Rezepte, die sofort für Appetit bei mir gesorgt haben. Während es mit Felix zu einer sommerlichen Romanze kommt, wird trotzdem Nathalies Ex wieder Thema. Die spannende Erzählung lässt nicht sofort erahnen, was wohl passiert. Das bringt natürlich Nervenkitzel in die Handlung. So konnte ich auch dieses Roman der Autorin nicht aus der Hand legen!

Das Buch spricht alle Sinne an - absolutes Highlight!

Von: Lenisworldofbooks Datum: 13. April 2020

Nachdem ihr Ex-Freund per Postkarte Schluss gemacht hat, möchte Nathalie ihm unbedingt an die Cote d Azur nachreisen. Doch nach einer Autopanne landet sie auf einem Aprikosenhain in der Provence. Generell wird Nathalie momentan eher vom Pech verfolgt. Auf dem Aprikosenhain blüht sie richtig auf, kann sich an verschiedenen selbstgemachten Kosmetikprodukten ausprobieren und damit vielleicht sogar den in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Hof retten. Und dann ist da auch noch der attraktive Hofbesitzer Felix. Vornweg gleich mal: Ich liebe das Buch! Von Beginn an war ich vom einzigartigen Setting in der Provence begeistert. Ich konnte mir die Lavendelfelder, das Aprikosenhain und die ganze Landschaft sehr gut vorstellen. Da will ich auch mal hin! Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig und einfach nur wundervoll. Sie beschreibt die Gerüche der Kosmetik so, dass ich immer direkt auch den Geruch in der Nase hatte. Der Roman spricht wirklich alle Sinne an. Nicht nur an einer Stelle ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen. Ich liebe die Stimmung in dem Buch und habe mich in der Geschichte einfach nur wohl gefühlt. Bei mir kam richtig Frühlings- bzw. Sommerstimmung auf. Ein richtiges Buch zum Wohlfühlen und ich konnte dem Alltag für ein paar Stunden komplett entfliehen. Generell war die Geschichte schon ein bisschen vorhersehbar, das hat mich aber nicht weiter gestört. Ich habe das Lesen sehr genossen. Besonders gut haben mir auch die Auszüge aus dem Kräuter- und Pflanzentagebuch der ehemaligen Hofbesitzerin gefallen. Ein Rezept daraus habe ich sogar gleich ausprobiert. Den Hund Gustave fand ich so unglaublich süß. Ihn habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Auch die beiden Protagonisten fand ich einfach nur super! Beide machen eine tolle Entwicklung durch und sie waren mit ihren Ecken und Kanten perfekt. Alle Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich fand es sehr schade, als ich auf den letzten Seiten angekommen bin. Das Buch hat 5/5 Sterne verdient und ich kann es absolut weiterempfehlen.

Ein glücklich machender Aprikosenhof

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 17. May 2020

Persephone Haasis nimmt uns in ihrem zweiten Roman mit in die Provence. Auf einen Aprikosenhof, der nicht mehr so gute Ernten hervor bringt wie früher. Der Besitzer Felix wohnt mit seiner Schwester Camille und seinem Grossvater Henni auf dem Hof - Nathalie, die Protagonistin dieses Romans, bald auch. Eigentlich wollte Nathalie an die Küste, um ihrem Freund die Meinung zu sagen, aber nach einer Autopanne sucht sie sich in der hübschen Ortschaft in der Provence eine Unterkunft, die sie bei den Legrands findet. Da es wohl noch länger dauert bis ihr Auto repariert ist, hilft Nathalie auf dem Hof mit. Nicht nur um sich die Zeit zu vertreiben, nein, weil es ihr hier so gut gefällt und sie endlich gärtnern kann. Nathalie liebt die Gegend, die Landschaft, den Hof und bald wohl auch Felix, obwohl er recht zurückhaltend ist. Bis es zu "Küsse im Aprikosenhain" kommt, dauert es, doch bis dahin hat Nathalie ihr Herz schon längst an den Aprikosenhof und seinen Besitzer verloren. Der Roman kommt mit wenigen Figuren aus. Einige Dorfbewohner und natürlich die Hof-Familie plus Nathalie. Nathalie mochte ich, eine aufgestellte junge Frau. Sie ist viel spontaner, als sie von sich denkt. Ihr Herz ist am rechten Fleck, das zeigt sie bereits, als sie Gustave adoptiert. Grossvater Henni mag Nathalie sofort, sie erinnert ihn an seine verstorbene Frau Adeline. Felix ist misstrauisch, glaubt nicht an die Liebe. Nicht nur weil seine letzte Beziehung nicht lange hielt, sondern auch weil seine Mutter die Familie verlassen hat. Seither traut er seinen Gefühlen nicht mehr, hat Angst sich auf sie einzulassen. Seine Schwester Camille ist sehr nett. Sie ist die Seele des Hofes, bleibt aber im Hintergrund. Ich könnte mir gut einen zweiten Roman vorstellen, in dem Camille Protagonistin ist, denn über ihr Leben erfährt man leider sehr wenig. So einen zweiten Roman über den Aprikosenhain wäre auch sonst wirklich toll, dann könnten wir Leserinnen noch mehr Zeit vor Ort geniessen. Denn beim Lesen der Geschichte war ich voll und ganz in der Provence, fühlte mich, als ob ich ein weiteres Zimmer auf dem Hof gemietet hätte, mit den Figuren zusammen am Frühstückstisch auf der Veranda sitze bei Croissant und Café du lait und alles live mitbekomme. Mich konnte die Autorin hauptsächlich durch die atmosphärischen Schilderungen der Aprikosenhaine und Gärten ködern. Dass Nathalie sich dann auch an Naturkosmetik rühren versuchte, gefiel mir natürlich auch, denn ich rühre meine Kosmetik und siede Seifen schon seit vielen Jahren selbst. Die Beschreibungen der Arbeitsschritte sind vereinfacht wieder gegeben, für Laien gut verständlich. Ich hoffe, dass Persephone Haasis damit vielen Leserinnen Lust macht, es auch mal selbst auszuprobieren. Doch es wird nicht nur Kosmetik gerührt, sondern auch in Kochtöpfen, so dass man Lust bekommt, viele Aprikosengerichte zu kochen oder backen. Ideal, dass gerade die Aprikosensaison beginnt! "Küsse im Aprikosenhain" ist ein romantischer Roman, der uns nicht nur mit in die Provence, in Gärten und an den Herd mitnimmt, nein, er ist auf seine Art auch ein Hinweis darauf, dass man mit wenig glücklich sein kann, der ein Hoch auf die kleinen und natürlichen Dinge des Lebens widerspiegelt. Fazit: Aprikosen, Lavendel, blühende Wiesen - ein schöner Wohlfühlroman, bei dem man seine Seele baumeln lassen kann. 5 Punkte.