Julia Holbe

Unsere glücklichen Tage

Unsere glücklichen Tage Blick ins Buch

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Buch

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Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen, erkennen sie, dass ihre Sehnsüchte sie immer noch wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm …

Julia Holbe erzählt in ihrem bewegenden Roman von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: von Liebe und Freundschaft, Schuld und Verrat, von Zufall und Schicksal. »Wenn man ein solches Buch gelesen hat, bleibt für ein paar Sekunden Sehnsucht im Herzen und ein vages Gefühl von Glück.« Christine Westermann

Dieses Buch bleibt im Gedächtnis

Von: Jasmin Datum: 27. January 2021

Ich fand dieses Buch einfach nur wunderschön traurig! Tiefgründig und toll geschrieben!

Erinnerungen

Von: niibo Datum: 15. January 2021

Vier Freundinnen und ein Sommer am Meer, der alles für immer veränderte Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen erkennen sie, dass ihre Sehnsüchte sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm... Dieses schöne, auf eine leichte Art geschriebene Buch von Julia Kolbe, versetzte mich gute 35 zurück in lange, heiße Sommerferien in der Bretagne. Diese Stimmung, die im Buch so wunderbar beschrieben wird, lässt Erinnerungen wach werden an stundenlanges in der Sonne liegen, an salzige Meeresluft, an Markttage in kleinen verträumten Orten, an eine Zeit, in der das Leben noch vor einem liegt, an die erste große Liebe. Die vier Freundinnen verbringen wunderbare Tage in ihrem Ferienhaus am Pool, unterbrochen von Ausflügen an den Strand. Sie grillen, trinken Alkohol, feiern Partys und Elsa trifft ihre große Liebe. Als sie sich nach Wochen verabschieden, wissen sie nicht, dass es ein Abschied für viele Jahre ist. Nach Jahrzehnten treffen sich drei der Freundinnen in ihrem Ferienhaus wieder. Lencia ist da bereits tot. Und wieder kreuzt Sean in ihrer Mitte auf. Ist Elsa nun bereit, sich ihren Erinnerungen zu stellen? Denn Liebe und Freundschaft ist nur dann möglich, wenn sie sich der Vergangenheit stellt. Ein ausgesprochen schönes Buch, welches ganz anders endet, als ich es am Anfang vermutet habe...

Wundervoll...

Von: Maus Polarstern Datum: 08. January 2021

Ein superschön geschriebenes Buch, das so fesselnd war, dass ich es in einem Rutsch lesen musste. Es weckte soviele eigene Erinnerungen und lädt zum Träumen und in Erinnerungen schwelgen geradezu ein. Defenitiv zu Empfehlen. Danke für dieses wunderschöne Leseerlebnis.

Ein melancholisches Sommergefühl

Von: famosundkurios Datum: 27. October 2020

ʳᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ-ᵘⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ʷᵉʳᵇᵘⁿᵍ "Unsere glücklichen Tage" von Julia Holbe ist im @penguin_verlag erschienen und ist eine wirkliche schöne Geschichte.⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀ "Es heißt doch, Augenblicke verändern uns mehr als die Zeit." (S. 54) ⠀⠀⠀ Es geht um die vier Freundinnen Marie, Fanny, Elsa und Lenica. Erzählt wird alles aus der Sicht von Elsa, die nach langer Zeit zufällig Marie wiedertrifft und sich somit wieder an den letzten gemeinsamen Sommer erinnert. Einen Sommer, den sie mit ihren Freundinnen Marie, Fanny und Lenica verbrachte. Und Sean. Sean, der auf einmal da war und alles ziemlich durcheinander brachte. Seit diesem Sommer ist viel Zeit vergangen und dementsprechend viel passiert. Die Geschichte ist sehr atmosphärisch geschrieben und lässt einen eintauchen in einen Sommer voller Gefühle, ganz so, als sei man selbst dabei. Man hört das Meeresrauschen, fühlt den Sand unter den Füßen, riecht den Sonnencremeduft auf der Haut und schmeckt den kühlen Wein. Der Roman ist jedoch keine seichte Sommergeschichte. Vielmehr geht es um die Vergänglichkeit, gespickt mit schönen und weniger schönen Erinnerungen. Doch genauso ist das Leben. ⠀⠀⠀ Ein bisschen Sommer im Herbst. Genau das habe ich gebraucht.

Ein bedrückender Sommerroman ohne Happy End

Von: Nina Wirths Datum: 06. October 2020

ch muss gestehen, dass ich irgendwie immer noch von dem Buch geflasht bin was zum einen daran lag, dass die bedrückende Stimmung und Atmosphäre in der Geschichte zum greifen nahe waren aber auch wegen der Story an sich. Wer hier auf einen Sommerroman mit Happy End hofft wird hier enttäuscht aber gerade deswegen mochte ich das Buch auch gern. Zudem konnte ich mir die Location, das Setting am Atlantik wunderbar vorstellen und mochte die Vorstellung, mit seinen Freunden die Ferien in einem Haus am Meer 🌊 zu verbringen. Der Schreibstil war sehr flüssig und schnell zu lesen, auch gibt es in diesem Buch keine Kapitel sondern lediglich Abschnitte. Für mich war das aber nicht weiter schlimm. Mit den Protagonisten konnte ich mich auch gut anfreunden und ich mochte es, dass jede Frau so verschieden gezeichnet ist. Obwohl ich einige Passagen teilweise etwas langatmig fand, finde ich das Buch wirklich gut und kann es sehr empfehlen. Was mich allerdings manchmal etwas stutzig gemacht hat, war, wie oft und wie viel Wein 🍷 die Clique getrunken hat. Manchmal war das etwas zu viel. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sternen

Erinnerungen sind wie Schätze

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 27. August 2020

Vielen lieben Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Beim Stöbern ist mir das wunderschöne Cover und der Titel sofort ins Auge gesprungen. Die Leseprobe machte Lust auf mehr. An der französischen Atlantikküste verbringen Lenica, Marie, Fanny und Elsa ihre Sommerferien. Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten sind sie ein eingespieltes Team und halten zusammen. Sogar Lenicas Freund Sean gliedert sich mühelos in die Gruppe ein. Sein Auftauchen verändert allerdings auch die Dynamik und die Weichen für neue Lebenswege gestellt. Erst viele Jahre (eigentlich Jahrzehnte) treffen sich die Freundinnen wieder und erinnern sich am Ort ihrer glücklichen Tage. Elsa erzählt die Geschichte und wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ein, im Moment, häufig genutztes Stilmittel, welches ich wirklich sehr gerne mag. Als Leserin erfährt man erst langsam, welche Entwicklungen jede Figur hinter sich hat. Jede Frau bewertet diese wertvollen Erinnerungen unterschiedlich, aber einhellig wird klar, dass sie unheimlich wichtig sind. Besonders gefallen hat mir, wie die Freundinnen sich wieder begegnen. Jede mit ihren Vorbehalten und dennoch kamen sie sich schnell wieder näher. Sie knüpften an ihre alte Freundschaft an, fanden Gemeinsamkeiten aber auch neue Eigenschaften. Ein großartiges Buch über Freundschaft, Jugend, das Erwachsen werden und Erinnerungen. Schließlich hängen wir auch öfter unseren Gedanken nach, sprechen mit Freunden über unsere gemeinsame Vergangenheit, lachen und weinen miteinander. Die Zeit bleibt nicht stehen und wir sollten uns öfter bewusst werden, dass wir glücklich waren. Kleinode der Erinnerung sind Doping für unser Herz und unsere Seele.

Ein wunderbarer Roman über zweite Chancen

Von: Seitenwandlerin Datum: 16. August 2020

"Unsere glücklichen Tage" ist ein Roman, der von der ersten Seite an fesselt. Freundschaft, Liebe und die Vergänglichkeit sind die großen Themen. Dir Rückkehr zu alten Orten und die Möglichkeit die Vergangenheit doch noch in eine neue Zukunft zu führen. Für mich definitv ein Sommerhighlight!

Zwei Sommer

Von: karo_liest Datum: 15. August 2020

"Wenn man ein solches Buch gelesen hat, bleibt für ein paar Sekunden Sehnsucht im Herzen und ein vages Gefühl von Glück." So beschreibt Christine Westermann diesen Roman. Die Freundinnen Marie, Fanny, Elsa und Lenica verbringen einen wunderbaren Sommer in Frankreich an der Atlantikküste. Als allerdings Lenicas Freund Sean dazukommt, verändert sich die Situation. Viele Jahre später begegnet Elsa zufällig Marie wieder in Luxemburg. Diese Begegnung ist der Auslöser für einen weiteren Sommer am Meer. Lenica lebt inzwischen nicht mehr, sodass die Freundinnen sich nur noch zu dritt im Ferienhaus treffen. Und dann ist da auch noch Sean, der wieder auftaucht. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, wechselt zwischen zwei Sommern in der Gegenwart und Vergangenheit und wird in der Ich-Perspektive von Elsa erzählt. Ich kann Christine Westermann nur zustimmen. "Unsere glücklichen Tage" von Julia Holbe ist ein Buch, das nachklingt. Wobei ich zugeben muss, dass ich anfangs eher skeptisch war. Im zweiten Drittel hat die Geschichte Längen, sodass ich mir kurzzeitig sogar überlegte, den Roman zur Seite zu legen. Aber das Weiterlesen hat sich gelohnt. Es ist ein Buch über Liebe und Freundschaft, über glückliche und traurige Tage. Ein leises und gleichzeitig so wuchtiges Buch.

Ein Buch über Liebe, Freundschaft und Sehnsüchte

Von: Petra Radtke Datum: 09. August 2020

Dieser Roman lässt den Leser eintauchen in eine Geschichte voller Freundschaft, Liebe, Sehnsüchte, der Frage nach dem Sinn des Lebens und von verpassten Chancen. Elsa, die uns diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, verbringt in ihrer Jugend gemeinsam mit ihren Freundinnen Lenica, Fanny, Marie den Sommer immer in einem Ferienhaus an der französischen Atlantikküste. Sie erleben jedes Jahr unbeschwerte Stunden und freuen sich auf ihren nächsten gemeinsamen Urlaub, bevor jede in ihren Alltag zurückkehrt. Nichts scheint diese Freundschaft zerstören zu können. An einem Sommertag bringt Lenica ihren Freund Sean mit, ein junger Ire, der ab nun zum Freundeskreis dazu gehört. Elsa verliebt sich in ihn und glaubt mit ihm den Mann fürs Leben gefunden zu haben. Doch das Schicksal hat andere Wege geplant und so kommt es, dass es für alle der letzte gemeinsame Sommer im Leben gewesen sein soll... Viele Jahre später begegnen sich Elsa, Marie und Fanny wieder und beschließen wieder gemeinsame Sommertage in dem Ferienhaus zu verbringen, so wie sie es in ihrer Jugend gemacht haben. Jede hat ihr Leben bis dahin ohne Kontakt zu den anderen Frauen gelebt. Sie sind teils verheiratet, haben Kinder, ihren Beruf...Doch das Band , das die Freundinnen früher verband, ist immer noch da und sie wollen gemeinsam darüber sprechen, was in ihrem Leben falsch lief, warum der Kontakt untereinander plötzlich nicht mehr da war. Dann steht plötzlich Sean im Ferienhaus...Alte Gefühle brechen auf und Elsa glaubt wieder, die Liebe ihres Lebens für immer gefunden zu haben. Doch der freiheitsliebende Ire ist nicht sofort bereit ein neues Leben mit ihr zu beginnen. Es fällt auch beiden schwer über ihre Gefühle zueinander zu sprechen und so verbringen sie zwar miteinander wunderschöne Sommertage, aber oft zweifelt Elsa an der Wahrhaftigkeit der Gefühle von Sean ihr gegenüber.... Warum kommt Lenica nicht zum Treffen der Freundinnen? Welches Geheimnis verbirgt Sean vor Elsa? Wird es für beide eine Zukunft geben? Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Schreibweise der Autorin ist beinahe poetisch. Sie versteht es sehr gut psychologisch die Hintergründe für die Handlungen der einzelnen Figuren herauszuarbeiten. Es ist ein leises Buch, das zum Nachdenken anregt. Es gibt dem Leser mit auf den Weg, jeden Tag des Lebens gut zu nutzen und nichts zu verschieben. Freundschaften müssen gepflegt werden und dazu gehört auch offen und ehrlich über Probleme zu sprechen und Verständnis für den anderen aufzubringen. Man soll seine Sehnsüchte versuchen zu erfüllen und seine Träume dadurch Wirklichkeit werden lassen. Ich wünsche dem Buch viele begeisterte Leser.

Emotionales Sommerbuch

Von: art_of_books97 Datum: 06. August 2020

Ich habe ein Sommerbuch erwartet, voller Gefühle, Liebe und Freundschaft. Genau das habe ich bekommen. Elsa nimmt uns mit auf ihre Reise zurück in das Ferienhaus an der französischen Atlantikküste, in dem sie früher mit ihren Freundinnen Lenica, Marie und Fanny jeden Sommer verbrachte. Bis zu diesem einen Sommer, der ihr letzter gemeinsamer sein sollte. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart, in der die Freundinnen längst erwachsen, verheiratet, wieder geschieden und Mütter von erwachsenen Kindern sind. Auf der anderen Seite erleben wir den letzten gemeinsamen Sommer als sie alle noch jung waren. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, als ich dann nach ein paar Seiten drin war, hat es mir wirklich gut gefallen. Elsa ist eine sehr leidenschaftliche Protagonistin, die in ihren Gefühlen komplett aufgeht und sich darin auch komplett verliert. Sie erzählt uns von ihrer Freundschaft zu Lenica, die besonders tief war, obwohl sich die beiden nur im Sommer begegneten. Sie erzählt von Sean, mit seinen Tattoos, seinem versuchten Bad Guy Image, den man nicht drängen durfte, damit er zu einem kommt. Von Fannys wunderbaren Sandwiches und von Marie, die mit ihrem Tomas zusammenbleiben möchte, weil es gut funktioniert. Es ist eine Geschichte über Freundschaft. Was eine Freundschaft ausmacht, was sie alles aushalten kann und dass sie auch nach Jahrzehnten ohne Kontakt wieder funktionieren kann. Gleichzeitig geht es aber auch um die Liebe, um so tiefe Gefühle, dass sie einen nie wieder loslassen. Man hat das Gefühl dabei zu sein, wenn die Freunde auf dem Felsen am Meer liegen, vor dem Gewitter ins Haus fliehen, gemeinsam im Garten grillen und Wein trinken. Ich fand den Schreibstil wunderbar, ich muss sagen, ich habe mit einem „schlimmeren“ Geheimnis gerechnet, aber dennoch hat die Auflösung voll und ganz gepasst. Es ist ein ruhiges Buch, das keine große Action braucht. Am Ende hat es mich zwar traurig gestimmt, aber irgendwie war ich voller Liebe für die Charaktere.

Stimmung

Von: wal.li Datum: 14. July 2020

Zufällig treffen sich die Freundinnen Marie und Elsa nach Jahren wieder. Es ist als wäre es gestern gewesen, dass sie sich das letzte Mal gesehen haben. Wieso haben sie sich überhaupt aus den Augen verloren? Vier beste Freundinnen, Elsa, Marie, Fanny und Lenica und etliche gemeinsam verbrachte Sommer in ihrer Jugend. Ja, da war dieser letzte Sommer, der alles veränderte. Der sie alle prägte. Der Sommer und Sean, ein Kinderfreund von Lenica. Elsa ist sehr froh, dass die Freundinnen gemeinsam beschließen nach den langen Jahren wieder ein paar Tage in dem alten Ferienort zu verbringen. In der Jugend erscheint die Zeit unendlich, die Sommer wärmer und länger. Man glaubt, immer noch Zeit zu haben, um Probleme zu besprechen. Doch in den mittleren Jahren als sich die Freundinnen wieder treffen, wissen sie schon, dass man nicht mehr alles verschieben sollte. Sie wollen den Sommer genießen, aber sie wollen sich auch an jenen Sommer erinnern. Gab es ein Geheimnis, welches sie schließlich dazu gebracht hat, sich voneinander zu entfernen. Es fällt den Frauen nicht leicht, irgendwie ist es so als würden sie den Sommer von damals noch einmal durchleben. Doch auch Neues hält das Leben für die Freundinnen bereit. Für dieses Buch muss man wohl in der richtigen Stimmung sein. Ist man das nicht wirkt der Roman etwas schwülstig und auch nicht sehr wirklichkeitsnah. Zu einer richtigen Liebesgeschichte fehlt etwas Entscheidendes und zu einer tiefgreifenden Tragödie fehlt irgendwie der Tiefgang. Ist man jedoch in der richtigen Stimmung, kann dieses Buch durchaus eine ergreifende Geschichte der Freundschaft der Frauen darstellen. Zugleich bietet das Buch einen Streifzug durch das sommerliche Frankreich und tut damit der Ferienstimmung gut. Man wünscht sich selbst ein Ferienhaus in einer angenehmen Gegend, in der man dann fast schon dazugehört, auch nach Jahren wieder. Man mag mit ein wenig Wehmut auf die Jugend zurückblicken, doch nachdem man ein Resume gezogen hat, kann man auch freudig in die neue Zukunft blicken. 3,5 Sterne

Perfektes Sommergefühl

Von: glimmende Datum: 24. June 2020

Nach vielen Jahren mit wenig Kontakt trifft Elsa auf zwei enge Freundinnen aus ihrer Jugend. Mit Marie und Fanny hat sie unendlich viele glückliche und unbeschwerte Stunden in den Sommerferien an der französischen Atlantikküste verbracht. Lenica, die vierte im Bunde, fehlt hingegen. Als Sean, Elsas Jugendliebe, denn sie damals im Urlaub zum ersten Mal getroffen hat, ebenfalls auftaucht, brechen langsam alte Wunden auf. Denn so glücklich und unbeschwert war zumindest der letzte gemeinsame Sommer doch nicht... In "Unsere glücklichen Tage" geht es um die großen Themen wie Liebe, Verrat und Vergänglichkeit. Mit Hilfe von Erzählungen aus der Gegenwart und Rückblicke auf die gemeinsame Vergangenheit entspinnt sich eine Geschichte aus Zuneigung und einem "Liebesmehreck". Das ganze hat einen leicht philosophischen Touch, denn zumindest ich habe mich gefragt, liebt man jemals wieder so bedingungslos wie bei der erste großen Liebe? Noch mehr als für alles rundum die erste große Liebe steht "Unsere glücklichen Tage" für mich für eine ganz andere Sache. Nämlich das Gefühl der nie enden wollenden Sommer der Kindheit und Jugend. Und das ist in meinen Augen auch die ganz große Stärke von Julia Holbe. Wie sie dieses Gefühl in ihrem Buch transportiert. Ich habe beim Lesen quasi die Sonne auf meiner Haut und das Salz des Wassers auf meiner Zunge gespürt. Sollte man es in diesem Sommer nicht selbst ans Meer schaffen, so lässt "Unsere glücklichen Tage" zumindest den Geist dorthin reisen. Ein, zwei kleine Schwachpunkte hatte das Buch für mich auch. Bei einem bin ich mir nicht sicher, ob Julia Holbe den vielleicht sogar bewusst gewählt hat. Nach meinen Berechnungen müssten Elsa und ihre Freundinnen im Erzählstrang in der Gegenwart so Ende 40, Anfang 50 sein. Schließlich haben zwei von ihnen erwachsene Töchter. Ich hatte insbesondere bei Elsa jedoch das Gefühl, dass sie sich unbedarft und gedankenlos wie eine maximal Zwanzigjährige verhält. Das hat mich an der ein oder anderen Stelle mit einem Kopfschütteln zurückgelassen. Mein zweiter Kritikpunkt sind zwei Wendungen am Ende des Buches, die für mich recht vorhersehbar waren. Das hat den Schluss für mich zwar sehr passend aber nicht ganz so originell gemacht. Trotzdem hat mir "Unsere glücklichen Tage" sehr gut gefallen. Ich konnte das Buch teilweise nicht aus der Hand legen und werde insbesondere dieses spezielle Sommer- und Urlaubsfeeling nicht so schnell vergessen. Absoluter Lesetipp für alle, die an "Meer-Vermissung" leiden.

Der Sommer unseres Lebens

Von: Ines Datum: 23. June 2020

Draußen sind über 25 Grad und das ist ideales Wetter, um sich in einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste, an der ich noch nie war, zu träumen, den die vier Freundinnen Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen. Der Roman beginnt damit, dass Elsa – aus deren Ich-Perspektive er geschrieben ist, sich nach vielen Jahren mit Marie in Luxemburg trifft, nachdem sie ihr zufällig über den Weg gelaufen ist. Das Ende des damaligen Sommers der jungen Studentinnen ist nämlich auch das Ende Ihrer Freundschaft. Oder nicht? Etwa 30 Jahre später (geschätzt von mir, ich erinnere mich nicht, ob es irgendwo in dem Buch steht) unternehmen die Frauen heute eine Reise in die Vergangenheit, bei der Sean, ein Freund von Lenica, erneut eine zentrale Rolle spielt. Das Buch hat 320 Seiten und dennoch habe ich eine Woche daran gelesen. Das ist ungewöhnlich, denn normalerweise lese ich bei Belletristik durchschnittlich eine Seite in einer Minute und ich hatte Zeit zum Lesen. Bei diesem Buch habe ich mindestens doppelt so viel Zeit pro Seite gebraucht. Woran lag das? Die Geschichte hat mich in ihrer Intensität und den genauen Beschreibungen der Momente gefangen genommen. Obwohl die meisten Sätze kurz und einfach zu verstehen sind, habe ich diverse Absätze mehrfach gelesen, weil sie entweder so schön waren oder ich sicher sein wollte, alles erfasst zu haben. Es geht in der Geschichte um Freiheit, Vertrauen, Liebe, Leidenschaft, Verlust und Freundschaft. Was wäre gewesen, wenn/wenn nicht … und was können die Beteiligten heute aus der Situation machen, damit es ihnen möglichst gut damit geht? Der Roman ist einerseits sommerlich-leicht und anderseits haut er mit voller Gefühlswucht zu, ohne auch nur einen Moment kitschig zu sein. Mehr möchte ich nicht verraten, um Dir die Spannung zu erhalten, falls Du das Buch lesen möchtest. Von mir bekommt der Roman vier Sterne. Warum keine fünf? Ich hätte es mir etwas komprimierter gewünscht, aber dennoch empfehle ich es gerne.

Grenzenlose Liebe und unbewältigter Verlust

Von: Leserattenmama Datum: 22. June 2020

Ich-Erzählerin Elsa stellt sich nach Jahren ihrer Vergangenheit: ein Sommer mit ihren drei Freundinnen Lenica, Marie und Fanny sowie Sean hatte für alle vier Frauen starken Einfluss auf den Rest ihres Lebens... keine kann das Erlebte vergessen, aber genauso wenig können sie darüber reden und haben, trotz der Gefühle zueinander, den Kontakt entsprechend abgebrochen. Doch nun wird die Vergangenheit aufgearbeitet... Die Kapitel springen immer mal wieder zwischen der Vergangenheit und Gegenwart, ohne dass es durch eine Überschrift angekündigt wird - nach wenigen Zeilen wird das aber immer klar. Die Hauptpersonen werden in ihrer Unterschiedlichkeit deutlich beschrieben - mir gefällt zB die Wortschöpfung „trojanisches Reh“ (S. 35) :) Was weniger meins war, sind die auf mich doch recht konstruiert wirkenden Zufälle bzw Schicksale... und ein bisschen zu viel Liebe - oder bin ich unnormal, wenn ich die Gefühle gegenüber meiner besten Freundin nicht als Liebe bezeichne?! Oder lag es daran, dass ich mit meiner ersten großen Liebe so im Nachhinein doch ganz anders umgegangen bin - streckenweise konnte ich die Entscheidungen und Handlungen nicht nachvollziehen. Schade - wenn es von der Autorin einen zweiten Roman gibt, werde ich den dennoch gern lesen, da mir Sprache und Erzählstil insgesamt gefallen haben!

Eine tolle Geschichte!

Von: wordfulbooks Datum: 04. June 2020

„Am Ende sind wir alle Geschichte. Lass uns eine Gute daraus machen.“ . Das Cover lässt vermuten, dass die Handlung eine leichte Sommergeschichte ist, es wurde aber so viel mehr daraus. . Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen letzten entspannten Sommer an der Atlantikküste und freuen sich auf die Zukunft, die vor ihnen liegt. Doch das Leben trennt die vier Freundinnen und als sie sich Jahre später wiedersehen, hängen sie immer noch ihren Träumen von damals nach. Und genau diese Träume verbinden die vier immer noch, trotz allem, was damals an jenem Abend geschehen ist. . Das Buch ist aus der Sicht Elsas erzählt und der Handlungsstrang wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dadurch lernt man alle vier Freundinnen auf ihre eigene Art und Weise kennen und man erfährt, wie sie zueinander gestanden haben und heute stehen. Immer wieder erkennt man, dass Elsa einige Punkte der Vergangenheit verdrängt hat, wodurch man noch neugieriger wird, was damals im Haus an der Atlantikküste geschehen ist. . An den Schreibstil musste man sich erstmal gewöhnen, wodurch es mir anfangs schwergefallen ist, in die Handlung reinzukommen. Man hat sich aber nach einigen Seiten gut daran gewöhnt und den Schreibstil zu schätzen gelernt. Auch überraschende Wendungen am Ende des Buches, haben den teils langatmigen Mittelteil wieder wett gemacht. . Julia Holbe spricht in ihrem Buch so viele tolle Dinge an: Liebe & Freundschaft, Schicksal & Zufall und Schuld & Verrat. Insgesamt ein sehr tolles Buch, was sich leider im Mittelteil etwas gezogen hat. Ich vergeben 4 Sterne.

Am Ende sind wir alle Geschichten

Von: Giselas Lesehimmel Datum: 26. May 2020

Am Ende sind wir alle Geschichten Lass uns eine gute draus machen. (Seite 268) Meine Meinung Vom Cover her hätte ich eine leichte Geschichte erwartet. Sie bietet aber so viel mehr. Sie erzeugt Sommerfeeling und sehr tiefgründige Gedanken. Was wäre wenn .... Erzählt wird aus der Sicht von Elsa. Sie wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Sie erzählt uns von ihren drei Freundinnen. In Lenica hat sie eine Seelenverwandte gefunden. Sie führen viele Gespräche. Lenica kann in Elsa lesen wie in einem Buch. Sie weiß schon vor Elsa selbst, wie es um ihre Gemütslage steht. Sieht deren innerer Zerrissenheit. Marie und Elsa sind sich in Luxemburg zufällig über den Weg gelaufen. Sie haben sich verabredet. Sie lassen die alte Freundschaft wieder aufleben. Die Freundinnen treffen sich wieder. Das wunderbare Haus am Atlantik wird erneut zum Leben erweckt. So ganz anders. Irgendwie aber wie immer. Wir haben Marie außerdem noch ein paar schöne Stunden in Paris zu verdanken. Die blasse Fanny wirkt wie der ruhende Pol in der Geschichte. Eigentlich wollte sie studieren. Nun führt sie einen Buchladen. Danke Fanny. Wir Leser lieben Buchläden. Lenica ist ein unruhiger Geist. Sie war glücklich darüber, die drei Frauen kennengelernt zu haben. Hat mit ihnen viele wunderbare Stunden verbracht. Damals. An den wunderbaren Sommertagen am Atlantik. Danke Lenica. Einen Menschen wie dich sollte man unbedingt kennen. Sean ist ein richtiger Lebemann. Lenica hatte ihn vor vielen Jahren zu einem Essen in Elsas Haus am Atlantik mitgebracht. Der Ire hat Elsa von der ersten Sekunde an den Kopf verdreht. Sean entführt uns in das wunderbare Irland. Danke Sean, für das wunderbare Zitat, welches ich ein paar mal gelesen habe. Bevor ich dich wieder getroffen habe, war mein Körper nur ein Sarg für mein totes Herz. (Seite 267) Danke Elsa. Du hochemotionale Person hat du uns an einer traumhaften Geschichte teilhaben lassen. Ich habe zu lesen begonnen und konnte nicht mehr aufhören. Ich wollte unbedingt wissen, was sich an diesem letzten Sommer zugetragen hat. Warum sich die vier Freundinnen so viele Jahre nicht mehr gesehen haben. Ich hatte sehr viel Spaß an diesen Sommern. Habe im kalten Atlantik gebadet und mich auf dem warmen Fels aufgewärmt. Viele leckere Essen und Wein genossen. Sehr viel Wein. Die jungen Menschen haben das Leben zelebriert. Die Autorin konnte das sehr bildlich rüberbringen. Ich konnte mich an meine eigene Jugend erinnern. Wie oft sind wir zu dritt mit einem Rad gefahren. Lenker und Gepäckträger waren besetzt. Viele schöne Sommertage konnte ich mir wieder in Erinnerung rufen. Doch nicht nur meine Erinnerungen wurden geweckt. Es war die Neugierde, die mich zum Weiterlesen getrieben hat. Dieser letzter Sommer. Sean, der das Leben der vier Frauen beeinflusst hat. Besonders in Elsas Leben spielt er eine große Rolle. Lenica die verstorben ist und dennoch stets präsent ist. Die beste Freundin die man haben kann. Viele Dialoge, die stets zu fesseln wissen. Vier Freundinnen, die wunderbare Sommer zusammen verlebt haben. Die sich viele Jahre nicht gesehen haben und doch nie getrennt voneinander waren. Fazit Wahre Freunde werten nicht. Sie verzeihen und sind für einander da. Wahre Freundschaften halten über den Tod hinaus. Das ist die Botschaft, die ich dieser wunderbaren Geschichte entnommen habe. Vor allen Dingen habe ich gelernt, wie nützlich Tupperware sein kann. Ja, es gab für mich auch was zu Lachen. Die Freundinnen haben gezeigt, dass jede Tragödie zu meistern ist. Wahre Freundschaft macht das möglich. Danke Julia Holbe. Ich habe jedes Wort genossen.

Eine auf jeden Fall lesenswerte Geschichte über Freundschaft, Liebe, Verzeihen und das Ergreifen von Chancen!

Von: LesenderVicinger Datum: 16. May 2020

Dieses Buch erzählt die Geschichte von vier Freundinnen. Doch es geht nicht nur darum, sondern um viel mehr... Julia Holbe beginnt auf der ersten Seite mit einer Art Vorwort, welche direkt meine Neugier weckte und auf eine wichtige Message hoffen lässt. Dann startet auch das Buch, aus Elsas Sicht. Ihre Gedankengänge und das Geschehen sind angenehm formuliert und lässt sich gut lesen. Ein paar Stellen waren eventuell ein wenig langatmig. Elsa taucht immer wieder in ihre Vergangenheit ein, die sich im Laufe des Buches mit ihrer Gegenwart vermischt. Trotzdem erinnert sie sich nicht von Anfang an an alles, wodurch sich eine gewisse Spannung aufbaut… Man fragt sich, was an jenem Abend des doch so perfekt scheinenden Sommers geschah, was das Leben der vier Freundinnen für immer veränderte. Elsa ist mir sympathisch, ihre Gedankengänge sind logisch und nachvollziehbar. Ich kann mich teilweise auch mit ihr identifizieren. Auch die anderen drei Freundinnen -und nicht zu vergessen Sean- haben alle ihre eigene Geschichte und sind auf Grund verschieden. Doch diese Verschiedenheit macht diese Personenkonstellation gerade so lebendig! Fazit: Unsere glücklichen Tage ist ein schöner Roman, der in gewisser Hinsicht ein Lebensratgeber ist! Julia Holbe legt einem in Form dieser Geschichte nahe, das Leben auszukosten und Chancen zu ergreifen… Da es sich gut lesen lässt -bis auf ein paar langgezogene Stellen- und die Protagonistin, alle auf ihre eigene Weise, mir ans Herz gewachsen sind, gibt es 4 Sterne als Bewertung!

Mir hat es leider nicht gefallen :(

Von: SW Datum: 13. May 2020

Sorry, ich möchte die Leistung der Autorin nicht schlecht machen, aber leider konnte ich mich nicht dazu durchringen, das Buch zu Ende zu lesen. Mir war es nicht flüssig genug geschrieben, musste mich sehr konzentrieren, um der Handlung zu folgen. Habe das Buch dann meiner Freundin gegeben, da ich dachte, daß es nur für mich nicht das richtige Buch ist. Leider ging es ihr genauso. Ich lese gerne zur Entspannung, das konnte ich bei diesem Buch nicht. Es tut mir sehr leid und ich hoffe, daß es anderen Testlesern besser erging. Die Thematik fand ich schon spannend.

Alles ist möglich

Von: Kristall86 Datum: 13. May 2020

Es gibt so Momente im Leben, die sind einfach unvergesslich und unbezahlbar. Genau wie dieser eine Sommer, damals, in dem Elsa, Marie, Fanny und Lenica an der französischen Atlantkküste waren und die Wärme nie enden wollte. Aber alles ist einmal vorbei und das pure Leben steht wieder vor einem. Man wird älter, erfahrener, die Zeit vergeht und es passieren Dinge im Leben, die keiner so genau vorhersehen kann. Aber als sich die Mädels eines Tages wieder treffen, merken sie, das ihre Freundschaft immer noch da ist auch nach all den Jahren, obwohl Lenica und ihr damaliger Freund Sean, der Sommerurlaub damals am Atlantik, komplett aus den Fugen gebracht hat... Julia Holbe hat mit „Unsere glücklichen Tage“ einen nachhallenden und ruhigen Roman verfasst. Bei der Wahl ihrer Figuren hat sie wirklich jeden Charakter einmalig umgesetzt. Jeder ist anders, verschieden und dennoch verbindet die Mädels eine Freundschaft der besonderen Art. Diese Freundschaft wird hart auf die Probe gestellt und es geschehen Dinge, die man kaum glauben kann als Leser. Holbe fesselt mit ihrem Schreibstil, bleibt aber dennoch auf einem ruhigen Niveau und man liest die Geschichte wunderbar weg. Sie beschreibt, des weiteren, auch sehr bildhaft und emotional auf einer besonderen Art, denn man konnte die Zeit damals am Atlantik sehr gut nachfühlen....manchmal konnte man sogar die Brandung rauschen hören, wenn man sich ganz in den Zeilen verliert. Dennoch gibt es hier und da Schwächen. Es gibt Figuren, die bleiben nur am Rande aktiv, andere wiederum „drehen“ ihr eigenes Ding und man muss schon wirklich schlucken, wenn man so manche Situation liest, wie es sein kann das sich alles so entwickelt hat. Sean wird hier zum Zankapfel und war bei mir nicht sonderlich beliebt. Er war der Störenfried, Feind, wie auch immer. Holbe hat hier jedenfalls sehr gut agiert! Gerade zu Beginn des Buches hat man gewisse Erwartungen, die dann ein wenig verblassen und am Ende kommt der große Knall. Dennoch passt alles irgendwie und man grübelt nach beenden des Buches noch lange nach....Ebenso ist das Cover interessant. Drei Mädels springen ins Wasser...Wo ist die Vierte? Das muss jeder selbst herausfinden. Eine besondere Geschichte mit interessanten Protagonisten und einer, mal anderen, Story. 4 von 5 Sterne hierfür.

Einfach gelungen!

Von: Enya Datum: 12. May 2020

Julia Holbe verleitet mit ihrem Schreibstiel nicht nur dazu, das Buch einfach zu lesen, sondern auch dazu, die Geschichte mitzuerleben. In dem Roman geht es um Liebe, Freundschaft, tiefe Verbundenheit, Verlust und Verrat. Es ist ein sehr emotionaler Roman den manchen dazu verleiten mag, seine eigene Lebenseinstellung zu überdenken. Sollten wir nicht viel öfter ganz spontan das tun was uns gut tut? Im Augenblick leben und genau diesen zu genießen? Der Roman spielt sich in der Vergangenheit und der Gegenwart ab. Er zeigt wie das Eine das Andere auch nach Jahren noch beeinflussen kann, wenn verschiedene Sachen ungeklärt bleiben. Ein Thriller-Leser wie ich, würde diesen Roman vielleicht nicht als spannend bezeichnen. Die Geschichte ist eher bewegend und packend, der Schreibstil ist mitreißend. Ich konnte das Buch gut aus der Hand legen, wenn ich allerdings wieder angefangen habe zu lesen, war ich innerhalb von ein paar Zeilen wieder mitten im Geschehen drin. Ich empfehle dieses Buch wärmstens. Für mich war es ein abwechslungsreiches Leseerlebnis das sich echt gelohnt hat!

Vergangene Sommer, vergangene Jugend

Von: Morgenschnecke Datum: 09. May 2020

Vier Freundinnen verbrachten in ihrer Jugend jeden Sommer an der Atlantikküste. Eine unbeschwerte Zeit, in der sie Freundschaft mit der dort lebende Lanica schlossen und jeden Sommer aufs neue wiederbelebten. Jedoch kam es irgendwann zu einem Bruch, die schier endlosen Sommer waren vorbei, die besten Freundinnen verloren sich aus den Augen. 30 Jahre später trifft Elsa zufällig zwei ihrer damaligen Freundinnen wieder. Sie beschließen die Vergangenheit noch mal aufleben zu lassen und das alte Haus am Meer für den Sommer zu besuchen. Doch ohne Lanica, die mittlerweile verstorben ist. Was ist damals passiert, das die besten Freundinnen auseinander trieb? Und was genau hatte Elsas Sommerliebe Sean damit zu tun. Den Anfang der Geschichte fand ich äußerst spannend. Man fragt sich was damals mit den Freundinnen passiert ist, welches mysteriöse Geschehen die unzertrennliche Gruppe auseinander gebracht hat. Die Auflösung war dann für mich eher enttäuschend und vorhersehbar, trotzdem hat mir der Roman gut gefallen. Die unbeschwerte Zeit eines Sommers am Meer, ein idyllisch gelegenes, etwas verfallenes Ferienhäuschen, und schließlich die Leichtigkeit der Jugend machen aus „Unsere glücklichen Tage“ ein perfektes Sommerbuch. Auch wenn es zuweilen etwas zu emotional und für mich unlogisch daher kommt. Die jungen Frauen verbringen jeden Sommer mit Lanica, trotzdem haben sie während der übrigen Monate keinen Kontakt zu ihr und keine Ahnung von ihrem Leben. Während der Aufenthalte sind sie jedoch die allerbesten Freundinnen, Seelenverwandte. Auch die erwachsene, reife Elsa betont immer wieder wie nahe sie sich damals waren. Für mich sind diese Beziehungen einfach nur oberflächlich und bedeutungsleer, werden aber, auch noch im Alter, als die allerbesten Freundschaften und größten Lieben gepriesen und hochgehalten. Eine unreflektierte und naive Sicht, wie ich finde. Trotzdem hat mich diese Geschichte wegen ihrer Stimmung und der angesprochenen Themen mitgerissen. Ein emotionaler Roman der dazu anregt, über vergangene Freundschaften und alte Lieben nachzudenken.

Neuanfänge sind möglich, Chancen sollte man ergreifen

Von: Ingrid Eßer Datum: 05. May 2020

In ihrem Debütroman „Unsere glücklichen Tage“ schreibt Julia Holbe über die Freundschaft der vier jungen Frauen Elsa, Fanny, Marie und Lenica. Die drei erstgenannten stammen aus Luxemburg und verbringen jahrelang ihre Sommerferien im Ferienhaus von Elsas Eltern an der Atlantikküste der Bretagne. Lenica wohnt mit ihrer Familie vor Ort und hat sich mit den Frauen angefreundet. In einem heißen Sommer an der Küste bringt Lenica Sean mit, einen Freund seit vielen Jahren. Vom ersten Augenblick an fühlt Elsa sich von ihm magisch angezogen. Doch am Ende der Ferien ist plötzlich alles vorbei, der Kontakt der Frauen zueinander bricht abrupt ab. Etwa 30 Jahre später trifft Elsa Marie durch Zufall wieder. Beiden ist die Sehnsucht nach der gemeinsam verbrachten Zeit deutlich anzumerken und sie beschließen, die alte Gewohnheit wieder aufleben zu lassen. Julia Holbe lässt von Beginn an keinen Zweifel daran, dass etwas Bedeutsames zum Schluss des Aufenthalts an der Küste geschehen sein muss, so dass die Freundinnen von weiteren Treffen und Telefonaten abgesehen haben. Daher war ich zunächst etwas verwundert über die Freude des Wiedersehens von Elsa mit Marie. Schnell wurde deutlich, dass man schon deswegen nicht an die Vergangenheit anknüpfen konnte, weil Lenica inzwischen verstorben ist. Mir wurde aber auch bewusst, dass der Grund für das jahrelange Schweigen umso tragischer sein musste, denn Elsa war nicht einmal bei der Beerdigung ihrer Jugendfreundin, obwohl sie davon erfahren hatte. Der Roman spielt in der Gegenwart, die Freundinnen sind inzwischen etwa 50 Jahre alt und stehen mitten im Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Fanny hat den Buchhandel ihrer Mutter übernommen, Marie ist Neurologin und Elsa Lehrerin. Die damaligen Erlebnisse sind scheinbar in Vergessenheit geraten. Die jungen Frauen haben sich weiterentwickelt, ihre eigenen Leben an der Seite anderer Personen gelebt und keine von ihnen möchte wieder in die frühere Rolle schlüpfen: Marie, die Unbeschwerte und Streitlustige, Fanny, die zurückhaltend und für ihre Kochkünste bekannt ist und die unternehmenslustige und sensible Elsa. Obwohl kein Zorn spürbar ist, gehen die Erinnerungen von Elsa, die als Ich-Erzählerin fungiert, oft zurück zu dem Bruch der Freundschaft, der über allem mit der Frage nach dem Warum bis fast zum Ende der Geschichte im Raum steht. Wer selbst schon einmal den Sommer am Atlantik verbracht hat, wird sich gerne anhand der Schilderungen wieder dahin mitnehmen lassen. Die Sonne brennt, die Luft flirrt, das Wasser wartet kühlend auf den Schwimmer und über allem liegt eine Sehnsucht nach Nähe, Berührungen und Genießen der gemeinsamen Zeit. Nur die Schönheit der ungetrübten Tage möchte man erinnern. Doch Julia Holbe zeigt auf bewegende Weise, dass man seine Vergangenheit nicht beschönigen kann und sie für die Freundinnen auch verbunden ist mit Neid und Eifersucht, mit verletzenden Geheimnissen und Vertrauensbruch. Elsas Beziehung zu Sean wird erst im Laufe der Zeit verständlich, die Schilderungen der gemeinsamen Aktivitäten der beiden führen im mittleren Teil leider zu einigen Längen. Julia Holbe schildert in ihrem Roman „Unsere glücklichen Tage“ die enge Freundschaft von vier jungen Frauen, die am Ende eines heißen Sommers plötzlich endet. Obwohl die Erinnerung verblasst, bleibt ein Schatten, der darauf wartet, an die rechte Stelle gerückt zu werden. Die Autorin zeigt, dass Neuanfänge möglich sind und macht Mut, gebotene Chancen aufzugreifen. Gerne empfehle ich den Roman weiter.

Tolles Buch

Von: San74 Datum: 05. May 2020

Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es ist ein spannender Roman, der in 2 Zeiten spielt. Es gibt starke Charaktere in dem Buch. Alles in allem ein sehr gelungener Roman

Ein Sommer am Atlantik

Von: misshappyreading Datum: 03. May 2020

Drei Freundinnen machen jedes Jahr Urlaub an der Atlantikküste. Jedes Jahr treffen sie dort Lenica. Die vier verbindet eine tiefe Freundschaft. Bis zu diesem einen Sommer. Der Sommer nachdem alles anders ist. Mit diesem Buch haben mich Lovely Books und Penguin überrascht! Ich bin mir gar nicht sicher ob die Verlage wissen wir sehr ich mich über solche Überraschungen freue. Die Aufregung wenn man ein Paket bekommt und nicht weiß welche Geschichte einen erwarten wird. Die Bücher sind oft ganz besonders liebevoll verpackt. Dieses auch. Mit Freundschaftsbändchen und Lesezeichen! Ganz ganz toll und ich bin sooooo dankbar dafür! Eigentlich geht es um zwei Sommer in diesem Buch. Der Sommer in dem alles auseinander ging und der in dem wieder alle zusammen kommen. Zumindest fast alle. Die beiden Erzählstränge beginnen zu Beginn des Sommers und Ende mit den ersten Herbsttagen. *** Was hat mich nicht so gefallen an diesem Buch: Ich hätte gerne direkt gewusst wie alt die Protagonisten sind, denn irgenwie habe ich ein Jugendbuch erwartet. Ich meine wer hat schon den Sommer über frei und fährt mit Freundinnen in den Urlaub? Mein erster Gedanke war daher: Jugendliche. Stimmt aber nicht, wir reden von Studenten. Macht an sich auch Sinn, war aber wie gesagt nicht mein erster Gedanke und hat mich damit ein bisschen verwirrt zu Beginn. Was mir auch nicht so ganz gefallen hat war leider die Aufklärung was in diesem verhängnisvollen Sommer passiert ist. Ich möchte das spoilerfrei formulieren, daher hört sich die Erklärung vielleicht ein bisschen kryptisch an: Mir war das zu unspektakulär. 'Das' war der Grund warum alles auseinander ging? Ja Grund für Unmut auf jeden Fall, aber in der Konstellation? Nein irgendwie war mir das zu wenig. *** ABER das Buch ist so wundervoll geschrieben. Ja ich habe diese zwei Negativpunkte was die Geschichte selbst angeht. Doch das sollte niemanden davon abhalten das Buch zu lesen. Denn man riecht förmlich den Atlantik, schmeckt den Weißwein und hört das Rauschen der Wellen. Die Autorin ist auf jeden Fall eine talentierte Geschichtenerzählerin. Auch wenn ich mir eine dramatischere Auflösung erhofft habe, bis zu den letzten Seiten war ich so gespannt drauf. Die Autorin macht einen wundervollen Job die Spannung aufzubauen und den Leser nicht mehr los zu lassen. *** Ein perfekter Sommerroman der einen mit an den Atlantik und zu vier Freundinnen nimmt!

Endloser Sommer

Von: Jenny Datum: 03. May 2020

Ein tiefsinniges Buch das ohne lange Dialoge auskommt. 4 Freundinnen, 1 Mann und ein letzter Sommer in der Jugend der prägend ist und niemals vergessen. Erzählt wird aus der Sicht von Elsa die 2 ihrer Freundinnen wieder trifft und sie begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Lenica ist bereits verstorben und fehlt vor allem Elsa, obwohl sie über Jahrzehnte keinen Kontakt hatten. Der unvergessliche Sommer wird beschrieben in einer verschleierten Erzählweise, die wie ein Nebel wirkt und sehr gut zur schön melancholischen Stimmung des Buches passt. Man ahnt was passiert ist bei 4 Mädchen und einem charismatischen Mann, erstaunlich ist wie die Geschichte ohne Hass, Wut und Vorwürfen auskommt. Einzigartig erzählt und man weiß erst hinterher wann man die schönste Zeit im Leben hatte und sehnt sich irgendwann dahin zurück, was gut aber auch schlecht ausgehen kann. Ein stimmungsvolles und ruhiges Buch.

Freundschaft, die abrupt endet

Von: Buchwoerter Datum: 29. April 2020

• UNSERE GLÜCKLICHEN TAGE • Ein schöner Roman über die Themen Freundschaft, Liebe, Sommer und Jugend. „Unsere glücklichen Tage“ ist für mich ein sehr ruhiges Buch, welches versucht alle Emotionen der Protagonistin aufzufangen. Spannend fand ich, die Weiterentwicklung der Charaktere bzw. ihre Emotionen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Die vier Mädchen verbringen wunderbare Ferien in der sommerlichen Atlantikküste. Sie verbindet eine sehr tiefe Freundschaft miteinander. Sie teilen Geheimnisse und schöne Momente. Doch ihr Freundschaft zerbricht. Dieser Bruch ist Hauptbestandteil des Romans. Die unterschiedliche zeitliche Perspektive hat mir gut gefallen. Gestört hat mich, dass die Handlung erst zum Schluss richtig interessant wurde. So richtig konnte ich die Zerrissenheit und den Schmerz von Elsa nicht nachvollziehen. Ewig Dingen nachtrauern ist wahrscheinlich nicht meine Art mit Konflikten umzugehen. Trotzdem konnte ich ihre Beweggründe und ihre Gefühle nachvollziehen. So richtig tief eintauchen konnte ich in den Roman leider nicht. Für mich ein netter Roman, der mich nicht so berühren konnte, wie erhofft.

Wenig Spannung

Von: Bambee Datum: 28. April 2020

Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen, erkennen sie, dass ihre Träume sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm… Julia Holbe erzählt von den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: von Liebe und Freundschaft, Schuld und Verrat, von Zufall und Schicksal und davon, dass wir die Vergangenheit immer nur so erinnern, wie wir sie haben wollen. Optisch spricht einem das Cover positiv an. Es wirkt interessant und lässt einen neugierig wirken. Die Autorin hat einen guten Schreibstil, so dass man beim lesen nicht hackt und es durchfließend lesen kann. Allerdings konnte das Buch mich zu beginn nicht packen und der Einstieg war für mich schwierig. Erst nach der Mitte fand ich gefallen daran es zu Ende zu lesen. Zudem empfand ich es mehr als eine reine Liebesgeschichte als um Freundschaft. Ein hin und her mit Sean. Dies war dann irgendwann nervig . Ich liebe Liebesromane- aber hier habe ich mir was anderes vorgestellt und auch erwartet. Die Autorin erzählt in „Ich“-Perspektive von den Freundinnen Lenica, Marie, Fanny und Elsa, sowie von Sean, der das (Liebes-) Leben der Frauen ordentlich durcheinanderbringt. Die Gruppe verbringt einen wunderschönen Sommer am Meer und danach ist nichts mehr wie es war. Was waren die Gründe? Produktinformation Gebundene Ausgabe: 320 Seiten Verlag: Penguin Verlag (16. März 2020) Sprache: Deutsch Preis : 20,00 €

Unglückliche Lieben!

Von: nil_liest Datum: 24. April 2020

Vier Freundinnen, die jeden Sommer am Atlantik verbringen. Innig und mit viel Zuneigung zueinander und dann taucht da dieser Kerl auf der alles durcheinander bringt und die Freundschaft so weit beeinflusst, dass Jahre lang nicht gesprochen wird. Ist es profan? Ja, in der Tat, dass ist das ganze Thema des Romans. Im Mittelpunkt steht Elsa, einer der 4 Freundinnen und dieser besagte unwiderstehliche Surfer-Bad Boy, Sean, der einsame irische Wolf. Unterhaltsam war es trotz der Trivialität des Romans, denn ich habe ihn immerhin an 4 Abenden weggelesen. Eine gewisse Spannung hat das Ganze ja doch gehabt, auch wenn einige Dinge schon Seiten vorher klar waren. Für alle die gerne mal wieder einen Liebensroman lesen wollen, aber die ganzen platten Romane nicht anrühren würde, da kann man hier guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen. Ich persönlich hatte mir mehr ein Roman über die Freundschaft erhofft, aber der Fokus lag in der Tat auf der Liebesgeschichte und deren Einfluss auf alle 4 Damen. Die Jugend der 4 wird in Rückblenden erzählt und in der Gegenwart mit den neuen Ereignissen reflektiert. Der Schreibstil hat mir gefallen, sicher eine der Faktoren warum ich den Roman überhaupt zu Ende gelesen habe. Mich würde freuen, wenn die Autorin sich an Stoffen versuchen würde wo mehr Reibung entsteht.

Ein tolles Buch über Freundschaft und Liebe

Von: maria87 Datum: 24. April 2020

Ich bin begeistert von dem Buch. Es ist wunderbar geschrieben und sehr gut zu lesen.

Emotional und lesenswert

Von: Helenas_buchliebe Datum: 23. April 2020

Passend zum Welttag des Buches, möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches mich nach sehr langer Zeit emotional richtig packen konnte und noch lange in meinem Kopf bleiben wird. Auf den ersten Blick dachte ich, es würde sich um eine leichte unterhaltsame Sommerlektüre handeln. 4 Freundinnen verbringen den Sommer in Frankreich und genießen ihr unbeschwertes junges Leben. Als sie sich nach vielen Jahren wieder treffen, merken sie schnell, dass die Verbundenheit immer noch da ist und schauen auf ihr Leben und den Sommer zurück, als eine von ihnen ihren Freund Sean mitbrachte und sich alles veränderte. In diesem Buch geht es aber um so viel mehr. Es geht um Freundschaft, Leben, Liebe, Träume, Gefühle, erwachsen werden und und und... Julia Holbe hat so eine tolle symbolische Art Dinge auf den Punkt zu bringen, dass es mir schwer fällt euch das genau zu beschreiben. Ich musste ganz oft innehalten, über das gelesene nachdenken und war immer wieder überrascht, wie sie mich auf eine ganz besondere Art emotional abgeholt hat. Es ist so eine ehrliche Geschichte über das Leben, in dem sich einfach jeder wieder finden wird und automatisch über das Leben und was für einen wichtig ist nachdenkt.

Sehr schwerfällig

Von: Pseudonym Datum: 22. April 2020

Grundsätzlich hat mich sowohl der Einband als auch die Zusammenfassung des Buches sehr angesprochen. Jedoch ist es alles andere als eine leichte Lektüre. Ich fand es sehr schwierig zu der Geschichte einen Zugang zu finden und konnte mich nicht mitreißen lassen.

Mein perfektes Sommerbuch

Von: Sarah Sophie Datum: 18. April 2020

Es ist für mich das perfekte Sommerbuch. Ich kann die Gefühle, Gerüche, Gerichte, Gegenden der französischen Atlantikküste spüren, riechen, schmecken, sehen... ein Buch über Freundschaft, 4 Freundinnen, Weißwein, Liebe, Lavendel, Verlust, nicht enden wollende Sommer, Hängematten, Gartenparties, Frankreich, Austern, Sonne, Irland und ganz große Gefühle. Bitte in sommerlicher Hitze genießen! Es lohnt sich! Über die kleinen Kritikpunkte, wie es sie bei jedem Buch gibt, konnte ich getrost hinwegsehen, man muss dieses Buch genießen und fühlen, nicht zerdenken.

Die erste Liebe hält für immer

Von: Caro_Lesemaus Datum: 16. April 2020

Elsa, Fanny und Marie verbringen jeden Sommer in einem Ferienhaus an der französischen Atlantikküste. Mit dabei ist dann auch immer Lenica, die in dem Ort lebt. Die vier Mädchen verbringen jede freie Minute miteinander, machen alles gemeinsam, sind beste Freundinnen. Bis eines Jahres Sean den Sommer mit ihnen verbringt, ein Ire, der zu Besuch ist. Dieser Sommer wird alles verändern. Was muss passieren, um vier beste Freundinnen so zu entzweien, dass sie jahrzehntelang keinerlei Kontakt mehr haben? Ich hatte ein Buch über Freundschaft erwartet, über bedingungslose Akzeptanz und Toleranz und diese gewisse Leichtigkeit und Unbekümmertheit, die Jugendliche meist inne haben. Im ersten Teil bekommt man das auf jeden Fall, die Sommerferien der Mädchen werden in Rückblenden eindrücklich beschrieben. Man spürt diese tiefe Verbundenheit, schmeckt das Salzwasser, spürt den Sand auf der Haut und die Sonne, die die ganze Zeit scheint. Die Erzählperspektive in der Gegenwart entsteht aus Elsas Sicht auf die Dinge gute 20 Jahre später, die Mädchen von damals sind also schätzungsweise Mitte/Ende 30. Elsa, die zunächst nicht alle Erinnerungen preisgibt, weil sie viel verdrängt hat und sich selbst Dinge nicht eingestehen will. Elsa, die sich so sehr in Sean verliebt hat, dass sie nur noch ihn wahrnimmt, sich alles um ihn dreht, die Freundschaften in den Hintergrund rücken. Wer kann das nicht nachvollziehen? Wenn es einem nicht selbst so gegangen ist, so hat doch bestimmt jeder so eine Freundin gehabt oder ein Mädchen in der Klasse, das quasi alles schleifen lässt, weil da plötzlich "dieser Junge" ist. Nichtsdestotrotz war es mir mit der Zeit viel zu präsent im Roman. Die Freundschaft der vier Mädchen nahm vergleichsweise wenig Raum ein. Die Liebesgeschichte zwischen Sean und Elsa dominiert einfach alles, trieft aus fast jedem Absatz und bricht immer wieder mit einer Wucht hervor, die mir irgendwann zu übertrieben und zu viel erschien. Ich hätte gern mehr analytisches über Freundschaften, insbesondere diese Mädchenfreundschaften in der Jugend, die aus meiner Sicht eine ganz besondere Dynamik haben (positiv wie negativ), gelesen. Für meinen Geschmack hat die Autorin den falschen Fokus gesetzt. Ich lese eher keine Liebesromane, sodass man dies beim Lesen meiner Rezension und für die Einschätzung für sich selbst sicherlich berücksichtigen muss. Am Ende war es mir dann auch einfach zu viel Kitsch und Herzschmerz - aber wie gesagt, ich lese eigentlich keine Liebesromane. Und das ist das Buch vordergründig für mich, ein Roman über eine sehr schmerzhafte Liebe, garniert mit Anekdoten aus einer innigen Mädchenfreundschaft, die in ihrer Gesamtheit nicht ganz überzeugend transportiert wird - vor allem im Hinblick auf die Konsequenzen für die Zukunft war ich nicht wirklich überzeugt. Fazit: Wer gern bittersüße Liebesromane liest und ein bißchen drum herum gedanklich an die Atlantikküste reisen möchte, der ist hier bestimmt gut aufgehoben. Ein Roman mit Anspruch zum Thema Freundschaft ist es aus meiner Sicht nicht.

Unsere Glücklichen Tage Der Atlantikurlaub

Von: Karsten Datum: 16. April 2020

Der Einband sieht fröhlich und gelassen aus. Man erwartet eine leichte Sommerlektüre. Anfänglich sieht es danach aus. Vier Freundinnen im Sommer an der Atlantikküste. Man erlebt die Tage vor Ort. Man hört es knistern, die allgegenwärtige Liebe. Dann kommen die Sprünge, gegenüber "Einst und Jetzt" und man muss sich ein wenig zurechtfinden, dann kommt der Tod ins Spiel und es wird beklemmend. Fazit: Die Liebe regiert das ganze Leben.

Ein Buch, das die Sommerbrise der Atlantikküste einfängt

Von: Sabine Datum: 16. April 2020

Julia Holbe hat mich mit ihrem Buch direkt an die Atlantikküste katapultiert. Ihr detaillierter Schreibstil steckt voller Emotionen und lässt uns Leser mitten in einen typischen französischen Sommer eintauchen. Man hat sofort den Salzgeschmack im Mund, spürt die kühlende Brise, die vom Meer herüber weht und riecht die beerigen Noten des Rotweins im Glas. Das Buch spürt man wirklich mit allen Sinnen. Die tragisch-schöne Liebesgeschichte passt perfekt dazu. Wer möchte nicht noch einmal seiner ersten großen Liebe begegnen und diesmal vielleicht alles besser machen? Nochmal unbeschwert und frei sein, von all den Sorgen, die das Leben gerade jetzt mit sich bringt. Aber Julia Holbes Buch kann noch mehr. Denn wenn man näher hinsieht ist alles gar nicht so schön und die ein oder andere Obsession kommt zum Vorschein. Aber gerade das ist das Salz in der Suppe und macht aus einer seichten Liebesgeschichte einen berührenden Roman.

Unsere glücklichen Tage

Von: Dorothée Kerstiens Datum: 15. April 2020

Ein heißer Sommer, ein Haus an der Atlantikküste. Vier Freundinnen, die dort Jahr für Jahr jeden Sommer gemeinsam verbringen, jung, sorglos, als gäbe es nur diese glücklichen Tage. Bis zu diesem einen, schier endlosen, glücklichen Sommer. An dessen Ende sie sich umarmen, verabschieden und jahrzehntelang nicht wiedersehen. Die Autorin Julia Holbe zieht uns in ihrem Romandebut „Unsere glücklichen Tage“ tief in die Geschichte der Hauptfigur Elsa und ihrer Freundinnen Fanny und Marie hinein, die sich erst viele Jahre später begegnen, nachdem Lenica, die Vierte im Bunde, gestorben ist. Ihre sinnlich erzählte Geschichte lässt uns das Meer schmecken, die französische Sommerhitze riechen. Man steht mit den Freundinnen in der Küche, schaut ihnen beim Kochen über die Schulter, liegt mit Ihnen in der Hängematte im Garten, lauscht ihren Gesprächen und erinnert sich unwillkürlich daran, wie es sich anfühlte, damals. Wie es war, so jung zu sein, alles zu teilen. Und man wird Stück für Stück hineingezogen in das raffiniert gesponnene Netz der Erinnerungen und wachsende Spannung um die Frage, was denn damals eigentlich wirklich geschehen ist, das die Freundschaft der jungen Frauen so abrupt beendete. Den Roman habe ich innerhalb kurzer Zeit verschlungen – mit Urlaubsgefühlen und einem Glas Weißweinschorle auf der Terrasse. Alkohol fließt im Zusammensein der Freundinnen gefühlt in Strömen, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ob das zur romantischen Verklärung oder Verdrängung der nicht so glücklichen Erinnerungen, um die es in dem Roman auch entscheidend geht, für die Figuren erforderlich war und ist? Das Buch hat mich erst gebannt und dann kurz vor Schluss richtig ärgerlich werden lassen. Mir fehlte ein Reifesprung, insbesondere der Hauptprotagonistin Elsa, und eine echte, kritische Auseinandersetzung der Freundinnen miteinander. Deshalb ein Stern Abzug für einen insgesamt lesenswerten Sommerroman.

Die Liebe ihres Lebens

Von: Lesewunder Datum: 14. April 2020

Elsa trifft nach 30 Jahren zufällig ihre Freundin Marie wieder und verabredet sich spontan mit ihr. Das Treffen verläuft trotz gegenteiliger Befürchtungen angenehm. Die beiden beschließen auch wieder Kontakt zur dritten Freundin Fanny aufzunehmen. Man bedauert, dass man so viele Jahre nicht Teil des Lebens der anderen war und einigt sich darauf, ein gemeinsames Wochenende in jenem Haus am Meer zu verbringen, in dem sie sich zuletzt gesehen haben, als sie 17 waren und ihnen die Welt offen stand. Elsa taucht tief in ihre Erinnerungen ein. Damals gehörte noch Lenica zur Clique und war ein untrennbarer Teil von Elsa. Eines Tages bringt Lenica ihren Nachbarsjungen Sean mit. Elsa verliebt sich in Sean und sie verbringen unbeschwerte Tage miteinander und machen Pläne für die Zukunft. Doch als der Sommer vorbei ist, sehen sie sich nie wieder. Lenica ist später bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Gerade als die drei sich im Haus wieder einrichten, steht Sean vor der Tür. Sofort sind die alten Gefühle für ihn bei Elsa wieder da. Sie nehmen die alte Beziehung wieder auf, die Sean aber nur halbherzig zu führen scheint. Gerade als es so aussieht, als hätte die Liebe der beiden doch eine Zukunft, schlägt das Schicksal zu. Leider konnte das Buch mich nicht für sich begeistern. Der Grund dafür ist schlicht und einfach, dass mir das Handeln und Denken der Hauptfigur Elsa doch sehr pubertär erschien. Ich hatte den Eindruck, sie denkt und handelt immer noch wie eine 17jährige.Dass die erste Liebe immer einen besonderen Platz einnimmt, finde ich völlig verständlich. Bei wem nicht ? Dass man aber sein folgendes Leben als verschwendet betrachtet, weil man seine - angeblich ? - große Liebe nicht bekommen hat, spricht für mich für eine gewisse Unreife. Zumal Elsa verheiratet war und zwei Kinder hat. Auch dass die beiden dann die Beziehung von damals so einfach wieder aufnehmen, als wäre keine Zeit vergangen, erscheint mir unrealistisch. Hinzu kommt die geradezu unterwürfige Art und Weise wie Elsa Seans Launen erträgt. Dann deutet die Autorin schwerwiegende Ereignisse an, die damals passiert sind und dazu geführt haben, dass Elsa den Kontakt abgebrochen hat. Die Auflösung ist in meinen Augen banal. Gelangweilt haben mich die endlosen Schilderungen von Ausflügen, die Elsa mit Sean unternommen hat. Auch den Schluss fand ich sehr gewollt. Insgesamt fand ich das Buch wenig fesselnd und eher langweilig. Zum Ende hin wurde ich sogar manchmal ärgerlich, weil Elsas Verhalten in meinen Augen einfach unpassend war.

Anders als erwartet, teilweise etwas kitschig

Von: Tanja W Datum: 13. April 2020

Klappentext: Vier Freundinnen und ein Sommer am Meer, der alles für immer veränderte. Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen, erkennen sie, dass ihre Träume sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm... Meine Meinung: Ich muss sagen, der Schreibstil von Julia Holbe gefällt mir sehr gut. Die Schilderungen rund um die Freundschaft der 4 Freundinnen haben mich sehr interessiert und auch an meine Teenie-Zeit erinnert. Der letzte Sommer, den die 4 gemeinsam in dem Ferienhaus an der Atlantikküste verbracht haben, klang so wundervoll frei und ohne Sorgen, das Leben lag voller Chancen noch vor den Freundinnen. Elsas Beziehung zu Sean, den Lenica mitgebracht hat, gleicht keiner normalen Liebesbeziehung. Er ruft, sie springt, er geht, sie läuft ihm nach. Nach diesem Sommer verliert sich der Kontakt der 5 und erst ein halbes Leben später, begegnen sich 4 der 5 wieder. Sie reißen zurück an den Ort der Vergangenheit, die Liebesgeschichte zwischen Elsa und Sean flammt wieder auf und stand ab da im Vordergrund. Das Setting rund um das Ferienhaus wurde wunderschön beschrieben, da bekam man Lust, sich selbst in die Fluten zu stürzen. Mir hat der Debütroman von Julia Holbe gut gefallen, ich habe aber anhand des Klappentextes etwas anderes erwartet. Auch hat mit Elsas Verhalten teilweise genervt, ob sich so eine 50jährige Frau verhält, die auf ihre Jugendliebe trifft? Ich vergebe für diesen Roman 4 ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ von 5 Sternen.

Zu viel Liebe, zu wenig Freundschaft

Von: @_exlibris Datum: 13. April 2020

Vier Freundinnen und ein legendärer Sommer an der französischen Atlantikküste. Dreißig Jahre später wollen Lenica, Marie, Fanny und Elsa dieses Gefühl wieder aufleben lassen, doch alle vier haben sich inszwischen verändert. Was zunächst wie ein sommerfrischer Roman über Freundschaft, Erwachsenwerden und das Leben an sich daher kommt, entpuppt sich - aus meiner Sicht leider - als Liebesroman, in dem es weniger um die Frauenpersönlichkeiten als vielmehr um die Männer in deren Leben geht. Irgendwie schade, wird den Figuren doch so eine Bedeutsamkeit entzogen bzw. vorenthalten, die sie zweifellos verdienen. So wurde mir das alles zu klischeehaft, an einigen Stellen schon fast mit Hang zum Kitschigen. Gut gefallen haben mir die Landschaftbeschreibungen, die bei mir richtiges Urlaubsflair aufkommen ließen und die wirklich wunderbar die passenden Stimmungen erzeugen konnten. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen, allerdings hätte ich mir unanhängigere Frauenfiguren und eine weniger liebeszentrierte Handlung gewünscht. Insgesamt sicherlich eine nette, kurzweilige Urlaubs-, oder im Moment eher Quarantänelektüre, mir aber persönlich zu seicht und zu sehr Liebesroman.

endless summer

Von: Lotte Datum: 13. April 2020

Ein wunderschönes Buch über Freundschaft und Liebe. Vier Freundinnen verbringen einen scheinbar endlosen Sommer am Meer, zu der Zeit, wenn man noch so jung ist, dass alles möglich scheint und die Welt einem offen steht. Danach verlieren sie sich für Jahre aus den Augen, bis zu einem zufälligen Treffen. Sie beschließen, einen Neustart ihrer Freundschaft zu starten und sich der Zeit dazwischen zu stellen. Man fühlt beim Lesen mit und liest in einem Rutsch bis zum Ende durch. Und dann liest man es am besten gleich noch einmal, diesmal langsam, mit bereitgelegtem Stift und Notizheft, um die wunderbaren Sätze, die man entdeckt, aufzuschreiben. Zum Beispiel diese: Trotzdem wußte ich, auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte, wir würden uns nie wieder so verändern, wie in dieser Zeit zwischen Jugend und Erwachsensein.

Über Liebe und Freundschaften

Von: Birgit Datum: 13. April 2020

Die vier Freundinnen Elsa, Lenica, Fanny und Marie verbringen zusammen einen Sommerurlaub an der französischen Atlantikküste. Eines Tages bring Lenica Sean mit, in den Elsa sich verliebt und von da ab wird alles anders. Jahre später treffen sich alle wieder und die Geschichte geht vorhersehbar weiter. Es ist ein gutes Buch für die Urlaubslektüre, wenn man hoch sieht und das Merr vor sich hat.

Unsere glücklichen Jahre

Von: Dagmar Datum: 13. April 2020

Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Leider fand ich es beim lesen sehr zäh und Langwierig. Es vergehen viele Seiten bis die Story fahrt aufnimmt und auch dann wiederholt sich vieles bis die Geschichte mal auf den Punkt kommt. Mir persönlich war es alles in allem zu langatmig

Unsere glücklichen Tage

Von: Pandia Datum: 11. April 2020

Das Buch „Unsere glücklichen Tage“ von Julia Holbe ist ein in sich abgeschlossener Roman auf 314 Seiten. Es handelt von vier Freundinnen, die seit Jahren die Sommer gemeinsam an der französischen Atlantikküste verbringen. Drei (Elsa, Marie und Fanny) reisen an, eine (Lenica) lebt vor Ort, doch das tut der Innigkeit und Verbundenheit dieses Quartetts keinen Abbruch. Wenn Sie dort sind, ist es als wäre zwischenzeitlich keine Zeit vergangen. Sie erleben endlos lange, faule und ungestüme Sommertage ohne Verpflichtungen und nur mit den Sorgen, die man in der Jugend eben hat, stürzen sich in ihre Träume, reden über alles und jeden und sind so vertraut, wie man es vielleicht wirklich nur mit Menschen ist, die man in dieser Phase seines Lebens kennen lernt. Dann bringt Lenica eines Abends einen Freund mit und dieser wird innerhalb von Sekunden zur großen, alles verschlingenden Liebe der Erzählerin Elsa, die regelrecht überrollt wird von ihren Emotionen. Sie verbringt einen unvergesslichen Sommer mit ihm und ihren Freundinnen. Einen Sommer, der sich anfühlt wie ein ganzes Leben. Sie durchlebt alle Höhen und Tiefen einer alles verzehrenden ersten großen Liebe. Am Ende des Sommers fahren die Freundinnen ab und kehren nie wieder zurück. Angeblich ist nichts vorgefallen. Auch Marie, Elsa und Fanny verlieren sich nach diesem Urlaub direkt aus den Augen und treffen sich erst zufällig gute 20 Jahre später wieder. 20 Jahre, in denen jede ihr Leben weiter gelebt hat. Hier beginnt der Roman, über die früheren Sommer wird in Rückblenden erzählt. Gleichzeitig entwickelt sich auch die Gegenwart weiter basierend auf dem, was in diesem letzten Sommer am Atlantik geschehen ist. Die Geschichte hat mich nicht sofort für sich eingenommen. Die ersten 60 Seiten empfand ich als (zu) langatmig, ein bisschen geschrieben wie einer der endlosen heißen Sommertage an der französischen Küste, die man faul in der Sonne verbringt, ohne dass etwas passiert. Doch dann hat die Handlung mich ganz leise und sanft für sich eingenommen. Häppchenweise wird dem Leser nach und nach Einblicke in diesen letzten Sommer gewährt. In die Freundschaft, in die einzelnen Charaktere und in die sich verändernde Dynamik als Sean die Bühne betritt und Elsa sich Hals über Kopf und ohne jede Vorsicht verliebt. Man ahnt früh, was vorgefallen sein könnte und doch bleibt man dran, möchte wissen, ob es stimmt, wie und warum es dazu kommen konnte, dass sie sich nicht wieder gesehen haben und was aus den fünf Hauptpersonen nach diesem letzten Sommer geworden ist. Nicht zuletzt möchte man erfahren, ob sie es schaffen, sich dauerhaft wieder zu finden. Denn was sie hatten, war wertvoll und einmalig. Es ist ein Buch über Freundschaft und Liebe, über Trauer und Verlust, über übersprudelnde Emotionen und (wenige) rationale Entscheidungen. Es behandelt die Frage, ob man die Gefahr, sich der Melancholie und dem Schmerz der Vergangenheit auszusetzen, auf sich nehmen sollte oder lieber emotionale Sicherheit vorzieht. Was man gewinnen und was man verlieren und auch verpassen kann. Wie sich Leben verändern können und das Fazit- positiv oder negativ- zieht am Ende jeder selbst. Der Stil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Sie verwendet gezielt Zitate von u.a. Tennyson, Cummings und Carroll, die den Leser zum Nachdenken anregen, aber in dem Zusammenhang auch zum Schmunzeln bringen können. Sie verwendet zudem häufig Wiederholungen, um Emotionen und Intensitäten zu vermitteln, was mich anfangs irritiert hat, ich dann aber liebenswert fand. Alles in allem findet man hier eine schöne, sanfte Geschichte, die zum nachdenken einlädt und auf unaufgeregte Weise im Leser nachklingt.

Unsere glücklichen Tage

Von: mareike_liest Datum: 11. April 2020

Lenica ist tot. Und ihre drei Freundinnen Marie, Fanny und Elsa merken, wie sehr sie sich voneinander entfernt haben. Also fahren sie zusammen zurück an den Ort , an dem alles geschah und an dem alles endete. Niemand hat je darüber gesprochen, was damals passiert ist. Doch dann taucht Sean wieder auf. Sean, den Lenica damals einfach so mitbrachte und der alles durcheinander gewirbelt hat. Sean hat sich nicht geändert. Und Elsa weiß, dass die Zeit gekommen ist, zu reden. Und sie ist nicht die Einzige, die etwas zu erzählen hat. Eine fast schon melancholische Geschichte über Freundschaft, die sprachlich wirklich herausragend ist.

Gefühlvolle Geschichte

Von: Michaela Datum: 10. April 2020

Der Roman ist perfekt für einen Sommer... Gefühlvoll geschrieben und eine tolle Story für Frauen. Man kann sich schnell in den Erzählungen verlieren und vergisst die Zeit - und will natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Interessante und sympathische Charaktere... Toll geschrieben.

Unsere glücklichen Tage

Von: Gunni Datum: 10. April 2020

Was für eine Geschichte! Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen - das ist mir so lange nicht mehr passiert. Aber ich musste einfach wissen, was das Geheimnis ist um Sean und die vier Freundinnen. Warum haben sie sich alle 20 Jahre nicht mehr gesehen, obwohl sie sich doch so tief verbunden sind? Im Lauf der Geschichte finden sich die Freundinnen wieder und reden endlich über die Ereignisse von damals. Wunderbar erzählt. Stück für Stück erfährt man und versteht man besser, was damals passiert ist. Und wie immer geht es um Liebe dabei. Aber es geht auch um tiefe Freundschaft. Halt das, was im Leben zählt. Dabei waren und sind die glücklichen Tage gar nicht immer nur schön und einfach. Aber das ist das Leben ja auch nicht. Trotzdem gibt es genug Meer und Wiesen voller Mohn, in die man Kirschkerne spuckt aus blau-weiß gestreiften Hängematten heraus. Daneben auf dem Tisch stehen die Flaschen vom Abend davor. Und gerade kommt Sean vorbei in seiner coolen alten Lederjacke… So schön und lässig geschrieben, so schnell und direkt erzählt, dass man gleich hineinfällt in die Geschichte. Wie wenn man auf der Straße mit einem lieben alten Bekannten zusammenstößt und der anfängt zu erzählen. Man ist sich vertraut und kennt die Leute, von denen er spricht. Man ist neugierig. Es ist so viel passiert in der Zwischenzeit und es gibt viel zu reden. Auch über früher und die alten Freundschaften, die von heute aus betrachtet in ganz anderem Licht erscheinen. Oder auch nicht...

Wer auf der Suche nach einem tollen Buch für den Sommer ist....

Von: Cori Black Datum: 09. April 2020

...sollte sich dieses Buch der luxemburgischen Autorin Julia Holbe kaufen. Der Roman "Unsere glücklichen Tage" kommt als Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen und handelt von der Protagonistin Elsa und ihren Freundinnen. Der Roman springt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her und spielt sich vorwiegend im Ferienhaus von Elsas Eltern an der Atlantikküste ab. Dort erleben die Freundinnen einen jener magischen Sommer, die nie zu enden scheinen. In die fast schwerelose Idylle platzt Sean, ein alter Freund einer der Mädchen. Elsa verliebt sich ...und damit beginnt ein Strudel von Ereignissen der im Buch erst nach und nach enthüllt wird. Für mich war das Buch eine Überraschung. Flüssig und sensibel geschrieben handelt es von Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Enttäschungen, vom Jungsein, vom Reiferwerden und davon zu erkennen was wirklich wichtig ist im Leben. Lesenswert!

Toller Debütroman mit zauberhafter Sprache

Von: Lelo2 Datum: 08. April 2020

"Unsere glücklichen Tage" von Julia Holbe ist ein einfühlsamer Roman über das Leben selbst, über Freundschaft, über die Kraft zu Verzeihen und über Momente, die unvergesslich sind. Besonders zu Beginn war der Debütroman ganz zauberhaft, lässt dann aber leider etwas nach. Was mir ganz allgemein sofort aufgefallen ist und sehr gut gefallen hat, ist die Haptik des Buches. Der Umschlag der Printausgabe fühlt sich sehr wertig an und macht das Buch zu etwas besonderem. Auch das Cover finde ich ausgesprochen hübsch. Gerade die Schlichtheit gefällt mir. Ein aufmerksamer Leser des Klappentextes wird sich schnell fragen, warum nur drei Mädchen abgebildet sind. "Vier Freundinnen und ein Sommer am Meer, der alles für immer veränderte", heißt es. Ist einer der Freundinnen etwas zugestoßen? Gab es einen Streit? Meine Neugier auf das Buch war sofort geweckt. "Wir waren so jung und so grundlos glücklich, so übermütig und so unbedarft. So unentschlossen, was wir vom Leben und alldem wollten, und gleichzeitig spürten wir es genau." Der Schreibstil ist ausgezeichnet - melancholisch, lebensbejahenden, poetisch, einzigartig. Einige Sätze und Abschnitte sind ganz besonders formuliert und lassen beim Lesen innehalten. Zudem sind die Beschreibungen der Umgebung, des Klimas, der Orte und vor allem der Protagonisten mit ihren Eigenheiten und der Beziehung untereinander sehr intensiv und tiefgründig. Lenica, Marie, Fanny und Elsa treffen sich Jahr für Jahr in einem hübschen Haus an der französischen Atlantikküste um den Sommer gemeinsam zu verbringen. Alle vier sind beste Freundinnen, leben im Moment und träumen gleichzeitig vom Leben, wenn sie erwachsen sind. Bis zu dem Sommer in dem Lenica Sean mitbringt. "Das mit Sean war nicht vorhersehbar gewesen. Er war ein Wahnsinniger. [...] Ein Lebewesen aus Sternenstaub. Ein Timelord, ein Zeitreisender." Nach diesem Sommer sehen sich die vier Freundinnen Jahrzehnte nicht wieder. Durch einen Zufall treffen sich nach all den Jahren Marie und Elsa auf der Straße und damit beginnt das Band der Freundschaft wieder zart zu wachsen. Nach und nach stoßen auch die anderen hinzu und treffen sich an dem Ort wieder, wo sie die Sommer ihrer Jugend zusammen verbracht haben. Doch nicht ohne Grund haben sie sich damals aus den Augen verloren. Der letzte Tag im letzten Sommer steht unausgesprochen zwischen den Freundinnen und erst ganz allmählich zeichnet sich ab, was damals passiert ist und ob die Freundschaft neu beginnen kann. Über allem steht jedoch die Liebesgeschichte zwischen Elsa und Sean, die voller Höhen und Tiefen, Nähe und Zurückweisung ist. Aufgrund des Covers und des Klappentextes hatte ich gedacht, es geht mehr um alle vier Freundinnen. Aber Elsa steht klar im Mittelpunkt. Die Geschichte wird ausschließlich von ihr in der Ich - Perspektive erzählt. Es wird ein klares Bild von den anderen vermittelt, dies jedoch eingefärbt durch die Wahrnehmung Elsas. Das habe ich als schade empfunden. Mir hätte es gut gefallen, Abschnitte aus Sicht aller vier Freundinnen und gern auch von Sean zu lesen. So hatte ich den Eindruck, dass es sich um eine tragische, komplexe Liebesgeschichte handelt, versteckt hinter der Geschichte der Freundschaft von vier Frauen. Die Beziehung zwischen Elsa und Sean war dann leider auch keineswegs romantisch, sondern vielmehr toxisch und stellenweise nicht nachvollziehbar. Insgesamt hat mir der Debütroman "Unsere glücklichen Tage" von Julia Holbe gut gefallen. Der Schreibstil ist ganz zauberhaft und vermittelt beim Lesen wunderschöne Bilder der Orte und vor allem der Charaktere. Einzige Kritik ist, dass der Schwerpunkt auf der toxischen Beziehung zwischen Elsa und Sean liegt. Dennoch spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Eine Freundschaft für die Ewigkeit

Von: My.book pages Datum: 08. April 2020

Buch: Unsere glücklichen Tage Autorin: Julia Holbe Veröffentlicht: 16.03.2020 Umfang: 320 Seiten Inhalt: Elsa trifft wie durch einen Zufall ihre alte Freundin Marie. Sie sorgt schnell dafür das Elsa die all ihre Erinnerungen an diesen einen Sommer so gut verdrängt hatte, wieder Anfängt für ihre Freundschaft zu kämpfen und um ihrer verlorene zeit nach all den Jahren aufzuholen. Alte Erinnerungen die längst in Vergessenheit geraten sind kommen wieder auf und drohen Elsas Leben wieder auf den Kopf zu stellen. -----‐--------------------🌺----------------------- •Meinung: Der Erzählstil der Autorin ist locker und flüssig geschrieben daher gut zu lesen. Es wird aus der Perspektive von Elsa geschrieben. In dem ein ständiger Wechsel stattfindet von der Gegenwart zu dem letzten Sommer an dem die Freunde sich getrennt haben. Also versteht man die Entwicklung der Charaktere umso besser. Die Handlung ist sehr spannend und könnte meiner Meinung nach so gar real sein den wie die Charaktere sich verhalten und reagieren war meines Erachtens nach Wahrheit gemäß. Die Charaktere sind alle verschieden reagieren und verhalten sich anders dennoch kann man das Band zwischen ihnen aufrichtig spüren und verstehen. Was sie alle zusammen hält. Daher kann man auch ihre Entscheidungen besser verstehen. -----------------------🌺---------------------- •Fazit: Das Cover welches gut zur Story passt. Denn die drei Freundinnen Elsa, Marie und Fanny sind in Badekleidung am Meer. Alles hat dort angefangen am Meer und dort wird es auch enden.🤫❤ Eine wirklich Herzzerreißende Geschichte😭 die einen daran erinnert alles im Leben🌅 zu genießen. Und wie wichtig die Freundschaft ist!💖

Tiefgründig

Von: majaliest Datum: 08. April 2020

Werbung da Rezensionsexemplar Vielen Dank an den Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses großartigen Buches. Titel : Unsere glücklichen Tage Autorin : Julia Holbe Seiten : 315 Inhalt : Vier Freundinnen und ein Sommer am Meer, der alles veränderte. Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste.Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen,erkennen sie, dass ihre Sehnsüchte sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem,was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. Und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm... Meine Meinung : Wow - ein Roman, der so leicht rüberkommt wie eine frische Sommerbrise - und sich dann doch so unerwartet tiefgründig präsentiert. Man ist sofort gefangen von diesen magischen Urlaubstagen in diesem Ferienhaus am Atlantik. Sämtliche Protagonisten sind sympathisch und man entwickelt auf der Stelle Verständnis für das Handeln eines Jeden. Von Anfang an stellt man sich die Frage : was ist in jenem Sommer passiert , dass danach alles so anders wurde ? Die Story wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und hat mich das ein oder andere Mal zum Nachdenken gebracht. Nachdenken über Liebe und Freundschaft, über die Frage, ob man das eine immer so genau vom anderen unterscheiden kann und was eigentlich wichtiger ist , über Verrat , Enttäuschung , Vergebung und.verpasste Chancen. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil. Sie erzählt so fesselnd und plastisch, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte . Das Ende war etwas vorhersehbar, alles andere hätte hier nicht gepasst. Das tat dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch. Wirklich ein gelungenes Erstlingswerk . Ich hoffe,man wird noch mehr von Julia Holbe lesen können Ich vergebe 5🌟🌟🌟🌟🌟von 5 Sternen

Eine emotionale Aufarbeitung der Vergangheit

Von: buechermadl Datum: 07. April 2020

Klappentext Vier Freundinnen und der Sommer am Meer, der alles für immer veränderte. Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Wie ein Versprechen liegt die Zukunft vor ihnen, so ausgelassen und unbeschwert sind sie, dass sie gar nicht merken, wie das Leben seine Weichen stellt. Als sie sich viele Jahre später wiedersehen, erkennen sie dass ihre Sehnsüchte sie noch immer wie eine schicksalhafte Kraft verbinden. Trotz allem, was geschehen ist, seit jenem Abend, als Lenica ihren Freund Sean mitbrachte. und die unaufhaltbare Geschichte ihren Lauf nahm… Cover Das Cover hat mich sofort angesprochen, man sieht drei Frauen die ins Meer rennen. Erst wusste ich nicht wen im Buch sie verkörpern, weil es sich um vier Frauen darin dreht. Aber schon auf den ersten Seiten wurde deutlich wer darauf nicht zu sehen ist. Schreibstil Der Schreibstil hat mich sofort mitgezogen, ich habe das Buch verschlungen und würde am liebsten hunderte Stellen zitieren. Inhalt Dieses Buch hat mich tief berührt, nicht nur einzelne Zitate haben sich in mein Herz und in meine Gedankenwelt eingebrannt auch die Geschichte an sich hat mich sehr mitgenommen und tiefe Gefühle hervorgerufen. Es beschreibt vier Mädels die sich jeden Sommer im Ferienhaus von Elsa treffen. Sie erleben jedes Jahr einen unbeschreiblichen Sommer und ihre tiefe Freundschaft wird dadurch immer enger. Doch dann ändert es sich auf einmal, ein Sommer ist der letzte, dann kehren sie nicht mehr dahin zurück. Am Anfang denkt man als Leser, sie haben sich aus den Augen verloren und jeder hat sich auf sein eigenes Leben konzentriert. Doch mit der Zeit erfährt man das irgendetwas passiert sein muss und das es wahrscheinlich mit Sean zu tun hat, der in diesem letzten Sommer von Lenica mit zum Ferienhaus gebracht wird. Er ist für jede von den vier Frauen eine besondere Person und verändert deren Leben auf unterschiedliche Weise. Fazit Dieses Buch hat mich total überzeugt, ich würde so gerne mehr und weiter lesen. Der Schreibstil, die Personen und auch die Geschichte gehen einem sehr ans Herz und man möchte sofort in die Welt des Buches eintauchen und darin bleiben. Ich danke dem Penguin Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Exemplares, Die Rezension wurde nicht dadurch beeinflusst und passiert auf meinen eigenen Leseeindrücken. Zum Buch Verlag: Penguin Autorin: Julia Holbe Buchlänge: 317 Seiten

Julia Holbe: Unsere glücklichen Tage

Von: Casserolo Datum: 07. April 2020

Ich habe mich zu Beginn schwer getan mit diesem Roman. Der Sprachstil ist (natürlich von der Autorin sehr bewusst so gewählt) nicht unbedingt „geschmeidig“, sondern eher assoziativ geschrieben. Die Ich-Erzählerin erinnert sich an ihre Jugend: An besondere Menschen (beste Freundinnen) in besonderer Umgebung (Küstenort am Atlantik) zu einer besonderen Zeit (Sommer(-ferien), Pubertät, junges Erwachsenenalter). Der Roman ist zu großen Teilen recht plot-/handlungsarm. Er lebt viel von Atmosphäre und Stimmung sowie vom Springen zwischen den Zeitebenen (Gegenwart und Vergangenheit). Wer auf Spannungsliteratur steht, wird sich hier allerdings eher durchbeißen müssen. Wem Bücher gefallen, in denen mehr zwischen den Zeilen steht, könnte an diesem Roman Freude haben.

Nette Urlaubslektüre

Von: Leserin K Datum: 07. April 2020

Insgesamt fand ich das Buch ganz nett, aber auch nicht mehr. Die Story ist schnell durchschaubar, die Wendungen durch frühe Hinweise und Andeutungen wenig überraschend. Die Geschichte beginnt ganz vielversprechend, wird dann aber an vielen Stellen langatmig und wirkt etwas gesucht. Dennoch hat sich eine gewisse Spannung aufgebaut, und ich wollte unbedingt wissen, ob es nicht doch noch eine besondere Wendung gibt. Die Botschaften des Buches - Freundschaften zu pflegen, sich seine Gefühle eingestehen und sich insbesondere guten Freund*innen gegenüber zu öffnen und ehrlich zu verhalten, Chancen im Leben zu ergreifen, bevor es zu spät ist - ja, die können nachdenklich machen, die Autorin hat es aber nicht geschafft, mich wirklich zu berühren. Der Stil ist leicht und locker, daher ist das Buch gut zu lesen und als nette kurzweilige Urlaubslektüre ohne allzu viel Anspruch bestens geeignet.

Ein Buch was ich weiter empfehle !

Von: Doris Ostseeküste Datum: 07. April 2020

Der Dank gebürt der Schriftstellerin. Ein Buch was sich gut liest. Man fühlt sich mitten im Geschehen. Am Meer , bei den Personen. Sehr zügig habe ich dieses Buch gelesen.

Anders als erwartet, aber für mich die perfekte Urlaubs- und/ oder Strandlektüre

Von: Tintenwelten Datum: 07. April 2020

Die Freundinnen Elsa, Lenica, Fanny und Marie haben früher all ihre Sommer in einem Ferienhaus an der französischen Atlantikküste verbracht. Doch dann bringt Lenica eines Abends ihren Jugendfreund Sean mit und plötzlich ist alles anders. Seit diesem einen Sommer haben sich die fünf nicht mehr gesehen. Jahre später treffen sie durch Zufall aufeinander und beschließen die alten Zeiten wieder aufleben zulassen und nochmal ein paar Tage in ihrem früheren Domizil zu verbringen. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen und aus Elsas Sicht beschrieben. So erfährt der Leser sowohl die Ereignisse des vergangenen als auch des jetzigen Sommers. Elsa erzählt, was damals passiert ist, was die Freundschaft der Mädchen ausgemacht hat, aber auch wie besonders Lenica für sie war. Man merkt, dass irgendetwas vorgefallen sein muss, das die Clique auseinander gerissen hat, allerdings kommt es erst relativ am Ende zur Auflösung. Diese ist jetzt nicht wirklich überraschend, man kann sie sich im Verlauf vielleicht schon denken. Dennoch kommt es aber zu der ein oder anderen unerwarteten Wendung. Denn obwohl alle sich vor Jahren sehr nah waren, haben sie sich nach dem Sommer schnell voneinander entfernt, zu viel Zeit ins Land gehen lassen und dadurch alle wichtigen Ereignisse im Leben der anderen verpasst. Dadurch hat jeder so seine kleinen oder großen Geheimnisse, die es aufzudecken gilt. Ich mochte die Charaktere eigentlich ganz gerne. Vor allem Elsa, von ihr erfährt man einfach am meisten. Auch über Lenica berichtet sie einiges, denn die beiden jungen Frauen hatten eine besondere Bindung. Dennoch bleibt sie für mich ein Rätsel und so richtig verstehe ich Lenica wohl trotzdem nicht. Sean gegenüber bin ich ein bisschen zwiegespalten. Von Anfang an kam er mir komisch, distanziert und nicht so richtig sympathisch vor. Das wird teilweise im Verlauf bestätigt, teilweise auch nicht. Der Schreibstil ist locker und leicht. Mir haben die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart gefallen. Durch die Unwissenheit darüber, was wirklich vorgefallen ist, wirkt die Stimmung auf mich ab und zu ein wenig bedrückend. Zum Ende hin wird es auch nochmal richtig emotional. "Unsere glücklichen Tage" löst in mir jedoch hauptsächlich Lust auf Urlaub aus. Julia Holbe erschafft ein sehr schönes Sommerfeeling und eine entspannte Atmosphäre. Dadurch, dass die Handlung im Sommer, am Strand und am Meer spielt, kann man sich so richtig in dieses französische Dorf hinein träumen. Die Tage damals waren leicht, die Jugendlichen fühlten sich frei, genossen die Umgebung, das Leben, ihre Freundschaft und lebten in den Tag hinein. Sie stellten sich eine rosige Zukunft vor, in der sie ihre Ziele erreichen, immer in Kontakt sein und die große Liebe finden würden. Alles wäre möglich. Jahre später zeigt sich dann in wie weit diese Phantasien in Erfüllung gegangen sind. Es ist ein Roman über Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Verrat, zweite Chancen und einen Sommer, die für die Fünf alles veränderte. Für mich die perfekte Urlaubs- und/ oder Strandlektüre.

»Warum haben sie sich eigentlich aus den Augen verloren?«

Von: Honestus Datum: 06. April 2020

Diese Frage stellt sich die Romanfigur Elsa, als sie nach vielen Jahren ihre Freundinnen Marie und Fanny wiedersieht. Aus der Ich-Perspektive von Elsa wird dieser Frage im ersten Roman von Julia Holbe nachgegangen und so die gemeinsame Geschichte von Elsa, Marie, Lenica, Fanny und Sean nach und nach klarer. An der französischen Atlantikküste kreist die Erzählung um die großen Themen Freundschaft, Liebe, Verrat, Schuld, Verlust, Trauer, Zufall und Schicksal, ohne jedoch kitschig oder aufgesetzt zu wirken. Die jeweiligen Charaktere werden sehr gut herausgearbeitet und wirken glaubwürdig. Die Figuren sind eigenständige Persönlichkeiten, die aus meiner Sicht ein gewisses Identifizierungspotential bieten. Das Phänomen, dass Liebe manchmal auch zermürbend sein kann, hat sicherlich jede Leserin bzw. jeder Leser schon einmal selber erlebt. Durch den klaren, schnörkellosen Erzählstil der Autorin wird eine Atmosphäre geschaffen, die auf der einen Seite sehr viel Leichtigkeit und Lebensfreude aber auf der anderen Seite auch viel Tiefgründigkeit und Melancholie enthält. Dass allerdings mehrfach suggeriert wird, dass zur Lebensfreude der Verzehr von Croissants und der flaschenweise Konsum von viel Wein gehören, finde ich sehr problematisch. Aus diesem Grund muss ich leider einen von insgesamt 5 Sternen abziehen. Insgesamt ist das Buch ein leichter und kurzweiliger Lese-Genuss. Ich freue mich schon sehr auf – hoffentlich bald erscheinende – Romane von Julia Holbe, da mir ihr Erzählstil sehr gefallen hat.

Unsere Glücklichen Tage!

Von: Buchnefolio Datum: 06. April 2020

4 Freundinnen verbringen ihren Sommer an der französichen Atlantikküste in einem Ferienhaus. Elsa, Lenica, Fanny und Marie. Als Lenica jedoch ihren alten Jugendfreund Sean mitbringt, verändert sich alles. Seit diesem einen Sommer, haben sie sich nicht mehr gesehen, vier lange Jahre. Als Elsa zufällig in die Stadt kommt, trifft sie Marie und wird direkt wieder mit allen alten Erinnerungen konfrontiert. Deswegen, lassen sie die alten Tage wieder aufleben und verbringen nochmal ein paar Tage in diesem Domizil. Der Schreibstil hat es mir ein bisschen schwer gemacht... Es war ein wenig durcheinander mit den verschiedenen Zeitachsen und dem hin und her. Ansonsten hat die Autorin aber einen sehr schönen Stil und hat mir mit der Geschichte direkt Lust auf Urlaub gemacht. Das Buch ist eine super schöne Lektüre für zwischendurch und hat sich schnell lesen lassen. Das Cover ist einfach wunderschön! Es fühlt sich an, als wäre es Leinenstoff und hat tolle und freundliche Farben. Außerdem hat das Buch ein Lesebändchen !!! Was gibt es tolleres an einem Buch, als ein Lesebändchen?! Die Protagonistin war Elsa, es wurde aus ihrer Sicht beschrieben und man hat sehr viel über sie erfahren. Mir gefiel es, wie die verschiedenen Charakter der vier Mädchen ausgebaut und beschrieben wurden, denn sie sind alle etwas anders und doch irgendwie gleich. Das hat mir sehr gut gefallen! Schade fand ich dann leider auch, dass es eher in die Schiene Romantikroman ging, ich hatte mir eine Geschichte von Freunden erhofft, die ich absolut auch bekommen habe! Keine Frage, aber leider mit ein bisschen zu viel Liebe und Tam Tam. Trotzdem ist das Buch super schön zu lesen und eine super Lektüre für zwischendurch! Absolute Empfehlung für alle, die gerne eine Entspannte Geschichte genießen möchten, die voll von Gefühlen, Freundschaft und Liebe ist. Da mich doch ein paar Dinge gestört haben, gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen

Überzeugend auf ganzer Linie

Von: Lese-Luzie Datum: 05. April 2020

WOW! Was für ein Buch. Es hat mich auf ganzer Linie überzeugen können. Plot, Aufbau, Sprache, Stilsicherheit - es passt einfach alles. Diese Geschichte von drei, eigentlich vier, Freundinnen, in einem Sommer, in dem sie noch jung und unbeschwert in den Tag hinein lebten, erzählt aus der Sicht der drei Frauen, die jetzt alle die 50 überschritten haben. Eine Geschichte über Freundschaft und den Wert, über Träume, die doch nicht verloren sind. Und das vor der Kulisse eines französischen Dorfes am Meer. Wer sich selbst "in der Mitte des Lebens" befindet, kann diese Geschichte sicher nachvollziehen. Denn es wird nicht wenige geben, die in den Ferien im Ausland diesen einen Freund gefunden haben, den man doch so gerne im nächsten Jahr wieder getroffen hätte. Und wie so eine Geschichte dann letztendlich ausgeht, das erzählt Julia Holbe in einer wunderschönen Sprache, die für meinen Geschmack nie übertrieben daher kommt. Wobei ich mir vorstellen kann, dass sich die eine oder andere Leserin durchaus an den vielen "Lebensweisheiten" über die Zeit stoßen wird. Mir war es nicht zuviel... Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung.

Ein Buch, das einen in seine eigene Jugend entführt

Von: Angelina Datum: 04. April 2020

Es ist Sommer, sie sind jung, sie sind frei, sie sind glücklich und sie sind Freundinnen - Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen Sommer gemeinsam in Südfrankreich, ihr ganzes Leben liegt noch vor ihnen... - dies ist der eine Teil der Geschichte, erzählt wird der Roman in der Jetztzeit, die Freundinnen sind nun etwa Ende 40, sie haben sich aus den Augen verloren, jede von Ihnen hat ihr eigenes Leben - und plötzlich treffen sie wieder aufeinander und begeben sich in Gedanken noch einmal in jenen unvergessenen Sommer vor vielen Jahren. Es geht um Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Verrat und vieles mehr! Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit gelesen, ich wollte einfach wissen wie es weitergeht... Was wirklich geschehen ist damals und heute... Gleichzeitig nimmt einen dieses Buch mit in die eigene Vergangenheit, die erste Liebe, die Gedanken, was das Leben für einen bereit hält und an welchem Punkt man sich gerade befindet. Mir sind dadurch Menschen wieder in den Sinn gekommen, die ich aus den Augen verloren hatte, obwohl man früher jede freie Minute miteinander verbracht hat. Den Schreibstil finde ich teilweise gewöhnungsbedürftig, das Buch ist aber leicht zu lesen und wenn man Zeit hat, kann man es durchaus auch in ein bis zwei Tagen lesen. Ich kann diese Buch nur empfehlen, vor allem, wenn man sich mal wieder jung fühlen will, wenn man diese Leichtigkeit der Jugend spüren will, wobei das Buch aber nicht nur heitere Urlaubslektüre ist. Es hat auch seine Schattenseiten, traurige Erlebnisse, aber welches Leben hat das nicht. Es regt dazu an, über die eigenen traurigen Erlebnisse nachzudenken, vielleicht in einem neuen Blickwinkel zu betrachten und wahrzunehmen, dass jeder Mensch seine ganz persönliche Geschichte hat. Definitiv empfehlenswert!

Gefühlschaos

Von: V Datum: 03. April 2020

Die Überschrift ist nicht negativ gemeint. Das Buch war einfach nur wunderschön und hat mich in einen Lesebann gezogen. Ich habe so viel mit gefühlt das ich am Ende in einem Gefühlschaos war und am liebsten noch Stunden weiter lesen könnte. Ich hoffe das es in Zukunft noch weitere Bücher von Julia Holbe geben wird!

Von: R. Triebel Datum: 03. April 2020

ich habe das Buch gerne gelesen, weil es mich neugierig gemacht hat, wie es weitergeht. Einiges fand ich nicht logisch, z.B., den Sommer, den Elsa mit Sean verbracht hat und er trotzdem wohl mit Lenica zusammen war. Traurig war das Ende: ein Happy End und doch keines

Buch über Liebe und Freundschaft, über Eifersucht und Verrat und verpasste Chancen. Schade, dass der Kern der Geschichte so banal war

Von: schnäppchenjägerin Datum: 03. April 2020

Lenica, Marie, Fanny und Elsa sind beste Freundinnen und verbringen die Sommer jedes Jahr gemeinsam an der französischen Atlantikküste. Als Lenica in ihrem letzten gemeinsamen Sommer einen alten Freund mitbringt, verändert die Anwesenheit von Sean alles. Elsa verliebt sich auf den ersten Blick in den tätowierten Iren und verbringt einen ausgelassenen Sommer voller Liebe und Leidenschaft, bis sie am Tag ihrer Abreise mit einer unschönen Wahrheit konfrontiert wird. 30 Jahre später trifft Elsa zufällig wieder auf Marie. Sie treffen sich mit Fanny und verbringen wieder entspannte Tage in dem Ferienhaus in Frankreich. Ihre Freundschaft zueinander erwacht neu, als wären sie nie getrennt gewesen. Doch dann werden sie von der Vergangenheit eingeholt. Der Roman erzählt abwechselt die Gegenwart, den Sommer, in dem sich die Freundinnen wieder begegnen und die Vergangenheit, den Sommer, nach dem die jahrelange Trennung erfolgte. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Elsa erzählt, die vor dreißig Jahren so unsterblich in Sean verliebt war und deren Leben sich mit seinem Kennenlernen für immer verändert hat. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart kann man sich gut in sie und ihr Gefühl der Sehnsucht hineinversetzen. Man spürt die innige Freundschaft zu den drei jungen Frauen und die schon fast wahnhafte Liebe zu einem jungen Mann, den Elsa kaum kennt, aber für den sie alles - Freundschaften und ihren Stolz - opfern würde. Dabei ist sie ein sehr emotionaler Mensch, schafft es aber nicht ihre Gefühle zu äußern und ist sich unsicher, ob eine Beziehung zu Sean eine Zukunft haben kann. Auch ich wäre an ihrer Stelle verunsichert gewesen, denn Sean ist ein wankelmütiger Charakter, schwankte stets zwischen besitzergreifender Liebe und einem distanzierten Verhalten. "Unsere glücklichen Tage" handelt von einem zunächst unbeschwerten Sommer, der unglücklich mit dem Bruch der Freundschaft der vier Frauen endet. Der Roman beginnt spannend und man möchte unbedingt erfahren, was sich in dem Sommer vor dreißig Jahren ereignet hat. Der Wechsel aus Gegenwart und Vergangenheit steigert dabei den Spannungsbogen und umso enttäuschter war ich, dass das Ereignis letztlich nicht banal, aber doch wenig überraschend war. Kaum nachvollziehbar war für mich, dass damit diese lange und sehr innige Freundschaft der so toughen Frauen endete. Es ist ein Roman, der zeigt, auf was es im Leben ankommt und dass man sein Leben nicht mit Nichtigkeiten verschwenden sollte, weil es viel zu schnell vorbei sein kann. Es ist ein Buch über Liebe und Freundschaft, über Eifersucht und Verrat und verpasste Chancen. Es appelliert an das Verzeihen können und zeigt letztlich, dass Freundschaften beständiger sind als Liebe.

Mischung aus leichter Sommergeschichte und großer Tragik

Von: Lissy Datum: 01. April 2020

Die vier Freundinnen Elsa, Lenica, Marie und Fanny verbringen seit ihrer Kindheit jeden Sommer gemeinsam an der französischen Atlantikküste. Das Leben könnte kaum schöner sein bis zu jenem letzten Sommer, als Lenica plötzlich Sean mit in die Gruppe bringt und die Geschichte unaufhaltsam ihren Lauf nimmt. Das Buch handelt von den großen, alltäglichen Themen des Lebens. Freundschaft, Liebe, Verrat, Schuld, Verlust und Trauer. Die Autorin lässt diese Aspekte gleichermaßen in die wunderschöne Atmosphäre des Sommers an der französischen Atlantikküste einfließen. Der Leser fühlt sich sofort an den kleinen Ort am Meer versetzt und hat ein Bild des alten Hauses, in dem die Freundinnen jeden Sommer verbringen, des wunderschönen Gartens mit dem Baum und der Hängematte, des kleinen Dorfes mit all seinen liebenswürdigen Einwohnern und des bedeutungsvollen Felsens am Meer vor Augen. Die Autorin entführt die Leser meisterlich in den alles verändernden Sommer der Vergangenheit und lässt sie hautnah die Geschichte der vier Freundinnen miterleben, mitfühlen und mitleiden. Hierbei trifft sie genau den richtigen Grad an leichter Romantik, ergreifender Melancholie und emotionaler Tiefe. Auch wenn hier und da die ein oder anderen Aspekte des Ausgangs der Geschichte vielleicht ein wenig zu vorhersehbar waren, tut das dem Buch nur einen kleinen Abbruch. Absolut zu empfehlen für alle, die eine leichte Sommergeschichte, die dazu jedoch mit Tiefgang besticht, zum Träumen brauchen.

Eigentlich nix Besonderes, aber ...

Von: Frischle Datum: 01. April 2020

... es sind diese kleinen, leisen Sätze, die Julia Holbe so kunstvoll aneinander reiht, dass es am Ende dann doch ein ganz besonderes Buch ist. Die Geschichte ist nicht neu und das Ende irgendwie erwartbar. Dennoch habe ich es in einem Stück an einem Sonntagnachmittag in der Hängematte durchgelesen, weil ich einfach wissen wollte, wie die Geschichte der Freundinnen ausgeht. Ein wirklich schönes Buch für einen Sommertag im Garten oder am Strand - wie bei den Mädels im Buch.

Besessen von der Liebe !

Von: Angela Busch Datum: 30. March 2020

Meine Meinung: Endlich habe ich wieder einen neuen Liebesroman entdeckt, der anspruchsvoll, voller Sehnsucht nach der Liebe und nach einem guten und erfülltem Leben daherkommt. Die Professionalität der Autorin ist dem Werk sofort anzumerken. Schon nach den ersten Seiten habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Die Autorin hat zwanzig Jahre als Lektorin in einem grossen deutschen Buchverlag gearbeitet und ihrem wunderbaren Debütroman kommt das sehr zugute. Ihr Schreibstil besticht durch klare Formulierungen und Aussagen, unverschachtelte Sätze, wunderbar nacherzählten Empfindungen und Emotionen, sowie durch ganz viel Lebensweisheit und Erfahrung in Bezug auf (Liebes)-Beziehungen. Atmosphärisch dicht in einem alten Ferienhaus am Atlantik, einem grossen, verwildertem Garten, immer mit einer frischen, salzigen Meeres Brise in der Luft, bezaubert und vermittelt der Roman sommerliche Ferienstimmung. Durch die Darstellung unbeschwerter junger Mädchenfreundschaften hat mich dieses Buch begeistert und in seinen Bann gezogen. Gleichzeitig vermitteln die Zeilen der Autorin aber auch oft Wehmut und Trauer, sowie Sehnsucht nach der vergangenen Jugendzeit, den verpassten Chancen des Lebens - und der Liebe. Denn nur drei Freundinnen treffen sich nach zwei Jahrzehnten der Funkstille wieder im Ferienhaus am Meer. Eine Frau fehlt, die charismatische Lenica, geliebt und bewundert von allen, hauptsächlich aber von ihrem Seelenverwandten, dem irisch stämmigen Sean und besonders von Elsa. Elsa und Lenica waren in ihrer Jugend eng miteinander verbunden, unzertrennlich, haben sich oft Zimmer und Bett während der Zeit am Meer geteilt. Beim Radeln zum Felsen am Meer, beim Picknick mit kühlem Weisswein am Strand, im wilden Garten und bei tiefsinnigen Gesprächen und Fantasien über ihre persönliche Zukunft, tauschen sich die jungen Freundinnen herzlich und liebevoll untereinander aus. Wünsche und Vorstellungen an das Leben lagen damals verdeckt, geheimnisvoll verborgen, wie unter einem weissen Leintuch versteckt, vor ihnen. Sean spielt eine grosse Rolle im Leben jeder dieser vier jungen Frauen, für jede allerdings auf einer persönlich anderen Ebene. Diese Beziehungen und Verbindungen aus dem Blickwinkel von aussen als Leser*in zu verfolgen war ungemein interessant und in keinem Moment langweilig. Mit der Charakterdarstellung von Elsa hatte ich allerdings ein kleines, emphatisches Problem. Ich empfand sie als besessen, überbordend in ihrem Gefühls - und Liebesleben, anstrengend - und sie hat geklammert, strebte immer nach Kontrolle und Bestätigung durch ihre Liebespartner. Aber so ist das Leben und sie durchstand auch diesen schmerzhaften Lernprozess und versuchte sich zu mässigen. Das Alter und die verfliegende Lebens-Zeit schützen vor Torheit nicht - auch nicht in der Liebe. Das erfährt sie auf tragische Art und Weise. Das Thema Altern, Neubeginn einer Beziehung in dieser Lebensphase nehmen einen grossen Raum in diesem wunderbaren Roman ein. Dieses Buch war eine absoluter Lesegenuss für mich und ich empfehle es gerne mit FÜNF ***** Sternen. Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Buch zu Ende gelesen - und jetzt?

Von: Gerdi83 Datum: 30. March 2020

Heute habe ich das Buch zu Ende gelesen und ehrlich gesagt fällt es mir schwer, eine Meinung zu ihm zu haben. Gute 2/3 des Buches passiert nicht so viel, wir erleben Rückblicke in die vergangene Jugend der Protagonistin und erfahren, dass es „den einen Moment“ gab an dem sich alles veränderte. Ich persönlich fand, dass es relativ klar war worauf dieser Moment hinauslaufen würde, wie ich auch fand, dass eine anderes Mysterium recht offensichtlich war. Im letzten Drittel passiert dann Verhältnismäßig viel. Und dann ist es vorbei. Vielleicht lässt sich sagen: Ein Buch wie das Leben...

Ein tolles Buch über die Freundschaft

Von: JR Datum: 24. March 2020

Ein wunderbares Buch über Freundschaft und Liebe. Julia Holbe hat mich mit ihrem Schreibstil von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Die Geschichte der vier Freundinnen wird in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt. Im Laufe der Erzählung wird langsam aufgeklärt, warum die enge Freundschaft der vier Frauen am Ende eines Sommers ein abruptes Ende gefunden hat. Durch die Art des Erzählens der Autorin erlebt man den letzten Sommer intensiv mit und fühlt sich in die Freundschaft rein. Man lebt sie mit. Das Buch regt dazu an, sich über seine eigenen vergangenen Freundschaften Gedanken zu machen. Der Ausgang der Geschichte in der heutigen Zeit ist tragisch und doch ein hoffnungsvoller Neubeginn. Ein abulutes Lesevergnügen und nur zu empfehlen.

Ein Buch zum einfach abschalten

Von: Simone Datum: 24. March 2020

Die Autorin schafft es innerhalb kürzester Zeit einen aus dem Alltag in eine andere Welt zu holen. Sie führt uns in den letzten Sommer der Jugend, der so aufregend und spannend, aber auch einfühlsam beschrieben wird und einen sogleich in den Bann zieht. Aber auch die Gegenwart, welche im Wechsel der Kapitel erzählt wird, ist in einem wunderbaren Schreibstil wiedergegeben, dass man dem Buch einfach verfallen muss. Mich hat das Buch so in seinen Bann gezogen, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Solche Geschichten sind einfach Balsam für die Seele.

Freundschaft, oder doch Liebe?

Von: everywherebooksandtea Datum: 24. March 2020

Ein Sommer, der das Leben von vier Freundinnen verändert hat. Lenica, Marie, Fanny und Elsa verbringen einen nicht enden wollenden Sommer an der französischen Atlantikküste. Als sich die vier Freundinnen nach einer langen Zeit wiedersehen, merken sie, dass sich nichts verändert hat. Träume, die Liebe, die Zuneigung – einfach alles ist gleichgeblieben. Doch dann bringt Lenica ihren Freund Sean mit, und dann nahm die Geschichte ihren unaufhaltbaren Lauf. – Ist es Liebe oder doch nur eine Freundschaft? Dies ist das Thema dieses Romans. Wir begegnen einer sehr verliebten Protagonistin namens Elsa, die teilweise blind vor Liebe ist. Elsa steht in einem Zwiespalt, da sie die Zukunft mit Sean sich nicht vorstellen kann, oder doch? Durch die vier Freundinnen spiegelt sich eine tiefgründige Freundschaft mit zahlreichen schönen Momenten wieder. Nach und nach erfährt der Leser durch Rückblicke in die Vergangenheit mehr über die vier Frauen sowie Sean. Ein Gesamtbild wird gezeichnet. Neben der Freundschaft wird das Thema Verrat und Neid in den Fokus gerückt. Außerdem wird im Hintergrund eine harmonische Szenerie mit schönen Naturbeschreibungen durch die Autorin entworfen. Der Schreibstil ist flüssig, und das Buch liest sich gut. Julia Holbe appelliert an den Leser, sein Leben frei zu gestalten und sich den schönen Momenten im Leben hinzugeben. Nutzt die Zeit, sonst ist es irgendwann vorbei. Zum Schluss lässt sich sagen, „Unsere glücklichen Tage“ ist ein emotionaler Roman über die wichtigen Dinge im Leben.

Danke für dieses schöne Buch

Von: muzzitiger Datum: 24. March 2020

Ein wunderbares Buch. Leicht geschrieben und auch für jemand geeignet, der nicht der "große" Leser ist. Die Charakter sind lebensecht und die Gefühle der Freundinnen sind nachvollziehbar. Auch die Trauer über die verlorene Freundschaft. Es zeigt aber auch, dass offene Gespräche helfen können, Distanzen zu überwinden und im Hier und Jetzt weiterzumachen und es keinen Sinn macht, in der Vergangenheit zu leben. Das Buch hat mich angeregt, über eine zerbrochene Freundschaft (wenn auch aus anderem Grund) nachzudenken und mit viel Überwindung das Gespräch zu suchen. Gott sei dank erfolgreich. Ein Buch zum Entspannen und zum Nachdenken.

Dramatische Liebe und viele Croissants

Von: Kathrin Datum: 24. March 2020

Zwei Sommer an der französischen Adriaküste, drei Frauen, 30 Jahre dazwischen. Liebe, Freundschaft, ein tragisches Geheimnis. Alles was man sich von guter, kurzweiliger Unterhaltung wünschen kann. Oder? Das Buch ist kurzweilig und schafft es zwischendurch Spannung aufzubauen. Ab Seite 100 möchte man wissen, was da genau passiert ist, in dem Sommer vor 30 Jahren. Man erfährt es bald oder man errät alles ziemlich früh. Leider konnte ich mich das ganze Buch nicht mit der Protagonistin anfreunden. Alles schien mir zu egoistisch, zu unlogisch, zu emotional. Die Figur und Handlung schien mir widersprüchlich. Die Konklusio der Freundinnen hatte - aus meiner Sicht - nicht viel mit ihrem Verhalten zu tun. Denn, wenn Frauenfreundschaft das wichtigste ist - warum geht es immer nur um Männer? Kennen Sie den Bechdel-Test? Dieser bewertet, wie oft Frauen in Filmen zu Wort kommen bzw. wovon das Gespräch der Frau handelt. Ganz oft ist es nämlich so, dass in Filmen Frauen a) ganz wenig zu Wort kommen und b) dann nur übeer Männer reden. Dieses Buch hätte beim Bechdel-Test leider auch schlecht abgeschnitten - denn die Frauen reden nur über ihre Beziehungen zu Männern; oder fehlende Beziehungen. Und sie definieren sich ausschließlich über diese (Liebes-)Beziehungen. Das ist schade, denn ich hätte gerne mehr erfahren über die ansatzweise als starke, unabhängige Charaktäre skizzierte Frauen erfahren. Gefallen hat mir, dass die Frauen ständig essen. Auf zumindest jeder dritten Seite werden Croissants erwähnt. Also zumindest kein Schlankheitswahn :)

Unsere glücklichen Tage

Von: Amadea Datum: 23. March 2020

Freundschaften, die in der Jugend geknüpft werden sind intensiver, meistern Verletzungen und gewähren Vertrauensvorschüsse. 4 Freundinnen verbringen regelmäßig ihre Ferien an der französischen. Atlantikküste. Offenheit und gegenseitige Zuneigung machen ihre gemeinsame Zeit zu einem unvergesslichen Erlebnis. Jahre später treffen sie sich wieder. Die Autorin versteht es in ihrem Debütroman ihre Protagonisten, feminin, selbstbewusst, sensibel zu beschreiben. Die Facetten von Freundschaft und Liebe sind hier gleichbedeutend -wertig. Eine Geschichte, die berührt, aufmerksam macht und aufzeigt: "Menschen, die und guttun sind selten - haltet die fest ! "

Unsere glücklichen Tage von Julia Holbe

Von: Caro_liest Datum: 20. March 2020

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥 In diesem Roman geht es um das tragische Ende einer tiefen Freundschaft zwischen vier jungen Frauen und um eine verzweifelte fast schon toxische Liebe. Es geht um verpasste Chancen und um verpasste Leben. Aber es geht auch um die Möglichkeit eines Neubeginns, auch wenn dieser schmerzlich und unvollkommen sein wird. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘 Das Buch bewirkte bei mir in Teilen wirklich einen Kloß im Hals und hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Die tiefe Verbundenheit der Freundinnen konnte ich sehr gut nachempfinden. Und auch den Verlust der Freundschaft konnte ich sehr gut nachfühlen. Denn auch in meinem Leben gab es innige Freundschaften, welche es heute nicht mehr gibt. Das ein oder andere mal denke ich an die Zeiten zurück und denke daran was wäre wenn wir uns nicht auseinander gelebt hätten. Der Mittelteil des Romans zog sich hingegen ein wenig in die Länge. Was sicherlich auch daran lag, dass ich die aufreibende Liebesgeschichte weder nachempfinden noch nachvollziehen kann. Denn eine solch zermübende Liebe würde mich in den Wahnsinn treiben. Das Ende ruft nochmal einige Gefühle durch das unvollkommende Happy End hervor. Das Buch und besonders das Ende stimmte mich nachdenklich über verpasste Chancen in der Liebe und der Freundschaft. Und so bin ich um so glücklicher mein Leben auch weiterhin mit meinen Freundinnen teilen zu können und ich hoffe, dass dies auch in Zukunft so sein wird.

Sommer mit Folgen

Von: Lesen.ist.Liebe Datum: 18. March 2020

Es gab in diesem Buch einiges, das mir gefallen hat, einiges aber auch, mit dem ich mir etwas schwer tat. Wirklich toll fand ich den Schreibstil der Autorin. Die Szenen sind so detailreich und bildhaft geschildert, dass ich bereits nach kurzer Zeit völlig eingetaucht war in den Sommer am Atlantik. Das Meeressalz, der Duft gegrillten Fisches und die Sommerluft waren förmlich zu riechen/schmecken und man wurde in eigene Sommer aus der Jugend zurück entführt mit dem Gefühl eines endlos langen Sommers, Freiheit und Abenteuern. Mich hat die Autorin damit richtig gepackt und mitgerissen. Die Spannung, was eigentlich wirklich geschah, bleibt bis fast zum Ende erhalten, erst da erfährt der Leser, was der Hintergrund des Auseinandergehens der Freundinnen war. Bis dahin erlebt man in zwei Zeitsträngen das aktuelle Wiedertreffen der Freundinnen und in Rückblenden den Sommer, der allesveränderte. Ich fragte mich anfangs, wie alt die Freundinnen in besagtem Sommer waren, später erfährt man, dass sie 17 Jahre alt waren. Diese Info hätte ich gerne etwas früher schon gehabt. Was mich etwas unschlüssig zurücklässt, ist das Verhalten von Elsa, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist. In meinen Augen gab sie sich abhängig von einem Mann, richtete sich völlig nach ihm und es schien so, dass sie sich seit diesem Sommer nicht wirklich weiter entwickelt hatte. Am Ende erklärt sich ihr Verhalten etwas, aber dies war für mich während des Lesens etwas schwierig nachzuvollziehen. Dies sollte jedoch niemanden davon abhalten, dieses Buch zu lesen, denn der eindrückliche Schreibstil allein ist schon lohnenswert.

Unsere glücklichen Tage

Von: Ulrike Werner Datum: 16. March 2020

Zitat: „Lenica war und blieb für mich der Inbegriff, das Idealbild der besten Freundin. Der großen Liebe. Des wundervollsten Menschen auf Erden, auf der Welt, des Universums. Doch sie hatte auch viele andere Seiten. Sie hatte den schlimmsten Betrug an mir begangen, den man begehen konnte. Aber trotzdem würde ich ihr immer alles verzeihen und sie für immer lieben.“ Zum Inhalt: Nach vielen Jahren trifft Elsa eines Tages durch Zufall ihre Jugendfreundin Marie wieder und mit diesem Treffen kommen die Erinnerungen an schöne gemeinsame Zeiten wieder. Elsa, Fanny, Marie und Lenica trafen sich jedes Jahr im Sommer in einem Haus an der französischen Atlantikküste und verlebten dort eine wunderbare Zeit. Bis zu diesem schicksalhaften Sommer in dem Elsa Lenicas Freund Sean kennenlernt. Von diesem Moment an, ist nichts mehr wie es vorher war. Nun viele Jahre später ist Lenica tot und die vier Freundinnen erinnern sich, an die schönen Zeiten aber auch an viele traurige Erinnerungen, die letztlich dazu geführt haben, dass sie viele Jahre kennen Kontakt mehr zueinander hatten. Meine Meinung: Julia Holbe stammt ursprünglich aus Luxemburg, lebt aber heute in Frankfurt a. M. und der Bretagne. Zwanzig Jahre lang hat sie als Lektorin für die Fischer Verlage gearbeitet und nun mit „Unsere glücklichen Tage“ ihr Romandebüt auf den Markt gebracht. Und was für ein Debüt. Leicht und unbeschwert, genau das Richtige für den Sommer so kommt dieser Roman daher, aber dabei auch mit so viel Tiefgang und Weisheit über das Leben, das es einfach nur ein absolutes Vergnügen ist darin einzutauchen. Aus jeder einzelnen Zeile dieses Debüts spricht eine tiefe Sehnsucht, nach dem Leben, nach der Liebe aber auch nach der vergangenen Jugend. Aber gleichzeitig ist da auch so viel Traurigkeit, das ich als Leser wirklich so manches Mal schlucken musste. Es ist als möchte die Autorin uns zurufen: Lebt heute, denn das Verlorene bzw. die verlorene Zeit kommt nicht wieder. In ihrem Buch fühlte ich mich als Leser einfach wohl, man glaubt regelrecht die Sonne des Sommers auf der Haut zu spüren und das Meer zu riechen, während man mit den Freundinnen auf den Fahrrädern zum Meer hin radelt. Auch die Charaktere sind wunderbar authentisch dargestellt, mit all ihren Träumen und Sehnsüchten. Egal wie verschieden sie doch alle sind, so ist einem keine auch nur annähernd weniger sympathisch als die andere und egal was passiert, bzw. passiert ist, irgendwie kann man sie verstehen, dass sie zum jeweiligen Zeitpunkt so gehandelt haben. Alles in allem war dieses Buch für mich ein absoluter Lesegenuss und ich für meinen Teil hoffe doch sehr bald mehr von der Autorin lesen zu dürfen, denn was gibt es schöneres als in ein Buch so richtig abtauchen zu können.

Unsere glücklichen Tage

Von: Ulrike Werner Datum: 16. March 2020

Zitat: „Lenica war und blieb für mich der Inbegriff, das Idealbild der besten Freundin. Der großen Liebe. Des wundervollsten Menschen auf Erden, auf der Welt, des Universums. Doch sie hatte auch viele andere Seiten. Sie hatte den schlimmsten Betrug an mir begangen, den man begehen konnte. Aber trotzdem würde ich ihr immer alles verzeihen und sie für immer lieben.“ Zum Inhalt: Nach vielen Jahren trifft Elsa eines Tages durch Zufall ihre Jugendfreundin Marie wieder und mit diesem Treffen kommen die Erinnerungen an schöne gemeinsame Zeiten wieder. Elsa, Fanny, Marie und Lenica trafen sich jedes Jahr im Sommer in einem Haus an der französischen Atlantikküste und verlebten dort eine wunderbare Zeit. Bis zu diesem schicksalhaften Sommer in dem Elsa Lenicas Freund Sean kennenlernt. Von diesem Moment an, ist nichts mehr wie es vorher war. Nun viele Jahre später ist Lenica tot und die vier Freundinnen erinnern sich, an die schönen Zeiten aber auch an viele traurige Erinnerungen, die letztlich dazu geführt haben, dass sie viele Jahre kennen Kontakt mehr zueinander hatten. Meine Meinung: Julia Holbe stammt ursprünglich aus Luxemburg, lebt aber heute in Frankfurt a. M. und der Bretagne. Zwanzig Jahre lang hat sie als Lektorin für die Fischer Verlage gearbeitet und nun mit „Unsere glücklichen Tage“ ihr Romandebüt auf den Markt gebracht. Und was für ein Debüt. Leicht und unbeschwert, genau das Richtige für den Sommer so kommt dieser Roman daher, aber dabei auch mit so viel Tiefgang und Weisheit über das Leben, das es einfach nur ein absolutes Vergnügen ist darin einzutauchen. Aus jeder einzelnen Zeile dieses Debüts spricht eine tiefe Sehnsucht, nach dem Leben, nach der Liebe aber auch nach der vergangenen Jugend. Aber gleichzeitig ist da auch so viel Traurigkeit, das ich als Leser wirklich so manches Mal schlucken musste. Es ist als möchte die Autorin uns zurufen: Lebt heute, denn das Verlorene bzw. die verlorene Zeit kommt nicht wieder. In ihrem Buch fühlte ich mich als Leser einfach wohl, man glaubt regelrecht die Sonne des Sommers auf der Haut zu spüren und das Meer zu riechen, während man mit den Freundinnen auf den Fahrrädern zum Meer hin radelt. Auch die Charaktere sind wunderbar authentisch dargestellt, mit all ihren Träumen und Sehnsüchten. Egal wie verschieden sie doch alle sind, so ist einem keine auch nur annähernd weniger sympathisch als die andere und egal was passiert, bzw. passiert ist, irgendwie kann man sie verstehen, dass sie zum jeweiligen Zeitpunkt so gehandelt haben. Alles in allem war dieses Buch für mich ein absoluter Lesegenuss und ich für meinen Teil hoffe doch sehr bald mehr von der Autorin lesen zu dürfen, denn was gibt es schöneres als in ein Buch so richtig abtauchen zu können.

Sommer, Sonne und Freundschaft

Von: Nicole Fischer Datum: 15. March 2020

Julia Holbe erzählt sprudelnd und begeisternd von einer Zeit, in die man sofort wieder eintauchen möchte: die der Heranwachsenden, die ihren Weg noch zögerlich einschlagen, noch nicht unter dem Druck der Verantwortung stehen und dabei eine große Gefühlswelt erleben. Wer erinnert sich nicht an solche Sommer, die nie zu vergehen schienen? Man möchte ein Teil davon sein und inmitten der Gefühlswirrungen sein Glas auf das Leben erheben!

Was anderes erwartet

Von: leana Datum: 14. March 2020

Ich habe mich sehr gefreut dieses Buch gewonnen zu haben. Das Cover finde ich ansprechend und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich dachte "das ist genau meins", und so habe ich mit großen Erwartungen angefangen das Buch zu lesen. Leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Geschichte ist ohne Frage nicht schlecht, allerdings fand ich sämtliche Figuren außer Lenica ziemlich blass, selbst Elsa und Sean, irgendwie nicht richtig greifbar für mich. Die Freundinnen Marie und Fanny kamen mir vor wie Randfiguren und spielten eigentlich auch keine wirkliche Rolle. Fast bis zum Schluss. Leider fand ich auch dass das Buch, besonders zur Mitte hin, einige Längen hatte, die mir das Lesen erschwert haben, einfach weil ich mich gelangweilt habe. Wirklich mitgenommen hat mich das Buch nicht. Schade, ich hatte mehr erwartet.

Freunde und Liebe

Von: Merve Datum: 13. March 2020

In dem Buch 'Unsere glücklichen Tage' von Julia Holbe geht es um vier Freundinnen, die gerne zusammen Urlaub machen. In jenem Sommer nimmt eine von ihnen einen Freund mit, der das Leben aller Mädchen verändert... Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach gestrickt. Deshalb lässt sich das Buch schnell lesen. Man lernt sehr viel über die Charaktere, kann sich dementsprechend alles besser vorstellen. Die Geschichte an sich ist sehr schön, bis auf ein paar Ereignisse, die mir moralisch gesehen nicht passen, aber das ist halb so schlimm :) Allgemein kann ich wirklich sagen, dass mir das Buch sehr gefallen hat. Deshalb bekommt das Buch 5 von 5 Sternen von mir!

Ganz toll!

Von: Janine Gimbel Datum: 19. July 2020

Marie, Fanny und Elsa kommen seit Kindertagen mit ihren Eltern an die französische Atlantik-Küste. Ganz in der Nähe ihres Feriendomizils wohnt die gleichaltrige Lenica, die sie schon bald auf ihren Streifzügen durch Ort und Strand begleitet. Zwischen den vier Mädchen entsteht eine Ferienfreundschaft. Doch ein bestimmter Sommer in ihrer Jugend soll der letzte Sommer sein, in dem die vier miteinander vereint sind. Danach trennen sich ihre Wege für immer und das Quartett wird es nie wieder geben. Denn Lenica ist früh bei einem Unfall verstorben. Als Elsa viele Jahre später wieder auf ihre beiden verbliebenen Freundinnen trifft, beschließen die Frauen, zum Ferienhaus zu reisen. „Unsere glücklichen Tage“ ist im Grunde eine Liebesgeschichte. Alles dreht sich unweigerlich um Sean, einen Freund von Lenica, den Elsa in jenem verhängnisvollen Sommer, der alles zwischen den Mädchen zerstören sollte, kennenlernte. „Er war mein Puzzleteil. Das Teil, das genau passte. Und das wusste ich schon so lange“, stellt Elsa Jahre später fest, als sie Sean wie durch ein Wunder wiedertrifft. (Zitat Kapitel „Als ich zum zweiten Mal …“) Das Aufeinandertreffen mit ihrer Jugendliebe und die Rückkehr ins Ferienhäuschen bringen Elsa dazu, den letzten gemeinsamen Sommer der fünf gedanklich aufleben zu lassen. Es gibt Sommer, Sonne und Liebe satt in diesem Roman – ohne dass er kitschig wird. „Unsere glücklichen Tage“ ist vielmehr ein schön zu lesender, berührender und sehr gut formulierter Roman, was mit Blick auf die Biografie der Autorin kein Wunder ist. Sie legt mit ihm zwar ihr Debüt vor, hat aber vorher zwanzig Jahre als Lektorin gearbeitet. Und das merkt man: Der Roman ist präzise formuliert und trifft genau den Ton, den es braucht. „Lenica war und blieb für mich der Inbegriff, das Idealbild der besten Freundin. Der großen Liebe. Des wundervollsten Menschen auf Erden, […]. Sie hatte den schlimmsten Betrug an mir begangen, den man begehen konnte.“ (Zitat Kapitel „Als ich zum zweiten Mal …“) Neben der ersten großen Liebe geht es auch ganz zentral um Freundschaft. Die vier Mädchen wirken unzertrennlich, doch das Leben hat es mit ihrer Freundschaft nicht immer gut gemeint. Viele Geheimnisse kommen im Verlauf der Geschichte ans Licht, die zeigen, dass nicht jede von ihnen immer ehrlich war. Man kann sogar über die offenbarten Dinge hinaus noch mehr vermuten. Auch deshalb mag ich diesen Roman so sehr. Es scheint noch mehr zu sein hinter den Zeilen. „Unsere glücklichen Tage“ ist ganz tolle Sommer-Lektüre und es bleibt zu hoffen, dass wir von dieser Autorin noch sehr viel mehr hören werden!