Valentina Cebeni

Das Limettenhaus

Das Limettenhaus Blick ins Buch

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Als Eva die Liebe ihres Lebens verliert, ist sie am Boden zerstört. Trotzdem wagt sie gemeinsam mit ihren beiden erwachsenen Töchtern einen Neuanfang in Latium. Inmitten hoher Zypressen, kurz vor Rom, erhebt sich das prachtvolle Anwesen ihres Schwagers Giacomo. Im wunderschönen Limettenhaus, das von den Klängen der Zikaden umspielt wird, beginnt Evas Herz mit der Zeit zu heilen. Doch während sie und ihre Töchter sich in Sicherheit wiegen, überschlagen sich die politischen Ereignisse im Europa der 30er-Jahre …

Eine Geschichte bittersüß wie Limetten

Von: Alexia Datum: 21. September 2021

Ein Roman "köstlich" wie Fruchteis und ein Schicksal so bittersüß wie Limetten. Die liebe @headunderwords hat mir "Das Limettenhaus" empfohlen. Valentina Cebeni schreibt in ihrem Buch über Familie, das Leben und Heimweh. 𝐈𝐭𝐚𝐥𝐢𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝟑𝟎𝐞𝐫 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧. 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐩𝐫ä𝐠𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐑𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧𝐡𝐚𝐬𝐬, 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐒𝐩𝐚𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐉𝐮𝐝𝐞𝐧𝐯𝐞𝐫𝐟𝐨𝐥𝐠𝐮𝐧𝐠. 𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐅𝐫𝐚𝐮, 𝐝𝐢𝐞 𝐝𝐮𝐫𝐜𝐡 𝐝𝐞𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐥𝐮𝐬𝐭 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐠𝐫𝐨ß𝐞𝐧 𝐋𝐢𝐞𝐛𝐞 𝐦𝐢𝐭 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐓ö𝐜𝐡𝐭𝐞𝐫𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐍𝐞𝐮𝐚𝐧𝐟𝐚𝐧𝐠 𝐢𝐧 𝐑𝐨𝐦 𝐰𝐚𝐠𝐭. 𝐖𝐞𝐢𝐭 𝐰𝐞𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐅𝐫𝐞𝐮𝐧𝐝𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐫 𝐇𝐞𝐢𝐦𝐚𝐭 𝐇𝐚𝐯𝐚𝐧𝐧𝐚. 𝐃𝐢𝐞 𝐀𝐮𝐭𝐨𝐫𝐢𝐧 𝐛𝐞𝐬𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐭 𝐬𝐞𝐡𝐫 𝐚𝐮𝐭𝐡𝐞𝐧𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡 𝐝𝐢𝐞 𝐌𝐚𝐜𝐡𝐭𝐤ä𝐦𝐩𝐟𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐚𝐦𝐢𝐥𝐢𝐞 𝐅𝐨𝐧𝐭𝐚𝐦𝐚𝐫𝐚. 𝐄𝐬 𝐠𝐞𝐡𝐭 𝐮𝐦 𝐕𝐞𝐫𝐫𝐚𝐭, 𝐊𝐨𝐫𝐫𝐮𝐩𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐓𝐫𝐚𝐝𝐢𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧. 𝐅𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧, 𝐝𝐢𝐞 𝐥𝐞𝐫𝐧𝐞𝐧 𝐦ü𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐳𝐮 𝐛𝐞𝐡𝐚𝐮𝐩𝐭𝐞𝐧. 𝐌ä𝐧𝐧𝐞𝐫, 𝐝𝐢𝐞 𝐚𝐮𝐬 𝐣𝐞𝐝𝐞𝐦 "𝐝𝐚𝐦𝐚𝐥𝐢𝐠𝐞𝐧" 𝐊𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐚𝐮𝐬𝐛𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐨𝐥𝐥𝐞𝐧. 𝐄𝐢𝐧 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐬 𝐬𝐩𝐚𝐧𝐧𝐞𝐧𝐝 𝐢𝐬𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐫𝐞𝐥𝐚𝐭𝐢𝐯 𝐟𝐥ü𝐬𝐬𝐢𝐠 𝐥𝐢𝐞𝐬𝐭. 𝐄𝐬 𝐡𝐞𝐫𝐫𝐬𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐠𝐮𝐭𝐞 𝐁𝐚𝐥𝐚𝐧𝐜𝐞 𝐳𝐰𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐚𝐥𝐥𝐭ä𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐅𝐨𝐧𝐭𝐚𝐦𝐚𝐫𝐚-𝐃𝐲𝐧𝐚𝐬𝐭𝐢𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐭𝐮𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧. 𝐃𝐢𝐞 𝐛𝐢𝐥𝐝𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐩𝐫𝐚𝐜𝐡𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐟𝐭 𝐞𝐬, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐦𝐚𝐧 𝐣𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐒𝐜𝐡𝐢𝐜𝐤𝐬𝐚𝐥 𝐦𝐢𝐭𝐟ü𝐡𝐥𝐭. Ein kleiner Kritikpunkt ist die Menge an Charakteren. Im Buch werden so viele Fontamaras vorgestellt, dass diese einfach blass und oberflächlich bleiben. Ich denke, dass es für die Bindung zwischen Leser und Figur besser gewesen wäre, auf ein paar Protagonisten zu verzichten und dafür die Beziehung von einigen mehr in die Tiefe gehen zu lassen. Trotzallem habe ich mich unterhalten gefühlt und konnte das wunderbare Mandelgebäck von Myriam förmlich riechen. Ein passendes Buch für den Sommer und einer (literarischen) Reise nach dem schönen Italien.

Nette Unterhaltungslektüre

Von: z Datum: 15. September 2021

In ihrem neuen Roman „Limettenhaus“ nimmt uns die Autorin Valentina Cebeni auf eine abenteuerliche Reise, die auf Kuba beginnt und uns in das Land der Zitronen entführt, mit. Der Inhalt: Als Eva die Liebe ihres Lebens verliert, ist sie am Boden zerstört. Trotzdem wag sie gemeinsam mit ihren beiden erwachsenen Töchtern einen Neuanfang in Latium. Inmitten hoher Zypressen, kurz vor Rom, erhebt sich das prachtvolle Anwesen ihres Schwagers Giacomo. Im wunderschönen Limettenhaus, das von den Klängen der Zikaden umspielt wird, beginnt Evas Herz mit der Zeit zu heilen. Doch während sie und ihre Kinder sich in Sicherheit wiegen, überschlagen sich die politischen Ereignisse im Europa der 30er Jahre.. Die unterhaltsame Geschichte beginnt im Jahr 1920 auf Kuba. Hier verbringt Eva – zwischen dem Duft nach Karamell, der von der Zuckerfabrik herüberweht – ihre Kindheit und Jugend. Hier lernt sie ihre große Liebe kennen, widersetzt sich ihrem Vater und heiratet ihn. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Eva bleibt nichts anderes übrig, als einiges Tage nach Italien zu fliehen. Hier versucht sie sich ein neues Leben aufzubauen, doch immer wieder scheint das Schicksal sie einzuholen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Durch die tollen Landschaftsbeschreibungen habe ich wunderbare Bilder vor meinem inneren Auge. Sie bringt uns auch vergangene Geschichte wieder nahe und man kann sich vieles bildlich vorstellen. Auch sind die zahlreichen Charaktere herrlich beschrieben, es waren ja einige und ich muss gestehen, dass ich am Anfang etwas Probleme hatte, immer alle richtig einzuordnen. Es war schön, Eva auf ihrem Lebensweg zu begleiten und ihre Entwicklung zu verfolgen. In Italien habe mich einfach pudelwohl gefühlt. Eine herrliche Lektüre, die mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich 4 Sterne.

Eine spannende und schöne Familiengeschichte mit italienischem Flair

Von: between_beautiful_words_ Datum: 20. August 2021

Italienisches Flair und eine Prise von Urlaubstimmung. Allein das Cover hat in mir immer Wieder Sehnsucht nach Wärme und Sommer ausgelöst. Ein bezauberndes und passendes Cover! 🍋 Das Limettenhaus thematisiert eine Familiengeschichte in den 30er Jahren. Die Jahreszahl hatte mich im ersten Moment etwas erschrocken, aber dem war nicht. Die Autorin beschreibt sehr schön und leicht damalige Probleme, sodass ein jeder es verstehen und mitfiebern kann. Ich fand es persönlich auch gut, dass man nicht zu viel Geschichtliches und Politisches erfahren hat. Es gibt viele Protagonisten in der Geschichte, was das Ganze niemals langweilig werden lässt, jedoch auch mal dafür sorgt, dass man leicht verwirrt ist und nicht mehr weiß wer jetzt wer ist. 😂 Zur damaligen Zeit waren familiäre Intrigen sehr aktuell und definitiv keine Ausnahme…das merken wir in diesem Buch. Daher war es für mich wirklich mega interessant zu lesen, wie Menschen dachten und wie sie an so etwas herangingen. Ein weiteres wichtiges Thema, das super umgesetzt wurde, ist der Umgang mit Frauen. Immer wieder schockierend, so etwas lesen zu müssen. Umso schöner fand ich daher Ottavia, eine Frau, die letztendlich für sich selbst einsteht, sich von ihrem betrügenden Mann loslöst und auch beruflich auf eigenen Beinen stehen will. Solche vielfältigen und äußerst komplex ausgearbeiteten Charaktere finden wir in diesem Roman öfters! Mir sind dabei einige sehr ans Herz gewachsen. Gerade die Mädels und auch der oder andere charmante Italiener. Nun zum Schreibstil, auch den kann ich nur positiv hervorheben. Die ersten 50 Seiten fielen mir etwas schwieriger, aber das war nicht unbedingt wegen des Schreibstils; sondern vielmehr wegen den vielen Charakteren und den Geschehnissen, die man zu dortigen Zeitpunkt noch nicht richtig einordnen konnte. Das Buch lässt sich erstaunlich einfach und flüssig lesen und ich konnte ab der zweiten Hälfte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein sehr gelungenes Buch, aber lest es doch einfach selbst und überzeugt euch davon.🥰🍋

Sehr sprunghafter, aber trotzdem schöner historischer Roman

Von: headunderwords Datum: 20. August 2021

Vielen Dank an das @bloggerportal und den Penguin Verlag für das Rezensionexemplar. Ich habe es gemeinsam mit @redhead.who.reads gelesen, danke für den tollen Buddyread ❤️ Anfangs spielt es im Kuba der 30er Jahre, ich liebe die Beschreibung der Umgebung, der Plantagen und des Hauses. Schon bald muss die Familie nach Rom flüchten, zu Verwandten und auch dort herrscht eine besondere Atmosphäre. Ein großer Kritikpunkt ist der sprunghafte Schreibstil, mit dem ich zum Teil nicht klar kam. Im selben Kapitel sind auf einmal drei Tage vergangen oder es wird von einem Charakter zum anderen geswitched, was oft verwirrend war. Durch den angenehmen Schreibstil konnte ich das Buch trotzdem schnell lesen. Es war nicht super spannend, aber mir haben die selbstbewussten Fontamara-Frauen sehr gut gefallen. Ich empfehle es allen die Lust auf einen historischen Roman haben. Auf jeden Fall sollte man sich bewusst sein, dass der Fokus nicht auf einer Romanze liegt und der Schreibstil sprunghaft ist. 4/5 ⭐️ ✍🏼 In der Welt von morgen spielt die Herkunft keine Rolle mehr - S.82

Rosige Zeiten

Von: niwibo Datum: 13. August 2021

Das Schicksal der Fontamara-Frauen - so bittersüß wie Limetten! Als Eva die Liebe ihres Lebens verliert, ist sie am Boden zerstört. Trotzdem wagt sie gemeinsam mit ihren beiden erwachsenen Töchtern einen Neuanfang in Latium. Inmitten hoher Zypressen, kurz vor Rom, erhebt sich das prachtvolle Anwesen ihres Schwagers Giacomo. Im wunderschönen Limettenhaus, das von den Klängen der Zikaden umspielt wird, beginnt Evas Herz mit der Zeit zu heilen. Doch während sie und ihre Kinder sich in Sicherheit wiegen, überschlagen sich die politischen Ereignisse im Europa der 30er -Jahre... Eva und ihre vier Kinder leben nach dem Tod ihres Mannes Fernando weiterhin auf der Zuckerplantage ihrer Schwiegereltern auf Kuba. Hier sind die Kinder aufgewachsen, hier haben sich Fernando und Eva kennengelernt, die Villa Santa Maria ist ihre Heimat. Nach einem schrecklichen Unfall in der Zuckerfabrik jedoch überredet ihr Schwiegervater sie und seine jüngste Tochter Lia, das Land zu verlassen und mit dem Schiff in seine alte Heimat Italien zurückzukehren. Dort kommen sie im Frühjahr 1936 an und werden von Evas Schwager und dessen Familie im idyllischen Limettenhaus aufgenommen. Doch auch hier, im wunderschönen Latinum, ist nicht alles perfekt. Der Schwager trinkt und betrügt seine Frau, sein Sohn ist Mitglied der Schwarzhemden, der italienischen Faschisten, dessen Schwester spinnt ihre Intrigen gegen die Cousinen aus Kuba. Als dann auch noch die Keksfabrik in Rom Insolvenz anmelden muss, fängt Eva an zu kämpfen und begibt sich in große Gefahr. Ein Buch, welches auf den ersten Seiten erst langsam in Schwung kommt, dann aber Fahrt aufnimmt und zu einem spannendem Roman wird. Ein schöner und flüssiger Schreibstil, eine interessante Geschichte, welche in einer wunderschönen Gegend spielt und Spannung und politische Zeitgeschichte enthält. Nur das Ende ist offen, perfekt für eine Fortsetzung. Zu gerne würde ich nämlich erfahren, wie die Familie Fontamara und ihre Freunde den 2. Weltkrieg überstehen

Lasst euch von den Fontamaras in die italienischen 30er Jahre entführen

Von: Mit_Fantasie_und_Feder Datum: 25. July 2021

Klappentext: Als Eva die Liebe ihres Lebens verliert, ist sie am Boden zerstört. Trotzdem wagt sie gemeinsam mit ihren beiden erwachsenen Töchtern einen Neuanfang in Latium. Inmitten hoher Zypressen, kurz vor Rom, erhebt sich das prachtvolle Anwesen ihres Schwagers Giacomo. Im wunderschönen Limettenhaus, das von den Klängen der Zikaden umspielt wird, beginnt Evas Herz mit der Zeit zu heilen. Doch während sie und ihre Töchter sich in Sicherheit wiegen, überschlagen sich die politischen Ereignisse im Europa der 30er-Jahre … Meinung: Also vorab möchte ich erwähnen, dass ich mit dem Limettenhaus in eine völlig unbekannte Welt eingetaucht bin. Es liegt fernab meines eigentlichen Genres. Politik und auch die Geschichte unserer Vergangenheit hat mich in Büchern nie sonderlich interessiert. Das Limettenhaus und die Familie Fontamara nimmt den Leser mit in die Welt der 30er Jahre. Sie müssen ihre Heimat Kuba verlassen und sich in Italien ein neues Leben aufbauen. Eva ist eine sehr starke, emanzipierte Frau, die sich gegen Männer zu behaupten weiß. Nebenbei schafft sie es ihre Familie zusammen zu halten und ihr beizustehen .Gleichzeitig überschlagen sich die Ereignisse. Das Buch ist aus der Erzählerperspektive geschrieben. Es liest sich ein wenig wie eine spanisch/italienische Telenovela. Ich hatte die ersten 30 Seiten Schwierigkeiten reinzufinden, da viele Namen und viele Figuren auf einmal in die Geschichte eingeführt werden. Die Dialoge zuzuordnen viel dadurch anfangs schwer. Es endet immer wieder sprunghaft in einer Szene und beginnt im nächsten Absatz bei einer neuen Szene, was dem Leser im Kopf tatsächlich das Gefühl gibt eine Serie zu schauen. Es ist wirklich eine gelungene Abwechslung und ich bereue es nicht mich darauf eingelassen zu haben. Schönste Szene: (Eva und ihre kleine Tochter Clio) ,,Warum steht da, dass die Juden böse sind?'' ,,Nein sie sind nicht böse. Sie sind Menschen wie du und ich.'' Wer also gern historisches liest, sich für italienische Leidenschaft, politische Ereignisse der 30er Jahre / Vorkriegszeit interessiert, ist in diesem Buch bestens aufgehoben. Fazit : 4/5⭐

starke Frauen charaktere

Von: imagine_daydreaming Datum: 11. July 2021

Der Roman „Das Limettenhaus“ von Valentina Cebeni handelt von der Familie Fontamara die nach einem „Unfall“ ihrer Fabrik gezwungen sind von Kuba nach Italien auszuwandern. Eva und ihre Töchter Myriam, Diana und Clio, sowohl als auch ihr Sohn Gabriel und ihre Schwägerin Lia fangen in den 30er Jahren dort ein neues Leben an. In Italien angekommen ziehen sie bei Fernandos Bruder Giacomo, Evas verstorbenen Ehemann, ein. Neben der Selbstfindung der Kinder werden auch Eva und Lia im laufe der Geschichte immer wieder vor neue Probleme gestellt die diese lösen müssen. Der Roman hat mich extrem begeistert, weil er wirklich starke Frauen Charaktere als Protagonisten hat. Gerade in den 30er Jahren sprechen die Handlungen der Fontamara Frauen bände und sprühen nur so vor Frauenpower. Der Roman ist in der Erzählerperspektive geschrieben und der Leser bekommt somit Einsicht in das Leben aller Charaktere, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Neben der Naivität der jugendlichen Töchter und dem ernsten Leben der Erwachsenen ist somit ein guter Grad gefunden worden, dass es weder zu kindlich noch zu ernst ist. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass man den politischen Ereignissen dieser Zeit immer wieder mitbekommen hat und das aus dem Standpunkt der Italiener. Gerade diese wichtigen Themen, die ja leider auch heute noch sehr präsent sind, wurden im Laufe des Buches immer wieder aufgegriffen und der Leser konnte anhand der einzelnen Charaktere auch einzelne Sichtweisen erleben. Neben den politischen Intrigen warten in diesem Buch auf die Leser Herzschmerz, starke Frauen und eine Geschichte über eine bewundernswerte Familie. Ich kann das Buch wirklich jedem ans Herzen legen.

Luft nach oben

Von: Dani's Reziseite Datum: 04. July 2021

beim Anblick des Covers dachte ich an Urlaub, Sommer, Sonne, Eis, Meer und Cocktails. Doch leider, leider zerstörten schon die ersten 25 Seiten meinen ersten Eindruck . Die Story ist sehrwohl interessant und hat Potenzial. Aber leider hat sie null Tiefgang. Und immer wenn es spannend wird..Puff.... Die Charaktere sind so nichtssagend da man nicht sehr viel über sie erfährt. Die Landschaftsbeschreibungen sind dafür toll gelungen. Alles in allem noch Luft nach oben.

Phantasievolle Erzählung

Von: Missappledome Datum: 22. June 2021

Inhalt: Als Eva die Liebe ihres Lebens verliert, ist sie am Boden zerstört. Trotzdem wagt sie gemeinsam mit ihren beiden erwachsenen Töchtern einen Neuanfang in Latium. Inmitten hoher Zypressen, kurz vor Rom, erhebt sich das prachtvolle Anwesen ihres Schwagers Giacomo. Im wunderschönen Limettenhaus, das von den Klängen der Zikaden umspielt wird, beginnt Evas Herz mit der Zeit zu heilen. Doch während sie und ihre Töchter sich in Sicherheit wiegen, überschlagen sich die politischen Ereignisse im Europa der 30er-Jahre … Meine Meinung: Wie bei allen Büchern der Autorin lockt auch hier schon das Cover den Leser geradezu magisch an. Mit diesem Werk ist sie sich auch inhaltlich treu geblieben im Stil ihrer Erzählungen. Einzig das Erzähltempo unterscheidet sich hier von ihren anderen Büchern. In eher kurzen Erzählabschnitten wird ein Ausschnitt aus dem oft turbulenten Leben der Fontamara Frauen gegeben. So plötzlich wie wir in deren Welt eingetaucht sind, so abrupt verlassen wir sie auch wieder. Das ist auch mein größter Kritikpunkt, denn die Geschichte bleibt ziemlich offen, was man natürlich auch positiv werten kann. Ich persönlich habe mich ein wenig daran gestört, wie die Kinder der Familie dargestellt wurden, die für mich (mit Ausnahme der jüngsten Familienmitglieder) so gar nichts kindliches mehr hatten. Das könnte aber so gewollt sein. Zusammenfassend betrachtet eine phantasievolle Geschichte, die einlädt dem Alltag zu entfliehen.

Auftakt einer Familiensaga

Von: buchfreude Datum: 24. May 2021

„Das Limettenhaus“ von Valentina Cebeni ist ein flotter Familienroman. In der Geschichte werden unterschiedliche Figuren und ihre Leben behandelt, die meist eher in kurzen Abfolgen erzählt werden. Die Szenen im Roman sind nicht wirklich tiefgreifend, sondern eher wie kurze Einblicke in das Leben der Familie Fontamara. Beginnend wird die Geschichte von Eva und ihrer Liebe erzählt, die jedoch schnell abgehandelt ist und letztlich eher eine Vorgeschichte darstellt, bevor die richtigen Ereignisse geschehen. Das Buch nimmt dann erst Fahrt auf, als die Familie nach Rom zieht. Eigentlich geschehen viele Dinge und könnten theoretisch für genügend Spannung sorgen. Leider berühren sie einen doch nicht wirklich. Der Stil erinnert mich leicht an „Die Buddenbrooks“ von Thomas Mann oder „Effingers“ von Gabriele Tergit. Es geschieht sehr viel, man lernt unterschiedliche Figuren kennen, aber irgendwie kann man keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen. Es liest sich sehr gut und hat an einigen Stellen historische Bezüge zum Beginn des Nationalsozialismus in Italien, was ich sehr interessant war. Der Roman endet in der Anfangszeit des Aufstiegs des Nationalsozialismus und bietet hier zwar noch kurze, aber definitiv spannende Einblicke. Soweit ich weiß, handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe. Daher sehe ich das Ganze etwas entspannter, als ich es bei einem Einzelband bewerten würde. Wenn dieser Band die Reihe aufbaut, dann ist er in dieser schnellen und eher distanzierten Sichtweise vollkommen in Ordnung. Ich hoffe aber, dass die weiteren Bände mehr Nähe und Bindung zu den Figuren zulassen und auch die politische Situation genauer darstellen. Man muss ganz klar sagen, dass „Das Limettenhaus“ eine Familiensaga ist und dementsprechend weiter gefächert und dafür unkonkreter als andere Romane es wären. Ich mag zwar weniger Ereignisse und dafür detaillierter, aber auch „Das Limettenhaus“ hat seinen Charme versprüht und mich gut unterhalten. Ich freue mich auf den nächsten Band und bin gespannt, wohin Valentina Cebeni die Geschichte lenken wird.

Vielleicht zuviele Schicksale auf einmal,

Von: Seite 101, Datum: 22. May 2021

Achtung, eventuell Spoiler! Ich gestehe hiermit, ich habe das pinke Cover gesehen und ich war schockverliebt. Es ist so schön pink und die Limetten haben irgendwie was sommerliches. Es war keine Frage, ich musste diesem Buch unbedingt ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken. Das Schicksal einer ganzen Familie Eva hat in Fernando Fontamara die Liebe ihres Lebens gefunden. Doch um ihr Glück zu besiegeln, muss sie die Verlobung mit Miguel Ferres lösen. Das führt zur Zwietracht zwischen den Familien. Über Jahre hinweg bleibt dieser Streit bestehen. Auch als Eva ihren Mann Fernando nach vielen Ehejahren verliert, kommen sie und ihre 4 Kinder nicht zur Ruhe. Nachdem Eva dem Ex Miguel, der nun auch verwitwet ist, einen erneuten Korb nach Anbandelungsversuchen gibt, eskaliert der Streit. Bei einem Feuer wird Evas Schwiegermutter schwer verletzt. Gemeinsam mit ihrem Schwiegervater beschließt Eva, dass es für die Familie Fontamara nicht mehr sicher in Kuba ist. Sie und ihre Kinder sollen nach Italien reisen, um dort bei dem Schwager zu leben. Vor allem Diana ist damit nicht glücklich, denn sie hat eine heimliche Romanze mit dem Sohn von Widersacher Miguel. Es steht unter keinem guten Stern Nun soll die Fontamara Familie heimisch im kulturell und politisch anders gestricktem Italien werden. Das fällt nicht leicht und alle haben es mehr oder weniger schwer, sich mit der neuen Situation zu engagieren. Es sind wirklich viele Charaktere, deren Schicksal man jetzt verfolgt. Wir begleiten Eva, ihre Schwägerin, den Schwager, die vier Kinder von Eva und die drei Kinder ihres Schwagers. Alle Protagonisten sind auf die eine oder andere Weise miteinander verwoben und die Schicksale greifen natürlich ineinander. Jeder geht anders mit der neuen Lebenssituation um. Viel auf einmal Das Buch ist ohne Frage spannend geschrieben. Es ist eine anrührende Lektüre. Man fühlt durchaus mit den Protagonisten mit. Jedoch habe ich das Gefühl, aufgrund der Menge an Charektere, dass die Protagonisten an sich zu blass bleiben. Irgendwie kann ich keine tiefere Bindung beim Lesen aufbauen. Sie bleiben mir zu blass und ohne Tiefe. Ich glaube dem Buch hätte es gut getan, wenn man sich auf die Geschichte und Beziehnung von weniger Protagonsiten fokussiert hätte. Ich denke, das hätte das Buch und die vielen Charaktere einfach verdient. Trotz Kritik habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Das ist ein Buch für einen lauen Sommerabend auf dem Balkon. Ich vergebe für ein wenig Herzschmerz, ein bisschen Geschichte und einem Touch Italien 3 Eselsöhrchen. ,