Randall Munroe

HOW TO - Wie man's hinkriegt

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Für jede Aufgabe, die sich uns stellt, gibt es einen richtigen Weg, einen falschen, und einen, der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde. »How to« ist eine Anleitung zu diesem dritten Ansatz. Es zeigt uns, wie wir digitale Daten versenden, indem wir USB-Sticks an Zugvögeln befestigen. Wie wir unserem Auto Starthilfe geben, indem wir elf Jahre auf eine Sonneneruption warten. Wie wir herausfinden, ob wir zur Generation der Babyboomer gehören oder ein Kind der Neunziger sind – nämlich, indem wir die Radioaktivität unserer Zähne messen lassen. Und wir erfahren, wie wir endlich pünktlich zu Verabredungen kommen: indem wir mal eben den Mond zerstören. Mit seinen berühmten Strichzeichnungen erklärt Randall Munroe, wie man einfache Probleme auf die allerschwierigste Weise bewältigen kann. Wie schon sein Bestseller »What if?« ist »How to« witzig und horizonterweiternd und hilft uns zu verstehen, welche wissenschaftlichen und technischen Phänomene unserem Alltag zugrunde liegen.

Sehr gutes Buch!

Von: franzi_loves_books Datum: 29. April 2020

Inhalt: Für jede Aufgabe, die sich uns stellt, gibt es einen richtigen Weg, einen falschen, und einen, der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde. »How to« ist eine Anleitung zu diesem dritten Ansatz. Es zeigt uns, wie wir digitale Daten versenden, indem wir USB-Sticks an Zugvögeln befestigen. Wie wir unserem Auto Starthilfe geben, indem wir elf Jahre auf eine Sonneneruption warten. Wie wir herausfinden, ob wir zur Generation der Babyboomer gehören oder ein Kind der Neunziger sind – nämlich, indem wir die Radioaktivität unserer Zähne messen lassen. Und wir erfahren, wie wir endlich pünktlich zu Verabredungen kommen: indem wir mal eben den Mond zerstören. Mit seinen berühmten Strichzeichnungen erklärt Randall Munroe, wie man einfache Probleme auf die allerschwierigste Weise bewältigen kann. Wie schon sein Bestseller »What if?« ist »How to« witzig und horizonterweiternd und hilft uns zu verstehen, welche wissenschaftlichen und technischen Phänomene unserem Alltag zugrunde liegen.   Meine Meinung: Der Stern schrieb über das Buch »Es soll Schüler geben, die finden Physik noch schlimmer als Pubertätspickel. Doch sie kennen vermutlich die Bücher von Randall Munroe nicht.«. Dem kann ich mich wirklich nur anschließen, denn Munroe ist wieder einmal nach „What if“ und „Der Dingeerklärer“ ein weiteres Meisterwerk gelungen. Sein Schreibstil ist sehr witzig und angenehm und zu dem sind die von ihm dargestellten komplett absurden Möglichkeiten zur Alltagsbewältigung immer sehr verständlich und nachvollziehbar mit physikalischer Korrektheit beschrieben. Das Cover ist sehr schlicht gestaltet und zeigt bereits eine, der sehr charakteristischen Strichmännchen-Zeichnungen, die vor allem aus dem Webcomic xkcd und seinen vorherigen Büchern bekannt sind und mit denen Randall Munroe pflegt seine Bücher auszugestalten und die beschriebenen, verrückten Möglichkeiten auf sehr amüsante Art darzustellen. Dies sorgt dafür, dass wie der Stern bereits sehr passend sagte das Buch auch für leidenschaftliche Physik-Hasser interessant macht und diese vermutlich auch in seinen Bann ziehen wird. Fazit: Ich persönlich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und musste auch oft über die so offensichtlich absurden Wege und Lösungen trivialer Alltagsprobleme, bzw. -aufgaben schmunzeln. Ein wirklich gelungenes Buch und deshalb bekommt es von mir, die wirklich verdienten 5 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐⭐

Albern und wissenschaftlich zugleich

Von: Meliha Kocak Datum: 13. April 2020

Ein Zitat, das den Geist des Buches gut einfängt: "Ich finde finde es wirklich toll, dass man der Physik alberne Fragen stellen kann [...] und dass die Physik darauf antworten muss." Das ist das, was das Buch tut: alberne Fragen stellen und ganz wissenschaftlich beantworten. Das macht es zugleich interessant als auch witzig. Dazu sind auch die kleinen Szenen mit den Strichmännchen sehr unterhaltsam. Was soll man sagen, das Buch beantwortet keine Fragen so, wie man es erwarten würde. Eigentlich kann man mit keiner Antwort direkt etwas anfangen, obwohl die Fragen schon praktischer Natur sind. Manchmal sind auch die Fragen unsinnig, aber die Antworten sind es eigentlich immer. Letztendlich ist es ein Sachbuch, das einem durchaus einiges beibringt, wenn auch nie das, was es scheinbar beantworten will. Zum Beispiel im Kapitel, in dem es ums Klavierspielen geht, lernt man etwas über Ultraschall und Infraschall. Beim Kapitel über schnelle Fortbewegung geht es unter anderem um Relativität. Also hat man hier Wissen getarnt als blöde Antwort, sodass man kaum das Gefühl hat, ein Sachbuch zu lesen. Fazit "HOW TO - Wie man's hinkriegt" verrät einem vielleicht nicht wirklich, wie man irgendwas hinkriegt, aber trotzdem lernt man das ein oder andere und hat dabei vielleicht sogar Spaß.

How to von Randall Munroe

Von: Caro_liest Datum: 06. April 2020

𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥 In diesem Buch erklärt Randall Munroe triviale Fragestellungen wie zum Beispiel "Wie man's hinkriegt ein Loch zu buddeln" oder "Wie man rauskriegt, ob man ein Kind der Neunziger ist". Dabei wählt er nicht den herkömmlichen Weg, um den Fragen auf den Grund zu gehen, sondern stets den Weg (wie er sagt), "der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde." 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘 Der Autor findet zu jeder Fragestellung mindestens eine physikalische Formel mit der sich das Thema erläutern lässt. Selbst zum Thema "Wie man rauskriegt, ob man ein Kind der Neunziger ist". Denn der Autor leitet bei dieser Fragestellung einen Zusammenhang zwischen dem Alter einer Person und der Radioaktivität in seinen Zähnen ab. (Falls ihr der Generation der Babyboomer angehört ist der Gehalt an Strontium 90 in euren Zähnen höher als in den Zähnen der 90er Kids.) Zudem schafft es Randall Munroe immer wieder vom eigentlichen Thema auf diverse andere Themen zu kommen, die zunächst gar nicht mit der Frage zusammenhängen. So erfährt man beim Thema "Wie verschicke ich eine Datei" auch einiges über die Reisefähigkeiten von Schmetterlingen. 𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥 Im Vergleich zu seinem ersten Buch What if, fand ich dies auf Grund der vielen physikalischen Herleitung zum Teil recht zäh. Dennoch kommt auch hier der Witz und Charme des Autors gut zum Vorschein. Für mich ist es ein gutes Sachbuch für Zwischendurch und lies mich auch hin und wieder schmunzeln. Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen (gerundet 4 Sterne)

how to

Von: Jasmin von Das Lesesofa Datum: 04. April 2020

In dem Buch what if? beantwortete Randall Munroe, Erfinder des xkcd Webcomics und ehemaliger Roboteringenieur der NASA, auf wissenschaftlicher Basis Fragen wie "Welche Auswirkung hätte es, wenn alle Menschen gleichzeitig hüpfen würden?" oder "Wie viel Macht-Energie kann Yoda erzeugen?". Auf humorvolle und hoch interessante Art erhält man einen neuen Blickwinkel auf viele Dinge, doch was kann man mit diesen Informationen anfangen? Wie lässt sich das theoretische Wissen in der Praxis umsetzen? Damit beschäftigt sich Munroe in how to - Wie man's hinkriegt. Meinung: Mit einfachen Strichzeichnungen und humorvollen Texten ermöglicht der Autor Munroe in how to neue Ansätze zur Umsetzung von alltäglichen Handlungen. Ein Beispiel dafür ist, wie man sein Handy am Flughafen auflädt, wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Mit der Physik nutzt Munroe dafür Wasser, Luft, Feuer und Rolltreppen. Ohne zu spoilern lässt sich hier sagen, dass die Ideen unangefochten originell und kreativ sind. Bei der tatsächlichen Umsetzung könnte es aber etwas kniffelig werden, daher sind alle Ideen lieber mit Vorsicht zu genießen. Alle Handlungen folgen auf eigene Gefahr :) Genau wie in what if? habe ich mich bei how to königlich amüsiert und vieles dazu gelernt. Am besten ist es, dass man die Bücher zusammen mit Freunden ließt, denn so kommen einem noch die einen oder anderen Einfälle. Fazit: Für alle Klugscheißer, Besserwissen, Fans der Wissenschaft und kuriosen Fakten, Ingenieure, Physiker, Studenten, Professoren, ... an alle: ein must have!

Wissenschaft mal ganz anders

Von: Resireads Datum: 30. January 2020

Nach dem mir der Bestseller “What if” von Randall Munroe bereits sehr gut gefallen hat, freute ich mich besonders auf sein neues Buch “How to “. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Er nutzt eher kurze Sätze, die gut zur Verständnis beitragen, da der Sachverhalt klar dargestellt wird. Außerdem gibt es zusätzlich nach den meisten Abschnitten kleine Comics, die das ganze Auflockern und die Vorstellungskraft ankurbeln. Inhalt: Randall Munroe unterteilt sein Buch in 28 verschiedene Kapitel ein. Jedes Kapitel kann unabhängig voneinander gelesen werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich erst mal ins Inhaltsverzeichnis zu schauen und dann ein Kapitel seiner Wahl zu lesen. In seinen Kapiteln erklärt er auf absurde wissenschaftlich Art, wie man Alltagsprobleme auch lösen könnte. Beispielsweise in dem man pünktlich ist, weil man die Erde verlangsamt hat oder wie man abschätzen kann ob es sich lohnt nach einem Schatz zu graben, indem man sich den Lohn eines Bauarbeiters anschaut. Dies schafft er auf höchst amüsierende Weise und übertreibt mit seinen Lösungsansätzen. Jedoch bleiben sie alle wissenschaftlich, technisch rein theoretisch möglich, was er teilweise mit Formeln und Fakten untermauert. So hat er beispielweise in dem Kapitel “Wie man´s hinkriegt eine Notlandung zu meistern” mit dem Astronauten Chris Hadfield gesprochen um herauszufinden wie man ein fallendes Haus landen könnte oder wie man ein Flugzeug von außen landen könnte. Empfehlung: Das Buch hat mich wieder sehr begeistert. Es ist perfekt für neugierige Menschen, die gerne um die Ecke denken. Es ist zum einen wissenschaftlich, zum anderen jedoch auch sehr amüsant. Während dem Lesen musste ich auf jeden Fall das ein oder andere mal schmunzeln. Zudem lernt man während des Lesens auch eine Menge über wissenschaftliche Grundlagen. Insgesamt gebe ich dem Buch 5/5 Sterne.

Kongenialer Alltagswahnsinn

Von: NRW Alternativ Datum: 22. January 2020

Randall Munroe ist ehemaliger Astronaut und Physiker. In den USA erlangte er mit seinen xkcd-Strichcomics Kultstatus. Die konnten und können nämlich viel besser Alltagssituationen von Wissenschaftsnerds und Geeks spiegeln als jede beliebige Folge der "Big Bang Theory". Bald folgten die ersten beiden Bücher, "What if" und "Der Dinge-Erklärer", die beide kongenial Antworten auf nicht ganz ernst gemeinte Alltagsfragen bieten. Munroe nutzt seine Zeichnungen auch in den Büchern zur Unterstützung. Sein neuestes Werk, "How to - wie man's hinkriegt", beschäftigt sich mit Alltagsphänomenen. Dieses Mal geht es um die Frage, wie man die möglichst komplex und umständlich lösen kann. Das klingt nur auf den ersten Blick absurd. Auf den zweiten gibt es eine Menge interessanter und wissenschaftlicher Fakten, die nebenbei äußerst unterhaltsam erläutert werden. Auch für Nicht-Nerds ist die Lektüre ein großer Spaß! "Absurde, wirklich wissenschaftliche Empfehlungen für alle Lebenslagen", so lautet der Untertitel, und er beschreibt den Inhalt des dritten Munroe-Werkes sehr gut. Der Autor hat zum Beispiel einen befreundeten Piloten gefragt, bis in welche Extremsituationen man Flugzeuge noch landen kann. Das Ergebnis: Auf einer Skischanze sollte es gehen, wenn man wirklich, wirklich gut ist, wohingegen Felder je nach Bewuchs zu meiden sind. Für welche Lebenslage man dieses Wissen braucht? Tja. Ist ja auch egal, denn es macht unheimlich viel Spaß, dem Autor durch die Welt der wissenschaftlich fundierten Absurditäten zu folgen. Wer immer schon mal richtig Klavierspielen lernen wollte, findet in diesem Buch genauso einen Ansatz wie diejenigen, die der Nachrichtenübermittlung durch Brieftauben nachtrauern. Alle, die schon immer mal pünktlich zu Treffen erscheinen wollten, wissen nach der Lektüre genauso, was sie tun müssen (den Mond zerstören) wie diejenigen, die ihr Haus einbruchsicher machen wollen (wie wäre es mit einem praktischen Lavagraben?). Klingt abgefahren? Ist es auch. Macht aber genau deswegen auch eine Menge Spaß. Dieses Buch "voller schlechter Ideen", wie der Autor selbst sagt, stand nicht ohne Grund bei seinem Erscheinen auf der Spiegel-Bestsellerliste! Es liegt in den Buchhandlungen auch immer noch gut sichtbar stapelweise aus.

Alltägliche Probleme mal anders gelöst!

Von: Sabrina B. Datum: 02. January 2020

„How To“ von Randall Munroe beantwortet in seinem Buch, wie man alltägliche und nicht so alltägliche Probleme lösen kann und das nicht nur auf die einfache Art. Denn für jedes Problem gibt es eine einfache Lösung und sehr viele absurde Lösungen mit der man sich erst gar nicht beschäftigt und mit genau diesen absurden Lösungen beschäftigt sich dieses Buch. So wird die Frage beantwortet, wie man am besten einen Fluss überquert. Soll man am besten springen? Soll man über das Wasser gehen und wie könnte das möglich sein? Oder soll man am besten den gesamten Fluss gefrieren oder eindampfen und was für Folgen hätte das für einen? Dies alles wird durch witzige Comics, welche man schon von seinem Blog xkcd kennt, untermauert. Das Buch ist nach „What If“ und „der Dinge Erklärer“ Randalls drittes Buch und er bringt es mal wieder fertig, die verrücktesten Fragen physikalisch und mit viel Humor zu beantworten. Während dem Lesen musste ich sehr oft schmunzeln und habe es sehr genossen zusammen mit den Comicfiguren die Lösungen für die Probleme zu finden. Meiner Meinung nach ist dies ein sehr gelungenes Buch. Durch die relativ kurzen Kapitel kann man immer wieder kurz in die absurden Fragestellungen abtauchen und sich kurz vom Alltag ausklinken.

Willkommen in Absurdistan

Von: Streifisbücherkiste Datum: 15. December 2019

How To ist das zweite Buch von xkcd-Autor Randall Munroe. Nach What if geht es diesmal um Lösungen für alltägliche und nicht so alltägliche Dinge. So erfährt man nicht nur wie man Klavier spielt, sondern auch, wie ein Klavier aussehen müsste um alle Töne zu spielen, die es so gibt. Auch für einen Umzug gibt es diverse Varianten, vom Einzeltransport aller Teile, bis zum Umzug des gesamten Hauses, samt Inhalt. Gewohnt witzig , aber wissenschaftlich fundiert wird darüber philosophiert, wie man diverse Dinge landen kann. Kleine Comics zwischen drin machen das beschriebene immer noch einmal als Bild deutlich. Alles in allem macht es Spaß das Buch zu lesen, auch wenn man sich manchmal fragt, ob man die Anwendung tatsächlich irgendwann mal braucht. Ich brauche z.B. keinen Lavagraben rund um mein Haus :-) Von mir daher eine Leseempfehlung für alle, die auch gerne mal ins Land der Absurditäten abtauchen.

Interessant!

Von: Marco Losch Datum: 09. December 2019

Mein Fazit: Titel und Vorwort haben zumindest für mich den Kern des Buches nicht richtig wiedergegeben: Hier geht es oft eben nicht darum zahlreiche Alternativen für normale Probleme auszuprobieren, sondern vielmehr nutzt Munroe eine normale Aufgabe, um absurde Fragestellungen nachzugehen. So geht es im Kapitel ums Klavier spielen, nicht um alternative Möglichkeiten ein Klavier zu bedienen, sondern darum, wie ein Klavier erweitert werden müsste, um alle möglichen Töne abzubilden. Im Kapitel über Notlandungen werden absurde Szenarien durch Astronaut Chris Hadfield überprüft und weiter hinten kann man erfahren ob und wie ein Lavagraben um das Haus herum gebaut werden kann - Es erinnert also mehr an eine Kreuzung zwischen "What If" und einem guten Alltagsphysikbuch. Da m.E. die ersten zwei Kapitel nicht gerade die besten, aber das Buch hat mich dann doch überzeugt. Man lernt viel und Munroe hat ein Händchen für interessante "Fun Fakt", die er immer wieder einbaut. Die Witzrate ist etwas gesunken - insbesondere gegenüber Thing Explainer - sind dabei aber selbstironischer und weniger technisch. Wer What If mochte, wird das auch mögen!

Einfach genial

Von: All you need is a lovely Book - Michelle Benning Datum: 26. October 2019

„How To – Wie man’s hinkriegt“ von Randall Munroe ist das Nachfolgerbuch zu „What if“. Broschur: 384 Seiten Verlag: Penguin Sprache: Deutsch Preis : 16,00€ ISBN: 978-3-328-60091-6 Klappentext Für jede Aufgabe, die sich uns stellt, gibt es einen richtigen Weg, einen falschen, und einen, der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde. »How to« ist eine Anleitung zu diesem dritten Ansatz. Es zeigt uns, wie wir digitale Daten versenden, indem wir USB-Sticks an Zugvögeln befestigen. Wie wir unserem Auto Starthilfe geben, indem wir elf Jahre auf eine Sonneneruption warten. Wie wir herausfinden, ob wir zur Generation der Babyboomer gehören oder ein Kind der Neunziger sind – nämlich, indem wir die Radioaktivität unserer Zähne messen lassen. Und wir erfahren, wie wir endlich pünktlich zu Verabredungen kommen: indem wir mal eben den Mond zerstören. Mit seinen berühmten Strichzeichnungen erklärt Randall Munroe, wie man einfache Probleme auf die allerschwierigste Weise bewältigen kann. Wie schon sein Bestseller »What if?« ist »How to« witzig und horizonterweiternd und hilft uns zu verstehen, welche wissenschaftlichen und technischen Phänomene unserem Alltag zugrunde liegen. Meine Meinung Als Buch gibt mir „How To“ Antworten auf Fragen, die ich nie gestellt hätte, aber deren Antworten einerseits total absurd erscheinen und andererseits physikalisch total korrekt sind. Es ist aber genau diese besondere Kombination, die mir Seite für Seite ein Lachen ins Gesicht gezaubert hat. Die Illustrationen, die bereits das hübsche Cover zieren, werden im Buch fortgesetzt und unterstreichen oft die komödiantischen Elemente. Auf den ersten Blick dachte ich tatsächlich erst an ein Heimwerker Buch. (Haha :D) Spätestens auf den zweiten Blick und beim Lesen des Klappentextes wird jedem aber klar, dass es sich nicht um ein alltägliches Buch handelt. Ich kannte den Autor davor nicht und bereue es ein bisschen, dass ich ihn erst jetzt entdeckt habe. Seine anderen Bücher („What if“ und „Der Dinge Erklärer“) stehen bereits auf meiner Wunschliste. Im Buch schreibt der Autor von ganz normalen Alltagssituation, wie z.B. Gassi Gehen, Klavier spielen oder Ski fahren. Diese Dinge betrachtet er aus, ich sage mal, besonderen Perspektiven. !!!ACHTUNG SPOILER!!! Beim Klavier spielen geht es nicht darum, am besten Klavier zu spielen, sondern wie ein Klavier aussehen sollte, um die gesamten hörbaren Frequenzen (und darüber hinaus) spielen zu können. !!!SPOILER ENDE!!! Dabei beachtet er die physikalischen Gesetze und stellt diese auch sehr verständlich dar, sodass selbst ich die verstehe. Ich kann also auch allen die Angst nehmen, dass die Sprache zu wissenschaftlich ist. Das ist absolut nicht der Fall. Dies ist für mich auch ein Grund, dass ich so großes Interesse an den anderen Büchern habe. Randall Munroe verliert sich nicht in physikalischem blabla, sondern findet immer rechtzeitig den Bogen zurück, einen Funfact einfließen zu lassen oder das Problem auf eine Art und Weise zu betrachten, die fernab vom Realismus ist, aber die Mundwinkel beim Leser nach oben zieht. Mein Fazit Ich habe lange bei einem Buch nicht mehr so viel gelacht und die witzigen Stellen sind nicht so stumpf wie bei einem Witzebuch, sondern immer so platziert, dass man 2 Zeilen vorher noch nicht ahnt mit welchem abwegigen Gedanken der Autor einen zum Lächeln bringt. Von mir gibt es auf jeden Fall eine fette Leseempfehlung.

jetzt weiß man wie man es hinbekommt

Von: Madame Buchfein Datum: 10. October 2019

Wenn man wissen will, wie man etwas hinkriegt ... sollte man dieses Buch lieber nicht zu Rate ziehen. Wer aber anspruchsvolle kreative Gedankenspiele sucht und dabei noch seinen Horizont erweitern will, ist hier genau richtig. "how to" überwindet das Best-In-Practise-Modell und schafft vollkommen neue Perspektiven. Es offenbart, für wie selbstverständlich wir unsere Umwelt nehmen, obwohl darin ständig verrückte Dinge geschehen, die teilweise selbst Wissenschaftler nicht begreifen. Um dem Buch zu folgen, muss man absolut kein Genie sein - man muss sich nur darauf einlassen, unkonventionell zu denken, ohne die Realität aus den Augen zu verlieren. Der Schreibstil ist wunderbar humorvoll. Wenn man dabei (wie ich) nicht nerdig genug ist, um jeden Gedankengang nachzuvollziehen, dann tut das dem Gesamterlebnis absolut keinen Abbruch. "how to" ist großartige Unterhaltung - und doch viel mehr als das.

Wie Serena Williams es hinkriegt eine Drohne vom Himmel zu holen – Mindblowing trifft auf brainstorming und braindamage

Von: Thursdaynext Datum: 25. September 2019

Randall Munroe, der Erfinder von xkcd und Autor des von unserer family heißgeliebten „What if„-Buches, auch von „Der Dinge-Erklärer“ – das mochten wir nicht so – hat nachgelegt und gibt in „how to – Wie man’s hinkriegt Absurde, wirklich wissenschaftliche Erklärungen für alle Lebenslagen.“ Munroe hält sich nicht nur mit Erklärungen, Hypothesen und teils hanebüchen (witzigen) Ideen auf, nein, er gibt auch unerlässliche, absolut notwendige Tipps „wie man’s hinkriegt ein Selfie zu machen“. Dabei geht er weit, wirklich sehr weit darüber hinaus, wie man auf dem Selfie gut aussieht. Ab da wird es dann strange bis absurd, aber immer interessant, wenn auch ziemlich unpraktikabel. Spaßig sind diese Überlegungen allemal. So wie alles, was mir untergekommen ist in diesem wissenschaftlichen Entertainmentwerk. Was mir mit am besten gefällt, ist seine Vorgehensweise mit der er beispielsweise Ideen sammelt, um Menschen zu helfen, die an einem Fluss leben und diesen auch ab und an überqueren müssen. Von durchwaten, springen und schwimmen bis eindampfen und gefrieren lassen bietet er vielfältige Handlungsmöglichkeiten, die er dann auch konsequent zu Ende denkt. Das ist ein bisschen albern, macht aber einen Heidenspaß und die wissenschaftliche Vorgehensweise ist interessant. Nur seine Anleitung um Klavierspielen zu lernen ist etwas ärgerlich. Zwar ist es so einfach wie er es beschreibt, doch wie schon die Fantas wissen: „Jeder würd‘ es machen wenn es einfach wäre“ , hier werden Leserinnen gefoppt. Er gibt auch, mehr oder weniger praktikable Umzugstipps, lehrt das Wettervorhersagen und „wie man erfolgreich rumkommt“, also verreist. Lernt man etwas dabei? Unbedingt! Querdenken ist eine oft unterschätzte Fähigkeit und Munroe hat sie drauf. Potentielle Käuferinnen werden im Vorwort bereits gewarnt: „Dies ist ein Buch voll schlechter Ideen“. Das stimmt nicht, es ist ein Buch voller Lösungsansätze für alltägliche Probleme. Userinnen sollten unbedingt technik und wissenschaftsaffin sein, Comics mögen (es könnte allerdings passieren, dass man sie erst beim Lesen für sich entdeckt) und sie sollten oberirdisch bleiben wollen, wenn sie lachen müssen. So oft möchte Mensch nicht in den Keller gehen.

Kann man so machen ...

Von: Uwe Datum: 11. September 2019

Was kann den Leser wohl erwarten, wenn ein Buch mit einem Warnhinweis beginnt und einer ausdrücklichen Entschuldigung, dass dieses Buch "voller schlechter Ideen" steckt? Falls doch ein paar gute dabei wären … bittet der Autor auch noch um Entschuldigung. Wer Randall Munroe, dessen Hintergrund oder gar sein bisheriges Schaffen schon kennt, der grinst sich direkt eins. Wer nicht … der mag eine Augenbraue hochziehen und in Richtung desjenigen schauen, der ihm dieses Buch geschenkt hat. Selbst gekauft wird es in dem Fall eher nicht sein. Ich neige dazu, den ersten mir in den Kopf kommenden Lösungsweg zu verfolgen, wenns Probleme gibt. Oftmals stellt sich am Ende … oder mittendrin schon … heraus, dass es viel einfacher und leichter hätte gehen können ... aber hey, ich hatte wenigstens eine Idee. Grad bei PC-Problemen schreibe ich mir dann für jedes gelöste Problem eine Textdatei, deren Name tatsächlich auch mit "HOW TO" beginnt, damit ich bei nochmaligem Auftreten schneller problemlos bin. Im Grunde kann man so auch die in diesem Buch geschilderten Anleitungen betrachten. Alles getreu dem Motto "Kann man so machen … durchaus … aber OH MEIN GOTT!". Den Warnhinweis am Anfang hätte es nicht gebraucht, denn nur die wenigsten Leser könnten die Tipps hier tatsächlich umsetzen … aus verschiedensten Gründen, die sich dem Leser aber erschließen. Die einfachen Strichzeichnungen, die jeder Gebrauchsanleitung beiliegen, sind nicht nur witzig, sie erklären tatsächlich das, was der Autor uns vorschlagen möchte. Wie es ginge, wenn wir es so machten. In diesem Buch finden wir 28 HOW TOs für Lebenslagen, von denen sicher nicht alle Leser wussten, dass es sie überhaupt gibt. Das letzte HOW TO beschreibt dann, wie man mit dem Buch nach dem Lesen verfahren könnte … was … wie erwartet … auch ausufert und aberwitzig, aber wissenschaftlich fundiert, in verschiedenen Möglichkeiten ausführlich erörtert wird. Möchtet ihr einfach nur ein Loch graben, Klavier spielen, Dinge werfen … oder, für viele Nerds sicher eine schwere Aufgabe … einfach nur neue Freunde finden? Hier gibts Hilfe. So fundiert und so detailliert, dass man manchmal nicht weiß, ob man lachen, grübeln oder es trotz Warnung irgendwie nachmachen möchte. Mein Fazit: Ob wir nun einfach nur hoch springen, spielen, werfen, verschicken oder gar einen Lavagraben anlegen wollen (Sicher, wer ist noch nicht auf diese Idee gekommen, um sich die lästigen Nachbarskatzen vom Leib zu halten?), der Autor bietet seinen sicher (hoffentlich) nicht ernst gemeinten Rat an, wie mans hinkriegt. Schmunzeln, Lachen, aber vor allem drüber nachdenken kann und wird der geneigte Leser ob der schieren Ideenflut, die ihn hier erwartet. Es gibt viel zu lesen, viel zu recherchieren ... unglaublich viele Fußnoten zu überprüfen und immer wieder lustige Strichmännchenzeichnungen zu betrachten. Ein Buch, für dessen Konsum der Leser nicht selbst Raketenwissenschaft studiert haben muss (auch wenns hilft), aber dennoch jede Menge Gehirnfutter bekommt. Wenn zwei Wissenschaftler sich einen Joint teilen, während sie nachts in den wolkenlosen, lichtunverschmutzten Himmel starren, einer hochschreckt und "Dude! …" ruft, dann kommt so was hier raus. Nur mit dem Unterschied, dass es hier nur einer ist, mutmaßlich keine Drogen im Spiel waren und der Autor sich "danach" noch an die genialen Einfälle erinnern konnte. Zum Glück für den Leser.