Randall Munroe

HOW TO - Wie man's hinkriegt

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Für jede Aufgabe, die sich uns stellt, gibt es einen richtigen Weg, einen falschen, und einen, der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde. »How to« ist eine Anleitung zu diesem dritten Ansatz. Es zeigt uns, wie wir digitale Daten versenden, indem wir USB-Sticks an Zugvögeln befestigen. Wie wir unserem Auto Starthilfe geben, indem wir elf Jahre auf eine Sonneneruption warten. Wie wir herausfinden, ob wir zur Generation der Babyboomer gehören oder ein Kind der Neunziger sind – nämlich, indem wir die Radioaktivität unserer Zähne messen lassen. Und wir erfahren, wie wir endlich pünktlich zu Verabredungen kommen: indem wir mal eben den Mond zerstören. Mit seinen berühmten Strichzeichnungen erklärt Randall Munroe, wie man einfache Probleme auf die allerschwierigste Weise bewältigen kann. Wie schon sein Bestseller »What if?« ist »How to« witzig und horizonterweiternd und hilft uns zu verstehen, welche wissenschaftlichen und technischen Phänomene unserem Alltag zugrunde liegen.

Interessant!

Von: Marco Losch Datum: 09. December 2019

Mein Fazit: Titel und Vorwort haben zumindest für mich den Kern des Buches nicht richtig wiedergegeben: Hier geht es oft eben nicht darum zahlreiche Alternativen für normale Probleme auszuprobieren, sondern vielmehr nutzt Munroe eine normale Aufgabe, um absurde Fragestellungen nachzugehen. So geht es im Kapitel ums Klavier spielen, nicht um alternative Möglichkeiten ein Klavier zu bedienen, sondern darum, wie ein Klavier erweitert werden müsste, um alle möglichen Töne abzubilden. Im Kapitel über Notlandungen werden absurde Szenarien durch Astronaut Chris Hadfield überprüft und weiter hinten kann man erfahren ob und wie ein Lavagraben um das Haus herum gebaut werden kann - Es erinnert also mehr an eine Kreuzung zwischen "What If" und einem guten Alltagsphysikbuch. Da m.E. die ersten zwei Kapitel nicht gerade die besten, aber das Buch hat mich dann doch überzeugt. Man lernt viel und Munroe hat ein Händchen für interessante "Fun Fakt", die er immer wieder einbaut. Die Witzrate ist etwas gesunken - insbesondere gegenüber Thing Explainer - sind dabei aber selbstironischer und weniger technisch. Wer What If mochte, wird das auch mögen!

Einfach genial

Von: All you need is a lovely Book - Michelle Benning Datum: 26. October 2019

„How To – Wie man’s hinkriegt“ von Randall Munroe ist das Nachfolgerbuch zu „What if“. Broschur: 384 Seiten Verlag: Penguin Sprache: Deutsch Preis : 16,00€ ISBN: 978-3-328-60091-6 Klappentext Für jede Aufgabe, die sich uns stellt, gibt es einen richtigen Weg, einen falschen, und einen, der so offensichtlich absurd ist, dass man ihn niemals in Betracht ziehen würde. »How to« ist eine Anleitung zu diesem dritten Ansatz. Es zeigt uns, wie wir digitale Daten versenden, indem wir USB-Sticks an Zugvögeln befestigen. Wie wir unserem Auto Starthilfe geben, indem wir elf Jahre auf eine Sonneneruption warten. Wie wir herausfinden, ob wir zur Generation der Babyboomer gehören oder ein Kind der Neunziger sind – nämlich, indem wir die Radioaktivität unserer Zähne messen lassen. Und wir erfahren, wie wir endlich pünktlich zu Verabredungen kommen: indem wir mal eben den Mond zerstören. Mit seinen berühmten Strichzeichnungen erklärt Randall Munroe, wie man einfache Probleme auf die allerschwierigste Weise bewältigen kann. Wie schon sein Bestseller »What if?« ist »How to« witzig und horizonterweiternd und hilft uns zu verstehen, welche wissenschaftlichen und technischen Phänomene unserem Alltag zugrunde liegen. Meine Meinung Als Buch gibt mir „How To“ Antworten auf Fragen, die ich nie gestellt hätte, aber deren Antworten einerseits total absurd erscheinen und andererseits physikalisch total korrekt sind. Es ist aber genau diese besondere Kombination, die mir Seite für Seite ein Lachen ins Gesicht gezaubert hat. Die Illustrationen, die bereits das hübsche Cover zieren, werden im Buch fortgesetzt und unterstreichen oft die komödiantischen Elemente. Auf den ersten Blick dachte ich tatsächlich erst an ein Heimwerker Buch. (Haha :D) Spätestens auf den zweiten Blick und beim Lesen des Klappentextes wird jedem aber klar, dass es sich nicht um ein alltägliches Buch handelt. Ich kannte den Autor davor nicht und bereue es ein bisschen, dass ich ihn erst jetzt entdeckt habe. Seine anderen Bücher („What if“ und „Der Dinge Erklärer“) stehen bereits auf meiner Wunschliste. Im Buch schreibt der Autor von ganz normalen Alltagssituation, wie z.B. Gassi Gehen, Klavier spielen oder Ski fahren. Diese Dinge betrachtet er aus, ich sage mal, besonderen Perspektiven. !!!ACHTUNG SPOILER!!! Beim Klavier spielen geht es nicht darum, am besten Klavier zu spielen, sondern wie ein Klavier aussehen sollte, um die gesamten hörbaren Frequenzen (und darüber hinaus) spielen zu können. !!!SPOILER ENDE!!! Dabei beachtet er die physikalischen Gesetze und stellt diese auch sehr verständlich dar, sodass selbst ich die verstehe. Ich kann also auch allen die Angst nehmen, dass die Sprache zu wissenschaftlich ist. Das ist absolut nicht der Fall. Dies ist für mich auch ein Grund, dass ich so großes Interesse an den anderen Büchern habe. Randall Munroe verliert sich nicht in physikalischem blabla, sondern findet immer rechtzeitig den Bogen zurück, einen Funfact einfließen zu lassen oder das Problem auf eine Art und Weise zu betrachten, die fernab vom Realismus ist, aber die Mundwinkel beim Leser nach oben zieht. Mein Fazit Ich habe lange bei einem Buch nicht mehr so viel gelacht und die witzigen Stellen sind nicht so stumpf wie bei einem Witzebuch, sondern immer so platziert, dass man 2 Zeilen vorher noch nicht ahnt mit welchem abwegigen Gedanken der Autor einen zum Lächeln bringt. Von mir gibt es auf jeden Fall eine fette Leseempfehlung.

jetzt weiß man wie man es hinbekommt

Von: Madame Buchfein Datum: 10. October 2019

Wenn man wissen will, wie man etwas hinkriegt ... sollte man dieses Buch lieber nicht zu Rate ziehen. Wer aber anspruchsvolle kreative Gedankenspiele sucht und dabei noch seinen Horizont erweitern will, ist hier genau richtig. "how to" überwindet das Best-In-Practise-Modell und schafft vollkommen neue Perspektiven. Es offenbart, für wie selbstverständlich wir unsere Umwelt nehmen, obwohl darin ständig verrückte Dinge geschehen, die teilweise selbst Wissenschaftler nicht begreifen. Um dem Buch zu folgen, muss man absolut kein Genie sein - man muss sich nur darauf einlassen, unkonventionell zu denken, ohne die Realität aus den Augen zu verlieren. Der Schreibstil ist wunderbar humorvoll. Wenn man dabei (wie ich) nicht nerdig genug ist, um jeden Gedankengang nachzuvollziehen, dann tut das dem Gesamterlebnis absolut keinen Abbruch. "how to" ist großartige Unterhaltung - und doch viel mehr als das.

Wie Serena Williams es hinkriegt eine Drohne vom Himmel zu holen – Mindblowing trifft auf brainstorming und braindamage

Von: Thursdaynext Datum: 25. September 2019

Randall Munroe, der Erfinder von xkcd und Autor des von unserer family heißgeliebten „What if„-Buches, auch von „Der Dinge-Erklärer“ – das mochten wir nicht so – hat nachgelegt und gibt in „how to – Wie man’s hinkriegt Absurde, wirklich wissenschaftliche Erklärungen für alle Lebenslagen.“ Munroe hält sich nicht nur mit Erklärungen, Hypothesen und teils hanebüchen (witzigen) Ideen auf, nein, er gibt auch unerlässliche, absolut notwendige Tipps „wie man’s hinkriegt ein Selfie zu machen“. Dabei geht er weit, wirklich sehr weit darüber hinaus, wie man auf dem Selfie gut aussieht. Ab da wird es dann strange bis absurd, aber immer interessant, wenn auch ziemlich unpraktikabel. Spaßig sind diese Überlegungen allemal. So wie alles, was mir untergekommen ist in diesem wissenschaftlichen Entertainmentwerk. Was mir mit am besten gefällt, ist seine Vorgehensweise mit der er beispielsweise Ideen sammelt, um Menschen zu helfen, die an einem Fluss leben und diesen auch ab und an überqueren müssen. Von durchwaten, springen und schwimmen bis eindampfen und gefrieren lassen bietet er vielfältige Handlungsmöglichkeiten, die er dann auch konsequent zu Ende denkt. Das ist ein bisschen albern, macht aber einen Heidenspaß und die wissenschaftliche Vorgehensweise ist interessant. Nur seine Anleitung um Klavierspielen zu lernen ist etwas ärgerlich. Zwar ist es so einfach wie er es beschreibt, doch wie schon die Fantas wissen: „Jeder würd‘ es machen wenn es einfach wäre“ , hier werden Leserinnen gefoppt. Er gibt auch, mehr oder weniger praktikable Umzugstipps, lehrt das Wettervorhersagen und „wie man erfolgreich rumkommt“, also verreist. Lernt man etwas dabei? Unbedingt! Querdenken ist eine oft unterschätzte Fähigkeit und Munroe hat sie drauf. Potentielle Käuferinnen werden im Vorwort bereits gewarnt: „Dies ist ein Buch voll schlechter Ideen“. Das stimmt nicht, es ist ein Buch voller Lösungsansätze für alltägliche Probleme. Userinnen sollten unbedingt technik und wissenschaftsaffin sein, Comics mögen (es könnte allerdings passieren, dass man sie erst beim Lesen für sich entdeckt) und sie sollten oberirdisch bleiben wollen, wenn sie lachen müssen. So oft möchte Mensch nicht in den Keller gehen.

Kann man so machen ...

Von: Uwe Datum: 11. September 2019

Was kann den Leser wohl erwarten, wenn ein Buch mit einem Warnhinweis beginnt und einer ausdrücklichen Entschuldigung, dass dieses Buch "voller schlechter Ideen" steckt? Falls doch ein paar gute dabei wären … bittet der Autor auch noch um Entschuldigung. Wer Randall Munroe, dessen Hintergrund oder gar sein bisheriges Schaffen schon kennt, der grinst sich direkt eins. Wer nicht … der mag eine Augenbraue hochziehen und in Richtung desjenigen schauen, der ihm dieses Buch geschenkt hat. Selbst gekauft wird es in dem Fall eher nicht sein. Ich neige dazu, den ersten mir in den Kopf kommenden Lösungsweg zu verfolgen, wenns Probleme gibt. Oftmals stellt sich am Ende … oder mittendrin schon … heraus, dass es viel einfacher und leichter hätte gehen können ... aber hey, ich hatte wenigstens eine Idee. Grad bei PC-Problemen schreibe ich mir dann für jedes gelöste Problem eine Textdatei, deren Name tatsächlich auch mit "HOW TO" beginnt, damit ich bei nochmaligem Auftreten schneller problemlos bin. Im Grunde kann man so auch die in diesem Buch geschilderten Anleitungen betrachten. Alles getreu dem Motto "Kann man so machen … durchaus … aber OH MEIN GOTT!". Den Warnhinweis am Anfang hätte es nicht gebraucht, denn nur die wenigsten Leser könnten die Tipps hier tatsächlich umsetzen … aus verschiedensten Gründen, die sich dem Leser aber erschließen. Die einfachen Strichzeichnungen, die jeder Gebrauchsanleitung beiliegen, sind nicht nur witzig, sie erklären tatsächlich das, was der Autor uns vorschlagen möchte. Wie es ginge, wenn wir es so machten. In diesem Buch finden wir 28 HOW TOs für Lebenslagen, von denen sicher nicht alle Leser wussten, dass es sie überhaupt gibt. Das letzte HOW TO beschreibt dann, wie man mit dem Buch nach dem Lesen verfahren könnte … was … wie erwartet … auch ausufert und aberwitzig, aber wissenschaftlich fundiert, in verschiedenen Möglichkeiten ausführlich erörtert wird. Möchtet ihr einfach nur ein Loch graben, Klavier spielen, Dinge werfen … oder, für viele Nerds sicher eine schwere Aufgabe … einfach nur neue Freunde finden? Hier gibts Hilfe. So fundiert und so detailliert, dass man manchmal nicht weiß, ob man lachen, grübeln oder es trotz Warnung irgendwie nachmachen möchte. Mein Fazit: Ob wir nun einfach nur hoch springen, spielen, werfen, verschicken oder gar einen Lavagraben anlegen wollen (Sicher, wer ist noch nicht auf diese Idee gekommen, um sich die lästigen Nachbarskatzen vom Leib zu halten?), der Autor bietet seinen sicher (hoffentlich) nicht ernst gemeinten Rat an, wie mans hinkriegt. Schmunzeln, Lachen, aber vor allem drüber nachdenken kann und wird der geneigte Leser ob der schieren Ideenflut, die ihn hier erwartet. Es gibt viel zu lesen, viel zu recherchieren ... unglaublich viele Fußnoten zu überprüfen und immer wieder lustige Strichmännchenzeichnungen zu betrachten. Ein Buch, für dessen Konsum der Leser nicht selbst Raketenwissenschaft studiert haben muss (auch wenns hilft), aber dennoch jede Menge Gehirnfutter bekommt. Wenn zwei Wissenschaftler sich einen Joint teilen, während sie nachts in den wolkenlosen, lichtunverschmutzten Himmel starren, einer hochschreckt und "Dude! …" ruft, dann kommt so was hier raus. Nur mit dem Unterschied, dass es hier nur einer ist, mutmaßlich keine Drogen im Spiel waren und der Autor sich "danach" noch an die genialen Einfälle erinnern konnte. Zum Glück für den Leser.