Lucinda Riley

Die Sonnenschwester

Die Sonnenschwester Blick ins Buch

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Reich, berühmt und bildschön: das ist Elektra d’Aplièse, die als Model ein glamouröses Leben in New York führt. Doch der Schein trügt – in Wahrheit ist sie eine verzweifelte junge Frau, die im Begriff ist, ihr Leben zu ruinieren. Da taucht eines Tages ihre Großmutter Stella auf, von deren Existenz Elektra nichts wusste. Sie ist ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht. Als Stella ihr die berührende Lebensgeschichte der jungen Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan erzählt, öffnet sich für Elektra die Tür zu einer neuen Welt. Denn Cecily lebte in den 1940er Jahren auf einer Farm in Afrika – wo einst Elektras Schicksal seinen Anfang nahm …

super spannend

Von: Ursula Datum: 21. January 2020

"Die Sonnenschwester" war wieder hervorragend geschrieben und super spannend. Ich konnte es kaum erwarten weiter zu lesen. Das Buchende lässt vieles offen und ich hoffe, dass wir nicht zu lange auf die nächste Fortsetzung warten müssen.

Die Geschichte von Elektra

Von: hope23506 Datum: 18. January 2020

INHALT: Elektra d'Aplièse führt als Model in New York ein priviligiertes Leben. Sie ist jung, schön und reich- doch das trügt. In Wahrheit ist die gerade dabei, ihr Leben zu ruinieren. Eines Tages tauch Stelle, ihre Grossmutter, auf. Von deren Existenz hat sie nichts gewusst, da Elektra ein Adoptivkind ist und ihre Wurzeln nicht kennt. Stella erzählt ihr die Geschichte ihrer Familie, wodurch sie für Elektra eine ganz neue Welt öffnet und sie endlich erfährt, wo ihre Wurzeln liegen. Sie erfährt von Cecily Hundley-Morgan, die in der vierziger Jahre auf einer Farm in Afrika lebte und wo auch das Schicksal von Elektra seinen Anfang nahm. MEINE MEINUNG: In diesem sechsten Teil der Sieben Schwester Reihe von Lucinda Riley begleiten wir Elektra und erfahren ihre Geschichte. Wieder wieder die Geschichte in zwei Handlungsstränge, Vergangenheit und Gegenwartsstrang, erzählt. Am Anfang brauchte ich einige Kapitel, um wiklich im Buch anzukommen. Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und locker leicht zu lesen. Durch sehr ausschweifende und bildhafte Beschreibungen bringt uns die Autorin das Setting sehr nah. Man kann sich alles gut vorstellen und lebt in der Geschichte. Am Anfang war mir Elektra durch ihren hohen Alkohol und Drogenkonsum und auch durch ihr Verhalten anderen Menschen gegenüber sehr unsymphatisch. Aber im Laufe des Buches macht sie eine starke Entwicklung durch, was ich wiederum sehr interessant fand. Mich konnte der Vergangengeitsstrang hier aber mehr fesseln. Ich fand ihn sehr temporeich und durch die wunderbare Erzählweise der Autorin auch sehr emotional und fesselnd. FAZIT: Gefühlvoll und emotional und wie immer voller wunderschöner Beschreibungen und facettenreicher Charaktere. Ich liebe die Bücher der Autorin mit ihrer einzigartigen Art, uns ihre Geschichten nahezubringen.

ES GEHT IN DIE WEITE WILDNESS AFRIKAS.

Von: BuchWinter Datum: 12. January 2020

Der sechste und somit vorletzte Band der Schwestern Reihe ist erschienen und dieses Mal geht es um die Geschichte der jüngsten Schwestern Elektra, die in einer Glamourwelt lebt. Wer meinen Blog regelmäßig verfolgt weiß, wie sehr ich die Schwestern Reihe von Lucinda Riley liebe und jedes Jahr daraufhin fiebere, dass der nächste Teil erscheint. Der neue Band umfasst sogar über 800 Seiten und ich habe mich unendlich gefreut wieder in die Welt einzutauchen und zu erfahren, was Elektras Geschichte ist. Worum geht es? Elektra ist die sechste Schwester und somit die letzte, die von Pa Salt adoptiert wurde. Ihren Ursprung findet sie in Afrika, denn eines Tages taucht ihre leibliche Großmutter auf und möchte ihr mehr über ihre Geschichte erzählen. Doch Elektra ist ein gefeiertes und berühmtes Supermodel und leidet wie so viele in der Welt der Reichen und Schönen an einer Alkohol- und Drogensucht. Ihr ganzes Leben läuft wie in einem Schleier vor ihr ab und ihre schon in der Kindheit aufkommende Aggressivität verstärkt sich zunehmend. Auch ihre älteren Schwestern kommen nicht an sie ran und sie weist alle von sich. Vor anderen präsentiert sie sich als starke Frau, die niemanden braucht doch tief in ihr sieht es anders aus: sie ist alleine, verzweifelt und kurz davor ihr Leben zu ruinieren. Ein Ereignis lässt sie innehalten und sie wendet sich an ihre Großmutter, die ihr eine zutiefst rührende und traurige Geschichte erzählt – die Geschichte, bei der das Schicksal Elektras einst seinen Ursprung findet… Meine Meinung: Für mich war es unglaublich spannend in die Welt einzutauchen, da mich Afrika und diese weite unberührte Natur schon immer fasziniert hat. Anfangs dachte ich mir, was für ein furchtbarer Mensch Elektra ist und wie grausam sie zu ihren Mitmenschen ist. Doch wenn man weiterliest erfährt man immer mehr über sie und ihre Entwicklung hat mich sehr berührt. Am Ende des Buches scheint sie eine andere Frau zu sein – oder endlich so zu sein, wie sie eigentlich schon immer war, es nur niemand verstanden hat. Trotzdem war es teilweise für mich sehr anstrengend zu lesen, weil es sich auch etwas gezogen hat. Schon in den Vorbänden hat man deutlich gemerkt, wie schwierig und unnahbar Elektra ist. Ich bin sehr froh, dass sich ihr Wesen im Laufe der Story gewendet hat und man sich in sie hineinfühlen konnte. Der Schreibstil von Lucinda ist wie immer toll. Es ist, als wäre man selber dabei und lässt den Leser denken, es wäre seine Geschichte, die da erzählt wird, so emotional schreibt sie. Ebenfalls werden wieder vereinzelt Hinweise zu Pa Salt gestreut, die mich ganz verrückt machen, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie Lucinda Riley all das aufklären will. Hier ein großes Lob an die Autorin! Am Ende kommt dann das wofür ich mich gefürchtet habe: der Cliffhanger, der etwas offenbart, was eine unglaubliche Tragweite für alle Schwestern haben wird. Ich hatte die ganze Zeit schon tausend Theorien aufgestellt, aber hiermit wird bestätigt, dass es ein großes Geheimnis gibt, was alles ändern könnte. Ich brauche Band 7 – ganz schnell, am besten sofort. FAZIT. Ich liebe diese Reihe. Auch wenn mich an diesen Band ein bisschen etwas gestört hat, ist die Schwestern Reihe mit eine der Reihen, die mir die ganze Zeit im Kopf rumgeht und ich es kaum erwarten kann, endlich den finalen Teil in den Händen zu halten! Elektras Geschichte hat mich im Nachgang sehr berührt und die Entwicklung, die Lucinda Riley in dieser jungen Frau herbeigezaubert hat ist einfach toll. Da ich den Teil etwas schwächer als die Vorgänger fand, ziehe ich ein halbes Lesezeichen ab – aber trotzdem ist diese Reihe eine absolute Herzensreihe und eine Leseempfehlung. Bewertung: 4,5 von 5 Lesezeichen.

Qualität lässt leider nach

Von: Anneliese Haun Datum: 11. January 2020

Ich habe alle Bücher von Riley gelesen, jetzt auch die Sonnenschwester. Die Kreativität, die mich bisher so begeisterte hat leider etwas nachgelassen. Finde den Schreibstil aber nach wie vor gut. Die Recherche in Australien und Brasilien schien mir intensiver gewesen zu sein als jetzt von Afrika. die tollen geschichtlichen Details der vergangenen Bücher sind diesmal etwas mager ausgefallen.Manches sind leider schon Allgemeinplätze geworden. Die Themen wiederholen sich in ihren Büchern inzwischen. Und ich entdecke Ähnlichkeiten mit Beschreibungen anderer Autoren von Afrika (z. B. Stefanie Zweig oder Tanja Blixen) , aber nicht so packend geschrieben. Es atmet nicht so viel Afrika wie ich gehofft hatte. Die besten Bücher waren immernoch das Orchideenhaus und das erste Buch der sieben Schwestern. Bin von diesem Buch jetzt leider etwas ernüchtert.

Die sieben Schwestern

Von: Angelika Datum: 09. January 2020

Habe alle 6 Bände verschlungen. Jedes hat mich gefesselt. Hoffe, der siebte Band lässt nicht zulange auf sich warten.

Sonja

Von: Klay Sonja Datum: 04. January 2020

Habe alle Schwestern Bücher gelesen, kann nur sagen"SUPER". Warte jetzt nur noch auf das Buch von der Schwester Merope!!!!! Ich hoffe dass es nicht mehr sooo lange dauert. Ich gratuliere lucinda-riley, sie ist eine super Schriftstellerin.

Hat mir wieder besser gefallen als Band 4 und 5

Von: Martinas Buchwelten Datum: 03. January 2020

Mit dem sechsten Band "Die Sonnenschwester" nähern wir uns bereits dem Ende rund um die "Sieben Schwestern Reihe" von Lucinda Riley. Diesmal begeben wir uns mit Elektra, der jüngsten Adoptivtochter von Pa Salt, auf Reisen. Doch bevor wir uns ins tiefste Afrika begeben, hat Lucinda Riley diesmal einen eher langen Gegenwartsstrang rund um Elektra geschrieben, die als Ich-Erzählerin agiert. Die jüngste und für mich, neben CeCe, auch unsympathischste der d’Aplièse Schwestern ist ein berühmtes Model. Sie ist der umschwärmte Star der High Society in New York. Doch diese Glamourwelt hat auch ihre Schattenseiten: Drogen, Alkohol und wechselnde Männerbekanntschaften sind Elektras täglich Brot. Zu keiner ihrer Adoptivschwestern hat sie eine wirklich familiäre Bindung. Einzig mit Maja (aus Band 1) hat sie ab und zu Kontakt. Um sich herum hat sie eine Mauer aufgebaut, die keiner durchdringen soll. Beruflich ist Elektra ein Stern am Modehimmel, doch menschlich ist sie ein Wrack. Eines Tages kontaktiert sie ihre leibliche Großmutter Stella Jackson, die ihr mehr über ihre Wurzeln erzählen möchte. Hier hat Riley erstmals eine andere Art gewählt, um mit ihrem Vergangenheitsstrang zu beginnen, denn erstmalig kontaktiert die Großmutter die Enkelin und nicht umgekehrt. Auch die folgenden Kapitel ließen mich anfangs etwas überrascht zurück. Wir bleiben vorerst noch in Manhatten des Jahres 1939 und lernen Cecily Huntley-Morgan kennen, eine junge Frau der Upper Class. Sie hat gerade eine aufgelöste Verlobung hinter sich hat - mehr oder weniger ein Skandal in ihren Kreisen und der damaligen Zeit. Da kommt die Einladung ihrer Patentante Kiki, die aus Kenia angereist ist, gerade recht und Cecily begleitet sie nach Afrika in ihr Haus am Naivasha See.... Deutlich besser hat mir wieder der Strang in der Vergangenheit gefallen, wobei wir alle lange gerätselt haben, wie die weiße Cecily Huntley-Morgan und die dunkelhäutige Elektra genetische Gemeinsamkeiten haben könnten.... Toll fand ich die Beschreibungen vom damaligen Leben in Kenia in den 1930iger Jahren. Vieles erinnerte mich an den Roman "Lady Africa", den ich 2015 gelesen habe, aber auch an den Filmklassiker "Jenseits von Afrika" mit Meryl Streep, Robert Redford und Klaus-Maria Brandauer. Die dekadente britische Oberschicht, die sich in Kenia benehmen, als würde es kein Morgen geben, stieß mir ziemlich auf. Drogen, Swingerparties und die herablassende Behandlung gegenüber der schwarzen Bevölkerung, sowie die Großwildjagden, machten die Amerikaner und Briten nicht wirklich sympathisch. Aúch Patentante Kiki lebt dieses "glamuröse" Leben im berüchtigten "Happy Valley", dem sich Cecily entzieht. Nur am Rande wird der Zweite Weltkrieg erwähnt, der zuerst in Europa wütet und danach den Rest der Welt einnimmt. Und dieser ist auch der Grund, dass Cecily vorerst in Kenia bleiben muss... Die wundervolle und bildhafte Beschreibung der atemberaubenden Tierwelt und der Schönheit des Landes, sowie der Stammeskultur gelingt Riley wieder perfekt. Ihre Charaktere sind ebenfalls vielschichtig, wenn auch manchmal etwas stereotyp. Cecily ist eine liebenswerte junge Frau, die sich vielen Schwierigkeiten stellen muss. Trotzdem konnte ich viele ihrer Entscheidungen persönlich nicht nachvollziehen. Elektra ist ein schwieriger und anstrengender Charakter. Man wird nicht richtig mit ihr warm, aber ich habe ihren inneren Konflikt mehr oder weniger verstanden. Bis zum Ende des Romans wandelt sie sich sehr - fast zu sehr. Mir war diese 180° Wandlung vom herrischen ichbezogenen Star zum Gutmenschen etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Riley hat sich wieder einigen Themen angenommen: Rassentrennung und -diskriminierung, Religion und die Bürgerrechtsbewegung in den USA...manches erschien mir etwas zu klischeehaft. Erwähnen muss ich auch die etwas wundersame Aufteilung der Geschichte. Während die ersten zwei Drittel sehr detailliert sind, bekommt das letzte Drittel viel zu wenig Platz, wo es doch um die Vergangenheit von Stella geht und somit der Bezug zu Elektra hergestellt wird. Das Ende war mir dann auch etwas zu konstruiert. Bei den etwas mehr als 800 Seiten kommt es ab und zu zu einigen Längen. Trotzdem hat mir dieser Band weitaus besser als die letzten beiden Bücher der Reihe gefallen und ich bin gespannt, wie Riley das Rätsel um die ominöse siebente Schwester auflösen wird. Fällt euch eigentlich auf, dass bis auf das erste Cover alle abgebildeten Frauen weiß sind? Dabei ist Elektra dunkelhäutig und stammt aus Kenia Fazit: Ein sehr komplexer Roman aus der Sieben Schwestern Reihe, der mir wie üblich im Vergangenheitsstrang besser gefallen hat. Manche Charaktere sind etwas schwierig, aber Riley erzählt wie gewohnt bildhaft und spannend. Trotz der kleinen Kritikpunkte hat mir dieser Band wieder besser als die beiden Vorgängerbände gefallen.

Eine Reise in die Sonne

Von: mrs.julias.bookshelves Datum: 03. January 2020

Dieses Mal ging es um die Geschichte von Elektra. Zugegeben Elektra ist nicht unbedingt meine liebste Schwester und daran hat auch dieses Buch nichts geändert😅 In diesem Teil bekommt man endlich einen Eindruck weshalb Elektra so ist, wie sie nun mal ist.  Anfänglich war sie mir nach wie vor unsympathisch, gegen Ende hatte sie jedoch ein paar Sympathiepunkte gesammelt. Was mir an diesem Buch wirklich gut gefallen hat war, dass Elektra nicht aktiv nach ihrer Vergangenheit suchen musste, sondern, dass ihre Vergangenheit dieses Mal zu ihr kam. Der Schreibstil war wie immer flüssig und leicht. Das Buch umfasste knapp 830 Seiten, wobei ich der Meinung bin, dass einige Stellen deutlich zu lang waren, sodass ich mich hin und wieder etwas gelangweilt fühlte. Trotz allem hat mir das Buch sehr gut gefallen

832 fesselnde Seiten

Von: eat.read.love Datum: 26. December 2019

Elektra kam bei ihren bisherigen Erwähnungen in den ersten fünf Büchern der Serie nicht sehr sympathisch rüber, deshalb war ich sehr gespannt, ob sie wirklich solch ein Biest ist. Als weltbekanntes Model ist sie die erfolgreichste der Schwestern, aber auch die unglücklichste. Elektra lässt niemand wirklich an sich ran, von ihren Schwestern am ehesten noch Maia. Unter Pa Salts Tod leidet Elektra heftig, sie hat das Gefühl, ihn schwer enttäuscht zu haben. Auch ihn liess sie nicht nahekommen, als es noch möglich war. Ihr Leben ersäuft sie in Alkohol. Um wach zu sein konsumiert sie Kokain. Sie ist hochgradig süchtig, benimmt sich daneben, kein Wunder hält es weder ein Partner noch Angestellte bei ihr aus. Ihr Weg ist nicht leicht, doch Elektras Leben ändert sich, als ihre neue Assistentin Mariam in ihr Leben tritt und zeitgleich ihre Grossmutter Stella sich bei ihr meldet. Letztere erzählt ihr, passend zu Elektras Leitspruch "Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, leben muss man es aber vorwärts" laufend die Geschichte ihrer Herkunft. Diese beginnt am Silvester 1938 und führt die Leser vom Grossstadtdschungel Manhattan in den Pflanzen- und Tierwelt-Dschungel Kenias. Die junge Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan wurde von ihrem Verlobten verlassen. Nun nimmt sie sich eine Auszeit und reist zu ihrer Patentante Kiki Preston, die vorwiegend am Naivasha See in Kenia lebt. Kiki ist eine historische Figur, die mit ihren Problemen hervorragend zu der Thematik in "Der Sonnenschwester" passt. Kiki ist für Cecily das Verbindungsglied und führt ihre Patentochter in die britische Gesellschaft im "Happy Valley" ein. Der Vergangenheitsstrang um Cecily ist nahe an die historische Vorlage verknüpft. Cecilys Geschichte fand ich total interessant und spannend. Lucinda Riley bringt uns die englische Kolonialmacht in Kenia, die leider auch trotz grosser Entfernung vom zweiten Weltkrieg betroffen war, näher. Ebenso die Stammeskultur und damit herein, das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen. Herausragend beschreibt die Autorin auch die faszinierende Landschaft von diesem facettenreichen ostafrikanischen Staat. In Elektras Geschichte geht es um Süchte, Abhängigkeiten und Menschenrechte. Ebenso ist die Rassentrennung ein grosses Thema, welches im Jahre 2008, in dem der Gegenwartsstrang spielt, in der Hoffnung eines möglichen ersten schwarzen Präsidenten gipfelt (und wie wir wissen, auch Realität wurde). Elektra öffnet sich langsam. Tief in ihr vergrabene Erlebnisse erklären, wieso sie so unausstehlich wurde. Ihre Entwicklung ist sehr positiv, sie findet endlich echte Freunde und ihren Platz im Leben. "Die Sonnenschwester" ist auf keiner ihrer 832 Seiten langweilig, sondern durchgehend fesselnd, so dass ich ihn innert zweieinhalb Tagen ausgelesen hatte. Der Roman ist enorm intensiv und behandelt Themen, über die man ausgiebig diskutieren könnte. Meine Lieblingsfigur ist Mariam, die straight ihren Weg geht und sich nicht beeindrucken lässt. Elektras Geschichte heizt die Vorfreude auf den letzten Band um die verlorene Schwester Merope enorm an. Ich bin wahnsinnig gespannt, was uns im siebten Band alles erwartet! Fazit: Inhaltlich stark und berührend, erneut brillant geschrieben.

Die sechste Schwester sucht ihre Wurzeln

Von: LeseBlick Datum: 24. December 2019

Die Reihe um die Sieben Schwestern naht sich dem Ende. Elektra ist in den vorhergehenden Bänden immer aufgefallen. Zum einen, weil sie schon immer als wunderschön beschrieben wurde und zum anderen, weil sie die störrische unter den Schwestern ist. Durch ihre motzende und desinteressierte Art, ist sie mir immer wieder aufgefallen. Zu dem erschienen die anderen Schwestern viel familiärer und deutlich mehr interessiert an ihrer Herkunft. Im ersten Teil des Buches bekommt man als Leser einen Einblick in Elektra’s Leben. Band 5 deutete bereits an, dass Elektra von Drogen und Alkohol beherrscht wird. Das gehört zum Lifestyle eines Promis denken sich nun viele. Ich habe da immer meine eigene Meinung zu und diese bestätigt sich auch hier. Elektra hat Probleme. Man spürt beim Lesen, dass sie noch nicht zu sich gefunden hat. Ebenso, dass sie sich irgendwie selbst bei ihren Schwestern ausgrenzt. Die hält alles und jeden auf Abstand, danach sehnt sie sich so sehr nach Nähe und Geborgenheit. Solche Art von Menschen kann einem leidtun, aber ihnen ist meist nur sehr schwer zu helfen. Plötzlich tritt ihre Großmutter in ihr Leben. Vorerst ist es ein Brief, dann steht sie vor ihrer Tür. Dieses Kennenlernen kam mir persönlich zu abrupt und auch mit viel zu wenig Emotionen daher. Aber durch Stella Jackson erfahren wir mehr über die Wurzeln und die Vergangenheit. Es verschlägt den Leser vorerst nach Manhattan ins Jahr 1938. Später dann nach Afrika. Um genau zu sein nach Kenia. In Manhattan lernen wir die junge Cecily Huntley-Morgan kennen. Auch hier bekommt der Leser einen Einblick in ihr Leben. Dieses erscheint mir vorerst wenig interessant. Es wird beherrscht durch gesellschaftliche Regeln, welche ich nicht befürworte. Schnell darf Cecily auf eine Reise gehen. Gemeinsam mit ihrer Patentanke Kiki reist sie nach Afrika. Ab hier lädt Lucinda Riley wieder zum Träumen ein. Afrika ist für mich ein unbekanntes Setting, was die Bücherwelt betrifft, ABER ich habe diese Weite und vor allem diese Ruhe unheimlich genossen. Das Leben auf solch einer Farm, zu wissen, dass man hart für seinen Lebensstandard arbeiten muss, hat mir schon gut gefallen. Beim Lesen merke ich immer wieder, dass es mich an diese stillen, abgelegenen Orte zieht. Das mag wohl daran liegen, dass ich mir so auch Entspannung vorstelle. In Kenia selbst verschlägt es uns an den Naivasha-See. Hier lebt Kiki in ihrem Mundui House. Für Cecily ist es eine ganz andere Welt, aber ich habe es sehr gerne gelesen, wie sie diese Welt für sich entdeckt. Spätestens als der störrische Bill in ihr Leben trat, habe ich mich auf jeden Abschnitt in Kenia gefreut. Aber es fielen Entscheidungen, die der Geschichte eine andere Wendung bringen, als man sie sich als Leser vielleicht erhofft. Zu Elektra möchte ich noch kurz hinzufügen, dass mich durchweg der Vergangenheitsstrang in dieser Buchreihe mit sich gerissen hat. Dies war auch hier so. Dennoch war ich immer wieder gespannt, wie sich der Gegenwartsstrang um Elektra entwickelt. Es war nicht mein Lieblingsstrang, aber dies mag Geschmackssache sein. Die letzten Sätze im Buch machen dennoch sofort Lust auf den abschließenden, siebten Band der Reihe. Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen und wir haben alle schon mächtig gerätselt, in Bezug auf die Auflösung und die große Frage nach der unbekannten siebten Schwester. Wir sind gespannt und hoffen, dass wir nicht allzu lange auf diesen finalen Teil der Reihe warten müssen. ____________________________________________________________ In diesem Teil haben mir vor allem die Emotionen gefehlt. Zum Ende konnte mir die Autorin zwar das legendäre Riley-Tränchen entlocken, aber vor allem Elektra war mir durchgängig ein zu kühler Charakter, daran hat sich meiner Meinung nach auch zum Ende nicht wirklich etwas geändert. Des Weiteren haut mir Riley am Ende zu sehr auf den Putz, was Inhalte in der Geschichte betrifft. Aber lest einfach selbst und lasst euch zum sechsten Mal mitnehmen auf eine Reise… Mein Fazit Die Autorin nimmt den Leser wieder mit an einen tollen Ort. Wieder ist spürbar, dass Riley einen Bezug zu Kenia aufbauen konnte, wenn sie nicht sogar wieder für Recherchearbeiten direkt vor Ort war. Nach dieser Reihe sollte es unbedingt eine „Sieben Schwestern-Reise“ geben, auf der man alle Orte der Buchreihe besucht. Ich würde sofort sparen, sparen und buchen! Es war ein toller Roman, wenn auch nicht mein Lieblingsband der Reihe.

Inhaltlich stark und berührend, erneut brillant geschrieben.

Von: What Dani loves (Buchblog) Datum: 23. December 2019

Ich habe bisher jedes Buch der Reihe gelesen und geliebt, deswegen durfte natürlich auch der sechste Band nicht fehlen. Ich freue mich sehr darüber, dass er mich genauso begeistern konnte, wie die anderen Bände. Elektra kam bei ihren bisherigen Erwähnungen in den ersten fünf Büchern der Serie nicht sehr sympathisch rüber, deshalb war ich sehr gespannt, ob ich sie mögen würde. Als weltbekanntes Model ist sie die erfolgreichste der Schwestern, aber auch die unglücklichste. Elektra lässt niemand wirklich an sich ran, von ihren Schwestern am ehesten noch Maia. Unter Pa Salts Tod leidet Elektra heftig, sie hat das Gefühl, ihn schwer enttäuscht zu haben. Auch ihn liess sie nicht nahekommen, als es noch möglich war. Ihr Leben ersäuft sie in Alkohol. Um wach zu sein konsumiert sie Kokain. Sie ist hochgradig süchtig, benimmt sich daneben, kein Wunder hält es weder ein Partner noch Angestellte bei ihr aus. Ihr Weg ist nicht leicht, doch Elektras Leben ändert sich, als ihre neue Assistentin Mariam in ihr Leben tritt und zeitgleich ihre Grossmutter Stella sich bei ihr meldet. Letztere erzählt ihr, passend zu Elektras Leitspruch "Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, leben muss man es aber vorwärts" laufend die Geschichte ihrer Herkunft. Diese beginnt am Silvester 1938 und führt die Leser vom Grossstadtdschungel Manhattan in den Pflanzen- und Tierwelt-Dschungel Kenias. Die junge Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan wurde von ihrem Verlobten verlassen. Nun nimmt sie sich eine Auszeit und reist zu ihrer Patentante Kiki Preston, die vorwiegend am Naivasha See in Kenia lebt. Kiki ist eine historische Figur, die mit ihren Problemen hervorragend zu der Thematik in "Der Sonnenschwester" passt. Kiki ist für Cecily das Verbindungsglied und führt ihre Patentochter in die britische Gesellschaft im "Happy Valley" ein. Der Vergangenheitsstrang um Cecily ist nahe an die historische Vorlage verknüpft. Cecilys Geschichte fand ich total interessant und spannend. Lucinda Riley bringt uns die englische Kolonialmacht in Kenia, die leider auch trotz grosser Entfernung vom zweiten Weltkrieg betroffen war, näher. Ebenso die Stammeskultur und damit herein, das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen. Herausragend beschreibt die Autorin auch die faszinierende Landschaft von diesem facettenreichen ostafrikanischen Staat. In Elektras Geschichte geht es um Süchte, Abhängigkeiten und Menschenrechte. Ebenso ist die Rassentrennung ein grosses Thema, welches im Jahre 2008, in dem der Gegenwartsstrang spielt, in der Hoffnung eines möglichen ersten schwarzen Präsidenten gipfelt (und wie wir wissen, auch Realität wurde). Elektra öffnet sich langsam. Tief in ihr vergrabene Erlebnisse erklären, wieso sie so unausstehlich wurde. Ihre Entwicklung ist sehr positiv, sie findet endlich echte Freunde und ihren Platz im Leben. "Die Sonnenschwester" ist auf keiner ihrer 832 Seiten langweilig, sondern durchgehend fesselnd, so dass ich ihn innert zweieinhalb Tagen ausgelesen hatte. Der Roman ist enorm intensiv und behandelt Themen, über die man ausgiebig diskutieren könnte. Meine Lieblingsfigur ist Mariam, die straight ihren Weg geht und sich nicht beeindrucken lässt. Elektras Geschichte heizt die Vorfreude auf den letzten Band um die verlorene Schwester Merope enorm an. Ich bin wahnsinnig gespannt, was uns im siebten Band alles erwartet! Fazit: Inhaltlich stark und berührend, erneut brillant geschrieben.

Sehr langatmig

Von: Buntschatten Datum: 22. December 2019

Zum ersten Mal bin ich enttäuscht von einem Band der Sieben Schwestern-Reihe. Die Geschichte zieht sich teilweise sehr in die Länge und hat mich stellenweise so gelangweilt dass ich den Text nur noch überflogen habe. Schade da ich die anderen Bände mehr oder weniger innerhalb von 2 Tagen verschlungen habe.

Lässt die Reihe im neuen Licht erstrahlen!

Von: Ro_Ke Datum: 12. December 2019

Meine Beziehung zu den „Sieben Schwestern“ würde ich im Verlaufe der Reihe mal vorsichtig als „kompliziert“ beschreiben, denn nach einem sehr leidenschaftlichen Start habe ich bei einigen der vorgestellten Schwestern sogar über Trennung nachgedacht. Letztendlich siegte aber immer wieder die Neugierde und so kam es zwar zu deutlichen Zerrissen aber die Hoffnung, dass Lucinda Riley zu den Stärken des Auftakts zurückfinden wird, wollte ich dennoch nicht aufgeben. Das Hoffen hat sich definitiv gelohnt, denn mit „Die Sonnenschwester“ stellt Lucinda Riley endlich eine Protagonistin vor, deren größter Konflikt nicht daraus besteht, eine heimliche Zigarette zu rauchen und anschließend nicht zu wissen, was sie kochen soll, da vergessen wurde für das Abendessen einzukaufen - so geschehen in „Die Mondschwester“. Zudem rückt diesmal der afrikanische Kontinent in den Vordergrund, zu dem ich einen persönlichen Bezug habe und auch hier gelingt es der Autorin, mir diesen Schauplatz bild- und glaubhaft vor Augen zu führen. Sie zeichnet somit ein authentisches Gesamtbild, das politische und gesellschaftliche Konflikte anschaulich thematisiert und sich mal nicht beliebig austauschen ließe. Zu Elektra d’Aplièse konnte ich eine emotionale Verbindung aufbauen und empfand die Darstellung ihres Lebens als Model, mit dessen Schattenseiten, sehr authentisch vorgestellt. Auch ihren inneren Reifeprozess beschreibt die Autorin in einem nachvollziehbaren Tempo, mit passendem Feingefühl und verzichtet bei der obligatorischen Liebesgeschichte auf die gewohnte Überdosis Kitsch, so dass ich nun auch die Dialoge wieder ernst nehmen konnte. Die über 800 Seiten haben sich für mich zu keinem Zeitpunkt langatmig angefühlt, denn es gibt genügend spannende emotionale Anknüpfungspunkte, die für ein fesselndes und berührendes Lesevergnügen sorgen, dem wie gewohnt ein Ausblick folgt, der zur Folge hat, dass ich dem wahrscheinlich finalen Teil mit großer Vorfreude begegne. Fazit: Lässt die Reihe für mich im neuen Licht erstrahlen und bildet ganz klar deren bisheriges Highlight!

Eine tolle Fortsetzung

Von: Fraedherike Datum: 10. December 2019

Die Sonnenschwester ist der sechste Band der Schwestern-Reihe von Lucinda Riley und handelt von der quirligen Elektra d'Apliése, Sie arbeitet als bekanntes Model und genießt ihren glamourösen Lifestyle, bis sie schließlich an ihrem Tiefpunkt ankommt: Nach einer gefährlichen Überdosis aus Alkohol und Drogen wird sie bewusstlos aufgefunden und sieht daraufhin ein, dass sie einen Entzug machen muss. In der Einrichtung lernt sie neue Freunde kennen, die sie unterstützten und ihr Leben bereichern und erkennt, dass sich in ihrem Leben etwas ändern muss. Als sie dann auch noch einen Brief von ihrer leiblichen Großmutter Stella Jackson erhält und diese ihr von ihrer Herkunft berichtet, ist sie gleichermaßen geschockt wie fasziniert, und weiß diese neue Erkenntnis zu nutzen... Gekonnt erzählt Lucinda Riley die Geschichte der Gegenwart und des Vergangenen und verbindet sie zu einem schlüssigen Konstrukt. Dabei behandelt sie wichtige sozial- und gesellschaftskritische Themen der jeweiligen Zeiten wie Drogen- und Alkoholmissbrauch, die Rassentrennung und den Zweiten Weltkrieg. Elektra ist eine tiefschichtige Protagonistin, die mit vielen Problemen umzugehen hat, und vollzieht im Verlauf der Geschichte einen umfassenden Persönlichkeitswandel. Auch die Geschichte ihrer Großmutter Stella wurde sehr empathisch beschrieben und regt zum Denken an. Insgesamt hat mir dieser Band viel besser als die beiden vorangegangenen Teile gefallen und der in einem Cliffhanger endende Spannungsbogen lässt mich den Abschluss dieses Epos nun ungeduldig erwarten. Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar.

Schöne Fortsetzung

Von: Tanja Datum: 04. December 2019

Kurzbeschreibung: Reich, berühmt und bildschön: das ist Elektra d'Aplièse, die als Model ein glamouröses Leben in New York führt. Doch der Schein trügt - in Wahrheit ist sie eine verzweifelte junge Frau, die im Begriff ist, ihr Leben zu ruinieren. Da taucht eines Tages ihre Großmutter Stella auf, von deren Existenz Elektra nichts wusste. Sie ist ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht. Als Stella ihr die berührende Lebensgeschichte der jungen Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan erzählt, öffnet sich für Elektra die Tür zu einer neuen Welt. Denn Cecily lebte in den 1940er Jahren auf einer Farm in Afrika - wo einst Elektras Schicksal seinen Anfang nahm ... Rezension: Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Goldmann Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung. Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen. Lange habe ich mich auf den neuen Band der Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley gefreut und auch hier fiel mir der Einstieg wieder sehr leicht. Nach wenigen Seiten befand ich mich in einem angenehmen und ruhigen Lesefluss. Den Schreibstil habe ich als sehr gefühlvoll, flüssig und leicht verständlich empfunden. Die Erzählebenen wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wie ich es aus den vorherigen Teilen bereits gewohnt bin und ich auch so der Geschichte bündig folgen konnte, sodass am Ende keine Fragen offen blieben. Leider gab es einigen Stellen innerhalb des Buches, die mir zu ausgeschweift dargestellt wurden, auch musste ich das Buch einige Male zur Seite legen, weil ich mich auf so viele kleine Einzelheiten nicht mehr konzentrieren konnte. Das Setting von Ostafrika wurde phänomenal dargestellt. Elektra machte es mir nicht einfach, sie zu mögen. Ich konnte ihre Gedankengänge und Handlungen nicht immer nachvollziehen. Die Erzählungen rund um Stella und ihrer Vergangenheit gefiel mir weitaus mehr. Das Cover, Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander. Mein Fazit: Eine wunderschöne Fortsetzung der Reihe mit einem phänomenalen Setting. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Einfach fesselnd

Von: Anika Brilon Datum: 02. December 2019

Auch dieser Band der "sieben-Schwestern" - Reihe hat mich wie die anderen Bände auch gefesselt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Eine spannende Geschichte einfach packend! Ich hoffe es wird noch ein Buch zu der noch fehlenden Schwester geben!

Ich sehe es als Gesamtwerk, dem noch das letzte Quäntchen fehlt

Von: Anne Weinhart Datum: 30. November 2019

Auf das neueste Buch, "Die Sonnenschwester" ,habe ich mit Ungeduld gewartet und es hat sich gelohnt, auch die Vergangenheit dieses kapriziösen Mädchens kennenzulernen, ihre Gegenwart und die Prognose auf ihre Zukunft. Ich hoffe sehr, dass es einen weiteren Band geben wird, der alle noch offenen Rätsel um die sieben Schwestern lösen wird, denn davon gibt es noch ziemlich viele. Auch wenn man es der Fantasie des Lesers überlassen kann, sich eine Auflösung zu ersinnen, wäre es mir am liebsten. die Autorin böte sie an. Diese Geschichte hat meine letzten Wochen ausgefüllt, und ich habe sie vielen meiner Lesefreundinnen weiterempfohlen. Auch von ihnen bekam ich nur begeisterte Rückmeldungen. Wenn ein solches Buch zu Ende gelesen ist, falle ich immer erst einmal in ein Loch, weil sich keine adäquate Lektüre finden lässt. Ich hoffe, sie bald zu finden mit der Geschichte über Merope, die siebte Schwester. Anne Weinhart

832 fesselnde Seiten

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 04. December 2019

Elektra kam bei ihren bisherigen Erwähnungen in den ersten fünf Büchern der Serie nicht sehr sympathisch rüber, deshalb war ich sehr gespannt, ob sie wirklich solch ein Biest ist. Als weltbekanntes Model ist sie die erfolgreichste der Schwestern, aber auch die unglücklichste. Elektra lässt niemand wirklich an sich ran, von ihren Schwestern am ehesten noch Maia. Unter Pa Salts Tod leidet Elektra heftig, sie hat das Gefühl, ihn schwer enttäuscht zu haben. Auch ihn liess sie nicht nahekommen, als es noch möglich war. Ihr Leben ersäuft sie in Alkohol. Um wach zu sein konsumiert sie Kokain. Sie ist hochgradig süchtig, benimmt sich daneben, kein Wunder hält es weder ein Partner noch Angestellte bei ihr aus. Ihr Weg ist nicht leicht, doch Elektras Leben ändert sich, als ihre neue Assistentin Mariam in ihr Leben tritt und zeitgleich ihre Grossmutter Stella sich bei ihr meldet. Letztere erzählt ihr, passend zu Elektras Leitspruch "Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, leben muss man es aber vorwärts" laufend die Geschichte ihrer Herkunft. Diese beginnt am Silvester 1938 und führt die Leser vom Grossstadtdschungel Manhattan in den Pflanzen- und Tierwelt-Dschungel Kenias. Die junge Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan wurde von ihrem Verlobten verlassen. Nun nimmt sie sich eine Auszeit und reist zu ihrer Patentante Kiki Preston, die vorwiegend am Naivasha See in Kenia lebt. Kiki ist eine historische Figur, die mit ihren Problemen hervorragend zu der Thematik in "Der Sonnenschwester" passt. Kiki ist für Cecily das Verbindungsglied und führt ihre Patentochter in die britische Gesellschaft im "Happy Valley" ein. Der Vergangenheitsstrang um Cecily ist nahe an die historische Vorlage verknüpft. Cecilys Geschichte fand ich total interessant und spannend. Lucinda Riley bringt uns die englische Kolonialmacht in Kenia, die leider auch trotz grosser Entfernung vom zweiten Weltkrieg betroffen war, näher. Ebenso die Stammeskultur und damit herein, das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen. Herausragend beschreibt die Autorin auch die faszinierende Landschaft von diesem facettenreichen ostafrikanischen Staat. In Elektras Geschichte geht es um Süchte, Abhängigkeiten und Menschenrechte. Ebenso ist die Rassentrennung ein grosses Thema, welches im Jahre 2008, in dem der Gegenwartsstrang spielt, in der Hoffnung eines möglichen ersten schwarzen Präsidenten gipfelt (und wie wir wissen, auch Realität wurde). Elektra öffnet sich langsam. Tief in ihr vergrabene Erlebnisse erklären, wieso sie so unausstehlich wurde. Ihre Entwicklung ist sehr positiv, sie findet endlich echte Freunde und ihren Platz im Leben. "Die Sonnenschwester" ist auf keiner ihrer 832 Seiten langweilig, sondern durchgehend fesselnd, so dass ich ihn innert zweieinhalb Tagen ausgelesen hatte. Der Roman ist enorm intensiv und behandelt Themen, über die man ausgiebig diskutieren könnte. Meine Lieblingsfigur ist Mariam, die straight ihren Weg geht und sich nicht beeindrucken lässt. Elektras Geschichte heizt die Vorfreude auf den letzten Band um die verlorene Schwester Merope enorm an. Ich bin wahnsinnig gespannt, was uns im siebten Band alles erwartet! Fazit: Inhaltlich stark und berührend, erneut brillant geschrieben. 5 Punkte.

etwas zäher Beginn, aber steigerte sich dann stark

Von: Harakiri Datum: 01. December 2019

Das erfolgreiche Supermodel Elektra hat es auch nicht so einfach, wie es scheint. Drogen- und Alkoholsucht machen ihr das Leben schwer, bis sie irgendwann einmal erkennt, dass sie etwas ändern muss. Bei einer Entziehungskur lernt sie Miles kennen und merkt, dass sie durch ihren Erfolg auch viel Gutes bewirken kann. Und dann ist da ja auch noch ihre Vergangenheit, die es zu entschlüsseln gilt. Auch der 6. Teil der Sonnenschwestern konnte mich wieder sehr begeistern. Wenngleich der Anfang in meinen Augen etwas schwach und langgezogen war. Aber spätestens mit Eintritt von Großmutter Jackson nahm das Buch an Fahrt auf und hat mich nicht mehr losgelassen. Wie die Vorgängerbände auch wird das Buch in zwei Ebenen erzählt: Vergangenheit, die in diesem Fall Elektras Großmutter erzählt und die Gegenwart, in der Elektra zu sich selbst findet. Vor allem die Vergangenheit hat es in diesem Band sehr in sich. Das Buch ist nicht nur ein Roman, es geht auch in die Tiefe und macht die Rassentrennung zur Mitte unseres Jahrhunderts zum Thema. Sehr schön fand ich auch, dass man wieder ein Stück am Leben der anderen Schwestern teilhaben durfte (aber wer nennt sein Kind denn „Bär“??) und am Ende gab es dann den berühmten Cliffhanger mit winzigem Ausblick auf das 7. und letzte Buch und das Geheimnis der 7. Schwester, auf das ich schon sehr gespannt bin. Denn einige Fragen bleiben weiterhin offen am Ende dieses 6. Bandes. Fazit: nach einem etwas langatmigen Auftakt wieder ein Buch zum Hineinversinken.

Für mich der bisher beste Teil der Reihe

Von: lenisvea Datum: 26. December 2019

DEUTSCHE ERSTAUSGABE Aus dem Englischen von Sonja Hauser, Sibylle Schmidt, Ursula Wulfekamp Originaltitel: The Sun Sister Originalverlag: Macmillan Hardcover mit Schutzumschlag, 832 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 4 s/w Abbildungen ISBN: 978-3-442-31447-8 Erschienen am 25. November 2019 Reich, berühmt und bildschön: das ist Elektra d’Aplièse, die als Model ein glamouröses Leben in New York führt. Doch der Schein trügt – in Wahrheit ist sie eine verzweifelte junge Frau, die im Begriff ist, ihr Leben zu ruinieren. Da taucht eines Tages ihre Großmutter Stella auf, von deren Existenz Elektra nichts wusste. Sie ist ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht. Als Stella ihr die berührende Lebensgeschichte der jungen Amerikanerin Cecily Huntley-Morgan erzählt, öffnet sich für Elektra die Tür zu einer neuen Welt. Denn Cecily lebte in den 1940er Jahren auf einer Farm in Afrika – wo einst Elektras Schicksal seinen Anfang nahm … Zur Autorin Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland. Meine Meinung Ich habe von Anfang an diese Reihe der Sieben Schwestern von Lucinda Riley verfolgt, überwiegend habe ich mich hier für das Hörbuch entschieden. So war es auch in diesem Fall. Bisher haben mir die Teile der Reihe immer etwas weniger gut gefallen wie die Einzelbände der Autorin. Aber bei diesem Teil wurde ich sehr positiv überrascht. Es geht diesmal um Elektra, die äußerst erfolgreich als Model tätig ist, aber nie wirklich glücklich geworden ist. Sie war sozusagen immer das Sorgenkind von ihrem Adoptivvater. Auch hat sie sich bisher nicht wirklich für ihre Herkunft interessiert. Sie kommt aufgrund ihres Berufes viel mit Alkohol und Drogen in Kontakt, bis sie eines Tages eines Zusammenbruch erleidet. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als einen Entzug zu machen. Zur gleichen Zeit kommt eine Frau auf sie zu, die sich als ihre leibliche Großmutter vorstellt. Diese erzählt ihr die Geschichte über sich und damit auch über Elektras leibliche Mutter. In diesem Teil fand ich von Anfang an die Gegenwart und die Vergangenheit sehr interessant. Sehr gut gelöst fand ich es, dass die verschiedenen Zeitstränge von zwei verschiedenen Sprechern gelesen wurde. Dadurch wusste man immer, in welcher Zeit man sich befindet. Die Autorin hat es trotz des sehr langen Hörbuches geschafft, dass keine großartigen Längen aufgekommen sind. Alles in allem konnte mich dieses Hörbuch absolut begeistern und gehört zu meinen Monatshighlights. Ich kann hier eine klare Hörempfehlung aussprechen und daher bekommt dieser Teil der Reihe auch die vollen 5 Sterne von mir. 5 von 5 Sternen Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Goldmann Verlag Infos zur Autorin: ©Goldmann Verlag Rezension/Videorezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

Elektras schwieriger Weg & ein Schicksal in Kenia

Von: Marlen Blume Datum: 30. December 2019

Mit Elektra steht diesmal die wohl charakterlich schwierigste und unbequemste der Schwestern im Vordergrund. Zwar ist das 26jährige farbige Model atemberaubend schön – aber nur wenige Menschen wissen, wie es in ihrem Inneren aussieht. Der Job und das Leben im Rampenlicht haben sie abstumpfen lassen, oft übersteht sie den Tag nur durch eine gehörige Zufuhr von Alkohol und Drogen. Sie ist sprunghaft, unnahbar, rücksichtslos – und absolut einsam. Die Nähe zu ihren Adoptivschwestern hat sie längst verloren, statt dessen flüchtet sie sich in Partys und versteckt sich danach in ihrer sündhaft teuren Wohnung in New York, bis sie wieder runtergekommen ist vom letzten Trip… Lucinda Riley macht es den Lesern zunächst nicht leicht, Elektra zu mögen. Und ich konnte mir nicht helfen – ich hatte irgendwie immer so ein bisschen das Bild von Naomi Campbell im Kopf, wenn ich mir Elektra vorstellte. Trotzdem hat mich der Mensch hinter diesem körperlichen und seelischen Wrack irgendwie berührt und ich habe ihr von Herzen gewünscht, dass sie die Kurve kriegt und sich helfen lässt. Zum Glück tut sie das dann auch und geht in eine Entzugsklinik. Ab diesem Zeitpunkt wird ihr professionell geholfen und sie öffnet sich der Geschichte ihrer Herkunft – denn eigentlich stammt Elektra von Prinzessinnen ab! Sehr ausführlich erzählt die Autorin zunächst die Geschichte von Elektras späterer Ziehmutter Cecily Huntley-Morgan, die als junge Frau zunächst von New York nach England und dann nach Kenia reist. Ihr Schicksal will es, dass sie in Kenia sesshaft wird und schließlich schlägt die Geschichte den Bogen zu Elektras Großmutter und letztlich auch zu Elektra selbst. Ich muss sagen, ich fand die Geschichte von Cecily in Kenia zwar interessant und gut erzählt, aber viel lieber hätte ich mehr über Elektras tatsächliche Vorfahren erfahren. Das hätte jedoch sehr viel Recherchearbeit über die Lebensumstände der Massai in den 1930er Jahren erfordert. Ich finde es trotzdem schade, dass die Autorin die (Vor-)Geschichte der weißen Auswanderin so in den Mittelpunkt stellt. Die Geschichte von Elektras leiblichen Vorfahren in Kenia wird im Vergleich dazu sehr spärlich beleuchtet und nur am Rande erzählt. Erst die Geschichte von Stella, ihrer Großmutter (die jedoch bereits als Kind nach New York kommt) wird dann ausführlicher dargestellt, so auch ihre Bemühungen als Aktivistin gegen Rassismus und für Gleichberechtigung. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Geschichte der afrikanischen Stämme eine größere Rolle spielt. Dennoch vermag die Autorin das mit ihrem Erzählstil weitestgehend wieder wettzumachen, denn trotzdem fand ich dieses doch sehr lange Hörbuch an keiner Stelle langweilig. Auch Cecilys und Stellas Geschichten waren neben Elektras eigenem Weg zurück ins Leben hörenswert. Das Buch endet mit einem Cliffhanger und macht schon neugierig auf den Abschlussband der Reihe. Denn schließlich sind die Schwestern bisher nur zu sechst. Gibt es eine siebente Schwester und wenn ja – wer ist sie? Ich freue mich jetzt schon darauf, im nächsten Herbst beim großen (und hoffentlich fulminanten) Finale dabei zu sein!