Michelle Obama

BECOMING

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Michelle Obama ist eine der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als erste afro-amerikanische First Lady der USA trug sie maßgeblich dazu bei, das gastfreundlichste und offenste Weiße Haus zu schaffen, das es je gab. Sie wurde zu einer energischen Fürsprecherin für die Rechte von Frauen und Mädchen in der ganzen Welt, setzte sich für einen dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben ein und stärkte außerdem ihrem Ehemann den Rücken, während dieser die USA durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns noch ein paar lässige Dance-Moves, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es obendrein auch, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien.

In diesem Buch erzählt sie nun erstmals ihre Geschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Sie nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der starken Frau gemacht haben, die sie heute ist. Warmherzig, weise und unverblümt erzählt sie von ihrer Kindheit an der Chicagoer South Side, von den Jahren als Anwältin und leitende Angestellte, von der nicht immer einfachen Zeit als berufstätige Mutter sowie von ihrem Leben an Baracks Seite und dem Leben ihrer Familie im Weißen Haus. Gnadenlos ehrlich und voller Esprit schreibt sie sowohl über große Erfolge als auch über bittere Enttäuschungen, den privaten wie den öffentlichen. Dieses Buch ist mehr als eine Autobiografie. Es enthält die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, deren Geschichte uns zeigt, wie wichtig es ist, seiner eigenen Stimme zu folgen.

Interessante Frau, guter Schreibstil

Von: Cara-Tech Datum: 09. May 2019

Frau Obama war für mich lange Zeit "nur" die Frau neben dem weltweit bekannten Mann Barack Obama. Durch eine Empfehlung habe ich mir dieses Buch gekauft und so viel über die Frau an seiner Seite in Erfahrung bringen können. Eine tolle Persönlichkeit, die mich inspirierte. Das Buch hat einen angenehmen Schreibstil und vereint Unterhaltungsfaktor mit Informationsgehalt.

Werden, eine ewige Reise

Von: ulrike rabe Datum: 03. March 2019

Michelle Obama war von 2009 bis 2017 First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika. Man kann sich jetzt natürlich fragen, muss jeder, der einmal eine gewisse Prominenz erlangt hat, gleich eine Biografie schreiben. Müssen? Nein. Können ja. MAN muss sie ja auch nicht lesen, können ja. Und ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. In ihrer Biografie schreibt Michelle Obama von ihrer Kindheit und Jugend in der Southside von Chicago. Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie war Bildung und Ausbildung ihren Eltern sehr wichtig. Ehrgeizig und zielstrebig schafft es die junge Frau nach Princeton, studiert Rechtswissenschaften, wird Anwältin. Immer wieder fragt sie sich: „Bin ich gut genug?“, unbeirrbar auf Leistung fokussiert. In einer renommierten Kanzlei in Chicago tätig wird sie Mentorin für einen jungen Studenten, wird dessen Mentorin, verliebt sich in ihn. Auch heute noch ist die durch und durch organisierte Frau mit dem Typen zusammen, der seine Klamotten einfach gerne in Häufchen auf dem Boden liegen lässt. Dieser Typ - Barack Obama - wurde 2009 als erster Schwarzer Präsident der vereinigten Staaten. Auf dem weg dorthin erleidet Michelle Obama ein Schicksal, das sie mit vielen Frauen (auch weniger erfolgreicher, engagierter Männer)teilt: „Alleinerzieherin mit Mann“, Beruf, Kinder, Haushalt bringt sie unter einen Hut, während Barack Obama politisch erfolgreich zunächst für den Senat von Illinois, später für den Senat der Vereinigten Staaten kandidiert. Michelle Obama hinterfragt ständig ihr Leben: „Was für ein Mensch möchte ich sein? Auf welche Weise kann ich auf der Welt etwas beitragen?“ Auch ihre eigene berufliche Veränderung stellt sie unter diese Prämisse. Der Beruf als Anwältin befriedigt sie nicht, wechselt ins Büro des Bürgermeisters von Chicago, gründet später die Chicagoer Sektion von „Public Allies“, einer Organisation, die jungen Menschen auf den Eintritt ins Berufsleben im öffentlichen Dienst vorbereitet. Als First Lady kann sie sich nur vielen Themen widmen, die ihr wichtig sind, Bildung, Gesundheit, Ernährung, Bewegung. Dabei tritt sie vor allem für Mädchen ein, die gegen die Unsichtbarkeit anzukämpfen haben, die mit den Merkmalen „arm“, „weiblich“, „andere Hautfarbe“ einhergehen. Sie selbst steht dabei unter strenger Beobachtung, von der Presse, der politischen Gegenseite. Kleidung, Mimik, Gestik, ein falsches Wort, ein Lächeln zu viel oder zu wenig, wird interpretiert. Ständig unter Bewachung durch den Secret Service versucht sie ihren Kindern weitestgehend ein normales Aufwachsen zu ermöglichen. Keine leichte Aufgabe, wenn bei jeder Einladung der Background der Schulfreunde durchleuchtet werden muss. Michelle Obamas Botschaft, vor allem an junge Menschen ist: Nutze die Schule, nutze Bildung, seid solidarisch! Wenn Sie selbst auf die Berufsberaterin gehört hätte, sie sei kein „Material für Princeton“, wer weiß wie anders ihr bisheriges Leben verlaufen wäre. Auf die Frage „Bin ich gut genug?“ kann die Antwort immer nur lauten: „Ja, das bin ich!“ Becoming: Was willst du werden, wenn du groß bist?“. Diese Frage hat wohl jedes Kind schon einmal gehört. „Als ob das Werden ein Ende hätte.“ „Werden“ ist kein Ziel das es zu erreichen gilt, es ist eine Reise, die nicht endet. Man darf gespannt sein, wohin die Reise Michelle Obama noch hinführen wird.

Bildung ist das Wichtigste

Von: Helena Datum: 16. February 2019

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es wirklich sehr gut geschrieben ist und Michelle Obama ihr bisheriges Leben sehr offen mit allen Höhen und Tiefen schildert. Die Tiefen werden beeindruckend diskret angedeutet. Jeder kann sich die Schwierigkeiten dahinter aber vorstellen. Es geht aus den ganzen Schilderungen eindeutig hervor, dass sie trotz all dem Luxus, welchen sie jetzt hat, einen hohen Preis ( sehr diskret angedeutet) dafür zahlen musste, um ihren Mann und seine Karriere so zu unterstützen, wie sie es getan hat. Im Endeffekt war sie eine Alleinerziehende Mutter mit einem Mann, welcher so gut wie nie zuhause war aufgrund seiner politischen Tätigkeiten. Sie kommt aus armen Verhältnissen und sie schildert ihren Werdegang und die Probleme, welche sie als Schwarze erlebte, ohne pathetisch zu werden. Sie wusste schon als Kind, dass nur die Bildung ihr den Aufstieg ermöglichen würde und ihre Eltern und sie taten auch alles dafür. Eine sehr beeindruckende Frau. Das Buch hat einige wenige Schwachstellen ist aber sehr zu empfehlen. Ich bin schon gespannt auf die Autobiographie von Barack Obama und zwar darauf, ob er als Mann das Leben mit ihr und den Kindern auch so sieht wie sie es gesehen hat.

Inspirierende Autobiografie einer beeindruckenden Persönlichkeit

Von: Lesendes Federvieh Datum: 11. February 2019

"BECOMING" von Michelle Obama ist eines derjenigen Bücher, auf das ich mich letztes Jahr am meisten gefreut habe, denn sie ist eine wahre Inspiration. Diese Autobiografie, die sehr geschickt in die Abschnitte "Becoming Me", "Becoming Us" und "Becoming More" untergliedert ist und so von den unterschiedlichen Lebensbereichen ihres immer noch andauernden Prozesses des Werdens erzählt, ist schonungslos ehrlich, authentisch und vor allem echt geschrieben. Darin beschönigt Michelle Obama nichts und hat keine Probleme damit, ihre Schwächen und Fehler zuzugeben, von ihren mitunter wiederkehrenden Selbstzweifeln zu schreiben eben doch nicht gut genug zu sein, was die nach außen hin so starke, scheinbar unnahbare First Lady menschlich macht, denn jeder Mensch hat Phasen, in denen er an sich selbst zweifelt. Sie gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben ab der frühesten Kindheit, erzählt auf berührende Art und Weise von den Menschen, die sie geprägt haben, ohne sie dabei allzu sehr zu glorifizieren, vielmehr analysiert sie ihre Lebensbegleiter rückwirkend und zeigt dabei die guten Eigenschaften wie die kleinen und großen Eigenheiten auf. Selbst das Kennenlernen mit ihrem zukünftigen Ehemann Barack Obama, der ihr zunächst als Sommerpraktikant in der Anwaltskanzlei Sidley & Austin unterstellt war, wie auch ihre Eheberatung, spart sie dabei nicht aus. Michelle Obama hält nicht viel von Politik und kann sich auch nur schwer mit den diesbezüglichen Ambitionen ihres Mannes anfreunden, wenngleich sie ihn immer tatkräftig unterstützte und hierin einen Einblick in die frustrierende Welt der Politik gibt. Unter dem Aspekt "Becoming More" erzählt Michelle Obama kritisch von den Privilegien und der damit verbundenen Verantwortung als First Family, wie sie ihren beiden Töchtern ein möglichst normales Leben zu ermöglichen versuchten, Michelle unter den bösen Stimmen der Presse zu leiden hatte und im Hintergrund an ihren insgesamt vier nachhaltig erfolgreichen Initiativen zur gesünderen Ernährung für Kinder, Gewährung von Bildungschancen für benachteiligte Kinder und Mädchen auf der ganzen Welt sowie einer Unterstützung für die Hinterbliebenen von Kriegsversehrten arbeitete. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir ihre amüsanten Anekdoten zu ihren Begegnungen mit der Queen, die sie als gewitzte, feine Dame beschreibt, ihrer Nervosität vor ihrer Gesangseinlage mit James Corden bei Carpool Karaoke und den musikalischen Auftritten im Weißen Haus. Gänsehautmomente lässt Michelle Obama ebenfalls nicht vermissen, indem sie auf den letzten Seiten das schwierige Thema des Verlustes anspricht, von Beerdigungen junger Menschen erzählt, die infolge einer Verwechslung mit einer rivalisierenden Gang auf dem Schulweg erschossen wurden oder von ihren nachhallenden Begegnungen mit Soldaten und ihren Angehörigen im Militärkrankenhaus. Es ist wirklich traurig mitanzusehen, wie all das Gute, all der positive Wandel, den die Familie Obama bewirkt hat, mit dem Tag der Amtseinführung von Donald Trump nahezu null und nichtig wurden. Um es in Michelles Worten zur Vereidigung auszudrücken: "Von der pulsierenden Vielfalt der beiden vorangegangenen Zeremonien war nichts mehr zu spüren, und an ihre Stelle war eine Art mutlose Einförmigkeit getreten", die typische, weiß und männlich dominierte Szenerie [...]." (S. 534). Michelle Obama ist eine intelligente Frau, die unglaublich reflektiert, pointiert und wortgewandt von ihrem Leben, den Schwierigkeiten eine Balance zwischen Familie, Karriere, sozialem Engagement und Selbstverwirklichung zu finden sowie dem andauernden Prozess des Werdens und der stetigen persönlichen Weiterentwicklung auf der Suche nach dem eigenen Platz in dieser Welt erzählt. "BECOMING" ist mehr als nur die Autobiografie einer beeindruckenden, inspirierenden Persönlichkeit, es ist ein Manifest an die eigene Stärke und den stetigen Glauben seine Ziele zu erreichen.

Lasst Euch dieses Buch zu Weihnachten schenken!

Von: Franz-Josef Matolisch Datum: 19. November 2018

In einer Zeit, in der ein Kindergarten-Kind die USA "regiert" und sich aufführt wie ein Idiot, freue ich mich darauf, dieses Buch zu Weihnachten geschenkt zu bekommen und zwischen den Jahren und danach darin lesen zu können. Ich werde jedes Wort genießen - das weiß ich jetzt schon, obwohl ich das Buch noch nicht kenne und bislang nur das Interview mit Michelle im STERN gelesen habe - und mich in die Zeit zurückträumen, in der noch diese beiden MENSCHEN (Michelle + Barack Obama) im weißen Haus residierten und uns vorgemacht haben, wie man ein solches Amt ausfüllt und wie man mit Menschen umgehen sollte. In Deutschland wäre man froh, wenn die "Aera Merkel" ein Ende hätte, damit der bleierne Umhang endlich von diesem Land genommen wird. Für die USA hätte ich mir mindestens noch zwei weitere Amtsperioden mit den Obamas gewünscht. Franz-Josef Matolisch Autor*Gestalter*Fotograf FJM-arts@web.de

[Rezension] Becoming von Michelle Obama

Von: motivation.studentin Datum: 12. May 2019

Autor: Michelle Obama Erscheinungsdatum: 13. November 2018 Hörbuchzeit: 18 h 42 min. Gelesen von: Katrin Fröhlich Verlag: Der Hörverlag Inhalt Die einzelnen Kapitel werden in drei Abschnitte eingeteilt. Im ersten Abschnitt, »Becoming Me - ich werde«, erzählt Michelle Obama von ihrer Kindheit, die sie auf der South Side (Chicago) in einer sehr behüteten Familie erlebte. Schon in ihrer Kindheit ist sie ein sehr engagiertes und motiviertes Kind gewesen und hatte hohe Pläne in ihrem Kopf, die sie auch so gut es ging in die Tat umsetzte. Sie erzählt von ihren Erlebnissen in der Schule, mit allen pubertären Emotionen, bis hin zum Jurastudium an der Harvard Universität und anschließend ihrer Arbeit als Juniorpartnerin in einer Großkanzlei. Der zweite Abschnitt heißt »Becoming Us - wir werden«. Ich denke es ist kein Geheimnis, wenn ich euch sage, dass sie mit Barack Obama zusammen gekommen ist und mit ihm zwei Kinder bekam. Michelle Obama liefert einen tiefen Einblick in ihre Beziehung mit Barack Obama, der ihre Welt auf den Kopf gestellt hat, und beschreibt auch Probleme mit denen sie zu kämpfen hatten. Auch erzählt sie von ihren Versuchen Kinder zu bekommen und dem späteren Mutterdasein. Der dritte und letzte Abschnitt heißt »Becoming more - mehr werden«. Hier beschreibt Michelle Obama nun ihr Leben als First Lady im Weißen Haus bis hin zur Amtsübergabe an Donald Trump. Sie beschreibt ihre neuen Aufgaben, mit denen sie lernen musste umzugehen, als auch die neuen hinzukommenden Schwierigkeiten, wenn sie zB mal wieder wegen ihrem Kleidungsstil in den Medien in Kritik stand. Sie engagierte sich zudem für ihre Kampagne für eine gesündere Ernährung für Kinder, um so die Fettleibigkeit zu bekämpfen. Meine Meinung Bereits die Titelwahl »Becoming - meine Geschichte« hat mich beeindruckt. Obwohl er so kurz ist, erwartet einen eine unglaublich inspirierende und ehrliche Geschichte, eine die so vielsagend ist. Die Biographie beginnt mit einem Alltags Szenario in dem Michelle Obama nach der ganzen Amtszeit in ihrem neuen Garten saß und ein Käsebrot aß, während die Hunde den Garten entdeckten, und sie alles Revue passieren ließ. Bereits diese Einleitung lässt ihre Geschichte menschlich wirken und schafft dieses Gefühl, als würde ich einer guten Freundin zuhören. Michelle Obama gibt einen so tiefen und persönlichen Einblick in ihr Leben, dass ich das Gefühl bekommen habe, dass ich sie noch besser kennen lernen durfte als je zuvor. Sie spricht sehr offen über ihre Gefühle und Erlebnisse über ihr ganzes Leben hinweg, was ich sehr mutig von ihr finde. Was mir erschreckender Weise immer wieder ins Auge gestochen ist, ist dieser unglaublich starke Rassenunterschied, der in Amerika anscheinend noch immer stark ausgeprägt ist. Umso beeindruckender ist es, was Michelle Obama alles in ihrem Leben erreicht hat. Sie hat nicht aufgegeben und sich nicht unterkriegen lassen. Durch ihr ganzes Leben hinweg mit allen Höhen und Tiefen hat sie sich zu einer starken, tapferen und ehrgeizigen Frau und Mutter entwickelt. Da ich in Deutschland lebe, habe ich eigentlich gar nicht so viel mit der amerikanischen Politik zu tun. Und dennoch war der Wahlsieg von Barack Obama im Jahr 2009 weltweit ein großes Ereignis. Durch Michelle Obamas Biographie habe einen ganz besonderen Einblick in die amerikanische Politik bekommen. Und obwohl sie gegen die Kandidatschaft von ihrem Mann war, da sie an ihre Familie dachte, ist es beeindruckend zu sehen, wie sie alle Faktoren unter einen Hut bekommen hat.  Da ich das Hörbuch gehört habe, möchte ich kurz auch noch auf Katrin Fröhlich eingehen, die Stimme des Hörbuchs. Ich persönlich finde die Stimme sehr passend und sehr angenehm. Sie hat absolut mitfühlend gelesen und die perfekte Stimmung der Emotionen vermittelt. Ich fand es sehr angenehm ihr auch nach der langen Zeit noch zuzuhören. Mit dieser Stimme konnte ich mir sehr gut Michelle Obama vorstellen, wie sie ihre Geschichte erzählt hat. Fazit Wie ihr vielleicht schon an meinem ganzen Text bemerkt habt, bin ich wirklich hin und weg von Michelle Obamas Biographie. Meiner Meinung nach ist es eine unglaublich inspirierende und bewegende Geschichte und ich kann sie ehrlich jedem von euch nur ans Herz legen. 

"Here is to strong women. May we know them. May we be them. May we raise them." (unbekannt)

Von: The Readers Datum: 28. April 2019

Dies ist die Autobiographie der weltbekannten Michelle Obama – ehemalige First Lady, wie viele sie wahrscheinlich vorstellen würden. Dabei ist sie soviel mehr als nur die ehemalige First Lady. Sie geht stolzen Hauptes voran, steht für ihre Meinung mit Überzeugung ein, bestärkt, motiviert und inspiriert. Sie ist eine Kämpferin mit Grundsätzen und Idealen, welche nicht nur von einer besseren Welt träumt und erzählt, sondern auch alles in ihrer Macht stehende tut, um eines Tages in dieser zu leben, und behaupten zu können, den Weg dafür geeignet zu haben, dass künftige Generationen in dieser besseren Welt leben zu können. Nicht um ihrer selbst Willen oder gar wegen des Ruhmes, sondern für uns. Für uns alle. Es ist eine berührende Geschichte, welche sie uns mit diesem Buch präsentiert, eine Art Seelen-Stripties, gelesen von Katrin Fröhlich. Dabei handelt es sich weniger um eine chronologische Aneinanderreihung von Daten und Fakten, sondern viel eher eine Art Entstehungs- und Entfaltungsgeschichte einer der mutigsten und aufregendsten Frauen der amerikanischen Geschichte. Das folgende Zitat – mit welchem ich auch bereits abschließen möchte, da ich der Meinung bin, dass diese Buch schwer zu erklären oder zusammenzufassen ist – bringt doch zumindest die Einstellung und Message des Buches wunderbar auf den Punkt: „Here is to strong women. May we know them. May we be them. May we raise them.” (unbekannt)

Eine sehr bewegende Autobiografie!

Von: Tamara Öfner Datum: 25. April 2019

[Werbung] Heute stelle ich euch das Hörbuch „Becoming“ vor. Sprecher/in: Katrin Fröhlich Übersetzer/in: Elke Link Originalverlag: Goldmann HC Verlag: Der Hörverlag Preis: 26€ Hörbuch Laufzeit: 18h 42 Minuten ISBN: 978-3-8445-2966-1 Erscheinungsdatum: 13. November 2018 Inhaltsangabe Mit ihrem bedeutsamen und erfüllten Leben wurde Michelle Obama zu einer der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika war sie die erste Afro-Amerikanerin in dieser Position und trug in dieser Rolle maßgeblich dazu bei, das wohl gastfreundlichste und offenste Weiße Haus in der Geschichte des Landes zu schaffen. Gleichzeitig wurde sie zu einer mächtigen Fürsprecherin für Frauen und Mädchen in den USA und in der ganzen Welt, trieb in der Familienpolitik den dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben voran, und stärkte ihrem Ehemann den Rücken, während dieser Amerika durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns auch ein paar Moves für die Tanzfläche, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es außerdem, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien. Meine Meinung Eine wirklich bewegende und schöne und vor allem ehrliche Autobiografie von Michelle Obama. Sie hat mich sehr beeeindruckt und tief berührt. Michelle ist eine tolle Persönlichkeit und ein großes Vorbild. Sie hat vieles erlebt, jedoch nicht nur positives sondern auch einige Schicksalsschläge. Mit Rassismus und Diskriminierung hatte sie immer wieder zu kämpfen. Sie hat viel bewegt und erreicht, wofür sie allen Respekt verdient. Ich finde ihre Einstellung gut, dass man immer kämpfen muss und nie aufgegeben darf. Sie macht Mut! Obwohl sie so weit gekommen ist, blieb sie dennoch bodenständig. Die Einblicke in ihre Familie und in das Präsidentenleben sind spannend und interessant. Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und auch das Cover, welches Michelle Obama zeigt, ist schön gestaltet. Insgesamt gebe ich dem Hörbuch 5 Sterne und bedanke mich ganz herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Unglaublich schön und bewegend

Von: Jeanyjane Datum: 14. March 2019

Zu diesem (Hör)Buch eine Rezension zu schreiben, ist gar nicht einfach. Denn das Übliche kann ich einfach hier nicht unterbringen. Es ist eine Autobiographie. Geschrieben oder erzählt von Michelle Obama. Und ihre Geschichte ist eine ganz besondere. Unfassbar bewegend, tiefgründig und voller Emotionen und purer Energie. Diese Frau hat mein Herz berührt, mit all dem, was sie geleistet hat, mit all den Schicksalen und dem, was sie erlebte. Als schwarze Frau hatte sie es nie einfach gehabt. Aber sie hat sich durchgebissen und alles gegeben. Sie hat gekämpft, sogar um Mutter zu werden. Ihre Begegnung mit Barack wird beschrieben, natürlich, denn dieser Mann hat ihre Welt auf den Kopf gestellt und ich bewundere diese Familie. Ich vermisse sie und doch bin ich immer wieder erstaunt, wenn ich sie im Fernsehen sehe, wenn sie twittern oder anderweitig etwas von sich hören lassen. Trump mag regieren, aber vielleicht wird es Zeit für eine schwarze power Frau als Präsidentin. Vielleicht ist dies nicht das Ende ihrer Geschichte, sondern es fängt erst richtig an. Beim Hören musste ich oft innehalten und Tränen wegwischen. Sie hat über Anschläge erzählt, über die Ehe für Alle (und ja, sie war definitiv dafür, sie beide), über Frauen und Kinder, die sie beeindruckt haben und Kinder, die getötet worden sind. Michelle Obama hat mein Herz erobert mit all dem, was sie getan hat und was sie noch tun wird. Sie ist eine tolle Mutter, Ehefrau und war eine wunderbare First Lady. Doch sie hat noch so viel mehr geschafft, so viele Steine für die Zukunft gelegt.  Das Hörbuch wurde wundervoll erzählt.

Tolle Stimme – interessante Biografie

Von: Chrissi66 Datum: 05. March 2019

Ich habe mich mal wieder an ein Hörbuch getraut, allerdings fällt es mir schwer, ein Hörbuch konzentriert zu hören, d. h. es gelingt mir nur am besten in der Bahn oder aber tatsächlich beim Kochen, hierbei habe ich am liebsten zugehört. Beschreibung des Buches: „Becoming“ ist 2018 als Hörbuch im „der Hörverlag“ mit 2 CDs (19 Stunden und 3 Minuten) erschienen. Auf dem Cover ist Michelle Obama abgebildet. Gelesen wird das Buch von Katrin Fröhlich. Es handelt sich um eine ungekürzte Ausgabe. Kurze Zusammenfassung: Michelle Obamas Lebensgeschichte von frühester Kindheit bis zu ihrem Leben an der Seite des Präsidenten der USA, Barack Obama. Mein Höreindruck: Die Stimme von Katrin Fröhlich ist sehr angenehm, man kann sich hier gut Michelle Obama vorstellen, die hier ihre Lebensgeschichte erzählt. Michelle Obama ist eine sehr interessante Frau. „Was willst Du einmal werden?“ (Becoming) wird sie als Kind gefragt. „Ärztin“, ihre Antwort. Doch im Laufe ihres Lebens entscheidet sie sich für ein Jurastudium. Während einer ihrer Berufsstationen in einer Kanzlei lernt sie ihren heutigen Mann, Barack Obama, kennen. Noch ist sie sein Mentor, doch das ändert sich rasant. Während man im ersten Teil (1. CD) von Michelles Aufwachsen in einer behüteten Familie mit Eltern und Großeltern erfährt - ihren Ausbildungen und ersten Berufsstationen. So wird man im 2. Teil „Zeuge“ von Barack Obamas Aufstieg mit dem Rückhalt der Familie. Ich habe gerne zugehört, viel Neues und Interessantes aus dem Leben der Präsidentenfamilie erfahren, einen Einblick in das politische System der USA bekommen – und vom Leben einer sehr ehrgeizigen und strebsamen Frau erfahren, die bei allem, was sie erreicht und erlebt immer „auf dem Boden geblieben“ ist. Fazit: Dieses Buch kann man tatsächlich als Hörbuch genießen, gute Stimme, ungekürzte Fassung des Buches. Eine wunderbare Reise durch die Zeit und das Leben von Michelle Obama.

Spannendes Hörbuch

Von: Yanthara Datum: 03. February 2019

Eigentlich lesen wir Beide keine Biografien, bzw hören die Hörbücher dazu. Aber von Becoming hat man bisher nur gutes gehört und da wollten wir uns selber davon überzeugen. Das Hörbuch geht 18 Stunden und 42 Minuten, was daran liegt, dass es eine ungekürzte Lesung ist. Gelesen wird das ganze von Katrin Fröhlich, welche den Inhalt des Buches sehr gut wiedergibt. Ihre Stimme passt sehr gut und es wirkt dadurch auch alles viel emotionaler. Ich war schon sehr beeindruckt von ihrer Biografie, von ihrer Offenheit, sie schreibt ja nicht nur über ihre Höhen, sondern auch über ihre Tiefen – was sich sehr spannend finde und sie auch sehr menschlich macht. Es ist spannend zu sehen, wie die Dreiteilung des Buches funktioniert. Es besteht aus den drei Abschnitten becoming me, becoming us und becoming more. In becoming us geht es darum wie sie in einem ärmlichen Viertel in Chicago aufgewachsen ist, aber auch um ihr Jurastudium in Harvard und ihren beruflichen Anfängen als Juniorpartnerin in einer Kanzlei in Chicago. In Becoming us geht es um ihre Partnerschaft zu Barack Obama, auch da mit allen Höhen und Tiefen, wie beispielsweise den Versuch ein Kind zu bekommen, der schon fast verzweifelt ist und aber später auf von den Sorgen, die man als Eltern hat. Der Abschnitt becoming more handelt von ihrem Leben im Weißen Haus und geht bis zum Amtsabritt und der Wahl von Trum. Man bekommt einen sehr schönen und vor allem detaillierten Einblick in das Leben von Michelle Obama. Es lohnt sich auf jeden Fall in das Hörbuch reinzuhören bzw in das Buch rein zu lesen.

Sehr persönlich und berührend

Von: Hundertmorgenwald Datum: 27. January 2019

BECOMING – Meine Geschichte von Michelle Obama ist eine faszinierende und sehr persönliche Biografie. Sie ist in drei Abschnitte eingeteilt. „BECOMING ME“ - ihre Kindheit und Jugend in einem ärmlichen Viertel in Chicago. Ihr Jurastudium in Harvard und anschließend ihre Arbeit als Juniorpartnerin in einer großen Kanzlei in Chicago. „BECOMING US“ - ihre Partnerschaft mit Barack Obama, mit dem sie sich so gut versteht und der doch ganz anders ist als sie. Von ihren verzweifelten Versuchen ein Kind zu bekommen und später von den Elternsorgen. „BECOMING MORE“ - ihr Leben im Weißen Haus. Die Kritik an ihr und ihrer Kleidung, ihre Kampagne Kinder gesünder zu ernähren und so die Fettleibigkeit zu stoppen/reduzieren. Bis hin zum Amtsabtritt und der Wahl von Trump. Jeder der drei Abschnitte war in seiner Weise intensiv. Mich persönlich hat BECOMING ME am Stärksten berührt. Wie ehrgeizig die kleine Michelle war. Alles wollte sie perfekt beherrschen und es war schwer für sie persönlich, wenn sie etwas nicht so konnte, wie sie das wollte. Wie sehr ihre Eltern, ihr Vater ein einfacher Arbeiter, die Mutter Hausfrau, sie auf ihrem Weg und in ihrer Bildung unterstützen. Das hat mich tief beeindruckt. In diesem Abschnitt wurde mir auch deutlich bewusst, wie unterschiedlich Amerika und Deutschland alleine von der Größe her sind. In den 60er Jahren gab es schon ständig Tote durch Schießereien und zu ihrer Highschool musste sie 3 Stunden mit dem Bus fahren. Allein ihrem Ehrgeiz „Und ich schaffe es doch!“ ist es geschuldet, dass sie in Harvard aufgenommen wurde. Denn ihre Collegeberaterin sagte ihr, dass sie in Harvard keine Chance hat, weil sie nicht in das Bild von Harvard passt. Schwarze Haut, ärmliche Verhältnisse. Rassismus ist natürlich auch immer wieder ein Thema, wobei ich sie da zurückhaltend erlebt habe. Ich glaube, sie hätte da noch ganz andere Dinge zu sagen gehabt. Am deutlichsten spricht sie darüber in Teil 3. Ich fand es unglaublich spannend zu Lesen, wie sie Barack kennen gelernt hat. Es ging mir auch sehr nahe, dass ihre Versuche, ein Kind zu bekommen, einfach nicht geklappt haben. Sie griffen schließlich zu der Lösung der künstlichen Befruchtung. Sie sagte, sie redet darüber, weil es so vielen Frauen so geht, aber das Thema tabuisiert ist. Ich erlebe das in Deutschland gar nicht so, aber da ich nicht betroffen bin, habe ich da vielleicht auch eine andere Wahrnehmung. Barack ist ein sehr liebevoller Vater, aber leider fast nie daheim. Er arbeitet im Senat in Illinois. So ist sie unter der Woche quasi alleinerziehend, neben ihrem Job, der inzwischen nicht mehr in einer Kanzlei ist, da sie sich umorientiert hat. Ich glaube, viele Mütter werden sich hier wieder erkennen. Das Bild, dass sie von Barack zeichnet, finde ich sehr faszinierend. Ein hochintelligenter, einfühlsamer Mann, der seine Träume auf eine bessere Welt nicht aufgibt. Trotz der Differenzen beschreibt sie ihn mit so viel Liebe, was in mir das Gefühl ausgelöst hat, dass ich die beiden zu gerne mal kennen lernen würde. Baracks Erfolg im Senat und seinen Träumen, nach einer besseren Welt, führte ihn unweigerlich zu dem Wunsch, Präsident zu werden. Michelle war zu Anfang total dagegen. Schließlich machen sie einen Deal. Der Abschnitt des Wahlkampfs ist das Einzige, was mir nicht so sehr gefallen hat bzw. was mich persönlich nicht so interessiert hat. Es war mir ein bisschen zu lang, aber es gehört natürlich dazu. Der letzte Abschnitt war sehr interessant und am Ende kamen mir auch die Tränen. Dieser Teil machte auch nochmal deutlich, wie unterschiedlich die USA und Deutschland sind. Das Leben im Weißen Haus gleicht einem Leben im Goldenen Käfig. Auch wenn die Obamas versucht haben, gerade für ihre Töchter, einen möglichen Spielraum zu schaffen. Wie der Secret Service vor geht, war wirklich total spannend. Sie beschreibt ihre Kampagne, gegen die Fettleibigkeit bei Kindern anzugehen. Dabei erzählt sie, dass die meisten Amis keinen Zugang zu frischen Erzeugnissen haben. Das fand ich wirklich erschreckend und für uns kaum vorstellbar. Wie viele Menschen, Jugendliche, durch Waffen sterben, ist unglaublich. Sie war in einer Schule in einem Brennpunkt. Jeder der Kinder hatte schon eine Person durch eine Schießerei verloren. Doch im Senat bewegt sich einfach gar nichts. Es hat mich sehr bewegt und beeindruckt, wie sie sich immer wieder für die Schwächeren in der Gesellschaft eingesetzt hat. Wie sie mit Projekten im Weißen Haus Mädchen und schwarzen Jugendlichen versucht hat, Hoffnung auf Mut zu machen, einen guten Schulabschluss zu erreichen. Wenn sie es geschafft hat, sagt sie, dann kann es auch jeder andere. Leider wurde mir in dem Abschnitt auch wieder bewusst, wie sehr man das, was man in der Presse liest, hinterfragen sollte. Einmal wurde die Differenz deutlich, was die Obamas getan haben und wie die Presse davon berichtet hat, aber auch, was ich damals in den Medien hier gelesen habe und was sich in Wahrheit in Amerika abspielte. So konnte man hier immer lesen, wie entzückt alle von Michelles Kleidung waren. Dabei ist die Presse in Amerika oft über sie hergezogen. Als sie sich einen Pony schneiden lassen wollte, wurde ihr dringend geraten, Baracks Berater „um Erlaubnis“ zu fragen, da diese wegen der stark angespannten, wirtschaftlichen Situation darauf achteten, dass keine Bilder der Obamas frivol wirken könnten! Auch jetzt ging ja zu ihrem neuem Buch einiges durch die Presse. Als ob sie wer weiß was skandalöses über Trump gesagt hätte. Dabei war es genau umgekehrt. Und durch Trumps Aussage, er wüsste aus verlässlicher Quelle, dass Baracks Geburtsurkunde gefälscht sei, gab es sogar einen Angriff auf das Weiße Haus. Fazit: Eine sehr persönliche und bewegende Biografie, durch die man viel über die Gesellschaft, die Politik und über Amerika lernt. Sie hat mich sehr nachdenklich gemacht und mich immer wieder tief berührt. In meinen Augen ist es eine ausgesprochen gute Biografie.

Beeindruckend und ehrlich

Von: The Empire of me Datum: 25. January 2019

Dieses Buch las sich für mich nicht wie eine Biographie, sondern eher wie ein Familienroman inklusive einer kleinen Romanze. Im Fokus steht eine besondere Frau, die ihr ganzes Leben lang um alles, was sie erreichen wollte, kämpfen musste. Sei es als Frau oder als Schwarze. Unsere Welt suggeriert uns, dass jeder alles werden kann. In diesem (Hör-) Buch sieht man diese vermeintlich perfekte Welt mit den Augen einer schwarzen Frau. Man erkennt, dass Teile der Gesellschaft tatsächlich werden können, was sich möchten. Andere dagegen werden auch heute noch aufgrund von Armut, dem "falschen" Geschlecht, der "falschen" Hautfarbe und vielem mehr davon abgehalten. Michelle Obama wirkte in diesem Buch sehr ehrlich. Sie erzählt auch unschöne Dinge, neigt aber dazu, alles sehr positiv darzustellen und stellenweise "schön zu reden". Trotzdem hat mich dieses Buch sehr beeindruckt und Michelle Obama ist nach wie vor die bisher für mich sympathischste Präsidentengattin.

faszinierende Lebensgeschichte - the American Dream

Von: marvellous.books Datum: 10. January 2019

Obwohl ich eigentlich sonst Biografien etwas meide, konnte ich hier nicht widerstehen – Michelle Obama’s Story hat mich einfach fasziniert. Sie wird – zumindest bei mir - als eine der sympathischen First Ladies der USA in Erinnerung bleiben. Die grundsätzlich ruhige Politikergattin, die dezent im Hintergrund bleiben kann - dann aber, wenn sie das Wort eröffnet, einen überaus kompetenten und redegewandten Eindruck hinterlässt. Michelle kommt aus sehr einfachen Verhältnissen, wächst in der Southside von Chicago auf, in einem schlechten Viertel, von dem die wenigen verbliebenen Weißen Bewohner schnell fliehen. Ihre Familie jedoch ist herzlich, und ihre Eltern machen in der Erziehung viel richtig. Letztlich ist es ihr Ehrgeiz und die damit gewonnene Bildung, durch die sich ihr viele Türen öffnen und sie schließlich Barack kennen lernt. Die Schilderungen vom Weißen Haus und vom Werdegang der beiden sind durchweg persönlich, interessant und an manchen Stellen sehr ergreifend. Etwas mehr Ecken und Kanten hätten meiner Meinung zwar nicht geschadet, aber trotzdem eine gelungene Biografie. Wirft auch einen mehr als zweifelhaften Blick auf die Politik der USA und gibt sehr aufschlussreiche Einblicke. Natürlich ist Michelle auch sehr darauf bedacht, die beiden im positiven Licht erscheinen zu lassen. Mir egal, ich bin ein Fan der beiden 😊

So direkt, unterhaltsam und nahbar wie selten.

Von: Ritja Datum: 17. December 2018

Wenn Michelle Obama aus ihrem Leben erzählt, kann man schon erahnen, dass es sehr politisch und interessant wird. Das Hörbuch geht über 18 Stunden und spannt den Bogen von der Kindheit bis heute. Während der Anfang für mich noch etwas schleppend war, wurde es ab den ersten eigenen Gehversuchen in ihrem Job als Anwältin immer spannender. Was mir sehr gut gefallen hat, war ihre Art zu erzählen. Mit viel Humor, einer guten Portion Ironie und Charme hat sie nicht nur von ihren Erfolgen und Spitzenleistungen erzählt, sondern auch von den Niederlagen. Das Michelle Obama klug ist, sollte jedem in den achten Jahren "Weißes Haus" aufgefallen sein. Sie denkt für viele mit, sie lenkt geschickt die familiären Abläufe und muss dafür auch ihre ganz persönlichen Ziele zurückschrauben bzw. neu sortieren. Sie spricht über ihre Schwächen genauso wie über ihre Stärken. Sie erzählt von ihrem Spagat die Kinder zu versorgen, dem Ehemann den Rücken frei zu halten und trotzdem arbeiten zu gehen. Sie ist häufig alleinerziehend, da Barack seine politische Karriere außerhalb von Chicago vorantreibt. Sie hat mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht, wenn sie von den unterschiedlichen Charakterzügen von ihr und Barack gesprochen hat. Seine Arbeitshöhle, sein Drang zum Rückzug und seine entspannte und positive Art das Leben so anzunehmen wie es ist und dann Michelles Art, die Ordnung und Strukturen liebt, die unglaublich fleißig und geradlinig ist und sehr gern heute weiß, was morgen kommt. Aber Michelle erzählt auch von den Eheproblemen, den Besuchen bei Eheberatern, um wieder die gemeinsame Mitte zu finden und ihre Liebe zu erhalten. Es war interessant zu hören, wie ein Wahlkampf geführt wird. Mit welchen medialen Mitteln mehr oder weniger fair gekämpft wird. Welche unfassbaren Mittel (Geld und Personal) dafür benötigt werden und wie sich das Leben der gesamten Familie verändert. Michelle Obama lässt nichts aus. Rassismus, Krankheit, Patriotismus, Wut, Tod und Trauer, aber auch Freude, die ganz große Liebe, der Glaube an Gott und sich selbst und die Politik werden zum Mittelpunkt dieser Geschichte. Es lohnt sich ihr zu folgen und einmal mehr hinter die Kulissen zu schauen und auch zu staunen. So direkt, unterhaltsam und nahbar wie selten. Michelle Obama war mir schon vorher sympathisch, aber nun schätze ich sie noch etwas mehr.

Authentisch

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 19. November 2018

Vieles erzählt Michelle Obama frank und frei in ihrer Autobiographie. Lustiges und anrührendes, dramatisches (die Fehlgeburt) und belastendes (die Politik und ihre Umgangsformen), ihre Beziehung zu Barack, die Liebe zu ihren Töchtern, die Zeit der Entwicklungen, die, folgt man Michelle Obama, eine lebenslange ist. Daher ist der Titel, den die ehemalige First Lady gewählt hat, genau passend: „Werden“. Und das in einer Art „frei von der Leber weg“, die schon in den Formulierungen und der sich durch das Buch aufbauenden Atmosphäre (wieder einmal) es bedauern lässt, dass dieses anregende, liberale, kluge Ehepaar nicht mehr in politischen Spitzenämtern zu finden ist, mehr noch, die Ergebnisse der Arbeit des ehemaligen Präsidenten der USA mit aller Kraft wohl torpediert und abgebaut werden sollen. So ist es wie eine Vorahnung oder wie eine vorweggenommen „Zusammenfassung“ dessen, was aktuell zu beobachten ist, wenn Michelle Obama auf den Hurrikan Katrina ins Jahr 2005 zurückblickt und formuliert: „Auf herzzerreißende Weise traten dabei die strukturellen Spaltungen innerhalb Amerikas zu Tage, insbesondere die enorme, einseitige Verwundbarkeit von Afroamerikanern und Armen jedweder Hautfarbe, wenn es hart wird“. Dies stellt natürlich nur einen kleinen Teil des Rückblicks auf ihr Leben im Werk dar, dennoch wird hier und an vielen anderen Stellen überdeutlich, wofür „die Obamas“ stehen. Und was das Gegenteil dessen wäre, wie man in der gegenwärtigen Politik ablesen kann. Grenzen überwinden, Spaltungen versuchen, zu verringern, das Leben für alle ein stückweit erträglicher und hoffnungsreicher gestalten. Was gerade in einer Nation wie der der USA mit ihren schroffen Abständen und ihrer offenkundigen Fixierung auf den materiellen Erfolg auf politisch teils erbitterten, prinzipiellen Widerstand getroffen ist. Von dem Michelle Obama mit ganz eigenem Blickwinkel ebenfalls vielfach zu erzählen versteht. Natürlich kann man all das auch nur für ein kluggewähltes „Image“ halten. Dem allerdings die enorme Sympathie gerade für Michelle Obama in den USA und darüber hinaus widerspricht. Denn solch einen Zuspruch erhält man in der Regel nicht unbedingt dafür, eine geschickte Rolle zu spielen und eine solche Rolle würde auch bedeuten, diese über Jahre hinweg widerspruchsfrei „aufführen“ zu können. Das aber mag jeder Leser für sich entscheiden, wichtiger ist die Hoffnung, die aus den Worten Michelle Obamas vielfach zu spüren ist, den nach vorne gewandten Optimismus trotz oder gerade angesichts der vielfachen Gefahren und der sich weiter verbreitenden Auflösung eines solidarischen Miteinanders. Das immer und überall auch unter Spannung stehen wird. Was menschlich ist. Wie Michelle Obama auch in den Teilen des Werkes ehrlich vor Augen führt, die sich mit den privaten Dingen, der Ehe, den Reibungen der Eheleute und vielen anderen Einblicken in dieses Leben bescähftigen. Eine lohnenswerte Lektüre.

Die Geschichte der Michelle Obama

Von: Katja Datum: 26. February 2019

Auf das Buch bin ich eigentlich nur durch Zufall aufmerksam geworden, als ich auf der Verlagsmesse „lit.love“ der Random House Verlagsgruppe war. Ich mochte Barack Obama als Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und ich habe mich so manches Mal gefragt, welche Geschichte und welches Leben seine Frau Michelle wohl führt und wie sich ihre Wege gekreuzt haben. In diesem Buch wurden diese Fragen und vieles mehr beantwortet. Beim Lesen bzw. Hören wuchs meine Bewunderung und mein Respekt für die Frau an der Seite des ehemaligen Präsidenten. Ein wenig hatte ich ja Bedenken, dass dieses Buch eine Beweihräucherung ihrer selbst sein könnte. Aber das war es nicht. Im Gegenteil. Es ist eine eindrucksvolle Schilderung ihres Lebensweges und der war schon vor dem Einzug ins Weiße Haus, vor dem Kennenlernen von Barack und Michelle mehr als Beeindruckend. Das Buch zeigt, wie sehr und wie hart sie teilweise um ihre Erfolge kämpfen musste. Sei es das Klavier spielen, Schule und Studium, der Beruf und die erste Liebe. Alles hat sie als Arbeiterkind aus eigener Kraft geschafft. Liebevolle Unterstützung bekam sie von ihren Eltern und ihrem Bruder. Es ist, in meinen Augen, ein verdammt ehrliches Buch. Man hat beim Lesen das Gefühl, das eine gute Freundin über ihre Leben berichtet, denn es ist sehr persönlich gehalten. Ob es um das Verhalten von Trump nach seiner Wahl geht, ein besonders berührend-schönes Gespräch mit Laura Bush, das Treffen mit der Queen oder eine Fehlgeburt: ihre Worte sind emotional, ehrlich, berührend und so lebensbejahend. Ich zieh den Hut vor dieser Frau. Und obwohl sie auch viele Zurückweisungen, viele Vorurteile und Einschränkungen erleben musste, sind ihre Worte zu keiner Zeit beleidigend und beleidigt. Sie verletzt nicht und wird nicht verletzend – aber sie ist ehrlich. Da kann sich so mancher eine dicke Scheibe anschneiden – so geht es richtig. Wer dieses Buch liest bekommt alles: eine tolle Familiengeschichte. Die Geschichte einer großen Liebe, eine Geschichte voller Vertrauen und Freundschaft. Spannend und lebensbejahend geschrieben, mit großen Emotionen, Höhen und Tiefen. Dabei ist der Schreibstil so locker und flüssig, dass man gerne immer weiter liest, weiter in die Geschichte eintaucht. Ich habe sowohl das Buch gelesen als auch parallel dazu das Hörbuch gehört. Katrin Fröhlich liest das Buch in einer so unglaublichen Art, dass ich mir gerne vorgestellt habe, dass Michelle Obama selbst es erzählt. Die Stimme der Sprecherin passte so hervoragend zur Geschichte, zum Schreibstil. Eine perfekte Wahl. Von mir bekommt das Buch eine eindeutige Wertung von 5 Sternen und ist in meinen Augen ein absoluter Lesetipp

Starkes Kind - starke Frau

Von: Goch9 Datum: 14. February 2019

Wer mit 54 Jahren eine Autobiographie schreibt und diese sich zum Bestseller entwickelt muss viel sehr viel erlebt haben. Michelle Obama hat nicht nur viel erlebt. Sie hat mit einer enormen Kraft und Stärke, die sie aus ihrer Kindheit zieht, ihr Leben immer wieder neu gestaltet, ja geradezu neu erfunden. Erst einmal möchte ich festhalten, dass der Hörverlag in Katrin Fröhlich, die richtige bzw. passende Stimme und Sprecherin für die Buch gefunden hat. Sie hat das Buch so engagiert eingesprochen, dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, Michelle Obama persönlich sprechen zu hören. Die Lebensgeschichte der Michelle Robinson Obama ist von Ehrgeiz, Arbeit und Zweifeln geprägt. Dass sie von ihren Selbstzweifeln und ihrer Unsicherheit als Kind, als Studentin und auch als First Lady erzählt macht sie sympathisch. Nur mit harter Arbeit, immensen sozialen Einsatz und persönlichen Verzicht kann man Veränderungen herbeiführen, so ihre Botschaft. Sie beschreibt Ereignisse und Stationen ihrer Kindheit, ihr glückliches Familienleben, dass ihre Eltern sie nicht verbogen sondern stets gestärkt und unterstützt haben und dass sie ständig von Musik begleitet wurde. Der Weg in „Weiße Haus“ war nicht gerade und sicher nicht vorgezeichnet, aber Michelle und Barack Obama haben ihn geschafft und viel erreicht. Ihre Lebensgeschichte fand ich bis zum Ende ihrer Präsidentenzeit interessant und spannend. Die Zusammenfassung und mehr oder weniger Aufzählung ihrer Erfolge während Obamas Präsidentschaft empfand ich im letzten Kapitel überflüssig und störend. Das Nachwort war wieder Mut machend für jeden, der etwas verändern will. Außerdem macht Michelle Obama noch einmal deutlich, dass sie kein politisches Amt anstrebt, weil sie nach wie vor nichts von der Politik hält. Ihr Weg ist aber noch nicht zu Ende. Sie wird sich weiter entwickeln und nach vorne streben.

Ein Vorbild mit Höhen und Tiefen

Von: readingforrest Datum: 28. December 2018

Ich muss erstmal sagen, dass Katrin Fröhlichs Stimme wirklich super gepasst hat. Beeindruckend fand ich wie ehrlich Michelle Obama mit ihrem Leben umgeht, die Höhen und Tiefen darstellt, und das ganze von der Kindheit bis zum Verlassen des Weißen Hauses sehr lebhaft beschreibt. Obwohl ich tatsächlich nicht der Biografienfan bin, hat es mir wirklich gut gefallen. Vermutlich nicht zuletzt weil ich Michelle an sich einfach lieber. Aber dennoch ist es wirklich angenehm geschrieben, von Frau Fröhlich toll gelesen und man kommt, wie ich finde, einfach nicht darum herum, diese Lady zu bewundern.