Sofia Lundberg

Ein halbes Herz

Ein halbes Herz Blick ins Buch

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Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt – denn obwohl die schwedische Fotografin Elin Boals eine glänzende Karriere in New York absolviert, hat sie sich zurückgezogen in ihren ganz eigenen Kosmos. Niemandem gewährt sie Zugang zu ihrem Inneren, nicht einmal ihrer Familie. Als sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen mit Macht über sie herein. Denn Elin hütet ein tragisches Geheimnis – eine tiefe Schuld, die sie damals dazu trieb, die Insel für immer zu verlassen. Und nun spürt sie, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will …

Eine tolle Geschichte

Von: rebeccas_buecherliebe Datum: 31. August 2020

Ein halbes Herz erzählt die Geschichte von Elin, die mir anfangs ehrlich gesagt nicht sehr sympathisch war. Sie wirkte sehr verschlossen, lebte fast nur für ihre Arbeit und vernachlässigt ihren Mann und ihre Tochter. Die Geschichte wird in 2 Zeitsträngen erzählt, einmal Elins Vergangenheit, ab 1978 und ihre Gegenwart. Dadurch lernt man sie besser kennen, kann sich ein gutes Bild von dem machen, was sie als Kind geprägt hat. Der Schreibstil von Sofia Lundberg war wieder sehr klar und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus Elins Sicht erzählt, ihre Gefühle werden gut beschrieben, kamen aber leider nicht ganz bei mir an. Durch das ganze Buch blieb Elin mir ein bisschen fremd und bis auf das Ende wirkten ihre Gefühle für mich nicht authentisch. Trotzdem vergebe ich für die schöne Geschichte und den tollen Schreibstil gerne 4/5 ⭐ und auch eine Leseempfehlung. ❤️

Eine absolute Leseempfehlung!

Von: Ricarda Ohligschläger Datum: 24. May 2020

Dieses Buch hat mich schon alleine wegen des Covers sehr angesprochen. Die auf der Rückseite zusammengefasste Kurzbeschreibung tat dann ihr übriges. "Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt...."  Das kann ich absolut nachvollziehen, da auch ich immer sehr gerne hinter meine Kamera verschwinde und den Alltag ausblende. Bei der schwedischen Fotografin Elin Boals ist es jedoch nicht nur der Alltag, sondern ihre ganze Vergangenheit, die sie ausblendet. Ihr Leben ist auf einer Lüge aufgebaut, voller Geheimnisse und weit ab von der Realität.  Doch plötzlich muss sie sich genau dieser stellen - ohne Einschränkungen und mit allen Konsequenzen. Der Auslöser ist ein Brief ihres Jugendfreundes Frederik, der ihr ganz unverhofft einen Brief schreibt und ein außergewöhnliches Geschenk macht: einen Stern.  Unerwartet und mit voller Wucht prasseln auf Elin Erinnerungen, Schuldgefühle und der nackte, klare Blick auf Kindertage ein.  Elin tut das was sie immer tut: arbeiten! Doch dieses Mal reagiert ihr  Mann Sam mit Trennung. "...Ich lebe hier in einer Geisterwohnung. Du bist nie da. ..." Sam kann die vielen einsamen Tage und Nächte nicht mehr ertragen, ist an einer Paartherapie interessiert und Elin flüchtet sich in Ausreden und neue Termine.  Zwischen diesen Zeilen spürt man große Einsamkeit und Liebe. Eine Liebe, die unfassbar schön begann, wie man am Ende des Buches erfährt.  Liebe ist meiner Meinung nach DAS ganz große Thema in diesem Buch. Elin wuchs verarmt und doch geliebt mit ihren Brüdern auf - die Mutter ist überfordert, sucht selbst nach Halt, aber das Mädchen hat Freunde. Frederik, Gerd, Aina und die Weiten Schwedens, die eine faszinierende Szenerie in diesem Buch schaffen. Das Buch spielt abwechselnd um 1980 in Gotland und 2017 in New York. Ich persönlich bin ein bisschen verliebt in Gotland, weil ich die ganze Zeit die Weite des Meeres und der Felder vor Augen hatte. Und während Elin zu sich selbst findet, schwankt das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Tochter immer ein bisschen. Mal liegen sie sich in den Armen, andererseits reagiert die junge Frau hysterisch auf alle die Lügen, die Teil ihres Lebens sind. Lundberg hat jede Menge Gefühl und Emotionen zwischen die Zeilen gepackt, sodass man einfach nicht davon loskommt. Sie spielt mit Schuld, Reue aber auch mit Erwartungen. "Ein halbes Herz" enthält Bestandteile eines klassischen Liebesromans gespickt mit viel Drama. Vordergründig geht es dabei um ein Trauma, welches nie aufgearbeitet wurde. Die Sprache ist poetisch, hat aber trotzdem eine gewisse Leichtigkeit und ich mochte dieses Buch nur ungern aus der Hand legen.  Sofia Lundberg erzählt die emotionale, tragische und spannende Geschichte eines Familiendramas, welches die Hauptfigur dazu veranlasst ihr Leben auf Lügen aufzubauen. Dabei klärt sie die Frage: Wer bin ich? Wo beginnt Schuld? Wie viel Wahrheit verträgt eine Liebe? Eine absolute Leseempfehlung!

Ein Fragezeichen ist immer nur ein halbes Herz!

Von: Giselas Lesehimmel Datum: 23. May 2020

Meine Meinung 1. Satz: Dämmerung. Die Sonne geht hinter den Hochhäusern unter, die man durch die hohen Loftfenster sehen kann. Elin Boals ist ist eine erfolgreiche Fotografin in New York. Hinter ihrer Kamera fühlt sie sich wohl und sicher. Ihr Mann Sam will die ständige Abwesenheit seiner Frau nicht mehr akzeptieren. Der erfolgreiche Geschäftsmann hat es satt, ständig alleine daheim zu sein. Tochter Alice wird auch stets von ihrer Mutter enttäuscht. Sam merkt schon lange, dass Elin ein Geheimnis mit sich herumträgt. Nachdem er einen Brief aus Schweden entdeckt, ist er sich sicher, dass Elin irgendwas verschweigt. Er kann sich nicht erklären, warum seine Frau einen Brief in schwedischer Sprache erhält. Das ist eine Geschichte, die meinen Geschmack total getroffen hat. Ich liebe Familiengeheimnisse. Jedes Kapitel beginnt abwechselnd in New York 2017 oder Heivide, Gotland 1979. Besonders die Ereignisse in der Vergangenheit haben mich in ihren Bann gezogen. Eine Sternenkarte aus Schweden hat Elins Schutzwall, den sie sich mühsam aufgebaut hat, ins Wanken gebracht. Die Worte *Ich habe dir einen Stern gekauft* haben sie in ihre Kindheit nach Schweden zurückversetzt. Einer Kindheit, die glücklich und tragisch zugleich war. Mir war Elins Verhalten ein Rätsel. Ich konnte nicht verstehen, warum sie ihrer kleinen Familie nichts aus ihrer Vergangenheit erzählt. Je mehr ich jedoch aus ihrem Familienleben in Schweden erfahren habe, umso besser konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen. Ihre innere Zerrissenheit war zwischen den Zeilen spürbar. Ihr Fulltimejob hat nicht viel Zeit für Familienleben übrig gelassen. Doch nur hinter der Kamera kommen ihre Gedanken zum Verstummen. Als sie einmal eine Autorin fotografiert, erinnert sie sich, wie gerne sie selbst einmal gelesen hat. Welch große Rolle Bücher in ihrem Leben gespielt haben. Die Erzählungen aus ihrer Kindheit haben mich an ihrem Leben auf der Insel Gotland teilhaben lassen. Das rauhe Wetter und die Umgebungsbeschreibungen sind sehr bildlich beschrieben. Die kleine Elin konnte mein Herz berühren. Hat mir die große Elin mit jedem Kapitel eine ganzes Stück näher gebracht. Ihre tragische Familiengeschichte hat mir so manche Träne entlockt. Die Protagonisten haben alle absoluten Erkennungswert. Ich habe nun das Gefühl, die Menschen in Schweden persönlich zu kennen, mit all ihren Ecken und Kanten. In New York habe ich eine distanzierte Elin erlebt. In Schweden die wahre Elin. Elins Tochter besteht darauf, mit ihrer Mutter nach Schweden zu reisen. Elin muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Eine Vergangenheit, die durch einen Irrtum ihr ganzes weiteres Leben auf den Kopf gestellt hat. Die natürliche Alice lernt ihre Mutter nun endlich wirklich kennen. Fazit Es gibt sie. Die Bücher, bei denen man sich nicht von den Protagonisten verabschieden will. „Ein halbes Herz“ ist eins davon. Die Autorin hat es wieder geschafft, mich die Welt ringsherum vollkommen vergessen zu lassen. In bin in das Leben von einer Frau eingetaucht, die mir Natur und das beschauliche Inselleben auf Gotland näher gebracht hat. Die mir gezeigt hat, wie ein Trauma in der Kindheit, das ganze Leben beeinflussen kann. Die Frau Elin kommt sehr distanziert rüber. Das Kind Elin warmherzig und unendlich tapfer. Eine absolute Empfehlung von mir. Danke Sofia Lundberg.

Viel Potenzial, welches leider nicht ausgeschöpft wurde

Von: TemptationLady Datum: 11. May 2020

Elin Boals ist eine gefeierte Fotografin in den Staaten. Dort hat sie einen Auftrag nach dem anderen, arbeitet sehr viel. Doch diese Arbeit hat auch ihre Schattenseiten. Sie vergisst private Termine mit ihrer Tochter oder ihrem Mann. Sie verkriecht sich in ihrer Arbeit, wenn es schwierig wird. Ich lernte Elin Boals aber ganz anders kennen, denn die Geschichte basiert auf zwei Zeitebenen, Elin als Kind, wie sie aufwächst, und in der Gegenwart, als Elin in den Staaten lebt und dort beruflich durchgestartet ist. Elin wächst auf Gotland in Schweden auf. Ihre Kindheit war nicht leicht, geprägt von Hunger und Geldnot. Der Vater im Gefängnis und die Mutter nicht wirklich in der Lage, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Ich bekam das Gefühl, dass sie an der Flasche hängt, Depressionen hatte, eben weil der Ehemann im Gefängnis saß und sie die Kinder allein durchbringen musste. Ich muss sagen, dass mir die Geschichte von Elin in Kinderjahren viel besser gefallen hat, denn da ist dieser Charakter lebendig gewesen. In der Gegenwart hingegen hatte ich das Gefühl, Elin suhlt sich lieber in Selbstmitleid, als dass sie versteht, warum das ganze so gekommen ist. Erst ab Mitte des Buches wird dieses Verhalten etwas besser. Charakterlich hat mir Elin als Kind sehr gut gefallen. Kinder sind nunmal ehrlich und sagen, was sie denken. Sie haben noch Spaß am Leben. Vermissen ihre Freunde, wenn die mal nicht da sind. Selbst die Armut, mit der sie aufgewachsen ist, hat sie als Kind nicht verzagen lassen. Elin und ihr Mann Sam haben eine gemeinsame Tochter, Alice. Als nach und nach rauskommt, was Elin niemals erzählt hat, macht Alice ihr schwere Vorwürfe, die ich als Leserin sehr gut nachvollziehen konnte. Der Charakter der Alice war auch gut ausgearbeitet, Sam hingegen blieb blass und eher eine kleine Nebenfigur. Elin wirkt unnahbar in der Gegenwart. Nichts ist mehr von dem lebensfrohen Mädchen geblieben, welches sie mal gewesen ist. Deswegen habe ich mich immer gefreut, wenn die Abschnitte in die Vergangenheit gingen und ich so miterleben durfte, was Elin wiederfahren ist, oder einfach nur wie sie ihren Weg gegangen ist. Die Geschichte an sich hätte noch soviel Potenzial gehabt. Die Charaktere hätten noch besser ausgearbeitet werden können, weniger das unnahbare als vielmehr das Miterleben der Wandlung des Charakters. Leider war dies nicht gegeben. Mein Fazit: Alles in allem muss ich sagen, das Buch hat mir zwar gefallen, aber nur der Teil aus der Vergangenheit. Erst später gefiel mir dann auch der Teil in der Gegenwart, obwohl auch dieser Teil sehr viel Luft nach oben geboten hat. Der Charakter des Kindes Elin konnte mich in der Vergangenheit mitreißen, in der Gegenwart jedoch blieb sie blaß und unscheinbar. Leider gibt es für dieses Buch nur 2 Sterne, da hier noch sehr viel Luft nach oben gewesen ist. Ich danke recht herzlich für das Rezensionsexemplar Frau Annika Kindermann. Dies hatte keinerlei Auswirkungen auf meine ehrliche Meinung!

Trauma Bewältigung

Von: Goch9 Datum: 09. May 2020

Die gefragte Star-Fotografin Elin Boals stürzt sich geradezu in Arbeit und nutzt ihre Kamera zunehmend als Schutzschild vor dem Leben. Aber jetzt überrollen sie die Ereignisse. Nach fast 20 Jahren erhält sie per Post eine Sternenkarte von Frederik, ihrem Freund aus Kindertagen. Plötzlich kommen Erinnerungen ans Licht, die sie längst verdrängt und begraben glaubte. Ihr Mann Sam kann Elins Arbeitswut und ständige Abwesenheit nicht mehr ertragen und verlässt sie. Ihre Tochter Alice hat ihr Elternhaus schon einige Zeit vorher verlassen, um Tanz zu studieren. Jetzt ist Elin allein und die Erinnerungen bringen sie völlig aus dem Gleichgewicht. Wieder einmal beschäftigt Sofia Lundberg sich mit der Vergangenheit, in diesem Fall mit der Kindheit der Protagonistin. Emphatisch und gefühlvoll beschreibt sie Elins Kindheit, die hart, aber doch gespickt mit Glücksmomenten war. Es entsteht schnell der Eindruck, dass Elin ihre schwere und entbehrungsreiche Kindheit angenommen hat und stets versuchte das Beste aus jeder Phase zu machen. Erst das Verhalten ihres Stiefvaters hat sie verzweifeln lassen und sie Jahrzehnte lang glauben lassen, eine schwere Schuld auf sich geladen zu haben. Erst als sie glaubt, alles, was liebt, verloren zu haben, kann sie sich ihrer vermeintlichen Schuld stellen. Auch diesen schweren Schritt der Konfrontation beschreibt Frau Lundberg ohne Pathos, aber mitfühlend auf unaufgeregte Weise. Elin und ihre Gefühlswelt sind sehr genau beleuchtet. Man fühlt mit, man leidet mit, aber man bemitleidet sie nicht. Alice dagegen erscheint mir manchmal hysterisch. Sie ist entsetzt, dass Elin ihr die Großmutter jahrelang vorenthalten hat. Als sie endlich ihre Großmutter besuchen kann, kümmert sie sich mehr um Erik, einem Sohn von Frederik. Ich habe das Gefühl, sie empfindet Schweden, den Bauernhof und die Herkunft ihrer Mutter spannend und interessant wie z.B. Geschichtsunterricht. Mit diesem Roman hat Frau Lundberg uns eine schönen, ans Herz gehende Geschichte geschenkt.

vom halben zum ganzen Herz

Von: Archaik Datum: 04. May 2020

Das Buch ,,Ein halbes Herz'' ist eine wunderschöne Geschichte, in der man bemerkt, wie wichtig die Vergangenheit sein kann und wie es ist, wenn von ihr eingeholt wird. Wie bei der Protagonistin, dessen ehemaliger bester Freund sie angeschrieben hat. Es kamen Erinnerungen hoch, die sie längst vergessen hatte, weil sie sich nicht daran erinnern wollte. Doch mit jeder Erinnerung wird sie mehr zu sie selbst.

Hier mochte ich vorallem die Erzählung aus der Vergangenheit

Von: Martinas Buchwelten Datum: 29. April 2020

Elin ist eine erfolgreiche Starfotografin, die mit Ehemann Sam und Tochter Alice in New York lebt. Sie ist ein Workaholic und lebt für ihre Arbeit. High-Society, Wohlstand und Karriere sind ihre einzigen Lebensinhalte. Dabei distanziert sie sich von ihrer Familie und entfremdet sich schlussendlich völlig. Eines Tages erhält sie einen Brief aus Schweden. Darin befindet sich eine Sternenkarte mit der Botschaft: Heute wurde ein Stern auf den Namen Elin getauft. Diese kommt aus Visby in Gotland und von ihrem damaligen besten Freund Fredrik. Lange verdrängte Erinnerungen brechen auf und Elin kann sich immer weniger hinter ihrer Kamera verstecken. Sie vergisst Termine, ist mit den Gedanken in Gotland und macht Fehler. Erst als sie ihrer Tochter verrät, dass sie eigentlich in Schweden geboren wurde, fasst sie den Mut sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Die Handlung wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen erzählt. Über den Kapiteln aus der Vergangenheit steht "Damals", Ort und Datum zur besseren Zuordnung. Die Elin, die wir als Kind und Teenager kennen lernen, ist so ganz anders als die heutige Elin. Diese lebte in Armut, die Mutter ist völlig überfordert und depressiv, der Vater Alkoholiker, der schlussendlich im Gefängnis landet. Elin kümmert sich um ihre beiden kleinen Brüder und versucht es ihrer Mutter immer recht machen, die sich jdoch kaum um ihre Kinder kümmert und völlig lieblos agiert. Die einzigen Lichtblicke in Elins Leben sind die Treffen mit Fredrik, der für sie wie ein großer Bruder ist und bei dem sie sich geborgen und behütet fühlt oder die Besuche bei der alten Aina, die immer Kekse für die Kinder übrig hat und sich ihre Sorgen anhört. Wir erfahren nach und nach, wie sich dieses verängstigte Mädchen, das sich verzweifelt nach Liebe sehnt und sich zum Ziel setzt eines Tages reich und berühmt zu werden, wandelt und zur heutigen kühlen Elin wird, die noch immer einsam, aber erfolgreich ist. Von ihrer Vergangenheit hat sie ihrem Mann und ihrer Tochter nie erzählt. Die Beiden wissen nicht einmal, dass sie Schwedin ist...ein Umstand, der mich kurz sprachlos gemacht hat. Die Erzählungen aus Elins Kindheit in Visby fand ich sehr interessant. Sie konnten mich mitnehmen und ich fühlte die tiefe Sehnsucht und den Schmerz in ihrem Inneren. Sie sind mitreißend und gefühlvoll. Die erwachsene Elin hat mein Herz allerdings nicht wirklich berührt. Sie ist unnahbar und hat eine wahrlich dicke Mauer um sich herum aufgebaut, die keiner einzureißen vermag. Niemand dringt richtig zu ihr durch, doch am Härtesten geht sie mit sich selbst ins Gericht. Erst die Reise mit ihrer Tochter Alice in die Vergangenheit - zurück nach Gotland - lässt Elins Herz langsam auftauen und Dinge erkennen, die sie lange in sich verschlossen hatte. Die einzelnenen Charaktere sind gut gezeichnet und lassen dem Leser auch hinter die Fassade blicken. Oberflächlich bleiben nur die Figuren, die in New York Elins Leben begleiten - ein Leben, das genauso oberflächlich ist, wie es auch Elin lebt. So kann man auch bei den Figuren einen guten Vergleich ziehen. Für mich war die Geschichte spannend zu lesen, auch wenn mich der Teil, der in Schweden spielt, mehr interessiert und mitgenommen hat. Die schwedischen Landschaftsbeschreibungen sind authentisch und bildhaft. Ich konnte mir die weite Ebene, die Wälder und das Meer wunderbar vorstellen. Die melancholische Grundstimmung passt perfekt zum Inhalt und spiegelt das Gefühlsleben der Protagonistin wider. Ein Roman, der nachdenklich stimmt und aufzeigt, wie sehr unsere Kindheit unser Leben bestimmen kann. Cover: von links nach rechts: das schwedische Originalcover, das Cover aus Niederlande, das Paperback aus Schweden, das Cover aus Lithauen, Serbien und Frankreich Fazit: Eine Geschichte über das Leben, seine Wurzeln und welche Spuren die Kindheit hinterlassen kann. Trotz der melancholischen Grundstimmung habe ich den Roman gerne gelesen und mochte vorallem die Erzählung in der Vergangenheit.

Eine emotionale Reise in die Vergangenheit

Von: buechermadl Datum: 07. April 2020

Klappentext Kann man mit einem Herzen voller Geheimnisse wirklich leben? Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt – denn obwohl die schwedische Fotografin Elin Boals eine glänzende Karriere in New York absolviert, hat sie sich zurückgezogen in ihren ganz eigenen Kosmos. Niemandem gewährt sie Zugang zu ihrem Inneren, nicht einmal ihrer Familie. Als sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen mit Macht über sie herein. Denn Elin hütet ein Geheimnis – eine tiefe Schuld die sie damals dazu trieb, die Insel für immer zu verlassen. Und nun spürt sie dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will … Cover Das Cover hat mich sofort angesprochen, es ist sehr schlicht und zeigt eine Frau, die mit der Kamera fotografiert. Man hat das Gefühl sie richtet den Fotoapparat direkt auf einen. Schreibstil Es ist das zweite Buch der Autorin, und wie bei “ Das rote Adressbuch” konnte mich hier der Schreibstil wieder sehr überzeugen. Er ist angenehm leicht, man wird direkt von ihm mitgezogen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Inhalt Es wird aus zwei Zeiten erzählt, dem HEUTE 2017 und dem DAMALS 1979 - 1999. Man springt immer hin und her und erfährt von Elins Leben und warum sie jetzt dort angekommen ist und so fühlt. Mich hat es sehr berührt von Elins Kindheit zu lesen. Sie wächst in armen Verhältnissen auf, aber sie kämpft sich oft auch alleine durch diese Zeit. Immer mit einem guten Freund an ihrer Seite. Das Buch hat mir gezeigt, dass man seiner Vergangenheit nicht entkommen kann. Sie holt einen immer wieder ein, auch wenn Elin räumliche Distanz schafft bricht alles irgendwann zusammen. Auf Seite 413 ist dieser Satz zu finden: “ Bist du sicher, dass du dich an alles so erinnerst, wie es wirklich war?” Mit diesem Satz habe ich mich ebenfalls lange auseinander gesetzt. Manchmal sieht man die erlebten Sachen vielleicht aus einem viel zu kritischen Standpunkt und umreist nicht das große Ganze und verrennt sich dann in seinen eigenen Gedanken. Fazit Dieses Buch hat mir einige Denkanstöße gegeben und ich werde es vielen Personen weiterempfehlen. Ich danke dem Goldmann Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Exemplares. Die Rezension wird dadurch nicht beeinflusst und passiert auf meinen eigenen Leseeindrücken. Zum Buch Autorin: Sofia Lundberg Verlag: Goldmann Buchlänge: 413 Seiten

Sterne im Herzen

Von: Booklove15_11 Datum: 31. March 2020

Die erfolgreiche Fotografin Elin lebt mit ihrem Ehemann und ihre 16-jährige Tochter in New York. Sie verbringt, total distanziert von Außenwelt, viele Stunden hinter ihre Kamera, vergräbt sie sich in ihrer Arbeit, zurückgezogen in ihrer eigenen Welt. Sie arbeitet nicht zum Leben, sondern lebt sie für ihre Arbeit, denn nur so findet sie ihr Halt im Leben. Doch ihre emotionale Abwesenheit hat fataler Folgen, ihre Familie entfremdet sich von ihr, schlimmer daran, Elin merkt es gar nicht. Eines Tages jedoch erhält sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland. Einen Brief von ihrem damaligen besten Freund Fredrik, die sie mit Wucht zurück in Kindheitserinnerungen katapultiert, obwohl Elin alles dafür getan hat, ihre Vergangenheit zu vergessen. Denn sie hütet ein tragisches Geheimnis, eines, das sie damals dazu trieb, die Insel für immer den Rücken zu kehren. Doch nach Jahren Ungewissheit spürt sie, dass sie im Zukunft nur Glücklich werden kann, wenn sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt... Nach dem Lundbergs Debütroman „Das rote Adressbuch“ mein Jahreshighlight des 2018 war, habe ich sehnsüchtig was Neues von ihr gewartet und bis paar Kleinigkeiten hat mir das Buch auch gut gefallen. Erzählt wird die Elins Geschichte in zwei Zeitebene. Wir begleiten klein Elin in den Jahren 1979 und 1982 in Gotland/Schweden. Sie wohnt mit ihrem zwei jüngeren Brüder bei ihrem alleinerziehende und depressiven Mutter. Die Familie ist arm, haben kaum was zum Essen. Die Schilderungen aus Elins Kindheit sind sehr berührend. Die Kapitel sind mitreißend, bewegend und liebevoll. In Gegenwart reisen wir nach New York im Jahr 2017. Elin, Mitte vierzig, angefragte Starfotografin, reich. Sie hat ein liebevoller Ehemann, eine kluge Tochter. Sie kann sich alles leisten, was sie möchte aber trotzdem unglücklich, gefühlskalt, abwesend. Besonders am Anfang hatte ich große Probleme mit erwachsene Elin. Ihre Art und Weise hat mich genervt. Ich konnte überhaupt keinen Zusammenhang zwischen die beiden Zeitebenen finden und es ist bis Ende des Buches so weiter gegangen. Vielleicht war es Absicht von der Autorin, ich weiß es nicht, aber man muss es einfach bis zum Ende am Ball bleiben, denn gegen das Ende weiß man erst, warum alles so ist. Die Geschichte ist zwar weit, weit entfernt von gefühlvollem Debütroman des Autorin „Das rote Adressbuch“, aber trotzdem mit ihrem locker, leichten Schreibstil, hat es ihr ein dramatischer, geheimnisvoller Familienroman gelungen, welches ich gerne gelesen habe.

Eine traurige Kindheit

Von: die.buecherdiebin Datum: 31. March 2020

Inhalt: Elin Boals lebt mit ihrem Mann Sam und ihrer knapp 17-jährigen Tochter Alice in New York. Beruflich hat sie eine glänzende Karriere als Fotografin absolviert, doch privat hat sie Geheimnisse vor ihrer Familie. Als sie unerwartet einen Brief von einem alten Freund aus ihrer Heimat erhält, kann sie ihren Erinnerungen an ihre Kindheit in Schweden nicht mehr entkommen. Denn Elin hat einen tragischen Grund, ihre Vergangenheit zu verschweigen. Ist jetzt die Zeit für die Wahrheit gekommen? Meine Meinung: Einmal begonnen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe jede freie Minute genutzt, um weiterzulesen. Und das, obwohl die Grundstimmung während des ganzen Romans ziemlich traurig und deprimierend ist. Auch der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Sofia Lundberg erzählt Elins Geschichte auf zwei Zeitebenen. Gegenwart und Vergangenheit. Die Geschichte in der Vergangenheit beginnt im Jahr 1979, als Elin 10 Jahre alt ist. Sie wohnt mit ihrer Mutter Marianne und zwei jüngeren Brüdern in einem kleinen Ort in Schweden. Ihr Vater sitzt im Gefängnis und ihre Mutter ist völlig überfordert mit der Situation und schafft es nicht für sich und die Kinder zu sorgen. Oft ist sie wütend und depressiv. Doch zum Glück hat Elin ihren guten Freund Fredrik, die fürsorgliche Ladenbesitzerin Gerd und die alte Aina, die Elin oft mit Keksen und Büchern versorgt. Diese Geschichte hat mich besonders gefesselt und stark berührt. Ich habe mich Elin nah gefühlt und sie tat mir sehr leid. In der Gegenwart (2017) erlebt man dann eine ganz andere Elin. Ihre schwere Kindheit und ein tragisches Ereignis haben sie sehr geprägt und aus ihr eine verschlossene und harte Frau werden lassen, die unsympathisch und kalt wirkt. Ihr Beruf als Star-Fotografin scheint ihr wichtiger zu sein als ihre Familie. Manchmal fand ich ihr Verhalten allerdings etwas überzogen und ihre Tochter Alice verhält sich nicht wie ein Mädchen, das gerade erst 17 Jahre alt geworden ist. Elins Geheimnis, das gegen Ende natürlich ans Licht kommt, hat mich sehr überrascht und geschockt.

Was fürs Herz

Von: Gundi27 Datum: 31. March 2020

Sehr empfehlenswert ! Eine junge Frau mit Kamera vor sommerlichem Hintergrund, alles in Sepiatönen abgebildet - schon allein das Cover macht neugierig auf den schwedischen Bestseller von Sofia Lundberg. Die Autorin führt uns in einem interessanten, kurzweiligen Schreibstil durch eine packende Frauengeschichte. Kapitel in angenehmer Länge lassen den Leser nur so durch die Handlung fliegen. Diese wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit von Elin und sorgt so für durchgehende Kurzweil. Man möchte das Buch kaum aus der Hand legen und immer weiter lesen. Man erfährt nach und nach die Lebensgeschichte von Elin - wie die früheren negativen Erlebnisse ihrer Kindheit ihr ganzes weiteres Leben geprägt haben. Man lernt u.a. auch Sam, ihren Mann kennen und leidet förmlich mit ihm mit. Er fühlt sich vernachlässigt, weil seine Frau die Erlebnisse ihrer Vergangenheit nicht herauslässt. Das Buch ist sehr emotional und packt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe schon lange kein so schönes Buch mehr gelesen; das liegt hauptsächlich an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin. Auch, dass sich die Geschichte am Ende positiv wendet ist sehr schön. Sofia Lundberg ist für mich eine absolute Entdeckung und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Ich kann für "Ein halbes Herz" nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

Ein Leben in Perfektion

Von: Buchwoerter Datum: 28. March 2020

Geradezu fieberte ich den neuen Roman der Autorin Sofia Lundberg hingegen und konnte ihn aktuell lesen. • Darum geht’s: Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt – denn obwohl die schwedische Fotografin Elin Boals eine glänzende Karriere in New York absolviert, hat sie sich zurückgezogen in ihren ganz eigenen Kosmos. Niemandem gewährt sie Zugang zu ihrem Inneren, nicht einmal ihrer Familie. Als sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen mit Macht über sie herein. Denn Elin hütet ein tragisches Geheimnis – eine tiefe Schuld, die sie damals dazu trieb, die Insel für immer zu verlassen. [...] • Elin Boals sieht die Welt bzw. die Inszenierung am liebsten durch ihre Kameralinse. Von dort kann sie alles steuern und kontrollieren. Die Arbeit nimmt immer mehr Raum in ihrem Leben ein, ihr Privatleben scheint zu zerbrechen. Elin muss sich zwangsläufig mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, was ihr alles andere als leicht fällt. Elins Geschichte wird In zwei Zeitebenen erzählt: von ihrer Kindheit/ Jugend und von ihr als Starfotografin in New York. Die junge Elin hat mir dabei besonders gut gefallen. Detailliert werden Situationen, das Leben in einem Dorf und ihre Beziehungen dargestellt. Oftmals echt erschreckend. Bei der erwachsenen Elin habe ich mich oft gefragt, wie man nur zu so einer Person werden kann. Oft musste ich den Kopf schütteln, da sie permanent mit sich selbst beschäftigt war und andere Personen sehr schlecht behandelt hat. Der New Yorker Teil war teilweise sehr fad zum lesen. Die Entwicklung der jungen Elin die so viel Verantwortung für sich und andere eingenommen hat, fand ich besonders anregend. Dort hielt die Spannung. Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat mir das Buch gefallen. Es ist für mich zwar kein Lesehighlight, aber dennoch eine schöne Geschichte.

4 Sterne...

Von: Serenissima Datum: 24. March 2020

Ein Buch was ganz nett ist, zum Lesen - auch spannend... Aber: Ich hatte schon bessere Romane gekauft...

Erinnerungen - Wenn das Herz Heilung sucht

Von: Hanne/Lesegenuss Datum: 22. March 2020

"Ein halbes Herz" ist der zweite Roman in Deutsch von Sofia Lundberg. Ich hatte erst vor wenigen Wochen "Das rote Adressbuch" gelesen. Ja, nun war ich wirklich gespannt auf die neue Geschichte. Eins vorweg: Ich habe versucht, keinerlei Vergleiche zu den beiden Romanen zu ziehen. Und das ist auch gut so. Denn sie sind wirklich unterschiedlich und dennoch so gut! Es beginnt in New York im Jahr 2017. Die 48jährige Starfotografin Elin kommt wieder einmal nicht pünktlich aus dem Studio. Dabei wartet ihre Familie, Mann und Tochter sowie die Schwiegereltern mit dem Essen. Es ist schon fast Gewohnheit, ihre Lieben zu enttäuschen. Als sie spät heim geht, leert sie nur den Briefkasten und sucht das nächste REstaurant auf. Ein Brief aus Schweden, aus Visby, Gotland ist dabei. Er enthält eine Art Sternenkarte und in Schwedisch steht dort: Heute wurde ein Stern auf den Namen Elin getauft. (Zitat S. 11) Rückblick: 1979 in dem kleinen Ort Heivide, Gotland. Hier lebt Elin mit ihren beiden Brüdern und der Mutter Marianne. Der Vater sitzt im Gefängnis. Die Familie leidet unter Geldnot. Elin ist es, die immer wieder sich und ihre Brüder schützt - vor Marianne. So ist es nur gut, dass es Frederik gibt, der dem sie vertraut. Der, der zu ihr hält, sie vor den anderen in der Schule schützt. Tropf, tropf, tropf. Wie oft hatte Elin in ihrem Versteck gesessen und die Regentropfen gezählt. Wie oft wünschte sie sich den Vater zurück. Alle ihre Briefe, nicht abgeschickt, nicht beantwortet ... Die Kapitel wechseln jeweils in Vergangenheit und Gegenwart. Aus dem Leben in Gotland und dem Heute in New York. Elin hat eine Tochter, Alice. Sie wohnt nicht mehr daheim, geht ihrem Talent nach, tanzen. Elins Mann Sam ebenfalls Geschäftsmann, und irgendwann ist die Ehe aus der Spur gelaufen. Es sind die Erinnerungen, die Elin durch die Sternenkarte einholen. WER war Elin wirklich? "Du bist ein einziges großes Fragezeichen. Für uns und für dich selbst. Ein Fragezeichen ist immer nur ein halbes Herz. Hast du dir darüber mal Gedanken gemacht? Man kann einen Menschen nicht aufrichtig lieben, wenn er ein Herz voller Geheimnisse hat. Das ist unmöglich." (Zitat S. 269) Es kommt der Tag wo ihre Tochter nach und nach von Elins wahrer Herkunft erfährt, woher sie kommt. Kurzum, sie fliegen nach Schweden. Die Charaktere Elin - zwei Personen, die man kennen lernt. Während die Elin der Gegenwart sehr unnahbar erscheint, ist die Elin in der Vergangenheit trotz aller Widrigkeiten eine Figur, die man ins Herz schließt. Und genau das Herz von damals hat Elin verpackt und verschlossen. Den Schlüssel dazu hat sie weggeworden. Alle Charaktere sind gut aufgestellt. Es mag sein, dass es bis zur Klärung für manche zu lang dauert. Es mag sein. Ein rundum guter Lesegenuss.

Irgendwann holt dich die Vergangenheit immer ein...

Von: Angie-Lu-67 Datum: 19. March 2020

Die Hauptprotagonistin Elin wird von ihrer bisher totgeschwiegenen Vergangenheit eingeholt. Sie hatte es schwer in ihrer Kindheit, und ist daraus geflohen. Jahre später zieht sie sich mehr und mehr von ihrer eigenen Familie zurück und flüchtet sich in ihre Arbeit. Aber irgendwann kommt es zu dem Punkt, dass sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und sich ihr stellen muss. Teilweise gefällt mir der Schreibstil, teilweise ist er etwas zäh, aber alles ist leicht verständlich trotz der Zeitsprünge in die Vergangenheit. Man kann sich gut in das Geschehen hinein versetzen. Aber für meinen Geschmack ist die Figur der Elin etwas zu kühl und auch für meinen Geschmack zu egozentrisch, so dass mich das Buch emotional nicht so ganz in seinen Bann zieht. Irgendwie verliert sie die Gegenwart wegen der Vergangenheit ganz aus den Augen. Manchmal ist Elins Verhalten nicht nachvollziehbar. Gerade in der Familie sollte man doch offen miteinander umgehen. Fazit: Das Buch hat mich nicht so ganz überzeugt.

Eine gefühlvoll erzählte, dramatische Geschichte um Schuldgefühle

Von: Sommerlese Datum: 15. March 2020

Im Goldmann Verlag erscheint der Roman "Ein halbes Herz" von Sofia Lundberg. Die Schwedin Elin Boals ist verheiratet, Mitte Vierzig, Mutter einer Tochter und erfolgreiche Portraitfotografin in New York. Sie lebt hinter ihrer Kamera wie in einem abgeschirmten Bereich, fernab von anderen Menschen, die sie nicht an sich herankommen lässt. In ihrer Arbeit geht sie auf, vernachlässigt sogar Ehemann Sam und ihre Tochter. Als sie eine Nachricht aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen lange verborgene Erinnerungen hervor und Elin wird klar, sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Auf Sofia Lundbergs neuen Roman habe ich schon hingefiebert. In diesem Buch stellt sie uns Elin Boals vor, deren Leben im ständigen Wechsel durch zwei Zeitperspektiven immer näher beleuchtet wird. Die Gegenwart im Jahr 2017 zeigt Elin als gefragte Fotografin in New York und die Vergangenheit dreht sich um Elins Kindheit in den Jahren 1979 und 1982. Sehr berührend empfand ich die Schilderung ihrer Kindheit mit der manisch depressiven Mutter und einem Vater im Gefängnis. Ständig war sie mit den beiden Brüdern den Wutausbrüchen der Mutter ausgesetzt, nie konnte sie es ihr recht machen, es gab nicht genug zu essen und im Grunde war Elin mehr um die Brüder besorgt als ihre Mutter. Elin fehlte ihr Vater, die Mutter hatte einen neuen Liebhaber und die belastenden Probleme waren für ein Kind wie Elin einfach zuviel. Diese Kindheitserfahrungen machen Elin noch als Erwachsene zu schaffen, außerdem gab es ein schreckliches Erlebnis mit dauerhaften Schuldgefühlen, die nie austherapiert wurden. Elin muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Die Zeitschiene aus der Kindheit hat mich komplett mitgerissen, ich habe viele Emotionen gefühlt und war in dieser bewegenden Schilderung regelrecht gefangen. Das Schicksal der Kinder und Elins Kampfgeist hat mich ergriffen und ich freute mich über jede noch so kleine liebevolle Geste ihnen gegenüber. Dagegen war mir die erwachsene Elin regelrecht fremd, sie vergräbt sich in ihre Arbeit, übergeht ihren Mann. Merkwürdig unausgereift, leer und gefühlslos wirkte sie auf mich, von Selbstvorwürfen zerfressen, so konnte sie mich leider nicht so packen. Sicherlich sollte Elin so unnahbar wirken, für den Lesesog war aber hauptsächlich die Vergangenheit für mich relevant. Der Roman hat eine melancholische Grundstimmung, die durch die bestehenden Probleme entsteht und auch nicht durch schöne bildhaft beschriebene Landschaften und Stimmungen weichen kann. Elins Geheimnis liegt über der Geschichte wie ein dunkler Schatten, diese lange verdrängte Schuld, kann nur durch eine Reise in ihre Heimat aufgearbeitet werden. Sofia Lundberg hat mich mit ihrem wunderschönem Sprachstil und ihren besonderen Figuren erneut begeistert. Auch wenn mich manches Verhalten der Charaktere gestört hat, war es mir ein besonderes Vergnügen, die Figuren durch die Handlung zu begleiten. Das Denken und Handeln von Menschen ist nicht immer geradlinig, logisch und klar, man muss auch ihr Anderssein akzeptieren. "Ein halbes Herz" ist eine dramatische Geschichte mit einem klaren Erzählvorteil in der Vergangenheit. Es lässt schlimme Schuldgefühle ans Tageslicht kommen. Nur wenn man sich seinen Problemen stellt, kann man ein zerbrochenes, halbes Herz heilen.

Beeindruckende Geschichte

Von: sophiep. Datum: 14. March 2020

Die Geschichte der jungen Frau hat mich von Anfang an gefesselt und tief beeindruckt. Das Buch ist sehr gut erzählt und hat mich zum nachdenken gebracht.

Leider etwas enttäuschend

Von: Ulrike Datum: 12. March 2020

Der Inhalt wird durch den Klappen Text schon deutlich, daher werde ih hier nicht weiter darauf ein gehen. Die Covergestaltung hat mich persönlich angesprochen und passt meiner Meinung nach auch gut zum Inhalt des Buches. Gleiches gilt für den Titel "Ein halbes Herz" Zu nächst hat mir der Schreibstil, der Autorin gut gefallen. Das Buch ließ sich locker und leicht lesen. Auch die Beschreibung der Handlungsplätze ist der Autorin gut gelungen. Leider fehlte es mir an der Emotionalenebene der Protagonisten. Zu Elin, der Hauptperson, konnte ich durch die Erzählungen aus ihrer Kindheit eine minimale Sympathie aufbauen. Leider fehlte mir für die anderen Protagonisten leider jegliche tiefe.

Gefühlvoll und liebenswert

Von: hallohallo Datum: 11. March 2020

Gefühlvolles empfehlenswertes Buch. Schnell und angenehm zu lesen. Besonders für Fans solcher Geschichten ein Muss.

Geheimnisvolle Vergangenheit

Von: Peter Datum: 11. March 2020

Die Schwedin Elin Boals lebt als erfolgreiche Fotografin in New York. Doch die Kamera ist nicht nur Arbeitswerkzeug, sondern dient ihr auch dazu, sich vor der Welt abzuschirmen, niemanden direkt an sich heranzulassen. Als sie unerwartet Post aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen über sie hinein und Elin hat keine Wahl, als sich endlich ihrer Vergangenheit zu stellen. Ich bin mit großen Erwartungen an den Roman herangegangen, da mich "Das rote Adressbuch" von derselben Autorin bereits restlos begeistert hatte. Leider konnte "Ein halbes Herz" nicht daran anknüpfen. Durch die (gut gekennzeichneten) Zeitsprünge entsteht eine gewisse Spannung, gegen Ende hatte ich dennoch mit einigen Längen zu kämpfen. Wirklich mitfühlen konnte ich mit der Protagonistin leider nicht, dafür blieb sie mir als Figur einfach zu fremd. Insgesamt hatte ich mir mehr erhofft.

Frauenroman

Von: @_exlibris Datum: 10. March 2020

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere wird die schwedische Fotografin Elin Boals in New York von ihrer Vergangenheit eingeholt: ein unerwarteter Brief aus ihrer Heimat rührt an einem dunklen Geheimnis. Elin bleibt keine Wahl als sich dieser Vergangenheit zu stellen. In Rückblenden und Zeitsprüngen kommt man diesem Geheimnis immer weiter auf die Spur. Die Geschichte an sich ist spannend und solide angelegt. Leider konnte ich nie eine Bindung zu Elin, der Protagonistin, aufbauen. Zu kühl, unnahbar, aber auch geradezu wehleidig und nicht selten egoistisch und rücksichtslos agiert sie. Wirklich mitgerissen hat mich dieser Roman leider nicht.

Durch die Kameralinse

Von: Lena Datum: 09. March 2020

Elin ist erfolgreiche Fotografin in New York, hat Mann und Kind – und sollte eigentlich glücklich sein. Ihr Problem: Sie lässt die Menschen nicht an sie heran, besitzt eine Mauer um sich herum und setzt sich partout nicht mit ihrer Vergangenheit auseinander – über die auch kein anderer Bescheid weiß. Und um die (gezwungene) Aufarbeitung der Vergangenheit geht es in dem Roman "Ein halbes Herz" von Sofia Lundberg. Eine gezwungende Aufarbeitung ist es deshalb, weil es nicht Erin ist, die diesen Entschluss fasst, sondern sie von einer Person aus ihrer Vergangenheit kontaktiert wird. Anschließend ist es ihre Tochter, die sie dazu drängt, der Sache nachzugehen. Diese beiden Aspekte führen dazu, dass ich stets das Gefühl hatte, dass die komplette Handlung des Buchs erzwungen ist. In Kombination mit der stetigen Distanziertheit von Elin, aber auch von der Erzählweise, macht es den Roman in meinen Augen anstrengend. Der Schreibstil ist flüssig und auch die grundlegende Idee des Inhalts überzeugt, aber in der Umsetzung passierte mir da zu wenig, es war mir nicht emotional genug. Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich recht hohe Erwartungen an das Buch hatte, da ich vor kurzem erst "Das rote Adressbuch" von der Autorin gelesen habe und es geliebt habe. So viele Emotionen auf einem Fleck haben mich schlicht überwältigt. Das ist bei "Ein halbes Herz" leider nicht so – eher im Gegenteil. Das ist schade. Trotzdem würde ich Sofia Lundberg jederzeit eine weitere Chance geben, denn ich bin mir sicher, dass sie es noch besser kann.

Eine Frau zwischen zwei Welten

Von: Softeis Datum: 09. March 2020

Elin ist eine selbstbewusste Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Als überaus erfolgreiche freischaffende Fotografin genießt sie in New York hohes Ansehen. Dass sie Ihre Arbeit über die Familie stellt ist ein Problem, dass sich seit längerem entwickelt und nun die Beziehung zu ihrem ebenfalls erfolgreichen Partner zu kippen droht. Elin scheint sich hinter die Kamera zurückzuziehen. Angefacht wird die das Kriseln der Beziehung durch einen Brief aus Schweden, der sie eines Tages erreicht und der in ihre Vergangenheit zurück wirft. Sofia Lundberg beschreibt den inneren Konflikt einer Frau über ihre Zukunft und Herkunft. In dem Buch springt sie zwischen Elins Kindheit auf einer kleinen schwedischen Insel, von der niemand zu wissen scheint, und ihrem Leben und Schaffen in der Großstadt New York. Unwissend, was es ist, dass ihre Mutter umtreibt, drängt Elins Tochter darauf, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellt. Sehr langsam und mit großer Sorgfalt nähern sich die beiden Handlungsstränge an und kulminieren mit viel Emotion in einem kleinen kargen Dorf in Schweden. Ein mitreißender Roman, vielschichtig und toll geschrieben. Allein das Ende ist mit etwas zu determiniert.

Gefühlvoller, tragisch-schöner Schwedenroman

Von: MaRa Datum: 08. March 2020

Sich seinen eigenen Ängsten zu stellen ist verdammt schwer. Wegrennen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen ist viel einfacher. Nichts anderes hat Elin ihr Leben lang getan. Dabei ihre zwei wichtigsten Menschen in ihrem Leben belogen. Ausgelöst durch eine Nachricht aus ihrem alten Leben strömen längst verdrängte Erinnerungen wieder auf sie ein. Nun gibt es kein zurück mehr und ihre Vergangenheit holt sie ein. Die Beziehungen zu ihrem Mann und ihrer Tochter sind bedroht und ihr bleibt nichts anderes übrig als sich ihrer größten Angst zu stellen. Manchmal leise und gefühlvoll und dann wiederum hart und sachlich, so beschreibt Sofia Lundberg die tragische Geschichte eines kleinen Mädchens mit Träumen und viel Liebe im Herzen, die zu einer verschlossenen, kühlen Frau heranwuchs. Gerade dieser rhetorische Perspektivwechsel macht dieses Buch so lesenswert. Wundervoll und emotional. Achtung: Taschentücher bereit halten!

Ein tolles refletierendes Buch über die Kindheit

Von: vantob Datum: 08. March 2020

Ich habe mit "Ein halbes Herz" das erste Buch von Sofia Lundberg gelesen. Bei dem Buchtitel konnte ich mir erst nichts Richtiges vorstellen, um was es sich für eine Handlung bei dem Buch handeln könnte. Jetzt nach dem Lesen denke ich, es zielt darauf ab, dass die Hauptfigur Elin mit der Zeit nur noch mit einem "halben Herz und Ihren Gedanken" bei Ihrer schönen heilen "Familie" ist. Ich finde den Schreibstil von Sofia Lundberg sehr gelungen und die Handlung ist gut nachvollziehbar. Obwohl es manchnmal schwer war beim Lesen um welches Jahr es sich jetzt handelt, denn es ging einmal in die Vergangenheit von Elin und dann wieder in die Gegenwart. Aber im Großen und Ganzen kommt man nach einiger Zeit gut in die Handlung beim Lesen rein. Auf der einen Seite liest man in der Gegenwart von der erfolgreichen Elin, die vermeintlich Alles "perfekt" in Ihrem Leben hat. Einen tollen Ehemann, Kind und einen guten Job. Auf der anderen Seite kommt die "Schattenwelt", die Vergangenheit von Elin zum Vorschein. Elin hat Gewalt und Hunger erleben müssen. Diese zwei Seiten in diesem Buch zusammengefasst macht dieses Buch sehr spannend zum Lesen. Es regt an zum Weiterlesen und macht zum einen auch Traurig und kann manche Menschen triggern, die sowas auch erlebt haben. Das Fazit des Buches ist, dass was man in der Kindheit erlebt und es Kinder so scheinbar überwinden im Erwachsenenalter, prägt sich doch ganz schön. Und Kinder sind auch sensibel und können Traumata sehr gut überspielen und ins Erwachsenenalter übertragen, welches sich dann in Depressionen z. B. zeigen können später. Nicht einfache Kindheiten können zum Verhängnis im späteren Leben für die Partnerschaft oder eigene Kinder werden, wenn man nicht über seine eigenen Probleme in der Kindheit spricht. Ich fand das Buch sehr lesenswert und empfehle es hiermit sehr gerne weiter!

Interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt

Von: Sunny Sunshine Datum: 07. March 2020

!!!!!Vorsicht Spoiler!!!! Die Geschichte beginnt mitten im täglichen Leben einer Frau, die zu viel arbeitet und dadurch ihre Familie und ihr Leben vernachlässigt. Im Lauf der Geschichte erfährt man zum einen von den Problemen, die sie in der Gegenwart hat, und zum anderen durch Rückblenden wie sie zur Person in der Gegenwart geworden ist. Durch einen Brief aus ihrer Vergangenheit ist sie gezwungen sich mit den Dingen in ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen – Dinge, die sie nie verarbeitet hat. Am Ende sind sowohl sie als auch der Leser überrascht wie die eigenen Erinnerungen von der Realität abweichen und damit das Leben sehr erschweren können. Man fragt sich selbst: Entsprechen die eigenen Erinnerungen der Realität? Oder gibt es auch im eigenen Leben Dinge, die tatsächlich anders passiert sind als man denkt? Das Buch ist lesenswert. Auch wenn es etwas dauert bis man in der Geschichte angekommen ist – es lohnt sich bis zum Ende dabei zu bleiben.

Ein schöner Roman

Von: Butzibu Datum: 07. March 2020

Ich finde das Buchvover sehr ansprechend und habe rein durch den Titel eine Liebesgeschichte erwartet. Allerdings geht es um, Elin, die in ihrer Kindheit Armut erlebt hat. Ihr Vater war viel Abwesend und die Mutter stets überfordert. Jahre später flüchtet sie in Arbeit, wird dabei immer unkonzentrierter und begreift irgendwann, dass sie dabei ist, ihre Familie zu verlieren. Erzählt wird diese Story auf zwei Zeitebenen. Mit Elin in ihrer Kindheit konnte ich mitfühlen und mitleiden, während ich mich in die Erwachsene Elin nur bedingt hineinfühlen konnte. Denn als Kind ist sie eine kleine, ängstliche Kämpferin, die stets versucht, ihrer Mutter alles recht zu machen und immer wieder zurücksteckt, wenn es um ihre Brüder geht. Sie ist liebevoll, hilfsbereit und sehr fantasievoll. Als Erwachsene will sie aber nur noch reich und berühmt werden und versteckt sich hinter ihrer Kamera und lässt niemanden an sich heran.

Bist du sicher, dass du dich an alles so erinnerst, wie es wirklich war?

Von: Susanne Hujer Datum: 07. March 2020

Kann man seine Vergangenheit nicht nur hinter sich lassen, sondern komplett neu anfangen und ein anderer Mensch sein? Elin ist eine erfolgreiche New Yorker Fotografin, mit dem perfekten Mann und einer talentierten Tochter. Jedoch fällt es ihr immer schwerer ihr perfektes Leben aufrecht zu erhalten. Als dann auch noch ein Brief mit einem ganz besonderen Geschenk von einer wichtigen Person aus ihrer Kindheit auftaucht, bekommt ihr Leben immer mehr Risse und die Erinnerungen an ein schicksalhaftes Ereignis kehren nach und nach zu ihr zurück. Sofia Lundberg hat in „Ein halbes Herz“ eine Geschichte von Schweden über Paris bis nach New York gespannt, die den Leser mitnehmen in ein Leben abseits der Bullerbü-Romantik und der Scheinwelt der High Society in New York, obwohl die Protagonistin sich in letzterer verwurzelt hat. Diese Familiengeschichte ist voller Emotionen und spannender Wendungen und hält für die Leser auch einige Überraschungen bereit. Absolut empfehlenswert für alle, die einen Roman suchen, der nicht die gängigen Klischees bedient!

Vergangenheit vs Neuanfang - möglich?

Von: Snowwhite Datum: 06. March 2020

Ein Buch das zum Träumen und Weiterlesen einlädt. Die Protagonistin steht sehr erfolgreich im Leben und lernt sich im Laufe des Buchs noch einmal ganz neu kennen. Man stellt sich als Leser/in die Frage - kann man seiner Vergangenheit wirklich entliehen und alles auf einen Neuanfang setzen? Es bleibt spannend! Ein sehr empfehlenswertes lesenswertes Buch.

Ein halbes Herz, ein ganz(es) gutes Buch

Von: Book582 Datum: 06. March 2020

Sofia Lundberg schuf mit ihrem Roman die Geschichte einer jungen Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen Gegenwart, Familie und der Vergangenheit. Die Figur Elin wirkt dem Leser in ihrem Tun, ihren Gedanken, ihrem Erlebten teils unglaublich nah, manchmal aber auch so fern. Diese Sprünge lassen den Leser teilhaben und fordern ihn unbewusst zum Weiterlesen auf, um tiefer in Elins Geheimnisse vorzudringen. Das Buch ist sprachlich sehr flüssig geschrieben und absolut lesenswert. Vier von fünf Sternen.

Gefühlvoller Roman

Von: Juli Datum: 06. March 2020

In Sofia Lundbergs Roman "Ein halbes Herz" verfolgt der Leser nicht nur den aktuellen Werdegang der überaus erfolgreichen und bekannten Fotografin Elin Boals, sondern auch ihre Kindheit und Jugend in Schweden, geschickt erzählt durch verschiedene Zeitachsen und aufeinander zusteuernde Sequenzen. Hierdurch ergibt sich eine runde Story, die durch ihre herzzerreißende Handlung und die wundervoll herausgearbeiteten Figuren zu überzeugen weiß. Die Protagonistin wächst im schwedischen Gotland in einer alles andere als perfekten Familie auf; die Mutter scheint manisch depressiv und der Vater ist aufgrund eines Gefängnisaufenthaltes abwesend. Einzig ihr Freund Fredrik weiß Elin aufzumuntern. In der Gegenwart ist Elin zu einer erfolgreichen Fotografin in New York geworden, die jedoch immer noch mit familiären Problemen zu kämpfen hat. Als sie dann ein Brief aus der Heimat erreicht, stellt sie sich ihrem Schicksal und räumt mit den Geheimnissen, die bisher ihr Leben bestimmt haben, auf. Jede der Figuren kämpft gegen ihre eigenen Dämonen, niemand bleibt vor dem Schicksal verschont und auch das Unglück schaut auf einen Abstecher herein. Dies macht das Lesen stets abwechslungsreich und fesselt den Leser, positiv verstärkt durch den angenehmen Erzählstil. Die Dialoge allerdings scheinen an einigen Stellen etwas zu mündlich, etwas zu gewollt und dadurch negativ irritierend. Auch die Schilderung der erwachsenen Elin rief in mir während des Lesens wiederholt Schüttel-Wünsche und die Nachfrage, was mit ihr denn jetzt nicht stimme, hervor. Ich konnte ihr Verhalten schlichtweg nicht nachvollziehen und habe die Passagen aus ihrer Kindheit darum umso lieber gelesen. So entsteht ein etwas zweigeteilter Eindruck: Die Kindheitspassagen wissen zu überzeugen, die Passagen aus der Gegenwart in New York nur teilweise. Insgesamt ist es jedoch ein guter Roman, der sich nicht nur wunderbar flüssig lesen lässt, sondern zudem mit seiner Figurenkonzeption und Handlung überzeugt.

Ein halbes Herz

Von: test.4you Datum: 06. March 2020

Ich durfte das Buch "Ein halbes Herz" Testlesen. Am Anfang war ich skeptisch aber dann hatte mich das Buch total in sein Bahn gezogen. Ich erlebte manchmal eine Zeitreise in meiner Kindheit... Das Buch ist leicht zu lesen & zu verstehen auch das Titelbild ist total schön. Ich finde das Buch super & kann es empfehlen!

Jeder Mensch erlebt seine eigene Wirklichkeit und behält sie in Erinnerung – aber ist diese auch die Wahrheit? Und wo ist man eigentlich richtig „Zuhause“?

Von: Cristina Datum: 06. March 2020

2017: Elin Boals ist eine berühmte Fotografin in New York. Mit Mann Sam und Tochter Alice lebt sie den amerikanischen Traum von Stars, Sternchen und Prominenz. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Persönlichkeiten ins rechte Licht gerückt werden und nur die Makellosigkeit zu sehen ist. Die Kamera dient Elin als Schutzschild ihres eigenen Inneren. Aber nicht nur in der Arbeitswelt schottet sie sich ab. Auch gegenüber ihrer Familie lässt sie niemanden richtig nah an sich heran, so dass sich Ehemann und Tochter ihr abwenden. In diesem Moment kommt ein Brief aus ihrer Vergangenheit, der das Gedankenkarusell zum Drehen bringt. 1979: Im schwedischen Heivide, Gotland leben die drei Geschwister Elin, Erik und Edvin zusammen mit ihrer Mutter Marianne auf dem Grindehof. Mit ihrem besten Freund Fredrik versucht die zehnjährige Elin, die ärmlichen Verhältnisse so gut es geht mit schönen Erlebnissen zu verdrängen. Durch eine Fügung scheint auch alles zunächst besser zu werden – doch dreht ein Ereignis das Leben von dem Mädchen um 360°, so dass nichts mehr ist, wie es einmal war. Sofia Lundberg versteht es durch ihren Schreibstil sehr gut, den Charakter der Hauptfigur Elin Boals als unnahbare Person darzustellen, die nichts von ihrer Vergangenheit preisgeben möchte. Erst durch einen Brief bröckelt diese Fassade, so dass die arbeitswütige New Yorkerin nicht nur mehr hinter Idealismus und Schönheit, sondern ebenso der Natur und sonst eigentlich verhassten Dingen (welche eigentlich nur verdrängt werden wollen) zugetan ist. Das Schema der zwei sich immer abwechselnden Zeitebenen lässt den Leser immer mehr Tiefe in das Leben des Hauptcharakters zu und man fragt sich auch selbst irgendwann, was wir eigentlich aus unserer Vergangenheit verdrängen. Ich für meinen Teil konnte das 412-seitige Buch nicht mehr aus der Hand lassen, da sich Seite um Seite das Puzzle der Elin immer mehr zusammengesetzt hat und ich somit auch das große Geheimnis lösen wollte, wie eine Schwedin den Weg zur berühmten Fotografin in New York macht, deren Ehemann und Tochter nichts von ihrer eigentlichen Vergangenheit wissen!

Sehr bewegend

Von: Schatzdose Datum: 06. March 2020

"Ein halbes Herz" von Sofia Lundberg hat mich sehr bewegt. Wir erleben Elin "früher" in Schweden und "heute" in New York. Manchmal wollte ich ihr zurufen: "Was machst du? Mach keinen Scheiß! Siehst du nicht, was um dich herum passiert?" - Und dann wieder habe ich sehr mit ihr mitgefühlt. Heute ist Elin eine erfolgreiche Fotografin. Der Weg dahin war nicht einfach. Wir erfahren einiges über ihre Kindheit, dann wieder über ihr Leben als Fotografin - und Mutter und Ehefrau. Wobei die beiden letzten Rollen von ihr etwas vernächlässigt werden. Den Klappentext finde ich nicht ganz passend: "...Und nun spürt sie, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will …" Elin spürt das erst einmal nicht. Sie vergräbt die Vergangenheit in sich und es ist vielmehr ihre Tochter, die sie dazu bringt, nach Schweden zurück zu kehren, denn "ein Fragezeichen ist nur ein halbes Herz." Die Handlung, der Schreibstil und die kurzen Kapitel treiben einen beim Lesen vorwärts. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen, bis man am Ende des Buches angekommen bist. Ein grandioses Werk!

Vergangenheit die einen einholt

Von: Thami89 Datum: 06. March 2020

In „Ein halbes Herz“ von Sofia Lundberg geht es um die Starfotografin Elin, die ihre Ehe und Tochter wegen dem Job vernachlässigt und es nicht mitbekommt. Eines Tages erhält sie einen mysteriösen Brief, der sie an ihre Jugend und Kindheit in Schweden erinnert. Ihre Vergangenheit scheint sie einzuholen. Der Roman ist hier in zwei Zeitperspektiven eingeteilt. Wir bekommen das heutige Leben von Elin in New York erzählt, und auf der anderen Seite erfahren wir etwas über ihre Jugend in Schweden. Es kommt immer mehr heraus, das sie ein schlimmes Erlebnis in der Vergangenheit erlebt hat und sie es aber verdrängt und ein Geheimnis daraus macht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Dabei sind beide Zeiten aus der Sicht von Elin erzählt. In die Geschichte aus ihrer Kindheit konnte ich mich besser hineinversetzen, da es in Schweden in der Natur und am Meer spielt. Ihr heutiges Leben in New York ist dabei der komplette Gegensatz. Die Geschichte ist sehr authentisch beschrieben und man kann sich in die Figuren hineinversetzen. Nur in der Mitte des Buches zieht sich der heutige Zeitstrang etwas, da viele Sachen wiederholt werden und man die Reaktionen von Elin als Leser nicht richtig nachvollziehen kann. Am Ende war es eine tolle Geschichte die mich mitreißen konnte und man merkt, das einem die Vergangenheit immer wieder einholt, egal was man macht.

Starke Töchter

Von: hihihi Datum: 06. March 2020

„Heute wurde ein Stern auf den namen Elin getauft“ – diese Nachricht in schwedischer Sprache erreicht die erfolgreiche New Yorker Fotografin völlig unerwartet. Ein Freund aus Kindertagen hat sie ausfindig gemacht und meldet sich nun bei ihr. Dabei hat Elin geglaubt, die Vergangenheit läge für immer hinter ihr. In Rückblenden erleben wir die Kindheit Elins, die in ärmlichen Verhältnissen im ländlichen Schweden aufwächst. Der Vater ist im Gefängnis, die Mutter damit und mit ihren drei Kindern überfordert. So übernimmt die Tochter Verantwortung für das Wohlergehen der beiden jüngeren Brüder und oft genug auch für die Mutter. In der Schule erfährt sie Ausgrenzung wegen der offensichtlichen Armut und des kriminellen Vaters – vielleicht ist es ja doch erblich … Fredrik, der Sohn eines Bauern, der zuhause viel helfen muß, ist ihr einziger Freund. Gemeinsam schaffen sie sich kleine Fluchten in der Natur und entwickeln Interesse an den Sternen. Die plötzliche Konfrontation mit der Vergangenheit bringt Elins sorgfältig um ihre Arbeit herum konstruiertes Leben ins Wanken. Gleichzeitig stellt ihr Ehemann nach dem Auszug der erwachsenen Tochter die Beziehung in Frage. Die Identifikation mit dem kreativen Schaffen funktioniert nicht mehr. In der Vergangenheit liegt nicht nur Schmerz, sondern auch geheimnis und Schuld. Vor allem letztere drängt sich in Elins Gegenwart und fordert Beachtung. Auch in dieser Generation ist die Tochter die stärkere – Alice zwingt ihre Mutter mehr oder weniger zur Rückkehr nach Schweden, um sich ihrer Geschichte und vor allem den Menschen zu stellen, die sie dort zurückgelassen hat. Wir erfahren wenig über Talent und Leistung, die Elin zur Starfotografin werden ließen, auch nicht, wie die Familie ihr Zusammenleben in den vergangenen Jahren gestaltet hat. Im wesentlichen glückliche Zeiten werden zumindest angedeutet. So wird nicht ganz klar, warum es plötzlich für alle ein Problem ist, daß Elins Arbeit an erster Stelle steht. Alice, die Tochter, sieht ganz klar die Schuld an der aktuellen Misere in der Karriere der Mutter. Das erscheint mir als Leserin dann doch zu einfach: Geld macht nicht glücklich sondern die Hinwendung zu Mann und Kind – besser spät als nie. Die Wiederentdeckung der Freuden des Landlebens gehört natürlich auch dazu. Ein allzu plattes Happy End bleibt uns zum Glück erspart, deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter. Das Buch liegt durch die Ausstattung als Hardcover gut in der Hand. Der Schutzumschlag zeigt das Schwarweißfoto einer junge Frau mit Sonnenbrille im Haar und altertümlicher Kamera vor dem Auge, das eher in die 60er Jahre paßt. Das ist leicht irritierend, da die Romanhandlung Anfang der 80er bzw. 2017 spielt.

sehr emotionales Buch

Von: Manuela Prien Datum: 06. March 2020

Inhalt: Elin Boals ist Fotografin und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in New York. Sie zieht sich immer mehr zurück,lässt niemanden an sich heran,auch nicht Ihre Familie. Dann bekommt Elin plötzlich und ganz unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat und sie wird an ein tragisches Geheimnis erinnert,dass sie damals gezwungen hat,die Insel zu verlassen Und nun spürt sie, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will... Meinung: Alleine das Cover ist schon sehr ansprechend,beim Klappentext wurde ich dann absolut gepackt. In kurzen Kapiteln erzählt die Autorin eine wunderbare Frauengeschichte und der Leser begleitet Elin auf dem Weg zu ihren Wurzeln. Es gibt zwei Perspektiven aus denen erzählt wird,Heute 2017 und damals 1979. So nach und nach erfährt man die Details aus Elins Vergangenheit,die nicht gerade schön war. Mit Sam,Elins Mann,leider der Leser absolut mit.Völlig vernachlässigt versucht er trotzdem etwas aus seiner Frau heraus zu bekommen. Trotz allem ist Elin ein sympathischer und auch authentischer Charakter,auch mit ihr fiebert man mit,dass sich am Ende alles zum Guten wendet. Fazit: Ein sehr emotionales Buch,dass seinen Leser ab der ersten Seite packt,nicht mehr loslässt und zum nachdenken bringt

Ein halbes Herz in New York, ein halbes Herz in Heivide

Von: schmoekerliebe Datum: 06. March 2020

Sofia Lundberg hat mich mit ihrem Roman "Ein halbes Herz" direkt gepackt. Das liegt einerseits an der Handlung, andererseits auch an der Erzählstruktur. So beginnt der Roman in New York im Jahr 2017, der Leser lernt die Fotografin Elin Boals kennen, die völlig unerwartet eine Nachricht erhält, die sie zurück in ihre Kindheit nach Schweden versetzt. Und nun erzählt Sofia Lundberg dem Leser eben auch diese Geschichte. Von Kapitel zu Kapitel reist dieser nun durch Raum und Zeit und erfährt dabei viel über Elin, über ihre Biografie, ihre Heimat, ihre Familie, von der sie eigentlich zwei hat, eine in New York und ihre alte aus Schweden. Langsam verzahnen sich die Erzählstränge auch, sodass man wissen will, ob sich Elin ihrer Vergangenheit stellt. Zuweilen erscheint mir dabei die Figur etwas überzeichnet und nicht deutlich genug der Situation angepasst. So ist sie einerseits sehr kühl und abweisend, fast schon distanziert, aber weint im nächsten Moment. Sie ist kaum kritikfähig und vielfach egozentrisch, ein Verhalten, das kaum reflektiert wird. Zugegeben: Man kann argumentieren, dass das eben mit ihrer Vergangenheit in Verbindung steht, gänzlich erschließt es sich aber nicht. Daher 4 Sterne!

Realität vs Wirklichkeit / Jetzt vs Vergangenheit / Wahrheit vs Lüge

Von: ArToc Datum: 06. March 2020

"Ein halbes Herz" ist ein wunderbar flüssig geschriebener Roman über die Macht der vergangenen Entscheidungen über unsere Sicht des Lebens. Die Hauptfigur, die karrierebewußte Fotografin Elin, lebt mit ihrem Mann und ihrer fast erwachsenen Tochter in der Großstadt. Hohe Erwartungen an sie von außen, aber auch an sich selbst schotten sie scheinbar von den Menschen ab, die sie liebt. Diese entfernen sich immer weiter von ihr. Doch ihre eigene Welt, in der sie sich befindet, hat ganz andere Ursprünge: in einer Vergangenheit, der sie nach dem Erhalt einer Postkarte aus der Heimat immer nötiger stellen muss. Überraschende Unterstützung bekommt sie hier von ihrer eigenen Tochter. Und so ist es auch die Tochter, die Elin drängt, sich zu öffnen, Geheimnisse zu lüften und sich den Spiegel vor zu halten. Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten, mich in die erwachsene, kühle Elin hineinzuversetzen. Umso schneller fühlte ich mich aber in die kleine, sensible und starke Elin hinein, die ihre teils wundeschöne, teils bedrückende Kindheit auf Gotland verlebte. Sie ermöglichte mir im Laufe der Geschichte den Zugang zur erwachsenen Elin zu finden. Liebevoll, emotional und sanft erzählt Sofia Lundberg die kindliche Geschichte des Erwachsen werdens und welche Folgen Erlebnisse und Entscheidungen in dieser persönlichkeitsbildenden und fragilen Zeit auf das weitere Leben haben können. Es wird nicht mein letztes Buch von Sofia Lundberg sein, dass ich lesen werde.

Bodenständig und gut/schön geschrieben!

Von: VeroLiest Datum: 06. March 2020

Mir hat bei dem Buch sehr gut gefallen, dass ich mich durch den Schreibstil der Autorin schnell eingelesen und schon nach wenigen Seiten Lust auf mehr hatte. Sie schmückt nicht übertrieben und lange aus, aber dennoch ausreichend bildhaft, um sich alles gut vorstellen zu können. Ich lese gerne Bücher, die in verschiedenen Jahren spielen und am Ende ein großes Geheimnis lüften. Bei diesem Roman finde ich schön, dass die Hauptfigur in den Zeitsprüngen ein und dieselbe Person ist. Neben der erwachsenen Elin lernt man quasi die Protagonistin als Kind kennen und dadurch fügt sich alles zu einem großen Ganzen. Das gibt der Geschichte meines Erachtens mehr Realität in den Zusammenhängen. Neben der Gegenwart wird die Kindheit der Protagonistin erzählt. Auch das Ende ist für mich realitätsnaher als in manch anderen Romanen, die oft einen sehr übertrieben Ausklang finden. Die Hauptfigur Elin ist eine Frau mittleren Alters, die mit ihrer Arbeit verheiratet ist und sich mit dieser aus ihrem Alltag und Leben flüchtet. Erst zu spät erkennt sie, dass Ihr deshalb ihre Familie entgleitet. Eine Frau, die ihre Vergangenheit immer wieder verdrängt hat, bis zu dem Tag, an dem eine Karte aus Schweden bei ihr eintrifft. Auch um den Erhalt ihrer Familie vielleicht noch zu retten, muss sich Elin nun der Vergangenheit stellen. Wer ist dieser Fredrik, der plötzlich wieder in ihrem Leben auftaucht? Was ist damals geschehen, dass Elin mit ihrer Vergangenheit so gebrochen hat? Wieso hat Sie ihrem Mann und ihrer Tochter nie von Ihrer Kindheit in Schweden erzählt? Ein schöner bodenständiger Roman, den ich nur empfehlen kann.

Rezension

Von: Ari.Ro Datum: 06. March 2020

Der Roman ist ein Roman, welcher einen im Herzen berührt. Die Geschichte rund um Elin spricht Punkte an, die auch heutzutage von enormer Relevanz sind. Das Ende ist super schön geschrieben und beflügelt den Leser mit Liebe und Zufriedenheit. Der Leser kann sich gut in die Figuren hineinversetzten und die unterschiedlichen Emotionen erfassen. Alles in Allem ein super Roman und für jeden etwas, der eine schöne und vielleicht etwas turbolente Geschichte lesen will.

interessantes Buch, welches zum Nachdenken anregt

Von: Jenny Pi Datum: 05. March 2020

Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist kapitelweise abwechselnd in der Gegenwart und Vergangenheit geschrieben. Durch die schwierigen Themen, die in dem Buch angesprochen werden, war es für mich kein Roman zum Abschalten. Dennoch hat mich das Buch gefesselt und mit einem wunderbaren Ende belohnt. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der sich für Romane mit Familiengeschichten oder Familiengeheimnissen interessiert und die kein Problem mit den zwei Zeitschienen hat.

Mit Längen

Von: Conny Datum: 05. March 2020

Ich habe Das rote Adressbuch der Autorin gelesen und war hin und weg. Deshalb hatte ich große Erwartungen an Ein halbes Herz. Leider hatte das Buch so einige Längen. Die Szenen in der Gegenwart in New York fand ich sehr langatmig, mir gefiel die Erwachsene Erin auch nicht, ich fand sie unsympathisch und kalt. Die Szenen in der Vergangenheit in Schweden fand ich sehr schön geschrieben, die junge Erin hat mich sehr berührt.

Ein halbes Herz

Von: Anna Rauch Datum: 05. March 2020

Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und konnte es kaum aus der Hand legen. Es lässt sich leicht lesen und ich konnte mich super in die Fotografin Elin Boals hinein versetzen. Allein das Cover von dem Buch weckt die Neugier.

Erinnungen vs. Realitäten

Von: Filinchen Datum: 05. March 2020

Die Geschichte von Elin, ihrer Erinnerung und der Realität gefällt mir sehr gut. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind sehr schlüssig. Es ist sehr interessant zu lesen, wie Erinnerungen von der Realität abweichen können. Ich kann das Buch sehr empfehlen und freue mich Neues von Sofia Lundberg zu lesen.

Hat mich nicht gefesselt

Von: Liane Datum: 05. March 2020

Das Buch hat mich sehr neugierig gemacht . Der Klappentext lies sich spannend, das Cover schön gestaltet gefällt mir. Zum Buch Elin, deren Kindheit von Armut, der Abwesenheit des Vaters und der sich immer offensichtlicher werdenden Überforderung der Mutter geprägt ist. Jahre später kämpft sie damit, was wichtiger für sie ist, Familie oder Job. Die Zeitsprünge zwischen dem Jetzt in 2017 und Elins Kindheit ab 1979 sind zwar gekennzeichnet , konnte mich aber leider irgendwie nicht so richtig erreichen. Es war mitunter zäh zu lesen. Schade, habe mir mehr erhofft von dem Buch

Ein halbes Herz - Sofia Lundberg

Von: Vivica Datum: 05. March 2020

Die Hauptfigur dieses Buches ist eine schwedische Fotografin namens Elin Boals. Sie hat ihre Heimat verlassen und führt in New York das “perfekte” Leben. Auf einmal holt sie aber die Vergangenheit ein. Mir gefällt besonders die Psychologie dahinter: Wie sehr prägen einen Menschen Erinnerungen der Kindheit? Wie unterschiedlich ist die Wahrnehmung eines jeden einzelnen, da er ja alles nur auf der Grundlage seiner Erfahrungen bewerten kann? Und wenn mal als Erwachsener auf eine dieser Situationen zurückblickt, diese im Nachhinein betrachtet, komplett anders gewesen sein kann.

eine mitreißende Geschichte

Von: sabrinabee Datum: 05. March 2020

Das Cover ist in dezenten sephia Tönen gehalten, man sieht eine Frau die eine Kamera vor dem Gesicht hält. mich spricht das Cover sehr an und es lädt zum lesen ein. Erzählt wird die Geschichte von Elin, einem schwedischen Mädchen, das mit seiner Mutter und seinen beiden Brüdern auf Gotland lebt. Der Vater sitzt im Gefängnis. Die Familie ist sehr arm. Die Mutter fängt etwas mit einem anderen Mann an, der leider nicht gut mit Elin umgeht. Ein Feuer vernichtet sämtliche Häuser und es kommen Menschen ums leben. Elin, die glaubt das Feuer entzündet zu haben, flüchtet zu ihrem Vater nach Stockholm, der frisch aus dem Gefängnis ist. Und dann beginnt ihre Erfolgsgeschichte - die einer prominenten Fotografin. Auch Elin gründet eine Familie, doch ihr Job ist ihr wichtiger. So entfernt sie sich immer mehr von ihrem Mann und ihrem Kind. Wird die Wahrheit ans licht kommen? Das Buch ist spannend, man kann es kaum aus der Hand legen. Das Leben von Elin wird abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt. Der Stil ist mitreißend. Man kann sich die Umgebung gut vorstellen und leidet mit dem jungen Mädchen Elin mit.

Fabelhaft

Von: krake Datum: 04. March 2020

Elin lebt in zwei Welten, der Vergangenheit und der Gegenwart. Beide Welten sind Grund verschieden. Im Buch wird zwischen den beiden Zeiten hin und her gesprungen und man lernt Elin Stück für Stück besser kennen. Man begreift ihre Beweggründe. Man fühlt sich hinein und der ein oder andere wird sich Wiedererkennen. Ein tolles Buch! Sofia Lundberg hat einen wundervollen Schreibstil. Das darf im Bücherregal nicht fehlen!

sehr ergreifend

Von: tata_testet Datum: 04. March 2020

Das Cover hatte mich direkt neugierig gemacht, das schwarz-weiß und dann noch ein "echter" Fotoapparat. Wirklich nostalgisch. Der Anfang ergreift einen direkt durch diese schwere Kindheit, man fühlt wirklich richtig mit und kann sich sofort in Ein hineinversetzen. Mit Sam, ihrem Mann scheint es so als könnte sie endlich lieben, doch anstatt sie das Leben genießt, holen sie ihre Kindheitserinnerungen ein und sie fängt an sich mehr und mehr zu verschließen. Erst die Reise zurück in die Heimat lässt Elin wieder langsam ihr Herz auftauen. Die Geschichte hat mich sehr erfasst und zum Nachdenken angeregt. Denn egal wie wir Erinnerungen verdrängen, sie sind immer Teil unseres Lebens und holen uns früher oder später ein. Mich hat dieses wundervolle Buch von Anfang an gepackt und ich habe es sehr gerne gelesen. Wirklich sehr Empfehlenswert!

Ein Muss für Schweden-Liebhaber

Von: J. Datum: 04. March 2020

Ich bin zwar kein besonderer Bewunderer schwedischer Landschaften, muss aber zugeben, dass die Beschreibung der schwedischen Insel, auf der ein grosser Teil der Handlung stattfindet, einfach wunderschön ist. Ich fühlte mich wirklich, als ob ich da wäre - die Gerüche der Wald, die Geräusche der See, die Atmosphäre des kleinen Dorfes - das alles wird mit viel Liebe und Überzeugung wiedergegeben. Die Handlung selbt hat mich weniger überzeugt. Die Geschichte ist zwar schön (und traurig zugleich), das Ende hat mich aber enttäuscht. Die Story war, meiner Meinung nach, insgesamt nicht ganz kohärent.

Literatur a la Lundberg- wieder ein gelungenes Werk

Von: Jules Datum: 04. March 2020

Die Kamera ist wie ein Schutzschild zwischen der Realität und der jungen Elin. Als gefeierte Fotografin könnte sie glücklicher nicht sein, doch ereilt sie die Vergangenheit in Form eines Briefes. Fortan ist sie geplagt von dunklen Erinnerungen an ihre Kindertage, die sie zurück nach Schweden in ihre Heimat führen. Durch die einfühlsame Erzählweise auf zwei Zeitebenen fühlt man sich emotional mitgenommen auf Elin´s Reise. Die tiefsinnigen Gedankengänge in den Zeilen regen auch nach Schließen des Buches zum nachsinnen an. Der Roman knüpft an vergangene Erfolge der Autorin an - ihr ist wieder ein Werk mit Wucht gelungen und alles in allem sehr zu empfehlen.

Reise in die Vergangenheit und Rückkehr zu den Wurzeln, um eine Schuld zu verarbeiten und ein halbes Herz zu heilen

Von: schnäppchenjägerin Datum: 04. March 2020

Elin Boals ist verheiratet, Mutter einer knapp siebzehnjährigen Tochter und arbeitet sehr erfolgreich als Fotografin in New York. Sie stürzt sich regelrecht in die Arbeit, verbringt Stunden bei Shootings und vernachlässigt dabei vor allem ihren Ehemann Sam. Als sie einen Brief aus ihrer Heimat, der schwedischen Insel Gotland, erhält, kommen quälende Erinnerungen aus ihrer Kindheit hoch, die sie verdrängt, indem sie sich weiter hinter ihrer Kamera versteckt. Doch der Leidensdruck nimmt zu und Elin kann sich nicht einmal mehr auf ihre Arbeit konzentrieren. Als Sam auszieht und ihre Tochter Alice sie daraufhin drängt, sich zu öffnen und Fragen über ihre Kindheit stellt, muss sich Elin ihrer Vergangenheit stellen. Zusammen mit Alice fliegt sie nach Schweden, um ihr Gewissen endlich zu erleichtern. Der Roman handelt in der Gegenwart in New York im Jahr 2017 und erzählt in der Vergangenheit Elins Kindheit in den Jahren 1979 und 1982, die von einer wütenden Mutter und einem abwesenden Vater geprägt ist. Die Familie Eriksson ist arm, das Geld reicht kaum für Lebensmittel für Elin und ihre zwei jüngeren Brüder, was für Mutter Marianne beschämend ist und die Beziehung zu ihren Kindern belastet. Die Schilderungen aus Elins Kindheit sind bewegend, so dass man peu à peu nachvollziehen kann, weshalb sie sich in der Gegenwart so abwesend verhält. Der Roman ist melancholisch und eher ruhig erzählt bis man von Elins Geheimnis erfährt - eine Schuld, die so lange verdrängt hat und nun nicht mehr mit sich selbst ausmachen kann. Die Offenbarung ist schockierend und führt dazu, dass Elin zurück zu ihren Wurzeln nach Schweden gelangt. Die Rückkehr nach Schweden sorgte zwar erneut für eine interessante Wendung, dennoch hätte ich mir von der Wiederbegegnung mit Freund und Familienangehörigen eine tiefere Auseinandersetzung mit den Dämonen der Vergangenheit erwartet. Das Buch ist empathisch geschrieben, auch wenn es fast zu lange dauert, bis man eine Erklärung für Elins Verhalten in der Gegenwart erhält. Der stetige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzeugt Spannung und sorgt für ein umfassendes Bild von Elin, die sich nach ihrer Flucht aus Schweden ein ganz neues Leben aufgebaut hat und nie wieder zurückblicken wollte. "Ein halbes Herz" ist eine dramatische Familiengeschichte. Elin ist ein Charakter, die eine Schutzmauer um sich gebaut hat, die zu wanken beginnt, als sie von den Erinnerungen an ihre Kindheit und den damit verbundenen Schuldgefühlen überrollt wird. Erst die Rückkehr zu ihren Wurzeln verhindert, dass sie ihre Familie in New York verliert und ihr halbes Herz heilen und wieder ganz werden kann.

Ein berührendes Lesevergnügen

Von: Birgit Datum: 04. March 2020

Das Buch "Ein halbes Herz" handelt von der ambitionierten schwedischen Fotografin Elin, die mit ihrer Familie in New York lebt. Sie geht mehr und mehr in ihrem Beruf auf und vernachlässigt dadurch ihre Familie. Sie schafft es nicht mehr gemeinsame Zeit mit ihnen zu verbringen. Auch hat sie ihre Vergangenheit,so gut es geht,verdrängt, bis sie eine Nachricht aus Schweden bekommt. Das Buch spielt im jetzt und im Jahr 1979 auf Gotland, wo Elin gebürtig herkommt.Dort ist sie bei ihrer Mutter und ihren beiden jüngeren Brüdern groß geworden. Der Vater sitzt im Gefängnis. Es ist ein täglicher Kampf ums Überleben, weil die Familie sehr wenig Geld hat. Der einzige Halt, in dieser Zeit, ist Fredrik, ein Junge aus ihrer Schule,der auch im weiteren Buch noch eine große Rolle spielt. Nachdem sie die Nachricht aus Schweden bekommen hatte, ringt sie mit sich. Um glücklich in ihrem Leben zu werden ,weiß sie ganz genau, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurück muß. Sie begibt sich auf die Reise in die Vergangenheit, weil sie nicht immer davor weglaufen kann. Das Buch berührt einen und läßt einen auch nicht los, selbst wenn man die letzte Seite schon lange gelesen hat.

Wunderbarer Roman

Von: Lena Datum: 04. March 2020

Dies ist ein wunderbarer Roman darüber wie Missverständnisse in unserer Vergangenheit unsere Gegenwart beeinflussen können. Sofia Lundberg schreibt einfühlsam über Freundschaften, die man auch in schweren Zeiten nicht aus den Augen verlieren sollte und Familie, die an Geld und Alkohol zerbrechen kann.

Vorsicht - Suchtgefahr

Von: Fleißige Leserin Datum: 04. March 2020

Die Autorin schafft es, den Leser von Beginn an in ihren Bann zu ziehen. Protagonistin Elin steht in der Gegenwart und immer wieder rückblickend in ihrer Kindheit im Fokus. Die Lebensverhältnisse von damals zu heute sind drastisch verändert und man fragt sich, warum Elin trotz Karriere und Bilderbuchfamilie nicht das Leben genießen kann. Immer mehr taucht man in den Charakter ein, leidet mit ihr und beginnt zu verstehen, warum sich der Blick hinter die Fassade - oder hinter die Kamera - lohnt. Ein absolut lesenswertes Buch, was ich mit zunehmender Seitenanzahl gar nicht mehr aus den Händen legen konnte. Als sich die Spuren der Vergangenheit auflösten und Geglaubtes als unwahr erschien, traf es mich direkt ins Herz. Ein wunderbarer Roman, den ich nur weiterempfehlen kann.

Erinnerungen beeinflussen unser Leben

Von: leseratte1310 Datum: 04. March 2020

Die Schwedin Elin Boals hat eine beachtliche Karriere als Fotografin gemacht. Sie ist Mitte vierzig und lebt in New York. Aber sie lässt niemanden wirklich an sich herankommen und an ihren Gefühlen teilnehmen. Hinter ihrer Kamera fühlt sie sich wohl und abgeschirmt. Doch dann erhält sie eine Nachricht aus Gotland, die alle Erinnerungen, die sie so gut verschlossen hat, mit einem Mal wieder hervorholen. Denn es gab einen Grund, dass sie damals die Insel verlassen hat. Ihr wird bewusst, dass sie sich ihren Erinnerungen und dem Ort der Kindheit stellen muss, wenn sie zufrieden und glücklich werden will. Das wundervolle Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt und als ich dann erkannte, dass es ein neues Buch der Autorin Sofia Lundberg ist, war klar, dass ich dieses Buch lesen muss, denn „Das rote Adressbuch“ hat mir sehr gefallen. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist wundervoll und berührend, und der Schreibstil der Autorin ist einfühlsam und angenehm zu lesen. Wir lernen Elin als erfolgreiche Fotografin kennen und auf einem anderen Zeitstrang bewegen wir uns in die Vergangenheit und damit in die Kindheit Elins. Es war keine einfache Kindheit, denn sie ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, wo auch Gewalt an der Tagesordnung war. Je besser ich Elin Boals kennenlernte, umso besser konnte ich mich auch in sie hineinversetzen. Die Charaktere sind alle glaubhaft und vielschichtig beschrieben. Die Geschichte hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Das was wir erlebt haben und was unsere Erinnerungen ausmacht, beeinflusst uns ein Leben lang. Selbst verdrängte Erinnerungen haben Auswirkungen auf unser Leben. Das wir in diesem Buch ganz anschaulich dargestellt. Mich hat dieses wundervolle Buch von Anfang an gepackt und ich habe es sehr gerne gelesen. Empfehlenswert!

... wenn die Erinnerungen der Vergangenheit dich einholen

Von: Tulpe22 Datum: 03. March 2020

„Ein halbes Herz“ von Sofia Lundberg ist meiner Meinung nach ein rundum gelungener, erstklassiger Roman! Aber nun mal Schritt für Schritt... Der Roman handelt von der Geschichte der erfolgreichen Fotografin „Elin Boals“. Elin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in New York und führt von außen betrachtet ein perfektes Leben. Gebürtig kommt Elin aus Gotland (Schweden). Ihr Mann und ihre Tochter verzweifeln allmählich, denn Elin scheint ein „Herz voller Geheimnisse“ mit sich zu tragen. Auf den ersten Blick wirkt Elin sehr stark und nahezu unnahbar - es stellt sich jedoch heraus, dass sich hinter ihrer Fassade viel Leid und ein tiefer Schmerz im Hinblick auf ihre Vergangenheit verbergen. Nachdem einige Hintergründe und Erinnerungen aus Elins Kindheit hervorgetreten sind, erhält sie plötzlich einen Brief von ihrem alten Freund aus Schweden. Mit ihrer Tochter Alice nimmt Elin die Reise auf sich, um den tiefen Schmerz aus ihrer Vergangenheit endlich zu verarbeiten... welches Geheimnis sie wirklich hütet, wird in dem Buch spannend erläutert! Nun zu dem Schreibstil und Aufbau des Romans... Das Buch enthält zeitliche „Sprünge“, an die ich mich erst nach einigen Kapiteln gewöhnen konnte. Die Sprünge von Elins Kindheit bis zur Gegenwart ergeben von Seite zu Seite mehr Sinn, denn das Bild von Elin wird immer „klarer“ und intensiver. Ich habe die Rückblicke abschließend als sehr sinnvoll empfunden! Meiner Meinung nach handelt es sich um ein grandioses Buch, welches den Titel „Nr. 1 Bestseller“ in Schweden definitiv verdient hat! Der Schreibstil von Lundberg ist einfach gehalten, jedoch trotzdem lebendig geschrieben. Die Charaktere, aber auch Landschaften werden detailliert beschrieben - teilweise jedoch erst im Verlauf des Buches. Es hat mich unglaublich gepackt, wie emotional und authentisch diese Geschichte erzählt wird! Ich empfehle das Buch definitiv weiter und werde mir das andere Buch von Sofia Lundberg bestellen!

Schöner Frauenroman

Von: Tanja G. Datum: 03. March 2020

Das Buch "Ein halbes Herz" spielt in zwei Ebenen. Einmal in der Gegenwart der erwachsenen Elin und einmal in ihrer Kindheit. Die Frage, warum sie gegenüber ihren Mitmenschen so distanziert ist, löst sich im Laufe des Buches auf. Mir hat das Buch gut gefallen, besonders die zwei verschiedenen Ebenen. Allerdings zog es sich m. E. ab der Mitte bis zur Auflösung ziemlich und ich konnte manche Handlungsweisen der Elin in der Gegenwart nicht mehr so ganz nachvollziehen. Aber der Schluss ist dann wieder ziemlich gut. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Herzlichen Dank für die Zusendung des buches.

Ein halbes Herz mit ganzem Gefühl

Von: Matthias Datum: 02. March 2020

Elin Boals, eine erfolgreiche Fotografin aus New York verbirgt ein dunkles Geheimnis. Trotz Ihres Starstatus scheint sie niemand zu kennen. Nicht einmal ihrer Familie gewährt sie Zugang zu Ihrem Inneren. Es wird allerdings deutlich das Niemand seiner Vergangenheit davon laufen kann. Und so bringt ein Brief aus Schweden ein Stein ins rollen. Elin muss sich mit Ihrer Vergangenheit auseinandersetzen um die Gegenwart zu retten. Der Roman ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. Zum einen die Gegenwart, in der die schillernde Welt der Starfotografin ins wanken gerät und zum anderen die Kindheit und Jugendzeit der Protagonistin auf der schwedischen Insel Gotland. Viele Rätsel werden somit nach und nach aufgelöst, beide Erzählstränge verweben sich im Laufe des Buches immer weiter. Dieser Roman liest sich ausgezeichnet Es liegt eine permanente Spannung in der Luft. Der Schreibstil ist klar. Die Autorin hat eine wunderbare Hand für Gefühle und Worte. Selten habe ich so ein emotionales Buch gelesen. Ein Roman bei dem sicher jeder auch etwas über sich selbst lernen kann. Absolute Leseempfehlung gilt dabei auch für den Debütroman von Sofia Lundberg „Das rote Adressbuch“.

Absolut lesenswert!

Von: Marion Schmitt Datum: 02. March 2020

Das Buch hat mich tief berührt. Die Geschichte einer starken Frau die von Schwächen und Erinnerungen eingeholt wird hat mich mit genommen, auf eine ganz besondere Reise. Das Buch steckt voller Emotionen die mich zum Lächeln, träumen und zu Tränen gerührt haben. 5 von 5 Sternen sind mehr als verdient

Wunderschöner Roman aus Schweden

Von: Nicoletta 49 Datum: 02. March 2020

Eine junge Frau mit Kamera vor sommerlichem Hintergrund, alles in Sepiatönen abgebildet - schon allein das Cover macht neugierig auf den schwedischen Bestseller von Sofia Lundberg. Die Autorin führt uns in einem interessanten, kurzweiligen Schreibstil durch eine packende Frauengeschichte. Kapitel in angenehmer Länge lassen den Leser nur so durch die Handlung fliegen. Diese wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit von Elin und sorgt so für durchgehende Kurzweil. Man möchte das Buch kaum aus der Hand legen und immer weiter lesen. Man erfährt nach und nach die Lebensgeschichte von Elin - wie die früheren negativen Erlebnisse ihrer Kindheit ihr ganzes weiteres Leben geprägt haben. Man lernt u.a. auch Sam, ihren Mann kennen und leidet förmlich mit ihm mit. Er fühlt sich vernachlässigt, weil seine Frau die Erlebnisse ihrer Vergangenheit nicht herauslässt. Das Buch ist sehr emotional und packt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe schon lange kein so schönes Buch mehr gelesen; das liegt hauptsächlich an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin. Auch, dass sich die Geschichte am Ende positiv wendet ist sehr schön. Sofia Lundberg ist für mich eine absolute Entdeckung und ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Ich kann für "Ein halbes Herz" nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen!

Ein Buch für jede Faser deines Herzens

Von: katikatharinenhof Datum: 02. March 2020

Elins Welt besteht auf dem perfekten Augenblick, dem perfekten Licht und dem perfekten Winkel, denn sie ist eine gefeierte Fotografin in New York. Doch je größer der Erfolg, desto mehr zieht sie sich in sich selbst zurück, lässt niemanden an sich heran, selbst ihre Familie nicht. Die Maurer beginnt zu bröckeln, als sie einen Brief auf ihrer alten Heimat Gotland erhält und die Erinnerung an längst vergessene Tage sich ihre Bahn brechen. Denn Elin trägt ein Geheimnis in sich, dass schrecklich ist. Sie muss zurück nach Gotland, um endlich ihren Frieden zu finden… „Das halbe Herz“ verlangt mir beim Lesen unendlich viel ab, denn ich fühle mit jeder Faser meines Herzens mit der kleine Elin, die in ihren Kindertagen so viel ertragen muss. Der Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter kommt mit der ganzen Situation nicht klar und lässt ihre Kinder das spüren. Ein Leben in Armut und voller Entbehrungen ist das, was Marianne ihren Kindern bieten kann. Eine Erbschaft scheint das Blatt zu wenden, doch auch dieses Glück ist nur von kurzer Dauer. Elins Kindheit reißt mir fast das Herz aus dem Leib, ich will sie einfach nur in den Arm nehmen, ihr die Liebe geben, die sie so schmerzlich vermisst, sie trösten und ihr sagen, dass alles gut wird. Ihre Lebensgeschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt und die Rückblicke sind eine echte Achterbahn der Gefühle – mehr als einmal ertappe ich mich dabei, wie ich mir verstohlen ein Tränchen aus den Augenwinkeln wische, denn das Leid der jungen Elin berührt mich im tiefsten Innern meines Herzens. Der Weg ans Licht liest ich wie ein Märchen…Elin wird von einem Modelscout entdeckt und beginnt fortan in Frankreich ein Leben voller Glitzer und Glamour. Doch auch dort wird sie nicht wirklich glücklich, denn sie hat nie gelernt, was es heißt, mit ganzem Herzen zu lieben. Erst mit Sam, ihrem Mann, bekommt ihr Herz so etwa wie ein Zuhause, doch Elin verschließt sich immer mehr und lässt niemanden an sich heran. Die Erinnerungen aus den Kindheitstagen haben sie zu einer Frau gemacht, die hart mich sich selbst ins Gericht geht, dabei hat sie das nicht nötig. Erst die Reise zurück nach Gotland öffnet langsam wieder ihr Herz und lässt alte Wunden heilen. Sofie Lundberg hat eine sehr emotionale Geschichte geschrieben, die sehr nachdenklich stimmt, sehr tiefsinnig ist und den Leser ins Grübeln bringt. Ihre Figuren sind mit dem Blick fürs Wesentliche ausgestattet und erlauben so dem Leser, sich ihre Geschichte wie eine zweite Haut überzustreifen und in ihre Schuhe zu schlüpfen, um ihre Wegbegleiter zu werden. Man fühlt und leidet mit Elin mit, wenn sie in Gedanken zurückreist, man lacht mir ihr, wenn sie sich an schöne Szenen aus ihrer Kindheit erinnert und man weint mit ihr um die Menschen, die sie betrauert. Die Autorin weiß, wie man den Bücherfreund in eine herzzerreißende Geschichte direkt hineinzieht, erweckt vielschichtige Charaktere zum Leben und lässt so die Szenerie in Gotland und New York vor dem inneren Auge des Lesers entstehen. Das Karussell der Gefühle dreht sich und beschert so dem Leser ein stetes auf und ab, einen bunten Reigen aus Liebe und Freude, aus Wut und Trauer, aus Angst und Verzweiflung. Der Blick durch Elins Kamera direkt in ihr Herz ist Sofia Lundberg sehr gelungen und zeigt auf, das es für alles eine Zeit des Lassens gibt – eine Zeit des Zulassens, eine Zeit des Loslassens und eine Zeit des Hereinlassens…. Chapeau !

Emotional und aufwühlend

Von: Nadine Dietz Datum: 01. March 2020

Sophia Lundgren ist mir schon von ihrem ersten Roman "Das rote Adressbuch" bekannt und hat es auch mit diesem Werk geschafft, einen durch und durch emotionalen Roman mit einem berührenden Thema und authentischen Charakteren zu erschaffen. Der Einstieg hat mir leider etwas Mühe bereitet. Geschrieben ist er in zwei Zeitebenen und der Wechsel macht ihn lebendig und erhält die Spannung. Die Auflösung, was damals geschah und weshalb Elin so traumatisiert erscheint, wird dem Leser immer klarer. Sie ist schon immer vor ihrer Vergangenheit davongelaufen und hat noch immer nicht zu sich selbst gefunden. Sophia Lundgren beschreibt die Charaktere sehr detailliert und genau und der bildhafte und berührende Schreibstil hat mich berührt. Wer nahe am Wasser gebaut ist, sollte sich Taschentücher bereit legen. Das Cover weckt in mir ein Gefühl der Leichtigkeit, die ich in der Geschichte nicht fand. Fazit: Ein sehr aufwühlender Roman, der mir im Gedächtnis bleiben wird. 4/5⭐

Erinnerung

Von: Zp Datum: 01. March 2020

Das Buch handelt von der erfolgreichen Fotografin Elin, die keine Gefühle zulässt. Erst als ihr Ehemann sie verlässt und sie einen Brief von ihrem Freund aus der Jugend erhält, versucht sie sich der Vergangenheit zu stellen. Die Geschichte wechselt immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Es zeigt, dass die vermeintlichen Erinnerungen nicht immer der Wahrheit entsprechen. Jedoch, das man nicht vor seiner Vergangenheit weglaufen kann. Das Buch ist sehr empfehlenswert.

Starkes Buch!

Von: Betty Datum: 01. March 2020

Dies war das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe, und ich war sehr angetan. Subtil gelingt es der Autorin, Spannung aufzubauen und den Leser zu fesseln. Insbesondere die beiden Handlungsstränge und der damit einhergehende Sprung zwischen Vergangenheit und Gegenwart machen den besonderen Reiz des Erzählstils aus. Mit ihren Ecken und Kanten war mir die Protagonistin sympathisch und ich konnte mich in sie hineinversetzen, ihre Probleme nachvollziehen und mit ihr mitfühlen. Ich habe das Buch direkt weiterempfohlen und an meine Tochter weitergegeben, welche es ebenfalls sehr gut fand und rasch gelesen hatte.

Gänsehaut

Von: Mkikira Datum: 29. February 2020

Sofia Lundberg hat es wieder mal geschafft sich in ihren Bann ziehen zu lassen. Die Art und Weise wie das Leben des Mädchens beschrieben wird lässt einen be jedem Satz mitfühlen und erschüttern. Auch wenn das Buch in zwei verschiedenen Zeiten geschrieben ist verliert man nicht die Übersicht und kann die Geschichte gut in Zusammenhang bringen. Ich kann das buch nur jedem empfehlen der gerne in Bücher abtaucht und mitfühlen kann selbst wenn es manchmal hart zu ertragen ist.

Eine echte Geschichte

Von: Ola Datum: 28. February 2020

Das ist mein erstes Buch von Sofia Lundberg, und sie hat mich für sich gewonnen. In diesem Buch habe ich alles gefunden was ich liebe, ein Geheimnis, liebe, Trauer. Passagen die einen selbst etwas nachdenken lassen wie wichtig es ist manche Dinge einfach mal zu hinterfragen oder an zu sprechen. Die Hauptperson Elin ist nach erster Ansicht eine starke Frau, nur um so mehr man ließt um so mehr erfährt man wie viel leid auch hinter einer starken Person stecken kann. Jeder der gerne Geschichten liest die das reale Leben und Tragödien beinhalten die wirklich so passiert sein könnten, kann ich das Buch sehr ans Herz legen. Ich bin nun ein neuer Fan und möchte mehr!

Leider nicht mein Geschmack

Von: Irmgard Datum: 27. February 2020

Das Buch ist zwar gut geschrieben, aber das Thema konnte mich leider nicht überzeugen. Elin habe ich als sehr anstrengend empfunden und die Handlung war stellenweise sehr langatmig. Auch waren beide Handlungsstränge sehr voraussehbar. Einzig die Darstellung der Tochter hat mir sehr gut gefallen.

Mitreißender Roman

Von: Steffi0280 Datum: 27. February 2020

Ein sehr einfühlsamer und mitreißender Roman. Die Personen sind sehr bildhaft umschrieben, somit fühlt man sich als Teil der Geschichte. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und aufhören zu lesen. Manchmal waren die Geschichte sehr herzzerreißend und mir standen die Tränen in den Augen. Die Geschichte bringt einen zum Nachdenken, ob man alles so sieht wie es wirklich ist oder ob man doch noch einmal hinschauen sollte. Es gehört jetzt definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher.

Erinnerungen kann man nicht verdrängen

Von: Ein Leser Datum: 27. February 2020

Die Geschichte kurz zusammengefasst: Nachdem Elin, eine New Yorker Starfotografin, aus ihrer Heimat Schweden Post bekommt, ändert sich ihr Alltag von heute auf morgen. Plötzlich kommen alle Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wieder hoch. Gemeinsam mit ihrer Tochter Alice kehrt Elin zu ihren Wurzeln nach Gotland zurück. Die Geschichte gliedert sich auf zwei verschiedene Zeitebenen und der Wechsel zwischen den Kapiteln bringt erfrischende Abwechslung in das Geschehen. Außerdem kann man so Stück für Stück nachvollziehen, warum die Protagonistin genau so fühlt und handelt. Die Konzentration der Handlung liegt ganz klar auf der Protagonistin, wobei die übrigen handelnden Personen leider etwas untergehen. Dennoch ist die Geschichte sehr einfallsreich und berührt. Der Schreibstil der Autorin ist unaufgeregt und angenehm, aus meiner Sicht leider auch etwas zu lasch. Dadurch kommen die Emotionen der Situation nicht so ganz zum Ausdruck. Ob dies womöglich erst durch die Übersetzung geschehen ist, kann ich nicht beurteilen. Fazit: Eine schöne Familiengeschichte, die auch als leichte Lektüre nebenher gelesen werden kann.

Ein halbes Herz..

Von: Patty Datum: 27. February 2020

..ist ein gutes Buch. Nach wenigen Seiten ist man drin, im Geschehen. Durch die zwei Zeiten in denen die Handlung spielt, springt man in Gedanken hin und her. Es kommt Verwunderung auf. Dann kommen einem Fragen und Gedanken in den Sinn. Doch dann kommt das Verstehen. Das Buch ist einfach zu verstehen, da die Autorin auf komplizierte Begriffe verzichtet hat. Die Aufmachung ist hübsch. Das Buch regt an, mal ein bisschen über sein eigenes Leben nach zu denken.

Herzbewegend

Von: Mio Datum: 25. February 2020

Der Roman handelt von einer Frau mitten im Leben, die im Beruf sehr erfolgreich ist, jedoch kein persönliches Leben mehr zu haben scheint. Ausgelöst durch einen Brief erinnert sie sich an ihre Kindheit und verliert sich immer mehr in ihren Gedanken. Abwechselnd wird die Handlung der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt, wobei ein immer klareres Bild dieser Frau und ihrer vielschichtigen Persönlichkeit entsteht. Der Schreibstil ist sehr lebendig und angenehm zu lesen. Mir gefällt dieses Buch sehr gut, weil die Protagonistin eine sehr bewegende Entwicklung ihrer Person erlebt in vielerlei Hinsicht. Auch ist die Verknüpfung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wirklich gelungen.

Ein ? ist ein halbes Herz

Von: HeckenHexe Datum: 25. February 2020

Ein halbes Herz von Sofia Lundberg ist der zweite Roman nach „Das rote Adressbuch“ von S. Lundberg. In meinen Augen ist auch „Ein halbes Herz“ zu recht in Schweden ein Nr.1 Bestseller geworden. Der Roman erzählt die Geschichte der in New York lebenden Starfotografin Elin Boals, die es schafft mit ihren Fotografien, wie keine Zweite Momente, Menschen einzufangen. Weder ihr Mann, noch ihre Tochter ahnen, welche Geheimnisse die in sich verschlossene Elin mit sich trägt. Sie ahnen lediglich, dass Eilin etwas bedrückt, welche Tragik sich dahinter verbirgt weiß nur sie. Ein geheimnisvoller Brief aus Schweden mit der Schenkung eines Sterns wirft sie komplett aus der Bahn, prompt stürzt sie sich in noch tiefer Arbeit. Ihr Mann, der alles versucht hat um die Ehe zu retten zieht aus, ihre Tochter ist auch davor sich von ihr abzuwenden. „Du bist ein einziges Fragezeichen. Für uns und für dich selbst. Ein Fragezeichen ist immer ein halbes Herz. Hast Du dir darüber mal Gedanken gemacht? Man kann einen Menschen nicht aufrichtig lieben, wenn er ein Herz voller Geheimnisse hat. Das ist unmöglich.“ Immer häufiger kommen die Erinnerungen aus der Vergangenheit in ihr hoch. Mit ihrer Tochter macht sie sich nach Schweden auf um sich dem zu stellen.. Zu viel möchte ich gar nicht Preis geben, weil ich Angst, habe den Zauber der Art und Weise wie S. Lundberg Elin`s Geheimnis lüftet, zu nehmen. In immer intensiveren Rückblenden zieht sie einen mit in die Geschichte rein, mal sanft, mitfühlend oder so rasant, dass einem der Atem stockt. Bis jetzt ist es eins meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr und jeder der außergewöhnliche Geschichten, die das Leben schreibt wird diese Geschichte verschlingen.

Herzerwärmender Roman

Von: Denise Datum: 25. February 2020

Dieser schwedische Roman geht wirklich bis in jede Faser des Herzens. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, habe es förmlich verschlungen. Sofia Lundberg ist es hier offensichtlich leicht gelungen die Leser in eine andere Welt zu entführen. Zeitliche Sprünge innerhalb eines Buches mag ich eigentlich nicht, allerdings war es hier so leicht sich immer wieder neu einzufinden. Absolut empfehlenswert!

Definitv Empfehlenswert

Von: Melike Becker Datum: 25. February 2020

Elin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in New York, aber eigentlich auch nicht so richtig. Sie ist eine berühmte Fotografin, der Mann, Sam, ein Geschäftsmann und ihre Tochter, Alice, hat es auf die Juilliard als Tänzerin geschafft. Alles scheint perfekt. Aber: Es scheint offenbar nur perfekt. Sie ist distanziert und verschließt sich, auch ihrer Familie gegenüber. Elin kommt eigentlich aus Gotland, Schweden und war seit ihrer Jugend nicht mehr zuhause. Sie hütet ein tragisches Geheimnis – eine tiefe Schuld, weshalb sie die Insel verließ und nie wieder zurückkehrte. Lundbergs Schreibstil ist einfach und schön. Es sind keine komplizierten Wörter und Sätze. Inhaltlich dauerte mir der Einstieg in das Thema sehr lange, aber das Buch liest sich dennoch angenehm. Empfehlenswert für Pendler oder Reisende, die gute Bücher lesen wollen, aber sich nicht intensiv beschäftigen möchten. Dennoch ist das Buch ein Drama, darauf sollte man emotional vorbereitet sein. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut, so hatte ich immer mal wieder einen Kloß im Hals und feuchte Augen. !!!Achtung Spoiler: Um die Kritik verständlich zu erklären, werden jetzt Teile beschrieben, die mit dem Verlauf der Geschichte zu tun haben. Ich werde keine Wendungen oder großen Geheimnisse aufdecken, aber schon Inhalte vorwegnehmen. Sie erhält eine Postkarte von einem alten Freund, Frederik, den sie aus ihrer Kindheit in Schweden kennt. Den hat sie nicht mehr gesehen, seit sie damals die Insel verlassen hat, wegen der Schuld, die sie in sich trägt. Relativ früh erfahren wir in dem Buch, dass es sich um Totschlag handelt könnte: Nachdem sie die Karte bekommen hat, sucht sie nämlich nach der Verjährungsfrist von Totschlag in Schweden. Leider kommt dann erstmal nicht viel. Immer werden Charakter und Entwicklung beschrieben. Es gibt viele Zeitsprünge zurück in ihre Kindheit, die aber oft nicht mit dem vorangegangen Text nicht im Zusammenhang stehen. Anfangs wirkte es für mich leider wie eine abgedroschene Liebesgeschichte, die ein zehntes Mal erzählt wird. Glücklicherweise ist das schnell vorbei und das Drama, das ich erwartet hatte, kommt zum Vorschein. Lundberg braucht etwas lange, um in die Geschichte einzusteigen und man braucht einen langen Atem, um durchzustehen. Aber es lohnt sich. Etwa ab der Hälfte des Buches konnte ich nicht mehr genug davon bekommen. Schnell ist klar, dass es kein Liebesroman ist. Es geht um Elin und handelt von ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es geht um eine Frau, die sehr erfolgreich ist, aber immer vor sich selbst weggelaufen ist. Vor sich und ihrer Vergangenheit. Eine Frau, die viel Schmerz, Trauer und Leid durchstehen musste und deswegen so stark, unnahbar, geradezu perfekt sein möchte. Sehr spät erst kommt die Beschreibung ihres Äußeren, was mich sehr verärgert hat, da ich sie mir neu vorstellen musste. Zwischendurch, vor allem am Anfang, wurde die Geschichte etwas langweilig, weil ich nicht wusste, worauf es hinauslaufen wird. Während der Zeitsprünge erfahren wir, dass sie in einer armen Familie aufgewachsen ist. Das wird sehr lange aufgearbeitet. Sie ist auf dem Land aufgewachsen, ein kleiner Ort und jeder kennt jeden. Sie hat ein paar enge Vertraute. Der Vater ist im Gefängnis und ist alkoholkrank. Irgendwann heiratet Elins Mutter Frederiks Vater und so werden Elin und Frederik Stiefgeschwister, was ihre Freundschaft stärkt. Die Beziehung zur Mutter aber auf eine harte Probe stellt. Es geschehen so viele gute und schlechte und tragische Dinge in ihrem Leben, auf die ich nicht viel näher eingehen will. Im Laufe des Buches wird aber klar, warum Elin so ist, wie sie ist. Sie ist viel weggelaufen und hat stark gelitten. In diesem Buch beschreibt Lundberg die Entwicklung eines Charakters und was ein Bruch im Leben alles anstellen kann. Alles in allem: Empfehlenswert, aber man braucht schon einen langen Atmen.

Ein halbes Herz

Von: Valeria Datum: 25. February 2020

Das tolle an diesem Buch ist, dass es in zwei Zeit Epochen geschrieben wurde. Man lernt das Kind Elin in Gotland 1979 kennen, wie sie war, wo sie lebte und ihren Umgang. Was für Werte sie früher schätzte und was für sie damals richtig und falsch war. Dann ist da aber noch die Elin zu der sie geworden ist, 2017 in New York. Eine Erwachsene Frau, mit ihrem Traum Job, ihrer bezauberten Tochter und natürlich ihren Mann Sam. Doch die ganzen Jahre über hatte sie sich Verstellt, ihre Gefühle eingesperrt und war versunken in ihrer Gefühlswelt voller Trauer, Schuld und Einsamkeit. Als sie alles verloren hat und immer an die Vergangenheit erinnert wurde, kamen all ihre Gefühle hoch und es war an der Zeit etwas zu ändern, mit sich selbst ins Reine zu kommen und das Vertrauen ihrer Familie wieder zurück zu erlangen. Um das zu erreichen braucht sie viel kraft, Mut und ein offenes Herz. Ein Buch das von Anfang bis Ende dich in ein Bann der Gefühle reißt und ein unerwartetes Ende bereit hält. Es lässt sich leicht und verständlich lesen, ist voller Emotionen und für all diejenigen die spannende Geschichten die tief ins Herz gehen lesen und auch für die, die etwas neues ausprobieren wollen so wie ich die eigentlich nur Liebes Romane und Thriller liest. Das Buch war für mich was völlig Neues sowohl vom Schreibstil als auch von der Geschichte. ich bin sehr gerührt und zum nachdenken gebracht worden und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

Hinreißende Geschichte

Von: Dobermann Datum: 25. February 2020

Guter Schreibstil. Habe das 400 Seiten umfassende Buch in einem Wochenende gelesen. Es geht um Elin und ihre Familie. Mal wird in der Vergangenheit von ihren Sorgen und Nöten beim Heranwachsen unter ärmlichen Verhältnissen erzählt. Oder in der Gegenwart von ihr erzählt als erfolgreiche Fotografin, die jedoch ein scheinbar sonderbares Eigenleben führt, was zu Problemen in ihrer kleinen Familie führt. Nach und nach erklärt sich alles...schöne mitfühlende Geschichte

Hinreißende Geschichte

Von: Dobermann Datum: 25. February 2020

Guter Schreibstil. Habe das 400 Seiten umfassende Buch in einem Wochenende gelesen. Es geht um Elin und ihre Familie. Mal wird in der Vergangenheit von ihren Sorgen und Nöten beim Heranwachsen unter ärmlichen Verhältnissen erzählt. Oder in der Gegenwart von ihr erzählt als erfolgreiche Fotografin, die jedoch ein scheinbar sonderbares Eigenleben führt, was zu Problemen in ihrer kleinen Familie führt. Nach und nach erklärt sich alles...schöne mitfühlende Geschichte 👍

Hinreißende Geschichte

Von: Dobermann Datum: 25. February 2020

Guter Schreibstil. Habe das 400 Seiten umfassende Buch in einem Wochenende gelesen. Es geht um Elin und ihre Familie. Mal wird in der Vergangenheit von ihren Sorgen und Nöten beim Heranwachsen unter ärmlichen Verhältnissen erzählt. Oder in der Gegenwart von ihr erzählt als erfolgreiche Fotografin, die jedoch ein scheinbar sonderbares Eigenleben führt, was zu Problemen in ihrer kleinen Familie führt. Nach und nach erklärt sich alles...schöne mitfühlende Geschichte 👍

Ein Frauenroman

Von: Keiko Datum: 24. February 2020

Ich durfte Sofia Lundbergs Roman "Ein halbes Herz" testlesen. Das Buch ist ein Frauenroman mit allem positiven, wie auch allen negativen Punkten. Die Fotografin Elin Boals sollte eigentlich glücklich sein. Sie hat einen Mann, ein Kind und einen Job der sie erfüllt. Doch verfolgt sie immer noch ihre Vergangenheit und ihre schwere Kindheit, die sie nun wohl oder übel aufarbeiten muss. Die Geschichte ist für mich leider zu vorhersehbar und nach Schema F geschrieben. Auch ist das Genre überhaupt nicht mein Fall. Wer aber gerne typische Frauenromane mit Drama und Gefühl liest kann hier ein paar Stunden gut unterhalten werden.

Eine alte Schuld

Von: smberge Datum: 24. February 2020

Inhalt: Elin Boals ist eine erfolgreiche Fotografin in New York, sie hat eine Mann und eine Tochter. Doch sie vergräbt sich in ihrer Arbeit, hat kaum noch Zeit für Sam und Alice, die sich immer mehr von ihr zurückziehen und Sam dazu bringt, die gemeinsame Wohnung zu verlassen. In dieser Situation bekommt Elin einen Brief von ihrem Jungendfreund Friedrich aus ihrer Heimat Gotland. Durch diesen Brief brechen die Erinnerungen an die damaligen Ereignisse in Gotland wieder auf, eine Wunde die sie damals die Insel hat verlassen lassen. Meine Meinung: Dieses Buch ist sehr gefühlvoll. Schon beim Einstieg lernen wir Elin als erfolgreiche Fotografin kennen, die nach Außen hin ein erfülltes Leben hat. Aber schnell wird deutlich, dass es da eine dunkle Wolke gibt, die über ihr schwebt. Langsam wir klar, dass es in ihrer Vergangenheit ein Geheimnis gibt und der Brief von Friedrich ist der Grund, warum die Erinnerungen langsam wieder ans Tageslicht kommen. So erfahren wir langsam Elins Geheimnis. Anfangs fehlte mir etwas die Orientierung, wohin die Handlung führt. Doch schnell wurde klar, dass Elin sich vor dem alten Geheimnis in ihre Arbeit geflüchtet hat und Schritt für Schritt dringen wir in das Geheimnis vor. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und passend für dieses doch recht sensible Thema. Elin ist ein vielschichtiger Charakter, den man im Laufe des Buches sehr gut kennenlernt und auch ihre Entwicklung zu dem Menschen, der sie heute ist, nachvollziehbar macht. Ein fesselndes Buch, das einmal wieder zeigt, dass man vor seinen Problemen nicht davon laufen kann und sich ihnen stellen muss.

Sind unsere Erinnerungen immer richtig???

Von: Kerstin Datum: 23. February 2020

Ein wunderbares Buch über eine Frau die ein schreckliches Kindheitserlebnis nie richtig verarbeiten konnte und dadurch beinahe ihre Zukunft zerstört. Elin ist erfolgreiche Fotografin und ein Workaholic. Sie stellt ihre Arbeit immer an erste Stelle und vergisst dabei vollkommen ihre Familie. Um ihre Beziehung zu retten, muss sie sich allerdings erstmal ihrer Vergangenheit stellen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kann problemlos der Handlung folgen. Auch der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen. Ein Buch, welches ich absolut empfehlen kann.

Eine Geschichte über Vergangenheit, die Gegenwart und ein tragisches Geheimnis

Von: Tamara Datum: 23. February 2020

"Ein halbes Herz" ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Sofia Lundberg gelesen habe und ich war von der ersten Seite an gefesselt von der Geschichte. Es geht um Elin, eine erfolgreiche Fotografin in Ihren Mittvierzigern, welche mit Ihrer Familie in New York lebt. Als Sie eines Tages einen anonymen Brief erhält, kann dieser nur von einer bestimmten Person aus Ihrer alten Heimat Gotland stammen und lange verdrängte Erinnerungen aus Ihrer Kindheit holen sie plötzlich wieder ein. Sie muss sich mit einem langen gehüteten Geheimnis und einer tragischen Schuld auseinandersetzen. Es ist eine packende Geschichte über Familie, Freundschaft und die Tatsache, dass nicht immer alles ist, wie es zu sein scheint...

Toll geschrieben

Von: Peggy Datum: 23. February 2020

Das Buch ist toll geschrieben und liest sich super weg.

"Ein Fragezeichen ist immer nur ein halbes Herz"

Von: Linslet Datum: 23. February 2020

Sofia Lundbergs Ein halbes Herz ist ein berührendes Buch darüber wie der Umgang mit der Vergangenheit auch unsere Gegenwart prägt. Ihre authentische Schreibweise und Erzählstil erlauben es dem Leser eine Beziehung zu den Charakteren aufzubauen und sich in die Situationen einzufühlen. Dabei schafft Sofia Lundberg es Emotionen zu transportieren ohne übermäßig kitschig oder dramatisch zu erzählen. Immer wieder fügt sie einzelne Sätze ein, die das echte Leben zurückholen. Ich bin mir sicher dies war nicht das letzte Buch der Autorin das ich gelesen habe. Nun noch ein paar Worte zum Inhalt, die jedoch eher kurz ausfallen werden, da ich nicht spoilern möchte. Elins Reise in ihre Vergangenheit hat mich sofort gefesselt und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Begleitet wird Elin dabei von ihrer Tochter Alice, die sie zwingt sich Schritt für Schritt den traumatischen Erlebnissen zu stellen und endlich ihren Frieden zu machen, um wirklich in der Gegenwart leben zu können. Hängen geblieben ist bei mir insbesondere der Satz "Ein Fragezeichen ist immer nur ein halbes Herz.", der sich darauf bezieht, wie unsere Geheimnisse verhindern können, dass wir uns selbst unseren Nächsten richtig öffnen können. Besonders gut gefallen hat mir auch das Ende, das ich vielleicht nicht als das absolut klassische Hollywood Happyend bezeichnen würde, das aber für mich perfekt in dieses Buch und das Leben passt. Ich kann ein halbes Herz nur wärmstens weiterempfehlen.

Erst mit Erinnerungen ein ganzes Leben

Von: Sonja Haanraads Datum: 21. February 2020

„Ein halbes Herz“ … und auf dem Cover nur die halbe Person zu sehen … Der Textbeginn am Buchrücken: „Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt“ – so sehr passen dieser, Coverbild und Titel zusammen, dass ich vor allem eines war, als der Roman von Sofia Lundberg bei mir ankam: extrem neugierig. Und ich wurde nicht enttäuscht: Es ist ein großartiger Roman, der in stetem Wechsel zwischen heute und damals von Erinnerung, Distanz, Nähe, Heimat und Familie erzählt. Der Roman fängt im Heute (2017) an, als ein Brief die Hauptperson Elin mitten in ihrem übervollen Alltag erreicht und sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Die Kapitel wechseln beständig vom Heute in die Vergangenheit (erzählt wird die Zeit von 1979 bis 1999), die Erzählzeit zwischen Präsens und Imperfekt. Elin lebt mit Mann und Tochter Alice in New York, ist eine leidenschaftliche und erfolgreiche Fotografin, die sich vor lauter Arbeit kaum Zeit für ihr Privatleben nimmt. Nicht einmal mit ihrer Familie spricht sie über ihre Gefühle, Erinnerungen … bis sie eines Tages eben nicht mehr wegrennen kann und sich ihrer Vergangenheit, der Zeit vor allem in Gotland, stellen muss. Einer Zeit, die sie ganz im Kontrast zu ihrem jetzigen Leben in Armut auf dem Land erlebte. Durch den ständigen Wechsel, die kurzen Kapitel, die lebendige bildreiche Sprache mit viel wörtlicher Rede wird man direkt in Elins Leben, in ihre Gegenwart und ihre Erinnerung mitgenommen – und die Spannung kann den ganzen Roman lang gehalten werden. Die Figuren, besonders Fredrik, ihren besten Freund aus Kindheitstagen, hatte ich schnell liebgewonnen und mich jeden Abend auf weitere Erlebnisse mit Elin und ihrer Familie gefreut. Elin ist eine Person, die nicht filtern kann, alle Geräusche und Bilder um sich wahrnimmt, worauf auch ihr Erfolg gründet, gleichzeitig aber jemand, der sich um sich herum mit Hilfe seiner Kamera einen Schutzschirm vor der Welt geschaffen hat. So viele Facetten die Hauptfigur selbst also hat, so facettenreich ist auch der Roman erzählt; die Bilder aus Elins Leben entstehen beim Lesen wie von selbst vor den eigenen Augen, sodass es mir immer schwerer fiel, das Buch aus den Händen zu legen – und das Ende schließlich schneller da war als gewünscht. Noch dazu ist es Sofia Lundberg tatsächlich gelungen, mich mit den Wendungen der Ereignisse zu überraschen … Deshalb geht hiermit eine klare Leseempfehlung an alle, die Lust auf eine wirklich „runde“, toll zu lesende Geschichte mit Tiefgang haben – und am Schluss vielleicht auch noch bereit sind, sich selbst Fragen zu stellen; die Autorin regt es an … und mich haben sie noch lange beschäftigt.

Eine Reise in die Vergangenheit und in die Zukunft

Von: ConstanzeHA Datum: 21. February 2020

Die Autorin führte mich direkt nach New York in das Leben der Protagonistin, einer erfolgreichen Starfotografin. Diese erhält eine Nachricht aus der Vergangenheit, aus der sie damals geflohen ist. Sie beginnt sich zu erinnern. Einblicke in ihre Kindheit in Schweden wechseln sich gut gelungen mit Kapiteln über ihr gegenwärtiges Leben ab. Die Protagonistin erscheint am Anfang des Buches als unnahbar und unfähig, ihre Gefühle zu zeigen. Vorsicht Spoiler! So ist sie unter anderem sogar unfähig, ihrer eigenen Tochter zu sagen, dass sie diese lieb hat. Eine Sympathie für die Protagonistin zu entwickeln, fällt anfangs etwas schwer, je tiefer man jedoch in die Geschichte dieser Frau einsteigt, ihre Vergangenheit durchlebt, ihre familiären Verhältnisse erkennt, desto mehr Verständnis hatte ich. Mein heimlicher Liebling des Buches ist jedoch die Tochter der Protagonistin. Diese ist liebevoll, hilfsbereit und geht ihr eigenes Leben - wie einst die Protagonistin ihrer Mutter half -Vorsicht Spoiler!, eine Katze rettete, im örtlichen Lebensmittelladen aushalf. Schlussendlich ist es die Tochter, die der Protagonistin hilft, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, sich zu öffnen und die Liebe zu erkennen und anzunehmen, ja, selbst zu lieben. Ein tolles Buch, das zeigt, dass allein beruflicher Erfolg und die Tatsache, dass man geliebt wird, nicht glücklich macht, wenn man nicht selbst liebt. Ein großer Schritt der Protagonistin für ihre Zukunft. Während des Lesens habe ich mir manchmal gewünscht, dass sie diesen schon ein paar Jahre früher gegangen wäre..

Ein halbes Herz

Von: Annica Datum: 20. February 2020

Klappentext: Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt - denn obwohl die schwedische Fotografin Elin Boals eine glänzende Karriere in New York absolviert, hat sie sich zurückgezogen in ihren ganz eigenen Kosmos. Niemandem gewährt sie Zugang zu ihrem Inneren, nicht einmal ihrer Familie. Als sie völlig unerwartet einen Brief aus ihrer Heimat Gotland erhält, brechen die Erinnerungen mit Macht über sie herein. Denn Elin hütet ein tragisches Geheimnis - eine tiefe Schuld, die sie damals dazu trieb, die Insel für immer zu verlassen. Und nun spürt sie, dass sie an den Ort ihrer Kindheit zurückkehren muss, wenn sie jemals wirklich glücklich werden will ... Meinung: Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben. Ich bin sofort in das Buch eingetaucht. Die Geschichte um das Leben von Elin ist meiner Meinung nach sehr gut beschrieben wurden. Es wurden schöne wie aber leider auch sehr schlechte und tragische Ereignisse beschrieben. ACHTUNG SPOILER! : Die Kindheit von Elin war schwer sie musste so früh erwachsen werden und so viel durchleben dadurch hat sie sich einen Schutzwall um sich rum gebaut den sie aber leider auch bei ihrer eigenen Familie aufrecht erhält. Und eines Tages bricht alles zusammen. Sie bekommt Post von Fredrik. Ihren einzigen und besten Freund aus Kindertagen. Diese Post bring Elin völlig aus der Fassung und dann geht auch noch ihr Ehemann Sam weil er es satt hat, das Elin lieber Arbeitet statt bei der Familie zu sein. Für Elin bricht alles zusammen Der Mann ist weg, die Tochter kapselt sich auch immer mehr ab und die schlimmen Erinnerungen an damals suchen Elin heim. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!!!! Es war einfach wunderbar es lesen zu dürfen und ich bin so richtig versunken beim Lesen in diesem Buch. Ich habe mit Elin mitgetrauert, gehofft und gelitten. Vielen dank an die Autorin für das sensationelle Buch und danke an Randomhouse das ich eine der glücklichen Leserin sein durfte.

Reise in ein Leben davor

Von: Melli Datum: 20. February 2020

Mein bisheriger Favorit in diesem Jahr. Dieses Buch hätte ich weder wegen seiner Inhaltsangabe noch seines Covers gekauft. ...und ich bin so froh das ich es lesen durfte. Ein so lebendiges Buch habe ich selten gelesen. Elin wächst mit ihren beiden Brüdern in einem kleinen Dorf in Schweden auf.Sie haben nicht viel Geld, doch Elin hat alles was sie braucht und das liegt auch an Fréderick ihrem besten Freund, der ihr immer zur Seite steht. Nach einem Unglück flieht Elin nach Stockholm zu ihrem Vater und wird dort entdeckt,sie wird Model und später eine berühmte Fotografin. Die Protagonisten sind alle realistisch und zum Teil faszinierend. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit zeigt eine Protagonistin die sich in zwei völlig gegensätzlichen Leben aufhält und als diese beiden Zeiten zusammengeführt werden, hatte ich wirklich Tränen in den Augen. Ein wundervolles Buch mit viel Gefühl und nicht kitschig.

Bewegende Geschichte

Von: Tine Datum: 19. February 2020

Der Roman "Ein halbes Herz" wird in zwei Zeitebenen erzählt: Der Leser erfährt über Elins Leben als erfolgreiche Fotografin in New York - ihre Kindheit in Gotland ist dazu ein starker Kontrast. Beide Zeitebenen sind schlüssig miteinander verwoben. Man erfährt im Laufe der Geschichte immer mehr über Elins Kindheit und dass sie etwas Schreckliches erlebt hat, vor dem sie immer noch flüchtet. Sofia Lundberg ist eine sehr bewegende Geschichte gelungen, die mich sofort gefesselt hat und bis zum Ende spannend blieb. Von mir eine klare Leseempfehlung!

Kindheit in Schweden

Von: Brigitte L. Datum: 19. February 2020

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es geht um eine Frau in der aktuellen Zeit und um ihre Kindheit in Schweden. Ihre Kindheit war einerseits schön (Aufwachsen in der Natur, ihre Brüder), andererseits aber auch sehr schwer (Armut, Vater in Haft, Mutter oftmals sehr lieblos). Dann passiert etwas, aufgrund dessen sie ihre Heimat verlässt. Als aber ein Freund von früher sich bei ihr meldet, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen und ihrer jetzigen Familie einiges erklären. Das Buch hat mich sehr berührt. Es ist aber auch sehr gut lesbar. Man kann es in einem Rutsch durchlesen.

Ein halbes Herz

Von: LovingBooks Datum: 18. February 2020

Ein halbes Herz ist das zweite Buch der Autorin Sofia Lundberg. Mir persönlich hat der Roman sehr gut gefallen - die Geschichte enthielt einige überraschende Wendungen. Dies trug wesentlich zur Spannung bei und sorgte dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Zudem regt die Geschichte auch zum Nachdenken an - ist alles, an das du dich erinnerst wirklich so? Oder nur eine verzerrte Wahrnehmung? Den einen Stern Abzug gibt es dafür, dass mir an manchen Stellen der Übergang zu abrupt war und ich mir manchmal noch einen tieferen Einblick in das Innenleben der Charaktere gewünscht hätte. Ansonsten jedoch ein gelungener Roman, den ich gerne weiterempfehle!

Eine spannende Anregung zum Nachdenken

Von: Greeny33 Datum: 18. February 2020

Sofia Lundberg hat ein Talent dafür, Dinge zu beschreiben! Wie Elin durch New York läuft, versucht in New York einen kleinen Platz zu finden, an dem es ruhig ist und es einfach nicht schafft... Wie sie das Großstadtleben beschreibt.... Wie es ist, wenn man innerliche Unruhe verspürt und nicht mal im Umfeld etwas äußerliche Ruhe finden kann. Auch die zwischenmenschlichen Bezeichnung hat Sofia Lundberg realistisch dargestellt.... Elin, Alice und Sam sind eine nach außen perfekte Familie mit großen Problemen, die durch Elin's Vergangenheit entstanden sind. Verdrängte Erlebnisse, Lügen und Elin's Kindheit schaffen eine große Mauer zwischen Elin und Sam und Alice. Diese Mauer wird zu der Kamera, die Kamera hinter der sich Elin flüchtet und durch die die Distanz zwischen ihr und ihrer Familie immer größer wird. Als Elin mit ihrer Tochter zurück in ihre Vergangenheit, ihre Heimat reist, erwartet man, dass sich alle in den Armen liegen und alles wieder gut ist, jedoch fängt da eigentlich erst die richtige Geschichte bzw Problematik an. Es wird klar wie schwer es ist 30 Jahre zu überwinden, in denen vieles passiert ist. Viele Vorwürfe und Missverständnisse, so wie es im wahren Leben auch wäre, machen das Wiedersehen zu einer Gefühlsachterbahn. Eine Mischung aus Freude und verletzten Gefühlen die nur schwer zu überwinden sind. Durch die Sprünge Zwischen Vergangenheit und Gegenwart, kann man Elin nachvollziehen...Man kann ihre Gedanken und Gefühle verstehen! Verstehen warum sie geflüchtet ist und warum sie sich ungeliebt gefühlt hat. Elin sieht ihre Heimat als dunklen Ort, da sie so viele schlechte Erinnerungen damit verbindet. Alice hingegen ist begeistert von diesem Ort! Ein Ort, zwei Ansichten und genauso ist es mit dem, was damals passiert ist.... Elin ist vor ihrer eigenen Realität geflüchtet... Nicht vor dem, was tatsächlich passiert ist. Sie hat all die Jahre, das geglaubt, was ihr Verstand ihr vorgespielt hat... Nicht das was tatsächlich war! Ihr ganzes Leben hat sie mit dem Gefühl verbracht, dass ihre Mutter sie nicht liebt. Was beim Wiedersehen alle sehen, kann Elin nicht sehen... Dass ihre Mutter sie liebt und immer geliebt hat! Eine wundervolle Geschichte die einen zum Nachdenken anregt.

Ein Buch, das noch lange nachwirkt...

Von: Justine Datum: 18. February 2020

Im Buch "Ein halbes Herz" von Sofia Lundberg geht es um die dramatische Lebensgeschichte der Protagonistin Elin. Der Leser erfährt abwechselnd von ihrer Kindheit in ärmlichen Verhältnissen auf der schwedischen Insel Gotland und von ihrem späteren Leben als Fotografin, Mutter und Ehefrau. Ich fand, dass sich besonders die Mitte des Buches ziemlich gezogen hat und an manchen Stellen fiel es mir dadurch etwas schwer, weiterzulesen. Irritiert hat mich außerdem oftmals das Verhalten der Hauptfigur, z.B. wie sie Fragen ihrer Tochter oder ihres Mannes wiederholt ignoriert oder ihre Tochter kritisiert. Auch, wenn es Gründe für ihr Verhalten gab, die auch zum Ende hin immer klarer werden, verhielt sie sich an einigen Stellen sehr kindlich bzw. respektlos ihrer -immer bemühten- Familie gegenüber, wodurch sie für mich als Leserin hin und wieder unsymphatisch wirkte. Der letzte Part des Buches spielt, wie der Klappentext schon kurz andeutet, in Schweden. Dieser Teil, sowie der Schluss der Geschichte, haben mich wiederum extrem beeindruckt. Hier wurde das Buch für mich auch endlich zum absoluten Pageturner, sodass ich es trotz anfänglicher Kritik auf jeden Fall empfehlen möchte! Besonders hervorheben will ich hier auch den Schreibstil der Autorin. Ganz besonders die Darstellung der Landschaft hat mir gefallen. Da möchte man sich Gotland am liebsten selbst mal anschauen :)

Eindrucksvoll und regt zum Nachdenken an

Von: Honey Datum: 16. February 2020

Die Geschichte von Elin wird eindrucksvoll und gut nachvollziehbar beschrieben. Die Geschichte springt zwischen der Vergangenheit und Gegenwart hin und her und stellt so sehr gut die Zusammenhänge dar. Das schöne Cover und der Klappentext machen Lust auf das Buch. Das Buch regt zum Nachdenken an und lässt einen auch zum eigenen Leben Parallelen entdecken. Mir hat das gesamte Buch, der Aufbau und Erzählstil sehr gut gefallen. Kann ich nur weiterempfehlen.

Welch ein kraftvolles Buch

Von: hebebk Datum: 16. February 2020

Elin, eine überaus erfolgreiche Fotografin, seit vielen Jahren in New York lebend, erschafft permanent Inszenierungen, und dies sowohl hinter ihrer Kamera als auch im privaten Leben. Alles ist schön, geschönt, ist Kunst und kunstvoll, künstlich, nichts von der Person Elin ist wirklich fassbar. Niemand hat Zutritt zu ihrem Inneren. Das wahre Leben, das lebendige, oft schmerzhafte, bleibt außen vor. Elin ist die perfekte Fassade, die perfekte Fiktion. Das Echtsein hat sie längst vergessen. Erst als Sam, ihr Mann, es nicht mehr aushält und sie verlässt, kommt Elins routiniertes Schein-Leben in Bewegung. Ein unerwarteter Brief aus Elins Heimat Schweden lässt zudem mit aller Macht Erinnerungen an ihre Kindheit in Gotland über sie hereinbrechen. Doch erst ihre 17-jährige Tochter Alice schafft es, dass Elin bereit wird, sich ihrer Kindheit und einem damit verbundenen tief in der Seele vergrabenen tragischen Geheimnis zu stellen. Welch ein kraftvolles Buch hat Sofia Lundberg da geschrieben. Es hinterlässt tiefe Eindrücke, denn die Autorin schreibt in starken Bildern und sehr bewegend. In zwei Zeitebenen erzählt sie vom Leben Elins. Zunächst liegt der Schwerpunkt in der Gegenwart 2017 in New York. Elin fotografiert Models, ihre Fotos zeigen makellose Schönheit. Einen harten Kontrast dazu bilden die aufblitzenden kurzen Erinnerungsfetzen an die Kindheit in Gotland, beginnend im Jahr 1979, einer Zeit großer Armut, mit einer Mutter, die unberechenbar zwischen Gleichgültigkeit und Wut schwankt, gleichzeitig aber auch der Halt durch eine tiefe kindliche Freundschaft zu Frederik, ihrem Seelenverwandten. Je mehr das glatte New Yorker Leben ins Wanken gerät, je intensiver werden die Erinnerungen an Gotland, und die Leser durchleben den äußerst schmerzhaften Prozess, dem sich Elin stellen muss. Erst im letzten Drittel des Buches erfährt man, wieso Elin zu solch einer makellosen Kunstfigur wurde. Und es bricht dem Leser schier das Herz. Ein erschreckend intensives Buch über die immense Kraft der in die Seele eingebrannten Erinnerungen, die sich nicht darum scheren, ob sie wahr sind oder Lüge.

Ein Roman, nicht nur für Frauen

Von: andrek Datum: 15. February 2020

Der Roman von Sofia Lundberg hat mich fasziniert. In einem mitreißendem Schreibstil erzählt sie das Leben der Protagonistin aus der Sicht der Gegenwart und aus der Vergangenheit, in der sie etwas Schreckliches erlebt hat und vor dem sie noch immer flüchtet. Ein vielseitiges Buch, das großen Spaß beim Lesen macht.

wer hätte DAS gedacht

Von: Buchwurm Datum: 14. February 2020

Diese Geschichte spielt in zwei Zeiten : " damals / heute " und entsprechend in zwei Empfindungs- / Erlebniswelten. Diese werden gegen Ende des Buches zusammengeführt, wobei das Gefühl nach einer Fortsetzung ruft. Der Schreibstil ist angenehm und nimmt einen mit in die Gefühlsräume der heranwachsenden bzw erwachsenen Protagonistin; ich habe diesen Roman "verschlungen", konnte ihn kaum aus der Hand legen. 4 von 5 Sternen, weil da irgendwie noch ein loser Faden herumbaumelt, der (noch) kein Ende hat. Trotzdem ein schönes Buch!

Ein Buch für jung und alt

Von: MEKL Datum: 14. February 2020

Ich finde das Buch toll! Es bleibt von Anfang an spannend und auch das Ende ist unerwartet. Gut ist auch, dass es aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Einmal aus der Kindheit der Hauptfigur und einmal aus ihrer heutigen Sicht. Es geht um Liebe, Freundschaft und vor allem um die Vergangenheit der Hauptfigur. Das Buch ist auch gut für Jugendliche geeignet und an manchen Stellen sehr emotional . . . Man kann sich gut in Elin Boals - die Hauptfigur - hineinversetzen und das Buch ist sehr schön geschrieben (man verliert den roten Faden nicht). Ich kann es nur weiterempfehlen!

Das Geheimnis

Von: emmy Datum: 14. February 2020

Die Protagonistin Elin Boals ist eine bekannte und erfolgreiche Fotografin und könnte eigentlich glücklich sein, wenn sie nicht ein großes Geheimnis mit sich tragen würde.Eine Schuld an der sie schon ihr ganzes Leben leidet. Der Roman wird aus der Sichtweise der jungen und der älteren Elin erzählt und ist sehr spannend und emotional geschrieben.

Ein Schönes Buch

Von: Jessi Datum: 13. February 2020

Das Buch ist gut geschrieben. Mir gefällt das Cover von den Buch.

Bilder eines Lebens

Von: Dosel Datum: 13. February 2020

Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Geschichte von der erfolgreichen Fotografin Elin, die sich durch einen ungewöhnlichen Brief aus ihrer Heimat eher unwillig und ängstlich ihrer Vergangenheit stellt. Erst als ihr Mann aus der gemeinsamen Wohnung auszieht und auch ihre Tochter der Mutter emotionale Distanz vorwirft beginnt sie, sich mit ihrer Kindheit auf Gotland auseinanderzusetzen. Die Geschichte wechselt zwischen der Kindheit und Jugend auf Gotland in den 80er-Jahren und 2017 in New York. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Beschreibungen sehr detailreich. Je mehr ich gelesen habe um so mehr hat es mich berührt. Es zeigt, daß man seiner Vergangenheit auf Dauer nicht davonlaufen kann. Sehr empfehlenswert.

"Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele"

Von: aline passione Datum: 11. February 2020

"Ein halbes Herz" von Sofia Lundberg erzählt die Geschichte der Schwedin Elin Boals, die dem Anschein nach mitten im Leben steht. Erfolgreiche Fotografin in New York, verheiratet, eine Tochter - doch Elin ist sehr verschlossen und lässt weder ihre Angehörige an Gefühlen noch an Erinnerungen teilhaben. Dies ändert sich schlagartig als Sie einen Brief aus Ihrer alten Heimat Gotland erhält. Alles Vergangenen, was Sie so gut verdrängt hatte, kommt mit einem Mal zurück. Um mit den Geschehnissen von früher abzuschließen, muss Elin an den Ort zurück kehren wo alles begann. Sofia Lundberg hat es geschafft eine sehr berührende Geschichte mit vielen Gefühlen und Emotionen zu erschaffen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr fließend und wechselt mühellos von der Gegenwart zur Vergangenheit. In dieser Zeit lernt man den Charakter der Hauptperson Elin Boals kennen und verstehen. Die Rückblicke aus Ihrer Kindheit harmonieren perfekt zu den Geschehnissen aus der Gegenwart und liefern nach und nach alle Informationen rund um die vergangenen und gegenwär tigen Ereignisse. Ein wirklich sehr gelungener und bewegender Roman, der einen bis zum Schluss mitfiebern und zu Tränen rühren lässt. Die Autorin liefert viele Details rund um die Charaktere, Umgebung und Vergangenheit und nimmt den Leser mit auf Elins Reise zu sich selbst. Absolut zu empfehlen ohne die kleinste Kritik!

Ein außergewöhnliches Leben

Von: onaltin Datum: 10. February 2020

Zuerst denkt man, wieder eine Familiengeschichte. Dann wird man aber von dem Buch und der Erzählweise eingefangen und kann kaum aufhören zu lesen, bis man das Ende kennt. Dieses Buch lohnt sich zu lesen.

Ein halbes Herz

Von: Andy 1966 Datum: 08. February 2020

Wenn man nicht zu seinen Wurzeln steht, kann eine Beziehung auch nicht gelingen, das kam in dem Buch deutlich heraus . Das Buch hat mich gefesselt, es war total spannend, ich war total begeistert. Die Mutter von Elin war echt grausam als Mutter und das man da die Beziehung abbricht ist einem nicht zu verdenken

Wunderschön

Von: Tanja Gessler-Knopp Datum: 07. February 2020

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und freute mich darauf es lesen zu können. Die Geschichte handelt von Elin, die in New York eine glänzende Karriere als Fotografin hat, aber niemanden einen Einblick in ihr Inneres gewährt. Als sie einen Brief aus Gotland erhält brechen die Erinnerungen mit aller Macht über sie herein. Sie hütet ein Geheimnis, für das sie in die Heimat zurückkehren muss, um wirklich glücklich zu werden. Ob sie die andere Hälfte ihres Herzes zurückbekommt, wird hier nicht verraten. Mir haben an diesem Buch die genauen liebevollen Beschreibungen besonders gut gefallen, als Leser kann man sich alles vorstellen und fühlt sich mittendrin im Geschehen. Auch die Geschichte an sich fand ich wunderschön und dieser Roman ist so richtig was fürs Herz. Ich würde das Buch sofort wieder lesen. Das erste Buch von Sofia Lundberg werde ich mir auch noch kaufen. Das Buch fesselte und bewegte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Also absolute Kaufempfehlung.

Erstklassiger Roman

Von: Funda Datum: 22. March 2020

Von Anfang bis Ende einfach toll geschrieben lässt sich super lesen und es bleibt immer spannend

Die perfekte Welt

Von: Cosuse Datum: 12. March 2020

Elin ist eine berühmte Fotografin und ihr Leben perfekt, bis sie eine Nachricht aus ihrer Vergangenheit bekommt. Mit ihrer Tochter reist sie dorthin. Dieses Buch ist eine interessante Lebensgeschichte,in einem gut zu lesenden kurzweiligen Schreibstil geschrieben. Die Quintessenz dieser Geschichte lautet: die Wahrheit kommt immer ans Tageslicht. Leider hat mich diese Buch nicht so ganz gefesselt, dass ich es gerne nochmal lesen würde.

Ein halbes Herz

Von: buchtante76 Datum: 06. March 2020

Mit diesem Buch hat Sofia Lundberg genau meinen Geschmack getroffen. Ich liebe Bücher, die parallel in der Vergangenheit und in der Gegenwart geschrieben sind. Die Fotografin Elin lebt und arbeitet in New York und erhält Post aus ihrer Kinder und Jugendzeit in Schweden. Somit wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Das Buch ist sehr emotionsgeladen und spannend. Das Ende kam für mich etwas überraschend (oder auch nicht wirklich ;)). Ein Buch das ich mit Sicherheit weiterempfehlen werde.

Ein halbes Herz

Von: Daniela Datum: 06. March 2020

Ein halbes Herz Ist ein sehr spannendes und emotionales Buch mit einem aus meiner Sicht unerwarteten Ende. Es ist sehr schön geschrieben und lässt einen an der Geschichte teilhaben. Für jung und alt sehr zu empfehlen vorausgesetzt man mag Bücher über Liebe und Freundschaft. Mein Geschmack ist es!

Die Vergangenheit holt uns immer wieder ein

Von: luckynelli Datum: 02. March 2020

Den Klappentext werde ich hier nicht wiederholen. Das Buch hat mich nachdrücklich in seinen Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte von Elin, einem schwedischen Mädchen, das mit seiner Mutter und seinen beiden Brüdern auf Gotland lebt. Der Vater sitzt im Knast und erst durch eine Erbschaft bekommt die ärmliche Familie Geld. Die Mutter lässt sich auf einen Gutsbesitzer ein, der mit Elin nicht gut umgeht. Ein Feuer vernichtet sämtlich Häuser, tötet den Gutsbesitzer und einen Bruder von Elin. Elin, die glaubt das Feuer entzündet zu haben, flüchtet zu ihrem aus dem Knast entlassenen Vater nach Stockholm. Und dann beginnt ihre Erfolgsgeschichte - die einer prominenten Fotografin. Auch Elin gründet eine Familie, doch ihr Job ist ihr wichtiger. So entfernen sich ihr Mann und ihre Tochter. Aber ihre hartnäckige Tochter fragt Elin immer wieder nach ihrer Vergangenheit und in einer stillen Stunde erzählt sie ihr davon. Elin macht sich mit ihrer Tochter auf nach Schweden und erlebt, dass sie alle Jahre lang mit einem Verdacht gelebt hat, der sich nicht bewahrheitet. Das Buch ist spannend, man will wissen, wie es weiter geht. Das Leben von Elin wird abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt. Der Stil ist einprägsam. Man kann sich die Umgebung gut vorstellen und leidet so manches Mal mit dem jungen Mädchen Elin mit. Ich bin begeistert.

Der Einfluss von Erinnerungen

Von: Sabrina Datum: 01. March 2020

Sofia Lundberg beschreibt in ihrem Roman das Leben der Starfotografin Elin, die eigentlich alles erreicht hat und sich mit Job und Familie glücklich schätzen könnte. Als dieses Leben jedoch zusammenzubrechen droht, holen Elin verschiedene Kindheitserinnerungen ein, die sie jahrelang erfolgreich verdrängt hat und die bislang niemand kennt. Lundberg stellt uns damit alle vor die Frage, inwieweit wir eigenen Erinnerungen und Einschätzungen trauen können und schildert wie scheinbar einfach und positiv es sich auswirken kann, über diese mit anderen zu sprechen und sie zu teilen. Insgesamt empfinde ich das Buch als angenehm geschrieben und gut lesbar und habe mich gut unterhalten gefühlt. Lediglich die Wechsel zwischen "heute" und "damals" hätten meiner Meinung nach in längeren Abschnitten und nicht nach jedem Kapitel erfolgen können. In einigen Punkten war mir die Beschreibung der Gefühlslage der Protagonisten ein wenig überzogen; alles in allem jedoch eine Leseempfehlung :)

Eine etwas verwirrende Geschichte, die ständig in der Vergangenheit und Gegenwart hin und herspringt.

Von: Countrylady Datum: 29. February 2020

An und für sich eine nette aber langweilige Geschichte. Da sich die Handlung aber auch ständig zwischen der frühen und späteren Vergangenheit und der Gegenwart abwechselt bis sich der Knoten auflöst, ist es oft sehr verwirrend. Ich würde das Buch jetzt nicht weiterempfehlen

Ein halbes Herz

Von: Angi Datum: 28. February 2020

Vielen Dank an Randomhouse das ich dieses tolle Buch lesen durfte. Sofia Lundberg hat einen sehr tollen Schreibstil. Kompliment für dieses tolle Buch. Die Geschichte von Elin und Ihrer Familie fand ich sehr spannend. Die Zeitsprünge zwischen der Kindheit von Elin und Ihren Geschwistern sowie der Gegenwart mit Ihrer Familie fand ich sehr beeindruckend. Am Anfang fand ich es ein wenig verwirrend wie die zwei Geschichten zusammen passen sollen, dies macht aber um so weiter man liest Sinn. Elin wird nach und nach bewusst das Sie sich Ihrer Vergangenheit stellen muss. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

Wie ein halbes Herz größer wird

Von: Solvy Datum: 27. February 2020

In diesem Buch erzählt Sophie Lundberg die Geschichte einer Fotografin, die sich hinter ihrer Kamera versteckt. Elin sucht das perfekte Licht und will mit der Kamera genau dieses einfangen. Um auch die Bilder perfekt aussehen zu lassen, sogar schöner als die Wirklichkeit, wird alles genauestens inszeniert und später auch retuschiert, wenn nötig. Doch entscheidend ist für Elin, das Magische des Lichts einzufangen – das ist ihre Leidenschaft. Ihr Leben als Kind, das sie bis zum 15. Lebensjahr auf Gotland verbrachte, verdrängt sie, weil sie alles vermisst und sie das zu sehr schmerzt. Doch als ein Brief ihres Jugendfreundes Fredrik eintrifft, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ihre Ehe mit Sam läuft eh schon schlecht (was sie gar nicht wahrnimmt), weil sie fast nie zu Hause ist, und nun kommen auch noch ihre Erinnerungen hoch. Chronologisch werden in Rückblenden ihre Erlebnisse in der Kindheit erzählt bis zu dem Tag, als sie ihren jetzigen Mann kennen lernt. Man erfährt also peu à peu all das, was sie fast 20 Jahre allen verschwiegen, was sie verleugnet hat. Da immer abwechselnd die Geschichte der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt wird, entsteht eine ungeheure Spannung. Einerseits will man wissen, wie aus dem kleinen Bauernmädchen auf Gotland eine Starfotografin in New York geworden ist und andererseits fragt man sich, ob sie es schafft, sich ihrer Vergangenheit zu stellen und gegenüber Mann und Tochter zu öffnen.Auch bleibt die Spannung, warum sie eigentlich alles hinter sich lassen wollte. Was ist damals bloß passiert? Rührend und einfühlsam wird ihre Kindheit geschildert. Man spürt die Last, die das Mädchen trägt und die Auswirkung auf sie, wenn die Mutter so traurig abwesend und Löcher in die Luft starrend in der Küche sitzt. Die Überforderung der Mutter, die Armut, die Gewalt des Ehemannes werden gut eingefangen und schaffen eine beklemmende Atmosphäre. Eben so rührend ist es zu lesen, wie Elin und Fredrik ihre Freundschaft leben und sich gegenseitig stützen. Das Buch hat mich aufgewühlt und ich stellte mir die Frage, ob die von Alice, Elins Tochter, getätigte Aussage, dass ein Mensch, der sein halbes Leben anderen verschweigt, nicht lieben könne, weil die Hälfte seines Herzens verschlossen bliebe, stimmt. Der Versuch, diese Mauer abzubauen, wird von Sofia Lundberg eindrücklich geschildert. Die Figur Elin ist tief charakterisiert und glaubhaft geschildert. Auch wenn die anderen Personen nicht so viel Raum einnehmen, sind sie keinesfalls blass. Da der Erzählstil prägnant, geradlinig und auf das Wesentliche fokussiert ist, wird in kleinen Szenen viel von allen Figuren deutlich. Es sind auch durchaus sehr interessante Personen darunter. Das Buch war so spannend, dass ich es quasi in einem Rutsch durchgelesen habe, kaum damit aufhören konnte – nur wenn der Schlaf mich übermannte. Man merkt der Autorin ihre Faszination für Gotland an. Sie schafft es sehr gut, die Ruhe und Gemächlichkeit, die Naturverbundenheit und Bodenständigkeit der Einwohner der Insel Gotland genauso wie den Lärm und die Unruhe, die Künstlichkeit und den Stress einer Stadt wie New York einzufangen.

Was fürs Herz

Von: JB Datum: 24. February 2020

Elin Boals ist erfolgreiche Fotografin in New York. Sie vergräbt sich in ihrer Arbeit und verdrängt ihre Kindheit in Schweden. Darunter leidet die Beziehung zu ihrem Mann und ihrer Tochter. Doch ein Brief aus der Vergangenheit führt dazu, dass sie sich doch mit ihrem Trauma auseinander setzt. Der Aufbau des Romans hat mir sehr gut gefallen. Wir bewegen uns auf zwei Zeitebenen; einmal die Kindheit der Protagonistin in Schweden, wo sie in ärmlichen Verhältnissen mit ihren Brüdern aufwächst. Auf der anderen Seite die Gegenwart, in der Elin arbeitswütige Fotografin ist und deswegen ihr Privatleben vernachlässigt. Langsam kommen die beiden Erzählstränge zusammen und wir erfahren warum sie damals Schweden überstürzt verlassen hat. Dieser Roman hatte genau die richtige Portion Herz ohne kitschig zu sein und spannend ohne allzu brutal oder mysteriös zu sein. Einfach ein Buch, das sich gut lesen lässt. Meiner Meinung nach hätten nur die inneren Dialoge von Elin etwas ausführlicher dargestellt werden können. Lange wirkt sie dadurch eher unsympathisch. Aber vielleicht ist es genau dieser Wandel von Unverständnis zu Mitgefühl, der das Buch besonders macht.

Du erschaffst Fiktion, jeden Tag, jede Sekunde. Das ist nicht die Wirklichkeit.

Von: Juno Dean Datum: 22. February 2020

Wie kam ich zu diesem Buch? Durch Zufall wurde ich auf das Buch bzw. die Autorin aufmerksam. Es ist das erste Buch von Sofia Lundberg, das ich lese. Wie finde ich Cover und Titel? Das Cover hat mich ja schon angesprochen, der Titel, hm, naja, der ist eher nichtssagend. Um was geht’s? Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert in der Welt von Elin, deren Kindheit von Armut, der Abwesenheit des Vaters und der sich immer offensichtlicher werdenden Überforderung der Mutter geprägt ist. Jahre später kämpft sie damit, was wichtiger für sie ist, Familie oder Job. Während sie sich in ihre Arbeit flüchtet bzw. dahinter versteckt, dabei immer unkonzentrierter wird, begreift sie irgendwann, dass sie dabei ist, erneut ihre Familie zu verlieren. Die Flucht vor der Wirklichkeit gelingt nur so lange, bis die Vergangenheit sie einholt und sie sich ihr stellen muss. Wie ist es geschrieben? Es handelt sich um einen Einzelroman, der also problemlos ohne Vorwissen und Cliffhangergefahr gelesen werden kann. Der Schreibstil ist teilweise flüssig, teilweise zäh, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Die Zeitsprünge zwischen dem Jetzt in 2017 und Elins Kindheit ab 1979 sind gut gekennzeichnet. Die Beschreibungen sind einerseits sehr detailverliebt, andererseits wieder sehr nüchtern, irgendwie hat mich beides nicht erreicht. Die Gegebenheiten konnte ich mir gut vorstellen. Die Kapitellänge war angenehm. Wer spielt mit? Ich mache es kurz: Elin hat mich tierisch genervt. Ich hatte lange Zeit keine Ahnung, was eigentlich ihr Problem ist, dadurch wirkte die Geschichte auf Dauer echt anstrengend und interessierte mich immer weniger. Ist sie gedanklich so mit ihrer totgeschwiegenen Vergangenheit beschäftigt, dass sie die Gegenwart völlig aus den Augen verliert? Elin vernachlässigt (vermutlich unbewusst) ihre Familie, und als diese sich abwendet, fühlt sie sich als Opfer. Die ganze Welt muss sich immer um sie drehen, sie braucht stets volle Aufmerksamkeit und muss im Mittelpunkt stehen. Was für sie in Ordnung ist, wirft sie anderen vor, denn immer sind die anderen schuld. Solange sie aber ihre Vergangenheit verschweigt (die Familie hat keine Ahnung, was damals passiert ist), wird sie niemand verstehen können, nicht einmal sie selbst. Sie handelt(e) damals und auch jetzt (für mich) absolut nicht nachvollziehbar. Miteinander reden ist das Zauberwort. Wie steht es mit der Fehlerquote? In meiner Ausgabe befinden sich noch einige Fehler. Mich stört das leider beim Lesen. Mein Fazit? Das Buch hat mir leider gar nicht gefallen, ich habe es lediglich zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, was denn nun Elins Problem ist (die Auflösung hat mich leider auch nicht versöhnt), somit erhält es von mir 3 von 5 Sternchen. Ich werde voraussichtlich keine weiteren Bücher von Sofia Lundberg lesen.

gelungene Urlaubslektüre

Von: M.K. Datum: 18. February 2020

Ein süßer Liebesroman für den Urlaub mit vorhersehbarem Happy-end. Habe am Ende eine Träne verdrückt!

Elfin großes Geheimnis, spannend erzählt

Von: Angela Datum: 16. February 2020

Elin stammt eigentlich aus einem Bauerndorf und entflieht dem ganzen, da eine dunkle Vergangenheit darauf liegt. Sie baut sich ein neues Leben auf und lebt gut damit, bis die Vergangenheit sie wieder einholt. Dann hat das Weglaufen keinen Sinn mehr und alles bricht zusammen... Der Titel "ein halbes Herz" macht am Ende des Buches wirklich Sinn. Denn Elin lebt nur mit einem halben Herzen, da die Vergangenheit die andere hälfte besitzt. Sehr spannend geschrieben wo der Leser in einem Kapitel in der Gegenwart ist und im nächsten in Elins Vergangenheit. Eine herzzerreißende Geschichte, die berichtet über einen alten Fehler.

Super

Von: Tashi Datum: 15. February 2020

Nachdem ich schon das rote Adressbuch für sehr gut empfunden habe, hat mich dieses Buch total in den Bann genommen. Absolut lesenswert und eins der Bücher das wenn man es ausgelesen hat:"oh wie schade es ist zu ende" denkt.

Erinnerungen bestimmen unser Leben

Von: Mimi64 Datum: 14. February 2020

Das wundervolle Cover hat mich neugierig gemacht. Wir lernen Elin als erfolgreiche Fotografin kennen und auf einem anderen Zeitstrang bewegen wir uns in die Vergangenheit und damit in die Kindheit Elins. Es war keine einfache Kindheit, denn sie ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Was dann in der Vergangenheit passiert ist, wird nach und nach aufgedeckt und man erfährt wie aus dem kleinen schwedischen Mädchen eine berühmte Fotografin wird. Selbst verdrängte Erinnerungen haben Auswirkungen auf unser Leben. Das wird in diesem Buch ganz anschaulich dargestellt. Mein Fazit ein sehr empfehlenswertes Buch

Ein halbes Herz

Von: Marina Datum: 13. February 2020

Die bewegende Geschichte der erfolgreiche Fotografin Elin Boals, die durch einen Brief aus Gotland, wo sie ihre Kindheit verbracht hat, von den Erinnerungen der Vergangenheit eingeholt wird. Eine Vergangenheit, die sie erfolgreich verdrängt hatte, mit einem Geheimnis woran sie droht zu zerbrechen. Erst als ihr gegenwärtiges Leben ihr entgleitet, ist sie bereit sich die Schatten der Vergangenheit zu stellen, und reist mit ihrer Tochter nach Gotland, zurück zu ihre Wurzeln. Ein bewegendes Buch über Mutter-Tochter Beziehungen, über ein erfolgreiches und scheinbar zufriedenes Leben, gebaut auf einer unglücklichen Kindheit. Ein halbes Herz, was erst wieder ganz werden kann wenn Elin sich ihrer Vergangenheit stellt.

Mitreißende Geschichte über ein durch Erinnerungen beeinflusstes Leben

Von: Sandra Datum: 04. February 2020

„[Erinnerungen] beeinflussen uns ein Leben lang. Mehr als wir es wahrhaben wollen. Und möglicherweise ohne Grund.“ Das Buch ist abwechselnd in zwei Zeitebenen geschrieben, die eine erzählt von der Kindheit Elins in Gotland und die andere im Jahr 2017 in New York. Elin ist inzwischen Mitte vierzig und eine prominente Fotografin. Zunächst kann man sich als Leser gar nicht vorstellen wie diese beiden Geschichten zusammenfinden sollen, denn während die heutige Elin reich, berühmt und scheinbar zufrieden mit ihrem Leben ist, ist ihre Kindheit von Wut, Gewalt und Armut geprägt. Nach und nach lernt man den Menschen der sich hinter der Kamera versteckt kennen und die beiden Erzählstränge finden nachvollziehbar zusammen. Ich kann absolut nachvollziehen, warum dieses Buch in Schweden so erfolgreich ist und bin froh, dass es nun auch auf Deutsch verfügbar ist. Eine wunderbare Geschichte die auch ein bisschen zum Nachdenken anregt.