Karen Swan

Sterne über Rom

Sterne über Rom Blick ins Buch

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Die Engländerin Cesca lebt in Rom und betreibt einen erfolgreichen Blog, der eine Hommage an die ewige Stadt und das Dolce Vita ist. Als sie Bekanntschaft mit ihrer Nachbarin macht, der berühmten Viscontessa Elena, sind sich beide sofort sympathisch. Nach einiger Zeit willigt Cesca sogar ein, Elenas Memoiren zu verfassen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr beschleicht Cesca das Gefühl, dass Elena etwas vor ihr verbirgt. Als auf einer Baustelle ein wertvoller Diamantring gefunden wird, der angeblich Elena gehört, stellt Cesca zusammen mit dem attraktiven Archäologen Nico Nachforschungen an – und fördert ein tragisches Geheimnis zu Tage ...

Ein tolles Buch für zwischendurch

Von: Amber144 Datum: 25. June 2019

Das Cover ist wunderschön und mit so viel Liebe gestaltet. Einzelne Sterne glitzern sogar. Da hat sich jemand extrem viele Gedanken gemacht und Mühe gegeben und es ist geglückt. Allein das Cover ist ein toller Hingucker. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Im Buch sind immer wieder Zeitsprünge enthalten. Diese ergeben dann zwei Handlungsstränge, die mich am Anfang sehr verwirrt haben. Da es aber insgesamt 535 Seiten sind, hat man genug Zeit sich daran zu gewöhnen. Cesca lebt in Rom und ist als Fremdenführerin tätig. Nebenbei betreibt sie einen Blog. Durch einen Zufall lernt sie Viscontessa Elena kennen und soll ein Buch über ihr Leben schreiben. Die Idee der Geschichte hat mir sofort gefallen. Man lernt Rom kennen und vor allem die Geschichte Roms ist immer wieder Thema. Insgesamt hat mir die Umsetzung ganz gut gefallen. Ab und zu war das Buch etwas langatmig, aber das war nicht häufig so und lässt sich deswegen gut beim Weiterlesen übergehen. Der Klappentext erklärt schon einiges von der Geschichte, was man aber erst merkt, wenn man schon im Buch ist. Allerdings verrät er nicht zu viel. So bleibt es spannend. Viel Tiefgang habe ich nicht erwartet und auch nicht bekommen. Ein wirklich gutes Buch für zwischendurch. Ich vergebe verdiente 4 Sterne.

Eine Hommage an das Temperament der Italiener, an die wahre Liebe und an eine tolle Stadt!

Von: Birgit Pirker Datum: 29. May 2019

Francesca, kurz Cesca genannt, hat ihren Beruf als Rechtsanwältin in London an den Nagel gehängt und möchte sich in Rom ein neues Leben aufbauen. Dort schreibt sie einen erfolgreichen Blog über die ewige Stadt und arbeitet nebenbei als Fremdenführerin. Ihr ganzer Stolz ist die kleine Wohnung auf der Piazza Angelica, unmittelbar neben dem prachtvollen Palazzo der Familie Damiani. Durch Zufall lernt sie die Bewohnerin, die Viscontessa Elena Damiani kennen. Diese macht ihr das verlockende Angebot, für sie zu arbeiten: Cesca soll ihre Memoiren verfassen. Schon bald muss sie jedoch feststellen, dass es die Viscontessa nicht immer ganz so ehrlich mit ihrer Vergangenheit nimmt … Als nach einem Erdbeben auch noch eine Sinkhöhle im Garten des Palazzo entsteht, in der der Speläologe Nico einige unglaublich wertvolle Funde macht, sucht Cesca verbissen nach der Wahrheit! Karen Swan erzählt uns die Geschichte der beiden Frauen in abwechselnden Kapiteln auf zwei Zeitebenen. Wir begleiten sie in der Gegenwart vom Juli bis zum Oktober 2017, erfahren im zweiten Handlungsstrang aber auch von Elenas bewegter Lebensgeschichte zwischen den 60er und 90er Jahren. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was beim Lesen zwar für Abwechslung sorgt, lässt aber leider nur wenig Spannung in den einzelnen Handlungssträngen entstehen. Das macht die Geschichte an manchen Stellen leider doch etwas langatmig! Für mich war Elenas Vergangenheit deutlich fesselnder. Cescas Geschichte konnte mich erst mit Nicos auftauen so richtig mitreißen. Auch wenn sich die beiden anfangs gar nicht ausstehen konnten, sprühen doch schon bald die Funken. Zusätzlich überrascht der Roman mit einer intensiven Kriminalgeschichte, rund um Tod, Geld und Macht! In diesem Buch wird Rom wunderbar dargestellt! Die Autorin transportiert die vielen schönen Orte und Sehenswürdigkeiten, das Dolce Vita und das Leben der Menschen dort zielsicher an ihre Leser. Ich konnte regelrecht die Geräuschkulisse hören und die Sonne in meinem Gesicht spüren. Karen Swan konnte auch das besondere Flair dieser tollen Stadt in ihrer Erzählweise auffangen. Der Palazzo und die Piazza, also die Orte, an denen „Sterne über Rom“ hauptsächlich spielt, sind laut Nachwort der Autorin zwar fiktiv aber die weitere Umgebung hat sie selbst vor Ort recherchiert und dementsprechend schön beschrieben. „Sterne über Rom“ ist eine Hommage an das Temperament der Italiener, an die wahre Liebe und an eine tolle Stadt!

Emotionen pur in einer wunderbaren Stadt

Von: scarlett59 Datum: 28. May 2019

Zum Inhalt: Die Engländerin Francesca lebt in Rom und arbeitet als Fremdenführerin. Außerdem betreibt sie einen Blog, in dem sie sehr persönlich über Rom berichtet. Durch einen Zufall lernt sie die Viscontessa Elena kennen, die in einem riesigen Palazzo lebt. Und da sich beide Frauen trotz des Altersunterschieds sympathisch sind, passt es sehr gut, als Elena Francesca bittet ihre Biografie zu schreiben … Meine Meinung: Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die sich langsam annähern. Da sind zum einen das Leben von Elena, beginnend im Teenageralter, und zum anderen das heutige Leben aus der Sicht von Francesca. Die Autorin hat es dennoch geschafft, dass ich als Leser nie verwirrt war, die zeitlichen Abgrenzungen sind gelungen. Manchmal habe ich es nur bedauert, wenn ich das interessante Leben von Elena verlassen musste, um ins hier und heute zu Francesca zurückzukehren. Allerdings bergen beide Zeitebenen so ihre Geheimnisse, Verwicklungen und schönen Momente. Ganz wunderbar hat die Autorin in den Kapiteln aus Francescas Leben das italienische Flair dieser tollen Stadt eingefangen. Es werden sowohl die Touristenscharen erwähnt, als auch die „üblichen“ Sehenswürdigkeiten, doch auch die Einheimischen und ihr „normales“ Leben kommen nicht zu kurz – alles so, wie ich es auch aus eigener Erfahrung kenne. Fazit: eine gelungene Mischung aus Emotionen, unfreiwilliger Komik, Tragik und italienischem Dolce Vita

Einfach zum Träumen schön!

Von: zauberblume Datum: 27. May 2019

Auf den neuen Roman von Karen Swan "Sterne über Rom" habe ich mich schon riesig gefreut. Und ich wurde nicht enttäsucht. Wir dürfen mit Cesca einen aufregenden Sommer in Italiens Hauptstadt verbringen. Die Engländerin Cesca hat sich schon als kleines Mädchen in Rom verliebt. Und jetzt ist ihr Traum Wirklichkeit. Sie lebt in ihrer Traumstadt, arbeitet als Fremdenführerin und betreibt erfolgreich einen Blog, der eine Hommage an die ewige Stadt und das Dolce Vita ist. Eines Tages macht sie Bekanntschaft mit ihrer Nachbarin, der berühmten Viscontessa Elena. Beide verstehen sich auf anhieb und Elena bittet Cesca ihre Memoiren zu verfassen. Die Zusammenarbeit ist nicht immer leicht und Cesca hat das Gefühl, dass Elena ihr nicht immer die Wahrheit erzählt und einige wichtige Details aus ihrem Leben verschweigt. Dann wird auf einer Baustelle auch noch ein wertvoller Ring gefunden, der angeblich Elena gehört. Zusammen mit dem attraktiven Archäologen Nico stellt Cesca Nachforschungen an und gemeinsam fördern sie ein tragisches Geheimnis ans Tageslicht ..... Die Autorin hat mich auf dieses Mal restlos begeistert. Ich bin von Anfang an in die Geschichte eingetaucht und hatte das Gefühl live dabei zu sein. Der Schreibstil der Autorin ist einfach super. Ich hatte das Gefühl, selbst in der ewigen Stadt zu sein, die Bauwerke zu bewundern und bei Ausgrabungen dabei zu sein. Außerdem lerne ich ganz besondere Protagonisten und ihre Lebensgeschichte kennen. Da ist allen voran Elena, reich geboren, reich verheiratet - man könnte glauben ein Leben im Glück. Doch leider ist dem nicht so. Elenas Geschichte hat mich berührt, manchmal war ich auch entsetzt. Ein Leben, das sich ein Normalsterblicher nicht vorstellen kann. Doch es gibt auch dunkle Seiten in Elenas Leben und ihre Geheimnis hat mich doch zum Frösteln gebracht. Und dann da Cesca, die ihr Leben genießt, auch wenn das Geld oft knapp ist. Ich sehe Cesca mit ihrer ausgefallenen Kleidung und ihrem ganz besonderen Wesen vor mir. Der Palast von Elena mit seinem Traumgarten mitten in Rom ist schon beeindruckend. Doch Geld allein macht auch nicht glücklich. Natürlich spielt auch die Liebe in dieser Geschichte eine Rolle. Ein perfektes Gesamtpaket, das man von der ersten bis zur letzten Seite genießen kann. Eine unterhaltsame und spannende Lektüre, die mir vergnügliche Lesestunden beschert hat. Ein ganz besonderes Lesevergnügen. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, es passt wunderbar zur Geschichte. Gerne vergebe ich für diese Wohlfühllektüre 5 Sterne.

Dolce Vita und seine Tücken und Lücken

Von: Blumiges Bücherparadies Datum: 19. May 2019

Ich hab sogar schon einmal ein Buch von Karen Swan gelesen in diesem Winter und war sehr begeistert von der Schreibweise der Autorin. Dieses Buch ist ein bisschen anders, weil es zwei Sichten gibt diesmal. Einmal aus der Vergangenheit der Viscontessa und dann aus der jetzigen Gegenwart aus der Sicht von Cesca. Es gab einen ziemlich coolen Twist zwischen den Hauptcharaktere, der mir sehr gut gefallen hat und als Bonus gibt es sogar eine Love story. Manchmal war es ein bisschen schwierig das Buch in einem Fluss zu lesen, denn am Anfang hab ich nicht so ganz verstanden, wer Laney ist. Klar, die Jahreszahl war da, aber ich konnte die Person nicht zuordnen. Erst als Elena mehr über sich erzählt hat, konnte man das schlussfolgern.

Ein richtiger Mystery Krimi!

Von: Juliane - I AM JANE Datum: 06. May 2019

Karen Swan kenne ich bisher nur von ihren Winterromanen, die meist sehr romantisch und vielleicht auch etwas kitschig sind. Wobei mir ihre Romane auch schon überrascht haben. Jedenfalls war es mir klar, dass ich ihren Sommerroman “Sterne über Rom” lesen musste, als ich davon erfuhr. Und es war absolut die richtige Entscheidung. “Stern über Rom” ist ein soooo unglaublich wunderbares Buch! Hach! Tatsächlich hatte ich mal wieder etwas falsche Erwartungen, in dem ich eine romantische Liebesgeschichte erwartet habe. Aber mal ehrlich: Titel und Cover sehen auch sehr danach aus! Und dann wird schon auf dem Klappentext das Treffen mit einem attraktiven Archäologen geteastert – natürlich denkt man da erstmal an einen Liebesroman. Und dann kommt dieser Roman und überrascht mit einer richtig intensiven Mystery-, fast schon Krimigeschichte. Es geht um Geheimnisse, um Tod, Geld und Macht. Es geht um Rom und dessen Geheimnisse. Aber das größte Geheimnis schlummert tatsächlich in Familie der alten Dame, die unsere Protagonistin Cesca begleitet. Wir lesen abwechselnd aus Cesca und Elenas Sicht und das machte es wirklich intensiv. Ich hinkte eigentlich die gesamte Zeit über hinterher. Auch wenn ich oft Ahnungen hatte, was sich hinter Elenas Geheimnisse verbergen könnte, lag ich einfach falsch. Es ist unglaublich, welch Leben sie hinter sich hatte und was sie erlebte. Und vor allem zeigt die Geschichte, wie viel sich hinter einer Fassade verstecken kann. Ich litt wirklich mit Cesca und ihrer Unklarheit. Es war einfach unmöglich, diese krasse und mysteriöse Geschichte vorher zu erahnen. Sie ist der Wahnsinn! Eine Liebesgeschichte gibt es auch, aber das ist alles andere als im Fokus. Tatsächlich hätte der Roman auch ohne wunderbar geklappt. So war es ein schönes Goodie, was natürlich schön romantisch war. Persönlich packte mich aber die Geschichte von Elena viel mehr und ich konnte kaum glauben, was sie auf ihrer Lebensreise alles erlebt hat. Das Setting in Rom gefiel mir richtig gut! Ich konnte die Geräuschkulisse hören und die Sonne spüren. Zudem erfährt man durch Cesca und ihre Bekanntschaften auch noch einiges über Rom und dessen Geschichte. Tja, also für wen eignet sich der Roman? Definitiv nicht für die, die eine kitschige Lovestory wollen. Dafür umso mehr für Fans von Familiensagas und mysteriöse Krimis. Fazit: Karen Swan hat mit “Sterne über Rom” einen so mysteriösen und spannenden Roman geschrieben, der mich total überrascht hat. Enthüllungen, die ich üüüüberhaupt nicht erahnen konnte, machten das Buch total packend. Auch mochte ich das Setting in Rom sehr gern. Die Atmosphäre war wirklich einzigartig!

Francesca und Elena - zwei besondere Frauen, großartig erzählt

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 25. April 2019

Spoiler Zitat im Text Mit ihrem neueste Roman "Sterne über Rom" geht es dieses Mal nach Europa, genauer gesagt nach Rom. Welche Geschichte sich hinter dem Titel verbirgt, mag man anhand des Klappentextes n ur vermuten. Soviel sei schon vorab gesagt, es wird eine teilweise pompöse, überladene und glamouröse Reise. Anfangs sieht es erst einmal nicht danach aus. Die Protagonistin Francesca ist vor gut einem Jahr von England nach Rom gekommen. Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt als Stadtführerin. Ihre Beweggründe zum Umzug werden hin und wieder angedeutet, denn zuvor hatte sie ein Leben als erfolgreiche Rechtsanwältin geführt. Nebenbei führt sie einen Online-Blog, dem sie den Namen "Römische Liebschaften" gegeben hatte. Sie liebt ihre kleine Wohnung, mehr braucht sie nicht, vor allem dicht zur Arbeit, das war das wichtigste. Sie liebt auch ihre Nachbarn runum. Wenn sie doch bloß ein bisschen mehr Zeitgefühl hätte. Schon mehrfach war sie zu spät in ihrem Job gewesen und hatte sich Ärger eingehandelt. War es Fügung oder Zufall, wer weiß das schon, was nun kommt. In der Mülltonne zum Haus entdeckt sie eine brandneue Handtasche, teuer, sehr teuer. Das weiß Cesca auch so. Nach einer Suche findet sich darin ein blauer Briefumschlag darauf mit dem Namen Elena. Ihre Vermieterin weiß, wem die Tasche gehört. Zitat S. 23 … deutete mit ausgestrecktem Zeigefinder auf den blassblauen Palazzo auf der gegenüberliegenden Seite des kleinen Platzes. Er besaß hellbeige gestrichene Fensterländen, die sämtlich geschlossen waren. Es waren vierundzwanzig Fenster, sechs auf jedem Stockwerk. Und das war nicht einmal die Vorderseite, die wies auf die Piazza Angelica. … Mit dem Zurückbringen der Tasche, dem Verlust ihres Jobs als Stadtführerin kurz darauf und dem Besuch der Viscontessa nimmt die Geschichte eine sehr interessante Entwicklung. Die Dame erklärt Cesca, dass sie sie für vertrauenswürdig hält und bittet sie, ihre Biografie zu schreiben. Was für eine Arbeit da auf sie zukommen würde, das ahnte Cesca nicht im geringsten. Bis Elena ihr die archivierten Fotokästen zeigt, die ihr Leben aufzeigen. Sie solle die entsprechenden Fotos raussuchen und bekäme dann die Geschichte dazu. So war Cescas weiterer Aufenthalt in Rom gesichert. Und hinzu kam ein fantastischer Arbeitsplatz, der Palazzo. Sehr geschickt sind die einzelnen Lebensabschnitte der jungen Elena, die in Wirklichkeit Laney hieß und aus dem sehr vermögenden Haus Valentine in Amerika stammte. Aufgewachsen in Rhode Island, kannte sie keine Geldsorgen. Sie war die einzige Tochter der Valentines, ein Zuckerpüppchen. Umso mehr überrascht es, dass sie 1961 mit gerade mal sechszehn Jahren heiratet. Ihr künftiger Mann Jack Montgomery war ein Blender und nur hinter dem Geld der Valentines her. Er war verschuldet. Dise Ehe hatte keine Zukunft und nach der Scheidung beginnt ein unstetes Leben von Laney/Elena. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen die bewegte Vergangenheit von Elena ab 1961 bis zum Ende 1989 und in der Gegenwart die Sommermonate in 2017. Durch eine Absenkung im Garten des Palazzos tritt Nico als weitere Charaktere auf. Was es mit all dem auf sich hat, ist eine weitere interessante Geschichte, die sich gut in die Handlung einfügt. Woraum ist Rom gebaut? Es wird ein interessanter Ausflug in die römische Geschichte geben. Der neue Roman von Karen Swan hat mir recht gut gefallen. Zeigt er nicht nur die Welt der Reichen, Glitzer, Glemmer und Glamour, sondern blickt auch dahinter. Wie viel Seelennot hinter all dem steckt. Interessant und fesselnd einerseits, romantisch prickelnd und Spannung, ein gut gehütetes Familiengeheimnis. So bietet es dem Leser unerwartete Wendungen und man kann sich dem Lesefluss kaum entziehen. Licht und Schatten einer jungen Frau, deren Inneres hat die Autorin wirklich gut dargestellt. Insgesamt kann ich den Roman empfehlen. Er glänzt nicht nur durch seinen Schreibstil, den schönen Schauplätzen, sondern auch durch zwei großartige Protagonistinnen.

Allerlei Irrungen und Wirrungen...

Von: Alexandra Datum: 25. April 2019

Titel: Sterne über Rom Autorin: Karen Swan Preis: 10,00 Euro Verlag: Goldmann Seitenzahl: 544 Seiten Inhalt: Die Engländerin Cesca lebt in Rom und betreibt einen erfolgreichen Blog, der eine Hommage an die ewige Stadt und das Dolce Vita ist. Als sie Bekanntschaft mit ihrer Nachbarin macht, der berühmten Viscontessa Elena, sind sich beide sofort sympathisch. Nach einiger Zeit willigt Cesca sogar ein, Elenas Memoiren zu verfassen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr beschleicht Cesca das Gefühl, dass Elena etwas vor ihr verbirgt. Als auf einer Baustelle ein wertvoller Diamantring gefunden wird, der angeblich Elena gehört, stellt Cesca zusammen mit dem attraktiven Archäologen Nico Nachforschungen an – und fördert ein tragisches Geheimnis zu Tage ... Fazit: Ich bin offen gesprochen noch völlig ratlos, wie ich diese Rezension jetzt aufbauen soll. In all den Jahren ist es mir noch nicht passiert, dass mich ein Buch so verwirrt und unschlüssig zurück gelassen hat. "Sterne über Rom" glänzt durch tausende Facetten, die alle etwas anderes mitteilen und neue Eindrücke auf einen einprasseln lassen. Als ich mich nach und nach in die Geschichte hinein gefunden hatte, wurde mir klar was für eine monumentale Aufgabe da vor Cesca liegt. Elena ist eine außergewöhnliche Frau und was sie durchmachen musste, ausgedrückt durch die Rückblicke in verschiedene Abschnitte ihres Lebens, ist ziemlich heftig. Das Frauen so einiges durchleben mussten, müssen und auch in Zukunft noch müssen werden war mir klar. Aber diese Frau ist ein Ausnahmebeispiel dafür, dass wirklich alles schief laufen kann und du trotzdem noch auf Unverständnis triffst, weil du doch angeblich alles hast. Die Geschichte offenbarte Fehler anderer Menschen, aber auch Fehler, die Elena selber begangen hat. Gnadenlos ehrlich wird die Vergangenheit einer Frau durchleuchtet, die mehr durchmachen musste als die meisten Menschen. Das Buch überzeugt dabei mit seiner Aufrichtigkeit und dem Humor. Durch Cesca bekommt Elena eine Stimme, die man als Leser aufnehmen kann. Trotz ihrer Fehler empfindet man einfach nur Mitleid und auch eine Portion Verständnis, ebenso wie Irritation und Unverständnis. Insgesamt prasseln so viele Informationen auf einen ein, dass man im ersten Augenblick gar nicht alles aufnehmen kann. Vor allem das Ende war so überstürzt und voller Verkettungen, dass ich ein wenig gebraucht habe, bis ich verstanden habe, was genau da eigentlich abgeht. Ich bin wirklich überrascht, wie gut mir das Buch gefallen und daher eine ganz klare Empfehlung für euch!

Ein schöner Rom-Roman!

Von: Mira Vellichor Datum: 21. April 2019

Der Klappentext klang für mich zwar interessant, ich hätte das Buch mit einem weniger schönen Cover aufgrund des Textes wohl eher nicht gelesen. Denn ich bin ehrlich: Mich hat vor allem das Cover für das Buch begeistert. Karen Swan ist vielen als Autorin bereits ein Begriff, für mich war es jedoch das erste Buch von ihr. Sehr gut hat mir der Schreibstil gefallen. Leicht zu lesen, angereichert mit vielen Detailbeschreibungen, die jedoch zu keiner Zeit zu ausführlich waren. Karen hat es geschafft, mich direkt in die Gassen Roms zu befördern. Ich hatte die Schauplätze direkt vor Augen, was der Geschichte viel Lebendigkeit verschafft hat. Das „Rom-Gefühl“ – ich hatte es den ganzen Roman über tatsächlich! Die Protagonistin Cesca war mir von Beginn an sehr sympathisch und auch die zweite Hauptperson Elena. Die Geschichte braucht etwas, bis sie so richtig ins laufen kommt, aber: Dann wird es richtig spannend! Plötzlich geht es nicht mehr nur um die zwei Hauptfiguren, sondern um historische Bauten unterhalb Roms, eine leidenschaftliche alte und neue Liebe, ein Familiendrama, Facetten eines Menschen und vor allem: Um viele Geheimnisse! Der Erzählstil wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit und Gibt dem Leser somit nach und nach wichtige Informationen aus beiden Zeiten, die Schritt für Schritt ein Bild formen. Ich muss jedoch zugeben, dass es mir irgendwann zufiele Ausflüge in die Vergangenheit waren und ich diese dann teils nur noch überflogen habe, weil ich wissen wollte, wie es in der Gegenwart weiter geht.

3 Sterne😍

Von: die.legenden.von.inkspell Datum: 15. April 2019

In dem Roman geht es einerseits um die Engländerin Cesca und die ältere Elena. Dabei spielt das Ganze in Rom😊 Der Scheibstil hat mir gut gefallen, dabei wird mit vielen Details gearbeitet und aus der dritten Person erzählt. Die Story klang beim Klappentext ganz interessant, allerdings braucht es ein wenig bis es in die Gänge kommt. Besonders am Anfang fand ich es etwas klischeehaft, dass z.B. (Spoiler) Cesca ihren Job verliert und die beiden durch eine gestohlene Handtasche aufeinander treffen (Spoiler Ende)🙈 Dabei wechselt die Geschichte oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wobei mir letzteres manchmal überflüssig war und mich meistens nicht besonders packen konnte. Bei den Charakteren tat ich mich ein wenig schwierig, da meine Sympathie für sie oft wechselte. Cesca war mir meistens sympathisch, aber in machen Szenen ärgerte ich mich über sie wie z.B. bei dem Gespräch mit ihrem Arbeitgeber. Bei Cesca war es ähnlich, ihr Handeln schien mir oft so egoistisch, dass sie zeitweilig an Sympathie verlor, z.B. bei der Geschichte ihres Kindermädchens Winnie🙈 Daher gebe ich insgesamt 3 von 5 Sternen, da mir leider Teile der Story nicht ganz gefallen haben und ich meine Schwierigkeiten mit den Charakteren hatte. Dennoch ist der Schreibstil und die Grundidee sehr gelungen und es ist im Ganzen eine gutes Buch, aber eben auch nicht herausragend.

Eine Hommage an Rom mit fesselnder und geheimnisvoller Unterhaltung!

Von: Fanti2412 Datum: 15. April 2019

Francesca, genannt Cesca, ist eine Rechtsanwältin aus London, die ihre Heimat verließ und in Rom ein neues Zuhause fand. Sie schreibt einen recht erfolgreichen Blog als Hommage an die ewige Stadt und arbeitet als Fremdenführerin. Sie hat eine kleine Wohnung in unmittelbarer Nähe zu einem prachtvollen Palazzo. Zufällig lernt sie die Bewohnerin, die Viscontessa Elena kennen. Als Cesca ihren Job verliert, macht Elena ihr das Angebot, für sie zu arbeiten und ihre Memoiren zu verfassen. Cesca willigt ein und geht nun im Palazzo ein und aus. Als im Garten des Palazzo eine Sinkhöhle entsteht, tritt der Speläologe Nico auf den Plan, der die Höhle erforschen und sichern soll. Mit ihrem neuen Roman geht die Autorin gegenüber früheren Büchern neue Wege. Sie erzählt die Geschichte von Cesca und Elena auf zwei Zeitebenen. Die Gegenwart spielt sich von Juli bis Oktober 2017 in Rom ab und wir erleben Cesca als Hauptperson in ihrem aktuellen Leben und mit ihrer neuen Aufgabe. Der zweite Handlungsstrang spielt sich in den Jahren 1961 bis 1989 ab und erzählt Elenas bewegtes Leben. So wie Elena während ihrer gemeinsamen Arbeit für die Memoiren Francesca aus ihrem Leben erzählt, wechseln die Handlungs- und Zeitstränge ab. Das sorgt natürlich für viel Abwechslung und Spannung. Ich muss sagen, dass mich die Handlung in der Vergangenheit und damit Elenas Leben anfangs mehr gefesselt hat. Denn Elenas Leben war schon sehr turbulent und bewegt. Mit 16 Jahren schloss sie ihre erste Ehe, um ihrem Elternhaus und dem goldenen Käfig zu entfliehen. Doch diese Ehe und zwei weitere Ehen scheitern. Erst ihre vierte Ehe, die sie dann zur Principessa machte und nach Rom führte, wurde glücklich. Cescas Geschichte in der Gegenwart wird fesselnder und geheimnisvoller, als sie Nico kennenlernt. Können sich die beiden anfangs gar nicht ausstehen so kommen sie sich dann doch langsam näher und irgendwann sprühen auch die Funken zwischen den beiden. Aber es wird auch klar, dass Cesca ein Geheimnis um ein Ereignis aus ihrer Vergangenheit in London mit sich herumträgt, das sie offenbar sehr belastet und das dazu führte, dass sie England verlassen hat. Gemeinsam versuchen Cesca und Nico das Geheimnis um Elenas Leben zu lüften. Denn als ein sehr wertvoller und berühmter Ring in geheimnisvollen Tunneln unter dem Palazzo gefunden wird, ist klar, dass Elena etwas verbirgt, denn sie behauptete immer, der Ring sei in einem Banksafe. Cesca ist enttäuscht, dass Elena sie zwar beauftragt, ihre Memoiren zu schreiben aber dann nicht offen und ehrlich zu ihr ist. Umso mehr Ehrgeiz entwickelt sie, bei der Aufklärung der vielen offenen Fragen. Je weiter die Geschichte vorankommt, desto spannender wurde sie für mich, bis ich sie schließlich nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen musste, wie alles zusammenhängt. Karen Swan steigert die Spannung gegen Ende immer mehr und hält auch noch so einige Wendungen und Überraschungen für ihre Leser bereit. Das war schon sehr fesselnd, vor allem, weil sich beide Handlungsstränge am Ende miteinander verknüpfen und Dinge herauskommen, die ich so nie vermutet hätte. Sehr gut gelungen ist die Darstellung der vielen schönen Orte und Sehenswürdigkeiten in Rom, das Dolce Vita und das Leben der Menschen dort. Auch das besondere Flair dieser tollen Stadt konnte ich beim Lesen spüren und es wurde viele schöne Erinnerungen an eine eigene Reise in die ewige Stadt wach. Der Palazzo und die Piazza, wo die Geschichte in Rom hauptsächlich spielt, sind laut Nachwort der Autorin zwar fiktiv aber viele andere reale Orte hat sie selbst vor Ort recherchiert und dementsprechend schön beschrieben. Elenas Geschichte über ihr bewegtes Leben hat mich begeistert, nicht nur weil sie geheimnisvoll ist sondern auch das Leben bestimmter Kreise in den 1960er und 1970er Jahren wiederspiegelt. Aber auch Cescas Geschichte, die gegenüber Elena zwar etwas in den Hintergrund tritt, ist interessant und hat sich für mich gut als Ergänzung dargestellt. Insgesamt ist „Sterne über Rom“ eine Hommage an diese tolle Stadt mit ihrer Geschichte und bietet fesselnde und geheimnisvolle Unterhaltung! Fazit: 5 von 5 Sternen

Ein wundervolle Geschichte mit herzzerreißenden Ende

Von: Traumweltenmalerei Datum: 14. April 2019

Gestern habe ich dieses Buch beendet und was soll ich sagen, ich bin immer noch total geflasht und mitgenommen. • In dem Buch treffen zwei Frauen aufeinander, die beide eine großes Geheimnis hüten. Cesca ist jung, hat ihr komplettes Leben aufgegeben und in Rom ein neues Leben begonnen. Sie ist auf eine sonderbare aber romantische Art und Weise liebevoll, herzlich und klug. Sie hat eine ausgeprägte Beobachtungsgabe und einen scharfsinnigen Verstand. Elena, die in den höchsten Kreisen verkehrt ist mittlerweile im hohen Alter und sehr verschlossen. Sie ist unnahbar und zugleich faszinierend. Von ihr geht eine mysteriöse Aura aus, die Cesca anfangs nicht deuten kann. Als die beiden Frauen aufeinander treffen, sind sie sich gleich sympatisch und Elena bittet Cesca eine Biografie über ihr Leben zu schreiben. Schnell merkt Cesca, dass Elena eine Maske trägt und ihr so schön beschriebenes Leben nicht den Tatsachen entspricht. • Die Protagonistinnen haben mir beide sehr gut gefallen. Ich habe während der gesamten Geschichte mitgefiebert. Der Schreibstil ist gut und flüssig, das Buch lässt sich sehr angenehm lesen und die Atmosphäre ist sehr charmant. Man fühlt sich direkt wohl. Anfangs hat mir immer noch das gewisse Etwas gefehlt, doch nach ca. der Hälfte des Buches wurde es immer spannender und ich wollte unbedingt wissen, was denn nun das große Geheimnis der beiden Frauen ist. Das letzte Drittel des Buches ist mir dann so nah gegangen, dass ich es noch immer verdauen muss. Mit solch einem Ende hätte ich niemals gerechnet! Was mir weiterhin gut gefallen hat, waren die Zeitsprünge in der Geschichte und die Moral, die sich immer wieder aufgetan hat: Geld allein macht niemals glücklich!

Sterne über Rom

Von: Ulla Leuwer Datum: 08. April 2019

Meine Meinung: Ich hatte mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen, denn ich war vor Jahrzehnten in Rom und hoffte, auf diese Weise die Stadt mal wieder besuchen zu können. Das hat auch wunderbar geklappt, denn Cesca arbeitete als Reiseleiterin und wohnte in einer tollen Gegend in Rom. Außerdem lernten wir beide Nico kennen und erfuhren einiges über das unterirdische Rom. Durch die Schilderungen und Informationen hat die Autorin wirklich dafür gesorgt, dass ich alles vor Augen und das Gefühl hatte, wieder vor Ort zu sein. Allerdings konnte mich die Geschichte um Elena nicht so recht überzeugen, ihre Lebensgeschichte fand ich jetzt nicht so interessant, dass darüber ein Buch geschrieben werden sollte. Durch Rückblenden erfuhr ich als Leserin einiges aus ihrem Leben, was Cesca zunächst verborgen blieb. Natürlich hat mich die Autorin neugierig gemacht und ich wollte zwei Geheimnissen auf den Grund gehen und dies war dann auch der Grund, dass ich das Buch bis zum Ende gelesen habe. Wie immer werde ich über den Inhalt nicht mehr verraten, denn es kann ja sein, dass andere ganz andere Empfindungen beim Lesen des Buches haben. Fazit: Mir hat es Lesevergnügen bereitet, Cesca in Rom zu begleiten und natürlich auch Nico. Große Begeisterung konnte das Buch allerdings bei mir persönlich jetzt nicht hervor rufen. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden und anderen wird das Buch besser gefallen.

Zum Davonträumen

Von: kleinebuecherwelt Datum: 07. April 2019

Sterne über Rom ist ein Buch zum Davonträumen. Die Autorin entführt den Leser nach Rom und beschreibt alles so bildhaft, dass man das Gefühl erhält, selbst in der ewigen Stadt zu leben und alles vor sich zu sehen. Detaillierte Beschreibungen liegen Karen Swan, denn Sterne über Rom steckt voller solcher. Nicht nur Orte der Stadt werden bildhaft beschrieben, sondern auch die Outfits der Charaktere. Das unterstützt den flüssigen Schreibstil der Autorin, der das Lesen sehr angenehm macht. Es ist, als ob man ein Märchen erzählt bekommen würde und man würde am liebsten ewig Cescas und Elenas Geschichte verfolgen. Viel zu schnell kommt das Ende. Nicht nur der Schreibstil zeigt das Talent der Autorin, sondern auch die gut ausgearbeiteten Charaktere. Sie wirken echt und was mir besonders gut gefällt ist, dass keiner perfekt dargestellt wird. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, was sie sympatisch macht. Vor allem durch Elena wird gezeigt, dass ein Mensch mehrere Facetten hat und man niemanden sofort verurteilen darf. Meine Meinung zu Elena habe ich mehrmals während dem Lesen geändert. Man erfährt durch Kapitel aus ihrer Sicht schrittweise, was in ihrer Vergangenheit passiert ist. Anfangs habe ich sie sehr ins Herz geschlossen, doch je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, sie uneingeschränkt zu mögen, denn sie trifft Entscheidungen aus Liebe, die nicht für jeden nachzuvollziehen sind. Doch genau von dieser Echtheit lebt die Geschichte, da wie bereits erwähnt niemand perfekt ist. Cesca ist ein sehr aufgeweckter Mensch und hat auch selbst ein Geheimnis, denn zu Beginn weiß keiner ihrer Freunde warum sie ihren Beruf als Anwältin aufgegeben hat. Erst später erfährt man davon. Sie ist bodenständig und man spürt auf jeder Seite, wie sehr sie Rom liebt, was sie mir sympatisch macht. Auch die Nebencharaktere schließt man ins Herz und die Dynamik zwischen allen stimmt. Genauso wie die Dialoge natürlich wirken, welche die Geschichte voranbringen. Die Handlung steckt voller Spannung, obwohl der Klappentext das vielleicht nicht vermuten lässt. Es gibt keine langen Pausen, sondern geht immer weiter, weil man nach und nach mehr über Elenas Vergangenheit erfährt. Ihre Kapitel finde ich am Interessantesten, auch weil sie ein rundes Bild zu ihrer Persönlichkeit abgeben. Cesca durchläuft eine Entwicklung in dem Buch, die ich gut finde. Anfangs lässt sie sich noch fast naiv auf das Projekt ein, doch irgendwann merkt sie, dass Elena etwas verheimlicht und sie dem auf den Grund gehen muss. Das bringt erneute Spannung in die Geschichte. Genauso wie auch ihr Privatleben. Man möchte nicht nur wissen, was in Elenas Vergangenheit passiert ist und ob ihr schlechter Ruf berechtigt ist, sondern auch, warum Cecsa ihren alten Job als Anwältin aufgegeben hat und, ob sie selbst der Liebe eine Chance geben wird. Das macht die Geschichte vielseitig. Das Ende ist überraschend, weil die Autorin nach einer Offenbarung noch eine drauflegt, sodass man atemlos zurückgelassen wird. Es lässt nichts offen und liefert ein würdiges Ende für beide Frauen. Somit kann ich Sterne über Rom jedem empfehlen, weil das Buch in eine komplett andere Welt entführt, die einen alles um sich herum vergessen lässt. Fazit: Eine spannende Geschichte voller bildhafter Beschreibungen, die die Schönheit Roms präsentiert.

Ein Roman über zwei Frauen und ihre Geschichte

Von: Rebecca K. Datum: 03. April 2019

Cesca ist Engländerin und lebt inzwischen in Roman wo sie einen Blog ins Leben gerufen der eine Hommage an die ewige Stadt ist. Durch einen Zufall lernt sie ihre Nachbarin eine echte Vicontessa kennen und da sie sich von Anfang an sympathisch sind bittet Elena sie ihre Biografie zu schreiben. Cesca macht sich mit Leidenschaft daran dieser Aufgabe gerecht zu werden, doch je länger sie mit Elena Zeit verbringt umso mehr hat sie das Gefühl das diese etwas vor ihr verbirgt. Als dann auch noch eine Sinkhöhle am Palazzo auftritt und einiges ans Tageslicht tritt was man so nicht erwartet hätte beginnt sie zusammen mit dem Archäologen Nico Nachforschungen anzustellen. Nachdem ich vor einiger Zeit den Roman Winterwundertage von Karen Swan gelesen habe welcher mir sehr gut gefallen hat war ich neugierig auf diesen Roman hier. Leider ist mir der Einstieg ins Buch sehr schwer gefallen und irgendwie habe ich echt lange gebraucht einen Zugang zur Geschichte zu finden. Der Roman war auf zwei Zeitstränge aufgeteilt einmal der in der Gegenwart welcher vollständig von Francesca erzählt wird und dann nach der Strand der in der Vergangenheit spielt und das Leben von Elena erzählt. Zu Beginn wusste ich nicht so ganz wohin die Reise gehen wird und da ich mit Cesca so meine Probleme hatte fand ich erst durch die Kapitel die aus der Sicht von Elena wurden einen richtigen Zugang zum Buch. Elena war von Geburt an ein privilegiertes Kind das aber im Prinzip ein sehr armes Kind war und dies auch bis zum Schluss war da sie immer auf der Suche nach dem Glück gewesen ist. Cesca dagegen hat sich alles selbst erarbeitet und durch ein negatives Erlebnis in ihrer nahen Vergangenheit hat sie den Neuanfang in Rom gewagt. Beide Hauptfiguren waren sehr gut beschrieben und da auch die anderen Figuren alle sehr bildlich beschrieben waren konnte man sich wirklich alle sehr gut während des Lesens vorstellen. Dem Handlungsverlauf an sich konnte man auch sehr gut folgen und auch wenn man vielleicht nicht immer einer Meinung war konnte man immer alles gut nachvollziehen. Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und durch einige Wechsel in der Geschichte wurde es auch wirklich nie langweilig oder langatmig während des Lesens. Einiges hätte ich so auch nicht erwartet wie es dann passiert ist und war einfach nur Überraschend. Die Handlungsorte empfand ich während des Lesens auch alle sehr gut beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte. Alles in allem empfand ich den Roman während des Lesens als sehr unterhaltsam und fesselnd nur leider konnte mich der Roman nicht zu 100% überzeugen und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen für das Buch.

Eine Suche in der ewigen Stadt nach der Vergangenheit

Von: Saskia.M Datum: 31. March 2019

Diese Geschichte beflügelt. Cesca kommt aus England und flieht vor ihrem Beruf als Anwältin nach Rom. Sie arbeitet als Reiseführerin und betreibt einen Blog, in dem sie diese wunderschöne Stadt ihre verdiente Anerkennung gibt. Eines Tages findet sie eine Handtasche, deren Besitzerin Elena ist. Nach einiger Zeit beginnt Cesca die Memoiren von Elena niederzuschreiben und deckt nach und nach ihre Vergangenheit auf. Spannung liegt jeder Seite zugrunde. Meine Meinung: Ich habe mir dieses Rezensionsexemplar ausgesucht, weil das Cover unendlich schön ist und die Stadt Rom mich schon immer angesprochen hat. Der Schreibstil ist klar und flüssig und lässt einen selbst durch die Straßen Roms gehen, obwohl man zu Hause auf der Couch sitzt und liest. Die Charaktere sind jeder für sich so einzigartig beschrieben. Sei es im Verhalten oder in der Kleidung. Man liebt einfach jeden Charakter vom ersten Wort an. Die Geschichte entwickelt sich zu Beginn etwas langsam, aber sobald die Vergangenheit von Elena in den Vordergrund rückt, habe ich das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Dieses Buch ist wie eine Suche und ich kann nur jedem empfehlen, diese zu beginnen.

Ein wirklich schönes Buch

Von: Samy Datum: 26. March 2019

Dies ist für mich das dritte Buch dieser Autorin. Mit dem ersten hatte ich so meine Probleme, beim zwaren war es besser doch die Handlung noch nicht flüssig genug. Hier kann ich sagen hat die Autorin alles richtig gemacht. Nicht nur das Cover läd zum Träumen ein, nein auch die Geschichte selber ist ein Traum. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und einfach zu verfolgen. Man kann Handlung und Charaktere sehr schön aufnehmen und mit verfolgen. Das war beim letzten Buch für mich nicht so einfach wie jetzt. Die Autorin hat es hier besser gemacht finde ich. Toll waren aber auch die Charaktere, sie war detaliert, hatten einfach ihren eigenen Charm und man konnte sich gut in sie hineinversetzten. Genau das hat mich an diesem Buch so faziniert. Ich konnte garnicht aufhören zu Lesen. Doch es war nicht nur das Cover sondern auch der Klappentext der mich auf das Buch brachte. Erstens – Rom. Wer kann da wiederstehen? Ich jedenfalls nicht. Zweitens – Bloggerin. Ab dem Wort Blog auf dem Klappentext war mir klar dieses Buch muss ich lesen. Doch wer denkt das die Geschichte langweilig ist der täuscht sich. Sie ist sehr spannend und auch ein bisschen Romantisch auf ihre weise. Mit diesem Buch konnte die Autorin mich zum erstenmal so richtig überzeugen. Ich hing richtig an den Seiten, an der Geschichte und konnte nicht aufhören zu Lesen.