Esther Campion

Das Haus an der Ocean Road

Das Haus an der Ocean Road Blick ins Buch

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»Verdammt noch mal, Gerry Clancy, hättest du nicht einfach in Irland bleiben können?«

Die Irin Ellen O’Shea war blutjung, als sie nach Australien kam. Hier traf sie ihren Mann Nick, hier zog sie ihre Tochter Louise groß und hier fand sie eine Heimat in dem kleinen Küstenort Port Lincoln. Doch seit Nick bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam, vergräbt Ellen sich in ihrer Trauer und in ihrem Haus an der Ocean Road. Bis eines Tages Gerry Clancy vor ihrer Tür steht – ihre erste große Liebe. Und schnell drängen nicht nur alte Gefühle an die Oberfläche, sondern auch ein lange gehütetes Geheimnis …

Eine wunderbare und kurzweilige Lektüre

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 09. September 2019

Der Roman spielt in Australien, Griechenland und Irland. Es beginnt in dem australischen Küstenort Port Lincoln. In dem Haus an der Ocean Road lebt nunmehr Ellen allein. Ihre Tochter studierte und ihr Mann Nick war vor neun Monaten tödlich verunglückt. Ihre Verbindung zur Außenwelt war die treue Freundin Tracey, die ihr eines Morgens mitteilt, da wäre ein Mann gewesen und hätte nach ihr gefragt. Sie würden sich von früher kennen. Gerry Clancy. Er war gerade zu Besuch in Australien, um seinen Sohn zu sehen. Die Ankunft von Gerry holt Ellen aus ihrer Lethargie. Sie wird sich bewußt, dass sie sich ihren Problemen stellen muss. All das was Nick immer geregelt hatte, lag nun vor ihr. Aber es ist kein leichter Weg, den Ellen vor sich hat. Zuhause ist da wo dein Herz ist, so heißt es immer. Ihre damalige Liebe in Irland zu Gerry hatte kein Happy End gefunden. Doch nun war er geschieden, sie war Witwe. Würde es für sie jetzt endlich ein Happy End geben? Denn Gerry hatte es geschafft, dass Ellen wieder zu sich fand. Auch wollte sie endlich wieder arbeiten gehen. Sie war soweit. Auch wenn Gerry wieder zurück nach Irland mußte. Und sie würde mit Louisa in die griechische Heimat von Nick fliegen. Irland, das hieß für Ellen auch Frieden mit der Familie schließen. Der Debütroman von Esther Campion ist gefühlvoll und dennoch nicht zu kitschig. Es ist ein Buch über Hoffnung, wahre Freundschaft und es zeigt auf, dass niemand vollkommen ist. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und beschreibt ihre Figuren als auch die wenigen Orte so, dass es vorstellbar ist. Das Cover ist sehr ansprechend. "Das Haus an der Ocean Road" ist ein unterhaltsamer Roman, dem ich gern meine Leseempfehlung gebe.

Zwischen Australien, Griechenland und Irland

Von: Marlen Blume Datum: 08. September 2019

Der Titel dieses Romans ist aus meiner Sicht ein wenig irreführend. Denn wer erwartet, dass das Buch sich tatsächlich um das Haus in der Ocean Road dreht, dessen Erwartungen an das Buch werden eventuell ein wenig ent-täuscht. Vielmehr geht es in dieser Geschichte um die Vearbeitung von Trauer und um das Leben in verschiedenen Welten. Hauptfigur Ellen ist als junges Mädchen aus ihrer Heimat Irland nach Australien gekommen, hat dort einen gebürtigen Griechen kennengelernt, der ebenfalls ausgewandert war und ist mit ihm in Australien sesshaft geworden. Nach dem viel zu frühen Tod ihres Mannes hadert sie mit ihrem Schicksal. Die Tochter ist gerade zum Studieren weggezogen, Ellen sitzt allein mit dem alten Familienhund Paddy in ihrem Haus an der Ocean Road und vernachlässigt sich und ihre Freunde. Zu tief ist sie in der Trauer um ihren Mann verwurzelt, als dass sie die Kraft fände weiterzumachen. Als jedoch ihre Jugendliebe Gerry seinen Sohn in Australien besucht und auch bei ihr vorbeischaut, wird Ellen plötzlich wieder ins Leben zurückkatapultiert. Denn es gibt ein Geheimnis, das sie mit Gerry verbindet und das sie endlich lüften muss, um reinen Gewissens weiterleben zu können… Esther Campion erzählt in diesem Roman trotz des schwierigen Themas eine leichte Geschichte. Man hat immer das Gefühl, dass es trotz der Vergangenheitsbewältigung eine „Wohlfühlgeschichte“ bleiben soll. Und so verbindet sie auch geschickt drei Sehnsuchtsorte vieler Leser: Ellens und Gerrys Heimat Irland, Santorin (die Heimat von Ellens verstorbenem Mann) und ihre Wahlheimat Südaustralien. An allen drei Plätzen spielen auch Teile des Buches, der Leser reist mit Ellen nach Santorin und Irland, was ebenfalls einen großen „Wohlfühlfaktor“ im Buch ausmacht. Mir persönlich war der Roman aber eben zu bewusst „zuge-schnitten“, ich habe als Leser das gesamte Buch daher als etwas konstruiert wahrgenommen und es ging aus meiner Sicht auch nicht wirklich in die Tiefe. Dafür, dass hier doch sehr schwierige und einschneidende Veränderungen beleuchtet werden, war mir alles irgendwie zu „glattgebügelt“. Für entspannte Lesestunden nach Feierabend oder im Urlaub kann man den Roman aber auf jeden Fall weiterempfehlen.

Leichte Sommerlektüre ohne Überraschungen

Von: Stefanie_booksweetbook Datum: 03. September 2019

Das schöne Cover hat mich direkt dazu bewogen den Klappentext anzuschauen. Dieser klingt ganz interessant, obwohl ich da schon wusste worauf es mit dem "Geheimnis" hinauslaufen würde. Im engl. original Klappentext wird dieses "Geheimnis" gar nicht erwähnt, was ich persönlich besser finde, denn so war es für mich keine Überraschung mehr. Aber vielleicht habe ich auch schon zu viele Bücher gelesen...wer weiß. Aber zurück zum Buch. Die Irin Ellen kam sehr jung nach Australien und traf dort auf ihren zukünftigen Mann Nick. Dieser ist nun jedoch bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Nun trauert sie und ist alleine im Haus an der Ocean Road. Ihre Tochter Louise studiert und wohnt nicht mehr zu Hause, aber sie meldet sich regelmäßig bei ihr. Eines Tages holt Ellen die Vergangenheit ein und Gerry Clancy steht vor ihrer Tür. Ihre erste Liebe. Wie ich schon anmerkte, war die Geschichte sehr vorhersehbar und bot mir keinerlei Überraschungen. Selbst die Szenen wo man dachte, wenn er oder sie es erfährt, würden vllt dramatisch, aber auch da wurde es eher nüchtern betrachtet und kein großes Aufsehen gemacht. Das fand ich sehr schade, denn dadurch plätscherte die Geschichte nur so dahin. Der Schreibstil war sehr angenehm und die Geschichte wurde aus mehreren Perspektiven erzählt, was mir gut gefallen hat. Im großen und ganzen,  eine unaufgeregte leicht zu lesende Geschichte für zwischendurch. Mir war sie leider zu vorhersehbar und bekommt von mir 3 Sterne. Vielen Dank an @goldmannverlag und das #bloggerportal von @randomhouse für das bereitgestellte #Rezensionsexemplar 📖