Kimberley Freeman

Sterne über dem Meer

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Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses: Nordengland 1874. Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breckby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf der Suche nach ihren Wurzeln auf eine ungewisse Reise ...

Sehr spannender Roman, unbedingt Lesen!!

Von: SophieNdm Datum: 15. November 2018

Inhalt: Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise Meine Meinung: Das wunderschöne Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen. Es hat durch die Klippen etwas raues, mystisches aber durch die rosa Details entsteht auch einen romantischer Touch. Es gibt nicht viele Romane dieser Art mit einem so unvermitteltem Einstieg, wie es hier das Fall ist. Normalerweise gibt es zu Beginn lange Schilderungen der Familienverhältnisse und Beziehungen der Charaktere oder einen langen Rückblick. Hier gibt es einen sofortigen Einstieg in die Story ohne unnötige Ausschweife. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Vergangenheitsperspektive wird von Agnes geschildert. Sie ist eine selbstbewusste, entschlossene und sympathische Frau, die bereit ist Ihre Wurzeln auf eigene Faust zu erkunden. Sie ist sehr direkt und nimmt kein Blatt vor den Mund, außerdem verhält sie sich extrem selbstlos und mutig, vor allem für die damalige Zeit. Besonders Ihre Reise durch Paris und die "erste" Kreuzfahrt fand ich sehr interessant, es gab aber allgemein nur wenig "nicht spannende" Stellen im Buch. Man reist zusammen mit Agnes von London über Paris und Sri Lanka bis nach Australien. Victoria ist die Protagonistin der Gegenwart, von Ihr hört man die meiste Zeit nur wenig. Das fand ich persönlich aber nicht schlimm, da ich die Vergangenheit viel spannender fand. Ihr Part hat für mich keine große Rolle gespielt und war irgendwie etwas unnötig. Das Ende der Geschichte fand ich sehr schön gelöst und passend zum Rest. Es war nicht zu kitschig und nicht zu traurig. Fazit: Sehr spannender Roman mit viel Gefühl. Es gibt viel Abwechslung und unvorhersehbare Wendungen. Sehr empfehlenswert.

Toller Schmöker für trübe Herbsstage

Von: Simone Orlik Datum: 29. October 2018

Der Roman „Sterne über dem Meer“ der Autorin Kimberly Freeman hat mich über den Klappentext angesprochen und sofort neugierig gemacht. Und ja, nach den ersten Seiten, befindet man sich sofort in einem Lesefluss und kommt gut in die Geschichte hinein. Die gestaltet sich übrigens über zwei – oder eigentlich drei – Parallelstränge, die zunächst lose nebeneinander verlaufen, um sich zum Ende immer mehr ineinander zu verstricken. Victoria, die eigentlich im Ausland lebt, reist, wie wir im Klappentext erfahren, ins englische Bristol, um das Büro ihrer demenzkranken Mutter auszuräumen. Dabei findet sie einen uralten Brief, der ihr nur in Teilen vorliegt und sie macht sich auf eine Reise in die Vergangenheit dieses Briefes – denn er scheint eine besondere Bedeutung für die Mutter zu haben. Ein zweiter Lesestrang nimmt uns mit in die Vergangenheit und eine andere Geschichte rund um das Waisenkind Agnes, die sich auf die Suche nach ihrer Mutter macht – und dabei viele unangenehme Dinge auf sich nimmt. Der Brief, den Victoria im Büro der Mutter verbindet, stellt eine dritte Geschichte dar, welche die vorherigen Parallelstränge miteinander verbindet. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich Bücher mit diesen Parallelsträngen lese, merkt man schnell, welcher Geschichte man sich eigentlich am stärksten verhaftet sieht. Ich finde: Jeder Strang in diesem Buch ist gut dargestellt, aber am meisten gefangen genommen hat mich tatsächlich die Geschichte rund um die Protagonisten im Brief – und ich konnte es nicht erwarten, zu erfahren, wie die Geschichte weiterging. Ist das Buch anspruchsvoll zu lesen? Nein! Es handelt sich bei diesem Roman tatsächlich um einen Schmöker mit einer wunderschönen Geschichte mehrerer starker Frauen. Ein typisches Buch, mit dem man sich im Urlaub an den Strand oder jetzt im Herbst in seine gemütliche Leseecke setzen kann. Es ist kein Buch, das sich auf den 518 Seiten vor Spannung so schnell aufbaut, dass man es nicht mehr weglegen könnte. Aber es liest sich leicht und charmant und ist ein wirklich schöner Zeitvertreib. Übrigens: Von dem Cover sollte man sich nicht verleiten lassen. Zwar spielt in dem Roman das Meer eine Rolle, aber nicht in dem Maße, indem es hier suggeriert wird. Und ja, irgendwie spannt die Geschichte ein Band, das sich über Ozeane erstreckt. Aber tatsächlich ist das Band, das den Leser in seinen Bann zieht, ein ganz anders - so war es bei mir zumindest. Fazit Der Roman "Sterne über dem Meer" von Kimberley Freeman ist ein typischer Schmöker, so wie wir ihn lieben. Er nimmt uns nicht nur mit auf eine Reise in eine andere Epoche. Anhand der Protagonistinnen stellt die Autorin zwei starke Frauen vor, die aus Liebe - und zwar nicht zu einem Mann - viel weiter gehen, als man es ihnen zutrauen würde. Und erinnert uns daran, dass es auch eine Welt außerhalb unserer eigenen Komfortzone gibt, über deren Tellerrand wir zwischendurch mal schauen sollten.

Ein Roman der mich von der ersten Seite an gefesselt hat

Von: Rebecca K. Datum: 21. August 2018

Victoria Camber soll das Büro ihrer erkrankten Mutter ausräumen. Dabei findet sie einen Teil eines Briefes der eine Familiengeschichte erzählt welche eine unbekannte Frau aufgeschrieben hat. Agnes Resolut darf endlich das Waisenhaus in welchem sie aufgewachsen ist verlassen und kurz vor ihrer Abreise hat sie erfahren, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde. Agnes besorgt sich dieses Andenken und da sie zu Wissen glaubt wem dieser Knopf gehört und somit ihre Mutter ist macht sie sich auf die Suche nach ihr. Ich habe Leider vor diesem Roman kein Buch der Autorin Kimberly Freeman gelesen. Bei diesem Roman hatte mich der Klappentext angesprochen da ich auch sehr gerne Romane lese bei denen eine Familiengeschichte erzählt wird hatte ich mich auf diesen Roman sehr gefreut. Mir ist der Einstieg ins Buch mehr als leicht gefallen und ich bin so auch gut voran gekommen. Insgesamt ist der Roman auf drei Erzählstränge aufgebaut, hier ist der der in der Gegenwart spielt jener welcher am wenigsten zu Wort kommt. Der Hauptteil wird aus der Sicht von Agnes erzählt und auch der Brief nimmt einen großen Teil ein. Agnes meint sie weiß genau wer ihre Mutter ist und setzt alles daran um sie zu finden. Hierbei ist sie so verbissen und stellt sich ein Bild dieser Frau vor was mit der Realität wohl nicht mithalten kann. Bei ihrer Suche liegt sie einen großen Weg zurück bis sie erkennt wohin sie gehört. Man konnte dem Handlungsverlauf sehr gut folgen und wenn man bei manchen Entscheidungen bedenkt in welcher Zeit der Roman spielt, dann kann man alles sehr gut nachvollziehen. Irgendwie hatte ich recht schnell das Gefühl als würde Agnes sich verrennen und war gespannt wohin ihre Reise sie wohl führen würde. Der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und so konnte man sich während des Lesens überlegen wie wohl alles enden wird bzw. war wohl noch alles geschehen wird. Das einzige was ich an diesem Roman etwas störend fand und was mich auch etwas im Lesefluss gehindert hat waren die Kapitel wo man den Brief las. Hier hat mich die Schrift etwas beim Lesen behindert und ich musste ab und zu mal eine Pause einlegen damit sich meine Augen erholen konnten. Die Figuren des Romans konnte man sich während des Lesens sehr gut vorstellen da sie sehr detailliert beschrieben waren. Auch die Handlungsorte empfand ich als sehr gut beschrieben und so konnte ich mir dies sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe ihn auch regelrecht verschlungen und deshalb vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

Eine Reise ins Ungewisse ...

Von: Miss Norge Datum: 10. July 2018

Ein spannender Roman um ein Familiengeheimnis der einen beim Lesen um die ganze Welt führt und ein Cover welches ich einfach nur klasse finde, sehr passend und wundervoll gestaltet. Der Klappentext ist kurz und knackig, aber er verrät nicht viel über die Geschichte, die dahinter steckt. Der Plot spielt in mehreren Zeiten und hat drei Hauptprotagonistinnen. In der Gegenwart räumt Victoria das Büro ihrer Mutter aus, die an Demenz leidet und ihren Job aufgeben muss. Während des Sortierens und Ausmístens stößt sie auf sehr alte Briefe, die ihre Neugier erwachen lassen. Die Briefe sind von einer jungen Frau an ihre Tochter geschrieben. Man erfährt ihre Lebens- und Liebesgeschichte mit allen Höhen und Tiefen. Die Tiefen haben ihrem Leben den Sinn genommen und ihre große Liebe durfte nicht gelebt werden. Erst ganz zum Schluß, als sich der Kreis der Geschichte schließt erfährt man den Namen und somit wer hinter dieser tragischen Geschichte steckt. Diese Vorgehensweise hat Spannung in die Story gebracht und mir gut gefallen. Parallel dazu begleitet man im Jahre 1874 die 19-jährige Agnes, die ihre Mutter sucht, nachdem sie ihr ganzes Leben in einem Waisenhaus verbringen musste. Nur ein Knopf mit einem Einhorn führt sie auf die Spur, wer ihre Mutter sein könnte. Auf der Suche reist Agnes um die ganze Welt, denn ihre Mutter ist niemals richtig sesshaft geworden. Doch lohnt sich der ganze Aufwand? Ist diese Frau auch wirklich ihre Mutter? Wird sie mit offenen Armen empfangen? Einziger kleiner Minuspunkt in diesem Buch ist meiner Meinung nach, das Agnes mir manchmal wie Superwoman vorkommt. Da hat Kimberley Freeman an einigen Stellen sehr übertrieben beschrieben, was Agnes alles passiert, wie sie zur damaligen Zeit soweit und mit relativ wenig Geld um die ganze Welt reisen konnte. Aus vielen schwierigen und unmöglich erscheinenden Situationen manövriert sie sich immer wieder heraus und fällt auf die Füße, oder es kommt ein Gönner vorbei und greift ihr unter die Arme. Anmerkung zur Schrift: Die längeren Abschnitte, die den Inhalt der Briefe wiedergeben sind meiner Meinung nach, etwas schwer zu lesen. Da wurde ein Schrifttyp verwendet der mir zu dünn und etwas zu schnörkelig rüberkam. Da habe ich mich beim Lesen etwas schwer getan. Ein Roman über ein Familiengeheimnis der alles vereint was man sich wünscht: Dramatik, Emotionen, Spannung, Trauer, Liebe und den Mut sich dem Leben zu stellen, egal was kommen mag.

Sommerroman

Von: get lucky Datum: 25. June 2018

Mit dabei habe ich heute für euch noch einen Buchtipp (Werbung): Sterne über dem Meer --- Kimberley Freeman Es ist ja für mich so ein kleiner Zuckerl beim Bloggen, Rezensionsexemplare zu erhalten. Meine Meinung teile ich hier ehrlich, und anhand der Sternevergabe kann man ja dann immer daraus schließen, wie gut es bei mir angekommen ist. ✰✰✰✰✰ Diese Buch könnt ihr auf alle Fälle auf eure Urlaubsleseliste setzen! Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise Ich fand das Thema Waisenhaus und die damit verbunden, die Suche nach den eigenen Wurzeln und der Herkunft sehr spannend und ergreifend. Agnes zog mich mit ihrem Mut, ihrer Kraft und Stärke sofort in ihren Bann; ich habe mitgelitten, sie bewundert, für sie gehofft und bin mitgereist nach Paris, Ceylon und Australien. Wieder einmal wir in zwei Zeitschienen erzählt, damit trifft man natürlich genau meinen Geschmack. Ich hatte wunderbare Lesestunden - dem Verlag ein ganzliebes Dankeschön dafür! Einzig und allein bin ich dem Titel nicht auf die Schliche gekommen, hat es denn von euch schon jemand gelesen?

Emotional und toll aufgebaut

Von: diebecca Datum: 25. June 2018

In dem Buch Sterne über dem Meer von Kimberley Freeman findet Victoria beim Ausräumen des Büros ihrer Mutter den Brief einer unbekannten Frau, Agnes. Agnes wird als Kind in einem Findelhaus abgegeben und wächst dort auf. Sie erfährt, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde, sie glaubt zu wissen, wem es gehört, Genevieve Breckby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile in Richtung Australien verlassen. Agnes begibt sich 1874 auf die Suche nach ihrer Mutter. Der Titel weckt positive Assoziationen, das Cover zeigt eine tolle Küste. Der Schreibstil ist flüssig, es wird abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt. Das ganze ist wirklich super umgesetzt, Victoria aus der Gegenwart findet einen alten Brief, den man auch komplett mit liest. Weiterhin wird erzählt, was Agnes alles erlebt. Die Verknüpfung ist einfach super. Agnes ist eine mutige junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat. Sie ist als Waise in einem Waisenhaus aufgewachsen und sucht nach ihrer Mutter. Sie begibt sich dafür auf eine Reise. Das ganze wird ein Abenteuer, auf dem sie Menschen begegnet und sehr viel erlebt. Das Thema Familie und Mutter-sein wird thematisiert. Die Liebe spielt ebenfalls eine Rolle. Das Buch ist mitunter sehr emotional. Ein Roman mit einer Geschichte, die wirklich toll aufgebaut und Gegenwart und Vergangenheit wunderbar verknüpft werden. Ein emotionales Leseerlebnis. 0Merken Repost 0

Einhornmädchen

Von: Diane Jordan Datum: 20. May 2018

Grins ;-) endlich ein Beweis. Einhörner gibt es wirklich. Ich freue mich insgeheim, denn das finde ich eine recht nette Vorstellung. Der Roman „Sterne über dem Meer“ von Kimberley Freemann scheint wie für mich gemacht und geschrieben zu sein. Ich nutze das lange Pfingstwochenende und lasse mich vom hübschen Cover zum Träumen anregen. Die Geschichte scheint recht dramatisch zu sein. Es geht um ein kleines Findelkind, das später adoptiert wird und erst im Erwachsenenalter seine Identität sucht und Spoiler ;-) auch findet. Die Protagonistin Victoria ist zum Glück ein starkes Mädchen und eine noch taffere erwachsene Frau, die nicht wie viele Fundkinder unter Ängsten und Unsicherheit leidet. Sie hat einen starken Willen und überwindet so alle möglichen Schicksalsschläge. Natürlich versucht sie auch ihre „wahre“ Mutter ausfindig zu machen und auch zu erfahren, weshalb sie abgegeben und ausgesetzt wurde. Ihr einziger Anhaltspunkt ist ein kleiner Einhornknopf, der ihr als Baby mit auf ihre Reise gegeben wurde. Der Autorin gelingt es auf eindrucksvolle Weise, die Ereignisse aus der Vergangenheit und ins hier und jetzt zu verweben und in parallelen Erzählsträngen für den Leser aufzubereiten. Das ganze in einer detailreichen und flüssigen schreibe, die Spass macht zu lesen. Und so sind die 512 Seiten des brochierten Romans ruckzuck gelesen. Hach, seufz, wie schön ist das denn? Das Familiengeheimnis wird natürlich wie immer nach und nach gelüftet und ich komme voll auf meine Kosten. Meiner Meinung nach, ist dieses Buch ein fantastischer Roman, wenn man historische Familiensagas liebt, dann kommt man nicht darum herum. Aber lest bitte selber und lasst euch dieses spannende, dramatische und zugleich traurige Werk nicht entgehen. Eine große Liebe, ein altes Familiengeheimnis, eine gefährliche Reise um die ganze Welt Inhalt: Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise ... Die Autorin: Kimberley Freeman wurde in London geboren, kam aber als Kind nach Australien, wo sie auch heute noch lebt. Die mehrfach preisgekrönte Autorin von Jugendbüchern, historischen Romanen und großen Frauensagas, die auch unter ihrem richtigen Namen Kim Wilkins und dem Pseudonym Kimberley Wilkins veröffentlicht, hat an der Universität von Queensland promoviert, wo sie Literatur unterrichtet. Weitere Bücher auf Englisch, wie zum Beispiel: Wildflower Hill by Kimberley Freeman Lighthouse Bay: A Novel by Kimberley Freeman Ember Island: A Novel by Kimberley Freeman Fazit: 4**** “Sterne über dem Meer “ ist im Goldmann Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 512 Seiten und kostet 12,99 Euro.

Auf der Suche nach der Identität

Von: Baroness Datum: 16. May 2018

„Vorsicht Spoiler!“ Ausgerechnet ihre Mutter, eine Professorin für Geschichte, ist an Demenz erkrankt. Victoria wohnt inzwischen in Australien und ist auf Besuch. Es fällt ihr schwer, ihre Mutter so zu sehen. Trotzdem muss sie Vorkehrungen treffen, damit ihre Mutter gut versorgt ist. Beim Sortieren der Überreste aus ihrem Büro fallen ihr Briefe in die Hände. Sie ist fasziniert von dem Inhalt und begibt sich mit den Zeilen auf eine Zeitreise. Agnes kann endlich das Waisenhaus verlassen, indem sie aufgewachsen ist. Sie hat ein Ziel, und zwar möchte sie ihre Mutter kennenlernen. Ein Knopf ist der Anhaltspunkt, sie ist fasziniert von dem Gedanken und lässt nichts unversucht, um endlich ihre Herkunft zu klären. Keine Arbeit, keine Reise ist ihr zu viel, um endlich Klarheit zu bekommen. Als sie endlich in Australien die Bekanntschaft mit ihrer vermeintlichen Mutter macht, muss sie feststellen, dass sie einer falschen Spur gefolgt ist. Das ist eine Kurzzusammenfassung, denn das Buch hat über 500 Seiten. Meine Meinung: Es sind zwei Erzählstränge in dieser Geschichte vorhanden. Einmal das Hier und Heute und dann das Gestern. Die Autorin hat die Geschichten gut eingebunden, einmal die Gegenwart und dann der historische Baustein. Sie gehören aber nicht zusammen. Beide Geschichten sind andersgeartet. Der historische Bestandteil ist auch viel umfassender und nimmt die bedeutsamste Stellung ein. Eigentlich schade, dass von der Gegenwart zu wenig vorhanden ist. Da hätte ich mir mehr gewünscht, denn Demenz ist ein sehr wesentliches Thema in der heutigen Zeit. Das Geschehen ist in Kapitel angelegt. Der überlieferte Brief ist in Kursivschrift. Der Ablauf lässt sich flüssig lesen und die Neugier auf das Geschehen lässt nicht nach. Die Protagonisten passen mit ihren Charakteren gut zum Werdegang. Gerade Agnes gefällt mir gut. Sie ist zwar eigensinnig, aber auch waagemutig. Für die damalige Zeit weit voraus. Ich kann sie durchaus verstehen, wenn Sie gerne ihre Herkunft erfahren möchte. Ebenfalls ist das Umfeld gut beschrieben. Es ist eine Mischung aus Familienroman, etwas Abenteuer und die Suche nach sich selbst. Das Cover finde ich gelungen, ebenso die Innenklappen, obwohl der Inhalt nichts damit zu tun hat. Mir hat das Buch gefallen, deswegen gibt es 4 Sterne von mir. Fazit: Beide Handlungsstränge handeln von charaktervollen Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind.

Reiselustig: Sterne über dem Meer

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 16. April 2018

Im Prinzip sind es drei Erzählstränge und eine "richtige" Geschichte. Letztere erzählt die Geschichte einer Waise, die ihre Mutter sucht und findet und vor allem, die Findigkeit mit der sie ihren Weg geht. Resolut und smart tut die Figur Agnes das in ihren Augen in dem Moment Richtige. Das dabei manchmal falsche Entscheidungen und Wege entstehen, ist so gut wie klar. Gerade dadurch und weil die Autorin ihrer Figur kein Korsett vorgibt, liest sich dieser Erzählstrang flüssig und geschmeidig. Was mir zu viel war: Die Geschichte, die in der Gegenwart spielt, aber von vornherein auf mich deplatziert wirkte. Die kursive und auch noch schnörkelige Druckschrift des Briefes, in dem es im ersten Erzählstrang geht. Diese Schrift verschwamm mir vor den Augen, unlesbar auf die Dauer. Glücklicherweise ist Geschichte rund um Agnes so gut, dass man diesen Brief zwischendrin immer wieder überblättern kann! Freeman setzt ihre Spannungsbögen punktgenau und verzahnt die Akteure gut untereinander. Ebenso ist glasklar, wer die Haupt- und Nebenfiguren sind. Agnes Reiselust kommt richtig rüber ebenso wie ihre Art Dinge anzupacken und zu einem guten Ende zu bringen. Man fiebert förmlich mit ihr mit und kann sich die unterschiedlichen Landschaften und die Bedingungen auf den Schiffen richtig gut vorstellen. Schmöker!

Ein packendes und spannendes Familiengeheimnis

Von: zauberblume Datum: 12. April 2018

"Sterne über dem Meer" ist der erste Roman, den ich von der mehrfach preisgekrönten Autorin Kimberley Freemann gelesen habe. Und ich freue mich riesig, diese Autorin entdeckt zu haben. Sie nimmt uns mit auf eine packende Reise, auf der wir viele Abenteuer erleben dürfen. Eigentlich beginnt alles damit, dass Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumen muss. Sie entdeckt in einem Buch einen alten Brief, der sie in ein altes Familiengeheimnis eintauchen lässt. Es handelt von Agnes Resolute, die als Findelkind ein einem Heim aufgewachsen ist. Als sie volljährig ist, muss sie das Heim verlassen und sie bekommt unter anderem einen Knopf mit einem Einhorn, angeblich eine Erinnerung an ihre Mutter. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehört, und zwar Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Agner begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutteer. Doch diese hat England mittlerweile verlassen und so beginnt für Agnes eine abenteuerliche Reise, die sie bis nach Australien führt....... Einfach genial! Zwei unterschiedliche Geschichten, eine im hier und jetzt und eine in der Vergangenheit. Und beide Geschichte sind beeindruckend, spannend und voller Emotionen. Da ist Victoria, die aus Australien anreist, um in Bristol ihre kranke Mutter zu unterstützen. Auch sie ahnt noch nicht, dass diese Reise große Veränderungen für sich mit sich bringt. Die Autorin hat die Charaktere so wunderbar beschrieben, ich kann mir alle bildlich vorstellen und habe mich hier in Bristol sofort wohlgefühlt. Ich bewundere Victoria, wie sie für ihre kranke Mutter da ist, obwohl in Australien ein Ehemann und ihr Job auf sie wartet. Und dann ihre Entdeckung! Dieser alte Brief, der mit sofort gefangengenommen und nicht mehr losgelassen hat. Agnes ist eine beeindruckende Protagonistin, mit viel Willensstärke und vor allen Dingen hat sie das Herz auf dem rechten Fleck. Ich kann sie verstehen, dass sie ihre Wurzeln finden will und habe sie auf dieser abenteuerlichen Reise, die uns von London nach Paris. Von hier aus nach Ceylon und dann nach Australien führt. Manchmal war ihre Verzweiflung förmlich zu spüren, aber sie hat nicht aufgegeben. Ich habe sie für ihren Mut bewundert. Ganz gefesselt habe ich ihre Suche miterlebt. Ein packendes Familiengeheimnis, das jedoch für eine Überraschung gesorgt hat, mit der ich nicht gerechnet habe. Einfach perfekt! Auch London, Paris, Ceylon und Australien sind so herrlich beschrieben, ich habe beeindruckende Bilder vor meinem inneren Auge und würde am liebsten sofort die Koffer packen. Für mich ein absolutes Lesehighlight. Ein Traumbuch mit vielen Abenteuern und Herzenswärme. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite total begeistert. Begeistert hat mich auch das zauberhafte Cover, das mich magisch angezogen hat. Selbstverständlich vergebe ich für diese tolle Lektüre 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

Sterne über dem Meer

Von: Nik75 Datum: 31. March 2018

Meine Meinung: Agnes ist in diesem Roman sicher die Hauptprotagonistin. Im Klappentext steht zwar, dass Victoria das Büro ihrer Mutter ausräumt und dabei Briefe findet. Aber auch die Briefe haben mit Agnes zu tun. Victoria spielt eigentlich nur eine Nebenrolle und der Roman dreht sich rein um das Leben von Agnes und die Geschichte ihrer Herkunft. Mir hat das aber nicht wirklich was ausgemacht, denn Agnes mochte ich sehr. Sie ist eine junge Frau, die das Waisenhaus verlassen darf, weil sie 19 Jahre alt ist. Sie ist sehr sympathisch und macht sich auf ein großes Abenteuer. Sie versucht ihre leiblichen Eltern ausfindig zu machen und begibt sich auf eine lange, zum Teil auch gefährliche Reise. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, denn ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und ich mochte Agens Abenteuer. Ich war erstaunt wie leicht Agnes durch die Weltgeschichte reisen konnte. Für jemanden der sein ganzes bisheriges Leben nur im Waisenhaus verbracht hat, war ich überrascht, dass sie so weltgewandt war. Irgendwie passt das nicht ganz, denn das hätte man nicht erwartet. Aber da es ein Roman ist, darf die Autorin ja auch ihre Phantasie spielen lassen und so war das ok für mich. Ich habe mich auf ihre Geschichte und ihr Leben eingelassen und war wirklich gefesselt davon. Mir hat es gefallen wie die Autorin nicht nur aus ihrer Sicht schrieb, sondern sie hat auch die Briefe aus Sicht ihrer Mutter eingebaut. Die fand ich eigentlich auch recht spannend, aber die Schrift war relativ schwer zu lesen. Mir hat dieser Roman gut gefallen, denn ich lese gerne Bücher über Familiengeheimnisse oder Familiendramen. Ich hatte schöne Lesestunden und vergebe 4 Sterne für diesen Roman.

unterhaltsam, spannend und interessant erzählt

Von: Manja Datum: 28. March 2018

Kurzbeschreibung Als Victoria Camber das Büro ihrer kranken Mutter in Bristol ausräumt, bringt der Fund eines Briefes sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses und der dramatischen Lebensgeschichte einer ihr unbekannten Frau. Nordengland 1874: Endlich ist Agnes Resolute volljährig und darf das Findelhaus, in dem sie aufgewachsen ist, verlassen. Vor ihrer Abreise erfährt sie, dass ihr als Baby ein Andenken mitgegeben wurde – ein Knopf mit einem Einhorn. Agnes glaubt zu wissen, wem der Knopf gehörte: Genevieve Breakby, der Tochter einer noblen Familie. Doch diese hat England mittlerweile Richtung Australien verlassen. Und so begibt sich Agnes auf Suche nach ihrer Mutter und eine ungewisse Reise … (Quelle: Goldmann Verlag) Meine Meinung Der Roman „Sterne über dem Meer“ stammt von der Autorin Kimberly Freeman. Bisher kannte ich noch kein Buch von ihr, umso interessierte war ich an dieser Geschichte. Der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht und auch das Cover gefiel mir sehr gut. Also habe ich mich auch rasch ans Lesen gemacht. Die Charaktere hat die Autorin wirklich sehr anschaulich beschrieben. Man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen, fühlt sich mit ihnen verbunden. Victoria lebt in der Gegenwart und sie ist die einen alten Brief von ihrer Mutter findet. Man erfährt aber leider nicht unbedingt sehr viel über sie, was ich ein wenig schade empfand. In der Vergangenheit, einem Parallelstrang, folgt der Leser Agnes. Sie habe ich auf Anhieb richtig gerne gehabt, sie ist so herzlich und liebenswert. Wenn sie sich etwas vornimmt das zieht sie es auch durch, ihr Wille ist wirklich immens. Man lernt sie als Leser sehr gut kennen, erkennt das Agnes‘ Leben nicht so einfach war bisher, sie hat nichts geschenkt bekommen. Nicht nur die beiden Frauen sind der Autorin gelungen, auch die anderen Charaktere hat sie gut beschrieben. Man kann sie sich als Leser wirklich gut vorstellen und die Handlungen verstehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und lässt sich gut lesen. Sie passt sich den Protagonistinnen an, daran erkennt man gut wo man sich gerade befindet. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Victoria und Agnes. Somit wechselt man auch immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Die Handlung selbst empfand ich als stimmig und sehr interessant. Es gibt viele spannende Passagen, hinzu kommt einiges an Dramatik und auch traurige Szenen sind vorzufinden. Leider folgt hier nach einem wirklich starken Start ein eher mittelmäßiger Mittelteil. Hier fand ich leider ein paar Stellen vor, die sich für mich doch zäh und langwierig angefühlt haben. Erst zum Ende hin wurde es dann wieder richtig interessant und spannend. Das Ende ist in meinen Augen gelungen. Ich finde es passt sehr gut zur hier geschilderten Gesamtgeschichte, schließt sie sehr gut ab und macht sie rund. Als Leser wird man zufriedengestellt aus dem Buch entlassen. Fazit Alles in Allem ist „Sterne über dem Meer“ von Kimberly Freeman ein Roman, der mich nicht komplett für sich gewonnen hat. Sehr gut beschriebene Charaktere, ein angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar interessant, spannend und auch emotional gehalten ist, deren Mittelteil aber leider doch etwas zäh wirkt, haben mir dennoch unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

Wunderschöne und dramatische Familiengeschichte

Von: Nalik Datum: 24. March 2018

Sterne über dem Meer ist ein wunderschönes Buch über zwei starke Frauen, die in unterschiedlichen Zeiten ihr Leben lebten und mit einigen Konfrontationen zu kämpfen hatten. Zum Inhalt: England 1874: Agnes Resolute, ein Findelkind, ist endlich volljährig und darf das Waisenhaus verlassen, vor welchem sie vor 18 Jahren mit einem Einhornknopf abgelegt wurde. Sie hat nur einen Wunsch: sie möchte ihre Mutter finden, die sie in der Adligen Genevieve Breckby vermutet. Auf der Suche nach ihr erlebt Agnes so einige Abenteuer, denn Genevieve hat England längst verlassen. Gleichzeitig lernen wir Victoria Chambers kennen, die zu unserer Zeit lebt. Sie ist aus Australien zurück gekehrt um ihrer schwer kranken Mutter unter die Arme zu greifen. Beim Ausräumen des Büros findet sie einen Brief, die Geschichte von Moineau und Emile und das gemeinsame Kind, dass Moineau nicht behalten durfte. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, denn Freeman schreibt mit sehr viel Gefühl. Es gibt viel Freude, Spannung und jede Menge Emotionen auf den 500 Seiten. Man fliegt nur so durch sie hindurch. Das einzige, womit ich Probleme hatte war die Schrift des Briefes. Mich kostete es enorme Mühe die vielen Seiten in dieser nicht lesefreundlichen Schrift zu lesen, der Inhalt war aber trotz allem wunderschön. Agnes ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich finde ihr Nachname Resolut beschreibt ihr Wesen auf den Punkt. So viel Mut habe ich noch selten bei einer Frau erlebt und man wünscht sich einfach nur für sie, dass der Mut belohnt wird und sie bekommt was sie möchte. Aber auch Victoria und ihre Mutter sind nicht außer Acht zu lassen auch wenn ihre Geschichte fast Nebensache scheint. Wer ein Fan von Familiengeschichten ist sollte dieses Buch unbedingt lesen.

Sterne über dem Meer

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 19. March 2018

Inhaltsangabe: Nordengland 1874: Agnes Resolute wurde als Baby vor einem Findelhaus abgelegt, zusammen mit einem Knopf, auf dem ein Einhorn abgebildet ist. Nun ist sie endlich volljährig und darf das Waisenhaus verlassen. Agnes möchte sich auf die Suche nach ihrer Mutter machen, den sie vermutet, dass die Adlige Genevieve Breckby ihre leibliche Mutter sein könnte. Doch leider hat Genevieve England schon längst verlassen und für Agnes beginnt eine abenteuerliche Suche, denn sie möchte ihre Mutter unbedingt treffen, da sie spürt, dass sie nicht freiwillig im Findelhaus abgegeben wurde..... Meine Meinung: Kimberley Freeman schreibt auch unter dem Pseudonym Kimberley Wilkins und von ihr habe ich schon einige Romane mit großer Begeisterung gelesen. Daher hatte ich schon gewisse Erwartungen an diese Geschichte. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. "Sterne über dem Meer" konnte mich von der ersten Seite an begeistern und ließ mich bis zum Schluß, der die Geschichte perfekt abgerundet hat, nicht mehr los. Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt. Victoria Cambers Mutter hatte einen Unfall, ist sehr krank und ihre Tochter ist dabei, ihr Büro auszuräumen. Da findet sie einen Brief von einer Mutter an ihre unbekannte Tochter und wie es dazu kam, dass sie ihr Kind abgeben mußte. Parallel dazu lesen wir Agnes Geschichte, wie alles wirklich passiert ist. Agnes ist so eine liebe junge Frau und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Sie ist sehr willensstark, was sie sich vornimmt macht sie auch und sei es noch so schwierig. Und das war ihre Reise auch. Agnes wurde wirklich nichts geschenkt, manch andere hätte bestimmt schon aufgegeben, doch Agnes ließ sich nicht unterkriegen. Ich habe sie sehr für ihren Mut bewundert, aber auch für ihre einfühlsame Art, denn sie vergißt niemals ihre Freunde und gibt ihr letztes Hemd um auch ihnen zu helfen. Man bangt mit ihr mit, ob sie ihre Mutter überhaupt findet und wie sie wohl reagieren wird. Aber auch alle anderen Protagonisten sind sehr lebendig und authentisch beschrieben. Man kann sich richtig gut in jeden hineinversetzen. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, es gibt in der Geschichte soviel schönes, spannendes, dramatisches, aber auch trauriges zu entdecken, da möchte ich nicht spoilern. Die Seiten fliegen nur so dahin, man kann das Buch nicht mehr weg legen. Kimberley Freemans Schreibstil ist wunderbar flüssig und bildhaft zu lesen, er läßt den Leser mit allen Emotionen an der Geschichte teilhaben. Viel zu schnell war ich am Ende und konnte das Buch mit einem Lächeln schließen. Zum Schluß möchte ich noch die schöne Aufmachung des Buches loben. Das Cover und die Innenausstattung sind wunderschön und besonders gut gefällt mir das Format des Buches, was ein Mittelding zwischen Hardcover und Taschenbuch ist und sehr schön in der Hand liegt. Ich möchte mich ganz herzlich beim Goldmann Verlag und beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar bedanken.

Ein Familiengeheimnis

Von: Seite 101 Datum: 12. September 2019

Ich habe gelesen, gelesen und gelesen. Von der ersten Seite an versteht es die Autorin den Leser mit in ein tiefgreifendes Familiengeheimnis zu nehmen, das man unbedingt erfahren will. Beide Handlungsstränge sind geschickt miteinander verwoben, so dass nach und nach klar wird, wie alles zusammenhängt. Die Protagonisten sind vielschichtig und man lebt, liebt und leidet mit ihnen mit. Es war ein rundum gelungener Lesegenuss. Für perfekte Unterhaltung gibt es 5 Eselsöhrchen.