Nicole C. Vosseler

Die Eisbaronin

Die Eisbaronin

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Hamburg 1835. Mit dem Export von Eis sind Katya und die anderen Eisbarone zu Vermögen gelangt. Das Geschäft floriert, doch in Katyas Ehe kriselt es, und ihr Kinderwunsch ist unerfüllt geblieben. Im Hamburger Gängeviertel trifft sie eines Tages auf die kleine Betje, die sie sofort in ihren Bann zieht – nicht nur wegen ihres brandroten Haars. Das Mädchen ist erstaunlich geschäftstüchtig und stellt sich beim Betteln und Feilschen deutlich geschickter an als die anderen Kinder. Katya beschließt, Betje bei sich aufzunehmen und ihr vielleicht sogar eines Tages das Geschäft zu überlassen. Doch Habgier und Eifersucht drohen alles zu zerstören …

Eine Hamburger Handelsdynastie in stürmischen Zeiten – die fesselnde Fortsetzung der »Eisbaronin«

Auf Katya warten große Aufgaben

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 29. December 2020

Durch ihre Idee das Eis welches sie im hohen Norden holen zu exportieren sind Katya und die Eisbarone vermögend geworden. Leider läuft es in Katyas Ehe nicht so gut und das obwohl das Geschäft besser läuft als je zuvor. Als Katya dann im Gängeviertel auf Betje trifft nimmt sie sich ihrer mit Herzblut an und fördert sie wo es nur geht. Katya beschließt dann auch Betje bei sich aufzunehmen und da sie so geschickt ist ihr vielleicht auch das Geschäft zu übergeben. Doch durch Neid und Habgier scheint es als ob alles verloren wäre. Nachdem ich schon im letzten Jahr den ersten Teil dieser doch sehr besonderen Trilogie gelesen hatte, habe ich schon länger darauf gewartet endlich die Fortsetzung lesen zu können. Auch hier geht es hauptsächlich um die Eisbaronin und ihre drei Mitstreiter, allerdings kommen auch ein paar neue Figuren dazu die die Geschichte bunter und ja vielleicht auch Erlebnisreicher machen. Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen was ich so wirklich nicht erwartet gehabt hätte und da ich das Buch nur sehr ungern aus der Hand gelegt habe hatte ich es innerhalb von nur drei Tagen gelesen gehabt. Das einzige Problem war nur, alle Figuren richtig zuzuordnen beim Lesen und bei Handlungsstrangwechsel die richtige Figur im Kopf zu haben. Insgesamt war der Roman auf sechs Handlungsstränge aufgebaut und da man nie wusste aus wessen Sicht der nächste Abschnitt oder das nächste Kapitel erzählt wird wurde ich hier ab und zu im Lesefluss etwas gestört. Da der Spannungsbogen bis zum Schluss sehr straff gespannt war und auch der Handlungsverlauf gut strukturiert war konnte man allem sehr gut folgen und auch die Entscheidungen waren so gut nachvollziehbar. Katya hat keine leichte Zeit hinter sich und sowohl Privat als auch in der Firma gibt es einige Baustellen. Als sie Betje kennenlernt könnte man meinen sie erinnert sich was sie von Silja gelernt hat und nimmt sich ihr an. Auch hier ist es nicht immer leicht und Katya muss sehr kämpfen bis Betje sich ihr gegen über anders verhält. Alle Figuren des Romans waren mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so konnte ich mir alle während des Lesens sehr gut vorstellen. Katya hatte ich sofort wieder in mein Leserherz geschlossen gehabt und ja Betje konnte ich lange nicht so richtig einschätzen aber mit der Zeit habe ich auch sie liebgewonnen. Die völlig unterschiedlichen Handlungsorte in der Welt waren alle so bildlich beschrieben, dadurch hatte ich keinerlei Probleme mir sie vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich bin sehr gespannt was im dritten und letzten Teil noch passieren wird. Für diesen Roman vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

Zwischen Liebe und Eis

Von: Karins LeseLounge oder nirak03/nirak Datum: 21. December 2020

Zwischen Liebe und Eis Katya und ihr Bruder Grischa haben es geschafft, sie sind in Hamburg als die Eisbarone bekannt. Ihr Geschäft mit dem Eis hat sich als Erfolg erwiesen. Auch wenn ihre Idee von Erfolg gekrönt ist, in ihrem Leben als Ehefrau sieht es für Katya ganz anders aus. Ihre Ehe ist kinderlos, ihr Bruder immer noch unruhig und die Petersen-Brüder haben es auch nicht besser getroffen. Fast scheint es, als könnten berufliche Erfolge und privates Glück nicht miteinander harmonieren. Als Katya dann, wie so oft, im armen Gängeviertel Hamburgs Lebensmittel verteilt, trifft sie auf Betje. Das Mädchen mit den roten Haaren erbettelt sich ihren Teil und macht daraus ein Geschäft. Die Eisbaronin ist angetan von dem findigen Kind und nimmt sie sogar bei sich auf. Sie gibt ihr ein neues Zuhause und hegt die Hoffnung, in ihr eine Nachfolgerin gefunden zu haben. Doch das Leben hat anderes mit ihr und ihrer Familie vor. „Durch Sturm und Feuer“ ist der zweite Band aus der Reihe „Die Eisbaronin“ und setzt 2 Jahre nach Teil 1 ein. Als Erstes stellt sich mal wieder die Frage, kann man die Bücher auch einzeln lesen, ich beantworte dies mit ja. Kleine Rückblenden sorgen für den Überblick über die Handlung in Band 1 und neue Charaktere wie Betje und einige mehr erzählen eine ganz neue Geschichte. Natürlich wird auch das Leben der Eisbarone weitererzählt und dieses Leben verläuft nicht in geraden Bahnen, sondern hat so einiges für die Vier parat. Hier wird gleich von mehreren Paaren die Liebesgeschichte erzählt. Es ist die Liebe zu den Geschwistern, die immer zusammen halten. Es ist die Liebe zwischen den Eheleuten, die zu Freunden werden, und es ist eine neu entstehende Liebe von Menschen, die sich unterwegs gefunden haben und sich nicht mehr loslassen und nicht zuletzt ist es die Liebe zum Eis. Das klingt jetzt sicher nach sehr viel Liebe, aber der Roman hat noch wesentlich mehr zu bieten. Gerade der schöne Erzählstil von Nicole C. Vosseler macht dieses Buch zu einem Leseerlebnis. Er ist bildgewaltig und facettenreich. Ihre Sprache besticht durch Eleganz und Schönheit, und ihre Beschreibungen der Menschen lassen schnell Bilder entstehen. Sie schafft es, Gefühle zu entfachen und damit selbst Eisberge zum Schmelzen zu bringen. Mir hat dieser zweite Band von „Die Eisbaronin“ gut gefallen. Leidenschaftlich erzählt die Autorin aus dem Leben von Katya und ihrer Familie. Die Höhen und Tiefen, die ihr Leben mit sich bringen, sind wunderbar in Szene gesetzt worden. Die neu eingeführten Protagonisten fügen sich nahtlos in die Handlung ein und berühren im Herzen. Mit Betje und Hanno erzählt die Autorin eben auch von dem schweren Leben der Menschen in dem Hamburger Gängeviertel des 19. Jahrhunderts. Davon, wie schwer es vor allem die Kinder dieser Zeit hatten. Der schöne Erzählstil der Autorin trägt sehr dazu bei, dass man sich in der Handlung verliert und Raum und Zeit vergisst. Fazit: Die Fortsetzung von „Die Eisbaronin“ finde ich gelungen. Die Mischung aus Liebesgeschichte und historischer Roman war genau richtig. Das Leben im 19. Jahrhundert hat Nicole C. Vosseler treffend erzählt. Ihre Protagonisten sind leidenschaftlich, mal laut, mal still und vor allem geben sie niemals auf. Ihr Leben, ihre Lieben und ihre Familien haben mich wunderbar unterhalten und ich bin gespannt, wie es mit Band 3 weitergeht.

Unterhaltsame Fortsetzung

Von: Stefanie K. Datum: 25. November 2020

3.5 Nachdem ich im letzten Jahr den Auftakt zur Eisbaronin-Saga sehr gerne gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Ich habe trotz des Jahres zwischen dem Lesen der beiden Bücher wieder gut in die Geschichte reingefunden und mich in die Geschehnisse hinein versetzen können. Der Kontor der Eisbarone läuft gut und die Verschiffung des Eises ist erfolgreich, aber dennoch beschäftigt die Geschäftsleute das eine oder andere Problem. Insgesamt fehlte mir hier jedoch manchmal ein wenig das Tempo und ich hätte ein wenig mehr Spannung und Dramtik gebrauchen können, was jedoch erst zum Ende des Buches so richtig der Fall ist. Es tauchen neue Charaktere im Buch auf, so dass man zunächst das kleine Mädchen Betje begleitet, die von zu Hause abgehauen ist und unterwegs auf Hannes trifft, mit dem sie dann nach Hamburg kommt und dort dann auf Katya trifft. Ich mochte die Geschichte rund um Betje und wie sich Katya ihrer annimmt und um sie kümmert. In Katyas Ehe kriselt es und auch bei den anderen Eigentümern des Kontors läuft im Privaten nicht alles rund. Hier war es mir manchmal ein wenig zu viel mit den verschiedenen Betrügereien und gefühlt hatte jeder mit jedem was. Insgesamt konnte mich der zweite Teil der Saga gut unterhalten und ich bin gespannt wie es mit dem Kontor, aber auch mit Betje, weitergeht.

Toller Familienroman!

Von: Streifis Bücherkiste Datum: 22. January 2021

Hamburg 1835. Katya, Grischa, Thilo und Christian haben ihr Geschäft mit dem Eis etabliert und Katya und Thilo haben geheiratet. Alles könnte also hervorragend laufen und doch gibt es immer wieder Rückschläge. Sowohl geschäftlich als auch privat. Bei Katya und Thilo wollen sich keine Kinder einstellen, was Katya sehr betrübt. Als sie dann Bentje trifft, ein Hamburger Straßenkind, das sich geschäftstüchtig über Wasser hält, beschließt sie, Bentje unter ihre Fittiche zu nehmen. Doch auch das erweist sich als schwieriger als erwartet und weitere Schicksalsschläge warten auf die Familien Petersen und Voronin. Nicole Vosseler gelingt es wieder hier eine ganz eigene Welt zu schaffen. Man kennt ja gerade Hamburg schon aus vielen anderen Büchern und doch wirkt es hier anders, durchlässiger. Vielleicht, weil weder die Petersens noch die Voronins aus der ursprünglichen Hamburger Kaufmannschaft kommen und sich ihren Wohlstand selbst erarbeitet haben. Mit Bentje und Hanno kommt eine neue Generation zu den Familien, beides Kinder, die früh auf sich gestellt waren und die sich ihr Leben hart erarbeitet haben. So passen sie gut in die Familie, die das Geschäft der Eisbarone ja auch ist, hinein. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, auch wenn ich zwischendrin Momente hatte, in denen mir zu viel Dramatik in der Geschichte war. Was ich wieder schön fand war, dass durch die Perspektivwechsel jeder Beteiligte mal von innen und mal von außen beleuchtet wurde. So bekommt man als Leser einen umfassenderen Einblick in die Charaktere. Ich bin schon gespannt, wie diese Trilogie enden wird. Das Buch endet glücklicherweise nicht mit einem offenen Ende, aber trotzdem freut man sich am Ende darauf die Familie noch ein weiteres Mal begleiten zu dürfen. Von daher kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen!