Minnie Darke

Unter einem guten Stern

Unter einem guten Stern Blick ins Buch

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Als Justine (Journalistin, Realistin, Schütze) ihrem Sandkastenfreund Nick (Romeo-Darsteller im Theater, Träumer, Wassermann) wiederbegegnet, wird ihr eines sofort klar: Eigentlich war sie schon immer in ihn verliebt. Und als sie erfährt, dass er sich stets nach dem Horoskop der Zeitschrift richtet, bei der Justine arbeitet, beschließt sie, ihm ein Zeichen zu senden. Heimlich nimmt sie Änderungen am Wassermann-Horoskop vor, um ihm zu zeigen, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch Nick missversteht ihre Hinweise völlig – und er ist nicht der Einzige, der sich von den Sternen leiten lässt …

Große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden

Von: Isy Datum: 29. April 2020

Kommen wir als erstes zum Cover. Dieses finde ich wirklich schön und absolut gelungen, auch der Leuchteffekt im Dunkeln macht so einiges her. Ist auf jeden Fall ein Hingucker in jedem Regal. So und nun zum Inhalt: Die Geschichte fing witzig an und man kam direkt in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Protagonisten sind herrlich witzig, aber auch total verkopft. Im Verlauf der Geschichte muss ich ehrlich zugeben, dass sie mir ordentlich auf den Wecker gingen. Justine, die sehr erfolgsorientiert ist und um jeden Preis aufsteigen will in ihrem Job und der verträumte Nick. So ganz will das einfach nicht zusammenpassen. Klar die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit, aber man merkt deutlich, dass die Chemie nicht mehr ganz so sehr passt und alles sehr erzwungen wirkt. Auch die verschiedenen Handlungsstränge, die durch das Ändern des Wassermann-Horoskops entstehen, passen irgendwie nicht zur Geschichte. Es fehlt einfach der rote Faden. Während der ersten 200 Seiten hatte ich noch großen Spaß, aber danach hatte ich immer weniger Lust zum Buch zu greifen. So habe ich fast dreimal solang gebraucht um dieses Buch zu beenden beziehungsweise nach rund 400 Seiten abzubrechen. Dem Buch hätten vermutlich knapp 200 Seiten weniger und mehr von den Protagonisten echt gut getan. Nichtsdestotrotz fand ich die Idee ganz nett und vergebe hier 2 von 5 Sternen

Tolle Protagonisten und tolles Cover

Von: Berivan Datum: 18. April 2020

Als erstes möchte ich euch auf das fantastische Cover hinweisen. Die Sterne und das Sternenbild geben einen Hinweis auf die Geschichte und leuchten sogar im Dunkeln. Aber leider muss ich auch sagen, dass mir diese Geschichte nur zugesagt hätte, wenn es nur um die Protagonisten handeln würde. Die Idee, die Sternzeichen mit einzubeziehen, welche als roter Faden dienen, ist wirklich super. Es gibt 12 Kapitel die nach den Sternzeichen benannt sind. Die Protagonisten sind Justine und Nick. Sie treffen sich nach einigen Jahren wieder. Erstere arbeitet beim Hochglanzmagazin 'Star' und versucht auf diese Weise, Nick Zeichen zu senden, um ihn auf sich aufmerksam zu machen. Dabei geht jedoch einiges schief, denn er ist nicht der einzige, der an Horoskope glaubt und sich danach richtet. Neben den beiden gibt es noch andere Antagonisten, die alle irgendwie miteinander verbunden sind und wir erfahren Dinge über deren Leben. Nach einigen Seiten war ich nicht mehr ganz bei der Sache und habe mich gelangweilt. Es wäre wie schon gesagt besser gewesen, den Fokus auf Justine und Nick zu belassen, um sich auf deren Liebesgeschichte einlassen zu können.

Tolle Geschichte

Von: lovlyreader Datum: 02. April 2020

Das Cover ist schön gestaltet, man sieht gleich das Genre in dem es spielt. Der Klappentext macht neugierig auf die Geschichte. Justine begegnet ihrem Sandkastenfreund Nick wieder. Als sie erfährt, dass er auf die Bedeutung der Sterne achtet, nimmt sich die Journalistin dieses an. Ob das gut gehen kann? Wird am Ende alles gut? Die Protagonisten waren sympathisch und natürlich. Der Schreibstil der Autorin ist modern, meist auch leicht und flüssig zu lesen. Eintauchen kann man in die Geschichte auch. Die Spannung ist eigentlich durchweg da. Die Geschichte ist modern, ein klein wenig tiefgründig, aber voller Astrologie und Liebe. Mir hat die Leseprobe gut gefallen und ich wollte weiter lesen. Jedoch hat es am Ende nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Ich habe mir hier ein bisschen mehr erhofft. Wer ein richtiger Fan von Horoskopen und Astrologie ist, hat hier sein Buch gefunden

Leider nicht ganz überzeugend

Von: Brunhilde Zabicki / Corinnas World of Books Datum: 12. March 2020

Die Idee, ein Buch zu schreiben, dass Astrologie und Liebesroman miteinander vermischt, gefiel mir unglaublich gut. Vor diesem Buch habe ich mich für die Thematik zwar interessiert, aber nie wirklich daran geglaubt, weil ich eben vollkommen anders als mein Sternzeichen bin. Erst aufgrund dieses Buches habe ich herausgefunden, dass da eigentlich viel mehr hintersteckt und Astrologie vielleicht doch gar nicht so abwegig ist. Aus diesem Grund wird das Buch wohl immer einen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen. Umso mehr tut es mir leid, dass ich dem Buch nicht mehr als 3 (eigentlich auch eher 2,5) Sterne geben konnte. Es hat Ewigkeiten gedauert, bis ich schließlich fertig war mit Lesen. Das mag wohl hauptsächlich daran liegen, dass ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht warm wurde. Es störte mich zum Beispiel, dass nach Einführung des Namens einer Person, mir sofort das entsprechende Sternzeichen mitgeteilt wurde & meist auch schon die gefühlt halbe Lebensgeschichte. Dass es sooooooo viele Kapitel aus Sicht von Nebencharakteren gab, von denen ich mir längst nicht alle Namen merken konnte, machte es nicht gerade besser. Bis zum Ende bin ich mir bei einigen Nebencharakteren unsicher, was für eine und ob sie eine Bedeutung für die Geschichte der Hauptpersonen hatten. Pluspunkte gibt es aber nicht nur für die Idee und offensichtlich auch für das Cover, sondern auch für das Beschreibtalent der Autorin. Sowohl Justine als auch Nick wirkten für mich sehr real mit all ihren kleinen Eigenschaften (z.B. wie Justine sich über das Wort “ADvocado” aufregt). Mit den Nebencharakteren konnte ich mich allerdings weniger identifizieren, hauptsächlich wahrscheinlich, weil es einfach zu viele waren. Hätte sich das Buch auf eine Liebesgeschichte zwischen Justine und Nick beschränkt, dann hätte ich dem Buch gerne 4,5 Sterne gegeben, denn die Geschichte zwischen den beiden war süß zu verfolgen, weshalb es nur noch nerviger war, wenn sie andauernd unterbrochen wurde. Ich kann verstehen, aus welchem Grund die Autorin so viele Nebencharaktere einführen wollte, aber als Leser hat das für mich einfach die Geschichte zerstört. Abschließend würde ich dem Buch 3 Sterne geben und all denen empfehlen, die gerne viele kleine Liebesgeschichten verfolgen. Wenn man den Logikfehler mit einberechnet (erst wird Leo als Wassermann vorgestellt, anschließend scheint er aber Schütze zu sein), müsste ich bei der Bewertung leider noch einen halben Stern abziehen – demzufolge es eher schwache 3 Sterne sind.

Tolle Idee, doch nicht das was ich erwartet habe

Von: Books my true passion Datum: 21. February 2020

Justine arbeitet als Praktikantin bei einer Zeitung. Sie wartet schon zu lange darauf, dass sie befördert wird und endlich Kolumnen selber schreiben darf. Als dann eines Tages ihre Schwarm Nick in die Stadt kommt und sie sich zufällig treffen, verändert sich ihr Leben komplett. Auch für Nick ändert sich einiges, da er sich in den meisten Fällen nach seinem Horoskop richtet, kann es schon mal sein das es völlig verrückt wird. Zufälligerweise liest er das Horoskop, was in der Zeitschrift erscheint bei der Justine arbeitet. Sie weiß das Nick daran glaubt und ändert das Horoskop so ab, dass er sich eigentlich in sie verlieben müsste. Doch es läuft nicht nach Plan und sie verändert dadurch nicht nur ihr Leben, sonder auch das von ganz vielen anderen. Der Klappentext klang beim Lesen wirklich spannend und ich dachte es könnte ganz vielversprechend werden, doch am Ende war ich dann enttäuscht. Die Idee der Geschichte ist im Großen und Ganzen wirklich toll und ich kann mir vorstellen das sie vielen gefallen hat, doch ich gehöre leider nicht dazu. Zum Einen bin ich mit der Erzählperspektive nicht klargekommen. Ich hätte mir für die Geschichte eine andere gewünscht. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass vieles unnötig in die Länge gezogen wurde. Was mir gefallen hat waren die Auswirken, die Justines umschreiben des Horoskops mit sich gebracht haben. Das hat die Autorin wirklich toll hinbekommen, denn es war jede Geschichte miteinander verknüpft und so hatten alle eine gemeinsame Verbindung. Zwischen Justine und Nick hat es nicht so geknistert, wie ich es erwartet habe. Zumindest konnte ich nicht wirklich sehen, ob Nick in sie verliebt ist oder nicht und er war auch für die offensichtlichsten Dinge blind. Justine war mir auch nicht sonderlich sympathisch, obwohl sie eine tolle Protagonistin sein konnte. Dafür das sich das Buch so in die Länge gezogen hat, ging am Ende alles ziemlich schnell, was mir dann nicht so gefallen hat. Der Schreibstil hat mir wiederum sehr gut gefallen, denn dafür das es recht viele Seiten waren bin ich sehr schnell durchgekommen und es hat sich sehr flüssig gelesen. Außerdem muss ich noch erwähnen, dass das Cover im Dunklen leuchtet! Wie cool ist das bitte!

Sterne lügen nicht! Oder?

Von: Ascora Datum: 20. January 2020

Das Cover zeigt schon deutlich um was es bei der Geschichte geht: die Sternbilder, das Horoskop und eine junge Frau, das Ganze vor einem leuchtend blauen Hintergrund, der ins Auge sticht. Der Klappentext verspricht eine Geschichte voller Irrungen und Witz: „Als Justine (Journalistin beim »Alexandria Park Star«, Skeptikerin, Schütze) ihrer Jugendliebe Nick (Romeo-Darsteller im Theater, Idealist, Wassermann) wiederbegegnet, ist das vielleicht Schicksal. Auch dass er sich stets nach dem Horoskop der Zeitschrift richtet, für die Justine arbeitet, könnte Schicksal sein. Justine aber hat Nick immer geliebt und will sich auf keine höhere Macht verlassen. Heimlich nimmt sie Änderungen am Wassermann-Horoskop vor, um ihm ein Zeichen zu senden. Doch Nick missversteht ihre Hinweise völlig – und er ist nicht der Einzige, der sich von den Sternen leiten lässt…“ Doch diese Geschichte ist eigentlich mehr, ja sie ist witzig und amüsant, abwechslungsreich und unterhaltsam, aber sie zeigt auch, wie stark die Einbildung das Leben beeinflussen kann. Ich selbst halte ehrlich gesagt nicht viel von Horoskopen, schon gar nicht von diesen allgemeinen aus den Zeitschriften und Zeitungen – und hier wird aufgezeigt wie leicht Justine Fortuna spielt. Nur leider kapiert ausgerechnet derjenige nichts, für den sie es macht – aber dafür beeinflusst sie sehr viele andere Wassermänner. Verpackt ist diese ganze Geschichte in einem leichten und lockeren Schreibstil und in einige amüsante Nebenhandlungen. Trotz der relativen Länge des Buches eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch.

Ein kluger Feel-Good-Roman über Schicksal, Zufall und die Macht der Liebe

Von: Wordworld Datum: 21. December 2019

Immer wieder aufs Neue bemerke ich, wie sehr die Erwartung, mit der man an eine Geschichte herangeht, das Lesererlebnis und die Bewertung im Nachhinein beeinflusst. Von diesem Roman habe ich nicht mehr und nicht weniger als eine nette Liebesgeschichte für Zwischendurch erwartet. Bekommen habe ich jedoch einen klugen Feel-Good-Roman, der in filmischer Form wohl eine romantische Komödie wäre. Minnie Darke zaubert mit viel Witz und einem beständigen roten Faden eine charmante Geschichte über Schicksal, Zufall und die Macht der Liebe. Schon das Cover ist ausgeklügelt, detailreich und verspricht eine verspielte, verträumte Geschichte. Auf blauem Grund, der mit goldenen Sprenkeln und weißen Sternen durchsetzt ist, kommt der goldene Titel in erhabener Glitzerschrift gut zur Geltung. Ein ganz besonderes Plus ist jedoch, dass das Sternbild des Wassermanns, das in der Geschichte eine zentrale Rolle spielt und die weiße Silhouette der jungen Frau, die nach einem goldenen Stern greift, in der Dunkelheit leuchten. Das ist wirklich eine wundervolle Idee, die sowohl zum Thema der Sterne als auch zur Gestaltung im Allgemeinen passt. Auch innerhalb der Buchdeckel fallen viele passende Details auf. Anstatt in Kapitel ist das Buch durch Sternzeichen in Abschnitte aufgeteilt, in denen jeweils die Geschehnisse des passenden Monats erzählt werden. Der Erzählraum der Geschichte erstreckt sich über ein Jahr hinweg - also von "Wassermann" zu "Wassermann". Innerhalb der auf diese Art und Weise aufgeteilten Kapitel trennen passende Sternzeichensymbole den Text in Abschnitte. Erster Satz: "Nicholas Jordan wurde nicht etwa unter dem sternenklaren Himmel von Edenvale geboren, sondern im Krankenhaus - in einem unscheinbaren Backsteingebäude am Rand eines Städtchens, in dem es vier Pubs gab, keine Bank, ein öffentliches Schwimmbad, sechs Wohltätigkeitsvereine und jeden Sommer zutiefst verhasste Wasserrestriktionen." Mit diesem Satz beginnen wir unsere Reise durch die Leben von Nicholas Jordan und Justine Carmichael, zwei Sandkastenfreunden, die sich Jahren nach ihrem Wegziehen aus ihrer Heimatstadt wieder treffen. Während die realistische Schützin sofort weiß, dass ihre Gefühle, die sie als Teenager für ihn gehegt hat, so stark wie eh und je sind, ist Nick ein typischer Wassermann: ein Träumer und absolut blind für Justines Liebe. Um seiner Erkenntnis ein wenig auf die Sprünge zu helfen, beschließt die Journalistin beim Abtippen des Horoskops von Astrologie-Legende Leo Thornbury ein wenig zu schummeln, um ihm endlich die Augen zu öffnen und ihn subtil in die richtige Richtung zu weisen. Dabei hat sie aber weder bedacht, dass man ihre Äußerungen auch ganz anders deuten kann, noch dass sich Hunderte Menschen nach genau diesem Horoskop richten... "Etwas Neues und Beunruhigendes, Herrliches und Erschreckendes, Berauschendes und Eigenartiges tobte in ihr. Es war als sei etwas aufgesprungen, wie das Popcorn auf dem Jahrmarkt. Und sie bezweifelte, dass sie es jemals wieder gut genug verstecken könnte, damit es keiner sah." Denn statt sich nur auf Nick und Justine zu konzentrieren, weitet sich die Perspektive des Romans auf die Leben der Wassermänner aus, die durch Justines Horoskop-Manipulationen verändert werden. In kurzgeschichtenartigen Episoden erzählt Minnie Darke von den unterschiedlichsten Menschen (und einem Tier), die durch Justines modifiziertes Horoskop ihr Leben auf den Kopf stellen und schwerwiegende Entscheidungen treffen, die wiederum weitreichende Folgen für das Leben anderer Protagonisten haben. Und so beginnt eine verworrene Geschichte aus abstrusen Einzelschicksalen und weitreichenden Ereignisketten, die sich bald als zusammenhängendes Gesamtkunstwerk entpuppt. Immer wieder gibt es Schlüsselszenen, in denen Nebenfiguren aufeinander treffen, auf Justine und Nick rückwirken und in einem wohlüberlegten Durcheinander auf ihr Happy End zu taumeln. Der durchgängige rote Faden kann jedoch nicht verhindern, dass die Geschichte mit fast 600 Seiten deutlich Überlänge hat. Vor allem zu Beginn, wo etliche Handlungsstränge eingeführt werden, kommt die Story eher langsam in Schwung und es dauert seine Zeit, bis zarte Verbindungen zwischen den Einzelgeschichten erkennbar werden. Trotz dass der Geschichte 100 Seiten weniger deutlich besser gestanden hätten, wird es nie langweilig und es kommen keine Leseflauten auf. Dafür sorgt in erster Linie Minnie Darkes netter, spritziger Schreibstil, der ihrem gut durchdachten Handlungskonstrukt ordentlich Leben einhaucht. Mit viel Charme und Witz zauberte sie mir immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht und ihr Talent, ihre Protagonisten in abstruse Situationen zu manövrieren, hat mich einige Male sogar richtig zum Lachen gebracht. Die Autorin kann aber nicht nur lustig schreiben - viele schöne Wortbilder, spannende Zitate und bildreiche Metaphern schaffen auch eine verträumte Grundatmosphäre, in der der Glaube an die Sterne, das Schicksal, Magie und die Liebe ganz leicht fällt. Zur Astrologie bekehren konnte mich die Autorin dadurch zwar nicht (ich halte Horoskope nach wie vor für absoluten Humbug - die Psychologie-Studentin in mir sträubt sich vehement dagegen, Menschen nach dem Sternbild ihrer Geburt Persönlichkeitseigenschaften zuzuschreiben), dennoch werden hier komplexe Zusammenhänge zwischen Menschen, ihren Entscheidungen und der Wahrnehmung dessen, was sie als ihr Schicksal empfinden, auf sehr spannende Art und Weise deutlich gemacht. "Justine sagte: "Aber Astrologie ist so..." "Unwissenschaftlich?", half Roma ihr auf die Sprünge. "Unlogisch?", schlug Alison vor. "Na ja... ja." "Womöglich ist es der Wunsch", mutmaßte Alison verträumt, "nach einer anderen Welt. Einer Welt mit anderen Regeln." (…) "Ein großes Mysterium", ergänzte Roma. "Mit einem kleinen Hauch", sagte Alison, "von Zauber." Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass durch den Fokus auf einen ganzen Strauß an Figuren, Nick und Justine zwischenzeitlich ein wenig untergehen und die beiden viel oberflächlicher blieben, als bei einer Liebesgeschichte üblich. Auch wenn die beiden genauso liebevoll gezeichnet sind wie all die Nebenprotagonisten auch, konnte ich sie recht schlecht greifen und mich nicht zu hundert Prozent auf ihre Liebesgeschichte einlassen konnte. Auch die Dialoge zwischen Justine und ihrem Hirn empfand ich an manchen Stellen als etwas unpassend und seltsam. Dafür treffen wir auf einen bunten Haufen an Nebenfiguren. Hier tummeln sich eine vermögende Onkologin, ein lebensfreudiger Geburtenhelfer, ein einäugiger Hund, eine arbeitswütige Floristin, die Besitzerin der weltgrößten Sammlung an Diana-und-Charles-Hochzeitsgeschirr, eine junge Shakespeare-Streberin, ein Griesgram im Altersheim, eine ungewollt schwangere Stewardess, eine betrogene Pop-Legende, eine idealistische Grünen-Politikerin, eine alleinerziehende Nachwuchs Astrologin, ein glückloser Obdachloser, ein AC/DC-tätowierter Beamter und einige mehr. Man muss also in gewisser Weise gegeneinander aufwiegen, was einem selber wichtiger ist: abwechslungsreiche Diversität oder Charaktertiefe der Protagonisten? Im besten Falle wird beides erreicht, hier kippt das Verhältnis aber Aufbau-bedingt in Richtung der Vielfalt. "Für dich gibt es auch noch ein Happy End." (…) "Und es wird kommen. Man weiß nie, was einen gleich um die nächste Ecke erwartet." Das Ende hat mich noch mal in meinem Urteil bestärkt, dass in dieser Geschichte viel mehr steckt, als ich ihr zu Beginn zugetraut hätte. Minnie Darke zaubert hier nämlich - was in den seltensten Fällen gelingt - ein perfektes Ende für alle kurz angerissenen Parteien und führt alle Handlungsstränge zu einem befriedigenden Ende während der Kitschfaktor sehr niedrig bleibt. Am Ende haben sich alle Einzelstränge zu einem runden Gesamtbild verwoben und es bleibt ein warmes, fröhliches Gefühl der positiven Überraschung zurück! Fazit: Ein kluger Feel-Good-Roman, der in filmischer Form wohl eine romantische Komödie wäre. Minnie Darke zaubert mit viel Witz und einem beständigen roten Faden eine charmante Geschichte über Schicksal, Zufall und die Macht der Liebe. Abzug gibt es nur für die Überlänge und die fehlende Tiefe der Hauptprotagonisten, welche jedoch durch einen charmanten, spritzigen Schreibstil und einen bunten Strauß an Nebenprotagonisten erfolgreich kaschiert werden.

Astronomische Liebe

Von: Jessica S. Datum: 25. November 2019

Inhalt Sie glaubt nicht an das Schicksal. Doch dieser Mann ist für sie bestimmt ... Als Justine (Journalistin beim »Alexandria Park Star«, Skeptikerin, Schütze) ihrer Jugendliebe Nick (Romeo-Darsteller im Theater, Idealist, Wassermann) wiederbegegnet, ist das vielleicht Schicksal. Auch dass er sich stets nach dem Horoskop der Zeitschrift richtet, für die Justine arbeitet, könnte Schicksal sein. Justine aber hat Nick immer geliebt und will sich auf keine höhere Macht verlassen. Heimlich nimmt sie Änderungen am Wassermann-Horoskop vor, um ihm ein Zeichen zu senden. Doch Nick missversteht ihre Hinweise völlig – und er ist nicht der Einzige, der sich von den Sternen leiten lässt … Meinung: unter einem guten Stern ist nicht nur das für Liebhaber der Sternenkunde, sondern auch für eine kleine Romanze zwischendurch sehr gut geeignet. Der Schreibstil ist flüssig und die Charaktere gut ausgearbeitet. Leider gab es viele Nebenhandlungen, sodass für mich teilweise die eigentliche Story verloren ging. Justine und nick könnten nicht unterschiedlicher sein - sie die durchdachte, schlaue Frau und er der Chaot,welcher nach und nach den Glauben an sich verliert. Die beiden verbindet mehr als man zu Beginn ahnt und man merkt schnell, dass sie sich einander brauchen um wieder den richtigen Weg zu finden. Fazit Unter einem guten Stern ist ein schöner Roman für zwischendurch, der für mich hin und wieder den roten Faden verloren hat. Auch wenn sich die nebenhandlungen am Ende zusammen fügen, ging für mich ein Teil der Hauptgeschichte verloren. Nachdem ich aber die beiden Charaktere sehr schnell in mein Herz geschlossen habe und diese Verflechtung mit den Horoskopen wunderbar fand vergebe ich 4 von 5 Sternen

Romantisch, herzerwärmend, wunderschön

Von: Büchermädchen Datum: 21. October 2019

Seit das Buch auf der Leipziger Buchmesse im März vorgestellt wurde, habe ich mich darauf gefreut. Die Geschichte versprach, etwas ganz außergewöhnliches zu sein und einfach mal etwas anderes. Mit hohen Erwartungen begann ich zu lesen, und bekam so viel mehr, als ich gehofft hatte. Es ist kaum zu glauben, dass es sich bei „Unter einem guten Stern“ um den Debütroman der Autorin handelt, so besonders wie der Schreibstil ist, so berührend, herzerwärmend und speziell. Minnie Darke kann so wunderbar mit Worten umgehen, dass diese direkt ins Herz treffen und ein wohliges Gefühl auslösen, das noch lange dort verweilt. Der Klappentext verrät, dass die Protagonistin Justine Carmichael als Journalistin das Wassermann-Horoskop verändert in der Hoffnung, ihre Jugendliebe Nicholas Jordan würde erkennen, was sie für ihn empfindet. Was der Leser aber nicht erfährt: durch Justines geänderte Vorhersagen verändert sie ungewollt das Leben vieler anderer Wassermänner. Dabei lernen wir viele Menschen und deren ganz eigenes Schicksal kennen, sehen, wie die Sterne ihnen den Weg weisen. Entscheidungen werden getroffen, die wiederum Türen im Leben eines anderen öffnen, wodurch sich einem nächsten ein ganz neuer Weg aufzeigt und ein weiterer die Liebe seines Lebens trifft. „Es ist rätselhaft, wie manche Dinge in unser Leben kommen.“ 1 So begleiten wir Justine und Nick und viele andere durch ein Jahr voller unverhoffter Wendungen und folgenreicher Entscheidungen, die alle am letzten Tag des Jahres auf wundersame Weise zusammenfinden. Die einzelnen Kapitel folgen passend den zwölf Sternzeichen und erzählen individuelle Geschichten von Fischen, Löwen, Waagen, Steinböcken… Justine durch ihren Alltag beim „Alexandria Park Star“ zu begleiten, ist sehr interessant. Ihre Kollegen sind alle so individuell mit ganz eigenen Persönlichkeiten und Marotten. Daraus ergibt sich so mancher Lacher beim Lesen. Auch Justines Eigenart, ständig und überall die ihr auffallenden Rechtschreibfehler zu korrigieren, ließen mich des Öfteren schmunzeln. Erwähnenswert ist noch, dass die Geschichte in Australien spielt, was ich nicht erwartet hatte, mir aber sehr gut gefallen hat. Die Jahreszeiten sind gegensätzlich zu unseren, was dem Roman noch eine weitere Prise Besonderheit verleiht. Fazit Ich möchte gar nicht zu viel über die Geschichte erzählen, um euch nicht diesen ganz besonderen Zauber zu nehmen, den dieses Buch ausmacht. Wobei das nicht ganz stimmt: ich könnte stundenlang von diesem Buch schwärmen, aber am besten ist es, ihr lasst euch einfach in die Geschichte fallen und genießt. Anfangs haben mich die Namen der zahlreichen Charaktere etwas verwirrt, das gibt sich aber im Verlauf der Handlung. Ich hatte beim Lesen durchweg ein wohliges Gefühl, was sich auf den letzten Seiten noch verstärkte und mir Freudentränen in die Augen trieb und ich gar nicht recht wusste, wohin mit meinen Gefühlen. „Unter einem guten Stern“ nimmt einen besonderen Platz in meinem Herzen ein und ich kann allen nur empfehlen, diese wunderschöne, romantische Geschichte zu lesen und sich dieses wohlige Gefühl auch nach der letzten Seite im Herzen zu bewahren. Zitat „[…] er wusste, dass er gerade einen Moment erlebte, an den er sich noch lange zurückerinnern würde. […] Wenn die Zeit plötzlich langsamer zu werden schien und seine Wahrnehmung wie geschärft war, wenn er nichts wollte und nirgendwo hinmusste und weder an die Vergangenheit dachte noch an die Zukunft. Er war einfach im Moment, und der Moment war gut.“ 2 Allgemeines zum Buch Autor: Minnie Darke Verlag: Goldmann Erscheinungsdatum: 21.10.2019 Genre: Zeitgenössische Liebesromane Meine Bewertung: 5/5 Sterne Unbezahlte Werbung, da ich das Buch kostenfrei vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe. Vielen Dank an der Stelle für das unglaublich schöne Bloggerpaket! Lieber Goldmann Verlag, ich danke euch von Herzen für diese besondere Geschichte. 1 Zitat aus dem Buch „Unter einem guten Stern“ von Minnie Darke erschienen im Goldmann-Verlag, Seite 433/434 2 Zitat aus dem Buch „Unter einem guten Stern“ von Minnie Darke erschienen im Goldmann-Verlag, Seite 533

Mal was Anderes! Vielleicht keine Sternstunde der Literatur, aber lockere Unterhaltung.

Von: Furbaby_Mom Datum: 30. September 2019

Noch ehe ich die vielversprechende Inhaltsangabe gelesen hatte, war ich schon hingerissen von dem wunderschönen Cover: es zeigt einen tiefblauen Sternenhimmel voller funkelnder Sterne (die tatsächlich im Dunkeln leuchten), die Silhouette einer jungen Frau, die nach den Sternen zu greifen scheint, und darüber prangt ein großer goldglitzernder Schriftzug. Wie passend für ein Werk, in dem es um Astrologie geht! Hier wurde bei der Covergestaltung ganze Arbeit geleistet. Auch die Idee zur Story kann sich sehen lassen. Die junge Justine ist das Mädchen für alles beim beliebten Hochglanzmagazin 'Star' und hofft, eines Tages eine Volontariats-Stelle zu ergattern. Wie es der Zufall will (oder die Sterne), darf sie überraschend den Posten der Redaktionsmanagerin übernehmen. Als sie ihrer Sandkastenliebe Nick Jordan in die Arme läuft und erfährt, dass dieser fest an das Horoskop glaubt, welches der ebenso mysteriöse wie prominente Astrologe Leo Thornbury regelmäßig im 'Star' veröffentlicht, wird es richtig interessant – denn die Kontrolle des Horoskop-Layouts obliegt ab sofort Justine… Um ihrem Glück mit Nick auf die Sprünge zu helfen, nimmt sie spontan ein paar kleine Umformulierungen für sein Sternzeichen (Wassermann) vor und ist überzeugt, dass er die versteckten Hinweise erkennen wird (– sowie seine Zuneigung zu ihr). Nicht nur, dass Nick leider die völlig falschen Schlüsse zieht - es gibt auch jede Menge andere Wassermänner, die den Hinweisen der Sterne folgen und ihr Leben danach ausrichten; Chaos ist vorprogrammiert. Das Schicksal lässt sich jedoch nicht so leicht ins Handwerk pfuschen… "Zeit verging. Monde umkreisten Planeten. Planeten umrundeten die hellsten Sterne. Galaxien funkelten. Und je mehr Jahre ins Land gingen, desto mehr Satelliten kamen hinzu." Der Schreibstil der Autorin hat etwas Entrücktes und Verträumtes – diese Geschichte liest sich ein klein wenig wie ein modernes Märchen und strotzt vor Phantasie. Das Thema Astrologie findet sich konsequent durch das ganze Werk hindurch wieder, was sehr stimmig ist. Justine und Nick stehen im Vordergrund, doch zahlreiche Nebenfiguren (deren Lebenswege auf wundersame Weise alle irgendwie miteinander verbunden sind)/Nebenplots nehmen einen relativ großen Teil der Story ein. Einzelne Episoden davon haben mich berührt, insbesondere das Schicksal des Hundes Brown, auf andere hätte ich gut verzichten können. Es war unterm Strich einfach zu viel des Guten. Ein paar hundert Seiten weniger, dafür mehr Fokus auf die Hauptfiguren – schon wäre ein ganz anderer Leseeindruck entstanden. Insgesamt habe ich mich - und das ist eine Seltenheit - für keine der Figuren wirklich erwärmen können; sie blieben für mich oberflächliche Charaktere, mit denen ich nicht mitfiebern konnte, und wenn ich mich noch so sehr darum bemühte (weil die Story-Idee mir richtig gut gefallen hatte). Was ursprünglich als interessante Abwechslung angefangen hatte (- so wurden Figuren beispielsweise auf folgende Weise vorgestellt: "Drew – Waage, Agrarberater, begeisterter Amateur-Flieger, Pink-Floyd-Kenner und gefürchteter Schlafzimmerspiegel-Luftgitarrist" –) verlor schnell seinen Reiz aufgrund der Überzahl an Charakteren. Auch die ellenlangen gedanklichen Dialoge zwischen Justine und ihrem Gehirn trafen nicht meinen Geschmack bzw. häuften sich zu sehr, was unnötig den Lesefluss drosselte und die Geschichte des Öfteren recht langatmig wirken ließ. Erwähnenswert ist auf jeden Fall die kreativ-witzige Wortwahl in den sehr (!) detaillierten Beschreibungen, die manchmal etwas vom eigentlichen Geschehen ablenkten. Fazit: Super Idee, in der Umsetzung eher mittelmäßig und deutlich ausbaufähig, gerade im Hinblick auf den schmucken Umfang von knapp 550 Seiten. Eventuell von Interesse für alle Fans von "Die fabelhafte Welt der Amélie".

Die Sterne lügen nicht...

Von: mareike_liest Datum: 25. September 2019

Oder doch? Justine, angestellt beim *Alexandria Park Star* Sternzeichen Schütze und Single, trifft ihren Jugendfreund Nick, erfolgloser Schauspieler und Wassermann, nach einigen Jahren in ihrer gemeinsamen Heimatstadt wieder. Nick spielt den Romeo in einer Theateraufführung der Stadt und ist manchmal mehr , manchmal weniger mit einem Supermodel liiert, welches allerdings kein Verständnis für seine schauspielerischen Ambitionen hat. Justine erinnert sich noch gut an die zarten Bande, die an einem Abend in ihren Jugendjahren geknüpft wurden, aber Nick scheint darüber hinweg zu sein. Doch Nick glaubt an Horoskope und so ergreift Justine die Gelegenheit. Beim Alexandira Park Star hat sie ohne weiteres Zugriff auf diese und so verändert sie Nicks Sterne zu ihrem Vorteil. Blöd nur, dass er anscheinend alles total falsch auslegt und so gar nicht in die Richtung geht, die sie sich vorgestellt hat. Unterhaltsam, humorvoll, allerdings an manchen Stellen etwas langatmig.

Die Geschichte wurde immer amüsanter

Von: lisatschernouzki.writer Datum: 27. April 2020

Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte zu kommen, da der Schreibstil vor allen in den ersten Kapitel ein wenig geschwollen und distanziert wirkte. Die Geschichte wird aus Sicht von Justine erzählt, aber zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder kürzere, in denen in der dritten Person bei andere Personen vorbeigeschaut wird. Wie im Klappentext angesprochen sind das die Personen, die sich von den Sternen leiten lassen. Anfangs wusste ich nicht, worauf diese kleinen Passagen hinauslaufen würden, aber es hat mehr und mehr Sinn ergeben. Justine war eine interessante Person, die Rechtschreibfehler auf den Tod nicht ausstehen konnte und immer mit einem Stift unterwegs war, um diese auf Speisekarten oder Verkaufsschildern auszubessern 🤣 Sie war sehr direkt, sagte immer, was sie dachte, nur nicht wenn es um Nick ging. Deshalb fand ich es so unverständlich, dass sie ihre berufliche Karriere, die ihr so wichtig war, derart leichtfertig auf Spiel setzte. Vor allem weil ihre textlichen Veränderungen ja nicht mal Wirkung bei ihrem Schwarm zeigten. Nick wollte nur genau das lesen, was er unbedingt wollte, verstand die Hinweise in den Horoskopen also grundsätzlich falsch 🙄😝 Je schwieriger es mir am Anfang fiel, in die Geschichte zu kommen, desto amüsanter fand ich den späteren Verlauf 😆 Viel mehr will und kann ich gar nicht sagen, ohne zu viel zu verraten. Grundsätzlich habe ich mich von der Geschichte unterhalten gefühlt, dennoch konnte es mich nicht komplett fesseln und ich wurde bei den einzelnen Passagen mit den anderen Personen einfach nicht warm mit den Schreibstil der Autorin. Mir gefällt aber auch die Idee, die dahinter steckt. Also dass es am Ende so kommt, wie es kommen soll, auch wenn man manchmal von seinem Weg abweicht. Deshalb bekommt das Buch von mir solide 3,5/5 ⭐️

𝔘𝔫𝔱𝔢𝔯 𝔢𝔦𝔫𝔢𝔪 𝔤𝔲𝔱𝔢𝔫 𝔖𝔱𝔢𝔯𝔫 - 𝔐𝔦𝔫𝔫𝔦𝔢 𝔇𝔞𝔯𝔨𝔢

Von: buchvergessen Datum: 18. March 2020

Erscheinungsdatum: 21. Oktober 2019 Verlag: Goldmann Geschichte: Horoskope sind Schwachsinn? Nicht für Nick, der Justine schon von Kindesbeinen auf kennt. Leider haben sie sich nach einiger Zeit aus den Augen verloren. Aber Justine weiß genau, dass Nick sehr auf das Horoskop des Wassermannes in der Alexandria Park Star achtet, wo sie arbeitet. Also versucht sie das Horoskop so zu ändern, dass sie sich wieder näher kommen. Aber Nick versteht ihre Deutungen falsch, andere Menschen jedoch fangen an, komplett anders als üblich zu handeln. 5/5✨ Schreibstil: Anfangs kam ich nicht so gut in das Buch rein, weil mir die Protagonisten etwas zu langweilig waren. Die Geschichte des Buches ist wirklich schön und angenehm geschrieben, aber die Gestaltung der Charaktere im Zusammenhang mit dem Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen. Nach dem Einlesen jedoch wurde das Buch immer besser und ich konnte mich gut mit Justine, die vergeblich versucht, ihre Liebe zurückzugewinnen, identifizieren. 4/5✨ Cover: Das Cover ist super zu dem Buch gewählt beziehungsweise gestaltet worden. Es stellt eine junge Frau dar, welche nach den Sternen greift. Die goldene Schrift auf dem blauen Hintergrund harmoniert perfekt. Alles in einem ein super gestaltetes Cover, was den Inhalt des Buches widerspiegelt. 5/5✨ Fazit: ⠀ Das Buch von Minnie Darke ist super geschrieben. Ich bin normalerweise kein Fan von E-Books, aber bei diesem Buch hat es mich gar nicht gestört, da das gute Buch alles wieder wett gemacht hat. Ich muss nur sagen, dass mir an einigen Stellen Nick und Justine etwas zu platt waren. Dennoch ein durch und durch gutes Buch, welches man empfehlen kann. Man sollte nur wirklich mit dem Köpfchen immer dabei sein, um alles zu verstehen. 4/5✨ für Unter einem guten Stern Lieblingszitat: „Er wusste, dass er gerade einen Moment erlebte, an den er sich noch lange zurückerinnern würde. [...] Wenn die Zeit plötzlich langsamer zu werden schien und seine Wahrnehmung wie geschärft war, wenn er nichts wollte und nirgendwo hinmusste und weder an die Vergangenheit dachte noch an die Zukunft.“

Romantik pur

Von: _caseylovesbooks_ Datum: 14. October 2019

Hi ihr lieben booknerds 😍 Wer auf Horoskope / Astronomie und Liebesgeschichten steht, für den ist dieses Buch "unter einem guten Stern" von Minnie Darke ein absolutes Muss!! Schon allein das Cover ist wunderschön. Die erhabene goldene Schrift funkelt und die Sterne Leuchten in der Nacht 😍 was ein richtiger eyecatcher ist 😍. Man merk, dass sich die Autorin viele Gedanken zu ihrem Buch gemacht hat. Jede Person, jedes Ereignis ist bis ins kleinste Detail beschrieben, sodass man diese Szene perfekt vor Augen hat. Was ich auch schön fand, die Kapitel heißen wie Sternzeichen. Bei den Hauptcharakteren wurde natürlich auch alles über ihre jeweiligen Sternzeichen von der Geburt an verraten. Die Geschichte ist wirklich witzig und romantisch geschrieben. Ich musste ganz oft lachen, vorallem wenn Justine mit sich selber, in Gedanken, spricht... Das mache ich nämlich auch 🙈😊 Ich konnte mich somit gut in sie hineinversetzen. Die Geschichte, dass sie an den Horoskop etwas ändert, weil Nick ein absoluter Horoskop Freak ist, ist sehe sehr süß beschrieben ☺️ Na was meint ihr bekommen sie sich am Schluss des Buches... 😊. Ich kann dieses Buch jedem Romantiker nur sehr empfehlen ☺️