Brooke Harris

Das Versprechen der Sterne

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Buch

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Annie Talbot liegt im Sterben, doch Angst hat sie keine. Nach sechzig langen Jahren, die sie nun schon allein in dem alten irischen Bauernhaus neben dem Apfelgarten lebt, ist sie bereit, wieder mit ihrem geliebten Mann vereint zu werden. Zunächst muss sie aber ihre Enkelin Holly davor bewahren, sich ins Unglück zu stürzen. Holly hat ihren Verlobten verlassen, nachdem sie mit einer schrecklichen Diagnose konfrontiert wurde. Doch Annie weiß: Liebe zu erfahren, egal wie lange, ist das Einzige, was im Leben zählt ...

Absolut herzergreifende Geschichte

Von: Vanessa Datum: 06. March 2020

Zum Inhalt Holly's Leben steht gerade Kopf! Durch einen schweren Schicksalsschlag liegt die Beziehung zu ihrem Verlobten Nate auf Eis, aber es soll noch viel schlimmer kommen, denn nun liegt ihre geliebte Nana Annie im Sterben. Doch Annie kann noch nicht gehen, sie hat eine letzte wichtige Aufgabe zu erfüllen, nämlich ihrer Enkelin Holly einen Schubs in die richtige Richtung zu geben, damit sie nicht die selben Fehler begeht, wie sie einst selbst.. Annie schrieb damals ihre Lebensgeschichte nieder, welche Holly und ihr Bruder Ben auf dem Dachboden finden,nachdem sie erfahren, das ihre Grandma eine Art von "Kunst" erschaffen hat. Fortan liest Holly ihrer geliebten Nana daraus vor, um sie die letzten Tage ihres Lebens glücklich zu stimmen, denn ihr Manuskript bringt ihr die Erinnerung an ihre große und einzige Liebe lebhaft zurück und entführt sie und Holly in das dramatische Leben der jungen Annie im Jahre 1958.Wird Annies Plan aufgehen und diese Geschichte ihrer Enkelin die Augen öffnen, für das was wirklich zählt im Leben ? Kann Annie am Ende friedlich zu den Sternen wandern? Werden Nate und Holly wieder zueinander finden? . Meine Meinung . Eine wirklich rührende und herzerweichende Geschichte mit viel Tiefgang und einer wichtigen Botschaft: Liebe ist alles, was zählt! Der Schreibstil ist wunderbar und gefühlvoll, der Perspektivenwechsel von Holly im Jetzt und Hier und Annie im Jahre 1958 ist wahnsinnig spannend und mitreißend, als wäre man auf einer Zeitreise. Tolles Buch, das echte Werte vermittelt und einen bis zum Ende fesselt. . Fazit . Das Buch versetzt uns nicht nur in eine Zeitreise, sondern auch in eine Reise der Gefühle. Schmerz, Angst, Hoffnung, Liebe, die Geschichte zieht alle Register! Reinste Achterbahnfahrt und absolute Empfehlung!

Traurige Familiengeschichte mit wunderschönen Botschaften.

Von: Booklove15_11 Datum: 17. February 2020

Für Holly ist ihre Großmutter Annie mehr als eine einfache Oma. Als sie noch klein war, hat sie mit ihrem Bruder jeden Ferien in Annies alten irischen Bauernhaus verbracht, mit ihr gebacken und lange Spaziergänge gemacht. Sie liebt Annie abgöttisch. Doch Annie hat achtzig Jahren auf ihren Schultern zu tragen. Achtzig Jahre, die einige Spuren hinterlassen hat und nun liegt sie im sterben. Nachdem Holly mit einer schrecklichen Diagnose konfrontiert wurde, hat sie ihren Verlobten verlassen und jetzt muss sie auch noch von ihrem geliebten Nana Abschiednehmen. Annie weiß es, was bei Holly Los ist und sie nutzt die Tage, die ihr übrig geblieben sind, ihre Enkelin davor zu bewahren, sich ins Unglück zu stürzen... Ob das daran liegt, weil ich selbst vor drei Monaten von meiner geliebten Oma Abschied genommen hab, kann ich nicht so richtig beurteilen aber mich hat die Geschichte total mit genommen. Es sind viele Tränen bei mir gegossen und wenn ich jetzt zurückdenke, kriege ich ebenfalls feuchte Augen. Der Schreibstil der Autorin ist schlicht, leichtverständlich, vielleicht etwas detailliert und ein wenig vorhersehbar aber mich hat es überhaupt nicht gestört. Die Charaktere wirkten mir am Anfang distanziert aber je weiter ich gelesen hab, desto mehr sind mir die lieb geworden. Die Autorin hat ziemlich schwierige Themen ausgesucht. Wo in der Gegenwart die Familie zusammenhält und Abschied nimmt, in der Vergangenheit berichtet Annie über Gewalt in der Familie und Alkoholmissbrauch. Die Autorin hat eine berührende, warmherzige Geschichte erschaffen, die mir sehr gut gefallen hat.

Tolles Buch, mit wenigen Kritik-Punkten

Von: rena t. Datum: 17. February 2020

Insgesamt ein tolles Buch. Mit sehr traurigen Passagen. Das dürfte jedem von vornherein klar sein, denn schon das Buch-Back-Cover verrät ja: es geht um den Fortgang der geliebten Großmutter Annie. Die 80 jährige Dame hat aber keine Angst vorm Sterben. Und das macht, u.a. die Geschichte auch sehr interessant. Ein Mensch, der bereit ist zu gehn. Aber: die Menschen drumherum haben zu kämpfen. Was mehr als verständlich ist. Aber jeder Leser fühlt sich auf die eine oder andere Weise an sich selbst erinnert.... Wie würde man selbst sein.... Wunderbar beschrieben wird die Rolle der alten Dame, die langsam aber sicher aus dem Leben gleitet - aber noch ziemlich die Zügel in der Hand hält, was z.Bsp. ihre Enkelin Holly betrifft. Da geht es um viel Einfühlungs-Vermögen auf beiden Seiten, eigentlich auf allen Seiten, den Bruder eingschlossen von Holly, ihren noch-Verlobten (oder doch nich...), der Mutter von Holly, also der Tochter von Annie, und deren Mann. Auch diese Familien-Konstellation kennen viele Leser aus ihren eigenen Erfahrungen - auch hier also wieder eine Identifikations-Möglichkeit in welcher Richtung auch immer. Was wirklich auch toll beschrieben wird ist das Baby in Holly. Ich will hier nicht zu viel vorgreifen - nur so viel: Wie man etwas schreckliches in doch noch etwas positives drehen kann - nämlich u.a., in dem man eine andere Perspektive zu der Situation angeht, das beschreibt die Autorin, die selbst Psychologie studiert hat, sehr einfühlsam. Davon kann so mancher Leser sicher lernen.... Was mich etwas geärgert hat, ist, daß Annie ihren Vater in ihren Erinnerungen fast liebevoll als 'Pa' bezeichnet. Im Normalfall wäre das ja auch ok. Aber, das mit dem Vater von Annie ist leider nicht normal - es ist sehr schlimm: Der Vater ist Alkoholiker, und leider einer von der schlimmen gewaltsamen Sorte. Trotzdem heißt er im Buch - zumindest bis kurz vorm Schluß - immer 'Pa'. Man könnte doch dieses Wort (abgesehen von den 1oo Wiederholungen) durch 'ihr Vater' ersetzen. Später, als fast alles zu spät ist (...) wird er als 'Monster' bezeichnet - was dann ja auch den Kern der Sache trifft ! Dann hat mich noch etwas zweites geärgert - weswegen ich keine 5 Sterne geben kann: eine Ungereimtheit: Annie heiratet ihren Schwarm (erzählt in ihren eigenen privaten Memoiren) - aber, sie geht nicht mit ihm mit, als sie gerade wunderbar vermählt wurden. Sie will allein auf auf einer Obstplantage bleiben - und alle - auch die Gäste und ihr frisch angetrauter Mann - sollen wegfahren. Das macht doch wirklich keinen Sinn ! Wer würde das denn machen ? Man will doch den geliebten Ehemann, grad, wenn man eben die Eheringe ausgetauscht hat, nicht verlassen ! Und besonders in solch einer Situation nicht, mit solch einem Monster-Vater, der seiner Tochter nichts Schönes im Leben zu gönnen scheint. Natürlich will er auch nicht, daß sie einen Freund hat - geschweige denn, einen heiratet ! Was dann passiert, keine Bange, sage ich hier natürlich nicht, aber....die Situation ist zu konstruiert von der Autorin. Wäre Annie, als gerade frisch vermählte mit ihrem Ehemann im Auto mit weg gefahren, wäre alles andere nicht passiert.... Ah, und noch etwas: Das Cover vom Buch: Erst fand ich es sehr schön. Von den Farben her, und lieblich mit den feinen Blütenblättern. Aber, nun denke ich, bei dem deutschen Titel 'Das Verspechen der STERNE', würde es doch wunderbar sein, wenn auch Sterne auf dem Cover wären. Besonders, funkelnde ! Es gibt ja diverse Möglichkeiten heutzutage. Ich habe ein Buch, wo sogar die Sterne auf dem Cover vorn leuchten, wenn ich das Licht lösche ;). Das würde so wunderbar zu der Geschichte passen, wo die Sterne am Himmel doch sehr wichtig in der Erzählung sind ;). --

Benötigt Anlaufzeit!

Von: Igela Datum: 04. February 2020

Holly hat sich gerade von ihrem Freund Nate getrennt, als ihr Bruder Ben anruft. Ihre Grossmutter Annie liegt im Sterben. Holly reist sofort von Dublin nach Galway, wo ihre Nana in einem alten irischen Bauernhaus mit wunderschönem Obstgarten lebt. Die Familie versammelt sich um die Sterbende, und Holly liest ihrer Grossmutter aus einem Manuskript vor, das sie auf dem Dachboden gefunden hat. Durch das Vorlesen und die Zeit, die sie mit Nana verbringt, erkennt sie, dass der Entschluss Nate zu verlassen, nicht richtig war. Trotz der schrecklichen Zeit, in der Nate sie allein gelassen hat. Die ersten hundert Seiten ziehen sich ordentlich. Erst danach wird es fesselnder, denn in zwei Zeitebenen erzählt die Autorin die Geschichte in der Gegenwart und um 1959, als Hollys Grossmutter Annie 20 Jahre alt ist. Der Strang in der Gegenwart beschreibt zu Beginn viele Erinnerungen und die Trauer, dass die geliebte Grossmutter bald sterben wird. So wurde die Handlung stark herunter gefahren, die Trauer für mich jedoch zu wenig dicht beschrieben. Lange hatte ich das Gefühl, dass Holly, ihr Bruder Ben und auch die Eltern blutleer und sehr distanziert beschrieben sind. Erst als die Rückblicke in die Vergangenheit eingeflochten werden und die Lage um Hollys Grossmutter sich zuspitzt, kommt Leben in die Figuren. Wohl auch, weil eine überraschende Wendung, die die Beziehung von Holly und Nate betrifft, den Figuren mehr Gefühl und damit Tiefe verleihen. Ab dem Zeitpunkt in der Geschichte haben mich die Figuren berührt und ich habe mit ihnen gelitten. Abschied von einem geliebten Menschen zu nehmen, ist traurig und schwer. Noch dazu, wenn dieser Mensch sich aus verschiedenen Gründen gegen das Sterben sträubt. Gerade dieser Punkt wurde von der Autorin hervorragend heraus gearbeitet und hat mich schlucken lassen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Nur zu Beginn des Buches hatte ich ein paar mal den Eindruck, dass die Dialoge aufgesetzt wirken. Auch sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die nicht stimmig sind. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass Annie seit der Geburt in dem kleinen Dorf lebt und einen jungen Mann, mit dem sie zur Schule ging, wieder trifft. Er hat seine Mutter sechs Jahre zuvor verloren, und das war Annie völlig unbekannt. Ein kleines Dorf, ein 15 jähriger, der seine Mutter verloren hat, und Annie weiss das nicht? Es hat mich sehr erstaunt, dass das nicht bis zu Annie durchgedrungen ist! Dann die Tatsache, dass Holly ein Manuskript auf dem Dachboden findet. Und Marcy, die Pflegerin der Grossmutter, genau weiss, dass darin eine Botschaft für Holly zu suchen und finden ist. Ich nehme an, dass die Grossmutter ihr das verraten hat, da die Pflegerin das Buch ja nicht selbst gelesen hat. Aber weshalb hat die Grossmutter denn nicht auch verraten, wo es sich befindet? Weshalb lässt man Holly erst stundenlang suchen? Bis zum Fund wusste Holly ja nicht mal, dass es sich um ein Buch handelt. Sondern hat nach einem gemalten Bild gesucht. Abgesehen von ein paar Ungereimtheiten, die, je länger ich gelesen habe, je weniger wurden, hat mir die Geschichte gut gefallen. Das Thema in der Gegenwart, der Abschied einer geliebten Person, ist genauso heftig, wie das Thema in der Vergangenheit. In der geht es um Gewalt in der Ehe und Familie. Ich muss gestehen, dass mich der Strang in der Vergangenheit um Längen mehr gefesselt hat. Zwar enthält die Vergangenheit und die Gegenwart eine Liebesgeschichte. Doch die Liebesgeschichte um Annie und ihren Freund empfand ich viel romantischer und überzeugender beschrieben, als das hin und her, das Holly und Nate veranstalteten.

Bewegende Geschichte über zwei Frauenschicksale

Von: Fanti2412 Datum: 15. February 2020

Hollys Großmutter Annie hat unheilbaren Krebs und liegt im Sterben. Holly selbst hat gerade eine schlimme und traurige Nachricht erhalten und sich von ihrem Verlobten Nate getrennt. So belastet reist sie zu ihrer Großmutter, um diese in den letzten Tagen gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Bruder zu begleiten und Abschied zu nehmen. Aber Großmutter Annie hat noch eine Aufgabe zu erfüllen… Der Anfang dieser Geschichte ist von viel Traurigkeit erfüllt und wir begleiten Holly und ihre Familie, die sich an Annies Bett versammeln und sich nicht damit abfinden können und wollen, dass Annies Tage gezählt sind. Annies Pflegerin erzählt, dass Annie immer wieder nach „Entwürfen“ verlangt hat. Holly und ihr Bruder Ben glauben, es handelt sich um Zeichnungen oder Bilder und suchen auf dem Dachboden danach. Dabei stoßen sie auf eine Schachtel mit einem Stapel Blätter, die in Annies Handschrift beschrieben sind. Holly beginnt damit ihrer Großmutter vorzulesen, nicht ahnend, was sie erfahren wird und welche Botschaft darin enthalten ist. Zitat: „Wenn es regnet, halte Ausschau nach einem Regenbogen. Wenn es dunkel ist, nach den Sternen.“ (eBook, Seite 315) So wie Holly ihrer Großmutter aus dem Manuskript vorliest, wobei es sich um Annies Geschichte handelt, so erfährt der Leser diese ebenfalls als zweiten Handlungsstrang. Wir erleben Annies Jugend in den Jahren 1958/59, die geprägt war von einem gewalttätigen Vater und Annies großer Liebe zu Arthur „Sketch“ Talbot. Zwischen beiden Zeitebenen wird häufig gewechselt, so dass man Annies Geschichte nur stückweise erfährt. Dieser Teil des Romans hat mich sehr bewegt, denn Annie hatte es als junge Frau nicht leicht in ihrem Elternhaus. Als sie Sketch kennenlernt, beginnt sich alles zu verändern und Annie erfährt auch Liebe und Glück in ihrem Leben. In der Gegenwart ist die Handlung hauptsächlich davon beeinflusst, dass die Familie sich nicht damit abfinden kann, dass Annie bald sterben wird. Ein geliebtes Familienmitglied zu verlieren ist schwer, aber Annie ist unheilbar krank und muss schon sehr leiden, so dass der Tod für sie auch Erlösung sein wird. Bei allen Familienmitgliedern hatte ich so ein bisschen das Gefühl, dass sie mehr mit sich selbst und ihrer Trauer beschäftigt sind, als sich mit Annie zu beschäftigen und jede gemeinsame Minute, die noch bleibt, auszufüllen. Das ändert sich dann ein bisschen, als so langsam die Ereignisse aus Annies Jugend bekannt werden, denn all das regt die Familie und besonders Holly zum Nachdenken an. Als dann auch noch Hollys Freund Nate eintrifft beginnt für Holly eine Zeit, die alles verändern wird. Ab da waren mir die Figuren dann näher und ich konnte mit ihnen fühlen. Als sich Annies Zustand dann plötzlich sehr verschlechtert, steht die Familie zusammen und handelt. Zitat: „Aber jeder Tag ist ein Geschenk. Wenn dir auch nur ein Tag vergönnt ist, dann nutze diese vierundzwanzig Stunden, um genügend Erinnerungen zu schaffen, dass sie ein ganzes Leben halten.“ (eBook, Seite 351) Dieser Roman enthält eigentlich zwei Geschichten, die von Annie und Sketch und die von Holly und Nate. Annies Geschichte hat mich mehr gefesselt und berührt, denn Holly und Nate verhalten sich doch oft etwas „unreif“ und nicht wie Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Dennoch hat Brooke Harris hier einen sehr warmherzigen Roman vorgelegt, der sich ganz langsam in mein Herz geschlichen hat und aus dem ich schöne Botschaften mitnehmen konnte! Fazit: 4 von 5 Sternen