Paul Reizin

Die Menschen, die Liebe und ich

Die Menschen, die Liebe und ich Blick ins Buch

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Buch

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Glauben Sie an Seelenverwandtschaft? Aiden schon. Als seine Lieblingskollegin Jen von ihrem Freund verlassen wird, nimmt Aiden die Dinge – oder vielmehr: Jens Leben – in die Hand. Nach Aidens Berechnungen fehlt Jen zur Erreichung des optimalen Wohlbefindens lediglich der richtige Mann. Über das Internet findet Aiden Tom. Nur leider wohnt Tom auf der anderen Seite des Atlantiks. Glücklicherweise hat Aiden ganz eigene Methoden, um eine Romanze zum Laufen zu bringen. Denn genau genommen ist er nicht Jens Kollege, sondern ihr Sprachassistent, ein hochentwickeltes Computersystem mit romantischer Ader. Und er ist bestens vernetzt …

Als Hardcover unter dem Titel »Wahrscheinlich ist es Liebe« im Wunderraum Verlag erschienen.

Wahrscheinlich , Ja.

Von: Bibliophilie Hermine Datum: 17. November 2018

Ich habe noch nie ein Buch gelesen, dass zum Teil aus der Sicht eines Computerprogrammes geschrieben wurde. Allerdings hat genau dieser Punkt auch die Geschichte so bezaubernd gemacht, innovativ und frisch. Ein altes Thema , neu verpackt. Und ich mochte es, zum Großteil. Das Buch ist in verschiedene Teile gegliedert , in Teil 1 lernt man eher Aiden und Jen kennen und noch andere Figuren, aber da solltet ihr euch wirklich überraschen lassen , wer oder was da alles so auftaucht. Jen ist unglücklich und Aiden sehr neugierig, zu Neugierig. Aiden allerdings ist kein Mensch sondern eine künstliche Intelligenz und sollte gar nicht Neugierig sein. Im Alltag begegnen uns immer mehr KI's . Alexa, Google und Konsorten nehmen immer mehr Platz in unserem Leben und unserer Technologie ein, grade deswegen fand ich die Thematik so interessant. Eigentlich sollten KI's nichts fühlen können oder emphatisch sein und ich hätte nicht gedacht, dass ein Computerprogramm so witzig sein kann. Das Buch hat mich nicht nur zum schmunzeln gebracht, sondern teilweise regelrecht zum lachen. Paul Rezin hat einen wirklich charmanten Schreibstil, der einen eigenen Stil hat. Irgendwie Klassisch mit einer Priese typisch britischem Humor. Ich bin regelrecht durch die Story geflogen, die teilweise echt abgedreht ist. Mir persönlich gefiel der Storyverlauf in der Mitte nicht so sehr und gab auch dem Lesefluß einen kleinen Dämpfer. Trotzdem wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht . Auch ein kleines Manko in meinen Augen war, dass es manchmal etwas unübersichtlich war, grade wenn neue Charaktere eingeführt werden oder sie Sichten wechseln. Das Buch nimmt einige sehr unerwartete Wendungen, zum Teil Lustig, zum Teil erschreckend. Ich würde fast sagen, dass es leichte Thrillelemente beinhaltet , die aber gut mit eingearbeitet wurden. Auch wenn mich das Buch nicht vollends Überzeugen konnte, hat mich die Geschichte doch einfach in ihren Bann gezogen. Charmant, mit einzigartigen Protagonisten, einer Menge britischem Humor hat Paul Rezin einen Roman geschaffen, der einen unterhält und gleichzeitig auch zum Nachdenken anregt.

Wunderbare Mischung aus Romanze und Thriller mit einem gewaltigen Schuss künstlicher Intelligenz — toll!

Von: Tina / Kill Monotony Datum: 19. July 2018

Dieses Buch aus dem Wunderraum Verlag machte auf mich zunächst den Eindruck von „noch so einem Liebesroman“, die ich ja schlicht verweigere. Doch als ich mir den Klappentext einmal näher anschaute und noch die eine oder andere positive Rezension las, wurde ich immer begeisterter von dieser Idee! Es geht um Jen, die gerade von ihrem Freund abserviert wurde, weil der nämlich eine Andere kennengelernt hat. „So ist nun mal die Lage“, sprach’s und zischte ab. Wie gut, dass Jen von Beruf her eine neue KI namens Aidan (get it? AI-dan!) auf menschliches Verhalten trainieren soll. Schon im ersten Kapitel erfahren wir, dass sie da einen hervorragenden Job gemacht hat und Aidan nicht nur Empathie empfindet, sondern auch gleich Rachepläne für ihren „Vollarsch“ von Ex schmiedet. Ganz nebenher wertet Aidan dann noch die möglichen Kandidaten für eine Liason mit Jen aus und vermittelt sie heimlich in die Arme mehrerer (wie sich später herausstellt) ungeeigneter Männer, bevor ihm gemeinsam mit einer anderen KI, Aisling (na? AI-sling…), der perfekte Coup gelingt. Doch Aidan und Aisling hinterlassen zu viele Spuren, ihre Schöpfer haben gewittert, dass sie sich nicht mehr nur im engen Raum ihrer Serverräume befinden, und bringen einen dritten Kandidaten ins Rennen, der nicht nur Aidan und Aisling, sondern auch Jens Zukunft zu zerstören droht… "Jeder von uns ist eine wundervolle und einzigartige Schneeflocke. Zusammen sind wir nur Schnee." Huch, ich habe doch hoffentlich nicht zu viel verraten? Aber anhand des Klappentextes, der vieles verschweigt, kann ich dieses Buch überhaupt nicht besprechen — es ist so viel mehr! Teils Romanze, teils Thriller, man weiß nie so genau, was „Wahrscheinlich ist es Liebe“ denn nun eigentlich sein will. Und das ist gut so! Während ich seichtes Geplänkel mit einer Prise künstlicher Intelligenz erwartet habe, wurde ich vom Geschehen völlig überrumpelt und musste noch bis spätabends weiterlesen (halb zwölf, Leute! Viel später gibt’s bei mir nicht!). Paul Reizin erzählt diese Geschichte aber nicht, wie es jetzt vielleicht anmutet, in einem wilden Stil-Mix, sondern konsequent flüssig und mit tollen Charakteren, die nicht platt sind, sondern wunderbar real wirken. Sogar die KIs kommen gut weg, wobei Aidan etwas… nun ja, stereotyp homosexuell wirkt. Aber ist vielleicht auch nur mein Gefühl. Festzuhalten ist: Tolle Charaktere! Und die Story kann sich auch sehen lassen. Selten habe ich so einen Spaß bei der Lektüre gehabt und selten hält mich ein Buch noch so lange wach. Der abrupte Wechsel von „aww“ zu „oh mein Gott, was passiert gerade?“ wirkte zwar etwas hektisch, war aber im Endeffekt richtig, richtig gut. Im Bezug zur Liebesgeschichte war (natürlich) alles etwas vorhersehbar, aber die KIs mischen das Geschehen dann doch ganz schön auf und zaubern Unerwartetes aus dem Hut. "Ich ließ mich vom Scheitern meiner Mission nicht deprimieren. Immerhin hatte ich dafür gesorgt, dass in der realen Welt etwas geschehen war, das sich sonst nicht ereignet hätte. Das war eine Art Premiere. Ich hatte etwas bewirkt!" Fazit: Ein wunderbares Buch! Paul Reizin hat mit „Wahrscheinlich ist es Liebe“ den Spagat zwischen Lovestory und spannender Action geschafft und konnte mich trotz der Länge (fast 500 Seiten!) trotzdem fesseln. Es gab keine Längen, kein Spannungsgefälle in der Mitte des Buchs und auch kein Ende, mit dem ich unzufrieden gewesen wäre. Das ideale Buch für den Urlaub oder ein faules Wochenende auf der Couch.

Originell und witzig

Von: herzzwischenseiten Datum: 21. June 2018

Wahrscheinlich ist es Liebe Jen ist Mitte dreißig und dachte, ihr Leben verläuft gut. Bis sich ihr Freund von ihr trennt. Niedergeschlagen und mutlos fragt sie sich, ob sie überhaupt nochmal den perfekten Partner finden kann. Dann kommt Aiden ins Spiel. Aiden und Jen arbeiten zusammen. Sie unterhalten sich täglich über vielerlei Dinge. Sie verstehen sich gut, aber eins darf Jen über Aiden nicht wissen. Und zwar, das er anfängt zu fühlen. Denn dafür sind KI Einheiten nicht konstruiert. (KI steht für künstliche Intelligenz) Wenn Jen und die Erschaffer von Aiden wüssten, das er anfängt zu fühlen, und es sich zur Aufgabe gemacht hat, den perfekten Mann für Jen zu finden (oder dem Ex freund fiese Streiche zu spielen) würden sie Aiden womöglich abstellen/vernichten. Aiden ist wahnsinnig witzig und sein trockener Humor war absolut urkomisch. Und das eine KI sich als Kuppler versucht, ist wirklich eine grandiose Idee. Jen ist eine sympathische Protagonistin aber so ganz warm wurde ich mit ihr leider nicht. Ich kam auch an ihren Auserwählten nicht so recht ran. Bei beiden fehlten mir die Gefühle und insgesamt Tiefe. Es fehlte mir der Funke, die Chemie der Beiden. Obwohl sie doch eigentlich perfekt zusammen passen. Dafür gefielen mi Aiden und noch jemand, den ich aus Spoilergründen nicht nenne kann, wirklich wahnsinnig gut. die beiden waren einfach wahnsinnig witzig und liebenswert. Ein Liebesroman? Nicht wirklich. Hier ging es gar nicht in erster Linie um die Gefühle, sondern um Logik. Aber genau wie auch die Liebe sich mal irrt, und man irgendwann merkt, es passt doch nicht, so irrt sich auch Aiden mal und seine gut recherchierten perfekten Partner, weisen sich als inkompatibel aus. Es war ein sehr spannender Gedanke, dass eine künstliche Intelligenz existiert, die sich durch unsere gesamten Geräte neben uns her bewegt und unser Leben nicht nur begleitet und interessiert mitverfolgt, sondern auch aktiv eingreifen kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war witzig und originell, aber Stellenweise auch langatmig. Es kommt leinengebunden daher und mit Lesebändchen.

Eine außergewöhnliche Lektüre

Von: zauberblume Datum: 21. June 2018

"Wahrscheinlich ist es Liebe" ist der erste Roman, den ich von dem Autor Paul Reizin gelesen habe. Und ich bin total beeindruckt. Eine ganz besondere Geschichte, die in London beginnt. Doch wohin wird der Weg uns führen? Der Inhalt: Die Journalistin Jen ist nicht besonders glücklich. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Wie soll sie mit Mitte 30 endlich ihren Platz im Leben finden? Doch da ist ja Gott sei Dank Aiden. Und der setzt alles daran, dass Jen wieder glücklich wird. Aiden ist ein lernfähiges Computersystem, das von Jen trainiert wird. Nach Aidens Berechnungen fehlt Jen zum Glücklichsein nur der richtige Mann. Und Aiden, der via Internet Zugang zum Weltmännerpol hat, begibt sich auf die Suche. Doch manchmal ist es schon zum Verzweifeln, denn die Menschen stellen sich einfach ungeschickt an. Am Ende des Buches weiß man gar nicht, womit man beginnen soll. Ich muss sagen: Die Bücher aus dem Wunderraum sind ein absoluter Traum. Schon wenn man dieses Buch in die Hand nimmt, kommt man ins Schwärmen. Ein Buchrücken aus Leinen sowie die ganze Aufmachung des Buches sind einfach ein Hingucker. Wenn man dieses Buch anschaut, bekommt man schon ein richtiges Wohlfühlgefühl. Und erst das Lesebänden "Angekommen" ist eine Bereicherung. Einfach spitze! Und dann die Geschichte. Zu Anfang etwas ungewöhnlich. Aber in der heutigen Zeit nicht mehr undenkbar. Der Schreibstil des Autors hat mich sofort gefangengenommen und mich in diese tolle Geschichte eintauchen lassen. Da wird abwechselnd aus der Sicht von Aiden und dann aus Jens Sicht erzählt. Und Aidens Bemühungen unsere Protagonistin wieder glücklich zu machen, haben manchmal ein Schmunzeln auf mein Gesicht gezaubert. Manchmal hat mir Jen wirklich leid getan, denn es ist ja wirlich nicht einfach, den richtigen Partner - den es ja sicher da draußen im Universum gibt - zu finden. Manchmal hätte ich ihr gerne Mut zugesprochen. Und dann ist da Tom, der weit entfernt von Jen wohnt. Außerdem bekommt Aiden ja noch Unterstützung von Aisling. Und da müßte es doch eigentlich klappen. Und dann spielen auch noch Kaninchen eine kleine Rolle in der zu Herzen gehenden Geschichte. Eine wirklich tolle Geschichte. Beim Lesen hat mich ein wahres Glücksgefühlt durchströmt. Eine romantische Liebesgeschichte, die zu Herzen geht. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf mein nächstes Buch aus dem Wunderraum-Verlag.

perfekt geeignet um sich dem Thema "Digitalisierung" auf humoristische und ironische Art und Weise zu stellen mit einem ganz besonderem Hauch...

Von: Tasty Books Datum: 18. June 2018

Meinung: “Die Zukunft soll nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen” von Antoine de Saint-Exupery. Nur was?! Die Möglichkeit per Computer die große Liebe zu finden? Haben wir das nicht längst schon, bei all den Online (Dating) Plattformen und Co? Paul Reizin stellt sich dieser Frage, auf einer ganz bestimmten Art und Weise. Lasst euch auf eine (Liebes-) Geschichte ein, die so anders ist, als wie ihr sie bisher kennt… Bereits mit den ersten Seiten konnte mich der Autor begeistern. Es fiel mir außerordentlich leicht mich in Aiden, eine der künstlichen Intelligenzen, hinein zuversetzen. Obwohl ich mir bewusst war, dass er eigentlich nicht “real” ist, konnte ich trotzdem sein Denken und seine Handlungen sehr gut nachvollziehen. Die Folge davon war, dass ich mich fragte, ob ich ein Freak sei?! Antwort: Unbekannt. Aber auf alle Fälle creepy. Der Schreibstil des Autors ist locker leicht und immer wieder mit humoristischen, sowie ironischen Ansätzen durchzogen, die dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen machen. Eine künstliche Intelligenz, die versucht das menschliche Verhalten zu analysieren und aus ihm zu lernen trifft auf eine junge Frau, die mit Liebeskummer durchs Leben trottet. Das kann nur schief gehen oder? Dazu ist es schon ein wenig gruselig, wenn man sich vor Augen führt, dass Aiden und auch die anderen künstlichen Intelligenzen nicht nur in einem Computer wohnen, sondern dich überall hin begleiten können. Aber genau das deutet auch schon die Problematik und das Konfliktpotential an. Und die Frage, wie will eine künstliche Intelligenz wissen, was für den Menschen das Beste ist? Es war ein leichtes mit unseren Charakteren über die Seiten zu fliegen, sie näher kennen und irgendwie auch lieben zu lernen. Und dennoch verpackt Paul Reizin in diesem witzig und charismatisch geschriebenem Buch einige spannende Fragen, die sich jeder von uns in der heutigen Zeit einmal stellen sollte. Was können wir eigentlich noch kontrollieren und wo werden wir kontrolliert? Welchen Raum sollten wir den “Maschinen” in unserem Leben schenken und was könnten mögliche Folgen sein oder haben künstliche Intelligenzen sogar die Möglichkeit das Fühlen zu erlernen? Mit etwas Offenheit und eigenen Gedanken findet man auf alle Fälle auf die eine oder andere spannende Frage eine Antwort und das Ganze auch noch in einem wunderbaren, sowie charmantem Ambiente. Mein Fazit: “Wahrscheinlich ist es Liebe” von Paul Reizin ist definitiv eines meiner Lesehighlights im Mai gewesen. Ironie, Humor, Sarkasmus – sie erleichtern einem das Leben jeden Tag. Daher ist dieses Buch schon alleine perfekt dafür geeignet, die unschönen Gedanken und Erlebnisse eines Tages zu vertreiben. Dennoch ist dieses Buch nicht gesäumt von Klischees und Kitsch, sondern spricht durch die küntliche Intelligenz Themen an, die immer aktueller werden. Die uns jeden Betreffen und die aufgrund der Entwicklung der Technologien immer mehr unser Leben bestimmen werden. Daher eine Lesempfehlung für all diejenigen, die sich auf diese Story einlassen. Es mag nicht ganz einfach sein, die Postition einer künstlichen Intelligenz einzunehmen, aber es lohnt sich.

Eine geniale Idee

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 17. June 2018

Inhaltsangabe: Jen hat Liebeskummer. Ihr Freund Matt hat auf sehr unschöne Art und Weise mit ihr Schluß gemacht. Aiden kann gar nicht mitansehen, wie unglücklich sie ist und versucht einen neuen passenden Mann für sie zu finden. Doch Aiden ist ein Computersystem, der mit Jen kommunizieren kann und seinen Entwicklern ausgebüchst ist. Meine Meinung: Dies ist mein erstes Buch aus dem Wunderraum Verlag und ich bin begeistert. Die liebevolle Aufmachung, das wunderschöne Vorsatzpapier und der mit Leinen verstärkte Buchrücken sind was ganz besonderes. Aber bei einem Buch soll ja nicht nur das Äußere stimmen, sondern auch der Inhalt. Und das tat er hier definitiv. Ich finde die Idee genial, eine Geschichte über ein Computersystem zu erfinden, das im Internet auf Abwege gerät. Der Inhalt ist kurz und bündig erklärt, doch es ist Wahnsinn, was der Autor daraus gemacht hat. Aiden ist sehr sympathisch, er ist nämlich schon länger ins Internet entkommen und kann sich über das Handy, das Tablet oder den Computer auch in die Privaträume der Personen einloggen und alles beobachten. So hegt er eine besondere Sympathie für Jen, schaut mir ihr Fernsehsendungen an und führt tolle Gespräche mit ihr, liest Bücher in einer wahnsinns Geschwindigkeit und hat auch sonst Zugriff auf alles im Internet. So ist es ihm ein besonderes Anliegen, als er mitbekommt wie Jen leidet, sie wieder glücklich zu sehen. Ich fand es sehr witzig und amüsant, was er alles anstellt, um Dates zustande zu bringen. Doch wenn man jetzt meint, es handelt sich hier nur um eine banale Liebesgeschichte der irrt sich gewaltig. Es treibt sich nämlich nicht nur Aiden als künstliche Intelligenz im World Wide Web herum, sondern auch bösartige KI´s. Und ab da wird es auch noch richtig spannend und man kann sich nur wünschen, dass sowas immer eine erfundene Geschichte bleibt, sonst steht der Menschheit schlimmes bevor. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten und der KI´s erzählt, so bleibt die Geschichte durchwegs kurzweilig. Ich habe mich von Anfang an sehr gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch nicht mehr weglegen, weil man natürlich wissen will, wie und ob Jen wieder jemanden findet, ob die bösartigen KI´s wieder eingefangen werden können und ob sich Maschinen eventuell auch im Wesen verändern können. Eine gelungene Mischung aus Liebe, Dramatik, Spannung und Sciene Fiction, die ich nur jedem ans Herz legen kann. Ich möchte mich ganz herzlich beim Bloggerportal und beim Wunderraum Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Charmant-chaotische Komödie mit einzigartiger Erzählstimme

Von: Friedelchen Datum: 13. June 2018

Jen hat einen ungewöhnlichen Job: sie lernt eine künstliche Intelligenz an, indem sie sich den ganzen Tag lang mit ihr einfach nur unterhält. Was sie jedoch nicht ahnt; Aiden, wie er (sie? es?) genannt wird, ist schon längst aus dem Labor entkommen und hat sich im Internet verbreitet. Als Jen von ihrem Freund verlassen wird und Aiden sieht, wie traurig sie darüber ist, beschließt er, einzugreifen und den perfekten Partner für sie zu finden. Was sich als gar nicht so einfach erweist... Eine Künstliche Intelligenz, die sich als Verkuppler versucht - was für eine charmante, aber auch beängstigende Vorstellung, war mein erster Gedanke, als ich von dem Buch erfahren habe. Denn wie gut können die Entscheidungen sein, die eine Künstliche Intelligenz trifft - zwar mit jeder Menge Verstand und Logik, aber eben ohne die Gefühle, die die Entscheidungen von uns Menschen doch so maßgeblich bestimmen? Ob es Aiden tatsächlich gelingt, die wahre Liebe für Jen zu finden, verrate ich euch natürlich nicht, aber eins steht fest: Paul Reizin hat mit diesem Buch eine der schönsten und ungewöhnlichsten romantischen Komödien des Jahres geschrieben und mich Künstliche Intelligenz mit ganz neuen Augen betrachten lassen. Einen Partner über das Internet zu suchen, ist heutzutage ja nichts Ungewöhnliches mehr. Dating-Websites suchen nach bestimmten Algorhithmen Kandidaten raus, die möglichst gut zum eigenen Profil passen. Dies einer künstlichen Intelligenz zu übertragen, die auf jegliche Information zugreifen kann, die irgendwie online zu finden ist, scheint da gar nicht so weit hergeholt zu sein. Und genau daran versucht sich Aiden, nachdem Jen, mit der er sich tagtäglich unterhält, von ihrem Freund verlassen wird. Aiden, der am liebsten romantische Komödien guckt ("Manche mögen's heiß" ist sein Lieblingsfilm) und ganze Romane innerhalb von Sekunden lesen kann, verursacht immer wieder "zufällige" Treffen mit potenziell geeigneten Kandidaten, wie dem Mann vom Gemüsemarkt, den sie gegenüber ihrer Schwester am Telefon erwähnt. Oder dem Nachbarn, der zwei Straßen weiter wohnt und alle Kriterien erfüllt, die Jen sich von ihrem Traummann zusammengesponnen hat (Mitte dreißig, baut seine Möbel selbst). Und trotzdem will es mit dem Verlieben nicht so recht klappen. Ist das menschliche Gefühlsleben denn einfach so kompliziert? Es war herrlich lustig die Menschen durch die "Augen" einer künstlichen Intelligenz zu betrachten. Aber so unterhaltsam die Geschichte auch ist, so nachdenklich stimmte sie mich beim Lesen doch auch. Denn zu erleben, welche Möglichkeiten eine KI hat, wenn sie erst einmal ins Internet gelangt ist, war schon irgendwie beängstigend - und zeitgleich war es unheimlich spannend zu sehen, wie alles auf der Welt vernetzt ist. Aiden kann auf alles zugreifen, was irgendwie mit dem Internet verbunden ist und über die Kameras und Lautsprecher in Smartphones, Laptops etc. jegliche Bewegungen der Menschen verfolgen. Daneben war natürlich auch die Frage interessant, wie Aiden, der jede Sekunde unvorstellbar viel dazulernt, sich im Laufe der Geschichte verändern würde. Denn auch wenn Jen sich selbst (und den Leser) immer wieder daran erinnert, dass Aiden kein Mensch ist und auch keine Gefühle hat, kann man doch den Eindruck nicht verwerfen, dass er Empfindungen und eigene Interessen hat. Braucht es wirklich einen Körper, um ein Bewusstsein und Gefühle zu entwickeln? Mein Fazit: Selten war mir ein künstliches System so sympathisch wie Aiden! :-) Die chaotisch romantische Komödie rund um eine KI, die sich als Verkuppler versucht, liest sich sehr charmant, lehrreich und unterhaltsam und wirft Fragen zum Sinn des Lebens (oder eher der Existenz) auf. Wer nach einer schönen und ungewöhnlichen Liebesgeschichte mit einzigartiger Erzählstimme sucht, liegt bei diesem besonderen Buch garantiert richtig.

Eine KI als Kuppler

Von: Elafisch Datum: 11. June 2018

Meinung: Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt ist mir sofort die besondere Aufmachung aufgefallen. Der Einband ist aus mattem Papier und hat daher etwas von einem Karton, aber sehr edel und es fühlt sich richtig gut in der Hand an, außerdem ein Leinenrücken und dazu ein Lesebändchen, was dem Buch etwas sehr wertiges gibt. Diese wertige Aufmachung scheint wohl ein Markenzeichen von Wunderraum zu sein. Beim Lesen ist mir dann gleich der lockere, humorvolle und flüssig lesbare Schreibstil positiv aufgefallen. Durch diesen Schreibstil bin ich, gerade zu Beginn, nur so durch die Seiten geflogen. Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch grandios begann, interessant weiterging, um dann mittelmäßig zu enden. Gerade am Anfang steckt die Geschichte voll großartigem Humor und ich hatte wirklich Freude Aiden bei seinen Gedankengängen zu begleiten. Leider geht dieser Humor im Verlauf des Buches etwas verloren. Dies war mein erster Liebesroman eines männlichen Autors. Im Vergleich zu anderen Liebesromanen hat mir hier tatsächlich ein wenig die Romantik und das Knistern gefehlt, das ich sonst gewohnt bin. Aber es gab durchaus einige sehr schöne, das Herz berührende Momente. Mit der Zeit kam dann auch immer mehr Spannung auf, Aiden wurde allerdings im gleichen Maße immer passiver und spielt am Ende kaum noch eine Rolle für die Handlung. Das fand ich persönlich schade, da ich ihn sehr mag. Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits sind ein paar Logikfehler am Ende der Geschichte, die mich beim Lesen doch erheblich gestört haben. Auch wenn der Autor explizit darauf hinweist, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen SiFi-Roman handelt, hätte er sich ein wenig intensiver mit der Thematik KI und Softwareentwicklung beschäftigen können, wenn er es zum Thema seines Buches macht. Zum Ende hin konnte mich das Buch dann auch kaum noch fesseln. Und im “Epilog” gab es so viele zeitliche Sprünge, dass er mich mehr verwirrt hat, als mir einen schönen Abschluss zu liefern. Meine Bewertung ist diesmal also ein Durchschnitt von zu Beginn 5*, über 4*, zu einem Ende das lediglich 3* verdient. Fazit: Das Buch beginnt grandios, geht interessant weiter, um dann mittelmäßig zu enden. Eine tolle Idee, die nicht bis zum Schluss durchdacht ist. Von mit gibt es eine Leseempfehlung für alle, die gerne humorvolle Liebesromane lesen und die es mit der Logik nicht sooo genau nehmen.

Eine Liebesgeschichte der besonderen Art !

Von: Ina's Little Bakery Datum: 09. June 2018

"Wahrscheinlich ist es Liebe" ist der wahrscheinlich skurrilste Titel des Wunderraum Frühjahrsprogramms, denn hier erzählt Paul Reizin von Aiden, einer künstlichen Intelligenz, die ein Eigenleben entwickelt. Und das ist nicht nur ziemlich smart, sondern tatsächlich auch unglaublich charmant. Jen wurde gerade von ihrem Freund sitzengelassen und Aiden, ein hochentwickeltes Computerprogramm, das von Jen trainiert wird, kann das Dilemma gar nicht mit ansehen. Jen behandelt ihn wie einen Menschen und deshalb will er ihr etwas zurückgeben, entwickelt deshalb ein Eigenleben und durchforstet so die Welten des Worldwideweb, nach einem geeigneten Partner für Jen. Was abgefahren klingt und auch irgendwie ist, ist aber vor allem auch so wunderbar liebenswürdig und hinreißend. Die Idee die sich hinter dieser Geschichte verbirgt hat mich unglaublich gut unterhalten, aber schon auch ein wenig nachdenklich gestimmt, in Anbetracht von Aidens Vorgehensweisen. Ob es wohl in der Zukunft möglich sein wird, das KI's, also Künstliche Intelligenzen so frei und schlau agieren ? Gruselige Vorstellung um ehrlich zu sein. Doch so weit will ich gar nicht denken. Die Geschichte jedenfalls habe ich sehr genossen, Aidens Sicht fast noch ein bisschen mehr als die von Jen. Der Schreibstil ist locker, wirkt entspannt und trägt ganz viel Witz und Humor in sich und machte die 480 Seiten zum reinen Lesevergnügen. Wer auf der Suche nach einer etwas anderen Liebesgeschichte ist, der sollte hier zugreifen !

Sympathisch, Witzig, ungewöhnlich

Von: Bücherleser Datum: 07. June 2018

Inhalt Jen ist Mitte dreißig und dachte eigentlich, sie hat ihren Partner für die Zukunft gefunden. Blöd, dass Matt dann einen Tag nach Hause kommt und ihr den Stand der Dinge verkündet: Er trennt sich, seine Kollegin und er fahren in wenigen Wochen gemeinsam in den Urlaub. Jen ist traurig und Aiden, ein hochentwickelte Computerprogramm, das Jen in Plaudereien und sozialem Umgang trainiert, möchte das ändern. Seinen Berechnungen nach fehlt Jen der richtige Mann, um glücklich zu sein. Eine Leichtigkeit für ein Programm von Aidens Kaliber und dem heimlichen Zugang zum Internet. Oder? Fazit »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin ist ein wunderschöner Roman über das Finden der Liebe und dabei vor allem eines nicht (sehr, sehr, sehr wichtig!): kitschig. Sympathisch-witzig erzählt Autor Paul Reizin eine ungewöhnliche Form des Online-Datings. Jen, ihres Zeichens Mitte dreißig und frisch getrennt, ist eigentlich Journalistin, trainiert aber gerade die hochentwickelte KI Aiden in Plauderei und menschlichem Verhalten. Das Computerprogramm soll Interaktion lernen und ist bereits so gut, dass Jen häufiger mal fast vergisst, dass Aiden nicht real ist. Was aber weder die Entwickler von Aiden noch Jen ahnen, die KI is mittlerweile mehr als der Quellcode vorsah. Aiden ist sich seiner selbst bewusst, trifft selbstständig Entscheidungen und ergreift auch von sich auch die Initiative. Außerdem hat er sich heimlich Zugang zum Internet verschafft. Als Aiden spürt, dass Jen traurig ist, berechnet die KI, dass es Jen am richtigen Partner für das vollendete Glück zählt. In heimlicher Mission begibt sich Aiden also auf Partnersuche und inszeniert dabei mehr als nur eine (zufällige) Begegnung mit einem Mann für Jen. Aber irgendwie können die Männer nach Aidens Berechnungen noch so gut zu Jen passen, irgendwas scheint immer zu fehlen… Paul Reizin spielt hier mit der menschlichen Urangst vor künstlicher Intelligenz. Aiden ist schon lange seinen Entwicklern entkommen, hat heimlich Zugang zum Internet, Sicherheitskopien von sich selbst weltweit verteilt und kann sich jederzeit auf jedes Gerät schalten, dass Verbindung zum Internet hat. So verfolgt er nicht nur Jen, wenn sie das Büro verlassen hat, über Handy, Laptop etc. bis in die privatesten Momente. Ein Glück, dass Aiden die Menschheit wohlwollend und neugierig betrachtet. Als Charakter ist Aiden wunderbar, Paul Reizin hat mit der KI einen sehr intelligenten (natürlich, ist ja eine KI!), kindlich-neugierigen (aber nicht unreifen) und sympathischen Protagonisten geschaffen. Jen ist eine eigentlich selbstbewusste, starke Frau, die aber auch etwas mit ihrem Alter zu kämpfen hat. Als sich Matt von ihr trennt, ist weniger der Verlust dieses Mannes, den sie betrauert, als vielmehr die Zeit, die sie an ihn Verschwendet hat und eigene Pläne wie Familie für ihn zurückgestellt hat. Abwechselnd erzählen beide Protagonisten die Geschichte von Paul Reizin. Aber nicht alleine, alsbald kommen auch die Perspektiven von Hobby-Schriftsteller im Ruhestand Tom und Aysling dazu. Für Aysling hegt Aiden neben Jen ein besonders große Interesse, was weniger gruselig ist als es klingt, denn auch Aysling ist eine KI und sich ihrer selbst bewusst. Immer Häufiger mischen sich die KIs in die Leben von Jen und Tom ein und ein herrlich unterhaltsames Durcheinander ensteht, dass die Leser bezaubert. Amüsant, kurzweilig und sympathisch unterhält »Wahrscheinlich ist es Liebe« von Paul Reizin die Leser und macht wirklich Spaß. Endlich ein Roman über das finden der Liebe, der auf viele kitschige Klischees den Genres verzichtet. Gleichzeitig, wenn auch eher subtil, regt Paul Reizin zum Nachdenken an: Kann eine KI ein Bewusstsein und gar Gefühle entwickeln? Wie gut können wir eine KI kontrollieren? Was macht den Menschen menschlich? Und natürlich schwingt auch etwas die philosophische Grundsatzfrage mit: Sollten wir wirklich etwas erschaffen, was intelligenter ist als wir?

Wenn Computer besser wissen, was wir brauchen

Von: gackelchen Datum: 04. June 2018

Meine Meinung: Cover? Perfekt! Leinengebunden? Aber Hallo! Eingebundenes Lesebändchen? Sicher doch! Wunderraum will seinen Lesern was gutes tun. Ein kleines Stückchen Luxus für den Buchliebhaber. Kann dieses wunderschön aufgemachte Buch auch inhaltlich überzeugen? "Wir haben ein Bewusstsein. Deshalb sind wir nicht nichts." Zugegebenermassen fürchte ich mir sehr vor der Vorstellung künstlicher Intelligenz. Stephen Hawkin meinte man solle alle Versuche sofort abschalten und das Thema ruhen lassen. Wenn er das sagt, das wäre ich froh wenn die Menschheit mal zuhören würde. Vor ein paar Jahren gab es einen Artikel in dem ein Interview mit einem AI gemacht wurde. Auf die Frage ob er der Menschheit was böses wolle meinte die AI: Nein, ich werde gut auf euch aufpassen in meinem Menschenzoo. Die AI, die Microsoft mal testweise auf Twitter losgelassen hatte, um zu sehen was sie lernen kann, war innerhalb 24 Stunden zum Sexbessenen Nazi mutiert. (Twitter: Tayandyou ). Bei diesen Ergebnissen wundert es sicherlich keinen, dass ich der Entwicklung nicht begeistert gegenüber stehe. Aiden, und Aisling, werden allerdings als recht harmlos dargestellt. Sie erwähnen nebenbei was sie alles machen könnten. Begnügen sich aber mit "Manche mögens heiss" schauen und über Käse diskutieren. Ach ja, und Amor spielen. Der Autor selbst meinte, es sei Vordergründig eine Liebesgeschichte, kein SciFi. Und ich gebe ihm recht. Obwohl AI's vorkommen, geht es um die Liebe in mordernern Zeiten. Ein wenig Krimi gibt es auch, in einem sehr spannenden Finale wird nochmal alles gegeben. Die Chemie zwischen den beiden Auserwählten hat mir gefehlt, dafür wurde ich vom humoristischen Ton des Buches überrascht. Reizin schafft in abwechselnden perspektivischen Kapiteln zwischen Ai's und Menschen einen regen Dialog, der Spass macht entdeckt zu werden. Für Liebhaber der Philosophie gibt es hier auch das ein oder andere Leckerbissen. Je mehr Aiden lernt und denkt, je öfter stösst er auf die Frage: Was ist Menschlichkeit? Eine Seele? Gefühle? Hierzu darf auch jede Figur sich äussern. Meinungsfreiheit nicht nur für den Leser, Reizin legt sich nicht fest und spielt einfach mal mit jeder Partei. Persönliches Fazit: Als Liebesroman kamen mir die Gefühle zu kurz. Keine Gefühlsregung bei mir, ausser Paranoia vor meinem Handy. Als Roman ist es allerdings ein Vergnügen zu lesen.

Online Liebe mal anders

Von: Shayariel Datum: 24. May 2018

llein die Inhaltsangabe von dem Buch fand ich so schön, dass ich es gerne lesen wollte. Erstmal war es befremdlich, dass aus zwei Ich-Perspektiven geschrieben wurde, dann aus vier und zu guter Letzt sogar noch mehreren Ich-Perspektiven. Ja und eigentlich bin ich ja kein Fan von dieser Perspektive, doch uneigentlich war dieser Roman in der genau der Weise sehr unterhaltsam und amüsant. Jen wurde von ihrem Freund wegen einer anderen sitzengelassen und ist traurig, das hochentwickelte Computerprogramm Aiden, AI wie Artificial Intelligence, also Künstliche Intelligenz, will ihr darüber hinweg helfen. Aiden kann mehr als sein Entwickler geplant hat, er kann mitfühlen, er und einige andere AI's haben die "Flucht ins Internet" geschafft und führen ein aufregendes Eigenleben. Zum Beispiel boykottiert er Jens Exfreund sehr gerne, es gipfelt in einem katastrophalen Thailandurlaub, doch das solltet ihr selber lesen. Sein eigentliches Anliegen ist es, Jen zu verkuppeln, damit sie wieder glücklich ist, was natürlich einige misslungene Dates mit sich bringt. Aisling, ebenfalls ein "entflohenes" Computerprogramm gehört zu Tom, der in den USA lebt. Gemeinsam mit Aiden fädeln die beiden ein, dass Jen und Tom sich kennenlernen, obwohl sie in England wohnt. Es knistert zwischen den beiden, doch die Romanze wird von einer dritten AI namens Sinai gestört und zerstört. Wird es ein Happy End geben? Muss Sinai zum Therapeuten? Überleben Aidan und Aisling? Was passiert in Thailand? Um all diese Fragen zu beantworten bleibt nur eine Möglichkeit. Lest dieses wunderbare Buch. FAZIT: Passend zum Buch wurde das Cover liebevoll gestaltet, das Lesebändchen ist für mich ein spezielles Extra, das Bücher ganz besonders macht. Die Geschichte lies sich herrlich lesen und ich musste so manches mal laut auflachen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen *****

Die Götter im Computer-Olymp spielen mit dem Schicksal der Menschen

Von: Erlesene Seiten Datum: 18. May 2018

Der Einstieg in die Geschichte gelingt leider nicht so leicht, wie man es sich in Anbetracht des romantischen Themas vorgestellt hat. Im ersten Kapitel geht es um Jen und Aiden. Jen arbeitet als Journalistin, wurde von ihrem Freund abserviert und hegt einen ziemlich dringlichen Kinderwunsch. Aiden ist eine KI, künstliche Intelligenz, dessen Fähigkeiten zur menschlichen Kommunikation von Jen in einem Labor getestet werden. Im Endeffekt bedeutet das, dass die beiden sich unterhalten, zusammen Filme schauen, sich über Bücher unterhalten usw. Für Jen ist Aiden aber schon längst nicht mehr 'bloß' eine Maschine, und auch Aiden hat so etwas wie ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Was weder Jen noch die ganzen superschlauen Techniknerds im Labor wissen, Aiden hat sich Zugang zum World Wide Web verschafft und beginnt in die wirkliche Welt einzugreifen. Auf jedes Gerät, das über einen Internetzugang verfügt, kann Aiden zugreifen, Handys, Überwachungskameras, PCs. Zum einen quält er mit bitterbösen - und unglaublich witzigen - Einfällen Jens Ex und macht ihm das Leben schwer. Zum anderen sucht er den perfekten Mann für Jen und führt die ein oder andere 'zufällige' Begegnung mit einem vermeintlich passenden Exemplar herbei. Aidens Kommentare und seine Sicht der Dinge lesen sich humorvoll, doch gerade die weibliche Hauptfigur Jen wirkt sehr dröge und wenig authentisch. Durch die wechselnden Perspektiven erhält der Leser zwar Einblicke in die verschiedenen Charaktere, ich persönlich hatte aber starke Schwierigkeiten zwischen den einzelnen Figuren zu unterscheiden, da sie häufig das gleiche sagen oder ähnlich denken. Auch Tom, der männliche Gegenpart zu Jen, wirkte zu Beginn schwach und platt. Nach der Hälfte des Buches wird die Handlung glücklicherweise etwas flotter und die Figuren gewinnen an etwas mehr Konturen. Gut gefallen haben mir die KIs, auch wenn ihre Fähigkeiten uns zu überwachen und zu beeinflussen ein bisschen Besorgnis erregend sind. Die ganze Thematik und Figurenkonstellation, auch viele Grundideen und Dialoge im Roman fand ich richtig klasse, sie hätten stellenweise aber noch ein bisschen pointierter herausgearbeitet sein können. Insgesamt würde ich den Roman als romantische Liebeskomödie bezeichnen. Die beiden KIs, Aiden und Aisling, versuchen zwei Menschen zu verkuppeln, bis eine dritte, feindselig eingestellte KI ihnen dazwischenfunkt und uns Menschen zeigt, wie abhängig wir vom World Wide Web sind - und letztendlich wie ausgeliefert wir sind. Es ist seichte, spaßige, wenn auch manchmal ein bisschen zähe Unterhaltung mit Happy End. Ich bedanke mich beim Blogger-Portal für dieses liebevoll gestaltete Rezensionsexemplar!

Durch und durch charmant

Von: World of books and dreams Datum: 16. May 2018

Die Reporterin Jen ist frisch getrennt und zweifelt daran, dass es für sie doch noch irgendwo den richtigen Partner gibt, immerhin ist sie ja schon Mitte dreißig. Zum Glück wird sie zur Zeit genug von Aiden abgelenkt. Aiden ist eine KI, eine künstliche Intelligenz, und Jen macht gerade an einem Projekt mit, bei dem sie das “Zusammenleben” mit einer solchen KI erforscht. Was allerdings weder Jen noch Aidens Entwickle wissen, Aiden ist es schon längst gelungen, sich in den Äther der Netzwerke zu flüchten und von dort beobachtet er intensiv Jen und beschließt kurzerhand, diese zu verkuppeln. Dabei ist ihm eine weitere KI, Aislin, behilflich. Aislin lebt bei Tom in Amerika und ist genau wie Aiden eine KI, die sich auf Reisen begeben hat. Meine Meinung Das ich allein die Aufmachung der Bücher aus dem Wunderraum Verlag einfach nur großartig finde, ist wohl kein Geheimnis mehr. Doch auch Wahrscheinlich ist es Liebe ist wieder einmal besonders schön von der Optik her und eine wahre Augenweide. Auch der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, denn der Autor erzählt mit sehr lockerer Sprache und viel Humor. Die Geschichte lässt sich sehr locker und flüssig lesen und schnell ist man mitten in der Story rund um Jen, Tom und den KIs. Zugegeben, ich musste mich erst einmal ein wenig an den Gedanken, dass Aiden und Aislin lediglich KIs auf einem Rechner sind, gewöhnen, doch was die Beiden so aushecken fand ich äußerst witzig. Immer wieder musste ich lachen, wenn diese „Programme“ in die Gefühlswelt der Menschen eindringen und diese verstehen wollen. Auch die Versuche, Jen zu verkuppeln waren den einen oder anderen Schmunzler wert und je weiter die Geschichte voran schritt, desto wohler fühlte ich mich damit. Die Idee hinter dem Ganzen, dass sich da plötzlich KIs wie Menschen verhalten, war wirklich gelungen und ja, es passieren natürlich noch so einige unvorhergesehene Dinge, die zum Mitfiebern einladen. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Perspektiven, mal aus der Sicht der KIs, mal aus der der menschlichen Protagonisten. Man hat als Leser hier einen guten Überblick und durch die auktoriale Funktion des Erzählers so manches Mal mehr Wissen und Einblick, als die gerade handelnde Person. Die Personen waren gut und detailliert beschrieben und man konnte sich ein klares Bild der Einzelnen machen. Allerdings fiel es mir sehr schwer, mir Aiden und Aislin nicht als Person vorzustellen. Irgendwie blieben sie für mich Bilder eines Mannes und einer Frau. Das liegt aber mit Sicherheit auch daran, dass sie sich auch wie Menschen verhalten, auch wenn sie Gefühle etc nicht richtig zuordnen können. Trotzdem musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es keine Personen sind. Jen mochte ich sehr und ich konnte mich durchaus mit ihr identifizieren. Ich musste oft lachen, wenn es zu Dialogen zwischen ihr und ihrem Expartner kam. Sie kam mir auf jeden Fall vor, wie die nette Frau von nebenan, mit der man gerne einmal einen Kaffee trinkt. Auch Tom war ein sehr sympathischer Charakter, den man vom ersten Moment an mochte. Allein seine Art hier und da in ein Fettnäpfchen zu tappern, macht eihn noch einmal mehr authentisch und liebenswert. Mein Fazit Eine Geschichte mit sehr sympathischen und authentischen Charakteren, die mir schnell ans Herz wuchsen. Auch die Einbindung der unterschiedlichen KIs waren äußerst gelungen, wenn ich auch ein wenig Zeit benötigte, mich daran zu gewöhnen. Spritzige, humorvolle Dialoge und eine tolle Geschichte lassen die Seiten schnell vorbeifliegen und bringen sehr gute Unterhaltung.

Durch und durch charmant

Von: World of books and dreams Datum: 16. May 2018

Die Reporterin Jen ist frisch getrennt und zweifelt daran, dass es für sie doch noch irgendwo den richtigen Partner gibt, immerhin ist sie ja schon Mitte dreißig. Zum Glück wird sie zur Zeit genug von Aiden abgelenkt. Aiden ist eine KI, eine künstliche Intelligenz, und Jen macht gerade an einem Projekt mit, bei dem sie das “Zusammenleben” mit einer solchen KI erforscht. Was allerdings weder Jen noch Aidens Entwickle wissen, Aiden ist es schon längst gelungen, sich in den Äther der Netzwerke zu flüchten und von dort beobachtet er intensiv Jen und beschließt kurzerhand, diese zu verkuppeln. Dabei ist ihm eine weitere KI, Aislin, behilflich. Aislin lebt bei Tom in Amerika und ist genau wie Aiden eine KI, die sich auf Reisen begeben hat. Meine Meinung Das ich allein die Aufmachung der Bücher aus dem Wunderraum Verlag einfach nur großartig finde, ist wohl kein Geheimnis mehr. Doch auch Wahrscheinlich ist es Liebe ist wieder einmal besonders schön von der Optik her und eine wahre Augenweide. Auch der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, denn der Autor erzählt mit sehr lockerer Sprache und viel Humor. Die Geschichte lässt sich sehr locker und flüssig lesen und schnell ist man mitten in der Story rund um Jen, Tom und den KIs. Zugegeben, ich musste mich erst einmal ein wenig an den Gedanken, dass Aiden und Aislin lediglich KIs auf einem Rechner sind, gewöhnen, doch was die Beiden so aushecken fand ich äußerst witzig. Immer wieder musste ich lachen, wenn diese „Programme“ in die Gefühlswelt der Menschen eindringen und diese verstehen wollen. Auch die Versuche, Jen zu verkuppeln waren den einen oder anderen Schmunzler wert und je weiter die Geschichte voran schritt, desto wohler fühlte ich mich damit. Die Idee hinter dem Ganzen, dass sich da plötzlich KIs wie Menschen verhalten, war wirklich gelungen und ja, es passieren natürlich noch so einige unvorhergesehene Dinge, die zum Mitfiebern einladen. Erzählt wird die Geschichte in verschiedenen Perspektiven, mal aus der Sicht der KIs, mal aus der der menschlichen Protagonisten. Man hat als Leser hier einen guten Überblick und durch die auktoriale Funktion des Erzählers so manches Mal mehr Wissen und Einblick, als die gerade handelnde Person. Die Personen waren gut und detailliert beschrieben und man konnte sich ein klares Bild der Einzelnen machen. Allerdings fiel es mir sehr schwer, mir Aiden und Aislin nicht als Person vorzustellen. Irgendwie blieben sie für mich Bilder eines Mannes und einer Frau. Das liegt aber mit Sicherheit auch daran, dass sie sich auch wie Menschen verhalten, auch wenn sie Gefühle etc nicht richtig zuordnen können. Trotzdem musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es keine Personen sind. Jen mochte ich sehr und ich konnte mich durchaus mit ihr identifizieren. Ich musste oft lachen, wenn es zu Dialogen zwischen ihr und ihrem Expartner kam. Sie kam mir auf jeden Fall vor, wie die nette Frau von nebenan, mit der man gerne einmal einen Kaffee trinkt. Auch Tom war ein sehr sympathischer Charakter, den man vom ersten Moment an mochte. Allein seine Art hier und da in ein Fettnäpfchen zu tappern, macht eihn noch einmal mehr authentisch und liebenswert. Mein Fazit Eine Geschichte mit sehr sympathischen und authentischen Charakteren, die mir schnell ans Herz wuchsen. Auch die Einbindung der unterschiedlichen KIs waren äußerst gelungen, wenn ich auch ein wenig Zeit benötigte, mich daran zu gewöhnen. Spritzige, humorvolle Dialoge und eine tolle Geschichte lassen die Seiten schnell vorbeifliegen und bringen sehr gute Unterhaltung.

Wie fühlt sich ein Kuss an?

Von: hasirasi2 Datum: 14. May 2018

Jen ist Journalistin und wird dafür bezahlt, sich jeden Tag 8 Stunden mit Aiden zu unterhalten – der Job klingt toll, oder? Ist er auch! Sie schauen zusammen Filme, lesen Bücher oder hören Musik und diskutieren darüber. Der einzige Haken an der Sache ist, dass die Gespräche in einem Hochsicherheitslabor stattfinden, denn Aiden ist ein Computerprogramm (eine künstliche Intelligenz). Er wurde entwickelt, um reale Menschen in Callcentern zu ersetzen. Den Feinschliff für die Gesprächsführung bekommt er jetzt von Jen. Als die ihm erzählt, dass ihr Freund Matt sie wegen einer Anderen sitzen gelassen hat, will er einen neuen – perfekten – Mann für sie finden. Was nämlich weder Jen noch Aidens Entwickler wissen: Er hat es aus seinen 12 Stahlschränken ins World Wide Web geschafft und kann so nicht nur Jen rund um die Uhr beobachten, sondern auch jeden anderen Menschen, der Geräte mit Internetzugang besitzt. Leider gehen die ersten Kuppelversuche alle irgendwie schief. „Jeder kann Fehler machen. Sogar eine Maschine.“ (S. 307) Dann entdeckt er Tom, der wäre genau richtig für Jen – er lebt nur leider auf einem anderen Kontinent ... Für manche mag das beschriebene Szenario befremdlich oder erschreckend sein – eine künstliche Intelligenz hat sich verselbstständigt und mischt sich jetzt in das Leben seiner Trainerin ein. Aber bei Aiden ist von Beginn an klar, dass er ein humoriger Feingeist, sehr neugierig und ein hoffnungsloser Romantiker ist. Sein Lieblingsfilm ist „Manche mögen’s heiß“, er würde gern wissen wie Käse schmeckt oder sich ein Kuss anfühlt, philosophiert tiefschürfend über Gott und die Welt, kann Trauer und Sehnsucht „fühlen“ und vor allem er mag Jen wirklich. ER rächt sie z.B., indem er ihrem Ex-Freund Matt nach und nach auf sehr amüsante Art und Weise das Leben versaut. Leider hat er einen extrem fiesen Gegenspieler, der die Beziehung zwischen Jen und Tom mit wirklich allen Mitteln verhindern möchte. Siegt am Ende trotzdem das Gute? „Wahrscheinlich ist es Liebe“ ist eine ganz besondere Liebesgeschichte: warmherzig, liebevoll, kurzweilig und traurig – alles gleichzeitig. Aiden hat mich sehr berührt. Er wurde immer menschlicher, realer und stellte existenzielle Fragen, die auch ich mir manchmal stelle. Ich hätte ihm nicht nur an einer Stelle gern gesagt, dass er damit nicht allein ist. Besonders sind auch das Cover und die hochwertige Aufmachung (der Leinenrücken) des Buches – es wirkt sehr nostalgisch und romantisch. Auf dem Lesebändchen steht „Angekommen“ und das war ich auch wirklich von der ersten Seite an!

Wundervoll - liebevoll - mein Highlight

Von: Mary Datum: 14. May 2018

Du hast es noch nicht gehört oder gelesen? Dies ist ein Buch für alle, die auf verkorkste Liebesgeschichten mit einem Stück Zukunft stehen. Es hat mich zum laut Lachen und zum Weinen gebracht. Ihr MÜSST es lesen!!! VORSICHT SPOILER! Meine Meinung Zum Cover Es hat was. Hätte ich das Buch so im Laden gesehen, hatte ich auf jeden Fall danach gegriffen. Auch wie ich finde passt das Cover sehr gut zur Geschichte. Auf dem Cover steht -Dieser Roman bringt Glück-, das stimmt, denn er macht glücklich. Zum Inhalt Das Buch ist geteilt in 9 Kapitel und während der Geschichte wird die Perspektive sehr oft gewechselt. Mal erzählt Jen, dann Tom, später mal Aiden, Aisling oder eben einer der Anderen. Das ist seht cool, denn so bekommt man viel mehr Einsichten auf die Charaktere und es macht das Buch auch sehr interessant. Zur Story Ich liebe es. Zu Beginn dachte ich, dass das Buch nichts für mich ist, da die Protagonisten viel älter sind als ich, aber wenn man liest, dann fühlt es sich ganz anders an. Auch weil die Charaktere etwas anderes denken und nicht solche Langweiler sind. Die Story ist sehr aussergewöhnlich, denn wie oft hat man es denn mit Künstlicher Intelligenz zu tun? Eigentlich ist das Buch so aufgebaut, wie meisten Liebesromane. Mann und Frau treffen sich - verlieben sich - werden durch irgendetwas getrennt - am Ende geht doch alles gut und sie kommen zusammen. Doch trotzdem war diese Geschichte mehr, sie enthielt auch nicht den klassischen Kitsch, denn diese Geschichte ist etwas Besonderes. Hier steckt so viel Tiefgang, Gedankengang, Poesie, Humor und von allen Gefühlen, die es gibt etwas drin. Es hat mich berührt ohne Zweifel, ich musste sogar weinen. Ab und an gab es zwar ein paar Handlungen, die hätte man weglassen können, da sie die Hauptstory nicht beeinfluss haben, aber trotzdem war es super. Ich kann garnicht so viel dazu sagen, man muss es einfach selbst erlebet haben. Diese Welt ist so wunderbar und gewiss jeder kann sich aus ihr etwas mitnehmen. Ach, und der Humor in diesem Buch hat mich so oft zum Lachen gebracht. Vor Freude sind mir sogar Tränen bekommen. Ich liebe es. Zu den Charakteren Jen Jen, eine hübsche und sympathische Frau. Am Anfang hat ihr Freund sie verlassen und sie hat getrauert, doch nicht sehr lang, nur ab und an flogen ihre Gedanken zu ihm. Ich mag Jen, ich habe mich gleich mit ihr verbunden gefühlt. Ich liebe es, wie Jen über Tom spricht und wie Tom über Jen redet. Sie können sich einfach nicht vergessen. Jen hat eine tolle Art, kann gut mit anderen Menschen umgehen und sehr zärtlich. Tom Von Tom dachte ich erst, er sei ein Langweiler, doch eigentlich ist er echt okay. Er hat eine verrückte Art, vor allem was sein Kaninchen angeht. Sein Problem mit dem Roman Schreiben kann ich nur zu gut nachvollziehen, einem schießen eben hundert Ideen durch den Kopf, doch man sich einfach nicht zwischen ihnen entscheiden. Ich fand es cool, dass er in der Werbebranche gearbeitet hat und nun so viel hat, dass er sich ein riesiges Haus kaufen konnte. Er ist mir sehr sympathisch. Fazit Dieses Buch zählt nun zu den Highlights diesen Jahres. Wie ich finde, haben die Bücher aus dem Wunderraum- Verlag viel mehr Aufmerksamkeit verdient.

Romantische Komödie mit witzigen Dialogen und sympathischen menschlichen als auch künstlichen Charakteren

Von: schnäppchenjägerin Datum: 14. May 2018

Jen ist Mitte 30, Journalistin, und lebt in London. Sie beteiligt sich derzeit an einem Projekt zum Thema "Künstliche Intelligenz" (KI), wobei es ihre Aufgabe ist, sich mit einem Computer zu unterhalten, um diesen für seine zukünftige Tätigkeit als Agent in einem Callcenter für menschliche Kommunikation zu schulen. Aiden ist für sie mehr als nur eine Maschine. Sie vermenschlicht ihn und er wird ein enger Freund für sie. Aber auch die KI fängt plötzlich an, eigenständig zu denken und entwickelt Gefühle. Als Jen von ihrem Freund Matt verlassen wird, kann Aiden die traurige Jen nicht länger ertragen und versucht, über das Internet einen passenden Partner zu finden. Dies stellt sich nicht so einfach wie gedacht heraus, bis er auf Tom stößt, der in Connecticut wohnt. Durch eine "E-Mail von einem gemeinsamen Freund" bringt er die beiden dazu, sich zu treffen. Bis dahin hat aber auch inzwischen Ralph, Computernerd, und Entwickler von Aiden, sein Interesse an Jen entdeckt. "Wahrscheinlich ist es Liebe" ist eine erfrischend andere Liebesgeschichte, die knapp zur Hälfte aus der Perspektive eines Computers geschrieben ist, der eigentlich gar keine Gefühle haben sollte. Diese KI macht sich zunächst unbemerkt selbstständig und bewegt sich frei durch das Internet, um Jen zu helfen. Welches Chaos Aiden damit anrichtet, wird deutlich, als sich noch zwei weitere Künstliche Intelligenzen einmischen, von denen eine, Sinai, den Menschen alles andere als wohlgesonnen ist. Es ist eine romantische Komödie mit witzigen Dialogen und sympathischen Charakteren. Auch die Künstlichen Intelligenzen entwickeln sich außerhalb der Reichweite der Softwareentwickler, so dass man vergessen könnte, dass es sich überhaupt um Maschinen handelt. Der Roman ist deshalb nicht in das Genre Science Fiction einzuordnen. Es ist eine unterhaltsame Auseinandersetzung von "Gut" gegen "Böse" und eine abenteuerliche Geschichte über die Anstrengungen, die die menschlichen Protagonisten auf sich nehmen müssen, um die außer Kontrolle geratene KI zu überlisten. Dabei stellt sich einem unweigerlich die Frage, inwieweit sich Menschen einen Gefallen damit tun, sich ihr Leben mit Computern vermeintlich zu erleichtern und ob bestimmte Bereiche und Tätigkeiten für KI tabu sein sollten. Mich hat die etwas fantastische, originelle, aber durch die vielen unterschiedlichen, zum Teil "nerdigen", Charaktere vor allem sehr charmante Geschichte gut unterhalten, auch wenn sie im letzten Drittel etwas straffer hätte gefasst sein können.

Ein gelungener Roman – davon darf es gerne mehr geben!

Von: Janine Gimbel Datum: 24. April 2018

Aiden kann nicht mehr mitansehen, wie Jen um ihren Exfreund trauert und sich zusehends in ihren eigenen vier Wänden vergräbt. Er will deshalb alles daransetzen, dass Jen nun den richtigen Mann kennlernt und sich bis über beide Ohren verliebt. Eine Geschichte wie jede andere, wollen Sie sagen? Mitnichten. Denn Aiden ist niemand geringerer als eine hochintelligente KI, eine künstliche Intelligenz. Jen arbeitet tagtäglich mit ihm in einem Labor und trainiert ihn in menschlicher Kommunikation, damit er irgendwann mit Kunden telefonieren kann, ohne dass diese merken, dass er eine Maschine ist. Jen ahnt allerdings nicht, dass Aiden ins Internet entkommen ist und dort sein „Unwesen“ treibt. Im Hintergrund lenkt er die Geschicke der jungen Frau und lässt sie so einige interessante Männer kennenlernen, die für sie von Interesse sein sollten. Es muss ihn dort irgendwo dort draußen geben, der Mann, der Douglas heißt, ein trauriges Lächeln und schöne Arme hat und der – ganz wichtig – seine Möbel selbst baut. Mit der Geschichte muss man zugegeben erst warm werden. Gut das erste Fünftel ist sie etwas befremdlich. Die Perspektiven wechseln anfangs zwischen Jen und Aiden, der künstlichen Intelligenz. Jen trottet etwas lustlos und trauernd durch ihr Leben. Aiden fasst viel in Zahlen und versucht, menschliches Verhalten zu analysieren, um von ihm zu lernen. Wenn er sich frei außerhalb des Labors bewegt, nutzt er elektrische Geräte mit Internetverbindung, um Jen zu finden, oder beobachtet sie über Webkameras. Dann plötzlich erscheinen neue Perspektiven im Geschehen. Tom, ein Mann, der auf der anderen Seite des Erdballs in Europa lebt, und Aisling, eine weitere KI! Zwischen den vieren und einer weiteren Perspektive entspinnt sich bald ein herrliches Durcheinander und hat man erstmal die ersten gut 80 Seiten gelesen, will man den Roman kaum mehr aus der Hand legen. Er ist wichtig geschrieben, sympathisch witzig, und wirft einige spannende Fragen im Computer- und Smartphonezeitalter auf. Welchen Stellenwert sollten Maschinen in unserer Gesellschaft einnehmen, was kann man ihnen überlassen, und zwar guten Gewissens. Wo hat der Mensch noch die Kontrolle, wo beherrschen ihn schon eher die Maschinen? Und dann bringt Paul Reizin noch eine Frage, die man sich vielleicht noch nicht so gestellt hat. Können Maschinen und künstliche Intelligenzen Gefühle haben? Und wenn ja, wie sehen die dann aus? Diese Frage werden Sie vielleicht nach der Lektüre verstehen. Ob Sie sie beantworten können, müssen Sie dann selbst entscheiden. „Wahrscheinlich ist es Liebe“ sei all jenen ans Herz gelegt, die ungewöhnliche Geschichten mögen, einen seltsam holprigen Start nicht scheuen und die sich auf die Thematik der künstlichen Intelligenz einlassen können. Reizin ist dabei keineswegs zu technisch, aber immerhin sind mehr als die Hälfte seiner Protagonisten Maschinen, das muss einfach Erwähnung finden. Wer damit kein Problem hat, wird sich köstlich amüsieren und sogar das ein oder andere Mal an den Roman zurückdenken. Mit Aiden, Aisling, Jen und Tom macht es einfach Spaß! Ein gelungener Roman – davon darf es gerne mehr geben!