Katty Kay, Claire Shipman

Das neue Selbstbewusstsein

Das neue Selbstbewusstsein Blick ins Buch

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Buch

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Den Schlüssel zum Erfolg liefert nicht allein die Kompetenz – wer in der Arbeitswelt und im Privatleben bestehen will, für den ist Selbstvertrauen unabdingbar. Gerade Frauen kämpfen jedoch häufig mit Selbstzweifeln. Woran liegt das? Und lässt sich Selbstbewusstsein aneignen oder bestimmen unsere Gene darüber, wie selbstsicher wir sind? In ihrem Bestseller, der in Deutschland längst als Geheimtipp gehandelt wird, zeigen die renommierten Journalistinnen Claire Shipman und Katty Kay anhand von Forschungsergebnissen, wie jede Frau ihr Selbstgefühl stärken kann. Gemeinsam mit führenden Neurowissenschaftlern und Psychologen weltweit haben sie innovative Ansätze entwickelt, wie wir selbstsicherer werden können, indem wir etwa Risiken eingehen und aktiv handeln. Wie wir unsere Denkstrukturen langfristig verändern. In Gesprächen mit Frauen aus Politik, Sport und Kunst kommen Kay und Shipman dem Geheimnis auf die Spur, wie Frau ihre Ziele erreichen und ein selbstbestimmtes Leben führen kann.

Die gebundene Ausgabe ist im btb Verlag unter dem Titel "Confidence Code" erschienen.

Ein Must-Have für jede Frau

Von: Fave.Books Datum: 17. November 2019

Ich finde dies ein sehr lehrreiches und informatives Buch, das jede Frau, die gerne selbstbewusster werden will, gelesen haben muss. Allein optisch konnte mich dieses Buch schon überzeugen. Meiner Meinung nach hat die Gestaltung und der Farbverlauf dieses Covers eine stark positive Wirkung auf den Rezipienten. Dieses Buch über das Selbstbewusstsein von Frauen ist sehr wissenschaftlich angelegt und bezieht sich auf viele empirische Studien. Da ich mich in meinem Studium auch sehr viel mit empirischen Studien befasse, fande ich es sehr interessant die Erkenntnisse aus diesen Studien zu ziehen. Man lernt dadurch viel Neues dazu und erfährt näheres dazu warum Frauen überhaupt meistens ein sehr schwach ausgeprägtes Selbstbewusstsein besitzen. Ich finde dieses Buch gibt einem Einblicke, die man so noch nie festgestellt oder wahrgenommen hat, aber die doch eine sehr tragende Bedeutung haben. Im Allgemeinen finde ich das Buch ist ein Must-Have für jede Frau, die erfolgreich werden will und ihr Selbstbewusstsein boosten möchte. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟

Ein wichtiger Ratgeber zum Thema weibliches Selbstvertrauen

Von: Mo Schneyder Datum: 30. January 2019

Katty Kay und Claire Shipman, zwei Journalistinnen, begeben sich auf die Suche nach der Quelle weiblichen Selbstvertrauens. Die Reise führt sie zu erfolgreichen Sportlerinnen, CEOs und Forschungsinstitutionen. Das Buch "Das neue Selbstbewusstsein- was Frauen zum Erfolg führt" ist im englischsprachigen Original unter dem Titel "The Confidence Code" erschienen. Da ich mich schon ein wenig im Vorfeld mit dem Thema Sebstvertrauen beschäftigt habe, waren für mich nicht alle Erkenntnisse neu. Was mir aber besonders gut gefallen hat, war die Kombination aus empirischen Studien und Interviews mit erfolgreichen Frauen mit mehr oder minder Selbstvertrauen. Auch wurde die Frage gestellt, wie man Kinder erziehen sollte, um sie zu Menschen mit großem Vertrauen in sich selbst zu erziehen. Gibt es das Patentrezept, um starke Persönlichkeiten zu erziehen? Und inwieweit spielen Gene eine Rolle? Ich fand das Buch sehr spannend und gleichzeitig informativ, besonders gut fand ich auch, dass im hinteren Teil des Buchs die Quellenangaben gelistet sind. Das Buch würde ich all jenen empfehlen, die dem Selbstvertrauen auf die Spur kommen möchten und ihr eigenes Selbstbewusstsein boosten möchten.

The Confidence Code

Von: ViSal Datum: 18. May 2018

Ins Deutsche übersetzt heißt das Buch „Das neue Selbstbewusstsein: Was Frauen zum Erfolg führt“, klingt interessant, denn wir alle wissen, dass Selbstbewusstsein in allen Bereichen des Lebens von großem Vorteil ist. Die Journalistinnen Katty Kay und Claire Shipman machen uns deutlich, dass Frauen nicht selbstbewusst genug sind, während Männer es in großen Maßen haben. In diesem gut recherchierten Buch erklären uns die Autorinnen die Gründe warum Frauen weniger selbstbewusst sind: Eins der Gründe ist Perfektionismus. Frauen tendieren eher dazu sich für einen Job zu bewerben, wenn sie alle Anforderungen erfüllen, während Männer sich bewerben, wenn sie nur ein paar Anforderungen erfüllen. Männer machen sich auch weniger Vorwürfe, wenn ihnen was nicht gelingt, was bei den Frauen umgekehrt ist. Ich bin ein großer Fan von Motivationsratgeber und würde am liebsten alle Bücher lesen, die was zum Thema Motivation zu sagen haben. Da ich Studentin der Geisteswissenschaften bin, wird mir immer wieder gesagt, dass ich irgendwann als Taxifahrer enden werde, aber eines Tages hat mir eine gute Freundin gesagt: „Es ist nicht wichtig, was du studierst, wichtig ist, was du daraus machst.“ Diese Worte haben mein Leben geprägt und seitdem traue ich mir auch mehr zu. Es kommt wirklich darauf an, wie man sich selbst, auf gut deutsch „vermarktet“ und dazu braucht man Selbstbewusstsein. Es gibt sicherlich auch Leute, die was „besseres“ studiert haben, aber trotzdem keine Arbeitsstellen finden, weil sie weniger mutig sind. Ich bin dafür, dass sich Frauen gegenseitig unterstützen sollten, anstatt rumzuzicken oder neidisch zu sein. Wir werden sowieso genug von der männerdominierten Gesellschaft unter Leistungsdruck gesetzt und können eigentlich nur gewinnen, wenn wir und gegenseitig unterstützen.

Sehr interessanter Motivationsratgeber.

Von: Daniela Vödisch Datum: 04. May 2018

Ich bin beim stöbern im Bloggerportal auf dieses Buch gestoßen und dachte mir, ein bisschen mehr Selbstbewusstsein könne mir nicht schaden. Deswegen habe ich den Motivationsratgbeber angefordert und glücklicherweise auch bekommen. In diesem Werk geht es um die Beantwortung vieler Fragen rund um das Thema Selbstbewusstsein. Bereits im einführenden Kapitel lernt der Leser viele Frauen kennen, die das, was sie erreicht haben, nie ohne ein großes Maß an Selbstbewusstsein geschafft hätten. Alleine dieser Teil hat mich schon unglaublich gepusht und mir einige neue Vorbilder eingebracht, an denen ich mich zukünftig orientieren kann. Was ich aber noch interessanter fand, war, dass viele Gedankengänge von Frauen aufgezählt werden, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Das war auch Sinn der Sache, zusätzlich geben die Autoren Frauen in diesem Buch Übungen an die Hand, die das Selbstvertrauen stärken sollen. Ob das auf lange Sicht funktioniert, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen, aber ich bin da sehr optimistisch. Natürlich liegt das an jedem selber, wie ernsthaft man diese Dinge anwendet. Der Schreibstil ist leicht verständlich und sehr flüssig gehalten, deswegen ist mir die Lektüre des Ratgebers auch nicht schwer gefallen. Hier fließen neue wissenschaftliche Erkenntnisse und eigene Erfahrungen der Autorinnen mit rein, was das dem Buch neben einem Selbsttest eine lockere Gestaltung gibt. Fazit: Ein sehr interessanter Motivationsratgeber, den ich jeder Frau gerne empfehle, die sich für das Thema Selbstbewusstsein interessiert.

Ein interessantes, lehrreiches Buch, das zum Nachdenken anregt!“

Von: Kia Datum: 24. March 2018

Die Außengestaltung des Buches finde ich sehr dezent gehalten, besonders ansprechend, finde ich den Farbverlauf in der Schrift. Aber nicht nur die Außengestaltung des Buches konnte mich überzeugen, auch die Innengestaltung hatte es in sich. Zu Beginn des Buches ist ein Inhaltsverzeichnis mit acht Punkten zu finden und zu jedem der Punkte gibt es rund 5- 10 Unterpunkte. Zum Übergang jeden Punktes gibt es eine freie Zeile und zum Übergang eines neuen Kapitels ist ein Seitenumsprung. Diese Gestaltung war für mich sehr überschaubar, leider waren die Absätze in diesem Buch ein wenig sparsam und die Schrift ein wenig klein. An sich hat das Buch für ein Sachbuch einen sehr angenehmen Schreibstil, er hat mich an manchen Stellen ein wenig an Romane erinnert, da Personen detailliert beschrieben werden und ich so ein persönliches Bild vor den Augen hatte. Durch die persönliche Anrede wirkte dieses Buch viel persönlicher, beinahe als wäre es „mein“ Coach. In jedem Punkt hat eine andere Person eine Rolle gespielt, so bekam man verschiedene Eindrücke zu der Thematik und einen Überblick, wie das Selbstbewusstsein bei Präsidenten, Sportlerinnen, Bundeskanzlerinnen, etc. ist. Aber es wurde auch Bezug auf viele Studien genommen, die ich besonders interessant fand. Besonders die Unterschiede von Männern zu Frauen ist ein deutlicher Unterschied, was ich im normalen Leben definitiv nicht so einordnen würde. Ebenso fand ich das Thema „Woran liegt es das Frauen so wenig Selbstbewusstsein haben“ sehr interessant. Besonders mit diesem Bereich konnte ich mich ein wenig identifizieren und es hat mich zum Nachdenken angeregt. Allerdings haben sich besonders die ersten Seiten für mich in die Länge gezogen, da es wie eine Begriffserklärung auf mich gewirkt hat, diese aber von mehreren Studien beschrieben wurde und auch die persönlichen Erfahrungen anderer Personen mit eingebracht wurde. Dadurch blieb es zwar spannend, aber leider war es für mich doch ein wenig zu lang. Viele Abschnitte haben mir den Eindruck eines Interviews vermittelt, auch wenn keine Fragen vorkamen, äußerten sich die einzelnen Personen zu dieser Thematik. Die Autorinnen Kay und Shipman haben auch ihre persönlichen Erfahrungen mit einfließen lassen und geben einen guten, ausführlichen Überblick über die Tipps, wie man sich das Selbstbewusstsein aneignen könnte. Dieses Buch hat mich durchaus überzeugt und ich kann es jedem empfehlen! Es ist wie ein Coach- ein Buch-Coach, der dir hilft sich Selbstbewusstsein anzueignen.

Interessant, kleine Schwächen

Von: Eva-Maria Obermann Datum: 19. October 2016

Der Untertitel „Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und revolutionäre Praxis-Tipps“ lässt schon vermuten, dass Confidence Code irgendwo eine Mischung aus Laien-Sachbuch und Ratgeber ist. Der Schwerpunkt liegt aber klar auf der Sachbuch-Ebene. Katty Kay und Claire Shipman machen sich gemeinsam auf, Forschungen, Ergebnisse, Versuche und Theorien das Selbstvertrauen betreffend unter die Lupe zu nehmen. Im Mittelpunkt steht dabei speziell das weibliche Selbstvertrauen, dass sich nach Meinung der Autorinnen vom männlichen unterscheidet. Dabei sprechen sie mit Fachleuten, Wissenschaftlern, erfolgreichen Frauen unterschiedlichster Bereiche und kommentieren Versuchsreihen. Dass die Welt der Karriere auch eine Welt des Selbstvertrauen ist, dürfte keine große Überraschung sein. Nicht nur Leistung zählt im Leben, das wissen wir schon lange. Auch, wie man sich selbst präsentiert ist wichtig. Der Künstler nennt das Bühnenpräsenz, manche reden auch vom Bild, das jemand von sich selbst zeigt. Selbstvertrauen wird hier schnell heruntergebrochen auf Auftreten. Und doch schaffen es die Autorinnen Vorsicht walten zu lassen. Indem sie nämlich von Anfang an nicht erklären, was Selbstvertrauen ist, und sich dann auf die Suche nach Strategien machen, sondern viel mehr immer wieder fragen, was Selbstvertrauen alles sein kann. Nicht klar zu definieren zieht sich dieser Begriff durch das Buch und gewinnt gerade dadurch Schärfe. Neben dem Bild nach Außen gehört zu Selbstvertrauen nämlich auch das Bild nach Innen. Und hier zeigt sich gerade in den zahlreichen Gesprächen mit Profisportlerinnen, Politikerinnen, Geschäftsfrauen, dass Selbstvertrauen keine feste Größe ist, sondern immer Situationsabhängig. Frauen, so suggeriert es das Buch, leben in einem stetigen Selbstzweifel, der auch noch so viel Selbstvertrauen nicht wettmachen kann. Jeder Fehltritt wird von ihnen selbst als Katastrophe gewertet. Und so oft die Autorinnen sich bemühen, das Selbstvertrauen allgemein zu fassen und erst dann auf die Frauen zu schauen, fehlt hier der Blick auf den Mann. Dem wird eine Unbekümmertheit unterstellt, eine Ignoranz der eigenen Fehler und damit auch ein umfassendes Selbstvertrauen per se. Gespräche mit Männern über diesen Punkt aber liefert das Buch nicht und geht schlicht von einer alltäglichen Differenz aus. Biologisch gesehen, das zeigen Katty Kay und Claire Shipman anhand verschiedener Forschungen, gibt es wohl tatsächlich einen. Hormonell betrachtet und durch verschiedene Strukturen. Auch auf die Genetik werfen die beiden einen genauen Blick, scheuen sich auch nicht ihre eigenen Gene auf Selbstvertrauen untersuchen zu lassen. Schnell wird aber klar, dass es zwar verschiedene biologische Gründe geben mag, warum jemand über mehr oder weniger Selbstvertrauen verfügt, diese aber nicht absolut sind. Vielmehr kommt auch hier der äußere Einfluss auf den Plan. Eltern, Umwelt, Erziehung, Erfahrungen. All das kann aus jemandem, der nach seinen Genen ein Selbstvertrauens-Überflieger sein müsste, einen zurückhaltenden, ängstlichen und unterwürfigen Menschen machen, und andererseits kann jemand ohne genetische Vorteile Selbstvertrauen trainieren und behalten. So interessant und durchaus neu die verschiedenen Forschungsergebnisse auf das Selbstvertrauen auch sind, so simpel und alltäglich scheinen die Praxis-Tipps, die das Buch liefert. Von Meditation bis zu Übungen, von leeren Phrasen bis zum guten Rat, den schon Oma parat hatte – hier liefert Confidence Code zwar ausgezeichnete Begründungen für die jeweiligen Strategien, die Tipps selbst dagegen sind weniger innovativ. Ich fand Confidence Code sehr interessant und betrachte nach dem Lesen mein eigenen Auftreten durchaus anders. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich über meine Haltung, meinen Gang und auch meinen Sprechanteil in Unterhaltungen anders denke und aktiv etwas ändere. Im Vergleich zum „männlichen“ Selbstvertrauen hat mir der direkte Vergleich gefehlt. Hier bietet das Buch doch eher Mutmaßungen, als Untersuchungen, so dass ich nach dem Lesen keinesfalls behaupten kann, Männer hätten von Grund auf ein anderes Selbstvertrauen. Dafür kenne ich aber zu viele Männer, die ihre eigenen Handlungen oft so zerdenken, wie es die Autorinnen allein den Frauen zuschreiben.

[Rezension] Confidence Code - Katty Kay, Claire Shipman

Von: Rose Datum: 15. September 2016

btb Verlag | 19,99 € | 283 Seiten | erschienen am 28.03.2016 Klappentext: Den Schlüssel zum Erfolg liefert nicht allein die Kompetenz – wer in der Arbeitswelt und im Privatleben bestehen will, für den ist Selbstvertrauen unabdingbar. Gerade Frauen kämpfen jedoch häufig mit Selbstzweifeln. Woran liegt das? Und lässt sich Selbstbewusstsein aneignen oder bestimmen unsere Gene darüber, wie selbstsicher wir sind? In ihrem sensationellen Bestseller, der in Deutschland längst als Geheimtipp gehandelt wird, zeigen die renommierten Journalistinnen Claire Shipman und Katty Kay anhand verblüffender Forschungsergebnisse, wie jede Frau ihr Selbstgefühl stärken kann. Gemeinsam mit führenden Neurowissenschaftlern und Psychologen weltweit haben sie innovative Ansätze entwickelt, wie wir selbstsicherer werden können, indem wir etwa Risiken eingehen und aktiv handeln. Und wie wir unsere Denkstrukturen langfristig verändern. In Gesprächen mit einflussreichen Frauen aus Politik, Sport und Kunst kommen Kay und Shipman dem Geheimnis auf die Spur, wie Frau ihre Ziele erreichen und ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Erster Satz: Es gibt eine Eigenschaft, die einige Menschen von der Masse abhebt. Meine Meinung: Ich habe das Buch zum ersten Mal auf dem Bloggerportal bei randomhouse gesehen und es hat mich sofort interessiert! Selbstbewusstsein ist immer ein großes Thema und ich fand es toll, dass zwei Journalistinnen das Geheimnis darum lüften wollten. Zwischendurch liebe ich es wissenschaftlich angehauchte Bücher zu lesen. Irgendwie fühle ich mich dann gleich schlauer und es macht Spaß, sich neues Wissen anzueignen. Und um ehrlich zu sein habe ich mich, seitdem ich das Buch gelesen habe, immer wieder dabei erwischt, wie ich Tipps etc. von dem Buch angewendet habe. Das Cover hat mich sehr angesprochen! Schön schlicht und irgendwie auch cool! Vor allem die Praxis Tipps sind natürlich sehr ansprechend. Komischerweise war es leicht in die "Geschichte" einzusteigen. Ich hatte es mir schwerer vorgestellt, wegen der ganzen Wissenschaft und so, aber Kay und Shipman haben Schreibstil, der überhaupt nicht an ein wissenschaftliches Buch erinnert und so fiel mir das Lesen sehr leicht! Ich finde es gut, dass sie die acht Kapitel jedes Mal in Unterkapitel unterteilt haben. Mir fällt es so immer leichter die Lust beim Lesen nicht zu verlieren und generell schneller voranzukommen. Außerdem wird so das Interesse auf ihre nächsten "Entdeckungen" über das Selbstvertrauen geweckt. Ihre Forschungsergebnisse sind sehr schön und verständlich dargestellt und bauen aufeinander auf. Ich fand es toll, dass so viele berühmte, einflussreiche und selbstbewusste Frauen interviewt wurden und war sehr oft überrascht, wie schwer ihr Weg zu ihrer heutigen Position war und wie sie ihr Selbstbewusstsein gewonnen haben. Während des Lesens habe ich mir meinen Goldmarker immer wieder zur Hand genommen und schöne Passagen und Sätze markiert und davon gab es wirklich viele! Vor allem im hinteren Teil des Buches. Ich weiß, dass ich auch jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, es noch oft durchblättern und an Sätzen, wie: "Sie sind mutig genug, nicht nur anders zu sein, sondern auch sie selbst zu sein" (S. 191, Z. 17f.) oder "Weniger denken. Aktiv werden. Authentisch sein." (S. 281, Z. 23) hängenbleiben werde. Fazit: Ich glaube wirklich, dass man durch Confidence Code Selbstbewusstsein bekommen kann. Bei den einen wird es länger dauern, bei den anderen kürzer. Aber mir wurden die Augen geöffnet. Das Buch spricht einem Mut zum Scheitern, Mut anders zu sein und, das wichtigste, Mut zum Selbstbewusstsein zu.

Knack den Confidence-Code – Dieses Buch trifft die Stimmung der Frauen ganz genau!

Von: Bücherfüllhorn Datum: 31. August 2016

Ein Buch, das sich gut lesen lässt. Einfach würde ich es nicht nennen, man sollte sich schon die Zeit nehmen, genau über bestimmte Aussagen nachzudenken.“. Die Autorinnen haben mit vielen Frauen, Wissenschaftlern und Psychologen gesprochen. Es gibt sehr viele „Aha-Effekte. Das erste Drittel des Buches konnte ich noch gut lesen, der Mittelteil war dann schwieriger bzw. hatte Längen, weil viele wissenschaftliche Versuche und die daraus gewonnen Erkenntnisse vorgestellt wurden. Da gab es dann längere wissenschaftliche Passagen über Gene, Botenstoffe, Neurotransmitter, Cortex, Amygdala, Oxytocin … Am Schluss wurde es aber wieder „einfacher“. Was mir im Gedächtnis bleiben wird ist die Tatsache, dass selbstbewusste Menschen nicht unbedingt intelligenter sind als ich. Wie man es schon im Stillen geahnt hatte, kommen viele Personen mit einer selbstbewussten Einstellung beruflich weiter, obwohl sie die Kompetenz nicht hatten und vor allem nicht intelligenter waren als man selber! Das konnte doch nicht sein, sollte nicht die fähigste Person befördert werden und gelobt werden? Jetzt hat man es schwarz auf weiß: Wer dieses Buch gelesen hat, weiß jetzt, Fakt, dass es tatsächlich so ist: Nicht die fähigste Person kommt weiter, sondern die selbstbewusstere, die, die sich besser verkaufen kann. Man ahnte es immer, aber man wollte es nicht glauben. Jetzt weiß man es. Es nutzt nichts, still und megaschlau vor sich hinzuarbeiten, die Arbeit effizient und souverän abzuarbeiten. Immer pünktlich zu sein und keinen Ärger machen. Das nutzt alles nichts. Damit kann man nur punkten, wenn auch das nötige Selbstbewusstsein hat. Das gute ist: Selbstbewusstsein kann man in jedem Alter noch lernen. Es wird nicht leicht werden, aber möglich sein. Eine ausführliche Rezension findet ihr in meinem Bücherfüllhorn. Alles in allem ein Buch das mit seinen Aussagen den Kern der Sache genau trifft. Die eingeflochtenen Erfahrungen der Autorinnen lockern die wissenschaftlichen Passagen auf und sind interessant zu lesen. Man kann aus diesem Buch viel mitnehmen.

Ein Buch mit Potential

Von: Anna Fuchsia Datum: 10. August 2016

Selbstbewusstsein spielt in allen Bereichen des Lebens eine wichtige Rolle. Warum aber scheint das Selbstbewusstsein der Frauen ein anderes zu sein, als bei Männern und warum findet man mehr Männer als Frauen in Führungspositionen? Fragen über Fragen, die ich mir selbst als Frau eigentlich noch nie gestellt habe. Dennoch habe ich mich beim Lesen immer wieder dabei erwischt, wie ich zustimmend genickt habe und dachte, stimmt. Wir Frauen sind oftmals wesentlich selbstkritischer, als Männer. Während Männer in den Spiegel schauen und ihnen gefällt, was sie sehen, sind wir Frauen doch irgendwie dazu angehalten hier Speckfalten zu sehen, dort eine Falte zu viel und ab sofort heißt es: Mehr Sport, gesündere Ernährung, was sollen die Leute sonst denken? In diesem Buch werden jedoch nicht und Fälle aufgezeigt in denen Frauen mit anderem Selbstbewusstsein an die Sache herangehen, sondern es werden auch Gedankengänge aufgeführt, die zum Nachdenken und Nachahmen anregen. Kleine Übungen, die helfen können, selbstbewusster aufzutreten. Genaugenommen beschreibt dieses Buch das wie und warum, aber vor allem werden Frauen aus unterschiedlichen Bereichen oder Sparten befragt, die dennoch das Gleiche aussagen: Bin ich gut genug dafür? Zwischendurch hat allerdings dieser interessante Teil ein wenig nachgelassen, es kam mir ein wenig so vor, als würde „nichts Neues“ erzählt werden, weshalb ich zwischendurch (ja, ich muss es gestehen), nicht alles gelesen habe. Dennoch fand ich den Schreibstil an sich flüssig und interessant gehalten. Auch konnte ich mich selbst in vielen Situationen wiedererkennen, was mich doch irgendwie nachdenklich stimmte. Also, liebe Frauen, wir sollten eindeutig mit mehr Selbstbewusstsein in die Weltgeschichte hinaustreten und den Männern ein Mal zeigen, wo es lang geht. :D

Confidence Code

Von: Jasmin von Das Lesesofa Datum: 05. July 2016

Wieso gibt es eigentlich keine Frauen in bedeutenden Position in einem Dax notierten Unternehmen (in Deutschland)? Diese Frage stellte ich mir schon vor Jahren und war über diese Tatsache überrascht. Die Anzahl an weiblichen Studentinnen nimmt zu, auch in technischen und wirtschaftlichen Bereichen. Das ist Fakt. Eine Frau regiert dieses Land. Das können wir seit Jahren sehen. Wie kann so etwas sein? Woran liegt es? Scheuen wir uns vor zu großen Aufgaben? Wohl eher nicht. Sind Männer einfach intelligenter? Wer hier ja sagt, ist auf dem Holzweg, denn Studien beweisen etwas ganz anderes! Vielleicht, weil Frauen irgendwann mal auch schwanger werden können? Das wäre ein bitterer und niemals gerechtfertigter Grund! Oder habe ich etwas viel wichtigeres, eventuell auch nicht immer gleich erkennbares übersehen? Der Schlüssel lautet Selbstbewusstsein. Wenn Sie sie (die Eigenschaft des Selbstbewusstseins) haben, können Sie es mit der Welt aufnehmen. So schrieben es die beiden Journalistinnen Katty Kay und Clarie Shipman in ihrem Buch Confidence Code - Was Frauen erfolgreicher macht. Eine sehr interessante und immer schlüssig werdender Gedanke, wenn man sich darauf einlässt. Männer in hohen Führungspositionen strahlen großes Selbstbewusstsein aus, treffen aber nicht immer sehr kluge Entscheidungen. Also kann's an einem Intelligenzunterschied nicht liegen. Kann es tatsächlich das Selbstbewusstsein? Der Antrieb, wie weit wir es schaffen? Abwegig ist es auf keinen Fall und die beiden Autoren von Confidence Code können durch ihre jahrelangen Erfahrungen am eigenen Leben und den Menschen, denen sie in all der Zeit begegnet sind, sehr gut belegen. Männer strahlen eine Selbstsicherheit aus, die man von weitem noch gegen den Wind riechen könnte. Frauen sind, wenn sie bei einem Meeting als Geschlecht in der Unterzahl sind, zurückhaltender. Viele Frauen berichten, dass sie zweifeln, ob ihre Idee gut genug sei, wärend Männer sich darum wenig gedanken machen. Sie tun es einfach und rücken somit in den Fokus und damit schneller die Karriereleiter nach oben. Erst hatte mich dies irritiert. Frauen kommen nicht so schnell vorwärts, weil sie zu lange nachdenken? Dann müssten wir einfach nur die Augen zudrücken und ins kalte Wasser springen. Oder? Bei einem Selbst Test wollte ich schauen, wie Nah die Autorinnen an der Realität sind und ob es stimmt. Also habe ich mich für eine Stelle beworben, für den ich sogar überqualufiziert bin - da sollte ich zu 100% doch die Stelle bekommen. Die Bewerbung verlief reibungslos und am nächsten Tag trudelte schon eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch in den Postkarten. Perfekt. Das Gespräch verlief super, doch kaum hatte ich das Zimmer verlassen, schon machte ich mir gedanken. War ich gut? Konnte ich sie überzeugen? Irgendwann dachte ich sogar, dass ich wahrscheinlich die Stelle nicht bekommen werde, weil ich immer mehr Punkte am Gespräch fand, die doch nicht so toll waren, wie am Anfang gedacht. Da wurde mir bewusst, wie sehr mein Nagen am Selbstzweifel dem Problem entsprach, über den die beiden Autorinnen gesprochen hatten: Selbstbewusstsein. Obwohl ich überqualifiziert war und das Gespräch gut verlaufen ist, wurde ich dannach unsicher. Es scheint, als wäre da doch was dran, an dem Selbstzweifel ... Fazit: Es ist erstaunlich, was Frauen in Führungspositionen (in Amerika) über sich selbst sagen, besoders wenn sie fest daran glauben, dass ihr Erfolg eher auf Zufall statt auf Verdienst für ihr Wissen und ihren Fleiß beruht.

Hinweise zur Steigerung des Selbstbewusstseins für Frauen

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 29. June 2016

Es ist eine beobachtbare Wahrheit, so vorurteilsvoll dies auch klingen mag. In vielen Dinge, vor allem (was das öffentliche Wirken und wahrgenommen werden angeht), ist ein selbstbewusstes, unerschütterliches, nicht selten narzisstisches Auftreten jene sichtbare Eigenschaft, die Männer stark von Frauen unterscheiden (ausnahmen bestätigen die Regel). Auch wenn in dieser Hinsicht, wie in vielen anderen der Gender-Fragen, die Dinge „im Fluss“ sind, so gut wie jeder kann ein (manchmal fassungsloses) Lied davon singen, wie selbst Männer mit wenig klaren Erfolgen und manchmal sogar klar erkennbarer Dummheit sich selbst (augenscheinlich, wer weiß, wie es innen aussieht) ausführlich feiern. Toll finden. Das jeden wissen und spüren lassen. Ein „großes Gewese“ um „kleine Dinge“ machen und (auch das in der Regel) deutlich schwerer Zugang zur Selbstkritik und Selbstreflexion als (in der Regel) Frauen. Dieses „laute Tönen“ ist es, was Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und wenn sich dies mit Netzwerken, vielleicht sogar tatsächlicher Kompetenz und in nicht allzu großer Peinlichkeit vollzieht, kommt „man“ durchaus weit damit. Im Leben und in der Karriere. Weiter zumindest als jene (vor allem Frauen), die sich nicht gerne selbst in den Mittelpunkt rücken. Die innere Überzeugung, das eigene Ziel zu erreichen, die Kraft gibt, dafür einzutreten und sich speist aus jenem nicht einfach konkret in Worte zu fassenden Gefühl des Selbstbewusstseins. „Wenn Sie sie (die Eigenschaft des Selbstbewusstseins) haben, können Sie es mit der Welt aufnehmen“. Und, das ist die gute Nachricht dieses fundierten und kompetent verfassten Buches, in dem neueste wissenschaftliche Erkenntnisse (und eine erkennbare Portion eigener Erfahrungen der Autorinnen zusammenfließen), dass diese Eigenschaft (zumindest in wichtigen Teilen) erlernbar ist. Indem man mehr tut und weniger denkt und dadurch Erfahrungen macht, die das Vertrauen in sich selbst stärken (selbst wenn es auch einmal negative Erfahrungen sind, ist es hier das Erleben des „nicht locker Lassens“, das stärkt). Indem die eher Frauen eigenen Zweifel benannt und ein stückweit „entzaubert“ werden im Buch, Indem auf eine neue Erziehung und deren Notwendigkeit vehement hingewiesen wird. Wobei es besonders spannend (nicht nur für Frauen) in dem Kapitel wird, in dem es um das „schnelle Scheitern“ geht und wie dieses das Selbstvertrauen stärken kann. Denn „Machen“ hilft. Etwas zu lange hin- und her zuwenden, sich den Kopf zu zerbrechen und dann im Scheitern jedes Selbstvertrauen zu verlieren. Schnell „einen Stapel Prototype“ auf den Markt zu werfen und schauen, welcher sich durchsetzt und den Rest entsorgen, in dieser Form des „schnellen Scheiterns“ wird eher noch Energie aufgebaut und freigesetzt denn dass sie verpufft im Mahlwerk des ständig „Auf sicher“ gehenden Denkens. „Das schöne ist, dass sie bei einem schnellen Scheitern viel weniger zu verlieren haben“. Aber eine Menge zu gewinnen, vor allem, wenn man aus den Fehlschlägen lernt. Immer wieder rücken die Autorinnen dabei die zentrale Kompetenz in den Mittelpunkt ihres „Aufbauwerkes für das Selbstvertrauen von Frauen“: „Aktion“. Tun, probieren, das offen klarstellen, auch Scheitern, die Fehler Auswerten, aber im Tun bleiben. Ein interessant zu lesendes Buch mit vielfach überraschenden Wendungen und klaren Informationen.

Confidence Code - Was Frauen selbstbewusst macht

Von: Stephanie Jaeckel Datum: 08. June 2016

Um es vorweg zu nehmen: „Confidence Code“ ist (fast) kein Ratgeberbuch, auch wenn es mit „revolutionären Praxis-Tipps“ auf dem Cover beworben wird. Es ist viel mehr (oder meistens) eine populärwissenschaftliche Ausführung zu der Frage: Wo kommt unser Selbstbewusstsein her? Kann ich es trainieren oder ist es angeboren? Und stimmt es tatsächlich, dass Männer mehr davon haben als Frauen? Eine alte Frage, die aber immer noch auf eine umfassende Antwort wartet. Die beiden US-amerikanischen Journalistinnen Katty Kay und Claire Shipman haben mit ihrem neuen Buch eine umfassende Aktualisierung aller bislang gegebenen Antworten vorgelegt. Spannend zu lesen und aufschlussreich fürs eigene Tun. Die Ausgangslage ist seit Jahrzehnten bekannt. Wo Frauen ins Arbeitsleben gehen, stehen sie hinter ihren männlichen Kollegen zurück. Sie bekommen weniger Gehalt, das kleinere Büro und seltener eine Beförderung. Vorurteile? Leider nein. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass Männer der Grund des Übels sind. Es liegt offensichtlich tiefer, dieses Phänomen, dass das Zeigen von Selbstvertrauen und das damit verbundene Durchsetzen eigener Ziele geschlechtsspezifisch sehr unterschiedlich verteilt ist. Und um auch das vorweg zu nehmen: Ja, es gibt genetische Unterschiede, die es Frauen schwerer machen, sich die gängige, von Männern geprägte Form der Selbstdarstellung und des Selbstvertrauens anzueignen. Die gute Nachricht in der schlechten: Auch mit einer anderen genetischen Grundausstattung ist an Selbstvertrauen heranzukommen, allerdings auf anderen Wegen. Die aufzuzeigen, ist die erklärte Absicht von Confidence Code, aber erst mal geht es Katty Kay und Claire Schipman darum, den Status quo zu beschreiben. Was ist? Was könnte sich ändern? Zuerst zeigen sie auf, dass Selbstvertrauen kein Gefühl ist, das uns vor wichtigen Aufgaben oder Verhandlungen polstert. Es ist zunächst bloß der Glaube an die Richtigkeit unserer Entscheidung – und übrigens auch im Tierreich zu beobachten: Wer davon überzeugt ist, etwas richtig gemacht zu haben, kann länger auf die „Belohnung“ warten. Er oder sie zweifelt nicht, sondern bleibt bei der einmal getroffenen Entscheidung. Und Selbstvertrauen hat viel mit (schnellen) Entscheidungen zu tun. Wer zögert, macht sich verwundbar, verpasst Gelegenheiten und schaut möglicherweise nicht dorthin, wo es weitergeht. Deshalb lautet ein erster Rat der beiden Autorinnen: „Mehr tun, weniger denken.“ Die Frage nach Veranlagung versus Umwelteinflüssen bekommt die Antwort, die mittlerweile auch in anderen Bereichen Konsens ist: 50:50. Schüchterne, wenig selbstbewusste Kinder werden geboren, können aber durch Erziehung und positive Erfahrungen vieles wett machen. Serotonin ist das Zaubermittel, das uns gelassen und glücklich macht. Wer das Gen SLC6A4 hat, hat ein Serotonintransporter-Gen und ist gut dran. Oder mehr oder weniger. Weil es wie alle Gene polymorph ist, wie (wenn ich das richtig verstanden habe) alle Gene. Also es ist einmal mehr, einmal weniger wirksam. So oder so: Wer das Gen hat, ist auf jeden Fall belastbar im Leben. Dennoch ist es zur Zeit noch nicht möglich, wirklich genaue Prognosen aus der DNA auf den tatsächlichen Charakter eines Menschen zu stellen, eben auch, weil viel im Leben mit Zufällen und mit Erfahrungen zu tun hat. Gerade hier gibt es neuste Forschungen, die zeigen, dass Denkgewohnheiten die Macht haben, neue neuronale Leitungsbahnen in unseren Gehirnen zu generieren. Was wirklich verblüffend ist: Genetisch nicht so gut ausgestattete Affen (denn in der Genforschung bewegen wir uns auf dem Terrain der Tierversuche!) können selbstbewusster werden als alle anderen, wenn sie von liebevollen, aufmerksamen und klugen Müttern aufgezogen werden. So genannte Angst-Gene können unter guten Umständen offenbar sensibler machen, d.h. Erfahrungen werden nicht nur auf das Schlechteste, sondern auch auf das Beste hin verarbeitet. Tusch! Soweit, so alle. Und hier kommt es jetzt zur Unterscheidung zwischen Männern und Frauen, die ich nicht im Einzelnen nachzeichnen will, obwohl es mich reizt, denn gerade hier liegt die Stärke des Buchs: Alle Forschungsergebnisse aus allen möglichen Disziplinen verständlich aufzuzeigen und dann miteinander in Verbindung zu setzen, wie in einem Puzzle, das zusammengelegt die facettenreiche Eigenschaft des Selbstvertrauens ergibt. Aber auch so viel ist schon nach der Hälfte des Buchs klar: Es gibt nicht nur einen Grund oder zwei, die das Selbstvertrauen erklären. Es gibt mindestens 30 oder mehr. Die immer wieder in anderer Gewichtung zu einem stabilen Ego führen. Wenn aber die weiblichen Gehirne anders funktionieren – ein Unterschied ist zum Beispiel, dass Frauen beide Gehirnhälften regelmäßiger verwenden als Männer – muss auch das Selbstvertrauen anders generiert werden. Aber was – von einer Gleichberechtigung in Schule und weiterführender Ausbildung einmal abgesehen – ist zu tun? Das Fazit der beiden Autorinnen ist angenehm unaufgeregt. Eine erwachsene Frau beschreibt in einem Interview den Weg zum Selbstbewusstsein (für Männer und für Frauen) so: „Ich habe (schon als Kind) hundert kleine Sachen gemacht, die mein Selbstvertrauen als Erwachsene aufgebaut haben. Man wird nicht damit geboren. Man baut es immer weiter auf.“ Eine andere fügt hinzu: „Selbstvertrauen verlangt die Bereitschaft, anders zu sein, (…) nach den eigenen Werten und Bedürfnissen zu handeln.“ Kay und Shipman nennen auch noch Offenheit als Kriterium: „Vielleicht haben wirklich selbstbewusste Menschen nicht das Gefühl, irgendetwas verbergen zu müssen. Sie sind, wer sie sind, (… auch) wenn das anderen Leuten nicht gefällt. (…) Sie sind mutig genug, nicht nur anders zu sein, sondern auch sie selbst zu sein.“ Mein Fazit nach der Lektüre lautet: Ja, ja, ja, was die Beschreibung der gesellschaftlichen Situation von Frauen angeht, die gut aufbereitete Darstellung aktueller Forschungsergebnisse und der Fallen, in die Frauen immer wieder tappen. Ja auch zu allen hier wiederholten Stereotypen, dass Frauen als Kinder zu wenig Mannschaftssport machen, zu lange vor dem Spiegel stehen, zu sehr gemocht werden möchten und gerne die Probleme bei sich finden. Aber die Erziehungstipps für Töchter? Nö. Weil ich mir als erwachsene Person zutraue, selbst einen Erziehungsstil für meine Kinder zu finden. Selbstvertrauen besteht ja gerade im Eigenen. Tipps sind natürlich auch nur als Wegweiser gedacht: Dass Überforderung auch Kleinen nicht schadet. Ja nun. Aber ich käme mir wie ein Dompteur im Welpenkäfig vor, würde ich meinen Kindern Härte zeigen, wo keine nötig ist. Hier muss unbedingt auch das Leben seinen Part spielen! Die Ratschläge, am eigenen Verhalten Richtung Selbstvertrauen zu drehen? Ja und Nein. Ja, weil es so viele einfache Möglichkeiten gibt, in die andere Richtung zu gehen, und weil es so erfrischend ist, es immer wieder zu lesen. Nein, und hier kommt meine Aversion gegen Ratgeberbücher zum Tragen. Ich mag es einfach nicht, Ratschläge serviert zu bekommen, unterfüttert von Beispielen tollsten Gelingens. Es sind gute Ratschläge, vor allem die, die einem die eigenen Vorstellungen auf den Kopf stellen. Aber nein, ich mag sie einfach nicht lesen. Es ist irgendwie so, als wollten die Autorinnen etwas beweisen. Dabei würde ich viel lieber selbst rausfinden, ob es wirklich so ist. Zu guter Letzt: Die Art, die eigene Recherche in die Darstellung der Ergebnisse einzubinden, gefällt mir grundsätzlich. Als Leserin komme ich so Schritt für Schritt an die Ergebnisse heran, und kann meine eigenen Gedanken von Kapitel zu Kapitel springen lassen. Allerdings ist das Vorgehen auch langatmig. Am Ende hätte ich mir gut 50 Seiten weniger gewünscht, vielleicht gibt es ab einem gewissen Punkt auch zu viel Redundanz, aber das ist wohl ein grundsätzliches Problem von Ratgeberbüchern. Doch, das Buch hat einiges in meinem Kopf in Bewegung gesetzt. Und was mir noch wichtiger scheint: Es hat mir gute Laune bereitet. Insofern, trotz Langatmigkeiten und einigen Besserwissereien: Lesen!

Confidence Code - Was Frauen selbstbewusst macht

Von: FrauMüller Datum: 02. June 2016

Die beiden Journalistinnen Katty Kay und Clarie Shipman haben ein interessantes Buch mit dem Titel "Confidence Code - Was Frauen erfolgreicher macht" geschrieben. Darin haben sie die neusten wissenschaftliche Erkenntnisse u.a. auch aus den Neurowissenschaften und "revolutionäre Praxis-Tipps" zusammengetragen. Herausgekommen ist ein Buch, das einerseits auch interessant ist, andererseits leider auch sehr amerikanisch "oberflächlich" daherkommt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob man nach dem Lesen des Buches wirklich mit den Tipps selbstbewusster werden kann. Zumal es nicht wirklich neue Erkenntnisse sind. Und so geht es mir meist nach dem Lesen von Büchern, die aus Amerika kommen, mir fehlt es einfach an Tief und sinnstiftendem Nutzen nach der Lektüre solcher Erfolgsbücher. Die Autorinnen gaben sich wirklich große Mühe, interessant zu schreiben und dennoch hat es bei mir leider nicht "klick" gemacht und ich war froh, als ich das Buch zu Ende gelesen habe. Ich muss gestehen, ich habe auch einige Seiten weitergeblättert, ohne diese gelesen zu haben. Ich denke das liegt aber auch größtenteils an mir, da ich sehr viele Bücher lese und es einfach irgendwann auch nichts mehr Neues zu schreiben gibt. Es sei denn es werden von wissenschaftlicher Seite neue Gedankenwelten losgetreten. Das Buch liefert aber auch - und das hat mir sehr gut gefallen - interessante Informationen über das Selbstvertrauen bei Frauen. Und hier wird insbesondere erwähnt, dass Selbstvertrauen, dass durch uns kommt, wenn wir weniger denken und mehr ins Handeln kommen, uns mehr bringt als z. B. Selbstvertrauen, das lediglich darauf fußt, aus dem Lob anderer entstanden zu sein. Und natürlich sollte man authentisch sein. Aber das ist ja auch nichts wirklich Neues ... Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Natürlich liegt vieles an uns selbst, natürlich müssen wir authentisch sein, an uns glauben, positiv sein, unser Verhalten ändern, wie sonst sollte denn Veränderung geschehen, wenn wir nicht bei uns selbst beginnen? An uns arbeiten? Es gibt zahlreiche Bücher von deutschen Autorinnen, die tiefer gehen und informativer und praxisnaher sind! Schade!

Lehrreiche Erkenntnisse und verständliche Praxis Beispiele

Von: Literaturrausch Datum: 15. April 2016

Hast du deine Fähigkeiten schon mal unter Scheffeln gestellt? Ein kurzer Gedanke an die Prüfungsergebnisse. Ich zweifle. Eine kurze Präsentation vor 30 Menschen. Ich bin nervös. "Confidence Code" von Katty Kay und Claire Shipman behandelt das Thema Selbstvertrauen speziell bei uns Frauen. Wieso fällt es uns so viel schwerer selbstbewusst an etwas ranzugehen? Warum begegnen wir Aufgaben mit Distanzierung? Die Autoren haben einen sehr flüssigen Schreibstil und erzählen ihre Geschichten interessant. Dabei beziehen sie sich immer wieder auf Praxisbeispiele. Die Kapitel mit den Überschriften zeigt eine schöne Übersicht über das Buch. So verliert man nie den roten Faden und kann sich schnell wieder in das Kapitel einlesen. Selbstvertrauen. Selbstbewusstsein. Das ist eine Eigenschaft die Menschen von der Masse abgebt. Wenn wir sie haben und den sogenannten Confidence Code knacken, können wir es mit allem aufnehmen. Oder man bleibt an seinem Potenzial hängen obwohl man einiges mitzuteilen hat. Selbstvertrauen ist ein essenzieller Bestandteil des Lebens. Ein Ziel vor Augen zu haben ist wichtig und ein schwieriges Verhältnis zum Selbstvertrauen am Arbeitsplatz bzw. öffentlichen Leben ein Hindernis. Sie haben etwas mitzuteilen? Dann sagen sie es! Sie möchten etwas tun oder ausprobieren? Dann legen Sie los! Die Autoren Kay und Shipman machen deutlich, dass man ohne Selbstvertrauen nicht weiterkommt und die Wünsche ewig unerfüllt bleiben werden. Sie zeigen Schritte um aktiv zu werden, etwas zu riskieren. Selbst wenn es zum Scheitern verurteilt wird, darf ein entschuldigen oder Ausflüchte suchen nicht Bestandteil unseres Verhaltens sein. Wenn man schon glaubt, dass man ohne es zu versuchen nicht erfolgreich sein kann, dann kann es auch nichts werden. Oft sind wir Frauen darauf erpicht, alles perfekt zu machen. Klappt dies nicht, zweifeln wir an uns selbst. Etwas nicht hinzukriegen kann ernüchternd sein. Keine Frage! Aber etwas gar nicht zu versuchen und überhaupt kein Risiko einzugehen, wird uns nie in die nächsthöhere Stufe bringen. Selbstvertrauen ist natürlich nur ein Teil der Wissenschaft. Der andere Teil ist Praxis. Einleuchtende und nützliche Beispiele werden im Buch behandelt. Es ist nicht nur ein Buch das uns Informationen zum Thema Selbstvertrauen gibt. Es verhilft zu Erkenntnissen und verleitet zu aktivem Handeln. Dabei behandelt es das Thema Selbstvertrauen sehr breit gefächert. D. h. es wird auch auf Selbstbewusstsein durch Lob eingegangen. Viel wertvoller ist Selbstvertrauen das auf unseren eigenen Errungenschaften fußt. Klar freuen wir uns über Lob von anderen Menschen. Aber was wirklich wertvoll ist, das ist Selbstvertrauen durch einen selbst. Weniger denken. Aktiv werden. Authentisch sein. Das vermitteln uns die beiden Autoren mit diesem Buch und verwenden Sport als eine Metapher für Selbstvertrauen. Insgesamt hat dieses Buch sehr wichtige Botschaften. Es regt zum Nachdenken an und gibt uns Anhaltspunkte das Verhalten zu ändern. Dem Selbstvertrauen verdanken wir berufliche Leistungen und sowohl innere als auch äußere Erfolge. Wie toll, dass es in unserer Hand liegt was wir daraus machen! Das Buch bekommt 5 von 5 Punkte! Vielen Dank an Frau Portheine und an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House GmbH!