Eva Meijer

Das Vogelhaus

Das Vogelhaus Blick ins Buch

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Len Howard (1894-1973) verbrachte die zweite Hälfte ihres Lebens in einem kleinen, abgelegenen Haus in Südengland. Sie veröffentlichte äußerst erfolgreiche Bücher über die Vögel, die sie in ihrer Umgebung beobachtete, galt als Pionierin auf dem Gebiet der Tierforschung. Die Grundlage ihrer Studien war das Vertrauen, das sie zu den scheuen Tieren aufbaute, sie erforschte ihren Gesang, ihren Charakter, ihre Eigenarten und Gewohnheiten in der Natur. Und tatsächlich wurde ihr Cottage ein echtes „Vogelhaus“, in dem die Meisen und Drosseln ein- und ausflogen – wenn es Len Howard denn gelang, unerwünschte Besucher fernzuhalten.

Warum hat jemand lieber Vögel um sich als Menschen? Was können wir aus den Geschichten der Vögel lernen? Wie trifft man im Leben wichtige Entscheidungen? Die faszinierende Lebensgeschichte der zu Unrecht vergessenen Vogelkundlerin inspirierten Eva Meijer zu einem besonderen Roman über Mensch und Natur, der uns dazu zwingt, herkömmliche Vorstellungen in Frage zu stellen.

Alle Vögel sind schon da

Von: Fräulein Julia Datum: 20. February 2019

Len Howard verbrachte ihre Zeit lieber mit Vögeln als mit Menschen (verzeit das Sprachspiel) – Eva Meijer hat ihr mit „Das Vogelhaus“ ein literarisches Denkmal gesetzt. Wann habt ihr das letzte Mal Vogelzwitschern bewusst wahrgenommen oder auf euren alltäglichen Wegen angehalten, um einer Amsel, einer Krähe oder einem Spatz zuzuschauen? Könnt ihr eine Meise von einem Rotkehlchen unterscheiden, nicht nur am Aussehen, sondern auch am Gesang? In der Großstadt fällt es uns oft schwer, den Bezug zur Natur aufrechtzuerhalten (wenn wir ihn überhaupt hatten), geschweige denn eine Verbindung mit der Tierwelt herzustellen – obwohl es gerade in Berlin häufig vorkommt, dass man nachts einem Fuchs auf der Straße begegnet oder die Spatzen einem rotzfrech den Kuchen vom Teller klauen. Len Howard (1894-1973) versuchte Zeit ihres Lebens, die Natur und Tierwelt nicht nur zu beobachten, sondern ein Teil von ihr zu werden: Bereits in ihrer Kindheit hilft sie ihrem Vater dabei, verletzte Meisen in einem Schuhkarton wieder aufzupäppeln, pflegt eine „Freundschaft“ zu einer Krähe, die sie Charles tauft. Doch mit ihrem Umzug nach London, wo sie in einem Orchester als Geigenspielerin angestellt ist, wird das Band zwischen ihr und der Natur immer dünner – wie soll das auch gehen in einer damals noch stark von der Industrie geprägten Großstadt, in der ein paar sorgfältig gepflanzte Bäume im Hyde Park das höchste der Gefühle sind? Len, die eigentlich Gwendolen heißt, zieht sich in eine kleine Waldhütte auf dem Land zurück, zunächst für die Sommermonate, später kauft sie sich ein eigenes kleines Häuschen. Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, möchte sie sich hier ausschließlich der Ornithologie widmen: Ihre Fenster stehen rund um die Uhr offen (auch im Winter), damit die kleinen Piepmätze aus und einfliegen können, wie es ihnen gefällt. Jeder einzelne Vogel bekommt einen Namen, wird von ihr gefüttert und gepflegt. Len beobachtet, notiert, skizziert, das alles ohne naturwissenschaftliche Ausbildung und – das ist ihr teilweise selbst bewusst – mit einem Hang zum Anthropomorphismus, bei dem man Tieren menschliche Eigenschaften zuschreibt. „Glatzköpfchen war nicht gleich von Sternchen angetan. Er hatte schon eine Partnerin – die ich Monokel nannte, weil ihr linkes Auge weiß eingefasst war – und fand Sternchen viel zu wichtigtuerisch. Doch sie ließ nicht locker. Erst verjagte sie Monokel, und dann blieb sie Glatzköpfchen den ganzen Herbst hindurch auf den Fersen, bis sie Mitte des Winters endlich sein Herz erobert hatte.“ Über Len Howard ist – mal abgesehen von ihren Aufzeichnungen, zu denen auch obiges Zitat gehört – nicht viel bekannt, vor allem nicht über ihr Privatleben, ihre Wünsche und Motivationen. So musste Eva Meijer zur Form des Romans greifen, in dem sie gesicherte Fakten über die Vogelkundlerin mit fiktiven Elementen vermischt. Das klappt zum größten Teil des Buches gut, driftet aber manchmal zu stark ins Süßliche, Idyllische und Oberflächliche ab: Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Len erzählt, dazu noch im Präsens; es besteht keine Möglichkeit, das Geschehen in einen größeren, zeitlichen Zusammenhang einzubetten oder mit einer Außensicht zu kommentieren. Der Sprachstil spiegelt die zurückhaltende, eigenwillige Denkweise der Vogelkundlerin wieder. Als Leser sind wir zwar unmittelbar dabei, kommen der Person Len Howard jedoch selten wirklich nah. Nichtsdestotrotz hat Eva Meijer das Leben einer einzigartigen, durchaus ziemlich schrulligen Frau zusammengefasst, die gegen die Erwartungen der Gesellschaft rebellierte und, ohne mit der Wimper zu zucken, einfach ihr Ding durchgezogen hat. Schon allein diese Tatsache macht Das Vogelhaus zu einer interessanten Lektüre.

,Aus der Vogelperspektive

Von: ,Buecherseele79 Datum: 31. January 2019

,Len Howard wächst in einem wohlgehüteten Haushalt auf, die Mutter veranstaltet gerne Musik und Poesiemittage und wünscht sich nichts mehr als dass die Töchter heiraten und Kinder bekommen. Doch Len streift lieber durch die Natur, liebt die Nähe zum Meer und pflegt mit ihrem Vater verletzte Vögel. Mit 21 kann sie nach London gehen um im Londoner Orchester mitzuwirken, ihr grosser Traum geht in Erfüllung... und doch fehlt Len die Nähe und Ruhe zur Natur und vor allem ihre Beobachtungen der Vögel. Irgendwann fällt Len Howard den Entschluss dass sie ihren Traum verwirklichen will- sie will heimische Vögel in ihrer natürlichen Umgebung studieren, kennenlernen und erforschen. Zuerst möchte ich mich beim btb Verlag, den Randomhouse Verlag sowie dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar bedanken. (Dies hat keine Auswirkungen auf meine Rezension!) Die Autorin Eva Meijer beleuchtet in ihrem Buch "Das Vogelhaus" das Leben der Len Howard. Alleine das Cover ist wunderschön und sehr liebevoll gestaltet und macht neugierig auf die Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und konnte mich von Beginn an mitziehen und begeistern. Man lernt Len von Jung auf kennen, das heisst, dass in ihren jungen Jahren die Vogelpflege mit ihrem Vater zwar eine Rolle einnimmt, aber sie ebenso das Musizieren liebt und den Traum hegt nach London zu gehen. Zwischendurch erhält der Leser immer wieder interessante und sehr liebevolle Einblicke zwischen Len und ihren Forschung, speziell mit der Vogelart der Kohlmeisen, hier mit der Vogeldame Sternchen. Ich kann mir vorstellen dass es einigen Lesern zu wenig um die Vogelforschung von Len Howard geht, da wie gesagt, der erste Teil sich eher mit ihrem Werdegang und ihren Wünschen der beruflichen Anerkennung auseinandersetzt. Ich persönlich fand den Werdegang aber sehr interessant, dennso konnte man Len Howard besser kennenlernen und ihre Eigenart auch verstehen. Der zweite Teil des Buches widmet sich dann Len Howard in ihrer Forschung und Beobachtung und ist unheimlich interessant, liebevoll und mit ihrer Leidenschaft gespickt. Persönliche Namen der Vögel sowie ihre Verhaltensmuster bringen dem Leser diese sehr schlauen und liebevollen Tiere noch näher und konnten mich begeistern, berühren und auch den Blickwinkel auf Vogelarten nochmals verändern bzw. verstärken. Das Buch würde ich jedem empfehlen da es sich um Lebewesen dreht die man täglich hört, sieht oder "näher" kennenlernen kann und durch seine Liebe zu den Vogelarten besticht. Eine klare Leseempfehlung!

Schau mal, wer da fliegt

Von: Diane Jordan Datum: 25. January 2019

Diane Jordan Die häufigsten Vogelarten sind mir geläufig. Von der dicken, schwarzen Amsel bis zum zarten Zaunkönig kommen alle in meinen Garten und auch an das jetzt prall gefüllte Futterhaus, denn es ist Winter und draußen klirrend kalt. Meine gefiederten Freunde bereiten mir viel Freude, sei es durch ihren Gesang oder auch als willkommenes Fotoobjekt für mich. Mein Fernglas liegt immer parat, wie auch meine Bestimmungshilfe, falls ich mal nicht weiss, welcher Vogel mich gerade besucht. Mein neuester Roman „Das Vogelhaus“ von der niederländischen Autorin Eva Meijer hat mich daher sofort in den Bann gezogen. Allein das wirklich herzige Cover, mit dem hübschen rotbraunem Rotkehlchen und der angedeuteten grünen Kordel an der Seite, ist großartig gestaltet. Es mutet schlicht und gleichzeitig edel an, wie ich finde. Ich schlage das Buch auf und fange gebannt an zu lesen. Es ist, als ob ich in eine andere Welt abdrifte. Ich lerne Len Howard kennen, die von 1894 bis 1973 in England lebte und die fast ihr ganzes Dasein den Vögeln ihrer Umgebung widmete. Die Autorin beschreibt anhand von recherchierten Fakten, aber auch einigen fiktiven Elementen, das Leben der kauzigen Naturkundlerin. Ich mag die Protagonistin und finde Gefallen an ihr, denn ich bin selber in einem Forsthaus aufgewachsen und daher sehr naturverbunden. Eva Meijer beschreibt als erstes die Kindheit der Forscherin. Geht darauf ein, dass Howard die gleiche Leidenschaft wie ihr Vater teilt, nämlich das Beobachten der heimischen Vögel. Das kann ich nachvollziehen, denn auch ich erinnere mich gerne, an vogelkundliche Wanderungen, mit meiner Familie. Und genau wie Len Howard habe ich auch heute noch große Freude daran, alles was kreucht und fliegt zu beobachten und zu fotografieren. Nach einigen Umwegen, über die Musikausbildung, erkennt sie aber ihre wirkliche Passion! Sie widmet ihr Leben der Beobachtung und Erforschung der heimischen Vogelwelt, indem sie ihr Stadtleben gegen ein Landleben tauscht. Das Buch liest sich gut. Der Sprach– und Schreibstil ist der Thematik angepasst, wie ich finde. Still und leise, betrachte ich meinen Roman. Denke nach... Gucke selbst sehnsuchtsvoll in den Garten, ob ich irgendwo ein Vögelchen entdecke. Aber heute ist es ruhig an meinem Futterhaus und daher lese ich nun fröhlich weiter und erfreue mich an den Schilderungen über die Kohlmeise Sternchen, die Len Howard besonders liebevoll beschrieben hat. Ein tolles Buch für jeden Vogelfreund und nicht nur für mich, wie ich finde! Mir hat es jedenfalls ausgesprochen gut gefallen und ich bin fast traurig, als ich es beendet habe. Inhalt: Len Howard (1894-1973) verbrachte die zweite Hälfte ihres Lebens in einem kleinen, abgelegenen Haus in Südengland. Sie veröffentlichte äußerst erfolgreiche Bücher über die Vögel, die sie in ihrer Umgebung beobachtete, galt als Pionierin auf dem Gebiet der Tierforschung. Die Grundlage ihrer Studien war das Vertrauen, das sie zu den scheuen Tieren aufbaute, sie erforschte ihren Gesang, ihren Charakter, ihre Eigenarten und Gewohnheiten in der Natur. Und tatsächlich wurde ihr Cottage ein echtes „Vogelhaus“, in dem die Meisen und Drosseln ein- und ausflogen – wenn es Len Howard denn gelang, unerwünschte Besucher fernzuhalten. Warum hat jemand lieber Vögel um sich als Menschen? Was können wir aus den Geschichten der Vögel lernen? Wie trifft man im Leben wichtige Entscheidungen? Die faszinierende Lebensgeschichte der zu Unrecht vergessenen Vogelkundlerin inspirierten Eva Meijer zu einem besonderen Roman über Mensch und Natur, der uns dazu zwingt, herkömmliche Vorstellungen in Frage zu stellen. Die Autorin: Eva Meijer, geboren 1980 in Hoorn, Niederlande, ist Philosophin, Schriftstellerin, Singer-Songwriter und bildende Künstlerin. Sie hat Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und essayistische Bücher veröffentlicht und wurde zu einem Thema über die Sprachen der Tiere promoviert. Ihr Roman »Das Vogelhaus« gewann den Leserpreis des BNG-Literaturpreises und wurde für den Libris- und den ECI-Literaturpreis nominiert. Eva Meijer lehrt an der Universität von Amsterdam und an der Dutch Research School of Philosophy (OZSW). Fazit: 5 Sterne***** Das gebundene Buch hat 320 Seiten und ist im btb Verlag erschienen.

Liebevolle Geschichte

Von: claire_silver Datum: 18. January 2019

In diesem Buch geht es um das Leben der Vogelkundlerin Len Howard, die schon im Kindesalter ein Interesse für Vogelarten hegt. Als Kind tritt sie in die Fußstapfen ihres Vaters und pflegt ge-meinsam mit ihm verletzte Vögelchen. Genauso wie er beobachtet und studiert sie das Verhalten und Leben der kleinen Lebewesen voller Begeisterung und lässt sich immer wieder aufs Neue von ihnen faszinieren. In weiteren Kapiteln erfährt der Leser mehr über ihren Lebenslauf. Sie zieht aus ihrem Elternhaus aus, um ihrer Leidenschaft des Geigenspielens nachzugehen. Doch entscheidet sich um, denn sie möchte ihren wahren Traum als Ornithologin verwirklichen. Eine sehr schöne und liebevoll erzählte Geschichte über eine Frau, die den Leser mit auf ihre Reise und Beobachtungen nimmt und ihre gewonnenen Eindrücke über das Leben und Verhalten der Vö-gel mit ihm teilt. Die Beobachtungen sind hierbei detailliert und rührend, an manchen Stellen poe-tisch und philosophisch beschrieben, so dass sie das Herz des Lesers berühren. Nicht nur die Be-wunderung und Faszination über diese Beschreibungen gehen auf den Leser über, sondern auch lehrreiche Schilderungen werden vermittelt. Trotzdem rückt der Hauptcharakter durch die Vogelbeobachtungen nicht in den Hintergrund. Denn man lernt diesen als eine interessante und selbstbewusste Forscherin kennen, die Leidenschaft, Ent-schlossenheit und Willensstärke verkörpert. Im Buch wird der Lebenslauf von Len Howard durch verschiedene Erzählstränge wiedergegeben, sodass sich Vergangenheit und Geschehnisse in der Gegenwart abwechseln, ohne dass man die Orientierung dabei verliert und die Handlung immer noch gut strukturiert bleibt. Für mich ist dieses Buch eine wunderschöne Erzählung, die mich durch Sprache und Schreibstil sehr berührt und zum Nachdenken angeregt hat, daher kann ich diesen Roman nur empfehlen!

Ein herzerwärmender Buchschatz

Von: Literaturblogsaarland Datum: 12. December 2018

Len Howard (1894-1973) verbrachte die zweite Hälfte ihres Lebens in einem kleinen, abgelegenen Haus in Südengland. Sie veröffentlichte äußerst erfolgreiche Bücher über die Vögel, die sie in ihrer Umgebung beobachtete, galt als Pionierin auf dem Gebiet der Tierforschung. Die Grundlage ihrer Studien war das Vertrauen, das sie zu den scheuen Tieren aufbaute, sie erforschte ihren Gesang, ihren Charakter, ihre Eigenarten und Gewohnheiten in der Natur. Und tatsächlich wurde ihr Cottage ein echtes „Vogelhaus“, in dem die Meisen und Drosseln ein- und ausflogen – wenn es Len Howard denn gelang, unerwünschte Besucher fernzuhalten. Warum hat jemand lieber Vögel um sich als Menschen? Was können wir aus den Geschichten der Vögel lernen? Wie trifft man im Leben wichtige Entscheidungen? Die faszinierende Lebensgeschichte der zu Unrecht vergessenen Vogelkundlerin inspirierten Eva Meijer zu einem besonderen Roman über Mensch und Natur, der uns dazu zwingt, herkömmliche Vorstellungen in Frage zu stellen. Vita : Eva Meijer, geboren 1980 in Hoorn, Niederlande, ist Philosophin, Schriftstellerin, Singer-Songwriter und bildende Künstlerin. Sie hat Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und essayistische Bücher veröffentlicht und wurde zu einem Thema über die Sprachen der Tiere promoviert. Ihr Roman »Das Vogelhaus« gewann den Leserpreis des BNG-Literaturpreises und wurde für den Libris- und den ECI-Literaturpreis nominiert. Eva Meijer lehrt an der Universität von Amsterdam und an der Dutch Research School of Philosophy (OZSW). Bevor ich überhaupt wusste, um was es in dem Buch geht, hatte das wunderschöne Cover mich schon in seinen Bann gezogen. Das liebevoll gezeichnete Rotkehlchen hat mich direkt dazu veranlasst, einen zweiten Blick auf das Buch zu werfen. Es ist eine Hommage an die Vogelkundlerin Len Howard, die sich ganz der Erforschung der heimischen Vogelarten verschrieben hat. Ruhig und mit viel Empathie beobachtet sie Vögel in ihrer südenglischen Heimat. Gerade in unserer hektischen Zeit war dieses Buch etwas ganz besonderes für mich. Len Howard lernt schon als Kind durch ihren Vater die Vogelwelt kennen und lieben. Als Musikerin arbeitete sie in London, bis sie in den 1940er Jahren nach East Sussex zog, um die dort heimische Vogelwelt zu studieren. Sie hatte eine sehr innige Beziehung zu den Tieren, die auch in ihrem Haus, dass passenderweise Bird Cottage hiess, ein-und ausflogen. Von Len Howard gibt es zwei Bücher, in denen sie sich hauptsächlich mit Meisen, aber auch mit Rotkehlchen, Drosseln, Finken und weiteren Vogelarten beschäftigt. Eva Meijer versteht es, uns das Leben und Schaffen dieser bemerkenswerten Frau näherzubringen. Rührend fand ich auch die Szenen mit dem Kohlmeischen Sternchen, welche immer mal wieder eingestreut werden. Sie schreibt sehr ruhig und einfühlsam und versteht es, uns Lesern die doch manchmal recht schwierige Person Len Howard näherzubringen. Ich habe es sehr genossen, dieses Buch, welches weitab vom Mainstream angesiedelt ist, zu lesen. Ich vergebe die Höchstpunktzahl von 5 Sternen. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

Das Vogelhaus

Von: Bookmarked Datum: 09. December 2018

Das Buch beschäftigt sich mit dem Leben von Gwendolen (Len) Howard, einer englischen Naturforscherin, die ihre musikalische Karriere 1942 aufgab, in ein abgelegenes Haus in Sussex zog und dort bis zu ihrem Tod im Jahre 1973 das Verhalten wildlebender Kohlmeisen studierte. Aus der Welt der Menschen zog sie sich immer mehr zurück und bevorzugte stattdessen die Gesellschaft der Vögel, zu denen sie über die Jahre hinweg eine immer engere Beziehung aufbaute. Ihre Studien waren außergewöhnlich, denn sie warfen ein ganz neues Licht auf die Intelligenz der scheuen Tiere und trotzdem wurde ihre Arbeit nicht wissenschaftlich anerkannt, da Len Howard eine Frau ohne entsprechende Ausbildung war. Dieser Roman schätzt ihr Leben und ihre Arbeit. Mein Eindruck: Ich hatte zuvor noch nie etwas von Len Howard gehört und bin der Meinung, dass viel zu wenig über Frauen geschrieben wird, die im 20. Jahrhundert wissenschaftliche Arbeit geleistet und sich gegen die traditionelle Rolle der Frau entschieden haben. Grundsätzlich ist über das Leben von Len Howard aber nicht allzu viel bekannt und so musste die Autorin große Lücken zwischen den wenigen bekannten Fakten mit Fiktion ausschmücken. Aus meiner Sicht ist ihr das gut gelungen, da sich alles ganz natürlich zusammenfügt und man der Protagonistin bereits in jüngeren Jahren anmerkt, dass ihr die Gesellschaft von Menschen wenig gibt. Das wird während ihrer Zeit in London besonders deutlich, da sie die Gesellschaft der Vögel in der Großstadt schmerzlich vermisst. Dadurch war sie mir sofort sympathisch, denn sie schien nicht so recht in die Welt und Zeit zu passen in der sie lebt. Mich hat die erste Hälfte ihres Lebens allerdings nicht so sehr interessiert. Es geht dort um ihre musikalische Ausbildung und Karriere in London, die ihr im Laufe der Zeit immer weniger bedeutet und sie zunehmend belastet. Für mich war dieser Teil der Geschichte etwas zäh, obwohl er wichtig war um zu verstehen warum sich die Protagonistin aus diesem Leben zurückzieht. Ihr abgeschiedenes Leben im „Vogelhaus“ und ihre besondere Beziehung zu den hiesigen Kohlmeisen habe ich hingegen sehr gerne verfolgt. Ich kann mich auch einfach sehr gut mit Menschen identifizieren, die ihre Zeit lieber in der Gesellschaft von Tieren verbringen und den Kontakt zu Menschen reduzieren. Ich finde es unheimlich faszinierend, dass ihr die scheuen Tiere so nah kamen, in ihrem Haus schliefen und sie bei Gefahr sogar um Hilfe baten. Solch innige Beziehungen zwischen Mensch und Tier berühren mich ganz grundsätzlich, ich bin aber froh, dass dieses besondere Verhältnis nie kitschig dargestellt wurde. Denn obwohl Len Howard die Tiere und ihre Studien sehr am Herz lagen, hat sie der Natur ihren Lauf gelassen. Das gefiel mir sehr gut. Das Buch macht außerdem deutlich wie wenig Anerkennung Len Howard für ihre ornithologischen Studien erhielt. Ihr wurde eine wissenschaftliche Arbeitsweise abgesprochen und ihre Erkenntnisse entsprechend nicht ernst genommen. Die Tatsache, dass sie keine einschlägige Ausbildung in dem Bereich vorweisen konnte, erschwerte ihr Bemühen zusätzlich. Aus diesem Grund bin ich sehr froh durch „Das Vogelhaus“ von ihrer Existenz und Arbeit erfahren zu haben. Fazit: Ein sehr ruhiger biografischer Roman über das Leben der englischen Naturforscherin Len Howard, ihre ornithologischen Studien und ihre faszinierend enge Beziehung zu den Tieren. Ein Buch über eine Aussteigerin, die sich erst in der Gesellschaft von Tieren so richtig zuhause fühlte.

Das Vogelhaus

Von: Kristall86 Datum: 20. November 2018

Len Howard war etwas anders als all die anderen Menschen. Die zweite Hälfte ihres Lebens verbrachte sie in einem kleinen Cottage im Süden Englands. Durch genau diese örtlichen Begebenheiten lernte sie die Natur neu kennen. Entdeckte ihren neuen Blick auf die Natur und besonders auf die Vogelwelt. Autorin Eva Meijer lenkt ganz gezielt den Blick auf diese besondere Frau, die ihr Leben irgendwann so der Natur angepasst hat, dass die Vögel ihre besten Freunde wurden. Meijer beschreibt genau die Grundlagen Howards Studien. Sie zeigt auf wie sie Bezug zu den Tieren aufgebaut hat. Dabei sei gesagt das es sich nicht um eine Biografie handelt sondern vielmehr um eine Erzählung auf einem besonderen Niveau. Sie zeigt eine Frau der es gelang, im wahren Einklang mit der Natur zu leben. Die die Natur und die Umwelt sehr geachtet hat und sie ganz bewusst geschätzt und beobachtet hat. Meijer konfrontiert den Leser mit einigen Fragen die erst im Raum stehen und dann hier und da sehr rund und wohl bedacht beantwortet werden. Mit persönlich hat das Buch unheimlich gut gefallen. Die Perspektive wie dei Geschichte um eben diese Len Howard erzählt wird, war mit äußerst angenehm. Meijers Schreibstil wirkt dabei sei gut formuliert, flüssig und rund. Sie versteht es den Leser am lesen zu halten und wirkt in meine Augen niemals langweilig. Eva Meijer lässt eine besondere Vogelkundlerin nochmals ins Gedächtnis rufen die damals wie heute recht vergessen schien. Aber genau in der heutigen Zeit, wo der Klimawandel mit Sieben-Meilen-Stiefel-Schritten auf uns zu kommt, wo wir alle mehr auf unsere Natur achten sollten, kommt dieses wunderbare Buch gerade recht. Wer sich für die Natur interessiert und besonders für unsere außergewöhnliche und erstaunliche Vogelwelt, muss dieses Buch unbedingt lesen. Von mir bekommt es eine klare Leseempfehlung!

Das interessante Leben einer Vogelforscherin

Von: Lesestrickeule Datum: 06. November 2018


Der Roman "Das Vogelhaus" erzählt die Geschichte einer unglaublichen Vogelforscherin. Man weiß , dass es solche Menschen gibt , doch wie sie leben geschweige denn denken , weiß kaum keiner , denn die meisten Leben sehr zurückgezogen. So auch die Protagonistin ,Gwendolen , genannt Len, könnte man fast als eine Aussteigerin bezeichnen. In der Natur und unter Vögeln fühlt sie sich wohl, in der Stadt und unter Menschen ist es ihr eher unbehaglich.
Selbst die Beziehung zu ihrem Freund erfüllt sie nicht wirklich. Sie wagt einen neuen Lebensabschnitt , in dem sie nach England zieht und dort Vögel und ihr Verhalten erforscht. Immer wieder wird ihre Geschichte unterbrochen durch Einträge über Sternchen, Putzi und Drops. Sternchen ist Ihre Lieblings Kohlmeise.
Das Verhalten der Tiere wird so genau und detailliert beschrieben, dass man es unbewusst mit dem Verhalten der Menschen vergleicht.
Der Autorin , Eva Meijer , ist eine erstaunliche Leichtigkeit gelungen, so dass die Geschichte einfach nur so dahin fliegt. Darüber hinaus hat man das Gefühl , man kann die Protagonisten gut verstehen, denn sie sind wirklich gut, authentisch und verständlich dargestellt.
Mit diesem Buch lernt man die Forscher besser kennen und verstehen. Vor allem ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf bzw. zu den Tieren ist wundervoll beschrieben. Der schon fast poetische Schreibstil passt sich wundervoll der Geschichte an. Ich kann mir gut vorstellen , dass dieses Buch nicht nur Vogelliebhabern gefallen wird!


Hommage an eine faszinierende Vogelkundlerin

Von: YukBook Datum: 01. November 2018

Drops, Putzi, Sternchen – so lauten die niedlichen Namen der Nebenfiguren dieses Romans. Beschrieben werden sie wie Menschen, doch es handelt sich um Vögel, die die Protagonistin Gwendolen („Len“) Howard in ihrem Cottage in Sussex erforscht. Wie es dazu kam, erzählt diese fiktionalisierte Lebensgeschichte über eine ungewöhnliche Aussteigerin und Ornithologin. Lens Interesse für Vögel wurde schon als Kind durch ihren Vater geweckt, der verletzte Vögel zu Hause gesund pflegte. Sie wächst in einer wohlhabenden Familie auf, die sich mit Literatur- und Musikabenden die Zeit vertreibt, spielt mit großer Leidenschaft Geige und bekommt die Chance, in London in einem Orchester zu spielen. Das städtische Leben und die Konflikte und Machtkämpfe im Orchester nerven sie jedoch zunehmend. Auch in der Beziehung zu ihrem Freund Thomas findet sie keine Erfüllung. Das einzige, was ihr am Herzen liegt, sind die heimischen Vögel, deren Gesang und Verhalten sie studiert. 1939 macht sie den entscheidenden Schritt, um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen: Sie kauft ein Cottage im ländlichen Ort Ditchling und erforscht die wilden Vögel der Gegend, ihre Sprache, Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften. Lens Lebensgeschichte wird immer wieder unterbrochen durch die Studie über ihre Lieblingskohlmeise „Sternchen“. Durch den Wechsel zwischen den zwei Erzählsträngen vergleicht man ganz unwillkürlich das Verhalten von Lens Familie und Freunden mit denen der Vögel. Eva Meijer ist sehr talentiert darin, sowohl den individuellen Charakter der Menschen als auch der Tiere sehr treffend zu beschreiben. Ich konnte mir bildhaft vorstellen, wie Kohlmeisen und Spatzen, Rotkehlchen und Drosseln in ihrem Haus ein- und ausfliegen und sich in Kartonverpackungen einnisten. Ich war vor allem fasziniert von Lens Geduld, mit der sie das Vertrauen der Vögel gewinnt und ihrer Entschlossenheit, das Terrain vor unerwünschten Besuchern und Baumaßnahmen zu schützen. Von der Kritik, ihre Arbeit sei nicht wissenschaftlich fundiert, ließ sie sich nicht beirren und schrieb zahlreiche Artikel und Bücher über ihre Beobachtungen. Eva Meijers rhythmischer Erzählstil, der sich stellenweise wie ein Gedicht liest, passt wunderbar zu dieser Hommage an die bemerkenswerte Naturforscherin und an die Vogel- und Musikwelt.

außergewöhnlicher Lebenslauf interessant erzählt

Von: huckleberryfriendz Datum: 16. October 2018

Eva Meijer vermischt in ihrem Roman „Das Vogelhaus“ Fakten und Fiktion, hat für die gelungene Lebensdarstellung der Gwendolen " Len" Howard Originalschauplätze besucht, Veröffentlichungen sowie noch unveröffentliche Werke gelesen und in zwei abwechselnden Erzählsträngen Lens Leben und ihre Forschungsarbeiten beschrieben. Len Howard ( 1894 – 1973) lebte in England, widmete sich zusammen mit ihrem Vater bereits im Vorschulalter der Pflege und Aufzucht aus dem Nest gefallener oder verletzter Vögel und schrieb bereits als Kind Bücher über ihre Vogelbeobachtungen. Dieses, ihre Liebe zum Geigenspiel, später in einem Orchester, ihre Jugendlieben, ihre Zurückhaltung und ihr Überdruss Menschen gegenüber, ihr Rückzug auf das Land samt ihrem „Vogelhäuschen“ werden im ersten Erzählstrang vermittelt, der 1900 mit ihrer Kindheit beginnt und 1973 kurz vor ihrem Tod endet. Im zweiten Erzählstrang, beginnend 1938 mit ihrem Einzug in das „Vogelhäuschen“ werden ihre Vogelbeobachtungen erzählt, basierend auf den Originalschriften. Diese Texte wurden kursiv gedruckt und vermitteln eindeutig ihre wahre Leidenschaft, Liebe zu den Vögel, ihren Forscherdrang und selbstverständlich auch Erlebnisse ihres Lebens. Sehr spannend wird auch, fast ganz nebenbei die Stellung der Frau in der damaligen Gesellschaft erörtert, wobei Len sich eindeutig gegen Heirat und Kindergebähren ausgesprochen hat und ihre Freiheit und Eigenständigkeit liebte; auch Kriegserlebnisse oder Kämpfe der Suffragetten runden die Beschreibungen der Zeit ab. Der Roman ist spannend erzählt; sowohl Lens Leben als auch der zeitliche Hintergrund werden interessant und gut nachvollziehbar, ihre Entbehrungen und Forschungsarbeiten sehr detailliert vermittelt. Stets kann man erkennen, wie sehr Len für ihre Forschung brannte, welche Verzichte und Entbehrungen damit verbunden waren und wie glücklich sie mit den Vögeln im Garten und Haus zusammenlebte. So interessant die Beschreibungen der Vogelbeobachtungen auch waren, fand ich sie zum Ende des Buches dann aber auch genug, da sich manches wiederholte. Eva Meijer portraitiert diese eigenwillige, selbstbewußte und wissbegierige Frau sehr ausgewogen, kurzweilig und ansprechend, so dass ich das Buch unbedingt weiterempfehlen würde.

Highlight – nicht nur für Vogelliebhaber

Von: forti Datum: 05. October 2018

Die niederländische Autorin Eva Meijer stieß bei Recherchen für ein anderes Buch auf die Vogelforscherin Len Howard, die Ende des 19. Jahrhunderts geboren wurde. Über mehrere Jahrzehnte lebte diese bis zu ihrem Tod 1973 in ihrem 'Vogelhaus' in englischen Sussex. Dort beobachtete sie zahlreiche einheimische Vögel (vor allem Kohlmeisen), baute Vertrauen auf, lebte mit den Vögeln zusammen, richtete ihr Leben nach ihnen aus und veröffentlichte mehrere Artikel und zwei Bücher über ihre Beobachtungen. Obwohl sie nie ein wissenschaftliches Studium absolvierte und von der damaligen Wissenschaft nicht ernst genommen wurde, war sie bei den Forschungsmethoden ihrer Zeit voraus und beobachtete die Vögel in ihrem natürlichen Habitat und betrachtete sie als Individuen. Geprägt ist Len Howards Vorgehen von einer Empathie, die auch heute noch vorbildlich ist. Im Roman vermischen sich Wahrheit und Fiktion, was mich zunächst vor allem in den Passagen über die Meise Sternchen irritierte, die Eva Meijer so schreibt, als würde es sich um von Len Howard geschriebene Zeitschriftenartikel handeln. Irgendwann warf ich diese Bedenken aber über Bord und ließ mich von der Geschichte einer ungewöhnlichen Frau unterhalten und bezaubern. Eva Mejer beschreibt Len Howards Leben, ihre Gedanken und Gefühle und ihre Liebe zu Vögeln mit einer einfühlsamen, melodischen Sprache, die sich gut lesen lässt. Für mich ein Highlight! Ein Muss für alle Vogelliebhaber!

wunderschön !!!

Von: Andrea Szymanski Datum: 13. August 2018

Endlich einmal ein Buch über eine Ornithologin! Seit jeher haben sich auch Frauen mit Naturbeobachtungen beschäftigt, haben ihre Erkenntnisse aber leider nur in den seltensten Fällen veröffentlichen können. Nun können wir die Lebensgeschichte dieser beeindruckenden Frau und Naturforscherin neben die Bücher von Edith Holden und Sibylla Merian stellen und uns an der wunderbaren Sprache der Autorin erfreuen. Ganz nebenbei erfahren wir Grundlegendes über die Theorien der Verhaltensforschung und dem Leben mit der Natur. Als Biologin aus einem Ornithologen Haushalt werde ich mir dieses Buch zu meinem Geburtstag wünschen und bestimmt auch öfter verschenken!

Rezension: Das Vogelhaus

Von: Mausezahn Datum: 12. December 2018

Mir gefällt schon die Aufmachung des Buches sehr gut. Es ist beige und ein Vogel ist auf dem Titelbild zu sehen. Mich hat das Buch wirklich in den Bann gezogen. Das Buch basiert auf den Aufzeichnungen der Vogelkundlerin Len Howard und hat somit biographische Züge. Dennoch hat die Autorin den Spagat zwischen Biographie und Roman sehr gut hinbekommen, das Buch ist sehr flüssig zu lesen. Die Protagonistin kommt aus einer wohlhabenden Familie, in der Literatur und Musik eine große Rolle spielt. Len lebt mit ihren Geschwistern, ihrer psychisch kranken Mutter und ihrem Vater zusammen in ländlicher Gegend und geht schließlich nach London, wo sie die Geige in einem Orchester spielt. Von ihrem Vater hat sie die Liebe zur Natur und den Vögeln mitbekommen und ihre Naturverbundenheit spielen die ganze Zeit eine große Rolle. Die Autorin beschreibt die Charaktere der Menschen und Vögel so bildhaft das ich mich gut in das Buch hineinversetzten konnte, obwohl das Thema mich bisher nicht so sehr interessiert hat. Im Laufe von Lens Leben wendet sie sich immer mehr von dem gesellschaftlichem Leben ab und taucht ganz in ihre Forschungen und das Leben mit den Vögeln ab. Schön finde ich auch, dass es wirklich ein Buch über die Liebe zur Vogelkunde ist und nicht noch eine weitere Liebesgeschichte zu einem Mann gesponnen wurde, wie es sonst häufig in Romanen der Fall ist. Eine klare Leseempfehlung!