Chloe Benjamin

Die Unsterblichen

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Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Sommer 1969: Wie ein Lauffeuer spricht sich in der New Yorker Lower East Side herum, dass eine Wahrsagerin im Viertel eingetroffen ist, die jedem Menschen den Tag seines Todes vorhersagen kann. Neugierig machen sich die vier Geschwister Gold auf den Weg. Nichtsahnend, dass dieses Wissen für jeden von ihnen auf unterschiedliche Weise zum Verhängnis wird. Simon, den Jüngsten, zieht es Anfang der 1980-er Jahre nach San Francisco, wo er nach Liebe sucht und alle Vorsicht über Bord wirft. Klara, verwundbar und träumerisch, wird als Zauberkünstlerin zur Grenzgängerin zwischen Realität und Illusion. Daniel findet nach 9/11 Sicherheit als Arzt bei der Army. Varya wiederum widmet sich der Altersforschung und lotet die Grenzen des Lebens aus. Doch um welchen Preis?

Carpe vitam!

Von: ulrike rabe Datum: 30. November 2018

Es ist Sommer 1969 in der New Yorker Eastside, das Jahr von Woodstock, der Mondlandung, der Verurteilung der Mörder von Martin Luther King und Robert Kennedy. Doch das Spannendste, was den Geschwistern Gold passiert, ist die Katze gelegentlich aus dem Ofenrohr zu befreien. Doch dann spricht sich herum, dass in der Nachbarschaft eine Hellseherin eingezogen ist, die jedem Menschen den Tag seines Todes nennen kann. Varya, Daniel, Klara und der kleine Simon Gold machen sich auf, sich diese Information zu holen, unbedarft und nicht ahnend, welche Konsequenzen dies für jeden einzelnen von ihnen haben wird. Der Tod ist unausweichlich. Jeder von uns weiß, dass er einmal sterben wird. Aber wollen wir wirklich wissen, wann genau? Inwieweit könnte dieses Wissen unser Leben beeinflussen, verändern? Zufall, Schicksal oder selbsterfüllende Prophezeiung? Diese Fragen wirft die Autorin Chloe Benjamin in ihrem Roman Die Unsterblichen auf. Es ist eine zutiefst menschliche Geschichte, an der sie uns teilnehmen lässt, voll mit allen Höhen und Tiefen des Lebens, Liebe Begierde, Träume, Verlust, Trauer und Neubeginn. Mit großer Zuneigung zu ihren Figuren und viel Erzählfreude lässt uns die Autorin das Leben und Sterben der Geschwister Gold verfolgen. Es ist ein Buch, das ein bisschen traurig stimmt über die Vergeudung junger Leben und nachdenklich macht über die eigene Endlichkeit.

eine Familie, vier Geschichten

Von: SusesBuchtraum Datum: 27. November 2018

★★★★★ (5 von 5 Sterne) Inhalt: Wie würdest du dein Leben führen, wenn du wüsstest, wann du sterben wirst ? 1969: Die vier Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon sind ganz normale Kinder. Als jedoch eines Tages Daniel erfährt, dass eine Zigeunerin, eine Hellseherin, in der Stadt ist, die einem sagt, wann man stirb, sind die vier Geschwister neugierig und begeben sich zu der Frau. Als sie das Gebäude wieder verlassen, weiß jeder sein Todesdatum, doch ist diese Frau wirklich glaubwürdig, oder doch eine Schwindlerin. Keiner der Vier weiß von den den anderen, welches Datum ein jeder bekommen hat und niemand weiß, was das Schicksal für jeden bereit hält. Meinung: Was würde man tun, wenn man sein eigenes Todesdatum kennen würde ? Wie würde man sein Leben leben leben, wenn man weiß, wie lange einem noch bleibt. Eine wirklich interessante Frage wie ich finde, und deshalb hat mich dieses Buch sehr angesprochen und ich war neugierig auf die Geschichte. Schon die ersten Seiten ziehen einem in eine Welt, wo man die 4 Geschwister zur Wahrsagerin begleitet und dadurch wird schon die Spannung aufgebaut, da man unbedingt wissen möchte, was passiert ist und wie die Zukunft der Vier aussieht. Mich konnte die Geschichte von Anfang an begeistern und ich habe sie sehr gerne gelesen. Vier Geschwister und dennoch viel unterschiedliche Charaktere, und jeden einzelnen schließt man in sein Herz. Cover und Titel: Das Cover ist, wie ich finde, sehr schlicht gehalten und durch den schwarzen Hintergrund wirkt es Geheimnisvoll. Das Cover verrät nicht, was in dieser Geschichte steckt. Den Titel mag ich sehr gerne, jedoch stellte sich mir die Frage, warum dieser Titel, da der im Buch, eher in verbindung mit Klaras Geschichte gebracht wird – zumindest den Originaltitel: The Immortalists. Die Geschichte: Die Geschichten sind in 5 Teile gegliedert. Zuerst erlebt man die vier Geschwister zur gleichen Zeit, doch danach wird von jedem Einzelnen das Schicksal beschrieben – was mir wirklich sehr gefallen hat, denn dadurch konnte man sich gut an die Charaktere gewöhnen. Die Charaktere: Die Charaktere sind einzigartig auf ihre unterschiedliche Weise, und ich hab jeden einzelnen in mein Herz geschlossen, denn alle Protagonisten in dem Buch, haben außergewöhnliche Schicksale, die einem sehr bewegen. Der Schreibstil: Der Schreibstil ist, wie ich es sehr mag, einfach und verständlich gehalten. Die Autorin Chloe Benjamin schreibt sehr bildlich, damit man die Geschichte wie einen Film im Kopf, beim lesen, ablaufen lassen kann. Fazit: Ein wunderbarer Roman, der einen mitreißt, neugierig macht und bezaubert. Viele Gefühle kommen beim lesen auf, wodurch die Geschichte wirklich toll ist. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der gefühlvolle Romane liebt.

Ein tiefgründiger Roman,der nachhaltig beschäftigt

Von: Ayda Datum: 25. November 2018

Kurzer Inhalt: In "Die Unsterblichen" lernen wir 1969 die vier Geschwister der jüdischen Familie Gold kennen, Varya, Daniel, Klara und Simon. Es hat sich rumgesprochen, dass es eine Wahrsagerin gibt, die den Tag benennen kann, an dem man stirbt. Voller neugier machen sich die Kinder bzw. Jugendlichen auf zu ihr. Alle vier erfahren ihren Todestag. Daraufhin beginnt die eigentliche Geschichte. Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, so das wir die jeweiligen Leben der vier begleiten und miterleben. Während der Handlungen wird immer wieder die Wahrsagerin thematisiert und sich mit dem Datum,das sie genannt hat beschäftigt. Die vier Geschwister schlagen alle unterschiedliche Lebens,-und Berufswege ein und trotzdem verbindet sie diese eine außergwöhnliche Erlebnis aus ihrer Kindheit enorm. Die erste Geschichte beginnt mit Simon, die einen schon sehr beindruckt und sprachlos zurücklässt... Meine Meinung: Das Cover ist sehr schön und passend zum Inhalt gestaltet. Ich fand das Buch ganz besonders und ich glaube ich werde das Buch nocheinmal lesen. Es ist ein sehr außergewöhnliches und tiefgründiges Buch. Der Schreibstil ist schön und authentisch zu lesen und gleichzeitig muss man sich sehr gut konzentrieren,dass man nicht etwas überliest. Denn dann kann es Momente geben,wo man kurz den Faden verliert,daher ein Roman, dem man die vollste Aufmerksamkeit widmen sollte. Es ist ein anspruchsvolles Buch, das man nicht einfach so weglesen sollte. Es schwingt auch eine Prise Melancholie mit, was ich persönlich sehr mag. Viele Szenen sich sehr bildhaft beschrieben. Die Autorin hat sehr unterschiedliche und individduelle Geschwister-Charaktere geschaffen,die mir sehr in Erinnerung geblieben sind. Insgesamt ein tolles Buch,dem ich 4 Sterne gebe. Ich möchte sehr gerne mehr von der Autorin lesen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei vorablesen und dem btb-Verlag.

Den Tod vor Augen

Von: Sabine Datum: 14. November 2018

New York 1969, Ferienzeit in der Lower East Side. An einem heißen Sommertag lassen sich Varya, 13, Daniel, 11, Klara, 9 und Simon, 7, die vier Geschwister der Familie Gold, von einer Wahrsagerin ihren Todestag vorhersagen. Eine Auskunft, die ihr Leben komplett verändert. Simon und Klara, deren Lebenserwartung am geringsten ist, beginnen jede Minute auszukosten und zu genießen. Sie verlassen New York und ziehen nach San Francisco. Varya und Daniel dagegen bleiben bei ihrer verwitweten Mutter.  Chloe Benjamin schreibt so fesselnd und spannend, dass ich vom ersten Moment an gefangen war. Der einprägsame Schreibstil, der voller Emotionen ist, ohne jedoch ins Kitschige abzudriften, geht tief unter die Haut. Ich persönlich würde meinen Todestag nie wissen wollen, denn ich hätte zu viel Angst davor, dass mein Leben dann völlig anders verläuft, als es das Schicksal mit mir plant. Den vier Geschwistern scheint es ebenso zu gehen. Sie hätten es besser nicht gewusst. Denn diese Nachricht hängt über ihnen, wie ein Damoklesschwert. Ihr Leben ist nicht mehr so leicht und unbeschwert, wie es vorher war. Zwar geht jeder anders mit dem Wissen um, aber jeder ändert etwas in seinem Leben, ob mit oder ohne Absicht. Das Buch ist für mich sehr lesenswert und absolut lebensbejahend. Ein Roman mit viel Tiefgang, der zum Nachdenken einlädt und sicher lange im Gedächtnis bleibt.

Shai drabarel? Kann sie wahrsagen?

Von: Readaholic Datum: 05. November 2018

Die vier Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon sind noch Kinder, als sie von einer Wahrsagerin erfahren, die in der Lage sein soll, das genaue Todesdatum eines Menschen vorherzusagen. Ohne ihren Eltern Bescheid zu geben, suchen sie die Frau auf, nicht ahnend, welch weitreichende Folgen der Besuch bei der Wahrsagerin für ihr weiteres Leben haben wird. Das Buch umspannt vier Jahrzehnte und ist in ebenso viele Teile gegliedert, in denen jeweils das Leben eines der Geschwister geschildert wird. Nach dem frühen Tod des Vaters, eines streng gläubigen Judens, beschließen die beiden Jüngsten, Klara und Daniel, New York zu verlassen und an die Westküste der USA nach San Francisco zu ziehen. Für den homosexuellen Daniel, der seine Neigung bisher nicht ausleben konnte, ist dies ein Befreiungsschlag, denn San Francisco in den 1970er Jahren ist ein El Dorado für Schwule. Er genießt sein Leben in vollen Zügen. Erst als die ersten Fälle von AIDS auftreten, einer Krankheit, für die es damals noch keinen Namen, geschweige denn ein Heilmittel, gab, beginnt die schöne neue Welt Risse zu bekommen. Klara, die zunächst noch mit Daniel zusammen wohnt, hält sich mit Aushilfsjobs über Wasser, doch dann erfüllt auch sie sich ihren Lebenstraum und tritt als Zauberkünstlerin in Clubs und Variétés auf. Als sie Raj kennenlernt, der als ihr Partner und Bühnenpartner große Pläne für ihre persönliche und berufliche Zukunft schmiedet, scheint sie ihren Platz im Leben gefunden zu haben, doch sie ist eine Getriebene, die, genau wie ihre Geschwister, die Worte der Wahrsagerin nie vergessen hat. Die beiden älteren Geschwister bleiben zunächst an der Ostküste in der Nähe der Mutter Gerti, die durch den Tod ihres Mannes und dem plötzlichen Verschwinden ihrer beiden Jüngsten den Boden unter den Füßen verloren hat. Daniel studiert Medizin, Varya Biologie. Beide schließen ihr Studium ab und haben gute Jobs, doch die Vorhersage der Wahrsagerin liegt wie eine dunkle Wolke über ihrem Leben. War die Frau eine Betrügerin oder hat sie wirklich die Fähigkeit, das Todesdatum eines Menschen vorherzusagen? Daniel findet heraus, dass sie einem Clan angehört, der vom FBI gesucht wird, und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Varya lebt nur für ihre Arbeit, der Altersforschung. Sie ist Leiterin eines Versuchslabors, in dem an Affen die Auswirkung der Ernährung auf die Lebensdauer getestet wird. Ihr Leben ist bestimmt von Zwangsstörungen, von anderen Menschen hält sie sich fern. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als ein junger, wissbegieriger Journalist die Einrichtung besucht. „Die Unsterblichen“ ist ein spannender und emotionaler Roman, der unter die Haut geht. Er beschreibt nicht nur das Leben der einzelnen Personen, sondern zeichnet auch ein Bild der jeweiligen Zeit vor dem Hintergrund von Ereignissen wie der ersten Mondlandung und 9/11. Er wirft Fragen auf, wie man sein Leben am besten lebt. In vollen Zügen, um so viel wie möglich zu erleben, mit allen damit zusammenhängenden Risiken, oder gemäßigt und vorsichtig? Ist es ein Segen zu wissen, wie viel Zeit man auf Erden hat oder ist es ein Fluch? Mich hat diese Geschichte einer jüdischen Familie fasziniert.

Schmerzhaft und aber so schön!

Von: Buchperlenblog Datum: 01. November 2018

Der Tod ist etwas, das den Menschen sein ganzes Leben lang begleiten wird. Jeder stirbt, irgendwann. Die Großeltern, die Eltern, das geliebte Haustier. Man selbst. Der Tod ist unausweichlich, er trifft jeden von uns, nur scheinbar zufällig wählt er den dafür vorgesehenen Tag aus. Ein falscher Schritt, eine Unachtsamkeit, eine schwere Krankheit. Das alles sind Faktoren, die dazu führen können. Doch was, wenn man weiß, wann man selbst sterben wird? Nicht wie oder woran, nur wann. Gestaltet man dann sein Leben anders, wenn man weiß, dass man erst in vierzig Jahren sterben wird? Oder in sechzig? Was, wenn jemand uns sagt, dass wir bereits mit zwanzig sterben werden? Was, wenn es unser letzter Tag auf Erden ist? Die Geschwister Gold denken nicht so weit, als sie an diesem heißen Tag im Jahr 1969 die Wahrsagerin aufsuchen. Sie glauben den Gerüchten nicht, und doch werden sie magisch von diesem Ort angezogen, an dem es die ungeschönte Wahrheit zu hören gibt. Ein jeder von ihnen hat seine Gründe, die Prophezeiung der Frau zu verfluchen oder zu missachten. Und doch werden sie sie nie vergessen. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die sich mit den einzelnen Geschwistern beschäftigen. Dabei gibt Chloe Benjamin ihnen allen viele Facetten mit, keiner der Charaktere ist hohl, unzulänglich oder gar zweidimensional. Jeden liebt man auf seine eigene Art und Weise, jeder hat sein eigenes Päckchen mit sich herumzutragen. Wie lebt man mit dieser Prophezeiung, diesem Wissen des eigenen Todes? Ist es besser, wenn man vorsichtig ist, sich vielleicht in Zwangshandlungen verliert, um sich zu schützen, um das Schicksal nicht herauszufordern? Oder sollte man sein Leben in die Hand nehmen, sollte alles mitnehmen, was man kriegen kann, um am Ende sagen zu können: Ich hatte meine Chance, so zu leben wie ich es will, bevor es zu spät war? Und provoziert man dann damit nicht vielleicht sogar die Erfüllung der Prophezeiung? Klara, die Zauberkünstlerin, die unerschrocken ihren Weg ging, wuchs mir am meisten ans Herz. Ihr Weg ist sowohl duldsam wie aufregend, immer an der Grenze zum Unwirklichen entlang und das Ende des Fadens doch so nah. Auch Simon war auf seine egozentrische, lebensbejahende Art erfrischend, Daniel packte mich bei meinen Urinstinkten und Varya, ja, auch ihr konnte ich am Ende verzeihen. Die Unsterblichen ist ein großartiges Buch, eines, das mit seiner Sprachgewandtheit überzeugt, dessen Geschichte mitreißt und dessen Ende viel zu schnell kam und mir eine Gänsehaut auf den Armen und im Herzen hinterließ. Fazit Ein fantastisches Leseerlebnis, das eine Familie schonungslos beleuchtet und der überaus interessanten Frage nachgeht, wie wir unser Leben gestalten würden, wenn wir wüssten, wann es vorbei ist.

Lass dich niemals auf Wahrsagerei ein

Von: Melanie E. Datum: 31. October 2018

"Die Unsterblichen" ist ein Roman voll von Dramen und Lebensweisheiten. Klar ist, dass das Aufsuchen einer Wahrsagerin das Leben der Geschwister Gold mitbestimmt, denn auch wenn sie keinen Glauben daran haben, ist die Suggestion groß. Der Roman ist in unterschiedliche Kapitel geteilt, sodass das Leben der vier Geschwister komplett aufgerollt wird. Als erstes erzählt Simon seine Geschichte von seinem Ausbruch aus dem Schoss der Familie, um seine Homosexualität auszuleben. Für mich war hierbei interessant, wie AIDS Einzug in die USA hält und wie wenig über diese Erkrankung gewusst wurde, die zu Beginn als Schwulenkrebs betitelt wurde. Durch sein ausschweifendes Leben ist Simon nun auch davon betroffen und das Schicksal nimmt seinen Lauf, denn rein zufällig verstirbt Simon an dem Tag der ihm vorausgesagt worden ist und beeinflusst damit Klaras Leben. Es ist emotional hervorragend, da die Auseinandersetzung mit dem Tod deutlich hervorgehoben worden ist und deutlich wird, dass es oftmals besser ist, den Zeitpunkt seines Todes nicht zu kennen, damit dieses nicht immer deutlich vor Augen steht. Den Tod auszuklammern ist auch keine Lösung, aber so zu leben, wie es die Geschwister Gold im Buch beschrieben tun, kann nur krankhaft oder auch wahnsinnig wirken. Klara, die sich ein Leben als Magierin aufbaut ist vom Tod ihres Bruders tief getroffen und fühlt sich schuldig, da sie es ist, die gemeinsam mit ihm aufgebrochen ist und ihn in seinem neuen Lebenswandel unterstützt hat. Simon war mir tatsächlich zu oft intim und genaue Details hätte ich auch nicht benötigt, aber vielleicht dient es dazu, ihn als Person wahrzunehmen? Die Story insgesamt ist sehr gut gewebt, wobei ich natürlich auch einige Längen wahrgenommen habe. Durch das Cover wurde ich gleich an einen Lebensbaum erinnert, was ich äußerst passend empfand. Die Geschehnisse innerhalb des Buches werden immer wieder miteinander verknüpft, da der Tod nicht trennt, sondern Erinnerungen aufleben lässt. Durch den Bund der Familienzugehörigkeit wird immer wieder auf den Einzelnen eingegangen. Für mich ein Roman, den ich als ungewöhnlich wahrnehmen konnte, aber mich leider nicht komplett begeistern konnte. Ich empfand den Schmerz des Verlustes und den Kampf zum Weiterleben als sehr intensiv, denn der Tod hinterlässt Lücken, die sehr deutlich wurden. "Die Unsterblichen" ist interessant, aber mitunter leider auch etwas lahm und konnte mich nicht so sehr begeistern, wie ich es erhofft hatte. Ich vergebe daher eine eingeschränkte Leseempfehlung, da Bücher einfach Geschmackssache sind und mich das Buch nicht so tief berührt hat, wie ich es erwartet hätte.

Was wäre, wenn ...

Von: Buchlieblinge Datum: 29. October 2018

Inhalt: Im Sommer 1969 sorgt eine Wahrsagerin in der New Yorker East Side für Aufregung, denn sie kann scheinbar jedem Menschen sein Todesdatum vorhersagen. Auch die vier Geschwister Simon, Klara, Daniel und Varya sind neugierig und statten ihr einen Besuch ab. Sie ahnen nicht, wie sehr dieser Tag ihr Leben verändern wird. Meine Meinung: Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Als ich diese Frage im Klappentext des Buches gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte, denn spontan könnte ich diese Frage nicht beantworten. Ich war sehr gespannt, was mich in dem Buch erwarten wird und hatte wirklich tolle Lesestunden. Ein tolles Buchcover Das Buchcover ist zwar schlicht, aber für mich doch sehr anziehend. Ich mag die bunten Farben auf dem schwarzen Untergrund und finde den abgebildeten Baum sehr passend zum Inhalt des Buches. Ein faszinierender Schreibstil Der Schreibstil von Chloe Benjamin konnte mich sofort begeistern, denn er ist wunderbar flüssig und nach Beendigung des Prologs war mir ganz klar, dass ich das Buch nicht so schnell aus der Hand legen werde. Schon der Besuch bei der Wahrsagerin war unglaublich interessant und sehr geheimnisvoll. Auch hat mir sehr gut gefallen, dass der Schreibstil viele Geschehnisse miteinander verknüpft. Denn eigentlich ist das Buch in den Prolog und vier Abschnitte unterteilt, die dann die Leben der vier Geschwister erzählen. Doch die verschiedenen Abschnitte fließen ineinander über und es werden oft vergangene Dinge noch einmal aufgegriffen oder vertieft. Erst nach und nach werden kleine Geheimnisse aufgedeckt oder Nebensächlichkeiten doch sehr wichtig. Diese kleinen Überraschungen haben mir sehr gut gefallen und mich komplett in den Bann des Buches gezogen. Vier sehr unterschiedliche Charaktere Die Geschwister Gold sind sehr unterschiedlich und alle auf ihre Art einzigartig. Eigentlich möchte ich gar nicht allzu viel über die vier erzählen, denn mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, sie im Laufe des Buches näher kennenzulernen. Dieses Erlebnis möchte ich hier auf keinen Fall einem anderen Leser vorwegnehmen. Daher möchte ich nur ganz kurz auf sie eingehen: Simon ist der jüngste der Geschwister und entscheidet sich für ein Leben in San Francisco, wo er ein sehr intensives Leben führt, das nicht jeden begeistert. Klara ist schon als Kind von allem, was mit Zauberei zu tun hat, fasziniert und wird tatsächlich auch Zauberkünstlerin. Allerdings ist ihr Leben nicht immer sehr glücklich. Daniel wird Arzt bei der Army und lässt sich auf eine Sache ein, die ich so gar nicht erwartet hätte. Und Varya, die älteste der Geschwister, lebt komplett zurückgezogen und widmet ihr Leben der Altersforschung. Dies tut sie auf eine ziemlich spezielle Weise, die mich wirklich sehr sprachlos gemacht hat. Alle vier sind tolle Charaktere und das Schicksal jedes einzelnen der Geschwister hat mich zutiefst berührt. Oft hätte ich ihnen gerne meine Meinung gesagt oder einen Rat gegeben, denn das Verfolgen ihrer Leben hat mich nicht nur einmal sehr hilflos gemacht und gerne hätte ich hin und wieder eingegriffen. Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Beim Lesen des Klappentextes hatte ich so gar keine Vorstellung, was mich in diesem Buch erwarten würde. Irgendwie hatte ich alles und auch nichts erwartet, aber dann kam doch wieder alles ganz anders. Ich habe es sehr genossen, in dieses Buch abzutauchen, denn es war so unglaublich spannend, in das Leben der vier Geschwister zu versinken, dass ich am liebsten noch ganz lange so weitergelesen hätte. Die Frage kann ich für mich immer noch nicht beantworten, aber ich denke, das Buch wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen und schon alleine deswegen ist es für mich etwas ganz Besonderes. Mein Fazit: "Die Unsterblichen" von Chloe Benjamin ist eine unglaublich schöne Geschichte über das Leben mit all seinen Facetten. Sie lässt mich nachdenklich, aber auch glücklich zurück, denn ich hatte ganz besondere Lesestunden und kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Das Werk lässt mich innehalten und nachdenken!

Von: Merlins Bücherkiste Datum: 29. October 2018

New York, im Sommer 1969: Im East Side Viertel ist eine Wahrsagerin, die jedem, der es möchte, den genauen Tag seines Todes vorhersagen kann. Natürlich haben davon auch die vier Gold-Geschwister gehört und wollen sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Doch zu welchem Preis? Was passiert, wenn Du weißt, an welchem Tag dein Leben endet? Simon geht Anfang der 1980er Jahre nach San Francisco und versucht sich dort als Tänzer. Er sucht die Liebe seines Lebens und findet in Robert seinen Partner. Klara möchte Zauberin werden und muss in den 1980er Jahren kämpfen, bis sie es endlich schafft, ihren Traum zu verwirklichen. Daniel wird Arzt und wird nach 9/11 bei der Army arbeiten. Varya hingegen forscht als Wissenschaftlerin. Jeder geht einen eigenen Weg, mit dem Wissen, wann ihr Leben enden wird. Die amerikanische Autorin Chloe Benjamin lebt mit ihrem Mann in Madison, Wisconsin. Sie hat dort literarisches Schreiben studiert und mit dem Werk „Die Unsterblichen“ ihr Debüt veröffentlicht. Simon, Klara, Daniel und Varya bilden die Hauptakteure in diesem Werk. Sie sind die Grundpfeiler, auf denen sich die Geschichte stützt und die für die Handlung verantwortlich sind. Deshalb streckt sich das Buch auch über vier Kapitel, die jedem einzelnen Teil der Geschwister gewidmet ist: 1978 bis 1982 wird Simons Weg beschrieben. Der junge Mann sucht sein Glück in San Francisco und findet dort seine große Liebe. Er wusste seit 1969, dass er jung sterben würde, deshalb hat er alles drangesetzt, glücklich zu werden. Klaras Zeit wird von 1982 bis 1991 erzählt, die ebenfalls ihre Liebe findet, zeitgleich sich aber auch selbst verwirklichen kann. Daniel erlebt seine Zeit zwischen 1991 bis 2006 und erlebt viele Höhen und Tiefen während seiner Tätigkeit als Arzt. Varya, die älteste der Gold-Geschwister, erlebt ihren Höhepunkt zwischen 2006 und 2010, während sie noch einmal alles in Frage stellt und über ihr Leben resümiert. Natürlich steht im Mittelpunkt der Handlung das Leben der Familie Gold, die der Leser von Ende der 1960er Jahre bis 2010 begleitet. Dabei stehen Probleme innerhalb der Familie, aber genauso auch der Kampf um seine eigene Verwirklichung im Fokus. Immer mit Blick auf die eigene innere Uhr, die jedem Tag dem Ende näher rückt. Das Besondere an diesem Werk ist der übergreifende Erzählstil. Natürlich ist jeder große Abschnitt einem Geschwisterteil gewidmet, doch die Geschichten überschneiden sich. Schließlich nehmen stets alle Protagonisten auch im Leben des anderen Anteil. Außerdem wird durch Rückblenden ein vollkommenes Bild der Familie erstellt, was es leicht macht, alles zu begreifen und sich die Charaktere vorzustellen. Chloe Benjamin hat einen herrlich flüssigen Schreibstil. Sehr ehrlich, aber auch passend, beschreibt sie die Erlebnisse der Geschwister und lässt damit wenig Raum für Spekulationen. Doch gelegentlich umschreibt sie auch Szenenbilder, die dem Leser dann eher verträumt oder spielerisch in Erinnerung bleiben. Das macht das Werk zu etwas Besonderes, denn es ist einfach, sich auf die Erzählung und die vier Menschen einzulassen. Das Werk lässt mich innehalten und nachdenken Mein persönliches Fazit: Dieses Buch ist schon etwas ganz Besonderes. Nicht nur, weil es ein sehr tragisches und interessantes Thema aufgreift, sondern auch, weil ich als Leserin die Ereignisse aus der geschichtlichen Perspektive ideal miterleben konnte. Ich habe mich herrlich in die Zeit zurückversetzt gefühlt und konnte mir alles hautnah vorstellen. Die Geschwister sind liebenswert und jeder ist charismatisch und ausdrucksstark. Es wird deutlich, wie verschieden sie sind und wie unterschiedlich sie mit ihrem Wissen und ihrem Leben umgehen. Teilweise hat mich die Erzählung traurig gestimmt, manchmal hat sie mir aber auch positive Momente geschenkt. Es ist ein Auf – und Ab der Gefühle, denn nach jedem Teil-Abschluss musste ich mich erneut auf das Kommende konzentrieren und die traurigen Erinnerungen abschütteln. Wer sich also auf anspruchsvolle, nachhaltig einprägende Lektüre einlassen möchte, muss hier einfach zugreifen. Es lohnt sich zu 100 Prozent. Es ist ein Buch, das den Leser fesselt, bewegt und mitreißt.

Ein Roman zum nachdenken

Von: Amber144 Datum: 28. October 2018

Das Cover ist wunderschön und hat mich gleich an den Herbst erinnert, wo die Bäume jetzt auch so aussehen. Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen. Das Buch enthält 4 Handlungsstränge, die aber gut getrennt sind. So kommt man nicht durcheinander. Ich habe eigentlich mit mehreren Handlungssträngen immer wieder das Problem, dass ich durcheinander komme. Das ging mir bei diesem Buch nie so. Ich fand es sehr spannend zu lesen, wie sich die Charaktere entwickeln und ganz andere Richtungen einschlagen. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge kommt dies sehr gut zum Ausdruck. Immer wieder kam bei mir die Frage auf, was würde ich machen, wenn ich meinen Todestag kennen würde. Ich finde, dass dieses Buch doch sehr zum nachdenken anregt und man kommt ganz automatisch ins grübeln, wie man selbst wohl leben würde. Auf jeden Fall ist es mal eine andere Geschichte, als die, die man heutzutage in den meisten Büchern findet.

Das Datum

Von: Miss Norge Datum: 28. October 2018

✿ Meine Meinung ✿ "Die Unsterblichen“ ist ein ungewöhnlicher Roman, auf den man sich als LeserIn einlassen muss, um das Grundthema aus den verschiedenen Perspektiven zu verstehen. Im Jahre 1969 sind die vier Geschwister Varya (13 Jahre), Daniel (11 Jahre), Klara (9 Jahre) und Simon (7 Jahre) neugierig, da sie von einer Frau gehört haben, die als Wahrsagerin ihren Kunden deren Todesdatum mitteilen kann. Unschlüssig, ob sie es wirklich wissen wollen, machen sie sich mit ihrem ersparten Geld auf den Weg und werden nacheinander von der Dame in die Wohnung gebeten. Sie sagt allen, auf den Tag genau, wann sie sterben werden, doch einerseits wollen die Kinder es glauben, andererseits sind sie viel zu jung um das ganze Ausmaß der Aussage ab- und einschätzen zu können. Im folgenden Verlauf des Buches werden in längeren Abschnitten die Lebensläufe der einzelnen Geschwister erzählt und wie sie leben bis zu dem besagten Datum. Sie erinnern sich immer an die Angabe der Wahrsagerin, ihr ganzes Leben lang und doch geht jeder auf seine eigene Art und Weise damit um. Hier stellte sich mir als Leserin auch die Frage, wenn es ginge, würde ich mein Todesdatum wirklich wissen wollen? Mit jeder Lebensgeschichte von einem der vier Geschwister hat sich meine Meinung geändert. Wenn man es weiß, lebt man intensiver, hemmungsloser oder bewusster? Tut man Dinge schneller die man gerne tun möchte, die man aber immer für später aufgeschoben hat? Interessieren einen noch Meinungen der Anderen, oder denkt man sich, egal, ich mache was und wie ich es will? Wenn man es nicht weiß, lebt man einfach weiter wie bisher, von Tag zu Tag, lässt sich durch den stressigen Alltag treiben, traut sich nicht Dinge zu tun oder Reisen zu unternehmen, die man sich vielleicht jetzt nicht leisten kann, für die es aber irgendwann zu spät sein wird. Wie intensiv sich die verschiedenen Charaktere mit ihrem jeweiligen Datum vor Augen auseinandersetzen, hat die Autorin Chloe Benjamin sehr gut umgesetzt. Ihr Schreibstil macht zwar manchmal Sprünge, die ich erst nach den folgenden 4-5 Sätzen einordnen konnte, aber trotz allem hat sie die Sichtweise auf manche Dinge mir als Leserin sehr nahe gebracht. Am meisten berührt hat mich der weitere Werdegang des jüngsten Bruders Simon, der seinen Geschwistern nie verraten hat, wann es ihn treffen könnte. Er war damals viel zu jung um die Tragweite der Aussagen zu erfassen, doch er hat sie nie vergessen oder verdrängen können. ✿ Fazit ✿ Ein außergewöhnlicher Roman mit einem nachdenklich stimmenden Plot. Nach der letzten Seite klappte ich das Buch zu und die Gedanken kreisten weiter, wie ich damit umgehen würde. Meine Erkenntnis, ich kann es nicht sagen, da ich wahrscheinlich nie daran glauben könnte, wenn es mir gesagt werden würde, aber Gedanken macht man sich trotzdem, wenn der besagte Tag immer näher rückt. Man soll nie, nie sagen.

ein spannender Roman, der mich bewegt hat

Von: Manja Datum: 25. November 2018

Kurzbeschreibung Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst? Sommer 1969: Wie ein Lauffeuer spricht sich in der New Yorker Lower East Side herum, dass eine Wahrsagerin im Viertel eingetroffen ist, die jedem Menschen den Tag seines Todes vorhersagen kann. Neugierig machen sich die vier Geschwister Gold auf den Weg. Nichtsahnend, dass dieses Wissen für jeden von ihnen auf unterschiedliche Weise zum Verhängnis wird. Simon, den Jüngsten, zieht es Anfang der 1980-er Jahre nach San Francisco, wo er nach Liebe sucht und alle Vorsicht über Bord wirft. Klara, verwundbar und träumerisch, wird als Zauberkünstlerin zur Grenzgängerin zwischen Realität und Illusion. Daniel findet nach 9/11 Sicherheit als Arzt bei der Army. Varya wiederum widmet sich der Altersforschung und lotet die Grenzen des Lebens aus. Doch um welchen Preis? (Quelle: btb Verlag) Meine Meinung Der Roman „Die Unsterblichen“ stammt von der Autorin Chloe Benjamin. Es ist der erste Roman der Autorin auf Deutsch und ich wurde hier sehr vom Cover angesprochen. Aber auch der Klappentext machte mich letztlich neugierig und so habe ich mir das Buch auch flott auf den Reader geladen und mit dem Lesen begonnen. Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Ich konnte sie mir alle gut vorstellen und die Handlungen auch verstehen. Insgesamt haben wir es hier mit 4 Kindern zu tun, jeder der 4 Abschnitte ist einem der Kinder gewidmet. So lernt man als Leser auch alle 4 gut kennen, die anderen geraten aber dennoch nicht in Vergessenheit, da sie auch immer wieder mit von der Partie sind. Simon hat sein Elternhaus sehr früh verlassen um seine Homosexualität in San Francisco ausleben zu können. Daniel will Arzt werden, möchte mit etwas aus sich und seinem Leben machen. Klara hat den Wunsch Zauberkünstlern zu werden. Und Varya geht in die Forschung um zu helfen. Mir gefiel es sehr gut, dass jedem der Kinder ein eigener Strang gewidmet ist. Die Lebenswege sind, genau wie die Kinder eben auch, alle sehr unterschiedlich und jeweils auch besonders. Auch wie die Kinder mit ihrem angeblichen Todestag umgehen ist unterschiedlich. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr gut. Ich bin flüssig durch die Seiten gekommen, die Autorin hat es geschafft mit ihren Worten in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Die Handlung selbst hat mich echt begeistert. Es geht spannend zu, zugleich denkt man als Leser aber auch unweigerlich darüber nach. Man fragt sich wie es wäre den eigenen Todestag zu kennen, was würde man dann selbst tun. Ich persönlich möchte es nicht wissen, denn das beeinflusst das gesamte Leben doch immens. Das Geschehen ist eines das im Kopf auf jeden Fall haften bleibt, die Idee ist neuartig und sehr gut und tiefgründig umgesetzt. Das Ende ist in meinen Augen passend zu Gesamtgeschichte hier. Es passt gut zur Geschichte, schließt diese dann doch sehr gut ab und macht alles rund. Fazit Zusammengefasst gesagt ist „Die Unsterblichen“ von Chloe Benjamin ein Roman, der mich wirklich beeindruckt hat. Interessante Charaktere, ein flüssiger sehr gut zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und auch bewegend empfand, haben mir richtig tolle Lesestunden beschert und auch begeistert. Absolut zu empfehlen!

Eine besondere Geschichte mit starken Charakteren

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 14. November 2018

Vier unterschiedliche Lebenswege und kostbare Zeit… Sommer 1969: Wie ein Lauffeuer spricht sich in der New Yorker Lower East Side herum, dass eine Wahrsagerin im Viertel eingetroffen ist, die jedem Menschen den Tag seines Todes vorhersagen kann. Neugierig machen sich die vier Geschwister Gold auf den Weg. Nichtsahnend, dass dieses Wissen für jeden von ihnen auf unterschiedliche Weise zum Verhängnis wird. Simon, den Jüngsten, zieht es Anfang der 1980-er Jahre nach San Francisco, wo er nach Liebe sucht und alle Vorsicht über Bord wirft. Klara, verwundbar und träumerisch, wird als Zauberkünstlerin zur Grenzgängerin zwischen Realität und Illusion. Daniel findet nach 9/11 Sicherheit als Arzt bei der Army. Varya wiederum widmet sich der Altersforschung und lotet die Grenzen des Lebens aus. Doch um welchen Preis? (Quelle: Klappentext vom Verlag) „Was, wenn die Frau in der Hester Street recht hatte und die nächsten Jahre seine letzten Lebensjahre sind? Allein der Gedanke lässt sein Leben in einem anderen Licht erscheinen. Alles ist plötzlich dringend, glitzernd und kostbar.“ – Seite 37, eBook „Wie würdest du leben, wenn du wüsstest, an welchem Tag du stirbst?“ – Schon der erste Satz des Klappentextes macht neugierig auf dieses besondere Buch. Allein der Prolog, der den Besuch der vier Geschwister bei der Wahrsagerin schildert, ist fesselnd. Danach erfährt man, wie jeder der vier sein Leben lebt – und diese könnten unterschiedlicher nicht sein. Man merkt sofort, dass die Charaktere hier sehr gut ausgearbeitet sind. Jeder der vier –Simon, Klara, Daniel und Varya- hat seine ganz eigene Geschichte und diese erzählt die Autorin mit einer Tiefe und Detailliertheit, wie man es selten erlebt. Gerade das macht das Buch so besonders. Es tauschen viele Facetten auf - mal wird es extrem, mal traurig, mal berührend und auch dramatisch. Auch regt so manches zum Nachdenken an. Um alle vier Leben kreist der Besuch bei der Wahrsagerin, den jeder auf ganz eigene Weise verarbeitet. Die vier Lebensgeschichten halten einige Überraschungen bereit – als Leser fragt man sich natürlich, ob die vorhergesagten Todesdaten tatsächlich so eintreffen werden. Zudem gibt es in den einzelnen Geschichten ein paar Punkte, die alles noch interessanter und mysteriöser machen. Ich persönlich fand die beiden mittleren Geschichten am stärksten. „Seine Worte berührten etwas in ihr, das tief vergraben gewesen ist. Klara hat immer gewusst, dass es ihr bestimmt ist, eine Brücke zu sein: zwischen der Wirklichkeit und der Illusion, zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen dieser Welt und der nächsten. Sie muss nur herausfinden, wie das geht.“ – Seite 149, eBook Mein Fazit: Ein gelungener Roman, der eine besondere Geschichte erzählt: Vier Geschwister, die unterschiedliche Lebenswege gehen, aber eine Sache gemeinsam haben: Sie wissen ihr eigenes Todesdatum. Wie gehen sie damit um? Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet – detailliert erfährt mal alles, was sie erleben und wovon sie träumen. Die Lebensgeschichten entwickeln sich interessant und regen an manchen Stellen zum Nachdenken an. Von mir gibt es 4,5 Sterne für diesen besonderen Roman!

Mal dramatisch, mal anrührend und emotional.

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 19. November 2018

Macht man in seinem Leben etwas anders, wenn man das genaue Datum seines Todes kennt? Mit diesem Gedanken beschäftigt sich Chloe Benjamin in ihrem Roman “Die Unsterblichen” anhand der Geschichte der vier Gold-Geschwister, die unterschiedlicher kaum sein können und doch durch eine schicksalehafte Prophezeihung miteinander verbunden sind. So geht es auch um die Frage nach den verpassten Chancen, sich noch besser kennenzulernen und zu akzeptieren, wie die anderen eben gestrickt sind. In ihre jeweils aus der Sicht eines der Geschwister erzählten Kapitel fügt die Autorin zahlreiche zeithistorische Ereignisse von den siebzigern bis heute ein, die Einfluss auf das Leben ihrer Figuren hatten. Mal dramatisch, mal anrührend und emotional erzählt die Autorin die Geschichte der Familie Gold durch alle Höhen und Tiefen, und fragt sie und uns nach dem Sinn, dem wir unserem Leben geben wollen. Hervorragend gelesen von Wolfram Koch.

Mal dramatisch, mal anrührend und emotional.

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 19. November 2018

Macht man in seinem Leben etwas anders, wenn man das genaue Datum seines Todes kennt? Mit diesem Gedanken beschäftigt sich Chloe Benjamin in ihrem Roman “Die Unsterblichen” anhand der Geschichte der vier Gold-Geschwister, die unterschiedlicher kaum sein können und doch durch eine schicksalehafte Prophezeihung miteinander verbunden sind. So geht es auch um die Frage nach den verpassten Chancen, sich noch besser kennenzulernen und zu akzeptieren, wie die anderen eben gestrickt sind. In ihre jeweils aus der Sicht eines der Geschwister erzählten Kapitel fügt die Autorin zahlreiche zeithistorische Ereignisse von den siebzigern bis heute ein, die Einfluss auf das Leben ihrer Figuren hatten. Mal dramatisch, mal anrührend und emotional erzählt die Autorin die Geschichte der Familie Gold durch alle Höhen und Tiefen, und fragt sie und uns nach dem Sinn, dem wir unserem Leben geben wollen. Hervorragend gelesen von Wolfram Koch.

Mal dramatisch, mal anrührend und emotional.

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 19. November 2018

Macht man in seinem Leben etwas anders, wenn man das genaue Datum seines Todes kennt? Mit diesem Gedanken beschäftigt sich Chloe Benjamin in ihrem Roman “Die Unsterblichen” anhand der Geschichte der vier Gold-Geschwister, die unterschiedlicher kaum sein können und doch durch eine schicksalehafte Prophezeihung miteinander verbunden sind. So geht es auch um die Frage nach den verpassten Chancen, sich noch besser kennenzulernen und zu akzeptieren, wie die anderen eben gestrickt sind. In ihre jeweils aus der Sicht eines der Geschwister erzählten Kapitel fügt die Autorin zahlreiche zeithistorische Ereignisse von den siebzigern bis heute ein, die Einfluss auf das Leben ihrer Figuren hatten. Mal dramatisch, mal anrührend und emotional erzählt die Autorin die Geschichte der Familie Gold durch alle Höhen und Tiefen, und fragt sie und uns nach dem Sinn, dem wir unserem Leben geben wollen. Hervorragend gelesen von Wolfram Koch.

Mal dramatisch, mal anrührend und emotional.

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 19. November 2018

Macht man in seinem Leben etwas anders, wenn man das genaue Datum seines Todes kennt? Mit diesem Gedanken beschäftigt sich Chloe Benjamin in ihrem Roman “Die Unsterblichen” anhand der Geschichte der vier Gold-Geschwister, die unterschiedlicher kaum sein können und doch durch eine schicksalehafte Prophezeihung miteinander verbunden sind. So geht es auch um die Frage nach den verpassten Chancen, sich noch besser kennenzulernen und zu akzeptieren, wie die anderen eben gestrickt sind. In ihre jeweils aus der Sicht eines der Geschwister erzählten Kapitel fügt die Autorin zahlreiche zeithistorische Ereignisse von den siebzigern bis heute ein, die Einfluss auf das Leben ihrer Figuren hatten. Mal dramatisch, mal anrührend und emotional erzählt die Autorin die Geschichte der Familie Gold durch alle Höhen und Tiefen, und fragt sie und uns nach dem Sinn, dem wir unserem Leben geben wollen. Hervorragend gelesen von Wolfram Koch.