Anne Freytag

Mein bester letzter Sommer

Mein bester letzter Sommer Blick ins Buch

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Buch

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Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Ein unglaublich emotionaler letzter Sommer.

Von: Claudis Gedankenwelt Datum: 23. April 2020

Lange Zeit lag dieses Buch auf meinem Sub. Warum? Kurz bevor meine Vorbestellung bei mir eintraf musste ich meine Oma gehen lassen. Da sie ein absoluter Herzensmensch war, war es mir lange nicht möglich zu diesem Buch zu greifen, denn ich wusste wie emotional Anne schreiben kann und hatte Angst was das Buch bei mir auslösen würde. Und genau so war es auch. Ich bin einerseits froh mit dem Buch gewartet zu haben, da es kurz nach dem Verlust zu früh gewesen wäre und Bücher mit dem Thema Tod gar nicht mehr auf der Liste standen. Andererseits tut es mir auch wahnsinnig leid, dass ich dieses must-read so lange habe liegen lassen. Es geht um die gerade einmal 17 jährige Tessa, die immer dachte sie hat noch ihr ganzes Leben vor sich. Doch dann erfährt sie, dass sie nur noch eine ganz kurze Zeitspanne zu leben hat. Es ist ihr Herz, das sie töten wird. Denn trotz aller Medikamente die sie einnimmt, wird sie nie wieder gesund werden. Gerade als sie dabei ist sich aufzugeben, ihre Beerdigung zu planen, all ihre Abos zu kündigen und auch ansonsten versucht ihren Tod zu planen, begegnet sie Oskar. Oskar ist ab dem ersten Moment ein wahnsinnig sympathischer und herzlicher Protagonist. Er verliebt sich in Tessa ohne zu wissen was für eine Bürde sie tragen muss. Und als er es erfährt entschließt er sich nicht ihr Freund zum Leben zu werden, sondern ihr Freund zum Sterben. Beide Charaktere sind noch so jung und müssen so viel Last mit sich herumtragen. Da reagiert der Protagonist natürlich auch mal irrational und wirkt vielleicht einen Moment unsympathisch, aber ich habe jede der Reaktionen nachvollziehen können und bin froh, dass Anne Freytag beiden ihre Ecken und Kanten gegeben hat. So kam die Geschichte im Gesamtbild viel authentischer rüber. Gleichzeit schaffte es die Autorin mich mit ihrem Buch zum seufzen, zum lachen und zum weinen zu bringen. Ich bin durch ein wahres Wechselbad der Gefühle gegangen mit Teskar und konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Verarbeitung von Verlusten ist schon schwer genug, aber wenn man genau weiß, dass man nicht mehr lange zu leben hat... Diese Qual ist unvorstellbar. Was möchte man noch unbedingt erleben? Mit wem seine Zeit verbringen und welche letzten Worte den Angehörigen mit auf den Weg geben? Vor all diesen Fragen steht Tessa als sie sich in Oskar verliebt. Und so erleben Teskar ihren besten letzten Sommer gemeinsam. Fazit: Bewegend, fesselnd und emotional. Wer mit Tessa und Oskar den besten letzten Sommer erleben will, der benötigt dringend Taschentücher. Ich habe unzählige verbraucht. Teskar werden noch lange in meinem Kopf und meinem Herzen nachhallen.

Lieblingsbuch!!!

Von: Noëlle Rüsch Datum: 11. April 2020

Ich liebe einfach Anne Freytags Jugendbücher! All ihre Charaktere fühlen sich unglaublich echt an, wodurch ich das Gefühl habe, verstanden zu werden. Aber von all ihren Büchern liebe ich eindeutig Teskar am meisten! Egal wie oft ich Mein bester letzter Sommer lese, ich kriege nicht genug von diesen Figuren! Anne Freytag schafft es immer wieder aufs Neue, dass ich mich mit nahezu all ihren Figuren in gewissen Punkten identifizieren kann. Ich kann es mir nicht erklären, aber obwohl ihre Sätze oft eher kurz sind und egal wie viele Alltagssituationen sie beschreibt, ich bekomme nicht genug davon! Anne Freytag bringt das Ganze auf den Punkt. Es wird nie langweilig, selbst wenn sie manchmal einen bestimmten Ablauf erneut schildert, ist das Gefühl während dem Lesen ein anderes. Ihre Worte treffen mitten ins Herz, breiten sich darin in Form des jeweiligen Gefühls aus und bleiben dort eine Weile, selbst wenn ich das Buch zur Seite lege oder beendet habe. Die Gefühle der Protagonisten kommen bei mir ebenso intensiv an, wie diese sie empfinden. Mit diesen Figuren kann ich mitlachen, mitweinen, mitleiden, mitfiebern. Anne Freytags Geschichten fühlen sich wie das wahre Leben an, nur schöner! Diese Geschichte hat mich auch beim Reread emotional wieder dermassen mitgenommen, wie es kaum ein anderes Buch vermag. Obwohl ich bereits wusste, was passiert, fühlte es sich an, als lernte ich die Figuren zum ersten Mal kennen. Und wieder habe ich mich in Teskar verliebt. Die Botschaft, die diese Geschichte mit sich bringt, ist unglaublich wichtig und obwohl das Buch an gewissen Punkten wirklich sehr traurig ist, vermittelt mir das Ganze einfach immer wieder aufs neue Kraft und Energie. Auch die Musik, über die gesprochen oder die gehört wird, passt einfach perfekt zur Handlung und meine Emotionen beim Lesen wurden dadurch sogar noch verstärkt. FAZIT Mein bester letzter Sommer ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Die Figuren fühlen sich so echt an, ich kann mich einfach mit ihnen identifizieren und verliebe mich jedes Mal, wenn ich das Buch rereade, aufs neue in Teskar! Der Schreibstil ist, obwohl er vielleicht auf den ersten Blick eher simpel erscheint, einzigartig. Diese Geschichte bringt so viele Emotionen und eine ganz wichtige Botschaft mit sich. Teskar wird auf ewig einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben!

Wunderschön aber mit traurigen Seiten..

Von: Marshmello Datum: 24. October 2018

„Mein bester letzter Sommer“ ist eines jener Bücher, die man gar nicht aus der Hand weglegen kann, weil man beinahe durch die Seiten fliegt. Mhhh- Okay das war jetzt nicht ganz richtig. Manchmal muss man es zur Seite legen... Denn dieses Buch ist keines der Märchenprinzessinnenbücher, in denen Friede Freude Eierkuchen herrscht und Glitzer über jedes Problem bestreut wird. In dem einen Moment lacht man mit den Protagonisten und in dem anderen Moment möchte man sich in eine Ecke verkriechen, tonnenweise Eis in sich hineinschaufeln (!Kein Liebeskummerbuch!) und sich die Augen ausheulen. Kaum habe ich Tessa, die Protagonistin, kennengelernt habe ich mich schon mit ihr anfreunden können. Absolute Empfehlung!

Wow!!

Von: Tamy Datum: 30. September 2018

Eigene Meinung: Dieses Buch hat mich zum Lachen, Nachdenken und Weinen gebracht. Jede Seite, jedes einzelne Wort wurde so gefühlvoll und detailliert beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, bei der Geschichte dabei zu sein. Es geht um Tessa. Tessa ist schwerkrank und ihre Diagnose lautet, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Dabei hat sie immer auf den perfekten Augenblick für die ersten Male gewartet. Sie hat sich sehr viel Zeit gelassen und nun weiss sie, dass sie Sterben wird. Tessa habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Ich habe mit ihr mitgefühlt, als wäre sie meine beste Freundin. Sie ist so eine liebenswürdige Person und doch hat das Schicksal sie ausgewählt. Gleich zu Beginn des Buches, wird von der ersten Begegnung von Tessa und Oskar erzählt. Man kann schon sagen, dass es Liebe auf den ersten Blick war. Auch Oskar habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Noch toller fand ich dann seine Idee, Tessa den besten letzten Sommer zu schenken. Er plant einen Road Trip gemeinsam mit Tessa. Mir hat dieses Buch einfach so gut gefallen. Ich wollte gar nicht mehr aufhören mit Lesen, wollte alles in mich aufsaugen und verschlingen. Die Protagonisten haben so viel Tiefe und sind sympathisch. Es könnte eine perfekte Story sein, dabei war sie doch schonungslos ehrlich. Ich habe wirklich Rotz und Wasser geheult und am liebsten hätte ich gerne mit Tessa getauscht, weil ich sie so lieb gewonnen hatte. Man hat während dem Lesen gemerkt, wie Tessa sich immer mehr gehen lässt und sich freier gefühlt hat. Es war sehr schön mitzuerleben. Und für mich war es so, dass ich einfach nur daneben stand und den beiden zugeschaut habe. Cover: Das Cover finde ich richtig schön mit dieser Weltkugel und obendrauf ein Auto wo Tessa und Oskar drin sitzen. Es ist so gelungen und passt auch super zu der Geschichte. Am Anfang des Buches ist eine Karte abgebildet. Dort ist zu sehen, wohin Tessa und Oskar reisen. Am Ende gibt es noch eine Playlist und all die Lieder haben eine Rolle im Buch. Buch Zitate: „Ich dachte, sterben ist einfach. Ich dachte, es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts. Aber die Wahrheit ist, ich hatte keine Ahnung. Mein ganzes Wissen ist nichts wert. Man lernt in der Schule nicht, wie sterben geht. Man lernt es nicht in Filmen oder Büchern. Wenn es darum geht, ist man allein.“ ( Seite 11 ) „Früher hatte ich kein Problem mit Oberflächlichkeit, jetzt ertrage ich sie nicht mehr, ganz einfach weil das Leben zu kurz ist für Worthülsen und aufgesetzte Freude.“ ( Seite 31 ) „Das Blöde daran, sich selbst zu belügen, ist, dass man es meistens mitbekommt.“ ( Seite 45 ) „Der Tod nimmt sich, wen er will. Wir sind Figuren in seinem Spiel. Und er ist bald am Zug.“ ( Seite 91 ) „Es ist schon seltsam, wie einzelne Momente alles ändern. Und wie ein einziger Mensch alles auf den Kopf stellen kann. Dich und dein ganzes Leben.“ ( Seite 335 ) Bewertung: Absoluter BUCHTIPP!!! Für mich zählt dieses Buch einfach zu einen der besten RoadTrip Bücher, die ich je gelesen habe.

Traurig schön ...

Von: november2014 Datum: 05. June 2018

Inhalt: Tessa hat immer gedacht, sie hat noch viel Zeit um die schönen Dinge des Lebens zu erleben. Doch mit gerademal 17 Jahren erfährt sie, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, denn Tessa ist unheilbar krank. Tessa ist fassungslos, wütend und verzweifelt. Sie zieht sich immer mehr zurück bis sie Oskar trifft. Er holt sie aus ihrem Loch, hat keine Angst vor ihrem Geheimnis und der ihr zur Seite steht. Dann überrascht er sie mit einem großartigen Plan. Er will ihr einen letzten perfekten Sommer schenken… Cover: Das Cover fande ich richtig schön. Es ist passend mit Elementen aus dem Buch gestaltet. Ich würde auch behaupten, dass es gleich zu erkennen ist das es sich um ein Jugendbuch handelt. Besonders gut haben mir die innen Seiten gefallen. Auf der vorderen befindet sich eine kleine Karte mit der eingezeichneten Routen und auf der hinteren eine Playlist mit den Liedern die für Tessa und Oskar wichtig waren. Sieht total toll aus. Meinung: Die Autorin hat hier ein Werk geschaffen, was einen meiner Meinung nach zum Nachdenken anregt. Wie wichtig ist es doch, jeden Tag voll zu genießen und zu leben, denn man kann nie wissen wieviel Zeit einem noch bleibt. Zwar ist mir der Einstiegt nicht leicht gefallen, da zu Anfang nicht viel passiert und mir auch die Protagonistin Tessa nicht ganz sympathisch war. Aber umso mehr das Buch voranschritt kam die Geschichte in Fahrt und war zum Schluss traurig schön. Auch Tessa die anfangs sehr mit ihrem Schicksal gehadert hat und in Selbstmitleid verfallen war, blüht nachdem sie Oskar kennenlernt regelrecht auf. Oskar war ein sehr liebenswerter Charakter, auch wenn ich finde, dass er etwas blass blieb. Anne Freytag hat die Gedanken sehr gut rüber gebracht, die ein so junges Mädchen haben muss, wenn sie weiß dass sie bald stirbt. Sie hat Tessa wirklich einen besten letzten Sommer mit vielen tollen Momenten beschert. Fazit: Mein bester letzter Sommer hat mir bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gefallen. Von mir daher eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne dazu .

Ein letzter Sommer in Italien

Von: Crashies Wonderland Datum: 22. April 2018

Tessas nahender Tod ist hier das Hauptthema. Sie weiß, dass sie kein Jahr mehr zu leben hat, vielleicht sogar nur noch wenige Wochen. Doch statt die letzte Zeit dafür zu nutzen, alles zu tun, wozu sie bisher keine Zeit hatte, versinkt sie in Selbstmitleid und verkriecht sich in ihrem Zimmer. Ich denke, nach dem ersten Schock über die Nachricht ist das auch in Ordnung, aber ich hätte mich früher mal zusammengerissen und das beste draus gemacht. Natürlich darf man deprimiert sein, aber einfach nur rumsitzen und abwarten, bis man tot umfällt? Hinzu kommt, dass Tessa ihrer Mutter gegenüber sehr gemein ist. Man erfährt nach einiger Zeit zwar, weshalb, aber Tessas Einsicht kommt etwas spät, wie ich finde. Da sitzt sie schon den ganzen Tag in ihrem Zimmer und hat trotzdem keine Zeit darüber nachzudenken, was ihre Mutter für Gründe und Gefühle gegenüber dem Ganzen hat. Das fand ich wirklich schade. Wirklich gut wurde für mich das Buch erst so langsam, nachdem Tessa Oskar kennenlernt. Ich lasse jetzt mal außen vor, dass mich dieses "unsterbliche Liebe auf den ersten Blick"-Zeug allmählich nervt - man liest das echt gefühlt in jedem Buch. Dabei sieht die Realität fast immer anders aus. Also, davon abgesehen ist die (sehr schnell) wachsende Beziehung zwischen Tessa und Oskar süß und auch wenn Tessa nach wie vor im Selbstmitleid schwimmt, ist Oskar sehr geduldig und bemüht, mehr über Tessa zu erfahren. Ich hätte an ihrer Stelle früher von ihrer Krankheit erzählt, statt immer panisch Reißaus zu nehmen, denn zu verlieren hatte sie ja nichts mehr, aber gut. Der Wendepunkt ist dann die Reise nach Italien. Ab da habe ich das Buch wirklich geliebt. Das Gefühl von Freiheit ist dauernd präsent, auch wenn Tessa mal schlechte Zeiten hat. Und ich wollte so gerne auch sofort ins Auto springen und nach Italien reisen! Auch die schöne Landschaft und die tollen Städte waren wunderbar dargestellt. Ich fühlte mich wirklich wie im Urlaub. Und die Beziehung zwischen "Teskar" wurde hier nachvollziehbarer, irgendwie ehrlicher. Sie haben ihre letzte gemeinsame Zeit, mit typischen kleinen Streiterein, sehr genossen und das wurde deutlich. Das Ende war natürlich von der ersten Seite an klar, da gibt es keine Überraschung mehr. Ich fand es aber gut umgesetzt und gar nicht zu sehr auf die Tränendrüsen gedrückt. Etwas schade finde ich allerdings insgesamt gesehen noch, dass es wirklich gar keine Heilung für Tessa gab. Ich kenne mich zwar mit kaputten Herzen nicht aus, könnte mir aber vorstellen, dass es heutzutage auch künstliche "Ersatzteile" gibt oder ähnliches. Das hätte gerne mehr thematisiert werden können.

Absolute Empfehlung.

Von: Amy J. Brown Datum: 28. October 2017

Der Jugendroman wurde meiner Meinung nach absolut zurecht für den Jugendliteraturpreis nominiert. Für mich hatte dieser Roman alles, was ein gutes Buch für mich braucht und es war ein absoluter Lesegenuss. Mich haben allerdings zwei Sachen ein wenig irritiert (keine Angst- keine Spoiler, passiert ganz zu Anfang des Buches): Und zwar weiß ich noch immer nicht, ob es Oskar war, den Tessa ganz zu Anfang in der U-Bahn trifft, oder jemand anders. Und dann, als Tessa bei dem Abendessen mit den Salzmanns zusammenbricht, ist Oskar auf einmal da, ohne das vorher beschrieben wurde, dass er begrüßt wurde, beim Essen dabei war oder sonst etwas. Das hätte ich gerne anders, ausführlicher gelesen, für mich war das so, als wäre ein Textteil einfach gelöscht und nicht ersetzt worden. Ich habe gedacht, ich hätte etwas überlesen und habe des Öfteren hin- und hergeblättert, weil ich dachte, ich mir wäre etwas entgangen. Da war ich kurz versucht abzubrechen, weil ich dachte, ich würde die Geschichte nicht verstehen. Aber ich habe weitergelesen und wurde mit einer großartigen Geschichte belohnt. Größenteils wird die Geschichte aus Tessa's Sicht in der Ich-Form geschrieben, was ich sehr gerne mag, und was mir auch hier wieder sehr gut gefallen hat. Ich denke, für die Geschichte war es genau die richtige Art und Weise zu erzählen, da ich außer den emotionalen und körperlichen Empfindungen auch die Gedanken von Tessa hautnah miterleben durfte, was, gepaart mit dem sehr flüssigen, authentischen Schreibstil ein absoluter Genuss war und mich über die Seiten hat fliegen lassen. Zum Schluss und mittendrin gibt es auch einige Kapitel aus Oskars Sicht, ebenfalls in der Ich-Form geschrieben, die meiner Meinung nach ebenfalls sehr wertvoll für die Geschichte waren. Anne Freytag hat Tessa in der kurzen und intenstiven Zeit mit Oskar ermöglicht, sich zu entwickeln und sich nicht mehr vor der Welt zu verschließen, sondern mit allen Sinnen zu genießen. Ich habe es sehr geschätzt, diese Entwicklung verfolgen zu dürfen. Die Geschichte hat mir wieder einmal gezeigt, dass man sein Leben mit allen Facetten annehmen und das Beste draus machen soll, bevor es irgendwann zu spät dafür ist. Der Schluss der Geschichte ist so unfassbar gut geschrieben, dass ich ihn zweimal gelesen habe. Einserseits fand ich ihn so schrecklich, doch andererseits weiß ich, dass es genauso passieren kann, wenn man die Diagnose bekommen hat. Und dass die Autorin hier nichts beschönigt und unter den Teppich gekehrt hat finde ich sehr mutig, meiner Meinung nach war das für die Geschichte gut so, denn die Geschichte lässt generell nichts unter den Teppich fallen, was in Tessa und ihrem Umfeld vorgeht, auch das hat mir sehr gut gefallen. Am Ende des Buches hat Anne Freytag eine Liste mit Songs aufgestellt, von denen einige im Buch eine Rolle spielen. Ich wollte sie mir anhören, um die Auswahl beurteilen zu können, aber mir ging die Musik so nahe, weil ich noch so ergriffen von der Geschichte bin, dass ich es erstmal beenden musste, aber irgendwann werde ich sie mir sicherlich mal anhören. Ich vergebe hier nur zu gerne 5 Sterne, weil es eines der für mich wertvollsten Bücher ist, die ich je gelesen habe. Empfehlen kann ich sie jedem, der dramatische Liebesgeschichten mag und dem vielleicht auch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gut gefallen hat.

Herzzereißend schön

Von: Tuffydrops Datum: 11. October 2017

Klappentext: Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen. Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … *** Rezi könnte mögliche Spoiler enthalten *** Dieses Buch ist eine Achterbahn der Gefühle. In dem einen Moment lacht man mit den Protagonisten, in dem anderen Moment kommen einem die Tränen. Die 17-jährige Tessa ist schwer krank und ihr bleibt nicht mehr allzu viel Zeit um sich ihre Träume zu erfüllen. Sie ist wütend und verzweifelt, aber versucht dennoch stark zu sein. Ihre Gefühlsausbrüche kann man sehr gut nachvollziehen, denn sie hatte bisher keine richtige Möglichkeit ihr Leben richtig zu leben, da sie immer die Vorzeige Tochter mit den guten Noten war, die sich nichts zu Schulde hat kommen lassen. Am Anfang konnte ich ihre Art ihrer Mutter gegenüber dennoch nicht richtig nachvollziehen, aber das hat sich sehr bald schon geändert und ich hatte mehr als nur einmal bei den Gesprächen der beiden Tränen in den Augen. Es ist schon unglaublich schwer einen geliebten Menschen zu verlieren, aber wenn es dann noch um das eigene Kind geht, ich glaube so etwas möchte bzw. kann man sich einfach nicht vorstellen. Zu Beginn des Buches ist alles ziemlich negativ und die Krankheit steht im Vordergrund, doch schon bald taucht Oskar auf und alles ändert sich, da Tessa in den Genuss ihrer ersten große Liebe kommt. Natürlich bleibt Tessa's Krankheit ein großer Bestandteil der Geschichte, aber die Reise, die die beiden unternehmen möchten rückt für mich viel mehr in den Vordergrund. Oskar ist ein toller, fröhlicher Charakter, den man einfach nur mögen muss, der aber auch eine ziemliche Last mit sich herum trägt. Ich mochte ihn direkt von Anfang an. Seine Art und seine Sprüche haben mich mehr als einmal zum schmunzeln gebracht und zu meinen liebsten Stellen gehört defintiv das Gespräch, wo die beiden in Florenz vor "David" stehen :) Die Liebesgeschichte, die zwischen den beiden entsteht ist wundervoll. Meiner Meinung nach ist sie nicht zu kitschig und Tessa's Zerrissenheit, ob es das richtige ist was sie tut, ist spürbar und sehr echt. Mehr als einmal habe ich mich gefragt wie ich an Tessa's Stelle handeln würde, aber ich konnte für mich keine eindeutige Antwort finden. Im Zweifel würde ich es vermutlich genauso wie sie handhaben, denn wie würde man seine letzten Wochen denn lieber verbringen, als mit der Person die man liebt, an seiner Seite? Der Schreibstil hat mir, wie schon bei "Den Mund voll ungesagter Dinge", richtig gut gefallen. Auch wenn das Buch nur 365 Seiten hat und die Seiten beim lesen nur so vorbeifliegen, habe ich das Gefühl, dass es einfach so viel mehr Inhalt hat. Es ist vollgepackt mit vielen Gefühlen, tollen Beschreibungen und passenden Vergleichen. Zum Schluss noch etwas über die Aufmachung des Buches. Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und wirkt dabei nicht zu aufgesetzt. Oftmals fragt man sich bei manchen Büchern was das Cover nun mit dem eigentlichen Inhalt zu tun hat, aber das ist in diesem Fall nicht so, denn hier ist ist die Illustration auf die Geschichte abgestimmt. Im Innenteil findet man einen Ausschnitt einer Landkarte, auf der die Reiseroute von Tessa und Oskar eingezeichnet ist. Bücher, die Karten beinhalten die für die Geschichte wichtig sind, finde ich immer besonders toll, da man sich so immer ganz leicht orientieren kann und mit seinen Protagonisten zusammen auf Reise geht. Fazit: Es ist eine herzzereißende Liebesgeschichte, die zeigt das man jeden Moment seiner Zeit genießen sollte. Dabei begibt man sich auf eine Achterbahn der Gefühle, die auf den letzten paar Seiten ihren Höhepunkt und mich emotional sehr mitgenommen hat. Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich kann es euch sehr empfehlen, allerdings müsst ihr Taschentücher bereit halten. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Anne Freytag!

Hat was von »Das Schicksal ist ein mieser Verräter«.

Von: Janine2610 Datum: 29. August 2017

»Mein bester letzter Sommer« ist ein Roman, der meines Erachtens schon seit seiner Erscheinung so gehyped worden ist, wahrscheinlich ähnlich wie »Das Schicksal ist ein mieser Verräter«. Und genauso wie in John Greens Geschichte geht es hier um zwei Jugendliche, die nur begrenzt lange Zeit miteinander verbringen können. Einer von den zweien stirbt nämlich schon bald. In diesem Buch ist es Tessa. Und ich finde, das lässt die Protagonistin uns Leser auch ständig wissen: so oft und teilweise makaber, dass es mir persönlich zu viel war. Das ist der Grund, weshalb Tessa mir anfangs eher unsympathisch war: sie spricht mir zu häufig völlig emotionslos über ihren Tod, übers Sterben im Allgemeinen und macht schlechte Scherze darüber. Galgenhumor würde man das nennen. - Ist nicht ganz das, worauf ich stehe. Bis ca. Seite 100 hat man auch nicht gewusst, was eigentlich mit Tessa los ist. Dass irgendwas mit ihrem Herzen nicht stimmt und sie deswegen wohl bald das Zeitliche segnen wird, stand da, nichts aber von einer genauen Diagnose, unter der man sich mehr vorstellen hätte können. Erst dann hat man erfahren, dass ihr Herz seit ihrer Geburt "ein Loch" hat und ihre Lungenschlagader fehlt, aber den genauen Grund, warum sie denn gerade jetzt sterben soll/wird, hat man bis zum Schluss nicht herauslesen können. ~ Ich liebe alles an ihm, aber am meisten liebe ich, wie lebendig ich mit ihm bin. Und wie oft er mich vergessen lässt, dass ich es nicht mehr lange sein werde. ~ (S. 271) OSKAR, DER PERFEKTE OSKAR Und dann, in der wahrlich ungünstigsten Zeit ihres Lebens, taucht plötzlich dieser Junge auf, Oskar. Allein dieses erste einander Erblicken und Ansehen wird schon so unwirklich magisch beschrieben, dass ich mir bereits da gedacht habe, dass die weiteren Situationen mit Oskar nur ähnlich kitschig ablaufen können. Großteils war dem dann auch so ... In Tessas Augen ist Oskar ein Gott, ein übermenschliches Wesen. Sie glorifiziert ihn vom Scheitel bis zur Sohle. Deshalb, und weil ihr ja auch bewusst ist, dass ihre Tage hier auf Erden gezählt sind, ist sie wahrscheinlich auch so nachdenklich, verkrampft und eifersüchtig. Auf diese Weise verkompliziert sie leider alles. Man fragt sich manchmal wirklich, warum Oskar sich das mit ihr "antut". Meine Rezension liest sich bisher wahrscheinlich eher wenig begeistert. Zur Verteidigung der Geschichte muss man aber auch betonen, dass »Mein bester letzter Sommer« als Jugendbuch ab 14 Jahren ausgewiesen ist und ich finde, genau so wirkt es auch: Ein bisschen zu romantisch und zu perfekt um wahr zu sein. Jugendliche, die verliebt sind (in Tessas Fall sogar zum ersten Mal!), haben eben manchmal diesen Blick auf den Stand der Dinge, denke ich. Ich glaube, das hat Anne Freytag ganz gut eingefangen. ~ Ich dachte, ich gehe als unbeschriebenes Blatt, aber das werde ich nicht. Oskar hat Spuren hinterlassen. Seine Gefühle in meinem Herzen, seine Stimme in meinem Kopf und seine Hände auf meiner Haut. Ich glaube, ich habe es verstanden. Liebe ist genug. Und ich wurde geliebt. ~ (S. 350) Aber außerdem enthält diese Geschichte eine wunderschöne Botschaft. Je mehr Zeit die beiden gemeinsam auf ihrem Roadtrip durch Italien verstreichen lassen (und es ist wirklich nicht viel Zeit), desto mehr kann man auch die Veränderung in Tessa beobachten. Ihr Tod naht und sie versteht immer mehr die Bedeutung des Lebens und versucht das auch in ihr noch vorhandenes Leben zu integrieren. Das fand ich wirklich schön: dass Tessa letztlich verstanden hat, worum es geht und sie das glücklich gemacht hat. Die letzten Seiten fand ich sehr berührend, sie haben mich schlussendlich doch noch mit der Geschichte versöhnt und mich etwas traurig zurückgelassen. Wer über meine Kritikpunkte hinwegsehen will und kann, sollte sich dieses Buch gönnen. Die letzten Seiten und die schöne Botschaft darin (Worum es im Leben wirklich geht!) sind die Lektüre auf jeden Fall wert.

Berührender letzter Roadtrip

Von: Liebe dein Buch Datum: 21. August 2017

Kurzbeschreibung: Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Cover: Das Cover finde ich echt schön. Es ist total sommerlich, was ja zum Thema Roadtrip in Italien passt. Und es ist ansonsten auch total perfekt an das Setting des Romans angepasst mit dem Auto und den Kopfhörern. Thema-Übertragung ist hier perfekt gelungen! Lieblingszitat: "Es ist schon seltsam, wie einzelne Momente alles ändern. Und wie ein einziger Mensch alles auf den Kopf stellen kann. Dich und dein ganzes Leben" (Seite 335) Meine Meinung: Bei einem Jugendbuch muss für mich der perfekte Ton getroffen werden. Jugendlich, aber nicht zu gewollt. Es muss authentisch rüberkommen, sonst ist die Geschichte meist von vorne rein für mich gelaufen. Bei diesem Buch war das definitiv nicht der Fall. Anne Freytag trifft genau diesen jugendlich authentischen Ton, um den sich viele Autoren vergebens bemühen. Und auch der Schreibstil war perfekt. Erzählt wird aus der Perspektive von Tessa, was für mich auch die einzig richtige Wahl ist. Geschichten, in denen die Krankheit einer Person im Fokus steht, müssen einfach aus der Perspektive dieser Person erzählt werden. Zum Ende bekommt der Leser auch einige Szenen aus Oskars Perspektive erzählt. Dieses Einblicke haben mir gefallen, aber irgendwie war es nichts Halbes und nichts Ganzes. Entweder hätte ich mir diese Erzählperspektive von Anfang an gewünscht oder halt gar nicht, denn für den Geschichtsverlauf ist sie nicht ausschlaggebend. Tessa ist siebzehn Jahre alt und totkrank. Ein schweres Schicksal, das einem sehr zu Herzen geht. Anfangs ist sie sehr verbittert und sie erwähnt ihren Tod gefühlt 100 Mal pro Seiten und ging mir leider ein wenig auf die Nerven. Doch dann trifft sie Oskar und alles ändert sich und auch meine Sympathie für sie stieg ein wenig an. Doch trotz diesem intensiven Thema bin ich doch sehr distanziert zu den Charakteren geblieben. Es fehlte mir dafür an charakterliche Tiefe. Auch dem Rest der Geschichte fehlt es leider an Tiefgang. Die Liebesgeschichte ist zwar süß, aber doch sehr realitätsfern. Denn es handelt sich um eine Instant-Lovestory. Sie sehen sich einmal sehr intensiv an und sind total verliebt. Und dann geht Oskar mit einem Mädchen, das er ungefähr drei Tage lang kennt und die sterbenskrank ist, auf einen Roadtrip. Die Idee ist so schön und jeder von uns würde sich so etwas bestimmt wünschen, aber das ist einfach nicht das echte Leben. Wenn man davon absieht, dass die Geschichte einfach unrealistisch ist, ist der Plot an sich wirklich schön. Die Reise hat mir besonders gefallen. Sie wird geschickt integriert, ohne dabei zu präsent zu sein oder zu sehr in den Hintergrund zu rücken. Die italienische Kulisse war wirklich toll. Und mit jedem Reisetag verliert Tessa ein wenig von ihrer Verbitterung. Zum Ende hin wird daher der Tod immer weniger präsent, obwohl er doch eigentlich näher rückt. Das gefiel mir nicht nur, weil das Thema nicht mehr ständig angesprochen wurde, sondern auch, weil es die charakterliche Wandlung von Tessa sehr schön symbolisiert. Man merkt, wie sie immer mehr Frieden mit ihrem Schicksal schließt. Bis zum bitteren Ende. Das Ende und die gesamte Geschichte sind sehr sehr emotional, was bei der Thematik auch nicht anders zu erwarten war. Ich habe teilweise auch weinen müssen, so traurig wurde es. Fazit: Die Geschichte hatte sehr viel Potenzial, das aber einfach nicht ausgeschöpft wurde. Leider fehlt es für diese Thematik viel zu sehr an Tiefgang. Und mit anderen Romanen dieser Thematik, kann "Mein bester letzter Sommer" einfach nicht mithalten. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich habe auch die eine oder andere Träne verdrückt, deshalb vergebe ich 4 Sterne.

Enttäuschend

Von: Miss Foxy Reads Datum: 13. August 2017

(2) Ich bin ehrlich, das Buch habe ich nur zur Hand genommen, weil ich es überraschend vom Heyne Verlag bekam. Ich bin kein Contemporary Fan und obwohl ich ein großer Sick Lit Liebhaber bin, gehen mir Ich-werde-bald-sterben-Geschichten ziemlich auf die Nerven. Kombiniert mit dem Titel und dem Roadtrip des Lebens war mir das alles zu viel Klischee. Dennoch wollte ich dem Buch, da es schon bei mir war, wenigstens eine Chance geben und so startete ich nach langer Zeit mit dem Lesen. Schon nach wenigen Seiten ging mir die Protagonistin Tessa auf die Nerven. Seit sie von ihrer Krankheit erfahren hat, ertrinkt sie mehr oder weniger in Selbstmitleid und lässt das ihre Mitmenschen und auch den Leser spüren. Keinesfalls positiv für mich und ich hätte das Buch schon nach wenigen Seiten abgebrochen. Wenn da nicht Oskar wäre. Ein ziemlich interessanter Charakter, in den sich Tessa nicht nur sofort verliebt, sondern der sie auch dazu überredet, ein letztes Mal den Sommer zu genießen und einen Roadtrip zu unternehmen. Kleiner Vorgriff: Oskar schien zwar auf den ersten Blick sehr interessant, trotz spannender Backstory schaffte es Anne Freytag jedoch nicht, dem Charakter Tiefe zu geben. Leider sehr viel verschenktes Potential und ein weiterer Minuspunkt auf meiner Liste. Auch der Roadtrip selbst war nichts als eine Enttäuschung. Er hatte genauso viel Tiefe, wie die Charaktere, nämlich gar keine. Seine Bedeutung wird mir auch nicht so wirklich klar, denn er ist absolut ersetzbar und die gesamte Story hätte auch mit austauschbarem Setting funktioniert oder, je nach Sichtweise, genauso wenig funktioniert. Vor dem Lesen habe ich eigentlich erwartet, dass Anne Freytag uns hier ein sehr emotionales Buch präsentiert. Ein Buch, das mich irgendwo berührt und mitfühlen lässt. Mit wem? Natürlich mit den Protagonisten Tessa und Oskar. Die beiden verlieben sich nämlich recht schnell ineinander und sehr früh hat man die Verbindung zwischen den beiden gespürt. Ich muss an dieser Stelle auch nicht verschweigen, dass das Buch natürlich an einer Stelle traurig ist. Oder wieder einmal je nach Blickwinkel traurig sein soll. Denn mich hat das Buch emotional so gar nicht berührt. Zumindest, was die Sache mit Tessa angeht. Wer mich tatsächlich auf emotionaler Ebene erreicht hat, das war allein Tessas Schwester, die einen sehr kleinen Teil der Geschichte einnimmt und mich leider als einzige wirklich begeistern konnte. Dafür gibt es letztendlich auch den Gnadenstern. Fazit: Leider war Anne Freytags Mein bester letzter Sommer ein ganz klarer Fehlgriff. Die Protagonisten waren weder liebenswürdig noch wirklich tief ausgearbeitet und wirkliche Gefühle erzeugten weder sie oder die Story sondern nur die Nebencharaktere. Auch der Roadtrip war meiner Meinung nach nicht wichtig für die Story, nimmt darüber einen sehr kleinen Platz ein und ist somit ersetzbar.

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: Lisa von Prettytigers Bücherregal Datum: 27. June 2017

Inhalt: Tessa ist erst 17 Jahre alt und doch weiß sie, dass ihr Leben jeden Moment zu Ende sein könnte. Denn Tessa ist seit ihrer Geburt schwer herzkrank. Keine der zahlreichen Behandlungen konnte sie heilen und nun wird ihre Zeit knapp... Dabei hatte Tessa eine genaue Vorstellung von ihrer Zukunft. Sie wollte nach dem Schulabschluss studieren, hatte immer gute Noten und war nie ein Problemkind. Nun bereut sie genau das. Dass sie nicht mehr gelebt hat. Und sie denkt an all die Dinge, die sie niemals erleben wird. Ihren ersten Kuss, die große Liebe und eine eigene Familie. Doch von einem auf den anderen Tag ist plötzlich alles anders, als sie Oskar kennenlernt. Er schafft es, Tessa aus ihrem finsteren Loch zu holen und sie mit seiner Lebensfreude anzustecken. Oskar lässt Tessas Krankheit auf einmal vollkommen unwichtig erscheinen. Und er beschließt, mit ihre nach Italien zu fahren, um Tessa den vielleicht besten Sommer ihres Lebens zu bescheren. Mein Eindruck: Normalerweise mache ich um Bücher, in denen es um todkranke Menschen geht, lieber einen großen Bogen. Denn oftmals sind die Geschichten schwermütig und mir ist ein Happy End in den meisten Fällen einfach lieber ;) Mit „Mein bester letzter Sommer“ habe ich nun eine Ausnahme gemacht und die herzkranke Tessa auf ihrer letzten Reise nach Italien begleitet. Anne Freytag ist es gelungen, Tessas Geschichte ohne die typische Betrübtheit zu erzählen. Immer wieder gibt es Lichtblicke und schöne Stellen. Besonders Oskar heitert Tessa jedes Mal aufs Neue auf, wenn ihre Gedanken zu ihrer Krankheit abdriften. Durch ihn merkt sie, dass sie trotz allem noch am Leben hängt und Tessa wünscht sich nichts sehnlicher, als Oskar noch ein paar Tage länger an ihrer Seite zu haben. Die beiden vermitteln eine Botschaft und dank Oskar findet Tessa ihre Lebensfreude wieder. Sie blüht auf und hat endlich wieder Spaß am Leben. Und das trotz ihrer Krankheit, die niemals vollkommen in Vergessenheit gerät, sondern am Rande immer wieder thematisiert wird. Bei all ihren Erlebnissen gerät ihre Krankheit dennoch immer mehr in Vergessenheit, nur um im nächsten Moment wieder mit voller Stärke zuzuschlagen. Denn trotz allem ist Tessa kein ganz normales Mädchen. Ihre Zeit ist begrenzt, was ihr immer wieder schmerzlich ins Gedächtnis gerufen wird. Und dennoch führt ebendieser Umstand dazu, dass sie alles viel intensiver erlebt und sich nur umso mehr an ihr Leben klammert. Obwohl Tessa Oskar anfangs nur als Freund betrachtet, der sie auf ihrem letzten Weg begleitet, entwickelt sich doch schnell mehr aus ihrer Freundschaft. Beinahe etwas zu schnell. Tessa stößt Oskar zwar immer wieder von sich, dennoch bleibt er stets an ihrer Seite und wartet darauf, dass sie von sich aus einen Schritt auf ihn zumacht. Die Liebesgeschichte wirkt an keiner Stelle erzwungen und fügt sich wunderbar in die Story ein. Für Tessa ist ihre erste große Liebe ein Geschenk, mit dem sie nicht mehr gerechnet hatte und auch Oskar ist überglücklich, der Mann an Tessas Seite zu sein. Anfangs kann es Tessa noch gar nicht so recht glauben, dass ausgerechnet sie die Glückliche ist, die Oskar sich als seine Freundin wünscht. Denn Tessa fasziniert ihn. Sie können zusammen herumalbern, über ernste Themen sprechen aber auch einfach still nebeneinander liegen und den Moment genießen. Die Geschichte entwickelt einen unglaublichen Sog und der Autorin gelingt es, ein schweres Thema auf gelungene Weise für ein Jugendbuch aufzuarbeiten. Sie erzählt emotional und einfühlsam von Tessas Krankheitsgeschichte. Schon nach den ersten Kapiteln war ich absolut gefesselt. Anne Freytag hat mich mit ihrer rührenden Erzählung auf jeden Fall erreicht und besonders das unvermeidliche Ende ist gefühlvoll und emotionsgeladen. Mittlerweile ist mit „Den Mund voll ungesagter Dinge“ ein weiterer Roman der Autorin erschienen, der nach der wirklich gelungenen Geschichte von „Mein bester letzter Sommer“ auf jeden Fall auf meiner Wunschliste steht, obwohl auch dieser rein thematisch nicht wirklich in mein bevorzugtes Genre passt ;) Bewertung: 4,5 von 5 Sternen http://prettytigerbuch.blogspot.de/2017/06/rezension-mein-bester-letzter-sommer.html

Wundervoll

Von: Albert Bauer Datum: 24. June 2017

Die Geschichte hat mein Herz ergriffen. Diese Gefühle die beim Lesen kamen. Diese Gedanken die mir aufkamen. Das Buch berührt und die ein oder andere Träne wird fließen. Danke

Rezension: Mein bester letzter Sommer

Von: maxis-bookworld Datum: 22. April 2017

Das Buch hat mich echt umgehauen. Tessa lebt mit ihrer Familie zusammen und es wird deutlich wie sehr sie sich abgeschirmt hat und wie sehr sie die Kommunikation zu ihren Eltern probiert so gering wie möglich zu halten. Als sie auf einmal Oskar kennenlernt ist es mit ihr geschehen und ich habe bei den Treffen und Gesprächen der beiden stark mitgefiebert. Gefehlt haben mir leider noch ein paar Informationen zu Tessas Krankheit, denn es wurde zwar berichtet, dass sie ein kaputtes Herz hat und eine Lungenader fehlt, aber über ihre Krankenhausaufenthalte in ihrer Vergangenheit wurde nur oberflächlich geschrieben und leider nicht tiefgründig genug um ihr Leiden zu verstehen. zum Schreibstil Anne Freytag hat einen sehr guten und flüssigen Schreibstil, sodass das Buch sich sehr schnell hat lesen lassen. In den einzelnen Kapiteln erzählt Tessa im Ich - Erzähler. Sehr gelungen fand ich den plötzlichen ´Wechsel der Erzählweisen, denn so konnte man sehen, was sich hinter Oskar für ein toller Mensch verbirgt. zu den Charakteren Tessa hat einen tollen Charakter mit tollen Eigenschaften und ist etwas schüchtern und zurückhaltend. Die Charakterstränge ändern sich im Laufe des Buches sehr stark nachdem sie Oskar kennengelernt hat. Auch wenn ich ihr Gerede am Anfang für etwas sehr depressiv empfand, habe ich sie sehr lieb gewonnen.  „Ich bin wie ein unbeschriebenes Blatt, das der Wind vor seiner Zeit davonträgt.“ Zitat Seite 21 Oskar hat mich einfach nur umgehauen, er ist ein toller Typ mit einem wahnsinnig tollen Charakter und tollen spontanen Ideen. Es hat immer Spaß gemacht zu hören, wie er Tessa aufzieht und ich habe ein deutliches Bild von ihm vor Augen. Als in ihm selbst noch etwas Verborgenes wahrte, war es um mich geschehen.. Larissa, Tessas Schwester fand ich am Anfang des Buches einfach nur unerhört.Sie wusste, dass Tessa bald sterben wird und hat sie wie den letzten Dreck behandelt. Mitten im Buch gab es einen rührenden Wendepunkt und ich habe sie kennen und lieben gelernt. "Es war soviel einfacher, sie zu hassen, als mich selbst zu akzeptieren." Zitat Seite 279 Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen und für den Preis von 14,99€ (Hardcover!!!) ist es lohnenswert sich eine Ausgabe zu kaufen. Vor allem das Cover sieht richtig schön sommerlich aus und passt in jedes Regal. Die Geschichte von Tessa und Oskar lässt mich persönlich nicht mehr los, denn sie war rührend, dramatisch und bewegend zugleich und verdient 5/5 Sterne.

So wunderschön und emotional

Von: Maddies Dream Datum: 16. April 2017

Was für ein tolles Buch. Mit welchen Worten kann eine Rezension besser anfangen? Im Moment bin ich eher in einer Leseflaute. Ich komm nicht so recht zum Lesen und leider fehlt mir oft auch die Lust. Aber als dieses Buch bei mir an kam, und ich den Klappentext gelesen hab, hab ich sofort mein aktuelles Buch beiseitegelegt und mit dieses hier geschnappt. Hier hat mich einfach alles angesprochen.  Schon allein der Umschlag ist wunderschön. Es ist ein ganz besonderes Material. Nicht so gewöhnlich, wie die meisten Schutzumschläge. Der Umschlag hat einen gewissen Fühleffekt. Er ist ein bisschen rau, und wenn man darüber streicht ergibt das ein ganz schönes Geräusch. Auch das Cover an sich ist wirklich hübsch gestaltet und passt in allen Zügen zur Geschichte. Mir gefällt die Zeichnung wirklich gut. Irgendwie hat mir der Klappentext so ein bisschen an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert. Vielleicht hat es mich auch deswegen so gepackt, weil ich diese Geschichte wirklich super gern gemocht hab. Auch hier geht es um ein unheilbar krankes Mädchen, das plötzlich vor der Entscheidung steht, ob es sich überhaupt verlieben darf, wenn sie doch bald stirbt. Ich fand die Geschichte von Tessa und Oskar sehr schön und einfühlsam geschrieben. Es ist eine Geschichte von Mut, vom Nachdenken, vom Tod und natürlich von der Liebe. Im ganzen Buch hab ich total viele Stellen angestrichen, weil es so gut wie auf jeder Seite ein Zitat gab, was mich bewegt hat. Allerdings hab ich irgendwann aufgehört, weil es einfach zu viele waren. Die Gefühle von Tessa waren gut beschrieben und ich konnte mich jederzeit in sie hinein versetzen. Wirklich authentisch. Gerade das Ende hat mich sehr berührt und ich hab einen Kloß im Hals bekommen. Schade eigentlich, dass das Buch nur ein Einzelband ist. Ich hätte gern noch mehr von den beiden gehabt. Sie sind mir echt ans Herz gewachsen. Und ich kann jetzt schon sagen, dass dieses Buch zu den besten dieses Jahr zählen wird.

Mein bester letzter Sommer

Von: Rosisamazinglibrary Datum: 27. March 2017

Allgemeines: Titel: Mein bester letzter Sommer Autorin: Anne Freytag Format: gebundene Ausgabe Seitenzahl: 368 Seiten Verlag: Heyne Verlag Genre: Jugendbuch, Roman Preis: 14,99€ Inhalt: Tessa ist 17 Jahre alt und erfährt, dass sie bald sterben muss. Bis dahin hat sie immer ein vorbildliches Leben geführt, war fleißig, hat sich nie daneben benommen, nie etwas erlebt. Sie war in allem perfekt hat es jedem recht gemacht und sich immer nur auf ihre wunderbare Zukunft vorbereitet, die sie nun nie erleben wird. Eine Welt bricht für sie zusammen. Sie verschanzt sich voller Wut, Trauer und Verbitterung in ihrem Zimmer und wartet einfach nur auf den Tod. Als eines Tages Oskar in ihr Leben tritt ändert sich schlagartig alles. Die beiden verlieben sich und als Oskar die Wahrheit über Tessas Zustand erfährt, läuft er nicht davon, sondern schenkt ihr einen gemeinsamen unvergesslichen Sommer durch Italien - einen besten letzten Sommer. Meine Meinung: Als Leser wird man von der ersten Seite an in Tessas Gedanken hineingeworfen, versetzt sich in ihre unendliche Wut und Verbitterung, ihre Angst, ihren Schmerz. Man fühlt mit, wie es sein muss, so viele Pläne gehabt zu haben und dann zu erfahren, dass man all diese Dinge niemals erleben wird. Ausziehen, eine Familie gründen, Kinder bekommen und Auto fahren. Doch als Oskar in ihr Leben trifft, ändert sich alles und die Tessa von früher, kam wieder zum Vorschein und wurde mir noch sympathischer. Er findet sich nicht einfach mit ihrem Schicksal ab. Er geht ihr bis unter die Haut was auf Gegenseitigkeit beruht und bringt sie dazu ihre größten Ängste zu überwinden so, dass ihre Krankheit vergessen scheint. Oskar schließt man von Anfang an ins Herz, er ist sehr sympathisch, der auch einiges durchgemacht hat, wie man im laufe der Geschichte erfährt. Tessa jedoch knackt seine harte Schale und vertreibt seine tief sitzende Traurigkeit. Und schließlich stellt er sich seiner Vergangenheit. Und doch vermischt sich die Hoffnungslosigkeit, die nie ganz verschwindet, mit einer Lebensfreude und all den wunderbaren Gefühlen, die das Verliebtsein mit sich bringen. Hier kann der Leser sich genauso von Herzen mitfreuen, wie er auch mitleidet. Es weckt gleich eine ganze Palette von Emotionen in einem. Trotzdem schwebt über Allem immer der Schatten des herannahenden Abschieds und der immer vorhandenen Ungewissheit. Tessa muss den Tatsachen ins Auge sehen, sich verabschieden, ihre Gedanken aufschreiben. Beeindruckt hat mich die kleine Schwester von Tessa. Es ist nicht einfach damit umzugehen, wenn man weiß das die große Schwester sterben wird, man wird plötzlich in den Schatten gestellt und vergessen. Was hass zu sein scheint ist einfach nur ein Schutzschild vor dem was kommen wird. Die Zeit wenn die Schwester, die engste vertraute tot ist. Die Autorin hat einen bemerkenswerten Schreibstil, was die Geschichte zu etwas besonderem macht. Es gab so viele Textzeilen die ich hätte markieren können, dass ich gar nicht mehr fertig geworden wäre mit dem Buch. Anna Freytag hat es geschafft, dass diese Themen wie Tod, Krankheit und Verlust nicht im Mittelpunkt stehen und dennoch da sind. Man denkt nicht die ganze Zeit darüber nach, aber trotzdem ist es beim Lesen im Kopf. Bewertung: Das Buch war herzzerreißend und voller Denkanstöße. Es erinnert an den Wert des Lebens und daran, im Hier und Jetzt zu leben und nicht immer nur auf eine -vielleicht- bessere Zukunft zu warten. Die Geschichte zwischen Tessa und Oskar war einzigartig und die Bindung zwischen den zweien, kann man nicht nur lesen, sondern auch spüren. Das schafft man einfach nur mit solch tollen Worten, wie sie Anne Freytag gewählt hat. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich bin sehr froh mit den beiden durch Italien gereist zu sein.

Total verdienter Hype!

Von: Annis-Buecherwelt Datum: 18. March 2017

"Mein bester letzter Sommer", ein Roman von Anne Freytag -erschienen im März 2016 -bei Heyne fliegt -Hardcover -14,99 € (D) Inhalt: In der U-Bahn hat sie ihn das erste Mal getroffen- und sich immer geärgert, ihn nicht angesprochen zu haben. Dann erfährt Tessa plötzlich, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Durch Zufall trifft sie bei einem Familienabendessen Oskar, den Jungen aus der U-Bahn, wieder und es ist Liebe auf den ersten Blick. Als sie ihm von ihrem schweren Schicksalsschlag erzählt, will er, dass sie ihre letzte Zeit gemeinsam verbringen, und so machen sie sich auf, auf den besten letzten Sommer. Danke, Anne Freytag, für dieses fantastische Buch. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und konnte bis zur letzten Seite, bis zum letzten Buchstabe nicht mehr aufhören, weiterzulesen, mitzufiebern und zu bibbern. Tessa ist eine ganz besondere Person. Sie ist so unglaublich stark und selbstbewusst und gibt nicht auf, selbst, als sie weiß, dass sie bald sterben wird. Und auch Oskar ist einfach perfekt. Er ist genauso, wie ich mir meinen späteren Ehemann vorstellen würde. Er ist so liebenswert und charmant, wie er sich um Tessa kümmert und alles daran setzt, dass sie eine tolle Zeit hat. Er macht sich so viele Gedanken um sie. Die Lebensfreude, die die beiden ausstrahlen, finde ich toll. Danke, für diese zwei tollen Menschen. Ich habe schon mehrere Bücher gelesen, in denen es um das Thema Tod geht, vor allem "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ja sehr gehypt worden. Allerdings finde ich die Geschichte, die Anne Freytag hier auf Papier gebracht hat, tausend mal berührender. Ich musste glaube ich schon auf der ersten Seite weinen, so gefühlsvoll ist dieses Buch. Diese unbändige Trauer, gemischt mit der Liebe, war eine Mischung, bei der ich viel zu oft zum Taschentuch greifen musste. Als ich bei anderen Lesern damals gelesen habe, dass sie weinen mussten, dachte ich, dass ich es nicht müsse. Denn normalerweise bekommt mich nichts so schnell zum weinen. Aber "Mein bester letzter Sommer" hat es geschafft. Der Schreibstil ist perfekt, er hat aus dieser wunderbaren Geschichte ein rundum perfektes Buch gemacht. Besonders gut haben mir auch die Lieder gefallen, die immer erwähnt wurden. Am traurigsten fand ich direkt eine Stelle, relativ weit vorne, als Tessa Oskar erzählt, dass sie sterben wird. Die Art und Weiße, wie Tessa es sagt, lässt es gleichzeitig so hart und gefühlslos rüberkommen, als würde ihr der immer näher kommende Tot überhaupt nichts ausmachen, gleichzeitig wirkt Tessa in diesem Moment total verletzlich. Eine Mischung, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Trotzdem hatte dieses Buch auch so viele Stellen, die von Liebe gestrotzt haben, in denen man den Tot schon fast vergessen hat. Und auch diese Rundreise, die die beiden machen, hat mir sehr gefallen, Anne Freytag hat es geschafft, dass ich während dem Lesen selbst dachte, ich sei in Italien. Mein Fazit: "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag ist das berührensten Buch, dass ich je gelesen habe. Es ist die perfekte Mischung aus Traurigkeit und Liebe, die dieses Buch perfekt macht. Vom Cover, über den Inhalt bis zum bitteren Ende konnte mich dieses Buch vollends überzeugen. Deswegen gebe ich dem Buch volle 5 von 5 Sternen. (Es hätte auch 100 von 5 verdient). Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen! ,In der U-Bahn hat sie ihn das erste Mal getroffen- und sich immer geärgert, ihn nicht angesprochen zu haben. Dann erfährt Tessa plötzlich, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Durch Zufall trifft sie bei einem Familienabendessen Oskar, den Jungen aus der U-Bahn, wieder und es ist Liebe auf den ersten Blick. Als sie ihm von ihrem schweren Schicksalsschlag erzählt, will er, dass sie ihre letzte Zeit gemeinsam verbringen, und so machen sie sich auf, auf den besten letzten Sommer. Danke, Anne Freytag, für dieses fantastische Buch. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und konnte bis zur letzten Seite, bis zum letzten Buchstabe nicht mehr aufhören, weiterzulesen, mitzufiebern und zu bibbern. Tessa ist eine ganz besondere Person. Sie ist so unglaublich stark und selbstbewusst und gibt nicht auf, selbst, als sie weiß, dass sie bald sterben wird. Und auch Oskar ist einfach perfekt. Er ist genauso, wie ich mir meinen späteren Ehemann vorstellen würde. Er ist so liebenswert und charmant, wie er sich um Tessa kümmert und alles daran setzt, dass sie eine tolle Zeit hat. Er macht sich so viele Gedanken um sie. Die Lebensfreude, die die beiden ausstrahlen, finde ich toll. Danke, für diese zwei tollen Menschen. Ich habe schon mehrere Bücher gelesen, in denen es um das Thema Tod geht, vor allem "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ja sehr gehypt worden. Allerdings finde ich die Geschichte, die Anne Freytag hier auf Papier gebracht hat, tausend mal berührender. Ich musste glaube ich schon auf der ersten Seite weinen, so gefühlsvoll ist dieses Buch. Diese unbändige Trauer, gemischt mit der Liebe, war eine Mischung, bei der ich viel zu oft zum Taschentuch greifen musste. Als ich bei anderen Lesern damals gelesen habe, dass sie weinen mussten, dachte ich, dass ich es nicht müsse. Denn normalerweise bekommt mich nichts so schnell zum weinen. Aber "Mein bester letzter Sommer" hat es geschafft. Der Schreibstil ist perfekt, er hat aus dieser wunderbaren Geschichte ein rundum perfektes Buch gemacht. Besonders gut haben mir auch die Lieder gefallen, die immer erwähnt wurden. Am traurigsten fand ich direkt eine Stelle, relativ weit vorne, als Tessa Oskar erzählt, dass sie sterben wird. Die Art und Weiße, wie Tessa es sagt, lässt es gleichzeitig so hart und gefühlslos rüberkommen, als würde ihr der immer näher kommende Tot überhaupt nichts ausmachen, gleichzeitig wirkt Tessa in diesem Moment total verletzlich. Eine Mischung, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Trotzdem hatte dieses Buch auch so viele Stellen, die von Liebe gestrotzt haben, in denen man den Tot schon fast vergessen hat. Und auch diese Rundreise, die die beiden machen, hat mir sehr gefallen, Anne Freytag hat es geschafft, dass ich während dem Lesen selbst dachte, ich sei in Italien. Mein Fazit: "Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag ist das berührenste Buch, dass ich je gelesen habe. Es ist die perfekte Mischung aus Traurigkeit und Liebe, die dieses Buch perfekt macht. Vom Cover, über den Inhalt bis zum bitteren Ende konnte mich dieses Buch vollends überzeugen. Deswegen gebe ich dem Buch volle 5 von 5 Sternen. (Es hätte auch 100 von 5 verdient). Ich kann das Buch wirklich jedem weiterempfehlen!

Mein bester letzter Sommer

Von: Sarahreadingxo Datum: 03. March 2017

OMG das Buch ist wundervoll😍😍😍😍 Der Schreibstil war am Anfang etwas ungewohnt zu lesen doch nach den ersten 20-30 Seiten legte sich das schnell wieder. Nicht nur das Cover sieht wunderschön aus sondern auch die Geschichte. Es erinnert mich ein bisschen an „das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Es ist einfach so schön emotional und voller Liebe. Man merkt das sich die Autorin dabei richtig angestrengt hat.

Tolles Buch

Von: Stefanie Cetin Datum: 07. February 2017

Ich bin total begeistert von diesem Buch. Ich habe nun täglich darin gelesen, da ich es einfach schön fand.Ich will nun nicht wirklich verraten um was es geht, denn sonst nehme ich Anderen die Überraschung. Ich kann es nur nochmal wiederholen.Wirklich ein sehr tolles Buch das ich auf jedenfall weiter empfehlen kann.

Mein bester Sommer! Rührt zu Tränen!

Von: Vivi Datum: 25. January 2017

Ich habe bloß auf den Sommer gewartet, damit ich dieses Buch endlich anfangen konnte. Vom ersten Moment an war ich völlig in der Geschichte versunken. Alles fängt harmlos in einer U-Bahn an, über ein Essen mit jemandem von der Arbeit des Vaters, bis hin zu dem Roadtrip durch Italien. DIe ganze Zeit hat man das Schicksal der beiden im Hinterkopf, doch man hofft all die Seiten, es geht anders aus... Aber wie? Dieses Buch drückt mehr als bloß einmal auf die Tränendrüse, das Buch geht mir immer noch unglaublich nahe und lässt mich weinen, wenn ich an das Buch zurück denke. Es war mein Jahreshighlight 2016 und wurde auf Lovelybooks.de als das 2. beste Jugendbuch 2016 ausgezeichnet. Zurecht! Also, wer das Buch noch nicht gelesen hat, wird sich das wohl schleunigst besorgen, es lesen & lieben! Man kann gar nicht anders! :)

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: atomicleonie Datum: 23. January 2017

Hallo ihr lieben,           heute Rezensiere ich für euch das Buch „mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag, in dem Buch geht es Tess, die nicht mehr lange zu leben hat und sich in Oskar verliebt hat. Kurze Inhaltsangabe Wie eben schon erwähnt, geht es in diesem Buch um Tess die nicht mehr lange zu leben hat. Sie lernt Oskar zufällig in der UBahn kennen, traut sich aber nicht ihn anzusprechen. Genau ein halbes Jahr später trifft sie ihn wieder, nur diesmal zu Hause beim Abendessen. Oskar und Tess verlieben sich sofort ineinander. Als sie das bemerkt, will sie nichts mehr mit ihm zu tun haben, um ihm den Schmerz ihres baldigen Todes zu ersparen. Doch das möchte Oskar nicht, er möchte die letzten Wochen bei ihr sein und ihr den besten Sommer ihres Lebens verschaffen. Deshalb machen sie einen Roadtrip durch Italien der viel zu früh endet. Eigene Meinung Dieses Buch hat mich verzaubert. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist einfach nur wunderschön! Auch wenn dieses Thema der ersten Liebe und den Verlust eines Partners schon relativ oft durchgekaut wurde, freue ich mich jedes Mal wieder aufs Neue über so ein Buch. Deshalb gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen. Dieses Buch ist eins der traurigsten. Schon von Anfang an habe ich geweint und geweint. Das hat bis jetzt nur Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green geschafft.  Es ist ein wirklich schönes Young Adult Buch und ich kann es euch nur empfehlen.

Mein letzter bester Sommer - Anne Freytag

Von: Yeliz Datum: 14. January 2017

♥ Inhaltsangabe ♥ Alles beginnt mit dem Austauschen von Blicken mit einem Jungen in der U-Bahn. Schnell wird Tessa klar, dass Sie dieses Gefühl zuvor nie gefühlt hat. Jedoch bleibt es erstmal bei dem Zusammentreffen und Tessa beginnt in den ersten Kapiteln, in der Ich-Perspektive, von ihrem aktuellen Zustand zu erzählen. Tessa ist 17 Jahre alt und muss sich Gedanken übers Sterben machen. Sie hat nämlich ein Loch im Herz. Tessa ist traurig und wütend, denn Tessas Mutter weiß von ihrer Erkrankung schon viel länger und hat nie ein Wort erwähnt. Jedoch nur, damit Tessa ihr Leben genießen kann. Doch Tessa isoliert sich von allen! Sie hat ein gebrochenes Verhältnis zu ihrer Schwester Larissa und pflegt keine Freundschaften mehr. Doch schon bald sieht Tessa den Jungen aus der U-Bahn wieder. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Oskar und zerbricht sich nun den Kopf. Darf Sie als Sterbende sich denn verlieben? Kann Sie Oskar so etwas Großes zumuten? Doch Oskar empfindet von Anfang an das selbe! Er lässt nicht locker und will wissen wieso Tessa sich so zurückzieht. Tessa entscheidet sich dazu von ihrer Situation erzählen und ihm zu sagen das Sie sterben wird. Doch Oskar lässt sich davon nicht verscheuchen. Er weiß genauso sehr, wie kostbar jeder Tag ist. Sie verbringen einige Tage zusammen, führen nächtliche Gespräche und lernen sich noch besser kennen. Spontan schlägt er Tessa dann einen Road Trip durch ganz Italien vor! Jeder trägt seinen Teil zur Planung. Am Tag der Abreise verabschiedet sich Tessa noch von ihren Eltern und von ihrer jüngeren Schwester Larissa. Mit seinem Auto, einem Zelt, Schlafsäcke, Proviant und Geld machen Sie sich dann auf die Reise. Es folgen mehrere Tage voller Liebe, Trauer und Angst. Sie erkunden Städte und kommen sich immer näher. Tessa fühlt sich nach langer Zeit mal wieder richtig glücklich und vergisst sogar ihre schäbige OP-Narbe! Bald erfährt Sie sogar, was Oskar mit sich trägt und was es mit dem Häschen auf sich hat. Beide genießen es, wie sie sich vertrauen können, doch Tessa fragt sich nur wie lange Sie wohl noch Kraft hat? ♥ Meine Meinung ♥ Ich hoffe, Ich kann euch nahebringen, wie toll diese Geschichte ist und wieso es die perfekte Einstiegslektüre für mich war. Normalerweise lese Ich nicht gerne Geschichten wo es ums Sterben geht, aber dieses Buch hat mich vom Klappentext und vom Cover sofort angesprochen. Anne Freytag hat diese Thematik total schön umgesetzt! Der Schreibstil ist leicht und man kann das Buch innerhalb paar Stunden einfach so weglesen. Schön ist auch die Playlist von den beiden, die hinten im Buch aufgeschrieben wurde. Ich habe mir einige Titel während dem lesen angehört, wirklich tolle Songs! Sie hat daraus eine wirklich rührende Geschichte gezaubert, die zum weiterlesen auffordert. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es um Tessa und Oskar nun weitersteht. Aber es gab auch Momente wo Ich mich wirklich mal in Ihre Situation hineinversetzt habe und überlegt habe, wie es nun wäre, wenn Ich an ihrer Stelle wäre. Es lässt einen nachdenken und fordert einen auf das Leben zu genießen! Fazit: Anne Freytag hat die Thematik Sterben mit einer wunderschönen, rührenden Liebesgeschichte verbunden und wie Eltern/Geschwister mit der Situation zu kämpfen haben gezeigt! Ich gebe dieser wirklich gelungenen Geschichte volle 5 Sterne!

Von: Laura Datum: 12. January 2017

Ich habe das Buch in der Bücherei entdeckt, und fand allein das Cover schon ansprechend genug. Ich habe es nach Hause mitgenommen und innerhalb 4 Tagen gelesen, weil es einfach zu schön war! Anfangs dachte ich, es wäre eine typische Liebesgeschichte ohne einen Hacken, aber sie hatte einen- Tessa Krankheit. Anne Freytag beschreibt die Situation aus Tessas Sicht sowie aus Oskars unfassbar glaubwürdig. Tessa sowie Oskar sind beide sehr sympatisch und es passt einfach alles an ihnen. Oskar ist einfach ein Traum, wie er Tessa behandelt, sie ansieht und sie versteht. Das Ende hat mich sehr mitgerissen, sowie auch der Aufsatz von Tessas Schwester. Ich dachte echt nicht, dass ein Buch einen so zum Weinen bringt. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, da es auch eine "Lebens-Message" an den Leser hat.

Mein bester letzter Sommer

Von: jojo-lesemaus Datum: 03. January 2017

Dieses Buch ist einfach nur genial! Es hat mich erschüttert, zum weinen gebracht und atemlos zurück gelassen. Es ist mir glaube ich besonders deshalb  so sehr ans Herz gegangen, weil die siebzehnjährige Tes ungefähr in meinem Alter ist. Sie fragt sich mit dem Blick auf ihren in wenigen Wochen bevorstehenden Tod, was sie in ihrem Leben eigentlich alles erreicht hat, und ob sie nicht noch viel mehr hätte machen wollen. Das ist eine Frage, die auch mich immer wieder beschäftigt, weil wir nie wissen können, wie viel Zeit uns noch bleibt. Auch der Konflikt zwischen ihr und ihrer Mutter war sehr lebensnah, da sie schon seit einigen Jahren von Tes Erkrankung wusste. Doch der schönste Handlungsstrang ist die Liebesgeschichte zwischen Oskar und Tes, die nicht nur energiegeladen und impulsiv ist, sondern auch sehr echt und deshalb auch immer wieder kleine Einbrüche erfahren muss. Denn obwohl beide noch shr jung sind, haben sie schon sehr viel Leid erfahren müssen. Die einzelnen Charaktere ergänzen sich nahezu perfekt und bleiben dennoch sie selbst, auch wenn sie sich natürlich in ihrem Zusammenspiel gegenseitig beeinflussen. Die Erzählperspektive ist größtenteils aus Tes Sicht gestaltet, da sie auch der Hauptcharakter ist. Umso mehr hat es mich gefreut, dass vor allem gegen Ende hin auch ein Paar wenige Kapitel aus Oskars Sicht geschrieben sind, da auch er eine sehr bewegende Vergangenheit und dann im Vordergrund stehend natürlich auch große Gefühle für Tes hat. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne mit echten und schockierend packenden Gefühlen sowie dem echten Leben konfrontiert wir. Ich muss aber gleichzeitig davor warnen, dass das Buch vor allem auf Jugendlich, die sich ungefähr in Tes Alter befinden einen großen Einfluss hat und teilweise schockierender ist, als man sich da eingestehen möchte. Außerdem würde ich es nicht unbedingt an Kinder unter 16 weiterempfehlen,  weil es sich doch sehr viel mit der Frage um den Tod und was das Leben im Hinblick darauf eigentlich bedeutet, beschäftigt.

Mein Herz geht auf!

Von: Beauty Books Datum: 23. November 2016

Nachdem mir schon so einige von Anne Freytag vorgeschwärmt haben und ich somit nicht mehr drumherum gekommen bin, mir schnellstmöglich ein Buch von ihr zu holen, durfte sogleich ihr neues Werk bei mir einziehen. Mein bester letzter Sommer hat mich dank diesem wunderschönen Cover und diesem grandiosen Klappentext, der ganz nach meinem Geschmack ist, sofort neugierig gemacht. Eine Geschichte, die keinen Leser unberührt lässt. Ein Buch, dass in keinem Jugendbuchregal fehlen sollte. Warum? Weil dies eine so wundervolle und herzerwärmende Geschichte ist, die dem Leser die Liebe zweier Jugendlicher näher bringt, die jeden Tag so genießen, als wär es ihr letzter. Denn Tessa könnte tatsächlich bald sterben und sie weiß nie, wann ihr ihr letzter Tag bevorsteht. Es ist so schön, die beiden nach Italien zu begleiten, auf eine Reise, die sie stets in Erinnerung behalten wollen und auch werden. Oskar lässt sich auf eine Beziehung ein, die jede Minute vorbei sein kann und dessen ist er sich bewusst. Er steht Tessa zur Seite und ist ein so starker und selbstbewusster Junge. Ein Junge, der unglaublich sympathisch, großzügig, einfühlsam und der beste Freund ist, den man sich nur vorstellen kann. Für Tessa ist er nicht nur der beste Freund, er ist alles. Sie ist verliebt bis über beide Ohren und spürt zum ersten Mal wie es sich anfühlt verliebt zu sein und nichts hätte ich ihr sehnlicher gewünscht, als dieses wunderschöne Gefühl mit tausend Schmetterlingen im Bauch, zu erleben. Ich habe mich mit ihr gefreut, ich habe mit ihr gelacht, mit ihr geseufzt und mit ihr geweint, denn wie du dir wahrscheinlich denken kannst, nimmt diese Geschichte kein gutes Ende, leider. Beide Charaktere, Tessa und Oskar, sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen. Ich kann eigentlich kaum in Worte beschreiben, wie sehr ich sie mochte. Wie sehr ich mit beiden mitgefühlt habe und wie sehr ich sie in vielen Dingen und Situationen verstanden habe. Anne Freytag hat diese beiden Protagonisten im ganzen Buch zum Leben erweckt, ja sie hat sie regelrecht leben lassen. Sie hat wunderbare Zeilen erschaffen, die mich dieses Buch leider viel zu schnell auslesen ließen. Grandiose Zeilen, die ein fantastisches Gesamtwerk erschaffen haben. Ein Schreibstil, der mich von der ersten Zeile an sofort gefesselt hat. Ich mochte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich mochte es ständig bei mir haben und es nicht alleine lassen. Tessa und Oskar nicht alleine lassen, damit die Geschichte noch ganz viel weitergeht. Doch leider hat auch diese Geschichte ein Ende gefunden und liebe Frau Freytag: Ich wünsche mir mehr solcher Herzensbücher. Mehr von dir. Mehr von solchen Geschichten, die sich so sehr ins Köpfchen einnisten und einfach nicht mehr da raus wollen! Mein bester letzter Sommer ist ein Goldstück, dass ich hüten werde. BITTE kaufen und lesen. Mehr kann ich dazu auch nicht mehr sagen ♡

Eine der schönsten, traurigsten Geschichten! (Taschentücher empfohlen!!!)

Von: Writtenbetweenthelines Datum: 05. November 2016

Titel: Mein bester letzter Sommer Originaltitel: Autor: Anne Freytag  Verlag: Heyne fliegt Seitenanzahl: 368 Erscheinungsjahr: 2016 Preis: 14,99€ [D] [TB] Klappentext: Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Meinung: Das Buch fängt anders an, als erwartet. In einer heilen Welt. Das rechne ich der Autorin hoch an, das Glück kommt und geht, manchmal ganz plötzlich. In den meisten Büchern in denen es ums sterben geht, wissen die Protagonisten schon ihr ganzes Leben, dass sie nur wenig Zeit haben. Dank des Prologes hat man ein gutes vorher-nachher Bild der 17-Jährigen Tessa. Manchmal geschehen Wunder und doch läuft nichts so wie man es sich wünscht, ich glaube es gibt kaum ein Buch, dass das deutlicher macht als dieses. Tessas Person hat mich sehr berührt. Sie fühlt sich verraten und verletzt, trauert allem was sie nie erleben wird entgegen. Mit Oskars Hilfe, schafft sie es sich wieder zu öffnen, noch einmal zu leben, noch einmal zu vergessen... Und zu vergeben, sich selbst und den anderen. Oskar, welcher das offensichtliche nicht haben will, kämpft um jeden noch so kurzen Moment mit Tes. Versucht alles, ihr ein paar schöne Tage zu bieten. Er verkörpert alles, was man sich von einem Freund wünschen kann. Gespickt mit einigen wundervollen Songtiteln gelang es Anne Freytag einen fesselnden, mitreißenden Roman zu verfassen, der einen auf das Unmögliche hoffen lässt und weinen. Mit ihrer Wundervollen Sprache entführt sie ihre Leser in die wohl traurig-schönste Geschichte des Jahres. Fazit: Dieses Buch ist ein must-have für alle die gern mal beim Lesen ein paar Tränen vergießen. Das Buch regt dazu an, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Ich vergebe 5/5 Sterne🌟🌟🌟🌟🌟. Und empfehlen ein paar Taschentücher.

Ein sehr berührendes Werk über das Ende eines jungen Lebens.

Von: Steffinitiv Datum: 30. October 2016

Das Buch Gebunden: 368 Seiten Verlag: Heyne Verlag (erschienen am 08. März 2016) Sprache: Deutsch ISBN: 978 – 3453270121 oder 3453270126 Alter: ab 14 Jahren Kurzmeinung: Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter! Ein sehr berührendes Werk über das Ende eines jungen Lebens. Klappentext: Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind. Mein Fazit Inhalt: Tes ist krank. Todkrank. Lange bleibt ihr nicht mehr zum Leben. Dabei hat sie sich doch so viele Pläne gemacht, was sie in ihrem Leben wie machen möchte. Eines Abends tritt Oskar in ihr Leben und von da an weiß sie, dass sie nur noch eins will. An seiner Seite sein. Oder auch nicht, denn sie will ihm das nicht zumuten, dass sie in naher Zukunft stirbt. Oskar jedoch lässt sich nicht abwimmeln und zeigt ihr, dass man durch Spontanität so viel Glück und Glücklichsein ins Leben rufen kann, dass einem davon manchmal schwindlig wird. Er tritt mit ihr auch die letzte Reise an, nach Italien, einfach quer durch. Spontan hierhin oder dorthin & einfach mal ungeplant den Tag verschlafen. Am Ende jedoch ist eines unausweichlich… Sprache und Stil: Die Geschichte wird aus Sicht von Tessa erzählt. Am Ende wird auch ein paar Kapitel die Sicht von Oskar beleuchtet. Das Ganze wird in der Ich-Perspektive gehalten, somit kann man sich super in Tessa und ihre Gedanken hineinversetzen. Meine Meinung: Ich muss ehrlich sagen, ich musste mir am Ende die Tränen verdrücken. Das Schicksal von Tes und im Endeffekt die Liebe von Oskar sind so bewegend, aber nicht aufdringlich. Das Buch war vom Anfang bis zum Ende schön und auch sehr angenehm zu lesen! Ich kann es nur jedem empfehlen, der ein paar berührende Worte sucht und sowas gerne liest. Bewertung Handlung ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Romantik ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Charaktere ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Schreibstil ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ Gesamt ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ / ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

Emotionale Geschichte die uns mehr zeigt!

Von: Ani Bücherlounge Datum: 28. October 2016

Zu denken, man hätte noch genügen Zeit, ist manchmal ein Fehler. Genau dies weiß Tessa, unsere Protagonistin nun auch. Denn Tessa ist krank und weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird. In ihrem bisherigen Leben dachte sie immer an die Zukunft. Sie wollte eine Elite Universität besuchen, hatte immer gute Noten und machte nie „Schwierigkeiten“. Sie war sowas wie eine vorzeige Tochter und das war genau Tessas Ding. Krank war sie schon von klein auf. Doch sie dachte sie hätte noch so viel Zeit. Aber so scheint es nicht zu sein. Tessa träumte oft von den perfekten Momenten. Der perfekte erste Kuss. Die Liebe ihres Lebens, einen wunderbaren Beruf ausüben. Doch eines Tages scheint dies nicht mehr so wichtig zu sein. Oder vielleicht doch? „Mein bester letzter Sommer“ ist eine sehr emotionale Geschichte, die uns aber mehr zeigt. Sie öffnet dem Leser die Augen. Denn es ist wichtig sein Leben zu leben und nicht nur zu betrachten. Denn wie heißt es so schön, „Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter“ Anne Freytag zeigt uns dieses in einer wundervollen Story. Ich fand die Geschichte zwischen Tessa und Oskar einfach schön. Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Manchmal musste ich zwar eine kleine Pause machen, da ich bei solchen Geschichten immer sehr emotional reagieren, aber ich bin sehr froh mit den beiden durch Italien gereist zu sein. Die Autorin hat einen bemerkenswerten Schreibstil, was die Geschichte zu etwas besonderem macht. Ich lese eigentlich ungern „traurige“ Geschichten, bei denen es um Krankheiten und dem Tod geht. Aber Anna Freytag hat es geschafft, dass diese Themen nicht im Mittelpunkt stehen und dennoch da sind. Man denkt nicht die ganze Zeit darüber nach, aber trotzdem ist es beim Lesen im Kopf. Ich finde es schwer diese Emotionen nieder zu schreiben, aber ich denke ihr wisst was ich meine. Tessa lernt Oskar auf eine Schicksalshafte Art und Weise kennen. Und so beginnt eine emotionale Reise mit höhen und Tiefen. Mit zusätzlichem Road Trip durch Italien. Die Bindung zwischen den zweien, kann man nicht nur lesen, sondern auch spüren. Und das schafft man einfach nur mit solch tollen Worten, wie sie Anne Freytag gewählt hat. Es gab so viele Textzeilen die ich hätte markieren können, dass ich gar nicht mehr fertig geworden wäre mit dem Buch. Anne Freytag hat da das Händchen dafür, wundervolle Sätze zu kreieren. Das ist einfach unglaublich. Ich muss definitiv mehr von ihr lesen. Jeder von uns hat mal über das Leben und das Sterben nachgedacht und ich meine, das ist auch ganz normal. Dennoch braucht man im Leben Momente die einem neuen Mut, neue Hoffnung und einen neuen Blick auf sein Leben geben. Und ich denke die Autorin zeigt uns das. Denn manchmal können schon die kleinen Dinge im Leben, wie hier im Buch ein kleiner Road Trip durch Italien, uns zeigen wie wichtig es ist zu leben. Das Buch ist für jeden etwas, der auf eine leichte Liebesgeschichte mit einer großen Portion Humor und Emotion steht. Sie lässt sich schnell lesen, aber man kann sie auch wie ich genießen. Ich habe die Geschichte unglaublich gerne gelesen. Auch wenn meine Emotionen auf einer Achterbahn waren und einige Tränchen geflossen sind. Ich hoffe ich konnte euch vermitteln, wie ich die Geschichte fand. Irgendwie fällt es mir hier sehr schwer eine "typische" Rezension zu schreiben. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich hier einfach nicht die richtigen Worte finde. Aber lest dieses Buch, dann wisst ihr bestimmt was ich meine und euch sagen möchte!

Ein mega süßes Buch, sehr traurig;(

Von: Sophiasbooks Datum: 27. October 2016

Auf dieses Buch habe ich mich schon seit Wochen gefreut. Ich habe es mir vor einer Weile in einer Buchhandlung in Oldenburg gekauft, einfach nur weil sich die Geschichte richtig toll anhörte. Als ich dann Zuhause gelesen habe, dass wirkich jeder, der dieses Buch gelesen hatte, einfach nur begeistert war, habe ich mich umso mehr darauf gefreut! TITEL ♦Ich muss zugeben, als ich in der Buchhandlung von Weitem den Titel las, dachte ich, es ist wieder eins dieser "Kranke Jugendliche verlieben sich und am Schluss wird gestorben"-Bücher, doch das ist es nicht. Es ist so viel mehr als das! COVER ♦Das Cover drückt genau die Geschichte des Buches aus: Der blaue Kreis stellt die Welt dar, und obendrauf eine Zeichnung von Tessa und Oskar, oben auf einem Auto. Und unten ein Paar Kopfhörer, was Tessa's Liebe zur Musik direkt zeigt. Die Beiden sind auf ihrem Roadtrip nach Italien, und nichts hält sie auf. IDEE ♦Wie bereits genannt, unter "Mein bester letzer Sommer" hatte ich mir eine dieser typischen Geschichten vorgestellt. Aber schon nach der Inhaltsangabe hörte es sich nach einem perfekten Buch für mich an, mit einer tiefgründigen Geschichte. UMSETZUNG ♦Der Leser begleitet Tessa auf ihrem Weg bei dem Sterben, so dass man all ihre Gedanken mitbekommt, da das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben wurde. Man ist sozusagen "live" dabei und fühlt die ganze Zeit mit ihr. Sie teilt dem Leser all ihre schönen, manchmal auch peinlichen oder ängstlichen Gedanken mit. Anfangs triefen ihre Gedanken nur so von ihrer Angst vor dem Tod, sie hat schreckliche Angst vor dem "danach".Ihren Frust lässt sie vor allem an ihrer verzweifelten Mutter aus, die seit Tessa's Geburt wusste, dass sie sterbenskrank ist. Mit der Zeit wird Tessa aber klar, dass es nicht nur ihr schwer fällt, sondern auch ihrer kompletten Familie, welche nicht weiß, wie sie damit umzugehen hat. Und dann bricht Oskar noch plötzlich in diesen bedrückten Alltag ein, und Tessa verliebt sich direkt Hals über Kopf in den Jungen, lässt ihn aber nicht an sich heran, weil sie genau weiß, wie wenige Wochen sie noch zu leben hat. Sie stößt ihn bewusst ab, doch so schnell gibt er nicht auf, denn er liebt sie genauso wie sie ist, mit ihren Macken und Kanten. SCHREIBSTIL ♦Schon nach den ersten paar Seiten konnte mich Anne Freytag mit ihrem Buch in ihren Bann ziehen. Das Buch ist größtenteils aus Tessa's Sicht geschrieben, wodurch man sich als Leser besonders einfühlen kann. Am Schluss werden einzelnde Kapitel aus Oskars Denkweise geschrieben, was dem Leser auch nochmal einen Einblick in seine Gefühlswelt ermöglicht. Der Schreibstil ist einfach wundervoll. Die Autorin schafft es, mit nur wenigen Worten so viele Gefühe gleichzeitig zu übermitteln, dass ich mir an mehreren Stellen auch ein paar Tränen verkneifen musste. "Wenn ich könnte, würde ich sie vor allem beschützen. Ich würde sie verteidigen. Sie glücklich machen. Aber alles, was ich tun kann, ist, ihr beim Sterben zuzusehen.“ CHARAKTERE ♦Tessa war mir von Anfang an sympatisch. Sie ist so ein starker Mensch, der bis zum Ende kämpft. Vielleicht habe ich sie aber auch so liebgewonnen, weil sie mich anfangs ein wenig genervt hat. Von dem Moment an, an dem sie erfahren hat, dass sie bald sterben würde, hat sie sich nur noch in ihr Zimmer zurückgezogen und ist in Selbstmitleid versunken. Man möchte sie rütteln und schütteln und ihr die Welt zeigen. Sie hat einfach zu viel über alles nachgedacht, so schön wie Oskar immer sagte, "Du denkst zu laut, Tes". Zum Glück öffnet Oskar ihr die Augen, und fährt in mit ihr in ihrem letzten Sommer nach Italien. AUTORIN ♦Anne Freytag studierte International Management und arbeitete in verschiedenen Werbeagenturen, bevor sie den Sprung ins eiskalte Wasser wagte und Autorin wurde. Neben der Erwachsenen- und Jugendliteratur schreibt Anne Freytag auch Liebesromane und Liebeskomödien, die sie unter ihrem Pseudonym Ally Taylor veröffentlicht und die in den USA spielen. Ihre Romane erscheinen unter anderem bei Random House im Heyne fliegt-Verlag und die von Ally Taylor bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur. GESAMTEINDRUCK ♦ Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch berührt hat. Es ist wundervoll gestaltet, sowohl von Innen als auch von Außen. Ich habe mit Tessa geweint, gelacht und gelitten. Erst gestern Abend habe ich das Buch ausgelesen, und mich heute Morgen direkt an die Rezension gesetzt, um euch mitzuteilen, wie fantastisch es ist! "Mein bester letzter Sommer" hat sich tief in mein Herz gebrannt, und es hält mich immer noch fest, und ich werde diese unfassbar emotionale Geschichte so schnell auch nicht mehr loslassen! Das Buch ist nicht nur ein Buch voller Trauer, es hat auch sehr viele schöne Momente, die einem das Herz aufreissen. Es ist hat nicht nur eine phantastische Geschichte, es überbringt auch noch eine Nachricht. Das Buch hat mir in einigen Dingen die Augen geöffnet und wieder gezeigt, wie kostbar unsere Zeit ist und, dass wir keine einzige Sekunde davon verschwenden sollten. Wir sollten nicht immer über jede kleine Sache nachdenken, sondern den Moment leben und genießen. Es ist sinnlos, seine Zeit mit Streiten oder Diskussionen zu verbringen, wenn man doch verzeihen und lieben kann. Die Geschichte zeigt, wie unfassbar wichtig das Leben ist und wir jeden einzelnden Tag so leben sollten, als wäre es unser letzter, und als gäbe es kein Morgen. Nutze die Zeit, die dir bleibt. Ich glaube gerade deshalb tut es so weh, wenn das unvermeidbare Ende eintritt.

Zuckersüße Liebesgeschichte, die nicht nur begeistert, sondern regelrecht zum Weiterlesen verführt...

Von: Anna Krethe Datum: 22. October 2016

Meine Meinung: Diese zuckersüße Liebesgeschichte, die nicht nur begeistert, sondern regelrecht zum Weiterlesen verführt, entspringt aus der Feder der deutschen Autorin Anne Freytag. Die Autorin schreibt sehr einfach lesbare Sätze, denen sie durch eine geschickte Wortwahl immer genau den richtigen Grad an Emotionen und Bedeutung verpasst. Darüber hinaus verwendet sie eine moderne und ausdrucksstarke Sprache, die es leicht macht, sich in die Situation hineinzuversetzen. Tessa muss sterben, sie weiß, dass es so ist und am Anfang des Buches geht sie sehr in den Gedanken zum Tod und ihrer Situation auf. Ich mag diese Melancholie, mit der sie dem Leser zu Beginn der Story gegenübertritt, da ich jede ihrer Handlungen und Gedanken bestens nachvollziehen kann. Doch hinter dieser etwas kränklichen Facette verbirgt sich ein feuriges Inneres - eine starke Persönlichkeit, mit Hang zu Humor und Sarkasmus und einem sehr, sehr großen Herzen. Oskar ist kurz gesagt der Traum eines jeden Mädchens. Aufopferungsvoll. Liebevoll. Absolut hinreißend. Zwischen Tessa und Oskar gibt es kein langes Hin- und Her, da den beiden ganz offensichtlich sofort klar ist, dass sie sich gut finden und das auch ehrlich zugeben, was mir sehr gut gefällt. Über den kitschigen Anteil dieser "Jugendliebe" kann ich gut hinwegsehen, da mich die restliche Story viel mehr in ihren Bann zieht und die Unkompliziertheit deren Beziehung mich zum Staunen bringt. Die Entwicklung beider Figuren, aber auch die der Nebenfiguren, welche doch eher der Weiterführung der Storyline dienen, ist wunderschön mit anzusehen. Doch fällt es einem auch schwer, den Zugang zur Geschichte im Gesamten zu finden, da man direkt mit Tessas familiärer Situation, so wie sie am Anfang der Geschichte ist, konfrontiert wird, ohne vorher überhaupt erst an das Thema herangeführt zu werden. Im Übrigen hat mir der Verlauf gut gefallen und auch das Tempo war der Geschichte angemessen. Der Aufbau, mit allen emotionalen Höhen und Tiefen, wird von einem unverbesserlichen Abschluss getoppt – es könnte tatsächlich nicht besser erzählt sein. Ein lesenswertes Drama, mit eleganter Balance aus Humor und bewegenden Tiefgang. Fazit: Ich dachte, dass mich ausschließlich eine Teenager-Liebesgeschichte erwartet, die zwar auch eine der Hauptbestandteile des Buches ist, meiner Meinung nach aber sehr geschickt von einem ganz anderen roten Faden ablenkt. Genau genommen ist „Mein bester letzter Sommer“ viel mehr als "nur" eine reine Liebesgeschichte, denn generell fand ich, dass das Buch einem einiges mitgeben konnte, ohne, dass dies besonders in den Vordergrund getreten ist. Tessa und Oskar haben mich mitgenommen auf eine emotionale Achterbahnfahrt und mich erst wieder freigegeben, als ich das Buch beendet hatte und meine Packung Taschentücher leer war.

"Ich glaube, ich habe es verstanden. Liebe ist genug. Und ich wurde geliebt. "

Von: Anni_Book Datum: 10. October 2016

Klappentext: Tessa hat immer gewartet: auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, sie hätte noch Zeit. Doch die hat sie nicht. Tessa wird sterben und das schon sehr bald. Sie ist fassungslos, wütend und verzweifelt - bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der sie ihre Fassade durchsaut, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr zur Seite steht. Er überrascht Tessa mit einem großartigen Plan und schenkt ihr einen letzten Sommer. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind. Meine Meinung: Ich hatte das Buch oft bei Instagram gesehen, war mir aber überhaupt nicht sicher, ob ich es mir kaufen sollte. Doch als ich dann in der Buchhandlung stand und die Verkäuferin zu mir meinte :"Das Buch muss man gelesen haben, denn es ist einfach traurig schön." Habe ich mich dazu entschlossen, es mir zu kaufen und ich habe es nicht eine Sekunde bereut. Ich war aber der ersten Seite total gefesselt von der Geschichte rund um Teskar. Ich hatte das Gefühl, als würde ich bei diesem Raodtrip mit im Auto sitzen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Tessa erzählt. Tessa war mir gleich sympatisch, auch wenn sie manchmal ein bisschen zickig und gereizt rüber kam. Was mir nicht so gut an ihr gefallen hat war, dass jeder, egal wer, sofort von ihr eine knallharte Ansage bekommen hat, wenn ihr etwas nicht passte. Natürlich, weiß ich nicht, wie ich in so einer Situation wäre, aber manchmal fand ich es schon sehr hart, ihrer Familie gegenüber. Bei Oskar merkte man schnell, dass er das Herz am rechten Fleck hat und ich fand es toll, was die beiden für eine bemerkenswerte Entwicklung durchmachten. Auch die Nebencharaktere und Orte wurden sehr detailliert beschrieben, dass man sich alles richtig gut vorstellen konnte. Dieses Buch war einfach grandios. Ich habe viel gelacht, gestaunt, geschmunzelt, aber auch bitterlich geweint! Für alle die das Buch noch nicht gelesen habe, lest es! Ihr werdet es ganz bestimmt nicht bereuen. Und zum Schluss, hört euch beim lesen, die Playlist an ;)

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: Dinchen´s Welt der Bücher Datum: 01. October 2016

Meine Meinung zum Buch: Tessa ist eine junge Frau die durch ihre tödliche Krankheit nicht mehr lange zu Leben hat. Ihre Gefühle und Gedanken kamen sehr gut rüber. Ihre Verzweiflung, ihre Angst oder auch ihre Wünsche waren zum Greifen nahe. Dennoch hatte ich ein gewaltiges Problem mit Tessa. Sie ist eine langweilige, in Selbstmitleid badende junge Frau, die ihr bisheriges Leben in keinster Weise gelebt hat. Sie hatte nie einen Freund, war nie verliebt, ging selten fort und hat ihr komplettes Leben vorausgeplant. Desweiteren dreht sich alles darum, dass Tessa immer noch Jungfrau ist und wahrscheinlich auch als Jungfrau sterben muss. Tut mir leid, aber wenn man so schwer krank ist, hat man da nicht ganz andere Sorgen? Dieses ständige "Ich bin noch Jungfrau" oder "Ich werde als Jungfrau sterben" hat sich ständig wiederholt und hat mich, ehrlich gesagt, beim Lesen extrem genervt. Potenzial ist definitiv da, wurde in meinen Augen aber nicht komplett ausgeschöpft. Zum einen war die Liebesgeschichte sofort da ... von 0 auf 100. Und das durch einen wirklich dämlichen Zufall. Normalerweise mag ich kitschige Liebesgeschichten, aber hier hätte ich mir einfach etwas komplett anderes gewünscht. Auch der nicht vorhandene Krankenverlauf ist mir massiv aufgestoßen. Wenn ich eine Krankheit ins Spiel bringe, sollte man auch dazu in der Lage sein mehr Informationen einzubauen. Die Botschaft in "Mein bester letzter Sommer" ist natürlich grandios. Es schreit einen förmlich an das Leben zu genießen. Sachen zu tun die einen interessieren und eben nicht darauf zu warten bis es evtl. zu spät sein könnte. Fazit: Normalerweise LIEBE ich die Bücher von Anne Freytag, aber mit "Mein bester letzter Sommer" konnte sie mich so gar nicht berühren. Ich wollte weinen, ich wollte leiden und ich wollte das Buch mit einem Gefühl schließen das man nicht in Worte fassen kann. Bekommen habe ich davon leider nichts. Einziger Lichtblick war die sehr geniale Botschaft hinter dem Buch. Das Buch erhält von mir sehr schwache 3 von 5 Federn!

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: Dinchen´s Welt der Bücher Datum: 01. October 2016

Meine Meinung zum Buch: Tessa ist eine junge Frau die durch ihre tödliche Krankheit nicht mehr lange zu Leben hat. Ihre Gefühle und Gedanken kamen sehr gut rüber. Ihre Verzweiflung, ihre Angst oder auch ihre Wünsche waren zum Greifen nahe. Dennoch hatte ich ein gewaltiges Problem mit Tessa. Sie ist eine langweilige, in Selbstmitleid badende junge Frau, die ihr bisheriges Leben in keinster Weise gelebt hat. Sie hatte nie einen Freund, war nie verliebt, ging selten fort und hat ihr komplettes Leben vorausgeplant. Desweiteren dreht sich alles darum, dass Tessa immer noch Jungfrau ist und wahrscheinlich auch als Jungfrau sterben muss. Tut mir leid, aber wenn man so schwer krank ist, hat man da nicht ganz andere Sorgen? Dieses ständige "Ich bin noch Jungfrau" oder "Ich werde als Jungfrau sterben" hat sich ständig wiederholt und hat mich, ehrlich gesagt, beim Lesen extrem genervt. Potenzial ist definitiv da, wurde in meinen Augen aber nicht komplett ausgeschöpft. Zum einen war die Liebesgeschichte sofort da ... von 0 auf 100. Und das durch einen wirklich dämlichen Zufall. Normalerweise mag ich kitschige Liebesgeschichten, aber hier hätte ich mir einfach etwas komplett anderes gewünscht. Auch der nicht vorhandene Krankenverlauf ist mir massiv aufgestoßen. Wenn ich eine Krankheit ins Spiel bringe, sollte man auch dazu in der Lage sein mehr Informationen einzubauen. Die Botschaft in "Mein bester letzter Sommer" ist natürlich grandios. Es schreit einen förmlich an das Leben zu genießen. Sachen zu tun die einen interessieren und eben nicht darauf zu warten bis es evtl. zu spät sein könnte. Fazit: Normalerweise LIEBE ich die Bücher von Anne Freytag, aber mit "Mein bester letzter Sommer" konnte sie mich so gar nicht berühren. Ich wollte weinen, ich wollte leiden und ich wollte das Buch mit einem Gefühl schließen das man nicht in Worte fassen kann. Bekommen habe ich davon leider nichts. Einziger Lichtblick war die sehr geniale Botschaft hinter dem Buch. Das Buch erhält von mir sehr schwache 3 von 5 Federn!

Ein wundervolles Buch

Von: Tanja Datum: 23. September 2016

Besonderheiten: Im Buchdeckel befindet sich ganz vorne eine handgezeichnete Route. Die Zeichnungen verraten die Stationen des Reise-Projektes, die Tessa und Oskar besuchen werden. Im hinteren Buchdeckel befindet sich eine Playlist, die Musik mit der Geschichte verbindet. Inhalt: Tessa wird nie achtzehn werden. Sie wird nie einen Führerschein besitzen und sie wird vermutlich als Jungfrau sterben. Denn Tessa hat einen Herzfehler. Die wichtigen Daten auf dem Computer sind bereits gelöscht, die Urne bestellt, als Tessa im Zug auf einen Jungen trifft. Für das Mädchen ist es Liebe auf den ersten Blick. Und auch Oscar spürt die Anziehung gegen die beide nicht anzukämpfen vermögen. Der Blick, den beide austauschen ist nicht oberflächlich. Er dringt direkt in Tessas Innerstes vor. Das hätte er sein können, der Junge, mit dem sie gerne den Rest ihres Lebens verbracht hätte. Doch was ist schon noch der Rest ihres Lebens? Tage später muss Tessa an einem Familienessen teilnehmen, zu dem ein alter Studienkollege ihres Vaters eingeladen wurde. Als plötzlich Oskar das Zimmer betritt fühlt sie sich wie vom Blitz getroffen. Das kann nicht sein. Es ist der Junge aus der Straßenbahn! Doch Tessa weiß, dass eine Beziehung in ihrer Situation nur zu verletzten Herzen führen wird. Sie versucht sich von Oskar zu distanzieren und kann es doch nicht so ganz, wie geplant. Denn Oskar ist so anders, er macht die harte Welt ganz weich. Und Oskar lässt sich auch nicht so einfach loswerden wie geplant. Charaktere: Oskar nimmt Tessa wie sie ist. Er möchte dem Mädchen ein paar wundervolle Momente schenken. Seine Worte sind einfühlsam, seine Aura wirkt anziehend. Er ist charmant und feinfühlig zugleich. Tessa hat einen Herzfehler. Sie wird sterben, bevor sie achtzehn Jahre alt ist. Mit dem Leben hat sie bereits abgeschlossen. Sie ist traurig und verbittert, weil sie so wenig schöne Momente erleben durfte, nie auf einer ausschweifenden Party war, nie einen Freund hatte. Larissa, Tessas Schwester, sagt was sie denkt. Ihre Worte sind oft ungerecht und verletzend. Sie hat einen Freund, sie hat ein Leben vor sich, ganz im Gegensatz zu Tessa. Doch muss sie auch hinter ihrer Schwester immer ein wenig zurückstecken, weil Tessa ja bald sterben wird und weil alle ihr die kurze Zeit noch so schön wie möglich machen wollen. Larissa bietet als Einzige einen Kontrast zu Tessas Umfeld. Sie lässt ihrem Neid stets freie Bahn. Schreibstil: Anne Freytag hat einen ganz besonderen Schreibstil. Ihre Worte klingen wie ein Gedicht. Oskar verleiht jedem Moment, den Tessa erlebt, eine ganz besondere Bedeutung. Mit ihm ist die Welt nicht mehr so hart, sondern ganz weich. Anne Freytag gelingt es, einen einzelnen Moment so sehr in den Fokus zu rücken, dass man direkt darin abtaucht und alles andere herum ausblendet. Oskar lächelt. Er schafft es, hinter Tessas Fassade zu schauen, ihre Seele herausholen und diese zum Leuchten zu bringen. Stets ist er besorgt Tessa nicht zu verletzen. Seine Worte prallen nicht an Tessa ab, sie erreichen ihr Herz. Als Leser merkt man, wie sehr Tessa unter ihrem Umfeld und der Situation zu leiden hat. Zugleich aber auch, wie viel Mühe sich Tessas Eltern geben, die letzten Tage ihrer Tochter zu versüßen. Mit Oskar lernt man jemanden kennen, der in der Lage ist jeden Moment zu einem kleinen Zauber zu machen. Diesen einen ganz besonderen Menschen, den man, wenn überhaupt, nur einmal im Leben trifft. Das Buch spaltet sich in zwei Teile. Im ersten Teil lernen sich Oskar und Tessa kennen, erst ab etwa der Mitte des Buches startet dann Tessas und Oskars große Reise. Die Vermutung, dass der Roadtrip zu wenig Platz im Buch bekommt, um sich vollständig zu entfalten, bleibt unbegründet. Die Geschichte entfaltet auch hier ihre volle Wirkung. Fazit: Mit einem unglaublich intensiven und schönen Schreibstil schafft es Anne Freytag ihr Werk als eine sinnstiftende, bedeutungsinvestierende Erzählung anzulegen. Die Autorin schreibt fast poetisch, ihr gelingt es, den Fokus auf besondere Momente zu legen und alles andere drumherum auszublenden. Selten habe ich so ein Buch gelesen, das einen quasi hautnah erleben lässt, was es bedeutet, diesen einen Menschen kennenzulernen, der die Welt zum Verstummen bringt. Herzerwärmende Dialoge mischen sich mit zauberhaften Momenten. Dieses Buch trifft mit jedem Wort, mit jeder Zeile mitten ins Herz. Mein bester letzter Sommer ist ein Buch, was man einfach gelesen haben muss.

Eine Hommage ans Leben

Von: Fantasie und Träumerei Datum: 31. August 2016

„Mein bester letzter Sommer“ liegt schon sehr lange auf dem Stapel der zu rezensierenden Bücher. Warum? Weil es einfach besonders schwer ist die richtigen Worte für ein Buch zu finden, dass sich mit einem Thema beschäftigt, das sehr zu Herzen geht, das emotional einschlägt und das trotz all der Dramatik und Schwere wunderschön ist. So ein Buch zu rezensieren ist nicht einfach. So ein Buch zu schreiben sicher noch weniger, aber Anne Freytag ist es so gut gelungen, dass „Teskar“ mühelos das Herz der Leser erobern. Tessa ist 17 und hat ein Loch im Herzen. Sie weiß, dass sie bald sterben wird. Kann nichts dagegen tun. Die verbleibende Zeit sollte sie mit Freunden verbringen, Spaß haben, ungewöhnliche Dinge erleben, verrückt sein und gegen die Regeln spielen. Doch all das macht sie nicht. Sie verkriecht sich, wartet darauf, dass der Tod sie abholt. Dann lernt sie Oskar kennen. Der mutige, charmante und fröhliche Oskar. Sie will sich nicht verlieben, denn welche Chance hat so eine Liebe schon? Doch ihr Herz geht mal wieder seinen eigenen Weg. Und Tessa bleibt nichts anderes übrig als ihm zu folgen. Ihm und Oskar, der sie mit nimmt auf einen Roadtrip nach Italien. Physisch gibt es keine Chance das Loch in ihrem Herz zu heilen, aber Oskar und die Zeit mit ihm füllt es Stück für Stück mit Leben und Liebe. Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein vorhersehbarer und kitschiger Jugendroman klingt, ist es überhaupt nicht. „Mein bester letzter Sommer“ ist ein Roman, der mit viel Gefühl geschrieben ist. Voller Emotionen, die mich mal zum Lachen, mal zum Weinen bringen. "Der Verstand hat keine Chance, wenn das Herz einmal entschieden hat, was es will." Er ist eine Hommage ans Leben. Daran jeden Moment voll auszukosten, zu genießen, die Zeit mit Menschen zu bringen, die man liebt, Neues auszuprobieren und sich nicht zu verkriechen, egal wie düster und dick die Wolken am Himmel hängen. Anne Freytag hat mich mit ihrem Roman sehr berührt, denn neben all der Leichtigkeit, die ein Roadtrip, eine erste Liebe, die Zeit der Jugend mit sich bringt, hat sie mich – wie sicher viele andere Leser auch – sehr nachdenklich gestimmt. Wer „Mein bester letzter Sommer“ liest, wird immer wieder Momente erleben, in denen er ergriffen lächelnd an Tessa und Oskar denken wird und daran wie schön das Leben doch sein kann, wenn man es zulässt, und wie wichtig die Menschen sind, die uns am Herzen liegen.

Eine gefühlvolle und traurige Geschichte

Von: Lenas Welt der Bücher Datum: 25. August 2016

Meine Meinung: Ich mag Anne Freytag als Autorin und als Mensch sehr gerne. Sie ist unheimlich sympathisch und die Bücher die ich bisher von ihr gelesen habe, haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Als ich dann gesehen habe, dass sie ein Jugendbuch herausbringt, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme und habe mich sehr gefreut, als es hier einziehen durfte. Ich muss für Bücher mit so einer Thematik in der Stimmung sein, ich kann sie nicht immer lesen. Denn ich finde Bücher, die eine so traurige Thematik haben, sollte man nicht einfach nebenbei lesen, sondern man sollte sich Zeit dafür nehmen. Die Autorin Anne Freytag hat einen tollen Schreibstil. Sie schreibt mit viel Gefühl und sehr emotional, aber dennoch locker und leicht. Sie schafft es den Leser zu berühren und ihn in ihren Bann zu ziehen. Die Handlung der Geschichte ist nichts Überraschendes. Es passiert so, wie man sich das denkt. Ich habe mir noch die ein oder andere Wendung erhofft, doch die blieben leider aus. Dadurch wurde das Buch sehr vorhersehbar – leider. Die Charaktere Tessa und Oskar, kurz Teskar, sind beide sehr sympathisch. Tessa muss mit ihrem neuen Schicksal umgehen und Oskar hilft ihr auf eine tolle Weise damit. Beide Charaktere waren sehr sympathisch, aber auch leider nichts Besonderes. Die beiden machen einen Road Trip durch Italien und den hat die Autorin wirklich toll beschrieben. Man hat das Gefühl als wäre man in Italien und würde mit den beiden durch Italien fahren. Fazit: „Mein bester letzter Sommer“ ist ein tolles berührendes Jugendbuch von Anne Freytag. Leider war die Handlungen nicht wirklich überraschend und auch die Charaktere nichts Besonderes. Dennoch ist es ein wirklich tolles Buch, das sich alle anschauen sollten, die Lust auf eine gefühlvolle und traurige Geschichte haben.

Wunderschön und traurig

Von: Luisasbuecherwelt Datum: 24. August 2016

Meinung: Wo soll ich nur anfangen? Während ich diese Rezension schreibe, sitze ich auf dem Balkon unseres Hotelzimmers am Gardasee. Ich hatte meine Abonnenten gefragt, ob sie Bücher kennen, die in Italien“spielen“ und mir wurde dieses Buch empflohlen. Und ich finde es total toll, dass ich so auf dieses Buch gestoßen bin. Das Cover ist einfach total passend. Es zeigt im großen und ganzen, was im Buch passierte, aber es gibt trotzdem nicht zu viel von der Geschichte preis. Was ich auch total schön fand, war, dass im Buch eine Karte vom Gardasee und Teskars Playlist abgebildet war. Der Schreibstil war einfach so locker und leicht zu lesen, dass die Geschichte nur so dahin geflogen ist. Aber auch das Thema an sich war einfach sehr lesenswert. Vorab muss ich sagen, dass es kein Buch für zwischendurch zum weglesen ist, es ist ein Buch, was einen zum Denken anregt. Aber dazu später mehr. Ich habe mich also zusammen mit Oskar und Tessa auf dieses große Abenteuer nach Italien gemacht. Ich glaube, da ich gerade selbst in Italien bin, finde ich das Buch noch umso schöner. Mein Hotel lag zehn Minuten von Riva del Garda entfernt und da war es natürlich klar, dass ich den ein oder anderen Ort wiedererkannt habe. Jeder Charakter hatte seine ganz eigene Art und das gefiel mir total gut. Oskar war einfach ein sehr liebenswürdiger und verständnisvoller Junge, den man einfach nur in sein Herz schließen musste. Was mir aber an ihm auch besonders gut gefiel, war die Verletzlichkeit. Ja, das klingt jetzt vielleicht ein wenig eigenartig, aber meiner Meinung nach waren gerade die verletztlichen Seiten an ihm sehr interessant zu Lesen. Außerdem gefiel es mir auch total gut, dass am Ende einige Seiten aus seiner Sicht geschrieben wurden, denn so hatte man einen total guten Einblick, wie es so in ihm aussah und mit was er allem zu kämpfen hatte. Tessa fand ich als Protagonistin total toll! Sie war lieb, hatte einen wundervollen Humor und passte einfach perfekt zu Oskar. Ihre ganze Art gefiel mir eigentlich total gut, aber trotzdem gab es immer wieder Dinge, die mich sehr an ihr störten. Und damit meine ich ihre ständigen Gedankengänge, in denen es meist nur um ihre Selbstzweifel ging. Immer wieder konnte sie nicht glauben, dass jemand sie mögen konnte. Ganz zu schweigen lieben… Sie dachte oft darüber nach, ob sie denn nun hübsch oder geliebt genug wäre, für das erste Mal. Sie konnte Oskar oft nicht glauben, dass er wirklich ein, in ihren Augen, so hässliches Mädchen lieben konnte. Sie hatte Albträume, in denen sie wieder nur darin bestätigt wurde, dass sie nicht geliebt wurde und das störte mich echt. Trotzdem konnte ich Tessa auf eine Weise auch total verstehen, schließlich hat ja jeder Selbstzweifel. Naja und irgendwie konnte ich ihr das ganze geklage in den Gedanken nicht übel nehmen, schließlich hatte sie wirklich nicht mehr das längste Leben vor sich. Und gerade das hat mich immer wieder zum Nachdenken angeregt. Plötzlich wurde einem bewusst, wie schnell das Leben doch vorbei sein kann und wie wenig man doch in dieser Zeit erlebt hatte. Tessa meinte an einer Stelle so etwas wie, dass sie super in der Schule gewesen war und sich auch sonst einfach in allem Mühe gab. Sie ließ sich kaum Freizeit, denn die hätte sie ja eigentlich später haben sollen. ( leider habe ich so eine Stelle nicht mehr wiedergefunden, deshalb musste ich es jetzt aus dem Kopf aufschreiben. ;)) Man merkte gerade an diesen Stellen, dass sie gar nicht darauf vorbereitet war, dass ihr Leben wirklich so schnell zu Ende sein könnte. Ich glaube trotzdem, dass das Buch uns etwas wichtiges sagen möchte, und zwar, dass das Leben aufhören kann, bevor man richtig gelebt hat und man aus diesem Grund am besten so schnell wie möglich damit anfangen sollte. Aber egal, wie lang das Leben sein würde, solange man es mit seinen liebsten Menschen verbringt, kann es nur schön sein. Ich bin nicht der größte Fan von Roadtrip- Büchern, trotzdem gefiel mir dieses Buch total gut. Die Liebesgeschichte von Tessa und Oskar ist nicht wie jede andere, denn eine Zukunft hatte diese Liebe von Anfang an nicht. Trotzdem ist es einfach eine wundervolle Liebesgeschichte, in der Trauer und Glück eine große Rolle spielen. Mein Lieblings Zitat war aus dem Brief von Tessa: Liebe ist genug, und ich wurde geliebt. Fazit: Wie gesagt, das Buch ist etwas, was einen sehr zum Denken anregt. Es ist etwas Besonderes und ich hatte total Spaß beim Lesen. Aus diesem Grund werde ich dem Buch 4,5 Sterne geben. Es ist wirklich eine Leseempfehlung!

Mein bester letzter Sommer

Von: Phiechen Datum: 23. August 2016

Inhalt: Tessa ist ein liebevolles schüchternes Mädchen, welches mit einer unheilbaren Krankheit lebt. Die Ärzte geben ihr nur noch ein paar Wochen. Ihr Leben ist trist und öde. Doch eines Tages trifft bzw. sieht sie diesen Jungen und kann ihren Blick nicht mehr abwenden. Doch sie darf niemanden an sich heranlassen. Wer würde sie schon lieben- einen Krüppel. Als sie diesen Jungen mit den blauen Augen nach mehreren Monaten wiedersieht, weiß sie noch nicht, dass er ihr Leben verändern wird. Es wird ihr letzter Sommer und der Erste, den sie so richtig gelebt hat- dank Oskar. Fazit: Die Geschichte um Teskar ist gefühlvoll, traurig und sehr zum Lachen. Man bekommt einen anderen Blick aufs Leben. Man lebt intensiver- es kann jeden Tag etwas passieren. Das Cover ist schlicht und einfach gehalten. Dennoch hat es Wirkung! Es stellt verschiedene Symbole der Geschichte dar. Die Kopfhörer stehen für Tessa und ihre Liebe zur Musik. Das Auto mit den Beiden darauf zeigt die Geschichte an sich. Wenn man es liest, versteht man es! =) Der Einstieg ist Klasse! Schon gleich gefühlvoll und total geladen. Die Gefühle von Tessa werden so schön beschrieben. Man ist sofort in der Story und kann sich gleich mit ihr identifizieren. Tessa und Oskar als Protagonisten sind sehr gut dargestellt und man kann verstehen, was die Beiden durchmachen. Liebe, Eifersucht, Hass und Trauer, und doch schaffen sie einfach alles. Es ist toll mitzuerleben, wie Oskar sich nicht von Tessas Krankheit abschrecken lässt. Das hin und her bis die Beiden sich hoffnungsvoll ineinander verlieben ist an manchen Stellen so amüsant. Frei nach dem Motto "Was sich neckt, das liebt sich!" Im Verlauf der Geschichte erleben wir eine romantische Liebesgeschichte, die aber auch sehr problematisch ist. Die Geschichte ist chronologisch und nachvollziehbar aufgebaut. Der Schreibstil von Anne Freytag lässt sich fließend lesen. Jedes Detail ist so gut beschrieben, dass man das ganze Buch über Kopfkino hat. Das Ende des Buches ist sehr traurig und ziemlich plötzlich gewesen. Doch irgendwie wusste man die ganze Zeit, dass es so kommen wird. Man wurde langsam und sicher darauf vorbereitet. Und jetzt mal ehrlich, der Tod kann jeder Zeit kommen- urplötzlich! Anne Freytag versteht es den Leser zu packen und nicht vor Ende des Buches wieder loszulassen. Es ist ein wunderschönes Jugendbuch, welches über Liebe und Verlust spricht. Es fesselt einen und nimmt einen mit auf eine unvergessliche Reise. Tessa und Oskar erleben den Sommer ihres Leben und lassen uns ein Teil dessen sein. Jedes Mädchen wünscht sich so einen Oskar!! Das Buch bekommt fünf von fünf Sternen von mir, weil es einfach nur unbeschreiblich ist!

!! Taschentuch-Alarm !!

Von: MamamachtPause Datum: 14. August 2016

Die 17-jährige Tessa erfährt das sie bald sterben muss. Bisher hat sie immer nur auf ihre Zukunft hingearbeitet, aber diese wird sie nicht mehr erleben. Sie verbarrikadiert sich daraufhin in ihrem Zimmer, und möchte einfach nur noch auf den Tod warten. Dann trifft sie auf Oskar, und dieser wird ihr kurzes Leben was sie noch hat verändern. Mit ihm lernt sie es in den Tag zu leben, und erlebt mit ihm zusammen einen besten letzten Sommer ... Wenn man den Klappentext von "Mein bester letzter Sommer" liest, weiß man sofort auf was man sich hier einlassen muss. Der Tod ist kein einfaches Thema, und dennoch betrifft es irgendwann jeden von uns. Die Autorin Anne Freytag hat ihre Protagonistin Tessa wunderbar dargestellt - besonders ihre Gefühle. Ich wusste gar nicht, das ein Buch so viele Emotionen wie in dieser Geschichte hervorholen kann. Dies ist ja nicht nur bei Tessa so gewesen, sondern auch bei mir als Leserin. Mal war ich mit ihr wütend und traurig, und auch genauso verbittert wie sie über die Tatsache das sie bald sterben muss, ... Ob ihre Hilflosigkeit, oder ihre Wut und die Ungewissheit - all das bekommt der Leser mit. Anne Freytag hat mit ihrer Protagonistin auf jeden Fall eine absolut real wirkende Person erschaffen. "Mein bester letzter Sommer" ist ein Buch das dem Leser vermittelt, seine Träume und Wünsche nicht aufzuschieben, sondern zu verwirklichen solange es noch geht. Dabei habe ich dann sofort an den Spruch "Lebe heute, denn du weißt nicht was morgen ist" gedacht. Ein Buch, das du garantiert so lange nicht aus der Hand legen wirst, sobald du die erste Seite aufgeschlagen hast!! Halte dir auch unbedingt Taschentücher bereit, denn die wirst du brauchen...

Trauriges, berührendes Buch

Von: Vici's kleine Bücherwelt Datum: 13. August 2016

Der Inhalt: Tessa ist 16 als sie erfährt, dass ihre Uhr des Lebens schneller tickt, als die von anderen. 1 Jahr später ist sie immer noch sauer auf ihre Mutter, die dies schon seit Tessas Kindesalter wusste. Schließlich war ihr ganzes Leben eine Lüge. Nun bedauert Tessa, dass sie sich mit allem Zeit gelassen und auf den perfekten Moment gewartet hat; den 1. Freund, etc. Generell einfach so richtig frei zu leben! Um den Rest ihres Lebens zu genießen, fährt sie mit Oskar nach Italien um dieses neue Land zu erkunden. Vielleicht bekommt sie sogar noch ihren ersten Freund? Meine Meinung: Dieses Buch ist ein schöner Liebesroman. Er berührt und - ich habe sogar mitgezählt - bringt einen sogar ziemlich oft zum weinen (mich 9 mal). Die Personen sind total sympathisch und von der Autorin perfekt erfunden: Sie sind mir echt ans Herz gewachsen! Ich selber würde dieses Buch in 3 Teile einteilen: 1. Teil = traurig, 2. Teil = schön, 3. Teil = noch viel mehr trauriger Ich würde es an alle Mädels im Jugendalter empfehlen, die Liebe in Büchern lieben :)

Eine nette Liebesgeschichte mit verschenktem Potential

Von: Umblättern Datum: 12. August 2016

Mittlerweile habe ich ja schon einige Bücher gelesen, die nach dem Prinzip funktionieren, dass ein junger Mensch an der Schwelle des Todes noch einmal etwas ganz Wunderbares erlebt. Manche davon waren toll. Manche haben mir das Herz gebrochen. Und manche hinterlassen eher das Gefühl bei mir: Äh, ja, das wars schon? Entgegen des großen Hypes und der Lobeshymnen, die überall geschwungen werden, zählte Mein bester letzter Sommer für mich leider zu genau dieser Kategorie. Irgendwie kann man ja fast gar nicht anders, als sich an Schema F halten. Man braucht also diesen jungen Menschen – Tessa –, der an einer tödlichen Krankheit leidet – Herzfehler –, der möglichst sein ganzes junges Leben damit verschwendet hat, gegen ebenjene Krankheit zu kämpfen und den Kampf aber ziemlich sicher verliert. Dann braucht man den zweifellos umwerfenden Love Interest – Oskar-, den man erst einmal weit von sich wegschieben muss, weil ja bald tot und ganz schlimm und gebrochenes Herz und so, um sich ihm dann doch zu ergeben, weil Carpe Diem. Wäre es nur das gewesen, dann wäre das nicht so schlimm. So funktioniert das einfach mit diesen Büchern. Und es hat auch funktioniert, denn geheult hab ich am Ende ja trotzdem. Was mich tatsächlich mehr gestört hat, war, dass ich mir von dem Roadtrip, den Tessa und Oskar machen, wesentlich mehr erwartet hätte. Ich hatte das permanente Gefühl, es ginge eigentlich nur darum, dass die beiden Knutschen, Kuscheln und irgendwann auch Sex miteinander haben. Dabei machen sie ganz tolle Dinge zusammen in Italien – ich würde mich zum Beispiel auch gerne mit dem Einkaufswagen durch eine romantische italienische Innenstadt kutschieren lassen. Davon wollte ich mehr lesen! Ich wollte lesen, wie die beiden die Städte genießen, wie sie beschreiben, was sie sehen, wie sie mehr abklappern als nur Eisdielen und Pizzerien. Leider blieb bei mir das schale Gefühl zurück, dass sie das alles, was sie getan haben, auch in Deutschland hätten haben können, denn ihre Reiseroute wirkte eher so, als müssten diese Orte halt mal erwähnt werden. Auch viel Konflikt- und Aufarbeitungspotenzial wurde für mich nicht richtig genutzt. Nachdem Tessa und ihre Mutter ewig um das Thema der Lüge herumschleichen, um sich dann so richtig darüber zu fetzen und es dann zu klären, bleibt der Rest irgendwie auf der Strecke. Wie geht Tessa damit um, dass ihr Vater sich lieber um seinen Job als um sie gekümmert hat? Was macht sie aus dem, was sie über ihre Schwester erfährt? Und wie geht es Oskar, der drauf und dran ist, schon wieder jemanden in seinem kurzen Leben an den Tod zu verlieren? Dagegen fand ich Probleme wie „Findet Oskar meine Narbe nicht sexy?“ dann doch eher unwichtig, obwohl sie so einen prominenten Platz in Tessas Kopf einnehmen. Natürlich gab es auch die tollen Seiten an diesem Buch, der Hype ist ja nicht komplett unbegründet. Davon abgesehen, dass Tessa und Oskar als Paar zusammen natürlich unheimlich zuckrig süß sind, gab es die Momente, die einem bildlich vor Augen standen – das waren meistens auch die intensivsten zwischen ihnen. Wie sie gemeinsam auf dem Autodach in den Himmel blicken. Tessa im Scheinwerferlicht des Autos. Vielleicht lag das auch daran, dass sie gedanklich mit Musik unterlegt waren und ich so ein Musikjunkie bin, der Lieder mit Büchern verbindet. Der Musikgeschmack war einfach einwandfrei! Auch muss man einfach die wunderschöne Gestaltung des Buchs hervorheben – innen und außen ist es ein echter Hinkucker!

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du bald stirbst?

Von: Ein kleiner Punkt in der Welt Datum: 10. July 2016

Tessa ist 17 Jahre alt, Jungfrau und hat keinen Führerschein. Dafür hat sie ein Loch im Herz und weiß, dass sie in absehbarer Zeit sterben wird. Ihr ganzes Leben lang hat sie für ihre Zukunft gelebt und war die Vorzeigetochter, die sich jeder wünscht. Sie spielte zwei Instrumente, war in der Schule sehr gut und hatte eine Zusage für eine Eliteuni. Nachdem sie von ihrem Schicksal erfährt, fällt sie in eine tiefes Loch mit dem Gefühl im Leben noch nichts erreicht zu haben. Doch dann trifft sie Oskar. Dieser versucht sie nun entgegen aller Empfehlungen auf eine letzte Reise mitzunehmen, auf der Tessa ihren Kontrollzwang ablegt und zum ersten Mal für den Moment und für sich lebt. "Du wirst sagen, dass es das schwerer machen wird, und das stimmt, aber man kann nicht nicht leben, nur weil man am Ende gehen muss. Vielleicht haben wir wirklich nur noch Wochen, vielleicht sind es nicht einmal mehr Monate, aber wir haben den Moment." Auf den ersten Blick scheint Tessa's Leben perfekt zu sein. Sie lebt behütet und bekommt alles was sie sich wünscht. Im Gegenzug ist ihr Vater jedoch nicht oft Zuhause und auch ihre Schwester scheint sich immer weiter von ihr zu entfernen. Auch wenn sie dies nicht so sieht, liegt das zum Großteil an ihrer Beschränktheit auf ihr eigenes Leben. In jeglichen Diskussionen fällt lediglich das Argument ihres nahenden Todes, was mich auf Dauer doch gestört hat, denn in ihrem Umkreis bemüht sich jeder, ihr die letzten Tage erträglich zu machen und im Gegenzug verkriecht sie sich nur umso mehr. Ein weiteres Problem stellt für Tessa ihre Narbe dar, die ihrer Meinung nach ihren ganzen Oberkörper entstellt. Natürlich muss jeder selbst mit solchen Dingen umgehen lernen. Ich für meinen Teil fand dies etwas anfeindend, denn ich selber habe auch zwei größere Narben an meinem Bein und würde sie als Schande empfinden. Auf der anderen Seite bietet dieses Buch jedoch auch so viele wunderbare Aspekte. In den verschiedensten Momenten fragen sich Oskar und Tessa nach dem perfekten Song für den Moment. Somit bekommt man als Leser durch die Kombination mit der Musik (wenn man diese dann tatsächlich "mithört") noch einen ganz anderen Eindruck von ihren Erlebnissen. Noch dazu führt ihr Roadtrip die Beiden nach Italien und dieser Teil der Geschichte so bildhaft erzählt, dass man sich schon bald selber mit einem leckeren Stück Pizza und einem Eis an den Stränden Italiens sieht. Am beeindruckendsten fand ich jedoch den Charakter von Oskar. Anstatt geschockt Abstand von Tessa zu nehmen, nachdem er von ihrer Krankheit erfährt, bindet es ihn eher noch enger an sie. Jeder andere hätte aus einer Art Selbstschutz Abstand genommen, doch er sieht die verbleibende Zeit als Chance ihr die schönsten Tage ihres Lebens zu bescheren. Alles in allem war "Mein bester letzter Sommer" eine sehr schöne Geschichte, die sich schnell weg liest. Leider war das Ende vorhersehbar, was dem Buch jedoch keinen Abbruch getan hat. Am liebsten würde ich nun selber gern meine Sachen packen und mich einfach zwanglos auf einen Roadtrip Richtung Italien aufmachen. Vor allem gerade in dieser Zeit, wo der Sommer hier im Norden noch nicht ganz angekommen zu sein scheint, ist dies das ideale Buch, um in die richtige Stimmung für die Ferien zu kommen.

bezaubernd ehrlich

Von: tinaliestvor Datum: 02. July 2016

Tessa wird sterben, das ich gleich zu Anfang an klar. Die ersten Seiten beginnen mit der Wahrheit und ja, die ist traurig und gemein. Mit der bitteren Wahrheit konfrontiert, rebelliert Tessa mit 100 % Sarkasmus und einer ausgeleierten Jogginghose. Sie wird niemals achtzehn werden, niemals Sex haben und findet sich wohl oder übel mit dieser Situation ab. Doch dann tritt Oskar in ihr Leben und Tessas Welt dreht sich wieder, aber der Tod steht quasi schon vor der Tür. Tessa braucht keinen Boyfriend, sie braucht einen Freund zum Sterben und Oskar, der sich in seine „Krabbe“ verliebt hat, kann ihr das nicht abschlagen und lädt Tessa auf einen Roadtripp durch Italien ein… Eine wirklich bezaubernd und vor allem ehrliche Story über die Liebe, das Sterben und den Verlust. Begleitet von einer atemberaubend gut ausgewählten Playlist umgibt mich diese Story um Tessa und deren Tod wie eine Wolke, aus der es schwer fällt, heraus in die Realität zu fallen!

Ein hochemotionales mitreißendes Jugendbuch, das mich restlos begeistert hat!

Von: Manja Datum: 22. June 2016

Meine Meinung Anne Freytag ist eine Autorin, die mir bisher vollkommen unbekannt war. Umso neugieriger war ich daher auf ihren Jugendroman „Mein bester letzter Sommer“. Die beiden Protagonisten Tessa und Oskar haben mir unheimlich gut gefallen. Tessa ist ein wirklich sehr sympathisches Mädchen. Ihre Kindheit war behütet, immer alles vorbildlich und genauso wie man es von ihr erwartet hat. Doch nun, da sie weiß das sich ihr Leben immer mehr dem Ende entgegen neigt, Tessa ist ziemlich krank, weiß sie aber auch sie hat eigentlich nie wirklich gelebt. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen, will die Zeit, die ihr bleibt nun nutzen sich beispielsweise endlich mal verlieben, oder mal eine Party feiern. Oskar ist ein ebenso richtig toller Charakter. Er ist jemand der genau weiß wie er Tessa zu nehmen hat. Als er in ihr Leben tritt ändert sich bei ihr so einiges. Sie will immer mehr leben. Oskar ist es auch der Tessa einen letzten ganz tollen Sommer schenken möchte und das obwohl er selbst auch etwas Schlimmes erlebt hat. Die Nebenfiguren, wie Tessas Schwester oder auch ihre Mutter, sind ebenso gut beschrieben. Sie bieten aber auch jede Menge Konfliktpotential. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Anne Freytag hat mich von Anfang an abgeholt und bis zum Ende hin gefangen gehalten. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, war komplett gefesselt und wollte eigentlich immer nur eines, weiterlesen, Tessa und Oskar auf ihrem Weg begleiten. Geschildert wird das Geschehen zum größten Teil aus Sicht von Tessa. Man ist so als Leser immer direkt bei ihr, kann sich in sie hineinversetzen, mit ihr mitfiebern und mitleiden. Im späteren Verlauf wechselt die Perspektive auch mal zu Oskar, so dass man auch seine Gedanken und Gefühle nachvollziehen kann. Die Perspektiven passen hier einfach wie die Faust aufs Auge. Die Handlung, hach ja ich weiß gar nicht so genau wie ich meine Gedanken hierzu ausdrücken soll. Sie ist total schön beschrieben, man spürt einfach das Tessa und Oskar sich mit jeder Seite näherkommen, das Tessa aber auch mit jedem neuen Tag mehr Leben will. Es geht hier hoch emotional zu, man sollte als Leser auch die Packung Taschentücher in greifbarer Nähe haben. Die Geschichte von Tessa und Oskar berührt und trifft mitten ins Herz. Das Ende, oh man, wie sehr habe ich mir ein Happy End gewünscht. Doch das wäre hier sehr unrealistisch rübergekommen. Ich hatte auch etwas Angst vor dem Ende, das gebe ich zu. Aber ich habe weitergelesen und am Ende hats mir dann doch das Herz gebrochen. Ich habe geweint und ich bin mir absolut sicher ich bin nicht die Einzige und werde es auch nicht bleiben. Es ist einfach unendlich traurig und berührend. Fazit Zusammenfassend kann ich sagen ist „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag ein hochemotionales rundum gelungenes Jugendbuch, das mich von Anfang an mitgerissen hat. Authentische absolut sympathische Charaktere, ein leicht lesbarer Stil der Autorin, der mich von Beginn an für sich gewinnen konnte und eine Handlung, die toll beschrieben ist, berührt und mitten ins Herz trifft, haben mich beeindruckt und restlos begeistert. Lesen! Unbedingt!

Dieses Buch brennt sich in dein Herz hinein!

Von: Carolin Stürmer Bücherwanderin Datum: 20. June 2016

Es sind stets die besonderen Geschichten, die das Leben schreibt. Auch die 17-jährige Tessa wollte von je her diese besonderen Geschichten, die nur ihr gehören. Für diese war es ihr wert zu warten. Auf den richtigen Moment, auf den richtigen Zeitpunkt... Doch Tessa hat keine Zeit mehr! Sie wird sterben und das schon bald. Als sie zufällig Oskar begegnet ist sie vom ersten Augenblick an hin und weg. Aber auch Oskar scheint es nicht anders zu gehen und zwischen den beiden entsteht eine Liebe, die so schnell vielleicht nicht zu begreifen ist. Aber doch wagen sie den Schritt und gehen noch viel weiter. Denn Oskar hat einen Plan. Sie wollen nach Italien und dort den letzten Sommer gemeinsam verbringen.... Tessas Leben ist vorbei bevor es überhaupt angefangen hat. Mit 17 Jahren hat sie erfahren, dass sie bald sterben wird. In den letzten Wochen wurde ihr Leben von ihrer Wut, ihrer Verzweiflung und ihrer Trauer beherrscht. Sie hat sich von allem und jedem zurückgezogen und am meisten vor sich selbst. Erst als Oskar in ihr Leben tritt, blüht sie auf und wacht auf aus einer Phase voller Melancholie und Einsamkeit. Oskar ist 19 Jahre alt und verliebt sich vom ersten Moment an in Tessa. Er schafft es als Erster seit langem hinter Tessas Fassade zu blicken und ihren Schutzwall einzureißen. Als er ihr Geheimnis erfährt, tritt er nicht die Flucht an, sondern stellt sich mutig dem Schicksal entgegen, die Liebe seines Lebens bald wieder zu verlieren. Er weicht Tessa nicht von der Seite und ist treu und loyal. Er beschützt sie, er unterstützt sie und schenkt ihr die schönsten Wochen ihres doch so kurzen Lebens. Die Autorin Anne Freytag hat zwei realistische und sympathische Charaktere gezeichnet. Sowohl Tessa als auch Oskar mochte ich sehr. Anfangs noch sehr in sich gekehrt, blüht Tessa in Oskars Nähe immer mehr auf und auch Oskar wächst mit Tessas Lebensmut mit. Die beiden werden eins, sie werden zu "Teskar". Ihre Liebe entwickelt sich mit jedem einzelnen Schritt zu etwas Großen, zu etwas Ganzen. Ich fand es toll , wie sie ihren Plan eine Autorreise nach Italien zu machen, umsetzten. Zu gerne wäre ich mitgefahren. Zu gerne wäre ich dabei gewesen als stiller Mitfahrer, als unsichtbarer Gast. Ich war beeindruckt, wie stark Oskar doch ist. Alle beide ließen mich teilhaben an eine kurze Episode in ihrem Leben, die für beide so wichtig sein wird. Schon auf den ersten Seiten war ich gefangen von Tessas Schicksal und Oskars Gefühlen. Die beiden haben mich auf eine Reise mitgenommen, die vielleicht kein gutes Ende hat, aber für Oskar und Tessa einfach nur gut war. Die beiden begegnen sich jeden Tag aufs Neue und verstehen schnell, dass ihre Gefühle das sind, was sie für immer in Erinnerung haben werden. Tessa schließt Frieden mit ihrem Schicksal, mit ihrer Familie und mit sich selbst. Anne Freytag hat eine wirklich schöne Art zu schreiben und dem Leser Tessas Gedanken näher zu bringen. Dieses Buch strotzt nicht vor Aktion oder epochalen Ereignissen. Es sind die leisen Töne und die kleinen Geschehnisse, die sich in mein Leserherz schlichen und sich dort fest verankert haben. Dieses Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Man kann es einfach nur lieben. Ich habe so manche Träne verdrückt, so manchem Lied der Playlist gelauscht und gleichzeitig musste ich an manchen Stellen auch lachen. Die Handlung lässt einen durch viele Emotionen wandern und hinterlässt seine Spuren. Genauso wie Tessa in Oskars Herzen eine tiefe Spur hinterlassen wird. Von erster Seite an konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen. Es hat mich gefesselt und ich kann jedem, der dieses Buch noch nicht gelesen hat, es nur empfehlen und auf eine Reise zu gehen, die voller Leben und Liebe ist. Anne Freytag hat ein besonderes Buch geschaffen, welches einen nicht mehr so schnell los lässt. Trotz des traurigen Themas sprüht "Mein bester letzter Sommer" voller Leben. Es hinterlässt seine Spuren in den Gedanken und im Herzen des Lesers, und beeindruckt mit viel Gefühl. "Teskar" ließen mich mitfühlen, mitlachen und mitweinen. Sie nahmen mich mit auf eine besondere letzte Reise und schenkten mir einzigartige Stunden, in der ich die Welt da draußen ein wenig vergessen konnte. Von mir gibt es

Mein bester letzter Sommer

Von: Merendina Datum: 13. June 2016

Heute möchte ich euch ein Jugendbuch vorstellen, das auch für erwachsene Leser auf jeden Fall sehr interessant ist: Anne Freytags „Mein bester letzter Sommer“. Bereits der Klappentext hörte sich für mich sehr interessant an und auch das Buccover gefiel mir sehr gut. Man sieht darauf einen blauen Kreis, der wohl die Welt darstellen soll. Oben ist ein Auto zu sehen, auf dessen Dach ein Mädchen und ein Junge mit dem Rücken zum Leser sitzen. Im Vordergrund sind Kopfhörer abgebildet. Der Titel des Romans ist in die blaue Kugel gedruckt. Sowohl Titel als auch Coverbild passen perfekt zum Roman. Die Hauptfigur, Tess, ist 17 und hat wegen einer schweren Krankheit nicht mehr lange zu leben. Eines Tages lernt sie Oskar kennen und verliebt sich in ihn. Schon bald erzählt sie Oskar davon, dass sie bald sterben wird. Doch obwohl Tess am Anfang Bedenken hat, geht der junge Mann mit dem sterbenskranken Mädchen eine Beziehung ein. Zusammen beschließen sie, einen Roadtrip nach Italien zu machen und auf dieser Reise den letzten Sommer für Tess so schön wie möglich zu gestalten. Mich hat das Buch schon nach der ersten Seite in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen. Beim Lesen habe ich mir ständig gewünscht, das Buch würde noch viel mehr Seiten haben, denn schon gleich am Anfang war klar, dass, wenn die letzte Seite gelesen sein würde, Tess nicht mehr am Leben sein würde. Tess und Oskar waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in die beiden hineinversetzen, habe mitgelitten und hätte mir für die beiden eine schöne, gemeinsame Zukunft gewünscht. Oskar geht besonders liebvoll mit der todkranken Tess um und schafft es, sie sehr glücklich zu machen, auch wenn ihre Kräfte von Stunde zu Stunde weniger werden. So fährt er sie, ohne sich dabei etwas zu denken, mit einem Einkaufswagen durch eine italienische Stadt. An manchen Stellen gelingt es Oskar sogar, dass Tess für kurze Zeit ihre schwere Krankheit vergisst. Die Sprache im Buch ist einfach und bestens lesbar. Anfangs wird das meiste aus Tess‘ Sicht erzählt, später findet man immer wieder Kapitel, die von Oskar erzählt werden. Beim Lesen musste ich oft innehalten, denn die Geschichte ist schon sehr traurig. Im Inneren des Buches findet man eine kleine Karte mit den Stationen der Reise der beiden jungen Leute. Außerdem gibt es eine Playlist mit den Liedern, die für Tess und Oskar in ihrer gemeinsamen Zeit wichtig waren. Ich gebe diesem wundervollen, aber seht traurigen Roman volle Punktzahl: 5 Sternchen und kann ihn bestens weiterempfehlen.

Ein 368 seitiger Liebesbrief an das Leben

Von: Jana aka Sunshine Datum: 12. June 2016

Mein bester letzter Sommer (Anne Freytag) heyne fliegt-Verlag 14,99 €(Hardcover) 368 Seiten erschienen 08.März 2016 Klappentext: Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … ---------------------------------------------------------------- „Tes?“, flüstert Oskar und drückt meine Hand. Ich schaue ihn an. „Was?“ „Hör endlich auf zu denken.“ Aufhören zu denken? Ich weiß nicht mal, wie das geht. Er dreht sich auf die Seite und stützt sich auf dem Ellenbogen ab. Die Art, wie er mich ansieht, lässt mich schlucken. „Mach die Augen zu.“ „Aber…“ „Mach. Sie. ZU.“ Und dann tue ich es. Ich lasse mich fallen… Wer will schon etwas mit einer 17-jährigen Jungfrau ohne Führerschein zu tun haben, die noch dazu bald sterben wird? Niemand. Davon zumindest ist die schüchterne Tessa überzeugt und verbarrikadiert sich seit Wochen in ihrem Zimmer. Tessa ist schwer krank - jeder schlag ihres Herzens könnte ihr letzter sein. Das macht traurig und wütend. Wütend, weil sie ich Leben nicht mehr leben, nie das Abi feiern oder in eine WG ziehen kann. Tessa wird nie in Oxford ans Konservatorium gehen oder einen Jungen küssen. Doch dann taucht plötzlich Oskar auf. Und er lässt nicht locker. Auch nicht, als Tessa ihn wegzustoßen versucht. Und so findet sich Tessa plötzlich mit Oskar und seinem klapprigen Volvo in Italien wieder und stellte fest, dass jeder Tag, jede Stunde das pure Glück bedeuten kann, wenn du sie mit dem Menschen verbringst, der dich so liebt, wie du bist… Reihe?: Nöp Erste Eindruck/ Cover: Erst einmal danke an den Heyne fliegt Verlag für dieses Rezensionsexemplar ein und eine sehr, sehr große Entschuldigung dafür das die Rezension erst jetzt kommt, aber ich mach nächste Jahr Abi und deswegen steh ich momentan ziemlich unter Stress. Das Cover ist zauberhaft, von den Farben sehr schlicht und trotzdem etwas besonders. Außerdem fand ich die kleinen Symbole, die Anzeigen aus welcher Perspektive erzählt wird, über den Kapitel sehr süß. Das Buch ist einfach unaufdringlich von außen genau wie von innen. Nach den ersten Seiten: Ich habe dieses Buch auf dem Flug nach Barcelona, wo ich auf Klassenfahrt war, begonnen, den Hauptteil auf dem Rückflug und die letzten 50 Seiten bei uns im Garten. Also gibt es diesmal kein nach den ersten Seiten. Meine Meinung: Dieses Buch war süß, ein bisschen klassisch, aber ich mag solche Geschichten. Tessa ist ein Charakter mit dem sich jeder irgendwie identifizieren kann, auch wenn man nicht grade stirbt. Denn seien wir mal ehrlich fast jedes Mädchen und vielleicht auch jeder Junge, dazu kann ich ja als Mädchen nichts sagen, hat wegen irgendwas Komplexe. Sei es eine zu große Nase, abstehende Ohren oder sonst etwas. Manche dieser Komplexe sind unbegründet andere sind begründet, aber eins ist ganz klar jeder ist dadurch irgendwie eingeschränkt. Und Oskar ist einfach der Perfekte, normalerweise hasse ich es wenn in Büchern der Protagonist zu perfekt ist, aber bei Oskar war das irgendwie süß und ich wünsche jedem Mädchen ihren eigenen persönlichen Oskar, der mit ihr nach Italien reißt, denn das Leben ist kostbar. Und so lässt sich meiner Meinung nach das ganze Buch zusammenfassen, denn dieses Buch ist einfach ein 268 seitiger Liebesbrief an das Leben. Happy End?: Ich möchte nicht spoilern, aber ich glaube jedem ist zu Beginn klar wie es ausgeht. Sternebewertung: ♥♥♥♥4,5 Alles Liebe eure Jana aka Sunshine ♥

Dies Buch ist einfach alles: intensiv und lebensbejahend und unendlich traurig.

Von: Sanja Datum: 11. June 2016

Zum Buch: Tessa ist 17 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben noch vor sich. Eigentlich. Doch Tessa ist unheilbar krank und hat nur noch wenige Wochen zu leben. Sie träumt von ihrem ersten perfekten Kuss. Dem ersten Sex mit der großen Liebe. Das wird sie jedoch nicht mehr erleben. Tessa ist sauer, auf ihre Familie und dieses beschissene kurze Leben. Sie ist ohnmächtig, denn sie kann nichts dagegen tun. Sie kann einfach nur noch warten. Warten auf den Tod. Doch dann taucht plötzlich Oskar auf. Oskar, der hinter ihre Fassade blickt und nicht locker lässt. Er macht ihr einen ungewöhnlichen Vorschlag und schon bald brechen die beiden auf nach Italien, zu ihrem besten und letzten Sommer ihres Lebens. Meine Meinung: Tessa ist ein verletzliches Mädchen, in sich gekehrt. Sie hat schon fast mit ihrem Leben abgeschlossen. Statt die Zeit sinnvoll zu nutzen, vergräbt sie sich in ihrem Zimmer und plant ihre eigene Beerdigung. Als sie Oskar kennenlernt, löst er etwas in ihr aus. Gefühle und diesen unbändigen Hunger nach Leben. Nicht nur ihm gegenüber, beginnt sie sich zu öffnen, sondern auch ihrer Familie gegenüber. Doch sie will sich ihre Gefühle zu Oskar nicht eingestehen. Will sie sogar unterbinden, bis er ihr unmissverständlich klar macht, dass er bei ihr bleiben wird. Sie verlieben sich in einander. Ganz langsam und zaghaft. So als könnte das Band, dass sie beide verbindet, entzwei brechen. "Wenn dich dieser eine Mensch berührt, der dich berührt, bleibt die Welt stehen. Anne Freytag // Mein bester letzter Sommer // S. 74" Schon zu Beginn ist schnell klar: das ist kein Buch für „mal eben zwischendurch“. Das ist ein Buch mit Herz und Romantik, aber auch Schmerz. Es ist wie eine leichte Brise, die zu einem gewaltigen Orkan heranwächst und mich als Leser traurig und dankbar zugleich zurücklässt. Traurig, weil es einfach Schicksale gibt, die sind nicht fair. Niemals. Und dankbar, weil ich einfach Chancen im Leben habe, die andere niemals haben werden. Man sollte jeden Tag intensiv leben. Auskosten. Wie schnell verrinnt der Sand im Stundenglas des Lebens. "Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in den du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben. Anne Freytag // Mein bester letzter Sommer // S. 24" In Begleitung der eigenen Tessa-und-Oskar-Playlist, erlebt man den Sommer in Italien, mit all seinen Höhen und Tiefen. Es gibt Momente, da möchte ich Tessa einfach nur schütteln und wachrütteln. Doch auch Oskar hat eine dunkle Seite, die bald zum Vorschein kommt. Und trotzdem gibt es immer wieder Momente, in denen sie einfach nur glücklich sind. Ich habe das Buch bereits vor einigen Tagen beendet, brauchte aber diese Zeit zum Nachdenken. Über mich und mein Leben. Das ist es, was das Buch mit dir anstellt. Es hält dir den Spiegel vor und lässt dich unweigerlich nachdenklich zurück. Es katapultiert dich wieder in deine Jugend. Mitten hinein in die Sturm-und-Drang-Zeit. Doch was ist, wenn man niemals die Möglichkeit hat, dieses Leben zu leben? Man sich niemals wird verlieben können? Heiraten? Die eigenen Kinder wird aufwachsen sehen? Ich möchte es mir nicht ausmalen. Ich möchte einfach nur glücklich sein über das, was ich bereits erleben konnte und noch erleben werde. Und ja, ich werde einen anderen Blick auf die Dinge haben. Meinen Blick fokussieren. Heranzoomen. Genießen. Lieben. Lachen. Leben. Fazit: Dies Buch ist einfach alles: intensiv und lebensbejahend und unendlich traurig. Es ist aber auch auf eine unglaubliche Art fröhlich. Es ist wie der Sommer und wie die Liebe. Diese eine große Liebe, die dir den Boden unter den Füßen wegzieht. Es ist wie der Sand, der durch die Finger gleitet. Es ist einfach nur wunderschön.

Manchmal steht der Anfang erst am Ende

Von: Martin Hanns Datum: 08. June 2016

Ich lese selten Bücher, ohne mich vorher ausführlich zu informieren. Auch in diesem Falle habe ich es so gehandhabt. Bereits wenige Tage nach Erscheinen gab es die ersten Rezensionen dazu. Die allererste war nicht nur positiv. Viele, die folgten, drehten dieses Bild und machten mir einigen Mut, dass es sich um ein richtig gutes Buch handeln könnte. Oft sprachen die, meist weiblichen, Blogger an, dass gerade das Ende sie sehr zu Tränen gerührt habe, dass sie an ganz vielen Stellen kurz aus dem Buch aufblicken mussten, um sich die Folgen des Weinens aus dem Gesicht zu wischen. Mir war bewusst, dass auch mich dieses Buch nicht kalt lassen würde. Aber ebenso felsenfest davon überzeugt war ich, dass ich nicht weinen werde. Ich war noch nie der Typ, der bei Büchern solch arge Gefühle entwickelt, dass es zu Tränen, Angst oder sonstigen Emotionen kommt. Diese Überzeugung hat mich durch das Buch getragen. Sie hat mich, bis wenige Seiten vor Schluss, recht behalten lassen. Und dann kam das Ende, dann kam die letzte Seite, dann der letzte Satz und dann … die Tränen. Anne Freytag hat es also doch geschafft, dass ich bei einem Buch nicht nur nachdenke, nicht nur mein Leben und mein Handeln in Frage stelle, nicht nur Interesse für ein Thema bekomme, sondern auch, dass ich weine. Und dass ein Taschentuch der Begleiter für die nächsten Minuten sein wird. Dieses Buch hat es in sich. Es lässt dich nachdenken und grübeln, es lässt dich lachen, lächeln, schmunzeln und träumen. Und ganz am Schluss lässt es dich weinen. „Mein bester letzter Sommer“ ist das Jugendbuch-Debüt der Autorin Anne Freytag, die Münchnerin hat sich bereits mit Liebesromanen und YoungAdult-Geschichten einen Namen gemacht. Außerdem veröffentlicht sie in der Verlagsgruppe Droemer Knaur auch Romane unter dem Namen Ally Taylor. Diese Romane spielen in den USA und auch dort spielt LIEBE eine große Rolle. Im Prolog zu diesem Roman lernen wir sehr schnell Tessa kennen und erfahren, dass sie etwas in sich trägt, was ihr über kurz oder lang das Leben aus dem Körper ziehen wird. Inzwischen weiß auch die 17-Jährige selbst, an was sie leidet und wie es um ihre Gesundheit steht. Schlagartig wird ihr bewusst, dass sie im Leben ständig nur gewartet hat. Sie hat auf den perfekten Kuss, auf den perfekten Jungen, auf den perfekten Moment gewartet. Und nun besteht die Gefahr, dass sie all diese Dinge nicht mehr erleben wird, weil das Warten überhand genommen hat. Doch dann taucht er auf. Oskar. Relativ bald erfährt Oskar, wie schlimm es wirklich um Tessa steht, wie weit die Krankheit schon fortgeschritten ist und wie viel Zeit ihr noch bleiben könnte, wenn es einen optimalen Verlauf gibt. Viele Jugendliche hätten jetzt Angst, würden versteinert im Zimmer sitzen und trauern. Doch Oskar nicht. Er macht Pläne, er zeigt Tessa, wie schön die Welt sein kann, wie toll es sich anfühlt, geliebt zu werden. Er trägt sie auf Händen, schenkt ihr Momente, auf die das Mädchen ein ganzes, kurzes Leben lang gewartet hat und bereitet ihr einen wirklich besten letzten Sommer. Einen Sommer in Italien. Sie fahren nach Mailand, Rom und Florenz, tanzen im Regen, schlafen im Kofferraum seines Autos und verbringen eine gemeinsame Zeit, die niemand so schnell vergisst. Doch dann kommt das Ende, die Tränen und die ganz großen Gefühle. Die Geschichte wird zu großen Teilen in der ICH-Form aus Tessa´s Sicht erzählt. Diese Erzählform hat mich anfangs etwas verwundert. Ich habe mich gefragt, wie es der Autorin gelingen soll, den Tod eines Menschen in der ICH-Form zu erzählen. Aber wird am Ende überhaupt der Tod stehen? Oder gibt es Chancen, die Hoffnung machen? Ist wirklich jede Hoffnung schon nach dem Prolog verloren? Auch Oskar kommt an manchen Stellen zu Wort. Und an ganz wenigen Punkten lässt er sich seine Verzweiflung anmerken. Jedoch nie so, dass Tessa es spürt oder gar ein schlechtes Gewissen bekommen könnte. Wie oben schon angesprochen gab es für mich sehr viele Momente, die mich wahnsinnig nachdenklich gemacht haben. Einer dieser Momente war, als ich das folgende Zitat auf Seite 24 gelesen habe: „Das Leben wird nicht definiert von Momenten, in denen du atmest, sondern von Momenten, die dir den Atem rauben“ Was unser Leben wirklich wert ist, wie wichtig es ist, den Moment zu genießen, Dinge zu tun, auf die wir Lust haben und den Menschen zu sagen, was wir fühlen, das spüren wir erst, wenn es zu spät ist. Aber dann können wir froh sein, wenn wir einen Oskar haben, der uns zeigt, dass es nie zu spät ist, an das Leben zu glauben oder den Moment zu nehmen und einen Besonderen daraus zu machen. Ich habe hier ein Buch gelesen, was von Anfang bis Ende einen wahnsinnig tollen, gefühlvollen, sensiblen und dennoch humorvollen, leichten und durchdachten Schreibstil hat. Dass es im Verlag „HEYNE FLIEGT“ erschienen ist, ist sicher ein Omen dafür, dass man durch die Absätze nur so fliegt und am Ende im Sessel sitzt und sich fragt, wo diese 368 Seiten hin sind. Diesem Roman weniger als 5 Sterne zu geben, wäre für mich undenkbar. Jedoch muss man dieses Buch als das lesen, was es eben ist. Ein Jugendroman. Wären die Protagonisten älter, würde einem an der einen oder anderen Stelle die Weitsicht und die Zukunftsorientierung fehlen. Aber gerade die sind es, die diesem Jugendbuch die Frische verleihen und die mir die Lust am Lesen immer aufrecht erhalten haben. Wem kann ich dieses Buch nun empfehlen? Wer sollte es lesen? Die Antwort ist so klar, wie Kloßbrühe … Jeder!

Emotional, traurig und schön

Von: Bookalicious/Vanny Datum: 08. June 2016

Meinung: Dieses Buch ist traurig schön. Tessa hat ihre Zukunft geplant. Sie hat auf perfekte Momente für alles gewartet, denn schließlich ist sie erst 17 und hat jede Menge Zeit, dachte sie. Doch es sollte anders kommen... Sie würde sterben und zwar bald. [Hach, ich sitze hier und schon ist dieser Kloß im Hals wieder da.]. Sie hat so vieles verpasst, weil sie es in Zukunft tun wollte. Reisen, einen festen Freund, ihr erstes Mal. Jetzt würde sie nichts mehr erleben können und dann tauchte Oskar auf. Er macht ihr Mut. Er ist an ihrer Seite. Er liebt sie. Zitat: »Die einen sehen eine Pusteblume, die anderen einen Wunsch.« Anne hat eine unglaublich tragische, schöne Geschichte erschaffen, die einem echt unter die Haut geht. Ihre Worte sind gewaltig, so gut gewählt.. Ihr glaubt nicht, wie viele wunderschöne Zitate und Momente ich markiert habe. Unfassbar. Ich habe so viel weinen müssen. Okay, erstmal... Es hat mich umgehauen. Die beiden Protagonisten sind wirklich stark. Es fällt schwer, es in Worte zu packen. Ich habe selten so extrem mitgelitten [ich leide immer mit, aber hier eben extrem] - ich fand die ganze Welt ebenso ungerecht. Wieso? Warum musste es sie treffen? Wo Tes doch so jung ist und leben will. Sie will etwas erleben, etwas schaffen, sich verlieben. Ich liebe Oskar - ich liebe ihn nicht wie einen "Bookboyfriend", nein, ich bin dankbar dafür, dass er Tessa so vieles geschenkt hat, wovon sie geglaubt hatte, dass es das für sie nicht mehr geben würde. Es ist unglaublich schön - zu erleben wir glücklich sie beide ZUSAMMEN sein können. Sie sind beide so jung, aber so stark, mutig, voller Liebe. Es ist eine sehr gefühlvolle Geschichte, die dem Leser alles bietet. Liebe, Witz, Glück, Wut, ja, sogar Hoffnung, denn man hofft, dass ein Wunder geschieht. Fazit: ***** - 5 Sterne. Dieses Buch ist ein absolutes Highlight. Es raubt dem Leser dem Atem - und das nicht nur beim Schluchzen.

Eine Geschichte voller zauberhafter aber auch herzzerreißender Momente

Von: Griinsekatze Datum: 05. June 2016

"Mein bester letzter Sommer" ist ein Buch, was schwer im Magen liegt. Anne Freytag erzählt uns eine wunderschöne und gleichermaßen traurige Geschichte. Sie gibt uns Teskar. Tessa und Oskar zwei grandiose Charaktere, mit denen ich sehr viel erleben durfte, wir freuten uns zusammen, wir weinten und uns wurde das Herz gebrochen. Es ist eine wunderbare Mischung aus Trauer, Abschied nehmen und die Wut über die Ungerechtigkeit. Tessa ist ein schwieriger Charakter. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie gar nicht so einfach zu schreiben war. Sie ist sterbenskrank und demnach rufen ihre Reaktionen manchmal keine Sympathie hervor. Gerade das macht sie aber so perfekt. Keiner kann ihr vorschreiben, wie sie sich zu verhalten hat, weil niemand weiß, wie es ist zu sterben. Tes macht im Laufe der Reise eine wunderbare Entwicklung durch. Sie lernt zu lieben und zu leben und das, obwohl sie nur noch wenige Wochen hat. Oskar zeigt ihr all das ... Oskar ist ihr Stern am Horizont und ich konnte ab der ersten Sekunde verstehen warum. Oskar ist atemberaubend. Einer der wohl besten Charaktere überhaupt und der Held von "Mein bester letzter Sommer". Er ist ein sehr starker und mutiger Charakter. Obwohl er schon schreckliches in seinem Leben erlebt hat, entscheidet er sich dafür Tessas Freund zum Sterben zu sein. Er entscheidet sich dafür die Zeit mit ihr zu verbringen und sich in sie zu verlieben, obwohl keine Hoffnung auf ein Happy-End besteht. Obwohl er das alles weiß, ist er für Tessa da. Er steht ihr zur Seite und zeigt ihr noch einmal, was es heißt zu leben. Deshalb organisiert er einen Roadtrip nach Italien und erfüllt ihr einen Wunsch. Anne baut die Krankheit von Tessa sehr gut mit in die Geschichte ein. Sie ist immer präsent, man kann sie nicht vergessen und weiß, was am Ende auf uns und Teskar zukommt. Ich mochte es sehr, dass man im Laufe der Geschichte auch Oskar hinter die Fassade schauen konnte und noch mehr über ihn erfahren durfte. Aber nicht alles ist traurig. Die Reise durch Italien ist wunderschön beschrieben und es kommen richtige Sommergefühle auf, die man nicht mehr loslassen möchte. Außerdem erleben wir die erste große Liebe von den beiden. Sowohl Tessa als auch Oskar hat es hoffnungslos erwischt und diese Liebe ist so bittersüß und rein. Man weiß, dass dieses Buch kein Happy-End haben wird und ich war hin und her gerissen zwischen Weiterlesen und Aufhören. Ich wollte, dass die Zeit stehen bleibt. Fazit Es lohnt sich! So traurig die Geschichte von Tessa und Oskar auch werden wird, der Weg bis zum Schluss ist grandios. Es ist eine Geschichte voller zauberhafter aber auch herzzerreißender Momente.

Berührend, zuckersüß und tiefgründig

Von: Dana Datum: 01. June 2016

Obwohl mich die Geschichte interessiert hat, bleib vor dem Lesen doch eine gewisse Skepsis, die daher rührte, dass das Thema todkranke Teenager - so hart das jetzt klingt - allmählich ausgereizt ist. Dementsprechend war ich schon mal positiv überrascht, dass Tessa kein Krebs hat. Rückblickend betrachtet bin ich froh, dem Buch eine Chance gegeben zu haben, denn es erwartete mich eine zuckersüße Liebesgeschichte. Dabei war ich im Prolog noch ein wenig irritiert, denn es handelt sich hier buchstäblich um Liebe auf den ersten Blick. Zack - er kam, sie sah, große Liebe. Zugegeben, ich bin da normalerweise wirklich kein Fan von, weil ich eher auf Entwicklungen stehe, dennoch habe ich dieser Liebesgeschichte das verziehen, weil die Gefühle einfach unglaublich nachvollziehbar dargestellt wurden, sodass ich sie mitempfunden habe. Außerdem sind die beiden wirklich süß zusammen. Eifersuchtsanfälle treten zwar auf, werden aber sehr schnell wieder abgehandelt, stattdessen warten auf den Leser niedliche Dialoge mit zwei Charakteren, die sich in den jeweils anderen einfühlen und alles für den anderen tun würden. Die Liebe des Lebens, einen Sommer lang. Und ich konnte nicht anders, als mich in den Bann ziehen und mir zwischendurch ein Lächeln auf die Lippen zaubern zu lassen. Dennoch spielt auch Tessas Krankheit eine Rolle. Sie selbst macht im Verlauf des Buches eine Entwicklung mit Symbolkraft durch. Anfangs ist sie wütend, lehnt alles ab und verschließt sich in ihrem Zimmer, um ihren Tod zu organisieren, ist reizbar und genervt. Ich fand das nicht übertrieben, aber das ist Ansichtssache, ich habe auch schon gegenteilige Meinungen gelesen. Angesichts des nahenden Todes, mit dem sie konfrontiert wird, fand ich das Verhalten aber schon wieder nachvollziehbar, gerade weil es vermutlich schwierig ist, damit umzugehen. Dabei finden sich gerade anfangs auch viele teils tiefgründige Gedankengänge zum Sterben. Ihr ganzes Leben lang war sie eine durchgeplante Perfektionistin, und erst Oskar regt sie dazu an, endlich auch mal spontan zu handeln und loszulassen. Dadurch ergeben sich unheimlich viele wunderschöne Szenen, auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen werde, die aber so beschrieben wurden, dass die Bilder vor meinem Auge entstanden. Und das manchmal ziemlich köstliche Essen schien ich geradezu zu schmecken. Das Buch enthält einen Roadtrip quer durch Italien, dargestellt vorne auf einer Karte zum Mitverfolgen, immer begleitet von Musikstücken, die hinten in einer Playlist zusammengestellt wurden. Und Italien bietet eine wirklich malerische Kulisse. Oskar ist aufmerksam, kümmert sich um Tessa, bleibt bei ihr trotz dass sie bald sterben wird und verfügt dennoch über Ängsten und Sorgen, die ihm Vielschichtigkeit verleihen. Generell sind alle Charaktere unglaublich tiefgründig. Hinter der äußeren Fassade und dem Verhalten, das auf den ersten Blick oft nicht sonderlich sympathisch wirkt, verbirgt sich ein vielschichtiger Charakter, der Hintergründe für ebendieses Verhalten hat und auch nur Ängste verbirgt. Gerade in Tessas Familie zeigen sich auch unterschiedliche Weisen der Bewältigung. Was noch mein Herz berührt hat, waren Menschen, die eigentlich Fremde sind, dann aber Tessa helfen, einfach so. Solche Menschen gibt es wirklich, und dass ihnen hier ein Platz gewidmet wurde, hat mich einfach nur bezaubert. Würde ich das Buch mit einem Wort beschreiben müssen, würde ich sagen: Berührend. Berührend sind diese süße Liebesgeschichte, die tiefgründigen Charaktere und die Handlung. Und, wie es zu erahnen war, ist das Buch auch emotional, sodass meine Augen nicht so ganz trocken blieben. Der Schreibstil ist zwischenzeitlich fast poetisch angehaucht, insgesamt aber vor allem locker gehalten, sodass es auch einige humorvolle Stellen gibt. Fazit: Berührend - eine zuckersüße Liebesgeschichte mit äußerst tiefgründigen Charakteren

Eine lebensbejahende Liebesgeschichte

Von: Lena G. Datum: 31. May 2016

Mit „Mein bester letzter Sommer“ spricht Anne Freytag nicht nur jugendliche Leser, sondern alle Altersklassen an. Denn die Botschaft, die sie mit ihrer bittersüßen Liebesgeschichte jedem auf den Weg gibt, wird von Jung und Alt gleichermaßen allzu oft verdrängt, da wir alle viel zu lange damit beschäftigt sind, auf den perfekten Augenblick zu warten. Man sollte das Leben einfach machen lassen, den Moment bewusster auskosten und aufhören, jeden Schritt zu planen und kontrollieren zu wollen. Allein aus diesem Grund kann ich dieses Buch einfach nur weiterempfehlen. Denn es lässt uns kurz innehalten und das eigene Leben reflektieren. Doch es ist nicht nur die Botschaft, die dieses Jugendbuch so lesenswert macht. Besonders beeindruckend ist Anne Freytags gefühl- und humorvolle Art, wie sie diese traurige Geschichte übers Sterben erzählt. Obwohl sie sich einer äußerst schwierigen und bedrückenden Thematik zuwendet, begegnet sie dieser mit einer angenehmen Leichtigkeit. Anstatt in Düsternis zu versinken und auf das unausweichliche Ende zu warten, schickt sie ihre Protagonistin Tessa auf einen sonnendurchfluteten Roadtrip durch Italien und schenkt ihr unvergessliche und intensive Augenblicke, die das Leben so lebenswert machen. Sie schenkt ihr sogar das Herz des wohl großartigsten Jungens der Welt, in den sich wohl jedes Mädchen Hals über Kopf verlieben würde. Als ich zum ersten Mal den Klappentext zu diesem Buch las, musst ich unweigerlich an John Greens Überbuch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ denken. Natürlich gibt es allein durch die gleiche Thematik einige Parallelen und doch lassen sich diese beiden Titel nicht miteinander vergleichen, da die Gefühle beim Lesen vollkommen andere sind. John Green hat mich einfach nur traurig gemacht und mich ewig weinen lassen, Anne Freytag hingegen, lässt mich bedrückt, aber glücklich zurück. Glücklich, dass ich in dem Glauben leben darf, noch unzählige schöne Momente erleben zu dürfen und dafür danke ich ihr von Herzen!

Traurig, lebending, wundervoll

Von: NicoleShox Datum: 31. May 2016

Das Thema des Buches hat mich sehr angesprochen. Ich liebe emotionale Bücher, bei denen von vorne herein klar ist, dass es kein Happy End geben kann. Wir alle kennen „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und lieben es, auf welche Art uns dieses Buch berühren konnte. Von „Mein bester letzter Sommer“ habe ich im Vorfeld viel Gutes gelesen und gehört, umso gespannter war ich auf die Umsetzung der Geschichte, zumal sie von einer deutschen Autorin geschrieben wurde. Ich freue mich immer über tolle Jugendbücher von deutschen Autoren. Leider habe ich das Gefühl, dass mittlerweile 8 von 10 Jugendbüchern aus dem Englischen übersetzt werden. Was mich sofort gefesselt hat, war der Schreibstil der Autorin. Leicht und fließend, packend und voller wundervoller Lebensweiten. Ich habe auf gefühlt jeder 10. Seite ein tolles Zitat entdeckt, dass ich unbedingt in meine Rezension packen wollte. Aber dann bräuchtet ihr das Buch wahrscheinlich gar nicht mehr lesen. Die Geschichte wird überwiegend von Tessa in der Ich-Form erzählt. Gegen Ende des Buches kommt auch Oskar zu Wort. Ich konnte mich von Anfang an in Tessas Kopf einfühlen, habe mit ihr gelitten und gelacht. Das Leben ist ungerecht, das wissen wir alle. Warum muss ein 17-jähriges Mädchen, dem alle Türen offen stehen, so früh sterben? Obwohl es sich natürlich um eine erfundene Geschichte handelt, regt sie den Leser sehr zum Nachdenken an. Hinter der Geschichte steckt die einfache, aber unglaublich wichtige Message: Genieße dein Leben, mach das Beste daraus. Lebe. Viel zu oft vergessen wir, dass alles ein Ende hat. Oskar ist schon fast zu gut, um wahr zu sein. Er hat keine Angst vor Tessas Krankheit, er bleibt bis zum bitteren Ende bei ihr und zeigt ihr, dass das Leben lebenswert ist. Für seine 19 Jahre ist er sehr erwachsen. Durch ihn lernt Tessa eine andere Seite von sich kennen. Aus dem schüchternen Mädchen, das sich hässlich fühlt, wird eine junge Frau, die viel über sich und das Leben lernt und Frieden mit ihrem Schicksal schließen kann. Anfangs war ich skeptisch, ob sich eine so junge Liebe glaubhaft über diesen kurzen Zeitraum entwickeln kann, aber meine Zweifel verstummten schnell. Oskar und Tessa befinden sich in einer Ausnahmesituation und lassen sich auf das Abenteuer ihres Lebens ein, als sie sich begegnen. Die beiden sind verbunden durch Zweifel, Ängste und Schulgefühle und tragen Narben auf der Haut und in der Seele. Je besser sie sich kennenlernen, umso mehr können sie sich füreinander öffnen. Zitate: Ja, kann sein, dass das Leben macht, was es will, aber vielleicht weiß es, was es tut. Vielleicht sollte ich endlich einsehen, dass ich nichts in der Hand habe außer dem Moment. (S. 151) Das, was mir am meisten leidtut, ist, dass ich erst sterben musste, um zu verstehen, wie wunderbar das Leben sein kann. (S. 182) Vor Oskar wusste ich nicht, wie viel ich fühlen kann, Ich wusste nicht, wie laut ich lachen kann. Und ich wusste nicht, wie sehr ich lieben kann. (S. 349) Auch optisch ist das Buch wunderbar gelungen. Von dem wunderschönen Papierumschlag über die Zeichnungen, die jedes Kapitel einleiten, hin zu der Innengestaltung der Buchdeckel – dieses Buch ist eine Augenweide. Ein besonderes Highlight ist die Playlist am Ende des Buches, in der alle Lieder aufgeführt sind, die Tessa und Oskar auf ihrem gemeinsamen Weg begleiten. Wer zum tragischen Schluss der Geschichte noch nicht weinen musste, wird es spätestens bei der Musikauswahl tun. Fazit: Ein Buch, das mich tief berührt hat und traurig zurücklässt, voller wunderbarer Lebensweisheiten steckt und das ich so schnell nicht vergessen werde. Wer emotionale Geschichten über die erste Liebe mag, sollte unbedingt zugreifen. Taschentücher bereithalten!

Sehr bewegende aber auch schöne Geschichte!

Von: Emma Zecka Datum: 29. May 2016

Vor einer Weile habe ich "Ein Sommer und vier Tage" von Adriana Popescu gelesen. Wer ihren YouTube Kanal verfolgt, hat mit Sicherheit auch schon was von Anne Freytag gehört. Als ich via Lovelybooks von ihrem Jugendbuch Debüt "Mein bester letzter Sommer" erfuhr, zog das Buch kurzerhand bei mir ein. Gestaltung "Mein bester letzter Sommer" ist wunderbar gestaltet. Mir fiel das Buch schon aufgrund seines Covers auf. Auf dem Hardcover ist eine große Weltkugel abgebildet. Oberhalb der Weltkugel steht ein Auto, auf dessen Dach unsere Protagonisten Tessa und Oskar platziert sind. Der Titel des Romanes ist auf der Weltkugel zu lesen. Hier lässt sich also schon erahnen, dass es sich um einen kleinen Roadtrip handelt. Dazu aber später mehr. Nicht nur das Cover, sondern auch die kleinen Details im Roman selbst, gefallen mir sehr gut. So werden beispielsweise die Kapitelnamen in einer zur Geschichte passenden Schriftart dargestellt. Auch Briefe, die in "Mein bester letzter Sommer" eine große Rolle spielen, sehen beinahe aus, wie von Hand geschrieben. Inhalt Anne Freytag versteht sich gut darauf, die Handlungsstränge der des Romanes zu verstricken. Anfangs glaubt der Leser noch, dass Tessa die Liebe ihres Lebens zufällig in einer U-Bahn traf und ziehen lassen musste. Doch dann nimmt die Geschichte ihren Lauf und beide treffen sich in einem völlig anderen Setting wieder. Zudem spricht die Autorin die verschiedenen Aspekte der Themen Krankheit und sterben an. Sie berichtet darüber, wie Protagonistin Tessa mit der Tatsache umgeht, dass sie bald sterben muss und wie das Thema Tod innerhalb der Familie thematisiert wird. Zu Beginn von "Mein bester letzter Sommer" habe ich kurz befürchtet, dass der Roman von der Liebesgeschichte dominiert wird, was eher nicht mein Fall gewesen wäre. Allerdings gehen beide Handlungsstränge - die Liebesgeschichte und das Thema tödliche Krankheit - sehr fließend ineinander über. Auch die beiden Protagonisten Tessa und Oskar habe ich sehr ins Herz geschlossen. Richtig schön bei Tessa finde ich, dass sie, obwohl sie sterben wird, nicht als Heilige dargestellt wird und auch durchaus Schwächen hat. So hat sie im Laufe der Geschichte einen Streit mit ihrer Schwester und ich muss sagen: Ich kann Tessas Schwester Larissa hier voll verstehen. Leider kann ich nicht mehr ins Detail gehen wegen der Spoiler Sache :-). Zudem legt Tessa in "Mein bester letzter Sommer" auch eine schöne Entwicklung hin. Dies wäre ohne Oskar aber nicht passiert. Was ich an Oskar schätze: Er nimmt die Situation, wie sie ist und versucht Tessa nicht zu ändern. Er wird ihr Freund zum sterben und versucht ihre letzten Wochen mit schönen Erinnerungen zu füllen. Außerdem denkt er lösungsorientiert. Als Tessa beispielsweise einen Schwächeanfall hat, improvisiert er kurzerhand einen Wagen, damit die Städtetour trotzdem weitergehen kann. Spannungsbogen Obwohl ich durch eine Aktion bei LovelyBooks grob wusste, wie die Geschichte ausgeht, wurde der Spannungsbogen ziemlich gut gehalten. Ich habe mich gefragt, welche Abenteuer Tessa und Oskar miteinander erleben und ob sie sich ihrer Familie wieder annähert. Schön fand ich besonders, dass Anne Freytag keine offenen Fragen zurücklässt. Schreibstil Ich bin ein richtiger Fan von ihrem Schreibstil. Die sprachlichen Bilder und die tollen Dialoge haben mich einerseits gut unterhalten, mir aber auch das ein oder andere Tränchen in die Augen getrieben. Aber genau das macht eine gute Geschichte aus. Es wäre ja schon ziemlich deprimierend, wenn die Leser hier nicht mitschwingen. Gesamteindruck "Mein bester letzter Sommer" ist eine sehr bewegende Geschichte über die 17-jährige Tessa, die in ständiger Angst und Gewissheit lebt, bald sterben zu müssen. Dieser Roman geht unter die Haut, konnte mich berühren und hat einen festen Platz in meinem Bücherregal. Allerdings empfehle ich "Mein bester letzter Sommer" auch nur denjenigen weiter, die sich für tiefgründige Geschichten interessieren und offen für die Themen Tod / Krankheit und allen damit verbundenen Fragestellungen sind.

Ein emotionaler und berührender Roman mit Tränengarantie

Von: Biluma Datum: 29. May 2016

Tessa ist 17 und wird nicht 18 werden. Aufgrund eines Herzfehlers kann sie jeder Zeit sterben. Eigentlich hatte sie noch so viel vor in ihrem Leben. Doch seit der Diagnose verkriecht sie sich in ihrem Zimmer. Bis sie bei einem Abendessen Oskar kennenlernt. Oskar schafft es sie aus ihrer Depression zu holen und nimmt sie mit auf eine Reise nach Italien. Er schenkt ihr den besten Sommer ihres Lebens. Dieses Buch hat ein ähnliches Thema wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, und doch hat mich „Mein bester letzter Sommer“ viel mehr berührt als John Greens Buch, das ich etwas aufgesetzt fand. Anne Freytag hat mich mehr als einmal zu Tränen gerührt. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil hatte ich das Buch schon fast durchgelesen, obwohl ich nur kurz rein lesen wollte. Tessas und Oskars Reise hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und sehr sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in beide hineinversetzen. Ich habe mit den beiden gelacht und auch gelitten. Vor allem die Chatnachrichten der beiden fand ich sehr amüsant. Auch die Orte, die Teskar auf der Reise besuchen waren sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Die Geschichte wird größtenteils aus Tessas Sicht geschildert, im letzten Teil des Buches gibt es ein paar Kapitel aus Oskars Sicht. Diese Kapitel verdeutlichen seine Gefühle für Tessa und geben dem Buch noch mehr Tiefe. Besonders gut hat mir gefallen, dass Musik in diesem Buch eine große Rolle spielt. Tessa und Oskar suchen immer wieder Songs die zu den Situationen passen. Am Ende des Buches ist dann auch eine Playlist abgedruckt. Auf Youtube und bei Spotify kann man sich die Playlist anhören. „Mein bester letzter Sommer“ gehört definitv zu meinen Jahreshighlights! Liebe Anne Freytag, vielen Dank, dass du uns Teskar geschenkt hast. Fazit: Ein emotionaler und berührender Roman mit Tränengarantie. Eine klare Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen.

Ein emotionales Jugendbuch mit Taschentuchgarantie.

Von: Fräulein Pusteblume Datum: 28. May 2016

Klappentext: Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst … Tessa hat immer gewartet: auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch die hat sich nicht. Tessa wird sterben und das schon sehr bald. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade durchschaut, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr zur Seite steht. Er überrascht Tessa mit einem großartigen Plan schenkt ihr einen letzten Sommer. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind. Die Autorin: Anne Freytag, geboren 1982, hat >>International Management<< studiert und für eine Werbeagentur gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane für Erwachsene, teilweise unter ihrem Pseudonym Ally Taylor. Mein bester letzter Sommer ist ihr erstes Jugendbuch. Die Autorin liebt Musik, Serien sowie die Vorstellung, durch ihre Geschichten tausend und mehr Leben führen zu können. In diesem Leben lebt und arbeitet sie in München – wenn sie nicht gerade in ferne Länder und fremde Städte reist, um ihrer Neugier auf neue Geschichten nachzugehen. Manchmal auch nur in Gedanken. Der erste Satz: Die großen Kopfhörer liegen weich auf meinen Ohren und verschlucken die Außenwelt. Meine Meinung: Gerade habe ich die letzten Zeilen gelesen, ich bin immer noch berührt, sehr berührt, selten so sehr. Aber nun erst einmal von vorne. Mein bester letzter Sommer ist ein tief berührender Jugendroman über Krankheit, Schmerz, Liebe und den letzten Sommer. Tessa ist krank, mit einem Loch im Herzen und einer fehlenden Lugenschlagader wird sie nicht mehr lange leben, sie wird als Jungfrau ohne Führerschein sterben. Sie wird nie Abi feiern oder in eine WG ziehen und schon gar keinen Jungen küssen. Doch bis dahin hatte sie noch nicht mit Oskar gerechnet. Oskar lässt sich nicht von Tessa vertreiben, er bleibt bei ihr, vielleicht ein Freund zum Sterben? Tessa ist eine authentische Protagonistin. Ich war ihr schnell verbunden spürte ihre Wut, ihre Verbitterung, ihren Schmerz und ihre große Angst. Oft hatte ich einen Kloß im Hals und am Ende liefen dann auch die Tränen. Der Abschied der Offensichtlich ist, ist doch so emotional wie ich ihn schon lange in keinem Buch gelesen habe. Auch Oskar ist ein wundervoller sympathischer junger Mann. Er steht Tessa bei und verbringt mit ihr den besten letzten Sommer. Zeigt was es heißt zu Leben, obwohl auch er sein Päckchen mit sich trägt. >>Mein bester letzter Sommer<< ist nicht mit >>Das Schicksal ist ein Mieser Verräter<< zu vergleichen. Die Geschichte um Teska ist einfühlsamer, tiefer und emotionaler, das hatte ich nicht erwartet. Leben ist so viel mehr. Fazit: Ein emotionales Jugendbuch, mit Taschentuchgarantie.

Eine wunderschöne, traurige, Liebesgeschichte

Von: Drakonia Datum: 27. May 2016

Anne Freytag – Mein bester letzter Sommer Erscheinungsdatum: 08. März 2016 Format: Hardcover Verlag: Heyne Verlag Seiten: 368 Preis: 14,99 € Klappentext: Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Meine Meinung: WOW ! Was für ein Buch. Wo sind die Taschentücher ? Warum wurden die nicht mitgeliefert ? Diese sollte man nämlich bei diesem Buch in Reichweite haben. Tessa ist 17 Jahre alt. Ein junges, hübsches, Mädchen das noch alles vor sich hat. Die erste große Liebe, das Abitur, die erste schmerzvolle Trennung, das Studium. Doch Tessa wird dies alles nicht mehr erleben. Sie ist schwer krank. Die Ärzte geben ihr noch ein paar Wochen. Doch wie das Schicksal so will, trifft Tessa ihre große Liebe. Oskar. Oskar ist für sie da. Er lenkt sie von ihrer Krankheit ab. Oskar überrascht sie mit einer Reise nach Italien. So schafft er es, Tessa ihren besten letzten Sommer zu ermöglichen. Das Buch ist zuerst nur aus Tessas Sicht geschrieben. Die Kapitel haben kleine süße Krabben (diese hat auch einen Sinn) und Wörter/Sätze als Überschrift und keine Zahlen. Zum Ende hin, erzählt auch Oskar in eigenen Kapiteln was in ihm vorgeht. Dort ist keine Krabbe mehr, sondern ein kleiner Hase. Alles hat in diesem Buch Sinn. Selbst die Kapitelaufmachung. "Mein bester letzter Sommer" ist sehr emotional. Aber auch zum Teil sehr witzig geschrieben. Es dreht sich zwar hauptsächlich um dei Liebesgeschichte von Teskar, aber man erfährt auch Dinge über Oskar sowie von Tessas Familie, am meisten aber über ihre Schwester. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, und empfehle es weiter. 5 von 5 Büchern Anmerkung: "Mein bester letzter Sommer" habe ich im Rahmen einer Leserunde bei wasliestdu.de gewonnen. Vielen Dank !

Bittersweet Symphony

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 26. May 2016

Als Tessa erfährt, dass sie nur mehr ein paar Wochen bestenfalls ein paar Monate zu leben hat, zieht sie sich in ihr Zimmer zurück und wartet auf den Tod. Sie wartet, so wie sie früher auf den perfekten Moment gewartet hat, perfekt um einen Jungen zu küssen, perfekt um auf die richtige Uni zu gehen. Alles sollte immer perfekt sein, genau wie sie, die alles richtig gemacht hat und jetzt feststellen muss, dass ihr all die wichtigen Momente durch die Finger geglitten sind. Als Oskar in ihr Leben tritt, stellt er alles auf den Kopf. Er ist der perfekte junge Mann, doch Tessa glaubt, er käme zu spät. Sie will nicht, dass er ihr beim Sterben zusieht. Da hat sie die Rechnung ohne Oskar gemacht, denn der sieht bis in den letzten Winkel ihres kranken Herzens und erlebt mit ihr viele perfekte Momente. Meine Meinung: An alle zukünftigen Leser/Leserinnen - legt euch eine große Packung Taschentücher bereit, denn ohne wird es kaum gehen. Selbst jetzt Stunden nachdem ich das Buch gelesen habe, steigen mir Tränen in die Augen, wenn ich an die Geschichte denke. Natürlich ist sie traurig, aber es ist nicht nur dieses Gefühl, das mich überfällt, sondern auch die Liebe, die in jedem Wort zu fühlen ist. Tessa und Oskar finden einander im allerletzten Augenblick. Das Leben war nicht gerade fair zu Tessa, aber im Endspurt trifft sie Oskar und damit die wahre Liebe ihres Leben. Gemeinsam schaffen sie sich viele wundervolle schöne Momente, denn sie wissen ihre Zeit ist begrenzt. Trotz all der Liebe gibt es auch Streitigkeiten und extrem ehrliche Wortwechsel, die mich auch in ihren Bann gezogen haben. Denn vor allem im Angesicht des Todes muss man die Wahrheit schonungslos sagen und nichts zurück halten. Ausnahmsweise möchte ich auch das Buch an sich erwähnen. Es ist tatsächlich eine ganz besondere Ausgabe. Neben dem schönen Cover, das einfach und nicht überladen ist, hat mich das Innenleben berührt. Vorne erahnt man aus der Landkarte, welchen Weg Tessa und Oskar gemeinsam nehmen und hinten ergänzt eine Playlist die Handlung. Die meisten Lieder kannte ich nicht, aber sie passen sehr gut zur Erzählung. Ein kleiner Tipp neben den Taschentüchern, ladet euch die Lieder vorab herunter und spielt sie an, zum richtigen Zeitpunkt. Das werde ich beim Wiederlesen machen. Ich durfte die Autorin letztes Jahr in Berlin bei der LLC kennen lernen. Sie war voller Witz und lustig, dass ich es mich noch zusätzlich beeindruckt, dass sie ein so "trauriges" Thema gefühlvoll verpackt, aber auch immer mit Humor und einem klaren JA zum Leben. Absolute Leseempfehlung von mir!

Eine traurige, aber zugleich wunderschöne Geschichte

Von: BookWonderland Datum: 24. May 2016

Tessa ist 17 Jahre alt und sie wird in ein paar Monaten sterben, das ist das einzige, was sie im Moment noch interessiert. Sie verkriecht sich in ihrem Zimmer und bereut, nicht mehr gemacht zu haben. Sie bereut noch nie einen Jungen geküsst zu haben, nie ihren Führerschein machen zu können und lieber gelernt hat, als rauszugehen. Doch dann trifft sie Oskar und er zeigt ihr, dass es noch nicht zu spät ist. Er zeigt ihr, dass sie immer noch leben kann. Leben für einen letzten Sommer. Ich habe noch nie bei einem Buch weinen müssen, aber diese wunderschöne und traurige Geschichte hat es wirklich geschafft hat mich zu berühren. Ich habe viele meiner Post Its genutzt, um die schönsten, traurigsten und besten Zitate zu markieren. Das waren sehr viele Post Its, da dieses Buch so viele schöne Stellen hatte. (Das war übrigens das erste Mal, dass ich sowas gemacht habe) Ich brauchte auch eine ganze Menge Taschentücher, denn diese Geschichte war einfach so unglaublich emotional und gefühlvoll. Tessa und Oskar sind wunderbare Charaktere, die mich komplett mitgerissen haben und mit denen ich einen wunderschöne Reise erlebt habe. Oskar bringt Tessa dazu, den Rest ihres Lebens zu genießen und ich fand es wirklich toll, wie sie diese doch noch kurze Zeit erlebt habt. Ich fand es einfach nur wunderschön, wie er es geschafft hat, dass sie endlich erkennt, was es bedeutet zu leben, auch wenn es nur für kurze Zeit war. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Jede Seite hat mich gefesselt und ich konnte und wollte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich bin mit Tessa und Oskar zusammen durch Italien gereist, habe mit ihnen Pizza und Eis gegessen und mich immer mehr in die Geschichte und auch in Teskar verliebt. Danke an Anne Freytag für diese wunderbar emotionale und tiefgründige Geschichte.

Wenn die Tränen nur noch fließen ....

Von: Kuhni77 Datum: 18. May 2016

…dann ist es ein Buch was mich tief berührt, fesselt aber auch glücklich macht. Wie schreibt man nun eine Rezension, wenn einen das Buch auch 2 Tage später immer noch sprachlos macht? Wenn einem einfach die Worte fehlen um dieses Buch und diese Gefühle, die beim Lesen entstanden sind, in Worte zu fassen? INHALT: Tessa ist 17 Jahre alt und das Vorzeigemädchen ihrer Familie. Immer nett, gut in der Schule, sie spielt super Klavier und gibt nie Widerworte. Ihr Leben könnte so schön sein,wenn da nicht die Gewissheit wäre, das sie sterben wird. Seit Tessa vor 6 Monaten erfahren hat, das ihr nicht mehr lange Zeit bleibt, hat sie sich in ihrem Zimmer verschanzt. Sie hat den Kontakt zu ihren Freunden abgebrochen, plant ihre Beerdigung und „wartet“ auf den Tod. Tessa hat schon immer gewartet – auf den perfekten Moment, die perfekte Zeit, den perfekten Freund und dem perfekten Kuss. Und nun? Für was hat sie gewartet, wenn es diesen perfekten Moment nie geben wird. Tessa ist wütend, traurig und verzweifelt. Bis sie eines Tages Oskar trifft. Oskar lässt sich nicht so einfach abwimmeln und erobert Tessas Herz. Er schaut hinter ihre Fassade und er hat keine Angst vor ihrer Krankheit. Oskar steht seiner Krabbe, wie er sie liebevoll nennt, immer zur Seite. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan – eine Reise durch Italien. An alle Orte, an die Tessa so gerne einmal gereist wäre. Und Tessa stimmt zu. Gemeinsam geht es, in Oskars altem Volvo, durch Italien. Oskar schafft es, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken - Ihren „besten letzten Sommer“. MEINUNG: Dieses Buch hat mich gefesselt und ich war froh, dass wir an diesem Tag nichts mehr vor hatten. Gebannt saß ich auf der Couch, habe gelacht und gelitten. Die Taschentücherbox wurde immer dünner, die Augen immer geröteter und das Herz immer schwerer. Wie oft habe ich mich ertappt, das ich tief Luft geholt habe – wollte ich doch für Tessa atmen, wenn es ihr gerade wieder schwer gefallen ist. Und wie sehr habe ich sie um Oskar beneidet. Oskar ist einfach ein Junge, den man festhalten und nie mehr los lassen sollte. Seine ganze Art, wie er mit Tessa umgegangen ist, hat mich sehr berührt. Man spürte wie sehr er Tessa liebt und auch wie schwer es ihm fällt, das Schicksal anzunehmen. Aber das hat er Tessa nie gezeigt. Für sie war er immer der starke Freund, der ihr „ihren letzten Sommer“ lebenswerter macht. FAZIT: Nehmt euch viele Taschentücher, einen ruhigen Tag und begleitet „Teskar“ auf die Reise nach Italien. Freut euch mit ihnen, leidet mit beiden und scheut euch nicht den Tränen freien Lauf zu lassen. Für mich ist dieses Buch mein Highlight 2016! Ein wunderbares, berührendes Buch, welches einen festen Platz im Bücherregal haben wird. Es wird mich noch lange in Gedanken begleiten!

Ein Roadtrip, der nur mit Taschentüchern zu bewältigen ist

Von: Sonja Datum: 18. May 2016

INHALT: Tessa ist gut in der Schule. Sie lernt, um ihre Eltern mit guten Noten zu beeindrucken und später studieren zu können. Die Uni hat sie sich schon ausgesucht. Sie wartet auf den perfekten Freund und erfährt dann völlig ungeküsst von einem tödlichen Herzfehler. Alle Träume sind dahin und sie verkriecht sich wütend in ihrem Zimmer. Doch dann kommt Oskar und versucht ihren Träumen wieder eine Basis zu geben und reißt sie aus ihrem Zimmer. FAZIT: Anne Freytag ist es gelungen zwei wundervolle Hauptprotagonisten zu schaffen. Tessa: jung, voller Träume, bestrebt anständig und erfolgreich durchs Leben zu gehen. Nach der Diagnose kann sie mit ihrem Gefühlschaos kein Verständnis für sich und ihre Umwelt aufbringen. Das sie dabei verletzend oder unfair wird, ist mehr als nur nachvollziehbar. Oskar: ebenfalls jung, aber mit traurigen Geheimnissen. Aufgrund seiner eigenen Erlebnisse ist er bestrebt, Tessa einen wundervollen Sommer zu schenken. Ob dies nun der letzte Sommer ist oder nicht. Beide agieren wie es typische Heranwachsende tun, da wird über facebook erst einmal die Lage abgecheckt und in der Sicherheit des Zimmers gechattet, bevor beide sich auf unsicherem Terrain nähern. Der Roadtrip lädt zum Träumen ein und Sonne und gutes Essen sorgen dafür, dass Tessa und Oskar paradiesische Erfahrungen mit Architektur, Kunst, Land und Leuten machen. Aber auch ein bisschen Selbstfindung und Entdeckung des anderen ist dabei. Die Nebenfiguren (Eltern, Tessas Schwester, Oskars Freund) umrahmen das Ganze und auch das Verhalten von Tessas Schwester lassen zur Taschentuchbox greifen. Überhaupt ist das Buch nichts für Leser, die nah am Wasser gebaut sind, denn ...ach lest es selbst. Als großer Fan von John Greens "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" habe ich dieses Buch an einem Tag gelesen und war so berührt, dass ich die Rezension nicht gleich schreiben konnte. Denn man glaubt und hofft mit den Figuren.....bis zum Schluss. Volle Punktzahl und der deutschen Autorin ist es gelungen, gleichzuziehen mit John Green und Jojo Moyes, was durch die derzeitigen Buchcharts nur bestätigt wird! http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/05/anne-freytag-mein-bester-letzter-sommer.html

Gefühlsachterbahn

Von: Viola Hardel Datum: 17. May 2016

Das ist eine Geschichte die mit viel Gefühl geschrieben wurde, ich war von Anfang an gefangen in diesem Buch, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde. Dieses Buch hat mir gezeigt wie wichtig es ist den Moment in seinem Leben zu leben es kann jederzeit zu Ende sein. Dort waren so viele schöne Weisheiten die einem zum Nachdenken anregen das war echt der Wahnsinn. Als Tessa erfährt das sie sterben wir ist sie sehr sauer vor allem auf ihre Mutter weil sie ihr das nicht gesagt hat. Bis sie Oskar trifft und eine tolle Liebesgeschichte beginnt. Oskar ist so ein Liebenswerter Mensch der versucht Tessa aus ihrem Nachdenken raus zu holen und möchte ihr gerne noch ein paar schöne Tage machen bevor sie stirbt. Er möchte einfach das sie den Moment lebt. Ihn genießt. Auch wenn es ihn Angst mach sie dann irgendwann los zu lassen aber er gibt sein bestes das es ihr gut geht. Das sie lacht, denn er weiß wie es ist wenn man einen geliebten Menschen verliert. Dieses Buch ist eine Achterbahn der Gefühle. Man weint. Man lacht. Man denkt nach. Ich will auch gar nicht all zu viel zu der Geschichte schreiben denn diese muss man einfach selbst erleben. Ich bin so dankbar für dieses Buch, denn ich denke nun auch mehr über das Leben nach und wie man es doch anders Leben kann ohne das man am Ende da steht und denkt das man was verpasst hat. Was ich noch sagen kann, das die Geschichte mich ein wenig an "Das Schicksal ist ein Mieser Verräter" erinnert hat.

Herzzerreißend schön

Von: booknator Datum: 16. May 2016

Ich gebe 4,5 Sterne! Ich wusste nicht ganz genau, worum es in diesem Buch gehen wird. Aber ich wusste, dass Tessa todkrank ist und sterben wird, vermutlich sogar im Roman. Außerdem wusste ich, dass dieses Buch sehr emotional sein sollte. Und das war es. Aber so richtig! Der Gedanke hinter dem Buch ist bestimmt nicht der aller Neuste, aber bei so vielen Büchern, Filmen und Serien, ist es schwer, etwas komplett ungenutzten zu finden. Dennoch gefiel mir die Idee, dass Tessa, die eigentlich so gut wie abgeschlossen hatte, ihr Leben für einen kurzen Moment in ihre eigenen Hände nimmt & lebt. Ein letztes Mal. Und ich fühle mich hier doch bestätigt, dass es bei einem Buch nicht auf den Grundgedanken ankommt, sondern auf die Umsetzung, auf die Details. Und beides ist in diesem Roman bravourös gelungen! Zuallererst muss ich meinen einzigen negativen Punkt zu diesem Buch anbringen und dieser ist Tessas Verhalten zum Anfang des Buches. Sie ist ihrer Familie gegenüber, allen voran ihrer Mutter, eine kleine Bestie. Sie ist unglaublich gemein und trotzig. Man kann sich so verhalten, aber doch nicht wenn man stirbt, wenn jeder Moment der letzte sein könnte. Ich habe versucht ihr Verhalten nachzuvollziehen und es zu verstehen, irgendwo kann ich das, aber ich schaffe es nicht dieses Verhalten zu akzeptieren. Außerdem hat sie auch nicht versucht zu verstehen, warum ihre Mutter so gehandelt hat und das fand ich eben sehr schade. Von diesem Aspekt aber mal abgesehen, habe ich jede einzelne Seite dieses Buches geliebt. Mein bester letzter Sommer löst unglaublich viele Gefühle und Gedanken aus. Zu Beginn, aber auch während des gesamten Buches, stimmt es den Leser sehr nachdenklich. Dann stimmt es den Leser in eine komische Stimmung, weil es einfach so unfair ist. Man fragt sich, warum gerade Tessa sterben muss? Und dann ist da die Hoffnung, die Hoffnung, dass Tessa doch irgendwie leben könnte. Und zwischen all diesen Gefühlen, muss man ständig über die lustigen Szenen und den Humor lachen, schmunzeln, weil es so süß zwischen Tessa & Oskar ist, danach zerbricht man an einzelnen Szenen emotional, weil sie so wehmütig machen, einen traurig stimmen, obwohl sie so schön sind, einen traurig stimmen, weil sie so intensiv sind und so echt sind, so unglaublich herzzerreißend. Und anschließend lacht man wieder und danach denkt man nach, man schließt seine Augen und denkt nach. Und dann lacht man wieder. Und so geht es weiter. Man zerbricht und lacht, denkt nach, zerbricht und lacht. Bei diesem Buch ist man emotional komplett dabei, das kann ich versprechen! Wirklich viel zum Inhalt möchte ich gar nicht sagen, denn ich finde, jeder sollte diese Geschichte auf seine ganz eigene Art & Weise entdecken, sie ganz individuell lieben lernen. Denn das wird man, beispielsweise durch die gesamten Details und die einzelnen Szenen. Die Briefe, die Geschichten aus der Vergangenheit, der Road-Trip, die Szene mit dem Einkaufswagen, der Aufsatz, der Sprung in den Pool, die Musik, zu der es sogar eine Playlist auf Spotify gibt, die Szene beim Essen mit dem Brötchen und die Witze die daraus entstehen, der Plüschhase, der wohl den erschütterndsten Moment meinerseits im Buch hervorgerufen hat, das Ende. Alles ist so schön beschrieben, so stimmig, passend, einfach richtig und gleichzeitig so tragisch und herzzerreißend. Grund dafür ist ganz klar Anne Freytags Schreibstil. Die Autorin weiß absolut, wie sie mit Worten umgehen muss und wie sie ihnen die richtige Macht gibt, um den Leser emotional zusammenbrechen zu lassen. Der Schreibstil passt sich teilweise sogar der Situation an, wird abgehackter und dann wieder verschachtelter. Ich konnte mir die Situationen sehr gut in meinem Kopf vorstellen, wie ein kleiner Film liefen sie ab. Und alles ist einfach so schön beschrieben und so schön formuliert. Ihr seht es ja durch die ganzen Post-it's. Besonders gut hat mir aber die humorvolle Schreibweise und das verwenden von Begriffen, die mit dem Tot zu tun hatten, gefallen. Ich weiß nicht genau, wie ich das beschreiben soll, aber ihr werdet es verstehen, sobald ihr es gelesen habt. Tessa ist für mich ein sehr sympathischer Charakter und das sage ich nicht, nur weil ich Mitleid habe. Ich konnte mich einfach erschreckend oft mir ihr und ihrer Denkweise Identifizierenen und das sage ich obwohl ich dem anderen Geschlecht angehöre. Bis auf die Sache mit ihrer Mutter, ist Tessa einfach ein so unglaublich toller Mensch, den man gerne auf seinem letzten Abenteuer begleitet. Oskar ist ein unglaublich positiver und lebensfroher, liebenswürdiger Charakter. Sein Herz ist aus Gold und er ist einfach ein herzensguter Mensch. Was er für Tessa getan hat, ist ihm wirklich hoch anzurechnen und verdient meinen tiefsten Respekt. Beide Charaktere sind in ihrer gemeinsamen Zeit gewachsen und haben nicht nur an Tiefe gewonnen, sondern auch das Herz des jeweils anderen. Meisterhafte Arbeit seitens der Autorin! Ich habe mit Freuden Teskars Geschichte verfolgt, mit ihnen gelacht, geweint, gehofft, gebangt, Spaß gehabt und gelebt. Die Geschichte von Tessa und ihrem Oskar ist zwar nicht absolut neu, doch durch die treffenden Details und den wahnsinnig tollen Schreibstil wird sie zu etwas ganz Besonderem, dass ich sofort allen empfehlen würde, die eine schöne und gleichzeitig tragische Geschichte suchen, ein Buch für den Sommer, einen schnellen Read oder einfach überhaupt irgendwas zu lesen, denn diese Geschichte sollte gelesen werden! Einzig und allein Tessas Verhalten am Anfang des Buches kostet ihm einen halben Stern, sonst habe ich nichts auszusetzen.

Tass und Oskar

Von: Jasmin von Das Lesesofa Datum: 16. May 2016

Gelacht, mitgefiebert, geweint - das alles habe ich bei Mein bester letzter Sommer erlebt. Seit der verfilmung Das Schicksal ist ein mieser Verräter erscheinen immer mehr Bücher zum Thema Erkrankungen und Tod. Dabei bin ich immer etwas zurückhaltend und bin um so mehr froh, dass ich davon gar nichts wusste, als ich mich in das Cover von Mein bester letzter Sommer verliebte. Die Gestaltung ist traumhaft schön! Die Liebe zum Deteil ist greifbar und das war primär der Grund, warum ich es lesen wollte. Am Anfang dachte ich: och ne, doch die Autorin verzauberte mich im nächsten Absatz. Mein bester letzter Sommer ist mein erstes Buch von Anne Freytag und ich bin begeistert! Die Figuren, das Schreibstil, die Magie - alles passt winderbar zusammen und ich konnte mich in der Geschichte verlieren. Ich habe mit Tes gelacht, mit Oskar gehofft und beim bittersüßen Ende geweint. Alleine weil mich die Autorin dazu bringen konnte, ist es absolut Lesenswert!

Eine emotionale Achterbahnfahrt, die kein Auge trocken lässt!

Von: Sanny Datum: 15. May 2016

Inhalt Ihr Leben lang war Tessa die perfekte Tochter. Nie hat sie Party gemacht oder ist zu spät nach Hause gekommen, sie war eine Einserschülerin und wollte auf ein renommiertes College gehen. Immer hat sie sich den perfekten Augenblick gewünscht – für ihren ersten Kuss, ihren ersten Freund, ihr erstes Mal. Doch als sie 17 Jahre alt wird, erfährt sie, dass sie nicht mehr viel Zeit hat ihre perfekten Augenblicke zu erleben, da sie schon bald sterben wird. In ihrer Verzweiflung zieht sie sich zurück, anstatt die Zeit die ihr bleibt, so gut es geht auszukosten. Doch dann lernt sie Oskar kennen, der es schafft Tessa aus ihrem Tief zu holen und ihr den besten letzten Sommer ihres Lebens zu schenken. Kritik Dieses Buch hat mich von Anfang an restlos begeistert. Ich liebe Bücher, die etwas schwierigere und ernsthafte Themen, wie den Tod, behandeln. Wenn diese dann noch gut geschrieben sind, dann verliebe ich mich augenblicklich in die Geschichte, so wie es bei "Mein bester letzter Sommer" der Fall gewesen ist. Auf der Stelle wird man ins kalte Wasser geworfen und mit Tessas baldigem Tod konfrontiert. So bleibt einem beim Lesen kaum eine Chance erstmal die Charaktere etwas kennenzulernen oder einige schöne Augenblicke zu erleben. Nein, die Autorin beginnt gleich tottraurig und absolut emotional. Aber das ist auch gut so. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und perfekt dem Alter der Protagonistin angepasst. Das ist ein riesiger Pluspunkt, da oftmals genau darauf nicht viel Wert gelegt wird. So kann man sich sehr schnell in Tessa und ihre schreckliche Lage hineinversetzen und sie ins Herz schließen. Hinzu kommt, dass Anne Freytag unzählige, wundervolle Zitate in die Geschichte eingebracht hat, die die jeweilige Situation perfekt unterstreichen. Ob es nun emotional, traurig, tiefgründig oder humorvoll sein soll – alles ist vorhanden. Gemeinsam mit Tessa habe ich gelitten, geweint, gelacht und mich langsam aber sicher in Oskar verliebt. Er ist das perfekte Gegenstück zur Protagonistin und versteht sie in jeder Hinsicht. Auch er hat in seinem Leben viel durchmachen müssen, was im Laufe der Handlung immer offener dargelegt wird. Auch wenn die unerwartete Liebesgeschichte der beiden sehr plötzlich kommt, so ist diese alles andere als unrealistisch, sondern authentisch. Die beiden verbindet viel mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein macht, weshalb man gut nachvollziehen kann, weshalb sie sich so urplötzlich ineinander verlieben. Sie verändern einander, machen einander stärker und geben sich die Kraft und den Mut weiterzumachen und nach vorne zu blicken, auch wenn sie keine gemeinsame Zukunft haben werden. Auf ihrer gemeinsamen Reise, auch wenn diese nur kurz ist, schweißen sie so sehr zusammen, dass es schwerfällt zu wissen, dass sie einander loslassen werden müssen. Man beginnt an allem zu zweifeln und die Welt in Frage zu stellen. Wieso muss einem so jungen, frischen Liebesglück so etwas Schreckliches widerfahren? Man wünscht ihnen so sehr, dass sie ihr restliches Leben miteinander teilen können, doch zeitgleich weiß man, dass es nicht so sein wird. Somit stimmt "Mein bester letzter Sommer" sowohl nachdenklich, als auch deprimiert. Was die optische Aufmachung des Buches betrifft, muss man auch positiv anmerken, wie toll die Gestaltung ist. Auf der Innenseite des Covers befindet sich vorne die Reiseroute von Tessa und Oskar und hinten deren Playlist mit Songs, die perfekt auf ihre jeweiligen Augenblicke abgestimmt sind. Ich habe immer der Frage "Welcher Song beschreibt diesen Moment am besten?" hin gefiebert, denn ich wusste, dass es ein wunderbares Lied sein wird, das ich sofort bei Youtube eingeben muss. So kam es auch, dass ich zwischendurch eine Lesepause eingelegt habe, um mir einige der Lieder anzuhören, die in der Tat perfekt die Momente beschrieben haben. Fazit Eine wunderschöne Geschichte mit einer außergewöhnlichen Protagonistin und einer wundervollen Liebesgeschichte, die zeitgleich herzzerreißend und dennoch humorvoll ist. Ich habe mich gemeinsam mit Tessa in Oskar verliebt und werde mit Sicherheit noch ein weiteres Mal in die Geschichte abtauchen.

Große Enttäuschung,Riesige Enttäuschung

Von: booksfortea Datum: 14. May 2016

Ich werde mich hiermit höchstwahrscheinlich extrem unbeliebt machen, aber na gut. Das ist wohl das schlechteste Buch, was ich in den letzten Jahren im Bereich Jugendliteratur gelesen habe und das zu sagen tut mir wirklich leid, weil ich glaube, dass die Autorin eine super netter Person ist, aber ich konnte dieses Buch einfach nicht leiden. Es geht um Tessa, ein Mädchen, das schwer krank ist und weiß, dass sie sterben wird. Und es geht darum, wie sie sich verliebt noch einmal einen letzten Sommer mit Oscar, ihrer großen Liebe, verbringt. An sich klingt das nach einem schönen Contemporary Roman, der mir sehr gut gefallen könnte und ich dachte auch, dass ich es wirklich mögen würde, weil die Ratings hier auf Goodreads und überall sonst so extrem hoch sind. Dem war leider gar nicht so und ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen warum man überall nur Rezensionen liest, die das Buch in den Himmel loben. Tessa ist eine unglaublich langweilige Protagonistin und sie war mir extrem unsympathisch. Sie stirbt und scheint aus irgendeinem Grund den Vorsatz zu haben den Abscheid allen Menschen, denen sie was bedeutet, so schwer wie möglich zu machen. Man kann es ihr einfach nicht recht machen und sie beschwert sich über ihre Mutter, die immer nur das Beste für sie wollte und regt sich darüber auf, dass ihre beiden Freundinnen nicht mehr viel mit ihr machen, obwohl sie selbst es ist, die sich schlafend stellt, wenn ihre Freundinnen sie besuchen kommen und die nie zurückruft oder -schreibt. Generell scheinen ihr alle Freunde und Personen, die sie in ihren siebzehn Jahren um sich hatte und die sie lieben plötzlich vollkommen egal zu sein als Oscar in ihr Leben tritt - denn der ist wunderschön und heiß und daher natürlich ein super Grund ihre Familie zurückzulassen und sich in ihren letzten Wochen und Tagen nicht bei ihren besten Freundinnen zu melden. Nein, wirklich, der einzige Grund warum sie mit ihm weg fährt ist, dass er heiß ist. Das Buch beginnt damit, dass Tessa in der U-Bahn ist und über einen ganzen Song hinweg Augenkontakt mit Oscar hat, der zu diesem Zeitpunkt nichts anderes ist als ein attraktiver Fremder. Okay, solche Begegnungen gibt es, das ist alles noch realistisch aber dann springen wir fünf Monate vor und der Fremde in der U-Bahn ist nach diesen fünf Monaten tatsächlich immer noch jeden Tag in ihren Gedanken und sie denkt jede Nacht vorm Einschlafen an ihn (für mich ist das nicht romantisch sondern eher etwas creepy, aber jedem das Seine). Die beiden treffen sich natürlich rein zufällig wieder, da ihre Eltern befreundet sind und plötzlich sitzt der hübsche Fremde an Tessas Küchentisch. Sie erkennt ihn sofort wieder und ist PUFF Hals-über-Kopf-und-für-immer-und-ewig in ihn verliebt, weil - er sieht super aus! Nun, das Gute ist, dass auch er sich gleich in sie verliebt, da er sie auch heiß findet und die beiden sich über Facebook Nachrichten schreiben, woraufhin sie sich natürlich noch mehr lieben. Und wenn ich "lieben" sagen meine ich das auch so. Tessa sieht plötzlich zum ersten Mal einen Sinn in ihrem Leben. Das einig Wichtige ist Oskar. Er ist ihr ganzes Leben, der Grund dass sie etwas aus ihrer verbleibenden Zeit macht und es ist wirklich einfach traurig. Sie will nichts für sich selbst machen sondern einfach für ihn weil dieser süße Junge alles ist, was in ihrem Leben zählt. Mehr als Freunde, Familie oder sonst irgendwas - das hat mich so sehr gestört! Von da an ist die Geschichte meiner Meinung nach nur der Weg eines Mädchens, das Selbstzweifel hat aber trotzdem Sex haben will und einem Jungen, der diese Zweifel nicht versteht und unbedingt auch Sex mit ihr haben will. Tessa betont die ganze Zeit, dass sie als siebzehnjährige Jungfrau ohne Führerschein sterben wird. Wenn das in einem Buch ein- oder zweimal gesagt wird finde ich das in Ordnung aber hier wird es quasi ihre Identität und alles, was sie definiert ist, dass sie noch nie Sex hatte und das unbedingt noch ändern will. Die beiden reden über Sex und Oscar tut so als wäre es das Seltsamste auf der ganzen Welt, dass ein hübsches Mädchen im Alter von 17 noch Jungfrau sei - Newsflash: Das ist nichts besonderes. Die beiden gehen dann auf einen Roadtrip durch Italien und ich hatte gehofft, dass es von hier an besser wird aber dem war leider nicht so. Das Buch hat ab hier ständig den selben Aufbau: Tessa und Oscar fahren durch die Gegend, sehen lauter schöne Dinge aber Tessa hat immer irgendein Problem - große Schmerzen durch ihre Krankheit, Angst, dass Oscar sie nackt nicht schön finden könnte, riesige Eifersucht, dass er einen Stoffhasen seiner Ex dabei haben könnte, Eifersucht, dass Oscar vor ihr eine Freundin hatte oder nach ihr eine haben könnte, Eifersucht, dass ein Mädchen auf der Straße ihn angelächelt hat und er das merkte (ja, darüber fängt sie fast an zu weinen). So gut wie jedes Mal ignoriert sie das Gefühl, redet mit Oscar weder über ihre Gedanken noch ihre Schmerzen und spielt ihm stattdessen heile Welt vor und jedes Mal löst sich das Problem innerhalb von wenigen Momenten einfach von selbst, indem sie an einen anderen schönen Ort kommen, Tessa all ihre Sorgen vergisst und plötzlich alles wieder in bester Ordnung ist. Es ist einfach keine Spannung da und das Buch ist quasi ohne Ausnahme nach genau diesem Schema aufgebaut. Und dann kommt die Szene, die dafür gesorgt hat, dass ich das Buch wirklich nicht ausstehen kann. Wie bereits erwähnt, hat Tessa große Selbstzweifel, was ihren Körper angeht und Angst davor vor Oscar nackt zu sein. Trotzdem hätte sie gerne Sex mit ihm und wäre ihm gerne nah. Zu Beginn des Buchs lässt sie sich erst auf einen Kuss an, wird dann von Selbstzweifeln übermannt und weißt ihn doch wieder ab. Später, als sie schon in Italien sind, knutschen die beiden rum und es scheint so als würden sie den nächsten Schritt gehen doch dann hat Tessa wieder Angst davor sich Oscar zu zeigen, hat Angst, was er zu den Narben und ihrem kranken, abgemagertem Körper sagen könnte und stößt ihn kurz von sich weg bevor sie wirklich miteinander schlafen können - und Oscar rastet aus. Er wirft ihr vor, dass sie sich gefälligst entscheiden soll, ob sie ihn jetzt mag oder nicht und im Streit wühlt er durch ihre Tasche und leert den gesamten Inhalt auf dem Boden aus während er so richtig ausrastet - weil sie ihn erst geküsst hat und dann keinen Sex haben wollte. Von hier an habe ich das Buch gehasst. Weil, als Oskar sich kurz darauf entschuldigt, alles wieder super ist und der Vorfall nie wieder angesprochen wird. Weil Oskar für viele junge Mädchen, die das Buch lesen, trotzdem den "perfekten Freund" darstellt. Weil genau diese Art von Verhalten dazu führt, dass Mädchen sich nicht trauen nein zu sagen, wenn sie eigentlich nicht mit jemandem schlafen wollen aber zu große Angst haben, dass ihr Freund etwas dagegen haben wird. Man kann IMMER nein sagen und sollte nie Angst vor einer derartigen Reaktion seitens seines Partners haben müssen. Oskar wusste, dass Tessa Selbstzweifel hat, was ihren Körper angeht und dass sie Jungfrau ist und sie sich gerade mal ein oder zwei Wochen lang kennen! Und dennoch hat er sich so verhalten und deshalb ist er für mich nichts mehr als ein Arschloch, ab diesem Moment im Buch. Naja, die beiden verstehen sich später jedenfalls wieder und haben doch noch Sex - etwas was im Buch extrem detailliert beschrieben ist, mehr als ich das jemals in einem Jugendbuch gelesen habe und auch hier fand ich einiges einfach nur merkwürdig, aber da gehe ich jetzt mal nicht genauer ins Detail. Allerdings bin ich hier der Meinung, dass es nichts für jüngere Leser ist.. Was mich außerdem gestört hat war der Spitzname "Krabbe", den Oskar für Tessa aussucht, wegen irgendeinem Insider-Witz. An sich wäre das okay, aber er nennt sie von da an nur noch so und das war einfach nur merkwürdig. Außerdem habe ich total viele Parallelen zu The Fault in Our Stars gefunden. Es gibt sogar eine Szene die mit "Okay?" - "Okay." endet, was dann wirklich schon eine sehr offensichtliche Dopplung in beiden Büchern war und auch sonst gab es manchmal zu viele Überscheidungen dieser beiden Bücher. Der Schreibstil ließ sich schnell und flüssig lesen aber es war einfach so viel Kitsch in der Liebesgeschichte, dass ich unglaublich oft mit den Augen rollen musste wenn Tessa wieder einmal sagte, wie sehr Oskar ihr Leben erst lebenswert gemacht hat. Nun noch schnell zu einigen positiven Aspekten. Ich mochte die Rolle, die Musik in dem Buch spielte. Oskar und Tessa reden oft über Songs und es gibt eine Playlist an Songs die man während dem Lesen hören kann. Das hat mir sehr gut gefallen und war eine wunderschöne Idee der Autorin. Außerdem mochte ich das Cover und die generelle Gestaltung des Buchs wirklich gerne. Wie ihr inzwischen gemerkt konnte mich das Buch absolut nicht überzeugen und ich verstehe all die hohen Bewertungen einfach nicht. Ich selbst kann leider nur ein-ein-halb von fünf Sternen vergeben.. Ich habe das Buch vom Heyne-Verlag und der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar im Austausch für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt bekommen - danke dafür!,1.5/5 Sternen Das ist wohl das schlechteste Buch, was ich in den letzten Jahren im Bereich Jugendliteratur gelesen habe und das zu sagen tut mir wirklich leid, weil ich glaube, dass die Autorin eine super netter Person ist, aber ich konnte dieses Buch einfach nicht leiden. An dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich das Buch vom Heyne-Verlag und der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar im Austausch für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt bekommen habe - danke dafür! Es geht um Tessa, ein Mädchen, das schwer krank ist und weiß, dass sie sterben wird. Und es geht darum, wie sie sich verliebt noch einmal einen letzten Sommer mit Oscar, ihrer großen Liebe, verbringt. An sich klingt das nach einem schönen Contemporary Roman, der mir sehr gut gefallen könnte und ich dachte auch, dass ich es wirklich mögen würde, weil die Ratings hier auf Goodreads und überall sonst so extrem hoch sind. Dem war leider gar nicht so und ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen warum man überall nur Rezensionen liest, die das Buch in den Himmel loben. Tessa ist eine unglaublich langweilige Protagonistin und sie war mir extrem unsympathisch. Sie stirbt und scheint aus irgendeinem Grund den Vorsatz zu haben den Abscheid allen Menschen, denen sie was bedeutet, so schwer wie möglich zu machen. Man kann es ihr einfach nicht recht machen und sie beschwert sich über ihre Mutter, die immer nur das Beste für sie wollte und regt sich darüber auf, dass ihre beiden Freundinnen nicht mehr viel mit ihr machen, obwohl sie selbst es ist, die sich schlafend stellt, wenn ihre Freundinnen sie besuchen kommen und die nie zurückruft oder -schreibt. Generell scheinen ihr alle Freunde und Personen, die sie in ihren siebzehn Jahren um sich hatte und die sie lieben plötzlich vollkommen egal zu sein als Oscar in ihr Leben tritt - denn der ist wunderschön und heiß und daher natürlich ein super Grund ihre Familie zurückzulassen und sich in ihren letzten Wochen und Tagen nicht bei ihren besten Freundinnen zu melden. Nein, wirklich, der einzige Grund warum sie mit ihm weg fährt ist, dass er heiß ist. Das Buch beginnt damit, dass Tessa in der U-Bahn ist und über einen ganzen Song hinweg Augenkontakt mit Oscar hat, der zu diesem Zeitpunkt nichts anderes ist als ein attraktiver Fremder. Okay, solche Begegnungen gibt es, das ist alles noch realistisch aber dann springen wir fünf Monate vor und der Fremde in der U-Bahn ist nach diesen fünf Monaten tatsächlich immer noch jeden Tag in ihren Gedanken und sie denkt jede Nacht vorm Einschlafen an ihn (für mich ist das nicht romantisch sondern eher etwas creepy, aber jedem das Seine). Die beiden treffen sich natürlich rein zufällig wieder, da ihre Eltern befreundet sind und plötzlich sitzt der hübsche Fremde an Tessas Küchentisch. Sie erkennt ihn sofort wieder und ist PUFF Hals-über-Kopf-und-für-immer-und-ewig in ihn verliebt, weil - er sieht super aus! Nun, das Gute ist, dass auch er sich gleich in sie verliebt, da er sie auch heiß findet und die beiden sich über Facebook Nachrichten schreiben, woraufhin sie sich natürlich noch mehr lieben. Und wenn ich "lieben" sagen meine ich das auch so. Tessa sieht plötzlich zum ersten Mal einen Sinn in ihrem Leben. Das einig Wichtige ist Oskar. Er ist ihr ganzes Leben, der Grund dass sie etwas aus ihrer verbleibenden Zeit macht und es ist wirklich einfach traurig. Sie will nichts für sich selbst machen sondern einfach für ihn weil dieser süße Junge alles ist, was in ihrem Leben zählt. Mehr als Freunde, Familie oder sonst irgendwas - das hat mich so sehr gestört! Von da an ist die Geschichte meiner Meinung nach nur der Weg eines Mädchens, das Selbstzweifel hat aber trotzdem Sex haben will und einem Jungen, der diese Zweifel nicht versteht und unbedingt auch Sex mit ihr haben will. Tessa betont die ganze Zeit, dass sie als siebzehnjährige Jungfrau ohne Führerschein sterben wird. Wenn das in einem Buch ein- oder zweimal gesagt wird finde ich das in Ordnung aber hier wird es quasi ihre Identität und alles, was sie definiert ist, dass sie noch nie Sex hatte und das unbedingt noch ändern will. Die beiden reden über Sex und Oscar tut so als wäre es das Seltsamste auf der ganzen Welt, dass ein hübsches Mädchen im Alter von 17 noch Jungfrau sei - Newsflash: Das ist nichts besonderes. Die beiden gehen dann auf einen Roadtrip durch Italien und ich hatte gehofft, dass es von hier an besser wird aber dem war leider nicht so. Das Buch hat ab hier ständig den selben Aufbau: Tessa und Oscar fahren durch die Gegend, sehen lauter schöne Dinge aber Tessa hat immer irgendein Problem - große Schmerzen durch ihre Krankheit, Angst, dass Oscar sie nackt nicht schön finden könnte, riesige Eifersucht, dass er einen Stoffhasen seiner Ex dabei haben könnte, Eifersucht, dass Oscar vor ihr eine Freundin hatte oder nach ihr eine haben könnte, Eifersucht, dass ein Mädchen auf der Straße ihn angelächelt hat und er das merkte (ja, darüber fängt sie fast an zu weinen). So gut wie jedes Mal ignoriert sie das Gefühl, redet mit Oscar weder über ihre Gedanken noch ihre Schmerzen und spielt ihm stattdessen heile Welt vor und jedes Mal löst sich das Problem innerhalb von wenigen Momenten einfach von selbst, indem sie an einen anderen schönen Ort kommen, Tessa all ihre Sorgen vergisst und plötzlich alles wieder in bester Ordnung ist. Es ist einfach keine Spannung da und das Buch ist quasi ohne Ausnahme nach genau diesem Schema aufgebaut. Und dann kommt die Szene, die dafür gesorgt hat, dass ich das Buch wirklich nicht ausstehen kann. Wie bereits erwähnt, hat Tessa große Selbstzweifel, was ihren Körper angeht und Angst davor vor Oscar nackt zu sein. Trotzdem hätte sie gerne Sex mit ihm und wäre ihm gerne nah. Zu Beginn des Buchs lässt sie sich erst auf einen Kuss an, wird dann von Selbstzweifeln übermannt und weißt ihn doch wieder ab. Später, als sie schon in Italien sind, knutschen die beiden rum und es scheint so als würden sie den nächsten Schritt gehen doch dann hat Tessa wieder Angst davor sich Oscar zu zeigen, hat Angst, was er zu den Narben und ihrem kranken, abgemagertem Körper sagen könnte und stößt ihn kurz von sich weg bevor sie wirklich miteinander schlafen können - und Oscar rastet aus. Er wirft ihr vor, dass sie sich gefälligst entscheiden soll, ob sie ihn jetzt mag oder nicht und im Streit wühlt er durch ihre Tasche und leert den gesamten Inhalt auf dem Boden aus während er so richtig ausrastet - weil sie ihn erst geküsst hat und dann keinen Sex haben wollte. Von hier an habe ich das Buch gehasst. Weil, als Oskar sich kurz darauf entschuldigt, alles wieder super ist und der Vorfall nie wieder angesprochen wird. Weil Oskar für viele junge Mädchen, die das Buch lesen, trotzdem den "perfekten Freund" darstellt. Weil genau diese Art von Verhalten dazu führt, dass Mädchen sich nicht trauen nein zu sagen, wenn sie eigentlich nicht mit jemandem schlafen wollen aber zu große Angst haben, dass ihr Freund etwas dagegen haben wird. Man kann IMMER nein sagen und sollte nie Angst vor einer derartigen Reaktion seitens seines Partners haben müssen. Oskar wusste, dass Tessa Selbstzweifel hat, was ihren Körper angeht und dass sie Jungfrau ist und sie sich gerade mal ein oder zwei Wochen lang kennen! Und dennoch hat er sich so verhalten und deshalb ist er für mich nichts mehr als ein Arschloch, ab diesem Moment im Buch. Naja, die beiden verstehen sich später jedenfalls wieder und haben doch noch Sex - etwas was im Buch extrem detailliert beschrieben ist, mehr als ich das jemals in einem Jugendbuch gelesen habe und auch hier fand ich einiges einfach nur merkwürdig, aber da gehe ich jetzt mal nicht genauer ins Detail. Allerdings bin ich hier der Meinung, dass es nichts für jüngere Leser ist.. Was mich außerdem gestört hat war der Spitzname "Krabbe", den Oskar für Tessa aussucht, wegen irgendeinem Insider-Witz. An sich wäre das okay, aber er nennt sie von da an nur noch so und das war einfach nur merkwürdig. Außerdem habe ich total viele Parallelen zu The Fault in Our Stars gefunden. Es gibt sogar eine Szene die mit "Okay?" - "Okay." endet, was dann wirklich schon eine sehr offensichtliche Dopplung in beiden Büchern war und auch sonst gab es manchmal zu viele Überscheidungen dieser beiden Bücher. Der Schreibstil ließ sich schnell und flüssig lesen aber es war einfach so viel Kitsch in der Liebesgeschichte, dass ich unglaublich oft mit den Augen rollen musste wenn Tessa wieder einmal sagte, wie sehr Oskar ihr Leben erst lebenswert gemacht hat. Nun noch schnell zu einigen positiven Aspekten. Ich mochte die Rolle, die Musik in dem Buch spielte. Oskar und Tessa reden oft über Songs und es gibt eine Playlist an Songs die man während dem Lesen hören kann. Das hat mir sehr gut gefallen und war eine wunderschöne Idee der Autorin. Außerdem mochte ich das Cover und die generelle Gestaltung des Buchs wirklich gerne. Trotzdem konnte mich das Buch, wie ihr inzwischen wisst, absolut nicht überzeugen und ich verstehe all die hohen Bewertungen einfach nicht.

Ein Buch, das tief berührt

Von: BienesBücher Datum: 13. May 2016

Das Cover deutet schon auf eine Reise hin. Die beiden Personen, die auf dem Autodach sitzen und durch die Welt fahren. Zuerst muss ich sagen: Was für ein Buch!! Tessa und Oskar begegnen sich und für beide sollte diese erste Begegnung nicht die letzte sein. Durch Zufall treffen sie sich wieder und von da an spielen Tessas Gefühle durcheinander. An sich steht den beiden nichts im Weg. Aber Tessa ist todkrank und hat nicht mehr viele Wochen zu leben. Es war so schön zu lesen, wie Oskar Tessa aus ihrer vertrauten Umgebung herausholt und sie ganz neue Seiten entdecken lässt. Die Reiseroute der beiden, sowie eine Playlist der erwähnten Songs kann man auch im Buch finden. Also weiß man schon, wohin die beiden aufbrechen werden. Bis es dazu kommt, vergehen allerdings sehr viele Seiten, die aber keinesfalls langweilig sind oder auf denen nichts passiert. In diesem „ersten Teil“ lernt der Leser Tessa und ihre Familie kennen. Man erkennt schnell, wie ihre Krankheit ihre Familie verändert hat, was man besonders an Tessas Schwester merkt. Und ab ca. der Hälfte des Buches erlebt man, wie Tessa und Oskar eine aufregende Reise und Zeit erleben. Trotz diesem Spaß und der Leichtigkeit ist Tessas Krankheit immer im Vordergrund. Zusammen mit den beiden bekommt man eine großartige Sightseeing Tour durch Italien. (Manches werde ich wohl nie wieder so sehen können, ohne an dieses Buch zu denken…danke Oskar!) Sprachlich ist das Buch toll. Man wird gleich in die Geschichte gezogen, die einen bis zum Schluss immer fester hält und einfach nicht loslassen möchte. Der Schluss ist einfach nur der krönende Abschluss, den das Buch verdient hat. Fazit: Herz und Schmerz im wahrsten Sinne. Ein Buch, das tief berührt. Absolute Leseempfehlung!

Für Leser, die es gerne emotional und mit Tiefgang mögen: Hier könnt ihr abtauchen!

Von: Die Bücherschubser.in Datum: 10. May 2016

Heyne fliegt | 368 Seiten | ISBN 9783453270121 | Hardcover | 14,99 Euro Wie ich euch in meinem Bücherpost-Beitrag schon erzählt habe: Dies ist mein erstes Buch von Anne und ich war sooohooo gespannt auf ihr Werk! Ich habe es auch schon eine ganze Weile durch, bin bislang aber nicht zum Rezensieren gekommen. Aber jetzt! Die Handlung Tessa ist todkrank, da geht kein Ausweg mehr vorbei. Kein Wunder kann ihr mehr helfen und ihre Zeit rinnt dahin. Mit 17 Jahren, ohne Führerschein und als Jungfrau soll es das gewesen sein? Das ist nicht fair! Sie hat immer 100 Prozent gegeben: Hat gelernt, statt sich mit Jungs zu treffen, war Klassenbeste statt am Wochenende betrunken und hätte eigentlich Aussicht auf eine tolle Zukunft mit Stipendium gehabt. Aber all das wird sie nicht mehr erleben. Es kann jeden Moment passieren und es dauert nicht mehr lange. Dies ist ihr letzter Sommer. Und dann kommt Oskar. Oskar plant für sie die Weltreise, die sie sich immer erträumt und zwar einmal durch Italien. Meine Meinung Der Einstig ist spannend, denn er verrät das, was man gerne sofort wissen will, nur Stück für Stück. Und so ist man auch ziemlich schnell in der Geschichte drin. Für mich war die Stimmung und der Konflikt mit der Mutter anfangs etwas schwer. Weil ich es gleich so gesehen habe, wie es die Protagonisten Tessa nach Aussprache mit ihrer Mutter endlich begriffen hat. Aber die Protagonisten ist erst 17 Jahre und daher vielleicht noch nicht ganz so weit. Daher muss der Leser hier etwas Geduld mitbringen. Für mich war die Stimmung als Oskar in die Handlung tritt gleich viel positiver und angenehmer zu lesen. Es ist eine tragische Handlung, das kann man dem Buch nicht nehmen. Aber mit Oskar lernt Tessa ihre Zeit noch einmal richtig zu genießen, anstatt starr auf den Tod zu warten. Ich glaube, die Bücher, die mich wirklich zum Weinen gebracht haben, kann man an einer Hand abzählen. Bei dieser Geschichte haben sich die Tränen auch schon gesammelt. Das heißt bei mir wirklich was: Es ist emotional – 100%tig! Das Buch Der Schreibstil ist wunderschön und leicht. Ich bin gut und flüssig durch die Geschichte gekommen. Das Buch ist zusätzlich sehr schön aufgemacht: Vorne findet man eine Karte, die zeigt welche Route Tessa und Oskar genommen haben und am Ende findet man ihre Playlist – diese ist auch schon auf Spotify angelegt. Die Kapitel werden oft mit einer süßen Krabbe geziert und am Ende des Buches auch ab und an mit einem kleinen Hasen. Dies ist eine praktische Kennzeichnung aus welcher Sicht die Story aktuell erzählt wird: Von Tessa oder von Oskar. Meine Lieblingszitate „Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in denen du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben.“ (Seite 24) „Wenn dich dieser eine Mensch berührt, der dich berührt, bleibt die Welt stehen. Deine Beine laufen weiter und deine Lungen atmen, obwohl du nicht mehr kannst, und alles, was du spürst, ist diese Berührung. Haut auf Haut, wie ein Flüstern zwischen Körpern.“ (Seite 74) „Wenn ich solche Bauten sehe, beeindrucken mich die Menschen. Wenn sie doch das, was sie für Gott alles tun, auch für einander tun würden, es könnte richtig schön sein, hier unten. Das reinste Paradies.“ (So wahr! – Seite 235) Mein Fazit Für Leser, die es gerne emotional und mit Tiefgang mögen: Hier könnt ihr abtauchen! Das Buch hat viele schöne Momente und zeigen einem, wie kostbar diese kleinen Augenblicke das Leben machen. Die italienische Kulisse leckt das Fernweh – einfach eine tolles Komplettpaket. Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen! Und hoffe auf ganz, ganz viele weitere Jugendbücher von der lieben Anne!

Eine außergewöhnliche Geschichte

Von: Nicky Mohini Datum: 07. May 2016

"Mein bester letzter Sommer" ist ein außergewöhnliches Jugendbuch, das man einfach gelesen haben muss. Es ist einzigartig und absolut grandios. Von einem Tag auf den anderen ändert sich das Leben von Tessa schlagartig - denn sie muss bald sterben. Sie wollte immer alles perfekt machen und dachte sie hätte alle Zeit der Welt. Doch statt sich auf die Zukunft zu konzentrieren, muss sie sich nun mit dem Tod auseinandersetzen. Tessas Leben ist grau und düster - bis sie Oskar trifft. Oskar, der sie alles vergessen lässt, der ihr zeigt, dass das Leben auch schöne Seiten zu bieten hat und der ihr Herz höher schlagen lässt. Oskar, der Tessa die Welt zu Füßen legen will und der für sie da sein will, bis in den Tod ... Das Cover ist wunderschön und weckt sofort meine Reiselust. Es zeigt die beiden Protagonisten, die in ihrer gemeinsamen Zeit die Welt sehen, und nichts verpassen wollen. Auch die Innengestaltung des Buches ist etwas ganz Besonderes. Für mich verkörpert es nicht nur die Liebe zum Detail, sondern umrahmt auch die Geschichte. Tessa war bisher niemals richtig verliebt. Sie hatte ihr Leben genau durchgeplant und die Liebe stand dabei niemals an erster Stelle. Seit sie weiß, dass sie sterben wird, ist sie aufbrausend, enttäuscht und lässt niemanden an sich heran. Ihre Gedanken sind schonungslos ehrlich und verursachen mir das ein oder andere Mal eine Gänsehaut. Als sie auf Oskar trifft, ist es, als würde er einen Schalter in ihr umlegen. Sie will etwas erleben und mit ihm Zeit verbringen. Doch ihre Krankheit hält sie immer wieder zurück und sie ist hin und her gerissen. Sie ist ein sehr starker und zugleich so zerbrechlicher Mensch. Sie möchte nicht zeigen, wie schlecht es ihr geht und findet nach und nach die Freude am Leben wieder. Oskar ist hin und weg, seit er Tessa das erste Mal gesehen hat. Als er erfährt, dass beiden nicht mehr viel Zeit bleibt, tut er alles, um Tessa aufzumuntern und ihr die schönsten Tage ihres Lebens zu bescheren. Oskar wirkt stark, doch hinter der Fassade steckt ein weicher, emotionaler Kern. Mehr und mehr beginnt er sich mit Tessas Situation auseinanderzusetzen und dabei kommen auch dunkle Erinnerungen hoch. Er ist einfach wunderbar und so verständnisvoll, dass ich verstehen kann, wieso Tessa sich in ihn verliebt hat. Anne Freytag schreibt so ehrlich, ergreifend und gefühlvoll - absolut außergewöhnlich. Ihre Worte haben mich erschüttert, zum Lachen und Weinen gebracht und mich zutiefst berührt. Es ist eine Geschichte, die mich niemals mehr loslassen wird und die ich für immer ganz tief in meinem Herzen trage.

Ich bin verliebt in Teskar <3

Von: Ally Datum: 05. May 2016

Zitate: Ein paar Sekunden lang sehen wir einander nur an, dann flüstere ich: "Ich suche einen Freund zum Sterben". (Seite 106) Der Verstand hat keine Chance, wenn das Herz einmal entschieden hat, was es will. Meines hat sich entschieden. Und es will Oskar. Ein einziger Blick hat genügt. Jetzt ist er in meinem Herzen. (Seite 186) Wenn ich könnte, würde ich sie vor allem beschützen. Ich würde sie verteidigen. Sie glücklich machen. Aber alles, was ich tun kann, ist, ihr beim Sterben zusehen. (Seite 340) Inhalt: Tessa ist siebzehn Jahre jung, als sie erfährt, dass sie sterben wird. In ihrer Verzweiflung und Wut auf ihre Mutter, die ihr die schreckliche Wahrheit verschwiegen hat, verschanzt sich der Teenager die meiste Zeit nur noch in ihrem Zimmer und wartet auf den Tod. Tessa ist verzweifelt und bemitleidet sich verständlicherweise auch selbst. Die junge Frau hat sich eine großartige Zukunft ausgemalt, doch nichts davon wird mehr Wirklichkeit werden, sie wird all die wunderschönen Dinge nicht mehr erleben. Doch dann trifft sie völlig unerwartet auf Oskar. Er schleicht sich langsam aber beständig in Tessas Herz, schaut ihr direkt in die Seele und versteht sie wie kein anderer je zuvor. Oskar schenkt der sterbenskranken einen letzten unbeschwerten Sommer in Italien, mit großen Gefühlen und viel Liebe, die für die Unendlichkeit bestehen bleibt. Meinung: Es gibt so viele Geschichten, die mich berühren und die so einiges in mir auslösen. Dennoch habe ich bisher nur wenige Bücher gelesen, die so tief in mein Herz eindringen und es komplett mit Liebe und Geborgenheit ausfüllen konnten. Doch Anne Freytag hat genau das mit "Mein bester letzter Sommer" geschafft. Es gibt eine menge Romane die sich mit dem Tod auseinandersetzen. In denen der, oder die Protagonistin ihre letzten verbleibenden Monate oder Wochen plant, und diese mit möglichst tollen Erlebnissen füllen möchte. Auch "Mein bester letzter Sommer" ist auf den ersten Blick ein solches Buch, aber für mich persönlich war, und ist es noch so viel mehr. Ich war während des Lesens gleichermaßen traurig und unendlich glücklich, ich befand mich vollkommen in Tessas und Oskars Welt. Dies lag zum Einen an dem wundervollen, poetischen und einfühlsamen Schreibstil der Autorin. Bereits mit den ersten drei Sätzen des ersten Kapitels... Ich dachte sterben ist einfach. Ich dachte es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts. hatte mich Anne Freytag gepackt. Außerdem sind da diese beiden großartigen Protagonisten, die man regelrecht in sich selbst fühlen kann. Natürlich leidet man mit Tessa, hasst die Ungerechtigkeit ihres Schicksal und wünscht ihr so verzweifelt, dass sie nicht sterben muss. Durch ein Essen, welches ihre Eltern veranstalten, lernt Tessa Oskar kennen. Eine zarte Freundschaft und Liebe entsteht, die über Facebook und stundenlange Chats vertieft und letztendlich zu etwas einzigartig Schönem "heran wächst". Als Oskar erfährt, dass Tessa sterben wird, wendet er sich nicht von ihr ab. Ganz im Gegenteil, er plant für sie einen unvergesslichen Sommer in Italien. Vor Tessas letzter großer Reise lernt der Leser Tessas Eltern und ihre jüngere Schwester Larissa kennen. Sehr gefühlvoll und authentisch beschreibt die Autorin die unterschiedlichsten Emotionen der Familienmitglieder, die der bevorstehende Tod der geliebten Tochter und Schwester in ihnen auslöst. Alle drei gehen vollkommen unterschiedlich mit der Situation um. Während Tessas Vater sich komplett in seine Arbeit stürzt und Larissa nach außen hin eher Hass für ihre große Schwester zu empfinden scheint, kümmert sich Tessas Mutter beinahe schon zu gluckenhaft um ihre Erstgeborene. Dennoch ist es letztendlich sogar die Mutter, die Tessas Wunsch ihre letzte Urlaubsreise anzutreten, befürwortet und unterstützt. Auch die Beziehung zwischen Tessa und Larissa hat mich sehr bewegt. Um so inniger man seine eigene Schwester bzw. die eigenen Schwestern liebt, um so glücklicher ist man über die Wendung der Beiden in dieser Geschichte. Vor Oskars und Tessas Reise überwog für mich die Traurigkeit und die Auswegslosigkeit. Doch als die Beiden ihren Italientrip planen und letztendlich in die Tat umsetzen, begann sich auch in meinem Inneren etwas zu verändern. Jeder kennt sie sicher, diese Vorfreude und die glücklichen Stunden, die einen Urlaub zu einem grandiosen Erlebnis werden lassen. Ich spürte gemeinsam mit den Beiden die Sonne und Wärme auf meiner Haut, genoss jeden Spaziergang durch eine der tollen Städte, aß jede Pizza und jedes Eis mit großer Freude mit, konnte jeden Kuss und jede Berührung nachempfinden, und fühlte mich rundum gut, und das obwohl Tessas Krankheit stets allgegenwärtig war. Immer wieder auftretende Symptome lassen diese auch nie vergessen. Ganz im Gegenteil, aber um so mehr sieht und spürt man während des Lesens wie kostbar und wertvoll das Leben und die eigene Gesundheit ist. Tessas Zeit auf der Erde ist so begrenzt, weswegen ich diese doch recht schnell entflammbare Liebe auch überhaupt nicht als unrealistisch empfunden habe. Wenn man so jung ist, überrollen einen Gefühle mit einer unglaublichen Intensität. Man sieht einen Jungen und hat sofort Schmetterlinge im Bauch. Oskar der selbst einen harten Schicksalsschlag erleiden musste, ist mit Sicherheit um einiges sensibler und reifer als es die meisten 19-jährigen sind. Er denkt nicht nur an sich und seinen Spaß, sondern bereitet Tessas einen unvergesslichen besten letzten Sommer, den diese goldige, süße und fantastische Person mehr als nur verdient hat. Um so näher die letzten Seiten rückten, um so mehr Angst breitete sich in mir aus. Ich wollte mich nicht von Tessa und Oskar verabschieden, ich konnte es kaum ertragen/akzeptieren, dass Tessa nun wirklich sterben sollte. Anne Freytag führt ihre Leser schonungslos und ehrlich, aber auch sehr behutsam und einfühlsam durch ihre letzten Buchseiten. So habe ich diese zwar weinend, aber dennoch völlig überwältigt gelesen. Tessas und Oskars Geschichte hat mir eine sehr kurze Nacht und einen anstrengenden Arbeitstag beschert, an welchem ich entsprechend müde war. Ich konnte gegen jede Vernunft einfach nicht mit Lesen aufhören, und genau das, macht ein Buch unter anderem zu einem Highlight. Ich hoffe sehr, dass Anne Freytag in naher Zukunft ein weiteres so berührendes und authentisches Buch schreiben wird. Fazit: Ich bin verliebt!!! Verliebt in ein außergewöhnliches Buch, verliebt in zwei Protagonisten, die für immer in meinem Herzen bleiben werden! Jeder Mensch braucht einen Oskar an seiner Seite, denn durch eben diesen Oskar wird die Welt zu einem schöneren Ort. Man betrachtet so vieles aus einem anderen Blickwinkel. All die Dinge über die man sich so oft beschwert, die einem nicht passen, und die man als ungerecht empfindet, werden nach Beenden dieser Geschichte so klein und unbedeutend. Das Leben ist wunderschön und wertvoll, dies sollten wir uns alle jeden einzelnen Tag vor Augen führen!

Locker und leicht – trotzdem schwere Kost

Von: Lilli33 Datum: 04. May 2016

Inhalt: Tessa ist siebzehn, als sie erfährt, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat. Sie ist unheilbar krank. Sie hadert mit sich und ihrer Umgebung, weil sie bisher ständig nur auf den perfekten Moment gewartet und dabei vergessen hat zu leben. Und nun ist es zu spät. Doch da lernt sie Oskar kennen und verliebt sich auf den ersten Blick in ihn – und umgekehrt. Zusammen erleben sie den besten Sommer ihres Lebens. Meine Meinung: Ich dachte, sterben ist einfach. Ich dachte, es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts. Aber die Wahrheit ist, ich hatte keine Ahnung. (S. 11) So beginnt das erste Kapitel in Anne Freytags neuem Jugendbuch und gibt einem eine Ahnung von dem, was als Leser auf einen zukommt. Es geht ums Sterben, um den Tod, um Schmerz, um Ungerechtigkeit. Aber vor allem geht es in diesem Roman um das Leben und um die Liebe. Tessa ist intelligent, musikalisch, unproblematisch, angepasst. Sie bezeichnet sich selbst als Mauerblümchen, als Jungfrau ohne Führerschein. Durch die Operationsnarben fühlt sie sich entstellt. Immer mehr verkriecht sie sich in ihrem Zimmer und zieht sich auch von ihrer Familie und ihren Freundinnen zurück. Oskar ist derjenige, der Tessa aus ihrem Schneckenhaus lockt, der sie nimmt, wie sie ist, der sie nicht in Watte packt, obwohl er Bescheid weiß, der hinter ihre Fassade schaut und weiß, was sie denkt. Oskar ist ein Traummann, gut aussehend und gefühlvoll. Wer würde sich nicht in diesen schnuckeligen jungen Mann verlieben? „Also … was kann ich tun? Was brauchst du?“ Ein paar Sekunden lang sehen wir einander nur an, dann flüstere ich: „Ich suche einen Freund zum Sterben.“ (S. 106) Und genau das ist Oskar, ein Freund zum Sterben. Aber zuvor zeigt er Tessa das Leben. Auf einer Reise nach Italien kommen die beiden sich so nah, wie Tessa es sich nie erträumt hätte. Sie erleben wundervolle und aufregende Tage, auch wenn es in Bezug auf Tessas Prognose nicht unbedingt vernünftig ist. Der Verstand hat keine Chance, wenn das Herz einmal entschieden hat, was es will. (S. 186) Anne Freytag schreibt jugendlich locker. Die Seiten fliegen wahnsinnig schnell dahin. Man möchte immer weiterlesen, die glücklichen Momente mit den beiden jungen Protagonisten genießen, fürchtet sich aber gleichzeitig schon wieder vor dem nächsten Rückschlag. Die Autorin schickt uns hier wahrlich auf eine Achterbahn der Gefühle. Ich habe viel geschmunzelt, gegrinst und heiße Tränen geweint. Ich habe den Atem angehalten und wollte die Augen zumachen, um das Schlimme nicht sehen zu müssen. Und doch fühlte ich mich wohl mit der Lektüre, denn sie ist so durchdrungen von Liebe, die fast schon mit Händen greifbar ist. Und das ist dann auch meine Quintessenz aus diesem Buch: Wenn du liebst und geliebt wirst, verliert der Tod viel von seinem Schrecken. ★★★★★ Ich danke dem Verlag heyne fliegt ganz herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

So schön und doch so traurig

Von: Friedelchen Datum: 03. May 2016

"Er wird noch viele Mädchen genau so anlächeln. Wir haben keine Zukunft, ganz einfach, weil ich keine habe. Aber Oskar hat eine, und die wird er mit einer anderen verbringen. Die Realität ist zurück, und sie ist gewohnt hart. Das Märchen ist vorbei." (S. 78) Tessa ist sterbenskrank. Ihr bleiben nicht einmal mehr Monate, sondern nur noch wenige Wochen. Eigentlich hat sie sich damit abgefunden, dass sie nie ihren Führerschein machen wird, nie die Schule beenden und als Jungfrau sterben wird. Doch dann begegnet ihr Oskar. Und plötzlich reicht es ihr nicht mehr, in ihrem Zimmer auf den Tod zu warten. Plötzlich will sie alles: Oskar küssen, ein Abenteuer erleben, nach Italien fahren. Und so nimmt sie all ihren Mut zusammen und erlebt gemeinsam mit Oskar den besten letzten Sommer ihres Lebens...  Bücher über todkranke Kinder und Jugendliche sind nie leicht und können schnell ins Schwermütige und Bedrückende abdriften. So hatte ich auch hier etwas Bammel, ob mir das Buch nicht zu deprimierend werden könnte. Glücklicherweise waren meine Bedenken unbegründet, auch wenn meine Augen beim Lesen nicht trockengeblieben sind. So hat mich dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite total mitgerissen. Tessa ist schon seit ihrer Kindheit schwer krank und musste sich diverser Operationen unterziehen. Doch nun hat sie erfahren, dass es keinerlei Hoffnung mehr für sie gibt und sie bald sterben muss. Anfangs versinkt sie vollständig in ihrer Trauer, verschanzt sich in ihrem Zimmer und lässt niemanden mehr an sich heran. Bis ihr Oskar begegnet. Beide sind sofort voneinander fasziniert. Aber kann Tessa ihn wirklich in die Katastrophe mit hineinziehen, die ihr Leben ist? In Oskar hätte ich mich fast selbst verliebt. Er lässt sich von Tessas Krankheit nicht verscheuchen und versucht, ihr so viele schöne Erlebnisse und Erinnerungen zu verschaffen wie möglich. Und damit hat er sich nicht nur in ihr, sondern auch in mein Herz gespielt. Bereits nach der Hälfte des Buches war ich mehrmals kurz vorm Heulen gewesen. Besonders zu sehen, wie Tessas Mutter unter der Situation leidet, hat mich sehr mitgenommen. Denn Tessas unabwendbares Schicksal beeinflusst natürlich nicht nur ihr Leben und die Vorstellung, dem eigenen Kind beim Sterben zusehen zu müssen hat mich jetzt, wo ich selbst Mutter bin, noch viel mehr getroffen und mir immer wieder die Tränen in die Augen getrieben. Macht euch keine Illusionen: Tessa ist sterbenskrank und es kommt keine gute Fee vorbei, die auf magische Weise alles gut werden lässt, obwohl auch Oskar zunächst nach solch einer Fee sucht. Auf eine traurige Handlung muss man sich also einstellen. Warum sollte man das Buch dann also lesen, könntet ihr jetzt fragen? Ich sage es euch: weil das Buch neben den traurigen Momenten auch eine wundervolle zarte Liebesgeschichte erzählt und darüber, sein Leben trotzdem zu leben, egal wie viel Zeit einem dafür bleibt. Gemeinsam mit Tessa und Oskar erleben wir ein paar wunderbare Momente und sehen dabei zu, wie sie sich immer mehr ineinander verlieben. Und das war wirklich zuckersüß und hat mir immer wieder ein Lächeln entlockt. Mit Mein bester letzter Sommer ist Anne Freytag ein wunderschön berührendes und sensibel erzähltes Buch gelungen, das oft traurig, aber genau so oft auch glücklich macht beim Lesen. Habt keine Angst, dass es zu deprimierend werden könnte, denn dann würdet ihr euch ein wirklich schönes Jugendbuch über die erste große Liebe vorenthalten.

Mein neues Lieblingsbuch!

Von: livi*liest Datum: 03. May 2016

Als mir das Buch überraschend vom Verlag zugeschickt wurde, hatte ich keine große Vorstellung von dem was mich erwarten würde. Das Cover fand ich ganz süß, aber nicht außergewöhnlich. Der Klappentext klang gut, aber mehr auch nicht für mich. Doch das Äußere konnte im nachinein betrachtet dem Inhalt kein Stück weit gerecht werden. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte kam mir der Schreibstil sehr überzogen vor, mit viel zu vielen Beschreibungen, aber schon nach den ersten Kapiteln habe ich mich damit angefreundet. Von diesem Punkt an fand ich ihn unglaublich toll und fesselnd, dass ich gerne noch sehr viel mehr Bücher der Autorin lesen möchte. Mit der Handlung an sich verhielt es sich ähnlich. Zu Beginn fand ich sie okay, nach den ersten fünfzig Seiten einfach nur toll. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, ich habe in jeder freien Sekunde gelesen und hätte in der Bahn beinahe meine Haltestelle verpasst, weil ich so in den Bann dieses unscheinbaren Buches gezogen wurde. Alles begann ganz unspektakulär. Ein todkrankes Mädchen und der Beginn einer Liebesgeschichte. Schön, aber nichts besonders im Meer aus Büchern, die von solchen Geschichten erzählen. Doch Tessa und Oskar, die beiden Protagonisten, machten diese Geschichte zu etwas ganz besonderem. Ich mochte beide so gerne und habe sie ganz fest in mein Herz geschlossen. Jedes Gefühl von ihnen war so authentisch, jeder Gedanke so nachvollziehbar und ihre gemeinsame Zeit einfach nur voller Leben. Während dem lesen hatte ich ein wirklich schönes Gefühl und ich mochte das Buch mit jeder Seite mehr und mehr. Normalerweise bin ich wirklich kein Fan von 'Roadtrip-Geschichten', aber diese hier habe ich geliebt. Sogar mehr noch als 'das Schicksal ist ein mieser verräter' mit dem ich das Buch zu Beginn ein paar mal unbewusst verglichen habe. Die Geschichte lebt nicht von ihrer Dramatik, nicht durch besonders tolle Ereignisse und auch nicht von Tessas Herzfehler. Sie lebt durch die Authentizität, durch die wundervollen Charaktere und eine einzigartige berührende Geschichte, die ich von nun an jedem empfehlen kann und werde. Ich liebe dieses Buch und es wird definitiv einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern bekommen. Wer diese Geschichte an sich vorbei gehen lässt hat auf jeden Fall etwas verpasst.

Unglaublich berührend

Von: Noemi Datum: 27. April 2016

Meinung "Mein bester letzter Sommer" ist ein Buch, das in den Himmel gelobt und geliebt wird. Tatsächlich weiß ich nun auch, warum. Das Lesen dieses Buches ist eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen will, weshalb es kein Wunder ist, dass sich auch meine Rezension in den Chor der Lobeshymnen einreiht. Zwei Kapitel, dann hatte die Autorin mich. Schon war ich gefangen in der Geschichte, verliebt in den Schreibstil und erlebte die tiefgreifenden Gedanken der Protagonistin Tessa hautnah. Die Art, mit der sie erzählt, ist unglaublich berührend. Natürlich denkt sie ständig über ihren bevorstehenden Tod nach, in ihren Gedanken ist das Sterben allgegenwärtig. Tessa reagiert oft zynisch und mit Bitterkeit, was ihre Persönlichkeit in meinen Augen erst so authentisch macht. Gleichzeitig kann ihr Charakter so wunderbar liebenswert sein. Wenn ich Worte für dieses Buch suche, dann wäre "echt" dabei. Es ist ehrlich; unschöne Dinge und Streitigkeiten gehen vor sich, doch durch genau diesen schonungslosen Umgang bleibt es mir im Kopf. Und dann tritt Oskar in Tessas Leben und der Leser kann sich genau wie Tessa nicht davor wehren, ihm zu verfallen. Teskar ist ein wundervolles Paar, bei dem man die Emotionen tief spürt und man merkt, wie Tessa aufblüht und wieder Glück fühlen kann. Ihr "Verfallsdatum", wie Tessa sagen würde, ist zwar unmöglich zu vergessen und immer dabei, jedoch zeigt das Buch, wie sehr es auf das Leben ankommt und welche Bedeutung die Liebe trägt. Allerdings hat mich teilweise gestört, in welch großem Maße Tessa eifersüchtig werden kann und dass Oskar praktisch alles für sie erledigt - zwar trägt dies teilweise zur Authentizität bei, doch für mich war es schon ein Stück zu viel - ich hatte erwartet, dass Tessa das volle Leben auskosten und damit auch Risiken eingehen will und sei es nur, dass sie sich das Frühstück selbst holt. Trotzdem ist es die Wahrheit, wenn ich sage, dass ich sehr mit Tessa mitgefühlt und mitgelitten habe. Und auch Oskar lernt man durch einige wenige Kapitel aus seiner Perspektive nochmals stärker kennen, was seine Sympathiepunkte vervielfacht hat. Kurzum, die Liebesgeschichte ist herzzerreißend schön und sie ist besonders. Warum das Wort "Krabbe" für mich nun wohl stets einen zärtlichen Klang innehat, müsst ihr selbst herausfinden. Nicht zu vergessen, der wunderbare Roadtrip durch Italien, wobei dieser gar nicht im Mittelpunkt steht. Außerdem Extras wie eine Playlist mit den Songs, die im Buch genannt werden. So oder so, ich bin davon überzeugt, dass ihr es nicht bereuen werdet. Ich muss zugeben, dass mich Mein bester letzter Sommer oft an andere Bücher ähnlicher Thematik erinnert hat. Sick Lit ist bei Weitem auch nicht mehr neu, doch Anne Freytag hat einen so herausragenden Schreibstil, dass sich die Story um Tessa zu einer ganz eigenen entwickelt hat. Sehr flüssig und aufwühlend zu lesen, tiefgründige Zitate und gleichzeitig erfrischender Humor. Dabei sind manche Passagen so gefühlvoll oder todtraurig, dass sie zu Tränen rühren, was bei mir während des Lesens wirklich nur selten vorkommt. Fazit "Mein bester letzter Sommer" ist ein wundervoller, gefühlvoller Roman über das Leben und seine Chancen mit einer herzerwärmenden Liebesgeschichte, der mich außerordentlich berührt hat.

Leider erst am Ende emotional

Von: Mein Bücherchaos Datum: 26. April 2016

Aufmerksam auf das Buch wurde ich hauptsächlich aufgrund der tollen Meinungen in der Bloggerwelt. Jeder hat dieses Buch gelesen und war super begeistert davon. Also dachte ich mir, dass ich mit diesem Buch wohl kaum etwas falsch machen kann. Nur hat es mir leider nicht so sehr gefallen, wie allen anderen. Das Cover von "Mein bester letzter Sommer" gefällt mir super gut. Es hat einfach etwas an sich, das mich sofort angezogen hat. Es wirkt durch die helle Aufmachung sehr leicht, obwohl das Innere ein doch recht schwieriges Thema behandelt. Auch die Karte bzw. die Playlist im Inneren des Buches gefällt mir super und macht die Gestaltung stimmig. Den Schreibstil von Anne Freytag empfand ich angenehm und fließend aus der Sicht der weiblichen Protagonistin zu lesen. Ich habe bereits ein Buch von ihr unter ihrem Pseudonym Ally Taylor gelesen, muss aber gestehen, dass mir ihr anderes Buch vom Schreibstil her besser gefiel. Ich kann auch nicht sagen woran dies lag, aber diese Leichtigkeit aus dem anderen Buch fehlte mir in Mein bester letzter Sommer vom Schreibstil her. Geschrieben wurde das Buch hauptsächlich aus der Sicht der Protagonistin Tessa, aber auch von dem Protagonisten Oskar. Diese Kombi hat mir sehr gut gefallen, da man so mehr über beide Charaktere erfahren hat. Die Geschichte startet doch sehr deprimierend Man erfährt so langsam, dass die Protagonistin Tessa wohl sterbenskrank ist und dementsprechend negativ ist sie auch. Sie hat negative Gedanken und lebt ihre Zickigkeit auch oft an ihrer Mutter aus, die wohl an der Situation Mitschuld hat. Keiner in der Familie weiß mit der Situation so richtig umzugehen und so ist Tessa eher am vergeuden ihrer verbleibenden Zeit. Doch dann trifft sie auf Oskar und augenblicklich ist sie von ihm fasziniert und beginnt ihre Situation noch mehr zu hassen, da sie einen Menschen gefunden hat, den sie lieben kann, aber diesen muss sie schon sehr bald verlassen. Tessa kam mir am Anfang sehr reserviert und kühl rüber. Dies mag an ihren Gefühlen liegen und ist auch sehr verständlich in ihrer Situation, aber für das Lesevergnügen ist es für mich essenziell Notwendig, dass ich die Hauptcharaktere mag bzw. gerne aus ihrer Sicht lese. Bei Tessa war es leider so, dass ich fast die Hälfte der Geschichte nicht mit ihr warm wurde. Auch wurde ein guter Teil der Geschichte nur mit Gedanken gefüllt, sodass die Handlung eher vor sich hinplätscherte. Hier hätte ich mir mehr Gespräche und Handlung gewünscht. So war ein großer Teil des Buches leider für mich eher langweilig und auch die Liebesgeschichte zwischen Oskar und Tessa fand ich zu Beginn ziemlich schnell fortgeschritten. Kaum haben sie sich kennen gelernt fangen sie auch schon an Gefühle für den anderen zu entwickeln und sprechen doch ziemlich schnell von Liebe. Doch auch ich muss zugeben, dass ich im letzten Drittel des Buches die ein oder andere Träne verdrücken musste. Sie haben sich doch noch überraschend in meine Augenwinkel gestohlen. Ich war sehr überrascht, da ich schon gar nicht mehr damit rechnete emotional von diesem gehypten Buch ergriffen zu werden. Mir hat es so unendlich leid, dass es das Schicksal für Tessa und Oskar nicht gut meinte, aber leider konnte ich daran auch nicht viel ändern. Ich hätte so gerne das Ende umgeschrieben. Puh! Dieses Buch hat es mir echt schwer gemacht es zu bewerten. Ich wollte so sehr, dass es mir zu 100% gefällt, aber leider kam es nicht so. Den Schreibstil empfand ich noch als sehr angenehm und fließend zu lesen, aber besonders Tessa hat es mir schwer gemacht sie zu mögen. Sie war einen großen Teil des Buches ziemlich reserviert und kühl. Auch die Liebesgeschichte zwischen ihr und Oskar kam doch sehr schnell und überraschend. Doch am Ende musste ich auch die eine oder andere Träne verdrücken.

Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: Sophie Datum: 26. April 2016

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Das Buch beginnt mit der Beschreibung einer Begegnung von zwei Personen, die später zu den Hauptcharakteren werden. Und nach dieser so starken Szene wartet man auf eine weitere Begegnung, da sie ja kommen muss. Das Problem ist, ich habe bei diesem Buch sehr viel gewartet, auf Situationen und Ereignisse die dann auch gekommen sind. Trotzdem hat das Buch vor allem in der zweiten Hälfte es geschafft mich zu fesseln, dass ich endlich in der Geschichte abtauchen konnte. Vor allem der Roadtrip also die Orte, das Gefühl etwas zu Erleben werden einfach übermittelt und im Hintergrund hört man die so präsenten Musikstücke und hat doch das Gefühl zur Geschichte zu gehören. Eine Geschichte,die doch sehr emotional war, weil man einfach immer mit dem Ausgang konfrontiert ist, der einfach fest steht und so gehen leider Erklärungen der Situation und Nebenhandlungen fast etwas unter, was ich persönlich schade fand. Die Charaktere an sich waren für mich etwas schwierig, da die Autorin relativ viele Stereotypen gewählt hat, die zwar für die Geschichte gut funktioniert haben, mich aber nicht wirklich überraschen konnten. Ja sie waren gut beschrieben, aber mir hat teilweise einfach das Außergewöhnliche gefehlt. Insgesamt ist es eine emotionale Geschichte, die sich toll und schnell lesen lässt, aber haben mir einfach neue Ideen gefehlt, da leider sehr viele Klischees eingebaut sind,wenn das aber nicht weiter stört wird viel Spaß beim lesen haben.

Teskar kann man nur lieben.... traurig schön!

Von: Avas Bookwonderland Datum: 26. April 2016

👉 INHALT Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … 👉 ERSTER SATZ Die großen Kopfhörer liegen weich auf meinen Ohren und verschlucken die Außenwelt. 👉 MEINE MEINUNG Dieses Buch ist besonders, deshalb bekommt es eine besondere Rezension... 💗 _____________________________________________________________ Liebe Anne Freytag, Ich danke dir von Herzen. Danke für dieses Buch. Danke für Teskar. Danke! Ich habe geweint, gelacht, gelebt - und zwar mit Tessa zusammen. Leider muss ich gestehen, dass ich weder den Namen Tessa noch Oskar mag. Aber ich mag, was du aus ihnen gemacht hast. Ich mag, was Tessa und Oskar ausmacht. Dass du sie zu Teskar gemacht hast. Um zu erklären, wie sehr ich dieses Buch liebe, muss ich etwas verraten: Vor einiger Zeit habe ich mit dem Buch *Das Schicksal ist ein mieser Verräter* begonnen (den Film habe ich noch nicht gesehen). Und jetzt der Schock... ich habe es abgebrochen. Nicht, weil ich denke, es ist schlecht, nicht weil ich es unglaubwürdig fand. Nein. Es waren sogar einige schöne Textstellen und Gedanken darin. Es hatte für mich nur ein Manko: Es konnte mich nicht berühren. John Green hat es mit seinen Figuren und seinen Schreibstil bei mir nicht geschafft. Sein Stil war nichts für mich, dabei liebe ich es auch gerne mal verschachtelt und kompliziert. Ich lese jedes Jahr wieder Sturmhöhe, liebe Jack Londons Wolfsblut, erlebe Abenteuer mit Dumas. Nein, es war nie zu kompliziert, es war mir zu viel Stil und Mittel und zu wenig Herz und Gefühl. Einige werden jetzt laut aufschreien! Es tut mir leid. Aber liebe Anne, du hast geschafft, was John Green nicht geschafft hast. Du hast dir mein Herz gekrallt und es bis zum Ende nicht losgelassen. Du hast mich berührt. In diesem Buch bist du für mich auch eine kleine Philosophin. Aber mehr die Herz-Philosophin, als die Denk-Philosophin. Ich habe bei manchen gesehen, dass sie sich Post-Its in die Bücher kleben und bisher habe ich das nie gemusst. Du bist meine Premiere. Es ging nicht anders. Ich dachte, sterben ist einfach. Ich dachte, es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts. Aber die Wahrheit ist, ich hatte keine Ahnung. (S. 11) Ich glaube bei Seite 85 habe ich das erste Mal geweint. Still und leise. Und zum Ende hin wurde es immer mehr. Immer öfter und heftiger. Ich war Tessa und gleichzeitig war ich Oskar. Ich habe sie verstanden und ich wollte sie retten. Perfekt sein ist anstrengend, vor allem weil man es nie schaffen wird (S. 93) Das stimmt. Wer oder was ist schon perfekt? Schließlich sieht jeder sowieso nur das, was er sehen will und fühlt, was er fühlen will. Nichts wird je allen gefallen. Aber eines sage ich dir, dein Buch ist für mich perfekt. Es ist perfekt unperfekt, genau wie Teskar. Genau wie das Leben. Ist es nicht komisch, dass ein und dieselbe Sache so anders aussehen kann, je nachdem, aus welcher Perspektive wir sie betrachten? Die einen sehen eine Pusteblume, die anderen einen Wunsch. (S. 181) Du hast keine Ahnung, was mir dieser Satz bedeutet. Denn, ob du es glaubst oder nicht: ich habe immer den Wunsch gesehen und nie die Pusteblume. Ich hoffe, dass es dank dir noch viel mehr Menschen tun. Teskar werde ich ab heute im Herzen tragen. Deine Geschichte wird mich begleiten und bei jeder Pusteblume werde ich an dich denken und an Tessa, die am Ende nicht nur ihr Leben wirklich gelebt hat, sondern auch verstanden hat, was es bedeutet zu leben. Danke, dass du die Menschen in deiner Geschichte Menschen hast sein lassen. Danke, dass Tessa frustriert war und traurig, melancholisch und manchmal irrational. Es ist egal, ob uns alles, was sie tat oder gesagt hat richtig oder logisch vorkommt... Tessa stirbt und sie tut es auf ihre Art und Weise. Dafür danke ich dir. Danke, dass du dieses Buch geschrieben hast. So wie Oskar Tessa denken hörte, habe ich das Buch flüstern gehört. Danke für diesen Roadtrip durch Italien. Ich habe unzählige Taschentücher verbraucht. Ich habe das Buch am Ende zugeschlagen und fühlte mich befreit und beschwert zugleich. Ist das möglich? Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, Anne. 👉 Fazit: Ein Buch, das dir den Atem raubt und ihn gleichzeitig beschleunigt. Das dir dein Herz bricht - immer und immer wieder und es gleichzeitig heilt. Ein Buch, das mit dir spricht, die Dinge zuflüstert und dich ganz tief berührt. Eine Geschichte, die auch das Leben schreiben könnte. Unperfekt perfekt. Voller Wut, Trauer, Liebe und Hoffnung. Wer hier nicht weint .... ich weiß es nicht ...

Ein letzter bester Sommer

Von: lesenslust Datum: 26. April 2016

„Ich bin wie ein unbeschriebenes Blatt, das der Wind vor seiner Zeit davonträgt.“ Zitat, Seite 21 Als Tessa mit siebzehn erfährt, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, zerplatzen all ihre Träume wie Seifenblasen. Immer hat sie auf den perfekten Augenblick gewartet: für den perfekten Jungen und den perfekten Kuss. In der Annahme, alle Zeit der Welt zu haben, hat sie ihre Chancen verstreichen lassen. Das stimmt Tessa traurig. Sie ist wütend und verletzt. Hasst ihre Eltern dafür, dass sie ihr diesen entscheidenden Hinweis all die Jahre vorenthalten haben. Wer wird sich nach ihrem Tod schon noch an sie erinnern? An das unscheinbare Mädchen ohne Führerschein, Abi und ein erstes Mal. Doch sie hat nicht mit Oskar gerechnet. Dem ersten Jungen, der sie wirklich sieht und der ihr Herz höher schlagen lässt. Und egal wie sehr Tessa ihn wegstößt, er weicht nicht mehr von ihrer Seite. Mit seinem klapprigen Volvo will er ihr das pure Leben zeigen und beschert ihnen dabei den besten letzten Sommer ihres Lebens. „Musik überdauert alles. (…) Vielleicht verhält es sich mit der Liebe genauso.“ Zitat, Seite 76 Zugegeben, ich bin ein Gefühlsdusel. Ich hab’s mit Geschichten, die tief unter die Haut gehen, die dir Gänsehaut über die Arme jagen, dich mit Glücksgefühlen durchströmen und dich bis zur absoluten Lächerlichkeit grinsen oder schluchzen lassen. Es ist daher nicht groß verwunderlich, dass ich mich in Anne Freytags Jugendbuchdebüt “Mein bester letzter Sommer” schon nach wenigen Zeilen verliebt habe. Denn es ist eine Geschichte, die dich erfasst wie ein Rausch. Mit siebzehn erfährt Tessa dass sie nicht einfach nur krank, sondern sterbenskrank ist. Ihre gesamte Kindheit verbrachte sie in Krankenhäusern. Der kindlichen Unbeschwertheit wich stetige Angst. Tessa bot ihrem Schicksal dennoch die Stirn, begegnete ihm mit Entschlossenheit und scheinbar grenzenloser Willensstärke. Schließlich hat sie noch so viele Träume: sie will Musik studieren, ihren Führerschein machen und die Liebe ihres Lebens finden. Doch die Kombination aus einer fehlenden Lungenschlagader und einem löchrigen Herzen bremst die Verwirklichung dieser Träume aus. Tessa bleiben nur noch wenige Wochen. Vielleicht mehr, vielleicht weniger. Tessa Enttäuschung und Traurigkeit verwandelt sich schon sehr bald in Wut und Schmerz. Sie kann es nicht fassen, dass man ihr die Wahrheit all die Jahre vorenthalten hat. Das entscheidende Detail, an dem ihr gesamtes Leben hängt und das alles von Grund auf verändert. Nichts scheint nun noch etwas wert zu sein. Auch nicht ihre Bemühungen, auf den richtigen Moment zu warten. Sie fühlt sich um ihre Zukunft beraubt. Ihr Leben hängt an einem einzigen seidigen Faden. „Wenn dich dieser eine Mensch berührt, der dich berührt, bleibt die Welt stehen. Deine Beine laufen weiter und deine Lungen atmen, obwohl du nicht mehr kannst, und alles, was du spürst, ist diese Berührung. Haut auf Haut, wie ein Flüstern zwischen Körpern.“ Zitat, Seite 74 Als Oskar in Tessas Leben tritt, scheint es genau der richtige und zugleich schlechteste Zeitpunkt der Welt zu sein. Denn einerseits nimmt ihre Begegnung Tessas Schicksal ein bisschen an Schwere, andererseits wird ihre wachsende Liebe von der Unausweichlichkeit des Todes überschattet. Mich hat Freytags lebendiges Zusammenspiel dieser beiden Komponenten wirklich fasziniert. Glück und Unglück liegen nah beieinander. Doch auch wenn der Tod auf allen Seiten präsent ist, gelingt es Freytag ihn mit einer reizenden Unbeschwertheit auszublenden. Das Gefühl von schier grenzenloser Freiheit breitet sich aus und macht ihren gemeinsamen Sommer zum besten letzten Sommer ihres Lebens. So wandern wir mit Tessa und Oskar nahezu leichtfüßig durch Italien, schlecken cremiges Eis in der Mittagshitze, düsen im Einkaufswagen über den Mailänder Domplatz und bestaunen vom Dach des alten Volvos den funkelnden Sternenhimmel. Die Liebe, die dabei zwischen Freytags Protagonisten wächst, ist von schonungsloser Offenheit und Respekt, aber auch von Angst und Unsicherheit begleitet. Mit ihr reift die schüchterne verschlossene Tessa zu einer mutigen und aufgeschlossenen Persönlichkeit. “Ich dachte, Liebe ist eine Illusion. Kitschig und überbewertet. Aber wenn man es genau nimmt, kann man Liebe gar nicht genug überbewerten.” Zitat, Seite 343 Freytags Botschaft liegt dabei klar auf der Hand. Lebe jeden Moment, als wäre es dein letzter. Und zwar kompromisslos. Wir alle warten viel zu oft auf den perfekten Augenblick und vergessen dabei völlig, dass wir bereits mittendrin stecken. Dass das Leben auch dann passiert, während wir im Stillen noch darauf warten. Obwohl ich normalerweise nicht sehr nah am Wasser gebaut bin, habe ich gerade gegen Ende der Geschichte Rotz und Wasser geheult, weil sie so unfassbar traurig und schön zugleich ist. Es ist eine jener Geschichten, durch die man glückstrunken durchrauscht und sich wünscht, dass sie nie zu Ende geht. “Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in denen du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben.” Zitat, Seite 24

emotional und wunderschön zu lesen

Von: Sabine aus Ö Datum: 26. April 2016

Es fällt mir schwer, hier eine Rezension zu schreiben, das Buch ist sehr emotional. Ich beginne mit dem Cover: Das gefällt mir supergut. Es ist sommerlich-leicht, und es fasst in einem Bild alles zusammen, was in dem Buch vorkommt, und es hat so viele kleine Einzelheiten, die einfach perfekt zur Geschichte passen. Auf der Innenseite ist die gezeichnete Landkarte mit der Route, die Teskar (= Tessa/Oskar) genommen haben, auf der Rückseite ist die Playlist der im Laufe der Geschichte angesprochenen Lieder. Vorab: Das Buch liest sich wie ein Erfahrungsbericht, nicht wie eine erfundene Geschichte. Und das liegt daran, dass die Autorin einen wunderbaren Schreibstil hat und man sich so sehr in Tessas Verhalten einfühlen kann. Sie weiß, dass sie bald sterben wird, und das lässt sie böse auf alle sein - auf ihre Eltern, ihre Schwester, mit der sie sich immer gut verstanden hatte, einfach auf die ganze Welt. Bis sie Oskar trifft - er lockt sie aus ihrem Schneckenhaus, bringt sie dazu, nicht nur "laut zu denken", wie er es formuliert, sondern ihre Gedanken auch auszusprechen, auch wenn sie anfangs noch große Probleme damit hat. Die beiden verbindet von Anfang an ein starkes Band. Sie verstehen sich ohne Worte, und dieses Verstehen ist so toll beschrieben, dass man es richtig fühlen kann. Mit seinem Vorschlag, mit ihr eine Reise zu machen, damit sie noch etwas erleben kann und sich vielleicht noch der eine oder andere Wunsch von ihr erfüllt, bringt er Tessa dazu loszulassen und das Leben, das ihr noch bleibt, in allen Zügen zu genießen. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne, auch wenn ich mit Tessa ein wenig länger brauchte. Sie war - klarerweise verständlich, aber trotzdem - eine junge Frau, die anfangs eher unsympathisch rüberkam, weil sie alle, die um sie herum sind, durch ihre schroffe Art verletzt und von sich stößt. Erst gegen Mitte des Buches, als sie ihre Reise startet, wurde sie mir dann sympathischer. Oskar hingegen war von Anfang an einfach nur süß - ein gutaussehender junger Mann, der trotzdem große Reife beweist, der einfühlsam ist, und versucht, Tessa ihre letzte Reise noch schöner zu machen. Gegen Ende der Geschichte, die bis dahin aus Tessas Sicht erzählt wird, gibt es auch Kapitel, die aus Oskars Sicht geschildert werden. Und die runden das Ganze für mich perfekt ab, weil sie nicht den Oskar zeigen, der er vor Tessa ist, sondern den Oskar, der er im tiefsten Inneren ist - ein Mann, der verliebt ist und Riesenangst hat, Tessa zu verlieren, der sich nicht sicher ist, wie er das alles schaffen soll, und der trotzdem davon überzeugt ist, für Tessa eine Zeit zu erschaffen, in der jeder Tag noch schöner als der vorige sein soll. Dieses Buch ist so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es erzählt unverschönt aus dem Leben, wie beschissen es manchmal sein kann und sich nicht darum schert, was der Mensch will. Es erzählt aber auch von Vertrauen und Selbstvertrauen, wie wichtig es ist, jemanden zu haben, an den man sich in seiner Schwäche anlehnen kann, und wie schön die erste Liebe trotz dunkler Wolken sein kann. Ich habe ein paar Taschentücher gebraucht, aber trotz meiner Traurigkeit musste ich gleichzeitig auch lächeln. Die Autorin hat es geschafft, die gesamte Gefühlspalette - Wut, Trauer, Zorn, Vertrauen, Selbstvertrauen, Schuldgefühle und vor allem Liebe in ein Buch zu verpacken, und das macht es lesenswert und zu einer Geschichte, bei der man das Gefühl hat, die Personen persönlich zu kennen, und bei denen man weiß, dass man sie so schnell nicht mehr vergessen wird. Dieses Buch ist jetzt schon eins meiner Lesehighlights 2016, und ich bin mir sicher, dass ich auch in Zukunft immer wieder durchblättern, querlesen und mich an eine wunderschöne Zeit mit Teskar erinnern werde.

Wundervolle, tragische und herzerwärmende Story

Von: fraeulein-m Datum: 23. April 2016

Kurz zum Cover des Buches: Das Cover des Buches ist wie eine Art Comic gestaltet. In der Mitte des Buches befindet sich eine große Weltkugel und auf der Weltkugel befindet sich ein Auto auf dem ein Junge und ein Mädchen mit dem Rücken zu uns gewandt sitzen. Kurz zum Inhalt des Buches: Tessa hat ihr bisheriges Leben durchorganisiert und hat sich vorgenommen ihren ersten Kuss und ihr erstes Mal mit dem „Richtigen“ zu erleben. Doch dann erfährt Tessa, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat. Wütend auf sich und die Welt wartet Tessa auf den Tod. Doch dann begegnet ihr Oskar. Oskar bringt ihre Welt durcheinander und er schenkt ihr einen unvergesslichen Sommer. Einen Sommer in dem Gefühle alles sind und Zeit nebensächlich ist… Meine Meinung zu diesem Buch: Nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe, habe ich mich total auf das Buch gefreut. Ich habe mir gewünscht, dass es sehr emotional, traurig und vielleicht auch etwas kitschig ist und ich wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere: Tessa ist ein junger Teenager, die sich nach ihrer Diagnose verkriecht. Sie möchte kein Mitleid, aber sie versinkt im Selbstmitleid. Ihre Familie hat darunter zu leiden. Doch dann lernt sie Oskar kennen. Oskar sieht nicht nur gut aus; er ist Tessa auch total verfallen. Auch als er von ihrer Diagnose erfährt lässt er sie nicht im Stich. Im Gegenteil. Er nimmt sie mit nach Italien und zeigt ihr ein Stück Welt. Der Schreibstil des Buches ist leicht und flüssig, was es mir ermöglichte gleich in das Buch abzutauchen. Die Beschreibungen sind sehr ausführlich und ich habe das Gefühl, dass ich mir Tessa, ihre Familie und Oskar sehr genau vorstellen kann. Das Buch spart nicht an Emotionen und an Gefühlen. Diese werden sehr genau dargestellt. Der Leser kann richtig mitfühlen. Manchmal fand ich die Reaktionen von Tessa sehr hart und auch die Nüchternheit mit der sie ihren Zustand empfand war teilweise schwer. Aber – wie gehen wir damit um, wenn wir wissen, dass uns nicht mehr viel Zeit bleibt und es keine Chance auf Rettung gibt? Klammern wir uns an Hoffnung oder betrachten wir vieles nüchtern? Tessa hat meiner Meinung nach in dem Buch an Stärke gewonnen und ist aus sich heraus gewachsen. Die Liebe zu Oskar ist wunderschön beschrieben und hat aus Tessa das Beste herausgeholt. Das Buch ist aus Tessas Sicht in der Ich-Form geschrieben. Ich mag diese Form sehr, da ich mich so noch besser in die Protagonisten hineinversetzen kann. Irgendwie hatte ich das ganze Buch über trotzdem noch etwas Hoffnung. Ich habe gehofft, dass es sich um eine Fehldiagnose handelt oder das Tessa und Oskar mehr Zeit bekommen. Aber eigentlich ist das Ende des Buches schon mit dem Titel besiegelt. Es war nur die Frage – wann und wie. Als es dann passierte, überwältigten mich die Gefühle. Ich saß hier auf meiner Couch und habe geheult wie ein Baby. Wunderschön und traurig zugleich. Auch die Gestaltung des Buches hat mir richtig gut gefallen. Die erste Seite des Buches ist mit Tessas und Oskars Route durch Italien versehen und auf der Rückseite ist eine Zusammenstellung von Tessas und Oskars Lieblingsliedern. Ich habe mir die Lieder natürlich angehört. Leider entsprechen sie nicht meinem Musikgeschmack. Meine Lieblings-Zitate: „Früher habe ich mein Leben totorganisiert. Jetzt organisiere ich eben meinen Tod“ (Seite 19) „Also…. Was kann ich tun? Was brauchst du?“ Ein paar Sekunden sehen wir einander nur an, dann flüstere ich: „Ich suche einen Freund zum Sterben.“ (Seite 106) „Wir alle haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur eines haben.“ Fazit: Für alle, die emotionale, traurige und vielleicht auch etwas kitschige Romane lieben – eine glatte Leseempfehlung! Erlebt mit Tessa ihren letzten schönen Sommer. 5 von 5 Sternen!

Ein klasse Roman!

Von: die Selbermacherin Datum: 23. April 2016

Tessa führt ein perfektes Leben. Sie ist immer nett, musikalisch und so gut in der Schule, dass sie sogar eine Klasse überspringen kann. Mit Alkohol oder gar Drogen hat sie garnichts am Hut. Aber auch bei Jungs hält sie sich zurück, da sie lieber auf "den Richtigen" warten will. Doch dann erfährt sie, dass sie sterben wird. Bald! Die 17 jährige Tessa ist entsetzt, verzweifelt und wütend! Auf sich, auf das Leben und besonders auf ihre Mutter. Dann trifft sie Oskar und es is bei beiden Liebe auf den ersten Blick. Aber wie soll eine Liebe funktioneieren wenn man keine Zeit mehr hat? Oskar schmiedet einen gewagten Plan und schenkt ihr so den besten letzten Sommer. Dieses Buch hat mich völlig gefesselt. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen! Natürlich ist die Idee jetzt nicht neu, aber die Umsetzung ist spannend und mitreissend. Anne Freytag hat Tessas Situation und Gefühlslage sehr gut beschrieben und dadurch greifbar gemacht. Aber auch die anderen Probanten im Roman kommen nicht zu kurz. Ihr Schreibstil ist wundervoll rund und gespikt mit Bildern. Das Buch hat aus meiner Sicht keine einzige Länge bzw. "Durststrecke". Spannend fand ich auch, dass normalerweise die Geschichte aus Tessas Sicht erzählt wird, aber zum Ende hin auch Oskars Sichtweise aufgenommen wurde. Das vertiefte noch einmal das Mitgefühl und Miterleben beim Leser. Auch wenn man von Anfang an weiß, wie es enden wird, hofft man für die Beiden die ganze Zeit. Tja und ich geb es jetzt einfach mal zu... Am Ende hätte ich Tessa und Oskar doch wirklich gerne in den Arm genommen und einfach nur gehalten... Nein, eigentlich nicht nur die Beiden, sondern auch Tessas Familie... Als Kritikpunkt würde ich gerne anführen, dass es teilweise doch sehr pathetisch ist (naja bei so einer Thematik) und einige wenige Sachen für mich einfach nicht passten. Aber im Großen und Ganzen war der Roman klasse, sehr emotional und definitiv empfehlenswert! Ich gebe 4,5 von 5 Sterne

Ich bin verliebt !

Von: Julien Bartel Datum: 20. April 2016

Ich habe das Buch als Testleser zugeschickt bekommen und hatte daher keine Erwartungen. Und bin jetzt bis über beide Ohren verliebt in Tessa's und Osker's Sommer ! Ich fange mal von vorne an ... Die Aufmachung vom Buch ist sehr schön gemacht. Ich finde den Buchumschlag sehr schick, da er schlicht ist und schön anfasst. Und das Cover einen Traum ! Was für mich auch ein sehr wichtiger Punkt ist abgesehen vom Inhalt des Buches ist der Punkt, wie das Buch in der Hand liegt. Und auch hier kann "Mein letzter Sommer" punkten. Nachdem ich die Überschrift "Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst ..." über dem Klappentext gelesen habe hat mein Herz schon das erste mal einen Sprung gemacht :) Diese Überschrift sagt eigentlich auch schon alles über das Buch aus, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Ich kann allen, die es noch vor haben zu lesen nur dazu raten ! Ich habe selten bei einem Buch so viele Emotionen erlebt. Ich habe geweint, war wütend, habe gelacht, war geschockt und manchmal auch einfach nur nachdenklich. Es ist ein ständiges Auf und Ab, und das macht es auch nicht langweilig. Ich habe mich durch die wunderschöne Schreibweise, direkt mit in das Geschehen hinein versetzten können. Klar ist das Buch an manchen Stellen auch etwas kitschig, aber ist es nicht gerade auch das was eine Liebesgeschichte ausmacht? Ich finde einfach es gehört dazu :) Anne Freytag hat für mich einfach nur eine wundervolle Liebesgeschichte geschaffen und ich hoffe auf viele weitere Bücher, mit diesem Potenzial, von ihr. Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag verschlungen. Und es wird auch nicht das letzte mal sein, dass ich es gelesen habe. Mich hat das Buch auch über den Inhalt hinaus sehr zum Denken angeregt! Ich habe angefangen über das Leben und die Dinge nachzudenken und wie wichtig bzw. unwichtig viele Sachen sind. Denn es ist echt schade, wenn man das erst zu spät oder vielleicht sogar nie erkennt. Vorsicht Spoiler! Zum Ende muss ich sagen, dass ich mir insgeheim noch immer einen Ausweg für Tessa und ihren Leidensweg erhofft habe. Und als Tessa nochmal aufgewacht ist nach der Szene auf dem Parkplatz, dachte ich das vielleicht doch ein Spender gefunden worden ist. Weil der Autor bzw. die Autorin auch immer noch einen kleinen Ausweg offen gehalten hat in meinen Augen. Aber dies macht dem Buch keinen Abbruch, da die Liebesgeschichte nunmal mit Tessa untergeht. Neben dem Buch kann meiner Meinung nach "das Schicksal ist ein mieser Verräter" einstecken ! Vielen Dank für die schönen Minuten <3

"Mein bester letzter Sommer"

Von: Talea Datum: 20. April 2016

Ein sehr schönes Buch, welches mich zum weinen und lachen gleichermaßen brachte. Das Cover ist sehr schön gemacht. Ich konnte mich gut in Tessa hinein versetzen und ihr Verhalten und ihre Wut verstehen. Die Autorin beschreibt einige Situation sehr genau, was teilweise schon sehr bizzar ist. Ansonsten war das Buch top und ich habe mich sehr gefreut es lesen zu dürfen. Das Buch lässt uns endlich wieder das Leben zu schätzen und es tu genießen!

Liebe auf den ersten Blick

Von: szebrabooks Datum: 20. April 2016

In dem Buch geht es um die 17-jährige Tessa, die perfekt zu sein scheint: sie ist gut in der Schule, tut alles was man von ihr verlangt, spielt Klavier und Violine und tut nie etwas Verbotenes. Doch seit Tessa erfahren hat, dass sie bald sterben wird, zieht sie sich zurück. Sie ist enttäuscht, traurig, wütend und total verzweifelt, als sie auf Oskar trifft, der ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellt. Oskar lädt sie auf eine Reise durch Italien ein, in der sie lernt wieder zu leben. Sie lernt endlich wieder sie selbst zu sein und nicht die Hülle, die vorher ihren Platz eingenommen hatte. Auf der Reise spielt die Zeit keine Rolle und Tessa lässt ihren Gefühlen freien Lauf... Mehr möchte ich nicht zum Inhalt sagen, aber was ich sagen will ist "ICH LIEBE DIESES BUCH" und es ist wirklich wunderschön! So, ich fang mal bei dem Cover an. Also ich liebe dieses Cover, vor allem weil es so gut zum Inhalt passt. Die zwei Personen auf dem Auto stellen Tessa und Oskar dar und ich denke der blaue Kreis soll ihre Reise widerspiegeln. Was es mit den Kopfhörern auf sich hat verrate ich nicht, da ich finde, dass man das selber nachlesen muss. Aber sie spielen wirklich eine wichtige Rolle und ich finde es echt toll, dass sie auf dem Cover drauf sind. Der Schreibstil von Anne Freytag lässt sich flüssig lesen und man merkt gar nicht wie schnell man durch das Buch kommt. Außerdem ist es schwer das Buch wegzulegen, weil man sich die ganze Zeit fragt wie es weiter geht. Das Buch ist ja aus zwei Sichten geschrieben, größtenteils aus Tessas Sicht und gegen Ende kommen auch noch ein paar Kapitel aus Oskars Sicht. Ich fand es gut, dass es nicht die ganze Zeit zwischen den beiden hin und her gewechselt hat, weil man dadurch manchmal verwirrt ist. Aber wenn ich ehrlich bin musste ich am Ende zurückblättern, um zu schauen aus wessen Sicht ich gerade lese. Aber an sich war die Idee nicht schlecht und es war sehr unerwartet. Die Charaktere waren unterschiedlich und ehrlich gesagt, habe ich sie alle lieb gewonnen. Bei Tessa war ich anfangs noch skeptisch, aber je weiter ich las, desto besser kam ich mit ihr klar. Oskar scheint perfekt zu sein, aber man erfährt, dass auch er seine Geheimnisse hat. Doch trotz dieser Geheimnisse ist Oskar meine Lieblingsfigur. Weitere wichtige Personen sind Tessas Schwester, ihre Mutter und ihr Vater. Der Vater wird als typischer Familienvater dargestellt, der kaum Zeit für die Familie hat. Tessas Schwester Larissa ist das Gegenstück zu Tessa. Anfangs scheint sie einem sehr unsympathisch, aber am Ende gibt es eine Überraschung, die ein ganz anderes Licht auf Larissa wirft. Neben Oskar ist Larissa auch meine Lieblingsfigur. Zu Tessas Mutter muss ich nicht viel sagen. Ich denke man sich gut vorstellen wie eine Mutter ist, die weiß, dass ihr Kind bald sterben wird. Die Geschichte an sich fand ich echt gut. Wenn man den Klappentext liest macht man sich ein ungefähres Bild des Romans, aber ich finde bei "Mein bester letzter Sommer" ist es viel mehr. Es war nicht wie die typischen Liebesgeschichten bzw. Geschichten in denen der/die Protagonist/in dem Tod nahe steht. Meiner Meinung nach grenzt es sich schon von Büchern mit ähnlicher Thematik ab (zumindest von denen, die ich bisher gelesen habe). Nun zur Bewertung: Das Buch bekommt 4 von 5 möglichen Sternen, da es wie gesagt echt gut war, jedoch hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht.

Ein emotionaler Roadtrip der Extraklasse! Da bleibt kein Auge trocken ;-)

Von: Franzy Datum: 20. April 2016

Meinung Bereits bei dem Klappentext war mir klar, dass es unglaublich emotional wird und ich sicher die ein oder andere Träne verdrücken muss - doch mit dem was mit mir passierte, habe ich nicht gerechnet. Anne Freytag hat es geschafft, mich emotional vollkommen fertig zu machen :-D Tessa wird keine 18 Jahre alt werden. Sie hatte noch nie einen Freund, ist noch Jungfrau und hat keinen Führerschein. Ihr Leben lang war sie die perfekte Tochter, die tut was sie soll und die guten Noten nach Hause bringt - das genaue Gegenteil ihrer Schwester. Doch dann ändert sich alles. Als sie weiß, dass sie sterben wird und ihr nur noch ein paar Monate bleiben, zieht sie sich von allen zurück, wird fast schon ein wenig depressiv, bockig und maulig. Ich habe in einigen Rezensionen gelesen, dass ihnen Tessa genau deswegen unsympathisch ist. Leute...im Ernst? Ich wäre vermutlich auch ziemlich angepisst gewesen, wenn ich mit 17 hätte sterben müssen und eigentlich nix in meinem Leben erlebt habe. Ich mochte Tessa das ganze Buch über und konnte sie absolut verstehen. Allerdings hätte ich ihre Schwester nicht gebraucht. Ich denke auch nicht, dass sie für die Geschichte nötig gewesen wäre. Oskar ist toll ♥ Er ist der Typ Mann, den sich jede Frau wünscht (ja die zwei sind noch unter 20, aber auch wenn sie 30 wären, wäre Oskar wunderbar ^^). Er versteht Tessa und nimmt sie wie sie ist. Allerdings hat auch er ein Geheimnis, das er am liebsten vor Tessa verheimlichen würde. Im Endeffekt macht ihn die Aufklärung aber nur noch liebenswerter ;-) Tessas Mutter fand ich ganz nett, ihren Vater nicht so wirklich. Allerdings haben die beiden auch nicht sonderlich viel Platz in dem Buch eingenommen. Anne Freytag hat mit diesem Roman einen unglaublich emotionalen Road-Trip geschaffen. Mich persönlich zieht es nicht sonderlich nach Italien, weswegen ich bei "Teskars" Städtetour jetzt nicht so ins Schwärmen gekommen bin. Wer Italien mag wird die Beschreibungen aber sicher lieben. Ich denke, dass ich nicht zu viel verrate, wenn ich sage, dass das Ende absolut überkocht und die Tränen nur so fließen (bei mir persönlich nicht nur am Ende - aber ich bin ja eine Heulsuse ^^). Frau Freytag hat mit nicht mal 400 Seiten geschafft, dass ich völlig fertig war, als ich dieses Buch beendet hatte. Ja natürlich, man rechnet mit diesem Ende, aber es zieht einem trotzdem den Boden unter den Füßen weg. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Sache zwischen Tessa und Oskar ziemlich schnell geht. Auf der anderen Seite muss man bedenken, dass das Buch keine 400 Seiten hat und Tessa bald sterben wird. Bei meiner Bewertung ziehe ich deswegen nichts für dieses winzig kleine Manko ab ;-) Fazit Anne Freytag hat ein unglaublich emotionalen Italien-Roadtrip geschaffen, der Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen zum Weinen bringt. Auch wenn das mit Tessa und Oskar sehr schnell geht, vergebe ich trotzdem eine lautstarke Leseempfehlung und lege dieses Buch wirklich jedem ans Herz, der im Sommer Urlaub auf Balkonien macht. Natürlich könnt ihr das Buch auch im Urlaub lesen - aber zumindest könntet ihr euch damit von zu Hause nach Italien träumen ;-)

Teskar – emotional, großartig und einfach “Mein letzter bester Sommer”

Von: AnnaDiaries Datum: 20. April 2016

Hach… Hach hach hach… Ich heule immer noch, wenn ich an das Buch denke. Anne Freytag hat hier ein emotionales Meisterwerk geschaffen. Ganz im Sinne von “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” und das ist schon ein riesen großer Vergleich findet ihr nicht? Tessa tat mir von Anfang an unendlich leid. Mit 17 will man nicht wissen, dass man das 18 Lebensjahr wohl nie erleben wird. Man will nicht wissen, dass die moderne Medizin nicht weiter helfen kann. Man will auch nicht wissen, dass die Eltern es die ganze Zeit gewusst haben. Man will einfach nur leben. Seine Zukunft planen. Sich Unis anschauen und von großen Reisen träumen. Es gibt soviel, was man mit 17 plant und wenn der Arzt dann einfach so sagt, dass alles nicht geht. Dann zerbricht eine Welt. Oskar ist der Mensch, den Tessa braucht um die letzten Tage und Wochen zu überstehen. Ein wenig glücklich sein, ein wenig von der Welt sehen. Es muss auch schwer für ihn sein. Beide verlieben sich. Tessa weiß, dass sie keine Chance auf eine Zukunft haben werden. Wie fühlt sich das dann bitte für Oskar an? Was ich euch als sehr guten Tipp mit auf den Weg geben kann: Hört sie Teskar Playlist, die Anne hinten im Buch aufgeführt hat, während ihr lest. Es wird um einiges emotionaler werden. Haltet also die Taschentücher bereit. Aber es verbessert das Lesegefühl. Es macht die Geschichte so intensiv, wie ich selten eine Geschichte erlebt habe. Für mich ist dieses Buch definitiv ein großes Jahreshighlight. Es ist der absolute Wahnsinn und ich werde es noch mehrmals lesen.

Koste den Moment aus, denn er ist das Jetzt!

Von: Jil Aimée Datum: 19. April 2016

In ‚mein bester letzter Sommer‘ begeben wir uns mit der schwer kranken Tessa auf die Reise ins Leben. Sie hat ein Loch im Herzen und auch ihrer Lunge fällt es mit jedem Atemzug schwerer, ihr die nötige Luft zu geben. Tessa war immer eines: ein Musterkind. Gute Noten, die besten beruflichen Chancen, hat sich (für andere) immer richtig entschieden, die richtigen Prioritäten gesetzt und gelernt, während andere feiern waren. Gelernt, während andere verliebt waren. Gelernt, während andere einfach gelebt haben. Ja, sie hat ihr Leben in die Zukunft geschoben, in das ‚Später‘ geschrieben. • Doch was, wenn es dieses ‚Später‘ für sie nicht mehr geben wird? • Was, wenn alles, was man wirklich hat, dieser Moment ist? • Dieser eine Moment nur, wo es doch noch so viel zu erleben gilt? Jetzt rennt ihr ihre Zeit davon und sie muss erkennen, dass sie von ihrem Leben doch noch so viel mehr wollte, als nur auf den Tod zu warten und die falschen Entscheidungen für sich zu treffen. Sie wird zunehmend zorniger, trauriger und schwermütiger. Die Erkenntnis trifft sie hart. Und dann trifft sie auf Oskar, zunächst ein kurzer – scheinbar unbedeutender – Moment in der Weltgeschichte. „Es ist, als würden sich unsere Blicke unterhalten, sich erkennen, wie aus einem anderen Leben.“ Aber in ihrer wird er den Hauptakt spielen. Denn Oskar ist dieser Junge, auf den sich das Warten über all die Jahre doch so sehr gelohnt hat. Dieser eine Junge, der sie auf wundervoll tragische und liebevolle Weise zurück in ‚ihr‘ Leben führt. Der ihr so wunderbar viele ‚erste Male‘ schenken wird. Auch wenn es eben nur für diesen Moment ist. Er schenkt ihr eine letzte Reise, einen letzten Sommer, der ihr vielleicht nicht all das geben kann, was sie sich jemals vom Leben erträumt hat. Der ihr aber doch all das gibt, was sie tatsächlich braucht: Lieben und geliebt zu werden, ist genug. „Ich weiß genau, was er denkt. Wir teilen den Gedanken.“ • Doch wie kann Tessa auf Reisen gehen, wenn sie nicht weiß, ob sie je wiederkommen wird? • Wie verabschiedet sich ein Teenager von seiner Familie, von seiner großen Liebe? • Wie verabschiedet sich ein Teenager von sich selbst? • Wird diese Reise wirklich zu dem Leben, das Tessa braucht, oder holt sie ihre Krankheit ein? • Verrinnt ihre Zeit schneller, als erhofft? Schaltet Eure Lieblingsmusik ein. Oder Teskars Playlist - Ich habe sie beim Lesen gehört und wurde direkt ins Geschehen eingesogen. War mit auf dem Weg nach Italien. Habe alles gesehen. Holt Euch mehrere Packungen Taschentücher. Eine Decke würde auch helfen. Und dann lehnt Euch zurück und lasst Euch erfassen von der Welle des Lebens. Denn auch wenn dieses Buch ein Abschied ist, so ist es doch voller Leben in jedem Moment. In jeder Seite. In jedem Wort. Und ich danke Anne dafür, dass sie mich mit ihren Zeilen daran erinnert hat. Ihr werdet es lieben, ich tue es noch immer. Dieses Buch hat neben der eigentlichen Geschichte so viele Highlights. Da gäbe es den Hasen und die Krabbe, die beide eine besondere Bedeutung haben. Sie stehen für Wünsche und Sehnsüchte, aber auch für Ängste. Doch vor allem auch für Festhalten und Loslassen, für Leben und Erinnerung. Es lohnt sich, sie kennenzulernen. Krabbe und Hase werden Euch zu Beginn der Kapitel begegnen und Euch diese Geschichte nicht nur aus einer Sicht sehen lassen. Dann gibt es da dieses wunderbare Cover, das die Welt in eine Reise packt. Eine Karte, die dem Jetzt mehr an Bedeutung schenkt. Eine kurze Reise voller Musik, denn Musik ist Leben. Eine kurze Reise, die durch das Erlebte doch viel länger wirkt. Ich musste erst einmal verdauen, als ich dieses einzigartige Buch beendet habe. Ich musste es mich erst einmal in seiner ganzen Größe ausfüllen lassen, bevor ich diese Besprechung schreiben konnte. Und auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Aber diese Rezension ist anders. Sie ist Leben und leben lassen. Wir alle kennen diesen einen Menschen, von dem wir uns zu früh verabschieden mussten. Aber auch dieser Mensch musste sich von uns verabschieden, von seinem Leben. Genau dies ist es, was Anne so ergreifend leicht und doch ehrlich schwer mit diesem Roman verdeutlicht hat. Ich musste es erst einmal sacken lassen. Sehen, wie lange es mich begleitet. Nach all diesen Tagen ist es noch immer in meinem Herzen und ich weiß, es wird dort bleiben. Es ist diese eine Geschichte, die mich im positiven Sinne immer begleiten wird. Mich daran erinnern wird, den Moment zu leben und zu schätzen und dankbar zu sein. Auch mal zornig sein zu dürfen. Denn das Leben ist nicht immer nur Freude. Auch mal Lachen zu dürfen, denn das Leben ist nicht immer nur Trauer. Die beiden liegen stets eng beieinander, können zugleich empfunden werden. Und doch, am Ende gilt: das Leben ist schön. Daher musste ich warten, um diesem wunderschönen Werk die richtigen Worte schenken zu können. Ich weiß nicht, ob mir dies schließlich gelungen ist. Aber das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass ich es nicht verpasst habe. Nicht das Buch, nicht die Geschichte, nicht das Leben darin. ‚mein bester letzter Sommer‘ ist mein Lieblingsbuch. Das Eine, an das ich mich auch in Jahrzehnten erinnern werde, wenn die Frage danach kommt. Eben weil es mich so tief berührt hat, wie es nur einmal passieren kann. Anne hat hier einen wundervollen Roman für alle Altersklassen geschrieben. Eine Geschichte über die Bedeutung, wirklich Abschied zu nehmen und das Leben in all seinen Zügen im Jetzt voll auszukosten. Ein Roman über all die Gefühle, die das Leben erst zu dem machen, was es ist: Leben. Einfach ungeschönt und ehrlich beschreibt Anne die empfundene Wut über das Verrennen und Verwirken von (Lebens-) Zeit sowie den erdrückenden Schmerz, der sich um das Herz klammert und einem die Luft abschnürt. Aber eben auch über das wunderbarste aller Gefühle: eine befreiende Liebe, die sogar über den Tod hinaus Hoffnung gibt. Ein Roman auch über die Vergebung. Für andere und sich selbst. Über das Loslassen und ankommen. Letzten Endes aber vor allem über die Liebe. Es ist einfach wirklich eines dieser (selten gewordenen) Bücher, die die ganze Palette der Gefühlswelt bedienen, ohne dabei ‚over-the-top‘ zu wirken. Ich habe es schon mal angemerkt, aber in jeder Zeile springt einem die Ehrlichkeit der unterschiedlichen Emotionen ins Gesicht und macht einem erst begreifbar, was wir alle gemein haben, aber was nur allzu oft in den Hintergrund gerät: unser Leben. Und in diesem sollten wir nicht zu einem Statisten werden, der nur irgendwie funktioniert und Aufgaben erfüllt, damit das Drumherum zufrieden scheint. Nein, im eigenen Leben sollte man die Hauptrolle spielen, wünschen, träumen, Fehler machen, sich ausprobieren und vor allem nach den Sternen greifen. Es leben, so lange man noch kann. Denn wir wissen nicht genau, wie viele Schläge unsere Uhr noch für uns übrig hat. Natürlich hoffen wir auf das Beste, auf die Ewigkeit in unserer kleinen Welt. Aber es ist am Ende das Jetzt und der Moment, die wirklich zählen. Und die gilt es mit all seinen Fasern zu leben. Annes Roman verdeutlich dies auf ergreifende, tiefgründige, traurige und zugleich bittersüße, romantische, liebevolle, zornige, verzweifelte, und aber vor allem auch unverkrampfte Weise. Und ich könnte noch viel mehr passende Adjektive finden, die nicht nur die Geschichte, sondern auch ihren herausragenden Schreibstil betonen, der die Seiten trotz der Schwere und Leichtigkeit zugleich einfach nur so fliegen lässt. Aber ich denke, ihr versteht meinen Punkt. Und letzten Endes solltet ihr dieses Buch wirklich nicht verpassen. Begebt Euch auf eine Reise. Eine erste Liebe, eine tragische und doch wunderschöne, weil sie die Welt bedeutet, weil sie Tessa und Oskar etwas im jeweils anderen finden lässt, dass ihre Herzen brauchen. Entdeckt durch Tessas Augen und durch Oskars Liebe und jugendliche Freiheit neue Welten. Oh, und welche Farben diese Welten tragen. Sie schillern in den bunten, fröhlichen Tönen des italienischen Flairs. Sie machen das Leben lebenswert und den Abschied davon nicht einfacher, aber leichter. Spürt wie die Liebe das Leben ausmacht Und am Ende bemerkt ihr: Oskar hat Tessas Herz den Schlag zurückgegeben. Oskar und Italien waren ein Moment des Friedens. Ein Moment - oder eine Ansammlung vieler davon - der die Zeit stehen ließ, damit sie danach umso lauter schlagen konnte. Es war eine Begegnung, die alles verändert hat. Nicht nur für Tessa. Und doch: Kurz vor dem Ende fing das Leben dann an. „Wenn man die Angst erst einmal hinter sich gelassen hat, warten neue Welten.“ Entdeckt sie! Erlebt sie. Mit Lachen und Tränen und Herz. Wahrheiten sind eben nicht an Weichzeichnungen gebunden, sondern an Gefühl! Eure Jil Aimée

Eine traurig schöne Geschichte darüber, das Leben zu genießen.

Von: Buchherz Datum: 17. April 2016

Tessa hat immer alles erreichen wollen: Die besten Noten, die tollsten Hobbys, das perfekte Studium an der perfekten Universität und die einzige große Liebe. Dafür hat Tessa alles gegeben, immer gewartet und nicht richtig gelebt. Tessa wollte den perfekten Moment mit dem perfekten Jungen und sie hat ja noch Zeit. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass sie bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend und verzweifelt: Das alles ist so ungerecht! Sie zieht sich vor ihrer Familie und der Welt zurück. Bis Tessa auf Oskar trifft. Er blickt hinter ihre Fassade, hat keine Angst vor ihrem Geheimnis und bleibt an ihrer Seite. Oskar überrascht Tessa mit einem außergewöhnlichen Plan: Eine gemeinsame Reise. Damit schenkt er Tessa einen perfekten Sommer. Einen Sommer, in dem Gefühle alles sind. Meine Meinung: Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag ist in einer einfachen flüssigen Sprache aus der Ich-Perspektive von Tessa geschrieben. Die Geschichte des Jugendromans ist unglaublich traurig und schön zugleich. Ich habe mich permanent in einer Gefühlsachterbahn befunden: Von Freude und Rührung über Tessas und Oskars Erlebnis auf ihrer Reise bis hin zu tiefer Traurigkeit, wegen Tessas Krankheit. Die eine oder andere Träne haben ich des Öfteren weinen müssen. Tessa ist anfangs depressiv und niedergeschlagen, was in ihrer Situation sehr verständlich ist. Sie bereut nicht richtig gelebt zu haben, das sie viele Dinge noch nicht getan hat, wie zum Beispiel einen Freund zu haben. Es ist schön zu sehen, wie Tessa im Laufe der Geschichte immer mehr aufblüht und aus ihrer emotionalen Isolation und Abwehr auftaucht. Oskar ist ein starker Charakter, der für sein Alter eine große Reife aufweist und sehr erwachsen mit Tessas Situation umgeht. Er ist sehr sympathisch, liebevoll, fürsorglich und mutig, so dass ich ihn sofort in mein Herz geschlossen habe. Beide Charaktere Tessa und Oskar sind unglaublich sympathische und starke Persönlichkeiten. Die unglaublich traurige Geschichte von Tessas und Oskars Liebe erinnert einen daran, dass man jeden Tag so leben sollte, als wäre es der letzte. Das Leben ist kurz und man sollte es genießen. Fazit: Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag ist ein wundervolles und gleichzeitig unglaublich trauriges Jugendbuch über das Leben und den Tod. Eine schöne Liebesgeschichte mit starken sowie authentischen Charakteren hat mich gar nicht mehr losgelassen und auch noch nach der Lektüre stark beschäftigt. Das Buch erinnert daran, jeden Tag zu genießen.

Bittersüße Liebesgeschichte

Von: Biggi Friedrichs Datum: 16. April 2016

Die totkranke Tessa, die nur noch wenige Wochen zu leben hat, erzählt aus der Ich-Perspektive von ihrem letzten Sommer. Gegen Ende der Geschichte kommt Oskar auch in einigen Kapiteln zu Wort. Tessa hat nur noch wenige Wochen zu leben und verbringt ihre Zeit meistens in ihrem Zimmer beim Lesen. Verliebt war Tessa bisher noch nicht. Sie ist davon überzeugt, dass sie ungeküsst und ohne die erste Liebe erfahren zu haben, in den Sarg wandern wird. Doch dann kommt alles anders. Sie trifft in der U-Bahn einen Jungen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt. "Krabbe" Tessa und Oskar sind total sympathische und glaubwürdige Charaktere. "Mein bester letzter Sommer" ist ein Buch über die große Liebe, über einzigartige Momente, über Tod und Lebendigkeit, über Wut und Traurigkeit, Lachen und Lebenslust. Es ist nicht nur ein Liebesroman, sondern beinhaltet auch einen Roadtrip nach Italien, der Tessa und ihre Beziehung zu ihrer Familie verändert, und ihre Lebenslust so kurz vor ihrem Tod zurückbringt. Anne Freytag erzählt die Story sehr gefühlvoll und einfühlsam. Das Buch ist geeignet für Fans von Büchern wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Die Songs, die im Buch erwähnt werden, und Tessas Playlist am Ende des Buches, müsst ihr euch unbedingt anhören. "Mein bester letzter Sommer" bekommt meine absolute Leseempfehlung.

Keine leichte Kost aber wunderschön erzählt!

Von: Buchmagie Datum: 15. April 2016

Tessa wird sterben. Daran gibt es nichts mehr zu zweifeln oder schön zu reden. Das Loch in ihrem Herzen wird dieses irgendwann zu seinem letzten Schlag bringen. Seit der schrecklichen Diagnose hat sich Tessa zu Hause, in ihrem Zimmer, verkrochen und lässt kaum noch Menschen an sich heran. Ihrer Mutter, die das Geheimnis um den nahenden Tod ihrer Tochter jahrelang mit sich herum getragen hat ohne etwas zu sagen, gibt Tessa die Schuld an allem. Mit ihrer Schwester, mit der sie eigentlich immer ein gutes Verhältnis hatte, redet Tessa kaum noch, außer um zu streiten. Ihr Vater, der es wohl Zuhause nicht mehr aushält, flüchtet sich in Arbeit. Tessas Gedanken kreisen einzig und allein um ihren bevorstehenden Tod. Sie weiß nicht, ob es bereits morgen, nächste Woche oder nächsten Monat passiert. Doch ihre Gedankenwelt und ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt, als Tessa Oskar begegnet. Mit Oskar ist plötzlich alles anders und obwohl sie ihn anfangs auch nicht an sich heranlassen will, durchbricht er Tessas Mauern und zeigt ihr, dass, obwohl sie nicht mehr viel Zeit hat, das Leben trotzdem verdammt großartig sein kann... "Puh", das ist wohl der erste Ausdruck, der mir einfällt, wenn ich über den ersten Jugendroman der Autorin Anne Freytag nachdenke. "Mein bester letzter Sommer" tut auf den meisten seiner 368 Seiten richtig weh. Das liegt zum ersten daran, dass die Autorin das Schicksal ihrer jungen Protagonistin schonungslos erzählt. An Tessas Loch im Herzen wird nichts beschönigt, die junge Frau ist todkrank und wird das nächste Lebensjahr nicht mehr erreichen. Und diese Tatsache hat erst einmal dazu geführt, dass ich auf jeder verdammten Seite einfach furchtbar mit gelitten habe. Die Frage, wie man sich fühlen muss, wenn man jederzeit damit rechnet, dass das Leben zu Ende geht, zog sich, als roter Faden, durch den gesamten Roman und führte somit auch zwangsläufig dazu, dass man sich die Frage auch selbst des öfteren gestellt hat. Tessa hat eigentlich noch ihr gesamtes Leben vor sich, sie hatte Pläne, die sie jetzt alle nicht mehr verwirklichen kann. Das ist traurig und das ist auch immer noch traurig, als dann Oskar schließlich in der Handlung auftaucht. Oskar ist für Tessa der Sonnenstrahl an einem wolkenverhangenen Himmel, wie kitschig das auch klingen mag aber genauso ist es. Völlig selbstlos stellt er seine eigenen Gefühle nach hinten und tut alles dafür, dass Tessas letzte Zeit auf Erden unvergesslich wird und genau das gelingt ihm auch. Man möchte Oskar einfach nur in den Arm nehmen, dafür, dass er Tessa gezeigt hat, dass das Leben, auch mit einer einfach nur grausam schrecklichen Ausgangssituation, wundervoll sein kann. Wundervoll aber vor allem auch lebenswert. Und das lässt den Kloß im Hals, der den Leser, während der gesamten Geschichte, erhalten bleibt, wenigstens ein bisschen verblassen. Anne Freytag setzt uns mit "Mein bester letzter Sommer" keine leichte Kost vor. Wie schon erwähnt, tut dieses Buch weh. Zweifellos ist es aber gleichzeitig eine wundervolle Hymne an das Leben. Eine Geschichte, die zeigt, was Liebe kann, wenn du mit dem richtigen Menschen zusammen bist. "Mein bester letzter Sommer" berührt auf jeder Seite und bleibt lange im Gedächtnis. Unbedingt, unbedingt lesen!

Traurig, herzergreifend und wunderschön

Von: Chrissis Corner Datum: 14. April 2016

Das Cover: Ich war und bin es immer noch so hin und weg von diesem Cover. Ist es nicht einfach traumhaft?! Die Farbe strahlen und es wirkt nach einem perfekten Sommergeschichte. Oskar und Tessa auf dem Dach des alten Volvos, Tessas Kopfhörer und diese blaue Kugel. Ich denke für die Darstellung der Kugel gibt es einen großen Freiraum für Interpretationen. Ob das Blau des Meeres in Italien oder die Welt für Tessa. Ganz gleich, es sieht wunderschön aus! Und das beste ist es geht noch weiter, sowohl vorne als auch hinten in dem Buch sind noch weitere Illustrationen! Vorne kann man die Reiseroute von Tessa und Oskar sehen und hinten ihre Playlist. Ich war wirklich überrascht, als ich es geöffnet habe. Meiner Meinung nach ein gestalterisches Meisterwerk! Meine Meinung: Das Buch beschäftigt sich mit einem schwierigen Thema, dem Tod und dem Sterben. Während der Geschichte begleitet man Tessa auf ihrem Weg und wie sie sich darauf vorbereitet. Bis sie Oskar traf, saß sie immer nur zu Hause und hat auf den Tod gewartet, doch durch Oskar hat sich das geändert. Er hat ihr gezeigt, wie man sein Leben lebenswert machen kann und, dass man sterben kann, ohne etwas im Leben zu bereuen oder nach zutrauern. Diese Aspekte bringt Anne Freytag hervorragend rüber. Nicht zuletzt liegt das an der Protagonistin Tessa. Sie ist 17 Jahre alt und viel zu jung zum Sterben. Bis zu dem Zeitpunkt hat sie immer nur davon geträumt, was sie mit ihrem Leben anfangen wird, z.B. wollte sie unbedingt in Oxford studieren. Durch die Nachricht, dass sie bald sterben wird, sind alle ihre Träume unerreichbar für sie geworden. Tessa ist nicht nur unglaublich traurig und melancholisch, sondern zu Beginn des Romans trägt sie eine ungeheure Wut in sich. Während des Romans verarbeitet sie diese und lernt sich selber besser kennen. Oskar scheint das genaue Gegenteil von ihr zu sein, locker, lebhaft und offen. Doch auch Tessa wird erfahren, dass nicht alle so ist, wie es scheint. Beide wirken sehr authentisch und greifbar. Mir war die Vorstellung zeitweilig etwas zu intensiv, wie stark sich Tessa auf Oskar fixiert und das er anscheinend immer weiß, was sie denkt. Für mich hat das leider etwas unglaubwürdig gewirkt und etwas von dem Glanz genommen. Auch die Anfangsszene in der U-Bahn war leider nicht nach meinem Geschmack. Der Schreibstile von Anne Freytag war wunderbar leicht und locker. Durch ihn wurde die Geschehnisse abgemildert und leichter zu verarbeiten. Das soll nicht heißen, dass die Autorin etwas beschönigt. Nein, sie ist unheimlich ehrlich und gerade deswegen wirkt der Roman authentisch. Ansonsten ist es ein toller Roman, der einem zeigt, dass das Leben einzigartig ist und wir alle nur dieses ein haben und es nutzen sollten. Der Roadtrip von Tessa und Oskar war der Höhepunkt der kompletten Geschichte und mein absoluter Lieblingsteil! Es ist ein Roadtrip, wie ihn sich wohl jedes Mädchen wünscht. Das Ende des Buches ist teilweise klar vorhersehbar, aber mein weiß nie so richtig wann und wie es kommen wird. Teilweise auch etwas anders als erwartet. Leider sind für mich ein paar Fragen offen geblieben. Der Schreibstile von Anne Freytag war wunderbar leicht und locker. Durch ihn wurde die Geschehnisse leichter zu verarbeiten. Das soll nicht heißen, dass die Autorin etwas beschönigt. Nein, sie ist unheimlich ehrlich und gerade deswegen wirkt der Roman authentisch. Ein gut gelungenes und emotionales Buch, bei dem ganz klar lautet: "Der Weg ist das Ziel!" Auf jeden Fall sollte man Taschentücher während des Lesen bereit halten.

Ein Buch voller Emotionen

Von: Mandys Bücherecke Datum: 13. April 2016

Inhalt Die 17-jährige Tessa hat immer ein völlig durchgeplantes Leben geführt, doch war sie bisher nie verliebt und hat nie etwas gewagt. Sie dachte immer, dass sie noch Zeit hat. Doch sie war schon immer todkrank und nun wird dieser Sommer wohl ihr letzter sein. Voller Wut, Selbstmitleid, Verzweiflung und Angst verbringt sie ihre Tage alleine und zurückgezogen in ihrem Zimmer, bis sie Oskar trifft. Er schafft es sie aus ihrer Zurückgezogenheit zu befreien und schenkt ihr den besten letzten Sommer den sie sich vorstellen kann. Meine Meinung "Mein bester letzter Sommer" gehört zu den Büchern, die ich eigentlich nicht gerne rezensiere, weil es für mich immer schwer ist meine Gefühle, bei Büchern in denen die Protagonisten todkrank sind, zusammenzufassen. Da ich nah am Wasser gebaut bin, nehmen mich solche Bücher immer besonders mit. Doch "Mein bester letzter Sommer" ist ein ganz besonderes Buch und so versuche ich hier einmal zu beschreiben, wie sehr es mich bewegt, mitgenommen, aber auch zum Lächeln gebracht hat. Schon alleine der Prolog in dem Tessa in der U-Bahn einen Jungen sieht, an den sie immer wieder denken muss, konnte mich emotional fesseln. Als sie dann beschreibt, wie es für sie anfühlt zu wissen, dass sie sterben muss, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Nicht nur, dass ich ihre Gefühle von Trauer bishin zu Wut mehr als spüren konnte, als würde ich diese Gefühle selber durchmachen, nein, die Trauerphasen, die ich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit als Kinderkrankenschwester kenne sind hier authentisch und mehr als realistisch dargestellt. Als sie dann Oskar trifft, nimmt der Plot eine wunderschöne, wenn auch tieftraurige Wendung. Durch Oskar wird das Buch nicht nur zu einem Buch über Trauer und den nahenden Tod, sondern auch zu einem Buch über das Leben und die Liebe. Zusammen unternehmen sie einen Roadtrip durch Italien und man verfolgt diese wunderschöne Liebe, die versucht das Beste aus der kurzen Zeit zu machen. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war, wie die Autorin Tessas Krankheit aus ihrer Sicht darstellt. Es ist alles authentisch und so wie ich es kenne dargestellt, aber mit jugendlichen Worten und mit einem Realismus, der seinesgleichen sucht. Dabei beschönigt sie nichts. Sie sagt ganz offen, was Tessa für Schmerzen hat und was sie erwarten wird. Das ist hart, aber einfach passend. Denn Tessa hat ein Loch im Herzen und die Lungenschlagader fehlt und ihre bisherigen Operationen konnten den Tod nur herauszögern und weitere Operationen wird es nicht geben. Neben der Liebe, Tessas Krankheit und dem Tod, dreht sich das Buch aber auch um Familie, Zusammenhalt und dem Wunsch einmal in einem Leben noch etwas erlebt zu haben. Tessa zögert am Anfang sich auf Oskar einzulassen, weil es grausam wäre, da sie nicht lange zu leben hat, aber wie sich dann alles entwickelt ist einfach toll und wie schon erwähnt emotional. Der Schreibstil ist ebenfalls mehr als authentisch, leicht und locker, wenn auch teils bedrückend, zu lesen und überzeugend. Alles wird aus Tessas Ich-Perspektive geschildert. Später gibt es Perspektivwechsel in denen man Oskars Perspektive geschildert bekommt, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso ist es mir mit den Protagonisten ergangen. Sie sind realitisch, authentisch und tiefgründig ausgearbeitet. Einzig wie schnell Tessa sich in Oskar verliebt ohne ihn zu kennen, finde ich etwas übertrieben, aber das kann auch gut daran liegen, dass sie einfach nicht mehr lange zu leben hat. Das Ende bietet kein Happy End und hat mich lange beschäftigt, dennoch ist es ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde. Es ist tieftraurig und auch wunderschön. Fazit "Mein bester letzter Sommer" ist ein ganz besonderes Buch voller Emotionen. Es ist tieftraurig, aber auch wunderschön und ich kann diesen außergewöhnlichen Road-Trip nur empfehlen. Allerdings ist es wirklich keine leichte Kost, aber ich finde wirklich, dass es sich lohnt.

Mein letzter erster Road-Trip

Von: Liberiarium Datum: 13. April 2016

PLOT Der erste Freund, die große Liebe, die kulturreiche Weltreise, der Führerschein – all das bleibt Tessa verwehrt. Obwohl sie erst 17 Jahre alt ist, weiß sie, dass sie bald sterben wird. Anstatt wirklich ihr Leben zu genießen hat Tessa immer auf den idealen Moment gewartet und jetzt plant sie ihre eigene Beerdigung. Als sie auf Oskar trifft wird ihr bewusst, dass man nicht alles im Leben perfekt organisieren kann. Dinge passieren und manchmal kann man sich dagegen nicht wehren. Oskar versteht das Mädchen. Er glaubt zu wissen, wer Tessa ist, auch wenn sie Angst hat, sich ihm zu öffnen. Oskar kann gar nicht anders, als ihr einen wundervollen besten Sommer zu bescheren. MEINUNG Auf dieses Buch habe ich schon lange sehnsüchtig gewartet (nicht umsonst kam es in mein Video über die Bücher, auf die ich mich 2016 am meisten freue). Das lag nicht nur an der charmanten Autorin Anne Freytag, sondern auch an meiner Vorliebe für Romane aus dem Sick-Lit-Genre. Schon nach den ersten Seiten war ich ziemlich gefesselt, auch wenn der Prolog mich anfangs etwas verwirrt hatte, weil ich zu dem Zeitpunkt noch nichts mit ihm anzufangen wusste. Schon das Design ist ein Augenschmaus für sich. Klappt man das Buch auf, findet man eine zauberhafte Karte von Deutschland nach Italien vor und auf den letzten Seiten kann man die offizielle Teskar (Tessa und Oskar) Playlist bewundern. Bei so viel Liebe fürs Detail ging es gar nicht anders, als dass ich mich in den Roman verliebt habe. Das Buch erzählt die Geschichte aus Tessas Perspektive in der ersten Person, weshalb ich mich schnell mit der Figur identifizieren konnte – auch wenn Tessa das einem manchmal gar nicht so leicht macht. Allerdings folgt nicht der gesamte Roman ausschließlich ihrer Perspektive, doch mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten. Auch die Kapitel machten es mir leicht, schnell in einen Lesefluss zu kommen und gar nicht mehr aufhören zu wollen. Mit einer manchmal etwas ominösen Überschrift, die gleichzeitig für viel Charme sorgt, und einer kleinen Zeichnung wird das Kapitel begonnen. Diese sind kurz und machen Lust darauf, direkt das Folgekapitel zu lesen. Ich wurde jedenfalls sofort angefixt. Die Charaktere sind wundervoll gestaltet. Protagonistin Tessa scheint auf dem ersten Blick zwar wie das Mädchen aus deiner Klasse, das immer in allem die Beste war und das ideale Leben geführt hat, doch strahlt sie darüber hinaus noch so viel mehr aus. Im starken Kontrast zu ihr steht ihre Schwester, die sich genau gegenteilig verhält; sie sagt immer das, was sie denkt und gibt nichts darauf, was die anderen von ihr halten. Mit ihr kam ich am schwierigsten aus, denn auch wenn ihre Protesthaltung eine tiefere Bedeutung hat, fand ich ihre Überreaktionen manchmal weniger authentisch. Tessas Eltern wirkten auf mich oft mit der Situation überfordert, doch welcher Elternteil wäre das nicht, wenn er erfahren würde, dass die eigene Tochter stirbt? Oskar ist der Mann in der Mitte, der zwischen all dem steht. In ihn kann man sich ja eigentlich nur verlieben, so liebevoll und fürsorglich er ist. Besonders Oskars Hintergrundgeschichte hat mich zu Tränen gerührt. Insgesamt haben mich die Charaktere überzeugt. Sie wirkten einfach, wie die Leute von nebenan und das machte das Ganze für mich sehr realistisch. Die Romanthemen drehen sich nicht nur um Tessas Krankheit. Es geht um Liebe und Familienzusammenhalt, darum, sich Wünsche zu erfüllen und das Leben in all seinen Zügen auszukosten. Ein Road-Trip sorgt für den entsprechenden Flair (und man wünscht sich gleich selbst in die Sonne) und verpackt die Geschichte kompakt. So traurig der Roman auch ist, weiß Anne Freytag mit den Worten umzugehen. Man stürzt nicht in ein unendlich tiefes Loch, selbst wenn man gerade ein paar Tränen verdrückt hat. Es schien mir, als habe jedes Wort den perfekten Platz gefunden, um dem Leser trotz der Traurigkeit ein Lächeln zu schenken. Als emotionaler Mensch habe ich beim Lesen viel geweint, doch schlussendlich hatte ich ein gutes Gefühl, als ich die letzte Seite ausgelesen hatte. Anne Freytag hätte den Bogen zwischen Freude und Kummer nicht besser spannen können. Vor allem blieb mir aber Tessas Unsicherheit ständig im Kopf. Sie denkt viel nach, anstatt die Worte auszusprechen und so ist sie sich selbst nie sicher genug, um den nächsten Schritt zu wagen. Ihr kranker Körper und der Gedanke daran, dass sie nicht attraktiv genug sein könnte, stört sie. Sie hat Angst, sie könne jemandem zu nahe kommen und denjenigen damit verletzen und hält sich selbst für zu unerfahren, um aus sich herauszukommen. Trotz ihrer Krankheit ist Tessa ein Mädchen von nebenan mit Ängsten, die wohl jeden Teenager bewegen dürften. Nach der Entdeckung der Playlist im Buch war klar, dass auch Musikfans auf ihre Kosten kommen. Immer wieder begleiten Tessa und Oskar verschiedene Songs, die einem danach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Bei mir blieb die Musik zu Teskar so sehr hängen, dass ich auf Spotify direkt eine Teskar-Wiedergabenliste erstellt habe. Dadurch sind die Figuren und ihre Geschichte auch bei mir, nachdem ich den Roman ausgelesen hatte. Und so schnell werden sie auch nicht von meiner Seite weichen. FAZIT Der Schreibstil ist umwerfend, die Charaktere authentisch und man bekommt sofort große Reiselust! Noch immer möchte ich weinen, wenn ich nur an die Geschichte denke und trotzallem kann ich gar nicht anders, als die lebensbejahenden Botschaften, die das Buch durchziehen, zu loben. Besonders habe ich mich über die Playlist zum Roman gefreut, sodass ich gar nicht anders konnte, als Mein bester letzter Sommer mit fünf von fünf Sternen auszuzeichnen. Dieses Buch wird dieses Jahr vermutlich noch häufig verschenkt und empfohlen und ist nicht etwa still und schleichend, sondern ziemlich rasant in meine Liste der Lieblingsromane gewandert. Anne Freytag, du hast mich verzaubert.

Mein bester letzter Sommer

Von: Leseengel Datum: 12. April 2016

Inhalt: Die 17-jährige Tessa hat nicht mehr viel Zeit, denn sie ist totkrank. In diesem Zustand will sie nichts weiter als sich in ihrem Zimmer zu verschanzen, das ändert sich als sie Oscar kennen lernt. Mit ihm kommt auch ihre Freude zurück und sie machen sich zusammen zu einem Roadtrip nach Italien auf. Dort erleben sie einen perfekten Sommer. Meine Meinung: “Mein bester letzter Sommer” ist das erste Buch, das ich von Anne Freytag gelesen habe. Sie hat mit Oskar und Tessa zwei Charaktere erschaffen, mit denen ich mich schnell angefreundet habe. Tessa habe ich anfänglich als ziemlich schroff gegenüber ihrer Familie wahrgenommen. Dieses Verhalten wird im Laufe der Geschichte aufgefasst und erklärt sich. Ansonsten ist Tessa ein eher schüchternes Mädchen, das nicht mehr so recht an sich glauben kann. Oskar gibt ihr Selbstvertrauen und Halt. Er weiß auf was er sich mit Tessa´s Krankheit einlässt, aber er beschert ihr noch mal einen wunderschöne Zeit und geht wunderbar damit um. Er ist verständnisvoll, lustig und hat mir auch immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich könnte warscheinlich ewig von ihm schwärmen. Was ich noch erwähnen will, ist die Beziehung zwischen Tessa und Oskar, sie lernen sich mit zu Vertrauen und die Entwicklung ihrer Liebe ist wunderschön. Anne Freytag´s Schreibstil zieht einen sofort in seinen Bann und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dabei ist alles sehr lebendig, die ganzen Orte, Personen und Ereignisse. Die Emotionen werde direkt auf einen übertragen und man fühlt mit, ich musste schon am Anfang weinen und auch immer wieder dazwischen. Die Geschichte war wunderschön und gleichzeitig sehr traurig, einen nimmt das emotional wirklich mit, vorallem weil man zu Oskar und Tessa nach wenigen Seiten eine Bindung aufgebaut hat. Fazit: Ein Gänsehaut Buch, unendlich traurig und wunderschön zugleich. Tessa und Oskar erleben eine wunderschöne erste Liebe und wir Leser haben das Glück, sie miterleben zu dürfen.

Anne Freytag - Mein bester letzter Sommer

Von: buecherherz Datum: 11. April 2016

Es ist noch nicht lange her, da habe ich das letzte Mal Jugendlichen beim Sterben zugesehen. Aber ich habe "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" trotzdem so sehr geliebt. Vielleicht zog mich deswegen "Mein bester letzter Sommer" so magisch an. Der Klappentext versprach Ähnliches. Deswegen musste das Buch nicht lange auf meinem SuB liegen. Ich begann zu lesen und beendete es nach zwei Bahnfahrten und einem Nachmittag innerhalb von zwei Tagen. Vollkommen aufgelöst in einem Tränenmeer. Tatsächlich sind dieses Buch und "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sehr ähnlich. Einem Vergleich muss es sich wohl stellen. Jugendliche Protagonisten, tödliche Krankheiten, die große Liebe, eine Reise... Die Komponenten zeigen deutliche Parallelen. Und trotzdem ist "Mein bester letzter Sommer" kein billiger Abklatsch für mich. Es ist ein eigenes Buch mit eigenen Figuren und Problemen. Mit einer ganz eigenen Geschichte. Und diese Geschichte – Tessas Geschichte – traf mich mitten ins Herz. Es dauerte nicht lange, da musste ich das Buch das erste Mal zur Seite legen, weil mich die Tränen im Zug überfielen. Und eigentlich konnte ich dann auch nicht mehr aufhören. Immer wieder musste ich weinen. Mal aus Rührung, mal aus Trauer, mal aus Glück und mal aus Angst. Es berührte mich so sehr diesem 17-jährigen tapferen Mädchen zuzusehen, das weiß, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. All ihre Schmerzen, egal ob physisch oder psychisch, wurden so eindringlich beschrieben, dass ich so sehr mit ihr mitleiden konnte. Und plötzlich kommt Oskar. In der Danksagung sagt Anne Freytag "Ich habe mich erst in Tessa verliebt und dann mit ihr in Oskar.". Ich sage: "Ich habe mich erst in Tessa verliebt, dann mit ihr in Oskar und am Ende in Anne Freytag.". Oskar, der junge mit den tiefblauen Augen und dem Lächeln, das Gänsehaut beschert, holt Tessa mit einem Schlag aus ihrem Schneckenhaus und erschafft ihr die schönsten Erinnerungen. Die beiden beginnen einen Roadtrip und ich war auf jeder Station der Reise so gern dabei. Zusätzlich spielte die Musik noch eine mittelgroße Rolle und auf den letzten Seiten ist sogar die Playlist abgedruckt. Auf den ersten Seiten findet man die Stationen der Reiseroute auf einer Landkarte eingezeichnet. Ich habe sie alle in mein Herz geschlossen. Jede einzelne Person. Tessas Eltern, ihre Schwester, selbst ihre Ärzte und Freundinnen. Und natürlich Tessa und Oskar – Teskar. Das Buch ist aus Tessas Sicht geschrieben. Die eindringlichen Beschreibungen verstärken sich somit um ein Vielfaches. Die Sprache ist perfekt auf ein 17-jähriges, intelligentes Mädchen angepasst. Locker leicht, nicht zu cool, nicht zu gestellt. Die Sprache machte es möglich, dass man sich wohlig weich in dieses Buch einpacken lassen konnte und von den Emotionen überschwemmt wird. Es fällt mir schwer, meine Liebe für dieses Buch in diese Rezension zu verpacken. Ich habe jede einzelne Seite genossen. Denn das Buch hat mich berührt. Es hat mich weinen lassen, mich mit auf eine Reise genommen. Ich war mit den beiden in all den Städten und dachte: "Da musst du irgendwann wirklich mal hin. Das muss da so wunderschön sein.". Bis zur letzten Seite habe ich mitgefiebert und auf ein Wunder gehofft. Ich wollte sehen, dass es diesem wundervollen Mädchen am Ende doch gut geht. Dass sie ihre Liebe mit Oskar noch lange genießen kann. Wie es ausgeht, muss dann aber jeder selber herausfinden. Ich sage es normalerweise nicht, aber: Wenn ihr mit diesem Thema grundsätzlich kein Problem habt, dann lest dieses Buch! Es ist toll! Es ist fantastisch! Es zieht einen in den Bann! Und ich ganz persönlich mag es sogar noch ein Stückchen mehr als "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und das habe ich schon über alle Maßen geliebt. Das ist aber natürlich individuelle Geschmackssache. Trotzdem hat "Mein bester letzter Sommer" alles richtig gemacht.

Berührende Roadtripgeschichte über ein sterbendes Mädchen

Von: Kristin von Tausend Bücher Datum: 11. April 2016

Tessa ist 17 und hat noch nicht besonders viel erlebt. Der perfekte erste Kuss, der perfekte erste Freund - damit wollte sie sich noch Zeit lassen. Doch dann erfährt sie, dass es dafür zu spät ist, denn sie ist krank und wird sterben. Daraufhin zieht sie sich zurück und wartet auf das Ende. Bis sie Oskar trifft und mit ihm ihren letzten perfekten Sommer verbringt.. Von Anne Freytag hört man immer viel, und besonders viel Positives. Daher war ich sehr gespannt auf ihren neuen Jugendroman, denn sie kann sehr gut schreiben und der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen. Etwas skeptisch war ich natürlich, denn Geschichten über sterbende Jugendliche gibt es zur Zeit wie Sand am Meer und da ich schon einige sehr gute Bücher in dieser Richtung gelesen habe, bin ich bei neuen immer entsprechend kritisch. Aber diese Sorge war unbegründet und Anne Freytag konnte mich von ihrem Buch überzeugen! Es beginnt mit dem schönen Schreibstil, der sich leicht lesen lässt, aber auch gut zeigt, wie verzweifelt sich Tessa fühlt. In ihr haben sich viele Gefühle aufgestaut und sie ist enttäuscht, dass sie ihr Leben nicht wie geplant fortführen kann. Dabei konnte man sich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen, verstehen warum sie sich so fühlt und wurde selbst ganz gerührt von ihrem schweren Schicksal. Auch als Charakter war sie sehr sympathisch und interessant - ich konnte viele ihrer Handlungen gut nachvollziehen und habe mich gefreut, sie in diesem Buch kennen zu lernen. Den Handlungsverlauf fand ich ebenfalls sehr gut. Es gibt einen kleinen Roadtrip durch Italien, bei dem Tessa und Oskar an verschiedenen Stationen Halt machen und dadurch bekam das Buch nochmal ganz neue und schöne Facetten, denn die einzelnen Stationen waren wirklich toll beschrieben. Die Atmosphäre der einzelnen Orte war für mich etwas ganz besonderes und sie haben perfekt zu Annes Weise gepasst, die restliche Geschichte zu erzählen. Denn Annes Art, Tessas Gefühle zu beschreiben, ihre Krankheit zu verdeutlichen und über eine süße Liebesgeschichte zu erzählen, konnten mich nicht nur fesseln, sondern auch sehr berühren. Die Autorin hat es geschafft, trotz der schweren Krankheit und dem Todesthema im Buch viele schöne Momente und ganz besondere Augenblicke zu schaffen, die mir unglaublich gefallen haben. Lediglich der Zeitraum, in dem die Geschichte spielt, kam mir für die Liebesgeschichte etwas zu kurz vor - denn Tessa und Oskar waren sofort Feuer und Flamme füreinander und ich hätte mir ein etwas langsameres Kennenlernen der beiden gewünscht. Bei dem sich die tiefen Gefühle, die die beiden füreinander haben, auch wirklich entwickeln können und nicht von einem auf den anderen Moment gleich da sind. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen. Natürlich ist das Thema nichts neues, dafür wurde es aus meiner Sicht aber sehr schön und emotional umgesetzt und der Roadtrip durch Italien hat dem Buch das gewisse Etwas gegeben. Eine ganz klare Leseempfehlung, besonders, wenn man Lust auf eine schöne, berührende Geschichte hat.

Eine Achterbahn der Gefühle

Von: Natalie77 Datum: 11. April 2016

Inhalt: Tessa ist 17 Jahre alt und hatte viele Pläne. Studieren in Oxford, einen Jungen kennen lernen und Heiraten, vielleicht irgendwann mal Kinder. Doch dann erfährt sie das sie sterben muss und ist nur noch wütend. Ausgerechnet dann trifft sie Oskar. Der Junge, der Eine, der die Liebe ihres Lebens sein könnte. Der Junge der ihr zeigt was Leben ist auch wenn man sterben muss.... Meine Meinung: Ich weiß gar nicht was an diesen Geschichten so toll ist in denen es um den Tod geht. Doch ich lese sie gerne und da bin ich auch nicht die Einzige. Mein bester letzter Sommer erzählt vom Tod, doch viel wichtiger ist in diesem Buch das Leben. Die Autorin setzt sich gut mit der Tatsache auseinander das man im Moment leben soll. Nichts aufschieben, das Leben genießen. Und auch das es nicht nur von Vorteil ist, wenn man weiß das man bald stirbt. Dieses Buch ist ein sehr Lebensbejahendes Buch und kann viel beibringen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Ich bin durch die Geschichte geflogen und habe viele verschiedene Gefühle durchlebt. Es ist auf jeden Fall ein Buch zu dem man sich Taschentücher besorgen sollte, denn es gibt mehr wie eine wirklich herzzerreißende Szene die mir sehr Nahe ging. Das Buch ist für Jugendliche und kann doch auch Erwachsenen noch einiges zeigen. Die Figuren sind nicht so zahlreich. Die Hauptfigur ist Tessa. Sie erzählt den überwiegenden Teil der Geschichte aus ihrer Sicht und man hat nie das Gefühl, das diese unrealistisch ist. Man erlebt mit ihr eine Achterbahn der Gefühle. Die Wut auf das Leben und ihre Eltern, Enttäuschung, Liebe und Trauer. Sie wandelt regelmäßig von zu Tode betrübt zu Himmelhochjauchzend. Das kann man ihr auch gar nicht verdenken. Sie macht eine recht positive Entwicklung durch im Laufe der Geschichte. Oskar ist derjenige der bei Tessa positive Gefühle auslöst. Er nimmt sie wie sie ist, ist verliebt und kommt erst gegen Ende zu Wort. Da erfährt man dann auch mehr von seinen Gefühlen. Diese Wechsel am Ende ist sehr schön, weil es einem die Figuren noch näher bringt. Es gibt noch Nebenfiguren, wie die Eltern und auch die Schwester von Tessa. Die in Teilen wichtig sind, aber mehr zu Beginn als zum Ende hin. Am Ende hatte ich viele Lesestunden in denen ich gefesselt war von Tessas Geschichte und eine Achterbahn der Gefühle erleben durfte.

Rezension - Mein bester letzter Sommer

Von: Kaddy Datum: 10. April 2016

"Mein bester letzter Sommer" ist eines der wenigen Bücher, bei denen nicht ich sondern die Autorin meine Emotionen im Griff hatte. Mit nur 365 Seiten hat es Anne Freytag geschafft mich zum Weinen, lachen und kichern zu bringen. Gefühle spielen beim Lesen vom Buch aber auch in der Geschichte eine ganz große Rolle! "Mein bester letzter Sommer" gehört zwar zu den ernsteren Jugendbüchern jedoch erkämpft es sich eindeutig einen Platz im Herzen, welchen es sich aber auch echt verdient hat. Das gesamte Erscheinungsbild vom Buch gefällt mir so richtig gut und hat mich auf Anhieb angesprochen. Der Buchumschlag ist wunderschön gestaltet und total gut gelungen. Aber auch das innere vom Buch wurde so richtig schön gestaltet. Öffnet man das Buch so springt einem gleich eine wunderschöne Karte ins Gesicht und man fragt was diese von der Geschichte preisgibt. Mein erster Gedanke dazu war, dass die Geschichte eine Reise beinhalten wird, doch dahinter steckt mehr was man im laufe der Geschichte erfahren wird. "Mein bester letzter Sommer" liest sich ziemlich gut, da es unkompliziert geschrieben ist. Durch die vielen Beschreibungen bekommt man zusätzlich ein ziemlich gutes Bild von den Ereignissen. Zu Beginn erfährt man schonungslos, das Tessa krank ist. So krank, das sie nicht mehr lange zu leben hat. Man möchte sofort Mitleid mit ihr empfinden, da sie mit ihren 17 Jahren eigentlich das ganze Leben noch vor sich hätte, doch das lässt dieser starke Charakter nicht zu. Tessa wirkt in meinen Augen ziemlich stark, obwohl sie das Leben schon längst abgeschrieben hat. Die Geschichte hat mich am Anfang ziemlich stark an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" erinnert. Lange ist dieser Gedanke hängen geblieben und ich habe auch unbewusst nach Ähnlichkeiten gesucht. Erst nach ca. 1/3 vom Buch konnte ich mich auf die Geschichte einlassen und die Gedanken an das Buch von John Green beiseite schieben. Die meisten Kapitel sind aus der Sicht von Tessa geschrieben und sind mit einer Krabbe gekennzeichnet, die Kapitel aus Oskars Sicht haben einen kleinen Hasen. Diese Kennzeichnung ist mir allerdings ziemlich spät aufgefallen. Ich dachte zuerst, dass die Krabbe nur eine Verzierung ist aber wie bei dem Bucheinband steckt mehr hinter der Gestaltung. Durch den Wechsel der Sichtweise der Person, die gerade erzählt bekommt man einen sehr guten Eindruck der Gefühle und Gedanken von Tess und Oskar. Da allerdings Tess die meiste Zeit erzählt erfährt man sehr gut wie es für sie ist mit der Situation klarkommen zu müssen bald zu sterben. Schnell entsteht eine starke Bindung zwischen ihr und dem Leser. Besonders schmerzhaft war für mich, bzw. was mich traurig gemacht hat, die Tatsache zu erfahren, dass Tessa ihr Leben nicht richtig gelebt, sondern aufgeschoben hat. Die ganze Zeit hat sie Dinge voraus geplant und aufgeschoben mit dem Gedanken, dass sie noch Zeit im Leben hätte für diese Dinge. Doch diese hat sie leider nicht mehr. Das ist der Punkt an dem man als Leser nachdenklich wird und sich fragt was man selbst schon alles aufgeschoben hat mit dem Gedanken, dass man dafür noch einige Jahre hat. Neben den vielen Beschreibungen für die Situationen, Personen oder Ereignissen haben Tessa und Oskar für die jeweiligen Momente immer ein Lied genannt, welches dazu passen würde. Diese Playlist findet man auf den letzten Seiten vom Buch. Als ich das Buch ein zweites Mal gelesen habe, habe ich diese Lieder in einer Playlist im Hintergrund gehört und muss sagen dass sie wirklich gut zu den jeweiligen Situationen passen. Die Idee die Geschichte mit Musik gefällt mir besonders gut, da man eine anderen, intensiveren Eindruck beim Lesen hat. Fazit: "Mein bester letzter Sommer" gehört, neben "Mein Herz und andere schwarze Löcher" von Jasmine Warga, definitiv zu meinen Herzensbücher, mit denen ich richtig viel gefühlt und es genossen habe sie zu lesen. Es bringt einen über das Leben und vor allem über sein eigenes nachzudenken. Oft bleiben wir in unserer Wohlfühlzone oder verschieben Dinge mit dem Gedanken, dass wir dafür noch genug Zeit haben werden. Doch haben wir überhaupt diese Zeit manche Dinge nicht zu tun? Obwohl die meiste Zeit die Atmosphäre traurig und etwas drückend ist, gelingt es der Autorin einem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich war von der Geschichte so berührt und begeistert, dass ich das Buch kurz darauf ein weiteres Mal gelesen habe mit Teskars Playlist im Hintergrund. Ich kann diese Geschichte jedem wärmstens weiterempfehlen und bin echt froh, dass das Buch seinen Weg zu mir gefunden hat und ich es lesen durfte. Tessa hat immer gewartet - auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch die hat sie nicht. Das 17-jährige Mädchen erfährt, dass sie bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend und verzweifelt - bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der sie und ihre Fassade durchschaut, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind.

Man lacht, weint, liebt ...

Von: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog Datum: 10. April 2016

Anne Freytag hat ihr Werk “Mein bester letzter Sommer” im Heyne Verlag veröffentlichen lassen. So können die Leser nun seit März 2016 diese romantisch, traurigen 365 Seiten Geschichte beschluchzen und sich verlieben. Tessa weiß, was ihr bevorsteht - sie hat nur noch wenige Wochen zu leben. Und das mit gerade einmal 17 Jahren. Sie verkriecht sich und möchte mit der Außenwelt nicht mehr viel zu tun haben. Als Jungfrau ohne Führerschein wird sie sterben, denn so sieht ihr Lebensende nun einmal aus. Was sie nie für möglich gehalten hätte, ist Oskar. Der 19 jährige Oskar, welcher sie dazu überredet mit ihm nach Italien zu fahren und noch einen Sommer lang einfach das zu tun, was sie sich wünscht - Leben … Ich vermag meine Gefühle gerade nicht in Worte zu fassen, denn soeben habe ich Anne Freytags Werk, mit Tränen in den Augen, beendet. Denn sie schreibt nicht nur so schöne Szenen in ihre Geschichte hinein, man fühlt von Beginn an mit den Figuren mit und verliebt sich. Tessa riss mich in ihre Welt, die voll sind mit Schmerzen und einer traurigen Seele, die doch nur eines will - Leben. Sie hatte Pläne für die Zukunft und war immer das Vorzeigekind ihrer Eltern. Man versetzt sich sofort in diese Gefühle hinein und in dem eigenen Herz entsteht ein Stein, der am Ende alles zum Überlaufen bringen wird. In Tessas Alter ist man eigentlich stark verliebt und hat diese große Liebe vor Augen. Doch sie selbst verkriecht sich vor der Welt und lässt auch den Leser eine ganze Zeit lang nicht tief Blicken. Besonders in diesen Momenten haben mich ihre Reaktionen auf die eigene Familie mitgenommen. Ihre kleine Schwester Larissa ist eine Draufgängerin und steht immer wieder im Schatten von ihr. Wie die Schwestern sich hassen, weil unausgesprochene Dinge zwischen ihnen liegen, ist schier schmerzhaft. Aber auch ihre Eltern bekommen Tessas schlechte Laune genau zu spüren. Dennoch kann man ihr nicht böse sein, denn sie erklärt, warum sie so geworden ist und man versteht ihr Handeln in jeder sich bietenden Gelegenheit. Als Oskar auf der Bildfläche tritt, kennt Tessa ihn nicht mal. Ich fand es sehr romantisch zu erfahren, dass er sie in Gedanken immer begleitet hat, auch wenn sie nicht nur einen Augenblick gesehen hatten. Aber als er dann tatsächlich vor ihr steht, ist es diese Liebe, die einen durch das Buch tragen wird. Oskar - was soll ich sagen, ich bin verliebt! Still und unwiederbringlich hat er das geschafft, was keiner gewagt hat. Er ist zur Herausforderung Tessas geworden. Der Lebensfunke, welcher sich durch die komplette Geschichte ziehen wird und immer wieder, auch in den dunkelsten Kapiteln, einwenig Licht hinterlässt. Immer wieder steht das Sterben im Mittelpunkt. Dieses verlässt die Gespräche und das gesamte Miteinander nicht. Man weiß was passiert, noch ehe man es liest und dennoch denkt man eigentlich nicht mehr daran, da das Miteinander von Oskar und Tessa so im Zentrum steht, dass man alles Dunkle niederkämpft. Als besonders empfand ich auch die Szenen, in denen Oskar sich ein Stück öffnen kann. Diese sind nicht zahlreich, aber dadurch kostbar. Anne Freytag - DANKE! Danke für dieses Werk, dass nun für immer bei mir bleiben wird. Denn durch diese kleinen Momente konnte man in die Ferne schweifen, sich verlieben und ja, auch weinen - aus tiefsten Herzen. “Mein bester letzter Sommer” … lest es und verliebt euch! Rezension unter: www.dieSeitenfluesterer-unserBuchblog.blogspot.de

gefühlvoll, traurig und herzzereissend!

Von: Carlosia reads books Datum: 08. April 2016

Erster Satz: Der große Kopfhörer liegt weich auf meinen Ohren und verschlucken die Außenwelt. Gestaltung: Die Gestaltung finde ich großartig! Es sind richtig schöne Illustrationen im Buch und auf dem Cover zu finden. Es fängt schon mit dem Paar das auf dem Auto sitzt an. Es ist sehr fein gearbeitet verrät aber nicht viel über die Geschichte. Die Welt darunter im Zusammenhang verrät sehr viel. Die Welt ist im Aquarellstil und passend dazu ist der Schutzumschlag auch dem Aquarellpapier sehr ähnlich. Schlägt man das Buch auf, taucht eine Karte von Italien. Auf der Karte sind Ziele markiert und sehen sehr realistisch aus. Auf der letzten Seite ist auf einem Stück Papier eine Playliste aufgeschrieben, mit Liedern die im Buch vorkommen. Inhalt: Tessa wäre gerne ein ganz normales Mädchen, jedoch war sie es noch nie. Schon als Kind verbrachte sie viel Zeit im Krankenhaus und nun weiß sie, dass sie bald sterben wird. Was macht man mit der Zeit die einem noch bleibt? … Meine Meinung: Das Buch hat mich wirklich sehr gefesselt und mitgenommen. Es hat mich richtig traurig gemacht und ich musste Pausen machen um meine Augen zu trocknen. Die Geschichte umfasst ein sehr schwieriges Thema und geht sehr auf die Gefühle der betreffenden Person ein. Tessa ist unheilbar krank. Ihre Werte werden immer schlechter und sie weiß das sie bald sterben wirf. Ihre Mutter hat das bis vor kurzem vor ihr Geheim gehalten und daher ist sie sehr wütend. Sie hätte so vieles anders gemacht. Ein sehr guter Start in die Gefühlswelt von Tessa. Auf einmal ändert sich nochmal alles für sie und ein paar ihrer Träume sind greifbar nahe… Ich konnte mich gut in Tessas Gefühlswelt einfühlen und alles gut nachvollziehen. Der Schreibstil war locker, der Ablauf strukturiert und alles in allem fand ich das Buch klasse.

Ein Buch, welches einem das Herz zerreisst

Von: Sonja LovinBooks Datum: 07. April 2016

Ich habe bisher noch kein Buch von Anne Freytag gelesen und weil schon so viele so begeistert von dem Buch waren, stand für mich fest: DAS MUSS ICH LESEN! Als es angekommen ist habe ich es mir auch direkt geschnappt und es innerhalb weniger Stunden einfach nur verschlungen! Anne Freytag hat sich mitten in mein Herz geschrieben! Ich habe noch nie so viel und so intensiv bei einem Buch geweint wie bei "Mein bester letzter Sommer". Sie schreibt einfach so wundervoll, dass es einem einfach ans Herz gehen muss. Ihre ehrlichen Worte und das sie auch die Protagonisten nichts verschönigen lässt, hat mir sehr gut gefallen. Tessa ist zu Beginn wirklich sehr deprimiert und man kann es ja auch echt nachvollziehen. Immerhin weiß sie, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat. Aber anstatt rauszugehen und den Rest ihres Lebens noch zu genießen verschanzt sie sich in ihrem Zimmer. Dennoch fand ich es manchmal sehr traurig, wie sie mit ihrer Mutter umgegangen ist. Natürlich kann man verstehen, dass es für Tessa alles andere als leicht ist, aber ihre Mutter wollte ja nur, dass sie den Rest ihres Lebens noch genießt. Und ich konnte die Mutter zu 100 % verstehen. Dann taucht Oskar bei einem Familienessen auf und Tessa kann ihn einfach nicht vergessen. Oskar geht es anscheinend ähnlich, denn er schreibt sie bei Facebook an. Und die beiden verstehen sich auf Anhieb super. Und so findet Tessa dann doch noch ihren Lebenswillen.... Vor allem als Oskar eine gemeinsame Sommertour vorschlägt.... Wie süß die beiden sind, wenn sie die Städte besichtigen. Oskar ist ein absoluter Schatz. So einen Freund möchte jedes Mädchen haben. Er ist aufmerksam und so wahnsinnig liebevoll. Für ihn ist Tessa trotz ihrer Krankheit das schönste Mädchen auf der Welt und das lässt er sie auch spüren. Allerdings hat auch er schon ganz persönliche Erfahrungen mit dem Tod gemacht.... Ab dem Zeitpunkt gefällt mir Tessa richtig gut. Sie blüht richtig auf und ich habe mich mir ihr gefreut! Aber ich habe auch mit ihr gelitten und natürlich wird das Ende auch richtig dramatisch! Die letzten Sätze haben mir mein Herz zerrissen... Dieses Buch MUSS gelesen werden! Diese ehrliche und schonungslose Art von Tessa hat mich tief in meinem Herzen berührt. Ich habe Unmengen an Taschentüchern verbraucht und die Tränen flossen einfach ohne Halt... Ich vergebe hier 5 von 5 Punkten und packe noch ein fettes HERZ oben drauf! LEST DIESES BUCH!!!!!

Wundervollbezauberndtottraurigschön <3

Von: Ina's Little Bakery Datum: 05. April 2016

Meinung: Obwohl sich in meinem Bücherregal einige Bücher von Anne Freytag befinden, war "Mein bester letzter Sommer" tatsächlich das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Nicht das Letzte, so viel steht fest, denn Anne Freytag hat einen unglaublichen Schreibstil der so wunderschön und poetisch ist, das er mir an manch einer Stelle fast den Atem raubte. Jaja, kein Witz ! Sie erzählt auf eine ganz besondere Art eine emotionale und bewegende Geschichte für die man neue Worte erfinden muss. Wenn ich sie in nur einem Wort beschreiben müsste, dann würde ich sagen: "Wundervollbezauberndtottraurigschön" Ich wusste beim Lesen manchmal nicht ob ich jetzt lachen oder weinen soll. Aber vielleicht fang ich einfach mal von vorne an. Tessa ist 17 und weiß das sie bald sterben wird. Eine Chance auf Heilung gibt es nicht. DAS alleine würde ja schon reichen um sie in eine tiefe Depression zu stürzen, doch da sind auch noch ein lange gehütetes Familiengeheimnis und die Tatsache, das sie immer dachte, sie hätte für all die Dinge wie Jungs, Knutschen und das erste Mal noch jede Menge Zeit. Jetzt hat sie plötzlich keine mehr und realisiert, das ihr Leben bisher ganz schön langweilig und unspektakulär war. Sie verschanzt sich in ihrem Zimmer, ist lethargisch und verfällt ihrer Familie gegenüber in eine ( für mich absolut nachvollziehbare ) Zickigkeit. Dann begegnet sie Oskar und plötzlich steht ihr Leben Kopf. Denn Oskar sieht sie. Nicht die bemitleidenswerte kranke Tessa, sondern die Tessa die etwas erleben will. Und so schmiedet er einen genialen wie verrückten Plan. An dieser Stelle beginnt ein wahrlich sonniger und herzerwärmender Roadtrip, den Anne Freytag mit jeder Menge Musik und Gefühl untermalt hat. Oskar und Tessa genießen ihre Reise und ihre Jugend und es war eine wahre Freude sie zu begleiten. Doch die Krankheit tickt im Hintergrund immer mit, wie eine Zeitbombe. Unaufhaltsam. Immer wieder überschattet Tessas Krankheit das junge Glück und das Gefühl von Freiheit. Doch es sorgt auch dafür, das Tessa einige Dinge erkennt, für die sie vor Oskar absolut blind war. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht, stattdessen beschäftige ich mich noch kurz mit dem Cover und der Gestaltung. Beides ist in meinen Augen wundervoll gelungen. Ganz besonders die Innenseiten der Buchdeckel, denn hier versteckt sich vorne eine Karte von Italien und den Orten die Tessa und Oskar besuchen und hinten verbirgt sich eine Playlist mit den Songs die die beiden begleiten. Das gefällt mir unglaublich gut. Fazit: "Mein bester letzter Sommer" ist ein absolutes Herzensbuch, bei dem man immer zwischen Lachen und Weinen schwankt und das einen emotional total mitnimmt. Anne Freytag punktet bei mir außerdem durch ihren ganz unglaublich wundervollen und besonderen Schreibstil. Es war ein echtes Leseerlebnis !

Wunderschön traurig

Von: meggie Datum: 05. April 2016

Tessa ist gerade mal 17 Jahre alt und weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Sie ist herzkrank und jeder Herzschlag könnte der letzte sein. So zieht sie sich immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück und denkt nur noch daran, wie es ist, nicht mehr da zu sein. Bis sie Oskar kennenlernt. Mit seinem verschmitzten Lächeln und seiner frischen Art schafft er es, Tessa aus ihrem Haus zu locken und zu witzigen Dingen zu überreden. Und so machen sich die beiden auf eine Reise nach Italien, damit Tessa dort einen letzten Sommer verbringen kann. Doch beide wissen genau, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Doch Tessas Schneckenhaus ist immer dabei. Von Anfang an ist ja klar, dass es sich bei diesem Buch um keinen Friede, Freude, Eierkuchen-Roman handelt. Kein "Und am Ende lebten sie glücklich und zufrieden"-Schmuh. Nein, es ist Fakt. Tessa wird sterben. Aber bis es soweit ist, hat sie noch einiges durchzustehen. Oder besser gesagt, sie will nichts durchstehen. Denn Tessa hat abgeschlossen, mit dem Leben, ihrer Familie und vor allem mit dem Tod. Sie wartet eigentlich regelrecht darauf, dass es endlich so weit ist. Bis Oskar in ihr Leben tritt und es vollkommen auf den Kopf stellt. Ehrlich gesagt war ich von Anfang an daraus auf, das Buch mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu vergleichen, was ich dann auch tatsächlich einige Male tat. Aber das lag nicht etwa daran, dass die Geschichte eins zu eins abgekuppelt ist. Nein, denn die Autorin hat eine eigene Geschichte geschaffen, die nur zufällig eben auch mit dem Tod endet. Aber bei Oskar hatte ich zeitweise den Schauspieler Ansel Elgort vor Augen, der in "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" den Augustus spielt. Er würde perfekt für die Rolle passen. So, das war es nun mit dem Vergleichen. Zurück zu dem herrlich traurigen Roman der Autorin. Da es für mich der erste Roman der Autorin ist, war ich natürlich gespannt, ob sie mich mit ihrem Schreibstil in den Bann ziehen kann. Und das kann sie. Denn innerhalb kürzester Zeit hatte ich das Buch geradezu verschlungen, nebst dem Aufbrauchen von zwei Packungen Taschentüchern. Egal wie sehr ich mich bemüht hatte, die Tränen zurückzuhalten, es hat nicht geklappt. Sie flossen, reichlich, ständig und befreiend. Ab und zu braucht man so viel Herzschmerz. Und die Autorin hat es geschafft, dass ich mich mal wieder so richtig ausgeheult habe. Tessa ist innerlich zerrissen. Eigentlich will sie gar nicht so sein, wie sie sich gibt. Sie weiß, dass sie anders sein kann, doch kann sie einfach nicht aus sich heraus. Bis Oskar ist beibringt, dass es auch anders geht. Aber bis dahin verletzt sie nicht nur ihre Familie, sondern auch teilweise sich selbst. Schon ab den ersten Seiten hatte die Autorin mich und ich wollte nichts anderes, als derjenige sein, der Tessa helfen kann. Bis Oskar auftaucht. Er ist warmherzig, offen, versprüht gute Laune und ist spontan. Doch auch er hat sein Päckchen zu tragen. Seine Art, mit Tessas Erkrankung umzugehen, finde ich wunderbar. Er weiß genau, auf was er sich einlässt, als er mit Tessa zusammenkommt, und er macht das Beste daraus, eben den besten letzten Sommer für Tessa und er macht dies einfach zauberhaft. Natürlich gibt es Problem-Momente. Und die gehören bei solch einem Buch auch dazu. Doch finde ich die Lösungen der Autorin sehr gut gelungen. Tessa und Oskar gehören einfach zusammen, sie sind dann eben Teskar, ein Pärchen, ein Liebespaar, Seelenverwandte. Oskar beschert Tessa noch ein paar wunderschöne Wochen mit allem, was für eine 17jährige wichtig ist. Vor allem die Freundschaft ist wichtig und, dass Oskar Tessa aus ihrem Schneckenhaus herausholt und ihr zeigt, wie schön Leben sein kann. Auch wenn es nur noch für kurze Zeit ist. Ich möchte auch nicht weiter in dieses Thema eindringen, da es schon schwer genug ist. Ich kann nur eines sagen: wenn man den Roman liest, muss man sich darauf einlassen und das Ende akzeptieren. Das Buch an sich ist dann auch noch ein Hingucker. Alle wichtigen Dinge sind auf dem Cover vorhanden. Allen voran natürlich Tessa und Oskar auf dem Dach des Autos und die Kopfhörer. Was es damit auf sich hat, ist natürlich im Buch versteckt. Aber auch das Innenleben ist sehenswert. Die Reiseroute von Tessa und Oskar ist abgedruckt und hinten gibt es eine Playlist, denn Musik spielt in der Geschichte auch eine wichtige Rolle. Fazit: Wunderschön traurig. Ein Roman über die erste Liebe und den Tod.

Umwerfend, berührend - um nur paar Schlagwörter zu nennen

Von: Kat Datum: 04. April 2016

Oh.mein.Gott. Als ich irgendwann wieder klar denken konnte, waren das die ersten drei Wörter die mir dazu einfielen. Mittlerweile kann ich bisschen mehr denken, doch nach wie vor tue ich mich schwer eine Meinung kundzutun. Das ist eines dieser Bücher, wo es eine Ehre ist, eine Rezension dazu geben zu können. Die Meinung förmlich herauszurufen. Und gleichzeitig ist es eines dieser Bücher, wo man nicht weiß, wie man sich artikulieren soll, weil kein Wort der Welt, die Empfindungen von einem richtig wiedergeben würde. Doch versuche ich es. Das Buch hat ein Phänomen ausgelöst, dass ich bisher nur bei einem anderen Buch hatte: Das Gefühl, dass das Buch von vorne bis hinten perfekt ist. Es gibt Bücher, die liebt man, aber da ist etwas, etwas ganz ganz kleines, was es wieder bisschen "unperfekt" macht. Aber hier nicht. Fangen wir mit den Eltern an. Die Eltern spielen keine Nebenrolle, sind nicht die resignierten Personen, die sich nicht mehr für ihr Kind interessieren, obwohl es im sterben liegt. Im Gegenteil. Die Dialoge mit der Mutter? Sie haben mich so unfassbar berührt. Sie haben mein Herz umschlossen. Die Schwester. Anfangs ist sie sehr im Hintergrund. Und ja anfangs denkt man sich: Wie kann sie nur so sein? Und dann kommt diese Stelle, die ich mit einem fetten Herz markiert habe, weil ich sie in dem Moment verstanden habe. Ihre irrsinnigen Gedanken und Gefühle wirklich verstanden. Ich konnte sie tatsächlich nachvollziehen. Weil das ebenso gut hätten meine Gedanken sein können. Oskar. Oskar würde man in anderen Büchern als zu kitschig und perfekt sehen. Viel zu süß ist er, viel zu schnell ist Tessa die "einzig wahre Liebe". Aber hey, das Mädchen liegt im Sterben, also lassen wir ihn. ^^ Nein wirklich, ich fand das er so gut in das gesamte passte. Es war kitschig, aber gerade das machte es schön. Ich mochte außerdem seinen Freund Moritz sehr. Die beiden haben einen kurzen "gemeinsamen Auftritt", doch ist er auch wieder so berührend, so ... ich benutze immer dieselben Ausdrücke, weil mein Wortschatz nicht groß genug ist. Ich hoffe es wird trotzdem klar, wie ich dem Buch gegenüber empfinde. Dann kommt das Ende, was mich elendig zurück ließ. Das sie stirbt ist kein Spoiler - das steht bereits im Klappentext. Und doch: Obwohl man es weiß trifft es einen unvorbereitet. Es hat mich wahnsinnig fertig gemacht, ja zum weinen gebracht. Fazit? Kauft es. Lest es. Liebt es.

Traurig, berührend, mutig und gefühlvoll

Von: Vanessas Bücherecke Datum: 04. April 2016

Inhalt aus dem Klappentext: Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Meinung: Anne Freytag ist für mich keine Unbekannte. Schon ihre New Adult Bücher aus der Make it Count Reihe, die unter ihrem Pseudonym Ally Tayler erscheinen sind, haben mich mit ihrem schönen Schreibstil für sich eingenommen. Jetzt liegt ihr erstes Jugendbuch vor und natürlich bin ich neugierig, was die Autorin diesmal für mich bereithält. Die Autorin hält sich auch nicht mit langen Vorreden auf und ruck zuck ist man auch schon in die Geschichte eingetaucht. Tessa wartet eigentlich nur noch auf den Tod und bereut, nicht mehr aus ihrem Leben gemacht zu haben. Dass es für sie keine Chance auf Heilung gibt, damit hat sie sich abgefunden. Dass ihr aber ausgerechnet auf ihren letzten Tagen die Liebe begegnet, damit hat sie nicht gerechnet. Und obwohl sie sich anfangs dagegen wehrt, zieht Oskar sie einfach mit und macht ihre letzten Tage zu den besten ihres Lebens. Tessa war immer die perfekte Tochter: strebsam, fleißig, höflich, immer darauf bedacht, ins Schema zu passen und den Anforderungen gerecht zu werden. Denn schließlich sollen ihre Eltern ja stolz auf sie sein. Doch als die Diagnose auf eine Heilung nicht kommt und sie erfährt, dass ihr nur noch wenig Zeit bleibt, bereut sie zutiefst, nicht mehr Spaß und Spontanität im Leben gehabt zu haben. Von Oskar erfährt man anfangs nicht allzu viel. Er ist direkt von Tessa angetan und er will seine, wenn auch kurze Zeit, mit ihr nutzen. Aber er trägt auch Schuldgefühle mit sich herum, denn seine Vergangenheit lässt ihn ebenfalls nicht los. Der Handlungsverlauf der Geschichte überrascht nicht wirklich. Man weiß, worauf die Story hinausläuft, auch wenn man zwischendurch hofft, dass es doch anders kommen wird. Aber wie der Weg zum Ende des Buches verläuft, das weiß man als Leser natürlich nicht und macht dieses Buch so faszinierend. Anne Freytag nimmt einen mit auf einem sehr bewegenden Weg auf der Suche nach Vergebung, Verständnis, Freiheit und Liebe. Stellenweise war mir die Handlung ein wenig zu schnell abgehandelt, Konfliktlösungen werden hier sehr schnell gefunden und die Einsichten kommen ebenso zügig, aber Anne Freytags Heldin hat natürlich auch nicht mehr viel Zeit, um offene Baustellen in ihrem Leben zu beenden. Auch einige Hintergründe waren mir ein wenig zu schwammig und ich hätte mir gewünscht, wenn Anne Freytag da ein wenig mehr Raum für Erklärungen gelassen hätte. Was die Autorin aber ganz wundervoll kann ist, gefühlvoll und eindringlich zu erzählen. Mit ein wenig Humor, einen wunderschönen und einnehmenden Sprachstil sowie der einen oder anderen filmischen Anspielung bekommt das Buch die nötige Leichtigkeit, um den Leser durch diese doch tragische Geschichte zu begleiten, ohne ihn zu erdrücken. Die Kapitel sind kurz gehalten und erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive, wobei hauptsächlich Tessa zu Wort kommt. Aber auch Oskar darf zum Ende hin seine Seite der Geschichte erzählen. Der Roman ist spannend, trotz absehbarem Ende, und entwickelt sich um richtigen Pageturner. Vielen Dank an den Heyne.fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar. Fazit: Große Überraschungen blieben in diesem Roman leider aus, aber in diesem Fall ist der Weg das Ziel. Anne Freytag hat mich auf einen schönen, traurigen und gefühlvollen Weg auf Tessas Sterben mitgenommen. Eine mutige Thematik, die sehr schön erzählt wurde. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

"Mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag

Von: Nelly Datum: 03. April 2016

Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … [ Quelle: Heyne fliegt ] Wie ich Anne Freytag kennen und lieben lernte Bisher habe ich (Schande über mein Haupt) noch keines von Anne Freytags Büchern gelesen. Das sollte sich nun mit Mein bester letzter Sommer ändern. Soweit ich mitbekommen habe, handelt es sich hierbei um ihr erstes Jugendbuch, allerdings merkt man das der Geschichte nicht an. Im Gegenteil, man könnte fast meinen, dass Anne Freytag in diesem Genre zuhause ist. Sie erzählt die Geschichte von Tessa und Oskar, die sich zu einem Zeitpunkt begegnen, der perfekter und schlimmer gleichzeitig gar nicht sein könnte. Denn Tessa stirbt. Nicht irgendwann in 60 Jahren, sondern bald, denn ihr Herz ist schwer geschädigt. Die Ärzte geben ihr nur noch wenige Wochen. Nicht gerade der beste Zeitpunkt, um sich zu verlieben. Bücher, in denen es darum geht, dass Jugendliche sterben gibt es zwischenzeitlich wie Sand am Meer, doch trotzdem ist Mein bester letzter Sommer ganz anders. Tessa sieht Oskar in der U-Bahn und verliebt sich auf den ersten Blick in den ihr unbekannten Jungen. Als dieser sich dann plötzlich als der Sohn eines Arbeitskollegen ihres Vaters entpuppt, kommen die beiden sich näher. Und Oskar macht Tessas letzten Wochen zu den schönsten ihres Lebens. Ein Buch über's Sterben, das lebensbejahender nicht sein könnte Normalerweise geht es mir bei solchen Büchern immer folgendermaßen: alle liebe die Geschichte, alle greifen zum Taschentuch, weil solche Storys (scheinbar) ganz doll ans Herz gehen... und ich bin meist gelangweilt. Und diesen Teufelskreis hat mich Anne Freytag durchbrechen lassen. Wer von Teskar unbeeindruckt bleibt, der muss wirklich ein Herz aus Stein haben. Denn obwohl dieses Buch zu einem großen Teil vom Sterben und dem Weg dorthin handelt, hat es doch vor allem eine Botschaft, nämlich: genießt das Leben jetzt, später könnte es bereits zu spät sein. Die Geschichte wurde so lebensjahend geschrieben, dass man manchmal fast vergisst, dass gerade Tessa von eben diesem Leben nicht mehr viel übrig hat. Dabei ist die Ausgangssituation eine ganz schlechte, denn von Anfang an ist klar, dass Tessa ihren nächsten Geburtstag nicht erleben wird. Irgendwie hängt man da selbst als Leser erst mal durch. Man spürt die Beklemmung, die anfangs auf der ganzen Familie liegt. Und wirklich gut gefallen hat mir Anne Freytags Art, Tessa zu beschreiben. Denn wenn mich eines immer wieder an den Bücher gestört hat, in denen ein Jugendlicher sein Leben lassen muss, dann ist es der Umstand, dass eben diese Kids meist noch total nett und lieb sind und sich mit dem Sterben total rational auseinander setzen. Aber Tessa ist wütend und zwar so richtig. Und was soll ich sagen? Das war wirklich authentisch. Denn ich glaube, dass das wirklich die ehrlichste Art ist, mit seinem bevorstehenden Tod umzugehen, wenn man gerade mal 17 ist. Und Tessa ist einfach auf alle wütend - ihre Eltern, ihre Schwester, auf das Leben im Allgemeinen. Nur ganz kleine Kritikpunkte Zwei kleine Kritikpunkte habe ich für mich aber doch gefunden. Zum einen fand ich es unglaublich schade, dass auf die Vorgeschichte der Familie nicht etwas genauer eingegangen wurde. Tessa selbst wusste wohl lange Zeit gar nichts von ihrem schwachen Herzen, da ihre Eltern beschlossen hatten, ihr diese Last nicht aufzubührden. Es wird dann kurz eingeworfen, dass Tessa wohl die Wahrheit rausgefunden hat, als sie selbst darauf gestoßen ist. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass dieser Aspekt etwas ausgearbeiteter gewesen wäre. Sowohl Tessas Gedanken und Gefühle dazu, als auch die Beweggründe der Eltern und auch das Verhältnis von beiden zueinander. Und dann gab es da ja noch die Liebe zwischen Tessa und Oskar. Ich muss zugeben, diese Liebe fängt den Leser ein, reißt ihn mit und lässt ihn nicht mehr los. Und ich persönlich hatte auch ein Kribbeln im Bauch. Aber mir ging es einfach zu schnell. Tessa sieht Oskar lediglich in der U-Bahn und hat sich schon Hals über Kopf verliebt und auch Oskar scheint da nicht lange zu fackeln. Ich hab mir von der lieben Lotta schon sagen lassen, dass dies von Anne Freytag wohl so geplant war, da Tessa eben nicht mehr viel Zeit hat und dieser Umstand so auch nochmal unterstrichen werden sollte. Das leuchtet mir auch in gewisser Hinsicht ein, zumal auch der Schwerpunkt der Erzählung nicht auf diesem "sich-verlieben" liegt, sondern eben auf der Zeit, die die beiden miteinander verbringen. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt anhöre wie eine Meckerziege, aber mich hat es trotzdem etwas gestört, da ich der Meinung bin, dass man gerade, wenn man weiß, dass man stirbt, sich nicht unbedacht auf einen Fremden einlässt. Und vor allem fährt man auch nicht mit jemanden, dessen Reaktionen man nicht einschätzen kann, einfach ins Ausland. Wer sagt einem denn, dass dieser einem fast fremde Mensch, nicht Reißaus nimmt, wenn die ersten gesundheitlichen Schwierigkeiten auftreten? Allerdings kann ich, wie gesagt, Anne Freytags Beweggründe für diesen Weg verstehen. Ein Schreibstil passend zur Geschichte Ganz besonders toll fand ich allerdings Anne Freytags Schreibstil. Nicht nur, dass sie einfach total einnehmend schreibt und vorallem auch geradlinig, sehr beeindruckt hat mich auch, wie sie ihre Geschichte aufgebaut hat. Den Großteil der Story wird in der Ich-Erzählsicht von Tessa erzählt. Dies hatte natürlich den Vorteil, dass man in Tessas Gefühlsleben richtig eintauchen konnte. Und dann plötzlich ändert sich diese Sicht und Oskar erzählt vom Geschehen. Das hat mir unglaublich gut gefallen, hat aber auch ein beklemmendes Gefühl in mir ausgelöst, denn man fragt sich schon, warum dieser Wechsel. Geht es mit Tessa zu Ende und ist sie vielleicht nicht mehr in der Lage, weiter zu erzählen? Und obwohl der Leser von Anfang an weiß, wohin die Geschichte führt, will man es einfach immer weniger glauben, je weiter die Story voranschreitet. Man stürzt sich gemeinsam mit Teskar ins Abenteuer Italien und erlebt soviele Emotionen und Gefühle genauso wie es die Protagonisten tun. Manchmal ist es einfach so schön, dass man, genau wie die beiden, vergisst, warum diese Reise überhaupt stattfindet. Man beginnt, vielleicht doch auf ein Happy End zu hoffen. Es hat einfach soviel gestimmt in diesem Buch, dass man es kaum in Worte fassen kann, wie sehr mich die Geschichte berührt hat. Wie die Autorin es geschafft hat, derartige große Gefühle lediglich durch ein paar Sätze zu transportieren... ich hab keine Ahnung, aber es hat funktioniert. Tessa + Oskar = Teskar Das Hauptaugenmerk liegt, trotz der wunderschönen Reise nach Italien und dem damit einhergehenden atemberaubenden Setting, ganz eindeutig auf Tessa und Oskar. Und beide sind einfach unglaublich authentisch dargestellt. Tessa mochte ich schon allein aufgrund ihrer überaus natürlichen Reaktion auf ihr Schicksal, wie ich oben schon dargestellt habe. Wut und Zorn beherrschen sie am Anfang des Buches und ich konnte sie einfach zu gut verstehen. Sie mag vielleicht an manchen Stellen etwas zickig daher kommen, doch wer wäre das in ihrer Situation nicht. Oskar hingegen ist einfach nur perfekt. Nicht nur, dass er gut ausschaut, er ist auch einfühlsam, hat keine Probleme, zu seinen Gefühlen zu stehen und geht einfach so wunderbar auf Tessa und ihre Bedürfnisse ein, da konnte man schon gerne mal ein wenig ins Träumen geraten. Und dann kam das Ende... Und das hat mich wirklich fertig gemacht. Ich bin normalerweise niemand, der beim Lesen weint. Never ever... Doch während der letzten 30 Seiten von Mein bester letzter Sommer merk ich doch plötzlich, dass mir da Flüssigkeit das Gesicht runterläuft. Es war schlimm und schön, herzzerreißend und herzerwärmend gleichzeitig. Nie in meinem ganzen Leben habe ich ein Buch geschlossen und bin mit einem solchen Berg Gefühlen zurückgelassen worden. Zusammenfassend lässt sich sagen... Immer wieder lese ich, dass Mein bester letzter Sommer mit Das Schicksal ist ein mieser Verräter verglichen wird. Doch diesen Vergleich hat letzteres Buch gar nicht verdient. Denn Anne Freytags Buch ist soviel besser, da gefühlvoller, emotionaler und auch spannender. Bis auf den Umstand, dass beide Protagonistinnen eben um ihr Leben kämpfen, konnte ich da keine Gemeinsamkeiten entdecken. Mein bester letzter Sommer überzeugt aber nicht nur durch eben diese Gefühle, die beim Leser freigesetzt werden. Hinzu kommt ein traumhaftes Setting, authentische Charaktere und ein sehr schöner Schreibstil. Die kleinen Kritikpunkte haben mir in keiner Weise die Lust auf das Buch genommen, wurde hier allerdings der Vollständigkeit halber einfach mit aufgeführt. Ein tolles Buch, um das man dieses Frühjahr einfach nicht herum kommt.

Tragisch, emotional und unheimlich traurig

Von: Magische Momente Datum: 02. April 2016

Das ist wohl eines der traurigsten und bewegendsten Büchern die ich jemals gelesen habe. Von Anne Freytag habe ich bisher nur die Bücher gelesen, die sie als Ally Taylor geschrieben hat. Hier schlägt sie eine ganz neue Seite an und ich kann nur eins sagen, sie beherrscht auch diese Seite einfach perfekt. Tessa ist ein 17jähriges Mädchen, das sterben wird... bald. Alleine dieser Umstand geht schon unheimlich nahe. Und wenn man Tessa erstmal kennenlernt, trifft es einen mitten ins Herz. Doch dann trifft sie Oskar und verliert ihr Herz an ihn. Für sie steht fest, sie möchte ihren letzten Sommer mit ihm verbringen. Tessa ist einfach sehr sympathisch. Ihre Liebe zur Musik, ihre Sensibilität und ihre Traurigkeit haben mir das Herz zugeschnürt. Ihre Geschichte ist unheimlich tragisch und man kann gar nicht in Worte fassen, welche Emotionen und Gefühlsausbrüche einen da durchströmen. Man würde am liebsten die Zeit anhalten und ihre mehr kostbare Zeit schenken. Aber man kann nur zusehen, wie sie jeden Tag ein bißchen mehr an Leben verliert. Doch ich bin bloß der Leser, ich möchte mir nicht vorstellen , wie es ist , die eigene Tochter, die Freundin oder Schwester auf diese Art und Weise zu verlieren. Es ist einfach ungerecht und zerreißt einem schier das Herz. Es hat wirklich nicht lange gebraucht und die Tränen sind geflossen. Mit viel Einfühlsamkeit und Herzblut erzählt uns Anne Freytag die Geschichte von Tessa. Einem Mädchen, das einmal in ihrem kurzem Leben die große Liebe erfahren möchte. Aber sie zeigt uns auch, wie die Angehörigen und der Freundeskreis mit dieser unumstößlichen Tatsache umgehen. Man spürt dabei die Verzweiflung, die Trauer und die Wut recht deutlich. Es wirkt einfach unheimlich echt und authentisch und nimmt dabei ungeheuer mit. Umso mehr hab ich gestaunt, daß ich trotz allem hin und wieder schmunzeln konnte. Diesen Balanceact zwischen einem wirklich extrem ernsten Thema und leichtem Humor an einigen Stellen, ist ihr hervorragend gelungen. Man leidet unglaublich mit Tessa mit. Aber nicht nur Tessa ging mir sehr nahe, sondern auch Oskar. Auch er hat schon Schmerz erleiden müssen, umso tragischer fand ich, das es ihn nun erneut trifft. In solchen Momenten frag ich mich dann immer, wieso es immer die Guten trifft. Es sind solche Momente, die man einfach nicht greifen kann, aber dennoch irgendwie akzeptieren muss. Das weiß auch Tessa. Sie beweist ungeheure Stärke und Mut, das hab ich wirklich bewundert, denn das ist nicht leicht. Da Tessa und Oskar den meisten Platz einnehmen, wurden vor allem sie für mich umso lebendiger. Sie sind mir immer mehr ans Herz gewachsen. Während die beiden versuchen einen unbeschwerten letzten Sommer zu verbringen, holt uns immer wieder die Wirklichkeit ein und man merkt , wie sich Tessas Zustand verschlechtert. Und danach ist plötzlich nichts mehr wie es wahr. Schlussendlich hat mir dieser Roman sehr gut gefallen, es gab Momente, die hätte ich so nicht erwartet. Und auch das Ende hat mich einfach emotional total überrollt und ich war nur am weinen. Mir hat vor allem gut gefallen, daß hier so ein ernstes Thema zur Sprache gebracht wurde. Die Umsetzung dessen ist nicht einfach, aber Anne Freytag hat es wirklich sehr gut umgesetzt. Hier geht es natürlich auch um Liebe, aber nicht nur. Es geht um Abschied nehmen, Trauer, Wut und Akzeptanz. Es geht darum, daß Leben zu nehmen wie es ist, mit all seinen Hürden, die es zu bieten hat. Es zeigt uns, wie sich die Blickwinkel verschieben, wenn das Leben völlig andere Wege einschlägt und was man dabei empfindet und vor allem wie man damit umgeht. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Tessa und Oskar, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Aber auch die Nebencharaktere wurden gut gezeichnet, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten, die Gestaltung hat mir wunderbar gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Buch. Fazit: Eine sehr tragische und traurige Geschichte über Tessa. Ein Mädchen, das mich tief berührt hat. Ich hab so geweint, gelitten und es hat mir einfach in der Seele weh getan. Tragisch, emotional und unheimlich traurig. Unbedingt lesen, aber haltet Taschentücher bereit, ihr werdet sie brauchen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Ein unbeschreibliches Leseerlebnis der besonderen Art!

Von: Samys Lesestübchen ( Sabrina Mayer ) Datum: 01. April 2016

Inhalt: << … Ich dachte, sterben ist einfach. Ich dachte, es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts. Aber die Wahrheit ist, ich hatte keine Ahnung …>> Zitat Seite 11 Tessa hat immer auf den perfekten Moment gewartet in dem sie ihren Traummann trifft, den perfekten Kuss erlebt und dann gemeinsam alt zu werden. Aber da dachte sie auch noch, dass sie genügend Zeit hat. Nun sieht die Sache anders aus. Tessa weiß, dass sie ihren 18ten Geburtstag nicht erleben wird, weil sie bald sterben wird. Geblendet vor Wut, Fassungslosigkeit und Verzweiflung schreitet sie durch die Tage, die ihr noch bleiben, bis eine Begegnung sie aus ihrem Schneckenhäuschen lockt und Tessa einen perfekten Sommer schenkt. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind was sie treibt - Oskar und der beste letzte Sommer ihres jungen Lebens! Meine Meinung: Es gibt Bücher, die berühren dich, dann die Sorte, die dich bewegt, zum Nachdenken anregt, zum Weinen bringt oder erschüttert und bestimmt noch 100 Formen, die mir nicht auf Anhieb einfallen wollen. Und dann gibt es die Sorte, die all dies Beinhaltet und sich nicht nur in deine Gedanken einschleicht und dort nicht mehr weg will, die sich in deinem Herzen einnisten und dort für ein ungeahntes Gefühlschaos sorgen, und dich dann zum Lachen, weinen und jubeln gleichzeitig bringen – Genau dies empfand oder soll ich sagen empfinde ich immer noch, wenn ich an „ Mein bester letzter Sommer“ denke! Mit einem lachenden und einem weinenden Augen denke ich an diesen Sommer an der Seite von Tessa und Oskar zurück, denn dieser eine Sommer wurde auch zu meinem besonderen Sommer. So intensiv sind die Emotionen, die in diesem Buch hochkochen. Man spürt zutiefst die Dramatik, die sich hinter der Handlung versteckt und freut sich auf die wenigen schönen Momente, die man an der Seite der beiden wundervoll gestalteten und sehr authentischen Protagonisten erleben darf. Aber auch der Schreibstil von Anne Freytag ist einfach grandios. Sie zaubert mit einer Leichtigkeit den Sonnenschein in den Raum und lässt es genauso schnell Regen. Man spürt bei den Worten die Leidenschaft des Momentes, aber auch die Wut, Enttäuschung und tiefe Trauer, die das Ganze umgibt. Man huscht nur so durch die Seiten und will gar nicht daran denken, dass es auch ein Ende geben wird. Nicht nur ein Ende des Buches, sondern auch ein Ende der so jungen Liebe, die allmählich Gestalt annimmt und dann … dann ist es soweit und die Tränen kullern, sei es weil das Buch zu Ende ist oder wegen dem Ende an sich, dass müsst ihr selbst herausfinden. << … Wir alle haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur eines haben…>> Zitat Seite 265 Natürlich kann man sagen, dass die Thematik nicht neu erfunden wurde und es in der Art zig Bücher gibt, aber für mich machte die Art und Weise, wie man die Handlung erlebt, der bildhafte Schreibstil, die Darstellung der Schauorte, die unglaublich starken Charakter und die Musik im Hintergrund, dieses Buch zu meinem absoluten Lesehighlight! Anne Freytag gab bei einer Lesung auf der LBM16 ihren Zuhörern den Tipp, während des Lesens doch die Playlist von Teskar zu hören. Gesagt getan und ich kann euch nur ans Herz legen, diesen Tipp in die Tat umzusetzen! Tessa ist ein unglaublich starker Charakter. Ihre Wut und Trauer gegenüber ihrer Familie und Erkrankung schwappen auf den Leser über, auch wenn er selbst in einer so ausweglosen Situation ist. Man krallt sich gemeinsam mit ihr an die Hoffnung, die durch Oskar ausgelöst wird, einmal nicht den Kopf in den Sand zu stecken, zu warten bis das unausweichliche passiert, sondern zu leben, zu lieben und sich für einen kurzen Moment einfach fallen zu lassen. << … Der Verstand hat keine Chance, wenn das Herz einmal entschieden hat, was es will… Meines hat sich entschieden. Und es will Oskar. Ein einziger Blick hat genügt. Jetzt ist er in meinem Herzen…>> Zitat Seite 186 Fazit: << … Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in denen du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben! … >>Zitat Seite 24 Mehr bedarf es eigentlich nicht zu sagen, denn dieses Zitat sagt alles was das Buch in mir ausgelöst hat. Lest es und überzeugt euch selbst. Lasst euch entführen auf eine Reise, die euren Blick auf das Leben und vielleicht auch auf die Welt, die uns sonst so normal erscheint, verändern wird! Mein absolutes Lesehighlight im Monat März!

Mein bester letzter Sommer

Von: The Book Storys Datum: 31. March 2016

Heute gibt es mal wieder eine Rezension, welche nicht so häufig bei mir anzutreffen ist - und zwar geht es heute um ein "Roadtrip Buch". Anfangs war ich noch ziemlich skeptisch was die Geschichte anging, aber gleichzeitig auch sehr interessiert daran, da es mal nicht um das Thema Krebs geht. Versteht mich nicht falsch, natürlich ist dieses Thema sehr präsent und wirklich schlimm - wer hat diese Erfahrung mit dieser gnadenlosen Krankheit noch nicht gemacht? Nichts desto trotz fand ich es wirklich erfrischend, dass es mal um eine Krankheit ging, die ich so noch gar nicht kannte. Es gibt in der Geschichte wirklich viele kleine Überraschungen, die man überhaupt nicht erwartet hat, was sehr viel Spannung erzeugte. Ebenso die Charaktere waren eine super schöne Überraschung, da ich überhaupt nicht dachte, dass sie wirklich in allen Dingen so verschiedenen sind, wie das im echtem Leben auch ist. Denn meistens haben Charaktere in Büchern immer ein zwei Sachen gemeinsam, da es natürlich auch wirklich schwer ist viele Charaktere zu erschaffen, die auch in allem unterschiedlich sind (wie z. B beim reden, laufen, Kleidungstil, Gedanken und überhaupt von ihrer Art). Mir fällt es schwer euch das korrekt zu erklären, aber ich hoffe ihr habt verstanden was ich meine. Die Autorin hat es geschafft, dass alle ihre eigene Charakterfarbe haben und authentisch wirken. Der Schreibstil war sehr schön, leicht und flüssig, man hätte über die Seiten hinweg fliegen können und wäre trotzdem vollends in der Geschichte gewesen, aber ich habe mir wirklich Zeit für dieses Buch genommen und es nicht mal ebenso schnell weggelesen. Es ist viel zu tiefsinnig um es mal ebenso zu lesen. Genauso gut konnte Anne Freytag Umgebung und Emotionen schildern, was nochmal mehr Spannung in die Geschichte brachte. Ich muss zugeben, dass das Buch einen großen Pluspunkt bekommen hat, da ich an vielen Orten an denen Oskar und Tessa waren ebenfalls schon war und deswegen konnte ich es mir noch besser vorstellen und fühlen. Aber auch für Leute, die die Orte nicht kennen - man kann sich wirklich alles bildlich vorstellen. Es war von A-Z, also von der Idee über die Charaktere und die Geschichte bis hin zu dem herzzerreißenden, aber trotzdem schönen Ende ein super Klasse Buch. Eine große Empfehlung für wirklich jeden!

Nicht neu, aber gut erzählt

Von: misshappyreading Datum: 31. March 2016

INHALT Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind ... (Klappentext) MEINE MEINUNG: Ok, noch ein "Sick-Lit" - ich weiß echt nicht was es damit auf sich hat zur Zeit. Auch wenn ich mir immer wieder vornehme, keine mehr zu lesen, lande ich doch immer wieder bei einem. Tessa wird sterben, so einfach und schrecklich ist das. Und Tessa trifft auf Oskar. Das Mädchen das immer auf alles gewartet hat und damit nahezu die komplette Jugend verpasst hat, fängt endlich an zu leben. Aber leider zu spät. Es muss in solchen Büchern um die "Liebe auf den ersten Blick" gehen, sonst würde das vermutlich alles nicht funktionieren. Aus Tessas Sicht konnte ich das nachvollziehen. Bei Oskar habe ich mich schwer getan wenn ich ehrlich bin. Vielleicht weil seine Sicht dazu fehlt... Ich habe nicht ganz verstanden wo seine unsterbliche Liebe herkam. Die Reise von #Teskar (muss man lesen ums zu verstehen *zwinker*) hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe Italien und habe mich sehr leicht getan mir alles bildlich vorzustellen. Als bei der Erzählung auch Oskars-Sicht dazu kam habe ich mich gefreut. Es hat zwar nicht alle Vorbehalte zu seiner Liebe auslöschen können. Doch einiges habe ich dann besser verstanden. Wenn ich mich mal ganz weit vorwagen soll... ich bin mir nicht sicher ob es Liebe war, oder eben tiefe Freundschaft mit Extras. Vielleicht hatte ich aber auch einfach Scheuklappen auf und alle anderen konnten Oskar verstehen. Erzählt ist die Geschichte der beiden großartig. Besonders hat mir die Einbindung von Musik gefallen. Und ebenfalls ein Highlight, die kleinen Illustrationen zwischendurch. Ich habe wirklich mit Tessa gefühlt, besonders weil unsere Musikvorliebe so erschreckend ähnlich ist. Da die beiden sich recht schnell auf den Weg machen, lernt man die "Zurückgebliebenen" nicht besonders gut kennen. Nur Larissa ging mir noch nahe. Ich habe mich wirklich gewundert wie man so zu seiner sterbenden Schwester sein kann! Oskar (auch wenn ich wie schon geschrieben die Liebe nicht so verstanden habe) war großartig. Als Charakter war er die perfekte Wahl! Er ist ein richtiger Herzens-Protagonist *schmelz* - wie gesagt, Tessa konnte ich von anfang an verstehen. MEIN FAZIT Die Geschichte ist nicht wirklich neu, aber großartig erzählt! Wer Sick-Lit mag, wird das Buch lieben.

Die einen sehen eine Pusteblume, die anderen einen Wunsch!

Von: Sharon Rau Datum: 30. March 2016

Rezension von " mein bester letzter Sommer" von Anne Freytag Erschienen: Heyne fliegt Erschienen am: 08.03.2016 Kostet: 14.99€ als Hc Inhalt : Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen 💟 Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Fazit : Ja, da sitze ich und weiss nicht so recht wohin mit mir. Wie rezensiert man ein Buch, das einen absolut sprachlos zurück lässt und das eigentlich keinem meiner Worte gerecht werden kann?! Seit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" hatte ich kein Buch mehr gefunden, was mein Herz in tausend Stücke gebrochen hat um es dann wieder zusammen zu kleben. Bis jetzt...Und dann kam Anne Freytag quasi breit grinsend um die Ecke. Ich bin sehr unbedarft an das Buch ran gegangen aber hab schon nach den ersten Seiten gespürt, dass dies eine Geschichte fürs Leben wird, die mich nie wieder los lassen wird und ich sollte recht behalten. Selten hat mich ein Buch emotional so fertig gemacht. Ich habe mich nicht nur bis über beide Ohren in die Protagonisten verliebt, nein, auch die gesamte Handlung hat mein Herz so berührt wie keine andere. Die Autorin besitzt eine ganz besondere Gabe: sie schreibt authentisch, schonungslos und ehrlich und ohne große Umschweife. Sie beschreibt Gefühle wie sie sind: Pur und ernsthaft und offen. Dieses Buch hat mich so gepackt das ich es in nicht einmal 24 Stunden ausgelesen habe und ich wünschte, ich könnte es immer und immer wieder von vorne lesen. Diese ganze Reise, die ganze Hoffnung, diese ganz großen Gefühle und diese wundervolle und überwältigende Liebe hat mich so weinen lassen und gleichzeitig zum Lachen gebracht. Es war einfach schrecklich - schön, das trifft es perfekt. Als ich dann noch die Playlist entdeckt hab, auf der sich ernsthaft ein Lieblingsartist von mir an den anderen reiht, voll mit meinen liebsten Liedern, da war es vollends um mich geschehen. Anne Freytag hat mich am tiefsten Punkt meines Herzens erwischt und etwas erschaffen, was bisher nur wenige Autoren konnten: mir eine Geschichte zu schenken, die für immer in meinem Herzen sein wird, die ich nie vergessen werde, die ich immer wieder lesen werde, die einen ganz besonderen Platz im Regal bekommen und die ich einfach jedem nahe legen und sicherlich ganz oft verschenken werde. Ganz klar und Konkurrenzlos mein Jahreshighlight 2016!! Ein riesengroßes Dankeschön an Anne Freytag, du bist großartig und ich hoffe ich werde mein Buch eines Tages von dir signieren lassen können💟 Schönstes Zitat: "Ist es nicht komisch, dass ein und dieselbe Sache so anders aussehen kann, je nachdem aus welcher Perspektive wir sie betrachten? Die einen sehen eine Pusteblume, die anderen einen Wunsch!" -Sharon PS: die Sterne kann ich mir glaube ich schenken... Auf einer Skala von 0-5 sind es schlappe 100 .. War klar oder 😉 🌌🌌🌌

Mein bester letzter Sommer

Von: Müni Datum: 29. March 2016

Tessa ist krank. Der Leser weiß zu Anfang noch nicht, was sie genau hat, denn über ihre Krankheit wird nicht gesprochen. Es fällt sofort auf, dass sie ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter und Schwester hat. Dabei bemüht sich ihre Mutter doch so sehr! Ihre Schwester hingegen ist eines: eifersüchtig. Sie kann es nicht ertragen, dass ihre Schwester, die ganze Aufmerksamkeit im Haus bekommt und sie dadurch ignoriert wird. Aber wie kann eine solche Schwester so reagieren? Schließlich wird Tessa sterben und Larissa wird am Leben bleiben. Dann trifft Tessa unerwartet auf Oskar. Dabei war er nicht Teil ihres Lebens. Die Protagonistin ist 17 Jahre alt und verhält sich wie viele Jugendliche in ihrem Alter auch. Viele Seiten in dem Roman sind gefüllt mit den Gedanken und Dingen, die Tessa bis jetzt noch nicht getan hatte: Der erste Kuss, das erste Mal.... Immer wieder erinnert sie den Leser daran, dass sie noch Jungfrau ist und noch nie etwas Verbotenes im Leben gemacht hat bis sie auf Oskar trifft. Beide verlieben sich schnell ineinander, können es jedoch nicht zeigen. Tessa stößt Oskar immer wieder von sich und Oskar hat Angst Tessa zu nah zu kommen. Als dann Oskar von ihrer Krankheit erfährt, ist er am Boden zerstört. Er plant eine Reise nach Italien und nimmt Tessa mit. Der Roman hat viele Höhen und Tiefen. Einige Teile des Romans erinnern an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Von Anfang an weiß man, was mit Tessa passieren wird, jedoch verdrängt man das beim Lesen schnell, da beide Protagonisten so viel Spaß miteinander haben. Die Lebenslust trägt sie von einem Ort zum anderen. Manchmal muss man Tessa zu sehen, wie sie um Luft ringt. Doch Oskar ist immer zur Stelle. Der Lesefluss wird durch die relativ kurzen Kapitel beschleunigt. So macht das Lesen noch mehr Freude. Obwohl die Protagonistin Tessa anfangs sehr unsympathisch auftritt, ändert sich das schnell. Oskar hingegen ist von Anfang an sehr sympathisch. Jedoch weiß man zunächst nicht, dass auch er ein kleines Geheimnis vor Tessa birgt.

Über einen sehr intensiven, letzten Sommer

Von: Sandras kreative Lesezeit Datum: 29. March 2016

Zum Inhalt: Die 17-jährige Tessa ist krank. Ein Loch in ihrem Herzen bestimmt bereits seit ihrer Geburt ihr Leben - und ihren Tod, denn dieser ist unausweichlich. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Und wir reden hier nicht von Jahren, sondern Wochen, vielleicht nur von Tagen. Tessa hat immer nur gewartet: auf den perfekten Moment, da sie dachte, sie hätte noch Zeit. Ihr Körper fällt immer mehr in sich zusammen als sie den 19-jährigen Oskar kennenlernt. Oskar kann Tessa sehen, nicht nur ihr Äußeres, er sieht bis in ihre Seele, vorbei an der Fassade. Die beiden verbindet in kürzester Zeit eine große Liebe. Mit einem wunderbaren und zugleich verrückten Plan überrascht Oskar seine Tessa - er schenkt ihr einen letzten Sommer, in dem sie einfach sie selbst sein und sich ihren Gefühlen für Oskar und dem Leben hingeben kann. Über die Autorin: Anne Freytag studierte International Management und arbeitete in verschiedenen Werbeagenturen, bevor sie den Sprung ins eiskalte Wasser wagte und Autorin wurde. Neben der Erwachsenen- und Jugendliteratur schreibt Freytag auch Liebesromane und Liebeskomödien, die sie unter ihrem Pseudonym Ally Taylor veröffentlicht und die in den USA spielen. Freytags Romane erscheinen unter anderem bei Random House im Heyne fliegt Verlag, die von Ally Taylor bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur. Weitere Informationen über die Autorin unter www.annefreytag.de Allgemeine Informationen: "Mein bester letzter Sommer" ist im März 2016 im Heyne Verlag erschienen. Das 368 Seiten umfassende Hardcover ist zum Preis von 14,99 Euro erhältlich, die Kindle Edition zum Preis von 11,99 Euro. Meine Gedanken zum Buch: Vor dem Lesen: Ich werde Taschentücher brauchen... Nach dem Lesen: Ich habe Taschentücher gebraucht! Im vergangenen Jahr habe ich einige Bücher gelesen, die in eine ähnliche Richtung gehen. Da wären z.B. "Die letzten Tage der Rabbit Hayes", "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder Du neben mir". Eigentlich sollte man meinen, dass der Markt gerade übersättigt ist mit Büchern, in denen eine tödliche Krankheit eine zentrale Rolle spielt. Und eigentlich sollte man meinen, dass ich selbst auch genügend Bücher aus diesem Genre gelesen habe. Als ich den Klappentext zu "Mein bester letzter Sommer" gelesen habe, ist es aber um mich geschehen. Meine Neugierde hat gesiegt, das Buch wollte von mir gelesen werden, ganz laut hat es nach mir gerufen. Gesagt, getan. Tessa ist gerade mal 17 Jahre jung. Da sie immer nur auf den perfekten Moment gewartet hat, hat sie in den wenigen Jahren noch gar nicht so richtig gelebt. Was sie gelebt hat, ist den Perfektionismus. Hübsche Kleider bestimmten ihr Leben - und ihre Liebe zur Musik. Der 19-jährige Oskar hingegen hat bereits einiges gelebt, mehr als Tessa jedenfalls. Er hatte bereits einige Freundinnen, einen Führerschein, hat mit seinen Eltern einen Teil der Welt gesehen. Oskar und Tessa verlieben sich ineinander. Dabei rede ich nicht von einer Schwärmerei, für sie beide ist es die wahre Liebe. Sie können in die Seele des jeweils anderen sehen. Doch bei all der Liebe, gibt es doch auch Schwierigkeiten zwischen den beiden. Oskar verhält sich manchmal seltsam, er verbirgt ein Geheimnis, welches immer wieder ein wenig Distanz zwischen Tessa und Oskar bringt. Auch Tessa hütet ein Geheimnis. Sie liebt Oskar, möchte aber trotzdem eine gewisse Distanz wahren, sie hat Angst so wirklich gesehen zu werden. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist dass Tessa wirklich sehr oft sehr eifersüchtig ist und dann total überzogen reagiert. Sie weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und ihre gemeinsame Zeit mit Oskar nur knapp bemessen ist. Statt die Zeit ausschließlich zu genießen und so viel wie möglich noch vom Leben aufzunehmen, ist sie immer wieder eifersüchtig. Unter den gegebenen Umständen kann ich diese große Eifersucht nur bedingt nachvollziehen und hätte Tessa an einigen Stellen sehr gerne ins Gewissen geredet. Besonders gut gefallen hat mir, dass Anne Freytag immer wieder das Sinnesorgan "Ohr" des Lesers anspricht. In den verschiedensten Situationen hören Tessa und Oskar Musik. Die passenden Titel dazu werden immer genannt. So isst z.B. Tessa zu Beginn der Geschichte eine Suppe, die ein weiches, cremiges Gefühl auf ihrer Zunge hinterlässt. Um dieses Gefühl noch besser umschreiben zu können und den Leser auch wirklich intensiv an diesem Gefühl teilhaben zu lassen, begleitet Chopins "Nocturne" den Genuss der Suppe. An einer anderen Stelle hat Tessa mit Oskar Nachrichten ausgetauscht. Sie befinden sich in der Phase des Kennenlernens. Tessa ist glücklich und lässt sich von "Piano Sonata Nr. 14" von Beethoven berieseln. Sie hat dieses Stück immer geliebt und hat in dem Moment das Gefühl, selbst dieses Stück zu sein. Da ich selbst gerne mit allen Sinnen genieße, habe ich an den Stellen, wo Musikstücke in die Geschichte gebracht werden, eine Lesepause eingelegt, um mir genau jene Stücke anzuhören. Ich konnte mich in diesen Augenblicken noch viel mehr auf die Geschichte einlassen, habe sie regelrecht fühlen können und dabei vor lauter Emotionen einige Tränen vergossen. Wenn ihr genauso wie ich, die komplette Bandbreite an Emotionen erleben wollt, dann könnt ihr "hier" in die Playlist hören. Schade finde ich allerdings, dass sie nicht ganz vollständig ist. Sie scheint nur die Songs zu beinhalten, die Tessa und Oskar gemeinsam angehört haben, die Stellen mit Chopin und Beethoven wurde auf der Liste nicht erwähnt :( Die Geschichte um Tessa und Oskar hat mich sehr berührt und ich kann sie jedem empfehlen, der solch emotionale Geschichten liebt - vor allem in Kombination mit den Songs dazu. Da mir Tessa an einigen Stellen zu überzogen reagiert hat und die Playlist leider nicht ganz vollständig ist, vergebe ich nicht die kompletten 5, sondern 4 Sterne.

Wunderschön bewegend

Von: Maddie Datum: 29. March 2016

Was für ein tolles Buch. Mit welchen Worten kann eine Rezension besser anfangen? Im Moment bin ich eher in einer Leseflaute. Ich komm nicht so recht zum Lesen und leider fehlt mir oft auch die Lust. Aber als dieses Buch bei mir an kam, und ich den Klappentext gelesen hab, hab ich sofort mein aktuelles Buch beiseitegelegt und mit dieses hier geschnappt. Hier hat mich einfach alles angesprochen.  Schon allein der Umschlag ist wunderschön. Es ist ein ganz besonderes Material. Nicht so gewöhnlich, wie die meisten Schutzumschläge. Der Umschlag hat einen gewissen Fühleffekt. Er ist ein bisschen rau, und wenn man darüber streicht ergibt das ein ganz schönes Geräusch. Auch das Cover an sich ist wirklich hübsch gestaltet und passt in allen Zügen zur Geschichte. Mir gefällt die Zeichnung wirklich gut. Irgendwie hat mir der Klappentext so ein bisschen an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert. Vielleicht hat es mich auch deswegen so gepackt, weil ich diese Geschichte wirklich super gern gemocht hab. Auch hier geht es um ein unheilbar krankes Mädchen, das plötzlich vor der Entscheidung steht, ob es sich überhaupt verlieben darf, wenn sie doch bald stirbt. Ich fand die Geschichte von Tessa und Oskar sehr schön und einfühlsam geschrieben. Es ist eine Geschichte von Mut, vom Nachdenken, vom Tod und natürlich von der Liebe. Im ganzen Buch hab ich total viele Stellen angestrichen, weil es so gut wie auf jeder Seite ein Zitat gab, was mich bewegt hat. Allerdings hab ich irgendwann aufgehört, weil es einfach zu viele waren. Die Gefühle von Tessa waren gut beschrieben und ich konnte mich jederzeit in sie hinein versetzen. Wirklich authentisch. Gerade das Ende hat mich sehr berührt und ich hab einen Kloß im Hals bekommen. Schade eigentlich, dass das Buch nur ein Einzelband ist. Ich hätte gern noch mehr von den beiden gehabt. Sie sind mir echt ans Herz gewachsen. Und ich kann jetzt schon sagen, dass dieses Buch zu den besten dieses Jahr zählen wird.

Gefühlvoll von der ersten bis zur letzten Seite

Von: Sara Datum: 28. March 2016

Klappentext: Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst…Tessa hat immer gewartet: auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, sie hätte noch Zeit. Doch die hat sie nicht. Tessa wird sterben und das schon sehr bald. Sie ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der sie und ihre Fassade durchschaut, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr zur Seite steht. Er überrascht Tessa mit einem großartigen Plan und schenkt ihr einen letzten Sommer. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind. Erster Satz: Die großen Kopfhörer liegen weich auf meinen Ohren und verschlucken die Außenwelt. Meinung: Nach dem ich meine Tränchen verdrückt habe, musste ich mich gleich dransetzen und die Rezension schreiben. Dieses Buch habe ich mit einem traurigen, aber auch gleichzeitigen nachdenklichen Gefühl beendet. Wir begegnen Tessa. Tessa ist 17 und wird bald sterben. Tag ein, Tag aus wartet sie auf ihren Tod. Bis Oskar in ihr Leben tritt und ihr zeigt, wie wertvoll das Leben und vor allem die Liebe ist. „Das Leben wird nicht definiert von den Momenten in denen du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben“ (Seite 27) Mit diesem Zitat kann man die Begegnung zwischen Tessa und Oskar am besten beschreiben. Man merkt bei beiden, dass der Funke überspringt und eine tiefgründige Liebe dadurch entsteht. Nach dieser ersten intensiven Begegnung nimmt die Autorin die Leser zusammen mit den Protagonisten mit auf einen Road Trip durch Italien und wir dürfen Tessa bei ihrem besten letzten Sommer begleiten. Die Geschichte wird zunächst aus Tessas Sicht erzählt. Erst im späteren Verlauf wechselt die Perspektive und wir erfahren auch Oskars Gedankengänge. Tessa und Oskar = Teskar… Ich habe mich unbeschreiblich in beide Protagonisten verliebt. Beide sind einfach völlig realistisch, ohne großes drum herum und große Ausschweifungen. Tessa ist wütend, auf sich, auf ihre Mutter, aufs Leben. Gleichzeitig jedoch geht sie sehr humorvoll mit ihrer Krankheit um: "Ich habe ein Verfallsdatum. Okay zugegeben, letztlich hat jeder eines, aber zu wissen, dass die meisten Konservendosen in unserer Speisekammer länger hier sein werden als ich, ist hart." Seite 11 Genau diese Art, dieses Gefühlchaos in ihrem Kopf macht sie so liebevoll. Oskar habe ich von Anfang an gemocht. Er ist direkt, offen und hat ein großes Herz. Ohne groß um den heißen Brei herum zu reden, macht er Tessa den Vorschlag zur großen Italien Rundreise. Die Gefühle der einzelnen Protagonisten werden durch den wundervollen Schreibstil der Autorin auf den Leser transportiert. Sei es die Trauer der Mutter, Tessas Angst oder auch später ihr pures Glück. Ich habe all diese Gefühle mit durchlebt. Ich habe gelacht, geweint und mitgefiebert, dass die Reise der beiden noch ganz lange gehen mag. Fazit: Auch wenn ich zum Schluss bittere Tränen geweint habe, lässt mich dieses Buch wie bereits erwähnt, auch mit einem nachdenklichen Gefühl zurück. Muss man das Leben erst richtig leben, wenn man weiß, dass man sterben wird? „Wir haben alle zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur eines haben (Seite 267) Und dieses Buch hat mir wieder einmal gezeigt, dass ich mein Leben leben will. Ich habe durch dieses Buch realisiert, dass ich nur ein Leben habe, daher beginnt jetzt für mich das zweite „richtige“ Leben. Dieses Buch hat mich tief berührt, alle möglichen Gefühle in mir hervorgerufen, mich tief betroffen gemacht, aber gleichzeitig merkwürdigerweise auch lebensfroh. Bisher mein absolutes Jahreshighlight 2016.

Rezension

Von: Bookizzle Datum: 28. March 2016

Rezension vom 28.03.2016 (0) Inhalt: Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Eigene Meinung: Ich bin Sprachlos. Ich weis nicht mehr was ich machen soll. Dieses Buch hat mein Herz genommen und in zwei Teile gebrochen. Ich weis einfach nicht mehr weiter, ich bin grad so überfordert. Diese Geschichte, diese Charaktere, die Lieder einfach alles ist Perfekt. Ich habe es vor nicht mal 5 Minuten beendet und musste einfach gleich dazu was schreiben. Tessa: Am Anfang ging sie mir echt auf die nerven, wegen ihren negativen Gedanken. Klar es ist schlimm was sie erlebt. Wir ihr Leben plötzlich verändert hat. Aber jeder von uns ist eine Tickende Bombe. Niemand weis wann man stirbt. Aber dann wurde sie erträglicher. sie hat sich zu einer meinen Lieblingscharekteren entwickelt. Ich mag nicht jede weibliche Protagonist, aber bei Tessa war es anders. Sie wurde dann so stark! Oskar: Oskar. Oskar. Oskar. Oskar ist einfach Perfekt. Perfekt. Zu ihm kann ich nichts mehr sagen nur. Jede Mensch hier auf dieser Welt braucht einen Oskar Salzmann im Leben !!!! Fazit: Am liebsten hinsetzen und noch mal lesen. So ein tolles Buch. Sogar während ich das schreibe weine ich. Ich komme grad überhaupt nicht klar das es zu ende ist. Ich weis nicht mehr weiter. Ganz ehrlich. Ich übertreibe nicht. Vielleicht finde manche dieses Buch nicht toll. Aber ich fand es Perfekt. Das Buch füge ich zu meinen Lieblingsbüchern und ich empfehle es jedem.....!!!!!!!!!!! ps. ich muss mich echt grad ablenken..

Herzschmerz Pur!

Von: Sosos_Bookworld Datum: 27. March 2016

Diese Geschichte ist so was von mehr als nur ein Buch für zwischendurch oder ein einfaches Lese Abenteuer... Tessa ist so wie die meisten Mädchen in ihrem Alter.Denn sie wartet.Auf die Liebe, das Leben und alles andere.Doch dann bekommt sie die Diagnose, dass ihr Herz nicht richtig funktioniert und sie nicht mehr viel Zeit hat zu leben, doch anstatt von da an ihr Leben in vollen Zügen zu genießen, verbarrikadiert sie sich mit ihrer Jogginghose in ihrem Zimmer und wartet fast schon auf den Tod.Doch dann lernt sie Oskar kennen und Oskar zeigt ihr, was es heißt zu leben.Und in seiner Ansicht wäre das, das Leben zu genießen und den Tag zu nutzen als wäre es dein letzter.Und dann zeigt er ihr die Welt bei einem Roadtrip. Die Welt, die Tessa schon bald nicht mehr sehen und erleben wird. Teskar ist ein Liebespaar, das unter die Haut geht.Man wünscht den beiden so viel und doch weiß man als Leser, dass wir ihnen das nicht geben können.Wenn man die Stellen, an denen die meisten wohl erst einmal in weinen ausbrechen nicht mitzählt, sondern weglässt, ist der Schreibstil der Autorin wirklich sehr flüssig zu lesen und man fühlt durchgehend mit Tessa mit, was nicht zuletzt am personellen Erzähler liegt. Die Charaktere passen perfekt in die Geschichte rein, wenn auch einige Stellen und Leute mir auf die Nerven gingen... Alles in allem ein wunderbares Buch über den Wert des Lebens.

super süßes und trauriges Buch zugleich

Von: lunalovebook Datum: 27. March 2016

Tessa wartet bis ihr Tod kommt und vegetiert solange vor sich hin. Sie schottet sich von allem und jedem, besonders von dem Leben ab, Sie verbringt die meiste Zeit lesend in ihrem Zimmer. Tessa hat diese Wut auf alles, auf ihre Mutter, die ihr vorenthalten hat dass sie bald sterben wird, auf ihren Vater der immer nur in seiner Kanzlei sitzt und aus unerfindlichen Gründen auch auf ihre Schwester. Aber vor allem ist sie wütend auf die wenige Zeit die ihr noch auf dieser Welt bleibt. Doch dann taucht plötzlich Oskar auf und stellt ihre Welt auf den Kopf. Tessa ist von der ersten Sekunde an verzaubert von Oskar. Er legt bei Tessa einen Schalter um, sodass sie sich auf einmal wieder quicklebendig fühlt und all das machen will was sie zuvor vernachlässigt hat weil sie dachte sie hätte noch genügend Zeit dafür. Und wie das so ist bandeln sich die zwei an, Tessa will Oskar diesen Schmerz zwar nicht antun, aber er schreckt vor diesem nicht zurück. Und so begeben sich die beiden auf eine Rundreise durch Italien und erleben ihr eigenes kleines Abenteuer. Die drückende Stimmung zu Beginn verflog schnell und machte einer süßen und fluffigen Liebesstimmung Platz, doch es war immer der bittere Beigeschmack dabei, dass Tessa nicht mehr allzu viel Zeit verbleibt. Anne Freytag hat die Emotionen und Gefühle von allen Charakteren ziemlich gut und passend getroffen. Auch die Familienprobleme waren sehr realistisch und nachvollziehbar ausgearbeitet ohne überzogen zu sein. Die schönen und niederschmetternden Momente hielten sich im Gleichgewicht und waren immer perfekt zur Stelle. Oskar und Tessa ergänzen sich sehr gut und zusammen machen die beiden in so wenigen Tagen große Fortschritte, zusammen sowie als Einzelperson. Ich konnte das Buch kaum weglegen, nachdem die Geschichte richtig Fahrt aufgenommen hatte. Einige Stellen sind wirklich sehr berührend und die genau passende Menge Humor sorgte dafür, dass man nicht ganz in ein Loch aus völliger Traurigkeit versank. Dieses Buch ist einfach aber wunderschön gestaltet! Allein das Cover spricht ungemein für die Geschichte und passt wie die Faust aufs Auge. Bei schönen Covern bin ich eh hin und weg aber dieses beschreibt die Geschichte auch sehr treffend. Außerdem findet man vorne die Karte von Tessa und Oskar mit ihrer Italienreise und hinten ihre Playlist mit den perfekt zum Moment passenden Songs. Jedes Kapitel ziert eine kleine Zeichnung, die auch eine wichtigen Teil zur Geschichte beiträgt, die besonders im letzten Abschnitt der Geschichte eine Kehrtwendung macht, da dort auch einige Kapitel aus Oskar's Sicht beschrieben sind, die auch notwendig für das Gesamtverständnis dieser Geschichte ist. Mein bester letzter Sommer ist gewiss keine leichte Lektüre aber dennoch wunderschön zu lesen und macht den Leser nachdenklich über die Einstellung, vieles im Leben hinauszuzögern, weil es dann möglicherweise dafür zu spät ist.

Ein Liebesroman zum Lieben und Verlieben! Ich liebe, liebe, liebe es!

Von: Sophia´s Bookplanet Datum: 27. March 2016

Um ehrlich zu sein, konnte ich den Hype um "Der Schicksal ist ein mieser Verräter" nie ganz verstehen. Es geht um ein Mädchen, das totkrank ist und sich verliebt. Ja, das ist traurig und ich hatte auch Tränen in den Augen. Aber mehr... auch nicht. Bei diesem Buch hier treten mir jedoch auch jetzt noch jedes Mal Tränen in die Augen, wenn ich nur daran denke oder es in der Hand halte. Bereits seit ich dieses Buch das erste Mal aufgeschlagen und den Einband gesehen habe, wusste ich, dass dieses Buch mir sicher gefallen wird. Man sieht wirklich, dass sich die Autorin oder der Verlag sehr viel bei diesem Buch gedacht hat. Vorne findet man eine Fahrtroute von München bis runter nach Italien, die unsere Protagonisten entlang fahren, und hinten eine Playlist mit Songs, die auch namentlich im Buch benannt werden. Doch auch bereits das erste Kapitel hat mich zu Tränen gerührt. Ach, was rede ich da: Der erste Absatz! Ich wusste von Anfang an, dass ich dieses Buch nicht mit trockenen Augen beenden werde, doch ich habe mich trotzdem darauf gefreut. Ich liebe es einfach, mit den Protagonisten zu leiden. Und das konnte ich hier mehr als genug! Gleichzeitig konnte ich aber auch mit Tessa und Oskar mitfiebern und mitlieben. Ich weiß nicht genau, ob die Autorin eigene Erfahrungen mit Tessas Krankheit gemacht hat, oder Menschen kennt, die darunter leiden, ein Loch im Herzen zu haben, oder dass ihnen die Lungenschlagader fehlt, aber auf jeden Fall hat sie Tessa selbst mit dieser Krankheit unheimlich authentisch wirken lassen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass man mir hier irgendwelche grausamen Geschichten über eine Diagnose auftischt, die sich die Autorin nur bei einer Tasse Tee ausgedacht hat. Auch wenn dieses Buch so unheimlich emotional und andererseits recht kitschig ist, zumindest was Oskar betrifft (Der ist zu perfekt, um wahr zu sein!), konnte und wollte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es wahnsinnig genossen, aus Tessas Perspektive, und später auch mehrere Male aus Oskars, diese Geschichte zu erleben. Ich mag es, wie Tessa denkt. Und ich mag ihre Komplexe und auch ihre Stärke. Sie ist einfach eine unglaublich tolle Protagonistin. Wer glaubt, dass dieses Buch lediglich eine Liebesgeschichte ist, der hat sich wirklich getäuscht. Es geht nicht nur um Tessa und Oskar, es geht auch um Selbstakzeptanz, Mut, Spontanität und Familie. Es geht darum, das Leben zu schätzen und es auch zu leben, vor allem wenn man sich eingesteht, dass es mit jedem Atemzug zu Ende sein könnte. Fazit: Ein Liebesroman zum Lieben und Verlieben! Dank Tessas Gedankengängen, tollen Kapitelnamen, Musik und einer sehr originellen Handlung wurde dieses Buch wirklich auf keiner Seite langweilig. Ich wusste, dass ich am Ende weinen werde, doch ich wollte nicht mehr aufhören, dieses Buch zu lesen. Ich liebe, liebe, liebe es!

Geht unter die Haut und direkt ins Herz!

Von: Rebecca Feist Datum: 26. March 2016

Cover: Ich liebe dieses Cover, seit ich es zum ersten Mal gesehen habe. Die Zeichnung drückt für mich Freiheit und Liebe aus, und hätte nicht besser zeigen können, worum es in diesem Buch geht. Meinung: Puh, eine Rezi zu einem Buch wies diesem zu schreiben, ist nicht so einfach. Ich weiß jetzt schon, dass es mir nicht ansatzweise gelingen wird, die richtige Worte zu finden. Wer Anne Freytag schon einmal live erlebt hat, weiß, dass sie eine lustige und lebensfrohe Frau ist, die immer einen Scherz auf den Lippen hat. Mit diesem Jugendroman beweist sie allerdings eindrucksvoll, dass sie auch anders kann... Schon zu Beginn ist klar, dass die Geschichte kein gutes Ende nehmen wird. Die 17jährige Tessa ist todkrank. Sie wird sterben und ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Dann lernt sie Oskar kennen - Liebe auf den ersten Blick. Das gilt auch für Oskar. Was dann folgt, ist eine kurze, aber sehr intensive Reise. Die Autorin nimmt uns Leser mit den Protagonisten mit nach Italien. Der Weg, den die beiden zurücklegen ist kein leichter, körperlich und emotional, und man rechnet immer damit, dem Ende nah zu sein. Trotz des traurigen Themas gelingt es Anne Freytag wunderschöne und glückliche Momente zu erschaffen. Genauso wünscht man sich seine noch verbleibende Zeit. Mit jeder Seite, jeder Zeile habe ich mich mehr und mehr in Tessa und Oskar verliebt, bin mit ihnen auf diese Reise gegangen und habe mit ihnen gelacht und gelitten. Die Autorin vermag es, die Emotionen absolut nachvollziehbar rüberzubringen. Ich musste oft lächeln, habe aber auch geheult wie ein Schloßhund. Es gibt Bücher, die liest man, legt sie zur Seite und macht weiter. Aber es gibt auch Bücher wie dieses hier. Dieser Roman hat so viele Bilder in meinem Kopf gepflanzt, dass ich quasi durch ganz alltägliche Dinge an diese tragische Liebesgeschichte erinnert werde. Fazit: "Mein bester letzter Sommer" ist ein ganz besonderes Buch und definitiv jetzt schon ein Highlight meines Lesejahres. Diese Liebesgeschichte geht unter die Haut, direkt ins Herz und lässt einen so schnell nicht mehr los. Danke, Anne Freytag für dieses wunderbare Buch, das man einfach lieben muss! Absolute Leseempfehlung - lesen und lieben! TESKAR FOREVER!!!

- so viel gelacht, so viel geweint, so viel gefühlt -

Von: Bookaholic. Datum: 25. March 2016

Ich kann nicht anders. Es muss jetzt raus. -So viel gelacht, so viel geweint, so viel gefühlt- ❤ Als ich den Klapptext gelesen habe, dachte ich "es könnte es" und jetzt weiß ich "es kann es". Wenn ihr über ein Buch sprechen könnt und dabei nur die zahlreichen Zitate nennen müsst, die ihr Makiert habt, um den Menschen zu zeigen wie sehr es euch berührt hat, ist es etwas besonderes. Ich hab meine paar Seiten gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Ich wurde von Anfang an gefordert. Aber ich hab mich komplett auf dieses Buch eingelassen - versucht alles mit zu fühlen und es hat mich komplett erreicht. Mich komplett abgeholt. Jetzt sitze ich hier, habe gerade ein Jahreshighlight beendet, weine und weiß, dass es zu meinen Lieblingsbücher zählen wird, egal wann ich danach gefragt werde. Ich mache es heute anders: Seite 87: extrem mit den Tränen gekämpft. Seite 146: geweint. Seite 174: geweint. Seite 276: geweint. Seite 311: mit den Tränen gekämpft und verloren. Seite 345: mit den Tränen gekämpft. Seite 353-361: geweint, geweint,geweint. Seite 362: versucht zu lesen - gescheitert. 4 Anläufe hab ich gebraucht und dann wieder geweint. Ich hab nicht immer aus Traurigkeit geweint. Oft auf Freude. Ich hab mich gefreut für "Krabbe". Ich habe oft gelacht. Ich war oft glücklich. Ich bin so dankbar, dass ich dieses Buch gelesen habe. So unendlich dankbar. "Wenn dich dieser eine Mensch berührt, der dich berührt, bleibt die Welt stehen" [Seite 74] Vielleicht war "mein bester letzter Sommer" eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Und je lesen werde. ❤ "Ist es nicht komisch, dass ein und dieselbe Sache so anders aussehen kann, je nachdem, aus welcher Perspektive wir sie betrachten? Die einen sehen eine Pusteblume, die anderen einen Wunsch." [Seiten 181] Es ist kein Buch, dass man einfach mal so nebenbei lesen sollte. Lasst euch Zeit für das Buch. Zeit für die Geschichte. Zeit für die Gefühle. Zeit für die Botschaft und ich hoffe, ich hoffe wirklich, dass es euch so sehr gefällt wie mir. Und wenn es mit euch das macht, was es mit mir gemacht hat - seid ihr am Ende tief traurig und hab trotzdem ein Lächeln im Gesicht.

Eine unglaublich liebevolle Geschichte voller Emotionen!

Von: Magnificent Meiky Datum: 23. March 2016

Dieses Buch hatte mich schon mit seinem wunderschönen Outfit. Das Cover ist nicht nur traumhaft, es passt auch noch wundervoll zur Geschichte. Aber auch von innen ist die Gestaltung einfach hammer! Ich habe wirklich gehofft, dass mich die Geschichte genauso überzeugen wird und ich wurde nicht enttäuscht. Tessa ist eine starke und gleichzeitig furchtbar wütende und traurige Person. Sie ist totkrank und weiß, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat. Doch was macht man aus diesen paar Wochen, wenn man sein Leben lang seinen Schulabschluss und das Studium im Kopf hatte? Jetzt muss sie sich nicht nur mit dem Tod, sondern auch mit ihrer trauernden Mutter, ihrem hilflosen Vater und ihrer zornigen Schwester auseinandersetzen. Doch dann kommt alles anders als Oskar in ihr Leben tritt. Wer ein Buch mit einem so emotionalen Titel auswählt, erwartet auch zu Tränen gerührt zu werden, was dieses Buch auf jeden Fall schafft. Auch wenn das Ende natürlich wenig überraschend ist, bewegt einen diese Geschichte. Teskar sind mir absolut ans Herz gewachsen. Ihre Liebesgeschichte ist zwar ziemlich rasant, aber wozu sollte man sich zurückhalten, wenn man nur noch wenige Wochen zu Leben hat? Trotz all der negativen Emotionen in diesem Buch hat Anne Freytag die Geschichte sehr leicht verpackt. Ihr Schreibstil ist sehr frisch und jugendlich. Vor allem gelingt es ihr im Verlauf des Buches jede Emotion zu vermitteln. Egal ob Tessas Zerrissenheit und Wut oder ihre unverhofft Liebe und Zufriedenheit. Anne Freytag lässt kein Gefühl aus. Auch wenn man die Taschentücher beim Lesen in der Nähe haben sollte, ist dieses Buch ein absolutes Wohlfühlbuch!

Teskar - Eine Liebe, die den Tod überwiegt

Von: Lisa Datum: 23. March 2016

Meine Meinung: Vorweg schon mal eine kleine Warnung, diese Rezension könnte wieder arg lang werden und fragt mich nicht wie lange ich schon daran sitze.. es ist schwer für ein gutes Buch die richtigen Worte zu finden. Und dieses Buch ist gewiss eins der Sorte. Cover: Allein das Cover ist schon 5 Sterne wert. Wunderschön und absolut liebevoll gezeichnet. Es passt direkt zur Story und ist mal wieder ganz anders als andere. Was ebenfalls ein wahrer Hingucker ist, ist die Karte am Anfang des Buches und die Playlist am Ende. Schreibstil: Wow, wow und bitte nochmals wow. Achso hab ich eigentlich schon wow gesagt?! Nein ernsthaft dieses Buch ist der Wahnsinn. Ich kenne schon zwei ihrer Bücher unter Ally Taylor, aber dieses hier ist nochmal ganz anders. Die Sätze haben es schon in sich. Von kurz bis lang sind sie enorm ausdrucksstark. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Tessa geschrieben, erst gegen Ende wechselt dies mit Oskar´s Kapiteln....was ich sehr passend fand. Wir als Leser bekommen so auch ein Einblick in sein Inneres, was gewiss stark leidet. Er hat Angst und diese Angst ist real. Die Autorin beschreibt Tessa´s und Oskar´s Reise wunderbar bildlich und glaubwürdig. Ich fühle mich wie anwesend, als hätte ich mich in den Kofferraum geschlichen und kann die Orte förmlich vor mir sehen. Aber auch Tessa´s und Oskar´s Gefühle sind zum Greifen nah. Man glaubt gar nicht, wie viel Gefühl so ein Buch übermitteln kann. Zu Beginn war Tessa irgendwie schwermütig, man merkte an ihren Gedanken ihre Kraftlosigkeit. Die kurzen Sätze hatten beinah etwas schwarzen Humor. "Ich habe ein Verfallsdatum. Okay zugegeben, letztlich hat jeder eines, aber zu wissen, dass die meisten Konservendosen in unserer Speisekammer länger hier sein werden als ich, ist hart." Seite 11 Aber auch dies war absolut glaubwürdig. Denn wie würde es uns in dieser Lage gehen? Erst Oskar scheint ihr das Leben zu geben, was sie noch so dringend erleben wollte... "Mein Blick fällt auf Oskars Gesicht, und ich spüre, wie mir Tränen in die Auge steigen. Ich dachte, ich gehe als unbeschriebenes Blatt, aber das werde ich nicht. Oskar hat Spuren hinterlassen. Seine Gefühle in meinem Herzen, seine Stimme in meinem Kopf und seine Hände auf meiner Haut. Ich glaube, ich habe es verstanden. Liebe ist genug. Und ich wurde geliebt." Seite 350 Bitte legt euch ein oder am besten gleich mehrere Päckchen Tempos parat, ihr werdet sie brauchen... Charaktere / Story: Tessa Valerie van Kampen (Oskar´s Krabbe/ Tes): Skorpion, liebt Klavierstücke, Lieblingsstück Liebestraum von Liszt, wird bald Sterben. "Bis auf die riesige Narbe gehe ich makellos. Eine Haut wie Milch und ohne Falten. Ich bin wie ein unbeschriebenes Blatt, das der Wind vor seiner Zeit davonträgt. " Seite 21 Sie war bereits als Kind oft im Krankenhaus, Teil an mehreren klinischen Studien unter anderem für ihr aktuelles Medikament, was bereits das Stärkste ist.. Dürr, eine Narbe am Oberkörper, blonde Haare, große grünblaue Augen, keinen Führerschein, keine Brüste, Jungfrau, bis vor 5 Monaten noch Klavier gespielt und ein Stipendium für das Konservatorium in Oxford gehabt, aber das alles ist nichts mehr wert. Sie ist 17 Jahre jung, und zugleich schon alt, denn das 18.Lebensjahr wird sie wohl niemals erreichen. Sie ist krank, ein Loch im Herz und eine fehlende Lugenschlagader..die Ärzte geben ihr noch ein paar Wochen villt. Monate, aber mehr auch nicht.. Sie ist mittlerweile ein Schatten ihrer Selbst, ein blasser Schatten. Vor ein paar Wochen hat sie in der Garage eine entscheidende Entdeckung gemacht, die sie verändert hat. Etwas, was ihre Mutter ihr verschwiegen hat und was nun unausgesprochen zwischen den beiden steht. Etwas, für das Tessa sie nun hasst..sie hat ihr Leben schon abgeschrieben, bis sie ihn sieht und für einen Moment bekommt sie wieder etwas wie Hoffnung. Doch leider ist sie nicht so mutig wie ihre kleine rebellische Schwester, nein, sie ist das Vorzeigekind, immer brav und artig. Und so ist auch dieser Moment, nur noch ein ungenutzter in ihrer Erinnerung... "Ich bin nicht gut, wenn es um Überraschungen geht, weil die meisten scheiße sind. Ich habe immer gewartet - wie es sich jetzt herausstellt zu lange. Auf die Liebe, auf das Leben. Als wäre es ein Karussell. Ich wollte mit, aber ich stand immer nur am Rand und habe gezögert. Ich wollte den perfekten Augenblick, und vielleicht ist es an der Zeit einzusehen, dass ich ihn verpasst habe. Ich hatte Pläne. Ich habe alles richtig gemacht, immer alles gegeben. Ich habe eine Klasse übersprungen und trotzdem einen Einserschnitt, ich spiele Klavier und Geige, bin Betreuerin in einer Kinderfreizeit und bis vor sechs Monaten vier Mal die Woche schwimmen gegangen - weil das gesund ist." oder gibt er das Leben villt doch noch einmal die Sonne zurück? Greta van Kampen: Die Mutter von Tessa & Larissa., sieht aus wie ein schwedisches Model, grünblaue Augen wie Tessa, Stupsnase, volle Lippen, früher hat Tessa mit ihrer Mutter gern gekocht und gebacken, doch seitdem sie letztens zufällig herausgefunden hat, dass ihre Mutter wusste, das Tessa sterben wird und es ihr nicht gesagt hat, ist das Verhältnis zerstört.. dabei war sie Tessa´s Vorbild... Makellos, lenkt sich mit ihrer Perfektheit vor dem Tod ihrer größten Tochter ab.. "Ich sterbe, und sie stärkt Servietten." Seite 27 Christian van Kampen: Vater der Beiden und von Beruf Anwalt. Larissa van Kampen: Tessa´s jüngere Schwester und das komplette Gegenteil. Sie ist die Rebellin mit Sex, einem Freund namens Bastian und einem Tattoo, auch ihre Noten sind nichts im Vergleich zu Tessa ihren. "Larissa und ich meiden uns seit Jahren." S. 67 Ihr Verhältnis ist zerbrochen, wobei es früher absolut innig war. Warum? Das erfahren wir Leser in einem wundervollen und gefühlsechten Aufsatz, den Larissa in der Schule schreiben musste und der so viel mehr sagt als alles andere..schaut selbst... Tine & Alex: Waren die besten Freunde von Tessa, doch seit sie ihren Tod ins Auge sieht, sind die Leben auseinander gegangen, einzig und allein bei Facebook verfolgt sie deren Leben heute noch.. Wer Schuld ist, ist schwer zu sagen, schließlich ist die Nachricht vom Tod manchmal eine wahrliche Zerreißprobe... "Ich passe nicht mehr in ihr Leben. Früher habe ich das. Da waren wir ein dreibeiniges Stativ. Wir waren verflochten wie ein Zopf. Jetzt, wo ich sterbe, werden wir wieder zu drei losen Enden." Seite 15 Oskar Konrad Salzmann: Krebs, liebt Süßspeisen mit Apfel und Vanillesauce, liebt Chai, 19 Jahre alt Er hat damals etwas schreckliches erlebt, was ihm bis heute sehr in den Knochen hängt. Bis Tessa kam hat er mit niemandem drüber gesprochen, der kleine Hase begleitet ihn überall hin.. was das zu bedeuten hat und wer das ist, müsst ihr selbst erlesen :) "Jedes Mal, wenn ich irgendwo bin, (...), mache ich ein Foto..." Seite 233 Man merkt, wie sehr ihn das alles noch mitnehmt und er lässt nun das erste Mal jemanden an seinen Gefühlen Teil haben. Tessa. "Warum lächelst du?" "Das hier hätte ihr gefallen", flüstert er seufzend. "Der Regen?" "Wir beide im Regen." Er zieht mich in seine Arme, und ich drücke mich an ihn.... "Weißt du, was Regen (...) war?" "Nein, was?", frage ich leise. "Konfetti, das aus dem Himmel fällt." Seite 317 War Tessa ihr ganzes Leben lang in München zu Hause, so ist er aufgrund des Job´s seines Dad´s viel auf der Welt umhergekommen.. unter anderem auch zwei Jahre in London, wo auch Tessa so gern ihr Leben nach dem Abi verbringen würde.. Er ist es, der Tessa wieder lebendig macht. Ihre Geschichte ist eine Liebesgeschichte wie aus einem Märchen, wobei man dort nicht so weinen muss.. "Ich bin neunzehn Jahre alt und zum ersten Mal verliebt. So richtig. So sehr, dass ich es kaum aushalten kann. Ich weiß, wie es ist, jemanden plötzlich zu verlieren." S. 311 Moritz Reuss: kurze braune Haare, dunkle Augen..der beste Kumpel von Oskar, auch wenn er nicht oft vorkommt, merken wir, wie wichtig er für Oskar war/ist und sein wird. Er wird ihm erneut zu Seite stehen, wann er immer er ihn brauchen wird und hofft, von ganzen Herzen für seinen Freund, dass es noch lange dauern wird, dennOskar liebt Tessa von ganzem Herzen... "Ich weiß, es klingt kitschig, aber ich habe es gleich gewusst. Ich habe gleich gewusst, dass es sie ist, dass es nur sie sein kann. Und das war nicht nur, weil sie schön ist. Es war alles an ihr." Seite 339 Karl Salzmann: Studienfreund von Tessa´s Vater und wie sich herausstellt von Oskar der Vater. Er ist Diplomat und hat die Familie in der Welt herumgebracht.. Bettina Salzmann ist seine Ehefrau Dr. Meinfelder: Tessa´s Arzt in München. Story: Tessa ist todkrank und hat nur noch wenige Wochen zu Leben und das mit 17 Jahren.. Vor fünf Monaten hat sie Ihn in der U-Bahn gesehen, innerlich bereit ihn anzusprechen, doch die eigentliche Tessa hat gezögert... als er dann plötzlich in dem Wohnzimmer ihrer Familie steht, verschlägt es ihr die Sprache.. ob das Schicksal ihr noch einen Sommer erlässt? Fazit: Ich habe geweint, ich habe gelacht, ich habe mitgefiebert und ich habe geliebt. All diese Emotionen und so viele mehr stecken in dieser 365 Seiten Story. Noch bevor ich dieses Buch überhaupt in der Hand halten durfte, musste ich an mein Jahreshighlight von 2015 denken. Vielleicht habt ihr meine Rezension zu 50 Tage der Sommer meines Lebens damals gesehen. Das Buch ist ähnlich, es gibt einen Trip und einer der beiden ist krank, aber beide sind unglaublich verschieden und dennoch berühren sie mein Herz auf eine Art und Weise, wie es kaum ein Buch schafft. Ich hatte dieses Jahr schon ein Favorit für den Platz meines Highlights, doch jetzt wurde er ganz klar verdrängt. So, nun aber zum Buch zurück. Was soll ich sagen, ich bedanke mich beim Bloggerportal, dass ich auch wenn ich spät dran war, dieses wunderbare Buch lesen durfte. Tessa ist unsere Protagonistin, eine Protagonistin die nicht mehr lange hat und bisher eher das Leben eines Mauerblümchen geführt hatte. Es zerbricht einem als Leser das Herz, wie Tessa förmlich darauf wartet den letzten Atemzug zu holen.. bis Oskar kommt. "Wir sind alle in unserer eigenen Welt, ganz dicht beisamen. Isoliert in dieser Nähe, die keiner wirklich will, aber jeder stillschweigend erträgt. Wir schotten uns ab, senken mal den Blick, lassen ihn mal schweifen. Ich versuche, seinem auszuweichen, versuche mich loszureißen, aber meine Augen gehorchen mir nicht. In diesem Meer aus Gesichtern sehe ich nur noch seines. Ich tauche ein in die Art, wie er mich ansieht, in diesen Blick, der jeden Muskel in meinem Körper anspannt." Seite 7/8 Tessa ist krank. Sie hat ein Loch im Herz. Wäre das nicht schon schlimm genug braucht sie auch noch eine Lungenschlagader. Aber auch das reicht noch nicht. Nein. Sie hat 0 negativ, eine äußerst seltene Blutgruppe. An sich wäre es medizinisch möglich, aber es ist schwer überhaupt einen Spender zu finden und ob Tessa´s Kraft noch reichen würde ist fragwürdig. Somit hat sie ihr Leben schon längst abgeschrieben. Als Jungfrau und ohne Führerschein mit 17 Jahren, wo andere gerade mal anfangen zu Leben.... Es brach mir das Herz. Sie ist eine solch liebenswürdige Protagonistin, die ihr Leben verdient hätte. Sie hat Träume, sie hat eine vielversprechenden Zukunft.. doch all das nützt nix mehr. In diesem Moment musste ich zurück an den Buchtitel denken "Mein bester letzter Sommer". Was das für Tessa heißt war somit klar, aber das Buch wegen einem fehlenden Happy End zu beenden kam für mich nicht in Frage. Gerade da ein Happy End nicht immer bedeutet, dass beide am Ende noch leben müssen. Anne Freytag hat es geschafft mich auch in diesem Buch ein Happy End finden zu lassen und dies zu erkennen. In einem Buch, wo am Ende die Sicht verschleiert, wo das Herz schmerzt, aber wo dennoch ein Lächeln auf den Lippen liegt, denn Tessa hatte ihr Leben. Sie hat ihre Liebe in Oskar gefunden und Oskar war es, der ihr die letzten Wochen lebenswert gemacht hat. Der sie zum Lachen gebracht hat und ihr die wahre Liebe gezeigt hat. Ich hab mich genauso wie Tessa direkt in diesen wunderbaren Jungen verliebt, auch wenn ich meinen schon gefunden hab. ;) Oskar hat auch kein leichtes Leben, umso mehr hat es mir das Herz gebrochen, dass er nun in absehbarer Zeit erneut einen wichtigen Menschen verlieren wird. Dennoch ist er derjenige der sich für Tessa entscheidet komme was wolle. Er gibt ihr die Kraft zurück, die sie so lange verloren hatte. Er lässt sie lächeln, er lässt sie fühlen, er lässt sie wieder atmen. Frei in einer Welt, wo es nur die Beiden zu geben scheint. "Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in denen du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben." Seite 24 Genau diese Momente darf sie noch ein letztes Mal mit Oskar erleben. Ein letztes Mal, wo sie die Hoffnung schon längst aufgegeben hatte. "Ach ja, und was?", fragt er aufgebracht. "Was willst du?" "Das! Das alles!", bricht es aus mir heraus. "Ich will die Sticheleien und die nächtlichen Anrufe. Ich will die Momente, in denen die Zeit stillsteht." Ich rutsche näher zu ihm. "Ich will diese kitschigen Gute-Nacht-SMS und Pärchen-Bilder. Ich will morgens neben dir aufwachen und wissen, dass du da bist, noch bevor ich dich sehe. Ich will in deinen Armen einschlafen, meinen Kopf auf deiner Schulter...." Seite 99 Er liebt sie von ganzen Herzen und genau das ist wahre Liebe. Ein Augenblick hat alles verändert, ein Wiedersehen hat es ermöglicht und das Herz hat es geschaffen. Sei ihre Zeit auch noch so kurz. "Der Verstand hat keine Chance, wenn das Herz einmal entschieden hat, was es will." Seite 186 Ihre Liebe ist real, sie lässt sich nicht von einer Krankheit aufhalten. Und das macht es so herzzerreißend schön, dass man als Leser am liebsten mit diesem Buch verschmelzen möchte. Oskar sieht in Tessa nicht die Kranke, sondern er sieht sie. Sie, wirklich. So wie sie ist, ohne Loch im Herzen. Und sie liebt ihn, so wie er ist. Umso mehr will sie dass er geht, denn sie weiß, wie sehr ihr Tod ihn zerreißen wird. "Ein einziger Blick hat genügt. Jetzt ist er in meinem Herzen." Seite 186 Man wünscht ihr von ganzem Herzen, dass der Tod noch wartet und sie ihren Sommer des Lebens erleben darf... "Ich liebe die Tatsache, dass er sich Sorgen um mich macht. Ich liebe, dass er weiß, wer ich bin und trotzdem da ist. Ich liebe, dass er nach dem gestrigen Abend meine Hand nimmt und mich küsst. Ich liebe seine Blicke, und das Muttermal auf seiner Wange und seinen Duft. Ich liebe die Art, wie er lächelt und wie er mich ansieht. Ich liebe alles an ihm, aber am meisten liebe ich, wie lebendig ich mit ihm bin. Und wie oft er mich vergessen lässt, dass ich es nicht mehr lange sein werde." Seite 271 Ich wünsche euch ganz viel Lesevergnügen mit TESKAR und kann euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Danke liebe Anne Freytag für diese Geschichte. ♥♥♥♥♥ Noch ein paar Zitate für euch zum Träumen: "Dieser Kuss war wie eine gigantische Welle. Sie hat mich umgeworfen, mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Alles in mir ist aufgewühlt, wirbelt wild umher. Gedanken und Gefühle, Bilder von seiner Haut auf meiner. Ich spüre die Tränen in mir hochsteigen. Sie machen mich blind, laufen heiß und zäh über mein Gesicht." Seite 83 "Ich bin schwerelos, und die Sterne funkeln und glitzern wie winzige Diamanten im Himmel. Ich liebe den Sommer. Die Zeit, wenn nachte Haut nicht friert. Das wird mein letzter Sommer sein. Ich atme tief ein und höre, wie sich meine Lungen ausdehnen. Das war nicht die Generalprobe, das war alles, was ich bekomme." Seite 93

Voller Emotionen

Von: Kitty Datum: 21. March 2016

Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich Mein bester letzter Sommer rezensieren soll. Wie trifft man die richtigen Worte bei einer Geschichte, die einen so sehr zum Weinen gebracht hat, wie es zuletzt bei Die letzten Tage von Rabbit Hayes der Fall gewesen ist? Ich habe diesen Text schon zig Mal geschrieben, geändert, gelöscht und mir die Haare dabei gerauft. Es hat ewig gedauert, bis ich überhaupt ansatzweise zufrieden mit meinen Worten gewesen bin und das, obwohl diese wahrlich niemals ausdrücken können, was ich beim Lesen dieses Schmuckstücks empfunden habe... Ein großer Pluspunkt ist für mich, dass sich Anne Freytag absolut nicht mit Nebensächlichkeiten aufhält, sondern schnell zum Punkt kommt. So wird nicht ewig die Umgebung beschrieben und die Geschichte zu sehr in die Länge gezogen, sondern alles Wichtige erzählt und alles Unwichtige ausgeklammert. Durch diesen Schreibstil hat Mein bester letzter Sommer ein sehr hohes Tempo und lässt sich somit auch sehr gut und schnell lesen. Die beiden Protagonisten Tessa und Oskar erzählen abwechselnd ihre Sicht der Dinge in der Ich-Form, wobei Tessa hier einen größeren Teil einnimmt, als ihr Freund. Gerade mit Tessa hat ich am Anfang so meine Schwierigkeiten. Sie ist krank und wird bald sterben. Diese Tatsache hat sie, zurecht, wütend gemacht. Doch sie richtet ihre Wut meiner Meinung nach, an die falschen Personen. Ich befand mich bei ihr in einer gewissen Zwickmühle: Auf der einen Seite konnte ich ihre Wut und ihre Hilflosigkeit absolut verstehen, aber auf der anderen Seite denke ich, dass sie trotzdem nicht das Recht hat, so gemein und verletzend mit ihren Mitmenschen umzugehen. Nichtsdestotrotz hat sie mir Leid getan. »Ein Teil in mir schämt sich. Und ja, ich fühle mich ertappt, aber ich liebe es, seine Krabbe zu sein. Vielleicht ist das nicht der Kosename, den ich mir ausgesucht hätte, aber er gehört mir.« Zitat aus: "Mein bester letzter Sommer" Die Liebesgeschichte, die die Zwei an den Tag legen, gleicht einer ICE-Fahrt: Sie geht sehr schnell voran. Ich muss sagen, dass es schon ein bisschen zu rasant für meinen Geschmack war, letztendlich hat es aber dennoch zu der Geschichte gepasst. Diese, eher wenigen Punkte, die mir nicht ganz so gut gefallen haben werden allerdings total in den Schatten gerückt durch die Tatsache, dass mich schon lange kein Buch mehr so zum Weinen gebracht hat, wie dieses. Egal um welche Person es sich handelte: Man bekommt als Leser jedes einzelne Gefühl dieser zu spüren. Sei es der Schmerz, den die Mutter von Tessa in sich trägt, weil sie bald ihre Tochter verlieren wird. Die Hilflosigkeit des Vaters, weil er seiner Tochter nicht helfen kann. Die verborgenen Emotionen Tessas Schwester, oder die Wut der Protagonistin. Diese und noch viel mehr Gefühle werden allesamt auf den Leser übertragen und treffen einen, wie ein stramm aufgeblasener Ball beim Völkerball, mitten in den Bauch und arbeiten sich bis zum Herzen vor. Dachte ich, ich habe mich endlich beruhigt, erfolgte schon die nächste Welle und ich versank erneut im Tal der Tränen, welches sich zum Ende hin in einen tiefen Ozean entwickeln sollte. Ich weiß nicht, wie Anne Freytag es geschafft hat, so viel Gefühl in diese Geschichte einfließen zu lassen, aber ich bewundere sie echt dafür und ziehe meinen Hut. Zwar spürt man während des Lesens stets das drohende Unheil über einem schweben, wie ein Damoklesschwert, doch trotz der drohenden Katastrophe wird dem Leser auch immer mal wieder das Licht präsentiert: Den Roadtrip, auf den die Verliebten sich begeben, das Abenteuer, welches sie zusammen erleben und noch viele andere Momente lachen einen trotz verweinten Augen lächeln. Es hat mich zutiefst berührt, getroffen und emotional absolut fertig gemacht dieses Buch zu lesen, und trotzdem liebe ich dieses Buch. Fazit: Ich habe lange überlegt, wie ich Mein bester letzter Sommer bewerten soll, denn ich hatte ja nun auch ein paar Dinge, die ich nicht so toll fand. Da diese aber absolut in den Schatten gestellt werden durch die Flut an Emotionen, die man als Leser übermittelt bekommt, kann und werde ich darüber hinwegsehen. Für mich hat das neue Werk von Anne Freytag auf jeden Fall große Chancen schon jetzt zu meinem Jahreshighlight zu werden! Must read!

Ein Buch zum Träumen

Von: Jessi Datum: 21. March 2016

Als ich das Buch das erste Mal in die Hand genommen habe, wusste ich, es wird traurig und ich habe mich nicht getäuscht, aber ich möchte vom Anfang anfangen. Ich wusste nicht was ich von Tessa halten sollte. Sympathisch war sie mir nicht auf Anhieb (ändert sich später) und ich habe nicht verstanden wie sie mit ihrer Familie umgegangen ist, ist aber vielleicht normal wenn man stirbt, aber ich weiß es ja nicht. Deswegen war ich manchmal wirklich wütend auf Tess, aber das hat nie lange gehalten. Mit der Mutter hatte ich manchmal wirklich Mitleid und ich konnte ihr Handeln auch nachvollziehen, nur den Vater konnte ich nicht verstehen und ich bin froh, dass es sich am Ende ein wenig verändert hat, aber ich sage nicht wie. ;) Larissa (die Schwester) fand ich cool, sie war besonders und hat eine enorme Entwicklung im Roman hingelegt also zähle ich sie zu meine dritt liebsten Person (so nett und herzlich war sie dann nicht um weiter hoch zu rutschen) und ich glaube sie gehörte zu einem der vielen Gründe wieso ich weinen musste. Zu Oskar muss ich nicht viel sagen, außer dass ich Oskar LIEBE! Seine Geschichte hat mich auch sehr bewegt und je mehr man über ihn erfahren hat, desto lieber hatte man ihn. Die Geschichte besteht aus zwei Teilen. Zuhause und Italien und der zweite Teil hat mich zum Träumen gebracht. Es war ein wunderschönes Sommerbuch, was mir die schönsten Orte Italiens gezeigt hat und ich konnte nicht aufhören zu träumen. Träumen konnte ich auch, dank Anne Freytags fabelhaften Schreibstil. Alles war so bildlich geschrieben, da konnte man nicht anders als träumen. Jede Stadt war so schön beschrieben, so dass man sie genau vor Augen hatte und das Buch hat mich wirklich in ein anderes Land entführt. Fazit: Ein Buch das mich zum Lachen, Weinen und zum Träumen gebracht hat. Es gibt eigentlich nichts was ich an dem Buch aussetzen kann, außer dass es mich zum Weinen gebracht hat. Dank dem Buch konnte ich Städte erleben, an denen ich nie war und meine erste Liebe nochmal erleben und es gibt wenige Bücher, die mir das ermöglichen. Dafür möchte ich Anne Freytag danken.

Rezension | Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag

Von: Julia | Archive of Longings Datum: 21. March 2016

Der Klappentext hat mich auf ein gefühlvolles, emotionales Buch hoffen lassen. Und auch wenn ich mit relativ großen Erwartungen an Mein bester letzter Sommer herangegangen bin, so wurden diese trotzdem noch um einiges übertroffen. Tessa hat es mir ab der ersten Seite leicht gemacht. Ihr Art zu handeln und ihre Denkweise haben mich sehr stark an mich selbst erinnert, was es mir von der ersten Zeile an ermöglicht hat, mich mit ihr zu identifizieren und mit ihr mitzufühlen. Eine perfektionistische Zukunft, nach Oxford gehen, einen Jungen kennen lernen; Tessa hat für alles einen Plan. Der ab dem Moment keine Rolle mehr spielt, als sie erfährt, dass sie nicht mehr viel Zeit zu leben hat. Sie hat sich damit abgefunden, dass sie sterben wird, trotzdem verbringt sie ihre Tage alleine in ihrem Zimmer voller Selbstmitleid und Wut auf ihre Familie und Freunde. Oskar dagegen, der es nicht nur schafft, Tessa aus ihrem Zimmer zu locken und mit ihr zusammen nach Italien zu fahren, gibt ihrem kurzem Leben einen Sinn, schenkt ihr Liebe und erfüllt ihr ein paar ihrer sehnlichsten Wünsche – was ihn auf einem direkten Weg in mein Herz gebracht hat. Für seine vollkommene, unbedarfte und unbeschwerte Liebe für Tes, seinen liebevollen Umgang mit ihr, die richtigen Worte zur richtigen Zeit und sein unvoreingenommenes Verhalten habe ich sehr oft grenzenlosen Respekt, aber auch so viel Mitleid empfunden. Gerne hätte ich ihn beschützt vor dem, was auf ihn zukommt und was er noch durchleben muss. Tessa und Oskar kamen mir dabei wie meine zwei besten Freunde vor – beide bereit, ihre Geschichte mit mir zu teilen. Und vermutlich war ich zum Schluss auch deswegen so traurig, als ich das Buch zugeklappt habe und die Geschichte so geendet hat, wie sie eben enden musste. Ich war mitgenommen vom Schicksal der beiden jungen Liebenden und wahnsinnig hoffnungslos, so stolz auf Tessas Entwicklung und dass sie trotz allem doch glücklich war, aber auch so mitfühlend und bedauernd Oskars Zukunft gegenüber. Die Geschichte selbst erschien mir wie eine lange Achterbahnfahrt. Ein Hin und Her zwischen grenzenloser Liebe, unendlichem Glück, beneidenswerter Geborgenheit, unfassbarer Freiheit und lähmender Angst, mitreißendem Schmerz, quälender Hoffnung und aussichtslosem Tod. Für mich war es definitiv keine leichte Kost, keine einfache Wochenend-Lektüre, sondern ein Buch zum Nachdenken, ein Buch, das dazu animieren soll, sich bewusst zu werden, dass das Hier und Jetzt zählt, dass man Wünsche und Träume auch gerne im Jetzt verwirklichen darf und dafür nicht immer auf die Zukunft warten muss oder sogar darf. Wie oft haben wir uns schon vorgenommen, bewusster und unbeschwerter zu leben? Das Cover hat mir von Anfang an gut gefallen, aber jetzt, da ich die Geschichte rund um Teskar gelesen habe, gefällt es mir sogar noch besser, weil die Elemente alle einen Sinn ergeben. Auch die Innengestaltung empfinde ich als besonders liebevoll und harmonisch; vor allem die Krabbe und der Stoffhase, die verdeutlichen aus wessen Sicht die Geschichte gerade erzählt wird, die Teskar-Playlist und die Route, die die beiden quer durch Italien führt. Anne Freytags Schreibstil war flüssig, sehr angenehm und wunderschön. Die bildliche, philosophische Sprache hat mir gezeigt, dass sie nicht nur mit Worten, sondern auch mit Emotionen umgehen kann und, dass sie es problem- und mühelos schafft, diese auch auf den Leser zu übertragen. Das hat es mir schwer gemacht, mich auf drei Zitate zu beschränken. So gerne hätte ich mehrere Stellen herausgeschrieben und Sätze zitiert, die mich berührt haben. Fazit Bisher hat mich keine Geschichte so berührt, so zum Weinen gebracht und mich so nachdenklich zurückgelassen. Ich habe kein Buch in meinem Schrank stehen, das ich ein zweites Mal lesen würde (obwohl ich sehr viele gute Bücher habe), aber von Tessa und Oskar würde ich mich ein zweites Mal mitziehen lassen und mit ihnen zusammen Italien bereisen, einfach alleine nur um Tessa wieder lebendig werden zu lassen. Anne Freytag hat meiner Meinung nach ein großartiges Werk geschaffen und mir ein wirklich sehr besonderes Lesehighlight geschenkt.

Hommage an die Liebe und das Leben

Von: Tintenwelten Datum: 20. March 2016

Tessa ist seit ihrem Kindesalter ständig krank, sie leidet an einem Herzfehler. Sie hat nicht mehr lange zu leben, ihr bleiben nur noch wenige Wochen. Sie verkriecht sich in einem Schneckenhaus und wartet auf den Tod. Sie fühlt sich verraten, vom Leben, der Krankheit, den Menschen, um sich herum. Als sie Oskar das erste Mal sieht, ist es Liebe auf den ersten Blick. Das geht nicht nur ihr so. Oskar beschließt, ihr ihren besten letzten Sommer zu schenken. Er möchte ihr das Leben und die Liebe zeigen. Und so begeben sie sich zusammen auf einen Roadtrip nach Italien. Mit beiden Charakteren konnte ich mich sehr gut identifizieren. Der Großteil des Buches ist aus Tessas Sicht geschrieben. Ihre Gefühle wirken sehr authentisch. Sie hat das Gefühl ihr Leben lang eine perfekte Zukunft geplant zu haben, die sie nun niemals mehr erleben wird. Dabei ist ihre Gegenwart und ihr wirkliches Leben völlig auf der Strecke geblieben. Sie lebt mit der ständigen Angst vor dem Tod, denn jede Minute kann ihre letzte sein. Sie fühlt sich betrogen, verzweifelt, hat mit ihrem Leben nicht abgeschlossen. Obwohl ich sehr gut nachvollziehen kann, warum sie sich so verhält, empfand ich Tessa anfangs als leicht egoistisch und gemein, besonders ihrer Familie gegenüber. Sie wurde mir im Verlauf des Buches aber von Seite zu Seite immer sympathischer. Es war toll den Wandel ihrer Gefühle im Bezug auf ihre Familie, ihr Leben, ihre Krankheit und auch auf den Tod zu verfolgen. Zum Ende des Buches gibt es auch einige Kapitel aus Oskars Perspektive. Diese sind gezeichnet von Trauer, Verzweiflung und Angst, aber auch von unendlicher Liebe. Oskar ist ein sehr starker Charakter, der wirklich etwas ganz besonderes ist. Er hat sein eigenes Geheimnis, über das er sehr ungerne redet und welches ihn quält. Tessa und Oskar sind beide zunächst eher verschlossen, haben Angst sich zu öffnen. Es ist ein langer Weg, bis sie sich gegenseitig vertrauen können. Sie haben wenig Zeit, um die Liebe zu erkennnen, zu erforschen und zu erleben. Doch so kurz diese Liebesgeschichte auch ist, desto schöner ist sie auch. Sie ist berührend, emotional, wundervoll aber dennoch traurig. Es ist eine Hommage an die Liebe und das Leben. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil, ihren Charakteren und den projizierten Gefühlen direkt auf der ersten Seite abgeholt. Ich war gefesselt von der Handlung und habe mit Tessa und Oskar geliebt und gelitten. "Mein bester letzter Sommer" hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen.

Das Leben und die große Liebe

Von: Hedwigs Bücherstube Datum: 20. March 2016

Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll. Das Buch war einfach super. Bis jetzt habe ich von der Autorin nur die "Make it Count"-Reihe gelesen. Und was soll ich sagen, das Buch war einfach der Hammer. Der Schreibstil von Anne Freytag ist einfach super. Mir gefällt er sehr gut. Das Cover ist toll und sprang mir gleich ins Auge. Es passt so toll zur Geschichte. Wenn man das Hardcover-Buch aufschlägt, hat man vorne die Reiseroute drin und am Ende eine Playlist von Tessa & Oskar. Es passt einfach alles toll zusammen, was mir sehr gut gefällt. >> Buchvorstellung << Mich hat das Buch von den ersten Seiten berührt und ich hatte schon eine leichte Vorahnung wie das Buch enden könnte. Tessa und Oskar lernen sich durch ihre Eltern kennen. Sie erleben einen Gemeinsame Zeit zusammen. Tessa mochte ich von Anfang an total gerne. Ihre Sprüche waren manchmal lustig aber dann auch sehr gefühlslos. Aber was wohl normal in dieser Situation. Es war eine gute Mischung auf ihren Gefühlen. Trauer, Angst & Freude. Oskar war mir gleich positiv aufgefallen. Ich mochte seine Art. Er war einfach da. Die beiden Erleben eine gemeinsame Zeit und eine wundervolle Reise zusammen. Tessa erlebt viele tolle und erste Erlebnisse in ihrem Leben. Für mich war das Buch sehr bewegend und traurig zu gleich. Es war voller Emotionen, egal ob Positiv oder Negativ. Und am Ende habe ich auch ein paar Tränchen verdrückt. Fazit: Eine ganz klare Leseempfehlung mit vielen tollen Erlebnissen.

Das Leben und die große Liebe

Von: Hedwigs Bücherstube Datum: 20. March 2016

ch weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll. Das Buch war einfach super. Bis jetzt habe ich von der Autorin nur die "Make it Count"-Reihe gelesen. Und was soll ich sagen, das Buch war einfach der Hammer. Der Schreibstil von Anne Freytag ist einfach super. Mir gefällt er sehr gut. Das Cover ist toll und sprang mir gleich ins Auge. Es passt so toll zur Geschichte. Wenn man das Hardcover-Buch aufschlägt, hat man vorne die Reiseroute drin und am Ende eine Playlist von Tessa & Oskar. Es passt einfach alles toll zusammen, was mir sehr gut gefällt. >> Buchvorstellung << Mich hat das Buch von den ersten Seiten berührt und ich hatte schon eine leichte Vorahnung wie das Buch enden könnte. Tessa und Oskar lernen sich durch ihre Eltern kennen. Sie erleben einen Gemeinsame Zeit zusammen. Tessa mochte ich von Anfang an total gerne. Ihre Sprüche waren manchmal lustig aber dann auch sehr gefühlslos. Aber was wohl normal in dieser Situation. Es war eine gute Mischung auf ihren Gefühlen. Trauer, Angst & Freude. Oskar war mir gleich positiv aufgefallen. Ich mochte seine Art. Er war einfach da. Die beiden Erleben eine gemeinsame Zeit und eine wundervolle Reise zusammen. Tessa erlebt viele tolle und erste Erlebnisse in ihrem Leben. Für mich war das Buch sehr bewegend und traurig zu gleich. Es war voller Emotionen, egal ob Positiv oder Negativ. Und am Ende habe ich auch ein paar Tränchen verdrückt. Fazit:Eine ganz klare Leseempfehlung mit vielen tollen Erlebnissen. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen

Mein absolutes Monatshighlight!

Von: Atelier Maikind Datum: 20. March 2016

Tessa ist 17 Jahre alt und hat sich in ihrem Leben immer Zeit gelassen. Ihren kuss hat sie für den perfekten Jungen aufgehoben, sie war nie feiern und war nie betrunken. All das, wollte sie später machen- nachdem sie mit ihren perfekten Noten auf eine super Uni gewechselt ist. Doch nun weiß sie, dass es für sie kein “später” geben wird. In den letzten Eochen ihres Lebens trifft sie auf Oscar, der ihr zeigt, dass man auch mit wenig Lebenszeit viel erleben kann. Ok, gleich als erstes: dieses Buch hat mich wirklich fertig gemacht! Ich habe selten bei einem Buch so geweint und gelacht- teilweiße sogar gleichzeitig. Tessa und Oskar sind mir so ans Herz gewachsen, es war einfach unglaublich schön. Tessa ist keine typische 17-Jährige. Sie ist krank und war immer die Vorzeigetochter, die gute Noten und lauter Lob mit nach Hause gebracht hat. Ich kann ihren Gedanken, nie wirklich gelebt zu haben, dadurch wirklich gut nachvollziehen. Mir gefällt auch Tessas Sarkasmus am Anfang des Buches wirklich gut. Sie Versucht die ganze Situation nüchtern zu sehen und möglichst tough zu sein. Zum Glück taucht Oscr auf und zeigt ihr, dass man auch mal weinen kann ohne als “schwach” zu gelten. Der Schreibstil der Autorin macht einfach Spaß und das, obwohl sie über ein so trauriges Thema schreibt. Durch diesen flüssigen Stil lassen sich diese knapp 370 Seiten mit einem Ruck durchlesen. Gleichzeitig ist die Geschichte so gefühlvoll und fesselnd, dass man nicht mehr aufhören kann. Das Cover ist natürlich an die Geschichte angepasst. Der Volvo, die beiden Personen auf dem Autodach- alles passt perfekt zur Story. Mir gefallen vorallem die Illustrationen im inneren des Buches. Mein Favortit-> die Teskar Playlist am Ende! Die Idee ist einfach fantastisch! Eins der besten und emotionalsten Bücher zu diesem Thema . Volle Sternenzahl für Teskar! Ich liebe die Beiden einfach abgöttisch!

Lesehighlight mit sehr viel Gefühlen!

Von: Tine_1980 Datum: 19. March 2016

"Leben ist das, was passiert, während du mit anderen Dingen beschäftigt bist!" Tessa hat bisher immer auf die perfekten Momente gewartet, auf den perfekten Jungen, den perfekten Kuss, doch nun hat sie diese Zeit nicht mehr, denn ihr bleiben nur noch Wochen. Sie zieht sich immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück, ihre Familie hat es nicht leicht mit ihr und dann passiert etwas: Oskar! Von einem zum anderen Augenblick gibt es jemanden, der ihr so viel bedeutet und der sich in sie verliebt, so sehr, daß er sogar ihr Freund zum Sterben sein möchte. Zusammen begeben sie sich auf einen Roadtrip nach Italien und erleben den schönsten Sommer ihres Lebens. Meinung: Anne Freytag hat es geschafft mich in diese Geschichte hinein zu ziehen, so sehr, daß das Buch auch nach dem Zuklappen noch nachhallt. Tessa ist ein sympathisches Mädchen, daß von ihrer Krankheit gezeichnet ist und sich in ihr Schneckenhaus verkriecht. Die Autorin schafft es mühelos auf jeder Seite die Gefühle von Tessa zu beschreiben und man fühlt mit ihr mit, kann sich hineinversetzen und sich mit Tessa identifizieren. Oskar geht mir von Anfang an unter die Haut, man kann sich nur in ihn verlieben. Mal ehrlich, welcher junge Mann bleibt bei jemanden, der nur noch ein paar Wochen zu leben hat und nimmt diese Person so wie sie ist, läßt sich von ihr nicht wegstoßen und gibt ihr endlich das, was sie so sehr gesucht hat? Die Liebe und viele wunderschöne Erinnerungen! Die Mutter wird immer wieder von Tessa weggestoßen, dabei liebt sie sie mehr wie ihr Leben und würde alles dafür geben mit ihr zu tauschen. Man spürt förmlich die Verzweiflung von ihr, möchte sie einfach nur in den Arm nehmen und drücken. Der Vater flüchtet sich in die Arbeit und als er sich endlich für die Familie entscheidet, geht Tessa weg und es fällt ihm so schwer, sie gehen zu lassen. Larissa, Stellas Schwester, ist völlig überfordert mit der Situation und gibt sich besonders ekelhaft, doch was sich wirklich hinter dieser Fassade verbirgt, kommt im Laufe des Buches heraus. Der Schreibstil ist fesselnd und man möchte das Buch einerseits so schnell wie möglich lesen, andererseits hab ich mich gezwungen zwischendurch mit dem Lesen aufzuhören. Ich mußte die Geschichte immer wieder sacken lassen und wollte noch etwas länger Zeit mit dem Buch haben. Die Beziehung zwischen Tessa und Oskar wird so liebevoll beschrieben, daß man gerne mit Tessa tauschen würde, nur um diese Zeit mit der einen wahren Liebe erleben zu dürfen. Selten habe ich ein Buch gelesen, daß mich so tief berührt hat, daß mich so in sich aufgenommen hat, mir so viele Gefühle gegeben hat. Ich konnte bei diesem Buch mitfühlen, mitlachen und vor allem Tränen vergießen. Es ist kein durchgehend trauriges Buch, aber das Thema läßt es eben auch nicht zu, daß es nur zum Lachen ist. Für mich war dieses Buch mein bisheriges Lesehighlight 2016 und ich kann meine Emotionen garnicht in Worte fassen. Es ist Anne Freytag gelungen mich einzusaugen und mich auch nach dem Zuklappen des Buches mit vielen Gedanken zurück zu lassen. Genieße jeden Tag und warte nicht auf richtige Momente, nutze diesen Moment.

Zum heulen schön. :'(

Von: Svenja Datum: 19. March 2016

Tessa wird sterben, seit dem sie das weiß bereut sie so manch eine Entscheidung die sie für ihr Leben getroffen hat, denn prinzipiell hat sie mit allem gewartet. Sie war nur darauf fokussiert in der Schule die beste zu sein um ihren Traum wahr werden zu lassen, in England studieren. Nun ist dieser Traum aus und Tessa trauert um das was sie dadurch verpasst. Doch dann trifft sie Oskar und ist sofort hin und weg und wie es scheint bleibt ihr zumindest noch Zeit für die erste große Liebe. Als Oskar von Tessas Krankheit erfährt zieht er sich nämlich nicht mehr zurück, stattdessen möchte er ihr den besten letzten Sommer schenken... Gestaltung: Ich mag das Cover unheimlich gerne, auf der einen Seite ist es sehr schlicht aber eigentlich fängt er das wesentliche vom Buch genau ein, zusammen mit dem Titel bin ich sofort neugierig geworden. :) Meinung: Das Buch hatte ich ganz überraschend vom Verlag bekommen, es hat mich auf Anhieb angesprochen und ich konnte es kaum abwarten anzufangen. Direkt am Anfang war ich schon ziemlich begeistert, ich hab bisher schon ein paar Bücher mit ähnlicher Thematik gelesen und in allen waren die Protagonisten mehr oder weniger über den Punkt hinweg wo sie wütend darüber waren, dass es sie trifft. Bei ihnen war die Akzeptanz eingetreten, in diesem Buch durfte ich Tessa kennenlernen und bei ihr ist es anders. Sehr schonungslos und offen teilte sie ihre Gedanken über den Tod und ihr Leben mit mir und dieses Mädchen ist dabei voll von Wut und Traurigkeit und ich muss sagen, dass es mich durchaus beeindruckt hat wie Anne Freytag Tessa auftreten lässt, denn es wirkte sehr authentisch. Trotzallem war das bei mir eher die anfängliche Begeisterung, denn irgendwann kam für mich der Punkt, da hab ich sie als zu egoistisch und trotzig erlebt, alles war ihr egal, die Menschen um sie herum hat sie bestraft.. Ich muss sagen, dass mir das ziemlich Leid tat für ihre Familie und das war dann auch so ein bisschen der Punkt wo mir dann irgendwann das Verständnis für Tessa ausgegangen ist und ich wütend auf sie wurde. Vor allem weil dann Oskar kam und sie einen Menschen gefunden hat, bei dem sie dann ganz anders war und für den sie auch alles stehen und liegen gelassen hat. Prinzipiell hat es mich auch gestört, wie schnell Tessa auf einmal verliebt war und vor allem er auch in sie, es reichte ein Blick und es war Liebe, das wirkte unrealistisch und hat Tessa für mich nur noch unsympathischer werden lassen, weil sie ihre Familie für einen Jungen den sie seit 4 Tagen kennt, in stich lässt. So hab ich es empfunden und ich muss sagen, dass ich mir an dieser Stelle gewünscht hätte, dass die Autorin ein Buch nur über das Familienleben geschrieben hätte, ohne die viel zu übertriebene Liebesgeschichte. Es gab da also dieser Punkt in dem meine Begeisterung in Enttäuschung abgedriftet ist. Dennoch muss ich sagen, dass mich das Buch wieder gepackt hat, nachdem ich erst einmal drüber hinweg sehen konnte wie schnell die Beziehung zu Stande kam und Tessa durch ihr letztes Abenteuer anfängt zu wachsen, war ich wieder voll drinnen im Geschehen und das Buch hat mich mitgenommen auf eine sehr emotionale Reise. Es gab wirklich mehrere Momente in denen mich Anne Freytag emotional zerstört hat und mein Herz zerbrach, ich gestehe nur allzu gern, dass dieses Buch Tränen hervorgerufen hat. Emotional war dieses Buch für mich also wirklich sehr hervorstechend und ich fands schön, dass ich diese emotionalen Momente letztendlich doch nicht nur mit Tessa und Oskar verbringen konnte, sondern auch eine Annäherung mit ihrer Familie wieder zu Stande gekommt. Von daher gab es für mich definitiv den Punkt wo die Enttäuschung für mich vergessen und verziehen war, denn ich wollte dieses Buch einfach nur noch lieben und genießen und das hab ich getan. :) Und auch wenn mir die Beziehung zu schnell von statten gegangen ist, so hab ich es irgendwann geliebt Tessa und Oskar zusammen zu erleben, ich mchte Tessas Entwicklung unheimlich gerne und fands schön zu sehen wie nicht nur sie reifte, sondern auch Oskar über sich hinaus wachsen konnte. Oskar ist sowieso ein unheimlich toller Junge, den ich auf Anhieb liebgewonnen habe. Er ist liebevoll, fürsorglich und unglaublich stark. :) Vor allem mochte ich es, dass das Buch im letzten Teil auch noch seine Perspektive miteinbringt, es war für mich schön Oskar vor allem aus Tessas Sicht kennenlernen zu können, aber tief in seine Gedankenwelt eintauchen zu können hat dem Buch dann den letzten Feinschliff verpasst, finde ich. Fazit: Auch wenn meine Begeisterung zwischendurch abgeflacht ist, so war ich am Ende viel zu eingenommen von dem Buch um das als wirklich Kritikpunkt zu werten, denn das Buch hat mich zerrissen und emotional wirklich tief berührt und genau das ist das was ich mir von einem solchen Buch verspreche, so dass ich das Buch tieftraurig beendet habe, aber glücklich darauf zurückblicke. ☺

Ein Lesehighlight

Von: The infinite Bookshelf Datum: 18. March 2016

Klappentext Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst... Tessa hat immer gewartet: auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, sie hätte noch Zeit. Doch die hat sie nicht. Tessa wird sterben und das schon sehr bald. Sie ist fassungslos, wütend und verzweifelt - bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der sie und ihre Fassade durchschaut, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr zur Seite steht. Er überrascht Tessa mit einem großartigen Plan und schenkt ihr einen letzten Sommer. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind. Anfang Die großen Kopfhörer liegen weich auf meinen Ohren und verschlucken die Außenwelt. Sie sind wie ein Verstärker, ein Mikroskop für mein Innenleben. Ich höre nur noch meinen rasenden Puls und meinen flachen Atem, die sich mit dem Klang der Musik vermischen. Das bin nicht ich. Dieses starrende Wesen, das die Augen nicht von ihm losreißen kann. Die mit den zitternden Fingern und den weichen Knien. Meine Hände umklammern noch immer das Buch, in dem ich vor ein paar Sekunden gelesen habe - als ich noch ich war und die Geschichte fesselnd. Hör endlich auf, ihn anzustarren. Komm schon Tessa schau weg. Aber ich kann nicht. Weder wegsehen noch denken. Als wäre mein Verstand zu Boden gegangen und ich gefangen in einem fremdem Körper, der herrlich seltsame Dinge tut. Meine Fingerkuppen sind taub, meine Hände eiskalt und mein Magen fährt Karussell... Autorin Anne Freytag, geboren 1982, hat 'International Management' studiert und für eine Werbeagentur gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane für Erwachsene, teilweise unter ihrem Pseudonym Ally Taylor. 'Mein bester letzter Sommer' ist ihr erstes Jugendbuch. Die Autorin liebt Musik, Serien sowieso die Vorstellung, durch ihre Geschichten tausend und mehr Leben führen zu können. In diesem Leben lebt und arbeitet sie in München - wenn sie nicht gerade in ferne Länder und fremde Städte reist, um ihrer Neugier auf neue Geschichten nachzugehen. Manchmal auch nur in Gedanken. Meine Meinung Erst einmal DANKE an den Heyne fliegt Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares. In dem Buch geht es um Tessa, die sich für alle in ihrem Leben zeit gelassen hat, Zeit die sie jetzt aber nicht mehr hat da sie bald sterben wird. Tessa war mir von Anfang an sehr sympatisch. Zu beginn der Geschichte hatte Tessa schon mehr oder weniger mit ihrem Leben abgeschlossen. Sie wusste das ihr nur noch ein paar Wochen bleiben würden und sie war entschlossen, diese in ihrem Zimmer zu verbringen. Sie hatte sich mit ihrer Mutter und mit ihrer Schwester verkracht, und ihr Vater verbrachte die meiste Zeit in seiner Kanzlei. Auch von ihren einst besten Freundinnen hatte Tessa sich durch ihre Krankheit entfernt. Sie wollte kein mitleid, alles was sie wollte, war in Ruhe gelassen zu werden und auf ihr Ende warten. Doch ein Familienessen verändert alles. Dort lernt die Oskar kennen und findet durch ihren Lebenswillen wieder. Zusammen mit ihm möchte sie die restliche Zeit in vollen Zügen genießen und endlich einmal LEBEN. Auch Oskar fand ich von Anfang an toll. Er nahm Tessa so wie sie ist und auch ihr baldiger Tod und ihre, von Tessa so sehr verhasste Narbe, konnte daran nichts ändern. Er hat alles für tessa getan und das obwohl auch er es nicht leicht im Leben hatte. Die Geschichte wird zu Beginn nur aus Tessas Sicht erzählt, doch gegen Ende gibt es auch ein paar Kapitel aus Oskars Sicht, was mir sehr gut gefallen hat, denn ich finde es natürlich wichtig zu wissen wir es Tessa geht, aber es ist auch sehr wichtig zu wissen wie Oskar mit dem ganzen Thema umgeht, denn auch er hat natürlich an Tessas baldigem Tod zu knabbern. Der Schreibstil von Anne Freytag ist fesselnd, so fesselnd, dass ich das Buch einfach nicht weg legen konnte und es einfach an einem Stück weglesen musste. Es ist mit so viel Gefühl geschrieben, man kann gar nicht anders, als mit den Protagonisten mit zu lachen und mit zu weinen (dies passierte bei mehr sehr oft bei diesem Buch). Das Cover des Buches hat mich umgehauen! Es ist wunderschön und so passend zur Story! Die gesamte Aufmachung des Buches ist definitiv ein Hingucker. In einer Buchhandlung hätte ich gar nicht an diesem Buch vorbei gehen können! Auf der ersten Seite im Buch sieht man eine Reiseroute und auf der letzten Seite eine Playlist. Beides Wunderschön in Szene gesetzt und auch über jedem Kapitel gibt es eine kleine Zeichnung die auch in Zusammenhang mit der Geschichte stehen! Einfach nur wunderschön! Alles in allem ist dieses Buch definitiv ein Highlight! Ich würde es sofort jedem empfehlen der gefühlvolle Geschichten mag! Bei mir sind oft die Tränen geflossen und auch nach dem Lesen hat mich dieses Buch erst mal nicht los gelassen, denn ich finde hinter der Geschichte steckt eine wunderbare Botschaft: Lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter, denn man weis nie wann es soweit ist!

Rezension - Mein bester letzter Sommer

Von: Aisel (thousandl.ifes) Datum: 16. March 2016

Meinung: Das Cover und der Klappentext von 'Mein bester letzter Sommer' haben mich direkt angesprochen und ich wusste, ich muss dieses Buch lesen. Leider hat mich persönlich das erste Jugendbuch von Anne Freytag nicht so ganz erreicht. Das könnte natürlich daran liegen, dass ich von Anfang an sehr viel erwartet habe. Das Buch behandelt das traurigste Thema das es geben kann, den Tod, und deshalb habe ich mit großen Emotionen und ergreifenden Momenten gerechnet. Diese hätten für mich aber zahlreicher und tiefergehender sein können. Tessa, die Protagonistin, war mir zwar durch ihre sarkastische und nüchterne Art gegenüber ihrem Schicksal sympathisch, andererseits hat sie mich aber auch genervt. Klar ist sie verzweifelt, aber das rechtfertigt meiner Meinung nach nicht ihre Art gegenüber ihrer Familie. Außerdem hat mich genervt, dass sie gefühlt auf jeder zweiten Seite am heulen ist. Oscar mochte ich sehr gerne, er hat manchmal Sprüche gebracht die mich sehr zum schmunzeln gebracht haben. Was die Handlung betrifft, fand ich sie teilweise etwas langweilig. Die Gedankengänge und Dialoge haben sich sehr oft wiederholt. Ich konnte das Buch dementsprechend auch nicht mehrere Stunden durchlesen, sondern immer nur ein wenig. Auch der eigentlich flüssige Schreibstil der Autorin hat da nicht geholfen. Die Idee mit der Italien-Tour fand ich super und konnte mir jedes neue Reiseziel sehr gut bildlich vorstellen. Es gab natürlich auch viele schöne Stellen, am meisten haben mir die gefallen, in denen Tessa abgeschalten und den Moment genossen hat. Das Ende fand ich toll, auch, dass es nicht in die Länge gezogen wurde. Wie genau es endet, ist jedem klar und deswegen kann ich auch sagen, dass ich es am schönsten fand, wie Tessa in ihren letzten Momenten an ihre schönsten Erinnerungen gedacht hat. Der letzte Satz, der aus ihrer Sicht geschrieben ist, war wunderschön. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, den das Thema Tod interessiert, denn auch wenn es mich nicht zu 100% überzeugen konnte, gibt es sehr viele bei denen es das geschafft hat.

Berührend und Bewegend!

Von: Anni-chan Datum: 15. March 2016

Ich habe geheult. Schon von Anfang an habe ich gewusst, dass dieses Buch ein absolutes Heulbuch ist und ich hatte natürlich absolut recht. Wer mich kennt, der weiß, ich liebe emotionale Bücher und obwohl es anscheinend ein Trend ist, Bücher mit schwerkranken Jugendlichen zu schreiben, hat dieses hier mich zutiefst berührt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es lässt sich angenehm lesen. Dadurch, dass das Buch in der Gegenwart geschrieben ist, lässt es die Handlung realer und näher wirken und für mich hatte es auch eine gewisse symbolische Wirkung. Das Buch spielt quasi im Hier und Jetzt, weil keine Zeit mehr ist für die Zukunft. Zu Beginn ist Tessa, die Protagonistin die alleinige Ich-Erzählerin, erst auf den letzten hundert Seiten tauchen einige Kapitel aus Oskars Sicht auf, wobei die Kapitel durch eine Krabbe (für Tessa) und einen Stoffhasen (für Oskar) gekennzeichnet sind. Wie schon gesagt, handelt es sich um ein Road-Trip-Buch. Es geht nach Italien und wir Leser dürfen Tessa und Oskar begleiten. Beim Lesen hatte ich oftmals das Gefühl, ich müsste einfach nur die Augen schließen und würde mich in Rom, Florenz oder am Gardasee befinden. Die Autorin hat es geschafft, die Orte der Reise so schön zu beschreiben, so dass ich am liebsten meine Sachen gepackt und ebenfalls einen Ausflug dorthin unternommen hätte. Aber das ging nicht, ich musste schließlich weiterlesen. Am Anfang hatte ich ein kleines Problem mit der Romanze, die sich in rasantem Tempo entwickelt und wenn ich das sage, will das was heißen. Tessa und Oskar haben sich echt verdammt schnell ineinander verliebt, was ich bei Tessa nachvollziehen kann, weil sie keine Zeit mehr hat, aber bei Oskar ... ging mir halt zu schnell. Aber auch nur am Anfang, später war die Geschichte einfach nur noch niedlich. Und tragisch. Denn natürlich ist das Thema des baldigen Todes kein schönes und doch ist es ein zentraler Punkt in dem Buch. Vor allem Konflikte innerhalb der Familie werden thematisiert und diese sind wirklich erschreckend real dargestellt. (Habe leider Erfahrungen in dem Thema und in meiner Familie die Rolle der gesunden großen Schwester einnehmen müssen, deshalb weiß ich, wovon ich rede.) Nicht nur aus diesem Grund, aber sicherlich auch dewegen hat mich das Ende emotional fertig gemacht, also Taschentücher nicht vergessen. Trotzdem werdet ihr nicht bereuen, dieses Buch zu lesen. Fazit Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die berührt und bewegt und einen nicht mehr loslässt. Bewertung 5/5

Teskar

Von: Tami von ReadingTeabag Datum: 15. March 2016

Dieses Buch behandelt ein heikles Thema: Den Tod. Aufgrund dessen werden es die einen lieben und die anderen überhaupt nicht, denn jeder Mensch geht anders mit diesem Thema um und hat andere Ansichten. Ich gehöre zu den Menschen, denen dieses Buch gefallen hat, da ich mich in den meisten Punkten mit der Protagonistin Tessa und anderen Charakteren identifizieren konnte. Nun kommen wir zu meiner Rezension. Zunächst mal das Cover ist unglaublich schön, liebevoll gestaltet und passt einfach zu der Geschichte wie die Faust aufs Auge. Auch innen ist es schön gestaltet, mit der Landkarte und der Playlist! (Die Playlist hat mir nach Beendigung des Buches sooo Tränen in die Augen schießen lassen. AH!) Tessa wird bald sterben. Sie hat ein Loch im Herzen und ihr fehlt die Lungenschlagader. Ihr ganzes Leben lang (sie ist 17) war sie die perfekte Vorzeigetochter, hatte gute Noten, breit gefächerte Interessengebiete, hatte tolle Freundinnen und war ganz hübsch. Auch einen Studienplatz an der Oxford-Universität hatte sie sich schon gesichert. Nur ihren Führerschein hat sie nicht, ist noch Jungfrau, hat nie Dummheiten angestellt oder auf den Putz gehauen. Als sie erfährt, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat, verfällt sie Trauer und Wut. Sie kapselt sich von allen ab. (Ihre Mutter wusste es ihr Leben lang und Tessa musste es durch Unterlagen erfahren, die sie in der Garage gefunden hat. Deswegen richtet sich ihre Wut am stärksten gegen ihre Mutter) Dann trifft sie auf Oskar - und ich sage euch, die Art und Weise wie das passiert und warum und welcher Zufall das ist, ist unbeschreiblich toll. Dieses Aufeinandertreffen war für mich der Grund, dass ich es zum allerersten Mal nachvollziehbar und schön fand, dass eine Art "verliebt sein auf den ersten Blick" stattfand. Denn normalerweise HASSE ich Liebe-auf-den-ersten-Blick, ganz besonders wenn sie klischeebeladen ist. Aber diese war es nicht. Besonders die Tatsache, dass die Geschichte in Deutschland spielt und Facebook, sowie Chats und Whatsapp drin vorkommen, hat es für mich so schön gemacht, weil man diese Situation einfach kennt! Wer bekommt kein Herzrasen, wenn beim Facebook-Chat mit dem Schwarm in der Ecke steht "X schreibt etwas..." ? Die Geschichte nimmt ihren Lauf und ich mochte Tessa und Oskar unheimlich gerne. Es ist alles so schön realitätsnah und "echt" (Nur das Tessa gefühlt auf jeder zweiten Seite geheult hat, empfand ich irgendwann als nervig). Ich habe mit den beiden gelacht, bin bei peinlichen Szenen grinsend im Erdboden versunken und habe dicke, dicke Tränen geweint. Das Buch ist NICHT wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Es behandelt nur dasselbe Thema und hatte so viel Originalität und Charakter, dass es mich überzeugt hat. Ich denke genau wie Tessa, hätte mich auch verkrochen, wäre vermutlich auch unfair gemein zu Menschen die mir nahe stehen, weil wir uns da wohl ähnlich sind (und jeder seine Fehler hat) und wäre genauso schnell verknallt gewesen in Oskar. Mein Herz hat mit ihr laut geschlagen! Einen Stern Abzug für Tessas zu oft fließenden Tränen und für meine Tränen, die nach dem Lesen der letzten Seite nicht aufhören wollten.

Ich hatte mir mehr erhofft...

Von: Claudias Bücherhöhle Datum: 15. March 2016

Der Klappentext ließ mich ein emotionales Buch erwarten, bei dem sicherlich einige Tränchen fließen werden. Entweder habe ich mich geirrt oder es war für mich nicht der richtige Lesezeitpunkt. Die Story ist in der ersten Person geschrieben worden, was mir eigentlich immer einen besseren Draht zum Protagonisten vermittelt. Das hat hier nicht so wirklich geklappt – ich war von Tessa relativ genervt und mochte sie nicht wirklich. Ihr Ton, gerade gegenüber ihrer Mutter, war nicht der beste… Ich kann natürlich auch Tessas Situation nachvollziehen, wer möchte schon mit 17 Jahren an einer unheilbaren Krankheit leiden und den Tod vor Augen haben? Eine schrecklich aussichtslose Situation. Aber trotzdem rechtfertigte das für mich nicht ihren Umgangston. Anfangs machte sie auf mich eigentlich einen ganz nüchternen Eindruck, indem sie online schon ihre eigene Urne bestellt und ihrem Schicksal mit einer Portion Sarkasmus gegenübertritt. Oskar mochte ich dagegen sehr gerne, obwohl ich mich am Ende fragen musste, wie er ihr Schicksal nach seiner Vorgeschichte ertragen kann. Er machte auf mich einen sehr einfühlsamen Eindruck. Er weiß genau mit Tessa umzugehen. Seine Idee für den Roadtrip nach Italien fand ich toll! Unterwegs kam auch ein Hauch von Romantik an die Oberfläche, was ich von der Story auch erwartet hatte. Ich hätte mir auch gerne ein paar mehr Infos zu Tessas Krankheitsgeschichte gewünscht. Für mich wurde diese eher „nebenbei abgehandelt“. Anne Freytag konnte mich mit ihrem Debüt im Jugendbuchbereich nicht wirklich erreichen. Sie hat sich eines ernsten Themas gewidmet und dies in eine schwermütige Story verpackt, die mich trotzdem nicht wirklich emotional berühren konnte. Die Protagonistin war für mich nicht die Sympathischste, was mich oft genervt aufstöhnen ließ. Gerade der Umgangston ihrer Mutter gegenüber erschütterte mein Mutterherz sehr. Man muss dabei doch bedenken, dass nicht nur das Mädchen schwere Monate vor sich hat! Der Schreibstil war flüssig und angenehm, die Idee mit der Route durch Italien und die Playlist im Inneren der beiden Buchdeckel ganz toll. Da ich mir wirklich mehr erhofft hatte, kann ich für Mein bester letzter Sommer nur 3 von 5 möglichen schwarzen Katzen vergeben. Zum Autor Anne Freytag, geboren 1982, hat International Management studiert und für eine Werbeagentur gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Autorin veröffentlichte bereits mehrere Romane für Erwachsene, unter anderem unter ihrem Pseudonym Ally Taylor. Mein bester letzter Sommer ist ihr erstes Jugendbuch. Anne Freytag liebt Musik, Serien sowie die Vorstellung, durch ihre Geschichten tausend und mehr Leben führen zu können. In diesem Leben wohnt und arbeitet sie derzeit in München – wenn sie nicht gerade in ferne Länder und fremde Städte reist. Manchmal auch nur in Gedanken ... ab 14 Jahren 368 Seiten ISBN 978-3-453-27012-1 Preis: 14,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

Ein Highlight!

Von: Katrin Boles Datum: 14. March 2016

,,Mein bester letzter Sommer" ist ein unglaublich schöner Roman, der einen von der ersten Seite an berührt. Nach den ersten paar Sätzen hatte mich das Buch bereits in seinen Bann gezogen und ich war hin und weg. Trotz dem sehr traurigen Thema hatte die Geschichte eine lockere Schreibweise, die einen sofort mitgerissen hat. Natürlich steht hier von Anfang an fest, dass Tessa sterben wird, doch was hier wichtig ist, ist nicht das Ende, sondern der Weg dahin. Tessa hat sich abgeschottet, hat sich vom Leben ausgeschlossen, da sie sowieso sterben würde. Nachdem sie Oskar kennenlernte, hat sie wieder gelernt zu leben, zu lachen und glücklich zu sein. Und das zu schätzen, was man hat. Sie dabei zu verfolgen, war unheimlich berührend und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich denke, dass man von diesem Buch eine Menge lernen kann. Dass man nicht immer alles planen soll, sondern einfach den Moment genießen und leben. Dass Zeit begrenzt sein kann, selbst wenn man denkt, man hat noch genug davon. Und wie man mit dem Tod richtig umgeht, wenn er denn kommt. Auch die Liebesgeschichte hier hat mir gut gefallen. Obwohl es quasi Liebe auf den ersten Blick war und alles sehr schnell ging, fand ich es trotz allem noch realistisch und sehr berührend. Und es hat hier einfach zur Geschichte gepasst. ,,Mein bester letzter Sommer" gehört für mich auf jeden Fall zu den besten Büchern in diesem Jahr, ein Roman, der einen zu Tränen rührt und einen zum Nachdenken bringt. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen, obwohl ich am liebsten sogar noch viel mehr Sterne geben würde. :)

Ein ganz klares 5-Sterne Buch

Von: Miri Datum: 13. March 2016

Ziemlich schnell konnte die Autorin mit ihren flüssigen und abwechslungsreichen Schreistil süchtig nach Tes und Oskars Geschichte machen. Innerhalb kürzt möglichster Zeit habe ich das Buch ausgelesen und bin nun immer noch in dieser Geschichte gefangen. Ich denke, sie wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und nicht so schnell verfliegen. Statt den üblichen, einfachen Sätzen, gibt es in diesem Buch definitiv viel Abwechslung. Ob es mal ein Chatverlauf oder ein Brief ist, oder einfach nur ein Sichtwechsel: All dies machte die Geschichte für mich nur noch spannender. Es war zwar schon ab den Klappentext klar, dass es kein Happy End geben wird, und wie das Buch in etwa enden wird, doch das hat mich nicht daran gehindert mich jede Minute in der ich nicht gelesen habe mich darauf zu freuen weiterzulesen. Meine Erwartungen an das Buch waren anfangs recht neutral. Ich habe nichts allzu Schlechtes erwartet, aber auch nichts Weltbewegendes. Schon ab Seite 80 konnte die Autorin mich mit dieser herzzerreißenden und emotionalen Geschichte fesseln. Ab den ersten Seiten entstand Suchtpotential. Ich bin zwar ehr eine Leserin, die nur ganz selten bei Büchern weint, doch bei diesem Buch war ich oft den Tränen nahe. Ein großer Punkt in diesem Buch ist wohl die Musik, die Tes und Oskar auf ihren Reisen durch Europa begleiten. Obwohl das Wort Roadtrip hierbei passender ist. Mit weniger als 30 Sachen brechen die beiden in Richtung Süditalien auf und klappern auf den Weg bestimmte Orte ab. Als Leser hat man die Chance die beiden auf ihrem Abenteuer zu folgen und dabei die Charaktere liebzugewinnen. Ich persönlich habe Tes so liebt gewonnen, dass es fast so schlimm für mich war wie für Oskar, denn auch ich habe sie liebgewonnen und könnte sie nur schwer loslassen. Denn Tes hat eine einzigartige Veränderung durchgemacht: Von einer stummen, grauen Vorzeigekind, welches die Zeit bis zum Tod mit Büchern verbringt, hin zu einem selbstbewussteren Mädchen, das nun keine Angst von den Tod hat, sondern ihre geliebten Menschen zurückzulassen und die letzte Zeit voll ausnutzt. Die Tes zu Beginn hat mich sehr an mich erinnert, denn auch ich bin perfektionssüchtig, lese gerne und nutze dabei meine Zeit eigentlich falsch. Durch dieses Buch wurde ich mir dessen bewusst und hat mich zum Nachdenken gebracht. Tes hat mich in diesen wenigen Seiten eine Lehre gelehrt, die mich wohl in Zukunft beeinflussen wird. Mit der Zeit haben sich viele Insider entwickelt und mich hin und wieder zum Schmunzeln gebracht. In diesem Buch ist nicht alles Negativ und deutet auf den unweigerlich bevorstehenden Tod hin, sondern es geht vielmehr um die Freiheit Dinge zu tun, die man sonst nicht tun würde und um das richtige Nutzen der Zeit. Da kommen auch mal lustige und nicht nur traurige Dinge zusammen. Ein weiterer klarer Bonuspunkt ist das Cover, welches einfach nur passend zu dem Buch ist und außerdem noch die auf der Innenseite eingedruckte Karte mit dem Weg und kleinen Symbolen und die Playlist zu dem Buch (mehr dazu unten). Fazit: Wenn das mal kein klares 5-Sterne-Buch ist, dann wird es wohl kaum welche geben. Es ist einfach nur emotional, ergreifend und hat mir wichtige Dinge gelehrt. Zusammen mit Tes kann man dank des flüssigen Schreibstils und –art ihre Charakterveränderung durchmachen oder einfach nur eine Pizza in Italien genießen. Es ist zwar sehr vorhersehbar, aber das hat bei mir zumindest nicht die Lesegier verhindert. Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars.

Ein wunderbarer Roadtrip, der einer steilen Achterbahnfahrt gleicht.

Von: primeballerina Datum: 12. March 2016

“Mein bester letzter Sommer” ist der erste Jugendroman von Autorin Anne Freytag, welche bereits unter diesem Namen, aber auch unter Pseudonymen wie Ally Taylor oder Anne Sonntag mehrere Romane veröffentlicht hat. Ich kenne sie nicht alle, aber auf ihr Debüt in diesem Genre war ich schon länger unheimlich gespannt. Tessa ist siebzehn Jahre alt und war ihr Leben lang ein Überflieger: Musterschülerin, eine Klasse übersprungen, ihr Leben fest im Griff, ihre Zukunft geplant. Doch obwohl sie bereits als Kind sehr oft krank war, wusste sie nicht, dass ihre Lebenszeit schon von Anfang an nur sehr begrenzt war. Jetzt weiß sie, dass dies ihr letzter Sommer sein wird. Die Tage verbringt sie meist in ihrem Zimmer, voller Selbstmitleid, Wut, ihr Leben nicht ausgenutzt zu haben, Wut auf ihre Eltern, die ihr verschwiegen haben, wie endlich ihr Leben ist. Seit mehreren Monaten denkt sie außerdem an diesen einen Jungen aus der U-Bahn, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Und eines Tages trifft sie ausgerechnet diesen Jungen – Oskar – unverhofft wieder und ihr letzter Sommer könnte zum besten Sommer überhaupt werden. Schon bevor ich überhaupt den Inhalt kannte, mochte ich dieses Buchcover sehr gerne – schlicht, aber trotzdem bunt und sommerlich. Im Nachhinein passt es noch besser zur Geschichte, die hinter diesem Cover steckt. Die Kopfhörer, der senfgelbe Volvo, Tessa und Oskar auf dem Autodach. Und die Kugel, blau wie das Meer in Italien. Perfekt. Auch die Innengestaltung ist mit Liebe zum Detail gemacht und passt wunderbar zur Geschichte. Man findet eine Karte mit der Reiseroute von Teskar, genauso wie die Playlist, die die beiden auf ihrem Roadtrip durch Italien begleitet. Es sind zwar nur äußerliche Kleinigkeiten, aber diese ergänzen den Inhalt bestens. Dass die Geschichte von Tess und Oskar – Teskar – keine einfache wird, dürfte wohl jedem klar sein. Es ist auch nichts einfach daran, ein junges Mädchen beim Sterben zu begleiten. Und wenn ich ganz ehrlich bin, wollte ich eigentlich keine Bücher mehr lesen, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Nicht, weil sie manchmal unglaublich bedrückend sind, sondern vor allem, weil es scheinbar keine Jugendbücher mehr gibt, die sich nicht mit Krankheiten oder dem Sterben beschäftigen. Trotzdem habe ich zu diesem Roman gegriffen, in vollem Bewusstsein, was mich in etwa erwarten würde. Was ich jedoch nicht erwartet habe, war, wie authentisch Anne Freytag mit diesem elenden Thema umgeht. Was das Sterben und die Krankheit angeht, wird nichts beschönigt. Tessa führt sich genau so auf, wie ich es wahrscheinlich auch tun würde: sie versinkt im Selbstmitleid und ist wütend auf sich und alle anderen, stößt ihre Freunde und ihre Familie von sich. Ich weiß, man sollte gerade diese übrig gebliebene Zeit ausnutzen, auskosten, aber ganz ehrlich? Ich konnte Tessas Verhalten hier viel eher nachvollziehen, als das vieler anderer in anderen Geschichten. “Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in denen du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben.” – Seite 24 Ich bin eigentlich niemand, der besonders schnell zu Tränen gerührt ist – auch bei John Greens “Mein Schicksal ist ein mieser Verräter” habe ich nicht weinen müssen. Aber hier? Es ist mir zugegebenermaßen ein wenig peinlich, aber ja, ich habe einige Taschentücher verbraucht. Dieser Roman steckt von vorne bis hinten voller Emotionen, die einen überwältigen. Und eins muss man der Autorin lassen: diese verschiedensten Emotionen so stark und gut auf den Leser zu übertragen kann sie richtig gut. Manchmal fand ich diese Emotionsausbrüche, die vielen Adjektive und Beschreibungen zwar etwas zu viel des Guten, aber insgesamt passt es ja doch irgendwie. Die Handlung rund um Tessa und Oskar, ihre einzelnen persönlichen Geschichten sowie ihre gemeinsame Geschichte, sind schlichtweg eine sehr lange und sehr kurvige Achterbahnfart voller Hochs und Tiefs, voller Gefühle. Und das kommt beim Leser definitiv an. Auch wenn solch eine Geschichte wirklich nichts Neues mehr ist und die Handlung im Großen und Ganzen natürlich auch recht vorhersehbar ist, konnte sie mich trotzdem zum größten Teil überzeugen. Der Roadtrip durch Italien ist eine wunderbare Reise, man spürt beim Lesen schon fast den Fahrtwind, die Meerluft und die sengende Hitze der Sonne. Die Liebesgeschichte empfand ich jedoch hin und wieder als etwas zu sehr verklärt, zu zuckersüß, dargestellt – da mochte ich die Authentizität rund um das Sterben doch lieber. Doch manchmal braucht man auch so etwas für eine gute Geschichte. Und das ist “Mein bester letzter Sommer” definitiv. Zwei weitere kleine Kritikpunkte hätte ich noch: ich hätte unheimlich gerne bereits von Anfang an kurze Passagen aus Oskars Erzählperspektive gehabt. So fand ich es ein wenig zu erzwungen, dass diese erst im letzten Drittel der Handlung beginnen. Auch das Ende empfand ich anfangs noch als ein wenig zu abrubt – doch letztendlich hat es dann schon wieder gepasst. “Mein bester letzter Sommer” nimmt seine Leser mit auf eine unfassbar emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle. Auf der einen Seite wird man vor Traurigkeit weinen müssen und auf der anderen lacht man Tränen. Doch es lohnt sich sicherlich Tessa und Oskar auf ihrer Reise zu begleiten und nachzulesen, wie Tessa ihren letzten, aber besten Sommer erlebt. Wer mit den vielen Gefühlen und einer ordentlichen Portion zuckersüßen Jugendliebe klar kommt, wird diesen Jugendroman auf jeden Fall lieben.

Mein bester letzter Oskar

Von: Herr Booknerd Datum: 12. March 2016

Das Jugendbuch-Debüt von Anne Freytag, ist gerade in aller Munde, zurecht muss ich sagen. Anders, als die anderen Münder, kann ich in die Lobeshymnen allerdings nicht mit einstimmen. Zumindest nicht aus voller Kehle. Zuerst muss ich wohl erwähnen, dass ich das Buch zwei geteilt bewerten und rezensieren werde. Erst der Teil, der mir gefallen hat und für den ich auch eine klare Empfehlung aussprechen möchte. Auf der anderen Seite der Teil, für den ich die Autorin und die Lektorin dieses Romans am liebsten ohrfeigen würde. Gut, starten wir mit dem was mir gefallen hat. Tessa ist siebzehn und wird sterben. Das ist hart, das ist unfair und kaum zu ertragen. Und genau das, schildert Anne Freytag so unfassbar gut und authentisch. Es wird nichts beschönigt. Es ist roh und die Autorin nennt die Dinge beim Namen, so wie ich es mir bei vielen Vertretern aus dem Sick-Lit-Sektor wünschen würde. Diese ganzen Fragen: Was bedeutet es zu sterben? Was macht es mit einem? Was macht der Tod mit den Menschen (in diesem Fall, Tessas Eltern und ihre Schwester Larissa) die man liebt und die zurückbleiben, wenn man gehen muss? All diese Dinge bringt Anne Freytag unfassbar gut auf den Punkt und der Konflikt, zwischen Tessa und ihren Eltern und ihrer Schwester, ist einfach nur unglaublich gut in Worte gefasst, ohne es zu übertreiben. Alleine für die Umsetzung dieses sensiblen Themas, hätte dieses Buch, wenn ich es denn so bewerten wolle würde, fünf Sterne verdient. Und für diesen Aspekt des Buches, hat Anne Freytag, wenn es nach mir geht, jedes Lob, jeden Jugendbuchpreis, jeden Award und was es da nicht so alles gibt, mehr als verdient. Hut ab! Natürlich erfindet Anne Freytag das Rad hier nicht neu, denn "Mein bester letzter Sommer" hangelt sich ganz leicht, ohne auszuscheren, an allen Sick-Lit-Klischees entlang. Nun, dann ist da aber der Teil, für den ich Anne Freytag all das Lob, die Preise und Awards direkt wieder absprechen würde - die Liebesgeschichte. Dieses Buch, könnte man exemplarisch dafür nehmen, um aufzuzeigen, was in Jugendbüchern einfach nur verdammt falsch läuft, und einfach nicht mehr mit, das sind ja nur Fantasien die da bedient werden, unter den Teppich gekehrt werden kann. Ganz einfach weil es nur noch problematisch ist. Kurz gesagt, diese "Liebesgeschichte" (und ich setzte es mit Absicht in Anführungszeichen, weil das keine Liebe zwischen Oskar und Tessa ist), ist der größte, unemanzipierte Bullshit, den ich seit langer Zeit gelesen habe! Es macht mich so unfassbar wütend und frustriert mich, und lässt mich einfach fragen: Warum zur Hölle wird so etwas geschrieben? Tessa sieht Oskar in der U-Bahn und ist sofort hin und weg. Fünf Monate später, in denen sie ständig nur an diesen tollen Jungen aus der Bahn denken musste, treffen sie sich wieder. Oskar ist das Abziehbild eines männlichen Protagonisten. Groß, tolle blaue Augen, verschmitztes Lächeln und einfach nur der heißeste Scheiß der je auf Gottes Erden gewandelt ist. Nachdem ersten Treffen, treffen sich Oskar und Tes (so nennt Oskar Tessa immer, aber da ich keine Ahnung habe, wie zur Hölle man den Shit ausspricht, habe ich sie nur Käs genannt) erneut. Sofort der erste Kuss. Tessa flieht weinend aus dieser Situation. Sie reden vier Tage nicht, treffen sich dann aber erneut und schwupp, verliebt bis über beide Ohren. Sie kennen sich nicht, haben im Grunde nichts gemein und trotzdem ist es die große Liebe. Bullshit! Und ab diesem Punkt, dreht sich alles nur noch um Oskar. Oskar hier, Oskar da. Sein sauberer Duft, sein verschmitztes Lächeln, seine tiefen blauen Augen blahblahblah.... Eigentlich müsste das Buch "Mein bester letzter Oskar" heißen. Alles woran Tessa denkt ist Oskar. Ob er sie wohl langweilig findet, weil sie mit 17 ja noch Jungfrau ist und keinen Führerschein hat? WHAT. THE. FUCK. Als ob es genau das ist, was eine Mädel in dem Alter braucht, 'ne offene Dose und den Lappen in der Tasche... was einfach nur! Was bitte sendet das für ein Signal an junge Mädchen? Also, wenn du mit siebzehn immer noch Jungfrau bist, dann kannste auch gleich von der Brücke springen. Und Oskar, der tolle, schöne Oskar. Was für eine Flachzange. Mir erschließt sich einfach nicht, warum Tessa denn unbedingt ihr Hirn abgeben muss, nur weil Oskar plötzlich da ist. Und warum es ausgerecht ein Junge sein muss, der er schafft Tessa aus ihrer Höhle zu holen. Warum es Oskar sein muss, der Tessa den Lebenswillen zurückgibt, der ihr all diese "schönen" Momente beschert. Warum muss es in Jugendbücher immer so sein, dass ein Mädchen ohne einen Junge nichts ist, nichts schaffen kann und nicht glücklich ist? Zum Ende hin kommt Tessa zu der Erkenntnis, das Liebe reicht. Es reicht aus geliebt worden zu sein, Liebe ist das wichtigste. Ich finde, das ist, gerade wenn man für junge Menschen schreibt, eine der problematischsten Äußerungen die man tätigen kann. Weil Liebe einfach nicht alles besiegen kann, Liebe kann nicht jede Mauer niederreißen und Liebe oder geliebt zu werden, sollte nicht das Hauptziel sein, dass ein junger Mensch hat. Liebe passiert einem und es ist schön wenn sie passiert. Aber Liebe alleine reicht nicht. Sollte nicht reichen. Darf nicht reichen. Es gibt einen "schönen" Moment zwischen Tessa und Oskar, als sie ihm dann endlich sagt, was mit ihr los ist, dass sie bald sterben wird. Daraufhin möchte Oskar wissen, was sich Tessa denn wünscht, was braucht, was sie möchte. Und sie sagt, sie braucht einen Freund zum Sterben! DAS! Hätte die Autorin darauf aufgebaut, dass Tessa nicht entkorkt werden will, dass sie nicht die fucking große Liebe braucht, sondern lediglich einen Menschen, der emotional nicht so nah an ihr dran ist, wie ihre Familie und der ihr hilft, diesen letzten Weg zu gehen, eben ein Freund. Dann wäre dieses Buch um Längen besser! Aber nein, Anne Freytag macht es sich leicht und besteigt das von John Green und anderen Autoren, bereits tot gerittene Ross. Und so, bekommen wir erneut eine dieser klischeehaften 08/15-es-ist-ja-so-tragisch-weil-einer-von-beiden-sterben-muss-Stories. Laaaangweilig. Vollkommen an der Realität vorbei. Irgendwann fängt Oskar an Tessa "Krabbe" zu nennen, wohl weil sie halt schnell rot wird und so. Ich allerdings empfinde diesen Kosenamen als den schlechtesten, den ich je gehört habe, Ganz einfach, weil mir nicht irgendwelche Bilder von süßen roten Krabben in den Sinn kamen, sondern eher von diesen dicken, schleimigen Schlammkrabben. Und wer möchte schon so genannt werden? Natürlich hat Oskar auch noch ein düsteres Geheimnis, eine tote Schwester. Die Umstände die zum Tod der kleinen Schwester geführt haben, sind einfach so lächerlich und konstruiert, das kann man einfach nicht ernst nehmen. Geht einfach nicht. Und an dem Punkt, ist mir auch sehr sauer aufgestoßen, dass es Tess nicht zu interessieren scheint, was ihr Tod mit diesem Jungen machen wird. Es wird hier und da mal angeschnitten, aber Tess redet sich ein, Oskar wird ja noch andere Mädchen kennenlernen und irgendwann eine Familie haben ect. Geht's noch?! Erst verliert der Junge seine Schwester, was schon tragisch genug ist, und jetzt auch noch die (wie es im Buch genannt wird) Liebe seines Lebens, und keine Sau interessiert es, wie der Junge damit fertig wird? Das es ihn, mit allergrößter Sicherheit zerstören und für immer zeichnen wird? Großartig, Frau Freytag, echt, Applaus. Der Schreibstil der Autorin ist gut, er ließt sich sehr flott und es gibt einige schöne, "zitatige" Sätze und Szenen. Und sie punktet sprachlich vor allem in der Darstellung des Konflikts um Tessas baldiges Ableben. Allerdings, besteht viel auch einfach aus Wiederholungen. Zum Beispiel "der saubere Duft" von Oskar, Keine Ahnung wie oft erwähnt wird, wie toll der Typ riecht, wie oft Tessa an ihm riecht und weiß der Geier was. Hat die irgendwie einen Geruchsfetisch? Oder auch "mir steigt die Farbe ins Gesicht" okay, ich habe verstanden, du wirst schnell rot, kannste das nicht anders artikulieren? Oder eben, wie oben schon geschrieben, die ständige Erwähnung des Jungfrauen-Daseins, das Tessa mit 17 immer noch fristet. Und natürlich dass sie keinen Führerschein hat. Wo ich der Meinung bin, dass die meisten selbst mit 18 oder 19 noch keinen haben. Ich würde Anne Freytag ja gerne zu Gute halten, dass sie Sex in dieses Buch eingebaut hat, aber das geht nicht. Denn der Sex, der erste Sex den Tessa dann endlich mal hat, ist einfach so fern jeder Realität, dass man dafür kein Lob aussprechen kann. Generell ist Tessa ziemlich notgeil, wie oft sie an Sex denkt und wie wichtig es ihr ist, in den letzten Tagen die sie noch hat, endlich geknallt zu werden ist echt krass. Generell setzt Tessa sehr seltsame Prioritäten. Denn mit einem fremden Jungen ins Ausland zu fahren, anstatt mit ihrer Familie, die sie wirklich liebt und die ihr einfach wichtiger sein sollte, als irgendein dahergelaufener Affe, finde ich schon sehr heftig. Abschließend würde ich sagen, ist dieses Buch eines der besten und gleichzeitig eines der schlechtesten Bücher ist, die ich dieses Jahr gelesen habe. Und dass ich es nicht bewerten kann, zumindest nicht auf dieser üblichen 1-5 Sterne-Skala. Weil es Aspekte gibt die fünf Sterne verdient hätten, aber auch große Teile die gerade so noch 1 bekommen würden. Und ich muss auch ehrlich sagen, Leute die dieses Buch mit der vollen Punktzahl bewerten, denen kann ich nicht glauben, sorry. "Mein bester letzter Sommer" sollte man lesen, weil Anne Freytag es unheimlich gut versteht den Tod/ das Sterben und alle seine Facetten mit den richtigen Worten, ins richtige Licht zu rücken, ohne dabei in Klischees zu verfallen oder sich mit Kitsch zu überschlagen. Auf der anderen Seite jedoch, ist dieses Buch zum Großteil sehr problematisch und für mich, einfach ein Musterbeispiel dafür, dass sich im Denke von Autoren und Verlagen, und dem Schreiben von Gegenwartsliteratur die sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet, endlich und ganz schnell etwas ändern muss.

Ein Buch voller Gefühle

Von: bcherstapel Datum: 12. March 2016

Wow - ich bin geflasht! Seit langer Zeit wollte ich endlich mal wieder ein Buch lesen, bei dem meine Gefühle angezapft werden und bei dem ich die eine oder andere kleine Träne verdrücken kann und das eine oder andere Lächeln auf meinem Gesicht erscheint. Dieses Buch kann das alles! Tessa ist am Anfang des Buches ein schüchternes Mädchen, ja fast ein Mauerblümchen und spürt nur in sich selbst die Wut auf den nahenden Tod. Ihre Wandlung ist fantastisch. Durch Oskar wird sie so mutig, wie ihre Schwester Larissa. Durch Oskar wird sie wieder lebendig und lernt das Leben, das ihr noch bleibt, zu lieben. Und wahrlich: Oskar ist ein echter Schatz! Er ist genau die Person Mensch, die sich glaub ich jeder in seinem Leben wünscht. Er ließt in Tes' (wie er sie nennt) Augen alles, was sie ihm nicht sagen kann und erfüllt ihr durch seine Idee, eine Reise nach Italien zu machen, einen großen Wunsch. Die Aufteilung des Buches in "Personen kennenlernen", "Umgebung und Umgang der Personen untereinander kennenlernen", "Reise in Italien", "Sterben" und vor allem "danach" ist so perfekt aufgeteilt - der Waaaahnsinn! Der Prolog am Anfang hat mich sofort in den Bann gezogen. Ich habe selbst miterlebt, wie langsam die Zeit für die Protagonistin in diesen paar Minuten vergangen ist und konnte mir so gut vorstellen, wie sie sich gefühlt hat. Von hier erlebt man einen Sprung zum eigentlichen Beginn der Geschichte: Der Abend, an dem sie Oskar endlich wieder sieht. Hier lernt man auch Tessas Familie und die Umgebung in der sie aufgewachsen ist, kennen. Ab ca. der Hälfte des Buches geht die Reise nach Italien los. Und wie Tessa von der Reise erfährt ist einfach so schön! Auch hier ist die Waage zwischen Beschreibung der Orte und Erleben der Protagonisten optimal gehalten. Und auch der Abschluss dieser Liebesgeschichte ist absolut gelungen, er zieht sich nicht, er ist kurz und knackig. Wie sagt man so schön? Ein glatter Bruch ist leichter zu ertragen... Besonders toll finde ich auch, dass gegen Ende auch ein paar Kapitel aus der Sicht von Oskar geschrieben sind! Die Schwierigkeit, wie Tessa mit der plötzlichen großen Liebe und wie Oskar mit der Tatsache umgehen soll, dass er sich in ein Mädchen verliebt, das es nur noch wenige Wochen in seinem Leben geben wird, wird meiner Meinung nach gut nachvollziehbar und vor allem realistisch dargestellt.  An dieser Stelle kann ich Anne Freytag nur danken, dass sie so ein wundervolles Buch geschrieben hat. Ich konnte mich nie zwischen Weinen und Lachen entscheiden. Zum einen war ich so glücklich, dass Tessa ihren perfekten Moment endlich erleben durfte und zum anderen wollte ich Weinen, weil es einfach so traurig ist, dass sie erst jetzt merkt wie wichtig "leben" eigentlich ist.  Mein Fazit: "mein bester letzter sommer" ist ein wunderschöner Roman voller Gefühle und würde ich Sterne vergeben, würde dieses Buch von mir volle 5 von 5 Sternen bekommen! Es ist eine absolute Leseempfehlung für jeden, der Lust auf eine tolle Liebesgeschichte hat. Ich kann nur sagen: Kauft es und lest es unbedingt!

Absolut schmerzlich schön - Roadtrip, um die Liebe zu leben

Von: Mel Bücherwurm Datum: 12. March 2016

Was letztendlich bleibt, wenn "Mein bester letzter Sommer" beendet ist, ist ein warmes Gefühl der Geborgenheit, denn der Fokus liegt nicht auf dem was verloren ist, sondern an dem was gewonnen wurde. Entscheidend ist nicht, was wir verpassen, sondern an dem was wir als Menschen als lebenswert und erstrebenswert erachten. Für Tessa ist es die Liebe, denn geliebt zu werden und Liebe zu geben, hat einen sehr hohen Wert. Es hat mich zutiefst bewegt schon auf den ersten Seiten davon zu lesen, dass Tessa nur auf den Tag zu warten scheint, an dem ihr Herz aufhört zu schlagen. Tessa ist unheilbar krank und es brach mir das Herz, denn es ist unausweichlich. Nichts könnte sie retten. Es gibt definitiv keine Rettung für ihr kaputtes Herz. Mein Herz schlug oft schnell und hier und da verspürte ich einen leichten Stich der Trauer in mir. In Tessa steckte soviel Potential und dies wird bald vorbei sein? Meine ersten Gedanken waren: "Was ist das denn für ein schreckliches Buch?" "Will ich mir dies wirklich antun?" Ich hatte Angst vor dem Ende , denn es wird scheinbar keine Hoffnung geben und dennoch ändert sich die depressive Grundstimmung innerhalb Tessas Familie und letztendlich auch in Tessa selbst, denn Oskar hat seinen großen Auftritt. Er ist derjenige, der Tessa ein großes Stück Lebensqualität zurückgeben kann. Ich verliebte mich auch sofort in ihn, denn er sieht Tessa und das ist, was wir uns alle wünschen: Gesehen zu werden. Tessa, die sich aufgrund ihrer Narben und anderen Hässlichkeiten, die nur sie so empfindet, zurückzieht, bekommt einen Sommer geschenkt, der wunderschöner nicht hätte sein können. Oskar und Tessa lieben und das wird sehr deutlich. Es ist völlig egal, wie lang dein Leben ist, solange du geliebt wirst und fähig bist selbst zu lieben, hat sich dein Leben gelohnt. Diese Botschaft überzeugt und treibt mir die Tränen in die Augen. Ein absolut emotionales Leseerlebnis, welches ich nicht missen möchte. Vielen Dank dafür Anne Freytag. Du hast mich restlos überzeugt. Die Botschaft ist angekommen und wird hoffentlich vielfach verbreitet. „Die Wahrheit ist, dass ich nicht weiß, was ich verpassen werde. Ich habe zu wenig gelebt. Und vorallem viel zu kurz.“ Zitat S. 11

Rezension: Mein bester letzter Sommer

Von: Zwischensequenz Datum: 10. March 2016

Mein Fazit (die ganze Rezension findet ihr auf meinem Blog): Dieses Buch lässt sich in drei Worten beschreiben: lebendig, tragisch und liebevoll. Die Geschichte von Tessa und Oskar hat mich dazu gebracht darüber nachzudenken was im Leben wirklich zählt. Während wir nämlich in unserem Alltag mittendrin sind, zwischen Arbeit und Zuhause hin und her laufen und vergessen zu leben vergessen wir auch gleichzeitig das jeder von uns ein Verfallsdatum hat. Irgendwann kommt der Tag an dem bei jedem von uns der Tod an die Tür klopft und wenn wir dann alt, weiß und faltig sind können wir zufrieden und dankbar abdanken denn man muss immer bedenken, das viele unserer Mitmenschen solch ein Ende gar nicht erleben und all die Erfahrungen machen, die man selbst dann gesammelt hat. Von mir kriegt das Buch daher sechs von sechs Büchern.

Eine Herzzerreißende Geschichte

Von: Seelenlesezeichen Datum: 08. March 2016

Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich sofort an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green denken. Am Anfang dachte ich, dass das Buch vielleicht sehr ähnlich wie das von John Green sein könnte, wurde aber schon am Anfang vom Gegenteil überzeugt. Das Thema der beiden Bücher ist aber trotzdem sehr ähnlich. Aber die Umsetzung ist total unterschiedlich. Der Schreibstil hat mich von Anfang an überzeugt und mitgenommen. Man konnte mit Tessa und Oskar fühlen und sich in die beiden hineinversetzen. Ihre Geschichte ist wunderschön, gleichzeitig aber auch total traurig. Neben „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist „Mein bester letzter Sommer“, eins der wenigen Bücher, welche mich wirklich zum nachdenken gebracht haben. Durch das Buch wurde mir wieder klar, dass man die kleinen Dinge und die Dinge die hat man viel zu wenig schätzt. Irgendwann muss jeder sterben und nur weil man nicht jeden Tag daran denkt, heißt es nicht, dass es nicht jeden Tag so weit sein könnte. Durch das Buch ist mir klar geworden, dass man sein Leben und die Momente genießen sollte. Fazit Mein bester letzter Sommer ist ein toller Jugendroman über die Liebe und den Wert des Lebens und des Momentes. Es hat mich total mit genommen und am Ende auch zum weinen gebracht. Von mir bekommt es auf jeden Fall 5/5 Punkte und ich kann es euch wirklich nur empfehlen.

Richtige Worte, große Gefühle und viele Emotionen

Von: Literaturliebe Datum: 08. March 2016

„Die Wahrheit ist, dass ich nicht weiß, was ich verpassen werde. Ich habe zu wenig gelebt. Und vorallem viel zu kurz.“ S. 11 Tessa hat immer auf die perfekten Momente gewartet. Sie selber wollte perfekt sein, hat alles richtig gemacht und war ein wahres Musterkind. Nur leider hat sie vergessen zu leben. Weil sie dachte, sie hätte Zeit. Tessa war mir auf Anhieb sympathisch. Ich liebte ihre sarkastische Art, was kein Wunder ist, wenn man mit 17 erfährt, dass man bald sterben muss. Ich konnte mich so gut in sie hineinversetzten, in ihre Wut, Angst und Verzweiflung. Und vorallem in ihre Gedanken. Nicht, dass ich wüsste, wie es ist eine tödliche Krankheit zu haben. Aber dieser Gedanke, dass man irgendwann nicht mehr existiert, dass man einfach nicht mehr da ist und nicht weiß, was geschehen (oder auch nicht geschehen) wird, hätten exakt meine Gedanken sein können. Und dann kommt da Oskar, ein Junge der Tessa durchschaut, sie und ihre Gedanken, der sie zum lachen, leben und lieben gleichzeitig bringt. Er rennt nicht vor der Wahrheit davon, sondern schenkt ihr einen bezaubernden letzten Sommer. Er bleibt stark für Tessa, obwohl er genauso gut das Recht gehabt hätte zusammenzubrechen. Ehrlich, man kann nicht anders als sich in Oskar zu verlieben. Ich liebe Anne Freytags ehrliche Art zu schreiben. Sie wählt die richtigen Worte, hat die großen Gefühle und viele Emotionen auf Lager, kombiniert schmerzhafte Szenen mit humorvollen Glücksmomenten. Und ja, trotz des Themas gibt es Momente zum lachen. Man weiß, wie das Buch enden wird – nicht nur wegen des Titels – und trotzdem musste ich jede Seite lesen und in mich einsaugen, sehen wie die beiden sich entwickeln, wie sie den Tod vergessen und wunderbare Momente miteinander verbringen. Anne Freytag schafft es, dass man Tessa ins Herz schließt, sich mit ihr zusammen Stück für Stück in Oskar verliebt, nur um mit Oskar zusammen zusehen zu müssen, wie Tessa langsam verschwindet. Ich habe (mindestens) die Hälfte des Buches geschluchzt und geweint – wäre ich in der Öffentlichkeit gewesen, hätte man mich sicherlich für verrückt erklärt. Zu meiner Überraschung ist „Mein bester letzter Sommer“ kein Buch über eine Krebskrankheit, denn Tessa hat etwas anderes. Sicherlich ist es eine, wenn auch eher tragische, Geschichte über die erste Liebe, aber für mich ging es darum nicht in erster Linie. Es geht eher um das Leben, die Zeit, die man vielleicht verschwendet, obwohl sie dafür viel zu kostbar ist. Denn eins haben wir alle nicht: genügend Zeit für alles, was wir vielleicht vorhaben. Dieses Buch führt das auf so unglaublich authentische Weise vor Augen, dass es schon fast wehtut. Und ich weiß: Sollte ich jemals wieder vergessen mein Leben zu schätzen oder zu leben, werde ich mich einfach an die Geschichte von Tessa und Oskar erinnern. ABSCHLUSSWORT Tessa hat vielleicht vergessen 17 Jahre lang zu leben. Aber dank Oskar hat sie es noch gelernt und einen letzten besten Sommer gehabt. „Mein bester letzter Sommer“ lässt einen gleichzeitig lachen und weinen. Es sind die Charaktere, die man sofort ins Herz schließt und nur schwer wieder gehen lassen kann. Es ist das Thema und die Message dahinter. Es ist die Geschichte, in die mich verliebt habe und an die ich mich vermutlich für immer zurückerinnern werde.

Gefühlvoll, ehrlich und so stark ...

Von: SharonBaker Datum: 05. March 2016

Tessa ist die vorbildliche Tochter, verdammt gut in der Schule, spielt Klavier und Geige, hat ein super Verhältnis zu ihrer Mutter und ist im Gegensatz zu ihrer Schwester höflich, zuvorkommend und gibt nie böse Widerworte. Allerdings ändert sich das alles, als sie erfährt, dass sie sterben muss. Alle Mühen, alles Warten, jeder Zukunftsplan ist umsonst gewesen. Tessa realisiert, dass sie immer nur auf den perfekten Moment gewartet hat und sie sich nie etwas getraut hat und versinkt in Wut und Frust. Ihr Leben ist langweilig und so wird sie wohl als Jungfrau ohne Führerschein sterben. Bis zu dem einen Familienessen, wo sie den Jungen wieder trifft, dessen Augen sie so magisch angezogen haben. Ist es Schicksal? Oder sogar Liebe? Wird Tessa es wagen, sich zu verlieben? Und hat sie genug Zeit für diesen Sommer? Ganz ehrlich, ich mag eigentlich solche Geschichten nicht, wenn man vorab schon weiß, es kann einfach nicht gut ausgehen. Aber es ist ein Buch von Anne Freytag, sprich, ein Original Freytag, ein Buch mit der Garantie für große Gefühle, die richtigen gewählten Worte und Gänsehaut inklusive. Sprich, ich muss es einfach lesen. Es ist ein Must Have Buch, ein Must Read Buch. Ein, ich verliebe mich haltlos in ihre Figuren Buch und es hat mich wirklich ganz schwer erwischt. Tessa ist ein unglaublich toller Charakter, mit ihr konnte ich mich total identifizieren. Als Schülerin war ich nämlich auch total langweilig und habe auch, ganz romantisch, immer auf den perfekten Moment gewartet und was ist, der kommt nicht immer so, wie man plant. Bloß rinnt bei Tessa die Zeit weg und ihre Sehnsucht nach verpassten Gelegenheiten ist übergroß. Überhaupt kann man sich gut in Tessa hineinversetzen, denn Anne Freytag benutzt hier Wörter, Erklärungen und Situationen, die mich als Leser in die Haut von Tessa schlüpfen lassen und ich ihre Wut, ihren Frust, ihre Angst und Verzweiflung selbst spüren konnte und das tut verdammt weh. So fühlt man ihren Schmerz hautnah mit, aber auch das Aufleuchten ihrer Kräfte, wenn sie Oskar trifft, wie Tessas Herz schneller schlägt, wie auf einmal alles um sie herum lebendig wird und das Leben tanzt. Ich habe mich also schon in Tessa verliebt und dann bringt unsere Autorin auch noch so einen tollen Jungen daher. Wer sich nicht in Oskar verliebt, ist selber schuld. Hätte ich nicht schon meinen Traummann gefunden, wäre es sonst ganz bestimmt Oskar. Dieser Junge weiß, was er möchte und läuft nicht vor der traurigen Realität weg. Statt reiß aus zu nehmen, will er diesen Mädchen einen wunderbaren tollen Sommer schenken und steckt seine eigenen Gefühle dabei ganz hinten an. Er versucht, den Moment zu leben und alle Wünsche wahr werden zu lassen. Dabei hat er immer den passend Spruch auf den Lippen und die perfekten Lösungen in der Hinterhand. Er heitert Tessas Leben unglaublich auf, schafft absolute Glücksmomente und ist unglaublich toll. Tja, und das Beste ist, wir erleben alles durch Tessas Augen mit und verlieben uns gleich noch dazu. Anne Freytag erzählt ihre Geschichte, sehr sensibel, gefühlvoll und so ehrlich, dass es oft einfach nur schmerzhaft ist und man überlegt, warum tut man sich das selber an. Die ganze Tragweite der Trauer, des herannahenden Abschieds schweben ja ständig beim Lesen über einen und man kann trotzdem nicht aufhören. Man möchte einfach erleben wie Tessa und Oskar sich verlieben, man möchte einfach mit dabei sein, was diese Zwei erleben und wie sie sich entdecken. Diese Natürlichkeit, dieser saubere reine Charme, ist einfach unbeschreiblich schön und macht diese Liebesgeschichte zu etwas ganz Besonderen. Aber auch ihre Reise nach Italien ist klasse beschrieben, ich wäre so gern dabei gewesen und hätte gern Mäuschen gespielt, dabei wirbelten in meinem Kopf schon genug Bilder hin und her und oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich lächelnd ins Buch gestarrt habe. Das war es also, der erste Jugendroman von Anne Freytag und für mich, ein voller Erfolg, der doch Bitte auf mehr zu hoffen wagt. Was für ein wunderbares Buch, was für tolle Figuren und was für schöne Lesemomente. Wer also große ehrliche Liebesgeschichten mag, sollte Tessa und Oskar kennenlernen und die Autorin.

Eine Geschichte die ans Herz geht

Von: Sissy Reichert Datum: 07. January 2016

Wir alle müssen einmal sterben, nur gelingt es uns im Alltag allzu gut das zu vergessen. Jedoch vergessen wir im selben Alltag auch, dass wir nur ein Leben haben und dieses in vollen Zügen genießen sollten. "Mein bester letzter Sommer" ist wie ein Weckruf an uns alle, es ruft uns dazu auf die Dinge zu tun, die wir schon immer machen wollten und lässt uns das Leben als solches wahrnehmen.

emotionaler geht es nicht

Von: bookworld_0808 Datum: 07. July 2018

Der Roman „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag handelt von dem 17-jährigen, todkranken Mädchen Tessa. Als Tessa die Diagnose bekommt, verfällt sie in eine Depression. Sie sitzt nur in ihrem Zimmer, macht nichts, außer Musik zu hören und nachzudenken. Denn ihr Vater arbeitet immer, auf ihre Mutter ist sie sauer, weil diese schon immer von ihrer Krankheit wusste, und mit ihrer Schwester hat sie schon ganz lange nicht mehr geredet. Bis zu dem Tag, als ihre Mutter sie bittet einmal runterzukommen, um ihr zu helfen, weil Gäste kommen – Tessa zögert, aber schließlich macht sie es, denn sie war immer das brave Mädchen mit den guten Noten – im Gegensatz zu ihrer 16-jährigen Schwester Larissa. Als abends die Gäste kommen, ist Tessa gelangweilt – bis Oskar kommt. Tessa muss so doll husten, dass sie Angst hat, jetzt gerade zu sterben. Doch ihr Vater hilft ihr. Tessa hat Oskar vor ein Paar Wochen schon mal in der U-Bahn gesehen und sich da schon in ihn verliebt. Nach ein paar Tagen gestehen sie sich ihre gegenseitige Liebe, und Tessa erzählt ihm von ihrer Krankheit, dass jeder Herzschlag der letzte sein könnte und von der fehlenden Lungenschlagader. Durch Oskar wird sie wieder lebendig. Sie reisen gemeinsam zu den Orten, wo Tessa schon immer hinwollte und leben sozusagen den Moment. Nach zwei Wochen ist dieser Trip zu Ende, denn Tessas Herz hört auf zu schlagen. Oskar und Tessa sehen sich ein letztes Mal im Krankenhaus in Deutschland, wo auch ihre Familie sie ein letztes Mal sieht. Aber sie stirbt in Frieden, denn alle Streitereien sind geschlichtet und sie hat alles erlebt, was sie noch einmal erleben wollte. Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Punkten, da es alle Kriterien erfüllt, die ein Roman erfüllen sollte. Das Buch ist fesselnd und mitreißend. Außerdem ist es sehr wahrheitsgetreu geschrieben, weshalb man sich gut in Tessa hineinversetzten kann. Das Ende ist sehr traurig geschrieben, da Tessa in Italien an ihre Familie sowie an Oskar einen letzten Brief geschrieben hat. Diesen Brief, den sie an Oskar geschrieben hat, kann man als letztes lesen. Darin erklärt sie, dass sie sich wünschte, ihn schon eher kennengelernt zu haben. Aber so wie es jetzt war, auch total toll war.

Ein herzzerreißender Roman

Von: Pia's Library Datum: 31. January 2017

Meine Meinung: Zu Beginn des Buches kann ich Tessa nicht ausstehen. Ich verstehe es nicht, wie man seine letzten Tage alleine und schlecht gelaunt verbringen will und kann. Ich würde versuchen die Zeit zu genießen und die Dinge erleben, die ich unbedingt noch machen will. Mit der Zeit legt sich es dann und zum Schluss mag ich sie auch. Oskar ist dafür schon von Anfang an mein Herz gewachsen. Ich will auch so einen Freund. Dafür fühle ich zum Schluss noch mehr mit ihm mit. Der Schreibstil von Anne Freytag ist klasse. Keine komplizierten, verschachtelten Sätze, aber sie sind auch nicht zu kurz und abgehackt. Einfach schön zu lesen und sie kann die Gefühle sehr gut vermitteln. Diese Geschichte ist voller Abenteuer, Liebe, aber auch Trauer. Mein Herz hat geweint und zwar die ganze Zeit. Ich bin zwar an sich emotional, aber dass ich fast das ganze Buch durch heule haben bis jetzt erst drei Autoren (mit ihr 4) geschafft. Zudem bin ich ein Fan von Roadtrip – Romanen, da ich selbst sehr gerne durch die Welt reise. Der Perspektivenwechsel war auch interessant, so hat man nicht nur Tessas zuerst stumpfen Gedanken mitbekommen, sondern auch Oskars Handlungen und seine Motivationen. Schön und total süß waren die paar Illustrationen wie die Krabbe und der Hase, die einem gezeigt haben, aus welcher Perspektive das Kapitel geschrieben wurde, und die Landkarte. Auch die Playlist zum Schluss war super, da die Songs eine Rolle im Buch spielen Fazit: Ein wunderschönes, romantisches und herzzerreißendes Buch, dass man einfach nur lieben kann.

Tolles Buch mit leichten Schwöchen

Von: Lele Datum: 14. October 2016

Die Idee des Buches Die Idee ist sicherlich nichts neues. Spätestens seit John Green seinen Roman "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" veröffentlicht hat, sind Geschichten mit todkranken Jugendlichen hoch im Kurs. Auch in diesem Fall geht es um kleine Momente, die das Leben lebenswert machen und um die Liebe. Diese typischen Elemente werden zusammen mit einem Roadtrip auch zum Inhalt der Geschichte. Doch so negativ sich das auch anhört finde ich es nicht schlimm, nein nicht mal unkreativ. Auf den ersten Blick ist es eine sehr typische Geschichte, aber zusammen mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" reiht sich dieses Buch zu den Außergewöhnlichen in dieser Kategorie Der Aufbau der Geschichte Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Tessa geschrieben und um letzten Viertel des Buches kommt auch Oskar mal zu Wort. Anfangs sind es die gleichen Szenen, die man schon aus Tessa`s Sicht kennt, aber das sind so kleine Kapitel, dass es überhaupt nicht negativ ist. Man wird in Oskars Gedanken eingeführt und so bekommt er auch zum Schluss auch Szenen, die einem nicht bekannt sind. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, was mich aber keinesfalls im Lesefluss gestört hat. Es war gut, denn so konnte ich das Buch leichter mal zur Seite legen, wenn ich doch zu wenig Zeit für das Buch hatte. Alles war sehr realistisch, bis auf das Ende. Das hat mich leider sehr enttäuscht, weil es dann doch zu dramatisch, zu kitschig und für mich zu unrealistisch war. Die Charaktere Die Charaktere sind liebenswert, keine Frage, aber ich habe ein Problem, welches mir wirklich erst nach dem Buch aufgefallen ist. Oskar hat keine Fehler. Von Tessa bekommt man genau mit, was sie für Fehler hat und auch hatte. Doch Oskar war zu perfekt. Er hatte weder körperliche Schwächen, noch Schwächen in der Persönlichkeit, wobei das Zweite natürlich viel wichtiger ist. Als ich das Buch gelesen habe, war mir das total egal, aber nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, hat mich das ziemlich traurig gemacht. Perfekte Charaktere gibt es im realen Leben nicht und normalerweise hätte mich das schon beim Lesen richtig aufgeregt, doch ich denke, dass man als Leser erst später darauf kommt, weil man den größten Teil der Geschichte aus Tessa`s Sicht erlebt. Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat Kurz bevor der Roadtrip anfing, habe ich das Buch pausiert, weil ich keine wirkliche Lust auf einen Roadtrip hatte. Einen Monat später habe ich weiter gelesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte wissen, was die beiden erleben und wie sich die Liebe zwischen den beiden entwickeln wird. Man muss auf jeden Fall in der Stimmung für Roadtrips sein, aber dann fesselt das Buch einen so richtig und lässt einen kaum noch schlafen. Die Schreibweise Ich liebe Anne Freytag`s Schreibstil in diesem Buch. Es ist jugendlich geschrieben, passend zu Tessa`s Alter. Sobald man anfängt zu lesen, zieht einen der Schreibstil mit und man verfällt sehr schnell in einen Lesefluss. Zudem wurden erste Themen und gefühlvolle Gedanken und Handlungen sehr gut beschrieben. So konnte Anne Freytag mich immer wieder zum Heulen, zum Lachen und auch einfach nur zum Nicken bzw. Kopfschütteln bringen. Fazit Ein gefühlvolles Buch, über den kommenden Tod und den kleinen Momenten, die das Leben lebenswert machen. Wer ein Buch voller Gefühle und einem einzigartigen Roadtrip sucht, wird dieses Buch lieben. Deswegen bekommt das Buch von mir 4 1/2 Sterne. ★ ★ ★ ★ ☆ Dankeschön… Das Bloggerportal von dem Radomhouse hat mir das Buch als Rezensionsexempalr zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Große Gefühle und ein bleibender Eindruck

Von: Tanias Bücherleben Datum: 08. June 2016

Das Buch hat mich und meine Gefühlswelt komplett auf den Kopf gestellt. Ich finde Anne Freytag hat eine so schöne und zugleich traurige Geschichte niedergeschrieben, dass sie andere bekannte Werke damit schnell in den Schatten stellt. Das letzte Buch, das mich so berührt hat, war „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, doch dieses Buch ist anders. Es ist noch besser und noch gefühlvoller. "Ich habe sicher von vielen Dingen keine Ahnung, aber eine Sache habe ich gelernt. Von dir und vom Leben: Liebe ist genug." In Tessas Welt einzutauchen ist unbeschreiblich und auch sehr traurig. Die Autorin hat es geschafft, dass man in diese Welt hineinrutscht und keine Chance hat ihr wieder zu entwischen. Und das will man auch gar nicht. Oskar hingegen ist einfach der perfekte Junge für Tessa. Er ist derjenige, dem die Narben egal sind und der sich einfach in Tessa verliebt. Doch auch er hat Geheimnisse die berühren. Bereits nach wenigen Seiten, hatte ich Tränen in den Augen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und emotional. Ich finde „Mein bester letzter Sommer“ ist ein Buch, das zum Nachdenken einlädt und berührt. Es gibt so viele schöne Zitate und so viele Stellen die auch mich sehr nachdenklich gestimmt haben. Egal wie schnell man dieses Buch liest, es wirkt auf jeden Fall noch nach und ich glaube nicht, dass es mich so schnell wieder loslässt.

Mein bester letzter Sommer

Von: tamysbuecher Datum: 11. May 2016

Allgemeines zu Buch und Autor Anne Freytag, geboren 1982, hat International Management studiert und für eine Werbeagentur gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Autorin veröffentlichte bereits mehrere Romane für Erwachsene, unter anderem unter ihrem Pseudonym Ally Taylor. Mein bester letzter Sommer ist ihr erstes Jugendbuch. Anne Freytag liebt Musik, Serien sowie die Vorstellung, durch ihre Geschichten tausend und mehr Leben führen zu können. In diesem Leben wohnt und arbeitet sie derzeit in München – wenn sie nicht gerade in ferne Länder und fremde Städte reist. Manchmal auch nur in Gedanken … (Quelle: Amazon.de) Ich kann gar nicht schreiben, wie sehr mich dieses Buch berührt hat, ich finde es einfach unglaublich schön, traurig, ergreifend aber auch lebensbejahend und mutmachend. Wenn ihr nicht wisst, was ihr lesen sollt, lest dieses Buch. Und wenn ihr noch etliche Bücher lesen müsst, lest es trotzdem. Kritische Auseinandersetzung Die Perspektive dieses Buches, also die Ich-Perspektive aus der Sicht von der kranken, 17-jährigen Tessa, ist einfach wunderbar gewählt, besser hätte man es nicht machen können. Man lernt all ihre Gedanken kennen, man ist quasi „live“ bei allem dabei und erfährt im Grunde alles über sie. Ihre intimsten Gedanken teilt sie mit dem Leser, die schönen und manchmal vielleicht auch peinlichen, vor allem aber auch die traurigen, die, die von Angst nur so triefen, Angst vor dem Tod, Angst vor dem „danach“. Gerade das macht dieses Buch so berührend, es tut einem selbst ein kleines bisschen weh und ich kann gar nicht sagen, wie viele Tränen ich vergossen habe. Die Perspektive macht es natürlich leicht, sich in Tessa hineinzuversetzen und eine Beziehung zu ihr aufzubauen, was einen den „Schmerz“ noch stärker fühlen lässt. Doch auch der Schreibstil an sich ist sehr klar und gegliedert, man kann ihn gut und schnell lesen, wobei ich persönlich immer wieder Pausen machen musste, da es mir einfach so nahe ging. Zum Ende hin wird auch aus der Sicht von Oskar geschrieben, man hat so auch noch einmal seine Sicht auf die Dinge und erlebt die schrecklichsten Stellen eben nicht aus Tessas, sondern aus Oskars Sicht, was ich aber auch sehr gut gewählt finde. Tessa war mir von Anfang an sympathisch, sie ist so ein starker Charakter, obwohl sie in einer Situation ist, in der man normalerweise sicher einfach nur schwach wäre und in der man sich vielleicht sogar verkriechen würde. Doch genau das tut Tessa nicht, sie will jede Minute ihres Lebens genießen, auch wenn sie weiß, dass sie eben nicht weiß, wann es zu Ende ist. Sie ist unglaublich mutig und hat doch so einen zarten, weichen Kern, man muss sie einfach toll finden. Doch gerade das macht es dann umso schwerer, weiterzulesen, denn der Titel lässt ja schon darauf schließen, was am Ende des Buches passieren wird. Dennoch will man wissen wie es weiter geht und was noch passiert, wie viel Tessa noch erleben darf und trotz dass man das Ende schon kennt, trifft es einen wie ein Stein, hart und schonungslos. Es zeigt auf, wie vergänglich wir doch alle sind. Das Buch hat mir in einigen Dingen die Augen noch weiter geöffnet, beziehungsweise noch einmal aufgezeigt, was wahrscheinlich eigentlich jeder von uns weiß, wie kostbar unsere Zeit ist und das wir keine Sekunde davon verschwenden sollten. Das es sinnlos ist, seine Zeit mit streiten und diskutieren zu verbringen, wenn man doch verzeihen und einfach lieben kann. Es zeigt auf, was wirklich im Leben wichtig ist und ich glaube gerade deshalb tut es auch einfach so weh, wenn dann das unvermeidbare Ende eintritt. Ich habe eigentlich nur eine Sache zu bemäkeln und selbst die ist eigentlich irgendwie logisch, die Beziehung von Tessa und Oskar geht mir doch etwas zu schnell, aber in Anbetracht der Tatsache, wie wenig Zeit Tessa noch hat und vor allem, dass sie weiß, wie knapp die Zeit bemessen ist, kann ich auch das verstehen und es könnte in einem Buch ja auch gar nicht anders sein. Fazit Tja, was soll ich noch schreiben. Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, lest es, bitte. Ihr werdet es mögen. Und schreibt mir doch, wie es euch gefallen hat. Ich bin einfach begeistert, sicher ist es nicht perfekt, aber was will man mehr, als aus einem Buch etwas lernen und für sein eigenes Leben mitnehmen?

Bittersüßer Roman ohne Happy End

Von: Madamecherie Datum: 10. May 2016

Zu erst hat mich natürlich das schöne Cover des Buches angesprochen, als ich dann den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich das Buch lesen möchte. Ich hatte mich vorher bereits an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" versucht, allerdings habe ich dieses Buch abgebrochen, da es mir schnell zu kitschig wurde. Bei "Mein bester letzter Sommer" ist das anders, die Liebesgeschichte zwischen der todkranken Tessa und Oskar startet schnell, aber ich finde, dass das auch nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass Tessa ein todkranker Teenie ist. Sie will vor ihrem Tod noch die große Liebe erleben und diese ist Oskar. Die Beiden machen einen abenteuerlichen Roadtrip durch Italien, der viele erste Male für Tessa bedeutet. Der Roman ist leicht zu lesen, die Sprache ist umgangssprachlich und trotzdem schön ausgeschmückt. Mir viel es auch leicht sich in Tessa zu versetzen, auch wenn ich jetzt nicht todkrank bin, da die Geschichte aus Tessas Perspektive erzählt wird. Allerdings hat die Autorin Anne Freytag Tessa und ihre Gefühle so wunderbar beschrieben, dass es schon sehr real und nachvollziehbar ist. Ich bereue es nicht, den Roman gelesen zu haben, trotz des eher traurigen Themas und an manchen Stellen des Buches sind mir auch wirklich die Tränchen gekommen. Tessas Krankheit und der Tod sind der rote Faden im Buch. Tessas Familie ist kompliziert: Ihr Vater ist Anwalt und ständig am arbeiten, ihre Schwester Larissa ist das komplette Gegenteil von Tessa, sie macht was sie will und pfeift auf andere - auch auf Tessa. Und Tessas Mutter will nur das Beste für sie, trotzdem ist Tessa wütend auf sie. Die Reaktionen ihrer Familie sind ebenfalls alle nachvollziehbar, obwohl das Verhalten von Larissa etwas übertrieben ist. Ich schmachte der Geschichte noch hinterher und will mehr. Man weiß zwar von Anfang, dass die Geschichte kein Happy End hat, trotzdem war ich geknickt als das unvermeidliche eintrat. Am Ende des Buches findet ihr übrigens eine Playlist von Tessa und Oskar, die sie während ihrer Reise zusammengestellt haben. Dieses Buch kann ich allen empfehlen, die vor bittersüßer Lektüre keine Scheu haben, man weiß von Anfang an dass Tessa sterben wird und es tut einem auch unendlich Leid. Wenn ihr ein Happy End braucht, dann ist diese Liebesgeschichte nichts für euch. Trotzdem ist diese Geschichte so wunderbar und schön geschrieben, dass ich einfach verzaubert bin. Auch wenn es etwas schwer war, da man immer drauf wartet, dass das Unglück passiert, auch wenn man es nicht will. Die Botschaft des Romans ist eindeutig: Leb dein Leben wie du willst und zwar jetzt! Verschiebe nichts auf Morgen!

Dieses Buch ist so traurig , das mein Herz wehgetan hat !

Von: Nina Datum: 21. April 2016

Dieses Buch ist so traurig , das mein Herz wehgetan hat ! Das Buchcover ist sehr kreativ , gefällt mir sehr gut und zusammen mit dem interessanten aber traurigem Klappentext hat es mich zum lesen eingeladen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen , locker , flüssig , verständlich . Tess ist eine 17 Jährige , die nicht mehr viel zeit hat , weil sie bald sterben wird , obwohl sie noch soviel erleben wollte .. und dann trifft die Oskar ... Ich habe das Buch nicht weglegen können , ich habe eine Gefühlswelt in mir erlebt , das ich manchmal überhaupt nicht wusste , das es so schlimm sein kann , das es wehtut .... ich habe gehofft , mitgelitten , geweint , geweint , geweint und nochmals geweint und auch gelächelt und geschmunzelt . Die Bildchen am Ende des Ebooks sind wunderschön und kann sogar erkennen , was dort steht . Ich hätte mir am Ende gewünscht , das man die Briefe zu lesen bekommt , die sie an ihre Schwester und Eltern geschrieben hat , war leider nicht so , aber ist jetzt nicht allzu tragisch .. Wer mal wieder richtig dolle weinen und nachdenken möchte , sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen und lesen Ganz ganz großes Kino ! ♥ Teskar ♥♥♥♥ Ich werde euch nie vergessen , ihr seit etwas besonderes :)

ein sehr berührendes Buch

Von: Ulla Leuwer Datum: 07. April 2016

Meine Meinung: Als ich mich entschieden hatte, dieses Buch zu lesen, war mir klar, dass es sehr traurig werden kann. Ich hatte natürlich recht, nach einigen Seiten rollten die Tränen so richtig doll. Dabei lebte Tess zu der Zeit noch. Ich fand die Schwester schlimm, die Mutter hilflos und war der Meinung, dass Tess etwas egoistischer werden sollte, denn sie sollte ihre restliche Zeit genießen. Manchmal hat Tess sich unmöglich benommen, aber ich stellte mir vor, wie sich ein 17jähriges Mädchen fühlen muss, das weiß, dass es nicht mehr lange leben wird. Kann es da nicht sein, dass man mit dem Schicksal hadert und nicht immer gerecht ist? Ich habe auch über das Verhalten der Eltern nachgedacht und bin froh, dass ich nicht in solch einer Situation steckte. Es war für alle nicht leicht, für Tess schon mal gar nicht und für ihre Schwester und Eltern ebenfalls. Oskar war mir sehr sympathisch und ich ziehe den Hut vor dem Mut dieses Jungen mit Tess eine Reise mit ungewissem Ende zu unternehmen. Wäre er mir im wirklichen Leben begegnet hätte ich ihm einen lieben Brief geschrieben. Überhaupt fand ich es nämlich gut, dass einiges geschrieben wurde, was man nicht aussprechen konnte. Es kann sich jeder vorstellen, wie das Buch endet und deshalb verrate ich ja nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass ich nicht nur zwischendurch ein Taschentuch für meine Tränen brauchte, sondern ganz besonders am Ende. Dieses Buch wurde eigentlich für Jugendliche geschrieben, aber ich finde, dass Erwachsene es lesen können und auch sollten. Es stimmt einen nachdenklich, es berührt einen und zeigt auch, dass nicht immer alles so gemeint ist, wie es gesagt wird. Aber es sollte auch jeder den Mut haben und zumindest seine Gedanken schriftlich mitteilen, wenn er es schon nicht sagen kann. Die Autorin hat sehr eindrucksvoll geschildert, welchen Weg ein sterbenskrankes Mädchen geht, wie es nicht unbedingt sein sollte und wie es besser sein könnte. Leicht gesagt, wenn man nicht in dieser Situation steckt. Aber hilfreich ist es allemal. Fazit: Lasst Euch nicht davon abschrecken, dass bei diesem Buch die Tränen rollen. Ich finde auch solche Bücher sollte frau ab und zu mal lesen. Mir hat es sehr gut gefallen, es war ein schwieriges Thema, was die Autorin aber gut rübergebracht hat. Ein Jugendbuch, das auch Erwachsene lesen sollten.

Ein wirklich berührendes Thema, das mich aber die ganze Geschichte über nicht packen konnte.

Von: Kathy Datum: 27. March 2016

Inhalt: Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … *Amazon* *Verlag* Meine Meinung: Es gab so gute erste Meinungen zu diesem Buch, als ich danach griff und deshalb freute ich mich riesig auf die Geschichte. Leider fiel es mir wirklich schwer die ersten 20% überhaupt in diese Geschichte hinein zu kommen. Ich fand, dass es anfangs sehr viele Gedanken und wenig Dialog gab und ich habe mich dadurch einfach schwer getan. Nach weiteren 20% war ich zwar in der Geschichte drin, bin aber nach wie vor nicht mit der Protagonistin warm geworden. Durchweg dümpelte die Geschichte dann so vor sich hin, war nett zu lesen und ich hatte auch 1-2x eine Träne im Augenwinkel, aber sehr viel tiefer konnte es mich nicht berühren. Das Ende war wenig überraschend und hat mich ebenfalls nur ein bisschen packen können. Der Schreibstil war durchweg recht einfach gehalten, ich konnte der Geschichte gut folgen. Dass ab und zu ein Kapitel aus Oskars Sicht geschrieben war, passte zur Geschichte und machte es abwechslungsreich. Tessa als Protagonistin war einfach überhaupt nicht mein Typ. Die ersten 20% fand ich sie einfach nur unausstehlich. Danach ging es etwas, aber das ganze Buch über fand ich sie eher ätzend, als wunderbar. Klar, sie wird sterben und da kann man auch das ein oder andere Mal eher zickig und traurig sein, aber sie war wirklich durchweg negativ und mit solchen Typen komme ich einfach nicht klar. Oskar dagegen mochte ich einfach immer sehr gerne. Er hat Tessa immer positiv gesehen, hat nach ihren Vorstellungen gehandelt, hat sie auf Händen getragen und hat ihr das gegeben, was sie in diesen Momenten unbedingt gebraucht hat. Die Beziehung der beiden fand ich einfach nur authentisch, weil es einfach nochmal ein "an den Strohhalm klammern" war. Fazit: Ein wirklich berührendes Thema, das mich aber die ganze Geschichte über nicht packen konnte. Schade!