Vicki Grant

36 Fragen an dich

36 Fragen an dich Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch
eBook

€ 14,00 [D] | € 14,40 [A] | CHF 20,50 [CH]

oder hier kaufen:

€ 11,99 [D] | CHF 14,00 [CH]

oder hier kaufen:

Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder?

Schön, aber ohne das gewisse Etwas...

Von: eat.read.love Datum: 17. February 2019

Wer eine simple Liebesgeschichte erwartet, der wird von dem Buch vielleicht enttäuscht werden, denn es geht um einiges tiefer. Die Protagonisten haben unheimlich viel Tiefe und jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, was in der Geschichte selbst thematisiert wird und sie mitbestimmt. Darüber hinaus ist das Buch unheimlich facettenreich und dennoch sehr leicht zu lesen. Ein toller Schmöker für zwischendurch, der unglaublich viel Köpfchen und Humor hat und dennoch unter die Haut geht. Dieses Buch macht so unglaublich viel richtig und dafür liebe ich es. Eigentlich hat mich nichts so richtig gestört, dennoch habe ich während des Lesens immer wieder auf das gewisse Etwas gewartet, das mich umhaut, mich begeistert, mich staunen lässt. Das hätte ich mir bei der Geschichte so sehr gewünscht aber so blieb «36 Fragen an dich» nur bei einem sehr tollen und soliden Buch für zwischendurch. Ein Buch, das so ziemlich alles richtig macht, was man bei einem zeitgenössischen Jugendbuch richtig machen kann: Es ist super locker und leicht zu lesen, verspricht aber dennoch Tiefgang, Humor und interessante Charaktere. Ich habe immer wieder auf den Aspekt gewartet, der mich beim Lesen so richtig umhaut. Auf den habe ich allerdings vergebens gewartet, was leider etwas schade ist.

36 Fragen an dich

Von: Chrissi die Büchereule Datum: 13. February 2019

36 Fragen an dich, ist eine etwas ungewöhnliche Geschichte, es handelt sich hier um ein Experiment, in die Probanden 36 fragen beantworten sollen. Diese Fragen sind, aber keine herkömmlichen Fragen, sondern frage die in die Tiefe gehen und so ich als Leser denn Protagonisten immer näher kam. Sie machten beide aus unterschiedlichen Gründen das Experiment mit, Hildy auf der Suche nach der waren Liebe und Paul wegen dem Geld. Ich dachte erst, hmh ob die zueinander finden oder sich mehr öffnen, da sie sehr verschieden sind, aber durch dieses Experiment öffnen sie sich immer mehr und kommen sich auch freundschaftlich näher. Ich habe da Buch in einem Rutsch gelesen und war schnell durch, weiß auch nicht wie das kam. Es war sehr schön geschrieben, mit tollen Charakteren und viel Tiefgang. Das Buch hat mich sehr überrascht. Die Charaktere haben sich am Anfang etwas geziert und nicht so sehr geöffnet das hat sich aber im Laufe des Buches geändert,als sie vertrauen zueinander aufgebaut haben, wurden sie immer offener und haben sich vieles von der Seele geredet,was mich sehr bewegte. Was mir nicht so gefallen hat war manchmal die Einstellungen von Paul er wirkte wie ein Macho und als ob er das Sagen in einer Beziehung haben will. Das war mein Eindruck aber dieser hat sich nach und nach geändert. Es ist keine, klassische Liebesgeschichte, es ist was neues besonderes und lesenswert.

Süßes Buch

Von: Miss Foxy Datum: 16. December 2018

WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Das Buch wurde von der Agentur vermittelt, bei der ich kurz vor Erscheinen ein Praktikum gemacht habe. In dem Zuge habe ich von dem Buch erfahren und musste es dann lesen. Das Experiment kommt ja auch unter anderem in «The Sun is also a Star» vor und ich war gespannt, wie es hier umgesetzt wird. HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Definitiv. Ich habe eine lockerleichte Liebesgeschichte im Jugendbuchbereich erwartet und genau das habe ich bekommen. WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Wer eine simple Liebesgeschichte erwartet, der wird von «36 Fragen an dich» vielleicht enttäuscht werden, denn es geht um einiges tiefer. Die Protagonisten haben unheimlich viel Tiefe und jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, was in der Geschichte selbst thematisiert wird und sie mitbestimmt. Darüber hinaus ist das Buch unheimlich facettenreich und dennoch sehr leicht zu lesen. Ein toller Schmöker für zwischendurch, der unglaublich viel Köpfchen und Humor hat und dennoch unter die Haut geht. Dieses Buch macht so unglaublich viel richtig und dafür liebe ich es. WAS HAT MICH GESTÖRT? Gar nichts so richtig und dennoch habe ich während des Lesens immer wieder auf das Detail gewartet, das mich umhaut, mich begeistert, mich staunen lässt. Das hätte ich mir bei der Geschichte so sehr gewünscht aber so blieb «36 Fragen an dich» nur bei einem sehr tollen und soliden Buch für zwischendurch. FAZIT. Ein Buch, das so ziemlich alles richtig macht, was man bei einem zeitgenössischen Jugendbuch richtig machen kann: Es ist super locker und leicht zu lesen, verspricht aber dennoch Tiefgang, Humor und interessante Charaktere. Ich habe immer wieder auf den Aspekt gewartet, der mich beim Lesen so richtig umhaut. Auf den habe ich allerdings vergebens gewartet, was unglaublich schade ist. | ★★★★☆

Wird aus einem Experiment die große Liebe?

Von: BienesBücher Datum: 21. November 2018

Es ist ein Experiment. Mit 36 Fragen, die ehrlich beantwortet werden, soll man sich angeblich in einen komplett Fremden verlieben können. Daran nimmt Hildy teil und möchte so ihre große Liebe finden. Paul dagegen möchte einfach nur 40 $ verdienen. Hildy ist eine sehr interessante Person. Plaudertasche und schlagfertig. Als sie mit ihrem Fisch zum Experiment erscheint, veranstaltet sie bereits ein kleines Chaos, bei dem ich schon laut lachen musste. Diese Szene war einfach perfekt für den Einstieg. Paul bzw. Bob ist ein besonderer Charakter. Von ihm erfährt man wenig, was mich, aber auch Hildy, richtig neugierig gemacht hat. Mit seiner Art bringt er Hildy sehr aus der Fassung, aber trotzdem blieb er mir immer sympathisch. Als Hildy dann den Fisch nach ihm wirft, schein das Projekt beendet zu sein. Aber eigentlich beginnt es jetzt erst richtig. Über Emails und Facebook schreiben die beiden sehr viel ehrlicher, was auch die Gefühle zwischen ihnen entstehen lässt. Was mir hier sehr gut gefallen hat ist, dass die Gefühle nicht im Mittelpunkt standen, sondern eher zwischen den Zeilen zu finden waren. Hildys Familienverhältnisse waren sehr spannend, denn Hildy scheint zurzeit die vernünftigste Person zu sein. Für meinen Geschmack war dieser Teil der Geschichte nicht so angenehm und hat die gute Laune immer wieder gedämpft. Anstatt so viel von Hildys Familie hätte ich lieber über Paul etwas mehr erfahren. Sprachlich fand ich das Buch super. Es gibt kein großes Vorgeplänkel, sondern man steigt sofort bei dem Projekt ein. Besonders gut hat mit gefallen, dass ein solcher Schlagabtausch zwischen den beiden stattgefunden ha, sodass das Buch nie langweilig wurde. Fazit: Ein reales Experiment, das wunderbar in eine Geschichte umgewandelt wurde.

Ein witziges Highlight

Von: herzzwischenseiten Datum: 09. August 2018

36 Fragen an Dich Dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight. Mir hat es so wahnsinnig gut gefallen. Ich musste unfassbar viel lachen und schmunzeln während des Lesens. Es war eines der lustigsten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe. Paul und Hildy sind grandiose Protagonisten. Auch wenn Hildy mich anfangs ganz kurz genervt hat mit ihrer Art, so lernte ich sie im Laufe des Buches wirklich zu schätzen. Hier habe ich schon gelesen das Hildy anfangs ein Grund war, dass einige das Buch abgebrochen haben. Ich kann das teilweise nachvollziehen. Am Anfang ist es um Hildy einmal kurz wirklich wirr aber das geht tatsächlich nur ein oder zwei Seiten. Es lohnt sich da wirklich kurz durchzuhalten. Danach wird es wirklich nur schön und lustig. Manchmal muss man halt mal zwei drei Seiten ein Auge zudrücken. Über Paul hätte ich tatsächlich gern noch mehr erfahren, aber so ist das wohl wenn man einem Buchcharakter verfällt. Da kanns dann nicht genug Infos geben. :D Der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an mitreißend und die gesamte Zeit mega unterhaltsam und humorvoll. Ich wollte nur mal kurz reinlesen und war dann direkt halb durch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen weil es so schön war. Ist es möglich, dass aus einem psychologischen Experiment die große Liebe entstehen kann? Die Grundidee des Buches spiegelt die Idee des amerikanischen Psychologen Dr. Arthur Aron der in einem "Experiment" in Form einer Studie zwei sich unbekannte Personen 36 vorgegebene Fragen stellen und möglichst ehrlich beantworten lässt. Das Ziel ist es, zu schauen, ob sich die Probanden aufgrund der durch die Situation hervorgerufenen Nähe verlieben könnten. Ich finde das an sich schon unfassbar interessant und würde diese Studio sofort mitmachen. Ja gut, mein Mann findet das vermutlich nicht so lustig, aber ich finde das so mega spannend und möchte da unbedingt noch ein bisschen drüber lesen. Natürlich kann man das Ende des Buches erahnen aber es ist ein Jugendbuch und das ist vollkommen in Ordnung. Wenn alles einfach absolut stimmig ist, ich die Protagonisten lieb gewinne, bei fast jeder Seite lache und so gern eine Fortsetzung lesen würde, dann lohnt es sich doch absolut. Leseempfehlung von mir.

36 Fragen an Dich- von Vicki Grant

Von: Michaela Datum: 16. July 2018

Ich glaube, das war das humorvollste Buch dass ich gelesen habe. Paul und Hildy haben manchmal echt eine total lustige Unterhaltung geführt, aber manchmal auch eine etwas ernstere. Es wurde auch nie irgendwie langweilig, also Spannung war immer da. Ich fand es anfangs nur komisch, wie geheimnisvoll Paul alles machte, dafür war Hildy jedoch ein relativ offener Mensch und manchmal erkannte ich mich in ihr in ihrem Chaos wieder. Das Experiment, dass die beiden mitgemacht haben fand ich total interessant und würde gerne selbst auch mal so etwas ausprobieren. Ich fand es krass, dass die beiden einem wildfremden menschen gegenüber total persönliche Fragen beantworteten, eigentlich weis man ja nie, was mit diesen Informationen dann angestellt wird. Ich habe mir aber fast jede Frage auch selbst gestellt, hatte aber auch wie Hildy, nicht immer direkt eine Antwort. Manchmal war das echt kniffelig und man hat sich dann auch noch später Gedanken darüber gemacht. Das fand ich auch so bewundernswert an diesem Buch, dass diese Geschichte zum Nachdenken anregt. Ich frage mich wie es mit Hildy und Paul weitergegangen wäre, als die beiden sich wieder gefunden haben nach dem einen kleinen Konflikt... Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne>fliegt Verlag für dieses Exemplar, dass ich rezensieren durfte!

Tolles Buch, nicht nur für Jugendliche

Von: Running-Bodhi Datum: 09. July 2018

Mein Fazit: Dem Roman „36 Fragen an Dich“ liegt als grundlegende Idee das Experiment des amerikanischen Psychologen Dr. Arthur Aron zugrunde, der mit 36 Fragen, die zwei sich Unbekannte ehrlich beantworten sollen, untersuchte, ob die Beteiligten dadurch Nähe erleben und sich vielleicht ineinander verlieben. Im Original sollen sich die Probanten nach jeder Frage die erwähnten 4 Sekunden tief in die Augen blicken. Fast hätte ich mir das Buch gar nicht ausgesucht, denn ich habe es erst gar nicht als Roman wahrgenommen, ich dachte, es wäre ein Lebenshilfe-Ratgeber für ein schöneres Leben. Aber nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, konnte ich mich voller Überzeugung für das Buch entscheiden. Zu Beginn fand ich beide Protagonisten sehr anstrengend, besonders den weiblichen Part der Antwortenden, die ihre Umwelt in Echtzeit an all ihren Gedanken teilnehmen lässt. Das hat sich aber zum Glück sehr schnell gelegt. Auch wurden die beiden Probanten immer humorvoller. Besonders witzig, fand ich die Antworten von Bob Irgendwer bzw Paul. Der Leiter des Exoeriments hat zu Beginn der Studie vorgeschlagen, dass sich die Mitwirkenden aus Gründen der Anonymität Bob und Betty nennen sollen. Und so werden diese beiden Namen genauso oft benutzt wie Hildy und Paul. Was oft für einen Schmunzler gut ist. Sehr angenehm fand ich noch 2 Dinge - Entgegen meiner Annahme, das Buch würde sich nur auf einen Raum, zwei Personen und die 36 Fragen beschränken, gab es zwischendurch einiges an Abwechslung. Es gab einige Abschnitte aus Hildys Leben, nur nie aus Pauls erstaunlicherweise. Und es gab einige Chat-Gespräche zwischen den beiden jungen Leuten, in denen sie sich nicht nur eine Reihe der Fragen gestellt haben, sondern in denen Pauls Zeichentalent in Form von Comics gezeigt werden. Ein wenig geheimnisvoll ist es auch - besonders Paul alias Bob hat eine ganze Menge Geheimnisse, das alleine macht schon neugierig auf's weiterlesen. Aber auch Hildy ist nicht ganz offen, obwohl man das fast die ganze Zeit denkt, denn sie trägt ihr Herz sehr auf der Zunge und lässt ihre Mitmenschen an allen ihren Gedanken teilhaben. Aber eben nicht an allen, manches behält sie glatt für sich. Ein nettes Buch, leichte Kost, auch ein wenig hervorsehbar, aber ein sehr stimmiges Buch. Ich habe es auch so empfunden, dass es sich bis zum Ende fast durchgehend gesteigert hat. Ich habe mich durchgehend gut unterhalten gefühlt.

Ein zauberhaftes Experiment.

Von: Maria Datum: 04. July 2018

Kann aus einem psychologischen Experiment die große Liebe entstehen? Für mich als gnadenloser Romantiker versprach schon der Klappentext des Buches den gefühlsoverload den ich genauso liebe. Eigentlich ist der Roman ein Jugendbuch, was man hie und da auch merkt. Grant benutzt in den Dialogen Jugendsprache, was ich aber vollem als authentisch empfinde. Das Cover ist bunt und verspricht frische Dialoge sowie grosse Gefühle. Alleine dadurch fühlte ich mich Schon abgeholt. Aber worum geht es denn nun eigentlich? Die 18-jährige Hildy Sangster nimmt aus Langeweile, an einem psychologischen Experiment teil. Zur selben Zeit meldet sich auch Paul an, doch sein Interesse ist eher, es schnell hinter sich zu bringen. Seine Motivation waren nämlich die 40 Dollar, die es für die Teilnahme gab. Jeff, ein junger Doktorand sucht paare, die 36 Fragen beantworten. Er möchte herausfinden, ob es möglich ist das ein sich unbekanntes Paar durch diese Fragen so beeinflusst und manipuliert werden kann, das eine so enge persönliche Bindung daraus resultiert, dass sich die beiden ineinander verlieben. So sitzt nun die chaotische Hildy und der introvertiert Paul in einem nüchternen Universitätsraum und stellen sich gegenseitig Fragen. Natürlich könnten auch die Antworten der beiden nicht unterschiedlicher ausfallen. während Hildy ausufernde Storys von sich gibt, sind Pauls Antworten eher kurz und karg. Als bei einer der Antworten, dann Hildy´s Fisch durch die Luft fliegt, den sie eigentlich für ihren Bruder gekauft hatte, scheint das Experiment zum Scheitern verurteilt. Doch Paul findet Hildy Profil im Netz und versucht alles, damit dieses Experiment weiter geht. Den inzwischen hat Hildy Pauls Herz gewonnen, er weiß nur noch nicht, ob es auch Hildy so geht. Zu dem herrscht in Hildy´s Familie Chaos, ihre Eltern haben ziemliche Eheprobleme und sie hat Angst, wie es weiter geht. Gibts ein Happy End? Natürlich! Ein frühlingshafter, leichter Roman den man auch jenseits der twenties Lesen kann. Ein Experiment wie im Buch gibt es übrigens tatsächlich. Angeblich genügen bereits ein paar Fragen um sein Gegenüber für sich einzunehmen. hätte ich meinen Mr Big nicht bereits gefunden, würde ich es fast einmal versuchen.

Eine kurzweilige, aber nicht weniger schöne Geschichte

Von: Caterina (Catas Welt) Datum: 02. July 2018

Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Schon vor einer ganzen Weile habe ich von dem Experiment gehört, in dem bestimmte Fragen Liebe "produzieren" bzw. hervorrufen können. Auch wenn ich nicht so ganz daran glauben wollte, war ich dennoch neugierig, als dazu ein Buch auf dem Markt erschien. Nun war mein Interesse doch geweckt. Optisch finde ich es sehr schlicht gehalten, aber dennoch mag ich es irgendwie. Der Klappentext klang ebenfalls vielversprechend, so dass ich zu diesem Buch griff. Einstieg: Vorneweg muss ich gleich sagen, dass es mir von Anfang an gut gefiel, dass die 36 Fragen von einer Grundhandlung umrahmt wurden. So hatte ich sofort das Gefühl ich lese nicht eine Art Interview, sondern tatsächlich einen Roman. Die Autorin Vicki Grant beginnt hier also augenblicklich mit der Handlung und dem Leser wird Hildy vorgestellt, die rein zufällig auf das Experiment gestoßen ist. Ich mochte sie auf Anhieb. Gerade durch ihre trottelige Art, die für mich keineswegs den Rahmen sprengte. Gleich darauf lernte ich ihren Fragepartner Paul kennen, der nur wegen der 40$ teilnimmt. Charaktere: Auch wenn die Geschichte überwiegend in einem Dialog geschrieben wurde, konnte ich mich dennoch wunderbar in die Figuren, vor allem in Hildy hineinversetzen. Zwar war dies am Anfang etwas schwierig, aber als ich mich an die Erzählart gewöhnt hatte, war es kein Problem mehr. Gerade von Hildy war ich - wie schon gesagt - sehr schnell angetan. Durch ihre tollpatschige und etwas ungewöhnliche Art entlockte sie mir immer wieder ein kleines Schmunzeln, was manchmal zu einem breiten Grinsen wurde. Aber auch Paul war für mich an manchen Stellen wirklich sehr präsent. Vor allem in der zweiten Hälfte fand ich ihn sehr sympathisch. Auf den ersten Seiten konnte ich noch nicht ganz den Bezug zu Paul erlangen. Die Chemie zwischen diesen beiden gefiel mir aber auf Anhieb - sie ist trotz der Dialogform zu spüren und das ist schon eine Kunst für sich, wie ich finde. Handlung: Wenn man dieses Buch in den Händen hält und vielleicht schon angelesen hat, so wird man schnell erwarten, dass diese Geschichte nicht vor Spannung und Tempo trotzen wird. Diese Tatsache war mir von Anfang an klar. Aber ich war trotzdem nicht abgeneigt. Und auch wenn dieses Buch durch Ruhe und Harmonie geprägt ist, macht es dennoch Spaß zu lesen. Die Grundidee mit den Fragen gefiel mir auf Anhieb und ich fand es sehr interessant, wie die Autorin diese 36 Fragen als Grundstein für ihre Geschichte legte und darauf aufbaute. So wurden die Fragen nicht nur intimer und persönlicher, sondern schufen eine gewisse Ernsthaftigkeit, die mir sehr gut gefiel. Zudem erwischte ich mich selbst immer wieder dabei, wie ich mir Gedanken über dieses Experiment machte: was hätte ich an dieser oder jener Stelle geantwortet? Was wäre für mich der perfekte Tag? Und wann habe ich das letzte Mal vor jemandem gesungen? Und auch wenn die Fragen natürlich ein zentraler Punkt der Geschichte bilden, so baute Vicki Grant eine Handlung, die wirklich sehr gefühlvoll und berührend war. Schreibstil: Zu Beginn stößt sicherlich der ein oder andere gegen die Erzählart von Vicki Grant. Mir selber gefiel die Dialogform, die die Autorin überwiegend nutzt, sehr gut, auch wenn die Geschichte dadurch an manchen Stellen einen etwas "platten" Charakter bekam. Aber das tat nichts zur Sache, denn ich fand diese Art und Weise neu und erfrischend. Immer wieder ändert sich die Erzählform, was ich sehr positiv fand. Denn so gab die Autorin der Geschichte noch genug Raum zum Entfalten. Die Mischung gefiel mir wirklich sehr gut und empfand ich als sehr gelungen umgesetzt. Mein Urteil "36 Fragen an dich" ist kein herkömmlicher Roman, wie man an der Erzählart schnell feststellen wird. Dennoch gefiel mir gerade die Art des Dialogs. Es ist sehr passend zum Experiment, aber dennoch gibt Vicki Grant der Geschichte genug Entfaltungsmöglichkeiten. An manchen Stellen erschwerte mir diese Erzählart den Bezug zu den Figuren, aber im großen und ganzen konnte ich mich sowohl in Hildy, als auch in Paul sehr gut hineinversetzten. Ein Buch, welches aufgrund der gewählten Fragen auch sehr nachdenklich stimmt. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Welten.

Eine süße und unterhaltsame Liebesgeschichte für zwischendurch.

Von: Callie Wonderwood Datum: 14. June 2018

Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder? (Klappentext) Von dem Buch habe ich mir eine süße und humorvolle Liebesgeschichte mit einem interessanten Grundgedanken erwartet. Bei dem Experiment zu "36 Fragen" begegnen sich Paul und Hildy zum ersten Mal und sollen sich eventuell durch die Beantwortung der Fragen näher kommen und vielleicht sogar ineinander verlieben. Die beiden Protagonisten sind total unterschiedlich und streiten sich zu Beginn ziemlich oft und sind so gut wie nie einer Meinung. Hinzu kommt, dass Paul die ganze Sache nicht wirklich ernst nimmt und Hildy viel ernster und gewissenhafter teilnimmt. Zitat : "Paul : Und komischerweise ist es mir auch scheißegal. Hildy : Ich wünschte nur, du wärst halb so ehrlich bei deinen Antworten wie bei deinen Kommentaren mir gegenüber." Während für Paul nur das Geld im Vordergrund steht, findet sie den psychologischen Hintergrund interessant und möchte durch das Experiment über ihren eigenen Schatten springen. Hildy wirkt zunächst nur wie ein braves Mädchen und eine Streberin, die aus einer super glücklichen und perfekten Familie kommt. Doch bei ihr täuscht dieser erste Eindruck und es steckt viel mehr dahinter. Diese charakterliche Tiefgründigkeit hat mir richtig gut gefallen, genauso bei Paul. Denn er ist nicht nur der lockere Typ, dem anscheinend nicht viel wichtig ist. So zeichnet er total gerne und ein Erlebnis in seiner Vergangenheit belastet ihn noch heute. Ich mochte es gerne, wie die beiden sich langsam immer besser verstanden haben, sich den anderen richtig kennengelernt haben und wie sie das Experiment insgesamt verändert. Das Buch hatte neben humorvollen Momenten, auch emotionale Szenen und auch die Liebesgeschichte fand ich süß gemacht. Zitat : "Bob Irgendwer : das gehört nicht zu den Fragen Hildy : Stimmt. Bob Irgendwer : wir sind zu zivilisiert. vielleicht hätten wir einfach brieffreunde werden sollen Hildy : Wahrscheinlich ungefährlicher." Hauptsächlich wird die Geschichte in Dialogform erzählt, aber nicht nur, und aus der dritten Perspektive geschildert. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und den Humor fand ich gut, hatte meiner Meinung nach jedoch nichts wirklich Besonderes. Ich fand das Buch ganz süß, aber es hat mich doch nicht so richtig mitgerissen und war für mich letztendlich nur okay. Fazit : Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder? (Klappentext) Von dem Buch habe ich mir eine süße und humorvolle Liebesgeschichte mit einem interessanten Grundgedanken erwartet. Bei dem Experiment zu "36 Fragen" begegnen sich Paul und Hildy zum ersten Mal und sollen sich eventuell durch die Beantwortung der Fragen näher kommen und vielleicht sogar ineinander verlieben. Die beiden Protagonisten sind total unterschiedlich und streiten sich zu Beginn ziemlich oft und sind so gut wie nie einer Meinung. Hinzu kommt, dass Paul die ganze Sache nicht wirklich ernst nimmt und Hildy viel ernster und gewissenhafter teilnimmt. Zitat : "Paul : Und komischerweise ist es mir auch scheißegal. Hildy : Ich wünschte nur, du wärst halb so ehrlich bei deinen Antworten wie bei deinen Kommentaren mir gegenüber." Während für Paul nur das Geld im Vordergrund steht, findet sie den psychologischen Hintergrund interessant und möchte durch das Experiment über ihren eigenen Schatten springen. Hildy wirkt zunächst nur wie ein braves Mädchen und eine Streberin, die aus einer super glücklichen und perfekten Familie kommt. Doch bei ihr täuscht dieser erste Eindruck und es steckt viel mehr dahinter. Diese charakterliche Tiefgründigkeit hat mir richtig gut gefallen, genauso bei Paul. Denn er ist nicht nur der lockere Typ, dem anscheinend nicht viel wichtig ist. So zeichnet er total gerne und ein Erlebnis in seiner Vergangenheit belastet ihn noch heute. Ich mochte es gerne, wie die beiden sich langsam immer besser verstanden haben, sich den anderen richtig kennengelernt haben und wie sie das Experiment insgesamt verändert. Das Buch hatte neben humorvollen Momenten, auch emotionale Szenen und auch die Liebesgeschichte fand ich süß gemacht. Zitat : "Bob Irgendwer : das gehört nicht zu den Fragen Hildy : Stimmt. Bob Irgendwer : wir sind zu zivilisiert. vielleicht hätten wir einfach brieffreunde werden sollen Hildy : Wahrscheinlich ungefährlicher." Hauptsächlich wird die Geschichte in Dialogform erzählt, aber nicht nur, und aus der dritten Perspektive geschildert. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und den Humor fand ich gut, hatte meiner Meinung nach jedoch nichts wirklich Besonderes. Ich fand das Buch ganz süß, aber es hat mich doch nicht so richtig mitgerissen und war für mich letztendlich nur okay. Fazit : Eine süße und unterhaltsame Liebesgeschichte für zwischendurch.

Leider gar nicht meins

Von: Love & Life Datum: 09. June 2018

Wenn ich ehrlich bin hat mich bei diesem Buch zu aller erst das Cover angesprochen und dann haben ich mir erst den Klappentext durchgelesen. Und es klag super spannenden. Ein Experiment ob man durch 36 Fragen jemanden dazu bringen kann sich zu verlieben. Zum Buch Hildy und Paul kenne sich nicht, bis sie beide an einer Studie teilnehmen und quasi zusammen in ein Team gesteckt werden, sie werden Partner. Müssen sich 36 Fragen stellen und so ehrlich wie möglich antworten. Können sie sich durch die immer intimer werdenden Fragen näher kommen oder gar verlieben? Das ist die Frage die sich ein Professor stellt und so testet er genau das an ihnen. Meine Meinung Ich weiß nicht ob es daran lag, dass ich schon älter bin als die oben stehende Altersangabe, das Buch konnte mich in keinster weise packen. Ab und an wurde es etwas interessant wenn es an die etwas intimeren Fragen ging dennoch konnte es mich nicht so packen, das ich es auslesen musste. Der Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen und das es wieder in so einer Art Dialogform geschrieben ist hat dies nicht besser gemacht. Auch die Art und weise wie sich die beiden Charaktere verhalten haben, konnte ich oft nicht nachvollziehen oder fand es unangemessen. Vor allem Paul mit seiner alles ist scheißegal Haltung hat mich soo genervt. Leider überhaupt nicht meins, dabei fand ich die Idee super, leider nicht so umgesetzt wie ich es mir gewünscht hätte. Fazit Leider mal wieder überhaupt nicht mein Fall. Ich konnte beim Lesen überhaupt nicht entspannen weil der Schreibstil viel zu anstrengend war.

Eine ruhige und süße Liebesgeschichte, in die man sich verlieben kann!

Von: Die VOR-Leser Datum: 28. May 2018

„Frage 1: Wenn du unter allen Menschen auf der Welt jemanden auswählen dürftest, wen hättest du gern als Gast zum Essen?“ Ein Experiment, bei dem sich zwei Menschen 36 Fragen stellen. Genau daran nehmen Hildy und Paul, die unterschiedlicher nicht sein könnten, teil. Dem Leiter des Experimentes stellt sich zuvor die Frage: Kann man sich durch die 36 Fragen ineinander verlieben? Paul und Hildy glauben nicht daran. Paul, weil er nur das Geld für die Studie haben möchte und Hildy, weil sie schon einige Male von Kerlen enttäuscht wurde. Und doch kommen sie sich durch die Fragen unweigerlich näher. Die Idee kennen, glaube ich, viele und genau darum finde ich es cool, dass es ein Buch gibt, das genau diese Thematik verarbeitet hat. Und sie ist wirklich gut verarbeitet! Die Charaktere sind interessant und alle sehr individuell. Alle haben Konflikte, die nach und nach aufgeklärt werden. Wieso streiten sich Hildys Eltern? Wieso hat Paul eine Träne auf seiner Wange tätowiert? Alles Fragen, die sich im Laufe des Buchs entwickeln und dann aufgeklärt werden. Man merkt sofort, wie Hildys Charakter ist: quirlig, sympathisch und eine kleine Labertasche. Paul dagegen ist verschlossen, abweisend aber definitiv interessant! Die Nebencharaktere wie Xio und Max sind etwas gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich nicht ganz mit ihrem Verhalten und Sichtweisen anfreunden. Das Buch lässt sich schnell lesen, weil es ziemlich kurze Abschnitte hat und man es dadurch nur verschlingen kann. Der Schreibstil selbst hat mir gefallen. Die Autorin hat einen guten Sinn für Humor und es macht Spaß das Buch zu lesen, auch wenn es teilweise etwas verwirrend war. Manchmal waren Sternchen vor Wörtern, für die ich bis jetzt noch keine Bedeutung gefunden habe… Es ist eine schöne Geschichte, die angenehm „für zwischendurch“ ist. Die beiden Protagonisten sind echt toll und machen einen neugierig, was sie auf die nächsten Fragen antworten. Wer ruhige, süße Liebesgeschichten mag, wird sich in diese hier verlieben! Sarah Schröder, 19 Jahre

36 Fragen und dann verliebe?!

Von: Silberseiten Datum: 27. May 2018

- Titel: 36 Fragen an dich - Autor: Vicki Grant - Art des Buches: Paperback, 336 Seiten Roman, Jugendbuch - Verlag: Heyne fliegt - Erschienen: 19.03.2018 - Preis: 14,00 Euro Autorin Die kanadische Autorin Vicki Grant arbeitete zunächst in der Werbung und als preisgekrönte Drehbuchautorin, bevor sie ihre wahre Leidenschaft entdeckte: das Schreiben von Jugendbüchern. Ihre Romane wurden bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Vicki Grant lebt mit ihrer Familie in Halifax, Nova Scotia. Inhalt Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder? Hier könnt ihr reinlesen... https://www.randomhouse.de/leseprobe/36-Fragen-an-dich/leseprobe_9783453271654.pdf Alle Infos auch nochmal unter... https://www.randomhouse.de/Paperback/36-Fragen-an-dich/Vicki-Grant/Heyne-fliegt/e534520.rhd#service Meinung... ...zum Cover: Das Cover ist auf den ersten Blick nicht besonders auffällig, jedoch verrät es bereits viel über den Inhalt. Die bunten Farben und die nicht sonderlich geraden Sprechblasen lassen das Cover lebendig wirken und machen es so sehr ansprechend. ...zum Buch: Würdest du einem vorher unbekannten Partner 36 Fragen ehrlich beantworten ohne dabei zu mogeln? 36 Fragen über dich, deine Familie und deine Gefühle, die dazu führen sollen, dass man sich in sein Gegenüber verliebt. Die chaotische Hildy wagt sich aus Interesse hinein, der gut aussehende Paul nur aus Geldmangel. Zwei so gegensätzliche Menschen, kann daraus Liebe entstehen? Ich beginne mit den Personen: Hildy ist 18 Jahre, lebt daheim bei ihren mittlerweile zerstrittenen Eltern und ihrem jüngeren Bruder, der seine Fische über alles liebt. Hildy selbst ist etwas besserwisserisch, da sie Paul in ihren Konversationen oft verbessert. Außerdem ist sie etwas chaotisch, was im Zusammenspiel mit ihrer Intelligenz echt süß ist. Ihren jüngeren Bruder liebt sie so sehr, dass sie sogar die Verabredung mit Paul vergisst, als dieser verschwindet. Paul ist der verschlossenere der beiden, welcher viele Geheimnisse hat. Trotzdem kann er nett, lustig und einfach nur (mehr oder weniger) romantisch sein. Wenn er Hildy schreibt, benutzt er öfter mal den Fisch als Überbringer. Dadurch wirkt seine Botschaft einfach nur lustig! Was ich total toll finde ist, dass Paul zeichnet. Oft ist es ein nervöser Tick von ihm, wenn er mit Hildy redet. Xiu und Max sind Hildy's beste Freunde. Mit ihnen kann sie über fast alles reden. Wenn Sie mit Xiu redet, dann meistens nur über Sweet Baby James, in den sie unsterblich verknallt ist, weshalb Hildy eher selten zu Wort kommt. Max dagegen hört ihr zu. Er ist der ,,Frauenversteher" und hilft Hildy bei ihren Problemen mit Paul, ihren Eltern und ihrem Bruder. Der Fisch, Hundertzwanzig-Dollar teuer und ein waschechter King-Kong-Kugelfisch mit dem Talent zu fliegen und vergessen zu werden. Allerdings haben es die beiden dem Fisch zu verdanken, dass sie sich wieder getroffen haben. Also auch ein richtiger Liebesbote oder ,,Amor":) Im Buch geht es nicht nur um die Beziehung zwischen Hildy und Paul, sondern auch um die Beziehung von Hildy's Eltern. Ständig müssen die beiden streiten, bis es sogar soweit kommt, dass der Mann, der nichts trinkt, zur Flasche greift und die heißgeliebten Fische umbringen will und das Aquarium verkauft. Hildy versucht währenddessen ihren Bruder aus allem herauszuhalten, da sie findet, er habe das nicht verdient und sei zu jung. Schließlich kommt es zwischen ihm und dem Vater zum Krach und der Junge haut ab. Hildy ist verzweifelt auf der Suche nach ihm und vergisst Paul total. Als sie ihn dann gefunden haben und ihr einfällt, dass Paul wartet, der Zuspätkommer hasst, ist es bereits zu spät und die Beziehung zu Paul scheint beendet. Damit ist nicht nur ihre Beziehung zu ihren Eltern kaputt, sondern auch die Beziehung zu Paul, der ihren Fisch hat und der einzige Mensch ist, der sie wirklich zu verstehen scheint. Wird sie beide Beziehungen retten können oder sind beide verloren? !Spoiler! Die Beziehung zu Paul nimmt eine neue Wendung, denn als sie ihm einen Brief schreibt, in dem sie ihm ihr Herz ausschüttet und ehrlich erklärt, warum sie nicht kommen konnte, wartet sie vergebens auf eine Antwort, bis zu dem Tag, an dem völliges Schneechaos herrscht und ein Brief ankommt. Bevor sie das Haus verlässt um Paul zu sehen, stehen ihre Eltern in der Tür und wollen ihr etwas wichtiges mitteilen. Sie lässt die beiden links liegen, denn Paul ist ihr wichtiger und eilt in dass Schnee -chaos. Am Ende vergessen Sie den Fisch im Taxi, weil sie so sehr mit anderen Dingen, wie reden, beschäftigt sind. Mir gefällt gut, dass die Beziehung der Eltern ein offenes Ende hat und man sich ausmalen kann, was alls nächstes geschieht. !Spoiler Ende! Auch finde ich es gut, dass das Buch nicht nur über die Beziehung von Paul und Hildy handelt, sondern auch die ihrer Eltern. Schade finde ich allerdings, dass man viel von Hildy erfährt, dafür aber eher weniger von Paul. Ein oder zwei Kapitel aus seiner Sicht, wären sicher auch interessant. Mir gefällt gut, dass die Freundschaft der beiden am Anfang etwas schwierig ist und sich langsam entwickelt. Man merkt, wie beide neues Vertrauen fassen und es schließlich wirklich ernst meinen. Der Fisch und der Taxifahrer bilden am Schluss die Highlights des Buches, auch wenn sie nicht so wichtig sind. Der Fisch ist einfach Klasse und bringt dem Buch das nötige Etwas an Ironie, der Taxifahrer ist ebenso genial! Zwischendurch ist es etwas langatmig, was ich nicht so mag. Das machen die witzigen Sprüche von Paul aber wieder wett! Der Schreibstyle ist sehr locker, man versteht alles. Die Wörter, die Hildy manchmal benutzt, sind meistens erklärt oder so eingesetzt, dass man sie im Zusammenhang versteht. Ich finde schön, dass nicht nur in Romanform, sondern auch in Drehbuchform geschrieben ist. Das macht das Buch abwechslungsreicher und gibt den Konversationen mehr Schwung. Fazit Das Buch ist Klasse, wenn auch an manchen Stellen etwas langweilig. 4/5 Sternen

36 Fragen an dich

Von: Liz Datum: 24. May 2018

Die Idee von der Autorin finde ich wirklich sehr schön, da die Handlung wirklich mit den Fragen zusammenhängt. Alleine schon die Fragen fand ich sehr interessant, da ich das Ende nicht sehr überraschend fand, haben mich diese am meisten fasziniert. Von so einem ähnlichen Projekt habe ich schon mal etwas gelesen, aber die Umsetzung in dem Buch war wirklich gelungen. Den Schreibstil finde ich nicht sehr gut, da man oftmals nur die Dialoge hat. Mir fehlt dann etwas, eine genauere Handlung und mehr Details. Ich finde, dass es noch besser wäre, wenn die Dialoge ausgeschrieben wären. Trotzdem ist es es recht originell und auch witzig. Ich würde dem Buch 3 von 5 möglichen Sternen geben, da es recht schnell durchzu lesen ist und die Dialoge dafür sorgen, dass man recht holprig liest.

Eine niedliche Liebesgeschichte

Von: Bibliobibula Datum: 24. May 2018

„36 Fragen an dich“ ist eine Geschichte, welche meiner Meinung nach von den Charakteren bestimmt wird. Die Grundidee ist ein Experiment, welches mittlerweile zum Teil auch schon das Internet heimgesucht hat und mehrere Menschen/ Gruppen sich diesem Experiment „stellen“. Die Grundidee ist, dass man es schaffen kann, dass 2 Menschen (oder mehr) sich lieben lernen können, wenn sie diese 36 Fragen gegenseitig beantworten. Ich fand das Experiment per se schon spannend und interessant, aber hätten mich die Charaktere nicht ansatzweise gepackt, dann hätte ich die Fragen eventuell einfach gegoogelt, aber das war glücklicherweise nicht notwendig. Wer sind nun aber die beiden Personen, die sich in dem Buch dem Experiment widmen? Hildy und Paul. Beide etwas klischeehaft, oder besser gesagt, Stereotypen. Hildy nimmt an diesem Experiment am Anfang teil ohne zu wissen, dass man sich dabei verlieben soll, was sie am Anfang auch etwas abschreckt und sie nachdenken lässt, ob sie nicht doch lieber gehen soll. Sie ist gut in der Schule und wirkt ein wenig klischeehaft in dem Sinne, dass sie sich etwas „älter“ anzieht und ein bisschen wie jemand wirkt, der aus einer „tumblr- reading- poem“- aesthetic- Collage stammen könnte. Ich persönlich fand sie herzerwärmend. Ich zumindest konnte mich in einigen Punkten wirklich gut mit ihr identifizieren und schloss sie ziemlich schnell in mein Herz. Ihre Freunde und ihr Umfeld machen es einem auch sehr leicht sie zu mögen. Ihre beiden besten Freunde sind zwar direkt, aber auf eine liebende Art und Weise und sehr ehrlich, was ich persönlich unheimlich schätze. Was man ziemlich schnell merkt ist, dass Hildy neben ihrem großen Herz das Problem hat, dass sie es sehr gerne allen Recht machen möchte und sich dadurch ein wenig verliert. Was auch zu Problemen während des Buchs führt. Paul hingegen ist der doch recht typische Bad- Boy. Er lebt nur bei seinem Vater, seine Mutter ist tot und, anders als Hildys Eltern, deren Mutter zum Beispiel angesehene Ärztin ist, lebt er nicht in reichen Verhältnissen. Er geht oft überhaupt nicht zur Schule und meistens beschränken sich seine Beziehungen auf Bettgeschichten. Bei dem Experiment nimmt er nur daran teil, weil man dafür materiell entlohnt wird. Er gehört aber nicht zur unnahbaren Sorte Bad- Boy an, also emotional schon, aber man würde ihm doch auch den Charakterzug „charmant“ eingestehen. Und natürlich gutaussehend. Welcher Bad- Boy sieht in einem Roman auch nicht gut aus. Zwar hat mich seine Art und Weise ab und an während des Lesens schon zur Weisglut gebracht, aber trotz allem mochte ich ihn. Die Handlung der Geschichte hangelt sich an den 36 Fragen entlang. Da Paul Hildy in der ersten Sitzung ziemlich auf den Geist gegangen ist, marschierte sie vor Beantwortung aller Fragen aus dem Raum. Übers Internet und über SMS haben sich die beiden dann dazu entschlossen die Fragen auf die Art weiter zu beantworten. Paul weil er hofft, dass er das Geld so noch bekommt und Hildy macht es für die Wissenschaft. Was im Laufe des Buches dann zwischenmenschlich passiert kann sich dann glaube ich jeder denken. Beide haben mit unterschiedlichen Problemen in ihrer Familie zu kämpfen und am Ende des Buches werden diese beiden Geheimnisse dann auch gelüftet. Beide fand ich leider überhaupt nicht spannend, da ich es mir nach gefühlten 50 Seiten schon denken konnte und es für mich keine Überraschung darstellte. Der Schreibstil von Vicky Grant ist sehr flüssig zu lesen und durch die verschiedenen Arten des Erzählens (SMS, e- Mails, Briefe, „normales Buch“) war das Buch super einfach und super schnell zu lesen. Zusammenfassend würde ich sagen, dass es eine nette kleine Liebesgeschichte ist. Die beiden Protagonisten sind sympathisch, aber hauen einen nicht wirklich um und ab und an hatte ich das Gefühl, dass ich vielleicht ein bisschen zu alt für das Buch bin. Trotzdem super für zwischendurch, oder wenn man einfach mal gute Laune braucht.

Interessante Grundidee, öde Umsetzung

Von: Schatz, ich will ein Buch von dir Datum: 24. May 2018

Ich wollte das Buch gerne lesen, da ich die Idee dahinter sehr spannend fand. Können sich zwei Fremde durch das Beantworten eines Fragenkataloges innerhalb kurzer Zeit so gut kennenlernen, dass sie sich anfreunden oder gar eine Beziehung eingehen würden? Die Umsetzung allerdings war so la la. Zuerst einmal konnte ich den beiden Protagonisten nicht viel abgewinnen. Hildy ist irgendwie total farblos und langweilig. Sie erfüllt das typische Klischee der netten High School-Schülerinnen: Eigentlich total gut aussehend, aber denkt, sie sei für Männer nicht interessant genug. Sie lebt eigentlich ein angenehmes Leben in einer wohlhabenden Familie, hat jedoch Kummer, da ihre Eltern kurz vor der Trennung stehen. Um das Klischee perfekt zu machen, hat sie natürlich noch einen obligatorischen besten schwulen Freund. Hildys Gegenpol bildet Paul. Der Typ mit der tättowierten Träne unter dem Auge. Der Typ, der abweisend, unfreundlich und brutal ehrlich ist. Der Bad Boy, der eine schwere Kindheit hatte und niemanden an sich ranlassen will. Da wird es natürlich schwierig, ein ernsthaftes Gespräch zu führen, wenn zwei solch verschiedene Welten aufeinandertreffen. Und tatsächlich läuft der Versuch total aus dem Ruder. Ein teurer Fisch fliegt – Ich mag es übrigens nicht, wie wenig Hildy dem Wert eines Fischlebens beimisst! – und Hildy macht sich aus dem Staub. Was im Nachhinein ärgerlich ist, weil sie Paul eigentlich ziemlich supi fand, obwohl er so mies zu ihr war. Aber der macht sie zum Glück ausfindig, und so geht das mit den Fragen eben online weiter. Und spätestens hier hat mich die Langeweile gepackt. Vielleicht lag es daran, dass ich erst kurz vorher „New York zu verschenken“ von Anna Pfeffer gelesen hatte, welches komplett im Chat-Stil verfasst wurde. Ich finde diese Art von Kommunikation anstrengend. Vor allem wenn sie mit Tipp- und Grammatikfehlern verziert wird, um das Ganze authentisch zu machen. Die Fragen und vor allem die Antworten der beiden erschienen mir schier endlos. Und das ewige Herumgeeiere, fast schon wie im Kindergarten, nervte mich zunehmend. Erst im letzten Viertel konnten die beiden mich dann nochmal aufwecken, als es wieder zum Real Life-Treffen kam und noch so einige Dinge geklärt wurden. Das Ende war dann auch total überraschend – nicht. Die 36 Fragen an sich sind ganz interessant. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit seinem Gegenüber eine Bindung eingehen kann, wenn man sich darauf einlässt. Und ja, Hildy und Paul lernen sich dadurch immer besser kennen. Aber mal ehrlich: Würden die beiden nicht toll aussehen und hätten sich nicht bereits auf den ersten Blick optisch anziehend gefunden, hätten die 36 Fragen sie auch nicht zusammengebracht. Im Endeffekt konnten sie damit halt ausschließen, dass der heiße Hengst/die süße Schnecke kein totaler Psycho ist. Aber ich fand weder Paul noch Hildy besonders liebenswert. Paul hat immerhin noch den „Ich hatte schweres Leben, bin aber gar nicht so tough, wie ich tue“-Mitleidsbonus. Und ja, sie sind beide ganz nett. Aber das war’s halt eben auch. Von daher hat die Geschichte mir kein Herzklopfen entlockt, sondern eher ein müdes Lächeln. Alles in Allem ist „36 Fragen an dich“ ein ganz netter Roman mit einer guten Grundidee, die allerdings meiner Meinung nach recht öde umgesetzt wurde. Wer aber kein Problem mit langweiligen Stereotypen und Klischees hat, der wird sich hier ganz gut unterhalten fühlen.

Ein Buch für echte Romantiker

Von: FrauRedlich Datum: 18. May 2018

„Mein Name ist Jeff. Ich bin Doktorand hier an der Uni. Vor Kurzem habe ich ein Forschungsstipendium erhalten zum Thema – tja, am besten kann man es als Beziehungsaufbau beschreiben. Im Prinzip interessiere ich mich für die Frage, ob man Testpersonen wie Sie, zum Beispiel, dahingehend beeinflussen kann, dass sie eine enge persönliche Bindung zu einem anderen Teilnehmer entwickeln.“ Als Hildy das hört, fragt sie sich, ob sie das Ganze nicht doch besser lassen sollte. Sie und die Liebe, das ist wie Feuer und Wasser, das passt einfach nicht zusammen. Andererseits, ist sie echt neugierig und wenn sie eh schon mal da ist. Hildy lässt sich also von Jeff in die Details einweisen. Das ganze Experiment ist recht simpel. Sie wird in einem Raum sitzen mit einem fremden Jungen und beide sollen 36 Fragen beantworten. Wichtig dabei ist, dass sie ehrlich antworten. Also gut, denkt sich Hildy. Was soll schon großartig passieren? Sie begibt sich also in Zimmer 714 und trifft dort auf Paul. Gut aussehend, cool und unnahbar. Auf den ersten Blick könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein. Während Hildy das Experiment für die Wissenschaft macht, ist Paul nur an den 40$ interessiert. Sie ist musisch total unbegabt, er spielt Schlagzeug und zeichnet. Hildy achtet auf grammatikalische Korrektheit, Paul hingegen ist sie völlig egal. Und doch sitzen beide in demselben Raum. Sie fangen an sich Fragen zu stellen, wie zum Beispiel „Wärst du gern berühmt?“ oder „Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?“. Alles verläuft nach Plan, bis Hildy mit einem Fisch nach Paul wirft und aus dem Zimmer rennt. Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Der US-Psychologe Dr. Arthur Aron war der erste der versuchte diese Frage mit einem Experiment („Die experimentelle Erzeugung zwischenmenschlicher Nähe“) zu beantworten. Sein Ziel war es herauszufinden, ob 36 Fragen und ein anschließender 4 minütigen Augenkontakt genug sind, dass sich zwei fremde Menschen ineinander verlieben. Wie ich finde ein sehr interessantes Thema, das wundervoll verarbeitet wurde. Ich würde es wie folgt beschreiben: das Experiment ist das Skelett und Hildy und Paul sind der Körper, der alles zum Leben erweckt. Vicki Grant hat zwei grandiose Hauptcharaktere erschaffen. Beide sind intelligent, witzig und charmant. Hildy hat mir von der ersten Zeile an ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Einerseits ist sie etwas kindisch und tollpatschig (allerdings auf liebevolle Art und Weise), andererseits ist sie sehr erwachsen und tut alles, um ihren Bruder zu beschützen. Paul ist geheimnisvoll und gibt nicht viel von sich preis, was ihn wiederum interessant macht. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt mit dem Verlauf der Fragen. Sie wird immer intimer, weil beide nach und nach ihre tiefsten Wünsche, Ängste und Erlebnisse freigeben. 
Sehr einzigartig ist auch der Schreibstil von Vicki Grant. Die meiste Zeit erleben wir die Gespräche zwischen Paul und Hildy in Dialogform. Für mich war es das erste Mal so zu lesen und ich fand es erfrischend. Es regt die Vorstellungskraft an und sofort startet das Kopfkino. Sehr genial! Zudem lockern kleine Zeichnungen und Skizzen von Paul das Leseerlebnis weiter auf. 
Das einzige was ich nicht so toll finde ist das knappe und abrupte Ende, was die Romantik und die Stimmung etwas dämpft. Aber ansonsten ist es ein wunderbares Buch. Besonders geeignet für die Psychologie-Fans und Romantiker unter euch. 
 (Kendra)

Klare Leseempfehlung

Von: Lesefieber-Buchpost Kati Datum: 16. May 2018

Hildy ist eine sehr Chaotische und hektische Person. Die Neugier treibt sie dann an, an einer Studie teilzunehmen, bei der sie 36 Fragen mit einem ihr unbekannten beantworten soll. Bei dem Experiment geht es darum, herauszufinden, ob man sich zueinander hingezogen fühlen kann, obwohl man sich nicht kennt, nur die Antworten auf die 36 Fragen geben Preis, wer der gegenüber eigentlich ist. Ich finde dieses Experiment sehr interessant. Oft gibt man anderen Menschen nicht die Chance sie besser kennen zu lernen und ist voreingenommen. Mit diesen 36 Fragen werden sie zum zuhören gezwungen und müssen so dem Gegenüber eine Chance geben. Nicht immer ist der erste Eindruck der richtige oder der Echte, das müssen auch Hildy und Paul erkennen. ------------------- Der Schreibstil ist sehr erfrischend. Ich habe mich in keiner Sekunde gelangweilt gefühlt. Die Kapitel sind eher kurz gehalten und in die 36 Fragen unterteilt. Zwischendrin lesen wir aber auch aus der Sicht der Protagonistin Hildy, bekommen also nicht nur eine Abarbeitung der Fragen vorgeworfen. Wenn sich die beiden unterhalten, lesen wir das aus der "Chatform". Hildy: ..... Paul:...... Mir gefällt das sehr gut und man hat ein wenig das Gefühl im privatem Chat Verlauf seiner Freunde zu lesen. Die Protagonisten sind dabei sehr authentisch und gerade Hildy gefällt mir sehr gut. Sie ist total Chaotisch aber dennoch super sympathisch, wenn auch ein bisschen Klugscheißerisch. Paul kommt wie der totale Aufreißer rüber, hat aber trotzdem immer einen klugen Spruch parat. Während der Beantwortung dieser Fragen, müssen sich die beiden öffnen und erfahren so nicht nur lustige Dinge voneinander. So kommen sich die doch recht unterschiedlichen Charaktere näher und erkennen das nicht immer die äußere Fassade dem wahrem Charakter entspricht. Klare Lesempfehlung!

Gewitzte Figuren, spritziger Schreibstil & schnell wegzulesen

Von: Madame Lustig Datum: 11. May 2018

Es gab mal eine Zeit, da standen fast jede Woche Annoncen in der Zeitung, in denen nach Testpersonen für irgendwelche Versuchsgruppen und Studien gesucht wurde und ich kann mir gut vorstellen, dass da manch einer schnelles und leicht verdientes Geld gerochen und teilgenommen hat. Was genau ich mir unter solchen Studien vorzustellen hatte, wusste ich aber nie, umso neugieriger war ich auf 36 Fragen an dich, denn hier geht es genau darum: eine Studie und zwei ihrer Testpersonen. Worum geht es? Eine psychologische Studie zum Thema Beziehungsaufbau, 2 Testpersonen und 36 Fragen. Hildy und Paul kennen sich nicht, als sie sich für dieses Experiment eintragen. Während es für sie Ehrensache ist, für die Wissenschaft alles zu geben, geht es ihm nur um das Geld. Sie ist eine Perfektionistin, er lässt gerne mal fünf gerade sein. Sie hatte bisher immer nur Pech mit Jungs, er schon eine Menge Gelegenheitsfreundinnen. Sie ist ein offenes Buch, er hat eine meter hohe Stahlmauer um sich herum errichtet. Sie ist intelligent, er aber auch. Sie nervt ihn, er nervt sie. Und während sie sich nerven und Geheimnisse offenbaren, bringen sie sich zum lachen. Die Testpersonen Hildy und Paul sind auf den ersten Blick so unterschiedlich, wie man nur eben sein kann und dann, auf den zweiten Blick, passen sie so perfekt zusammen, wie Milch und Kaffee oder Vanilleeis mit warmer Schololadensoße. Bis man das erkennt, dauert es allerdings ein bisschen, aber der Weg dahin lohnt sich. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal während des Lesens solch ein Dauergrinsen im Gesicht und so viele Tränen gelacht habe, wie es hier der Fall war. Zu verdanken ist das natürlich Hildy und Paul, die sich während dieses Tests zum ersten Mal begegnen und wie Katz und Maus sind, sich einen amüsanten Schlagabtausch nach dem anderen liefern und dabei viel mehr über sich verraten, als sie es in dem Moment vielleicht möchten. Aber sowas passiert wohl, wenn die eine Testperson ein kleines Plappermaul ist und die andere eine Mauer um sich errichtet hat und beide extrem gewitzt sind und sich gegenseitig versuchen, aus der Reserve zu locken. 36 Fragen Müsste ich sagen, was mir an dem Buch am besten gefallen hat, würden die Fragen nach den Protagonisten direkt auf Platz zwei landen. Wobei es gar nicht die Fragen an sich waren, die mir so gut gefielen, sondern die Fragen in Kombination mit Hildy und Paul alias Betty und Bob. Von unverfänglichen Fragen über den Alltag bis hin zu ganz Persönlichem ist alles dabei und während Hildy und Paul fleißig Antworten liefern, merkt man mehr und mehr, wie sich beide immer schwerer tun, zunächst etwas unbehaglich fühlen und schlussendlich ihre Komfortzone verlassen und dabei nicht nur sehr viel über den jeweils anderen lernen, sondern auch über sich selbst. Außen hui, innen o-lala! Auch in Sachen Aufbau konnte 36 Fragen an dich bei mir auf ganzer Linie punkten. Hauptsächlich geht es natürlich darum, die Fragen zu beantworten und das Geschah in einfachen Dialogen, die völlig ohne Drumherum auskamen. Manch einem wäre das vielleicht ein wenig zu nackt so ganz ohne Um- und Beschreibungen, mir persönlich hat jedoch genau das sehr gut gefallen. Dadurch, dass in diesen Situationen weder Umgebung noch Gefühle oder Gedanken beschrieben wurden, konnte ich mich einfach vollkommen auf das Wesentliche konzentrieren und das waren nun mal die Fragen und Antworten wie auch das Unausgesprochene, das oftmals zwischen ihnen stand. Als Tüpfelchen auf dem I gab beziehungsweise gibt es in dem Buch kleine Zeichnungen, die witzig und süß sind und dem Buch eine gute Portion Charme verpassen. Kurzum Von außen sieht dieses Buch wie ein gute Laune Buch aus, das man super zwischendurch lesen kann und ja, es stimmt, es macht gute Laune und egal ob Bett, Sofa, Balkon, Herd, Badezimmer oder Warteraum – es passt einfach überall. Und das, obwohl es in 36 Fragen an dich nicht nur heiter zugeht, sondern auch Themen wie Perfektionismus, Enttäuschung, Familie, Menschlichkeit, unterschiedliche Perspektiven und Tod behandelt werden. Das alles so unter einen Hut zu bekommen, ohne dass sich bei mir als Leserin eine gedrückte Stimmung breit macht, stelle ich mir nicht einfach vor, aber es ist gelungen. Ich habe in 36 Fragen an dich ein Jahreshighlight gefunden. Ich hatte vor lauter Lachen Tränen in den Augen, habe geschmunzelt was das Zeug hält, an den Seiten geklebt, gebangt, gehofft und geweint.

Witzig, emotional und mitreißend

Von: Lales Bücherwelt Datum: 03. May 2018

36 Fragen an Dich von Vicki Grant https://blogger.randomhouse.de/bloggerportal/content/edition/covervoila/350px/9783453271654.jpg Informationen zum Buch: Name: 36 Fragen an Dich Autor: Vicki Grant Verlag: Heyne fliegt Einband: Broschiert Preis: 14,00 € Seitenanzahl: 336 Erscheinungsdatum: 19. März 2018 ISBN: 978-3453271654 Inhalt: Die 18-Jährigen, Hildy und Paul, können kaum unterschiedlicher sein. Hildy: freundlich, ehrenhaft, redegewandte und chaotisch - Paul: eher schweigsam, ironisch und abwehrend. Beide zusammen, nehmen sie an einem wissenschaftlichen Experiment teil. Das Experiment besteht daraus sich gegenseitig 36 vorgegebene Fragen zu stellen, um zu prüfen, ob dadurch eine Beziehung zwischen ihnen gefördert wird. Aber kann das gut gehen? Meine Meinung: Eine schlagfertige und originelle Liebesgeschichte, die Einem ein Lesevergnügen verspricht. Das Cover und der Titel sagen schon vieles über die Geschichte und auch die Inhaltsangabe passt gut - ein perfekter äußerer Aufbau! Mich hat dIe Gestaltung des Buches sehr angesprochen, da sie auch so fröhlich und positiv wirkt. Die Geschichte beginnt direkt mit der Anmeldung zu dem Experiment. Während für Hildy die Teilnahme an dem wissenschaftlichen, psychologischen Experiment Ehrensache ist, nimmt Paul nur aus einem einzigen Grund teil: er ist allein auf die Bezahlung dafür aus. Als sich die beiden in dem Raum gegenüber sitzen und die vorgegebenen 36 Fragen stellen sollen, wird schnell klar, dass sie komplett verschieden sind und voneinander nicht sehr viel halten. Kann das Experiment wirklich funktionieren? Und was verstecken Hildy und Paul unter ihrer aufgebauten Fassade? Der Sprachstil der Geschichte ist echt super: gut verständlich, schlagfertig und packend. Besonders Hildy ist nicht auf den Mund gefallen und redet viel, was den schweigsamen Paul auf die Nerven geht. Die Charaktere sind beide liebevoll erschaffen wurden. Sie haben nicht die klassische 1-Eigenschaft-Charakter, sondern sind gut ausgebaute Persönlichkeiten. Was mir außerdem gefällt, ist dass nicht alles gut und leicht und schön ist, sondern dass auch die dunklen und schweren Seiten aufgeführt werden. Durch den vorwiegenden Chatartigen Verlauf, vermisse ich persönlich die Tiefe der Gedanken und Emotionen, die normalerweise mit den Dialogen einhergehen. Man kann sich zwar trotzdem gut in die Charaktere einfühlen, aber manches habe ich dann nicht ganz mitbekommen, bzw. fand ich unpersönlich. Fazit: Eine originelle und erfrischende Liebesgeschichte, mit gut ausgebauten Charakteren und Situationen. Für Leser von Jung bis Alt nur zu empfehlen! 💛💛💛💛 / 💛💛💛💛💛 (4 von 5 Sternen)

Ganz nett und nicht mehr

Von: Lena Datum: 02. May 2018

Die Attribute, die den Figuren zugeschrieben werden, sollen wohl niedlich wirken - mich regen sie jedoch auf. Die Tollpatschige trifft auf den Abgeklärten. Das höchste Ziel in ihrem Leben scheint die Suche nach einer Beziehung zu sein. Klaro, wir haben es hier mit einer trivialen Romanze zu tun, da passt diese Lebensausrichtung schon. Ich hatte mir allerdings bei dem Potenzial der Grundlage, namlich das Experiments von Dr Arthur Aron, eine tiefere auseinanderaetzubg mit dem Gegenstand gewünscht. Positiv ist zu sagen, dass sich das Buch sehr schnell lesen lässt, wenn man sich nicht gerade über die Darstellung der Figuren ärgert. Wer auf der Suche nach wirklich leichter Kost ist, der*dem empfehle ich dieses Buch wärmstens!

Leider nicht überzeugend

Von: Leselaunen Datum: 01. May 2018

Schon beim Lesen des Klappentextes erinnerte mich „36 Fragen an Dich“ an ein im letzten Jahr erschienenes Jugendbuch. Die 36 Fragen, auf welche sich die Autorin hier bezieht, sind nicht unbekannt. Es sind jene vom Universitätsprofessoren Aron erstellte, welche besonders in der Beziehungs-Psychologie zum Einsatz kommen. Hildy und Paul sind sich bis zu dem Tag unbekannt, an dem sich beide mit den 36 Fragen auseinander setzen müssen. Viel mehr müssen die beiden sich diese gegenseitig stellen und ehrlich darauf antworten. Das Ganze geschieht im Rahmen eines Experiments, bei welchem man herausfinden möchte, ob sich zwei Menschen während der Beantwortung der 36 Fragen ineinander verlieben können. Hildy und Paul sind natürlich unterschiedlicher als Tag und Nacht. Zunächst fand ich die legendären 36 Fragen von Arthur Aron sehr interessant. Ich hatte tatsächlich nie von diesen gehört, weiß aber nun, dass sie häufiger Bestandteil in der Psychologie, u.a. im Rahmen von Paartherapien sind. Also hab ich gleich zu Beginn des Buches dazu gelernt. Und witziger Weise habe ich anschließend einen Beziehungsratgeber gelesen, indem diese 36 Fragen auch Erwähnung finden. Hildy und Paul konnten mich leider, leider überhaupt nicht überzeugen. Die Charaktere wirken wenig ausgearbeitet und nervten mich mit ihren Kommentaren hauptsächlich. Schon im ersten Kapitel erinnert das Buch stark an New York zu verschenken vom weiblichen Duo Anna Pfeffer. Ich würde mich nicht als Jugendbuch-Leserin bezeichnen, freue mich aber ab und an durchaus, ein solches zu lesen. Bei 36 Fragen über Dich fehlte mir aber Wortgewandtheit und Witz. Paul wirkt meist eher einfach gestrickt und wenig interessiert am Leben und seinen Mitmenschen. Die Autorin hat diesen sicher ganz bewusst so gezeichnet, ich konnte mit seinen Ausführungen und seiner meist unsympathischen Art wenig anfangen. Hildy schien immer perfekt sein zu wollen, aber musste ständig erklären, dass sie es nicht sei. Die Protagonisten haben mich einfach gestresst und am Ende war ich dankbar, dass das Buch endete. Auch die 36 Fragen, die meine Neugier so weckten, haben mich enttäuscht. Dafür kann aber das Buch nichts. Es hätte ein durchaus unterhaltsames Jugendbuch sein können. Hier und da musste ich auch schmunzeln und sogar ab und an mitfühlen. Wer gerne Jugendbücher liest und etwas für den kurzen Zeitvertreib sucht, für den ist dieses Buch vielleicht interessant. Mehr aber nicht.

36 Fragen an dich - Ein Roman völlig anders geschrieben

Von: bepartofme Datum: 30. April 2018

Ist ein Roman, der nicht im Fließtext geschrieben ist wirklich ein typischer Roman. Für mich nicht. Es ist etwas irritierend lediglich Gesprächen zu folgen, woran man sich zu Beginn des Buches erst einmal gewöhnen muss. Für mich ist nicht immer sofort klar, wer von den Protagonisten da jetzt gerade spricht und so muss man manche Stellen doppelt lesen. Nun zum Inhalt: Das Experiment ist sehr gelungen, obwohl ich meine Meinung sehr stark mit Hildy teile. Viele der Fragen sind sehr persönlich und privat und daher nicht für die Allgemeinheit bestimmt. Die beiden sehr interessanten Persönlichkeiten der Protagonisten, die im weiteren Verlauf der Story zu reifen scheinen sind gut gewählt. Das Paul tatsächlich nur 40 Dollar verdienen möchte und macht er sehr deutlich, indem er Kontakt aufnimmt, nachdem Hildy das Projekt abbricht und so das Gespräch beendet werden kann. Dieser Liebesroman ist amüsant, authentisch und wie schon erwähnt durch seinen Schreibstil außergewöhnlich. Eine Geschichte, die viele Facetten bedient, da Paul und Hildy eben keine gewöhnlichen Jugendlichen sind. Beide haben ihre eigenen Probleme und auch für die beiden ist die Wahrheit nicht immer so soft zu ertragen. Ein Buch, welches wirklich zum Nachdenken anregt. Es dauert bis man in der Geschichte ist, aber dann fühlt man sich zurück versetzt in die eigene Jugend. Dieses Buch hat es nicht sofort geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen und ich habe dafür sehr viele Anläufe gebraucht darin fortzuschreiten. Auch der Lesefluss war anfangs durch die Dialoge etwas gebremst. Leider kann ich keine 100% Weiterempfehlung für dieses Buch aussprechen. Der Roman hat mich gut unterhalten und ein gewisses Interesse in mir geweckt, wird aber nicht mein Lieblingsbuch. In jedem Fall ein interessantes Experiment, welches man auf jeden Fall mal gehört haben soll.

36 Fragen an dich

Von: Denise_H Datum: 25. April 2018

Inhalt Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder? Quelle: Heyne Fliegt Meine Meinung Nur 36 Fragen sollen dazu führen, dass sich zwei völlig fremde verlieben! 36 sehr persönliche Fragen, die sofort den Eindruck erwecken können, dass man sich schon jahrelang kennt. Kann das wirklich sein? Ist es möglich, dass das Gefühl sich zu kennen gleich zum Verlieben führt und vor allem, was wird da überhaupt gefragt? Der Grundgedanke von diesen 36 Fragen hat mich von Anfang an sehr Neugierig gemacht. Vor allem die Tatsache, dass ich mir selber nicht vorstellen konnte wie die Autorin diese Idee am besten umsetzen würde um gleichzeitig eine gute sowie auch spannende Geschichte zu erhalten, weckte mein Interesse für das Buch. Schlussendlich war es dann leider genau der Mangel an Spannung und gut ausgearbeiteten Charakteren, der mir die ganze Geschichte verdorben hat. Bereits nach den ersten paar Seiten wusste ich, dass dies wohl nicht so werden würde wie ich es mir vorgestellt hatte. Die ersten 90 Seiten handelten einzig und allein davon die ersten 14 Fragen zu beantworten. Jede Frage war dümmer als die andere und dazu kam noch, dass die Antworten von den zwei Kandidaten zum Teil einfach nur nervtötend und extrem kindisch waren. Die zwei hassen sich anfangs regelrecht und die Kommentare welche sie sich an den Kopf schmeissen wiederholen sich immer und immer wieder. Nach diesen 90 Seiten war ich überzeugt, dass es nur besser werden konnte aber nein, es wurde tatsächlich noch schlimmer. Zum Schluss hoffte ich nur noch auf eine gut umgesetzte Liebesgeschichte und nicht einmal die haben wir erhalten. Fazit So viel Hoffnung und Vorfreude auf eine originelle und gut umgesetzte Geschichte, doch leider ist nichts daraus geworden. Sture und naive Charaktere, ein Klischee nach dem anderen und dazu noch ein vorhersehbares Ende! Von mir bekommt dieses Buch leider keine Leseempfehlung, nicht einmal die 36 Fragen waren besonders lesenswert.

Lesenswertes Buch, perfekt für den Sommer!

Von: wonderful bookshelf Datum: 19. April 2018

Der Roman handelt von Hildy und Paul, die sich bei einem psychologischen Experiment kennenlernen. In diesem Experiment müssen sich die beiden 36 Fragen stellen, mit dem Ziel, dass sie sich im Zuge dessen ineinander verlieben. Während Hildy mit Elan bei dem Experiment ist und alles für die Wissenschaft tun würde, nimmt Paul nur wegen der Bezahlung teil. Nun stellt sich die Frage: Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Als ich den Inhalt des Buches gelesen habe, wollte ich es sofort lesen, da ich ein Buch in dieser Art noch nie gelesen habe und ich Psychologie auch generell ein spannendes Thema finde. Auch die Aufmachung ist meiner Meinung nach einfach ein Traum! Die Geschichte hat mich, obwohl ich so große Erwartungen hatte, nicht enttäuscht. Dadurch, dass die Fragen immer persönlicher werden, hat man diese auch häufig auf sich selbst bezogen und es hat einen zum Nachdenken angeregt. Die beiden Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet worden, heben sich jedoch nicht von Charakteren in anderen Liebesgeschichten ab, was mich persönlich aber nicht unbedingt gestört hat. Trotzdem mochte ich Paul, Hildy und ihre Beziehung miteinander sehr gerne. Dass das Buch häufig in Dialogform geschrieben ist, passt hervorragend zum Inhalt und hat sich super lesen lassen. Leider sind dadurch aber die persönlichen Gedanken der Protagonisten teilweise etwas verloren gegangen. Abschließend lässt sich sagen, dass "36 Fragen an dich" ein Roman mit einer originellen Geschichte ist, die wirklich lesenswert ist! Es lässt sich schnell und leicht lesen, es ist meiner Meinung nach also ein perfektes Buch für den Sommer. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man aus den beiden Protagonisten noch ein wenig mehr hätte rausholen können.

Locker-leicht :)

Von: Maddie Datum: 19. April 2018

Als ich auf dieses Buch gestoßen bin, musste ich sofort an einen Beitrag von Galileo denken. Dort wurde das gleiche Experiment durchgeführt. Wildfremde Menschen wurden zusammengesetzt und mussten sich 36 Fragen beantworten. Dabei sollte herausgefunden werden, ob aus diesen 36 Fragen Liebe entstehen kann. Ich fand das Experiment total interessant und hab mich natürlich gefreut, als ich entdeckt habe, das es auch ein Buch mit diesem Thema gibt. Das Buch wird mit einem ansteckenden Witz und Humor erzählt. Ich hab mich sofort darin verloren. Und dadurch flogen die Seiten mal wieder dahin. Ich hab das Buch innerhalt von zwei Tagen beendet. Es ist wunderbar für Zwischendurch. Auch der Schreibstil ist leicht und verständlich. Erzählt wird hier die Geschichte von Hildy und Paul. Beide treffen sich durch Zufall, denn sie nehmen beide an einer Studie teil. Beide aus unterschiedlichen Gründen. Und plötzlich müssen sie sich unter anderem intime Fragen stellen und Antworten geben, die sie so vorher noch niemandem verraten haben. Und das bringt so einiges an Chaos mit sich. Auf jeden Fall zum Schmunzeln! Ich mochte die Aufmachung des Buches. Es wird zum Teil in Dialogen geschrieben und zum Teil folgt es in einer Erzählung, die man sonst so in Büchern findet. Gerade durch die Dialoge kam man schnell voran. Hier spielte sich auch sehr viel im Kopf ab, denn es waren keine "Regieanweisungen" gegeben. Mir hat das gefallen. Natürlich kann man sich von diesem Buch nicht so viel erwarten. Es ist ein super lustiges Buch zur Unterhaltung. Man muss nicht viel nachdenken, sondern kann sich einfach in der Geschichte fallen lassen. "36 Fragen an Dich" kann ich weiterempfehlen. Es ist eine lustig, lockere Geschichte mit zwei tollen Charakteren, die man einfach ins Herz schließen muss. Sie sind Zucker für die Seele.

Kommunikation in Richtung Liebe

Von: Melanie E. Datum: 19. April 2018

"36 Fragen an dich" ist ein doch recht außergewöhnlicher Roman, da er sich nur selten im Fließtext befindet. Es ist tatsächlich anfangs etwas irritierend lediglich Gesprächen zu folgen. es ist keine neue Idee, aber dennoch muss ich mich als Leserin erst daran gewöhnen und manchmal auch den einen oder anderen Satz lesen, um mich zu vergewissern, ob nun Paul oder Hily redet. Das Experiment an sich finde ich gelungen, obwohl ich es ebenso wie Hildy empfinde, manche Fragen sind einfach sehr persönlich und gehen dem Fremden mir gegenüber nichts an, da es mein Leben ist und ich mich nicht in allem offenbaren möchte. Die Protagonisten sind beide sehr interessante Persönlichkeiten, die im weiteren Verlauf der Story zu reifen scheinen. Paul will tatsächlich nur 40 Dollar verdienen und macht dies sehr deutlich, denn nachdem Hildy das Projekt abbricht, ist er es, der Kontakt aufnimmt und dazu führt, dass sie ihr Gespräch beenden. Es wächst etwas heran, was natürlich keine Überraschung ist, da ich einen Liebesroman erwartet hatte. Dieser ist amüsant, authentisch und wie schon erwähnt durch seinen Schreibstil außergewöhnlich. Ich befinde mich in einer Story, die viele Facetten bedient. Beide Protagonisten sind keine gewöhnlichen Teenager, da sie beide ihre eigenen Probleme tragen und ertragen müssen. Die Wahrheit tut weh und gibt der Story dadurch hier und da Stoff zum Nachdenken. Ich mochte die Story, obwohl ich erst warm werden musste und dafür einige Lesezeit benötigte. Mein Lesefluss war durch die Dialoge anfangs etwas gehemmt. Auch war mir Hildy anfangs zu chaotisch und aufgewühlt. Ihre Persönlichkeit ändert sich nicht, aber als Leserin bekomme ich mehr und mehr Verständnis für ihr Verhalten. Ich mag dennoch eine Leseempfehlung geben, denn letztendlich hat mich der Roman gut unterhalten können und ein gewisses Interesse in mir geweckt. Letztendlich ist es der Kugelfisch, der Paul und Hildy wieder zusammenbringt, aber mehr will ich nun nicht hinwegnehmen, da die Grundidee der Studie hervorgehoben werden soll und nicht das persönliche Drama zweier junger Menschen, die sich auf doch sehr interessanten Wege kennen lernen und sich vielleicht sogar verlieben werden. Das war ja immerhin Sinn und Zweck des Ganzen, oder?

Liebe als Experiment

Von: Tintenwelten Datum: 15. April 2018

Hildy und Paul nehmen an einem psychologischen Experiment teil. Sie sollen sich gegenseitig 36 vorgegebene Fragen stellen. Ziel ist es zu testen, ob anhand dieser Fragen Liebe zwischen zwei völlig Fremden entstehen kann. Die beiden Protagonisten sind unterschiedlicher wie sie nicht sein können. Hildy kommt aus einem wohlsituierten Umfeld, allerdings herrscht zu Hause grade dicke Luft zwischen den Eltern. Sie nimmt an der Studie teil, weil sie sich für Psychologie interessiert. Paul hingegen kommt aus zerrütteten Verhältnissen und braucht dringend die 40 Dollar, die es für die Teilnahme gibt. Für ihn können sie die Fragerei gar nicht schnell genug hinter sich bringen. Er gibt sich anfangs schroff, sarkastisch, relativ desinteressiert und unhöflich. Doch Hildy merkt, dass er durch seine harte Schale etwas zu verbergen versucht. Ich mochte die Atmosphäre zwischen den beiden, wie sich langsam eine Bindung zwischen ihnen entwickelt hat und sie sich ihrem Gegenüber nach und nach geöffnet haben. Im Verlauf des Buches sind beide gewachsen und stärker geworden. Auch der Aufbau des Buches hat mich überzeugen können. Während der Beantwortung der Fragen ist es wie ein Protokoll gehalten. Der Rest wird erzählend aus Hildys Sicht wiedergegeben. So erfährt man mit ihr zusammen, was es mit Pauls Vergangenheit und seinem Geheimnis auf sich hat. Gespickt wird die Geschichte mit einigen kleinen Comics, denn Paul zeichnet gerne. Diese sind süß, humorvoll und passend zur jeweiligen Situation. Dadurch war das Buch sehr abwechslungsreich, frisch und schnell zu lesen. Schön fand ich auch, dass die 36 Fragen tatsächlich aus einer richtigen Studie stammen, also wirklich relevant sind. Ich habe durch sie viel über Hildy und Paul gelernt und sie in mein Herz geschlossen. Es ist ein teilweise sehr emotionales Buch über Freundschaft, die erste Liebe, das Erwachsen werden, Trennung und Verlust. Eine tolle Idee, die gut und überzeugend umgesetzt wurde und einfach Spaß macht.

36 Fragen an dich - Umsetzung gelungen oder nicht?

Von: janalovesboooks Datum: 15. April 2018

Meine Meinung: Das Cover hat mich von Anfang an sehr angesprochen und mir gefällt es sehr gut. Doch die Idee der Geschichte hat mich sehr skeptisch gemacht, denn ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie die Autorin das psychologische Experiment im Buch umsetzen will und aus diesem Grund hat mich das Buch so interessiert. Ich habe schon oft von diesem Experiment gehört, weshalb es mich um so mehr interessiert hat. Ich kann nicht unbedingt sagen, dass mir die Umsetzung super gefallen hat, denn einiges hat mich gestört. Zum Beispiel der Wechsel zwischen ausformulierten Text und ,,szenischen" Dialog. Auch mit dem Schreibstil kam ich nicht so gut zurrecht. Ansonsten haben mich nur noch ein paar Kleinigkeiten gestört, die nicht unbedingt erwähnenswert sind. Mir gefiel sehr gut, dass das Buch durchgehend spannend war. Bis zum Schluss gab es offene Fragen die noch beantwortet werden mussten und somit wollte man immer weiter lesen. Auch die Charaktere mochte ich nach Startschwierigkeiten immer mehr, vor allem Paul. Fazit: Ein sehr interessantes Experiment zum Thema Liebe. An der Umsetzung scheitert es jedoch ein klein wenig, aber trotzdem bekommt das Buch drei Sterne von mir :).

36 Fragen an Dich

Von: TheBook_wasbetter Datum: 11. April 2018

Das Buch von Vicki Grant hat mich im ersten Moment angesprochen nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, deshalb musst ich es auch so schnell wie möglich lesen. Auch das Cover fand ich ganz hübsch, obwohl es nicht gerade aufwendig gestaltet ist. Leider habe ich momentan immer wieder Probleme ins Buch zu finden, genau dasselbe ist mir leider auch bin "36 Fragen an dich" passiert. Glücklicherweise hat es nicht lange angehalten und ich habe mich in einer Sozialstudie um die Liebe wieder gefunden. Das Buch ist Größenteiles als Gespräch bzw. Chat zwischen Hildy und Paul oder wie sie sich während der geführten Studie genannt werden: Betty und Bob. Dashalb kommt man wirklich sehr schnell vorran. Die Gespräche zwischen den beiden Hauptprotagonisten ist anfangs sehr distanziert und eher ruppig. Teilweise wird dann auch in ein "normales" Buch vom Schreibstil gewechselt wodurch man große Einblicke in Hildys Leben bekommt. Hier erfährt man schnell das sie Momentan große Probleme mit ihren Eltern hat, ihr einziger Halt in der Familie ist ihr jüngerer Bruder Gabe. Über die Nebencharaktere wie z.b die besten Freunde von Hildy sowie ihre Eltern wird nicht wirklich viel erzählt, weshalb sie für mich eher weniger interessant waren. In der Geschichte stehen Paul und Hildy (aka Bob und Betty) im Mittelpunkt. Hildy ist am Anfang der Geschichte eher steif auch etwas verwirrt aber trotzdem aufgedreht, ihre Art hatte irgendwas was mir gut gefallen hat, vielleicht lag es daran das sie mich ein kleines bisschen an mich erinnert hat. Paul dagegen ist sehr passiv eingesellt und antwortet immer wieder sehr pampig, was ihn wirklich sehr unsympathisch wirken lässt. Je weiter die Fragen vorran schreiten desto entspannter, lustiger und ehrlicher werden die Beiden im Umgang miteinander, was mich sehr gefreut hat. Man merkt immer mehr wie wohl sich Hildy und Paul miteinander fühlen. Deshalb konnte ich nicht anders als Beide ins Herz zu schließen. Bei der ein oder anderen Fragen konnte man aber feststellen das die Beiden eher um dem heißen Brei reden als sie ehrlich zu beantworten, aber ich denke das ist ganz normal. Man will ja nicht einen wild Fremden sofort alles brühwarm erzählen! Zumindest geht es mir so. Die 36 Fragen vom Titel, waren durchaus interessant und teils auch sehr persönlich. Des öfteren habe ich mich dabei ertappt wie ich mir selbst die Fragen gestellt habe, was würde ich tun wenn...? Das war wirklich sehr spannend zu lesen. Fazit: Das Jugendbuch von Vicki Grant ist ein super Buch wenn man mal abschalten möchte, es ist nicht sehr tiefgründig. Trotzdem hatte ich sehr viel Freude am Lesen und selbst beantworten der 36 Fragen. Die Entwicklung von Hildy´s und Paul´s Beziehung hat mir sehr gut gefallen.

Lerne dein Gegenüber richtig kennen…

Von: Komm mit ins Bücherwunderland Datum: 10. April 2018

*Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an* Bei diesem Buch fand ausnahmsweise mal nicht das Cover, sondern die Grundidee besonders interessant, sodass ich mich dazu entschieden habe, dass Buch undbedingt lesen zu wollen. Denn dieses Buch hat ein wirklich existierendes, wissenschaftliches, psychologisches Experiment als grundlegende Basis. Es geht dabei um die Frage, ob sich durch die gegenseitige Beantwortung von 36 festgelegten Fragen ein Beziehungsaufbau stattfinden kann. Da war ich natürlich auch sehr neugierig. Ich habe gut in das Buch hineingefunden, auch wenn ich sagen muss, dass ich mich mit dem Schreibstil der Autorin irgendwie schwer getan habe. Zumindest was den Fließtext anging. Es gab im Buch nämlich immer abwechselnd Fließtexte und Chatverläufe mit kleinen Comics, die in Dialogform verfasst wurden. Diese Dialoge habe ich richtig gerne gelesen und bin gut mit ihnen zurecht gekommen. Was vielleicht auch daran lag, dass ich so ziemlich schnell im Buch voran kam. Deshalb waren die Fließtexte für mich auch irgendwie hinderlich beim Lesen. Sie haben meinen Lesefluss gestört und ich habe immer sehnsüchtig auf die nächsten flotten Dialoge gewartet. Denn die waren echt super geschrieben. Schön locker und flockig, zum Teil auch echt witzig und vor allem mit einer genialen Schlagfertigkeit. Das mochte ich auch insgesamt an diesem Buch am meisten, nämlich dass man nur durch die Dialoge alleine schon so ein gutes Bild von den beiden Protagonisten Hildy und Paul bekommen hat. Die beiden sind so von Grund auf verschiedene Charaktere, die zum Beginn der Geschichte wie Feuer und Wasser erscheinen. Ich konnte mir zu Beginn der Geschichte gar nicht vorstellen, dass die beiden sich irgendwie annähern. Hildy ist irgendwie chaotisch und lebenslustig, Paul eher Sprücheklopfer, der sein wahres Ich gerne versteckt hält. Als Hauptfiguren haben mir beide sehr gutgefallen, gerade weil man an ihnen so schön merken konnte, wie sie sich im Laufe der Geschichte beim Beantworten der Fragen mehr und mehr kennen gelernt und sich aufeinander eingespielt haben. Gerade in Bezug auf ihre Sorgen und Pakete im Leben sind die Beiden immer mehr aufgetaut und man hat nach und nach immer bessere Einblicke in die Lebenssituation der beiden bekommen. Dazu waren diese 36 Fragen aus dem Experiment echt genau richtig.Denn die Fragen sind wirklich zum Teil sehr persönlich und lassen den Leser echt tief ins Leben der Protagonisten eintauchen. Das war echt ein cooles Gefühl. Auch die Fragen an sich waren so interessant, dass ich mich oft gefragt habe, welche Antwort ich wohl geben würde. Was mich an der Geschichte irgendwie ein bisschen gestört hat, war diese Nebenstory, die eben außerhalb der Fließtexte gelaufen ist. Man lernt dort Max, Hildys Kumpel und Xiu, ihre beste Freundin kennen, die ich beide aber absolut unsympathisch fand. Sie nehmen Hildy nicht wirklich ernst, hören ihr nicht zu und gehen nicht auf sie ein. Für mich hätte es diese Szenen nicht gebraucht, aber wahrscheinlich wollte man damit die Chats auf verschiedene Tage aufteilen und brauchte etwas um die Lücken zu füllen. Ich wäre auch nur mit den Dialogen zufrieden gewesen. Denn die waren super und haben mich bis zum Ende gut unterhalten. Das Ende hat für mich sehr gut zur Handlung gepasst und aus allem eine runde Sache macht. Mein Fazit: Die Geschichte ist für mich etwas Nettes für zwischendurch, aber kein Highlight gewesen. Die Grundidee war sehr interessant und wurde im Buch gut umgesetzt. Die Protagonisten haben mir gefallen, alle Nebencharaktere dafür leider nicht. Und auch bei dem Schreibstil bin ich zwiegespalten. Die Dialoge fand ich super, die Fließtexte mochte ich gar nicht. Ich vergebe deshalb auch die Mitte der Punkte, und zwar 3 von 5 möglichen Büchern! Lest fleißig, eure Sabrina

Kann ein wissenschaftliches Experiment wirklich zu Liebe führen?

Von: JosBuecherblog Datum: 10. April 2018

Was mich besonders an diesem Buch interessiert hat, war das psychologische Experiment. Kann es wirklich gelingen, dass man sich durch diese 36 Fragen näher kommt und sogar eine emotionale Beziehung entwickelt? Da ich mich unter anderem für Psychologie interessiere, war dies ein sehr cooler Aspekt. Ich persönlich denke, dass man sich durch diese Fragen sehr wohl näher kommen kann, da man viele Geheimnisse oder Schicksalsschläge offenbart und sich so vor dem Anderen „entblößt“. Auch ich habe schon einmal begonnen, mir mit jemanden diese Fragen zu stellen und ich muss zugeben, dass dieses Gespräch wirklich sehr interessant und aufschlussreich war. ​Der Schreibstil des Buches hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Vor allem am Anfang besteht das Buch überwiegend aus Dialogen zwischen den beiden Protagonisten, was mir sehr gut gefallen hat. Hildy ist sehr schlagfertig und doch sensibel. Sie wirkt teilweise unsicher, aber auch selbstbewusst. Ich finde, dass sie in dem Buch viele Fassetten von sich gezeigt hat. Auch Paul hat mir gut gefallen. Dadurch, dass er nicht so viel redet und etwas einsilbig am Anfang auftritt, wirkt er sehr geheimnisvoll, was auch zu seinem „Image“ und dem Schlagzeug und dem Zeichnen passt. Generell habe ich das Buch sehr schnell durchgelesen, da der Schreibstil mich absolut überzeugt hat. Ich habe allerdings eher gemischte Gefühle beim Ende. An sich hat es mir wirklich super gefallen und ich war ganz gerührt, allerdings hätte ich auch gerne erfahren, wie es zum Beispiel mit Hildys Familie weitergeht. Trotzdem ein absolut gelungenes Buch, was mir viel Freude bereitet hat.

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Von: mamenu Datum: 09. April 2018

Klapptext Hildy und Paul,beide 18,nehmen an einem psychlogogischen Experiment teil:die wissensdurstige,aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen:weil er die Teilnahme bezahlt bekommt.Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitätsraum gegenüber und stellen sich Fragen,die zwischen ihnen Liebe erzeugen soll. Fragen die zunächst scheinbar banal sind (Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?)und dann immer persöhnlicher werden (Was ist deine schlimmste Erinnerung?)Fragen,die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde,dem gut aussehenden Typ der sich für nichts und niemand interessiert,am wenigsten für Hildy Oder? Als ein Fisch durch die Luft fliegt,droht das Experiment zu scheitern.Und plötzlich ist es Paul,der alles tut,damit Hildy wieder an den Tisch zurückkehrt.Und damit auch zu ihm Meine Meinung Meine Vorstellung von dieser Geschichte sah eigentlich etwas anders aus. Ich fand es sehr Interessant, was für Fragen gestellt wurden und wie Paul und Hildy da drauf in verschiedener Art und Weise Reagiert haben. Paul war derjenige, der die Sache wohl nicht ganz so ernst genommen. Er hat seine Antworten immer nur sehr kurz und knapp ausfallen lassen. Hildy hingegen hat ihre Antworten immer ziemlich ausführlich gegeben und auch immer wieder einer Erklärung dabei gesucht, warum sie so antwortet. Also das Thema im Buch fand ich schon nicht schlecht, aber irgendwie habe ich nicht den richtigen Zugang zur Geschichte bekommen. Ich fand Paul und Hildy irgendwie nicht Sympatisch, weiß aber auch nicht so genau, woran es gelegen hat. Ich fand, beim Verlauf dieser Geschichte plätscherte alles einfach nur so dahin. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass man eigentlich gut durch das Buch lesen kann. Leider konnte ich nicht richtig in diese Geschichte eintauchen, denn es hat mir irgendwas gefehlt, vielleicht etwas mehr Intensität.

Leider nicht mein Buch...

Von: Fina vom Buchlabyrinth Datum: 06. April 2018

Cover: Das Cover ist ganz ansprechend gestaltet, nicht wahnsinnig spektakulär, aber bunt und mit den Tupfern und Herzchen ganz süß. Ich mag es, dass das Cover ohne Fotos und Symbole (außer den Herzchen) nicht auf die Geschichte vorgreift. Die Gestaltung ist meiner Meinung nach relativ kindlich und verspielt, weshalb ich vielleicht eher darauf hätte achten sollen, dass die Story womöglich jüngere Leser und Leserinnen ansprechen soll. Andererseits lese ich sehr gerne Jugendbücher und All Ager, von daher macht das Cover vielleicht nur für mich diesen sehr schrillen und bunten Eindruck. Darum geht's: Hildy ist ein ziemlich verrücktes, besonderes Mädchen, wie man an ihrer Art schon auf den ersten Seiten feststellen kann. Sie hat sich an der Uni für die Teilnahme an einem psychologischen Experiment bereit erklärt, doch als sie dem Studenten Jeff gegenübersitzt, der ihr erklärt, dass es dabei um die Entstehung einer Liebesbeziehung gehen soll, rastet Hildy komplett aus, um wenig später doch wieder an dem Experiment teilnehmen zu wollen. Anhand von 36 Fragen wird sie einen Typen kennenlernen und durch diese Fragen könnten eventuell Gefühle für den anderen hervorgerufen werden. Doch hätte man ihr vorher gesagt, dass dieser Typ Paul sein würde, hätte sie sich bestimmt nicht darauf eingelassen. Oder ist Paul gar nicht so blöd, wie Hildy ihn am Anfang einschätzt? Idee/ Umsetzung: Interessiert hat mich diese Geschichte, weil ich als Psychologie Studentin Tag für Tag mit Experimenten an der Uni in Kontakt komme und auch selber schon welche durchgeführt habe. Deshalb fand ich die Thematik hierbei umso spannender, dass das ganze auf psychologischen Fragestellungen beruht. Allerdings habe ich mir glaube ich falsche Hoffnungen gemacht. Ich habe eine etwas reifere Geschichte erwartet mit mehr Tiefgang, weniger Teenie Drama und mehr Gefühl. Wie bereits erwähnt scheint dies eines der Bücher zu sein, für die ich mit Anfang 20 schon zu alt bin. Die Idee ist nach wie vor cool, entwickelt sich aber nach den ersten paar Seiten in eine andere Richtung als ich erwartet hatte, nämlich eher zu einer 0815 Teenie Geschichte, in der sich zum Kennenlernen halt Fragen gestellt werden. Offensichtlich entwickeln sich zwischen den Hauptfiguren Gefühle, weshalb die Spannung nicht wirklich hoch gehalten werden kann, da dies schon zu Beginn durch die Beschreibung deutlich gemacht wird. Von daher konnte mich die Grundidee der Geschichte zwar packen, mit der Umsetzung bin ich leider bis zum Schluss nicht warm geworden, sei es aufgrund der Zielgruppe, aus der ich rausgewachsen bin, oder meinen verkehrten Erwartungen. Charaktere: Leider konnten mich auch die Figuren nicht wirklich überzeugen. Hildy ist zwar irgendwie ganz cool, weil sie so schrill ist und einfach eine präsente Art haben soll, ich fand sie aber schon nach wenigen Seiten eher nervig, ziemlich kindisch und nicht wirklich, als wäre sie schon 18. Wenn man nach und nach mehr über sie erfährt, geht sie als Protagonistin, aber echte Sympathie konnte ich ihr nicht entgegenbringen, zumal sie im Kontakt mit Paul auch ziemlich naiv und gleichzeitig unangemessen zickig rüberkommt. Paul war irgendwie ein seltsamer Charakter. Angelegt war die Figur nach meinem Eindruck als Bad Boy, der sich aber im Zuge der Story verändert und sympathisch wird. Allerdings fand ich ihn von vorne bis hinten gar nicht sympathisch, Hildy gegenüber hat er sich zum Teil unmöglich benommen, weshalb ich das Ende der Geschichte nicht wirklich nachvollziehen konnte. Jeff und andere Nebenfiguren waren nett, haben das Ruder aber auch nicht rumreißen können, weshalb ich die Geschichte in mehreren Aspekten leider nicht genießen konnte und nicht so gut unterhalten wurde, wie ich es mir erhofft hatte. Fazit: Nicht jedes Buch kann jedem gefallen, sei es wegen der Zielgruppe, des Themas oder den Figuren. Ich suche mir inzwischen meine Lektüren sehr sorgfältig aus, damit ich nur wenige Enttäuschungen literarischer Art erlebe, doch leider ist dieses Buch nicht nach meinem Geschmack gewesen. Ich glaube, es könnte Freunden von Teenie Liebesgeschichten für zwischendurch gefallen, die klischeehafte 0815 Elemente nicht so sehr stören. Außerdem glaube ich, dass die Geschichte eher jüngeren Lesern und Leserinnen bis 15/16 gefallen könnte. Lest mal in die Leseprobe rein und bildet euch selbst eine Meinung, ob diese Geschichte etwas für euch sein könnte.

Holpriger Start, wird aber zunehmend besser

Von: Katharina P. Datum: 04. April 2018

Der Inhalt von Vicki Grants hat mich sofort angesprochen, da ich es prinzipiell spannend finde, wenn Protagonisten Versuchskaninchen in Sozialstudien oder Ähnlichem sind. Meine Euphorie hat jedoch gleich nach den ersten Seiten einen großen Dämpfer bekommen. Es hat mich über ein Drittel des Buches gekostet, ehe ich einen Zugang zu den Figuren gefunden bzw. sie nicht mehr gänzlich unsympathisch waren. Tatsächlich war die einzige Person, die ich anfangs mochte, Jeff, der Versuchsleiter, und der war leider nur im ersten Kapitel präsent. Paul und Hildy dagegen waren eine echte Herausforderung - sowohl füreinander als auch für mich. Paul erschien mir zu Beginn sehr passiv-aggressiv und großkotzig, Hildy dagegen war etwas steif und gleichzeitig total überdreht, was irgendwie nicht wirklich zusammenpassen wollte. Mehr als ein Stirnrunzeln und eine krausgezogene Nase hatte ich nicht für sie übrig. Ich war also ein bisschen frustriert, habe aber dennoch weitergelesen. Mein Durchhaltevermögen hat sich Gott sei Dank auch ausgezahlt. Die beiden werden zunehmend lockerer in ihrem Umgang miteinander, dadurch auch witziger und ehrlicher. Man merkt richtig, wie sie sich immer wohler mit dem anderen fühlen, und ebenso wie sie ein besseres Verständnis für den anderen entwickelten, habe ich sie auch besser verstehen gelernt. Letztlich habe ich beide in mein Herz geschlossen. Ich bin allerdings trotzdem der Meinung, dass sie es sich selbst schwerer als nötig gemacht haben, weil sie bei gewissen Themen immer um den heißen Brei herumgeredet haben. Einerseits war es erfrischend, dass nicht gleich eine magische Verbindung zwischen den beiden bestanden hat, sondern sie die Distanz gewahrt haben - schließlich sind sie einander fremd. Andererseits hätte es bedeutend weniger Kommunikationsschwierigkeiten gegeben, wenn sie gleich reinen Tisch gemacht hätten. Das war auf längere Sicht etwas anstrengend, aber eben auch interessefördernd, weil man wissen wollte, was sie einem verschweigen. Die titelgebenden 36 Fragen waren an sich interessant und vor allem knifflig. Man kommt automatisch ins Grübeln, wie man selbst die Fragen beantworten würde. Ich würde es sogar mal auf ein Experiment ankommen lassen und das selbst ausprobieren. Das Tolle daran ist, dass Hildy und Paul (aka Betty und Bob) entsprechend wenig Small Talk betreiben, was mir meistens sehr gut gefiel. Die Geschichte wird überwiegend in einer Dialogstruktur ähnlich eines Drehbuchs wiedergegeben. Dadurch, dass mehr wörtliche Rede bzw. Chat-Nachrichten verwendet werden, lässt sich der Roman auch ausgesprochen flott lesen. Die Formulierungen empfand ich meistens als sehr natürlich, sodass ich das Gefühl hatte, alltägliche Gespräche mitzuverfolgen. Es gibt allerdings auch Zwischensequenzen in normaler Prosa, bei denen man Einblicke in Hildys Leben abseits des Experiments bekommt. Das sorgt für Abwechslung, allerdings war ich meistens mehr an den Fragen interessiert. Das mag wohl daran liegen, dass ich Hildys Eltern und auch ihre beste Freundin Xiu einfach anstrengend fand. Ebenso spielt hier herein, dass sie als Nebencharaktere ziemlich flach bleiben. Der Fokus liegt eindeutig auf Paul und Hildy, was angesichts der Länge des Romans und des Inhalts nicht weiter tragisch ist. Fazit Das erste Drittel des Romans war eine Herausforderung für mich, da ich mit den Hauptfiguren Hildy und Paul absolut nichts anzufangen wusste. Zum Glück blieb das nicht auf Dauer so, sodass ich doch noch mit ihnen warm geworden bin. Die überwiegende Dialogstruktur lässt sich angenehm lesen und humorvolle und ernste Momente wechseln sich ab, was dazu führte, dass ich den Roman ab dem zweiten Drittel sehr genossen habe.

Unsympathische Protagonisten

Von: Bücherzauber Datum: 01. April 2018

Worum geht’s? Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind (»Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?«) und dann immer persönlicher werden (»Was ist deine schlimmste Erinnerung?«). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder? Meine Meinung Die Idee von dem Buch gefiel mir wirklich gut. Ich hatte bereits vorher von dem ‚Projekt‘ mit den 36 Fragen gehört und auch einmal in die 36 Fragen reingeschaut. Dass man sich nach diesen Fragen verlieben, oder zumindest näher kommen soll, fand ich interessant und auch warscheinlich. Deswegen habe ich mich auch gefreut, dass es nun darüber einen Roman gibt. Auch in diesem Buch gefällt mir das Projekt. Jedoch nicht die Projektteilnehmer. Leider waren mir sowohl Paul alles auch Hildy total unsympathisch. Paul mit seiner arroganten und verschlossenen Art konnte ich von Anfang nicht leiden. Bei Hildy stellte sich das ein, als sie mehr und mehr anfing zu bocken. Und auch, dass sie mit Fischen wirft(worüber manche so feiern), macht das Buch nicht lustiger. Es lässt mich lediglich den Kopf schütteln. Da mir der Spaß am Lesen durch die unsympathischen Hauptpersonen, die 95% des Buches ausmachen, absoulut vergangen ist, musste ich das Buch leider abbrechen. Ich habe auch in die hinteren Kapitel geguckt, ob es da eventuell besser wird, jedoch war dem nicht so. Daher bleibt das Buch zu 2/3 ungelesen. Fazit Da ich mich mit den sturen, beinahe kindischen Hauptpersonen überhaupt nicht anfreunden konnte, und da das Buch nur aus Gesprächen zwischen diesen beiden besteht, musste ich das Buch leider abbrechen. Trotzdem gibt es für die gute Idee 2 Sterne von mir. Empfehlen kann ich das Buch nur denjenigen, die solche Personen wie Hildly und Paul mögen.

Hat mich leider etwas enttäuscht

Von: Büchervielfalt Datum: 31. March 2018

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da ich psychologische Themen sehr spannend finde und sich das Experiment sehr interessant angehört hat. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Doch leider hat es mich ein bisschen enttäuscht. Der Anfang gefiel mir noch sehr gut und die Protagonisten waren mir direkt sympathisch. Nach dem kurzen Einstieg ging es dann direkt mit den Fragen los. Anfangs fand ich es noch ganz lustig und interessant, wie die Protagonisten die Fragen beantwortet haben, doch nach einiger Zeit wurde es nicht mehr allzu spannend. Viele Fragen wurden von den Protagonisten in die Länge gezogen und manche Antworten fand ich nicht so unterhaltsam. Vor allem die Protagonistin Hildy hat sehr viel geredet und hat die Fragen sehr ausführlich beantwortet. Die Antworten von Paul waren eher amüsant und kurz. Beide waren sehr unterschiedliche Menschen, die häufig andere Ansichten hatten. Sie waren sehr schlagfertig und hatten einen tollen Humor. Doch leider wurden die Fragen nicht am Stück gestellt, sondern das Leben von Hildy wurde immer wieder zwischendurch geschildert. Dies fand ich etwas langweilig und der Lesefluss wurde gehemmt. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, da er leicht zu lesen war und sie witzige Dialoge zwischen den Protagonisten erschaffen hat. Insgesamt war die Geschichte jetzt nicht besonders tiefgründig oder berührend, doch mir hat die Grundidee sehr gefallen, da sie anders als andere Bücher ist. "36 Fragen an dich" ist amüsant und leicht zu lesen. Mir hat die Idee hinter der Geschichte sehr gefallen, doch an ein paar Stellen fand ich die Handlung etwas langatmig. Trotzdem bereue ich es nicht dieses Buch gelesen zu haben, da es anders als die anderen Bücher war, die ich sonst lese. ★★★/★★★★★

Tiefgründig und herzerwärmend

Von: Alexaos Datum: 30. March 2018

Diese Geschichte ist unerwartet und tiefgründig - gleichzeitig interessanterweise leicht und sehr gut lesbar. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Grundaussage könnte sein ''jeder trägt sein bisheriges Leben als Rucksack mit sich. Urteile nicht, bevor du den Inhalt dieses Rucksackes nicht kennst''. Die Art und Weise, wie die Geschichte aufgebaut ist, lässt den Leser eintauchen und die Athmosphäre regelrecht aufsaugen.

Die etwas andere Liebesgeschichte!

Von: Pia Datum: 30. March 2018

Von dem Roman "36 Fragen an Dich" von Vicki Grant bin ich begeistert. Es ist wirklich eine schöne und leichte Lektüre, die man gut zum abschalten lesen kann. Dazu bin ich ein großer Fan von liebes Geschichten und diese ist eine, auch wenn eine etwas untypische. Der Roman beginnt mit einer Situation, die mir als Studentin (der Psychologie) nur als zu gut bekannt ist, daher war es für mich sehr leicht in die Geschichte einzutauchen und mich mit der chaotischen Protagonistin zu identifizieren. Zusätzlich gefällt mir der Bezug zu realen Situationen, die während der Durchführung von Studien tatsächlich so stattfinden. Als ich anfangs mal durch das Buch geblättert habe, habe ich festgestellt, dass es in einem Dialog geschrieben ist und ich dachte zuerst, dass es sicherlich nicht so einfach zu lesen ist, aber ich bin eines besseren belehrt worden, denn der Dialog wird durch Kapitel unterbrochen, die aus Sicht der Protagonistin geschrieben sind. Durch den Wechsel zwischen dem Dialog und den Gedanken der Protagonistin ist das Buch sehr Abwechslungsreich und spannend. Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen und kann es wirklich nur weiter empfehlen, da es mal eine andere Art Liebesgeschichte und eine andere Art von schreiben bzw. lesen ist, als es bei anderen Romanen der Fall ist.

Spannende Thematik im seichtem Roman

Von: Bibliophilie Hermine Datum: 30. March 2018

Ich fand die Thematik spannend. 36 Fragen an einen Fremden stellen und 36 Antworten einem Fremden geben, kann sich daraus eine emotionale Bindung entwickeln? Das fand auch Vicki Grant und hat das ganze in einen Roman verpackt, in dem zwei, sich fremde ,18 Jährige an einer Psychologiestudie teilnehmen. Leider muss ich sagen, dass ich den Roman und besonders die Hauptfigur Hildy, oft zu Theatralisch fand. In ihrem denken und Handeln sollte sie wohl liebenswürdig, chaotisch rüberkommen, das erste mal in Berührung mit tiefen Seelischen Schmerz, statt Mitgefühl zu empfinden musste ich allerdings eher die Augen rollen. Es wirkte alles so gekünstelt, gewollt dramatisch. Ich empfand die Geschichte als teilweise sehr anstregend. Die Autorin wirft immer wieder Bröckchen aus der gegenwärtigen Familiensituation ein, die wohl Spannung erzeugen sollten, aber so offensichtlich waren, dass sich nicht wirklich Spannung aufbauen konnte. Auch die Nebencharaktere wirkten sehr Flach und entsprachen dem typischem Jugendbuchklischee von besten Freunden, die eigentlich gar nicht richtig zuhören und sich selbst immer wichtiger nehmen, was wohl die Einsamkeit und Hilflosigkeit von Hildy stärker darstellen sollten, aber auch hier wirkte es zu gewollt dramatisch. Aber ich musste auch oft schmunzeln, obwohl einige der Dialoge, besonders im Chat, im Deutschen eindeutig nicht so funktionieren wie im Original, das merkt man leider. Die Geschichte lässt sich gut lesen und hat auch wirklich süße Stellen, grade zur zweiten Hälfte hin , was ich sehr angenehm fand, war die Mischung aus Fließtext und Chats bzw. Dialogen im Chatstil, immer wenn es um die Fragen ging. Später gibt es auch noch kleine Zeichnungen, die das ganze Auflockern und auch so ein kleines Highlight waren. Für Zwischendurch ist das Buch vollkommen okay, ich hätte mir nur etwas mehr tiefe und wirkliche Emotionen gewünscht. Sie hat mich mit einem Lächeln zurück gelassen, aber es ist keine Geschichte die im Kopf bleibt. Zwischendurch Lektüre

36 Fragen an Dich

Von: Denise Otten - Kitsunebooks Datum: 29. March 2018

Meinung Arthur Aron hat in den 90ern mit seiner Studie The Experimental Generation of Interpersonal Closeness: A Procedure and Some Preliminary Findings den Grundstein für die 36 Fragen zum Verlieben und somit auch für diese Romanidee geliefert. Die Studie könnt ihr hier nachlesen. Zusammengefasst geht es bei dieser Studie darum, dass 36 ausgewählte Fragen dazu ausreichen sollen, um eine Beziehung zwischen zwei Personen herbeiführen zu können. Die Gefühle und Emotionen, die dafür unerlässlich sind, sollen durch das Beantworten der Fragen heraufbeschwört werden und somit zu einer Nähe zwischen zwei, sich eigentlich völlig fremden, Menschen führen. Ziel der Fragen ist es nach Möglichkeit Sympathie am Ende der Fragerunde für jemanden zu entwickeln, den man unter normalen Umständen schon direkt nach der ersten Kontaktaufnahme in den Wind geschossen hätte. Vicky Grant ist dies mit ihren beiden Protagonisten geglückt, auch wenn sie dafür tief in die Stereotypenkiste greifen musste. Denn nach dem ersten Aufeinandertreffen von Hildy und Paul aka Betty und Bob waren mir die beiden auf Anhieb viel zu schwierig und durch, um den kompletten Fragebogen gemeinsam mit ihnen überstehen zu können. Doch wie auch im echten Test sollen Grants Leser einen tieferen Einblick in die Seele der Getesteten erhaschen und schnell wird klar, was sich alles hinter den Schutzschildern zu verbergen weiß. Innovativ und zeitgemäß mag die Romanidee sein. Das Charakterdesign bedient sich hingegen Altbekanntem und bringt schwierige Kindheiten und zerrüttete Elternhäuser reicher Akademikerkinder mit sich. Paul und Hildy wirken bei all den Problemen und angestauten Geheimnissen oft nicht ihrem Alter entsprechend und kommen regelrecht altklug daher. Ihr wahres Alter (19 und 18) verraten dazwischen immer nur wieder Hildys Schulfreunde, die in diesem Werk keinen Preis für aufrichtige Freundschaft einheimsen können. Doch genau dieser Kontrast bringt Spannung und Auflockerung in die doch ernsteren Töne ein. Denn auch wenn der Roman – vor allem durch sein farbenfrohes Cover – wie ein lockerer Liebesroman für Jugendliche wirken könnte, verbirgt sich zwischen den Coverdeckeln ein doch recht ernstzunehmender Coming of Age Roman. Fazit 36 Fragen an dich bietet kurzweilige Unterhaltung mit doch recht eigensinnigen Figuren und einem interessanten Erzählstil. Ein bisschen mehr Alleinstellungsmerkmale und weniger Rollenklischees würden das Lesevergnügen steigern, es handelt sich jedoch um eine Leseempfehlung an alle, die gerne in moderne Märchen abtauchen und Figuren mit mehr Ecken als Kanten zu schätzen wissen.

Vergiss deinen Kugelfisch nicht

Von: Denise Datum: 08. March 2018

Hildy, 18, ehrgeizig und sehr unsicher nimmt an einem psychologischen Experiment teil: Kann man jemanden nach nur 36 Fragen lieben? Ihr Partner für die Studie, Paul, sieht das Ganze pragmatisch, denn er bekommt 40$ für die Teilnahme. Schon nach den ersten Fragen wird klar, dass hier zwei Welten aufeinander knallen. Und bald fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch ein Kugelfisch durch die Luft. "36 Fragen an dich" war mein erstes Jugendbuch von Vicki Grant und hat mich überzeugt. Die Autorin nimmt die 1997 von Dr. Arthur Arons durchgeführte Studie zur Grundlage und erschafft daraus einen herzlichen, berührenden und sehr witzigen Roman. Klasse. Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei steht Hildy im Mittelpunkt. Paul lernt man nur durch ihre Wahrnehmung und die geführten Gespräche kennen. Einige Kapitel sind im Chat-Stil geschrieben, so dass man das Hin und Her zwischen den beiden Jugendlichen wunderbar verfolgen kann. Diese Mischung hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Zugegeben, die beiden Protagonisten klingen nach den typischen Jugendbuchstereotypen: Sie aus gutem Hause, klug, gebildet, aber extrem unsicher; Er, der Rebell, der Außenseiter, der immer im Leben kämpfen musste. Zum Glück entwickeln sich beide Figuren realitätsnah und ohne Übertreibungen. Beide kommen aus sich heraus und erkennen Stärken und Schwächen bei sich selbst und ihrem Gegenüber. Durch die 36 Fragen lernen sich Paul und Hildy näher kennen, verfallen aber nicht in grundloses Süßholzraspeln oder auf der Unterlippe herumkauen. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte selbst ist von Beginn an humorvoll und ich konnte die beiden Charaktere sofort ins Herz schließen. Ihre Schlagabtausche sind witzig, ohne platt zu wirken und die Einblicke in Hildys Leben und ihr soziales Umfeld bieten genug Stoff zum Nachdenken und Mitfiebern. Vicki Grant schafft es, ihren Figuren durch Humor, Liebe und Selbstzweifel Leben einzuhauchen, ohne sie zu überzeichnen oder zu karikieren. Das fand ich klasse. Das Ende ist rund, passend und was fürs Herz. Doch auch hier schafft es die Autorin, nicht zu stark durch die rosarote Brille zu schauen. Stark. Der Stil von Vicki Grant ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist witzig, an den passenden Stellen ernsthaft und passend für einen Roman um zwei 18-Jährige. Fazit: 36 Fragen zum Leseglück. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

Wo Liebe ist, wird das Unmögliche möglich

Von: claudi-1963 Datum: 05. March 2018

"Jeder Mensch begegnet einmal dem Menschen seines Lebens, aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig." (Gina Kraus) Die 18-jährige Hildy Sangster nimmt aus reinem Interesse, an einem psychologischen Experiment teil. Zur selben Zeit meldet sich Paul für dieses Experiment an, doch sein Interesse ist eher, es schnell hinter sich zu bringen und 40 Dollar zu kassieren. Bei diesem Experiment geht es um Beziehungsaufbau, dabei sucht Jeff ein junger Doktorand Paare, die 36 Fragen beantworten sollen. Er möchte damit sehen, ob es möglich ist das ein sich unbekanntes Paar durch diese Fragen so beeinflusst werden, das dann eine enge persönliche Bindung daraus resultiert. So sitzt nun die chaotische Hildy und der introvertiert Paul in einem nüchternen Universitätsraum und stellen sich Fragen. Natürlich fallen auch die Antworten der beiden total unterschiedlich aus, während Hildy ausufernde Storys von sich gibt, sind Pauls Antworten eher kurz und karg. Als bei einer der Antworten, dann Hildy´s Fisch durch die Luft fliegt, den sie eigentlich für ihren Bruder gekauft hatte, scheint das Experiment zum Scheitern verurteilt. Doch Paul findet Hildy Profil im Netz und versucht alles, damit dieses Experiment weiter geht. Den inzwischen hat Hildy Pauls Herz gewonnen, er weiß nur noch nicht, ob es auch Hildy so geht. Zu dem herrscht in Hildy´s Familie Chaos, ihre Eltern haben ziemliche Eheprobleme und sie hat Angst, wie es weiter geht. Meine Meinung: Kann aus einem Experiment die große Liebe werden? Das fragte ich mich, als ich den Titel und die Kurzinfo dieses Buches las. Eigentlich ist es ein Jugendbuch, wie man auch an einigen Stellen merkt. Seien es die vielen Abkürzungen oder aber die jugendliche Sprache, die Vicki Grant hier benutzt. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten. Ich war zum einen neugierig auf diese Fragen, aber auch auf die unterschiedlichen Antworten. So bestand der Plot hauptsächlich aus Dialogen zwischen Hildy und Paul mit einigen Kapiteln bei denen dann die Familie und Freunde Hildy´s zu Wort kommen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da jeder seine ganz eigene Art mit einfließen lässt. Schade war für mich, dass sie ein wenig zu oberflächlich abgehandelt wurden, dadurch fehlte mit ein wenig die Tiefe an der Geschichte. Doch in denke, für junge Leser ist es genau das richtige, den durch die jugendliche Sprache werden sie gut abgeholt. Auch das bunte Cover ist hier sehr ansprechend gestaltet. Dieses Experiment von Arthur Aron, auf dessen Basis das Buch entstand, gab es wohl auch in Wirklichkeit, wie ich aus der Danksagung entnahm. In Netz habe ich dann gesehen, das es dies sogar immer noch gibt und das man dazu inzwischen auch ein Buch mit den Fragen erhalten kann. Eine Geschichte, die sich sicherlich lohnt einmal auszuprobieren. Vom mir bekommt diesem Buch 4 von 5 Sterne.