Stephen Chbosky

Der unsichtbare Freund

Der unsichtbare Freund Blick ins Buch

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Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken.

Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse.

Fantasie Welt

Von: Karins Bücherwelt/karmaribook Datum: 11. December 2019

Bisher habe ich noch kein Buch dieses Autoren gelesen. Das Buch ist mir bereits einige Male aufgefallen . Das Cover gefällt mir,ebenfalls der Klappentext. Als Einstieg erfahren wir etwas über einen zurückliegenden Fall der bereits vor 50 Jahren passierte. Hierbei handelt es sich um David der als Kind entführt wurde, man lockte ihn aus dem Haus ,in den Wald.Er kam nie zurück! Wir lernen Christopher einen kleinen Jungen kennen,der für 6 Tage verschwunden ist.Er kehrt zurück. Seine Mutter spürt eine Veränderung. Christopfer und seine Mutter,habe ich gleich in mein Herz schließen können.Die Düsterheit spürt man immerzu.Man lernt die vielen Protagonisten ausführlich und detailliert kennen. Das Buch lässt sich gut lesen. Zum Ende hin fand ich es etwas langatmig erzählt.Da hätte man gut 200 Seiten weniger bringen können. Dennoch war es ein Buch ,was ich in dieser Art noch nicht gelesen habe. Klar es ist überhaupt nicht realistisch. Trotzdem war es mal was anderes und hat gute und spannende Unterhaltung geliefert.

Absolut gelungen

Von: Spannungsleser Datum: 10. December 2019

Kate flieht mit ihrem Sohn Christopher vor ihrem gewalttätigen Freund. Im beschaulichen Mill Grove kommen sie in einem Motel unter. Als Christopher verschwindet und nach 6 Tagen wieder auftaucht hat er einen neuen Freund. Den netten Mann. Jedoch nur Christopher kann ihn hören und er trägt ihm auf ein Baumhaus zu bauen. Als dieses fertig ist öffnet sich ein Tor zu einer Parallelwelt und das Abenteuer beginnt. In kürzester Zeit flog ich durch diese 900 Seiten #fantasy , #horror und #spannung . Stephen Chbosky teilt sich nicht nur den Vornamen mit dem #kingofhorror , sondern auch dessen Talent, großartiges zu Papier zu bringen. Viel wurde über dieses #buch in letzter Zeit geschwärmt und ich finde zu Recht. Der Autor schafft es den Spannungsbogen trotz einiger weniger Stellen an denen er etwas zu weit ausholt konstant hoch zu halten und den Leser wenn er sich ziemlich sicher ist wie es laufen wird eines besseren zu belehren. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich der "religiöse Wahn" einer Figur, da ich bei diesem Thema etwas allergisch reagiere. Für mich ein tolles Buch

Großes Highlight

Von: booklove161820 Datum: 09. December 2019

Meinung: Es war definitiv ein sehr großes Jahreshighlight für mich. Zu Anfang passiert nicht sehr viel außer das wir alle Charaktere sehr gut kennenlernen. Was meiner Meinung nach auch sein musste. Christopher ist mir unendlich ans Herz gewachsen. Man musste ihn einfach lieb haben. Die Bindung zwischen ihm und seiner Mutter aber auch die Freundschaft zu ihm und den anderen Kindern war sehr schön und berührend zu verfolgen. Auch die anderen Charaktere wurden durch den Schreibstil des Autors für mich lebendig. So langsam fahrt nimmt die Geschichte erst auf , als Christopher 6 Tage nach seinem verschwinden wieder auftaucht. Aber er ist nicht der selbe Junge wie vorher, sondern kommt verändert wieder. Auch die Pechsträhne von Ihm und seiner Mutter hat ein plötzliches Ende und sie befinden sich nunmehr auf der Sonnenseite des Lebens. Nur zu welchem Preis? Ich muss zugeben das ich zu keinem Zeitpunkt wusste, in welche Richtung sich die Story entwickeln könnte. Ich wurde vollkommen überrascht! Dieses Buch hat geschafft das ich mich sehr oft gegruselt habe und auch an manch Stellen geekelt. Ich habe in dieser Richtung noch nie etwas gelesen, habe aber viele Stimmen gehört, die sagen das Stephen King einen ähnlichen Stil haben soll. Leider kenne ich da nur die Verfilmungen aber noch kein Buch. Was ich unbedingt nachholen werde, wenn die Bücher wirklich den gleichen Stil haben sollten ;-) Fazit: Für mich war es ein Meisterwerk! Ich habe bei diesem Buch viel zum Hörbuch gegriffen was großartig von David Nathan gesprochen wird. Ich liebe es immer wieder wenn Bücher auch vertont wurden, da ich so zwischendurch auch zum Hörbuch greifen kann, wenn Hausarbeiten gemacht werden müssen ;-) Mich lässt dieses Buch auch nach einer Woche immer noch nicht los. Für mich war es ganz ganz großes Kino! Man merkt direkt dass Stephen Chbosky ein Meister der Worte ist, weil er genau weiss mit ihnen umzugehen und zu spielen.

Eins meiner Highlights 2019

Von: kleine_welle Datum: 08. December 2019

Christopher und seine Mutter sind seit dem Tod seines Vaters auf der Flucht. Auf der Flucht vor den gewalttätigen Männern, an die Kate immer wieder gerät. Und so landen sie in Mill Grove, einem kleinen Örtchen, wo doch alles gut werden kann. Und so versucht Kate auch alles, um Christopher ein gutes Leben zu bieten. Das Cover gefällt mir sehr gut. Vor allem weil es nicht mit viel Farbe arbeitet, sondern sehr dezent wirkt. Diese Geschichte klingt vielleicht nach einem Familiendrama, aber es steckt doch viel mehr dahinter. An manchen Stellen hat mich die Art des Autors ein bisschen an Stephen King erinnert, denn auch Stephen Chbosky versteht es eine so dichte und spannende Atmosphäre aufzubauen, dass man nicht mehr weiß was ist wahr und was nicht. Wo fängt der Grusel an und wann ist denn vorbei? Es ist genau so ein Horror, wie ich ihn am liebsten mag, denn dieses Buch ist ganz und gar nicht blutig oder brutal sondern die Grundstimmung ist gruselig und der Horror schleicht sich zwischen den Seiten an. Einfach Gänsehautfeeling pur! Außerdem ist man direkt in der Geschichte verwoben, denn dadurch das man erst Christopher selber näher kennen lernt, ist alles etwas kindlicher erzählt und das macht es noch interessanter. Manchmal schien es aus einer Mischung aus Shining, Alice im Wunderland und Stranger Things zu bestehen und doch ist dieses Buch etwas Eigenes und bedient sich nur an den besten Elementen aus diesen Büchern bzw. aus der Serie. Dieses Buch ist nicht nur ein Buch, sondern es ist wie ein Film, der einen immer mehr in seinen Bann zieht und ich konnte es kaum aus der Hand legen und so kann man das Buch super gut lesen, obwohl es über 900 Seiten lang ist. Christopher ist ein toller Junge und möchte sich eigentlich nur um seine Mutter kümmern, denn er nimmt sich fest vor, alles für sie zu tun und so hilft er natürlich gerne dem netten Mann, der ihm sagt, dass er bestimmte Dinge tun soll, sonst kommt die zischende Lady und holt seine Mutter. Oh ja, es klingt nach einer typischen Horrorstory und manchmal weiß man nicht ob Christopher sich alles nur ausdenkt oder ob das alles wirklich passiert. Auch die anderen Charakter sind mit viel Sorgfalt gestaltet wurden und so weiß man sofort, wer denn hier der Gute ist und wer der Böse. Und doch habe ich mich beim Lesen gefragt ob wirklich alles so ist wie es scheint und ich verrate nicht so viel wenn ich sage, der Autor kann einen auf jeden Fall überraschen. ;) Was mir außerdem total gefallen hat, waren die Lautmalereien, die der Autor eingefügt hat. Und so hört man das Klopf, Klopf, Klopf, immer lauter werden und schaut sich selber um, ob nicht was in der Ecke lauert. Außerdem betont er manchmal besondere Dinge, in dem nur ein Wort oder Satz auf einer ansonsten leeren Seite steht. Ich mag das total gerne! Aber mich konnte dieses Buch nicht nur gruseln und fesseln, sondern auch zu Tränen rühren, denn in dieser fantastischen Geschichte ist eine Wahrheit dahinter versteckt, die ernst und schwierig ist und eine grausige Welt zeigt, die so sein könnte. Manchmal vielleicht überspitzt, aber doch möglich. Gegen Ende war ich immer mehr auf die abschließende Erklärung von Stephen Chbosky gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Alles löst sich wunderbar auf und die Spannung steigt sich da nochmal ins Unermessliche, die letzten Seiten fliegen in atemloser Spannung einfach nur so dahin. Man kann niemanden mehr trauen und Freunde könnten zu Feinden werden. Fantastisch gemacht! Mein Fazit: Dieses Buch ist ein wirkliches Highlight, denn es beinhaltet für mich so viel was ein echt gutes Buch ausmacht. Und trotz der Dicke war ich an keiner einzigen Stelle gelangweilt oder so, nein, bis zum Ende war ich gefesselt von dieser gruseligen Atmosphäre. Und nicht nur die Story selber konnte mich überzeugen und gefangen nehmen, auch bei der Umsetzung hat sich der Autor viele Gedanken gemacht, denn durch die vielen Lautmalereien und besonderen Stellen im Buch wirkte alles noch dichter und wahrnehmbarer. Ein fantastisches Buch was ich allen Horrorfans empfehle! Ach was, ich empfehle es allen Leuten! :D

Verdiente 5 Sterne Rezension

Von: Danis Reziseite Datum: 08. December 2019

so eine dicken Wälzer habe ich schon ewig nicht mehr gelesen. Aber diesen musste ich einfach haben. Cover, Klappentext, Titel alles hat mich hier angesprochen. Der Sprachstil und der Schreibstil sind erstmal gewöhnungbedürftig, doch hat man sich dran gewöht wird der Lesefluß nicht mehr gestört. Diese Story hat schon was bekanntes aber auch außergewöhnliches. Das macht sie so interessant und lesenswert . Die Charaktere sind vielseitig und gut ausgetüftelt. Die Spannung wird durch die Wendungen aufrechterhalten und sorgt zudem dafür das man immer weiter lesen möchte. Ab und an auch ganz schön gruselig. Am Ende ist alles stimmig, aber ob es ein Ende ist, das wird nicht verraten.

Ob King oder Chobsky, hauptsache ein dicker Schmöker

Von: Buchmagie Datum: 02. December 2019

Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Exfreund Jerry, zieht es die alleinerziehende Mutter Kate und ihren siebenjährigen Sohn Christopher in das beschauliche Örtchen Mill Grove in Pennsylvania. Es führt bloß eine Straße hinein und eine Straße hinaus in die Stadt. Umgeben ist der Rest von Mill Grove von einem riesigen Waldstück, dem sogenannten Missionswald. Doch kurz nach der Ankunft in Mill Grove passiert das Unfassbare. Christopher verschwindet plötzlich spurlos. Jede Suche nach ihm bleibt vergebens, bis er sechs Tage später genauso plötzlich wieder auftaucht, am Rande des Missionswaldes ohne Erinnerung daran, was ihn in den Tagen seiner Abwesenheit geschehen war oder, wo er sich aufgehalten hatte. Bald schon wird sich mit der Erklärung abgefunden, dass sich Christopher wohl im Wald verirrt habe, doch kurz nach seinem glücklichen Wiederauftauchen beginnt dieser sich seltsam zu verhalten und behauptet, ein unsichtbarer Freund hätte ihm den Auftrag erteilt, ein Baumhaus im Wald zu bauen. Christopher wagt es nicht seiner Mutter die Wahrheit zu sagen und zwar, dass von diesem Baumhaus nicht nur das Überleben der gesamten Einwohnerschaft Mill Groves abhängt, sondern das der ganzen Menschheit... Bereits nach ein paar Sätzen aus dem Inhalt von "Der unsichtbare Freund" von Stephen Chobsky war mir klar, dass ich dieses Buch haben musste. Chobskys erst zweiter Roman, den er ganze zwanzig Jahre nach seinem Debüt veröffentlicht hat und mit dem er zudem einen krassen Genrewechsel vollzieht, klang wie eine Mischung aus Stephen Kings besten Zeiten und der erfolgreichen Mysteryserie 'Stranger things'. Nach der Lektüre muss ich meine Einschätzung über 'Stranger things' zwar zurücknehmen, doch die außergewöhnlichen Ähnlichkeiten mit gerade den früheren Romanen Stephen Kings ist zweifellos gegeben und das ist überhaupt nicht negativ gemeint, denn Chobsky ist mit "Der unsichtbare Freund" das gelungen, was King zur Perfektion beherrscht: eine großartige Geschichte zu erzählen, die es der Leserin und dem Leser unmöglich macht, irgendetwas Anderes in seiner Umgebung wahrzunehmen, als dieses Buch. Ich bin eine begeisterte Teetrinkerin beim Lesen und kann nicht zählen, wie oft, während der Lektüre zu "Der unsichtbare Freund" der Tee kalt geworden ist, weil es nichts mehr für mich gab, außer diese Geschichte. Außerdem beherrscht Chobsky ebenfalls Kings Talent dicke Schmöker auf den Markt zu werfen, in denen scheinbar kein Wort zu viel zu sein scheint. Obwohl das Buch mit knapp tausend Seiten mehr als umfangreich war, hatte ich nie das Gefühl, dass die Handlung künstlich in die Länge gezogen wurde oder das eine Szene zu viel war, außer natürlich, als die Geschichte sich dem Ende zuneigte und ich unbedingt wissen musste, wie sie ausging. Und auch die Figuren in Chobskys Roman hätten ebenso gerade erst aus einem Stephen King Buch gefallen sein können. Nicht nur, dass der Autor seine primäre Handlung ausschließlich mit Kindern besetzte, sondern auch die Nebencharaktere, die diese ganz eigentümlichen Eigenschaften haben, die sie zu etwas ganz Besonderem machen. Obwohl ich an dieser Stelle meine Einschätzung zu 'Stranger things' noch einmal korrigieren muss, denn gerade die Figurenkonstellation und ein Teil der Handlung erinnern dann doch an die Serie, in der ein kleiner Junge unter mysteriösen Umständen verschwand und dann verzweifelt und energisch von seiner Mutter gesucht wurde. Und dann diese unfassbare Intensität. Es ist lange her, seit ich das letzte Mal von einem Buch geträumt habe. Ehrlich gesagt kann ich mich nur an einen bestimmten Clown erinnern, der vorwiegend in der Kanalisation umherwandert und mich bis in meine Träume verfolgt hat, aber "Der unsichtbare Freund" ist so unglaublich intensiv geschrieben, dass es mich sogar dann nicht losgelassen hat, wenn ich nachts im Bett lag und geschlafen habe. Auch wenn Stephen Chobsky in seinem neuen Roman zeigt, dass er nicht nur den Vornamen mit King gemeinsam hat und das auch ganz locker zugibt, schließlich wird der Meister persönlich in der Danksagung erwähnt, ist "Der unsichtbare Freund" eine großartige Geschichte geworden, ein Jahreshighlight, das mich auf jeder Seite begeistert und unterhalten hat. Unbedingt lesen!

Schwer, lang und ganz anders als erwartet

Von: skaramelle Datum: 02. December 2019

Nach Vielleicht lieber morgen, DEM Roman meiner Jugend, steht endlich wieder ein Chbosky in den Buchhandlungen und nichts wirklich nichts hätte mich davon abhalten können diesen sofort zu lesen. Doch diesmal geht es nicht um Teenagerprobleme, sondern um die einer ganz anderen Art. In Der unsichtbare Freund geht um Christopher, unterdurchschnittlich begabt und ein Außenseiter, was an den vielen Umzügen liegen könnte. Erst das kleine Dorf Mill Grov regt zum Bleiben an und der 7-Jährige Christopher kann endlich Freunde finden und seine Mutter die Angst vor ihrem Exfreund besiegen. Mill Grov ist winzig, es gibt nur zwei Straßen und ringsherum nur Wald, der Missionswald. Doch was so idyllisch wirkte, verändert sich schon sehr schnell. Auf einmal hört Christopher Stimmen, seine Legasthenie verschwindet und auf großes Glück folgt großes Leid. Da sind auf einmal Fantasiewelten, Freunde, die vor 50 Jahren lebten und die Mission die ganze Welt zu retten... Was wir alle erwartet haben? Wahrscheinlich einen neuen Charlie, obwohl der Klappentext schon einen großen Genre- und Plotwechsel vermuten lässt. Was wir stattdessen kriegen? Einen Roman, der wirkt als hätte Chbosky sich Hilfe bei Stephen King geholt.  Chbosky weiß immer noch sehr gut zu schreiben und seinen Leser zu fesseln. Doch die Fans - wie ich - die mit Erinnerungen an sein früheres Werk in die Buchhandlungen stürmten, werden womöglich nach 200 Seiten die Welt nicht mehr verstehen. Es ist düster, es ist beklemmend und das ganzen 912 Seiten lang und das macht es schwer, das Buch zu bewerten.  Es ist eben sehr, sehr anders. Auf seine Weise schon irgendwie spannend, denn man lechzt sehr schnell nach einer (rationalen) Erklärung und auch nach Hoffnung für Christopher und ganz Mill Grove. Andererseits ist es aber vor allem sehr lang und zieht sich. Christophers Traum- und Fantasiephasen sind stellenweise unerträglich und hätten - gerade bei 912 Seiten - wirklich eingekürzt werden müssen, da sie keinesfalls zum Vorankommen der Geschichte zu tragen. Denn auch wenn die Menge der Seiten auf eine Menge an Inhalt schließen lässt, ist das keineswegs so. In manchen Kapiteln verliert man den Durchblick und verliert den Überblick der Charaktere, auch, ob es nun es die Realität oder Traumwelt ist.  Natürlich tue ich Chbosky stellenweise etwas unrecht, weil mir die Neutralität fehlt. Hätte ich das Buch ohne das Wissen des Autors gelesen - ich hätte mein Hand für Stephen King ins Feuer gelegt. Das spricht sicherlich für Chbosky als Autor im Genre Horror, aber nicht für den Autor, den man vielleicht erwartet hat. Natürlich war mir durchaus bewusst, dass  es anders werden wird, aber der Grat zwischen "Akzeptiere die Liebe, die du verdienst" und "Ich hetze dunkle Wesen auf einen 7-Jährigen" ist enorm und macht es schwer für mich. Horrorgeschichten sind mir nicht fremd, eben King und del Toro stehen noch einige Autoren in meinen Regalen. Trotzdem wäre es mir schwer gefallen, das Buch in seiner vollen Länge zu Ende zu lesen und zu mögen, wenn ich nicht den Autorenbonus gegeben hätte.  Am Ende ist es doch zu lang, zu schwer und zu skurril. Hätte nicht Chbosky drauf gestanden, hätte ich es womöglich abgebrochen. 300 Seiten weniger hätten dem Buch richtig, richtig gut getan. So, so schade - so drauf gefreut.

es ist zeIt.

Von: litterarumnebula Datum: 26. November 2019

Der Tod kommt. Der Tod ist hier. Wir sterben am Weihnachtstag. Kate Reese flüchtet mit ihrem 7-jährigen Sohn Christopher nach Mill Grove, Pennsylvania um sich dort vor ihrem gewalttätigen Ex Jerry zu verstecken. Doch in Mill Grove übt etwas dunkles eine unglaubliche Anziehungskraft auf Christopher aus. 6 Tage verschwindet er spurlos im Missionswald und taucht ohne jede Erinnerung wieder auf. Nur eins weiß er: er muss ein Baumhaus bauen. Und die zischende Lady davon abhalten die Fantasiewelt zu verlassen. Ich habe das Buch wirklich gerade erst beendet. 910 Seiten ist es lang, dementsprechend habe ich natürlich auch etwas länger dafür gebraucht. Aber es hat mich vom ersten Satz an in seinen Bann gezogen, Christopher ist ein Junge zum lieb gewinnen und auch seine Mutter Kate wächst einem direkt ans Herz, eine so starke Frau, die alles für ihren Jungen tut. Was mir leider aufgefallen ist, ist dass das Buch sehr unangenehm gerochen hat als es bei mir angekommen ist, was mich beim Lesen schon sehr gestört hat. Auch muss ich sagen, dass mir das große Finale nicht so ganz gefallen hat. Es wirkte sehr aufgesetzt und übertrieben. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und Stephen Chbosky bleibt definitiv einer meiner liebsten Autoren.

Eine ungewöhnliche Mutter-Kind Geschichte mit Horror vom Feinsten

Von: Game of Pages Datum: 24. November 2019

Das Buch „Der unsichtbare Junge“ hat so gar nix mit seinem ersten Werk „The perks of being a wallflower“ gemeinsam, in dem es sich um eine Coming of Age Story handelt. Hier haben wir nun eher einen Horrorroman, bei dem es viel um die Beziehung zwischen Mutter und Sohn geht und den Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“. Obwohl das Buch als Roman ausgezeichnet wird, nutze ich ganz bewusst den Begriff Horror, denn ich hatte an manchen Stellen echt richtig Schiss. Eigentlich hab ich da nix dagegen, ich schaue gerne Horrorfilme und erschrecke mich auch eher selten bei sowas, aber beim Lesen von diesem Buch ist es mir mehrmals wirklich kalt den Rücken heruntergelaufen. Die Spannung und die Atmosphäre die Chbosky in diesem Buch aufgebaut hat war beinahe greifbar und genau das hat es noch grusliger gemacht. Wir begleiten in der Geschichte verschiedene Charaktere, im Fokus steht aber der Junge Christopher. Er ist wirklich ein unglaublich süßer Junge, der mir vor allem am Anfang immer wieder das Herz erwärmt hat. Die Beziehung zu seiner Mutter war so schön und liebevoll, dass ich das ganze Buch über mit den beiden mitgefiebert habe. Aber auch die anderen Charakteren hat der Autor wunderbar erschaffen, denn jeder hatte andere Facetten und seine eigene Geschichte. Durch seinen einfachen und doch besonderen Schreibstil, ist es mir auch sehr leicht gefallen immer weiter zu lesen und so hatte ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen, obwohl es echt nicht dünn ist. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich die erste Hälfte des Buches sehr viel stärker fand als die zweite Hälfte. Irgendwie hatte es mir dann doch zu viele Längen zum Ende hin. Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch wirklich überzeugen und ich hoffe, dass wir nicht wieder 20 Jahre auf das nächste Buch warten müssen.

Der ewige Kampf Gut gegen Böse

Von: booksurfer Datum: 22. November 2019

Das kleine Örtchen Mill Grove ist eine Bilderbuchstadt ruhig und direkt am Wald gelegen. Genau der richtige Ort für Kate und ihren siebenjährigen Sohn Christopher die hier, nach einer schweren Zeit, ein neues Leben beginnen wollen. Doch plötzlich hört Christopher seltsame Stimmen, die ihn in den Wald locken. Sechs Tage ist Christopher wie vom Erdboden verschluckt und als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Er weiß nur das er einen Auftrag bekommen hat, den er bis Weihnachten erfüllen muss. Als plötzlich die Leiche eines vor 50 Jahren verschwunden Kindes im Wald gefunden wird, ist klar das etwas Böses im Wald lauert und der ultimative Kampf zwischen gut und Böse steht kurz bevor. Viele dürfte Stephen Chbosky durch sein Debüt "Das also ist mein Leben", der mit Emma Watson verfilmt wurde, bekannt sein. Er ist eigentlich Regisseur und Drehbuchautor und legt nun 20 Jahre nach seinem Bestseller den zweiten Roman nach. Und der hat es wirklich in sich, denn thematisch geht es in eine ganz andere Richtung.Hätte mir jemand nur das Buch in die Hand gedrückt, ohne das ich den Autor erfahre, hätte ich von Anfang an auf Stephen King getippt. Die Story beginnt schon 50 Jahre vor der eigentlichen Handlung und dieser Prolog hat mich sofort gepackt sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Von Beginn an legt der Autor eine mysteriöse Geschichte vor und fesselt den Leser durch eine beklemmende und ungute Stimmung an die Seiten. Dabei lässt er sich viel Zeit die, um die richtige Stimmung zu erzeugen und die Charaktere bildhaft zu erschaffen. Spannend und geheimnisvoll leitet uns Chbosky durch die Teile der Geschichte, die aus verschieden Blickwinkeln beleuchtet wird. Dabei begleiten wir verschiedene Bewohner von Mill Grove, die für den Verlauf der Geschichte wichtig sind. Besonders interessant fand ich, neben Christopher und seinen Freunden, hier Mary Cathrine eine jugendliche sehr gottgläubige Schülerin, die plötzlich vom rechten Weg abkommt und vom Bösen verführt wird. Nicht weniger wichtig ist auch Ambrose Olsen der einen ganz besonderen Bezug zu den Vorgängen in der Stadt hat. Die Charaktere sind bunt gemischt, zahlreich und wie im wahren Leben gibt es, welche die man mag und andere die man am liebsten auf den Mond schießen würde. Aber alle sind messerscharf gezeichnet und besitzen eine tiefe die man leider oft vermisst, in Büchern. Allein schon die beiden Kontrahenten der lächelnde Mann und die zischende Lady sind so toll ausgearbeitet und es überlaufen einen regelrechte Schauer, wenn sie in Erscheinung treten. Nach dieser Lektüre wird ein Hirsch auch nie mehr nur ein Hirsch sein. Insgesamt gesehen hatte ich nicht das bekommen, was ich erwartet hatte, sondern viel mehr. Es ist der ewige Kampf zwischen Gut und Böse aber in einer Intensität und einem Umfeld wie ich sie schon lang nicht mehr gelesen habe. Chbosky hat Ideen und Charaktere wie sie sonst nur Stephen King zu erschaffen vermag und selbst dieser kann sich hier noch eine Scheibe abschneiden, gerade was das Ende angeht! Die düstere Stimmung und die tollen Charaktere haben das Buch für mich zu einem absoluten Lesevergnügen gemacht und zu meinem Highlight im November.

Sprachgewaltig , atmosphärisch und intensiv

Von: Magische Momente Datum: 20. November 2019

Auf dieses Buch war ich mega gespannt. Auch wenn mich die hohe Seitenanzahl enorm abgeschreckt hat, so kam ich trotzdem nicht drumherum. Das Cover ist absolut perfekt zum Titel gewählt, denn es drückt das aus, was es soll. Hervorheben muss ich wirklich den absolut genialen Schreibstil des Autors. Sehr sprachgewaltig , packend und bildhaft. Hier erwachen nicht nur Wörter zum leben. Hier tun es auch die Geräusche und das auf sehr beängstigende Art und Weise. Es ist ein perfektes Zusammenspiel, das die unheimliche und beklemmende Atmosphäre nur noch mehr unterstreicht. Es ist unglaublich intensiv. Es breitet sich wie Gänsehaut auf dem Körper aus und nichts kann diese mehr vertreiben. Je tiefer man hineingerät, umso weniger kann man sich davon lösen. Wie ein Rausch , der die Sinne vernebelt. Es gibt kein Entkommen. Nicht für uns. Nicht für Christopher. Für niemanden. Fakt ist: es führt eine Straße nach Mill Grove hinein und eine wieder hinaus. Kate und Christopher entfliehen ihrem alten Leben und landen genau da. Ohne zu wissen, daß sie damit geradewegs auf den Abgrund zusteuern. Denn Christopher ist der eine , der 6 Tage spurlos verschwand. Und mit Christophers erneutem Auftauchen nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Nur wenige Zeilen hat es gebraucht, und ich war vollkommen in dieser Welt versunken. Großartig fand ich nicht nur die komplette Grundidee dahinter. Sondern vor allem die Charaktere, die dem Ganzen zu etwas schier unglaublichen verholfen haben. Allen voran natürlich Christopher und Kate , die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ihr Hintergrund hat mich wirklich beschäftigt und zum grübeln gebracht. Doch daneben lernt man noch so viel mehr Menschen kennen. Die Charaktere sind sehr tiefgründig ausgearbeitet und man erlebt all das , was sie ausmacht und antreibt. Es lässt sich nicht in gut oder böse packen. Die Facetten dessen sind viel größer und gewaltiger. Sie haben alle ihr Päckchen zu tragen. Einige mehr, andere weniger. Aber dadurch sind sie angreifbar und verletzlich. Was einen perfekten Grundstock für die Story liefert. Denn alles muss auf irgendetwas aufgebaut werden , um Halt zu finden. Und das ist damit eindeutig der Fall. Zudem sind sie sehr authentisch, greifbar und lebendig. Da besonders Christopher und Kate im Fokus stehen, habe ich in erster Linie unglaublich mit ihnen gezittert und gelitten. Ich fühlte aber auch sehr intensiv den Schmerz, die Verzweiflung und die Angst von außen. Bereits die Vorgeschichte sorgte für ordentlich Grauen und Gänsehaut. Die ganze Zeit über fragt man sich fast manisch, was zum Teufel in diesem Wald vor sich geht. Was macht ihn so gefährlich und warum wird ein kleiner Junge ausgewählt? Die Lösung ergibt sich im Laufe der Handlung. Es ist einfach und so schlüssig. So wie es schon immer war. Am Anfang war es Christopher , der verschwand. Christopher , der sich mit halsbrecherischer Geschwindigkeit veränderte und zu brennen anfing. Ja, man freut sich und doch nagt ein Zweifel an einem. Als Leser denkt man, man weiß, worin die wahre Absicht besteht. Im Frieden. In der Heilung. Doch der wahre Alptraum ist etwas, was man nicht durchschauen kann. Es trägt Spuren von Wahnsinn, Macht und Gier in sich. Eine Abgründigkeit und Perfidität, die zum greifen nah ist. Die abstößt, anzieht und komplett verschlingt. Ein unmerkliches Zischen, das sich zum Crescendo ausweitet. Es schwillt an und plötzlich wird alles dem Erdboden gleichgemacht. Mich hat der Autor wirklich enorm überrascht, wie vielschichtig und wendungsreich das Ganze wurde. Ich war ehrlich geschockt , aber auch unglaublich beeindruckt von seiner Genialität und Weitsicht. Die phantastischen Elemente sind einfach genial und faszinierend ausgearbeitet und ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Denn es geht nicht nur um einen kleinen Jungen, der zwischen den Kampf von Gut und Böse gerät. Es geht darum, worin unsere wahren Ängste verborgen liegen. Wie verzweifelt wir manchmal Anschluss suchen, um nicht an der Einsamkeit zu ersticken. Es geht um den Schmerz, den wir uns und unserer Umgebung zufügen. Wie sehr wir uns nach Liebe sehnen und wie sehr sie uns manchmal verwehrt bleibt. Es geht um das Gleichgewicht von Gut und Böse. Doch wie sind diese überhaupt erkennbar? Mich hat diese Geschichte einige Höhen und Tiefen durchlaufen lassen. Mitunter ist es wirklich grauenhaft und brutal. Auch in psychologischer Hinsicht. Denn dort liegen die wahren Qualen verborgen. Stephen Chbosky schafft es dauerhaft Spannung zu erzeugen, so daß man das Buch einfach nicht zur Seite legen kann. Lediglich die letzten 100 Seiten waren für mich doch etwas verwirrend. Weil es Schlag auf Schlag ging. Ständig neue Erkenntnisse durchsickerten und doch hat man das Gefühl, man dreht sich im Kreis. Es ist, als würde man den rettenden Ausgang nicht finden können. Mit der Auflösung wurde ich sehr überrascht. Denn das hatte ich so nicht erwartet und sorgte doch für einige Momente , die mich zum sinnieren brachten. Es ist offen, als auch abgeschlossen. Lässt der Fantasie freien Lauf und genau das, gefällt mir so gut daran. Schlussendlich eine extrem mystische, wie unheimliche Story, die das Blut in den Adern gefrieren lässt und mich absolut und gnadenlos um den Verstand gebracht hat. Unbedingt mehr davon. Fazit: “Der unsichtbare Freund ” ist ein absolutes Meisterwerk. Sprachgewaltig , atmosphärisch und intensiv. Ein Horror – Thriller, der das Blut in den Adern gefrieren lässt und ständig unter Strom setzt. Phantastische Elemente und eine unheimliche Story, die auch in psychologischer Hinsicht sehr viel mit auf den Weg gibt und einfach herausragend ausgearbeitet wurde. Ich bin absolut begeistert von der Genialität und Weitsicht dessen. Ein absolutes Highlight.

Unheimlicher Horror der Meisterklasse

Von: NiWa Datum: 19. November 2019

Der siebenjährige Christopher zieht mit seiner alleinerziehenden Mutter Kate in die Kleinstadtidylle von Mill Grove. Sie leben sich in der Stadt schnell ein, bis der Junge unerklärlicherweise sechs Tage lang verschwunden ist. Nach seiner mysteriösen Wiederkehr sind der kleinen Familie Glück und Erfolg hold. Doch dann stellt sich Christopher seinem Auftrag. Er beginnt ein Baumhaus zu bauen, weil ihm im Kampf zwischen Gut und Böse eine spezielle Rolle zugedacht ist. Kate zieht mit ihrem Sohn Christopher nach Mill Grove in Pennsylvania. Das idyllische Städtchen scheint ideal, um einen Neuanfang zu wagen. Leider ist es ein Anfang von vielen, weil sie mit Christopher schon oft aus alten Leben geflohen ist. Zerbrochene Beziehungen, gewalttätige Männer und alltägliches Unglück sind Kennzeichen der letzten Jahre gewesen. Protagonist Christopher ist gerade einmal sieben Jahre, als er spurlos im Wald von Mill Grove verschwindet. Bisher hat er sich schwer in der Schule getan. Die neue Umgebung und die fremden Kinder haben ihm den Alltag nicht einfach gemacht. Obwohl er rasch Freundschaften entwickelt, fehlt der kindliche Glanz. Er sorgt sich um seine Mutter, die sich verzweifelt dem Alltag stellt. Außerdem plagen ihn Hänseleien, weil ihn neben der finanziellen Not, die Gehässigkeit anderer mürbe macht. Als Christopher nach seinem Verschwinden gefunden wird, dreht sich das Blatt. Plötzlich ist deutlicher Aufschwung spürbar. Kate und er blühen regelrecht auf. Sie knüpfen wohltuende Kontakte, die Glücksfee zwinkert ihnen zu, und damit schleicht sich Erfolg mit seinen Annehmlichkeiten in ihr Leben ein. Bis hierhin war die Geschichte schon fesselnd und faszinierend zu lesen. Anfangs lernt man Kate und Christopher kennen. Sie fliehen nach Mill Grove, setzen hier einen steinigen Neuanfang, stellen sich dutzenden Hürden, und kommen – eher schlecht als recht – um die Runden. Dabei spiegelt sich darin das Leben vieler Alleinerziehender, die wirtschaftlich getrieben auf der Suche nach Lösungen ihrer Probleme und einem Ausweg aus der Misere sind. Auf wundersame Weise wendet sich das Blatt. Ein angenehmer Zufall jagt den nächsten, Pläne gehen auf, der Erfolg zeigt sich in allen Belangen, und Christophers Verschwinden verkommt zu einer mysteriösen Begebenheit. Bis Kate kein gutes Gefühl mehr hat. Kennt ihr das, wenn alles so optimal läuft, dass man nur mehr auf den großen Knall wartet? Ja? Kate es ebenfalls. Und der Schlag wird gigantisch sein. Denn Christopher hat sich in den sechs Tagen im Wald verändert. Zwar sind diese Veränderungen allesamt positiv - insofern sie offensichtlich sind - doch er selbst hat damit alle Hände voll zu tun. Er muss zum Beispiel ein Baumhaus bauen, weil davon seine Rolle im Kampf zwischen Gut und Böse abhängen wird. Nach Christophers Verschwinden wird es richtig, richtig gruselig. Chbosky zeigt ein Talent, den Horror aus den Seiten zu kitzeln, dass einem trotz Wollpullover bei 30 Grad Celsius die Kälte in die Glieder kriecht. Der Autor erschafft eine schaurige Atmosphäre mit enorm unheimlichen Ereignissen, die sogar mir - als passionierte Horror-Leserin - Angst gemacht haben. Die Erzählweise erinnert stark an Stephen King. Chbosky lässt sich Zeit. Er entwickelt die Hintergründe, spannt den Rahmen und verleiht den Figuren ein realistisches Gesicht. Trotz des langsamen - dafür umso gruseligeren - Stils, bringt der Autor derart Spannung ins Geschehen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich musste wissen, wie es weitergeht. Es war unmöglich, mich dem unheimlichen Sog von Mill Grove zu entziehen. Regelrecht berauscht vom Horror bin icfh an jeder einzelnen Seite geklebt, und musste mich dem - meinem Geschmack nach - zu langgezogenen Showdown beugen. Das Finale hat sich, meinem Empfinden nach, zu lange hingezogen, obwohl es ein nervenzerreißendes Ende ist! Kapitel für Kapitel ist man dem Horror von Mill Grove ausgeliefert, wobei ich hier eher, für weniger ist mehr, plädiere. Nichtsdestotrotz, ich bin begeistert von Stephen Chboskys Talent, beeindruckt von diesem Werk, und freue mich auf andere Bücher des Autors, der hoffentlich längere Zeit im Horror-Genre verweilt. Denn „Der unsichtbare Freund“ ist ein Horror-Roman, der einen das Fürchten lehrt.

Tolles Buch

Von: booksofselina Datum: 18. November 2019

Das Buch beginnt 50 Jahre zuvor mit einem kleinen Epilog aus der Sicht eines kleinen Jungen, der ziemlich verwirrt ist und vor etwas Angst hat. Man hat keine Ahnung um was es sich handelt, dadurch will man einfach weiter lesen. Im ersten Kapitel geht es dann um Christopher und seine Mutter. Christopher ist 7 Jahre alt und am Anfang nicht sonderlich gut in der Schule. Trotzdem versucht er alles um seine Mutter stolz zu machen. Durch die Geschehnisse verändert sich Christopher und kann seiner Mutter nicht mehr alles anvertrauen. Trotzdem halten sie immer zusammen. Im Buch erscheinen viele Charaktere, die alle besondere Eigenschaften haben und man entdeckt jeden auf seine Weise. Kein Charakter ist Fehl am Platz und vollendet dieses Buch. Der Autor hat hier auch jede erdenkliche Art von Charakter eingebracht. Ab Seite 50 nimmt die Geschichte Fahrt auf. Das Buch umfasst 910 Seiten und ist trotzdem sehr spannend. Um Seite 600 kam es mir leider etwas langatmig vor und es hätte wieder schneller etwas passieren können. Trotzdem gibt es kurz darauf wieder neue Erkenntnisse und man ist wieder drin. Man liest die Geschichte aus der Sicht von mehreren Charakteren, sodass man einen guten Überblick hat. Wo man sich am Anfang vielleicht noch gefragt hat wieso es diesen Charakter gibt wird einem schnell klar, dass man jeden einzelnen gebraucht hat. Die Geschichte ist für mich eher Mystery, Horror und Fantasy. Auf dem Einband steht zwar Roman, aber für mich ist das kein typischer Roman gewesen. Das ist aber gar nicht negativ gemeint, denn aus dem Klappentext erfährt man ja auch schon, dass es nicht ganz normal sein kann. Der Schreibstil des Autors war sehr gut und Geschichten bei denen ich am Anfang nicht weiß was los ist gefallen mir sowieso sehr gut. Ich kann das Buch auf jeden Fall jedem Mystery, Horror und Fantasy Leser empfehlen und vergebe 4 Sterne.

Spannung Pur

Von: Mich121 Datum: 16. November 2019

Der Horror jeder Mutter ist für Kate eingetroffen,denn ihr Sohn Christopher ist spurlos verschwunden und man konnte ihn 6 Tage lang nicht aufspüren. Als Christopher jedoch zurück nach Hause kommt, ist nichts wie es vorher war, er hört Stimmen und Siecht Zeichen die ihn angeblich in den Wald locken wollen. Viel mehr möchte ich über den Inhalt nicht sagen, da ich euch so wenig wie möglich Lesespaß nehmen will. Der Schreibstil war so gut, das ich dieses dicke Büchlein in nur 2 Tagen ausgelesen habe, man konnte wirklich nie das Buch aus der Hand legen. Die Charaktere fand ich auch recht gut ausgearbeitet, jedoch ist natürlich das wichtigste die Handlung und die war wirklich sehr sehr gut. Seit langen habe ich nicht so einen spannendes Buch gelesen und hoffe bald mehr von diesen Autoren lesen zu können. Letztendlich hat das Buch 4 von 5 Sterne bekommen, da ich mit dem Ende nicht hundertprozentig zufrieden war, aber der Rest wirklich toll war.

Die etwas andere Fantasiewelt

Von: time.to_read_ Datum: 15. November 2019

Cover Das Cover gefällt mir gut. Es stellt einen Bezug zum Inhalt des Buches dar und hat einen Hauch von Mystik und Düsterheit. Schreibstil Der Schreibstil des Autors gefällt mir auch sehr gut. Er konnte mich sofort in die Geschichte hineinziehen und bis zum Schluss drin gefangen halten. Er ist sehr flüssig und ansprechend. Handlung Die Handlung der Geschichte ist schon etwas besonderes. Es ist eine etwas andere Fantasiewelt, in die man hineingezogen wird und nicht entkommen "möchte". Auch wenn die Handlung einige Höhepunkte hat, gibt es auch kleine Schwächen. Manchmal könnten meiner Meinung nach paar Stellen gekürzt werden und vor allem das Ende schien sich fast unnötig in die Länge zu ziehen ohne Ende. Andererseits hat das Buch aber auch viele Wendungen, die ich nicht vorhersehen konnte. Insgesamt gefällt mir die Handlung also auch ziemlich gut. Charaktere Die Charakter sind ebenfalls in Ordnung. Sie sind gut konzipiert worden. Jeder scheint seine eigene spezielle Aufgabe zu haben. Fazit Zusammenfassend kann ich das Buch jedem empfehlen, der Stephen King, Rätsel und unerklärliche Dinge liebt. Es ist seine Lesestunden wert und verdient einen schönen Platz im Bücherregal. Auch wenn ein paar Stellen gekürzt werden könnte, hält die Spannung an. Seine kleinen Schwächen stellt das Buch leicht in den Schatten. Man merkt schnell, dass der Autor sich durch Stephen King inspirieren lassen hat, was keinesfalls ein Nachteil ist.

Der Wahnsinn: Für Freunde des Horrors, der tiefsinnigen Romane und der besonderen Sprachwahl

Von: Addicted2Books Datum: 12. November 2019

Meine Meinung: Freunde des Horrors, der tiefsinnigen Romane und der besonderen Sprachwahl: Ich habe hier ein Buch für Euch! Ich bin noch ganz gefesselt...Leise plätschernd fängt es an und entwickelt sich dann rasant zu einer spannenden, gruseligen, dramatischen und einmaligen Geschichte. Zur Handlung will ich gar nicht mehr als den Klappentext hier stehen lassen, denn alles was ich dazu schreiben würde, würde zu viel verraten und ich will niemandem den Genuss des Lesens nehmen. Stephen Chbosky ist ein Meister der Worte. Er hat einen eigenen und markanten Schreibstil und die Sprachgestaltung ist stellenweise völlig anders als ich es gewohnt bin. Der unsichtbare Freund lässt sich locker und leicht lesen, vermittelt aber mit jedem Satz Gefühle und eine Flut von Informationen, die man als Leser begierig aufsaugt, um zu verstehen, was hinter alledem steckt. Aber der Autor macht es uns nicht leicht; die Plottwists sind oft nicht vorhersehbar und man rast mit Christopher durch die Geschichte. Der unsichtbare Freund wird aus der Sicht eines Allwissenden Erzählers in der dritten Person geschildert. Die Charaktere sind dadurch vielschichtig, man erfährt die geheimsten Ängste und Sorgen von allen beteiligten Charakteren. So fügt sich mit Christophers Geschichte und der seiner Mutter eine großartige Handlung zusammen, deren Irrungen und Wendungen man nicht vorhersehen kann, sich aber ständig fragt, auf welcher Seite der jeweilige Charakter steht und wie er/sie in das Puzzle hineinpasst. Dieser Roman ist für mich ein wahrer Horror-Roman, aber trotzdem so viel mehr und wird nicht ohne Grund mit Werken von Stephen King verglichen. Mit seinem Schreibstil malt der Autor auch gern blutige Bilder, aber das ist nicht das, was den Roman ausmacht. Da ich nicht weiter auf die Handlung eingehen kann, ohne zu spoilern nur so viel: Hier wird der immerwährende Kampf von Gut und Böse absolut genial und auf einzigartige Weise erzählt. Ich wäre sofort für eine Verfilmung, aber ich denke, ich würde mich ständig unter der Decke verkriechen. Es ist stellenweise zwar gruselig und angstmachend, aber es passt zur Geschichte und zum eigentlichen Thema des Buches. Ein ständiges Gefühl beim Lesen war Beklemmung, denn es kam einem manchmal hoffnungslos vor und die Bilder, die der Autor zeichnet sind brutal und verstörend, dann wieder dramatisch und spannend und dann plötzlich wieder hoffnungsvoll. Das Ende ist offen, aber trotzdem auch zu Ende erzählt - wie ich oben schon geschrieben habe, geht es um den stetigen Kampf zwischen Gut und Böse und hier ist das Ende ja auch noch nicht erzählt. Ja, verwirrend nicht wahr? Ihr müsst es einfach lesen. Fazit Ein Meisterwerk, welches Seinesgleichen sucht. Stellenweise einfach krass, aber völlig zum Thema passend. Über 900 Seiten und man spürt an keiner Stelle Langeweile. Die immer weiter steigende Spannung lässt einem keine Ruhe und man kann das Buch nicht lange zur Seite legen. Man wartet ständig auf eine Auflösung und dann ist alles irgendwie anders als es scheint, obwohl man zwischendurch schon so ein Gefühl hatte. Lasst Euch bloß nicht von der Länge abhalten - jede einzelne Seite wird benötigt und unterstreicht mit der Sprachgestaltung die Erzählung und den Spannungsbogen. Ein Grusel-Roman, den man lange nicht vergessen kann und der doch noch so viel mehr ist, als nur ein Gruselroman.

Bester "King" seit Jahren!

Von: Ro_Ke Datum: 12. November 2019

Meine Meinung: Oft bewerben Verlage ihre Titel mit z. T. reißerisch wirkenden Vergleichen zu namenhaften Autoren, denen ich mich nach der Lektüre nur gering bis gar nicht anschließen mochte. Im Falle von „Der unsichtbare Freund“ teilt sich Stephen Chbosky jedoch nicht nur den Vornamen des erwähnten „Meister des Horrors“, Stephen King, sondern sie scheinen beide auch mit der Feder des gleichen Herstellers zu schreiben. Ähnlich wie bei King gelingt es Chbosky, eine wachsende unheimliche bzw. gruselige Grundstimmung zu erzeugen, die sich unter die Haut gräbt und für pausenlos festsitzende Fesseln beim Lesen sorgt. In diese platziert er ein Ensemble, das durch eine sehr ausgefeilte und vielschichtige Charakterzeichnung überzeugt und frisch aus Castle Rock entsprungen sein könnte. Ich konnte zu allen vorgestellten Figuren eine unterschiedlich starke Bindung aufbauen und mir gefiel ganz besonders die nicht strikte Trennung zwischen Gut und Böse. Dass Stephen Chbosky als Drehbuchautor bereits große Erfolge feiern konnte, merkt man dem filmischen Schreibstil an, denn er entwirft sehr lebendige Bilder, denen mitunter ein spürbarer Schrecken beiwohnt. Die Handlung begeistert nicht nur durch grandios erzeugte Stimmungsbilder, sondern sie erzählt eine unglaublich spannend aufgebaute Geschichte mit geschickt platzierten Überraschungsmomenten und einer ergreifenden Message. Fazit: Der mir bis dato unsichtbare Autor katapultiert sich hiermit auf den vordersten Platz meiner Jahreshighlights und liefert den besten "King" seit Jahren!

Ein echtes Highlight

Von: bedtime.reading Datum: 11. November 2019

Rezension - Der unsichtbare Freund von Stephen Chbosky Zum Buch allgemein: Gewohnt gute Qualität vom Heyne Verlag mit tollem Coverdesign und Lesebändchen. Originaltitel "Imaginary Friend" Das Buch hat 912 Seiten. Wer sich für das Buch interessiert, aber nicht gerne Wälzer ließt, sollte unbedingt das Hörbuch hören. Es wird von dem wunderbaren David Nathan gelesen ! Zum Inhalt : Es geht hier um Kate, die sich nach dem Selbstmord ihres Mannes alleine um ihren siebenjährigen Sohn Christopher kümmert. Ihr neuer Partner ist ein echter Mistkerl und sie beschließt in einer Nacht- und Nebelaktion mit Christopher zu fliehen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove in Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eines Tages verschwindet Christopher spurlos und und taucht nach sechs Tagen abgemagert und verändert aus dem unheimlichen, angrenzenden Waldstück wieder auf. Niemand findet heraus was in dieser Zeit wirklich mit ihm geschehen ist, doch Christopher hat nun besondere Fähigkeiten und einen Auftrag. Den Auftrag ein Baumhaus zu errichten. Ihm bleibt Zeit bis Weihnachten, oder der ganze Ort wird untergehen. Christopher arbeitet mit manischem Eifer und begibt sich in eine grausame Fantasiewelt um den Kampf gegen das Böse zu gewinnen. Ich habe jetzt schon oft gehört dass es sich bei dem Buch um eine Mischung aus Stranger Things und Stephan King handeln soll . Ich finde das trifft es auch ganz gut ! Es startet schon recht schnell mysteriös und unheimlich und hinterlässt Gänsehaut. Ich habe lange nichts in diesem Genre gelesen und habe trotzdem sehr schnell hineingefunden und war gefesselt. Die ersten paar Seiten hatte ich ein wenig Mühe mit dem Schreibstil, da es sehr viele kurze Sätze gab. Dies hat sich dann aber zum Glück geändert und ich bin durch die Seiten geflogen. Ich konnte manchmal nicht aufhören und habe bis in die Nacht hinein gelesen. Vielleicht auch weil ich mich viel zu sehr gruselte um noch schlafen zu können . Ich würde das Buch vllt schon in die Horrorschiene packen. Allerdings gibt es hier nicht die dafür typischen brutalen Szenen. Eher wird hier auf eine psychologische Art für Gänsehaut gesorgt. Ich kann das Buch wirklich empfehlen ! Von mir verdient das Buch 4 von 5 💫 Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Jahres Highlight

Von: xhouseofbooksx Datum: 04. November 2019

Inhalt: Kate zieht mit ihrem 7 jährigen Sohn Christopher in eine Kleinstadt. Das Geld reicht hinten und vorne nicht, trotzdem versucht Kate, Christopher das best möglichste Leben zu ermöglichen. Trotz aller Schwierigkeiten schlagen sich die beiden irgendwie durch, bis Christopher anfängt Stimmen zu hören und eine Wolke. Die Wolke taucht immer wieder auf und lockt den Jungen in denn Wald. 6 Tage ist er verschwunden, was passiert ist weiß er nicht mehr. Er weiß nur das er ein Baumhaus bauen muss. Bis Weihnachten muss es fertig werden oder etwas schreckliches wird passieren. Meine Meinung: Das Buch beginnt 50 Jahre vor den aktuellen Ereignissen. Dieses kleine Kapitel lesen wir aus der Sicht eines Jungen der ziemlich verwirrt zu sein scheint. Was ist Traum? Was ist Realität ? Diese beiden Sachen kann er nicht mehr aus einander halten. Alles was man dort liest macht einen ziemlich wirren Eindruck , motiviert den Leser aber auf jeden Fall zum weiter lesen, da man unbedingt wissen muss was es damit auf sich hat. Im ersten Kapitel lernen wir dann Christopher und seine Mutter kennen. Beide sind wundervolle Charaktere, besonders Christopher habe ich schnell lieben gelernt. Er ist ein typischer 7 jähriger Junge mit eine Lese schwäche. Das lässt ihn immer wieder an sich zweifeln aber er tut alles um besser und besser zu werden um seine Mutter stolz zu machen. Er ist der typische Junge den alle Eltern gern zum Sohn hätten. Im laufe der Geschichte wächst Christopher an den Ereignissen und auch wenn man seine Veränderung spürt, verliert er seine Gutherzigkeit keine Sekunde. Auch der Zusammenhalt der beiden wird mehr als deutlich. Ich könnte jetzt zu jedem einzelnen Charakter die Christopher und seine Mutter begegnen etwas sagen, aber das wären einfach viel zu viele. Was ich sagen kann ist das jeder Charakter komplett einzigartig ist. Seien es seine 3 Freunde, die beiden Kinder die nicht immer nett zu Christopher sind, die Freunde seiner Mutter, die Lehrer etc. Man merkt wie viel Wert der Autor auf realistische und authentische Charaktere gelegt hat. Man weiß sofort wer dazu ausgelegt ist geliebt zu werden und wen man eher weniger sympatisch findet. Wenn man daran denkt das dieses Buch 900 Seiten umfasst, könnte man vermuten die Geschichte sei an manchen Stellen langatmig oder in die Länge gezogen, dem ist aber bei weitem nicht so. Schon ab Seite 50 nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Danach ist alles ein wenig verwirrend und man bleibt mit einer Menge Fragen zurück. Auf einmal ist alles wieder ruhiger und man lernt neue Charaktere kennen. Außerdem liest man aus Sichten von Charakteren von denen man keine Ahnung hat was diese mit der Geschichte zu tun haben. Oder ob sie überhaupt etwas mit der Geschichte zu haben. Stephen Chbosky hat aber so gute Arbeit geleistet was den Plot der Geschichte angeht, sodass sich nach und nach die Puzzle teile zusammen gefügt haben und man gemerkt hat das diese Randgeschichten eben nicht nur Randgeschichten sind sondern für den Plot sogar sehr wichtig.Hier möchte ich auch anmerken das diese Perspektiven sich super lesen lassen und keines falls langweilig geschrieben sind. Allerdings muss ich gestehen das ich eine Storyline gar nicht verstanden habe. An sich mochte ich die Story dieses Charakters und war auch immer gespannt wie es mit der Person weiter geht, aber am Ende war ich noch verwirrter als vorher. Natürlich liest man das ein oder andere Mal auch aus der Sicht von Christopher. Wer erwartet das man hier einen kindlichen Schreibstil vorfindet der täuscht sich. Der Schreibstil seiner Perspektive ist ziemlich Erwachsenen. Manchmal musste ich mich selbst daran erinnern, dass er erst 7 Jahre alt ist und nicht schon 16. Aber auch hier gilt wieder : Es hat einen bestimmten Grund und wurde bewusst so gestaltet. Auf dem Cover steht "Roman" ich würde es aber in die Kategorie "Horror" einordnen, da die Geschichte und die gesamte Atmosphäre doch sehr, sehr düster ist. Es gab Stellen da ist es mir eiskalt den Rücken runter gelaufen. Auch einfach Dialoge wurden teilweise so gruselig geschrieben, dass es mir Gänsehaut bereitet hat.Generell kann ich den Schreibstil des Autors hier nur loben. Durch den doch sehr bildlichen Schreibstil hatte ich nicht das Gefühl einen Roman zu lesen, sondern dachte teilweise ich schaue einen Horrorfilm von Stephen King. Hier wurde mit so viel Liebe zum Detail gearbeitet das man gar nicht anders konnte als in die Geschichte zu versinken. Zu Beginn hat es mich abgeschreckt das dieses Buch in der 3. Person geschrieben ist. Ich persönlich bin kein großer Fan davon und finde das immer ziemlich verwirrend. Hier war es jedoch kein Problem, sondern hat die Geschichte nur noch besser gemacht und dafür gesorgt das man sich alles viel bildlicher vorstellen kann. Die Plottwists in "Der unsichtbare Freund" sind unglaublich gut gelungen. Manche Sachen kann man sich als aufmerksamer Leser vielleicht denken, andere waren jedoch ein totaler Schock für mich und etwas womit ich gar nicht gerechnet habe. Was mich positiv überrascht ist, ist die Tatsache das ich die Geschichte noch gut fand, als langsam raus kam worauf alles hinausläuft. Normalerweise kann ich mit sowas gar nichts anfangen und finde die Umsetzung jedes mal schrecklich. Hier war das jedoch anders. Ich habe jede einzelne Seite verschlungen und geliebt. Was vielleicht daran lag das es einem nicht so penetrant auf die Nase gebunden wird. Mein Fazit: Ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, welches atmosphärisch so gut geschrieben ist. Mit "Der unsichtbare Freund" hat Stephen Chbosky ein Buch geschrieben von dem ich nicht wusste, dass ich es brauche bis ich es gelesen habe. Unglaublich spannend, gruselig und perfekt für alle Fans von Stephen King. Wenn es nach mir ginge hätte das Buch nochmal 900 Seiten länger sein können.

Unheimliche Mystery - ziemlich schräg, aber spannend!

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 06. December 2019

Mysteriöse Vorgänge und ein Kampf um Gut und Böse… Auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Freund sucht Kate Reese zusammen mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher nach einem sicheren Versteck – dieses findet sie in dem Örtchen Mill Grove in Pennsylvania. Mill Grove ist abgelegen und umgeben von dichtem Wald – es gibt nur eine Hauptstraße, die lang durch den Ort führt. Doch kurz nach dem Umzug hört der kleine Christopher plötzlich eine Stimme und beginnt mysteriöse Zeichen zu sehen – diese führen ihn geradewegs in den Wald… Daraufhin bleibt der Junge sechs Tage lang spurlos verschwunden und taucht plötzlich nahezu unverletzt wieder auf, jedoch ohne Erinnerung an die letzten Tage. Jedoch merkt Christopher schnell, dass er plötzlich besondere Fähigkeiten zu haben scheint. Und er muss unbedingt ein Baumhaus bauen. Warum, weiß er nicht. Nur dass alles davon abhängt. Nach und nach erfährt Christopher, was es damit auf sich hat und plötzlich steht die Existenz des ganzen Ortes auf dem Spiel. Ein Kampf um Gute und Böse beginnt… „Ehrfürchtig schaute er hinauf zum Himmel. Die Wolke war RIESIG. Das Lächeln hatte ZÄHNE. Ein glückliches LÄCHELN. Christopher strahlte, als der Donner krachte. Und er folgte dem Wolkengesicht. Von der Sachgasse. Auf den Weg. Hinein in den Missionswald." – Seite 43, eBook …und damit verschwindet der siebenjährige Christopher Reese für sechs Tage spurlos. Auf dieses besondere Buch bin ich durch die interessante Inhaltsangabe gestoßen und dem Werbeslogan „Stephen King meets Stranger Things“. Dieses trifft tatsächlich zu – denn die Geschichte entwickelt sich völlig abgefahren. Doch zunächst zum Beginn: Schon auf den ersten Seiten wird eine sehr unheimliche Atmosphäre spürbar, die sich bis zum Ende hin hält. Ähnlich wie Stephen King siedelt Stephen Chbosky seine Geschichte in einem anfangs normalem Umfeld an, in dem nach und nach das Grauen einzieht. Schnell wird klar, dass Mill Grove alles andere als idyllisch ist und Unheimliches verbirgt… Das Buch ist mit seinen 912 Seiten schon etwas umfangreich, allerdings lässt sich die Geschichte flüssig lesen. Sie ist gespickt mit vielen kleinen Details, was aber gut passt – man kann die Vorgänge in Mill Grove sehr gut verfolgen, besonders den Weg der Hauptfigur – dem siebenjährigen Christopher. Aber auch einige Nebenfiguren spielen hier eine zentrale Rolle. Die alte Frau schwieg einen Moment, dann lächelte sie Christophers Mutter zu. „Alles ist falsch. Sie spüren es doch auch.“ Christophers Mutter starrte sie an und bekam Gänsehaut an den Armen. – Seite 346, eBook Die gesamte Handlung steckt voller Überraschungen. Man erfährt ziemlich schnell, was es wirklich mit dem Baumhaus auf sich hat. Schon hier wird es langsam skurril, aber interessant. Während ich die ersten beiden Drittel unheimlich gut gelungen fand, wurde es mit im letzten Drittel tatsächlich zu abgefahren und überladen – gleichzeitig zieht sich die Story dort etwas. Leider dämpft dieses meine Begeisterung ein kleines bisschen. Weniger wäre hier mehr gewesen. Positiv jedoch ist der tolle, flüssig zu lesende Schreibstil und die unheimliche und dunkle Atmosphäre, die sich durch den ganzen Roman zieht. Auch die Horror-Elemente sich reichlich vorhanden und gut platziert. „Ist hier jemand?“, fragte sie laut. Schweigen. Still und atmend. – Seite 244, eBook Mein Fazit: Ein außergewöhnliche Mystery-Story, in dem der Horror nach und nach Einzug erhält. Gelungen ist die unheimliche Atmosphäre, die detailreichen Schilderungen und die starken Charaktere. Die ersten beiden Drittel habe ich voller Begeisterung gelesen, im letzten Drittel wurde es mir dann etwas zu skurril und überladen – daher ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten empfehlenswert für alle Mystery- und Horrorfans!

Stephen King meets Haruki Murakami

Von: MP Datum: 03. December 2019

Das Buch hat mir sehr gefallen und zwar vor allem wegen der ominösen Atmosphäre, die ich an Büchern von King und Murakami schätze. Eine kleine Stadt, eine Mutter, die dort mit ihrem Sohn Zuflucht sucht und das Gefühl, dass dort etwas nicht stimmt, dass wir mit den Protagonisten teilen. Das Buch ist voller Twists und Überraschungen und es liest sich schnell und mit viel Vergnügen. Das Einzige was mir nicht gefallen hat, ist das Ende. Es handelt sich bei dem Werk um gut 800 Seiten und die letzten 100-150 fühlen sich für mich überflüssig. Das Finale ist so ausgedehnt, dass es nicht mehr spannend ist. Trotzdem finde ich das Buch lesenswert und freue mich auf nächstes Buch des Autors!

Fantasy hautnah

Von: Claire-Marie Altrock Datum: 30. November 2019

"Der unsichtbare Freund" hat mich von vornherein in seinen Bann gerissen. Der Autor führt den Leser realistisch in die Welt der Charaktere und wie von selbst versteht man, wie alles funktioniert. Der phantastische Teil wirkt völlig natürlich und lässt sich fließend lesen. Es fällt sehr leicht, sich in den kleinen Christopher hineinzuversetzen und ich konnte das Buch kaum noch weglegen. Zunächst wirken die über 700 Seiten wie ein riesiger Berg, doch in kürzester Zeit kommt man voran. Allerdings verlor das Buch gegen Ende sehr an Lesefluss. Zu Beginn hatte die Thematik mich sehr gefesselt, wurde gegen Ende jedoch immer abstrakter, häufig fiel es schwer, alles nachzuvollziehen. Am Anfang konnte ich mir die Handlung sehr gut bildlich vorstellen, mich hineinversetzen, doch mit der Zeit war dies immer weniger möglich. Das Buch findet ein sinnvolles Ende, lässt den Leser aber überfordert zurück, da die Handlung immer undurchschaubarer wurde. Insgesamt eine gelungene Geschichte, die gegen Ende nachlässt.

Ein kleiner Junge rettet die Welt - gelungene Unterhaltung für Mystery-Fans

Von: Tigger Datum: 26. November 2019

Neu ist der Stoff des Romans - der Kampf Gut gegen Böse - natürlich nicht, aber in diesem Mystery-Roman tritt ein Siebenjähriger zur Weltrettung an. Und das ist schon etwas Besonderes. In der Umsetzung hat mich der Roman an eine Kreuzung von Neil Gaimans "Coraline" und Stephen Kings "The Stand" erinnert. Mich hat der Roman gut unterhalten und ich kann ihn anderen Mystery-Fans empfehlen. Auch wenn das Werk teilweise etwas weitschweifig ist und mir die religiösen Bezüge zu stark waren, denn letztlich handelt es sich um eine Erzählung über zwischenmenschliche Verletzungen und Vergebung und die hätte sich auch ohne/mit weniger Gott und Teufel erzählen lassen.

Un-sichtbar un-d un-heimlich

Von: Schatzdose Datum: 26. November 2019

Dieses Buch hat mich von den ersten Seiten an in seinen Bann gezogen. Die Mutter, die mit ihrem Sohn immer wieder vor häuslicher Gewalt fliehen muss. Der Junge, der im Wald verschwindet und erst nach Tagen zurück kommt. Die Erlebnisse im Wald haben mich schon am Anfang erschauern lassen. Die Geschichte liest sich, als wäre sie von Stephen King geschrieben - vielleicht sogar noch besser, weil ich manchmal mit den Büchern von Stephen King auch gar nichts anfangen kann. Lediglich das Ende fand ich etwas langatmig. Das wäre auch kürzer gegangen. Trotzdem vergebe ich vier von fünf Sternen.

Viel zu gruselig für „Roman“ - dafür richtig gut geschriebene, spannende Horrorgeschichte!

Von: Leserattenmama Datum: 26. November 2019

Ein Buch, das mich schon nach wenigen Seiten gepackt hat - und das ich nur im Hellen lesen konnte, da es so subtil die Angst vor dem Bösen allgegenwärtig macht! Die Grenzen zwischen Gut und Böse; zwischen Realität und Fiktion verlaufen, wie es das Cover wunderbar passend verdeutlicht. Es ist für mein Empfinden kein Roman, sondern eher eine Horrorgeschichte mit einer guten Prise Fantasy. Der kleine David ist vor 50 Jahren unter mysteriösen Umständen in Mill Grove verschwunden; nun ist es Christopher, 7 Jahre alt - der zum Glück nach einer Woche wieder auftaucht, aber völlig verändert ist. Wie ausgewechselt. Wie besessen. Wie sein Vater?! Den hat er vor Jahren verloren... sowohl seine Mutter Kate aus auch der Sheriff, den ein alter Fall um ein kleines Mädchen nicht loslässt, versuchen, das Geheimnis des Missionswaldes zu verstehen... Mit über 900 Seiten ein echt starkes Stück- es lohnt sich!!

Ein ergreifender Fantasy-Thriller

Von: Pusteblume Datum: 26. November 2019

Der Roman „Der unsichtbare Freund“ von Stephen Chbosky ist ein besonderer Fantasy-Thriller. Normalerweise laufe ich an diesem Genre vorbei. Doch „Der unsichtbare Freund“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Christopher Reese, ein achtjähriger Junge, ist der Held in diesem Roman. Zusammen mit seiner Mutter, Kate Reese, zieht er nach Mill Grove, einer Kleinstadt in den USA. Das Herzstück dieser Stadt ist der Missionswald. Dort verschwindet Christopher. Nach sechs Tagen taucht er wieder auf. Er kann sich nicht daran erinnern, was ihm in diesen Tagen widerfahren ist. Doch sein Verhalten ist auffällig: Vor seinem Verschwinden war er lernschwach. Jetzt ist er ein sehr guter Schüler. Zusammen mit seinen Freunden Special Ed, Mike und Matt geht er seinem Auftrag nach und baut ein Baumhaus, das zur Tür in eine Fantasiewelt wird. Während die Atmosphäre in Mill Grove immer aggressiver wird und sich eine „Grippe“ ausbreitet, versucht Christopher die reale Welt zu retten. Es droht ein Krieg zwischen gut und böse. Es ist schwer, dieses dicht und komplex geschriebene Buch in wenigen Sätzen zusammenzufassen und ihm so gerecht zu werden. Die Schicksale der Menschen in Mill Grove greifen ineinander und vernetzen sich. Die Spannung ist mit Händen zu greifen und man kann das Buch kaum aus den Händen legen. Die Sprache von Stephen Chbosky ist dicht und mit klaren und einfachen Sätzen treibt sie die Spannung noch zusätzlich voran. Das Buch ist schnell und rasant und zieht mich als Leserin schnell in seinen Bann. Ein großartiger Lesegenuss!

Wer ist der unsichtbare Freund?

Von: SusanK Datum: 26. November 2019

Nachdem sich ihr Ehemann wegen Depressionen in der Badewanne die Pulsadern aufgeschnitten hat, gerät Kate offenbar immer wieder an die falschen Männer. Und darum flieht sie auch mitsamt ihrem siebenjährigen Sohn Christopher vor dem nächsten gewalttätigem Freund nach Mill Grove, einer abgeschiedenen Kleinstadt, in der sich alles zum Guten zu wenden scheint. Nachdem Christopher sechs Tage verschwunden war, taucht er plötzlich wieder auf, kann sich an nichts erinnern, hat aber plötzlich neue erstaunliche Fähigkeiten, seine Mutter gewinnt in der Lotterie und Chris schließt Freundschaften. Doch warum soll er plötzlich ein Baumhaus im Wald des Bauunternehmers noch vor Weihnachten fertig stellen? Hat Christopher vielleicht sogar die psychischen Probleme seines Vaters geerbt? Und was hat es mit dem "netten Mann" auf sich, der ständig aus dem Nichts heraus mit ihm redet? Was zunächst wie ein netter Roman aus dem USA erscheint oder wer einen Thriller erwartet hat, wird von dem zweiten Roman von Stephen Chbosky schwer überrascht, denn die Geschichte entwickelt sich von einem fiktiven Roman hin zum blanken Horror - oder auch dem immerwährenden Märchen und dem Kampf zwischen Gut und Böse. Langsam und bedächtig, doch mit einer großen Sprachgewalt, baut der Autor den Plot auf und überzeugt mit seinen bildgewaltigen Darstellungen, die beim Leser starke Gefühle auslösen. Manches Mal hätte ich mir gewünscht, das Buch hätte nicht mehr als 900 Seiten, denn ich wollte endlich die Auflösung erfahren und wieder aufatmen können! Im letzten Abschnitt ändert sich der Stil dann aber völlig: Die Ereignisse überschlagen sich, ständig gibt es neue Wendungen und der Leser wird in ein Wechselbad der Gefühle geworfen, in dem bald nicht mehr klar ist, wer gut und böse ist und wem man noch trauen kann. Von einer realen Umwelt gleitet die Geschichte immer mehr ab in eine phantasiehafte Märchenwelt , in der volle Konzentration gefordert war, um nicht den FAden zu verlieren. Das Ende selbst ist durch den klaren (positiven) Ausgang von Christophers Abenteuer befriedigend, in dem sich auch alle vorher offenen Fragen lösen und zu einem großen Ganzen verbinden, bleibt aber im immerwährenden Kampf offen, was mir gut gefällt. Wie bereits angesprochen, gelingt es Chbosky, eine durchgängig hohe Spannungskurve durchzuhalten, die das Buch - trotz seiner Dicke - zu einem wahren Pageturner macht. Obwohl Christopher natürlich die eigentliche Hauptperson des Romans ist, werden immer wieder andere Personen in den Mittelpunkt der Handlung gestellt, so dass der Leser ein umfassendes Bild erhält und durch den Perspektivwechsel gut die verschiedenen Charaktere und ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen kann. Die Protagonisten sind authentisch, mehrdimensional und mit großer Empathie und viel Liebe beschrieben. Sie sind für den Leser nicht nur gut vorstellbar, sondern man glaubt schon bald, ein weiterer Einwohner von Mill Grove zu sein, der am Kleinstadtleben teilnimmt. Allerdings scheint mir Christopher ein bisschen ZU reif für seine sieben Jahre zu sein. Der Wandel einer fast banalen Handlung hin zum überraschend Bösen, von einer fast realen Umwelt hin zum blanken Horror, erinnert an Stephen Kings beste Zeiten. Fans des Genres kommen bei "Der unsichtbare Freund" voll auf ihre Kosten!

Mystisch, gruselig, spannend, nervenaufreibend … eine packende und fantastische Geschichte

Von: EvelynM Datum: 26. November 2019

Kate Reese und ihr 7jähriger Sohn Christopher flüchten sich vor ihrem schlagenden Freund Jerry in den kleinen Ort Mill Grove in Pennsylvania. Mill Grove scheint wie gemacht zu sein, um sich von der Außenwelt abzuschotten. Umgeben vom Missionswald fühlen sich die beiden ganz wohl in ihrem neuen Zuhause. Doch die Idylle trügt. Zunächst hört Christopher eine zischende Stimme und dann verschwindet er 6 Tage lang im Wald. Kate kommt fast um vor Sorge um ihren Sohn. Als er endlich unversehrt, aber ohne Erinnerung zu ihr zurückkehrt, ist sie überglücklich. Doch danach verändert sich Christopher – aus dem einstigen „Sonderschüler“ wird ein Einserschüler und er verfügt plötzlich über sonderbare Fähigkeiten. Zudem können sich beide über einen ansehnlichen Lottogewinn freuen und führen endlich ein vermeintlich sorgenfreies Leben. Hinter dem Rücken seiner besorgten Mutter baut Christopher mit seinen Freunden im Missionswald ein Baumhaus, in das er immer wieder heimlich zurückkehrt. Dann passieren unheimliche Dinge, die nicht nur Einfluss auf den Jungen und seine Mutter haben, sondern auch die ganze Gemeinde zu erfassen scheinen. Was geht in diesem mysteriösen Wald vor sich? Droht Christophers Geist im Wahn zu versinken? Oder lauert hinter den Bäumen das Böse? Eine Frage stellte ich mir recht schnell: handelt es sich bei dem Roman um das Genre Horror, Fantasy, Mystery oder gar um einen Thriller? Um es vorwegzunehmen: meiner Meinung nach steckt von allen 4 Genres jede Menge „guter Stoff“ in diesem Buch! Gut, das Buch hat über 700 Seiten und zwischendurch weist es Längen auf. Doch langweilig wurde mir nie. Über allem schwebte ein großes Fragezeichen und ich wollte dem Geheimnis um Christopher, der seltsamen Stimme und dem Missionswald unbedingt auf die Schliche kommen. So habe ich mich durch die Seiten gegruselt, gerätselt, erschrocken, mit Christopher mitgelitten und bin wunderbaren Menschen und ebenso böswilligen und selbstgerechten begegnet. Ein Wald eignet sich stets für unheimliche, bedrohliche Szenen sowohl im Genre Thriller als auch für Fantasy- und Mysterieromane. Die Dunkelheit, unheimliche Geräusche, der harzige Geruch und eine gewisse Bedrohung, sich darin zu verlaufen…

Gelungener Horror-Thriller mit Potenzial zum Verfilmtwerden

Von: ZimtundZucker Datum: 25. November 2019

Auf der Flucht vor deren brutalen Freund Jerry, gelangen der siebenjährige Christopher und seine Mutter Kate nach Mill Grove, einer Kleinstadt in Pennsylvania. Da Kate, die stets Geldsorgen hat, schnell einen Job findet, bleiben die beiden dort. Christopher aber merkt bald, dass er von jemanden beobachtet wird und verschwindet schließlich für 6 Tage im Wald. Nachdem er ohne Erinnerungen an die vergangenen Tage und vermeintlich unbeschadet zurückkehrt, passieren die wundersamsten Dinge. Christopher, der sonst große Probleme in der Schule hatte, schreibt jetzt fehlerfrei Tests, seine Mutter gewinnt im Lotto, sodass sie all ihre Schulden los sind und das erste Mal in ein eignes Haus ziehen können. Alles könnte zum ersten Mal perfekt sein, wenn nur nicht diese schrecklichen Kopfschmerzen wären und der Auftrag des netten Mannes bis Weihnachten im Wald ein Baumhaus zu bauen, da er nur so den Tod aller Bewohner von Mill Grove verhindern könne. Wer aber ist der nette Mann? Hat er wirklich nur Gutes im Sinn? Ist er stark genug Christopher vor der zischenden Lady zu beschützen? Zu wem gehört das Kinderskelett, das Christopher zielgerichtet im Wald ausgräbt? Und wird er das Baumhaus rechtzeitig fertigstellen können? Mit seinem neusten Roman liefert Stephen Chbosky ein Werk ab, das so sicher auch gut als Film funktionieren könnte. Hier hat Chbosky auch schon reichlich Erfahrung sammeln können, da er nicht nur Autor des Bestsellers "Vielleicht lieber morgen" (engl. Perks of Being a Wallflower) ist, sondern auch das dazugehörige Drehbuch geschrieben und sogar Regie geführt hat. Durch die Art, wie Chbosky Spannung aufbaut, merkt man, dass er die filmische Umsetzung wohl auch immer ein bisschen im Hinterkopf hatte. Und ja, spannend ist sein Roman in jedem Fall- man möchte einfach erfahren, was dem Protagonisten Christopher in den Tagen seines Verschwindens passiert ist und was ihn, seine Mutter, seine Freunde und den ganzen Ort erwartet. Durch die vielen handelnden Personen (Christopher, seine Mutter Kate, der Sheriff, Mary Katherine, Special Ed …), deren (Hintergrund-) Geschichten teilweise in mehreren, mal kürzeren und mal längeren POV-Kapiteln dargestellt werden, gewinnt der Roman an Tiefe. Manchmal kann dies auch etwas verwirrend wirken. Christopher und seine Geschichte aber sind der rote Faden, weil jede Person in irgendeiner Verbindung zu ihm steht. Am Ende kommen alle Stränge zusammen und es ergibt sich ein großes Ganzes. Ohne zu viel von der Handlung zu verraten: nicht immer ist alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Roman liest sich anfänglich wie ein Mystery-Thriller, erhält aber relativ schnell und insbesondere gegen Ende eine christlich-religiöse Komponente. Der Kampf Gut gegen Böse hält hier aber auch ein paar Überraschungen bereit und es kommt nicht zum allseits bekannten „der Held haut die Bösen im Alleingang weg“ – man kann definitiv nicht sagen, dass man das Ende so schon mal irgendwo gesehen/gelesen/gehört hat. Sprachlich ist der Roman auch gut, obwohl es vereinzelt Übersetzungen gibt, die ich nicht so ganz gelungen finde: „Der Mann in der Pfadfinderinnenkluft zerrte sich in die Büsche.“ (e-book, S. 685). Ist hier ‚verzog‘ gemeint? Das kam aber wirklich nur vereinzelt vor und ist eher meckern auf hohem Niveau. Alles in Allem ist „Der unsichtbare Freund“ ein durchaus lesenswerter Roman, der mit seinem großen Umfang (print 920 Seiten), seiner abwechslungsreichen Geschichte (viele verschiedene POV-Kapitel) und überraschenden Wendungen für reichlich spannenden Lesestoff sorgt. Das Ende hätte, wie auch bei vielen Stephen-King-Romanen, die Chbosky inspiriert haben, etwas kürzer gefasst werden und somit an Tempo und Spannung gewinnen können.

Der unsichtbare Freund von Stephen Chbosky

Von: Stefanie Ruthe Datum: 25. November 2019

Das Buch handelt von dem siebenjährigen Christopher und seiner Mutter, die nachdem sie von Ihrem aktuellen Freund geschlagen wurde, mit ihrem Sohn über Nacht in das Städtchen Mill Grove flieht. Von außen macht die Stadt einen guten Eindruck auf die Beiden, da es dort eher ruhig zugeht und die meisten Menschen dort freundlich und hilfsbereit erscheiben verstärkt durch ihren nach außen getragenen Glauben. Jeder kennt Jeden und oberflächlich verstehen sich auch alle sehr gut. Doch schon durch den Epilog erfahren wir, dass irgendewas in dieser Stadt vor sich geht. Dies bewahrheitet sich spätestens als Christopher in dem angrenzenden Wald führ mehrere Tage verschwindet und dann plötlich wieder auftaucht und keine Probleme mehr in der Schule hat. Keine Legasthenie mehr und schwerere Matheaufgaben rechnet er im Kopf. Ab dem Wiederauftauchen von Chritopher verändern sich einige Dinge in seinem Leben und das seiner Mutter, aber auch Nach und Nach im Leben der anderen Stadtbewohner, über die wir dann auch so einige interessante Dinge erfahren. Alles scheint mit einem Baumhaus und Ereignissen von vor 50 Jahren zusammenzuhängen.  Ich muss sagen, dass ich mich gerade am Anfang des Buches (den Epilog ausgenommen) etwas schwer getan habe richtig in die Geschichte einzusteigen. Das hat sich aber nach einigen Seiten geändert, da die Handlung immer mysteriöser wurde und ich unbedingt herausfinden wollte was da so vor sich geht. Die Geschichte baut sich nur langsam auf und ist für den ein oder anderen Leser vielleicht zu langatmig. Aber gerade im letzten Drittel passieren unglaublich viele Dinge mit zig Windungen. Allgemein hat mich die Story sehr an Stranger Things, Geschichten von Stephen King und teilweise Filme von Tim Burton erinnert. Ich bin auch der Meinung, dass man daraus eine super TV-Serie machen könnte, da ich schon beim Lesen das Gefühl hatte vor meinem geistigen Auge eine komplette Serie ablaufen zu sehen mit einem Fortsetzung folgt zwischen den Kapiteln. Das Einzige was ich zu bemängeln habe, ist das Ende, das für meinen Geschmack etwas zu religiös ausgefallen ist. Trotzdem bereue ich nicht das ebook gelesen zu haben und würde es an Leser empfehlen, die sich nicht von vielen Seiten und einem langsameren Spannungsaufbau abschrecken lassen.  Viel Spaß beim Lesen!

King-Niveau

Von: Yvonne S. Datum: 25. November 2019

In "Der unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky geht es um den 7-jährigen Christopher, der droht in einer Parallelwelt zwischen Gut und Böse gefangen zu werden. Die Spannungskurve baut sich langsam auf und erst gegen Mitte des Buchs erahnt man was die Kernhandlung ist. Die abgefahrene Story an sich, aber auch der Schreibstil und die authentischen Mono- und Dialoge der wirklich vielen Charaktere erinnert sehr an Stephen King. Als großer King-Fan ist das als Lob zu werten. Das Buch erfordert viel Aufmerksamkeit und ist mit seiner verworrenen Handlung nichts für Zwischendurch. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen Christopher und alle anderen wirklich großartig beschriebene Charaktere auf dieser ungewöhnlich gruseligen und nervenaufreibenden Geschichte zu begleiten. Auf eine Verfilmung wäre ich sehr gespannt, Chobsky schafft im Buch durch seine ausgeprägten Beschreibungen wahre Gruselbilder im Kopf. Alles im allem klare Leseempfehlung!

schon lange nicht mehr so gefesselt gewesen

Von: Saskia Datum: 25. November 2019

Wer Spannung sucht, ist hier genau richtig! Mich hat es teilweise gegruselt beim Lesen. Gut und Böse vermischen sich hier so verwirrend miteinander, man weiß absolut nicht, wie es ausgehen könnte und ist, nach anänglichem Plätschern der Handlung, irgendwann doch so mitgerissen, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Eine echte Empfehlung!

Spannend und gruselig

Von: MaraSchreibt Datum: 25. November 2019

Dieser 912 Seiten starke Roman hat mich von Anfang an an Stephen King erinnert. Es gibt einige „typische“ Motive und ich finde auch die Grundstimmung ähnelt so manchem King-Roman. Es hat mich daher nicht überrascht, dass der Autor im Nachwort darauf verweist, von ihm inspiriert worden zu sein. Allerdings handelt es sich hier nicht um einen Abklatsch. Soweit ich das sagen kann, ist die Geschichte etwas ganz Neues. Die Idee gefällt mir gut. Es gib einige schöne und teilweise überraschenden Wendungen und mir gefällt der Wechsel bzw. die Verbindung zwischen Realität und Fantasiewelt. Die Figuren sind toll. Von manchen hätte ich mir etwas mehr gewünscht, besonders von Christophers Freunden. Leider kommen die im zweiten Teil viel zu kurz. Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich. Dem Autor gelingt es lange die Spannung zu halten, allerdings nicht über den kompletten „Showdown“, was daran liegt, dass dieser etwa in der Mitte des Romans beginnt und sich dann fast über den ganzen Rest erstreckt. Es passiert einfach zu viel. Irgendwann habe ich tatsächlich mal gedacht: „Wow, das ist eigentlich total heftig und gruselig, aber es geht nicht mehr an mich ran.“ Ich denke es wird einfach zu lange versucht die Spannung ganz oben zu halten, so dass es dann trotz gutem Erzähltempo ein bisschen zieht. Hier hätte sicher ein bisschen gestrafft werden können und die ein oder andere Wendung hätte man streichen sollen. Das Ende hingegen war dann etwas schnell abgehandelt. Da hätten ein bisschen mehr Details für einen runderen Schluss gesorgt. Zumal ich nicht ganz sicher bin, was ich davon halten soll… Alles in allem habe ich dieses recht lange eBook aber ziemlich schnell gelesen, was natürlich dafür spricht, dass es mich gefesselt hat. Dennoch hätten dem Roman an manchen Stellen ein paar Kürzungen gutgetan. Für Fans von Stephen King und/oder „Stranger Things“, dürfte es die richtige Lektüre sein.

Super Spannend!

Von: Nisi Datum: 24. November 2019

Die Bezeichnung Roman passt nicht. Das Buch ist eher ein Thriller. Ich habe daher auch etwas anderes erwartet, wurde jedoch positiv überrascht. Die Geschichte ist einfühlsam, aber auch super spannend und fesselnd. Ich konnte das Buch nur schwer zur Seite legen. Absolut empfehlenswert!

Mein erster Chbosky - gewiss nicht mein letzer!

Von: SteWe Datum: 24. November 2019

Spannend bis zum Schluss! "Der unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky war mein erster Roman des Autors. Von seinem Schreibstil bin ich sehr angetan. Schon nach wenigen Seiten ist man mittendrin. Zeile für Zeile ließt es sich leicht von Seite zu Seite ohne dabei an Spannung zu verlieren. Wer Stephen King und Geschichten wie Stranger Things oder Dark mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Für mich gab es, trotz der über 900 Seiten, keine langeweile und war genau das richtige für die "dunkle Jahreszeit" und gemütliche Leseabende. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Chbosky.

Eher Thriller

Von: Wuschel Datum: 23. November 2019

Das Buch ist für mich kein Roman. Er geht eher in die Richtung fantasy oder Thriller. Es wiederholen sich häufig die Sätze. Der Schreibstil ist gut aber langwierig.

Zu empfehlen

Von: HeikeLP Datum: 23. November 2019

Das Buch ist eine Mischung aus Realität und Fiktion. Normalerweise überhaupt nicht meine Lieblingskategorie. Aber der Autor schafft es einen in das Leben von Christopher und seiner Mutter zu nehmen. Manchmal zwar ein bisschen zu viel fern der Realität aber der Stil ist super. Man kann sich hineinversetzen, sich selbst genau vorstellen, wie alles aussieht. Es ist aussergewöhnlich ,muss aber sagen mal was anderes und ich bereue es nicht, dafür meine Zeit genutzt zu haben.

Nichts für schwache Nerven

Von: Rebecca Leppelt Datum: 22. November 2019

Dieses Buch sollte einen Hinweis haben, dass es für Menschen mit schwachen Nerven nicht unbedingt geeignet ist und Gewaltszenen enthält. Die Story selbst ist sehr fesselnd. Es ist eine Mischung aus Thriller, Horror und Fantasy. Irgendwann ab der Mitte kommt man sich so vor, als wäre das Buch eine Vorlage für einen neuen Tim Burton Film in Kooperation mit Quentin Terentino! Es ist eine Mischung aus Alice im Wunderland und Coraline hinter dem Spiegel, nur eben für Erwachsene!

Spannend und unvorhersehbar

Von: NiAlLa Datum: 19. November 2019

Christopher flieht mit seiner Mutter Kate vor ihrem Ex freund in ein kleines Städtchen Namens Mill Grove, es scheint alles ok bis Christopher im Wald verschwindet und nicht nur verändert wieder kommt sondern auch einen unsichtbaren Freund kennen lernt. Dieser Freund braucht seine Hilfe und so bekommt der Junge eine Aufgabe die er mithilfe von Freunden erledigen muss, ansonsten werden alle sterben. Anfangs zieht sich das Buch meiner Meinung nach etwas, wenn man dann aber erst mal drin ist, ist es sehr spannend und man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen sondern einfach nur Wissen wie es weitergeht. Das Buch lässt sich vom Schreibstil her sehr gut lesen und die Geschichte ist nicht vorhersehbar und somit noch spannender. Es erinnert mich vom Stil her sehr an Stephen King,wer also gerne diese Art von Büchern liest dem kann ich "Der unsichtbare Freund" nur empfehlen. Ich würde es auch nicht als normalen Roman einordnen sondern eher eine Mischung aus Roman,Krimi und Thriller, auf jeden Fall eine sehr gute Mischung. Ich kannte den Autor vorher nicht und werde mir nun auch mal seinen Namen merken denn dieses Buch hat mich überzeugt.

Seit langem mal wieder richtig gegruselt

Von: Elfentroll_books Datum: 17. November 2019

"Der unsichtbare Freund" von Stephen Chbosky war mein erster Roman des Autors und hat mich total in den Bann gezogen. Der Autor erinnert vom Stil her an die früheren Werke von Stephen King. Fans von Mystery, Horror und Serien wie "Stranger Things" kommen hier voll auf ihre Kosten. Zur Story: Der 7-jährige Christopher zieht mit seiner Mutter in einen friedlichen Ort um, da diese vor ihrem gewalttätigen Freund fliehen muss. Doch so friedlich und schön wie es Anfangs erscheint, soll es leider nicht bleiben. Christopher wird von einer magischen Stimme gerufen, folgt ihr in den Wald und bleibt 6 Tage verschwunden. Er taucht unverletzt wieder auf, ist aber total verändert. Er hört weiter Stimmen, die ihm befehlen, ein Baumhaus zu bauen, sonst würde etwas Schreckliches geschehen. Er wird immer eigenartiger und man kann beim Lesen seine Gedanken, seine Gefühle und Ängste quasi mitfühlen. Manchmal ziemlich verstörend. Fazit: Seit langem mal wieder ein richtig spannendes Buch. Ich bin begeistert. Klare Leseempfehlung und angenehmes Gruseln.

Horrormärchen

Von: Ramses18 Datum: 17. November 2019

Christopher und seine Mutter Kate müssen ihr Zuhause verlassen, da Kate von ihrem Lebenspartner geschlagen wird. Sie lassen sich in einem kleinen Städtchen in einem anderen Bundesstaat nieder. Kate findet einen Job und Christopher die ersten Freunde. Alles läuft sehr gut für die beiden, bis Christopher eines Nachts verschwindet und erst nach sechs Tagen wieder auftaucht. Er hat keine Erinnerungen an diese Tage und nachher ist nichts mehr, wie es vorher war. Meine Meinung: Ich lag noch nie so falsch mit einem Thriller wie bei diesem. Nach dem Klappentext habe ich mit einem mysteriösen und spannenden Thriller gerechnet. Eher treffend wäre für mich Horror, Richtung Zombie und Märchen. Nicht, dass es nicht spannend wäre. Es ist spannend geschrieben, aber für meinen Geschmack viel zu unrealistisch und weit schweifend. Da wäre weniger mehr gewesen. Meiner Meinung nach hätte man dieses Buch zur Hälfte kürzen können, dann hätte ich nicht so viele Sätze überspringen müssen. Die Charaktere und Handlungen werden alle sehr gut beschrieben. Das Cover ist auffällig und passt sehr gut zur Geschichte. Dies ist ein Buch, das ich nur Lesern empfehlen kann, die gerne langatmige, ausschweifende und brutale Märchen lesen. 2 Sterne von mir.

Spannung für Herbstnächte

Von: Anna Ah Datum: 16. November 2019

"Der unsichtbare Freund" ist ein wirklich guter Roman, der die Spannung von Anfang bis Ende hält. Zuerst fiel mir die Gemeinsamkeit zu Stephen Kings ES auf – unheimliche Geschehnisse in zeitlich wiederkehrenden Abständen, Kinder, die verschwinden, eine Gruppe Freunde, die gegen das Böse kämpfen wollen. Und dennoch ist dieser Roman ganz anders. Die Spannung spitzt sich bis zum Weihnachtstag immer mehr zu. Ab und zu dachte ich mir, jetzt könnte die Geschichte zu Ende sein, aber Chbosky nimmt im Verlauf immer wieder neue Biegungen, die die Geschichte in ein anderes Licht rücken. Immer wieder fragt man sich, wer wohl der Gute und wer der Böse ist. Die Verbindung zwischen der realen Menschenwelt und der Fantasiewelt, wie er sie nennt, die Verbindung zwischen Gut und Böse, ist wirklich gut dargestellt. Es wird deutlich, dass es das Gute nicht ohne das Böse geben kann. Das Ende war für meinen Geschmack ein wenig zu weit hergeholt, vor allem der Epilog. Dennoch ist "Der unsichtbare Freund" ein wunderbares, spannendes Buch, das perfekt ist für die dunklere Jahreszeit. Eine absolute Empfehlung!

Unglaublich fesselnd und spannend

Von: Alexandra D. Datum: 15. November 2019

Die alleinerziehende Kate flieht mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher vor ihrem gewalttätigen Freund. In dem kleinen Örtchen Mill Grove in Pennsylvania scheinen sie einen sicheren Ort gefunden zu haben: nur eine Straße und ringsherum Wald. Doch die Ruhe währt nur kurz: Christopher hört plötzlich eine Stimme und wird magisch von dem Wald angezogen. Sechs ganze Tage bleibt er verschwunden und taucht plötzlich wieder auf. Er ist äußerlich unverletzt, aber doch wie ausgewechselt. Wo war er? Was ist mit ihm geschehen? Und warum ist er jetzt so gut in der Schule, wo er sich doch vor dem Verschwinden so schwer getan hat? Er selbst kann sich an nichts mehr erinnern. Er weiß nur, dass es seine Aufgabe ist, ein Baumhaus zu bauen – bis Weihnachten, denn sonst werden alle Einwohner von Mill Grove sterben… „Der unsichtbare Freud“ von Stephen Chbosky ist meiner Meinung nach kein Roman, sondern ein sehr mitreißender und spannender Thriller. Beim Lesen der Story hatte ich fast durchgängig Gänsehaut und konnte gar nicht so schnell umblättern, wie ich gerne wollte. Dabei habe gar nicht gemerkt, wie viele Seiten das Buch eigentlich hat (ich habe das E-book gelesen). Die Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich teilweise sogar im realen Leben mit einem Angriff gerechnet und mich ängstlich umgesehen habe. Oder, wenn jemand unmöglich war, dachte ich mir „Oh, der hat auch das Fieber“….. Fazit: komplett anders als erwartet, nichts für schwache Nerven, unbedingt lesen!

Mega Spannend

Von: Sunny Datum: 14. November 2019

Wow was für ein Buch. Die Geschichte um den kleinen Christopher ist sowas von spannend. Immer wenn man dachte jetzt löst sich die Geschichte um den Unsichtbaren Freund auf ,legte der Autor noch mal ordentlich eins drauf. So das es durchgehend spannend war und auch die Spannung immer wieder gesteigert wurde. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zur Geschichte. Der Klappentext hat mich schon sehr neugierig gemacht. Auch ist er sehr vielversprechend und ich wurde nicht enttäuscht. Ein richtig tolles und mega spannendes Buch. Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen es lohnt sich .

Erwartungen wurden übertroffen - ein Meisterwerk wie von S.K.

Von: Emely Datum: 14. November 2019

Klapptext: Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken. Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse. Preis: ? Erscheinungsdatum: 04.11. 2019 Seitenanzahl: 912 Seiten eigene Meinung: Der Autor war mir bis jetzt unbekannt, aber ich liebe seinen Schreibstil. Beim lesen hatte ich Gänsehaut und mein ganze Körper unterlag einer Spannung. Leider konnte ich nicht so schnell lesen, wie es mir lieb gewesen wäre. Die Geschichte hat mich ganz und gar eingenommen. Manchmal Bild ich mir sogar ein, verfolgt geworden zu sein. Für mich ist S.C. wie S.K :). Ein Meister der Gänsehaut.

Episch

Von: Gwen Datum: 13. November 2019

Ich hatte mich im Vorweg nicht umfassend über das Buch informiert und lediglich den Klappentext gelesen. Um so überraschter war ich, als das Buch sich als innovative Mischung aus Mystery und Horror mit gehörigem übersinnlichen Touch entpuppte. Ganz im Geiste von Stephen King oder Stranger Things erzählt der Autor die Geschichte des kleinen Christopher, der sich plötzlich Mächten gegenüber sieht, die er bisher nur aus Büchern oder Filmen kannte. Das Buch weiß zu fesseln und man kann gar nicht aufhören zu lesen. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass es dem Autor nicht ganz geglückt ist, ein Ende zu finden und es an einigen Stellen unnötig lang ist. Aber ansonsten habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde den Autor im Blick behalten.

Der Wahnsinn: Für Freunde des Horrors, der tiefsinnigen Romane und der besonderen Sprachwahl

Von: Addicted2Books Datum: 12. November 2019

Meine Meinung: Freunde des Horrors, der tiefsinnigen Romane und der besonderen Sprachwahl: Ich habe hier ein Buch für Euch! Ich bin noch ganz gefesselt...Leise plätschernd fängt es an und entwickelt sich dann rasant zu einer spannenden, gruseligen, dramatischen und einmaligen Geschichte. Zur Handlung will ich gar nicht mehr als den Klappentext hier stehen lassen, denn alles was ich dazu schreiben würde, würde zu viel verraten und ich will niemandem den Genuss des Lesens nehmen. Stephen Chbosky ist ein Meister der Worte. Er hat einen eigenen und markanten Schreibstil und die Sprachgestaltung ist stellenweise völlig anders als ich es gewohnt bin. Der unsichtbare Freund lässt sich locker und leicht lesen, vermittelt aber mit jedem Satz Gefühle und eine Flut von Informationen, die man als Leser begierig aufsaugt, um zu verstehen, was hinter alledem steckt. Aber der Autor macht es uns nicht leicht; die Plottwists sind oft nicht vorhersehbar und man rast mit Christopher durch die Geschichte. Der unsichtbare Freund wird aus der Sicht eines Allwissenden Erzählers in der dritten Person geschildert. Die Charaktere sind dadurch vielschichtig, man erfährt die geheimsten Ängste und Sorgen von allen beteiligten Charakteren. So fügt sich mit Christophers Geschichte und der seiner Mutter eine großartige Handlung zusammen, deren Irrungen und Wendungen man nicht vorhersehen kann, sich aber ständig fragt, auf welcher Seite der jeweilige Charakter steht und wie er/sie in das Puzzle hineinpasst. Dieser Roman ist für mich ein wahrer Horror-Roman, aber trotzdem so viel mehr und wird nicht ohne Grund mit Werken von Stephen King verglichen. Mit seinem Schreibstil malt der Autor auch gern blutige Bilder, aber das ist nicht das, was den Roman ausmacht. Da ich nicht weiter auf die Handlung eingehen kann, ohne zu spoilern nur so viel: Hier wird der immerwährende Kampf von Gut und Böse absolut genial und auf einzigartige Weise erzählt. Ich wäre sofort für eine Verfilmung, aber ich denke, ich würde mich ständig unter der Decke verkriechen. Es ist stellenweise zwar gruselig und angstmachend, aber es passt zur Geschichte und zum eigentlichen Thema des Buches. Ein ständiges Gefühl beim Lesen war Beklemmung, denn es kam einem manchmal hoffnungslos vor und die Bilder, die der Autor zeichnet sind brutal und verstörend, dann wieder dramatisch und spannend und dann plötzlich wieder hoffnungsvoll. Das Ende ist offen, aber trotzdem auch zu Ende erzählt - wie ich oben schon geschrieben habe, geht es um den stetigen Kampf zwischen Gut und Böse und hier ist das Ende ja auch noch nicht erzählt. Ja, verwirrend nicht wahr? Ihr müsst es einfach lesen. Fazit Ein Meisterwerk, welches Seinesgleichen sucht. Stellenweise einfach krass, aber völlig zum Thema passend. Über 900 Seiten und man spürt an keiner Stelle Langeweile. Die immer weiter steigende Spannung lässt einem keine Ruhe und man kann das Buch nicht lange zur Seite legen. Man wartet ständig auf eine Auflösung und dann ist alles irgendwie anders als es scheint, obwohl man zwischendurch schon so ein Gefühl hatte. Lasst Euch bloß nicht von der Länge abhalten - jede einzelne Seite wird benötigt und unterstreicht mit der Sprachgestaltung die Erzählung und den Spannungsbogen. Ein Grusel-Roman, den man lange nicht vergessen kann und der doch noch so viel mehr ist, als nur ein Gruselroman.

Mysteriös und undurchschaubar

Von: Doris Rörig Datum: 12. November 2019

Als ich die Inhaltsangabe des Buches gelesen habe, dachte ich es handelt sich um einen spannenden Thriller. Eine Mutter und ihr Sohn müssen fliehen und verstecken sich in einem kleinen Ort. Der Junge verschwindet für 6 Tage im Wald und kann sich an nichts erinnern, als er endlich wieder auftaucht. Leider begann es schon sehr mysteriös, das ein Junge vor unsichtbaren Gestalten (nur für ihn sichtbar) fliehen muss. Im weiteren Verlauf der Geschichte, tritt immer wieder ein unsichtbarer Freund in Erscheinung, der dem Jungen sagt, er müsse im Wald ein Baumhaus bauen, sonst würden alle an Weihnachten im Ort sterben. Der Junge befindet sich immr öfter in einer Parallelwelt, in der er sich teilweise auch selber beobachtet. Plötzlich kann er auch die Gedanken der anderen lesen, die ihm zum Teil auch Böses wollen. Außerdem ist er auf einmal sehr schlau und einer der Besten in der Schule, obwohl er vorher ein Kind war, dass Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen hatte. Der Junge ist erst 7 Jahre alt und ich finde für das was er denkt, fühlt und macht ist er defenitiv zu jung. Für mich wirkt das unglaubwürdig. Einige mögen dieses Buch sicher spannend finden, für mich ist es aber zu abstrus und zu weit hergeholt. Außerdem finde ich es viel zu langatmig mit seinen über 800 Seiten.

Spannend und fesselnd

Von: Shira1988 Datum: 12. November 2019

Hallo zusammen. Der Roman fesselt einen ans Lesen. Es wird keineswegs langweilig, die Spannung bleibt aufrechterhalten und bindet den Leser an das Buch. Das Buch eignet sich besonders für Leser, die Spannung mögen und nicht gerne ihr Buch aus der Hand legen wollen. Die Sprache ist verständlich und nicht kompliziert geschrieben. Für den Leser, der gerne mal ein, zwei Seiten liest und dann zu anderen Dingen geht, wird das Buch sicherlich nichts sein, denn er wird es nicht zur Seite legen können. :) Ich kann jedem, der gerne liest, das Buch empfehlen.

Spannender Kleinstadthorror

Von: JB Datum: 12. November 2019

Der 7-jährige Christopher Reese zieht mit seine Mutter in eine Kleinstadt. Dort tut er sich schwer Freunde zu finden, da er mit Lernschwierigkeiten und Armut zu kämpfen hat. Doch nachdem er 6 Tage in einem Wald verschwunden war, ändert sich sein Leben komplett. Er kann sich an nichts erinnern; nur, dass er ein Baumhaus bauen muss. Doch seine Dyslexie ist plötzlich verschwunden, er findet Freunde und auch für seine Mutter wendet sich das Schicksal zum Besseren. Doch langsam beginnen Christopher seltsame Dinge zu passieren… „Der unsichtbare Freund“ ist eine Horrorgeschichte, die einen langsam in ihren Bann zieht. Die Länge des Buches ist dabei für mich eigentlich ein Vorteil, da so genug Platz für Charakterentwicklung und interessante Nebenschauplätze bleibt. Der Horror entwickelt sich langsam und mündet in einem Kampf zwischen Gut und Böse. Dabei ist die Fähigkeit des Autors, gute Charaktere zu entwickeln, eine Besonderheit. Die meisten Personen entwickeln sich von anfänglichen Stereotypen hin zu Figuren mit ganz eigenen Problemen und Gedanken. Die Empathie, die man für fast alle Figuren entwickelt, macht den späteren Kampf natürlich umso interessanter. Die letzten 200 Seiten des Buches offenbaren leider einige Schwächen. Nach dem großen Twist, der sehr gut umgesetzt wurde, fühlten sich die Wendungen und die Szenen zu sehr nach Wiederholungen an und man verlor etwas den Überblick, wer nun gegen wen kämpft und welche Regeln und Kräfte gelten. !Absatz enthält Spoiler! Die größte Schwäche des Buches ist meiner Meinung nach, das der Epilog viel zu kurz ausfällt. Stephen Chbosky schafft viele spannende Figuren und Handlungen in der „Phantasiewelt“. Doch wie geht es den Figuren, nachdem der große Kampf vorüber ist? Ist Christophers Dyslexie immer noch geheilt? Was ist mit Mary Catherines Schwangerschaft? Was ist mit den Leuten, die während des Kampfes in der Phantasiewelt gestorben sind oder verletzt wurden? Wie sehen sich die Menschen in die Augen, nachdem sie gegeneinander gekämpft haben? Für mich hätte der Kampf gerne 150 Seiten kürzer ausfallen dürfen, wenn der Epilog dafür länger gewesen wäre; der sehr gute erste Teil tröstet aber etwas darüber hinweg.

Spannung pur

Von: Helgus Datum: 12. November 2019

Es ist so spannend geschrieben, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Der kleine Christopher ist die Hauptperson, welche einiges mitmacht. Es passiert so viel, dass ich manchmal zurückblättern musste um wieder mitzukommen. Keine leichte Lektüre.

Düster und absolut überraschend

Von: Sunshine29 Datum: 11. November 2019

Christopher und seine Mutter Kate fliehen vor deren Freund, nachdem er sie geschlagen hat. In Mill Grove wollen sie sich ein neues Leben aufbauen. Doch nach und nach verändert sich Christopher und erinnert Kate immer mehr an ihren Ehemann. Wird sie Christopher ebenso verlieren? Nach “The perks of being a wallflower” hat mich Stephen Chbosky komplett überrascht, da “Der unsichtbare Freund” in eine völlig andere Richtung geht. Ich hatte eher das Gefühl, ein Buch von Stephen King zu lesen. Die Geschichte um Christopher hat ein wahnsinniges Erzähltempo, ich bin regelrecht durch die Seiten gehechelt und empfand die angespannte feindselige Stimmung überaus greifbar. Mein Alltag wurde durch diese düstere Stimmung überlagert und Überraschungsangriffe auf dem Weg zur Arbeit hätten mich nicht gewundert. Auch wenn die Story sehr abstrakt und unvorstellbar ist, hat sie mich umso mehr mitgerissen und mitfiebern lassen. Die Erzählebenen sind so vielschichtig und die Botschaft dahinter war so umwerfend einfach. Mich hat das Buch trotz der über 900 Seiten absolut überzeugt, weil es einfach etwas unerwartet anderes war, als die Bücher, die ich sonst lese.

Gut vs. Böse in seiner Bestform

Von: Der Büchernarr Datum: 10. November 2019

Der Kampf von Gut gegen Böse Wurde schon in umzähligEn Büchern beschrieben. Aber nur selten so spannend und wendungsreich wie in Stephen Chboskys “DeR unsichtbare Freund“. Gut vs. Böse Zu Beginn deutet gar nichts auf den klassiSCHen Kampf, sondeRn die GeschIchte beginnt wie ein GrusElroman. ChBosky erzählt dabei großartig und baut eiNe interessante und spannende Welt aUf, wobei er den Leser lockeR und lässig mitnimmt, bis ihm auffällt, Dass etwas nIcht stimmEn mag. Nach und nach sickert der Horror in dieSe geschaffEne Welt, abeR ohne auf explizitE Gewaltdarstellungen zurückZugreifen. VielmEhr werdeN SZenen geschaffen, aus denen schlechte Träume gemacht sInd. Das Buch ist sicherlich nichts für schwache Nerven aber auch nichts für denjenigen, der HorrOr mit blutigem Splatter gleichsetzt. Sehr stimmig ist nicht nur die Sprachwahl des Autors, soNdern auch die geschaffenen Charaktere. Wer gehört nun zu wem? Wem kann vertraut werden? Wie sind überhaupt die Seiten definiert? Immer wieder wird der Leser in die Irre geführt und bekommt den Irrsinn hautnah mit. Eine wirklich gute Umsetzung. Fazit Gern wird dieses Buch mit Werken von Stephen King verglichen und meiner Meinung nach, ist der Vergleich recht passend. Natürlich besitzt Chbosky seinen eigenen Stil und verwendet auch ganz eigene erzählerische MIttel, um den Leser einzufangen, aber ich wage mal zu behaupten, dass auch die Leser Gefallen an diesem Buch haben werden, die gerne Stephen King lesen. Mich konnte das Buch zumindest in allen Belangen überzeugen, so dass ich es bedenkenlos empfehlen kann.

Spannendes Buch

Von: Zölgi Datum: 08. November 2019

Am Anfang fand ich, dass sich das Geschehen im Buch hinzieht. Aber später wurde es immer spannender und man will einfach nur weiterlesen. Es gab auch Stellen im Buch, wo ich Gänsehaut hatte. Ich würde das Buch jederzeit weiterempfehlen.

Ein filmähnlicher Albtraum à la Stephen King

Von: Jennifer Zajonz Datum: 08. November 2019

Dieser fantastische Psychothriller hat es in sich – mehrmals wollte ich ihn weglegen, weil er mir eine solche Angst eingejagt hat (vor allem im ersten Viertel des Romans). Gleichzeitig war er derart fesselnd, dass ich ihn in nur einer Woche komplett fertig lesen musste. Dieser Roman des amerikanischen Drehbuchautoren Stephen Chbosky erinnert mit seinen filmischen Albtraumszenarien an einen Horrorfilm, schon ab der Hälfte beginnt der große Showdown mit unzähligen Twists, der meiner Meinung etwas kürzer sein könnte, denn man merkt dem Roman die über 900 Seiten spätestens im letzten Drittel an. Alles in allem aber ein empfehlenswertes und angsteinflößendes Buch mit tiefgehenden Charakterfiguren, detaillierten und düsteren Schauplätzen sowie einer leichten und gut lesbaren Sprache.

ein biblischer Horrorroman

Von: chrissygreca Datum: 06. November 2019

Wo fange ich an? Dieses Buch hat super angefangen - ein verschwundener Junge, eine unheimliche Frau und die Aufgabe ein Baumhaus zu bauen. Leider ist dieses Buch zu einer Art Roman geworden welcher mir gar nicht zusagt. Mir war "Der unsichtbare Freund" zu wirr, zu lang und recht mühsam zu lesen. Es liest sich wie als würde man selber gleich den Verstand verlieren. Wie Christopher wollte ich einfach nur dass es endet.

Zwiegespalten spannend

Von: baby666 Datum: 04. November 2019

Als ich das Cover in Augenschein nahm, war ich sehr zwiegespalten und wusste nicht, ob ich es als langweilig oder gruselig einstufen soll. Nachdem man das Buch gelesen hat, sich das Cover nochmal ansieht, ist es äußerst treffend und passend. Am Anfang erscheint das Buch etwas langweilig und ich musste mich zwingen weiterzulesen, was sich aber dann auch bezahlt gemacht hat. Die Geschichte von Christopher und seiner Mutter, sowie die Erlebnisse – oder besser gesagt Geschehnisse – sind teilweise schwer zu ertragen, da man sich doch sehr in Situationen reinlesen kann.Ein sehr gelungenes Werk, das aber nicht für jeden empfehlenswert ist. Nichtsdestotrotz gefällt es mir doch sehr gut.

Verstörender, aber auch fesselndes Lesevergnügen

Von: Katja A. Datum: 24. October 2019

"Der unsichtbare Freund", von Stephen Chbosky, ist ein Buch, dass mir echt Angst gemacht hat, aber ich konnte auch nicht aufhören zu lesen. Die Geschichte ist verstörend und gleichzeitig fesselnd und ich hatte ständig eine Gänsehaut am ganzen Körper und ein Beklemmungsgefühl im Oberkörper. Das Buch wird zwar als Roman geführt, für mich ist es aber ein Thriller. Es geht um den kleinen Christopher, der mit seiner Mutter immer wieder vor häuslicher Gewalt fliehen muss und sie beginnen ein neues Leben in einem kleinen Ort. Eines Tages hat Christopher das Gefühl gerufen zu werden und verirrt sich in einem Wald, aus dem er nicht mehr heraufindet. Nach 6 Tagen wird er gefunden. Äußerlich geht es ihm gut, aber er ist nicht mehr er selbst. Mit seinem Freunden zusammen kehrt er in den Wald zurück und baut ein Baumhaus, denn nur durch dieses kann er die Welt vor dem Untergang retten.

Der unsichtbare freund

Von: Nati88 Datum: 01. December 2019

Ich hatte beim hören das Gefühl das es Stephen King schreiben könnte, das ganze wird von David Nathan gesprochen und ich höre sehr gerne dem Sprecher zu, er spricht es sehr düster würde ich jetzt sagen das mir schon nach zehn Minuten eine gänsehaut hatte und sehr neugierig und gespannt zugehört habe, ich hab lange gebraucht es fertig zu hören, es lang nicht an den Sprecher oder am Hörbuch es lag an mir. Ich kann das Hörbuch weiterempfehlen die Thriller oder Horror Bücher gerne lesen. Das ganze handelt sich um ein Rezensionsexemplar. Dankeschön an den verlag vom Randomhouse audio verlag

Ein fantasievoll erzählter, packender Roman

Von: Yvonne Datum: 14. November 2019

Kate und ihr siebenjähriger Sohn Christopher fliehen in einer Nacht- und Nebelaktion vor dem gewalttätigen Lebensgefährten und tauchen in dem abgelegenen Örtchen Mill Grove unter. Der Junge hat es zunächst schwer in der Schule, zumal er unter einer Form von Legasthenie leidet, doch eines Tages hört er Stimmen und folgt ihnen in den umliegenden Missionswald. 6 Tage bleibt er verschwunden und als er schließlich gefunden wird, ist er verändert. Seine Leseschwäche ist passé, ihn plagen immer wieder Kopfschmerzen und er ist besessen davon im Wald ein Baumhaus zu bauen – ein Auftrag, den ihm der »nette Mann« erteilt hat und von dem das Leben aller Einwohner von Mill Grove abhängt. »Der unsichtbare Freund« von Stephen Chbosky ist ein ungewöhnlicher Roman, den man nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen kann. Es ist eine düstere, fantasievolle und atmosphärische Geschichte, die Fantasy-, Horror und Thrillerelemente beinhaltet und trotz ihrer Länge (Ungekürzte Lesung ca. 22h 49 min) konstant zu fesseln weiß. David Nathan macht einen gewohnt fantastischen Job, an dem es absolut nichts zu bemängeln gibt. Die Geschichte wird langsam erzählt, die Spannung Stück für Stück aufgebaut und die Figuren recht detailliert gezeichnet. Zusammen mit dem Setting (eine Kleinstadt mit ihren vielschichtigen Einwohnern umgeben von Wäldern) erinnert Chboskys Roman in den Grundzügen stark an einen King – zumal er sich hier ebenfalls dem klassischen Thema des Kampfes Gut gegen Böse widmet. Also spielt natürlich auch der Glaube hier eine große Rolle. Doch es geht um weit mehr als nur die Religion – vielmehr geht es hier um Versuchungen, Manipulationen und den täglichen Kampf jedes Einzelnen für das Gute, das Richtige, einzustehen, auch wenn es schwerfällt oder gar unmöglich scheint. Freundschaft, Liebe und Vertrauen sind ebenso zentrale Themen wie Misshandlung, Mobbing und Schuld. Chbosky macht deutlich, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, der äußere Schein oft trügen kann und dass es manchmal unumgänglich ist, Opfer zu bringen, damit Gutes wachsen kann. »Wer im Namen Gottes tötet, dient dem Teufel.« Und so ist dieser Roman ein großes Puzzle, das es geduldig zusammenzusetzen gilt, damit sich am Ende das vollständige Bild offenbaren kann. Es fügt sich jedes Teil passend ein, auch wenn man auf dem Weg ab und an das Gefühl hatte, der Autor hätte sich verzettelt, zu viel gewollt. Von leichten Längen kann sich die Story zwar nicht ganz freisprechen (Chbosky schlägt den Bogen manchmal zu weit) aber es gab auch immer wieder unerwartete Wendungen, die mich schnell zurückholen und fesseln konnten. Ohne näher auf den Inhalt einzugehen, muss ich an dieser Stelle noch ein paar lobende Worte zu den im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Elementen loswerden. Dieses Buch kann ich mir unglaublich gut auf der Leinwand vorstellen. Was der Autor hier kreiert hat, ist mehr als gelungen. Von den verstörenden Briefkastenmenschen, der zischenden Lady, dem Soldaten bis hin zu den Hirschen – Kopfkino par excellence. Fazit: Ein fantastischer Roman, der viele Themen aufgreift, sie gekonnt miteinander verknüpft und so spannende Unteraltung von der ersten bis zur letzten Seite, bzw. Minute bietet. »Ein Ende gab es immer, ob es ein Happy End wurde, hing von jedem selbst ab.«

Weniger ist manchmal mehr.

Von: Wuschel Datum: 14. November 2019

Beschreibung: Nach einer gescheiterten Beziehung flieht die alleinerziehende Mutter Kate mit ihrem Sohn Christopher nach Mill Grove. Dort scheint sie richtig zu sein. Ein verschlafenes Örtchen, umgeben von Wald. Doch Christopher fängt plötzlich an Stimmen zu hören und Dinge zu sehen, was er seiner Mutter aber nicht verrät, schließlich war dies der Grund für den Tod seines Vaters. Eines Tages verschwindet der Junge für 6 Tage im Wald. Nachdem er zurück kommt erinnert er sich an nichts mehr und wie durch ein Wunder ist er kein Legastheniker mehr. Die Buchstaben ergeben plötzlich Sinn. Doch der Junge hat einen Auftag, denn er muss ein Baumhaus bauen! Während Christopher für die anderen immer komischer erscheint, weiß er jedoch, dass er einen Auftrag hat und erfüllt er diesen nicht, dann wird der Ort und seine Einwohner am Weihnachtsabend seinen letzten Abend erleben.  Meinung: Das waren wohl die längsten knapp 23 Stunden meines Lebens und die "Für Sie" sollte definitiv mehr Bücher von King lesen, wenn sie dieses Buch mit ihm vergleicht. Zu Anfang hätte ich dem vielleicht noch zugestimmt, da hat das in die Richtung gepasst, aber desto weiter die Geschichte fortgeschritten war, desto weiter war auch die Entfernung zu King; nach meiner Meinung. "Es" hat geschlagene 52 Stunden Spielzeit, die konnte ich auch nicht auf einen Rutsch hören, aber die 23 Stunden hier kamen mir definitiv länger vor. Hier wäre mein Rat: Weniger ist manchmal mehr. Bei Track 399 von 499 stellte ich mir die Frage: "Ernsthaft? Was kommt denn jetzt noch?" Sehr schwach fand ich außerdem die "Trigger". King schafft es hervorragend diverse Dinge beim Hörer zu hinterlassen. So muss ich  heute noch an "Doctor Sleep" denken, wenn ich das Wort "Zucker" höre. Ich lehne mich weit aus dem Fenster und behaupte, dass Stephen Chbosky dies hier auch versucht hat, beispielsweise mit dem Wort "Hochwasser" - für mehr Verständnis sollte man das Buch dann entweder lesen oder hören - und was soll ich sagen. Es hat nicht funktioniert! Ich war genervt; sowas von genervt. - "Oh, wieder Hochwasser." - "Klar, Hochwasser, was sonst." - Danke, aber nein danke. Der Versuch war gut, die Umsetzung leider nicht. Doch ich möchte das Buch gar nicht zerreißen, wirklich nicht, denn es war nicht schlecht - nicht so schlecht, wie ihr nach meinen ersten Worten vielleicht denkt. Es war einfach nur verdammt lang. Mit Länge hab ich kein Problem, aber wenn es eine nichtssagende Länge ist, dann wird es einfach komisch - oder langweilig. Ich hatte zwischendurch einfach gar keine Lust mehr zuzuhören, musste aber, denn sonst hätte ich den Anschluss verpasst. (Der Nachteil gegenüber King, bei dem kann man nämlich super abschalten, wenn er gerade die Geschichte eines Baums erzählt.) Zurück zum Guten! Die Idee dahinter fand ich großartig. Zu Anfang hab ich mich etwas gewundert, warum Gott und der Glaube so oft erwähnt werden. Teilweise fand ich es auch etwas skurril, da es schon seltsame Ausmaße annahm, aber(!) am Ende ergibt alles ein Bild. Die Schlussszene hat mich richtig begeistert, weil sie einfach perfekt reingepasst hat. Zwischendurch waren für mich ein paar Logikfehler, die dann aber nachträglich gelöst wurden. Das hätte man vielleicht etwas anders lösen können - vielleicht wären es dann auch weniger Längen gewesen. Ich würde es weder mit King, noch mit Stranger Things vergleichen, wie ich es schon irgendwo gelesen habe, aber verschoben ist die Story alle mal. Zurück zukommen auf den religiösen Touch: Man sollte sich dessen, meiner Meinung nach, bewusst sein, wenn man das Buch beginnt, da es wirklich oft vorkommt und eine elementare Rolle spielt.  Ich muss gestehen, obwohl die Geschichte sehr lang ist, ist es doch schwer nicht zu viel zu verraten. In gewisser Weise ist es sogar ein schönes Buch über die Freundschaft, denn in dem "Kampf um's Überleben" wird schön dargestellt, wie die Kinder zusammen halten, auch wenn es manchmal gar nicht so einfach ist, denn wir alle wissen sicher, wie einfach es ist, ein Kind zu manipulieren. Wie uns Erwachsenen fällt es ihnen schwer zu unterscheiden wer nun wirklich zu den Guten gehört und wer nicht. Irgendwann nahm das ganze dann etwas überhand, aber der Grundsatz gefiel mir sehr.  Die Charaktere, ja, die Charaktere. Was soll ich sagen. Da wären wir wieder bei den Längen und dem nichtssagenden. Genauso ging es mir, leider, bei der Atmosphäre. Zu Anfang hat mich das Buch total abgeholt. Ich war voll dabei; obwohl nichts passiert ist, aber irgendwann war alles ein Mus für mich.  Ich konnte keine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen und auch die Szenen im Wald, die man vielleicht als düster und bedrohend empfinden sollte, kamen bei mir nicht richtig an. Ich glaube am meisten konnte ich mich tatsächlich für Marie-Cathrin (hoffentlich richtig geschrieben) begeistern. Wohl die religiöseste von allen, aber auf ihre Art einnehmend; zudem am passenden in der ganzen Sache.  Vielleicht war es auch die Kombination aus alle dem, weshalb ich nicht zu hundert Prozent überzeugt bin. Zu meinem Freund meinte ich gestern nur: "Am besten machen sie einen Film daraus. Da fehlt dann zwar die Hälfte, aber das ist nicht tragisch, dann ist es wenigstens interessant." Ergo: Bitte einmal verfilmen! Dann wird da ein Schuh draus. Über den Sprecher muss ich vermutlich nichts mehr sagen, denn: David-Nathan-Liebe! Fazit: Großartige Geschichte, die leider nur mäßig umgesetzt. Hier trifft das Sprichwort: Weniger ist manchmal mehr!

Rezension zu "Der unsichtbare Freund - HB"

Von: Zsadista Datum: 30. November 2019

Kate flüchtet mit ihrem Sohn Christopher in den Ort Mill Grove. Sie müssen sich vor Kates gewalttätigem Freund verstecken. Kaum Geld in der Tasche kommen sie in einem Hotel unter. Kate findet zum Glück gleich eine Anstellung bei dem nahe gelegenen Pflegeheim. Christopher ist sieben Jahre alt und geht vor Ort in die Schule. Als er eines Tages vor der Schule auf seine Mutter warten muss, hört er eine Stimme. Er folgt ihr in den Wald, den der Ort umgibt. Christopher ist anschließend sechs Tage verschwunden. Er taucht auf einer Straße wieder auf und wird von einer Autofahrerin aufgegriffen. Christopher kann sich nicht an diese sechs Tage erinnern. Ab dem Zeitpunkt hört er öfters eine Stimme. Sie verlangt von ihm etwas, das er nicht alleine bewerkstelligen könnte. Er fragt seine drei Freunde die ihm natürlich gerne dabei helfen, wobei sie nicht wissen, was Christopher eigentlich vorhat. „Der Unsichtbare Freund – HB“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Stephen Chbosky. Ich hatte das Buch als Hörbuch. Gelesen wurde es von David Nathan. Ich mag die Stimme sehr gerne, was allerdings diesem Hörbuch auch nicht weiter geholfen hat. Ich habe das Hörbuch bei Kapitel 189 von 499 abgebrochen. Ich gestehe somit, dass ich nicht einmal die Hälfte geschafft habe. Von der Inhaltsangabe her dachte ich, das Buch wäre ein Thriller. Ist es aber nicht wirklich. Mit der Flucht von Kate und Christopher fängt das Buch noch recht spannend an. Doch dann schweift die Story in immer skurrilere Bahnen und ausschweifendere Erzählungen ab. Ich weiß nicht, ob ich den Roman mit Stephen King Büchern vergleichen kann. Ich kann nur sagen, dass ich mit beiden Autoren wenig bis nichts anfangen kann. Die Art des Schreibstils hat mich halt an die alten Stephen King Bücher erinnert, die ich vor Jahren gelesen hatte. Als das Religiöse überhandnahm und das Böse sich zeigte wurde es für mich fast unerträglich. Und das kleinste Übel dabei war noch, dass Christopher sich mit einer weißen Plastiktüte unterhalten hat. Ich fand den Schreibstil einfach zäh und langweilig. Kaum eine der Figuren war mir auch nur annähernd sympathisch. Der Polizist war noch derjenige, der mir bis zum Abbruch des Hörbuches am sympathischsten vorgekommen ist. Teilweise war es dann auch nervig, wenn Dinge ständig wiederholt wurden. Jedes Mal wenn diese eine Person vorkam hieß es gleich „Hochwasser! Hochwasser!“ Ja, ist gut, ich weiß es. Wenn ich Christopher gewesen wäre, hätte ich mich langsam nicht mehr geärgert, sondern mal nachgefragt, ob die Person vielleicht einen Papagei verschluckt hätte. Die Story kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, da Christopher nicht der einzige war, der jemals Stimmen gehört hat. Mehr erwähne ich darüber nicht, ich will ja nicht spoilern. Aber Gedanken hab ich mir bei dem Abschnitt, den ich gehört habe, schon darüber gemacht. Fantasy Welt, normale Welt, Stimmen, Religion, aus dem Fernsehen mit Menschen sprechende Zeichentrickfiguren, das Ur-Böse, der nette Mann, ich kann damit nicht wirklich etwas anfangen. Vielleicht muss man religiös sein, um das Buch zu mögen und zu verstehen, ich weiß es nicht. Mir hat an dem Buch leider gar nichts gefallen. Dazu habe ich es leider nicht ausgehalten, es bis zum Ende fertig zu hören. Könnte sein, dass Fans von Stephen King das Buch verschlingen werden. Ich wurde in meinem ganzen Leben mit keinem Film oder Buch von King warm und werde es mit „Der unsichtbare Freund“ auch nicht. Für mich ein Stern für die Stimme von David Nathan und weil ich keine null Sterne vergeben kann.