Katie Marsh

Ziemlich wunderbares Leben

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Das Schicksal hat Abi eine zweite Chance gegeben. Sie erholt sich nach einer schweren Krankheit und will, den Kopf voller Pläne, wieder da anknüpfen, wo ihr Leben aufgehört hat. Doch bald merkt sie, dass es kein Zurück mehr gibt. Ihre Ehe kriselt, und auch ihr Sohn ist nach dem Schicksalsschlag nicht mehr derselbe. Wird es Abi gelingen, die Menschen, die sie am meisten liebt, wieder zueinander zu bringen?

Anders als erwartet

Von: Smoki Datum: 08. September 2019

Ich habe den Klappentext gelesen und mich auf eine schöne, romantische Nachkrebsgeschichte gefreut, dies kam allerdings anders als erwartet. Zu anfangs dachte ich noch "gut, man muss erstmal reinkommen in die düstere Thematik", es beginnt sehr grau und trübsinnig. Dann wechselt die Perspektive von der ehemals Krebserkrankten zu ihrem Sohn und auch er befindet sich an einem düsteren Punkt in seinem Leben. Also kann es jetzt ja losgehen mit der motivierenden lebensbejahenden und wunderbar alles ins Lot rückenden Geschichte, aber weit gefehlt. Es ist ein Blick auf eine Familie, die wirklich zu kämpfen hat. Erst ums Überleben und dann ums Zusammenbleiben. Beide Hauptfiguren entwickeln ihre eigenen Probleme und so recht befreien kann sich keiner daraus. Die düstere Stimmung bleibt erhalten. Das Ende ist kein klassisches Happy End, aber auch keine Katastrophe. Für mich war es sehr schwere Kost, da ich eine weitaus positivere Geschichte erwartet habe. Das Buch ist gut geschrieben, die Perspektivenwechsel sinnvoll und interessant. Die Kapitel sind eingebettet in Songs und Widmungen der Hauptfigur. Man begreift die Ängste, Gefühle und kann auch Handlungen nachvollziehen, immer unter dem Deckmantel, dass man hofft, niemals in eine solche Situation zu kommen. Dementsprechend ist es ein guter und realistischer Blick auf eine Familie, die mit einer Krankheit umgehen muss, aber keine rosa Plüschwelt, wo alles durch die Operation und Chemotherapie wieder gut geworden ist.

Berührende und lebensnahe Geschichte

Von: Mila, Buchreich Datum: 08. September 2019

Ziemlich wunderbares Leben ist ein Roman von Katie Marsh und 2019 im Diana Verlag erschienen. Nach einer schweren Krankheit möchte Abi ihr altes Leben weiterleben, doch ihre Ehe kriselt und auch ihr Sohn hat sich nach dem Schicksalsschlag verändert. Mit aller Kraft versucht Abi, die Menschen, die sie am meisten liebt, wieder zueinander zu bringen... Katie Marsh erzählt vom problematischen Weiterleben nach schwerer Krankheit, eine emotionale Geschichte über Schicksalsschläge, Familie und Hoffnung. Realitätsnah und einfühlsam beschreibt Marsh die drastischen Veränderungen und emotionalen Belastungen, die mit einer schweren Krankheit einhergehen. Abi schwankt zwischen Mut und Verzweiflung, Hoffnung und Resignation, eine authentische und sympathische Protagonistin, der man von Herzen wünscht, dass sie ihren Weg zurück ins Leben findet. Fazit: Eine berührende Familiengeschichte mit recht offenem Ende – lebensnah, hoffnungsvoll und ergreifend.

Berührende Familiengeschichte

Von: katze267 Datum: 08. September 2019

Abi hat gerade eine lebensbedrohende Krebserkrankung überstanden. Noch ist sie etwas ängstlich, traut ihrem Körper nicht ganz, doch sie ist voller Pläne für die Zukunft, möchte einen lang gehegten Berufswunsch verwirklichen und wieder ein vollwertiger Teil der Familie sein. Doch nach und nach muss sie feststellen, dass die Zeit ihrer Krankheit nicht nur bei ihr Spuren hinterlassen hat. Auch ihr Mann scheint sich verändert zu haben und auch zu ihrem 17-jährigen Sohn findet sie nicht mehr denselben Zugang wie früher. Seine persönlichen Probleme, die ihn tief verunsichern, teilt er nicht mehr mit ihr. Doch Abi gibt nicht auf, sie kämpft um ihr Familienglück. Wird sie den Kampf gewinnen? Katie Marsh hat einen bewegenden, anrührenden Familienroman geschrieben. Trotz aller Konflikte fühlt man die Wärme und den Zusammenhalt, auch zu Abis Eltern. Man kämpft mit Abi um Zuneigung und Verständnis, um die Wiedereinbeziehung in Probleme nach der Schutzphase der Krankheit. Die Schwierigkeiten werden nicht beschönigt, doch auch nicht dramatisiert. Mir hat dieser warmherzige Roman sehr gut gefallen und ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen.

Ziemlich wunderbares Leben

Von: CC Datum: 08. September 2019

Abi ist an Krebs erkrankt. Nach einem schweren Jahr und überstandener Krankheit möchte die Protagonistin ihr Leben am liebsten so fortsetzen wie vor der Krankheit. Doch sie merkt recht bald, dass sowohl sie als auch ihr Umfeld sich verändert hat durch die Krankheit. Eine Geschichte wie aus dem Leben gegriffen. Vermutlich kann man es nur ganz nachvollziehen, wenn man es selber erlebt hat. Die Autorin Katie Marsh, die übrigens im Gesundheitswesen gearbeitet hat, schafft es, die Geschichte emotional und einfühlsam zu erzählen und den Leser zum Nachdenken anzuregen. Wie verändert die Diagnose Krebs das Leben? Abi lässt sich nicht unterkriegen und nimmt den Kampf auf. Eine Geschichte, die Mut macht.

Eine emotionale Berg- und Talfahrt

Von: kruemelchen1976 Datum: 08. September 2019

Man leidet, hofft und bangt mit Abi...und am Schluss bleibt alles offen. Ein gutes Buch, das sehr emotional geschrieben ist.

Ziemlich wunderbares Leben – eine Geschichte mit Tiefgang

Von: Xaya Datum: 08. September 2019

Der Roman ein "Ziemlich wunderbares Leben" ist eine bewegende und aufwühlende Geschichte. Es geht um ein Thema, das jeden betreffen kann. Kurz zum Inhalt der Geschichte: Abi hat den Krebs überstanden. Nun will Sie dort anknüpfen, wo ihr Leben aufgehört hat. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sich ihr Leben komplett verändert hat. Ihre Familie hat sich verändert, sie kommt nicht mehr an ihren Mann und ihren Sohn heran. Jedoch lässt sie sich nicht entmutigen und versucht ihre Familie zu retten. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend, sodass man mehr erfahren möchte. Die Farbe des Covers ist ansprechend und fällt einem sofort ins Auge. Die Autorin Katie Marsh war mir bisher nicht bekannt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und leicht verständlich. Die Geschichte beginnt mit einem Brief von Abi, wodurch man sofort mitten im Geschehen ist. Die Handlung richtet sich aber nicht auf die Zeit während der Krebserkrankung, sondern auf die Zeit nach der Krebserkrankung. Die Autorin beleuchtet, wie sich das Leben nach der Krebs-Erkrankung verändert hat. Man denkt vielleicht, dass man nach einer solchen Erkrankung einfach dort weitermacht, wo das Leben "aufgehört" hat, aber das ist in Abis Geschichte leider nicht möglich. Man erlebt, wie sich das Verhalten der Familie und von Freunden Abi gegenüber verändert hat und Abi sich diesem Problem stellen muss. Abschließend bin ich der Meinung, dass ein "Ziemlich wunderbares Leben" von Katie Marsh den Leser sensibilisiert und man einen Einblick in die Situation bekommt. Man macht sich viele Gedanken über ein Leben nach einer Krankheit. Mein Fazit: Es ist eine sehr emotionale Geschichte, die von der Autorin wirklich gut erzählt wurde mit der Botschaft "Das Leben ist wunderbar. Lasst euch nicht unterkriegen."

Mitreißend, gefühlvoll und echt

Von: AniMi Datum: 07. September 2019

Abi hat den Krebs überlebt. Aber die Krankheit hat nicht nur bei ihr ihre Narben hinterlassen. Auch ihre Familie und ihre Freunde haben sich sehr verändert. Die Sorge um Abi ist ein ständiger Begleiter in aller Leben. Und es scheint, dass nicht zuletzt durch diese ständige Angst alles auseinander zu brechen droht... Ein wundervoll gefühlvoller Roman. Die Geschichte wird nicht nur aus Sicht der Hauptfigur erzählt. Dadurch wird die Erzählung umso lebendiger und echter. Man fühlt und leidet mit jedem mit. Auch wenn man sich erst weigern möchte, man kann doch jeden Charakter verstehen. Die Charaktere sind so sympathisch, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen würde und sagen, dass alles irgendwie gut werden wird. Ein sehr gelungenes Buch, das man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen würde!! Gerne mehr!

Eine zweite Chance ist ein Geschenk

Von: Maja Datum: 07. September 2019

Das Buch "ZIEMLICH WUNDERBARES LEBEN" wurde von Katie Marsh geschrieben. Abi ist an Krebs erkrankt, jedoch hat sie es geschafft und den Krebs besiegt. Nun möchte sie ihr neues Leben leben, jedoch ist nichts mehr so, wie es vorher war. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und damit gut zu lesen. Die Charaktere, vor allem Abi, werden gut beschrieben, so kann man sich gut in sie hineinversetzen. Das Buch ist für Leute, die schon einmal solch ein Schicksal erlebt haben, aber auch für Menschen, die wissen möchten, wie es danach sein kann. Ich persönlich finde, dass man bei fiktiven Geschichten dieser Art merkt, dass das Herzblut fehlt.

Ein Kampf für das Leben

Von: Balu156 Datum: 07. September 2019

Das Buch beschäftigt sich mit Abi und ihrer Familie und ihrem Kampf um ein normales Familienleben nach Abis Krebserkrankung. Abi hat es geschafft und den Krebs besiegt. Eigentlich dachte sie, sie hätte damit den schwierigsten Teil dieser Erkrankung erfolgreich gemeistert und sie könnte frisch und frei in ihren nächsten Lebensabschnitt eintauchen. Doch dies erweist sich als gar nicht so leicht, da nicht nur sie und ihr Körper unter der Krankheit leiden mussten, sondern auch ihre Beziehungen zu ihrem Mann, ihrem Sohn, ihrer Freundin, ihren Eltern und ihrem Bruder. So muss sich Abi der nächsten Herausforderung stellen und sich den Problemen in diesen Beziehungen widmen. Das Buch dreht sich überwiegend um die Zeit nach dem Krebs und es stellt die Frage, um was es sich im Leben zu kämpfen lohnt und was man hinter sich lassen sollte. Die Protagonisten sind gut beschrieben, man wird schnell mit ihnen warm. Das Buch ist im Allgemeinen feinfühlig geschrieben und auf jeden Fall einen Kauf wert.

Ein Leben nach der Krebserkrankung

Von: YST Datum: 07. September 2019

Abi hat Krebs, es scheint aber langsam bergauf zu gehen und sie erholt sich nach und nach. Während ihrer Krankheit hat sie etliche Pläne gemacht, was sie tun würde, wenn sie alles überstehen sollte. Doch dann zerplatzen ihre Träume, da sich in der Krankheitsphase doch einiges verändert hat. Ihr Mann John und ihr Sohn Seb haben einiges für sich behalten um Abi nicht zusätzlich zu belasten. John hängt die ganze Zeit vor dem Handy und scheint Abi gar nicht mehr wahrzunehmen. Was verheimlicht er? Nach und nach kommen die Geheimnisse raus. Ihr fast volljähriger Sohn Seb steckt mitten in den Abschlussprüfungen, hat eine tolle Freundin und es scheint gut zu laufen. Doch eigentlich steckt er mitten in einer Krise und weiß gar nicht mehr, wer er ist. Er frisst alles in sich hinein und möchte sich keinem anvertrauen. Findet Abi wieder Zugang zu ihm? In der schwierigen Zeit läuft ihr per Zufall der langjährige Freund aus den Teenagerzeiten über den Weg. Steve weiß weder was von der Krankheit noch von den Problemen und das findet Abi toll. Die Gespräche mit ihm sind so unbelastet und problemlos. Soll sie John von den freundschaftlichen Gesprächen erzählen? Eigentlich waren es ja nur ein paar Gespräche und nicht mehr. Das Buch ist toll geschrieben. Die Erzählform wechselt zwischen den Hauptdarstellern und so lernt man die Sicht der jeweiligen Personen kennen. Es bleibt spannend, da man einfach wissen muss, wie es weitergeht. Einen einzigen Punkt Abzug gibt es für das Ende, da es so offen gelassen wird. Ich persönlich habe lieber einen konkreten Abschluss.

Leben!

Von: Sabrina S. Datum: 06. September 2019

Das lebendige und farbenfrohe Cover von "Ziemlich wunderbares Leben" spiegelt sich auch im Buch wieder - plötzlich sind wir mittendrin in der bunten Welt von Abi, John und Seb. In jeder Zeile fühle ich mich mitgenommen in deren Leben und begleite sie ein Stück auf ihrem Weg. Überraschend und auch sehr erfreulich für mich ist es, dass es keinesfalls ausschließlich um die Krebserkrankung geht. Ich kann sämtliche Höhen und Tiefen von Partnerschaft, Freundschaft, Elternsein und Familie mitfühlen. Katie Marsh bringt eine ganz besondere Spannung in das Buch, so dass ich es spätestens ab der Mitte auf keinen Fall mehr weglegen möchte. Musik begleitet viele von uns - und auch mich täglich durch den Tag sowie durch verschiedene Stimmungen. Und Musik ist auch Teil des Buches, was mich anfangs etwas irritiert hat, aber nun - auch mit etwas Abstand - muss ich sagen: sehr gelungen integriert. Das Buch hat mich sehr berührt, wozu auch eine meiner Lieblings- und Schlüsselstellen passt:"Ihr Leben hatte keine Volldrehung gemacht. Das hier war nur eine weitere Kurve auf ihrem Weg. ... Aber was auch immer kam, sie wusste, dass sie stark genug war, ihm zu begegnen. Für ihre Lieben. Für alle Menschen, denen sie etwas bedeutete." Ich kann nur empfehlen, das Buch zu lesen und sich dann mehr als einmal überraschen zu lassen!

Wunderschön

Von: Anne Datum: 06. September 2019

Die Schreibweise ist einfach und unkompliziert zu lesen und ich war sofort mitten in der Handlung. Mir gefielen die Protagonisten, denn sind sehr gut gezeichnet. Sie sind glaubhaft englisch unterhaltsam und meist nachvollziehbar. Wer wünscht sich nicht die Normalität nach so einer durchgestandenen Krankheit zurück? Verständlich ist, dass die Charaktere in solcher Situation ausgebremst sind. Sie hätten aber meiner Meinung nach etwas aktiver sein können statt in der Situation zu verharren. Eine abwechselnde Sicht von Abi und Seb macht die Handlung abwechslungsreicher. Zum Glück dominiert die Krankheit nicht das Buch, sondern der Kampf um ein Leben nach der Krankheit, verbunden mit den gefühlsmäßigen Schranken und dem drohenden Verlust des Familienzusammenhalts. Die Wendungen im Buch ließen einen nicht sicher sein, wie die Handlung endet. Was mir sehr gut gefallen hat, dass es jeweils einen Song von Abis Playlist zu Beginn der Monate gibt. Diese Liste sollte ein Abschiedsgeschenk für Familie und Freunde sein, falls sie die Krankheit nicht überlebt. Und genau das machte es für mich so real und berührte mich, weil ich das auch aus Erfahrung kenne. Das Ende war ok, nur wäre es auch anders denkbar gewesen, was mir etwas besser gefallen hätte. Fazit. Das Buch sensibilisiert und es stimmt mich nachdenklich, was ein Überleben solch einer Krankheit mit sich bringen kann und welchen Einfluss das auch auf nahe Angehörige haben kann!

Ziemlich wunderbares Leben

Von: katthi Datum: 05. September 2019

Ich muss zugeben, anfangs hatte ich befürchtet, dieser Roman dreht sich um den tragischen Kampf einer Frau gegen ihre Krebserkrankung. Das tut er auch – aber nur am Rande. Das eigentliche Thema behandelt den Weg nach der Erkrankung zurück in den Alltag. Während ihrer Krankheit und der Chemotherapie wurde Abi von ihrer Familie rundum behütet und beschützt. Da niemand sie mit verhältnismäßig belanglosen Dingen belasten wollte, verlor sie aber irgendwann den Anschluss und erhält selbst nach ihrer Genesung – sofern man es in einem solchen Fall so nennen kann – keinerlei Einblick mehr in das Leben und die Sorgen ihrer Lieben. Dieser Roman zeigt eine Seite der Betroffenen auf, die mindestens ebenso wichtig ist wie der Heilungsprozess selbst. Sehr interessant und bewegend – die Autorin spricht offen Themen an, die im Leben einer jeder Frau, Ehefrau und Mutter – ob krank oder nicht – eine wichtige Rolle spielen, die sich aber nach einem solch tragischen Ereignis nur schwer wieder richten lassen.

Eine schöne Geschichte aus dem Leben

Von: Püppi 1978 Datum: 05. September 2019

Diese Geschichte könnte jeden von uns treffen.... Es ist wie das wahre Leben und sehr schön geschrieben. Sehr empfehlenswert.

Ziemlich wunderbares Leben

Von: Sylvia K. Datum: 05. September 2019

Ja, das Leben – sollte es nicht immer wunderbar sein? Leider kommt es oft anders, als man denkt oder hofft. Im Buch sind Szenen dargestellt, wie sie in jeder Familie passieren können. Beim Lesen habe ich oft Berührungen zum eigenen Dasein gefühlt. Diese nehmen den Leser auf und zeigen die "Einzigartigkeit" des Lebens. Aber auch die Vergleichbarkeit. Und wer vergleicht sich nicht mit anderen? Einfühlsam und trotzdem realistisch sind die Alltäglichkeiten dargestellt, nicht übertrieben und auch nicht abgeflacht. Wer sich selbst in einer schwierigen Lebenssituation befindet, nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, der kann beim Lesen die Abänderlichkeit des Lebens entdecken.

Über das Leben nach dem Krebs

Von: Franziska Datum: 04. September 2019

Die Handlung beginnt an einer, meiner Meinung nach ungewöhnlichen Stelle. Berichten die meisten Geschichten, in denen es um Krebserkrankungen geht, meist ab der Diagnose und über den schwierigen Weg mit der Krankheit bis zur Genesung bzw. zum dramatischen Tod, so setzt diese Erzählung erst nach der Genesung ein. Ich fand es sehr interessant, auch einmal über die Zeit und die – körperlichen und seelischen – Probleme „nach“ dem Krebs zu lesen, derer ich mir teilweise gar nicht so bewusst war. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonistin Abi und aus der ihres Sohnes Seb, wodurch man das Geschehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt. Eventuell wäre eine weitere Perspektive, nämlich die von Abis Ehemann John noch ganz interessant gewesen. Insgesamt würde ich den Roman als okay bewerten, da ich einerseits, wie bereits erwähnt, das Thema interessant und noch nicht so „ausgelutscht“ finde. Andererseits würde ich am Anfang bzw. in der Mitte die Handlung teilweise als ein wenig zäh beurteilen, wohingegen sich gegen Ende die Ereignisse fast überschlagen. Das Ende empfand ich persönlich als etwas unerwartet.

sehr gut geschrieben

Von: Micha Datum: 03. September 2019

Ich war sehr neugierig auf das Buch und es hat mir gut gefallen. Es behandelt ein schweres Thema und man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht und mir gefällt der Schreibstil sehr gut und ich würde auch gerne noch mehr von ihr lesen.

Spannend und emotional

Von: Rabatta Datum: 03. September 2019

Zu Anfang dachte ich: „Nun ok, wieder ein Buch in dem jemand seine Krankheit verarbeitet.” Doch schon nach einigen Seiten hat mich die Handlung des Romans um Abi und ihre Familie nicht mehr losgelassen. Die Geschichten der einzelnen Personen, ihr Handeln und ihre Emotionen, angefangen von Trauer, Enttäuschung und Schmerz bis zu Freude, Erfolg und Zusammenhalt, ziehen sich spannend und eindrucksvoll durch jede einzelne Seite des Buches. Sie zeigen einmal mehr, dass sich Weiterleben lohnt, mit allen Höhen und Tiefen. Einzig der Schluss der Geschichte hat mich enttäuscht, ich hätte mir ein „richtiges” Ende gewünscht.

Gutes Buch

Von: An. O. Nymus Datum: 02. September 2019

Am Anfang hatte ich wirklich zu tun, mich in dieses Buch reinzulesen. Habe auch mehrmals anfangen müssen. Als ich dann vorankam, konnte ich mich in die Rollen auch gut einfinden. Es ist eine emotionale Geschichte, die es sich zu lesen lohnt.

Emotionale Achterbahn trotz Genesung

Von: Reni Datum: 02. September 2019

Da ich in meinem Leben zum Glück noch keinerlei Erfahrung zum Thema Krebs gesammelt habe, war ich zunächst skeptisch, ob ich mich ins Thema einfinden kann. Aber bereits der erste Brief von Abi an ihre Kinder ging mir so nah als Mama, dass mich das Buch sofort gefesselt hat. Abi hat den Kampf gegen ihre Krebserkrankung gewonnen. Doch was kommt eigentlich danach? Wenn man langsam in den Alltag zurückkehren muss? Sie muss spüren, dass ihre Erkrankung auch Spuren in ihrer Familie hinterlassen hat. Finanzielle Probleme, emotionale Mauern, die sich langsam zwischen ihr und ihrem Sohn Seb und auch in der Beziehung zu ihrem Mann gebildet haben und die es einzureißen gilt. Die Geschichte wird teils aus Abis und teils aus der Perspektive ihres Sohnes Seb erzählt, was verschiedene Perspektiven auf Abis Erkrankung eröffnet und die Handlung ein wenig auflockert. Der Schreibstil ist sehr locker und liebenswürdig, es macht Spaß, es zu lesen, ohne dass es anstrengend wird. FAZIT Ein ernstes Thema, dass uns lehrt, dass nach der Genesung einer langen Krankheit trotzdem nicht alles Sonnenschein ist. Wie findet man seinen Weg zurück ins alltägliche „normale” Leben? Wie wird man wieder als normale Person behandelt und nicht als Pflegebedürftige? Ist man noch dieselbe Person wie vorher? Eine sehr emotionale Geschichte, die zeigt, wie mutig sich Abi zurück ins Leben kämpft. Die den Leser immer wieder überrascht, zum Lachen und zum Weinen bringt.

Nach der Erkrankung ist...

Von: Miss Emma Datum: 02. September 2019

Im Gegensatz zu vielen (Auto-)Biographien, die das Leben mit dem Krebs und meist das Umgehen mit dem Tod beschreiben, begegnen wir hier einer fiktiven Protagonistin, die den Krebs überwindet und die uns mitnimmt in das "Danach". Was bedeutet es, eine schwere Erkrankung, einen Schicksalsschlag etc. zu überwinden? Wie geht es "danach" weiter? Nicht so wie vorher. Das lernt der Leser durch diese Geschichte, die nicht nur beschreibt, wie es der "Wiedergesundeten" geht, sondern auch, wie die Krankheit der Protagonistin die Familienmitglieder verändert hat. Für Leser, die bereits mit dem Schicksal konfrontiert wurden, eine realistische Darstellung. Für Leser, die bis jetzt vom Schicksal verschont wurden, ein Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern. Das Leben ist mehr als gesund oder krank sein. Jede schwere Krankheit verändert das Leben.

Eine Geschichte aus dem wahren Leben gegriffen

Von: Carmen Datum: 02. September 2019

Eine Geschichte aus dem wahren Leben gegriffen. Sehr fesselnd, klar, direkt und unverblümt geschrieben und das Gefühl bleibt nie zu kurz. Es bleibt immer spannend, wie die Erzählung weitergeht. Verschiedene Charaktere zeigen einen jeweils anderen Umgang mit einem Schicksalsschlag eines Familienangehörigen, sowie die Betroffene selbst. Der Roman zeigt auch deutlich, dass nicht allein die Krankheit für einen Betroffenen Menschen schwer auszuhalten ist, sondern auch die Veränderung des ganzen Lebens und das Verhalten des Umfeldes. Deutlich zu erkennen, der Alltag und die Aufgaben bleiben erst mal trotz Diagnose die gleichen bis zur Erkenntnis, dass Abi selbst etwas ändern muss. Absolut empfehlenswert. Mein erstes Buch von Katie Marsh, das neugierig auf weitere macht.

Leben nach dem Krebs

Von: Sandhoernchen Datum: 31. August 2019

Im Großen und Ganzen ist es ein gutes Buch. Hauptsächlich geht es um Abi und ihre überstandene Krebserkrankung und den Umgang ihrer Familie damit. Eigentlich könnten alle glücklich sein, aber durch die Aufopferung während der Chemo ist die Firma von John, Abis Mann, kurz vor der Insolvenz. Die Ehe der beiden steckt in der Krise. Abi und ihre Familie sind praktisch pleite und ziehen zurück zu Abis Eltern. Seb, der Sohn von Abi, kämpft mit seinem coming out und darunter leiden seine schulischen Leistungen. Die Kapitel sind aus Sicht von Seb und Abi geschrieben, so dass man sich gut in deren Gefühlswelt hineinversetzen kann. Beim Lesen des Buches habe ich immer wieder gedacht: „Mensch, redet miteinander, dann könnt ihr eure Probleme lösen.” Das offene Ende des Buches hat mir überhaupt nicht gefallen.

Ein ziemlich wunderbares Buch

Von: Schwarz.Bunte.Momente Datum: 31. August 2019

Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin Katie Marsh gelesen habe. Eine Geschichte über das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Im Mittelpunkt steht die an Krebs erkrankte Abi. Wunderbar leicht zu lesen mit emotionalem Tiefgang ohne dabei kitschig zu wirken. Immer mal wieder habe ich das Lesen kurz unterbrochen, um den Worten besser nachzuspüren zu können. Ein Buch, das emotional berührt.

Emotionales Buch mit einigen Schwächen

Von: Rennwurmi Datum: 31. August 2019

Das Buch hat ein wunderschönes ansprechendes Cover. Eine Hauptperson des Buches ist Abi, Ehefrau und Mutter, die gerade den Krebs überwunden hat und immer noch Angst hat, in ihr altes Leben zurückzukehren. Die zweite Hauptperson ist Seb, Abis Sohn, der wegen zu viel Rücksichtnahme während der Krankheitsphase der Mutter sein eigenes Leben schleifen ließ. Das Buch ist abwechselnd aus Sicht von Abi und von Seb geschrieben. Jeder sieht manche Situationen aus einer anderen Perspektive. Während der Krebserkrankung nimmt sich Abi so viel vor, was sie alles tun möchte, wenn sie wieder gesund ist. Aber es kommt alles anders. Ihr Ehemann John verschuldet sich, ihre ehemalige Jugendliebe tritt wieder in ihr Leben, alles entgleist ihr förmlich. Ängste und Scham bestimmen ihr Leben. Um die Mutter während der Krebserkrankung nicht zu belasten, verschweigen ihr Seb und John viele wichtige Dinge, die nach der Genesung alle ans Tageslicht kommen. Seine Gefühle, sowohl seiner Freundin Jess als auch einem befreundeten Jungen gegenüber, fahren Achterbahn. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Man kann sich sehr gut in die Ängste von Krebspatienten während und nach der Erkrankung hineinfühlen. Leider fehlt dem Buch eine gewisse Spannung. Es tröpfelt etwas vor sich hin. Auch das Ende lässt sehr viele Fragen offen. Der Leser weiß nicht, wie das Buch wirklich ausgeht. Das hat mich etwas gestört. Deshalb nur 4* für das Buch.

Ungewissheit

Von: Fantasy Girl Datum: 31. August 2019

„Ein ziemlich wunderbares Leben” erzählt ein Stück der Reise von Abi und ihrer Familie, vor allem von ihrem Sohn Seb. Der Leser erlebt die Geschichte aus der Sicht der krebskranken Frau und ihres mit eigenen Problemen kämpfenden Kindes. Hierbei lässt Katie Marsh den Leser erst einmal im Dunkeln und hüllt die Figuren des Ehemannes und Sohnes in Geheimnisse und Schweigen. Es ist zwar verständlich, dass sie die erkrankte Abi schonen wollen, doch das erschwert es dem Leser, eine Beziehung und Verständnis zum Charakter aufzubauen. Im Laufe der Geschichte ändert sich das mit Enthüllungen, aber man wird mit den letzten Seiten des Buches jedoch weiterhin mit offenen Fragen zurückgelassen. Insgesamt werden Freunde von Liebesromanen, die nicht dem Schema F folgen, ihre Freude haben.

Nach dem Krebs....

Von: Sabine Datum: 31. August 2019

Abi hat, nachdem sie ein Jahr mit einer Darmkrebserkrankung gekämpft hat, viele Pläne für ihr weiteres, ihr neues Leben. In dieser Zeit hat sich jedoch viel verändert, die Firma ihres Mannes John ist pleite und ihr Sohn Seb schafft die Prüfung für die Universität nicht. Die finanzielle Situation zwingt die Familie, wieder bei Abis Eltern einzuziehen. Die Geschichte wird teils aus Abis und teils aus der Perspektive ihres Sohnes Seb erzählt, was verschiedene Perspektiven auf Abis Erkrankung zeigt. Katie Marsh beschreibt sehr einfühlsam, wie sich nach der schweren Krankheit nicht nur das Leben des Betroffenen, sondern auch dessen Umfeld, verändert. Das Leben ist weitergegangen, John musste die Arbeit in seiner Firma allein meistern, ihr Sohn Seb, auf dem Weg zum Erwachsenwerden, hat da ganz andere Probleme und auch an Abis Eltern, ihrem Bruder und ihrer besten Freundin ist die Zeit nicht spurlos vorbei gegangen. Somit hat Abi alle Hände voll zu tun, um sich in ihr „neues“ Leben zurückzukämpfen und ihre eigenen Pläne, vorerst, zurückzustellen. Das Cover ist auch im Innenbereich sehr liebevoll gestalten, somit haptisch ein voller Erfolg. Die Kapitel sind, angeknüpft an die Zeit vor der Krankheit, sehr verständlich und zusammenhängend geschrieben.

Zweite Chance

Von: Leseratte Datum: 30. August 2019

Abi, Ehefrau und Mutter, ist an Krebs erkrankt. Sie weiß nicht, ob sie ihn überleben wird. Sie übersteht die Chemotherapie und versucht geschwächt wieder in ihr Leben zurückzufinden. Doch nichts ist mehr wie vorher, vieles hat sich verändert. Die Beziehung zu ihrem Mann und zu ihrem Sohn. Liegt es an ihr? In diesem Buch begleiten wir Abi auf dem Weg, um für Liebe und das Leben zu kämpfen. Sie möchte mehr daraus machen und versucht ihr Leben wichtiger zu nehmen. Wird es ihr gelingen? Welche Hindernisse stellen sich ihr in den Weg? Trifft sie die richtigen Entscheidungen? Die Lebensgeschichte von Abi war interessant zu lesen. Die Autorin versetzt sich gut in die krebskranke Frau hinein, welche Sorgen sie begleiten. Auch wenn man überlebt hat, hat man dennoch das Recht, sich in seinem Körper erstmal nicht wohl zu fühlen und an sich zu zweifeln. Die Autorin beschreibt die Umgebung und die anderen Charaktere gut, sodass man alle näher kennenlernt. Die Protagonisten sind gut beschrieben, auch die Umgebung und die äußeren Umstände. Die Unsicherheiten, die eine Krebserkrankung mit sich bringt, auch, wenn man als geheilt gilt. Die Sorgen der Familie, der eignen Eltern, die nie aufhören werden, sich um ihre Kinder zu kümmern. Die Geschichte wurde authentisch geschrieben und kaum etwas wirkt an den Haaren herbeigezogen. Die Autorin schreibt in einem angenehmen Stil, sodass man der Geschichte gut und rasch folgen kann. Eine nette, lesenswerte Geschichte über eine Frau, die ihr Leben wieder zurück haben möchte.

Bezaubernd!

Von: Melli's Leseplatz Datum: 28. August 2019

Eine Story, die mir aus dem Herzen spricht. Eine Familiengeschichte über Zusammenhalt und gemeinsames Kämpfen, Geheimnissen und Verbundenheit. Zu Beginn fand ich das Buch etwas sehr Klischee. Die an Krebs erkrankte Mutter und das Familiendrama drum herum. Doch schon nach kurzer Zeit haben sich die Charaktere in mein Herz geschlichen. Eine totale Liebeseeklärung an das Leben und sehr zu empfehlen.

Eine bewegende Geschichte

Von: Sweetlittlechi Datum: 28. August 2019

Ziemlich wunderbares Leben war das erste Buch, das ich von Katie Marsh gelesen habe. Es geht in dem Buch hauptsächlich um das Leben nach Abis Krebserkrankung. Nach der überwundenen Krankheit merkt Abi, dass der Krebs nicht nur bei ihr Spuren hinterlassen hat, sondern auch bei dem Rest ihrer Familie. Sobald man anfängt das Buch zu lesen, kann man sich mit den Charakteren identifizieren und fühlt in vielen schwierigen Situationen mit ihnen. Besonders die Verbundenheit zu den Charakteren, die ich während des Lesens entwickelt habe, hat mich sehr von dem Buch überzeugt. Meiner Meinung nach war Abis Geschichte und die Folgen, die diese Krankheit auch auf das Umfeld des Erkrankten haben kann, sehr realistisch erzählt, was auch mit Sicherheit damit zusammenhängt, dass Katie Marsh im Gesundheitswesen gearbeitet hat. Für mich ist dieses Buch definitiv einen Besuch in der Buchhandlung wert und ich kann es nur weiterempfehlen.

Regt zum Nachdenken an

Von: Zarajuly Datum: 28. August 2019

Wenn man krank wird, hat man das Ziel gesund zu werden und dem Tod von der Schippe zu springen. Dieses Buch zeigt, das "Nach der Krankheit". Man kommt wieder zurück in den Alltag und hat wieder mit alltäglichen Problemen zu tun, obwohl man seit der Diagnose gesagt hat, dass man alles ändert und mehr schätzt. Das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht. Muss man wirklich erst warten bis man krank wird um etwas zu ändern und seinen Liebsten zu zeigen, was sie einem bedeuten? Klares Nein!

Eine bewegende Geschichte

Von: zauberblume Datum: 28. August 2019

"Ein ziemlich wunderbares Leben" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Marsh gelesen habe. Und dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt. Da stehst du mitten im Leben und von einer Sekunde auf die andere ist nichts mehr so wie es einmal war. So geht es unser Protagonistin Abi. Mit Mitte Dreißig bekommt sie die Diagnose Krebs und die Erkrankung verändert nicht nur sie selbst, sondern ihre ganze Familie. Sie stellt fest, dass man nicht einfach an sein altes Leben anknüpfen kann, zuviel ist einfach passeriert. Denn während ihrer Krankheitphase ist viele zu kurz gekommen. Doch Abi ist eine Kämpfernatur.... Eine Geschichte, die unter die Haut geht und die mich nachdenklich zurückgelassen hat. Erwähnen muss man, dass die Autorin im Gesundheitswesen tätig war und durch dies vieles genau erläutern kann. Mich hat Abis Schicksal wirklich sehr berührt und ich habe mit der Familie mitgelitten. Es gibt doch wahrscheinlich kaum jemand von uns, der mit dieser Erkrankung - sei es im Freundes- oder Familienkreis - konfrontiert wurde. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass die gesamte Familie während der ganzen Behandlungen und Hoffnung auf Heilung einen bestimmten Prozess durchlebt. Und das erfährt man ja in dieser Geschichte auch, jeder geht anders mit dem Problem um Abis Mann und ihr Sohn. Für Kinder ist es ja um so schlimmer. Man taucht während des Lesens einfach tief in die Materie ein. Ein Roman, der wirklich unter die Haut geht, aber dem ich trotzdem das gewisse Etwas vermisst habe, daher nur 4 Sterne. Eigentlich hätte ich nur 3 Sterne vergebe, aber das traumhafte Cover verdient einen Extra Stern.

Mal was anderes

Von: Carmen Datum: 26. August 2019

Da ich meist Mittelalterromane lese, ist es sehr positiv zu bewerten, dass ich dieses Buch toll finde. Die Autorin beschreibt einen Lebensabschnitt der Protagonistin Abi sehr authentisch und einfühlsam. Auf jeden Fall will man zu Ende lesen und kann nicht aufhören....

Geht ans und ins Herz

Von: ArtAndFun Datum: 25. August 2019

Das tolle Buchcover hat mich dazu animiert das Buch lesen zu wollen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte von Abi geht total ans Herz und bisweilen treibt sie einem Tränen in die Augen. John, Seb all die Gefühle wühlen die Leser*in sehr auf und lassen sie mit Abi mitleiden und fühlen. Ein wunderbares Buch, vielen Dank dafür!

Eine Frau die sich ihr Leben wieder zurückerobert

Von: Shisara Datum: 25. August 2019

Ich dachte mir am Anfang, ein Buch was sicher wieder so Klischeehaft, wie alles was dieses Thema beinhaltet, geschrieben wurde... Kranke Frau-Wird gesund-Ändert ihr Leben, doch diese Frau hat mir so imponiert, wie sie sich erst Stück für Stück in ihr Leben zurückkämpft, um dann nicht nur ihr Leben zu ändern, sondern komplett ihr Denken und Handeln abzustreifen, um sich dann komplett wie Phönix aus der Asche zu erheben!! Ein starkes Buch das Seinesgleichen sucht!! Unbedingt lesenswert!!

Sehr berührend

Von: Dana Greve Datum: 23. August 2019

Was für ein Buch! Eine wunderbare und zu Herzen gehende Geschichte. Das Buch mich von Anfang an in den Bann gezogen. Ich habe gelacht und geheult. Es war das reinste Gefühlschaos. Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich auf weitere von diesem Autor. Klare Kaufempfehlung von mir.

Was kommt eigentlich nach dem Happy-End?

Von: Stephmausi Datum: 22. August 2019

Für alle, die sich diese Frage schon mal gestellt haben, ist dieses Buch eine (mögliche) Antwort. Stell Dir vor Du wachst auf und das Happy End ist da – und dann stellst Du fest, dass das Leben ja auch noch da ist und weitergeht. Was nun?! Alles super, oder doch nicht? Die Idee der Geschichte ist großartig. Aber ich bin leider mit den Charakteren nicht warm geworden. Auch konnte ich die Akteure nicht wirklich kennenlernen, da die Entwicklung der Personen oberflächlich blieb. Selbst die durchaus dramatische Geschichte hat nicht wirklich den Tiefgang bekommen, der ihr angemessen wäre. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und das Buch hat sich gut „weglesen“ lassen. Aber da ist eine immer mitschwingende Dramatik, die das ganze schon fast ins Absurde verkehrt, weil keine Abstufung bei Ereignissen getroffen wird. Kleines Beispiel: Der Sohn hat in der Schule einem Mitschüler eine geknallt – das darf die Mutter auf einen Fall erfahren, das wäre zu viel für sie; der Ehemann geht mit der Firma pleite – das darf die Ehefrau auf einen Fall erfahren, das wäre zu viel für sie. Beide Plots werden im Buch mit derselben düsteren Stimmung vermittelt. Getoppt wird das Ganze mit einem nichtexistierenden Ende. Ja klar, ein offenes Ende ist ein gerne genommener Kunstgriff. Und es macht auch Sinn, bei einer Geschichte, die nach dem Happy End spielt, dem Leser ein zweites (Happy) End vorzuenthalten. Aber ich wollte über lange Strecken das Buch einfach nur zu Ende gelesen haben und wissen wie es denn nun ausgeht und da hat mich das abrupte Ende dann doch verärgert. Einen extra Punkt gibt es für das wunderschöne Cover. Dieses Buch ist ein echtes Schmuckstück fürs Regal!

Emotionaler Roman

Von: GaBo1412 Datum: 19. August 2019

Katie Marsh hat es geschafft, die schreckliche Diagnose Krebs in eine emotionale Familiengeschichte zu verpacken. Viele Hürden wurden genommen und sind noch zu nehmen. Das Buch zeigt einen starken Familienzusammenhalt, indem jeder den anderen schützen möchte. Leider ist das Ende offen geblieben. Hier hätte ich mir ein klares Ende gewünscht

Ziemlich wunderbares Leben

Von: Knibbel Datum: 18. August 2019

Ein wundervolles Buch! Man erlebt mit den Hauptfiguren alle Hochs und Tiefs ihres Lebens, leidet mit ihnen und freut sich mit ihnen. Man kann alles sehr gut nachvollziehen; wie meine Oma schon sagte: Unter jedem Dach ist ein"A"! Manches ist etwas überzogen, gehört aber zum Stil von Katie Marsh. Ich freue mich auf das nächste Buch von ihr!

Ein Buch, das sich zu lesen lohnt

Von: Leseratte Datum: 16. August 2019

Die Thematik stimmt einen nachdenklich. Es wird einem bewusst, wie endlich das Leben sein kann. Man bekommt einige Anstöße über sein eigenes Leben nachzudenken. Trotzdem hatte ich Probleme beim Lesen. Da in jedem Kapitel aus einem anderen Blickwinkel erzählt wird, fiel es mir manchmal schwer, den roten Faden nicht zu verlieren zumal vieles erst einmal ungesagt bleibt und später im Buch aufgeklärt wird. Alles in allem aber ein schönes Buch, das sich zu lesen lohnt.

Sehr berührend

Von: katze-kitty Datum: 16. August 2019

Abi hat den Krebs erstmal überstanden. Ein Grund zum Glücklichsein und das Leben zu genießen, sollte man meinen. Aber nichts ist mehr so, wie es vorher war. Abi, ihr Mann John und Sohn Seth versuchen das Leben wieder in den Griff zu bekommen... "Ziemlich wunderbares Leben" ist ein Roman von Katie Marsh. Ich muss sagen, dass ich normalerweise gar nicht solche Bücher mit ernsten Themen lese. Aber dieses hat mich sehr berührt und ich habe es gerne gelesen. Der Kampf für ein normales Leben wird sehr emotional beschrieben. Die Ehe der beiden hat sich verändert. John hat Abi die ganze Zeit unterstützt und auch in Situationen gesehen, dass Abi Angst hat, er könnte sie nicht mehr wollen. John hingegen hat finanzielle Probleme und versucht Abi von allem fernzuhalten, was diese wiederum nicht möchte. Seth hat auch große Probleme mit der gesamten Situation und auch mit sich selbst. Ein sehr einfühlsames und berührendes Buch für die Zeit nach einer schlimmen Erkrankung....

Nur ein Stern

Von: Wolke Datum: 13. August 2019

Es wird die Geschichte von ABI erzählt, die nach einem Jahr Krankheit wieder versucht im Alltag Fuß zu fassen. Leider muss sie feststellen, dass ihre Familie sie die letzten Monate geschont hat und daher vieles nicht an sie herangetragen wurde. Die Firma ihres Mannes steht schlecht, so müssen sie ihr Haus verkaufen und zu ABIs Eltern ziehen, was natürlich nicht einfach ist. Auch die Beziehung zu ihrem Mann hat durch ihre körperlichen und seelischen Narben der Krebserkrankung einen Knacks erlitten. Und dann hat ihr Sohn SEB noch sein coming out. Die Kapitel werden aus der Sicht von ABI und dann wieder aus der Sicht ihres Sohnes SEB erzählt. Ich habe schwer gekämpft das Buch mit 459 Seiten fertig zu lesen. Die Geschichte an sich ist eine gute Story, aber für meine Begriffe zu lang und ausschweifend, außerdem mit einem offenen Ende. Lese sonst bessere Bücher - daher nur 1 Stern von mir.

Reset

Von: Diane Jordan Datum: 13. August 2019

#Werbung #lesen #Bücher #Diana #Verlag #Autorin #Krebs #Krankheit #Leben #wunderbar #Roman #neu #DianeJordan Reset ... Diane Jordan Ziemlich wunderbares Leben Reset, alles auf Anfangszustand... Manchmal wünscht man sich das auch im eigenen Leben, ähnlich wie bei einem elektronischen Gerät, z.B. einem Computer, der nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Mein neuestes Taschenbuch hat es in sich und geht sehr unter die Haut. Ich empfehle daher vorsorglich Taschentücher bereit zu legen. Das „Ziemlich wunderbare Leben“ beschäftigt sich nämlich mit dem sehr heiklem Thema: KREBS. Wie man sich da fühlt, kann ich gut nachvollziehen, denn ich hatte vor einigen Jahren selber so eine Diagnose. Diese hat mein ganzes Leben durcheinander gewirbelt und auf den Kopf gestellt. Wie es der Protagonistin Abi und ihrer Familie geht, kann ich daher sehr gut nachempfinden. Die Ängste, die Qualen und tiefe Verzweiflung inbegriffen. Und eins kann ich klar bestätigen, danach ist nichts mehr wie es vorher war. Und an die Zeit vor dem Schicksalsschlag anzuknüpfen, scheint mir aus heutiger Sicht, fast etwas spaßig, denn auch ich habe dies versucht und musste lernen umzudenken und die neuen Bedingungen zu akzeptieren. Das ist gar nicht so einfach, weder für die Familie, die Freunde, den liebevollen Partner noch für einen selbst. Scheitern vorprogrammiert und das Fühlen und die Gedanken die man sich so zwangsläufig macht, sind mir und meinem Lieblingsmenschen sehr vertraut. Katie Marsh hat dieses doch recht sensible Thema für meinen Geschmack passend und treffend umgesetzt. Der Schreibstil war der Thematik angemessen. Durch ihren Perspektivwechsel, einmal aus der Sicht von Abi erzählt und dann aus der Sicht ihres Sohnes Seb, wird das ganze Buch aufgelockert und die Gefühlswelt der beiden gut zum Leser transportiert. Das empfand ich zumindest so. Auch die Playliste, mit der jedes Kapitel anfing, hat mir gut gefallen. Ich habe auch bestimmte Lieder und Songs, die ich gedanklich bestimmten Lebenssituationen zuordne. Besonders schön finde ich jedoch das Cover. Es hat eine tolle Haptik und hübsche, lebendige Farben. Den Brombeerton des Buchdeckels empfinde ich als fantasievoll und außergewöhnlich. Ich bilde mir auch ein, das er das bewusst geschaffene Bindeglied zwischen dem „Weltlichen“ und dem „Göttlichen“ bildet. Die Anordnung der Schrift mit den filigranen Paradiesvögeln, Schmetterlingen und tropischen Pflanzen gefällt mit super. Zeigt sie doch die Wunder unserer Zeit und weckt die Lust auf Leben und die sofortige Umsetzung. Mir ging es jedenfalls so. Schön und außergewöhnlich in Text und Bild. ... Was passiert, wenn du ein neues Leben geschenkt bekommst? ... Inhalt: Das Schicksal hat Abi eine zweite Chance gegeben. Sie erholt sich nach einer schweren Krankheit und will, den Kopf voller Pläne, wieder da anknüpfen, wo ihr Leben aufgehört hat. Doch bald merkt sie, dass es kein Zurück mehr gibt. Ihre Ehe kriselt, und auch ihr Sohn ist nach dem Schicksalsschlag nicht mehr derselbe. Wird es Abi gelingen, die Menschen, die sie am meisten liebt, wieder zueinander zu bringen? Autorin: Bevor ihr Bestsellerdebüt »Die Liebe ist ein schlechter Verlierer« erschien, war KATIE MARSH im Gesundheitswesen tätig. Ihre Bücher sind inspiriert von der Tapferkeit der Menschen, die ihr bei ihrer Arbeit begegnet sind. Nach »Du erinnerst mich an morgen« ist »Ziemlich wunderbares Leben« ihr dritter Roman. Katie lebt mit ihrer Familie in London und liebt es, mit ihrer Tochter im Park zu toben, ihrem Mann den Toast zu stehlen und Karaoke zu singen. Weitere Bücher: Die Liebe ist ein schlechter Verlierer Du erinnerst mich an morgen Fazit: 4**** Der Roman „Ziemlich wunderbares Leben“ von Katie Marsh ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 464 berührende Seiten.

Emotionen, Tiefgang und Lebensnähe

Von: SHujer Datum: 13. August 2019

Abi hätte doch schon ein ziemlich wunderbares Leben, wäre da nicht der Krebs. Doch diesen hat sie jetzt wieder Erwarten tatsächlich überstanden und sie ist bereit mit Ihrem tollen Ehemann und Ihrem Sohn endlich wieder Zukunftplänen machen zu können und das Krebsjahr hinter sich zu lassen. Leider hat sie jedoch nicht bedacht, dass sie sich nur selbst verändert hat, sondern auch ihre Lieben während ihrer Erkrankung einiges durchgemacht haben, sodass alles anders kommt, als sie es geplant hat. Auch wenn dieser Roman am Anfang wie ein gewöhnlicher Frauenschmöker erscheint, stellt sich doch relativ schnell heraus, dass in Abis Leben nicht alles pink und mit Glitzer versehen ist, sondern die Geschichte auch einiges an Realitätsnähe bringt. Man kann sich in die verschiedenen Charaktere hineinfühlen und so voll und ganz in die Geschichte eintauchen. Durch viele unvorhersehbare Wendungen im Leben der Familienangehörigen bleibt es bis zum Ende spannend. Einfach nur empfehlenswert für Alle, die nicht nur leichte Urlaubslektüre suchen, sondern auch gern eine Geschichte voller Gefühl und Tiefgang lesen wollen!

Mein altes, neues Leben

Von: Romy Datum: 11. August 2019

Wir lernen Abi nach ihrer Krebserkrankung kennen. Sie merkt schnell, wie sehr sich ihr Leben und vor allem die Menschen um sie herum verändert haben. Ihr Mann, der sich aufopferungsvoll um sie gekümmert hat und immer an ihrer Seite war, hat Probleme, die er nicht mit ihr teilt und ist ständig abwesend. Ihr Sohn Seb, ein erfolgreicher Schüler und gefeierter Fußballstar entgleitet ihr zusehends. Was ist mit ihrer Familie passiert und warum kommt sie nicht mehr an sie heran?! Langsam versucht Abi zu ergründen, was ihr bisher verborgen geblieben ist. Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die schreckliche Krankheit, der Kampf zurück ins Leben und zu erfahren, dass einen liebe Menschen Dinge vorenthalten haben, weil sie einen nur beschützen wollen. Abi ist eine starke Frau, die sich langsam zurück ins Leben, ihr Leben, kämpft. Auch die anderen Charaktere sind sympathisch und man kann sich gut in jeden einzelnen hineinversetzen. Das Ende ist offen gestaltet, ich denke vor allem weil es nicht wichtig ist. Vielmehr soll uns das Buch lehren auf uns zu achten, das Leben zu genießen, zu lieben und glücklich zu sein. Eine Botschaft die nachdenklich stimmt. Vielen Dank dafür.

Viel Drama um Nichts ?

Von: Tiuri Datum: 11. August 2019

Abi kehrt nach einem langen Kampf gegen den Krebs in ihr altes Leben zurück und freut sich darauf endlich wieder richtig zu leben und Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Doch das anfängliche Glück ihrer Rückkehr ins Leben wird durch einige Schwierigkeiten geprägt. Abis Mann John hat sich durch die Krebserkrankung seiner Frau verändert und versucht etwas vor Abi, so gut es geht, geheim zu halten. Zusätzlich befindet sich ihr Sohn Seb in einer bewegenden Selbstfindungsphase, die das Miteinander der Familie auf die Probe stellt. Doch Abi bleibt eine Kämpfernatur, die alles für ihre Lieben tun würde. Wird sie es schaffen ihre Familie wieder zu vereinen? Der Roman lässt sich wirklich gut lesen, sodass ich ihn an einem Tag hätte durchlesen können. Es ist eine leichte Lektüre, die man das ganze Jahr über lesen könnte, denn der Handlungszeitraum der Geschichte beträgt auch ziemlich genau ein Jahr. Ich finde es wichtig das anzumerken, denn das Cover des Buches sieht sehr sommerlich auch, während die Geschichte dagegen im Winter gelesen doch noch herzerwärmender wäre. Das Buchcover gefällt mir jedenfalls sehr gut und die Zitronenabbildung hat auch einen kleinen Fühleffekt (Ich gehe davon aus, dass der gelbe Kreis eine Zitrone und keine Sonne ist). Die Protagonisten der Geschichte Abi und Seb, aus deren Perspektive abwechselnd geschrieben wird sind sehr liebenswürdig. Abi liebt Musik und das wird im Roman immer wieder aufgegriffen, denn Abi hat vor ihrer Chemotherapie eine Playlist erstellt, in der jeder Song einer wichtigen Person aus ihrem Leben oder einer bedeutenden Zeit ihres Lebens gewidmet ist. Diese Songs sollten sie daran erinnern für wen sie weiterleben möchte und ich finde das ist eine super schöne Idee von der Autorin, auch wenn die meisten Songs nicht meinen Geschmack getroffen haben. Das Buch ist wirklich emotional und bringt einen dazu selbst mal über sein eigenes Leben und die wichtigsten Personen darin nachzudenken. Die Geschichte weckt neue Lebensfreude und lässt eigene Probleme gleich viel kleiner erscheinen. Trotzdem muss ich ergänzen, dass es im Roman, meiner Meinung nach leider viel Drama um Nichts gab, aber das ist ja in den meisten Romanen der Fall.

Into your arms

Von: misery3103 Datum: 08. August 2019

Nach ihrer Krebserkrankung will Abi eigentlich mit ihrem Leben durchstarten und alles nachholen, was sie bis hierhin aufgeschoben hat. Doch ihre Krankheit hat nicht nur sie aus der Bahn geworfen, sondern auch ihre Familie durcheinander gebracht. Ihr Sohn Seb befindet sich im Gefühlschaos, weil er sich plötzlich zu Jungs hingezogen fühlt. Ihr Mann John fährt seine eigene Firma gegen die Wand, weshalb die Familie wieder bei Abis Eltern einziehen muss. Wird es Abi gelingen, alles wieder zurecht zu rücken? Abi und ihre Familie fand ich einfach toll. Der kurze Rückblick auf ihre Krankheit ganz am Anfang des Buches war schnell vorbei und es ging dann mit ihrem neuen Leben nach der Erkrankung weiter. Schön erzählt, wie Abi versucht, ihr Leben so weiterzuleben, wie es vor der Krankheit war. Doch die Ängste, die ihre Familie immer noch hat, stehen allem im Weg. Aber ich mochte den Witz, der die Familie aufrecht erhält. Angefangen bei Abis Eltern, die kein bisschen englisch-verklemmt sind, sondern sehr witzig und amüsant. Ihr Bruder Rob, der Künstler, der seine Schwester nicht merken lassen will, wie sehr ihn ihre Erkrankung getroffen hat. Das hat mir sehr gefallen. Ich konnte Abi sehr gut verstehen und auch ihre Gefühle ihrem Mann gegenüber, ihre Scham wegen ihres neuen Körpers und die vielen unausgesprochenen Ängste seinerseits. Ich mochte die Familie, ich mochte die Geschichte – vor allem rund um Seb, der mit seinen Gefühlen einem Jungen gegenüber hadert – und fand alles schön – bis auf das Ende. Hier hätte ich mir ein klareres Ende gewünscht, das mich nicht mit so vielen Fragen zurücklässt. Trotzdem ein schönes Buch, das sehr emotional und schön geschrieben ist. Eine schöne Familiengeschichte darüber, was passiert, wenn man ein neues Leben geschenkt bekommt.

Was ist nach dem überstandenen Krebs?

Von: Yvonne Datum: 08. August 2019

Was ist nach dem überstandenen Krebs? Zunächst einmal meine Hochachtung an die Autorin, die sich an ein solch schwieriges und sensibles Thema herangewagt hat. Sie hat die allgemeine Problematik dieses Themas recht gut umgesetzt. Wie man mitleidig angeschaut wird. Wie Sorgen nicht mehr geteilt werden. Wie die Angst vor einer weiteren Erkrankung im Raum steht. Ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch bei einer Verlosung gewonnen zu haben, und deshalb habe ich es auch bis zum Ende durchgelesen. Hätte mir jemand dieses Buch „nur“ ausgeliehen, hätte ich das vermutlich nicht getan. Vorsicht Spoiler: Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen. Der Autorin ist es nicht gelungen, die Beziehungen spannend darzustellen. Ich wusste lange einfach nicht, was eigentlich das Problem ist. Natürlich kann ich dies nicht nachvollziehen, weil ich mich noch nie in einer solchen Lage befunden habe, aber dieses ewige Herumgeeiere und die Tatsache, dass niemand in der ganzen Familie mal eine klare Ansage macht, nervte auf Dauer. Am besten hat mir immer noch Abis Freundin Lesley gefallen. Was die Playlist angeht: Nette Idee, denn auch mir geht es so, dass ich viele Erinnerungen mit bestimmten Songs in Verbindung bringe. Darin lag aber mein Problem: Ich bin über 10 Jahre älter als die Protagonistin und vermutlich auch der Autorin. Meine Jugend ist durch 80er-Songs geprägt, in den 90ern interessierte mich die Musik oder das Fernsehprogramm nicht mehr so. Wenn man die Songs, die Interpreten und Fernsehsendungen aber nicht kennt, auf die die Autorin ständig anspielt, so ist das kein Lesevergnügen mehr. Fast auf jeder zweiten Seite kam so eine Anspielung, und das ging mir gewaltig auf den Geist. Mag sein, dass Kinder der 90er das großartig finden und in Songs und eigenen Erinnerungen schwelgen können, mich jedoch hat das gewaltig genervt. Der Schluss war dann die letzte große Enttäuschung. Als Entschädigung für diesen schweren Stoff hätte ich mir fürs Ende wenigstens eine kleine Lösung gewünscht. Ich bin sowieso kein Freund von offenen Schlüssen, aber den Leser derart im Regen stehen zu lassen, fand ich ziemlich deprimierend. Fazit: Gute Idee, leider hat mich die Geschichte und die Dialoge nicht fesseln können.

Ziemlich wunderbares Leben - zu Herzen gehend

Von: Gelinde Datum: 07. August 2019

Ziemlich wunderbares Leben, von Katie Marsh Cover: Sehr verspiel. Die Farben, Blumen, Vögel und Schmetterlinge, sollen vermutlich auf das ziemlich wunderbare Leben hinweisen. Inhalt: Abi ist an Krebs erkrankt. Nach einem schlimmen Jahr hat sie die Erkrankung überwunden und den Kopf voller Pläne um in ein neues Leben durchzustarten. Doch die Krankheit hat nicht nur sie verändert! Auch ihre Familie hat eine Entwicklung durchgemacht. Und so bemerkt Abi erst nach und nach, dass sie inmitten von einem Haufen von lauter Scherben steht. Doch sie ist gewillt diesen Kampf mit dem Leben aufzunehmen. Meine Meinung: Eine unglaubliche Geschichte, wie aus dem Leben gegriffen. Unglaublich berührend, zutiefst emotional und bewegend geschrieben. So voller Wärme und voller Liebe, dabei mit einer unglaublichen Ehrlichkeit, die mich teilweise mit voller Wucht trifft. Es wird nicht so sehr der Überlebenskampf während der Krankheit erzählt, sondern die Schwierigkeiten die danach auftreten. Wenn man denkt: Jetzt geht das Leben weiter oder los und dann bestürzt merkt, es hat sich alles verändert. Dies ist der Autorin sehr gut gelungen, sehr sensibel und doch wieder entwaffnend direkt erzählt sie von Krankheit, Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, Freundschaft und Vertrauen. Ich habe in allen Phasen mit Abi gelitten, gebangt und gehofft. Einzig das offene Ende gefällt mir hier nicht so gut, was ich diesmal aber nicht in die Bewertung mit einfließen lasse. Autorin: Katie Marsh lebt mit ihrer Familie in London, schreibt Bücher und ist im Gesundheitswesen tätig. Ihre Bücher sind inspiriert von der Tapferkeit der Menschen, die ihr bei ihrer Arbeit begegnet sind. Sie liebt es, mit ihrer Tochter im Park zu toben, ihrem Mann den Toast zu stehlen und Karaoke zu singen. Mein Fazit: Eine sehr gefühlvoll und emotional erzählte Geschichte. Abi lässt sich nicht unterkriegen, ihre Botschaft: Das Leben ist zu wunderbar um klein bei zugeben. Von mir 5 Sterne.

Dieses Buch hat mich sehr nachdenklich und aufgewühlt zurück gelassen.

Von: Tina B. Datum: 06. August 2019

Dies war mein erstes Buch von Katie Marsh und es bleibt ganz sicher nicht mein Letztes. Ich habe geweint und gelacht und selten konnte mich ein Buch so berühren und erreichen wie dieses. Ich bin immer noch total gefangen von Abis Geschichte. Die Protagonisten wurden wunderbar beschrieben und wirkten auf mich sehr realistisch und sympathisch. Ihre Handlungen waren für mich glaubhaft und gut nachvollziehbar. Die Geschichte wird sowohl aus Abis aber zum Teil auch aus Sebs Perspektive erzählt. Das gefiel mir sehr. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und fesselnd, dadurch wurde das Lesen sehr kurzweilig und die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin. Ich hatte eine tolle Lesezeit und habe dieses Buch keinesfalls zum letzten Mal gelesen und kann es jedem nur ans Herz legen.

wunderbares Leben

Von: Ludwig Datum: 06. August 2019

ich konnte das buch nicht aus der Hand legen und habe es in zwei Tagen verschlungen. Sehr einfühlsam geschrieben. Mann muss lachen und weinen mit dieser Frau und der Familie. Sie bewegt und gibt Hoffnung mit allen Situationen klarzukommen. Wie immer es Enden mag.

Durch viel Familiendrama wird der Horizont des Lesers erweitert!

Von: buecherwolfde Datum: 04. August 2019

Die Handlung: Abi hat den Krebs besiegt und möchte fortan jeden Tag bestmöglich nutzen. Doch sie steht vor einem großen Problem: Ihre Erkrankung hat nicht nur sie verändert, sondern auch ihre ganze Familie und den Freundeskreis. Sie weiß, dass sie nicht da weitermachen kann, wo sie aufgehört hat. Finanzielle Sorgen und die Tatsache, dass sie emotional nicht mehr an Mann oder Sohn herankommt, machen ihr zu schaffen, doch sie lässt sich nicht entmutigen und versucht, nachdem sie sich retten konnte, nun auch ihre Familie zu retten. Besonders interessant finde ich, dass sich die Handlung nicht auf die Zeit der Erkrankung richtet, sondern auf die danach. Man könnte meinen, dass sich Abi wieder in die Vergangenheit zurückteleportiert und ihr Leben so weiterführt, wie sie es vor ihrer Krebserkrankung tat, doch es hat sich viel verändert. Nicht nur sie hat Angst und ist vorsichtiger, auch ihre Freunde und sogar ihre Familie verhalten sich anders und das ist ein Problem, dem sich Abi stellen muss. Sie dabei zu erleben, war ein spannendes und gefühlvolles Erlebnis, das ich jedem Leser nur wärmstens empfehlen kann. Dennoch empfand ich vermehrt ab der Mitte des Buchs viele Längen, die mir das Lesen manchmal erschwert haben, denn auch wenn die Geschichte haufenweise Dramen beinhaltet, hat sich die Handlung oft im Kreis gedreht. Dadurch habe ich eine Weile gebraucht, um den Roman zu Ende zu lesen, doch bereut habe ich es nicht. Abi hat mir viele Gedanken mit auf den Weg gegeben und meine Gedankenwelt erweitert. Mir wäre nie das Ausmaß einer schweren Krankheit so sehr bewusst geworden, wie es jetzt nach dem Lesen ist. Mein Fazit: Durch viel Familiendrama wird der Horizont des Lesers erweitert!

Sehr berührend

Von: Chrissie007 Datum: 03. August 2019

Abi hat sich gerade von ihrer Darmkrebserkrankung erholt bzw. hat den Krebs überstanden. Nun beginnt für sie ein neues Leben mit ihrem Mann und ihrem 17-jährigen Sohn. Glaubt sie. Allerdings kommt irgendwie alles anders als das, was sie sich während ihrer Krebserkrankung erträumt hat. Sie geht durch Höhen und Tiefen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn es nicht auf die "Thriller-Art" spannend war, konnte mich die Geschichte extrem fesseln und mal wieder hätte ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen. Ein großes Thema des Buches ist unter anderem Musik. Und zwar in dem Sinne, wie Songs in bestimmten Lebenssituationen oder auf bestimmte Personen passen. Zwischen den Kapiteln hat Abigail aufgeschrieben, welchen Song sie welcher Person bzw. welchen (gemeisterten) Situationen widmet, was ich wirklich sehr schön fand. Ich wüsste gar nicht so recht, wie ich das mit meiner Familie und meinen Freunden machen sollte, wem sollte ich welchen Song "Zuschneidern"? Das Buch ist einerseits geschrieben aus der Sicht von Abi und andererseits aus der Sicht ihres Sohnes Seb (Sebastian). Dies macht die Geschichte sehr abwechselungsreich. Und irgendwie konnte ich mich - egal aus welcher Sicht gerade berichtet wird - in beide Personen hineinversetzen, auch wenn ich weit davon entfernt bin, ein 17-jähriger pubertierender Teenager zu sein. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil mir nicht gefallen hat, dass das Buch quasi ein offenes Ende hat und man sich als Leser selbst Gedanken machen muss/soll, wie es denn nun mit Abi und ihrer Familie bzw. ihrer Geschichte weitergeht. Vielleicht hat sich die Autorin das Ende aber auch offen gehalten, um vielleicht einen zweiten Teil zu schreiben?

Unerwartet gut

Von: majaliest Datum: 22. July 2019

Ziemlich wunderbares Leben von Katie Marsh Inhalt : Abi hat ihre Krebserkrankung überwunden und möchte nur noch eins : ihr Leben in vollen Zügen genießen. Sie muss aber feststellen,dass das gar nicht so einfach ist. Nicht nur sie selbst sondern ihre gesamte Familie hat sich durch die Geschehnisse der letzten Monate verändert. Die Firma ihres Mannes ist in ernsten Schwierigkeiten, ihre Ehe in einer schweren Krise und ihr fast erwachsener Sohn hat mit Problemen zu kämpfen,die er nicht preisgeben möchte. Bewertung : Ein wunderbar einfühlsames, warmherziges , bewegendes Buch. Ich konnte mich auf Anhieb in die 3 Protagonisten hineinzuversetzen , die allesamt sympathisch rüber kamen. Die Story wird wechselweise von Mutter und Sohn erzählt, so dass man die Geschehnisse aus verschiedenen Sichtweisen miterleben kann. Der Schreibstil der Autorin ist ungemein eingängig. Sie erzählt mit viel Humor aber nicht albern und unsentimental, jedoch nicht gefühllos. In einer Rezension wurde das Buch als kitschig beschrieben und mit Nicholas Sparks verglichen, was mich etwas entsetzt hat. Wäre der Stil Sparks ähnlich gewesen hätte ich das Buch sehr schnell aus der Hand gelegt .🤣 Aber die Geschmäcker und Ansichten sind halt verschieden. Ich kann nur sagen,dass das sicher nicht das letzte Buch dieser Autorin war, welches ich gelesen habe.

Kampf nach überstandener Krebserkrankung um die Rückkehr ins Leben und die Liebe der Familie - emotional und unterstützt durch Abis Überlebens-Playlist

Von: schnäppchenjägerin Datum: 10. July 2019

Abi ist 37 Jahre alt, als sie nach überstandener Krebserkrankung wieder nach Hause zu ihrem Mann John und ihrem 17-jährigen Sohn Seb zurückkehrt. Sie möchte fortan keinen Tag mehr verschwenden, das Beste aus ihrem Leben herausholen und überlegt, das Psychologiestudium aufzunehmen, das sie wegen ihrer frühen Mutterschaft nicht mehr in Erwägung gezogen hatte. Doch in dem Jahr ihrer Erkrankung hat sich vieles geändert. Ihr Mann hat seine Firma in die Insolvenz gebracht und das Familienvermögen wegen der Kosten für zusätzliche Behandlungen dezimiert. Emotional kommt sie nicht mehr an John heran und fühlt sich von ihm nicht mehr begehrt. Auch ihr Sohn macht ihr Sorgen. Seine Schulnoten haben sich derart verschlechtert, dass die Aussicht auf ein Medizinstudium gefährdet ist und hat sich darüber hinaus in seine eigene Welt zurückgezogen. Abi kann nicht akzeptieren, dass sie nun gesund ist, aber ihre Familie an den Folgen ihrer Erkrankung zerbrochen sein soll und beginnt für ihr Leben und ihre Liebe zu kämpfen. Der dritte Roman von Katie Marsh ist wieder eine emotionale Geschichte, in der eine Krankheit eine wesentliche Rolle spielt. Dieses Mal ist die Erkrankung aber bereits überstanden und es sind die Auswirkungen des Jahres, in dem Abi nicht da war und John in Sorge um sie die falschen Entscheidungen getroffen hat und Seb mit zu großen Druck auf die Zukunft und den Problemen der Pubertät allein gelassen wurde, die für Probleme sorgen. Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Abi bzw. Seb geschrieben. Beide Charaktere sind sympathisch und nahbar, ihre Sorgen und Probleme sind verständlich und nachvollziehbar. Es ist kein Buch über den Kampf ums Überleben aufgrund der Diagnose Krebs, sondern ein Buch über den Kampf um Beziehungen und den Zusammenhalt in einer Familie. Es geht um Vertrauen und Geheimnisse, die gehegt werden, um sich oder andere zu schützen. Doch natürlich hat Abi auch Angst, dass der Krebs jederzeit zurückkehren könnte, hört unwillkürlich verstärkt in ihren Körper hinein und versucht seine Signale zu deuten. Es ist verständlich, dass jedes Ziepen im Bauch oder Verdauungsbeschwerde sie unsicher machen. Die Geschichte macht bewusst, dass das Leben endlich ist und dass man seine Zeit nicht mit Nichtigkeiten und falschen Erwartungen verschwenden sollte und sein Lebensglück nicht aus den Augen verlieren sollte. Dabei ist der Roman keinesfalls vorhersehbar wie es aufgrund des Plots vielleicht zu vermuten ist, sondern überrascht durch Wendungen, so dass nicht gewiss ist, ob es für die Familie ein zufriedenstellendes Ende geben kann. Die Kapitel werden unterbrochen durch Abis Überlebens-Playlist, eine Liste von Songs, die sie während ihrer Krebserkrankung verfasst hat und die sie ihrer Familie und Freunden als Abschiedsgeschenk hinterlassen wollte, falls sie den Krebs nicht überlebt. Es sind Lieder aus Abis Leben, die sie begleitet haben, die ihr etwas bedeuten oder sie an Schlüsselsituationen erinnern und die sie jeweils einer oder mehrere Personen gewidmet hat. Die Erklärungen zu den Songs runden die emotionale Geschichte perfekt ab und sind eine kreative Idee, die den Roman besonders machen. Dennoch konnte mich die Geschichte nicht komplett überzeugen, da ich eine aktive Problemlösung durch die Charaktere vermisste. Für meinen Geschmack ließen sie sich zu sehr vom Schicksal leiten. Das Ende war für mich zu abgehackt und hätte nicht auf diese Weise offen enden müssen.

Berührend und lebensbejahend

Von: Nadine Dietz Datum: 08. July 2019

Hierbei handelt es sich um meinen 2.Roman von Katie Marsh. Mich hat die Thematik sehr interessiert, weil dieses Mal die Zeit nach einer lebensbedrohlichen Krankheit beleuchtet wurde und wie Abi selbst und die Familie damit umgeht und fühlt. Zu Beginn erfährt der Leser in einem bewegenden Brief, wie es Abi selbst mit der Diagnose geht. Den Einstieg fand ich sehr gelungen und auch im weiteren Verlauf konnten mich die durchweg authentischen Charaktere überzeugen. Die Emotionen und Gedanken der einzelnen haben mich überzeugt und berührt und es fiel mir leicht mitzufühlen. Die Gefühle wie Ängste und Unsicherheit kamen bei mir an. Die Kapitel haben eine schöne Länge. Das Cover spiegelt zwar für mich nicht den Inhalt wider, fällt jedoch wegen der bunten Farben ins Auge. Fazit: Ein Schicksalsroman voller Wärme und Hoffnung. Ich vergebe 4/5 ⭐ und freue mich auf weitere Werke der Autorin.

Sehr schönes Buch

Von: Kerstin Datum: 17. September 2019

Ich kannte die Autorin Katie Mars bis dahin nicht. Aber das Buch Cover und der Klappentext sprachen mich voll an. Abi, eine tolle Frau, die gegen Darmkrebs kämpft und den Kampf gewinnt. Aber was sind die Schattenseiten der Krankheit? Ihr Mann John steht mit seiner Firma vor dem Finanziellen Aus. Ihr Sohn schmeißt das Studium. So eine Krankheit belastet eben alle im Umfeld des Erkrankten. Ich finde es toll, dass es in diesem Buch nicht verharmlost wird. Ein Leben, so wie es vorher war, gibt es nicht. Ich brauchte etwas länger, um es zu lesen. In der Mitte des Buches läuft man etwas im Kreis, aber es lohnt sich, dieses fertig zu lesen. Diese Geschichte passiert überall auf der Welt und sie zeigt, dass nichts mehr so ist, wie es war. Wenn man selbst eine Erkrankte ist und viele Menschen daran verloren hat, kann man es sehr gut nachempfinden. Es lohnt sich in jedem Fall, dieses tolle Buch zu lesen. Daher auch volle Sterne.

Ziemlich wunderbares Leben

Von: Mimi64 Datum: 08. September 2019

Die Geschichte handelt um Abi, die an Krebs erkrankt ist. Sie beginnt mit der Zeit nach der erfolgreichen Therapie. Durch ihre Krankheit hat sich das Leben und die einzelnen Personen ganz anders entwickelt als sich Abi ihr Leben nach überstandener Krankheit vorgestellt hat. Sie versucht die Beziehungen zu ihren Männern (Ehemann und Sohn) zu retten. Es war spannend zu lesen, wie sich die einzelnen Beziehungen entwickeln. Dies wurde in dem Buch abwechselnd aus der Sicht von Abi und ihrem Sohn Seb geschildert. Ein wirklich bemerkenswertes Buch.

Auf und abs die mitreißen

Von: Mary Datum: 25. August 2019

Puh also ich bin gerade durch mit dem Buch und bin ziemlich durcheinander davon. Ich lese eigentlich lieber Bücher, die in der "ich" Perspektive geschrieben sind, weil ich mich da einfach besser reinfühlen kann. Das ist hier meiner Meinung nach auch so ohne wenn und aber gelungen. Was ich ziemlich schade finde ist, dass man kein richtig abgeschlossenes Ende hat. Andererseits ist das Buch so lebensnah geschrieben, dass ein richtiges Ende ziemlich schwer geworden wäre. An dem Buch finde ich besonders, dass es ziemlich unvorhersehbar ist, wie das Leben eben auch. Insgesamt finde ich die Story und den Schreibstil sehr gut gelungen und bin wirklich begeistert von dem Buch. Kann ich nur empfehlen. :)

Sehr ernste Geschichte mit offenem Ende

Von: Einfach nur ich Datum: 22. August 2019

Kurzum: es hat mir nicht gefallen. Ich lese zur Entspannung und möchte mich in der Geschichte verlieren können. Das war weder aufgrund des Themas möglich, noch aufgrund der leider doch sehr zahlreichen Schreibfehler, wenn auch der Schreibstil an sich sehr angenehm war. Spoiler: Die Story ist sehr ernst. Klar, Krebs ist kein lustiges Thema, aber auf knapp 350 Seiten war alles vertreten, das ein Leben erschüttern kann: die Krebserkrankung mit allen Facetten, der schwule Sohn, das insolvente Unternehmen des Mannes, die gescheiterte Ehe aus nichtigem Anlass. Das Buch endet, ohne wirklich zu enden. Ich verstehe diese neue Angewohnheit einiger Schriftsteller nicht. Warum kann eine Geschichte nicht enden? Ich möchte nicht ein eigenes Ende erfinden; ich möchte unterhalten werden und mir nicht selbst eine Geschichte ausdenken. Die Reaktionen und Dialoge der Charaktere wirken teilweise arg konstruiert, die Story selbst, als müsste unter Zeitdruck und auf wenigen Seiten möglichst viel Drama untergebracht werden. Alles in allem war es einfach kein Buch für mich. Es hatte weder das Mitreißende eines guten Romans, noch die Glaubwürdigkeit einer wirklich erlebten Schilderung des eigenen Lebens.