Hera Lind

Vergib uns unsere Schuld

Vergib uns unsere Schuld Blick ins Buch

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Carina Kramer ist dreifache Mutter, als sie mit Ende dreißig Witwe wird. Sie sucht Trost in der Kirche und begegnet Pater Raphael von Ahrenberg, der seit über zwanzig Jahren im benachbarten Kloster lebt. Der geweihte Priester hat sich mit Leib und Seele dem Zölibat verpflichtet. Doch Carina bringt alles ins Wanken. Sie ist stark, bodenständig, zugleich zärtlich und einfühlsam. Die gemeinsame Liebe ist geprägt von heimlichen Treffen, gefolgt von umso schmerzhafteren Trennungen. Denn die Kirche lässt Raphael nicht ziehen. Von einem klärenden Gespräch mit dem Bischof kehrt er nicht zurück. Carina steht vergebens am Bahnhof. Und es kommt noch schlimmer: Sie ist schwanger. Werden ihre Widersacher trennen, was Gott zusammengeführt hat?

Eine wahre Geschichte die berührt

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke Datum: 12. January 2020

Carina ist Witwe und versucht sich gerade mit ihren drei Kindern ein neues Leben aufzubauen als sie Pater Raphael zum ersten Mal trifft. Sie verstehen sich einfach sehr gut und obwohl keiner von Beiden es wollte findet die Liebe das Paar und alles wird schwierig. Doch egal was sie machen das Zölibat hat keine Chance gegen die Liebe des Paares. Carina muss sehr lange um ihr Glück und das von Raphael kämpfen da alles gegen Sie zu sein scheint obwohl sie Schwanger mit Zwillingen ist. Schon seit einigen Jahren verfolge ich die Tatsachenromane von Hera Lind mit großem Interesse. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte wusste ich das Buch muss ich lesen. Klar war mir von Anfang an, es wird nicht alles leicht laufen und vielleicht kann ich auch nicht alles verstehen wieso genau so die Entscheidungen gefallen sind wie sie getroffen wurden, aber dies ist ja auch immer Ansichtssache. Mir ist der Einstieg in den Roman wirklich sehr leicht gefallen und obwohl ich mir viel Zeit für das Buch lassen wollte hatte ich es innerhalb von zwei Tagen gelesen gehabt. Carina hat es geschafft nach dem Tod ihres Mannes für sich und die Kinder ein neues Leben aufzubauen, so hat sie auch den Weg zurück zum Glauben gefunden was ja in der DDR sowieso nicht einfach war. Sie verliebt sich nochmal schwer und ja nur die Berufung des Mannes hindert sie in ihrem Glück. Doch Carina ist stark und beginnt für ihr ganz privates Glück zu kämpfen. Den Erzählstil den Frau Lind gewählt hat empfand ich als sehr gut, denn die doch etwas schwere Geschichte hat sich so leicht weg lesen lassen. Man konnte auch dem Handlungsverlauf sehr gut folgen und alles war auch vollständig nachvollziehbar auch wenn ich nicht jede Entscheidung gut fand nur damals waren die Zeiten eben anders. Gut fand ich auch das letzte Kapitel und das Nachwort von Frau Ahrenberg die alles nochmal richtig abgerundet haben. Schade finde ich nur, dass sie das erscheinen des Romans nicht mehr erleben durfte da musste ich doch einige Tränen verdrücken. Die Handlungsorte egal ob in West oder Ost konnte ich mir alle anhand der Beschreibungen sehr gut vor den inneren Augen entstehen lassen auch wenn ich die „neuen“ Bundesländer erst nach der Wende kennengelernt habe. Auch die Figuren des Romans waren mit soviel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich sie mir während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen und auch wenn er mal kleine Längen hatte habe ich ihn sehr gerne gelesen. Ich bin jetzt schon gespannt auf den nächsten Tatsachenroman von Frau Lind. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

Vergib uns unsere Schuld - Trau dich es ist dein Leben !

Von: Gelinde Datum: 07. January 2020

Vergib uns unsere Schuld, von Hera Lind Cover: Titel und Cover passen gut zum Inhalt. Inhalt: Carina ist noch eine junge Witwe mit drei Kindern, als sie Pater Raphael zum ersten mal begegnet. Sofort ist bei beiden eine ungewohnte Vertrautheit vorhanden und sie können nicht verhindern dass ihre Gefühle mächtiger werden und als sie sich ihre Liebe eingestehen, stehen sie vor einem Berg an Problemen. Nicht nur die „Kirche“ um Pater Raphael ist gegen diese Beziehung, auch die Kirchengemeinde in der Carina ein neues zu Hause gefunden geglaubt hat, stellt sich gegen sie. Und als ob das nicht schon genug wäre, stellt sich auch noch der „Staat“ die „DDR“ mit allen Mitteln gegen eine Beziehung der beiden Liebenden. Doch die Beiden sind stark, und sie kämpfen für ihre Liebe, auch wenn vieles, z.B. die eigene Mutter oder die eigenen Schuldgefühle, sie immer wieder in die Knie zwingen. Meine Meinung: Wieder ein unglaublicher Tatsachenroman, den Hera Lind so unglaublich spannend und empathisch zu schreiben vermag. Es treibt mir so oft die Tränen in die Augen oder Stauen und Entsetzten machen sich in mir breit, wenn ich lese wie sich manche Menschen, ja Freunde geben und das dann auch noch alles hinter dem Mantel der „Christlichkeit“. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende erhalten. Besonders klasse finde ich auch, dass der Roman ohne jegliche Klischees auskommt. Es wird ehrlich erzählt, z.B. auch von der Mutter die „dement und böse“ ist (ich kenne das selber) und nichts wird verniedlicht. Autorin: Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie »Hinter den Türen« und »Die Frau, die frei sein wollte« eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg. Mein Fazit: Wieder ein toller Tatsachenroman von Hera Lind. Es geht um die Liebe zweier Menschen, die Zweifel, die Fehler, aber auch den Mut neue Wege zu gehen. Die Aussage ¨Trau dich es ist dein Leben! Von mir 5 Sterne.

Sehr ergreifend

Von: Heike Datum: 05. January 2020

Ein super Buch,hat mich sehr berührt ,hatte oft Tränen in den Augen,konnte es gar nicht aus der Hand legen. Vielen Dank

Eine Familie geht ihren beschwerlichen Weg

Von: Leseratte Austria Datum: 29. December 2019

„Vergib uns unsere Schuld – Roman nach einer wahren Geschichte“ geschrieben von Hera Lind im Diana Verlag erschienen. Mit 397 Seiten. Witwe Carina Kramer lebte mit ihren drei Kindern in der Ostdeutschen Kleinstadt Thalheim. Sie suchte Trost nach dem Tod ihres Mannes im Glauben. Nicht einmal ein Kreuz besaß sie. Sie fragte in den Geschäften, allerdings war damals in der DDR der katholische Glaube nur geduldet und nicht so offen gelebt worden, und deshalb fand sie auch kein Kreuz. Sie besuchte sogar einen Orden und bat um ein Kreuz. Da traf sie auf Pater Raphael von Ahrenberg. Er war ihr sofort sympathisch, was für ein schöner Mann. Er war etwa im gleichen Alter wie Carina und sie unterhielten sich sehr gut. Sie tauschen Briefe aus und manches mal trafen sie sich auch. Mit der Zeit wurde daraus mehr als Freundschaft, aber er war ein Kirchenmann und war dem Zölibat treu. Carina hielt sich auch daran, aber in Gedanken nicht immer. Als sie sich plötzlich nach langer Zeit tatsächlich Küssten, begann „die Sünde“ spaß zu machen. Sie hielten sich dann wieder Wochenlang voneinander getrennt, konnten aber nie den anderen vergessen. Bis sie sich eines Tages heimlich zu treffen begannen. Es wurde mehr daraus. Als Carina auch noch feststellte schwanger zu sein, brach das völlige Chaos aus! Wie geht es mit Carina und Pater Raphael weiter? Wie verläuft die Schwangerschaft, immerhin ist Carina fast 40 Jahre alt und hat bereits drei Kinder? Kann sich Raphael zu Carina bekennen oder beleibt er der Kirche treu? Wird die Kirche Raphael überhaupt ziehen lassen? Meine Meinung: Wow!! Eine Achterbahn der Gefühle prasselt auf die Familie nieder. Mit Höhen und Tiefen jeglicher Art! Carina ist so stark und will trotz dem das richtige tun, egal ob ihr das Herz dabei vor Freude oder Leid zerspringt. Die Kirche ist ein Ort der Liebe und des vergebens – oder doch nicht? Ich hab mit allen mitgelitten und gehofft, dass die Geschichte gut ausgehen möge. Ich war sehr überrascht mit dem fabelhaften Ende und Heralind hat es wieder geschafft eine wahre Geschichte mit vielen Emotionen zu erzählen. Ich konnte das Buch kaum weg legen und war laufend gespannt was noch alles passieren muss damit es allen endlich gut gehen kann! Dass Cover passt hervorragend! 5 von 5 Sternen

Der Geist ist willig

Von: Chattys Bücherblog Datum: 11. December 2019

"Es ist so schön, dass du es einrichten konntest, Christa" so beginnt der neue Roman von Hera Lind, der die Idee nach einer wahren Geschichte hatte. Die Autorin hat sich in den letzten Jahren besonders durch ihre autobiografischen Romanen auf der Bestsellerliste gemacht. Ihre Ideen erhält sie durch Menschen, deren Leben eine ganz besondere Geschichte widerspiegelt und von Emotionen geprägt ist. Dieser Roman hat mich stellenweise wirklich aufgewühlt. Eine Liebe, die viele Stolpersteine überwinden muss und von Aufs und Abs geprägt ist. Es war eine Achterbahn der Emotionen. Man spürt deutlich, welche Dramatik in der Lebensgeschichte liegt und leidet gewissermaßen von Seite zu Seite deutlich mit. Ich wollte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, so sehr hatte mich die Geschichte gefangen. Einen kleinen Minuspunkt habe ich allerdings. Gerade in der Abfangsphase ist dieser Roman sehr von Psalmen, Kirchenliedern geprägt, was mir gelegentlich doch schon etwas zuviel des Guten war. Ich denke, dass die Geschichte auch ohne die Häufung gut ausgekommen wäre, da die Lebensgeschichte schon sehr viel Platz und Emotionen einnimmt. Dieser Roman basiert auf einer wahren Geschichte und sollte auch als solche wahrgenommen werden. Es ist nicht alleine der Unterhaltungswert dieses Buches, sondern vielmehr die Geschichte, die dahinter steckt. Vielen Dank für die emotionalen Lesestunden!

Ergreifende, wahre Geschichte

Von: Nadine Dietz Datum: 07. December 2019

Dies ist seit längerer Zeit mal wieder ein Roman von Hera Lind. Das Thema hat mich sehr interessiert und berührt. Es scheint von Anfang an eine aussichtslose Liebe zu sein, da viele Steine im Weg liegen. Die Geschichte gestaltete sich als sehr emotional und eindringlich. Der Schreibstil ist im gewohnten Stil der Autorin und war sehr flüssig, leicht zu lesen und lebendig. Ich fieberte richtig mit den beiden mit. Die Charaktere waren durchgängig authentisch und echt. Zeitweise waren mir die kirchlichen Gesänge etwas zu viel. Da es sich um eine wahre Geschichte handelt, bekam sie noch mehr Eindringlichkeit und die Dramatik war sehr hoch. Das Cover gefällt mir nicht sehr und finde ich nicht passend. Fazit: Ein sehr emotionaler Roman, der mich berührt und gut unterhalten hat. Ich vergebe 4/5 ⭐