J. R. Ward

Der Spion

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Seit seine große Liebe Sola die Stadt verlassen hat, schwebt Waffenhändler Assail zwischen Leben und Tod. Die BLACK DAGGER haben es sich zur Aufgabe gemacht, den gefallenen Vampir zu retten, denn Assail ist ihr wichtigster Mann im Konflikt mit einem neuen, gefährlichen Feind. Als er den Kampf um sein Leben jedoch zu verlieren droht und die Welt der Vampire schon dem Untergang geweiht scheint, wird der Bruderschaft eines klar: Sie müssen Sola zurückholen, denn nur sie kann Assails Schicksal jetzt noch eine glückliche Wendung geben ...

Zu wenig Sola und Assail...

Von: The Reading World Datum: 24. March 2019

Warum wollte ich es lesen? Band 31 ließ wieder viele Fragen offen und aufgrund dieser schrecklichen Teilung der Geschichte hieß es sehnlichst auf Band 32 warten! Wie war es? Cover: Assail könnte wirklich auf dem Cover sein. Jedenfalls entspricht der junge Mann genau meiner Vorstellung. Obwohl die Cover sich immer sehr ähneln, kann mich nie an ihnen satt sehen ^^ Schreibstil: Der Schreibstil von J. R. Ward kann mich aus jeder Leseflaute holen und es macht mir jedes Mal unglaublich viel Spaß eine neue Geschichte von ihr zu lesen. Ihr Stil ist nicht nur angenehm und flüssig, sondern besitzt auch die richtige Portion Humor und Spannung. Die Story: Die Lesser und Omega scheinen nicht mehr das einzige große Problem der Bruderschaft zu sein. Ein anderer mysteriöser Feind hat seine ersten Opfer gefunden und stellt die Brüder vor ein großes Rätsel. Langsam können sie einige Puzzleteil zusammensetzen, aber sie wissen nicht was sie noch erwarten wird. Assail und Sola sind sich endlich näher gekommen und einer Zukunft könnte nichts weiter im Wege stehen. Aber Assail traut sich einfach nicht Sola die Wahrheit zu sagen. Sein Geheimnis wird zu einer schweren Bürde. Auch Jane und Vi erkennen langsam ihre Probleme und stellen sich ihren Ängsten. Aber ist es dafür vielleicht längst zu spät? Meine Meinung: Dem zweiten Teil der Geschichte von Sola und Assail habe ich sehnsüchtig entgegen gefiebert und mich auf eine spannende und mitreißende Fortsetzung gefreut. Leider wurde ich doch ein wenig enttäuscht. Denn neben Sola und Assail wird auch auf die Probleme zwischen Jane und Vi eingegangen. Daher sind die eigentlichen Hauptcharaktere etwas zu kurz gekommen. Zwischen Sola und Assail verlief es wieder recht spannend und mit so einigen Auseinandersetzungen. Sola ist eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und immer ihren Kopf durchsetzen möchte. Assail hingegen muss mit seinem Beschützerinstinkt kämpfen, da er nur das Beste für seine Geliebte möchte. Aber das eigentliche Problem ist Assail, der Sola einfach nicht sagen kann, dass er ein Vampir ist und die Situation dadurch immer schwieriger wird. Es scheint keinen Ausweg zu geben und dann ist da noch der neue Feind. Endlich ist es nicht nur Omega, der der Bruderschaft Probleme macht, sondern ein Gegner der schwer einzuschätzen ist und den Kämpfen neuen Schwung verleiht. Langsam wurde es mit den Lesern schon etwas eintönig und einen wirklichen Sieg oder eine Niederlage gab es auch nie. Das schien sich auch endlos hinzuziehen. Auch wenn es mich immer brennend interessiert wie es um die anderen Mitglieder der Bruderschaft und ihre Beziehungen steht, haben Jane und Vi, für meinen Geschmack, viel zu viel Platz eingenommen. So etwas frustriert mich dann doch immer. Abschließend: Auch wenn ich mich unglaublich auf diese Geschichte gefreut habe, war es mir doch ein wenig zu wenig Sola und Assail. Das fand ich sehr schade. Aber trotzdem liebe ich die Bruderschaft einfach!

Düster, erotisch, fesselnd

Von: Catherine Oertel Datum: 19. March 2019

Es geht spannend weiter im Black Dagger Universum. Band 32 »Der Spion« knüpft nahtlos an den Vorgängerband »Die Diebin« an und erzählt die Liebesgeschichte zwischen Assail und Sola weiter. Aber nicht nur das, wir erinnern uns an das tragische Ende von Band 31 an diesen mega Cliffhanger und nun erfahren wir endlich was mit V. und Doc Jane passiert. Haben sie den Angriff überlebt oder nicht? Ich werde diesbezüglich nicht Spoilern. Lasst euch überraschen und denkt immer daran; J. R. Ward ist immer für eine Überraschung, eine neue Wendung, sowie Herzschmerz vom feinsten gut. Ich habe es genossen das Buch zu lesen oder sollte ich besser sagen es zu inhalieren, zu verschlingen in einer einzigen Nacht, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Und wie immer war ich begeistert von dem wundervollen Schreibstil der mich abholt und nicht mehr loslässt, sowie von der prickelnden Erotik und der brennenden Leidenschaft die die Figuren ausleben. Nach 32 Bänden fragt man sich irgendwann: Wo geht die Reise hin? Kann ein Autor immer noch etwas „Neues“ erzählen? Ja…, sie kann! Man merkt der Geschichte an, dass sie fortschreitet, dass sich die Vampirwelt weiterentwickelt. Ein neues Zeitalter ist angebrochen. Der alte Feind Omega tritt immer mehr in den Hintergrund, dafür haben neue Feinde, neue und uralte vergessene Geheimnisse ihren Auftritt. Es bleibt spannend und fesselnd. Ich hoffe diese einzigartige, besondere Reihe wird niemals Enden. Wie gesagt, mir hat der Band sehr gut gefallen und natürlich werden nicht alle Geheimnisse gelüftet und so müssen wir auf die Fortsetzung hoffen. »Der Erlöser« Black Dagger Band 33 erscheint am 9. Dezember 2019 und ich freue mich jetzt schon darauf ihn zu lesen. Tipp für Neueinsteiger: Fangt unbedingt mit Band 1 an, ihr werdet es nicht bereuen. Fazit: Düster, erotisch, fesselnd… Ich liebe diese einzigartige, süchtig machende Romanreihe von der ich einfach nicht genug bekommen kann. Für Black Dagger Fans ein absolutes Muss. Für Neueinsteiger, ihr werdet die Brüder lieben. Klare Kaufempfehlung von mir!

Immer noch meine Lieblingsreihe

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 16. March 2019

In Florida erlebt Sola sehr eintönige Tage. Aber die Sicherheit ihrer Großmutter steht für sie im Vordergrund und somit erinnert sie sich an Assail und vermisst ihr schmerzlich. Selbst als Assails Cousins auf der Bilderfläche erscheinen und sie um Hilfe bitten, um Assail wieder ins Reich der Lebenden zu ziehen, weigert sie sich standhaft, bis Vovo sie überzeugt, dass sie unbedingt helfen muss. So machen sie sich gemeinsam auf die lange Reise von Florida in den Norden. Dort angekommen erkennt sie Assail kaum wieder, denn einer Leiche gleich, liegt er auf dem Krankenbett. Unterdessen kämpfen die Brüder weiter, um die Rasse vor Angriffen zu schützen und sehen sich mit einer völlig neuen Dimension an Gegnern konfrontiert. Vor allem Vishous sucht verzweifelt nach einer Lösung dieses Problems. Gleichzeitig stehen er und Jane an einem Scheideweg in ihrer Beziehung. Wie hat es mir gefallen? Ein Jahr lang gewartet, darauf gefreut, ausgelesen und nun heißt es wieder warten bis April 2019. „The Savior“ wird Band 17 heißen. Dieses Buch habe ich sehnlichst erwartet, denn schließlich sollte es endlich zur Klärung von Assails „Problem“ kommen und zusätzlich gab es Erklärungsbedarf bei Vishous und Jane. Mit meinen Freundinnen, die ebenfalls BD lieben, habe ich diskutiert und Gedanken gewälzt, Möglichkeiten abgewogen. Beiden Themen wird natürlich viel Platz eingeräumt. Neben Sola hat auch ihre wundervolle Großmutter humorvolle und witzige Auftritte. Vor allem ihre Sorge, um das leibliche Wohl sowohl Assails als auch seinen Cousins bleiben mir in Erinnerung. Nicht nur einmal fordert sie alle auf bei den Mahlzeiten richtig zuzugreifen, mit den Worten: „Essen – alle zu dünn“ und das bei gut gebauten Vampiren. Solas Figur erschien mir zu Beginn dieser Geschichte ein wenig blass und gar nicht so, wie ich sie in Erinnerung hatte, aber mit Fortlauf der Handlung trat sie in den Vordergrund. Sie stand für ihre Überzeugungen ein, lies sich nicht beirren und handelte. Assails Part war auf Grund seiner Krankheit eindeutig ruhiger. Mein Augenmerk lag auf V und Jane. Ihre Beziehung finde ich einfach spannend und sehr speziell. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ihre Eigenständigkeit und Unabhängigkeit unweigerlich auf eine Katastrophe zu steuerten. Jane arbeitet bis zum Umfallen und Vs Loyalität der Bruderschaft und dem König gegenüber kosten ihn ebenfalls unglaublich viel Zeit und Energie. Schon in „The Chosen“ fingen die Konflikte zwischen ihnen an und erreichen nun ihren Höhepunkt. Meine größte Sorge galt Jane, den ihr Status als Geist empfinde ich als angreifbar. V hat mich dieses Mal sehr überrascht. Dies lasse ich so stehen, um nicht zu viel zu verraten. Insgesamt hat mir „The Thief“ besser gefallen, als „The Chosen“ (auf Grund des abrupten Endes). Es klären sich einige Fragen auf und ein paar bleiben auch dieses Mal auf der Strecke und noch ein paar weitere werden gar nicht erwähnt und harren damit weiterhin auf ihre Lösung.

Leider schwächer als die Vorbände,Leider nicht mehr so stark wie früher

Von: herzzwischenseiten Datum: 16. March 2019

Der Spion 🗡 Der zweite Band von Sola und Assail Leider splittet der Verlag die Bücher immer. Was ich persönlich ziemlich frech finde. Im Original ist nämlich die Geschichte von Sola und Assail in einem Band zusammen gefasst. Und so ist es bei den anderen auch. Man findet die Story eines Paares in einem Buch. 😏😒 Zum Buch: In diesem Band wird also die Geschichte aus "Die Diebin" weiter erzählt. Außerdem wird auch die Beziehung von Vishous und Jane wieder thematisiert. Bei ihnen kriselt es gewaltig und wir dürfen gespannt sein ob sie ihre Probleme bewältigen können oder nicht.... Obwohl Vishous eigentlich mein Liebling ist, fand ich ihn und Jane einfach nur anstrengend. Ich bin für die Trennung. Assail und Sola sind mir in diesem Band (wie auch in der Diebin) einfach beide etwas zu blass. Wo sie in den vorigen Büchern unheimlich charmant waren und man ihre Zuneigung zueinander sehr gut nachvollziehen konnte, fehlte mir das hier komplett. Natürlich ist Assail auch etwas angeschlagen aber es fehlte einfach die Leidenschaft. Am besten hat mir Solas Großmutter gefallen. Ich finde leider das die meisten der letzten Bücher nicht mehr an die ersten heran kommen. Wrath, Zsadist, V., Rhage, John Matthew, Blay und Qhuinn waren für mich die Highlights. Ich warte eigentlich nur noch auf die Story von Lassiter. Dann denke ich, sollte die Reihe vielleicht auch ein Ende nehmen.