Clara Römer

Der Wahnsinn, den man Liebe nennt

Der Wahnsinn, den man Liebe nennt Blick ins Buch

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Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht …

Berührend

Von: AntjeDomenic Datum: 18. February 2018

#werbung "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" Clara Römer Verlag: Diana (Random House) Seitenzahl: 320 ISBN: 978-3-453-35879-9 Erstausgabe: 9. Mai 2016 Preis: 9,99 Euro Klappentext: Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht … Gestaltung des Buches: Dieses Cover und die Gestaltung sprühen vor Herzen und Liebe. Man denkt sofort an einen schönen Ort und zwei liebende Menschen, die die beste Zeit Ihres Lebens zusammen haben. Perfekte Gestaltung meiner Meinung nach! Meine Meinung: Der Name der Autorin war mir zuerst kein Begriff. Es handelt sich hierbei um ein Pseudonym einer bekannten Autorin, die viele historische Romane geschrieben hat. Dieses Buch hier ist jedoch was ganz anderes und es hat mir gezeigt, wie unterschiedlich ein und die selbe Person schreiben können. Eine wundervolle Gabe für eine Autorin, in meinen Augen. Belogen und Betrogen. So hätte man es kurz und knapp beschreiben können, was die Protagonistin Susa nach vielen Jahren erfährt über ihren Mann. Sie mich sich nun neu ordnen und alles im Leben meistern, ohne Ihren Mann. Wird Sie das schaffen? Gerade in der heutigen Zeit ist es oft so, das man genau dieses Thema immer oft hört und sieht. Früher hat man über so etwas geschwiegen. Heutzutage nicht mehr und das finde ich gut. Man kann auch ohne Mann an der Seite sich ein tolles Leben machen. Es wird immer Hoch und Tiefs geben egal ob mit oder ohne Mann an der Seite. Susa ist eine warmherzige Frau und ich mochte sie auf Anhieb sehr gerne. Die Seiten beim Lesen flogen so dahin und schon war das Buch beendet. Liebe, Betrug aber auch Freundschaft sind einige der Themen, die die Autorin in diesem Buch behandelt und beschreibt. Und das für mich auf eine so tolle Weise. Es war ein reines Lesevergnügen und tolle Lesestunden! Meine Bewertung: 5 von 5* #werbung Die Bewertung wurde nicht beeinflusst. Danke an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Link zu Amazon: Buchkauf Link zum Verlag: Diana (Random House)

Gute Story für Zwischendurch

Von: Tiezisbooksandthings Datum: 12. March 2017

Das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich es lesen. Was ich nicht bereut habe, denn es war ein sehr gutes Buch. Die Story ist gut durchdacht und man kommt gut durch das Buch. Auch die Protagonisten sind sympatisch, auch wenn der ein oder andere durch gewisse Dinge eher unsympatisch wird. Auch der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, weshalb ich schnell durch das Buch gekommen bin. Es ist ein gutes "Zwischendurchbuch", wenn man leichte Lektüre zum Lesen braucht.

Rezension "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" - Clara Römer

Von: Martina - Schmökerwelten Datum: 25. October 2016

Rezension "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" von Clara Römer Inhaltsangabe: Die Geschichte einer Frau, die den schlimmsten Betrug erfährt, und ihr Weg zurück ins Leben Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag - allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht ... Rezension und Fazit: Bei Clara Römer handelt es sich um ein geschlossenes Pseudonym, hinter dem sich eine bekannte deutsche Autorin verbergen soll, die unter einem anderen Namen in anderen Genre veröffentlicht hat. " Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" ist ihr Debütroman im Frauenroman- Genre. Ich wüsste ja zu gerne, wer sie ist. :) Es war das schöne "zarte" Cover, das mich neugierig gemacht hat. Es ist eine Geschichte über Betrug in der Ehe, Verrat, Verarbeitung und Neuanfang. Und wie man nach einem tiefen Fall lernt, wieder aufzustehen. Eine Achterbahn der Gefühle. Eine Geschichte, wie sie jedem von uns passieren könnte. Das ist das reale Leben! Es sind sehr sympathische, tolle Charaktere, die sehr authentisch auf mich wirken. Susas Entwicklung vom "Naivchen" zur selbstbewussten Frau ist sehr gelungen dargestellt. Clara Römers Schreibstil ist klar und flüssig. Ich fand die ersten Kapitel etwas schleppend und hatte eine Weile gebraucht, um mich hineinzulesen. Irgendwann war ich dann drin und habe es in einem Rutsch beendet.

Eine tolle Geschichte!

Von: Nina´s Bücher-Welt Datum: 25. October 2016

EINE GESCHICHTE, WIE SIE DIR MORGEN PASSIEREN KANN, AUCH WENN DU HEUTE NOCH NICHTS AHNST! Alles beginnt mit der Lieferung eines Kühlschranks. Susa Bergmann ist überrascht, als der Spediteur ihr mitteilt, dass ihr Mann Wolf der Auftraggeber ist, aber eine andere Adresse angegeben hat. Ein Irrtum? Leider nicht, denn dort wohnt eine junge Frau mit einer Tochter, die Wolf wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Plötzlich fällt Susas Leben zusammen wie ein Kartenhaus. Auf Tränen folgt Wut und dann das Licht am Ende des Tunnels ... Susa und Wolf sind scheinbar glücklich. Susa betreibt einen kleinen aber feinen Laden, das “Papermoon“ und Wolf ist mit einem seiner Freunde selbstständig. Sie kaufen alte Häuser, sanieren diese und verkaufen sie dann gewinnbringend weiter. Das ganze läuft unter dem Namen "Bergmann & Vanmeeren - Mythos-Immobilien". Als Susa eines Tages den Anruf wegen des Kühlschranks bekommt, denkt sie zunächst an einen Fehler. Sie geht davon aus, dass die Lieferung für eines von Wolfs Objekten gedacht ist. Das ganze lässt ihr dann aber keine Ruhe und so macht sie sich auf den Weg zu klären wohin der Kühlschrank nun wirklich gehen soll. Ein böser Fehler wie sich daraufhin zeigt, denn sie steht dem Ebenbild ihres Mannes in Gestalt der erst 5-jährigen Josie gegenüber .... Kurzerhand trennt sie sich von Wolf, reicht die Scheidung ein und sucht sich eine kleine eigene Wohnung. Doch ist dies wirklich die richtige Entscheidung? Sollte man so viele Jahre Ehe von jetzt auf gleich wegwerfen ohne einen Versuch der Rettung zu unternehmen? Eine Geschichte die wirklich Spaß macht und gleichzeitig zu Tränen rührt. Ich habe mit Susa unheimlich mitgelitten, weil es solche Geschichten leider des öfteren gibt. Ich konnte mich gut hineinfühlen und fand, sie hat das richtige getan. Clara Römer hat mir mit ihrem Schreibstil und den tollen Charakteren ein paar schöne Lesestunden beschert. Susa und ihr kleiner Laden sind mir direkt ans Herz gewachsen, wohingegen ich Wolf von Anfang an nicht richtig “leiden“ konnte. Eine traumhafte, romantische und doch auch traurige Geschichte, die eigentlich jedermanns Herz berühren müsste. Autor/in: Clara Römer Titel: Der Wahnsinn den man Liebe nennt Format: Taschenbuch Preis: 9,99 € ISBN: 978-3-453-35879-9 Seiten: 319 Verlag: Diana

Tolles Buch für zwischendurch

Von: Michele.F Datum: 22. October 2016

Super leichtes Buch für zwischendurch. Das Cover vom Buch hat mich sofort angesprochen, sowie der Klappentext und war froh wo es endlich ankam. Der Schreibstil der Autorin ist echt toll, die Seiten lassen sich super schnell lesen und ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Zum Inhalt: Es geht um Susa die einen Anruf von einem Spediteur bekommt wegen der Anlieferung des Kühlschranks. Dann Findet sie herhaus das auf der Rechnung der Name ihres Mannes steht nur eine Falsche Adresse kurze Zeit später scheint es als würde ihre Welt zerbrechen. Klappentext: Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzle teile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht … Fazit: Tolles Buch für zwischendurch

,Schöner, kurzweiliger Roman

Von: Eva Datum: 08. October 2016

, Worum geht es? Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht … Meine Meinung Lasst Euch von dem Cover nicht beeindrucken. Bei dem Cover habe ich zunächst an ein niedliches Liebesdrama gedacht. Dennoch habe ich angefangen das Buch zu lesen und wurde schnell wurde deutlich, dass es sich hier nicht um einen durch und durch kitschigen Frauenroman handelt. Das Buch habe ich in meinem Urlaub in einem Rutsch weggelesen und war sofort in der Geschichte gefangen. Die Protagonistin Susa wächst einem schnell mit ihrer warmen und bodenständigen Art ans Herz. Sie liebt ihren Mann aus vollstem Herzen und wird bitterböse enttäuscht. Fassungslos über so viel Enttäuschung musste ich weiter und weiter lesen und konnte mich sehr gut in Susa hineinversetzen. Der Verlust einer großen Liebe wird ganz authentisch und ohne großen Schnickschnack beschrieben. An Susas Seite finden sich schnell die engsten Freunde ein, die sie mit Rat und Tat unterstützen. Neben dem Liebeschaos erfährt man auch noch einiges über Susas Familie und auch hier hält das Schicksal die ein oder andere Überraschung bereit. Kleiner Kritikpunkt von meiner Seite ist lediglich, dass sich zum Ende des Buches die Ereignisse etwas überschlagen. Das hätte man sicherlich geschickter lösen könne. Alles in allem jedoch ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges Buch für graue Herbsttage. Fazit Ein schöner Roman über die Liebe, Enttäuschung, Freundschaft und Hoffnung.

Choas in der Liebe

Von: Sandra S. Datum: 04. October 2016

Wie sagt man? Irgendwann kommt immer alles ans Licht? In diesem Fall durch die Bestellung eines Kühlschranks! Susa ist mit Wolf verheiratet, Wolf bestellt diesen Kühlschrank, doch leider an eine für Susa unbekannte Adresse. Da auf ihre Nachfragen niemand reagiert, schaut sie sich in Eigenregie die genannte Adresse genauer an. Und findet sich bei einer Frau und ihrer kleinen Tochter wieder, die sehr große Ähnlichkeit mit ihrem Mann Wolf hat … Für Susa bricht eine Welt zusammen, als sie realisiert, dass ihr Mann seit Jahren ein Doppelleben führt. Sie trennt sich, wünscht ihm alles Schlechte an den Hals aber leidet parallel aufgrund ihrer Enttäuschung sehr. Es fällt ihr sehr schwer, sich selbst zu sehen, da sie sich bisher nur über ihren Mann definiert hat. Und doch bekommt sie mit viel Witz letztendlich die Kurve und ein unerwartetes Ende bahnt sich an. Denn auch Susa hat eine neue Liebe verdient! Mein Fazit: Susa stellt sich zu Beginn des Romans als naive und leichtgläubige Frau dar, die jedoch durch die Trennung und ihre Wut auf Wolf für mich zu einer selbstbewussteren und charakterstärkeren Frau wächst. Das typische Szenario – Frau bemerkt, dass ihr Mann sie betrügt – treibt Susa trotz anfänglicher Verzweiflung voran. Sie entwickelt sich zu einer interessanten Frau, die den Gockel als Mann neben sich nicht mehr nötig hat. Und diese Entwicklung ist mit vielen witzigen Handlungen und Tipps ihrer Freundin gespickt. Trotz der mir zweifelhaften anfänglichen Naivität der Protagonistin hat mich die Geschichte im Verlauf sehr amüsiert, unterhalten und stellenweise etwas nachdenklich gemacht. Sie lässt sich leicht lesen und die Aktionen von Susa und ihrer Freundin lassen mich schmunzeln. Sicher ein leichter Roman – ein sogenannter Pageturner – aber doch mit einer Botschaft, die sehr aktuell und authentisch wirkt. Ich kann das Buch von der Autorin Clara Römer gerne empfehlen! Herz, Schmerz und ein bejahendes Kopfnicken sind mit dieser Geschichte garantiert!

Ein wenig verwirrend und ärgerlich, aber dennoch lesenswert

Von: Kathaflauschi Datum: 26. September 2016

Ich muss sagen, ich habe das Buch verschlungen. Ich habe mit der Protagonistin Susa mitgefühlt, mitgelitten und mitgefiebert. In diesen Buch gibt es alles, von Schmerz bis zur Wut und weiter bis zur Liebe. Die Autorin Clara Römer hat dabei nichts ausgelassen. Meistens musste ich auch über das Buch nachdenken, dennoch ist das Buch sehr unterhaltend. Am Anfang erhält man ein Bild von Wolf, Susas Ehemann, danach wird man langsam in die Geschichte eingeführt. Ein wenig war dieses Buch doch verwirrend und hat einen geärgert, dennoch finde ich es lesenswert. Das Cover passt auch gut dazu und ich finde das Cover schön und schlicht gehalten.

Eine schöne Geschichte für zwischendurch

Von: Biancas-Zeilenliebe Datum: 19. September 2016

Ein Roman mit diesem Thema muss nicht nur fesselnd sein, er muss auch etwas enthalten, was einen an die Seiten bindet. Eine Spannung, die über das Drama hinausgeht und einem eben nicht das Gefühl gibt, man wisse ja schon wie es ausgehen wird. Natürlich gibt es diese kleine Dinge die man einfach weiß, aber es muss trotzdem fesseln. Und genau das schafft dieser Roman spielend, sodass ich nicht einmal zwei Tage gebraucht habe um es durchzulesen. Es sind diese Nebengeschichten, die zusammen mit Susas Leben so wunderbar harmonieren. Eine schöne Geschichte für zwischendurch!

Eine leichte und gefühlvolle Geschichte

Von: Buecher-Herz Datum: 17. September 2016

Susa muss eine schreckliche Wahrheit über ihren Mann Wolf erfahren. Der Klappentext ist auch der Einstieg in die Geschichte. Cover: Ich finde das Cover sehr gut getroffen zur Geschichte. Es ist schlicht gehalten doch die verblassenden Herzen mit den Rissen passen wirklich gut zu dem Buch. Meinung: Susa ist eine wirklich sehr sympathische Protagonistin, ebenso sind Clara Römer die anderen Charaktere sehr gut gelungen. Das Buch durchläuft mehrere Stufen - Schmerz, Wut aber auch Liebe und Glück. Es zeigt, dass das Leben nicht immer so ist wie es scheint. Fazit: Ich habe das Buch verschlungen. Mit Susa habe ich mitgefühlt und mitgefiebert. Es ist ein nachdenkliches Buch aber es unterhält einen auch sehr gut. Für mich ist dieser Roman eine absolute Leseempfehlung

Kam auf der Gefühlsebene nicht richtig bei mir an

Von: ChatterBooks Datum: 07. September 2016

Der Klappentext ist zugleich auch das Startszenario in dem Buch: Durch eine unglückliche Kühlschranklieferung findet Susa heraus, dass ihr Ehemann Wolf sie schon seit Jahren betrügt. Und dann gibt es auch noch ein Kind mit einer anderen Frau. Susa ist am Boden zerstört. Wie Susa nun mit dieser Situation umgeht, müsst ihr schon selber lesen. Die Geschichte könnte definitiv überall passieren und ist sehr alltagsnah. Ich persönlich kam einfach überhaupt nicht in das Buch rein. Teilweise war es doch etwas sehr kitschig oder überdreht. Bei manchen Aktionen saß ich nur augenrollend vor dem Buch. Es passieren so viele Unglücke (fast schon zu viele) und dennoch hielt sich mein Mitgefühl in Grenzen, da ich einfach nie wirklich vom Schreibstil mitgerissen wurde. Was ich wiederum sehr schade fand, denn die Idee hinter dem Buch hat mich sehr gereizt und interessiert. Man sollte auch wissen, dass in dem Buch immer mal wieder Rückblicke vorhanden sind. Wenn Susa sich an ein früheres Ereignis erinnert, wird in kursiver Schrift aus dieser Perspektive erzählt. So bekommt der Leser einen genaueren Einblick unserer Hauptpersonen. Aber ich persönlich bin kein Fan davon. Schlussendlich ist ‚Der Wahnsinn, den man Liebe nennt‘ ein kleiner, lockerer Roman, den man im Urlaub oder bei Kerzenschein gut lesen kann. Allerdings glaube ich nicht, dass diese Geschichte lange in meiner Erinnerung bleiben wird.

Berührend und realitätsnah Für alle die Familiengeschichten und starke Frauen mögen

Von: Bibliophilie Hermine Datum: 31. August 2016

Dieses Buch und ich hatten so unsere Momente. Momente voller Glück, Momente in denen ich gelächelt habe, Momente in denen ich in dieses Buch krabbeln wollte um die Protagonistin zu drücken um ihr Kraft zu spenden. Aber es gab auch diese dunklen Momente. In denen ich das Buch wegpacken musste , da es einfach zu viel wurde, etwas langatmig und manchmal auch nervig. Es ist kein Buch was mich von den Socken gehauen hat aber dennoch bewegt. Ein angenehmer Schreibstil sorgt für einen einfachen Lesefluss und die Emotionen wurden so rüber gebracht, dass man sie nachempfinden konnte. Es ist eine Geschichte, wie das Leben sie tagtäglich schreibt, vielleicht etwas ausgeschmückter aber dennoch Realitätsnah. Menschen die wir lieben und denen wir nahe stehen können uns täuschen. Trotz all dieser Negativen Dinge , die in diesem Buch passieren vermittelt es trotzdem eine gewisse Stärke. Genau wie die Protagonistin. Die Geschichte spielt in München und der Ort und seine Umgebung sind wirklich wundervoll beschrieben. Womit ich als norddeutsches Küstenkind son bisschen Schwierigkeiten hatte, war die Bayrische Umgangssprache, ein zwei Wörter musste ich mir zusammen reimen, aber das ganze macht es auch authentisch. Der Wahnsinn, den man Liebe nennt kann ich aber trotzdem vollsten Herzens empfehlen

Der Wahnsinn,...

Von: Miss Bookish Datum: 23. August 2016

Zu beginn, erhält man ein Bild von Wolf, Susas Ehemann, und wird eher langsam an die Geschichte herangeführt. Alle, die vorher den Klappentext gelesen haben, kennen den groben Ablauf der Geschichte und so hält diese nicht unbedingt viele Überraschungen bereit. Susa ist ziemlich naiv, und dort wo bei uns Lesern schon die Alarmglocken schrillen, glaubt sie noch an unglückliche Zufälle. Aber spätestens, als sie wegen des Kühlschranks weiter nachhakt, kann auch sie die Augen nicht mehr verschließen. Ihre Mutter empfängt sie natürlich mit offenen Armen, als diese aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Durch das enge zusammenleben, entstehen einige Konflikte, die ich oft nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, was ich vom generellen Verhalten von Susas Mutter Romy halten soll. Ab ungefähr der Mitte des Buches, kann man sich auch schon denken , wie die Geschichte enden wird. Es ist zwar ein netter Abschluss, macht es aber alles in allem etwas langweilig, da viele Elemente der Handlung entweder schon vorweggenommen wurden oder eben vorhersehbar sind. Der Schreibstil der Autorin ist gut, und trotz einiger berechenbarer Aspekte, schafft es Clara Römer ein, zwei überraschende, jedoch kleine Wendungen einzubauen.

Guter Start - dann leider etwas schwächer

Von: emjott_liest Datum: 22. August 2016

Die Grundidee des Buches ist sehr gut - allerdings hätte ich es gerne in einer anderen Struktur gelesen. Das Geheimnis das Wolf hat wird mir persönlich zu schnell durch seine Frau Susa entdeckt - der Teil nach dem "großen Knall" ist leider ein wenig schwächer und leicht vorhersehbar. Schade!

Realistischer Blick auf das Leben

Von: Rebecca Feist Datum: 16. August 2016

Cover: Das Cover ist schlicht und simpel und gefällt mir genau deshalb so gut. Der Titel riesengroß, die Herzen, die ab und zu blasser werden, und die Oberfläche, die voller Risse ist....gut durchdacht! Top! Meinung: Was für ein Roman. Der Titel und die Herzen auf dem Cover lassen eine Liebesgeschichte vermuten, aber es ist vielmehr eine Lebensgeschichte. Susa, Anfang 40, steht vor den Trümmern ihrer Ehe als sie zufällig erfährt, dass ihr Mann Wolf seit Jahren ein Doppelleben führt und sie betrügt. Nun muss sie erstmal ihr Leben wieder in die richtigen Bahnen lenken. Mit Susa hat die Autorin eine liebeswerte Protagonistin geschaffen, mit der man von Anfang an mitleidet. Wolf hingegen hat sie, bis auf einige wenige Ausnahmen, eher unsympathisch dargestellt. Aber ob nett oder nicht, alle Charaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Die Handlung durchläuft viele Ebenen - Liebe, Glück, Schmerz, Wut - alles kam mir sehr glaubwürdig und authentisch vor. Das Buch zeigt, dass das Leben eben nicht immer so ist wie es scheint. Hinter jeder Fassade kann es bröckeln und trotzdem gehört auch das zum Leben dazu. Ich fand es gut zu zeigen, dass es nicht immer nur Regenbogen, sondern auch Gewitter gibt. Clara Römer hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Der Erzähler begleitet Susa und driftet dabei auch immer wieder zu vergangenen Situationen. Ein guter Mix. Fazit: Ich habe diesen Roman in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte von Susa und auch die ihrer Familie hat mich berührt, nachdenklich gemacht, aber auch gut unterhalten. Besonders die Katze "Fräulein Rosalie" habe ich in mein Herz geschlossen. Wer eine Story lesen möchte, die aus meiner Sicht gar nicht so weit hergeholt ist, sollte diesen gefühlvollen Roman nicht verpassen. Klare Leseempfehlung!

Der Wahnsinn den man Liebe nennt – im wahrsten Sinne des Wortes

Von: Susanne Datum: 06. August 2016

Seit Langem fiel meine Wahl wieder einmal auf einen „typischen Frauenroman“ - mit gemischten Gefühlen. Aber bereits nach den ersten Seiten war ich äußerst angenehm überrascht. Eine Geschichte, die so jedem widerfahren könnte. Charaktere, in die man sich an vielen Stellen nur allzu gut hineinversetzen kann. Nicht überzogen und überhaupt nicht kitschig, wie ich es bei anderen Romanen leider nur zu oft schon erlebt habe. Der natürliche und unverkrampfte Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Für mich die ideale Urlaubslektüre. Ich freue mich auf weitere Bücher von Clara Römer.

Unterhaltsame Geschichte für starke Frauen

Von: DanielaU Datum: 03. August 2016

Susa Bergmann erfährt durch einen dummen Zufall, dass ihr Mann Wolf sie seit Jahren belügt und betrügt und ein Doppelleben mit einer anderen Frau führt, mit der er sogar ein gemeinsames Kind hat. Susas Welt bricht zusammen, denn bisher dachte sie, sie und Wolf wären zufrieden und würden bis an ihr Lebensende zusammenbleiben. Nun muss sie sich komplett neu orientieren. Sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus, in der sie sich ohnehin nie wirklich wohl gefühlt hat und kommt erst einmal bei ihrer Mutter unter. Doch auch hier erfährt sie auf einmal Geheimnisse aus der Ehe ihrer Eltern, die sie so nie erwartet hätte! Susas Leben steht wirklich Kopf! Eigentlich lese ich ja keine derartigen „Frauenromane“, das ist einfach nicht mein Genre. Durch Zufall habe ich aber mitbekommen, wer hinter dem (eigentlich geschlossenen) Pseudonym steckt und da ich diese Autorin sehr schätze und gerne lese, wollte ich ihr natürlich auch unter diesem Namen eine Chance geben. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Story ist äußerst vielschichtig, es geht um große Themen wie Liebe und Betrug, um Freundschaft, Lügen und Vertrauen, um Familiengeheimnisse und Überraschungen. Teilweise war es mir fast ein wenig zu viel, was da alles in dieser einen Geschichte verpackt wurde, zu viele Schicksale und vor allem gegen Ende zu viele Zufälle. Dennoch habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt und diesen Ausflug in ein mir eher nicht so geläufiges Genre nicht bereut!

Fallen, aufstehen, Krone richten, weiter machen

Von: Silly2207 Datum: 25. July 2016

SusaWolf oder WolfSusa so werden sie in ihrem Freundeskreis genannt, denn sie gelten als das Traumpaar schlechthin. Doch als eines Tages ein Händler in Susas Geschäft anruft, um herauszufinden, wohin er den neuen Kühlschrank liefern soll, wird Susa stutzig. Ihr Mann arbeitet zwar mit Immobilien, doch das er sich neuerdings auch um die Auslieferung von Elektrogeräten kümmert, ist ihr neu. Misstrauisch geworden, fährt sie ins Büro, doch Wolf ist nicht da. Susa beschließt seinen Freund und Geschäftspartner auszufragen, als dieser dann auch noch herumdruckst, will Susa wissen, was da los ist. Kurzerhand fährt sie zu der Adresse, an die der Kühlschrank geliefert werden soll und trifft dort auf einen junge Frau mit ihrer fünfjährigen Tochter, Wolfs Geliebte, seit vielen Jahren und deren gemeinsames Kind. Susas heile Welt bricht in sich zusammen, sie packt ihren Koffer und flüchtet zu ihrer Mutter. Wird sie es schaffen, wieder auf die Füße zu kommen? Meine Meinung: Dem Titel und dem Klappentext nach hatte ich eher mit einer recht seichten Frauenlektüre, Chick-Lit, gerechnet, doch schon kurz nach dem Einstieg ins Buch wurde klar, dass es hier um etwas viel tieferes geht. Clara Römer verfügt über einen sehr mitreißenden Schreibstil und sie schaffte es, dass ich mich sehr schnell mit der Protagonistin Susa verbunden fühlte. Die Sprache ist flüssig und gut verständlich und auch wenn das Buch nicht über eine actionreiche Handlung verfügt, ist es ein wahrer Pageturner, mit ein paar geschickten und unerwarteten Wendungen. Mir wurde das Buch zu keiner Zeit langweilig und ich hatte es in kürzester Zeit verschlungen. Während der größte Teil der Geschichte in Susas Gegenwart spielt, gibt es auch immer wieder kurze Rückblicke auf die Beziehungen, die sie zu den einzelnen Charakteren hat. Es wird vor allem durch seine Charaktere, allen voran natürlich Susa, lebendig und absolut glaubwürdig, denn diese Geschichte könnte jedem und überall passieren. Es ist eine Geschichte über Betrug und auch Verrat, über das Fallen und das wieder aufstehen und das ganze macht auch Mut. Man erfährt aus erster Hand, wie es Susa dabei geht, man kann sie nicht nur beobachten, wie sie diese ganze Situation erlebt, nein, man kann es fast schon am eigenen Leib spüren. Dabei ist Susa ein sehr liebenswerter Charakter, den ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Ich habe mit ihr gelitten und gebangt, zwischendurch die Hoffnung gespürt und hier und da hätte ich sie auch gerne mal geschüttelt. Doch letzten Endes ist aus einer naiven, gutgläubigen Frau ein wirklich gefestigter Charakter geworden. Aus Hasenfuss-Susa, wie ihre beste Freundin Bille sie gerne nennt, ist eine Frau geworden, die für sich selber einstehen kann und auch mal den Mut aufbringt nein zu sagen. Natürlich geht es hier in erster Linie um Susa, doch auch wenn man die Nebencharkatere nicht bis ins kleinste Detail kennenlernt, so hat man trotzdem das Gefühl, zu wissen, wie sie sind. Ich konnte mir von allen Personen ein gutes Bild machen und fühlte mich sehr wohl mit Susas Freunden. Mein Fazit: Ein wirklich toller Roman, der mich in kürzester Zeit fesseln konnte und zu einem wahren Pageturner wurde. Ein Buch, dass durch seine Charaktere, vor allem durch die Protagonistin Susa, mitreißend ist und einen förmlich in die Geschichte versinken läßt. Die Darstellung der Entwicklung Susas ist glaubwürdig und man leidet mit ihr und steht mit ihr wieder auf. Ich hatte dabei den Spruch: hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter machen, ständig im Kopf, denn genau so kam es mir vor, auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis Susa die Krone wirklich richten konnte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und fünf von fünf Sternen!

Schönes Buch

Von: Nadja S. Datum: 18. July 2016

Sehr schöne, traurige und lustige Geschichte, man kann beim Lesen mitfühlen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ich werde es vermutlich noch ein paar Mal lesen, da es eins meiner Lieblingsbücher geworden ist. Dieses Buch kann man nur weiterempfehlen, vor allem jemanden, der sich auch in einer solchen blöden Situation befindet, gibt es vllt etwas Hoffnung, dass das Leben sich doch noch zum Positiven verändern kann.

Frauenroman zum Mitfühlen

Von: S.I. Datum: 18. July 2016

Der Klappentext verrät ja schon den Kern der Handlung – und so habe ich die ersten Seiten recht ungeduldig gelesen, bis es denn zu dieser erwarteten Enthüllung endlich kommt. Dabei wurde Susa, unter anderem durch einige Rückblenden, einem schon nähergebracht. Den weiteren Verlauf des Buches hatte ich nicht unbedingt so erwartet, da mich Cover + Titel eher auf ein Herzschmerz-Leseerlebnis à la Nicholas Sparks tippen ließen ... aber manchmal ist es ja auch gut, wenn sich Erwartungen nicht erfüllen! :) Zum Inhalt will ich mehr nicht verraten; zum Lesegenuss nur so viel: Hab das Buch an einem Sonntag durchgelesen!

Den Plot, den man solide nennt ...

Von: Glanzleistung Datum: 17. July 2016

Man nehme eine junggebliebene, Anfang 40-jährige Protagonistin mit Namen Susa, stelle sich als Schauplatz das beschauliche und in Beziehungsfragen eher hektische München vor, setzt der besagten Susa Hörner auf und erhält einen kurzweiligen, rasanten Liebesroman. Gepaart mit einem wirklich hübschen Herzchencover der perfekte Sommerroman. Als Susa durch einen dummen Zufall (wie soll es auch anders sein), herausfindet, dass ihr Ehemann Wolf seit 5 Jahren ein Kind mit einer anderen Frau hat und sie jahrelang nach Strich und Faden belügt und betrügt, muss sie ihr Leben völlig neu überdenken und ordnen. Eine Geschichte, die so oder ähnlich jeden von uns jederzeit widerfahren kann. Selbst als Mann ist man in diesem Roman nicht gefeit davor, betrogen zu werden. Typische Klischees werden jedenfalls vollumfänglich bedient. Kurze, erfrischende Kapitel, die ab und an den Rückblick in Susas Vergangenheit erhaschen lassen und somit Stück für Stück ihre Gefühle und Ängste preisgeben. Fazit: Ein amüsanter, aber auch nachdenklicher Spiegel unserer Zeit für den kurzen Moment zwischendurch, den Urlaub oder einfach nur für die Erkenntnis: "So was könnte mir passieren!" Ein Stern Abzug von mir, weil man leider nach wenigen Seiten schon ahnt, wie das Ganze ausgeht.

liebenswerte Charaktere und großes Liebesdurcheinander

Von: Sabine aus Ö Datum: 17. July 2016

Ich kannte bisher noch keine Bücher von Clara Römer, und der Klappentext hörte sich interessant an, auch das schön gestaltete Cover erweckt den Wunsch, in das Buch reinzuschnuppern. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Susa entdeckt, dass sie von ihrem Mann schon seit langem betrogen wird, mehr noch, dass er eine fünfjährige Tochter hat. Man begleitet Susa durch die Zeit des Zorns, der Trauer, der Unsicherheit und auch der Einsamkeit. In Rückblicken erfährt man zwischendurch vom Kennenlernen der beiden und von bestimmten Situationen, die Susa in ihrer Trennungszeit wieder ins Bewusstsein kommen. Der Charakter von Susa ist gut ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinfühlen. Was mir an ihr sehr gut gefallen hat, war die innere Stärke, die sie nach der Trennung entwickelt, obwohl diese nicht der einzige Schlag für sie ist, sondern noch einige Ereignisse vorkommen, die ihre bisher heile Welt gewaltig ins Wanken bringen. Auch die anderen Charaktere im Buch mochte ich gerne, sie sind alle glaubwürdig beschrieben, unverfälscht, sodass man das Gefühl bekommt, dass sie einem jederzeit auf der Straße über den Weg laufen könnten und man würde sie sofort wiedererkennen. Natürlich kommt auch ein wenig Romantik vor und es entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, und einige Wendungen in der Handlung schaffen es, dass man sich nie ganz sicher sein kann, wie die Geschichte enden wird. Alles in allem ein Buch für ruhige Nachmittage am Sofa, um es dort so richtig zu genießen, mit einer Protagonistin, die man gern haben muss, und der man von Herzen ein Happy End gönnt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.

Der Wahnsinn den man Liebe nennt...

Von: kathalovesbooks Datum: 12. July 2016

Der Wahnsinn den man Liebe nennt – Clara Römer Der Roman „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“, geschrieben von Clara Römer umfasst in der Taschenbuchausgabe 319 Seiten, ist im Diana Verlag erschienen und kostet neu 9,99 EUR. Zum Inhalt: Susa Bergmann erhält einen Anruf: ein Kühlschrank soll geliefert werden, den ihr Mann Wolf angeblich bestellt hat, jedoch an eine ihr unbekannte Adresse. Susa ist verwirrt – ist das alles nur ein Irrtum?! Kurzerhand sucht sie die Adresse auf, begegnet dort einer jungen Frau und ihrer kleinen Tochter – Susa weiß nicht mehr wo oben und unten ist, denn das kleine Mädchen hat enorme Ähnlichkeiten mit ihrem Ehemann… Meine Meinung: Ich hatte einen typischen Frauenroman erwartet und wurde wirklich überrascht. Das Buch ist süß – aber nicht zu süß. Wir erleben eine sehr starke Protagonisten, die weiß was sie will. Schon ab den ersten Seiten leben und leiden wir mit Susa – ihre Geschichte ist keine kitschige Liebesgeschichte, sondern könnte so oder ähnlich jeder Frau auch in der Realität passieren. Der locker leichte Schreibstil der Autorin machte es mir leicht, das Buch innerhalb kürzester Zeit auszulesen und weckte von Kapitel zu Kapitel meine Lust weiterzulesen und auch die Neugier, wie es weiter geht. Zwischendurch hatte ich mir hier und da schon ein Ende ausgemalt, doch immer wieder schafft es die Autorin eine unerwartete, auch spannende Wendung rein zubringen. Das sehr schöne Cover rundet das Paket ab und ich freue mich noch mehr Werke der Autorin lesen zu dürfen. Ich danke dem Diana Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Der Wahnsinn namens Liebe

Von: Katja Ezold Datum: 11. July 2016

Wenn das kein Buch ist, das mich überraschen und begeistern konnte. :-) Es hat unendlich viele Emotionen in mir ausgelöst, Deja Vu’s verursacht und mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht. Soweit ich weiß, ist dies ein Debüt-Roman, der erste Roman der Autorin. Und ich muss sagen, sie hat ihre Sache sehr gut gemacht. Ihr Schreibstil war zwar nicht zu 100% an allen „Ecken und Kanten“ perfekt, hin und wieder wirkte ein Dialog ein wenig steif und hölzern; mal ging die Story ein wenig zu schnell voran, dann plätscherte es wieder träge dahin. Aber dennoch schafft sie es, die Emotionen; die Gedanken und Gefühle der Hauptprotagonistin Susanna (Susa) gut rüberzubringen. Auch die anderen Figuren sind gut gezeichnet, glaubhaft dargestellt und konnten mich von Anfang an in der Geschichte „mitnehmen“. Als ich den Klappentext gelesen habe, war mich gleich klar, dass es für mich keine leichte Geschichte werden wird. Aber wie sehr sie mich begeistern und auch betroffen machen kann, das war mir in dem Moment nicht bewusst. Worum geht es in dem Buch? Ganz kurz gefasst: Um das Thema Betrug. Darum, das eine Frau nach vielen Jahren in einer Beziehung feststellen muss, das ihr Mann sie nicht nur seit vielen Jahren betrügt, sondern auch, dass ihr Mann parallel zu ihr eine zweite Familie hat – sogar mit einem Kind. Das Buch erzählt die Geschichte von Susa, die dies entdecken muss; deren Leben von einem Moment auf den anderen ein Scherbenhaufen wird und die, zusammen mit ihren wahren Freunden, wieder auf die Beine kommt und das alles verarbeiten kann. In einer Rezension habe ich gelesen, das Buch sei „Sehr aus der Luft gegriffen und total unrealistisch …“ – eine Äußerung, die ich nicht verstehen kann. Gut, jeder empfindet ein Buch anders, aber ich frage mich, was an der Geschichte aus der Luft gegriffen ist? Ich habe mehr als einmal beim Lesen ein Deja vu erlebt, mehr als einmal schlucken müssen und an die Vergangenheit gedacht. Ich kenne – leider – mehrere Fälle, wo so ein Betrug stattfand. Mehrere Fälle, von Freunde und Kollegen Bescheid wussten. Es hat mich sogar selber betroffen und ich habe mich, wie Susa, mehr als einmal gefragt, wie ich das die ganze Zeit über nicht merken konnte. Neben der Geschichte von Susa eröffnen sich nach und nach noch andere Handlungsstränge. Handlungsstränge, die vielleicht nicht alle unbedingt sein mussten, die teilweise ein Stück zu viel waren und die zum Teil das Buch, die Geschichte, unnötig aufgebauscht haben. Ein paar der Geschichten wären es eher wert gewesen, ein eigenes Buch zu bekommen. Ich denke da gerade an die Geschichte mit der Adoption. Da kann mich nicht einfach so nebenbei abhandeln. Zwei Textstellen haben mich in dem Buch unter anderem sehr berührt, weil es auch teilweise Fragen waren, die ich mir gestellt habe: »Es tut trotzdem weh.« Susas Stimme war rau. »Ich hasse mich dafür, aber ich kann meine Gefühle nicht einfach abstellen. Wie lange noch wird er solche macht über mich haben, Bille?« »Solange du sie ihm einräumst.« Ihre schmale Hand legte sich auf Susas Arm. »Klingt nah einem dieser doofen Allgemeinplätze, ist aber leider trotzdem wahr. Er hat dich doch gar nicht verdient, weder früher noch heute. Je schneller du es hinter dich bringst, desto besser.« (Seite 198) »Der Betrug hat dich ziemlich umgehauen, nicht wahr?«, fragte Julian. »Ich war vollkommen unvorbereitet, vielleicht lag es ja daran. Und jetzt fühle ich mich beschädigt. Wie eine Ware zweiter Klasse. Benutzt und dann wieder retour gegeben.« (Seite 225) Mich hat dieses Buch gepackt und ich habe es richtig gerne gelesen. Daher bekommt dieses Buch, obwohl es einige Kritikpunkte gibt, 4 von 5 Sternen.

Der Wahnsinn den man Liebe nennt

Von: Bianka Lanzl Datum: 10. July 2016

Bevor ich ein Buch lese, muss mich die "Verpackung" ansprechen! Das hat es mir leicht gemacht, mit seiner klaren und trotzdem herzlichen Einladung, überhaupt zu lesen. Ein sehr schönes Cover! Es ist eine Geschichte, die man durchaus schon kennt! Die Protagonistin ist eine sehr starke Persönlichkeit, wovon sie selbst anfangs nur noch nichts wusste, sowie die betrogene Ehefrau, die Jahre in einer Blase gelebt hat, welche mit einem kurzen Anruf der Spedition geplatzt ist. Willkommen in der Realität! Eher ein Roman der Selbstfindung einer Frau, die ihr Potenzial erst nach gut 40 Jahren erkennt und lebt, als eine typische Liebesgeschichte. Ein Buch mit der Leichtigkeit einer Feder, frech und humorvoll. Genauso auch zieht sich der Magen zusammen aus Wut und Anteilnahme an Susa. Eine Frau, die ihr bisheriges Leben neu ordnet und sich neue Wege öffnen. Das Schicksal ist nicht immer gut zu einem, aber es ergeben sich immer wieder neue Wege, nach Regen kommt Sonnenschein. Das Buch konnte mich von Anfang bis Ende komplett packen, da es immer wieder eine neue Überraschung gab! Innerhalb von 4 Tagen war das Buch gelesen und meiner Meinung nach, für ziemlich gut gelungen beurteilt. Ein Buch, das immer wieder eine Überraschung parat hält, ist kein einfaches, aber die Autorin hat eine leicht zu lesende Lektüre mit Berg- und Talfahrt geschaffen! Daumen hoch und in Erwartung auf mehr!

Wenn Liebe Risse bekommt

Von: Riri Datum: 09. July 2016

Das Cover war das erste was mich auf dieses Buch aufmerksam machte. Die früher einmal schöne Tapete mit Herzen, die nun zerrissen und kaputt ist, ist wie eine Metapher für die Beziehung zwischen Susa und ihren Ehemann Wolf. Alles ist nicht so wie es scheint, man kann sich auch in den Liebsten täuschen. Die Farben und auch die Schrift wirken sehr harmonisch miteinander. Passt zum Thema und ich würde in einer Buchhandlung definitiv zu diesem Büchlein greifen. Inhalt Nach dem Klappentext war ich eigentlich davon überzeugt, dass die ganze Geschichte und Wolfs Lügen ziemlich schnell aufgedeckt werden. Dadurch war ich ziemlich ungeduldig und konnte mich auf die Details nicht konzentrieren. Details die eigentlich wichtig für den Inhalt sind. Nur so kann man die ganze Enttäuschung und Susas Emotionen und Gefühle nachvollziehen, wenn man erst einmal versteht was sie alles hat und liebt. Von Anfang an, auch bevor Susa von Wolfs Verrat erfährt, wirkt die über 40 jährige, kinderlose Frau total unglücklich. Auch wenn sie versucht alle und auch sich selbst von den Gegenteil zu überzeugen. Susa passt ihr gesamtes Leben an Wolf seine Wünsche und Vorlieben an. Doch ein Anruf, ein Missverständnis lässt die perfekte Fassade von Susas Leben bröckeln und die Wahrheit kommt ans Licht. Sie erfährt, dass ihr liebster Mann Wolf sie mehrere Jahre betrogen hat und mehr noch, er und seine andere Geliebte Ali Hahn, ein gemeinsames Kind, eine Tochter namens Josie haben. Die Geschichte wird auf der Erzähler Perspektive erzählt und ich muss sagen dass ich nicht ganz warm damit geworden bin. Es hat mich ein wenig gestört. Ich lese gerne Bücher die aus der Ich-Perspektive erzählt werden. Aber der Schreibstil von der Autorin hat mir gefallen. Sie erzählt die Geschichte sehr lebendig und lässt die Leser Susas Gefühle spüren. Die Charaktere wurden alle sehr genau beschrieben, sodass ich gleich ein bestimmtes Bild von jedem im Kopf hatte. Susa konnte ich anfangs nicht in mein Herz schließen auch wenn sie mir sehr leid tat. Ihre Naivität gegenüber Wolf zwischendrin konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Genauso wenig wie die Unfähigkeit jegliche Entscheidungen zu treffen. Im Laufe der Geschichte entpuppt sie sich aber als eine starke Frau die einfach nur lernen musste auf eigenen Beinen zu stehen. Ihre kleinen Schwächen gegenüber ihren Ehemann, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Wolf dagegen, war mir sofort unsympathisch. Seine eingebildete Art, wie er ständig versucht alle zu kontrollieren, und natürlich die ganzen Lügen die er Susa jahrelang erzählt hatte, haben es nicht besser gemacht. Außer ihren ehelichen Problemen kommen noch einige andere Dinge auf Susa zu. Leider konnte mich das Ende nicht zufriedenstellen, denn es war mir doch etwas zu konstruiert. Zu viele Zufälle, es habe mir doch mehr erhofft oder besser gesagt einfach etwas anderes. Susas Geschichte hat keine spannenden Momente oder Aktion. Das macht das Buch aber nicht uninteressant. Es erzählt viel mehr als man auf den ersten Blick sieht. Auch wenn das Ende mich nicht überzeugen konnte, habe "Der Wahnsinn den man Liebe nennt" sehr gerne gelesen.

Einfach tolle Story

Von: DannyBiest Datum: 08. July 2016

Kurzbeschreibung Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht … Meine Meinung Wie muss es wohl sein, wenn man einen Anruf von einer Spedition bekommt und die einen Kühlschrank für den Mann liefern wollen, man selber aber nichts davon weiß? Da ihr Mann aber auf Geschäftsreise ist, fragt Susa erstmal den Geschäftspartner ihres Mannes, der aber nur merkwürdige Ausreden für sie parat hat. Also schaut sie selber wer bei der angegebenen Adresse wohnt. Eine junge Frau mit einem 5 jährigen Kind, ein Kind das ihrem Mann wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Für Susa bricht eine Welt zusammen als sie erfahren muss, das ihr Mann bereits seit Jahren eine zweite Familie hat. Die Autorin hat diese Story so verdammt gut aufgebaut, das man wirklich meinen könnte, es ist der Nachbarin passiert. Man selber will ja nie in so eine Lage geraten. Die Charaktere wurden perfekt beschrieben, Susa war mir direkt sympathisch und hat sich schnell wieder gefangen nachdem sie erfahren hat was für ein *piiiep* Mann ihr Ehemann Wolf ist, Wolf persönlich habe ich von Anfang an nicht leiden können, so ein egoistisches Ekelpaket. Wie konnte Susa sich nur auf so einen Mann einlassen? Aber auch die Charaktere die am Rande eine Rolle spielen sind wunderbar beschrieben. Susa hat ja nicht nur mit dem Vertrauensbruch durch Wolf zu tun, sie hat auch noch Dinge erfahren, die sie sehr überrascht haben und die sie aufarbeiten will. Die ganzen Gefühle und ihre Unsicherheit wurden einfach perfekt beschrieben. Wenn man selber aus einer etwas verwirrenden Familie kommt, weiß man, das solche Gefühle nicht immer leicht in Worte zu fassen sind, aber die Autorin hat es perfekt gemeistert und ich hatte wirklich Spaß das Buch zu lesen. Ich kann dem Buch nur 5 von 5 Sternen verpassen, alles andere wäre nicht gerechtfertigt.

Der Wahnsinn den man Liebe nennt

Von: EvaMaria Datum: 04. July 2016

Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, das Buch muss ich lesen, weil ich den schon sehr lustig fand. Ich meine, wenn man sich das schon mal vorstellt, ist schon irgendwie witzig, natürlich nicht für denjenigen der den Kühlschrank bekommt… Ich habe die Geschichte nun beendet und muss sagen, mir hat das Buch relativ gut gefallen. Die Handlung war jetzt nicht Neues, ich meine, das eine Frau betrogen wird und damit umgehen muss, ist sicher schon oft beschrieben worden, aber es war trotzdem für mich nicht fad zu lesen, weil Susa noch zusätzlich zu der Geschichte mit ihrem Mann, ein familiäres „Problem“ lösen muss. Ich finde Susa einen starken Charakter, wie sie damit umgeht, nachdem sie von dem Fremdgehen ihres Mannes erfahren hat. Gut fand ich, dass sie die ganze Sache realistisch beendet hat. Manchmal gibt es ja dann ähnliche Geschichten, bei denen ich als Leser denke, die sind durchaus nicht real oder können es gar nicht sein. Interessant fand ich nur, dass Susa nie was mitbekommen haben soll. Den männlichen Hauptcharakter Wolf fand ich von der Autorin gut beschrieben und ich kann mir einen Fremdgeher genau so vorstellen. Nämlich sobald einer merkt, man will die Scheidung, wollen die das dann doch noch retten. Deswegen kann ich nur sagen, im Großen und Ganzen waren mir die Charaktere, auch die Nebencharaktere recht sympathisch, weil sie durchaus verschieden Nuancen aufweisen und somit von der Autorin interessant gestaltet wurden. Ich müsste allerdings bemerken, mich hat jetzt keiner der Charaktere besonders menschlich angezogen, außer Josie. Ich finde das Mädchen richtig lustig. Das Ende habe ich nicht erwartet und war für mich somit sehr interessant. Ich will ja nicht spoilern, deswegen sage ich nicht mehr.😉 Ich hätte mir nur etwas mehr Action auch am Ende noch in Bezug auf Wolf erwartet, zuerst wird alles relativ lange erzählt und plötzlich kommt das Ende und alle sind glücklich. Irgendwie schade. Den Schreibstil würde ich persönlich, als ganz nett bezeichnen. Es ist locker, flüssig geschrieben und man kommt als Leser gut in die Geschichte rein. Allerdings sind manche Textstellen recht langatmig zu lesen, was aber die lustigen Szenen wieder ausgleichen.

Es war so Echt! Toll!!!

Von: Federzauber Datum: 03. July 2016

"Eine Geschichte, wie sie dir morgen passieren kann, auch wenn du heute noch nichts ahnst. " Eine Kühlschranklieferung auf den Namen Susa's Mann. Aber nicht auf ihre Adresse, sondern auf eine Andere. Schnell stellt sich heraus, dort wohnt eine junge Frau mit einem kleinen Mädchen, die ihrem Ehemann wie aus dem Gesicht geschnitten ist.... Eine Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite komplett eingenommen hat. Ich war die ganze Zeit komplett in der Geschichte gefangen. Die Seiten flogen nur so davon, bis das Ende schon fast zu schnell entgegen kam. Die Geschichte an sich ist nichts Neues. Eine betrogene Frau, ein Mann, der immer wieder sich an andere Frauen wersieht, der Wandel eines neuen Lebens. Die Umsetzung war allerdings sehr gut gelungen und sehr realistisch und interessant dargestellt. Ich konnte mich vollkommen mit Susa identifizieren, was bisher bei ähnliche Roman nie so extrem wie hier der Fall war. Ich konnte mich in ihr reinfühlen, sie verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehen. Die ganze Geschichte konnte mich emotional berühren und hat mich betroffen gemacht. Dass mir das Buch so gut gefallen hat, lag ausserdem stark an dem sehr guten Schreibstil, der mir sofort sehr angesprochen hat. Leicht geschrieben, aber nicht oberflächlich und "billig", sondern mit sehr viel Gefühl und Herz, was mich vollkommen erreichen konnte. Ich fand das Buch toll!!! Es war für mich so Echt! Ich habe die ganze Zeit gedacht:" Ja, so kann es jeder Ehefrau passieren..." Auf weitere Bücher der Autorin, würde ich mich sehr freuen, werde ein Auge drauf behalten :-) Note:4,5/5

Clara Römer: Der Wahnsinn den man Liebe nennt

Von: Eskimo Datum: 24. June 2016

Es ist ein Anruf, der Susa Bergmanns Leben verändern wird. Eine Firma ruft an, um die Lieferung des Kühlschranks zu bestätigen. Allerdings soll der an eine andere Adresse gehen und der Auftraggeber ist ihr Mann Wolf. Hoffentlich ist alles ein Missverständnis, oder etwa doch nicht? Handlung Am Anfang des Buches erfährt der Leser etwas über das Eheleben von Susa und Wolf. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und sie hat einen kleinen Laden. Beide sind sie gerade in eine schöne luxuriöse Wohnung in einem edlen Viertel von München gezogen, in der sich Susa aber nicht wirklich zuhause fühlt. Viel zu groß und clean! Da Wolf aber so begeistert war, gab sie nach. Beide führen eine perfekte Ehe, bis ein Anruf kommt, von dem Susa zunächst noch denkt, er wäre ein Missverständnis. Da sie aber immer wieder daran denken muss und er sie nicht mehr los lässt, versucht sie der Sache auf den Grund zu gehen und findet heraus, dass ihr Ehemann schon seit einigen Jahren ein Doppelleben führt. Er hat eine andere Frau und ist sogar Vater eines fünfjährigen Mädchens. Sie trennt sich sofort von ihm, packt ihre Sachen und zieht aus. Ab jetzt beginnt die eigentliche Geschichte. Sie erzählt wie Susa mit der gescheiterten Ehe zurecht kommt, wie sie langsam wieder ins Leben findet und endlich erkennt, das noch viel mehr in dieser Partnerschaft schief gelaufen ist und sie nie wirklich sie selbst sein konnte. Aber dennoch bleibt da die Frage, ob es sich vielleicht doch noch lohnt, um Wolf zu kämpfen. Schließlich ist er ihr Ehemann und ihre große Liebe. Bewertung Der Schreibstil der Autorin ist leicht und hat ganz viel Gefühl. Sie erzählt in der Gegenwart, aber es gibt auch immer wieder Rückblenden. So erfährt der Leser mehr über die Vergangenheit der beiden. Nachdem Susa alles rausgefunden und Wolf verlassen hat, gibt es natürlich immer wieder Momente, in denen sie sich an die gemeinsame Zeit erinnert und dieser auch hier und da nach trauert. Somit bekommt der Leser einen guten Einblick in ihr Gefühlsleben und kann sich in sie hineinversetzen, fiebert und leidet richtig mit. Die Charaktere in dem Roman sind symphatisch und detailreich beschrieben. Die Hauptprotagonistin sticht besonders herraus. Man durchlebt ihre Verwandlung von der schüchternen Ehefrau, die von ihrem Mann so fies hintergangen wurde, bis hin zur starken selbstbewussten Frau, die sich nichts mehr von Wolf gefallen lässt und die Scheidung knallhart durchzieht. Fazit Ein klasse Roman von Clara Römer, der nicht einfach eine Sommerlektüre ist, in der es um Liebe geht, sondern so viel mehr ist! Ein Buch mit tiefgründigem Thema und einer starken Frau, die sich nicht unterkriegen lässt und die Hoffnung nicht verliert. Klare Kaufempfehlung!

Kann denn Liebe Wahnsinn sein? Kann aus Wahnsinn Liebe werden?

Von: Floh Datum: 21. June 2016

Dass ich gar nicht so die Romanleserin bin, trifft wohl gar nicht mehr pauschal wirklich auf mich und meinem Lesegeschmack zu. Gerade jetzt im Frühjahr und Sommer mag ich es gern auch mal leicht, frech, spritzig, locker und liebevoll. So empfinde ich auch Clara Römers Schmöker als wahrhaftigen Sommerschmöker. In „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“ geht es jedoch nicht um die typische Liebesgeschichte, denn das wäre dann auch gar nicht meine Leserichtung geworden. Wie es der Klapptext bereits vermuten lässt, geht es um Schicksal, Beziehungen, Familie und den Weg zu seinem eigenen Glück und Leben. „Den Wahnsinn, den man Liebe nennt“ ist ein Buch mit eigenen Ecken und Kanten. Wohl gerade deshalb kann dieser Diamant der Romanwelt und Frauenromane so schön schillern und leuchten. Wie die Charaktere und Protagonisten im Buch, die geschliffen werden und sehr viel Glanz zu bieten haben und brillieren… Ein Buch, das auf eine ganz besondere Weise glücklich stimmt und sehr gern zum Feierabend oder an einem Nachmittag im Garten oder im Liegestuhl genossen werden will. Eine perfekt abgestimmte und wohl dosierte Mischung aus Hoffnung, Angst, Leid, Stärke, Mut und Schicksal. Vereint zu einem bezaubernden Roman, der die Leser mit einer besonderen Frau und Hauptprotagonistin auf die Reise ihrer unterschiedlichen Leben mitnimmt, … aber auch seine Stolpersteine besitzt. Erschienen im Diana Verlag (http://www.randomhouse.de/Verlag/Diana-Verlag/31000.rhd) Inhalt / Die Beschreibung: "Die Geschichte einer Frau, die den schlimmsten Betrug erfährt, und ihr Weg zurück ins Leben Ein Spediteur ruft bei Susa Bergmann an und will einen Kühlschrank abliefern. Der Name ihres Mannes steht auf dem Auftrag – allerdings mit einer falschen Adresse. Als sie nachfragt, hat Wolf eine einfache Erklärung, doch bald tauchen weitere Ungereimtheiten auf. Susa fährt zu der Adresse, eine junge Frau öffnet die Tür. In der Küche: der Kühlschrank. Auf der Kommode: Kinderfotos von Josie, dem Mädchen aus der Nachbarschaft, das ihrem Mann so ähnelt und den Namen seiner Großmutter trägt. Alle Puzzleteile passen zusammen, und Susas Welt zerbricht …" Handlung / Thema: Das Buch nimmt eine ganz überraschende Richtung ein und entwickelt sich ganz anders, als der Anfang erwarten lässt. Zunächst lernen wir Susa Bergmann in ihrer Ehe mit Wolf kennen. Wolf und Susa leben ein schillerndes Vorzeigeleben. Sie haben erst jüngst eine schicke Dachgeschosswohnung im edlen Viertel von Münschen bezogen, haben einen guten Job und müssen sich über Geld kaum Gedanken machen. Ein dummer Zufall bringt erste Zweifel in die Ehe. Und schon bald muss Susa erkennen, dass ihr Ehemann Wolf schon seit Jahren ein Doppelleben führt und sogar Vater einer bezaubernden Tochter ist. Susa zögert nicht lang und macht kurzen Prozess. Sie packt ihre Sachen und geht. Sang- und klanglos. Und hier beginnt der Roman. Susas findet langsam zu sich selbst, zu ihren Wünschen, zu ihren Vorlieben und Sehnsüchten. Ihre Werte zählen und eine Entscheidung muss getroffen werden: Lohnt es sich überhaupt um Wolf zu kämpfen? Das Hauptaugenmerk des Romans zeigt uns das bewegte und schicksalhafte Leben von Susas, die langsam und sicher zu sich selbst findet und einen längst überfälligen Weg beschreitet. Schreibstil: Die Autorin Clara Römer nutzt verschiedene Stilmittel, um ihren Roman Nachdruck zu verleihen. So bedient sie sich der Elemente aus Flashbacks, die nach und nach ein ganz neues Bild formen und für Susa neue, und schmerzhafte Erkenntnisse liefern. Die Autorin möchte mit vielen Details und liebevollen Beschreibungen der Umgebung und der jeweiligen Lage ein intensives Bild formen. Leider überlädt sie hier an einigen Passagen die Szenerie etwas und der Lesefluss gerät ins Stocken oder wirkt gar gestelzt oder hölzern. Dadurch gewinnt Susa zwar Sympathien bei mir, aber die Tiefe und Innigkeit zu ihrem Schicksal bleibt mir etwas fern. Schade, da hätte dem geschehen um Susas Person mehr Feingefühl gut getan. Loben möchte ich, dass Clara Römers Stil stets sehr hoffnungsvoll angehaucht ist. Man hat als Leser immer das beruhigende Gefühl: Alles wird gut! Das ist ein schönes Gefühl und Empfinden beim Lesen. Clara Römer schafft es aber auch wütende Emotionen zu erzeugen, so hätte ich Wolf so manches Mal gern genommen und zu Recht gewiesen. Er schien es nur gut zu meinen, streut damit jedoch unheimlich viel Salz in Susas Wunden. Clara Römer versteht es gekonnt mit Dramaturgie und sogleich Witz zu spielen. Sie malt mit Worten Bilder, sie holt die Kulissen vor die Augen der Leser, sie verliebt sich in Details und Ausformungen. So bedient sie die Wünsche der Leser klassischer Frauenunterhaltungsromane. Sie hat das Rad nicht neu erfunden, aber fein geformt. Nachdem ich zu diesem Buch die Lobeshymnen und auch die frische und flotte Leseprobe genossen habe, das greifbare Cover gesehen und gefühlt habe, wollte ich diesen sommerlichen Beziehungsroman einfach unbedingt kennenlernen. Ich bereue es nicht. Die Autorin schreibt sehr routiniert, dürfte für meinen Geschmack aber gern mehr Tiefe aufweisen. Spannendes, emotionale, bewegende, schockierende, unglaubliche, herzerwärmende, hoffnungsvolle, beängstigende, mutige und tragische Passagen und Ereignisse. Die Autorin Clara Römer findet wunderbare Worte, beschwört Emotionen herauf, behandelt eine sehr reales und auch bestimmt nicht abwegiges Thema. Die Worte der Autorin berühren trotz allem Leid jedoch auch das Herz, muntern auf, sorgen für Schmunzler und Glück. Clara Römer klärt über die familiären Probleme, über das Betrogenwerden, über Hoffnung und einer Zukunft auf. Sie verweist auf die Schwierigkeit einer solchen plötzlichen Wendung im Leben, glänzt mit hoffnungsvollen Worten und Passagen, spielt mit dem Schicksal, der Hoffnung und Mut. Der Leser befindet sich durch das schriftstellerische Geschick und dem Herzblut der Autorin in einem Sog der Gefühle und wird mitten in die Welt der großen Romangefühle katapultiert. Leider, gerade durch die emotionale Dramaturgie und Zusammenwirken der Zufälle, wirkt dieser Roman stellenweise überladen oder gar aufgesetzt, um in anderen Passagen wieder ganz weich und sanft zu erscheinen. Die Autorin hat eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken erschaffen, die die Leser ganz nahe an das Buch bindet und sie mitnimmt. Charaktere: Die Charaktere sind hier von ganz besonderer und gegensätzlicher Natur, genau wie die packenden Hürden und Schicksale, die sie erleben und durchlaufen. Das Kernstück eines jeden Romans. Wenn man sich mit den Charakteren anfreunden kann, sie intensiv erleben und begleiten kann, dann ist ein Roman gelungen und sorgt für wunderbare Leseerlebnisse. Dass gelingt mit bei Susa leider nicht immer ganz, wie ich es mir erhofft hätte. Bei Wolf sieht es ganz anders aus. Da herrscht von Beginn eine gesunde Distanz, die ich auch nicht aufgeben wollte. Susa hätte ich gern etwas mehr an mich ran gelassen, gerade da ich ihre Entschlossenheit und ihren Weitblick sehr begrüße. Dafür haben einige Nebenrollen mein leserherz erwärmt. Da ist einmal Fräulein Rosalie, die eine wirklich gute Seele für Susa ist und wie Seelenbalsam auf Susa und den Leser wirkt. Ihre Person an Susas Seite möchte man nicht missen. Auch die kleine Josie hat mir sehr gefallen. Ein kluges und sehr liebevolles junges Mädchen. Man muss sie einfach lieb haben. Da kann auch Susa nicht anders. Das Zusammenwirken aus Freunde, Familie und Umfeld finde ich hier sehr gut gelungen. Ein Netz, was Susa in der schweren Zeit auffängt. Wir begegnen hier sehr toll formulierten Protagonisten, die unterschiedlicher und dennoch gleicher nicht sein könnten. Es sind die geprägten Charaktere, aus Familie, Freunde, Liebsten und Nebenbuhler oder gar Neider. Jeder mit seiner eigenen und persönlichen Art, die Dinge und Momente zu meistern. Autorin Clara Römer bringt besondere Charaktere aus Haupt- und Nebenrollen ins Geschehen und spielt mit ganz scharfen Charakterzügen, die diesen Roman prägen werden. Für Humor und Ruheoasen im Buch sorgen neben all den Turbulenzen auch ruhigere Momente aus Liebe, Zusammenhalt und Mitgefühl, welches durch Familie und Freunde gemischt wird. Und natürlich Susaa – Dreh- und Angelpunkt dieser anrührenden und dennoch hoffnungsvollen Geschichte. Betrogen, verraten, enttäuscht, belogen. Doch Susa meistert ihr Leben und begegnet der wirklichen Liebe. Mit Julian bekommt Susas Weg einen ganz behaglichen Glanz. Gerne hätte es auch hier intensiver werden dürfen! Meinung: "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“. Dieser Titel deutet ja bereits darauf hin, dass es um besondere Beziehungskonstellationen und der Frage nach Wahnsinn und Liebe geht. Mit dieser Story um die betrogene Susa, die ihr Leben nun selbst in die Hand nimmt, hat mich der Roman, und die Autorin, für sich gewonnen. Sehr wunderbar. Absolut stark und unschlagbar facettenreich. Ein Leseglück mit Ecken und Kanten, aber einer glücklichen Zeit mit einem tollen Buch für das Herz und den Sommer. In dieser Geschichte dreht sich die Thematik um eine plötzliche Wendung im Leben, eine lähmende und betrogene Ehe mit einem Mann, der ein Doppelleben führt und seine Frau über Jahre betrogen hat und sogar eine Tochter verheimlicht. Tiefer kann eine Frau nicht enttäuscht und verraten werden. Eine Familiengeschichte, ein Schicksal, ein Neuanfang, ein neuer Wahnsinn namens Liebe. Doch dies ist nicht einzig das, was dieses Buch zu diesem ansprechenden Lesehighlight macht. Es sind die schönen Worte, die liebevollen Momente, die große Hoffnung nie aufgeben zu wollen. Ein Wechsel aus Vergangenheit, Lebenssinn, Freude und Rückblick, dann der Umgang mit dem Wissen, dass immer ein Lichtlein daher kommt. Dieses Buch ist nicht nur einfach ein wunderbarer Roman, nein, dieses Buch ist eine Metapher, ein Ritt zwischen den Emotionen und ein Lesevergnügen für jeden Romanliebhaber, Betroffenen oder neugierigen Leser. Es hat mir leider nicht immer gefallen, wie arg die Autorin vom Beginn der Geschichte abweicht, einen anderen Faden aufnimmt und diesen in den Kern des Geschehens stellt. Das wirkte manchmal im Lesefluss leider etwas hölzern oder unbeholfen. Ich kann es gar nicht genau beschreiben. Das ist verwirrend und unsortiert. Der Plot hat wirklich hohes Potenzial, um daraus eine richtig gute, emotionale, rührende Lebensgeschichte aller einzelnen Charaktere zu machen, doch leider bleiben einige, besonders leider Susa, für mich etwas reserviert und fern. Gerade bei Susa hätte ich mir mehr Tiefe und Verbundenheit gewünscht. Bei Wolf war mir die Distanz gerade recht. Trotzdem, ein Buch für Herz und Seele. Die Beziehung, die sich ergeben, lassen den Leser staunend zurück. Gerne hätte ich mehr über Julian erfahren. Persönliche Kritikpunkte: Das Buch ist wunderschön und ein Glücksgriff für Herz und Seele, dennoch habe ich einige Punkte, die mir persönlich als Schwächen aufgetaucht sind. Diese möchte ich hier kurz nennen, um meinen Sternabzug zu begründen. • Der Aufbau des Handlungsablaufs ist nicht gut zu erfassen, die Chronologie, der rote Faden, die Zeitebenen aus Rückblenden; Gedanken und Erinnerungen, lassen sich nur schwer einordnen und sortieren • Susa blieb mir trotz aller Dramaturgie und Schaffensfreude und Hoffnung stets ein bisschen reserviert und distanziert, hier fehlte es mir an Tiefe. • Der Schreibstil wirkte auf mich nicht immer rund und galant. An wenigen Passagen scheinen sich die Ereignisse zu häufen und beinahe unrealistisch zu wirken und der Roman wirkt an solchen Stellen gestelzt oder hölzern. • Die Beziehung zu Julian hätte ich mir sehr sehr gern ausführlicher gewünscht, besonders um Susas Glück richtig zu spüren. • Manche Erzählungen und Aneinanderreihungen wirken sehr schwebend und aus dem Zusammenhang gerissen. Ja, es fiel mir oft schwer den Faden zu behalten und den Überblick zu wahren, obwohl der Roman sehr einfach und solide aufgebaut ist. Die Autorin: „Clara Römer hat Germanistik studiert und als Redakteurin gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Sie mag Familiengeschichten mit und ohne Happy End, geht gern ins Museum, weiß, wie wichtig Freundinnen im Leben sein können, und hat ein ausgesprochenes Faible für große und kleine Katzen. Sie lebt mit ihrem Mann in München.“ Pressestimme: „Sehr emotionale Story über einen unfassbaren Betrug. Für Fans von: Lisa Jewell.“ [(Quelle: Verlagshomepage; MAXI (Frauenmagazin) (04.05.2016)]“ Cover: Das Cover ist sehr schön. Vor allem wenn man das Buch wirklich im Buchladen in den Händen hält, will es einfach mit. Es besitzt eine besondere Oberfläche und die Haptik lädt geradezu dazu ein es zu befühlen und diesem Roman ein Zuhause zu geben. Das Buchdesign ist sehr typisch und klischeehaft für einen Liebes-, Frauen, Unterhaltungs-, Sommerrroman. Einfach stimmig. Leider sieht der Buchrücken nach dem Lesen etwas gewölbt aus, hier erkennt man Leserillen. Aber macht nichts, es ist wie mit den Falten beim Menschen, sie erzählen eine bewegte Geschichte… Fazit: Dieser Liebesroman entpuppt sich sehr überraschend gar nicht so arg als Liebesroman, sondern eher als starker Frauenroman oder als harmonische und hoffnungsvolle Sommerleichtigkeitslektüre mit starkem Kern und Aussage. Frisch, frei, und manchmal eben auch sehr traurig. Ich habe mit diesem Roman eine kurzweilige Lesezeit verbracht, die mein Herz erwärmt hat und mir Susas Leben klar gezeigt hat. Eine Frau, die ihrem Leben eine Wendung gibt. Denn: Jeder ist seines Glückes Schmied. 4 Sterne für die wunderbare Umsetzung.

Wer kennt seinen Partner zu 100 % ?

Von: Barbara Diehl Datum: 19. June 2016

Susanne Bergmann, genannt Susa, glaubte bisher, eine glückliche Ehe zu führen. Wolf und sie sind seit 10 Jahren verheiratet, ihr Mann ist in der Immobilien-Branche tätig - er leitet mit seinem Freund Gerd ein eigenes Immobilien-Büro - und die Geschäfte scheinen gerade richtig gut zu laufen. Susa hat das Geschäft ihres verstorbenen Vaters übernommen und vor kurzem sind sie und ihr Mann in ihre neue Wohnung eingezogen. Es ist nicht üblich, dass Wolf sich um Einrichtungsgegenstände für seine Immobilienkäufer kümmert, deswegen wird Susa hellhörig, als eine Firma bei ihr nach der Adresse für eine Kühlschrank-Lieferung nachfragt. Der Auftraggeber für die Lieferung des Kühlschrankes ist eindeutig ihr Mann … aber die Adresse für die Lieferung ist nicht die ihre. Susa begibt sich selbst zu dieser Adresse und stellt fest, dass dort eine junge Frau mit einem Kind wohnt, welches Wolf wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Nachdem Susas Welt für einen kurzen Moment der Erkenntnis stehen geblieben ist, ist nichts mehr, wie es vorher war. Bei „Der Wahnsinn den man Liebe nennt“ aus der Feder von Clara Römer, handelt es sich nach Aussage der Autorin um eine wahre Geschichte. Tatsächlich könnte diese jedem von uns jeden Tag passieren. Nichts am Verhalten des Ehepartners weist darauf hin, dass er/sie einen fröhlich hintergeht, bis irgendwann und aus irgendeinem Grund die Bombe hochgeht (in den meisten Fällen geht sie irgendwann hoch). In diesem Falle war es der Anruf einer Firma, die den Stein ins Rollen gebracht hat. Die Geschichte von Susa und Wolf wird von einer dritten Person erzählt, die dem Leser abwechselnd die Geschehnisse in der Gegenwart, als auch die Kennenlern-Geschichte der Beiden in der Vergangenheit näher bringt. Ich kann nicht sagen, dass mir Wolf unsympathisch ist, das ist er wirklich nicht, aber er glaubt von sich, dass er ein überaus toller Hecht ist, und das kommt auch bei mir als Leser so an. Er ist überzeugt von sich und seinem Tun und natürlich ist nicht er derjenige, der Schuld an der ganzen Misere ist. Wolf ist so ein Typ Mann, der denkt, dass mit einem riesengroßen Strauß roter Rosen wieder alles gut ist oder anfangs probiert er es auch mit einem einfachen „Es tut mir leid“ und diesem „Es hat nichts mit Dir zu tun“-Geschwafel. Die Gefühle seiner Frau spielen bei ihm nur eine untergeordnete Rolle, Hauptsache er kommt in allen Belangen gut weg. Sonderlich viel Mitgefühl kann ich ihm tatsächlich nicht entgegen bringen. Susa ist von Anfang an eine Sympathieträgerin. Sie macht in diesem Buch eine riesengroße Entwicklung durch. Vom anfänglichen naiven Weibchen, das sich einlullen lässt und alles glaubt, entwickelt sich Susa zu einer starken Frau, die ihren Weg geht, auch wenn es weh tut. Ich weiß nicht, ob ich in allen Situationen so souverän hätte reagieren können, gerade bei einer Szene, die Susa mit eigenen Augen ansehen musste, hätte ich wahrscheinlich nicht kommentarlos vorübergehen können. Susa hat glücklicherweise nicht viele aber doch gute Freunde, die jedoch auch mit ihren eigenen privaten Problemen beschäftigt sind. Betrogen zu werden ist auch nicht immer nur Schicksal der Frauen, auch das hat die Autorin bei den Nebenfiguren eindrucksvoll in die Geschichte eingewoben. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und die Charaktere sind glaubwürdig angelegt und ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich liebe diese Art von Büchern und es hat genau meinen Geschmack getroffen. Gott sei Dank wurde ich auf diese Leserunde aufmerksam gemacht, ich hätte sonst ein tolles Buch verpasst. Bei „Clara Römer“ handelt es sich um ein geschlossenes Pseudonym, so dass ich leider nicht weiß, welche Autorin (oder gar ein Autor?) sich hinter diesem Namen verbirgt. Ebenso wenig weiß ich, welches Genre die Autorin normalerweise bedient, denn Liebesromane sind es üblicherweise nicht. Ich werde in jedem Fall weiter Ausschau nach Büchern von Clara Römer halten.

Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt

Von: Monika Schulte Datum: 18. June 2016

Susa Bergmann liebt ihren Mann Wolf über alles. Sie könnte nicht glücklicher sein. Die schicke Eigentumswohnung im besten Viertel, die eigene kleine Papeterie. Als der viel beschäftigte Ehemann mal wieder auf Geschäftsreise ist, wird Susas beschauliches Leben auf den Kopf gestellt. Ausgerechnet eine Kühlschranklieferung offenbart ihr das Doppelleben ihres Mannes. Sie muss entdecken, dass Wolf seit Jahren eine zweite Familie hat - nur wenige Minuten von der schicken neuen Wohnung entfernt. Susa, die selbst keine Kinder mehr bekommen kann, muss zu ihrem Leidwesen entdecken, dass die andere Frau mit ihrem Mann zusammen eine kleine Tochter hat. Susa packt ihre Sachen und zieht vorübergehend zu ihrer Mutter Romy. Hier muss sie erkennen, dass sie nicht die einzige ist, die von ihrem Mann betrogen wurde. "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" - die Geschichte einer betrogenen Ehefrau, wie sie bestimmt tagtäglich tatsächlich irgendwo stattfindet. Susas Schock darüber, dass ihr Mann eine zweite Familie hat und die Erkenntnis, dass ihr Vater nicht viel besser war, alles kommt äußerst realistisch herüber. Personen, wie du und ich, wie die Nachbarin von nebenan. Die Autorin setzt sich sehr einfühlsam mit dem Thema auseinander. Man scheint die Personen zu kennen. Susa könnte tatsächlich die gute Freundin sein. Man möchte sie umarmen, sie trösten. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran. Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt. Die betrogene Ehefrau, die Mutter mit ihrer Vergangenheit, die Freundin, die eine Affäre hat. Mir hat es unheimlich gut gefallen, wie Susa ihr Leben wieder selbst in die Hand genommen hat, wie sie ihre neue kleine Wohnung liebevoll eingerichtet hat. Wie sie zu Julian steht, was mit ihrer Schwester Ali auf sich hat und wer Fräulein Rosalie ist - das lesen Sie am besten selbst. "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" - ein garantiert kurzweiliges Lesevergnügen einer Autorin, von der ich unter anderem Namen schon viele phantastische historische Romane gelesen habe.

Altbekannte Geschichte um eine betrogene Ehefrau - der Funke wollte bei mir nicht überspringen

Von: schnäppchenjägerin Datum: 18. June 2016

Susa Bergmann ist Anfang 40 und seit über zehn Jahren mit ihrem Mann Wolf verheiratet. Susa hat ihren geliebten Vater früh verloren und seine Papeterie in München übernommen. Das Geschäft befindet sich in einem Mehrfamilienhaus in München, das ihre Mutter Romy von einer Tante geerbt hat und in dem sie eine Wohnung bewohnt. Durch Zufälle erfährt Susa, dass ihr Mann sie seit Jahren mit mehreren Frauen betrügt und mit eine von ihnen sogar eine inzwischen fünfjährige Tochter hat. Für Susa bedeutet dies das Ende ihrer Ehe, sie zieht sofort aus und findet auch bald eine eigene kleine Wohnung in München. Die Scheidung ist eingereicht und Susa hat gute Chancen auf eine Bestätigung der Härtefallregelung, so dass das obligatorische Trennungsjahr nicht eingehalten werden muss. Trost findet sie bei ihrer besten Freundin Bille, die - wie ihre Mutter - schon vor der Heirat gewusst hatte, dass Wolf nicht der Richtige für Susa ist. Zudem lernt Susa den attraktiven Mieter der Dachgeschosswohnung im Haus ihrer Mutter näher kennen und erfährt gleichzeitig Erschütterndes über ihren Vater. Der Roman erzählt eine altbekannte Geschichte: Ehefrau wird betrogen, verlässt ihren Mann, beginnt ein neues selbstbestimmtes Leben und lernt, wenn sie Glück hat, noch einmal einen Mann kennen, der viel besser zu ihr passt. Auch "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" enthält zu diesem Thema nicht viel Neues oder Überraschendes, verarbeitet daneben aber noch die Betrugsgeschichten von Freunden und den eigenen Eltern. In dem Buch wimmelte es plötzlich von betrogenen Partnern und unehelichen Kindern. Meiner Meinung nach wäre der Ehebruch von Wolf und die Aufarbeitung der Lebensgeschichte der Eltern genügend Stoff für einen Roman gewesen. Der behinderte Bruder von Wolf, die Krebserkrankung von Romy, die Ehe von Freundin Ruth,... überfrachteten den Roman. Die Autorin hat versucht viele Ideen zu verarbeiten, aber keine zündete dabei so wirklich. Susa war unheimlich naiv und blieb mir fremd. Ihr Ehemann nervte mit unehrlichen und selten dämlichen Annäherungsversuchen. Der Hintergrund der Geliebten von Wolf und das kitschige Ende gaben dem Roman den krönen Abschluss.

Ein toller Roman

Von: LovinBooks Datum: 13. June 2016

Das Cover von "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" hat meine Aufmerksamkeit erregt und als ich dann den Klappentext gelesen habe wusste ich: Das Buch muss ich lesen! Denn ich liebe Bücher von starken Frauen und hier wurde ich echt nicht enttäuscht... Was hat mir gefallen? Die Protagonistin! Susa ist toll! Wirklich. Ich war überrascht wie Willensstark sie ist. Sie erfährt, dass ihr Mann sie jahrelang betrügt und sogar eine eigene Tochter mit der anderen Frau hat und sie packt sofort ihre Sachen und geht. Hut ab! Ich denke es gibt wahrlich nicht viele Frauen, die so rigoros gehandelt hätten. Und bis auf einen kleinen Rückfall bleibt Susa auch absolut stark. Weiterhin hat mir an ihr gut gefallen, dass sie nicht verbittert wirkt. Trotz das sie ja wirklich einen herben Schlag bekommen hat erhält sie sich dennoch irgendwie ihre Lebensfreude und erfreut sich an kleinen Dingen. Besonders ihr Zeichentalent blüht wieder so richtig auf. Der Schreibstil! Clara Römer hat einen sehr schönen Schreibstil. Locker und leicht und dennoch erfährt man genügend Details, um sich so richtig in die Geschichte hineinzuversetzen. Besonders gefallen haben mir die kleinen Rückblicke. Denn man erfährt auch wie Wolf und Susa sich kennengelernt haben und welche schweren Zeiten sie gemeinsam durchgestanden haben. Das schürt natürlich den "Hass" auf ihren Mann noch umso mehr. Ich habe einfach nicht verstanden, wie ein Mann so handeln kann, obwohl er von seiner Frau so viel Liebe, Zuneigung und Verständnis erfährt.... Das Cover! Das Cover ist wirklich ein Hingucker. Ich stehe total auf diesen Herzchenkram und auch die Farbgestaltung finde ich einfach super... Was hat mich gestört? ACHTUNG SPOILER! Die Liebesgeschichte zwischen Susa und Julian. Ehrlich gesagt finde ich, dass dies einfach viel zu kurz kommt. Die beiden essen zweimal zusammen und am Ende sind sie dumm baff verliebt. Das konnte ich absolut nicht nachvollziehen und fand es auch sehr schade... Hier hätte ich mir viel mehr Emotionen gewünscht.... Ein Roman, der mich durchaus begeistern konnte. Einzig allein die fehlenden Emotionen bei Susa's neuer Liebe haben dem Buch einen kleinen Abbruch getan. Aber im Vordergrund steht eh der Familienzusammenhalt und die Freundschaft, sowie Ehrlichkeit! Das Buch bekommt 4 von 5 Punkten von mir!

Realitätsnähe Geschichte um Ehebetrug und so viel mehr ...

Von: Vera Höhne Datum: 12. June 2016

Autorin: Clara Römer ist das Pseudonym einer sehr bekannten deutschen Autorin, die bisher unter einem anderen Namen in anderen Genres veröffentlicht hat und mit diesem Titel ihr Debüt als Schriftstellerin des Frauenroman-Genres gibt. Sie lebt mit ihrem Mann in München, studierte Germanistik und arbeitete in schreibender Zunft auch noch als Redakteurin. Handlung: Susa Bergmann, Mittvierzigerin, seit 10 J. mit ihrem Mann Wolf, der eine aufstrebende Immobilienfirma betreibt, verheiratet, ist verwundert, als es eines Tages eine Spedition die Lieferung des Kühlschranks, den ihr Mann bestellt hat, ankündigt. Lediglich die Lieferadresse stimmt nicht mit ihrer eigenen überein und nachdem ihr Mann auf Geschäftsreise und nicht erreichbar ist und sein Kompagnon verzweifelt nach Ausreden sucht, begibt sich Susa auf Spurensuche. Unter der Anschrift wohnt eine junge Frau mit einer ca. 5 J. Tochter – das Ebenbild ihres Mannes Wolf – und ein Puzzleteil fügt sich dem anderen. Susa wird der Boden unter den Füßen weggerissen und nach einer schweren Trauerphase muss sie nicht nur die falschen Versöhnungsversuche von Wolf abwehren, sondern ihr Leben inkl. Scheidung wieder auf die Reihe bekommen. Aber dabei ist sie nicht so alleine, wie sie zunächst vermutet hätte … Fazit: Es ist ja gerade in Mode bei den Verlagen, die Oberfläche von Buch-Covern nicht in Hochglanzoptik, sondern im matten Papier-Design zu gestalten. Bei diesem Buch passt das besonders gut, weil die Protagonistin Susa eine Papeterie besitzt. Das Cover sieht aus wie handgeschöpftes Papier – allerdings mit ein paar kleinen und großen Rissen und zum Teil verblassenden rosafarbenen Herzen, was sich ideal auf den Inhalt des Buches adaptieren lässt. Optisch ist das Cover sehr schön – eines nachdem in der Buchhandlung schon mal neugierig greift. Die 321 Seiten haben 22 (eigentlich 23) Kapitel + Danksagung und sind von angenehmer Leselänge in einem normalen, eher kleineren Schriftbild. Den Roman hatte ich zuerst eigentlich gar nicht auf meiner Wunschliste, obwohl mir bei der Durchsicht der Verlagsvorschau damals das wunderschöne Cover direkt ins Auge gesprungen ist. Aber nachdem ich schon einige Rezensionen des Buches gelesen habe, hat mich der Inhalt des Buches aus Gründen sehr neugierig gemacht. Die Geschichte hat mich eigentlich vom ersten Moment an gefesselt und für mein sonst eher schneckenartiges Lesetempo habe ich das Buch ziemlich schnell ausgelesen, obwohl es sich bei dem Thema „Ehebetrug“ um ein sehr emotionales Thema handelt – vor Allem, wenn man das selbst vielleicht schon mal erlebt hat. Susas Verhalten nach Bekanntwerden des Betruges und der Umgang mit den Schmerzen und ihre Gedanken in diesem Zusammenhang sind absolut realistisch wiedergegeben und vollkommen nachvollziehbar! Darüber habe ich ehrlich gesagt gestaunt, weil man in so manchen Frauen-Romanen den Eindruck vermittelt bekommt, als sei Ehebetrug etwas Lustiges, wobei man dem (Ex-)Partner dann aus Rache irgendwelche aberwitzigen Streiche spielt – da platzt mir dann immer der Kragen und ich frag mich, in welcher Welt solche Autorinnen leben. Hier war das aber nicht der Fall war, weil man das Gefühl hatte, die Autorin hat sich wirklich mit dem Thema und den Gefühlen auseinandergesetzt und es hat sich alles sehr echt angefühlt für die Leserin. Der Schreibstil ist sehr angenehm und hat mich z. B. ein wenig an die Familiengeschichten von Utta Danella erinnert, die ich ganz früher mal gern gelesen habe. Ich würde die Autorin jedoch anhand des Schreibstils, der Namenswahl der Mitwirkenden und der manchmal leicht gestelzten Dialoge eher so ab Mitte 50+ altersmäßig vermuten – so wirken die Charaktere im Buch dann auch eher irgendwie viel reifer als Menschen Mitte Vierzig es heute oft tatsächlich sind. Die Autorin hat weitestgehend sympathische Charaktere für diesen Roman zum Leben erweckt, jedoch war dort niemand dabei, der mich jetzt menschlich irgendwie besonders berührt hat. Zum Ende der wirklich lesenswerten Geschichte sind meiner Meinung ein paar Happy Ends zuviel eröffnet worden, die die ansonsten realitätsnahe Geschichte ab da ein bisschen unrealistisch erscheinen lassen. Auf Details möchte ich nicht eingehen, weil ich hier nicht spoilern möchte. Ich gebe hier gerne 4**** Sterne und eine Leseempfehlung für diesen außergewöhnlichen Roman. Ganz lieben Dank an den Diana-Verlag (bei Randomhouse) für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

Überraschend anders

Von: Katharina P. Datum: 12. June 2016

Betrogene Frau verlässt ihren Mann und krempelt ihr Leben um - so in etwa ließe sich der Plot von "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" herunterreißen. Belletristik in der Art gibt es natürlich ziemlich häufig, aber langweilig wird es deswegen nicht unbedingt. Vor allem für diesen Roman gilt das, denn die Geschichte verläuft nicht ganz so, wie man es eventuell gewohnt ist. Trotz des Titels handelt es sich nämlich eher um einen Selbstfindungsroman, denn um eine Liebesgeschichte. Klar fragt sich Susa häufig, ob sie noch Gefühle für ihren Mann hat, zeigt aber auch Interesse gegenüber anderen Männern. Dennoch ist Romantik nicht das zentrale Thema. Vielmehr dreht es sich um das Bild, das sie von ihren Eltern hat, denn das muss sie im Verlauf des Romans gründlich überdenken. Ich mochte die Entwicklung weg vom romantischen Schwerpunkt zu einem familiären hin, denn das war durchaus erfrischend. Ich selbst habe mich beim Lesen gefragt, wie viel ich eigentlich aus dem Leben meiner Eltern weiß und wie gut ich sie kenne und was sie vielleicht vor mir verbergen. Natürlich hoffe ich, dass sie keine so erschütternden Geheimnisse vor mir haben wie Susas Eltern (ich verrate bewusst nicht, welche es sind), aber man weiß ja nie... Umso bemerkenswerter fand ich Susas Art, damit umzugehen, und wie am Ende alles 'aufgelöst' wurde, hat mir gefallen, wenngleich es nach einer Weile absehbar war. Natürlich bleibt das Thema Ehebruch kontinuierlich präsent, denn Wolf ist nicht so leicht abzuschütteln. Am Anfang denkt man noch: Wow, er gibt sich wirklich Mühe! Vielleicht liebt er sie ja doch! Diesen Eindruck gewinnt man besonders durch die Rückblenden von Susa, durch die man auch weichere, verletzlichere Facetten seiner Persönlichkeit kennenlernt. Aber glaubt mir: Wolf eröffnet eine neue Dimension an Dreistigkeit, die in mir nichts weiter als Hass ausgelöst hat. Aber auch hier hat mich Susa durch ihre Standhaftigkeit beeindruckt. Ebenso super fand ich, wie sie sich auch in ihrem Freundeskreis bemüht hat, die Probleme zu lösen, denn auch bei Ruth, deren Mann Sascha und Janis tut sich so einiges. Jedoch hatte ich manchmal das Gefühl, als ob die Autorin zu viel in eine relativ 'kurze' Geschichte gepackt hat. Denn auch wenn ich die ganzen Nebenhandlungen sehr mochte, kam es mir doch so vor, als würde sie vieles nur anreißen, obwohl eine viel größere Story dahintersteckt. Besonders zu Wolfs Bruder Ulf hätte es wohl noch eine Menge zu erzählen gegeben. Weniger begeistern konnte mich allerdings die Erzählweise. Die Dialoge wirkten manchmal holzig und die Beschreibungen (besonders die Flashbacks) seltsam distanziert, während die Briefe von Susa fast schon kindlich klangen. Damit kam ich nicht sonderlich gut klar. Für meinen Leseflow ist der Schreibstil aber nun mal essentiell, deshalb ist mein Gesamteindruck nicht ganz so positiv, wie er hätte sein können. Fazit Der Roman hat mich ziemlich überrascht: nicht Romantik, sondern Freundschaften und Familie werden hier großgeschrieben - sehr zu meiner Freude. Denn dadurch hebt er sich von anderen Werken zum Thema Ehebruch ab. Von der sehr willensstarken Protagonistin und den Nebenhandlungen und Entwicklungen war ich sehr angetan, vom Schreibstil jedoch nicht wirklich. Er war meiner Meinung nach recht eigenwillig und hat nicht meinen Geschmack getroffen.

Die Liebe ist des Wahnsinns bester Kunde!

Von: SABO Datum: 11. June 2016

Susa hat eine gutgehende Papeterie und Wolf ist Partner einer Immobilien-Agentur. Bis jetzt schien bei den Bergmanns immer die Sonne, doch der Himmel trübt die weißen Wolken grau. Susa ist zufrieden und glücklich, aber anscheinend hat ihr Mann Wolf, eine etwas andere Auffassung von Glück ... und naja, auch von Treue und Ehrlichkeit. Der Anruf eines Lieferanten, setzt alles in Gang. Die Frage, wann der neue Kühlschrank in die Comeniusstraße geliefert werden soll, verwirrt Susa zunächst nur, denn Wolf hat immer eine Ausrede parat. Ein Kundengefallen also... Als Susa die Quittung einer Salzburger Nobelboutique findet, fragt sie sich, was Wolf mit den sündhaft teuren Dessous gemacht hat, die nicht einmal ihre Größe haben. Das ist auf keinen Fall ein Kundengeschenk, denkt sich Susa und geht der Spur des Kühlschranks nach. Mutig klingelt Susa an der Tür und als eine Blondine öffnet, ist das Rätsel um die Spitzenunterwäsche gelöst. An ihrem "Rockzipfel" hängt ein kleines rothaariges Ebenbild von Wolf. Es ist, als hätte Susa über eine beschlagene Fensterscheibe gewischt, sie sieht klar, aber was sie sieht, kann sie weder begreifen noch ignorieren. Wolf versucht natürlich den rosaroten Schleier aufrechtzuerhalten, den er über Susas Augen gezogen hat. Ihr ursprünglicher Plan vom Leben, scheint aus der Form geraten. Wann fing das an? Mit der neuen Wohnung? Mit dem graugemalten Schlafzimmer? Mit allem, was Wolf in ihr Leben drängte? Susa will es sich nicht leicht machen und resümiert entlang der Geschichte. Aber nicht nur Wolf hat ein großes Netz der Illusion über sie gezogen, auch ihr Vater, der immer ihr bedingungsloser Held gewesen war. Ihre Mutter übergibt ihr eines Tages eine Lackschachtel mit mysteriösen Briefen, die alle an ihren Vater gerichtet sind, aber kein einziges geschriebenes Wort von ihrer Mutter enthält. Susa erfährt etwas ganz und gar Unglaubliches und das ist noch längst nicht alles... Da auch ihre engen Freunde, sich in einem "Liebes-Tohuwabohu" befinden, muss sie nicht immerzu an Wolf denken, der längst noch nicht all sein Pulver verschossen hat. Die Beratung mit einer sehr kompetenten und pfiffigen Anwältin stärkt ihr den Rücken. Jetzt wird alles gut! Mühelos und flüssig geschrieben, als würde die Autorin keine Schwere kennen. Spannend, authentisch, die volle Bandbreite des Lebens. Einfach wunderbar! Diese Wechselwirkung der Gefühle von Susa überträgt sich und ist raffiniert aufgebaut. Das Buch hat mich sehr berührt und hat mich gefühlsmäßig durch den "Wolf" gedreht, eine kleine Zeitreise der eigenen Erfahrungen, sei es selbst erlebt oder durch Freunde und Bekannte, sogar Verwandte ... so viele Erinnerungen, manchmal wie ein Spiegel... Als das Buch zu Ende war, kamen mir die Tränen. Ein genialer Effekt, jeder, der die Liebe kennt, kann sich mit dieser Geschichte verknüpfen. Mit dem Ende bin ich sehr glücklich, ich wünsche Susa alles Gute! Bravo und danke, liebe Clara Römer, für dieses tolle Leseerlebnis! Die Liebe ist des Wahnsinns bester Kunde!

Wenn die rosarote Brille fällt...

Von: nicigirl85 Datum: 08. June 2016

Ich bin ja bekanntlich kein Fan von Frauenlektüre oder Liebesromanen, aber da mir dieses Buch ans Herz gelegt worden ist, habe ich mich einfach darauf eingelassen und wurde positiv überrascht. In der Geschichte geht es um Susanne Bergmann, die sehr bald feststellen muss, dass ihr Ehemann Wolf sie anlügt. Was verbirgt er vor ihr? Als sie sein Geheimnis lüftet, bricht eine Welt für Susa zusammen. Was hat das Schicksal bloß mit ihr vor? Ein beobachtender Erzähler, der stets Susa begleitet, führt uns durch die Geschichte. Hierbei erlebt man zum Einen die Gegenwart, zum Anderen die Vergangenheit, wo man durch kursiv gedruckte Abschnitte erfährt wie das Paar Wolf und Susa sich einst kennenlernte. Durch den Erzählstil ist man sehr nah an der weiblichen Hauptakteurin dran und kann ihre Emotionen sehr intensiv miterleben. Doch die Autorin hat nicht nur ein Augenmerk auf unseren Hauptcharakter Susa, die sich im Verlauf der Handlung immens weiterentwickelt, sondern auch die Nebendarsteller sind interessant gezeichnet. Mir hat an Susa besonders gefallen, dass sie sich entwickelt, von der naiven Ehefrau, die ihrem Mann alles glaubt, zu einer standhaften Dame, die ihren Weg notfalls auch alleine gehen kann. Als Leserin bekommt man dadurch Mut zugesprochen, sollte man mal selbst in so einer Situation sein. Besonders gelungen empfand ich, dass nicht nur Männer als Betrüger dargestellt werden, sondern das beiderlei Geschlechter als Betrüger oder aber Betrogener auftreten können und dass es jedem auf seine Weise weh tut. Alles andere hätte ich auch als zu plakativ empfunden, wenn nur die Männer stets die Bösen wären. Als Leserin muss man so einige Prüfungen mit den Charakteren bestehen. Beim Lesen habe ich des Öfteren nach Luft schnappen müssen, weil ich einfach nicht glauben konnte, was das Schicksal mit unseren Protagonisten so vor hat. Das Leben geht manchmal seltsame Wege. Das Ende verläuft sehr rosarot, wie bereits das Cover es vermuten ließ. Ich war in weiten Teilen zufrieden mit dem Schluss, nur die Auflösung der Schwesternrolle erschien mir dann doch etwas zu viel des Guten. Fazit: Ein Frauenroman, der mitten aus dem Leben gegriffen wirkt. Mich hat er emotional gepackt, ich kann nur eine Leseempfehlung aussprechen. Prädikat gut!

Etwas für's Gemüt

Von: scarlett59 Datum: 05. June 2016

Zum Inhalt: Susa ist vor kurzem mit ihrem Mann Wolf in eine todschicke Dachgeschoßwohnung in einer der besten Gegenden Münchens gezogen. Da bekommt sie während er auf einer Dienstreise ist einen Anruf, in dem es um die Lieferung eines Kühlschranks im Namen ihres Mannes geht. Allerdings soll dieser an eine andere Adresse geliefert werden. Zunächst denkt sie sich nichts dabei. Dann sucht sie aber doch Wolfs Partner in deren Maklerfirma auf. Als dieser sehr merkwürdig rumdruckst, nimmt sie sich vor, Wolf nach seiner Rückkehr zu befragen. Dieser kommt jedoch früher als erwartet zurück und überrascht sie mit einem romantischen Kurztrip. Dennoch bleibt ein komisches Gefühl bei Susa zurück. – Es kommt wie es kommen muss: Susa findet heraus, dass Wolf bereits seit einigen Jahren ein Verhältnis und daraus sogar eine kleine Tochter hat … Meine Meinung: Zunächst möchte ich das Cover erwähnen. Es ist mir sofort durch den dezenten cremefarbenen Hintergrund mit den vielen rosa Herzen aufgefallen. Erst beim näheren Hinsehen stellte ich fest, dass es an manchen Stellen so wirkt, als ob es aufgebrochen bzw. eingerissen ist. Hier ist die Covergestaltung sehr gut auf die Geschichte abgestimmt! Die Story scheint wie aus dem Leben gegriffen zu sein. Bei allen Begebenheiten kann man sich gut vorstellen, dass sie so passieren könnten. Dennoch erzählt die Autorin stets mit viel Herz und einem kleinen Augenzwinkern. Selbst in den „dunkelsten Momenten“ der Geschichte glaubt man daran, dass es gut ausgehen kann. Der Schreibstil ist angenehm und lebensnah. Die Handlung passt sehr gut in die heutige Zeit. Ich kann das Buch besten Gewissens weiterempfehlen; nicht umsonst habe ich es an einem Samstag ausgelesen!

Liebe, Betrug und Neuanfang

Von: janaka Datum: 02. June 2016

Susa Bergmanns Leben wird mit einem Telefonat komplett auf den Kopf gestellt. Ein Spediteur will einen Kühlschrank liefern, doch ihre Küche ist fertig eingerichtet und auch die Adresse stimmt nicht. Ihr Mann liefert zwar eine Erklärung, die aber bei einer genauen Betrachtung nicht plausibel ist. Das alles lässt Susa keine Ruhe und sie fährt zu dieser Adresse… Dort lebt die alleinstehende Ali Hahn mit ihrer kleinen Tochter Josie, die Wolf verdammt ähnlich sieht. Susas heile Welt zerbricht… Wagt sie einen Neuanfang oder gibt sie Wolf eine zweite Chance? "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" von Clara Römer ist ein wunderbar einfühlsamer Roman über die Liebe, der Freundschaft, Betrug und einen Neuanfang. Gleich mit den ersten Worten hat mich die Autorin in den Bann gezogen. Ihr Schreibstil ist einfach wunderschön und sehr lebendig. Sie beschreibt die Handlungen und die Orte sehr authentisch, ich konnte mich in das Leben von Susa gut hineinversetzen. In vielen Rückblenden lernen wir Susas und Wolfs Vergangenheit kennen. Die Geschichte ist realitätsnah und tragisch aber auch mit viel Humor und Hoffnung versehen. Die Haupt- sowie die Nebenhandlungen sind wie aus dem Leben gegriffen, und zusammen mit dem flüssigen Schreibstil bin ich nur so durch sie Seiten geflogen. Die Autorin hat die Charaktere mit sehr viel Liebe entwickelt, sie sind facettenreich gestaltet und im Laufe der Zeit entwickeln sie sich. Susa habe ich gleich ins Herz geschlossen. Sie ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt, auch nicht, nachdem sie erfährt, dass sie jahrelang von ihrem Mann betrogen wurde. Ein Neuanfang mit Anfang 40 ist nicht immer leicht, doch sie wagt ihn und lernt endlich, auf sich selbst zu hören. Wolf dagegen wird mir mit jeder Zeile unsympathischer, er denkt nur an sich selbst und seinem Vergnügen. Und dann ist da noch die süße kleine Josie, sie ist ein aufgewecktes Kind, die man einfach ins Herz schließen muss. Sogar Susas Herz wird weich, wenn sie das Kind der Affäre ihres Mannes sieht. Das Cover ist einfach wunderschön, so zart wie die Liebe und aber auch so zerbrechlich. Der Hintergrund ist ein helles Beige mit einigen zerrissenen Stellen und rosafarbenen Herzen. Es ist symbolisch für die zerbrochene Liebe von Wolf und Susa, also richtig passend zum Buch. Fazit: Dieses Buch ist eins meiner liebsten, welches ich in diesem Jahr gelesen habe, und ich kann es nur jedem empfehlen, der an die Liebe glaubt und Hoffnung hat.

Auf Regen folgt Sonnenschein – wie aus einer bitteren Enttäuschung ein neus Glück entsteht

Von: Julitraum Datum: 02. June 2016

Susa ist Anfang 40, verheiratet mit Wolf und führt eine kleine Papeterie, die sie nach dem Tod ihres Vaters übernommen hat. Gerade erst ist sie mit Wolf, der mittlerweile mit seinem Kompagnon ein erfolgreiches Immobilienunternehmen führt, in eine neue schicke Wohnung gezogen, in der Susa sich allerdings noch nicht so richtig heimisch fühlt. Wolf hatte die Idee mit dieser Wohnung und Susa hat sich gefügt, ohnehin hat sie ihr Leben schon sehr auf ihren geliebten Mann Wolf ausgerichtet. Kinder haben die beiden leider keine, was Susa sehr bedauert, aber sie führt ein zufriedenes Leben, das in geordneten Bahnen verläuft. Bis Susa eines Tages einen seltsamen Anruf erhält. Ein Kühlschrank, den Wolf, der gerade wieder auf einer Geschäftsreise ist, bestellt hat, soll angeliefert werden. Allerdings ist die Lieferaderesse nicht das Heim von Susa und Wolf, sondern eine völlig fremde Anschrift. Aus anfänglichem Wundern wird Misstrauen und Susa muss zu ihrer Bestürzung entdecken, dass Wolf sie seit Jahren hintergeht und betrügt und mit einer anderen Frau eine langjährige Affäre und sogar ein Kind hat. Für Susa bricht eine Welt zusammen. Verzweifelt und enttäuscht verlässt sie Wolf und flüchtet zu ihrer Mutter. Doch auch hier wartet noch eine bittere Wahrheit auf Susa. Doch Susa lässt sich nicht unterkriegen und rappelt sich wieder auf und geht ihr Leben neu an. Dabei ist sie nicht gefeit vor Rückschlägen und Momenten der Verzweiflung, doch Susa wagt den Neuanfang und unverhofft öffnen sich neue Perspektiven für sie. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin liest sich äußerst angenehm und flüssig. Die Figuren sind authentisch und lebensnah gezeichnet, die Protagonistin Susa wächst einem sofort ans Herz, genauso wie einige andere Figuren. Durch Rückblenden in die Vergangenheit erfährt man vom ersten Kennenlernen Susas und Wolf, schönen Momenten, aber auch schon kritischen Begebenheiten und kann so die Entwicklungen in Susas Leben besser nachvollziehen. Der Autorin ist wirklich ein sehr warmherziges und Mut machendes Buch gelungen, das man wahnsinnig schnell verschlingt, daher beste Leseempfehlung.

Susa und der nicht erwartete Wahnsinn in ihrem Leben

Von: Christina Amberg Datum: 31. May 2016

Dieses wundervolle Buch bekam ich als Rezensionsexemplar. Ich habe es nicht gelesen, ich habe es verschlungen, bin hineingetaucht und habe die Geschichte sozusagen wahrlich miterlebt. So fesselnd ist das Buch „Der Wahnsinn, den man liebe nennt“ von Clara Römer. Susa lebt mit ihrem Mann Wolf in der schicken Eigentumswohnung und denkt, ihre Welt ist heil und in Ordnung. Sie ist glücklich mit ihrem Mann, den sie so vergöttert und deswegen ihr Leben nach seinen Vorstellungen lebt. Sie hat ihren eigenen kleinen Laden, in dem sie gerne arbeitet, obwohl er nicht wirklich viel einbringt, und dann ist da auch noch die kranke Mutter, mit der sie sich eigentlich gut versteht, solange ihr Mann nicht das Thema ist. Susa denkt, sie hat ihr Leben im Griff, bis jedoch dieser komische Anruf kommt. Ein Kühlschrank soll geliefert werden, den sie nicht bestellt hat. Sie wird stutzig und fängt an zu forschen. Das, was sie herausfindet, bringt ihre scheinbar heile Welt aber komplett aus den Fugen und zum Sturz, ganz anders als erwartet, und muss sich nun mit einigen Problemen durchschlagen. Doch Gott sei Dank ist da auch noch die Katze „Fräulein Rosalie“, die sie durch die schwierige Zeit begleitet. Ich bin dank des guten Schreibstils gut in das Buch rein gekommen. Es liest sich leicht und locker und der Schreibstil von Clara Römer ist einfach herrlich und passend zum Buch. Sie versteht es, Gefühle und Spannung in das Buch einzubringen, ohne dass es zu aufdringlich oder unrealistisch wirkt. Gleich zu Anfang bekommt man einen kurzen Einblick in Susas Leben. Die kurzen Einblendungen aus Susas Vergangenheit in den Kapiteln lässt den Leser besser verstehen, warum sie in dieser jeweiligen Situation so reagiert und entschieden hat und was in diesem Moment in ihr vorgeht. Die Beschreibung der Charaktere ist Clara Römer sehr gut gelungen. So konnte ich mich leicht in die Personen hineinversetzen und mitfühlen. Vor allem gelang mir das sehr gut bei Susa. Man fühlt die ganze Zeit mit, ob sie gerade Liebeskummer hat, wütend oder in einem Moment einfach nur glücklich ist. Es ist ein wunderbares, gefühlvolles und kurzweiliges Buch, das ich wirklich jedem empfehlen kann. Ich hoffe, es wird noch viele weitere Bücher von Clara Römer geben. Denn eines ist sicher, ich bin, dank dieses Buches, ein großer Fan von ihr und freue mich jetzt schon auf weitere Bücher.

Tolle Grundidee, ausbaufähige Umsetzung

Von: Jasmins Bücherblog Datum: 29. May 2016

Covergestaltung: Das Cover gefällt mir sehr. Ich mag dieses puristische Konzept und die rosa/pinken Herzen auf dem zerissenen Untergrund. Passt hervorragend zur Geschichte. Meine Meinung: "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" von Clara Römer ist mir bereits in der Verlagsvorschau ins Auge gesprungen und nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ich habe mich sehr gefreut, dass der Diana Verlag mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat, denn die Kurzbeschreibung hat mich extrem neugierig gemacht. "Ein etwas anderer Frauenroman, den du dir auf keinen Fall entgehen lasst darfst", dies war meine erste Assoziation und ich lag mit meiner Vermutung gar nicht mal so falsch. Clara Römer hat einen tollen Frauenroman geschrieben, der so ganz anders war, als vieles, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Die Geschichte hat mich mit Haut und Haaren gepackt und in mir tausende von Emotionen ausgelöst. Das Buch hat mich wütend gemacht und traurig. Es hat mich geschockt und erschüttert. Ich muss gestehen, dass ich die ersten Kapitel des Romans überhaupt nicht mochte und zu Beginn sogar etwas enttäuscht war. Der Einstieg war schleppend, die Protagonisten unsympathisch und der Schreibstil war mir persönlich zu kalt und sachlich, nicht gefühlvoll genug. Auch mit den Rückblenden habe ich mich anfangs schwer getan, denn sie haben Wolf von Beginn an als gefühllosen, unsensiblen Mitskerl präsentiert, was dazu geführt hat, dass ich anfangs kein Mitgefühl für die Protagonistin Susa aufbauen konnte, da ich mir dachte "Ist sie doch selbst schuld, wenn sie sich auf so einen Typen einlässt. ...". Doch irgendwann hat sich ein Schalter umgelegt und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Ich habe es wirklich verschlungen und mich gerne in die Handlung fallen lassen. Ich mag es sehr, wenn ein Buch mich so extrem bewegt. Als Leserin hätte ich zu gern das ein oder andere Mal in die Handlung eingegriffen und mich eingemischt. Plötzlich fühlte es sich an, als wäre Susa eine Freundin, die man beschützen möchte. Insgesamt betrachtet, mochte ich die Lektüre sehr, obwohl es mir an einigen Stellen etwas zu viel des Guten war. Manchmal ging es mir etwas zu zugespitzt zu. Irgendwie betrügt plötzlich jeder jemanden oder hat dies in der Vergangenheit getan. Hier wollte die Autorin zu viel ... Das hätte die Geschichte -für meinen Geschmack- gar nicht gebraucht, denn die Grundidee an sich ist schon klasse genug. Da ich doch einige Kritikpunkte habe, habe ich lange überlegt ob ich "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" mit drei oder vier Sternen bewerten soll. Da es jedoch ein besonders intensives Leseerlebnis für mich war, die Geschichte nicht alltäglich und ich den Roman wohl auch immer wieder lesen würde, da er mich so bewegt und mitgerissen hat, hat Clara Römer sich die vier Sterne definitiv verdient. Daher 4 Stene und eine Leseempfehlung für alle, die mal wieder Lust haben, beim Lesen tierisch Mitzufiebern! Fazit: Ein Buch, welches den Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt schickt und nicht mehr loslässt. Tolle Grundidee, ausbaufähige Umsetzung.

Rezension | Der Wahnsinn, den man Liebe nennt von Clara Römer

Von: Julia | Archive of Longings Datum: 27. May 2016

Der Wahnsinn, den man Liebe nennt war mein erster Roman von der Autorin Clara Römer und ist eine wunderschöne und "alltägliche" Geschichte über Betrug und den schwierigen Schritt danach, wieder ins Leben zurück zu finden und einen Neubeginn zu wagen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die leichte, lockere und angenehme Sprache hat mir nicht nur den Einstieg in das Buch erleichtert, sondern die 320 Seiten einfach nur dahin fliegen lassen. Die Geschichte ist sicherlich nicht neu, doch trotzdem konnte sie mich fesseln, berühren und mitfühlen lassen. Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Hauptprotagonistin Susa. Sie kam mir anfangs wie ein kleines und süßes Mäuschen vor, die es genießt, dass ihr Mann die Entscheidungen trifft, der es nichts ausmacht, dass er kommt und geht, wann er will und dass sie sich auch gerne mal von ihm einlullen lässt. Doch als sie von Wolfs Betrug erfährt, steht sie auf einmal alleine da, muss sich durchkämpfen, lernen auf eigenen Beinen zu stehen und ein neues Leben beginnen. Dass sie zwischendrin ihren Mann vermisst und auch mal schwach wird, konnte ich mehr als verstehen und hat Susa geradewegs einen Weg in mein Herz beschert. Sie wirkte so real, als würde man die Geschichte einer guten Freundin lesen. Nicht nur Susa, sondern alle Charaktere des Buches wirkten gut ausgearbeitet und perfekt in die Story integriert. Die bewusste Einsetzung von Rücblick-Kapiteln (gute, alte Zeiten der Beziehung von Susa und Wolf) haben es sogar geschafft, dass Wolf für mich nicht wie der vollkommene Idiot dastand. Das Ende hat mich dann nach einem tollen Einstieg und einem interessanten Hauptteil doch ein ganz klein wenig enttäuscht (wirklich nur ein wenig!). Es bietet einen runden, tollen Abschluss, doch Susas Familienleben, das während des Romans neben der Geschichte rund um Wolf, den Betrug und ihre damit verbundene Verarbeitung, eine recht wichtige Nebenrolle spielt, wirkte mir dann doch ein wenig zu konstruiert und zu schnell abgehandelt. Als müsse das Rätsel auf den letzten Seiten noch schnell gelüftet werden. Außerdem hätte ich es Susa "gewünscht", dass sie sich nicht sofort neu verliebt, sondern erst eine gewisse Zeit auf eigenen Beinen steht und diese Zeit für sich selbst zu genießen lernt. Das meiner Meinung nach wunderschöne Cover passt perfekt zu der Geschichte und vor allem zur Hauptprotagonistin und gibt dem Roman die würdige, leicht romantische Verpackung, die er definitiv verdient. Fazit Die Verbindung von Susa Leidensstory und den ein, zwei Nebenhandlungen bescherten mir einen wunderschönen Roman mit einer Geschichte, die beschreibt, wie es nun manchmal im Leben laufen kann. Auch wenn ich mir persönlich ein andere Ende gewünscht hätte, bietet Clara Römer mit Der Wahnsinn, den man Liebe nennt ein perfektes Gesamtpaket, das dazu einlädt, das Wochenende auf der Couch zu verbringen und 320 Seiten lang Susas Geschichte zu folgen. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Rezension

Von: Franziska Datum: 25. May 2016

Inhalt: Susa ist mit Wolf verheiratet, von dem sie eines schönen Tages erfährt, dass er sie seit Jahren betrügt und eine Tochter mit einer anderen Frau hat. Und wie kommt die Erkenntnis? Wegen eines falsch gelieferten Kühlschranks und einer Quittung, die Dessous in der falschen Größe ausweist. Wünscht man ja keinem/r. Aber Susa rappelt sich auf, tatkräftig unterstützt von Mutter, Freunden und unverhofft neuen Bekanntschaften. Eine tolle Anwältin und ein paar wirklich absurde Szenen mit ihrem untreuen Mann später folgt das Glück. Das Ganze spielt im wunderschönen München, so dass ich mir die Schauplätze direkt morgens auf dem Arbeitsweg ansehen konnte. Meinung: Die Herzen auf dem Cover hat es für mich nicht ganz verdient, aber diese Stehauf-Geschichte macht Mut. Für wen: Frauen in ähnlichen Situationen

Von: Bloggerin von 'steffis-buecherkiste' Datum: 24. May 2016

"Tatsächlich wollte ich vorgestern Abend im Bett nur noch mal kurz ein, zwei Seiten anlesen, um dann 180 Seiten später um 3:40 Uhr das Licht auszuschalten. Dabei ist die Geschichte um die betrogene Susa gar nicht so neu, aber Clara Römer gelingt es, eine besondere Atmosphäre aufzubauen."

Von: Bloggerin von zimttraeumereien.wordpress.com Datum: 24. May 2016

"Ruby’s Cinnamon Dreams: Knapp 320 Seiten voller Gefühl, voller Schmerz, voller Liebe und Sehnsucht erwarten den Leser. 320 Seiten, die berühren, fesseln, nachdenklich machen, aber auch einfach nur schön sind."

Von: Bloggerin von 'nichtohnebuch.blogspot.de' Datum: 24. May 2016

"Eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz, Verstand und einem besonderen Humor."

Eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz und Verstand

Von: Tanja Datum: 20. May 2016

Susa und Wolf sind seit Jahren verheiratet und eigentlich auch ohne Kinder ganz glücklich. Aber als sie durch ein Versehen entdeckt, dass er ganz in der Nähe ihrer neuen Wohnung eine Zweitfamilie mit Kind unterhält, bricht ihre Welt zusammen und sie flüchtet sich zu ihrer Mutter Romy. Doch statt Susa aufzufangen, zerstört Romy gleich noch eine Illusion, denn auch Susas Vater war ein notorischer Fremdgänger mit weitreichenden Konsequenzen für die Familie. Nicht nur Susas Leben wird ordentlich durcheinandergewirbelt, in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis geht es ähnlich turbulent zu. Susas beste Freundin Bille hatte einen schweren Unfall und ihre Freundin Ruth hat eine Affäre ... Hinter dem Pseudonym Clara Römer steckt eine bekannte deutsche Autorin, welche tolle Historische Romane, Familiengeschichten und Krimis schreibt (zum Teil unter weiteren Pseudonymen). Und schon bevor ich wusste, dass auch „Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“ aus ihrer Feder stammt, stand das Buch auf meiner Wunschliste. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist wunderbar leicht und flüssig – dabei ist die Geschichte zum Teil sehr traurig und berührend, aber natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Es wirkt alles so authentisch, dass ich mich unwillkürlich gefragt habe, ob die Autorin damit vielleicht ein Stück eigene Geschichte aufgearbeitet hat. Besonders bewegend war die Geschichte über Wolfs behinderten Bruder Ulf. Sie ging mir sehr nahe, denn die Autorin zeigt, wie unberechenbar und ungerecht das Leben zuweilen ist. Die Personen sind sehr komplex angelegt. Susa ist immer auf Harmonie bedacht und nimmt sich selbst zurück, während Wolf eher sprunghaft in seinen Launen ist. Sie war mir von Beginn an sympathisch, steht mitten im Leben, führt die Papeterie der Familien und kümmert sich um die kranke Mutter. Nur ihren Mann behandelt Susa wie ein rohes Ei – aber was sieht man seiner großen Liebe nicht alles nach. Dabei ist Wolf ist ein absoluter Erfolgsmensch und Egoist – also nicht gerade ein Sympathieträger. Neben ihrer Mutter hat auch ihre beste Freundin Bille Susa von Beginn an vor Wolf gewarnt, sich aber sonst nicht eingemischt. Als es dann hart auf hart kommt, macht sie ihr keine Vorwürfe, sondern steht ihr bei und bringt sie dazu, sich neu zu orientieren und nach vorn zu schauen, stupst sie immer wieder an, damit sie endlich vorwärts kommt. So eine Freundin braucht jede Frau! Ich bin total begeistert, dass die Autorin auch in diesem Genre und unter diesem Synonym so toll brilliert und eben keinen „seichten Frauenroman“, sondern eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz, Verstand und einem besonderen Humor geschrieben hat! Vielen Dank für die schönen Lesestunden.

Eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz und Verstand

Von: hasirasi2 Datum: 16. May 2016

Susa und Wolf sind seit Jahren verheiratet und eigentlich auch ohne Kinder ganz glücklich. Aber als sie durch ein Versehen entdeckt, dass er ganz in der Nähe ihrer neuen Wohnung eine Zweitfamilie mit Kind unterhält, bricht ihre Welt zusammen und sie flüchtet sich zu ihrer Mutter Romy. Doch statt Susa aufzufangen, zerstört Romy gleich noch eine Illusion, denn auch Susas Vater war ein notorischer Fremdgänger mit weitreichenden Konsequenzen für die Familie. Nicht nur Susas Leben wird ordentlich durcheinander gewirbelt, in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis geht es ähnlich turbulent zu. Susas beste Freundin Bille hatte einen schweren Unfall und ihre Freundin Ruth hat eine Affäre ... Hinter dem Pseudonym Clara Römer steckt eine bekannte deutsche Autorin, welche tolle Historische Romane, Familiengeschichten und Krimis schreibt (zum Teil unter weiteren Pseudonymen). Und schon bevor ich wusste, dass auch „Der Wahnsinn, den man Liebe nennt“ aus ihrer Feder stammt, stand das Buch auf meiner Wunschliste. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist wunderbar leicht und flüssig – dabei ist die Geschichte zum Teil sehr traurig und berührend, aber natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Es wirkt alles so authentisch, dass ich mich unwillkürlich gefragt habe, ob die Autorin damit vielleicht ein Stück eigene Geschichte aufgearbeitet hat. Besonders bewegend war die Geschichte über Wolfs behinderten Bruder Ulf. Sie ging mir sehr nahe, denn die Autorin zeigt, wie unberechenbar und ungerecht das Leben zuweilen ist. Die Personen sind sehr komplex angelegt. Susa ist immer auf Harmonie bedacht und nimmt sich selbst zurück, während Wolf eher sprunghaft in seinen Launen ist. Sie war mir von Beginn an sympathisch, steht mitten im Leben, führt die Papeterie der Familien und kümmert sich um die kranke Mutter. Nur ihren Mann behandelt Susa wie ein rohes Ei – aber was sieht man seiner großen Liebe nicht alles nach. Dabei ist Wolf ist ein absoluter Erfolgsmensch und Egoist – also nicht gerade ein Sympathieträger. Neben ihrer Mutter hat auch ihre beste Freundin Bille Susa von Beginn an vor Wolf gewarnt, sich aber sonst nicht eingemischt. Als es dann hart auf hart kommt, macht sie ihr keine Vorwürfe sondern steht sie ihr bei und bringt sie dazu, sich neu zu orientieren und nach vorn zu schauen, stupst sie immer wieder an, damit sie endlich vorwärts kommt. So eine Freundin braucht jede Frau! Ich bin total begeistert, dass die Autorin auch in diesem Genre und unter diesem Synonym so toll brilliert und eben keinen „seichten Frauenroman“ sondern eine sehr authentische Geschichte mit ganz viel Herz, Verstand und einem besonderen Humor geschrieben hat! Vielen Dank für die schönen Lesestunden.

Geschichten des Lebens

Von: http://tintengewisper.blogspot.de/2016/05/der-wahnsinn-den-man-liebe-nennt.html Datum: 10. May 2016

Cover Das Cover ist wie Susa. Nicht mehr ganz neu, mit Rissen und Macken, die einfach vom Leben kommen. Und dennoch liebenswert. So präsentiert sich dieses Buch in eher schlichtem Gewand und fällt wohl gerade deswegen zwischen seinen reißerisch aufgemachten Geschwistern heraus. Mir jedenfalls gefällt dieses fast schon nostalgische Gewand sehr gut. Passt sicherlich nicht zu jedem Titel aber zu diesem hier allemal. Handlung Sus sollte eigentlich glücklich sein. Sie hat einen Mann, um den sie viele beneiden, leider gerne mal zu viele. Ein tolles Haus, auch wenn sie sich noch nicht ganz wohnlich darin fühlt und einen hübschen Laden mit viele wirklich netten Stammkunden. Gut sie muss natürlich abstriche machen, aber das tut sie gerne für Wolf, ihren Ehemann. Immer für Wolf. Doch als ein Kühlschrank ihre kleine Welt zum Einsturz bringt, bemerkt sie langsam, wie fremd sie sich selber geworden ist. Wie weit sie zurückstecken musste und wie viel Drama sich doch irgendwie um sie herum angesammelt hat. Darauf hin packt Susa ihre Sachen und ihren Schmerz und es öffnet sich ihr eine ganz neue Welt. Eine Welt, die ihr fremd und einsam vorkommt, und in der sie doch langsam entdeckt, wer sie wirklich ist. Scheibstil Clara Römers Stil passt einfach zu dieser Geschichte. Leicht, mit Gefühl, kleinen Überraschungen. Dabei hat sie eine Art zu schreiben, die klingt als würde Susa neben dir sitzen und sich alles vom Herzen reden. Einfach normal. Ja ich denke, man kann es so sagen. Wie aus dem Leben gegriffen. Wie die ganze Situation eben auch. Dabei gibt es neben der Geschichte von Susa und Wolf auch noch die kleinen Nebenstorys, die den Hauptfaden zwar nicht überlagern, ihn aber gekonnt ausschmücken und so dem Buch noch eine hintergründige Spannung verleit. Charaktere Der Leser merkt gleich das Susa nicht unbedingt der Typ Mensch ist, welcher sich durchbeißen mag. Für sich einsteht. Und Wolf ihr Mann macht es dir dabei sehr leicht. Er tut nämlich nur was er will und pfeift auf die Wünsche seiner Frau. Dies geht beim Essen los und hört bei der Wohnung auf. Nach der Trennung dann muss Susa erst einmal lernen wieder sie selbst zu sein. Das ist erschreckend realistisch und zeigt, wie jemand unter solch einem dominanten Partner leiden kann, wenn Grenzen nicht respektiert werden. Ihr Wandel gefällt mir dabei richtig gut. Dann wäre Wolf, diesen Kerl hasste ich ja gleich. Vielleicht schon, weil man ja durch den Klappentext wusste, dass er hinterhältig ist, aber was das Buch dann über ihn noch so ausspuckt, ist dann die Krönung. So ein richtiger Hasschara. Die umliegenen Nebencharaktere passten dann auch perfekt in die Geschichte. Schmückten sie aus, brachten Leben rein und wirkten einfach trotz ihrer kurzen Momente sehr lebendig. Meinung Ein Roman mit diesem Thema muss nicht nur fesselnd sein, er muss auch etwas enthalten, was einen an die Seiten bindet. Eine Spannung, die über das Drama hinausgeht und einem eben nicht das Gefühl gibt, man wisse ja doch schon, wie es ausgehen wird. Natürlich gibt es diese kleinen Dinge die man einfach weiß. Der Junge bekommt das Mädchen und und und. Aber darüber hinaus muss es ja fesseln. Und genau das schafft dieser Roman spielend, sodass ich kaum zwei Tage - und eine verdammt lange Nacht *gähn* gebraucht habe, um ihn durchzuhaben. Es sind diese Nebengeschichten, die zusammen mit Susas Leben so wunderbar harmonieren, das man beim Lesen seine Fühler in alle Richtungen ausstreckt, um auch ja jedes Rätsel am Ende lösen zu können