Hannah Tunnicliffe

Das Gefühl von Sommerblau

Das Gefühl von Sommerblau Blick ins Buch

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Max wird vierzig und lädt seine Freunde in sein Haus in der Bretagne ein. Mit ihnen möchte er ein Wochenende lang tanzen, trinken und lachen. Und er will ihnen sein Geheimnis verraten … Juliette hat für ihre pflegebedürftigen Eltern ihr gefeiertes Restaurant in Paris aufgegeben. Ihre große Leidenschaft ist das Kochen und Backen. Zurück in der bretonischen Heimat braucht sie einen Neuanfang – und Max eine Köchin für seinen Geburtstag. Sie ahnen beide nicht, was das Schicksal an diesem Wochenende für sie bereithält.

Interesant

Von: leenchen Datum: 08. January 2019

Eine angenehme leichte Sommerlektüre.

Sehr enttäuschend - und nicht das, was man von der Autorin erwartet hat

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 31. October 2018

Da ich von der Autorin schon Bücher gelesen habe und bislang nicht enttäuscht wurde, wollte ich natürlich auch ihr neuestes Buch lesen. Ein ansprechendes Cover, welches sehr appetitverlockend aussieht, ein aussagekräftiger Klappentext. Aber das war es dann auch schon. Mir war nicht klar, welch ein Durcheinander mich erwartete. Irgendwie sprach alles für einen guten Liebesroman. Dem war leider nicht so. Im Normalfall lese ich wirklich zügig, aber dieses Buch klebte und ich brauchte mehrere Ansätze dafür, um dann doch nach über der Hälfte abzubrechen. Von meiner Seite her sehr enttäuschend. Und es entsprach auch nicht dem Stil der vorherigen Bücher der Autorin. Es hat mich nicht gefesselt und das finde ich sehr schade. Insofern kann ich keine Leseempfehlung geben.

Mitreißendes Sommerbuch mit bezaubernder Message!

Von: BücherGeruch Datum: 22. September 2018

Nähere Infos findet ihr hier https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Das-Gefuehl-von-Sommerblau/Hannah-Tunnicliffe/Diana/e519459.rhd Das Cover finde ich riesig! Dieses Sommerfeeling, dass dadurch entsteht lädt zum Lesen und Entspannen ein. Die retro Schüsseln sind eine Augenweide. Die Schrift und der blaue Hintergrund harmonieren einmalig miteinander. • Es scheint auf den ersten Deut ein richtig super Sommerbuch zu sein. Locker, flockig, entspannend und hinreißend. Oder etwa doch nicht? • Erzählt wird in mehreren verschiedenen Perspektiven. So haben Max, Juliette, Rosie, Nina und Helen ihre eigene Kapitel. Sie zeigen uns alle ihre eigene Gefühlswelt und Gedanken. Außerdem sind zwischendrin ein paar Rückblicke in die Vergangenheit verstreut. 💕😍 • Solche Bücher sind traumhaft. Man liest nicht nur eine Sichtweise und man erfährt stückchenweise etwas über dir Vorgeschichte. • Der Schreibstil ist super. Man kann gut folgen und alle Handlungen nachvollziehen. Es wird emotional und spannend und fesselnd und einladend. • Die Autorin hat ein super Buch erschaffen mit einer tollen Hintergrundstory, die nicht nur so dahintröpfelt sondern durchaus ihren Biss hat! Eine Sommerlektüre mit unglaublicher Message und tiefgründigen Charakteren! Ich stecke nun voller Tatendrang um mein eigenes kouignamann zu backen😍 • Ich kann es euch nur empfehlen!! 5 von 5 ☆

Meine Leserstimme zu "Das Gefühl von Sommerblau"

Von: Svenja Datum: 06. September 2018

Der Roman "Das Gefühl von Sommerblau", geschrieben von Hannah Tunnicliffe, handelt von sechs unterschiedlichen Freunden, die zusammen ein Wochenende in der Bretagne verbringen. Die sechs Freunde verbringen ein Wochenende in dem Haus, wo Max seinen vierzigsten Geburtstag verbringt. Nach vielen Jahren sehen sich alle sechs Studienfreunde wieder und zusammen mit Juliette, die für Max als Köchin und Haushälterin arbeitet, erleben sie ein paar spannende und aufregende Tage. Das Buch wird aus drei verschiedenen Sichtweisen (Juliette, Max und Rosie) und wird in einer chronologischen Abfolge erzählt. Hin und wieder werden kleine Momente der Erinnerung berichtet, was meiner Meinung sehr gut für das Verstehen der handlungen der unterschiedlichen Charaktere ist. Die Mischung aus Liebe, Freundschaft, Selbstfindung, Familie und schreckliche Schicksalsschläge, werden in dem Roman sehr gut zur Geltung gebracht. Allerdings ist nichts fesselndes in dem Roman passiert, was mich oft leicht gestört hat. Die paar Schicksalsschläge, die in dem Roman vorkamen, wie der Verlust von Familienangehörigen, plötzliche Liebes Come-outs, oder Krankheitsfälle, werden nicht spannend und teilweise auch nicht ausfürlich geschildert, was den Spannungsbogen wieder kurz vorm Ziel sinken lässt. Der Schreibstil ist für die gezielte Altersgruppe sehr gut geeignet und für Frankreich-Fans sehr gut getroffen. Man lernt nicht nur französsische Ausdrücke wie 'Pardon' oder 'Oui', sondern auch Frankreichs Spezialitäten wie Austern, Cidre, oder chouchenn.

Nicht wirklich packend

Von: Melanie Datum: 21. July 2018

Max wird vierzig Jahre alt und möchte diesen Geburtstag mit all seinen Freunden feiern. Dazu lädt er sie in sein Haus in der Bretagne ein. Ein Wochenende lang will er mit ihnen tanzen, trinken, lachen und in Erinnerungen schwelgen. Und er will ihnen endlich ein lang gehütetes Geheimnis verraten. Juliette hat ihren Eltern zuliebe ihr Restaurant in Paris aufgegeben. Um sie zu pflegen, kehrt sie in die Bretagne zurück - und landet als Köchin auf Max Geburtstag. Ohne, dass beide es vorher wissen, hält das Schicksal einiges für sie bereit. Aber sind sie diesem auch gewachsen? Ich muss sagen, der Einstieg ins Buch viel mir nicht so schwer. Die ersten Seiten mit Juliette als Hauptprotagonistin haben mir wirklich gefallen. Aber eben nur der Anfang. Ein plötzlicher Szenenwechsel hat mich als Leserin zu Max und seinem Haus in der Bretagne geführt. Dort wird gefeiert, dort wird gelacht und auch Juliette, die eigentlich nur als Köchin eingestellt ist, nimmt an der Feier teil. Ich will nicht sagen, dass der Schreibstil der Autorin mir das Lesen erschwert hat, denn eigentlich war er wirklich flüssig zu lesen. Irgendwie hat mich die Umsetzung der Geschichte aber ein wenig ... gestört, wäre das falsche Wort. Es hat mich eben einfach nicht fesseln können. Eigentlich geht es hauptsächlich um Max, der seinen Geburtstag feiern will. Max, der aber gar nicht erst richtig auftaucht und Juliette mit seinen Gästen alleine lässt. Das fand ich schon ein wenig befremdlich und ich könnte nicht mal sagen, wie ich an ihrer Stelle richtig reagiert hätte. Oder wie ich mir gewünscht hätte, dass sie reagiert. Die Perspektiv - und auch Jahreszeitenwechsel - haben mich an manchen Stellen wirklich verwirrt. Ich hatte ein paar Schwierigkeiten, mich richtig zurecht zu finden. Und das Gefühl von Sommerblau oder allgemein von Sommer hat mir im Laufe des Buches wirklich gefehlt. Oder aber ich habe es einfach nicht gefunden. Max als Charakter war mir außerdem von Anfang an unsympatisch. Sein Verhalten, manchmal seine Gedankengänge. Irgendwie war er der Charakter, bei dem ich gar nicht so viele Bratpfannen zücken konnte, wie ich sie ihm über den Kopf ziehen wollte. Juliette hinwegen war eine Person, die ich sofort mochte. Ich hätte echt gerne noch ein wenig mehr über sie erfahren. Durch das Buch merkt man schnell, dass jede einzelne Person ihr eigenes Problem hat, das sie mit sich rumschleppen muss. An sich fand ich das gar nicht so schlecht, immerhin ist das auch im realen Leben oft so, aber mir hat einfach der Tiefgang zu gewissen Problemem gefehlt. Es war eine keine richtige Handlung zu erkennen, sondern einfach irgendwie ... eine Art Therapiesitzung, bei der jeder mal ein wenig von seinen Probleme erzählen darf, die die anderen Teilnehmer dann versuchen zu lösen. Schade eigentlich, denn ich hätte mir wirklich gewünscht, dass mich das Buch alleine schon wegen des schönen Covers ein wenig mehr hätte begeistern können.

Nicht wirklich packend

Von: Melanie Drümper Datum: 21. July 2018

Max wird vierzig Jahre alt und möchte diesen Geburtstag mit all seinen Freunden feiern. Dazu lädt er sie in sein Haus in der Bretagne ein. Ein Wochenende lang will er mit ihnen tanzen, trinken, lachen und in Erinnerungen schwelgen. Und er will ihnen endlich ein lang gehütetes Geheimnis verraten. Juliette hat ihren Eltern zuliebe, ihr Restaurant in Paris aufgegeben. Um sie zu pflegen, kehrt sie in die Bretagne zurück - und landet als Köchin auf Max' Geburtstag. Ohne, dass beide es vorher wissen, hält das Schicksal einiges für sie bereit. Aber sind die diesem auch gewachsen? Ich muss sagen, der Einstieg ins Buch viel mir nicht so schwer. Die ersten Seiten mit Juliette als Hauptprotagonistin haben mir wirklich gefallen. Aber eben nur der Anfang. Ein plötzlicher Szenenwechsel hat mich als Leserin zu Max und seinem Haus in der Bretagne geführt. Dort wird gefeiert, dort wird gelacht und auch Juliette, die eigentlich nur als Köchin eingestellt ist, nimmt an der Feier teil. Ich will nicht sagen, dass der Schreibstil der Autorin mir das Lesen erschwert hat, denn eigentlich war er wirklich flüssig zu lesen. Irgendwie hat mich die Umsetzung der Geschichte aber ein wenig ... gestört, wäre da falsche Wort. Es hat mich eben einfach nicht fesseln können. Eigentlich geht es hauptsächlich um Max, der seinen Geburtstag feiern will. Max, der aber gar nicht ert richtig auftaucht und Juliette mit seinen Gästen alleine lässt. Das fand ich schon ein wenig befremdlich und ich könnte nicht mal sagen, wie ich an ihrer Stelle richtig reagiert hätte. Oder wie ich mir gewünscht hätte, dass sie reagiert. Die Perspektiv - und auch Jahreszeitenwechsel haben mich an manchen Stellen wirklich verwirrt. Ich hatte ein paar Schwierigkeiten, mich richtig zurecht zu finden. Und das Gefühl von Sommerblau oder allgemein von Sommer hat mir in Laufe des Buches wirklich gefehlt. Oder aber ich habe es einfach nicht gefunden. Max als Charakter war mir außerdem von Anfang an unsympatisch. Sein Verhalten, manchmal seine Gedankengänge. Irgendwie war er der Charakter, bei dem ich gar nicht so viele Bratpfannen zücken konnte, wie ich sie ihm über den Kopf ziehen wollte. Juliette hinwegen war eine Person, die ich sofort mochte. Ich hätte echt gerne noch ein wenig mehr über sie erfahren. Durch das Buch merkt man schnell, dass jede einzelne Person ihr eigenes Problem hat, dass er mit sich rumschleppen muss. An sich fand ich das gar nicht so schlecht, immerhin ist das auch im realen Leben oft so, aber mir hat einfach der Tiefgang zu gewissen Problemem gefehlt. Es war eine keine richtige Handlung zu erkennen, sondern einfach irgendwie .. eine Art Therapiesitzung, bei der jeder mal ein wenig von seinen Probleme erzählen darf, die die anderen Teilnehmer dann versuchen zu lösen. Schade eigentlich, denn ich hätte mir wirklich gewünscht, dass mich das Buch alleine schon wegen des schönen Covers ein wenig mehr hätte begeistern können.

Nicht so ganz nach meinem Geschmack....

Von: EvaMaria Datum: 22. June 2018

Das Buch habe ich eher zufällig gesehen, fand aber den Klappentext recht interessant und habe mich entschlossen, die Geschichte zu lesen. Die Autorin schickt den Leser nach Frankreich. Hier treffen wir auf Juliette, die kurz vor einer Auszeichnung steht, allerdings auf Grund der Krankheit ihrer Eltern zurück in ihr Heimatdorf geht. Dieser Einstieg hat mir eigentlich ganz gut gefallen, denn ich fand es ganz interessant. Allerdings wechselt dann plötzlich die Perspektive und wir treffen Max und für diesen arbeitet Juliette nun, also hat es auch einen Zeitsprung gegeben, was ja im Normalfall nicht grob störend ist, aber es gibt hier keine Erklärungen von der Autorin. Das fand ich irgendwie schade. Persönlich hatte ich auch im weiteren Verlauf der Handlung irgendwie das Gefühl, dass die Linie bzw. der rote Faden fehlt. Es tauchen dann auch noch weitere Personen auf, eine Art Clique und man erfährt als Leser so einiges. Der wichtigste Aspekt war für mich aber, dass man sieht, dass jeder ein Problem hat und mit sich selber damit fertig werden muss. Persönlich konnte mich die Geschichte jetzt nicht wirklich überzeugen, denn ich fand es stellenweise doch recht anstrengend, dass man doch auch einiges aus der Vergangenheit erfährt, denn die Personen teilen ihre Erinnerungen und dann wurde wieder die Erzählperspektive gewechselt. Für mich ging es doch sehr viel hin und her. Was mich dann doch auch dezent gestört hatte, war, dass trotz der vielen Personen und Erlebnisse viele Dinge einfach oberflächlich auf mich gewirkt haben. Die einzigen Zwei, die etwas tiefgründiger gewirkt haben, waren Max und Juliette, denn man erfährt dann doch noch so einiges über die beiden. Gerade Max fand ich dann doch recht interessant und sympathisch beschrieben. Die Schreibweise war sehr locker und flüssig. Das Buch hat sich sehr gut lesen lassen. Das Setting war mal was anderes, denn fast alles hat sich in Max’s Haus abgespielt und man erfährt leider dann doch etwas weniger über die Gegend. Das Cover gefällt mir recht gut. Ich finde sehr passend zu einem Sommerroman. Zur Autorin: Hannah Tunnicliffe wurde in Neuseeland geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften und lebte danach in Australien, England, Macao und Kanada. Sie arbeitete einige Zeit in der Personalwirtschaft und als Karriere-Coach und wandte sich dann ihrem Traum, dem Schreiben, zu. Mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern lebt sie heute in Sydney, Australien. Quelle: Verlag Fazit: 3 von 5 Sterne. Leider nicht ganz überzeugend, deswegen nur drei Sterne. Es ist auch aus meiner Sicht übrigens kein typischer Liebesroman.

Das Gefühl von Sommerblau

Von: Leseratte Austria Datum: 10. June 2018

Dieses Buch hat 332 Seiten und ist ein Roman. Juliette ist über 40ig Jahre alt und Köchin in Paris mit einem eigenen erfolgreichen Restaurant Namens Delphine. Als ihre Mutter schwer krank wird und stirbt, Verkauft sie dieses und zieht zu ihrem Vater in die Bretagne. Kurze Zeit später stirbt auch noch ihr Vater und so lebt sie alleine in ihrem kleinen Elternhaus. Für Juliette ist diese traurige Zeit sehr hart da sie ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern hatte. Sie nimmt einen Job bei Max als Köchin und Haushälterin etwas außerhalb von Bretagne an. Max ist ein erfolgreicher Musiker der Band „The Jacks“. Er hat ein altes großes Bauernhaus komplett Renoviert und weil sein 40. Geburtstag ansteht, lädt er seine besten Freunde (Eddie, Nina, Lars, Rosie und Helen) aus seiner Studienzeit für ein Wochenende zu sich ein. Max Lebensstil passt zu einem typischen Musiker und Bandmitglied: Alkohol, Drogen und Frauen! Freitag: Juliette bereitet alles für die Freunde und deren Partner vor. Nina + Lars mit Tochter Sophie, Eddie mit Beth, Rosie mit Hugo und Helen kommen im großen ehemaligen Bauernhaus an. Alle werden von Juliette begrüßt und vorzüglich bewirtet. Nur Max ist noch nicht da. Am Samstag kommt noch Helens Stiefschwester Soleil und auch Max in der Früh an. Gemeinsam feiern sie den 40iger von Max sehr ausgelassen mit viel leckerem Essen, Alkohol und Tanz. Zu Beginn sieht es bei allen super aus. Aber mit der Zeit kommen die Sorgen und Probleme aller Gäste zum Vorschein. Wie mehrere Geheimnisse, Eheprobleme, eine ungeplante Schwangerschaft, eine ernsthafte Krankheit, unerwiderte Liebe, und auch Gewalt. Werden die Freunde wieder in bessere Lebenslagen finden und vor allem daraus lernen und reifen können? Zum besseren Verständnis sind immer wieder Kapitel aus früheren Zeiten eingeschoben worden. Meine Eigene Meinung: Dieser Roman ist mit vielen Höhen und Tiefen verschiedener Personen gestaltet die auch in Wirklichkeit so sein könnten. Man muss aber dieses Buch fertig lesen um die Zusammenhänge der einzelnen Personen besser Verstehen zu können. Sehr gut gefallen hat mir die vielen Beschreibungen über Kleidung, Personen, Dinge und auch des Essens.

Sommerbuch ohne Sommerfeeling

Von: Ina Datum: 06. June 2018

Ich freute mich sehr auf das Buch, denn ich mag Sommerbücher, die einfach durchzulesen sind („leichte Kost“), ohne dass ich dabei viel mitdenken muss und zum Entspannen im Urlaub beitragen. Bei dem Buch „Das Gefühl von Sommerblau“ war dies leider nicht der Fall. Gerade am Anfang (etwa in der ersten Hälfte) habe ich mir immer wieder überlegt, das Buch wegzulegen. Es wird sehr häufig zwischen verschiedenen Perspektiven und Jahren gesprungen, sodass man (v.a. wenn man mal einen Tag Lesepause einlegt) schnell den Überblick verliert. Auch konnte mich das Buch überhaupt nicht fesseln oder gar zum Weiterlesen animieren — das Buch hat eine geringe Seitenzahl, die ich normalerweise in max. 3 Tagen durchgelesen hätte, jedoch habe ich dafür fünf Wochen gebraucht, da ich mich immer wieder zum Weiterlesen motivieren musste und dann auch nur wenige Seiten geschafft habe. Gegen Ende steigt der Spannungsbogen an und ich war doch gespannt, wie es endet; ein genereller Spannungsbogen auch in den ersten 200 Seiten wäre wünschenswert gewesen. Wie der vielversprechende Titel mit dem Inhalt zusammenhängt ist mir leider nicht schlüssig geworden. Das Buch würde ich aus den o.g. Gründen nicht weiterempfehlen. Auf Inhaltsangaben und evtl. Spoiler habe ich bewusst verzichtet — diese können im Klappentext nachgelesen werden.

Anders als erwartet

Von: Katharina H. Datum: 05. June 2018

Wegen dem Klappentext und dem Cover habe ich eine leichte Sommerlektüre erwartet, doch Hannah Tunnicliffe hat mir da etwas anderes geboten. Das Buch beginnt aus der Sicht von Juliette, einer leidenschaftlichen Köchin. Nach tragischen Neuigkeiten kehrt diese in ihr Heimatdorf Douarnenez zurück. Dann folgt ein, mich zuerst leicht verwirrender, Zeit- und Perspektivenwechsel und wir erleben die Geschichte aus der Sicht von Max, einem bekannten Musiker, weiter. Dieser feiert seinen Geburtstag und hat dazu seine Freunde zu sich eingeladen. Juliette kocht für diesen Anlass und so lernen wir als Leser Maxs Freunde, Max und auch Juliette kennen. Und hier hätte ich die leichte Lektüre erwartet, doch stattdessen geht die Autorin wirklich in die Tiefe der einzelnen Charaktere und deckt ihre Schwächen und Stärken auf. Jeder ist irgendwie auf seine Art und Weise einzigartig und die Geschichte wird zu etwas besonderem. Abgesehen davon haben mir die wechselnden Kapitel, die immer wieder Max und Juliette ins Zentrum rücken, gut gefallen. Man baut regelrecht eine Beziehung zu den Figuren auf und ich habe mit ihnen gefühlt und auch gelitten. Auch hat mir das Schreibstil der Autorin sehr gefallen, vor allem hat mir aber gefallen, dass sie französische Ausdrücke verwendet hat und so die Geschichte authentischer wurde. Als Fazit kann ich ziehen, dass jeder der Lust auf eine Sommerlektüre hat nicht zu diesem Buch greifen sollte, aber wer Lust auf eine schöne und vor allem fesselnde Geschichte in Frankreich hat, der ist hier genau richtig.

Das Gefühl von Sommerblau

Von: Margarita Datum: 05. June 2018

Sechs Freunde und ein Wochenende in der Bretagne.. und man hat das Gefühl von Anfang an dabei zu sitzen. Jede Person, jedes Detail wird so liebevoll und lebendig beschrieben das man meint sie seit Jahren zu kennen und mit guten Freunden am Tisch zu sitzen. Und bis zum Schluss hält die Autorin einige Überraschungen parat. Ein Buch das Lust macht auf Tage am Meer mit guten Freunden und gutem Essen.

Ganz Ok, nichts Besonderes

Von: Mala0694 Datum: 03. June 2018

Die kurze Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches machte wirklich Lust auf mehr. Die ersten Seiten des Buches waren wirklich vielversprechend, leider wurde der Handlungsstrang nicht spannender bzw. packender. Die einzelnen Charakteren im Buch hatten sehr viel Potenzial, dieses wurde jedoch nicht richtig genutzt. Im Buch gab es mehrere Handlungssprünge, bei denen es sich angeboten hätte, diese detaillierter zu erklären. Als Leser wurde man zum Teil eher vor vollendete Tatsachen gestellt, als dass man an den Entscheidungen der einzelnen Personen wirklich teilnehmen konnte. In der Geschichte, gibt es einige Zeitsprünge in die Vergangenheit, die die Beziehungen der einzelnen Personen und deren Geschichte erklären sollte. Alles in allem war das Buch ganz in Ordnung, wer Bücher ohne große Überraschungen mag, der ist bei diesem Buch ganz gut aufgehoben.

Max‘s 40. Geburtstag

Von: Angelika K. Datum: 27. May 2018

Max hat seine Studienfreunde zu seinem 40. Geburtstag in sein Haus in der Bretagne eingeladen. Alle schwelgen in ihren Träumen und Erinnerungen von damals während ihrer Studienzeit. In Wirklichkeit ist aber nichts mehr so wie es war. Auch Juilette, Max‘s neu eingestellte Haushälterin, hat ihr eigenes Schicksal zu tragen. Und plötzlich nimmt im Roman alles eine Wende, wie ich es nicht erwartet habe... Ein unterhaltsamer Roman, in dem im letzten Drittel so richtig Spannung aufkommt. Da konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch ist leicht zu lesen.

Nette Unterhaltungslektüre

Von: zauberblume Datum: 16. May 2018

In ihrem neuesten Roman "Das Gefühl von Sommerblau" entführt uns die Autorin Hannah Tunnicliffe nach Frankreich. Hier machen wir zuerst Station in Paris und dann geht es weiter in die Bretagne. Und hier habe ich eine wunderbare Zeit verbracht. Die Geschichte: Juliette hat sich ein Traum erfüllt. Sie führt in Paris das bekannte Restaurant Delfine. Doch als ihre Mutter schwer erkrankt, hält Juliette nichts mehr in Paris. Sie bricht ihre Zelte ab und kehrt nach Hause zurück. Hier in einem kleinen Dorf in der Bretagne wird sie dann die Haushälterin eines berühmten Rockstars. So braucht sie wenigstens ihre große Leidenschaft, das Kochen und Backen nicht aufgeben. Ein großes Ereignis ist die Feier anlässlich des 40. Geburtages von Max. Denn das Schicksal hält sowohl für Juliette als auch für Max einige Überraschungen bereit. Eine nette Unterhaltungslektüre. Ich habe mich in Frankreich sofort wieder wohlgefühlt. Habe Juliette in ihrem tollen Lokal besucht und habe ihren Mut bewundert, alle Brücken hinter sich abzubrechen. Sie ist ja wirklich eine begnadete Köchin. Noch jetzt sehe ich viele ihrer leckeren Speisen vor mir und habe auch noch einen köstlichen Duft in der Nase. Im Anhang hätte ich mich über ihre Rezepte gefreut, das hat mir ein bisschen gefehlt. Die Autorin hat alle Charaktere, die ja oft nicht einfach sind, wunderbar beschrieben. Und so kann ich mir ein genaues Bild von den einzelnen machen. Der Prolog hat auf mich Freude und Zuversicht ausgeübt. Es war dann hochinteressant zu erfahren, wie es zum Ende dieser Geschichte gekommen ist. Und ich glaube, auch Juliette hat in der Bretagne ihre Bestimmung gefunden. Eine herrliche Unterhaltungslektüre für zwischendurch. Ich fühlte mich gut unterhalten. Leider habe ich eine gewisse Spannung vermisst, aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Deshalb vergebe ich für diese Lektüre 4 Sterne. Das Cover verbreitet Sommer-Sonne-Gute-Laune-Feeling.

Rezension zu

Von: Büchereule Datum: 15. May 2018

Bei diesem Roman hatte mich das Cover und der Klappentext sehr angesprochen. Das Cover ist wunderschön gestaltet und man bekommt gleich Lust auf den Sommer. Leider war das Buch dann doch nicht ganz so gut, wie ich es mir erhofft hatte... Im Großen und Ganzen geht es um die Protagonistin Juliette, die in Paris ein sehr erfolgreiches Restaurant als Köchin betreibt. Damit hatte sie sich ihren lang ersehnten Traum erfüllt. Doch leider sollte dieser Traum nicht für die Ewigkeit sein. Als ihre Mutter schwer erkrankt, packt Juliette ihre Sachen und kehrt in ihr Heimatdorf Douarnenez zu ihrem Vater zurück um ihn im Haushalt zu unterstützen. Die zweite Hauptfigur in diesem Buch ist Max, eine bekannter Musiker, der in seinem Haus mit seinen Freunden seinen 40. Geburtstag feiern möchte. Offenbar lebt Juliette jetzt auf Dauer wieder in ihrem Heimatdorf und arbeitet für Max als Köchin und Haushaltshilfe. Anscheinend ist es dem Tod der Mutter geschuldet, dass Juliette jetzt wieder in ihrem Heimatort lebt, aber ob das tatsächlich so ist, wird dem Leser nicht direkt verraten, was ich sehr schade fand, da es doch ein wichtiger Aspekt des Buches wäre. Aufjedenfall sind sich Juliette und Max von Anfang an vertraut. In diesem Buch geht es eigentlich ausschließlich um das Wochenende, das Max mit seinen Freunden verbringt. Was ich auch etwas wunderlich fand, war, dass die Gäste bereits am vereinbarten Ort eintrafen, jedoch der Gastgeber weit und breit nicht zu sehen war. Also blieb es an Juliette, die Gäste zu versorgen und sie mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Ansonsten lernte man werendessen die Gäste etwas besser kennen. Mit diesen Figuren konnte ich mich jedoch nicht so ganz anfreunden. Dieses Buch war schon ziemlich speziell. Es ist keine Liebesgeschichte wie erhofft, sondern handelt von den unterschiedlichsten Beziehungen zum Protagonisten Max und wie er seiner Freunde kennengelernt hat und wie diese so ticken.. . Irgendwie hat der Geschichte so der rote Faden gefehlt, was ich sehr schade fand.

Sommerroman, der Appetit macht

Von: Susanne Datum: 14. May 2018

Besonders gut gefallen hat mir der "kulinarische" Teil über die gekochten Gericht - also unbedingt was Leckeres zum Lesen hinstellen. Das Buch liest sich flüssig und es werden die Probleme der einzelnen Charaktere aufgearbeitet, was ich sehr interessant fand. An der ein oder anderen Stelle habe ich den roten Faden vermisst, aber insgesamt ein schöner Sommerroman.

Samtpfoten mit Krallen

Von: Livia Datum: 14. May 2018

Meine Meinung: "Das Gefühl von Sommerblau" habe ich beim Bloggerporal von Randomhouse angefragt und auch bekommen. Das Cover war der Grund dafür, dass ich es sehr gerne lesen wollte. Zuerst dachte ich mir vor der Lektüre noch, dass sich hinter diesem Titel und Cover ein leichter Sommerroman verbergen könnte. Vom Diana Verlag lasse ich mich aber immer gerne überraschen und weiss mittlerweile, dass es in den Büchern auch sehr schnell einmal dramatisch werden kann. Grundsätzlich blieb das Buch aber schön leicht und unterhaltsam und dennoch ist "Das Gefühl von Sommerblau" bittersüss, wie die Liebe und das Leben. Es lädt ein, in vergangenen Zeiten zu schwelgen und erzählt von Freundschaften, die sich mit den Jahren veränderten. Zudem ist dieses Buch eine Ode an die französische Küche und während Juliette Gang um Gang auftischt, läuft sogar einer Vegetarierin wie mir das Wasser im Mund zusammen. Vielleicht hätte man das Buch noch mit einem zusätzlichen Kapitel und "Juliettes Empfehlungen aus der Küche" ausstatten können? Das wäre wundervoll gewesen. Grundsätzlich habe ich "Das Gefühl von Sommerblau" sehr gerne gemocht. Leider nur war mir das Ende ein wenig zu optimistisch und zudem haben sich beim Lesen einige Längen ergeben. Wenn auch eine eher überraschende Wendung in den letzten Kapiteln die Sicht auf Helen noch einmal verändert, so war diese Wendung doch ein wenig zu angekündigt und für mich leider nicht komplett überraschend. Dennoch überwiegt die melancholische Stimmung, die so gut zu Frankreich passt und mich dieses Buch kaum mehr aus der Hand legen liess. Schreibstil und Handlung: Wenn sich alte Freunde zu einem gemeinsamen Wochenende treffen, wird es sentimental, tragisch, und feuchtfröhlich. Ausserdem kann die Stimmung innerhalb von Sekunden von ausgelassen zu angespannt umschlagen (und wieder zurück). Erzählt wird von diesem Wochenende in chronologischer Reihenfolge mit Rückblenden in die weitere Vergangenheit. Dabei wechselt die Perspektive zwischen den Figuren hin und her und vor allem Juliette und Max nehmen eine wichtige Rolle in der Erzählung ein. Beide haben schwere Schicksalsschläge erlebt und während Juliette sich bereits sehr gut erholt und ein neues Leben aufgebaut hat, trauert ihr Arbeitgeber Max immer noch den alten Zeiten nach und möchte endlich aufräumen damit, was ihm aber aufgrund von seinem übertriebenen Konsum legaler und illegaler Substanzen nicht ganz so leicht gelingt. Die Sprache hat einen wundervoll melancholischen Unterton. Es ist von Anfang an klar, dass es an diesem Wochenende nicht nur heitere Stunden geben wird und dies wird meiner Meinung nach stimmig und sehr realistisch erzählt. Kennen wir doch alle diese Situationen, wenn wir auf alte Freunde treffen: einerseits hat man noch so viel gemeinsam, vor allem natürlich die gemeinsame Vergangenheit, andererseits ist man sich auch ein wenig fremd geworden mit den Jahren, was aber nicht heissen muss, dass man an einem Ende der Freundschaft angelangt ist, sondern vielmehr an einer Entwicklung oder einem Wendepunkt. Zwei Worte zum Lektorat: 1. In diese deutsche Erstausgabe haben sich sehr viele Fehler - namentlich Wortwiederholungen in Form von doppelten (oder komplett vergessenen) Verben im ersten und zweiten Satzteil - eingeschlichen, die ich mir nur mit vielen umgestellten und dann nicht mehr komplett korrigierten Sätzen erklären kann. Diese stören den Lesefluss immer mal wieder und passen nicht zum sonst sehr überzeugenden Lektorat des Verlages. 2. Ich wusste nicht, dass man den Gebrauch des Wortes "sanft" übertreiben kann. Kann man aber sehr wohl. Juliettes Hände sind "sanft", Nina spricht mit "sanfter" Stimme zu ihrer Tochter und "sanft" wird Rosies Gesicht, als sie den schlafenden Hugo betrachtet. "Sanft" kommt so unsanft daher, dass es auffällt, schade. Meine Empfehlung: Trotz einigen Längen und einem zu versöhnlichen Ende hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, weshalb ich es gerne weiterempfehle. Wer lediglich einen luftig-leichten Sommerroman erwartet, dem wird das Buch nicht zusagen. Wenn ihr aber offen seid für ernstere Themen, dann passt dieses Buch perfekt in den Sommer. Zusätzliche Infos: Titel: Das Gefühl von Sommberblau Originaltitel: A French Wedding Autorin: Hannah Tunnicliffe wurde in Neuseeland geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften und lebte danach in Australien, England, Macao und Kanada. Sie arbeitete einige Zeit in der Personalwirtschaft und als Karriere-Coach und wandte sich dann ihrem Traum, dem Schreiben, zu. Mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern lebt sie heute in Sydney, Australien. Taschenbuch, Broschur: 336 Seiten Verlag: Diana Erschienen: 10.04.2018 ISBN: 978-3-453-35954-3

Freundschaft

Von: diebecca Datum: 12. May 2018

In dem Buch Das Gefühl von Sommerblau von Hannah Tunnicliffe lädt Max seine Freunde zum vierzigsten in sein Haus in der Bretagne ein. Er möchte tanzen, trinken, lachen und ihnen ein Geheimnis verraten. Juliette - die für ihre pflegebedürftigen Eltern ihr Restaurant in Paris aufgegeben hat startet jetzt als Neuanfang bei Max als Köchin. Beide ahnen nicht, was das Schicksal für sie bereit hält. Beim Titel habe ich mich gefragt, wie sich Sommerblau wohl anfühlt? Das Cover ist stimmig, es hat tolle Farben. Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell ins Buch. Ein wichtiges Thema ist die Familie. Beziehungen und die Liebe spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Das wichtigste Thema ist die Freundschaft. Max verbindet mit seinen College-Freunden eine ganz besondere Freundschaft. Seit vielen Jahren sind sie befreundet und obwohl sie sich nicht so häufig sehen, kennen und verstehen sie einander sehr gut. In diesem Zusammenhang spielt auch die Vergangenheit immer wieder eine Rolle, da das Studium schon länger her ist und man sich natürlich an Dinge aus dem Studium oder der Zeit danach erinnert. Man lernt Max und seine Freunde relativ gut kennen, man kann sich ein Bild über das bisherige Leben jedes einzelnen machen. Eine unterhaltsame Lektüre, die an manchen Stellen etwas mehr Tiefgang haben könnte.

Ganz nett, aber leider mit Schwächen

Von: Conny G. Datum: 10. May 2018

Bei diesem Roman hatte mich der Klappentext spontan angesprochen und ich hatte einen frischen Sommerroman erwartet. Bekommen habe ich aber etwas ganz anderes. Zu Beginn lernen wir Juliette kennen, die in Paris ein sehr erfolgreiches Restaurant als Köchin betreibt. Damit hatte sie sich ihren Traum erfüllt und viel für ihren Erfolg gearbeitet. Als ihre Mutter schwer erkrankt, reist Juliette in ihr Heimatdorf Douarnenez zu ihrem Vater. Dann wechselt die Geschichte zu Max, einem bekannten Musiker, der in seinem Ferienhaus mit seinen Freunden seinen 40. Geburtstag feiern möchte. Offenbar lebt Juliette wieder in ihrem Heimatdorf und arbeitet für Max als Köchin und Haushaltshilfe. Wie es dazu gekommen ist, wird dem Leser leider nicht erklärt. Im weiteren Verlauf wird allerdings klar, dass Juliette schon länger für Max arbeiten muss, denn die beiden sind recht vertraut und begegnen sich freundschaftlich. Juliette genießt offenbar Max Vertrauen. Die gesamte Geschichte erstreckt sich über das Wochenende, das Max mit seinen Freunden verbringt. Wir erleben, wie die Gäste eintreffen, sich einrichten und von Juliette mit kulinarischen Köstlichkeiten versorgt werden. Dann lebt die Geschichte überwiegend von Gesprächen zwischen den Freunden, die sich offenbar alle schon sehr lange kennen aber nicht mehr regelmäßig sehen. So schweifen sie immer wieder ab und der Leser erlebt Rückblicke auf die gemeinsame Studentenzeit. Mit der Zeit wird deutlich, dass fast alle Anwesenden irgendein „Päckchen“ mit sich herumtragen. Es werden Beziehungen und deren Probleme diskutiert, Lebenspläne überdacht und über die Zukunft nachgedacht. Alles das war interessant zu lesen und teilweise fand ich die Dialoge wirklich gut geschrieben. Aber irgendwie hat mir der rote Faden gefehlt. Ich konnte nie erkennen, worauf die Geschichte hinaus will oder ob sie eine Botschaft hat. Das hat mich mit der Zeit beim Lesen ein bisschen unzufrieden bzw. ungeduldig gemacht. Dazu kommen noch ausführliche Beschreibungen von den wirklich tollen Gerichten, die Juliette für die Freunde zubereitet. Da konnte man schon Appetit bekommen und es war auch nett zu lesen, aber wirklich wesentlich für den Fortgang der Geschichte war es nicht. Die einzelnen Charaktere lernt man mehr oder weniger gut kennen. Max und Juliette geben tiefere Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Da erfährt man dann auch, wie es dazu kam, dass Juliette ihr Restaurant aufgab und zurück in ihren Heimatort ging. Und Max erlebt man als erfolgreichen und wohlhabenden Künstler, dem nur eins fehlt: Seine große Liebe! Dieses Buch ist sehr speziell. Es ist keine richtige Liebesgeschichte sondern beschreibt vielmehr sehr unterschiedliche Menschen, die mir aber alle, bis auf Juliette, nicht sonderlich sympathisch waren. Auf mich haben sie teilweise oberflächlich gewirkt und konnten mich mit ihren Problemen oder Sorgen auch nicht berühren. Daher hat mich die Geschichte zwar ganz gut unterhalten aber wirklich gepackt und mitgerissen hat sie mich aufgrund einer fehlenden „echten“ Handlung leider nicht! Fazit: 3 von 5 Sternen

Schwachstellen ...

Von: Diane Jordan Datum: 30. April 2018

An einem regnerischen Maitag, gemütlich auf dem Sofa mit einem neuen Roman. Herrrrrrlich ☺, das Leben kann so schön sein! Das Cover des Romans „Das Gefühl von Sommerblau“ von Hannah Tunnicliffe ist ziemlich verlockend. Die pastelligen Frühlings-Farben, Früchte, Blüten und bunten Keramikschälchen und das rosa Herz im Hintergrund gefallen mir auf den ersten Blick. Der Klappentext gefällt mir ebenfalls ausgezeichnet, dass scheint ein Buch ganz nach meinem Geschmack zu sein. Ein Geheimnis, Paris, die Bretagne, eine bezaubernde Köchin und ein Schwerenöter. Herz was willst du mehr? Aber wie das manchmal so ist, der Funke will nicht so richtig überspringen, trotz bildhafter Sprache und flüssigem Schreibstil. Ich versuche mich auf den Text zu konzentrieren, aber es wird nicht besser. Irgendwie gibt es zu viele Nebenschauplätze, der Plot ist mir zu wirr und auch nicht richtig spannend und die Protagonisten haben zu wenig .... Hmmmm, da bin ich irgendwie besseres gewohnt und ein wenig enttäuscht. Schade eigentlich, denn daraus hätte man bestimmt etwas tolles zaubern können. Aber „warum, wieso, weshalb“ es bleibt mir verborgen und ich bekomme keinen Zugang, ähnlich wie bei einigen französischen Filmen im TV. Obwohl ich die Mischung aus Fernweh und Melancholie sonst schon sehr mag, ebenso den charmanten Akzent der Franzosen. Aber hier kommen die Romanhelden Juliette und Max eben nicht so gut rüber. Weniger perfekt, mit vielen Schwächen, etwas laaaangatmig und auch nicht richtig für mein Herz-Schmerz-Sehnsuchtsgefühl. Eben auch keine Lovestory. Aber lest bitte selber, vielleicht empfindet ihr ja anders? Sechs Freunde, ein Wochenende in der Bretagne, und die Gefühle stehen Kopf ... Inhalt: Max wird vierzig und lädt seine Freunde in sein Haus in der Bretagne ein. Mit ihnen möchte er ein Wochenende lang tanzen, trinken und lachen. Und er will ihnen sein Geheimnis verraten … Juliette hat für ihre pflegebedürftigen Eltern ihr gefeiertes Restaurant in Paris aufgegeben. Ihre große Leidenschaft ist das Kochen und Backen. Zurück in der bretonischen Heimat braucht sie einen Neuanfang – und Max eine Köchin für seinen Geburtstag. Sie ahnen beide nicht, was das Schicksal an diesem Wochenende für sie bereithält. Die Autorin: Hannah Tunnicliffe wurde in Neuseeland geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften und lebte danach in Australien, England, Macao und Kanada. Sie arbeitete einige Zeit in der Personalwirtschaft und als Karriere-Coach und wandte sich dann ihrem Traum, dem Schreiben, zu. Mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern lebt sie heute in Sydney, Australien. Fazit: 3*** “Das Gefühl von Sommerblau “ ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 336 Seiten und kostet 9,99 Euro.

Nicht so gut wie die ersten beiden Bücher, aber trotzdem gut lesbar

Von: Domics Pinnwand Datum: 25. September 2018

Die ersten beiden Bücher der Autorin haben mir sehr gut gefallen, umso mehr habe ich mich gefreut, als ich im Frühling gesehen habe, dass es ein neues Buch geben wird. Dann hab ich allerdings Frau Bücherinmeinerhands Rezension gelesen, die eher verhalten war. Also ist das Buch auf meiner "Lesen-Will"-Liste ein bissle nach hinten gewandert. Nun hab ich es doch noch gelesen und muss sagen - besser als befürchtet. Ich stimme Anya allerdings zu, das Buch ist total anders als die ersten beiden und defintiv keine Liebesgeschichte. Der Klappentext macht auch nicht so ganz klar, um was es geht (und ich werde jetzt nicht spoilern...) Ich hatte allerdings ein wenig den Eindruck, die Autorin konnte sich nicht so recht entscheiden, wessen Geschichte sie denn jetzt erzählen wollte - die von Juliette? Die von Max? Die von Helen? Oder doch die von Nina und Lars? So wird alles ein bischen angerissen, aber nichts so wirklich ganz erzählt. Die Wendung, die die Geschichte gen Ende nimmt, habe ich dann auch überhaupt nicht kommen sehen. Ich würde also sagen, definitiv das schwächste Buch der Autorin bisher, aber nicht total schlecht- eher 3,8 als 4 Sterne, aber immer noch gut genug. Ich werde ein weiteres Buch sicher auch lesen.

Anders als erwartet

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 10. April 2018

Dies ist seit langem wieder ein Buch, bei dem der Klappentext nicht wirklich viel über den Inhalt aussagt. Richtig falsch ist er nicht, aber er führt den Leser an der Nase herum. Ich jedenfalls habe mir ganz und gar etwas anderes vorgestellt, als das, was schliesslich erzählt wird. Ganz am Anfang taucht man in die Geschichte von Juliette ein. Nach einem Anruf von ihrem Vater fährt sie von Paris, wo sie seit vielen Jahren lebt, zurück in ihr Heimatdorf Douarnenez um ihre schwerkranke Mutter im Spital zu besuchen. Anstatt nun die Geschichte aus Juliettes Sicht weiter zu erzählen wechselt die Autorin zum Ferienhaus von Max, einem bekannten britischen Musiker. Er hat seine engsten und zugleich ältesten Freunde eingeladen - sein 40. Geburtstag steht an. Juliette arbeitet anscheinend schon seit längerem für ihn. Wie das vonstatten geht, bekommt der Leser nicht mit. Sie zaubert leckeres Essen für die Clique aus England und wird selbst Teil der Gruppe; die aus dem unverheirateten Paar Nina (Verlegerin) und Lars (Hausmann) mit ihrer 15jährigen Tochter Sophie, Rosie (Hausfrau mit kleinem Schmuckshop) und Hugo (Arzt), Eddie (Kumpel von Max) und Beth (Coiffeuse und Eddies junge amerikanische Freundin), Helen (Max nicht so heimliche Liebe) und deren Halbschwester Soleil besteht. In Folge wird gegessen, geredet, gelacht, getanzt, getrunken, geraucht und gestritten. Sie wälzen sich in Erinnerungen, reden über das Jetzt und das Morgen. Im Grunde ist es eine Geschichte um Freunde, die sich in der Mitte des Lebens an ihre Träume erinnern - solche die sich mittlerweile erfüllt haben und andere die noch offen sind - und sich unabhängig davon fragen was die Zukunft bringt. Sind wir zufrieden mit unseren Leben, was kommt noch, bereue ich etwas? Fragen, die sich wohl alle zwischen vierzig und fünfzig stellen. Die einen sind zufrieden mit ihrem jetzigen Ich, die anderen weniger. Und dann gibt es Leute wie Hugo, die nicht verstehen wie wichtig Freunde sind. Er ist ein Schwerenöter, immerhin der einzige unsympathische Genosse in diesem Roman. Die Clique mag ihn nicht, er sie nicht. Von Juliette und insbesondere Max bekommt man einen ausführlichen Einblick in ihr Gefühlsleben. Max hat alles, nur nicht was er am meisten und längsten will: Helen. Max könnte einem manchmal unsympathisch sein. Sein Verhalten lässt oft zu wünschen übrig und wüsste man nicht um seinen Hintergrund (die Angst, so zu werden wie sein Vater), würde ich es ihm nicht verzeihen. Seine Freunde sind grosszügiger. Er sei halt einfach Max. Er, der nicht von Helen loskommt, hat eine kleine Schatulle gekauft und will aufs Ganze gehen. Diese fast nebensächlich beschriebene Szene hat einen Bezug zum englischen Originaltitel, ebenso das Cover. Der deutsche Titel macht nicht wirklich Sinn. Leider habe ich mir den englischen Titel erst nach der Lektüre angesehen - mir wäre einiges klarer geworden hätte ich ihn gekannt, obwohl man in beiden Fällen wartet und wartet, bis mal etwas in diese Richtung hin passiert. Wir lesen von den Stärken und mehr noch den Schwächen der Einzelnen, aber auch von fast jeder Lebensgeschichte, die am Ende des Buches für einige ein neues Kapitel erhält. Trotz allen Rückblenden und mein vorhandenes Verständnis für die Charaktere blieb die Geschichte sehr oberflächlich. Anscheinend bewusst gewollt von der Autorin, die aus dem nicht vollständigem Offenbaren Neugierde und Spannung auf das Ende entwickeln lassen will. Mir fällt es schwer den Roman in "gut" oder "schlecht" einzuteilen. Es war so anders als erwartet und er erinnert mich ein wenig an den Film "Peter's friends". Zu fast 100% spielt sich die Geschichte in Max Haus oberhalb des Strands ab und besteht aus vielen, vielen Dialogen oder Gedankengänge einzelner und wenig Handlung. Um nicht zu viel zu verraten, kann ich einfach nur sagen, dass es höchstens im entferntesten eine Liebesgeschichte ist. Fazit: Es ist jedenfalls das speziellste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. "Der Geschmack von Salz und Honig" wie auch "Der Duft von Tee" sind beides "normale" Romane, hier haben wir aber mehr eine Innenschau. 3.5 Punkte.