Kristina Valentin

Garten der Wünsche

Garten der Wünsche Blick ins Buch

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Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe und Einfühlungsvermögen ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr ganzes Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem großen Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension – und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat.

Romy sehnt sich danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenbühl taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie bei Klara herausfinden, mit wem und wie ihr Leben weitergeht?

Einfach zum Träumen schön!

Von: zauberblume Datum: 10. July 2019

In ihrem neuen Roman "Garten der Wünsche" entführt uns die Autorin in das kleine beschauliche Lindenbühl. Und hier dürfen wir ein magisches Abenteuer erleben. Denn über dem Garten von Klara Grose liegt eine gewisse Magie. Aber nun zu unserer Geschichte: Seit Jahrzehnten lebt Klara nun schon in Lindenbühl und betreibt hier eine kleine Pension, zu der ein wunderschöner verwunschener Garten gehört. Es ist etwas ganz besonderes hier Gast zu sein. Doch kurz vor ihrem 60. Geburtstag gerät ihr Leben ins Wanken. Ausgerechnet auf dem Nachbargrundstück soll ein Hotel entstehen. Dieser wunderschöne Garten soll diesem Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara fängt zu kämpfen an und merkt jedoch gleichzeitig, das sich in ihrem Leben etwas ändern muss. Dann ist da Romy, die total unglücklich ist. Ihr sehnlichster Wunsch, Mutter zu werden, erfüllt sich leider nicht. Und dann wünscht sich ihr Mann auch noch eine Auszeit. Ist das die endgültige Trennung. Ausgerechnet in dieser Zeit fällt Romy eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände. Sie beschließt spontan nach Lindenbühl zu reisen, ob den Kopf wieder frei zu bekommen. Und hier in Lindenbühl wird Romy sofort von dem Garten gefangengenommen..... Ach ist das eine wunderschöne Geschichte zum Träumen. Man fühlt sich von der ersten Seite an wohl. Der Garten von Klara hat auch auf mich einen ganz besonderen Zauber. Ich sehe mich auf der Gartenbank unter dem alten Baum sitzen, bewundere die große Vielfalt des Gartens und würde hier selber gerne in der Erde wühlen. Man spürt sofort einen gewissenen inneren Frieden und kommt zur Ruhe. Klaras Garten ist so voller Magie und man hat wirklich das Gefühl, die Bäume würde mit einem reden. Und dann lerne ich noch wunderbare Menschen, allen voran die Pensionswirtin Klara, kennen. Sie hat ein ganz besonderes Gespür für die Menschen und hat für jede Lage das richtige Mittel parat. Oft hilft der richtige Tee um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Klaras Liebe zu ihrem Zaubergarten ist förmlich zu spüren. Und dann taucht da die traurige Romy bei ihr auf. Und es ist schön, Romys Verwandlung mitzuerleben. Oft sind es Kleinigkeiten, um wieder die richtige Richtung einzuschlagen. Begeistert haben mich auch die Tipps am Buchende. Auch mein Vater ist ein begeisterter Fan der Brennessellauge. Und Ringelblumen liebe ich über alles. Ich freue mich immer, wenn sie sich im Garten zahlreich vermehren. Das herausragende Buch ist für mich das perfekte Gesamtpaket. Das blumige Cover passt ja hervorragend. Einfach wunderschön. Für mich ist dieses Lektüre ein absolutes Wohlfühlbuch, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Es hat mich auch viel lehrreiches mit auf den Weg gegeben. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevernügen der Extraklasse 5 Sterne.

Im Einklang mit der Natur

Von: Kerstin Thieme Datum: 11. June 2019

In einer kleinen Pension im idyllischen Örtchen Lindenbühl treffen Klara und Romy aufeinander. Die eine hingebungsvolle Besitzerin, deren Lebenswerk durch ein Bauprojekt in Gefahr gerät und deren Träume noch in eine ganz andere Richtung gehen. Die andere tief verzweifelt aufgrund eines unerfüllten Kinderwunsches, der sogar ihre Ehe in Gefahr bringt. Der wunderschöne Garten ist für beide Trost und Erdung. Kann er helfen, ihnen den richtigen Weg zu weisen? Meine Meinung: Der zweite von Kristina Valentin bei Diana erschienene Roman ist ein sehr ruhiges Buch. Und gerade das hat mir besonders gefallen. Ich konnte mich sehr gut fallen lassen und vom täglichen Alltagsstress Abstand nehmen. Der Garten mit all seinen Eigenheiten wurde von der Autorin wunderbar beschrieben und obwohl ich wahrlich kein großer Gärtner bin, momentan leider nicht mal Zugang zu einem Garten habe, zog es mich unweigerlich raus in die Natur und ich war versucht, auch mal einen Baum zu umarmen. Man spürt deutlich Kristinas Liebe zur Natur und wie wichtig ihr der richtige Umgang mit ihr ist. Es steckt auf jeden Fall Magie im Buch, vielleicht an der einen oder anderen Stelle ein wenig überzogen. Der feinsinnige Humor, den ich bei der Verfasserin schon seit Jahren so liebe, ist ebenfalls Bestandteil. Die Hauptfiguren Klara und Romy, aus deren Perspektive immer im Wechsel erzählt wird, waren mir direkt sympathisch. Aber auch den Nebenfiguren, wie anderen Gästen oder auch den liebenswerten Lindenbühlern, versteht es die Autorin, Leben einzuhauchen. Das Buch bietet weder große Überraschungen hinsichtlich des Endes noch übermäßige Dramatik. Eben ein stilles Wunder, für das man sich öffnen muss. Der Anhang mit Balkon- und Gartentipps passt perfekt zum Buch und ich freue mich schon auf mein nächstes Waldbaden. Fans der Autorin, vor allem aber Natur- und Gartenliebhaber können mit dem Buch absolut nichts falsch machen. Nehmt euch eine Auszeit und taucht ab in die verträumte Welt von Lindenbühl.

Im Einklang mit der Natur

Von: Pharo72 Datum: 11. June 2019

In einer kleinen Pension im idyllischen Örtchen Lindenbühl treffen Klara und Romy aufeinander. Die eine hingebungsvolle Besitzerin, deren Lebenswerk durch ein Bauprojekt in Gefahr gerät und deren Träume noch in eine ganz andere Richtung gehen. Die andere tief verzweifelt aufgrund eines unerfüllten Kinderwunsches, der sogar ihre Ehe in Gefahr bringt. Der wunderschöne Garten ist für beide Trost und Erdung. Kann er helfen, ihnen den richtigen Weg zu weisen? Meine Meinung: Der zweite von Kristina Valentin bei Diana erschienene Roman ist ein sehr ruhiges Buch. Und gerade das hat mir besonders gefallen. Ich konnte mich sehr gut fallen lassen und vom täglichen Alltagsstress Abstand nehmen. Der Garten mit all seinen Eigenheiten wurde von der Autorin wunderbar beschrieben und obwohl ich wahrlich kein großer Gärtner bin, momentan leider nicht mal Zugang zu einem Garten habe, zog es mich unweigerlich raus in die Natur und ich war versucht, auch mal einen Baum zu umarmen. Man spürt deutlich Kristinas Liebe zur Natur und wie wichtig ihr der richtige Umgang mit ihr ist. Es steckt auf jeden Fall Magie im Buch, vielleicht an der einen oder anderen Stelle ein wenig überzogen. Der feinsinnige Humor, den ich bei der Verfasserin schon seit Jahren so liebe, ist ebenfalls Bestandteil. Die Hauptfiguren Klara und Romy, aus deren Perspektive immer im Wechsel erzählt wird, waren mir direkt sympathisch. Aber auch den Nebenfiguren, wie anderen Gästen oder auch den liebenswerten Lindenbühlern, versteht es die Autorin, Leben einzuhauchen. Das Buch bietet weder große Überraschungen hinsichtlich des Endes noch übermäßige Dramatik. Eben ein stilles Wunder, für das man sich öffnen muss. Der Anhang mit Balkon- und Gartentipps passt perfekt zum Buch und ich freue mich schon auf mein nächstes Waldbaden. Fans der Autorin, vor allem aber Natur- und Gartenliebhaber können mit dem Buch absolut nichts falsch machen. Nehmt euch eine Auszeit und taucht ab in die verträumte Welt von Lindenbühl.

der magische Garten

Von: Leseratte Austria Datum: 28. May 2019

„Garten der Wünsche“ ein Roman von Kristina Valentin im Diana Verlag erschienen. Mit 333 Seiten. In Abwechselnden Kapiteln, aus der Sicht von Romy und Klara geschrieben. Klara ist gegen 60 Jahre alt und betreibt eine „Magische Pension“ in einem kleinen Ort Namens Lindenbühl. Mit einem wunderbaren Gemüse und Obstgarten. Auch die große angrenzende Wiese mit ihren Kräutern, gehört irgendwie dazu. Sie kümmert sich um die Pensionsgäste, die mit all ihren Sorgen in den „magischen Garten“ kommen. Klara hat die Pension vor langer Zeit selbst besucht und ist dann geblieben und hat diese übernommen. Stan, ihr Koch ist schon lange bei ihr. Er ist zwar eher schweigsam und hat sich in seiner Vergangenheit einiges zu Schulden kommen lassen, aber seit dem er auch hier auf Urlaub war hat er seinen fixen Platz in der Pension übernommen. Die Pension, das Grundstück, der Garten und die Menschen darauf, helfen sich aus so mancher Sorgenvollen Situation etwas Positives zu gewinnen!! Romy ist Mitte 30, Bibliothekarin und wünscht sich schon seit einigen Jahren ein Kind mit Ihrem Mann Lukas. Aber die vielen Ärzte und Wunschkliniken konnten ihnen nicht helfen. Auch heute bekommt sie wieder eine Niederschmetternde Diagnose – wieder nicht schwanger! Sie weint und will ein paar Tage bei ihrer Freundin bleiben. Als Lukas nach Hause kommt, und Romy weinen sieht, Platz auch ihm die Geduld und bittet sie nicht mehr an ein eigenes Kind zu denken. Er kann einfach nicht mehr, sie haben sie entfremdet und sollten auch über Trennung/Scheidung nach denken. Romy ist total fertig und stimmt einer Trennung zu. Erst bei ihrer Freundin bemerkt sie, dass sie das eigentlich doch gar nicht so wollte. Sie liebt Lukas, auch wenn die letzten Jahre sich nur ums Kinder kriegen gedreht hat. Schweren Herzens geht sie am nächsten Tag zur Arbeit in die Bibliothek. Dort weint sie ebenfalls. Aber etwas ist anders als sonst. Nach dem die Bibliothek schon geschlossen hat, beginnt Romy aufzuräumen. Sie findet ein Buch über Pflanzen und deren Heilkraft, dieses Buch gehört aber nicht zur Bibliothek. Auch eine kleine Visitenkarte fällt heraus, auf der ein Name einer Pension und eine Telefonnummer drauf steht. Kurzerhand bittet Romy um Urlaub und ruft die Nummer an. An der anderen Leitung meldet sich Fr. Gorse Klara und gibt ihr Überraschend für die nächsten drei Wochen ein Zimmer. Also fährt Romy am nächsten Tag mit dem Zug und wird dann später von Frau Gorse abgeholt. Was wird Romy in der Magischen Pension erleben? Gibt es noch eine gemeinsame Zukunft mit Ihrem Ehemann Lukas? Wird sich Romy wieder fangen und Glücklich werden können? Wie geht es Klara? Sie betreibt schon seit 30 Jahren die Pension und möchte sich gerne die Welt ansehen, traut sich aber nicht es den anderen Dorfbewohner zu erzählten! Auch steht plötzlich ein Bagger an der angrenzenden Kräuter-Wiese und es wird gebaggert was das Zeug hält! Alles aus dem Ortwerden Nervös, der „magische Garten“ gehört zu ihnen und soll nicht zerstört werden! Wie können sie dieses Wiese schützen und auch die Pflanzen in Klaras Garten spielen verrückt und alle bemerken, dass etwas Schlimmes bevorstehen muss! Wie geht das weiter? Meine Meinung: Eine tolle magische Geschichte, in der den Pensionsgästen auf vielfältige Weise geholfen werden kann. Ob es mit verschiedenen Tees ist oder einfach mal mit Gartenjäten. In einigen Wochen haben die Gäste ihre „Akkus“ wieder aufgeladen und fahren mit viel mehr Positiveren Gefühlen und Gedanken nach Hause zurück. Mancher hat sich danach neu Orientiert oder Entscheidungen treffen können. All das ist auf die Pension und den Garten zurück zuführen, schon seit Jahrzehnten. Das Cover passt mit den vielen Blumen super zur Geschichte. Klara und Romy sind mir während des Lesens richtig ans Herz gewachsen. jede hat ihre Probleme, aber Klara bleibt bei der Ansicht es wird sich alles fügen!! 5 von 5 Sternen

Kristina Valentin - Garten der Wünsche

Von: Christina Wagener Datum: 23. May 2019

Seid ihr auch so naturverbunden und liebt die Pflanzen und Sträucher? _________________ *** REZENSION von ©Flotte Buchlotte*** _________________ Angaben zum Buch: Kristina Valentin Garten der Wünsche Diana Verlag 336 Seiten 13.05.2019 erschienen 978-3-453-35961-1 9,99 € TB Klappbroschur _________________ Angaben zum Cover: Das Cover ist hier herrlich in Szene gesetzt mit seinen vielen Blüten und Gräsern. Jeder, der sich mit der Natur verbunden fühlt, scheint hier genau richtig zu sein. _________________ Angaben zum Autor: Valentin, Kristina Kristina Valentin liegt das Gärtnern im Blut. Wahres Glück empfindet sie, wenn sie mit erdverkrusteten Händen im Beet sitzen und den Ringelblumen beim Wachsen zusehen darf. Das lässt sich auch wunderbar mit ihrer zweiten großen Leidenschaft, dem Erfinden von Geschichten, verbinden. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Norddeutschland. _________________ Klappentext: Seit Jahrzehnten führt Klara eine verwunschene Pension und empfängt mit Hingabe und Einfühlungsvermögen ihre Gäste. Doch kurz vor ihrem sechzigsten Geburtstag gerät ihr ganzes Leben ins Wanken. Der wunderschöne Garten soll einem großen Bauprojekt zum Opfer fallen. Klara kämpft um ihre Pension – und um die Träume, die sie für sich selbst noch hat. Romy sehnt sich danach, Mutter zu werden, doch stattdessen kommt es zur Trennung von ihrem Mann. Als ihr eine Visitenkarte von Klaras Pension in die Hände fällt, nimmt sie spontan eine Auszeit. In Lindenbühl taucht sie tief ein in altes Gartenwissen. Wird sie bei Klara herausfinden, mit wem und wie ihr Leben weitergeht? _________________ Meine Meinung: Dies war bereits nach „Ein Sommer und ein ganzes Leben“ mein zweiter Roman dieser Autorin. Damals durfte ich sie durch ein Interview besser kennenlernen und lernte somit, ihre Bücher zu lieben. Schnell wurde klar, diese Geschichte ist etwas für Gartenfreunde, denn Klara, um die es hier zum einen ging, führte eine Pension mit einem wunderschönen Garten. Aber auch Romy, von der man im zweiten Erzählstrang erfährt, konnte sich mit der Zeit für diesen begeistern. Die Geschichte wurde abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt. Wobei ich aber ein wenig zugeben muss, dass mir die Sicht von Romy besser gefiel. Wie es der Zufall wollte, trafen sich diese beiden Frauen und erlebten einen schön Zeit in Lindenbühl. Der Schreibstil war, - wie bereits auch in dem Buch davor, - sehr angenehm zu lesen. Es machte mir sehr viel Spaß und Freude, in diese Geschichte abgetaucht zu sein. Aber auch mit den anderen Personen konnte ich mich gut arrangieren. Sei es Romys Freund Tom, die rüstige ältere Dame Frau Meyer, oder gar der etwas grimmige Dr. Bergmann, der die Lebensweise und das Grundstück von Klara mächtig auf den Kopf zu stellen schien. Im Ganzen war das Buch eine schöne Lektüre mit einem tollen Ende - für jeden! _________________ Fazit: Ein schönes Buch was mich gut unterhalten konnte und gleichzeitig auch noch ein paar Dinge über den Garten und die Natur lernte. Leider nichts ganz so gut wie sein Vorgänger. Daher: --> 4 von 5 Sterne <--

Ein Garten voller Wünsche

Von: Rebecca K. Datum: 20. May 2019

Klara führt seit vielen Jahren eine kleine verwunschene Pension die sie mit viel Liebe und Hingabe pflegt und umsorgt. Doch von heute auf morgen gerät ihre Welt aus den Fugen, die Wiese neben ihrem wunderschönen Garten soll einem großen Bauprojekt weichen. Klara beginnt für ihre Pension und auch für das ökologische Gleichgewicht zu kämpfen. Mich hatte dieser Roman nachdem ich den Klappentext gelesen hatte angesprochen, nur wirklich was darunter vorstellen konnte ich mir nicht und so habe ich voller Neugier mit dem Lesen begonnen. Leider hat es schon zu Beginn recht lange gedauert bis ich in die Geschichte eingetaucht war und obwohl ich anderes gehofft hatte bin ich bis zum Schluss nicht richtig warm geworden mit dem Roman. Aufgebaut war der Roman auf die zwei Handlungsstränge von Klara und Romy, da dies zu Beginn eines jeden neuen Kapitels angegeben war aus wessen Sicht erzählt wird war dies kein Problem. Leider wurde ich auch mit Romy nie so ganz warm und ja auch mit Klara hatte ich so meine Probleme welche leider nicht verschwunden sind je weiter ich im Buch vorankam. Auch war mir nie ganz klar was mir der Roman eigentlich für eine Botschaft vermitteln wollte und so bin ich nach Beendigung des Buches auch etwas unzufrieden zurück geblieben. Dem Handlungsverlauf konnte ich zwar recht gut folgen aber bei einigen Dingen konnte ich einfach nicht nachvollziehen wieso die Entscheidung genau so von den Protagonisten getroffen wurden. Gut gefallen hat mir, dass der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war, wobei einem aber schon recht schnell als Leser klar war wie das Buch ausgehen wird. Die Figuren des Romans empfand ich während des Lesens alle als sehr gut beschrieben, ich hatte keinerlei Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen. Auch die Handlungsorte konnte ich mir anhand der Beschreibungen wirklich gut vor dem inneren Auge entstehen lassen auch wenn alles an fiktiven Orten spielt. Alles in allem konnte mich der Roman nicht abholen als Leser und deshalb habe ich nach längerer Überlegung beschlossen schweren Herzens vier von fünf Sternen zu vergeben.

Ein magischer Garten im Norden Deutschlands

Von: Uschi Datum: 20. May 2019

In diesem Buch stehen zwei Frauen und die Magie der Natur im Mittelpunkt. Romy, der klar wird, dass sie ihrem Leben eine neue Richtung geben muss. Klara, für die ein Traum, den sie schon seit ihrer Jugend hegt, eindringlich nach Verwirklichung ruft. Ihr Weg kreuzt sich in Klaras Pension mit dem wunderbaren Garten. Kristina beschreibt sehr einfühlsam nicht nur die beiden Hauptpersonen, sondern auch die Gäste der Pension, die Bewohner von Lindenbühl und alle anderen vorkommenden Personen. Fast noch wichtiger ist die Rolle, welche der Garten in diesem Buch spielt. Man spürt deutlich die Liebe der Autorin zur Natur und dass sie tatsächlich weiß, wovon sie schreibt. Es ist für mich immer wieder ein Vergnügen, ein Buch von Kristina Günak – Valentin – Steffan zu lesen, daher kommt von mir eine klare Leseempfehlung.

Die Kraft der Natur

Von: Nadine Dietz Datum: 13. May 2019

Dies war mein zweiter Roman der Autorin. Der erste Roman, der 2018 erschien, hat mir sehr gut gefallen. In "Garten der Wünsche" handelt es sich vorwiegend, wie der Titel und das Cover verspricht, um die Kraft der Natur und in ihr Kraft und Lebensmut zu schöpfen. Die Kapitel erzählen abwechselnd von Klara und Romy. Jede der beiden unterschiedlichen Protagonistinnen hat ihre eigenen Probleme, steht an einem Scheideweg im Leben. Jede hat ihre Träume, die sie verwirklichen möchte. Die beiden waren mir, jede auf ihre Art sympathisch und es hat mir Freude gemacht, ihren Weg mitzuverfolgen. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und bildhaft. Die Naturbeschreibungen und das Cover haben es mir auch angetan. Fazit: Ein Wohlfühlroman über die Freundschaft und um das Vertrauen zu sich selbst und zu anderen. Ich vergebe 4/5 ⭐. #prsample #kristinavalentin #randomhouse

Ein verwunschener Garten ist in Gefahr

Von: Susanne Edelmann Datum: 25. June 2019

Zwei Frauen, eine Leidenschaft: In diesem Roman dreht sich alles um einen ganz besonderen Garten. Der gehört zu einer Pension im fiktiven Örtchen Lindenbühl, mitten im Nirgendwo in Schleswig-Holstein. Die Pension wird von der 60-jährigen Klara geführt und ist ein ganz besonderer Ort für Menschen, die dringend zur Ruhe kommen müssen, die trauern, deren Seele leidet. Dank Klaras Gespür für Menschen, vor allem aber dank des Gartens erfahren die Gäste hier bald eine Linderung ihrer Leiden, viele kommen immer wieder an diesen verwunschenen Ort zurück. Auch für Klara selbst hat der Garten große Bedeutung. Sie hat eine ganz besondere Beziehung zu ihm, vor allem zu dem alten Apfelbaum: Sie kann das Wasser in seinem Stamm rauschen hören und wertet es als Zeichen der Zustimmung oder Ablehnung, wenn der Baum Blüten oder gar Früchte abwirft. Trotzdem zieht es Klara seit einiger Zeit in die Ferne: Sie will noch etwas von der Welt sehen – doch wer soll sich dann um ihre Pension und um den Garten kümmern? Romy ist um die Dreißig, Bibliothekarin in Hamburg und ihr sehnlichster Wunsch ist es, Mutter zu werden. Doch das klappt nicht und so unterziehen sie und ihr Mann Lukas sich seit mehreren Jahren einer Behandlung nach der anderen. Romy setzt sich selbst unter Druck, fühlt sich minderwertig, weil ihr Körper nicht das leistet, was sie von ihm verlangt. Unter diesem Stress zerbricht die Ehe, Romy und Lukas haben es verlernt, miteinander zu sprechen, jeder leidet still vor sich hin. Durch Zufall erfährt Romy von Klaras Pension und flüchtet für einige Wochen dorthin, um über ihr Leben nachzudenken. Auch bei ihr entfaltet der Garten seinen Zauber und Romy entdeckt zu ihrer eigenen Verwunderung, wie viel Spaß es ihr macht, mit bloßen Händen in der Erde zu wühlen, den Pflanzen beim Wachsen und Gedeihen zuzusehen. Doch der Garten ist in Gefahr: Auf der direkt angrenzenden Wiese will ein Hamburger Bauunternehmer ein Luxushotel errichten. So schnell können die Lindenbühler gar nicht schauen, wie plötzlich die blühende Wiese gemäht ist und ein Bagger beginnt, die Baugrube auszuheben. Tun können sie rechtlich nichts dagegen: Der Gemeinderat hat dem Bauprojekt zugestimmt, will den Tourismus in der Region fördern. Mit der Ruhe in dem beschaulichen Ort ist es nun vorbei, gemeinsam versuchen die Bewohner, das Bauprojekt doch noch zu verhindern. Doch dann kommt auf einmal ein gewaltiger Sturm auf, der Lindenbühl von der Außenwelt abschneidet. Und danach ist nichts mehr wie vorher. Die Story dieses Romans fand ich eigentlich sehr gut und durchaus spannend. Allerdings war die Lektüre für mich dennoch etwas anstrengend. Ich bin ja nun wirklich ein großer Gartenliebhaber und habe viel Freude daran, den Pflanzen in unserem eigenen Garten beim Wachsen zuzusehen. Dabei bin ich ebenso wie Klara und die Autorin Kristina Valentin der Meinung, dass man dabei Wert auf solche Pflanzen legen sollte, die für die Artenvielfalt förderlich sind. Auch muss im Garten nicht alles ganz akkurat zugehen, ein paar wilde Ecken sind wunderbare Lebensräume für viele Tiere. Die Art und Weise, wie Klara ihren Garten sieht, war für mich allerdings nur bedingt nachvollziehbar. Mir war da ehrlich gesagt zu viel Magie im Spiel, zu viel Hokuspokus, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu rational, um mich darauf einzulassen? Jedenfalls waren mir viele der sehr ausschweifenden Beschreibungen von Garten und Pflanzen einfach zu langatmig, die Spannung hat für mich sehr darunter gelitten. So war dies leider keine Lektüre, die ich in einem Rutsch durchlesen musste oder wollte. Im Gegenteil: Wenn ich mal zwischendurch einen Tag keine Zeit hatte, den Roman weiter zu lesen, war es eigentlich auch nicht so schlimm. Sehr interessant fand ich dann jedoch den Anhang, in dem die Autorin noch einige Anmerkungen zum Thema Natur, zu verschiedenen Blumen und Pflanzen, zu Totholz im Garten und zum Trend des Waldbadens macht. Diese Anmerkungen haben mir einige Anregungen geliefert und ich fand es auch sehr schön, dass sie mit wundervollen Zitaten rund um das Thema Natur und Garten „garniert“ wurden. Eines meiner Lieblingszitate hier stammt von Khalil Gibran: „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.“ Da musste ich gleich an meinen Lieblingsbaum denken, den ich einige Jahre hinweg immer wieder fotografiert habe. Mein Fazit: Eine an sich spannende Geschichte, jedoch sehr ruhig und bedächtig erzählt. Ein schöner Roman, auf den man sich aber ganz bewusst einlassen muss.

Schönes Wohlfühlbuch für Gartenfreunde

Von: Domics Pinnwand Datum: 10. June 2019

Lässt sich sehr gut lesen! Die Charaktere sind sympathisch, teilweise ein bissle verschroben. Das "magische Element" - im März tragen in Klaras Garten schon die Walderdbeeren und der Flieder blüht gleichzeitig mit den Tulpen - hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, es stört aber auch nicht weiter. Das Buch ist eine nette "Feel-Good"-Cozy-Story, komplett mit Frauen in der Midlife Crisis auf der Suche nach dem Lebenssinn, mit vereinsamten Witwern, verschrobenen Gastwirten und Dorfladenbetreiberinnen. Ich habe es im Frühsommer auf der Terasse gelesen und genau das sollte man mit diesem Buch auch tun, finde ich. Sicher keine hochliterarische Lektüre, sondern leichtes, aber nicht zu seichtes "Sommerfutter". Ich vergebe 3,5 bis 4 Sterne von 5 und werde mir mal die weiteren * >> Titel * >> der Autorin * >> näher anschauen