Ulrike Hartmann

Liebe geht durch den Garten

Liebe geht durch den Garten Blick ins Buch

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Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt!

Schöner Roman für Gartenliebhaber

Von: Steiermarkgarten Datum: 10. November 2019

Titel und Klappentext haben mich sofort angesprochen. Immerhin war ich vor Jahren auch eine Stadtpflanze, für die es schon eine große Aufgabe war drei Zimmerpflanzen am Leben zu erhalten, und heute kann ich mir ein Leben ohne meinen Garten gar nicht mehr vorstellen. Die Geschichte ist lockerleicht und witzig geschrieben. Die Hauptprotagonistin Anna habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Sie will immer alles richtig machen und es geht so oft daneben. Ganz authentisch, mit typischen Ecken und Kanten, sehr sympathisch. Besonders gut hat mir die Beschreibung der Gefühle gefallen, die der Garten in ihr weckt. Dabei konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Ein schöner Roman für Gartenliebhaber!

Schrebergartenidylle

Von: Ulla Leuwer Datum: 25. July 2019

Meine Meinung: Als Schrebergartenbesitzerin und als Tochter, deren Eltern mal einen Schrebergarten hatten, war ich natürlich besonders neugierig auf dieses Buch. Anna stellte sich das Gärtnerdasein so schön vor und wollte ihren Söhnen etwas gutes tun, deshalb bewarb sie sich um einen Garten in einem Verein. Sehr realistisch hat die Autorin das Vereinsleben und auch die anderen Gartenbesitzer beschrieben. Mir hat es Spaß gemacht und ich dachte, ach guck, woanders ist es auch so. Die Geschichte ist locker leicht erzählt, für mich war vieles sehr vorhersehbar, aber manchmal braucht frau zur Unterhaltung auch solche Geschichten. Fazit: Ein nettes unterhaltsames Buch, in dem die Autorin sehr viel untergebracht hat. Alltagsleben, Auseinandersetzungen, Verwicklungen (die nicht sein müssten) und natürlich über das Schrebergartenleben wurde berichtet und hat sie bestens miteinander verbunden.

*+* Ulrike Hartmann: "Liebe geht durch den Magen" *+*

Von: Irve Datum: 22. July 2019

Anna ist gefrustet. Ihr ist die Kreativität abhanden gekommen, und die ist unabdingbar in ihrem Beruf als Illustratorin. Zudem nerven sie ihre beiden kleinen Söhne. Anna lebt vom Vater der beiden getrennt also ist sie erziehungstechnisch gesehen fast dauerhaft im Bereitschaftsdienst. Dazu kommt noch das stetige Chaos in der muffigen Stadtwohnung. Ist es also ein Wunder, dass die überlastete Frau sofort Feuer fängt, als sie von einer freien Parzelle in der nahen Kleingartenanlage erfährt? Ich konnte ihre Begeisterung sehr gut nachvollziehen! Tja, ihre Söhne waren jedoch ganz anderer Meinung und es kostete Anna einiges an Nerven, ihnen den feinen Platz im Grünen schmackhaft zu machen. Bis hierhin war ich ganz hin und weg vom Buch. Die lebendigen Schilderungen sind sehr realitätsnah, sowohl was Anna als dauerhaft ge(über)forderte berufstätige Mutter betrifft, als auch die tollen Beschreibungen von Natur und den Kleingärten – da bekommt sicher so mancher Leser Lust aufs Gärtnern oder zumindest darauf, Zeit im Grünen zu verbringen. Die zwischenmenschlichen Entwicklungen in der Anlage bedienten sich leider einiger Klischees, was mir hin und wieder ein wenig die Lesefreude nahm. Man ahnt recht schnell, worauf es hinauslaufen wird – zwischengelagertes und gelöstes Problem inklusive -, wodurch Frische und Lebendigkeit etwas welkten. Der Fokus liegt jedoch nicht auf intensiv und brillant ausgearbeiteten Charakteren und einer ausgefeilten, hervorstechenden Handlung, sondern auf dem Thema GARTEN! Und das ist wirklich schön behandelt. Der Roman macht Lust aufs Werkeln im Grünen, auf das Leben mit der Natur. Anpflanzen, hegen, pflegen, ernten, genießen, erholen und Kraft schöpfen, das sind die Stichworte, die - derart freudvoll herausgearbeitet – anstecken, das Kopfkino aktivieren und beim Lesen die Erholung gedeihen lassen. „Liebe geht durch den Garten“ ist zwar nicht wahnsinnig anspruchsvoll und ausgefeilt, bietet aber einige Stunden guter Unterhaltung, während der man gut und gerne seine Prioritäten überdenken und neu gewichten könnte! Inhalt Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt! Quelle: Randomhouse

zuckersüßer Roman für schöne Sommertage

Von: Bambisbuechersammlung Datum: 22. July 2019

Die Kinderbuchillustratorin Anna möchte hin und wieder aus ihrem Leben in der Stadt ausbrechen, stundenlang mit ihren Söhnen Max und Anton in der Sonne im grünen liegen, in der Erde rumwühlen und den stressigen Alltag hinter sich lassen. Kurzerhand pachtet sie einen Schrebergarten ohne zu wissen, dass dieser ihr gesamtes Leben positiv auf den Kopf stellen wird. Max und Anton halten überhaupt nichts von dieser Idee und auch ihre Mutter wie auch der von ihr geschiedene Ex-Ehemann glauben, sie verliere ihren Verstand. Doch sie hält an ihrem Plan fest und zusammen mit ihren Nachbarn vom Kleingartenverein, in denen sie gute Freunde findet, verwandeln sie Annas reparaturbedürftigen Schrebergarten in einen gemütlichen Ort zum wohlfühlen. Auch ihre Söhne sind nach und nach begeistert und fühlen sich, umgeben von der Natur wohl und finden sogar Freunde. Neben ihren netten Nachbarn lernt Anna den interessanten Paul kennen, der die Nähe zu ihr sucht. Wenn da nur nicht die perfekte Anwältin Dr. Sabine Rodenberg wäre, die auch ein Auge auf den wortkargen Paul geworfen hat. Doch das Schicksal meint es gut mit Anna. Ulrike Hartmann ist ein toller Roman gelungen, den ich gerne gelesen habe. Der Schreibstil war flüssig und warm und die Geschichte total süß. Ich habe jeden Sommer ein Buch, welches mich an schöne Zeiten im Sommer erinnert. “Liebe geht durch den Garten“ ist meins für dieses Jahr.

Ein Buch wie ein Garten

Von: Lunau-Fantasy Datum: 19. June 2019

Liebe geht durch den Garten ist eine Geschichte, wie ich sie auch hinter dem Titel erwartet habe. Viel Brimborium und am Ende doch so wie am Anfang vermutet. Dennoch fand ich die Geschichte wirklich angenehm zu lesen. Anna, die Protagonistin, scheint mir eine sehr sprunghafte und unsichere Person zu sein. Immer wieder nahm sie sich vor, dass sie mutig ist und den Personen ehrlich sagt, was sie denkt. Egal ob gut oder schlecht. Und jedes Mal lässt sie sich durch kleine Nebensächlichkeiten wieder davon abbringen. Aber irgendwie macht Anna das sympathisch. Denn mal ehrlich, kennen wir das nicht alle? Wir sind unsicher, wollen über unseren Schatten springen und finden am Ende doch immer eine Ausrede. Schön finde ich auch, wie Anna zu ihrem Garten steht. Das ganze Buch ist eine seichte Lektüre, ohne sonderlich viel Tiefgang, aber den habe ich auch nicht erwartet. Ich konnte gut und flüssig durch die Geschichte lesen und habe mich gefreut, wenn ich weiterlesen konnte, ohne dass es zuvor einen Cliffhanger gab. Nach kurzer Zeit war das Buch ausgelesen und ich seltsam zufrieden. So muss es doch sein. Ein leichtes Buch für heiße Tage, welches die Gedanken frei bläst und danach Platz für andere Dinge macht. Im Grunde ist dieses Buch wie für Anna ihr Garten. Passt also. Einziges Mankum sind die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln oder Absätzen, wo die Handlung dann vorweg genommen wird oder nicht so ganz stimmig erscheint. Aber das ist wirklich Nebensache. Alles in allem also ein schönes Buch zum Abschalten.

Ein bezaubernder und herzerfrischender Sommerroman

Von: Klusi liest Datum: 18. June 2019

Anna sehnt sich nach Ruhe und Erholung, nach einer Idylle in der Natur, nach einem Rückzugsort für sich und ihre beiden Söhne. Dies alles hofft sie, in einem Schrebergarten zu finden und bewirbt sich kurzerhand für ein ziemlich verwildertes Grundstück mit einer völlig verwahrlosten Laube. Ihre Träume lösen sich erst einmal in Luft auf, als sie das Gartenhaus zum ersten Mal von innen sieht, denn es ist in einem erbarmungswürdigen Zustand. Auch kann sie ihre Söhne nicht so recht mit ihrer Euphorie für dieses Idyll anstecken, denn die vermissen einen Stromanschluss, weil sie lieber am Computer spielen als in einem Garten. Ihren Gartennachbarn Paul, der ihr beim Räumen der Laube und bei schwereren Gartenarbeiten hilft, betrachtet sie mit gemischten Gefühlen, denn schönen Männern hat Anna abgeschworen, und doch fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Paul ist ein eher schweigsamer Typ, aber sie hat den Eindruck, er könnte sie ebenfalls mögen...bis die Anwältin Sabine Rodenberg auf den Plan tritt. Sie hat ebenfalls einen Schrebergarten in der Anlage und kümmert sich auffallend intensiv um Paul, was in Anna plötzlich eifersüchtige Gefühle weckt. Ulrike Hartmann hat in diesem bezaubernden Roman die Atmosphäre einer Kleingartenanlage perfekt getroffen! Als Kind bin ich quasi in einer solchen Anlage aufgewachsen, denn meine Eltern hatten einen Garten. Bei den Schilderungen der Autorin musste ich oft schmunzeln, denn alles was sie schreibt wirkt sehr authentisch und gibt die Stimmung sehr gut wieder. Die unterschiedlichen Charaktere sind alle fein und lebendig gezeichnet und ihre Eigenschaften bestens auf den Punkt gebracht. So sind sie halt, die Schrebergärtner, völlig unterschiedlich und bunt, nur eines haben sie offensichtlich gemeinsam: die Liebe zu ihrem Garten und zur Natur. Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen, denn es ist wunderbar kurzweilig und amüsant geschrieben. Auch wenn die Autorin aufzeigt, dass die Kleingartenidylle oft gar nicht so beschaulich ist und auch wenn es einige ernste Momente gibt und sich so manche „Katastrophe“ im Roman anbahnt, so ist es doch insgesamt eine Geschichte, in die man eintauchen und sich wohlfühlen kann. Am besten liest man dieses Buch natürlich ganz gemütlich in einem Liegestuhl, an einem schattigen Plätzchen im Garten. ;-)

Wenn das Leben dir einen Garten schenkt, frag nach Harke und Schaufel!

Von: Readingmom8 oder Svenskaflicka Datum: 28. May 2019

Liebe geht durch den Garten Wenn das Leben dir einen Garten schenkt, frag nach Harke und Schaufel! Klappentext Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt! Buchkritik Die alleinerziehende Anna Baumgarten beschließt aus dem Alltagstrott auszubrechen und mietet sich einen Kleingarten im Süden der Stadt. Die Kleingartenfamilie nimmt sie freundlich auf. Besonders der Kleingärtner Paul kümmert sich liebevoll um sie und so schaffen sie es gemeinsam die verwüstete Laube wieder auf Vordermann zu bringen. Ob sich da eine Liebesgeschichte anbahnt? Anna entdeckt ihre Liebe zum Gärtnern und kann schlussendlich ihre beiden Jungs davon überzeugen. Das Buchcover finde ich toll und total sommerlich. Die bunten Farben machen Lust auf den Garten. Die Geschichte ist locker, charmant und witzig geschrieben. Die Details im Garten wurde genau beschrieben, sodass man richtig Lust bekommt sich einen Kleingarten zu zulegen, wenn da nicht die viele Arbeit wäre. Die Protagonisten sind sehr liebevoll, sympathisch und gut herausgearbeitet. Fazit Das Buch hat mich total überrascht. Der Autorin gelang mit diesem Buch ein netter Roman über die Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt, Enttäuschungen und das Gärtnern. Beim Lesen musste ich des Öfteren schmunzeln. Das Buch macht definitiv Lust auf Sommer, Sonne, Blumen und den Garten. Facts Taschenbuch - 320 Seiten Verlag - DIANA Sprache - deutsch ISBN - 9783453359918 Preis - 9.99€ (D) , 10,30€ (A) Erscheinungsdatum - 11.02.2019

Liebe in der Kleingarten - Idylle

Von: hereIam-Andrea Datum: 21. May 2019

Ein Garten: Ort der Erholung und der Entspannung. Für die Kinderbuch – Illustratorin Anna ist der Traum vom eigenen Garten ein schöner Gedanke, zumal die Ferien vor der Tür stehen. In der Stadt nicht ganz einfach. Aber es gibt ja Garten – Kolonien. Gestresst von dem Lärm der Handwerker im Mietshaus eröffnet sich der Hauptfigur aus dem Roman „Liebe geht durch den Garten“ plötzlich die Möglichkeit, einen Schrebergarten zu mieten. Kurzentschlossen greift die junge Mutter zu – und überblickt erst im zweiten Schritt, wie viel Arbeit dieser Garten bedeutet. Denn bevor die Blumen blühen, die Laube bezugsfertig ist und die beiden Söhne im Freien spielen, muss ganz schön viel Zeit und Körperkraft investiert werden. Was für ein Glück, dass es den hilfsbereiten Paul gibt, der ebenfalls ein Laub in der Gartenanlage besitzt und die Neugärtnerin netterweise unterstützt. Das Buch startet mit vielen Klischees: Die verlassene, alleinerziehende Mutter, die als Künstlerin ihren Lebensunterhalt verdient, immer ein bisschen chaotisch ist. Und zudem natürlich gar nicht überblickt, wie viel Arbeit ein Garten macht und die sich spontan zur Pachtung der Parzelle entschließt. Die Hausbesitzerin, die akribisch die Reinigung des Treppenhauses überwacht. Die Rivalin, gutaussehend und mühelos erfolgreich…..Ich gebe zu, für mich startete das Buch im Mittelmaß. Nett zu lesen aber nicht wirklich fesselnd. Zudem hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Hauptperson des Buches einzufinden. Nicht, dass ich nicht wissen würde, was Job und Familie Müttern abverlangen können. Aber die Reaktionen der Romanheldin waren mir nicht immer verständlich. In der Mitte des Buches nimmt die Geschichte zunehmend Fahrt auf und ich hatte den Eindruck, der Roman wurde runder und der Schreibstil flüssiger. So konnte der Roman rund um die Romanze im Kleingarten mich dann doch noch in ihren Bann ziehen. Mein Fazit: Eine nette, unterhaltsame Geschichte ohne wirkliche Überraschungen. Schön ist es, mit anzusehen, wie die junge Mutter durch die Gartenarbeit ihren Frust verliert und sie zu sich selbst findet. Und die überraschende Freundschaften schließt, die sie so zuerst nicht erwartet hätte. Denn nicht jeder ist auf den zweiten Blick so, wie wir ihn auf den ersten Blick gerne mal einschätzen. Wirklichen Tiefgang sollte man bei dem Roman nicht erwarten sondern eine leicht lesbare Lektüre. Von einer Frau, die gleich nebenan leben könnte oder irgendwo drei Häuser weiter. Mit ihren Nöten und Ängsten, von denen ein Außenstehender oft nichts bemerkt. Ich bin froh, dass ich das Buch von Ulrike Hartmann nicht zur Seite gelegt habe, nachdem ich mich am Anfang nicht so gut in die Hauptperson einfühlen konnte. Denn insgesamt hat das Buch mich gut unterhalten.

Ein schönes Buch für Gartenträume

Von: Sissy0302 Datum: 01. May 2019

Relativ spontan beschließt die alleinerziehende Anna, das sie gerne einen Schrebergarten hätte. Das wäre das perfekte Paradies für sie und ihre beiden Söhne. Sie pachtet einen bezaubernden Garten, muss dann allerdings feststellen, das die Laube völlig vermüllt und auch sonst allerhand zu tun ist. Doch tatkräftig macht sie sich an die Arbeit mithilfe des attraktiven Kleingärtners Paul - und beginnt ihr Herz an ihn zu verlieren. Der Roman ist wunderschön geschrieben. Man fühlt sich richtig in den Garten versetzt - riecht die Blumen, die Natur. Der Schreibstil zieht einen völlig in Annas Welt. Und vor allem Lene, eine alte Frau, hatte es mir angetan. Mal abgesehen von dieser Idylle ist Annas Leben aber alles andere als idyllisch. Sie zweifelt an sich, kann ihren Exmann kaum ertragen, auf ihre beste Freundin kann sie sich nicht wirklich verlassen, ihre Söhne sind vom neuen Garten erstmal gar nicht begeistert - und dann ist da auch noch Sabine, die perfekte Kleingärtnerin von nebenan. Das alles macht diesen Roman authentisch und Anna sehr liebenswert. Zudem gibt es so einige erheiternde Szenen. Was mir allerdings ein bisschen auf die Nerven ging, das war das Gezerre von Sabine und Anna um Paul - völlig überspitzt erzählt. Davon abgesehen, habe ich das Buch aber gerne gelesen. Eine wunderschöne Geschichte, die eindeutig Lust auf einen Garten bzw. Gartenarbeit macht.

Es grünt so grün, wenn Annas Blüten blühen ...

Von: Isabel Rommel Datum: 29. April 2019

Sommer, Sonne, Meer … herrlich! Nein, das war nicht Anna, das war ich im Urlaub, in welchem ich mir dieses schöne Buch gegönnt habe. Es hat sich wunderbar an zwei Nachmittagen „weggelesen“. Ich würde es als ein fast perfektes Urlaubsbuch bezeichnen. Wie schon der Klappentext verrät, dreht sich das Buch um die alleinerziehende Kinderbuchillustratorin Anne Baumgarten, die es sich in den Kopf gesetzt hat, dass das Leben mit eigenem Schrebergarten einfach besser ist, besser sein muss! Voller Elan setzt sie ihren Plan in die Tat um, doch irgendwie muss sie vergessen haben, dass manchmal das Leben dazwischen funkt. Was eben noch so rosig – im wahrsten Sinne des Wortes – aussah, entpuppt sich schnell als Dornenhecke, die nur ein Prinz bezwingen kann, oder etwa doch nicht? Anne schafft es, sich innerhalb kürzester Zeit in „Vom Himmel hoch jauchzend, zu Tode betrübt“ und wieder zurück zu katapultieren und was eben noch vorhersehbar erscheinen mochte, wird nun doch auf einmal ganz anders. Wie gesagt, lehnt euch zurück und genießt diese leichte, witzige aber auch ein wenig spannende Lektüre. Von mir bekommt sie vier von fünf Sternen.

Der Traum vom Paradies im Grünen

Von: glimrende Datum: 10. April 2019

Eigentlich ist Anna als alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen und mit ihrem Job als Illustratorin total ausgelastet. Doch auf einmal setzt sich da dieser Traum vom eigenen Garten in ihrem Kopf fest. Wäre es nicht toll, vor dem Lärm und Stress der Großstadt ins Grüne flüchten zu können? Eigenes Gemüse zu ernten? Den beiden Söhnen viel Platz zum Toben zu bieten? Etwas blauäugig pachtet Anna eine heruntergekommene Laube in einer Schrebergartenkolonie und sieht sich plötzlich mit einem ganzen Haufen körperlicher Arbeit konfrontiert. Zum Glück gibt es unter den Schrebergärtnern auch hilfsbereite Exemplare wie den attraktiven Paul, der Anna den Start in ihr neues, grünes Leben erleichtert. Und ganz nebenbei ihr lange vernachlässigtes Herz höher schlagen lässt… Als ich „Liebe geht durch den Garten“ online entdeckt habe, hat mich der Klappentext spontan angesprochen. Ich habe eine locker, leichte Geschichte erwartet und wurde nicht enttäuscht. Innerhalb von zwei Tagen habe ich die Geschichte verschlungen und wurde dabei ganz wunderbar unterhalten. Und das, obwohl ich mir zu Beginn nicht sicher war, ob mir Anna durch ihre verplante Art nicht furchtbar auf die Nerven gehen würde. Glücklicherweise hat sich Anna nach den ersten Kapiteln gefangen und wurde zu einer sympathischen Protagonistin, mit der ich als Leser sehr gerne mitgefiebert habe. Ich finde, man merkt dem Buch an, dass Ulrike Hartmann sich mit dem Thema Garten auskennt. Die Geschehnisse rundum den Schrebergarten kommen sehr authentisch herüber. Das drückt sich nicht nur in Fachkenntnis im Bereich Pflanzen aus sondern auch in den Charakterbeschreibungen der anderen Gärtner. Da tummelt sich ein buntes Völkchen aus klassischen Spießern, hilfsbereiten Nachbarn und unkonventionellen Schrebergartenbesitzern zwischen den Seiten. Für mich einer der Hauptgründe, warum es so viel Spaß gemacht hat, in das Buch abzutauchen. Deshalb würde ich auch nicht sagen, dass die Liebesgeschichte total im Fokus des Buches steht. Eher würde ich zu dem Schluss kommen, dass „Love Story“ und die Gartenthematik gleichberechtigt nebeneinander stehen. Ich kann das Buch allen, die einen grünen Daumen haben (oder gerne hätten), ans Herz legen. Oder falls Ihr auf der Suche nach Frühlingsstimmung und Frühlingsgefühlen seid. Und die Bücher von Petra Hülsmann mögt (an diese Autorin hat mich „Liebe geht durch den Garten“ erinnert). Einfach eine super unterhaltsame Geschichte, die ein paar unbeschwerte Lesestunden beschert.

Eine tolle Lektüre für den Sommer

Von: lese_inge Datum: 08. April 2019

Mit „Liebe geht durch den Garten“ hat Ulrike Hartmann einen tollen, lockeren Sommerroman geschaffen. Anna ist alleinerziehende Mutter von zwei süssen Jungen. Die drei bewohnen seit Annas Scheidung eine Dachgeschosswohnung zur Miete. Da überkommt sie, quasi über Nacht, der Wunsch nach einem eigenen kleinen Garten in dem sie mit ihren Söhnen den Sommer verbringen kann. Schnell ist der Traumgarten gefunden, stellt sie jedoch vor einige Herausforderungen. Und auch die Bewohner der umliegenden Schrebergärten halten so manche Überraschung bereit. Ulrike Hartmanns Schreibstil ist unheimlich locker und leicht. Man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, sondern geht zügig voran und kommt zum Punkt. Mit viel Witz und so manchen lustigen Szenen beschreibt die Autorin die Begegnungen von Anna und ihren Mitmenschen. Die Protagonistin ist so sympathisch dargestellt, dass man sie einfach gern haben muss. „Liebe geht durch den Garten“ hat mir durch seine erfrischende Art richtig gut gefallen. Ich konnte mich gut in die jeweilige Story hineinversetzten und mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es macht so richtig Lust auf den Sommer und lässt mich von einem Liegestuhl unterm Apfelbaum mit Blick auf duftende Rosenbüsche träumen. Jeder der eine abwechslungsreiche Sommerlektüre sucht, wir bei diesem Buch fündig. Eine eindeutige Empfehlung für die kommende Jahreszeit und somit gute 4 von 5 Sternen.

Rezension zu Liebe geht durch den Garten

Von: kims.bookworld Datum: 07. April 2019

Ein tolles, romantisches Buch mit viel Liebe zum eigenen Garten. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Der Protagonistin merkt man an, wie viel Liebe und Geduld sie in ihren Garten steckt. Vieles ist realitätsnah und detailliert beschrieben, so dass man am liebsten selbst gerne dort wäre. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben weshalb man sich gut i die Gefühle hineinversetzen kann. Man spürt auch die Liebe zur Natur.

gelungenes Debüt der Autorin

Von: TemptationLady Datum: 04. April 2019

Anna ist überarbeitet, knabbert sie doch immer noch an der Scheidung von ihrem Ex-Mann und auch die Erziehung ihrer Söhne fällt ihr nicht immer leicht. Einen Haushalt zu führen erst recht nicht. Aber genau das machte in meinen Augen diese Figur sehr sympathisch. Sie war jetzt nicht diese Figur, die immer schön aussieht, immer perfekt ist. Sie hat ihre Ecken und Kanten und ist gott sei dank nicht perfekt. Erst trifft Anna auf ihre Hausverwalterin, die ihr von ihrem Garten erzählt, dann liest sie in einer Gartenzeitschrift von Schrebergärten und so reift langsam aber sicher die Idee von einem eigenen Garten, wird er doch in der Zeitschrift mit Ruhe und duftenden Blumen umworben. Sie nimmt die Suche nach Kleingartenvereinen im Internet auf und trifft auf eine Anzeige mit einer Anlage in ihrer Nähe. Als sie sich dann den Garten anschauen kann, der alles andere als perfekt ist, verliebt sie sich sofort in den Garten und möchte diesen haben. Der Verpächter ist sehr kulant, denn der Garten wirkt verwahrlost. Die Hecke zu hoch, zuviel Unkraut in den Beeten, der Rasen unordentlich. Allerdings sind da noch ihre Kinder, die sie von ihrem Projekt Kleingarten überzeugen muss und die beiden, Anton und Max, sind alles andere als begeistert. Doch wie es immer so ist, sind da auch noch andere Leute in der Anlage, die ebenfalls Kinder bzw. Enkelkinder haben und schnell entwickelt sich eine Freundschaft unter den Kindern. Der nette Nachbar Paul, der hübsch anzuschauen ist, bietet seine Hilfe an, wäre da nicht die Nachbarin von Gegenüber, die Sabine.... Dieses Buch ist toll für zwischendurch. Ein toller Roman, der mich auf den Frühling und den Sommer freuen lässt. Mittlerweile erwacht die Natur ja schon da draußen und es fängt alles an zu blühen. Die Autorin hat die Charaktere hervorragend ausgearbeitet. Da ist Lene, eine Gartennachbarin von Anna, der 1. Vorsitzende der Kleingartenanlage. Aber auch die Hausverwalterin, die mit im Haus wohnt und doch eher schrullig rüber kommt, ist toll. Allerdings muss ich sagen, das mir der Paul nicht wirklich so gut gefallen hat. Paul bediente das Klischee, blond, blauäugig, sehr gut aussehend, durchtrainiert. Es war mir schon fast zu klischeehaft. Ein wenig hat mich auch das "rumgeeiere" von Anna gestört. Sie wollte immer zu schnell aufgeben, hat vielleicht auch daran gelegen, das niemand so wirklich an sie glaubte. Trotzdem ging mir dieses pessimistische Getue doch irgendwann auf den Keks. Mit der Zeit ist sie ja an ihren Aufgaben gewachsen und doch blieb immer noch der Nachgeschmack des hilflosen "Mädchens" bei mir hängen. Ihre Söhne hingegen wirkten auf mich manches mal älter, als 8 und 10 Jahre. Da fragte ich mich manchmal, wer ist jetzt der Erwachsene? Das war aber auch nur dann der Fall, wenn die Söhne altkluge Sprüche zum besten gaben. Da musste ich manches mal echt schmunzeln. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen und auch, dass sie die Geschichte in der "Ich-Perspektive" erzählt hat, fand ich toll. Dieses Buch ist ein gelungenes Debüt der Autorin. Ich freue mich auf weitere Bücher von ihr und hoffe ein wenig, dass sie nicht mehr soviele Figuren erschafft, die ständig an sich selbst zweifeln. Mit den Aufgaben wachsen und aus dem Schneckenhaus heraus kommen und aufblühen, das hätte Anna hier auch sehr gut gestanden. Mein Fazit: Ein tolles Buch für zwischendurch, welches definitiv Lust auf Sommer macht. Hier spreche ich eine klare Leseempfehlung aus. 4 Sterne für "Liebe geht durch den Garten" von Ulrike Hartmann. In dem Umschlag des Buches erfährt man, dass die Autorin selber eine begeistertere Schrebergärtnerin ist und das ihr Schrebergarten am Anfang dem von Anna ähnlich war. Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Diana-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Ein humorvoller Liebesroman

Von: chrissysbooks Datum: 24. March 2019

Die Protagonistin Anna-Maria Baumgartner ist geschieden und lebt mit ihren Söhnen Anton und Max in einer Mietwohnung. Ständiger Baulärm durch Renovierungsarbeiten töten Anna den letzten Nerv. Durch die Sehnsucht nach Ruhe kommt sie auf die Idee einen Schrebergarten zu mieten. Ihren Wunsch kann sie sich bald erfüllen, denn Anna pachtet einen total verwilderten Schrebergarten. Die Begeisterung der Söhne hält sich in Grenzen. Zum Glück bietet der gutaussehende Nachbar Paul seine Hilfe an. Aber leider gibt es auch noch die Nachbarin Sabine Rodenberg, welche ein Auge auf Paul geworfen hat. Die Autorin Ulrike Hartmann hat einen flüssigen Schreibstil, der das Buch besonders durch die humorvolle Art auflockert. Man merkt, dass die Autorin selbst leidenschaftliche Schrebergärtnerin ist. Dadurch kommt der Roman sehr authentisch herüber. Der Leser bekommt Einblicke, wie es in einer Kleingärtneranlage ablaufen kann. Hilfsbereitschaft und ein Gemeinschaftsgefühl stehen dort im Vordergrund. Die Charaktere in dem Roman sind mir weitgehend sympathisch, bis auf Raimund der Exmann von Anna und die Nachbarin Sabine, welche sehr nervig und aufdringlich ist. Paul ist mir etwas zu lieb und es nervte mich schon, dass er sich gar nicht durchsetzen kann. Die Vermieterin von Anna, Frau Meyer-Oden, stellt hingegen eine unterhaltsame Nebenfigur dar. Ihre Art und die guten Ratschläge gefielen mir sehr gut. Der Hauptprotagonistin Anna fehlt es an Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen, trotzdem mochte ich sie auf anhieb. Ihre beiden Söhne, acht und zehn Jahre, haben mich mit ihrer altklugen und direkten Art öfter zum Lachen gebracht. Das Buch "Liebe geht durch den Garten" ist nicht nur für Gartenliebhaber ein empfehlenswerter Roman. Es ist eine schöne humorvolle Liebesgeschichte für zwischendurch.

Liebeschaos und Sommergefühle

Von: Bambisusuu Datum: 19. March 2019

Die Autorin Ulrike Hartmann hat mit dem Roman "Liebe geht durch den Garten" ein gelungenes Debüt hingelegt, was gute Laune macht und Glücksgefühle auslöst. Die Alleinerziehende Anna ist von ihrem Alltag gestresst, denn mit ihren jungen Söhnen fällt ihr das zur Ruhe kommen schwer. Hinzu kommt noch ihr anstrengender Exmann Raimund, der vor keinem unpassenden Spruch halt macht. Eine Auszeit und die Vorstellung eines eigenen Gartens ist Annas größter Traum. Ohne langes Zögern entschließt sie sich einen verwilderten Schrebergarten zu pachten. Doch der Garten ist alles andere als gemütlich. Eine Menge Arbeit wartet vor Anna und auch ihre Söhne sind von ihrer Idee nicht umgehend angetan. Zum Glück packt ihr Gartennachbar Paul schnell mit an und unterstützt sie tatkräftig. Wäre da nicht noch die Nachbarin Dr. Sabine Rodenberg, die Paul ebenfalls schöne Augen macht... Der Schreibstil der Autorin begeistert gleich zu Beginn und schafft einen tollen Eindruck. Mit einer Leichtigkeit habe ich in kurzer Zeit das Buch gelesen und habe dabei die Zeit glatt vergessen. Es liest sich flüssig und die Handlungen sind unterhaltsam beschrieben worden. Nach wenigen Seiten befindet man sich mitten im Geschehen und hat das Gefühl, als würde man die Hauptprotagonistin Anna schon Jahre kennen. Ihre Persönlichkeit ist tollpatschig, amüsant und auf Anhieb liebenswert. Häufig habe ich mich durch die bildhafte Erzählweise in Annas Lage hineinversetzt. Das Aufprallen auf ihren Exmann oder auf Paul und den anderen Personen in der Gartengemeinschaft hatte ich sofort vor Augen. Ihre Kinder Max und Anton sind hierbei ebenfalls ein großer Bestandteil der Handlung. Die beiden sind lustig, direkt und immer für eine freche Aussage zu haben. In Annas Lage habe ich mich häufig hineinversetzen können Die Szenen sind einfach zum Lachen und pure Unterhaltung. Die Gegensätzlichkeit der Personen hat mir sehr gefallen, sodass die Handlung eine realistische Vorstellung hatte. Anna hat positive und negative Momente, die man als Leser gerne verfolgt. Neben der Romantik und dem Liebeskummer werden aber auch Themen wie Zusammenhalt, Familie und Freundschaft gelungen aufgegriffen. Somit sorgt zwar die Liebesgeschichte für Nervenkitzel, da besonders Sabine ganz schön reinfunkt, aber ist nicht der einzige Fokus. Die Mischung hat mir dabei gefallen. Ein gelungenes Debüt mit einem amüsanten Liebeschaos, dass Sommergefühle auslöst und bis zum Schluss mitreißt. Eine Autorin, die ich nur empfehlen kann!

anders als erwartet

Von: tealicious books Datum: 17. March 2019

Anna hat keine Ahnung von Gartenarbeit. Aber als sie an einem Tag gleich mehrfach etwas über Schrebergärten hört und liest, wächst in ihr plötzlich der Wunsch nach einem eigenen kleinen Garten für sich und ihre beiden Söhne Anton und Max. Schnell findet sie einen verwilderten Garten in einer Schrebergartenanlage und stürzt sich voller Begeisterung in die Arbeit dort. Zum Glück sind da die ältere Gartennachbarin Lene und der hilfsbereite und attraktive Paul, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie bei allen anfallenden Arbeiten unterstützen. Paul findet Anna gleich sympathisch – und damit ist sie der Gartennachbarin Sabine ein Dorn im Auge. Die möchte Paul nämlich für sich haben. Ich hatte mich auf dieses Buch aus der Welt der Kleingärtner gefreut, versprach es doch unglaublich viel Situationskomik und skurrile Figuren. So ganz wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Zwar kommt das Schrebergartenfeeling gut herüber und es kam bei mir eine Sommerferienstimmung auf, aber es war längst nicht so witzig wie erwartet. Das wäre weiter nicht schlimm gewesen, ein Buch muss ja nicht witzig sein, und dieses hier behandelt durchaus einfühlsam Themen wie Selbstfindung, Partnersuche und den Wunsch nach Entschleunigung. Allerdings gab es ein großes Problem, die Protagonistin Anna war mir nur so halb sympathisch. Oft war sie mir zu sehr in Selbstmitleid versunken, zu pessimistisch, zu schnell aufgebend. Das hat meine Stimmung beim Lesen etwas gedrückt. Ein Lächeln ins Gesicht haben mir dagegen immer wieder ihre beiden Söhne Anton und Max gezaubert. Der 8-jährige und der 10-jährige sind erst einmal nicht wirklich begeistert von dem Gartenplan, denn dort gibt es keinen Strom für Handy und Computer. Doch dann lernen sie das Leben im Grünen doch noch schätzen, und sie waren es, die in mir dieses wunderbare Sommerferiengefühl geweckt haben. Insgesamt ließ sich das Buch gut lesen und hat auch Spaß gemacht, mir fehlte aber irgendwie das gewisse Etwas, der letzte Funke ist nicht übergesprungen. Von mir gibt es deshalb 3,5 von 5 Sternen und eine Empfehlung für Gartenliebhaber, die ein wenig an vergangene Sommerferien erinnert werden wollen und sich von einer vorhersehbaren Liebesgeschichte nicht abschrecken lassen.

Der Traum vom eigenen Garten

Von: Carmen Vicari Datum: 17. March 2019

Nachdem die Kinderbuchzeichnerin Anna-Maria Baumgarten von ihrem Mann verlassen wurde, sehnt sie sich nach Ruhe und Entspannung. Was wäre da wohl besser geeignet, als ein kleiner Schrebergarten. Doch den muss Anna-Maria erst einmal bekommen. Mit Feuereifer stürzt sie sich auf diese Aufgabe, bewirbt sich formgerecht, bezirzt und bekommt dann tatsächlich eine Parzelle zugewiesen. Doch die Freude bei ihren beiden Söhnen Max und Anton bleibt zunächst aus. Denn diese Parzelle hat weder Strom, noch fließendes Wasser und schon gar kein WLAN. Zum Glück kommt ihr eine Gartennachbarin zur Hilfe, die nicht nur über Enkelinnen, sondern auch Hasen verfügt und somit die Jungs zu beschäftigen weiß. Damit kann sich Anna nun dem Urwald im Garten widmen und dem schnuckeligen Nachbarn Paul, der ihr bei dieser schweren Aufgabe zur Seite stehen will. Doch die Konkurrenz schläft nicht, schon gar keinen Dornröschenschlaf… Das Buch ist ein wahres Gute-Laune-Buch. Nach kleinen Startproblemen, nimmt Anna richtig Fahrt auf, umschifft das eine, tappt dafür in das nächste Fettnäpfchen und wirkt dabei komisch, aber auch zeitgleich authentisch. Als alleinerziehende Mutter zweier Söhne träumt sie von ihrem ganz persönlichen Stückchen Glück und tut dabei alles, um dieses auch zu bekommen. Dabei ist es ihr egal, ob sie bis zu den Ellenbogen im Dreck wühlen oder Unkraut zupfen muss. Die Autorin hat viel Herzblut in ihren Roman gelegt, der deutlich zu spüren ist. Gleichzeitig bricht sie aber auch eine Lanze für Schrebergärten und stellt das Leben in einer Schrebergartenkolonie bildhaft dar. Man bekommt beim Lesen direkt Lust, selbst mit anzupacken und loszugärtnern. Fazit: Schwungvoll, frisch und dabei unterhaltsam, mit einem Hauch Nachdenklichkeit und Melancholie ist dies ein wundervolles Frühlingsbuch, wenn man selbst gerade nicht gärtnern kann, weil es mal wieder Katzen und Hunde vom Himmel regnet.

„Schöne Männer sind nichts für mich.“

Von: hasirasi2 Datum: 14. March 2019

... sagt Kinderbuchillustratorin Anna-Maria immer. Ihr Ex-Mann Raimund gehört zu dieser Gattung und hat sie vor 3 Jahren ausgerechnet für die Kindergärtnerin der gemeinsamen Söhne Max und Anton verlassen. Aber einen kleinen Schrebergarten, den könnte sich Anna-Maria gut vorstellen. Schließlich stehen die Sommerferien vor der Tür und Max und Anton sind inzwischen alt genug, um mitarbeiten zu können: „Wir werden einen wunderbaren Sommer dort verbringen. Die Jungs und ich! Alles im Einklang mit der Natur.“ (S. 68) Vielleicht hätte es ihr zu denken geben sollen, dass sie den Zuschlag für den wunderschön gelegenen Garten in der Anlage „Zur fleißigen Ameise“ so schnell bekommen hat und der Schlüssel für das dazugehörige Häuschen bei der Besichtigung leider nicht auffindbar war. Und dass es keinen Strom und keine Toilette gibt. Ihre Söhne sind entsetzt „Ich will keine so doofen Ferien mit Plumpsklo und ohne Strom.“ (S. 74) Auch ihre beste Freundin Martha hat plötzlich keine Zeit mehr, ihr zu helfen. Zum Glück gibt es Gartennachbar Paul, der anpackt ohne viel zu reden. Leider sieht er zu gut aus, als dass sie sich auf ihn einlassen würde. Doch als ihr Sabine vom Garten gegenüber Paul immer wieder ausspannt, erwacht ihr Kampfgeist. „Liebe geht durch den Garten“ ist der Debütroman von Ulrike Hartmann und das perfekte Buch für einen ruhigen Sonntag im Schrebergarten oder um von einem zu träumen. Anna-Marie ist seit der Scheidung verunsichert, nicht nur im Bezug auf Männer sondern auch im Alltag. Ihr Selbstvertrauen wird von ihrer besten Freundin, ihrer Mutter und ihrem Ex regelmäßig untergraben. Während Erstere behaupten, es ja nur gut mit ihr zu meinen, macht Raimund sie immer wieder vor anderen schlecht – selbst, wenn sie direkt daneben steht. Ich habe nicht verstanden, dass sie das so hinnimmt und hätte ihm an ihrer Stelle gern mal so richtig die Meinung gegeigt. Ihre altklugen Söhne hingegen habe ich sehr gemocht. Deren trockene Bemerkungen haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht. Auch in ihrem neuen Gärtchen ist sie zu Beginn recht hilflos und dankbar für jeden Tipp und die Hilfe der Gartennachbarn. Besonders Helene und die Hasenkötters waren mir schnell ans Herz gewachsen. Ebenso wie Anna-Marias ältliche Vermieterin Frau Meyer-Oden (mein heimlicher Liebling). In ihrer etwas spröden Schale stecken ein großes Herz und viel Lebensweisheit. Paul ist der Traum einer jeden Schwiegermutter. Er sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch noch Ahnung vom Gärtnern und hilft ihr regelmäßig. Die Beziehung zwischen ihnen entwickelt sich wie ein zartes Pflänzchen, dem vor allem das „Unwetter“ Sabine immer wieder den Garaus machen will. So langsam lernt Anna-Maria wieder Vertrauen in sich und andere zu haben. „Ich glaube, du weißt gar nicht, wie viel du hier in kurzer Zeit verändert hast.“ (S. 236) Das Gefüge in der Kleingartenanlage wird sehr lebensnah beschrieben. Die kleinen Frotzeleien, aber auch die Nachbarschaftshilfe in diesem kleinen Kosmos, wo jeder jeden kennt, haben mir gut gefallen. Einen Punkt Abzug gibt es von mir wegen des zu schnell vorhersehbaren Happy Ends (Trotzt einiger geschickt eingebauter Verwicklungen war mir bereits nach reichlich 50 Seiten klar, wie es ausgeht.) und weil mir Anna-Maria oft zu wehleidig war.

Großartiger Debütroman- Leseempfehlung

Von: Susanne Nowak Datum: 11. March 2019

Anna, die Protagonistin des Romans lebt mit ihren beiden Söhnen in der Stadt, ihre Vermieterin modernisiert momentan und die freischaffend arbeitende Anna ist ziemlich genervt vom ewigen Baulärm. Sie möchte ihr eigenes Gemüse anbauen und in der Erde buddeln und vor allen Dingen ihren Söhnen einen Ausgleich zum ewigen Computerspielen bieten und pachtet einen Schrebergarten. Und der hat es in sich, völlig zu gewuchert mit Unkraut und auch das Schrebergartenhäuschen hat schon bessere Tage gesehen…und dann ist da noch ihr netter Nachbar Paul, der bei Anna die Schmetterlinge fliegen lässt und eine zickige Schrebergartennachbarin… Ulrike Hartmann schreibt wunderbar gefühlvoll, so mitten aus dem Leben, leicht und flüssig und man spürt beim Lesen, dass der Roman mit viel Liebe zum Detail geschrieben ist. Der Leser taucht ein und spürt bei den unterschiedlichen Charaktere der handelnden Personen, dass sowohl die etwas skurril anmutende Hausbesitzerin, die zickige Schrebergartennachbarin und auch alle weiteren Personen mit Liebe gezeichnet sind, authentisch wirken und Menschen mit Ecken und Kanten sind, wie wir alle. Die beiden Söhne, die in ihrer flapsigen Art mit ihren Bemerkungen für sehr Amüsement sorgen und Anne selbst, die sich gerne mal ihre eigene Fettnäpfchen aufstellt und dann hineinzutappen geben dem Roman an den richtigen Stellen Würze. Ganz dezent fließt dann auch ein wenig Romantik mit ein, an den richtigen Stellen ein wenig Spannung, fesselnd und wohl dosiert. Ich habe mich schwergetan, den Roman aus der Hand zu legen, eine „Nachtschicht“ eingelegt, die ich nicht bereut habe und mir hat der Roman außerordentlich gut gefallen – ein großartiger Debütroman, der ein Lächeln auf das Gesicht zaubert und der nachwirkt.

Zickenkrieg im Schrebergarten

Von: Edith N. Datum: 27. February 2019

Mit schönen Männern hat die Buchillustratorin Anna-Maria Baumgarten, 38, hässliche Erfahrungen gemacht. Ihr Ex-Gatte, der Zahnarzt Raimund Olpe, hat die Treue nicht gerade erfunden. Seine Freundinnen wurden und werden immer jünger, im Gegensatz zu ihm. ;-) Anna erzieht die gemeinsamen Söhne Max (10) und Anton (8) seit mehr als drei Jahren alleine. Das Geld ist knapp, das Chaos groß, aber sie kommen zurecht. Zum Glück ist Raimund als Vater besser als er als Ehemann war. Er zahlt Unterhalt und kümmert sich um seine Jungs. Das Sticheln gegen seine Ex-Ehefrau kann er aber nicht lassen. Als Anna ihm erzählt, dass sie einen Schrebergarten haben will, lacht er sie aus. Was soll das denn werden? Sie hat doch keine Ahnung vom Gärtnern! Anna denkt, dem werd’ ich’s zeigen, und pachtet ein verwildertes Grundstück mit ziemlich verwahrloster Laube. Ihr ist auch ohne die Ausführungen des kleinlichen Vereinsvorsitzenden Kossig klar, dass sie eine Menge Hilfe brauchen wird. Gartennachbarin Lene vermittelt Anna einen Helfer: den ebenso patenten wie hilfsbereiten Paul. Sehr gesprächig ist er ja nicht, aber er hat für jedes Gartenproblem das passende Werkzeug und die richtige Lösung parat. Und er sieht auch noch gut aus! Doch Anna sucht keinen Mann, sie braucht nur einen erfahrenen Gärtner. Und außerdem scheint er mit der Rechtsanwältin Dr. Sabine Rodenberg liiert zu sein. Sie tut jedenfalls so und taucht zuverlässig immer genau dann bei Anna auf, wenn Paul gerade da ist. Das nervt auf Dauer ganz schön. Auch wenn Anna kein romantisches Interesse an Paul hat – siehe oben: schöne Männer ... –, geht das doch zu weit! Und schon liefern sich die beiden Frauen einen herzhaften Zickenkrieg. Paul sagt dazu nichts. Er hilft weiterhin beiden Frauen bei der Gartenarbeit und hält sich aus ihren Streitigkeiten raus. Ganz langsam verwandelt sich Annas verwildertes Albtraum-Grundstück mit Messie-Laube in einen Traumgarten. Der Schrebergarten wäre wirklich das Paradies, wenn nur diese verflixte Schlange Sabine nicht wäre! Doch so manches ist ganz anders als es auf den ersten Blick aussieht. Und die Menschen in Annas Umfeld überraschen uns dadurch, dass sie auf einmal ganz neue Seiten von sich zeigen. Der olle Meckerpott Kossig hat durchaus Humor. Die grummelige Grundstücksnachbarin Gitta, die nichts anderes im Kopf zu haben scheint als die Vereinssatzung, packt in einem unerwarteten Moment tatkräftig mit an. Sogar Annas Vermieterin hat mehr zu bieten als Maßregelungen und immer neue Renovierungs-Schikanen, nämlich Hilfsbereitschaft und lebenskluge Ratschläge. Die werden zwar recht brummig dargereicht, aber Anna helfen sie weiter. Und was ist nun mit Paul? Findet er es etwa toll, dass sich zwei Frauen um seine Aufmerksamkeit zanken? Hat er nun Interesse an Anna oder an Sabine? An beiden? Oder an keiner? Er könnte sich ja auch mal irgendwie äußern. Aber Paul sagt ... nichts. Die Heldin ist sympathisch unperfekt und kann über ihre eigenen Pannen und Dummheiten von Herzen lachen. Ihre Söhne sind altersgemäß rücksichtslos ehrlich, ob das nun Annas Schrebergartenfimmel betrifft oder ihre neue Frisur. Bei den Burschen braucht sie schon Humor. Der ist auch im Umgang mit ihrer eigenen Mutter von Vorteil. Nur im Umgang mit den Männern vergeht er ihr mitunter. Ich habe mich köstlich amüsiert – über Anna, die Kleingärtner, die in all ihrer Spießigkeit doch überaus menschlich waren, über die schmerzhaft ehrlichen Jungs, den Kleinkrieg mit Sabine – und über den schweigsamen Paul. Ein wenig ins Nachdenken kommt man ebenfalls: Lassen wir selbst uns auch von alten Geschichten lähmen, statt zu sagen, Schluss jetzt, Strich drunter, ich schau nach vorne? Das ist das, was Anna sich vorwerfen lassen muss. Und nicht ganz zu Unrecht, auch wenn man natürlich niemandem vorschreiben kann, wie lange er braucht, um ein negatives Erlebnis zu verarbeiten. Die Autorin macht uns das Gestalten einer grünen Oase mitten in der Stadt derart schmackhaft, dass ich am liebsten auch gleich einen Schrebergarten gehabt hätte. Da ich aber weiß, dass ich gar nicht die Zeit für so ein aufwändiges Hobby hätte, beschränke ich mich doch lieber darauf, darüber zu lesen. Vor allem, wenn die Lektüre so unterhaltsam und kurzweilig ist wie LIEBE GEHT DURCH DEN GARTEN. In dieser Schrebergartenanlage wäre ich gerne noch länger geblieben!

Ein toller Unterhaltungsroman

Von: Chattys Bücherblog Datum: 25. February 2019

Liebe Blogleser und Fans großartiger Frauenromane, der neue humorige Frauenroman von ULRIKE HARTMANN ist am 11.02.2019 als Taschenbuch beim DIANA VERLAG erschienen und trägt den Titel LIEBE GEHT DURCH DEN GARTEN. 📚 Mein Leseeindruck 📚 Da ich mich schon seit längerem selbst mit dem Gedanken trage, einen Kleingarten zu pachten, hatte mich das Buch ganz besonders angesprochen. Und bereits nach den ersten Seiten konnte bzw. wollte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Durch den lockerleichten Schreibstil schafft es die Autorin die Kleingärtner- und Beziehungswelt der Hauptprotagonisten Anna lebhaft wirken zu lassen. Die Sätze sind so verfasst, als würde Anna mit dem Leser/der Leserin im Dialog stehen. Alles klingt sehr authentisch, so dass man schnell den Eindruck gewinnt, man wäre Zuschauer und nicht nur Leser. Auch die Gemeinschaft der Laubenpieper wurde sehr schön dargestellt. Man spürt das miteinander, auch wenn sie stellenweise durch ihre Gärten etwas konkurrieren. Jedoch trifft der Spruch: Eine Hand wäscht die Andere, hier vollkommen zu. Und bei all der Liebe zur neuentdeckten Gärtnerei spielen natürlich auch die Gefühle eine Rolle. Ob es nun die Gefühle der Mutter, der Kinder, des Exmannes oder der Kleingärtner betrifft, alles ist nachvollziehbar und super schön zu lesen und mitzuerleben. 📚 Fazit 📚 Ein toller Unterhaltungsroman, der nicht nur Lust aufs Gärtnern macht, sondern auch zeigt, dass es sich lohnt für etwas zu kämpfen. Durch den lockerleichten Schreibstil ist es der Autorin gelungen, mich von der Story zu begeistern und hat das Verlangen in mir geweckt, das Buch nicht mehr aus den Händen legen zu wollen. Ich denke, dass für eine Fortsetzung noch jede Menge Potential da wäre und würde mich freuen, schon bald wieder von Anna, ihren Jungs und natürlich ihrer Liebe zu lesen.

Eine geeignete Lektüre, um dem Alltag zu entkommen und sich in seinen Gedanken/Träumen zu verlieren.

Von: Gül Datum: 24. February 2019

Die Handlung: Stadtbewohnerin Anna steigt der Stress langsam zu Kopf. Sie erzieht ihre zwei Söhne alleine und kann vor lauter Arbeit keine ruhige Minute für sich finden. Aus einem Impuls heraus entschließt sie sich dazu, einen kleinen Garten am abgelegenen Stadtrand zu pachten. Doch leider kommt nichts, wie sie es sich gewünscht hat. Die Kinder spielen lieber am Computer als im reparaturbedürftigen Garten und kaum, dass sie gefallen an dem neuen Nachbar Paul findet, funkt ihr eine andere Nachbarin dazwischen. Anna bleibt wirklich nichts verschont. Kurz und knapp: Warum ich diese Lektüre liebe! Der Schreibstil bietet tolle Dialoge zum Lachen, mitfühlen und träumen. Aber nicht nur das! Ich hatte regelrecht den Eindruck, als sei ich Part der Handlung, als sei ich vor Ort gewesen. Mir wird als Leser eine Umgebung beschrieben, die so lebensecht ist, als würde mir Anna ihre Geschichte persönlich erzählen oder als sei ich als stiller Besucher im Hintergrund gestanden. Normalerweise habe ich große Probleme mir die beschriebene Atmosphäre buchgetreu vorzustellen, doch hier ist es der Autorin tatsächlich gelungen, dass ich mir jede Szene wie beschrieben vorstellen konnte. Das ist ungewöhnlich und beeindruckend für mich. Mir persönlich gefiel die Buchhandlung sehr und durch das Lesen habe ich gleich Lust bekommen, mir selber einen Garten anzulegen. Der Roman hat einfach alles richtig gemacht, um mich von seiner Thematik zu überzeugen. Ich konnte viele schöne Stunden mit Anna in ihrem Garten verbringen und habe mich mit ihr in diesen verliebt. Die Autorin weiß es einfach den Leser zu unterhalten und schafft es selbst in ihrem Debütroman von sich zu überzeugen. Das wird sicherlich nicht mein letztes Buch seitens Ulrike Hartmann sein! Mein Fazit: Eine geeignete Lektüre, um dem Alltag zu entkommen und sich in seinen Gedanken/Träumen zu verlieren.

Ein bezaubernder Roman voller Gefühl und Herzenswärme

Von: sommerlese Datum: 22. February 2019

Der Roman "Liebe geht durch den Garten" von Ulrike Hartmann erscheint im Diana Verlag. Anna lebt in der Stadt und sehnt sich nach ein wenig Gartenglück. Es könnte so schön sein, wenn sie mit ihren beiden Söhnen inmitten eines grünen Gartenparadieses die Freizeit verbringen könnte. Sie erkundigt sich nach einem Schrebergarten und greift kurzentschlossen bei einem Angebot zu. Die Laube ist zwar ziemlich runtergekommen, doch der Garten ist genau so wie sie ihn sich vorgestellt hat. Ihre Söhne sind noch nicht so begeistert, doch vielleicht ist da ja noch Hoffnung. Auch wenn sie von Gartenarbeit keine Ahnung hat, lässt sie sich nicht entmutigen und bekommt sogar tatkräftige Hilfe von Nachbar Paul. Damit geht der Kampf um den Garten los und gleichzeitig entbrennt auch ein Kampf um Pauls Liebe, denn Nachbarin Sabine stellt auch Ansprüche an ihn. In diesem Roman dreht sich alles um das Glück im Garten und in der Liebe. Ulrike Hartmann verknüpft beides geschickt miteinander und als Leser wird man gemeinsam mit Anna auf eine Entdeckungsreise in ihren Schrebergarten geschickt, bei der man sich mit der Heldin freuen und ärgern, aber auch ihr Gartenparadies genießen kann. Anna ist total sympathisch, ihre Kinder Anton und Max völlig normale Jungen, die lieber Computer spielen als im Garten helfen und Paul ist der Traummann, den sich Anna insgeheim wünscht. Mit den Charakteren erlebt man einige unterhaltsame Dinge, man kann mit ihnen lachen und weinen und bekommt ein genaues, nicht immer idyllisches Bild dieser kleinen Familie und den Vorgängen mit den Nachbarn in der Kleingartenanlage gezeichnet. Der Blick über den Gartenzaun enthüllt skurriles, hier wird geackert und gefeiert und etwas Klatsch und Tratsch gehört einfach dazu. Leider kennt sich Anna mit den Abläufen im Garten überhaupt nicht aus und erst recht nicht in der Siedlung mit dem Vereinsgebahren. Doch dank Paul und anderer netter Nachbarn ist sie schnell mittendrin in der Gemeinschaft, wäre da nicht die Anwältin Sabine Rodenberg, die auch ein Auge auf Paul geworfen hätte, es könnte so harmonisch verlaufen. Doch Sabine ist kaum zu bremsen und versucht, Paul von Anna wegzulocken. Dieses Verhalten bringt einige fiese, aber auch komische und merkwürdige Vorgänge mit sich, die man als Leser einfach nur unterhaltsam genießen kann. Denn das Ende ist absehbar, es ist nur die Frage, wie es Anna gelingt, ihre Träume vom Glück zu verwirklichen. Der offenherzige und klare Erzählstil der Autorin hat mir prima gefallen, man taucht in die Geschichte ein und kann gar nicht aufhören zu lesen. Die Mutterliebe von Anna ist spürbar, es gibt reichlich Humor durch die Widersacher und die Autorin sorgt mit dieser "Gartenidylle" einfach für gelungene kurzweilige Unterhaltung. Dieses Debüt bringt pures Lesevergnügen mit sich und sorgt durch die spürbare Liebe in den Charakterdarstellungen, den Gartenansichten und der Blumenpracht für pure Wohlfühlstimmung. Die Suche der Protagonistin nach dem Glück kann man hautnah miterleben und dieses Glück schwappt auf den Leser über.

Leichter Frühlingsroman

Von: lalaundfluse Datum: 22. February 2019

Passend zum Frühling habe ich dieses Buch gerne gelesen, da mich sich auf die Zeit im Garten freut und sich sehr wohlig fühlt. Eine typische Liebesromanze, fein verpackt in Blumen und Streitereien. Ideale Urlaubslektüre. Leicht und verblümt.

Die Liebe im Garten finden?

Von: Leseratte Austria Datum: 18. February 2019

„Liebe geht durch den Garten“ ein Roman von Ulrike Hartmann im Diana Verlag erschienen. Mit 320 Seiten. Anna ist 38 Jahre alt und Alleinerziehend. Sie wohnt mit ihren Söhnen Anton und Max in einer kleinen Dachgeschoßwohnung in der Stadt. Von Beruf ist sie Illustratorin, hauptsächlich von Kinderbüchern. Zurzeit ist sie, eher zerstreut und etwas unorganisiert. Ihre Vermieterin möchte die Wohnungen sanieren inkl. Bäder, Fenster und Fassade. Da kommt einiges an Lärm auf sie zu. Ihre Vermieterin schwärmt von ihrem Schrebergarten und macht Anna den Mund damit wässrig. Eigentlich hat Anna überhaupt keine Ahnung von Gartenarbeit, aber immer mehr beginnt der Entschluss zu Reifen sich einen Schrebergarten zu Mieten. Auch für die Jungs wäre das eine gelungene Abwechslung zu den vielen Computerspielen. Anna beginnt sich im Internet zu Informieren und findet auch einen Schrebergartenverein in ihrer Nähe, sie ruft an und hat schon in den nächsten Tagen einen Besichtigungstermin ausgemacht. Vor dem Schrebergarten begegnet sie einem sehr attraktiven Mann und glaubt das sei ihr Termin. Es stellt sich schnell heraus, dieser hübsche Mann ist auch Mieter in dieser Gemeinschaft. Der Verwalter Hr. Kossig ist sofort zu Stelle und zeigt ihr das freie Grundstück. Es liegt sehr sonnig, aber etwas verwildert. Ist wohl schon länger nicht mehr gepflegt worden. Ja, der vorherige Besitzer wurde letztes Jahr krank und konnte sich nicht mehr richtig um alles kümmern. Aber Annas Herz schlug sofort für dieses Fleckchen Garten und sie Mietete dieses Gartengrundstück mit dazugehöriger Laube. Erst einige Tage später bekam sie die Zusage, Papiere und Schlüssel. Als sie die Laube nun auch von innen sehen konnte, blieb ihr fast das Herz stehen. Die Laube war voller Gerümpel, Müll, Verschimmeltem Essensresten und stank gewaltig. Die Nachbarin machte ihr einen Vorschlag, sie könnte Paul der in der Nähe auch einen Schrebergarten hatte, um Hilfe bei der Entrümpelung bitten. Dieser Paul ist zu allen sehr hilfsbereit. Anna machte sich auf dem Weg und dieser Paul war auch noch dieser Schönling von Neulich. Sie konnte ihn gar nicht fragen. Für sie stand fest, da sie von ihrem Exmann betrogen wurde, dass ein schöner Mann nichts mehr für sie ist!! Alle Männer sind gleich. Auch die Jungs taten sich anfangs schwer ohne Strom im Garten zu sein, aber die Nachbarin hatte Kaninchen und sehr oft ihre Enkelinnen bei sich. Und schon war es für die Jungs nicht mehr so fad. Die Mädchen waren richtige Fußballerinnen und das machte bei den Jungs richtig Eindruck! Wie geht es mit Anna und dem Schrebergarten weiter? Kann sie das Grundstück mit der Laube wieder auf Vordermann bringen? Wer hilft ihr dabei? Etwa doch dieser schöne Paul? Gefällt Anna vielleicht Paul? Und warum beansprucht die nächst Nachbarin immer Paul bevor er Anna helfen kann? Ist diese Anwältin etwa Pauls Freundin? Können sich die Jungs mit der Gartenarbeit anfreunden und auch ohne Computerspiele Spaß haben? Meine Meinung: Eine tolle romantische Komödie mit einigen Höhen und Tiefen! Anna will ihren täglichen Trott entfliehen, kann sich aber als Alleinerziehende nicht gerade viel leisten. Ihr Zufluchtsort soll dieser Garten werden. Die Kinder finden auch Gefallen an der Schrebergartengemeinschaft und alles könnte so schön sein, wäre da nicht die Nachbarin und Anwältin die es auch auf Paul abgesehen hat. Die Liebe siegt, braucht aber Zeit und einiges Herzschmerz, aber am Ende ist alles gut! Das Cover mit den tollen warmen Farben spiegeln ein angenehmes Sommergefühl! 5 von 5 Sternen

Perfekte Wohlfühllektüre für den Frühling

Von: Susanne Edelmann Datum: 17. February 2019

Meine Heimatgemeinde liegt seit Wochen unter einer dicken Schneedecke und meine Sehnsucht nach Frühling steigt ins Unermessliche. Da traf es sich gut, dass mir kürzlich völlig unerwartet und unbestellt dieser Roman ins Haus flatterte. Allein schon das schöne Cover weckte Frühlingsgefühle und auch der Inhalt des Buches entpuppte sich als Glücksfall. Die Hauptfigur Anna ist alleinerziehende Mutter zweier Söhne. Die Sommerferien stehen vor der Tür, in ihrem Mietshaus lärmen die Handwerker und Anna macht sich Gedanken, wie sie ihren Jungs ohne viel Geld trotzdem schöne Ferien bieten kann. Da kommt ihr die Idee, einen Schrebergarten zu mieten: Endlich raus in die Natur, an die frische Luft, Obst und Gemüse im eigenen Garten züchten… Anna malt sich das in den schillerndsten Farben aus und tatsächlich gelingt es ihr, innerhalb kürzester Zeit einen Schrebergarten zu ergattern. Die Realität sieht allerdings nicht ganz so rosig aus: Die verwunschene Gartenlaube entpuppt sich bei näherem Hinsehen als vermüllt und renovierungsbedürftig, es gibt weder Strom noch eine Toilette, der Garten ist verwildert und Annas Söhne sind nur mäßig begeistert, sie spielen viel lieber am Computer als in der Natur. Dazu kommen neugierige Nachbarn, ein penibler Vereinsvorsitzender, ein skeptischer Ex-Mann und eine Freundin, die leider keine Zeit zum Helfen hat. Doch Anna gibt nicht auf. Und zum Glück gibt es auch nette Gartennachbarn wie die ältere Lene, die nicht nur ihre Hilfe anbietet und zwei Enkelinnen hat, mit denen sich Annas Söhne anfreunden. Lene vermittelt Anna auch die tatkräftige Unterstützung von Paul, der Anna zunehmend verwirrt, obwohl sie nach der Enttäuschung mit ihrem Ex der Männerwelt eigentlich abgeschworen hat. Eigentlich… denn als mit der schicken Anwältin Sabine eine weitere Gartennachbarin auftaucht, die zudem Besitzansprüche auf Paul anmeldet, muss Anna sich über ihre Gefühle klar werden. Ein Gartenfest wird zu einem peinlichen Erlebnis und Anna vergräbt sich über Wochen und Monate zutiefst verletzt in ihrer Wohnung. Doch dann zieht ein heftiger Sturm auf und plötzlich geht es um mehr als nur um verletzte Gefühle, denn der Sturm droht, all die viele Arbeit, die Anna in ihren Garten gesteckt hat, zunichte zu machen… Dieser Roman ist eine absolute Wohlfühllektüre! Ich habe ihn angefangen und konnte ihn gar nicht mehr weglegen, die Geschichte liest sich leicht und flüssig, ist chronologisch und mit viel Herzblut und Humor erzählt. Beim Lesen stieg meine Sehnsucht nach dem Frühling noch weiter an, ich kann es nun kaum mehr erwarten, bis ich endlich auch wieder im Garten tätig werden kann und die ersten Frühjahrsblüher sich aus der Erde wagen. Ein wunderschönes Buch, das mir wohlige Lesestunden beschert hat. Nähere Infos zur Autorin sowie den link zu einer Leseprobe gibt es auf der Homepage von Ulrike Hartmann.

Eine rundum gelungene, humorvolle Liebesgeschichte im Kleingartenmilieu

Von: jam Datum: 15. February 2019

„Mama, hast du uns sehr vermisst? Oder warum hast du so komische Sachen gemacht. Mama, ich hab das neulich im Internet gesehen. Das ist so ein Ersatzdings, dieses Kaufen. Du musst nichts kaufen. Das ist nicht gut.“ – Seite 76 Anna ist seit drei Jahren geschieden. Mehr schlecht als Recht hält sie sich und ihre zwei Jungs mit ihrem Job als Illustratorin über Wasser, etwas chaotisch und ihrem alten Leben nachtrauernd. Da schwärmt ihre Vermieterin von ihrem tollen Garten, die Friseurin drückt ihr eine Gartenzeitschrift in die Hand –und als auch noch ihr Ex sagt, sie würde sowas ohnehin nicht schaffen, ist für Anna klar: Ein Garten muss her! Ihre Jungs sind erst mal nicht so begeistert von Stromlosigkeit und Campingklo… Und auch die nette Laube und das bisschen Gartenarbeit hat sich Anna anders vorgestellt… Anna ist eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. In der Ich-Perspektive führt sie uns durch ihr neues Projekt, den Traumgarten zum Entspannen. Spontan und unorganisiert lässt sie sich auf das Abenteuer Kleingarten ein. Und hat keine Ahnung, was da alles auf sie zukommt. Und weil Anna manchmal ein Schussel ist, lässt das eine oder andere Malheur nicht lange auf sich warten – und hat mich wunderbar unterhalten! Ich hatte nicht das Gefühl, zu lesen, es fühlte sich vielmehr an, als würde eine gute Freundin mir ihre Geschichte erzählen! Die Seiten gingen wie von selbst weg und ich hätte gerne noch mehr davon gehabt. Auch habe ich mehr als einmal laut losgelacht, zB als die Jungs ihren Vater anrufen und um Rettung anflehen, sie mit dem Gartenwerkzeug ausrückt, um des Nachts Wackersteine zu verbuddeln oder die pingeligen Nachbarn über den Zaun meckern, weil dieser die zulässige Höhe überschreitet. Die Söhne sind genauso, wie Kinder sind, offen, ehrlich und direkt, da muss Anna manchmal ganz schön einstecken. Zum Beispiel, als sie den Jungs vor der besten Freundin Martha die frohe Botschaft vom Traumgarten überbringt und diese schonungslos ihre Abneigung kundtun – genauso, wie Martha prophezeit hat. Dann ist ja auch noch Paul, ein nettes Mitglied der Kleingartensiedlung, der rundherum hilft. Und auf den nicht nur Anna ein Auge geworfen hat und deshalb einen Zickenkrieg, der seinesgleichen sucht, vom Gartenzaun bricht. „Ich musste aus dieser Sache heraus, bevor ich weiter zum Monster mutierte. Männer brachten immer das Schlimmste in mir zum Vorschein. Ich reagierte offenbar irgendwie allergisch.“ – Seite 197 So kleinlich manche Kleingärtner auch sind, wenn Not am Mann ist packen alle mit an. So lernt Anna in der Gemeinschaft viel, übers Geduld, wachsen lassen und über sich hinauswachsen. Zu Beginn der Geschichte merkt man ihr ihre Unversöhnlichkeit und ihr Selbstmitleid an. Es ist schön ihr zuzusehen, wie sie an diesem Ort zur Ruhe kommen, trauern und zu körperlicher und psychischer Stärke zurückkehren kann. Und obwohl ich den Winter liebe kann ich es nach dem Lesen irgendwie kaum erwarten, dass die dicke Schneedecke schmilzt und ich wieder Pflanzen und zupfen kann! Ulrike Hartmann überrascht uns auch mit Menschen, die ganz anders sind, als sie auf den ersten Blick scheinen. Es ist schön, keine eindimensionalen Klischees vorgesetzt zu bekommen, ihre Charaktere können auf der einen Seite pingelig herummäkeln und auf der anderen selbstlos zupacken. Oder herrisch und streng über andere wachen und ihnen dann den entscheidenden Schubs in die richtige Richtung, raus aus dem Selbstmitleid geben! So ist „Liebe geht durch den Garten“ eine rundum gelungene, humorvolle Liebesgeschichte im Kleingartenmilieu!

"Wer Schmetterlinge Lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken." (Carlo Karges)

Von: Dreamworx Datum: 14. February 2019

Die freischaffende Kinderbuchillustratorin Anna ist alleinerziehende Mutter von Max und Anton. Der stressige Alltag wächst ihr langsam über den Kopf. Sie kann sich auf ihre Arbeit kaum konzentrieren, da im Haus lautstark Bauarbeiten stattfinden. Überhaupt wird das Leben in der Stadt überschätzt, deshalb wagt sich Anna aus ihrem Schneckenhaus und legt sich einen Schrebergarten zu. Sie freut sich darauf, dass ihre Söhne endlich einen Ort zum Spielen haben, während sie sich in den Beeten selbst verwirklichen und dabei abschalten kann. Allerdings muss sie erst jede Menge Arbeit in die heruntergekommene und vollgemüllte Gartenfläche und auch in die abrissreife Laube stecken, damit es halbwegs gemütlich wird. Wie gut, dass sie von einem rettenden Engel namens Paul tatkräftige Unterstützung bekommt, der selbst eine Gartenparzelle sein Eigen nennt. Doch ihre Gartennachbarin Sabine mischt sich ständig ein und macht Anna das Leben schwer, denn sie hat gegenüber Paul eigene Ambitionen. Da ist das Chaos vorprogrammiert… Ulrike Hartmann hat mit ihrem Buch „Liebe geht durch den Garten“ ihren Debütroman vorgelegt, der mit viel Einfühlungsvermögen, einer tollen Prise Humor und einer spritzigen Handlung punkten kann. Der Schreibstil ist locker-flockig und gefühlvoll, der Leser kann sofort eintauchen in Annas Welt und erlebt mit ihr die täglichen Strickfallen einer alleinerziehenden selbständigen Frau, darf ihre Gedanken, Träume, Sorgen und Ängste kennenlernen und sich auf ein Abenteuer mit ihr zusammen einlassen. Die Autorin schafft mit lebendig gestalteten Charakteren, alltäglichen Szenen und vor allem tollen Dialogen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen, wobei sie aber auch jede Menge kleiner Fallstricke auslegt und der Handlung zwischendurch einige Wendungen gibt, um immer gleichbleibend fesselnd zu bleiben – alles mit einem Zwinkern in den Augen. Das Buch ist kaum aus der Hand zu legen, so sehr ist der Leser selbst mit all den Hürden beschäftigt, die solch ein Garten mit sich bringt, aber auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Miteinander in einer Schrebergartenkolonie sind eine Herausforderung für sich, die einem manchmal die Lachtränen in die Augen treibt. Die Charaktere sind mitten aus dem Leben gegriffen und wirken sehr menschlich sowie authentisch, was es dem Leser leicht macht, einige von ihnen sofort ins Herz zu schließen, während man bei dem einen oder anderen auch schon mal mit den Augen rollt! Anna ist ein Muttertier, aber auch eine verkannte Gärtnerin. Sie besitzt Humor, ein offenes Wesen und ist sich für nichts zu schade, was ab und an zu einigen kleine Katastrophen führt. Doch sie hat das Herz am rechten Fleck und kann in ihrem Chaos noch über sich selbst lachen, was sie doppelt sympathisch macht. Ganz anders dagegen Sabine Rodenberg, die immer alles besser weiß, selbstgefällig und arrogant rüberkommt, dabei ist sie innerlich neidisch und gönnt gerade Anna nicht das Weiße unter dem Fingernagel. Max und Anton sind zwei kleine Hallodris, die viel von ihrer Mutter haben und gerade deshalb so herzerfrischend sind. Paul ist ein attraktiver Mann, der sich mit seiner Hilfsbereitschaft und seiner freundlichen Art schnell in Annas Herz schleicht. Die Randprotagonisten sind ebenfalls sehr gut getroffen und machen die gesamte Geschichte zu einem einzigen Vergnügen. „Liebe geht durch den Garten“ ist ein wunderbares und überzeugendes Debüt, das das Herz im Sturm erobert und Lust auf Blumenduft und Gartenromantik weckt. Absolute Leseempfehlung für einen Pageturner der herzlichen Art!

Ab ins Beet!

Von: Kristall86 Datum: 13. February 2019

Für die Städterin Anna gibt es nichts besseres als im Dreck zu wühlen, Gemüse zu ernten und den Blumen beim wachsen zu zugucken. Kurzum pachtet sie einen kleinen Schrebergarten. Ihr Gärtnerherz schlägt höher! Doch sie ahnt nur spärlich was für Arbeit auf sie zukommt. Die Laube muss dringend renoviert und repariert werden. Und da ist dann noch dieser kleinkarierte Vereinsvorsitzende....Aber ihr hübscher Parzellen-Nachbar Paul ist in vielen Dingen die Rettung. Was wohl ihr beiden Söhne dazu sagen? Aber Paul wird auch gern mal von Sabine eingespannt - der Zickenkrieg um Paul und Blumen ist also vorprogrammiert! Bei Ulrike Hartmann merkt man ab der ersten Zeile ihres Debüt-Romans „Liebe geht durch den Garten“ an, dass sie den Garten liebt! Und genau diese Liebe packt sie in ihre Protagonistin Anna. Sie ist ihr so gut gelungen, genau wie Paul oder die Kinder oder auch Sabine Rodenberg...Hier zeigt Hartmann, dass sie sehr gut Menschen beobachten kann und ihre Launen perfekt zu Papier bringen kann. Ihr Schreibstil ist sehr offenherzig, klar, rund und einfach nur humorvoll. Ulrike Hartmann legt so viel Witz und Humor in die Geschichte, das mir oft die Tränen vor lachen in den Augen standen. Die Autorin weiß sehr genau, wie sie den Nerv der Leser treffen muss, um nicht langweilig zu wirken. Dieser Roman hier, ist sehr kurzweilig geschrieben. Ich hatte ihn an einem Abend durch und das zeigt einfach, das man bei diesem Buch, mit diesen liebevollen Protagonisten, einfach nicht aufhören kann. Dieses Buch aus der Hand zu legen, bedeutet schon sehr viel Disziplin. Vielleicht legt man es aus der Hand, weil man die Blumen im Garten gießen muss, oder eine Runde Unkraut jäten muss, aber für mehr bitte nicht. Anna macht ein bisschen süchtig! Es gab für mich selten Debüts die mich so angesprochen haben wie dieses! Ich bin sehr begeistert und Ulrike Hartmann wird mit ihrem Stil eine treue Leserschaft um sich scharren, da bin ich mir sicher. Mich hat sie jedenfalls überzeugt. Dieses Buch erhält eine klare Leseempfehlung! Ich danke K.D. für das Rezensionsexemplar!

Ein Romandebüt voller Liebe - zaubert Sonne ins Herz

Von: katikatharinenhof Datum: 12. February 2019

Anna stellt sich das Leben mit einem eigenen Garten einfach nur traumhaft schön vor - idyllische Ruhe, viele bunte Blumen, die ihr Herz erfreuen und für ihre Kinder Max und Anton endlich ein Platz zum Toben und Spielen. Kurzum, ein Schrebergarten muss her. Gesagt, getan. Doch das Kleinod in der Kleingartengartensiedlung gleicht eher einer Müllhalde, denn einem traumhaften Rückzugort und so muss Anna die Ärmel hochkrempeln. Hilfe bekommt sie von Gartenbesitzer Paul, der nicht nur zupacken kann, sondern auch noch gut aussieht. Es könnte alles so schön sein, wenn da nicht Sabine wäre, die Anna ständig und überall dazwischen funkt... In welchem Garten hat sich Ulrike Hartmann bislang versteckt ? Diese Frage stelle ich mir die ganze Zeit, während ich ihr Romandebüt regelrecht verschlinge. Dieses Buch ist so voller Gefühl und Herzenswärme, dass mir direkt das Herz aufgeht. Jede einzelne Seite ist voller Hingabe geschrieben und lässt kleine Sonnenstrahlen in mein Herz. Egal, ob es sich hier um die Schlüsselfigur Anna und ihre beiden knuffigen Söhne handelt, oder den charmanten Paul, der mein Herz ebenfalls im Sturm erobert hat, die schrullige Hausbesitzerin oder Oberzicke Sabine - alle Figuren sind einfach nur toll getroffen und mit dem Blick für ihre Charakterzüge skizziert, sodass sie zum Leben erwachen und ich mich sofort pudelwohl in dieser Geschichte fühle. Die Mutter-Söhne-Beziehung strahlt so viel Mutterliebe aus, dass mir fast das Herz übergeht. Der Kindermund sorgt für wirklich brüllend komisch Szenen und auch Anna ist sich nicht zu schade, in diverse Fettnäpfchen zu treten und dann auch noch über sich selbst zu lachen. Das Leben und Werkeln in der Kleingartensiedlung ist so anschaulich dargestellt, sodass ich meine, immer wieder einen Blick über den Nachbarszaun zu erhaschen und dort die Gespräche mehr oder weniger heimlich mitzuhören und so Zeuge der teilweise sehr skurrilen Szenen zu sein . Ulrike Hartmann lässt an genau den richtigen Stellen Romantik aufblühen, streut kleine Reibereien wie fiese kleine Disteln mit ein und präsentiert am Schluss einen bunten Blumenstrauß an tollen Szenen und Erlebnissen, die auch mit ein bisschen Spannung versehen sind. Für mich ein absolut gelungenes Debüt voller Liebe zum Detail, zur Gartenarbeit und vielen bunten Blumen. Dieses Buch zaubert Sonne ins Herz und macht Lust auf viele neue Geschichten aus der Feder der Autorin.

Amüsant: Liebe geht durch den Garten

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 10. February 2019

Eigentlich wollte ich diesen Titel gestern Abend im Bett nur anlesen. Mittendrin wurde ich schläfrig und klappte das magnetische Lesezeichen auf Seite 169 zusammen. Weiter gings heute Nachmittag, zwei weitere Stunden Vergnügen mit Paul, Ödül, Max, Anton, Anna und den restlichen Figuren. Leute, die man überall finden kann: verschmitzte, hilfsbereite, nette, ruhige, jähzornige, vergessliche und chaotische. Ulrike Hartmann beschreibt die Geschichte ihrer alleinerziehenden Hauptperson Anna in einem wunderbar geschilderten Mikrokosmos: dem einer Kleingartenanlagen und etwas abgezweigt auch in ihrer Wohnung samt Vermieterin im Haus. Ich konnte mir alle(s) bildlich vorstellen und dazu die Lokalitätenm am Sprachwitz, am spritzigen Stil der Verfasserin und ja, Höhepunkte gibts auch. Und Liebe, die kommt in besonderem Maß und ganz anders als üblich vor. Schmöker und Vergnügen in einem!

Für alle Gartenfreunde!

Von: Tamara Öfner Datum: 08. February 2019

[Werbung] Heute stelle ich das Buch „Liebe geht durch den Garten“ vom Diana Verlag vor. Infos zum Buch Autor/in: Ulrike Hartmann Verlag: Diana Verlag Preis: 9,99€ Taschenbuch Seitenanzahl: 320 ISBN: 978-3-453-35991-8 Erscheinungsdatum: 11. Februar 2019 Inhaltsangabe Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt! Meine Meinung Eine romantische und zugleich lustige Geschichte, welche die Natur und die Liebe miteinander verbindet. Das Cover ist schön bunt mit Blumen gestaltet und passt somit gut zum Thema des Buches. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Das Buch lässt sich dadurch leicht lesen und somit hat man Freude am Lesen. In der Geschichte findet man alltägliche Probleme wie Liebeskummer und alltägliche Kämpfe wieder. Ein tolles Buch! Insgesamt gebe ich dem Buch 5 von 5 Sterne und bedanke mich beim Diana Verlag ganz herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Liebe geht durch den Garten

Von: Mama Kunterbunt Datum: 02. February 2019

Liebe geht durch den Garten Ein Roman von Ulrike Hartmann erschienen im Diana Verlag. „Liebe geht durch den Garten“ ist romantisch und humorvoll, jeder der selber einen Garten oder ein Stücken Grünland besitzt weiß, wie entschleunigend die Arbeit und Zeit im Schrebergarten ist. - aber Sie behandeln darin auch tiefgründige Themen wie Mutterschaft, Selbstfindung, Partnersuche und Entschleunigung – das Motto: Raus aus dem stressigen Büroalltag – rein in die Natur wird hier mit viel Witz, Charme und Spannung in diesem Liebesroman verpackt sind. Herzlichen Dank an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar! #MamaKunterbunt #kunterbuntes #kuntebuntesBücherregal, #lebenmitkindern