Brigitte Guggisberg

Die Weinbergfrauen

Die Weinbergfrauen Blick ins Buch

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Buch

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Marlene hat ihre Ersparnisse an einen Betrüger verloren und ihren Ehemann an eine andere Frau. Mit knapp fünfzig scheint ihr ganzes Leben in Trümmern zu liegen.

Sandrine wird bald vierzig. Jahrelang hat sie sich für ihren Job abgerackert, ohne die ersehnte Beförderung zu erhalten. Stattdessen steht nun alles, was sie erreicht hat, auf dem Spiel.

Valentina ist dreißig und verzweifelt an der Liebe. Ihr Herz gehört einem verheirateten Mann, doch der kann sich einfach nicht für sie entscheiden.

Auf einem Weingut im Süden von Deutschland begegnen sich die drei Frauen. Jede einzelne von ihnen braucht dringend eine zweite Chance. Doch die braucht der Winzer Hermann auch. Sein Gut steht kurz vor dem Konkurs. Wenn sie das Weingut retten wollen, müssen sich die drei unterschiedlichen Frauen zusammenraufen.

Gemeinschaft und Zusammenhalt

Von: Diebecca Datum: 13. July 2020

In dem Buch Die Weinbergfrauen von Brigitte Guggisberg geht es um Marlene, die ihre Ersparnisse an einen Betrüger verloren hat und ihr Ehemann eine andere Frau hat. Sandrine hat sich jahrelang abgerackert, ohne eine Beförderung zu bekommen. Valentina ist in einen verheirateten Mann verliebt, der sich aber nicht für sie entscheiden kann. Beim Titel habe ich mich gleich nach der Bedeutung gefragt, das Cover hat tolle Farben. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Wie der Titel schon ankündigt, ist das Thema Weingut und Weinberg ein großes. Man lernt die Arbeit im Weinberg etwas kennen. Der Job der Frauen wird jeweils thematisiert. Auch die Beziehung und die Liebe spielen eine Rolle. Jedoch spielt die Liebe nicht die Hauptrolle. Freundschaft, Zusammenhalt und Gemeinschaft sind sehr wichtige Themen. Die drei Frauen haben anfangs nicht wirklich etwas miteinander zu tun und landen schließlich, alle aus einem anderen Grund, auf dem Weingut. Dazu kommt der etwas verschrobene Winzer, mit dem jede so ihre Probleme hat.  Eine tolle Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

Vergnügen und Spannung mit den Weinbergfrauen

Von: Béatrice Bowald Datum: 03. May 2020

Wieder bietet die Autorin Brigitte Guggisberg mit ihrem neuen Roman „Die Weinbergfrauen“ eine unterhaltende Lektüre, die es in sich hat. Geschickt verbindet sie die Lebenswege dreier Frauen, eine dreissig, die zweite vierzig und die dritte fünfzig Jahre alt. Alle drei beschäftigt auf je eigene Weise die Frage, was sie vom Leben wollen und auch erwarten können. Dabei spielen Männer eine nicht unwesentliche Rolle. Nicht immer eine rühmliche. Die Palette reicht von Betrug in finanziellen Angelegenheiten bis zum Betrug an der eigenen Frau und sabotierendem Verhalten in geschäftlichen Angelegenheiten. Die richtige Ingredienz für eine dramatische Rettungsaktion eines Weinbergs. Ob es die drei Frauen, die unfreiwillig zu einer Schicksalsgemeinschaft werden, schaffen werden? Lassen Sie sich überraschen. Nehmen Sie eine feine Flasche Markgräflerwein zur Hand und tauchen Sie mit „Die Weinbergfrauen“ in die spannend erzählten Irrungen und Wirrungen dreier Lebenswege ein, die sich in einem überschuldeten Weinberg kreuzen.

Die Freude am Leben

Von: My.book pages Datum: 25. April 2020

Marlene, Sandrine und Valentina sind am Tiefpunkt ihres Lebens. Sie sind zwar alle unterschiedlich aber ihr restliches Leben hängt von einem Mann ab. Es heißt also alles oder nichts. Marleen hat ihre fünfziger erreicht ihre Ehe scheint zu ende zu gehen. Sandrine wartet schon ewig auf ihre Beförderung also kriegt sie einen Auftrag der alles  entscheidet. Sie muss zum Weingut ihres Chefs der zur hälfe seinem Bruder gehört. Also muss sie ihm davon überzeugen das Weingut zu verkaufen. Valentinas große Liebe ist verheiratet und kann sich nicht für die entscheiden.  Der Erzählstil war leider unangenehm zu Lesen und hat einem auch kein Einblick in die Gedankenwelt der Protagonisten gegeben, weshalb die Bewegründe mancher seltsam oder Begründungslos schien. Die meiste zeit war es auch etwas unübersichtlich über wenn es nun von den drei Frauen geht. Ein Tag endete auf einmal und schon ging es bei einen der anderen Frauen los.  Die Handlung war schon interessant zu verfolgen. Wie unsere Protagonisten sich nach und nach an dem Weingut versammelt haben und die Freude am Leben gefunden haben. Wehrend sie auch anderen Menschen und anderen Situationen begegnet sind. Die Charakter waren alle unterschiedlich und wirklich gut beschrieben. Sandrine hab ich sofort ins herz geschlossen und ich konnte sich auch gut verstehen. Anders als Valentina die mir gewaltig auf die nerven ging. Und Marlene war eben Marlene. Stur und Selbstsicher. Das Cover ist schön gestaltet und passt sehr gut zum Cover. Auf dem Cover ist das Weingut zu sehen dort spielt die Geschichte die meiste zeit.

Wohlfühlen in den Weinbergen

Von: Tiaras Bücherzimmer Datum: 23. April 2020

Die Autorin entführt uns auf ein Weingut im Süden Deutschlands, wo wir auf Marlene, Sandrina und Valentina treffen, die arg vom Leben gebeutelt wurden. Marlene ist fast 50 und ihr Mann Roland ein notorischer Fremdgänger, Sandrina knapp 40 rackert sich seit eh und je für ihren Job ab und hofft auf eine Beförderung und Valentina ist unsterblich in einen verheirateten Mann verliebt, der sie natürlich nur hinhält. Irgendwie treffen sich die drei auf Hermanns Weingut, dem Schwager von Marlene, welches auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Als Hermann dann auch noch der Bankkredit gekündigt wird, beschließen sie, das Weingut gemeinsam zu retten. Ich habe von Brigitte Guggisberg bereits "Willkommen in der Provence" mit großer Begeisterung gelesen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn mit "Die Weinbergfrauen" ist der Autorin wieder eine absolute Wohlfühlgeschichte gelungen. Sehr anschaulich beschreibt sie das Weingut und ich hatte beim Lesen direkt Gelüste auf ein gutes Glas Wein. Zudem habe ich auch einiges über den Weinanbau und die damit verbundenen Schwierigkeiten lernen können. Auch die Charaktere konnten mich begeistern, sie sind sehr authentisch und ich konnte deren Probleme absolut nachvollziehen. Es war sehr schön zu lesen, wie die drei, die ja anfänglich eigentlich Konkurrentinnen waren sich nach und nach zusammenraufen und jede ihre Ideen zur Rettung des Weingutes beiträgt. Auch die Liebe kommt natürlich nicht zu kurz und hat mir manches Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich möchte die Geschichte, die mir sehr schöne Lesestunden beschehrt hat gerne weiterempfehlen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ein großes Dankeschön an den Diana Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. ,Die Autorin entführt uns auf ein Weingut im Süden Deutschlands, wo wir auf Marlene, Sandrina und Valentina treffen, die arg vom Leben gebeutelt wurden. Marlene ist fast 50 und ihr Mann Roland ein notorischer Fremdgänger, Sandrina knapp 40 rackert sich seit eh und je für ihren Job ab und hofft auf eine Beförderung und Valentina ist unsterblich in einen verheirateten Mann verliebt, der sie natürlich nur hinhält. Irgendwie treffen sich die drei auf Hermanns Weingut, dem Schwager von Marlene, welches auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Als Hermann dann auch noch der Bankkredit gekündigt wird, beschließen sie, das Weingut gemeinsam zu retten. Ich habe von Brigitte Guggisberg bereits "Willkommen in der Provence" mit großer Begeisterung gelesen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn mit "Die Weinbergfrauen" ist der Autorin wieder eine absolute Wohlfühlgeschichte gelungen. Sehr anschaulich beschreibt sie das Weingut und ich hatte beim Lesen direkt Gelüste auf ein gutes Glas Wein. Zudem habe ich auch einiges über den Weinanbau und die damit verbundenen Schwierigkeiten lernen können. Auch die Charaktere konnten mich begeistern, sie sind sehr authentisch und ich konnte deren Probleme absolut nachvollziehen. Es war sehr schön zu lesen, wie die drei, die ja anfänglich eigentlich Konkurrentinnen waren sich nach und nach zusammenraufen und jede ihre Ideen zur Rettung des Weingutes beiträgt. Auch die Liebe kommt natürlich nicht zu kurz und hat mir manches Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich möchte die Geschichte, die mir sehr schöne Lesestunden beschehrt hat gerne weiterempfehlen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ein großes Dankeschön an den Diana Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Rezension zu "Die Weinbergfrauen"

Von: Büchereule Datum: 15. April 2020

Dieses Cover hat einen leichten Herbst-Touch welcher mich direkt angesprochen hat. Auch der Klappentext klingt sehr gut. In diesem Buch geht es um drei sehr unterschiedliche Frauen die sich vorab noch nie Begegnet sind. Sie treffen zum ersten Mal auf einem Weingut auf einander. Alle drei haben eine zweite Chance dringend verdient, doch nicht nur sie wollen neu durchstarten. Auch der Besitzer des Weinguts muss sich um orientieren, denn sein Gut steht vor dem Konkurs. Jetzt liegt es an den drei Frauen, den den Hof retten könnten wenn sie sich nur zusammen raufen würden.. Ob sie das hinbekommen? Die Charaktere waren sehr unterschiedlich, trotzdem habe ich alle auf Anhieb gemocht. Jede von Ihnen ist eben einzigartig, so wie sie ist. Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle und es ist Teils auch amüsant geschrieben. Der Schreibstil an sich war leicht verständlich und flüssig geschrieben. Man konnte das Buch gut hintereinander weg lesen. Dieses Buch lässt einen in eine andere kleine Welt abtauchen, die Problem los und leicht erscheint, doch die Bewohner haben auch so ihr Päckchen zu tragen und müssen genau so wie alle anderen ihre Probleme meistern. Trotz allem hat einen die wunderschön beschriebene Umgebung gefesselt und man dachte beim Lesen man wäre selbst dort. Wirklich große Klasse! Leider habe ich noch kein Vergleich, da dies mein erstes Buch der Autorin ist. Dennoch habe ich auch über die Anderen Bücher von Brigitte Guggisberg viel gutes gehört und werde davon sicher auch noch welche lesen!

Drei Frauen auf dem Weingut Bruckner

Von: Leseratte Austria Datum: 14. April 2020

„Die Weinbergfrauen“ ein Roman von Brigitte Guggisberg im Diana Verlag erschienen. Mit 351 Seiten. In dieser Geschichte geht es um drei unterschiedliche Frauen die aber eines gemeinsam haben und zwar das Weingut Bruckner. Marlene ist die Frau von Roland Bruckner. Sie haben vor einigen Jahren eine sehr Erfolgreiche Unternehmensberatungs Agentur gegründet. Seit einigen Jahren hat sich Marlene zurückgezogen, aus den Geschäften und verbringt seither die Zeit als wohlhabende Ehefrau. Jetzt mit knapp 50 wird sie von einem Betrüger um ihr Geld gebracht. Sie weiß sich keinen Ausweg und fährt kurzerhand aufs Weingut zu ihrem Schwager. Ein Teil davon gehört nämlich ihr und bei einem Möglichen Verkauf hätte sie wieder Geld. Sandrine arbeitet schon jahrelang für die Unternehmensberatungs Firma von Roland und wird bald 40 Jahre alt. Sie schließt große Geschäfte positiv ab, aber zur Partnerin wurde sie noch immer nicht ernannt. Stattdessen soll sie den Verkauf des Weingut Bruckner auf die Sprünge helfen. Nur will Rolands Bruder Hermann auf gar keinen Fall verkaufen. Obwohl schon sehr hohe Schulden sich angehäuft haben. Sie verbringt Zeit auf dem Weingut. Vorerst soll Hermann nur einen Plan zur Umwidmung in Bauland unterschreiben. Denn wenn die Weinberge als Bauland gelten, bekämen alle viel mehr Geld als jetzt. Valentina ist fast 30 Jahre alt und arbeitet in einem Blumengeschäft. Sie beliefert auch die Unternehmensberatung Bruckner. Auch hat sie mit Roland Bruckner eine Affäre die geheim ist. Valentina ist sehr verliebt, aber Roland hat wenig Zeit für sie und deshalb kommt es auch mal zum Streit. Valentina verliert dadurch sogar ihren Job und flieht ausf Land wo sie Roland im Weingut Bruckner vermutet. Leider war er nicht da. Er schreibt ihr, er sei im Ausland auf Geschäftsreise unterwegs. Hermann braucht Hilfe am Hof und deshalb stellt er Valentina ein. Er weiß nicht, dass sie die Geliebte von Roland ist. So nun sind alle drei Frauen auf dem Weingut. Wie geht das weiter? Werden die anderen erfahren, dass Valentina die geliebte von Roland ist? Kann Marlene ihr Geld wieder beschaffen bevor es Roland erfährt? Gelingt es Sandrine die Unterschrift von Hermann zu bekommen? Meine Meinung: Eine wunderbare Geschichte die die unterschiedlichen Frauen nach anfänglichen Schwierigkeiten auf dem Weingut vereint. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Auch Überraschungen gehören dazu, egal ob positiv oder negativ. Vor allem zeigen die drei, dass es nie zu spät ist eine Beziehung einzugehen, in der man wieder glücklich werden kann. Jeder auf seine eigene Weise natürlich. Das fabelhafte Cover lädt in die Weinberge ein, mit schier endlosem Horizont. 5 von 5 Sternen

Drei starke Frauen wachsen über sich hinaus

Von: Katy15986 Datum: 07. April 2020

Marlene ist fast fünfzig und Gattin des Unternehmers Roland Bruckner. Nachdem sie ihrem Mann geholfen hat seine Firma erfolgreich aufzubauen ist sie vor ein paar Jahren aus der Geschäftswelt ausgestiegen. Seitdem langweilt sie sich die meiste Zeit nur noch und ist somit das perfekte Opfer für einen Finanzbetrüger. Doch auch ihr Mann hat ein Geheimnis - er hat ein Verhältnis mit Valentina, die Blumen in seine Firma liefert. Ihr ist er aber auch schon überdrüssig. Kurzerhand belügt er sie bezüglich seines Aufenthaltsortes, anstatt mit offenen Karten zu spielen. Sandrine arbeitet seit 15 Jahren für Roland und hofft seit Jahren auf eine Beförderung. Wie der Zufall es will, treffen sich alle auf dem Weingut von Rolands Bruder Hermann und freunden sich nach und nach an. Doch zuerst gilt es das Weingut vor dem Ruin zu bewahren. Wer beim Anblick des Covers an die Toskana denkt, der irrt sich gewaltig. Der Roman spielt im Südwesten Deutschlands. Brigitte Guggisberg hat hier mit viel Witz und Charme einen zauberhaft unterhaltsamen Roman geschrieben. Man ist sofort mitten im Geschehen und fiebert mit den drei Frauen regelrecht mit. Ich empfehle das Buch an einem sonnigen Wochenende oder im Urlaub zu lesen.

Die Weinbergfrauen

Von: L. Bürgin Datum: 06. April 2020

Beste Unterhaltungslektüre, spannend und humorvoll geschrieben, wie man es sich von Brigitte Guggisberg ja bereits bestens gewöhnt ist, m.E. ist es sogar das beste Buch bisher von dieser Autorin. Der Roman eignet sich sowohl als Ferienlektüre hervorragend als auch zur abendlichen Entspannungslektüre. Man wird sofort hineingezogen in die Geschichte der drei Hauptfiguren Sandrine, Marlene und Valentina, drei Frauen aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen, welche das Schicksal im schönen Markgräflerland zusammengeführt hat.

Charmant mit Botschaft

Von: Leseratte Datum: 05. April 2020

Brigitte Guggisberg steigert sich mit jedem Buch von Neuem. Toll geschrieben, mit feinem Humor und einer Botschaft. Ich freue mich schon auf ihr nächstes Werk!

Turbulente Monate zwischen Reben und Keller

Von: Marlen Blume Datum: 12. March 2020

Marlene Bruckner ist fünfzig und genießt ihr privilegiertes Le-ben in einer Hamburger Villa mit Blick auf die Elbe. Ihrem Mann Roland gehört eine Beratungsfirma, mit der er ein kleines Vermögen gemacht hat. Seit Marlene selbst dort nicht mehr mitarbeitet, fühlt sie sich ausgegrenzt und auch der Kreis aus gutbetuchten Freundinnen ist nur ein Trostpflaster. Als sie diesen Freundinnen Investments bei einem „Finanzgenie“ empfiehlt und dieser sich als Betrüger entpuppt, steht Marlene vor dem Ruin. Doch nicht nur finanziell holpert es. Ihr Mann Roland ist nicht gerade der Typ fürsorglicher Ehemann. Er ist eher der Typ für-sorglicher Geliebter einer anderen (jüngeren!) Frau. Valentina ist gerade 30 und liefert Blumen in Rolands Firma. Sie ist die neueste Eroberung des Geschäftsmannes – bis er auch sie gegen eine andere austauscht. Und dann ist da noch Sandrine, die 40jährige Vorzeige-Businessfrau und bestes Pferd im Stall bei Bruckner & Partner. Nur leider gibt es in dieser Firma das Wort Partner nur in männlicher Form – sie selbst kämpft seit Jahren darum und wird vom Chef immer wieder übergangen. Durch turbulente Wirrungen landen am Ende alle drei Frauen auf dem Weingut von Rolands Bruder Hermann, der den Betrieb mehr schlecht als recht alleine aufrecht erhält. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stürzen sich die Frauen in die Aufgabe, Hermanns Gut zu retten und lernen dabei viel über ihre Mitstreiterinnen – aber auch über sich selbst. Dieser Roman eignet sich hervorragend als abendliche Ent-spannungslektüre – sinnigerweise am besten begleitet von ei-nem Glas leckerem Wein aus dem Markgräflerland. Dieser Zipfel im äußersten Südwesten Deutschlands ist das Setting dieses turbulenten und Buches, das nicht belehren will, sondern ein-fach nur unterhalten. Man könnte sich die Handlung sehr gut als Sonntagabendfilm im ZDF vorstellen (ohne das negativ zu meinen, denn viele Leute möchten sich ja gern einfach in eine schöne Gegend entführen lassen und noch ein wenig „abschal-ten“). Mit Sandrine, Marlene und Valentina hat die Autorin Frauen in verschiedenen Altersgruppen zu Hauptfiguren gemacht und damit gleich mehrere Zielgruppen angepeilt. Das funktioniert auch recht gut, obwohl mir gerade Valentina, die jüngste der drei, stellenweise doch recht naiv erschien. Dafür fand ich Marlenes Wandlung von der Society Lady zur Landfrau nachvollziehbar. Sandrine hingegen erschien mir in ihrem Karrierestreben manchmal ein wenig eindimensional. Insgesamt aber gaben die Damen vom Weinberg ein tatkräftiges Trio ab, dessen Weg ich gerne verfolgt habe. Leider habe ich auf nicht alle Fragen, die ich mir im Laufe des Buches gestellt habe, eine umfassende Antwort erhalten. So wird eine maßgebende Frage erst auf der letzten Seite geklärt – das dann aber so schnell, dass es mich ein klein wenig enttäuscht hat. Letztlich muss man sich vor Augen halten: dieses Buch erhebt keinen Anspruch darauf, existentielle Fragen zu stellen oder zu beantworten – es soll unterhalten und das tut es sehr gut. Es ist ein turbulenter Ausflug ins Markgräflerland, der mir ent-spannte Lesestunden beschert hat.