Lily Graham

Die Insel der Leuchttürme

Die Insel der Leuchttürme Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50 [CH]

oder hier kaufen:

Ein altes Haus im warmen, mediterranen Licht auf einer balearischen Insel. Ein Ort, von der Zeit vergessen, der von lange vergangenen Sommern, sonnengeküssten Erinnerungen und einem schrecklichen Verrat erzählt …

Ihr verstorbener Mann James hinterlässt Charlotte ein unerwartetes Geschenk auf Formentera: das wunderschöne alte Haus mit dem klingenden Namen Marisal, das einst ihrer Großmutter gehörte. Als Charlotte dorthin reist, kommt sie der verborgenen Geschichte ihrer Familie, die eng mit dem dunklen Geheimnis der Insel verwoben ist, auf die Spur. Und sie erfährt von einer verhängnisvollen Liebe, die viele Leben in Gefahr brachte und von zwei Schwestern, die ein tragischer Verlust entzweite …

Große Familiengeheimnisse

Von: Woods Buchtipps Datum: 18. May 2020

Cover: Das Cover ist sehr hübsch, bunt und spricht mich sehr an. Charaktere: Eigentlich gibt es 3 Hauptcharaktere, da die Erzählung in 2 Zeiten spielt. Charlotte finde ich etwas blass. Man lernt sie nicht wirklich kennen, obwohl sie ja die Hauptperson sein soll laut Klappentext. Im 18. Jahrhundert sind zwei sehr unterschiedliche Schwestern die Hauptpersonen. An ihnen ist man fast näher dran, als an Charlotte. Fazit: Ein Buch über die Bewältigung von Trauer und über das Geheimnis einer Familie. Der Schreibstil ist gut zu lesen, aber irgendwie wurde ich mit der Protagonistin in der Jetzt-Zeit nicht so ganz warm. Die Geschichte im 18. Jahrhundert dagegen fand ich sehr spannend.

Familie und Vergangenheit

Von: Diebecca Datum: 02. May 2020

In dem Buch Die Insel der Leuchttürme von Lily Graham geht es um Charlotte, die von ihrem verstorbenen Man ein altes Haus auf Formentera geschenkt bekommt. Sie findet heraus, dass die Vergangenheit ihrer Familie mit dem dunklen Geheimnis der Insel verwoben ist. Eine verhängnisvolle Liebe und zwei Schwestern, die ein tragischer Verlust entzweite. Ihre eigenen Wunden beginnen auf Formentera langsam zu heilen. Das Cover hat tolle Farben, es kommt Urlaubsfeeling auf. Beim Titel habe ich mich gefragt, was wohl dahinter steckt. Das Buch ist flüssig zu lesen. Es wird abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt. Die Geschichte erzählt von einer Insel im Meer, wie sie beschrieben ist, kommt wirklich Urlaubsfeeling auf.  Doch das Hauptthema ist die Familie mit ihrer Vergangenheit. Und diese Vergangenheit reicht bis ins frühe 18. Jahrhundert. Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle. Diese Vergangenheit ist etwas Besonderes und sie ist ein Geheimnis. Nicht einmal die ganze Familie weiß davon. Das Geheimnis wurde überliefert, aber nur an Teile der Familie. Da Charlotte ihren Mann verloren hat, ist hier auch die Trauer wichtig. Eine Geschichte, ganz anders, als ich sie erwartet habe. Eine Geschichte über Familie, die Vergangenheit und die Liebe.

Traurig, aber wunderschön zu lesen

Von: Tiaras Bücherzimmer Datum: 18. April 2020

Charlotte ist am Boden zerstört, als ihr Mann James an Krebs verstirbt. Doch er hinterläßt ihr eine Nachricht mit nur einem Satz: "Ich habe dir ein Haus gekauft. Sei nicht böse". Als ihre Tochter ihr Studium wieder aufnimmt, beschließt Charlotte nach Formentera zu reisen und sich das Anwesen anzuschauen. Sie verliebt sich sofort in das wunderschöne alte Haus mit dem Namen "Marisal", indem zuletzt ihre Großmutter Alba gewohnt hat. Und nochmal erhält Charlotte eine Nachricht von James, in der er ihr erklärt, dass die Schwester ihrer verstorbenen Großmutter noch auf der Insel lebt. Charlotte, die nichtmal wußte, dass ihre Oma noch eine Schwester hatte, macht sich auf den Weg zu Maria und erfährt die tragische Geschichte zweier Schwestern, die sich nach einem Streit entzweit haben. Anhand des schönen verträumten Covers denkt man eher an eine leichte Sommergeschichte, doch hier erwartet uns etwas viel tiefgründigeres. Wir haben zwei Handlungsstränge. In der Gegenwart begleiten wir Charlotte, wie sie auf der Insel wieder zu sich findet und so den Tod ihres geliebten Mannes verarbeitet. Durch Maria erfährt sie unglaubliches über ihre Familie. Die Vergangenheit (1718) erzählt uns von den beiden Schwestern Cesca und Esperanza, die unterschiedlicher nicht sein können. Ihre Geschichte ging mir besonders unter die Haut und hat mich zu Tränen gerührt. Durch den anschaulichen Schreibstil der Autorin habe ich mich von Anfang an ebenfalls in die tolle Landschaft Formenteras und das Anwesen verliebt. Ich hörte das Meer rauschen, konnte die Wärme spüren, sah die Farbenpracht der Blumen vor mir und spürte den Duft in der Nase. Man erahnt zwar, auf was die Geschichte hinausläuft, aber trotzdem hatte ich am Schluß Gänsehaut. Obwohl die Geschichte hauptsächlich traurig ist, konnte sie mich sehr gut unterhalten und ich hätte noch ewig weiterlesen können. Für dieses rundum gelungene Werk vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und hoffe, bald neues von der Autorin lesen zu können. Ein großes Dankeschön an den Diana Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Familiengeheimnis auf einer wunderbaren Insel

Von: Kathrin-Marie Datum: 17. April 2020

Vor kurzem erreichte mich der Formentera-Roman „Die Insel der Leuchttürme“ von Autorin Lily Graham. Genau das richtige, um in so schweren Zeiten einfach mal abzuschalten. Heute folgt meine Rezension. Charlotte hat gerade ihren Mann verloren. Er hat ihr etwas hinterlassen: ein altes Haus auf der wundervollen Insel Formentara mit dem Namen „Marisal“. Die Witwe reist dorthin und steht plötzlich vor der Geschichte ihrer familie. Marisal hält einige Überraschungen und Neuigkeiten für sie bereit. Es geht um eine folgenschwere Liebe, welche einst viele Leben aufs Spiel setzte und um zwei Schwestern, die ein schweres Los hatten. Charlotte taucht ein in ihre Spurensuche und sorgt dafür, dass ihre eigenen Wunden langsam zu heilen beginnen. Dank Marisal und Formentera. Das Buch beinhaltet zwei Erzählstränge. Charlotte erzählt uns ihre Geschichte in der Gegenwart und wir tauchen ein in ihre Welt aus Trauer, Spurensuche und Hoffnung. Die andere Erzählweise geht von den beiden erwähnten Schwestern aus, Cesca und Esperanza. Wir werden dank ihnen in die Vergangenheit des 18. Jahrhunderts auf Formentar enfphrt. Das funktioniert ganz gut. Nach und nach wird ein interessantes Familiengeheimnis ans Tageslicht befürdert, welche mit der Vetreibung von Juden in Spanien zu tun hat und ihrer Flucht auf die wunderschöne Insel. Vermischt werden diese geschichtlichen Fakten mit der Geschichte der Schwestern und Charlottes Lebenslauf. Ich konnte gut in die Atmosphäre dieser Insel eintauchen, die Handlung ist ganz spannend. Allerdings fehlen mir einfach Emotionen. Charlotte leidet unter dem Tod ihres Mannes, sie wird für mich zu wenig beleuchtet. Auch die Schwestern hätte mehr Gefühl gut getan. Verwirrend ist jedoch der Titel. Gut, Formentare mag die „Insel der Leuchttürme“ sein, aber es gibt keinerlei Zusammenhang zur Geschichte. Der Beitext „Ein Geheimnis so tief wie das Meer“ macht neugierig auf eine interessante Geschichte mit Tiefgang. Leider bleibt der Roman leicht hinter meinen Erwartungen, da mir einfach mehr Emotionen fehlen. Schade. Aber ansonsten ein angenehmes Lesevergnügen für zwischendurch. Nur fehlt noch etwas mehr Tiefe, die der Grundhandlung gerecht werden würde. 3/5 *

Ein schönes Buch für einen perfekten Sommertag

Von: Melli_bookxlife Datum: 12. April 2020

Die Landschaft als auch die Charaktere sind super gut beschrieben. Man kann beim Lesen den Duft des Rosmarins und der Zitrone förmlich riechen. Besonders gut gefallen hat mir an dem Buch, dass es in zwei Zeitebenen spielt. In der Gegenwart erzählt es die Geschichte von Charlotte die ihren Mann verloren hat und nach Formentera reist, weil ihr Mann ihr vor ihrem Tot dort eine Finca gekauft hat. Sie soll dort ihre Familiengeschichte aus erster Hand erfahren. In der Vergangenheit wird ihre Familiengeschichte im Jahr 1718 erzählt. Dabei kommen auch wichtige Themen wie die Inquisition und die Judenverfolgung zur Sprache. Aber auch die Liebe und Träume spielen eine große Rolle. An manchen Stellen hätte ich mir gewünscht, das die Autorin mehr Gefühl in die Sache bringt. Das ist mir vorallem auf den letzten 3 Seiten sehr aufgefallen. Alles in allem ist es ein schöner und Unterhaltsamer Roman.

Zu wenig Emotionen

Von: Dannies Bücherwelt Datum: 02. April 2020

Direkt zu Beginn lernt der Leser Charlotte kennen, die gerade ihren Ehemann James verloren hat. Sie ist Mitte Vierzig, hat eine erwachsene Tochter, lebt in England und ist nun Witwe. Der Roman startet sehr gefühlvoll. Charlotte findet nicht aus ihrer Trauer heraus und da diese Kapitel, die in der Gegenwart spielen, in der Ich-Perspektive aus Charlottes Sicht geschrieben sind, leider man mit ihr mit. Leider lässt diese Empathie schnell nach, denn so emotional der Start gewesen ist, so oberflächlich wurde der Rest. Charlotte reist nach Formentera zu dem Haus, das ich Mann ihr vor seinem Tod gekauft und das früher ihrer Großmutter gehört hat. Sie begibt sich auf die Spuren der ihr unbekannten Familiengeschichte ihrer Großmutter. Ab diesem Zeitpunkt wechseln die Kapitel immer zwischen der Gegenwart und dem Jahr 1718. Die Gegenwartskapitel werden weiterhin aus Charlottes Sicht erzählt. Die Kapitel der Vergangenheit sind hingegen in der auktorialen Erzählperspektive geschrieben. Grundsätzlich ist gerade die Geschichte aus dem frühen 18. Jahrhundert sehr interessant. Aber sämtliche Charaktere sind sehr blass. Es entstehen keine Emotionen und alles bleibt sehr oberflächlich. Ich hätte mir auch mehr Beschreibungen der Insel gewünscht. Auch hier bleib vieles nur an der Oberfläche. Der Roman konnte mich leider nicht richtig mitreißen. Dennoch ist die Geschichte interessant und die Charaktere sind nicht unsympathisch. Ich hatte jedoch mehr Emotionen erwartet. Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall noch, der angenehme Schreibstil der Autorin. Es liest sich flüssig, die Dialoge sind authentisch und die Sprache ist weder zu schwer noch zu einfach gewählt. Es ist ein gutes Buch für einen sonnigen Nachmittag und bietet leichte Unterhaltung. Man kann sich gut berieseln lassen. Wer jedoch eine tiefgründige Geschichte erwartet, die Lust auf einen Inselurlaub macht, könnte enttäuscht werden. Ein Roman, der leider hinter seinen Möglichkeiten bleibt, aber dennoch 3 von 5 Sternen verdient.

Tolles Buch...

Von: EvaMaria Datum: 29. March 2020

Ich fühlte mich von dem Cover angezogen, sodass ich das Buch lesen wollte. Charlotte ist in Trauer, denn ihr Mann ist gestorben und so beschließt sie nach Formentera zu reisen, denn ihr Mann hat ihr zur Überraschung ein Haus gekauft. Sie möchte hier eine Woche verbringen und wieder auf die Spur kommen. Als sie dann aber dort ankommt, gibt es einige Überraschungen, denn sie wusste beispielsweise nicht, dass sie hier Verwandschaft hat. Ich fand das Buch toll, denn man erwartet hier einen sommerlich, lockeren Roman und dabei ist die Geschichte so vieles mehr. Zuerst geht es hauptsächlich um Trauer und wie man diese bewältigen kann und man erfährt, wie Charlotte dies versucht. Hier fand ich es ganz interessant, wie individuell dies jeder macht. Allerdings gibt es dann plötzlich einen zweiten Erzählstrang, welcher in der Vergangenheit spielt. Hier stehen dann zwei Schwestern im Vordergrund und deren Familie im Mittelpunkt. Auch diese Erzählung hat mir gut gefallen und ich würde diesen auch als durchaus interessant bezeichnen. Sehr gut. Das Ende würde ich als gelungen und passend bezeichnen, allerdings gibt es hier einen Haken und zwar ging mir die Auflösung zu schnell und einfach. Plötzlich waren für mich alle Fragen beantwortet und es war zu Ende. Charlotte war eine überzeugende Hauptprotagonistin. Sie war mir sympathisch und es war toll, wie ihre Gefühle beschrieben wurde, denn ich habe so stellenweise regelrecht mitgelitten mit ihr. Ich würde auch die Nebencharaktere als authentisch und gelungen bezeichnen. Wirklich toll. Die Schreibweise war sehr flüssig und das Buch hat sich so sehr locker lesen lassen. Die Autorin schreibt sehr detailliert, was ich gerade im Zusammenhang mit dem Handlungsort Formentera sehr begrüße, denn am liebsten würde ich sofort die Koffer packen. Die Geschichte war gut verständlich und man konnte dieser sehr gut folgen. Das Cover finde ich ausgesprochen ansprechend, aber zugleich auch irritierend, denn man erwartet was ganz anderes. Fazit: Reizende Geschichte, die toll unterhält und so einige Überraschungen parat hält. Toll. 4 von 5 Sterne

Eine warmherzige und tiefgründige Sommerlektüre

Von: Mkessler Datum: 28. March 2020

Eine Insel im Mittelmeer, der Geruch von Sommer, eine Witwe in den besten Jahren und ein dunkles Familiengeheimnis. All das macht Die Insel der Leuchttürme von Lily Graham, erschienen im #dianaverlag zu einem unterhaltsamen Sommerroman. Kurz vor seinem Tod ersteht James für seine Frau Charlotte eine Villa auf Formentera. Marisal, das bedeutet Meer und Salz, ist das alte Anwesen von Charlottes Vorfahren. Da sie sich mit dem Alleinsein sehr schwer tut, beschließt sie, nach Formentera zu reisen und sich die Villa einmal anzuschauen. Und erfährt dort von einem Familiengeheimnis. Der Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Als geschichtlicher Hintergrund dient die Inquisition in Spanien im Jahre 1718, denn es stellt sich heraus, dass die Vorfahren von Charlotte geheime Juden waren. Der zweite Erzählstrang ist die Gegenwart. Sehr warmherzig beschreibt die Autorin, wie Charlotte ihre Trauer bewältigt und langsam anfängt, ein Leben nach James zu planen. Lily Graham hat hier einen sehr gefühlvollen und tiefgründigen Roman geschrieben. In die Charaktere kann man sich gut hineinversetzen, sie sind authentisch, sympathisch. Und die Beschreibungen der Insel sind recht bildhaft. Einzig der Titel des Buches hat sich mir nach der Lektüre nicht erschlossen, da die Leuchttürme keine Rolle in der Geschichte spielen.

Charlotte auf Formentera

Von: Leseratte Austria Datum: 12. March 2020

„Die Insel der Leuchttürme – Ein Formentera-Roman“ geschrieben von Lily Graham im Diana Verlag erschienen. Mit 350 Seiten. Es sind in diesem Buch zwei Geschichten miteinander verwoben worden. Die eine spielt in der Gegenwart und Beginnt in London bei Charlotte. Die andere spielt 1718 auf der Insel Formentera. Charlotte hat vor kurzem ihren Mann James an den Krebs verloren. Als Nachlas hat er ihr ein Haus auf Formentera gekauft. Sie ist 45 Jahre alt und von Beruf Schriftstellerin. Seine Nachforschungen hatten ergeben, dass dieses Haus Vorfahren von Charlotte gehörte. Auch eine Schwester Namens Maria, von ihrer verstorbenen Großmutter Alba soll noch auf der Insel leben. Aber Charlotte weiß von all dem nichts! Nur Wiederwillig reist sie nach Formentera um sich ein Bild von dem Haus zu machen. Dort angekommen, bekommt sie vom Makler einen Brief von James. In dem er ihr die Existenz von weiteren Familienmitgliedern aus ihrer Vergangenheit erzählt. Sie macht sich auf die Suche nach Maria. Eigentlich will sich Charlotte verkriechen und alleine sein. Sie hat sogar die Urne mit der Asche von James auf die Insel mitgenommen. Aber etwas Besonderes beginnt auf der Insel mit ihr. Sie findet schnell Freunde und auch Maria besucht sie jeden Tag. Den Maria hat eine Geschichte aus der Vergangenheit zu erzählen aus dem Jahr 1718. Es geht um ihre Vorfahren und deren Verfolgung als Juden! Um wen geht es 1718? Es handelt sich um die Familie von den Schwestern Cesca und Esperanza. Ihr Bruder Antoni bringt in einer Nacht und Nebel Aktion einen Todkranken fremden Mann in ihr Haus. Wer ist dieser Mann, und wieso so Geheim? Welchen Geheimnissen kommt Charlotte noch auf die Spur? Wird ihr die Insel Formentera ein zu Hause werden? Meine Meinung: Eine wunderbar geschriebene Familiengeschichte die sich über mehrere Inseln und Länder zieht. Charlotte ist nach dem Tod von ihrem Mann so verletzt und will mit niemandem in Verbindung stehen! Aber als ihr James durch den Anwalt Mitteilt, dass er ein Haus auf Formentera gekauft hat, beginnt eine Reise die Charlotte wieder ins Leben zurückholt. Sie findet schnell neue Freunde, denen sie nicht sofort ihr Leben anvertrauen muss. Sondern erst nach und nach, denn jeder hat sein Päckchen mit sich zu tragen. Die Vergangenheit der Familiengeschichte wird spannend und interessant beschrieben. Ich konnte in vielen Kapiteln deutlich spüren, wie sich jeder Sorgen um viele Dinge und Vorkommnisse macht. Auch die Themen Krankheit und Liebe sind voll dabei! Das Cover lädt auf die Insel ein. 5 von 5 Sternen

Stimmungsgeladen und packend - lesenswert!

Von: Kathrin N. Datum: 09. March 2020

Komm, wir begleiten Charlotte auf die Baleareninsel Formentera! Lasst uns den Roman am Strand oder in einen der Hippiekneipen lesen... denn dort gehört er hin :-) Lily Graham ist eine wunderbare, tiefgründige und zugleich unterhaltsame Geschichte gelungen, die von Charlotte handelt, welche ihren Mann verloren hat. In der Trauerphase, welche die Mutter einer erwachsenen Tochter scheinbar kraftlos über sich ergehen lässt, bekommt sie einen Brief von ihrem verstorbenen Mann mit der Mitteilung, er habe ihr ein wunderschönes altes Haus auf Formentera gekauft. Nach und nach löst sich die Trauer auf bzw. bietet Raum für eine Generationengeschichte, in welche nicht nur Charlottes Familie verwickelt ist. Nein, auch alte Traditionen und die Geschichte der kleinen, charmanten Hippie-Baleareninsel bekommen wir gut recherchiert zu lesen... und ich muss sagen, mich hat das Geheimnis rund um zwei Schwestern von Anfang an gepackt! Gekonnt verbindet die englische Autorin Realität und Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart, Ernsthaftigkeit und Humor. Sicherlich auch aufgrund der treffenden Übersetzung von Ute Brammertz konnte mich die jeweilige Stimmung gut erreichen und ich fühlte mich in beiden Zeitebenen sofort mitgenommen. Trotz der thematischen Schwere gab es auch immer wieder humorvolle Momente, die zum Schmunzeln einluden: „Als er einen hörbaren Seufzer der Erleichterung ausstieß, verengte sie die Augen, warf sich dann das Haar über die Schultern und pfiff nach ihrem Hund... (…) Er hatte immerhin den Anstand, ein wenig peinlich berührt zu wirken, und setzte zu einer Entschuldigung an, doch Esperanza blieb nicht, um sie sich anzuhören. Sie war sich ihrer eigenen Schönheit bewußt - (…) - trotzdem, fand sie, brauchte er nicht derart erleichtert auszusehen. Es gab doch gewiss Schlimmeres auf der Welt als die Vorstellung, sie zu heiraten?“ (Auszug S. 177/178) Ja, stimmungsgeladen empfand ich den Roman – mal durch die Beschreibung des Hauses Marisal oder das kleine Städtchen La Savina (übrigens real mit den beiden Leuchttürmen, von denen wir einen auf dem Buchcover wiederfinden) – mal durch Briefe, Bilder oder alte Erzählungen u.a. von Maria. Zu gerne hätte ich noch weiter auf Formentera mit Charlotte verweilt... leider hat aber jedes Buch einmal ein Ende. Mit dem Gedanken „wundervoll“ habe ich die letzte Seite geschlossen und mir noch einmal ausgiebig das treffend gestaltete Buchcover angeschaut. Wobei ich mich immer noch frage, warum man den Titel mit den Leuchttürmen gewählt hat, wenn diese zwar mit der Insel an sich, aber wenig mit dem Roman zu tun haben? Nun, ich hätte sicherlich aufgrund des Covers in der Buchhandlung zu dem Roman gegriffen; hätte aber bestimmt wegen der Buchbeschreibung einen anderen Inhalt erwartet. Letztendlich hat mich „Die Insel der Leuchttürme“ mit Tiefgründigkeit und Humor absolut überzeugt!

Herzerwärmend und sogar lehrreich

Von: Shayariel Datum: 25. February 2020

Charlotte Woolf ist 45 Jahre alt, als ihr Mann an Krebs verstirbt. Die gemeinsame Tochter Sage studiert Medizin und so gibt sich Charlotte ihrer Trauer hin. James hat ihr vor seinem Tod eine Finca auf Formentera gekauft, "Marisal" war schon früher im Besitz der Familie von Charlotte, ihre Großmutter Alba hat davon erzählt, doch hat sie auch viel Verschwiegen. Auf Betreiben ihrer Freundin hin, reist Charlotte nach Formentera, in Begleitung der Urne mit James Asche. Dort angekommen, zieht sie sich anfänglich zurück, doch sie findet schnell Freunde und findet heraus, dass ihre Großmutter eine Schwester hatte, die noch auf der Insel lebt. Als sie Maria aufsucht, beginnt diese die Familiengeschichte, samt dunkler Geheimnisse zu erzählen. Lily Graham hat einen angenehmen Schreibstil, das Buch lässt sich herrlich lesen. Ich konnte mich wunderbar in Charlotte einfühlen und habe mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Während ich eigentlich nur auf eine emotionale Handlung eingestellt war, wurde ich positiv überrascht, indem ich etwas für mich neues erfahren und gelernt habe. Dazu möchte ich mich gar nicht zu sehr äußern, denn es wäre ein Spoiler und habe würde nur ungern den Lesespaß verderben. Der Buchtitel erschließt sich mir nicht so wirklich, denn er hat nicht viel mit dem Buch zu tun, nichts desto trotz hat das Buch es geschafft mich aus der Leseflaute zu katapultieren, darum gibt es von mir 5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟

Die Insel der Leuchttürme

Von: buecherundgedanken Datum: 22. February 2020

„Die Insel der Leuchttürme“ von Lily Graham erzählt die Geschichte von Charlotte, deren verstorbener Mann ihr kurz vor seinem Tod ein Haus auf Formentera kauft. Dieses Haus ist nicht irgendeine Finca, sondern „Marisal“ hat mit Charlottes Familiengeschichte zu tun. Sie und ihr Bruder kannten das Haus schon von einer alten Fotografie. Charlotte begibt sich nach Formentera und trifft dort auf Maria, der Schwester ihrer verstorbenen Großmutter Lily Graham erzählt Charlottes Familiengeschichte und so spielt das Buch einerseits in der Jetztzeit und andererseits im Jahr 1728. Das Hauptthema neben der Familiengeschichte ist das Leben der heimlichen Juden auf Formentera, der sogenannten „Chuetas“. In das Cover und den Titel habe ich mich sofort verliebt, denn ich liebe Bücher, die am Meer spielen. Leider war mir die Beschreibung der Insel, der Menschen, der Natur und überhaupt das Lebensgefühl auf Formentera viel zu oberflächlich für diesen Titel. Ich habe mehrere Ansätze gebraucht, um das Buch fertigzulesen, da für mich sowohl Cover als auch Titel ein bisschen irreführend waren.

Eine bewegende Reise in die Vergangenheit

Von: zauberblume Datum: 22. February 2020

"Die Insel der Leuchttürme" ist der erste Roman, den ich von Autorin Lily Graham gelesen habe. Die Autorin entführt uns auf die kleine Insel Fromentera. Hier auf dieser Insel hat Charlotte von ihrem verstorbenen Mann ein wunderschönes altes Haus als Geschenk bekommen. Dieses kleine Prachtstück trägt den wohlklingenden Namen Marisal und das ist noch nicht alles, denn Charlotte erfährt, dass dieses Haus in der Vergangenheit stark mit ihrer Familie verbunden war. Sie taucht ein in eine Geschichte, die Anfang des 18. Jahrhunderts begann und in der zwei Schwestern die Hauptrolle spielen. Die beiden Schwestern haben sich durch einen tragischen Verlust entzweit. Außerdem hat die Insel einen besonderen Zauber - Charlottes eigene Wunden beginnen langsam zu heilen..... Wunderschön! Ich habe mich auf Formentera einfach pudelwohl gefühlt. Und durch die herrlichen Beschreibungen der Autorin - hier merkt man ihre Liebe zum Meer - kann ich mir ein genaues Bild machen. Die kleine Insel wirkt auch auf mich einen unglaublichen Zauber aus. Und dann sehe ich Marisal vor mir, was gibt es denn Schöneres. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, was mir auch besonders gut gefällt. Wir erleben Charlotte, die den Tod ihres Ehemannes verarbeiten muss und auf der Insel wieder zu sich selbst findet. Was jedoch noch packender ist, ist die Reise in das 18. Jahrhundert. Hier lernen wir die ungleichen Schwestern Esperanza und Cesca kennen. Und ihre Erlebnisse und das damit verbundene geschichtliche Ereignis, geht wirklich unter die Haut. Eine andere Zeit - ein anderes Leben. Und doch ist das Leben der Schwestern und Charlottes Leben miteinander verwoben. Und dann die Entdeckung eines Geheimnisses, das fast nicht zu glauben ist. Einfach klasse! Eine perfekte Unterhaltungslektüre, ein ganz besonderes Leservergnügen. Ein toller Sommer-Sonne-Gute-Laune-Roman. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen 5 Sterne.

Die Insel der Leuchttürme

Von: Die Lesehertzen Bettina Hertz Datum: 19. February 2020

Inhalt: „Ein altes Haus im warmen, mediterranen Licht auf einer balearischen Insel. Ein Ort, von der Zeit vergessen, der von lange vergangenen Sommern, sonnengeküssten Erinnerungen und einem schrecklichen Verrat erzählt … Ihr verstorbener Mann James hinterlässt Charlotte ein unerwartetes Geschenk auf Formentera: das wunderschöne alte Haus mit dem klingenden Namen Marisal, das einst ihrer Großmutter gehörte. Als Charlotte dorthin reist, kommt sie der verborgenen Geschichte ihrer Familie, die eng mit dem dunklen Geheimnis der Insel verwoben ist, auf die Spur. Und sie erfährt von einer verhängnisvollen Liebe, die viele Leben in Gefahr brachte und von zwei Schwestern, die ein tragischer Verlust entzweite …“ Der Roman besteht aus zwei Erzählsträngen. Zum einen ist es die Geschichte von Charlotte in der Gegenwart und zum anderen, die ihrer Vorfahren - den Schwestern Cesca und Esperanza aus Formentera. In die Vergangenheit reisen wir bis weit ins 18. Jahrhundert zurück. Ich liebe Bücher, die in zwei Zeitebenen spielen und dabei brisante Familiengeheimnisse aufdecken. Hier ist es die Judenverfolgung/-Vertreibung in Spanien, viele Flüchtende landen auf Formentera. Die Autorin verknüpft hier Fiktives und historische Fakten und bettet das ganze in einer spannenden Handlung ein. Den Schreibstil empfand ich sehr gut zu lesen, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Die Vergangenheit fand ich zum Teil spannender, aber ich war auch über dessen Ausgang in der Gegenwart sehr gespannt, die Charlotte nach und nach auf Formentera erfährt. Auch die Handlungsorte konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Beschreibungen von Formentera, von der Villa Marisal sind einfach toll zu lesen. Charlotte war mir sympathisch, obwohl ich nicht immer einer Meinung mit ihr war. Sie trauert um ihren Mann Jeams, der viel zu früh verstorben ist. Durch ihn bekommt sie die einmalige Chance, eine altes Anwesen auf Formentera ihrer einstigen Familie kennenzulernen. Und nicht nur die Villa, es gibt auch noch lebende Nachkommen, Familie. Gegrübelt habe ich über den Titel des Buches „Die Insel der Leuchttürme“. Es gab für mich keinen Zusammenhang oder eine Verbindung der Geschichte zu einem Leuchtturm. Diesen Aspekt fand ich wirklich unglücklich gewählt. Insgesamt hab ich das Buch sehr gerne und schnell gelesen und vergebe dafür vier Sterne.

Roman über Trauer und die Entdeckung der eigenen Familiengeschichte - Frauenschicksale geprägt von Liebe, Verlust und Geheimnissen

Von: schnäppchenjägerin Datum: 17. February 2020

Charlotte Woolf ist 45 Jahre alt, als ihr Mann an Krebs stirbt. Als sein Erbe hinterlässt er ihr ein Haus auf Formentera, das er heimlich gekauft hat. Es ist das Haus von Charlottes Vorfahren, das zuletzt ihre Großmutter Alba bewohnte. Der Tod von James hat Charlotte schwer getroffen. Als ihre 19-jährige Tochter ihr Studium wieder aufnimmt und Wodka Charlottes bester Freund zu werden droht, beschließt sie, nach Formentera zu reisen und eine Woche für sich auf der kleinen balearischen Insel zu verbringen. Vor Ort findet sie einen Brief von James, in welchem er ihr mitteilt, dass die Schwester ihrer Großmutter noch auf der Insel lebt. Charlotte wusste bisher überhaupt nicht, dass ihre Großmutter noch Verwandte auf Formentera hat. im Gespräch mit ihrer Großtante Maria erfährt Charlotte mehr über die Wurzeln ihrer Familie, die bis auf den Anfang des 18. Jahrhunderts zurückzuverfolgen sind. Dabei erhält sie nicht nur Kenntnisse über die Leben ihrer Vorfahren, die sie überraschen, sondern auch Details über die Geschichte der Insel, über Flucht, Vertreibung und Leugnung der eigenen Herkunft. "Die Insel der Leuchttürme" handelt auf der kleinsten Insel der Balearen, die vom Tourismus noch nicht überlaufen ist. Charlotte bezieht die alte Villa Marisal und bleibt länger als die vorgesehene Woche der Regeneration, als sie durch ihre Großtante mehr über die Herkunft ihrer Familie erfährt. Die Aufdeckung eines Familiengeheimnisses und die Erzählungen über ihre Vorfahren lenken sie von der Trauer über ihren verstorbenen Mann ab. Auch als Leser taucht man in die Geschichte der Familie Alvarez ein, die beispielhaft für viele Familien auf Formentera ist, die sich bewusst auf der kleinsten Insel niedergelassen haben, um dort Schutz vor der Inquisition zu suchen. Die Autorin vermischt dabei historische Fakten mit einer fiktiven Geschichte. Der Roman, der zunächst von Trauer und Trauerbewältigung handelt, überrascht durch den Erzählstrang in der Vergangenheit, der von zwei unterschiedlichen Schwestern auf Formentera Anfang des 18. Jahrhunderts handelt und einer verbotenen Liebe, die das Leben der ganzen Familie gefährdete und die beiden Schwestern zu entzweien drohte. Während in der Gegenwart Charlotte, abgelenkt durch die Aufdeckung der überraschenden Vergangenheit, wieder neuen Lebensmut fasst, die Villa Marisal renoviert und einen Neuanfang wagt, schildert die Vergangenheit ein spannendes Familiendrama, das eng mit der Geschichte der balearischen Inseln und dem Kampf um Freiheit und Religion verbunden ist. Cover und Titel des Romans suggerieren eine sommerlich-leichte Inselgeschichte, er bietet aber letztlich viel mehr und wartet mit interessanten Details über die spanische Geschichte auf, die mir bisher nicht bewusst waren. Dabei bewegt der Roman durch die packenden Schicksale der Frauen und ihre Geschichte, die von Liebe, Verlust und Geheimnissen erzählt und Auswirkungen bis in die Gegenwart hat. Am Ende ging es mir jedoch ein wenig zu schnell, die Probleme in beiden Erzählsträngen lösten sich zu abrupt in Wohlgefallen auf.

Sommerlektüre für Balkonien

Von: buch_zeit Datum: 04. April 2020

Lily Graham entführt uns in ihrem aktuellen Roman "Die Insel der Leuttürme" auf die kleine balearische Insel Formenterra. "Als ich mit dem Fahrrad an ihren trockenen Wiesen vorbeifuhr, füllte der unvergleichliche Duft der Insel meine Sinne und parfümierte meine Gedanken an das Vergangene." Eine Witwe begibt sich auf der Suche nach ihren Wurzeln nach Formenterra. Angestoßen wird dass ganze von ihrem verstorbenen Mann, der ihr das Haus Marisal auf Formenterra als Abschiedsgeschenk kauft. Sobald Charlotte die Insel erreicht hat springt die Erzählung zwischen dem Jetzt und 1718. Die Familiengeschichte wird langsam aufgedeckt, welche sagenumwobene Mythen der Insel mit einbaut. Wer eine entspannt und einfach zu lesende Strandlektüre oder in unserem momentanen Fall eine Balkonienlektüre sucht, ist hier genau richtig. Spass, Liebe und mit dem Duft des Meeres in der Nase wird man gut unterhalten.