Annie L'Italien

Émilie und das kleine Restaurant

Émilie und das kleine Restaurant Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50 [CH]

oder hier kaufen:

Das Rezept für eine perfekte Geschichte:

Man nehme drei Frauen, die wissen, was sie wollen, gebe eine gehörige Portion Gefühl dazu, vermische das Ganze mit dem unbändigen Wunsch nach Selbstbestimmung und garniere alles mit einer Prise Spitzzüngigkeit. Nicht zu vergessen, die Geheimzutat: der Inhalt des rätselhaften grünen Koffers aus der Vergangenheit. Voilà! Davon kann man nicht genug bekommen. Nachschlag, bitte!

Mit Herz und Humor erzählt Annie L’Italien die Geschichte dreier Frauen im kanadischen Québec, die eines gemeinsam haben: Sie widmen sich mit Leib und Seele dem Kochen und machen ihre Leidenschaft gegen alle Widerstände zum Beruf.

Frauen und Kochen

Von: Diebecca Datum: 26. June 2020

In dem Buch Emilie und das kleine Restaurant von Annie L`Italien geht es um drei Frauen, die wissen was sie wollen. Dazu eine Portion Gefühl, den Wunsch nach Selbstbestimmung und etwas Spitzzüngigkeit. Die Geheimzutat ist der Inhalt aus dem grünen Koffer aus der Vergangenheit. Mit Herz und Humor wird die Geschichte der drei Frauen erzählt, die sich mit Leib und Seele dem Kochen widmen. Das Cover sieht edel aus und hat tolle Farben, der Titel passt gut zum Cover. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist mit einem tollen Humor geschrieben. Zwischen den einzelnen Kapiteln sind oft Rezepte abgedruckt, über die im jeweiligen Kapitel gerade gesprochen wurde. Die Rezepte sind übersichtlich geschrieben und verständlich erklärt. Man kann sie also durchaus nachkochen. Das Kochen an sich ist auch ein großes Thema. Die Geschichte erzählt von drei Frauen, die wissen was sie wollen. Es wird abwechselnd von den dreien erzählt. Die drei Frauen leben in unterschiedlichen Zeiten und haben doch alle ihre Probleme mit dem Beruf als Köchin. Alle drei sind sehr selbstbewusst und können sich behaupten. Ein toller Roman, der übers Kochen und über Selbstbewusstsein erzählt.

Eine Prise Zuversicht und Feminismus

Von: Leonie Sophie Datum: 05. June 2020

Émilie und das kleine Restauran von Annie L'Italien stellt die Liebe dreier Frauen zum Kochen über drei Zeitepochen, 2016, 1967 und 1934, in den Mittelpunkt. Jede von ihnen kämpft dabei mit ihren ganz eigenen Herausforderungen: Sei es die klassische Rollenverteilung der Frau als nichtarbeitende Mutter, oder der Hürde ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Marie-Juliette im Jahr 1934 wünscht sich nichts sehnlicher als Chefköchin zu werden, besitzt sie dazu doch einen herausragenden Sinn für Lebensmittel und das nötige Durchhaltevermögen. Sie lehnt sich zudem stark gegen die damalige Diskriminierung der Frau auf. Dies verhält sich ebenso mit Hélène, die nach ihrer Scheidung einen eigenen Traiteurdienst eröffnen möchte und sich leider auch noch mit klassischen Rollenverteilungen herumschlagen muss. Bei Emilie im Jahre 2016 ist dies schon nicht mehr die größte Hürde, sondern vielmehr die Überzeugung eines ziemlich muffeligen Mentors und dem Stress, der eine Restaurant-Neueröffnung so mit sicht bringt. Die Stärke der Frauen, sowie ein Priese Feminismus und eine Menge Humor im Schreibstil der Autorin gefielen mir besonders gut. Auch die Gegenüberstellung und das Wechseln zwischen drei Epochen machte die Erzählung sehr interessant und abwechslungsreich. Für jeden Menschen, der gerne kocht, hält der Roman eine Reihe von Rezepten bereit, die zum Nachkochen einladen (was ich auch schon probiert habe ;) Ein kleiner Minuspunkt tritt für mich manchmal durch die starke Kürze des Buches auf, wodurch der Werdegang der drei Frauen manchmal etwas abgehackt und sprunghaft wirkt. Ansonsten empfand ich den sehr positiven und sonnigen Schreibstil, voller Kraft und Zuversicht, als wirklich sehr erfrischend und erwähnenswert. Das Cover könnte für einen Roman rund ums Kochen denke ich nicht besser gewählt sein. Ein Blick ins Buch lohnt sich allerdings ebenso, denn die Rezepte zwischen den Kapiteln sind anschaulich aufgemacht. Ebenso die etwas anderen Rezepte vor jedem Kapitelanfang mitten aus dem Leben der Frauen ;) Insgesamt habe ich Annie L'Italiens kulinarischer Reise dreier Frauen und einem grünen Koffer, der sie vereint, 4 von 5 Sternen gegeben. Eine Prise Feminismus, Stärke und Zuversicht sind genau das Richtige für einen lauen Sommerabend und der selbstbewussten Frau von heute.

3 Frauen, 3 Zeiten

Von: franzi_loves_books Datum: 25. May 2020

Handlung: Man nehme drei Frauen, die wissen, was sie wollen, gebe eine gehörige Portion Gefühl dazu, vermische das Ganze mit dem unbändigen Wunsch nach Selbstbestimmung und garniere alles mit einer Prise Spitzzüngigkeit. Nicht zu vergessen, die Geheimzutat: der Inhalt des rätselhaften grünen Koffers aus der Vergangenheit. Voilà! Davon kann man nicht genug bekommen. Nachschlag, bitte! Émilie, Hélène und Marie-Juliette leben in unterschiedlichen Zeiten, doch wollen sie sich ihren Wunsch erfüllen zu kochen. Für andere. Jede der Frauen hat andere Voraussetzungen, das einzige was allein drei vereint ist der grüne Koffer.  Meine Meinung: Ich fand das Buch ziemlich gut. Die drei Protagonistinnen waren alle liebenswert und vorallem Marie-Juliette, die in einer Zeit lebte als Frauen noch keine Chefköchinnen werden durften, hat es mir angetan. Auch die privaten Unstimmigkeiten fand ich interessant. Die Kapitel sind sehr kurz und wechseln sich ab. Jedes handelt je von einer der Frauen und erzählt schrittweise von ihrem Leben und ihrem Weg zum Ziel zu kommen. Es sind auch einige Rezepte enthalten. Ich finde aber man hätte noch ein wenig mehr über die Frauen und deren Leben schreiben können. Es gab einige Aspekte aus denen man meiner Meinung nach mehr rausholen könnte. Den Schreibstil fand ich angenehm, auch wenn ich mich anfangs erst an ihn gewöhnen musste.  Fazit: Es ist eine leichte und kurze Lektüre über drei Frauen die für ihr Ziel kämpfen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter. Es ist etwas anderes, finde ich. So eine Geschichte (bzw. ja drei ;)) hab ich zuvor noch nie gelesen. Es bekommt 4 von 5 Sternen⭐⭐⭐⭐

EIn sehr tolles Buch!

Von: readbooksandbefree Datum: 25. April 2020

Ich muss ja sagen dass ich mich von Anfang an in das Cover verliebt habe! Ich liebe so schöne Cover einfach, sie machen so Lust auf Sommer und Sonne! Der Klappentext hat mich dann überzeugt und mich neugierig auf den Inhalt gemacht. Der Schreibstil der Autorin fand ich wirklich toll nachdem ich das dann auch mit den Zeitepochen heraußen hatte. Es war dann wirklich toll zu lesen und ist perfekt für sonnige Frühlingstage. Die Protagonisten in dem Buch gefielen mir wirklich gut, sie sind alle so authentisch und liebenswert! Sie passen einfach alle so gut ins Buch und ich habe sie alle ins Herz geschlossen! Obwohl ich sagen muss dass ich mich sehr auf eine Frauenfreundschaft gefreut hätte und auch so an das Buch rangegangen bin. Die Geschichte an sich hat mir wirklich gut gefallen, ein bisschen schwer tat ich mir kurz am Anfang mit den Zeitepochen aber das hat sich schnell gelöst und dann wurde es ein tolles Leseerlebnis! Fand es sehr schön die drei Frauen kennen zu lernen und mit ihnen durchs Leben zu gehen. Es ist wirklich eine tolle Unterhaltungslektüre wo man aber noch ein paar Kleinigkeiten ändern könnte. Spannend fand ich auch noch das Geheimniss um den grünen Koffer der auch noch eine große Rolle in der Geschichte bekommt, aber ich will hier nicht zu viel spoilern! Lest es doch selber ;)

ein echt tolles, wundervoll geschriebenes Buch (Vorsicht: kann Spoiler enthalten)

Von: Books and a unicorn Datum: 24. April 2020

Das Buch erzählt von drei verschiedenen Frauen zu verschiedenen Zeiten – Èmilie, Hélene und Marie-Juliette. Alle drei Frauen haben die gleiche Leidenschaft und das gleiche Ziel – das Kochen zum Beruf machen. Doch bei allen drei gibt es Startschwierigkeiten, bis sie ihren Traum verwirklichen können. Die einzelnen Kapitel in dem Buch wurden oftmals mit Rezepten beendet, die in diesem Kapitel vorkamen, was ich persönlich total toll fand und mich auch anregte, gewisse Gerichte selbst zu probieren. Die Rezepte selbst waren dabei recht einfach gehalten und können bestimmt auch von Laien leicht nachgekocht werden! :) Die Geschichte selbst in diesem Buch ist wirklich sehr toll erzählt und auch der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Auch das Cover passt perfekt zu dem Buchinhalt, und lädt auch irgendwie dazu ein, sich in einen Gastgarten zu setzen und ein gutes Essen zu genießen ♥ Die einzelnen Protagonisten in dem Buch wurden toll beschrieben und auch jeder einzelnen Frau wurden ausreichend Kapitel eingeräumt, um ihre Geschichte zu erzählen. Allesamt verbindet sie außerdem ein grüner Koffer, der all die Jahre überdauert und die Frauen auch ein klein wenig verbindet. Das Ende in dem Buch hat mich am meisten gefreut und ich fand es richtig, richtig schön :) Wer also wissen möchte, wie das Buch ausgeht – kauft es euch und lest es, es ist wirklich sein Geld wert ♥

Drei starke Frauen folgen ihrer Bestimmung und das über alle gesellschaftlichen Konventionen hinweg

Von: Vanessa Datum: 17. April 2020

Der Roman Émilie und das kleine Restaurant von Annie L’Italien spielt in drei verschiedenen Zeiten aber in der gleichen Stadt. Die erste Zeit ist 2016 in Saint-Henri: Émilie hat den Wunsch ein kleines Restaurant zu eröffnen und ihre Familie unterstützt sie dabei so gut sie kann. Sie sucht sich einen Mentor und nimmt sich dafür den Koch aus ihrem Lieblingsrestaurant. Jetzt muss sie nur noch ihn überzeugen, ihr Mentor zu werden. Er gibt ihr zur Aufgabe eine Woche jeden Abend ein Essen zuzubereiten. Wenn es ihm schmeckt, hilft er ihr. Und außerdem ist da noch der kleine grüne Koffer, den Émilies Mann Louis in einem Wandschrank findet. In dem Koffer befinden sich Fotografien, Visitenkarten, Listen, Einkaufslisten, Rezepte, Postkarten und vieles andere. Zum zweiten ist da Hélène im Jahr 1967, die beschließt, sich von ihrem Mann zu trennen. Früher war David ein netter Ehemann, zuvorkommend und liebevoll und er war ein guter Vater, doch in den letzten Monaten bis Jahren ist seine Liebe zu Ehefrau und Kindern offenbar abgekühlt. Hélène hält es nicht mehr aus und trennt sich eines Abends spontan von ihm. Ohne einen Ton zu sagen, packt er seine Sachen und geht seiner Wege; ohne sich von seinen Kindern zu verabschieden. Nun muss sich Hélène um alles kümmern und vor allem Rechnungen bezahlen, dabei hat sie doch eigentlich keine Arbeit. Mehr durch einen Zufall fällt ihr die Idee einen Traiteurdienst zu gründen in den Schoß. Nach anfänglichen Kleinstaufträgen, bekommt sie den Auftrag, Häppchen für einen Kunstausstellung zu bereiten. Die Häppchen werden von allen Seiten gelobt und kann sogar einige Visitenkarten verteilen. Und dann ist da auch noch ihre Mutter Laura, die sie bittet, sich noch einmal mit David zu treffen. David hat einige Erklärungen für sie, die sie beinahe vom Hocker reißen. Im dritten Teil lernen wir Marie-Juliette kennen, die 1934 ihren Schulabschluss macht und danach in einem Restaurant arbeiten möchte. Sie will natürlich nicht sofort Küchenchefin sein, aber sie meint, dass sie sich zumindest hocharbeiten will. Marie-Juliette kocht für ihr Leben gerne bei ihren Eltern zuhause, sie soll für die Beerdigung ihres Großvaters das Essen bereiten, so hat er es sich gewünscht. Obwohl ihre Familie nicht reich ist, gelingen ihr auch aus wenigem großartige Speisen. Als sie auf einem Markt eine Verkäuferin runterputzt, weil die offensichtlich altes Obst verkauft, trifft sie auf Leon. Dieser ist Besitzer und Koch von mehreren Restaurants, sucht aber für eines in Saint-Henri noch Mitarbeiter und ist bereit Marie-Juliette auch unter diversen Bedingungen zu engagieren. In der Küche sind sie ein gutes Team und so kann sich Marie-Juliette nach oben arbeiten, aber auch außerhalb der Küche scheinen die beiden auf einer Wellenlänge zu sein. Auf Umwegen finden Louis und Émilie heraus wer die beiden Frauen sind, denen der Koffer vorher gehört und so lädt sie die beiden, die unwissend einen großen Einfluss auf sie hatten, zu ihrer Restauranteröffnung ein… In dem Roman Émilie und das kleine Restaurant von Annie L’Italien versuchen drei Frauen ihrer Bestimmung zu folgen: Sie wollen kochen; doch nicht nur für ihre Familie, sondern als richtige Köche in einem Restaurant. Kommen wir zu dem für mich größten Fehler des Romans: Es geht zu wenig in die Tiefe und zeigt eine ziemliche Idealwelt. Obwohl die ersten beiden Teile der Geschichte in den 1930er und 1960er Jahren liegen, und die Beschränkungen, die den Frauen dort unterworfen sind, durchaus zur Sprache kommen, stolpern diese nicht wirklich darüber. Marie-Juliette möchte Köchin werden, bewirbt sich aber nicht, weil sie Angst hat, abgewiesen zu werden. Durch einen Zufall lernt sie einen Restaurantbesitzer kennen, der sie direkt einstellt und auch noch alle ihre Bedingungen erfüllt. Ja klar, sie arbeitet auch hart und lange für ihn, aber er stimmt sofort allem zu; das hat mir nicht gefallen, weil es viel zu einfach wirkt, auch wenn es für Marie-Juliette nicht einfach gewesen sein mag. Und auch Hélène ist den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit unterworfen: Sie weiß zwar, dass eine Scheidung theoretisch möglich ist, aber man macht sowas nicht, stattdessen lebt man mit dem inzwischen verhassten Partner weiter und stirbt verbittert. Das möchte sie nicht, also lässt sie sich doch scheiden. Aber mir fehlt auch hier die Ausgrenzung aus ihrer Gemeinschaft; schließlich setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg. Natürlich mögen ihre Bekannten so etwas wie Stolz oder Neid empfinden, weil sie sich traut und sie selbst nicht, aber dennoch müsste da noch eine gesellschaftliche Auseinandersetzung sein, statt der Unterstützung, die sie erfährt. Schade fand ich auch, dass man bei dem Aufbau von Émilies Restaurant nur sehr oberflächlich dabei war. Gut, das war ein langer Kritikpunkt, deshalb komme ich direkt zu den positiven Aspekten: Die Idee ist interessant. Die drei Anfänge der Geschichte sind übrigens alle drei sehr, sehr ähnlich, denn es beginnt mit einem verdorbenen Kuchen. Doch abgesehen von ihrer Leidenschaft fürs Kochen haben die drei Frauen wenig gemeinsam: Eine ist bereits verheiratet und hat einen Sohn und wird von beiden gut unterstützt, die zweite hat zwei Kinder und will sich gerade scheiden lassen und die dritte macht gerade ihren Schulabschluss. Und auch die Charaktere könnten nicht unterschiedlich sein, wenngleich es sich bei allen drei Frauen um starke, mutige und willensstarke Frauen handelt. Mir haben alle drei Frauenfiguren sehr gut gefallen, wenngleich man sich natürlich mit der ein oder anderen besser identifizieren kann als mit der anderen. Besonders spannend fand ich auch, dass diese drei Frauen in vollkommen unterschiedlichen Zeiten gelebt haben und dennoch versucht haben, an ihren Träumen festzuhalten und ihnen gefolgt sind. Auch, dass alle drei Geschichten parallel erzählt werden, war ziemlich faszinierend: Es wechseln sich nämlich die Kapitel von Émilie, Hélène und Marie-Juliette immer ab und so muss man sich immer klar machen, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Diese Erzählform hat mir gut gefallen, weil man einfach das Gefühl hatte, alle drei Geschichten gleichzeitig erzählt zu bekommen. Ich weiß ja nicht, ob ihr solche Bücher öfter lest und ob das normal ist, aber mir hat die Idee super gefallen, dass man am Ende der Kapitel, in denen von Speisen die Rede ist, deren Rezepte findet. Marie-Juliette bereitet beispielsweise einen Rote-Bete-Apfel-Salat zu, dessen Rezept man dann auch direkt nach dem Kapitel findet. Die meisten Rezepte fand ich schlichtweg interessant, weil ich – ehrlich gesagt – von den wenigsten Sachen schon einmal gehört, geschweige sie denn bereits gegessen habe, aber das ein oder andere Rezept werde ich mir auch merken und mal nachkochen. Wer also mal ein paar neue Rezeptideen braucht, kann in diesem Roman sicherlich die ein oder andere exotische Idee finden. Auch die Idee, dass es einen grünen Koffer gibt, in den alle früheren Besitzerinnen wichtige Erinnerungsstücke legen, hat mir gut gefallen. Darin befinden sich Fotographien, Karten (Post- und Visitenkarten), Listen, Rezepte und vieles mehr. Der Koffer zeigt, wie Rezepte weitergegeben werden, wie diese von verschiedenen Generationen aufgenommen, verändert, modernisiert und verfeinert werden und wie Kochrezepte eben ein Teil der Kultur eines Landes sind, aber eben auch genauso wandelbar. Die Botschaft hierhinter war einfach wunderschön und hat mir einen ganz neuen Aspekt auf Essen und Rezepte geboten. Insgesamt hat mir der Roman Émilie und das kleine Restaurant von Annie L’Italien sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen, wenn die Autorin noch ein Buch rausbringt und es mich auch nur halbwegs interessiert, werde ich es mir wohl kaufen, weil mir dieser Debutroman wirklich gut gefallen hat.

Köstliches Wohlfühlbuch

Von: SternenstaubHH Datum: 05. April 2020

Emilie möchte, ganz ohne Kochausbildung, ein Restaurant mit eine Wohlfühlküche eröffnen. Um den Sprung ins kalte Wasser etwas abzumildern hofft sie den Chefkoch Bernard Charlemagne, von ihr Chef Brummbär genannt, als Mentor für sich zu gewinnen. So muss sie ihm eine Woche lang jeden Abend bestehend aus Vor-, Haupt- und Nachspeise zubereiten bevor er ihr sein Jawort zu diesem Unterfangen gibt. Während dieser turbulenten Zeit renoviert ihr Mann Louis ihre Wohnung. Bei diesen Umbauarbeiten findet er einen kleinen grünen Koffer, der einige Überraschungen birgt. In dem Buch "Emilie und das kleine Restaurant" geht es nicht nur um Emilie und ihrem Traum vom Restaurant. Es geht auch um die Geschichten von zwei weiteren Frauen. Hier haben wir zum einen Marie-Juliette, die in den 30er Jahren lebt, davon träumt Chefköchin zu werden und ihre Rezepte in eben jenen Koffer verstaut. Desweiteren lernt der Leser Hélène, die nach der Trennung von ihrem Mann und als alleinerziehende Mutter zweier Kinder als traiteurin Fuß fassen möchte. Auch sie verstaut ihre Rezepte in dem koffer, den sie beim Einzug in die Wohnung gefunden haben. Bei diesem Buch hat mich das Cover sofort angezogen. Das Buch beinhaltet drei kurzweilige Geschichten über drei Frauen, die ich allesamt sehr sympathisch fand. Auch wenn die jeweiligen Handlungen in dem Buch springen, hat mir dieses Buch anregende Lesestunden beschert. In dem Buch selbst finden sich zudem viele Rezepte und auch die Kapitelüberschriften sind sehr kreativ gestaltet. Zurücklehnen und lesen. Ein Wohlfühlbuch zum Entspannen, Abschalten und Genießen.

Unschlagbarer Humor

Von: ja_de_21 Datum: 31. March 2020

Ein Roman, den ich innerhalb von ein paar Stunden durch hatte. Alle Leser wissen jetzt Bescheid, ein ganz besonderes Buch kommt auf euch zu. Meine Rekordlesezeit hängt natürlich auch mit der Länge der Geschichte zusammen, mit 272 Seiten ist der Roman nicht wirklich dick. Emilie ist die Protagonistin in dem Roman, der sich um sie und ihre Vorfahren dreht. Sie ist eine von drei Frauen, die für ihre Träume kämpfen. Und der Traum von ihnen allen ist das Kochen. Emilie hat es dabei noch leichter als die Frauen vor ihr, je weiter man zurück geht, desto schwieriger wird es als Frau in der Küche zu arbeiten, und zwar außerhalb von zuhause und nicht als Kellnerin. Wer jetzt einen Roman über schwere Schicksale erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Anspruch hat dieses Buch nicht. Auch alle Fans vom Drama kommen nicht auf ihre Kosten. Jeder der einen typischen Liebesroman mit historischen Einflüssen erwartet, der findet hier nicht was er sucht. Tja, ich war auch anfangs überrascht. Das hält allerdings nicht lange an, bald schon hatte ich Tränen in den Augen. Nicht vor Enttäuschung, nein. Schon auf den ersten Seiten konnte ich mehrmals nicht mehr aufhören zu lachen. Das Buch hat eine Geschichte, ohne Zweifel. Ohne Spannung, ohne Drama. Aber mit unschlagbarem Humor. Nicht nur der Schreibstil mit den unglaublichen Dialogen, sondern auch die Gestaltung um den Text herum hat mich zu 100% überzeugt. Außerdem wird jedes Rezept, das von den Protagonistinnen verkocht wird, am Ende des Kapitels aufgeschrieben. Als fleißiger Leser und begeisterter Koch könnte man also eine Lese- und Kochreise daraus machen. Keine Sorge, auch Dinge, die schief gehen gibt es Rezepte in dem Buch. Die Geschichte hat mich mit ihrer Andersartigkeit überzeugt und ich werde das Buch auf jeden Fall noch öfter aus dem Schrank holen.

Rezension zu "Emilie und das kleine Restaurant"

Von: Büchereule Datum: 31. March 2020

Nicht immer steckt hinter einem schönen Cover, dass was man sich davon verspricht. So war es leider auch bei diesem Buch. Das Cover ist wunderschön und irgendwie erhofft man sich dadurch eine klassische liebes Geschichte und die liebe zu gutem Essen. In der Geschichte geht es um drei Frauen welche eines gemeinsam haben: die Leidenschaft zum Kochen und einen mystischen alten grünen Koffer. Was es damit auf sich hat verrate ich natürlich nicht. Die drei Frauen stammen auch aus unterschiedlichen Generationen. Zum einen spielt dieses Buch in den 30er Jahren, dann in den 60er Jahren und letztendlich im Jahr 2016. Die Kapitel, welche auch eine etwas andere Überschrift hatten, als üblich waren immer Abwechselnd aus der Sicht der drei Frauen geschrieben. Ich fand es gut, dass es mal etwas abwechslungsreicher gestaltet war, auch wenn man immer wieder erst einmal umdenken musste um welche der drei Damen es denn nun geht. Wie schon gesagt wollen die drei aus ihrer Liebe zum Kochen einen Beruf machen, was nicht bei allen so reibungslos verläuft. Der Schreibstil war an sich sehr angenehm. Mir sind nur leider der Humor und die Gefühle etwas zu kurz geraten. Vom Klappentext her sollte davon viel enthalten sein, was ich so leider nicht bestätigen kann. Dennoch waren die Figuren toll und man mochte sie auf Anhieb. Was ich auch gut fand, ist das nach fast jedem Kapitel ein Rezept abgedruckt war und nicht wie gewohnt eine Sammlung zum Schluss, das war mal etwas anderes was meiner Meinung nach auch gut ankommt. Trotz allem ein schöner Roman um die Seele baumeln zu lassen.

Süße Geschichte

Von: mymagicalbookwonderland Datum: 30. March 2020

Rezension Buchname: Émilie und das kleine Restaurant Autor: Annie L’Italien Seiten: 272 (Print) Verlag: Diana Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (9. März 2020) Sterne: 4 Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in rosa Buchstaben im unteren Bereich. Man sieht ein kleines Restaurant mit ein paar Tischen draußen auf der Straße. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend. Klappentext: (aus Amazon übernommen) Das Rezept für eine perfekte Geschichte: Man nehme drei Frauen, die wissen, was sie wollen, gebe eine gehörige Portion Gefühl dazu, vermische das Ganze mit dem unbändigen Wunsch nach Selbstbestimmung und garniere alles mit einer Prise Spitzzüngigkeit. Nicht zu vergessen, die Geheimzutat: der Inhalt des rätselhaften grünen Koffers aus der Vergangenheit. Voilà! Davon kann man nicht genug bekommen. Nachschlag, bitte! Mit Herz und Humor erzählt Annie L’Italien die Geschichte dreier Frauen im kanadischen Québec, die eines gemeinsam haben: Sie widmen sich mit Leib und Seele dem Kochen und machen ihre Leidenschaft gegen alle Widerstände zum Beruf. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich. Charaktere: Die Hauptprotagonistinnen sind Marie-Juliette, Helene und Emilie Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!! OMG, das Buch war genau voll nach meinem Geschmack und ein typischer Roman aus dem Bereich Frauenromane/Liebesromane. Ich persönlich brauche ab und an mal ein Buch, wo der Kitsch nur so tropft :) Es war einfach herrlich zu lesen. Ich hatte so viel Spaß mit den drei Mädels vom kleinen Restaurant. Es war sehr witzig zu lesen, es war leicht zu lesen, es war verständlich. Für mich ist die Geschichte ein perfektes Wohlfühlbuch gewesen. Die Autorin hat die Landschaft in Québec, Kanada so schön beschrieben, dass ich am liebsten auch mal dahin möchte. Eins sollte man beim Lesen allerdings nicht haben und zwar Hunger ;-) Weil in dem Buch wird sehr oft und sehr viel gekocht. Da kann man schon mal Hunger bekommen. Und außerdem habe ich auch Lust ein paar Rezepte aus dem Buch nach zu kochen. Alles im Allen war „Émilie und das kleine Restaurant“ ein sehr schönes, leichtes und lustiges Buch. Mir hat es sehr gut gefallen. Deshalb bekommt das Buch von mir auch eine klare Leseempfehlung und sehr verdiente 4 Sterne. Allerdings sollte man bei solchen typischen Büchern keine all zu hohe Erwartung oder so haben, weil sonst wird man enttäuscht und die Geschichte sagt einem nicht zu. Für mich war es ein perfektes Buch.

Leider mehr Schein als Sein

Von: buecherundgedanken Datum: 21. March 2020

In Émilie und das kleine Restaurant von Annie Lìtalien geht es im wesentlichen um drei Frauen unterschiedlichen Alters und deren Geschichte in den 30ern, den 60ern und der Jetztzeit. Alle drei Frauen verbindet die Liebe und Leidenschaft zum Kochen und ihren jeweiligen Traum, wie sie aus dieser Leidenschaft einen Beruf machen wollen. Ob sie das schaffen, erfährt ihr beim Lesen. Weiters geht es um einen grünen Koffer, der die drei Frauen womöglich in irgendeiner Art und Weise verbindet. Laut Klappentext sollte es ein Buch mit Herz und Humor sein... naja, für mich war alles viel zu oberflächlich und kaum mit Herz und Humor erzählt, außer, wenn man es als besonders humorvoll sieht, wenn die Kapitelüberschriften lauten wie „8 Unzen Trübsal 1 Hauch Stolz und 1 TL Pups“ oder „14 Gramm Scharfsinn 1 Wiedergänger 4 Liter Ungeduld“ … mir kommt das alles sehr gewollt und nicht gekonnt vor. Auch die Liebe zum Kochen kann ich in diesem Buch nicht finden. Von 267 Seiten sind 33 Seiten ausschließlich Rezepten vorbehalten. Für mich waren diese Rezepte bloß Seitenfüller, denn im Gegensatz zu anderen Büchern wurden die Rezepte in diesem Roman nicht mit Leben gefüllt; ich habe die Leidenschaft bei der Zubereitung der Gerichte und der Geschichten hinter den Rezepten wirklich vermisst Schade, denn ich habe mich so sehr auf und über dieses Buch gefreut. Das Cover ist wunderschön und der Titel auch ansprechend, aber mehr als 3 Sterne würde ich diesem Buch leider nicht geben.

Leider mehr Schein als Sein

Von: buecherundgedanken Datum: 21. March 2020

In Émilie und das kleine Restaurant von Annie Lìtalien geht es im wesentlichen um drei Frauen unterschiedlichen Alters und deren Geschichte in den 30ern, den 60ern und der Jetztzeit. Alle drei Frauen verbindet die Liebe und Leidenschaft zum Kochen und ihren jeweiligen Traum, wie sie aus dieser Leidenschaft einen Beruf machen wollen. Ob sie das schaffen, erfährt ihr beim Lesen. Weiters geht es um einen grünen Koffer, der die drei Frauen womöglich in irgendeiner Art und Weise verbindet. Laut Klappentext sollte es ein Buch mit Herz und Humor sein... naja, für mich war alles viel zu oberflächlich und kaum mit Herz und Humor erzählt, außer, wenn man es als besonders humorvoll sieht, wenn die Kapitelüberschriften lauten wie „8 Unzen Trübsal 1 Hauch Stolz und 1 TL Pups“ oder „14 Gramm Scharfsinn 1 Wiedergänger 4 Liter Ungeduld“ … mir kommt das alles sehr gewollt und nicht gekonnt vor. Auch die Liebe zum Kochen kann ich in diesem Buch nicht finden. Von 267 Seiten sind 33 Seiten ausschließlich Rezepten vorbehalten. Für mich waren diese Rezepte bloß Seitenfüller, denn im Gegensatz zu anderen Büchern wurden die Rezepte in diesem Roman nicht mit Leben gefüllt; ich habe die Leidenschaft bei der Zubereitung der Gerichte und der Geschichten hinter den Rezepten wirklich vermisst Schade, denn ich habe mich so sehr auf und über dieses Buch gefreut. Das Cover ist wunderschön und der Titel auch ansprechend, aber mehr als 3 Sterne würde ich diesem Buch leider nicht geben.

Eine nette Unterhaltungslektüre

Von: zauberblume Datum: 16. March 2020

Èmillie und das kleine Restaurant" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Annie L'Italien gelesen habe. Eine wunderschöne Geschichte, in der drei Frauen, die in unterschiedlichen Zeitepochen leben, die Hauptrollen spielen. Beginnen wir mit Marie-Juliette, die in den 30er Jahren lebt, und nur einen großen Wunsch hat. Sie will unbedingt Chefköchin werden. Doch zur damaligen Zeit für Frauen fast ein Unding. Doch Marie-Juliette kämpft, um sich diesen Traum zu erfüllen. Héléne lernen wir in den 60er Jahren kennen. Auch sie hat es nach der Trennung von ihrem Mann nicht leicht. Plötzlich steht sie mit ihren zwei Kindern allein da. Da hat sie eine großartige Idee, sie will mit ihrer Kochkunst Geld verdienen und macht sich selbständig und stellt ein Cateringunternehmen auf die Beine. Und 2016 lernen wir Èmilie kennen. Sie hat ihren aufreibenden Job im Marketing an den Nagel gehängt und erfüllt sich endlich den Traum von einem eigenen Restaurant. Und was verbindet diese drei Frauen? Sie leben alle im gleichen Ort und zeitversetzt in der gleichen Wohnung. Alle drei sind voller Zuversicht, Humor und haben Vertrauen in das eigene Können. Und zu guter Letzt spielt ein grüner Koffer in dieser Geschichte eine tragende Rolle. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. Es wird immer abwechseld von den drei Protagonistinnen erzählt und sie kann man sich ein genaues Bild von der jeweiligen Zeitepoche machen. Ich habe jetzt noch herrliche Bilder vor meinem inneren Auge. Die Gemeinsamkeit ist ja die Liebe zum Kochen und hier bekommen wir noch viele herrliche Gerichte und ihre Rezepte in dem Buch mitgeliefert. Interessant fand ich es, als Èmilie den grünen Koffer und den interessanten Inhalt entdeckt hat. Natürlich spielt die Liebe in dieser Geschichte auch ein Rolle. Mit viel Gefühlt bringt uns die Autorin die Träume der Frauen und die Verwirklichung nahe. Das Ende dieses Buches hat mich dann doch berührt. Ein wunderschönes Happyend. Eine perfekte Unterhaltungslektüre, die mir unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden beschert hat. Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen 5 Sterne

Für ein wohliges Gefühl und guten Geschmack ist gesorgt!

Von: Tigerluna Datum: 14. March 2020

„Émilie und das kleine Restaurant“ ist ein Roman von Annie L’Italien. Drei Frauen, die eine Leidenschaft teilen: das Kochen. Aber sie haben auch einen großen Traum: Ihre Leidenschaft zum Beruf machen. Wäre da nicht noch so ein geheimnisvoller grüner Koffer. Das Cover ist eine einzige Farbenpracht. Die Farbtöne harmonieren super miteinander. Es wirkt sehr authentisch und einladen. In dieses kleine Restaurant würde ich mich sofort setzen. Der Schreibstil von Annie L’Italien ist super. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Abwechslung wird durch leckere Rezepte erzeugt. Die werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Außerdem haben die Perspektivwechsel für zusätzliche Spannung gesorgt. Die Charaktere sind wundervoll. Sie strahlen eine Herzenswärme aus, wirken sehr authentisch und sympathisch auf mich. Für viel Gefühl und Humor ist gesorgt. Schmunzeln, Lachen und köstlich amüsieren steht hier auf dem Programm. Ein richtiger Herzensroman mit viel Wohlfühlfaktor wartet darauf, von DIR gelesen zu werden. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

Die drei Frauen und der grüne Koffer!

Von: Leseratte Austria Datum: 14. March 2020

„Emilie und das kleine Restaurant“ ein Roman von Annie L’Italien erschienen im Diana Verlag. Mit 271 Seiten. In diesem Buch sind die Geschichten von drei Frauen die etwas gemeinsam haben: und zwar die Kochleidenschaft und den grünen Koffer! 2016: Emilie kocht leidenschaftlich gerne und möchte ein kleines Restaurant aufmachen. Sie und ihr Mann Louis renovieren gerade ein großes Haus für sich und ihren Sohn Antoine. Emilie will einen bestimmten Chefkoch als ihren Mentor haben. Sie nennt ihn Chef Brummbär, der ziert sich allerdings, aber sie gibt nicht auf. Eines Tages willigt er ein, unter der Bedingung: sie soll ihm jeden Abend ein drei Gänge Menü nach Hause bringen und dann entscheidet er sich erst! Gesagt getan. Während dessen renovieren sie ihr Heim und in einem alten Schrank findet Louis einen grünen Koffer den er Emilie gibt. Sie schaut kurz mal rein und entdeckt zu ihrer Freude Rezepte und Fotos. Nach genauerem durchsehen stellt sie fest, dass es sich um zwei verschiedene Zeiten und Frauen handeln muss. 1967: Helene steckt in einer Ehe fest bei der schon lange die Luft raus ist. Ihre beiden Kinder geben ihr als Hausfrau noch etwas Positives. Nach langem Überlegen will sie von Ihrem Mann geschieden werden. Der zieht sofort ohne Gespräch aus und lässt sie mit den Kindern alleine zurück. Helene überlegt wie sie sich und den Kindern ein Leben finanzieren kann. Leidenschaftlich kocht sie und das wissen auch ihre Freunde die sie kurzerhand für ihre Partys anagieren. Sie will eine eigene Firma gründen! Sie lernt einen Erfolgreichen Mann auf einer Vernissage kennen der sie auf eine Motorrad tour einlädt und dabei kommen sie sich näher. Er will sie auch für das Catering der nächsten Vernissage engagieren. So kommt ihr Geschäft in Fahrt! Sie legt Rezepte in den Koffer und auch Fotos. 1934: Marie-Juliette beendet gerade ihre Schule und überlegt welchen Beruf sie wo beginnen kann. Sie will nämlich Chefköchin werden. Aber so einfach ist das in dieser Zeit nicht. In den Restaurant Küchen arbeiten nur Männer als Köche und Chef’s. Aber sie gibt nicht auf und durch einen Zufall lernt sie einen Mann kennen der ein Restaurant Besitz und überzeugt ihn, sie bei sich zu lernen lassen! Wie verlaufen die Leben der verschiedenen Frauen? Kann jede für sich als Köchin erfolgreich werden und auch bleiben? Da sie aus verschiedenen Zeiten stammen, benutzen sie alles drei den grünen Koffer und wird der sie auch zusammen führen können? Wie könnten sich die drei Treffen bzw Kennen lernen? Jede Verfolgt ihre eigenen Ziele, gelingt es jede für sich? Meine Meinung: Eine Wunderbare Geschichte mit drei außergewöhnlichen Frauen und Familien. Flüssig geschrieben und mit verschiedenen kleinen Herausforderungen für die Frauen. Das Kochen verbindet sie und jede versucht auf ihre eigene Weise damit erfolgreich zu werden. Natürlich gibt es Höhen und Tiefen! Jede steht an einer anderen Stelle im Leben, aber das Kochen rettet sie alle drei individuell!! Das Cover nimmt einen mit zum Träumen. Es sind auch viele tolle verschiedene Rezepte lfd dabei. 5 von 5 Sternen

Kochbuch und Roman in einem

Von: Dannies Bücherwelt Datum: 09. March 2020

Der Roman erzählt die Geschichten dreier Frauen in ihrer jeweiligen Epoche und wie sie ihren Traum vom Kochen umsetzen. Émilie verwirklicht sich in unserer Gegenwart (2016), Hélène in den 1960ern und Marie-Juliette in den 1930ern. Jede dieser Frauen kämpft mit den Gegebenheiten ihrer Zeit. So war es beispielsweise in den 30er Jahren praktisch nicht möglich als Frau Chefköchin zu werden. Aber Marie-Juliette lässt sich trotzdem nicht von ihrem Traum abbringen. Auch für Hélène in den 60er Jahren ist es sehr schwierig, sich ein eigenes Unternehmen aufzubauen und das dann noch mit ihrer Familie in Einklang zu bringen. Denn damals war es nicht üblich, dass die Ehefrau und Mutter in dieser Art berufstätig war. Alle drei Frauen verbindet nicht nur die Leidenschaft zum Kochen, sondern auch der Wohnort. Sie alle lebten bzw. leben in der gleichen Wohnung. Émilie findet dort 2016 einen grünen Koffer, in dem Rezepte und Fotos von zwei ihr unbekannten Frauen enthalten sind. Das Geheimnis rund um diesen Koffer zieht sich durch fast das gesamte Buch. Als Leser kann man sich natürlich denken, von wem die Dinge in dem Koffer sind. Aber die Zusammenhänge kristallisieren sich erst zum Ende heraus. Die Aufmachung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Kapitel haben humorvolle Überschriften, die in ihrer Form an die Zutaten für ein Rezept erinnern. Apropos Rezepte....zu allen Gerichten, die die Frauen im Verlauf des Buches zubereiten, findet man am Ende des jeweiligen Kapitels das Rezept dazu. Ich finde, das ist eine ganz wundervolle Idee. Das Grundthema „Kochen“ zieht sich somit durch das gesamte Buch. Der Roman liest sich schnell durch, da der Stil flüssig ist und die Handlung sehr schnell vorangeht. Durch diese Schnelligkeit bleiben die einzelnen Geschichten aber nur an der Oberfläche. Mir hat es hier doch an Tiefe gefehlt. Das finde ich sehr schade, da das Potenzial auf jeden Fall vorhanden ist. Da dies aber der einzige größere Kritikpunkt ist, den ich anbringen kann, verdient dieser Roman 4 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️

Émilie und das kleine Restaurant

Von: freetimeGuide Datum: 23. April 2020

Der Roman handelt von drei Frauen aus verschiedenen Epochen. Sie alle kochen gern. Deshalb begleiten wir diese Frauen nicht nur bei ihrem Start in die eigene Küche, sondern können uns über interessante neue Rezepte freuen. Also fast ein Kochbuch! 2016 Emilié kocht gerne für ihre Familie. Jetzt möchte sie ein eigenes kleines Restaurant eröffnen. Ihre Familie unterstützt sie dabei. Nun möchte sie noch den Koch ihres Lieblingsrestaurants als Mentor gewinnen. Dazu fordert er sie auf, jeden Abend ein Gericht zu kochen. Inzwischen findet ihr Mann Louis bei der Renovierung im Wandschrank einen kleinen grünen Koffer. Darin findet Emilié Fotos, Rezepte, Einkaufslisten, Postkarten und vieles mehr. 1967 Helene beschließt, sich von ihrem Mann David zu trennen. Ohne ein Wort packt er seine Sachen und geht. Nun muss Helene alleine mit ihren Kindern zurechtkommen. Sie beschließt, einen Traiteurdienst zu eröffnen. Bei einem kleineren Auftrag Häppchen für eine Kunstausstellung zu liefern erhält sie großes Lob und kann eine Menge Visitenkarten verteilen. I 1934 Marie-Juliette macht ihren Schulabschluss und träumt davon, Chefköchin zu werden. Als sie auf dem Markt Leon kennenlernt, bietet er ihr an, in seinem Restaurant zu arbeiten. Sowohl Marie-Juliette als auch Helene heben ihre Rezepte und weitere Erinnerungen in einem kleinen grünen Koffer auf, Emilié, deren Mann Louis den Koffer findet, durchstöbert diesen und kocht einige Rezepte nach. Der Roman springt ständig in allen drei Geschichten hin und her, so dass man ständig überlegen muss, in welcher Zeit man sich befindet. Emilié eröffnet mit Hilfe ihrer Familie das kleine Restaurant. Dazu gibt es eine Überraschung……….

Zu einfach und zu nett

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 30. March 2020

Erst als ich das Buch in der Hand hielt, merkte ich, dass es sich um eine Zeitebenengeschichte handelt, denn die drei Frauen aus der Kurzbeschreibung - Émilie, Hélène und Marie-Juliette - leben zu unterschiedlichen Zeiten: 2016, 1967 und 1934. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich den Roman jetzt wohl nicht gelesen, denn ich hatte Lust auf eine Freundinnen-Geschichte. Ich war als sehr gespannt auf den Inhalt. Der Roman spielt im französichen Teil von Kanada, in Saint-Henri, einem Quebecer Vorort und beginnt 2016, als Émilie sich einen bekannten Koch als Mentor sucht. Sie träumt von ihrem eigenen Restaurant und wird von ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn unterstützt. Hélène trennt sich 1967 von ihrem Mann, zu einer Zeit, in der man sich noch nicht so leichtfertig trennte. Um für ihre Kinder zu sorgen, baut sie sich ein Catering-Service auf. Marie-Juliette hat 1934 tolle Eltern, die sie unterstützen in ihrem Bestreben Chefkoch zu werden - in der Zeit, in der "man" erwartete, dass eine Frau so schnell wie möglich heiratet. Was die drei Frauen miteinander verbindet, ist die Liebe zum Kochen. Zudem wirkt ein in Émilies Küchenschrank gefundener grüner Koffer wie ein roter Faden und bringt am Ende die drei Zeiten und Geschichten der Frauen zusammen. Der Erzählstil ist speziell. Es ist, als ob ein Aussenstehender die Geschichte einem Publikum erzählt und die Zuschauer immer mal wieder etwas fragt, ebenso auch die Protagonistinnen anspricht. Es wirkte mehr beobachtend als richtig mit Herz und Seele erzählt, ein wenig wie aus der Zeit gefallen. So fiel es mir schwer, eine Verbindung zu den drei Frauen aufzubauen. Die Idee ist nicht schlecht. Selbst die Figuren wie auch deren Geschichten waren nett, aber sie wirkten zu brav und man kam durch diese Erzählweise nicht wirklich an sie ran. "Émilie und das kleine Restaurant" wirkt dadurch viel zu einfach, um zu überzeugen. Am besten gefiel mir noch die freche Marie-Juliette, Maju. Zu einfach empfand ich auch die Rezepte. Es muss nicht immer Sterneküche oder irgendwas Besonderes sein, aber sie sollten ansprechend sein. Hier waren sie so einfach, dass man sich manchmal wundert - denn auch 1967 hat Schnittlauch und Petersilie anstatt viel Dill und einige Prisen Minze in einem Zaziki nichts zu suchen. Die Rezepte stehen jeweils zwischen den einzelnen Kapiteln. Ebenso wird jedes Kapitel mit einem kleinen Rezept wie "1 Unze Neugier, 1 Prise Mut, 6 Tassen Dreistigkeit" überschrieben. Das ist nicht so meins, störte zwar nicht sehr, müsste aber auch nicht sein. Fazit: Alles ein bisschen zu einfach und zu nett gehalten - "1 Prise Schärfe, 2 Tassen anderer Schreibstil" und schon würde der Roman gefälliger sein. 3 Punkte.