Veronica Henry

Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer

Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer Blick ins Buch

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Alle lieben Weihnachten … besonders Lizzy Kingham. Doch in diesem Jahr will ihre Familie sie einfach nicht bei den Vorbereitungen unterstützen. Zwischen Tannenbaum und Weihnachtsbraten stellt Lizzy sich die Frage: Was würde passieren, wenn sie alles stehen und liegen ließe und sich eine Auszeit nähme? Gesagt, getan. Lizzy flüchtet an ihren Lieblingsort, ein Häuschen am Strand. Aber auch hier kann sie sich dem Weihnachtszauber nicht entziehen, und schon bald ist das Strandhäuschen mit Lichterketten dekoriert, und der Duft von Glühwein vermischt sich mit der salzigen Brise des Meeres. Doch irgendetwas fehlt, und Lizzy merkt, dass Weihnachten ohne ihre Familie einfach nicht das Gleiche ist …

Eine herrliche Unterhaltungslektüre

Von: zauberblume Datum: 22. November 2019

"Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Veronica Henry gelesen habe. Sie entführt uns in ihrer Weihnachtsgeschichte nach Astley-in-Arden. Hier machen wir in dem gemütlichen Pepperpot Cottage halt. Na ja, aber hier läuft nicht alles rund. Eigentlich freut sich Lizzy jedes Jahr auf dieses Zeit. Sie liebt es Plätzchen zu backen, Geschenke einzukaufen und das Haus festlich zu dekorieren. Und nun sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Und Lizzy steht mit allen Vorbereitungen alleine da. Da fasst Lizzy einen Entschluss, sie braucht eine Auszeit. Kurz entschlossen fährt sie zu dem kleinen Haus am Meer. Doch wird sich auch hier der Weihnachtszauber einstellen? Ach, wie schön! Obwohl ich die ersten Seiten ein bisschen Schwierigkeiten hatte in das Buch reinzukommen, habe mich dann in die Geschichte verliebt. Besonders unsere Protagonistin Lizzy habe ich ins Herz geschlossen. So ein sympathischer Mensch und ich konnte mich so gut in sie reinversetzen. Denn geht es uns nicht oft ähnlich, plötzlich steht man mit den Weihnachtsvorbereitungen alleine da, weil jeder etwas anderes zu tun hat. Ich habe Lizzy für ihren Mut bewundert und habe die Zeit mit ihr in dem kleinen Haus am Meer sehr genossen. Und hier war es ja keinen Tag langweilig, denn Lizzy war nicht die einzige, die von zu Hause geflüchtet ist. Einige Szenen haben mich berührt und manches ging unter die Haut. Und es hat mich gefreut, dass Lizzy mit ihrer Aktion doch ihre Familie zum Nachdenken gebracht hat. Und es wäre ja nicht die Weihnachtszeit, wenn nicht ein Weihnachtswunder geschehen würde. Ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mich total begeistert hat. Auch das Cover ist wunderschön. Selbstverständlich vergebe ich für dieses Lesevergnügen gerne 5 Sterne.

Idyllische Weihnachten am Meer

Von: babsis_buecherwelt Datum: 20. November 2019

Meine Meinung: Das Cover hat mich direkt angesprochen, da es so schön winterlich ist und der Klappentext hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schreibstil ist sehr einfach und somit angenehm zu lesen. So schön wie das Cover war auch das kleine Haus am Meer, diese wurde so schön beschrieben, ich konnte es bildlich vor mir sehen. Lizzy liebt Weihnachten, doch irgendwann wächst ihr alles über den Kopf und sie möchte einfach mal weg und zeit für sich haben. Gesagt getan, kurz vor Weihnachten reist sie ans Meer und was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, auch andere Menschen haben dieses Ziel, um Weihnachten zu entfliehen. Jeder hat seinen Grund und letztendlich verbringen alle ein tolles Weihnachtsfest. Ein sehr tolle und Herzerwärmende Geschichte. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen, aber erst ab ungefähr der Hälfte des Buches, denn es waren mir zu Beginn zu viele Personen. So kam ich nicht richtig in die Geschichte. Aber nachdem ich die Hälfte überwunden hatte, habe ich das Buch geliebt, es war alles sehr schön beschrieben und so war es sehr Weihnachtlich, idyllisch und einfach eine schöne Geschichte, die auch zum Nachdenken angeregt hat. Und nochmals vielen Dank an das Bloggerportal und den DIANA Verlag, die mir dieses Buch zur verfügung gestellt haben.

Lizzy's Weihnachten mal anders!

Von: Leseratte Austria Datum: 07. November 2019

„Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer“ ein Roman von Veronica Henry im Diana Verlag erschienen. Mit 381 Seiten. In diesem Buch dreht sich‘s vor allem um Lizzy Kingham. Sie ist verheiratet mit Simon und gemeinsam haben sie 17 Jährige Zwillinge. Damit in ihrer Familie alles wie gewohnt abläuft, ist Lizzy immer im Stress. Einkaufen, Haushalt, Arbeiten gehen usw. Vor kurzem wurde sie gekündigt, bekam zwar eine Abfindung aber die Veränderung verlangt einiges von ihr ab. Sie dachte auch schnell eine Arbeit als Event Planerin wieder zu finden. Aber schon die ersten Bewerbungen wurden abgelehnt. In letzter Zeit schlief sie schlecht, fühlte sich unwohl und war nicht richtig glücklich oder zufrieden. Ihre Ärztin rät ihr sogar schon zu Tabletten gegen Depressionen. Es ist der 21. Dezember und gestern war ihr letzter Arbeitstag von ihrer Arbeit. Zu Hause stürzt sie sich in die Stressigen Vorbereitungen für Weihnachten. So vieles war noch zu erledigen, eigentlich viel zu viel. Im Einkaufszentrum begegnet sie Amanda, der Ex-Frau ihres Mannes. Amanda fährt über die Feiertage Skiläufen und deshalb soll Simons Mutter dieses Jahr wieder bei Lizzy feiern. Lizzy wusste noch nichts davon und wurde deshalb sauer und verschwand. Ab jetzt geht alles schief! Der Kaufhausdetektiv will sie aufhalten, wieso überhaupt? Sie hält noch ein Kleid über ihrem Arm und soll es gestohlen haben, dabei ist sie nur vor Amanda geflüchtet. Wie kommt sie da wieder heraus? Später zu Hause, es gibt immer noch so viel zu tun. Irgendwie reicht es ihr, als auch noch abends keiner der Kinder oder Simon zum traditionellen Weihnachtsbaum schmücken nach Hause kommt. Schnell ist klar sie braucht Veränderung und schnappt sich Kleidung, Bücher und fährt mit dem Auto weg. Lizzy hinterlässt eine Nachricht für Simon. Sie fährt zum Strandhaus ihrer Freundin, die dieses Jahr leider nicht über Weihnachten zu ihnen kommen kann. Dort angekommen ist es bereits Nacht. Sie sucht den Schlüssel aber findet ihn nicht, plötzlich schließt ein junger Mann die Tür auf. Wer ist das? Das Strandhaus sollte eigentlich leer sein. Wie geht diese Geschichte weiter und was sagt Simon dazu das Lizzy Weihnachten ausfallen lässt und sich eine Auszeit nimmt? Meine Meinung: Das Buch besteht aus mehreren Kapiteln von unterschiedlichen Familien. Aber alle haben das gleiche Ziel – nämlich Glücklich zu sein. Egal ob Lizzy oder der junge Mann im Strandhaus, auch im Standhaus neben an ist eine Familie vor Weihnachten geflüchtet. Jeder hat andere Gründe und Probleme, aber gemeinsam können sie sich ein entspanntes Weihnachten ermöglichen. Die Geschichte ist super geschrieben, es kommen viele verschiedene Gefühle vor. Es wird auch richtig spannend und auch etwas Gefährlich. Ich hatte Spaß beim Lesen und kam auch dabei zum nachdenken. Das Cover lässt ein verträumtes fröhliches Weihnachtsfest erwarten, richtig super. 5 von 5 Sternen

Hektisch aber Unterhaltsam

Von: Testenmitmoni Datum: 07. November 2019

Die Geschichte ist sehr gut und Flüssig geschrieben und alle Orte und Personen sind gut beschrieben. Vom Titel hört es sich sehr gut an aber ich muss sagen so ganz kam ich nicht in das Buch nicht rein. Einige Stellen im Buch sind einfach viel zu Hektisch und die Orte springen auch ziemlich hin und her und auch die Anzahl der Handelnden Personen ist sehr viel. Einige Szenen sind aber durchaus Lustig und Unterhaltsam geschrieben und man kann sie aber auch gut nachvollziehen. Den so manchmal denkt bestimmt jeder mal so wie Lizzy einfach mal dem ganzen Weihnachtszauber entkommen und nicht überall wo man ist drauf hingewiesen zu werden. Es fängt bei uns ja auch schon beim Einkaufen an, abends beim TV schauen die Weihnachtswerbung und beim Stadtbummel sind über all Weihnachtsmärkte und auch die Sozialen Netzwerke sind voll von Kekse, Deko und fragen nach dem Weihnachtsessen. Keine frage es ist eine schöne Zeit aber ich für mich muss auch sagen es ist einfach zuviel und gar nicht mehr die ruhige Zeit die es einmal war. Aber auch da muss ich sagen finde ich die Einsicht die Lizzy dann hat das Weihnachten ohne Familie einfach nicht geht und es nicht das gleiche ist. Aber wird Lizzy am Ende dann doch ihr Weihnachten so Feiern wie sie es möchte? Das müsst ihr selber lesen und rausfinden.

Weihnachten am Meer

Von: Stefanie K. Datum: 02. November 2019

3.5 "Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer" klang nach einer sehr gemütlichen und unterhaltsamen Geschichte, auf die ich sehr neugierig geworden bin. Ich muss zugeben, dass ich mich ein wenig schwer getan habe in die Geschichte reinzukommen. Dies lag unter anderem auch an den vielen Personen und ich ein wenig gebraucht habe, diese für mich zu sortieren und zu zuordnen. Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und Lizzys Flucht wurde gut und nachvollziehbar dargestellt. Manchmal fand ich die Handlung jedoch ein wenig hektisch und es hatte ein wenig zu viele Schauplätze bzw. Geschichten der Personen, auch wenn ich diese alle interessant und gut zu lesen fand. Das Setting in der Strandhütte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir noch ein wenig mehr weihnachtliche Atmosphäre gewünscht hätte. Dies ist für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu kurz gekommen Der Schreibstil von Veronica Henry war sehr angenehm zu lesen und ich werde definitiv mehr von der Autorin lesen.

Therapeutische Weihnachten fürs Herz

Von: Shayariel Datum: 24. October 2019

Dieses Buch war Liebe ab der ersten Seite, auch wenn man zunächst einmal denkt, dass das Kapitel eigentlich nichts mit dem Klappentext gemein hat. Lizzy liebt Weihnachten und ihre Familie, doch in diesem Jahr ist alles anders. Ihr Arbeitgeber hat sie zur Kündigung genötigt, die Familie ist beschäftigt und vergisst Aufgaben zu erledigen, die Lizzy ihnen gegeben hat. Das traditionelle Baumschmücken und Lasagneessen fällt aus, als sich ein Familienmitglied nach dem anderen mit anderen Plänen ausklinkt. Das bringt das Fass zum Überlaufen, Lizzy packt ein paar Sachen zusammen und flieht in das kleine Strandhaus ihrer Freundin Caroline. Erst am nächsten Morgen entdeckt der Ehemann die kurze Notiz, dass Lizzy weg ist, um Abstand zu gewinnen. Während ihre Familie sich große Sorgen macht und versucht sie zu finden, trifft Lizzy im Haus auf den jungen Harley, der ebenfalls vor familiären Problemen geflohen ist. Das ungleiche Duo hilft sich gegenseitig und dem verwitweten, alleinerziehenden Vater und seinem 3jährigen Sohn. Das Buch ist unglaublich herzerwärmend, man fühlt mit allen Beteiligten des Buches mit. Im Laufe der Geschichte werden Geheimnisse gelüftet und Seelen vom Ballast befreit. Niemand könnte therapeutische Weihnachten so warm und liebevoll erzählen wie Veronica Henry. Mich hat das Buch durch viele Gefühlslagen geschickt: Traurigkeit, Enttäuschung, Freude, Wut, Trauer, aber am Wichtigsten: es gab ein Ende, das um so vieles schöner ist als erwartet. Mehr darf ich nicht verraten, ihr müsst es unbedingt selber lesen! Eine Frage an die Übersetzerin: Ernsthaft? Sie übersetzen den Serientitel von "How i met your Mother" ins Deutsche? Warum? 😂 Nicht vergessen, holt euch dieses Buch das 5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟 mit einem extra 💋 bekommt.

Unterhaltsamer Familienroman mit viel Weihnachtsflair!

Von: Fanti2412 Datum: 19. November 2019

Lizzy Kingham ist verheiratet und hat zwei Kinder im Teenager-Alter. Sie hat kürzlich ihren Job verloren und stürzt sich jetzt mit Eifer in die Weihnachtvorbereitungen. Diese bedeuten ihr viel und sie folgt in jedem Jahr den Traditionen der Familie. Doch in diesem Jahr hat ihre Familie kaum Zeit für sie und sie alle vergessen die liebgewordenen Dinge wie gemeinsames Baumschmücken. Lizzy fühlt sich verlassen und von ihrer Familie nur noch als selbstverständlich wahrgenommen. Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen und fährt in das kleine Ferienhaus am Strand, das ihrer besten Freundin Caroline gehört, die in diesem Jahr nicht dort sein wird. In der Strandhütte trifft sie auf Harley, einen jungen Mann, der sich als eine Art Hausmeister um die Hütten kümmert und der auch vor Problemen in seiner Familie „geflohen“ ist. In der Nachbarhütte trifft kurz darauf ein verwitweter Vater mit seinem kleinen Sohn ein, die das erste Weihnachten alleine verbringen müssen. So treffen hier mehrere Menschen aufeinander, die aus unterschiedlichen Gründen vor Weihnachten auf der Flucht sind. Lizzys Familie bemerkt erst am nächsten Morgen, das Lizzy weg ist, denn sie hat eine kurze Notiz hinterlassen, dass sie Abstand und Zeit für sich braucht. Die Familie macht sich große Sorgen und versucht Lizzy zu finden. Veronica Henry erzählt die Geschichte in einem sehr warmherzigen Schreibstil und ich habe Lizzy gerne ans Meer begleitet. Das Setting dieser kleinen Strandhütten am Strand hat mir gut gefallen und wurde von der Autorin auch sehr schön beschrieben. Aber es war ja nicht nur Lizzy, deren Geschichte man hier verfolgen kann sondern auch die von Harley sowie Jack und dem kleinen Nat. Da treffen sehr unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Geschichten aufeinander und können sich gegenseitig mehr geben und helfen, als sie selber ahnen. Das war wirklich schön und einfühlsam beschrieben. Lizzys „Flucht“ konnte ich gut nachvollziehen und sie hat ja auch die erhoffte Wirkung. Die „Panik“ in Lizzys Familie war groß und auch die Familienmitglieder werden sich allmählich über so einiges klar. Es werden die unterschiedlichsten Themen berührt, wie Trauer, familiärer Zusammenhalt, Vertrauen und auch, dass man nicht nur zu Weihnachten auch mal an andere denken sollte. Manche Probleme ließen sich vielleicht etwas zu leicht lösen und einiges war auch ein bisschen vorhersehbar, was aber mein Lesevergnügen nicht gestört hat. Durch die unterschiedlichen Personen und Schicksale ist die Handlung abwechslungsreich und unterhaltsam und bietet traurige, nachdenkliche und auch viele humorvolle Momente. Die Geschichte beginnt 3 Tage vor Weihnachten und endet kurz nach Silvester. Dadurch erlebt man natürlich die Weihnachtsvorbereitungen und auch das eigentliche Weihnachtsfest mit. Das Fest verläuft für alle ganz anders, als sie es sich vorher gedacht hätte. Aber der Autorin gelingt es hervorragend weihnachtliche Stimmung zu verbreiten und die Kombination mit dem Setting am Meer war besonders schön. Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Familienroman der mit viel Weihnachtsflair eine schöne Atmosphäre verbreitet! Fazit: 4 von 5 Sternen

Mutter vermisst

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 16. November 2019

Lizzy Kingham "lupft's" den Hut - schon seit einiger Zeit fühlt sie sich ausgelaugt, und vor allem nicht wertgeschätzt für die Arbeit, die sie tagtäglich für ihre Familie erledigt, ohne jemals einen Dank dafür zu bekommen und als Selbstverständlichkeit angesehen wird. Sie hat das Gefühl, es ist egal ob sie da ist oder nicht. Es merkt eh niemand. Als einige Tage vor Weihnachten gleich mehrere Dinge gleichzeitig passieren, hat sie endgültig genug. Lizzy hinterlässt ihrer Familie einen Zettel und fährt zur Strandhütte ihrer Freundin Caroline, um einige Tage alleine zu sein und einmal nur für sich selbst zu schauen. Doch es kommt anders. Veronica Henry beschreibt feinfühlig das Dilemma von Lizzy. Aber auch wie Lizzys Familie reagiert, als sie merken, dass sie weg ist. Die Autorin erzählt überdies von Harley, einem jungen Mann, der vom Freund seiner Mutter Leanne ständig provoziert wird und es nicht mehr aushält. Um seinem kleinen Bruder das Weihnachtsfest nicht zu versauen, will Harley über Weihnachten einige Tage für sich sein. Ebenfalls nicht mit der Familie feiern wollen Jack und sein kleiner Sohn Nat, die ihr erstes Weihnachtsfest ohne Frau und Mutter vor sich haben. Sie alle werden ein spezielles Weihnachtsfest feiern - sie wissen es bloss noch nicht. Die Autorin webt alle ihre Erzählstränge zu einem grossen Ganzen zusammen. Natürlich steckt noch viel mehr in den Geschichten der einzelnen Charaktere. Leser der bisherigen Romane der Autorin wissen, dass jede einzelne Figur im Roman ihre eigene Geschichte hat, die nach und nach ans Licht kommt. Das Buch ist viel zu schnell ausgelesen. Ich hab es während einer fünfstündigen Bahnfahrt gelesen, die Geschichte nimmt einen total gefangen. Das Buch ist wie eine Umarmung (und vieles mehr) für alle Frauen, die tagtäglich den Haushalt schmeissen, den täglichen Familienalltag bewältigen, dem Mann den Rücken freihalten, für die Kinder da sind, sich um Verwandte kümmern - kurz: einfach alles tun, damit es allen anderen gut geht und sich nicht um Alltägliches sorgen müssen. Viele Frauen werden sich in "Weihnachten in dem kleinen Haus am Meer" auf irgendeine Art wieder finden. Theoretisch müssten diesen Roman alle anderen lesen, um zu merken, wer was für sie macht. Nicht nur Mütter können Lizzies Gefühle nachvollziehen. Trotz der vielen Problematiken - vieles mehr als bloss "gestresste Mütter" ist Thema - ist der Roman sehr weihnachtlich, und ich kann nur empfehlen ihn vor den stressigen Weihnachtstagen in Ruhe zu lesen. Vielleicht nehmen dann auch die Perfektionisten unter uns die Festtage leichter. Fazit: Ein wundervoller Weihnachtsroman, der vielen Frauen aus der Seele spricht. 5 Punkte. "Christmas at the Beach Hut" wie der Roman im Original heisst, ist der dritte Band der dreiteiligen "Beach Hut"-Serie von Veronica Henry. Anscheinend ist jeder in sich abgeschlossen, so dass es keine Rolle spielt, dass nur dieser Band bisher auf Deutsch übersetzt wurde.

ein sehr schönes Buch, das auch zum Nachdenken anregt

Von: Ulla Leuwer Datum: 08. November 2019

Meine Meinung: Das Cover und die Kurzbeschreibung des Buches haben mich neugierig gemacht. Vor allem war ich gespannt, was die Autorin sich hat einfallen lassen. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass die eine oder andere Mutter schon mal gedacht hat, es wird mir alles zuviel und am liebsten würde ich alles hinwerfen und verschwinden. Lizzy Kingham hat nun stellvertretend für uns alle das durchgezogen. Sie ist einfach in das kleine Haus am Meer eingezogen. Aber damit war es ja nicht getan. Die Autorin hat gleich mehrere aus den verschiedensten Gründen ans Meer reisen lassen. Ich fand es ausgesprochen interessant und habe alle sehr gerne begleitet, denn sie sind mir alle ans Leserherz gewachsen. Es gab eigentlich nur eine Person, die mir nicht sympathisch war, aber die hat es auch vorgezogen, eine andere Reise zu unternehmen. Mehr möchte ich dazu jetzt aber nicht verraten. Die Autorin hat nicht nur weihnachtliche Stimmung bereitet, sie hat auch dafür gesorgt, dass man über einiges nachdenken konnte, zumindest die Protagonisten haben es getan und Entscheidungen getroffen. Das Endergebnis hat mir persönlich dann sehr gut gefallen. Fazit: Manchmal muss man ausbrechen, um zu sich zu finden oder den Mut zum nächsten Schritt zu haben. Die Autorin hat das in diesem Weihnachtsbuch sehr gut rüber gebracht und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.