Alyson Richman

Das Zimmer aus Samt

Das Zimmer aus Samt Blick ins Buch

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Buch

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Paris, 1938. Ein luxuriöses Appartement voller Gemälde, kostbarer Gegenstände und Geheimnisse. Das ist genau der richtige Stoff für Solange, die Romane schreiben will. Dort erfährt sie die Geschichte ihrer Großmutter Marthe de Florian, die bisher eine Fremde für sie war. Marthe wuchs in Armut auf und traf als mittellose Näherin auf ihren reichen Gönner Charles. Er sperrte sie in einen samtenen Käfig, den sie selber mit Kostbarkeiten füllte. Nach Charles Tod wurde sie zur Muse des Malers Boldini. Doch während Marthe von einer goldenen Zeit berichtet, wird die Situation für Solange und ihren jüdischen Verlobten im deutsch besetzten Paris immer bedrohlicher. Können sie ihre Geschichte zurücklassen, um in der Fremde eine neue zu schreiben?

Eine sehr berührende Geschichte

Von: Tiaras Bücherzimmer Datum: 10. September 2020

Die Geschichte, die eine Mischung aus Fiktion und Wahrheit ist, wird abwechselnd in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. 1938 treffen wir in Paris auf Marthe de Florian, die aus ärmsten Verhätnissen stammt und auf ihren Gönner Charles trifft, der ihr ein Leben in absolutem Luxus bietet. Er bezahlt ihr eine kleine Wohnung, die sie mit vielen Kostbarkeiten ausstattet. Sie entwickelt eine wahre Sammelleidenschaft für Gemälde und asiatische Vasen. Nach Charles Tod wird sie zur Muse des berühmten Malers Boldini ... Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Solange erst, dass sie Jüdin ist und eine Großmutter hat. Marthe ist damit einverstanden, dass Solange sie kennenlernt und erzählt ihr ihre Lebensgeschichte, die ihre Nichte in einem Roman verarbeitet ... Mich konnte die Vergangenheit als auch die Gegenwart gleichermaßen begeistern. Ich war fasziniert von Marthes Leben als Kurtisane, hatte aber auch großes Mitleid mit ihr, da sie ja immer von einem reichen Mann abhängig war, um ihren Luxus aufrecht zu erhalten. Zudem tat sie etwas in ihrer Jugend, was sie immer bereut hat und auch bis zu ihrem Tod nicht bereinigen konnte. Auch Solange hat sich in mein Herz geschlichen, ich konnte so mit ihr mitfühlen, zu erfahren, dass sie Jüdin ist in genau der Zeit als die deutsche Armee in Paris einmarschiert. Sie lernt Alex kennen, der auch jüdischer Abstammung ist und gemeinsam mit seiner Familie wagt sie die Flucht. Alyson Richmans Schreibstil geht unter die Haut und hat mich von Anfang an in der Geschichte versinken lassen. Voller Emotionen habe ich das Schicksal der beiden verfolgt und zum Schluß hatte ich Tränen in den Augen. Wenn ihr die Geschichte gelesen habt, geht auf Youtube und schaut euch die Videos an, die es zur Wohnung von Martha de Floris gibt. Ich hatte Gänsehaut beim schauen. Die Geschichte behalte ich bestimmt sehr lange im Gedächtnis, ich fand alle Protagonisten sehr nett und authentisch und vor allem wird aufgezeigt, wie wichtig wahre Freundschaft und absoluter Zusammenhalt ist. Für dieses rundum gelungene Werk kann ich nur 5 Sterne geben und eine große Leseempfehlung aussprechen. Vielen Dank an den Diana Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Die Geschichte zweier Frauen

Von: Anonym Datum: 10. September 2020

Erzählt wird die spannende Geschichte zweier Frauen, von denen man denkt, dass sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Solange, eine junge Frau in Paris zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, lernt ihre Großmutter, Marthe de Florian, erst recht spät kennen und besucht sie fortan regelmäßig, um ein Buch über ihr faszinierendes Leben zu schreiben. Marthe de Florian hat bewegende Jahrzehnte hinter sich und lebt in einer Wohnung, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Solange, die mit den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs zu kämpfen hat, findet dort eine Art Zuflucht vor den schrecklichen Neuigkeiten, die kein Ende nehmen wollen. Zu Beginn empfand ich die Geschichte als ein wenig schleppend, doch nach ein paar Kapiteln nahm sie an Fahrt auf und wurde so interessant, dass ich das Buch oft nicht zur Seite legen konnte. Besonders spannend finde ich die Tatsache, dass sie durch den Fund der unberührten, abgeschlossenen Wohnung in Paris inspiriert ist, von dem ich damals bereits hörte und fasziniert war. Auch die meisten Hauptfiguren existierten, der Großteil ihrer Geschichte entspringt jedoch der Fantasie der Autorin. Alyson Richman ist ein detailreicher und fesselnder Roman gelungen, der erlaubt, sich in die Charaktere und Szenen hineinzuversetzen. Die Geschichte liest sich flüssig und auch die Sprünge zwischen den Jahren und Geschichten der Frauen fügen sich perfekt ineinander ein. Alles in allem gibt es von mir eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die gern Bücher im Zeitraum des späten 19. Jahrhunderts bis hinein in das 20. Jahrhundert lesen und nicht auf der Suche nach einem klassischen Liebesroman sind.

Ein tolles Buch über eine andere Welt

Von: Roxana Datum: 10. September 2020

Mit diesem Buch kann man in gut in eine andere, kostbare Welt eintauchen und alles um sich herum schnell vergessen. Die Gegenwart mit der Protagonistin Solange und die Vergangenheit um ihre Großmutter Marthe sind miteinander verwoben und die Geschichte nimmt den Leser so mit auf eine abenteuerliche Reise mit vielen Erlebnissen - wunderschöne, emotionale, traurige. Solange ist Autorin und schreibt die Vergangenheit, die Geschichte ihrer Großmutter, nieder. Diese ist in Armut aufgewachsen und hat durch die Heirat mit dem reichen Charles Liebe und ein Leben im Luxus kennengelernt. Das Buch erzählt von der lebensfrohen Marthe, von ihren Bekanntschaften, ihrer Liebe zur Kunst und ihrem Leben in einer anderen, fremden Welt. Darüber führt die Autorin in die Gegenwart - zu Solange, den Kriegsjahren in Paris und der Liebe zu dem Juden Alex. Ein großartiger Roman, der mit einem flüssigen, bildhaften und leichten Schreibstil überzeugt. Absolute Leseempfehlung!

Das Zimmer aus Samt

Von: Sandra Datum: 10. September 2020

Solange, die Erzählerin des Buches lernt 1938 in Paris ihre Großmutter Marthe kennen, die ihr ihre Lebensgeschichte erzählt. Es entwickeln sich zwei Erzählstränge, zum Einen der von Marthe, die aus ärmlichen Verhälnissen kommend zur Mätresse ihres Gönners Charles wurde. Zum Anderen Solange im Paris des 2. Weltkrieges. Das Buch ist sehr anschaulich geschrieben, die Sprache sehr flüssig und bildreich. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein sehr schöner Roman, mitreißend bis zum Ende. Er ist auf jeden Fall das Lesen wert.

Das Zimmer aus Samt

Von: Alicia Datum: 09. September 2020

Ein Junges Mädchen lernt ihre Großmutter kennen, welche einst in Armut gelebt hat, nun aber ihre Vergangenheit ausgelöscht und ihre Gegenwart neu erfunden hat und eine wohlhabende Frau ist. Das Buch ist in zwei Zeit eben eingeteilt, was dem Leser ermöglicht sich in zwei Lebensgeschichten hineinzuversetzen und die spannenden Geschehnisse mitzuerleben.

Familiengeschichte in anderen Zeiten

Von: Susanne L. Datum: 09. September 2020

Dieses Buch verbindet zwei Geschichten miteinander: die von Marthe und die von Solange - sie leben in unterschiedlichen Zeiten, allerdings führt die gemensame Familiengeschichte sie dann am Anfang des zweiten Weltkrieges zusammen. Die abwechselnden geschriebenen Kapitel über die Lebensgeschichte von Marthe und das aktuelle Leben von Solange, während sie diese Lebensgeschichte von Marthe erzählt bekommt, sind sehr unterhaltsam geschrieben. Die Beschreibungen sind ausführlich, verständlich und übertragen die Stimmungen der aktuellen Situationen sehr gut. Man kann sich anhand derer mit der eigenen Phantasie die Umgebung gut vorstellen, ohne von einer ausgeprägten Ausführlichkeit erschlagen zu werden. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und man kommt deshalb schnell voran. Das Einzige was meiner Meinung nach noch ein wenig ausgeprägter hätte sein können, ist das Aufrechterhalten der Spannung. Man liest sehr gerne weiter, aber so richtig packt einen das Buch nicht (also das Gefühl, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte). Dafür ist es wunderbar, um vom Alltag abzuschalten und in eine andere Welt einzutauchen.

Samt und Seide, Krieg und Leid

Von: Nadine Datum: 09. September 2020

In „das Zimmer aus Samt“ lernt Solange ihre Großmutter kennen, welche ihr nach und nach ihre Lebensgeschichte erzählt. Marthe, die Großmutter, hat sich eigenständig und doch von einem Mann abhängig aus ihrer Armut gekämpft und ein luxuriöses Leben geführt, aus dem sie alles Schlechte ausblendete. So taucht Solange mitten im Krieg ab in die samtene Vergangenheit ihrer Großmutter, die viele Überraschungen parat hat. Das Buch ist toll geschrieben. Während der Erzählungen der Großmutter kann man sich alles bildlich vorstellen und steht gedanklich selbst im „samtenen“ Zimmer. Es verbindet Luxus und den harten, kalten Krieg spielerisch miteinander. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen miteinander und es werden Geheimnisse gelüftet. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter, da es mich sehr gut unterhalten hat.

Paris, 1888 / Paris, 1939

Von: Leselöwe Datum: 08. September 2020

Solange lebt in Paris. Ihr Alltag ist überschattet von der Bedrohung durch Nazi-Deutschland. Aber sie ist eine junge Frau von 19 Jahren und hat sich gerade in Alex verliebt, einen jungen jüdischen Buchhändler. Solange will einen Roman schreiben über das Leben ihrer Großmutter Marthe de Florian, die als Kurtisane vor der Jahrhundertwende ein erstaunliches Leben geführt hat. Der Roman von Alyson Richman balanciert sehr gekonnt mit den zwei Erzählsträngen. Auf der einen Seite der erstaunliche Aufstieg von Marthe aus ärmlichen Verhältnissen zur umschwärmten Lebedame und Kunstsammlerin, auf der anderen die Entwicklung Solanges vom Mädchen zur mutigen jungen Frau, die für ihre Liebe und ihren Lebensplan kämpft. Der Kontrast zwischen der fast schwülen, opernhaften Atmosphäre eines Art-Deko-Salons und dem jugendlichen Schwungs einer Liebesgeschichte im Paris der ausgehenden 30ger Jahre hat mich als Leserin in seinen Bann gezogen. Der Roman bietet erst gegen Ende inhaltliche Spannung, aber die Entwicklung der beiden Protagonistinnen im Laufe des Buches war für mich fesselnd genug, um das Buch „in einem Rutsch“ durchzulesen. Ich würde es allen Lesern empfehlen, die sich gerne gepflegt unterhalten lassen.

Eintreten in eine kostbare Welt und den Alltag hinter sich lassen

Von: Sonja Haanraads Datum: 08. September 2020

… so fühlt sich nicht nur Solange in dem Roman von Alyson Richman, als sie das Zimmer ihrer Großmutter betritt, so fühlte auch ich mich während des Lesens. Dabei stolperte ich zunächst in „Das Zimmer aus Samt“ – einmal Deutsch ausgesprochen gehört, brauchte ich einen Moment, bis sich Solange für mich vertraut anhörte und in das Paris um 1940 zog. Aber Alyson Richman machte es mir einfach: Fesselnd erzählt sie von jenen Jahren – ich mochte das Buch kaum zur Seite legen. Dabei wechseln bis zum letzten Viertel des Romans Kapitel, die das Leben Solanges erzählen mit jenen vom Leben ihrer Großmutter Marthe de Florian. Die Ich-Erzählerin Solange Beaugiron führt dabei zunächst in die Wohnung Marthes, die sie selbst erst als Erwachsene in den Kriegsjahren kennenlernt. Erst nach dem Tod ihrer Mutter stellte ihr Vater ihr die eigene Mutter vor, die er selbst auch erst als Achtzehnjähriger kennengelernt hat – und mit ihr eine ganz andere Welt als Romanstoff für die junge Autorin Solange. Zusammen mit Solange konnte ich über die Einrichtung von Marthes Wohnung und ihr so ganz anderes Leben staunen. Mit ihr erlebte ich aber auch die Kriegsjahre in Paris, lernte den Juden Alex kennen und spürte die immer bedrohlichere Atmosphäre. Ganz anders die Kapitel von Marthe, erzählt in der dritten Person, wie Kapitel aus dem Roman der Enkelin. In Armut aufgewachsen in den düsteren Gassen Montmartres bekam sie durch den reichen Charles Liebe – und ein Zimmer aus Samt, weit entfernt von Zeit und Alltag. Ein für mich völlig faszinierendes und fremdes Leben, das in der Faszination und Neugier Solanges gespiegelt wird. Großartig erzählt und miteinander verwoben, mit einem die Neugier anregenden Vorgriff zu Beginn des ersten Kapitels, laufen die Geschichten Solanges und Marthes im letzten Viertel des Romans zusammen und führen aus der Vergangenheit in die Gegenwart … Ein großartiger Roman aus einer anderen Zeit, den ich all jenen empfehlen kann, die Lust auf ein richtig schönes Leseerlebnis haben, und jenen, die gerne von Personen lesen, die es wirklich gab – ich suchte im Anschluss ans Lesen gleich im Internet weiter (ich empfehle auch, damit das Ende des Romans abzuwarten) … und fand eine Geschichte, die meine Phantasie noch eine ganze Weile weiter beschäftigt – diese Personen kann ich mit in meinen Alltag nehmen …

Über die Geschichte einer Frau, die sich neu erfunden musste, um ein besseres Leben führen zu können.

Von: Sk Datum: 06. September 2020

Klappentext: Paris, 1938. Ein luxuriöses Appartement voller Gemälde, kostbarer Gegenstände und Geheimnisse. Das ist genau der richtige Stoff für Solange, die Romane schreiben will. Dort erfährt sie die Geschichte ihrer Großmutter Marthe de Florian, die bisher eine Fremde für sie war. Marthe wuchs in Armut auf und traf als mittellose Näherin auf ihren reichen Gönner Charles. Er sperrte sie in einen samtenen Käfig, den sie selber mit Kostbarkeiten füllte. Nach Charles Tod wurde sie zur Muse des Malers Boldini. Doch während Marthe von einer goldenen Zeit berichtet, wird die Situation für Solange und ihren jüdischen Verlobten im deutsch besetzten Paris immer bedrohlicher. Können sie ihre Geschichte zurücklassen, um in der Fremde eine neue zu schreiben? Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover ist schlicht und außergewöhnlich zugleich. Zusehen ist zentral ein goldener Rahmen und dadurch ein Blick auf Paris mit dem Eifelturm. Außerdem ist dieser Rahmen, was wie ein Fenster wirkt, von mintgrüner Farbe mit Blumenmustern umrandet. Das Cover gefällt mir wirklich gut und bringt einem als Betrachter das Zimmer direkt vor Augen, denn die vielen kleinen Zeichnungen erwecken die Leidenschaft der Protagonistin zur Kunst. Zudem macht das Cover neugierig auf mehr! Zum Inhalt: Dieser Roman erzählt die Geschichte einer Frau, die sich selbst neu erfunden hat, um ein besseres Leben zu führen. Diese Frau namens Marthe de Florian wurde als Tochter einer Wäscherin in den dunklen Gassen von Paris geboren, wuchs in Armut auf und hat sich aus eigener Kraft ein besseres Leben erschaffen. Ihr Name ist erfunden und die Vergangenheit vollständig ausradiert. Eines Tages traf sie auf einen reichen Gönner, Charles, der sie in einen goldenen Käfig sperrte. Marthe lebte als Geliebte ein Leben im Verborgenen. Ihre Enkelin Solange lernt sie im Paris des Jahrs 1938 kennen. Für die angehende Schriftstellerin ist die äußerst luxuriöse Appartement ihrer Großmutter wie ein Ass im Ärmel. Während sie außerhalb der Wohnung die Bedrohung durch den Krieg und der deutschen Besatzung umgeht, hört Solange den Geheimnissen und Geschichten ihrer Großmutter Marthe zu. Zum Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin Alyson Richman ist sehr leicht, flüssig, bildhaft sowie auch spannend. Die Handlung wird auf zwei Zeitsträngen erzählt: zum Einen wird die Geschichte von Marthe im Paris des Jahres 1888 erzählt, und zum Anderen das Jahr 1938, indem Solange erstmalig ihre Großmutter Marthe kennenlernt. Beide Geschichten stehen in einem starken Konstrast zueinander und doch verbindet sie einige Parallelen zueinander. Die Handlung wird aus der Sichtweise von Solange aus der Ich-Perspektive erzählt und von Marthe de Florian aus der Sie-Perspektive. Richman schafft es ihren Figuren Leben einzuhauchen und eine sinnliche Atmosphäre zu schaffen, in die man als Leserin sofort hineingezogen wird. Zudem wird durch die Erzählperspektive die Geschichte viel detailtreuer und greifbarer dargestellt. Solange und Marthe kamen mir sehr greifbar vor und ich habe beide wirklich ins Herz geschlossen. Aber auch die vielen Nebencharaktere haben die Geschichte amusanter und realistischer gestaltet. Ich konnte viele Gefühle und Empfindungen nachempfinden können. Richman schafft es, dass man sich als Leser beziehungsweise Leserin regelrecht in die Geschichte fallen lässt. Ein guter Leseverlauf wurde durch eine lebhafte Erzählweise und vor allem durch einen flüssigen und leichten Schreibstil, kurzen Sätzen, Absätzen sowie lustigen Dialogen ermöglicht. Die Spannung kommt auch in diesem Roman nicht zu kurz. Im Verlauf der Handlung kommen einige Geheimnisse ans Tageslicht. Auch wenn der Roman zum großen Teil fiktiv ist, hat sich die Autorin wie man aus dem Nachwort zu diesem Buch entnehmen kann, von einem Zeitungsartikel inspirieren lassen. In Paris wurde im Jahr 2010 erstmals eine Wohnung geöffnet, die über 70 Jahre verschlossen war. Es stellte sich dabei heraus, dass diese Wohnung einer Marthe de Florian gehörte. Insgesamt ist der Roman in Prolog und 53. Kapitel unterteilt, dabei hat jedes Kapitel die Überschrift einer der Protagonistinnen. Mein Fazit: Alyson Richman ist mit "Das Zimmer aus Samt" eine faszinierende und mitreißende Geschichte über ein Großmutter-Enkelin-Duo gelungen. Dieser Roman wirkte in mir noch lange nach, da gerade der Kontrast einer bewegenden Geschichte in Kriegswirren des Zweiten Weltkrieges mit unendlichem Leid und der die Zeiten überdauernden malerischen Huldigung an das Schöne hinterließ in mir einen tiefen Eindruck. Zudem macht die Tatsache, dass Einiges auf einer wahren Geschichte basiert, das Buch für mich viel interessanter. Dementsprechend gebe ich diesem tollen Roman 5 von 5 Sternen und spreche eine große Leseempfehlung aus! Danke an das Bloggerportal und dem Diana - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Für alle Kunstliebhaber...

Von: Julia_Bücherwurm Datum: 06. September 2020

Ein mysteriöses Zimmer in Paris, der zweite Weltkrieg und eine Geschichte über ein Bild. Was kann denn da noch schiefgehen? Ein paar Punkte auf jeden Fall. Alyson Richman hatte hier eine tolle Idee für einen spannenden Roman. Doch zunächst fiel es mir schwer, mich in die Geschichte fallen zu lassen. Der Anfang ist etwas unglaubwürdig geschrieben und hat meine Neugierde leider nicht sofort geweckt. Mit der Zeit wurde es besser, doch hier dominiert auf jeden Fall der Kitsch. Die Grundidee war auf jeden Fall gut. Wir haben hier eine Doppelgeschichte, wobei es mir sich nicht ganz erschließt, warum es einmal um Kunst und das andere mal um jüdische Bücher geht. Natürlich ist hier eine Verbindung zu erkennen, die mir aber etwas unnötig erscheint. Meiner Meinung nach hätte die Autorin sich auf eine der Geschichten beziehen sollen, diese aber besser recherchieren und präsentieren müssen. Denn die Geschichten haben beide großes Potenzial für eine sehr gute Story. Ich hätte mit gewünscht, dass die Autorin mehr über Kunst und Historik geschrieben hätte und die Liebesgeschichte nicht in den Vordergrund gestellt hätte. Dadurch wirkt der Roman sehr oberflächlich. Die Charaktere sind aber gut getroffen und auch der Schreibstil ist in Ordnung und flüssig zu lesen. Dieses Buch ist nicht schlecht und wer Lust auf einen sehr leichten historischen Roman hat, soll diesen auch durchaus lesen, doch man sollte sich nicht zu viel erhoffen. Ich denke, man kann ihn nicht mit den großen Romanen der Weltgeschichte vergleichen, doch für zwischendurch eignet er sich doch ganz gut.

Ruhig und schön

Von: Some stories stay with us forever Datum: 03. September 2020

Alyson Richman hat einen wunderschönen Schreibstil, der einen gefangen nimmt, bevor man es überhaupt merkt. Das Buch ist genau wie das Cover: Malerisch und voller Schönheit. Wir erfahren die Geschichte von der Ich-Erzählerin Solange und ihrer Großmutter, die völlig von der Welt entrückt scheint. Sie wohnt in einer Wohnung voller schöner Dinge, sie ist eine Sammlung von Kunst und Schönheit. Genau wie das ganze Buch. Solange und die Geschichte ihrer Großmutter ist in verschiedenen Zeitebenen erzählt, sodass man einen wunderbaren Einblick in beide Leben bekommt. Und die könnten unterschiedlicher nicht sein. Es sind zwei völlig verschiedene Welten. Das Buch ist wirklich schön, allerdings ist es auch wirklich sehr ruhig. Selbst, wenn etwas trauriges passiert, wirkt es durch die ruhige Erzählweise nicht dramatisch. Trotzdem ist es ein Lesevergnügen.

Absolut lesenswert!!

Von: Mascha Datum: 02. September 2020

Meine hohen Erwartungen wurden absolut erfüllt! Wer sich für Liebesgeschichten und etwas für den 2. Weltkrieg in Paris interessiert, wird komplett auf seine Kosten kommen. Die Autorin hat ihren Roman auf einen realen Zeitungsartikel basiert und sehr gut über die zeitlichen Gegebenheiten informiert, sodass ich manchmal vergaß, dass das Meiste ihrer Fantasie entsprach. Das Buch erzählt die Geschichte der angehenden Schriftstellerin Solange, die dank ihres Vaters endlich ihre inspirierende, wunderschöne Großmutter trifft. Diese erzählt ihr packend ihre Lebensgeschichte wie diese auf wundersame Weise reich wurde. Parallel wird die aktuelle Geschichte von Solange erzählt, die am Ende mit ihrem jüdischen Freund wegen des Krieges das Land verlassen muss. Alyson Richman ist nicht umsonst eine Bestsellerautorin und daher werde ich nun einen weiteren Roman von ihr lesen.

Richman. Das Zimmer aus Samt

Von: elischa Datum: 31. August 2020

Zwei starke Frauen in unterschiedlichen Zeitzonen, die, obwohl sie sich nicht kennen, mehr Berührungspunkte haben, als sie selbst es ahnen. Die Geschichte ist spannend erzählt - besonders für Frauen geeignet, die sich für Frauenschicksale interessieren - Lesegenuss pur !

Gutes Thema wenig draus gemacht

Von: The DarkMouse Datum: 29. August 2020

Ich bin ja Fan von Büchern, die in 2 Zeitebenen spielen. Daher ist mir dieses sofort ins Auge gesprungen. Leider war ich etwas enttäuscht. So spannend sich die Thematik angehört hat, es wäre meiner Meinung nach mehr Potenzial gewesen etwas heraus zu holen. Die Charaktere sind etwas "Flach" geblieben und mir nicht wirklich ans Herz gewachsen, im Sinne von "Mitfiebern" gefallen hat mir jedoch, dass die verschiedenen Zeitebenen durch grammatikalisch verscheidene Zeiten voneinander getrennt waren.

Geschichte zweier Frauen

Von: Peggy Datum: 27. August 2020

Das Buch lies sich sehr gut und schnell lesen - würde sagen, eher leichte Kost. Obwohl die Geschichte beide Weltkriege streift und die Vertreibung der Juden thematisiert, hat mich dieser Roman irgendwie nicht komplett gepackt und gefesselt. Originell fand ich den Wechsel zwischen die Zeiten - Gegenwart und Vergangenheit sind eng verwoben. Alles in allem ein schönes Buch, eine interessante Geschichte und ein schöner Zeitvertreib.

Ein sehr interessantes buch

Von: Tinka1980 Datum: 27. August 2020

Es lest sich sehr gut .Eine schön erzählte Geschichte die einen richtig hinein zieht in die Geschichte mann will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen danke schön

Ein Genuss

Von: ArtAndFun Datum: 27. August 2020

Aufgefallen ist mir dieses Buch durch sein besonderes Buchcover, wunderbar gelungen und mehr als passend zur Lektüre. Diese nimmt einen, mit ihrem angenehm leichten Schreibstil, sofort mit in die Geschichte, welche in zwei Zeitsträngen erzählt wird. Vergangenheit und Gegenwart. Besonders ans Herz gehend finde ich die Tatsache, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Das Pariser Zimmer dessen letzte Bewohnerin Marthe de Florian, deren Leben anfänglich von Armut geprägt war, bis sie Charles kennen lernte. Das Blatt wendete sich mit dieser Liebe und sie lebte in einem goldenen Käfig in welchem sie zu einer modebewussten, kunstinteressierten und lebensbejahenden Frau wurde. Nach dem Tod von Charles wurde sie zur Muse des Malers Boldini. Ich habe nach ihrem Gemälde im Internet recherchiert und kann dies nur empfehlen, es nimmt einen noch mehr mit in die Geschichte. Ihre Enkelin Solange lernt ihre Großmutter erst im Jahre 1938 kennen. Solange ist angehende Schriftstellerin und schreibt die Erzählungen ihrer Großmutter auf. Die Zeit, in welcher ihre Großmutter erzählt sind für sie "Stunden wie Samt", da dies mitten im besetzten Paris und ihrer Angst um ihren jüdischen Verlobten, geschieht. Es ist auch ein jüdisches Buch, welches das Leben der beiden letztendlich rettet. Der Autorin gebührt wirklich große Anerkennung für ein wunderbares Buch, welches so detailreich und bildhaft geschrieben wurde, dass es ein Hochgenuss ist dieses zu lesen. Vielen Dank dafür!

Das Zimmer aus Samt von Alyson Richman.Sehr zu empfehlen.

Von: Renata Datum: 26. August 2020

Von der ersten Seite an,hat mich die Familiengeschichte um Solange,und ihrer Großmutter Marthe de Florian,nicht mehr losgelassen.Beginnend am Ende des 19. Jahrhunderts,erzählt Alyson Richman die Lebens und Liebesgeschichte von Marthe,die ihren neu geborenen Sohn weggibt,um ihr Leben genießen zu können.Nach Jahren lernt ihr Sohn seine Mutter doch noch kennen,und auch seine Tochter Solange,möchte mehr über sie erfahren.Sie lernt sie 1938 kennen,und möchte ihre Geschichte aufschreiben.Marthe de Florian möchte,was sie ihren Sohn angetan hat,an Solange wieder gut machen.Ein sehr schön geschriebenes Buch,das ich nur empfehlen kann.

Das Zimmer aus Samt

Von: Jj0410 Datum: 24. August 2020

Das Buch hat mir gut gefallen. Ich fand beide Handlungsstänge interessant. Beide Frauen führen so unterschiedliche Leben und haben so unterschiedliche Schicksale, welche mich beide fasziniert haben. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen und finde es ist die perfekte Sommerlektüre. Ich würde definitiv wieder ein Buch dieser Autorin lesen. Was mir vor allem gefallen hat, war dass die Geschichte teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht.

Samtene Story

Von: Stephanie G. Datum: 24. August 2020

Die Geschichte ist sanft und unaufgeregt, obwohl sie zur Zeit beider Weltkriege spielt. Aber so war es auch gedacht, da die Geschichte vor allem einer Mademoiselle folgt, die in ihrer eigenen Welt lebt und das Leben „draußen“ ausblendet. Das Buch hat sich gut lesen lassen, eine leichte Kost für faule Tage. Aber lange im Gedächtnis wird mir dieses Buch nicht beiden. Pluspunkt für das schöne Cover.

Hervorragend recherchiert,und liebevoll geschrieben.Eine Familiengeschichte die an das Herz geht.

Von: Stefan Urban Datum: 22. August 2020

Da ich sehr gerne historische Romane lese,freute ich mich auf das Buch.Die Geschichte von Marthe de Florian,der Großmutter und Solange,ihrer Enkeltochter.In zwei Erzählsträngen,Ende des 19. Jahrhunderts und im Jahr 1938 erzählt Alyson Richman diese aufregende Familiengeschichte.Hervorragend recherchiert,und liebevoll aufgeschrieben,kann ich das Buch nur weiterempfehlen.Ich stelle mir bei solchen Romanen immer die Frage,was wohl länger dauert,die Recherche,oder das eigentliche Schreiben des Buches.Ich denke,ich werde weitere Bücher von Alyson Richman auf meine Wunschliste setzen.

Spannende Lebensgeschichte zweier Frauen

Von: Sonnenschein Datum: 19. August 2020

Solange möchte Romane schreiben. Sie lernt in Paris 1938 ihre bis dato unbekannte Großmutter Marthe de Florian kennen. In dem äußerst luxuriösem Appartement dieser Großmutter sieht sie nicht nur die kostbaren Gemälde und sonstigen Gegenstände. Sie erfährt auch die Geheimnisse und Geschichte von Marthe. Diese wuchs in großer Armut auf, wurde Näherin und traf dann auf ihren reichen Gönner Charles. Von ihm lies sich Marthe in einen goldenen Käfig sperren. Nach dem Tod von Charles wurde Marthe die Muse des Malers Boldini. Während Marthe in den vergangenen, goldenen Zeiten schwelgt, wird es für die Enkelin Solange und ihrem jüdischen Verlobten immer bedrohlicher. Haben die Beiden vor dem Hintergrund der deutschen Besatzung überhaupt eine Zukunft? Sowohl Marthes als auch Solanges Geschichte wird von Alyson Richman spannend geschildert. "Ein Zimmer aus Samt" ist ein unterhaltsamer aber auch packender Roman, auch um eine große Liebe. Tragisch und auch fesselnd, es ist einfach ein wunderschönes Lesevergnügen. Alyson Richman hat es hier geschafft, das man sich alles sehr bildlich vorstellen kann. Und während man die Geschichten der Vergangenheit liest, merkt man gar nicht, das sich das Buch dem Ende neigt, so flüssig ist es geschrieben. Apropro Ende: Sehr, sehr überraschend. Alles in allem eine unglaublich gute Unterhaltungslektüre.

Eine Huldigung an Kunst und Schönheit

Von: hebebk Datum: 19. August 2020

Der Originaltitel „Die samtenen Stunden“ trifft den Roman viel besser als der deutsche Titel, denn Samt wird im amerikanischen Titel als bildhafte Beschreibung von besonders weichen und besonders wertvollen Stunden gebraucht, nicht so prosaisch wie ein Zimmer, das mit Samtkissen oder Samtvorhängen ausgestattet ist. Noch selten habe ich einen Roman gelesen, der auf so beeindruckende und sehr sinnliche Weise der Schönheit und der Kunst huldigt. Es lohnt sich das Gemälde von Giovanni Boldini, Portrait de Madame de Florian, das im Buch eine zentrale Rolle spielt, im Internet anzuschauen, um nachzuvollziehen, wie perfekt die Autorin dieses Bild, sein Entstehen und seine die Zeiten überdauernde Wirkung schildert. Zum Inhalt: Zwei Zeitstränge tun sich auf: Paris 1888: Es wird von Marthe erzählt, einer Frau, die in Armut aufgewachsen war, Schneiderin gelernt hatte und schließlich zum Besitz ihres Liebhabers und Gönners Charles wurde, der ihr bis zu seinem Tod in Liebe verbunden blieb. Sie lebte von seiner Großzügigkeit in einer luxuriösen Wohnung und stattete die Räume im Laufe der Jahre mit ihrem besonderen Sinn für Ästhetik mit wertvollen Gegenständen und Gemälden aus. Im Jahr 1938 lernt Solange als angehende Schriftstellerin erstmalig ihre Großmutter Marthe kennen. Während außerhalb der Wohnung die Bedrohung durch Krieg und Besetzung umgeht, hört Solange den Geschichten ihrer Großmutter zu. Die Stunden, in denen Marthe erzählt, sind für Solange „Stunden wie Samt“, weit weg von dem sich ausbreitenden Faschismus, der kalten Wirklichkeit. Eine Haggada, ein jüdisches Buch aus dem 14. Jahrhundert, rettet schließlich das Leben mehrerer Juden, auch das von Solange und ihrem jüdischen Verlobten. Die Autorin ist eine Geschichtenerzählerin par excellence. Ihre Fähigkeit, detailreich und vor allen Dingen sehr sinnlich ihre Schilderungen auszuschmücken, lassen beim Leser fast kinoreif innere Bilder entstehen, Bilder voller exquisiter Schönheit. Das Buch wirkte in mir noch lange nach, denn gerade der Kontrast einer bewegenden Geschichte in Kriegswirren mit unendlichem Leid und der die Zeiten überdauernden malerischen Huldigung an das Schöne hinterließ in mir einen tiefen Eindruck. Absolut lesenswert!

Das Zimmer aus Samt

Von: Andrea Datum: 18. August 2020

Das Buch hat mir gut gefallen. Ich fand beide Handlungsstänge interessant. Beide Frauen führen so unterschiedliche Leben und haben so unterschiedliche Schicksale, welche mich beide fasziniert haben. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen und finde es ist genau die richtige Unterhaltungsliteratur. Es hat von mir vier Sterne bekommen, weil ich schon Bücher dieser Art gelesen habe bei denen mir die Hauptfiguren noch mehr ans Herz gewachsen sind als hier. Ich würde definitiv wieder ein Buch dieser Autorin lesen. Was mir vor allem gefallen hat, war dass die Geschichte teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht.

Etwas fürs Herz

Von: Qultur-HH Datum: 18. August 2020

Solange lebt 1938 mit ihrem Vater in Paris in bescheidenen Verhältnissen. Ihre Mutter ist schon lange tot, sonstige Familie gibt es nicht. Davon geht Solange zumindest aus, bis ihr Vater ihr eines Tages eröffnet, dass sie eine Großmutter hat. Weil seine Tochter Schriftstellerin werden will, stellt er sie der alten Dame vor, damit diese ihre Geschichte erzählen kann. Die betagte Marthe residiert wie eine Königin in ihrer Luxuswohnung, die dutzende Kunstgegenstände zieren. Wie hat es die einstige Näherin in diese Wohnung geschafft? Zwischen der jungen Solange und der lebensbejahenden Marthe entwickelt sich eine enge Beziehung. Je mehr Marthe erzählt, desto mehr taucht auch der Leser in die Zeit um die Jahrhundertwende ein, erlebt, wie Marthe durch ihren reichen Gönner Charles ein Luxusleben geschenkt bekommt. Für Solange wird es ernst, als der Krieg ausbricht und sie vor einer schweren Entscheidung steht. Alyson Richman entführt ihre Leser mit „Das Zimmer aus Samt“ ins Paris zweier Generationen. Wie auch Solange lauscht man als Leser andächtig und gespannt den Erlebnissen der feinen Großmutter. Das Schönste: Das Buch basiert auf einem wahren Fund der mit Kunstschätzen gefüllten, verschlossenen und verlassenen Wohnung der Marthe de Florian. Ein Roman fürs Herz.

Toller Schreibstil

Von: D. Datum: 18. August 2020

Der Schreibstil der Autorin ist einfach toll. Die Geschichte ist sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart geschrieben. Das macht es umso interessanter! Obwohl es am Anfang fast etwas langweilig ist, bekommt es mit der Zeit so richtig Spannung.

ein goldener Käfig

Von: wiechmann8052 Datum: 15. August 2020

Sehr sinnlich wird die Lebensgeschichte von Marthe beschrieben. Man bekommt ein Gefühl für die Schönheiten die Marthe in ihrem goldenen Käfig sammelt. Auch die Männer die sie in ihrem Leben begleiten sind besonders. Sie ist eine Mätresse und eine außergewöhnliche Persönlichkeit als sie gegen Ende ihres Lebens ihrer Enkelin davon berichtet war ich als Leserin fasziniert. Nicht weil ich auch so leben möchte sondern weil man damit zufrieden sein kann. Ihre Enkelin muss ein ganz anderes Leben führen. Als Jüdin im besetzten Frankreich erwartet sie jeden Tag den Tod. Trotzdem hat sie die Kraft und den Elan ihrer Großmutter zu zuhören und ihre Geschichte auf zuschreiben.. Aber für mich war am spannendsten das ein besonders schönes kostbares Buch Leben rettet. Das Buch nimmt nur sehr langsam Fahrt auf, alles wird sehr detailliert beschrieben aber das macht gerade die Schönheit des Buchs aus.

"Das Zimmer aus Samt" von Alyson Richman

Von: Andrea Datum: 15. August 2020

Die Lektüre dieses Buches hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Geschichte nimmt den Leser mit in eine völlig neue Welt. Marthe de Florian und deren Liebesgeschichte . Faszinierend ihr Lebenslauf, ihre Vorstellung des Lebens, dies alles wird wundervoll lebendig und farbenprächtig beschrieben. Parallel dazu erzählt Alyson Richman das späte Kennenlernen von Großmutter und Enkelin. Marthe nimmt ihre Enkelin Solange mit in ihre Lebensgeschichte und daraus ergibt sich eine aufkeimende tiefe Zuneigung zwischen beiden. Ich kann das Buch absolut empfehlen und würde es glatt noch einmal lesen; es ist alles vorhanden, was ein Buch lesenswert macht.

Packendes Buch

Von: onaltin Datum: 12. August 2020

Zuerst ist es nur ein Kennenlernen zwischen Mutter, Sohn und Enkeltochter, aber je weiter man in die Geschichte eintaucht, ist man fasziniert von dem Leben der Großmutter. Das Verhältnis zur Enkeltochter verändert sich mit der Zeit stark, so daß man zum Schluß nicht mehr aufhören kann zu lesen, wie es mit der Zukunft der Enkeltochter weitergeht. Eine gelungen erzählte Familiengeschichte, die man nur empfehlen kann.

Zwei Frauenschicksale - Paris im späten 19. Jahrhundert und Paris am Anfang des 2. Weltkrieges

Von: Christine - Bücherhexe Datum: 12. August 2020

Das Buch startet etwas verwirrend in eine aufregend wahre Geschichte, die hier als Roman sehr gut recherchiert worden ist. Anfänglichwar ich etwas irritiert, was das wirkliche Alter der beiden Frauen Marthe und Solange (Großmutter und Enkeltochter) betrifft, das trat aber sehr schnell durch den fesselnden Erzählstil der Autorin in den Hintergrund. Die Großmutter - eine Mätresse eines reichen Bankiers - gab ihren Sohn weg. Der Roman beschreibt hervorragend das Leben der reichen bürgerlichen Oberschicht am Ende des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 1938 stellt der inzwischen verwitwete Sohn seine 19-jährige Enkeltochter der Großmutter vor. Marthe erzählt dann der Enkeltochter ihr Leben. Solange zieht nach der Einberufung des Vaters zur Großmutter. Gleichzeitig entdeckt das junge Mädchen, dass ihre Mutter jüdische Wurzeln hat und wegen der Heirat mit einem Christen von der eigenen Familie verstoßen wurde. Zudem verliebt sich Solange in einen jungen jüdischen Buchhändler. Mehr will ich der Spannung wegen nicht verraten. Die ganze Geschickte ist flott erzählt und man weiß, dank der Überschriften über den Kapitel immer gut in welcher Zeit man sich befindet und aus welchem Leben berichtet wird, da hier immer abwechselnd aus der Zeit der Großmutter Marthe und der aktuellen Zeit aus dem Leben der beiden Frauen berichtet wird. Insgesamt ist es ein kurzweiliger Roman, bei dem man wunderbar in die damalige Zeit eintauchen kann.

In einem Rutsch von der ersten bis zur letzten Seite...

Von: LeseMo Datum: 10. August 2020

... habe ich dieses wunderschöne, zauberhafte, faszinierende Buch gelesen, das mich an einem sonnigen Wochenende komplett in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat!! Treffender als die Zusammenfassung von Kristin Hannah kann man/frau den Inhalt nicht beschreiben, denn es handelt sich hier wirklich um "Ein wunderschönes und fesselndes Portrait zweier Frauen im Angesicht ihrer Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft" in der Zeit kurz vor der deutschen Besatzung von Paris. Die 19-jährige Solange erfährt völlig unerwartet von der Existenz ihrer bis dato unbekannten Großmutter und nähert sich der alten Dame zuerst ganz verhalten vorsichtig bis sie (ebenso wie ich als Leserin) immer mehr eintaucht in die teils interessante, teils ein wenig verstörende Lebensgeschichte dieser -gefühlt- aus der Zeit gefallenen faszinierenden Person. Ein zweiter Handlungsstrang begleitet die junge Frau beim erleben der ersten zarten Liebe und den sich schnell dramatisch zuspitzenden Szenen vor der deutschen Besetzung von Paris ... bis hin zum versöhnlichen Happy End ! Unbedingt lesenswert!!!!!

Ein toller Roman mit überzeugenden Figuren

Von: SunshineSaar Datum: 08. August 2020

Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren und zeitgleich eine mitreißende Storyline sowie historische Fakten miteinander verweben. Das ist bei diesem Buch alles gegeben und ich wurde gut davon unterhalten, auch wenn es die ein oder andere Länge gab, die das Lesevergnügen etwas geschmälert hat. Zur Storyline: Ein luxuriöses Appartement voller Gemälde, kostbarer Gegenstände und Geheimnisse. Das ist genau der richtige Stoff für Solange, die Romane schreiben will. Dort erfährt sie die Geschichte ihrer Großmutter Marthe de Florian, die bisher eine Fremde für sie war. Marthe wuchs in Armut auf und traf als mittellose Näherin auf ihren reichen Gönner Charles. Er sperrte sie in einen samtenen Käfig, den sie selber mit Kostbarkeiten füllte. Nach Charles Tod wurde sie zur Muse des Malers Boldini. Doch während Marthe von einer goldenen Zeit berichtet, wird die Situation für Solange und ihren jüdischen Verlobten im deutsch besetzten Paris immer bedrohlicher. Können sie ihre Geschichte zurücklassen, um in der Fremde eine neue zu schreiben? In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist genau mein Ding und passt sehr gut zum Genre. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Auch der bildliche Schreibstil sagt mir sehr zu. Die Hauptfigur Solange ist mir sehr sympathisch und ich kann mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Auch die anderen Figuren sind allesamt realistisch und interessant beschrieben. Die Geschichte braucht leider etwas, um in Fahrt zu kommen. Anfangs hatte ich schon ein paar Probleme, richtig am Ball zu bleiben, da teilweise alles etwas „dahingedümpelt“ ist. Doch gegen Mitte des Buches nimmt die Story dann an Fahrt auf. Toll fand ich auch, dass die Geschichte auf wahren Tatsachen beruht. Das hat auf jeden Fall den Reiz ausgemacht. Das Buch kann auf jeden Fall mit einem schönen Schreibstil und tollen Figuren aufwarten. Ich wurde gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen!

Eine Frau erfindet sich neu

Von: YukBook Datum: 08. August 2020

Bei diesem Roman weiß ich gar nicht, was mich mehr in den Bann gezogen hat: die Hauptfigur Marthe de Florian, die ihrer Enkelin Solange ihre Lebensgeschichte erzählt oder ihre Wohnung in Paris, in der die wöchentlichen Gespräche stattfinden. Die Faszination liegt wohl darin, dass die Dekoration dieses Appartements in der eleganten Straße Square La Bruyère Marthes Entwicklung widerspiegelt. Wie sie zu an ihre kostbaren chinesischen Porzellanvasen gekommen ist, was hinter ihrer Perlenkette und ihrem imposanten Porträt steckt – all das erfahren wir gemeinsam mit der 19-jährigen Ich-Erzählerin, die ihre Großmutter im Jahr 1938 kennenlernt. Ähnlich wie Solange war ich ganz süchtig, mehr über Marthes Vergangenheit zu erfahren: wie sich die einst mittellose Näherin mit Hilfe ihres Gönners Charles ein besseres Leben erschaffen konnte, wie sie nicht nur die Kunst der Verführung, sondern auch ihr Gespür für Ästhetik verfeinerte und begann, Kunstschätze zu sammeln. In starkem Kontrast dazu steht die Geschichte der Enkelin, die parallel erzählt wird. Ihre frische Liebe zu einem Buchhändler wird überschattet durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Und doch gibt es Parallelen, denn auch Solange hütet einen kostbaren Schatz: die wertvolle Büchersammlung ihrer verstorbenen Mutter. Alyson Richman, die mich schon mit ihrem Roman „Der italienische Garten“ begeisterte, hat zwar einen eher einfachen Sprachstil, schafft es aber, den Figuren Leben einzuhauchen und eine sinnliche Atmosphäre zu schaffen, in die man sofort hineingezogen wird. Den Reiz, etwas Verborgenes aufzuspüren, sei es die Geschichte, die hinter einem Kunstobjekt steckt oder die verletzliche Seite eines Menschen, konnte ich gut nachvollziehen. Interessant ist zudem, dass der Roman auf einer wahren Begebenheit beruht.

Eine außergewöhnliche, atemberaubende und wahre Begebenheit.

Von: mibeabooks Datum: 04. August 2020

Inhalt: Ein Zimmer, welches Geheimnisse vor über 100 Jahren beherbergt. Zwei Frauen, die ihre eigene Geschichte schreiben. Solange möchte in Paris, um 1938, einen Roman schreiben. Ein luxuriöses Appartement und ihre Großmutter Marthe de Florian, geben ihr dazu die perfekte Geschichte. Marthe de Florian schmückte diese Wohnung mit ihrer Jugend, Leidenschaft zur Kunst und ihrer Liebe mit Charles aus. Alles goldenes was Marthe Solange erzählt, lässt sie an die schlimmen Tagen in der Zeitgeschichte vergessen. Die deutschen Truppen stürmen immer näher nach Paris und Solange muss für sich und ihren Freund einen Weg finden, um glücklich zu werden. Meinung: Das Cover bringt einem das Zimmer direkt vor die Augen. Die vielen kleinen Zeichnungen erwecken die Leidenschaft von Marthe de Florian zur Kunst. Für mich ist es wunderschön! Der Schreibstil war unkompliziert und sehr einfach, zu lesen. Zum einen wurde aus der Sichtweise von Solange aus der Ich-Perspektive erzählt und von Marthe de Florian aus der Sie-Perspektive. Für mich hat das die Geschichte viel detailtreuer und greifbarer dargestellt. Beide Sichtweisen haben einen die Gefühle perfekt rübergebracht, womit ich mit beiden Charakteren sehr sympathisieren konnte. Am Anfang des Buches hatte ich noch Recht ein paar Schwierigkeiten, hinein zu kommen. Es war für mich ein wenig eintönig. Meistens konnte man sich in die Geschichte und Entwicklung von Marthe de Florian verlieren. Aber mit der Zeit wurde es für mich leider langweilig. Somit hatte ich erst einmal das Buch zur Seite gelegt. Einige Tage sind dann leider vergangen und irgendwann habe ich mich dann dazu durchgerungen, weiter zu lesen. Und ich bin so froh, dass ich es gemacht habe. Auf einmal nahm die Geschichte mehr Farbe an. Vielleicht habe ich es auch nicht mitbekommen, aber ab der Hälfte habe ich dann mal versucht die Charaktere zu recherchieren und wirklich herausbekommen, dass die Hintergrundgeschichte wahr ist. Für mich hat das persönlich den Reiz des Buches erweckt. An einem Tag habe ich dann das Buch beendet. Zu wissen, dass alles irgendwie so passiert ist hat meine Neugierde erweckt. Solange und Marthe de Florian kamen mir auf einmal sehr greifbar vor und ich habe beide wirklich ins Herz geschlossen. Aber auch viele Nebencharaktere haben die Geschichte umso realistischer gestaltet. Ich konnte viele Gefühle und Empfindungen nachempfinden. Regelrecht habe ich mich in der Geschichte fallen lassen. Ein Geheimnis liegt in dem Zimmer und mit ihm auch in der Geschichte. Es ist wie ein Mythos zu lesen, um dann aber rauszubekommen, dass alles echt war. Für mich noch irgendwie unbegreiflich. Aber dennoch wunderschön! Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, wo zwei starke Frauen ihre eigenes Leben umschreiben. Fazit: Ein Buch, welches meine eigenen Sehnsüchtige zur Kunst erweckte und mich in eine andere Zeit versetzt hat. Marthe de Florian und Solange konnten mir zudem viele Dinge auf den Weg geben. Eine atemberaubende, außergewöhnliche wahre Begebenheit. 4,5 von 5 Sternen

Das Zimmer aus Samt

Von: Sandra Mickler - swiaty.library Datum: 30. July 2020

Auf das Buch »Das Zimmer aus Samt«, habe ich mich so sehr gefreut und binnen weniger Tage war ich mit der Geschichte durch. Nie hätte ich gedacht, dass es so schnell gehen würde. Der Schreibstil der Autorin war einfach toll, dass es mich nahezu Zeile um Zeile an sich gefesselt hatte und ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte und wollte. Die Geschichte in unterteilt in Vergangenheit und Gegenwart, in der Protagonistin Solange lebt. Eines Tages besucht Solange ihre Großmutter namens Marthe de Florian, die ihr vieles über ihre Vergangenheit erzählt und diese Erzählung ist als eine Art Rückblende eingebaut worden, die in vielen Jahren zuvor stattgefunden hatte. Da war Marthe die pure Lebensfreude und der Glanz in Person. Es wird von der Liebe, Bekanntschaften, Reichtum und der Freude am Leben erzählt. Aber auch Kunst bekommt einen Stellenwert. Die Liebe für Bilder und für Vasen, denen Marthe nicht zu widerstehen vermag. Es wurden Worte in wunderbare Sätze gekleidet, die ich mir mehrmals durchgelesen habe und einfach nicht von ihnen ablassen konnte, weil sie so unverkennbar schön klangen. Es waren Sätze, die einen noch nachhaltig begeistern können und im Gedächtnis bleiben. Mit jedem einzelnen dieser Sätze, konnte man sich die ganze Szenerie in Paris genaustens vorstellen, oder die Emotionen, welche die Protagonisten in diesem Moment empfunden haben, nachvollziehen. Ich fand die Idee mit der Vergangenheit und der Gegenwart gut. Gut, es auf diese Art und Weise gelöst zu haben. Wenn ich auf die Vergangenheit von Marthe de Florian schaue, bekam ich wunderbare Einblicke in ihr früheres Leben, in frühere Jahre. Die Situationen, welche sie erlebte, waren emotional, während andere überraschend kamen und ich nicht damit gerechnet hätte. Etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren, war nicht nur für mich wahnsinnig interessant, sondern auch für Solange. Sie schrieb die Erzählungen alle auf, da ihr Traum von einem eigenen Buch Wirklichkeit werden sollte. Was eignet sich da besser als die Geschichte von Marthe? Die Geschichte der eigenen Großmutter. Die Großmutter, die sie doch besser verstand, als Solange jemals gedacht hatte. Die Geschichte nimmt uns mit auf eine kleine abenteuerliche Reise. Auf eine Reise, die mit wunderschönen aber auch traurigen Erlebnissen gepaart ist. Mit Licht und Schatten. Mit Freundschaft und Liebe. Mit dem Wissen, dass nicht alles Gold ist was glänzt und wie wichtig Freundschaften sein können, zwischen dem Halt von anderen Menschen, wenn die Welt düsterer wird und das Herz wie eine Blüte verblüht. Für mich ein wahres Weltengold und verdiente fünf Sterne. Danke an den Diana Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. Weitere Informationen zu meiner Transparenz findet ihr hier: https://weltenbibliothek.live-website.com/transparenz

Gut zu lesen, allerdings fehlende Tiefe

Von: Helenas_buchliebe Datum: 25. July 2020

Das Zimmer aus Samt spielt in Paris und erzählt, auf zwei Zeitebenen die Geschichte von Solange und ihrer Großmutter Marthe de Florian. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges lernt Solange ihre Großmutter kennen, welche ihr ihre Lebensgeschichte erzählt. Es hört sich an wie im Märchen. Marthe wächst in Armut auf und lernt als junge Frau ihren Gönner Charles kennen. Dieser richtet ihr einen goldenen Käfig ein, welcher viele Jahrzehnte überdauert. Doch während für Marthe die Zeit stehen geblieben ist, wird die Zeit für Solange und ihrem jüdischen Verlobten immer bedrohlicher. Mir hat an diesem Buch der Aspekt besonders gefallen, dass die Idee zu dieser Geschichte aufgrund wahrer Begebenheiten entstand. Vor einigen Jahren wurde in Paris eine Wohnung entdeckt, welche seit ca. 70 Jahren verschlossen und unbewohnt war. Diese Wohnung war eine Zeitreise ins neunzehnte Jahrhundert. Möbel, Kunstgegenstände, wertvolle chinesische Porzellanvasen... Diese Wohnung gehörte einer Marthe de Florian, doch viel mehr ist bis heute nicht bekannt. Ich habe die erste Hälfte des Buches in einen Rutsch durchgelesen, da der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen war. Die Autorin hat es geschafft mich auf eine Zeitreise mitzunehmen und eine Wohlfühlatmosphäre zu erschaffen. Die zweite Hälfte wurde dann leider deutlich schwächer. Der Aufbau war sehr gelungen, doch irgendwann hat mir die Tiefe bei den Charakteren und der Geschichte gefehlt. Es blieb bis zum Schluss eher oberflächlich, so dass ich keinen Bezug zu den Personen bekam. Auch die tragischen Ereignisse haben mich emotional nicht berührt. Ich emphele das Buch als locker leichte Sommerlektüre. Allerdings ohne große Gefühlserwartungen.

Eintauchen in eine andere Welt

Von: sassy1804 Datum: 10. September 2020

Als ich das Zimmer aus Samt angefangen habe zu lesen, war es wie, in eine andere Welt einzutauchen. Ich musste mich zwar erst an den französischen Namen Solange gewöhnen, aber nach zwei Seiten war dies kein Problem mehr. Alles wird genau beschrieben und das ist es, was einen so schnell das Buch lesen lässt. Man kann sich direkt einfühlen, wie es damals ausgesehen, gerochen haben muss. Es ist leicht verständlich geschrieben. Es gibt zwei verschiedene Charaktere: Solange, eine Enkelin, welche die Kapitel aus der Ich-Perspektive schreibt, und Marthe, ihre Großmutter, hier wird in der dritten Person geschrieben. Die Kapitel wechseln also aus der Buchperspektive immer von der Vergangenheit zur Gegenwart, ohne, dass es einen stört. Die Geschichte gefällt mir, sie ist eine leichte Kost, allerdings ist sie nicht so geschrieben, dass sie einem sehr lange im Gedächtnis bleibt oder man sie nocheinmal lesen müsste.

Zwei Frauen, zwei Zeiten und ein Porträt der Vergangenheit

Von: Fräulein Ruth Datum: 09. September 2020

„Aber jetzt kennst du meine Geschichte und du hast mich nicht verlassen, nachdem du sie dir bis zu Ende angehört hast.“ Die junge Pariserin Solange ist 1938 als angehende Schriftstellerin auf der Suche nach einer schreibenswürdigen Geschichte, als sie ihre Großmutter Marthe de Florian kennenlernt. Diese blickt zurück auf ein bewegtes Leben, in dem sie sich dank ihres Geliebten eine eigene kleine Welt umgeben von Kunst und Schönheit aufbauen konnte. Während Solange den Geschichten Ihrer Großmutter von einer vergangenen goldenen Zeit lauscht, wird die Lage um sie herum immer brenzliger, denn der Zweite Weltkrieg kündigt sich an. Was dieses Buch für mich unheimlich interessant gemacht hat ist, dass es in zwei Zeitebenen verfasst ist. Während Marthe uns in die glamouröse Welt der Belle Epoque entführt, erlebt man mit Solange die unuhige Vorkriegszeit und schließlich den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Der flüssige und angenehme Schreibstil der Autorin hat mich dabei sofort mitgenommen, ohne dass die Zeitsprünge den Lesefluss gestört hätten. Ich habe das Lesen des Romans sehr genossen. Alles in allem ist er eine leichte Lektüre ohne große Überraschungen, die aber nie ins allzu Seichte abdriftet. Man bekommt die geschichtlichen Hintergründe – vor allem auch in Solanges Zeit – mit, der Fokus liegt aber auf dem Porträt der beiden Frauen, deren Leben und natürlich und nicht zuletzt auch deren Lieben. Kurz gesagt: Das Buch bringt alles mit, was ein sehr guter Unterhaltungsroman braucht und wer in historische Hintergründe gebettete Familiengeschichten mag, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Übrigens ist die Geschichte von realen Elementen inspiriert. So gibt es z. B. Boldinis Gemälde von der Marrthe de Florian tatsächlich, was mich im Nachhinein noch mehr für das Buch eingenommen hat.

Der goldene Käfig

Von: Mimi64 Datum: 07. September 2020

Wunderschöner Roman einer vergangenen Zeit. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, fesselnd, packend, daher war ich stark zum Buch hingezogen. Die Szenen um Marthe in Paris an dem Jahr 1888 haben mir gut gefallen, da sie eine absolute Kunstliebhaberin wurde und sich daran wirklich sehr erfreuen konnte. Marthe wuchs in Armut auf, arbeitete als Schneiderin. Ging dann zum Theater und lernte dort Charles kennen. Nun konnte sie es sich leisten die Wohnung, die ihr Charles finanzierte (ihren goldenen Käfig) mit wertvollen Gegenständen und Gemälden auszustatten. Im Jahr 1938 lernt sie dann Solange, ihre Enkelin, kennen. Im wöchentlichen Sitzungen erzählt sie ihr wie sie zu den einzelnen Kunstgegenständen gekommen ist. Während des beginnenden Krieges verliebt sich Solange Enkelin in einen jüdischen Buchhändler. Was das zur damaligen Zeit des 2. Weltkrieg bedeutete, kann sich jeder denken(zumal ihre Mutter jüdischer Abstammung war). Alyson Richman beschreibt alles so ausführlich und detailgetreu, dass man sich alles bildhaft vorstellen kann und mitten in der Geschichte ist, zumal es die Wohnung in Paris wirklich gibt.

Lesenswert

Von: S. Datum: 05. September 2020

Das Buch hat mich von anfang an gefesselt. Es spielt in zwei Generationen. Marthe de Florian, aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen. Sie erzählt ihrer Enkelin Solange ihre Geschichte und die Liebe zu Charles. Durch ihn kann sie sich (einer einfachen Näherin) ein besseres Leben erschaffen und die Kunst der Verführung verfeinern. Nach dessen Tod, wird sie die Muse des Malers Boldini. Sie lebt in ihrem samtenen Käfig umgeben von ihren geliebten Kunstgegenständen. Ihre Enkelin Solange, eine angehende Schriftstellerin, verliebt sich in den Juden Alex, doch ihre junge Liebe wird vom 2. Weltkrieg überschattet. Sie muss irgendwie einen Ausweg finden um dem Krieg zu entfliehen und ihre liebsten zu retten. Der Schreibstil der Autorin ist einfach, detailreich und schafft eine sehr sinnliche Atmosphäre. Marthe de Florian gab es wirklich, so auch den italienschen Maler Giovanni Boldini der das berühmte Bild von ihr gemalt hat. Tatsächlich wurde im Jahr 2010 die Wohnung entdeckt. Die Wohnung wurde vor über 70 Jahren von Marthe verlassen und lag seit dem unberührt.

Das Zimmer aus Samt

Von: Manja Krawetzke Datum: 03. September 2020

Paris, dazu eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen, das sind für mich die Zutaten, aus denen tolle Bücher entstehen können und bei denen ich nicht widerstehen kann. Zudem hat mich hier das außergewöhnliche und schlichte Cover neugierig gemacht, welches sich aus der breiten Masse hervorhebt. Zunächst lernen wir die junge Marthe de Florian kennen. Sie ist eine sehr bemerkenswerte Frau. Sie wurde als Tochter einer Wäscherin in den dunklen Gassen von Paris geboren, hat sich aus eigener Kraft, mit Witz und Charme, ein besseres Leben erschaffen und lebt jetzt in einer vornehmen Wohnung voller Samt und Seide. Ihr Name ist erfunden, die Vergangenheit vollständig ausradiert. Sie lebt als Geliebte ein Leben im Verborgenen, ist scheinbar gefangen im goldenen Käfig und geht in ihrer Rolle dennoch vollkommen auf. Mich hat sie mit ihrer Eleganz und ihrem Sinn für die schönen Dinge im Leben vollkommen fasziniert. Die Entstehung ihres Portraits fand ich wunderbar und sehr detailreich beschrieben, so als ob man als Leser selbst dabei gewesen wäre. Mit diesem Gemälde hat Boldini sie unsterblich gemacht, in ihrer Jugend festgehalten und die Zeit überdauern lassen. Die zweite Zeitebene setzt 1938 an. Solange hat früh ihre Mutter verloren, von ihr aber die Liebe zu Büchern geerbt. Sie wächst bei ihren Vater auf. Er bringt sie mit Marthe zusammen und während Solange in Marthe´s Geschichte eintaucht und von ihr gänzlich hingerissen ist, überfällt Hitler-Deutschland Polen und löst damit den zweiten Weltkrieg aus, der auch vor Frankreich und Paris nicht haltmachen wird . Ich kannte schon andere Romane dieser Autorin und auch mit diesen hat sie meine Erwartungen voll und ganz erfüllt und ich hatte wundervolle Lesestunden mit Marthe und Solange. Mit ihrer sprachlichen Eleganz hat sie sich selbst übertroffen und lässt die Belle Èpoque vor dem geistigen Auge wieder auferstehen. Auch wenn die Geschichte zum größten Teil fiktiv ist, hat sich die Autorin, wie sie im interessanten Nachwort schreibt, von einen Zeitungsartikel inspirieren lassen. In Paris wurde 2010 erstmals eine Wohnung geöffnet, die über 70 Jahre verschlossen und in der alles noch original erhalten war. Es stellte sich heraus, dass diese Wohnung Marthe de Florian gehörte. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung für diesen tollen Roman verbunden mit fünf hochverdienten Sternen.

tolles Buch - aber keine seichte Kost

Von: N. aus Köln Datum: 02. September 2020

Es geht in dem Buch zum einen um das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn aber auch um die Großmutter und der Enkelin. Welche sich in den Wirren des 2. Weltkrieges in einen Juden verliebt. Die Großmutter versucht diese aufkeimende Liebe solange sie lebt zu schützen. Sie erfährt aber auch viel aus dem Leben der Großmutter, was ihr später von nutzen ist. Es wird mal die Geschichte von der Enkelin und mal von der Großmutter erzählt und auch aus verschiedenen Zeiten, von daher keine leichte Kost... aber durchaus sehr interessant und auch spannend, wie es wohl weitergehen mag und vor allem wie sich dann auch ein immer enger werdendes Band zwischen Großmutter und Enkelin ergibt. Mir hat das Buch gefallen.

Wunderschöner Roman der damaligen Zeit

Von: Joy Datum: 01. September 2020

Besonders der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, fesselnd, packend, hat stark zum Buch hingezogen. Die Szenen um Marthe in Paris im Jahr 1888 haben mir gut gefallen, da sie eine absolute Kunstliebhaberin ist und sich daran wirklich sehr erfreuen kann. Marthe wuchs in Armut auf, lernte als Schneiderin, hätte sich wahrscheinlich die andere Welt nicht vorstellen können. Dann lernte sie Charles kennen. Nun konnte sie es sich leisten die Wohnung, ihren goldenen Käfig, mit wertvollen Gegenständen und Gemälden auszustatten. Es war eine wunderschöne Zeit für sie. Im Jahr 1938 lernst sie dann Solange, ihre Enkelin, kennen. Sie beschreibt ihr wie sie zu den einzelnen Kunstgegenständen gekommen ist. Während des beginnenden Krieges hört Solange ihrer Großmutter bei sämtlichen Geschichten zu. Die Enkelin ist in einen jüdischen Buchhändler verliebt. Was das zur damaligen Zeit des 2. Weltkrieg bedeutete, kann sich jeder denken. Alyson Richman beschreibt alles so ausführlich und detailgetreu, dass man sich alles bildhaft vorstellen kann und mitten in der Geschichte ist. Ich kann den Roman nur 5 Sterne geben ein voller Erfolg.

Ein Bild für die Ewigkeit

Von: Angela Datum: 29. August 2020

Die Geschichte über eine Frau, die sich selbst neu erfunden hat um ein besseres Leben zu führen. Marthe die aus armen Verhältnissen stammt, schafft es einen reichen Geliebten für viele Jahre zu haben. Sie ist schlau und lernt immer neues, damit sie nicht langweilig wird für ihren Liebsten. Sie versteht, dass die Kunst ihr ein guter Freund ist und schafft es, dass ein Gemälde von ihr gezeichnet wird und somit lebt sie bis heute. Interessant, dass dies zwar eigentlich ein erfundener Roman ist, aber trotzdem einen wahren Ursprung hat, wie die Autorin berichtet. Das Buch ist sehr fesselnd und gut geschrieben, denn die Charaktere sind einzigartig und liebevoll. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen.

Das Zimmer aus Samt - Ein wunderbares Buch über Liebe, Freundschaft, Kunst und Büchern und das Leben in Paris ab 1888

Von: Wanderhedi Datum: 27. August 2020

Ein wunderbares Buch, welches so detailreich und bildhaft geschrieben ist, dass es ein Hochgenuss ist sich seinen eigenen Film vor Augen zu entfalten und zwar über ein Paris zweier Generationen. Die Geschichte spielt in Paris, 1938. Solange erfährt in einem luxuriösen Appartement voller Gemälde und kostbarer Gegenstände die Geschichte bzw. die Geheimnisse ihrer Großmutter Marthe de Florian, die sie erst spät kennenlernt. Die meisten Kunstgegenstände in der Wohnung verbergen eine Geschichte, die Marthe ihrer Enkelin erzählt. Man taucht in die damalige Pariser Welt ein, eine Welt in Paris ab 1888. Die Schönheit der Kunst wird in dem Buch besonders hervorgerufen, besonders das Porträt von Marthe, gemalt von dem Künstler Boldini, Das „Portrait de Madame de Florian“ gibt es wirklich und kann zur Inspiration im Netz gefunden werden. Es ist spannend, wie Marthe immer mehr über ihr Leben berichtet. Man fühlt ich in die damalige Zeit hineinversetzt. Als zweiter Geschichtsstrang wird über das Leben von Solange im damaligen Paris berichtet, 1938. Solange verliebt sich in einen Juden und es herrscht Krieg. Nachdem Marthe gestorben ist, marschieren die Deutschen in Frankreich ein. Man fühlt die Angst mit den Charakteren beim Fliegeralarm und der darauf folgenden Flucht ins Ungewisse mit ihrem jüdischen Freund und deren Familie nach Amerika. Dabei spielt – wie so oft in dem Roman– ein Buch eine ganz besondere Rolle. Eine Haggada, ein jüdisches Buch von Solanges Mutter. Eine spannende Geschichte bis zum Schluss mit vielen Gefühlen, Freundschaft und Liebe, jüdisches Leben in Frankreich, Krieg und Flucht. Ein sehr facettenreiches Buch. Man ist versucht den Roman in einem Zug zu lesen, um Verborgenes aufzuspüren, das hinter einem Kunstobjekt steckt bzw. Charaktere besser zu verstehen.

Das Zimmer aus Samt

Von: Simone G. Datum: 23. August 2020

Das Buch hat mich von Anfang an fasziniert und in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und realitätsnah. Wir habe eine junge Frau, Solange, angehende Schriftstellerin, im Jahr 1938 in Paris, die spät ihre Großmutter kennen lernt und ihre Geschichte aufschreiben möchte. Marthe, bisher eine Fremde lebt als Konkurbine eines reichen Gönners in einem luxurösen Appartement voller Gemälde, kostbarer Gegenstände und Geheimnisse. Sie wuchs in Armut auf und traf als mittellose Näherin auf den verheirateten Charles. Er sperrte sie in einen samtenen Käfig, den sie selber mit Kostbarkeiten füllte. Nach Charles Tod wurde sie zur Muse des Malers Boldini, der von ihr ein unvergessliches Gemälde schuf. Doch während Marthe von einer goldenen Zeit berichtet, wird die Situation für Solange und ihren jüdischen Verlobten im deutsch besetzten Paris immer bedrohlicher. Die Großmutter möchte den Fehler aus ihrer Jugend wieder gut machen und unterstützt die junge Liebe. Das Ende der Geschichte ist absolut verblüffend und zaubert ein Lächeln auf jeden Leser.

Reise in vergangene Zeiten

Von: Sandra Datum: 23. August 2020

Die Idee der Geschichte, inspiriert von einer wahren Begebenheit, dargestellt in zwei verschiedenen Erzählsträngen, hat mir sehr gut gefallen. Leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. Ich konnte nicht richtig eintauchen und habe mich stellenweise schwer getan dran zu bleiben. Ich konnte keine Nähe zu den Charakteren entwickeln, für mich war das ganze Geschehen zu distanziert beschrieben und es war mir leider nicht möglich mich in der Geschichte zu verlieren. Inhaltlich fehlten mir an einigen Stellen mehr Details, mehr Tiefe. Z.B. taucht der Großvater von Solange in keiner Erzählung von Marthe auf, für mich fehlte daher ein wichtiger Teil der Geschichte. Auch hätte ich es passend gefunden mehr Hintergrundinfos über jüdische Traditionen zu bekommen, wie beispielsweise das Seder, wo zwar erklärt wird was auf dem Tisch steht aber es hätte mich dann auch sehr interessiert was mit den Gegenständen geschieht. Das Ende kam für ziemlich abrupt und wurde sehr hastig abgehandelt. Durch den letzten Satz bzw. die Frage des Klappentextes hatte ich noch mehr Infos über die gemeinsame Geschichte von Solange und Alex erwartet. Alles in allem also ein Roman der mich mit vielen offenen Fragen zurück gelassen hat. Wer sich mehr für die Geschichte einer sehr alten und wertvollen Haggada interessiert, dem kann ich Geraldine Brooks „die Hochzeitsgabe“ empfehlen, ebenfalls inspiriert von einer wahren Geschichte.

Fesselnd

Von: Norbi Datum: 13. August 2020

Ein Buch das den Titel absolut lesenswert mit recht verdient. Sehr schön geschrieben, mit sehr viel Gefühl. Da es sich auf eine wahre Begebenheit bezieht ist bei dem Roaman sehr sensibel umgegangen worden.

Wunderschön

Von: Eva Datum: 13. August 2020

Ein Buch das mich von der ersten Seite an mitgerissen hat. Vorallem hat mir gefallen, das es in zwei Zeiten spielt und zur abwechlung mal war der "neue" Teil im 2. Weltkrieg und mal nicht in der Gegenwart.