Leonie Lastella

Das Glück so leise

Das Glück so leise Blick ins Buch

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Buch

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Samuels Leben ist ein Scherbenhaufen. Plötzlich ohne Geld, Job und Freundin ist die einzige Rettung seine reiche, etwas verrückte Großmutter Henriette. Auf einem Gut im norddeutschen Niemandsland betreibt sie eine Agentur, mit der sie Wünsche erfüllt. Doch Henriette denkt gar nicht daran, ihrem Enkel bedingungslos Geld zu schenken. Also muss Samuel bleiben und ihr dabei helfen, die Träume anderer Menschen zu erfüllen. Dabei findet er nicht nur zu sich selbst zurück, er trifft auch Lillan, die seit ihrer Jugend gehörlos ist und mit ihrer kleinen Tochter auf dem Gut lebt. Zwischen den beiden ist es Feindschaft auf den ersten Blick. Doch Sam lernt, sich auf Lillans stille Welt einzulassen. Es folgen Momente des Glücks, bis Samuel einen fatalen Fehler macht …

Leise hört das Herz so laut

Von: Elly Frenzel Datum: 13. October 2020

Was bedeutet Glück? Wahrscheinlich gibt es darauf unendlich viele Antworten. So viele wie es Menschen gibt. Glück kann bedeuten, das Schilf am Ufer leise rauschen zu hören. Aber Glück kann auch bedeuten, jemanden gefunden zu haben dem man vertrauen kann, an dessen Seite man gehört. So unterschiedlich das Glück aussieht, so gibt es auch tausende von verschiedenen Wegen auf denen das Glück zu einem kommen kann. Meistens muss man jedoch selber zumindest den ersten Schritt gehen, um glücklich zu werden. Manchmal kreuzen sich die Wege zum Glück zweier Mensch, obwohl sie in die gänzlich andere Richtung gehen. Manchmal passiert es sogar, dass ein Mensch seinen Weg verlässt und sich einen Trampelpfad neben dem Weg des Anderen bahnt. Bei solchen Entscheidungen, für das eigene oder das fremde Glück, kann ein ganzes Leben auf den Kopf gestellt oder sogar vollkommen neu gefunden werden. Manchmal bedarf es ein Tappen im Ungewissen um endlich sich selbst zu finden... Das Buch "Das Glück so leise" von Leonie Lastella ist auf jeden Fall ein Glück für Menschen, die eine erfrischende Sommerbrise lieben, sich nicht vor herannahenden Gewitterwolken fürchten und um so mehr die satten Farben, Töne und Gerüche nach dem erlösenden Regen lieben. Eine wahrlich erfrischende Geschichte, mit viel, fast unerwartetem Tiefgang, charakterstarken Menschen, die nicht nur einmal zeigen, wie seltsam das Glück sich in unsere Herzen schleichen kann. Leise, ganz leise. Aber um so gewaltiger das Echo in unserer Seele.

Großartiges Buch

Von: Jana Datum: 12. October 2020

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine schöne Geschichte für gemütliche Zeiten, egal ob im Garten, dem Balkon oder auf dem Sofa. Zuerst einmal fand ich die Gestaltung des Buches sehr schön. Und es fasst sich sehr gut an. und die Vögel sind hervorgerufen. Zu Beginn war ich etwas verwundert, wie die Dialoge gestaltet wurden, weil Lillian taubstumm ist, dies klärt sich aber im Verlaufe des Buches. Ebenso fand ich die Sprünge zwischen der Sicht von Sam und Lillian am Anfang sehr sprunghaft, habe dies im Verlaufe des Buches aber lieben gelernt, weil so direkt klar ist, was beide Charaktere über die Situation denken. Generell sind alle Charaktere in diesem Buch sehr liebevoll ausgearbeitet und man muss sie einfach gernhaben und kann sie sich gut bildlich vorstellen. An manchen Stellen ist das Buch etwas vorhersehbar, was der Schönheit der Geschichte aber keinen Abbruch tut, sondern einen nur noch mehr mit fiebern lässt, ob sich die eigenen Vermutungen bewahrheiten. Wie zu erkennen ist, hat mir das Buch also sehr gut gefallen.

Eine Geschichte zum Träumen

Von: Lui Datum: 12. October 2020

Das Cover des Romans ist unaufdringlich, aber liebevoll gestaltet und spricht mich sehr an. Die fröhlichen Farben erinnern an Sommer und Wärme und zauberten mir direkt ein Lächeln aufs Gesicht. Damit passte es super zum Inhalt des Buches. Hinsichtlich eben dieses Inhalts möchte ich hier nichts weiter verraten und nur auf den Klappentext verweisen. Es sei aber so viel verraten: Es geht um Liebe, Freundschaft und Familie, um persönliche Höhen und Tiefen, um Akzeptanz und Selbstfindung. Damit sind eine Menge Handlungselemente gegeben, die keine Langeweile aufkommen lassen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lillan und Sam erzählt. Damit kann man beim Lesen ihre Gedanken super nachvollziehen, sich mit ihnen freuen und leiden und sie selbst besser verstehen. Der Schreibstil ist spritzig, fesselnd und immer wieder von Humor durchzogen. Aber auch negative Emotionen wie Traurigkeit oder Wut kommen berührend zur Geltung. Die Kapitel sind angenehm kurz und geben dem Ganzen damit eine gewisse Würze. Die schnellen Perspektivwechsel haben die Spannung aufrechterhalten und mich durch die Seiten fliegen lassen. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und es hat mir viel Freude bereitet, sie kennenzulernen und mich in ihrer Welt zu bewegen. Lillan ist durchweg sympathisch, bodenständig, charakterstark und einfach liebenswert. Sam zeigt sich differenziert. Ich mochte nicht alle seine Seiten. Aber so ist das nun einmal. Kein Mensch ist perfekt. Er hat aber definitiv zu unterhaltsamen Stunden beigetragen. Sams Großmutter Henriette und Lillans Tochter Ida haben die Geschichte für mich abgerundet. Ihr Auftreten ist so erfrischend, direkt und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Die rüstige, moderne und gewitzte Oma Henriette ist einfach der Wahnsinn! Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen. Es war romantisch, triefte aber nicht vor Kitsch. Und ganz wichtig: Nicht alles war rosarot. Es gab auch nachdenklichere, etwas düstere Momente, die die Handlung realistisch wirken ließen. Über weite Teile handelt es sich hier um ein absolutes Wohlfühlbuch – aber eben mit Tiefgang. Wer Liebesgeschichten zum Träumen und Mitfiebern mag, ein traumhaftes Setting auf einem ländlichen Gestüt mit Abstechern in die Großstadt, sympathische, einnehmende Charaktere und eine Prise Humor sucht, ist hier genau richtig.

Ich LIEBE diesen Roman.

Von: xxLadySunshinexx Datum: 12. October 2020

Schon bevor das Buch bei mir ankam, war ich durch den Text auf dem Buchrücken mehr als begeistert. Doch welche Gefühle dieser Roman in mir auslösen würde, konnte ich da noch nicht erahnen. Direkt zu Beginn der Geschichte waren mir die Hauptpersonen super sympathisch. Das hat sich auch bis zum Ende des Buches nicht negativ verändert. Ganz im Gegenteil, besonders Lillan und Sam gehen so wunderbar miteinander um, dass ich mir gewünscht habe, an ihrer Stelle zu sein und das Ganze selbst zu erleben. Ich habe mich als Teil der Geschichte gefühlt, insbesondere, weil sie auch in und um Hamburg spielt und ich mir dadurch sehr gut vorstellen konnte, wo sich die Personen gerade aufhalten. Der Schreibstil ist genau so, wie ich es liebe, denn der Roman ist super verständlich und leicht geschrieben und dennoch so, dass ich noch sehr viel neue Redewendungen und Wörter gelernt habe. Ich habe mitgelitten, mitgeweint und mich mitgefreut mit allen Personen, die Teil des Romans sind. Außerdem ist das Buch wirklich modern geschrieben. Wenn ihr Liebesgeschichten mögt, werdet ihr "Das Glück so leise" lieben.

„Das Glück so leise“ und leider auch so glatt

Von: Laura Datum: 11. October 2020

Romantische Geschichten lese ich am allerliebsten und scheue auch vor leicht kitschigen Romanen nicht zurück. Doch leider hat mir bei „Das Glück so leise“ das gewisse Etwas zum perfekten Buch gefehlt. Zwar habe ich den Roman gerne bis zum Ende gelesen, doch er hat mich nicht richtig gepackt. Ich vermute, es lag daran, dass die Figuren zu wenig Ecken und Kanten haben und dadurch zu durchschaubar sind. Henriettes Faible für Datingplattformen und Flamingohitos sowie Idas ausgefallene Mützen sind liebevolle Ansätze, aber insgesamt erscheinen mir die Figuren zu glatt. Vorsicht Spoiler! Mir persönlich geht in der Geschichte auch vieles zu schnell. Sam und Lilian werfen ihre anfänglichen Streitigkeiten, die für den Leser unterhaltsam sind, viel zu schnell über Bord und finden schon in der ersten Hälfte des Romans zueinander. Auch fand ich es unrealistisch, dass Sams Vater nach so vielen Jahren so plötzlich seine Einstellung ändert. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass Lilians Gehörlosigkeit noch mehr thematisiert und ihre OP am Ende nicht so kurz abgehandelt wird. Ende des Spoilers! Gut gefällt mir, dass Sam und Lilian abwechselnd aus der Ich-Perspektive die Geschichte erzählen. So kommt man den Figuren näher. Das Cover spricht mich auch sehr an, da es die Leichtigkeit des Romans widerspiegelt. „Das Glück so leise“ ist eines der Bücher, das man gut zwischendurch zum Entspannen lesen kann.

Ein wundervoller Liebesroman zum Dahinschmelzen

Von: Vielleserin Datum: 09. October 2020

Als Leser erwarten Sie kurze Kapitel, die zwischen den zwei Protagonisten wechseln. Man schlüpft somit abwechselnd in Lillan und Sam und wird in die jeweilige Gefühlswelt mitgenommen. Der gestresste Marketingmanager aus Hamburg muss eine Zeit bei seiner Oma in der absoluten Einöde verbringen. Dort lernt er Lillan kennen. Diese Begegnung verändert das Leben beider. Ein sehr gefühlvoller Roman, der mich regelrecht gefesselt hat. Wenn ich etwas zu bemängeln habe, dann die Vorhersehbarkeit der Geschichte in Bezug auf Lillans Handicap. Gewisse Ereignisse sind sehr klischeehaft und langatmig. Dennoch würde ich dieses Buch jederzeit weiterempfehlen, aber nur an Frauen. Es ist ein sehr typischer Liebesroman für Frauen.

Lesezeit zum Enspannen

Von: Enna667 Datum: 07. October 2020

Ich habe das Buch zum Probelesen erhalten und habe es wirklich genossen. Ich hatte schon lange mal wieder lust auf einen leichten und etwas "schnulzigen" Roman, wobei dieser hier zum glück nicht allzu schnulzig ist. Der Roman hat sich durchweg sehr gut gelesen und hat mich zu keiner Zeit gelangweilt. Es gab immer wieder Höhen und Tiefen und man kann sich sehr gut in die beiden Hauptfiguren hineinversetzen. Die eine oder andere Träne und den einen oder anderen Schmunzler konnte mir das Buch auch entlocken, also insgesamt ein absolut rundes und gelungenes Werk, das ich absolut empfehlen kann.

Berührende Liebesgeschichte

Von: Melanie Schultz Datum: 05. October 2020

DAS GLÜCK SO LEISE von Leonie Lastella Inhaltsangabe: (übernommen) Samuels Leben ist ein Scherbenhaufen. Plötzlich ohne Geld, Job und Freundin ist die einzige Rettung seine reiche, etwas verrückte Großmutter Henriette. Auf einem Gut im norddeutschen Niemandsland betreibt sie eine Agentur, mit der sie Wünsche erfüllt. Doch Henriette denkt gar nicht daran, ihrem Enkel bedingungslos Geld zu schenken. Also muss Samuel bleiben und ihr dabei helfen, die Träume anderer Menschen zu erfüllen. Dabei findet er nicht nur zu sich selbst zurück, er trifft auch Lillan, die seit ihrer Jugend gehörlos ist und mit ihrer kleinen Tochter auf dem Gut lebt. Zwischen den beiden ist es Feindschaft auf den ersten Blick. Doch Sam lernt, sich auf Lillans stille Welt einzulassen. Es folgen Momente des Glücks, bis Samuel einen fatalen Fehler macht … Der Schreibstil von Leonie Lastella ist schön flüssig und mitfühlend geschrieben. Man wird wirklich regelrecht in einen Bann gezogen. Sämtliche Protagonisten werden sehr gut beschrieben. Wobei die Erzählweise abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Sam und Lillian geschrieben. Dies finde ich auch sehr gut. Man wird mit dem Thema "Gehörlosigkeit" konfrontiert und lernt durch Lillian auch ziemlich viel darüber. Man bekommt wirklich einen tiefen Einblick in das Leben mit "Gehörlosigkeit". Für jeden, der auf eine Love-Story der etwas anderen Art steht, ist dieser Roman wirklich zu empfehlen. Ich vergebe sehr gute 4 STERNE und hoffe noch auf weitere Romane von Leonie Lastella.

Angehnemer, lockerer Liebesroman

Von: Leawin Datum: 04. October 2020

Dies ist bereits mein zweites Buch der Autorin Leonie Lastella und ich bin wieder einmal begeistert! Sie schreibt so angenehm locker und bildhaft, dass man als Leser direkt im Geschehen ist und die beiden Hauptfiguren Sam und Lillian sofort ins Herz schließt. Die Aufteilung, dass abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben wird sowie die Erzählform aus der Ich-Perspektive gefallen mir ebenfalls gut.

Es plätschert leise dahin...

Von: Kristina Datum: 03. October 2020

Lillan (ich bin immer wieder über diesen Namen gestolpert, da Lilian für mich vertrauter klingt) ist gehörlos und lebt mit ihrer Tochter Ida auf einem Hof im Nirgendwo. Dort trifft sie auf Sam, den Werbeprofi aus der Großstadt. Sam ist auf ganzer Linie gescheitert - sein Job ist futsch, damit auch die Freundin und die Wohnung. Eigentlich will nur einen Kredit von seiner Oma Henriette, Lillans Arbeitgeberin, erschnorren, doch natürlich kommt alles anders. Was mir an diesem Buch sehr gut gefallen hat, sind die Perspektiv-Wechsel. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Lillan und von Sam geschrieben. Manche Episoden werden dadurch von beiden Seiten erzählt. Über diese Wechsel bin ich aber auch hin und wieder gestolpert, da nicht nach jedem Kapitel die Perspektive gewechselt wird (und ich die Überschriften, die nur aus "Sam" bzw. "Lillan" bestehen, gekonnt überlesen habe). Ich hatte mir einen tieferen Einblick in das Leben von Gehörlosen erhofft. Da Lillan aber nicht seit Geburt taub ist, kann sie ihre Einschränkung anscheinend so gut überspielen, dass es Unbekannten zunächst gar nicht auffällt. Das Thema ist also der Aufhänger des Romans, im Grunde ist es aber eine Liebesgeschichte mit vielen Irrungen und Wirrungen. Allerdings sehr vergnüglich zu lesen und an einigen Stellen auch hoffnungslos romantisch. Eine perfekte Lektüre, wenn man immer nur kurz ein Kapitel lesen kann und nicht am Stück in der Geschichte versinken kann.

Träume so schön

Von: Nudlz1974 Datum: 02. October 2020

Ein tolles Buch zum Träumen und der Realität zu entfliehen ich bin begeistert ...

Charaktere zum Verlieben

Von: ivy.booksbaum Datum: 01. October 2020

Samuel ist finanziell am Ende und braucht dringend Geld um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Dafür reist er zu seiner Oma um diese nach dem Geld zu bitten. Allerdings rückt diese das Geld nicht einfach so raus, Sam muss ihr bei ihrer Arbeit helfen um das zu bekommen was er will. Dabei lernt er Lillan kennen, die Sam sehr skeptisch gegenüber ist. Doch die beiden nähern sich immer weiter an, bis Sam etwas macht, das Lillan wohlmöglich niemals verzeihen kann. Mein zweites Buch von Leonie Lastella und ich bin wieder hin und weg. Der Schreibstil ich ganz wunderbar und sie hat ein Händchen dafür Emotionen zu übermitteln und einen gewissen Einblick in ein Thema zu geben, welches nicht für jedermann alltäglich ist. In diesem Buch ist diese Thematik die Gehörlosigkeit von Lillan. Lillan ist eine sehr starke Frau und viele erkennen nicht einmal, dass sie absolut nichts hören kann. Sie erzählt es nur ausgewählten Menschen und lebt mit ihrer Einschränkung ohne Probleme. Es gibt nur eine Sache, die sie wünschen lässt wieder hören zu können. Aber dennoch ist sie eine lebensfrohe Frau, eine liebende Mutter und eine treue Freundin. Sam dagegen ist anfangs nicht ganz er selbst. Er hat sich in seinem Leben verrannt, aber auf dem Gestüt seiner Großmutter Henriette findet er immer mehr zu sich selbst zurück. Dadurch habe ich ihn immer mehr ins Herz geschlossen. Allein die Kleinigkeiten, die er für Lillan macht haben mein Herz so stark erwärmt. Henriette habe ich von der ersten Sekunde geliebt! Trotz ihrem Alter sprüht sie nur so vor Leben und liebt es das ein oder andere Abenteuer zu erleben. Sie hat ein Auge für Dinge, die um sie herum passieren, aber auch ihr Herz ist gebrochen. Sie zeigt es nicht sehr oft, doch man merkt wie weh es ihr tut. Für mich haben sich alle Charaktere absolut echt angefühlt und ich konnte mich in sie in sie hineinversetzen bzw. konnte ihre Handlungen durchaus verstehen. Beim Lesen des Buches kam bei mir vor allem immer wieder sehr viel Freude auf. Die Geschichte zeigt einem, dass das Leben wirklich schön ist und man es genießen sollte. Die Szenerie hat mir auch sehr gefallen, so viel Natur mit all seinen wundervollen Geräuschen, da muss man sich einfach wohl fühlen. Sogar ein klein wenig Spannung war enthalten, denn es gibt ein kleines Geheimnis, welches es zu lösen gilt. Außerdem fand ich es sehr interessant die Gefühle und Sichtweisen aus Lillans Sicht zu erfahren. Für mich ist das Thema „Gehörlosigkeit“ kein alltägliches Thema, daher fand ich das ganze umso interessanter, auch wenn es natürlich nur eine Geschichte ist. :-) Ich liebe die Charaktere, die Szenerie und die Story selbst. Da kann ich natürlich nicht anders, als das Buch einfach zu empfehlen! :-D

Ein Roman mit Tiefgang

Von: Tulpe22 Datum: 01. October 2020

„Das Glück so leise“ – ein Roman mit Tiefgang. Leonie Lastella gelingt es, eine berührende Story mit viel Tiefgang zu schreiben. Der Inhalt: Bereits nach einigen Seiten bin ich voll und ganz in der Geschichte angekommen. Das Buch handelt von Sam, einem jungen Mann aus Hamburg, der gerade einige Niederlagen einstecken musste. Er hat seinen Job, Wohnung und Freundin verloren. Aufgrund seiner finanziellen Notlage beschließt Sam, seine Großmutter Henriette auf dem Gestüt „Auweide“ zu besuchen. Hier lernt Sam nicht nur Henriette mit all ihren Facetten, sondern auch Lillan und ihre Tochter Ida kennen. Lillan ist gehörlos und zunächst sehr abweisend zu Sam. Doch nach einiger Zeit ändert sich die Beziehung zwischen Sam und Lillan… Fazit: Bereits das Cover wirkt auf mich sehr harmonisch: Es ist in sanften Rosatönen gehalten und die kleinen gelblichen Punkte in Kombination mit den Vögeln runden das harmonische Gesamtbild wunderbar ab. Mich hat der Roman „Das Glück so leise“ von Leonie Lastella sehr gut unterhalten. Ich habe das Buch kaum noch aus der Hand legen können, da ich wissen wollte, wie die Geschichte sich entwickelt. Dieses war mein erstes Buch von Leonie Lastella und es hat mir äußerst gut gefallen. Der Schreibstil ist recht zügig, daher hätte meiner Meinung nach an einigen Stellen etwas genauer auf die Gefühlslage der Personen eingegangen werden können. Ich habe mich aber schnell an diesen Schreibstil und die Sprecherstimmen („Ich-Erzähler“ – Im Wechsel zwischen Sam/Lillan) gewöhnt. Das Highlight dieses Romans ist für mich definitiv die häufig vernachlässigte Thematik der „Gehörlosigkeit“. Ich habe es als sehr spannend empfunden, so tief in das Leben einer Gehörlosen blicken zu können. In all den gelesenen Romanen ist mir dieses Thema noch nie begegnet. Auch im Nachgang habe ich mich noch viel mit der Story des Buches befasst. Ich empfehle den Roman gerne allen Personen, die dem Alltag entfliehen möchten und Lust auf eine Love-Story der etwas anderen Art haben. Vielen Dank an Leonie Lastella für diesen tiefgründigen Roman!

Ein wunderschöner Sommerroman

Von: Marie Datum: 30. September 2020

Diese wunderschöne Geschichte, erzählt aus der Perspektive der beiden Hauptcharaktere Sam und Lillan hat mich wie auch parallel vorkommend in der Geschichte durch Hoch- und Spätsommer begleitet. Gebettet wurde sie in einen wunderschönen Buchdeckel, der als Erstes meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Zum Inhalt Das Gestüt Auweide ist das Zuhause der gehörlosen Lillan, deren Tochter und der wohlhabenden Gutsbesitzerin Henriette. Als sich ihr Enkel Sam nach jahrelanger Ruhe des Kontaktes wieder bei ihr ankündigt, hat Lillan die Absicht, Henriette, die ihr ein liebes Familienmitglied geworden ist, zu beschützen. Dabei bleibt es jedoch nicht und Sam und Lillan lernen sich nach anfänglicher Feindschaft kennen und lieben. Alles scheint erstmal perfekt, bis Sam einen schwerwiegenden Fehler macht. Zum Aufbau des Romans Die Geschichte wird abwechselnd von den beiden Hauptcharakteren in der ersten Person Singular erzählt. Die Sprache ist leicht und gut verständlich, somit kann man das Buch sehr fließend lesen. Dieser Fluß wurde manchmal durch etwas plumpe oder in seltenen Fällen vulgäre Formulierungen unterbrochen, die mir nicht gefallen haben. Glücklicherweise kamen dieses nicht oft vor. Andererseits hat die Schriftstellerin aber auch die Fähigkeit einfühlsam und schön zugleich zu schreiben. Dies beginnt damit, daß sie die landschaftliche Idylle des Handlungsortes so wunderschön und gleichzeitig unaufdringlich beschrieben hat, daß man sich Geschehen und Ort sehr gut ineinander verwebt vorstellen konnte, so als ob man als neutraler Beobachter dabeigewesen wäre und die Sonnenstrahlen, das Zwitschern der Vögel und den Geruch von Gras fast ebenso wahrnehmen konnte, wie es die in der Geschichte vorkommenden Figuren selbst getan haben. Der Handlungsfilm der beim Lesen durch den Kopf läuft, war durch den Schreibstil der Autorin fließend und wie mühelos immer da. Zudem spricht der Roman an einigen Stellen eine sehr schöne bildhafte Sprache. Zum Beispiel: "Ein Lächeln zog an ihren Mundwinkeln." "Ich schluckte die Tränen hinunter, die meine Worte umspülten." Auch inhaltlich fand ich den Roman schön geschrieben. Die Handlung war zwar nicht ganz etwas neues, da die meisten sowieso im Kern alle die Gleichen sind (je nach Gattung), aber der Autorin ist es gelungen sie kunstvoll und berührend zu einer schönen Geschichte zu verweben. Hinzukommend, daß noch die Welt aus der Sicht einer Gehörlosen dem Leser vermittelt wird und ich mit diesen Menschen bisher wenig zu tun hatte, fand ich es sehr spannend zu lesen, wie Lillan ihre Welt wahrgenommen hat und Möglichkeiten gefunden hat, Schwierigkeiten, die dies mit sich bringt, zu überwinden. Fazit und Kaufempfehlung Mir hat es gut getan das Buch zu lesen, da ich die ländliche Heimatidylle liebe und deswegen auch sehr gerne darüber lese, um imaginär an andere schöne Orte zu reisen und deren Schönheit in Mir aufzunehmen. Dieses Buch ist gut dafür gemacht, da die auf eine wunderschöne Art und Weise erzählte Handlung in einem ebenso wunderschönen Ort spielt und dies alles in einer schönen Geschichte, die ebenso in einem wundervoll gestalteten Buchdeckel ruht und bei jedem Lesen zu neuem Leben erweckt wird. Daher kann ich das Buch klar zum Kauf empfehlen.

Toll romantisch

Von: babybeau82 Datum: 29. September 2020

Ich liebe dieses Buch. Es ist super geschrieben und wechselt immer wieder zwischen den Sichtweisen der beiden Hauptfiguren. Lillan, die starke alleinerziehende Mama mit Handycap und Sam, der pleite gegangene Werbefuzzi aus der großen Stadt. Während ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe, habe ich mich sehr gut in die Personen hinein versetzen und mit ihnen mitfühlen können. So toll ist es geschrieben. Das Buch ist perfekt für die kommenden verregneten Herbsttage. Es lässt die Frühlingsgefühle in einen wieder wach werden.

toll geschrieben

Von: steni17 Datum: 29. September 2020

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. die wechselnden Szenen sind bildhaft beschrieben und lassend dem Leser viel Platz für Phantasien. Das Leben spielt manchmal eben nicht mit und geht seinen eigenen Weg. So auch bei Sam und Lillan die sich zunächst das Leben gegenseitig schwer machen. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten und einem besseren Kennen lernen und verstehen, nimmt die Geschichte für beide doch noch ein schönes Ende.

Herzerwärmend schön

Von: Melanie E. Datum: 28. September 2020

"Das Glück so leise", ist ein weiterer Roman der Autorin Leonie Lastella, welcher mir sehr zusagte. Mir gefiel ganz besonders, das Liebesszenen nicht erschlagen und im Detail erzählt werden, sondern passend für den Moment sind. Leidenschaft nicht nicht überhand, sondern die Protagonisten und ihre Lebensgeschichten. Ihr Erleben und ihre Erwartungen, die im Nachhinein dazu führen, die wahre Liebe zu finden, trotz Hindernisse. Ein Roman, der sich zu lesen lohnte und dessen Hauptaussage definitiv gelungen ist. Etwas zu wagen, was Angst bereitet, kann etwas lohnenswertes sein, da es eben auch ein unerwartetes Happy End ergeben kann. Einige Überraschungen hat die Autorin im Gepäck, die wirklich wunderschön sind und diese Story daher regelrecht herzerwärmend gestalten konnte. Der Titel des Romans ist äußerst passend, da die Protagonistin Lillian gehörlos ist und nur mit den Geräuschen der Erinnerung lebt. Sie wurde aufgrund ihrer "Behinderung" sehr verletzt und hat daher große Probleme sich erneut auf einen Mann einzulassen. Sam, der mir zunächst unsympathisch erscheint, steht vor einem Neuanfang, den er mit einer Finanzspritze seiner Großmutter starten möchte. Diese erteilt ihm eine Aufgabe und der Gedanke, Menschen Wünsche zu erfüllen ist wirklich grandios und verändert Sams Denken und Handeln, nachdem er sich darauf einlässt. Leider geht er irgendwann einen Schritt zu weit und verliert dabei fast Lillian, da er Dinge übernimmt im besten Wissen und Gewissen, aber dabei außer Acht lässt. Lillian miteinzubeziehen. Es kommt zu einem Bruch und Sam steht wieder ganz am Anfang. Das Ende des Romans ist so bezaubernd, sodass ich tatsächlich einige Tränen vergossen habe. Selbst Mutter zu sein, spielte dabei natürlich eine ausschlaggebende Rolle. Es ging mir nah und daher hob sich "Das Glück so leise" auf jeden Fall aus dem Einheitsbrei der Liebesromane ab. Ich vergebe sehr gerne eine Leseempfehlung, da mich die Story sehr berührt hat und ich die Stille, die Lillian umgibt wahrnahm und sie mich hier und da wirklich zur Ruhe kommen ließ. Es ist nicht immer nur ein ruhiger Roman, denn er steckt letztendlich voll von Emotionen, die gehört werden wollen. ich fühlte mich wohl und konnte eine Auszeit aus meinem stressigen Alltag nehmen, der mir von der Autorin geschenkt wurde. Vielen Dank dafür ♥

Solide

Von: Caröchen Datum: 28. September 2020

Inhalt Lillian lebt mit ihrer Tochter auf dem Gestüt von Henriette. Als jedoch Henriettes Enkel Sam auftaucht und nach jahrzehntelanger Funkstille um Geld bittet, ist es mit dem Frieden vorbei. Doch statt Sam wie geplant die kalte Schulter zu zeigen bis er wieder weg ist, stiehlt dieser sich langsam einen Weg in Lillians Herz. Eigene Meinung Auf Grund von Lillians Handicap habe ich auf einen originellen Liebesroman gehofft, aber wieder einmal nur eine Standartgeschichte bekommen. Bis zur Mitte ist alles toll, doch dann kommt das große Zerwürfnis, welches natürlich mit Reden hätte verhindert werden können und schließlich das obligatorische Happy-End. Keine großen Überraschungen oder Wendungen, im Gegenteil, es war viel zu vorhersehbar. Trotzdem haben mir die Charaktere sehr gut gefallen. Henriette, die schrullige, jung gebliebene Oma, die quirlige Ida, so wie die Protagonisten Sam und Lillian. Die anderen sind eher nebensächlich. Leider gab es für meinen Geschmack einfach zu viel Sex in dem Roman. Ich mag es, wenn mehr drum herum geredet wird. Das ist irgendwie romantischer und ich finde das in einem Liebesroman wesentlich passender. Aber da ist ja jeder anders. Auch ging mir der Sprung von Abneigung zu Liebe viel zu schnell. Alles passiert in wenigen Wochen und machte das ganze so etwas unglaubwürdig, unterstrichen noch von unrealistisch perfektem Sex. Lillian und Sam reden so viel miteinander, aber dann als es wichtig wurde, natürlich nicht. Das war für mich leider auch mehr als unverständlich. Fazit Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Ich gebe trotzdem nur drei Sterne, weil es eben auch nicht mehr als gut war. Nett für zwischendurch, aber nichts, das mir nachhaltig im Gedächtnis bleibt, oder mich ungewöhnlich stark berührt hat.

Alles in allem eine schöne Liebesgeschichte

Von: JJs_Welt Datum: 27. September 2020

Das erste Drittel des Buches hat mich nicht ganz so gepackt. Es war sehr leichte Kost und ich befürchtete, dass es doch etwas zu kitschig für meinen Geschmack werden würde. Da hatte ich mich aber zum Glück getäuscht, denn der Rest des Buches hat mich überzeugt und mich auch gepackt, sodass ich es ruckzuck durchgelesen hatte. Die Charaktere bekommen in den letzten zwei Drittel richtig Farbe und man schließt sie ins Herz und möchte, dass ihnen Gutes widerfährt. Dabei ist es gar nicht so einfach, denn durch Missverständnisse und schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit kommt es fast dazu, dass sich die beiden Hauptcharaktere statt von der Liebe, eher von Furcht und Zweifel leiten lassen. Die Liebesgeschichte wird abgerundet durch die liebevolle und erkenntnisreiche Darstellung von Gehörlosigkeit und wie sich diese auf Betroffene und ihre Umgebung auswirken kann. Alles in allem ein sehr gut zu lesendes Buch, dass sehr gut geeignet ist für einen Tag am See oder ein sonniger Nachmittag auf dem Balkon.

Ein sensibles Thema verpackt in einer wundervollen Liebesgeschichte

Von: JulisTeestübchen Datum: 26. September 2020

Sam hat gerade seinen Job, seinen Ruf in der Marketingbranche und zudem noch seine Freundin verloren. Als einizigen Ausweg sieht er die Flucht auf's Land zu seiner Großmutter Henriette, um sie um einen Kredit zu bitten mit dem er sich selbstständig machen kann. Jedoch hatten die beiden seit Jahren keinen Kontakt mehr und Sam weiß nicht, was ihn auf dem Gestüt seiner Großmutter erwarten wird. Denn Henriette stellt ihre eigenen Bedingungen für den Kredit - so muss Sam eine Weile für die Organisation Glücksmomente arbeiten, die Henriette in Gedenken an ihren verstorbenen Mann gegründet hat. Auf dem Gestüt trifft Sam auch auf Henriettes Angestellte und Freundin - die junge Lillan, die mit ihrer Tochter in einem Kutscherhäuschen nahe des Gestüts wohnt. Und Sam entgeht dabei nicht, dass Lillan irgendwie besonders ist, doch nicht nur wegen ihres Temperaments, sondern auch weil Lillan taub ist. Dieser Roman entpuppt sich früh als richtige Wohlfühllektüre, denn er fährt nicht nur mit der harmonischen Kulisse des Gestüts mitten auf dem Land und umgeben von nichts als Natur auf, sondern auch mit sehr besonderen Charakteren. Sam ist alles andere als ein Machotyp, auch wenn er ein Großstädtler ist und sich zunächst auf dem Land ganz fehl am Platz fühlt. Doch er beweist schnell, dass er ein großer Sympathieträger ist. Seine Großmutter Henriette ist ebenso absolut liebenswert! Sie ist das Herzstück dieses Romans und bringt durch ihre Lebhaftigkeit auch jede Menge Humor in die Geschichte. Doch nicht weniger besonders ist Lillan, die mit ihrer Gehörlosigkeit ihre eigene Gewichtung in der Geschichte hat. Ihre Tochter Ida ist ein richtiger Sonnenschein, den man in der Erzählung absolut nicht missen möchte. Wie schon angedeutet, dreht sich dieser Roman jedoch nicht nur um die Liebe. Die Gehörlosigkeit von Lillan nimmt hier auch thematisch einen relevanten Raum ein. Zum einen rührt daher eine sehr besondere Liebesgeschichte, die beweist, dass es vollkommen egal ist, ob ein Mensch hören kann oder nicht. (Zu ergänzen ist hier jedoch, dass Lillan perfekt sprechen kann, da sie ihr Gehör erst in ihrer Jugend verlor.) Zum anderen begreift man als Leser zu verstehen, wie es sein muss, wenn man niemals das Lachen seiner Tochter hören können wird, niemals wieder die vielen Geräusche der Natur, wie das Plätschern des Wassers und das Quaken der Frösche. Doch Sam findet Wege Lillan all diese Töne auf seine eigene Weise näher zu bringen. Lillans Lebensgeschichte hat mich daher ebenso sehr berührt wie die Liebe in diesem Roman. Ich finde es toll, dass die Autorin auch vor so einem Thema keinen Halt macht, sondern stattdessen einfühlsam und authentisch von Gehörlosigkeit erzählt. Natürlich überrascht jedoch der Aufbau der Geschichte nicht: Kurz bevor es ein großes Happyend gibt, kommt noch mal jede Menge Drama in die Geschichte - und genau dieses Drama hätte dem Buch beinahe einen Stern in meiner Bewertung gekostet. Denn Lillan beginnt mit mal sich gar nicht mehr so rational wie sonst zu verhalten, ganz im Gegenteil. Sie reagiert maßlos über und bezieht mit mal alles auf sich - hier wird dann auch deutlich wie schnell es zu Missverständnissen kommen kann, wenn man nur Lippenlesen, jedoch nichts hören kann. Es geht so weit, dass sie aus Verzweiflung sogar ihre Tochter anlügt, was mich schon ein wenig enttäucht hat. Doch Leonie Lastella hat diese Wendung noch einmal retten können, indem sie bewiesen hat, dass Lillan doch einen reflektierten Charakter hat, der am Ende zu seinen eigenen Fehlern steht und diese auch einsieht. So konnte mich am Ende auch die dramatische Wendung überzeugen. Unterm Strich also: authentisch, authentisch und nochmals authentisch! 5 Sterne sind vollkommen verdient.

schöner romantischer,leichter Roman zum Wohlfühlen

Von: SyltFan Datum: 25. September 2020

Der Roman "Das Glück so leise" von Leonie Lastella, mein erster Roman dieser Autorin, hat mich schon vor dem lesen begeister. Ein sehr schönes Cover und eine Geschichte, die mich sofort angesprochen hat. Die Geschichte dieses Romans erzählt von der gehörlosen Lillan und ihrer Tochter Ida, die auf einem Pferdegestüt im Norden leben und arbeiten. Diese gestüt gehört der Gutsbesitzerin Henriette, Gr0ßmutter von Sam. Sam hat sich jahrelang nicht gemeldet und braucht jetzt dringend Geld. Lillan ist zu Beginn der Geschichte sehr kontra Sam eingestellt, kein Wunder, führt Sam doch ein gänzlich anderes Leben als Lillan . Sam versucht schnell sich in Lillan Welt rein zuversetzen und hat eine tiefe Verbindung zu Ida aufgebaut. Doch schon bald entwickelt sich etwas zwischen den beiden, was leider Dank mangelnder Kommunikation zu Problemen und Mißverständnissen führt . Ein sehr toller Roman, den man leicht lesen kann mit einem tollen Schreibstil. Absolut Empfehlenswert, wie ich finde.

Zu Herzen gehend

Von: Barbara H. Datum: 24. September 2020

Das Buch "Das Glück so leise" von Leonie Lastella - schon der Einband hat mich begeistert. Er sieht schön aus und fühlt sich so angenehm an. Das schöne Cover hat mich schon sehr angesprochen und die Geschichte hat mich bezaubert. Einfach nur zu Herzen gehend. Es geht in diesem Buch um die gehörlose Lillan und ihre Tochter Ida. Beide leben auf dem Pferdegestüt Auweide, welches der Gutsbesitzerin Henriette gehört. Zusammen leben sie dort recht idyllisch. In diese Idylle platzt allerdings Sam, der Enkel von Henriette. Nachdem er sich jahrelang nicht gemeldet hat, braucht er jetzt Geld. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für ein entspanntes Miteinander. Lillan ist alles andere als begeistert von der Vorstellung, dass Henriette nur ausgenutzt wird. Sam muss also beweisen, dass er nicht nur auf Henriettes Geld aus ist und nebenbei versucht er auch noch Lillans Herz zu gewinnen. Für mich ist dieses Buch eines der Schönsten, die ich dieses Jahr gelesen habe. Leichte Unterhaltung, aber eine spannende und zu Herzen gehende Geschichte. Wer schöne Lesestunden mit einer berührenden Love-Story lesen möchte, ist hier genau richtig!

Für eingefleischte Liebesroman-Fans

Von: pw Datum: 23. September 2020

Als ich dieses Buch zur Hand nahm, hatte ich kein Meisterwerk der Weltliteratur erwartet, sondern eher leichte Kost, wie es für Liebesromane üblich ist: Eine ansprechende Kulisse, in der sich attraktive Menschen finden. Genau das habe ich hier bekommen. Bei der Kulisse handelt es sich um ein Gestüt und die ländliche Gegend darum herum, bei den Menschen um Sam und Lillan. Sam hat gerade seinen Job in einer Werbeagentur und seine Freundin verloren und möchte sich von seiner Großmutter, der das Gestüt gehört, Geld für den Start in die Selbstständigkeit leihen. Lillan arbeitet dort und wohnt mit ihrer kleinen Tochter Ida in einem Häuschen auf dem Gelände. Nun bin ich kein eingefleischter Liebesroman-Fan, aber ich hatte den Anfang des Buches gelesen und dieser hatte mich gefesselt. Abwechselnd wird aus der Sicht von Sam und Lillan in der Ich-Perspektive erzählt. So konnte ich mich schnell in die beiden Hauptfiguren hineinversetzen und wollte gern wissen, wie es mit ihnen weiterging. Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls sehr gut. Das ganze Buch bleibt in dieser Art und Weise. Jedes Kapitel trägt entweder die Überschrift „Sam“ oder „Lillan“. Das wechselt sich ab. Die Story ist sehr gut konstruiert und bietet etwas Abwechslung durch weitere interessante Personen und Schauplätze. Aber trotzdem wurde mir zwischenzeitlich ab und zu langweilig beim Lesen, so dass ich das Buch für eine Weile weglegte und erst einige Zeit später wieder dazu zurückfand. Es fällt mir schwer festzustellen, woran das lag, aber ich nehme an, es waren stellenweise zu viele Hin- und Her-Wechsel um die gleiche Sache. Obwohl alles ziemlich gut zusammenpasste, war mir die gesamte Handlung im Verlauf der Geschichte zu vorhersehbar. Einerseits ist es ja ganz schön und entspannend, immer wieder in seinen Annahmen bestätigt zu werden, aber ich mag es viel lieber, wenn mich eine Geschichte überrascht und das hat diese nicht. Eines muss man der Autorin jedoch lassen: Sie schafft es, Gefühle hervorragend herüberzubringen, so dass ich zum Ende hin dann doch noch Pipi in den Augen hatte, obwohl ich alles so erwartet hatte, wie es gekommen ist. Fazit: Entspannender Lesestoff für eingefleischte Liebesroman-Fans. Auch wenn es nicht mein Genre ist, hat mir das Buch insgesamt ganz gut gefallen.

Sehr romantisch und berührend

Von: Lesemama Datum: 22. September 2020

Bewertet mit 4.5 Sternen Zum Buch: Sam reist zu seiner Großmutter nach Gut Auweide, weil er sie dringend um einen Kredit bitten möchte. In Hamburg ist er seinen Job, seine Freundin und auch seine Wohnung los. Lillan lebt mit ihrer kleinen Tochter bei Henriette auf Gut Auweide und betrachtet es als ihr Zuhause. Nachdem Sam sich jahrelang nicht um seine Großmutter Henriette gekümmert hat ist Lillan Sam gegenüber sehr vorsichtig. Aber Henriette hat ihre eigene Pläne und das Glück ebenso ... Meine Meinung: Es fing schon sehr berührend an, Sam hat in Hamburg alles hinter sich gelassen und ist emotional gerade sehr angeschlagen. Es ist zwar relativ schnell klar, auf was es hinausläuft, aber der Weg zur Liebe von Sam und Lillan war romantisch und hat mich sehr berührt. Das letzte Drittel hat mich dann richtig tief erwischt, mitten ins Herz getroffen und unglaublich bewegt. Toller Schreibstil der Autorin, auch das Setting war sehr schön beschrieben und macht Lust auf mehr. So eine Wunscherfüllungsagentur ist eine wunderschöne Sache, auch wenn es nur am Rande eine Rolle spielte, hat es mich sehr beeindruckt. Eine sehr emotional erzählte Geschichte, die mich von Beginn an in seinen Bann zog und mich einfach nur sehr berührt. Absolut Lesenswert und ich kann es jedem, der gerne berührende Liebesromane liest, empfehlen.

Das Glück so leise

Von: Sandra M. - swiaty.library Datum: 22. September 2020

Die Aufmachung des Covers ist so furchtbar süß, dass ich dachte, mein Herz würde jeden Moment dahinschmelzen. Die kleinen wundervollen Vögelchen, die so wunderbar passend zu der Geschichte ausgewählt worden sind, denn das Glück von Sam und Lillan scheint anfangs sehr zerbrechlich zu sein, wie die Seele der kleinen Ida. Sam steht jobtechnisch und auch in der Liebe vor dem Aus. Sein einziger Gedanke ist, dass er sein eigenes Start-Up Unternehmen gründen möchte, doch eines fehlt ihm: Geld. Da kommt seine Oma Henriette ihm in den Sinn, die er kurzerhand besucht und sich von Hamburg nach Bissee aufmacht. Eigentlich hatte er sich nie um sie geschert, sie gar besucht, was ein dunkles Licht auf ihn wirft. Er scheint nur auf ihr Geld aus zu seinen. Einen kleinen Kredit, der es ihm ermöglichen soll, in seiner Heimatstadt Fuß zu fassen und sich selbstständig zu machen. Als er das erste Mal auf Lillan trifft, weiß er nicht, dass sie gehörlos ist, und sortiert sie in die Schublade „Zicke“ ein. Oder die, die ihn mit dem Traktor überfahren würde. Doch Lillan ist das genaue Gegenteil, aber anfangs weiß er das nicht. Lillan hingegen hat von Sam gehört und auch davon, dass er seinen Job verloren hat und Henriette nun um Geld anbetteln will. Sie findet das gar nicht gut und versteht nicht, weshalb er nie zu ihr Kontakt hatte und jetzt hier ist und einen Batzen Geld haben möchte. Doch Sam hat die Rechnung ohne Henriette gemacht, die für ihr Alter wirklich gewitzt und absolut sympathisch ist. Im Laufe der Zeit lernen sich Sam und Lillan besser kennen, auch weil Sam bei Henriettes Initiative „Glücksmomente“ helfen soll. Wenn er hilft, würde sie ihm den Kredit ermöglichen – aber nur dann. Etwas widerwillig willigt er ein und von da an nimmt die Geschichte seinen wunderbaren und unvorhersehbaren Lauf. Er lernt Lillan besser kennen, aber auch ihre Tochter Ida, die einen Narren an ihm gefressen hat und schnell merkt, dass er seine Mutter doch ziemlich gut leiden kann. Von einem Abenteuer ins nächste, bis hin zu einem Trip nach Hamburg, ist alles dabei. Alles, womit man nicht unbedingt gerechnet hat. Alles, was das Herz in ganz vielen Momenten lässt höher schlagen und einen den Atem anhalten. Es ist wunderbar. Es ist spritzig, es hat Humor und es spielt im Norden. Wer eine wunderbare Unterhaltung, die im Norden Deutschlands spielt, Neckereien, Mädchenfreundschaften und dem Verliebtsein mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Leicht, seicht, sommerlich und voller Liebe. Für mich verdiente fünf Sterne und das Weltengold Abzeichen.

Sehr empfehlenswert

Von: Kettig Datum: 21. September 2020

Das Buch ist abwechselnd aus den Perspektiven von Lillan und Sam geschrieben, was es sehr kurzweilig macht. Erheiternd sind die Bedingungen der vermögenden Großmutter an Sam, als dieser sie um ein Darlehen bittet, damit er seinen Lebensstandard weiter halten kann, auch nachdem er seinen Job verloren hat. Beim Erfüllen der Bedingungen lernt er die gehörlose Lillan von Zeit zu Zeit immer besser kennen und kann sich auf seine Art mit ihr verständigen. Alles in allem sehr empfehlenswert.

Schöne Story mit Tiefgang

Von: Dobermann Datum: 21. September 2020

Samuel verliert seinen Job und seine Freundin in Hamburg. Damit sein bisher luxuriöses Leben weitergehen kann, fährt er zum Gut seiner vermögenden Oma und hofft von ihr ein Darlehen zu bekommen. Doch die Oma stellt Bedingungen und möchte, dass er sein Können in ihre Hilfsorganisation einbringt. Auf dem Gut und bei dieser Arbeit trifft er die gehörlose Lillan. Aus beider anfänglicher Abneigung zueinander wird bald mehr und sie finden zueinander. Doch dann wagt Sam einen Alleingang und so kommt es zu einem Bruch zwischen den beiden. Trotz aller Probleme geht am Ende alles, und für alle, gut und harmonisch aus. Sehr schöne Geschichte, die Kapitel sind abwechselnd aus der Perspektive von Sam und Lillan geschrieben. Auch das Thema Gehörlosigkeit wurde sehr gefühlvoll behandelt. Von daher: sehr schönes und gefühlvolles Buch, was ich sehr gerne zum Weiterlesen empfehlen kann.

08/15-Liebesroman, dem es an Dramatik und Romantik mangelt

Von: schnäppchenjägerin Datum: 20. September 2020

Als Samuel seinen Job in einer Werbeagentur in Hamburg verliert, fährt er zu seiner Großmutter Henriette auf das norddeutsche Gut Auweide, um sie um einen Kredit zu bitten. Diese möchte ihn jedoch nur finanziell unterstützen, wenn er sich bewährt und eine Zeitlang für die Hilfsorganisation "Glücksmomente" gearbeitet hat. Diese hatte sie nach dem Tod ihres Mannes gegründet und hat den Zweck, Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen. Auf dem Gut von Henriette wohnt Lillan zusammen mit ihrer achtjährigen Tochter Ida. Lillan arbeitet sowohl auf dem Gestüt, als auch für "Glücksmomente", weshalb sich Sam und Lillan miteinander arrangieren müssen. Lillan lehnte ihn jedoch schon ab, ohne ihn zu kennen, da sie Sam unterstellte, das Erbe von Henriette erschleichen zu wollen. Die Antipathie verfliegt jedoch schon bald, als sich Sam und Lillan körperlich näher kommen. Aus Rücksicht auf Ida lassen sie sich nur zögerlich auf eine Beziehung ein. Als sich Lillan nach kurzer Zeit schon von Sam hintergangen sieht, fühlt sie sich in ihren Vorurteilen bestätigt und zieht sich von Sam zurück. Aufgrund der vielen positiven Rezensionen bin ich auf den Roman neugierig geworden und hatte mir eine originelle Liebesgeschichte erhofft. Der Roman entwickelt sich jedoch genauso wie man es anhand des Klappentextes erwartet. Nach anfänglicher Abneigung verlieben sich zwei Personen ineinander, dann kommt es zu einem Missverständnis, das zur Trennung führt, bevor es nach Umschiffung aller Hürden doch noch zu einem Happy End kommt. Das Konzept geht auch in "Das Glück so leise" auf, was aber so sehr nach Schema F umgesetzt ist, dass der Roman zwar nett, aber schlicht langweilig ist. Während Lillan eine toughe Frau ist, die ihre Gehörlosigkeit verbirgt und weder darüber definiert werden noch als behindert gelten möchte, ist Sam als Charakter ohne herausragende Eigenschaften nichtssagend. Die Liebesgeschichte entwickelt sich nach meinem Empfinden unglaubwürdig. Die Abneigung von Sam und Lillan wandelt sich abrupt in Liebe um, ohne dass es dafür einen konkreten Auslöser gegeben hätte. Die Liebe zeigt sich dann jedoch allein auf körperliche Art, Emotionen sind kaum spürbar. Auch abseits der vorhersehbaren Liebesgeschichte gibt es keine weiteren Erzählstränge, die mich gefesselt haben oder für überraschende Wendungen gesorgt hätten. So ist "Das Glück so leise" ein 08/15-Liebesroman, dem es an Drama und Romantik mangelt und der mich deshalb weder sonderlich gut unterhalten hat, noch Gefühle in mir wecken konnte.

Leider nicht so meins....

Von: Nicoletta Datum: 20. September 2020

Dies ist das erste Buch von Leonie Lastella, das ich gelesen habe. Ein zuckersüßes rosa Cover macht Lust auf eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art: Lillan ist gehörlos und wohnt bei der Großmutter von Sam auf einem Gestüt. Dieser steckt in Geldnöten und kommt nach vielen Jahren zu Gutsbesitzerin Henriette zurück, um sich bei ihr Geld zu leihen. Auch wenn sich Lillan zunächst dagegen sträubt, kommen sie und Sam sich doch näher und verlieben sich - bis Sam einen Fehler macht... Die Autorin erzählt in der "Ich"-Erzählweise abwechselnd von Sam und Lillan. Das Setting des Buches ist unheimlich schön und ist an einem See in idyllischer Landschaft angesiedelt - man kann sich alles wunderbar bildhaft vorstellen. Mit der Geschichte an sich hatte ich aber meine Schwierigkeiten. Ob es an der "Ich"-Form oder einfach an der sich etwas dahinschleppenden Story lag, kann ich nicht genau sagen. Definitv passierte mir aber viel zu wenig. Die Gedanken der beiden Hauptprotagonisten drehen sich hauptsächlich darum, dass Lillan sich nicht in Sam verlieben möchte, er aber trotzdem immer die Nähe zu ihr sucht. So geht es eigentlich bis mindestens zur Mitte des Buches, ohne dass etwas halbwegs Interessantes geschieht oder große Gefühle aufkommen. Die ist mir leider zu wenig, um mich mit dem Buch zu packen und begeistern zu können. Wer sehr, sehr ruhige Geschichten mit schönem Setting mag, wird hier aber bestimmt auch seine Freude haben können. Ich kann für mich leider nur 3 Sterne vergeben.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Von: Doris N. Datum: 19. September 2020

"Das Glück so leise" erzählt eindrucksvoll, wie Menschen ihre Einstellung anderen gegenüber, und damit auch sich selbst, ändern können. Wie unwichtig ist es, wenn jemand ein Handicap hat, weil letztendlich doch nur die Gefühle zählen. Der 1. Eindruck ist eben nicht immer der richtige! Eine schöne, auch erotische, Liebesgeschichte. Mir hat sie gut gefallen.

Ein Quell der Inspiration

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 18. September 2020

Das Glück so leise von Leonie Lastella, 336 Seiten, erschienen am 10.08.2020, Diana Verlag Ein gesunder Mensch, ist oft eingeschränkter als ein Mensch mit Behinderung. Wir selbst sind unser größtes Handicap! by lesehungrig Oh man, es ist passiert, ich habe geweint. Ein Moment in der Geschichte, der mich überwältigt, lässt die Tränen nur so sprudeln. Was für ein bewegendes Buch. Die Story legt ohne Schnörkel und Umschweife los und beschränkt sich dabei auf die fehlerhafte Menschlichkeit, die uns immer umgibt. Sie schöpft ihre Stärke aus Worten, die die Autorin ungefiltert direkt in mein Herz jagt. Die volle Dröhnung in aller Stille und Deutlichkeit. Zur Handlung: Sam hat seinen Job, Wohnung und Freundin Lea verloren und so verlässt er Hamburg und fährt zu seiner achtzigjährigen Großmutter in die Pampa, die gutbetucht ist und hofft, von ihr Geld zu bekommen. In seinem Kopf spukt ein Plan für seine Zukunft herum, der so gar nichts damit zutun hat, was das Schicksal für ihn bereithält. Zu den Figuren: Samuel Hennig ist 35 Jahre alt und ein Leben voll harter Arbeit, Partys und Luxus gewohnt. Bei ihm ist Druck ein Normalzustand und Abschalten kennt er nur vom Hörensagen. Sam macht einen gehetzten Eindruck und er benötigt Zeit, Raum und Ruhe, um sich selbst wieder zu entdecken, was ihm selbstverständlicherweise nicht klar ist. Lillan ist gehörlos und alleinerziehende Mutter einer bezaubernden Tochter. Sie ist mit ihrem Leben zufrieden und schenkt Ida ein entzückendes Zuhause. Bei Lillan fühle ich mich sofort wohl. In ihre Hobbit-Küche habe ich mich schlagartig verliebt. Die Nebenfiguren brillieren in ihren Rollen. Es gibt sicher keine liebenswertere exzentrischere Großmutter als Henriette, die immer noch gut im Wetttrinken ist. Und ich bin schockverliebt in Ida. Sie ist das entzückendste Mützenmonster, das ich je kennengelernt habe. Die Umsetzung: Lastella versteht es, mich blitzschnell in die unterschiedlichsten Charaktere eintauchen zu lassen und eins mit ihnen zu werden. Sobald ich in Lillans Perspektive stecke, erlebe ich die Welt durch sie wahnsinnig intensiv und blende Geräusche aus. Es wird schlagartig still. Doch gerade dadurch tritt alles visuelle, haptische und jede Vibration, stärker in den Vordergrund. Ich bin tief beeindruckt und dankbar, das zu erleben. Die abwechselnden Ich-Perspektiven in der Vergangenheit sind gelungen und stimmig zur Story. Das Buch ist zu kostbar, um in irgendeiner Form kitschig zu wirken. Alles darin ist authentisch und wühlt sich tief in mein Seelenleben hinein. Und meine Tränen sind Beleg dafür, wie sehr. Die Geschichte vermittel wichtige Botschaften, über die ich lange nachdenke. Was mir obendrein gefällt, ist der Humor, der sich häufig in die Seiten stiehlt, und das gelungene Setting. Ich sitze gedanklich immer noch auf dem Steg und lass meine Beine ins Wasser baumeln. Dabei sauge ich tief, das friedliche Bild um mich herum auf. Wir sollten nie vergessen: Die Welt ist bunt und die Begrenzungen darin oft hausgemacht. Dabei stellen wir selbst die größte Einschränkung für uns dar. Wir sind unser größtes Handicap, egal wie gesund wir sind. Mein Fazit: „Das Glück so leise“ ermöglicht den Zugang in eine Welt, die mir fremd ist und ich staune, wie rasch ich mich in ihr wohlfühle, obwohl ein Gefühl des Vermissens bleibt. Schon mit ihrem Buch „Das Licht von tausend Sternen“, hat Lastella alles an meinem Firmament zum Leuchten gebracht und mit diesem Buch stimmt sie einen Sound in mir an, der immer noch wohlig in meiner Brust summt. Diese Geschichte macht mich glücklich, berührt mich tief, inspiriert und ist dabei Nahrung für Herz und Seele. Vielen Dank, Leonie Lastella, für diese bewegenden Lesestunden. Von mir erhält dieses Buch 5 Glück erfüllte Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

Das Glück so leise

Von: Herzensduo Datum: 17. September 2020

❁Er zwinkerte mir zu, und ich nickte. Wortlos. Voll von Glück. So leise wie meine Welt und so laut wie Sams.-Lillian Sommer❁ • Auf dem Gestüt Auweide haben wir uns sofort wohlgefühlt{Deutschland- Setting-Liebe 😍😂}. Das lag vor allem an der wundervollen Lillian, ihrer einzigartigen Tochter Ida und an Henriette, die Großmutter des Protagonisten Sam🥰 Alle drei{ und Sam selbst irgendwie auch} sind so lieb und besonders [schräg drauf], das man sie einfach gern haben muss und das Buch nur genießen kann.🥰 • Der Name passt perfekt und beschreibt das Buch genau richtig. Zwischen den Zeilen und Wörtern spürt man das Glück, still und leise aber doch irgendwie so laut und aussagekräftig!♥ • Leider haben wir auch ein paar, wenn auch persönlichere, Kritikpunkte. Zum einen hätten wir uns als Pferdeliebhaber {🐴=♥} gewünscht, mehr über das Gestüt zu erfahren. Außerdem ging uns die Auflösung ein kleines bisschen zu schnell🙈 • Leonie Lastella greift in diesem Buch wieder ein sehr sensibles Thema auf, die Gehörlosigkeit, und alles was sie dazu geschrieben hat ist fenomenal recherchiert und sehr wahrheitsgemäß, das bekommt sie hin wie kein anderer♥☝🏼 <•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••>

Eine wundervolle Geschichte mit viel Herz

Von: Anna-Lena Datum: 17. September 2020

Autorin Leonie Lastella hat mit „Das Glück so leise“ einen wunderbar leichten und doch nachdenklichen Roman geschaffen, der ans Herz geht und dem Leser eine neue, manchmal stille Welt eröffnet. Wir lernen die Gehörlose Lillan und ihre Tochter kennen, die sich auf eine sehr schöne Art und Weise ergänzen und bekommen einen Einblick in das Leben ohne Gehör. Die Geschichte um Lillan und Sam, die sich ganz langsam und fein entwickelt, hat mich besonders berührt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sam und Lillan erzählt, so erfahren wir viel über die jeweilige Sichtweise des Erlebten. Die beiden Protagonisten sind mir sofort sympathisch und durch den klaren und flüssigen Schreibstil, finde ich schnell in die Geschichte und lese das Buch fast in einem Rutsch durch. Lillan ist eine starke Frau, die alles für ihre Tochter tun würde, aufgrund einiger Enttäuschungen aber erst wieder lernen muss, sich für andere zu öffnen – vor allem für Männer. Sams Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, auf Gut Auweide findet er endlich die Ruhe und Klarheit, die er gesucht hat. Es war schön zu lesen, wie er mit Lillan und ihrer Gehörlosigkeit umgeht. Ein Roman für alle, die sich ein paar schöne Stunden mit einer wundervollen und klugen Liebes- und Lebensgeschichte machen wollen. Ich habe das Buch mit einem Lächeln zugeklappt und bin froh, Lillan und Sam kennengelernt zu haben.

Liebe kennt kein Händycap

Von: Hummel Datum: 17. September 2020

Zur Geschichte: Sam arbeits- und wohnungslos erhofft sich von seiner Großmutter finanzielle Hilfe. Diese wird ihm gewährt unter der Bedingung das er einige Zeit bleibt und in der Wunschagentur Glücksmomente mit arbeitet. Auf dem Gestüt der Großmutter lebt ebenfalls die taube Lilian mit ihrer Tochter Ida .Nach anfänglicher Abneigung entwickeln sich immer stärkere Gefühle zwischen Lilian und Sam und die beiden beginnen eine Affäre die in einer festen Beziehung endet.....Das Ende der Geschichte verrate ich nicht.... Fazit: Das Buch ist leichte Kost wie bei Liebesgeschichten üblich. Schnell kann sich der Leser in beide Hauptfiguren Lilian und Sam hinein versetzen. Die Geschichte beschränkt sich fast nur auf diese beiden .Das Ende ist schnell vorhersehbar und bietet daher unbeschwerte Unterhaltung.

Wunderbarer Wohlfühlroman

Von: Anke Kotte Datum: 17. September 2020

Diese Geschichte hat mich auf sehr liebenswerte Art und Weise unterhalten. Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht und flüssig. Man kommt gut voran. Die einzelnen kurzen, was ich immer als lesefreundlich empfinde, Kapitel sind immer aus der Sicht der beiden jeweiligen Hauptprotagonisten geschrieben. Die Charaktere kommen sehr sympathisch rüber und man kann sich leicht hineinversetzen. Meine heimlichen Stars sind Sams Oma Henriette, sehr uilkig und cool, und die kleine quirlige Ida mit einem Faible für lustige Mützen, Lillans Tochter. Lillan ist gehörlos und in ihrem Verhalten anderen gegenüber, lässt sie sich das nicht anmerken. Es ist interessant zu sehen, wie sie ihre Welt wahrnimmt und man kann ihre Sehnsüchte in Sachen Hören nachvollziehen. In meiner Familie ist auch jemand gehörlos und ich bin mit so etwas sehr vertraut. Man bekommt für Sprache und Geräusche ein ganz anderes Gefühl. Mir war zwar von vornherein klar, dass Sam garantiert nicht nur das Geld einsackt, aber seine Entwicklung macht einen froh. Die Liebesgeschichte der Beiden ist sehr rührend geschrieben und geht ins Herz. Es ist schön zu lesen, wie sie den für sich richtigen Weg finden und bis dahin auch einige Hindernisse umfahren müssen. Mir hat diese liebevolle Geschichte mehr als einmal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, aber auch zum Nachdenken angeregt.

Urlaubsbuch

Von: PetraT. Datum: 16. September 2020

Ich habe dieses Buch während meines Urlaubs gelesen. Eine Liebesgeschichte, die gut geschrieben war, sich sehr gut lesen ließ. Während des Lesens war immer klar, dass es trotz Missverständnissen der beiden Liebenden, es zu einem Happyend kommen wird. Man hat oft schon geahnt, wie es weiter gehen wird, man war aber niemals beunruhigt, da man immer davon ausgehen konnte, alles wird gut. Ein Urlaubsbuch, das ich in ein paar Tagen verschlungen habe. Ich kann es nur jedem empfehlen, der ein wenig träumen möchte in seinem Urlaub.

In der Stille zu sich selbst finden.

Von: Bücherhausen Datum: 16. September 2020

Wie muss es sein, wenn man in seiner Jugend das Gehör verliert? Was vermisst man am Meisten? Und was würde man riskieren, um wieder hören zu können? In "Das Glück so leise" von Leonie Lastella wandern wir auf den stillen Pfaden der Protagonistin Lillan. Erfahren, welche Beeinträchtigungen aber auch welche Wunder das Leben einer Gehörlosen beinhalten. In Kombination mit der zarten Liebesgeschichte, welche sich zwischen Lillan und Sam entwickelt, ist der Autorin ein berührender Roman gelungen, einer der zu Herzen geht. Die Autorin: Leonie Lastella lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg in einem kleineren Dorf. Neben Das Glück so leise, stammen auch Das Licht von tausend Sternen (2020), Nordsternfunkeln (2018) und Brausepulverherz (2017) aus ihrer Feder. Demnächst erscheint ihr Roman Wenn Liebe eine Farbe hätte (2020). Für ihre Werke wurde sie unter anderem mit dem DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen ausgezeichnet. Inhalt: „Das Gestüt Auweide, umgeben von endlosen Wiesen und direkt an einem idyllischen See gelegen, ist für die gehörlose Lillan und ihre Tochter ein Ort der Ruhe, ein Zuhause. Bis Sam auftaucht, der Enkel von Gutsbesitzerin Henriette. Nach zehn Jahren Funkstille soll ihm die Großmutter finanziell unter die Arme greifen. Für Lillan ist Henriette Familie – und die muss man beschützen. Sie will Sam so schnell wie möglich loswerden. Doch das Glück macht beiden einen Strich durch die Rechnung und geht dabei – sehr leise – ein paar Umwege …“ (Klappentext) Kritik und Fazit: Das Cover des Buches ist süß gestaltet: weiße Schrift auf roséfarbenen Hintergrund mit gelben Punkten. Außerdem sitzen noch zwei Vögel auf und unter dem Titel, die sich skeptisch anzusehen scheinen. Es sagt nicht viel über den Inhalt aus, ist aber verspielt und liebevoll ausgearbeitet. Die Autorin habe ich zuerst durch ihr Buch "Das Licht von tausend Sternen" kennengelernt. Das Jugendbuch hat mir gut gefallen, war dabei aber nichts unbedingt außergewöhnlich. Ganz anders bei diesem Buch. Denn hier steht die Stille der Gehörlosen Lillan im Mittelpunkt. Sie will sich durch ihre Gehörlosigkeit nicht definieren lassen und so gelingt es ihr, fremde Menschen zunächst so zu täuschen, dass diese von ihrer Erkrankung nichts bemerken. Denn Lillan verlor erst in ihrer Jugend ihr Gehör, kann somit wie jeder andere Mensch sprechen und hat gelernt, die Lippen der Menschen ihr gegenüber zu lesen. So geraten Lillan und Sam zunächst einmal aneinander, denn sie zeigt ihm nicht nur die kalte Schulter, auch ihre Gehörlosigkeit verstärkt in Sams Augen Lillans Ablehnung ihm gegenüber. Doch er lässt nicht locker, und so kommen sich beide näher. Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend. Man kann sich sofort in die Protagonisten hineinversetzen. So gibt die Autorin sowohl Lillan, als auch Sam eine Stimme und wir folgen der Geschichte abwechselnd aus beiden Perspektiven. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch. Lillan ist so eine starke Frau und eine wunderbare Mutter, die alles für ihre quierlige und intelligente Tochter Ida tun würde. Auch wenn das bedeutet, auf ein eigenes Leben in Glück und mit einem Liebesleben zu verzichten. Denn in der Vergangenheit hat sie durch den Vater ihrer Tochter sehr schlechte Erfahrungen aufgrund ihrer Gehörlosigkeit gemacht, sodass sie zunächst grundsätzlich jedem Mann skeptisch gegenüber steht. Auch Sam ist ein toller Charakter. Er sitzt in einem Leben fest, was er eigentlich nicht führen will. Doch das merkt er erst, als er auf Gut Auweide ankommt und seine innere Ruhe wiederfindet. Außerdem ist es absolut zauberhaft, wie er mit der Gehörlosigkeit von Lillan umgeht und wie er immer wieder Möglichkeiten findet, Lillan Geräusche erfahrbar, spürbar oder sichtbar zu machen. Auch mit Ida geht er ganz selbstverständlich und dabei dennoch behutsam um. Sein Bruder bezeichnete ihn früher als gefühlsduselig, doch genau das, macht ihn zu dem einfühlsamen Mann, der nur das Beste für die Menschen will, die er liebt. Henriette bildet den bunten Vogel in der Konstellation. Sie liebt das Leben, hat schon zwei geliebte Männer verloren, gibt aber dennoch nicht auf und ist weiter auf der Suche nach einem Partner. Denn alleine ist sie nicht glücklich. Und mit ihrer offenen und oftmals vielleicht leicht übergriffigen Art hält sie sowohl Lillan, als auch Sam auf Trab. Die Geschichte um Lillan und Sam hat die Autorin sehr behutsam und schön geschrieben. So machte es von der ersten Seite an großen Spaß, den beiden zu folgen und sich auf die stille Welt Lillans einzulassen. Natürlich kommt es gegen Ende zu einem großen Knall, doch dieser wird zum Glück nichts so ins Zentrum gerückt, sondern er ist einfach eine weitere Hürde für beide Protagonisten, um endlich den richtigen Weg für sich selbst und somit zueinander zu finden. "Das Glück so leise" hat mir außerordentlich gut gefallen. Es ist ein Roman voller Gefühle und macht ganz deutlich, dass jeder Mensch perfekt ist, auch wenn er nicht der Norm entspricht, oder vielleicht ein Handicap hat. Hier hat die Stille eine Stimme gefunden, wurde greifbar und verweist auf das, was wirklich wichtig ist im Leben. Auf leisen Sohlen schlich sich die Geschichte von Lillan und Sam in mein Herz und hinterließ ein wunderbares Gefühl in mir.

Das Glück so leise

Von: Elefan Datum: 15. September 2020

Mir hat das Buch super gefallen, der rosa Einband einfach toll. Der Roman war sehr spannend. Ich habe mich super in den Roman hineinversetzen können und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Vor allem hat mir das schöne Happy End dieser tollen Liebesgeschichte gefallen. Dieses Buch wird jedem gefallen der es liest. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher von Leonie Lastella kaufen.

Ein wunderschönes Buch

Von: Andrea Datum: 14. September 2020

Das Glück so leise von Leonie Lastella: Samuels Leben ist ein Scherbenhaufen. Plötzlich ohne Geld, Job und Freundin ist die einzige Rettung seine reiche, etwas verrückte Großmutter Henriette. Auf einem Gut im norddeutschen Niemandsland betreibt sie eine Agentur, mit der sie Wünsche erfüllt. Doch Henriette denkt gar nicht daran, ihrem Enkel bedingungslos Geld zu schenken. Also muss Samuel bleiben und ihr dabei helfen, die Träume anderer Menschen zu erfüllen. Dabei findet er nicht nur zu sich selbst zurück, er trifft auch Lillan, die seit ihrer Jugend gehörlos ist und mit ihrer kleinen Tochter auf dem Gut lebt. Zwischen den beiden ist es Feindschaft auf den ersten Blick. Doch Sam lernt, sich auf Lillans stille Welt einzulassen. Es folgen Momente des Glücks, bis Samuel einen fatalen Fehler macht … Schon das Cover des Buches hat mich angesprochen, genau wie der Klappentext, und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und teilweise auch verzaubert. Die Hauptpersonen Sam, Lillan, deren Tochter und Sams Großmutter Henriette werden sehr treffend und einfühlsam beschrieben, und der Schreibstil von Leonie Lastella hat mir sehr gut gefallen. Zwar ist es eigentlich "nur" eine Liebesgeschichte, aber eine besonders schöne und ich kann das Buch allen Lesern von romantischen Geschichten nur ans Herz legen.

Eines der einfühlsamsten Romane die ich je gelesen habe

Von: Maria Datum: 14. September 2020

Ich war bereits angetan von der zarten in rosa! gehaltenen Gestaltung des Buches von außen. Ein Roman der so unglaublich einfühlsam geschrieben ist. Man weint und lacht mit. Ist berührt von den Gefühlen der Menschen, uns Menschen. Humorvoll kurzweilig geschrieben. Man würde Sam und Lillan gerne kennenlernen und bei der resoluten wundervollen Oma mal zu Kaffee vorbeischauen um mit ihr über ihr Leben zu plaudern.

Liebenswerter und erfrischender Unterhaltungsroman

Von: Leseratte Datum: 12. September 2020

Sam taucht nach zehn Jahren überraschend bei seiner Großmutter Henriette auf, um von ihr viel Geld zu fordern. Henriette ist die Gutsbesitzerin vom Gestüt Auweide. In dieser Idylle lebt sie mit der gehörlosen Lillian und deren Tochter. Lillian sieht in Sam eine Bedrohung und möchte ihn so schnell wie möglich wieder loswerden, denn für sie ist Henriette die Familie. Dach über Umwege bahnt sich das Glück auch hier seinen Gang. Wechselnd wird in "Das Glück so leise" die Geschichte von Lillian und Sam erzählt. Die Autorin Leonie Lastella hat die Protagonisten wunderbar mit all ihren Wünschen, Fehlern, guten und vermeintlich schlechten Seiten dargestellt. Die Geschichte ist berührend und kurzweilig in einem flüssigen Schreibstil verfasst. Ich konnte mich gut hinein versetzen und habe diese lockere Unterhaltungs-Lektüre sehr genossen.

Zuckersüßes Cover, sympathische Charaktere und eine warmherzige Geschichte

Von: Kikiwees.welt.der.buecher Datum: 11. September 2020

Ein zuckersüßes Cover, sympathische Charaktere und eine warmherzige Geschichte ... „Das Glück so leise“ ist ein wundervolles Wohlfühlbuch! Der 35jährige Sam hat gerade Job und Freundin verloren als er nach 10 Jahren Funkstille seine Großmutter aufsucht und um Geld für eine Geschäftsidee bittet. Diese knüpft den Zuschuss an Bedingungen, zunächst soll Sam für ihre Organisation „Glücksmomente“ arbeiten und so beweisen, dass er die finanzielle Unterstützung verdient hat. Auf dem Pferdehof seiner Großmutter trifft Sam auf die alleinerziehende Lillan, die ebenfalls für „Glücksmomente“ arbeitet und sich um die Pferde auf dem Hof kümmert. Sie würde den Eindringling, der es ja nur auf das Geld abgesehen hat, am liebsten so schnell wie möglich wieder loswerden, allerdings hat sie nicht mit dieser verflixten Anziehung zwischen ihnen gerechnet. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Umgebung wundervoll bildhaft und gut vorstellbar beschrieben. Die wechselnde Ich-perspektivische Erzählung von Lillan und Sam ermöglicht den perfekten Einblick in beide Charaktere. Lilians Gehörlosigkeit und ihre Wahrnehmung der Umwelt haben mich berührt und nachdenklich gestimmt. Sam, der zunächst wie der absolute Businesstyp wirkt, zeigt sehr schnell seine einfühlsame, zu 100% sympathische Seite. Seine Großmutter Henriette ist einfach ein Unikat, verrückt, jung geblieben und absolut liebenswert! Das alles sind tolle und einzigartige Charaktere! Aber Lillans Tochter, die kleine Leseratte Ida - das Mützenmonster - hat meine Herz im Sturm erobert, ein fröhlicher Sonnenschein den man einfach lieb haben muss. Der Verlauf der Geschichte hat mir richtig gut gefallen, zunächst der Schlagabtausch zwischen Sam und Lillan, die Annäherung der beiden, aber auch Sams inniges Verhältnis zu Ida, das alles kam unglaublich echt beim Leser an. Natürlich gab es auch Missverständnisse und Hindernisse in dieser Geschichte, aber diese waren absolut realistisch und nachvollziehbar beschrieben und wirkten in keinster Weise gekünstelt oder an den Haaren herbeigezogen, wie es oft in anderen Liebesromanen der Fall ist. Durch das ernste Thema Gehörlosigkeit gewann die Geschichte für mich nochmals an Tiefgang und konnte mich gerade am Ende sehr berühren! Mein Fazit: Ein berührendes Wohlfühlbuch über Familie, Vertrauen, Freundschaft und natürlich Liebe! Leseempfehlung für alle die Romantik mit Tiefgang mögen!

Guter Anfang aber dann zu langwierig

Von: Daniela Datum: 10. September 2020

Das Buch "Das Glück so leise" von Leonie Lastella ist ein Liebesroman in dem es um die gehörlose Lillian und den in berufliche Probleme geratenen Sam geht. Das Cover ist sehr gelungen und der Kontrast zwischen dem rosa und gelb ist richtig schön auffällig. Die erste Hälfte habe ich innerhalb von zwei Tagen durchgelesen und ich war wirklich gefesselt und begeistert. Alle Charaktere sind toll dargestellt und jeder hat kleine Macken die die Charakter sehr lebendig und realistisch machen. Es hat Spaß gemacht die Handlung zu verfolgen. Die letzte Hälfte hat mich dann aber nicht mehr gefesselt. Das verlieben der Charaktere ging sehr schnell und ab der Hälfte war es irgendwie nicht mehr spannend weil ich alles vorhersehen konnte. Das fand ich ein bisschen schade, weil die Geschichte ansonsten wirklich ein großes Potential hat. Daher gebe ich nur drei von fünf Sterne.

Ein Roman den man nicht mehr weglegen möchte

Von: Martina L. Datum: 10. September 2020

Dieses Buch beinhaltet eine wunderschöne Liebesgeschichte sowie viele kleine Geschichten über die verschiedensten Familienverbindungen. Es geht um das Leben einer alleinerziehenden Mutter die trotz einer Behinderung ihr Leben toll meistert. Der Roman handelt von alter und junger Liebe, der Liebe zu einem Kind und wie die Veränderung einer Lebenssituation einen Menschen ändern kann. Es spielt auf dem Land sowie in der Grosssstadt und man sieht es bildlich vor sich. Es ist so toll geschrieben dass ich jede freie Minute weiterlesen wollte!

Berührendes Buch, das ein Lächeln ins Gesicht zaubert

Von: Lenisworldofbooks Datum: 09. September 2020

Sam fährt zu seiner Großmutter, die auf einem Gestüt wohnt, um sie um einen Kredit zu bitten. Dort trifft er auf die gehörlose Lilian, die ihn aber ganz schnell wieder loswerden möchte. Am Anfang hatte ich leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch. Irgendwie konnte es mich nicht gleich so ganz packen. Aber das wurde mit jeder Seite besser. Es ist ein Buch, in dem ich mich total wohl gefühlt habe. Während dem Lesen hatte ich die ganze Zeit ein Lächeln im Gesicht. Die Geschichte ist einfach so schön romantisch und zum Träumen. Man kann den Alltag einfach mal für ein paar Stunden vergessen. An wenigen Stellen fand ich das Buch ein bisschen langatmig. Sams Großmutter ist der Knaller! Man muss wissen, sie steht total auf Flamingos. Die einzelnen Beschreibungen fand ich total witzig. Zum Beispiel: "Die Hufe so groß wie Klobrillen und die Brust breit wie die eines Bullen" als Beschreibung von einem Pferd. Mit Lilian musste ich erst so richtig warm werden. Am Anfang fand ich sie noch bisschen zu abweisend und ich hatte das Gefühl man kommt nicht so richtig an sie ran. Aber das hat sich auch gelegt, je mehr man über sie und ihre Vergangenheit erfahren hat. Bewundernswert fand ich, wie sie mit der Gehörlosigkeit umging. Ihr konnte man eigentlich gar nicht anmerken, dass sie nichts hört. Sam war mir auch gleich ganz sympathisch, auch wenn er immer mal wieder Fehler macht. Doch das gehört einfach zum Leben dazu. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Lilians Tochter Ida. Schon allein, dass sie Bücher total liebt, konnte mich überzeugen. Insgesamt eine Leseempfehlung, um einfach mal dem Alltag zu entfliehen. 4/5 Sterne.

Liebe Mal anders

Von: Buchwoerter Datum: 09. September 2020

• DAS GLÜCK SO LEISE • Für mich wurde es mal wieder Zeit für einen richtigen schnulzigen Liebesroman mit Happy End. 🌺 Doch „Das Glück so leise“ ist ein ganz besonderer Roman. Natürlich spielen die Klassiker, wie Lebenskrise, unerwiderte Liebe und Missverständnisse eine große Rolle, doch sind es die Protagonisten die die Handlung wirklich einzigartig machen. Lillian ist gehörlos und nimmt die Welt anders wahr. Diese Wahrnehmung und der Umgang mit ihrem Handicap haben mich wirklich begeistert und nachdenklich gestimmt. Ich habe mich regelrecht dabei ertappt gefühlt, wie ich versuche bestimmte Situationen aus Lilians Leben nachzuempfinden. Zu hören wie es ist, wenn man nicht hört. Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen. Leonie Lastella schafft es von der ersten Minute bis zur letzten mich bei der Stange zu halten. Sie erzählt schnörkellos, gefühlvoll und blitzschnell. Die Handlung und Wendepunkte sind zahlreich in den knapp gehaltenen Kapiteln. Die Ich-Perspektive aus der Sicht von Lilian und Sam finden abwechselnd statt. Missverständnisse und die kleinen Fehler der Menschlichkeit machen immer wieder das Drama perfekt. Die rasante Erzählweise hat die Geschichte voran getrieben. Ab und zu hätte ich mir noch einen stärkeren Einblick in das Innenleben Sams und Lilians gewünscht. Zudem ging mir die Handlung an einigen Stellen etwas zu schnell bzw. war mir zu lückenhaft. 📖 „Das Glück so leise“ ist ein gefühlvoller, mit etwas Humor gespickter Liebesroman, der das interessante Thema der Gehörlosigkeit aufgreift und zeigt, dass unsere Welt bunt ist. Ich habe diesen Roman wirklich gerne gelesen und liebe das harmonische Buchcover.

einfühlsame Liebesgeschichte

Von: LuzieLee Datum: 08. September 2020

Das Buch ist genauso rosarot geschrieben wie es das Cover vermuten läßt. Besonders der Erzählstil, der immer abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen Lilian und Samuel geschrieben ist, bringt Abwechslung und Spaß beim Lesen. Durch die bildhaften Beschreibungen bekommt man Lust auf einen Urlaub an der Küste.

Leonie Lastella - Das Glück so leise - einfühlsam , idyllisch und herzzerreißend romantisch ✨✨✨✨✨

Von: lovely.books089 Datum: 08. September 2020

WORUM GEHT ES IN DEM BUCH? Samuels Leben ist ein Scherbenhaufen. Plötzlich ohne Geld, Job und Freundin ist die einzige Rettung seine reiche, etwas verrückte Großmutter Henriette. Auf einem Gut im norddeutschen Niemandsland betreibt sie eine Agentur, mit der sie Wünsche erfüllt. Doch Henriette denkt gar nicht daran, ihrem Enkel bedingungslos Geld zu schenken. Also muss Samuel bleiben und ihr dabei helfen, die Träume anderer Menschen zu erfüllen. Dabei findet er nicht nur zu sich selbst zurück, er trifft auch Lillan, die seit ihrer Jugend gehörlos ist und mit ihrer kleinen Tochter auf dem Gut lebt. Zwischen den beiden ist es Feindschaft auf den ersten Blick. Doch Sam lernt, sich auf Lillans stille Welt einzulassen. Es folgen Momente des Glücks, bis Samuel einen fatalen Fehler macht … DAS COVER ist in den Rosetönen sehr passend und wunderschön schlicht gehalten, die Punkte sind für mich aussagekräftig und geben einen Hauch von Hoffnung wieder, der Funke aber auch an den man sich klammern könnte. Ich finde den Titel den das Buch trägt super passend , denn manchmal hat man das Glück vor sich ohne es zu bemerken und dann kam es eben so leise. Die Vögel passen perfekt zu den Setting. DER SCHREIBSTIL und DIE AUTORIN die Autorin hat einen unfassbaren tollen Schreibstil, so bildlich so glaubhaft und so wahnsinnig tiefsinnig. Ich kam sehr gut durch die Seiten dank des leichten, lockeren Schreibstils. Die Autorin ist für mich eine der Besten unserer Zeit. Sie reißt mich mit und ich habe mich direkt in das Buch verliebt. EIGENE MEINUNG ZU DEN BUCH das Buch ist in der Ich form geschrieben was mir sehr gut gefallen hat. Die Kapitel wechseln zwischen Sam den männlichen Protagonist und Lillian der weiblichen Hauptprotagonistin. Erst tat mir Sam absolut nicht leid als er seinen Job und seine Freundin verloren hat , den er kam mir zunächst total hochgestochen vor und ich dachte wie soll ich diesen Mann mögen. Dann kam nach ein paar Seiten eine tolle Wendung, Sam veränderte sich und man erfuhr seine wahren Beweggründe , die er hatte und das hat mir so sehr gefallen. Er hat ganz leise zu den Menschen gefunden der er einmal war und das hat mich erstaunt und ich mochte Sam dann total. Auch wenn er nie fehlerfrei war und auch Lillian fast verloren hätte. Ich habe Lillian geliebt auch wenn sie Sam zunächst mit Vorurteilen begegnet ist war ich froh das sie erkannt hat was hinter seiner Fassade steckt , auch Lillian hat ein Geheimnis das mich zutiefst erschüttert hat und das so gut umgesetzt wurde , dass ich teilweise Tränen in den Augen hatte. Es hat mich schlichtweg getroffen - Mein Herz war gebrochen und wurde wieder zusammen gefügt. Die Tochter von Lillian Ida habe ich als tolles Mädchen wahrgenommen und die Großmutter ist einfach nur himmlisch und taff. Das Setting , ein Gestüt hat mir super gut gefallen und ich konnte mich gut in die Geschichte mit deren bildhaften Umgebung einfügen. Da ich auch auf den Land groß geworden bin habe ich mich tatsächlich sofort zu Hause gefühlt. Die Heimatstadt Hamburg aus der Sam kam hat auch total den Großstadtfler bekommen und ich fand es passend. So grundverschiedene Lebensstile und doch gehören beide zusammen. Ein tolles Buch mit sehr viel Tiefe , Romantik und Leidenschaft. Ein Buch über Verrat, Nächstenliebe und Hilfe, ein Buch über das Geben und das Nehmen. Einei Omage an die Liebe und eine suche auf den Weg nach sich selbst. Es hat mich sehr bewegt, gepackt und ich habe es sehr gerne gelesen. Es gab nichts an den Buch was mir zwiespältig erschien oder mir nicht gefallen hat. Klare Leseempfehlung.

Sehr berührend!

Von: Viper25 Datum: 08. September 2020

Das Buch wird abwechselnd aus den Persepektiven von Sam und Lillian erzählt, was mir besonders gut gefiel. Der Schreibstil ist einfach und sehr anschaulich, so dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Die Charaktere sind mir sofort sympathisch gewesen sowie hat mich die Geschichte so berührt, dass ich das Buch kaum zur Seite legen wollte...

Herzerwärmende Geschichte

Von: Tigerluna Datum: 07. September 2020

“Das Glück so leise“ ist ein Roman von Leonie Lastella. Sam steht vor dem Abgrund. Er braucht dringend Geld. Das könnte ihm seine Großmutter Henriette geben - wenn nicht seit Jahren Funkstille wäre. Also stattet Sam ihr auf ihrem Gestüt einen Besuch ab und stößt dabei auf die gehörlose Lillan und ihre Tochter. Und das bleibt nicht ohne Folgen. Das Cover gefällt mir richtig gut. Und das liegt nicht nur daran, dass es in meinen Lieblingsfarben erstrahlt. Auch die Vögel sind eine haptische Wohltat. Der Schreibstil von Leonie Lastella ist einfach toll! Das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen und ich konnte mich beim Lesen richtig fallen lassen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren mir sympathisch und authentisch. Ich habe sie beim Lesen ins Herz geschlossen und mit ihnen gefühlt. Die Story hat mir unheimlich gut gefallen! Super durchdacht, in sich stimmig und einfach wunderschön. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Eine herzerwärmende Geschichte für zwischendurch wartet darauf von DIR gelesen zu werden!

Liebe ist Gefühl - ein schöner Roman fürs Herz

Von: Kathrin Datum: 07. September 2020

Ich habe die letzten Tage den Roman "Das Glück so leise" von Leonie Lastella gelesen. Schon das Buchcover ist sehr schön, animiert den Klappentext des Buches zu lesen und passt wunderbar. Der Schreibstil ist sehr angenehm & daher liest das Buch flüssig. Es geht im Buch um Sam und Lillan.... Sam, welcher Hamburg verlässt. Arbeit und Freundin verloren und braucht für einen Neubeginn Kapital, welches er sich von seiner Großmutter erhofft....Lillan, welche mit ihrer Tochter Ida auf dem Gestüt Auweide lebt, welches Henriette gehört. Henriette ist die Großmutter von Sam .... Lillan mag Sam am Anfang überhaupt nicht, da sie bei Henriette nicht nur Arbeit gefunden hat, sondern auch ein Zuhause für sich und ihre Tochter Ida. Sie denkt, dass Sam nur das Geld will und seiner Großmutter wehtun wird....Sam kennt nicht das Handicap von Lillan und wundert sich nur wie kratzbürstig diese Frau ist.... nach und nach verlieben sich die beiden.... Ein wundervoller Liebesroman, welcher sich gut liest und entspannt. Es war schön in die Geschichte abzutauchen und mitzufühlen. Klare Leseempfehlung von mir.

Eine wunderbare Leseauszeit

Von: Josie Datum: 07. September 2020

Ausnahmsweise hält der Klappentext einmal alle Versprechungen: eine wunderbare Liebesgeschichte mit genau der richtigen Prise exzentrischer Charaktere als abwechslungsreiche Spannungsträger. Der oft aufkommende fade 0815-Beigeschmack beim Lesen eines Romans lässt hier glücklicherweise komplett missen. Ich fand die weibliche Hauptfigur Lillan und die farbenfrohe Henriette ein wunderbares Gegenstück zu der idyllischen "romantypischen" Landschaft und dem Happy End Garant zum Schluss. Das Buch vereint für mich die perfekte Leseauszeit mit der richtigen Menge an Tränen, witzigen Charakteren und einer wunderschönen Handlung - ohne es dabei zu übertreiben. Also absolut kein pappsüßes Liebesgeplänkel, sondern einer der schönsten unkonventionellsten Liebesromane seit langem.

Klaudia K.

Von: Klaudia K. Datum: 07. September 2020

Der Roman "Das Glück so leise" von Leonie Lastella ist ein wahres Wohlfühlbuch. Sam ist ehrgeizig und verliert seinen Job durch einen Fehler, der einer anderen Person in der Firma unterlief. Von nun an ist er auf seine Großmutter Henriette angewiesen. Allerdings hat Sam seine Großmutter schon viele Jahre nicht besucht und nun muss er zu ihr gehen um sie gleich darauf um ein Darlehen bitten zu müssen, was ihm natürlich peinlich ist. Es bleibt ihm aber keine andere Wahl und so macht er sich doch auf, um in das schöne Idyll eines Gestüts zu reisen, das seine Großmutter besitzt. Als er dort ankommt muss er feststellen, dass seine Großmutter keineswegs ein "Mütterlein" ist, sondern eine sehr rüstige und resolute alte Dame, die ihr Leben in vollen Zügen genießt und obendrein eine Organisation Namens "Glücksmomente" führt. Die Großmutter verlangt von Sam, dass er zunächst einmal für diese Organisation arbeiten muss, um sich zu beweisen. Erzwungenermassen bleibt er eine längere Zeit und lernt dabei auch Lillan kennen, die das Gestüt führt und Mutter einer süßen Tochter Ida ist. Lillan ist taub, versteht jedoch alles, was man ihr sagt, weil sie das Lippenlesen hervorragend beherrscht. Sam und Lillan verstehen sich am Anfang nicht, zwischen den Beiden fliegen regelrecht die Fetzen bis es plötzlich zu Knistern anfängt. Was die resolute Großmutter anbelangt - sie ist dankbar, dass Sam der aufmüpfige Enkel mit ihr die Organisation führtführt denn so ganz allmählich erkennt sie, dass ihr seine Anwesenheit auf dem Gestüt doch ganz gut tut... Wie wird es sein, wenn Sam dann doch wieder nach Hamburg zurück zieht? Was wird aus Lillan?... Man kommt als Leser nicht drumherum Sam zu mögen. Er entwickelt sich überraschend zu einem sehr einfühlsamen Mann, der Ida über alles mag und mit ihr viel Spaß macht. In Lillan verliebt er sich, aber auch sie kann nach langem Hin und Her nicht umhin die Finger von ihm zu lassen. Sams Großmutter ist eine recht schrullige alte Dame, mit viel Witz und Humor, die ihr Leben zu genießen weiß. Die Taubheit von Lillan spielt auch eine große Rolle, die die Autorin herrlich positiv umgesetzt hat. Für mich ist "Das Glück so leise" von Leonie Lastella ein wunderbar einfühlsamer und humorvoller Roman, dessen spritzig kurzweilige Story seine Leser zum Lachen und Träumen bringt. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, denn es garantiert seinen Lesern beste und unbeschwerte Unterhaltung. Einen herzlichen Dank an den Diana Verlag für den wunderschönen Roman.

Ein Quell der Inspiration

Von: Yvonne von lesehungrig Datum: 04. September 2020

Das Glück so leise von Leonie Lastella, 336 Seiten, erschienen am 10.08.2020, Diana Verlag Ein gesunder Mensch, ist oft eingeschränkter als ein Mensch mit Behinderung. Wir selbst sind unser größtes Handicap! by lesehungrig Oh man, es ist passiert, ich habe geweint. Ein Moment in der Geschichte, der mich überwältigt, lässt die Tränen nur so sprudeln. Was für ein bewegendes Buch. Die Story legt ohne Schnörkel und Umschweife los und beschränkt sich dabei auf die fehlerhafte Menschlichkeit, die uns immer umgibt. Sie schöpft ihre Stärke aus Worten, die die Autorin ungefiltert direkt in mein Herz jagt. Die volle Dröhnung in aller Stille und Deutlichkeit. Zur Handlung: Sam hat seinen Job, Wohnung und Freundin Lea verloren und so verlässt er Hamburg und fährt zu seiner achtzigjährigen Großmutter in die Pampa, die gutbetucht ist und hofft, von ihr Geld zu bekommen. In seinem Kopf spukt ein Plan für seine Zukunft herum, der so gar nichts damit zutun hat, was das Schicksal für ihn bereithält. Zu den Figuren: Samuel Hennig ist 35 Jahre alt und ein Leben voll harter Arbeit, Partys und Luxus gewohnt. Bei ihm ist Druck ein Normalzustand und Abschalten kennt er nur vom Hörensagen. Sam macht einen gehetzten Eindruck und er benötigt Zeit, Raum und Ruhe, um sich selbst wieder zu entdecken, was ihm selbstverständlicherweise nicht klar ist. Lillan ist gehörlos und alleinerziehende Mutter einer bezaubernden Tochter. Sie ist mit ihrem Leben zufrieden und schenkt Ida ein entzückendes Zuhause. Bei Lillan fühle ich mich sofort wohl. In ihre Hobbit-Küche habe ich mich schlagartig verliebt. Die Nebenfiguren brillieren in ihren Rollen. Es gibt sicher keine liebenswertere exzentrischere Großmutter als Henriette, die immer noch gut im Wetttrinken ist. Und ich bin schockverliebt in Ida. Sie ist das entzückendste Mützenmonster, das ich je kennengelernt habe. Die Umsetzung: Lastella versteht es, mich blitzschnell in die unterschiedlichsten Charaktere eintauchen zu lassen und eins mit ihnen zu werden. Sobald ich in Lillans Perspektive stecke, erlebe ich die Welt durch sie wahnsinnig intensiv und blende Geräusche aus. Es wird schlagartig still. Doch gerade dadurch tritt alles visuelle, haptische und jede Vibration, stärker in den Vordergrund. Ich bin tief beeindruckt und dankbar, das zu erleben. Die abwechselnden Ich-Perspektiven in der Vergangenheit sind gelungen und stimmig zur Story. Das Buch ist zu kostbar, um in irgendeiner Form kitschig zu wirken. Alles darin ist authentisch und wühlt sich tief in mein Seelenleben hinein. Und meine Tränen sind Beleg dafür, wie sehr. Die Geschichte vermittel wichtige Botschaften, über die ich lange nachdenke. Was mir obendrein gefällt, ist der Humor, der sich häufig in die Seiten stiehlt, und das gelungene Setting. Ich sitze gedanklich immer noch auf dem Steg und lass meine Beine ins Wasser baumeln. Dabei sauge ich tief, das friedliche Bild um mich herum auf. Wir sollten nie vergessen: Die Welt ist bunt und die Begrenzungen darin oft hausgemacht. Dabei stellen wir selbst die größte Einschränkung für uns dar. Wir sind unser größtes Handicap, egal wie gesund wir sind. Mein Fazit: „Das Glück so leise“ ermöglicht den Zugang in eine Welt, die mir fremd ist und ich staune, wie rasch ich mich in ihr wohlfühle, obwohl ein Gefühl des Vermissens bleibt. Schon mit ihrem Buch „Das Licht von tausend Sternen“, hat Lastella alles an meinem Firmament zum Leuchten gebracht und mit diesem Buch stimmt sie einen Sound in mir an, der immer noch wohlig in meiner Brust summt. Diese Geschichte macht mich glücklich, berührt mich tief, inspiriert und ist dabei Nahrung für Herz und Seele. Vielen Dank, Leonie Lastella, für diese bewegenden Lesestunden. Von mir erhält dieses Buch 5 Glück erfüllte Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.

Eine herzerwärmende Geschichte

Von: Booklove15_11 Datum: 03. September 2020

Job los. Wohnung los. Freundin los... Verärgert und verzweifelt macht Sam sich auf dem Weg ins norddeutsche Niemandsland. Seine einzige Rettung: seine reiche, etwas durchgeknallte, Flamingo Liebhaberin Großmutter Henriette. Er wünscht sich, dass Henriette ihm Finanziell auf den Beinen helfen kann, doch sie denkt nicht mal daran, sondern seine Oma hat andere Pläne mit ihm... Seitdem der Vater von ihrer Tochter Ida sie verlassen hat, hat Lillan ein neues Leben auf dem Gut vom Henriette gebaut. Sie liebt ihre Tochter, ihre Arbeit, ihr Kutscherhaus, aber vor allem die Henriette innig. Sie genießt ihre Lebensabende gerne mit einem Gläschen Wein auf dem Steg am See, nur von den Wellengeräuschen hat sie gar nicht. Denn Lillan ist seit ihrer Jugend Gehörlos... Zwei völlig verschiedene Menschen, ein Gestüt, eine 80-jährige, die ihr Leben genießt und eine 8-jährige, die man einfach liebt. Ich liebe die Bücher von Leonie Lastella und ich war sehr gespannt auf diese Geschichte. Natürlich wurde ich nicht enttäuscht aber dafür total überrascht. Denn das wunderschöne Setting, „Das norddeutsche Niemandsland“ spielt rund um meiner Heimatstadt Kiel. Ich kenne dieses Örtchen ganz gut und dass, was die Autorin hier geschildert hat, trifft wie eine Faust auf das Auge. Die Beschreibungen sind ihr wirklich sehr gut gelungen. Dazu kommt ein leichter, mitreißender Schreibstil und die unterschiedlichen Charaktere runden die gesamte Story hervorragend ab. Von ersten Seiten an hat Lillian's Tochter Ida mit ihren Mützen mein Herz erobert aber nicht nur sie, sondern auch Henriette. Ihre Art und Weise lockert die gefühlsvolle Geschichte und sie hat mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht verzaubert. Es geht hier um Selbstfindung, Vertrauen, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und natürlich um die Liebe. Ein wunderschöner Wohlfühlroman, welcher mir sehr gut gefallen hat. Ich kann es nur weiterempfehlen.

emotional und berührend

Von: Manja Datum: 29. August 2020

Meine Meinung Die Autorin Leonie Lastella war mir keine Unbekannte mehr. Nun also stand mit „Das Glück so leise“ wieder ein Buch von ihr auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf. Das Cover gefiel mir sehr gut und der Klappentext versprach mir schöne Lesestunden. Daher ging es nach dem Erhalt dann auch flott mit Lesen los. Die handelnden Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen sind zu verstehen. Sam war mir zu Anfang ein wenig unsympathisch. Er wirkte sehr ehrgeizig und auch verbissen auf mich. Er hat ein wenig vergessen das Leben zu genießen. Im Handlungsverlauf entwickelt sich Sam sehr gut weiter, er wird sehr selbstlos mit der Zeit. Lillan wirkte richtig stark und mutig auf mich. Mir gefiel sehr gut wie sie ihr Leben lebt, wie sie eine tolle Mutter ist und gleichzeitig wie sie ihre Arbeit mit den Pferden liebt. Auch sie entwickelt sich merklich weiter während der Handlung, was die Autorin sehr gut eingebaut hat. Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die von der Autorin sehr gut ausgearbeitet wurden, auch die Nebencharaktere sind wirklich gut gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön zu lesen. Ich bin echt richtig gut durch die Seiten gekommen und konnte ganz wunderbar folgen und alles gut nachempfinden. Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Sam und Lillan. Das macht die beiden noch um einiges greifbarer und realistischer dargestellt. Die Handlung selbst ist einfach total schön. Sie hat eine passende Leichtigkeit, sehr viel Tiefgang und ein wenig ernst ist sie dazu dann aber auch. Die Autorin verknüpft alles sehr gut zu einer Mischung, die mich emotional erreicht und berührt hat. Das Ende ist in meinen Augen richtig gut gelungen. Es passt einfach zur Gesamtgeschichte, schließt sie perfekt ab und macht alles gut rund. Fazit Letztlich gesagt ist „Das Glück so leise“ von Leonie Lastella ein Roman, der mich wirklich ganz wunderbar für sich gewinnen konnte. Gut beschriebene vorstellbare Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als emotional und auch richtig berührend empfunden habe, haben mir tolle Lesestunden beschert und mich begeistert. Sehr empfehlenswert!

Herzklopfen so leise

Von: Silvi Sommer Datum: 26. August 2020

Das Buch ist mir wegen des wunderschönen Covers aufgefallen und der Einstieg gelang mühelos. Die Kapitel werden abwechselnd aus den Blickwinkeln von Lillian und Sam erzählt, den beiden Hauptpersonen . Beide waren mir sofort sympathisch und die Annäherung der beiden hat mir gut gefallen. Sam eigentlich Samuel flüchtet sich nach einem handfesten Streit mit seinem Chef, der ihm nicht nur den Job kostet sondern auch die (Liebes-)Beziehung zu seiner Arbeitskollegen Knall auf Fall beendet , in die Norddeutsche Einöde zu seiner Großmutter Henriette. Er besucht sie in der Hoffnung von ihr einen schnellen Kredit zu bekommen um sich damit in Hamburg mit einer Werbeagentur selbstständig zu machen. Henriette mit ihren 80 Jahren ist eher eine wilde Hippie Braut , die es faustdick hinter den Ohren hat und Amor in ihrem Umfeld gerne auf die Sprünge hilft. Natürlich wird sie ihrem Lieblings Enkel das Geld geben aber natürlich zu ihren Bedingungen !! Sie ist es auch die dafür sorgt das man sich auf Gut Auweide schnell wie zu Hause fühlt. Lilian begegnet Sam vom ersten Tag an mit Argwohn und macht kein Geheimnis daraus was sie über ihn denkt und warum er hier ist, nur des Geldes wegen ! Da sie aber ab jetzt zusammen in einem Büro arbeiten kommen sie sich zwangsläufig näher. Lilian die in der Jugend ihr Gehör verlor, hat einfach nur Angst sich ihm zu öffnen , schon einmal ist sie sehr tief verletzt worden und wäre da nicht Ida , Lilians kleine Tochter die sich sofort blendend mit Sam versteht und sowieso aller Sonnenschein ist hätte sie weiterhin einen großen Bogen um ihn gemacht. Dann werden die beiden ein Liebespaar, erst heimlich doch als eines Tages Sam übergriffig wird und sie zufällig ein Streit zwischen ihm und Henriette mitbekommt ist sie so verletzt , das sie Hals über Kopf vom Gut flüchtet. Was ist nur geschehen, war alles nur eine Lüge und sie für ihn ein schöner Zeitvertreib um sich in dieser Einöde etwas zu amüsieren ? Der Schreibstil war sehr leicht, lebendig und witzig und es lebt von den Höhen und Tiefen dieser Beziehung der beiden Hauptpersonen. Dieser Sommerroman versprüht Lebensfreude und macht große Lust auf Urlaub, ich wünschte mir mehr als einmal auch an diesem wunderschönen Ort am See zu sein und auf diesen Steg zu chillen. Es geht aber auch um ein ernsthaftes Thema das mit sehr viel Tiefe ausgearbeitet ist. Das Cover und der Buchtitel passen perfekt zueinander. Vielen Dank für das Leseexemplar

Eine Geschichte zum Nachdenken

Von: _caseylovesbooks_ Datum: 22. August 2020

Ja, wo fange ich an. Ich kannte die Autorin nur vom hören sagen und ich fand das Cover einfach schön und der Text klang richtig gut, daher dachte ich mir ja, probiere ich es einmal. Und, was soll ich sagen, ich frage mich ernsthaft warum ich noch kein Buch von ihr gelesen habe. Ihr Schreibstil ist sooo schön und mitfühlend und ach ich weiß auch nicht einfach total schön 😍 Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Ich liebe alles Protagonisten, wirklich alle. Die sind so wunderbar beschrieben, ich wünschte mir echt, ein Teil der Familie zu sein 😍 Es wurde abwechselnd aus der Sicht von Sam und Lillian geschrieben. Ich kann diese zuckersüße Geschichte, die ein Tiefgang in ein medizinisches Thema hat, was ich hier allerdings wegen Spoiler nicht nenne, wirklich nur sehr empfehlen. Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 🌟 Und jetzt werde ich von der Autorin das Buch "das Licht von tausend Sternen" auf meine Wuli setzen 😍

Wunderschönes Wohlfühlbuch, ein Lesehighlight

Von: nina.booksandpugs Datum: 21. August 2020

Titel: Das Glück so leise Autor: Leonie Lastella Verlag: Diana Seiten: 332 ISBN: 978-3-453-36073-0 Bewertung: 5/5 Inhalt Sam ist ehrgeizig, zielorientiert und sein Job bedeutet ihm alles. Er lebt mit seiner Freundin in Hamburg, die in der selben Firma angestellt ist, wie er. Es scheint alles perfekt, bis plötzlich ein Fehler in der Firma, das scheinbar perfekte Leben von Sam ins Schwanken bringt. Sein Chef macht Sam für den Fehler verantwortlich, obwohl dem nicht so war und es kommt zum Eklat zwischen ihnen. Sam verliert seinen Job und als wäre das nicht genug, verliert er dadurch auch seine ebenso ehrgeizige Freundin und seine Wohnung. Sam sieht nur noch eine einzige Lösung aus seinem Dilemma, er muss seine Großmutter um ein Darlehen bitten, mit dem er einen Neuanfang starten möchte. Sams Großmutter Henriette besitzt ein Gestüt im schönen Schleswig-Holstein, zwischen Wiesen und Wäldern. Dieses Landidyll ist so garnicht nach Sams Geschmack, doch er braucht Henriettes Hilfe, obwohl er sich schon lange nicht mehr bei ihr blicken ließ. Auf dem Hof der Großmutter angekommen, muss er nicht nur Henriettes Schrulligkeiten aushalten, sondern trifft auch auf eine rothaarige, junge Frau, die ihn am liebsten wieder direkt nach Hamburg jagen würde... Cover Es ist zuckersüß! Ich liebe dieses Cover, das schöne rosa, die gelben Punkte sind einfach zauberhaft. Ganz besonders fallen natürlich die wunderschönen Blaumeisen auf, die sich etwas erhaben vom Buch hervorheben. Auch die Hastig des Buches gefällt mir, es fühlt sich etwas rau an und erinnert an Kartonpapier. Meinung Das war mein erstes Buch von Leonie Lastella und es wird definitiv nicht mein letztes sein. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, der Humor ist toll und ich hätte das Buch am liebsten nie aus der Hand gelegt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sam und Lillan geschrieben, was einem gut in ihre Gefühle und Gedanken blicken lässt. Sam ist sehr verbissen, ehrgeizig und für ihn muss das Leben durchgeplant sein. Er war mir am Anfang etwas unsympathisch, da er meiner Meinung nach vergessen hat, das Leben zu genießen. Er ist etwas egoistisch und versinkt in Selbstmitleid. Doch während der Geschichte entwickelt er sich, zu einem Menschen mit Empathie und Selbstlosigkeit. Lillan ist eine sehr starke und mutige Protagonistin. Sie meistert ihr Leben, trotz Einschränkung, sie ist eine tolle Mutter, super Freundin und sie liebt ihre Arbeit in der Natur mit den Pferden. Ida fand ich auch einfach bezaubernd, sie ist die Tochter von Lillan. Sie liebt Bücher und hat stets eine Mütze auf dem Kopf, egal wie warm es ist. Aber ganz besonders begeistern konnte mich Henriette, die Großmutter von Sam. Sie ist nicht die typische alte Dame, die strickend im Sessel sitzt. Ganz im Gegenteil, sie reitet jeden morgen ein großes Shire Horse, sie weiß wie man die App Tinder benutzt und sie liebt Flamingohitos. Die Charakteren in diesem Buch sind einfach zum verlieben, ein paar ein wenig schrullig, aber genau das macht sie so liebenswert. Es gab aber auch ein paar Personen, die ich gern geschüttelt hätte, wie zum Beispiel Sams Vater. Aber genau so ist es im echten Leben, nicht alle Menschen sind eben immer gut, oder handeln nachvollziehbar. Das Setting ist für mich einfach perfekt. Als ich gelesen habe, dass es in Bissee spielt, bin ich förmlich ausgeflippt. Ich komme aus der Gegend und ich kenne alle Orte aus diesem Buch sehr gut und da ich meine Heimat über alles liebe, war das natürlich grandios. Ich weiß eben genau, wie schön diese Gegend ist und das hat mir die Geschichte noch bildlicher gemacht. Was dann noch alles getoppt hat, dass es auf einem Gestüt spielt, ich liebe Pferde. Somit ging es für mich nicht besser. Der Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, besonders die Neckereien von Sam und Lillan waren amüsant. Von Anfang an war aber dennoch eine gewisse Anziehung zwischen den Beiden zu spüren. Ich musste oft schmunzeln beim Lesen. Besonders Henriettes Schrullen waren mega witzig. Ich würde auch sehr gern mit ihr Flamingohitos trinken und dabei die Pferde auf der Koppel beobachten. Sams Entwicklung war schön, er hat wieder erkannt, was wirklich wichtig im Leben ist. Auch Lillan hat mehr zu sich selbst gefunden und sich aus der Vergangenheit gelöst. Sie musste schon Enttäuschungen erleben, doch manchmal muss man etwas wagen, um sein Glück zu finden. Ich habe recht schnell geahnt, wie die Geschichte verlaufen wird, aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn nichts anderes hätte ich akzeptieren können. Dieses Story ist einfach wunderschön, ich habe wirklich jede Seite genossen. Die Handlungen der Protagonisten waren absolut nachvollziehbar und authentisch. Ich hätte nur gern mehr Szenen mit Henriette gelesen, auch vom Hofalltag, oder welche Pferderasse gezüchtet wird. Das ist allerdings kein Kritikpunkt, ich hätte nur gern mehr Seiten gehabt, weil ich nicht wollte, dass dieses Buch endet. Die Entwicklung der Liebe von Sam und Lillan war so schön und auch die anderen Herzensangelegenheiten wurden toll gelöst. Fazit Ein absolutes Wohlfühlbuch, mit tollem Setting und zuckersüßen Charakteren. Die Handlung war authentisch und auch die Thematik des Buches fand ich interessant und habe ich noch nie zuvor gelesen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Selbstlosigkeit, Familie und Liebe. Um das Verzeihen und sich auf das wichtige im Leben zu fokussieren. Für mich ist dieses Buch jetzt schon ein Jahreshighlight.Eine absolute Leseempfehlung. Vielen Dank an den Diana Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Ein wunderbarer Wohlfühlroman

Von: chrissysbooks Datum: 19. August 2020

Sams Leben verläuft plötzlich alles andere als gut, kein Geld, keinen Job und seine Freundin hat ihn verlassen. Da bleibt ihm nur noch eine letzte Hoffnung, seine Großmutter Henriette, die Gutsbesitzerin ist. Nach 10 Jahren lässt er sich wieder bei ihr blicken, um einen Kredit von Henriette zu bekommen. Für Lillan ist Sam ein Dorn im Auge. Sie lebt mit ihrer Tochter Ida auf dem Hof und Henriette und das Gut sind für sie Familie und Glück. Lillan möchte Sam so schnell wie möglich wieder los werden. Leonie Lastella hat mir mit ihrem Liebesroman wunderschöne Lesestunden bereitet. "Das Glück so leise" ist ein Wohlfühlroman, den ich in einem Zug durchgelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht und hat mich öfter zum schmunzeln gebracht. Die Geschichte ist in angenehmen kurzen Kapiteln geschrieben. In die Sichtweise der Hauptprotagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Die Gefühle von Lillan und Sam wurden dem Leser sehr gut durch die wechselnde Ich-Perspektive näher gebracht. Sam ist ein Großstadtmensch, der Angst vor Pferden hat. Lillan ist gehörlos und meistert ihr Leben. Sie liebt ihre Tochter Ida über alles und ist der perfekte Mensch fürs Landleben. Sam, Lillan und Henriette sind liebenswerte Protagonisten aber am meisten ins Herz geschlossen habe ich Ida, mit ihrer lockeren, leichten und kindlichen Art. Der Roman ist sehr vorhersehbar aber das ist auch der einzige Kritikpunkt den ich habe. "Das Glück so leise" ist eine gefühlvolle Liebesgeschichte, bei der man nur so durch die Seiten fliegt, ein wunderbarer Wohlfühlroman für zwischendurch.

Wohlfühlroman

Von: Nadine Dietz Datum: 19. August 2020

Ich bin wegen des wunderschönen Covers und dem Namen der mit von früheren Werken bekannten Autorin auf diesen Roman aufmerksam geworden. Der Einstieg gelang mir mühelos. Die Kapitel wechseln immer aus der Sicht von Lillian und Sam ab. Beide Figuren waren mir sofort sympathisch und die Annäherung hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war sehr leicht, bildhaft und humorvoll. Henriette lernte ich als starke ,etwas "verrückte" Frau kennen und fühlte mich auf Gut Auweide fast zuhause. Ida, Lillians Tochter, lernte ich als kleinen Sonnenschein kennen. Dieser Sommerroman versprüht Lebensfreude, Lust auf Urlaub,punktet aber auch mit einer Ernsthaftigkeit und Tiefe. Das Cover und der Buchtitel passen perfekt zum Inhalt. Ich hoffe auf weitere Werke von Leonie Lastrella. Fazit: Eine perfekter Roman zum Abschalten u. geniessen 4/5⭐

Wunderschöne Geschichte und toller Roman für den Sommer.

Von: Samy Datum: 14. August 2020

Diese Autorin war für mich neu und deswegen war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht. Dazu spielt die Geschichten auch dort wo ich mit meinem Mann schon im Urlaub war. Da oben ist es wunderschön und deswegen fühlte ich mich wieder wie im Urlaub. Ich muss aber dazu sagen das die Autorin die Umgebung so toll beschrieben hat das ich dachte ich bin wieder vor Ort. Gefallen hat mir aber auch das die Autorin so einen leichten Schreibstil hat. Man war sofort in der Geschichte drin und das ist was die Geschichte so leicht macht, der Roman ist wirklich wunderbar für den Sommer. Lilian und Sam waren mir als Protagonisten im Buch direkt sympatisch, mit ihnen die Geschichte zu erkunden war super. Lilian ist Gehörlos und die Autorin macht das super sie zu beschreiben und ihr Ausdruck zu verleihen. Ich kann mir vorstellen das es eine wirklich schwere Sache war das in einem Buch zu beschreiben, doch sie hat es toll gelöst und ich fand es richtig toll. Sam war mir direkt ans Herz gewachsen und die entwicklung ist richtig toll, am Anfang mag man ihn gern mal schütteln aber er entwickelt sich. Doch es gibt natürlich auch noch andere schöne Charaktere und deswegen ist dieses Buch total rund abgestimmt. Man lehnt sich zurück und gneießt die Geschichte.

Buchverliebt

Von: lesefreak5375 Datum: 11. August 2020

Auf dem Steg hinter ihrem Haus sitzt Lillan oft, betrachtet den See und genießt die Sonnenstrahlen auf ihrer Haut. Nur Vogelgezwitscher oder die Wellengeräusche des Wassers hört sie nicht, denn seit ihrer Jugend ist sie gehörlos. Doch das hindert sie nicht daran ein schönes Leben zusammen mit ihrer Tochter auf einem beschaulichen Gestüt in Norddeutschland zu führen. . Allein Lillan ist ein Charakter, dem man nicht sehr oft begegnet und die mich mit ihrer ehrlichen unverblümten Art, aber auch ihrer weichen verletzlichen Seite wirklich berühren konnte. Sie strahlt eine ruhige Stärke aus und ist für ihre Tochter da. Sie wirkt einfach wie eine sehr reale Person und war mir sofort sympathisch. . Ihre zukünftige bessere Hälfte Sam ist eigentlich das komplette Gegenteil von ihr, lebte ein hektisches Großstadtleben in Hamburg und existiert von einen Tag auf den andern. Als er seine Großmutter auf ihrem Gestüt besucht, ahnt er nichts von Lillan und davon, wie sehr sie ihn bezaubern wird. . Dieses Buch lebt von Höhen und Tiefen in der Beziehung zwischen den Charakteren. Lillan ist in ihrer Vergangenheit wegen ihrer Gehörlosigkeit verletzt worden und eigentlich nicht bereit für das Risiko einer neuen Beziehung. Es war berührend zu beobachten, wie ihr Schutzpanzer langsam gebröckelt ist und sie sich immer mehr auf Sam eingelassen hat. . Besonders hat das Buch natürlich die Thematik mit Lillans Taubheit gemacht, aber mindestens als genauso fesselnd habe ich dieses Thema in Verbindung mir dem Muttersein gefunden. Es ist einfach so selbstverständlich für viele, hören zu können, dass es interessant war zu erfahren, welche Einschränkungen das Fehlen dieses Sinnes mit sich bringt. Das Buch erhöht das Bewusstsein für Einschränkungen dieser Art, auf eine unaufdringliche, sympathische Weise. . Es war einfach ein Lesegenuss.

Berührende Sommergeschichte

Von: Stefanie K. Datum: 10. August 2020

Auf "Das Glück so leise" war ich sehr gespannt, da ich die Bücher von Leonie Lastella sehr gerne lesen und mich auch dieser Klappentext sehr neugierig gemacht hat. Ich bin von Beginn an perfekt in der Geschichte angekommen. Das lag zum einen an dem wunderschönen Setting, was die Autorin richtig toll beschrieben hat und dann spielt es auch noch in meiner Heimat rund um Kiel. Dies hat mir sehr gut gefallen und die Autorin hat die mir bekannten Orten perfekt beschrieben. Aber auch die Geschichte selbst konnte mich sehr schnell begeistern. Lillian und Sam waren beide sympathisch, auch wenn man Sam besonders zu Beginn gerne ab und zu mal kräftig schütteln möchte, aber mir hat es gefallen wie die beiden sich langsam näher kommen. Durch Lillians Gehörlosigkeit wird dies sehr einfühlsam beschrieben und konnte mich oftmals sehr berühren. Zum Ende hatte ich dann auch ein paar Tränen in den Augen. Mir hat außerdem gefallen wie sich die Charaktere entwickeln, insbesondere Sam. Das Buch hat aber noch weitere tolle Charaktere, insbesondere Lillians Tochter Ida, die absolut vor Glück sprüht, sowie Sam's Großmutter Henriette, die mich mit ihrem etwas verrückten Verhalten des öfteren zum Schmunzeln gebracht hat. Das Buch hat eine angenehme Leichtigkeit, die es zu einer perfekten Sommergeschichte gemacht, aber auch ein wenig Ernsthaftigkeit und Tiefgang, so dass die Geschichte noch nachhallt. Der Schreibstil der Autorin war für mich wieder sehr angenehm zu lesen und ich freue mich auf weitere Geschichten von ihr.

Eine Geschichte zum Fallenlassen

Von: Tina Datum: 17. October 2020

Ein junger Mann der seinen Job in der Tretmühle einer Werbeagentur verliert sucht auf Gut Auweide bei seiner Grossmutter materielle Unterstützung. Diese soll ihm aber nur gewährt werden wenn er sich für eine unbestimmte Zeit in der Wunscherfüller-Organisation seiner Grossmutter einbringt. Auf dem Gut lernt er die taube Lillan und ihre Tochter kennen und verliebt sich in die toughe Frau. Zuerst ist die Beziehung wunderbar harmonisch, durch ein Missverständnis kommt es zum Bruch zwischen den beiden, aber wie zu erwarten finden sie natürlich wieder zueinander. Obwohl einiges vorhersehbar war habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen und konnte herrlich abschalten. Die abwechselnden Perspektiven zeigen uns deutlich die unterschiedlichen Sichtweisen von Sam und Lillan und nehmen der Geschichte den Kitsch den Liebesromane manchmal mit sich bringen. Für beide Charaktere entwickelte ich Sympathie und habe mich über dieses humorvolle, einfühlsame Buch sehr gefreut.

Liebevoll und bunt wie ein Flamigohito

Von: Vanessa Schediwy Datum: 09. October 2020

„Das Glück so leise“ ist ein Roman voller Leben, Sommer und Liebe. Der Werbemanager Samuel ergreift als scheinbar letzten Ausweg die Flucht auf das Gestüt seiner Großmutter Henriette, welche er um einen Kredit zur Verwirklichung seines Traums bitten möchte. Doch Letzterer gerät durch die mit viel Liebe fürs Detail gezeichneten Figuren ins Wanken, sodass Sam besonders durch den Einfluss von Lillian und ihrer Tochter Ida lernt, seinem Leben einen neuen Sinn zu geben und dieses auf eine von ihm fast verlernte Art und Weise auszurichten. Die lebhafte Figur der Großmutter Henriette, deren Offenheit für Neues nicht durch ihre Lebenserfahrung geschmälert wird, fungiert dabei als Bindeglied zwischen ihnen. Zwischen Lillian und Sam baut sich eine besondere Verbindung auf, die beide kaum mehr verleugnen können. Der Roman bietet humorvoll eine „geerdete“ Welt, welche im Kontrast zum bisherigen Leben der Hauptperson steht. Durch witzige Wendungen und vor allem durch die clevere und liebenswerte kleine Ida ist das Buch angenehm zu lesen und bringt den Leser des Öfteren zum Schmunzeln. Mit viel Charme wird die Geschichte des Lebenswandels von Sam, dem Familiengeheimnis zwischen der Großmutter Henriette und ihrem Sohn und natürlich die Thematik der Gehörlosigkeit Lillians erzählt. Dabei treten jedoch weder große Überraschungen auf, noch sind die Werdegänge der Charaktere besonders nachhaltig. Besonders der innere Disput der Figuren, der ihre Menschlichkeit und deren Hang zu Fehlern deutlich machen würde, ist dabei weitestgehend auf der Strecke geblieben. Vordergründig wird die entstehende Romanze zwischen Sam und Lillian beschrieben, welche durch die kleine Ida und und die hippe Henriette unterstützt wird. Dabei geht leider der Alltag der Gestütsverwaltung und der Wunscherfüller-Organisation unter, deren Entwicklung und Details sicher etwas mehr Würze und Abwechslung geboten hätten. Das bereits früh absehbare Hauptgeschehen unterhält den Leser im Stil einer klischeebehafteten Sommerlektüre, die aber durch tolle Figuren und ein gefühlvolles Finale punktet.

Herzergreifend

Von: Schildkröte Datum: 08. October 2020

Ein wirklich, wirklich gelungener Roman. Er hat mein Herz berührt, mich nachdenklich gemacht und trotzdem hervorragend unterhalten. Ich kannte die Autorin vorher nicht bin aber nach dem Lesen dieses Buches sofort zur nächsten Buchhandlung gerannt um mir Nachschub von ihr zu besorgen. Leonie Lastella schafft es eine brillante Story einfühlsam zu erzählen. Ihrem Schreibstil kann man sehr gut folgen. Er trägt einem angenehm durch die Geschichte welche den Leser an manchen Stellen traurig macht, aber auch zum Lachen bringt. Die Hauptakteure sind Sam und Lilian. Sam (35 Jahre) Arbeitstier, gewohnt an ein Luxusleben und wilde Partys ist..... pleite und verlassen von der Freundin. Er dreht Hamburg den Rücken zu um sich bei seiner Oma Henriette Kapital für einen Neustart zu borgen. Blöd nur das er sich da schon länger nicht hat blicken lassen. Lilian lebt und Arbeitet auf dem Gestüt Anweide. Sie hat hier für sich und ihre Tochter Ida, ein lebensfrohes und herzliches kleines Ding, ein schönes Zuhause gefunden. Denn es ist für Lilian nicht immer einfach da sie ein Handycap hat. Was nicht jeder sofort bemerkt. Henriette ist Sams exzentrische, rüstige Oma. Ihr gehört Anweide. Sie ist trotz ihres Alters noch sehr fit, trinkfest und leitet die Organisation Glücksmomente. In der soll Sam erstmal arbeiten und sich beweisen bevor er das erhoffte Kapital bekommt. Was mit viel Verwirrung und Missverständnissen beginnt, den Sam kennt Lilians Handicap nicht, erweist sich als der große Glücksgriff in seinem turbulenten Leben. Er hat sich verloren, hier kommt er zur Ruhe und findet sich selbst wieder. Er erkennt das Lilian doch nicht so schroff ist wie er zu Anfang dachte. Und Lilian merkt das er vielleicht doch nicht nur ein Eindringling in ihrer heilen kleinen Welt ist der hinter der Kohle seiner Oma her ist... Die Figuren sind mit so viel Liebe und Genauigkeit erdacht, vom Hauptcharakter bis hin zum kleinsten Nebenakteur das man sie einfach alle gern haben muss. Das Buch läßt einen auch nach der letzten Seite so schnell nicht los. Eine Lektüre die sich wirklich lohnt.

Sehr berührend

Von: Cyranelli Datum: 02. October 2020

Das Buch war in der jetzigen schwierigen Corona-Zeit Balsam für die Seele. Man taucht in die Welt der großen Gefühle ein, die sich zwischen den beiden Hauptfiguren, auf nicht ganz ungewöhnliche Weise entwickeln. Lillan, gehörlos, und allein erziehende Mama einer Tochter, und der Werbefachmann Sam, pleite und aus seiner Firma geflogen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sich Topf und Deckelchen gefunden und lassen die Schmetterlinge nur so schwirren, bis Sam einen fatalen Fehler macht, mehr aus Unwissenheit, denn er möchte Lillan ihren größten Wunsch erfüllen: die Stimme ihrer Tochter zu hören und wieder am Leben der "Hörenden" teilzunehmen. Heimlich ebnet er ihr den Weg für eine Operation, die Lillan bis dato aus Risikogründen abgelehnt hat. Als Lillan davon erfährt, ist sie außer sich, weil sie es als Vertrauensbruch empfindet. Zum Glück finden die beiden wieder zusammen und das Happy End kann zelebriert werden. Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, einen Stern Abzug gibt es aber, weil das Lippenlesen (mit dem ich zufällig oft zu tun habe), etwas zu einfach dargestellt wird und quasi nebenbei abläuft. Vor allem, weil die Protagonistin nicht gehörlos geboren wurde. Ansonsten aber durchaus weiter zu empfehlen, nicht nur während der Corona-Zeit. Es gibt ein Leben danach, hoffentlich, auch mit genügend Frühlingsgefühlen.

Das Glück hat soviele Namen

Von: trademark Datum: 28. September 2020

Welch ein bezauberndes Buch, das Cover und der Titel haben bei mir diesen Eindruck hinterlassen, und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Und ich konnte nach dem ich begonnen habe, nicht mehr aus der Hand legen. Samuel mochte ich am Anfang überhaupt nicht, denn ich fand ihn überheblich und oberflächlich. Er der Enkelsohn der aus HH kommt und eigentlich seine Großmutter um Geld anbetteln möchte. Und dann auf der anderen Seite das Gut Auweide, Henriette, Lillian und ihre Tochter. Henriette lebt mit Lillian und ihrer Tochter alleine auf dem Gut. Und Lillian hat ein Geheimnis. Und dadurch ist sie geprägt. Vertrauen ist nicht so einfach. Die Protagonisten in diesem Buch entwickeln sich im Laufe der Geschichte. Und Samuel lernt seine Grossmutter besser kennen und versteht sich dadurch auch besser. Denn wie im Klappentext schon beschrieben, sie möchte ihm das Geld nicht einfach so geben. Und Samuel lernt die Zusammenhänge besser kennen. Und dem Geheimnis um Lillian kommt relativ schnell raus. Dabei ist es nicht so ungewöhnlich. Auch das Samuel erkennt, das eben dieses oberflächliche Leben, welches er in HH gelebt hat, nicht das wahre ist. Und wie sich seine Gefühle und auch seine Sichtweisen ändern, einfach toll. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Sprache, der Schreibstil und auch das Ende haben mich überzeugt. Wenn man den Titel so liest, und die Beschreibung, denkt man nicht das man ein so bezauberndes Buch in der Hand hält. Kurz vor dem Ende habe ich dann mit den beiden Protagonisten mitgelitten, und mitgefiebert. Zum Glück gab es dann das tolle Happy End. Danke Frau Lastella.

Das Glück so leise - eine bezaubernde Liebesgeschichte

Von: MR Datum: 23. September 2020

Samuel steht am Beginn der Geschichte ohne alles da, kein Job, keine Wohnung, keine Freundin, nur sein Auto voll mit seinen persönlichen Sachen und einem Traum von Selbständigkeit. Dafür braucht er jedoch Geld. Er hofft, seine Großmutter Henriette überreden zu können, dass sie ihn unterstützt. Und das, obwohl er in den letzten Jahren kaum Kontakt zu ihr gehalten hat. Auf Gut Auweide trifft er die gehörlose Lillan, die ihn von Anfang an ablehnt, weil sie weiß, dass er nur an Henriettes Geld interessiert ist. Sam schafft es, die Freundschaft zu Lillans kleiner Tochter Ida zu gewinnen und kommt auch Lillan näher. Dann macht er einen großen Fehler... Die Charaktere im Buch sind sehr gut beschrieben, man denkt und fühlt mit ihnen. Die Kapitel wechseln zwischen Sam und Lillan, jeder erzählt ein Stück aus seiner Sicht. Es ist zauberhaft geschrieben, allerdings gibt es keine großen Überraschungen. Das Buch ist ideal für ruhige Stunden, zum Entspannen und Genießen!

Gefühlvolle Liebesgeschichte mit viel Herz

Von: Petra Datum: 14. September 2020

Zu Beginn des Buches lernen wir Sam kennen; ehrgeizig und karriereorientiert. Wir lesen in der Ich-Form, was einen direkt mitfühlen lässt. Im 2. Kapitel lernen wir Lillan kennen, ebenfalls ihrer Sicht in Ich-Form geschrieben. Daneben werden die herrlich exzentrische Großmutter Henriette mit großem Herz sowie Lillans niedliche Tochter Ida vorgestellt. Es kommt natürlich zu diversen Verwicklungen, aber davon möchte ich nicht zu viel verraten. Es gab jedenfalls viel Grund zu Lachen und auch ein paar Tränen zu vergießen. Für romantisch angehauchte Seelen definitiv zu empfehlen.

tolles Buch

Von: gismonr59 Datum: 08. September 2020

Ich hatte eine leichte Lektüre erwartet, aber für mich ist das Buch von Leonie Lastella ein wunderbar einfühlsamer und humorvoller Roman. Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Ich hätte das Buch am liebsten nie aus der Hand gelegt, aber dafür fehlte mir die Zeit. Die Geschichte wird in der Ich-Form, abwechselnd von Sam und Lillan erzählt. Sam ist ehrgeizig und verbissen, sein Leben muss durchgeplant sein. Zuerst der Job durch den Fehler eines anderen weg, dann Wohnung weg, zu guter letzt Freundin weg. Verzweifelt macht Sam sich auf dem Weg ins Niemandsland zu seiner reichen, etwas durchgeknallten Großmutter Henriette. Er wünscht sich, dass sie ihm finanziell unter die Arme greift. Doch seine Oma hat andere Pläne mit ihm... Lillan ist eine mutige und starke Persönlichkeit. Seitdem sie vom Vater ihrer Tochter Ida verlassen wurde, baut sie sich ein neues Leben auf dem Gestüt von Henriette auf. Sie liebt ihre Tochter und auch Henriette ist ihr sehr ans Herz gewachsen. Mir hat sehr gut gefallen wie sich die Charaktere im Laufe des Buches entwickeln. In dem Roman geht es um Vertrauen, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und natürlich um die Liebe.

Tolles Wohlfühlbuch

Von: Honeymilky Datum: 08. September 2020

Dieses Buch liest sich leicht und locker. Anfangs dachte ich, dass ich es vielleicht eine Spur zu kitschig finden könnte, aber das hat sich schnell wieder gelegt. Es ist schön, die Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven zu lesen. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch und liebenswert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, obwohl mir relativ früh klar wurde worauf die Geschichte hinausläuft. Aber das machte überhaupt nichts. Das Setting auf dem Land war so schön beschrieben, dass ich mich am liebsten hingebeamt hätte. Zusätzlich wurde einem das Thema Gehörlosigkeit näher gebracht. Man kann es sich als Hörender überhaupt nicht vorstellen wie es ist, taub zu sein. Die Autorin hat es aber geschafft, dass man eine Ahnung davon bekommt, wie es sich anfühlt. Sie zeigt auch, dass man trotz eines solchen "Handycaps" ein zufriedenes und erfülltes Leben führen kann. Insgesamt eine wunderbar leichte Sommergeschichte, die aber auch durchaus ernsthaftere Themen anspricht. Sehr zu empfehlen!