Josie Silver

Ein Tag im Dezember

Ein Tag im Dezember Blick ins Buch

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Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah zusammen, Lauries bester Freundin, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie …

Direkt ins Herz❤

Von: Natascha Karney Datum: 26. March 2019

Ich habe dieses Buch verschlungen. Es ist voller Romantik, Drama und Liebe. Ich erwarte eine Fortsetzung wie es mit den Beiden weitergeht💖 Und wann kommt der Film? Einfach nur schön💞

Erinnert bisschen an "Zwei an einem Tag"

Von: Antonia H. Datum: 10. March 2019

Ich musste schon bei "Zwei an einem Tag" weinen. Bei diesem Buch auch, einfach weil es so schön geschrieben ist und man richtig mit der Protagonistin mitfühlt. Wann wird dieses Buch verfilmt? 🙂

Für das Buch

Von: Merci Datum: 09. February 2019

Also ich weiß nicht was ich dazu sagen soll außer das ich dieses Buch so liebe...Ich habe schon immer Bücher gehasst und es gehasst zu lesen..Doch als ich dieses Buch sah Prang es mir im ersten Augenblick sofort ins Auge..Also wünschte ich es mir zum Nikolaus..ich habe es angefangen zu lesen und nur durch dieses Buch habe ich die Wunderbare Welt in den Büchern entdeckt..Dieses Buch wird und hat so ein großen Platz in meinem Herzen. Ich habe wirklich bei jedem zweiten Satz weinen müssen und ich kann dieses Gefühl beim lesen nicht beschreiben aber es ich ein zweite wundervolle Welt für mich..Ich kann nur sagen bitte lest es ,ihr werdet es um keinen Zent bereuen..Das verspreche ich...VIELEN DANK AN DIE AUTORIN..Danke

Eine Geschichte mit einer tollen Protagonistin, die nicht nur zur Weihnachtszeit passt

Von: buecherkaktus Datum: 09. February 2019

„Ein Tag im Dezember“ von Josie Silver ist eine Geschichte, in der es um Laurie und Jack geht, die sich an einem Tag im Dezember zum ersten Mal begegnen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, aber die beiden verpassen ihre Chance und begegnen sich erst ein Jahr später wieder. Leider ist Jack inzwischen der Freund von Lauries bester Freundin. Die Geschichte der beiden wird über 9 Jahre erzählt, in denen sich die Leben der beiden weiterentwickeln, aber auch ihre Freundschaft. Der Schreibstil ist locker und leicht, so dass sich das Buch wirklich gut und flüssig lesen lässt. Die Geschichte selbst ist romantisch und zeigt einem mal wieder, wie viel Einfluss Entscheidungen haben, aber auch dass Umwege zum Ziel führen können und für die Entwicklung wichtig sind. Laurie als Protagonistin habe ich wirklich sehr gerne gemocht. Ihr Humor und ihre unkonventionelle Art kommen direkt auf den ersten paar Seiten durch und haben sie zu einer durchweg sympathischen Protagonistin gemacht. Leider kann ich das von Jack nicht sagen. Sicher hat er in einer schwierigen Situation gesteckt, aber sein Auftreten und seine Entscheidungen fand ich bereits unsympathisch, als Laurie ihn „offiziell“ als Freund ihrer besten Freundin kennengelernt hat. Ich bin auch bis zum Ende nicht warm mit ihm geworden. Das hat für mich alles etwas zäher gemacht und mich vor allem im letzten Drittel unzufrieden gestimmt. Dennoch eine schöne Liebesgeschichte über die Wege des Lebens, die nicht nur zu Weihnachten passt. Das Buch im Heyne-Verlag erschienen und kostet als Taschenbuch 9,99€. Das Buch wurde mir vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Kann aus Liebe Freundschaft werden?,Kann aus Liebe Freundschaft werden?

Von: Vivienne Weber Datum: 06. February 2019

Rezension: Ein Tag im Dezember – Josie Silver „Ein Tag im Dezember“ ist ein Roman der Autorin Josie Silver und erschien 2018 als deutsche Erstausgabe im Wilhelm-Heyne Verlag. Es sind Tage wie all die andern. Tage, die dem Kalender seine Blätter stehlen, doch in Lauries Leben nicht viel verändern. Der Alltag nimmt seinen Lauf, bis zu jenem Tag, an dem sie ihn zum ersten Mal sieht: Jack, der Mann, für den ihr Herz zu schlagen beginnt. Und obwohl es Liebe auf den ersten Blick ist, können die Beiden nicht zueinanderfinden. Die Jahre vergehen, doch die Umstände, die ihre Liebe verhindern, wachsen und so ist das Einzige, was ihnen bleibt, die Freundschaft. Kann aus Liebe Freundschaft werden, wenn das Leben nichts anderes zulässt? Der Roman beginnt im Jahr 2008 als Laurie Jack zum ersten Mal sieht. Sie sieht ihn zwar nur ein einziges Mal, doch sie spürt, dass Jack ihre zweite Hälfte sein muss. Ich gestehe, dass ich den Anfang unter diesem Aspekt als ein wenig unrealistisch wahrgenommen habe und Laurie dadurch sehr naiv wirkt, doch bereits durch den ersten Wendepunkt der Geschichte, verändert sich dieser Eindruck sehr. Schon am Anfang erfährt Laurie, dass Jack der neue Freund ihrer besten Freundin ist, sodass jegliche ihrer Träume zerplatzen. Auf einmal befindet sie sich in einem Zwiespalt bestehend aus ihren Gefühlen und der Loyalität gegenüber ihrer besten Freundin. Die Geschichte wird sowohl aus Lauries, sowie auch aus Jacks Perspektive erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Jack liebt Sarah, doch auch er kann nicht leugnen, dass er Laurie mehr als nur anziehend findet, wodurch es zu einer komplizierten dreier Freundschaft kommt. Die Jahre vergehen und so auch die Geschichte, die in einem Zeitraum von neun Jahren spielt. Solch ein Zeitraum ist wirklich sehr lang und für mich ungewohnt, allerdings zeigt gerade dieser, wie die Jahre ein Leben verändern können. Laurie ist eine besondere Protagonistin. Sie hat ihr Herz am richtigen Fleck und dennoch hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass es ihr schwerfällt, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Auch all die anderen Charaktere finde ich mehr als nur einzigartig. Jeder von ihnen hat eine ganz eigene Art, die in der Geschichte gut wiedergegeben wird. „Ein Tag im Dezember“ erhält von mir vier von fünf Sterne. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, denn sie zeigt, wie das Leben manchmal so spielt. Nicht immer erfüllen sich unsere Träume sofort. Es liegt an uns, das zu schätzen, was wir haben und vielleicht ist „irgendwann“ ein besserer Zeitpunkt als „jetzt“. Der Roman befasst sich, wie ich finde, sehr mit Moral- und Wertvorstellungen. Er zeigt, was wahre Freundschaft und wahre Liebe aussagen. Zudem liest sich das Buch sehr schnell und es hat mir Spaß gemacht, in Lauries Welt einzutauchen. ,Rezension: Ein Tag im Dezember – Josie Silver „Ein Tag im Dezember“ ist ein Roman der Autorin Josie Silver und erschien 2018 als deutsche Erstausgabe im Wilhelm-Heyne Verlag. Es sind Tage wie all die andern. Tage, die dem Kalender seine Blätter stehlen, doch in Lauries Leben nicht viel verändern. Der Alltag nimmt seinen Lauf, bis zu jenem Tag, an dem sie ihn zum ersten Mal sieht: Jack, der Mann, für den ihr Herz zu schlagen beginnt. Und obwohl es Liebe auf den ersten Blick ist, können die Beiden nicht zueinanderfinden. Die Jahre vergehen, doch die Umstände, die ihre Liebe verhindern, wachsen und so ist das Einzige, was ihnen bleibt, die Freundschaft. Kann aus Liebe Freundschaft werden, wenn das Leben nichts anderes zulässt? Der Roman beginnt im Jahr 2008 als Laurie Jack zum ersten Mal sieht. Sie sieht ihn zwar nur ein einziges Mal, doch sie spürt, dass Jack ihre zweite Hälfte sein muss. Ich gestehe, dass ich den Anfang unter diesem Aspekt als ein wenig unrealistisch wahrgenommen habe und Laurie dadurch sehr naiv wirkt, doch bereits durch den ersten Wendepunkt der Geschichte, verändert sich dieser Eindruck sehr. Schon am Anfang erfährt Laurie, dass Jack der neue Freund ihrer besten Freundin ist, sodass jegliche ihrer Träume zerplatzen. Auf einmal befindet sie sich in einem Zwiespalt bestehend aus ihren Gefühlen und der Loyalität gegenüber ihrer besten Freundin. Die Geschichte wird sowohl aus Lauries, sowie auch aus Jacks Perspektive erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Jack liebt Sarah, doch auch er kann nicht leugnen, dass er Laurie mehr als nur anziehend findet, wodurch es zu einer komplizierten dreier Freundschaft kommt. Die Jahre vergehen und so auch die Geschichte, die in einem Zeitraum von neun Jahren spielt. Solch ein Zeitraum ist wirklich sehr lang und für mich ungewohnt, allerdings zeigt gerade dieser, wie die Jahre ein Leben verändern können. Laurie ist eine besondere Protagonistin. Sie hat ihr Herz am richtigen Fleck und dennoch hatte ich an manchen Stellen das Gefühl, dass es ihr schwerfällt, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Auch all die anderen Charaktere finde ich mehr als nur einzigartig. Jeder von ihnen hat eine ganz eigene Art, die in der Geschichte gut wiedergegeben wird. „Ein Tag im Dezember“ erhält von mir vier von fünf Sterne. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, denn sie zeigt, wie das Leben manchmal so spielt. Nicht immer erfüllen sich unsere Träume sofort. Es liegt an uns, das zu schätzen, was wir haben und vielleicht ist „irgendwann“ ein besserer Zeitpunkt als „jetzt“. Der Roman befasst sich, wie ich finde, sehr mit Moral- und Wertvorstellungen. Er zeigt, was wahre Freundschaft und wahre Liebe aussagen. Zudem liest sich das Buch sehr schnell und es hat mir Spaß gemacht, in Lauries Welt einzutauchen.

Gänsehaut vorprogrammiert!

Von: Booksnights Datum: 22. January 2019

Man wird relativ schnell in das Geschehen der Geschichte mit hineingezogen, sodass es einen gleich ziemlich packt. Man lernt mit Laurie eine starke, verträumte Frau kennen, die sich unglaublich in den sogenannten BusBoy verguckt hat. Dennoch ist sie stark und steht den Menschen, die ihr wichtig sind, immer zur Seite. Auch aus Jacks Sicht werden einige Teile erzählt. Es ist schön, die Geschichte auch einmal aus anderen Augen zu sehen, vor allem, wenn Laurie und Jack gerade getrennt voneinander unterwegs sind und man nicht weiß, was der andere zur selben Zeit macht. Außerdem wird in dem Buch so nicht nur eine, sondern gleich 3 große Liebesgeschichten erzählt, die zwar alle miteinander zu tun haben, aber trotzdem auch irgendwie nicht zusammenhängen. Durch den flüssigen Schreibstil habe ich mich sehr wohl gefühlt. Was mich teilweise aber gestört hat, war, dass an manchen Stellen einfach ein Cut gemacht worden war. Das heißt, manche Stellen - die meistens sehr spannend waren - wurden gar nicht richtig erzählt. Viel mehr wurde danach als Rückblick zurückgeschaut und so dem Leser erzählt, was passiert ist. Das fand ich teils ziemlich schade, denn so habe mir manchmal etwas die Gefühle gefehlt. Das Ende hat so an meinen Nerven gezerrt. Ich habe immer gehofft, dass endlich etwas passiert, und ja, es ist etwas passiert ... nur leider nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Buch hat mich verrückt gemacht und es gab öfter Stellen, an denen ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre und manche Personen gründlich durchgeschüttelt hätte. Die Spannung, die immer da war, hat einem das Gefühl gegeben, dass gleich etwas passieren würde und natürlich hat man auch immer Vorstellungen, was passieren soll. Als das Buch allerdings immer weiter fortschritt und nichts so wurde, wie ich es wollte, war ich frustriert und verängstigt zugleich. Ein offenes Ende hätte ich nciht ertragen und deshalb war ich umso glücklicher, als das Buch doch so geendet hat, dass ich am ganzen Körper Gänsehaut hatte. Vor mir ist die ganze Spannung abgefallen und das Ende war einfach grandios! Fazit: Gänsehaut vorprogrammiert! Auch wenn mir zwischendurch ab und zu mal die Emotionen gefehlt haben, war ich kurz vor dem Ende verängstigt und gleichzeitig frustriert. Das Buch hat so an meinen Nerven gezerrt und am Ende mit einem wunderschönen Feuerwerk abgeschlossen!

Eine Geschichte über viele verpasste Chancen, wahre Freundschaft und die große Liebe!

Von: Myri liest Datum: 06. January 2019

Als ich "Ein Tag im Dezember" von Josie Silver völlig überraschend und wunderschön weihnachtlich verpackt in meinem Briefkasten gefunden habe, war ich total überrascht! Zwar hat mich der Klappentext angesprochen, aber trotzdem hätte ich dieses Buch wahrscheinlich nie angefragt oder mir selbst gekauft. Daher war ich super gespannt, wie mir die Geschichte gefallen würde! Das Cover gefällt mir, je länger ich es anschaue, immer besser! Ich finde sogar, dass das Cover die Atmosphäre des Buches wunderbar einfängt und wiederspiegelt! Um was geht es? Nach einem anstrengenden Arbeitstag sitzt Laurie im Bus und fängt an einer Haltestelle den Blick eines Fremden ein. Und schlagartig ist es um sie geschehen! Hals über Kopf, in nur wenigen Augenblicken, ist Laurie verliebt. Doch als der Bus weiterfährt und der Unbekannte es nicht rechtzeitig schafft, in den Bus zu steigen, ist der fremde Mann verschwunden. Laurie verbringt beinahe ein ganzes Jahr damit, ihn zu suchen. Ihre lange Suche findet ein jähes Ende, als der Unbekannte wieder vor ihr steht - allerdings als der feste Freund ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Sarah ... Als Leser begleitet man die beiden Hauptprotagonisten, die abwechselnd als Ich-Erzähler auftauchen, über mehrere Jahre hinweg. Es ist für beide Liebe auf den ersten Blick, als sich ihre Blicke eines Abends durch ein Busfenster treffen und aneinander festsaugen. Doch es scheint, als würden sie immer wieder den richtigen Zeitpunkt, um ein Paar zu werden, verpassen. Stattdessen werden Laurie, die ich als durch und durch liebenswerte Person wahrgenommen habe, und Jack gute Freunde, die sich über die Jahre hinweg ihre Träume und Sehnsüchte anvertrauen und den jeweils anderen besser kennen, als jeden anderen. Die Freundschaft zwischen den beiden ist durch und durch wunderbar beschrieben! Dadurch, dass sie über Jahre hinweg im Leben des anderen vorkommen, können sie immer aufeinander zählen. Allerdings macht diese Freundschaft auch alles um einiges komplizierter! Josie Silvers Schreibstil hat mich von der erste Seite an begeistern und mitreißen können! Allein schon die ersten Seiten, in denen beschreiben wird, wie sich Lauries und Jacks Blicke begegnen, sind wahnsinnig intensiv und auch romantisch! Man kauft Laurie, aus deren Perspektive diese Szene geschrieben wurde, ihre Gefühle absolut ab und kann sich auch super in sie hineinfühlen! Innerhalb der Geschichte gibt es immer wieder Wendungen, mit denen man nicht rechnet, sodass man immer weiterlesen und erfahren möchte, wie es weitergeht! Eine Geschichte über viele verpasste Chancen, wahre Freundschaft und die große Liebe: "Ein Tag im Dezember" von Josie Silver erzählt authentisch und herzerwärmend von der Liebe über Umwege!

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte

Von: iyreads Datum: 01. January 2019

Cover: Das Cover zeigt eine Silhouette eines küssendes Paares. Hinter ihnen sieht man die Londoner Skyline bei Nacht. Die Schrift des Titels finde ich wunderschön und die verschiedenen Blautöne und das Glitzer, was die Sterne darstellen soll, passen auch perfekt in das Gesamtbild. Lieblingszitate: “Dein Ort ist nicht irgendwo. Sondern bei irgendjemandem.” S.456 “Ich trete auf der Stelle, aber eigentlich möchte ich schwimmen. Also gut. Das ist mein Vorsatz für das Neue Jahr in einem Wort.” S.450 “Wir waren zusammen in einem Liebeskokon. Darin sind wir gewachsen, bis wir gemeinsam nicht mehr weiter wachsen konnten” S.361 Meine Meinung: Laurie sitzt in einem überfüllten Bus kurz vor Weihnachten und begegnet dann den Mann ihrer Träume, Jack O’Mara, der an der Bushaltestelle steht und ein Buch liest. Ihre Blicke treffen sich und für Laurie fühlt es sich an wie Liebe auf den ersten Blick. Um einige Sekunden verpassen sie sich und Laurie sucht mit ihrer besten Freundin Sarah ein Jahr lang nach Jack in der Millionenmetropole London. Dann ein Jahr später stellt Sarah Laurie ihren neuen Freund vor, doch dieser ist kein anderer als Jack O’Mara. Laurie weiß, dass ihre Liebe zu Jack unmöglich ist und beschließt für sich zu behalten, dass es sich, um ihren selbst ernannten ‘Bus Boy' handelt. Sarah zu Liebe baut sie eine tiefe Freundschaft zu Jack auf, aber beide wissen, dass ihre Geschichte anders verlaufen wäre, wenn sie sich damals nicht um einige Sekunden verpasst hätten. Schreibstil:
 Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Laurie und Jack geschrieben. Man begleitet sie fast 10 Jahre lang und bekommt alles mit wie sich entwicklen, verändern und Entscheidungen treffen. Ich muss sagen, dass ich in den anfänglichen Kapiteln Schwierigkeiten hatte in das Buch reinzukommen, weil ich mich erst an die Zeitabstände in den Kapiteln gewöhnen musste. Doch das hat dem Buch absolut kein Abbruch getan und letztendlich fand ich es sehr schön mit den Charakteren groß zu werden und sie beim Erwachsen werden zu begleiten. Mein Fazit: Josie Silvers hat es geschafft 10 Jahre auf Papier zu bringen ohne das es auch nur ein bisschen langweilig wurde. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es somit innerhalb von zwei Tagen zu Ende gelesen. Außerdem konnte ich selbst etwas von der Geschichte mitnehmen, denn es befasste sich mit wichtigen und alltäglichen Themen wie Freundschaft, Familie, Träume, Verlust, Selbstverwirklichung und Sehnsucht. Ich gebe der Geschichte 5 von 5 Sternen ⭐️ Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Eine große Empfehlung!

Von: Helena Datum: 30. December 2018

Meine Meinung Manchmal gibt es Bücher, bei denen man sich denkt `Ja, das könnte eine ganz süße Geschichte werden.´ - und dann hauen sie einen plötzlich komplett von den Socken. Ich muss zugeben, ich hatte nicht viel von "Ein Tag im Dezember" erwartet. Ich wollte ein Buch lesen, was eine hübsche Geschichte für zwischendurch beinhaltet und mich eben schlicht und einfach unterhalten kann. Im Endeffekt ist die Geschichte um Jack und Laurie aber so viel mehr! Eine Geschichte über Freundschaft, über das Leben - und darüber, welche Auswirkungen unsere Entscheidungen haben. Unsere Protagonistin Laurie war mir von vornherein sympathisch. Ich konnte ihr Handeln und ihre Gefühle nachvollziehen und mich stellenweise sogar mit ihr identifizieren. Auch Lauries beste Freundin, Sarah, mochte ich sofort - die beiden sind ein absolutes Dreamteam. Ich glaube, jeder würde sich so eine Freundschaft wünschen. Jack war mir zwischenzeitlich mal ein bisschen suspekt, das muss ich zugeben - im Großen und Ganzen ist aber auch er ein toller Typ, den man gernhaben kann. Josie Silvers Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Er ist locker, leicht zu lesen und sorgt dafür, dass man nahezu durch die Seiten fliegt. Auch die Art und Weise, wie das Buch aufgebaut ist, empfand ich als unglaublich passend. Wir verfolgen Lauries Leben, und natürlich das ihrer Freunde, über fast 10 Jahre und haben dadurch einen guten Einblick in die Entwicklung der Personen und auch darein, wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren über die Zeit entwickeln. Was dadurch außerdem deutlich wird - und, in meinen Augen, eine große Bedeutung für die Geschichte hat - ist, welche Entscheidung sich wie auswirkt. Und obwohl viele Entscheidungen und Geschehnisse Schmerz zur Folge haben, stellt man sich am Ende die Frage: Was, wenn alles anderes gekommen wäre? Wenn Dinge, bei denen man sich wünscht, sie wären niemals passiert, tatsächlich nie eingetreten wären ... Wäre dann alles so gekommen, wie es schlussendlich der Fall war? Vermutlich nicht - und ich finde, diese Sache, macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Wir werden im Leben alle irgendwann mal eine Entscheidung treffen, oder haben eine getroffen, die wir gern zurücknehmen würden. Dabei verlieren wir aber oft aus den Augen, dass alles Schlechte auch Gutes zur Folge haben kann. Tatsächlich muss ich auch zugeben, dass ich sogar an einigen Stellen das ein oder andere Tränchen verdrücken musste. Die Autorin hat es also geschafft, mich emotional voll mitzureißen. Übrigens handelt es sich bei dem Buch nicht um eine Weihnachtsgeschichte - ehrlich gesagt dachte ich das zuerst, warum auch immer. Vielmehr spielt Silvester eine recht große Rolle - Laurie schreibt sich jedes Jahr Neujahrsvorsätze auf und wir Leser können dann verfolgen, ob ihr die Erfüllung gelingt, oder auch nicht. Fazit Eine unglaublich tolle Geschichte, die ich jedem nur ans Herz legen kann! Traurig, bitter und doch voller Glück. Voll Hoffnung und mit einer tollen Aussage.

Eine Liebe mit einigen Hindernissen

Von: diekleineraupe27 Datum: 30. December 2018

Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Aber es braucht ein halbes Leben um sich zu Lieben “Es fing an an einem verschneiten Dezembertag vor fast zehn Jahren. Ich saß im Bus und hatte einen schrecklichen Tag hinter mir... plötzlich sah ich aus dem Fenster und sah den wunderbarsten Typen – wie ich damals dachte – sitzen. Ich sah ihm in die Augen und er mir und noch nie in meinem Leben habe ich ich so empfunden, weder davor noch danach.” Laurie lebt mit ihrer Mitbewohnerin und gleichzeitig besten Freundin in einer WG in London. Gemeinsam suchen sie ein ganzes Jahr lang nach diesem “Busboy” in den Laurie sich unsterblich verliebt hat. Sie kann an nichts anderes mehr denken. Ein Jahr später an einem Dezembertag trifft sie ihren Busboy wieder, doch für sie bricht eine kleine Welt zusammen, denn er ist der neue Freund von Sarah. Für Laurie ist klar, sie muss den Busboy namens Jack abhacken, denn er ist nun an Sarahs Seite und für Laurie unereichbar. Sie behält ihr kleines Geheimnis für sich. Trotz ihrer Gefühle für Jack, die sie nie ganz abschalten kann, schaffen es beiden eine tiefe und innige Freundschaft aufzubauen. Alle drei gemeinsam durchleben viele Höhen und Tiefen doch kann das alles gut gehen? Mein Fazit zu diesem Buch: Ich würde behaupten “Instagram” bzw “bookstagram” verbindet denn eigentlich bin ich so gar kein Fan von Büchern dieser Art. Doch durch Instagram habe ich mich dann doch entschieden, dieses Buch zu lesen und was soll ich sagen: Josie Silver hat mich von der ersten Seite in den Bann von Laurie und Jack gezogen und konnte dieses Buch zeitweise nicht aus der Hand legen. Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die man nicht unbedingt im Dezember lesen muss, sondern auch zwischendurch, wenn man etwas fürs Herz braucht und ein wenig dahin schmelzen möchte.

Tolles Buch für jede Jahreszeit!

Von: Noras Bücherkiste Datum: 18. December 2018

Mein allererstes Weihnachtsbuch konnte mich direkt von sich überzeugen. Wenn man dieses Buch beginnt, muss man sich allerdings im Klaren sein, dass das Ende vorhersehbar ist. Auf fast 500 Seiten begleiten wir nämlich Laurie und Jack auf ihrem Weg von der ersten Begegnung bis hin zum Paar. Dieser Weg bringt einige ungeahnte Störfaktoren mit sich die mich auch des Öfteren erschreckt und traurig gemacht haben. Es geht ganz viel um Freundschaft, Liebe, Familie und einen selbst. Was will ich für meine Zukunft? Was muss ich dafür tun? Was muss ich dafür eventuell aufgeben und ist es mir das alles wert? Alle das macht die Geschichte zu einem unglaublich tollen und harmonischen Buch. Sie erstreckt sich über 10 Jahre hinweg und wir lernen die Charaktere sehr gut kennen. Am Besten gefällt mir die Freundschaft zwischen Laurie und ihrer besten Freundin Sarah. Viele Geschehnisse zwischen den beiden erinnern mich an mich selbst und meine beste Freundin, was die Story für mich nochmal ein bisschen emotionaler und schöner gemacht hat. Jack ist eine sehr verschlossene und spontane Person. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass er über seine Handlungen nicht richtig nachdenkt und teilweise auch dumm handelt. Aber auch das ist sehr toll zu lesen gewesen und irgendwie hab ich ihn auch ins Herz geschlossen. Manchmal wollte ich ihn allerdings auch Ohrfeigen! :) Oscar, welchen wir auch im Laufe der Story kennenlernen, ist genau mein Typ! Ich fand ihn super sympathisch und habe ihn direkt ins Herz geschlossen. Mehr will ich zu den Charakteren auch gar nicht sagen, da ich sonst spoilern müsste. Kommen wir also zum Schreibstiel und der Idee. Sowohl den Schreibstiel als auch die Idee fand ich echt schön! Man ist beim Lesen gut vorangekommen und ich habe überdurchschnittlich viele Seiten in der Bahn geschafft. Normalerweise sind es ca. 20-25, hier waren es allerdings gut 30 Seiten. Das hat mich sehr gefreut und natürlich meine Lust auf dieses Buch noch mehr gesteigert. Der Schreibstiel ist sehr einfach gehalten und klar formuliert. Die Kombination zwischen der Thematik und dem Schreibstiel hat das Buch nochmal mehr zu einem "Chilligen Buch" gemacht welches man sehr gut nebenher lesen kann, wenn man privat oder dienstlich den Kopf voll hat. Die Idee und die Umsetzung haben mir auch gut gefallen. Nicht alles spielt im Dezember und in London. Im Laufe der Geschichte befinden wir uns mit Laurie auch mal an anderen Orte und zu verschiedenen Jahreszeiten wieder. Es ist allerdings so, dass die wirklich wichtigen Schlüsselhandlungen immer in der Weihnachtszeit beziehungsweise im Dezember stattfinden. Also im Großen und Ganzen ist es echt ein tolles, locker leichtes Buch, welches man gut im Dezember aber auch zu jeder anderen Jahreszeit lesen kann. Man sollte sich nur bewusst sein, dass es eine Lovestory ist und diese auch vorhersehbar sein kann.

Rezension | Ein Tag im Dezember

Von: Bücherhexen Datum: 17. December 2018

Manchmal reicht ein Blickwechsel aus, ein Schicksalsmoment, um deine Welt auf den Kopf zu stellen. Und manchmal ist es eben dieses Schicksal, welches doch so arg grausam sein kann und dann braucht es eine Ewigkeit, bis es wieder zuschlägt. Ich war nie Fan von winterlichen, weihnachtlichen Büchern. Mal ein New Adult Roman hier und da war in Ordnung für mich. Brauchte ich sogar. Aber winterliches? Zu Weihnachten? Ohne mich. Und dann kam Josie Silver mit "Ein Tag im Dezember". Und irgendwie lachte es mich auf seine eigene Art an. Ein Blick. Ein besonderer Moment. Und ich war gefangen. Mein erster Gedanke war, dass dieses Buch zu viel Kitsch enthalten wird, zu vorhersehbar wäre und ich nach der Hälfte die Augen verdrehen würde. Was ich bekommen habe, war: definitiv viel Kitsch (in meinen Augen), eine absolut unfassbar schöne, weihnachtliche Liebesgeschichte und ein Buch, dass eben doch nicht ganz so vorhersehbar war, wie ich dachte. Am Anfang werden wir relativ schnell in die Geschichte geschmissen und direkt am Anfang musste ich direkt über Laurie schmunzeln. Sofern sie mir in den aller ersten Sätzen regelrecht auf den Senkel ging, wurde es mit jedem weiteren Satz... merkwürdiger. Denn es gab einen Moment wo ich dachte: Ach hör auf, sei nicht so nervig, zu zwei Seiten später: Ach verdammt, das sieht dir selber auch ähnlich. Und dann trifft sie Jack. Und dieser Moment. Wie sie Jack trifft. Und warum dieser Schicksalsschlag von nur einer Sekunde zu langen Wartens abhängt, ja... das müsst ihr natürlich selber herausfinden. Mein Gedanke war in diesem Moment einfach nur: Neeeeein, wiesooooo? Es hat nicht lange gedauert, da hatte ich das Buch dann schon durch. Gerade die beiden Sichtweisen von Jack und Laurie haben es so einfach gemacht, dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Man wollte einfach immer direkt zur Sichtweise des anderen kommen. Ja, es hat in meinen Augen viel Kitsch. Und ja, naürlich wird jeder denken: Ach das Buch ist vorhersehbar. ABER: Die Geschichte um Jack und Laurie muss gelesen werden. Sie vermittelt nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte zu Weihnachten, sondern auch so viel mehr. Gerade wenn es um das Thema Freundschaften geht, finde ich, kann dieses Buch echt punkten. Am Ende sitzt man nicht nur wegen der Liebesgeschichte nachdenklich dort, sondern tatsächlich auch wegen den Gedanken: Wie behandel ich meine Freunde? Behandel ich sie gut? Ist mir was entgangen an ihnen? Zu Beginn habe ich also echt gedacht, ich werde das Buch abbrechen. Habe ich nicht. Denn in meinen Augen ist es nicht wirklich vorhersehbar. Bis zum Schluss saß ich vor dem Buch und dachte: Nicht euer Ernst jetzt? Jetzt habe ich natürlich noch mehr Lust auf winterliche Bücher. Ein paar neue sind schon eingezogen und ich bin soooo gespannt.

Sehr schöne Liebesgeschichte!

Von: Jasmin_bookworld Datum: 15. December 2018

Laurie´s und Jack´s Blicke begegnen sich das erste Mal auf einer Bushaltestelle und es war Liebe auf den ersten Blick. Leider haben sie sich danach sofort wieder aus den Augen verloren und sie müssen ein Jahr warten bis sie sich wieder begegnen, doch die Begegnung verläuft nicht so wie gedacht, denn ihre beste Freundin Sarah ist mit Jack zusammen. Wie soll Laurie ihr das nur sagen das Jack der Mann ist, den sie vor einem Jahr auf der Bushaltestelle erblickt hat. Ich finde es ist eine unglaublich schöne Geschichte über Liebe auf den ersten Blick, die durch das reale Leben aber nicht so funktioniert wie sie sollte. Mir hat sie im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, der Schreibstil war sehr locker und der Inhalt war auch sehr passend, leider hat mir aber irgendwie etwas an Spannung gefehlt, deswegen muss ich einen Stern abziehen.

Ein Tag im Dezember von Josie Silver

Von: Our Booktastic Blog Datum: 13. December 2018

Hallihallo ihr lieben Booktastics! Wie waren eure Tage so? Lilli und ich haben wirklich richtig Stress gehabt!!! So richtig Stress! Den Stress, neben dem man nicht mehr zum Beitrag Schreiben und Bilder machen kommt! Wisst ihr, wie deprimierend das sein kann? Aaaaaber jetzt wird alles wieder besser! Also außer der Tatsache, dass wir noch Mathe schreiben, aber diese Tatsache ignorieren wir einmal! Kümmern wir uns also um das Buch, zugegeben, das Cover ist eines der schönsten in meinem gesamten Regal, ich liebe es wirklich!!! Aber konnte mich das Buch auch sonst überzeugen? Übrigens habe ich es als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen, also danke and das Bloggerportal und dem Heyne Verlag für die Bereitstellung! Inhalt: Aber wie hätte ich wissen sollen, dass ich extra dazuschreiben muss, dass meine beste Freundin meinen Seelenverwandten nicht als Erste finden und sich auch nicht in ihn verlieben soll? Vielen Dank, Universum. Was für eine Kacke. (S. 59) Welchen würdest du als den wichtigsten Tag deines Lebens bestimmen? Den Tag deiner Geburt? Das erste Weihnachten? Für Laurie war es ein kalter Weihnachtstag, in den Bus gedrängt und frierend. Hört sich im ersten Moment nicht so besonders an. Aber es war der Tag, an dem sie Jack kennenlernte, in ein Buch vertieft an einer Bushaltestelle. Doch der perfekte Augenblick war zu Ende, denn der Bus schloss die Türen und fuhr davon, ohne Jack, aber mit Laurie. Und dann fing das Unmögliche an: Wie findet man die Stecknadel in dem Heuhafen, wie findet man die große Liebe in einer Großstadt, nicht wissend an welchen Eck der Menschenexplosion man suchen soll. Und je länger Laurie sucht, desto mehr verliert sie ihre Hoffnung, gibt es auf, ihren Bus-Boy jemals zu finden. Sarah, ihre beste Freundin ist natürlich immer dabei, unterstützt sie und versorgt sie mit den besten Sandwiches der Welt. Und dann passiert das Unglaubliche: Laurie findet ihren verschollenen Liebhaber, Jack heißt er, im ersten Moment überglücklich, doch noch nicht darüber bewusst, was das für Konsequenzen haben wird. Denn Jack ist nun mit Sarah zusammen und damit unerreichbar für Laurie geworden. Fragen schwirren in ihrem Kopf: Weiß er, dass wir uns an jener Bushaltestelle schon einmal getroffen haben, dass ich all die Jahre nicht aufhören konnte, an ihn zu denken. Doch das alles spielt keine Rolle. Denn Laurie weiß, was sie zu tun hat … Und dann kommt alles doch plötzlich ganz anders, als das Mädchen dachte … Meine Gedanken: Ich gebe „Ein Tag im Dezember“ von Josie Silver 3 von 5 Sternen. Wo beginne ich denn jetzt nur, Leute. Außerdem, ich wollte euch alle nur warnen, ich bin noch Meinungsredegeschädigt, weil ich vor kurzem eine als Arbeit in der Schule geschrieben habe!!! Also wundert euch nicht, wenn ihr am Ende dieses Beitrags vor Emotionalität (ist das kein Wort?) zittert, nicht mehr wisst, wo hinten und vorne ist. Zuerst einmal ein paar Gedanken so vorweg: Verliebt habe ich mich ja eigentlich in das Cover des Buches, wie ich ehrlich zugeben muss. Den Inhalt … räusper … der war eher nebensächlich, wie ich im Nachhinein schuldig zugeben muss. Und dann habe ich das Buch unwissend begonnen und bin gepackt worden von Emotionen, Traurigkeit, Glück, Hoffnung, und noch so vielem mehr. Die Sichten von allen drei im Mittelpunkt stehenden Personen, also Sarah, Jack und Laurie nachzuvollziehen, fand ich leider ungemein schwierig, vielleicht ist es gut, damit zu beginnen. Ich glaube, es war diese unglaublich, verworrene Situation, die ich von Anfang an etwas abschreckend gefunden habe und ich habe mich augenblicklich in ein Buch zurückversetzt gefühlt, das ich im März gelesen habe, ich verlinke es euch einmal hier. Aber wer sagt, dass man überhaupt für immer irgendwohin gehören muss. Warum gehöre ich nach England wenn da sowieso alles grau, verwirrend und schwierig ist. (S. 160) Beginnen wir also einmal mit Laurie. Eigentlich mochte ich sie ja, ja wirklich! Laurie war von Anfang an eine sehr selbstständige Frau, sie will ihr Leben immer selbst auf die Reihe bekommen, kämpft für ihre Ziele, gibt nicht auf, bevor sie bekommt, was sie will. Es waren nur ihre Entscheidungen, mit denen ich nicht immer zurecht gekommen bin, weil es diese waren, die sie eigentlich immer tiefer in ihr Lügenmuster verstrickt haben und ich hätte sie nach einer Welle von falschen Entscheidungen am liebsten erwürgt, angeschrien und kräftig geschüttelt. Am besten alles auf einmal!! Ich muss auch ehrlich gestehen, die Beziehung zwischen Jack und Laurie, die nach kurzer Zeit schon als so unglaublich einzigartig beschrieben worden ist, fand ich leider nun auch nicht soooo ganz überzeugend … hust. War es die Tatsache, dass ich es nicht gut fand, dass sie Sarah nicht eingeweiht haben, aber … ja, das hat mich leider schon ziemlich gestört. Gerade stöbere ich in meinen Gedanken. Gab es Knistermomente? Momente, in denen ich Gänsehaut hatte? Mich von Jack packen ließ. Ach, ich weiß es nicht. Anfangs gab es die schon. Anfangs hatte ich Herzchen in den Augen, fand die ganze Welt unfair und wollte, dass doch nun Jack und Laurie verstehen würden, was ihre Liebe wert ist, aber auch Sarah nicht benachteiligt werden würde. Und am Ende? Am Ende hat mich vor allem Jack einfach nur noch genervt, ja, am liebsten hätte ich ihn aus den Seiten verbannt. Jack ist mir leider im Laufe der Geschichte immer unsympathischer geworden. Klar, er hatte viel zu verkraften, hat einiges mitgemacht und trotzdem ist es nicht okay, mit seinen Mitmenschen so umzugehen, wie er es getan hat. Er hat seine Freundschaften wortwörtlich in den Boden gestampft und noch einmal kräftig darauf herumgetreten. Leider ist das nicht unbedingt den Jack, den man sich in den ersten Seiten erträumt, erhofft und seine kleinen großen Aussetzer konnte ich ihm auch gegen Ende nicht verzeihen. Dass ich noch immer in diesem Hotel arbeite, ist sowohl deprimierend als auch beängstigend. Ich sehe, wie leicht Menschen in einen Trott verfallen und ihre Träume aufgeben. Aber ich gebe nicht auf, noch nicht. (S. 59) Die Thematik des Buches fand ich dafür aber umso besser. Was braucht es, damit man glücklich im Leben ist? Den perfekten Mann? Eine Familie? Einen tollen Beruf? Viel Geld. Und die Antwort ist so simpel, wie es auch schwerfällt, es zuzugeben: Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Da sich die Geschichte über mehrere Jahre zieht, ist es unglaublich Laurie beim Erwachsenwerden zuzuschauen. Raus heißt es irgendwann aus dem Studentenwohnheim, aus ihrer engen Beziehung mit Sarah, irgendwann heißt es dann Realität, der Wahrheit ins Auge blicken und ins kalte Wasser springen. Vielleicht werde ich doch gerade so sentimental, weil das Erwachsenwerden doch etwas ist, das mich hautnah betrifft. Ich muss selbst mit meinen falschen Entscheidungen zurecht kommen, umso anstrengender war es wohl, auch noch Laurie anzuschreien, dass sie nun doch bitte endlich etwas an ihrem verkorksten Leben ändern soll!!! Gut, das war vielleicht ein bisschen hart, sagen wir … sagen wir noch nicht ganz ausgereiftem Leben. Fazit: „Manchmal trifft man wohl einfach die richtige Person zum falschen Zeitpunkt,“ sage ich sanft. „Ja“, erwidert er. „Und dann wünscht man sich jeden einzelnen Tag, dass man die Zeit zurückdrehen könnte.“ (S. 467) Und die Moral aus der Geschicht? Lügen tut man nicht. Sonst endet ihr wie Laurie, seid in den Freund eurer besten Freundin verknallt, ohne dass diese es weiß und ihr habt Recht, sie wird es irgendwann herausfinden, also besser früher als später!!! Ja, haha, ich weiß, ich bin so lustig, der Reim in der ersten Zeile ist mir gerade während dem Schreiben eingefallen, also wenn das keine kreative Phase ist, die ich hier habe, dann weiß ich auch nicht. Aber um wieder auf das Buch zurückzukommen … habt ihr gerade Lust, ein Buch voller Höhen und Tiefen zu lesen, ein Buch, in dem ihr die Charaktere nacheinander anschreien und erwürgen könntet, dann solltet ihr „Ein Tag im Dezember vielleicht eine Chance geben (: Allerdings: Lasst euch vom Titel nicht irritieren. Dies ist kein Winterbuch, wie es der Titel vermuten lassen würde, soviel schon einmal vorweg😇. Allgemeines: Autorin: Josie Silver Verlag: Heyne Verlag Seitenanzahl: 480

Wunderschön!

Von: Lari_Leseliebe Datum: 13. December 2018

Der Klappentext: Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah, Lauries bester Freundin, zusammen, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie… Das Cover: Ich finde das Cover wunderschön. Es ist in verschiedenen Blautönen gehalten und man sieht die Silhouette von einem sich küssenden Pärchen bei Nacht, im Hintergrund die Skyline von London. Der Sternenhimmel wird schön dargestellt, indem die Sterne glitzern und ein wenig hervorgehoben sind. Der Schreibstil: Josie Silver hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann sich auch gut darin zurechtfinden. Ich finde, die Beschreibung von Orten, Personen und Gefühlen sind sehr detailreich, sodass es einem leicht macht, sich die Situationen vorzustellen. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und man liest immer abwechselnd aus der Sicht der zwei Hauptcharaktere, Laurie und Jack. Die Charaktere: Laurie ist eine von zwei Hauptcharakteren. Man lernt sie als verträumte und eher schüchterne junge Frau kennen. Sie ist stets freundlich zu ihren Mitmenschen und man merkt schnell, dass sie am Anfang noch etwas naiv ist. Dennoch ist sie sehr loyal ihrer besten Freundin gegenüber und verhält sich in kritischen Situationen, in denen der ein oder andere weich geworden wäre, oft selbstlos. Ich finde sie sehr sympathisch und ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt hat. Jack ist ein freundlicher junger Mann, den man jedoch erst ein paar Kapitel später so richtig kennenlernt. Er ist sehr humorvoll und ehrlich, außerdem scheint er mir ein guter Zuhörer und Beobachter zu sein, weil man das Gefühl hat, dass ihm nichts entgeht. Man erkennt eine romantische Seite an ihm, die aber erst später so richtig zum Vorschein kommt. Optisch wäre er zwar nicht mein Typ, aber sein Charakter empfand ich als sehr angenehm und liebenswert. Er kam mir von Anfang an schon sehr reif und erwachsen vor, und das merkt man auch an seinen Entscheidungen die er trifft. Die Geschichte: Das Buch begleitet Laurie und Jack über insgesamt 10 Jahre, von der ersten Begegnung, dem ersten Wiedersehen, dem ersten Kuss und zu vielen weiteren ersten Malen. Es ist ein sehr Gefühlvolles und Emotionales Buch über Herzschmerz, Freundschaft, Sehnsucht und dem Versuch alles richtig zu machen. Die zwei versuchen verzweifelt eine Freundschaft aufzubauen, jedoch stehen ihnen geradezu immer ihre Gefühle füreinander im Weg. Man erlebt mit den beiden etliche Höhen und Tiefen und wie sie diese meistern. Da man die Charaktere so lange begleitet, bekommt man auch mit wie sie erwachsener werden und sich ein Leben aufbauen, sich aber dennoch nie so wirklich aus den Augen verlieren. Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hatte genau die richtige Portion an Gefühlen, sodass es nicht schnulzig wirkt. Das besondere an dem Buch war einfach, dass man das halbe Leben der Charaktere miterleben durfte, so die Personen noch viel besser kennenlernen und deren Entwicklung deutlich erkennen konnte. Einen halben Punkt muss ich dem Buch jedoch abziehen, da es mir in den ersten paar Kapiteln etwas schwer gefallen ist reinzukommen. Dennoch.. Es war mein erstes Winter-/Weihnachtsbuch und ich werde es jedem weiterempfehlen, der einfach mal seinen Kopf abschalten sollte, um in die Londoner Welt einzutauchen und um sich bei Jack in die Arme zu kuscheln. 😉 Ich möchte mich hiermit auch noch ganz herzlich beim Bloggerportal, Randomhouse und dem Heyne Verlag bedanken, dass es mir ermöglicht wurde, ein so tolles Buch rezensieren zu dürfen. Ein Tag im Dezember erhält von mir 4,5/5 Sterne.

... der alles verändert

Von: Tine_0111 Datum: 12. December 2018

Als Laurie an einem kalten Dezembertag entnervt von der Arbeit mit dem Bus nach Hause fährt, sieht sie ihren Traummann. Ihre Blicke treffen sich, doch der Moment verstreicht zu schnell und der Bus setzt seinen Weg fort. Laurie kann den Mann nicht vergessen und sucht ihn ein ganzes Jahr. Als sie ihn endlich wieder sieht, wird er ihr als neuer Freund ihrer besten Freundin Sarah vorgestellt. Eine Liebe zwischen Jack und Laurie scheint unmöglich, doch eine innige Freundschaft bleibt über Jahre bestehen. Doch Laurie kann ihre Gefühle nicht vergessen. Ob es Jack auch so geht…? Auch wenn das Buch etwas an “Zwei an einem Tag“ von David Nicholls erinnert, hat es mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und so fällt es einem leicht Laurie und Jack schnell ins Herz zu schließen. Ihre Geschichte wird über einen Zeitraum von 10 Jahren erzählt, und bezieht sich nicht nur auf ein bestimmtes Datum im Jahr. So erlebt man die Beiden, wie sie Höhen und Tiefen, jeder für sich, meistern und das Leben seinen Lauf nimmt. Das Ende ist dann natürlich erwartungsgemäß sehr gefühlvoll und wunderschön. Fazit: Ein wunderbarer Roman, der auch außerhalb der Weihnachtszeit gelesen werden kann.

Zauberhaftes Weihnachtsbuch

Von: Eli`s Bücherecke Datum: 06. December 2018

Was braucht man an Weihnachten mehr, als eine richtig gute Liebesgeschichte? Laurie und Jack sind zwei Charaktere, mit denen ich sofort klar gekommen bin. Auch die Autorin hat mit ihrem Schreibstil der Geschichte etwas lockeres und leichtes verliehen, sodass man sich wirklich in die Geschichte fallen lassen konnte. Das Buch spielt in meiner absoluten Lieblingsstadt London. Das heißt, ich war schon hin und weg, bevor das Buch überhaupt erst richtig begann. London ist einfach so eine Stadt, die passt super zu Lovestorys und Weihnachtsgeschichten. Hand aufs Herz, wer würde sich nicht in einem weihnachtlichen London verlieben? Die Geschichte beginnt im Jahr 2008 und endet im Jahr 2017. Das heißt, wir begleiten unsere zwei Protagonisten Laurie und Jack über Jahre hinweg. Der Fokus dabei liegt natürlich ganz klar auf dem Monat Dezember und auf der Weihnachtszeit. Ist bei einem Weihnachtsbuch ja auch sinnvoll. Die Geschichte hat mir einfach nur unfassbar gut gefallen! Es war romantisch, witzig aber auch traurig. Es war eine Geschichte, die wirklich aus dem Leben gegriffen wurde. Dazu auch noch der Schreibstil, der sich wirklich auch auf die Gefühle der Charaktere eingelassen hat, war für mich einfach nur wundervoll. Die Autorin geht auf die Gedanken und Gefühle der Protagonisten ein, und das ist auch der Punkt was einen guten Liebesroman für mich ausmacht. Es hat mich bald zerrissen, wie die beiden jedes Mal aneinander vorbei geschrammt sind. Kennt ihr diese Momente, in denen man einfach in das Buch springen möchte und die Dinge selbst in die Hand nehmen möchte? Dennoch hat mir die Idee der Geschichte echt gut gefallen. Es blieb für mich als Leser immer spannend, obwohl von vornherein feststeht, das es ein Happy End geben wird. Selbst das Cover bringt ja einen schon total in romantische und vor allem weihnachtliche Stimmung. "Ein Tag im Dezember" ist ein Buch, welches mich wirklich überrascht hat und welches absolut kein 0815 Buch ist. Freut euch auf eine romantische Geschichte im weihnachtlichen London!

Netter Weihnachtsschmöker mit Herz

Von: www.franzi-liest.de Datum: 05. December 2018

Anlass: Mir war so richtig nach Weihnachtskitsch, deshalb habe ich mir dieses Buch vom Heyne Verlag gewünscht und bekommen. Das hat aber nichts an meiner ehrlichen Meinung geändert ;-). Inhalt: An einem bitterkalten Dezembertag sieht Laurie Jack durch das Fenster eines Busses an einer Haltestelle stehen und versucht, ihn mit Blicken dazu zu bewegen, dass er einsteigt und zu ihr kommt. Denn sie ist spontan, heftig und unwiderruflich in ihn verliebt. Sie wird ihn suchen in jedem Café, jeder Bar und jedem Bus, in dem sie allein oder mit ihrer besten Freundin steht. Und ihn wieder treffen – als Freund ihrer besten Freundin. Was wird sie tun und erinnert er sich an sie? Wir begleiten die beiden acht Jahre lang und sehen zu, wie sie Entscheidungen treffen, damit hadern, sich verabschieden – oder auch nicht. Und am Ende ist wieder Dezember… Meinung: Es ist ein wunderschöner Liebesroman, der sich doch auch um Freundschaft dreht – was schätzen wir höher, was hält länger, was greift tiefer? Ich weiß nicht, ob ich mit jeder Entscheidung der beiden konform gehe, ob ich sie für nobel und richtig halte – aber ich habe mit diesen unfassbar sympathischen Charakteren mitgelitten, gelacht und am Ende ein paar Tränen vergossen. Es ist herzerwärmend, schön, ein bisschen kitschig und richtig tolle Weihnachtslektüre. Ich würde es verschenken!! Für wen: Alle, die eine größere Portion Romantik vertragen – oder diese verschenken wollen! Auf wunderschöne liebevolle Feiertage für uns alle :-).

Kann man lesen, muss man aber nicht

Von: Nina Datum: 04. December 2018

Inhalt Laurie ist 23 Jahre alt, als sie sich vom Busfenster aus Hals über Kopf in einen fremden, an einer Haltestelle sitzenden Mann, verliebt. Sie spürt tief in ihrem Inneren, dass das ihre persönliche Vorstellung von Liebe auf den ersten Blick sein muss und versucht, ihn mit Hilfe ihrer besten Freundin Sarah, in der Millionenmetropole London aufzuspüren. Doch nach einem Jahr der erfolglosen Suche, wird er ihr aus heiterem Himmel und ganz anders als erwartet als Jack O´Mara vorgestellt - Denn Jack ist der neue Freund von Lauries bester Freundin Sarah.
Von jetzt auf gleich bricht für Laurie ihre heile Welt zusammen, denn den Augenblick, Sarah darüber aufzuklären, verpassen beide. Und so stellt sich die Frage, ob die Liebe über eine Freundschaft gestellt werden darf. Meine Meinung Vorweihnachtliche Bücherzeit! Klar, dass auch dieses Jahr eins über Herzschmerz, Schnee und Liebe nicht fehlen darf. 
Doch im Moment lese ich sehr wenig aus diesem Genre, weil ich einfach das Gefühl habe, alles schon mal irgendwie gehört zu haben - Und leider fällt Ein Tag im Dezember ebenfalls unter diese Kategorie. 
Seicht, vorhersehbar und kitschig - Das sind Adjektive, mit denen ich sehr gut umgehen kann, solange die eigentliche Geschichte amüsant und kurzweilig erzählt wird. Aber leider gilt diese Beschreibung hier weder für die Story, noch für den Erzählstil und dabei war der Anfang wirklich vielversprechend... Über einen Zeitraum von 10 Jahren erzählen Laurie und Jack die Geschichte aus ihrer Sicht der Dinge, wobei Laurie hier den größten Part übernimmt. 
Beide waren mir von Anfang an sympathisch, wobei Jack in Sachen Frauen für meinen Geschmack etwas zu oft über die Stränge schlägt. Auch belügt er sich oft selbst und entwickelt stellenweise Charakterzüge, die mich gerade in der Mitte überlegen ließen, ob er wirklich der Richtige für Laurie ist. Klar leidet er unter seinen verbotenen Gefühlen, das tun sie beide, doch das gibt noch lange keinem Menschen den Freifahrtschein, sich wie ein egoistischer Vollidiot zu benehmen.

Wie der Klappentext vermuten lässt, dreht sich natürlich alles um die zentrale Frage: Gibt es die Liebe auf den ersten Blick? Diese eine große Liebe, neben der alles andere verblasst? 
Und was tun, wenn man ausgerechnet mit diesem einen Menschen keine Beziehung führen darf?
Die Antwort darauf scheint in Ein Tag im Dezember der Alkohol zu sein. Bei jeder Gelegenheit, bei jedem Problem wird erst einmal der Becher gehoben und konsumiert, anstatt sich Situation zu stellen – und auch nur so kann ich mir Buchlänge erklären. Denn um auf den Punkt zu kommen, hätten 300 Seiten vollkommen gereicht. Fazit Eine Geschichte über das Leben und allerhand verpasster Chancen. 
Für einen verregneten Herbsttag, an dem auch sonst nichts Interessantes im TV kommt, kann man Ein Tag im Dezember durchaus lesen. Muss man aber nicht.

Herz-Schmerz

Von: mamenu Datum: 03. December 2018

Klapptext Wenn dir die Liebe deines Lebens begegnet..Wirst du sie erkennen? London.An einem kalten Winterabend sitzt Laurie im Bus,als sie einen jungen Mann an der Haltestelle bemerkt,der in ein Buch vertieft ist.Er schaut auf,und für einen wunderschönen Moment treffen sich ihre Blicke.Aber Lauries Bus fährt weiter,noch bevor er einsteigen kann.Trotzdem kann sie den Boy nicht mehr vergessen.Erst ein Jahr später begegnen Jack und Laurie sich endlich wieder.Doch der Zufall,der sie zusammenführt,macht ihre Liebe fast unmöglich. Meine Meinung Eigentlich habe ich gedacht, das es in dieser Geschichte etwas Weihnachtlich zugeht, aber leider empfand ich das beim lesen ganz und gar nicht. Zwar konnte ich die Winterliche Atmosphäre beim lesen spüren, was ich auch gut fand, denn das macht das ganze so richtig Romantisch, jedoch so richtig Weihnachtlich kam das ganze nicht bei mir an.Trotzdem fand ich diese Geschichte nicht schlecht. Sie wurde aus zwei Perspektiven geschrieben, zum einen aus Sicht von Laurie und dann noch aus Sicht von Jack. Ich fand es schon sehr interessant das sich diese Geschichte über 10 Jahre erstreckt. Wenn man bedenkt, wann sie sich das erste mal gesehen haben, sowie die Erlebnisse, die so in der ganzen Zeit noch passiert sind. Mehr möchte ich darüber auch nicht verraten. Ihr solltet es dann doch selber lesen. Der Schreibstil ist locker und leicht, einiges war für mich doch vorhersehbar, was ich dann aber nicht so schlimm fand. Auch die Charakteren fand ich alle gut ausgearbeitet. Also dieses Geschichte hat eigentlich alles was man braucht. Ein wenig Herz-Schmerz und auch einige Abschnitte wurden sehr Humorvoll geschrieben. Dieses Geschichte ist zwar nicht so tiefgründig aber trotzdem hat mir das lesen von Anfang bis Ende Spaß gemacht.

Ein Tag im Dezember - Josie Silver

Von: Isa's Bücherblog Datum: 30. November 2018

Ich hatte in den letzten Tag mal wieder das Bedürfnis nach einem schönen Liebesroman und meine Entscheidung fiel auf Ein Tag im Dezember. Kaum war das neueste Werk von Josie Silver bei mir eingezogen, hatte ich es schon gelesen. Wenn das nicht schon jede Menge darüber verrät, wie mir das Buch gefallen hat. Aber dazu später mehr. Zur Autorin: Schaut man sich die Biografie von Josie Silver etwas genauer an, fällt direkt auf, dass ihr eigenes Leben einem Liebesroman entsprungen ist. Denn sie lernte ihren Mann an seinem Geburtstag kennen, als sie ihn beinahe über den Haufen gelaufen hat. Könnte das nicht der Beginn eines großartigen Liebesromans sein? Ein Tag im Dezember ist Silvers Debütroman und ist im Oktober 2018 erstmals im Heyne Verlag erschienen. Zum Inhalt: Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben. Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah zusammen, Lauries bester Freundin, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie … Meine Meinung: Ein Tag im Dezember ist ein Liebesroman, der authentisch und realistisch ist. Die Liebesgeschichte von Laurie und Jack ist nicht einfach nur fiktiv, sondern sehr greifbar und zum Teil für mich schon fast zu realistisch. Denn mehr als einmal ertappe ich mich dabei, wie ich einzelne Passagen mit meinem eigenen Leben vergleiche und an meine beste Freundin Fotos schicke mit dem Kommentar: „Das sind einfach wir!“. Dieses Gefühl wird noch einmal durch die wundervoll konstruierten Charaktere unterstrichen, denn alle Protagonisten haben ihre charmanten Seiten, aber eben auch ihre Macken. Ich persönlich habe mich deswegen sehr nah und verbunden mit ihnen gefühlt. Das würde auch erklären, warum ich immer weinen musste, wenn es zum Beispiel Laurie schlecht ging. Für mich muss ein Buch solche Emotionen auslösen können und das ist Josie Silver bei ihrem Debütroman wahrlich gelungen. Betrachtet man den Schreibstil von Silver etwas genauer, wird neben den wundervoll herausgearbeiteten Charakteren, eine sehr angenehm zu lesende Sprache deutlich, die keinesfalls zu einfach ist. Sie bildet eine schöne Mischung aus anspruchsvoller und einfacherer Lektüre. Jedes Kapitel stellt innerhalb der Handlung einen Zeitsprung dar und anfangs dachte ich, dass diese großen Zeitsprünge nervig und eher kontraproduktiv wären, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Ich habe festgestellt, dass diese Zeitsprünge absolut notwendig und grundlegend für die Handlung sind. Natürlich gibt es zum Teil Stellen, an denen ich gerne mehr Infos bekommen hätte, aber das hätte den Rahmen des Buches – man darf nicht vergessen, dass über zehn Jahre behandelt werden – gesprengt. Besonders gefallen hat mir der Perspektivenwechsel zwischen Laurie und Jack. Ich mag es sehr, wenn ich in die jeweiligen Protagonisten hineinschauen und so alle Emotionen einfangen kann, denn dann übertragen sich die Emotionen schleichend auf den Leser und vermittelt ihm/ihr dieselben Gefühle. Das macht für mich ein Liebesroman besonders gefühlvoll und liebenswert. Ein Tag im Dezember ist für mich ein absolutes Jahreshighlight, nicht nur weil es mich sehr berührt hat, sondern vor allen Dingen, weil es der Autorin gelungen ist, mich persönlich anzusprechen. Von mir gibts ganz klar 5/5 und eine Leseempfehlung. Lasst euch verzaubern und taucht in die Londoner Welt ein! Eure Isa.

Eine schöne Geschichte über Freundschaft und Liebe

Von: Fraukes Bücherwelt Datum: 23. November 2018

Jack und Laurie begegnen sich zufällig an einem Dezembertag kurz vor Weihnachten. Sie erblickt ihn aus einem Bus heraus und beide spüren gleich eine deutliche Verbindung zueinander. Doch Jack verpasst es einzusteigen. Laurie kann diesen Augenblick nicht vergessen und versucht Jack ausfindig zu machen. Sie trifft ihn aber erst über ein Jahr später, mittlerweile ist er der neue feste Freund ihrer besten Freundin. Laurie darf also keine Gefühle für Jack zulassen. Einzig eine Freundschaft ist möglich... Diese Freundschaft begleitet man als Leser über Jahre hinweg. Man erlebt Höhen und Tiefen der beiden, verfolgt wie zwei fast noch Jugendliche erwachsen werden und mit den Prüfungen, die ihnen das Leben auferlegt, umgehen. Dabei ist man aber nicht nur Teil von Jacks und Lauries Leben, sondern schließt auch Sarah, Lauries beste Freundin, sehr ins Herz. Die Freundschaft zwischen ihr und Laurie ist ein ebenso wichtiger Bestandteil der Geschichte wie Lauries Freundschaft zu Jack. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Lauries und Jacks Sicht. Durch diesen Perspektivwechsel zwischen den Kapiteln bekommt man sowohl einen sehr guten Einblick in Lauries als auch in Jacks Gefühle und Gedanken. Die Kapitel sind insgesamt recht kurz gehalten, sodass sich das Buch recht schnell und flüssig lesen lässt. Trotzdem ist es Josie Silver gelungen, sämtliche Emotionen zu übermitteln. Beim Lesen muss man schmunzeln, laut lachen aber auch durchaus mit den Tränen kämpfen. "Ein Tag im Dezember" ist eine wundervolle Geschichte über Liebe, Freundschaft, das Erwachsenwerden und die damit verbundenen Entscheidungen, die man im Leben treffen muss.

Geschichte über das Leben und verpasste Chancen

Von: Tintenwelten Datum: 19. November 2018

Laurie sitzt im Bus, Jack an der Bushaltestelle, ihre Blicke treffen sich. Für sie ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie glaubt, dass es auch bei ihm gefunkt hat. Doch sie verpassen sich um wenige Sekunden. Das nächste Jahr über ist sie erfolglos damit beschäftigt, ihn zu finden. Eines Tages stellt ihre beste Freundin und Mitbewohnerin ihr ihren neuen Freund vor: es ist Jack. Bestürzt beschließt Laurie, zu schweigen, denn sie ist sich nicht sicher, ob Jack sich überhaupt an sie erinnert und natürlich will sie Sarahs Glück nicht zerstören. Für sie beginnt eine lange Zeit der Eifersucht und des Liebeskummers. Die Geschichte spielt bis zu zehn Jahre nach ihrem ersten Blickkontakt und wechselt in der Perspektive zwischen Laurie und Jack. Beide Protagonisten waren mir sehr sympatisch, ich konnte mich gut in sie hinein versetzen, habe mit ihnen gefühlt, geliebt, gelitten. Teilweise führen sie eine sehr enge Beziehung, sind beste Freunde. Doch das Leben führt sie auch auseinander. Es ist spannend zu beobachten, wie sie neue Bindungen aufbauen und versuchen, ihre Ziele zu erreichen. Da man als Leser beide Gefühls- und Gedankenwelten kennt, weiß man, dass beide etwas füreinander empfinden, aber scheinbar nie der richtige Zeitpunkt für sie kommt. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Familie, Verlust, Entscheidungen, verpasste und neue Chancen und auch darüber, sich und anderen seine Gefühle einzugestehen. Durch die relativ kurzen Episoden und einige Perspektivenwechsel ist das Buch locker und leicht zu lesen. Dabei ist es teilweise traurig und emotional, aber auch sehr schön. Es ist perfekt für die kalte Jahreszeit, weil es eben nicht nur eine gescheiterte mögliche Liebesgeschichte beschreibt, sondern das Leben selber.

Eine einladene Weihnachsstory

Von: Zeilenpoetry Datum: 13. November 2018

Autorin: Josie Silver Verlag: Heyne< Seiten: 477 Zuallererst ein großes Dankeschön an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. INHALT Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben. Jack und Laurie begegnen sich an einen kalten Dezembertag. Es fühlt sich an als wäre es die große Liebe, doch dann verpasst sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sahra, Lauries bester Freundin, zusammen, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie... MEINUNG Laurie, einer der Hauptprotagonisten, verliebt sich, durch einen Blick aus dem Fenster, direkt in den Mann, der später der freund ihrer besten Freundin ist. Mann kann sich vorstellen, dass das nicht einfach werden kann. Die Grundstory hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich an dieser Stelle zugeben muss, dass das Buch nicht wirklich viel Neues bietet. Es ist so zu sagen eine Beziehung die die Protagonisten sich gegenseitig Teils einfach untersagen. Was allerdings ja immer erst recht für eine gewisse Anziehungskraft sorgt. Jack und Laurie haben sich einfach sehr gern, das spürt man. Es kommt immer wieder vor, dass sie sich näher kommen und kurze Zeit später wieder fallen lassen. Irgendwie finden sie einfach nicht den passenden Moment für sich. Was auch dazu führte, dass sie mir nicht wirklich an Herz gewachsen sind, ich hätte gerne mehr Hintergründe über die Beiden erfahren einfach um sie besser und vor Allem gut einschätzen zu können. Aber für mich, und dass muss ich auch erwähnen, hat das Buch auch eine Anziehungskraft gehabt, es war eine Geschichte die man wirklich gerade zu dieser Jahreszeit gerne mal zwischendurch liest. Der Schreibstil ist wirklich toll. Ich als eher langsame Leserin kann sagen, dass man super schnell durch die Seiten kommt und die Handlungen gut und logisch nachvollziehen kann. Das Cover ist so schön. Es bringt einen direkt in eine Vorweihnachtsstimmung. FAZIT "Ein Tag im Dezember" ist ein gutes Buch im ein wenig Weihnachtsstimmung zu entfachen. Man fühlt sich durchweg gut unterhalten. Liebe Grüße Lisa

Liebe auf den ersten Blick?

Von: Weinlachgummi Datum: 31. October 2018

Das wunderschöne Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt. Doch der Klappentext weckte dann mein Interesse. Als ich dann die erste Seite gelesen habe, wusste ich, das Buch muss ich lesen. Stell dir vor es ist Dezember, du sitzt im Bus, bist fertig von der Arbeit und dann schaust du aus dem Fenster und siehst ihn. Eure Blicke begegnen sich, da ist so etwas wie erkennen und eine tiefe Verbundenheit. Und dann fährt der Bus los und der Moment ist vorbei. Doch er geht dir nicht aus dem Kopf, du suchst ihn, ein Jahr lang gehst du in Clubs und Bars, immer auf der suche nach seinem Gesicht, doch es ist London, viel zu groß.Und dann stellt dir deine beste Freundin ihren neuen Freund vor und du hast ihn gefunden. Doch er ist unerreichbar, denn du liebst deine Freundin und würdest sie nie verletzten. Dir bleibt nur übrig weiter zu machen und ihn zu vergessen, doch geht das? Die Jahre vergehen, ihr werdet Freunde, du veränderst dich, er verändert sich, doch ist da noch immer dieses Gefühl......... "Aber was hätte ich sonst sagen sollen? Die Wahrheit? Dass es sich anfühlt, als hätte sie mir Sternschnuppen in den Mund geküsst?" Wo fange ich an. Meine Augen sind immer noch etwas geschwollen und ich bin müde, weil ich bis um 4 Uhr nachts dieses Buch durchgelesen habe. Nachdem ich einmal angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören damit. Ich musste einfach wissen wie es endet, habe mir so verzweifelt ein Happy End gewünscht, den dem Leser ist gleich klar, Laurie und Jack gehören zusammen. Was mir immer ein bisschen das Herz bricht in Büchern, sind Zeitsprünge, man weißt, die beiden gehören zusammen, sie sind es aber nicht und die Jahre vergehen. Ein Tag im Dezember spielt über einen Zeitraum von 10 Jahren, ihr könnt euch vorstellen, wie oft mein Herz da brach. Da die Geschichte aus der Sicht von beiden erzählt wird, erfährt man schön, wie es den beiden ergeht. Manchmal hätte ich mir mehr Einblicke gewünscht, aber dann wäre das Buch zu lange geworden. Laurie und Jack haben mich an Magneten erinnert. Man weiß, sie gehören zusammen, aber man hält sie falsch herum und so stoßen sie sich ab, dabei bedarf es nur einer kleinen Änderung und zusammen würde kommen, was zusammengehört. Ob die beiden es letztendlich schaffen? Ich verrate nichts. Fazit: Liebe auf den ersten Blick? Wer keine Romantik und Kitsch mag, ist hier falsch, denn diese Geschichte geht ans Herz. Ich habe gelacht und geweint, denn die Protagonistin hat einen tollen Humor. In einem Rutsch gelesen, da ich nicht mehr aufhören konnte. Es geht auch um Freundschaft und Familie, um Schicksalsschläge und darum, herauszufinden, was man im Leben will.

Innerlich und äußerlich...

Von: Barely Lived Datum: 29. October 2018

Zitate: "Du hast zehn Minuten, dann komme ich zurück und wecke dich wirklich unsanft auf." "Du nimmst dir zu viel raus", brumme ich und werfe theatralisch einen Arm über meine Augen. "Ich bin jetzt dreiundzwanzig, und du bist immer noch zweiundzwanzig. Ich bin alt genug, um deine Mutter zu sein. Räum dein Zimmer auf, und mach deine Hausaufgaben." Aber was hätte ich sonst sagen sollen? Die Wahrheit? Dass es sich anfühlt, als hätte sie mir Sternschnuppen in den Mund geküsst? Zum Inhalt: Ich habe schon lange kein Buch mehr wie dieses gelesen. Es ist kein New Adult Buch, in dem die beiden sich auf den ersten Blick total ineinander verlieben, es dann ein paar Probleme gibt und sie dann am Ende doch irgendwie ihr happy end haben. Stattdessen ist dieses Buch so viel mehr. Es ist echt und hat sehr viel tiefe. Wenn ich das jetzt so schreibe klingt es eigentlich viel zu stumpf, für das was ich eigentlich sagen möchte. Josie Silver hat einen ganz eigenen Schreibstil. Die ganze Geschichte ist sehr ruhig, aber trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, habe alle Protagonisten sehr ins Herz geschlossen und immer mit ihnen mit gefiebert. Laurie ist ein Herzensguter Mensch und man muss sie einfach lieb haben. Zeitgleich ist sie aber unglaublich menschlich und wirkt erstmal nicht unbedingt besonders. Jack hat seine Hoch- und Tiefpunkte. Aber auch das macht ihn sehr menschlich und damit sympathisch. Sarah ist die aufgedrehte beste Freundin, die perfekt in die Geschichte passt und obwohl sie sich manchmal nicht ganz so toll verhält, muss man auch sie einfach lieb haben. Einer meiner Kritikpunkte an das Buch ist der Alkoholkonsum. Es gibt wahrscheinlich fast kein Kapitel, in dem niemand etwas trinkt, was an sich nicht weiter problematisch ist, aber auch auf keinen Fall normal. Es passt zwar unglaublich gut in die Geschichte, zu den Engländern in ihren Dreißigern, die in der Medienwelt aufsteigen, aber ich finde nicht, dass man einen so hohen Alkoholkonsum ohne einen Kommentar stehen lassen sollte. Zur Gestaltung: Als das Buch bei mir ankam, war ich überrascht, wie schön es tatsächlich ist. Nachdem ich das auch in meiner Story geschrieben hatte, antwortete der Heyne Verlag: "Innerlich und äußerlich". Nach erhalten des Buches konnte ich erstmal nur dem zweiten Teil dieser Aussage zustimmen, aber jetzt kann ich dieses Zitat nur an euch weitergeben! Fazit: Viele Stellen haben mich sehr berührt, der Schreibstil war einfach wunderbar und die Geschichte berührend real. Einige wenige Stellen hätte man vielleicht etwas kürzen können, aber andererseits, bin ich froh, dass das Buch so "langsam" war. Normalerweise mag ich das bei Büchern überhaupt nicht, aber hier macht es das Buch erst zu dem, was es ist. Deshalb bekommt das Buch von mir 4,5/5 Sterne und ich kann es euch nur ans Herz legen! Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den Heyne Verlag, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Absolutes Wohlfühlbuch!

Von: Sophie Sprenger Datum: 27. October 2018

"Ein Tag im Dezember" ist mal wieder eins dieser ganz besonderen Wohlfühlbücher. Man fängt an zu lesen und es ist wie nach Hause kommen .... Der Schreibstil ist wunderbar eingängig und flüssig, es fällt leicht, das Buch in einem Rutsch durch zu lesen. Die Unterteilung der Kapitel ist ein wenig speziell aber durchaus angenehm und gelungen. Erzählt wird aus der Sicht der beiden Protagonisten Jack und Laurie. Zudem spielt die Geschichte über einen Zeitraum von fast 10 Jahren hinweg, entsprechend sich die einzelnen Jahre voneinander abgesetzt. Wer die Befürchtung hegt, es handle sich hier einmal mehr um einen Liebesroman nach Schema F dem sei gesagt, das seine Befürchtung unbegründet ist. Für mich ist es ein Liebesroman der klar von anderen Büchern dieses Genres abzugrenzen ist. Die Geschichte ist alles. Witzig, charmant, dramatisch, traurig, skurril - nur nicht vorhersehbar. Und gerade dieser Punkt macht sie zu etwas Besonderem. Natürlich ist klar, dass es ein Happy End geben wird. Sonst wäre das Genre falsch gewählt. Es ist aber nicht die Norm, dass es derart viele Irrungen und Wirrungen gibt - das die füreinander bestimmten Personen derart lange brauchen, um zueinander zu finden. Ich habe jeden einzelnen Moment genossen und mich die gesamte Zeit über bestens unterhalten gefühlt. Man fiebert als Leser mit, möchte sowohl Jack als auch Laurie mehrfach am Kragen packen und schütteln und kann ob des tollen Endes wahrlich ein Tränchen vergießen. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen. Es ist auch - anders als der Titel vermuten lässt - kein Weihnachtsbuch. Eher passt es genau jetzt in die dunkle Jahreszeit. Also: unbedingt lesen!

Liebe auf den ersten Blick...

Von: book.mytruepassion Datum: 25. October 2018

--- Achtung, Spoiler! --- Es ist Liebe auf den ersten Blick. An einem kalten Dezembertag, an einer Bushaltestelle in London, treffen sich ihre Blicke. Jack und Laurie verlieben sich sofort ineinander, und nun müssen sie eine Entscheidung treffen, die ihr Leben verändern könnte. Wird Jack zu Lorie in den Bus steigen oder verpasst er seine Chance? Das Schicksal scheint die beiden immer wieder zusammenführen zu wollen. Doch leider kommt immer etwas dazwischen, zum Einen begegnet Laurie in ihrem Urlaub dem charmanten Oscar, der ihr den Kopf verdreht, doch kann sie Jack immer noch nicht vergessen. Während Laurie mit Oscar liiert ist, lebt Jack mit Laurie´s bester Freundin Sarah in einer Beziehung. Beide leben aneinander vorbei, doch nach zehn verpassten Chancen auf ein gemeinsames Leben, kommen sie sich doch näher und finden ihr gemeinsames Glück. Eine verträumte, etwas unrealistische aber dennoch niedliche Liebesgeschichte. Am Anfang ging es gleich zur Sache, indem beide sich das erste Mal begegnen. Ich finde es war eine eher zurückhaltende Begegnung, wo niemand die Initiative ergriffen hat. Das mir dem "Liebe auf den ersten Blick" hätte man etwas gefühlvoller gestalten können, indem man den Moment vielleicht emotionaler macht. Ansonsten beginnt alles sehr klischeehaft, er begegnet ihrer besten Freundin und so wird er unerreichbar für sie. Trotzdem werden die beiden Freunde, dass fand ich ganz niedlich, da er immer für sie da sein konnte und sich ihre Beziehung immer weiter entwickelt hat. Es passiert ganz schön viel in dem Buch, vor allem weil es immer große Zeitsprünge gibt und jedes Kapitel in einem anderen Monat spielt. Dadurch geht alles ziemlich schnell, vor allem am Ende kommt alles so plötzlich. Mir hat das Konzept der Geschichte echt gut gefallen, besonders gut hat mir gefallen, dass es nicht vorhersehbar war und der Humor war auch sehr amüsant. Man hat sich auch direkt in die Protagonisten verliebt und total mit ihnen gefühlt, wenn etwas passiert ist. Laurie war mir von Anfang an sympathisch, als sie in dem Bus saß und zum ersten mal Jack erblickte. Sie scheint etwas naiv zu sein und auch solche naiven Entscheidungen zu treffen, doch im Laufe der Geschichte wird sie Erwachsen. Das ist in dem Buch besonders schön mit anzusehen, die Entwicklung der ganzen Charaktere und wie sie Erwachsen werden. Jack hat mich jetzt nicht so umgehauen, er kam mir eher etwas langweilig vor und besonders gut kennengelernt habe ich ihn auch nicht. Doch was ich über ihn sagen kann ist, dass er ziemlich schlechte Entscheidungen trifft aber ansonsten ist er ein sehr netter Typ mit dem man viel Spaß haben kann. Das Buch liest sich sehr entspannt durch und bringt einen schon bisschen in Winterstimmung. Die Sichtwechsel zwischen Jack und Laurie haben mir auch gut gefallen, so konnte man sich besser in beide hineinversetzten. Der Schreibstil lässt einen mit den Personen fühlen und verzaubert den Leser.

Liebe auf den ersten Blick

Von: Jasmin Datum: 22. October 2018

Cover: Das Cover lädt zum Träumen ein und passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, musste ich dieses Buch unbedingt lesen und auch wenn es mich nicht zu 100 % überzeugen konnte, wurde ich nicht enttäuscht. Meine Meinung: Die Geschichte in „Ein Tag im Dezember„ dreht sich rund um Laurie und Jack die einfach nicht zueinander finden. Erzählt wird sie aus der Sicht von beiden und die Geschichte erstreckt sich über fast 10 Jahre und dieser Weg ist voll mit Hindernissen. Alles beginnt, damit das Lauri im Bus sitzt und an der Haltestelle einen Mann sieht, ihre Blicke treffen sich, doch wie es das Schicksal so will, schafft er es nicht mehr einzusteigen und der Bus fährt ohne ihn weiter. Auch wenn Laurie ihn nicht wieder sah, konnte sie ihn einfach nicht vergessen. Doch nach dem fast ein Jahr vergangen ist, sieht sie ihn plötzlich wieder, als Freund an der Seite ihrer Freundin Sarah. Beide haben Gefühle füreinander und dadurch das die Geschichte aus der Sicht von beiden erzählt wird, konnte ich vieles besser nachvollziehen. Sehr schade fand ich, dass die Handlung leider sehr vorhersehbar war und mir somit die Spannung beim Lesen fehlte. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten. Fazit: „Ein Tag im Dezember„ ist eine Geschichte, mit viel Herzschmerz hat aber auch einiges an Humor zu bieten, was mir sehr gut gefiel. Dieses Buch ist perfekt für regnerische Tage.

Ein Tag im Dezember

Von: Die Stille meiner Bücher Datum: 21. October 2018

Eine junge Frau steht an einer Bushaltestelle und sieht im Bus einen jungen Mann, der ihr da schon den Kopf verdreht. Doch wie aus dem Nichts bleibt er verschwunden. Der Bus-Boy, wie Laurie ihn nennt , taucht einfach nicht mehr auf. Sarah, ihre beste Freundin, ist eingeweiht und geht mit ihr auf der Suche. Viel Zeit vergeht und Sarah stellt Laurie ihren neuen Freund vor. Mit Schrecken erkennt die, es ist ihr Bus-Boy. Keiner gibt zu erkennen,dem anderen schon begegnet zu sein. Eine süße romantische Geschichte über die Freundschaft und Liebe. Findet auch Laurie ihr Glück in der Liebe? Normalerweise bin ich kein Liebesromantyp, weil mir das oft zu schmalzig ist und die Charaktere sich andauernd im Kreis zu drehen scheinen. Wenn es aber ein Setting rund um Weihnachten ist und/oder humorvoll wird, kann ich so eine Geschichte gerne dazwischenschieben. Die Geschichte wird über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren erzählt. Mich hat das Cover und der Klappentext sehr angesprochen und ich war total neugierig. Eine nette Geschichte, das Ende leider vorhersehbar wie bei den meisten romantischen Geschichten. Zwischendurch etwas langwierig durch die Jahreswechsel. Wir lernen alle Protagonisten ausführlich kennen,deren Wünsche und Sehnsüchte und Träume. Die beiden Protagonisten Laurie und Jack stehen im Mittelpunkt und werden nach und nach detaillierter vorgestellt. Dabei werden ebenso die anderen Protagonisten regelmäßig erwähnt, so dass am Ende ein klares Bild entstanden ist. Bereut habe ich es wirklich nicht! Das Buch ist fluffig geschrieben, oft humorvoll und die Protagonisten entwickeln sich über das Jahrzehnt, über das die Leser sie begleiten dürfen, tatsächlich weiter. Vom Stil ist es gut und unterhaltsam geschrieben und die Charaktere sind etwas vorhersagbar, aber trotzdem fand ich sie ansprechend. Das ist ja auch schon etwas. Etwas mehr Tiefgang hätte ich mir gewünscht... Abwechselnd wird nun das Leben der beiden pro Jahr aus wechselnden Perspektiven von Laurie und Jack erzählt und jedes Jahr beginnt mit dem Neujahresvorsatz von Laurie. Als Leser folgt man dem Lebens und Leidensweg der Beiden über die nächsten Jahre und auch wenn man das Ende erahnt, ist der Weg sehr lesenswert. Außerdem sind die Handlungen durchaus nachvollziehbar - wenn meine beste Freundin mit ihrem neuen Freund zusammen ist, grätsche ich auch nicht dazwischen, auch wenn ich noch so verliebt in ihren Partner bin. Herzschmerz ist da natürlich vorprogrammiert und es ist wirklich schööön, sich mit einer Kuscheldecke und einem heißen Kakao in die Handlung hineinziehen zu lassen. Ein Liebesroman der unterhaltsam ist, jedoch keine Tiefe oder Anspruch entwickelt. Das ganze spielt in London und immer wieder wird die Stadt oder Stadtteile beleuchtet, was durchaus zu gefallen weiß, für mich hätte es durchaus noch mehr sein können. Solche Handlungen sind nicht neu, er gibt genug Filme und Romane mit ähnlichem Verlauf und natürlich kann man sich das Ende denken. Trotz des Herzschmerzes ist es durchaus unterhaltsam und auch mal humorvoll. Genau das richtige Buch für regnerische Tage.

Eine nette Geschichte für zwischendurch für gemütliche Tage

Von: Katiswonderland Datum: 19. October 2018

Durch Zufall habe ich dieses Buch entdeckt und als Rezensionsexemplar angefragt. Und ich hatte so viel Glück, es tatsächlich zu bekommen! Der Klappentext hört sich nach einer schönen Geschichte für die Weihnachtszeit an und da ich Weihnachten liebe, dachte ich mir, das ist bestimmt genau das Richtige. Zwar spielt das Buch auch immer wieder rund um Weihnachten und Neujahr, allerdings finde ich nicht, dass da einen großen Fokus drum gelegt wird. Es spielt zwar zu großen Teilen im Winter, aber es wird jetzt nicht explizit Weihnachtsstimmung vermittelt, man kann das Buch also auch genauso gut im Sommer lesen. Zumindest empfinde ich das so, und wie gesagt, ich liebe Weihnachten. Laurie war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren, obwohl ich die Begegnung zwischen ihr und Jack schon etwas übertrieben fand. Ich gehöre zu den Frauen, die Romantik mögen und auch ab und zu mal etwas Kitsch, aber sich kurz zu sehen und schwupp, verliebt und dann sucht man ein Jahr eine ganze Stadt nach dieser Person ab? Das fand ich doch sehr unrealistisch. Aber es liefert natürlich eine gute Story für so ein Buch. Wen ich auch sehr mochte war Lauries beste Freundin, wodurch ich es umso schlimmer fand, dass eben diese mit Jack zusammenkam und Laurie ihr nichts davon sagte, dass er derjenige ist, in den sie sich damals verliebt hat. Wobei auch Sarah zwischendurch Phasen hatte, in denen ich sie garnicht mochte, zum Beispiel nach Jacks Unfall. Da hätte sie wirklich ein wenig umsichtiger sein können. Natürlich hat sich zu dieser Zeit auch Jack nicht wirklich toll verhalten, aber man muss bedenken, wie es ihm in dieser Zeit ging und was er alles verloren hat. Natürlich entschuldigt das sein Verhalten nicht, macht es aber verständlicher. Mit Oscar wurde ich nie richtig warm und bin froh, dass das letztendlich nicht funktioniert hat. Ich finde durch ihn kamen einige Längen in das Buch, die es nicht gegeben hätte, wäre er nicht gewesen. Aber andererseits musste so etwas in der Geschichte kommen, denn wenn Laurie die ganze Zeit nur als Single darauf gewartet hätte, dass Jack eventuell wieder zu haben ist, wäre es vermutlich mit der Zeit auch langweilig geworden. Alles in allem war es ein schönes Buch, teilweise etwas unrealistisch und mit ein paar Längen, doch trotzdem schön zu lesen.

Keiner braucht es zu sagen, denn sie wissen es beide ... es ist Liebe!

Von: Lily .N. Hope Datum: 17. October 2018

Cover: Es sind ein Mann und eine Frau zu sehen, die sich unter dem Sternenhimmel küssen. Sie befinden sich in London. Auf den ersten Blick wirkt dieses Cover harmonisch und verspricht eine Menge Liebe. Schon alleine der Titel deutet eine schöne Weihnachtsliebesgeschichte an ... Meinung: Laurie und Jack sind die Haupt-Protagonisten und die Geschichte wird aus deren Perspektive erzählt. Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich die beiden an einer Bushaltestelle in die Augen blicken. Dumm nur, dass Laurie in dem Bus sitzt, der wenigen Sekunden später weiterfährt. Mit ihrer besten Freundin Sarah, sucht diese ein Jahr lang nach dem mysteriösen Bus-Typen. Solange, bis Sarah ihr ihren neuen Freund vorstellt, der sich zu beider Leidwesen als ihr Traummann herausstellt. Jack ging es nach seinem Blickkontakt mit Laurie nicht anders. Er muss immer an sie denken und hat vergeblich versucht, sich abzulenken. Die beiden schaffen es, sich anzufreunden und ihre Gefühle hinten anzustellen. Was ihnen sichtlich schwer fällt. Dieser Roman schreit geradezu nach Klischee. Eine Frau und ein Mann, die sich lieben, aber nicht haben können und versuchen, sich mit anderen Partnern abzulenken, um das Unausweichliche hinauszuzögern. Klug? Keineswegs! Was mich am meisten stört, ist die Tatsache, dass zu jeder Gelegenheit nach Alkohol gegriffen wird. Egal worum es geht. Es wird IMMER solch ein Getränk konsumiert. Dieses Verhalten wirft ein schlechtes Bild auf unsere Gesellschaft. Vor allem für diejenigen, die noch jung und sehr manipulierbar sind, und sich denken, jeder Grund ist gut genug, um dieses Gebräu zu trinken. Das hat mich extrem aufgeregt! Genauso wie die beiden Protas, die lieber anderen Menschen weh tun, anstatt einfach mal geradeheraus dazu zu stehen, dass sie Gefühle für den jeweils anderen haben. Stattdessen wird ausprobiert, Herzen gebrochen und sich andauernd abgelenkt. Anfangs dachte ich, es wird eine schöne Weihnachtsgeschichte ... Nein. Es vergehen mehrere Jahre und dabei passiert einfach mal nichts! Ich bin gut in diese Story reingekommen, aber durch dieses Hinauszögern hat sich die Geschichte mega in die Länge gezogen und wurde von Mal zu Mal langweiliger und unausstehlicher. Der Schreibstil war auf der anderen Seite sehr amüsant. Anfangs zumindest. Ich konnte mich ab und zu gut in die Gefühle der Charaktere hineinversetzen. Das Dilemma und der damit verbundene Konflikt wurden zwar gut ausgearbeitet, aber haben mich nicht lange genug auf Trab halten können. Schade! Fazit: Ein Liebesroman mit einer wichtigen Lektion: Wenn du jemanden wirklich liebst, dann sag es der Person. Nichts und niemand sollte dich daran hindern. Dann weißt du wenigstens, woran du bist. Dennoch würde ich ihn wahrscheinlich nicht nochmal lesen ...

Ein tag im Dezember

Von: Karins Bücherwelt karmaribook Datum: 15. October 2018

Achtung kann vielleicht Spoiler enthalten Eine junge Frau steht an einer Bushaltestelle und sieht im Bus,einen jungen Mann,der ihr da schon den Kopf verdreht hat.Doch wie aus dem Nichts,bleibt er verschwunden.Der Bus-Boy wie Laurie ihn nennt ,taucht einfach nicht mehr auf.Sarah ihre beste Freundin ist eingeweiht und mit ihr auf der Suche.Viel Zeit vergeht und Sarah stellt,Laurie ihren neuen Freund vor.Mit Schrecken erkennt die,es ist ihr Bus-Boy.Keiner gibt zu erkennen,dem anderen schon begegnet zu sein.Eine süße romantische Geschichte über die Freundschaft und Liebe.Findet auch Laurie ihr Glück in der Liebe? Die Geschichte wird über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren erzählt. Wir lernen alle Protagonisten ausführlich kennen,deren Wünsche und Sehnsüchte und Träume. Ob alles so perfekt werden kann?Einfach mal lesen.Mir hat die Geschichte,eine tolle entspannte Lesezeit beschwert.Zum dahin schmelzen und träumen.Auch wenn es vorhersehbar ist, ich habe es gerne gelesen.

Ein Blick. Ein Kuss. Ein Leben. Das Leben hat viele Hindernisse auf Lager, aber manchmal lohnt es sich, zu warten.

Von: VB00KS Datum: 15. October 2018

ACHTUNG, SPOILER!!! Meine Zusammenfassung: Es ist bald ein Jahr, dass Laurie sich auf den ersten Blick in den Mann an der Bushaltestelle verliebte. Dabei haben die beiden sich nicht einmal wirklich getroffen. Sie saß im Bus und er verpasste den Einstieg um wenige Sekunden. Doch seit diesem Moment hat sie versucht, diesen Fremden Mann wiederzufinden; ohne Erfolg. Selbst ihre beste Freundin Sarah versucht alles, diesen Mann zu finden, so scheint sie ihn doch selbst, durch die zahlreichen Beschreibungen von Laurie, nur zu gut zu kennen. Dennoch ist Sarah davon überzeugt, dass sie diesen Mann vergessen muss und arrangiert Laurie ein Blind Date auf ihrer jährlichen Vorweihnachtsparty. An diesem Abend möchte sie ihr auch endlich selbst ihren Seelenverwandten vorstellen, den sie seit einem Monat datet. Den Mann, der noch nicht weiß, dass sie ein Leben lang füreinander bestimmt sind, so Sarah. Womit Laurie jedoch nicht rechnet ist, dass dieser wunderbare und liebevolle Seelenverwandte ihrer besten Freundin, der „Bus Boy“ ist, den sie seit einem Jahr zu finden versucht. Jack. Jack O´Mara. Jack O´Mara, ihr Bus Boy. Jack O´Mara der Bus Boy ist der feste Freund ihrer besten Freundin und sie kann es ihr nicht einmal sagen. Jack selbst scheint sich nicht an sie und den Moment an der Haltestelle zu erinnern, was sie einerseits glücklich aber andererseits ziemlich traurig stimmt. Denn sie dachte, er hätte damals das gleiche empfunden. So kommt es jedoch, dass Laurie den beiden so gut es geht aus dem Weg geht um nicht in unangenehme Situationen zu gerate, da sich ihre Gefühle für den Unbekannten nicht geändert haben. Dies stellt sich jedoch als wirklich schwierig dar, denn für Sarah ist es ein großes Anliegen, dass Laurie und Jack die besten Freunde werden. Was Laurie nicht weiß ist, dass Jack sich ebenfalls an den Moment vor einen Jahr erinnert. Sogar so gut, dass er nachts teilweise von ihr geträumt hat und ebenfalls in dem Glauben ist, dass sie keinerlei Erinnerung an den Tag im Dezember vor einem Jahr hat. Die Zeit vergeht und mit dieser, werden Laurie und Jack tatsächlich Freunde. Sie vermeiden es immer noch, mehr Zeit als nötig miteinander zu verbringen, aber dennoch ist die gemeinsame nicht mehr so unangenehm wie vorher. Sie schauen gemeinsam Filme, sie feiern gemeinsam Geburtstag und Jack ist sogar derjenige an ihrer Seite, als sie erfährt, das ihr Vater einen Herzinfarkt hatte. Einige Monate später erledigen sie sogar nach einem zufälligen Treffen gemeinsam ihre Weihnachtseinkäufe. Doch als sie nach dem anstrengenden Shopping zusammen etwas trinken gehen passiert das Unvermeidliche; sie küssen sich. Es war ein Fehler. Ein wundervoller Fehler. Laurie beschließt kurz danach, mit Geld was ihr ihre Eltern zu Weihnachten geschenkt haben, eine Reise nach Thailand anzutreten. Allein. Womit sie nicht rechnet ist, dort jemanden kennenzulernen, in den sie sich verlieben könnte. Doch es passiert und er heißt Oscar. Unter den Sternen am Strand in Thailand scheint dies auch eine Leichtigkeit zu sein, doch so ganz scheint sie den Kuss mit Jack nicht vergessen zu können und dann passiert auch noch ein Unfall … Meine Meinung: Sehr unterhaltsam. Ich habe gleich am Anfang – ich konnte es kaum erwarten, wenigstens schon einmal die ersten Seiten zu lesen als es mit der Post kam – gemerkt, dass mir dieses Buch gefallen wird. Laurie war mir gleich auf Anhieb sympathisch und hat mein Herz im Sturm erobert. Auch ihre Mitbewohnerin und beste Freundin Sarah war eine Wohltat für meine Seele. Mir hat es gefalle, dass die Geschichte gleich zu Beginn gut war und es einem den Einstieg vereinfacht hat. Das Buch ist Samstag in der Post gewesen und Sonntagabend hatte ich es durchgelesen. Unterbrechungen fanden nur durch den Alltag statt, ansonsten habe ich die Geschichte in einem Ruck durchgesuchtet. Dennoch hatte ich Sorge, dass es einfach so ein üblicher Schnulzen-Roman wird. Ja gut, teilweise war es auch echt schnulzig, aber nicht so, dass es mich genervt, sondern eher erheitert hat und mit viel Charme und Humor konnte es wieder wettgemacht werden. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass das Buch bzw. die Geschichte über einen langjährigen Zeitraum spielt und nicht nur über eine kurze Zeit. Das Leben der drei Hauptcharaktere ist über mehrere Jahre mitzuverfolgen und daher umso spannender, was in all der Zeit passiert. Wie sich die einzelnen Personen persönlich und ihren Rollen und in ihren Beziehungen weiterentwickeln. Jahr für Jahr mit Neujahrsvorsätzen beginnen und das Leben einen Strich durch die Planung zieht. Wie Freundschaften zu zerbrechen drohen und sich neu finden. Geburtstage, Feiern, Weihnachten, all die Jahre die interessantesten Highlights weniger Personen die das gesamte Buch ausmachen. Es hat mir Spaß gemacht es zu lesen und irgendwie ist es mit dem Ende der Geschichte so, als wäre ein Teil von mir mit zu Ende gegangen. Ich war fast schon traurig, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Daher kann ich es nur jedem empfehlen. Mein Fazit: Ein Blick. Ein Kuss. Ein Leben. Das Leben hat viele Hindernisse auf Lager, aber manchmal lohnt es sich, zu warten. 5 von 5 Sternen.

über den allesentscheidenden Augenblick

Von: tinaliestvor Datum: 16. September 2018

Laurie, jung, unabhängig und auf der Suche nach einem guten Job fährt mit dem Bus zu ihren Eltern nachhause. Als sie an einer Bushaltestellte vorbeifährt, erblickt sie für wenige Sekunden ihren Traummann. Fortan machen sich Laurie und ihre Mitbewohnerin Sarah darüber lustig, bis ausgerechnet auf einer Geburtstagsparty sich ihr Traummann als Sarahs Begleitung und neuen Freund entpuppt. Laurie entscheidet sich für die Freundschaft zu Sarah und versucht, ihren Traummann Jack vorerst zu vergessen. Doch wie das Leben so spielt, gehen beide vorerst getrennte Wege in der Hoffnung, das endgültige Glück zu finden. Sie trifft auf Oliver und sie genießt ihr neues Leben als Ehefrau. Als Oliver jedoch versetzt wird und der Kinderwunsch sich nicht einstellt, beginnt Laurie erneut zu zweifeln. Während Laurie erneut einen großen Schritt wagt, wagt auch Jack sich endlich aus der Deckung, denn er wollte stets nur eines, er wollte die Frau mit Lametta im Haar, er wollte nichts anderes als Laurie. Josie Silver hat mit „Ein Tag im Dezember“ einen romantischen Liebesroman geschaffen. Man fiebert mal mit Laurie, mal mit Jack mit und hofft, dass es doch beide endlich schaffen, zueinander zu finden. Ein bezaubernder Roman über den allesentscheidenden Augenblick im Leben zweier Menschen!

eine schöne, lockerleichte Liebesgeschichte

Von: nurnocheineinzigesbuch Datum: 01. January 2019

Dieses Buch war wunderschön und emotional. Erzählt wird Jack's und Laurie's Geschichte innerhalb von 10 Jahren. Am Anfang jeden Jahres stehen die Vorsätze, die Laurie sich für das folgende Jahr macht. Es werden viele einschneidende Momente in ihrem Leben erzählt, unter anderem Fehlentscheidungen die sie getroffen haben und Chancen, die sie nicht genutzt haben. Das Buch ist die perfekte Flucht aus dem Alltag und eine schöne Geschichte zum Träumen. Ich kann es nur jedem ans Herz legen, lest dieses wunderschöne Buch!

Echte Gefühle und fesselnde Geschichte

Von: Seele's Welt Datum: 26. December 2018

Design: Das Cover hatte es mir sofort angetan. Das Paar, der Sternenhimmel, die Schrift, in der der Titel verfasst ist und die Silhouette der Stadt – all das wirkt so stimmungsvoll und schön. Natürlich sieht es dem Cover von einigen Liebesromanen sehr ähnlich, was ich aber nicht schlecht finde. Ich stehe auf diese Art von Cover und verbinde sie auch mit äußerst gefühlvollen Geschichten. Was auch hier der Fall ist. Die Geschichte hält, was das Cover verspricht. Ein paar Sekunden entscheiden alles Laurie ist gerade auf der Heimfahrt in einem übervollen Bus, als sie ihn sieht. Jack, in den sie sich augenblicklich verliebt und er sich in sie. Doch er zögert und damit verpassen beide die Gelegenheit. Sie sucht ihn ein Jahr lang überall in London, findet ihn aber erst, als ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Sarah ihren neuen Freund vorstellt. Ausgerechnet Jack ist Sarahs Traummann. Und da Laurie ihr nicht das Herz brechen will, schweigt sie. Auch Jack schweigt – und so nimmt das Schicksal seinen Lauf. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Laurie und Jack. Bei beiden merkt man die Qualen und Zerrissenheit an: die Gefühle füreinander, das schlechte Gewissen allen anderen gegenüber und die Gewissheit, dass es einfach nicht sein darf. Beide sind auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Und bei dieser Suche ist der Leser hautnah mit dabei. Laurie und Sarah Dabei lernen wir beide auch richtig gut kennen. Laurie ist an sich eine sehr ruhige und bedachte Person. Die Menschen in ihrem Umfeld sind ihr wichtig. Sie möchte Journalistin werden und lernt Sarah während ihres Studiums kennen, als sie zufällig beide in die gleiche Wohnung einziehen. Beide sind sofort beste Freundinnen und so will Sarah ihr natürlich auch dabei helfen, den sogenannten Bus-Boy zu finden. Für Laurie ist Sarah somit ein wahnsinnig wichtiger Mensch, weshalb sie sich auch dagegen entscheidet, ihr die Wahrheit über Jack zu sagen. Die Freundschaft zwischen den beiden finde ich so wahnsinnig inspirierend. Sie haben viele Insider und können eigentlich immer aufeinander zählen. Mir hat diese Freundschaft wahnsinnig gut gefallen, aber es hat alles natürlich auch komplizierter gemacht. Laurie fand es nicht schön, ihre beste Freundin anzulügen und Geheimnisse vor ihr zu haben. So sind mir beide auch wahnsinnig ans Herz gewachsen. Jacks Zwiespalt Auch Jack ist mit der Situation nicht glücklich, weshalb er es so aussehen lässt, als würde er Laurie nicht erkennen. Auch er fühlt sich nicht wohl dabei, Sarah nichts zu erzählen. Auch hat er immer das Gefühl, nicht gut genug für Sarah zu sein, denn Sarah ist wie ein strahlender Stern im Moderatorenhimmel. Und sie weiß einfach immer, was sie will – und nimmt es sich einfach bzw. bringt die Menschen dazu, es ihr zu geben. Jack gibt sich trotzdem immer Mühe für die Menschen, die er liebt, ist dabei aber einfach hin und her gerissen zwischen der Beziehung zu Sarah und der besonderen Verbindung zu Laurie. Dieser Zwiespalt ist der Autorin wirklich gut gelungen. Nebenpersonen mit viel und wenig Tiefe Aber nicht nur Laurie, Jack und Sarah sind gut gelungen. Die wichtigsten Nebenpersonen haben auch eine gewisse Tiefe, die ebenfalls für Smypathien oder Antipathien sorgt. Dabei wird aber meist zwischen Nebenpersonen unterschieden, die nur ein oder zweimal auftauchen oder immer wieder präsent sind. Es wirkt wie aus dem wahren Leben. Manche lernt man nur oberflächlich kennen, berühren uns nur kurz, andere aber bleiben einem im Gedächtnis, laufen einem immer wieder über den Weg und zeigen dabei verschiedene Facetten von sich. Ein toller Punkt, meiner Meinung nach! Jahr um Jahr Die Geschichte spielt über mehrere Jahre hinweg, was mir auch sehr gefallen hat. So werden wir Zeugen davon, wie Laurie, Jack und Sarah immer erwachsener werden, ihren Weg im Leben gehen und gute sowie schlechte Erfahrungen treffen. Bei allen dreien läuft es komplett unterschiedlich und natürlich nicht immer gut. Der Schreibstil ist dabei einfach wahnsinnig leicht, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Die Geschichte hat einen angenehmen Spannungsbogen, der vor allem am Ende ganz schön gespannt wird. Immer wieder gibt es Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat und unsere Protagonisten erfahren viel Leid, aber auch einige Freuden. Die Geschichte schenkt viele unvergessliche Momente, authentische Gefühle und liebenswerte Protagonisten. Fazit Ich hab dieses Buch von der ersten bis zu letzten Seite geliebt. Die Charaktere wirken authentisch und echt, die Geschichte hat einen angenehmen Verlauf, der wie aus dem Leben gegriffen wirkt und die Gefühle sind sehr real geschildert. Für mich ist dieses Buch eins meiner Highlights in diesem Jahr. Daher bekommt es 5 von 5 Sterne!

Winterlicher Roman für gemütliche Stunden

Von: Isabellzeilenzauber Datum: 17. December 2018

Wir begleiten in diesem Buch die Protagonisten über mehrere Jahre, wobei jedes Jahr im Dezember, sprich zur (Vor-)weihnachtszeit, etwas Besonderes passiert, was die Handlung wieder in eine andere Richtung treibt. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es den Bezug zu Weihnachten und Winter herstellt. Dies war mir wichtig, denn ich hatte mir auch ein weihnachtlich angehauchtes Buch erhofft. Ich wurde nicht enttäuscht. Zudem wechseln die Kapitel zwischen Lauries und Jacks Sicht, was natürlich dazu beiträgt die Beziehungen und Handlungen aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Der Roman war weder langatmig noch hat es mir an Spannung gefehlt. Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen und die Beziehung der Hauptprotagonisten zu verfolgen.

Ein Tag im Dezember - ein wunderschönes, gefühlvolles Buch

Von: ,Liebe Lache Lese Datum: 14. October 2018

Jack und Laurie treffen sich 2008, sie sitzt im Bus, er sitzt draußen an der Haltestelle, es ist Liebe auf den ersten Blick. Leider verlieren sie sich aus den Augen, Laurie sucht ihn Monate lang und trifft ihn dann durch Zufall wieder, denn er ist der neue Freund ihrer besten Freundin. Jack ist der liebevolle Traumschwiegersohn und Laurie ist das brave Mädchen von nebenan, beide sind schlichte und introvertierte Charaktere. Lauries beste Freundin hingegen ist voller Tatendrang und mutig. Ich finde es toll, dass Josie Silver sich an ein eher unauffälliges Pärchen ran gewagt hat. Normalerweise ist mindestens einer, entweder Mann oder Frau extrovertiert. Ich finde Jack und Laurie beide sehr sympathisch. Der Schreibstil von Josie Silver ist nicht außergewöhnlich, aber lässt sich leicht lesen. "Ein Tag im Dezember" ist eine leichte Herbstlektüre und ich kann es euch nur empfehlen.

Ein Tag im Dezember

Von: BienesBücher Datum: 05. April 2019

Laurie trifft ihren Traummann im Bus. Das Blöde ist nur, dass sie drin sitzt, er aber draußen steht. Also macht sie sich auf die Suche nach ihm. Auch nach einem Jahr findet sie ihn nirgendwo, bis ihre beste Freundin ihren neuen Freund vorstellt: Lauries „Bus-Boy“. Lauries Leben ist ein Auf und Ab. Sie arbeitet nicht in dem Job, den sie eigentlich möchte und noch dazu ist sie nun unglücklich verliebt. Denn der Typ, den sie vom Bus aus gesehen hat, ist „der Richtige“, den sie aber nicht mehr findet. Wie sich Laurie weiterentwickelt und welche Entscheidungen sie trifft, machte sie mir ehrlich gesagt immer unsympathischer. Zu Beginn hatte ich noch mit ihr mitgelitten und konnte mir den Herzschmerz vorstellen und am Ende habe ich nur noch die Augen verdreht. Vieles fand ich unnütz, naiv, überflüssig oder einfach in die Länge ziehend. Jack taucht in der Geschichte als Freund von Lauries bester Freundin Sarah auf. Und so wird die Geschichte ein wenig kompliziert. Sarah weiß von nichts und Laurie versucht sich mit der neuen Situation und Jack anzufreunden. Dass zwischen Laurie und ihm eine gewisse Anziehung besteht, kann man aber sofort merken. Von Jack hätte ich gerne ein wenig mehr erfahren, als nur seine Frauengeschichten. Auch wenn er eine harte Zeit durchleben musste, hätte ich mir ein bisschen mehr Mitgefühl und Menschlichkeit von ihm gewünscht. Er bleibt für mich eher oberflächlich, und kein Mann, dem man Jahre hinterher jagen müsste. Die Story finde ich an sich sehr interessant und hätte vielleicht ein wenig auf das Wesentliche reduziert sein können. Oft war es zu vorhersehbar und somit ein bisschen langweilig, denn ich hatte oft die Gedanken „Sag ich doch“ im Kopf. Sprachlich war das Buch super. Ich wollte nicht aufhören zu hören, denn ich hatte immer wieder auf etwas mehr Abwechslung gewartet. Aber wie die beiden miteinander umgehen und das offensichtliche Knistern zwanghaft ignorieren, fand ich im Laufe des Buches immer schwieriger. Da Laurie und Jack jeweils aus ihrer Perspektive erzählen, war zumindest hier etwas Spannung geboten. Die Geschichte soll über zehn Jahre erzählen, aber teilweise dreht man sich immer wieder im Kreis und kommt eigentlich nicht wirklich weiter. Die beiden Sprecher sind sehr angenehm zu hören. Die Emotionen aus dem Buch sind toll in der Stimmt zu hören, sodass es wirklich Spaß macht, ihnen zuzuhören. Fazit: Tolle Story, bei der weniger viel mehr gewesen wäre. 3 von 5 Bienchen

EINE ROMANTISCHE LIEBESGESCHICHTE MIT TIEFGANG

Von: Tiffig_book.whispers Datum: 01. March 2019

Ein Tag im Dezember von Josie Silver KLAPPENTEXT – Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben. Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah zusammen, Lauries bester Freundin, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie … AUTOR – Josie Silver ist eine hoffnungslose Romantikerin, die ihren Ehemann an seinem 21. Geburtstag kennenlernte, nachdem sie ihn fast über den Haufen gerannt hätte. Mit ihm und ihren beiden Kindern lebt sie in einer kleinen Stadt in den Midlands. „Für Außenstehende muss es ein oscarreifer sechzig Sekunden langer Stummfilm gewesen sein. Wenn mich künftig jemand fragt, ob ich mich schon einmal auf den ersten Blick verliebt habe, muss ich bejahen – eine wundervolle Minute lang, am 21.Dezember 2008.“ (Buch Seite 15) COVER – Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich mich sofort in dieses wundervoll gestaltete Cover verliebt. Das Pärchen, welches sich im Mondlicht unter einer erleuchteten Laterne küsst, lässt viel versprechen. Im Hintergrund ist die Skyline von London abgebildet und die verschiedenen Blau- und Weißtöne lassen alles sehr stimmig wirken. SCHREIBSTIL – Die Autorin hat diesen Roman mit ihrem Schreibstil verzaubert. Die Worte lassen sich flüssig lesen und schwups hat man ein Kapitel verschlungen. Es steckt sehr viel Emotion in diesen Seiten, auch an Spannung fehlt es nicht. Die Gefühle und die Protagonisten werden authentisch übermittelt und schenken einem schöne Lesestunden. HÖRBUCH – Merete Brettschneider und Elmar Börger haben die Seiten wundervoll gelesen. Die Stimmen klangen passend zu den Protagonisten und keinesfalls aufdringlich, so als würde es langweilig wirken oder man könnte dem nicht mehr folgen. Ich habe mir das Hörbuch sehr gern angehört, denn auch dieses übermittelt sehr viel Gefühl. „Ich weiß nicht, welche Vorsätze ich für das neue Jahr fassen soll. Vielleicht einfach, den Fels nicht zu verlassen.“ (Buch Seite 244) ZUR STORY – Das Buch spielt in London und beginnt damit, das Laurie in einen Bus sitzt, mit den Kopf gegen das Fenster gelehnt und gedankenverloren hinausblickt. Als der Bus hält, sieht sie einen jungen Mann im Haltestellenhäuschen sitzen, welcher gerade in ein Buch vertieft ist. Plötzlich bekommt Laurie von ihm seine Aufmerksamkeit geschenkt und ihre beiden Blicke begegnen sich. Sofort ist sie von ihm fasziniert und ihm scheint es genauso zu gehen. Als Jack, so der Name des Mannes, auf den Bus zugeht und einsteigen möchte, ertönt der Klang der Türen, welche sich noch vor seinen Füßen schließen und der Bus von dannen fährt. Für Laurie steht sofort fest, sie hat sich Hals über Kopf in ihn verliebt, doch wie soll sie ihn wieder finden? Mit ihrer Freundin Sarah macht sie sich auf die Suche nach dem Busboy. Immer wenn sie eine Bar betreten, schauen sie durch die Menge, um den einen Typen zu finden. Als ihre Freundin in eine Richtung zeigte und Laurie fragte, ob er es ist, folgt sie ihrem Blick und kann nicht glauben, was sie dort sieht. Ihr kommt alles sehr vertraut vor. Doch etwas ist anders, womit sie nicht gerechnet hat… Das Buch wir aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben, was eine sehr gute Abwechslung ist und man so beiden Charakteren deutlich näher kommt. Die ganze Geschichte erstreckt sich auf eine Zeitspanne von zehn Jahren. Sie ist gefüllt mit spannungsgeladenen, gefühlvollen und humorvollen sowie herzzerreißenden Szenen gefüllt. Sowohl das Buch als auch das Hörbuch haben es geschafft, einen in die Geschichte von Jack & Laurie abtauchen zu lassen. Sie ist wundervoll geschrieben und ebenso erstklassig gelesen und gehört in jedes Bücherregal. Die Story vermittelt alles was zu einer Liebesgeschichte gehört und lässt einen vor Emotionen sprühen. Passend dazu ist dieser Roman zur kalten Jahreszeit einfach ein Muss. „Ich muss die Wurzeln von Jack O´Mara aus meinem Leben entfernen. Er ist zu sehr Teil von mir geworden und ich zu sehr Teil von ihm. Das Problem mit dem Entwurzeln von Dingen ist, dass man sie dadurch manchmal tötet, doch das Risiko muss ich in Kauf nehmen. „ (Buch Seite 388) FAZIT – „Ein Tag im Dezember“ ist ein wunderschöner romantischer Liebesroman für kalte Wintertage. Wer auf spannungsgeladene, gefühlvolle sowie herzzerreißende Geschichten steht, sollte sich von diesem Buch verzaubern lassen. Für mich ist es die perfekte Liebesgeschichte und bekommt deshalb eine klare Leseempfehlung von mir. Josie Silver hat mein Herz erwärmt und die verschiedensten Emotionen mit diesem Schätzchen auf mich einwirken lassen.

Richtig schön

Von: U. Pflanz Datum: 14. January 2019

Ich habe diese Geschichte gelesen und gehört. Und ich war von beidem hin und weg. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und man fliegt durch die Seiten. Ebenso ist das Hörbuch sehr gut vertont. Die Erzähler haben eine sehr angenehme und vielseitige Stimme. Wobei ich Merete Brettschneider noch einen Ticken besser fand. Das ganze wird aus 2 Sichten erzählt und zwar einmal aus der Sicht von Lu und einmal aus der Sicht von Jack. Ich mag es sehr wenn man aus verschiedenen Sichtweisen erzählt bekommt, da man einfach die Charaktere noch besser verstehen kann und man sich dadurch noch besser in sie reinversetzen kann. Vor Lu ziehe ich absolut den Hut, da sie trotz dass es ihr verdammt weh tut, sich als eine super und korrekte Freundin darstellt. Wir erleben Liebe, Trauer, Sehnsucht und Spaß. Von allem etwas dabei. Ich war richtig gefesselt und konnte das Buch, bzw das Hörbuch nicht zur Seite legen. Die Geschichte ist einfach süß und das Ende fand ich einfach nur zauberhaft. Eine glasklare Leseempfehlung und überzeugte 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Gute Vorleser

Von: franzi_loves_books Datum: 24. December 2018

Handlung: In diesem Hörbuch geht es um eine komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Laurie, Sarah und Jack. Laurie verliebt sich auf den ersten Blick in Jack, als sie in an einer Bushaltestelle sieht. Jedoch schafft er es nicht mehr rechtzeitig in den Bus und sie sehen sich lange Zeit nicht. Laurie beste Freundin Sarah stellt ihr dann auf ihrer Weihnachtsparty ein Jahr später ihren neuen Freund vor  und siehe da, es ist Jack. Er und Laurie erinneren sich noch lebhaft an ihre erste Begegnung, wollen aber Sarah, die davon nichts weiß, nicht verletzen. Allerdings kann Laurie Jack nie ganz loslassen... Wie war's? Ich fand die Geschichte sehr gut gelesen. Merete Brettschneider, die auch schon Marie Grevenbroich bei den drei !!! gesprochen hat, hat die Gefühle von Laurie sehr gut rübergebracht. Ihre Stimme passt zu Lauries oft kitschigen und romantischen Vorstellungen echt gut. Zu Jack hätte meiner Meinung nach ein Sprecher gehört, der etwas mehr seine Gefühle rüberbringen kann und eine etwas höhere Stimme hat, aber ansonsten hat Elmar Bürger auch gut vorgelesen. Ein großer Kritikpunkt ist jedoch, dass die Geschichte sehr vorhersehbar war. Fazit: Die Sprecher waren gut gewählt, hätten aber teils besser vorlesen können. Zudem war die Geschichte sehr vorhersehbar, wobei die Story sehr schön war.

Ein Tag im Dezember

Von: dragonfly_books Datum: 08. December 2018

von Josie Silver Der Inhalt Es ist einfach unfassbar unrealistisch sich auf den ersten Blick in jemanden zu verlieben, den man nur durchs Fenster sieht, doch genau das ist Lu passiert. An einem Tag im Dezember, im Bus, auf dem Weg nach Hause sieht sie einen jungen Mann an der Bushaltestelle sitzen und ein Buch lesen. Er sieht auf und ihre Blicke treffen sich, es ist Liebe auf den ersten Blick. Er steht auf, will zum Bus gehen, doch er ist zu langsam. Nach dieser Begegnung kann Lu den Bus Boy nicht vergessen, bis sie ihn schließlich wiedersieht, als den festen Freund ihrer besten Freundin. Was tut man also, wenn der Mann, den man glaubt zu lieben und nach dem man so lange gesucht hat plötzlich ausgerechnet mit dem anderen Menschen, den man mehr liebt als alles andere, zusammen ist? Meine Meinung Spoiler Gefahr Ich glaube, am faszinierendsten an diesem Buch finde ich, dass es über so viele Jahre hinweg geht. Es beginnt 2008 und plötzlich ist 2009, dann 2010 und dann 2016, usw. Man merkt gar nicht wie die Zeit vergeht und doch passiert so viel. Sarah, Lus beste Freundin und Lu selbst werden erwachsen. Am Anfang sind sie grade mit der Uni fertig und wohnen in einer süßen WG, dann ziehen sie aus, um richtig ins Leben zu starten und Lu, die immer noch keinen Job hat geht für eine Weile nach Thailand. Dann ist sie wieder da, findet einen Job und so weiter. Einfach perfekt und nahe aus dem Leben, ohne irgendwie nervig oder kitschig oder sonst irgendwas zu sein. Die Erzählweise ist einfach absolut authentisch. Lu: Lu ist fantastisch. Sie ist so eine süße, großartige Freundin und ihre Situation ist richtig scheiße. Wie sie sich fühlen muss, dass sie in den Freund ihrer besten Freundin verliebt ist. Oh mein Gott, ich will niemals in so einer Situation sein. Aber gegen die Liebe kann man nun einmal nichts machen. Trotzdem sehe ich ihre Begründungen, dass sie nichts sagt. Ich wüsste nicht was ich in Lus Situation tun würde. Und sie ist so lange Single, hält sich zurück und tut tapfer so, als wäre alles in bester Ordnung. Sarah ist eine Glamour-Drama-Queen, die sich im Mittelpunkt einfach nur wohlfühlt. Sie ist trotz alledem nicht oberflächlich, sondern einfühlsam und lieb. Klar, sie hat ihre Standards und fühlt sich wohl in teuren Klamotten aber sie ist die beste Freundin, die man sich nur wünschen kann. Jack passt eigentlich so gar nicht zu ihr. Er sagt ja selbst, dass er das Gefühl hat nicht hinter ihr her zu kommen. Er passt viel besser zu Lu… *Hach* (Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich mit dem Buch noch nicht ganz durch, aber ich hoffe ja so, dass die beiden am Ende zusammen sein werden.). Oscar ist ein Schatz, doch auch hier: Er passt viel besser zu Sarah. Wer weiß, vielleicht tauschen die beiden ja ihre Partner und werden glücklich. Er ist auf jeden Fall ein Schatz, ein reicher zwar, aber ein netter, sympathischer Mensch, ohne Stock im Arsch. Wow, irgendwie habe ich das Buch dann doch etwas anders erwartet. Nachdem ich es dann beendet habe kann ich sagen, dass ich einfach nicht fassen kann wie die beiden – Jack und Lu – so viel Zeit verlieren konnten. Jahre! So viele Jahre, dabei hätten beide nur einmal etwas sagen müssen. Es ist so traurig und noch viel trauriger ist, dass die Geschichte der beiden total realistisch ist. Leute, wenn ihr wisst wer eure 100 % ist, dann sagt es dieser Person, denn ihr findet den- oder diejenige nur ein einziges Mal und wenn ihr sie gefunden habt, lasst sie nicht wieder gehen. Wie auch immer möchte ich nicht mehr über das Buch verraten oder etwas von dem was in der letzten Hälfte passiert, vorwegnehmen. „Ein Tag im Dezember“ ist ein fantastisches Buch, toll geschrieben und aus dem Leben heraus. Josie Silver beschreibt Lus Leben über so viele Jahre hinweg ohne das es langweilig wird oder man das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Dabei schafft sie es, das man Jack zwischendurch beinahe vergisst, aber wie Lu selbst, irgendwie im Hinterkopf hat, dass Jack ihre 100 % ist.

Liebe auf Umwegen

Von: printbalance Datum: 29. October 2018

Inhaltsangabe: Als Laurie James am 21. Dezember 2008 in den überfüllten Bus einsteigt der zur Delancy Street fährt, hätte sie niemals damit gerechnet auf diesem Weg ihrem Traummann zu begegnen. An diesem kalten Winterabend fährt der Bus langsam die Camden High Street entlang. Lu, die eigentlich nur noch nach Hause in ihre Studenten-WG möchte, sieht müde und verträumt aus dem Fenster des Oberdecks, als dieser an einer Bushaltestelle abbremst. Dabei beobachtet sie einen rotblonden Mann, der ganz vertieft in sein Buch ist. Lu putzt die Fensterscheibe des Buses ab, um eine bessere Sicht auf den Titel seiner Lektüre zu erhalten. Bei diesem kläglichen Versuch wird der Unbekannte auf sie aufmerksam- und für einen magischen Moment halten die beiden einen intensiven Blickkontakt, der alles um sie herum vergessen lässt. Sowohl Laurie als auch der Fremde spüren eine gewisse Anziehungskraft zueinander. Während die Medienwissenschaftsstudentin mit sich ringt nach draußen zu dem jungen Mann zu gehen, ist der rotblonde Unbekannte nach kurzem Zögern bereits auf dem Weg ebenfalls in den Personentransporter einzusteigen. Genau in diesem Moment schließen sich die Türen und der Bus fährt los. Beiden wird bewusst, dass sie sich scheinbar für immer aus den Augen verlieren werden. Laurie erzählt umgehend ihrer besten Freundin und gleichzeitigen Mitbewohnerin von diesem berauschenden Erlebnis und von dem Charme des jungen Mannes, der einem weltfremden Professor glich. Sarah, die nun über jedes Detail dieser Begegnung Bescheid weiß, ermutigt Lu nach dem ominösen Bus Boy zu suchen. Nach über 12 Monaten der ergebnislosen Suche, gibt die brünette Studentin allmählich die Hoffnung auf, ihren Traummann jemals wieder zu finden. Zwischenzeitlich hat jedoch Sarah ihre große Liebe namens Jack O'Mara gefunden. Sarah möchte endlich diesen nun Laurie bei der alljährlichen Studentenweihnachtsfeier vorstellen. Immer wieder schwärmt ihre beste Freundin von ihrem perfekten Liebesglück. Plötzlich klingelt es und Sarah's Freund steht vor der Wohnungstüre. Es ist der von ihr gesuchte Bus Boy, der von ihrer Freundin umarmt und gleichzeitig küssend begrüßt wird. Für Lu bleibt in diesem Moment die Zeit stehen. Wo und wann hat Sarah den jungen Mann kennengelernt? Und gibt es für Lu doch noch ein Happy End? Eigene Meinung: "Ein Tag im Dezember" ist ein sehr angenehmer Roman von Josie Silver, der über die Liebe auf Umwegen erzählt. Die Geschichte spielt im schönen London, bei der die beiden Protagonisten sich auf den ersten Blick ineinander verliebten. Doch wie es das Schicksal so will, sind Jack und Laurie immer zur falschen Zeit am falschen Ort- oder die Umstände sorgen dafür. Die Grundidee fand ich toll und ich behaupte einmal, dass man diesen Roman das ganze Jahr über lesen kann, da bis auf wenige Passagen selten weihnachtliche Stimmung aufkommt. Die Charaktere wurden jeweils gut ausgearbeitet. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen was dafür sorgte, dass jede Person auf ihre Weise positiv im Gedächtnis hängen blieb. Meiner Meinung nach zog sich das Ende etwas in die Länge, obwohl man als Leser oder Zuhörer bereits ahnen konnte, wie der Schluss wahrscheinlich enden wird. Die Sprecher Merete Brettschneider und Elmar Börger fand ich super. Sie haben den Protagonisten den letzten Feinschliff verpasst, da sie sowohl von der Stimmfarbe als auch vom Klang toll miteinander harmonierten. Durch ihre unterschiedlichen Sprechvarianten hauchten sie den Protagonisten Leben ein und dies macht das Hörbuch zu einem positiven Genuss. Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

Herzerwärmend, an kalten Wintertagen ...

Von: Diane Jordan Datum: 21. October 2018

Grins ☺ die ersten Lebkuchen werden langsam in den Regalen gesichtet. Die Temperaturen sinken zwar nicht so heftig, wie es der Jahreszeit angemessen wäre, aber nichts desto trotz, mein Blick bleibt an dem wunderhübschen Hörbuch Cover von Josie Silvers „Ein Tag im Dezember“ hängen. Eine romantische Silhouette von einem sich küssenden Pärchen, der leichte Lampenschein einer Straßenlaterne und im Hintergrund die Skyline von London, dass erkenne ich sofort, denn ich war kürzlich erst selber dort. Das Ganze in harmonischen Blau und Grautönen. Sehr, sehr hübsch und ein echter Eyecatcher. Ich wende das Cover und lese... Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben...... Haaaach, seufz ... Da wird einem schon warm ums Herz! Das Wochenende verbringe ich mit den Audios und einem Stapel Bügelwäsche. So schlage ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich fröne meiner Passion für romantische Geschichten und erledige ganz nebenbei die faltige Wäsche. Flott sitzt der Kopfhörer auf den Ohren und ich sinke gedanklich in den Plot, um die beiden sympathischen Protagonisten, Jack & Lu. Aber so ganz vom Hocker reist mich die Geschichte nicht. Weshalb? Keine Ahnung, vielleicht habe ich etwas anderes erwartet. Mir ist das Ganz zu unrealistisch, zu vorhersehbar und auch zu seicht. Trotzdem, irgendwie spricht es aber auch meine romantische Ader an. Vielleicht aber auch, weil ich London so mag und es dort tatsächlich wunderhübsche Ecken gibt. Die Charaktere meiner beiden Hauptfiguren und die erzählte Geschichte wirken jedenfalls zum Teil sehr überzeichnet. „Liebe auf den ersten Blick“, über Jahre bewahrt, ein uraltes Klischee, was dort bedient wird. Diese stereotype Verhaltensweise ist es wahrscheinlich, die mich innerlich am meisten gestört hat und leider ist durch dieses Stilmittel auch die Spannung auf der Strecke geblieben. Denn als Buch-Jäger und Sammler möchte man auch ein wenig „Ecken und Kanten“, „Irrungen und Wirrungen“ sowie “Herz und Schmerz“ miterleben. Mir geht es zumindest so! Jedenfalls packt mich die Geschichte nicht so richtig und ein paar Mal schüttele ich auch heftig den Kopf. Schade.... Meines Erachtens hätte man aus der Geschichte etwas magisches zaubern können. Aber bitte hört selber mal rein.... Inhalt: London. An einem trüben Winterabend sitzt Lu im Bus, als sie einen jungen Mann an der Haltestelle bemerkt, der in ein Buch vertieft ist. Er blickt auf, und für einen wunderschönen Moment treffen sich ihre Blicke. Doch bevor er einsteigen kann, setzt sich der Bus in Bewegung. Monate vergehen, und Lu kann die Begegnung mit dem Bus Boy, so nennen sie und ihre beste Freundin Sarah den Fremden, einfach nicht vergessen. Erst ein Jahr später finden Jack und Lu sich endlich wieder. Doch mittlerweile ist Bus Boy mit Sarah zusammen. Und die ahnt nichts von dem furchtbaren Zufall... Die Autorin: Josie Silver ist eine hoffnungslose Romantikerin, die ihren Ehemann an seinem 21. Geburtstag kennenlernte, nachdem sie ihn fast über den Haufen gerannt hätte. Mit ihm und ihren beiden Kindern lebt sie in einer kleinen Stadt in den Midlands. Cool und einfühlsam gelesen verleihen Elmar Börger und Merete Brettschneider, den Protagonisten die passende Persönlichkeit. Weitere Mitwirkende: Meret Brettschneider arbeitet als Sprecherin für Film- und Fernseh-, Hörbuch- und Hörspielproduktionen. Elmar Börger ist Schauspieler und Hörbuchsprecher. Fazit: 3*** “Ein Tag im Dezember“ ist im Random House Audio Verlag erschienen. Das romantische Hörbuch (2 CDs) hat eine Laufzeit von zirka 10 Stunden und 39 Minuten, ist aber für meinen Geschmack zu seicht und auch zu zu vorhersehbar!

Eine tolle Geschichte

Von: Buecherliebe99 Datum: 24. September 2018

Laurie ist 23 als sie sich Hals über Kopf in einen Fremden Mann an einer Bushaltestelle verliebt. Sie ist sich sicher, dass es Liebe auf den ersten Blick war und beginnt, ihn in ganz London zu suchen. Als sie ihn nach einen Jahr noch immer nicht gefunden hat, wird er ihr vorgestellt, doch es läuft alles ganz anders, als Laurie sich das immer vorgestellt hat. Denn Jack, so heißt der Mann, ist der neue Freund ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Sarah. Für Laurie ist das eine unfassbar schwere Zeit und sie muss sich sehr zurückhalten, ihn nicht drauf anzusprechen. Was ist, wenn er sich gar nicht daran erinnern kann? Die Jahre ziehen vorüber und schließlich entwickelt sich zwischen Laurie und Jack eine tiefe Freundschaft. Es verbinden sie viele Erlebnisse und gemeinsame Momente, die die Freundschaft festigt. Doch können die beiden ihre Gefühle für den anderen vergessen? Laurie ist eine Protagonistin, die man wirklich sofort ins Herz schliest. Sie ist warmherzig, hat Humor und Charakter und ist ehrlich. Doch auch Laurie hat Dinge erlebt, die man niemanden wünscht und kämpft mit Verlusten. Ich hab sie wirklich sehr gemocht und hab sehr mit ihr gelitten. Die Geschichte hat mich sehr mitgerissen und stellenweise auch überrascht. Das Ende des Buches war wirklich herzzerreißend und daran werde ich mich vermutlich noch lange erinnern. Die Geschichte wird sowohl aus Lauries als auch als Jacks Sicht erzählt und die Sprecher haben ihre Sache wirklich sehr gut gemacht. Obwohl sich die Geschichte über mehrere Jahre hinweg zieht, ist sie nicht langweilig oder zäh, eher in Gegenteil. Der Titel „Ein Tag im Dezember“ kommt einem im Buch wirklich sehr häufig zurück ins Gedächtnis, da viele einschneidende Veränderungen an Dezembertagen stattfindet. So weiß man eigentlich selbst am Ende des Buches nicht, welcher Tag im Dezember gemeint ist. Und obwohl das Buch auch teilweise im Sommer spielt, finde ich es ist eine hervorragende Winterlektüre. Ein wirklich großartiges Hörbuch, das ich an jeden weiterempfehlen kann! Meine Bewertung: 5/5

Eine wundervolle Liebesgeschichte

Von: Rel.eva.nt_books Datum: 25. November 2018

Was passiert, wenn du die Liebe deines Lebens triffst und es einfach nicht passt? Weil ihr euch verpasst und die Zeit noch nicht reif ist? Du kannst in dieser Geschichte zwei Herzen begleiten, die sich immer wieder begegnen und einander verpassen. Sie geben einander Halt und Zuversicht und sie fliehen voneinander... es dauert eine Hochzeit, viele Affären und einige Jahre, bis sie zueinander finden. Ich kann gar nicht viel sonst dazu sagen. Das Hörbuch ist toll, obwohl ich finde, dass Hörbücher nicht gut gelesen werden. Der männliche Erzähler ist besser, als die Erzählerin, das nur am Rande. Die Geschichte ist so fesselnd, dass ich sie echt in ein eineinhalb Tagen durch gehört habe. Wenn ihr 'wenn du wieder gehst' gemocht habt, werdet ihr diese Geschichte auch mögen. Mir hat sie sehr gut gefallen, sie ist so schön positiv, da die Protagonisten nach vorne schauen und nicht mit der Vergangenheit hadern.