Amy E. Reichert

Nur wer loslässt, hat das Herz frei

Nur wer loslässt, hat das Herz frei Blick ins Buch

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Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt.

Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen …

Wirklich schönes Familiendrama

Von: Jenna Klayton Datum: 20. July 2020

Das war definitiv keine Liebesgeschichte. Das war eine Familiengeschichte. Und eine sehr schöne noch dazu. 3 Frauen, aus 3 Generationen der Familie und ein Geheimnis, was nach vielen Jahren ans Licht kommt und die Beziehungen der drei ganz schön aufmischt. Es hat mir super gefallen immer abwechselnd aus den drei Perspektiven zu lesen und obwohl es alles Frauen waren, kam ich mit den Sichtwechseln sehr gut zurecht. Am besten hat mir dabei allerdings die 14-jährige May gefallen. Die Charaktere waren fast alle weiblich, doch das hat der Geschichte keinerlei Abbruch getan. Sie waren sympathisch und realistisch. Der Schreibstil war ebenfalls klasse und ich flog geradezu durch die Geschichte, wobei vor allem die Rückblicke mich sehr gerührt haben. Natürlich gab es auch kleine Liebeleien als Nebengeschichten, aber ich fand es gut, dass Sie hier nicht im Vordergrund standen, sondern die familiären Beziehungen. Ich würde das Buch wahrscheinlich eher etwas älteren Lesern empfehlen, aber es ist auch für junge und interessierte Leser geeignet. Wirklich eine rundum schöne Geschichte!

lesenswerte Familiengeschichte mit HappyEnd ...

Von: I. Rapp Datum: 20. June 2020

.... leicht zu lesen, interessant sind die verschiedenen Erzählperspektiven - man kann jede Situation eben von verschiedenen Seiten betrachten. Kleiner Wermutstropfen ist die Übersetzung, die an einigen Stellen wie computerübersetzt wirkt.

ja die Familie

Von: mayada Datum: 11. June 2020

Das ist eines der schönsten Bücher das ich in letzter Zeit lesen durfte. Die sympathische Hauptfigur Gina lässt uns an ihrem - ziemlich durcheinandergeratenen - Familienleben teilhaben. Mit grossem Verständnis für alle Generationen und einer sehr detaillierten Beschreibung eines Herzinfarktes. Erstaunt hat mich das grosse Verständnis für die Nöte aller Altersstufen - die Autorin wirkt doch recht jung, Hut ab. Schön dass sich auch mal jemand traut zu schreiben dass Essen trösten kann und wie schrecklich es ist geliebte Menschen plötzlich zu verlieren. Liebe und Trauer werden mit grosser Herzenswärme beschrieben und dieses Buch zeigt wieder einmal deutlich dass Ehrlichkeit und Gefühle zeigen gegenüber Menschen die man mag viel wichtiger sind als Konventionen, finanzielle Versorgung und gesellschaftliches Ansehen.

Herzergreifend

Von: Bücherwurm Datum: 31. May 2020

Das Buch „Nur wer loslässt, hat das Herz frei „ ist ehrlich und gefühlvoll geschrieben . Ich konnte mich direkt mit der Hauptfigur identifizieren und habe mit geweint, gelacht und gehofft. Ein unheimlich schönes Buch, dass das Herz berührt

Großes Geheimnis wird zu schnell gelüftet!

Von: yourheartbooks Datum: 03. May 2020

Das Buch war gut, aber nicht besonders überraschend. Es geht um Gina, die aus meiner Sicht alles andere als eine Optimistin ist. Auch die Nebencharaktere, die man in den vereinzelten Kapiteln immer näher kennenlernt und aus dessen Leben wir Leser ebenfalls eine Menge erfahren, spielen eine große Rolle. Die Geschichte wird aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt. Zuerst war die Handlung noch ganz interessant, aber nachdem das große Geheimnis der Familie schon nach wenigen Seiten gelüftet wurde, verlor sie stetig an Spannung. Es drehte sich hauptsächlich nur noch um die Mutter-Tochter-Beziehung. So habe ich es zumindest empfunden. Da haben der detaillierte Schreibstil der Autorin und ihre facettenreichen Charaktere für meinen Geschmack nicht mehr viel retten können. Mein letzter Kritikpunkt ist außerdem das Ende, welches mich auch nicht überrascht hat und über das ich zudem sehr enttäuscht bin. Insgesamt aber ein schöner Roman mit einer bunten Mischung voller Frauenpower und einem hübschen Blumencover!

Rede, wenn dir etwas auf dem Herzen liegt

Von: Bianca Datum: 14. March 2020

Nur wer loslässt, hat das Herz frei - Amy E. Reichert 400 Seiten Drei Generationen. Sieben Tage. Ein großes Familiengeheimnis. Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen … Das Buch hat mich von Anfang an total begeistert und ich war sofort im Buch drin. Es ist spannend geschrieben, sodass man im Kapitel immer mal wieder die Geschichten aus der Vergangenheit erfährt und so nach und nach an die Geheimnisse kommt. Es ist einfach und spannend geschrieben, mit einem traurigen und schönem Ende. In diesem Buch wird einem klar, dass man über alles im Leben sprechen sollte und keine großen Geheimnisse für sich behalten sollte. Auch seine Gefühle sollte man aussprechen und zeigen, wie es einem wirklich geht. Etwas zu verdrängen, hilft einem nicht lange weiter. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen zu lesen.

schöne Geschichte zum Nachdenken

Von: _caseylovesbooks_ Datum: 27. February 2020

Das Buch hat mich vom Cover her schon total angesprochen 😊 Es ist eine wunderschöne Geschichte mit einem Geheimnis drin versteckt... Ich finde Gina richtig Klasse, vorallem wie sie ihr Leben dann wieder meistert. Die Geschichte geht definitiv ans Herz. Der Schreibstil ist einfach, fesselnd und sehr mitfühlend. Ich habe tatsächlich das ein oder andere Tränchen verdrückt... 😔 Ich kann euch dieses Buch sehr empfehlen, wenn ihr auf emotionale Geschichten steht.

Nur wer loslässt, hat das Herz frei

Von: Svanvithe Datum: 26. February 2020

Amy E. Reichert gelingt mit „ Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ das Kunststück, eine empfindsame und berührende Geschichte zu erzählen, in der traurige Momente mit hoffnungs- und humorvollen gepaart werden. Zentrales Thema sind Mutter-Tochter-Beziehungen: einmal von Lorraine und Gina, deren Schicksale sich ähneln und doch jeweils andere Entwicklungen nehmen. Hier ermöglichen es Rückblenden, an der Vergangenheit teilzuhaben. Gina weiß nicht wirklich etwas über ihre Mutter. Jene komplizierte Person, deren Großteil des Daseins um den schönen Schein drehte, ist ihr stets ein Rätsel geblieben, obwohl sie immer den Eindruck hatte, dass Lorraine nicht glücklich ist. Erst jetzt bietet sich die Gelegenheit, hinter die Fassade zu schauen. Und dort befindet sich eine junge Frau, die innig geliebt hat. Eine, die nach dem Tod des Ehemannes eine Entscheidung treffen muss, wie sie sich und die Kinder versorgen kann. Sie hat keine Ausbildung und keine Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu verdienen. Es stellt sich als ein schwieriges Unterfangen dar, das ohne Unterstützung zu schaffen. Hinzu kommt Angst, allein zu sein. So entscheidet sie sich für die finanzielle und gesellschaftliche Sicherheit und spielt allen eine perfekte Familie vor. In der Gegenwart rücken Gina und May in ihrer angespannten Situation in den Mittelpunkt. In intensiver Art und Weise widmet sich Amy E. Reichert der vierzehnjährigen May, die in einem Strudel aus Trauer und dem ersten Auftauchen von Gefühlen zu ihrem Mitschüler Connor gefangen ist. May wütet. Es ist vor allem die Sprachlosigkeit, mit der ihre Mutter dem Tod des Vaters begegnet, die May zu schaffen macht. Die beiden reden nicht über den von ihnen schmerzlich vermissten Menschen. Drew ist für seine Familie stets da gewesen und hat ihr Halt gegeben. Ohne ihn stolpern sie durch den Tag, schlagen wild um sich, treffen einander gelegentlich. Sie haben nicht mit dem Verlust abgeschlossen. May isoliert sich und sehnt sich gleichzeitig danach, sich gemeinsam mit der Mutter an Drew zu erinnern. Gina sieht zwar in der Regel das Positive und versucht mit viel Optimismus und dem Erstellen ihrer Listen, von ihrer Unsicherheit abzulenken, ob sie ein neues Kapitel ihres Lebens beginnen soll. Allerdings die Worte zu finden, auf ihre Tochter zuzugehen, fällt ihr schwer. Amy E. Reichert erzählt mit viel Feinsinn und Sensibilität. Vielleicht schrammt sie ein, zweimal nahe an kitschigen Situationen vorbei, aber einerlei, das tut sie mit so viel Liebe, das einem das eigene Herz auf besondere Weise anrührt und darum verziehen werden kann. Außerdem greift sie auf weitere Stützen des Romans zurück: Roza, die warmherzige polnische Nachbarin, auf die sich alle verlassen können, und Ginas Schwester Victoria „Vicky“, die mit ihrem unbeschwerten willensstarken Wesen punktet und zur Stelle ist, obwohl auch sie nicht frei von Problemen ist. Das ausgeglichene Verhältnis der Schwestern trägt viel zum Gelingen der Geschichte bei. „Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ ist eine emotionale Lektüre über Familienbande, Verlust, Loslassen, Vergeben und Neuanfang, die einen trotz aller Trauer mit einem guten Gefühl und Zuversicht entlässt.

Emotionaler Mutter-Tochter-Lesestoff

Von: Martina Datum: 25. February 2020

Gina, die Protagonistin, betreibt einen Foodtruck, in dem sie besondere Sandwiches zubereitet. Sie ist mit dem Herzen bei dieser Aufgabe. Dann ist da ihre Schwester Victoria, Mutters Liebling, sowie Ginas Tochter Maya, pubertierend. Gina ist verwitwet, den Tod ihres Mannes hat sie nicht verwunden, genauso wie ihre Tochter Maya. Gesprochen wird nicht über den verstorbenen Vater - es ist ein Tabu - Thema. So erscheint es. Das Verhältnis zu Ginas Mutter ist schwierig, die Schwestern reden kaum mit der Mutter, es gibt ständig Konflikte. Erst durch ein tragisches Ereignis kommen sich die Generationen wieder näher und entdecken Gemeinsamkeiten. Der Roman ist leicht zu lesen, eine entspannende Lektüre und doch mit Tiefgang, da er aus dem Leben berichtet. Zerwürfnisse innerhalb eines Familiengefüges, weitergabe des "nicht miteinander redens" an die nächste Generation. Ein äußerst kurzweiliges Buch, sehr zu empfehlen und zum Nachdenken anregend.

Nur wer loslässt, hat das Herz frei

Von: Svanvithe Datum: 24. February 2020

Gina Zoberski versucht zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Ehemannes Drew ihr Leben zu meistern. Jeden Tag erstellt sie umfangreiche To-Do-Listen und bereitet in ihrem Food Truck, den Drew kaufte und reparierte, köstliche Sandwiches zu. Beschäftigt zu sein, lenkt sie von der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der – für sie doch besorgniserregenden – Zukunft ab. Denn Ginas Tochter May leidet ebenfalls noch immer unter dem Verlust des Vaters, zu dem sie eine besondere Bindung hatte. Das Verhältnis zu Gina indes ist äußerst angespannt. Genau so betrachtet Gina dasjenige zu ihrer eigenen Mutter Lorraine. Ständig hat diese etwas an der Tochter auszusetzen, und auch mit der Wahl ihres Ehemannes war sie einst nicht einverstanden, weil sie deren Meinung nach unter ihrem Stand heiratete. Nachdem Lorraine wegen eines schweren Schlaganfalls ins Krankenhaus kommt, weckt dies nicht nur Erinnerungen an Drews Tod. Als Gina und ihre Schwester Victoria die Angelegenheiten regeln, fällt Gina eine zweite Ausfertigung ihrer Geburtsurkunde in die Hände, auf der ein völlig unbekannter Name steht. Bald sind die Schwestern einem alten Familiengeheimnis auf der Spur, das sie – da ihre Mutter nicht mit ihnen kommunizieren kann – zu ergründen versuchen... Amy E. Reichert gelingt mit „ Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ das Kunststück, eine empfindsame und berührende Geschichte zu erzählen, in der traurige Momente mit hoffnungs- und humorvollen gepaart werden. Zentrales Thema sind Mutter-Tochter-Beziehungen: einmal von Lorraine und Gina, deren Schicksale sich ähneln und doch jeweils andere Entwicklungen nehmen. Hier ermöglichen es Rückblenden, an der Vergangenheit teilzuhaben. Gina weiß nicht wirklich etwas über ihre Mutter. Jene komplizierte Person, deren Großteil des Daseins um den schönen Schein drehte, ist ihr stets ein Rätsel geblieben, obwohl sie immer den Eindruck hatte, dass Lorraine nicht glücklich ist. Erst jetzt bietet sich die Gelegenheit, hinter die Fassade zu schauen. Und dort befindet sich eine junge Frau, die innig geliebt hat. Eine, die nach dem Tod des Ehemannes eine Entscheidung treffen muss, wie sie sich und die Kinder versorgen kann. Sie hat keine Ausbildung und keine Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu verdienen. Es stellt sich als ein schwieriges Unterfangen dar, das ohne Unterstützung zu schaffen. Hinzu kommt Angst, allein zu sein. So entscheidet sie sich für die finanzielle und gesellschaftliche Sicherheit und spielt allen eine perfekte Familie vor. In der Gegenwart rücken Gina und May in ihrer angespannten Situation in den Mittelpunkt. In intensiver Art und Weise widmet sich Amy E. Reichert der vierzehnjährigen May, die in einem Strudel aus Trauer und dem ersten Auftauchen von Gefühlen zu ihrem Mitschüler Connor gefangen ist. May wütet. Es ist vor allem die Sprachlosigkeit, mit der ihre Mutter dem Tod des Vaters begegnet, die May zu schaffen macht. Die beiden reden nicht über den von ihnen schmerzlich vermissten Menschen. Drew ist für seine Familie stets da gewesen und hat ihr Halt gegeben. Ohne ihn stolpern sie durch den Tag, schlagen wild um sich, treffen einander gelegentlich. Sie haben nicht mit dem Verlust abgeschlossen. May isoliert sich und sehnt sich gleichzeitig danach, sich gemeinsam mit der Mutter an Drew zu erinnern. Gina sieht zwar in der Regel das Positive und versucht mit viel Optimismus und dem Erstellen ihrer Listen, von ihrer Unsicherheit abzulenken, ob sie ein neues Kapitel ihres Lebens beginnen soll. Allerdings die Worte zu finden, auf ihre Tochter zuzugehen, fällt ihr schwer. Amy E. Reichert erzählt mit viel Feinsinn und Sensibilität. Vielleicht schrammt sie ein, zweimal nahe an kitschigen Situationen vorbei, aber einerlei, das tut sie mit so viel Liebe, das einem das eigene Herz auf besondere Weise anrührt und darum verziehen werden kann. Außerdem greift sie auf weitere Stützen des Romans zurück: Roza, die warmherzige polnische Nachbarin, auf die sich alle verlassen können, und Ginas Schwester Victoria „Vicky“, die mit ihrem unbeschwerten willensstarken Wesen punktet und zur Stelle ist, obwohl auch sie nicht frei von Problemen ist. Das ausgeglichene Verhältnis der Schwestern trägt viel zum Gelingen der Geschichte bei. "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" ist eine emotionale Lektüre über Familienbande, Verlust, Loslassen, Vergeben und Neuanfang, die einen trotz aller Trauer mit einem guten Gefühl und Zuversicht entlässt.

Leichte Lektüre für Zwischendurch

Von: yizzle Datum: 24. February 2020

Durch den Klappentext neugierig geworden, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Der Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht und auch den Schreibstil der Autorin empfand ich als angenehm. Eine Geschichte die man einfach so weglesen konnte. Grade das das Buch aus den verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, wertet die Geschichte enorm auf und verleiht ihr eine Spannung die sie leider sonst nicht gehabt hätte, da das "große Geheimnis" doch sehr schnell entlüftet wurde. Auch kann man die Handlungen der einzelnen Charactere so viel besser nachvolziehen und sich in die Gedanken- und Gefühlswelt von Lorraine, Gina und May hineinversetzten. Alles in allem finde ich, dass es sich bei "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" um eine sehr schöne Geschichte für Zwischendurch handelt die man auch einfach mal gut an einem Tag weglesen kann.

Loslassen will gelernt sein

Von: Andreas Pilz Datum: 24. February 2020

“Nur wer loslässt hat das Herz frei“ Der Titel: Der Titel ist bekannt. Der Satz wird oft so leicht dahin gesagt, als Sinnspruch in Kalendern für Gelassenheit oder Guten Gedanken für den Tag, und beinhaltet doch das ganze Leben. Wer loslassen kann, dem gelingt das Leben einfach. Wer schwer loslassen kann, verpasst die realen Chancen in der Gegenwart. Und stellt dann vielleicht spät im Leben fest, falsch gelebt zu haben. Manchmal ist es gut, nicht so schnell loszulassen, denn sonst würde eine große Liebe bei der ersten Probe zu Ende sein. Dann ist es gut, wenn das Herz entscheidet. Wie immer im Leben ist die hohe Kunst, zu wissen wann man loslässt und wann Geduld, Hartnäckigkeit, Humor und Zuversicht gefragt sind. Das Buch Das Buch sieht wertig aus und fühlt sich wertig an. Der Einband ist üppig ausgestattet, ist sinnlich, originell, die Farben sind angenehm und strahlen etwas Positives aus. Die kurze Vorstellung der Autorin ist sehr schön. Kurz und doch aussagefähig. Dieses Buch hat ein gutes Preis/Leistungsverhältnis. Der Roman ist bestimmt auch ein schönes Geschenk. Für Leser sowieso, für Gelegenheitsleser ideal um Appetit auf mehr zu machen. Der Inhalt: Die Geschichte liest sich leicht und ist interessant. Eine sympatische Hauptfigur mit kleinen Fehlern, einem guten Gemüt und ganz menschlich. Die Geschichte nimmt den Leser mit und ist sehr bewegend. Das Familiengeheimnis wird spannend enthüllt. Ein aktueller Roman mit Themen und Bezügen der Zeit. Die Gefühle der handelnden Personen stehen im Mittelpunkt. Verständnisvoll wird gezeigt, wie die Ursachen entstanden sind, die die Personen in ihrer eigenen Art handeln lassen. Aber auch, dass sie nicht in ihren Positionen statisch stehen bleiben, sondern durchaus weitergehen. Die Frauenrollen sind stark besetzt und sie zeigen auch Entschlossenheit, wodurch sie Lösungswege finden. Die Handlung zeigt Tiefe und Wahrheit. Die Töchter haben gelernt loszulassen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Der Schreibstil der Autorin: Die Geschichte wird mit einfacher, unkomplizierter Sprache erzählt, berührt den Leser und nimmt ihn auf eine emotionale Reise mit. Die handelnden Personen sind authentisch. Der Handlungsablauf ist authentisch. Der Aufbau in Kapiteln schafft Struktur, indem die Handlung in kleinen, lesefreundlichen Schritten erzählt wird. Nach einem abgeschlossenen Kapitel wechselt die Handlung und die Beziehungen der verschiedenen Personen zueinander werden in ruhiger Erzählweise aufgebaut. Durch den Wechsel bleibt die Geschichte interessant und unterhaltsam. So kann man jederzeit das Buch aus der Hand legen und jederzeit wieder einsteigen. Immer ist die Gesamthandlung nachvollziehbar und das neue Kapitel trägt die Handlung weiter. Haben Sie besondere Eindrücke und Fakten aus dem Buch mitgenommen? Die vielen kleinen Lebensweisheiten, die von den handelnden Personen gezeigt und gelebt werden. Wem könnte dieses Buch gefallen? Allen, die gute Erzählungen mögen. Ein gelungener Roman, der großen Lese-Spaß mit guter Unterhaltung verbindet.

Toller Roman

Von: H. Datum: 23. February 2020

Der Roman "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" ist ein tolles Buch. Durch den Schreibstil lässt es sich einfach und flüssig lesen. Zur Handlung: Es geht um Gina, die Ihren Mann verloren hat. Des weiteren geht es um ihre Beziehung zu ihrer eigenen Mutter und ihrer Tochter und wie diese geprägt wurde. Durch einen Schicksalsschlag kommt ein Geheimnis ans Licht, was lange gehütet wurde. Die Charaktere sind sympathisch und man möchte bis zum Schluss wissen, was als nächstes passiert. Alles in einem ein wirklich toller Roman und empfehlenswert!

Familiengeschichte mit Tiefgang

Von: Curlykatha Datum: 23. February 2020

Vorab: Ich finde das Cover des Buches super schön und es war auch eine der Gründe, warum es mir direkt auffiel und ich es lesen wollte. Der Schreibstil lässt sich sehr gut lesen und es wird aus verschiedenen und sich abwechselnden Sichtweisen erzählt: Großmutter Lorraine, Mutter Gina und Enkelin May. Das hat mir sehr gefallen, da ich abwechselnde Erzählweisen/Sichten mag. Zwischen Lorraine und Gina gibt es viele Parallelen. Der Schlaganfall von Lorraine bringt alle dazu, über ihr Leben nachzudenken und manches zu ändern. Eine sehr bewegende Familiengeschichte - zumindest für mich. Und ganz klar zu empfehlen :)

Wow

Von: Anika Datum: 23. February 2020

Seit längerem mal wieder ein Buch zum dahinfließen. 3 Generationen einer Familie, die unterschiedlicher nicht sein könnten und durch eine schlimme Krise doch wieder zueinander finden... Die Erzählweise ist sehr ansprechend. Schon ab der ersten Seite ist man voll im Geschehen, es wird nicht erst seitenlang alles erklärt und beschrieben, sondern direkt mit der Handlung begonnen. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass abwechselnd aus Sicht der 3 Haupt Protagonisten erzählt wird. Wenn man erst die Augen über die eine verdreht hat, kann man im nächsten Kapitel ihre Sicht dann doch wieder total verstehen! Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das zum Schmunzeln verführt! Aber auch ab und zu Tränen fliesen lässt... Wunderbar!

Überraschend gut

Von: majaliest Datum: 23. February 2020

Inhalt : Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin,doch den 2 Jahre zurückliegenden Tod ihres Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet,stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das 40 Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen. Meine Meinung : Ich muss gestehen. dass ich nicht allzu viele Erwartungen an dieses Buch hatte. Aber ich wurde positiv überrascht. Das Cover gefiel mir schon mal ausgesprochen gut, allerdings verleiten mich hübsche Cover nicht dazu, ein Buch auch zu lesen. Die Story beinhaltet einige sehr interessante Themen wie Familien und ihre Dynamiken, Umgang mit Trauer und Verlust, Kompromisse, die eingegangen werden, weil man denkt, man schafft es nicht anders, Lebenslügen und nicht zuletzt Neuanfänge. Kein oberflächliches , seichtes Buch. Die Proragonisten kommen allesamt symphatisch rüber, wenn auch nicht unbedingt von Anfang an. Im Laufe der Geschichte versteht man aber, warum sie so sind wie sie sind und man sieht ihnen manches nach. Amy E. Reichert erzählt sehr plastisch. Ich war sofort mitten im Geschehen. Sie schafft es die Story mit dem nötigen Ernst aber dennoch humorvoll zu erzählen. Mein Fazit also : klare Leseempfehlung.

Familiengeschichte mit Geheimniss

Von: Brigitte Datum: 23. February 2020

Drei Generationen, ein emotionales Familiendrama um Verlust, Trauer, Hoffnung und Liebe. Und dann wird nach der schweren Erkrankung der Großmutter noch ein Familiengeheimnis entdeckt, das erstmal alles auf den Kopft stellt. Sprachlosigkeit und Unverständnis prägen zu Beginn das Verhältnis der Frauen. Die sich dann doch wieder finden und am Ende geht die Geschichte gut aus. Auf jeden Fall eine Lesempfehlung von mir. Ich liebe Familiengeschichten. Natürlich mit dem Auf und Ab, das wir alle kennen.

Drei Generationenkonflikte zwischen Mütter und Töchter

Von: Juliana Datum: 23. February 2020

Die Protagonistin Gina Zoberski hat vor zwei Jahren ihren geliebten Ehemann verloren und ist seitdem alleinerziehend mit ihrer pubertierenden Tochter May. May war ein „Papakind“ und stellt ihre Mutter ständig infrage, so dass die Distanz zwischen ihnen wächst. Auch das Verhältnis zu Ginas Mutter Lorraine ist nicht leicht, weil Lorraine sie ständig kritisiert und kein gutes Wort für sie übrig hat, jedoch für Ginas Schwester Victoria. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, kommen die Schwestern sich näher und lüften ein gut behütetes Familiengeheimnis. Sie finden in Lorraines Unterlagen ein Kinderfoto von Gina mit einem unbekannten Mann. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven Großmutter-Mutter und Tochter fühlt man sich mit den Frauen verbunden. Der Leser erfährt wie ähnlich die Geschichten und Tragödien doch sind und kann sich sehr gut in die verschiedenen Familienmitglieder hineinfühlen. In diesem Roman geht es um Trauer, Trauerbewältigung, Verluste, Vergebung und um Kommunikation innerhalb einer Familie oder einfach um Loslassen sich für Neues öffnen. Mich hat der Roman nicht hundert Prozentig begeistert, weil er für mich zu durchsichtig war. Am Anfang des Buches war mir bewusst, was in dieser Familie „falsch“ läuft, aber für zwischendurch kann ich das Buch empfehlen.

Schatten der Vergangenheit ...

Von: Diane Jordan Datum: 21. February 2020

Der Roman „Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ von Amy E. Reichert hat ein anmutiges Cover, was auch in einer Art Night hätte entstehen können. Florale Elemente in peppigen, bunten Farben. Schlägt man das Buch auf, fallen einem der ansprechende Klappentext und Zettelchen, wie aus Glückskeksen oder „Post its“ mit Liebe, Leben, Glück, Freude, Hoffnung, Wahrheit, Zukunft, usw. ins Auge. Und „Jippie“, ein Rezept für ultimative Trost-Erdnussbutter-Brownies. Japp ☺! Die Autorin hat mich am Haken. Erst recht als ich sehe, dass es sich um ein großes Familiengeheimnis handelt. Freudig fange ich an zu lesen und werde nicht enttäuscht. Die Protagonisten Gina, ihre Tochter May sowie ihre Mutter Lorraine scheinen auf den ersten Blick drei Frauen aus einer „ganz gewöhnlichen“ Familie zu sein, wie es viele davon gibt. Drei Generationen, drei Leben und Ansichten. Eben ein Generationskonflikt, der die gesellschaftlichen Veränderungen aufzeigt und auch einiges infrage stellt. Der Tod des Ehemannes von Gina, die Trauer der Tochter May, aber auch das Geheimnis von Lorraine sind die Kernelemente des Plots. Das Buch geht einem mit seinen vielen tragischen Schicksalsschlägen unter die Haut. Es ist traurig und berührend zu gleich. Hin und wieder habe ich ein Tränchen verdrückt, mit geflucht und mit gelitten. Und das man sich über die Macken von Mutter und Vater innerhalb seiner Familie aufregt und später, wenn man selber Kinder hat, ☺ grins, irgendwie ob man will oder nicht, fast identisch auf manches reagiert ... Tja, isss eben so!! In meiner „eigenen“, aber auch in der Buchfamilie. Das finde ich sehr beruhigend, aber auch komisch zugleich. Das Familiengeheimnis wird nach und nach gelüftet, obwohl mir als Leserin schnell klar war, was da passiert sein muss. Schön fand ich auch, dass nach anfänglichem todschweigen der Probleme, innerhalb der Familie eine Annährung und Aufarbeitung zu erkennen war. Und der Titel perfekt zur Thematik und dem Buch passt. Ebenso wie die kreativen Rezepte für die Sandwiches oder Ginas Brownies, denn „Essen“ kann ja auch irgendwie tröstlich sein! Und als leidenschaftliche Köchin mag ich solche Bücher natürlich besonders! Inhalt: Drei Generationen. Sieben Tage. Ein großes Familiengeheimnis. Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen … Die Autorin: Amy E. Reichert hat einen Abschluss in Englischer Literatur und liebt es, Geschichten mit Happy End zu schreiben, deren Figuren man gerne zu sich nach Hause einladen würde. Amy ist glückliche Ehefrau, Mutter und Hobbyköchin und würde zu einem Glas Cider niemals Nein sagen. Fazit: ****Der Roman „Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ ist im Heyne Verlag erschienen. Das broschierte Taschenbuch hat 400 herzergreifende Seiten.

Drei Generationen

Von: Lesemama Datum: 19. February 2020

Zum Buch: Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen … Meine Meinung: Ein schönes Cover, ich mag die Farben. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben, ein gut und flüssig zu lesender Schreibstil. Die drei Frauen sind stark und sehr authentisch dargestellt, vor allem Gina. Eine berührende Geschichte die mich sehr gut unterhalten hat. Die Geschichte ist nachvollziehbar und durch die unterschiedliche Sichtweise, bzw Erzählstimme auch sehr facettenreich. Ich mag Familiengeschichten sehr gerne und diese konnte mich überzeugen. Sehr empfehlenswert.

Manchmal muss man die Vergangenheit loslassen, um sich wieder nahe zu fühlen....

Von: Nicole Datum: 19. February 2020

"Drei Generationen.Sieben Tage. Ein großes Familiengeheimnis." Das wunderschöne Cover sowie der ansprechende Titel hat mich auf dieses Buch aufmerksam werden lassen. Es geht um die Geschichte von Gina, deren Teenie-Tochter May sowie Ginas Mutter Lorraine. Gina fühlt sich seit dem Verlust ihres Ehemannes von beiden kritisiert und unverstanden. Als ihre Mutter Lorraine einen Schlaganfall erleidet, kommt ein Familiengeheimnis zu Tage, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen war..... Das Buch wird jeweils aus Sicht der drei Protagonistinnen erzählt. Es wird geschildert, wie jede von ihnen mit großen Verlusten und Trauer umgeht. Und wie jede sich zurückzieht und missverstanden fühlt,obwohl sie sich so ähnlich sind. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten,in die Geschichte zu kommen. Dieses hat sich aber nach wenigen Seiten gelegt. Von diesem Zeitpunkt an konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Eine berührende Familiengeschichte mit Tiefgang! Ich kann dieses Buch daher nur weiterempfehlen!

Eine tolle Familiengeschichte, die trotz dramatischen Ereignissen Hoffnung schenkt

Von: Fantasticfox Datum: 17. February 2020

Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine, Gina, hat vor zwei Jahren ihren Ehemann verloren, was weder sie selbst, noch ihre Tochter Maya verkraftet haben. Die andere, Victoria hat 4 Kinder und führt eine Ehe, in der sie jedoch noch nie glücklich war. Als deren Mutter Lorraine einen Schlaganfall erleidet, rückt die Familie enger zusammen. Auf der Suche nach Unterlagen der Mutter entdecken sie jedoch ein Familiengeheimnis, das alles verändert. Vor allem Gina möchte ihre Mutter zur Rede stellen, doch diese kann sich aufgrund des Schlaganfalls kaum artikulieren. Gina, aus deren Sicht der Roman größtenteils geschrieben ist, ist sehr authentisch und war mir von Anfang an schon sympathisch. Doch auch die Gefühle und Gedanken anderen Charaktere, wie zum Beispiel Maya oder Lorraine werden toll beschrieben. Es gibt sehr viele Flashbacks, in denen die Liebe von Gina und Drew deutlich wird. Daraus lassen sich auch viele Parallelen zu Lorrains Leben erkennen. Am Ende haben alle Familienmitglieder doch mehr Gemeinsamkeiten, als anfänglich vermutet, was die Beziehungen in der Familie nur noch enger gestalten. Der Schreibstil ist wunderschön und liefert treffende Beschreibungen, wodurch das Buch sehr fesselnd wirkt. Insgesamt ist es ein Buch, das einen nicht mehr so schnell loslässt und trotz den vielen Schicksalsschlägen in dieser Familie hoffen lässt.

Traurig und doch so schön

Von: Memo Datum: 17. February 2020

Drei Generationen. Sieben Tage. Ein großes Familiengeheimnis. Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt.  Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen ... Meinung Amy E. Reichert macht schon durch ein wunderschönes, romantisches Cover auf ihren ersten Roman aufmerksam. Dieser ist so viel tiefgründiger, als es auf den ersten Blick scheint und lässt den Leser das ein oder andere mal wahrhaftig ein Tränchen verdrücken. "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" ist ein sehr emotionales Familiendrama, in dem es um Verlust, Trauer, Hoffnung und Liebe geht. Es geht um Lorraine, die an allem und jedem etwas auszusetzen hat; um Gina, die selbst noch um ihre große Liebe trauert und dabei fast ihre Tochter aus den Augen verliert; um May, Roza und Victoria, allesamt sehr sympathische Charaktere, die den standhaften Kreis um Lorraine schließen, als diese schwer erkrankt. Die Autorin konnte mich mit ihrem Erstlingswerk voll packen, ich musste musste vor allem mit Gina mitleiden, die es nie leicht hatte. Trotz aller früheren Schwierigkeiten gibt es am Ende doch ein klitzekleines Happy End für die Familie, auch wenn dieses nicht ganz so ausfällt, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber mehr möchte ich natürlich nicht verraten! Ich kann das Buch allen, die herzergreifende Familiengeschichten lieben, nur ans Herz legen. Ich war begeistert und werde die Autorin definitiv im Auge behalten.

Des Guten zu viel

Von: Urte Köhler Datum: 17. February 2020

Der Titel des Romans passt sehr gut und treffend zum Inhalt der Geschichte. Dass ich mit anderen Erwartungen in die Lektüre gestartet bin, hat sich als ein Problem für mich dargestellt, was ich aber dem Roman nicht anlasten kann. Er ist gut und flüssig zu lesen geschrieben, die Charaktere sind lebensnah und echt. Jeder hat seine ganz persönliche Leiche im Keller. Letztlich geht es um eben diese Leichen, die jeder einzelne gezwungen wird, hervorzuholen und anständig zu Grabe zu tragen, damit er bereit ist, in eine Zukunft zu starten. Auslöser dafür ist der Schlaganfall einer älteren Frau. Die Suche nach ihrer Patientenverfügung bringt verborgene Geheimnisse ans Licht, die die Sache ins Rollen bringen. Damit verknüpft sind weitere Alltagsprobleme und Verluste der handelnden Personen, die es ihnen schwer machen, ihr Leben zu leben. Verfahrene Situationen, viel Wut, viel Aggressionen und irrationale Ängste machen es allen Beteiligten schwer. Diese problembeladenen Situationen werden gut ausgearbeitet, finden dann allerdings in übereilter Einsicht ihre Auflösung. Das geht für meinen Geschmack mit unter zu schnell. Die Offenheit für Minuten später erfolgende Aussprachen kommt zu schnell. Ein gepflegtes stundenlanges Schmollen, wie es Teenager gerne tun, ist nicht erfolgt. Emotionale Erkenntnisse erfolgen ziemlich schnell und kommen umgehend zur Anwendung, was vor dem Hintergrund großer Verluste merkwürdig schnell geht. Und auch das Ende der Geschichte kommt ziemlich plötzlich und gänzlich unerwartet (und unpassend). Ein weiterer Verlust, der aber wegen der Bewältigung vorangegangener Probleme offenbar weniger schwer wiegt, wird eher als Erlösung behandelt, denn als schwerer Verlust. Das mutet merkwürdig an. Den Tod einer Person, die durch ihre Vergangenheitsschilderung die Tür zur Freiheit für die anderen aufstößt, als gegeben hinzunehmen, befremdet. Kein Hauch von Trauerbewältigung, die sich ansonsten wie ein roter Faden durch den Roman zieht und DER Dreh- und Angelpunkt überhaupt ist. Lesenswert, auch wenn das Cover überhaupt gar nichts aussagt und nur ein buntes Blumenbild ist.

Unsagbar traurig und doch so schön...

Von: Nicoletta 49 Datum: 15. February 2020

Amy E. Reichert macht schon durch ein wunderschönes, romantisches Cover auf ihren ersten Roman aufmerksam. Dieser ist so viel tiefgründiger, als es auf den ersten Blick scheint und lässt den Leser das ein oder andere mal wahrhaftig ein Tränchen verdrücken. "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" ist ein sehr emotionales Familiendrama, in dem es um Verlust, Trauer, Hoffnung und Liebe geht. Es geht um Lorraine, die an allem und jedem etwas auszusetzen hat; um Gina, die selbst noch um ihre große Liebe trauert und dabei fast ihre Tochter aus den Augen verliert; um May, Roza und Victoria, allesamt sehr sympathische Charaktere, die den standhaften Kreis um Lorraine schließen, als diese schwer erkrankt. Die Autorin konnte mich mit ihrem Erstlingswerk voll packen, ich musste musste vor allem mit Gina mitleiden, die es nie leicht hatte. Trotz aller früheren Schwierigkeiten gibt es am Ende doch ein klitzekleines Happy End für die Familie, auch wenn dieses nicht ganz so ausfällt, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber mehr möchte ich natürlich nicht verraten! Ich kann das Buch allen, die herzergreifende Familiengeschichten lieben, nur ans Herz legen. Ich war begeistert und werde die Autorin definitiv im Auge behalten.

Nur wer loslässt...

Von: Anja T Datum: 14. February 2020

Ein tolles Buch zum Schmunzeln, Nachdenken und Träumen! Die Geschichte hat mich gepackt,von der ersten bis zur letzten Seite. Würde ich weiterempfehlen!

Empfehlenswert

Von: Robert Py Datum: 14. February 2020

Ein tolles Buch, trotz der traurigen Geschichte. Denn es geht um Trauer und Verlust und darum, wie drei Generationen damit umgehen. Lorraine, Mutter von Gina und Victoria sowie Großmutter von Maya erleidet einen Schlaganfall, was zum Aufarbeiten der familiären Beziehungen führt sowie die Aufdeckung eines Geheimnisses ins Rollen bringt. Alle Charaktere sind sehr authentisch, sodass man sich als Leserin oder Leser gut in sie hineinversetzen und mitfühlen kann. Trotz der tragischen Ereignisse ist es kein deprimierendes Buch, sondern am Ende doch eines, welches Hoffnung gibt. Daher empfehlenswert.

Herzergreifend

Von: Mel Datum: 13. February 2020

Die Hauptfigur Gina (Regina) verliert ihren geliebten Ehemann und bleibt mit ihrer Teenagertochter zurück. Gina möchte für ihre Tochter stark bleiben und erlaubt sich daher keine Trauer mit Tränen. Ihre Tochter kann das Verhalten ihrer Mutter nicht nachvollziehen und da es beiden schwer fällt über ihre Gefühle zu sprechen, entfernen sie sich von einander. Auch das Verhältnis von Gina zu ihrer Mutter Lorraine ist angespannt. Nachdem Lorraine ein Schlaganfall erleidet, findet Gina in alten Papieren ein großes Familiengeheimnis. Dieses Geheimnis zu lüften hilft ihr dabei, ihre Mutter besser zu verstehen, denn auch diese hat einst einen großes Verlust erlitten. Auch verbessert sich dadurch die Beziehung zu ihrer Tochter und endlich kann sie mit der Trauer um ihren geliebten Mann beginnen. Ich konnte dieses Buch gar nicht weglegen und habe viele Tränen vergossen. Denn durch die emphatische Schreibweise kann man den Schmerz um den Verlust und das Gefühl keinen Boden mehr unter den Füßen zu haben, gut nachempfinden.

Schön zu lesen

Von: Bababs Datum: 11. February 2020

Sehr anschaulich, detailliert und wenig spektakulär schildert die Autorin die Geschehnisse im Leben von Gina. Die handelnden Personen werden alle sehr detailliert beschrieben. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, zum Teil ein bisschen sehr ausführlich. Insgesamt ist "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" ein Roman, der nachdenklich stimmt, und trotz vieler trauriger Momente eine Story voller Hoffnung und letztendlich des Loslassens, was mich sehr berührt hat. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da die Stimmung mich erreichen konnte. Es ist ein Buch voller Schicksalsschläge, aber auch ein Roman, der aufzeigt, dass es wichtig ist, Dinge auszusprechen und sie nicht tief in sich zu vergraben, damit es zu Aussprachen kommen kann, die helfen, innerlich zu heilen.

Gina geht auf eine Zeitreise, die viele Überraschungen hervorbringt

Von: Lydia Mayer Datum: 09. February 2020

Gina liebt ihren Food Truck, in dem sie leckere Käsespezialitäten herstellt. Nach dem Tod ihres Mannes meistert sie ihr Leben mit Hilfe von Listen, die sie akribisch jeden Abend erstellt und am nächsten Tag abarbeitet. Das Verhältnis zu ihrer Tochter und zu ihrer Mutter ist angespannt. Als sie ihre Mutter besucht, findet sie diese am Boden liegend. Diese hatte einen Schlaganfall und kann nicht mehr sprechen. Als Gina nach einer Patientenverfügung sucht, findet sie ein altes Bild von ihr, ihrer Mutter und einem fremden Mann. In den Unterlagen ist auch ihre Geburtsurkunde, die aber nicht stimmen konnte, da der Familienname und der Name des Vaters nicht stimmten. In Rückblenden erzählt Frau Reichert die Geschichte in einem flüssigen Stil, die den Leser fesselt. Das Buch stimmt einen nachdenklich, aber auch hoffnungsvoll. Ich habe die Frauen begleitet, mich mit ihnen gefreut und bin mit ihnen die einzelnen Wege gegangen. Ich kann das Buch nur empfehlen, es zeigt dass es immer im Leben Wege gibt weiter zu machen.

Lebensgeschichten in drei Generationen

Von: mk Datum: 08. February 2020

Das Cover des Buchs von Amy Reichert ist sehr ansprechend, der Titel des Buchs und auch die Gestaltung in Rottönen und mit großen Blumen lädt zum lesen ein. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, es läßt sich gut und klar verständlich lesen. Die Geschichte der Frauen aus den 3 Generationen, die sich in gewisserweise bei den beiden älteren Generationen wiederholt, hat mich sehr angesprochen. Die große erlebte Liebe und was daraus wurde und mit den jeweiligen Frauen gemacht hat, wird in Rückblicken sehr berührend erzählt. Auch die heutige junge Generation mit den Problemen der jüngsten Frau/Tochter kommt nicht zu kurz. Und die Familiengeheimnisse lassen bis zum Schluss das Interesse beim Buch bleiben. Ein gut geschriebenes Buch, das mir viel Freude gemacht hat und viele Gefühle beim lesen hervorgerufen hat.

Am Ende musste ich wirklich weinen

Von: Jeanyjanez Datum: 07. February 2020

Gina hat vor zwei Jahren ihren Mann verloren und irgendwie auch einen Teil ihrer Tochter, da sie selbst in ein Loch gefangen ist. Sie ist tapfer und arbeitet nach wie vor hart in ihrem Food Truck. Sie verkauft allerlei Leckereien mit Käse und ganz ehrlich, beim Lesen ist mir da doch oft echt das Wasser im Mund zerlaufen. Es ist daher vollkommen anders, als die meisten Bücher dieser Art, in denen die Protagonistin in einem Buchladen arbeitet. Gina hat eine Schwester und diese vier Kinder und einen Mann, der irgendwie nie wirklich für sie da ist. Und sie haben eine Mutter, die früher immer genörgelt hat und das über alles. Nichts war ihr recht, weshalb Gina instinktiv wusste, wie sie reagieren musste, als sie ihre Mutter auf dem Boden gefunden hatte, nachdem sie einen Schlaganfall erlitt. Während Lorraine versucht, wieder Klarheit in ihrem Kopf zu bekommen und sprechen zu lernen (nach dem Schlaganfall) erfahren die Töchter ihr dunkelstes Geheimnis. Dieses Geheimnis könnte sie für immer zerstören oder enger zusammenbringen. Ich muss zugeben, dass mir er Anfang echt gut gefallen hat, doch zwischen etwa 20 bis 50 Prozent kam ich beim Lesen schleppend voran, bis es so spannend wurde, dass ich nur zwei Vormittage gebraucht hatte, um es gänzlich zu lesen (ich war krank und nutze die Auszeit um zu lesen). Es hat viele interessante Wendungen gegeben. Es ist seltsam, wie ähnlich sich Lorraine und Gina im Grunde doch waren und doch so unterschiedlich im allen. Diese Geschichte beweist einmal mehr, dass man niemals die erste große Liebe vergisst und ich habe ehrlich am Ende Rotz und Wasser geheult. Es ist keine gewöhnliche Liebesgeschichte, wie man sie vermutet, sondern sie geht wirklich sehr viel tiefer, als zunächst gedacht und das Drama ist etwas, womit ich nicht gerechnet hätte.

Wundervolle Geschichte

Von: Emmanuel Datum: 07. February 2020

Ein Buch, welches mir von Anfang bis Ende hervorragend gefallen hat. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und die Charaktere waren mir alle auf ihre eigene Art sympathisch. Auch die Spannung der Geschichte bleibt aufrecht erhalten. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir, dass es ein sehr gefühlvolles Buch ist. Absolut empfehlenswert!

Ein prima gelungenes Werk!

Von: R. I. Eidenhardt-Ach / Schriftstellerin Datum: 07. February 2020

Zuerst dachte ich, es koste mich Überwindung, das 400 Seiten Buch von Amy E. Reichert zu lesen. Aber nach nur wenigen Seiten wurde ich vom kompletten Gegenteil überzeugt und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Das Cover ist ansprechend und der Titel passt genial zur Geschichte. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, leicht und flüssig zu lesen. Amy Reichert zeigt auf faszinierende Art und Weise, wie ihre Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Die wechselnden Sprünge von der Vergangenheit zur Gegenwart, die Charaktere der Protagonisten, die dargestellte Verarbeitung von Schicksal und Trauer, machen das Buch zu einem Leseerlebnis. Kurzum, das Buch hat mich voll überzeugt. Ein prima gelungenes Werk!

Nur wer loslässt hat das Herz frei

Von: Annica Datum: 05. February 2020

Klappentext: Drei Generationen. Sieben Tage. Ein großes Familiengeheimnis. Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen … Meinung: Das Buch hat mich vom ersten Moment an mitgenommen. Die Geschichte rund um die Familie, die Geheimnisse, Sehnsüchte, Wünsche, Trauer es war alles dabei. Gina und May die sich entzweit haben durch den Tod des geliebten Mannes und Vaters. Die Schwester die scheinbar alles hat und dennoch unglücklich ist. Die Mutter die unnahbar ist und ein Geheimnis hat, dass sie unbedingt für sich behalten möchte. Nach dem Schlaganfall von Lorraine ändert sich plötzlich alles und das Geheimnis wird nach 40 Jahren offenbart. Es geht mit viel Gefühl, Hass, Trauer usw. in eine wuderschöne Geschichte. Mich hat das Buch auf jedenfall nachdenklich gemacht. Sollte man so ein Geheimnis was Lorraine hat wirklich so in seinem inneren verbergen? Ich finde das solltet ihr selber herausfinden. :-)

Dieses Buch verzaubert und lässt dich nicht mehr los

Von: BücherBibi Datum: 05. February 2020

Der Titel an sich berührt. Nur wer loslässt hat das Herz frei spricht mich als Menschen und als Frau sofort an und ich war gespannt auf dieses Buch. Die Umschlaggestaltung ist liebevoll und die goldene Schrift hebt sich stilvoll ab. Was mich sofort in den Bann gezogen hat ist der Schreibstil denn er ist herzlich und einfach. Jeder hat die Möglichkeit zu lesen und zu verstehen und das Herz zu öffnen. Alle Personen, ob es Gina ist oder ihre Schwester, Tochter oder ihre Mutter, sie sind mir sofort so nah das ich alles um mich herum vergessen habe. Ich bin gefangen gewesen von ihrer Geschichte. Mir sind die Tränen geflossen als mir klar wurde wie unsagbar glücklich eine Frau sein kann die wahre Liebe ihres Lebens gefunden zu haben und wie es sie zerschlägt und verändert diese Liebe wieder zu verlieren. Doch ich habe auch begriffen das nichts ohne Grund in ihren und unserem Leben passiert und sich irgendwann alles zusammen fügt. Was mir auch sehr gefallen hat war der Wechsel der erzählerischen Perspektive. So gelingt es mir als Leserin mich in die einzelnen Charaktere hinein zu versetzen. Und ich habe begriffen das wir niemanden in dessen Schuhen wir nicht gelaufen sind beurteilen sollten. Denn jeder hat seine eigene Geschichte. Ich lege euch das Buch dieser tollen Frauen sehr ans Herz, lasst euch mitnehmen auf eine Reise aus der ihr auf jeden Fall viel für euer eigenes Leben mit nehmen könnt. Ich habe mir Mühe gegeben nicht zu spoilern und hoffe ihr seid neugierig geworden. Viel Freude beim Lesen dieses Buches.

wunderschön, aber ausbaufähig

Von: Carina Datum: 04. February 2020

Die Autorin hat mit viel Fingerspitzengefühl die Geschichte von drei wundervollen Frauen erzählt, die sich sehr nahe stehen. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, es hat sich wundervoll lesen lassen, sodass ich den ein oder anderen Abend länger als eigentlich beabsichtigt mit dem Roman verbracht habe. An manchen Stelle hätte sie die Geschichten etwas ausführlicher erzählen können. Mir kam es manchmal etwas abrupt vor, z. B. als die Mädchen das Geheimnis ihrer Mutter von Roza erzählt bekommen. Das war mir eindeutig zu knapp und bündig. Ansonsten ist die Geschichte sehr schön, auch die Zeitsprünge gefallen mir gut. Die Autorin schreibt so, dass die Gefühle bspw. Trauer beim Leser ankommen. Ich spreche definitiv eine Leseempfehlung für das Buch aus! :)

Familiengeheimnisse

Von: misery3103 Datum: 04. February 2020

Gina Zoberski ist nach dem zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres Ehemanns mit ihrer Teenagertochter allein. Sie verdient ihren Lebensunterhalt mit einem Food-Truck. Als ihre Mutter, die sie ständig kritisiert, einen Schlaganfall hat, verändert sich alles für Gina und ihre Schwester Vicky. Denn ihre Mutter hütet ein riesiges Geheimnis, das das Leben ihrer Töchter gehörig auf den Kopf stellt. Ginas Familie ist so eine typische Südstaatenfamilie. Nach außen macht alles den Anschein einer angesehenen und glücklichen Familie, der die Meinung der Mitglieder des Countryclubs wichtiger ist als alles andere. Ginas Mutter kritisierte die Wahl ihres Ehemanns und hat auch sonst jede Menge am Lebensstil ihrer Tochter auszusetzen. Erst mit dem Schlaganfall und ihrer eigenen Hilflosigkeit wird Lorraine klar, welch große Fehler sie in ihrem Leben gemacht hat. Das Geheimnis ist ein riesengroßes und hat mich sehr erstaunt, auch wenn ich nachvollziehen konnte, warum Lorraine gehandelt hat, wie sie gehandelt hat. Das Buch hat mich sehr oft zum Lächeln gebracht, aber hier und da musste ich auch eine Träne vergießen. Insgesamt fand ich das Buch schön – es ist ein Buch darüber, dass man sein Leben leben muss, ohne sich von anderen beeinflussen zu lassen, weil man sonst niemals glücklich werden kann. Ich mochte es, wie am Ende alles gut wird, jede der Frauen ihren Weg findet und das Leben neu anpackt. Alles auf dem Weg dorthin hat mich gut unterhalten, zum Lächeln und Weinen gebracht. Was will man mehr?

So nahe steht sich Trauer und Glück

Von: Julia Datum: 03. February 2020

Das Buch "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" ist gut geschrieben. Es ist aus verschiedenen Perspektiven der Hauptfiguren geschrieben und somit sehr abwechslungsreich. Es befasst sich mit schwierigen, aber auch schönen Themen und ist nahe am Alltageschehen geschrieben. Somit gibt es für dieses Buch 5 Sterne von mir.

sehr berührendes Buch

Von: Liane Datum: 02. February 2020

Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil verständlich. es geht um eine Familie, drei Generationen, Gina Zoberski die einen Food Truck hat und die ihren verstorbenen Mann sehr vermisst, eine Tochter und ihre Mutter. Ginas jüngere Schwester Victoria ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Im Gegensatz zu Gina war sie jedoch nie glücklich in ihren Ehemann Jeff verliebt. Als die Mutter der beiden, Lorraine, einen Schlaganfall erleidet, rücken die beiden Schwester näher zusammen und erfahren durch die Unterlagen, die sie bei Lorraine auf der Suche nach einer Patientenverfügung finden, von einem Familiengeheimnis, dass sie nie für möglich gehalten hätten.Sehr realistisch beschreibt sie die gravierenden Veränderungen, die das Leben der Familie völlig auf den Kopf stellt.

Super

Von: P. Datum: 02. February 2020

Meiner Meinung nach ein fesselndes Buch bei dem man sich wünscht es in einem durchzulesen ohne Unterbrechungen. Das Cover hat mich anfangs etwas abgehalten, aber das Buch ist klasse. Man kann sich gut in die Personen versetzen und auch das macht ein gutes Buch aus.

Nur wer loslässt,hat das Herz frei

Von: Simone Datum: 31. January 2020

Ein mitreißendes und emotionales Buch. Ich konnte es nur sehr schlecht weg legen. Einfach klasse.

Ganz tief ins Herz...

Von: Eva G. Datum: 30. January 2020

Regina, genannt Gina, führt den Food Truck, den ihr Mann Drew ihr geschenkt hat. Seit er vor zwei Jahren verstorben ist, ist nichts mehr so, wie es sein soll. Sie hat das Gefühl, ihre Tochter May entgleitet ihr und sie hangelt sich mithilfe von To-Do-Listen durch den Alltag. Als dann auch noch ihre Mutter einen Schlaganfall erleidet und danach nicht mehr sprechen kann, ist sie am Ende. Denn bei der Suche nach wichtigen Unterlagen für das Krankenhaus stößt sie auf Papiere und Fotos, die nicht mit der ihr bekannten Familiengeschichte zusammenpassen. Gemeinsam mit ihrer Schwester Victoria, die extra anreist und ihrer ehemaligen Nanny Roza, die gleichzeitig die beste Freundin ihrer Mutter ist, beginnen sie, ihre Lebensgeschichte neu aufzurollen und erfahren ein großes Geheimnis ihrer Mutter. Amy E. Reichert ist hier ein wundervoller Roman gelungen. Er ist voller Emotionen, die den Leser immer tiefer mit in die Handlung nehmen. Alles ist sehr realistisch und zeigt das Leben einer Frau, die immer nur das Beste wollte, aber sich damit selbst viel versagt hat. In diesem Buch wird viel aufgearbeitet und offen angesprochen. Das Buch hat mich mehr als nur einmal zu Tränen gerührt. Ich war komplett in der Handlung gefangen und habe jeden einzelnen Moment mit den Protagonisten miterlebt. Das Buch ist rundum gelungen und hat sich eine perfekte Bewertung wirklich verdient!

Eine interessante Familiengeschichte

Von: mannomania Datum: 30. January 2020

Nur wer loslässt, hat das Herz frei von Amy E. Reichert Ein Roman mit 400 Seiten und 30 Kapiteln aus dem Heyne-Verlag, erschienen am 08.12.2019 Ein sehr freundlich, ansprechbares Cover und am Schluss des Buches noch ein Rezept für Trost - Erdnuss-Butter-Brownies, mhm, lecker... Zum Inhalt: Gina Zoberski ist Optimistin, sie stellt in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches her. Seit zwei Jahren liegt der Todes ihres Mann zurück, um den sie noch immer trauert. Es vergeht kein Tag, ohne daß ihre Mutter Lorraine sie kritisiert. Dem Leser wird hier eine Familiengeschichte zwischen Mutter-Tochter-Beziehung deutlich vor Augen geführt. Als dann Lorraine einen Schlaganfall erleidet, helfen und kümmern sich Gina und Ihre Schwester Victoria um die Mutter und stoßen da auf ein interessantes Familiengeheimnis, das 40 Jahre lang verborgen geblieben war... Die Autorin hat die Entwicklung der Familiengeschichte gut beschrieben. Sie hat die Mutter-Tochter-Beziehung gut herausgearbeitet und was passieren kann, wenn die Kommunikation innerhalb der Familie abhanden gekommen ist. Fazit: Alles in allem ein wirklich tolles Buch über Familiengeschichten, aber auch Schicksale. Im Laufe der Geschichte wird der Leser neugierig, allein schon wegen der verschiedenen Charaktere,, wie die Familie nach Lüftung des Geheimnisses weiterleben wird. Gibt es ein happy end? Da mit das Buch gefallen hat und auch zum Nachdenken anregt, vergebe ich hierfür gerne 4*. Danke an randomhouse für diesen Buchgewinn!

Eine interessante Familiengeschichte

Von: mannomania Datum: 30. January 2020

Nur wer loslässt, hat das Herz frei von Amy E. Reichert Ein Roman mit 400 Seiten und 30 Kapiteln aus dem Heyne-Verlag, erschienen am 08.12.2019 Ein sehr freundlich, ansprechbares Cover und am Schluss des Buches noch ein Rezept für Trost - Erdnuss-Butter-Brownies, mhm, lecker... Zum Inhalt: Gina Zoberski ist Optimistin, sie stellt in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches her. Seit zwei Jahren liegt der Todes ihres Mann zurück, um den sie noch immer trauert. Es vergeht kein Tag, ohne daß ihre Mutter Lorraine sie kritisiert. Dem Leser wird hier eine Familiengeschichte zwischen Mutter-Tochter-Beziehung deutlich vor Augen geführt. Als dann Lorraine einen Schlaganfall erleidet, helfen und kümmern sich Gina und Ihre Schwester Victoria um die Mutter und stoßen da auf ein interessantes Familiengeheimnis, das 40 Jahre lang verborgen geblieben war... Die Autorin hat die Entwicklung der Familiengeschichte gut beschrieben. Sie hat die Mutter-Tochter-Beziehung gut herausgearbeitet und was passieren kann, wenn die Kommunikation innerhalb der Familie abhanden gekommen ist. Fazit: Alles in allem ein wirklich tolles Buch über Familiengeschichten, aber auch Schicksale. Im Laufe der Geschichte wird der Leser neugierig, allein schon wegen der verschiedenen Charaktere,, wie die Familie nach Lüftung des Geheimnisses weiterleben wird. Gibt es ein happy end? Da mit das Buch gefallen hat und auch zum Nachdenken anregt, vergebe ich hierfür gerne 4*. Danke an randomhouse für diesen Buchgewinn!

Ein genialer Titel

Von: Lenny Datum: 30. January 2020

Erstmal Hut ab ! Der Titel ist genial! Das Cover ist nichtssagend... nicht so ganz mein Geschmack. Ich habe hier erstmal wegen dem Titel reagiert und den Klappentext gelesen...und dachte, das ein Familiengeheimnis sich sehr spannend anhört. Da lag ich leider daneben, von Spannung keine Spur! Die ersten 70 Seiten hab ich mich, mit viel Langeweile, durch das Buch gelesen und war dann froh, dass es ans Geheimnis geht. Das war schnell geklärt und nicht sehr spektakulär. Dann plätscherte die Geschichte so langweilig weiter. Die Personen waren alle gut gewählt. Eine nette kleine Familie mit dem ganz normalen Problemen. Nichts was mich in irgendeiner Form vom Stuhl gehauen hat. Der Schreibstil ist nett. Ich finde es sehr schade, das mich das Buch nicht packen konnte. Hätte sehr gern positives geschrieben.

Ich konnte es nicht weglegen

Von: Vani Datum: 29. January 2020

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Die Autorin wechselt in der Geschichte immer wieder die Perspektive. Mal schreibt sie aus Ginas Leben, wie sie nach dem Tod ihres Mannes weitermacht und versucht mit ihrer pubertären Tochter May klarzukommen. Dann schreibt die Autorin aus Sicht von May, wie sie um ihren Vater trauert und gleichzeitig ihre erste Liebe findet. Andererseits geht es auch um Ginas Mutter Lorraine, die sehr kritisch mit Gina umgeht. Nach ihrem Schlaganfall kristallisierte sich aber immer mehr heraus, dass sich ihr Leben gar nicht so sehr von Ginas unterscheidet. Natürlich hat das Buch ein Happy End oder eigentlich 4, aber lest selbst! Ich jedenfalls bin noch geflasht...

Nur wer loslässt, hat das Herz frei

Von: wallusch, claudia Datum: 28. January 2020

Am Anfang etwas schwierig zu lesen, das Schachtelsätze, viele Kommas. Am Ende war es für mich eine sehr berührende Liebesgeschichte. Nicht nur die Liebe zwischen Mann und Frau, nein besonders die Liebe zwischen Müttern und Töchtern steht im Vordergrund. Wirklich sehr berührend Ich gebe 4 Sterne (die Sterne oben wollen nicht).

Atmosphärisch gelungenes Familiendrama

Von: Melanie E. Datum: 28. January 2020

"Nur wer loslässt, hat das Herz frei" ist ein atmosphärisch sehr gelungenes Familiendrama. ich konnte mich ab der ersten Seite komplett auf die drei Protagonistinnen einlassen und war sehr gespannt, ob es eine Annäherung geben wird, beziehungsweise eine Weg aus der Trauer heraus Gina betreffend, die vor etwa zwei Jahren ihren Mann verlor und sich weigert darüber zu sprechen. Es liegt zu großen Anteilen an ihrer Tochter May und die Entfremdung, die durch den Verlust des Vaters und des geliebten Ehemanns. Anstatt sich gegenseitig zu umarmen oder Trost zu zu sprechen, versuchen beide ihren Schmerz voreinander zu verbergen. Für Gina ist es eher ein stark bleiben für ihr Kind, aber dieses benötigt einen ganz anderes Umgang mit der Trauer und so bleibt die innere Heilung beider erst einmal fern. In Rückblenden wird die große Liebe zu Drew und Gina aufgearbeitet, was zu großen Anteilen am erlittenen Schlaganfall ihrer Mutter Lorraine liegt, deren Leben einige Parallelen aufweist, denn auch sie hat einen großen Verlust erlitten. Alte Unterlagen und eine Geburtsurkunde geben den Weg frei, endlich loszulassen und inneren Frieden zu finden. Mir hat sehr gefallen, wie die Autorin diese Schicksalsschläge miteinander verknüpft. Es ist dramatisch, herzzerreißend und zeigt doch die Stärke einer Frau auf, die ungewöhnliche Wege geht, um die Zukunft ihrer Töchter zu sichern. Das es sich hierbei um eine Lebenslüge handelt, ist für mich als Leserin schnell erkannt und auch wenn ich wenig Verständnis habe, zeigt es doch deutlich, wie sehr Eltern einen Einfluss auf ihre Kinder haben und diese prägen. Lorraine, die in einem reichen Elternhaus aufwuchs, beugt sich dem, was ihre Eltern für sie vorgesehen haben, aber erst nachdem sie wirklich ihr großes Glück gefunden hatte. Sie hält ihr Leben lang an ihrer großen Liebe fest und das ist, was ich als sehr schön empfunden habe, auch wenn der Verlust dramatisch und schmerzhaft ist. Menschen werden aus dem Leben gerissen und hinterlassen eine große Lücke im Herzen der Hinterbliebenen. Insgesamt ist "Nur wer loslässt, hat das Herz frei" ein Roman der nachdenklich stimmt und trotz vieler trauriger Momente eine Story voller Hoffnung und letztendlich des Loslassen, was mich sehr berührt hat. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da die Stimmung mich erreichen konnte. Es ist ein Buch voller Schicksalsschläge, aber auch ein Roman, der aufzeigt, das es wichtig ist, Dinge auszusprechen und sie nicht tief in sich zu vergraben, damit es zu Aussprachen kommen kann, die helfen innerlich zu heilen.

Bewegende Familiengeschichte

Von: Tanja Wiegel Datum: 27. January 2020

Klappentext: Drei Generationen. Sieben Tage. Ein großes Familiengeheimnis. Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen … Meine Meinung: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und ist auch sehr passend zur Geschichte. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen, es wird in der 3. Person geschrieben aus abwechselnder Sicht von Großmutter Lorraine, von Mutter Gina und Enkelin May. Das hat mir sehr gefallen, z. B. als Gina Probleme mit ihrer Teenager-Tochter May hat. Gina denkt, sie spricht die neue, orangene Haarsträhne von May am besten nicht an, um nicht noch mehr mit ihr in Streit zu geraten. May denkt aber, sie ist ihrer Mutter egal, weil ihr noch nicht mal die neue Strähne auffällt. Zwischen Lorraine und Gina gibt es ziemlich viele Parallelen und sie sind sich ähnlicher als gedacht. Lorraines Schlaganfall bringt sie alle dazu, über ihr Leben nachzudenken und manches zu ändern. Ich vergebe für dieses Buch 4 ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen

Familiendrama dreier Generationen

Von: Conny Datum: 26. January 2020

Eine wirklich schöne Geschichte mit Spannung, Trauer aber auch Hoffnung. Für kalte Winterabende gemütlich auf der Couch mit einem heißen Getränk lässt sich die Story der Generationen verfolgen und in die verschiedenen Perspektiven hineinfühlen.

Emotionale Drei-Generationen-Reise durch die Familiengeschichte

Von: Kleinerbuechernerd Datum: 26. January 2020

Die Kapitel sind immer im Wechsel aus der Sicht von Gina, ihrer Tochter May und ihrer Mutter Lorraine geschrieben. Alle drei sehr sympathisch und leicht neurotisch veranlagt: Gina mit ihren To-Do Listen, ohne die sie absolut verloren ist, Lorraine mit ihrem Hang alle Probleme mit Kokosöl lösen zu wollen und stets darauf bedacht, wie alles von außen und der Gesellschaft aus wirkt und May einfach in ihrer typischen Teenager-Art alles zu zerdenken. Die drei wirken dadurch sehr nahbar, weil nicht perfekt, und vor allem so herrlich normal und durchschnittlich. Am Anfang war es noch ein wenig anstrengend mit den leicht chaotischen Gedanken der drei mitzukommen, aber nach etwa 6 Kapiteln (also zwei je Protagonistin) war ich dann super drin und konnte mich ganz auf die Geschichte einlassen. Amy E. Reichert hat es geschafft die drei Generationen mit ihren eigenen Problemen und Sichtweisen gut in den dreien zu porträtieren. So bekommt man im Laufe der Geschichte auch immer wieder einen anderen Blickwinkel, das ist sehr erfrischend und erinnert daran, dass man manchmal auch selbst für sich vielleicht die Dinge etwas von außen betrachten sollte. Ich fand die kurzen Reisen in die Vergangenheit zu Lorraine und Joe sowie auch Gina und ihrem verstorbenen Ehemann sowohl in Ginas als auch Mays Sichtweise super emotional und musste nicht nur einmal mit den Tränen kämpfen. Ich konnte mich extrem gut in die drei Frauen und ihre Situationen und Emotionen hineinversetzen. Es hat mich auch sehr glücklich gemacht, wie sie im Laufe der Geschichte wieder ein Stück weit zueinander finden und das Buch mit einem positiven und optimistischen Ausblick abgeschlossen wird. Ich selbst habe das Buch mit einem Lächeln wieder zurück ins Regal gestellt. 🙂

Sehr packend und schwer aus der Hand zu legen

Von: Becki Datum: 23. January 2020

Regina, genannt Gina, ist Mitte 40 und Mutter einer 14-jährigen Tochter. Vor zwei Jahren ist ihr geliebter Ehemann verstorben und diesen Verlust haben weder sie noch Tochter Maya überwunden. Beide leben nebeneinander her und schaffen es nicht, sich gegenseitig Trost zu spenden. Ginas jüngere Schwester Victoria ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Im Gegensatz zu Gina war sie jedoch nie glücklich in ihren Ehemann Jeff verliebt. Als die Mutter der beiden, Lorraine, einen Schlaganfall erleidet, rücken die beiden Schwester näher zusammen und erfahren durch die Unterlagen, die sie bei Lorraine auf der Suche nach einer Patientenverfügung finden, von einem Familiengeheimnis, dass sie nie für möglich gehalten hätten. Vor allem Gina möchte mehr über die Vergangenheit erfahren, doch Lorraine kann sich aufgrund des Schlaganfalls kaum artikulieren. Das Buch handelt von drei Generationen - Großmutter, Tochter, Enkelin, die sich alle missverstanden fühlen, aber eigentlich durch die tragischen Ereignisse, die sie alle erlebt haben, miteinander verbunden sind und sich gegenseitig helfen könnten. Der Roman handelt innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen, in denen besonders interessant zu erfahren ist, dass die Töchter ihrer Mutter erst wieder nahe kommen, als diese kaum noch sprechen kann, während zuvor die Kommunikation möglich gewesen wäre, aber aufgrund der Eigenwilligkeit der Persönlichkeiten und um Konflikte zu vermeiden, ausblieb. Plötzlich merken die Frauen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie gedacht haben. Es ist eine bewegende, authentische Mutter-Tochter-Geschichte, die trotz aller Tragik am Ende hoffnungsvoll stimmt und Optimismus versprüht. Es geht um Trauer, Verluste, Sprachlosigkeit und familiäre Beziehungen, aber auch um Geheimnisse, Vergebung und neue Anfänge.

Wohlfühlroman

Von: Nadine Dietz Datum: 22. January 2020

Diesen Roman hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste und ich freute mich sehr aufs Lesen. Lobend möchte ich zuerst das farbenfrohe Cover erwähnen, das ein Hingucker darstellt. Einmal angefangen, fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere waren liebevoll und authentisch dargestellt und ich fieberte wahrlich mit ihnen mit. Die Schreibweise war locker, flüssig und bildhaft. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Autorin werde ich mir merken. Ich hoffe auf weitere Werke von ihr.

eine sehr schöne Geschichte

Von: kleine_Antje Datum: 29. December 2019

Gina Zoberski liebt es, in ihrem Food Truck köstliche Sandwiches zuzubereiten und umfangreiche To-Do-Listen zu erstellen. Eigentlich ist sie die geborene Optimistin, doch den zwei Jahre zurückliegenden Tod ihres geliebten Mannes hat sie noch nicht verwunden. Zudem vergeht kein Tag, ohne dass ihre Mutter Lorraine sie kritisiert oder ihre Tochter May sie infrage stellt. Als Lorraine einen Schlaganfall erleidet, stolpert Gina über ein Familiengeheimnis, das vierzig Jahre lang vor ihr verborgen wurde. Schnell wird ihr klar, dass diese unangenehme Wahrheit genau das ist, was sie braucht, um loszulassen und neu anzufangen … Meinung: Als erstes muss ich sagen, dass ich das Cover unglaublich toll finde. Ich finde es harmoniert so toll. Genauso harmoniert auch die Geschichte. Sie wird aus Ginas Sicht erzählt die mir sehr ans Herz gewachsen ist im Laufe der Geschichte. Für mich ist es eine tolle Mutter-Tochter Geschichte die zeigt, wie es passieren kann, wenn Kommunikation nicht mehr wirklich funktioniert. Jeder hat mit seinen Schicksalsschlägen zu tun. Für mich war das Buch wirklich toll, weil es vielseitig war. Es handelt von Trauer, Vergebung, Zweifel und um Familie. Fazit: Ganz toll geschrieben und macht neugierig auf mehr! Ich mochte jeden Charkter, weil jeder auf seine Art sympahtisch war.

Ein tolles Gesamtpaket der Gefühle!

Von: Julia_booklover Datum: 26. December 2019

Inhalt/Schreibstil: Gleich zu Beginn war ich schnell in der Geschichte drinnen. Man konnte aus der Sicht der „drei Generationen“ lesen. Auch die Sprünge in die Vergangenheit fand ich schön zu lesen. Das hat mir allgemein ziemlich gut gefallen, das man diese wichtigen Dinge nicht nur aus Erzählungen in der Gegenwart erfahren hatte, sondern man dadurch eben genau wusste, wie es in der Vergangenheit passiert ist. Der schöne flüssige Schreibstil hat das ganze noch untermauert, sodass es sehr angenehm zu lesen war. Doch leider kamen mir manche Stellen etwas langatmig vor. Protagonisten: Ich beginne mit der Ältesten, aus deren Sicht man lesen kann - Lorraine. Zu Beginn war sie mir leider richtig unsympathisch und ich fand es nicht schön, was man von dem Umgang mit ihren Kindern Gina und Vicky erfahren hat. Als man dann aber weitergelesen hatte, hat man sie sehr gut verstanden und auch, wieso sie so mit ihren Kindern, vor allem mit Gina umgegangen ist. Auch ihr Schicksal hat mich etwas traurig gemacht und ich konnte dann am Ende richtig mit ihr mitfühlen. Sie hat sich in dem Buch durchweg zum Positiven entwickelt, meiner Meinung nach. Die nächste im Bunde ist Gina, eigentlich Regina. Seit sie ihren Mann verloren hat, leidet auch die Beziehung zu ihrer Tochter May sehr stark, was man auch in dem Buch genau mitbekommt. Die Beiden bemühen sich zwar, aber haben beide trotzdem andere Vorstellungen, wie sie miteinander umgehen sollten, was beide in einen Konflikt geraten lässt. Doch auch hier erkennt man eine positive Entwicklung - und zwar zu allem, was mich am Ende sehr gefreut hat. Anfangs kam mir sie etwas unnahbar vor, doch gegen Ende konnte man auch sie gut verstehen und sie wurde mir durch und durch sympathischer. May, die jüngste, Tochter von Gina und Enkel von Lorraine, war mir allerdings von Anfang an sympathisch. Sie hat ihren Dad verloren und trauert, kann aber mit keinem darüber reden, denn sie denkt, dass ihre Mom ihn vergessen habe. Deswegen stecken die beiden auch ein wenig in einem Mutter-Tochter-Konflikt, wie ich bereits erwähnt habe. Was mich aber richtig gefreut hat war, dass sie auch einen Schritt auf ihre Mom zugegangen ist um den Konflikt zu lösen. Insgesamt ein schönes Buch, da einen zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken bringt!

Bewegend

Von: Frau Antje´s Bücherecke und Co Datum: 26. December 2019

Schon allein das Cover ist ein Highlight und der Klappentext animierte mich dazu, das ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Die Autorin sagte mir nichts und somit war es das erste Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Der Einstieg fiel mir schwer aufgrund der langen Sätze derf Autorin. Ich musste den ein oder andern Satz zweimal lesen, doch nach ein paar Kapiteln hatte sich mein lesendes Auge daran gewöhnt und ich lernte die Personen in der Geschichte besser kennen. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie es Gina und ihrer Tochter May ergangen ist und wie sie sich fühlten, denn ich habe so etwas schon einige Male erlebt als meine Mama, meine Oma´s und meine Opa´s starben. Man will sich einfach einigeln und nur für sich sein mit den Erinnerungen an den geliebten Menschen. Zudem muss Gina noch einen weiteren Schlag im Leben hinnehmen, denn ihre Mama erleidet einen Schlaganfall und von einen Tag auf den nächsten ist ihr Leben wieder durcheinander. Sie kommt einem Geheimnis auf die Spur und dieses ließ sich leicht erahnen beim Lesen des Buches bis zum Erkennen des Geheimnisses. Im Buch begleiten wir also Mutter - Tochter und Enkelin durch ihr bisheriges Leben. Die Geschichgte zwischen May und Gina hat mich am meisten bewegt und berührt. Die Beiden sind wirklich ein starkes Team, auch wenn jeder für sich ist zu Beginn des Buches. Sie müssen ihren neuen Weg finden. Aber auch die Geschichte von Gina und Mutter Lorraine nimmt Fahrt auf, denn immer wieder in den vergangenen Jahren hatte Gina den Eindruck ihrer Mutter nie etwas recht machen zu können. Doch dem war nicht so, denn das Geheimnis stand der Mutter im Weg. Ein gutes Buch, was mir den Anfang erschwerte, aber zum Ende hin mich wirklich berührte und erreichte!!!

Bewegende und authentische Mutter-Tochter-Geschichte, die trotz aller Tragik am Ende hoffnungsvoll stimmt und Optimismus versprüht

Von: schnäppchenjägerin Datum: 16. December 2019

Regina, genannt Gina, ist Mitte 40 und Mutter einer 14-jährigen Tochter. Vor zwei Jahren ist ihr geliebter Ehemann verstorben und diesen Verlust haben weder sie noch Tochter Maya überwunden. Beide leben nebeneinander her und schaffen es nicht, sich gegenseitig Trost zu spenden. Ginas jüngere Schwester Victoria ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. Im Gegensatz zu Gina war sie jedoch nie glücklich in ihren Ehemann Jeff verliebt. Als die Mutter der beiden, Lorraine, einen Schlaganfall erleidet, rücken die beiden Schwester näher zusammen und erfahren durch die Unterlagen, die sie bei Lorraine auf der Suche nach einer Patientenverfügung finden, von einem Familiengeheimnis, dass sie nie für möglich gehalten hätten. Vor allem Gina möchte mehr über die Vergangenheit erfahren, doch Lorraine kann sich aufgrund des Schlaganfalls kaum artikulieren. Das Buch handelt von drei Generationen - Großmutter, Tochter, Enkelin, die sich alle missverstanden fühlen, aber eigentlich durch die tragischen Ereignisse, die sie alle erlebt haben, miteinander verbunden sind und sich gegenseitig helfen könnten. Der Roman handelt innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen, in denen besonders interessant zu erfahren ist, dass die Töchter ihrer Mutter erst wieder nahe kommen, als diese kaum noch sprechen kann, während zuvor die Kommunikation möglich gewesen wäre, aber aufgrund der Eigenwilligkeit der Persönlichkeiten und um Konflikte zu vermeiden, ausblieb. Plötzlich merken die Frauen, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie gedacht haben. Der Roman ist größtenteils aus Sicht von Gina geschrieben, die eine sehr sympathische Frau ist und deren Schmerz wegen ihres Verlusts und die Liebe zu ihrem Ehemann spürbar ist. Dabei wirkt sie sehr authentisch, denn im Umgang mit ihrer Tochter wirkt sie oft hilflos und unperfekt, macht ähnliche Fehler wie ihre Mutter. Als Leserin kann man sich aber auch gut in May und Lorraine hineinversetzen. May war ein Papa-Kind, vermisst ihren Dad und verspürt eine Wut in sich, die sie an ihrer Mutter auslässt. Lorraine ist ebenfalls ein vielschichtiger Charakter, was insbesondere dann klar wird, wenn man mit Rückblenden und ihren Erinnerungen an die Vergangenheit konfrontiert wird. In der Gegenwart ist sie aufgrund ihrer Erkrankung stark eingeschränkt, hat allerdings wache Augen und sieht, was ihre Töchter leisten, was sie wiederum stolz macht. Neben den familiären Zerwürfnissen spielt Essen in dem Roman eine große Rolle. Gina betreibt einen Foodtruck, in dem sie kreative gegrillte Sandwiches verkauft und auch Tochter May hat ein Händchen für originelle Rezepte und kreiert Brownies aus ungewöhnlichen Zutatenkombinationen. Es ist eine bewegende, authentische Mutter-Tochter-Geschichte, die trotz aller Tragik am Ende hoffnungsvoll stimmt und Optimismus versprüht. Es geht um Trauer, Verluste, Sprachlosigkeit und familiäre Beziehungen, aber auch um Geheimnisse, Vergebung und neue Anfänge.

Geniales Buch

Von: F. Meidinger Datum: 23. February 2020

Das Buch ist eine echte Perle unter den Familien-Romanen. Man kann bereits auf den ersten Seiten die Charaktere wahnsinnig schnell und gut kennen lernen und sich sehr gut in sie hineinversetzen. Man lernt sie als wirklich runde Charaktere kennen, kann ihre Emotionen nachvollziehen, und so ihren Weg aus ihrer emotionalen Schieflage wunderbar verfolgen. → Keine genauere Erklärung, da sonst Spoiler!!

Familiengeschichte mit Herz

Von: Franziska Datum: 12. February 2020

Die Kurzzusammenfassung lasse ich hier aus, dafür gibt es den Klappentext :) Vielen Dank an Random House für das Leseexemplar. Die Geschichte ist anfangs etwas verworren, da sie aus drei Perspektiven geschrieben ist. Mit der Zeit kommt man aber gut in die Story hinein und fühlt mit den einzelnen Personen mit. Ich fand das Buch sehr kurzweilig, zum Teil auch ein bisschen traurig. Es hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht und mir bewusst gemacht, wie schnell sich das Leben ändern kann und es auch einfach mal zu spät für etwas sein kann. Die Charaktere sind liebevoll angelegt von der Autorin, jeder hat seine Facetten. Von mir 4 von 5 Sternen, weil ich mit dem Ende nicht so ganz glücklich war. Der Roman an sich hat sehr viele Details und Wendungen mitgebracht, da kam der Schluss ein bisschen plötzlich für mich. Alles in allem aber war es ein sehr nettes, flüssig zu lesendes Buch, das mir sehr gefallen hat.

Familiengeschichte über mehrere Generationen

Von: Ramses18 Datum: 02. February 2020

Gina und Victoria sind zwei Schwestern die sehr verschieden sind und ihr Leben unterschiedlich leben. Während Gina eine Tochter hat, die Liebe ihres Lebens geheiratet hat und ihren Mann durch einen Herzinfarkt verloren hat, ist Victoria Mutter von 4 Kindern und gut verheiratet aber weniger glücklich. Dies alles wird gehörig durchgewirbelt, als die Mutter Lorraine einen Schlaganfall hat, plötzlich Hilfe benötigt und nicht mehr sprechen kann. Meine Meinung: Sehr anschaulich, detailliert und wenig spektakulär schildert die Autorin die Geschehnisse im Leben von Gina. Die handelnden Personen werden alle sehr detailliert beschrieben. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, zum Teil ein bisschen sehr ausführlich. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den unterschiedlichen Zeiten und Personen, was nicht immer ganz einfach ist. Das Cover fällt auf, ist aber nicht so mein Stil und gefällt mir weniger. 4 Sterne für diesen sehr gut geschriebenen Mutter/Tochter Roman.

ein emotionaler Roman, der bewegt

Von: Manja Datum: 21. January 2020

Meine Meinung Bisher kannte ich die Autorin Amy E. Reichert noch gar nicht. Umso neugieriger war ich nun auf „Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ aus ihrer Feder. Das Cover wirkte auf mich sehr ansprechend und der Klappentext klang ebenfalls richtig gut. So habe ich das eBook geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los. Die Charaktere dieser Geschichte hier sind der Autorin gut gelungen. Ich empfand sie als vorstellbar und von den Handlungen her war es auch zu verstehen. Gina ist eine wirklich sehr sympathische junge Frau. Sie hat eine Tochter, mit der sie allerdings mehr schlecht als recht umgehen kann. Sie wirkte hier teilweise sehr hilflos auf mich. Auch merkt man Gina an das sie ihren Mann vermisst, diese Emotionen waren für mich hier gut greifbar. May ist Ginas Tochter und eigentlich war sie immer sehr Papa bezogen. Sie vermisst ihn und entwickelt immer mehr eine Wut auf ihre Mutter, die sie dann auch an ihr auslässt. Auf mich wirkte auf May sehr realistisch gezeichnet. Weiterhin lernt man als Leser noch Lorraine kennen. Sie ist die Älteste der drei genannten, die durch ihre Erkrankung sehr stark eingeschränkt ist. Sie lernt man vor allem auch durch Rückblicke in die Vergangenheit sehr gut kennen. In der Gegenwart hat sie trotz des Handicaps immer ein waches Auge auf ihre Töchter. Diese drei Generationen werden hier näher beleuchtet, man erfährt als Leser sehr viel über ihre Persönlichkeiten, die auch zu Konflikten führen, genauso wie sie Gemeinsamkeiten aufzeigen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich richtig gut. Ich bin sehr flüssig durch die Handlung gekommen, konnte ohne Probleme folgen und alles gut verstehen. Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Gina. Ich empfand dies als gelungen, denn so habe ich einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von ihr bekommen und sie noch um einiges besser kennengelernt. Die Handlung selbst hat mich echt begeistert. Es ist alles sehr vielseitig, die Autorin bringt hier sehr viel ins Geschehen ein. Es ist eine Geschichte über insgesamt 3 Generationen, die verschiedene Themen anspricht. So geht es um Verlust, Trauer und auch die Familie selbst spielt eine wichtige Rolle. Außerdem geht es auch darum miteinander zu reden, sich zu vergeben, wenn mal etwas nicht so läuft wie man es möchte. Das Leben ist voll von Veränderungen, die das Leben eines jeden Einzelnen auf den Kopf stellen, die auch eine Familie immer wieder auf die Probe stellt. All dies führt die Autorin hier stimmig zueinander, verknüpft es zu einem richtig gelungen Ganzen. Das Ende empfand ich als sehr gut gewählt. Ich empfand es als passend gehalten, es schließt die Handlung hier sehr gut ab und entlässt den Leser am Ende auch zufrieden aus dem Buch. Fazit Alles in Allem ist „Nur wer loslässt, hat das Herz frei“ von Amy E. Reichert ein Roman, der mich von Beginn an abgeholt und für sich gewonnen hat. Authentisch beschriebene vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als emotional, realistisch und aus dem Leben gegriffen empfunden habe, haben mich bewegt und mir wunderbare Lesestunden beschert. Wirklich zu empfehlen!