Tina Wolf

Labskaus für Anfänger

Labskaus für Anfänger Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch
eBook

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50 [CH]

oder hier kaufen:

€ 9,99 [D] | € 9,99 [A] | CHF 12,00 [CH]

oder hier kaufen:

Kaum überschreitet man die Vierzig, gehört man zum alten Eisen, stellt Tilda verbittert fest. Für ihren Job beim Fernsehen steht schon eine Jüngere in den Startlöchern, ihr Freund hat sie verlassen, und da kündigt ihr der Vermieter zu allem Überfluss auch noch die Wohnung. Dann macht Tilda eine unerwartete Erbschaft: Ein Friesenhäuschen auf Amrum. Könnte das die Lösung ihrer Probleme sein? Es gibt nur einen Haken: Tilda, eine echte Großstädterin, muss laut Testament ein ganzes Jahr auf Amrum verbringen, um das Erbe anzutreten. Doch als Tilda nach den ersten turbulenten Tagen dem Rauschen des Meeres lauscht, erscheint ihr der Gedanke an ein Leben auf der Insel immer verlockender …

Netter Zeitverteib

Von: Kris Datum: 03. June 2020

Netter Geschichte, allerdings sehr vorhersehbar und es ist kein großer Spannungsbogen vorhanden. Leichte Lektüre für einen schönen Nachmittag.

Labskaus für Anfänger

Von: Ulla R. Datum: 26. May 2020

herrliche Urlaubslektüre für Nordseeliebhaber, bzw. Amrum-Fans. Tilda Anfang 40, vom Freund verlassen, verliert zudem in Hamburg ihre Wohnung und ihren Job. Da sie unerwartet eine Kate auf Amrum erbt, die Erbschaft jedoch an eine Bedingung geknüpft ist, fährt sie nach Amrum um sich alles anzuschauen. Von der Ruhe der Insel, den kauzigen Nachbarn beeindruckt, überlegt sie einen Neustart auf der Insel. Da sie dann noch einen Mann kennenlernt, fällt ihr die Entscheidung leicht. Das Buch liest sich flüssig und es werden "Urlaubserinnerungen", bzw. "Urlaubswünsche" geweckt.

Inselglück aber ohne Inselfeeling

Von: Baksi Datum: 23. May 2020

Tilda hat gerade ihren vierzigsten Geburtstag gefeiert – eigentlich eine Zahl, die sie garnicht besonders schlimm fand – wären da nicht die „Auswirkungen“ die dieser Geburtstag – so scheint es zumindest für Tilda, auf ihr Leben hat. Der Freund schafft es nicht einmal ihre Beziehung persönlich zu beenden, der Vermieter meldet Eigenbedarf bei ihrer wunderschönen Hamburger Wohnung an und zu guter Letzt wird sie in ihrem Job durch eine Jüngere ersetzt. Kein Wunder also, dass Tilda etwas misstrauisch ist, als sie eine Kate auf Amrum erbt – von einem verstorbenen Onkel an den sie sich kaum erinnern kann. Und auch hier gibt es noch einen Haken: Bevor sie ihr Erbe antreten kann muss sie zunächst ein Jahr auf Amrum leben – eigentlich undenkbar, aber in der aktuellen Situation, ohne Wohnung und mit Problemen im Job vielleicht doch eine Option? Mein erster Blick, als ich den Titel sowie das Cover dieses Romans gesehen habe war „das wird bestimmt eine tolle Inselgeschichte“. Ich mag die Atmosphäre dieser Art Geschichten sehr gerne – genauso wie die meistens etwas eigenen Charaktere. Allerdings muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte von Anfang bis Ende nicht so ganz mitreißen konnte. Die Geschichte ist nett – der Erzählstil ist flüssig zu lesen und auch die Charaktere mochte ich alle. Aber irgendwie konnte ich das typische Gefühl auf der Insel nicht wirklich spüren. Mir blieben insbesondere die Charaktere zu stark an der Oberfläche. Viele Geschichten der Charaktere wurden kurz angesprochen – an der Oberfläche angekratzt, aber dann nicht weiterverfolgt. Hier hätte es mir gut gefallen, noch etwas über das Leben von Trude oder Nils zu erfahren – oder auch von dem verstorbenen Onkel. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, die Geschichte möchte vieles anreißen, verliert sich dann aber in den verschiedenen Teilen und „weiß nicht mehr weiter“. So wie mit den Charakteren ging es mir auch mit der Geschichte an sich – hier hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht – vielleicht mehr Zeit mit Tilda auf Amrum, genau dieses Gefühl, dass dazu führt, dass sie auf der Insel bleiben möchte. Alles in allem eine schöne Geschichte für kurzweilige Lesestunden, die mich aber leider nicht voll überzeugen konnte.

Amrum, ich komme

Von: Ilona N. Datum: 21. May 2020

Seit Tilda, die Hauptfigur dieses herrlichen Romans, 40 geworden ist, läuft es nicht mehr so gut bei ihr. Freund weg, Wohnung weg, Job weg. Sie erbt ein Haus auf Amrum und ist voller Zweifel. Der Roman ist als Urlaubslektüre sehr gut geeignet und lässt sich leicht lesen. Er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Landschaft der Insel ist sehr detailgetreu beschrieben, und ich fühlte mich mittendrin zwischen Dünen, Wind, Sand und Strand. Ein herrliches Insel-Feeling. Auch die friesischen Originale würzen das Buch und passen gut hinein. Das Ende des Romans kommt sehr plötzlich und könnte noch etwas ausführlicher sein. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch.

nette Strandlektüre

Von: Marakkaram Datum: 20. May 2020

* Gar nicht so schlecht, dachte sie nach dem ersten Bissen, griff nach Salz und Pfeffer und streute beides über das Spiegelei. Vielleicht traf das ja auch auf ihr neues Leben zu, und sie wusste es nur noch nicht? * Nette Strandlektüre, die ihr Potential nicht ganz ausschöpft. Bei den Themen hätte ich gern ab und zu mehr Tiefe gehabt. Aber von vorn: Kurz nach ihrem 40. Geburtstag läuft für Tilda alles schief, erst verlässt sie ihr Freund, dann kündigt man ihr auch noch die Wohnung und zu guter Letzt beobachtet sie wie beim Sender ein Casting für ihre Position läuft. Mitten in dem Chaos namens Leben erreicht sie ein Brief mit der Aufforderung nach Amrum zu kommen, da ihr Onkel ihr seine Kate vererbt hätte. Doch mit Onkel Hannes hatte Tilda seit ihrer Kindheit keinen Kontakt und ausserdem ist eine Bedingung an die Erbschaft geknüpft. Cover und Titel versprachen einen locker-leichten Sommerroman und das ist Tina Wolf auch gelungen. Ich fand es toll mit Tilda nach Amrum zu reisen und mit ihr die Hütte und Insel zu entdecken, so dass ich über so manche kleine unrunde Sache hinwegsehen konnte. Denn das alles ist herrlich bildhaft beschrieben und man hat die lütte Friesenkate ganz deutlich vor Augen. Und auch der Schreibstil ist nach den ersten etwas holprigeren Seiten sehr angenehm und hat vor allem einen schönen Humor. Alles in allem, ein netter Roman für eine entspannte Auszeit. Ich bin auch niemand, der bei einem Wohlfühlroman nach mehr Tiefe schreit, aber hier habe ich sie das ein oder andere Mal wirklich vermisst. Insbesondere, da die Autorin immer wieder in das Thema hineinsticht und damit Erwartungen weckt, aber darauf nichts folgt. Es geht um Familienstreit, Einsamkeit im Alter, Sterben etc. Da hätte ich sowohl bei Hannes als auch bei Trude sehr gerne mehr erfahren. Das einfach so stehen zu lassen fand ich eher unpassend. Grade die Geschichte mit und rund um Hannes hätte so viel Potential und mich hat wahrscheinlich am Meisten irritiert, dass Tilda nicht alles versucht, ihn wenigstens nach seinem Tod ein wenig kennenzulernen. Auch die nette Liebesgeschichte bleibt recht oberflächlich. Aber das ist an sich Meckern auf hohem Niveau, denn insgesamt können die Charaktere überzeugen. Nicht nur Tilda, deren Handeln und Überlegungen ich ansonsten authentisch und nachvollziehbar fand, sondern auch das grummelige Insel-Urgestein Nils und die alte Trude haben sich mit ihrer ganz eigenen Art sofort ins Herz geschlichen. Dazu die toll eingefangene Inselatmosphäre, das hat mir dann schon sehr gut gefallen. Wen es also nicht stört, wenn ernste Themen aufkommen, aber nicht weiter groß Beachtung erhalten, für den ist "Labskaus für Anfänger" eine wunderbare Sommerlektüre und auch mich hat der Roman trotz der Kritikpunkte kurzweilig unterhalten. Trotzdem muss ich sagen, dass ich grade diese Themen in sogenannten Wohlfühlromanen schon tiefgründiger gelesen habe. Ich denke, ein paar Seiten mehr hätten dem Buch ganz gut getan.

Eine Geschichte mit einer Leichtigkeit, umhüllt von nordfriesischer Lebens-Sichtweise und plattdeutscher “Taffheit“

Von: Tahsin Ocak (ArtandCRITIC.com) Datum: 18. May 2020

Die Menschheit berechnet die Zeit mit “vor Christus“ und “nach Christus“. Bei Frauen ist es etwas anders. Bei ihnen gilt “vor 40“ und “nach 40“ als Zeitrechnung. Die “nach 40“-Frau merkt die Schwerkraft und die Spuren davon an ihrem Körper, egal ob sie vorhanden sind oder nicht. Für eine Frau kommt das “nach 40“ wie ein Besuch vom Finanzamt oder dem Sensenmann. Die Zeit des Unheils und Bergab des Lebens! Der unsichtbare Schalter wird bei der Frau betätigt, wenn sie ihren 40. Geburtstag hat. Genau darum geht es in Tina Wolfs “Labskaus für Anfänger“. Darin geht es um die Odyssee einer Frau, Tilda, die 40 wird und wie auf Bestellung alles in ihrem Leben schief läuft; die Wohnung wird gekündigt, ihr Arbeitsplatz wird durch eine jüngere übernommen und der Mann ist auch weg! Sie ist verwirrt. Ihre Verwirrung nimmt zu, als sie erfährt, dass ihr Onkel, den sie seit Kindesalter nicht gesehen hatte, verstorben ist und ihr ein Kate (einfaches Wohnhaus) in Amrum (nordfriesische Insel) vererbt hat. Mit der Hoffnung, am Meer einen klaren Kopf zu bekommen und über alles nachzudenken, fährt sie nach Amrum. Dort angekommen, erfährt sie, dass es anders kommt als erwartet. Tina Wolf erzählt diese Geschichte mit einer Leichtigkeit und voller Humor, umhüllt von nordfriesischer Sichtweise auf das Leben und plattdeutscher Taffheit. Beim Lesen ist es keine Seltenheit, dass man laut lacht. Der Ort des Geschehens ist so toll beschrieben, dass man Lust bekommt, selbst dahin zu fahren und die frische Meeresluft und die Ruhe zu genießen. Das Buch ist kein Klagelied gegen das Leben, sondern ein Beweis dafür, dass ein “Ende“ auch gleichzeitig ein “Anfang“ ist, der für bessere und schönere Tage sorgen kann. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert!

Eine tolle Unterhaltungslektüre

Von: zauberblume Datum: 16. May 2020

In ihrem neuen Roman „Labskaus für Anfänger“ entführt uns die Autorin Tina Wolf an die Nordsee. Hier dürfen wir die traumhafte Insel Amrum besuchen, denn hierher verschlägt es unsere Protagonistin Tilda. Eigentlich ist Tilda mit ihrem Leben zufrieden. Doch nach ihrem 40. Geburtstag scheinen sich alle gegen sie verschworen zu haben. Ihr langjähriger Freund macht per Briefpost mit ihr Schluss, dann meldet ihr Vermieter auch noch Eigenbedarf für ihre Mietwohnung an. Und als Krönung wird sie beim Fernsehsender durch eine jüngere Moderatorin ersetzt. Und genau zu dieser Zeit macht sie eine unerwartete Erbschaft. Ihr Onkel Hannes, zu dem sie seit Kindertagen keinen Kontakt mehr hatte, hat ihr eine Kate auf Amrum vererbt. Doch mit einem kleinen Haken. Tilda muss nämlich genau 365 Tage auf Amrum verbringen, um das Erbe endgültig antreten zu können. Doch Tilda liebt die Großstadt …. Einfach klasse! Ich habe meine Auszeit auf der Insel sehr genossen. Amrum ist vor meinem inneren Auge zum Leben erwacht. Ich habe die tollen Strandspaziergänge und die herrlichen Radtouren genossen. Durch den tollen Schreibstil der Autorin hat man das Gefühl live dabei zu sein. Ich lerne ich wunderbare Menschen auf der Insel kennen und in das Friesenhäuschen von Hannes habe ich mich sofort verliebt. Und ich glaube, Tilda unserer liebenswerten Protagonistin, ging es ähnlich. Hier auf der Insel hat Tilda nach all den Enttäuschungen den Kopf wieder frei bekommen. Aber kann sie ihr altes Leben in Hamburg wirklich hinter sich lassen? Aber dann lernt sie Bent kennen und auch die Katenbewohnerin Trude tragen zu ihrer endgültigen Entscheidung bei. Gerne bin ich auch bei dem Testamentsvollstrecker Nils Johannsen, der eine Fischerklause betreibt eingekehrt. Und so einen Labskaus (das Rezept gibt’s übrigens im Anhang) hätte ich gerne auch mal probiert. Ich habe mich auf Amrum jedenfalls pudelwohl gefühlt. Ein absolutes Gute-Laune-Sommer-Sonne-Wohlfühlbuch, das ein gewisses Urlaubsfeeling verbreitet. Ein herrliches Lesevergnügen der Extraklasse. Das Cover ist übrigens auch ein echter Hingucker. Genau so habe ich mir Hannes Friesenhäuschen vorgestellt. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne.

Ein neues Leben auf einer Insel

Von: Ursula Schäfer Datum: 16. May 2020

Erst in der Mitte des Buches landet man auf der Insel, auf der Labskaus als Begrüßungsessen serviert wird. Anders als auf dem Festland, wo sich für die Hauptfigur Tilda eine persönliche Katastrophe an die andere reiht, fügt sich dann auf der Insel für sie alles traumhaft bilderbuchmäßig . Das Buch ist für Leser geeignet, die eine wirklich "leichte" Lektüre bevorzugen und vom sorglosen Leben auf einer Insel träumen.. Es lässt sich in guter Sprache flüssig lesen. Tiefgänge findet man hier aber nicht. Mir persönlich waren Umstände und Personen zu klischeehaft, deshalb kann ich es aus meiner Sicht auch nur bedingt empfehlen.

Erholung auf Amrum

Von: Tanja W. Datum: 14. May 2020

Klappentext: Zwischen Dünen, Watt und Meer ist das Glück zum Greifen nah Kaum überschreitet man die Vierzig, gehört man zum alten Eisen, stellt Tilda verbittert fest. Für ihren Job beim Fernsehen steht schon eine Jüngere in den Startlöchern, ihr Freund hat sie verlassen, und da kündigt ihr der Vermieter zu allem Überfluss auch noch die Wohnung. Dann macht Tilda eine unerwartete Erbschaft: Ein Friesenhäuschen auf Amrum. Könnte das die Lösung ihrer Probleme sein? Es gibt nur einen Haken: Tilda, eine echte Großstädterin, muss laut Testament ein ganzes Jahr auf Amrum verbringen, um das Erbe anzutreten. Doch als Tilda nach den ersten turbulenten Tagen dem Rauschen des Meeres lauscht, erscheint ihr der Gedanke an ein Leben auf der Insel immer verlockender … Meine Meinung: Das Cover ist mir sofort aufgefallen, man würde am liebsten durch die Dünen zum Strand gehen. Kaum hat Tilda ihren 40. Geburtstag hinter sich, geht gefühlt alles schief. Sie ist wieder solo, ihren Job erledigt jetzt eine Jüngere und ihre Wohnung wird auch gekündigt. Da flattert ein Brief ins Haus: Tilda erbt ein Friesenhäuschen auf Amrum. Doch an die Erbschaft ist eine Bedingung geknüpft, sie muss ein Jahr auf Amrum leben. Tilda kann doch nicht ihr bisheriges Leben über den Haufen werfen.... oder doch? Der Schreibstil von Tina Wolf gefällt mir sehr. Tilda ist eine sympathische Frau, die nach einigen Rückschlägen einen neuen Weg einschlägt. Das Setting auf Amrum hat mir sehr gut gefallen, ich hätte mir aber noch etwas mehr Inselflair gewünscht. Die teilweise kauzigen Inselbewohner sind absolut liebenswert. Die familiären Verwicklungen werden nur am Rande angekratzt, auch die romantische Geschichte verläuft relativ unaufgeregt. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ich vergebe für diesen kleinen Urlaub auf Amrum 4 ⭐⭐⭐⭐  von 5 Sternen.

Wohlfühlroman

Von: Sabine Datum: 14. May 2020

Der neue Roman von Tina Wolf lädt ein in die Welt von Tilda. Tilda ist gerade 40 geworden und fragt sich ob sie bis dahin alles richtig gemacht hat. Denn seit ihrem Geburtstag läuft einiges schief. Der Freund verlässt sie, die Wohnung wird gekündigt und im Job wird sie durch eine jüngere ersetzt. Da kommt ein unerwartetes Erbe auf Amrum doch gerade Recht. Oder doch nicht? Die ganze Zeit fühlt man mit Tilda und ihren Emotionen mit. Denn wer hat sich nicht schon einmal im Leben gefragt : "Warum gerade ich?" oder ob das schon alles im Leben war? Man kann sich wunderbar in die Protagonisten hineinversetzen. Es ist eine flüssig erzählte Geschichte mit tollen Dialogen die einladen zum mitfühlen, nachdenken, lachen und weinen. Rundum ein Roman für's Herz, der einem vor Augen führt das man nicht viele Dinge braucht um im Leben glücklich zu sein. Absolute Kaufempfehlung.

Ein gutes Buch für Zwischendurch

Von: Nani Datum: 12. May 2020

Inhalt: Kaum überschreitet man die Vierzig, gehört man zum alten Eisen, stellt Tilda verbittert fest. Für ihren Job beim Fernsehen steht schon eine Jüngere in den Startlöchern, ihr Freund hat sie verlassen, und da kündigt ihr der Vermieter zu allem Überfluss auch noch die Wohnung. Dann macht Tilda eine unerwartete Erbschaft mit Haken.... "Vorsicht, könnte Spoiler enthalten!!" Meine Meinung: Die Geschichte ist weder zu anspruchsvoll, noch zu emotionslastig. Sie lässt sich flüssig lesen und ist klar verständlich. Leider ist es weder Fisch noch Fleisch. Für einen Liebesroman gibt es zu wenig Liebe und für eine Geschichte über einen Selbstfindungstrip, bleiben zu viele Fragen offen. Ich finde, da liegt auch das Hauptproblem. Es werden Fragen über Fragen gestellt und keine Antworten geliefert. Warum nicht? Ich hätte z.B. schon gerne gewusst, wie Tilda nun ihren Lebensunterhalt verdient? Genauso finde ich es schade, dass der Anfang etwas langatmig ist und die richtig interessante Handlung erst gegen Ende geliefert wird. In dem Moment, als sich Tilda entschied, dass Erbe anzutreten und sich damit in das Abenteuer stürzt, hatte ich Spaß an dem Buch, denn die Ereignisse fingen an sich zu überschlagen. Leider passiert das erst auf den letzten 60 Seiten. Ich meine damit nicht, dass das Buch am Anfang nichts zu liefern hat, aber es kommt erst ab Kapitel 15 richtig in Fahrt. Und endet völlig unbefriedigend. Wie gesagt, es werden fast keine, der gestellten Fragen geklärt. Auch finde ich es schade, dass die Figuren alle recht platt wirken. Wir erfahren von keinem die Hintergrundgeschichte oder deren Beweggründe. Einzig von Tilda, der Hauptperson und Trude, der älteren Dame, die im Anbau der Kate wohnt, erzählt die Autorin genauer. Ich hätte mich gefreut, wenn das Buch länger wäre und wir mehr erfahren hätten. Oder der Anfang kürzer und damit mehr Platz für die spannenden Punkte geblieben wäre. Ein großer Pluspunkt ist für mich, dass der Erzählstil flüssig und die Handlung nachvollziehbar ist. Auch die Beschreibung der Orte finde ich sehr gelungen. Es gibt einem den Anreiz, mal selbst nach Amrum zu fahren. Auch die vielen Klischees sind treffend beschrieben und ich habe mich mehr als einmal dabei erwischt, dass ich zustimmend genickt habe. Das Rezept am Ende des Buches für Labskaus ist ein netter Gimmick. Mein Fazit: Das Buch ist auf jeden Fall ein schöner Zeitvertreib. Da es nicht zu lang ist und die Geschichte nicht die Anspruchsvollste ist, kann man es gut zwischendurch lesen. Vielleicht in der Bahn, auf dem Weg in den Urlaub. Ich kann das Buch von Tina Wolf mit guten Gewissen jedem empfehlen.

Ein Buch zum dahinschmelzen

Von: Shira1988 Datum: 12. May 2020

Hallo zusammen, mit einer Tasse Kaffee und ein paar Keksen, draußen auf dem Liegestuhl, dafür ist dieses Buch perfekt. Es ist locker und leicht geschrieben, ein richtiges Buch zum dahinschmelzen. Der Schreibstil ist einfach und super zu lesen. Man kann problemlos mal eine Pause einlegen und kommt wieder gut in die Handlung zurück. Die Autorin Tina Wolf schreibt einfach, gut verständlich und zaubert beim lesen sicherlich dem Lesern gern ein lächeln ins Gesicht.

Schön zu lesen!

Von: Madeleine Datum: 10. May 2020

Ich habe das Buch "Labskaus für Anfänger" von Tina Wolf regelrecht verschlungen. Es ist schön geschrieben und lässt sich gut lesen. Ich habe mit Tilda mitgefühlt und musste an mancher Stelle schon schmunzeln. Tilda mit ihren Irrungen und Wirrungen im Leben. Aber am Ende hat alles Schlechte auch etwas Gutes. Es ist ein Buch, was sich schön zwischendurch lesen lässt oder auch im Urlaub. Ich kann es nur empfehlen und werde, dank des Buches, mir nunmehr weitere Bücher von der Autorin holen.

Meeresbrise

Von: Marie Lillie Datum: 09. May 2020

Das Buch habe ich heute bekommen und konnte es nicht mehr weglegen. Es hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Es handelt von einer Frau die mit auspusten der Kerzen auf der Geburtstagstorte meint "im verkehrten Film" zu sein. Ob in der Liebe, Job oder anderen Bereichen, kommen ungeahnte Begebenheiten auf Sie zu, es kommt eins zum anderen. Die beteiligten Personen können gut aus dem eigenen Freundeskreis sein, da es wie das wahre Leben spielt. Freue mich auf weitere Bücher von Tina Wolf

Wunderschöner Roman für erholsame Stunden

Von: aebbies.buechertruhe Datum: 28. April 2020

Tilda erlebt gerade eine schwere Zeit. Der Vermieter kündigt ihr die Wohnung, ihr Freund verläßt sie und ihr Job als Fernsehmoderatorin wird an eine jüngere vergeben. Mit 40 Jahren ist man halt nicht mehr so taufrisch. Als sie eine Kate auf Amrum erbt, steht das nächste Problem an. Die Bedingung für das Erbe lautet: Ein Jahr auf Amrum leben. Doch vielleicht ist diese Bedingung genau das, was Tilda jetzt retten kann? "Labskaus für Anfänger" von Tina Wolf bereitet richtig gute Laune. Man kann wirklich sagen, es handelt sich um einen Wohlfühlroman. Man kommt auf Amrum an, lernt die Insel kennen und ist zu Hause. Man hört das Meeresrauschen während des Lesens. Tina Wolf hat hier einfach liebenswerte Charaktere geschaffen. Tilda ist so sympathisch, daß man mit ihr großes Mitleid empfindet, als sie einfach ausgetauscht wird. Ihr bester Freund Ingo steht ihr unerschütterlich zur Seite, hilft wo er kann und bringt sie "auf Spur". Auch die Insulaner Trude, Nils und Bent unterstützen Tilda und nehmen Sie in ihrer Mitte auf. Trude ist einfach liebenswert. Ihre anfänglichen Ängste werden von Tilda zerstreut und es ist schön zu beobachten, wie die alte Frau Vertrauen faßt. Der Roman liest sich flott, Tina Wolf schreibt nämlich einfach wunderbar locker und es macht richtig Spaß auf Amrum!

Wohlfühlroman!

Von: Igela Datum: 27. April 2020

Ein paar Tage nach ihrem 40. Geburtstag kommt es hart auf hart für Tilda Wagner. Nicht nur, dass sie von ihrem Freund verlassen und ihr die Wohnung in Hamburg gekündigt wird: Eine Jüngere versucht auch noch, ihr ihre Arbeit als Moderatorin zu stehlen. Doch ein Brief macht Tilda Hoffnung für die Zukunft. Sie hat ein Kate auf Amrum geerbt. Kurz entschlossen fährt sie hin, um das Haus in Augenschein zu nehmen …. und verliebt sich Hals über Kopf in das Reet gedeckte Häuschen. Wenn man den Klappentext liest, erscheint die Geschichte vorhersehbar und schon mal so gelesen. Denkste! Die Lektüre hat mich eines Besseren belehrt. Erst mal ist die Story für einige Überraschungen gut. Sehr gefallen hat mir zum Beispiel, dass nicht von Beginn weg klar ist, wie sich die Liebesangelegenheiten für Tilda entwickeln könnten. Auch beim geerbten Haus erwarten Tilda einige unvorhergesehene Anhängsel. Durch etliche solcher Passagen blieb die Geschichte fesselnd und hatte Sogwirkung. Auch die etlichen Missschläge in Hamburg scheinen erst mal gesucht. Denn wenn man so liest, dass Tilda vom Freund verlassen, die Wohnung gekündigt und existentielle Probleme bei der Arbeit hat, ist man versucht zu denken, dass da arg konstruiert wurde. Den Eindruck hatte ich jedoch nie, denn ich empfand alles als schlüssig. Und ich hatte Mitleid mit Tilda, die wahrlich vom Pech verfolgt ist. Die Handlung ist sehr dicht, immer geschieht etwas Neues. Zudem ist die Zeit, die Tilda auf Amrum verbringt, sehr atmosphärisch beschrieben. Schon die Fahrt mit der Fähre ist so geschrieben, dass man denkt, dabei zu sein. Bis zum Labskausessen, das dem Buch auch den Titel gibt. Es wird auch emotional. Wenn ich nur an die Passage denke, in der Tildas Chef sie anruft. Da konnte ich mich so schön mitärgern. Und genau das gefiel mir unheimlich gut an dieser Lektüre. Dass man so richtig mitfiebern und sich mitfreuen, aber auch mitleiden kann. Man fühlt richtig mit der Protagonistin mit. Egal ob es nun darum geht, dass sie in ihrem Job durch ihr Alter aussortiert wird. Oder als sie durch eine Zufallsbekanntschaft neue Perspektiven für ihr Leben erhält. Der Schreibstil von Tina Wolf gefiel mir sehr gut. Sehr flüssig und wunderbar rund beschreibt sie die Sorgen, Nöte aber auch Hoffnungen und neue Perspektiven von Tilda. Witzig die Gespräche zwischen der Protagonistin und ihrem besten Freund Ingo. Aber auch Tildas Mutter Inge hat für einige Lacher gesorgt.. Und so ist "Labskaus für Anfänger " ganz sicher nicht das letzte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe.

Wunderschöne seichte Geschichte !

Von: rena t. Datum: 18. April 2020

Super Buch ! Es fängt schon beim Cover an, was einfach wunderschön ist. Man kann sich sofort ans Meer wegträumen ! Und, das Taschenbuch ist klein und handlich ! Paßt prima in jeden Mini-Rucksack ! Tina Wolf schreibt flüssig und humorvoll. Und die Geschichte ist auch einfach schön. 'Ein Unglück kommt selten allein' sagte schon mein Vater oft. Und Tilda hat ne Menge davon. Als Moderatorin verliert sie ihren Job, ihr Wohnung geht flöten, und ihr Freund auch. Gott sei Dank hat sie Ingo, den sie als 'ihre beste Freundin' bezeichnet. Mit ihm kann sie wunderbar über alles und immer reden. Er ist ihr 'Küchen-Psychologe' sagt sie. Wie toll, wenn das auch in der Realität mit allen guten - platonsichen - Freunden so wäre.... Tilda hat da zumindest super Glück ! Und, sie hat auch noch mehr Glück, denn: Sie bekommt ein Haus auf Amrum vererbt. Von einem Onkel, den sie nur als Kind traf. Eigentlich paßt das ja super gerade, aber, der Onkel möchte, daß sie 365 Tage auf der Insel Amrum lebt, bevor sie das Erbe offiziell bekommt. Als Stadtmensch (Hamburg) kann sich Tilda da garnicht reindenken.... Doch dann trifft sie mehrere Menschen, die alle ihre Spuren bei der 4o jährigen hinterlassen: Nils, der bärtige Amrumer, Trude, die ältere Dame, die zuzusagen zur Untermiete in dem Haus von ihrem Onkel Hannes lebt. Und dann gibt es noch Bent, den sie mit einem Eimer vom Rad schmeißt, weil sie ein Eichhörnchen-Baby retten will, das im Schnabel einer Krähe hängt. Die Dinge entwickeln sich. Und jeder, der ein paar Jahrzente auf diesem Globus ist, weiß, daß es genau so passieren kann, wie es Tilda passiert. Diese Buch ist eine wunderbare Geschichte zum Abtauchen. Und die Liebesszenen werden nur kurz angeschrieben, nicht, wie in einigen Büchern im Detail beschrieben. Was toll ist ! Vorsicht: Es wird auch traurig, sehr traurig. Aber: Das Ende ist gut. Man hat, trotz allem ein Lächeln auf den Lippen. Fünf Sterne !

Wohlfühlroman

Von: BPSW Datum: 03. June 2020

Ein Wohlfühlroman, den man gut an einem Wochenende lesen kann. Die Charaktere auf Amrum waren so geschildert, wie man sich die Bewohner von Amrum vorstellt. Es fehlten aber einige Verwicklungen oder ähnliches, um das Buch etwas interessanter zu machen - darum nur 3 Sterne.

Leichter Roman für einen Nachmittag im Standkorb

Von: Eva Schmidt Datum: 03. June 2020

Tina Wolf - Labskaus für Anfänger Kurz nach dem 40. Geburtstag wird die Moderatorin Tilda im Job gegen eine Jüngere ausgetauscht, ihre Wohnung wird vom Vermieter gekündigt und ihr Freund macht per Brief, den er einfach unter der Tür durchschiebt, mit ihr Schluss. Genau in dieser Zeit macht Tilda eine Erbschaft, an die eine Bedingung geknüpft ist: Ihr Onkel Hannes vererbt ihr ein kleines Haus (Kate) auf Amrum, das sie aber nur erbt, wenn sie ein komplettes Jahr auf der Insel verbringt. Tina Wolf beschreibt in Ihrem Roman sehr bildhaft die schöne Insel Amrum. Man kann sich die Insel und auch die Friesenkate sehr gut vorstellen. Die Hauptpersonen und auch die Geschichte drumherum bleiben leider etwas oberflächlich und vorhersehbar. Da könnte man auch bei einer Sommerlektüre etwas mehr in die Tiefe gehen, z.B. mehr über den verstorbenen Onkel bzw. die Streitigkeiten schreiben; das Verhältnis zwischen Trude und Hannes oder auch mehr über den Imbissbudenbesitzer Nils. Die beginnende Liebesgeschichte zwischen Tilda und Bent kam etwas flach daher. Aus dem Thema hätte man noch wesentlich mehr herausholen können. Alles in Allem sind die Protagonisten aber sympathisch und mit gutem Humor beschrieben. Ein netter Sommerroman für einen entspannten Nachmittag am Strand. Wer einen leichten Roman für zwischendruch sucht, wird hier fündig. Das Buch kann man an einem Nachmittag im Strandkorb lesen und wird dabei ganz gut unterhalten. Ich würde für dieses Buch 3 Sterne vergeben

Ein Wohlfühlroman

Von: micjule Datum: 02. June 2020

Tilda hat ihren 40. Geburtstag gefeiert, aber gefühlt steht sie genauso am Anfang wie mit 20. Ihr Freund ist weg, der Job ebenfalls und auch die Wohnung muss sie in drei Monaten räumen. Was hat Tilda dann noch zu verlieren, als sie ein Haus in Amrum erbt und kurzerhand beschließt, dort hinzuziehen? Das Cover des Buches ist mir sofort aufgefallen und auch der Klappentext klang interessant. Das Buch ist sehr schön geschrieben, denn sowohl der Schreib- als auch Erzählstil der Autorin sind flüssig. Die Charaktere des Buches waren mir alle sympathisch und es war schön, in die kleine Welt von Amrum einzutauchen. Ich finde es ist ein schöner Roman für Zwischendurch, denn die Geschichte hat nur wenige Wendepunkte oder Unvorhergesehenes, was sie für mich besonders machen würde. Ich hatte aber durchweg ein gutes Gefühl beim Lesen und vergebe deswegen 4 von 5 Sternen.

Leichte, gut lesbare Insellektüre

Von: Sabrina Datum: 29. May 2020

Das Buch lässt sich hervorragend in der Sonne zum Entspannen lesen. Die Geschichte an sich birgt keine großen Überraschungen, aber insgesamt wird die Stimmung von Amrum gut eingefangen und jeder, der das norddeutsche Inselleben kennt und liebt, kann kurzzeitig in Gedanken in den Urlaub entfliehen. Übertriebene Stereotype finden sich zwar, jedoch kann ein solches Buch ohne solche Beschreibungen wahrscheinlich gar nicht auskommen.

Neubeginn auf Amrum

Von: Jasika Datum: 29. May 2020

Zum Inhalt: Kaum überschreitet man die Vierzig, gehört man zum alten Eisen, stellt Tilda verbittert fest. Für ihren Job beim Fernsehen steht schon eine Jüngere in den Startlöchern, ihr Freund hat sie verlassen, und da kündigt ihr der Vermieter zu allem Überfluss auch noch die Wohnung. Dann macht Tilda eine unerwartete Erbschaft: Ein Friesenhäuschen auf Amrum. Könnte das die Lösung ihrer Probleme sein? Es gibt nur einen Haken: Tilda, eine echte Großstädterin, muss laut Testament ein ganzes Jahr auf Amrum verbringen, um das Erbe anzutreten. Doch als Tilda nach den ersten turbulenten Tagen dem Rauschen des Meeres lauscht, erscheint ihr der Gedanke an ein Leben auf der Insel immer verlockender … Meine Meinung: Das Cover fängt die wunderschöne Atmosphäre auf Amrum ein, ein kleines Haus am Meer, ein Leuchtturm... Ich habe sofort Lust bekommen, dort Urlaub zu machen. Die Autorin hat alles sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen und die salzige Meeresluft förmlich riechen konnte. Besonders gut hat mir der raubeinige, etwas brummige und auf seine Art sehr liebenswerte Nils gefallen, der von Tildas Onkel eingesetzte Testamentverwalter. Die Figuren werden sympatisch beschrieben, aber die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Zu vieles ergibt sich quasi von allein. Tildas Onkel hat verfügt, dass sie die Kate auf Amrum nur erbt, wenn sie 365 Tage dort gelebt hat. Das könnte durchaus ein Problem sein, wenn man seinen Wohnsitz eigentlich woanders hat und dort Partner, Arbeitsstelle und eben seinen kompletten Lebensmittelpunkt. Da passt es doch gut, dass Tilda, eine bekannte Fernsehmoderatorin und gerade 40 Jahre alt geworden, ohnehin durch eine jüngere Kollegin ersetzt wird und auch ihr Freund macht mit ihr Schluss, Tilda erhält zudem die Kündigung für ihre Wohnung aufgrund Eigenbedarfs. Mich überzeugen Bücher nicht, bei denen sich Probleme quasi sofort in Luft auflösen. Ich möchte mit der Hauptfigur mitfühlen können, mir haben tiefgründige Gespräche und Emotionen gefehlt. Meiner Meinung nach wurde bei diesem Roman auch Potential verschenkt, ich hätte mir zB gewünscht, dass man mehr über das Leben des Onkel Hannes und über den Streit der zum Bruch mit der Familie geführt hat, zu erfahren. Dann gibt es einen schwulen Freund Ingo und Tildas Mutter heißt Inge. Das hat bei mir anfangs auch zu Verwirrung geführt. (Das ist aber nur eine Kleinigkeit, die nicht zu Punktabzug führt, aber ich dennoch erwähnen wollte.) Fazit: Insgesamt ist "Labskaus für Anfänger" durchaus ein Wohlfühlroman, welcher mit humorvollen Momenten überzeugen konnte und mir durchaus schöne entspannte Lesestunde geschenkt hat, aber aufgrund der genannten Kritikpunkte kann ich nur 3 von 5 Sternen vergeben.

Wenn es kommt dann richtig

Von: Leseratte Datum: 28. May 2020

Für Tilda geht es erstmal richtig schön bergab. Ihr Leben wie sie es bisher kannte, gibt es nicht mehr. Und das alles wegen einem Geburtstag? Langsam kommt sie aber wieder zurück, auch mit Hilfe ihres Onkels und hat plötzlich ein neues Leben. Das Buch ist toll. Zwischenzeitlich habe ich Tränen gelacht und konnte trotzdem mit Tilda mitfühlen. Auf jeden Fall ein Buch für zwischendurch!

Sehr gutes Buch,es hat richtig viel Spaß gemacht es zu lesen. Würde ich jeden empfehlen.

Von: Linda Datum: 26. May 2020

Ich habe das Buch "Labskaus für Anfänger" von Tina Wolf regelrecht verschlungen.Es ist sehr schön geschrieben und lässt sich sehr gut lesen. An machen Stellen,musste ich richtig schmunzeln und während des Lesens habe ich richtig mit Tilda Mitgefühl. Tilda mit ihrer Irrungen und Wirrungen,doch am Ende hat alles schlecht auch etwas gutes. Es wird auch emotional,wenn ich an der Passage denke,in der Tildas Chef sie anruft,da konnte ich mich so richtig schön mitärgern. Das gefiel mir unheimlich gut an dieser Lektüre.Man fühlt richtig mit der Protagonistin mit. Man kann richtig gut mitfiebern und sich mit mitfreuen oder aber auch mitleiden kann. Egal ob es um die aussortierung des Job's wegen ihrem Alter geht oder als sie durch eine Zufallsbekannschaft neue Perspektiven für ihr Leben erhält. Sehr schöner Schreibstil von Tina Wolf. Sehr flüssig und rund umschreibt Sie die Sorge und Nöte,aber auch die Hoffnung und neue Perspektiven von Tilda. Sehr lustige Gespräche zwischen Protagonistin und Freund Ingo. Aber auch Inge die Mutter hat für lacher gesorgt. Rundum war es mir eine große Freude dieses Buch zu lesen und werde bestimmt auch noch weitere Bücher von Tina Wolf lesen. Vielen lieben Dank für dieses tolle Lesevergnügen.

Kurzweiliger Sommerroman

Von: Doria Datum: 20. May 2020

Mit ihrem 40. Geburtstag scheint sich für die Fernsehmoderatorin Tilda alles zu ändern. Ihr Freund hat sie verlassen, die Wohnung wird ihr gekündigt, ihr Chef möchte sie durch eine junge Youtuberin ersetzen und dann stirbt auch noch ihr Onkel. Doch dieser hinterlässt Tilda sein kleines Häusschen auf der Nordsee-Insel Amrum, allerdings mit der Bedingung, ein ganzes Jahr lang dort zu leben, bevor sie die Kate auch wirklich erbt. Zunächst ist Tilda noch skeptisch, doch nach und nach beginnt sie sich nicht nur in die Insel zu verlieben. Der Erzählstil ist einfach und schlicht gehalten. Ich habe nicht lange gebraucht, um in das Buch reinzukommen. Die Geschichte ist ziemlich vorhersehbar, sodass ich zu fast keinem Moment über diverse Entwicklungen überrascht war. Ich hatte das Gefühl, die Story plätschert so vor sich hin, ohne das sonderlich viel passiert ist. Erst ab den letzten 70 Seiten nimmt die Geschichte etwas an Fahrt auf und dann ist der Roman bereits zu Ende. Alles in allem ein kurzweiliger Sommerroman, der sicher die ein oder andere Stunde lesend am Strand versüßt. Man darf jedoch keine sehr tiefgründige, komplexe Geschichte erwarten.

Unterhaltsame Lektüre

Von: Davina Datum: 19. May 2020

Ich mag Insel-Romane und ich mag es, wenn zwischendurch ein Buch meine Nerven nicht zum bersten spannt. Tina Wolf hat mich mit dem Buch"Labskaus für Anfänger" sehr gut unterhalten. Ich habe das Buch gerne und zügig gelesen. Nicht alles ist so gekommen, wie ich es erwartet habe, doch allzugroße Überraschungen gab es auch nicht. Die liebevolle Beschreibung der Romanfiguren haben mich sehr angesprochen. Oft musste ich schmunzeln. Das Buch hat ein sehr ansprechendes Cover. Da kommt bei mir sofort Urlaubsstimmung auf. Sollte es eine Fortsetzung geben, würde ich mich darüber sehr freuen. Aber natürlich ist es auch so eine stimmige und gelungene Geschichte.

Labskaus als Labsal für die Seele

Von: Tina Datum: 19. May 2020

Hart wird die soeben 40 Jahre alt gewordene Tilda vom Leben gebeutelt. Freund weg, Wohnung weg, Job weg. Dann kommt die Nachricht, dass sie eine kleine Kate auf Amrum von einem kaum gekannten Onkel geerbt hat. Was zuerst wie ein Klischee anmutet entwickelt sich zu einer wunderschönen Möglichkeit für einen neuen Lebensabschnitt. Gerade in Zeiten wie diesen, wo viele durchs Real Life resp. Corona getroffen werden kommt dieses Buch wie gerufen. Ich habe die Atmosphäre von Amrum gefühlt, die Dünen, den Sand und vor allem das Meer. Und ich wäre gerne sofort selbst in das kleine Häuschen gezogen, über die Insel geradelt und hätte mich mit der älteren Mitbewohnerin zum Tee unter den grossen Baum gesetzt. Ein wunderschönes Buch das vermittelt, dass sich meistens eine neue Möglichkeit bietet, man muss sie nur erkennen und nutzen.

Wer die ersten 30 Seiten übersteht...

Von: 33Berge Datum: 18. May 2020

Ich spare es mir, auf den Umschlagtext einzugehen und komme direkt zum Thema: Die ersten 30 Seiten musste ich tatsächlich 2 Mal lesen und meine Freude auf eine entspannte Urlaubslektüre war verschwunden. In diesem Teil versucht die Autorin sehr viel Hintergründe zu Tildas Vergangenheit, ihre Gedankengänge und die gegenwärtigen Ereignisse in einen Satz zu bringen. Dadurch wirken die Sätze viel zu lang und verwirrend geschrieben. Der Leser bekommt das Gefühl, einen Gesetzestext vor sich zu haben und ich vermute, dass es dem Lektor auch so vorkam. Bei ein paar Sätzen ist zu erkennen, wie diese nachträglich umgeschrieben wurden. Der Leser „stolpert“ beim Lesen über diese Sätze. Ich finde dies aber nicht ganz so schlimm, da es immer öfter in diversen Büchern vorkommt und dieser Fehler schnell übergangen werden kann. Sehr verwirrend ist dagegen der Grund, warum ich die ersten 30 Seiten nochmal gelesen habe. Genauer bedeutet es, wie der zeitliche Ablauf geschrieben wurde. Hier folgt auf einen Samstag direkt der Montag. Es sei denn, Tilda hat sich am Sonntag mit Ingo getroffen und später im Telefonat mit Oma wurden zeitlich falsche Angaben gemacht. Sei es drum, da ist auf alle Fälle „der Wurm drin“. Wer jetzt trotzdem weiter liest, wird mit einer netten, flüssig geschriebenen Geschichte belohnt, die nicht ganz rund ist. Wie beispielsweise Tildas Fahrt zur Fähre: Tilda verfährt sich und kommt unter Zeitdruck. Sie beschreibt einen Teil der Strecke, welche sie fährt, und als nächstes läuft Tilda mit ihrem Koffer zur Fähre. Hier fragt der Leser sich, ob sie doch auf der richtigen Straße war, oder wie Sie jetzt dahin gekommen ist (?). So geht es weiter, bis man das Buch etwa zu ¾ durchgelesen hat. An dieser Stelle dachte ich, die Autorin plant einen zweiten Teil zu schreiben. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und die Geschichte nimmt Fahrt auf. Leider wirkt es jetzt so, als wenn die Geschichte zum Ende kommen muss, da die maximale Seitenzahl vom Buch erreicht ist. Fazit: Das Buch wird in meine „nicht nochmal lesen“ Kategorie eingeordnet und leider kann ich es nicht weiterempfehlen.

Ein schöner Roman mit Wohlfühlfaktor

Von: Dana Zepnik Datum: 17. May 2020

Erst einmal möchte ich sagen das mich das wunderschöne Cover sofort angesprochen hat. Das Sommer/ Inselfeeling ist direkt spürbar. So wie das Cover ist auch der Schreibstil. Eine wundervolle Protagonistin deren Weg sie nach einigen Rückschlägen völlig unerwartet nach Amrum führt. Wie wird sich Tilda entscheiden? Bleiben oder zurück nach Hamburg in ihr altes Leben gehen?Neben der sympathischen Protagonistin besticht die Geschichte insgesamt mit tollen Charakteren, einem leichten frischen Schreibstil und dem herausragenden Setting auf Amrum. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Tilda ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten. Leider kam für mich das Ende etwas zu abrupt. Dafür gibt es einen Stern Abzug. Ansonsten gebe ich sehr gern eine Leseempfehlung.

Geschichte mit ungenutztem Potenzial

Von: Juliana Datum: 12. May 2020

Die Protagonistin Tilda ist 40 Jahre alt geworden und genau ab diesem Zeitpunkt gerät ihr Leben in die Schieflage. Der Freund beendet die langjährige Beziehung, sie wird in ihrem Job von einer Jüngeren ersetzt und zum Überdruss wird ihre Wohnung gekündigt, wegen Eigenbedarf. Dann flattert eine Erbschaft ins Haus. Eine Kate auf Amrum. Sie reist für ein Wochenende auf die Insel und schaut sich ihre Erbschaft an. Dort erfährt sie von der Bedingung, dass sie 365 Tage auf Amrum verbringen muss, erst dann ist das Häuschen ihr Eigen. Auf Amrum lernt die Inselbewohner Trude, Nils und Bent kennen und lieben. Es ist so viel Potenzial in dieser Geschichte. Die problematische intrafamiliäre Beziehung des Vererbenden zur Protagonistin wird trotz Anspielung nicht näher beleuchtet, und auch in Sachen romantischer Beziehung verliert sich jegliche Spannung, wo man sie sich gewünscht hätte. Man liest den Klappentext und man kann sich schon das Ende denken, es trifft 100% ein. Schwach, ohne Steigerungskurve… das Positive: Die Insel Amrum wird hier schön beschrieben. Der Schreibstil war einfach und daher flüssig lesbar. Ich kann nur 2 Sterne geben, weil die Geschichte zu durchsichtig ist.

Ab nach Amrum!

Von: Maria C. Datum: 08. May 2020

Nicht mehr ganz so junge Frau verliert Job und Mann und zieht aus der Großstadt in ein Dorf: was wie ein Klischee klingt, wird in diesem Roman Wirklichkeit. Achtung: Spoiler im Folgenden. Großstadtpflanze und Fernsehmoderatorin Tilda erlebt einige berufliche und private Fehlschläge und beginnt frustriert ihr Leben zu überdenken. Überraschend vererbt ihr Onkel Tilda ein kleines Haus auf Amrum. Dies kommt als Ausweg gerade richtig! Allerdings muss Tilda ein Jahr lang auf der Insel leben, damit die Kate für immer ihr gehört. Kann sie ihre Liebe zur Natur und Ruhe wieder erwecken? Mit Unterstützung des brummigen Insulaners Nils, der alten Trude und dem attraktiven Bent stehen die Chancen gar nicht schlecht! Ein Buch, das bestens auf den nächsten Urlaub an der See einstimmt!