Kiri Johansson

Das Haus am Ende des Fjords

Das Haus am Ende des Fjords Blick ins Buch

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Buch

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Mit ihrem Bed & Breakfast und dem kleinen Café in den malerischen Westfjorden Islands hat sich Isving ihren Lebenstraum erfüllt. Doch dann erhält sie eine niederschmetternde Diagnose und weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll. Da steht eines Tages der attraktive Thór vor ihrer Tür. Nach Jahren, in denen er mit seiner Band Konzerte überall auf der Welt gespielt hat, sucht der Komponist in der Abgeschiedenheit und der rauen Natur seiner Heimat nach neuer Inspiration für seine Musik. Die schüchterne Isving, die nichts von seinem internationalen Ruhm ahnt, erobert mit ihrem Gefühl für Melodien und Texte sein Herz im Sturm. Doch wird ihre Liebe auch die Wahrheit über ihre Krankheit verkraften?

Sehr schön zu lesen

Von: Hanne/Lesegenuss Datum: 04. July 2020

Erster Satz: Am Ende werde ich einen großen Traum loslassen, um einen neuen zu leben … Die Dänin Isving war nach dem Tod ihres Bruders zusammen mit ihrer Schwägerin und deren Tochter nach Islang gezogen. Dort in der Einsamkeit eines Westfjords führten sie zusammen ein Bed & Breakfast. Es war Winterzeit und keine Saison mehr. Nur noch vereinzelt verirrte sich jemand nach Köpavik. An einem späten Abend, sie ging gerade ihrer Lieblingsbeschäftigung nach Brot backen und nebenbei noch Geschichten über das magische Island zu schreiben, kam ein später Gast, der für einige Tage bleiben wollte. Er war Isländer, aber dennoch irgendwie trat er anders auf. Die Geschichte um Isving und Thor geht im Frühling weiter. Es stellt sich heraus, dass er ein bekannter Musiker ist. Aber auch Isving trägt ein Geheimnis mit sich. Sie hat gerade erfahren, dass sie an Multiple Sklerose erkrankt ist. Zudem hat sich ihre Schwägerin aus dem Geschäft zurückgezogen und der Tag wird kommen, dass sie ihren Anteil ausgezahlt haben möchte. Die Geschichte hat viel zu bieten, denn es ist nicht nur Isvings und Thor, die hier erzählt wird, sondern auch das Leben der Leute aus dem Dorf, dem Land. Hier kommen Themen wie z. B. der Walfang, der Umgang mit der Natur und ihrem Leben gut dargestellt. Die Autorin schafft es, die Umgebung lebendig werden zu lassen. Aber es ist nicht immer alles dort idyllisch. Ebenso sind die Charaktere gut beschrieben. Man merkt beim Lesen die Harmonie, die Gefühle der Autorin zu ihren Protagonisten. Ebenso die Einstellung zu den Mythen und Sagen, den Elfen, das alles hat mir deutlich gemacht, dass jeder für sich sein Leben, seine Einstellung Verantwortung trägt. Der Zusammenhalt der Charaktere aber auch die Freundlichkeit strahlen eine Wohlfühlatmosphäre aus. Gewiß hat die Handlung auch ein paar kleine Ecken und Kanten, doch was ist schon perfekt. Das Wachsen der Liebe zwischen Isving und Thor mitzuverfolgen, ohne Tempomat, nicht immer einfach, und dennoch so liebenswürdig. Gewisse Nebenhandlungen tragen ebenso zur Unterhaltung bei. Ich habe mich beim Lesen sehr wohlgefühlt, aber dennoch die verbundenen Themen wie u.a. die Krankheit MS zum Nachdenken angeregt. Ein Roman mit Herz und Fernweh, nicht nur für Island Fans. So erhält der Roman eine glatte Leseempfehlung.

Eine Islandreise zum "Verlieben"

Von: Anna Datum: 04. July 2020

Vorsicht Spoiler! Isving kommt ursprünglich aus Dänemark und hat sich in Island einen Lebenstraum erfüllt. Ein eigenes Bed & Breakfast. Zusammen mit ihrer Schwägerin versucht sie alles zu tun damit es gut anläuft. Denn die beiden sind von dem Tourismus in dieser Gegend sehr abhängig. Was Isving allerdings noch nicht ahnt ist, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Als sie die Diagnose bekommt, bricht für sie die Welt zusammen. Wie soll es denn weiter gehen, muss sie ihren Traum schließlich doch aufgeben? Und was hat es mit diesem Thor auf sich, der sich mitten in der Nacht in ihrer Pension verirrt. Eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und dem Kampf, alles zu schaffen und den Traum weiter zu Leben. Kann eine Liebe bestehen, wenn man nicht weiß, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt? Das Haus am Ende des Fjords, ist das zweite Buch der Autorin Kiri Johansson und ist am 09.06.2020 bei dem Heyne Verlag erschienen. Das Cover zeigt das Bed&Breakfast und den Fjord. Dahinter ist eine wunderschöne Landschaft mit Bergen und sattem Grün. Das Cover macht einen neugierig und man möchte sofort die Koffer packen und in diese Abgeschiedenheit reisen. Als ich anfing das Buch, Das Haus am Ende des Fjords, zu lesen, konnte ich sehr gut nachempfinden, was die Isving gefühlt haben musste, als sie sich in die Natur Islands verliebt hat. Die Autorin beschreibt die Natur so real, dass man das Gefühl hat, man ist vor Ort, man ist mitten drin. Die Liebesgeschichte von Isving und Thor ist einfach rührend und so ehrlich schön. Mit jeder Zeile nahm die Spannung zu und man hat nur gehofft, dass es am Ende doch alles gut wird. Thor, ein berühmter Musiker, kommt ursprünglich auch aus Island und möchte einfach abschalten und sich ein Jahr Auszeit gönnen. Dass er ausgerechnet in der entlegensten Landschaft auf das B&B von Isving, auf eine schüchterne und verschreckte Besitzerin trifft war nicht sein Plan. Doch es ist nicht nur die Natur die, die beiden verbindet, sondern auch die Musik. Thor glaubt es kaum als er zufällig die Isving singen hört und schon ist es um ihn geschehen. Er fängt wieder an zu komponieren und neue Songtexte zu schreiben. Und auch Isving merkt, da ist mehr als nur eine Romanze zwischen den beiden. Doch wie soll sie ihrer neuen Liebe gestehen, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Das war wirklich herzzerreissend und einfach schön zu lesen. Der Schreibstil von Kiri ist einfach toll, ich konnte garnicht aufhören. Ich war quasi mitten drin und war dann zum Schluß doch etwas enttäuscht, dass es so schnell zu Ende war. Mein Fazit zu dieser Geschichte: Mehr davon, das tut so gut es zu durchleben und in die Geschichte einzutauchen. Vielen Dank an Kiri, dass ich ihre Geschichte lesen durfte, jetzt weiss ich auch dass ich auch unbedingt das erste Buch haben muss.

tolles Buch

Von: Katja E. Datum: 02. July 2020

Es ist der zweite Roman der Autorin Kiri Johansson, der uns nach Island führt und zu dem ich voller Spannung gegriffen habe. Wir treffen auf Isving, eine junge sympathische Frau, die ein Bed and Breakfast in Kopavik – „am anderen Ende der Welt“ – führt und dort auf Thor trifft. Einen Musiker, der die Muse verloren hat und zu sich selbst finden muss. Es kommt wie es kommen muss: sie verlieben sich und es gibt es Happy End. Und Schnitt !? Nein, dort wo andere Liebesromane anfangen sind wir hier gerade mal bei etwa der Hälfte des Buches und die Autorin setzt da an, wo andere Autoren an dieser Stelle aufhören würden. Sie zeigt uns, wie das Leben der beiden Protagonisten weiter verläuft, welche Höhen und Tiefen beide überwinden müssen. Und das ohne dieses übliche „wir trennen uns, leiden und kommen dann blitzplatz doch wieder zusammen“. Hier müssen die beiden zusammenwachsen, ohne mit zu viel überspitztem Drama auszukommen. Im Gegenteil. Mit leisen und sanften Tönen beschreibt die Autorin den Schicksalsschlag, den Isving hinnehmen muss als sie von ihrer unheilbaren Krankheit erfährt. Sie erzählt von ihrer Angst, es anderen zu erzählen, von dem Kampf der in ihr tobt. Sie bracht Hilfe, will aber keinem zur Last fallen, schon gar nicht ihrer so frischen Liebe. An ihrer Seite ist Thor, der ebenfalls mit einer Last, nämlich der der Berühmtheit, kämpfen muss. Er will damit Isving nicht belasten, da das Rampenlicht schon zu einer Belastungs- und Bewährungsprobe werden kann. Der Roman zeigt, dass man gemeinsam stark ist, dass man gemeinsam vieles meistern kann. Dazu stellt die Autorin den beiden Hauptfiguren wunderbare Menschen an ihre Seite. Ich denke hier hauptsächlich an Katla, die mich ebenfalls begeistern konnte. Und an Sóley, die Schwester von Thor. Sie taucht relativ spät auf, kann aber mein Herz ebenfalls auf Grund ihrer Art gewinnen. Aber nicht nur wunderbare Charaktere hat die Autorin geschaffen, Charaktere voller Leben und Emotionen. Sie beschreibt auch die Landschaft Islands, die Ausritte auf den Islandpferden, die Traditionen des Landes so, dass man nur einen Wunsch verspürt: dort hin zu reisen. Und das schnellstmöglich. Was mich ebenfalls begeistern konnte, ist die Themenvielfalt des Buches. Es geht hier nicht nur primär um die Liebe. Um Freundschaft und Vertrauen, um Familie. Kiri Johansson baut noch ganz andere Themen in das Buch mit ein. Neben Isvings Krankheit, ein Musiker ohne Muse, allgemein das Leben in Island, wurde auch der Walfang thematisiert. Alles floss wunderbar in die Geschichte mit ein. Da ist diese teuflische Krankheit MS mit ihren Schüben und das Thema traditioneller Walfang und die Auswirkung dessen auf die Natur und die Umwelt. Wir lernen aber auch einiges über Seehunde und Islandpferde. Und das alles quasi so ganz nebenbei, ohne das es aufgesetzt oder belehrend wirkt. Kiri Johansson hat es geschafft, mich zu begeistern und zu berühren. Mich fröhlich und verträumt zu stimmen und traurig zu machen, mich zum Lachen und zum Weinen zu bringen. Ich muss gestehen, dass mich der Einblick in die Krankheit MS, der Umgang Ivings damit, das miterleben der Schübe und die ständige Präsenz der Krankheit an sich, teilweise an die Grenzen gebracht hat. Mich berührt hat und immer wieder innehalten lies. Ganz einfach auch deswegen, weil ein Mensch in meinen nahen Umfeld diese Krankheit hatte und nun schon über ein Jahr nicht mehr bei uns ist. Das Lesen des Buches hat die Erinnerungen wieder befeuert. Dafür und für die wunderbaren Lesestunden möchte ich der Autorin an dieser Stelle von ganzem Herzen Danke sagen. Danke für einen Ausflug nach Island, den ich so schnell nicht vergessen werde. Das Buch ist definitiv für mich eines der wenigen Highlights in diesem Jahr und bekommt von mir die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. »Träume sind Schäume. Wenn sie wahr werden, steht das Schicksal schon bereit, um dir Knüppel zwischen die Beine zu werfen.« (Seite 13/14)

Eine berührende Geschichte

Von: zauberblume Datum: 01. July 2020

„Das Haus am Ende des Fjords“ ist das erste Buch, das ich von der Autorin Kiri Johansson gelesen habe. Die Autorin entführt uns dieses Mal in die Westfjorde, wo man die einsamsten Küstenabschnitte Islands findet. Und genau hier hat sich unsere Protagonistin Isving einen Traum erfüllt. Sie betreibt ein kleines Bed & Breakfast und ein kleinen Café in dieser traumhaften Gegend. Doch dann erhält sie eine niederschmetternde Prognose und ihr Traum scheint wie eine Seifenblase zu zerplatzen. Isving weiß nicht, wie es weitergehen soll. Da steht eines Tages der attraktive Thór vor ihrer Tür. Der berühmte Musiker nimmt hier in der Abgeschiedenheit eine Auszeit und sucht in seiner Heimat nach einer neuen Inspiration für seine Musik. Für Isving ist Thór ein ganz normaler Gast, denn sie erkennt den Künstler nicht und ahnt nichts von seinem internationalen Ruhm. Isving erobert sein mit ihrer liebreizenden Art und ihr Gefühl für Melodien sein Herz im Sturm. Doch hat ihre Liebe überhaupt eine Chance…… Einfach klasse! Ich habe mich aufgrund der traumhaften Landschaftsbeschreibungen ist dieses Land verliebt. Ein Land voller Magie, Feen und heißen Quellen, das auf mich eine ganz besondere Wirkung hat. Der Schreibstil der Autorin hat mich außerdem auch sofort verzaubert und diese herausragende Geschichte mit ihren liebenswerten Protagonisten hat mich bis tief in die Seele berührt. Isving mit ihrer liebenswerten Art hat mein Herz im Sturm erobert. Sie ist ein außergewöhnlicher Mensch mit einer Schönheit, die von innen kommt. Sie lässt sich auch durch ihre Krankheit nicht unterkriegen und in Thór findet sie einen Seelenverwandten. Wir bekommen auch einen besonderen Einblick ihre Krankheit und Isving macht uns allen Mut. Begeistert hat mich auch ihr B&B, hier muss man sich einfach wohlfühlen. Ein tolles Team, das hier am Werk ist und es ist schön zu beobachten, wie es Isving gelingt, mit der Zeit auch Hilfe von anderen anzunehmen. Eine hochemotionale Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt. Für mich ein absolutes Gute-Laune-Wohlfühlbuch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Man könnte sich ja eine gut eine Fortsetzung vorstellen und hier bekommt mein Kopfkino schon einiges zu tun. Das Cover ist auch ein echter Hingucker – genau so stelle ich mir Island vor. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre, die mir Traumlesestunden beschert hat, 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

Liebesgeschichte im idyllischen Island

Von: Marlen Blume Datum: 23. June 2020

Die Dänin Isving hat sich ihren Traum von der Pension mitten in der Fjordlandschaft Islands erfüllt. Sie führt ein Bed & Breakfast in den einsamen Westfjorden, wohin es hauptsächlich Wandertouristen in den Sommermonaten zieht. Dann steigt ein geheimnisvoller Fremder für ein paar Tage in ihrer Pension ab. Weder kann sie ihn vergessen, noch er sie, und als er im kommenden Frühjahr wieder vor ihrer Tür steht passiert, was in jedem Frauenroman früher oder später passieren muss: die beiden verlieben sich ineinander. Danach, so mein Empfinden, passiert eigentlich nicht mehr viel, denn ihre Liebe ist während der weiteren Handlung gefühlt keiner großen Gefahr mehr ausgesetzt. Allerdings hatte Isving in der Zwischenzeit die Diagnose einer unheilbaren Krankheit bekommen, was eigentlich der Aufhänger für die erzählte Liebesgeschichte ist. Kann die junge Liebe trotzdem bestehen? Natürlich gibt es ein paar Widrigkeiten, aber ihre Liebe ist nie ernsthaft in Gefahr, auch wenn Isving ihm ihre Krankheit lange Zeit verschweigt. Wie man schon merkt: mir fehlte in dem Buch irgendwie die treibende Kraft. Für mich hätte es etwas mehr Drama sein dürfen. Auch war ich nicht so ganz glücklich, wie Isving mit der Krankheit Multiple Sklerose umgeht. Nicht falsch verstehen – ich würde mir sehr wünschen, dass Menschen diese Diagnose so gut wegstecken wie Isving und sich davon kaum in ihrem Leben beeinflussen lassen. Aber aufgrund eines Falles in meinem Bekanntenkreis habe ich da eher andere Erfahrungen gemacht. So eine Diagnose zieht einem Menschen in den Regel völlig den Boden unter den Füßen weg und quält sie neben den Krankheitsschüben mit unzähligen Fragen über die Zukunft. Davon merkt man bei Isving nicht viel. Dass sie die Situation verhältnismäßig gut wegsteckt, mag am isländischen „Petta redast“ liegen, dem allgegenwärtig gelebten Spruch „Wird schon werden.“ Mir kam jedoch der Umgang mit der Krankheit im Buch nicht tiefgründig genug vor, ich hätte mir das etwas anders gewünscht. Die Autorin hat dazu mir gegenüber geäußert, dass sie ihre Protagonistin bewusst optimistisch angelegt hat, um Leuten Mut zu machen und zu zeigen, dass es auf die eigene Einstel-lung zu einer Krankheit ankommt. Das möchte ich auch auf keinen Fall anzweifeln. Mir ist bewusst, dass jeder Autor viel Recherchearbeit und Herzblut in sein Werk steckt. Ich möchte nur klar erkenntlich machen, welche Gedanken ich beim Lesen hatte – und dass die Erwartungshaltung des Lesers und die Intention des Autors manchmal einfach unterschiedlich sind und das Buch daher anders wahrgenommen werden kann. Abgesehen von diesem „Missverständnis“ ließ sich der Roman locker und leicht lesen, er lädt zum Wegträumen nach Island ein und bringt dem Leser die Naturschönheiten und auch die berühmten Islandpferde nahe. Die Beschreibung der Westfjorde weckt Fernweh und lässt einen Urlaub erleben, ohne das Haus oder den Garten verlassen zu müssen. Gerade in diesem Jahr wird das vielen Lesern Freude bereiten. „Das Haus am Ende des Fjords“ hat mich unterhalten, wenn auch nicht restlos begeistert und mitgenommen auf eine wirklich sehenswerte Insel (unbedingt googeln und Fotos anschauen!). 3,5 Sterne vergebe ich für diese Lesereise.

Wohlfühlroman mit Tiefgang

Von: Bookerista Datum: 20. June 2020

Gestern habe ich dieses tolle Buch hier beendet 🇮🇸 ❤️ 🏠 🏔 Das Haus am Ende des Fjords hat mir sehr gut gefallen - die Beschreibungen von Island waren toll, das Setting im Bed & Breakfast schön, die Protagonisten sympathisch und es werden auch ernstere Themen angeschnitten wie Multiple Sklerose, Walfang, negative Seiten des Tourismus etc. Es gibt also trotz des Wohlfühlsettings und der Liebesgeschichte von Thór und Isving auch etwas zum Nachdenken. Dass es so natürlich in die Story eingewoben wird, hat mir gut gefallen 👍🏻 Thór ist Keyboarder einer bekannten Band. Isving betreibt nach dem Tod ihres Bruders ein B&B in den Westfjorden mit der Witwe des Verstorbenen. Daran und an der rauen Natur hängt ihr Herz. Und bald auch an Thór. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Ganz natürlich und echt. Ohne viel Rumgetänzel und Getue. Ich kaufe es den beiden ab. Und doch werden sie auf die Probe gestellt. Durch ihre Krankheit, seine Berühmtheit und so manch anderen alltäglichen Turbulenzen. @jeanine.krock schreibt sehr locker und authentisch und das Buch kommt ohne großen Kitsch aus. Ich mag die Bodenständigkeit der Charaktere, ihren erwachsenen Umgang miteinander. Was mir an dem Buch auch gut gefällt: In vielen Büchern fiebert alles draufhin, dass die Zwei sich kriegen. Hier kriegen sie sich relativ fix und es geht darum, wie es nach dem Happy End weitergeht. Wie das gemeinsame Leben aussieht. Mit Höhen und Tiefen. Richtig schön. Auch von Island bekommt man einen tollen Eindruck. Die Beschreibungen sind so detailliert und bildlich, dass ich alles genau vor Augen hatte beim Lesen. Alles in allem ein Wohlfühlroman mit Tiefgang. Schon der Vorgängerroman Islandsommer hatte mir gut gefallen. Ein bisschen Punktabzug gebe ich, weil sich das Buch im letzten Drittel etwas zieht und mir Islandsommer einen ganz kleinen Tick besser gefallen hat. 4 ⭐️ und eine klare Leseempfehlung!

Eine Islandreise zum „Verlieben“!!!!!

Von: Anna Lorenz Datum: 18. June 2020

Vorsicht Spoiler!!!! Isving kommt ursprünglich aus Dänemark und hat sich in Island einen Lebenstraum erfüllt. Ein eigenes Bed & Breakfast. Zusammen mit ihrer Schwägerin versucht sie alles zu tun damit es gut anläuft. Denn die beiden sind von dem Tourismus in dieser Gegend sehr abhängig. Was Isving allerdings noch nicht ahnt ist, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Als sie die Diagnose bekommt, bricht für sie die Welt zusammen. Wie soll es denn weiter gehen, muss sie ihren Traum schließlich doch aufgeben? Und was hat es mit diesem Thor auf sich, der sich mitten in der Nacht in ihrer Pension verirrt. Eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und dem Kampf, alles zu schaffen, um den Traum weiter zu Leben. Kann eine Liebe bestehen, wenn man nicht weiß, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt? Das Haus am Ende des Fjords, ist das zweite Buch der Autorin Kiri Johansson und ist am 09.06.2020 bei dem Heyne Verlag erschienen. Das Cover zeigt das Bed&Breakfast und den Fjord. Dahinter ist eine wunderschöne Landschaft mit Bergen und sattem Grün. Das Cover macht einen neugierig und man möchte sofort die Koffer packen und in diese Abgeschiedenheit reisen. Als ich anfing das Buch, Das Haus am Ende des Fjords, zu lesen, konnte ich sehr gut nachempfinden, was die Isving gefühlt haben musste, als sie sich in die Natur Islands verliebt hat. Die Autorin beschreibt die Natur so real, dass man das Gefühl hat, man ist vor Ort, man ist mitten drin. Die Liebesgeschichte von Isving und Thor ist einfach rührend und so ehrlich schön. Mit jeder Zeile nahm die Spannung zu und man hat nur gehofft, dass es am Ende doch alles gut wird. Thor, ein berühmter Musiker, kommt ursprünglich auch aus Island und möchte einfach abschalten und sich ein Jahr Auszeit gönnen. Dass er ausgerechnet in der entlegensten Landschaft auf das B&B von Isving, auf eine schüchterne und verschreckte Besitzerin trifft war nicht sein Plan. Doch es ist nicht nur die Natur die, die beiden verbindet, sondern auch die Musik. Thor glaubt es kaum als er zufällig die Isving singen hört und schon ist es um ihn geschehen. Er fängt wieder an zu komponieren und neue Songtexte zu schreiben. Und auch Isving merkt, da ist mehr als nur eine Romanze zwischen den beiden. Doch wie soll sie ihrer neuen Liebe gestehen, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Das war wirklich herzzerreissend und einfach schön zu lesen. Der Schreibstil von Kiri ist einfach toll, ich konnte garnicht aufhören. Ich war quasi mitten drin und war dann zum Schluß doch etwas enttäuscht, dass es so schnell zu Ende war. Mein Fazit zu dieser Geschichte: Mehr davon, das tut so gut es zu durchleben und in die Geschichte einzutauchen. Vielen Dank an Kiri, dass ich ihre Geschichte lesen durfte, jetzt weiss ich auch dass ich auch unbedingt das erste Buch haben muss.

Kiri Johansson macht Sehnsucht nach Island

Von: Uschi Datum: 17. June 2020

Der zweite zauberhafte Islandroman von Kiri Johansson. Der Titel spiegelt sich im Cover wider, auf dem auch die Lupinien nicht fehlen dürfen. Die schüchterne Isving und der selbstbewusste Thór treffen zum richtigen Zeitpunkt aufeinander. Zwei Typen, die unterschiedlicher kaum sein können. Wieder sind die Hauptfiguren so gut und detailgenau beschrieben, dass man denken könnte, sie persönlich zu kennen. Das Buch beginnt beinahe mit einem Happyend – Isving, die sich mit ihrem B&B einen Traum erfüllt. Doch wie so oft im Leben trügt der Schein auch hier und bietet damit Stoff für eine wunderbare Geschichte. Die sympathischen Islandpferde und die farbenfrohe Darstellung der eigentlich grau in grauen, unwirtlichen Landschaft machen einmal mehr Lust auf einen Besuch in diesem wundersamen Land. Und wer den „Islandsommer“ schon gelesen hat, darf sich auf ein Wiedersehen mit Merit und Kristján in Akis Kaffi Berlin in Reykjavik freuen.

Emotionale Liebesgeschichte mit erstaunlich viel Tiefgang... der Weg ist das Ziel!

Von: Kathrin N. Datum: 16. June 2020

„Mit geschlossenen Augen nahm Isving das Gluckern des Wassers und die Melodie des Winds in sich auf. In diesen Augenblicken wusste sie, warum Island immer schon ihr Sehnsuchtsort gewesen war. Die Pferde, natürlich, aber wenn man erst einmal hier angekommen war, gab es noch so viel mehr zu entdecken. Thor hatte recht. Das Paradies war ganz gewiss nach dem Vorbild eines perfekten Tags in der isländischen Wildnis entworfen worden.“ (Auszug S. 243) Nach „Islandsommer“ (erschienen Mai 2019) sind wir auch 2020 mit der deutschen Autorin Kiri Johansson wieder zurück im zauberhaften Island. Schon das stimmungsvolle Buchcover lädt zum Lesen ein und strahlt einem förmlich entgegen. Der Umschlag ist liebevoll gestaltet mit einer Innenkarte, was meines Erachtens ein Buch immer aufwertet und neugierig auf die Geschichte macht. Wir lernen die Protagonistin Isving kennen, eine Dänin, die nach einem Schicksalsschlag nach Island ausgewandert ist und dort mit ihrer Schwägerin ein Bed & Breakfast mit Cafe eröffnet hat. Isving liebt das Backen von Brot, den entspannenden Besuch des Hot Pots auf ihrem Grundstück, die Islandpferde und singt auch gerne, wenn sie alleine ist. Sie kümmert sich schüchtern um ihre Pensionsgäste und sieht voller Zuversicht in die Zukunft... bis das Schicksal erneut zuschlägt und sie eine gesundheitliche Diagnose erhält, die alle Träume zunichte macht. In dieser Zeit begegnet sie Thor, einem isländischen Musiker, der sich nach diversen Auslandtourneen in seinem Heimatland inkognito eine Auszeit nimmt. Genuss, Natur, Pferde und Musik verbinden die beiden... ob das für eine gemeinsame Zukunft reicht? „Das Haus am Ende des Fjords“ ist eine Liebesgeschichte – nicht nur zwischen Isving und Thor, sondern auch über das Land, die Leute und die Natur. Der Roman ist vielschichtig und dadurch meines Erachtens besonders interessant. Die Autorin erlaubt uns Einblicke in die Kultur der kleinen aussterbenden Fischerdörfer und in die wachsende Tourismusbranche, welche die Lücke füllen soll, welche der Verlust traditonsreicher Industriezweige wie der Fisch- und Walfang mit sich bringt. Sie beschreibt so bildlich die mehrtägigen Ausritte mit den stämmigen Islandpferden in die rauhe Natur mit Übernachtungen in kleinen Hütten, dass ich als Liebhaberin von Robustpferden sofort mitreiten möchte. Und sie verwebt gekonnt eine ans Herz gehende Liebesgeschichte mit den Schwierigkeiten, welche durch gesundheitliche Beeinträchtigungen entstehen, ohne dass diese übermächtig werden. Es heißt: genießen und doch den Blick für das Wesentliche und die Realität nicht verlieren. Dies alles geschieht in einem flüssig lesbaren Schreibstil, den ich bei dieser Autorin so mag. Sie nimmt uns in treffenden, aber einfachen und vor allem emotionalen Worten mit in ihre Welt, die ganz schnell auch meine Lesewelt wurde. Herrlich! Die Geschichte mag vorhersehbar sein – aber der Weg ist das Ziel. Man sollte sich nicht vom Happy End beeinflussen lassen, sondern es zulassen, in die Geschichte einzutauchen sowie alle Erzählungen und Bilder auf sich wirken zu lassen. Ich gebe zu: zu gerne hätte ich Isving und Thor noch weiter begleitet: mit einem fast wehmütigen Seufzen habe ich das Buch geschlossen und die Geschichte für mich alleine weitergedacht... Wer sich mit Romantik aus dem Alltag entführen lassen möchte, wer das rauhe Island mit all seiner vielfältigen Schönheit liebt, dem kann ich „Das Haus am Ende des Fjords“ ans Herz legen.

Fühlig: Das Haus am Ende des Fjords

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 14. June 2020

In der rauen Gegend der Westfjorde hält sich ein altes Fischerdorf und auch einige Bed & Breakfast Pensionen sind zu finden. Eine davon liegt in der Nähe einer heißen Quelle und gehört Isving. Sie lebt alleine, hat einige Angestellte und Multiple Sklerose. Elfen, Trolle & Miteinander Die Fabelwesen spielen zwar eine untergeordnete Rolle, aber sie werden des Öfteren bedacht. Isving stellt allerhand auf die Beine. Man ist von der ersten Seite an quasi mit ihr zusammen, erlebt ihr Leben: wie sie am Liebsten ihre Gäste aufmuntert, sich ins Dorfleben behutsam einmischt und mit ihrer Krankheit zurecht kommt. Mitten im Winter platzt ein undurchsichtiger Fremder in ihre Pension und wirbelt - auch behutsam so langsam ihr bisheriges Leben durcheinander. Es ist zwar ein Liebesroman, aber keine Schnulze. Man bekommt das Leben im Norden Islands gut mit. Die Themen drehen sich um Natur genießen, Stadtleben, Freundschaft, Ökologie und Walfang, Fischerei und Tourismus. Man lernt dabei noch das ein oder andere dazu, so was mag ich ja sehr! Und ja, es ist ein seichter Wohlfühlroman "so zum Weglesen". Gut ersonnen, mit kleinen Spannungshöhepunkten und sehr ansprechend verfasst. Alle Figuren, auf die es ankommt, kann man sich gut vorstellen. Das betrifft auch ein Islandpferd ;-) und die Geschichte wirkt so, als könne sie sich so ähnlich tatsächlich begeben. Schmöker!

Am liebsten wäre ich jetzt in Island

Von: Nuriya Datum: 14. June 2020

Isving hat ihren Traum umgesetzt und führt mit der Frau ihres verstorbenen Bruders ein Bed & Breakfast in den Westfjorden. Durch eine schreckliche Nachricht gerät alles ins wanken. Wahre Freunde kristallisieren sich heraus und andere gehen (zum Glück!!). Isving muss ihr Leben komplett überdenken und neu sortieren. Eines Nachts stand Thór, ein berühmter Musiker, inkognito vor ihrer Pension. Er reiste durch seine alte Heimat um sich eine Auszeit zu nehmen. Es bedarf einen zweiten Besuch im B&B damit sich Isving und Thór näher kennenlernen. Beide haben Geheimnisse, die sie dem anderen nach und nach mitteilen. Mehr ins Detail möchte ich gar nicht gehen. Es lohnt sich allemal dieses Buch zu lesen. Wie gewohnt, nimmt einen die Autorin mit in die Umgebung. Es ist so, als stünde man selbst in Island. Die Charaktere sind (bis auf eine Person) sehr sympathisch und liebenswert. Besonders gut hat mir das aufeinandertreffen mit alten Bekannten gefallen (bei den Dreharbeiten zu dem Musikvideo habe ich mir es schon gedacht…. ). Und natürlich Pünktchen. Eine tolle Geschichte!

Herzerwärmender Island-Roman

Von: Qultur-HH Datum: 13. June 2020

Vulkane, Geysire, heiße Quellen, Wasserfälle und grüne Wiesen – Island ist für viele ein Inbegriff der Natur, der Abgeschiedenheit und Ruhe. Autorin Kiri Johansson hat nach „Islandsommer“ nun ihren zweiten Roman im hohen Norden angesiedelt. „Das Haus am Ende des Fjords“ ist eine Liebeserklärung an das Land, in dem im Sommer die Sonne nie untergeht. Isving führt ein gemütliches Bed & Breakfast samt Café in den unwirtlichen, aber beeindruckend schönen Westfjorden. Eigentlich ist alles gut – doch dann stellen Ärzte eine unheilbare Krankheit bei ihr fest. Isving macht dennoch weiter, bis eines Nachts ein Fremder bei ihr vor der Tür steht und ein Zimmer sucht. Thór ist Rockstar, sucht in der Abgeschiedenheit nach Inspiration und findet sie bei Isving. Andere Bücher hören an dieser Stelle auf – doch Kiri Johansson setzt da an: Sie geht der Frage nach, was nach dem Happy End passiert. Das Resultat ist eine herzerwärmende Geschichte, die die Schönheit Island einschließt.

Liebe in schwierigen Zeiten, aber an wunderbarem Ort

Von: Bücher in meiner Hand Datum: 11. June 2020

Die Dänin Isving führt zusammen mit ihrer Schwägerin Gabrielle ein B&B in Kopavik. Alles ist gut. Doch dann wird Isving krank, die Ärzte diagnostizieren eine Multiple Sklerose und Gabrielle verlässt Kopavik. Nichts mehr ist gut. Isving hat einige Probleme vor sich liegen, sie sieht schwarz und weiss nicht, wie sie sie das alleine mit ihrer Krankheit schaffen soll. Und im Winter, ausserhalb der Touristenzeit, verdient sie sowieso nichts. Sie plant das zugehörige Café nächstes Jahr zu verkaufen, möchte das aber nicht, denn ihre Mitarbeiterinnen brauchen ihre Jobs ja auch. Noch hat Isving Bedenkzeit. Einer ihrer Gäste ist Jon, der eigentlich Thor heisst und ein bekannter Musiker ist. Er hat sich eine Auszeit genommen und ist froh, dass er hier in seiner Heimat, auf Island, Ruhe hat und nicht jeder ihn kennt - mit Sonnenbrille und Bart getarnt ist das auch nicht schwer. Ihm fehlt seit einiger Zeit die Kreativität, um neue Lieder zu schreiben. Die schöne Frau, die er in einem Hot Pot beobachtet, wird zu seiner neuen Muse. Eine Stimme, so glockenrein und klar, wie es sie selten gab, wehte zu ihm herüber. Fasziniert lauschte Thór in den Abend. Die Melodie war ihm nicht fremd, aber auf diese Weise hatte er sie noch nie gehört. Wie gebannt folgte er der Stimme und fand eine Elfe. Sie lag mit geschlossenen Augen im Wasser, die herrlichen Haare ausgebreitet wie ein Fächer. Von ihrem einzigartigen Gesang vollkommen verzaubert ließ er sich auf einem Felsen nieder. Im schwachen Licht der Laternen glaubte er, rotes Haar zu erkennen und ein blasses, sommersprossiges Gesicht, aber das konnte ebenso gut Einbildung sein, denn sie glich auf erstaunliche Weise der seiner Fantasie entsprungenen Muse, für die er all die Songs geschrieben hatte, bis sie im letzten Jahr über Nacht einfach aus seinem Leben verschwunden war. Schnell merkt Thor, dass es sich bei seiner unbekannten Muse aus dem Wasser um seine Gastgeberin Isving handelt. Es entwickelt sich eine schöne Liebesgeschichte, in der beide Geheimnisse voreinander haben - er weiss nichts von ihrer MS, sie nicht, dass er Mitglied der Splendid Pirates ist. Oder doch? Island ist ein Dorf und so ist es kein Wunder, dass die Leserinnen im Laufe der Story auf Bekannte aus "Islandsommer" treffen, etwa bei einem Besuch in Aki's Kaffi Berlin oder gegen Ende bei einem Zusammentreffen mit Merit und Krjstian. "Das Haus am Ende des Fjords" hat mir gut gefallen, obwohl das letzte Drittel ein wenig lang gezogen wirkte, auch wenn ich weiss, dass gewisse Dinge ihre Zeit brauchen. Das aktuelle grau-nasse Wetter war als Lesebegleitung äusserst passend. Es hat mich grad noch mehr in die Geschichte eintauchen lassen, beides machte Lust auf heisse Schokolade und ein Bad, wenn auch nicht in einem Hot Pot, dann halt in der Badewanne - natürlich immer mit dem Buch in der Hand, bis es ausgelesen war. Thematisch hat Kiri Johansson einiges reingepackt. Neben Isvings Krankheit, ein Musiker ohne Muse, allgemein das Leben in Island, wurde auch der Walfang thematisiert. Alles floss wunderbar in die Geschichte mit ein. Am Ende der Lektüre möchte man am liebsten einen Island-Urlaub buchen, und diesen in Isvings Bed & Breakfast verbringen, sich von Katla oder Isving bekochen lassen, mit Jökull zu den Seehundstränden fahren und sich vielleicht sogar auf eins von Kristins Pferden setzen. Fazit: Liebe in schwierigen Zeiten, aber an einem wunderbaren Ort mit netten Bewohnern - das bekommt ihr in dem unterhaltenden "Das Haus am Ende des Fjords". 4 Punkte.