Franziska Muri

21 Gründe, das Alleinsein zu lieben

21 Gründe, das Alleinsein zu lieben

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Alleinsein kann etwas Beglückendes, Bereicherndes sein, ein Anstoß, sich selbst intensiv zu begegnen und das Leben auf ganz neue, freiere Art zu betrachten. Wer einmal gelernt hat, gut mit sich allein zu sein, der wird sich nicht einsam fühlen. Er wird zu tieferen Formen der Verbundenheit finden: mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit der Natur, mit dem Spirituellen. Genau dazu macht dieses Buch Mut. Kunstvoll verwebt es persönliche Erfahrungen mit wertvollen Impulsen für das eigene Leben und offenbart die Geschenke, die im Alleinsein auf uns warten.

Rezension: "21 Gründe, das Alleinsein zu lieben" - Franziska Muri

Von: Hannah Adam Datum: 27. August 2017

Ein wirklich tolles und beachtenswertes Buch! Liebevoll, berührend, nachdenklich, kritisch, irgendwie auch "aufweckend". Es regt zum Nachdenken an, über sich selbst und über andere/s. Ich persönlich habe dieses Buch sehr genossen und bin der Autorin dankbar, für ihre Inspiration und ihre Beschreibungen, durch die ich mich oft verstanden gefühlt habe. Dankbar außerdem für ihre Erkenntnisse, welche sie an den Leser weitergibt. Inhalt: "21 Gründe, das Alleinsein zu lieben" ist eine Liebeserklärung an das Alleinsein. Die Autorin erklärt warum sie das Alleinsein so genießt. Auch warum der Leser selbst, es vielleicht probieren sollte. Sie bringt es dem Leser eventuell näher und zeigt das Alleinsein: Franziska Muri beleuchtet seine positiven, sowie negativen Seiten. Zu finden sind hier auch Impulse, Ideen, Inspirationen, Erkenntnisse der Autorin und Tipps. Außerdem finden sich dort auch wissenschaftlich Hintergründe und Zitate. Es geht in diesem Buch nicht "nur" um das Alleinsein, es geht um das Leben. Beziehungen, Reisen, Natur, Freiheit, Verbundenheit, Gesundheit, Sterben, (junge und alte) Menschen, Meditation,... das alles eben irgendwie im Bezug auf das Alleinsein. Es ist in diesem Buch der rote Faden, der den Leser durch die Seiten begleitet, das Buch spricht also noch mehr Themen an. Im Grunde geht es darum was passiert wann man das Alleinsein, versucht. Wie wohltuend, sogar heilend es sein könnte. Meine Meinung: Das Buch hat mir mit manchen Zeilen die Augen öffnen können. Dinge die mir schon mal aufgefallen sind, die ich fühlte, aber nicht zu beschreiben wusste, wurden mir mit diesem Buch quasi erklärt. Dazu hat es mir auch sehr viele neue Ansätze gezeigt, durch zum Beispiel nachvollziehbare Gedankengänge oder sehr interessante Studien, wissenschaftliche Hintergründe. Auch toll sind die Zitate von Leuten, deren Namen mir bekannt waren. auf welche Franziska Muri sich bezieht. Wenn sie findet, dass das Zitat bzw. dessen Aussage so nicht stimmt, dann erklärt sie dies nachvollziehbar. Man nimmt durch die Beschreibungen der Autorin vieles wahr, was einem vielleicht schon bekannt war. Jetzt bekommt man das Ganze noch einmal genauer erklärt, von allein Seiten beleuchtet. Die Autorin konnte oft genau das ausdrücken, was ich schon mal irgendwie gefühlt oder gespürt habe, aber nicht wusste wie ich es ausdrücken sollte. Oder auch einfach nicht gesehen habe, welch einen Ansatz mein Gedanke hatte oder ich ihn nicht weiter gedacht habe, bzw. nicht weiter über das Thema nachgedacht habe. Franziska Muri beschäftigt sich genau mit dem Thema Alleinsein und spricht dabei alle Seiten an. So kann sich der Leser hier fast nur angesprochen und verstanden fühlen, seine Lebensform, Lage oder Erfahrung (vielleicht auch einfach Gedanken zu dem Thema, oder seine Sichtweise) ist bestimmt dabei. Die Autorin hat das Alleinsein mit diesem Werk aus allen möglichen Blickwinkeln betrachtet und mir mit diesem Buch noch genauer ans Herzen legen können, was Alleinsein eigentlich bedeutet. Es bedeutet nicht gleich immer Einsamsein. Das Buch trägt auch nicht die Aussage, dass man unbedingt alleine leben sollte, eher sagt es Dinge aus wie, man kann auch einsam in einer Paarbeziehung sein. "21 Gründe, das Alleinsein zu lieben" bringt dem Leser das Alleinsein näher, nach dem Lesen hat man einen guten Gesamtüberblick, was das Alleinsein für einen sein kann. Ich denke nicht, dass es sich so leicht beschreiben lässt, was dieses Buch aussagt, was es alles für tolle Botschaften beinhaltet. Ich würde hier nur Teile des Inhalts nicht so gut wie die Autorin erklären, bei dem Versuch zu erklären worum genau es geht, deswegen lasse ich das. Aber ich möchte so viel sagen: Das Buch handelt nicht "nur" vom Alleinsein, und Alleinsein kann auch verschiedenes bedeuten. Das Buch ist außerdem nicht nur für Singles oder nur für Frauen, jeder kann es lesen und jeden kann es ansprechen. Mir hat es wirklich gut gefallen und teilweise werde ich auch Ideen und Vorschläge daraus umsetzen. Ich würde sagen, der Leser sollte sich Zeit für dieses Buch nehmen, sich darauf einlassen. Während dem Lesen innehalten und über das Gelesene kurz nachdenken, wenn der Leser/ die Leserin Lust dazu hat. Er oder sie könnte außerdem die Fragen, welche die Autorin in den Raum wirft für sich selbst beantworten. Wenn man das Buch und die Themen an sich rann lässt vielleicht auch damit befasst, dann kann es dem Leser tatsächlich viel bringen! Es kann in gewisser Weise auch ein Ratgeber sein, nicht nur eine unterhaltsame Lektüre. Ich selbst, habe schon nach einigen Seiten des Lesens bemerkt wie sehr mich dieses Thema doch eigentlich interessiert und wie interessant ich auch die Sichtweise der Autorin finde. außerdem gemerkt habe ich, dass dieses Buch mir vermutlich noch länger im Kopf bleiben wird. Daraufhin habe ich mir verschiedenfarbige Marker geschnappt und alles was ich wichtig fand markiert ;) Ich kann euch das Buch also empfehlen, sollte euch das Thema ansprechen... :) Es ist allerdings kein Buch, welches man schnell "wegliest", das wäre hier auch gar nicht passend, meiner Meinung nach. Ich würde vorschlagen immer mal wieder ein Kapitel zu lesen (und dann ein bisschen drüber nachdenken, wenn man dies denn möchte). Das könnte der Leser/ die Leserin über einen größeren/kleineren Zeitraum hinweg machen, eben auf sich selbst angepasst. Die Aufteilung des Buches finde ich genau richtig, das Schema ist immer das gleiche und wird dann bei den 21 Gründen immer wieder angewendet. Am Ende jedes Kapitels gibt es dann, toller Weise, einmal "Was macht es zuweilen so schwierig?" und "Werkzeuge und Wegweiser" ;) . Cover: Zum Cover möchte ich sagen, dass ich es jetzt nicht atemberaubend schön finde, eher ganz nett :) . Das Cover passt schon irgendwie zum Buch und der Titel wird gut hervorgehoben. Ich finde auch, dass es wunderbar im Regal aussieht ;) . Fazit: Mit "21 Gründe, das Alleinsein zu lieben" hat Franziska Muri ein tolles Buch geschaffen, dass dem Leser wenn er sich darauf einlässt, auch viel mitgeben kann. Es ist kein Buch, welches man mal schnell "wegliest" und hat auch keinen Spannungsbogen oder ähnliches. Das ist hier ja auch gar nicht gewollt, in diesem Buch ist dass Alleinsein der rote Faden. Ich habe es sehr genossen und werde einiges daraus noch weiter im Kopf behalten, sowie vielleicht noch ein anderes Buch der Autorin lesen. Wenn euch das Buch also anspricht, ich kann es euch empfehlen ;) . Für alle Interessierten: Titel: 21 Gründe, das Alleinsein zu lieben Autor/in: Franziska Muri Preis (gebundene Ausgabe, mit Schutzumschlag): 19,99€ Verlag: Integral Gebunden: 288 Seiten Erschienen am 25.04.2017 ISBN: 978-3-7787-9273-5 Viel Spaß beim Lesen ;) ! Hannah :)

21 Gründe, das Alleinsein zu lieben - Franziska Muri

Von: Antje Roggemann Datum: 06. August 2017

„21 Gründe, das Alleinsein zu lieben“ von Franziska Muri ist ein Plädoyer für das Alleinsein und die guten Seiten, Erfahrungen und Erlebnisse, die es uns bringt, wenn wir es annehmen und für uns nutzen. Die Autorin beschreibt, dass viele Menschen zunächst unfreiwillig mit dem Alleinsein Bekanntschaft machen und es zudem einen schlechten, z.T. pathologisierten Ruf in unserer Gesellschaft und unter Therapeuten oder Ärzten hat. Dabei ist Alleinsein ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entdeckung des eigenen Selbst. Sie selbst ist gern allein und findet es ungerecht, dass das Alleinsein einen so schlechten Ruf hat. Deshalb begann sie, dieses Buch zu schreiben und das Alleinsein zu erforschen. Franziska Muri stellt in ihrem Buch „21 Gründe, das Alleinsein zu lieben“ in 21 Kapiteln jeweils einen Vorteil, etwas Gutes, das uns das Alleinsein bringen kann, sehr ausführlich dar und belegt vieles mit Zitaten oder interessanten Studien. Sei es Freiheit, Flexibilität, Kreativität, freie Zeiteinteilung, persönliche Weiterentwicklung oder die Verbindung zum All-Einssein – all dies und noch viele mehr können Geschenke sein, die das Alleinsein uns bringt. Sie schreibt: „Strukturen zerbrechen – und das Beste, was wir jetzt tun können, ist, sie nicht zu schnell wieder zusammenzufügen, sondern zu schauen, was sich aus den Bausteinen und Trümmern vielleicht auf eine ganz neuartige, lebenswertere Weise zusammensetzen lässt.“ Franziska Muri regt an, sich die Frage zu stellen: „Was will das Leben von mir?“, wenn man gerade allein ist oder lebt. Ich würde sogar fragen: „Was will das Leben für dich?“ Sie schreibt: „Vielleicht dient dir das Alleinsein auch dazu, eine so tiefe, weite, wunderschöne Intensität an Selbstliebe zu entwickeln, wie du sie niemals für möglich gehalten hättest. Die Fähigkeit, bei dir zu bleiben, bei deiner Wahrheit, deinem Empfinden, das der Welt fehlt, wenn du vorrangig auf andere schaust. Vielleicht brauchst du eine Zeit, in der du dich selbst entdeckst – und als diese Person wirst du dann umso freudiger auf andere zugehen und von ihnen ganz neu wertgeschätzt und angenommen werden.“ Sie beschreibt aber auch, was das Alleinsein zuweilen schwierig macht. Manche Menschen leiden unter dem Alleinsein oder sind einsam. Auch die sozialen gesellschaftlichen Normen, die Alleinsein z.T. als Fehler oder reine Übergangsphase von einem Paarsein zum nächsten betrachten, können es Alleinlebenden schwer machen, sich mit ihrer Art zu leben, wohlzufühlen. Die Kapitel im Buch sind alle aufgeteilt in 3 Teile. „Ein Grund, das Alleinsein zu lieben“ „Was macht es zuweilen so schwierig?“ „Werkzeuge und Wegweiser“ In den Abschnitten „Werkzeuge und Wegweiser“ gibt es viele Hinweise, wie man sich selbst kennenlernen und was man tun kann, um sich mit dem Alleinsein wohlzufühlen. Ich hab mich in dem Buch an vielen Stellen wiedergefunden und mit der Autorin verbunden gefühlt, weil ich in den letzten Jahren und gerade wieder Phasen des Alleinseins erlebt habe. Ich kann viele Erfahrungen, die sie beschreibt, nachvollziehen, weil ich sie selbst erlebt und mich durch Alleinsein selbst kennengelernt habe. Es ist für mich keine Art, wie ich leben möchte. Mich zieht es gerade sehr in kleine Lebensgemeinschaften mit anderen Menschen. Wer aber gerade allein lebt, freiwillig oder unfreiwillig, dem kann ich das Buch sehr empfehlen. Es erweitert den Blick und die Sicht aufs Alleinsein und die vielen Vorteile, die es mit sich bringt.

Beachtenswert

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 31. July 2017

„Alle 11 Sekunden verliebt sich….“ wohl einer der Millionen Singles auf der entsprechenden Dating Line. „Zu zweit Sein“, das scheint das Mindeste für ein gelungenes Leben. Hunderte von Hollywood Romanzen und tausende von Liebesromanen samt der Geschichten in den bunten Blätter über „Wer mit wem und neu mit jenem oder jener“ können doch nicht irren. Vor allem, weil Reportagen, Berichte, Werke über „glückselige Singles“ eher selten bis nie erwähnt werden. Und die eigenen Erfahrungen mit auseinander gehenden Beziehungen, mit Bekannten im Umfeld, die teils fast schon verzweifelt suchen den allgemeinen Eindruck stützen, der schon in der Bibel ganz zu Beginn als Grundsatz benannt wird: „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei“. Auf der anderen Seite, über ein Drittel der Ehen wird geschieden. Sich trennen und (möglichst schnell, wenn nicht eh schon die nächste „große Liebe“ im Raum steht und Grund für die aktuelle Trennung ist) sich neu verbinden ist Alltag. Wobei aus der Psychologie ja sattsam bekannt sein müsste, dass man sich selbst immer mit nimmt. An den nächsten Ort und die nächste Beziehung. Gesünder und besser wäre es wohl schon, auch mal mit sich alleine zurecht zu kommen. Ereignisse zu verarbeiten. Was aber eher nur dann geht, wenn eine gewisse innere Ruhe und auch eine gewisse Befriedigung am Zustand des Alleinseins gefunden wird. Woran wiederum vieles an „gutem Alleinsein“ scheitert, denn es bedarf einr gewissen Zeit und eines gewissen Aufwandes, um mit sich selbst „ins Lot“ zu kommen. Was bei drängenden Gefühlen des „Mangels“ nicht so einfach ist. Da passt es gut und ist im Verlauf der Lektüre durchaus hilfreich, dass Franziska Muri das „Loblied der anderen“ Seite überzeugend anstimmt. Denn Alleinsein hat nicht nur einen gewissen Wert, sondern kann auch so wichtig und wertvoll werden, dass man es eher beibehalten würde, als es für „irgendeine“ Beziehung um der Beziehung, Gesellschaft um der Gesellschaft willen dann aufgeben würde. Was wiederum eine hervorragende Grundlage darstellen würde, gute und konstruktive Beziehungen nurmehr einzugehen. Wenn man eben Geduld hätte. Sicher, vieles von dem, was Muri vor Augen führt, ist beileibe nicht neu oder unbekannt. Manches aber führt zu einem doch neuen Blickwinkel (Anker in der Reizflut, eine Bereicherung für andere werden können) und im Gesamten ist es einfach hoch interessant, all die Gründe, die für ein gutes Alleinsein sprechen, vor Augen geführt zu bekommen. Wobei klar ist, natürlich liegt es in der eigenen Verantwortung, bestimmte Möglichkeiten für sich auch wollen zu können. Dass man „frei ist von“ und „frei ist zu“ hat ja nur dann einen konstruktiven Wert, wenn man entweder bereits weiß, was man mit sich und an sich erleben möchte oder zumindest es wichtig findet, dass man solche „Füllungen“ für sich finden kann. Wer nur gewohnt war und weiterhin mit Überzeugung glaubt, dass „ein anderer oder eine andere“ unabdingbar notwendig ist, die eigene Zeit gefüllt und gestaltet zu bekommen, an dem wird auch dieses verständliche und umfassend geschriebene „Brevier für das Alleinsein“ natürlich schadlos vorbeigehen. Und, auch das ist wichtig, das Buch ist natürlich keine Aufforderung, sich aus guten Beziehungen lösen zu müssen. Aber auch in solchen könnten ja Freiräume entstehen, eine „Reise allein“ beispielsweise, die das ebenfalls nötige und wichtige „zu sich finden und mit sich ins Reine kommen“ befördern. Muri verweist den Leser (ohne jeden erhobenen Zeigefinger“ auf einen der Grundpfeiler des Lebens. Dass man nicht nur „mit anderen lebt“, sondern vor allem und in erster Linie mit sich. Und dass dieses „mit sich“ allein wichtige, interessante und durchaus lebenswerte Seiten in vielfachen Formen des Alleinseins beinhaltet. Und so wundert es nicht, dass von „Kennern des Alleinseins“ aus am Ende des Buches zur „Liebe“ in vielfältigen Formen übergeleitet wird. Denn recht verstanden heißt „Alleinsein“ eigentlich in keiner Weise, „einsam sein“ zu müssen. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

Fühlst du dich einsam, zieh dich zurück ...

Von: Gisela Simak Datum: 26. June 2017

Meine Meinung Fühlst du dich einsam, zieh dich zurück ... Dieses wertvolle Büchlein handelt davon, wie wohltuend es ist, mit sich alleine sein zu können. Erst dachte ich, es wäre nur für Single geschrieben. Franziska Muri hat jedoch ein Werk geschaffen, welches für jeden Menschen wertvolle Ansätze enthält. Ich selber bin ein Mensch, der sich gerne in Gesellschaft bewegt. Jedoch ziehe ich mich gerne auch eine Zeit lang zurück. So etwas wie Langeweile kenne ich kaum. Ich denke, so wie mir geht es fast jedem Bücherwurm. Ich liebe es auch, alleine mit dem Fahrrad die Natur zu erkunden. Auf freiwilliges Allein sein muss man auch dann nicht verzichten, wenn man verheiratet ist. Die Autorin selber hat nach der Trennung von ihrem Mann Alleinsein lernen und schätzen gelernt. Sie beschreibt ausführlich, wie man am besten alleine verreist. Solche Tage wie Silvester stürzen viele allein stehende Menschen in Depressionen. Die Ideen, diesen Tag mit sich alleine zu verbringen, haben mir besonders gut gefallen. In diesem Buch wird nichts beschönigt. Sehr wohl beschreibt die Autorin, dass auch ein Mensch, der das Alleine sein liebt, Phasen hat, in denen er schlechter damit zurecht kommt. >>Der Mensch ist ein soziales und zugleich einsames Wesen, mit dem Bedürfnis ausgestattet, sowohl für sich zu sein als auch in enger Beziehung zu anderen zu stehen.<< (Zitat von Patricia Tudor-Sandahl, Seite 21.) Viele Menschen vereinsamen in einer Zeit, in der man in jeder Sekunde mit der ganzen Welt in Kommunikation treten kann. Facebook, Twitter und Whatsapp verhindern eigentlich, dass man sich selber richtig kennen- und schätzen lernt. Sofern man es übertreibt. Gerade nach einer Krise kann es sehr positiv sein, viel Zeit mit sich alleine zu verbringen. In sich hineinhorchen was man wirklich will und braucht. Alles einfacher gesagt als getan. Laut Autorin aber ein wunderbares Gefühl, wenn man es geschafft hat. Wer kennt sie nicht, die Frauen, die von einer Beziehung zur nächsten hüpfen? Meist dauert sie nur kurze Zeit. Zu viele unverarbeitete Altlasten erschweren eine gut funktionierende Partnerschaft. Zu viele Frauen stecken ihre eigenen Interessen und Kontakte, zugunsten eines neuen Partners, zurück. Meiner Meinung nach sollte man stets sich selbst treu bleiben. Schließlich hat "Mann" eine Frau mit eigenen Interessen kennen gelernt. Was soll er dann mit einer Klette anfangen? Mein Fazit Ich könnte jetzt noch endlos weiter schreiben. Selten hatte ich bei einem Buch so einen häufigen "AHA-EFFEKT" wie bei 21 Gründe Alleinsein zu lieben. Der Schreibstil ist flüssig. Die Autorin spricht den Leser mit du an. Das Buch ist hauptsächlich für Frauen geschrieben; es kann jedoch auch für Männer Denkansätze bieten. Das Empfinden von Alleinsein wird besonders gut beschrieben. Alleinsein ist ein wertvoller Schatz, den jeder für sich entdecken sollte. Man denke nur mal an berühmte Musiker, Autoren Dichter und Entdecker. Sie alle haben die Einsamkeit gesucht, um besonders wertvolle Werke zu schaffen. In einer Zeit, in der Teamwork großgeschrieben wird, mag das für Viele befremdlich klingen. In einer Zeit, in der Frauen immer selbstständiger werden, ist das Lieben von Alleinsein wichtiger denn je. Egal wie viele Menschen wir um uns haben, letztendlich gehen wir unseren Weg allein. Vor allem den Letzten! Also, was hält uns davon ab, mit uns selbst klar zu kommen? Die Autorin hat Antworten. Das Leben mit dem richtigen Partner ist schön. Das kann es aber auch für Alleinige sein. Letztendlich sind wir alle ein Teil vom Universum. Danke Franziska Muri