Christian Thiel

Wieso Frauen immer Sex wollen und Männer immer Kopfschmerzen haben

Wieso Frauen immer Sex wollen und Männer immer Kopfschmerzen haben Blick ins Buch

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Liebe auf den ersten Blick? Gibt es nicht! Die Zahl der Ehescheidungen? Steigt nicht! Und Männer wollen weder noch können immer ... Fazit: Das meiste, was wir über die Liebe zu wissen glauben, ist falsch! Nirgendwo sonst leisten wir uns so viel Ignoranz gegenüber den Fakten.

Die Liebe führt also eine Art Doppelleben in unseren Köpfen. Da gibt es auf der einen Seite die reale Liebe, wie wir sie tagtäglich erleben – mit allen Höhen und Tiefen. Und auf der anderen Seite gibt es unsere Liebesideale, geprägt von Legenden und Klischees. Das romantische Liebesideal beherrscht nach wie vor unser Denken – und allzu oft hat die reale Liebe sich der Romantik zu beugen.

Diese Situation ruft nach einem Buch, das Schneisen des Verstehens in das Dickicht aus Mythen und Irrtümern schlägt. Mit lockerem Ton und einer Portion Selbstironie (immerhin ist der Autor auch ein Mann und hat schon manche Liebesirrung hinter sich gebracht) führt Christian Thiel durch die Abgründe der Vorurteile und Fantasien zu den Gipfeln echter Erkenntnis. Eine unterhaltsame Lektüre, die Sie um viele Illusionen ärmer, aber um einiges klüger macht!

Was wir so denken, wenn wir an Liebe denken

Von: Thomas Schmidt Datum: 14. March 2016

Jeder hat so seine Ansichten über Liebe und Beziehungen. Und liegt damit oft ziemlich daneben, das kann man hier unterhaltsam nachlesen. Christian Thiel, der von sich selbst sagt, Deutschlands dienstältester Single-Coach zu sein, listet 37 mehr oder etwas weniger bekannte Irrtümer über Liebe und Sex auf. Da sind viele der üblichen Verdächtigen dabei: Das Märchen vom immerscharfen Mann etwa, auch das Klischee, dass Frauen für Sex Liebe brauchen und beispielsweise das Gerücht, ständiges Streiten sei schlecht für Beziehungen. Wie Thiel das präsentiert, ist mal anders: Er belehrt nicht, sondern unterhält, indem er uns vorhält, was wir der Liebe so unterstellen. Thiel überrascht auch mit kleinen, feinen Details. Zum Beispiel mit dem, dass Frauen bei der Partnersuche 20 bis 200 Kriterien beim Mann anlegen – erfüllt er nicht ihre hohen Ansprüche, wird´s auch nichts mit den romantischen Gefühlen. Männer dagegen sind da eher bescheiden, nur zwei Maßstäbe würden sie generell an Frauen anlegen, schreibt Thiel. Erstens: wie sie aussieht (sollte gut sein) und zweitens: ob er bei ihr gut ankommt (sollte der Fall sein). Manches weiß man vielleicht auch, vergisst es aber im entscheidenden Moment. Thiel schreibt beispielsweise, dass es zwar meist die Männer sind, die Frauen ansprechen, die Frauen aber vorher sehr klar durch ihr Verhalten zeigen, ob sie das überhaupt wollen. Guckt Mann da nicht richtig hin, ist es gleich nicht mehr so verwunderlich, wenn er ständig einen Korb bekommt. Da lohnt es sich, mal die eigene Suchstrategie zu überdenken – auch dafür ist das Buch hilfreich. Es zeigt nämlich, wie falsche Vorstellungen über Sex, Liebe und Beziehungen zu falschem Verhalten führen können. Das kann richtiggehend tröstlich sein, denn bei den vielen Irrtümern ist es kein Wunder, dass jeder von uns dem ein oder anderen Irrtum aufsitzt. Eine ausführliche Rezension finden Sie auf meinem Blog unter folgendem Link: http://www.seitensprung-fibel.de/buecher/frauen-maenner-sex-kopfschmerzen.php