Christian v. Ditfurth

Ultimatum

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Berlin im Herbst 2019: Der Ehemann der Kanzlerin wird gekidnappt. Die Entführer stellen unerfüllbare Forderungen. Eine deutsche Regierung lässt sich nicht erpressen. Oder doch? Die Entführer meinen es ernst, senden eine abgetrennte Hand ins Polizeirevier. Der Machtapparat ist in Schockstarre, de Bodt schafft es allerdings, Dr. Süß zu befreien. Aber das Katz-und-Maus-Spiel hat gerade erst angefangen. In Frankreich wird die Gattin des Präsidenten entführt … Kommissar Eugen de Bodt und sein Team stehen vor einer fast unlösbaren Aufgabe.

Hochaktuell

Von: scarlett59 Datum: 08. December 2019

Zum Inhalt: Der Mann der deutschen Kanzlerin wird gekidnappt und als die absurden Forderungen der Kidnapper nicht erfüllt werden (können), schickt man eine Hand des Opfers an die Polizei. Als es dieser gelingt, den Kanzlergatten zu befreien, wird die Frau des französischen Präsidenten gekidnappt … Meine Meinung: Es handelt sich hier um einen sehr aktuellen und realistischen Thriller. Die Bezüge zu lebenden Personen sind nicht zu verkennen und die dargestellten (fiktiven?) Hintergründe geben zu denken. Der Autor hat einen ungewöhnlichen Erzählstil gewählt, mit dem ich nicht auf Anhieb „warm geworden“ bin. Doch nach und nach erwies er sich sogar als spannungssteigernd. Nach knapp der Hälfte der Lektüre ging es mir jedoch wie den Mitarbeitern von Hauptkommissar de Bodt: Seine vielen philosophischen Zitate nervten mich. Dennoch fesselte mich die Story und ich habe sie nur zugunsten meines dringend benötigten Nachtschlafs unterbrochen. Fazit: hochaktuell und es lohnt sich, dran zu bleiben

Wirklich nur Fiktion?

Von: Magische Farbwelt Datum: 21. November 2019

Hui, ganz schon spannend, ganz schon rasant, ganz schön viel los – vielleicht ein klein wenig zu viel für meinen Geschmack. Denn im Thriller „Ultimatum“ vom Autor Christian v. Ditfurth geht es ganz schön rund. Ein Ereignis überschlägt sich beinah mit dem nächsten. Insofern ist der Thriller in Sachen Spannung kaum zu überbieten. Und dennoch – oder gerade deswegen? – hatte ich so meine Anlaufschwierigkeiten. Die Kapitel bzw. Abschnitte sind arg kurz, manches Mal nicht eine ganze Seite lang. Und dann wechselt auch schon wieder die Situation. Da musste ich mich als Leserin erst einmal hineinfuchsen. Und irgendwie treten auch sehr viele Personen auf. Eine Konstante bleibt allerdings im Buch: Kommissar Eugen de Bodt. Ein bisschen verschroben, eine wenig eigenwillig aber irgendwie auch liebenswert. Denn er schwimmt auch mal gegen den Strom, trotz Gegenwinds von sehr vielen Seiten, bis hin zur höchsten Regierungsstelle. Zunächst hatte ich zudem Schwierigkeiten, wirklich auch alles zu verstehen. Ich habe das Gefühl, dass manches Mal Lücken in der Geschichte sind, die mir für meine Gedankengänge fehlen. Aber vielleicht war dies auch so gewollt. Jedenfalls ist der Schreibstil von Christian v. Ditfurth sehr außergewöhnlich, an den man sich zugegebenermaßen echt gewöhnen muss. Doch hat man diese Hürde gemeistert, ist der Thriller „Ultimatum“ echt brillant. Doch auch irgendwie arg beängstigend. Denn so weit von der Wirklichkeit sind die Geschehnisse im Buch –leider – nicht entfernt. Hoffentlich wird der Thriller immer eine Fiktion bleiben.

Das große Ding

Von: wal.li Datum: 16. November 2019

Kommissar de Bodt bekommt es mit einer ganz heiklen Sache zu tun. Der Mann der Kanzlerin wurde entführt und die Entführer haben eine Forderung gestellt. Kann sich die Kanzlerin und damit der Staat erpressbar machen? Und was passiert, wenn sie auf Forderungen eingehen? Geben sich die Verbrecher zufrieden oder wird es immer neue Forderungen geben. De Bodt und seine Kollegen versuchen alles, um den Entführten zu finden. Währenddessen kommen mehrere russische Diplomaten zu Tode. Zwar sieht es eher nach natürlichen Ursachen aus, diese Häufung ist allerdings eigenartig. In seinem fünften Fall ist Eugen de Bodt einer echt großen Sache auf der Spur. Seine Kollegen Yussuf und Salinger stehen ihm dabei zur Seite. Am Wichtigsten ist es zunächst, den entführten Ehemann der Kanzlerin zu finden, um sie weniger angreifbar und erpressbar zu machen. So einfach ist es aber nicht, hinter die Ziele der Täter zu kommen. Bald erstrecken sich die Schauplätze über den europäischen Kontinent, wodurch de Bodt zu mancher Dienstreise kommt, über die sich seine Vorgesetzten nur bedingt freuen. Ebensowenig freuen sie sich über die Zitate von Philosophen, die de Bodt bei jeder Gelegenheit parat hat. Ein echter Knaller ist der Beginn dieser Ermittlung. Wie es tatsächlich auch schon geschehen ist, wird mit dem Ehemann der Kanzlerin eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens entführt. Der Gedanke, dass der Staat dadurch erpressbar wird, ist schon sehr besorgniserregend und man möchte nicht in der Haut der Kanzlerin stecken. Sie muss entscheiden, wie weit sie die Erpresser gehen lassen kann. Da hat man echte Gänsehautmomente. Allerdings dauert es mit Verlauf eine ganze Weile bis de Bodt auf den eigentlichen Hintergrund der Tat kommt und auch wenn diesem eine gewisse Möglichkeit innewohnt, erscheint es vielleicht etwas schwer zu glauben. Der Showdown kommt nach der langen Ermittlung, die in Teilen ins Leere läuft, gar zu schnell. Dabei freut man sich über das Wiederlesen mit den alten Bekannten und der nationenübergreifenden Zusammenarbeit der verschiedenen Dienste. Ein spannender Thriller, der nachdenklich macht.

Spannender Politkrimi

Von: Petra Radtke Datum: 08. November 2019

Es ist der zweite Thriller, den ich von diesem Autor gelesen habe. Neugierig gemacht hat mich die Inhaltsangabe und ich wusste nach dem Lesen von "Zwei Sekunden", dem zweiten Fall des Kommissars Eugen de Bodt, dass mir wieder spannende Lesestunden gesichert sind. Ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an, wurde ich beim Lesen in einen Strudel spannender, oft nicht vorhersehbarer Ereignisse gezogen, dass es mir schwer fiel, das Buch mal aus der Hand zu legen. Das Besondere an den Thrillern von Christian v. Ditfurth ist die Einbeziehung aktueller politischer Ereignisse. Dadurch werden sie realitätsnah und besonders spannend. Es geht um Erpressung und Machtspiele, sowohl auf höchster politische Ebene, aber auch unter der Verbrechermafia. Eugen de Bodt wird von der Bundeskanzlerin mit der Suche nach ihrem entführten Mann beauftragt...Die Entführer stellen Forderungen, die die Kanzlerin kaum erfüllen kann. Da kommt ein Päckchen mit der Hand ihres entführten Mannes an und das soll erst der Anfang sein...Die Zeit drängt...Als dann auch noch die Frau des französischen Präsidenten entführt wird, spitzt sich die Siuation zu. Die Handlung spielt sich in mehreren Erzählsträngen ab, was den Thriller noch spannender macht und den Handlungsbogen erhöht. Der russische Geheimdienst versucht Mordfälle an russischen Diplomaten in verschiedenen Ländern aufzuklären und ein Wissenschaftler in einem deutschen Atomkraftwerk bangt um seine Frau und seinen Sohn, die entführt wurden und ihn dadurch erpressbar machen... Als Leser ist man informierter als der Kommissar, doch dieser ist bekannt dafür, sich in die Gedankenwelt der Verbrecher reinzudenken und so kommt er mit seinen Kollegen auf die Spur der Verbrecher. Doch wird es gelingen, den großen Plan der internationalen Verbrecherorganisation zu durchkreuzen, die dieses Mal viele Ablenkungsmanöver eingebaut hat, um das wahre Ziel zu vertuschen. In der Handlung gibt es sowohl unter den Kommissaren, Geheimagenten, aber auch Verbrechern, einige Bekannte, für Leser der vorhergehenden Thriller des Autors. Besonders gut gefallen mir dabei die humoristischen Einlagen, zB. die Vorliebe von Eugen de Bodt für philosophische Sprüche, nach grünem Tee und die immer noch unerwiderte Liebe, die ihm seine Kollegin entgegenbringt. Das lockert den Thriller etwas auf und gibt dem Leser Zeit für eine Atempause in der sonst sehr heftigen Handlung. Mir hat der Thriller sehr spannende Lesestunden gebracht und ich habe manchmal fast vergessen, dass es eine erdachte Handlung ist. Ich hoffe, dass diese Verbrechen nie in der Wirklichkeit passieren. Ich wünsche dem Buch viele begeisterte Leser.

Spannende Lektüre, Spannung auf Basis deutsche Kerntechnikhysterie

Von: Dipl.-Ing. (Univ.) Maximilian Rank Datum: 05. November 2019

Sehr spannendes Buch, geprägt von lockeren Dialogen. Leider jedoch nach Jenk Saborowski (Das Biest) der nächste Autor, der zur Spannungserzeugung das in Deutschland gut gepflegte Angst- und Hysteriepotenzial zur Kerntechnik nutzt, dies mit der billigen Behauptungsmethode "IT-Angriff = kerntechnischer Unfall". Das ärgert denjenigen Leser natürlich, der ein Berufsleben lang verantwortlich in der Objektsicherung und zuletzt auch der IT-Sicherheit gerade im beschriebenen Kernkraftwerk Isar 2 gearbeitet hat und daher sehr gut weiß, dass mit Virenplazierung im PC-Netzwerk eines dt. KKW keinerlei Schaden für die kt. Sicherheit entstehen kann. Reaktorschutz und Begrenzungssysteme arbeiten nach guter alter Analogtechnik entkoppelt und mehrfach redundant und diversitär. Da geht nix! Insofern dürfte es sich beim genannten Berater zur Sicherheit dt. KKWe Uwe Lommertin (aus Neuss) um einen Märchenonkel handeln.

Kommissar de Bodt ermittelt

Von: mareike_liest Datum: 02. November 2019

Der Ehemann der Kanzlerin wird entführt. Gleichzeitig erreichen die Regierung Forderungen der Entführer. Forderungen, die nicht zu erfüllen sind. Und eigentlich verhandelt Deutschland ja auch nicht mit Terroristen. Kurze Zeit später wird die Frau des französischen Präsidenten entführt und auch hier werden Forderungen gestellt. Der Verdacht liegt nahe, dass die beiden Fälle zusammenhängen, nur wie kann sich zunächst keiner erklären. Kommissar Bodt ist für seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden bekannt und auch dafür, dass er sich nicht an das Protokoll hält. Doch vielleicht ist er grade deshalb der Richtige dafür? Ein spannender Krimi, der den Leser nicht aufhören lässt zu lesen.,Der Ehemann der Kanzlerin wird entführt. Gleichzeitig erreichen die Regierung Forderungen der Entführer. Forderungen, die nicht zu erfüllen sind. Und eigentlich verhandelt Deutschland ja auch nicht mit Terroristen. Kurze Zeit später wird die Frau des französischen Präsidenten entführt und auch hier werden Forderungen gestellt. Der Verdacht liegt nahe, dass die beiden Fälle zusammenhängen, nur wie kann sich zunächst keiner erklären. Kommissar Bodt ist für seine unkonventionellen Ermittlungsmethoden bekannt und auch dafür, dass er sich nicht an das Protokoll hält. Doch vielleicht ist er grade deshalb der Richtige dafür? Ein spannender Krimi, der den Leser nicht aufhören lässt zu lesen.

Hochaktuelles Thema, Umsetzung lässt zu wünschen übrig

Von: buchbegeisterung Datum: 23. October 2019

"Wir kaufen Dinge, weil wir auseinanderfallen und weil etwas Neues uns das Gefühl vermittelt, wieder ganz zu sein. Nach diesem Gefühl sind wir süchtig und dadurch hat Cloud uns in der Gewalt." "Bald haben die Konzerne die Gesetze geschrieben." Zum Inhalt: Zinnia und Paxton kommen im gleichen standardisierten Bewerbungsprozess in die MotherCloud und werden in ihre Abteilungen eingeteilt. Während Zinnia im Lager Waren zusammen sucht, wird Paxton bei der Security gebraucht. Die beiden kommen sich im Laufe der Zeit näher, aber auch nur um einen Zweck zu erfüllen. Während beide den täglichen Abläufe unter stressiger Arbeit und Leistungsdruck durch ein dauerhaft durchgeführtes Sterne-Ranking nachgehen, hat Zinnia auch noch andere Ambitionen: Da Cloud den kompletten Markt eingenommen hat und somit den Einzelhandel komplett zerstört hat, gibt es auch viele, die sich das nicht gefallen lassen und etwas dagegen tun möchten, um Cloud zu stürzen. Um das zu tun, nimmt Zinnia einiges in Kauf. Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors war leicht und flüssig zu lesen, allerdings eher spannungslos. Die Kapitelaufteilung war sehr gelungen, denn man liest aus der Perspektive von Zinnia und Paxton, aber auch der Cloud-Gründer Gibson Wells kommt zu Wort und es scheint, als würde er den Leser direkt ansprechen, was dazu führt, dass man sich als Leser als Teil von Cloud fühlt. Die Charaktere waren leider nicht sehr interessant gestaltet und nicht detailreich geschildert, eher sogar unsympathisch. Oft waren deren Handlungen eher langweilig und das Buch hat sich an vielen Stellen sehr stark gezogen und es scheint so, als wäre so gut wie gar nichts passiert. Dies hat sich zum Ende hin geändert und etwas Spannung kam auf, allerdings war ich nicht gefesselt von dem Buch, was sehr schade ist. Leider hat mich die Handlung und das Setting sehr an "Der Circle" erinnert und mich deswegen etwas enttäuscht. Dennoch hat mich das Ende doch ein wenig überrascht, sodass ich dem Buch doch noch ein paar Sterne vergeben kann. Ein weiter Punkt, der nicht zu vernachlässigen ist, ist sicherlich das aktuelle Thema: Das zunehmende Onlinegeschäft und unser steigender Konsum wird in einer Zukunftsvision dargestellt, wie sie tatsächlich eintreffen könnte. Dieser Aspekt hat mich sehr interessiert, nur leider hat mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen können. Mein Fazit zu Der Store ⭐⭐⭐

Wer Tempo liebt....

Von: tinaliestvor.de Datum: 06. October 2019

Kommissar Eugen de Bodt ermittelt wieder. In seinem fünften Fall geht es für Deutschland drunter und drüber. Der Ehemann der Kanzlerin wird entführt und tags darauf erhält sie seine Hand per Lieferdienst. Für de Bodt steht fest, dass dies erst der Anfang ist. Während unerwartet seine russischen Bekannten eintreffen und den Mord an der russischen Diplomatin aufklären sollen, fühlt sich auch de Bodts Team verantwortlich und stellt schnell fest, dass die ehemalige Leistungsschwimmerin nicht ertrunken, sondern vergiftet wurde. Die erste Forderung der Entführer trifft ein und lässt de Bodt aufhorchen. Ausgerechnet sein in letzten großen Fall festgenommener Erzfeind Rob soll umgehend freigelassen werden. Der kriminelle Meisterstratege kann fliehen. Yussuf und auch Sahlinger müssen mit ansehen, wie ihr Chef sich durch den Behördendschungel schlägt und dabei seine Hegel-Zitate wie eine scharfe Machete einsetzt und sich damit wie immer so gar keine Freunde machen will. Während die Konkurrenzabteilung es mit der Presse fast zu weit treibt, gelingt es den Entführern, auch noch die französische Präsidentengattin einzusammeln. Dubiose Forderungen ergehen weiterhin an beide Länder. Die Regierungen wissen, dass keine dieser Wünsche erfüllbar und ausführbar sind. Die Kanzlerin steht hinter de Bodt und lässt ihm seine gewohnten Freiheiten. Doch dann schlagen die Entführer erneut zu und de Bodts Team gerät in große Gefahr. Mit Ditfurth scheint das politische System in Berlin und anderer Staaten gewaltig überfordert. Uns allen ist klar, dass solche überdimensionalen Staatsapparate vor Versagen nicht gefeit sind und politische Machtspielchen und meisterhafte Deals mit der Privatwirtschaft mehr zählt als dem normalen Bürger und Steuerzahler lieb ist. Dieser gewaltige Spiegel, den Ditfurth Berlin und dem Regierungsviertel vor das schon zu oft verlorene Gesicht hält, zeigt mehr, als dem Leser lieb ist. Dennoch versteht sich Ditfurth mit seinem Eugen de Bodt hervorragend auf Freundschaft, Zuverlässigkeit und Hoffnung. Gewohnt schlagen wir uns mit grünem Tee, zischenden Kaffeeautomaten und unerwiderter Liebe durch die kriminelle Welt. Dank der Unterstützung muffiger Franzosen, glühenden Tauchsiedern aus Moskau und Hegel, Hobbs und Marx fällt es allerdings leicht, das Geschehen zu verfolgen. Wer Tempo liebt, wird hier die richtige Rennbahn finden!

DAs Ultimatum läuft,Das Ultimatum läuft

Von: HEIDIZ Datum: 05. October 2019

Diesen Thriller kann man gut losgelöst von der Reihe um Kommissar Bodt lesen. Es ist sein fünfter Fall, also Buch fünf der Reihe, zu den Vorgängern kann ich nichts sagen, da dieses Buch das erste ist, welches ich vom Autor gelesen habe. Wir befinden uns in Berlin. Der Ehemann der Bundeskanzlerin wird entführt. Die Täter stellen Forderungen - das Ultimatum nimmt seinen Lauf. Im Kanzleramt kann man nicht begreifen, was passiert ist. Es gibt keine Spur, auch keine Erklärungen, wie das passieren konnte. Die Kanzlerin hofft auf den Erfolg Bodts, aber kann er den Fall lösen ??? Spannend geschrieben, authentich und lebendig, als wäre es genau so passiert. Leseprobe: ========= "Wir übernehmen", sagte de Bodt. Der Mann nickte. "Es ist furchbar ... hab ich noch nie gesehen." De Bodt trat nah heran. "Erzählen Sie mir kurz, was Sie gesehen haben, als Sie eintrafen." "Die Notrufzentrale ... Nachbarn." Er atmete durch, wischte sich mit dem Handrücken den Mund trocken. ... Diese Geschichte ist ein Polit-Thriller vom Feinsten. Hat mich gefangen genommen, gefesselt. Die Art und Weise, wie Ditfurth seine Idee an den Leser bringt hat mich überzeugt. Durchweg ist Spannung gegeben, die Schreibweise passt zum Genre und die Erklärungen sind detailliert sowie auch die Darstellung der Charaktere, die ebenso in ihren Handlungen überzeugten. Man nimmt dem Autor das Buch zu 100 Prozent ab, so wie er es geschrieben hat. Erpressung und Machtspielchen, ein Spiel gegen die Zeit .... man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Der Kommissar wird dargestellt, dass er nicht ganz leicht ist, ein charismatischer Typ, hat mir gut gefallen, auch wie ihn der Autor in den Fall einbindet mit all seinen Stärken und Schwächen. Die Kollegen, bis auf zwei halten nicht zu ihm, im Gegenteil, sie möchten ihn scheintern sehen mit diesem Fall. Gibt er ihnen die Genugtuung ??? Lest selbst - ich verrate es nicht !!!

Ich hatte mehr erwartet

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 24. September 2019

Wieder einmal muss Kommissar de Bodt in einem schwierigen Fall ermitteln und wieder einmal ist die Kanzlerin auf seine Hilfe angewiesen. Ihr Ehemann wurde entführt und die Bundesregierung wird erpresst, kurz darauf passiert in Frankreich das gleiche mit der Präsidentengattin. Niemand kann sich so richtig erklären, was die Motive der Täter sein sollen, denn ihre Forderungen sind ganz offensichtlich unerfüllbar. Zudem mischt auch de Bodts Lieblingsfeind Bob Wedenstein wieder mit, den die Erpresser aus dem Knast geholt haben. Jetzt ist systematische Ermittlungsarbeit gefordert – und natürlich auch wieder Hilfe der bekannten französischen und russischen Kollegen. De Bodt gerät als erfolgreicher, aber sehr unkonventioneller Polizist immer wieder an spannende Fälle und so ist auch dieser Band für die Leserinnen und Leser zunächst wieder mitreißend und aufregend. Die Nähe vieler Charaktere zu realen Politik ist sicher gewollt und amüsant, die Fälle sind stets logisch durchkonstruiert und überraschen an vielen Stellen. Von „Ultimatum“ war ich jedoch etwas enttäuscht, da die Spannung in der Mitte des Buches rapide nachgelassen hat. Die Opfer waren befreit und so richtig war auch nicht klar, ob von den Erpressern überhaupt noch etwas kommt und so plätschert die Story besonders im letzten Drittel einfach nur noch vor sich hin und konnte mich nicht richtig mitreißen. Die Idee an sich hätte meiner Meinung nach mehr Potential gehabt und so hatte ich von diesem Thriller mehr erwartet. Der neueste Band um Kommissar de Bodt heißt „Ultimatum“ und verspricht viel Spannung. Dieses Versprechen wird jedoch nur zu Beginn eingehalten, im Verlauf der Handlung lässt die Spannung stark nach, ich war etwas enttäuscht von diesem neuen Thriller von Christian von Ditfurth.

Die Thriller-Rezension „Ultimatum“ von Christian v. Ditfurth

Von: literaturricci Datum: 23. September 2019

„Ultimatum“ ist ein spannender und rasanter Politthriller vom Christian von Ditfurth. In seinem fünften Fall hat es der eigenwillige und brillante Ermittler, Hauptkommissar de Bodt, mit einem Fall von Erpressung zu tun. Erpresst wird die deutsche Regierung und nicht nur die. Steht Europas Zukunft auf dem Spiel? Herbst 2019. Im Regierungsviertel und in ganz Berlin kommt es zu einem totalen Stromausfall, gleichzeitig wird der Ehemann der Kanzlerin gekidnappt. Mit ihren Forderungen stellen die Entführer die ermittelnden Behörden vor große Rätsel. Erst soll ein Krimineller freigelassen werden und der Innenminister abtreten, dann soll Deutschland die Staatsschulden Italiens und anderer südeuropäischer Staaten übernehmen. Eine schier irrwitzige Forderung. Zudem lässt sich eine deutsche Regierung nicht erpressen oder doch? Mit einer abgetrennten Hand des Kanzleringatten verleihen die Kidnapper ihrer Forderung Nachdruck. Die Kanzlerin bittet persönlich Hauptkommissar Eugen de Bodt, den Fall zu übernehmen. Bald weitet sich die Krise aus. In Frankreich wird die Gattin des Präsidenten entführt. Russische „Diplomaten“ kommen unter mysteriösen Umständen in Berlin und anderorts zu Tode. Gibt zwischen den Fällen einen Zusammenhang? Was planen die Erpresser als Nächstes? Sie schlagen in einem technisch empfindlichen Bereich zu. Europa scheint nach und nach immer mehr im Chaos zu versinken. Kann der erfolgreiche Hauptkommissar Eugen de Bodt mit seinen unkonventionellen Ermittlungsmethoden den Fall lösen? Doch was wollen die Täter wirklich? Spannende Story mit unkonventionellem Ermittler „Ultimatum“ ist, genau wie die anderen Fälle mit Hauptkommissar de Bodt, mehr als nur ein rasanter Thriller. V. Ditfurth treibt mit seinen Staccatosätzen, mehreren Handlungssträngen und den vielen Cliffhängern die Handlung gnadenlos voran. Und sein Hauptkommissar de Bodt ist einfach nur herrlich unangepasst und manchmal auch ziemlich aufsässig. Der Teeliebhaber, der stets nur den dritten Aufguss von grünem Tee trinkt und nicht nur bei seiner Vorliebe für philosophische Exkurse kein Blatt vor dem Mund nimmt. Mit seinen unkonventionellen Alleingängen eckt er bei seinen Chefs und Kollegen gleichermaßen an. Doch bei seinen Ermittlungen ist er so erfolgreich wie kein anderer. Für kurzweilige Unterhaltung sorgen besonders die Gespräche mit seinen beiden Assistenten, der beharrlichen Silvia Salinger und dem frechen Ali Yussuf. Sie gönnen dem Leser kleine Atempausen, bevor die Handlung wieder an Fahrt aufnimmt. Erschreckendes Szenario Gelungen auch die vielen ironischen Seitenhiebe zur politischen Situation in Deutschland und Europa sowie über die politischen Hauptakteure der letzten Jahre. Neben der rasanten Handlung, die klar auf Spannung ausgelegt ist, entwirft v. Ditfurth aber ein erschreckendes Szenario, das unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist. V. Ditfurth gelingt es, eine explosive Mischung aus Realität und Fiktion zu schaffen, die unterhaltsam verpackt ist und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Ein intelligenter und kurzweiliger Thriller nicht nur für regnerische Herbsttage. Kurz&Knapp: Empfehlenswert. Ein unterhaltsamer Polit-Thriller, spannend und mit einem erschreckenden Szenario für Deutschland und Europa.

Ultimatun

Von: Nati88 Datum: 16. September 2019

Es war mein erstes buch von dem Autor und ich fand es es ging so war jetzt nicht berauschend wie ich es mir vorgestellt habe. Der Konzept der Geschichte fand ich gut nur die Umsetzung fand ich nicht gut umgesetzt, es hat sich von der ersten Seite bis zu der letzten Seite hingezogen ohne das sich was ergibt oder passiert, so schlecht fand ich es jetzt auch nicht es gab schon Momente wo es spannend war aber, es verging auch recht schnell wieder. Did Charaktere wurden gut umgesetzt auch die Hintergrund Beschreibungen fand ich gut. Im ganzen fand es es gut aber, jetzt nicht so gut das ich das ganze 5 Sterne geben kann. Von mir bekommt es 3,5 Sterne von 5 Sternen Ich kann es weiterempfehlen die ruhige Geschichten mögen wo es wenig was passiert. Dankeschön an den Verlag von C.Bertelsmann für die Bereitstellung des Buches

War mir zu viel des Guten

Von: Anett Datum: 16. September 2019

Ultimatum von Christian v. Ditfurth ist sein 5. Politthriller rund um Kommissar De Bodt. Und im Grunde auch nicht schlecht, aber man hat das Gefühl, der Autor wollte hier zu viel. Es war mir zu viel von allem. Entführung, Erpressung, Mord, Anschlag auf Atomkraftwerk, Vergiftungen a la russischen Geheimdienst, Cyberangriff und so weiter. Am Anfang ging es sehr rasant los und ich hatte Spaß am Thriller. Die Story war gut und der Schreibstil allemal. Irgendwann beginnt es mir zuviel zu werden. Zuviel Nebenschauplätze und einfach zu gewollt. De Bodt war manches mal ziemlich anstrengend, die Dialoge führten oftmals auch nicht die Geschichte voran und meines Erachtens hätte man da wesentlich kürzen können. Manchmal kam ich mir vor, als drehte man sich nur im Kreis....hatte ich das so oder so ähnlich nicht gerade ein paar Seiten vorher gelesen? Und am Ende wurde es für mich dann auch noch unglaubwürdig. Da hätte ich mehr erwartet. Dafür, das die Geschichte irgendwann endlos dahin schlich, so war sie doch am Ende einfach zu schnell beendet, und wie gesagt, für mich nicht gerade befriedigend. Schade, denn der Plot hatte wirklich Potenzial und ich lese Politthriller wirklich gerne, aber hier muss ich einfach passen. Es war nicht das Passende für mich.

Gut gelungen

Von: Danis Reziseite Datum: 14. September 2019

Band 5 war für mich der erste Teil der Reihe und auch das 1 Buch vom Autor und ich muss sagen, das ich durch den Einstieg in diesem Teil bestimmt einiges verpasst habe. Sei es in geschichtlicher Hinsicht oder der Charakterentwicklung. Wechselnde Perspektiven sorgen dafür, das beim Lesen keine Langeweile aufkommt. Auch mag ich den Schreibstil. Er hat ein angenehmens Tempo und zeichnet sich durch eine bildhafte Erzählweise aus . Am Anfang finde ich die Story mässig, dann nimmt sie Fahrt auf und ist dann sehr schnell zu Ende. Genug Thrill ist aber vorhanden, das ist mega gelungen. Zur Story erzähle ich nichts, denn der Klappentext verrät schon Einges.

Gib ihnen (nicht) was sie wollen

Von: StMoonlight Datum: 14. September 2019

Die Welt könnte so schön sein. Wären da nicht immer wieder Menschen, die andere in Gefahr bringen. Politiker sind oft Zielscheibe von Verbrechen, so auch in diesem Fall. Doch haben es die Verbrecher nicht auf die Bundeskanzlerin, sondern auf Ihren Ehemann abgesehen. Ihn nutzen Sie, um Ihre Forderungen durchzudrücken. Doch leider sind diese nicht erfüllbar… Als wäre das nicht schon genug, gibt es auch an anderen Stellen Entführungen und Erpressungsversuche. Die Welt hält den Atem an, denn niemand weiß, wie weit die Täter gehen werden... Bei dieser Ausgabe handelt es sich bereits um den fünften Band einer Reihe. Ich kenne keinen einzigen der Vorgänger, fand aber auch nicht, dass mir etwas an (Vor-)Wissen gefehlt hätte. In jedem Fall steckt dieser – doch recht dicke – Roman voller Handlungsstrecke und damit auch Abwechslung. Der Autor hat es geschafft hier eine komplexe Handlung zu erschaffen, ohne das dem Leser die Augen zufallen. - Trotz einiger doch recht langatmigen Stellen. - Auch die Charaktere sind gut und lebendig. Das heißt zumindest die meisten. Bei einigen wenigen konnte ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen und fand es teils ein wenig unlogisch. Glücklicherweise war dieses jedoch eher eine Randerscheinung. Zusammenfassend ein durchaus spannender Thriller. Sehr gut passend zum aktuellen Zeitgeschehen.

Wenn die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischen

Von: Tina Datum: 12. September 2019

Ultimatum ist in unzählige kleine Kapitel und ebenso viele Perspektiven aufgeteilt. Diese wechseln sich rasch ab, was auf der einen Seite für sehr viel Tempo sorgt, auf der anderen Seite aber auch sehr viel Konzentration beim Leser einfordert. Zu den vielen Kapitel und wechselnden Perspektiven kommen recht schnell auch wechselnde Orte und eine Unmenge an Personen hinzu.Zwischendurch stellte ich immer mal wieder fest, dass mir irgendein Hinweis wohl entgangen war - was ich ein bisschen ärgerlich fand. Durchblick Eugen de Bodt ist dagegen so etwas wie ein beständiger Fels in der Brandung. Er ist wie immer ziemlich arrogant, besserwisserisch, unbelehrbar und hat immer den Durchblick. Seine Art polarisiert, aber ich habe mich über die letzten vier Bände hinweg an seine Liebe zu klugen Zitaten und seine unangepasste Art mehr als gewöhnt. Er hat nach wie vor so gar keine Angst vor seinen Vorgesetzten oder sorgt sich um seinen Posten. Realität Natürlich ist auch dieses Thriller-Handlung reine Fiktion, sie bewegt sich aber schon sehr nah an der Realität. Während des Lesens passierte es mir aber immer wieder, dass ich die Menschen vor Augen hatte, die tatsächlich auf den entsprechenden Posten sitzen. Die grundsätzliche Thematik, ob der deutsche Staat - oder später eben auch andere europäische Staaten - erpressbar sind, ist wie immer bei Ditfurth sehr aktuell und wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. Lesespaß Um wirklich Spaß an diesem Thriller - und auch den anderen vier Bänden - zu haben, sollte man sich auf jeden Fall für die aktuelle Politik interessieren. Da es immer wieder Anspielungen auf Geschehnisse in den anderen Büchern gibt, ist es sicher von Vorteil, diese auch zu kennen. Das ist kein Muss, erhöht aber auf jeden Fall den Lesespaß, wenn man die vielfältigen kleinen Hinweise versteht. Mein Fazit: Ultimatum von Christian von Ditfurth ist wie seine Vorgänger ein intelligent konstruierter, sehr nah an der Realität kratzender, spannender Polit-Thriller. Er erfordert einiges an Konzentration, belohnt dies dann aber auch mit anspruchsvoller, spannender Unterhaltung.

Ich hoffe, es ist Fiktion!

Von: Ulrike Rosina Datum: 08. September 2019

Deutschland im Herbst 2019. Terroristen entführen den Mann der deutschen Kanzlerin. Kurz darauf verschwindet die Frau des französischen Präsidenten spurlos. Die Forderung der Entführer in beiden Fällen: Deutschland soll die Schulden der südlichen EU-Länder übernehmen. Noch ehe die Regierungen eine Entscheidung fällen können, gehen neue Forderungen ein. Rettet Kommissar de Bodt Deutschland? Wie schon beim letzten Angriff auf die Regierung, beschließt die Kanzlerin, Hauptkommissar Eugen de Bodt als Externen zu ihrem Beraterstab hinzuzuziehen. Sein Rat: Die Kanzlerin soll auf die Forderungen nicht eingehen. Wenn sie es tut, wird ihr Mann sterben, denn die Erpresser gehen nicht davon aus, dass ihre Forderungen erfüllt werden. Ihnen geht es darum, Unfrieden zu stiften. Wie zu erwarten, stößt de Bodts Handlungsempfehlung im Ministerstab auf Entrüstung, doch erneut schlägt sich die Kanzlerin auf seine Seite. Da geht die nächste Drohung ein. Ein deutsches Atomkraftwerk soll in die Luft fliegen. Für Eugen de Bodt und sein Team beginnt ein Rennen mit der Zeit. Und die Hoffnung, dass sie mit ihren Vermutungen richtig liegen. Was weiß der Autor, was ich nicht weiß?! Wieder perfekt recherchiert und so gut weitergesponnen, dass ich mir nicht sicher bin, ob das Ende von Ultimatum fiktiv ist oder ob Christian v. Ditfurth nur mehr weiß, als ich. Jedenfalls bin ich einige Tage mit einem mulmigen Gefühl durch die Gegend gelaufen, weil auch ich von hochintelligenten, perfekt organisierten, finanziell potenten Drahtziehern ausgehe, die für die Entwicklungen der letzten Jahre verantwortlich sind. Dieses flaue Gefühl im Magen habe ich nicht zum ersten Mal nach der Lektüre von Ditfurths Büchern. Ursache dafür ist die sehr enge Orientierung der Story an der Zeitgeschichte. Auch ohne Namen zu nennen, weiß ich beim Lesen genau, wer gemeint ist und bei dem ein oder anderen Seitenhieb konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verbergen. Klar gibt es auch Schwächen, zum Beispiel was die Folgen des Atomunfalls angeht, aber dennoch ist Ultimatum von Christian v. Ditfurth ein sehr intelligenter Thriller, der ob seines Bezuges zur Zeitgeschicht auf ganz spezielle Art unter die Haut geht. Erneut ein klares Daumen hoch für Christian v. Ditfurth! Inhaltlich und stilistisch kein Alltagsbrei.

Rezension zu "Ultimatum"

Von: Zsadista Datum: 03. September 2019

Der Ehemann, Professor Süß, der Kanzlerin wird entführt. Die Entführer stellen Forderungen, die erst noch erfüllt werden können. Doch dann wollen die Attentäter, dass Deutschland die Schulden anderer europäischer Staaten übernehmen soll. Die Forderung ist unerfüllbar. Beauftragt mit dem Fall wird der Hauptkommissar de Bodt mit seinem Team. Sie versuchen Licht in die Sache zu bringen. Doch während sie noch versuchen die Täter zu finden, wird die russische Kulturattachée tot im Landwehrkanal gefunden. Haben die beiden Fälle etwas miteinander zu tun? Und was wollen die Entführer von Süß eigentlich wirklich bewirken? „Ultimatum“ ist der fünfte de Bodt Thriller aus der Feder des Autors Christian v. Ditfurth. Das Cover verspricht einen rasanten Thriller, die Inhaltsangabe gibt den Rest dazu. Ich dachte, das muss ein wahnsinnig spannender Thriller werden mit ungewöhnlichem Hintergrund. Leider hat mich das Buch komplett enttäuscht. Am Anfang fand ich die vielen Minikapitel unheimlich gut. Ich mag kurze Kapitel, die lassen mich meistens wie süchtig durch das jeweilige Buch fliegen. Hier haben die kurzen Kapitel mehr gestört. Man wurde von einem zum anderen Kapitel geworfen, dass man nicht mehr wusste, wo man sich gerade mit welchen Personen befand. Manche Kapitel bestehen gerade mal aus einer Handvoll Sätzen. Da eine große Menge an Personen in dem Thriller mitspielt, hab ich den Überblick total verloren, wer jetzt wer ist. Dazu kommt, dass meistens nur mit Nachnamen gearbeitet wurde. Wenn ich einen Roman lese, weiß ich gerne gleich zum Anfang, ob ich eine Frau oder einen Mann vor mir habe. Ich kann mich nicht einmal an den Namen der Kanzlerin erinnern, soweit sie überhaupt einen hatte. So wie die Absätze waren auch die Sätze des Autors gehalten. Was man eigentlich in einem Satz hätte sagen können, packte der Autor in mehrere einzelne Sätze die oftmals nur zwei bis drei Worte enthielten. Mir kam es gerade so vor, als kenne der Autor keine Kommata. Vielleicht war auch die Tastatur defekt und er konnte keine Kommata drücken und musste jeweils einen Punkt setzen. Diese abgehackten Minisätze fand ich einfach nur müßig zu lesen. Hauptkommissar de Bodt war selbst einfach nur nervig. Die typische Person, die alles weiß, alles kann und schlauer ist als alle anderen Personen auf dem Planten, nebst seinem eigenen Team. Die ständigen Sprüche von Nitsche und Co machten das Ganze dann auch nicht besser. Der Mensch ist so schlau, dass er auf der einen Seite noch nach einer Geisel sucht und kaum zwei Seiten weiter die Geisel gefunden hat. Wie er es geschafft hat, in den Kellern von Berlin innerhalb Minuten die Person zu finden, wird in dem Thriller natürlich nicht erwähnt. Ich hab extra nochmal Seiten zurück geblättert, ob ich etwas übersehen hätte. Nein, es war dann so. Die Ermittlung war so geheim, dass sie selbst dem Leser nicht offenbart wurde. Auch war es Professor Süß recht egal, ob eine seiner Hände entfernt wurde. Es war doch zumindest chirurgisch perfekt und die Wunde super behandelt, also kein Grund zur Panik. Auch der wehrten Gattin, war dies eigentlich recht gleichgültig. Ich könnte noch mehr anführen, aber dann wird die Rezension zu lange und ich müsste noch spoilern. Kurz und gut, ich habe das Buch erst gar nicht fertig gelesen. Nach der Hälfte der Seiten war mir der Text zu müßig, die Personen zu unsympathisch, die Handlung zu diffus. Ich habe mich dann noch auf die letzten paar Seiten beschränkt, was mir beim Endkampf noch einen leichten Lachkrampf bescherte. In typischer ein-bis-drei-Wort-Sätze des Autors wurde dann der Endkampf auf zwei-einviertel Seiten ausgekämpft. Sorry, es war mehr als lächerlich, aber mehr sage ich dazu nicht. Wenn das Buch verfilmt werden würde, hätte SchleFaZ wohl seine wahre Freude daran.

Ultimatum

Von: Jasmin Henseleit Datum: 03. September 2019

ULTIMATUM von Christian v.Ditfurth ist ein Polit-Thriller,kommt aus Deutschland und ist der Polit-Thriller des Jahres 2019. Er besteht aus Prolog,Epilog und 226kurze Kapitel. Insgesamt hat der Thriller 450Seiten. ALARM IM KANZLERAMT! Deutschland lässt sich nicht erpressen. Der Mann der Kanzlerin,Professor Süß,wird entführt. Die Täter fordern,dass Deutschland die Schulden Italiens und anderer Staaten Südeuropas bezahlt. Um Druck zu machen,schicken sie Süß'Hand an das Landeskriminalamt. Kurz darauf kidnappen die Verbrecher auch die Frau des französischen Präsidenten .Politiker und Sicherheitsexperten in Berlin uns Paris sind hilflos. Dieser Polit-Thriller ist wirklich außergewöhnlich. Hier ist sehr viel Action zu lesen,es geht wirklich extrem rasant zu. Skrupellosigkeit,Gier und Macht stehen hier sehr deutlich im Vordergrund,der Thriller ist sehr real und absolut gut detailliert geschrieben. Politische Entwicklungen werden hier sehr gut erörtert,vieles regt hier auch zum Nachdenken und miträtseln an.Meistens sind die Dialoge sehr interessant und spannend,aber ab und zu kam ein Stop und es hat etwas gedauert,bis die Spannung wieder gestiegen ist. Auch kommen hier recht viele Personen vor,dessen Namen und Rolle ich mir gut merken musste,da es für mich teilweise etwas verwirrend war.Ich musste mich anstrengen den Durchblick nicht zu verlieren. Der Schreibstil ist für einen Thriller dieser Art klasse,die Idee der Geschichte ist genial. Der grösste Punktabzug geht leider an das Ende. Ich hatte mir hier viel mehr erhofft,leider kam es zu abrupt .Mir hat es persönlich nicht gut gefallen. Aber ansonsten ein guter und spannender Thriller der besonderen Art.

Die Idee macht keinen Top-Thriller

Von: Kleine_Leseecke Datum: 25. August 2019

Zum Buch: Der Mann der Kanzlerin wird entführt. Die erste Forderung der Entführer: ein gefährlicher Verbrecher soll freigelassen werden. Kurze Zeit später wird die Frau des französischen Präsidenten entführt. Europa steht Kopf, während die Regierungen ratlos sind. Meine Meinung : Soweit klingt alles ganz toll. Spannend. Geradezu faszinierend. Selbst das schlichte Cover verspricht in seinem verwaschen Stil Spannung pur. Aber leider ist dieses Buch das gesamte Gegenteil. Gleich zu Anfang wird man mit zig Namen bombardiert, ohne Einführung irgendwelcher Charaktere. Dazu kommt, dass diese Figuren anscheinend nur Nachnamen haben. Männlein oder Weiblein? Das darf man sich zusammen reimen. Aber das ist lang nicht alles. Auf 2 Seiten 4 - 6 Kapitel rauszuhauen, jedes mit anderer Perspektive, teilweise nur 1-2 Sätze lang; wer soll dem denn noch folgen können? Der hingeklatschte Schreibstil tut sein übriges. Die Darstellung der Kanzlerin ist, gelinde gesagt, unter aller Sau. Eine gebrochene Frau, die dauernd von Rücktritt faselt, völlig hilflos ist und anscheinend ganz knapp vor der Klapsmühle steht. Dieses Buch ist absolut NICHT empfehlenswert. Die Idee macht eben keinen Top-Thriller.

Ein absolut spannender Politthriller

Von: Helgas Bücherparadies Datum: 16. August 2019

Dr. Süß, der Ehemann der Kanzlerin wird entführt und die Regierung wird mit nicht erfüllbaren Forderungen erpresst. Kurze Zeit später wird der deutschen Regierung ein Paket mit brisantem Inhalt zugespielt. De Bodt und sein Team nimmt die Ermittlungen auf. Zwischenzeitlich wird die Ehefrau des französischem Präsidenten entführt. Es wird nicht nur Deutschland erpresst, sondern auch Frankreich. Selbst russische Diplomaten sterben auf mysteriöse Weise. De Bodt gelingt zwar die Befreiung von Dr. Süß, aber er findet nicht heraus, was die Erpresser denn wirklich Großes vorhaben. Er und sein Team stehen vor einem Rätsel. Als sich Dr. Knorr an de Bodt wendet, wird ihm klar, dass ganz Europa in Gefahr ist. Lange scheint nicht klar, wer die Fäden im Hintergrund zieht. Kann er und sein Team die Katastrophe verhindern? Christian von Ditfurth hat hier einen absolut dramatischen Politthriller geschrieben. Die Hochspannung ist von Anfang an vorhanden. Durch die kurzen Kapitel und die prägnanten knappen Sätze wird das Tempo bis zum Schluss hochgehalten. Das Politwissen des Autors spürbar. Eugen de Bodt ist ein brillianter Protagonist. Sein Scharfsinn, seine kriminalistischer Instinkt und seine Liebe zu Hegel Zitaten machen ihn absolut sympathisch. Auch die anderen Ermittler sind ausgereift und durch die unterschiedlichen Charakteren bemerkenswert abwechslungsreich. Erst zum Ende erfährt man, was die Erpresser wirklich vorhaben. Wir können nur hoffen, dass dieses Szenario nie wirklich geschieht. Das Buch regt zum Nachdecken an und lässt mich nicht mehr los. Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen. 💥💥💥💥💥

Brisant, rasant, actiongeladen, mit Intelligenz und Humor

Von: Elisabeth Bulitta Datum: 09. August 2019

Sollte sich der Staat erpressen lassen? Spätestens seit der Schleyer-Entführung ein Thema, das die Nation immer wieder bewegt. Christian von Ditfurth hat sich dieser Frage in seinem neuen, 447-seitigen Politthriller „Ultimatum“, der im August 2019 bei Bertelsmann erschienen ist, angenommen. Hierbei handelt es sich um den fünften Fall für den Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt. Der Mann der Kanzlerin, Professor Süß, ist gekidnappt worden. Die Entführer stellen unerfüllbare Forderungen. Um ihren Druck zu erhöhen, schicken sie kurz darauf Süß‘ Hand an das LKA. Als etwas später auch noch die Gattin des französischen Ministerpräsidenten entführt wird und zeitgleich weltweit eine Reihe russischer Diplomaten auf unnatürliche Weise stirbt, machen sich Hauptkommissar de Bodt und sein Team, unterstützt von der französischen Polizei und dem russischen Geheimdienst, daran, das Übel von Europa abzuwenden. Dieses ist der erste Politthriller Christian von Ditfurths, den ich gelesen habe, und ich muss sagen: Ich bin sehr begeistert. Mit Eugen de Bodt hat von Ditfurth einen Ermittlertypus geschaffen, der aufgrund seiner Arroganz und seiner unorthodoxen Ermittlungsmethoden bestimmt streitbar ist, der aber nicht zuletzt wegen seines trockenen, oftmals scharfen Humors und seiner Vorliebe für (philosophische) Zitate sehr sympathisch rüberkommt. Selbiges gilt zudem für sein Team und die übrigen Ermittelnden. Auch als Neueinsteigerin in die Reihe habe ich mich in dieser Runde gleich wohlgefühlt, lediglich einige Anspielungen auf ältere Fälle waren schwer zu verstehen; dieses hat dem Lesevergnügen an sich allerdings keinen Abbruch getan. Russen, Deutsche, Franzosen, Italiener … nichts, was in Europa Rang und Namen hat, lässt von Ditfurth hier aus. Ebenfalls thematisch ist der Roman sehr breit gefächert - genannt seien hier nur die Geheimdienste oder die Sicherheit von Atomkraftwerken. All dies lässt den Thriller zu einem komplexen Werk werden, das auch zum Nachdenken über die Zusammenhänge in unserer doch sehr komplizierten Welt anregt. Ein gewisser Schauer angesichts der bestehenden Gefahren ist dabei nicht ausgeschlossen und bestimmt auch intendiert. Die zahlreichen Handlungsebenen, die teils sehr kurzen Kapitel mit ihren daraus resultierenden schnellen Szenenwechseln und die schon minimalistisch anmutende Sprache, erwähnt möchte ich hier nur die kurzen, abhackten Sätze, verleihen dem Lesen höchste Rasanz und lassen Leserinnen und Leser kaum zur Ruhe kommen. Ein wenig enttäuscht indes hat mich das Ende, das für mich so ganz und gar nicht vorbereitet war: Zwar schlummert in de Bodts Kopf die ganze Zeit über eine Idee, die nicht zu greifen ist, doch tritt sie dann so abrupt zutage, dass die Auflösung mich eher unbefriedigt zurücklässt. Nichtsdestotrotz präsentiert Christian von Ditfurth hier einen Thriller, der von Anfang bis Ende begeistert und die Leser/innen in seinen Bann zieht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und für mich steht fest: Dieses war bestimmt nicht das letzte Buch der de Bodt-Reihe, das ich gelesen habe.